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Neu 2006-12-05: Diese Seite befasst sich mit dem Abstieg Westeuropas und ist ein Analog zur entspechenden Seite über die USA.
Neu 2007-07-01: Diese Seite wurde geschlossen.
Neue Informationen über andere Länder in Europa und die EU nach dem 1.7.2007 finden Sie in Infos-EU.
Neu 2007-06-08:
Drastischer Verfall in Italien:
Standard: Italiens Polizei vor dem Bankrott
Schon müssen italienische Polizisten zu Fuß ausrücken, weil das Geld zum Betanken der Streifenwagen fehlt - Den Feuerwehrleuten geht es kaum besser.
Mehr als 400 Millionen Euro Schulden hat das zuständige Ministerium, jetzt sollen sogar Polizeischulen gesperrt werden.
Für die Bewachung des heute eintreffenden Imperators, die bankrotte Alitalia und die Frühpensionen hat Italien offenbar immer noch Geld. Also, Prestige und schöner Schein gehen vor, der Rest darf verfallen.
Kein Wunder, dass Italien auch einen niedrigeren Euro oder noch besser die Lira haben will.
Zur Strukturreform ungeeignet. Die einzige Methode - Währungs-Abwertung.
Neu 2007-06-03:
Handelsbilanz-Defizite in der Welt und in Europa:
CIA World Factbook: Rank Order - Current account balance
Das sind absolute Zahlen aus 2006. Sehen Sie sich die Positionen der europäischen Länder an.
Spanien an 2.letzter Stelle, aber knapp davor, UK, FR, IT, der restliche "Südblock" und fast alle neuen EU-Länder.
Gibt eine Menge Sprengstoff, wenn dieses Geld zurückgeholt wird. Deutsche, Österreicher und Schweizer - schreibt die dorthin vergebenen Euro und SFR-Kredite lieber ab.
Neu 2007-05-23:
Wo ist der Aufschwung am deutschen Automarkt?
Focus: Privatverkäufe dramatisch eingebrochen
Wo sind "Goldilocks" und der "Aufschwung" wie es die "Wirtschaftsweisen" immer versprechen?
Fast 30% Einbruch seit Anfang 2007. Den Käufern geht das Geld aus, da es von der Inflation aufgefressen wird.
In anderen westlichen Ländern ist es nicht wesentlich besser. Riecht stark nach Rezession!
Neu 2007-05-06:
Frankreich: physisch jung, geistig bereits in Pension:
Aus dem Privateer vom 6. Mai (Inside Europe) zur französischen Präsidentenwahl:
The central issue in this election has been French economic stagnation, best exemplified by two
examples. The first is the plain economic idiocy of mandating in law a maximum work week of 35 hours. This stops all the more energetic French in their tracks. The second is a matter of the inner attitudes at the higher levels of French learning. A few months ago, French students who expect to become public
servants made mass demonstrations because some rule changes made their future pensions smaller. These young people, amongst the best educated in France, have not even graduated yet. But in their own minds they have already retired, since their main worry is their pension.
Diese Leute sind bereits mit 20 Jahren total verkalkt und demonstrieren bereits um ihre Pensionen - bevor sie überhaupt angefangen haben, zu arbeiten. Geht es noch idiotischer?
Ob Nicolas Sarkozy als neuer Präsident hier etwas ändern kann oder will? Zumindest ist er im Gegensatz zu seiner Konkurrentin Royal kein Enarch (Absolvent der Elite-Schule ENA). Nur der Staatsbankrott wird helfen.
Neu 2007-04-30:
EU: Förderprogramme und Förderprogramme zu verstehen:
Spiegel: Lachnummer aus Euroland
Auf solche Abstrusitäten kommen nur EU-Bürokraten, zur eigenen Job-Vermehrung.
Neu 2007-03-19:
Ein besonderes Beispiel von EU-Scheuklappen:
Spiegel: Deutschland ohne EU - ein Horror-Szenario
Als Bürger einen Landes, das erst 1995 der EU beigetreten ist, kann ich diese Erfahrungen einbringen:
a) positiv ist der Entfall der Grenzkontrollen
b) negativ ist der Wust von EU-Vorschriften, Aufweichung des Rechtsstaates, Fast-Abschaffung des Bankgeheimnisses
Österreich hätte auch ohne EU überlebt, bei Deutschland wäre es sicher ähnlich.
Da passt das dazu:
Eliten sind immer unfähig, sich etwas anderes die Trends von Gestern vorzustellen, also die Trends, die sie zu „Eliten“ gemacht haben. – Europe2020.
Wie wahr! Und sie verteidigen diese Trends von Gestern bis zum bitteren Ende!
Noch etwas zu den korrupten Innereien der EU:
Spiegel: Korrupt, teuer, verschwenderisch, ineffizient
Interessant, dass die Aufdecker der Korruption verfolgt werden, mit NULL Konsequenzen für die Korrupten.
Das wird einen enormen Backlash geben, wenn die Legitimität der Eliten nach einem Crash verloren geht.
Da kann man heute schon sagen, Good Bye, EU.
Wieviele Jahre wirst Du noch vor Dir haben, EU?
Neu 2007-03-15:
Good Bye, Galileo:
Kein europäisches GPS: Tiefensee wirft Industrie Versagen bei Milliarden-Satellitenprojekt vor
Untergangen in Bürokratie und nationalem Hick-Hack.
Wenn Europa nicht einmal ein solches Prestige-Projekt realisieren kann.....
Neu 2007-02-28:
Die deutsche Misere aus Schweizer Sicht:
Blick: Flucht aus dem Armenhaus
Ohne Kommentar.
Gerade habe ich gehört, dass östereichische Firmen in Ostdeutschland Facharbeiter zu einem Stundenlohn von € 6.5 anwerben.
Neu 2007-02-14:
Good bye, Germany:
Die Schreckensbilanz eines maroden Systems
7 Billionen mehr Staatsverschuldung durch “Versprechen” der Politik, für die aber keinerlei Deckung besteht. Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Albert-Ludwig-Universität Freiburg verweist v.a. auf die nicht bzw. nur unzureichend vorhandenen Pensionskassen für Beamte. (Quelle(*): “Die Welt” vom 13.07.2006)
bald 12 Billionen Staatsverschuldung (zusätzlich zu den 7 aus den “Versprechen”) errechnet Heribert Schröck, Vorstand der WHS Finanzberatung AG, Tübingen. Wenn sich die Verschuldungsquote fortsetzt wie in den letzten Jahren, wird die Verdopplungszeit immer kürzer und die Summe von 12 Billionen ist in 18 Jahren erreicht. (Quelle(*): www.artikel-promotion.de, Stand 1.10.2006)
in den letzten zwei Jahren eine Verdopplung der Kinderarmut auf jetzt 2,5 Millionen, verursacht möglicherweise durch die “Reformen” von Hartz IV. (Quelle(*): www.schaunichtweg.de, Stand 29.07.2006)
6,5 Millionen Angehörige einer offiziell nicht vorhandenen Unterschicht, die Ottmar Schreiner (SPD(*)) allen etablierten Parteien, auch der eigenen, anlastet.
über 9,2 Millionen Arbeitslose, wenn man den offiziellen Zahlen die Zahlen für Arbeitssuchende in Maßnahmen der BA, die “stille Reserve”, Arbeitslose im (erzwungenen) Vorruhestand, Arbeitslose in Maßnahmen der Kommunen und Kurzarbeiter hinzurechnet. (Quellen(*): BA, Sachverständigenrat, Deutscher Städtetag, Stiftung Markrtwirtschaft)
Sieht aus, wie in den 1930 Jahren. Der grosse Unterschied ist, dass man damals nicht so einfach inflationieren konnte, wie heute.
Das gibt also reale Verpflichtungen des Staates von etwa 8.5 Bill €. Für die USA werden 60 Bill. $ gerechnet. Nur die weisen es an irgendeiner Stelle aus. Hier wird es verschwiegen.
In den anderen EU-Ländern ist die Situation nicht besser. In Österreich etwa gibt es 600000 reale Arbeitslose - wie 1933. In Frankreich und Italien ist es noch schlimmer.
Neu 2006-12-27:
Eine tickende, politische Zeitbombe:
Hier sind zwei Artikel im Spiegel:
Kluft zwischen Deutschen und Politik so tief wie nie
Politiker sorgen sich um Demokratie in Ostdeutschland
Das ist ein politisches Pulverfass, dass in den meisten westlichen Ländern auf die Explosion wartet.
Da genügt nur mehr ein Funke und dieses Pulverfass geht hoch. Denken Sie nur an die Inflationslügen.
Dieser Funke wird vermutlich als der Finanzwelt kommen. In Form eines Crash und Hyperinflation.
Wohlfahrtsland wird dann untergehen und mit ihm die Legitimität der heutigen Politik.
Dann kommt eine neue Welt, die ganz anders aussieht als die Heutige.
Erfahren Sie mehr dazu auf meinen Seminaren
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Neu 2006-12-05:
Ein Leser in Deutschland:
Der Verlust der industriellen Basis in den USA und demnächst wohl auch in Europa geht weniger auf das Konto der Fed, als auf die Konten Chinas, Russlands und ggf. Japans, welche ihre Währungen gegenüber Dollar und Euro floaten. Und so über ein Dumping ihre Währungen ihre Exporte subventionieren und so die Industrien der USA bereits bedenklich stark zerstört haben und auch in Euroland schon gewaltige Schäden angerichtet haben.
Die Kreditexzesse in den USA und in GB sind teils auch auf Japans Nullzinspolitik und der damit erzeugten, aus Japan hinausströmenden Geldmengen zurückzuführen.
Üblicher Weise hätte man diesen Ewntwicklungen mit hohen Schutzzölen Einhalt gebieten müssen. Was aber nicht geschah. Im Fall von Japan hätten zusätzliche Kapitalbeschränkungen verhindern müssen, daß YEN in Hochzinswährungen gewechselt hätten werden können.
Klar auch, daß freie, ungeregelte Märkte dahingehend tendieren in Ländern zu produzieren, in denen Menschen teils bis aufs Blut ausgebeutet werden und ohne Renten- und Krankenversicherung arbeiten müssen, wie beispielsweise in China.
Davon sind demnächst nicht mehr die USA, sondern primär auch Euroland betroffen.
Natürlich wird man das bei den Notenbanken und in den Wirtschaftsministerien wissen. Die einzige Chance einen Restwert des Euros zu retten, wird also darin bestehen, diesen gemeinsam mit dem Dollar gegen Realwerte fallen zu lassen. Genau so, wie es Chinesen, Japaner und Russen mit ihren Währungen tun.
Geschieht dies nicht, wandert die Industrie komplett aus Euroland ab. Ihre Erzeugnisse sind dann nicht mehr international "wettbewerbsfähig".
Bereits Lenin sagte, daß man den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen schlagen muss. Und Chinas KP-Diktatur demonstriert derzeit der Welt, wie man Lenins These praktisch umsetzt.
Für den Geldwert in Euroland bedeutet dies reale Abwertungen in Größenordnungen von 10 Prozent per Anno solange, wie dieses Spiel weiter geht. Gewinner dieses Spiels ist China, dessen Industrie (Realwerte) mit Auslandsgeld aufgebaut wird.
Ich meine, daß weniger die USA, sondern vielmehr China im Fokus der Betrachtungen stehen sollte. Zumindest wenn man der Spur des Geldes (im Sinne von der Spur der Realwerte) folgt. Der Täter ist immer der, der sich handfeste Werte (Metalle, Maschinen, Produktionsanlagen) auf Kosten anderer aneignet. Chinas meist billiger und minderwertiger Konsumplunder fällt m.E. nicht darunter. Chinas modernste Produktionsstätten hingegen schon weit ehr.
Meine Antwort:
Sie legen den Finger direkt in die Wunde.
Der Westen lässt sich deindustrialisieren, indem China dessen Währungen (noch) stützt.
Leider ist der Westen nicht dazu fähig, diesen Prozess zu stoppen, denn das würde einseitige Einschnitte bedeuten, die die Wähler nicht hinnehmen wollen. Also werden wir wohl irgendwann "Share-Cropper" (nach Warren Buffet) = Schuldsklaven Chinas werden.
Wenn bald die Papierwerte, an der Westen glaubt, in den Keller fallen, dann wird Asien die Realwerte wie Fabriken haben.
Hier liegt ein eindeutiges Versagen unser westlichen Gesellschaft
und besonders unserer Eliten vor.
Aber so sind schon alle alten Gesellschaften untegergegangen - ist nichts Neues.
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