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Wirtschaft

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu: 2015-04-24:

[09:43] hintergrund: US-Investoren fordern: Löhne senken in Europa!

Bis zu 20 000 Beschäftigte will die Deutsche Post jetzt in die niedrigeren Tarife der Logistikbranche abschieben. Im Jahr 2015 hat der Vorstand dafür 49 Tochterfirmen unter dem Dach der Delivery GmbH gegründet. In diversen Hotels werden den meist befristet Beschäftigten die neuen Arbeitsverträge vorgelegt: Unterschreib oder dein bisheriges Arbeitsverhältnis läuft aus!

[11:30] Wären die Steuern und Abgaben auf die Löhne nicht so hoch, müsste nicht so gedrückt werden. Das wollen diese linken Schreiberlinge nicht sehen.WE.

[13:04] Der Widerstandskämpfer:

Wir sollten eigentlich alle mittlerweile gelernt haben, dass derartige Forderungen nur zusätzliche Sozialhilfeempfänger erzeugt. Das diktatorische US-System glaubt doch immer noch allen Ernstes, mit Cowboy-methoden zu reüssieren. Jeder, der mit US-Firmen zu tun hat, weiß, dass deren Methoden alles Andere als konstruktiv sind. US-Investoren sind ausschließlich getrieben von kurzfristigen Handlungsweisen. Sie treten immer in blinder Gier nach Macht und Geld auf und merken dabei gar nicht , welch zerstörerischen und menschenverachtenden Praktiken sie an den Tag legen. Dort, wo der Amerikaner hingetreten hat, wächst kein Gras mehr, der Flurschaden ist enorm. Die Erhöhung von Effizienzen und Effektivität in den bestehenden westlichen Systemen kann mit Lohndumping und Ausbeutung nicht herbeigeführt werden.. Wie blind kann man sein, indem man eine Erhöhung der Wertschöpfung durch Einprügelung auf die Produktivzellen erwirken will? Auch die Amerikaner beabsichtigen nur die Schröpfung der letzten Leistungsträger, aber der gewaltige sinnlose und überflüssige Beamtenapparat bleibt mit aller Wahrscheinlichkeit von solchen Forderungen ausgenommen. Eine Forderung nach Senkung von Löhnen ist schon gerechtfertigt , wenn es sich um die richtige Forderung handelt und nicht um eine Themaverfehlung. Die richtigen Forderungen lauten daher, Senkung der Löhne von Beamten, Funktionären, Politikern, Bankstern, CEO´s, Senkung der Pensionen von Beamten und Beamtenwitwen.
WEG MIT DEM KOMMUNISTISCHEN AUSBEUTUNGSSYSTEM ! HER MIT DER BEAMTEN-SOLIDARHAFTUNG UND DEM BEAMTEN-SOLI !


Neu: 2015-04-22:

[14:30] Format: Die globalen Risiken für Unternehmen


Neu: 2015-04-19:

[8:45] Focus: Nach Niederlage gegen Winterkorn "Der Alte muss weg": Jetzt droht VW-Patriarch Piëch selbst die Entmachtung

Nach dem vorerst verlorenen Machtkampf gegen VW-Chef Winterkorn droht nun Patriarch Piëch selbst die Entmachtung. Die Unterstützung im Aufsichtsrat für Piëch schwindet offenbar. Sogar ein Rücktritt scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Er hat jetzt alle gegen sich, auch den Familienzweig der Porsches.

[12:15] Leserkommentar-DE: Glaubt jemand wirklich, Piech würde einen solchen groben Fehler machen?

In dem Text steht doch ein interessanter Hinweis, Zitat: "Er (Piech) und seine Frau Ursula, die ebenfalls im Aufsichtsrat sitzt, würden ihre Ämter niederlegen. Sie würden auch ihre milliardenschweren Beteiligungen an VW verkaufen."

Der Typ ist sicherlich nicht doof. Ihm dürfte wohl klar sein, wie es um die Autobranche, Konjunktur, Wirtschaft steht. Wann wäre ein günstigerer Zeitpunkt als JETZT zu verkaufen?? VW wurde meines Wissens nach von den (National-)Sozialisten gegründet. Es ist eine Sozi-Hochburg. Warum hat wohl das Land Niedersachsen als Minderheitsaktionär das sagen? Damit ist der Laden quasi ein Sozi-Laden. Es gibt nicht mehr zu holen, weder im Markt noch durch Sozi-Kumpanei.

Ist doch eine schöne Ausrede, "ihr mögt mich nicht, weil ich den CEO Winterkorn austauschen wollte", dann trete ich zurück und verkaufe meine Anteile.
Ich hatte den Eindruck, das Piech quasi ein Garant würde Gewinnsteigerung bzw. Optimierung war.
Wenn er tatsächlich seine Drohung wahr macht und die Anteile verkauft, wäre nur zu wissen, ob er es in Gold tauscht.

Es ist gut möglich, dass Piech so seinen Ausstieg als Aktionär vorbereitet. Dass das Land Niedersachsen noch als Aktionär drinnen ist, ist eine Hinterlassenschaft der britischen Besatzungsmacht. Diese hat ab 1945 die ersten Käfer für den Markt fertigen lassen.WE.
 

[8:20] DWN: Massen-Proteste gegen TTIP in ganz Europa

Zehntausende Gegner des geplanten Freihandelsabkommens TTIP haben bei einem internationalen Aktionstag ihren Protest auf die Straße getragen. Allein in Deutschland waren mehr als 230 Demonstrationen geplant. In den kommenden Wochen verhandeln EU und USA weiter über das transatlantische Handelsabkommen.

Diese Demos sind sicher kein Zufall. Dabei handelt es sich ziemlich sicher um von den Eliten gesteuerte Proteste gegen dieses TTIP, für das die EU und die Politiker sein müssen. Es dient zur Diskreditierung von USA, EU und politischer Klasse.WE.


Neu: 2015-04-18:

[17:58] Der Widerstandskämpfer zur gestrigen Autodiskussion:

Es ist auffällig, wie in dieser Branche Einer den Anderen versucht zu imitieren und zu kopieren. Groß in Mode gekommen ist dabei natürlich die ausufernde Modellpolitik. Bemerkenswert wären da auch die Fernsehspots mit Claudia Schiffer und Helene Fischer. Ein Mercedes-Ausbandler im Raum Wien-Schwechat sagte einmal zur ausufernden Modellpolitik, dass diese die Betriebe gewissermaßen umbringen werde. Und da sprechen wir noch gar nicht von den Milliardenbelastungen an Krediten und Pensionen, die diesen Konzernen noch auf den Kopf fallen werden.

Ein großes Problem der heutigen Automobilwirtschaft besteht darin, dass die Produkte in jeder Hinsicht sich immer mehr angleichen. Die Emotionalität beim Autokauf ist zunehmend in den Hintergrund gerückt, Autos mit Charakter und Identität sind immer schwerer auszumachen. Während die Technologieabteilungen der Konzerne gute Arbeit geleistet haben, in dem sie die Produkte auf einen guten durschnittlichen Standard gebracht haben, verhält es sich im Marketing- und Werbebereich krass gegenteilig, wo breite Kreativ- , Konzept-und Ideenlosigkeit vorherrschen trotz zum Teil qualifizierten Personals und üppigen Budgets. Mehrfach erlebte Gelegenheiten der Einblicknahme in diese Abteilungen lassen doch Überraschung und Verwunderung aufkommen.

Tatsachen, die uns schon vor 15 Jahren bekannt waren, werden jetzt von hohen Vertretern der Szene öffentlich in Medien ausgesprochen wie:
• Winterkorn: "Das Auto wird dämonisiert."
• Zetsche: "Autobranche fährt an Zielgruppe vorbei".
• Duddenhöfler: "IAA ist Deutschlands größter Pensionistentreff."
• Kalbfell: "Zuerst müssen wir unsere Händler schlagkräftiger machen, derzeit wird zu sehr gewartet, dass mal ein Kunde vorbeikommt."

Die letzte Möglichkeit, sich in dem automobilen Einheitsbrei noch zu differenzieren, besteht in einem ausgeklügelten Marketing, raffinierten Konzept, schwer nachzuahmen und unberechenbar. Wer das erkennt, wird das Rennen machen !

WEG MIT DEM KOMMUNISTISCHEN AUTOBILD !
HER MIT DEN GUERILLA-AUTOS !


Neu: 2015-04-17:

[12:00] NTV: So variiert VW den Kombi-Golf Variant erfüllt spezielle Wünsche

Jetzt erleben sportliche Leistungsziele ein Update: Von drei neuen Versionen des Golf Variant ist eine schneller, eine andere höher und eine dritte kommt weiter.

Volkswagen wollte offenkundig den engen Markt der Rennkombis im kompakten Format nicht allein der Tochter Audi überlassen, die "S"-Versionen von Sportback- und Avant-Modellen anbietet. Auch die Konzernmarke Skoda hat schon seit längerer Zeit Mini-Laster für eilige Kundschaft im Programm. Nun hält der Golf R Variant mit 300 PS dagegen.

Wer braucht wirklich einen Kombi-Golf mit 300 PS der über 50000 Euro kostet? Und das alles noch mindestens 2 mal im Konzern. Da gibt es auch noch andere Golf-Modelllinien, die offenbar eine ähnliche Vielfalt haben. Und das alles in einem sehr engen Markt. Offenbar haben die Marketing-Affen im VW-Konzern ein gegenseitiges Wettrennen um die meisten Modelle begonnen. Das muss alles entwickelt und getestet werden und erfordert in der Produktion mehr Logistik.

Andere Marken sind da nicht viel besser, aber was da bei VW abläuft, schlägt alles. Muss Winterkorn deswegen gehen?WE.

Vorerst überlebt er: Vertrag wird verlängert Winterkorn bleibt VW-Chef

[13:20] Yellowman aus der "VW Stadt Anting" Shanghai:

Was Winterkorn an Insiderinformationen hat, ist selbst für einen Konzern wie VW eine teure Nummer.

Alles Kasperletheater.

Das "Winterkorn" wird langsam auch für VW knapp und es kommt wie wir wissen ein sehr langer kalter Winter.

Da helfen keine 300 und auch 500 PS nicht mehr weiter und das weiss Piëch ganz genau.

Sogar jeder einfach gestrickte Chinese weiss mittlerweile, wenn er sich einen Skoda kauft, bekommt er VW Technologie zum Spartarif. Selten dämliche Konzernstrategie, sich so offensichtlich selbst Konkurrenz zu machen.

Ein normaler VW VAN in Shanghai kostet NEU deshalb zur Zeit auch nur mehr etwa 5000,- Euro.

Die Bauernopfer nach der "Schlachtung" werden natürlich wieder die Sparer = Steuerzahler , die Arbeitnehmer = Steuerzahler sein, aber sicher nicht Piëch oder Winterkorn, also nicht blenden lassen von dem völlig sinnfreien Medienspektakel.


Neu: 2015-04-15:

[13:50] Format: Die Kandidatenkür bei VW: 6 Top-Manager

Noch bevor der VW-Patriarch Ferdinand Piëch konkretisiert hat, warum er "auf Distanz" zum Volkswagen-Vorstandschef Martin Winterkorn gegangen ist, gibt es bereits Spekulationen zu seinem Nachfolger. Sechs Kandidaten werden bereits als Thronfolger gehandelt.

Das ist typisch für die Konzerne: kaum wackelt der Job des CEO, geht das Rennen um seine Nachfolge los, heftig angeheizt von den Medien.WE.

PS: auch ein Konzern-CEO ist nur ein Angstellter. Wenn man ihn vor Vertragsende loshaben will, muss man ihm nur das Gehalt bis Vertragsende auszahlen. Oft geht es auch für weniger.

[19:00] Leserkommentar: die Schulden von VW:

Ich frage mich wie kann man VW sowie deren Chef so loben , das die so gute Arbeit gemacht haben, bei so vielen Schulden die die haben. Vor einigen Jahren waren die Schulden bei ca. 116 Mrd. Den derzeitigen Stand kenne ich nicht, aber wenn da die Zinsen nur auf ein normales Niveau ansteigen ist da Schicht im Schacht. Sehr erfolgreich die Herren da, vor allem beim Bonus kassieren.

Sehr viele Konzerne sind enorm verschuldet. Aber das spielt derzeit keine Rolle, weil die Zinsen so niedrig sind. Nach dem Crash schon, da werden diese Konzerne vermutlich zerlegt und für Gold den Besitzer wechseln. WE.

PS: nicht vergessen: die Konzernherren sind Angestellte, es geht ihnen um Ansehen, Macht und Einkommen.

[20:00] Der Stratege:
Ich weiß nicht, was Winterkorn falsch gemacht hat, aber dass er wohl nicht so ganz im Sinne der Eigentümer gehandelt hat, lässt der Umstand, dass der Konzernbetriebsrat und der Niedersächsische MP so des Lobes über Winterkorn sind, vermuten. Dass ein Betriebsratsvorsitzender Partei für einen CEO ergreift, dürfte es nicht so oft geben. Ergo sollte es für Piëchs Verhalten durchaus handfeste Gründe geben.
P.S.: Man sieht an dem Beispiel auch sehr schön, dass ein CEO nur ein Angestellter Lohnsklave ist, wenn auch ein besonders teurer. Letztlich kann er aber genau so entlassen werden, wie die Toilettenfrau, wenn er dem Eigentümer nicht mehr passt.

Der Mehrheitseigentümer sticht alle anderen aus. In Zukunft wird das noch viel brutaler.WE.
 

[8:00] Kurier: McDonald’s ist in die Jahre gekommen

Schon da sind alle Eckpfeiler des Fast-Food-Erfolgs vorhanden: Das Drive-In-Konzept. Die schlanke Speisekarte mit anfangs neun Produkten. Der Verzicht auf Servierpersonal. Und: Die gelben Bögen, die den Gebäuden mehr Aufmerksamkeit verschaffen sollen und aus denen später das Logo wird.

Handelsvertreter Ray Kroc wittert den Erfolg, weil er immer mehr Milchshake-Maschinen an die Brüder verkauft. 1961 erwirbt er von ihnen das Unternehmen um 2,7 Mio. Dollar. Vier Jahre später geht McDonald's an die Börse.

Zu Recht wird die Eröffnung der 1. Filiale durch Ray Kroc als Geburtsstunde von McDonalds gesehen. Das Konzept hatten die McDonalds-Brüder schon vorher entwickelt. Aber sie waren nicht in der Lage ein Expansionskonzept zu erstellen, weil sie niemandem wirklich trauten. Echte, geistige Kleinunternehmer.WE.


Neu: 2015-04-14:

[17:21] DMN: Industrie 4.0: Jede zweite Maschine muss ausgetauscht werden

In den nächsten zehn Jahren müssen Unternehmen fast jede zweite Maschine austauschen. Das verursacht hohe Kosten. Die Industrie 4.0 erfordert einen radikalen Strukturwandel. Der Mittelstand ist auf sich allein gestellt: Das Wirtschaftsministerium betreibt zusammen mit Großkonzernen vorerst nur Orientierungsarbeit.


[13:30] Format: Kaufkraft: Österreich schlägt Deutschland


Neu: 2015-04-13:

[16:30] Martin Schweiger: Filiale im Ausland - Warum Geld in Asien verlieren, wenn man es auch in Böblingen verlieren kann?

Der Traum von der Filiale im Ausland trifft auf die Realität: „Warum das Geld in Asien verlieren, wenn man es auch in Villingen-Schwenningen verlieren kann?"

Immer wieder in unserer Beratungspraxis in Asien treffen wir auf denselben Sachverhalt: Der örtliche Geschäftsführer eines deutschen (bzw. österreichischen oder schweizerischen) Unternehmens kündigt an, dass er aus Singapur zurück nach Europa zieht. Die Filiale wird überraschend geschlossen, die Aktivitäten führt ein lokales singapurisches Unternehmen als Kooperationspartner fort. In aller Regel war der betreffende Herr dann 3 Jahre in Singapur. Für uns lokale Europäer war dieser Ausgang zumeist vorhersehbar, auch ohne in die Bücher des Unternehmens schauen zu müssen.

Die kulturellen Unterschiede sind einfach sehr gross. Deutsches Denken führt nicht weiter.

[17:00] Der Mexikaner: genau so daemlich stellen sich viele an.

Man will ganz gross im Ausland einsteigen, anstatt vorher einmal die kulturellen Gegebenheiten zu klaeren.
Allein schon so viel Geld dort hineinzubuttern.
Ich haette zuerst mir wen vor Ort gesucht, der auf Komissionsbasis verkaufen kann.
Wenn das klappt, kann man gern eine Art Joint-Venture gruenden.

Prestige spielt hier die Hauptrolle. Früher musste es eine Niederlassung in den USA sein, heute in Asien oder China.WE.
 

[08:43] Der DAX-Insider zum Wochenstart:

Kaum beginnt die Woche begegnen einem wieder neue bzw. alt-bekannte Verrücktheiten. Mich erreichte jüngst ein Communiqué darüber, dass es zu wenige "humane Resourcen" gibt, zur Realisierung einiger, bereits den Kunden vertraglich fest zugesagter Projekte. In laufenden Projekten ausfallende Wissensträger (aufgrund von Krankheit, Kündigung oder Ruhestand) führen dazu, dass wichtige Arbeiten mit enger Terminschiene nicht bearbeitet werden können mangels Know-How. In der Planung werden alle Mitarbeiter als "gleich" und "austauschbar" eingestuft. Die Vorgesetzten über den Abteilungen, in denen diese Phänomene erfahren werden, laufen geistig in einer beratungs-resistenten Parallel-Wirklichkeit.

Der wiederholte Hinweis, dass man nicht hohe Ansprüche an durchschnittlich bezahltes Personal stellen könne, mit einem "Einheitslohn" es weder vom Markt anlocken noch halten könne und dass Personen nicht wie Material beliebig austauschbar sind, verhallen im Nirvana und werden gleich mit einer ganzen Salve an schlau klingenden, auf Management-Seminaren und Workshops "erarbeiteten" Gegenargumenten abgewiegelt oder einfach untätig weg-ignoriert. Dass Dinge auch einfach sein können, indem man sie auf wenige westentliche Punkte eindampft, und sie sich eingesteht, ist für viele der "Leithammel" nur schwer geistig zu erfassen. Ich mache ein praktisches Beispiel: Wenn jemand für Dokumentenpflege, die Verwaltung von Daten oder das Vereinbaren von Terminen, das gleiche oder sogar mehr Geld erhalten kann, als wenn derjenige diffiziele Kopfnüsse knackt, warum sollte so jemand dann bitte den beschwerlicheren Job wählen? Leistung wird im Konzern selten angemessen honoriert. Es kann und darf z.B. nicht sein, dass jemand der viel mehr im Kopf haben muss, harten Termindruck auszuhalten hat und nur über hochkonzentrierte Hirn- oder Muskelarbeit zum Ziel kommt, mit dem gleichen Gehalt bzw. Lohn abgespeist wird, wie Mitarbieter, welche "Easy-Going" ihren Tag bestreiten. Da aber alle und jeder um seine Tätigkeit maximalen Staub aufwirbeln und seine Tätigkeit verbal hochstellt, sind die Führungskräfte nicht mehr in der Lage, zu erkennen, wer wirklicher Leistungsträger ist und wer nur Schaumschläger. Das fällt immer nur ganz kurz auf, wenn es darauf ankommt und klemmt. Der "obersten Heeresführung" ist gar nicht mehr klar, wer den westenlichen Anteil an der Erstellung des Endprodukts hat, mit dem sich eine Firma "normalerweise" über Wasser hält.

Die Gross-Konzerne fallen hier aus der Reihe: Wer regelmäßig wie Griechenland mit neuen Kredittranchen überschüttet wird, der braucht sich auch keine Gedanken mehr um die Erwirtschaftung echter, nachhaltiger Gewinne im ursprünglich kapitalistischen Sinne zu machen. Auch ist es im Grosskonzern-Sozialismus so, dass die Gehalts- und Lohnsysteme gar nicht darauf ausgelegt sind, solche "Qualitäts"-Unterschiede der Tätigkeiten wertzuschätzen und wenn doch, werden sie "vom Parateiappart" nach eigenen Wünschen und Vorteilen korrumpiert, äh ich meine ausgelegt und gelebt. Es ist in der Tat so, dass man jedem, der sich in einem Grosskonzern wund und krank schuftet, nur ganz herzlich zur eigenen Dummheit gratulieren kann.

[12:15] Hier haben wir es, warum sich die Konzerne solche Scheinwelten leisten können: unlimitierter Kredit zu Niedrigstzinsen. Die meisten Konzerne sind schwer verschuldet. Meine Quellen sprechen von "Subvention", mit der nicht nur Konzerne am Leben erhalten werden, auch mittlere Firmen. Die Subvention fliesst in der Form von Kredit. Dafür müssen Sicherheiten gestellt werden. Nach dem Crash werden die Firmen von den Banken eingezogen und weiterverkauft. Eine böse Falle.WE.


[08:39] Leser-Zuschrift-AT zum Thema "Wirtschaftswunder":

Gerade nahezu 70 Jahre alter Musik gelauscht - unglaublich, wie aktuell der Text auch heute wieder ist. Vielleicht versüßt das dem einen oder anderen Leser den Wochenbeginn.
Pirron & Knapp - Wirtschaftswunder: Wirtschaftswunder - Pirron und Knapp

Frei nach Farkas und Waldbrunn: Hören Sie sich das an!
 

[08:34] MMNews: DIHK: Immer mehr Firmen investieren im Ausland

Während die Bundesregierung nach Konzepten gegen die Investitionsschwäche im Inland sucht, investieren immer mehr deutsche Unternehmen im Ausland. Das zeigt eine neue Erhebung des "Deutschen Industrie- und Handelskammertags" (DIHK), deren Ergebnisse der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z./Montagsausgabe) vorliegen. Von 2500 befragten Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes – darunter Kleinbetriebe ebenso wie Großunternehmen – gaben insgesamt 47 Prozent an, in diesem Jahr im Ausland zu investieren.


Neu: 2015-04-11:

[9:20] NTV: "Bin auf Distanz zu Winterkorn" Piëch löst Führungskrise bei VW aus

Mit einer völlig überraschenden Äußerung über sein Verhältnis zu Vorstandsboss Winterkorn hat Konzernpatriarch Piëch eine Krise in der VW-Chefetage ausgelöst. Winterkorn steht für Erfolg. Was passt Piëch nicht an seinem designierten Nachfolger

Piech ist Grossaktionär und Milliardär, Winterkorn ist nur ein hochbezahlter Angestellter. Piech will offenbar noch nicht abtreten.WE.


Neu: 2015-04-07:

[09:47] DWN: Schwacher Euro hilft deutschen Export-Firmen nicht

Der weiche Euro hilft den deutschen Exporteuren kaum: Die meisten anderen Währungen sind wegen des starken Dollars ebenfalls unter Druck geraten. Die Stärke der deutschen Produkte liegt in der Qualität. Die durch die EZB herbeigeführte Abwertung verpufft dagegen, weil 40 Prozent der deutschen Exporte in die Euro-Zone gehen.

Die falsche Propaganda wird zum Boomerang! Sicher geht viel in den Euroraum aber Deutschland kauft zur Produktion von Exportprodukten viele Vorprodukte (Rohstoffe) ein, die ja durch den schwachen Euro teurer werden! TB


Neu: 2015-04-05:

[17:39] FAZ: Handyhersteller sollen für Privatkopien zahlen

Die Hersteller von Smartphones und Tabletcomputern sollen künftig auch etwas Geld für die Urheberrechte von Musikern, Fotografen oder Schriftstellern zahlen. Die Verwertungsgesellschaften fordern mehrere hundert Millionen Euro.

[17:50] Mit dem Crash werden auch diese gierigen Verwertungsgesellschaften untergehen. Die sind eine echte Landplage. Das eingesammelte Geld nicht vorwiegend in die Chefgehälter, dern Dienstwagen und Bürokratie.WE.


Neu: 2015-04-02:

[13:00] Format: Luxus-Limousinen sind die Cash-Cow der Autohersteller

Hersteller von Premiumfahrzeugen können knapp 40 Prozent der weltweit erzielten Gewinne für sich verbuchen, obwohl ihr Anteil an den verkauften Autos nur knapp zwölf Prozent ausmacht. Pro Fahrzeug verdienen sie rund 5700 Dollar, während die Produzenten einfacher Autos nur 800 Dollar Gewinn machen.

Für rollendes Prestige sind die Leute eben bereit, jede Leasingrate zu akzeptieren.WE.


Neu: 2015-04-01:

[19:40] DWN: Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland

In Berlin hat das Bundeskabinett das umstrittene Fracking-Gesetz gebilligt: Damit öffnet Deutschland den US-Energiekonzernen die Tür nach Europa. Mit dem TTIP soll es zu einem Fracking-Boom in Deutschland kommen. Die Amerikaner wollen so die Russen als wichtigsten Energie-Exporteur Europas verdrängen.

TTIP etc., alles schon beschlossene Sache.


[8:00] Leserzuschrift-DE: Staatsbetriebe:

Ich lese immer wieder mit größtem Interesse Ihre Aufsätze zu den Crash-, bzw. Nachcrash Szenarien. In Ihrem letzten Artikel beziehen Sie sich auf den stark verschlankten Staat, einen Nachtwächterstaat wie vor 100 Jahren. Nun weiß ich aus der Geschichte, dass gerade vor 100 Jahren die „Kaiserliche Post", die „Königlich Sächsische Staatseisenbahn" und andere Betriebe zum Einkommen des Staates beitrugen. Gottfried Federer beschrieb es in seinem „Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft" mit den Worten, dass die Einkünfte der Staatsbetriebe die Steuerlast der Bevölkerung und Unternehmen mildern. Halten Sie so ein System für realisierbar? Natürlich muss der Staat, resp. die staatlichen Leistungen abgespeckt werden – eben auf das von Ihnen beschriebene Maß.
Vielen Dank für Ihre Infos. Die Hartgeldseite ist für mich tägliche Pflichtlektüre.

Dass Staatsbetriebe wie Eisenbahnen vor über 100 Jahren einen Gewinn abgeworfen haben, mag damals der Fall gewesen sein. Heute sind sie wegen der Privilegien da drinnen meist Subventionsempfänger. Ich denke, diese Betriebe werden genau aus diesem Grund alle privatisiert oder geschlossen werden.WE.


Neu: 2015-03-30:

[09:43] LostinEurope: "Sie verstehen nicht, was sie tun"

Dass dies der Europäischen Kommission nicht passt, die gewohnt ist, solche Verträge im Geheimen und ohne öffentliche Debatte zu verhandeln, kann ich verstehen, denn denen machen wir das Leben schwer. Aber der Skandal ist ja nicht, dass wir dazu arbeiten und dass es auf einmal eine öffentliche Debatte gibt. Der Skandal ist vielmehr, dass es diese jahrelang hinsichtlich der europäischen Handelspolitik nicht gab. Die Verträge sind relevant, nicht nur für Umwelt und Arbeitsschutz, sondern eben auch für den politischen Handlungsspielraum, den man noch haben will in Demokratien. Also, der Skandal ist, dass Parlamente Verträgen zugestimmt haben ohne überhaupt zu verstehen, was sie da tun.


Neu: 2015-03-27:

[16:36] Epochtimes: Geheime Sondergerichte: Konzerne wollen Staaten verklagen - WikiLeaks veröffentlicht das "Investment Chapter"

"TPP hat im Geheimen einen supranationalen Gerichtshof für multinationale Konzerne entwickelt, damit diese Unternehmen andere Staaten verklagen können. Dieses System ist ein Angriff auf die parlamentarische und gerichtliche Souveränität der Mitgliedstaaten. Ähnliche Gerichtshöfe, die bereits existieren, haben bewiesen, dass sie die Einführung von vernünftigen Umweltschutzmaßnamen, öffentlicher Gesundheitsfürsorge und Projekte des öffentlichen Transports verhindern."

Nachdem die Banken eine Teil des Volksvermögens konfisziert haben, bringen sich jetzt die Konzerne in Position um die Bürger endgültig zu entrechten! TB


[12:30] Der DAX-Insider liefert nach längerer Pause mal wieder einige Beobachtungen aus dem Konzern-Leben:

Hier sind viele Angestellte damit beschäftigt, Dokumente in tagelanger Sisyphusarbeit zu erstellen und auszufüllen, die dann Geschäftsleitung und Kunden beweisen sollen, dass alles streng nach Prozess abläuft - was es selbstverständlich nicht tut und mangels Praxistauglichkeit der Prozesse auch niemals nicht kann. Ab und an fragen Kollegen "Was ist der Vorteil hier oder davon?" und die Antwort lautet häufig "Das ist so vorgegeben und ist verpflichtend. Es gibt keinen Vorteil."

Ein Kollege wär jünst auf Auslandseinsatz in Japan und berichtete dort wären die Angestellten praktisch komplett mit ihrer Firma verheiratet. Freizeit gibt es kaum, gegenseitiger Gruppenzwang hält alle von früh morgens bis spät abends in der Firma. Die Leute schlafen teils bei Besprechungen ein und hocken den ganzen Tag in staubtrockenen Büroräumen und starren mit blutunterlaufenen Augen oft dehydriert gebannt in ihre Bildschirme. Alle fühlen sich verpflichtet ihren Kollegen vollen Einsatz zu vorzuschauspielern, auch wenn gerade mal wenig bis nichts zu tun ist. Was für eine gräßliche Atmosphäre muss das sein, sein Inneres nach Außen ständig verstecken zu müssen?! Davon kann man nur krank werden. Ich frage mich, ob die Leute in so einem Umfeld sich und ihre Umgebung überhaupt noch adäquat wahrnehmen.

Es gibt neben diesen traurigen Aspekten auch Unterhaltsame. Es kann sehr lustig sein, Leute zu beobachten, die sich selbst belügen und sich dies nicht eingestehen können. Überflüssig zu erwähnen, dass für die meisten der Hauptantrieb für die Geldbeschaffung im Konzern-Hamsterrad die selbst eingegangene Abhängigkeit von irgendetwas ist. Ganz hoch im Kurs stehen natürlich der Immobilienkredit (selbst bei abbezahlten Häusern muss immer weiter optimiert, verschönert und erweitert werden) und das Herumzocken an der Börse. Das Thema Gold ist ein keines bißchen populärer geworden, einige wenige Kollegen erzählten sich ein paar wenige Münzen gekauft zu haben. Aber man hört aus den Aussagen deutlich heraus, dass sie dies aus Unsicherheit und Neid ("die anderen könnten ja Recht haben und ich hinterher dumm da stehen") getan haben. Gold gilt nach wie vor als Liebhaberei und gefährliches Spekulationsobjekt. Die häufigsten Fragen dazu sind: "Wo kann ich es schnell wieder verkaufen?" und "Wie kann man damit einen Gewinn machen?" Gold zur Krisenabsicherung, als Vermögensschutz gegen zentalplanerische, sozialistische Mißwirtschaft und staatliche Kleptomanie ist nach wie vor unbekannt.

Ob denen die Sägespäne nach dem Crash schmecken werden? denn fast alle dieser Konzernbürokraten werden rausfliegen.WE.

[13:00] Leserkommentar-AT: Ach herrlich das tut sooo unendlich gut !

Bin auch in einem Weltkonzern und kann alles was der Dax-Insider sagt nur zu 100% bestätigen ... das ganze läuft eben global ab die Zwänge und Mechanismen dürften leicht variieren je nach Land (siehe Beispiel Japan ) aber das System ist überall gleich krank .

Die von WE angesprochene Bürokratie ist das EINZIGE was noch wächst - während die Wirtschaft stagniert/ schrumpft . Das vortäuschen von Scheingeschäftigkeit und das selbst erfinden immer neuerer Papierkontrollen zwecks vermeintlicher Stabilisierung der Arbeitsprozess ist de fakto auf dem wirklichen echten Arbeitslevel ( und damit sind NUR die gemeint die wirklich am Produkt arbeiten - es also sehen oder am besten auch ab und an mal anfassen ;) ) nichts anderes als neuer Terror und Drangsalieren der wirklich Tätigen Belegschaft. Der Wasserkopf wuchert derweil unentwegt schlimmer als jeder Tumor. In Österreich beobachte ich hierzu noch die eigenheit vom massiem FILZ - ein Chef hat hier wirklich erst dann a Ruh wenn er selbst dem Hund von der Nichte der Tante zweitengrades nehn netten Posten zugeschustert hat ... gerade in Führungspositionen die per Handstreich neue Stellen schaffen können scheint hier jedes Mass und Mitte von Anstand verloren gegangen - ist dann auf dem Level wohl einfach die Versuchung zu leicht.

Erlauben Sie mir den durchaus erstngemeinten Spass das wenn das Weltfinanzsystem nicht kollabiert der Aktienmarkt muss es sehr bald denn diese Art des Wirtschaftens ist bald nur noch mit Kurseinbrüchen zu bezahlen. Meine Ahnung warum man TTIP so dringend braucht ist die folgende sowas hebelt ja eben immer auch den guten Wettbewerb ( Wiener Schule ) weiter aus ... da man diesem Wettbewerb legal aber eh nicht mehr ewig standhalten kann braucht man diese Freihandelszone nun so schnell und dringend wie den Schluck aus der Pulle ...

Es wird Zeit für den eisernen Besen.

[13:45] Leserkommentar-AT:
Herzlichsten Dank an den DAX-Insider, er möge öfters etwas schreiben. Seine Texte sind wohl formuliert, bringen einen zum Schmunzeln, spiegeln aber leider die tägliche Arbeitsrealität in sämtlichen Großbetrieben wider. Habe mir schon etliche seiner Artikel abgespeichert und verwende hie und da Auszüge daraus, wenn mal wieder firmenintern berichtet werden muss oder bei nutzlosen Meetings und Briefings. Das sorgt dann immer für hochgezogene Augenbrauen und konsternierte Blicke und ich fühle mich besser.
Ich arbeite in einem Betrieb auf einem internat. Flughafen nahe Wien, der angeblich für "Sicherheit" zuständig sein soll; zumindest findet sich der Begriff im Firmennamen. DAX-Insiders erster Absatz ist eine treffende Kurzbeschreibung des dort täglich stattfindenden Nonsenses.


Neu: 2015-03-26:

[10:07] Wirtschaftsblatt: Jean Ziegler: "TTIP ist das Armageddon, der Endkampf"

Massaker, Mord und Diktatur: Der prominente Globalisierungsgegner Jean Ziegler spart in seinem neuen Buch nicht mit harscher Kritik an der globalen Finanzoligarchie: "Die großen Konzerne haben heute mehr Macht als es Kaiser oder Päpste je hatten." Und: "Wenn TTIP in dieser Form durchkommt, ist die entscheidende Schlacht verloren."

[13:45] Der Ziegler ist einer der linkesten Publizisten, die es gibt. Sollte man nicht zu ernst nehmen.WE.


Neu: 2015-03-25:

[08:12] etfdaily: Global Trade Volume Tumbles Most Since 2011; Biggest Value Plunge Since Lehman

Tyler Durden: Back in the beginning of March, Søren Skou, the CEO of Maersk the world's largest container-shipper warned that global trade is slowing down. Specifically, he said that global trade growth could slow this year from recent 4% growth rates, as Chinese, Brazilian and Russian economies disappoint.


Neu: 2015-03-24:

[17:50] Presse: Triumph schließt letztes Werk in Österreich

210 Jobs sind von der Schließung des Standorts Oberwart betroffen. Die Gewerkschaft kritisiert "Missmanagement", der Konzern spricht von einer "Optimierung der Lieferkette".

Der Jurist:
Wieder einer vertrieben!


Neu: 2015-03-22:

[09:22] Handelsblatt: Gabriel zieht rote Linie für TTIP-Abkommen

„Was die SPD nicht will, wird nicht kommen": Wirtschaftsminister Gabriel pocht auf die Einhaltung der ausgehandelten Regeln – ansonsten will er das Freihandelsabkommen blockieren. Von dessen Nutzen ist er überzeugt.

ESM wird nicht kommen, Bail-out wird nicht kommen, Eurobonds werden nicht kommen! ....


Neu: 2015-03-20:

[14:30] Wirtschaftsblatt: Wie viele Einkaufszentren braucht Österreich?

In Österreich verfüge man bereits über zwei bis drei Mal mehr Verkaufsfläche als im EU-Schnitt.

Die Filmemacherin Ulli Gladik, die für ihre Dokumentation "Global Shopping Village" jahrelang zu diesem Thema in Europa recherchiert hat, ortet eine Ursache: "Es werden weiter Einkaufszentren gebaut, die niemand mehr braucht, nur weil große Mengen Geld für diese Investitionen vorhanden sind." Selbst Entwickler von Einkaufszentren äußerten sich in ihrem Film kritisch zum ungebremsten Wachstum. "Der Handel selber wird nicht mehr weiter expandieren, weil die Kaufkraft ausgeschöpft ist. Nur die Immobilienbranche profitiert", stimmte Murauer in diese Bedenken mit ein.

Weil es billigen Kredit gibt und Investoren sich davon Rendite erhoffen, wird so massiv gebaut. Da habe ich vor einigen Tagen in Wien einen neuen Billa-Markt etwa 300m von einem Merkur-Markt in einem Einkaufszentrum gesehen. Beide Ketten gehören zu REWE. Da machen sich die Markenmanager offenbar intern Konkurrenz: wer eröffnet mehr Märkte. Irrsinn.WE.


Neu: 2015-03-19:

[08:20] JRifkin: Jeremy Rifkin: „2050 hat der Kapitalismus ausgedient"

Ökonom und Zukunftsforscher Jeremy Rifkin hat auf der CeBIT erklärt, wie die Digitalisierung unsere gesamte Wirtschaftsordnung verändert. Eine spannende These – aber ob die Zukunft wirklich so aussieht?

[13:10] Wieder ein linker Spinner. 2050 regieren die Fürsten und Barone.WE.


Neu: 2015-03-15:

[08:40] Der Analytiker zur Klimagas-Überraschung:

Nah dann - DIE Sau ist durch - wir brauchen dringend eine neue Sau, um die Bürger abzuzocken und zu reglementieren - hat jemand eine gute Idee um das Klimagas als Buh-Mann und Steuereintreiber zu ersetzen ?


Neu: 2015-03-14:

[20:15] Leserzuschrift zu Urplötzlich stagniert der Kohlendioxidausstoß

Die FAZ hat keine Begründung, dass der CO2 Ausstoß weltweit trotz Wirtschaftswachstum stagniert - wie zuletzt 2009.
Mal wieder ein Indiz wie zusammengelogen die Wachstumszahlen sind. Wenn es zuletzt in 2009 so war, und die anderen genannten Daten (die ich in der Kürze der Zeit nicht prüfen konnte) und Geschichte sich reimt, stehen wir nun wieder direkt vor einem veritablen Börsencrash...

Die Realwirtschaft bricht gerade zusammen.


Neu: 2015-03-13:

[11:00] Standard: Fachmärkte: Wildwuchs auf der grünen Wiese

Wien – Einen Schönheitspreis haben die wenigsten gewonnen. Wie riesige bunte Schachteln scheinen sie willkürlich an die Ortsränder geworfen. Ihre Parkplätze fressen sich in die grünen Wiesen, und ihre Mieter ähneln sich quer durchs Land wie ein Ei dem anderen.

Für regionale Händler ist in den Fachmärkten noch weniger Platz als in Shoppingcentern: Knapp 90 Prozent ihrer Fläche gehört Filialisten, bevorzugt Diskontern. Hofer, Kik und DM sind die Platzhirsche unter den Mietern. Billa stieg auf Platz vier auf, gefolgt von Takko, Pagro, Fressnapf, Deichmann.

Wodurch wird das getrieben? durch billigen Kredit für den Bau und den Expansionswahn dieser Ketten, der ebenfalls über billigen Kredit finanziert wird. Nach dem Crash werden diese Strip Malls grossteils leer sein.WE.

[12:30] Der Sheriff:
Das geht bald alles baden. Gestern war ich im neuen City Gate. Wieder ein Fachmarkt gleich neben mind. 4 anderen, 2 davon noch weit größer. Leere um die beste Zeit (17 - 20 Uhr).

Ganz Europa ist overstored.

[13:20] Leserkommentar-AT:
sollen sich die Leute statt 2, 5 Fernseher kaufen, statt 2 Autos 4, oder statt 1 Kaffeemaschine 6....? Und selbst wenn es so wäre, was würde dann passieren? Selbst wenn die Wohnungen, Häuser voll mit Krempel bis an die Decke sind... Die Wirtschaft braucht das Wachstum nicht, sondern unser dämliches Finanzsystem, dass ein Pyramidenspiel ist – es würde dann trotzdem zusammenbrechen. Und da es so ist, zeigt es, dass es nicht von Genies kreiert wurde. Ja, ja... an ihren Handlungen werdet ihr sie erkennen. Ich liebe diesen Satz

Erfunden wurde es in den USA. Video: JibJab - Big Box Mart


Neu: 2015-03-10:

[08:28] denkbonus: Wie könnten wirksame Sanktionen gegen die USA aussehen?

Erfreulicherweise können die Rahmenbedingungen des internationalen Handels genutzt werden, um Staaten, die anderen schaden, zu einem besseren Verhalten zu zwingen.

Meine persönliche Sanktionierung ist, dass ich keinen Spiegel, Bild, FAZ, Zeit und Standard mehr lese! TB
 

[7:30] Presse: Die Dichtmacher: Ein Porträt professioneller Räumungsverkäufer

Recht häufig handelt es sich bei ihren Kunden um angesehene, ehemals gut florierende Fachhandelsgeschäfte, die in den letzten Zügen liegen, so das Duo. Vater und Sohn Sigg organisieren den großen Abgesang. So wie eben gerade in Stuttgart, wo sie am Markt das größte Schreibwarengeschäft des ganzen Bundeslandes Baden-Württemberg schließen. Die Schwäche der schwächelnden Fachhändler habe erst in zweiter Linie mit der gegenwärtig einfachsten Begründung, dem Online-Handel, zu tun. Diese Sorte von Händler verlasse sich zulange auf ihre Fachhandelskompetenz, erzählt Steffen Sigg. Sie glauben, die Tradition sei nicht umzubringen.

Keine Innovation ist der Untergang.WE.

[10:21] Der Widerstandskämpfer zum Räumungsverkäufer:

Natürlich liegt es zunächst in der Verantwortung und Kompetenz des Fachhändlers, im harten Geschäftsalltag zu reüssieren oder zu scheitern. Die im Artikel angeführten Argumente und Erklärungen treffen in vielen Fällen auch zu.
Vielfach ist das geschäftliche Scheitern aber auch dadurch begründet, dass Behörden aller Art in schikanösester Art und Weise gegen die kleinen Geschäftsleute vorgehen. Ich wünsche allen Geschäftsleuten viel Glück, wenn sie innerstädtisch vielleicht ihre Geschäftsräumlichkeiten erweitern wollten. Die Folge wird sein, dass eine ganze Armee an Beamten einem das Leben zur Hölle machen. Kein Wunder daher, wenn die Frustration der Geschäftsleute Rekordmarken erreichten und Motivation und Innovationsbereitschaft auf Niedrigstwerte fallen.
Da reden wir noch gar nicht von den erforderlichen Investitionssummen, die eine Modernisierung eines Geschäftes notwendig machen. Abgesehen von Behördenwillkür und großem Kapitaleinsatz muß man einmal die Kraft aufbringen, um eine kleinere oder größere Verbesserung überhaupt durchzupeitschen. Von Seiten der Politik und der Behörden erfährt der kleine Händler alles Andere als Unterstützung. Der Kleine ist denen nur ein Dorn im Auge. Die amtierenden Sozialisten favorisieren große Kapitalgesellschaften, die ihre Hütten auf die grüne Wiese vor der Stadt stellen, um dort minderwertige Lohnsklaven auszubeuten.
Dafür lukrieren sie noch massenhaft Förderungen und Subventionen. Ganz krass dürfte es sich im Gast- und Hotelgewerbe abspielen. In einem mir bekannten Fall hat eine ausländische Hotelbetreibergesellschaft für den Bau eines Hotels 20% Zuschuss bekommen. Nach Fertigstellung des Hotels haben die Betreiber den Markt mit Niedrigpreisen unterfahren. In der gleichen Zeit hat ein kleinerer Hotelier in der Gegend im Zuge eines Umbaues auch um eine Subvention angesucht. die damalige Bürges hat dies abgelehnt. Der Hotelier hatte nämlich kein "Kuvert" für den Entscheidungsträger parat.
WEG MIT DER SOZIALISTISCHEN SUBVENTIONSWIRTSCHAAFT !
HER MIT ECHTEM UNTERNEHMERTUM AUF EIGENKAPITALBASIS !


Neu: 2015-03-09:

[11:44] Focus: Deutsche Exporte gehen unerwartet deutlich zurück

Die deutschen Exporte sind im Januar deutlicher zurückgegangen als prognostiziert: Die Ausfuhren lagen 2,1 Prozent niedriger als im Dezember und 0,6 Prozent niedriger als im Januar 2014. Verantwortlich für den Rückgang ist vor allem die sinkende Nachfrage in den Euroländern.

Und das bei sinkendem Euro. Ich bin gespannt, wie die "Schwachwährungs"-Propagandisten sich nun ausreden werden! TB


Neu: 2015-03-05:

[16:02] contra-magazin: Merkel & Juncker: TTIP soll bis Ende 2015 umgesetzt sein

Allen Bedenken zum Trotz beharren EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Ratifizierung des umstrittenenen transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP. Noch in diesem Jahr soll ihren Plänen zufolge alles unter Dach und Fach sein.

Na, schauma mal! ich vertraue hier schon auf die Bevölkerung. In Fragen TTIP ist sie Gottseidank sensibler als in anderen Dingen! TB


Neu: 2015-03-02:

[09:05] SZ: Autobranche im Umbruch Nervös Richtung Zukunft

Die deutsche Autobauer machen so hohe Gewinne wie nie. Trotzdem sind sie nervös, denn der Markt verändert sich immer schneller.
Zeichen dafür sind augenscheinlich widersprüchliche Entscheidungen. Zum Beispiel Kosten sparen zu wollen und gleichzeitig Tausende neue Mitarbeiter einzustellen, wie es BMW macht.


Neu: 2015-02-27:

[8:30] Jetzt sterben die Reedereien: Record Low Baltic Dry Casualties Emerge: Third Dry-Bulk Shipper Files For Bankruptcy In Past 3 Weeks


Neu: 2015-02-22:

[09:32] dscontracorner: David Stockman Interview: The Global Economy Has Entered The Crack-Up Phase

Well, I take the second view and I think it's not only the Fed and the US economy but it's global. I think the central bank-driven global boom of the last two decades is over. Perhaps it started in 1994 when the Greenspan Fed lost its nerve in the face of that little bond market hiccup and over on the other side of the Pacific, Mr. Deng said, you know, "To be rich is glorious," and the great China construction and debt boom got underway.


Neu: 2015-02-20:

[08:27] DWN: EU-Umfrage: Europas Bürger sind begeistert von TTIP

Die EU hat eine Umfrage veröffentlicht, derzufolge die Bürger geradezu euphorisiert sind über das Freihandelsabkommen TTIP. In allen 25 Mitgliedsstaaten soll eine wahre Begeisterung über das völlig im Geheimen ausgehandelte Abkommen herrschen. Der Jubel in Brüssel wird nur von einem kleinen Detail getrübt: Die Deutschen sind mehrheitlich gegen das TTIP.

Dieser Artikel wurde uns direkt aus der Redaktion der DWN übermittelt, versehen mit dem Statz: " Achtung, Sarkasmus! (keine Gehirnwäsche durch die vE von Bonnier...)".
Sie beziehen sich damit in humorvoller Art und Weise auf die EU-Propaganda aber wohl auch auf die Skepsis der Hartgeld-Familie bzgl der Übernahme durch Bonnier. Das hat Größe! TB

[09:32] Leser-Kommentar-CH zur TTIP-Propaganda der EU:

Da geht einem doch schon bei der ersten Schlagzeile am frühen Morgen, bevor die erste Tasse Kaffee geleert ist, die Hutschnur und das gestrige Nachtessen gleich mit hoch!
Dieses verkommene Eurokratenpack propagiert eine Umfrage, die nie seriös stattgefunden haben kann. Denn wer soll denn hier gefragt worden sein?
Und selbst wenn jemand gefragt wurde, wie kann denn jemand antworten zu etwas, was von den EU Verbrechern hinter verschlossenen Türen verhandelt wird?
Pfui! Jagt diese ganzen Idioten zu Teufel und die ganzen Propagandisten mit!

Hoffe, der Tag wird heute besser, denn so viel Valium kann man sich ja nicht jeden Tag antun...


Neu: 2015-02-18:

[13:45] Finanzen100: Faber: „Es wird kein Wachstum in Europa geben“

Das Big Picture sieht auch er nicht.


Neu: 2015-02-17:

[14:00] Leserzuschrift zum Baltic Dry Index:

Mit dem Baltic Dry Index geht es seit einigen Wochen, eigentlich seit Ende November letzten Jahres, nur noch bergab.
Nur noch 522 Punkte und ich frage mich, was hat das wirklich zu bedeuten? Bei wieviel Punkten ist eigentlich Schluß?
Ist der Index schon abgekoppelt vom Markt und nicht mehr aussagekraeftig für eine Prognose? Der BDIY war schließlich mal ein glaubwürdiges Frühmeldesystem.
Vielleicht weiß das Hartgeldteam die Antwort auf meine Fragen.

Der BDI ist ein Frühindikator für eine auf- oder absteigende Weltwirtschaft. Jetzt geht es eben massiv hinunter. Ein so niedriger Wert hat sicher nicht nur mit geschrumpften Rohstofftransporten zu tun, auch mit Überkapazitäten bei solchen Schiffen durch billigen Kredit verursacht.WE.

[14:45] Leser-Kommentar-DE zum BDI:

Mit dem Baltic Dry Index ist es wie mit allen klassischen Wirtschaftsindikatoren (u.a. Auslastung, Kupferpreis, Rohstahlpreis, Stromverbrauch, Erdoellager, Oelpreis):
Deutet der Indikator - neben mehreren anderen auch - auf fallende wirtschaftliche Aktivitaet, dann bedeutet es einfach nur, dass die Wirtschaftsaktivitaet zurueckgeht - egal was die HurraMedien auch schreiben! Ist nur ein Indikator betroffen, sind es Nebeneffekte (z.B. Ueberkapazitaeten).


Neu: 2015-02-16:

[08:22] Leser-Kommentar-DE zu den Autofriedhöfen von gestern:

Für diesen Wahnsinn gibt es meines Erachtens nur eine vernünftige Erklärung: Daß er von Regierungen mit Steuergeldern bezahlt wird.

Die Folgen von Interventionismus, falscher Anreizpolitik und auch der Auto-Abwrack-Aktionen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes (das Perverseste, was die Bürokraten je ersonnen haben)! TB

[10:40] Leser-Kommentare-DE zu den Autofriedhöfen:

(1) Das ist komplett sinnfrei. Wieso steht am Ende des Montagebandes nicht gleich eine Schrottpresse? Diese angerosteten Schüsseln kauft doch eh keiner mehr.

(2) Der Schrauber: Werden vermutlich nach Tageszulassungen irgendwann mal zerlegt und als Ersatzteile verhökert. Ein Auto in Teilen ist teuerer, als am Stück.
Und solange sie dort stehen, sind sie als Verluste noch nicht abgeschrieben und verbucht. Zudem kostet diese Zerlegung natürlich mehr Geld, als das Abstellen.
Es wird zudem eine gigantische Illusion vermittelt: Daß die Industrie noch läuft. Wahrscheinlich sind wir längst schon in einem Kollaps, der nur noch durch diese Illusion und Druckerpresse, die sie finanziert, vertuscht wird. Wird das Ganze offiziell, ist das das Fallbeil für die Wirtschaft: Dann steht alles mit einem Schlag. Dann kann man nämlich alle Beteiligten nicht mehr weiterbeschäftigen und bezahlen. Der Wert der Fahrzeuge stürzt dann auch ins Bodenlose.


Neu: 2015-02-15:

[19:30] Eppoch Times: Mysteriöse Autofriedhöfe: Verrosten hier tausende Neuwagen in der Pampa oder werden sie nur zwischengelagert?

Nichts als Autos, so weit das Auge reicht: Im Internet kursieren Karten und Bilder von riesigen Arealen, auf denen neue Autos herumstehen. Zu Tausenden und Abertausenden. Auf der ganzen Welt. Werden sie heimlich geparkt, weil sie unverkäuflich sind? Will die Autoindustrie damit die rückläufige Nachfrage verheimlichen?


Neu: 2015-02-11:

[20:00] Leserfrage-DE: was passiert eigentlich mit Firmen die eine Kriegskasse von 4-5 milliarden haben ?

Gehen die auch Bankrott ?
Ich meine nur Tchibo ; Beiersdorf, Kühne usw. Diese Firmen werden bestimmt nicht untergehen. Die gibt es schon seit Jahrhunderten.

Die dürften überleben, wenn sie noch etwas verkaufen können.WE.
 

[09:01] cash: Apple holt sich Geld am Franken-Kapitalmarkt


Neu: 2015-02-05:

[18:07] DWN: Index für Welthandel: Größter Einbruch seit fast 30 Jahren

Einer der wichtigsten Indikatoren für den weltweiten Handel, der Baltic Dry Index, ist auf 564 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit 29 Jahren. Im Juli 1986 erreichte der Index einen Negativ-Rekord von 554 Punkten.


Neu: 2015-02-02:

[07:33] DWN: Geringes Wachstum: Container-Schifffahrt in der Krise

In der Container-Schifffahrt herrscht eine massive Überkapazität. Die Frachtraten und die Preise sinken. Fusionen in der Containersparte nehmen zu, Einsparungen sind an der Tagesordnung. Maersk hält sich dank eines Sparprogramms noch im Gewinnbereich, warnt aber vor einer Verschärfung der Lage.

[12:50] Wieder ein gutes Beispiel dafür, wozu billiger Kredit führt: hier zu Schiffshalden.WE.

 

 

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