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Alternative Währungen

Informationen zu heutigen, nicht offiziellen Währungen wie Bitcoins. Die goldorientierte hartgeld.com Linie wird aber auch hier beibehalten.

Neu: 2015-03-10:

[09:01] Spiegel: Parallelwährung: Bitcoins für Griechenland

Viele Ökonomen tun Kryptowährungen wie Bitcoin als Unsinn ab - und liegen damit falsch. Wenn die aktuelle Krise sich weiter zuspitzt, könnte eine digitale Währung noch sehr wichtig werden - für Griechenland und für den Rest der Eurozone.

Also eines ist klar. Wenn der Euro zusammenbricht und man Bitcoins als Währungsregime etablieren will, bekommt man höchste Schwierigkeiten. Besonders nach dem Zusammenbruch von Währungen wollen die wirtschaftlichen Akteure sicher keine "neuen Währungen"/Experimente. Und ohne Akzeptanz der wirtschaftlichen Akteure kann man  kein neues Wärhungsregime etablieren. Auch wenn die Realitätsverweigerer in Brüssel dass nicht wahr haben wollen! TB

[09:45] Der Bondaffe zu den Euro-Bitcoins oder Bitcoin-Euros:

Zum Schluss werden die Ideen immer absurder, das System ist bald am Ende. Dabei kann man es auf einen Satz herunterreduzieren: "Alles was nicht Gold und Silber ist, ist kein echtes Geld!". Es geht hier darum, was Geld ist und nicht wer oder was eine Währung zur Verfügung stellt. Jede "Internet-Währung" ist zum Ersten nur so gut wie das Internet zur Verfügung steht. Das gilt auch für das klassische Online-Banking. Von den Manipulationsmöglichkeiten zum Zweiten ganz zu schweigen. Jede "Bank-Währung" ist nur so gut, wie Zugriff darauf besteht. Wenn der Geldautomat leer ist und die Eingangstüren der Banken verschlossen sind war's das. Und jede Papiergeldwährung ist auch nur so gut, wie es die Inflation zulässt. Eine Internet-Währung wie Bitcoin, was soll das sein? Ein Thema wird dazu nicht angesprochen, es ist auch zu theoretisch. Hyperinflation bei Kryptowährungen. Das wäre eine ganz neue Betrachtung und einen Aufsatz wert.

[12:30] Diese Cryptowährungen sind nur etwas für Geeks. Nach dem Crash des Euro werden alle Gold und Silbermünzen haben wollen. Das Volk wird das bekommen, aber sehr teuer.WE.


Neu: 2015-02-11:

[12:04] Leser-Zuschrift-DE mit passender Anekdote aus Kindertagen verbunden mit Antwort auf die Frage: Ist Geldwert eine Illusion ? must read!

Wir hatten wir mit den Nachbarschaftskindern mal einen Streichholz- Flohmarkt.
Heute weiss ich nicht mehr, wer die Idee dazu hatte, aber ich sehe mich noch mit ca. 6-7 Jahren auf dem
Bürgersteig knien und abgebrannte Streichhölzer aus den Gehwegplattenritzen puhlen.

Für diese Streichhölzer konnten wir dann gegenseitig z.B. Matchboxautos für je 10 Hölzer kaufen. Und es wurde hart verhandelt !
Irgendwann hatte ich eine Handvoll Streichhölzer, just zu dem Zeitpunkt als eine aufgebrachte Mutter den Markt verbot.
Ihr Kleiner hatte nämlich einem älteren Nachbarkind alle Spielzeugautos "verkauft". Der hatte sich wohl von seinem Taschengeld
Streichhölzer gekauft und sich mit den abgerannten Dingern einen stattlichen Fuhrpark zusammengehandelt. Meine hatte er auch.

Wo arbeitet der mit dem Fuhrpark heute? TB

[08:47] Leser-Kommentar zu "Alternative Währungen - MyCoin Debakel"

Bitcoins sind - anders als der Name es vermuten lassen würde - keine Münzen sondern ein Kontenführungssystem - allerdings ohne zentrale Datenbasis bei der Bank (also bei einem Dritten, dem wir vertrauen
müssen) sondern einer, die auf (fast) allen Teilnehmerknoten verteilt gespeichert wird ("Blockchain") Kryptographische Verfahren stellen die Integrität sicher und sorgen dafür, daß nur der Inhaber des passenden privaten Schlüssels von seinem Konto ("Wallet") abbuchen kann.

Dadurch bekommt Bitcoin den Charakter von Bargeld -> wer den Schlüssel hat der "hat die Kohle". Der Trick ist es also, den Schlüssel geheim zu halten und zu schützen. Mehr nicht.

Trotz der anspruchsvollen Konzepte un d der dahinterliegenden Mathematik ist die eigentliche Bedienung recht einfach. Um so schleierhafter ist mir darum, warum so viele Leute ihr Geld auf solchen Börsen wie MtGox oder jetzt bei diesem Hongkonger Laden liegen lassen. Da sie die Schlüssel auf ihren Servern haben, können sie auch über das Geld verfügen. Dann ist es unerheblich, ob sie selber klauen oder bei denen eingebrochen wird. Niemand würde so mit Bargeld oder Edelmetall umgehen.

Das Bitcoin Protokoll an sich ist im Gegensatz zu Kreditkartensystemen usw. noch nie kompromittiert worden. Es ist eine neue Technologie - mit der die Leute erst den sicherern Umgang lernen müssen. Das war immer so. Hoffentlich reguliert der Staat das nicht alles zu Tode.

Richtig angewandt können mit Kryptowährungen kostengünstig und sicher Werte in wenigen Minuten um die Welt transferiert werden - ohne daß es wie bei Bankkonten ein Adressenrisiko oder beim Bargeld ein "Zentralbank-Risiko" gibt. Mit diesem Eigenschaftsprofil sind sie für die "Neue Zeit" nach den Zentralbanken ein gutes Komplement zu Edelmetallen, welche zwar extrem wertbeständig, aber halt nur schwer zu transportieren sind.

Und die Transportschwierigkeiten machen sie als Haupt-Währung leider unmöglich! Aber das mit dem Währungskomplement gefällt! TB

[10:20] Leser-Kommentar-DE zu Bitcoin:

Ich war schon immer der Meinung daß, Schlüssel hin oder her, diese virtuellen Währungen totaler Hirnriss und bezeichnend für das Verhältnis der heutigen Generation zum Geld, sind. Im Grunde genommen hat man seine Kohle in Bitcoins umgesetzt, den Schlüssel und mehr nicht. So viele Gefahren von Internetkriminellen, Insiderkriminelle und die Abhängigkeit vom Internet generell über die Gefahr daß rechtlich von Staaten solche Börsen geschlossen bzw. verboten werden können oder daß Bitcoins einfach nicht mehr in richtiges Geld umgesetzt werden dürfen bzw. der Handel verboten wird. Was dann? Man hat außer dem Schlüssel nichts in der Hand.
Als Ersatzwährung wäre für mich das Thema Bitcoins genauso beunruhigend wie die Abschaffung des Bargelds. Nichts anderes als moderner Nepp auf den die jüngere Generation, welche auf ihrem Smartphone spielend durch die Welt läuft, gerne herein fällt. Ich halte mein Geld oder was ich mir davon gekauft habe gerne in der Hand und sehe es ungerne virtuell irgendwo in Asien auf einem Server.


Neu: 2015-02-10:

[09:23] Focus: Bitcoin-Börse verschwindet: Anleger verlieren 342 Millionen Euro

Es galt als die Internet-Währung der Zukunft: Bitcoin. Nun müssen Anleger erneut Millionen-Verluste hinnehmen, weil die Bitcoin-Börse MyCoin in Hongkong schließt. Sie verschwindet mit rund 342 Millionen Euro - und die Anleger gucken in die Röhre.

[12:30] Jetzt hat sich das Thema Bitcoin hoffentlich endgültig erledigt.WE.


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