Good Bye Dollar, Hello Gold - 2H/2007
Enthält alle Einträge zwischen 1.7.2007 und 31.12.2007.
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Neu 2007-12-31:
Sudan - das nächste OPEC-Land will keine Dollars mehr:
Scotsman: US woes grow as Sudan warns banks to stay away from weakening dollar
Ab 1.1.08 akzeptiert die sudanesische Zentralbank keine Dollars mehr und rät allen Banken dies ebenfalls zu tun.
Dieser Artikel erwähnt, dass nach dem Bhutto-Attentat japanische Händler massiv Dollar verkauft hätten, da ein weiterer US-Vasall ins Trudeln gerät.
Noch einige weitere und der Dollar ist keine Öl-Währung mehr.
"Hämmern" die Chinesen auch bald drauf: Rate cuts will hammer dollar: Chinese official
Neu 2007-12-21:
Der Tod des Dollars:
Aljazeera Video: Death Of The Dollar - 2 Teile must see!
Paul Craig Roberts and others talks about the ill health and possible demise of the dollar.
Sehr gute Übersicht über die kurzsichtige US-Wirtschaftspolitik (und der meisten Staaten in Europa).
Paul Turk im Video: Die Leute im vom einer Währungskrise betroffenen Land merken es zuletzt.
Neu 2007-12-02:
Zur bereits existierenden Dollar-Ablehnung:
EurasischesMagazin: Weltwirtschaft im Dollar-Sumpf
Aber irgendetwas ist diesmal anders. Es mehren sich Anzeichen für eine Art Zeitenwende an den Finanzmärkten. Es gibt seismographische Vorgänge, die eine tektonische Verschiebung in der Weltwirtschaft anzukündigen scheinen.
Zum Beispiel verlassen Großverdiener mit feinem Näschen das Dollarschiff. Reiche Trendsetter verbitten es sich, in Dollars honoriert zu werden.
Im postsowjetischen Raum von Polen über die Ukraine bis Russland ist die Abkehr von der US-Leitwährung ebenfalls zu beobachten. Auch hier ist der Euro eindeutig auf dem Vormarsch. So war zum Beispiel bei Russen das Vertrauen in die „Seljonije“, wie die „grünen“ Scheine aus Amerika genannt werden, nahezu unerschütterlich. Heute dagegen hat der Dollar in Russland nur noch wenige Freunde. Unternehmen, die kürzlich noch Gehälter in Dollar bezahlten, stellen klammheimlich auf Euro um. So die staatlich kontrollierte Fluglinie Aeroflot. Sie zeichnete früher gerne ihre Preise für Flugtickets in Dollar aus. Als aber der Dollar fiel und fiel, nannte sie plötzlich die Beträge in Euro.
Diese Ablehnung wird inzwischen zur breiten Front. Wenn selbst die Russen schon von Dollar auf Euro umsteigen, ist wirklich Feuer am Dach!
Bood Bye, US-Dollar, 2007 war Dein letztes noch relativ gutes Jahr.
Neu 2007-12-01:
Die Russen geben Verluste mit ihren Dollar-Reserven zu:
Pravda: Dollar setback undermines Russia's financial basis
Since July 2006, when a certain part of Russia’s Stabilization Fund was converted into dollars, the setback of the U.S. currency devalued the fund at about four billion dollars.
If we compare this money with the population of Russia – 142 million people - it turns out that every Russian citizen loses $28. This appears to be matter of great importance taking into consideration the fact that the minimum wage in Russia makes up about $100.
Russland ist offenbar das 1. Land das die Wertverluste der eigenen Dollar-Reserven beziffert. Sonst überall Schweigen.
Neu 2007-11-29:
Interessante Theorie zum Araber-Einstieg bei Citigroup:
Aus dem MIDAS vom 28. Nov:
Rob Kirby’s commentary made me realize that I still have one big question about the Citigroup-Abu Dhabi deal; why didn’t the Fed bail Citi out, instead? After all, Countrywide was quietly given $10 billion in August, quite possibly by the B of B (Bank of Bernanke) and probably on better terms, too. So what is going on here?
Could it be that at this critical moment in the dollar’s status as a reserve currency—openly questioned by the Gulf Oil States—it may have been important for the U.S. to make a very public demonstration that dollars can still be redeemed for valuable assets? Maybe 5% of Citigroup was the chosen sacrifice. The high price that Citi is paying for the money reflects both its fragile financial condition and the potential for currency loss that a foreign buyer of dollar-denominated properties faces.
That 11% coupon also might be the level long-term interest rates would be at today if not for the Federal Reserve’s meddling. This provides an insight into why the Fed has to keep pumping out credit so furiously—to keep rates down to less than half their natural price. If rates were to generally jump to 11%, consumption would plummet, the economy would crash and the first, though painful, step would be taken to rebuilding the country’s financial structure—plus we would have a new group of politicians running the country. Which is why the Fed will keep their foot on the gas pedal until they run off the road.
Sehr interessante Einsichten. Warum hat nicht BoB Kapital in Citi gesteckt, sonder Abu Dhabi zu 11% Zinsen? um der Welt zu demonstrieren, dass man für die vielen Dollars noch etwas kaufen kann? Auch die 11% Zinsen sind interessant - das nächste Zins-Niveau?
Dazu auch das - NYT: Oil Producers See the World and Buy It Up
Wollen die USA den Dollar wirklich retten?
Paul Craig Roberts: Impending Destruction of the US Economy
The reason the dollar has not completely collapsed is that there is no clear alternative as reserve currency. The euro is a currency without a country. It is the monetary unit of the European Union, but the countries of Europe have not surrendered their sovereignty to the EU. Moreover, the UK, a member of the EU, retains the British pound. The fact that a currency as politically exposed as the euro can rise in value so rapidly against the US dollar is powerful evidence of the weakness of the US dollar.
Er meint, dass die die Zinsen erhöhen werden und dafür ihre Binnenwirtschaft in den Keller senden - um den Dollar und damit ihre Imperium zu retten. Ich bin nicht dieser Meinung, die Innenpolitik wird vorgehen. Derzeit hält das Ausland den Dollar, da es keine wirkliche Alternative dazu hat (ausser das Gold, das sie nicht wollen).
Mike Whitney: A Dollar the Size of a Postage Stamp
Sarkozy is leading the charge for "intervention"; the buzzword for shoring the greenback through exchange controls and buying up billions of dollars. But it's a risky business; especially when net capital inflows -- which are the monthly purchases of US-backed securities and Treasuries --have gone negative for the last two months. That means the US isn't attracting enough foreign investment to finance its trade deficit. So the dollar will have to fall to compensate.
So, how much loot is Sarkozy willing to put up to keep the dollar from slumping further -- $100 billion, $500 billion, $1,000 billion? And where's the bottom?
Wie viele Dollars will Sarko aufkaufen, um einen Euro-Anstieg aufzuhalten?
[16:00] Gehen die Chinesen den Hedge-Fond-Weg?
GlobalResearch: China's Attempt to Convert its U.S. Treasury holdings into euros
Sie wollen offenbar Euro-Kredite aufnehmen und diese mit ihren Dollars absichern. Damit müssten sie die Dollars nicht auf den Markt werfen, ob das funktioniert?
Neu 2007-11-28:
Was schon so alles mit dem US-Dollar gemacht wird:
Dollar-Konfetti
Leserbemerkung dazu:
Endlich mal eine sinnvolle Verwendung für den US-Dollar.
Inspiriert durch Hartgeld.com bietet ein pfiffiger Versandhändler ein tolles Weihnachtsgeschenk an.
100 echte Dollarnoten als Konfetti für schlappe 11,90 Euro.
Ob das Konfetti bald auch in echten Euroscheinen zu haben sein wird, ließ der Versandhändler allerdings offen.
Mal abwarten. Ob es noch billiger wird ?
Wenn das der Imperator erfährt, dass sogar es sogar schon in einem Vasallenstaat gemacht wird.
PS: Aus dem Euro wird es das auch einmal geben - dazu muss er weiter sinken.
Überleben in einer Welt des niedrigen Dollars:
GEAB: Überleben in einer Welt, in der der Eurowechselkurs bei 1,50 Dollar steht und der Preis für ein Fass Rohöl bei 150 Dollar
Nicht vergessen, es ist unvermeidlich, dass der Dollar jetzt hinuntergeht. Noch schlimmer wird es erst, wenn auch der Euro kollabiert.
Neu 2007-11-26:
Leserzuschrift (DE) zu Dollar-Zukunft:
Also ihre Webseite finde ich schon genial. Es gibt kaum irgendwo anders eine ähnliche Informationsdichte.
Nur wenn ich mir diese (nach meinem Dafürhalten richtigen)Informationen ansehe, passt eigentlich der derzeitige Dollar bzw. Gold-Kurs nicht dazu.
Ist es nicht so, dass es sich kein Land der Welt leisten kann, den Dollar untergehen zu lassen und dass wirklich ALLES getan wird, um das System zu retten? Ich bin überzeugt davon, dass man hier auch zu illegalen Mitteln greift, bis hin zu der Erlaubnis, die Bank-Bilanzen zu fälschen. Meiner Meinung nach wird sich das noch eine ganze Weile hinziehen, einhergehend mit einer immer größer werdenden Inflation.
Nebenbei: Mir hat jemand aus einer Bank in der Schweiz erzählt, ein Kunde hätte Gold gekauft...viel Gold. Daraufhin musste die Tragfähigkeit des Bodens im Tresorraum überprüft werden. Diese war nicht ausreichend und das Gold musste woanders eingelagert werden...Schon interessant, was da läuft..oder?
Natürlich die die Zentralbanken schon seit Jahren "alles" um den Dollar und ihre eigene Haut zu retten. Das haben sie in den 1970ern auch schon versucht. Aber das Ergebnis sieht man am Dollar-Index - der geht richtig stark nach Unten.
Der letzte Absatz zeigt, dass nicht alle den Dollar und den Rest der Währungen retten wollen, sondern sich selbst, mit viel gelbem Metall.
[22:00] Ein Gold-Standard um den Dollar zu retten?
BusinessWeek: Would a Gold Standard Save the Dollar?
With the greenback hitting 40-year lows, some argue for a return to a system where the U.S. dollar is linked to the yellow metal
Aber mit welchem Gold? Fort Knox ist leer. Interessant, dass solche Artikel jetzt kommen. Betrifft nicht nur den USD.
Neu 2007-11-25:
US-Dollar -90% in 2008:
ICH: Forecast: U.S. dollar could plunge 90 pct
A financial crisis will likely send the U.S. dollar into a free fall of as much as 90 percent and gold soaring to $2,000 an ounce, a trends researcher said.
"We are going to see economic times the likes of which no living person has seen," Trends Research Institute Director Gerald Celente said, forecasting a "Panic of 2008."
"The bigger they are, the harder they'll fall," he said in an interview with New York's Hudson Valley Business Journal.
Celente -- who forecast the subprime mortgage financial crisis and the dollar's decline a year ago and gold's current rise in May -- told the newspaper the subprime mortgage meltdown was just the first "small, high-risk segment of the market" to collapse.
Wenn das passiert, dann reisst es nicht nur den $ um, sondern alle anderen Währungen auch.
Er sagt nicht nur wann in 2008, aber das kann niemand.
Neu 2007-11-19:
Chinesisches Staatsfernsehen - Dollars abstossen:
CNBC: Dump the Dollar, China State TV Tells Viewers
A state news program, quoting unnamed "wealth management experts," told residents with dollar accounts on the mainland to convert their holdings into yuan or a range of other foreign currencies, including the pound and the euro.
Es wird ernst für den USD - auch in China.
Neu 2007-11-18:
Auch Asien verkauft Dollars ab:
BÜSO: Niemand will den US-Dollar!
Obendrein hat das US-Schatzamt Daten vom 16. November freigegeben, die zeigen, daß sich im September die Abwanderung aus den US-Anlagen fortsetzte, während der Dollar weiter fiel. Obwohl diesmal der Nettoverlust von US-Anlagen nur bei 14,1 Mrd. $ lag, beinhaltete es wieder Nettoliquidierungen von US-Schatzbriefen und anderen Papieren durch China, Japan und die „karibischen Bankzentren", die von London kontrolliert werden. Die chinesischen und japanischen Nettoverkäufe betrugen jeweils über 3,5-4,0 Mrd. $, was aber nur einen sehr kleinen Bruchteil der Dollarreserven dieser Länder darstellt. Auf jeden Fall ist klar, daß sie ihre massive Unterstützung des Dollars durch den Aufkauf von ungeheuren Mengen an US-Schulden gestoppt haben!
CNBC hat ebenfalls am 16. November berichtet, daß im chinesischen Fernsehen einige Anlageberater ihren Kunden raten, aus ihren Dollar dotierten Wertpapieren auszusteigen und lieber in solche zu investieren, die eine andere Währung als Grundlage hätten!
Haben sie auch schon genug davon?
Dollar-Rebellion in der OPEC?
ORF: Schadet unseren Interessen
Der Dollar könnte zusammenbrechen, wenn die OPEC auch nur daran denke, das Erdölgeschäft künftig in einer anderen Währung wie etwa dem Euro abzurechnen, warnte Saudi-Arabiens Außenminister Prinz Saud el Faisal seine Kollegen in einer vertraulichen Sitzung - die allerdings nicht vertraulich blieb.
Drinnen wurde darüber diskutiert und gestritten, nach draussen sollte nichts dringen - ist aber.
Und Indien mag keine Dollars von Touristen mehr:
TimesOfIndia: Dollar falling, foreign tourists to pay in rupees
The forget-dollar fever to hail the rising rupee has gripped the tourism and culture ministry. On a directive from Minister Ambika Soni, the mandarins issued orders on Thursday that foreign tourists visiting ticketed monuments and heritage sites in India would not pay in the US currency any more.
Only rupee is welcome at the ticket counters now and, what is even smarter is that the notified rates take into account the good old American days when a dollar exchanged for Rs 50. The going rate now is just about Rs 39.25. And, Indian visitors, who pay a much nominal rate, are not hit.
Die Ablehnung breitet sich aus.
Neu 2007-11-13:
Die "Dollar-Implosions-Bombe":
Tagesspiegel: Die Dollar-Bombe
Amerikas Abstieg zum weltgrößten Schuldner wird zur Gefahr für die Weltwirtschaft: Chinas Regenten haben es in der Hand, ob der Greenback abstürzt.
Nicht nur China hat es in der Hand, einige andere auch. Dann werden die Chinesen zu "Gezwungenen".
PS: die gestrige "Systemreparatur" mit Goldpreis-Drückung und Dollar-Hebung (durch die Europäer) scheitert schon wieder: USDX: 75.90
Neu 2007-11-12:
Ein monetäres Pearl Harbor:
Spiegel: Pearl Harbor ohne Krieg
Die Krise des Dollars alarmiert die Weltpolitik. Seit Einführung des Euro hat er 24 Prozent seines Werts verloren, jetzt könnte auch noch China aus der Währung fliehen - die USA müssen sich dringend Sorgen machen.
Bisher verhält sich Peking wie der gütige Kaufmann, der seinen Kunden anschreiben lässt. Die Amerikaner bekommen Fernseher, Kinderspielzeug und Unterhosen geliefert, ohne dass die Chinesen im gleichen Umfang dafür US-Waren importieren. Die Lücke zwischen Einkaufen und Verkaufen liegt bei rund fünf Milliarden Dollar - pro Woche.
Was ist der Unterschied zwischen der US-Regierung des Jahres 1941 und der heutigen? Womöglich keiner. Der japanische Angriff auf die Pazifik-Flotte in Pearl Harbor galt als undenkbar - obwohl die Geheimdienste Anhaltspunkte gemeldet hatten. Damals war man sich in Washington sicher: Die Japaner würden es nicht wagen und nicht schaffen, einen Angriff über 8000 Kilometer Distanz zu organisieren.
Die Mannschaften schliefen, als die Kampfbomber kamen.
Es gibt doch einen Unterschied. Damals waren die USA stark, um Japan bekämpfen zu können. Diesesmal aber verlieren sie den ganzen Krieg.
Ohne dass ein Schuss fällt. Einige Maus-Clicks genügen.
Neu 2007-11-10:
Warum zittern Asiens Banker so?
LaRouche: Asian Bankers Panic as Dollar Crashes
Central bankers, do something!" cries the Hong Kong-based Bank of East Asia's chairman, David K.P. Li. In an interview with Newsweek Nov. 9, Li makes clear that the U.S. mortgage bubble meltdown is now a full-blown bank crisis, and says, "The central banks have to come to the rescue. Basically, they should create something similar to the Resolution Trust Corp., which was established to deal with the savings and loan crisis in America [in the 1980s]. Today's problem is bigger."
Li also fears the U.S. dollar crash collapsing China's economy. "My worst-case scenario is that the [Chinese] bubble bursts and a lot of people in China lose most of their savings," he says.
Offenbar weil sie die gleichen Probleme wie ihre US und europäischen Kollegen haben (aber besser versteckt) und zudem noch auf einem Riesenberg Dollars sitzen. Der Artikel zeigt auch genau, warum China bis jetzt die USA finanziert hat - aus Angst vor einem Crash in China, verbunden mit einer Revolution gegen das Regime. Sie kommt (wie der Crash), wurde nur hinausgeschoben.
Das ganze asiatische Export-Modell ist am Ende: Schrapnell des Dollarkrachs erreicht Indien
[19:00] Da zeichnet sich eine Dollar-Tragödie in Asien ab (Leserzuschrift aus Taiwan):
Neuigkeiten aus Taiwan, Wie schnell sich die Meinungen ändern.
Letzte Woche haben die Medien noch den US$ hochleben lassen. Seit gestern das genaue Gegenteil.
Schlagzeilen einer großen Tageszeitung Freitag 9.10.07:
Erste Seite
Oben - US Wirtschaft schwächelt und wird frühestens in einem Jahr wieder gesunden.(mit Bild von H.B.- Heli Ben)
(Wer wird denn gleich in die Luft gehen, greife lieber zu H.B.)
Darunter - Dollar fällt und Euro steigt
Zweite Seite Koreaner tauschen ihre Dollars zurück in Won, tumultartige Szenen an der Börse.
Schlagzeilen der großen Tageszeitung Samstag 10.10.07:
Wirtschaftsteil
Oben - Vertrauensverlust. Banken limitieren die Dollar Transaktionen.
Es werden nur noch bis 1000,- $ pro Transaktion zurückgetauscht.
In Taipei laufen die Leute von Bankfiliale zu Bankfiliale um jedesmal die 1000,- $ zu tauschen.
Darunter - Aus amerikanischen Banken werden im großen Stil Dollars abgezogen und in Europa, Asien und Australien angelegt.
Unten - Beim Ankauf von € wird bereits ein Kurs von 1,49 $ berechnet.
Freitag Abend in den Fernsehnachrichten:
Es wird Gold gezeigt, als schwere 10 kg Barren bis runter zu Maple Leaf Münzen.
Text: Gold können nur noch Reiche kaufen, weil es zu teuer geworden ist.
Gold hat den Vorteil, daß es steuerfrei ist.
Meine Schlußfolgerungen:
1) Die Taiwanchinesen brauchen kein Hartgeld.com, das übernehmen hier bereits die Massenmedien.
2) Wenn der Dollar in Asien zum Abschuß freigegeben wird, kann es bis zum Kollaps nicht mehr lange dauern.
Es heisst, die Chinesen hätten einen untrüglichen Instinkt für den Wert des Geldes. Dieser Instinkt hat jetzt eingesetzt. Good Bye, Dollar.
Neu 2007-11-07:
China steigt aus:
Bloomberg: Dollar Slumps to Record on China's Plans to Diversify Reserves
The dollar slumped to a record low against the euro after a Chinese official said the government will favor stronger currencies as it diversifies $1.43 trillion of foreign-exchange reserves.
Chinese investors have reduced their holdings of U.S. Treasuries by 5 percent to $400 billion in the five months to August. China Investment Corp., which manages the nation's $200 billion sovereign wealth fund, said last month it may get more of the nation's reserves to invest to improve returns.
Es ist soweit, man sieht es an den Zahlen: Gold $840, Öl $98, Euro $1.46, USDX 75.31
Jetzt wird der weitere Absturz sehr schnell gehen!
Danach: was macht man mit den überflüssigen Dollars:
DeviantArt: http://orudorumagi11.deviantart.com/gallery/?offset=24
Weitere Möglichkeit: verheizen = den "Restwert aufbrauchen". Das geht aber nur bei Papier-Dollars, nicht bei der elektronischen Variante.
Neu 2007-11-05:
Vorsicht - Nachahmer-Effekt:
Spiegel: Gisele Bündchen verschmäht US-Dollars - und will Euro
Der legendäre Investor Warren Buffett glaubt an einen Kursrutsch des Dollars - und auch Gisele Bündchen, das bestbezahlte Model der Welt, traut der US-Währung nicht mehr viel zu: Bei jüngsten Verträgen bestand sie auf Honorar-Zahlung in Euro.
Solche Starletts sind in Finanzdingen meist nicht besonders clever. Jedoch werden solche Meldungen weltweit von den Medien verbreitet und bekommen dadurch ihre (Vorbild-) Wirkung.
Neu 2007-11-02:
Neue Helikopter-Dollar Geschichte:
Auf Jim Sinclair's Website: http://www.jsmineset.com/
Breaking News:
The special operations division of NORAD, normally responsible for tracking Santa on Christmas Eve, is said to be on alert for the appearance of a helicopter over Manhattan. A source close to the story who requested anonymity indicated that the task was given to "spec ops" because the aircraft in question is said to be piloted by another jovial bearded man.
Rumors that operation "welfare for millionaires" is imminent have clearly spread like wildfire throughout Wall Street as investment bankers can be seen anxiously scanning the skies.
The source indicates that Saint Ben and his elves will employ improved technology in this effort.
The family of the hedge fund manager who was killed by a falling pallet of currency in last month's drop is said to be considering litigation.
"Sozialhilfe für Millionäre" das verteilt Ben derzeit, indem er Milliarden von Dollars auf die Wall Street regnen lässt. Die nennen ihn dafür "Saint Ben".
Neu 2007-11-01:
Die Kehrseite der US-Zinssenkung - Flucht in die Rohstoffe:
Spiegel: Öl, Euro, Gold - Rekordjagd an den Märkten
Höchststände überall: Die Devisen- und Rohstoffmärkte haben massiv auf die neue Zinssenkung der US-Notenbank reagiert. Euro und Öl notieren so hoch wie nie - Gold kostet so viel wie seit 1980 nicht mehr.
Good bye, dollar, hello gold, oil!
PS: der Artikel in der Welt "Ihre Dollars können Sie behalten" wurde entfernt - war wohl etwas zu kritisch.
Neu 2007-10-29:
Schon jetzt Dollar-Ablehung bei Banken (Leserzuschrift)?
Interessantes habe ich gestern erfahren.
Vor ein paar Tagen hat ein Bekannter in einem Internetshop Ware bestellt in Lettland.
Diese mußte mit Kreditkarte in Dollar bezahlt werden an eine polnische Bank.
Natürlich hat er umgehend den Betrag mit seiner Kreditkarte überwiesen.
Einen Tag später wundert er sich, warum der Betrag nicht von seinem Konto abgebucht war.
Nun, 2 Tage später bekam er einen Brief von seiner Bank (Postbank).
In diesem Brief teilte man ihm mit, daß die Bezahlung in Dollar nicht gehen würde,
er möge doch die Überweisung in Euro ausführen.
Schon komisch:
Bei dem Internetshop wird die Bezahlung nur in Dollar erwünscht, aber die Bank läßt es nicht zu?!
Soweit ist es also schon, obwohl es sich nur um einen kleinen Betrag handelte, wird die Überweisung in Dollar nicht ausgeführt.
Nachtigall, ick hör dir trapsen.
Das sind die ersten Vorboten. Es gibt auch Berichte aus anderen Teilen der Welt, dass es mit Dollar-Überweisungen bereits enorme Probleme gibt.
Noch mehr Dollar-Ablehnung:
Bloomberg: Dollar's Demise Can Be Seen Even in the Maldives: William Pesek
Bargaining while buying some trinkets in the Maldivian capital, Male, recently, I heard most unexpected words: ``You can keep your dollars.''
This tiny nation of 1,200 islands has long accepted U.S. currency out of convenience for visitors and financial sobriety. The dollar tended to do better in global markets than the local monetary unit, the rufiyaa. That may be changing and it's a bad omen for the world's reserve currency.
These things start out slowly, and in recent months I have had similar experiences from Mexico to Vietnam. In markets, restaurants, taxis and tourist shops that long accepted dollars, many are opting for local currency. The reason: concerns the dollar plunge that analysts have predicted for years is afoot and that the U.S. is uninterested in halting it.
President George W. Bush's handiwork doesn't help, of course. In December 2004, former Malaysian Prime Minister Mahathir Mohamad suggested Muslim countries should refuse to trade in dollars and use their economic influence to force a change in U.S. policies. The U.S. ``owes huge sums of money to the rest of the world,'' Mahathir said. ``If people do not keep giving money to the U.S., it will go bankrupt.''
Irgendwo muss es ja losgehen. Es scheint sich auch zu verbreiten. Es klar, dass George W. "Handarbeit" dem Dollar nicht hilft.
Übrigens, 1979 hat es auch solche Ablehungen gegeben - dann ist der Goldpreis hochgeschossen.
Neu 2007-10-26:
Good Bye, Dollar - schreibt schon die Finanzpresse:
FTD: Anleger flüchten aus dem US-Dollar
Die zunehmenden Spekulationen über weitere Zinssenkungen der US-Notenbank haben den Dollar unter Druck gesetzt. Die US-Währung wertete auf breiter Front ab. "Die Anleger sind aus dem US-Dollar geflüchtet und in hochverzinsliche Währungen gegangen", sagte Carsten Fritsch, Devisenanalyst der Commerzbank.
Gerade hat der Dollar-Index 77.00 erreicht. irgendwann wird der Greenback nicht mehr zu halten sein.
Neu 2007-10-20:
Dollar-Index 77.31, Kommentar von Bill Buckler in "Gold this Week":
The Bush Administration has not intervened in the currency markets. They have not had to. The rest of the world has done it for them by recycling their ever growing trade and current account surpluses with the US back into Dollars, Treasury paper, and Dollar-denominated "assets" of all descriptions. As the Late October issue of The Privateer (Number 589 - published on October 21) shows using official US figures, this appetite for $US assets was abruptly terminated in August with a turnaround from investment to "disinvestment" of breathtaking proportions.
The G-7 communique doesn't talk about this either. Instead they talk about the necessity of China letting its currency rise against its major trading partners. Of course, the Chinese could do this anytime they chose, simply by ceasing their buying of US financial assets with the Dollars they earn by exporting to the US. The G-7 knows this too, and according to the official August figures, the Chinese, and most of the rest of Asia, has begun to do just that.
The Bush Administration wants the US Dollar to retain its status as the world's major reserve currency, which it reserves only by "grace" of the massive foreign buying of US Dollars. At the same time, they want the Chinese to let their currency appreciate. The problem (and US markets are making this clear for anyone who has eyes to see) is that they can't have it both ways. The days of US Treasurers stating to the world that "It's our currency but it's your problem" are long gone. And now, the US Dollar is going too - in its exchange value AND, ultimately, in its status as THE global reserve currency.
Die Amerikaner wollen sowohl einen "starken Dollar" als Welt-Reservewährung als einen "schwachen Dollar" um ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China zu verbessern. Beides geht nicht. Seit August läuft ein richtiges "Dis-Investment" aus dem Dollar.
Massive Monetisierung und Flucht aus dem Dollar:
Rob Kirby: WHO BOUGHT WHAT?
Net foreign purchases of long-term securities were minus $69.3 billion.
Net foreign purchases of long-term U.S. securities were minus $34.9 billion. Of this, net purchases by foreign official institutions were minus $24.2 billion, and net purchases by private foreign investors were minus $10.6 billion.
U.S. residents purchased a net $34.5 billion of long-term foreign securities.
Sowohl Ausländer als auch Amerikaner flüchten jetzt aus dem US-Dollar. Trotzdem steigen die Treasury-Zinsen nicht. Wer kauft wohl?
Von nun an wird diese Flucht immer grösser werden und der US-Dollar immer schneller fallen.
Neu 2007-09-27:
Jim Rodgers zum Dollar:
FAZ: Viele verlieren das Vertrauen in den Dollar
Sie sind „bärisch“ für den Dollar. Wo wird der Kurs ihrer Meinung nach hingehen?
Die amerikanische Währung wertet längst ab, wird jedoch noch deutlich weiter fallen. Als das britische Pfund seinen Status als Weltreservewährung verlor, ging es um 80 Prozent nach unten. Ähnliches dürfte auch dem Dollar blühen. Letztlich werden in den kommenden Jahren aufgrund der amerikanischen Geldpolitik viele das Vertrauen in den Dollar verlieren.
Er selbst ist schon längst aus den USA verschwunden - auf gründere Weiden. Neu 2007-09-26:
Dünner werdende Kapitalzuflüsse - Leserzuschrift von letzter Woche:
aus http://www.treas.gov/press/ von gestern:
Flow of Funds - Zahlen der USA (für Juli): 19,2 Mrd $
Nur noch 19 Mrd Dollar Kapitalzuflüsse in die USA im Juli! Das wäre eine Jahresrunrate von nur noch 230 Mrd!! Das US-HB-Defizit liegt bei über 700 Mrd $. In den letzten Monaten/Jahren hatte der Kapitalzufluss immer ausgereicht, um es abzudecken.
Und das sind Zahlen aus Juli! Meint jemand, der Zufluss würde sich durch Zinssenkungen wie gestern wieder erhöhen?? Mein Tip: Im September läuft der Kapitalzufluss ins Minus - Beleg folgt dann bei Veröffentlichung im November.
Müssen die Amis jetzt sparen oder monetisieren sie lieber und/oder fällt der Dollar weiter?
Kein Wunder dass der Kapitalzufluss sinkt - weil sie so viel monetisieren und wegen der Wirtschaftsentwicklung. Das ergebnis sieht man am Dollar-Index.
Neu 2007-09-25:
Die Folgen eines Dollar-Crashs:
OÖ Nachrichten: Dollarverfall: Weltwirtschaftssystem in Gefahr
Das riesige US-Leistungsbilanzdefizit rechtfertigt laut Ökonom Erich Stressler eine Abwertung des Dollars auf 2,5 Dollar je Euro. Unterdessen geht US-Beteiligungsgesellschaften das Geld aus.
Eine plötzliche Flucht aus dem Dollar wäre "das Ende des Weltwirtschaftssystems". Da sich 75 Prozent der Dollar-Bestände außerhalb der USA, vor allem in China und Japan, befinden, könne die Entwicklung nicht kontrolliert werden.
Kann jeden Tag losgehen. Nimmt aber den Euro auch mit.
Noch eine Stimme dazu - der Preis des Wall Street Bailouts:
Mike Swanson: 'Why I am shocked by Fed decision to cut rates'
"Saudi Arabia has refused to cut interest rates in lockstep with the US Federal Reserve for the first time, signalling that the oil-rich Gulf kingdom is preparing to break the dollar currency peg in a move that risks setting off a stampede out of the dollar across the Middle East."
"Iran has massively cut down its dependence on the dollar in the face of US pressure over its nuclear programme and now 70 percent of its foreign assets are saved in other currencies or in gold, an official said on Monday."
"By lowering interest rates by half a point while the market priced in a quarter point drop and the US dollar index is under 80 Bernanke is doing the equivalent of launching a nuclear missile into the financial system.
The next bubble to come appears to be gold, commodities, and inflation. If that bubble runs it course and has a blow-off stage it will end with the collapse of the dollar and a panic on the part of foreign investors when it comes to anyone holding US debt and dollars. We may have a time over the next couple of months in which the stock market goes up in dramatic fashion, but at the end game anyone holding their savings and assets in US dollars will be wiped out.
The Fed signaled yesterday that it is willing to take that risk in order to save a bunch of Wall Street banks and hedge funds. Welcome to socialism for the rich. If the dollar goes to nothing hundreds of millions of people will lose their saving to bail out a few Wall Street bankers. It will one of the greatest transfers of wealth in history of money from the poor to the rich.
Sozialismus für die Reichen. Hat jemand geglaubt, dass Ben seine Helikopter das Geld irgendwo in den USA abwerfen lässt? Nein, nur über der Wall Street.
Seine "Wings" (Fluglizenz) hat Ben Bernanke inzwischen schon verdient, meint zumindest Peter Schiff.
Also ab zur US-Army in den Irak, die brauchen dringend Helikopter-Piloten.
Neu 2007-09-22:
Dollar gefährlich am Abgrund:
Handelsblatt: Ein Dollar-Desaster am Horizont
Telegraph: Fears of dollar collapse as Saudis take fright
There is now a growing danger that global investors will start to shun the US bond markets. The latest US government data on foreign holdings released this week show a collapse in purchases of US bonds from $97bn to just $19bn in July, with outright net sales of US Treasuries.
Wenn es zu einem Dollar-Desaster kommt, wäre die jetzige Subprime-Krise im Vergleich dazu wirklich „Peanuts“. Der amerikanische Ökonom Paul Krugmann prophezeit den „Wile E. Coyote Moment“ für den Dollar (hier). Kennen Sie diese amerikanische Comic-Figur? Der Roadrunner läuft in der Luft noch eine Weile weiter, obwohl er den Rand des Abgrunds bereits passiert hat. Erst wenn er nach unten schaut, stürzt er ab. Eine schöne Metapher für den Dollar.
Hier ist es also: was wir bisher gesehen haben, war nur "Vorgeplänkel". Die richtige Krise kommt, wenn der USD massiv in die Tiefe fährt, denn dann werden unvorstellbare Mengen an USD-Wertpapieren auf den Markt geworfen.
Wann? wird mit jedem Tag kritischer!
Neu 2007-09-19:
Zur FED-Zinssenkung von Gestern (aus dem Midas vom 18. Sept):
U.S. FED CUTS BENCHMARK FED FUNDS RATE 1/2 POINT TO 4.75 PCT, DISCOUNT RATE 1/2 POINT TO 5.25 PCT
4:18 Follow-up: Fed cuts funds rate, discount rate by 50 bps
Not surprisingly, the text of the FOMC's statement was markedly different than prior statements. The FOMC noted that while growth was moderate during H1, "the tightening of credit conditions has the potential to intensify the housing correction and to restrain economic growth more generally". Though the FOMC still notes that it must monitor inflation developments carefully, it spends more time discussing economic concerns, noting that "developments in financial markets since the Committee's last regular meeting have increased the uncertainty surrounding the economic outlook". The FOMC says that it will continue to assess the effects of these and other developments on economic prospects and will act as needed.
Das ist die typische Fed-Sprache. In Wirklichkeit hat der Druck aus den Wall Street Häusern gesiegt, die mit dem rücken zur Wand stehen.
Man hat offenbar den US-Dollar dafür geopfert. Der Dollar-Index zeigt es schon: 79.00
Jetzt wird erst der richtige Dollar-Absturz kommen, mit diesen Folgen:
Bloomberg: Rogers, Faber Say Fed Rate Cuts Will Spur a Recession
Interest rate cuts by Federal Reserve Chairman Ben S. Bernanke will spur inflation, cause the U.S. dollar to collapse and help push the world's largest economy into recession, investors Jim Rogers and Marc Faber said.
``Every time the Fed turns around to save its friends on Wall Street, it makes the situation worse,' Rogers said in an interview from Shanghai. ``If Bernanke starts running those printing presses even faster than he's doing already, yes we are going to have a serious recession. The dollar's going to collapse, the bond market's going to collapse. There's going to be a lot of problems in the U.S.'…
Die Probleme für die USA werden mit dem kommenden Dollar-Kollaps noch viel grösser als derzeit.
Obwohl das Geld aus dem Ausland fast ausbleibt - die Wall Street Not muss gross sein:
US net July capital inflows slip to seven-month low:
NEW YORK, Sept 18 (Reuters) - International investors bought a net of $19.2 billion in long-term U.S. securities in July, the lowest inflow in seven months, the Treasury Department said on Tuesday,
Demand for long-maturity securities such as bonds, notes and equities hit its lowest level since December and was below the $85 billion forecast in a Reuters poll. It was also below a downwardly revised net inflow of $97.3 billion reported in June.
Including short-term securities such as Treasury bills, foreigners bought a net $103.8 billion in July, enough to cover that month's $59.25 billion trade deficit.
Zeit für eine neue Serie von Cartoons zum Dollar-Absturz: Hartgeld.com sucht solche:

Neu 2007-09-05:
Verkaufen die Chinesen schon ihre Dollars?
Telegraph: Is China quietly dumping US Treasuries?
A sharp drop in foreign holdings of US Treasury bonds over the last five weeks has raised concerns that China is quietly withdrawing its funds from the United States, leaving the dollar increasingly vulnerable.
So gehört es sich. Stiller und langsamer Abverkauf. Offenbar geschieht es schon durch die Chinesen bei US-Staatsanleihen.
Der Dollar wird offenbar nur mehr von den Europäern gehalten.
Neu 2007-08-09:
Zur Monetären Atombombe von Gestern aus dem Midas:
I Think the article by Ambrose Evans-Pritchard reported yesterday is a real bombshell. The massive accumulation of dollar reserves by China from their trade surplus with the US has often been mentioned in the press. It has typically been assumed that the Chinese have allowed the accumulation without any long term plan of what to do with these reserves. I think that seriously underestimates how shrewd the Chinese are as a nation. What is becoming clear now is this was a very calculated move. Despite moving toward a market economy China has a communist regime. They witnessed how the USSR communist regime was destroyed by the economic weapon of low oil prices which was concocted in a deal between Reagan and the Saudis. What better weapon can you imagine than 1.3 Trillion dollars in Treasury bonds? To dump them on the world markets would do more damage than 1000 nuclear bombs. It could be argued that this would be financial suicide…I doubt it. I believe that China has already made significant fixed price dollar denominated contracts with resource rich countries. The 1.3 Trillion dollars are already guaranteed to buy a fixed amount of natural resources even if their value plummets on world markets. In addition a cratering of the USD would make the Yuan soar such that future imports would be cheap in their own currency.
This weapon is much more potent than any military force. You can not report a country to the UN Security Council for wanting to sell their reserves!
It is clear that the 1.3 Trillion dollars are already committed otherwise the top officials would not make such threats. It is extremely dangerous to threaten such a thing in public because even if the Chinese never dump their dollars anyone with large dollar reserves has now been put on notice that they could do it. Are other large dollar holders going to bet the farm that the Chinese are bluffing, or are the rats going to start to leave the sinking ship? It is interesting that the Chinese have waited until the dollar was teetering on its ALL time low before making this threat for the first time. Coincidence? I think not. The Dollar Dam has a huge crack in it! There is no such thing as a "free lunch" and soon the US will find out that the price to be paid for "cheap" Chinese imports is very high!
Da können die Amerikaner gar nichts machen. Der Einzige in der US-Regierung, der das versteht dürfte Hank Paulson sein.
Wenn die USA ihren "Margin Call" bekommen:
Paul Craig Roberts: Uncle Sam, Your Banker Will See You Now
The precarious position of the US dollar as reserve currency has been thoroughly ignored and denied. The delusion that the US is “the world’s sole superpower,” whose currency is desirable regardless of its excess supply, reflects American hubris, not reality. This hubris is so extreme that only 6 weeks ago McKinsey Global Institute published a study that concluded that even a doubling of the US current account deficit to $1.6 trillion would pose no problem.
Strategic thinkers, if any remain who have not been purged by neocons, will quickly conclude that China’s power over the value of the dollar and US interest rates also gives China power over US foreign policy. The US was able to attack Afghanistan and Iraq only because China provided the largest part of the financing for Bush’s wars.
If China ceased to buy US Treasuries, Bush’s wars would end. The savings rate of US consumers is essentially zero, and several million are afflicted with mortgages that they cannot afford. With Bush’s budget in deficit and with no room in the US consumer’s budget for a tax increase, Bush’s wars can only be financed by foreigners.
This is a grim outlook. We got in this position because our leaders are ignorant fools. So are our economists, many of whom are paid shills for some interest group. So are our corporate leaders whose greed gave China power over the US by offshoring the US production of goods and services to China. It was the corporate fat cats who turned US Gross Domestic Product into Chinese imports, and it was the “free trade, free market economists” who egged it on.
How did a people as stupid as Americans get so full of hubris?
Die Chinesen werden nicht die einzigen Banker der USA sein, die diesen Margin Call ausgeben. Die US-Illusionen werden dann zu Staub zerfallen.
Neu 2007-08-08:
Die "monetäre Atombombe" aus China:
Telegraph: China threatens 'nuclear option' of dollar sales
The Chinese government has begun a concerted campaign of economic threats against the United States, hinting that it may liquidate its vast holding of US treasuries if Washington imposes trade sanctions to force a yuan revaluation.
Described as China's "nuclear option" in the state media, such action could trigger a dollar crash at a time when the US currency is already breaking down through historic support levels.
Gegen diese "Bombe" können die Amerikaner gar nichts ausrichten. Wenn die Chinesen diese "abwerfen" ist es mit dem Imperium vorbei.
Interessant, dass sie jetzt schon über offizielle Kanäle damit drohen.
Neu 2007-07-25:
Kommt der Dollar-Abverkauf jetzt richtig in Gang?
Aus dem MIDAS vom 24. Juli:
Our STALKER’s silver source in London says to look for massive selling of US securities by Europeans, which probably is already underway.
The dollar fell against all the major currencies, with the dollar closing at 79.92, off .30. Yuck!
Trampelt jetzt die europäische Herde verstärkt aus dem US-Dollar? Wesentlich ist, dass der Dollar-Index unter 80 geschlossen hat.
I could go on and on. The bottom line is we have something extraordinary building at the present time. The PPT and Gold Cartel can only do so much. They have been on the market management case for a long time and their effectiveness is about to have run its course. I say that because of the Fed conundrum. The BLUFF has been found out. Something has to give and soon. We are at THE TIPPING POINT, or, VERY CLOSE to it.
The Fed is going to let inflation go in the US and allow the dollar to tumble. They have no other choice, politically speaking. How that affects the stock market remains to be seen (although IMO the market is in for a dramatic beating). For sure it is going to greatly accelerate demand for gold and make the task of The Gold Cartel an impossible one. The prices of gold and silver are going to soar. They are in the process of doing so.
Das System dürfte jetzt wirklich am Kipp-Punkt sein. Das PPT und das Goldkartell können auch nicht mehr alles retten. Die USA müssen aus "politischen Gründen" immer weiter inflationieren und den Dollar fallen lassen (um George W. an der Wirtschafts-Front noch etwas Ruhe zu lassen).
PS: Jetzt will auch die EU Restriktionen gegen chinesische und andere Souvereign Wealth Fonds einführen, die mit ihren vielen Dollars in Europa Grossfirmen kaufen wollen. Der "Crack-Up-Boom" (nach Ludwig von Mises) kommt, wo alle Dollar-Halter ihr Geld noch schnell in etwas mit realem Wert umtauschen wollen - im grössten Stil.
Paulson schon wieder in China:

Offenbar eine neue Betteltour. Wenigstens einer aus der Bush-Administration, der den Ernst der Lage erkennt.
Hat man den Chinesen noch vor 2 Jahren so viel Aufmerksamkeit geschenkt?
Die Chinesen haben sicher schon vorher das gelesen: Goldman Sachs guru warns of war-debt failure
Ein Bankrotteur braucht dringendst neue Kredite. Die versuchen es immer bis zum letzten Moment. Bis der Geldgeber NEIN sagt.
Neu 2007-07-18:
Der US-Dollar lässt heute wieder sichtbar "Federn" - 80.09 am Index:
ManagerMagazin: Das Dollar-Kartell
Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash? Wird die Weltwährung des 20. Jahrhunderts in die ewigen Jagdgründe der Wirtschaftsgeschichte eingehen? Ja, könnte man meinen, wenn man die Entwicklung des Wechselkurses anschaut, die seit Jahren nur eine Richtung kennt – tiefer, tiefer, tiefer. Diskutieren Sie mit.
Der Befund ist eindeutig: In einer wirklichen globalen Marktwirtschaft ohne manipulierte Währungen wäre der Dollar längst viel schwächer. Ein großes weltpolitisches Dollar-Spiel bewahrt den Greenback bislang vor dem Absturz.
Alle sind miteinander verstrickt: die Überschussländer (China, Russland, die Golfstaaten und so weiter) genauso wie das Defizitland USA. Werfen die Überschussländer ihre Dollar auf den Markt - oder hören sie auch nur auf, frische Dollar zu kaufen -, verfällt der Preis, und die Gläubigerstaaten erleiden gigantische Vermögensverluste. Weil solche Verluste bislang niemand realisieren will, halten alle still.
Aber die Konstellation ist instabil. Die strategische Situation ähnelt einem Kartell: Der Anreiz, auszusteigen und einen schnellen Gewinn auf eigene Rechnung einzustreichen, ist enorm. Wer zuerst - und mutmaßlich heimlich - seine Dollar zu noch halbwegs vernünftigen Kursen auf den Markt wirft, steht besser da als die anderen.
Der Dollar-Crash kann also ganz schnell gehen: In einer Kettenreaktion würde das Kartell rasch zerbrechen, weil keiner als der letzte Depp mit dem größten Wertverlust dastehen will.
Werden wir sehen, wie die Dollar-Halter reagieren, wenn der Dollar-Index unter 80 geht. Kann schon heute passieren.
Dass der US-Dollar jetzt abverkauft wird, ist kein Wunder, denn "Helicopter Ben" Bernanke monetisiert derzeit schon Bonds und Aktien kräftig. |