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Auswandern

Diese Seite enthält alle Themen rund um das Auswandern.

Neu 2014-04-01:

[18:30] Leserzuschrift-DE zum Auswandern:

Zufällig habe ich heute einen Bericht der Schauspielerin Sophie Schütt gelesen. Sie wohnt mit ihrer kleinen Tochter und dem Lebensgefährten in Südafrika. Folgendes äußerte sie in dem Bericht: "Das Leben in Südafrika ist sehr gefährlich.Es ist hier undenkbar, dass selbst ältere Kinder allein zu Fuß oder mit der Bahn unterwegs sind. Man muß sie immer mit dem Auto bringen, alles genau planen. Wenn Shaza jetzt immer mobiler wird, müssen wir noch mehr aufpassen als wir es ohnehin schon tun. Das Sicherheit das höchste Gebot ist, spürt auch das kleine Mädchen jeden Tag. Sie ist dafür sensibilisiert, dass man das Haus besonders gut absichern muss, kennt es, wenn Alarmanlagen aufheulen." Ein Leben in ständiger Angst vor Kriminalität.

Um das zu haben muss ich nun wirklich keine sogenannte Fluchtburg im Ausland haben, schon garnicht dort, wo es außer der Landessprache noch andere verbreitete Sprachen gibt (die ich dann nicht verstehe). Das kann ich auch hier haben. Ich sehe nicht ein, alles im Stich zu lassen, ohne zu wissen, ob man es wirklich anderswo besser hätte. Wir als Deutsche sollten doch nicht etwa glauben, dass wir, egal wo, mit offenen Armen aufgenommen werden und in Saus und Braus leben könnten. Hier wie dort will man garantiert nur unser Bestes, wie jetzt auch schon. Man sollte auch nicht ausschliessen, dass man selbst den Löffel abgeben kann. Mein Hab und Gut kann ich jedoch hier besser verteidigen als sonstwo auf der Welt und auf andere Verlassen tue ich schon lange nicht mehr. Auch sollte man sich im Klaren sein, dass man eventuell mal einen oder mehrere Finger krümmen muß. Meist ist es doch so, wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen. Und selbst in Deutschland wird es wieder wie vor Jahrzehnten werden, wenn man auf ein Dörfchen zieht. Hier wird man ewig der Fremde sein, dem man mißtraut und nicht so schnell in die Gemeinschaft aufnimmt, bzw. von betimmten Aktivitäten ausschließt. Auch im Kleinen gilt dann: Zurück zum Stamm bzw. zur Gemeinschaft.

Der Leser hat recht. Es empfiehlt sich auch die Auswandererschicksale in den arabischen Raum und nach Afrika hier anzusehen: http://www.1001geschichte.de/

Und in einen Hort der Kriminalität wie Südafrika sollte man ohnehin nicht ziehen.WE.

[19:30] Der Mexikaner zu "Ich verlasse hier kaum noch die Wohnsiedlung und bezeichne diese als meine verbotene Stadt"

Wie Leute ohne Ersparnisse, laufende Firma im Ausland bzw. wesentlich besseres Einkommen als die dort Einheimischen auch nur im Ansatz eine Auswanderung in Erwägung ziehen, entzieht sich vollkommen meinem Vorstellungsvermögen – von den Sprachkenntnissen mal abgesehen.

[20:00] Leserkommentar:
Bleibe im Lande und hilf mit, den Saustall auszumisten, wenn die Zeit dafür gekommen ist.


Neu 2013-11-11:

[20:15] Hinter den Kulissen: Auswandern ?

Deutschland und Umgebung werden überleben und sich sogar mit am schnellsten nach der Krise wieder erholen. Andere Länder werden unter Umständen hingegen nach den Ereignissen überhaupt nicht mehr existieren!

Für alle, die glauben, woanders, wird es besser sein.

 


Neu 2013-11-10:

[13:00] Leserzuschrift-DE: in See stechen:

Für € 1.000,- einen Motorbootführerschein (bis 15 m) machen und sich dann für € 20.000,- eine gebrauchte Motoryacht kaufen. Für € 50.000,- gibt es sogar richtig gute Boote mit 3,5 m Breite und 12-13 m Länge. Kochnische, Toilette, Dusche und Schlafmöglichkeiten für bis zu 6 Personen sind in dieser Preisklasse schon vorhanden. Und 1-2 Tonnen Vorräte, Wasser, Diesel & Co Kann man bequem mitnehmen. Und EM natürlich auch. Das Schiffchen regelmäßig pflegen und in Schuss halten sowie einen preiswerten Liegeplatz in Reichweite mieten. Und wenn es losgeht, kann man über dem Geschehen erst einmal entfliehen.

Idealer Fluchtpunkt wären die ost- oder nordfriesischen Inseln, die fast alle über Sportboothäfen verfügen. Eine gute sortierte Angelausrüstung an Bord dürfte die laufenden Versorgung mit frischen und gesunden Lebensmitteln gewährleisten.

Mit dem Boot ist man autark und vor allem ortsungebunden. Wenn am gewählten Standort A ein Verbleib nicht möglich ist, fährt man halt zu B oder C oder verbleibt im absoluten Notfall In sicherer Entfernung vor Anker.

Ist auch eine Möglichkeit, solange man nicht zum Broterwerb arbeiten muss.

[19:30] Leserkommentar-DE: in See stechen - so nicht:

Diese Pläne sind nicht mal halb zu Ende gedacht. Wo der Schreiber 1-2 t Proviant auf einem 12 Meter Schiff, also um die 40 Fuss Yacht unterbringen will. muss er mir noch zeigen. Und dann Motoryacht schon mal falsch, da ständig von Diesel abhängig, also Häfen etc.. Wenn dann Segelyacht.
Und dann mal eben weg wenn es los geht, friesische Inseln. Viel Spass - Nordsee im Winterhalbjahr. Bei den Temperaturen, Tiefdruckgebieten mit entsprechend Wind und Seegang.

Da kann er mit seinem Gold an Bord noch gleich die Seenotretter anrufen. Denke solche Zeilen können nur von gänzlich unerfahrenen "Landeiern" geschrieben werden. Völlig realitätsfremd.
(Habe 22.000 Seemeilen im Kielwasser, incl.2 Atlantiküberquerungen)

Ein Schiff zu kaufen ist wohl einfacher.
 

[7:15] Leserzuschrit-DE: Bockers Fluchtziele:

auf der heutigen EM Messe in München rät Prof.Bocker zum Auswandern nach Südschweden, Kanada oder Schweiz.

Er empfiehlt EM in einer Größenmenge die sicher mehr als 100.000 Euro entspricht. Für den normalen Kleinanleger bleibt doch eine Fluchtburg auch im näheren Ausland wie die Schweiz verwehrt wenn er nicht schon vorher eine Fluchtburg gekauft hat und sich dort auch auskennt.

Was meinen Sie: hier ausharren, möglichst im Ländlichen, tauschen für Essbares mit EM o.sonstigem? Wieviel Zeit bleibt, wenn man auf Grund diktarorischer Verhältnisse fliehen muss, mit wieviel EM kann und sollte man fliehen?

Prof. Bocker ist ein Professor. Ob er sich selbst eine Fluchtburg im Ausland zugelegt hat? Eigentlich ist das etwas für Millionäre. Wenn eine Diktatur kommt, hat man meist einige Jahre, zu flüchten. Aber man sollte es nicht ohne wertbeständiges Geld machen.WE.

[10:15] Leserkommentar-SE: in Schweden nicht glücklich:

als stiller Leser Ihrer informativen Hartgeldseiten empfinde ich die überaus wichtigen Themen wie Krisenvorsorge und Berichte über das Auswandern als zu stiefmütterlich behandelt. Es sollte viel mehr davon geben!

Da ich selbst bereits alles erforderliche vor 4 Jahren umgesetzt habe, schreibe ich aus dem nördlichen Schweden, wo ich mir eine Fluchtburg in der Wildnis eingerichtet habe und mit Hunden, Hühnern und Gänsen ein ruhiges Leben führe.

Das Gold und Silber ist ausser Landes geschafft, auch alle anderen Werte. Schäuble kann mich am Ar...lecken!

Meine Konten sind in SEK geführt.

Weil aber auch hier das rote Sozialistenpack die Fäden zieht, bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich nicht doch besser alles wieder zusammenpacke und gleich nach Chile verschwinde?

Egal eigentlich wohin. Nur das rote/grüne Gesindel darf nicht regieren und keine Chance auf ein solches für die kommenden 50, besser noch 100 Jahre haben.

Weiss die Hartgeld Gemeinde Rat, wo das sein könnte?

Schweden ist eines der sozialistischesten Länder der Welt - abgesehen von Nordkorea. Wohin man gehen soll, muss man sich im Ernstfall ansehen. Due Diligence ist wichtig.WE.

[10:45] Der Schrauber:
Aua, bei Bockers Fluchtzielen fange ich aber mächtig zu bocken an!
Keines der angegebenen Ziele wird von den Umständen, vor denen man evtl.
fliehen muß, verschont bleiben. Eher im Gegenteil.
Das sind alles Hochburgen des Sozialismus und der Dekadenz, leider auch die Schweiz, wenn diese auch noch nicht komplett ihre demokratischen "Sicherheitsfunktionen" zerlegt hat.

[14:00] Leserkommentar-DE:
die Erfahrungen des Lesers bezüglich der Verschafung der Schweden kann ich bestätigen.
Wäre vielleicht Finnland besser als Schweden?

Finnland ist sicher etwas besser als Schweden, aber dafür sind die Russen sehr nah.

[16:15] Leserkommentar-DE: Nicaragua:

Schweden, Schweiz, Kanada kann man als Auswanderungsländer vergessen. Erstens kommt man da, bis auf Schweden, so ohne weiteres rein (Kanada 250.000 US$ minimale Investition, Schweiz unter Fernaliven, zweitens stehen die, das Eine mehr das Andere weniger, unter der Fuchtel der USA und der Banken, drittens hat man da sein Geld bald wieder los da hohe Lebenshaltungskosten. Also bleiben Schwellenländer die noch aufstrebend sind um etwas aufzubauen - was auch mehr Sinn macht. Ich kam letzten Mittwoch aus Nicaragua zurück, bin mit Geschäfts- bzw. Auswanderungsgedanken hingeflogen, über eine gute Freundin Geschäftsleute und ausl. Investoren (Größenordnung ca. 1 Mio. US$) und muß sagen daß der nicarag. Staat Geschäftsleute mit offenen Armen empfängt und Vergünstigungen für Investoren und Geschäftsgründer bietet.
Nicaragua ist günstig zum Leben.

Nur mal so nebenbei. Mittlerweile sind wir ja schon da daß wir in unserem eigenen Land mehr fürchten müssen daß uns unsere Ersparnisse weggenommen werden als in einer trop. "Bananenrepublik". Nicaragua wäre dumm, wenn es genauso handeln würde wie Deutschland bzw. Europa. Mein Vertrauen in unser Rechtssystem ist so erschüttert daß ich manchem Schwellenland mehr vertraue als Deutschland welches sich mit seiner weißen Weste immer so weit aus dem Fenster lehnte.

Investoren mit Geld sind willkommen, neue Arbeitskräfte nicht.

[18:15] Leserkommentar-DE: Schweden-Auswanderer, zurück nach Deutschland:

dem frustrierten Schweden-Auswanderer sei der Osten ans Herz gelegt! Besonders in Sachsen gibt es Dörfer und Kleinstädte, in denen man komplette Höfe in gutem Zustand, sofort bezugsfertig, für unter 100.000 EUR kaufenn kann. Und auf den Dörfern liegt der Anteil an Ausländer-nicht-mögern bei 100% (der Anteil NPD-Wähler bei 60%!).

MeckPom oder Brandenburg ist sicherlich auch eine gute Wahl, allerdings sind dort die Orte leergezogener (mir blutet da das Herz, wenn ich durchfahre). In Sachsen (zumindest Südsachsen) gibt es das nicht.


 

Neu 2013-06-19:

[20:30] Leserzuschrift-CO zu "130,000 leave Germany due to failing economy":

Da sich meine Hoffnungen auf den EURO-Crash (und der daraus resultierenden Umwälzungen) nicht erfüllt haben, bin ich im November
2012 von Deutschland nach Kolumbien ausgewandert. War seit 1998 selbständig im IT-Bereich (Spezialsoftware für ISP's) mit überwiegend weltweiter Kundschaft und nur knapp 5% Deutscher und ~25% EU-Kundschaft.
Keine "Laufkundschaft" und alle Verkäufe von Software und Dienstleistungen erfolgten über das Internet.

Seit ich 2003 mal doppelt sechsstellig in einem Jahr eingenommen hatte (die komplett ordnungsgemäß versteuert wurden - ja, damals war man noch "doof"), saß mir das Finanzamt mit Nachdruck im Nacken. Da gab es dann so Zoten wie viermal Umsatzsteuersonderprüfung in einem Jahr (inklusive in den Betriebsferien), zwei Jahre Rechtsstreit darüber, ob ich Freiberufler bin oder Gewerbe, nicht Anerkennung von Kapital-Rücklagen für geplante Großanschaffungen, Ablehnung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und stattdessen Steuer-Schätzungen und FA-Schriftverkehr, der nach 15 Jahren alleine einen ganzen Wandschrank füllt.

Südamerika ist sicherlich ein anderes Pflaster als Europa. Keine Frage.
Die Sicherheitslage ist jedoch deutlich besser, als vor 20 Jahren, oder als man das aus dem Fernsehen kennt. Aber man muss halt ebenso aufpassen, wie das auch heute schon in Deutschland in einigen Bereichen diverser Großstädte der Fall ist.

Vor allem lernt man halt auch gleich zu schätzen, dass sich der Staat hier aus allem raushält. Keine Zwangsmitgliedschaft in der IHK, keine Verpackungsverordnung, keinen Zwang, Steuernummern von EU-Kunden auf einer oft nicht funktionierenden Website zu prüfen, kein Verbringungsnachweis bei Ausfuhren ins EU-Ausland in Papierform (bei digitalen Gütern besonders sinnvoll!), keine "Fortlaufenden Meldungen"
von EU-Exporten, keine Umsatzsteuervoranmeldung, kein indirekter Zwang (oder Notwendigkeit), jedes Jahr einem Steuerberater ~3500 EUR in den Rachen zu werfen und Buchführungspflicht besteht (je nach Land und gewählter Rechtsform) ebenfalls nicht. Es besteht auch keine Gefahr, dass man wegen eines "inkorrekten" Impressums oder eines "jetzt Kaufen"
Knopf im Shop abgemahnt wird, fals dieser nicht eine der rechtlich zugelassenen Beschriftungen hat. Ich muss für die paar Kunden aus D-Land auch nicht zwingend eine deutsche Dokumentation bereithalten. AGBs?
Interessieren hier ebenso wenig wie Mülltrennung. Dosenpfand oder was für Leuchtmittel man gerne in die Fassung drehen möchte.

Ich zahle hier bei gleichem Verdienst wie vorher 65,- EUR Steuern im Jahr, hab Null Streß mit Ämtern, Bürokraten und Anwälten und die lassen mich komplett in Ruhe. Als Unternehmer kann ich da nur sagen: Das ist das Paradies!

Lebenshaltungskosten? Liegen knapp 60-80% unter dem Deutschen Niveau.
Eine großzügige Penthaus-Appartmentwohnung (mit Pool auf der
Dachterasse) in Randlage einer Stadt ist für 50.000 EUR zu haben. Ein komplettes Haus? Neubau, Erstbezug, ca. 100m² in bewachter Wohnsiedlung so um die 40.000 EUR bei solider Verarbeitung. Die "Spar-Version" eines VW Golf für den Südamerikanischen Markt ist ab 12.000 EUR zu haben (statt 23K), kommt natürlich dann auch mit weniger Schnick-Schnack einher. Führerschein für die Kolumbianische Ehefrau? Kostet knapp 300 EUR "all inklusive" und ist innerhalb von einem Monat in trockenen Tüchern.

Nachdem der Umzugsstress von mir abgefallen war und ich mal einen ruhigen Moment hatte, da hab ich erst gemerkt, wie erdrückend Deutschland im Vergleich zu Kolumbien ist. Nur merkt man das in der Regel kaum, da man wie der Frosch im Kochtopf langsam gargekocht wurde.
Es wurde nicht von heute auf morgen drastisch schlimmer, doch seit Anfang der 90'er hat sich Deutschland deutlich zum schlechteren gewandelt. Mehr Brürokratie, mehr Gängelei durch Behörden und der "freundliche Nachbar" petzt gleich beim Bürgermeister und Ordnungsamt, wenn nach drei Wochen nach der Renovierung noch immer Bauschutt vor dem Haus liegt, oder der Rasen 30 cm höher ist, als ortsüblich. Ohne blutige Revolution wird das alles meines Erachtens nach auch nie besser werden.
Aber solange das Betreten des Rasens verboten ist, wird das in D-Land nie passieren.

Ich kann nur jedem raten, der es sich von Job und Perespektive her erlauben kann: Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten. Stimmt mit den Füßen ab und wandert aus. Egal wohin.

Dieser Leser ist nach Kolumbien ausgewandert. Zum Glück lebt er vom Export, damit kann er höhere Preise erzielen.

 


 

Neu 2013-05-31:

[17:15] Leserzuschrift-AT: Finger weg von Ungarn:

Da ich den Crash schon vor ca. 15 Jahren erwartet habe - ich wusste es damals nicht besser - erwog ich eine "Flucht" nach Ungarn; ein mitteleuropäisches, zivilisiertes Land - wie ich dachte. In Summe wurden 6 Häuser gekauft - ich wollte "so nebenbei" ein "Nebeneinkommen" mit renovierten Häusern verdienen....... was sich in einen abbauenden Immo-Markt bei heftiger Konkurrenz als echte "Herausforderung" erwies...! (Keine "due-dilligence"....)

In Unkenntnis der Immo-Lage bzw. der MENTALITÄT der Ungarn sah unterm Strich ein saftiger Verlust heraus - ein fürstliches "Lehrgeld". (HÄTTE ICH DAMALS NUR GOLD GEKAUFT....!) Ich könnte Bände an Geschichten erzählen - von Polizisten, welche sich GEZIELT Österreicher aus Kolonnen heraus fischten (wehe dem, der mit überzogenem Pickerl fährt!!!); von Gemeinden, welche Österreichern Erlagscheine von über 50.000 HUF Strafe für "ungeschnittenen Rasen" zusanden, während auf Liegenschaften von Ungarn die Vegetation mannshoch wuchs; von Diebstählen, welche nicht einmal Halt vor billigsten Brunnenabdeckplatten machten (demontierte Türschnallen; Sand, Schotter, Holzbalken gestohlen etc.); von ALLMÄCHTIGEN Behörden, welche den Eingang nieder rissen, in das Haus einbrachen, um den Stromzähler zu demontieren (TROTZ BEZAHLTER ERLAGSCHEINE!!!); von Nachbarn, welche sich als "eifrige Erntehelfer" erwiesen, und deshalb gleich eine GEHTÜRE in den Zaun bauten, etc. etc.  (Und dabei KEINE einzige Zigeunerfamilie weit und breit!!!)

Zusammenfassend kann ich nur bestätigen -  was Hr. Eichelburg öfters schrieb:

1. Im Ausland wird man immer der beneidete, einsame oder gemiedene "TSCHUSCH" bleiben - wenn man nichts anzubieten hat!

2. Übergriffe, Diebstähle und Vertreibungen werden (auf der Suche nach den Schuldigen) immer ZUERST die "Zugereisten" betreffen!

3. Ohne "due-dilligence" ist das Scheitern GARANTIERT! Bevor man in ein Land auswandert, sollte man MÖGLICHST REALISTISCH & NÜCHTERN an die Sache heran gehen. (Alleine die Themen "sauberes Trinkwasser" bzw. "Insekten & Bakterien" sollten nachdenklich stimmen!) Ein längerer PROBEURLAUB wäre sehr zu empfehlen!!! (Gefällt es mir dort überhaupt? Passt die Mentalität der Menschen zu mir? Wie verkrafte ich das Alleinsein bzw. die Trennung? Was mache ich den ganzen Tag - und das über viele Jahre?)

4. Klüger wäre es, DIE KOMMENDE KRISE MAL HIER AUSZUSITZEN, UND ERST DANN ZU ÜBERSIEDELN - bzw.  zu erfassen, dass man in der (idealisierten) Fremde vermutlich bereits in großen Problemen steckte!?!

5. Jenes Land, welches sich in der Krise als stabil & TOLERANT erwiesen hat, ist DANACH sicher eine gute Wahl!

Vielen Dank für diesen Augenöffner. Österreicher sind offenbar im Nachbarland unerwünscht.WE.
 

[08:00] Leserfrage-DE:

Ich suche nach einem seriösen Anbieter für Second Passports, vorzugsweise Uruguay oder Paraguay. Vielleicht gibt es unter den Leser ein paar Fachkundige oder jemand, der sich ebenfalls schon mal damit beschäftigt hat.

[09:30] Leserkommentar-DE:

Zweitpass für PY ist keine gute Idee, PY akzeptiert (wie D) nur eine Staatsangehörigkeit, ist auch nicht ganz einfach zu bekommen.
Uruguay ist dagegen eine gute Idee, Pass für Verheiratete schon nach 3 Jahren, sonst nach 5. Mehrfache Staatsbürgerschaft keine Problem.

Nach dem 2 Kaffee fällt mir auch wieder ein: In Uruguay muss man nur 100.000 Dollar in eine Immobilie investieren, um einen Pass zu bekommen. Uruguay ist das Land mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in Lateinamerika.TS
 

[09:45] Leserkommentar-CN: Mehrere Optionen offenhalten

Ich gebe den Schreibern zum Thema auswandern völlig recht, da ich selbst vor zwei Jahren ausgewandert bin.
Das geht im zweiten Lebensabschnitt wegen ausreichender Lebenserfahrung sicher überlegter von Statten.
Man muss sich ein Land unbedingt vorher sehr genau ansehen, zumindest aber die Kultur verstehen und die Sprache so schnell wie möglich erlernen. Da ich heiraten wollte war mir auch wichtig, aus welcher Gegend vertrauenswürdige Frauen kommen.
Man hatte mich (ich habe etliche chinesische Freunde) zum Beispiel eindringlich vor Shanghainesinen gewarnt.
Zurecht, wie ich heute weiss.
Ich habe mich glücklicherweise an den Rat gehalten und auch entsprechend gesucht und erst dann entschieden.

Auch einen Plan B und C um weiter zu ziehen muss man jederzeit parat haben, um nicht auf die Schnauze zu fallen.
Ich bin aus geschäftlichen Gründen nach China ausgewandert und habe für den Fall der Fälle sogar 3 alternative Optionen für andere Standorte offen, auf die ich rasch zugreifen kann.
Ich habe mich zwei Jahre lang mit China beschäftigt und wusste sehr genau, worauf ich mich einlasse.
Alleine die Geschäftskultur ist hier eine völlig andere und wer sich nicht anpassen kann, der geht hier elend zugrunde.
Es gibt viele interessante Länder, wie Panama oder sogar Kuba. Jeder nach seinem Geschmack.
Aus geschäftlichen Gründen würde ich nicht nach Panama gehen, in Pension durchaus sofort.
Einer meiner Freunde hat sich für Kuba entschieden und das klappt auch sehr gut. ( Auch mit Eheschliessung )

Es gibt immer Schafe, die glauben mit etwas Bargeld in der Tasche wird das schon irgendwie.
Bestes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit und ich habe in solchen Fällen kein Mitleid:
Ein Österreicher, der voriges Jahr mit 50.000 Dollar im Handgepäck nach China auswandern wollte um hier (irgendwas???) aufzubauen. (Irgendwas ?????)
Am ersten Tag schon hat Ihn sich eine Prostiuierte auf der Strasse geangelt.
Im Hotel hat er dann noch dazu mit den 50.000 Dollars geprahlt. So viel Dummheit MUSS bestraft werden.
Logische Folge: KO Tropfen in den Whisky und am nächsten Tag war er mittellos und ist einen Tag später mit geborgtem Geld wieder ab in die Heimat zum Sklavendienst. Schafe gibt es eben ohne Ende und niemand kann solchen Menschen helfen.
Jeder Andere hätte ihm die 50.000,- vermutlich auch abgenommen, in der Situation.
Mähhh

[12:00] Leserkommentar-DE:

Wenn die Finanzwirtschaft weltweit zusammenbricht, wird es wohl kaum ein Fleckchen auf diesem Planeten geben, das von den gravierenden Auswirkungen unberührt bleiben wird, ausser ich bevorzuge es, auf irgendeinem unbewohnten Südseeatoll ausschliesslich von dem zu leben, was das Meer hergibt. Da bleibe ich lieber zu Hause und betreibe Vorsorge, wie sie es auf HG seit Jahren empfohlen wird. Da kenne ich mich wenigstens aus, verstehe die Sprache der Menschen. Nicht überall kommt man mit englisch, spanisch oder französisch zurecht. Besonders nicht in ländlichen und armen Regionen. Schon in ruhigen Zeiten kommen ein Großteil der Möchtegern-Auswanderer enttäuscht, ausgelaugt und pleite  zurück.

[17:30] Leserkommentar-DE:

als langjähriger Leser Ihrer Seite, folgendes zu der Leserzuschrift, heute, 8:00 (Nachfrage Uruguay)

Wir sind seit 35 Jahren dem Prinzip treu, je ein Bein auf einem anderen Kontinent. Langfristige Strategie, die sich auszahlt, wenn sie gelebt worden ist. BRD/Europa und Südamerika ist für uns Europäer eine gute Option. Dabei glauben wir an die Kombination Uruguay/Brasilien. Sicherheit und Wachstumsperspektive. Mallorca ist, definitiv, nicht weit genug weg. Dies zeigt sich überdeutlich und wir würden uns, bei der Brisanz der Lage und Entwicklung, freuen anderen Lesern behilflich zu sein. Wir sind Investoren und keine Vermittler. Alles was hier von Uruguay erwähnt wurde ist korrekt. Brasilien ist, aber, wirtschaftlich das Leittier. Gut für Investitionen, wenn man sich auskennt und kein Realitätsverweigerer ist.


 

Neu 2013-05-30:

[20:00] Leserzuschrift-NO: Ich selbst habe bereits in folgenden Ländern gearbeitet:

Deutschland
Indonesien
USA
Canada
Barsilian
Irland
UK
Niederlande
Norwegen
Schweden
Italien
Jordanien
Ich würde gerne anmerken, das das größte REALEINKOMMEN immer noch die Deutschen haben. Besonders wenn man(n) kein Akademiker ist. Ausschließlich Akademiker haben besonders in Canada, Norwegen und Schweden ein höheres REALEINKOMMEN. Im Moment arbeite ich in Norwegen. Ein Bier in der Kneipe kostet schlappe 11 Euro, ein Burger mit Pommes 20 Euro und ein Zimmer fängt ab 1000 Euro/Monat an. Wohnungen ab 2000 Euro. Durchschnittlicher Nettoverdienst für einen Handwerker, ca. 2700 Euro/Monat. Also SEHR GUT ÜBERLEGEN ob man(n) auswandern möchte. Sollte man(n) nun wirklich Überlegungen anstellen, dann am besten hinfahren/fliegen und sich vor Ort erkundigen........
Ich hoffe das hilft.
 

[18:45] Leserzuschrift: Zum Thema Auswandern in ein Anderes Land sei nur so viel gesagt:

Jeder muss sich vorher im Klaren sein warum er wohin auswandern will, es ist nicht damit getan einfach in ein anderes Land zu ziehen, wie beispielsweise in die Slowakei, über kurz oder lang haben ihn dort die Arme der EU umschlungen und er hat dort die gleichen Probleme wie in D.

Das Auswandern in die Dritte Welt hört sich zwar gut an, ist in Wirklichkeit aber ein totaler Einschnitt in die bisherigen Lebensgewohnheiten und sollte auf gar keinen Fall ohne Vorkenntnisse  geschehen. Viele Auswanderer sind nach kurzer Zeit am Ende ihres Lateins und gehen zurück, meist mit nichts.

Wenn man sich vorher Orientiert und weiß was auf einen zu kommt ist man vor Überraschungen sicher, oder weiß denen zu begegnen.

Auswandern in ein Land wo bereits viele Landsleute leben heißt meist nicht dass man dort Hilfe bekommen kann sondern dass man viele Neider und missgünstige hat, die nur darauf warten einen unerfahrenen abzuzocken.

Meine eigene Erfahrung mit Auswanderern: sie besuchen meist das "gelobte Land" vorher nicht, weil sie sich nicht ihre Illusionen zerstören wollen.WE.

 


 

Neu 2013-05-29:

[17:45] Leserzuschrift-SK: Auswandern in die Slowakei:

wollte mein Domizil – Slowakei – vorschlagen.

23% Steuer auf Einkommen aus eigener Firma, wenn man intelligent ist, kann man die 10% mandatory PKV umgehen indem man sich in der BRD kurz anmeldet und bei der Universa versichert. Bis auf die Ausstellung der vollen UID-Nummer sind die Behörden sehr kooperativ – wenn die Firma nur wenig Güter kauft, reicht aber auch die halbe UID-Nummer völlig und man frisst eben die 20% Steuer irgendwie.

Bevölkerung ist angenehm (lies: scheisst sich nichts um dich et vice versa), man kommt mit Deutsch besser durch als mit Englisch und die Grundlagen der slowakischen Sprache lernt man schnell und braucht sie auch später immer wieder (Russland, Serbien, etcetc). Weiber sind heiß, viele Ungarinnen (Riesentitten, Traum für den Einzeiler!!!). Viele haben auch schwarz Schusswaffen, was die Kriminalität nieder hält.

Wichtig: Futter ist Gewöhnungsbedürftig (englisches Staatsgebiet wg Tesco). Auch der Außenzustand der meisten Häuser. Innen Designerwohnungen, aber die Fassade. Lies eigene Frau eher nicht mitbringen, meine aus der BRD importierte und an sich krisenfeste Frau (selber EM-Investorin(!!!)) dreht hier durch und bockt einmal pro Woche voll wegen Brot (zu weich, keine Kruste) oder sowas. Ich habe mich angepasst, mir schmeckt es besser als in AT weil weniger Chemie enthalten.

Lebenskosten: Wohnung in Stare Mesto, 150 m2, rund 1000 Euro im Monat. Es geht aber auch viel, viel billiger; Zigeunergebiete meiden. Von Angestelltenjobs ist indes eher abzuraten.

Außerdem: keine Grüne; daher so gut wie keine political Correctness. Dank Fico weiss die Bevölkerung, was ihr Linke bringen.

Kurzum: sehr angenehm. Hoffe, damit ein wenig geholfen zu haben. Und Dobre Vecera (Good Night)

Stare Mesto ist die Altstadt von Bratislava, 80km von Wien entfernt.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Der Auswanderer soll seiner Frau eine Brotbackmaschine schenken. Gibt es auch im Internet. Gar nicht teuer und die Zutaten wird er auch in der Slovakei bekommen. Damit bekommen beide Brot nach ihrem Geschmack!
 

[13:00] Leserfrage-DE: Auswandern, aber wohin?

nach bald 6 Jahren Spanien, steht in ernsthafter Überlegung Mallorca zu verlassen.

Teure Mieten, hohe Lebensmittelpreise, Vermögenssteuer, Wucher-Einkommenssteuer, kalte Winter ohne Schnee (aber kältere Häuser, als in Ländern mit echten Winter), steigende Einbruchsraten, völlige Abhängigkeit vom Tourismus, gläsenere Bürger, die jeden Cent der bereits versteuert im Ausland liegt, angeben müssen, weil sonst 30.000 Euro etc drohen, jeder Dritte Jugendliche ist arbeitslos.... Spanien hat keine Zukunft, das ist Fakt!

Im Hinblick auf Krisenvorsorge, ist eine Rückkehr nach Deutschland wohl auch keine Alternative, da sehr hohe Arbeitslosenzahl, viele Minijobber, das ganze System wird zusammen brechen.

Schweiz - Nicht EU und kein Euro, aber: Selbst ein eingestelltes Ermittlungsverfahren reicht, damit nach einem erhaltenen Visum plötzlich zu hören, Sie sind hier nicht mehr erwünscht, Sie haben 14 Tage Zeit das Land zu verlassen. Das habe ich nicht selbst erlebt, aber ich habe 3 solcher Fälle durch BEKANNTE gehört. Einer hatte bis aufs höchste Gericht geklagt, keine Chance... Unschuldig rausgeworfen!

Wer möchte dort eine geschäftliche Existenz (Business + Wohnsitz) aufbauen unter solchen Bedingungen?
Die Schweiz scheint nur noch für Millionäre oder Menschen, die aus Angst ausgewiesen zu werden, zu Allem ja und Amen sagen, ein Auswanderziel zu sein. Schade!

Ist Österreich eine Alternative? Keine Vermögenssteuer, hohe Einkommenssteuer und hohe Körperschaftssteuer, aber gute Lebensqualität? Was können andere empfehlen?  Wie tickt das Finanzamt? Sind die Lebensunterhaltungskosten (außerhalb von Großstätdten) mit Deutschland zu vergleichen?

Welches Land innerhalb Europas eignet sich noch, wenn man selbständig ist (Online Marketing-Bereich)?

[13.15] Wem es hier in Europa nicht passt, der soll eben nach Südamerika oder sonstwo hingehen. Alles mzu bekommen gibt es nirgends.WE.

[14:30] Leserkommentar-DE: Für den Schreiber würde sich meiner Ansicht nach Paraguay anbieten.

Kaum Steuern, 10 % Einkommenssteuer bei selbständiger Tätigkeit. Alle Einkünfte aus dem Ausland sind steuerfrei, MwSt glaube ich, ist auch nur bei 10 %. Kfz-Steuer nicht nennenswert, Tüv gibt es nicht, Führerschein kostet 10 €. Bauen darf man WO man will und WIE man will. Grundsteuer nicht nennenswert.

Auch ähnlich wie auf Mallorca:

Gesprochen wird Spanisch, es sind aber auch sehr viele Deutsche im Land. Es gibt sogar mehrere deutsche Kolonien. Sogar die Indianer unterhalten sich zuweilen auf Plattdeutsch: Denn wenn bei zwei verfeindeten Stämmen einer in der Sprache des anderen Stammes artikuliert, so unterwirft er sich damit dem anderen Stamm.

Es gibt deutsche Ärzte, Apotheken, Geschäfte und Anwälte.

Einwanderer sind in der Regel gerne gesehen, weil das Land eine sehr geringe Einwohnerdichte aufweist.

Die Einwanderung an sich, ist relativ einfach zu bewerkstelligen: Führungszeugnis, Reisepaß und 5000 $, über die man aber rasch wieder verfügen kann.

Fazit:

Ein hohes Maß an Freiheit, bei 360 Sonnentagen, wobei man allerdings auch für fast alles selbst verantwortlich ist. Bei einem Mindestlohn von 150 € lohnt es sich allerdings nicht, einem Angestelltenverhältnis nachzugehen.

Wer sich allerdings in Paraguay zur Ruhe setzen möchte, bei immer noch preiswertem Lebensunterhalt, kommt hier auf seine Kosten.

Der Guarani ist eine der härtesten Währungen Amerikas.

Allerdings kann man auch hier den Verfall des Euros nachvollziehen:

Während man vor 4 oder 5 Jahren für einen Euro noch über 8000 Guarani bekam, sind es heute gerade mal noch 5200 Guarani. Hier sieht man ganz deutlich, wie schwach der Euro tatsächlich ist, trügerischerweise vergleicht man immer nur die zwei schwachen Währungen Euro und Dollar.

Also, wem es hier in Europa nicht gefällt, auf ins gelobte Land.

[14:45] Leserkommentar-DE: Ein chinesisches Sprichwort sagt: Wer sein Glück in der Ferne sucht, wir es in der Nähe nicht finden.

Kommen Sie zurück und helfen Sie das Land nach dem Finanzcrash wieder aufzubauen.
Mit dem richtigen "Startkapital" und einer guten Idee - den Biss bringen Sie ja mit - werden Sie sich als Unternehmer eine finanziell gesicherte Zukunft aufbauen können.
Und dann liegt Ihnen die Welt zu Füßen.
Als Urlauber, nicht als Auswanderer.

Gute Idee.

[14:45] Leserkommentar-DE: Joke:

Was soll ich sagen? Nur das fällt mir ein, ist von Vicky Leandros:
"Auf dem Mond da blühen keine Rosen, auf dem Mond gibt´s keinen Mondenschein. Darum fahr ich nicht hin..."
Sicherheit gibt's nirgends!
Oder wie wärs mit Geier Sturzflug "Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!"

[17:30] Leserkommentar: Paraguay Relativierung:

schön, endlich mal wieder einen Eintrag unter „Auswandern" vorzufinden. Zu PY (Leserkommentar 14:30) ein paar Anmerkungen:

-          Die meisten Aspekte kann ich nach 5 Jahren PY bestätigen
-          TÜV wird gerade eingeführt, nach langem Hickhack
-          Grundsteuer gobt es schon, kostet schon ein wenig, je nach Hektarmenge
-          Die zur Einwanderung nötigen Papiere zu besorgen ist kein Pappenstiel, keine Apostille möglich, immenser Vor- und Überbeglaubigungsaufwand
-          Korruption tatsächlich stark rückgängig
-          Nahezu alle Geschäfte nur mit Barzahlung (Autos oft auch mit Dollar, tw. Sogar Euro zu bezahlen)
-          Hohe Rate an Eigentumsdelikten, vor  alm Diebstahl, aber auch viele Raubüberfälle
-          Der Begriff „Immobilie" ist relativ, große Teile vom Haus können über Nacht verschwinden (Fenster, Türen, Ziegel, Interieur sowieso)
-          Meist ist es unmöglich, sein Anwesen auch nur für Tage zu verlassen
-          Sogar der (paraguayische) Nachbar beklaut dich, selbst popeliger Maniok schmeckt aus Nachbars Garten einfach besser, wozu selbst anstrengen
-          Viel tieffliegendes Blei, viele getötete Ausländer (und natürlich auch Paraguayer) jedes Jahr
-          Gute deutsche Schulen, oft besser als in D, an vielen Orten
-          Keine Vermummten oder Verhüllten, keine Getönten
-          Relativ teuer geworden, Bier, Mineralwasser, Milchprodukte viel!! teurer als in D
-          Notare nicht immer zuverlässig, saubere Papiere nicht immer gegeben, Grundstücke gelegentlich mehrfach verkauft
-          Keine Bauämter, völlige Freiheit beim Bauen
-          Waffen aus dem Laden, sind auch nötig
-          Schlimme Feindschaften unter den Deutschen sind an der Tagesordnung, leider wenig Zusammenhalt, kaum Dankbarkeit, hohe Quote von Egoismus
 
Trotzdem habe ich es nicht bereut, bin aber auf dem Sprung in ein anderes südamerikanisches Land.

[19.15] Leserkommentar: Wenn jemand Lateinamerika in Erwägung zieht, dem würde ich Panama nahelegen

Dort kommt vieles Positives zusammen und eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt man relativ einfach.

Für die die der Spanischen Sprache mächtig sind haben wir unter folgendem Link die wichtigsten Vorteile zusammengestellt:

http://www.valoro.net/panama.php

Da es sich sehr empfiehlt Spanisch zu sprechen, wenn man in Panama Fuß fassen will, sollte es für solche Aspiranten auch kein Problem sein, diese Info lesen zu können.

Bzgl. Paraguay (was hier oft erwähnt wurde) sollte man sich auch bewusst sein, dass die Flugverbindungen zu Europa nicht ideal sind und das Land keinen Meerzugang hat, was für mich ein großer Nachteil ist. Falls alles ganz dick kommt läuft man dort anscheinend auch Gefahr, die Merkel als Nachbarin zu bekommen ;)

Aus meinen zahlreichen Lateinamerika-Reisen würde ich neben Panama evtl. auch Kolumbien, Costa Rica und Uruguay in die nähere Auswahl nehmen.

Spanien, wo viele Deutsche noch ausharren ist definitiv zu vermeiden bzw. man sollte es verlassen. Der Staat ist pleite und greift immer mehr auf seine Bürger zu. Es gibt eine Reihe völlig ungelöster Riesenprobleme, wie sehr hohe Verschuldung des privaten Sektors und immer mehr des Staats, rekordhohe Arbeitslosigkeit, insolvente Bankenlandschaft, platzende Immobilienblasen, die noch lange nicht bereinigt ist (über 3 Mio. leer stehende Wohnungen) etc. All diese Probleme lassen sich unmöglich in den Griff bekommen, wenn man in einem Währungskorsett steckt und man nicht abwerten kann (Euro ist viel zu stark für deren Wirtschaft). Das ist ein tödlicher Cocktail bzw. ein Tod auf Raten und chaotische Zustände sind nur eine Frage der Zeit.

Folglich sollten sich die Deutschen und auch andere dort Lebende möglichst schnell ein neues Land suchen und allein wegen der Sprache bietet sich sicherlich Lateinamerika an...

Viele Erfolg bei der Auswahl!

Ohne Spanisch kann man Lateinamerika vergessen.

 


 

Neu 2013-03-08:

[20:30] Für Auswanderer: Should You Move To Another Country To Escape The Collapse Of America? 10 Questions To Ask Yourself First

 


 

Neu 2013-01-08:

[13:00] Leserzuschrift: Paraguay:

Paraguay ist noch immer günstig, aber nicht mehr so günstig wie es vor 10 Jahren war. Der Euro ist deutlich gefallen gegenüber dem Guarani, und dies obwohl es auf Festgeld in Guarani 10 % Zinsen gibt. Auf Euro gibt es keine Zinsen mehr. Der Guarani war also das ultimative Investment.

Die Preise in Paraguay haben seit 7 Jahren deutlich angezogen, aber vorwiegend aufgrund der Nähe von Brasilien, das einen Boom der Sonderklasse erlebt hat und schwindelerregende Preise aufweist. Dort ist es wirklich teurer als in Deutschland.

In Punkto Sicherheit kann ich mich nach wie vor nicht beklagen, dies sage ich allerdings ohne Garantie für die Zukunft und mit jahrzehntelanger Südamerika-Erfahrung.

 

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