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In der Depression, nach dem Crash

Diese Seite beschäftigt sich mit "Veränderungen" in der Depression im deutschsprachigen Raum.

Neu: 2014-08-15:

[20:30] Leserkommentar-DE zum Thema gestern:

Widerspruch Euer Ehren! Mein Sohn z.B. studiert Chemie (er hatte ein Abitur mit 99,5% der möglichen Punkte). Er besitzt sein halbes Körpergewicht in Weiß und nennt auch einige Unzen Gold sein Eigen. Der wird sein Studium fortzusetzen wissen, wenn er es für sinnvoll erachtet. Ist ein geiles Gefühl, heute schon zu wissen, dass man selbst ausgesorgt hat die nächste Generation sich selbst über sehr lange Zeit helfen kann und die Schwafelwissenschaftler versenkt werden! In den Naturwissenschaften wird der Nachwuchs ab 10...12 Jahre nach dem Tag X mit Sicherheit wieder gebraucht werden.

Ja, in 10 Jahren oder so, wird es sich wieder rentieren, vernünftige Sachen zu studieren.WE.


Neu: 2014-08-14:

[16:00] Leserfrage zu Universitäten nach dem Tag X:

Wenn der Staatsapparat um über 80% abgebrochen wird, wird das Auswirkungen auf die Universitäten haben. Hat man davon auszugehen, dass fast alle Institute (mit Ausnahme vll. von Jura, gewissen NaWis und der Medizin) geschlossen werden? Die Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften etc. sind ja die ganzen Jahrzehnte wohl ausschließlich durch Kreditexpansion finanzierbar gewesen.

Wir können annehmen, dass die Universitäten geschlossen werden. Akademiker gibt es dann ohnehin zu viele, das reicht für Jahre. Wenn wieder Bedarf entsteht, dürften private Investoren wieder Fachrichtungen eröffnen, die man braucht. Dass kann Jahre dauern.

Ein Hinweis darauf: auch die Wissenschaft wird gerade diskreditiert.WE.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Die Hochschullandschaft ist heute schon zu 80% ein Auffangbecken überflüssigen Humankapitals! Man sehe sich nur das Niveau 95% der deutschen Hochschulen an. Um Inhalte geht es schon seit 20 Jahren nicht mehr. Mich wundert es nicht, dass Deutschland in der letzten Zeit keine wirklichen Innovationen hervorgebracht hat. In meinen naturwissenschaftlichen Arbeiten, vor allem in pflanzenphisiologischen Gebieten, machten mir deutlich dass wirkliche Forschung auf diesem Gebiet nur noch in den USA, Holland und in der Schweiz zu finden betrieben wird. Ein überwältigender Teil der hochqualifizierten, risikobereiten deutschen Forscher, arbeitet vor allem in diesen Ländern. Der dämliche Rest, welcher hier an den Hochschulen verweilt, ist mit der Verwaltung und Unterrichtung veralteter Erkenntnise an minderbelichtete Studenten beschäftigt. Gute Nacht, Deutschland.

Also, weg damit.

[19:15] Dr.Cartoon:
Einige Jahre nach dem Crash wird sich der Arbeitsmarkt von selbst regulieren: Weniger Studenten, dafür dürfte es dann wieder mehr Bewerber im Handwerk geben. Die "Fachkräfte" aus Osteuropa, welche die deutsche Wirtschaft so dringend braucht haben dann längst die Heimreise angetreten. Hoffentlich wird es bald so kommen.


Neu: 2014-08-01:

[17:15] Leserfrage-DE: Welchen Wert werden gute gebrauchte Kleidung und Schuhe als Tauschmittel in einer Krise besitzen?

Heute bekommt das Rote Kreuz nur etwa 30 Cent je Kilogramm Altkleider, also sagen wir, für eine Winterjacke. Das wäre ein Weizenbrötchen vom Bäcker.

Aber wäre es vermessen, zu hoffen, für eine gute Winterjacke in einer Krise 4 oder 5 Laib Brot zu bekommen?

Anders gefragt, lohnt es sich, alte Kleidung als Tauschmittel aufzubewahren oder kann man sich diese Mühe schenken?

Am Anfang der Depression werden diese Waren wenig Wert haben, da so viele diese Sachen gegen Nahrung verkaufen werden wollen. Später aber kann das zum Tauschmittel werden. Besser aufbewahren.WE.

[17:45] Dr.Cartoon:
In jedem Fall aufbewahren, da auch die Lieferketten zusammenbrechen können/ werden. Das dürfte dann den Wert gebrauchter Bekleidung steigern. Auch für den Eigenbedarf ist ältere Bekleidung sinnvoll (da sieht man nicht sofort den Gold-Bug drin).
Noch in den 1970ziger Jahren hatte Kleidung einen anderen Stellenwert. Heute ist Kleidung "dank" China & Co. zu inflationären Wegwerf-Produkten verkommen.

Das Flicken von Kleidung wird auch wieder kommen.WE.

[18:40] Leserkommentar-DE:
Besonders wertvoll wird Kinder- und Babykleidung sein, da speziell Wintersachen, weil die Kids ja alle paar Wochen rauswachsen. Wahrscheinlich kommt es auch wieder so, dass z.B. Mäntel gewendet oder umgearbeitet werden. Toll, dass die heutigen Mädchen in der Schule nähen, stricken und flicken nicht mehr gelernt haben, kochen auch nicht. Ich selbst habe mir einen Karton mit verschiedener Sockenwolle eingepökelt. Selbstgestrickte Socken sind bei meiner Familie im Winter auch jetzt schon sehr beliebt.

So konnte man etwa in den 1980er in Polen Babybekleidung nur in den Devisenshops für USD oder DM kaufen.WE.

[20:00] Der Mexikaner:
In den 1980ern wurden daher die Zentrum-Warenhäuser in der DDR zur Beschaffung von Kinderkleidung und -schuhen regelmässig von Polen besucht, so sie denn ein Visum bekamen (nach Ausruf Kriegsrecht 1981 schwierige Angelegenheit).

[20:00] Leserkommentar-DE:
Ja , an diese Zeit erinnere ich mich noch gut - Tschechen und Polen haben die Kinderkaufhäuser der DDR regelrecht geplündert ...
viele Kindersachen waren ausverkauft ... und die Oma hat fleißig für die Enkelkinder genäht - Stoff war zum Glück in der Oberlausitz
Grenzgebiet zu Polen und Tschechei KEINE Mangelware .Handwerkliches Geschick und Fleiß werden in Zukunft wieder an WERT steigen .
DANKE - für EURE tolle ARBEIT - lese täglich mit - einfach SUPER !

 

 

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