Werbung

Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren, ohne Gold/Silber, Immobilien. Inklusive aller Papier-Investments. Gold-Themen sind auf den Gold-Themenseiten.

Neu: 2014-12-22:

[11:30] FAZ: In Europa wachsen die politischen Risiken

Bankenvolkswirte warnen die Anleger: Der Aufschwung der Protestparteien und Populisten in Europa droht im Jahr 2015 die Finanzmärkte durcheinanderzuwirbeln.

Leserkommentar-DE:
Propaganda -- vermutlich gibt es noch genügend Idioten, die das glauben... ist ja auch schön einfach: entweder ist Putin schuld, oder, wenn das völlig unplausibel erscheint, dann halt die bösen Populisten. Aber damit werdet ihr nicht durchkommen. Zuviele Leute haben den Durchblick."

Es wird etwas anders sein: Politik und Islam werden am Crash schuld sein. Die fallhöhe wurde gerade richtig angehoben.WE.


Neu: 2014-12-19:

[16:30] Leserzuschrift-DE: Ihr Artikel - Boeses Weihnachtsgeschenk:

Hier heißt es unter den Hinweisen für Investoren:

Rund um die Installation der neuen Monarchen, bis in den Sommer 2015 hinein dürfte es die beste Gelegenheit geben, billigst für Gold Firmen und Immobilien zu kaufen.

Das sind kaum mehr als drei - vier Monate. Nicht viel, um unter den erschwerten Bedingungen nach dem Crash eine ausgiebige Marktanalyse zu machen und gut überlegte Kaufentscheidungen zu treffen. Das gilt besonders für Menschen, die sich neu in diese Materie einarbeiten müssen.
Unter den Lesern von Hartgeld.com dürfte es nach dem Crash eine nicht unerhebliche Anzahl von sogenannten "Neureichen" geben. Leute die keine Ahnung davon haben, wo diese preisgünstigen Firmen und Immobilien gehandelt werden, zumal einige bisher übliche Handelsplattformen aufgrund der Turbulenzen nach dem Crash wegfallen werden.

Deshalb meine Frage:
Wo werden solche Deals in der Umbruchphase abgewickelt?
Über welche Kanäle werden die Angebote bekanntgemacht?
Wie stellt man sicher, dass die Deals rechtlich einwandfrei sind und auch nach der Etablierung der neuen Ordnung Bestand haben.

Wie man dann an solche Deals rankommt, weiss auch ich nicht. Vermutlich muss man herumfragen. Mit der Installation der Monarchen sollte man vielleicht schon wissen, wie das neue Rechtssystem aussieht. Wie komme ich auf diesen Zeitraum: Da wird noch richtiger Hunger herrschen. Viele Firmen und Immobilien werden von ihren Besitzern in ihrer Not für ein paar Lebensmittel oder einige Silberlinge, um solche zu kaufen, hergegeben werden. So günstig wird es ein Jahr später nicht mehr sein, aber immer noch sehr günstig. Preise wie heute gibt es vielleicht in 50 Jahren wieder.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE:
Es wäre wünschenswert, wenn die Monarchen dann einen groben verbindlichen Rechtsrahmen ankündigen damit diese Geschäfte getätigt werden können. Das würde die einen vor dem Hungertod retten und die anderen könnten billig einkaufen. Walter Eichelburg könnte hier das schon einmal mitteilen den vE.

Die vE lesen hier ohnehin mit. Man darf auf diesem Weg Wünsche äussern.WE.

[17:00] Leserkommentar-DE:
Wer jetzt kein Unternehmer ist wird es durch den billigen Kauf eines Unternehmens auch nicht werden. Auch wenn das Unternehmen billig ist, dann ist doch das Umfeld außerordentlich schwierig, sonst würde der jetzige Chef ja nicht verkaufen. Und wer ein Unternehmer ist, der fragt nicht einen anderen nach einem Tip für eine Geschäftsidee, das erinnert ein bißchen an die Sache mit der ich-AG damals vom Arbeitsamt, die alle wieder vor die Hunde gegangen sind.

Ja, das ist ein Problem. Wer sich als Unternehmer nicht auskennt und auch nicht bei Immobilien, für den gibt es dann sicher billige Aktien.WE.

[20:00] Leserkommentar-AT:
Fehlen verbindliche Rahmenbedingungen vom Monarchen, kann das böse ausgehen für die Investoren! Notare werden noch nicht wieder im Amt sein. Grundbücher außer Kraft sein bzw. in Schwebe. Es muss dringend ein früher Rahmen für Firmen- und Hauskäufe rechtzeitig geschaffen werden sonst werden die Käufer später von den Verkäufern angeprangert oder der Verkauf als Nötigung bezweifelt.

Man muss sich die Situation einfach genau ansehen, bevor man investiert.WE.


Neu: 2014-12-16:

[15:03] 321gold: What Hindenburg Omens and an Oil Crash Mean

Still, the Hindenburg Omen has a well-earned reputation for signaling trouble ahead of every major decline. Its problem is that it has also signaled trouble at times that did not lead to calamity, leading to a separate reputation as a wolf-caller indicator. But as the late Jim Miekka liked to point out, an omen is not the same thing as a guarantee of trouble. It is a sign that something is hinky, but not necessarily a sure harbinger of additional trouble. And the more signals that one sees in a short time frame, the more certainty it can offer about trouble to come.

Kurz-Bechreibung des Hindenburg-Omens auf deutsch (Quelle: boerse.ard.de):
◾Die tägliche Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs und der neuen 52-Wochen-Tiefs an der NYSE müssen sich beide oberhalb von 2,2 Prozent der an dem Tag an der NYSE gehandelten Werte befinden.
◾Der gleitende Durchschnitt der vergangenen zehn Wochen an der NYSE steigt (manchmal wird auch der 50-Tage-GD betrachtet).
◾Der McClellan Oszillator ist an diesem Tag negativ.
◾Die Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs darf nicht mehr als zweimal so groß sein wie die Zahl der neuen 52-Wochen-Tiefs.

Bei aller Skepsis den Märkten gegenüber, Hindenburg-Crashs treten nicht so oft ein, wie sie angezeigt werden! TB

[11:45] Leserzuschrift zu ZEW-Index schießt nach oben

Die Zuversicht der Börsenprofis hinsichtlich der Konjunktur wird deutlich größer. Der ZEW-Index für den Dezember schnellt regelrecht nach oben. Er erreicht den höchsten Stand seit Mai. Der schwache Euro und der niedrige Ölpreis sich dabei hilfreich.

Dieser Indexstand signalisiert absolute Euphorie bei den Profis. Es ist mir ein Rätsel, wie man angesichts der bevorstehenden Wahlen in Griechenland, den Nachrichten aus China usw. so euphorisch sein kann, mal ganz abgesehen vom nahenden Tag X. Profis sind eben auch nur Schafe oder dieser Index is massiv manipuliert.

Sicher ist auch dieser Index manipuliert. Und die Börsenaffen glauben es.WE.


Neu: 2014-12-15:

[08:19] Rott&Meyer: Eine Fata Börsiana?

Im Moment ist schon wieder die Zeit der Prognosen für 2015 angebrochen. Es heißt wie alle Jahre wieder, man könnte wirklich zuversichtlich in die Zukunft blicken. Theoretisch zumindest. Deshalb werfen Sie besser alle Vorhersagen vorsorgtlich in den Papierkorb. Nichts ist sicher, außer den Kosten für Maut, Soli und Abgaben ans Finanzamt. Statt kalter Küche gibt es auch noch kalte Progression.

Öl hat das heuer gemacht ,ws die Indizes nächstes JAhr machen werden! TB


Neu: 2014-12-11:

[15:15] iknews: Index-Absturz in China: Manipulation von Außen?

Eigentlich gehört China nicht unbedingt zu den offensten und transparentesten Märkten. Über viele Jahre war es für Ausländer kaum möglich dort zu investieren oder tätig zu werden. Das schützte weitgehend vor Eingriffen oder Manipulationen aus dem Ausland, schränkte aber auch ungemein ein.

Die Schlachtfelder der Zukunft: Börsen - die Waffe der Zukunft: die Manipulation der Märkte? TB


Neu: 2014-12-10:

[11:30] Wiwo: Die ganz reale Riester-Lüge

Seit zwölf Jahren gibt es staatlich geförderte Riester-Verträge zur Aufstockung der gesetzlichen Rente. Erste Verträge werden nun ausgezahlt – die Ergebnisse sind noch schlimmer als befürchtet.

[12:25] Der Bondaffe:

Im Artikel wurde dargestellt wie es einem RIESTER-Sparer ergeht, der einen "Banksparplan" abgeschlossen hat. Schon der wurde über den Tisch gezogen wo es geht. Erst die RIESTER-Sparer werden staunen, die ein anderes Modell gewählt haben. Zum Beispiel über Fondssparpläne, also eine Kombination aus Aktien- und Rentenfonds. Deren Risiken sind unkalkulierbar, ausgehend vom aktuellen Zins- und Aktienmarktniveau. Böse verrechnet und für die Banken und sonstige Anbieter dieser Produkte völlig unkalkulierbar sind Negativzinsen. Die Anbieter werden sich bei Ablauf winden wie sie können um gemachte Versprechungen nicht einhalten zu wollen. Hier geht es m.W. auch um Eigenkapitalhaftung. RIESTER war nur für die Finanzkeiler gut. Und für alle Kapitalsammelstellen. Kurzfristig viel Geld gesammelt, langfristig im Haus gehalten, davon immer gezehrt und was zum Schluss für die Kunden rauskommt ist ganz egal. Gerhard Schröder war einer der ganz Schlauen. Wenn er einer seiner Politikerkollegen so richtig in den Dreck reinreiten wollte, hat er "ein Produkt" erfinden lassen und den Namen des Kollegen langfristig daran gebunden. Riester, Hartz und Rürup sind darauf reingefallen. Lang werden diese Namen mit Elend verknüpft sein.

[13:30] Die gesamte Branche ist zu einer reinen Kunden-Abzockerei verkommen. Das weiss leider fast niemand.WE.

[14:15] Leserkommentar zur Abzocke:

Das war die Branche der Kapitallebensversicherungen etc. schon immer, es hat nur niemanden gestört, da für den Kunden real positive Renditen erzielt wurden (insbesondere in den 80er Jahren). Auch da wurden enorme Provisionen bezahlt, denken Sie an die ganzen Strukturvertriebe wie MLP und Co. - nur für den Kunden ist real etwas plus übrig geblieben. Heute eben nicht mehr.

Die Abzocke ist in den letzten 15 Jahren aber schlimmer geworden.WE.

[16:00] Leserkommentar-DE:
Wieder so ein Staatsgläubiger. Erst schließt er ab, weil er vertraut, und dann am ENDE rechnet er nach und wundert sich -
über den Beschiss.

Die Staatsgläubigkeit wird allen mit dem Crash ausgetrieben werden.


Neu: 2014-12-09:

[14:20] BE: 880 Millionen um 0,825%: So billig konnte sich Österreich noch nie verschulden

Die Republik Österreich hat sich heute so günstig wie noch nie neu verschulden können. Der Staat musste heute, Dienstag, für eine neue Tranche einer zehnjährigen Bundesanleihe im Schnitt nur mehr 0,825 Prozent Zinsen zahlen.

Die Bondaffen sind derzeit wirklich vom Wahnsinn gebissen. Sie werfen den Staaten das Geld fast kostenlos nach.WE.

[16:20] Der Bondaffe: zu den niedrigen Zinssätzen:

Was bleibt den Bondaffen auch anders übrig als jede Rendite zu akzeptieren? Wenn die Lebensversicherungszahleraffen fleißig einzahlen haben die Bondaffen in den Lebensversicherungen ein Anlageproblem. Dennoch, das sind keine Almosenzinssätze mehr, das sind Sichtumsrenditen. Zwischen 10jährigen Staatsanleihen aus Deutschland (0,7% aktuell) und Japan (0,42%) gibt es fast keinen Renditespread mehr. Diese Renditen sind ausgelutscht, die Geldflüsse in Form von Zinsen fast erloschen. Das bedeuted die Wirtschaft ist am Boden oder geht zu Boden, Wirtschaftswachstum findet keines mehr statt. (Sozial-)Abgaben und Steuern auf der einen Seite, die Finanzierung eines unfinanzierbaren, verschwenderischen, sozialistisch strukturierten Wohlfahrtsstaates auf der anderen Seite sind die Reflexionen dieser Zinssätze. Die niedrigen Sätze garantieren noch eine gewisse soziale Stabilität der Gesellschaft, steigen sie an oder werden sie negativ, wird die Gesellschaft aufbegehren, gar revolutionieren und das System in Folge umstürzen. Wie schon oft geschrieben, gibt es aus diesem Niedrigzinsdilemma kein Entkommen, ein Anstieg der Zinsen hätte gigantische (Buch-)Wertverluste zur Folge. Die Folgen dieses Anstiegs wären langfristig spürbar (> 10 Jahre) denn solange man dorthin gebraucht hat, braucht man auch wieder um die Strecke zurückzurudern. Summasummarum bleibt festzuhalten, dass es ohne großes Risiko in der heutigen Zeit keine lohnenswerten FIAT-Geldanlagen mehr gibt. Nicht einmal mehr wert- und kapitalerhaltende Anlagen. Das System lebt auch davon, dass junge Banker keine "normalen" Zinssätze wie vor 20 Jahren mehr kennen. Die sind überzeugt davon, dass 0,3% plus Gollum-ZAST-Abschlag eine Super-Rendite darstellen. Tja, das FIAT-Geldsystem ist im Prinzip schon tot, zuckt aber noch.

Wir sind nicht an die Compliance-Regeln der Bondaffen gebunden und wissen, wie wir investieren.WE.


Neu: 2014-12-08:

[09:50] Finanzmarktwelt: Lebensversicherungen – aus der Traum von der heilen Renditewelt

Mit Kapitallebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen geht man eine Wette auf Zeit ein. Bei beiden Anlagemodellen wettet man, dass das einbezahlte Geld in 30 Jahren noch vorhanden sein – und ordentlich verzinst ausbezahlt wird. Sind Sie ernsthaft überzeugt, dass Ihnen das heute noch irgendwer garantieren kann? Wir jedenfalls nicht.

Bei dieser Wette man muß ja zwei Organisationen langfristig vertrauen können. Dem taat und der Versicherung. Bei ersterem zumindest ist der private Anleger immer der Verlierer! TB

[11:30] Leser-Ergänzung-AT dazu:

In Österreich gilt für neuabgeschlossene LV noch bis 01.01.2015 ein Garantiezinsatz von 1,75% . Was die Masse aber nicht weiss, und auch im Artikel nur am Rande angesprochen wird, dass dies natürlich nur für das netto angesparte Kapital gilt. Von der Bruttoprämie abgezogen wird die Versicherungssteuer, ein allfälliger Unterjährigkeitszuschlag ( die Masse zahlt natürlich monatlich),die Abschlusskosten und die Kosten für den Versicherungsschutz. In Wahrheit werden ca. 80% der Bruttoprämie zum Ansparen des Kapital verwendet. Diese werden derzeit ca. mit 3,2%( Garantie plus variable Verzinsung) verzinst. Da aber auslaufende Anleihen im Deckungsstock laufend durch neue und natürlich niedriger verzinste Anleihen getauscht werden, sinkt die Gesamtverzinsung schleichend. Wer heute eine Kapitalversicherung mit Versicherungsschutz mit monatlicher Zahlungsweise auf 15 Jahre abschließt, bekommt garantiert weniger zurück als er einbezahlt hat. Sollte sich die Gesamtverzinsung (Garantie plus variable Gewinnbeteiligung) nicht verschlechtern ( was ich nicht annehme) , hat der Versicherungsnehmer aber durchaus die Chance sein brutto einbezahltes Kapital wieder herauszubekommen.


Neu: 2014-12-07:

[17:22] Rott&Meyer: Hindenburg-Omen am laufenden Band

Das vierte Hindenburg-Omen innerhalb von fünf Tagen komplettierte am Freitag die Woche der Hindenburg-Omen...Das Signal ist nach dem Luftschiff Hindenburg benannt, das am 6. Mai 1937 in New York abstürzte. Die vier Omen vom Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag sind auf dem folgenden Chart als eine breite Linie dargestellt (siehe Pfeil).

[18:40] Diese Omen sind in diesen total manipulierten Märkten unerheblich. Man wird die Märkte erst crashen lassen, wenn man will.WE.


Neu: 2014-12-06:

[11:10] Leserzuschrift-AT zu Große Wissenslücken beim Thema Geld

Teilergebnisse einer Nationalbank-Umfrage sind ernüchternd: Viele Österreicher haben selbst mit simplen Zinsberechnungen Probleme.

Ist doch gut für das vorherrschende System, wenn die Menschen dumm sind. Gebt ihnen weiter Brot und Spiele. Das verlängert unsere Vorbereitungszeit.

P.s vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Kunden. Er sagte mir, dass er von seiner Bank 0,125% Guthabenzinsen bekommt. Abzüglich der 25% Kest wäre die Verzinsung schon negativ. Real hat er natürlich recht. Gemeint hat er es aber etwas anderes. Ich ersparte mir ihn aufzuklären.

Bald brauchen sie gar kein Wissen mehr, da sie nichts mehr zum Anlegen haben werden.WE.


Neu: 2014-12-05:

[10:40] Der Bondaffe zu den Märkten außer Rand und Band:

Der gestrige Donnerstag hat mich arg fasziniert. Die Märkte stehen wirklich unter Spannung. Die richtig großen Tagesbewegungen werden jetzt innerhalb von wenigen Minuten gemacht. Das hat in der letzten Wochen zugenommen. Draghi spricht um 14:30 Uhr und der DAX schießt förmlich in der nächsten Minute 100 Punkte nach oben um ein paar Minuten später 150 Punkte tiefer zu notieren. Und dann geht's weiter abwärts. Bei EUR/USD-Kurs sind solche Bewegungen noch öfter und deutlicher zu beobachten. Die haben die Marktpfleger bzw. Plunge Protection Teams ganz schön was zu tun um in den darauffolgenden Stunden den Markt wieder zu beruhigen und einzupendeln. Die Manipulationen sind so offensichtlich, weil die Unterstützungen/Widerstände einfach bei geraden Marken (also Notierungen wie 9.900 DAX Punkte oder 1,23 USD) gezogen werden. Wahrscheinlich hat will man den Hochfrequenztradern klare Signale geben oder man kennt die Wirkungsweise der Logarithmen. Wie auch immer, es wird immer verrückter an den Computerbörsen. Mit einem "normalen" Handelsgeschehen (ich bin ein Nostalgiker und denke noch in Zug-um-Zug-Geschäften) hat das nichts mehr zu tun. Wer das kürzere Kabel und die schnellere Leitung zum Handelscomputer hat, der macht die Bewegung. Das kann allerdings recht daneben gehen, wie man gestern beim DAX gesehen hat. Nur am Rentenmarkt (Bund-Future) ruht der See noch still. Das wäre auch ganz schlecht wenn die Kurse nach unten gehen würden, die Marktteilnehmer könnten das als Zinswende interpretieren. Da greift man vorher schon regulierend ein, denke ich. Obwohl das Gesamtbild natürlich rund ist. Alle Märkte werden auf einem bestimmten Niveau und in einem festgelegten Punktekorridor gehalten. Es darf keine Ausreißer geben. Man will alles kontrollieren um zu einem bestimmten Zeitpunkt die angespannte Feder einfach loszulassen. So wird's kommen.

[12:14] Leser-Kommentar-DE zum Bondaffen:

100% Zustimmung von meiner Seite, an den Bondaffen, für diese hervorragende Zusammenfassung der total manipulierten und orchestrierten Märkte.
Ich dachte schon das ich der einzige Verrückte hier bin, der das so Beobachtet.
Man kann davon ausgehen, das es heute möglich ist, den Systemcrash mit einer einzigen Interviewaussage, von entsprechenden Polit-oder Finanzdarstellern, lostreten.
Der beste Indikator an diesem speziellen Tag-X wird sein, wenn man vorher diese typischen Manipulationen nicht mehr zu beobachten kann, dann ist höchste Crashgefahr.

Der beste Indikator wird sein, wenn die Luftwaffemachine(n) Richtung Paraguay abheben!

[12:27] weiterer Leser-Kommentar-DE zum Bondaffen:

ich muss dem Bondaffen widersprechen, dass der Aktienmarkt in einer Spanne gehalten wird wie gestern: Vor ein paar Wochen war der DAX noch bei 8300 Punkten, gestern bei über 10000. Solange alles beim alten bleibt, d.h. durchschnittliche Entwicklung bei den Nachrichten aus der Wirtschaft und Aussicht auf Draghis Bondkäufe wird der DAX mittelfristig weiter steigen, bis zum Tag X eben. Das ist so gewollt, damit niemand in alternative Anlagen wie Gold investiert.

[13:23] Der Bondaffe antwortet:

Der Kommentator hat Recht und doch wieder nicht Recht. Natürlich stimmt es, dass der DAX auf 8.300 Punkte zurückgegangen ist. Nur das WIE ist entscheidend. Und das ging so "sauber geradlinig" nach unten, dass es ohne Begleitung nicht ausging. Man hat dann geschickt einen Punkt ausgesucht an dem eine Korrektur mittels Futures "nicht viel kostet" und den Markt wieder in die entgegengesetzte Richtung gedreht und nach oben begleitet. Jetzt sind wir wieder auf 10.000er Niveau. Was ist passiert? Im Prinzip "Nichts". Und für die Charttechniker/Kaffeesudleser ist dieser Ausrutscher auf 8.300 Punkte unter langfristiger Betrachtung fast gar nicht sichtbar. Das kümmert die nicht. Letztendlich sind wir keinen Schritt weitergekommen, weder nach oben noch nach unten und das verstehe ich unter "manipulativer Insenzierung". Wir sind immer noch auf dem Stand von Anfang des Jahres 2014. Von dieser beinahen magischen 10.000er Marke ist alles möglich. DIE können die Märkte manipulativ nach oben oder unten bewegen, nur das ist das was zählt. Hier hat man die Macht, einen neuen Trend zu setzen, wohin der geht ist doch völlig egal. Und das ist das auf was ich hinauswollte. Es wird nicht mehr nur manipuliert, es wird inszeniert. Das ist ganz großes Spielcasino, wobei die Bank immer gewinnt. Und das ist in allen Märkten so.

[13:30] Es ist seit vielen Monaten zu sehen: die Märkte werden bewusst so gesteuert, um möglichst viele ins Papier zu locken und vom Gold fern zu halten. Und niemand will es bemerken.WE.

[13:48] Leser-Kommentar-DE zum Bondaffen:

Die Märkte sind sie wie sie sind. Was ich nicht verstehe, ist dieser starke Druck des Dax nach oben und das Gegenteil beim Gold.
Die Reaktionen des Dax auf Notenbanken, Arbeitsmarktdaten usw. nach unten sind einfach lächerlich, er erholt sich sofort und schon gehts wieder nach oben(wieder fast bei 10.000, in ein paar Monaten 11.000, hört man).
Beim Gold genügen drei Arbeitslose weniger und schon gehts gewaltig nach unten und dann sehr mühsam etwas nach oben.
Ist halt so, aber es ärgert mich. Die wirklich katastrophale fundamentale Situation in Europa lässt den Dax locker weiter steigen. Es reicht wirklich Geld zu drucken und alles ist gut. Da fragt man sich manchmal, wer nun der Dumme ist, ich oder die anderen?
 

[12:11] Leer-Kommentar-DE zur BVA von gestern:

Völliger Quatsch, dass der Arbeitgeber nachhaften muß! Dies wäre nur bei einer "Pensionszusage". Diese ist wirklich Brandgefährlich, da es sich in diesem Fall um eine Versorgungszusage zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer handelt, der Versicherer tritt hier nur auf, um den gewünschten Vertrag zu erfüllen (kann auch verschiedenst berechnet werden Barwert uww...) Wird aber in der derzeitigen Niedrigzinsphase nicht mehr gemacht, da hier für den Arbeitgeber nachhaftungen in ungeahntem Masse entstehen können...
Heute macht man aber nur noch betriebliche Altersvorsorgeverträge bei Arbeitnehmern in Form von: "Unterstützungskasse" für Beiträge über 450,- Euro monatlich oder darunter: "Direktversicherung" max. 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (derzeit 238,- Euro monatlich + evtl. 180,- Euro monatlich zusätzlich möglich).
Der Vorteil ist ganz einfach erklärt. Der Beitrag geht direkt vom Brutto weg, dadurch senkt sich das zu versteuernde Einkommen sowie die Sozialversicherungsbeiträge. D.h. zahle ich 100,- Euro in eine Direktversicherung habe ich Netto ca. nur 50,- Euro weniger. Wenn der Chef dann den Beitrag noch mit 20% bezuschusst, dann gibt er seine Ersparnis der Sozialversicherungskosten an den Arbeitnehmer weiter. Und ich weiß aus Erfahrung, dass das nur die guten Chefs machen. D.h. der Arbeitnehmer hat einen Nettoaufwand von 16,5 Euro, wenn er (inkl 20% vom Chef) 39,60 Euro in den Vertrag zahlen.
Find ich nicht schlecht..., aber mal ehrlich, viel Rente wird dabei nicht rumkommen...
Nachteil: Inflation, Besteuerung der Rente (wobei der Steuersetz i.d.R. im Alter besser ist), Unisextarif beim Mann, Provision...
PS: An den geschilderten Vertrag verdient der Keiler ca. 39,60 Euro x 12 (zahlungsweise) x 27 (Jahre) x ca. 4% = 513,- Euro


Neu: 2014-12-04:

[10:30] Leserfrage-DE zur betrieblichen Altersvorsorge:

Mir wird von meiner Firma angeboten 33€ monatlich in die betriebliche Altersvorsorge zu zahlen. Diese 33€ sind ohne Bedingung. Eigenleistungen würden mit 20% bezuschusst (was eh nicht in Frage kommt). Das ganze ist sogar Harz 4 sicher (zumindest im Moment :)). Das Geld geht zur Zürich Deutscher Herold Lebensversicherungs AG. Mit 62 kann man dann auf die eine oder andere Weise darauf zugreifen. Ich bin jetzt 35.

Meine Fragen (auch an die kompetenten Leser hier wie z.B. den Bondaffen):
Warum wird so was in der Form angeboten? Welchen nutzen hat die Firma?
Mit welchen guten Begründungen kann man so was ablehnen? Prinzipiell gibt es ja nichts zu verlieren? Die Kollegen halten ja einen für Blöd so was auszuschlagen.

Die einzigen zwei Gründe die mir einfallen: Nicht noch einen blödsinnigen Vertrag rumliegen haben. Dieses Banken und Versicherungssystem nicht mehr unterstützen zu wollen.

Die Antwort ist ganz einfach: ein Keiler dieser Vesicherung hat wieder einmal eine Firma "überzeugt". Finger weg.WE.

[12:45] Der Bondaffe:
In meiner Firma hat uns ein bekannter Anbieter betrieblicher Altervorsorgemodelle auch ein Entgeltumwandlungsmodell schmackhaft machen wollen. Ich habe mich nicht beteiligt, ich kann das im Detail nicht beurteilen. Für mich klingt das so ähnlich als wenn ich im Supermarktregal ein Produkt sehe auf dem steht "mit neuer, verbesserter Rezeptur". Das muß nicht heißen das es besser schmeckt, es ist aber auf jeden Fall billiger hergestellt. Nicht nur die Vorsorgebranche dürfte aber mit einem Phänomen konfrontiert sein, dass Anpassungen in Form innovativer Ideen und damit von Produktveränderungen bedarf, die ein schriftliches Einveständniss des Kunden benötigten. Damit meine ich Negativverzinsungen. Die Vorsorgeberechnungen der Anbieter dürften mit implizierten Modellen arbeiten, die Negativverzinsungen nicht vorsehen.
Was passiert denn eigentlich mit ihren Beiträgen, wenn ein Teil davon einer negativen, also Minusverzinsung unterliegt? Ich hole etwas weiter aus und bringe den Begriff "Deckungsbeitrag" ins Spiel. Ein Bekannter von mir führt solche Deckungsbeitragsberechnungen für RIESTER-Verträge durch. Dabei werden Renditen/Zinssätze aus Zinsstrukturkurven aus dem Geldmarktbereich bis zu 30jährigen Anleihen herangezogen, die für die Berechnungen interpoliert auf das Vertragslaufzeitende hochgerechnet werden. Es geht hier auch ans Eingemachte, denn diese Beträge sind mit Eigenkapital des Vertragspartners zu hinterlegen. Es geht also um sehr viel viel mehr für die Anbieter, nicht für den Kunden. Das Kleingedruckte bei den "Umwandlungsverträgen" ist somit entscheidend, als lautstarkes Verkaufsargument und Schmankerl wird allesdings gern eine gewisse steuerliche Vorzugsbehandlung angepriesen. Das Ganze wird dem Einzahler schmackhaft gemacht, wird aber für den Anbieter billiger und dieser ist wahrscheinlich aus irgendwelchen Haftungen raus.
Wahrscheinlich gibt der Einzahler bestimmte Ansprüche ab. Ich bin aber im Detail nicht so drin in dem Thema. Die Frage ist, wenn Sie 33 EURO im Monat jetzt einzahlen, WIEVIEL MEHR wollen Sie dann in 27 Jahren als monatliche Rente haben, wenn Sie netto (33 mal 12 mal 27) 10.692 EURO in diesen 27 Jahren eingezahlt haben? In diesen 27 Jahren erwartet sie aus heutiger Sicht mindestens eine Währungsreform, wenn nicht zwei. Daher lassen Sie es, kaufen Sie sich Gold und Silber solange noch etwas da ist und Sie werden staunen welchen Wert dieses Investment in 27 Jahren hat?
Mehr als die lausigen Versprechungen irgendwelcher Finanzkeiler auf jeden Fall.

Vielleicht gibt es auch einen Kickback für den Chef.

[15:35] weitere Leserkommentare-DE zur BAV:

(1) Das Thema brennt bei mir auch etwas, aber aus andere Perspektive. Wenn der "Betrieb" für irgendwas vorsorgt, haftet dann der Betrieb oder die Versicherung für die Verträge? Das ganze Zeug ist großer Müll und wird die nächsten Jahre nicht überleben, aber wie gesagt WER GARANTIERT diese Verträge ?

(2) Das eigentliche Problem, das die Verkäufer bewußt verschweigen, kommt nach der Auszahlung, so sie denn noch kommt. Meine BAV, bereits 1992 abgeschlossen, wurde nachträglich die Auszahlung per Gesetzesänderung per 2002 verschlechtert. Jetzt kann ich 10 Jahre lang jeden Monat auf die bereits erfolgte Auszahlung 15,5% Krankenversicherung und zusätzlich 2,05% Pflegebeitrag zahlen. Das gab es also damals bei Vertragsabschluß noch nicht und es war eine riesen Sauerei das per Gesetz rückwirkend einzuführen.
Wird diese Zahlung verweigert, verliert man den Versicherungsschutz. Einfach mal bei Google nachschauen. Hier als Beispiel ein Link
http://www.handwerksblatt.de/handwerk/direktversicherung-jetzt-kassiert-die-krankenkasse-doppelt-6511.html

(3) zur Diskussion zum Thema BAV möchte ich heute auch mal meinen Senf dazugeben. Mein Chef hatte vor ein
paar Tagen auch dazu aufgerufen, dass alle Mitarbeiter an einer „Info-Veranstaltung" zum Thema teilnehmen
müssen. Da mir dieses Thema total sauer aufgestoßen ist, habe ich Ihn mit ein paar Argumenten umstimmen
können. Die Veranstaltung war auf einmal freiwillig. Anbei kurz die Argumente, die ihn zum Umdenken bewogen haben:
Zum Ersten werden die Verträge bei einer BAV immer zwischen der Versicherung und dem Chef der Firma abgeschlossen, auch wenn der AN unterschreibt. D.h. der Chef ist Eigentümer des Vertrages.
In der Praxis finden sich im Unternehmen häufig lediglich die Versicherungsverträge vor, nichts aber dazu, was der Arbeitgeber an (arbeitsrechtlicher) Leistung versprochen hat. Daraus folgt eine einfache Frage: Hat er eigentlich die prognostizierte Versicherungsleistung oder doch nur die garantierte Versicherungsleistung versprochen? Und was passiert, wenn die Versicherung – wie jetzt zum Wegfall der Bewertungsreserven – die Leistungen kürzt? Oder was passiert, wenn eine Versicherungsgesellschaft, zum Beispiel wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase, insolvent wird? Wenn also Versicherungsleistungen ganz oder teilweise ausfallen? Welchen Zusammenhang gibt es zur arbeitsrechtlich versprochenen Leistung?
Die erschreckende Antwort: Der Arbeitgeber muss auffüllen.
Diese Antwort ist eindeutig und steht gleich zu Beginn im Gesetz (siehe § 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG) – achten wir auf den Wortlaut: "Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt." Der Arbeitgeber steht damit also immer für seine versprochene Leistung gerade und muss sie nachfinanzieren oder neu finanzieren, sofern der Finanzierungsdienstleister (hier die Versicherung oder Unterstützungskasse) ausfällt. Er haftet daher in vollem Maße. Das wissen leider die wenigsten Arbeitgeber in dieser Deutlichkeit! Die Folge: Eine Fülle von nachgeordneten Problemen.
Also, wer seinem Chef ordentlich Schaden will, sollte so eine BAV unbedingt abschließen !!!!
Zum Zweiten ist zu berücksichtigen, dass die Zahlungen aus der BAV im Rentenalter angerechnet werden.
Sprich, der AN der sich das Geld jetzt vom Munde abgespart hat, wird dann bei Rentenbezug bestraft, wenn er nicht die gesetzliche Mindestrente erhält und aufstocken muss. Der Betrag wird dann als Einkommen angerechnet. Also für mich ist das Thema deswegen komplett durch. Hier im Osten kann ich über die Brutto-
Löhne zum Erreichen der Mindestrente nur schmunzeln. So viel verdienen von 1000 Leuten vielleicht 2.
Also, damit ist das Argument von der „aufgebesserten Rente" auch ausgefallen.

[20:00] Die Keiler sind leider auch bei den Chefs erfolgreich. Dieses Zeug wird beim Crash alles untergehen.WE.


Neu: 2014-12-03:

[13:25] Focus: So retten Sie Ihr Vermögen vor gierigen Politikern

Erben geraten erneut ins Visier linker Politiker. Schon bald könnte die Weitergabe von Vermögen drastisch teurer werden. Wie Sie vorsorgen und Ihr Vermögen vor möglichen Gefahren schützen.


Neu: 2014-12-02:

[15:46] Interessante Leser-Überlegung-AT anlässlich des Rubel(ver)falles:

Wo kann man in Wien günstig Rubel kaufen? Ich denke, nach einem 2/3 Fall innerhalb von wenigen Wochen
sollte man schön langsam wieder beginnen, diese Chance zu nützen und auf den
vollkommen überbewertete Dreckseuro zu scheißen und in Moskau Aktien kaufen,
aber nur vor Ort direkt ohne zwischengeschaltete Westbanken-Mafia !!!

 

 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv