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Historischen Depressionen

Reale Wirtschaftsgeschichte. Damit wir nicht diese Erfahrungen selbst wiederholen müssen.

Neu 2014-03-26:

[19:00] Rückblick auf den Ostblock: The Convertibility of Fiat


Neu 2014-03-03:

[11:15] Mises.de: Wie die Reduzierung der Staatsausgaben Schwedens große Depression beendete


Neu 2014-02-09:

[17:00] Gegenüber dem Sparbuch: Die Währungsreform in Deutschland von 1948 oder wie Gold einen Zuwachs von 1.438% erzielt

Es dürfte unwahrscheinlich gewesen sein, dass jemand Gold für die RM hergab.


Neu 2014-02-01:

[12:15] Leserzuschrift zu Video: Inflation und Hyperinflation 1922 - 1923

Wie ich mir gut vorstellen kann, sind die regelmäßigen Hämemails sicher auch nicht immer leicht zu ignorieren und aus diesem Grund möchte ich gerne auf ein kleines Video, welches ab Minute 3:50 interessant wird und spätestens bei Minute 4:00 sollten alle Gold-Zweiflern große Augen machen.

Visualisierung soll beim allgemeinen Schaf deutlich besser im Schafshirn haften bleiben, denn die liebste Gazette der Deutschen ist ja jedem bekannt.

Das wird leider nichts helfen, den Schafe lernen erst durch eine blutige Schur bei ihnen selbst.WE.

[13:30] Dr.Cartoon:
Man darf davon ausgehen, dass man in Deutschland frühzeitig die Reißleine zieht, bevor es wieder zu einer Hyperinflation kommt. Eine Hyperinflation wäre der Super-Gau für alle Beteiligten. Das ganze könnte den Planern aus den Händen entgleiten. Die Bevölkerung würde sich in solch einen Fall sicherlich anders Verhalten wie die Menschen in Zypern (März 2013).

Diesesmal kommt die Enteignung per Währungsreform.

[16:00] Leserkommentar: Zum Video 12:15:

Mein Vater erzählte mir, dass mein Urgrossvater, ein einfacher, in einer Fabrik angestellter Möbeltischler, bei dem örtlichen Metzger Anfang der zwanziger Jahre einen sechsstelligen Privatkredit genommen hatte und für seine Familie ein Mehrfamilienhaus gebaut. Als dann im Zuge der Inflation die ersten richtig grossen Scheine ausgegeben wurden, suchte er den Metzger auf und zahlte den Kredit in bar zurück. Da das Haus in Sachsen steht, kann ich dazu sagen, dass es sich heute wieder im Besitz eines Familienmitgliedes befindet.

Manche Leute hatten auch damals den richtigen Riecher. Grosse Vermögen macht man praktisch aus Nichts in solchen Zeiten.WE.

[17:15] Leserkommentar-LU:
Der Urgrossvater vom anderen Leser hatte aber richtig Glück!!!, dass der Metzger ein friedlicher Mensch war und den Realverlust geschluckt hat.
Bei mir (wahrscheinlich auch bei anderen) wäre die Tilgung nicht so "einfach" gewesen sondern ich hätte auf Gold bestanden. In dem Fall würde wahrscheinlich das Familienmitglied des anderen Lesers nicht ihr heutiges Haus besitzen. Deswegen würde ich sagen, dass man eher einen Dummen mit Geld suchen soll aber das wird schwierig in der kommenden Zeit da die heutigen Goldbugs ziemlich intelligent sind und die anderen zuerst das Geld nach der Währungsreform(en) erarbeiten müssen (Zahnärzte, Fleischer etc.).

In diesem Buch: Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik wird beschrieben, dass fast niemand erkannte, dass die Inflation immer weitergehen wird. Gerade Bürgertum und Akademiker waren blind.WE.

[18:30] Der Mexikaner dazu:

Diesmal ist die Situation warhscheinlich insoweit anders, als dass aktuell niemand die Realität der Realdepression sehen will (in den meisten westlichen Staaten) und froh weiter konsumiert wird, denn „es wird schon irgendwann besser".

Die grosse Überraschung kommt wahrscheinlich dann, wenn die grosse Kontenrasierung via bail in erfolgt, von welcher sich niemand der aktuell vermögenslosen Konsumjünger betroffen fühlt, nur kostet es alle infolge der sich anschliessenden Massenentlassungen in privaten und staatlichen Grossveranstaltungen den Broterwerb – damit ist dann auch der Konsum beendet (von den nicht mehr vorhandenen Krediten und hohen Realzinsen zu schweigen).

Ja, alle warten derzeit darauf, "dass es wieder besser wird", besonders die Unternehmer. Wie damals.WE.

[19:00] Der Stratege:
Sehr interessant ist in dem Buch "Das Ende des Geldes" die Schilderungen der Erlebnisse einer gewissen Anna Eisenmenger aus Wien, die Tagebuch geführt hat. Diese einfache und arme Frau hat relativ Frühzeitig, noch werden der Starkinflation Geld in Auslandsaktien getauscht, was dazu geführt hat, dass sie während der gesamten Hyperinflation relativ wohlhabend war, während Akademiker und Beamte, die glaubten, die Inflation höre bald auf, alles verloren haben und beinahe verhungert sind.

 

 

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