Systemkrise 2006

Informationen zur aufkommenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Wir müssen jetzt jederzeit damit rechnen, dass das losbricht, was bisher nur noch mühsam zusammengehalten wurde.

Enthält alle Einträge vor dem 1.1.2007.
Auslagerung zum schnelleren Laden der Seiten. Neue Einträge sind hier.


Neu 2006-12-29:

Aus dem Midas, 28.Dez. http://www.lemetropolecafe.com

Einige US-Brokerhäuser haben still und heimlich ein Abhebelimit auf die Kundenkonten verhängt. Man kann nicht mehr als $ 100000 pro Tag weg-überweisen.

Ist das, um im Fall eines Crashs selbst liquid zu bleiben?


Neu 2006-12-28:

Eine weitere, warnende Stimme:

Andreas Popp: Insider kalkulieren offen den Zusammenbruch dieses Wirtschaftssystems!

Diese Mitteilung ist nicht als Werbung zu sehen, sondern als Warnung von jemandem, der die Sache eingehend studiert hat und sehr umfassend sieht. Die Warnung an Finanzberater da drinnen und vor Schulden sollten sehr ernst genommen werden!


Wie lange glauben Sie noch der Wall Street und ihrer "flachen Erde"?

Die wollen uns wirklich mit ihren Lügen und Manipulation weismachen, dass die Erde eigentlich flach ist, d.h. die Verschuldung und Spekulation so wie bisher unendlich weitergehen kann.

Willkommen bei der "Flat Earth Society". Hier 2 Artikel von Mike Shedlock dazu:
Debating the Flat Earth Society (Part 1)
Debating the Flat Earth Society (Part 2)

Auf einmal wird die Erde wieder eine Kugel werden - bald!


Neu 2006-12-27:

Der nächste Domino ist gefallen:

Bankenkollaps in Guatemala

Nach Ecuador schon der nächste Fall in Lateinamerika innerhalb weniger Tage.
Zeit, dass sich die Spreads bei Emerging Markets Bonds massiv ausweiten.


Neu 2006-12-25:

Ian Gordon aus Kanada meint, dass der Systemkollaps "um die Ecke" ist:

Could Ian Gordon's K-Winter Be Upon Us?

Ian is suggesting that the K-winter collapse is right around the corner.
We both agreed that the potential exists for a derivative crisis to get out of hand so that the President’s Plunge Protection Team—which of course includes Ben Bernanke and his fleet of high-speed printing-press equipped helicopters—could not respond in time to keep a chain of highly levered derivative instruments from toppling each other over with the speed of a roaring tsunami. I do think Ian has something there in that argument. He agrees that the Helicopter Man will print and print and print. Ian also agrees that this kind of abuse of the financial system by the Keynesians is delaying a stock market and economic collapse. And he thinks that some kind of derivative accident will sooner or later trigger the day of reckoning.

"Right around the corner" würde also das 1. Quartal 2007 bedeuten.

Ob der "Helicopter Man", dann noch genug Geld drucken und abwerfen kann? Vermutlich nicht. Sorry, Ben, die Helikopter sind ausserdem im Irak. Aber vielleicht können die Japaner und Europäer noch weiter helfen?

Hier noch eine Warnung von der Asienkrise 1979:

Lance Lewis: BEST OF LANCE LEWIS Dec 21, 2006

Damals sind zuerst die Währungen eingebrochen, dann erst kam der Aktien- und Kreditcrash.

Diesesmal versucht Thailand den Geld-Zufluss zu bremsen, nicht de Abfluss. In dem Artikel ist auch eine Warnung, dass die Eurozone eine massive Euro-Aufwertung nicht hinnehmen wird. Also bleibt nur mehr Gold als Alternative.

Ein weiterer Artikel über die "Qualität" der Nicht-Dollar-Währungen:

Adrian Ash: A Beauty Contest For Misshapen Half-wits

Dass jetzt die Zentralbanken in das britische Pfund gehen, hält er für einen ausgemachten Unsinn, denn das wird mit dem Dollar in den Abgrund gehen. Eigentlich bleiben nur US-Dollar, Euro. GBP, CHF, Yen, da nur in diesen Währungen "ausreichend" Bonds zu bekommen sind. Aber irgendwann werden die Zentralbanken auch das Gold wieder entdecken, so wie in jeder Krise.

Spielt die 3. Welt auch wieder verrückt?

Ecuador pleite?

Bloomberg: Ecuador Bonds Tumble as Patino Signals Possibility of Default

Wer gibt jemandem, der ein CCC - Rating noch Kredit? - ist selbst schuld.
Eigentlich ist es ein Fall von nicht Zahlen wollen. Mit "Schulden nicht zahlen" gewinnt man offenbar Wahlen.
Erst jetzt (nach einem Monat) kommt die Finanzwelt offenbar drauf, dass sie es ernst meinen.

Wird das eine Massenflucht aus 3.Welt-Krediten schlechter Bonität auslösen?
Und bitte nicht vergessen, die CCC Bonds von US/UK/EU-Firmen auch abzuverkaufen.
Die Subprime MBS/ABS sowieso.


Neu 2006-12-22:

Ein richtiger "Magen-Umdreher":

Adrian Ash: Money from Nowhere vs. The Scramble for Settlement

Wer noch glaubt, dass alles Bestens ist, sollte diesen Artikel lesen. Hier einige Auszüge:

The United States had $6.2 trillion in these mortgage-backed securities (MBS) at last count, nearly a quarter of the entire US bond market and 50% larger than the US government's own Treasury debt issue. Appetite amongst professional investors in Europe is so great, Sampo and ABN both flooded their MBS into the market in the very same week last year. Britain is late to the party, but it got $9.4bn from one lender last month, plus another $15bn from HSBC, the world's third largest bank.

Also, der Appetit der euopäischen "Investment-Profis" auf diese amerikanischen gebündelten Hypotheken (MBS) ist also so gross, dass sie nicht genug davon bekommen können.

The money's got to go somewhere. Professional investors abhor cash. But "there are not enough quality assets to go round, so people are buying up the rubbish, closing their eyes to the risk and hoping that nothing will go wrong," as Anthony Hilton put it in the London Evening Standard, also on Dec.7 for some reason.

Da es nicht genug "Qualität" gibt, kaufen diese "Profis" mit dem Geld fremder Leute (Pensionskassen, etc.) jeden Mist. Und sie schliessen die Augen vor dem Risiko und hoffen dass nichts schiefgeht.

"This is the case whether they are buying 20-year bonds issued by the current Iraqi government, sub-prime mortgages on slum property in Baltimore or a parcel of 130% mortgages issued to unemployed people in Wigan," Hilton went on. "The world's financial markets have forgotten the meaning of risk."

Was kaufen sie denn so? 20-jährige Anleihen der derzeitigen irakischen Regierung, Mist-Hypotheken (Sub-Prime) von Slums in Baltimore, und 130% Hypotheken von Arbeitslosen. Das Wort Risiko scheint komplett verloren gegangen zu sein.

Not even Quantum Finance will stop the markets rediscovering risk in 2007, we guess. Cheap money could only ever get cheaper in this bubble, just as in all other bubbles. Higher rates would unwind the leverage, yet the leverage has now gone as high as it can with Dollar rates at just 5.25%. And the search for yield, when it blows up, will become a scramble for settlement...a rush into anything offering simple ownership over complexity, real value instead of gearing.

Aber das Wort Risiko wird in 2007 wieder entdeckt werden. Aus der Suche nach Ertrag (Yield) wird ein Rennen in die Liqudität werden - wenn die Bubble platzt. Weg von der Komplexität zur Einfachheit, echter Wert statt Leverage.

If that sounds a little like gold to you, you might be advised to pick up some more at $620 today.

Also, Gold wird genau das Richtige dafür sein, ein guter Rat ist es, dieses zu $620/oz aufzuheben.

Achtung: Ansteckungsgefahr:

Mike Larson: A lesson from Thailand

Der Autor beschreibt in diesem Artikel die Thailand-Krise von 1997, die ganz Asien angesteckt hat.

Diesesmal sind die USA in einer ähnlichen Situation und die ganze Welt wird angesteckt werden!


Ein weiterer Koloss auf tönernen Füssen:

Don Stott: China

Die oben beschriebene westliche Finanzakrobatik wird vermutlich von China noch übertroffen. Dort werden schlicht 50% aller Kredite nicht zurückbezahlt (im Westen muss man mindestens die Zinsen bezahlen). Ausserdem scheinen dort viele Fabriken kaum ausgelastet zu sein.

Also, die beiden Kolosse (US und China) werden wohl gemeinsam untergehen.

Zum Abschluss noch etwas "Lustiges":

Wozu wird man MBA (Master of Business Administration)?

Jas Jain: HAS HOUSING BOTTOMED IN THE US?

Zum Wahrheit-Verdrehen natürlich:

“The plan to turn homes into Debt Concentration Camps was hatched by none other than Alan Conman and Crooks couldn’t thank him enough because they saw an opportunity to make few trillion extra dollars from the scheme over the past four years. Needless to say, all this stays in the class and mum is the word. I simply can’t overemphasize the need to use truth and facts with the greatest of care. Our tools for success and good life are – manipulation and spin.

Hmm, Wohnhäuser in Schulden-Konzentrationslager verwandelt (stimmt irgendwie)? Unsere Wege zu Erfolg und dem guten Leben sind natürlich Manipulation und Lügen. PS: "Crooks" = Gauner = Wall Street.


Neu 2006-12-19:

Beginnt der Crash an der Peripherie?

Welt: Börsencrash in Thailand

20% Absturz an einem Tag ist nicht wenig. Übrigens alle Emerging Markets haben "gelitten".
Die Investoren sollten einmal an Devisenkontrollen in den USA denken. Nicht gegen zufliessendes Kapital sondern gegen abfliessendes Kapital.

Verkaufen die Chinesen jetzt wirklich ihre Dollars?

Ein solcher Absturz des Dollar-Index um 0.7 Punkte innerhalb weniger Stunden ist signifikant. Da ist eine grössere Bewegung im Gange.

 

 


Neu 2006-12-16:

Storm Watch Update von Jim Puplava:

THE NEXT ROGUE WAVE

Er erwartet in Kürze einen "Event", besonders aus dem Kredit-Sektor (Subprime-Loans).
Dieser würde von Ben Bernanke zum Anlass genommen, eine Hyperinflation auzulösen.

Ist es das, was die Chinesen um den Wert ihrer Dollar-Bestände zittern lässt, weshalb sie dauernd von Diverisfikation aus dem Dollar sprechen und jetzt offenbar auch massiv drohen?

Wenn sie Ernst machen, dann wird wohl die Zeit der Manipulationen vorbei sein: Rob Kirby

Das Endgame lässt sich nicht ewig hinausschieben:

Irgendwann kommt ohnehin das: Robertson-Global Economic Collapse

Dies umsomehr, als der US-Irak-Krieg im Zusammenbrechen ist und jetzt schon Meutereien bei der US-Army im Irak beginnen:
The Green Zone Follies

Irgendwann muss jemand in den Finanzmärkten aus der Trance aufwachen!


Neu 2006-12-14:

Chinesische Schulden-Bombe:

Ambrose Evans- Pritchard: China's banks are the Achilles heel of the global boom

Wie es aussieht, ist das Bankensystem in China mindestens so marode wie in den USA. Und das, obwohl man $ 400 Mrd. an neuem Geld hineingebuttert hat. Bis zu den olympischen Spielen 2008 wird man noch versuchen, durchzuhalten.
Aber wenn die USA zusammenklappen, ist es auch um China geschehen - und dessen Führung.


Neu 2006-12-13:

Neues von den BÜSO-Freunden (13.12.2006):

Wenn der Dollar plötzlich um 20% - also auf ein Niveau von etwa 80% des gegenwärtigen Wertes - kollabiert, wird der Kollaps des Dollars einen Zusammenbruch sämtlicher Währungsreserven bedeuten, die in Dollar ausgewiesen sind. Dies würde nicht bei -20% haltmachen, und der Kollaps würde eine globale Panik auslösen. Unter diesen Umständen wird das gesamte System des Welthandels, wenn nicht die spezifischen Reformen durchgeführt werden, die ich dargelegt habe, in einem kettenreaktionsartigen Kollaps auf einen geringen Prozentwert des heutigen Niveaus stürzen."
.....................
Ein anderer Grund für Beunruhigung ist die Blase der Private-Equity- und Hedgefonds. Nach mehreren Warnungen der Bank von England schlägt nun auch die Deutsche Bundesbank Alarm. In ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht 2006 nimmt die zunehmende Verquickung der großen Banken mit solchen Fonds breiten Raum ein. Bei der Vorstellung des Berichts am 28. November in Frankfurt warnte Edgar Meister vom Vorstand der Deutschen Bundesbank: "Banken treffen bekanntlich immer mehr auf nichtregulierte Finanzmarktteilnehmer. Von Hedgefonds könnte ein systemisches Störpotential ausgehen. Das gilt vor allem für die Hedgefonds als Gruppe. Ein gewisser Gleichlauf der Renditen deutet z.B. auf ähnliche Strategien und Positionen. Störungen könnten aber auch von einzelnen Hedgefonds ausgehen. So haben in jüngster Zeit bekannt gewordene Fehlspekulationen Schwächen im Risikomanagement einzelner Hedgefonds aufgedeckt."
.....................

Ein weiteres Anzeichen für den sehr weit fortgeschrittenen Stand der Systemkrise ist die ungewöhnliche Offenheit, mit der das Wall Street Journal am 5. Dezember seine Berichterstattung auf der Titelseite begann: "Die Zunahme der nicht bedienten Hypotheken in den letzten Monaten bringt Kreditgeber in eine Zwangslage und beunruhigt weltweit Investoren im 10 Bio. $ starken US-Hypothekenmarkt. Die Nöte sind besonders stark im Bereich der Hypotheken an fragwürdige Schuldner [sub-prime mortgages], obwohl es auch Anzeichen dafür gibt, daß sie sich auf andere Teile des Hypothekenmarkts ausweiten." Nach Angaben der Federal Deposit Insurance Corporation ist die Hälfte aller Anlagen im US-Bankenwesen - 11,75 Bio. $ - im US-Immobilienmarkt investiert.

Die "sub-prime-Hypotheken" sind tatsächlich ein besonders anfälliger Teil des US-Immobilienmarkts. Der Anteil der faulen Kredite unter solchen Hypotheken - entweder mindestens 90 Tage im Zahlungsverzug, Zwangsvollstreckung oder Zwangsrückgabe - sprang im Oktober auf 2,52% aller dieser 2006 ausgegeben "nicht erstklassigen" Hypotheken. Solche Hypotheken vergeben Banken oder Finanzinstitute an Kreditnehmer mit "schlechter oder beeinträchtigter Kreditwürdigkeit" - häufig sind es Afro- oder Hispano-Amerikaner mit niedrigen Einkommen und/oder von Arbeitsplatzverlust Bedrohte. Die Hypotheken haben harte Bedingungen: hohe Zinsen, harsche Strafen bei Nichtbedienung usw. Ende der 90er Jahre gab es weniger als 100 Mrd. $ an Sub-prime-Hypotheken, heute schätzt man den Umfang zwischen 650 und 980 Mrd. $ - letzteres entspricht einem Zehntel des Hypothekenmarktes für Wohnhäuser.

Vor zehn Jahren wurden solche Kredite praktisch nur von "Kredithaien" vergeben. Aber inzwischen haben die großen Handelsbanken, nachdem sie die Haushalte mit hohen und mittleren Einkommen abgedeckt haben, viele "Kredithai"-Firmen aufgekauft und beherrschen diesen Markt. 2005 verlangten die Banken für etwa die Hälfte der "nicht erstklassigen" Hypothekenkredite keinen zuverlässigen Einkommensnachweis. Inzwischen ist dieser Markt so groß, daß nach Angaben des US-Hypothekenbankenverbands im 1. Halbjahr 2006 jeder fünfte neu vergebene Hypothekenkredit in den USA "sub prime" war. Am 4. bzw. 6. Dezember mußten Sebring Capital Partners aus Texas und Ownit Mortgage Solutions aus Kalifornien schließen. Beide waren im Markt der "nicht erstklassigen" Hypotheken aktiv, Ownit Mortgage war der elftgrößte Großhändler solcher Hypotheken. Es kam zu Unruhe auf dem Derivatmarkt: Die Kosten für Kreditausfall-Swaps (CDS) zum Schutz bei einer Zahlungsunfähigkeit von 10 Mio. $ stiegen plötzlich von 310 000 auf 389 000 Dollar. Gleichzeitig erlitten auf Sub-prime-Hypotheken gestützte Anleihen den größten Wochenverlust des Jahres.

Warnungen, Warnungen, Warnungen.

Ja, die Subprime-Kredite an den "betrunkenen Onkel", der nicht bezahlen kann, implodieren inzwischen. Und die Firmen, die diese vergeben haben auch. Dumm nur, dass es am oberen Ende auch genügend "betrunkene Onkels" gibt, diejenigen Leute, die massenhaft Geld für sinnlose Mega-Mergers borgen. Der ganze Komplex kommt jetzt bald herunter.

McMansions auf Kredit:

Der BÜSO Artikel nennt übrigens die US-Spezialität Mc-Mansion: "teure Villen billiger Bauqualität", die für ab 1 Million Dollar verkauft wurden. Gehen jetzt auch nicht mehr weg.

So sehen diese Dinge aussen und innen aus:

Bei durchschnittlich 600 m2 Wohnfläche müssen die Betriebs- und Energiekosten enorm sein.

Zeit bei Jim Puplava nachzusehen: Part 5: Rogue Wave - Rogue Trader

There will come a day unlike any other day,
an event unlike any other event and a crisis unlike any other crisis.
It will emerge out of nowhere at a time no one expects.
It will be an event that no one anticipates, a crisis that experts didn’t foresee.
It will be an exogenous event, a rogue wave.

Jim Puplava, meint heute, dass dieser Tag sehr nah ist, und aus dem Kredit-Bereich kommen wird.

Wenn man die obigen Meldungen liest, dürfte es stimmen.
Ich empfehle übrigens, seine ganzen Storm-Watch Artikel zu lesen.

Noch einige andere "Unwetter-Warnungen":

Nouriel Roubini: Die Unwetterwarnung

Eberhard Hamer: Der Crash muß kommen!


Neu 2006-12-10:

Neues aus Bill Buckler's Privateer #567

Meiner Meinung nach ein Muss für den echten Investor: http://www.the-privateer.com
Diesesmal nennt er einen Zeitrahmen für den Weg in die Depression:

The US Slowdown - Followed By The Breakdown:
What lies ahead are the economic consequences of that past damage. At present, the US economy entered
its long delayed recession in September/October. But this is just the beginning. The first real hard signs
of a US economic recession will show up in a scattered pattern during the first quarter of 2007. And that
economic recession pattern will gain cohesion during the second and third quarter of 2007. By that time,
most people will be able to see the effects of the US recession right before their eyes. The public debate
in the US will then be about the likely depth and length of the economic recession with few realising that
the previous seven-year credit expansion points straight at a long and deep US economic depression.
During the first quarter of 2007, the sum total of US powers that be - the White House, the Treasury, the
Federal Reserve and all the pundits on Wall Street - will be out in force denying all the accumulating
evidence that the US has entered into an economic recession. During the second quarter of 2007, these
powers that be will shift gears and argue in public that the recession will be shallow and will not last long.
During the third quarter of 2007, these powers that be will argue in public that the US economic
recession, though deepening, will be short on that account. During the last quarter of 2007, most of the
public voices of the powers that be will have gone very quiet. Because by that time, it will start to look as
if there is no bottom in sight. Sliding deeper into its recession - the US will take the world with it.

Deutsche Zusammenfassung:
Was kommt, sind die ökonomischen Konsequenzen früherer Misswirtschaft. Die US-Wirtschaft ist September/Oktober 2006 in die lang hinausgezögerte Rezession eingetreten. Aber das ist erst der Anfang.
Die ersten harten Zeichen davon werden sich im 1. Quartel 2007 zeigen. Jeder wird die Rezession sehen, aber die Eliten werden weiter ableugnen. Im 2. Quartal werden sie sagen, die Rezession ist nur leicht, und bald vorbei.
Im 4. Quartal werden sie verstummen, dafür werden die USA in einer tiefen Depression sein, ohne Boden in Sicht. Und die Welt wird folgen.

Also, wenn diese Verleugnungs-Parade vorbei ist, wird niemand den Eliten noch etwas glauben. Zu lange haben sie manipuliert und gelogen. Diese Depression wird wesentlich böser als die der 1930er Jahre und von einer Hyperinflaton begleitet sein. Auch bei uns.
Der Tiefpunkt wird aber nicht 2007 kommen, sondern 2008 oder 2009. Da geht es noch weit hinunter,

Im übrigen meint Bill Buckler, dass der US-Dollar gerade seinen Status als Welt-Reserve-Währung einbüsst.

Das obige Szenario setzt voraus, dass es zu keinem grossen Derivaten-Crash kommt, der direkt in die Tiefe führt.
Im Übrigen deckt sich dieses Szenario ungefähr mit jenem von Europe2020. Deren nächster GEAB sollte in den nächsten Tagen erscheinen.

Noch etwas von LaRouche:

Britischer Insider schlägt Alarm: Finanzsystem kurz vor dem Krach!

Die Nerven liegen derzeit offenbar blank. Dass die Insider Aktien abstossen, wie noch nie in 20 Jahren (nicht einmal in 2000 in diesem Ausmass), ist bedenklich. Es kann wirklich zum Kollaps in sehr kurzer Zeit kommen.

Wenn Lyndon LaRouche endlich seinen FDR aufgeben würde, wäre es besser. FDR hat die US-Depression um Jahre verlängert.


Neu 2006-12-09:

Einer der besten und wichtigsten Artikel, die 2006 geschrieben wurden:

Doug Casey/David Galland: The Most Important Number in the World

David Galland geht auf das Pensionsproblem in den USA ein (ist bei uns mindestens genauso gross):

While millions of boomers will be lucky to scrape by for a year or two of hard living in a trailer park, their meager assets won’t carry them through the 20 or 30 years of retirement that medical science now promises. For that, they’ll have to rely on scraps from Washington. And if they have nothing else, every one of them has a mailbox that’s just right for receiving government checks.

Mit ihren eigenen Reserven können die Neu-Pensionisten nur einige Jahre sparsamst überleben, nicht die 20..30 Jahre, die ihnen der medizinische Fortschritt verspricht. Daher sind sie auf die Regierung angewiesen. Wenn sie sonst nichts haben, haben sie einen Briefkasten für Sozial-Schecks (bei uns ein Bankkonto).

And that makes Social Security and Medicare politically untouchable, no matter how badly the programs trap the U.S. economy.

Und das macht die Pensions- und Kranken-Versicherungssysteme politisch unantastbar, egal wie stark das die Wirtschaft belastet.

Make no mistake, it’s a desperate strategy, but at this point it’s the only option for a government whose decades of reckless spending have led the economy into a box canyon, the floor of which is covered in quicksand. There is no way out. The best they can hope for is to stall the inevitable for as long as they can. “Not on my watch” is the phrase of the day.

Gelddrucken ist eine desperate Strategie, aber die einzige Alternative für die Regierung, um noch einige Zeit an der Macht zu bleiben. Es gibt für sie keinen realen Ausweg. Sie können nur verzögern. Die Devise ist: Nicht in meiner Amtszeit.

Reckoning day is not far off. And when it comes, it will rush in faster and more brutally than almost anyone expects. The world’s financial picture will be redrawn from scratch, and a painful unwinding of the economic dislocations built up by decades of political pandering will begin.

Der Tag der Abrechnung ist nicht weit enfernt. Und wenn er kommt, wird es schneller und brutaler gehen, als jeder erwartet. Das Welt-Finanzsystem wird neu geschaffen werden müssen und ein schmerzhaftes Korrigieren der Verwerfungen durch Jahrzehnte von politischer Manipulation wird beginnen.

In the weeks, months and years just ahead, gold, silver and other tangible assets are again going to become much more than financial obscurities tucked away on the commodities page. They’re about to become front-page news.

In den nächsten Wochen, Monaten und Jahren werden Gold und Silber von "finanziellen Obskuritäten" zu Nachrichten auf der 1. Seite der Zeitung aufsteigen. Wer diesen Trend nicht rechtzeitig erkennt und handelt, wird statt der "Goldenen Jahre" in Pension unter den "Goldenen Bögen" (McDonalds & co.) schuften müssen.

That's the bad news. The good news is that if you prepare for it, you'll turn this once-in-a-lifetime crisis into once-in-a-lifetime profits. 

Das sind die schlechten Nachrichten. Die Guten sind, wenn Sie sich dafür vorbereiten, können Sie diese Einmal-im-Leben Krise für sich in Einmal-im-Leben Profite umwandeln.

Zu viel versprochen? Die Situation in Europa ist nicht viel anders. Was war in Osteuropa?
Oder wollen Sie auch bis über 80 unter den Goldenen Bögen schuften?

Für alle die es wissen wollen: die durchschnittliche, staatliche Pension in grossen Teilen Osteuropas liegt auch heute nur bei €80/Monat.


Neu 2006-12-08:

"It's never possible to predict the outer limits of that madness"

Bill Fleckenstein: Speculation gets even loonier!

When discussing the madness of crowds, it's never possible to predict the outer limits of that madness. Nor is it ever possible to say that the psychology can't get crazier. But in my opinion, the psychology today is about as wild as it can get.

Regrettably, there is no "timing" in that statement. Inflection points -- like tops -- are hard to position oneself around. Change seems to take forever to occur, then happens, seemingly out of the blue.

Was sind die "Outer Limits" der Verrücktheit der Finanz-Herde. Seiner Meinung nach ist der Höhepunkt erreicht. Aber wenn der Umkehrpunkt da ist, kommt die Änderung wie ein Blitz aus blauem Himmel.

But, whatever "turns" this asset-bubble structure -- and whenever it turns -- the unwinding is going to be brutal, and likely to occur at a rapid clip, given the degree of lunacy on the credit (versus equity) side of the ledger.

Was immer diese Bubble "umdreht", es wird schnell und brutal gehen.
WE: Nicht vergessen, dieses Theater spielt auch in Europa.

Kostprobe, wie schnell es gehen kann:

Mike Shedlock: Demise Comes Quickly

Er erzählt die Geschichte des Bankrotts des 11. grössten Sub-Prime-Lenders (verleiht Geld an schlechte Kredit-Risiken) in den USA, Ownit. Einen Tag, nachdem die Firma Kredite die sie von der Wall Street zurückkaufen sollte (wegen hoher Ausfälle), und das nicht mehr konnte, musste sie schliessen. 800 Leute stehen auf der Strasse.

This should be a huge wake up call to individuals playing the "Greater Fool" game and even more so to hedge funds leveraged up 15 times in derivative plays thinking there will be time for an orderly exit. Well there won't. One day out of the blue we are going to go from record low volatilities to lock limit down three days in a row. The carnage is going to stun even bears like myself.

Das sollte (wird aber nicht) ein Alarmsignal für alle jene (Hedge-Fonds), die mit 1:15 Leverage in diesen Derivaten spielen, sein. Sie werden nicht mehr herauskommen - wie nach einem Blitz aus blauem Himmel. Die Zerstörung wird selbst ihn überaschen.

Kommt aus der Ownit-Pleite mehr heraus?

Unzufrieden mit Subprime-MBS? US subprime loans face trouble

As measured by the ABX index, the implied price for bonds backed by 2006 subprime mortgages has fallen dramatically in recent weeks.

Die Kredit-Ausfälle bei Subprime-Mortgages zeigen offenbar Wirkung. Die daraus gebündelten Anleihen (MBS = Mortgage Backed Security) werden offenbar massiver abverkauft. Entsteht daraus eine Verkaufswelle?
Nicht vergessen. Dieser Ramsch wurde von Hedge-Fonds und auch Pensionsfonds auf der ganzen Welt gekauft - auch bei uns.

So sieht ein "Foreclosure Belt" aus:

Don Stott: G&D part two

Zu besichtigen rund um Denver: 40% aller Häuser der Umgebung in der Zwangsversteigerung.
Anderswo häufen sich die Geisterstädte (Gost Towns), woe niemand mehr lebt (etwa Phoenix, AZ).

Ja, die "Neutronenbombe" der amerikanischen Option-ARM Kredite ist explodiert.
Warten wir darauf, wenn bei uns die "Wasserstoffbombe" der endfälligen CHF-Kredite hochgeht.
Die Show wird spektakuär sein.


Andere nennen sie "Frankenstein-Kredite":

Mike Larson: The Dangers of Frankenstein Financing!

Das Resultat ist derzeit life in den USA zu besichtigen.

Larry Edelson: Last Warning! Three-Pronged Collapse

Er meint, dass die Wall Street ihr schöne Welt nicht einmal mehr bis Ende 2006 erhalten wird können - dass vorher schon ein massiver "Credit-Event" passiert. Warten wir ab. Wenn nicht noch im Dezember, dann sicher Anfang 2007.

Wer glaubt immer noch, dass das alles auf ewig so weitergeht?

Jim Willie: BUCK & HOUSING THREE BEARS - Dr. Weimar (Bernanke) lässt grüssen

Es empfiehlt sich auch, die neueste, weltweite Immobilien-Statistik des Economist anzusehen:

Hier sind einige Bubbles, die sind schlimmer als die amerikanische. Sie werden alle platzen. Auch unsere alte Bubble.

Beispiele: Irland, Frankeich, UK, nicht zu vergessen den Spitzenreiter Südafrika.

Nochetwas: Die "Insider" steigen wieder massiv aus ihren Aktien aus:

Bill Gates voran: TOP-LEVEL INSIDERS SELLING THEIR STOCK

Da hilft nur noch "Vertrauen in das System".

Wie 1929: Memories of 1929 - Part III - "Confidence!"

Hat es geholfen? Nein!

Genausowenig wird es diesesmal helfen. Nur wird die Katastrophe um einiges grösser.

Realisten schreiben schon von der "Greater Depression".

Welcome to Reality!

 

 

 

 


Neu 2006-12-06:

Kredit-Wahnsinn überall:

Mike Shedlock: Floors, Ceilings, Camels, Straw

Sehen Sie sich das Bild (Chart 1) über die Kosten einer Kreditversicherung (5-year Credit Default Swap - CDS) an. Diese sind in den letzten Monaten massiv gesunken, in Europa noch mehr als in den USA. Jeder bietet derzeit soetwas an, daher sinken die Preise. Totale Überspekulation = die Angst vor Ausfällen ist total verschwunden, typisch für ein Bubble-Hoch.

Das zu einer Zeit, wo der US-Immobilienmarkt total zusammenbricht.

Dann gibt es noch den Versuch, den US-Baumarkt HomeDepot um $100 Mrd. auf Kredit zu kaufen. Dies ist durch den zusammenbrechenden Immobilienmarkt eine niedergehende Branche. Offenbar wollen hier einige "Wunderkinder" den Buy-Out Rekord brechen, total sinnlos.

Im Gegensatz zur Merger-Mania Anfang 2000, die primär durch Aktientausch erfolgte, erfolgt die heutige primär auf Kredit, was viel gefährlicher ist. Solche Mega-Mergers signalisieren immer den Höhepunkt einer Kredit-Bubble, dann geht es abwärts. Diesesmal geht es weit hinunter und schnell. Auch in Europa, das ist das gleiche System.

Ost-Bubble mit SFR-Krediten:

Hier noch etwas von unseren deutschen LaRouche-Freunden (6.12.2006):

Nachdem die Einschätzung des amerikanischen Ökonomen und Oppositionspolitikers Lyndon LaRouche einer unmittelbar bevorstehenden Systemkrise international zirkuliert sind, mehren sich jetzt die entsprechenden Warnungen von europäischen Zentralbankiers vor einer solchen Entwicklung. So warnte Jean-Pierre Roth, der Vorsitzende der Schweizerischen Nationalbank (SNB), am 29. November nachdrücklich vor einem möglichen Einbruch des "Carry Trade" mit dem Schweizer Franken. Hierbei leihen sich Investoren Franken zu niedrigen Zinsen und spekulieren damit auf Hochrisiko-Hochzinsmärkten in aller Welt. Der Leiter der SNB, der Schweizer Zentralbank also, sagte: "Devisenhändler, die nur an kurzfristige Profite denken, leihen sich in Ländern mit niedrigen Zinsen, um in Ländern mit hohen Renditen weiterzuverleihen, ohne jede Rücksicht auf das Wechselkursrisiko... Das sind besorgniserregende Anzeichen, und Umsicht ist gefordert. Es ist gefährlich, Trends zu extrapolieren und sich einzubilden, die Profite könnten sich weiter beschleunigen. Wir müssen auf der Hut sein, denn es ist eine Illusion zu denken, frühere Probleme seien verschwunden. Ein bißchen gesunder Menschenverstand könnte nicht schaden." Am 30. November hatte Ambrose Evans-Pritchard wie berichtet im Daily Telegraph geschrieben: "Mehr als 80% aller neuen Hypotheken in Ungarn sind in Schweizer Franken, und ein ähnliches Bild entfaltet sich in Polen, Kroatien und Rumänien. Auch Beteiligungsgesellschaften greifen für die Übernahmemanie in Europa auf Schweizer Franken als billige Kapitalquelle zurück."

Also, wieder eine Warnung von höchster Stelle. Wenn sich der SFR-Carry-Trade umdreht (und er wird es bald), dann wird diese verrückte Ost-Bubble auch platzen.


Neu 2006-12-02:

Die Wirtschaftskrise erreicht die deutsche Mainstream-Presse:

Berliner Umschau: Dramatischer Dollar-Verfall bedroht deutschen Export

Die Wirtschaftskrise in Deutschland wird fürchterlich

Der Verfall sei nicht aufzuhalten, ein Euro von $ 1,50 – 1,60 sei denkbar. Der deutsche Export werde zusammenklappen wie ein Kartenhaus und zusammen mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise und dem Abschöpfen von Kaufkraft durch die Mehrwertsteuererhöhung werde Deutschland in das tiefste Wirtschaftsloch der Geschichte der Bundesrepublik fallen.

Hier noch ein Artikel aus dem Manager-Magazin: Weltwährung auf Abruf

So, jetzt kommt die Abrechnung für die jahrelange Dollar-Stützung durch die Europäer und Asiaten. Die notwendige Korrektur wird jetzt viel grösser sein, als sie 2002 hätte sein müssen. Das ganze Geld, das in die USA, Spanien oder sonstwo gegangen ist, werden wir nicht wiedersehen.

Führen die Franzosen Euro-Devisenkontrollen ein?

Telegraph: Airbus could trigger 'nuclear option' of currency controls

Um ihr Lieblingskind Airbus zu schützen?

"Should extremely disturbing capital movements endanger the operation of economic and monetary union, Article 59 EC provides for the possibility to adopt restrictive measures for a period not exceeding six months." The freeze could be extended for another six months with a fresh vote, and so on............

was told by an Airbus official last year that if the euro exchange rate went above $1.30 for long, the company was "cooked". He said the chances of this happening were almost nil.

Diese Devisenkontrollen würden den Zufluss von Kapital begrenzen und könnten vorerst für 6 Monate verhängt werden.
Offenbar geht Airbus unter, wenn der Euro längere Zeit über $1.30 ist. Das will man offenbar nicht zulassen.

Hier sieht den französischen Dirigismus am Werk. Wie solche Kontrollen funktionieren sollen, wird natürlich nicht erklärt. Schon 1982 hat Frankreich Devisenkontrollen (gegen Kapital-Abfluss) verhängt, und musste sie bald wieder aufheben.

Hier sieht man deutlich, dass man dem Euro nicht trauen kann, daher bleibt auch für uns Gold/Silber die einzige reale Alternative.


Neu 2006-12-01:

"Al-Kaida" hackt Finanz-System zu Tode?

Hier ein Artikel im Focus-Magazin: El Kaida plant offenbar Cyber-Angriff

Die US-Regierung hat davor gewarnt, dass das Terror-Netzwerk in Kürze die Online-Finanzwelt massiv angreifen könnte.

Laut US-Heimatschutzministerium wurde aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen am Donnerstag bekannt, dass die Moslem-Extremisten die Datenbanken der US-Aktienmärkte sowie die Internetseiten von Banken in den USA über das Internet angreifen und zerstören wollen. Die Gruppe drohe, bereits ab Freitag zuzuschlagen. Die Warnung gelte für den gesamten Dezember.

Die Sache ist nicht so abwegig.
Die "Gefahr" droht von anderer Seite. Jeder Eingeweihte weiss, dass "Al Kaida" eine Konstruktion der CIA und des Mossad ist. Diese "Erfinder" kennen angeblich nicht einmal die arabische Sprache richtig, denn dieses Wort soll auch "Toilette" bedeuten.

Ein US-Angriff auf den Iran ist jetzt unwahrscheinlich, so dass ein Meltdown des Finanzsystems nicht mehr dem Iran angehängt werden kann (explodierender Ölpreis, etc.). Also sucht man offenbar einen neuen Feind, dem man einen Meltdown "umhängen" kann.

Wenn diese "Super-Terroristen" schon offenbar grosse Flugzeuge in einem halbrecherischen Manöver in Gebäude fliegen können (ohne Fernsteuerung!), so müssen sie doch auch die Bank-IT-Systeme niederbringen können.

Interessant ist der angegebene Zeitrahmen: Dezember 2006. Passiert der Meltdown also in diesem Monat?

Allerdings sind die Bank-IT-Systeme hervorragend abgesichert, wie ich Ihnen als IT-Security-Spezialist versichern kann. Eine bessere IT-Sicherheit hat keine andere Branche. Die Zerstörung von Datenbanken von Aussen ist praktisch unmöglich, dazwischen sind jede Menge Firewalls. Ein Zugriff auf die Daten von Datenbanken ist nur sehr indirekt über "Demilitarized-Zones" möglich und auch hier gibt es strenge Kontrollen, welche Operationen auf der Datenbank durchgeführt werden können. Einen solchen "Hack" kann man vergessen.

Man will also die Datenbanken der Aktienmärkte zerstören. Das klingt sehr nach Tom Clancy: Debt of Honor (sehr lesenswert).

Falls soetwas trotzdem "passiert", dann ist es die "Entschuldigung" für den Meltdown. Keine Maus wird dann noch aus den Aktien herauskommen.


Neu 2006-11-27:

Warum ist "ES" noch nicht passiert?

Artikel von Aubie Baltin: Why Hasn't "IT" Happened Yet?

Ein äussert lesenswerter Artikel über die möglichen Zünder eines globalen System-Meltdown - das "ES".
Seiner Meinung nach sollte das Top in den Aktien- und Bondmärkten zwischen jetzt und Januar erreicht werden und dann sollte es rasch abwärts gehen - wo kaum jemand herauskommt - global.

Lyndon LaRouche nennt "ES" den "Great Crash of 2007" (er kümmert sich schon um die Aufräumarbeiten).

Bitte beachten Sie, falls es noch 2006 zu einem Crash der Aktien- und Bondmärkte kommt, die ganzen Auswirkungen nicht sofort zu sehen sind. Mit dem Tiefpunkt der Krise ist ab 2008 zu rechnen.
Ein Aktien-Crash ist übrigens relativ "harmlos" im Vergleich zu einem Bond-Crash, wo die Zinsen hochspringen. Dieser löst fast sicher einen Derivatencrash aus, der die meisten Grossbanken umbringt.

PS:
Man sollte aber nicht glauben, im Crash-Fall noch aus seinen Immobilien, Aktien und Anleihen ungeschoren heraus und in Gold billig hineinzukommen. Das wird kaum möglich sein, da dann alle zu den Ausgängen strömen (Mad Rush to the Exits).


Neu 2006-11-24:

Der US-Dollar fällt rasch.

Der US_Dollar-Index ist schon auf 83.75 gefallen, unterhalb der absoluten Verteidigungslinie von 84 von Jim Sinclair.

Ich hoffe, ich kann Ihnen bald ein Radio-Interview mit einem Wall-Street-Insider hier anbieten, wo dieser berichtet, dass Mitglieder des Plunge Protection Teams inzwischen Insider vor einem "Meltdown" der Märkte warnen. Dazu gehört auch ein schneller Dollar-Verfall von 50%.

Sehen sie auch den Artikel von Bud Conrad: THE LONG VIEW

Darin ist ein Diagramm über die 3 grössten "Investoren" in US-Wertpapieren in den letzten Monaten.
Interessanterweise ist es UK (wird daher Tony Blair noch gebraucht?), die 50% im September 2006 gekauft haben.

Offenbar sind diese Tricks jetzt nicht mehr haltbar.


Neu 2006-11-18:

Eine Warnung aus Indien: The biggest bubble of all

The kind of euphoria in derivative trading has never been seen before. The amount of outstanding credit-default swaps contracts jumped by 60% at the end of last year. This year the rise is even faster. It is a typical pyramiding technique. Money is creating false concept of money and that in turn is creating ever lager conceptual money. When the tide blow off and balloon bursts, the catastrophe will be unimaginable. The 1929 debacle and resulting depression will be miniscule to what is coming.

Die "Euphorie des Derivatenhandels". Ein Pyramidenspiel, wie es noch nie war. Wenn dieses Ding platzt. Die Depression nach 1929 wird klein sein, im Vergleich zu dem, was kommt.

Die Dampfwalze kommt näher. Ihr werdet sie spüren, wenn sie euch überrollt (aber nur kurz).
Die professionellen Carry-Trader werden sie noch kurz sehen, wenn es bereits zu spät ist. Die "lebenden Hedge-Fonds" dagegen nicht.
Und die Goldbugs werden sich freuen.


Neu 2006-11-17:

Ende der Carry Trades?

Market Watch: Dollar falls after talk of hedge fund trouble

"Rumors of a major U.S. hedge fund collapse appear to be behind the dollar's latest dip," said Brian Dolan, director of research at Forex.com, a division of Gain Capital.

Analysts at research firm Action Economics said there's also talk that the hedge fund in question is bailing out of currency carry trades - in which speculators make profits by borrowing lower yielding currencies such as the yen and the Swiss franc and reinvesting in high-yielding currencies.

Ein solcher Hedge-Fond-Kollaps ist wesentlich kritischer als jener von Amaranth, die mit Energie-Futures verloren haben. Vor allem, wenn es ein "major" = ein sehr grosser Fond ist.
Jeder Hedge-Fond-Kollaps führt zum massiven Abverkauf der auf Kredit gekauften "Assets", nicht nur beim betroffenen Fond sondern ebenfalls bei vielen anderen mit gleichartiger Strategie.

Der Yield-Carry-Trade ist ein hochriskanten "Groschengeschäft", bei dem mit enormen Summen "billigen" Kredits oft riskante Anleihen gekauft werden, oft noch über Währungsgrenzen. Wenn sich dieser Kollaps ausbreitet, dann ist die Hedge-Fond und Bankenkrise da, vor der GEAB Nr.9 so eindringlich warnt. 1998 hätte damit LTCM fast das Welt-Finanzsystem umgebracht.

Sehen Sie auch das neue Hedge-Fond-Barometer, um zu sehen, ob einige Carry-Trader beim "Münzensammeln" von der Dampfwalze überrollt werden.


Neu 2006-11-15:

"Dr. Copper ist krank" - Mike Shedlock:

The PPI, Gold, and Dr. Copper

Warum Dr. Copper? Kupfer wird auch das Metall mit dem PhD in Economics genannt, weil sein Preis so gut die Konjunktur vorhersagt - besser als die Ökonomen mit einem echten Dr. Inzwischen geht der Kupferpreis zurück, ein weiterer Absturz ist wahrscheinlich.
Das ist weltweit.

Hier sein Kommentar für die "echten Ökonomen" über Gold in der Deflation:

These writers need to brush up on history. Gold tends to do very poorly in disinflation but very well in deflation. Gold shocked everyone when it rose along with the U.S. dollar in 2005. It will shock everyone again by rising along with treasuries when deflation sets in.

Also, Gold mag die echte Deflation (wenn die Aktienkurse fallen). Warum? weil dann die Flucht in Sicherheit einsetzt.
Man braucht sich nur in die 1930er Jahre zurückversetzen.

Nur der Aktienmarkt hat davon offenbar noch nicht gehört (von der realen Wirtschaftslage natürlich).


Neu 2006-11-13:

Unsere französischen Freunde von Europe2020/GEAB schlagen wieder nach:

Auf deren Website ist eine Vorankünduigung: November 16th : Release of GlobalEurope Anticipation Bulletin's 9th issue

Banking and financial sectors at the center of the impact phase of the global systemic crisis, via the "hedge funds" and "bad quality credits" - das schon für Dezember 2006. Und eine Immobilienkrise in Europa ab Jan2007.

Lyndon LaRouche auf http://www.bueso.de legt auch nach (Aktuelles, 13. Nov.):

Vor uns steht der schwerste Währungs- und Finanzzusammenbruch der Neuzeit. Drastische Reformen, die weitgehend in Abstimmung mit den dazu gewillten maßgeblichen Nationen ergriffen werden, werden über die Zukunft der USA und der ganzen Menschheit für mehr als eine Generation entscheiden. - das schon in den nächsten Wochen, stark.

Also, das Beste ist, sich rechtzeitig zu informieren und vorzusorgen.

Falls jemand brauchbare Bücher und Artikel über Krisenvorsorge in solchen Fällen kennt, bitte melden.

PS:
Falls jemand den neuesten GEAB bekommt (Deutsch oder Englisch), bitte zusenden auf walter@eichelburg.com

Rezessions-Argumente eines echten Ökonomen:

Martin Weiss, Claus Vogt: Soft Landing or Recession?

Dieser Artikel zählt die ganzen Rezessionsargumente auf und verweist auf die realen Motive der Finanzmedien (Verkauf von Investments):

Plus, they’ll give you the impression they’re being objective, when their true agenda is to get you to buy the investments they want to sell.


Neu 2006-11-07:

Derivatencrash im Anmarsch?

Laut diesen Artikel im Australian (kommt eigentlich von der Financial Times) gibt es derzeit in den USA und Europa Panik-Abverkäufe von Credit Default Swaps (CDS): Investors regroup as swaps panic hits

Dieser Vorgang muss nicht unmittelbar eine Systemkrise auslösen. Schlimmer wäre ein Panik-Abverkauf von CDOs (Collateralized Debt Obligations), besonders von synthetischen CDOs. Das wird auch einmal kommen.

Aber sehen Sie in diesem Artikel, dass die USA und Europa gleichzeitig betroffen sind. Das wird sich bei allen weiteren Derivaten-Krisen auch zeigen.


Neu 2006-11-04:

Lyndon LaRouche zieht in http://www.bueso.de am 3. Nov. über unsere westlichen Eliten her:

Egal, wie das Ergebnis der US-Zwischenwahlen aussehe, die "nächsten Wochen und Monate werden außerordentlich tubulent verlaufen. Was im Zuge des Systemkollapses passieren wird, übersteigt die Vorstellungskraft praktisch aller Regierungen weltweit", erklärte LaRouche. Das Hauptproblem bestehe darin, daß die Eliten aller Länder, wenn überhaupt, nur schlecht vorbereitet seien auf den absehbaren, vollen Ausbruch der weltwirtschaftlichen Krise; es gebe in Europa und Asien immer noch die Illusion, man könne auch ohne die USA nach einem Krach und Dollarkollaps zurechtkommen, sagte LaRouche. Vor allem die Länder mit hohen Dollarreserven würden aber sofort spüren, wie sie durch einen 30-prozentigen Dollar-Verfall in den Abgrund gerissen würden. Weiterhin gebe es die Illusion von cleveren Arrangements im Falle der großen Krise, womit jedoch der Herausforderung, tragfähige Lösungen für einen langfristigen Zeitraum, etwa für die nächsten 50 Jahre zu finden, ausgewichen werde. Solche Lösungen könnten nur gefunden werden, indem man Programme für die Reindustrialisierung - durch Abkommen zwischen Regierungen abgesichert - entwerfe und in Gang setze, erklärte LaRouche.

Das große Problem mit den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungträgern von heute sei aber, daß sie die "68er-Generation" seien, denen jegliche Fähigkeit der Staatskunst, und das bedeute das Interesse am Gemeinwohl, am Wohlergehen anderer, fehle und der Verfolgung der eigenen Interessen geopfert werde. Diese Leute wollen keine produktive Arbeit, keine Wissenschaft, keine Industrie; im Grunde sei ihnen völlig egal, wie es anderen Leuten gehe, für sie zähle letztlich nur, was ihnen selbst nütze. Die von diesen Kreisen propagierte "Freiheit", so LaRouche, sei von der Art, wie man sie jetzt in Berlin hautnah erleben könne: die "Freiheit", keine Arbeit zu haben.

Soetwas nennt man Eliten-Versagen. In der Krise wird dieses Versagen sehr deutlich werden.

Aus der Rede von Jim Willie auf der Münchner Edelmetallmesse am 3. November:

Die Fed wird die Zinsen rasch senken, wenn sie die derzeitige Lage kapiert. Das wird aber nicht mehr helfen, denn die Psychologie einer Immobilien-Bubble kann man nicht wieder aufrichten, wenn sie sie sich geändert hat.

Diw grosse weltweite Reflation war für den Westen ein Fehlschlag, denn China hat Lohnerhöhungen verhindert.

Die USA lügen beim Brotto-Sozialprodukt (GDP) noch mehr als bei der Inflationsrate. Land ist seit 4 Jahren in der Rezession (ist es bei uns anders?)

Er erwartet eine kommende Bank- und Bondkrise rund um die MBS (gebündelte Hypotheken).
Gold wird dann erst richtig abheben.

Immer wenn Hedge-Fonds liquidieren (forced liquidation) müssen, steigt der Dollar und die Treasury Bonds. Denn diese Fonds leihen Treasuries, verkaufen diese und investieren mir dem erlösten Geld.

PS:
Jim Willie meint, dass Bush & Cheney bei einem (wahrscheinlichen) demokratischen Sieg im Kongress nächste Woche noch viel agressiver werden (Iran?).


Neu 2006-10-31:

Aus einer Leserzuschrift aus Australien:

Warnings, that Leveraged Debt is going to blow up

Hmm, "Blutbad auf dem (European) Leveraged Loan Market", klingt ja vielversprechend.
Warten wir einmal auf den 8. November (ein Tag nach der US-Kongresswahl).

Für alle, die nach Australien oder Neuseeland auswandern wollen:

Aussie and NZ Banks at Risk

Diese Länder mögen zwar vor einem möglichen, aber sehr unwahrscheinlichen Atomkrieg weit entfernt sein (Angst der 1970er Jahre), aber deren Banken bekommen 30% ihres Kapitals aus dem Ausland. Wenn dieser Kredithahn abgedreht wird, gibt das ein schönen Blutbad unter den Konsumenten und am Arbeitsmarkt.

Hier ist der gesamte Artikel von der australischen LaRouche Website: http://www.cecaust.com.au/crisis.asp

Das hat es in sich.
 
Vermutlich warten diese Insider bereits auf den 8. November, ab dem sie das System nicht mehr halten müssen.
Sehen Sie sich an, was der Artikel über die europäischen Zustände schreibt.

Hier wird genauso wild gezockt, wie in Amerika. Das wird wahrscheinlich bald gemeinsam herunterkommen.

Und vor dem Iran sammeln sich weitere US Strike Groups. Die wollen dort doch etwas machen?


Neu 2006-10-20:

Wall Street wacht auf (ausser deren Medien natürlich):

Es ist jetzt offenbar in geworden, sich an die "Immobilien-Front" zu begeben, und selbst zu sehen was mit der US-Immobilien-Bubble passiert ist. Mike Shedlock publiziert in The Easy Button/Pent-Up Supply wieder den (früheren) Immobilien-Makler und jetztigen Bubble-Crash Consultant Mike Morgan. Mike Morgan "tritt" jetzt das Big Money aus der ganzen Welt fast die Tür ein, weil es wissen will, was in der Realität wirklich los ist:

"My recent update on what we're seeing in the housing market generated a couple dozen calls from some very large financial institutions, REITs, hedge fund mangers, public builders, and a variety of financial experts. Those callers are not just callers from the U.S., but from Germany, Australia, and the U.K. I have had so many calls that I found myself on the phone 8-10 hours a day discussing the housing industry."

The (Wall-) Street is scared -- scared to death that we are in for a housing crash that will rock our economy to its knees. "

"And from the big money that have financed many of these builders? They want to know how bad it is... and how bad it is going to get. These guys are truly on the razor's edge."

"As we enter Q4, all of the builders are scrambling to unload inventory, reduce land exposure, and bone up on hard-core centralized prayer. But it's too little, too late. You can't stop a tidal wave, and you can't stop the effects of the housing crash. When in the history of the United States have you seen 20-40% drops in housing prices? Mish, you might not want to answer that question, because you'd have to look back about 77 years."

Was war vor 77 Jahren, ja die Depression der 30er Jahre. Damals sind die Immobilienpreise um 90% gesunken. Derzeit sind es erst 20..40% - aber in einem halben Jahr - beachtlich.

Die Wall Street Leute sind jetzt alarmiert - zu Tode erschrocken. Irgendwann (bald) werden sie ihre Papiere wohl auf den Markt werfen. Und die Finanzierer der Baufirmen (Builders) sind es noch mehr.

Dann schreibt Mike Shedlock über "Pent-Up Supply", also aufgestautes Angebot. Nicht alles ist bereits auf dem Markt, da kommt noch viel mehr. Und die Immobilienmakler, die den Markt eigentlich am besten kennen müssten, werden wahrscheinlich die letzten sein, die selbst verkaufen. Diese Welle von Verkäufen ist auch durch niedrigere Zinsen nicht mehr zu stoppen - Psychologie.

Hier ein weiterer neuer Artikel von Mike Shedlock zu diesem Thema:
Craps, Dominoes, or Jenga

On the other hand, many issues are facing a total do or die scenario. Take the MBS market as an example. Every loan originator securitizes at least one of these every quarter. If any originator fails in securitizing just ONE of these, the entire house of cards will collapse because no other deals can be done. Every originator would be stuck with at least a quarter's worth of loans that now must go to the "loans held for sale" or "loans held as investment" line items in addition to whatever they already have in the books. If that happens, then all financing shuts down.

Zusammenfassung: Wenn die Banken ihre Immobilienkredite nicht mehr wie bisher bündeln und als MBS-Anleihen verkaufen können, müssen sie diese in ihre eigenen Bücher nehmen. Dann ist das Spiel vorbei. Aber das Gesamtvolumen muss auch steigen:

A friend of mine who posts under the name "Rodger Rafter" on the Motley FOOL offered these thoughts:

Strike one: Even in good times their ponzi business model required ever increasing loan volumes to keep default rates down. New loans don't go bad as fast as bad loans, but now they can't create enough new loans.

Strike two: There are fewer suckers out there who want to buy their securitized crap because the housing market has turned and even dense portfolio managers are beginning to recognize the growing problem.

Strike three: They couldn't get away with absurdly low reserves forever. Their loss estimates were based on default patterns during the housing boom, not during normal times or a housing bust. As they increase reserves, their imaginary profits of the past will turn to losses.

Dieses System der Securitization ist ein Pyramidenspiel (Ponzi Scheme), das ständig neuen Zufluss von unten braucht. Wenn dieser abnimmt, dann ist es aus, wie unzählige Beispiele zeigen. Der Autor bezeichnet diese MBS als "Securitzed Crap" = "in Anleihen verwandelte Scheisse" und bald wird das überall so gesehen werden. Und die Banken werden dann die Verluste in die eigenen Bücher nehmen müssen. Bei dem oben geschilderten Zusammenbruch wird das sehr, sehr bald sein und das Spiel ist aus. Gleich nach dem 7. November?

Bedeutung für Europa:
Hier halten unzählige Banken und Lebensversicherungen/Pensionsfonds diesen "Securitized Crap" aus den USA. Wenn die Wall Street verkauft, werden sie wohl auch verkaufen, und den Dollar mit - mit Verlust.

Die Immobilienbubble in Irland bricht gerade zusammen und in Frankreich ist es bald soweit.
Ausserdem wurde Italien wieder heruntergeratet.

WHO HAS THE CASH AND THE GOLD WILL BE KING

PS. Gold ist wieder über $600/oz und will aufwärts. Fühlt es den kommenden Crash?


Neu 2006-10-18:

LEAP/Europe2020 zeigen in ihrem GlobalEurope Antizipation Bulletin (GEAB) Oktober 2006

dass es nach den US-Wahlen mit der Krise losgeht (deutsche Ausgabe):

Die Aufprallphase, die der Beschleunigungsphase folgt, ist dadurch gekennzeichnet, dass in ihr eine
Serie von schwersten Krisen ausgelöst werden, die in einem Dominoeffekt das gesamte globale
System beeinflussen. Diese explosive Phase der Krise, die sechs Monate bis ein Jahr dauern wird, wird
sich unmittelbar und weitgehend auf die Finanzmärkte, die Bezieher von festen Dollar -
Kapitalerträgen, die Pensionsfonds und die strategischen Beziehungen zwischen den USA auf der
einen und Europa und Asien auf der anderen Seite auswirken.

Nach unseren Analysen wird die Aufprallphase in den Finanzmärkten Wirkungen zeitigen, die weit
über das hinausgehen, was wir noch im ersten Semester 2006 aufgrund unserer Berechnungen
erwarteten. Denn die Finanzmärkte veranstalteten, um der Republikanischen Partei die Kontrolle über
den Kongress zu retten, mit Hilfe ihrer Kommunikationsmittel und - Relais eine Kampagne größten
Ausmaßes und haben die öffentliche Meinung und die meisten Händler und Investoren auf den
Finanzmärkten in Amerika "euphorisiert". Die verfolgen damit das Ziel, dass die republikanischen
Parteigrößen sich im Wahlkampf mit guten Wirtschaftszahlen schmücken könne. Denn
Wirtschaftspolitik ist das einzige Thema, das der Bush-Regierung nach dem Sommer 200612 als
potentielles Argument für eine Stimmabgabe zu Gunsten der Republikanischen Partei noch zur
Verfügung steht. Der Einsatz dieses wichtigen Sektors des globalen Wirtschaftssystems für
amerikanische Wahlkampfzwecke hat zur Folge, dass die meisten der Händler und Investoren es
unterließen, die zu erwartenden tiefgreifenden Veränderungen zu antizipieren und geeignete
Vorkehrungen zu treffen; damit verstärkt sich die potentielle Sprengkraft der Aufprallphase in den
Finanzmärkten, da die Händler und Investoren "auf dem falschen Fuß erwischt werden".

Hier haben wir es: eigentlich hätte die Krise schon beginnen müssen, aber Geroge W. Bush lässt die Wirtschaft für die Wahlen am 7. November noch einmal "aufpolieren". Dabei wird eine "Euphorie" erzeugt, die alle Welt glauben lässt, allers wäre OK. Dafür wird die reale "Aufprallphase" = Impact-Phase daher noch um einiges härter ausfallen.

GEAB bezeichnet auch Goldman Sachs als den "primären Hedge-Fond", d.h. denjenigen mit dem grössten Volumen und riskantesten Geschäften. Daneben sind nach GEAB noch alle amerikanischen "Primary-Dealers" in Gefahr. GEAG meint, dass die Krise von den hedge-Fonds ausgehen wird uns sich explosiv ab November 2006 bis Sommer 2007 ausbreiten wird. Man meint, dass sich dabei der Lebensstandard der US-Mittelschichten um 50% reduzieren wird! Man weist darauf hin, dass weltweit Pensionsfonds durch diese Krise massiv geschädigt werden

Interessanterweise glaubt man, dass die Auswirkungen auf Europa reduziert sein werden - ausgenommen diejenigen Banken mit grossen Hedge-Fond und US-Geschäften. Ich persönlich glaube das nicht, da die derzeitige Liquditätsbubble weltweit ist, und sie wird gemeinsam zusammenbrechen. Auch wenn die Auswirkungen wegen der fehlenden Industriebasis in den USA schlimmer sein werden.
Spielt hier französischer Staatseinfluss eine Rolle? Denn es wird nur über den Dollar, aber nicht über den Euro und Gold geschrieben.

Dazu wird noch gesagt, dass die Immobilienpreise in Frankreich stagnieren. Die nächste Bubble, die platzt?


Neu 2006-10-17:

Bestätigung von LEAP/Europe 2020: November 2006: beginning of the phase of impact of the global systemic crisis

Dieses französische Forschungsinstitut bestätigt die auf dieser Website gemachten Angaben. Die Zeit der künstlich erzeugten "Euphorie" für die US-Wahlen am 7. November wird bald vorbei sein. Dann kommen die nackten, negativen Tatsachen heraus. Der Bericht zählt einige auf. Dann beginnt die "Impact"-Phase = die Krise, deren schärfste Phase für 6..12 Monate veranschlagt wird. Dieses Institut war bisher sehr präzise.

Interessant ist die Charakterisierung von Goldman Sachs & Co als die primären Hedge-Fonds:

LEAP/E2020 also attempted to anticipate the role of “hedge funds” in the explosive process of the impact phase, which will transform their “risks mutualisation” into a “risk systemic contagion”. On this subject, LEAP/E2020 sounds the alarm on the entire American financial sector and in particular on the main “hedge funds”, which investment banks such as Goldman Sachs or Lehman Brothers as well as the main American « primary dealers » authorised by the United States Federal Reserve have become.

Das Warten geht also bald zu Ende. Werden dann Goldman Sachs, JP Morgan, GM, Ford, Fannie Mae, Freddie Mac, etc. wie leere Hüllen fallen? Leer sind sie heute schon, aber sie werden noch hochgehalten. Hier läuft eine gigantische Täuschung.

Es ist Zeit, die Scheuklappen abzulegen, und sich zu informieren, wie eine solche Krise abläuft und was heute noch gemacht werden kann - am 8. November kann es zu spät sein!


Neu 2006-10-16:

Diese Berichte aus den USA würden üblicherweise auf der Seite "Bubble-Mania" erscheinen, jedoch zeigen sie den furchtbaren Einbruch der Immobilien-Bubble, der sich noch 2006 auf den weltweiten Finanzmärkten zeigen muss. Die derzeitigen Markt-Manipulationen werden wohl damit ein jähes Ende finden.

Von der Seite von Mike Shedlock: Kool Aid & Krispy Kremes:

Hier schreibt Mike Morgan, ein Immobilien-Makler aus Florida, der sein Geschäft massiv schrumpfen sieht und zum Consultant über die platzende Immobilien-Bubble wird:

Condo Developer - They have a 600 unit project that is 100% up for resale. This means no one is going to close when the building is completed in January. Every single buyer will walk from their 20% deposits. The developer will simply going to turn the keys over to the bank. And the bank will take a massive hit that will have the Feds on top of them in the blink of an eye

In diesem Block von 600 Eigentumswohnungen hat JEDER Käufer einer Wohnung (vor der Bauphase) storniert und lässt seine 20% Anzahlung liegen. Soetwas kann nur in der tiefsten Depression vorkommen.

Townhome Developer - Asked me to resell 132 units that they had sold a year ago for an average of $400,000 a unit. All of their buyers have notified them that they will not close. Unfortunately, even a year ago in the heated market these units were only worth about $250,000. Now, the units will not command more than $175,000 . . . if they’re lucky.

Diese 132 Reihenhäuser wurden auch storniert. Kein einziger Käufer übernimmt sein Haus. Statt $400000 sind sie vielleicht $175000 pro Stück wert. Ein Abschlag von mehr als 50%.

I sold three homes last week for one public builder. Each of these homes sold for 40% less than the same homes sold a year ago. How about all of those neighbors when it comes time to refinance? The appraiser is going to look at current sales prices, and the bank is going to ask for additional funds to meet the equity requirements. Ouch.

Mike Morgan hat 3 Häuser mit 40% Abschlag gegenüber letztem Jahr verkauft. Und alle Häuser in der Nachbarschaft sind jetzt auch um 40% weniger wert. Die Bank wird einen Kapital-Nachschlag fordern, den diese Leute natürlich nicht bezahlen können.

Nur die Wall Street weiss davon offenbar noch nichts, oder will nichts davon wissen. Anstatt wie bisher Kapital aus den Häusern für den Konsum herauszunehmen, muss jetzt Kapital wieder hineingegeben werden. Oder der Hausschlüssel wird bei der Bank abgegeben. Die Banken haben meistens ihre schlechtesten Kredite an Fannie Mae und Freddy Mac weiterverkauft, die sie in Anleihen verwandelt haben.
Wer hält diese Mortgage-Bonds (MBS) aus Amerika. Etwa auch unsere Lebensversicherungen?

Krieg als Ablenkung vom Zusammenbruch?
Auf der deutschen LaRouche Website (www.bueso.de) ist unter Finanzinteressen hinter Bush/Cheney wollen unbedingt Krieg eine interessante Theorie aufgestellt worden:

Die Konsequenzen eines Militärschlages gegen den Iran sind offensichtlich politisch und wirtschaftlich - auch für die USA selbst - so katastrophal, daß geopolitische und militärstrategische "Begründungen" für ein solches Vorgehen zu kurz greifen. Ein US-Militärschlag ist nur vor dem Hintergrund der systemischen Finanz- und Wirtschaftskrise zu verstehen. Nach den Kongreßwahlen am 7. November wird sich das Ausmaß des Immobiliencrashs in den USA und dessen Folgen nicht nur für das US-Finanzsystem und den Dollar, sondern für das Weltfinanzsystem insgesamt, nicht länger verschleiern lassen. Da man davon ausgehen kann, daß als Folge eines Militärschlages gegen den Iran die Straße von Hormuz und damit der Ölfluß aus dem Persischen Golf zumindest auf Zeit blockiert sein wird, werden die Energiepreise weltweit in die Höhe schießen. Es gibt glaubwürdige Hinweise, daß die synarchistische Finanzoligarchie dies dann als "Ursache" für die Finanz- und Wirtschaftskrise hinstellen wird. "Der Iran hat die Depression verursacht", wäre dann die Propagandalinie, um wirtschaftliche und politische "Notstandsmaßnahmen" zur drastischen Senkung des Lebensstandards zu begründen.

Zumindest eine interessante Idee. Wir werden ja sehen, ob es ein October oder November-Surprise gibt.
Falls es diesen Krieg gibt, sollte man zumindest seine Ursachen kennen und wissen, was danach kommt.
Jedenfalls wird man dann aus Aktien und anderen Finanzwerten kaum mehr herauskommen.
Lassen Sie sich vom derzeitigen Höchststand des gefälschten Dow Jones Index nicht täuschen.


Neu 2006-10-14:

Für alle jene, die die Passagen aus dem Safe Wealth Report (unten) als unglaubwürdig empfunden haben, hier einige Auszüge aus dem International Speculator vom Oktober 2006 von Doug Casey - allgemeiner Teil. Wer in Goldminen investieren möchte, für den ist dieser Newsletter ein Muss.

Can The Fed Save the U.S. Economy Today?
In a word, “No.” The problem for the current Fed is that the excesses of the Greenspan years have led the economy to that famous and uncomfortable spot between a rock and a hard place. The Fed is left with two alternatives, both unattractive in the extreme.

Das Erbe der Greenspan-Jahre zeigt sich jetzt, Die Amerikaner sind zwischen einem fallenden Stein und einem harten Boden. Es bleiben nur ein Totalkollaps wie unten beschrieben oder Hyperinflation, oder beides sequentiell.

The bottom line is that the economy’s structural problems have compounded to the point where any significant rate hikes—and maybe any further rate hikes at all—risk unleashing an economic Armageddon. Plus, there’s the fact that we’re almost always in electioneering season, and politicians like low interest rates. But today they have far less control over rates than before, because the foreigners who own trillions in dollar-denominated IOUs are watching. And, unlike Americans, they have many alternatives. When they start dumping their dollars in earnest, rates will go through the roof at the same time the dollar collapses. The worst of all financial worlds.

Die Strukturprobleme sind so extrem, dass jede Zinserhöhung "Armageddon" auslöst. Und die Politiker lieben (überall) niedrige Zinsen.
Wenn der Dollar abverkauft wird, kollabiert dieser und die Zinsen gehen durch das Dach.

Though it may take time to develop, once foreign holders of dollars recognize that the U.S. government is attempting to inflate its way out of the box canyon, a tipping point will be reached, and a rush out of the dollar will get underway in earnest. I’m only surprised it hasn’t happened already.

Obwohl ein solcher Dollar-Abverkauf noch nicht begonnen hat, kann der Versuch, die Schulden zu monetisieren den Abverkauf auslösen. Doug Casey ist überrascht, dass dieser Dollar-Abverkauf noch nicht begonnen hat.

Where Could It Lead?
Our view is that we are headed for the Greater Depression, a catastrophe reminiscent of the most famous inflation of modern times, that of post-World War I Germany.... But this time, by virtue of the key role the U.S. plays around the orld, the crisis won’t be local. It will be global in scope.

Er meint, dass die USA und damit die Welt auf dem Weg in die "Greater Depression" sind - grösser als die der 30er Jahre. Und sie wird global sein. Das unten beschriebene Szenarion wird wohl ein Teil dieser Greater Depression sein - aber nur ein Teil.

Bedeutung für Europa:
Die Probleme in Europa sind nicht ganz so schlimm wie in den USA, aber auch nicht weit davon entfernt. Wenn man sich die Staats- und Privatverschuldung (USA - 130%, D - 110% vom Einkommen) ansieht, sind die Probleme ähnlich. Aber auf beiden Kontinenten gibt das gleiche, schuldbasierte (Fiat-) Geldsystem. Und die Politker und Wähler sind ähnlich.

Politik-Beispiel aus Österreich:
Der scheidende Paralamentspräsident Andreas Kohl hat heute ein Radio-Interview gegeben, wo er über die Ursachen für den Mehrheitsverlust seiner Regierungspartei ÖVP bei der Nationalratswahl vor 2 Wochen gesprochen hat.
Seiner Meinung nach haben besonders die Pensionsreformen mit Einschnitten dazu beigetragen, indem besonders die (staatsabhängigen) Pensionisten in Scharen zur Oppositionspartei SPÖ übergelaufen sind. Seiner Meinung nach kann man mit einem Sparprogramm bei einer Wahl heute nicht mehr bestehen.
Der neue Kanzlerkandidat, der linke Populist Alfred Gusenbauer von der SPÖ wird diese Lektion wohl verstanden haben. Im Problemfall wird er wohl Geld drucken. Ausserdem wird die neu entstehende grosse Koalition ein genauso grosser Murks werden wie die ähnliche Koalition in Deutschland. Kompromissfindung über neue Ausgaben.

Ist die Situation bei uns um sovieles besser als in den USA?
Die Gesamt-Verschuldung ist in etwa gleich, nur haben einige Länder wie Deutschland keine Auslandsverschuldung. Aber man solte nicht vergessen, ca. 50% aller deutschen Staatsanleihen sind in ausländischer Hand. Hier hat ein Abverkauf ähnliche Konsequenzen, etwa weil die Zinsen darauf mit derzeit 3.7% plötzlich zu niedrig sind. Dazu kommt noch die Fragilität des Euro, der einer "Greater Depression" sicher nicht standhalten wird. Sehen Sie dazu meine Artikel über den Euro in der Download-Area.

Sorry Leute, so ist die Situation. Recht bald wird die Markt-Psychologie umschlagen. Dann werden alle diese Dinge Realität werden, egal wie sehr man sich dagegen sträubt. Wohl dem, der vorgesorgt hat.

Zum Abschluss noch ein weises Zitat:
Fortunes are made by those who see the great turning points of history and bet on them early. This is one of those rare times.
Howard Ruff

PS: Die grosse Mehrheit ist bei solchen "Turning Points" natürlich der Verlierer. Weil sie die Fakten nicht glauben wollen, auch wenn diese offensichtlich sind. Siehe Niedergang des Ostblocks.


Neu 2006-10-12:

Einige interessante Passagen aus dem Safe Wealth Management Report Q4-2006
(www.safewealthmanagement.com - für Millionäre, und die, die es noch werden wollen):

(die Passage über die Dow Jones Manipulation ist jetzt auf "System-manipulationen")

Aus dem Kapitel A trillion here, a trillion there:

So there’s the rub! Nothing devastating has [yet] happened to the markets. So why worry!? As a result, complacency is at a level that’s simply equal to the one prevailing with the Romans when they trusted Nero before he put the city ablaze. And yet, when something will happen – as it inevitably always has and will when an unsustainable point is reached between market pricing, trading practices and a mass psychology reversal – this time around, the quake will rumble across far more than the standard financial markets of yore. WHAT WE SHALL WITNESS IS THE AMPUTATION OF THE ENTIRE FINANCIAL SYSTEM!

Thus the still urgent need to act upon the structural alert we sent out last August 23rd. For if you have no safe sanctuary where to place your capital into well before the derivatives/hedge funds implosions crash the financial system as a whole, how on earth will you then preserve your capital, enhance it or much less hope to perpetuate it? In simple terms, the big mistake here is to think that you’ll be fine if you just keep an eye on the Dow. So long as it “holds”, no great risk exists. The big risk will exist – such people think – when the Dow is down ± 50/70%. (That’s the 1929-1932 thinking model.) But, back in 1929-1932, there was no $300 trillion largely OTC and illiquid derivatives market to contend with. This time there is. So when a repetitive series of Amaranth-type implosions will occur – and that climate won’t require the Dow to be down ± 50/70% to arise – the financial system is highly likely to suffer a meltdown. By then, of course, you won’t be able to move a dime into safety if only because the contagion effect will be colossal.

Das sind wirklich starke Aussagen, aber sie sind realistisch. Safe Wealth neigt der Deflationstheorie von Robert Prechter zu, aber was wir in einem solche Fall machen müssen, ist einen neuen Krisenbegriff einführen. Deflationärer Kollaps und Hyperinflation reichen dafür nicht aus. Was kommt, ist eine "Amputation des gesamten Finanzsystems".

Es drängt sich hier unweigerlich der Verdacht auf, dass hier nicht nur die Bush-Regierung bei den Wahlen am 7. November geschützt werden, soll, sondern dass auch die Insider des Finanzsystems noch genügend Zeit bekommen sollen, um in die Rettungsboote zu kommen: "Man The Lifeboats".

Sorry, diese Rettungsboote soll es offenbar nur für die Eliten geben.
Dann wird man die leeren Hüllen der Finanzinstitute fallen lassen.

"The masses have never thirsted after truth. Whoever can supply them with illusions is easily their master; whoever attempts to destroy their illusions is always their victim." Gustave Le Bon


Neu 2006-10-09:

Munition für einen Bond-Crash?

Dieses Chart erschien in einem Artikel von Pinank Metha: An "Interesting" Picture of the US Bond Markets:

Die Spekulanten (oder Manipulatoren) sind mehr als 6 Standardabweichungen Treasury Long. Das ist absolut ungewöhnlich.

Hier ein weiterer Artikel dazu von Mike Larson: Mortgage rates down! Housing still falling

Ist es möglich, dass über Treasury Futures die Zinsen der US-Staatsanleihen künstlich hinuntergedrückt werden, um die Immobilien-Bubble wiederzubeleben? vermutlich. Den Immobilienmarkt kann man damit nicht wiederbeleben, höchstens den endgültigen Knall noch etwas hinausschieben. Übrigens, auch in Europa und Japan sind die Bond-Zinsen gesunken. Das Phänomen ist weltweit.

Das wird einen schönen Knall am Bond-Markt ergeben, wenn hier ein "Unwinding" (Abverkauf) kommt.

Ist das der Grund für diese Manöver am Bond-Barkt:

Mike Shedlock: Kara Cascade?

Auszüge:
Hovnanian describes it as "the steepest decline in new-home sales in our memory."

*DJ WCI Communities Sees 3Q Combined Tower, Traditional New Orders To Fall 80%

Die US-Hausbauer sind im vollen Absturz:
"der tiefste Fall in Verkaufszahlen neuer Häuser in unserer Erinnerung - Hovnanian",
"80% Fall in Wohnungsverkäufen bei WCI".

Bei einem solchen Einbruch muss es Massenbankrotte bei Hausbauern, Hauskäufern und Banken geben - völlig unerwartet.
Mike Shedlock zeigt das Beispiel Kara Homes, die in 3 Wochen "vom besten Quartal aller Zeiten" in den Bankrott gegangen sind.

Offenbar will man diese Massenbankrotte bis nach der US-Wahl hinausschieben. Dann trifft es den Rest der Welt auch.

Was wollen Sie nächstes Jahr sein?
Schuldsklave, Neuarm, Neureich, Neu-Millionär?


Neu 2006-10-06:

In Richtung Hyperinflation?

Hier ein sehr interessanter Artikel von Enrico Orlandini: Inflation or Deflation

Er meint, dass die USA sehr bald die Gelddruckmaschine anwerfen werden. Nor vor oder unmittelbar nach der Kongresswahl am 7. November. Auszüge:

The first rule in the politician's handbook is that you must hand out money if you want to get elected, and in that respect both Democrats and Republicans read from the same book. So selling debt and cutting expenses are at best inadequate, and at worst totally out of the question. That only leaves the tool of last resort, i.e., the printing press. And print they will my friends! I believe once the November elections are over you will see a deluge of money coming out of the Federal Reserve banks the likes of which you could never have imagined. For the last couple of months the current administration has been busy painting happy faces on the economy.

Also, die 1. Regel im Handbuch für Politiker ist Geld auzugeben, um Stimmen zu kaufen. Nur so wird man gewählt. Wenn sonst nichts mehr hilft, wird das Geld gedruckt (es gibt genügend historische Beispiele dafür). Enrico Orlandini meint, dass eine wahre Lawine von Geld aus der Federal Reserve (Fed) kommen wird, sobald die US-Wahl vorbei ist. Eine Lawine von Geld, mit der sie über ihre "Carribean Banking Centers" ihre eigenen Staatsanleihen aufkaufen werden. In den letzten Monaten hat die Bush-Adminsitration eine "heile Welt", besser gesagt ein "potemkinsches Dorf" aufgebaut:

PS: Gibt es nicht in Europa auch einige potemkinsche Dörfer?

Zu den "Illuminati":

A lot of people are under the illusion that people like the Rothschild's control and manipulate the markets for their own benefit. I disagree! People like the Rothschild's have made, and maintained, there fortunes anticipating the major political, economic, and financial moves in the world. They would be among the first to take a position and then they would just sit and wait for the inevitable to happen. I know it seems too simple, but that's how the "smart money" does it. Get in early and sit tight!

Enrico Olandini meint, dass Rothschild & Co. gar nicht die Märkte manipulieren, sondern nur sich selbst frühzeitig positionieren, um dann massiv profitieren zu können. Die Manipulationen machen in der Regel die Politiker (siehe oben) und angestellte Bank-Manager, die ihre Positionen und Bonuse sichern wollen.
Wenn es wirklich kracht, werden Goldman Sachs & co. wohl wie leere Hüllen zusammenfallen. Rothschild & co. werden sich dann die "Perlen" der Industrie mit ihrem Gold kaufen.
Sehen Sie dazu auch meinen Illuminati-Artikel.

Die Realität hinter den potemkinschen Dorf:

Mike Shedlock hat wieder einen Artikel über die Realität in den USA geschrieben: Still More Anecdotes

Die Umsätze des Einzelhandels, der Handwerker, von Restaurants, etc. brechen ein.
Die Immobilienpreise sind vielfach schon um 1/3 eingebrochen, wenn überhaupt noch ein Haus verkauft werden kann.
Trotzdem werden weiter Shopping Malls und vor allem Eigentumswohnungen (Condos) gebaut.
Seine Schlussfolgerung:

This recovery is over. All we need is a confirmation from the stock market to confirm it.

Jetzt müssen nur noch die Wall Street und die DC-Gang in Washington die Realität erkennen.
Nicht vergessen die ausländischen Geldgeber der USA. Auch in Europa. Wo haben unsere Pensionsfonds ihre Gelder investiert?

Etwa hier:


Neu 2006-10-04:

Jim Sinclair meint, dass man mit der politisch modtivierten Drückung der Energie und Goldpreise in den USA "zuviel des Guten" getan hat. Es sollte daher jede Menge sterbende Hedge-Fonds geben:
Black Boxes and Dead Hedge Funds

Wird das jetzt die grosse Hedge-Fund Krise auslösen, wo alle diese Pensionsfonds, Banken, etc. die in letzter Zeit das Hauptkapital der Hedgies gestellt haben, kalte Füsse bekommen und ihre Gelder wieder abziehen?

Diese angestellten Manager haben nicht ihr eigenes Geld in hoch riskanten Hedge-Fonds verwetter, sondern das Geld ihrer "Kunden". Bei der Pleite von Amaranth Advisors haben einige Banken und die Pensionsfonds für die Beamten von San Diego sowie der Provinz Quebec verloren. Es ist nicht lustig, wenn die eigene Altersversorgung von den Verwaltern so angelegt wird.

Bekommen jetzt auch die Banken kalte Füsse, die diesen Hedge-Fonds massive Kredite gegeben haben oder selbst diese Spekulationen gemacht haben? Wenn ja, dann sind wir wieder in 1998 beim Zusammenbruch von LTCM, der fast das Weltfinanzsystem umgebracht hätte. Ist es diesesmal soweit?


Neu 2006-09-27:

Hier noch etwas von unseren deutschen LaRouche-Freunden:

Der Indikator auf den man achten muss: Platzende Immobilienblase "Zünder" für das System

Der Artikel sagt es sehr schön:
Wenn der erste große Hedgefonds an Hypothekenderivaten scheitere, wisse man: das ist der "große Knall".


Neu 2006-09-25:

Mit dem Zusammenbruch des US-Hedge-Fond Amaranth Advisors LLC nach missglückten Erdgas-Spekulationen ist der Systemzustand um einiges labiler geworden. Es sind einige weitere Hedge-Fonds untergegangen, die Commodities wurden brutal abverkauft.
Man sollte an die LTCM-Affäre 1998 denken, dieser Hedge Fond hätte damals fast das Welt-Finanzsystem mit sich gerissen.
Erleben wir jetzt ein neues LTCM oder mehrere davon:

Hier ein Artikel von Bill Bonner zu Amaranth und Hedge Fonds: HEDGE, I WIN... FAILS, YOU LOSE

Hier eine sehr gute Analyse auf der deutschen LaRouche Website: Grösste Hedge-Fond Pleite seit 1998

Die LaRouche Publikationen bieten eine sehr gute Analyse, aber die Rezepte des über 80-jährigen Lyndon LaRouche sind mehr als antiquiert und sozialistisch. Er trauert dem sozialistischen Diktator und Gold-Beschlagnahmer Franklin D. Roosevelt nach.

 

 
     
 
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