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Gesellschaft und Dekadenz

Diese Seite enthält Informationen über die (westliche) Gesellschaft und ihre Dekadenz.

Neu: 2014-09-02:

[10:15] Vielleicht belustigt diese Stellenanzeige ihre Leser wie mich: Diplom-Pädagogin, Vegan-Expertin und Tierschutzlehrerin sucht neue Aufgabe

Ab mit ihnen auf den Acker.

[10:45] Der Schrauber:
Zum Stellengesuch der Veganemanze eine kurze Übersetzung:
Beschreibung: Nutzloses Zeugs studiert, nichts Produktives geleistet, ergo ungelernt und eigentlich unvermittelbar. Lebensuntüchtig.
Qualifikation: Keine, außer belehrendes, missionierendes und fanatisches Auftreten als Nervensäge und Schreckgouvernante.
Kontaktaufnahme? Sinnlos, niemals.
Verwendungs- und Einsatzmöglichkeit im blauen Kommentar angegeben: Ab auf den Acker!
 

[7:40] Der Schrauber zu Der Untertan

Was den Untertan in seinem Kern ausmacht, ist, dass er von allen anderen die genau gleiche Untertänigkeit gegenüber der genau gleichen Obrigkeit verlangt. Der abgöttisch verehrte Kaiser soll nicht nur sein eigener, sondern muss zwingend auch der Kaiser aller anderen sein. Wütend wird der Untertan nicht nur, wenn ihm einer seinen Kaiser verbieten will – was ja wirklich ungehörig wäre – sondern auch und vor allem wenn sich einer nicht dem gleichen Kaiser mitunterwirft. Äussert jemand gar öffentlich Kritik am Kaiser, rastet der Untertan aus: „Habt ihr diese Frechheit gehört?" schreit er schrill in die Runde. „Das ist ja unerhört. Das gehört verboten. Dem muss das Maul gestopft werden. Der ist ein schlechter Mensch." Und er wird Anzeige wegen Majestätsbeleidigung erstatten.

Das ist im tagtäglichen Leben eindeutig zu bemerken: Wer sich über sinnlose Regulierungen simpel und einfach hinwegsetzt, besonders bei grünem Irrsinn im Verkehr, der wird erbittert bekämpft.
Nicht der, der den sinnlosen Irrsinn verzapft. Fazit ist einfach: Wenn ich gehorche, weil ich Angst habe, nicht zu gehorchen, dann hat das für alle Anderen auch zu gelten.

Alle Herscher zu jeder Zeit haben das ausgenützt.WE.

[9:50] Der Stratege:
Ja, so sind sie die Untertanen, wie vom Schrauber beschrieben. Das Verhalten dürfte daher her rühren, weil sie echte Freiheit nicht kennen und auch Angst vor ihr haben. Das ist kein Witz, ich gehe davon aus, dass in meinem Umfeld 99% nicht mit echter Freiheit und Eigenverantwortung umgehen könnten. Daher brauchen sie immer jemanden, der ihnen sagt, was sie zu tun haben. Im Allgemeinen ist es der Staat, im Berufsleben der Chef, in der Freizeit der Vereinsvorstand. Ohne dass man ihnen sagt, was richtig und was falsch ist und sie kontrolliert, können die wenigsten leben. Denn wenn etwas schief läuft, müssten sie selbst die Verantwortung tragen und könnte diese nicht anderen in die Schuhe schieben.


Neu: 2014-09-01:

[17:45] Was hinter der Ice Bucket Challenge ist: ALS: Chefs kassieren ab, nur 28 Prozent der Spenden gehen in Forschung

Die ALS Association, die Gelder für die Erforschung der tückischen Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose sammelt, ist derzeit dank der "Ice Bucket Challenge" in aller Munde. Die Spenden fließen jedoch nur zu 28 Prozent in die Forschung, die Präsidentin der Organisation kassiert immerhin 340.000 Dollar (umgerechnet 257.000 Euro) Jahresgage – was besonders in den sozialen Medien für Empörung sorgt.

Das ist bei allen Charities so, dass der Löwenanteil der Spenden zu den Bossen und in den Vertrieb geht. Hier lassen sich noch Promis als nützliche Idioten vorspannen.WE.

[18:45] Der Stratege:
Diese "Ice Bucket Challenge" ist an Schwachsinn und Dekadenz kaum zu überbieten, früher in alten Zeiten hat man Eiswasser hergenommen, um Gefangene gefügig/gesprächig zu machen. Heute kippen sich Deppen Eimer mit Eiswasser über den Kopf und glauben ernsthaft, damit etwas für die ALS-Forschung zu tun. Für mich ist dieses Affentheater nicht nachvollziehbar. Und nein, ich finde es auch nicht lustig.

Alle auf den Acker zu echter Arbeit
 

[14:10] Der Berliner: neues aus Berlin:

Hier meine Schilderungen des derzeitigen Berlin für einen Auswanderer, der seit 8 Jahren nicht mehr hier war:

In dieser Stadt tragen jetzt viele Leute Metallringe und -stifte im Gesicht, auch den Wangen. Auch Ohr-HÖHLEN, also riesige Löcher nehmen zu, das ist der "letzte" Trend. Gleiches gilt für Tätowierungen, auch bei Leute im Frührentneralter mit deutlich "entspannterer" Haut. Denken sie nicht, das beschränkt sich auf die Unterschicht und sogenannte Hipster, keinesfalls, das betrifft alle (formalen) Bildungsschichten. Die Gattin von BP Wulff (ok, beides ex) ist ja auch tätowiert. Und so kann man aus der Ferne wetten, ob eine Frau an sichtbaren Stellen tätowiert ist. Manchmal auch "nur" hinter dem Ohr, etwas diskreter gemeint. Sehr auffällige Beispiele (Tattoos bis auf Handrücken, Hals) nehmen drastisch zu.
Auf aufgeklebte Nägel, selten besonders nett anzusehen und für jede manuelle Tätigkeit einschränkend, verzichten scheinbar immer weniger Frauen.

Leute mit Weg-Bier, also einem Flaschenbier für unterwegs, sieht man bereits vormittags bei durchschnittlich aussehenden Passanten und Fahrgästen. Es begann mit jugendlichen Party-Touristen weit nach Mitternacht, aber das hat sich geändert. Ja wirklich, in Berlin gehen normale Leute tagsüber mit der Bierflasche in der Hand umher.
Damit verbunden ist das Massenphänomen der Pfandflaschensammler. Vor einigen Jahren waren das noch Obdachlose, die des nachts in den Papierkörben gegraben haben, derzeit ist es jederzeit sichtbar (oft normale Leute und Rentner) und an frequentierten Orten in sehr kurzen Abständen.

Der äußere Anschein der Stadt ist mehr als früher: "Dogshit and grafities." (Gehört im Vorbeigehen von englischen Touristen.)

Bei der S-Bahn gibt es ständig Pannen wegen fehlender Wartung oder auch Anschlägen auf Stromkabel ("für das Bleiberecht von Bereicherern"). Geschichtlich ist das interessant, denn die Goebbels-Propaganda lautete ja, als der Feind schon in Sichtweite war: "Die S-Bahn hält den Fahrplan ein." Es ist einfach nur grotesk. Die 1,3 Mio Fahrgäste/Tag sind Geiseln von verfehlter Sparpolitik und linken Extremisten.

Bei Schneefall wird die Freitreppe zum Berliner Rathaus nicht gefegt, da ist nur ein Trampelpfad in der Mitte. Zitat einer Passantin: "Soetwas gab es ja nicht mal zu DDR-Zeiten!" Wie die winterlichen Bürgersteige anderswo in der Hauptstadt aussehen ergibt sich daraus. Ob und wie vor dem Haus gefegt und gestreut wird, bleibt dem (nominell dazu verpflichteten) Eigentümer überlassen und denen scheinen mögliche Unfälle oder Versicherungsprobleme gleichgültig zu sein. Dem Ordnungsamt ist es egal, so lange sich Hausmeister/beauftragte Firma "irgendwie" bemüht haben. Bei wirklichem Schneefall und längeren Minusgraden rutscht und stolpert MONATELANG die ganze Stadt über vereiste Huckelpisten und es gibt in solchen Zeiten wöchentlich hunderte Knochenbrüche und sonstige Fußgängerunfälle und tägliche Berichte im Regionalfernsehen. Neben dem Rathaus ist ein anderes peinliches Beispiel der Potsdamer Platz während der Filmfestspiele, der mit seinen Kinopalästen Hauptveranstaltungsort ist. Die riesige Fläche ist von vereisten Trampelpfaden durchzogen und die Kameras sind nur auf den roten Teppich gerichtet.

Wegen des extremen Zuzugs von Kulturbereicherern (inklusive der jüngsten Neuankömmlinge aus Osteuropa und Afrika) in jetzt ALLE Stadtteile haben die vor den westberliner Schulproblemen in den Osten geflüchteten Westberliner "Panik". Man kann es wirklich so nennen, denn im Gegensatz zu den meisten Ostberlinern wissen sie aus eigener Erfahrung was ihnen bevorsteht: in den Schulklassen, im öffentlichen Raum, in den Mehrparteienhäusern usw.usf..

Ja, der Dekadenzen ist kein Ende.

 

 

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