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Goldstandard

Neue Seite, beschreibt alles rund um einen kommenden, möglichen Goldstandard nach Untergang der Fiat-Währungen.

Neu: 2014-10-25:

[10:20] Welt: Schweizer Goldinitiative stellt globales Währungsgefüge infrage

[10:21] PB über die Schweizer Goldinitiative:

Lange Zeit konnten die Mainstreammedien die im Erfolgsfall sehr folgenreiche Schweizer Goldinitiative (Referendum am 30.11.) ignorieren. Oder mit den üblichen seichten, viertelwahren, vollideologischen und einseitig dargestellten Angstargumenten bekämpfen. Nach den vorliegenden Umfrage-Zwischenergebnissen, die ein „Ja" der Befürworter von „Rettet unser Schweizer Gold" gegen den (schlechten) Rat aller Schweizer Parteien und Institutionen denkbar erscheinen lassen, kommt bei den Eliten nun offenbar Panik auf. Zurecht nicht nur bei den Währungsplanwirten der SNB, sondern international – denn wie immer beim Zentralbank-Gold sind Auswirkungen potenziell global. Es wäre kaum denkbar, dass ein einzelnes Land alleine eine glaubhafte Teilhinterlegung seiner Währung machen kann, ohne dass die anderen zumindest analog nachziehen müssten. Solche Teildeckungen aber würde die abstrusen Rettungsaktionen, die die Welt seit 2008/10 für alle Papieranlagen erlebt, erheblich erschweren.

Und so wurde nun vor ein paar Tagen Alarm geblasen - und nun der NWO-hauseigene Mainstream mobilisiert. Seit Veröffentlichung der ersten Umfrageergebnisse in der Schweiz erscheinen immer mehr unsäglich platte Artikel. Inzwischen auch in den großen internationalen Blättern: sowohl in den USA – als auch heute (Sa) auch in der WELT (s.u.). Daniel Eckerts Artikel ist dabei noch einigermaßen ausgewogen und benennt zurecht die große Bedeutung des Referendums weit über die Schweiz hinaus. Auch Eckert ist jedoch (wie immer in seinen Artikeln und Büchern) letztlich trotz Expertenstatus kein Versteher der positiven Rolle des Goldes, sondern noch immer im Falschgeldsystem verhaftet. So lässt er etwa mal wieder Hr. Thiele von der Bundesbank dessen (selbst groteskes) Zitat von der „grotesken" deutschen „Gold-heim"-Diskussion ins Blatt drucken – ebenso unwidersprochen wie viele andere längst widerlegten Mythen der SNB und anderer Falschgeld-Jünger... Trotzdem lesenswert soweit, immerhin wird mit Folker Hellmeyer auch ein Gold(-heim)-Befürworter zitiert.

Wenn Sie die von der SNB gestreuten Mythen wirklich verstehen wollen, sollten Sie allerdings nochmals das längere Interview anhören https://www.youtube.com/watch?v=z7v33oQMqNE , das Lars Schall mit Nationalrat Lukas Reimann und mir zu genau diesem Thema geführt hat. Wir greifen darin alle denkbaren oder bereits geäußerten Gegenargumente ausführlich auf. Ich erläutere darin zB, dass die auch unten im WELT-Artikel mal wieder so schröcklich skeptisch gesehene „20% Bilanzdeckung durch Gold" von der SNB nicht nur durch gar noch schröcklichere Zukäufe von Gold erreicht werden könnte, sondern auch ganz einfach durch eine eh überfällige Schrumpfung der SNB-Bilanz auf etwa das Niveau von 2010 – wodurch die 20% ganz ohne Goldkauf wieder erreicht würden! Ganz abgesehen davon, dass es ein echtes Luxusproblem wäre, Gold mit frisch aus dem Nichts gedruckten Franken kaufen zu „müssen"!
„(Real)Money for nothing" wäre das – wie die Dire Straits damals vor 30 Jahren sangen. http://www.dailymotion.com/video/x2724a_25-dire-straits-money-for-nothing-1_music

Fazit: Der Mainstream wacht nun auf, weil er das Referendum angesichts einer nicht mehr unmöglichen Niederlage am 30. November unbedingt bekämpfen muss. Erwarten Sie im November wieder einmal eine Schlammschlacht der System-Massenmedien gegen die Schweizer Bürger – so wie schon beim IWF-Beitritt der Schweiz, bei allen EU-Referenden der letzten 20 Jahre, bei den dämlichen Verkäufen von 60% des Schweizer Goldes zum schlechtesten Zeitpunkt 1999, bei allen Zuwanderungs- und Freizügigkeits-Referenden! Auch diesmal wird dem Mainstream kein Argument gegen das Volk zu dumm sein...

Schweizer Goldinitiative stellt globales Währungsgefüge infrage Die WELT, 25.10.2014
Die Eidgenossen könnten den Goldmarkt durcheinander wirbeln. Stimmen sie für höhere Goldbestände ihrer Zentralbank, wird der Preis des Edelmetalls durch notwendige Zukäufe nach oben getrieben.
Wieder einmal sorgt die Schweiz für Unruhe. Diesmal könnte von der Eidgenossenschaft sogar ein Beben ausgehen, das das internationale Währungsgefüge erschüttert. Möglicher Auslöser für ein solches Beben ist die bevorstehende Gold-Initiative.
Unter dem Motto "Rettet unser Schweizer Gold" sind die Eidgenossen dazu aufgerufen, am 30. November darüber abzustimmen, ob der Franken wieder zu einer Gold-gestützten Währung werden soll. Erste Meinungsumfragen zeigen, dass eine Mehrheit für die Initiative im Bereich des Möglichen liegt.
Die Forderungen der Initiatoren sind heikel, und könnten so manchem Währungshüter inner- und außerhalb der Eidgenossenschaft schlaflose Nächte bereiten: Die Volksinitiative fordert nämlich nicht nur, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein weiteres Edelmetall mehr verkauft, wie sie es in der Vergangenheit getan hat, sie wie will auch festschreiben, dass die nationalen Goldreserven künftig in der Schweiz gelagert werden.
Am weit reichendsten und delikatesten ist jedoch die dritte Forderung der Gold-Initiative: "Der Goldanteil an Nationalbank-Aktiven muss mindestens 20 Prozent betragen!" Mit "Aktiven" sind die Aktiva und folglich in erster Line die Währungsreserven der SNB gemeint.
Nur knapp acht Prozent der Devisenreserven in Gold
Zuletzt betrugen die Devisenbestände der Nationalbank rund 500 Milliarden Dollar. Gold stellt aktuell nicht einmal acht Prozent dieser Reserven. Um eine Deckung von einem Fünftel zu erzielen, müssten die Schweizer Währungshüter nach aktuellem Stand annähernd 1500 Tonnen des Edelmetalls dazu kaufen
... Damit hätte ein positives Votum in der Schweiz nicht nur Auswirkungen auf die eidgenössische Geldpolitik, sondern für die globalen Rohstoffmärkte und das internationale Währungsgefüge.
"Geht die Initiative durch, dürfte das den Goldpreis um zehn bis 15 Prozent nach oben treiben", schätzt Folker Hellymer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank. Der einmalige Preissprung wäre jedoch nicht das entscheidende. "Das Votum würde die Marktpsychologie grundlegend verändern. Statt der zuletzt negativen Marktstimmung hätten wir eine positive."
...
Politisch pikant ist die Forderung, das gesamte Schweizer Gold in die Schweiz zu verbringen. Bisher lagert ein unbekannter Teil davon ähnlich wie im Fall des Bundesbank-Goldes im Ausland. Von einem Drittel des gesamten Schatzes ist die Rede, das sich in England und Kanada befinden soll.
Goldreserven sollen zurück in die Heimat
Das Schweizer Votum könnte Schule machen. "Ein Pro-Gold-Entscheid würde den Druck auf die deutsche Bundesregierung erhöhen, auch unsere Goldreserven in die Heimat zu holen", sagt Lutz Hering, Marktstratege bei Damm Rumpf Hering in Dresden. ...
Während die Lagerstätte Paris aufgelöst werden soll, beharrt die Bundesbank darauf, einen Gutteil ihrer Bestände in London und New York zu belassen. Das seien wichtige Gold-Handelsplätze, wo das Metall im Fall einer Währungskrise eingesetzt werden könnte, um den Euro zu stützen. [auch diesen grotesken Mythos greifen wir im Interview auf, Anm PB]
"Auch in Zukunft wollen wir Gold an internationalen Goldhandelsplätzen halten, um es im Fall der Fälle binnen kürzester Zeit als Währungsreserve verfügbar zu haben", hatte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele anderslautende Nachrichten abgelehnt.
Mit Krisenfestigkeit argumentieren jedoch auch die Vertreter der Schweizer Volksinitiative. "Das Fundament jeder stabilen Währung sind werthaltige Reserven. Gerade in der heutigen unsicheren Zeit ist es für die Zukunft des Schweizer Frankens von entscheidender Bedeutung, dass den Goldreserven Sorge getragen wird", schreiben sie auf ihrer Internet-Seite. Mit dem Edelmetall könne das Volksvermögen auch in schwierigen Zeiten gesichert werden.
Diplomatische Verwicklungen sind im Fall eines Gold-Abtransports aus New York nicht ausgeschlossen. Bundesbanker Thiele hatte seine Bedenken damals so formuliert: "Wir lassen unser Gold seit Jahrzehnten beanstandungsfrei von den hoch angesehenen Notenbanken der USA, Großbritanniens und Frankreichs verwahren und nicht von irgendwelchen windigen Geschäftspartnern." Die deutsche Diskussion sei "einigermaßen grotesk."
Interventionen für den Franken kosteten viel Kraft
Auch in Deutschland gibt es eine Initiative "Holt unser Gold heim". Ihr gehört auch Folker Hellmeyer, Chefökonom der Bremer Landesbank, an. "Wenn die Schweizer ernst machen, werden wir ja sehen, wie reibungslos die Heimholung funktioniert", unkt er. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass das in London oder New York gelagerte Gold gar nicht vorhanden ist. Schlüssige Beweise für die Mutmaßungen hat bisher allerdings noch niemand vorgelegt.
Während die Nationalisierung des Goldes allenfalls diplomatisch heikel ist, könnten die von der Schweizer Initiative geforderten Goldkäufe die SNB selbst in Verlegenheit bringen. Die Schweizer Notenbanker bemühen sich nämlich seit Jahren, den Franken nicht zu stark aufwerten zu lassen.
Im September 2011 legte die Nationalbank einen "Mindestkurs" für den Franken zum Euro fest: Seither interveniert sie am Devisenmarkt, wenn die Marke von 1,20 Franken zum Euro zu fallen droht. In der europäischen Schulden-Krise hatte die Schweizer Währung zuvor so stark aufgewertet, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu untergraben drohte.
Eine starke Valuta erhöht zwar die Kaufkraft der Bevölkerung im Ausland, macht die Produkte der zu Hause produzierenden Firmen jedoch so teuer, dass sie aus dem Markt gedrängt werden können.
Franken gilt als Fluchtwährung
Ein Ende des Aufwertungsdrucks ist bis heute nicht abzusehen, weil gerade in der Euro-Zone viele Menschen die Schweiz als sicheren Hafen und den Franken als Fluchtwährung sehen. Immer wieder musste die SNB Euro-Papiere kaufen, um den Kurs der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Franken zu stützen.
Die dauerhaften Deviseninterventionen sind ein Grund dafür, warum die eidgenössischen Devisenreserven mit gut 500 Milliarden Dollar inzwischen zu den höchsten der Welt gehören. Manche Beobachter machen die Schweizer im Zuge dieses Währungskriegs für die stark gesunkenen Zinsen in Deutschland und anderen Euro-Ländern verantwortlich.
"Ein positives Votum würde für ausländische Investoren den Anreiz erhöhen, vermehrt in den Schweizer Franken zu investieren", sagt Marktstratege Hering. "In einer Zeit, in der Investoren fast süchtig nach Sicherheit sind, könnte eine Unterlegung des Franken mit Gold einen Run auf die Währung auslösen und die Pläne der Notenbank konterkarieren."
Wirtschaftlich wäre ein starker Franken nicht unbedingt wünschenswert. Daher könnte die Schweiz gezwungen sein, einem Run auf die Landeswährung mit anderen Mitteln entgegenzuwirken, zum Beispiel negativen Einlagenzinsen. So oder so dürfte die bevorstehende Abstimmung schon in den nächsten Wochen die Nervosität an den Devisen- und Rohstoffmärkten steigen lassen

Gewohnt umfangreich und informativer Ereignis- und Folgenbericht von Böhringer. Einzig beim im Artikel erwähnten Folker Helmeyer bin ich mir nicht ganz sicher.

[10:27] Leser-Kommenar-DE zu den Folgen der Initiative:

für einen großen wirklichen Ausbruch des Goldpreis wird das vielleicht nicht reichen aber schon ein spürbarer Anstieg könnte eine Art Eigendynamik entwickeln der zu einem "Run" auf Gold führt und dann zu dem Ausbruch führen. Sieht so aus als ob die Schweizer den Plan zum Systemabbruch "stören" könnten indem sie den Goldausbruch "zu früh" auslösen.....

Es wird auch noch wichtigeres auslösen als den Goldpreisanstieg. Es wird Gold wieder dorthin bringen, wo es hingehört. Als Hort der Bürgerfreiheit und Politik-Wilkürshemmung. TB


Neu: 2014-10-23:

[09:13] foonds: Umfrageergebnis zur Schweizer Goldinitiative macht dem Finanzestablishment Sorgenfalten

Bei den Schweizer Entscheidungsträgern kommt leichtes Unbehagen auf. Laut einer Umfrage hat die eigentlich als aussichtslos eingestufte Goldinitiative eine Mehrheit. 45% sprechen sich für Ja oder Eher Ja aus, 39% für Nein oder Eher Nein. 16% sind unentschlossen. Die Umfrage wurde von der Gratiszeitung „20 Minuten" durchgeführt, die zum Tamedia-Verlag gehört, und umfasst ein Sample von über 13.000 Befragten. Die Zeitung selbst schätzt dennoch die Aussichten der Initiative als schlecht ein

Wird zwar nur ein kleines Messer sein, welches sich im November ins Herz der Papiergeldwelt bohrt - es wird aber nach einer gewissen Zeit tödliche Auswirkungen haben! Ein sinnvoller Tod! TB

[13:34] Leser-Anfrage-DE zum Goldreferendum:

Laut einer Umfrage hätten sich schon 45% der Schweizer für ein "Ja" beim Goldreferendum ausgesprochen, obwohl die Kampagne noch gar nicht begonnen hat.
Wie würde sich ein "Ja" auf den Goldpreis auswirken?

Schwer zu sagen, aber ich glöaube, dass Gold wieder an Reputation und somit an Nachfrage gewönne, was wesentlich wichtiger wäre, als der Preis! TB


Neu: 2014-10-22:

[7:00] SD: Why is the Gold Standard Urgent?


Neu: 2014-10-11:

[20:15] Thorsten Polleit: Zurück zum Goldstandard


Neu: 2014-10-09:

[13:38] China wird Gold und den Goldpreis nutzen, um globale Währungen zu reformieren

Wenn wir diese nächste globale Währungsreform bekommen, wird es zu einer kompletten Zurücksetzung kommen. Es wird offenbar überwiegend in der Gold-Welt passieren. Sie werden den Goldpreis ändern und ihn in den Hals der USA stopfen. Schauen Sie auf die Comex. Seit Mitte 2012 oder so wurden sie gezwungen, Goldverträge nicht mehr durch Metall zu bezahlen, sondern bar.


Neu: 2014-10-06:

[15:15] DWN-Interview mit Thomas Bachheimer: „Der Dollar hält sich nur noch durch militärische Erpressung auf den Beinen“

Überschuldung, Inflation, Subventionen und Korruption: Die meisten Probleme der aktuellen Finanzkrise sind auf eine ungedeckte Papierwährung zurückführen. Das internationale Goldstandard-Institut plädiert daher für eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen, um der Maßlosigkeit einen Riegel vorzuschieben.

Ein Goldstandard wird wieder kommen.WE.


Neu: 2014-10-03:

[11:09] N8waechter: Gold gewinnt seine Bedeutung im Finanzsystem zurück

Greenspans Kehrtwende in Sachen Gold ist also wahrlich faszinierend. Er ist ein Mensch, der in globalen Finanzangelegenheiten als Kopf der streitbar wichtigsten Finanzinstitution der Welt, der US-Federal Reserve, eine der größten Rollen gespielt hat. Ich bin also der Ansicht, dass die Menschen verstehen müssen, wie wichtig Greenspans Bemerkungen über die wahre Rolle des Goldes in der internationalen Geldordnung sind und auch, was das für den Goldpreis bedeutet, während Gold seine Bedeutung im Finanzsystem zurückerlangt."

Also so überraschend ist Greenspans Einstellung zum Golde nun auch wieder nicht - zumindest ür diejenigen, die sein Werk "Gold und wirtschaftliche Freiheit" aus dme Jahre 1966 kennen! TB

 

 

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