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Wirtschaft

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu: 2016-02-07:

[17:27] FAZ: Autohersteller lassen mehr Wagen auf sich selbst zu

Wird bald in der Politik Schule machen. Da werden dann Vorwahlen abghalten, bei denen die einzelnen Knadidaten sich selbst wählen können - 100.000fach! TB

[10:30] Leser-Kommentar-DE zu McKinsey von gestern:

Die Macs haben das perfekte Modell: Auf der einen Seite sorgen sie für die Entstehung von Arbeitslosen. Auf der anderen Seite ist der Staat so blöd, die selbe Firma für die Schulung der Entlassenen zu engagieren (Arbeitsamt). Geht's noch?
Diese Parasitenfirma hat das Patent auf den Zangenplan. Das ist echt geschickt. Nichts produzieren, aber auf beiden Seiten abkassieren.
In den Gruselromanen in meiner Jugendzeit waren solche als Untote benannt. Mit Worten benannt sind Unternehmen wie McKinsey tatsächliche Dämonen und Erscheinung des Bösen. Sie trinken vom Blut des Lebens. Abartig!

Dieses ist nur eine Spiegelung immer desselben Prinzips: Profitiere bei der Zerstörung des Marktes und profitiere dann von der Behandlung des Ergebnisses. Dieses Prinzip greift auf allen Ebenen: Treibe die Menschen in die Schuld und verdiene daran; insbesondere im Bereich des Materiellen und des Glaubens. In dieser Zange ist dann die individuelle Tat gefangen als Ergebnis von finanzieller Abhängigkeit gepaart mit Propaganda = Gehirnwäsche.

Die Lösung kann sein, um im obigen Bild zu bleiben, sich nicht vom Dämon beeinflussen zu lassen, sondern aus eigenem Empfinden zu handeln. In jedem Fall bedingt es den Ausstieg aus dem System, auf welcher Ebene auch immer. Das kann bedeuten, dass man sich dem fiat money entzieht, der Gehirnwäsche entsagt und sein Handeln neu aufbaut - wie auch immer.

Jetzt komme ich von McKinsey doch auf Größeres. Wenn es zunächst ein Masterplan ist, der die materielle Vormacht sichert und in der Lage sein soll, Herrschaftssysteme zu ändern, und gleichzeitig die Herrschaft zu bewahren, dann bewegt es sich zunächst auf der materiellen Grundlage - existenziell. Gleichzeitig bedarf es eines ideellen Überbaus, der in der Lage ist, die Menschen mitzureißen. Dieser Überbau muss sehr stabil sein, um diejenigen mitzunehmen, die auf der materiellen Ebene nichts mehr haben und desillusioniert sind. An dieser Stelle wird mir klar, dass ein König oder Kaiser in der Lage wäre, ein Vakuum auszufüllen, auch wenn klar ist, dass ein solcher Regent an der Besitztatsache der Herrschenden nichts ändert, sondern nur die Wahrnehmung, aber insbesondere die Ideologie und neue kleine Könige hervorbringt, die auch besitzend sind.
An dieser Stelle wird mir das Prinzip von Hartgeld oder WE klar: Der Realität ins Auge schauen und sich optimal aussteuern. An allen Stellen wird versucht, den Teufel auszutreiben. Andererseits wird auf geheime Quellen zurückgegriffen, die ganau diesem dienen. Ich kann den Weg aber mitgehen, den Kompromiss zu machen, lieber in einer Monarchie zu leben, die unter der Aufsicht der Besitzenden steht, aber eine individuelle Freiheit des Erschaffens oder des Scheiterns ermöglicht. Mir steht der ganze Sozialdreck zum Hals raus. Nur wegen solchem Scheiß verdient McKinsey auf beiden Seiten.

Und was es noch alles an Scheiße auf allen Ebenen gibt, kann man täglich auf Hartgeld lesen. Und ich kann sehr gut nachempfinden, warum sich Akif Pirincci in der Art äußert, wie er es tut, auch, wenn man es dieser Zuschrift nicht entnehmen kann. Manchmal würde ich liebend gern nur noch in Fäkaliensprache reden, da es mir der Zorn gebietet.

[13:00] Die verkaufen sich einfach gut an die Konzernmanager. Und diese Manager können dann sagen, hey, die Consultants haben uns den Personalabbau dringend nahegelegt. Es geht auch um das Verantwortung-Abschieben.WE.

[16:58] Leser-Kommentare-DE zum blauen Cheffe-Kommentar:

(1) Die können absolut nichts und das Einzige was die als Ergebnis präsentieren ist Personalabbau.
Aber Sie verkaufen Ihre totale Unfähigkeit als große Errungenschaft und tun so als hätten sie eine Wahnsinns Leistung erbracht, was sie sich dann auch noch entsprechend honorieren lassen.
Den Leuten für nichts Geld aus der Tasche ziehen, das muß man erstmal schaffen.
Aber auch dies ist ein sehrt interessanter Hinweis der erklärt wie es in unserem Land soweit kommen konnte.
Insbesondere die „Möchtegern Eliten2 sind meist völlig verblödet und vor lauter Habgier und Machtgeilheit völlig blind und deshalb immer ein leichtes Opfer für Manipulationen.

(2) ihr Kommentar zu den McKinsey Affen ist richtig, greift aber meines Erachtens zu kurz. Die Meckies müssen sich nicht einmal gut verkaufen denn die sind schon lange eine Sekte die sich wie ein Krebsgeschwür immer weiter ausbreitet. Bei denen kann man nur als junger karrieregeiler "Eliteabsolvent" was werden. Das ist ein elitärer Haufen von gehirngewaschenen Schnöseln die mit religiösem Eifer betriebswirtschaftliche Experimente umsetzen die gerade en vogue sind. Mit spätestens vierzig muss man den Absprung geschafft haben und die "Experten" wechseln dann häufig in die von ihnen beratenen Unternehmen. Als Chefs holen die dann für viel Geld wieder Meckies als "Berater" in die Unternehmen. Wie das aussieht kann man sich gut bei den Dusties ansehen. Die haben ihre Brüder auch in jeder strategisch wichtigen Funktion positioniert. So kann in der Wirtschaft jeder neue gutklingende betriebswirtschaftliche Schwachsinn wie z.B. Reengineering, Sharholder- Value, Diversifikation und wie immer dieser Müll bezeichnet wird zum Vorteil Dritter problemlos umgesetzt werden. Die Meckies und der übrige gekaufte restliche Pöbel aus diesen Wirtschaftsberatungsunternehmen sind nichts anderes als empathielose Vollstrecker der Finanzindustrie. Wenn das Finanzsystem untergegangen ist benötigt man von diesen Hilfsarbeitern nicht einen einzigen mehr.


Neu: 2016-02-06:

[11:15] Danisch: Schneise der Vernichtung hinter McKinsey

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen: die verkomplizieren alles.WE.

[12:15] Leserkommentar-DE:
Anfang der Neunziger wurde das mich beschäftigende Unternehmen, die Firma Koppers, ein deutsches Traditionsunternehmen, von einem englisch-amerikanischen Konzern, Cookson/Vesuvius, übernommen. Nach kurzer Zeit tauchten McKinsey-linge auf. Diese wurden als Götter angekündigt, gekommen sind pickelige Mittzwanziger, frisch von der Uni, BWLer, die noch in ihre Boss-Anzüge hereinwachsen mussten. Die Krönung war eine Business-Tussy, auch mitte Zwanzig, mit großer Horn-Brille und Pferdeschwanz mit schwarzer Riesenschleife, die wirklich allen auf den Sack ging. Ab dem Zeitpunkt musste orgiastisch reportet, foregecastet und gemeetingt werden bis zum Abwinken. Gearbeitet hat von den leitenden Angestellten keiner mehr. Und nach jeder Meetingmania war die Verwirrung größer. Es wurde gespart ohne Sinn und Verstand, Mitarbeiter wurden excel-sheet-approved entlassen, Kunden wurden vergrault, laufende Projekte in die Pönalen gefahren. Rohstoffe wurden billig-billiger-am billigsten-scheiße eingekauft, die Qualität sank und Kunden-Reklamationen wurden zur Regel. "Improve the Gross-margin, gross-margin, gross-margin!" hallte es durch die Flure. Wie sieht es heute aus? Koppers ist Geschichte und Cookson ist Geschichte.

In meinem Fall wurde uns eine komplexe Matrix-Organisation aufgedrückt, die bald wieder aufgegeben werden musste.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE: Mc Kinsey:

diese sog. Unternehmensberaterfirmen, wie Mc Kinsey und Konsorten, sind der lebende Beweis fuer die absolute Verbloedung der heutigen Fuehrungskraefte (Dumm und Stolz waechst auf einem Holz!). Wenn man bedenkt, mit welch geistig unterwentwickelten Konzepten die Firmen 'aufpolieren' moechten, dann haette jedes Kind im Kindergarten bessere Ideen zur Hand, als diese aufgeblasenen Fatzken. Das Schlimme dabei ist aber, dass die Firmenchefs solchen Mist bereits seit Jahrzehnten umsetzen, obwohl dadurch jede Firma von innen heraus langsam zerstoert wird. Jeder noch mit etwas gesundem Menschenverstand ausgestattete Mann kann solche psychopathischen Ideen gar nicht ertragen und es ist kein Wunder, dass immer mehr Menschen einen Psychiater brauchen.

Ich persoenlich bin vor 1 1/2 Jahren aus dem Beruf des Triebwerkingenieurs ausgestiegen, da auch in dieser Branche die Arbeitsbedingungen unertraeglich geworden sind (ein Wunder, dass nicht jeden Tag ein Flieger runterkommt!!!). Lieber arbeite ich als Handwerker und verdiene weniger Geld, als dass ich mich auf das Niveau eines Kleinkindes degradieren lasse.

Ein Hoch auf den Crash und hoffentlich gehen viele der heutigen dekadenten Idioten vor die Hunde.

So ist es.

[19:10] Leserkommentar-DE: eigene Erfahrungen:

den Leserkommentar dazu kann ich nur bestätigen. War Anfang der 90er auch bei einem Unternehmen wo man meinte, es wäre chic alles von den MCKinsey Göttern durchleuchten zulassen und man hoffte auf bahnbrechende revolutionäre Erkenntnisse.
Nach einigen Monaten Meetings und viel Blablabla war dann das Ergebnis kurz zusammengefasst, wir sollten Personal abbauen und die Arbeitsbelastung der verbleibenden Mitarbeiter (natürlich ohne mehr Bezahlung versteht sich) erhöhen, dann würde sich die Renditen ebenfalls erhöhen.
Was der Irrsinn dieser Schwachmatten gekostet hat weiß ich nicht, jedenfalls hat Sie mein damaliger Chef hochkant rausgeworfen, so in etwa mit der Ansage solch schwachsinnigen Vorschläge hätte er dann doch nicht erwartet.

Für mich sind die eine typische Ami Firma, ne große Show abziehen und das einzige Ergebnis ist eigentlich immer Personalabbau und Lohnkürzungen, für so Vorschläge braucht man keine Berater.
Aber hier ist auch der Schein wichtiger als das Sein, Hauptsache manche Leute können stolz berichten, dass auch Sie von MCKinsey gecheckt wurden.
Dumm dümmer......

Aber verkaufen können sie gut.


Neu: 2016-02-05:

[11:00] Der Welthandel kommt zum Erliegen: Baltic Dry Index fällt auf absolutes Rekord-Tief


Neu: 2016-02-04:

[09:28] compact: Überwacht und unter Zeitdruck: 3 Abgeordnete berichten aus dem TTIP-Leseraum

Das nächste wirtschaftsjurisitsche und demokratiepolitische Verbrechen an den Bürgern Europas wir mit Überwachung und Verhöhnung der Volksvertreter auf den Weg gebracht! TB

[10:02] Leser-Kommentare-DE zum TTIP:

(1) TTIP ist nur der Anfang, Abgeordnete von parlamentarischen Entscheidungen faktisch auszuschließen. Zukünftig dürfen die Abgeordneten dann abstimmen über -GEHEIM-. Das Abstimmungsergebnis ist -GEHEIM-. Die Umsetzung des Gesetzes ist -GEHEIM-. Endgültig wird dann die gesamte Politik für den Bürger -GEHEIM- sein. Dem Bürger sagt man, geh Heim, halt die Fresse, arbeite und konsumiere.

(2) Merkel hat die Abgeordneten in einen Krieg geführt. Gestern war hier ein Video verlinkt aus dem ersehen werden konnte, dass die KEINE Ahnung hatten, um was es ging. ABER sie haben zugegeben für diesen Bundeswehreinsatz gestimmt zu haben. Da sterben also Menschen und die wissen von nichts.
Glaubt jemand, die Masse der Abgeordneten interessiert, was im TTIP steht?? Die sitzen da wegen der Diät und nicht um die Interessen ihrer Wähler zu vertreten. Wäre es anders, hätten sie bereits etwas unternommen. Die haben z. B. ein Budget über das sie frei verfügen dürfen. Warum verklagen sie nicht die Regierung vor dem Bundesverfassungsgericht?? Findet sich kein einziger Abgeordneter, der den Mut dazu hat?


Neu: 2016-02-03:

[09:26] Leser-Zuschirft-DE zu "Jobchancen für inländische Fachkräfte":

heute morgen in der Allgäuer Zeitung vom 3. Feb. 2015 gelesen: Ab 50+ ist es für Arbeitssuchende deutlich schwieriger eine Stelle zu finden.
Darin die Leidensgeschichte einer 57jährigen ehemaligen Vertriebsleiterin aus dem Raum Memmingen. Kaum eine Chance.

Seltsam, ich dachte, es werden Fachkräfte gesucht??? Und dann die Argumente bei den Absagen: Ältere würden zu oft krank sein. Sie hätten nicht das Know How mehr. Sie hätten den Anschluss an die neuen Technologien verloren. Sie sind nicht mehr aufnahmefähig genug. Sie wären überqualifiziert (!) und und und...
Aber keinesfalls wird dabei der Grund des Alters erwähnt! Vermutlich wollen sich die Personalchefs sich nicht dem Vorwurf der Diskriminierung aussetzen. Deshalb erfindet man diese oberflächlichen und dümmlichen Ausreden.

Gleichzeitig steigen die Studentenzahlen an den Hochschulen und Unis und man holt angebliche Fachkräfte aus dem Ausland (Flüchtlinge) herein.
Man merkt ganz deutlich, wie hier Bevölkerungsgruppen gezielt ins Abseits geschoben werden und man sich nur auf angeblich dynamischen Jungen konzentriert, da diese noch leicht formbar sind.

Ich bin selber schon 45+ und ich zähle mich nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil, ich habe Wissen und Erfahrungen, die so mancher Junger nicht hat (haben kann). Als derzeit Selbständiger besitze ich viel Erfahrungen und muss mir Fachwissen selbst aneignen.

Es wird wirklich für eine Wende!

[13:00] Dass Ältere rausgedrängt werden, hat auch mit dem Karrieresystem zu tun. Man will oben Stellen freibekommen, damit Karrieristen nachrücken können.WE.

[10:39] Leser-Kommentare-DE zu den Fachkräften:

(1) Der Schreiber von 09:26 hat vollkommen recht. Auch aus meiner Perspektive gibt es keinen Fachkräftemangel. Mir fällt in vielen Diskussionen immer wieder auf, dass viele davon überzeugt sind, dass es einen Fachkräftemangel gibt, wenn ich die Frage stelle, wo und an welcher Stelle genau kommt keine Antwort mehr. Interessant ist auch, dass 50 jährige zum alten Eisen gehören. Mal angenommen, ein Betrieb stellt einen 50 jährigen Arbeitnehmer ein, somit wird dieser sicherlich bis zu seinem Renteneintritt bleiben wollen. Also derzeit 17 Jahre. Die Frage ist, ob ein 30 jähriger Arbeitnehmer 17 Jahre bleiben will. Ich bin übrigens derzeit beratend selbstständig tätig, weil meine beruflichen Qualifikationen und mein Bildungshintergrund nicht ausreichen, um einen adäquaten Job zu bekommen (Gesellenbrief, Studium, Promotion, Auslandserfahrung, mittelstandsgeprägt).

(2) Der wahre Grund dafür, dass ältere Arbeitnehmer nicht mehr eingestellt werden, liegt in den Arbeitsschutzgesetzen, die getrost als Arbeitsverhinderungsgesetzte bezeichnet werden können. Ab 55 Jahre ist ein Mitarbeiter praktisch nicht mehr kündbar. Jeder Unternehmer wird also aus diesem Grund nur in absoluten Notfällen einen neuen Mitarbeiter älter als 50 Jahre einstellen. Bei den bestehenden über 50-jährigen überlegt er sich, wie er die nicht so guten (die gibt´s überall) bis spätestens 55 los wird. Das Thema wird natürlich nicht so offen diskutiert, weil unpopulär. Hier in der Schweiz 3 Monate Kündigungsfrist unabhängig vom Alter und Firmenzugehörigkeit. Die Folge sind Jobchancen auch für Ältere.

[13:00] An diesen Zuständen leidet etwa der Arbeitsmarkt in Italien oder Spanien insgesamt: man kann praktisch niemand kündigen, daher wird auch fast niemand eingestellt.WE.

(3) Der Zyniker: Sehr gute Bemerkung im letzten Absatz: NICHT HABEN KANN!
Das ist auch nahezu das Einzige, das man mit dem umlaufenden Falschgeld nicht kaufen kann: DIE PRAXIS!
Ich neige eher zu älteren Arbeitnehmern, aber dadurch dass ich auch diese Erfahrung machen durfte, habe ich mir wieder jüngere genommen.
Die Alten sind viel bessere Arbeiter, sind aber für Einsätze über die reg. Arbeitszeiten hinaus, nicht mehr zu motivieren. Die Jungen haben einfach eine höher Belastbarkeit und sie lernen täglich dazu, wie ihr 45jähriger Arbeitgeber!


Neu: 2016-02-01:

[09:33] spuelgel: TTIP – Geheimpapier übertrifft Befürchtungen!

 

 

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