Werbung

In der Depression, nach dem Crash

Diese Seite beschäftigt sich mit "Veränderungen" in der Depression im deutschsprachigen Raum.

Neu: 2014-08-20:

[18:45] Leserfragen-AT: Chaos nach dem Tag-X:

Sie haben beschrieben das es nach dem Systemabbruch des Finanzsystem zu Chaos kommen wird.
Wie lange wird es dann kein Recht und keine Ordnung geben 30 bis 60 Tage oder länger in Wien bzw. am Land?
Wenn jedoch der Tag-X kommt das sogenannte "mind blowing", wäre es da besser in Wien zu bleiben mit dem EM oder auf das Land in das Dorf zu fliehen mit dem EM, inklusive dem Krisenkochbuch.
Gibt es dann in Wien Ausgangssperren bei Tag oder Nacht, wenn der wütende Mob durch die Straßen zieht?
Wäre es dann möglich auf die Straße zu gehen ohne von wütenden Mob niedergewalzt zu werden, oder muss man damit rechnen das man nicht mehr lebend retourkommt, oder gibt es gar innerhalb der Stadt Checkpoints wor man nur Durchkommt gegen EM Bestechung?

Wäre es da besser in der Wohnung zu bleiben um so sein Eigentum zu schützen, bevor es von militanten Personen besetzt oder gar zerstört wird?
Wie soll man dann die Wohnung schützen das Sie nicht am Tag-X von militanten Personen gestürmt ist während man im Exil am Land in Niederösterreich ist?
In Niederösterreich wird es meiner Erachtens nach in den Städten rundgehen wie z.B. Gänserndorf, Mistelbach, Laa an der Thaya, Zistersdorf da diese Städte multikulturell sind und sich da der ganze Mob auf diesen Abschaum konzentrieren wird wenn es zum Backslash kommt, sogar im Dorf bei uns leben schon Moslems, die dann wenn die Zeit gekommen ist nach Hause geschickt werden, hoffentlich gibt es da nicht extreme Plünderungen und dergleichen wie in der Stadt?

Wo soll man sich wenn der Tag-X gekommen ist Mitsamt den EM und dem Krisenkochbuch hingehen, das man von den wütenden Mob nicht niedergewalzt wird, ist es am Dorf in Niederösterreich noch am sichersten, oder gibt es noch andere sichere Orte, wo man dann die Zeit verbringt bis wieder sich die Lage beruhigt hat?

Welche Fürsten sollen die jetzigen Bundesländer regieren, kommt die Untersteiermark wieder retour die uns nach 770 Jahren entrissen wurde, mit den anderen verbliebenen Kronländern?

Es sollen sogar die alten Werte wieder kommen, d.h. es würden dann nach dem Systemabbruch leichter werden als jetzt eine Partnerin zu finden bzw. zu heiraten?
Wenn diese große Blase demnächst platzt, dann soll es zu einer Depression kommen bzw. welche wir derzeit schon real haben, wie lange wird dann die Wirtschaft am Boden Blieben bis es wieder bergauf geht oder bleibt es dann die Wirtschaft dauerhaft am Boden?

Welche Berufe sind nach dem Tag-X gefragt, oder heißt es für alle die etwas Essen wollen ab in den Großelterlichen Kartoffelacker um zu überleben?
Pensionen, Arbeitslosengeld und dergleichen soll es dann auch nicht mehr geben, sollen die Leute dann von Almosen leben, wie soll es bei sovielen Pensionsten gut gehen das Almosen auf Dauer ohne Pension, auch wenn dann eine Revolte von der Gruppe kommt, bekommen die dann nach einem Pensionistenaufstand und Arbeislosenaufstand wieder eine Pension oder Arbeitslosengeld wenn die neuen Herrscher regieren, oder wird es in Zukunft unter dem Gold uns Silbergeld nicht mehr geben?

Gibt es dann unter den neuen Herrschern nach dem Systemwechsel eine neue Übergangswährung bis zum Gold und Silbergeld?

Das sind zu viele Fragen, ich versuche einige davon zu beantworten:

a) wie lange das Chaos nach dem Tag-X andauern soll? Laut "V" 60..90 Tage, es kann aber auch ein halbes Jahr oder mehr dauern.

b) Aus Wien oder einer anderen Grossstadt mit vielen Ausländern sollte man sich bald verabschieden, denn multiethnische Konflikte werden zunehmen und die Kriminalität wird explodieren. Ob es Ausgangssperren geben wird, wissen wir nicht. Eine gut gesicherte Fluchtburg am Land oder in einer Kleinstadt ist vorzuziehen, diese sollte man schon haben. Kann auch eine Wohnung sein.

c) Welche Fürsten wo an die Macht kommen werden, wissen wir heute noch nicht. Vielleicht werden es Goldfürsten

d) Partnerin: besser, man geht in einer festen Partnerschaft in diese Depression, obwohl dann die "Auswahl" grösser sein wird.

e) Berufe in der Depression: das wurde schon mehrfach beantwortet. Man sollte auf keinen Fall finanziell von einem Gehalt oder einer Sozialleistung abhängig sein, denn diese werden grossteils wegfallen. Man muss flexibel sein, denn es wird ein grosser, informeller Sektor entstehen.

f) Übergangswährung: das ist wahrscheinlich, solange die alte Politik an der Macht ist. Dieses Geld geht bald in die Hyperinflation.

g) Zu den Bezirksstädten in Niederösterreich: diese sind bei Weitem nicht so problematisch wie Wien. Krems oder St.Pölten sollte man wegen Überfremdung schon wieder meiden.

Ich hoffe, mit diesen Aussagen auch anderen Lesern gedient zu haben.WE.

[20:00] Der Mexikaner zu den Fragen:

  1. Totales Chaos wohl 30-90 tage, aber anschliessend wird es fuer die Masse schlimmer, da sie realisiert, es wird nicht mehr so wie früher
  2. Es gibt in grossstädten gute und schlechte Viertel, aber die erste Zeit wird in Grossstädten brutal
  3. Es kommt wohl ein neuer Messias, aber der verteilt keine Almosen mehr
  4. Wenn jetzt in Partnerschaft –so bleiben, wenn die Partnerin was taugt. Was neues würde ich jetzt kurz vorher nicht mehr suchen
  5. Was jetzt schon essentiell ist, geht wahrscheinlich auch dann ganz gut, aber auf niedrigerem Niveau. Viel Informalität zu erwarten
  6. Sehe ich genau so.
  7. Am besten wohl Stadt mit 50-100 tausend Einwohnern, nicht mehr.

Neu: 2014-08-15:

[20:30] Leserkommentar-DE zum Thema gestern:

Widerspruch Euer Ehren! Mein Sohn z.B. studiert Chemie (er hatte ein Abitur mit 99,5% der möglichen Punkte). Er besitzt sein halbes Körpergewicht in Weiß und nennt auch einige Unzen Gold sein Eigen. Der wird sein Studium fortzusetzen wissen, wenn er es für sinnvoll erachtet. Ist ein geiles Gefühl, heute schon zu wissen, dass man selbst ausgesorgt hat die nächste Generation sich selbst über sehr lange Zeit helfen kann und die Schwafelwissenschaftler versenkt werden! In den Naturwissenschaften wird der Nachwuchs ab 10...12 Jahre nach dem Tag X mit Sicherheit wieder gebraucht werden.

Ja, in 10 Jahren oder so, wird es sich wieder rentieren, vernünftige Sachen zu studieren.WE.


Neu: 2014-08-14:

[16:00] Leserfrage zu Universitäten nach dem Tag X:

Wenn der Staatsapparat um über 80% abgebrochen wird, wird das Auswirkungen auf die Universitäten haben. Hat man davon auszugehen, dass fast alle Institute (mit Ausnahme vll. von Jura, gewissen NaWis und der Medizin) geschlossen werden? Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften etc. sind ja die ganzen Jahrzehnte wohl ausschließlich durch Kreditexpansion finanzierbar gewesen.

Wir können annehmen, dass die Universitäten geschlossen werden. Akademiker gibt es dann ohnehin zu viele, das reicht für Jahre. Wenn wieder Bedarf entsteht, dürften private Investoren wieder Fachrichtungen eröffnen, die man braucht. Dass kann Jahre dauern.

Ein Hinweis darauf: auch die Wissenschaft wird gerade diskreditiert.WE.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Die Hochschullandschaft ist heute schon zu 80% ein Auffangbecken überflüssigen Humankapitals! Man sehe sich nur das Niveau 95% der deutschen Hochschulen an. Um Inhalte geht es schon seit 20 Jahren nicht mehr. Mich wundert es nicht, dass Deutschland in der letzten Zeit keine wirklichen Innovationen hervorgebracht hat. In meinen naturwissenschaftlichen Arbeiten, vor allem in pflanzenphisiologischen Gebieten, machten mir deutlich dass wirkliche Forschung auf diesem Gebiet nur noch in den USA, Holland und in der Schweiz zu finden betrieben wird. Ein überwältigender Teil der hochqualifizierten, risikobereiten deutschen Forscher, arbeitet vor allem in diesen Ländern. Der dämliche Rest, welcher hier an den Hochschulen verweilt, ist mit der Verwaltung und Unterrichtung veralteter Erkenntnise an minderbelichtete Studenten beschäftigt. Gute Nacht, Deutschland.

Also, weg damit.

[19:15] Dr.Cartoon:
Einige Jahre nach dem Crash wird sich der Arbeitsmarkt von selbst regulieren: Weniger Studenten, dafür dürfte es dann wieder mehr Bewerber im Handwerk geben. Die "Fachkräfte" aus Osteuropa, welche die deutsche Wirtschaft so dringend braucht haben dann längst die Heimreise angetreten. Hoffentlich wird es bald so kommen.


Neu: 2014-08-01:

[17:15] Leserfrage-DE: Welchen Wert werden gute gebrauchte Kleidung und Schuhe als Tauschmittel in einer Krise besitzen?

Heute bekommt das Rote Kreuz nur etwa 30 Cent je Kilogramm Altkleider, also sagen wir, für eine Winterjacke. Das wäre ein Weizenbrötchen vom Bäcker.

Aber wäre es vermessen, zu hoffen, für eine gute Winterjacke in einer Krise 4 oder 5 Laib Brot zu bekommen?

Anders gefragt, lohnt es sich, alte Kleidung als Tauschmittel aufzubewahren oder kann man sich diese Mühe schenken?

Am Anfang der Depression werden diese Waren wenig Wert haben, da so viele diese Sachen gegen Nahrung verkaufen werden wollen. Später aber kann das zum Tauschmittel werden. Besser aufbewahren.WE.

[17:45] Dr.Cartoon:
In jedem Fall aufbewahren, da auch die Lieferketten zusammenbrechen können/ werden. Das dürfte dann den Wert gebrauchter Bekleidung steigern. Auch für den Eigenbedarf ist ältere Bekleidung sinnvoll (da sieht man nicht sofort den Gold-Bug drin).
Noch in den 1970ziger Jahren hatte Kleidung einen anderen Stellenwert. Heute ist Kleidung "dank" China & Co. zu inflationären Wegwerf-Produkten verkommen.

Das Flicken von Kleidung wird auch wieder kommen.WE.

[18:40] Leserkommentar-DE:
Besonders wertvoll wird Kinder- und Babykleidung sein, da speziell Wintersachen, weil die Kids ja alle paar Wochen rauswachsen. Wahrscheinlich kommt es auch wieder so, dass z.B. Mäntel gewendet oder umgearbeitet werden. Toll, dass die heutigen Mädchen in der Schule nähen, stricken und flicken nicht mehr gelernt haben, kochen auch nicht. Ich selbst habe mir einen Karton mit verschiedener Sockenwolle eingepökelt. Selbstgestrickte Socken sind bei meiner Familie im Winter auch jetzt schon sehr beliebt.

So konnte man etwa in den 1980er in Polen Babybekleidung nur in den Devisenshops für USD oder DM kaufen.WE.

[20:00] Der Mexikaner:
In den 1980ern wurden daher die Zentrum-Warenhäuser in der DDR zur Beschaffung von Kinderkleidung und -schuhen regelmässig von Polen besucht, so sie denn ein Visum bekamen (nach Ausruf Kriegsrecht 1981 schwierige Angelegenheit).

[20:00] Leserkommentar-DE:
Ja , an diese Zeit erinnere ich mich noch gut - Tschechen und Polen haben die Kinderkaufhäuser der DDR regelrecht geplündert ...
viele Kindersachen waren ausverkauft ... und die Oma hat fleißig für die Enkelkinder genäht - Stoff war zum Glück in der Oberlausitz
Grenzgebiet zu Polen und Tschechei KEINE Mangelware .Handwerkliches Geschick und Fleiß werden in Zukunft wieder an WERT steigen .
DANKE - für EURE tolle ARBEIT - lese täglich mit - einfach SUPER !

 

 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv