Interessantes zu (historischen) Depressionen

Damit wir nicht diese Erfahrungen nicht selbst wiederholen müssen


Newu 2008-07-14:

YouTube Video: Argentina's Economic Collapse

Kommt bald auch zu uns.


Neu 2008-07-05:

Deutsche Hyperinflation: von Bettler-Millionäre und Devisen-Königen:

FAZ: Jeder durfte mal Millionär sein

Der Dollar wurde Parallelwährung
Längst hatte sich natürlich der Dollar als Parallelwährung etabliert und bestimmte den Rhythmus der Wirtschaft. Jeder Einkauf, jede Investition, ließ sich nur nach einem Blick auf den Devisenkurs beurteilen. „Einen befreundeten Spekulanten anrufen und ihn fragen, wie die Mark im Augenblick steht, ist ganz einfach, denn in Berlin sind im Augenblick alle Freunde Spekulanten und lassen den Dollar nicht eine Sekunde aus den Augen“, berichtete der Spanier Xammar. Und die Spekulanten sahen den Wert der Mark fallen. Vor dem Krieg kostete ein Dollar 4,20 Reichsmark, Anfang 1919 gut 8 Mark. Bis Anfang 1922 stieg der Dollarkurs auf knapp 200 Reichsmark, am Ende des Jahres zahlten die Deutschen rund 7500 Reichsmark für einen Dollar.

Die Abwertung der Mark - die noch schneller fiel, als die Preise stiegen - führte dazu, dass Ausländer und Besitzer von Fremdwährungen wie die Könige lebten. Ernest Hemingway berichtete von einem luxuriös verbrachten Tag in Kehl am Rhein. Für sich und seine Frau brauchte er dafür den Gegenwert von 90 kanadischen Cent. „Da die Zollbestimmungen sehr streng sind“, schrieb Hemingway, „können die Franzosen nicht nach Kehl kommen und all die billigen Waren aufkaufen, was sie gern täten. Aber sie können herüberkommen und essen. Es ist schon sehenswert, wie der Mob jeden Nachmittag die deutschen Konditoreien und Cafes stürmt.“

Wenn das Volk zu Millionären wird, dann ist das Geld nichts mehr wert. Nur Spekulanten gewinnen.


Neu 2008-07-04:

Kurze Geschichte der Hyperinflationen:

Credit-Suisse: Hyperinflation: Wenn ein Ei 150 Milliarden kostet

Ende 1993 kostete in Serbien ein Kilogramm Speck 20 Billionen Dinare, in Ungarn wurde 1946 mit dem Szazmilljo B.-Pengö (100 000 000 000 000 000 000 Pengö) der höchste Notenwert aller Zeiten benutzt, und während der Französischen Revolution musste um sein Leben fürchten, wer die zunehmend wertlosen „Assignaten“ nicht akzeptierte. Die Geschichte der Hyperinflation steckt voller Tragik.

Demächst auch bei uns. Ist bei bankrotten Staaten üblich.


Neu 2008-06-19:

Das Ende der 2. deutschen Hyperinflation:

Spiegel: Der Teuro von 1948

Sie hatten jede Menge Geld und trotzdem Hunger: Nach dem verlorenen Krieg fanden sich die Deutschen im Wirtschaftschaos wieder. Bis die D-Mark kam. Die neue Währung sorgte im Juni 1948 von heute auf morgen für volle Läden - aber auch für einen Showdown mit den Sowjets.

Die Sparer haben wie üblich fast alles verloren.


Neu 2008-05-19:

[9:30] Kommentar-DE zu den Hunde- und Katzenfressern:

Ich lese immer wieder mit Humor und lautem Lachen die empörten Leserkommentare auf Ihre spitzen Bemerkungen zu heiligen Kühen wie Vegetarismus, alternative Energien oder auch Arbeitslosigkeit, Sozial-Schmarotzertum, Freigeldlehre usw.

Ja, liebe Leser, wenn es wirklich hart auf hart kommen wird, dann müsst ihr jenseits von Gut und Böse stehen, sonst geht ihr unter und werdet zum Märtyrer. Also die Polarität überwinden, erst dann seid ihr frei und werdet zum wissenden Zuschauer in dem großartigen Drama, das sich derzeit auf der Weltbühne abspielt.

Heilige Kühe wird man sich in einer tiefen Depression, wie sie bald kommt, nicht mehr leisten können - zumindest die Mehrheit nicht. Diese wird fressen müssen, was verfügbar ist. Die heutige Dekadenz wird zurückgehen. Ich versuche nur, auf diese Zeit mental vorzubereiten.

Leserzuschrift-DE - weitere Fleischlieferanten:

Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten, aber ich meine, Katzen gehören nicht gegessen, denn 1: können Katzen in Krisenzeiten Schutz vor Ratten und Mäusen bei fehlender Müllabfuhr/ nicht intakter Kanalisation sein und schützen somit vor Krankheitsübertragungen und Angriffe auf Getreidevorräte, 2: ist an einer Katze nicht viel verwertbares Fleisch dran und 3: riecht und schmeckt das Fleisch sehr widerlich, was ich aus eigener Erfahrung berichten kann (Weihnachtskaninchen ohne Kopf und Läufe aus Polen, geliefert in die DDR erwiesen sich Monate später als Katzen).

Ähnlich verhält es sich mit Hunden, die zum persönlichen Schutz sehr dienlich sein können. Andererseits ist das Fleisch aber ist sehr bekömmlich, wohlschmeckend und gesund (das Hundefett - gut für die Lungen), weshalb es viel in Bergbaudörfern in unserer Gegend gegessen wurde (und angeblich noch wird).

Mit einem Pferd könnte man viele Mäuler stopfen oder mit Hilfe von Pökelsalz oder trocknen sich lange bevorraten - aber anderer Seits könnte ein Pferd auch ein Transportmittel sein oder ein Feld umpflügen.

Es wird immer eine Nutzenabwägung sein, aber Ihr Ansatz ist zu kurz gedacht. In den Städten sehe ich da zuerst einmal die Zoos und Tierpark, die verwertbares Fleisch bieten, in Provinzen und Dörfern sehe ich Flüsse, Seen, Wald und Flur als Fleischlieferanten.

Ja, man muss dann einfach auf die Jagd gehen oder Tauschhandel betreiben.


Neu 2008-05-18:

Leserzuschrift zur Argentinien-Krise:

Zu Stern: Wie die US-Finanzkrise jetzt Pferde trifft

Was heisst hier Pferde ?? In Argentinien wurden in den ersten Monaten nach dem Crash Katzen (!!!) gegessen und ueber 500.000 Menschen haben in Buenos Aires taeglich aus den Muelltonnenen gelebt ! Konnte man alles im Fernsehen sehen.

Liebe Gruesse und Danke Ihnen Herr Eichelburg, fuer die hervorragende Arbeit die sie Leisten !

Aus der argentinischen Nachbarschaft, aus Paraguay,

Mahlzeit, Hunde- und Katzenhalter - das nächste Essen in der Depression ist schon im Haus. Aber nur für einmal.

[18:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Sie fordern es immer wieder heraus, bissige Kommendare Ihrer Leserschaft Was soll das mit Katzen und Hunde essen wenn der Crash kommt? Würden Sie (wenn sie denn eine hätten) eine Katze, mit der Sie schon lange zusammenleben umbringen und Essen?!

Katzen wie auch Hunde sind für den Menschen a priori nie Nutztiere gewesen - sondern Sie sind in der Regel in der Familie, welche Sie ja ebenfalls positiv progagieren eingebunden!

Wir sind in Europa und das ist ein anderer Kulturkreis! Wir sind nicht in China oder sonstwo wo alles gegessen wird sofern es vier Beine ect. hat.

Im übrigen würde ich lieber hungern als meine Hauskatze zu verspeisen. Ich hänge auch nicht so am Leben auf dieser Ebene, daß ich sowas machen würde, vieleicht deshalb weil ich dem Tod schon sehr nahe war.

Und wenn Sie jetzt denken, naja der kann gut reden hat ja noch nie gehungert, nur ich habe schon mal 14 Tage nur von Wasser gelebt, darum weiss ich auch was dies heisst - haben Sie schon mal 14 Tage nix gegessen. So schnell stirbt man nicht an Hunger, verdursten geht schneller...

Sie sollten hier etwas Ausgeglichenheit an den Tag legen, es nutzt niemand, den Lesern solche Angst zu machen, das Sie ihre Hunde um Katzen töten müssen um zu überleben...und Sie sagen es ja selber was soll das bringen sie zu essen - einmal? und dann kommt die Rettung? Abstruss - tue was Du willst - aber wisse was Du tust...

Wenn der Hunger gross genug wird, wird alles gegessen. Siehe das Argentinien-Beispiel oben. Abgesehen davon, dass Hunde und Katzen in einer solchen Zeit teuer ernährt werden müssten. Wer nicht die eigene Katze aufessen will, kann sie ja gegen andere Lebensmittel eintauschen.

PS: die Chinesen essen alles - ist der Grund die Hunger-Vergangenheit? Ich habe Bilder von Hunde-Angeboten aus chin. Restaurants.

[20:00] Leserzuschrift-DE - zum Thema Katzen essen in Notzeiten.

Während der Hungerjahre in den Zwanziger und Dreißiger Jahre und in den Kriegsjahren wurden immer Katzen gegessen.
Aus meiner Heimat (Randberliner) ist dafür der Begriff „Dachhasen“ bekannt.
Unter diesem Namen wurden damals Katzen in der Berliner Gegend „gehandelt“ und gegessen.

In solchen Notzeiten heisst es daher: zuerst das Fressen, dann die Moral.

[22:00] Leserzuschrift-DE - Katzen essen aus Veganersicht:

ich bin seit 1986 Vegetarierin bzw. ernähre mich größtenteils vegan. Betreffend der kommenden schweren Zeiten besitze ich einen ausgewogenen veganen vorrat für mehrere Monate. Erstaunlich finde ich, daß selbst Fleischfresser solche Probleme haben, ihren kulturellen Hintergrund zu überwinden. Als ich noch Fleisch gegessen habe, war ich allem gegenüber aufgeschlossen (Schnecken waren eins meiner Lieblingsgerichte). Bei vielen Menschen vermisste und vermisse ich nach wie vor den Ansatz des eigenen Denkens. Wieso keine Pferde essen (zu "Fleisch-Zeiten" habe ich auch Pferdewürstchen gegessen), wieso keine Katzen? Ich finde es nicht schön, wenn andere Lebewesen sterben müssen, damit ich mich ernähren kann, differenziere in der Hinsicht jedoch nicht zwischen gesellschaftlich anerkannten Fleischspeisen und außergewöhnlicheren. Ich habe zudem weitreichende Fastenerfahrung. Das hilft sehr, da ich somit keine Angst vor Hunger habe. Aber wenn ich mir den "Luxus" einer veganen Ernährung nicht mehr leisten kann, würde auch ich notgedrungen wieder andere Lebewesen essen, bevor ich verhungere. Gerade die Fähigkeit, anerzogene und kulturelle "Grenzen" als solche zu erkennen und zu überwinden, ist meiner Meinung nach in der Zukunft sehr wichtig. Schade, das die meisten Menschen dazu scheinbar nicht in der Lage sind.

Dafür tragen sie auch Plastikschuhe, weil sie selbst Leder ablehnen. Und ab und zu machen sie Fleischessern den Garaus (in Holland geschehen).

Auf eigene Katzen werden Veganer aber kaum zurückgreifen können, denn Katzen können nicht vegan ernährt werden. Aber wir werden ja sehen, was passiert, wenn die grossteils im öffentlichen Dienst beschäftigten Veganer nicht mehr bezahlt werden können. Kommen dann Mülltonnen in Frage? da drinnen könnten ja Fleischreste sein.

[22:00] Leserzuschrift-DE - Hundegerichte im Gasthaus 1945:

hierzu eine Geschichte, die mir meine mutter mal erzählte:
meine mutter arbeitete 1945 in einem wirtshaus am stadtrand von würzburg als köchin. dem gasthof war auch eine metzgerei angegliedert.
das einzige fleischgericht, daß sonntags zu erschwinglichen preisen und ohne lebensmittelmarken auf der speisekarte stand, war " molli mit klöß ".
was sich hinter dem begriff "molli" verbarg war jedem gast klar, geschmeckt hat´s trotzdem.
doch woher kammen alle diese mollis?
das waren hundehalter, die ihren hund dem metzger und gastwirt, gegen zubereitung eines warmen fleischgerichtes eintauschten. was übrig blieb, wurde an andere gäste verkauft.

Aber so schön zubereitet wie in China war es wahrscheinlich nicht:

PS: In China ein Gericht abzulehnen gilt als betont unhöflich. Auch Schlangen muss man essen, wenn sie auf den Tisch kommen.


Neu 2008-05-15:

Der Kollaps der Sowjetunion:

Website von Dmitry Orlov

Sehr gute Geschichten aus dem Untergang der Sowjetunion mit Vergleich zum Untergang der USA.


Neu 2008-04-28:

Tagebuch aus der Weimarer Hyperinflation:

http://www.kollektives-gedaechtnis.de/texte/weimar/ohe/inflation1923.htm

Dieser Lehrer hat fast bis zuletzt nicht richtig gemerkt, was los ist. Trotzdem hatte er mit seiner Landwirtschaft noch Glück.


Neu 2008-03-29:

Etwas zur Weimarer Hyperinflation:

HistorischeLexikonBayerns: Inflation, 1914-1923

Die Inflation, die schon während des Ersten Weltkriegs begann, konnte nach Kriegsende nicht gestoppt werden, da weiterhin Staatsausgaben durch Schulden finanziert wurden. Im Krisenjahr 1923 erreichte die Geldentwertung als Hyperinflation ihren Höhepunkt. Profiteure der Inflation waren alle Kreditnehmer (Staat, Unternehmer, Landwirte), da diese problemlos ihre nun wertlos gewordenen Schulden tilgen und Investitionen finanzieren konnten. Auf Bezieher fester Einkommen und Inhaber von Wertpapieren wirkte sie dagegen enteignend.

Interessante Zusammenfassung.

Eine Warnung: diese Hyperinflation fand im "Kondratieff-Sommer" statt und die Verschuldung war primär Staatsverschuldung. Ist daher nicht 1:1 auf die heutigen Verhältnisse übertragbar.


Neu 2008-03-09:

Soziale Stimmung und Aktienmarkt:

History's Hidden Engine

Interessante Video-Serie, primär aus der Werkstatt von Robert Prechter.

Politik, Soziale Stimmung, etc. hängen primär von der Wirtschaft ab. Da können wird jetzt einiges erleben.
 

Die Krise ab 1873 - eine historische Übersicht:

FAZ: Das abrupte Ende der Gründerzeit begann an der Donau

Und wieder begann ein Kondtratieff-Winter.


Neu 2008-03-03:

Depression produziert Kanonenfutter:

Spiegel: SÖLDNER IM DREISSIGJÄHRIGEN KRIEG

Zwei Männer kämpfen im Herbst 1638 um die Rheinfestung Breisach. Der eine, Peter Hagendorf, schreibt ein Tagebuch. Der andere, Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, verfasst einen Roman. Beide sind Söldner, die im großen Krieg mordend und raubend durchs Land zogen - aus der Not heraus.

Die Werber im Reich können sich anfangs über mangelnden Zulauf nicht beschweren. So groß ist der Andrang, dass es häufig zu Tumulten kommt, wenn sie, begleitet von Trommlern und Pfeifern, auf einem Marktplatz Einzug halten. Zu Beginn des Krieges verpflichteten sich vor allem Glücksritter und Abenteurer. Nun aber kommen immer mehr Verzweifelte, die keinen anderen Ausweg aus ihrem Elend sehen: Tagelöhner, Schneidergesellen und Schuhflicker, Knechte, Wollkratzer, Bäckerlehrlinge. Auch Bauern, die es leid sind, von den Truppen ausgeplündert zu werden, und von der Rolle des Gejagten in die des Jägers wechseln wollen. Obwohl in den Schlachten beständig der Tod droht und sich unter den Söldnern manch ein Betrüger, Straßenräuber und Mörder findet, bietet ihnen die Armee immer noch mehr Sicherheit als das Leben in Zivil.

Das war immer so. Wenn die Armee die Magen füllt.


Neu 2008-01-28:

Leserzuschrift zur deutschen Hyperinflation:

Verhältnis Aktien zu Verbraucherpreisen während Inflation 1923:

nach meinen Unterlagen (Stat. Reichsamt --> Buba 1974) ergeben sich:

Jahr / Index Verbraucherpreise / Index Aktienkurse (jeweils 1913 = 100)

1914 / 100 / 98

1915 / 135 / -

1916 / 180 / -

1917 / 225 / 126

1918 / 310 / 125

1919 / 490 / 105

1920 / 1044 / 205

1921 / 1337 / 432

1922 / 15036 / 2059

1923 / 16 Billionen / 4,2 Billionen

Gegen die Verbraucherpreise waren die Aktien demnach dauernd Underperformer.

Die hohen, nominellen Aktienkurse in der Hyperinflation täuschen, real verlieren sie an Wert.


Neu 2008-01-26:

Das Leben in der russischen Depression 1990++:

Survival in Times of Uncertainty: Growing Up in Russia in the 1990s must read!

To survive people resorted to subsistence farming. Everybody had a "dacha" - a small plot of land, sometimes with a summer house, sometimes not; whoever didn't have one rushed to get it. A plot of land just over an acre, planted compactly with all kinds of things, plus a smaller plot of potatoes, fed the family of four through the year. Tomatoes, cucumbers, cabbage etc were pickled and canned; berries and apples were made into jams and "compot" -- a kind of boiled sweet drink; potatoes and root vegetables were stored in a root cellar.

Those who before the default had put their money into tangible media, were able to do better financially. Foreign currency which retained its value was a popular choice. Also, it had proved useful to have at hand some valuable everyday items, such as alcohol, cigarettes, chocolate, followed by soaps, cosmetics, etc. These weren't used as much for bartering as a currency of its own for services rendered.

Personal survival and the survival of the family depended on a right mix of flexibility, on one hand, and staying true to oneself on the other. The more invested people were in their job-related identities and past achievements, the worse it was for them. In general, women fared better than men. The elderly were in trouble. When it came to the world view adjustment, the middle-age men were hit hardest; too many were paralyzed with all the changes and were content to sit around in their cold and empty engineering or accounting offices, drinking tea or stronger drinks and swearing at the government.

Wen hat es am härtesten getroffen? Meistens Männer in akademischen Positionen, deren Statusdenken hat sie von einer Anpassung abgehalten. Daher war auch die Lebenserwartung der Männer sehr gering. Die Frauen passten sich besser an.

Eigenes Gemüse, etc. mussten nur jene anbauen, die keine vermarktbaren Fähigkeiten oder kein brauchbares (DM, $) Geld hatten. Man konnte auch mit dem Züchten von Kampfhunden gut leben.
 

Noch etwas zur deutschen Hyperinflation:

Spiegel: Hyperinflation 1923

Galoppierende Preise, heiß laufende Gelddruckereien: Vor 85 Jahren war fast jeder Deutsche Millionär - und verfluchte seinen Reichtum bitterlich. Die Hyperinflation von 1923 war eines der dramatischsten Wirtschaftsdesaster der deutschen Geschichte.

Als das Papiergeld gewogen wurde. Werden wir sehen, wie weit es diesesmal geht.


Neu 2007-12-20:

Etwas zur Weimarer Hyperinflation:

Von Jim Sinclair's Website: http://www.jsmineset.com/ARhome.asp?VAfg=1&RQ=EDL,1&AR_T=1&GID=&linkid=5564&T_ARID=5619

"Tales from the German hyperinflation":

"By July 1922, the German Mark fell to 300 marks for $1; in November it was at 9,000 to $1; by January 1923 it was at 49,000 to $1; by July 1923, it was at 1,100,000 to $1. It reached 2! 5 trillion marks to $1 in mid-November 1923, varying from city to city. So the printing presses ran, and once they began to run, they were hard to stop. The price increases began to be dizzying. Menus in cafes could not be revised quickly enough. A student at Freiburg University ordered a cup of coffee at a cafe. The price on the menu was 5,000 Marks. He had two cups. When the bill came, it was for 14,000 Marks. "If you want to save money," he was told, "and you want two cups of coffee, you should order them both at the same time."The presses of the Reichsbank could not keep up though they ran through the night. Individual cities and states began to issue their own money. Dr. Havenstein, the president of the Reichsbank, did not get his new suit. A factory worker described payday, which was every day at 11:00 a.m.: "At 11:00 in the morning a siren sounded, and everybody gathered in the factory forecourt, where a five-ton lorry was drawn up loaded brimful with paper money. The chief cashier and his assistants climbed up on top. They read out names and just threw out bundles of notes. As soon as you had caught one you made a dash for the nearest shop and bought just anything that was going." Teachers, paid at 10:00 a.m., brought their money to the playground, where relatives took the bundles and hurried off with them. Banks closed at 11:00 a.m.; the harried clerks went on strike. “The flight from currency that had begun with the buying of diamonds, gold, country houses, and antiques now extended to minor and almost useless items -- bric-a-brac, soap, hairpins. The law-abiding country crumbled into petty thievery. Copper pipes and brass armatures weren't safe. Gasoline was siphoned from cars. People bought things they didn't need and used them to barter -- a pair of shoes for a shirt, some crockery for coffee. Berlin had a "witches' Sabbath" atmosphere. Prostitutes of both sexes roamed the streets. Cocaine was the fashionable drug. In the cabarets the newly rich and their foreign friends could dance and spend money. Other reports noted that not all the young people had a bad time. Their parents had taught them to work and save, and that was clearly wrong, so they could spend money, enjoy themselves, and flout the old. The publisher Leopold Ullstein wrote: "People just didn't understand what was happening. All the economic theory they had been taught didn't provide for the phenomenon. There was a feeling of utter dependence on anonymous powers -- almost as a primitive people believed in magic -- that somebody must be in the know, and that this small group of 'somebodies' must be a conspiracy."When the 1,000-billion Mark note came out, few bothered to collect the change when they spent it. By November 1923, with one dollar equal to one trillion Marks, the breakdown was complete. The currency had lost meaning."

Die Leute haben nicht verstanden, was da passiert. Besonders die "Gebildeten" nicht. Die Spekulanten schon, die haben fürstlich gelebt. Die gesamte Gesellschaft mit ihren Werten wurde auf den Kopf gestellt.

Ein Kommentar zur heutigen Situation von Jim Sinclair:

You cannot monetize bankrupt debt without creating a currency debacle, but they are globally and will continue as a course of action. IN NO WAY IS THIS MADNESS A SOLUTION!

Wenn die Zentralbanken weiter fortfahren, bankrotte Schulden zu monetieren, dann kommt ein Währungs-Debakel - wie damals.


Neu 2007-12-09:

Deutschsprachiges Archiv zur Argentinienkrise:

Argentinisches Tageblatt: http://www.tageblatt.com.ar/archivo/

Deutschsprachige Zeitung aus Argentinien - hat die Krise überlebt. Alles in PDF.


Neu 2007-11-11:

Sehr interessante Zuschrift, wie so eine Krise (Indonesien) real abläuft: must read!

Ich möchte gleich zur Sache kommen, die vielleicht auch für anderen Leser Ihrer hervorrangenden Webseite interessant sein könnte.

Meine Familie hatte im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit seit 1995 ein Bankkonto bei der indonesischen Bank "Bank Harapan Santosa". Als die Asienkrise vor 10 Jahren
startete verlor u.a. die indonesische Rupia "IDR" in kurzer Zeit zwischen 50 und 75% an Wert. Die indonesische Notenbank mußte zur Stüzung der "IDR" massiv die
Zinsen erhöhen. Tagesgeld lag bei 52% Zinsen, 1 Jahreszinsen bei 32%. Die Wirtschaft brach massiv ein, im Jahr 1998 ging das BIP um 13,8% zurück.
Die in den Boomjahren vergebenen Kredite waren hinfällig und die "Bank Harapan Santosa" wurde ohne Vorankündigung von heute auf morgen geschloßen da sie Pleite war.
Das wurde meiner Familie nicht von der Bank selber mitgeteilt sondern von Freunden die uns informierten. Die "Bank Harapan Santosa" jetzt war aber keine
kleine lokale Bank, sondern eine große landesweit operierende Bank mit mehreren 100 Filialen die über das ganze Land verteilt waren.

Die Abwicklung der Bank sah mit Hilfe des internationalen Währungsfond wie folgt aus: Einlagen bis 5700 U$ (ca.10000 DM) konnten *persönlich* in den nächten 2 Wochen
abgehoben werden. Es galt sich also schnell ein Flugticket zu besorgen.

Die Mitarbeiterinen und Mitarbeiter in der Bank, waren natürlich völlig ahnungslos. Die wollten ganz normal zur Arbeit gehen und standen vor verschlossenen Türen.

Noch ein paar Worte zur Inflation/Deflation in Indonesien. Obwohl die indonesische Wirtschaft nach der Krise massiv einbrach, stellte sich sofort massive Inflation ein. Dies traf natürlich zuerst die Importgüter wie Auto, Haushaltgeräte, TV usw. die durch die abstürzende "IDR" massiv teurer wurden. Allerdings wurden auch inländische Dinstleistungen z.B. Busfahren und landeseigene Lebensmittel wie Reis und Hühnchen ebenfall massiv teurer. Die Inflation hat in den letzten 10 Jahren rund 400% betragen.
Für Touristen aus Europa hat sich aber nichts an den Preisen geändert, den um den Betrag den die Inflation gestiegen ist, ist die "IDR" gefallen.

Nicht vergessen sollte man auch das nach dem Beginn der Krise Schuldige gesucht wurden. Der Mob hat dann schnell die reiche chinesische Minderheit ausgemacht,
die dann aus dem Land flüchten mußte.

Wachgerüttelt durch diese Krise habe ich mit dem Problem beschäftigt. Peter Warburton´s Buch "Die Schulden Maschine" hat mich bereits 1999 auf das Problem
aufmerksam gemacht. 1994 Laurence J. Kotlikoff´s "The comming Generational Storm" und nicht zuletzt Reinhard Deutsch´s Buch "Das Silberkomplott" haben
mir aufgezeigt es muß gehandelt werden. So habe ich seit Anfang des Jahres mein Portfolio kpl. auf Gold, Silber und Rohstoffe umgestellt. (Rohstoffe hatte ich schon
seit 3 Jahren, denn ich wollte was gegen meine steigenden Heizölkosten tun) Es versteht sich von selbst das ich keine Schulden habe und auch keine langfristigen
Verbindlichkeiten wie z.B. Lebensversicherungen, oder Riester.

Rückblickend lässt sich sagen das die Krise vor 10 Jahren für mich persönlich heilsam war. So schlittere ich nicht unvorbereitet in die kommende Krise.
In diesem Sinne Danke ich Ihnen Hr. Eichelburg für Ihren unermüdlich Einsatz zur Aufklärung der kommenden Krise.

Vielen Dank für diese Schilderung, an solchen Beispielen kann man am meisten lernen, besonders wenn man es selbst erlebt. Der Autor hat jedenfalls schon seine Schlüsse daraus gezogen.

Einige Gemeinsamkeiten mit jeder sochen Krise:
- es geht ganz plötzlich, obwohl man es hat kommen sehen
- die meisten Leute inklusive der Bankangestellten sind überrascht
- die Zinsen explodieren, dafür gibt es keine Kredite mehr
- die Währung bricht ein, dafür steigen alle Preise für essentielle Güter
- Schuldige werden gesucht (daher haben die Politiker so grosse Angst vor so etwas)

Hier noch einige Informationen zur Argentinien-Krise: Macro Musings Tres Mujeres


Neu 2007-10-13:

Interessante Informationen zur Argentinienkrise:

NewLeftReview: RACKING ARGENTINA

Time had run out. From April 2000, the downturn on Wall Street signalled the end of the US boom and the onset of a grave deterioration in the world economy. Capital flew out of the country as predictions grew that Argentina faced a ‘hard landing’. The deficit worsened, despite spending cuts. By November 2000, default was looming. The government turned to the IMF for emergency assistance. The Fund set conditions of draconian fiscal austerity. If these were met, a huge loan, totalling almost $40 billion, would be made available to prop up the currency-convertibility system....

As depositors emptied their bank accounts and safety-deposit boxes, De la Rúa appeared resigned to Armageddon: ‘I give my life to the fight,’ he vowed in July 2001: ‘I will never devalue.’ [34] The IMF now demanded that the government achieve a zero fiscal deficit as the condition for a further loan of $8 billion; it targeted the increase in provincial public-sector employment—up 35,000 between 1999 and 2000, by the Fund’s own figures—as a major ‘fiscal problem’ and symptom of ‘public-sector bloat’. In October 2001, mid-term elections revealed the public’s disorientation and disillusionment. The Alianza vote collapsed; the Peronists’ increased (bringing Duhalde into the Senate) but the biggest jump was the 4 million people who cast blank ballots. [35] Withdrawals from bank deposits reached $500 million per day in late November, and a staggering $1 billion per day in early December. It was in these circumstances that Cavallo instituted the corralito. Backing for De la Rúa now vanished completely. Defence of convertibility was no longer possible. The popular uprisings of December 2001 saw De la Rúa’s flight, devaluation and the historic debt default.

Sehr gute Zusammenstellung der Wirtschaftsgeschichte Argentiniens und der Krise 2001/2002.

Ende 2000 konnte man schon merken, dass bald der Kollaps kommt - der Schrei nach IMF-Hilfe

Ende 2001 hat dann der Bank Run begonnen, damit war es vorbei. $1 Mrd. an einem Tag, bevor man die Banken geschlossen hat.


Neu 2007-09-21:

Videos zur Argentinienkrise:

YouTube: Argentina: Ahora o Nunca englische Untertitel

Für alle, die nicht wissen, wie eine Krise aussieht.

Dieses Land hat reiche Bodenschätze, seine Bevölkerung ein sehr hohes Bildungsniveau und es könnte mit seiner Landwirtschaft den ganzen südamerikanischen Kontinent ernähren. Argentinien zählte zu den reichsten Ländern der Erde.

Dann kam die Kleptokratie und eine völlig verfehlte Finanzpolitik. In der Krise verlor fast die gesamte Mittelschicht schlagartig ihr Vermögen und fiel unter die Armutsgrenze.

Hierzulande unvorstellbar?

Dort war das bis kurz vor dem Zusammenbruch genauso unvorstellbar. Ein Bank Run (Northern Rock) war bis vor wenigen Tagen auch unvorstellbar. (Leserzuschrift, danke S.M).

Erinnert Euch an die drei Affen.


Update 2007-08-13:

Leserzuschrift mit Argentinien-Erfahrung:

"Aus technischen Gründen ist heute leider keine Auszahlung mehr möglich. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt wieder." blinkt es im Display des Geldautomaten. "Leider haben wir Order von der Zentrale bekommen, die Bargeldauszahlung pro Kunde und Tag auf 100 Euro zu begrenzen.", so der verpickelte Anzugträger in der Bankfiliale mit seiner weichgespülten Stimme. "Tut mir Leid, wir können momentan nur Bargeld nehmen. Wir haben offensichtlich ein technisches Problem. EC-Karten funktionieren irgendwie nicht", sagt die Kassiererin nach dem dritten Durchziehen der EC-Karte.

Liebe Leute, wacht auf! Im Zeitalter des digitalen bargeldlosen Zahlungsverkehr sind wir durch einen einzigen winzigen Mausklick davon entfernt!!!
So ähnlich war es auch in Argentinien Ende 2001.

Ich habe Bekannte in Argentinien, die diese Dinge erlebten. Ich hatte meine Bekannten bereits damals vorgewarnt, alle Peso-Bestände sofort in US-Dollar (physisch) zu tauschen und diese sicher zu verwahren. Sie waren dem Rat gefolgt und es geht ihnen heute wirtschaftlich sehr gut. Andere versammelten sich vor den vernagelten Fenstern und Türen der Banken, und schlugen auf dem Platz vor der "Casa Rosa" in Buenos Aires - dem Regierungssitz - mit Schöpfkellen auf ihre Kochtöpfe. Nach weitgehend bestandener Krise konnten meine klügeren Bekannten sich von den physischen USD-Rücklagen einen Urlaub in Europa leisten. Für den Großteil der Mittelschicht ist heute eine Reise nach Europa ein unerfüllbarer Traum.

Der Unterschied zwischen rechtzeitigem Handeln und Obrigkeits-Vertrauen - erst vor einigen Jahren.

Weiterer guter Rat aus Argentinien:

Zum Thema Bargeld: Große Stückelungen sind zu vermeiden. 500 Euro sind zwar (noch) viel Geld, aber einen 500er nimmt selbst heute kaum jemand an. In Krisenzeiten helfen 500er also erst recht nicht, selbst mit 200ern und 100ern könnte das passieren!!!
Das war auch in Argentinien so. Alle 5 und 10-Peso-Scheine waren extrem knapp, selbst die 1 Peso Stücke waren wie weggefegt. Bei 50ern und 20ern stieg die Zahl der gefälschten Scheine sprunghaft an.
Selbst 1 Peso Stücke wurden gefälscht. Wenn man mit einem 50er oder 100er etwas Kleineres einkaufen wollte, war man gelegentlich ganz schön unterwegs, um jemanden zu finden, der wechseln konnte. Im Supermarkt ging es noch mit 50ern und 100ern aber Busfahren oder mal ein Sandwich an der Ecke kaufen war in Argentinien mit 20ern, 50ern oder 100ern ein echtes Problem. Also nicht vergessen, ein paar kleinere Scheine zur Seite zu legen.

Man muss nicht jede Erfahrung neu machen, man kann von früheren Krisen lernen.


2006-12-12:

Eine gute Übersicht über verschiedene Hyperinflationen und Währungskrisen der letzten 100 Jahre:

Martin Weiss: Five Profit Bonanzas from a Dollar Decline

Die nächste grosse Krise wird wohl den "Platzhirschen" = US-Dollar und seine Derivate erledigen.
Interessant, wie die Bauqualität in solchen Zeiten sinkt.


2007-03-19:

Heutige Depression: Häuser billiger als Autos!

Wo, in Detroit: Houses cheaper than cars in Detroit

Es ist bekannt, dass Michigan, wo Detroit liegt, seit einiger Zeit schon in der Depression ist. Detroit ist ein besonders schlimmer Fall, besonders nach dem Abbau von vielen Jobs in der Autoindustrie.

Da kann der Auktionator ruhig sagen, dass der Grund unter dem Haus im Preis inkludiert ist.
Es kaufen nur einige Aasgeier, die offenbar diese Häuser später vermieten wollen.

Wo ist der Unterschied zwischen Haus und Auto? Das Auto kann man transportieren und an einem anderen Ort verkaufen, das Haus nicht, es ist immobil. In der Depression macht das einen Unterschied.


2006-09-07:

Ein interessanter Artikel von Enrico Orlandini über die Hyperinflation in Peru Ende der 1980er Jahre:
What If?

Auszug:
As terrible and shocking as all that seemed at the time though, it is nothing compared to what I see going on now. As you've probably gathered by now, the worse President in Peru's history was Alan Garcia. He ruled from 1985 to 1990, and when he left power, he handed over a bankrupt country on the brink of revolution. His principal claim to infamy occurred in 1989-1990 when he posted the highest inflation rate in all of Latin American history. If my memory still serves me, it surpassed one million percent. To top it all off, civil disobedience was everywhere.

Dieser schlimme Präsident wurde 2006 wiedergewählt - die Leute lernen nicht.

Weiterer Auszug:
We live in a world where anything is possible and I suppose the Fed could lower rates. How would they finance their debt if that were the case? Just like Alan Garcia did! They would crank up the printing press and in essence finance themselves. The end result of such a 'radical' policy would be the destruction of the dollar, then the bonds, and finally the economy itself.

Also, die USA müssen sich sehr bald zwischen der inneren Rettung der US-Regierung und der Rettung des Dollar-Imperiums entscheiden.
Der Autor meint, dass die USA alles machen werden, um den schönen Schein noch bis zur Kongresswahl im November zu erhalten. Er glaubt aber nicht mehr daran, dass es ihnen ohne Dow Jones Absturz gelingen wird.
Auf jeden Fall ist er "extrem bullish" für Silber und Gold.


2006-08-28:

Zu aktuellen Rezessions/Depressions-Prognosen.

Was mit Bubbles passiert. Davon gibt es im Moment weltweit genügend.


2006-07-12:

Süd-Ostasienkrise 1997:

1997 sind mehrere Länder in Südostasien (Südkorea, Tailand, Indonesion) "zusammengekracht".
Die Krise dauerte nur relativ kurz und dieLänder wurdem vom IMF "gerettet".

The Next Bubble

"Two years ago, Korea stood on the brink of a potential disaster, a situation that came as a shock, as it became the latest, and perhaps the most unexpected, country to be caught-up in the tide of contagion that was sweeping through global financial markets and economies. One year later, the global economy, shaken by new crises in other corners of the world was in precarious condition."

Der Autor zitiert Berichte aus der damaligen Zeit und geht darauf ein, dass den USA in einem solchen Fall nicht geholfen werden kann.

American citizens don't have enough gold to contribute meaningfully to the cause and those that have it got it to protect their wealth from an irresponsible government not donate it to that government. How many Americans will in a crisis feel that giving money to their government is the same as giving it to their fellow American?

Anmerkung W. Eichelburg: In einem solchen Fall macht es wenig Sinn, Gold für beliebig vermehrbares Papiergeld herzugeben. Gold gibt man erst am Tiefpunkt der Krise für Sachwerte (Firmen, Immobilien) her.

 

Argentinien-Krise 2001-2003:

Das war der klassiche Fall einer deflationären Währungskrise, verursacht durch zu hohe Auslandsverschuldung.

Hier ist was Wikipedia dazu zu sagen hat.

Hier ein Artikel von Ronnie Bloom zu den Anzeichen: THE ARGENTINE CURRENCY DEVALUATION

 

 

 
     
 
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