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Neu 2007-07-01: Diese Seite befasst sich mit spezifisch österreichischen Themen.
Solche wurden bisher meist auf der Seite "Good Bye, Europe", jetzt "Infos-EU" platziert.
Diese Seite enthält Beiträge zwischen 1.1.2008 und 31.5.2008
Ältere Beiträge aus 7-12/2007 wurden hierher ausgelagert
Neu 2008-05-31:
Das Interesse am Gold steigt:
Standard: Gold kommt wieder in Mode
Wieder in Mode kommt derzeit eine Veranlagung in Gold, was typisch für "unsichere" Anlagezeiten sei, so der Finanzexperte. Mittlerweile sind es wieder 11 Prozent der Bevölkerung, die momentan eine Veranlagung in Gold attraktiv finden, das Interesse habe damit um 60 Prozent zugenommen.
Zeit wird es.
Die Nationalbank ist aber (noch) nicht dieser Meinung: Österreichs Notenbank hat 2007 neun Tonnen Gold verkauft
Die angegebenen 280t sind sicher nicht mehr physisch da. Wieveil wurde verleast?
Neu 2008-05-30:
Treibstoff-Diebstähle nehmen zu:
ORF: Immer mehr Treibstoffdiebstähle
Spritpreise an Anstieg Schuld?
Der Sprecher der Sicherheitsdirektion, Maximilian Ulrich, führt den Anstieg bei den Treibstoffdiebstählen auf die hohen Spritpreise an Österreichs Tankstellen zurück.
Die gestohlenen Mengen hätten sich überproportonial zu den Delikten erhöht, so Ulrich: "Mit den gestohlenen Tankkarten aus Lastkraftwagen können innerhalb kurzer Zeit mehrere tausend Euro an Schaden entstehen, denn 1.000 Liter sind schnell getankt, noch bevor der Diebstahl von den Besitzern überhaupt bemerkt wird", so der Polizeisprecher.
Lkws auf Firmenarealen gefährdet
Am häufigsten sind Lkws auf Parkplätzen und Firmenarealen, die kaum überwacht und oftmals nicht einsehbar sind, betroffen. Wenn der Tankdeckel nicht abgesperrt ist, kann man mit einer Pumpe oder gar nur mit einem Schlauch sehr einfach abzapfen, so Ulrich. Eingeleitet wird das gestohlene Gut in Kanister oder - wie in den meisten Fällen - gleich in das Fahrzeug der Täter.
Typisch für Inflationszeiten.
Neu 2008-05-29:
[12:00] Leserzuschrift-DE zu Mietzins-Begrenzungen:
zufällig hörte ich im Radio, daß die Öst. Regierung ein Gesetz zur Minderung der Inflationsfolgen (oder so ähnlich) erlassen hat oder will, nach dem es den Vermietern verboten ist, Mieterhöhungen über einem - sehr niedrigen - Prozentsatz vorzunehmen.
Schon der Titel besagt, daß hier etwas vorbereitet wird, was für die Vermieter sehr schlimme Folgen haben kann und sicher auch haben wird. Wenn die Inflation weiter fortschreitet oder gar zu galoppieren beginnt, stehen die Vermieter mit ihren niedrigen Mieten da, können sie nicht mehr erhöhen und werden im Zweifel nicht einmal mehr in der Lage sein, das Heizöl mit allen Mieten des Hauses zu bezahlen!
Ganz offensichtlich ist sich die Ö. Regierung darüber im Klaren, daß dieses Gesetz demnächst gebraucht wird!!!!!
Haben Sie dazu mehr Informationen oder schon berichtet?
Jedenfalls wäre es doch gut, wenn sich die Vermieter einmal dazu in der Öffentlichkeit äußerten. Ich wohne in Deutschland und habe in Österreich zwei nicht vermietete Immobilien. Aber hier in D habe ich meine Altersversorgung zu einem gewissen Teil auf Mieteinnahmen gestützt - was angesichts der drohenden Inflation jetzt wohl die falsche Entscheidung war! Auch in D ist eine Mieterhöhung im Falle höherer Inflationsquoten praktisch nicht möglich. Es werden also die Vermieter die Sozialversicherung für die Mieter sein!
Ja, man will die nächsten Mieterhöhungen per Gesetz hinausschieben.
Aber das sollte nur eine Sorge der Vermieter sein. Viel schlimmer wird sie die Immobilien/Kreditkrise treffen, die auch zu uns kommt und die allgemeine Verarmung der Bevölkerung. Die Betriebskosten kommen dann zuerst und dann erst der Vermieter. Dann heisst es wieder zusammenziehen - das Ende der Single-Gesellschaft mit enormen Leerständen.
Wie heisst es so schön in Österreich: "auch Hausherren sind schon gestorben". Viele werden es in den nächsten Jahren.
[14:30] Leserkommentar-AT dazu:
die folgende Klausel ist seit Jahren ein fester Bestandteil nahezu jedes Mietvertrages:
Zur Berechnung der Wertbeständigkeit dient der vom Österreichischen Statistischen Zentralamt monatlich verlautbarte Verbraucherpreisindex 86 oder ein an seine Stelle tretender Index. Als Bezugsbasis für diesen Vertrag dient die für den Monat September 1999 veröffentlichte Indexzahl.
Schwankungen der Indexzahl von plus oder minus 5% bezogen auf die Basis bleiben unberücksichtigt; darüber hinausgehende Schwankungen kommen jedoch voll zur Auswirkung. Die neue Indexzahl ist die Basis der Errechnung der künftigen 5% Stufe
das heisst in der Praxis, dass nicht jedes Jahr/Monat eine Mietzinserhöhung stattfinden kann/darf ... sondern eben nur wenn die 5% überschritten sind ... in der Vergangenheit gabs demnach eine Mietzinserhöhung alle 3-4 Jahre
Und genau eine solche Anhebung will der Staat jetzt auchschieben lassen - abgesehen, davon dass die staatlichen Statistiken nach unten gefälscht sind. Für die Komponenten in den Betriebkosten (Energie, etc.) gilt diese Index natürlich nicht, nur für die Miete selbst. Die Realmieten werden heute schon gekürzt.
Neu 2008-05-28:
Nationalbank "unterkapitalisiert":
Presse: Die Notenbank will ihre Reserven wieder auffüllen
Im Vorjahr 247 Mio. Gewinn, 2008 könnte es weniger sein. Liebscher hat mit Finanzminister Wilhelm Molterer bereits Gespräche geführt und ortet bei diesem „Verständnis“ für die Wünsche der Notenbank.
Zu viele Dollar-Reserven, die an Wert verlieren?
Bisher nur wenige Subprime-Abschreibungen in Österreich: Banken: "Nachbeben" der Finanzkrise
Der wirkliche Hammer kommt nicht aus den USA sondern aus Osteuropa.
Neu 2008-05-27:
Spritpreis - die Politiker bekommen Angst um die Wählerstimmen:
Standard: Rufe nach Senkung der Spritsteuer aus den Ländern
Die Spritpreise aktivieren die Landeschefs: Rufe nach einer Senkung der Mineralölsteuer werden in Salzburg und Kärnten laut. Eine eigene Konferenz der Landeshauptleute soll sich dem Thema widmen.
Sie merken es also schon. Ausser der grünen Beamtenpartei, die noch höhere Spritpreise haben will.
[15:30] Jetzt ist es sogar schon existenzbedrohend: Teurer Treibstoff: "Für Pendler existenzbedrohend"
Je höher die Spritpreise, desto mehr Lösungsvorschläge - in der öffentlichen Diskussion ist jetzt guter Rat teuer. Experten halten bereits einen Ölpreis von 400 Dollar für möglich.
Auch ein Ölpreis von $400 wird die Pendler noch nicht richtig umbringen, aber der kommende Zins-Schock wird es, denn die meisten haben Hypotheken zu bezahlen. Sehr viele davon sind "lebende Hedge-Fonds" mit endfälligen CHF-Krediten.
Diese Leute haben ihre Häuser auf Treibsand gebaut: billiges Öl und niedrige Zinsen.
Neu 2008-05-26:
Zahltag für die "Idiotensteuer":
Kurier: Erstmals fünffacher Jackpot im Lotto
In 22 Jahren Lotto "6 aus 45" gibt es erstmals einen Fünffach-Jackpot. Am kommenden Mittwoch wird es beim Sechser somit um rund zehn Millionen Euro gehen. Diese Berechnung sei eine Prognose, hieß es seitens der Österreichischen Lotterien. Denn "dieser Fünffach-Jackpot ist ein historisches Ereignis und es fehlen konkrete Erfahrungswerte."
Jetzt werden die Massen die Trafiken stürmen und brav ihre Idiotensteuer = Lottotips abliefern. Mindestens 25% aller Lotto-Roheinnahmen sind Steuer.
Das Einzige, das mir die Kombinatorik-Pflichtvorlesung während des Informatik-Studiums beim gestrengen Professor Baron gebracht hat, ist die Chance eines solchen Lotto-Sechsers ausrechnen zu können: etwa 1:8.4Mill. Total uninteressant für einen Investor, aber gut genug für das Volk, das auf den "grossen Gewinn" hofft. Unterstützt von einer riesigen Werbekampagne in den Medien. Zumindest zahlen sie diese Steuer gerne.
Neu 2008-05-24:
Handy-Studien - für die Strahlengläubigen gemacht:
Spiegel: Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht
Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind offenbar das Werk einer Schwindlerin. Nach SPIEGEL-Informationen hat eine Labortechnikerin einer Wiener Universität die Daten manipuliert.
Wieder einmal ein Beispiel, dass man "wissenschaftliche" Studien bestellen kann - zugeschneidert auf den Autraggeber, bzw. das Zielpublikum.
Und das Zielpublikum
bei "Strahlenschäden" durch Handies ist gross. Ein schöner Markt für Aufträge und Karriere.
PS: es soll nur eine Labortechnikerin gewesen sein. Das inst unglaubwürdeg - die Professoren putzen sich an ihr ab.
Neu 2008-05-23:
Nur die Konsumenten werden belastet:
Standard: Belastungen für Haushalte, Zuckerln für Stifter
Die SPÖ-Spitze sei dem "Großkapital freundlich gegenüber eingestellt", kritisiert Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm. Während Stiftungen neue Begünstigungen erhielten, komme auf Haushalte eine Belastungswelle zu, erklärte er Andreas Schnauder.
Die Anhebung der Ökostromförderungen wird großteils von den Haushalten finanziert, gleichzeitig sind neue Ausnahmen für Stiftungen geplant. Wie reagiert eine Arbeitnehmervertretung auf diese Politik, die von der SPÖ mitgetragen wird?
Es muss doch ein klares Nein zur Verstromung von Lebensmitteln geben. Das ist ökonomisch und ökologisch unsinnig, denn auch die CO2-Bilanz ist katastrophal.
Wie man sieht, wird immer und überall auf die Haushalte abgeladen. Auch dieses Bailout unrentabler Biogas-Projekte von Raiffeisen & co.
Wer keine Lobby hat, zahlt drauf.
Neu 2008-05-19:
[8:00] Benzin ist überhaupt noch nicht sehr teuer:
Presse: Wörthersee: Kärntner flüchten vor GTI-Treffen
In dieser Woche nimmt dieses Event erneut seinen Lauf, rund 200.000 Auto-Freaks werden erwartet. Das Zentrum des Treffens ist der sonst so idyllische Flecken Reifnitz am Südufer des Sees. Dessen Bürgermeister Adolf Stark verteidigt das wilde Treiben samt „Gummi-Gummi“ und Alkoholexzessen. Das Treffen der Autofans sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, betont der Ortschef. Im vergangenen Jahr hätten die Besucher mehr als neun Millionen Euro im Land gelassen.
Auch heuer könne man wieder mit der Belebung der Tourismusregion in der Vorsaison rechnen. Denn die GTI-Fans sorgen für rund 150.000 zusätzliche Übernachtungen.
Ich persönlich habe überhaupt nichts gegen dieses GTI-Treffen. Aber es ist sicher auch ein Gradmesser für die Kaufkraft in den eher niedrigeren Schichten. Viele Teilnehmer reisen über 1000km an.
Neu 2008-05-18:
[12:00] Wie dumm kann man nur sein? Leserzuschrift:
In der heutigen Krone (Sonntag 18.5.08 auf Seite 34) ist zu lesen :
Euro-Bus auf Tour:
Silberschatz in alter Währung
Der Euro-Bus der Österreichischen Nationalbank macht wieder in Niederösterreich Station. Bei seinem Stop in St. Pölten wurde die Tauschzentrale von den Besuchern regelrecht gestürmt. Insgesamt 1,2 Millionen Schilling wurden in die neue Währung gewechselt: Den höchsten Betrag brachte ein Ehepaar aus Loosdorf zum Bus. Jahrzehntelang hatten sie Silbermünzen gesammelt, jetzt wurde der kleine Schatz im Wert von 147.000 Schilling in druckfrische Euro umgetauscht. Morgen, Montag, steht der Bus in Gmünd bereit.
Die alten Schilling-Münzen und Scheine kann man ruhig umtauschen, aber nicht die Silbermünzen!
Das Gesundheits-Reförmchen:
Standard: Fiedler: Reform ohne Länder "wird nicht gehen"
Der frühere Rechnungshofpräsident Franz Fiedler kritisiert die Ausklammerung der Länder bei der Gesundheitsreform. Eine Reform ohne Einbeziehung der von den Ländern betriebenen Krankenhäuser "wird sicherlich nicht gehen", warnt Fiedler im Gespräch mit der APA. "Die wirklich gravierenden finanziellen Probleme im Gesundheitswesen liegen im Krankenanstaltenwesen", betont Fiedler. Österreich habe im internationalen Vergleich zu viele Spitäler, zu viele Betten und zu viele stationäre Aufenthalte, die außerdem zu lange dauern.
Hier haben wir es also. Dort wo am meisten zu holen ist, wird nicht gespart, denn damit würde man in die Macht der Landesfürsten eingreifen.
Erst wenn hier massiv gespart werden wird - dann weiss man dass die wirklichen Alarmglocken um die Staatsfinanzen läuten.
Ohne Staatsbankrott keine wirklichen Reformen!
Neu 2008-05-17:
[11:00] Auch ein Umwelt-Heuchler-Minister:
Standard: Umweltminister ist Spitzenflieger
Gerade Umweltminister Josef Pröll ist der Vielflieger der Regierung. Das ist das Ergebnis einer parlamentarischen Anfrage der Grünen, über deren Beantwortung durch die Regierungsmitglieder in den Samstag-Ausgaben von "Österreich" und "Oberösterreichischen Nachrichten" berichtet wird. Demnach hat Pröll im Vorjahr 67.795 Meilen im Flugzeug zurückgelegt und damit sogar die zum Vielreisen verdammte Außenministerin Ursula Plassnik hinter sich gelassen, die nur auf 64.633 Meilen kam. Prölls Klimabilanz: 22 Tonnen an CO2-Emissionen wurden verflogen.
Das Umweltressort zieht offenbar Heuchler und Vielfresser an. Da unterscheidet er sich nich von seinem deutschn Kollegen Gabriel.
[11:00] AUA: Lieber geschluckt werden als ein Badgdad-Scheich:
Standard: Ötsch für Verkauf einer Mehrheit an der AUA
Der AUA-Chef sieht für Al Jaber keinen Rücktrittsgrund vom Vertrag. Der Scheich habe plötzlich gebeten, die AUA möge Bagdad erschließen, er habe abgelehnt, erklärte er im STANDARD-Interview
Die AUA wird jetzt also verkauft. Ob sie aber ohne Entschuldung genommen wird?
Neu 2008-05-16:
[9:30] Keine Gesundheitsreform ohne "Todesurteile":
Presse: Gesundheits-Reform: Schreiduelle in der ÖVP
Standard: Aut idem
Bei dem nun präsentierten Paket handelt es sich bestenfalls um einen ersten Schritt zur finanziellen Rettung der Krankenkassen, große Brocken, wie etwa die Spitäler, blieben ausgeklammert, kleinere sind, trotz langer Verhandlungen, heiß umstritten. Länder, Ärzte und Gewerkschafter sind unzufrieden beziehungsweise laufen Sturm, und was von dem bleibt, das bisher mit einiger Verwirrung vorgetragen wurde, ist noch längst nicht ausgemacht.
Man wird nie wirkliche Einsparungen erzielen, wenn man nicht "Todesurteile" für diese 3 Gruppen unterschreibt:
- die Gesundheitsbürokratie
- den verschwenderischen Spitalsapparat unter der Kontrolle der Landesfürsten
- das Prinzip jede Behandlung für Jeden, d.h. alte, chronisch Kranke, die enormen Ausgaben verursachen
Diese 3 Gruppen hat man aus den Reformversuchen natürlich ausgenommen. Aber wenn die wirkliche Depression kommt, dann wird es auch hier keine Ausnahme mehr geben können.
Neu 2008-05-15:
[17:00] Auch in Österreich ist das getürkte Wirtschaftswachstum toll:
Presse: Österreich: BIP um 3,5 Prozent gewachsen
Dank der kräftigen Steigerung der Wertschöpfung in Industrie und Bauwirtschaft hat die Konjunktur Schwung gewonnen.
Sogar die "offizielle" Inflation ist von 3.5 auf 3.3% gesunken - ein richtiges Wirtschaftswunder.
Wer dieses Wunder glaubt, bekommt sicher den Segen vom Kardinal, Bundeskanzler und Finanzminister!
Wenn nur die Fälschungen nicht wären: Man muss ca. 7% abziehen, also kommt reale 3.5% Wirtschafts-Schrumpfung heraus.
Neu 2008-05-13:
[21:30] EKZ Gerasdorf - das wird ein "Stranded Investment":
Presse: Wien im Shopping-Center-Zangengriff
Startschuss für fünftgrößtes EKZ in Gerasdorf – und warum Wien mehr schlecht als recht damit lebt.
Diese Investoren glauben, die Zeit der billigen Hypotheken und der Massenkaufkraft dauert ewig an. Noch dazu wird dieses Monster auf der grünen Wiese gebaut, weit ausserhalb der Stadt. Der einzige, der sich freuen wird ist der dort jetzt einsam angesiedelte Hornbach Baumarkt. Die Investoren und die geldgebenden Banken werden sich wohl weniger freuen.
[12:30] Kein Scheich mehr für die AUA:
Standard: Investor Scheich Al Jaber sagte AUA-Einstieg ab
Die AUA hat dem potenziellen neuen Investor Sheikh Mohamed Bin Issa Al Jaber noch einmal eine Nachfrist für einen Einstieg gewährt. Bis zur ursprünglichen Frist am 12. Mai habe Al Jabers JJW Central & Eastern Europe Beteiligungsverwaltungs GmbH keine erforderliche Bankgarantie übergeben. Die Austrian Airlines hätten nun eine angemessene Nachfrist bis zum Mittwoch, dem 21. Mai 2008, gesetzt, teilte die Airline am Dienstag in der Früh mit.
Sie wollen das Geld des Scheichs unbedingt zur Verlustabdeckung um sich nicht von Lufthansa oder AirFrance fressen lassen zu müssen. Dass der Scheich jetzt nicht mehr will und auch keinen Kredit zum Aktienkauf bekommt, ist verständlich. Aber das können die AUA-Gewaltigen noch so oft auf "gültige Verträge" hinweisen.
In Wirklichkeit geht es um die Jobs des CEO Ötsch und des Aufsichtsratschefs Michaelis. Aber die AUA wird sich jetzt fressen lassen müssen und Ötsch verliert seinen Job.
[19:00] Leserkommentar-CH dazu:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Mit meinen langjährigen Luftfahrtkenntnissen kann ich Sie beruhigen: Die AUA ist schon seit Jahren auf Todeskurs. Dieses letzte Aufbäumen muss ja in einem Desaster enden.
Viel schlimmer war für uns hier in der Schweiz damals das traumatische SWISSAIR-Grounding. Dieses Grounding war ebenfalls die Folge von Misswirtschaft irgendwelcher aufgeblasener, unfähiger Manager. Es darf nicht vergessen werden, dass die damalige SWISSAIR mit allen Anhängseln ein ungleich grösserer Laden war.
Die SWISSAIR war ein Synonym für Schweizer Präzision und Wertarbeit; die AUA dagegen war in der Realität nie mehr als eine mit Beamten durchsetzte, träge Staatsairline und qualitativ schlimmstes Mittelmass.
Schlimm ist nur, dass der deutsche Kranich - wie schon bei den Ueberbleibseln der damaligen SWISSAIR - schon um die Ecke wartet, um den AUA-Laden für peanuts aufzupicken.
Wird der Kranich überhaupt Peanuts dazu brauchen? Selbst ein Wechsel der Allianz weg von Miles&More wäre mit enormen Kosten verbunden. Meine frühere Qualiflyer-Karte aus vergangenen Swissaur/AUA-Zeiten ist schon lange eingestampft.
[21:30] Der Kranich pickt nur ohne Schulden: AUA geht auf Partnersuche
[10:00] Staatsschulden der Republik Österreich:
http://www.staatsschulden.at/
Derzeit: EUR 164.851.448.385
Das sind nur die "offiziellen" Schulden, mit ÖBB, ASFINAG, Krankenhausfonds, etc. kommt wahrscheinlich die halbe Summe davon noch einmal dazu. Dann sind immer noch die Pensionsverpflichtungen nicht eingerechnet.
Der Bundesadler - ein echter Pleitegeier (hat jemand ein passendes Bild dazu?).
Neu 2008-05-10:
[17:30] Leserzuschrift-AT - Österreicher sind dumm...
ORF: Mehrheit sorglos
"Banken wird vertraut
Ein grundsätzliches Vertrauen der Österreicher herrscht laut Studie trotz der momentanen Situation in die Banken. Demnach vertrauen 58 Prozent ihrer Bank in vollem Maße, die Bankberater sind weiterhin Vertrauensperson Nummer eins in Geldangelegenheiten."
und
"So feiert das klassische Sparbuch eine Renaissance - 46 Prozent der Österreicher halten die traditionelle Sparform in der momentanen Situation für besonders interessant."
Von den 4% gehen noch 25% KEST ab, Inflation gibt es offensichtlich auch überhaupt keine. Diese Idioten.
Neben mindestens 10% Inflationssteuer zahlen sie auch noch 40% Sozialabgaben und 50% Einkommenssteuer. Ein früherer Chef (jetzt habe ich keinen mehr) hat mir einmal gesagt, er zahlt gerne Steuern, denn das ist gut für den "sozialen Frieden".
PS: der Scheiber dieses Berichts ist ein "echter Investor", der natürlich die Steuergesetze kennt.
Die AUA wird jetzt gefressen:
Standard: Ötsch macht "Salto rückwärts"
AUA-Chef Ötsch (bisher radikaler Verfechter der Stand-Alone-Lösung) hat mit seiner in der Hauptversammlung geäußerten Idee, trotz allfälligen Finanzinvestors über eine strategische Partnerschaft für die AUA nachdenken zu wollen, einen "doppelten Salto rückwärts gemacht", heißt es im Aufsichtsrat der Airline. Damit ist er auf den Kurs von ÖIAG-Alleinvorstand und AUA-Aufsichtsratschef Peter Michaelis eingeschwenkt. Ob so ein strategischer Partner notwendig sei, werde die weitere Entwicklung zeigen, das Umfeld habe sich dramatisch verändert. "Wenn es gelingt die AUA nachhaltig in positive Ergebnisse zu führen, halte ich einen strategischen Partner für nicht notwendig", sagte Ötsch.
Verhandlungsbedarf hat auch der Scheich – und zwar mit seinen finanzierenden Banken, zu denen auch die Bank Austria zählen soll. Wie bei Deals dieser Größenordnung üblich, ist ein Leverage vereinbart; eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital. Das ausgeborgte Geld wird mit Aktien besichert (üblich sind 200 Prozent des Kreditvolumens in Aktien) – und genau da soll der Scheich wegen des Kursrutsches der AUA-Aktie in die Bredouille geraten sein.
Die Geschichte mit dem Scheich dürfte der Vergangenheit angehören, der wollte auf Kredit kaufen und bekommt keinen Kredit. Das Ganze war ohnehin nur eine Verlustabdeckung, die jetzt wegfällt.
Jetzt wird also ein "strategischer Partner" = eine andere Airline, die die AUA übernimmt, gesucht. Wer frisst? Tot oder lebendig?
Es wäre sicher besser, mit dem Fressen auf die Konkursmasse zu warten.
Die gibt es dann, wenn die Zinsen anziehen.
Neu 2008-05-08:
[9:30] AUA - Schmetterlinge, ein Scheich und kein Kredit:
Standard: Machtkampf um die AUA-Führung, Teure "Schmetterlingssammlung", "Therapiestation für eitle Manager"
Lauda liest AUA die Leviten
Der Flugunternehmer Niki Lauda liest der AUA neuerlich die Leviten. In der "ZIB 2" des ORF am Mittwoch sagte Lauda, "es kann doch nicht sein, dass der Scheich Al-Jaber die letzte Rettung ist. Das ist keine Strategie". Da zahle ein Scheich 150 Millionen Euro, "die sind bis Jahresende weg. Dann kommt der nächste Scheich".
Mit den Schmetterlingen sind sowohl der eitle CEO Ötsch als auch das Sammelsurium an Flugzeugtypen gemeint.
In seinem Fernseh-Interview hat Lauda vorgerechnet, wieviel Geld die AUA jedes Jahr verbrennt.
Leider bekommt der jetzt einsteigende Scheich Al Jaber keinen Kredit (laut ORF von der Bank Austria) für den Aktienkauf. Wo bleibt dann der Nächste?
Neu 2008-05-07:
[17:00] Leserzuschrift-AT zu verschiedenen Themen:
1. Den Hartgeld-Club mit seinen Meetings gibt es leider nicht mehr. Vielleicht sollten Sie die Seite auf Ihrer Page ändern oder löschen.
Ist schon gelöscht, es hat sich auch bisher niemand um eine Wiederaufnahme bemüht.
2. Die Bank-Austria braucht offenbar Geld. Die ist dabei, bestehende (!) Kunden telefonisch zu aquirieren um Geld auf 9 Monate zu 4% zu binden. Normalerweise ein gutes Angebot, wenn man bedenkt, dass sie noch vor der Finanzkrise sehr "hohe" Zinsen von 1,75% geboten haben :)))
Für mich nicht interessant, aber vielleicht doch für einige Anleger.
Hier sieht man, wie Liquiditätsdruck die Zinsen treibt - vorerst noch zahm.
3. So unrecht hat der Schreiber wieder auch nicht, der da behauptet, wenn alles inflationiert, dann stimmt die Rechnung wieder und das System kann nicht kollabieren. Nur Ungleichgewichte führen zum Kollaps. Bedauerlicherweise besteht das System aus einer Unmenge von Ungleichgewichten, wobei das größte wohl die Rohstoffversorgung ist, die keinerlei Bezug mehr zur Finanzwelt und zu den Lohneinkommen hat. So gesehen wird eine Anpassung stattfinden müssen mit großen Einschränkungen des Lebensstandards.
Das grösste Problem beim Inflationieren sind die riesigen Schuldenbestände zu niedrigen Zinsen. Wenn von dort die Flucht losgeht...
4. Die Benzinpreiserhöhungen scheinen zumindest in Wien noch nicht bei den Bürgern angekommen zu sein. Was sich da um 10 Uhr auf den Straßen abspielt, spottet jeglicher Beschreibung. Das merkt man erst so richtig, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Es kann mir keiner erzählen, dass dies der Berufsverkehr sei. Haben die alle keine Arbeit, dass die sich auf den Straßen tummeln?
Wie sagt man bei uns so schön? Die fressen lieber den Kitt aus den Fenstern, bevor sie einen Schritt zu fuß gehen. Naja, bei diesen Lebensmittelpreisen wäre das auch eine Alternative.
Wer geht schon gerne zu Fuss, wenn der Status ein Auto vorschreibt. Und nicht vergessen, noch gibt es Autokredite, das macht zumindest die Anschaffung "leistbar".
[9:00] Leserzuschrift zum Erste TAN-Limit:
das mit der TAN-Beschränkung auf 300 Euro ist ganz einfach erklärt: Die ERSTE BANK will die Kunden zum TAC "erziehen". Das ist der Code, den man mit jeder Überweisung per SMS aufs Handy bekommt. Anscheinend für die Bank wesentlich billiger. Ich verwende das TAC-System übrigens seit langem ohne Probleme und finde es sehr praktisch.
Ist auch möglich.
Neu 2008-05-06:
[21:30] E-Banking Restriktionen bei Sparkasse in Niederösterreich (Leserzuschrift):
Sparkasse limitiert auch Barbehebungen auf € 300,-
Ich habe mich diese Woche im Netbanking angemeldet und die Meldung erhalten:
ab 9. Juli 2008 treten zur Erhöhung der Sicherheit folgende notwendige Änderungen im netbanking in Kraft: - Betragslimitierung je TAN-Nutzung von 300 Euro
Dieses Limit können Sie im netbanking ab dem 9. Juli 2008 bis max. 1.000 Euro erhöhen.
Nun Sicherheit hin oder her, ich frage mich nur was ich tue wenn mal 2.100,- Euro zur Überweisung anstehen? Vielleicht 7 TAN oder bei Erhöhung nur 3 TAN hintereinander eingeben?
Als einer der Wirtschaftsbeobachter, welcher die Augen aufmacht, sich informiert und all diesen Informationen kombiniert und durch den Kopf gehen lässt, stimmt mich diese Meldung im Netbanking doch sehr nachdenklich.
Werde also wieder mal einige Metalle kaufen, denn Rohstoffe sind Rohstoffe die steigen oder stagnieren, alles Andere ist nur Preisdrückerei.
PS: Habe bei dieser Bank auch mal 1Unze Krügerrand gekauft und der Filialleiter fragte mich ernsthaft, ob er sich mal die Münze ansehen kann, da er diese noch nie gesehen hat. Ich sagte: Sicherlich, schauen Sie sie jetzt an, denn dann ist sie weg
Ein €300 Limit am Bankomaten ist eine Sache, aber beim E-Banking?
Hat das mit Problemen der Ersten zu tun (daran hängen die Sparkassen)?
[22:00] Noch eine Zuschrift dazu:
Meine Frau hat ein Konto direkt bei der ERSTEN (in Wien) und erhielt gestern ebenfalls die Mitteilung, daß Onlinebanking auf 300,-/TAN begrenzt wurde.
Von dort kommt es also. Ist es der Ersten im Osten an den Kragen?
[21:00] Bankomaten-Restriktion bei Volksbanken in Osttirol (Leserzuschrift):
Mein Mann und ich bekamen von unserer Sparkasse (Erste) die Mitteilung, dass wir ab 09. Juli 2008 nur noch täglich 300 €, max. 1000 € (aber auf Antrag) aus dem Geldautomaten ziehen können. Bisher gab es keine Einschränkungen. Bei der Volksbank Osttirol gelten jetzt schon 400 €, maximal 1000 € (Erhöhung auf Antrag möglich)am Bankomaten täglich. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass dies nur zu unserer eigenen Sicherheit sei. Wer's glaubt!
Die Banken sorgen doch nur für einen evtl. Run vor, damit sie nicht soviel an einem Tag auszahlen müssen. Größere Beträge kann man am Schalter aber vorerst noch bekommen.
Das ist nur eines von vielen Beispielen.
Baldiges AUA-Grounding?
Presse: Das Ende der "nationalen" Fluglinien
Warum der AUA frisches Geld allein nicht weiterhilft und wie ihre Zukunft aussieht. Und warum das Konzept einer Airline für jeden Staat in Europa ein Auslaufmodell ist.
Der Scheich steigt nicht ein, die Lufthansa will sie auch nicht - mangels Substanz und wegen zu hoher Schulden.
Bleibt möglicherweise nur der Konkurs - das Grounding. Die guten Strecken holen sich dann die Konkurrenten.
Neu 2008-05-03:
Pleitegeier AUA?
Presse: Scheich bläst AUA-Einstieg ab: "Bewusst in die Irre geführt"
Investor Scheich Al Jaber erhebt schwere Vorwürfe gegen AUA-Chef Ötsch, berichtet "profil": "Bei Kenntnis der wahren Wirtschaftslage wäre der Vertrag niemals abgeschlossen worden".
Hat man für seinen Einstieg die Zahlen geschönt und den Aktienkurs hochgetrieben?
Nachdem der AUA praktisch nichts mehr gehört - ausser Horrorschulden, bleibt nur mehr der Absturz (Pleite) oder Aufkauf durch eine andere Airline.
Neu 2008-05-02:
[21:00] Neues von der Cerberus-Bank (BAWAG) - Leserzuschrift:
Bei meinem easybank-Konto ist mir neulich die Möglichkeit der Kreditkarten Teilzahlung aufgefallen. Originalwortlaut: "Die Teilzahlungsfunktion kann für Abrechnungen, deren Saldo mehr als EUR 100,00 beträgt in Anspruch genommen werden."
Ich glaube, allzu lange gibts diese Möglichkeit auch noch nicht. Wurde sicher nicht geschaffen, weil die Leute Probleme haben ihre Rechnungen immer begleichen konnten/können.
Nur ein Phänomen des dreiköpfigen Höllenhundes?
Der Höllenhund macht das bereits in den USA (GMAC & co). Also wird es auch nach Österreich transplantiert. Der CEO ist jetzt ein Brite, die können sich kreditkarten, die monatlich abgezahlt werden gar nicht vorstellen.
Die reale Wirtschaftslage in Österreich - Leserzuschrift (Textilhändler):
Seit ein paar Wochen scheint die Wirtschaftswelt - die bisher irgendwie rational begreifbar war vollständig aus den Fugen geraten zu sein .
1. Im Finanzbereich scheint die Krise die uns seit August 2007 beschäftigt "abgesagt" zu sein .
Grundtenor : das schlimmste ist vorbei , die Banken haben Ihre Verluste zu Großteil abgeschrieben , jetzt geht es wieder aufwärts …..
Die Aktienkurse sind mehr oder weniger stabil, der Dollar steigt wieder leicht , Edelmetalle gehören dorthin wo Sie hingehören : auf ein reduziertes Maß ……
Politiker (unser Kanzler in einem Hörfunkinterview ) wundern sich , daß die Inflationsrate immer noch über 3% liegt , bezeichnen dies als Phänomen und beteuern gleichzeitig , daß an diesem Problem gearbeitet wird und sicherlich bald in den "Griff " gekriegt wird……
Soweit so gut …..
2. In meinem wirtschaftlichen Umfeld sieht die wirtschaftliche Situation allerdings wie folgt aus :
Ich bin seit 20 Jahren im Textilhandel tätig : einmal als Betreiber eines Outlets - also eines Geschäftes mit dem Endverbraucher bei dem Marken- und Qualitätsware günstiger verkauft wird- zum anderem im Textil-Großhandel wo wir Markenware und NoName Ware an Händler österreichweit vertreiben .Man kann mich im Textilhandel quasi als Marktinsider bezeichen.
2.1.In unserem eigenen Geschäft läuft es eigentlich immer besser - Die Konsumenten wollen kaufen und konsumieren - und die Schnäppchenjagd wird immer beliebter - unsere Kunden lieben es anspruchsvolle Ware mit einem Preisvorteil zu erwerben . Nach einem Standortwechsel vor einem Jahr in eine gehobener Gegend zählen wir mehr und mehr die sogenannte gute Gesellschaft zu unserem Stammklientel . Kurzum : Da das Leben links und rechts so teuer georden ist wollen die Leute gernen gut und günstig kaufen ……auch jene Schicht die sich früher zu gut war in einem Outlet zu kaufen ……
2.2. Im Großhandel zeigt sich folgendes Phänomen :
Das Jahr 2007 war bis zum Oktober 2007 sehr gut - Ab November brachen die Geschäfte österreichweit ein - November und Dezember an sich starke Monate im Textileinzelhandel brachen ein .
Besonders schlimm war es bei den größeren Ketten und bei jenen Geschäften die mit günstiger Ware arbeiten - hier fehlt den Konsumenten scheinbar am meisten das Geld .
2008 begann im Jänner und Feber "solala" bis sich die Krise quasi im März und April - auch aufgrund des kalten Wetters - zuspitzte . Kollegen und ebenfalls Insider sprechen von Umsatzverlusten bei den Händlern von durchschnittlich 40% , es gibt Faxe von Topkunden die die Lieferungen nicht annnehmen wollen mit dem Argument die Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können …..
Sollte sich die Situation im Mai nicht wesentlich verbessern gibt es richtige Probleme…... So der Grundtenor der gesamten Branche …..
Ich persönlich seheh die Situatuin mit einem weinenden und lachenden Auge :
Auf der einen Seite wird uns Topware zu einem billigen Preis für unser Outlet angeboten , da die Läger überall zum Bersten voll sind ….
Auf der anderen Seite ist das tägliche Großhandelgeschäft extrem anstrengende geworden - da links und rechts von den Händlern nur schlechte Nachrichten kommen…
"Resteverwertung" (übergrosse Lagerbestände)
in einem Outlet-Store dürfte gut laufen, sonst massive Einbrüche. Die Realwirtschaft bricht also auch bei uns schon zusammen.
Neu 2008-04-29:
Wer braucht in der Krise Glitzersteine?
ORF: Angst vor Kündigungen bei Swarovski
Sprach man innerhalb der Belegschaft vor Tagen noch von 200 möglichen Kündigungen, so ist mittlerweile schon von 400 die Rede. Die Firmenleitung sagte am Dienstag, sie könne zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Stellungnahme dazu abgeben.
Niemand braucht diese Kristalle - so wird es allen Luxusprodukten ergehen.
Dafür wächste diese Branche: Erster Sozialsupermarkt für Wien
Neu 2008-04-28:
Steuerumgehung per GmbH:
Presse: Flucht in die Körperschaftsteuer
Studie. Belastet der Staat Kapital-gesellschaften geringer, sinken gleichzeitig seine Einnahmen aus der Einkommensteuer. Das dürfte seit 2005 auch in Österreich der Fall sein. Denn die Zahl der GmbH steigt deutlich an.
Besonders, wenn das Geld nicht aus der Firma entnommen wird, rentiert sich die GmbH enorm. Leider warten aber einige andere steuerliche Fallstricke.
Nachem ich aus diesen Steuergründen eine Umwandlung meiner Einzelfirma auf eine GmbH vorhabe, wäre ich für Tips dazu sehr dankbar.
Neu 2008-04-26:
Die Schattenseiten der Bildungssucht:
Standard: Personalvermittler: "Bitte nicht noch mehr Maturanten"
Meldungen über den großen Mangel an Fachkräften sind häufig zu lesen. In einer Aussendung appelliert nun Erich Pichorner, Geschäftsführer des Personalvermittlers Manpower, den "Schulzugang in Österreich zu überdenken". Jeder vife Zehnjährige werde ins Gymnasium geschickt. "Als ob er oder sie nur so Karriere machen könnte", so Pichorner.
Unter Akademikern gilt es als Katastrophe, wenn die Kinder nicht studieren. Alles nur Prestige.
Neu 2008-04-22:
Zocker unter den Gemeinden:
ORF: Wie eine Gemeinde spekulierte und verlor
Wie eine Gemeinde spekulierte und verlor
Mit Devisenoptionsgeschäften haben Wasserverbände, Privatpersonen und Gemeinden viel Geld verloren. Auch die Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg muss einen Verlust von rund 80.000 Euro verbuchen.
Knappes Budget aufbessern
Deutsch Schützen-Eisenberg ist eine Weinbaugemeinde mit 1.200 Einwohnern und einem Jahresbudget von 1,3 Millionen Euro.
Dieses knappe Budget hätte man gern ein wenig aufgebessert, erzählte Bürgermesiter Franz Wachter (ÖVP).
Diese Bank-Austria-Leute sind damit im ganzen Land herumgezogen. Ich kenne selbst Unternehmer, denen man auch solche Sachen angedreht hat.
Da kommt noch viel heraus. Wer noch drinnen ist - rette sich wer kann!
Leserkommentar-AT: Ha, die Burgenländer machen ihrem Image alle Ehre - leider werden die anderen auch noch alle zu "Burgenländern" werden.
Für Nicht-Österreicher: die Burgenländer sind die Ostfriesen Österreichs, über die macht man Witze.
Neu 2008-04-19:
[20:30] Leserzuschrift zur Geschichte der österr. Sparkassen:
Zufällig bin ich beim Googeln auf folgenden Link gestoßen:
Geschichte der österreichischen Sparkassen
Hier kann man auf der offiziellen Homepage der ERSTE-Bank nachlesen, was im Zeitraum um 1931 im Bankensektor los war. Was dort steht, liest sich wie eine Zukunftsprognose für die nächsten Jahre im 21.Jhdt. Bei der ERSTE-Bank denkt man sich offenbar, daß das lange her ist und heute nicht mehr passieren kann - daher kann man ja ruhig darüber berichten.
Ein paar Ausschnitte:
1919 - 1924: 1919 wurde aus steuerlichen Gründen die Anonymität aufgehoben, auf Grund des starken Druckes des Reichsverbandes wurde diese Entscheidung 1921 wieder zurückgenommen. Durch die Inflation stiegen die Einlagenzinsen bis 20 % und die Darlehenszinsen bis 36 %.
1925 - 1930: Die Einführung des Schilling und die Konsolidierung der Währung 1925 führten zu einer großen Konkurswelle von Banken, die großteils von Spekulationen gelebt hatten. Allein in Wien ging fast die Hälfte der Banken in Konkurs. Die Sparkassen hatten sich zwar nicht an den Spekulationen beteiligt, waren insofern eingebunden, als sie Gelder bei solchen Banken veranlagt hatten.
1931 - 1937: Die kurze Blütezeit der Sparkassen und der gesamten Kreditwirtschaft fand mit dem „Schwarzen Freitag“ in New York und seinen Folgen für die österreichische Wirtschaft ein jähes Ende. Der Höhepunkt der Wirtschaftskrise erfolgte im Jahr 1931 mit dem Zusammenbruch der Creditanstalt. Die darauffolgende Bankenkrise führte zu ernsten Liquiditätsproblemen vor allem bei den größeren Sparkassen, die der Staat durch Eingriffe in die Sparkassen-Autonomie (gesetzliche Reduzierung der Gehälter und Pensionen, zeitweises Verbot von Kreditvergaben) zu lösen versuchte.
Weitere Eingriffe in die Sparkassenautonomie brachten die politischen Umwälzungen ab 1934. Bei den sozialdemokratisch beeinflussten Sparkassen, besonders der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, wird der gesamte Funktionärsstab ausgetauscht.
Wir haben hier also Hyperinflation, Bankenkonkurse und den Austausch gewisser Eliten. Es war einmal, und es kommt höchstwahrscheinlich wieder!
So ist es.
Die Polizei duldet keine Konkurrenz:
Presse: Schießerei zwischen falschen und echten Polizisten: Ein Toter
Auf einer Raststation der S1 bei Schwechat wollten drei falsche Polizisten ein Auto mit Polizisten in Zivil berauben. Beim Schusswechsel erlitt ein Mann einen tödlichen Bauchschuss, zwei wurden verletzt.
Dass diese Rumänen diese Methoden nach Österreich importiert haben, war besonders dreist. Jetzt sind sie in eine Falle gegangen und es wurde hart zurückgeschlagen.
In Zukunft (in einer Depression) ist mit solchen Sachen auch bei uns zu rechnen.
Neu 2008-04-18:
Genügend Kunden für die Pleitegeier-Bank:
Welt: Erste Bank bietet Konto für Pleitegeier
Eine Bank in Österreich macht gute Geschäfte mit abgebrannten Menschen. Vor allem Kleinstverdiener und Arbeitslose können von den Angeboten des Geldhauses profitieren. Für den Nachschub an Konkurs-Kundschaft sorgen Schuldenberater und die Caritas.
Da kann sich der CEO Treichl auch noch einen sozialen Orden umhängen. Wichtig für ihn ist sicher auch, dass er diese Kunden nicht in seiner Ersten Bank hat.
Neu 2008-04-15:
[7:00] Noch geht es den Leuten (oder Bäckern) zu gut:
ORF: Immer mehr Retourware bei Bäckern
Die Wiener Bäcker klagen über immer mehr Retourware. Vor allem der Wunsch der Kunden, kurz vor Ladenschluss noch aus vollen Regalen auswählen zu können, trägt dazu bei.
Mit schuld sei der Konsument: "Wenn die Konsumenten auch noch fünf Minuten vor Ende der Öffnungszeiten vollgefüllte Regale vorfinden wollen, dann tragen sie auch dazu bei, dass der Retourwarenanteil ein hoher ist", so Kainz.
Zumindest den Bäckern und Supermarkt-Managern geht es noch zu gut. Eine Preisreduktion kurz vor Ladenschluss ist ihnen zu mühsam, daher senden sie das übriggebliebene Gebäck wieder zurück.
Neu 2008-04-13:
Leserzuschrift-AT - Molterer in New York:
Die „Zeit im Bild“ hat gestern einen Bericht über das Treffen der Finanzminister der G-7 geliefert und ich dachte mich tritt ein Pferd, als plötzlich unser sehr geschätzter Finanzminister Molterer die Straßen von New York betreten hat und etwas zerzaust durch den Wind und mit wichtiger Miene etwas von Offenlegung gefaselt hat.
Ich bin nun total verwirrt.
Gibt der gelernte Agrarier Molterer den G-7 einen genialen Lösungsweg der Offenlegung vor, oder ist Molterer zum Sprecher der G-7 ernannt worden, oder habe ich überhaupt verschlafen, dass Österreich mittlerweile im erlauchten Kreis der G-7 aufgenommen wurde? Ich kenne mich nicht mehr aus!
Um aber doch noch einen positive Abschluß zu finden, stelle ich eine Preisfrage rein; so auf die Art, wie sie in Fernsehsendungen üblich sind:
Was macht Molterer in New York?
a )
sich wichtig
b) Urlaub
Des Rätsels Lösung: Es war gleichzeitig auch IWF/Weltbank-Tagung. Da machen sich alle Finanzminister wichtig - für die eigenen Medien.
Neu 2008-04-10:
Wenn solche Artikel auftauchen:
Presse: Die neue Verbotsgesellschaft , Flugreisen: Flug-Handgepäck: EU-Gericht will Regeln lockern
2008 nahm den Österreichern „Freiheiten“: Die ÖBB strafen Raucher, Wiens „Waste Watcher“ disziplinlose Hundehalter und Behörden den Alkoholverkauf an Jugendliche. Kommt nun das Aus für Handys in der Straßenbahn?
Dann bedeutet das, dass nicht mehr alles widerspruchslos hingenommen wird, was den Mächtigen in ihrem Machtrausch einfällt.
Neu 2008-04-08:
Kredit-Vertröstungen bei der Cerberus-Bank - Leserzuchrift:
ein Bekannter von mir hat vor über einem Monat bei der BAWAG um einen Kredit in Höhe von ca. 30.000 Euro angefragt. Bonität ist bei ihm OK. Er hat bis heute trotz wiederholter Nachfrage noch keine Zu- oder Absage wegen des Kredites bekommen. Er wird immer nur vertröstet und die Entscheidung hinausgeschoben. Einmal ist der zuständige Bearbeiter nicht anwesend, dann fehlt wieder dieses und jenes usw. Brauchen Banken immer so lange, bis sie eine Entscheidung treffen ? Hat diese Bank vielleicht Liquiditätsprobleme oder ist diese Bank schon am Rande des Abgrunds ?!?
Kein Wunder. Die Bawag verschleudert derzeit alles was verkauft werden kann. Eigentümer Cerberus braucht das Geld in den USA. Kein Wunder, dass sie nicht mehr gerne Kredite gibt.
Wie weit am Abgrund diese Bank ist, kann niemand sagen. Zumindest habe ich bisher nichts Auffälligen aus dem Zahlungsverkehr gehört.
Neu 2008-04-07:
Gesundheitsreform - nur den Politikern tut man nicht weh:
Presse: Gesundheitsreform: Sozialpartner beschließen Reformpapier , Schweinsbraten und Gesundheitseintopf
Der ÖGB-Vorstand hat das Sozialpartner-Konzept für die Gesundheitsreform am Sonntag einstimmig angenommen. Die "Überbrückungshilfe" des Bundes beträgt insgesamt 450 Millionen Euro.
Zwei (für die Politiker) heilige Kühe bleiben natürlich unangetastet:
- der Schein, dass es weiterhin jede Bahandlung für alle gibt
- die Krankenhäuser - das Prestige der Landespolitiker.
Ansonsten kennen sie nur eines: das Problem mit mehr Geld zu bewerfen und dazu die Steuern zu erhöhen.
Neu 2008-04-04:
Your Broker ist broker than you:
Presse: Grazer Leiche in Garage: Selbstmord mit Küchenmesser
Der 37-Jährige, der am Donnerstag tot in einer Asfinag-Garage gefunden wurde, hat sich selbst ein Küchenmesser in die Brust gerammt. Auslöser dürften hohe Schulden sein.
Wie das Landeskriminalamt am Freitag mitteilte, hat sich der 37-jährige Vermögensberater das Messer selbst in die Brust gerammt. Motiv dürften Schulden gewesen sein.
Nicht alle pleite gegangen Vermögensberater gehen so ab. Aber der Spruch über diese Branche in den USA stimmt:
"Broker" - auch Vermögensberater, "broke" - pleite.
PS: ich habe schon giftige Zuschriften bekommen. Werden wir sehen, was mit den Beratern passiert, wenn alle von denen verkauften Finanzwerte implodieren.
Wer lebt länger? die EU oder das österr. Bankgeheimnis:
Standard: EU hofft: Bankgeheimnis endet 2011
EU-Steuerkommissar Kovács stellt im Mai den ersten Bericht zur Zinsertragsteuer in der EU vor: Das Ende des Bankgeheimnisses ist demnach die beste Lösung
Ich tippe auf das Bankgeheimnis. Im Jahr 2011 werden die EU und der der Mini-Diktator Kovacs höchstwahrscheinlich Geschichte sein.
Neu 2008-04-03:
Volksbanken mit US-Papieren und Abschreibern:
OÖNachrichten: Rekordgewinn trotz Wertberichtigungen
"Sein Portfolio an strukturierten Investments bezifferte der Volksbank-Konzern mit knapp drei Milliarden Euro, davon waren Ende des Vorjahres 40 Millionen Euro Subprime-Papiere."
Leserkommentar dazu:
35 Mio Risikovorsorge rd. 1 % des Portfolio, Lüge, fehlt der Durchblick oder Realitätsverweigerung.
dafür werden die Gewinnziele von 2010 genannt, allwissend oder total eingebildet. Nur 40 Mio Subprime, was ist der Rest?? Autoloans, Studentenkredite, CMBS, Angenommen die 3 Mrd. stimmen, dann riskieren sie die Gewinne von mind.
10 Jahren
(wenn alles gutgeht und die böse R. nicht eintritt)
EinVerwandter hat dort ca. eine halbe Mio € geparkt.
Er dachte es wäre ein Sparbuch. Es dürfte sich aber um ein strukturiertes Produkt handeln da die Verzinsung mit 5% + mögliche Gewinnbeteiligung von 2,5 % zum Ende der Laufzeit (Mai 2008) angegeben wurde.
Ich gehe ihm seit Jahren mit Goldmünzen und -barren auf die Nerven, reine Zeitverschwendung.
Die Bank hat ihm dann Goldzertifikate angeboten.
Bisher dachte ich dass die Volksbanken in Österreich "relativ gesund" sind, da sie sich kaum in der Ost-Bubble betätigen. Dafür haben sie ihr Problem plötzlich in den USA.
Neu 2008-03-30:
Leserzuschrift zu Meinl European Land:
ich habe den Swissair Prozeß beobachtet und der Ausgang war hochinteressant.
Die lukrativen Tochtergesellschaften wurden an Freunde um einen Bruchteil des Wertes verscherbelt, die Aktionäre enteignet.
Dennoch wurde niemand verurteilt, im Gegenteil bekamen die Angeklagten Millionenentschädigungen für die Unbillen des Prozesses.
So nimmt es nicht Wunder, wenn nun das Schicksal der Swissair auch die Banken teilen werden.
Die Ausschaltung des Rechtssystems und somit jeder Gerechtigkeit führt letztlich zum ungestraften Raub allen Eigentums.
Ein ähnlicher Fall scheint sich in AT bei MEL anzubahnen. Dort wurde der MEL-Besitz an die israelische Firma GAZIT abgetreten.
Profitiert hat nur die Meinl Bank, die 270 Millionen für die Auflösung der "Abzockerfirma" MERE erhält.
Die Aktionäre als Eigentümer müssen die Beschlüsse des Managements ohnmächtig zur Kenntnis nehmen, existiert doch eine Mehrheit von 52%, die sich aus partly paid shares zu je 1 Cent plus mit dem Geld von Aktionären rückgekauften Aktien ergibt.
Wenn man schon die "Top-Elite" darstellt, dann kann man auch erwarten, dass für einen das Gesetz nicht gilt. Bis die Volkswut zu gross wird.
Frage an den Hausverstand: wenn ein Zertifikat auf eine Aktie wie MEL als "so sicher wie ein Sparbuch" angepriesen wird, läuten da nicht die Alarmglocken.
PS: Julius Meinl V wird wohl, wenn ihm der Boden in Österreich zu heiss wird, auf eine britische Kanalinsel verschwinden. Schliesslich ist er britischer Staatsbürger.
Neu 2008-03-27:
Leserzuschrift zur neuen Vermögenssteuer:
Nun scheint die Katze aus dem Sack zu sein bezüglich Vermögenszuwachssteuer. 25% auf alle Kursgewinne und den Versicherern spielt man wieder zu. Kundengelder, die dort „angelegt“ sind, sind von dieser Regelung ausgenommen. Jene Leute, die ihre Altersvorsorge in die eigenen Hände gelegt haben, werden wieder mal abgezockt. Was soll man von so einer ÖVP halten, die ebenfalls beständig umfällt; zwar nicht mit dem Getöse wie es die SPÖ tut, aber jeder Umfaller der ÖVP kostet viel Geld und zwar ihrer eigenen Klientel.
Auch das von Ihnen favorisierte Gold und Silber kommt noch dran; da können Sie Gift darauf nehmen. Einen Gewinner aus der Krise wird es sicher nicht geben.
Wir wissen noch gar nicht, ob sie kommt und in welcher Form. Klar ist, dass immer die Mittelschicht abgezockt wird.
PS: Gold & Silber kann man immer anonym kaufen/verkaufen. Nur Immobilien, Konten und Wertpapiere kann man besteuern.
Neu 2008-03-26:
Leserzuschrift zur neuen Vermögenssteuer:
Tolles faules Osterei, dass sich die Streitregierung da über Ostern einfallen hat lassen!
Na dann soll sich der bankrotte Staat doch die Steuer holen, aber Gott sei Dank nur von den (Mittelstand-)Fröschen, die noch weiter im Topf gekocht werden und wieder fest in Aktien etc. veranlagt sind! Selber schuld!
Da kann man mal wieder froh sein in Edelmetall investiert zu sein und d. Hr. Molterer kann sich - sofern diese Steuer wirklich kommt - die sauer verdiente Kohle von anderen holen!
Hier sieht man wieder, auf was sich Politiker einigen können: Wahlgeschenke und Steuererhöungen. Quack!
Wir müssen erst sehen, wie diese Steuer aussehen könnte, um Gegenmassnahmen einzuleiten.
Neu 2008-03-10:
Bundesregierung in Prölls Weinkeller einsperren:
Presse: NÖ-Wahl: Pröll verteidigt "Absolute", massive Verluste für die SPÖ
Standard: Niederösterreich hat gewählt
Der Wahlsieger Erwin Pröll hat schon im Wahlkampf angeboten, die gesamte Bundesregierung in seinem Weinkeller einzusperren, bis sie mit dem Streiten aufhören. Und er steht weiter zu diesem Angebot. Keine schlechte Idee.
Der Bundeskanzler & Bilderberger Gusenbauer hat sich dagegen in einem Mausloch verkrochen. Führungsstärke ist wirklich nicht seine Stärke. Jetzt werden ihn wohl seine eigenen Landesfürsten demontieren.
Neu 2008-03-08:
Platters "Bundestrojanischer" Terror-Prozess:
Presse: Terror-Prozess bald ohne Angeklagte?
Im Anschluss an die Video-Vorführung beschwerte sich M.: „Das Ganze dient dazu, die Geschworenen absichtlich emotional zu beeinflussen.“ Er habe sich die Videos nur beschafft, um die Geiselnehmer besser verstehen zu können. Außerdem habe er auch Videos von Verbrechen der US-Armee im Irak auf seinem PC gespeichert – „Warum wird das nicht gezeigt?“ Darauf sagte der Richter zu M., die Anklage laute auf Mitgliedschaft in einer Terror-Vereinigung und nicht auf Mitgliedschaft in der US-Armee.
Indessen stellte Verteidiger Lennart Binder den Antrag, jene Daten, die die Ermittler durch Überwachung des Computers von M. beschafft hatten, zu löschen. Das Material sei auf unzulässige Art gewonnen worden, dürfe nicht als Beweis verwendet werden.
Dieser Prozess wird wahrscheinlich platzen. Dieser islamistische Idiot hat nur Propaganda gemacht. Man hätte ihn gleich dorthin abschieben sollen, wo "richtiger Islam" herrscht. Damit würde sich die Politik nicht beschädigen.
Innenminister Platter hat seinen Bundestrojaner einsetzen lassen. Unzulässigerweise. Wenn der Prozess platzt, wird das hoffentlich auch das Ende von Platter und seines Bundestrojaners sein. Es wird ja ohnehin bald gewählt.
Dafür sperren die politischen idioten jetzt die russischen Touristen aus: Visa-Affäre: Weniger Touristenvisa für russische Gäste
Zuvor haben sie Gangstern aus Serbien, etc. gegen Bestechungsgeld Visas gegeben.
Neu 2008-02-29:
Lebensmittel-Teuerungen 2007:
ORF: Nahrungsmittel um 8,3 Prozent teurer
Die Preistreiber
Die Ausgabengruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verursachte in Österreich im Jänner mit durchschnittlich 7,6 Prozent etwa drei Zehntel der Inflationsrate und war damit Hauptpreistreiber im Jahresabstand. Die Teuerung in diesem Bereich war mehr als doppelt so hoch wie die gesamte Inflation (3,3 Prozent).
Hauptverantwortlich für diesen massiven Anstieg zeichneten fast ausschließlich die Preise für Nahrungsmittel (8,3 Prozent), insbesondere jene mit Milch als Ausgangsrohstoff, die zusammen für 0,3 Prozentpunkte der Inflation verantwortlich waren.
Quer durch die Produktpalette
Öle und Fette wurden um 15 Prozent teurer, wobei die stark gestiegenen Preise für Butter (plus 28 Prozent) hauptverantwortlich waren. Brot und Getreideerzeugnisse kosteten im Schnitt zehn Prozent mehr (Teigwaren plus 33 Prozent, Gebäck plus zwölf Prozent, Spezialbrot plus neun Prozent, Weißbrot und Nussgebäck je plus zehn Prozent).
Auch hier wurde schöngerechnet, wenn man die Einzelzahlen ansieht und mit den Gesamtzahlen vergleicht. Real geschätzt ist der ganze Komplex Lebensmittel vermutlich um 12..14% im Preis gestiegen. Aber die österr. Regierungsstatistiker lügen etwas weniger als in anderen Ländern.
Schmecken ihnen DVD-Player weniger gut?
Neu 2008-02-27:
Realeinkommen im Sinkflug:
ORF: Sinkflug bei Einkommen und Kaufkraft
Arbeitnehmer können sich um einiges weniger um ihre Löhne kaufen als vor 15 Jahren. Und der Staat nascht immer kräftiger mit. Das haben Experten der Salzburger Arbeiterkammer nun in einer Studie festgestellt.
1.748 Euro netto für Vollzeit-Job
Die leichte Steigerung der Löhne sei durch sehr starkte Teuerungen und eine unverschämt hohe Besteuerung kleinerer Einkommen mehr als aufgefressen worden, kritisiert Arbeiterkammer-Präsident Siegfried Pichler. Zweieinhalbtausend Euro brutto oder exakt 1.748 Euro netto im Monat hat ein oder eine Vollzeit-Beschäftigte im Bundesland Salzburg im Jahr 2006 verdient. Neuere Zahlen gibt es nicht.
Sorry, wer heute Arbeitnehmer ist, hat einen schlechten Stand. Dazu braucht man keine Experten.
Neu 2008-02-24:
[20:30] Neuwahlen 2008:
Presse: Koalition: Die Uhr ist fast abgelaufen
Kanzler Gusenbauer fordert ein Vorziehen der Steuerreform auf 2009, Molterer lehnt kategorisch ab. Die SPÖ setzt auf Herbst, die ÖVP will (wenn) schon im Frühjahr wählen lassen.
Der Bilderberger Gusenbauer wurde von der eigenen Partei unter Druck gesetzt, den Koalitionsbruch zu riskieren. Sonst wäre er selbst abgesetzt geworden. Nur die Position zählt. Wenn alle Bilderberger so sind - dann gute Nacht Illuminati.
Die Neidgesellschaft:
Presse: Wohlstand: Österreich und sein Problem mit den "Reichen"
Hohe Einkommen verzeiht der Österreicher seinen Landsleuten nur sehr schwer. Und das, obwohl jemand, der hierzulande 100.000 Euro netto verdient, zuvor 99.836,28 Euro an den Sozialstaat abgeliefert hat.
Lottogewinne sind erlaubt, beruflicher Erfolg nicht. Ich habe früher auch 50% an den Staat abgeliefert, jetzt viel weniger.
PS: auf Investment-Gewinne zahlt man in Österreich, wenn man es richtig macht, fast keine Steuern.
Korrupt wie eine Bananenrepublik:
Presse: Visa-Prozess: Harsche Justiz-Kritik am Außenamt
Fünf Schuldsprüche und ein Freispruch im Verfahren um illegale Visa-Vergabe in österreichischen Konsulaten.
Apropos Kontrolle: Dieses Strafverfahren habe „ein Sittenbild Österreichs im Ausland aufgezeigt“. Die „Visa-Fabriken“ (Belgrad, Budapest, Anm.) seien „seit vielen Jahren bekannt“ gewesen. Der Richter: „Hilferufe nach Wien schienen bei den Ministerien nicht sonderlich erwünscht.“ Somit bekam außer dem Außenamt auch das Innenministerium, das in Sachen „Visa“ Kontroll- und Aufsichtspflichten hat, scharfe Kritik ab. Geradezu alarmierend die deutlichen Worte des Gerichts zur gegenwärtigen Situation: Der Senat sei während des laufenden Verfahrens darauf aufmerksam gemacht worden, dass an der Botschaft in Belgrad „nur etwas weitergeht, wenn man 50 Dollar in den Pass legt“. Außerdem werde den Visa-Werbern vom Security-Personal eine „Eintrittsgebühr“ abverlangt. Nur wenn man zahle, laufe es buchstäblich „wie geschmiert“.
Wie in einer Bananenrepublik. Hat jemand ein passendes Bild dazu?
An diesen Staat soll man noch Steuern zahlen?
Die Pleite-Krankenkassen können nicht sparen:
Presse: Rechnungshof sieht 80 Mio. Einsparungspotenzial bei WGKK
Der Rechnugnshof fordert den verstärkten Einsatz von Generika und weniger Vertragsärzte. Die Krankenkasse bezeichnet die Pläne des RH als "rein theoretisch", die Ärztekammer protestiert.
Für den Apparat ist immer genügend da. Und die Ärtzevertreter werden sich jetzt wohl nach dem Rachverbots-Egotrip in den Medien wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zuwenden: mehr Geld herausschlagen.
Bank für Pleitegeier:
Standard: Zu Gast bei der Sozialbank
Die "Zweite Sparkasse" gibt "verstoßenen" Bankkunden mit einem Konto für drei Jahre die Chance auf einen Neustart
Die Schuldenspirale in Österreich dreht sich schneller. Der typische Fall: Arbeit weg, vielleicht Scheidung, Über-schuldung und dann Konto weg. Die "Zweite Sparkasse" gibt "verstoßenen" Bankkunden mit einem Konto für drei Jahre wieder die Chance auf einen Neustart. Ein "positiver" Dammbruch für Menschen ohne Finanzlobby.
Was es so alles gibt.
Neu 2008-02-18:
Schon wieder ein Staatsbetrieb auf Abwegen:
ORF: Finanzdebakel für Bundesforste in Russland
Die österreichischen Bundesforste haben in Russland ein Finanzdebakel erlitten, berichtet die Tageszeitung "Österreich" (Sonntag-Ausgabe).
Laut Bundesforste beträgt der Schaden sechs Mio. Euro, laut Insidern sollen es mehr als 100 Mio. Euro sein, schreibt die Zeitung. Das BZÖ fordert nun eine Prüfung durch den Rechnungshof.
Extrem Stümperhaft. Was haben die in Russland zu suchen? Versuchen sie es das nächste Mal mit Bananenplantagen?
Neu 2008-02-16:
Bananenrepublik ohne Bananen aber mit "Bundestrojanern":
Telepolis: Ist Österreich eine Bananenrepublik?
Polizeiliche Erhebungen sollen von parteipolitischem Kalkül beeinflusst und abhängig gemacht worden sein.
Ein ehemals hochrangiger Beamter des österreichischen Innenministeriums packt aus. Mehrmals soll es Weisungen aus dem ÖVP-geführten Ministerbüro gegeben haben, polizeiliche Ermittlungen - politischen Erwägungen entsprechend - entweder zu forcieren oder hintan zu halten. Die Vorwürfe wiegen schwer und bringen die große Koalition zwischen Sozialdemokraten und Konservativen ins Wanken. Das ohnehin nicht allzu große Vertrauen der Bevölkerung in die Exekutive ist weiter gesunken. Immer lauter wird auch generell die Frage nach dem Ausmaß von Korruption im österreichischen Staatsapparat gestellt.
Die ganze Bundesregierung besteht aus Versagern, Bilderbergern, eitlen Gockeln, Kampfhähnen und jeder Menge trojanischen Pferden. Kein Wunder, dass sie sich eine politische Polizei (BIA) leisten.
Ist das das Beste was die Republik aufbieten kann? Zeit für einen Elitenwechsel! Leider hat die derzeitige Opposition noch schlechteres Material anzubieten.
Neu 2008-02-14:
BIA - die geheime politische Polizei der "Bundestrojaner":
Presse: Wie (un)abhängig ist das BIA wirklich?
Hat das Büro für interne Angelegenheiten (BIA) gegen Politiker ermittelt? Warum suchten die Fahnder Ex-Kanzler Franz Vranitzky (SP) und landeten dabei bei dessen Schwiegermutter im Altenheim? Geschah dies auf Anordnung des von der VP geführten Innenministeriums?
Kein Wunder, dass sich die ÖVP so extrem gegen einen Untersuchungsauschuss wehrt. Das BIA ist von einer Antikorruptions-Polizei zu einer politischen ÖVP-Polizei geworden. Brauchen sie dafür auch alle diese neuen Überwachungsmethoden?
Neu 2008-02-06:
Die "Bundestrojaner" am Werk - noch ein Polizeiskandal:
Standard: Haidingers Vorwürfe im Detail
Die Aussagen des mittlerweile abgesetzten Chefs des Bundeskriminalamtes betreffen gleich drei Minister und mehrere Themenbereiche
Da kommen jede Menge trojanischer Pferde zum Vorschein. Die Politik und die Polizei demontieren sich selbst. Ein Skandal ist ärger als der vorige.
Neu 2008-02-02:
"Helikopter-Erwin" nennt man inzwischen einen "Scheckbetrüger":
Presse: Die Scheckbetrüger vom Ballhausplatz
Aber die kümmert den Bundeskanzler nicht: Er hat jetzt schlechte Werte, will sich als Beschützer der Armen und Bedrückten profilieren und beruft sich darauf, dass der Staat wegen der unerwartet hohen Steuereinnahmen im Gefolge der – sich gerade auf Talfahrt begebenden – Hochkonjunktur der vergangenen Jahre die Extrarationen verkraften könne.
Sozialminister Erwin Buchinger ist aus demselben Holz geschnitzt. Mit dem Unterschied vielleicht, dass der Kanzler im Unterschied zum Sozialminister im Prinzip am System Marktwirtschaft festhält. Buchinger hingegen glaubt nicht an den Markt, sondern an den Staat. Der soll die Inflation in bar abgelten.
So degeneriert wie in den USA scheint man in Österreich noch nicht zu sein. Da feuert die Presse eine Breitseite gegen das Helikopter-Geld ab:
Sozialminister Erwin Buchinger (jetzt Helikopter-Erwin) will es Helicopter-Ben nachmachen und 100 Euro-Scheine auf die "Armen" abwerfen".
Bis jetzt ist er noch nicht gestartet und die Abwurfmenge ist mit €100 pro Kopf noch etwas klein - wird schon noch kommen.
Man kann ruhig sagen:
Populisten kaufen sich an der Macht fest.
Im gestrigen Eintrag sind noch 2 Bilder - danke an den hartgeld.com Leser.
Neu 2008-02-01:
Nochmals BAWAG - Leserzuschrift:
Heute vormittag habe ich in einer BAWAG Filiale eine größere Summe Geld behoben, allerdings waren angeblich keine 500er Noten mehr vorhanden, da laut Mitarbeiterin schon mehrere größere Behebungen stattgefunden hätten.
Ich bekam die gesamte Summe lediglich in 100er Scheinen ausgezahlt (welche im übrigen sofort vergoldet wurden).
Zunächst hab ich dem ganzen nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt, allerdings im Kontext mit den anderen Leserzuschriften ergibt sich zumindest eine etwas schiefe Optik.
Wirklich massive Liquiditätsprobleme?
Da läuft offenbar ein Bank-Run im Stillen, ausgelöst wodurch?
Noch eine Leserzuschrift:
Ich wollte soeben von meinem EasyBank Girokonto €500 auf mein Anlagekonto, das wenigstens 3,5% Zinsen Ertrag brächte überweisen. Ging in der Vergangenheit tadellos, als Auftrag abgespeichert, nur jetzt kennt man mein Konto angeblich nicht mehr?!
Da stimmt doch einiges nicht. Gibt es andere Berichte von Schwierigkeiten bei Überweisungen.
Bawag, PSK, Easybank sind alles Teile der Cerberus-Bank in Österreich.
[9:30]Eine andere Leserzuschrift:
Aufgrund der auf Ihrer Seite veröffentlichten BAWAG Meldungen ging ich zur Bawag Filiale Rennweg 1, am Heumarkt.
400 Euro am Bankomat davor - kein Problem.
einige tausend Euro in 500ern, ein paar Philharmoniker, und noch ein Haufen Euromünzen ohne mit der Wimper zu zucken am Schalter.
Als ich nach dem Grund für die Limits Ihrer anderen Leser fragte, wurde mir gesagt:
- Wenn ein Bankomat leer wird, gibt er weniger her, damit noch mehrere Leute bedient werden können.
- Am Broker/Sparkontenserver war eine angekündigte Wartung.
Bitte teilen Sie Ihren Lesern mit, sie sollen nicht gleich so voreilig Schlüsse ziehen.
Und jeder der Ihre Homepage liest, und "aktiv" auf Ihren Meetings war, hat sowieso nur mehr Peanuts am Konto
Was stimmt jetzt?
Bachelor-Ungemach in Titelland:
Spiegel: Sehr geehrter Herr Bachelor
Sich in Österreich in Nullkommanichts unbeliebt machen - das ging bisher so: Einfach bei Anreden das "Herr Magister" weglassen. Schon ärgert sich ein titelversessener Mensch. Doch besteht er auch darauf, dass man seinen Bachelor-Abschluss erwähnt?
Ja, das stürzt alle Titelverssenen in Probleme, haben sie sich mit dem Magister schon schwer getan, was sollen sie jetzt mit dem Bachelor anfangen.
Und diese Titelversessenen gibt es besonders im Medizinbetrieb. Dort entkomme auch ich nicht dem Dipl.Ing. obwohl ich ihn sonst nicht verwende.
[9:30] Lebensmittel-Preise:
Standard: Höchste Inflation seit Euro-Einführung
Die Preise in der Eurozone sind im Jänner im Jahresabstand um 3,2 Prozent gestiegen, in Österreich wird die Lage durch besonders hohe Lebensmittelpreise verschärft
Diese 3.2% sind natürlich nur ein kleiner Teil der Wahrheit, auch in Österreich dürften die Gesamt-Preissteigerungen über ein Jahr bei 10% liegen.
Daher wollen der extra-Linke Sozialminister und der Bilderberger-Bundeskanzler (der um seinen Job kämpft) auch "Helikopter-Geld" abwerfen.
[21:30] Unser Helikopter-Erwin:
Presse: Teure Lebensmittel: Buchinger will Inflationsabgeltung
Wie schon Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) will auch der Sozialminister mit einer Einmalzahlung "in der Größenordnung von 100 Euro" vor allem Bezieher von Notstands- und Sozialhilfe, von Einkommen bis 1.000 Euro und auch Pensionisten helfen. Aus heutiger Sicht, so Buchinger, sei die Teuerungsabgeltung, die im November für die Pensionisten beschlossen wurde, nicht ausreichend.
Er hat offenbar schon beim "Erzfeind" Bush gelernt. Das Helikopter-Geld für alle auch in Österreich.
Den Abwurf der richtigen Menge muss er noch bei Ben lernen:

Oder os:
Danke an die beiden Hartgeld.com Leser für diese Bilder - zum Zerkugeln.
Neu 2008-01-31:
[22:00] Hat die Cerberus-Bank kein Geld mehr? - 2 Leserzuschriften:
Ich wollte gerade bei 2 verschiedenen Bankomaten der BAWAG Bargeld beheben-ohne Erfolg-obwohl mein Konto gut gedeckt ist. Auch ein Freund berichtete mir heute von großen Problemen mit seiner BAWAG-Karte. Er konnte aber ebenso wie ich bei einer anderen Bank problemlos Geld beheben. Könnte der BAWAG das Bargeld ausgegangen sein? Hat auch sie viel. Millionen mit Hypotheken verspekuliert wie die Deutsche Sparkasse?
Ich überlege mir morgen frei zu nehmen, um mein Konto und mein Sparbuch aufzulösen. Was würden Sie mir raten?
Und die 2.:
Ich habe gerade vor 10 Min versucht bei meiner Hausbank (BAWAG) 400 Euro abzuheben. Aber es wurde mir angezeigt, dass mein Limit nur 100 Euro (!) beträgt. Dürfen die denn so etwas ohne meine Zustimmung ändern? Muss etwa die BAWAG wieder mit Steuergeldern gerettet werden?
Alarmstufe rot: das sind zu viele Zufälle, das riecht nach akuter Liquditätskrise. In das Online-Banking kann man sich aber noch einloggen, da sind nicht "Wartungsarbeiten" wie bei der Krise 2006. Es ist bekannt, dass die Bawag derzeit alles verkauft, was verkaufbar ist. Und es gehen viele Angestellte weg. Sind etwa alte Verlust-Leichen aufgetaucht?
Ich würde von dort schnellstens mein Geld abheben. Ein Urlaubstag rentiert sich dafür ausserordentlich gut.
Die Heuschrecke auf Schienen:
ORF: ÖBB-Spekulationsgeschäfte: Rückstellungen weiten sich aus
Nach kumuliert 80 Mio. Euro für 2005 und 2006 sollen sich die Rückstellungen laut einem Bericht von "Österreich" mittlerweile auf 100 bis 140 Mio. Euro belaufen. Nach APA-Informationen könnten sie im gesamten Konzern für 2007 schon 150 Mio. Euro übersteigen. Die Prüfung läuft aber noch.
Bewertet werden die CDOs dabei zum Stichtag 31.12. - das heißt, der Einbruch auf den Finanzmärkten im Jänner ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Was haben die in CDOs zu suchen?
Neu 2008-01-30:
MEL - Resteverwertung - durch Heuschrecke:
Standard: Briten könnten MEL in Kürze kaufen
Noch in dieser Woche soll der Verkauf von Meinl European Land (MEL) über die Bühne gehen, hieß es am Mittwoch in einem Bericht des ORF-Hörfunk-Mittagsjournal. Demnach könne ein britischer Hedgefonds die MEL kaufen. Meinl-Bank-Sprecher Herbert Langsner wollte einen Verkauf nicht bestätigen.
Zirp, Zirp, Zirp! Und diese "Aktie" (sorry, Zertifikat) war so sicher wie ein Sparbuch.
Neu 2008-01-28:
ÖBB - staatliche Raubritter im Management:
Wirtschaftsblatt: ÖBB-Topgehälter: Gewinn nur durch Auflösen von Rücklagen
Vor allem die umstrittenen, weit überdurchschnittlichen Gehaltserhöhungen für das ÖBB-Top-Management (siehe Kasten) und die Begründung dafür können anhand des aktuellen Rechnungshofberichts völlig zerpflückt werden: Denn dass die Durchschnittgehälter z. B. für die ÖBB-Holding-Vorstände von 2005 auf 2006 von 390.000 € auf 553.000 € stiegen, wurde seitens der ÖBB mit erstmals ausbezahlten Erfolgsprämien aufgrund des operativen wirtschaftlichen Erfolgs begründet.
Bilanzgewinn? das ist ein Milliardengrab. Aber für die Erhöhung der eigenen Gehälter ist kein Trick zu dreckig.
Inflation - wenn man gerade nicht ÖBB-Vorstand ist:
SN: Stöhnen über die Teuerung Viele müssen sich einschränken
Die anhaltende Teuerungswelle macht den Salzburgern zunehmend Sorgen. 44 Prozent gaben bei der jüngsten SN-Leserbefragung an, die Lebenshaltungskosten seien „sehr stark“ gestiegen. Weitere 42 Prozent sehen eine „starke“ Preissteigerung. Als besonders stark wird die Teuerung bei den Lebensmitteln, beim Tanken, beim Essengehen und bei Strom und Heizung empfunden.
Ja, die "späte Inflation" ist da, wo es fast allen immer dreckiger geht. Wer glaubt noch die offiziellen Statistiken?
Hier die Energie-Inflation in 2007: Energiepreise für Haushalte deutlich gestiegen
Neu 2008-01-21:
Etwas Geschichte - der Phönix-Versicherungs-Skandal:
Wikipedia: Phönix-Skandal must read!
Die Parallelen zu heute sind direkt zu sehen, d.h. diese Branche hat es immer so gemacht. Und jedesmal bricht ein Pyramidenspeil zusammen.
Leserkommentar (danke für die Zusendung):
Das war übrigens wie 2008 genauso ein Olympia-Jahr! Böses Omen,
oder????
Wenn man die Jahreszahlen wegläßt und die Namen austauscht, könnte man den Text 1:1 heute (oder in wenigen Monaten) in der Wirtschaftswoche oder FAZ abdrucken ...
Es kommt darin aber auch alles vor, was es heute auch gibt....
Mißwirtschaft, aggressive Verkaufsmethoden kombiniert mit Dumpinggeschäften, mehrfache Hinterlegung der selben Aktienpakete als Sicherheit (*grins*), Bestechung (Journalisten), "gute Verhältnisse" der Versicherungsmanager zu den "Kontrollinsanzen" (*megagrins* :-), Insidergeschäfte mit Politik und Wirtschaft, und schließlich Vertuschung, bis das ganze Kartenhaus fiel .....
.... und die Krise kam natürlich wie immer AUS DEM NICHTS. (Wenigstens für 95% der Bevölkerung....)
Neu 2008-01-20:
Rückgang auch bei Gebrauchtwagen:
ORF: 2007 auch weniger gebrauchte Pkws verkauft
Nicht nur die Verkäufe von neuen Pkws, sondern auch von gebrauchten sind im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der zugelassenen gebrauchten Pkws/Kombis ging um 3,7 Prozent auf 745.566 (774.192) Stück zurück.
Der Pkw-Rückgang verlief beinahe parallel zu jenem der neuen Personenkraftwagen, berichtet die Statistik Austria.
Ja, die Inflation beisst. Werden deshalb mehr Motorräder verkauft, weil diese im Betrieb billiger sind? Wie in den 1950er Jahren.
[17:00] Leserzuschrift dazu:
Das die Verkaufszahlen bei den Autos zurückgehen mußte ja so kommen. Mir geht es genauso. Aber wenn ich die Steuern, die bei einem Neuwagenkauf anfallen, anschaue, dann würde ich mir nicht einmal dann ein Auto kaufen, wenn ich das Geld hätte. Da füttert man nur den fettesten Parasiten.
Zu den Motorädern kann ich nur sagen, daß die meisten Motorräder über 750ccm haben, da könnte man auch schon einen Kleinwagen kaufen und betreiben. Es dürfte sich wohl um Prestige handeln. Die Motorräder unter 500ccm allerdings sind sehr sparsam und in der Anschaffung auch nicht so teuer. Am billigsten fährt man mit einem Motorroller bis ca. 250ccm, bei den heutigen Verkehrsverhältnissen kommen ich mit meiner Vespa oft am schnellsten durch.
P.S.: Unter 125ccm bezahlt man keine NOVA
Neu 2008-01-17:
Pensionskassen - das schlimmste Investment, das es gibt:
Presse: 9000 Firmenpensionen werden gekürzt
Das Jahr 2007 war für die internationalen Finanzmärkte kein wirklich erfreuliches. Das bekommen jetzt auch die österreichischen Firmenpensionisten zu spüren: 9000 von ihnen– jeder sechste– müssen heuer mit Pensionskürzungen von durchschnittlich drei Prozent rechnen. 800 werden sogar sieben Prozent weniger bekommen.
Der Hauptmangel dieses Systems ist, dass man nicht mehr herauskommt, das ist per Gesetz ausgeschlossen. Diese Kassen hatten also im Dutchschnitt eine Performance von -8% (bei 10% realen Preissteigerungen). Einzahlungen stoppen und abschreiben, das ist das Einzige, das man tun kann.
[20:30] Nachschusspflicht bei österr. Genossenschaftsbanken - Leserzuschrift:
Auf Anfrage teilte meine Raiffeisenbank mit, Nachschusspflicht bestehe noch einmal in derselben Höhe, wie ein Geschäftsanteil (z.B. 50 Euro = 100,- Euro Gesamt-Risiko) beträgt.
Das Risiko ist also nicht nur der Totalverlust des Kapitals sondern dieselbe Summe nochmals zum Nachschiessen. Doppeltes Risiko also.
Doch etwas Risiko. Hier noch eine Variante.
Soweit ich das beurteilen kann, gibt es Unterschiede zwischen deutschen und österreichischen Raiffeisenbanken.
Die österreichischen Raiffeisenbanken sind Genossenschaften mit beschränkter Haftung.
Grund zu einer Panik besteht bei diesen Banken meiner Ansicht nach nicht.
In den Statuten der Raiffeisengenossenschaften heißt es in Punkt 9, Pflichten der Mitglieder:
"Die Mitglieder haften für alle Verbindlichkeiten der Raiffeisenbank, außer mit ihrem gezeichneten Geschäftsanteil auch noch mit einem 10- fachen ihres Geschäftsanteils."
(Anm: Ein Geschäftsanteil beträgt EUR 36,34)
Wenn jemand also nur einen Geschäftsanteil besetzt, sollte eine Existenzgefährdung nicht gegeben sein.
Sicherlich wächst das Risiko mit der Anzahl der Anteile.
Die Mitgliedschaft endet nach Kündigung, welche spätestens im November zu erfolgen hat, mit Ende des Jahres.
Das ist schon böse.
Neu 2008-01-15:
2007 - bisher schlechtestes Autojahr in Österreich - Leserzuschrift:
Ich war heute bei einem Autohändler mit mehreren Stützpunkten. Kurze Zusammenfassung :
2007 war das schlechteste Jahr überhaupt. Mengen- und preismäßig.
Nur 10 % der Kunden können die € 15.000,- für einen Kleinwagen bar zahlen, 90 % werden finanziert.
Tendenz seit Jahren steigend.
Es gibt aber auch Kunden, die sich geschmiedete Felgen anfertigen lassen.
1 Felge mit Reifen für schlappe € 7.000,- Garnitur = € 28.000,-.
Irgendwer muß die Heizung für den brandneuen Glaspalast bezahlen.
Der Durchschittsbürger hat u.a. 2 Probleme:
1. den Staat mit seiner unendlichen Geldgier, Staatsquote rd. 60 % + 2. die eigene Unvernunft, Unkenntniss oder Ignoranz in finanzellen Dingen wie Zins- und Einnahmen/Ausgabenrechnung.
Ich glaube die berühmte 80/20 Regel, die fast überall anwendbar ist, wird in Zukunft 95/5 Regel lauten.
Das ist "Aufschwung"!
[14:30] Aber hier ist Aufschwung - Kapitalflucht aus Deutschland:
Presse: Deutsche parken bis zu 70 Milliarden Euro in Österreich
Das deutsche Bankgeheimnis ist aufgeweicht, das Geschäft österreichischer Banken mit deutschen Kunden boomt - vor allem im diskreten Kleinwalsertal. Dort sind neun von zehn Konten inzwischen deutsch.
Das kommt davon, wenn das Finanzamt online in die Konten schauen kann. Aber der Inflationssteuer entkommt auch dieses Kapital nicht.
Neu 2008-01-14:
Verkaufsdruck bei Banken, Leserzuschrift:
Neulich bei einem befreundeten Bankangestellten, einnen Radler getrunken und bisschen
über Gold & die Welt geplaudert.
Er arbeitet bei einer Bank, die schon sehr viel in den Nachrichten in Österreich stand.
Sie wissen sicher welche gemeint ist.
Eine neue Anweisung, "Verkaufszwang" praktisch von Angeboten, Fonds, Bausparer etc etc.
pro Monat im Wert von 25.000€, pro Schalter-Mitarbeiter.
Was passiert wenn Mitarbeiter dieses Pensum nicht schaffen, das weiß er leider auch noch nicht.
Scheint die Cerberus-Bank zu sein. Neue "amerikanische" Leistungsmasstäbe.
Neu 2008-01-12:
Die Owellians wollen noch mehr Überwachung:
ORF: Autobahnen sollen überwacht werden
Im Verkehrsministerium gibt es konkrete Pläne, die auf Autobahnen installierten Kameras für die Verbrechensbekämpfung zu nutzen. Minister Werner Faymann [SPÖ] will das allerdings vorher diskutieren und gesetzlich regeln.
2.000 Kameras bereits im Einsatz
Laut ASFINAG-Sprecherin Klaudia Niedermühlbichler wachen derzeit rund 2.000 Kameras über das gesamte Netz: Eingesetzt werden sie in der Verkehrsüberwachung, bei der Lkw-Mautkontrolle und auch beim Streckenradar Section-Control. Polizeianfragen über Kriminaldelikte seien aus Datenschutzgründen bisher abgelehnt worden.
Die wollen immer mehr. Da hätten sich KGB und Stasi über solche Möglichkeiten gefreut. Dem muss Einhalt geboten werden.
"Mittelstand" - die ausgepresste Spezies:
Presse: Auf der Suche nach dem Mittelstand
Die Politik umwirbt den Mittelstand. Doch niemand legt sich fest, was er darunter versteht. 12 Prozent der Österreicher zahlen 40 Prozent der Steuern. Ihre Entlastung ist offen.
Wegen der kalten Progression dürfte der Mittelstand 2008 noch mehr Steuer zahlen. Denn mit jeder Gehaltserhöhung rückt man als mittelprächtig verdienender Mensch näher an (und über) die nächste Steuerstufe. Ohne freilich real reicher geworden zu sein.
Genau diese Leute werden vom Staat am meisten ausgepresst. Dazu kommt noch deren Verschuldung. Aber sie haben alle keine Ahnung, was mit ihnen passiert - denn sie kennen nur arbeiten und konsumieren.
Neu 2008-01-10:
Geht auch den Bauern das Geld aus?
Habe heute im Raiffeisen-Lagerhaus folgendes in einer Broschüre gelesen:
Weihnachtsaktion 76PS Steyr-Traktoren
um 31000€ statt um 41000€, also 25%
unter dem Listenpreis!
Ich lese ihre Seite täglich und finde sie sehr informativ!
Dabei werden sie ohnehin mit Subventionen von EU und Staat sowie Bioenergie überschüttet.
Wenn man wegen eines gebrochen kleinen Fingers den Rettungshubschrauber anfordert:
ORF: Flugrettung in finanziellen Schwierigkeiten
Der ÖAMTC-Flugrettung könnte das Aus drohen. Zwar sind im Vorjahr allein von den drei nö. Stützpunkten in Krems, Wiener Neustadt und Ybbsitz aus knapp 2500 Einsätze geflogen worden. Doch finanziell wird es für den ÖAMTC immer enger.
Ein Drittel der Einsätze werden nicht bezahlt
Denn österreichweit wird rund ein Drittel der Einsätze von den Krankenkassen nicht bezahlt.
Kein Geld gibt es, wenn ein Rettungswagentransport ausgereicht hätte, die Verletzung nicht schwer genug war oder der Patient nur mehr tot geborgen werden kann.
Solche Einsätze waren in der letzten Zeit schon normal - wegen geringfügiger Verletzungen oder leichter Beschwerden. Kein Wunder, dass die Pleite-Krankenkassen solche Einsätze nicht mehr bezahlen wollen. Oft kommen an einem Unfallort auch mehrere Hubschrauber zusammen und müssen teilweise wieder leer wegfliegen.
Die Moral an der Geschichte: "Manager" haben diese Branche überproportional expandiert - wir wissen ja - Marktanteile. Man hat aber nicht auf die Kosten (Kerosin) und auf die Zahlungsfähigkeit und -Willigkeit der "Kunden" (Krankenkassen) geschaut.
PS: ich bin überzeugt, man hat die Rettungs-Leitstellen dazu animiert, möglichst oft den Helikopter anzufordern.
[22:00] Luftkrieg in Tirol:
Presse: Luftkrieg der Flugretter in Tirols Bergen
Der ÖAMTC verzerrt den hart umkämpften Wettbewerb um verunglückte Sportler, sagen private Rettungsflieger. Dabei ist dieser selbst in Finanznöten.
Durch Rettungseinsätze im Winter können Helikopter-Transportbetriebe, die ihr Hauptgeschäft im Sommer machen, auch in der geschäftlichen „Nebensaison“ Einnahmen lukrieren und die enormen Betriebskosten damit abfedern.
Wenn man diese teure Dinge einmal hat, muss man sie auch auslasten. Die Kreditraten lassen grüssen. Also gibt es einen Luftkrieg um jeden Verletzten.
[22:00] Massives Asset-Stripping bei der BAWAG:
Presse: Cerberus macht bei der Bawag Kasse
Durch Verkäufe kamen mehr als die Hälfte jener 3,2 Mrd. Euro herein, die Cerberus für die Bawag zahlte. Jetzt soll investiert werden, um die Bank auf Wachstumskurs zu bringen.
Der Cerberus hat zu viele Pleitegeier (wie GMAC) gekauft, jetzt brauchen sie jeden Cent. Aber zumindest bekommt die Bawag jetzt die Ladenhüter los.
Neu 2008-01-09:
In Wien funktioniert der Immo-Markt nach "anderen Gesetzen":
ORF: Immobilienbranche trotzt US-Hypothekenkrise
Auch in Österreich schauen die Banken jetzt bei Kreditvergaben genauer, Auswirkungen auf den heimischen Immobilienmarkt habe die Krise in den USA aber nicht, sagt Verbandspräsident Udo Weinberger. In Österreich würden Finanzierungen aufgrund der Gesetze nach anderen Regeln funktionieren.
Kräftige Wertsteigerung
Eigentumswohnungen konnten in den letzten sieben Jahren im Durchschnitt um 20 Prozent an Wert zulegen. Zieht man die Inflation in diesem Zeitraum ab bleiben immer noch durchschnittlich drei Prozent Wertsteigerung jährlich. Diese Entwicklung wird sich fortsetzten, sind die Immobilientreuhänder überzeugt.
Josefstadt statt Döbling
In der Bundeshauptstadt Wien hat sich das Preisniveau verschoben: als teuerstes Pflaster hat die Josefstadt das noble Döbling abgelöst, am günstigsten sind Eigentumswohnungen in Simmering.
Keine Bubble ohne Subprime-Kredite. In der Josefstadt wohnen die (meist grün wählenden) Akademiker. Die haben aber mit ihren Gehältern die Preise ordentlich hochgetrieben - natürlich auf Kredit. Denen wird dabei nicht schwindelig.
Neu 2008-01-08:
Die Politik in Österreich demontiert sich komplett:
Standard: "Wenn Gusenbauer einem ÖVP-Minister was anschafft, lacht der ihn aus"
"Wenn in der Regierung gestritten wird, ist das eine G'schicht", sagt Politikexperte Thomas Hofer zur Streitfreudigkeit der rot-schwarzen Regierung, die aktuell beim Thema Pflege sehr offensichtlich ist. Im Interview mit derStandard.at sieht Hofer dahinter eine ausgeklügelte Taktik, die bewirken soll, dass die Opposition von der Bildfläche verschwindet und nur noch über die Regierungsparteien berichtet wird. Auch im Jahr 2008 Jahr sei deshalb kein "Kuschelkurs" zu erwarten.
Das Regieren hat sich der Bilderberger Gusenbauer wohl leichter vorgestellt. Nur mehr Streit und Pfuschgesetze, die nicht zu administrieren sind. Ja, und heimlich schleusen sie noch Überwachungsgesetze durch. Diese Typen demontieren die Legitimität des Staates komplett. Macht nichts, sie beschleunigen nur den Vorgang.
Neu 2008-01-07:
Die Auswirkungen von Inflation und Kreditkrise auf das Gewerbe:
Standard: Finanzkrise trifft Gewerbe: Kredite verteuern sich
Österreichs Handwerker und Gewerbebetriebe klagen über immer weniger finanziellen Spielraum. Die kleinen Unternehmen haben zwar ein gutes Vorjahr hinter sich: Ihre Aufträge stiegen dank der höheren privaten Nachfrage um sechs Prozent und kehrten damit auf das Niveau des Jahres 2000 zurück. Dennoch verfügen 40 Prozent der 70.000 Betriebe über kein Eigenkapital und schreiben Verluste, zieht Walter Bornett, Chef der KMU Forschung Austria, Bilanz.
Die Inflation sauge die Vorsteuergewinne von durchschnittlich zwei bis drei Prozent auf, sagt Georg Toifl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, nach Steuern bleibe wenig über. Neue Kostenbrocken seien höhere Energiepreise. Die gestiegenen Krankenkassen-Beiträge schmerzten. Vor allem jedoch habe sich Fremdkapital stark verteuert – innerhalb von 17 Monaten um 72 Prozent.
Wer nur eine Rendite von 2% hat, soll es lieber bleiben lassen und das Geld auf ein Sparbuch legen.
Abgesehen davon haben sie kein Kapital: 40% haben NULL Eigenkapital!!! Dabei Kredite zu vernünftigen Zinsen zu bekommen, ist natürlich schwierig, die Banken müssen nach Basel II solche Kredite mit bis zu 50% mit Eigenkapital hinterlegen. Mir persönlich würde nie im Leben einfallen, ohne Eigenkapital und rein auf Kredit mit persönlicher Haftung eine Firma zu betreiben. Da landet man bei der kleinsten Krise in der Privat-Insolvenz. Aber so wie die Leute ihre Immobilien auf Kredit finanzieren, so finanzieren sie auch ihre Firmen - aber sie können die Zinsen so schön von der Steuer absetzen.
Dann die Leasing-Autos: mir wurde bei meiner eigenen Firmengründung vor 3 Jahren von allen Seiten geraten, sofort ein neues "Chef-Auto" anzuschaffen. 80% machen das. Ach ja, die "Chef-Villa" auf Kredit gehört auch dazu, man muss ja schliesslich den Chef zeigen.
Neu 2008-01-04:
Immobilien-Bubble in Wien?
Presse: Wohnen in Wien: Eigentum wurde rasant teurer
Gewaltiger Preisschub bei Eigentums-Wohnungen: Im vierten Quartal 2007 stiegen die Preise um 12,7 Prozent. Die Steigerungen bei Mietwohnungen betrugen nur 3,2 Prozent.
"Ein Ende der Preissteigerungen ist aufgrund der hohen Nachfrage und der im internationalen Vergleich noch immer günstigen Preise nicht in Sicht", prophezeien Benedikt Gabriel und Bernd Hlawa von FindMyHome.at.
Der Durchschnittspreis für Eigentumsobjekte sei im letzten Quartal des alten Jahres von 2.695 Euro auf nun 3.036 Euro pro Quadratmeter angewachsen. Damit wurde erstmals die 3.000 Euro-Marke überschritten, schreiben die Immo-Experten.
Nur in den "Nobelbezirken" steigen die Preise richtig. Sieht offenbar wie die letzte gute Chance zum Verkaufen aus. Dazu noch ein Kommentar beim Artikel:
wieso?
"Günstig kaufen kann man dagegen in Rudolfsheim-Fünfhaus (1.563 Euro), Meidling (1.825 Euro) und Favoriten (1.943 Euro). "
Na wieso sind denn da die Preise so wohlfeil?
Wollen dort die Reichen und die Schönen vielleicht |