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Historischen Depressionen

Reale Wirtschaftsgeschichte. Damit wir nicht diese Erfahrungen selbst wiederholen müssen.

Neu: 2016-01-30:

[10:40] Artikel aus 2015: Auf das Kriegsende folgen Hungerjahre in Lünen

Die Mangelverteilung erfolgte über Lebensmittelkarten. Wer satt werden wollte, war auf zusätzliche Nahrungsquellen neben der amtlichen Zuteilung angewiesen. Hamsterfahrten gehörten zur Normalität. Hühner, Kaninchen und die Haltung eines Hausschweins oder einer Ziege bewahrten in mancher Arbeitersiedlung Menschen vor dem Verhungern. Wer nicht "organisieren" konnte, blieb auf der Strecke.

Die Folgen der Verelendung traten vor allem durch das Ansteigen der Jugendkriminalität in Erscheinung. Hinzu kam das "Fremdarbeiterproblem". Ehemalige Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene rächten sich an ihren deutschen Peinigern. Der aufgestaute Hass entlud sich in Misshandlungen und Plünderungen.

Militärbehörden und Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen übernahmen später die (Zwangs-)Rückführung der entwurzelten "Displaced Persons" in ihre Heimatländer.

Auch diesesmal werden die "Fremden" grosse Sicherheitsprobleme machen.WE.
 

[9:00] Welt: Als der Schwarzmarkt in Hamburg florierte

1946 war eine wilde Zeit: Schieber und Geschäftemacher hatten Hochkonjunktur. Viele Menschen litten unter Hunger und den Bedingungen der Schwarzmarkthändler. Das Schlimmste stand ihnen aber noch bevor.

Zur Vorbereitung auf das Kommende?

[10:50] Leserkommentar-DE:
Sehr gute Beschreibung auf das was kommt. Hartgeldleser arbeiten schon seit Jahren daran, dass es ihnen nicht so passiert wie es im Artikel beschrieben wird. Zumindest werden sie nicht direkt davon betroffen sein. Denn sie haben seit Jahren mit allem vorgesorgt was in solchen Zeiten benötigt wird (dank der Redaktion von HG).
Und eins haben sie sicher, Gold und Silber mit dem sie in der Krise und auch danach zu den Gewinnern gehören werden.

Mit dem richtigen Geld konnte man auch damals alles kaufen. Mit der recht wertlosen Reichsmark auch, aber nur zu gigantischen Preisen.WE.

[14:10] Der Silberfuchs dazu:

Bei beispielsweise 250 Reichsmark für 500g Butter wären wir in Fünfmarkstücken aus dem Dritten Reich gerechnet bei 625g Feinsilber (250/5*12,5g Ag je Münze). Das war natürlich nicht der Preis auf dem "Schwarzmarkt", sondern gemeint war mit den im Welt-Artikel genannten Beträgen immer nur Papiergeld! Man sieht aber sehr schön, dass der sogenannte Staat, der gegen den Schwarzmarkt vorgeht, genau gar nichts erreicht. (Die Preise steigen nur noch weiter an, weil das Risiko der Beschlagnahme einzukalkulieren ist.) Was geschah eigentlich mit beschlagnahmten Lebensmitteln? Wo wurden diese (sozialistisch) umverteilt? Übrigens, wann immer ich heute Silber aus dem III. Reich in großen Mengen ankaufen kann kommen diese aus hauptsächlich vier Quellen: Fleischer, Bäcker, Landwirte und zuletzt die Kaste der Sammler. Für Interessierte an der Materie empfehle ich zur Entspannung am Wochenende und gleichzeitigen mentalen Vorbereitung auf das Kommende: Siegfried Lenz "Lehmanns Erzählungen" - Aus den Bekenntnissen eines Schwarzhändlers. (dtv, 98 Seiten, in nur zwei Stunden locker lesbar


Neu: 2016-01-21:

[17:00] Leser-Kommentare-DE zur Kaufkraft in Krisenzeiten:

(1) 1948 gab es für 5 gramm AU ein gutes Auto und für 20 gramm AU ein Einfamilienhaus, Baukosten ca. 20 K Reichsmark.
So hat es mir vor ein "paar" Jahren mein Grossvater erzählt.

(2) Der Silberfuchs zum Single-Malt: Den Single-Malt (ab 15 Jahre alt) für mich, den jungen Malt und den Oldenburg Statesman (Aldi, ca. 8 Euronen) zum tauschen für den Schwarzmarkt. Der Mehrpreis für Qualität, den man heute bezahlen muss bekommt man in der Krise wahrscheinlich nicht wieder zurück, deshalb einfachen Schnaps zum tauschen. Für 50 Unzen Au werden Sie einige Dutzend Häuser (auch MFH in der City) bekommen. Bauernhäuser mit Hof und Land, dürften deutlich teurer werden. Aber was ist mit Silber? Das wird Gold um mindestens 300-500 % überperformen. Kaufen Sie Silber statt Whisky!

[17:50] Gold und Silber werden das neue Geld und sind daher besser als jede Tauschware.WE.

(3) Laut ehemaligen Schätzungen einiger Kommentatoren auf HG kann ich mich an folgendes erinnern: Gold kann auf 50.000,- und Silber auf 5.000,- steigen- in heutiger Euro-kaufkraft...
Eine hier, wie auch aus anderer Quelle, erhaltene Info berichtet aus dem Jahr 1947 (Währungsreform) von der damaligen Möglichkeit mit einer Unze Gold eine Villa mit parkähnlichem Grundstück, oder mit einer handvoll Goldunzen einen ganzen Straßenzug samt Häusern (20-30!) in Berlin kaufen gekonnt zu haben...
Dies würde der oben erwähnten Schätzung noch eine null hintanhängen.
Als Begründung dafür galt der Preisverfall durch Sonderstellung um die Kapitalflucht in Immobilien zu verhindern um der Schur der Konten zu entgehen.
Die Schur war ein Einfrieren aller Guthaben die über 5.000 Reichsmark hinausgingen, bis zu dieser Grenze wurde in die neue Währung umgetauscht.
Heute, wie auch damals hängt der Preisverfall auch stark mit dem Faktor der zu erwartenden Bevölkerungsreduktion zusammen, was für ein entsprechendes Überangebot sorgen wird.

[18:00] Diesesmal werden Immos noch billiger: wegen der grösseren Krise und der Bevölkerungsreduktion.WE.

 

 

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