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In der Depression, nach dem Crash

Diese Seite beschäftigt sich mit "Veränderungen" in der Depression im deutschsprachigen Raum.

Neu: 2014-09-13:

[12:50] Leserfrage zu Energiepreisen in der Depression:

Sie schreiben immer wieder das Hartgeldleser und Goldbugs nachdem Tag-X für vergleichsweise günstige Preise mit ihrem EM Firmen und Betriebe kaufen können.

Allerdings benötigen viele Betriebe sehr viel Energie (Strom, Gas etc.) um die Produktion am laufen zu halten. Meiner Meinung nach werden die Energiepreise nach dem Tag-X aber im Vergleich zu heute enorm steigen. Meine Frage dazu: Wird es sich den überhaupt lohnen in solche Firmen sein EM zu investieren, wenn die Firma deutlich erhöhte Ausgaben für Energie hat oder wäre es nicht evtl. besser in Aktien zu investieren ( Natürlich erst wenn sich alles wieder einigermaßen stabilisiert hat, die Preise dafür aber nicht so aufgebläht sind wie heute). Zudem würde mich die Ihre und die Meinung der Leserschaft interessieren, wie es sich generell mit Energiepreisen nach der Depression ( also so zusagen " Im neuen Aufschwung") verhalten wird.

In jeder Welt-Rezession sinken die Energiepreise dramatisch. So etwa der Ölpreis ab 2008 oder der Kohlepreis in China heute. In Gold werden die Energiepreise massiv sinken, das heisst aber nicht, dass sie für die Bevölkerung niedrig sind.WE.

[14:30] Leserkommentar: Zu den Energiepreisen empfehle ich immer einen Blick nach Argentinien:

Nach dem 2001er-Crash stiegen die Importpreise fuer Oel und Gas saftig an. Da aber Energie die Basis jeder modernen Gesellschaft und Wirtschaft ist, hat der Staat ureigenes Interesse am Funktionieren! Ohne Energie (und Wasser) endet unsere moderne Gesellschaft binnen weniger Wochen in Anarchie, Chaos, Gewalt und Zerfall - der Staat an sich endet und wird machtlos.

Daher: In AR wurden satte Subventionen fuer Energie erlassen! Renten, Bauausgaben, Militaer... alles bekam weniger - Energie wurde hingegen gebraucht! (Und bezahlt)

Trotz allem wurde es (wg. der Insellage von AR auf dem Weltmarkt) tendenziell teurer - aber so, dass Wirtschaften gut moeglich war.
Die Subventionen werden aktuell zurueckgefahren, da AR mal wieder pleite ist... Aber eben erst ein gutes Dutzend Jahre spaeter...

Besteht keine Inselllage (= nur ein Land ist pleite), sondern die Welt schlittert in die Depression, dann wird Energie insgesamt billiger, da weniger Nachfrage auf zunaechst gleichbleibendes Angebot trifft. ...was meinen Sie wohl, warum aktuell die Oelpreise sinken?! ...doch nicht wg. Krisen in der UA oder im Nahen Osten...!

Subventionen wird es bei uns nach dem Crash nicht mehr geben.


Neu: 2014-09-06:

[17:45] Leserzuschrift: Noch leben die Menschen wie Träumende.

Der Tag des aufwachens wird wie ein Alptraum sein, der Hochmut und Stolz verliert seine Bühne . Das Jammern und Schreien wird grenzenlos sein. Sie werden rufen wer wird uns retten aus dem Sumpf der Not. Und es werden kommen welche wie aus dem Vergessen und Sie werden Sie annehmen.

Jeder Retter wird willkommen sein, das ist alles so geplant.
 

[17:15] Martin Schweiger: Praktische Anwendung der Aufarbeitung der Entnazifizierung: was kann man tun, um nach dem Systemcrash nicht als schuldiger “Mitläufer” zu gelten?

[14:30] Leserzuschrift: Der Lebenssaft Geld:

Das ist alles so komplex, dass ich mir nur das totale Chaos vorstellen kann.
Wird man nicht versuchen ein normales Umfeld zu schaffen? Wenn ich mir vorstelle, das der Lebenssaft (Geld) von heut auf Morgen nicht mehr existent ist. Was passiert dann mit den ganzen Berufen die sich um das ganze Geld gekümmert haben. Banker, Finanzbeamte, Steuerberater, Buchhalter, Rechnungsprüfer, Kontrollor usw.... Was passiert mit den Energieversorgern, wenn keiner mehr Geld für Gas, Wasser und Strom hat.

Gut ist der bedient der sich halbwegs autark gemacht hat. Dann ist da noch die Frage, wie lange wird Chaos herrschen? Eines steht aber für mich fest: Es findet eine Bereinigung in allen Bereichen statt, die man sich nicht vorstellen kann und möchte. Ich bin auch angefangen eine Gruppe von Wissenden aus meinem Umfeld, die schon vorgesorgt haben zu bündeln und sich in Notfällen gegenseitig zu helfen. Wichtig für mich ist Medizin und Handwerk.

Meine Insider-Quellen erwarten massive Verarmung und ein rasantes Wachstum der Subsistenzwirtschaft. Die haben alle ihre versteckten Fluchtburgen. Ja, es wird wirklich brutal. Ein grosser Teil der Berufe wird einfach wegfallen, nicht nur jene, die mit Geld zu tun haben, auch die ganzen Bürokratien, die Dienstleistungsbranche, usw.WE.

PS: eingetlich müsste man vom Lebenssaft Kredit sprechen, weil alle verschuldet sind. Dieser ist dann sicher weg.
 

[10:50] Leserfrage-DE: was kommt nach dem Systemkollaps:

Mit Sorgen verfolge ich seit einiger Zeit die News auf Ihrer Seite.
Bezüglich des Systemkollaps stellt sich mir die Frage, was wird/könnte uns Ihrer Meinung nach noch alles erwarten, außer geschlossene Tankstellen, Banken usw.?

Hier eine Liste von dem was laut meinen Quellen kommt:

Hungersnöte, Kriege, Umweltkatastrophen kommen. Bevölkerungsreduktion ist angestrebt.

Destabilisierung der Regierungen und aller Organisationen wie UNO, EU, usw. Massive Enthüllungen über deren Politiker kommen.

"Die 'verborgenen Eliten' erwarten eine sehr tiefe und lange Depression. Grosse Teile der Bevölkerung werden auf Subsistenzwirtschaft heruntersinken

Genug?WE.

[11:45] Der Indianer - Ihre Liste:

Und solchen Leuten wollen wir im Gewande von Adel, neue Elite, Königreich und neue Rechtschaffenheit zujubeln. Also wir leben schon in besonderen Zeiten. Was jedoch das größte Geheimnis dieser Eliten ist, wie wollen sie in heutigen Zeiten verhindern, das dies nicht rauskommt und auf sie zuschlägt. Das sind herausragende und sehr formatable Hoffnungen die hier HG verbreitet. Die Ritter sind auf der Suche nach dem Gral und das Land geht unter. Einen neuen König Artus habe ich mir anderes vorstellt. Der kommt sicher nicht aus Avalon, sondern eher aus Hölle.

Ja, die Masse wird den neuen Königen zujubeln. Wenn sie alles verloren hat und totaler Angst ausgesetzt ist, dann wird sie nach dem Messias, den man ihr vorsetzen wird, schreien. Der Indianer wird auch jubeln, ausser er wird Häuptling.WE.

PS: wir sollen wohl die neuen Funktionseliten werden, deshalb bekommen wir solche Informationen. Die Masse versteht sie ohnehin nicht. Genausowenig die Intellektuellen.

[12:15] Leserfrage-DE: wie kommt man an diese Jobs?

Sie schreiben des öfteren, das die Eliten die bisherigen Protagonisten (Verbrecher gegen das eigene Volk) austauschen wollen und danach wären viele Jobs neu zu besetzen. Ich bin mehr als vorbereitet, noch nie in irgendeiner idiotischen Partei gewesen und denke vor allen Dingen selbständig. Nun zur Gretchen Frage: Wo und wie kommt an an diese Jobs?????????

Was qualifiziert einen um sich auch hier zu verbessern. Denn EM sind nicht nur Wertspeicher sondern auch die in der jetzigen Zeit die einzige Chance (Umbruchzeit) richtig Vermögen zu erzielen.
Ich glaube die Hartgeldgemeide würde sich über ein paar Gedanken vom Team (Cheffe und TB) sehr freuen.

Da es ja offentsichtlich nicht mehr lange dauert das wir das ganze Gesindel los werden wünschen ich allen alles erdenklich Gute.

Ich nehme einmal an, dass es überall "Gesinnungsprüfungen" geben wird, so wie bei der Entnazifizierung nach 1945. Wer in Führungspositionen zu sehr dem untergegangen System anhängt wird entlassen oder gar bestraft. Wenn die Position nicht ganz wegfällt, wird man Leute nehmen, die das neue System verstehen. Ausserdem will man, dass Leute mit Gold dann die fast wertlosen Firmen und Immobilien kaufen. Damit kommt deren Gold in Umlauf. Das soll so hoch geschätzt sein, dass man dafür sogar geadelt werden kann. Schöne Zeiten, nicht wahr?

Hier noch ein Zitat von einem Eingeweihten: "Wahrscheinlich muss die Not so unerträglich werden, dass die Masse einen 'König' herbeisehnt.". Die Not wird sicher so gross werden.WE.

[15:15] Der Indianer - Depression und Job:

Das Problem ist, wenn man dieser These folgt, das dann der König den Zustand auch ins positive ändern muss. Und Not unerträglich, wie definiert man das ? verhungerte Leichen auf den Straßen, Häuserkampf wie in Stalingrad oder wie soll ich das verstehen. Und vor allem wie fängt das wieder ein. Das sind ja dann Chaos-Zeiten und das heisst in sich nicht, das sich Systeme stabilisieren, das Chaos kann genauso Jahrzehnte anhalten, wie z.B. Afrika usw. Das ist schon ne sehr scharfe Rasierklinge, auch für die neuen Eliten. Denn echte Götter sind sie wohl nicht.

Das ist ganz sicher so, der Monarch muss nicht nur die Ordnung wieder herstellen, er muss auch Gold- und Silbergeld ausgeben. Aber das ist sicher alles bereits vorausgeplant.WE.

[16:45] Der Mexikaner: Eigentlich ist es simpel mit der Gesinnungsprüfung:

Da für die neuen Funktionseliten bzw. deren Jobs ein extrem schmales Budget oder gar keins zur Verfúgung stehen wird, macht man es wohl wie 1815 – 1871/1914:

Es wird einfach keine Berufspolitiker geben sondern das wird eine Nebenbeschäftigung. Wer in der Hauptbeschäftigung dann trotz Depression nicht über die Runden kommt, kann es gleich vergessen. Wer vorgesorgt hat, muss sich dann natürlich nicht unmittelbar Gedanken machen, aber langfristig genau so.

Der Vorteil besteht dann darin, dass nur Leute, die auch im Leben für sich selbst Verantwortung übernehmen, auch entsprechende Positionen der Funktionseliten bekleiden werden.

Diese Leute haben dann logischerweise ein Bestreben, die Ausgaben klein zu halten, denn vom wachsenden Apparat profitiert niemand mehr, im Gegenteil, dann gibt es eben noch weniger für jeden einzelnen in der Administration, denn bei einer Steuerquote von 10 % maximal gibt es einfach nur sehr wenig zu verteilen. Zum Glück.

Daher ist auch damit zu rechnen, dass im Gegenteil zu Systemumbrúchen wie 3. Reich - frühe BRD oder Ende DDR-späte BRD es kaum welche in Postionen der Funktionseliten geben wird, die es „hinüber" schaffen: Der Umbruch wird einfach zu heftig und erfordert eine komplett andere Denkperspektive, welche die heutigen Funktionseliten nicht haben oder einfach nicht nachvollziehen können.

So wird etwa statt dem angestellten Manager der Unternehmer wieder kommen.

[17:00] Leserkommentar-DE: der Umgang mit Wendehälsen:

Ich frage mich wie die neuen Machthaber nach dem Systemwechsel die Wendehälse aussortieren wollen. Nach 45 war keiner dabei. die waren alle im Widerstand. Nach 89 waren sie alle Stasiopfer und nach 2014 standen sie eigentlich schon immer für konservative Grundwerte und hatten mit den Roten-Grünen und ähnlichen Kinderfreunden nichts zu tun. Interessant ist nur das eben diese Leute im jeweils neuen System wieder an den Schlüsselstellen saßen oder sitzen werden. Also liebe Royalisten - wie wollt Ihr das verhindern?

Die Wendehälse oder Karrieristen wird es immer geben. Bei den hier beschriebenen Übergängen ging es von einem praktisch sozialistischen System ins Nächste. Diesesmal wird es wesentlich schwieriger, da die meisten dieser Politiker/Beamten/ANgestellten-Positionen wegfallen.WE.

[17:20] Dr.Cartoon zu "Ja, die Masse wird den neuen Königen zujubeln...":

In solch einer Situation jubeln die Menschen nicht nur Monarchen zu, sondern auch Diktatoren. Aus der Deutschen Geschichte ist dieses Phänomen hinlänglich bekannt.

Rund um den Erdball in allen Epochen der Menschheitsgeschichte wiederholt sich dieses Spiel. Es ist durchaus denkbar, dass die verborgenen Eliten ganz bewusst Monarchien (Diktatur light?) versuchen zu etablieren, als "Alternative" zu einer wie auch immer gearteten offenen Diktatur.

Unser derzeitiges Politiksystem hat abgewirtschaftet. Diktaturen werden dämonisiert. Als Alternative für ein neues System dürften sie kaum taugen, will man ein langjähriges Chaos vermeiden und die aufgebrachten Bürger relativ schnell ins ruhige Fahrwasser bringen.

Man erinnere an Chile, wo das Bürgertum der Pinochet-Diktatur zujubelte, nachdem Allendes Linksidioten eine Hyperinflation auslösten, die die Massenvermögen untergehen lies. Pinochet entfernte die Linken und baute wieder eine stabile Währung auf. Es hat noch immer viele Anhänger. Ja, eine Art von Diktatur wird es sein müssen.WE.


Neu: 2014-08-20:

[18:45] Leserfragen-AT: Chaos nach dem Tag-X:

Sie haben beschrieben das es nach dem Systemabbruch des Finanzsystem zu Chaos kommen wird.
Wie lange wird es dann kein Recht und keine Ordnung geben 30 bis 60 Tage oder länger in Wien bzw. am Land?
Wenn jedoch der Tag-X kommt das sogenannte "mind blowing", wäre es da besser in Wien zu bleiben mit dem EM oder auf das Land in das Dorf zu fliehen mit dem EM, inklusive dem Krisenkochbuch.
Gibt es dann in Wien Ausgangssperren bei Tag oder Nacht, wenn der wütende Mob durch die Straßen zieht?
Wäre es dann möglich auf die Straße zu gehen ohne von wütenden Mob niedergewalzt zu werden, oder muss man damit rechnen das man nicht mehr lebend retourkommt, oder gibt es gar innerhalb der Stadt Checkpoints wor man nur Durchkommt gegen EM Bestechung?

Wäre es da besser in der Wohnung zu bleiben um so sein Eigentum zu schützen, bevor es von militanten Personen besetzt oder gar zerstört wird?
Wie soll man dann die Wohnung schützen das Sie nicht am Tag-X von militanten Personen gestürmt ist während man im Exil am Land in Niederösterreich ist?
In Niederösterreich wird es meiner Erachtens nach in den Städten rundgehen wie z.B. Gänserndorf, Mistelbach, Laa an der Thaya, Zistersdorf da diese Städte multikulturell sind und sich da der ganze Mob auf diesen Abschaum konzentrieren wird wenn es zum Backslash kommt, sogar im Dorf bei uns leben schon Moslems, die dann wenn die Zeit gekommen ist nach Hause geschickt werden, hoffentlich gibt es da nicht extreme Plünderungen und dergleichen wie in der Stadt?

Wo soll man sich wenn der Tag-X gekommen ist Mitsamt den EM und dem Krisenkochbuch hingehen, das man von den wütenden Mob nicht niedergewalzt wird, ist es am Dorf in Niederösterreich noch am sichersten, oder gibt es noch andere sichere Orte, wo man dann die Zeit verbringt bis wieder sich die Lage beruhigt hat?

Welche Fürsten sollen die jetzigen Bundesländer regieren, kommt die Untersteiermark wieder retour die uns nach 770 Jahren entrissen wurde, mit den anderen verbliebenen Kronländern?

Es sollen sogar die alten Werte wieder kommen, d.h. es würden dann nach dem Systemabbruch leichter werden als jetzt eine Partnerin zu finden bzw. zu heiraten?
Wenn diese große Blase demnächst platzt, dann soll es zu einer Depression kommen bzw. welche wir derzeit schon real haben, wie lange wird dann die Wirtschaft am Boden Blieben bis es wieder bergauf geht oder bleibt es dann die Wirtschaft dauerhaft am Boden?

Welche Berufe sind nach dem Tag-X gefragt, oder heißt es für alle die etwas Essen wollen ab in den Großelterlichen Kartoffelacker um zu überleben?
Pensionen, Arbeitslosengeld und dergleichen soll es dann auch nicht mehr geben, sollen die Leute dann von Almosen leben, wie soll es bei sovielen Pensionsten gut gehen das Almosen auf Dauer ohne Pension, auch wenn dann eine Revolte von der Gruppe kommt, bekommen die dann nach einem Pensionistenaufstand und Arbeislosenaufstand wieder eine Pension oder Arbeitslosengeld wenn die neuen Herrscher regieren, oder wird es in Zukunft unter dem Gold uns Silbergeld nicht mehr geben?

Gibt es dann unter den neuen Herrschern nach dem Systemwechsel eine neue Übergangswährung bis zum Gold und Silbergeld?

Das sind zu viele Fragen, ich versuche einige davon zu beantworten:

a) wie lange das Chaos nach dem Tag-X andauern soll? Laut "V" 60..90 Tage, es kann aber auch ein halbes Jahr oder mehr dauern.

b) Aus Wien oder einer anderen Grossstadt mit vielen Ausländern sollte man sich bald verabschieden, denn multiethnische Konflikte werden zunehmen und die Kriminalität wird explodieren. Ob es Ausgangssperren geben wird, wissen wir nicht. Eine gut gesicherte Fluchtburg am Land oder in einer Kleinstadt ist vorzuziehen, diese sollte man schon haben. Kann auch eine Wohnung sein.

c) Welche Fürsten wo an die Macht kommen werden, wissen wir heute noch nicht. Vielleicht werden es Goldfürsten

d) Partnerin: besser, man geht in einer festen Partnerschaft in diese Depression, obwohl dann die "Auswahl" grösser sein wird.

e) Berufe in der Depression: das wurde schon mehrfach beantwortet. Man sollte auf keinen Fall finanziell von einem Gehalt oder einer Sozialleistung abhängig sein, denn diese werden grossteils wegfallen. Man muss flexibel sein, denn es wird ein grosser, informeller Sektor entstehen.

f) Übergangswährung: das ist wahrscheinlich, solange die alte Politik an der Macht ist. Dieses Geld geht bald in die Hyperinflation.

g) Zu den Bezirksstädten in Niederösterreich: diese sind bei Weitem nicht so problematisch wie Wien. Krems oder St.Pölten sollte man wegen Überfremdung schon wieder meiden.

Ich hoffe, mit diesen Aussagen auch anderen Lesern gedient zu haben.WE.

[20:00] Der Mexikaner zu den Fragen:

  1. Totales Chaos wohl 30-90 tage, aber anschliessend wird es fuer die Masse schlimmer, da sie realisiert, es wird nicht mehr so wie früher
  2. Es gibt in grossstädten gute und schlechte Viertel, aber die erste Zeit wird in Grossstädten brutal
  3. Es kommt wohl ein neuer Messias, aber der verteilt keine Almosen mehr
  4. Wenn jetzt in Partnerschaft –so bleiben, wenn die Partnerin was taugt. Was neues würde ich jetzt kurz vorher nicht mehr suchen
  5. Was jetzt schon essentiell ist, geht wahrscheinlich auch dann ganz gut, aber auf niedrigerem Niveau. Viel Informalität zu erwarten
  6. Sehe ich genau so.
  7. Am besten wohl Stadt mit 50-100 tausend Einwohnern, nicht mehr.

Neu: 2014-08-15:

[20:30] Leserkommentar-DE zum Thema gestern:

Widerspruch Euer Ehren! Mein Sohn z.B. studiert Chemie (er hatte ein Abitur mit 99,5% der möglichen Punkte). Er besitzt sein halbes Körpergewicht in Weiß und nennt auch einige Unzen Gold sein Eigen. Der wird sein Studium fortzusetzen wissen, wenn er es für sinnvoll erachtet. Ist ein geiles Gefühl, heute schon zu wissen, dass man selbst ausgesorgt hat die nächste Generation sich selbst über sehr lange Zeit helfen kann und die Schwafelwissenschaftler versenkt werden! In den Naturwissenschaften wird der Nachwuchs ab 10...12 Jahre nach dem Tag X mit Sicherheit wieder gebraucht werden.

Ja, in 10 Jahren oder so, wird es sich wieder rentieren, vernünftige Sachen zu studieren.WE.


Neu: 2014-08-14:

[16:00] Leserfrage zu Universitäten nach dem Tag X:

Wenn der Staatsapparat um über 80% abgebrochen wird, wird das Auswirkungen auf die Universitäten haben. Hat man davon auszugehen, dass fast alle Institute (mit Ausnahme vll. von Jura, gewissen NaWis und der Medizin) geschlossen werden? Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften etc. sind ja die ganzen Jahrzehnte wohl ausschließlich durch Kreditexpansion finanzierbar gewesen.

Wir können annehmen, dass die Universitäten geschlossen werden. Akademiker gibt es dann ohnehin zu viele, das reicht für Jahre. Wenn wieder Bedarf entsteht, dürften private Investoren wieder Fachrichtungen eröffnen, die man braucht. Dass kann Jahre dauern.

Ein Hinweis darauf: auch die Wissenschaft wird gerade diskreditiert.WE.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Die Hochschullandschaft ist heute schon zu 80% ein Auffangbecken überflüssigen Humankapitals! Man sehe sich nur das Niveau 95% der deutschen Hochschulen an. Um Inhalte geht es schon seit 20 Jahren nicht mehr. Mich wundert es nicht, dass Deutschland in der letzten Zeit keine wirklichen Innovationen hervorgebracht hat. In meinen naturwissenschaftlichen Arbeiten, vor allem in pflanzenphisiologischen Gebieten, machten mir deutlich dass wirkliche Forschung auf diesem Gebiet nur noch in den USA, Holland und in der Schweiz zu finden betrieben wird. Ein überwältigender Teil der hochqualifizierten, risikobereiten deutschen Forscher, arbeitet vor allem in diesen Ländern. Der dämliche Rest, welcher hier an den Hochschulen verweilt, ist mit der Verwaltung und Unterrichtung veralteter Erkenntnise an minderbelichtete Studenten beschäftigt. Gute Nacht, Deutschland.

Also, weg damit.

[19:15] Dr.Cartoon:
Einige Jahre nach dem Crash wird sich der Arbeitsmarkt von selbst regulieren: Weniger Studenten, dafür dürfte es dann wieder mehr Bewerber im Handwerk geben. Die "Fachkräfte" aus Osteuropa, welche die deutsche Wirtschaft so dringend braucht haben dann längst die Heimreise angetreten. Hoffentlich wird es bald so kommen.


Neu: 2014-08-01:

[17:15] Leserfrage-DE: Welchen Wert werden gute gebrauchte Kleidung und Schuhe als Tauschmittel in einer Krise besitzen?

Heute bekommt das Rote Kreuz nur etwa 30 Cent je Kilogramm Altkleider, also sagen wir, für eine Winterjacke. Das wäre ein Weizenbrötchen vom Bäcker.

Aber wäre es vermessen, zu hoffen, für eine gute Winterjacke in einer Krise 4 oder 5 Laib Brot zu bekommen?

Anders gefragt, lohnt es sich, alte Kleidung als Tauschmittel aufzubewahren oder kann man sich diese Mühe schenken?

Am Anfang der Depression werden diese Waren wenig Wert haben, da so viele diese Sachen gegen Nahrung verkaufen werden wollen. Später aber kann das zum Tauschmittel werden. Besser aufbewahren.WE.

[17:45] Dr.Cartoon:
In jedem Fall aufbewahren, da auch die Lieferketten zusammenbrechen können/ werden. Das dürfte dann den Wert gebrauchter Bekleidung steigern. Auch für den Eigenbedarf ist ältere Bekleidung sinnvoll (da sieht man nicht sofort den Gold-Bug drin).
Noch in den 1970ziger Jahren hatte Kleidung einen anderen Stellenwert. Heute ist Kleidung "dank" China & Co. zu inflationären Wegwerf-Produkten verkommen.

Das Flicken von Kleidung wird auch wieder kommen.WE.

[18:40] Leserkommentar-DE:
Besonders wertvoll wird Kinder- und Babykleidung sein, da speziell Wintersachen, weil die Kids ja alle paar Wochen rauswachsen. Wahrscheinlich kommt es auch wieder so, dass z.B. Mäntel gewendet oder umgearbeitet werden. Toll, dass die heutigen Mädchen in der Schule nähen, stricken und flicken nicht mehr gelernt haben, kochen auch nicht. Ich selbst habe mir einen Karton mit verschiedener Sockenwolle eingepökelt. Selbstgestrickte Socken sind bei meiner Familie im Winter auch jetzt schon sehr beliebt.

So konnte man etwa in den 1980er in Polen Babybekleidung nur in den Devisenshops für USD oder DM kaufen.WE.

[20:00] Der Mexikaner:
In den 1980ern wurden daher die Zentrum-Warenhäuser in der DDR zur Beschaffung von Kinderkleidung und -schuhen regelmässig von Polen besucht, so sie denn ein Visum bekamen (nach Ausruf Kriegsrecht 1981 schwierige Angelegenheit).

[20:00] Leserkommentar-DE:
Ja , an diese Zeit erinnere ich mich noch gut - Tschechen und Polen haben die Kinderkaufhäuser der DDR regelrecht geplündert ...
viele Kindersachen waren ausverkauft ... und die Oma hat fleißig für die Enkelkinder genäht - Stoff war zum Glück in der Oberlausitz
Grenzgebiet zu Polen und Tschechei KEINE Mangelware .Handwerkliches Geschick und Fleiß werden in Zukunft wieder an WERT steigen .
DANKE - für EURE tolle ARBEIT - lese täglich mit - einfach SUPER !

 

 

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