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Neu 2007-07-01: Diese Seite befasst sich mit spezifisch österreichischen Themen.
Solche wurden bisher meist auf der Seite "Good Bye, Europe", jetzt "Infos-EU" platziert.
Diese Seite enthält Beiträge zwischen 1.6.2008 und 31.7.2008
Ältere Beiträge aus 7-12/2007 wurden hierher ausgelagert, Beiträge ziwschen 1.1.2008 und 31.5.2008 sind hier.
Neu 2008-07-31:
[21:00] Die Wahlgeschenke beginnen herumzufliegen:
Presse: Molterer gegen die Inflation: Die 13. Familienbeihilfe
ÖVP-Chef Molterer präsentierte sein Anti-Inflationspaket.
Typisch Politiker: es werden Ausgaben-Wohltaten versprochen, die Steuern will man aber nicht senken.
Mitte September werden die Parteien dann mit Milliarden-Versprechen herumwerfen.
[10:00] Der Dorf-Bürgermeister als Spekulant:
Heute: Polit-Wirbel: Gemeinde verlor 1,6 Millionen Euro
Eben erst hat die Gemeindeaufsicht den niederösterreichischen Bürgermeistern offiziell das Zocken mit dem Geld der Steuerzahler erlaubt („Heute“ berichtete), da kommt schon die erste Hiobsbotschaft: Die kleine Waldviertler Ortschaft Hofamt Priel soll, so SP-Chef Josef Leitner, bereits einen Millionen-Verlust eingefahren haben.
Bei Währungsspekulationen wäre ein Minus von 1,6 Millionen Euro angefallen, wirft Leitner VP-Bürgermeister Friedrich Buchberger vor – für die kleine Gemeinde im Bezirk Melk eine gewaltige Summe.
Was wird sein, wenn die "grösseren" Gemeinden mit ihren Spekulationen herauskommen müssen?
Leserkommentar:
Sogar eine kleine Ortschaft erwirtschaftet mit viel Mühe schon einen satten Millionenverlust. Gratulation!
Jetzt könnt Ihr Euch vorstellen, wie groß dieser Verlust wird, wenn erst die "Profis" der Banken, Versicherungen, der ÖBB und Asfinag, der Länder, des Staates und zuletzt die Granden der EU zum "Wirtschaften" beginnen .... Gute Nacht ....
Neu 2008-07-29:
[18:00] Leserzuschrift - sie warten und hoffen mit ihren Immobilien:
Auf meiner Immobiliensuche im Netz habe ich bemerkt, dass sich das Angebot bei einem großen Internetportal (www.immodirekt.at) für die Steiermark das Angebot von durchschnittlich 2000 Objekten in den letzten Jahren bis Jänner 2008 auf etwa 4000 und bis juli 2008 auf 5819 verfügbare Objekte gesteigert hat. Ich finde noch immer Objekte, die ich schon vor zwei jahren besichtigt habe. Die Preise bleiben auf unverändert hohen Niveau. Ein angesprochener Immobilienmakler sieht absolut keinen Zusammenhang mit einer Finanzkrise.
Dann sollen sie weiter warten und hoffen, bis die Objekte fast wertlos sind.
[9:30] Leserzuschrift - wenn man einen Landesfürsten kratzt:
Das wahre Gesicht des Herrn Doppelakademikers – Scheinelite, kein Respekt vor dem Volk, das er vorgibt zu vertreten!
http://de.youtube.com/watch?v=GxOnpOAZXyQ&NR=1
Dabei ist Pröll noch einer der vernünftigen Landeshäuptlinge.
[8:45] Der SIV auf Schienen hofft auf CDO-Markt-Besserung:
ORF: Hoffen auf Kursanstieg
620 Mio. Spekulationsverlust?
Für Aufregung dürften beim Aufsichtsrat zudem die drohenden Spekulationsverluste sorgen. Die Bahnmanager waren mit der Deutschen Bank ein hochriskantes Spekulationsgeschäft eingegangen, bei dem nun 620 Mio. Euro auf dem Spiel stehen.
Fraglich ist, ob die Unternehmensführung weiterhin auf bessere Zeiten hofft oder aus dem Deal aussteigt und dafür knapp die Hälfte des Betrages abschreibt. Ruhaltinger wollte das Geld jedenfalls noch nicht verloren geben und verwies neuerlich darauf, dass sich Kurse auch wieder erholen könnten.
Die sollten sich einmal den lezten CDO-Deal von Merrill Lynch mit Lone Star ansehen: ca. 6% Restwert. Und die hoffen auf Marktbesserung. Hahaha!
[7:00] Der Notverkauf der AUA:
Standard: AUA stellt sich auf Partner ein
Presse: Die AUA-Farbe rot: In acht Jahren 500 Millionen verbrannt
Finanzminister Wilhelm Molterer will jetzt nicht mehr länger zuwarten, das sei nicht mehr zu rechtfertigen, sagte er den Salzburger Nachrichten. "Wir haben das in der Schweiz mit der Swissair oder in Belgien mit der Sabena gesehen." Beide Airlines sind bekanntlich pleitegegangen.
Offenbar steht eine Pleite bald bevor. Das ist der Grund warum man es mit einem Verkauf so eilig hat.
Wird der Kranich auch die AUA-Schulden von einer Milliarde mit aufpicken?
Neu 2008-07-28:
[12:30] Typisch Meinl, es ist nicht drin, was drauf steht:
Presse: Meinl Power Hauptversammlung: "Hier gilt Jersey-Recht"
Standard: Lostag für Meinl-Firmen
Großer Andrang herrscht für die Hauptversammlung der Meinl International Power in Wien. Derzeit sind sowohl Management, Aufsichtsrat als auch Anlegervertreter sicher, ihre Forderungen durchzubringen.
Die Kleinaktionäre wollen eine Revolution anzetteln? Sie merken nicht, dass das System gegen sie aufgebaut ist. Von irgendwo werden sicher wieder die "Partly Paid Shares" kommen, die dann den Ausschlag geben.
Diese Kleinaktionäre haben 2 Fehler gemacht:
a) sie haben keine Due Diligence vor dem Einstieg gemacht, d.h. sie haben nur dem grossen Namen Meinl vertraut, aber wussten nichts
b) sie sind nicht rechtzeitig ausgestiegen, wie die 1. Meinl-Firma (MEL) heruntergekommen ist - sie haben ihre wichtige Macht, den Verkauf nicht benützt
Da können sie jetzt toben, so viel sie wollen. Die bessere Alternative wäre die Verluste durch Verkauf zu begrenzen - der grosse Vorteil bei Wertpapieren.
[9:40] Die SIV-Bombe auf Schienen:
Standard: Konzern wird erneut Opfer der US-Kreditkrise read!
Rote Zahlen dürften bei den ÖBB heuer auf Schiene sein. Nach Baukostenexplosionen und verunglückten Swaps mit der Deutschen Bank wackeln nun auch noch alte Cross-Border-Deals
Wie ein Staatsgeheimnis gehütet wird das Volumen dieser neuen Rückstellungen. Die Rede ist von einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag, andere Quellen hoffen, mit 80 Millionen Euro das Auslangen zu finden.
Der Standard ist wahrscheinlich nicht dahintergekommen, was wirklich gespielt wurde.
Nachdem der US-Steuerzahler die 30-jährigen Kredite aus den Cross-Border-Geschäften nicht mehr tilgte, hat Joe's Bank vermutlich in SIVs (bekannt von den deutschen Landesbanken) einen neuen Tilgungsträger gefunden. In "guten Zeiten" hat eine Gewinnspanne von max. 0.5% herausgeschaut, also müssen die Mengen der über ABCP finanzierten CDOs gewaltig gewesen sicher viele Milliarden. Jetzt brechen aber alle SIVs zusammen.
Das selbe Schema wurde vermutlich auch bei Verbund, Gemeinde Wien, etc. angewendet. Denn alle hatten mit ihrem Cross-Border-Leasing das selbe Problem.
Kein Wunder, dass das alles unter Verschluss gehalten wird, denn da lauern überall Milliarden-Bomben auf die Explosion.
[9:50] Eine Preis-Bombe nach der Wahl:
ORF: Preisgarantien bis Jahresende
"Fünf bis 15 Prozent gerechtfertigt"
Laut "trend" ist es allein der Wahlkampf, der eine aus der Sicht der Versorger längst notwendige Preiserhöhung vorläufig noch verhindert. Strompreiserhöhungen "zwischen fünf und 15 Prozent" im Herbst wären an sich betriebswirtschaftlich gerechtfertigt, zitiert der "trend" vorab aus seiner Montag-Ausgabe den Chef der Stromregulierungsbehörde e-Control, Walter Boltz.
Bis jetzt kann die Politik diese Preiserhöhungen zurückhalten, nach der Wahl wird dann umso stärker zugeschlagen.
Neu 2008-07-27:
[10:45] Der Mieten-Wahlkampf:
ORF: Inflation: Häupl setzt Mietpreiserhöhung aus
Für die Wiener Gemeindewohnungen wird die im Oktober anstehende Mietpreiserhöhung vorerst ausgesetzt. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) kündigte an, die Gemeinde werde bis Jahresende keine Anhebung der Mieten vornehmen.
Ein bewährter Wahlkampftrick, wurde früher auch schon gemacht. Nach der Wahl werden dann die Preise angehoben.
Irgendwann wird auch die Gemeinde Wien ihre Wohnungen abstossen müssen, so wie deutsche Städte schon vor einigen Jahren.
Weitere Sachen werden nach der Wahl teurer: Strom könnte teurer werden als befürchtet
Leserkommentar-DE: ich schätze, bald werden gesetzliche Mietpreisbegrenzungen folgen!!
In jeder Hyperinflation kommen solche Sachen - um die "Kleinen" zu schützen. Vermieten wird dann noch ungemütlicher als heute.
Neu 2008-07-26:
[15:30] Die "mündelsicheren" MEL-Zertifikate:
Presse: Meinl European Land: Musterklagen gegen Vermittler
Der Verein für Konsumenten-information will Anlageberater, die die MEL-Papiere als "sicher" bezeichnet haben, vor Gericht bringen. 20 Fälle seien klagsreif, so Minister Buchinger.
Meinl hat sich offenbar juristisch zu gut abgesichert, also kommen die Vermittler dran. Die haben 8% daran verdient.
Spass beiseite: wenn jemand aktienähnliche Zertifikate als "mündelsicher" oder "so sicher wie ein Sparbuch" angeboten - da kann man nur davor fliehen.
[7:30] Die Mittelschicht spürt die Inflation auch schon:
Presse: Inflation: "Am Rande der Unmöglichkeit" , Keine Grippe, aber schwerer Schnupfen
Wir hatten eigentlich immer das Gefühl: Wir arbeiten beide, es geht sich alles aus. Doch dieses Gefühl schwindet. Man verdient zwar noch immer gut, aber der Lohnzuwachs hält nicht Schritt mit den steigenden Lebenshaltungskosten.“ Clemens Reiserer (41), klinischer Psychologe, verheiratet, Vater zweier Teenager-Töchter, ist mit seinem Unbehagen nicht allein.
Fallen also jetzt die Ballettstunden aus? Unmöglich! aber die 4 Handies müssen erhalten werden.
Der Einwanderer-Unterschicht macht das nichts aus, die muss protzen: Inflation: Na und? Verzicht: Warum?
Neu 2008-07-25:
[12:30] Der Kranich bekommt die AUA:
Presse: AUA-Verkauf: Lufthansa ist erklärter Favorit
Der künftige Kurs der AUA ist klar und lautet Blau-Gelb statt Rot-Weiß-Rot. Boston Consulting empfiehlt einen Verkauf an die Lufthansa. Einziger realistischer Konkurrent der Deutschen: die russische Aeroflot.
Aber will der Kranich auch picken? Angesichts der AUA-Schulden könnte ihm der Appetit vergehen.
PS: in der Realität gibt es sowieso kaum mehr einen Unterschied zwischen Lufthansa und AUA. Alle Flüge zwischen Österreich und Deutschland sind Code-Share-Flüge, die ganze Abfertigung ist gemeinsam. Nur die Flugzeuge sind unterschiedlich angestrichen.
Neu 2008-07-24:
Ende der Kauflust:
Presse: Der Handel leidet: Inflation frisst Kauflust
Der österreichische Einzelhandel verliert durch die Teuerung real an Umsatz. Die Kunden-Frequenz sinkt. Gleichzeitig wehrt sich der Handel wieder gegen den Vorwurf, selbst ein Preistreiber zu sein.
Eine Vielzahl von Geschäften wird jetzt verschwinden, noch ist nicht viel davon zu bemerken.
Der Händler-Vertreter durchbricht deshalb auch die Parteilinie: Leitl will Entlastung noch heuer
Ihm droht der Aufstand seiner Mitglieder.
Neu 2008-07-22:
[16:20] Cerberus bietet Golden Handshakes:
Presse: Bawag spart Personal - und bietet "Golden Handshakes"
Der US-Fonds Cerberus wirft seit der Übernahme der Bank zahlreiche Bawag-Beteiligungen über Bord. Auch Personalkürzungen werden auf 2008 vorgezogen. Eine Zielgröße nennt Bawag nicht, zuletzt war von 400 die Rede.
Von der doppelten Abfertigung ist im Artikel die Rede. Man sollte zugreifen, solange Cerberus noch existiert. Denn deren US-Probleme sind gewaltig.
[12:00] Wenn die Gewerkschaften über die wirkliche Inflation wüssten:
Presse: Inflation treibt Lohnforderungen - die Spirale dreht sich
Werden die Güter des täglichen Bedarfs anhaltend teurer, fordern Sozialpartner meist auch hohe Lohnabschlüsse. Die Rekordinflation könnte zu 5,5 Prozent höheren Löhnen in den Kollektivverträgen führen.
Dann würden sie gleich 30% fordern, um frühere Verluste aufzuholen.
Neu 2008-07-21:
[19:00] Abwärts mit den Immobilien-Preisen:
Gewinn: GEWINN-Titelgeschichte: Haus- und Grundstückspreise bröckeln
Real wurden Immobilien daher im ganzen Land deutlich günstiger – oder weniger wert – je nachdem, ob aus Sicht des Käufers oder Verkäufers. Massiv verloren haben Einfamilienhäuser und Reihenhäuser, vereinzelt aber auch Baugrundstücke und Eigentumswohnungen. So sind etwa in Eisenstadt die Preise für Reihenhäuser um 3,7 Prozent zurückgegangen. Durch die Bank ein Minus bei Reihenhäusern melden die vier Vorarlberger Städte Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch. Im Schnitt ließen die Preise hier zwischen 2,7 und 5,8 Prozent nach. Was Einfamilienhäuser betrifft stellt im heurigen Preisspiegel die rund 12.000 Einwohner zählende Bezirkshauptstadt Korneuburg im nordöstlichen Niederösterreich mit einem Rückgang von 12,7 Prozent einen Minusrekord auf. Ihr am nächsten kommt Jennersdorf im Burgenland mit minus 8,6 Prozent. Baugrundstücke sind im Raum St. Pölten um 7,3 Prozent günstiger zu haben als im letzten Jahr und bei Eigentumswohnungen führt Krems die Minus-Hitliste mit 6,3 Prozent an. Auch Wien wurde vereinzelt billiger. „Erwischt“ hat es insbesondere die gebrauchten Eigentumswohnungen, selbst in vermeintlich „guten“ wertstabilen Bezirken innerhalb des Gürtels. Im Achten Bezirk sanken die Quadratmeterpreise der verkauften Alt-Eigentumswohnungen um fünf Prozent.
Hier platzt eine alte Bubble aus den 1980er Jahren.
Auch Bürohäuser, etc. lassen nach: Finanzkrise trifft heimische Immobilienbranche hart
Die kommenden, stark steigenden Zinsen (wenn Gold abhebt) werden der Branche den Rest geben.
[12:30] Pensionskassen - das schlechteste Investment der Welt:
Standard: Finanzkrise knabbert an Zusatzpensionen
Die Finanzkrise hinterlässt auch Spuren in der Performance heimischer Pensionskassen. "Für 2008 erwarten wir eine schwarze Null", sagt Christian Böhm, Chef des Pensionskassen-Verbandes, zum Standard.
Warum ist es das schlechteste Investment der Welt? weil man auf keinen Fall das Geld vorzeitig herausbekommt.
Inzwischen gibt es schon Nominalverluste, die Inflation von 12% kann auch noch abgezogen werden. Dabei hat die Finanzkrise noch gar nicht richtig begonnen.
Neu 2008-07-17:
[10:10] Bürokrat gegen Super-Aalglatt:
Spiegel: Biedermann gegen Boulevard
Nach dem Dauerzoff in Österreichs Großer Koalition rüsten sich SPÖ und ÖVP für Neuwahlen. Die Spitzenkandidaten Faymann und Molterer sind ungleiche Kontrahenten - der eine ein stocksteifer Bürokrat, der andere Dauergast in den bunten Revolverblättern.
Nach der Wahl kommt dann die Gaspreis-Explosion: Im Herbst kommt die Gaspreis-Explosion
Bis zur Wahl dürften die Politiker das noch aufhalten können.
[10:00] Heizöl statt Diesel:
Standard: Heizöl-Beimischung bei Razzien der Steuerfahnder aufgeflogen
Wegen der steigenden Treibstoffpreise hat eine vergleichsweise günstige aber illegale Alternative Hochsaison: Zuletzt wurden wieder mehr Fälle von Heizöl-Einsatz im Tank bekannt
Also lassen sich die Tankstellen schon ein Diesel-Heizölgemisch liefern. Oder man fährt mit Speiseöl.
Neu 2008-07-16:
[15:00] Stagflation:
Presse: Inflation auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren
Standard: US-Krise steckt Österreich an
Die Inflationsrate in Österreich hat 3,9 Prozent erreicht - der höchste Stand seit 1993. Preistreiber sind weiterhin Treibstoffe, Heizöl und Nahrungsmittel.
Wenn man die wirkliche Inflation von mind. 10% hernimmt, dann gibt es mind. 6% Wirtschaftsschrumpfung.
[15:00] Die "Panzerknacker" auf Tour:
Standard: ÖVP schickt "Panzerknacker" durch Wien
Trix und Flix waren gestern - jetzt kommen die Panzerknacker: Die Wiener ÖVP schickt in den kommenden Wochen drei als Comic-Figuren verkleidete Wahlhelfer durch Wien. Sie sollen auf die nach Ansicht der Volkspartei ungerechtfertigten Gebührenerhöhungen der Stadt Wien aufmerksam machen. Dem entsprechend heißen die Wahlkampfmaskottchen offiziell "Die Abzocker".
Deren Boss, der ÖVP-Parteichef und Finanzminister ist der grösste Knacker der privaten Haushaltskassen.
Neu 2008-07-15:
[17:00] Konjunktureinbruch auch in Österreich:
Presse: Nationalbank: Konjunktureinbruch ab Mitte 2008
Die Österreichische Nationalbank prognostiziert der Wirtschaft, ab dem dritten Quartal 2008 im Konjunkturtal angekommen zu sein. Auch die Industriellenvereinigung ist pessimistisch.
Siehe da, wie haben sie noch vor 3 Monaten getönt?
Kein Wunder, dass die Regierungsparteien im Wahlkampf jetzt auf neue Ideen kommen:
[7:40] Kommt eine EU-Volksabstimmung?
Standard: Busek empfiehlt Volksabstimmung über EU-Verbleib
Erhard Busek über Straßenruinen, Sandkisten und anderen "Schmarrn", für den die EU nix kann, und warum er eine Volksabstimmung über die Frage "EU – ja oder nein" empfiehlt.
Dieser ÖVP-Politiker spielt sichtbar mit dem Feuer. Denn die Abstimmung könnte negativ ausgehen - für die EU. Ich will es ihm aber nicht verbieten.
Hier ist zu sehen, was im kommenden Wahlkampf noch kommen kann.
[9:30] Leserkommentar-AT dazu:
Schön langsam bekommt man eine Gänsehaut, wenn man an die Eichelburg-Kommentare denkt.
Dort hiess es immer schon: "Am Ende werden die Politiker Ihr nationales Interesse vor EU-Interesse stellen."
Es scheint, als hätte die ÖVP erkannt, dass sie in der EU-Sackgasse ist und lässt einen Testballon für einen Kurswechsel steigen.
Ein solche Kurswechsel kostet zwar die Aussenministerin, aber verhindert den Verlust vieler Stimmen bei der Wahl.
Neu 2008-07-14:
[8:45] Nachruf auf einen Bilderberger:
Falter: Gusenbauers Glück & Ende
Seine Kanzlerschaft trug von Anfang an ihr Ablaufdatum. War’s die Rache des ÖGB, ein
provinzieller Zwergenaufstand, die Medien oder mehr?
Eine Ursachenforschung.
Der König, gemordet von den eigenen Funktionären. Wegen Führungs-Unfähigkeit.
Neu 2008-07-13:
[19:30] Leserzuschrift zum Strahlemann Grasser:
Mittlerweile erhärtet sich bei mir immer mehr das, was ich bei Hrn. Grasser schon vor Jahren – als er noch Finanzminister war - vermutet habe. Überall dort wo dieser sog. „Strahlemann“ auftaucht bzw. aufgetaucht ist hat es kurze Zeit später nach Verlust u. linken Aktionen gerochen…………, mein damaliger Verdacht war offensichtlich berechtigt. Das was mich am meisten schockiert ist, dass solche Leute immer wieder mit einem Lächeln auf die Füße fallen, sei es als Finanzminister der die eigene Homepage im Wert von > Euro 200.000,- „gesponsert“ bekam u. nicht versteuerte od. vor kurzem gemeinsam mit dem Meinl Millionenbeträge der leichtgläubigen Anleger zu versenken. Der Arme wird ja jetzt angeblich mit einem 2-stelligen Millionenbetrag v. Meinl abgefunden. Na jetzt wissen die ehemaligen MEL Anleger (Abgezockten) endlich wo ihre ganze Kohle versickert ist. Das der sich noch in den Spiegel schauen kann bzw. dass er das mit dem Swarovski Background überhaupt notwendig hat – arm im Geiste mehr fällt mir dazu nicht mehr ein!
Zumindest er weiss, wie man kassiert.
[16:30] Gibt es wieder "Golden Handshakes" bei der Telekom Austria?
Standard: Telekom Austria will heuer bis zu 1.000 Stellen abbauen
Jeder neunte Mitarbeiter soll gehen - Sozialplan wird ausgearbeitet
Bei der Telekom Austria sollen heuer bis zu 1.000 der insgesamt 9.000 Beschäftigten abgebaut werden, berichtet die "Presse" in ihrer Wochenendausgabe unter Berufung auf Konzernkreise. Weitere 500 bis 700 Mitarbeiter sollen 2009 gehen, dafür verhandle der Betriebsrat bereits über einen Sozialplan. Dieser soll bis zur Telekom Austria-Aufsichtsratsratssitzung am 19. August stehen. Der Sozialplan, der für Beamte und Angestellt gelte, enthalte höhere Abfertigungen genauso wie ein Vorruhestandsmodell, Karenzierungen sowie eine Arbeitsstiftung.
Bei bisherigen "Kündigungswellen" hat man Abfindungen von über €200'000 bezahlt - ich habe schon solche Glückliche beraten, was sie damit machen sollen.
Ich empfehle allen "Unnützen" auf die maximale Abfindung zu setzten (nicht auf irgendwelche Rechte pochen) und dieses Geld entsprechend anzulegen.
[16:00] Die Inflation schafft es auf das Format-Titelbild:
Format: Der Schnitt in Ihre Kasse: Wie Reallöhne und Kaufkraft sinken und die Konjunktur absackt
Das tägliche Leben wird immer teurer. Die Realeinkommen der Österreicher sinken. Der Konsum leidet. Die Konjunktur bricht langsam ein.
Ein guter Auftakt für einen Inflations- und Steuer-Wahlkampf.
[20:00] Der Inflations-Wahlkampf: Der Kampf der Parteien gegen die Inflation
Nur die Steuer-/Preiserhöhungs- und Lehrerpartei Grüne ist sprachlos. Die werden noch sprachloser werden, wenn der Ruf nach bezahlbarer Energie ertönt. Einige andere Parteien werden ihn rechtzeitig hören.
Eine Boulevard-Zeitung hat den dringendsten Wunsch der Österreicher erkannt:
[16:00] Der fromme Wunsch der Ärzte:

Das lassen die Ärtzevertreter derzeit massenhaft plakatieren (bevor die Plätze von den Wahlplakaten belegt werden).
Die Frage ist nur: wer soll diese "beste Medizin" eigentlich bezahlen? Warum nicht die Ärzte selbst?
[16:00] Die "For Sale" Schilder müssen noch etwas wachsen:
Bis sie amerikanisches Ausmass erreichen (kommt mit dem Verkaufsdruck). Aber sie vermehren sich schon.
Alle Bilder wurden heute in Wien von mir selbst aufgenommen.
Neu 2008-07-12:
[17:30] Würgerbank:
ZDF: Gefährliche Kredite in Österreich
Banken in Österreich haben nach Einschätzung von Experten Unternehmen in den Konkurs getrieben, um selbst von deren Gewinnen zu profitieren. "Die geben hohe Kredite, und mit den gleichen Krediten erwürgen sie dann an sich gesunde Unternehmen", warnt der Vorsitzende des Rechnungshofausschusses Österreich, Werner Kogler, gegenüber Frontal21. Banken würden in der Region Salzburg gerne Unternehmer spielen.
So wie an Roco ist der Raiffeisenverband inzwischen an rund 400, darunter auch deutschen, Unternehmen beteiligt. Finanzkontrolleur Werner Kogler wundert das nicht: "Es würde in das Bild passen, dass hier verschiedene Kräfte zusammenwirken, um eine eigene ökonomische Insel in Schwung zu halten." Das sei immer der Boden für Korruption.
Da will sich bei Raiffeisen-Salzburg jemand ein persönliches Imperium aufbauen. Banken sind meist keine guten Unternehmer.
[16:30] AUA - hat dieser Typ nicht eine Airline zu retten?
Presse: Al Jaber will AUA-Chef Ötsch klagen
Der saudi-arabische Geschäftsmann Mohammed Al Jaber will AUA-Chef Alfred Ötsch jetzt persönlich klagen.
Die Rechtsvertreterin des saudiarabischen Geschäftsmanns Mohammed Bin Issa Al Jaber zeigte sich erstaunt über den geringen Streitwert der von der AUA eingebrachten Klage auf Vorlage von Bankgarantien: "Wir waren überrascht, die Streithöhe lautet nur auf 5 Millionen Euro", sagte Knötzl. Ihre Einschätzung: "Da hat offensichtlich jemand kalte Füße bekommen", so Knötzl. Angesichts von Medienberichten habe man mit einem höheren Betrag gerechnet. Im Raum gestanden sei ein Wert von bis zu 150 Mio. Euro.
Nein, es geht hier nicht um den Scheich, sondern um den AUA-CEO Ötsch. Anstatt seine stark flügellahme Fluglinie zu retten, bringt er diese idiotische Klage ein. Der Streitwert ist so gering, weil er selbst nicht an den Erfolg glaubt. Es geht nur um sein Ego. Dieser Typ kommt von Siemens.
PS: Solche Manager sind in einer Krise enorm gefährlich, da sie nicht das Notwendige machen, sondern das was sie ihr Gesicht wahren lässt.
[17:30] Leserkommentar-AT dazu:
Exzellent kommentiert! Das ganze ist genauso unnötig, wie vor einigen Jahren das Umlackieren der Flugzeuge, die Änderung des alten (weltweit bekannten) Logos und Änderung des Namens. "Is Austrian and Austrian Airlines the same?", fragten damals hunderte Passagiere täglich. Wer dabei wohl groß verdient hat?
Manager (sorry, Executives) müssen immer zeigen, dass sie etwas tun. Auch wenn sie real nichts tun und es keiner versteht. Der noch grössere Unsinn ist die Verwirrung zwischen Austrian Arrows und Tyrolean. Beide Namen kommen vor.
Neu 2008-07-11:
[15:30] Abverkauf im Meinl-Sumpf:
Standard: Meinl Airports stellt sich neu auf, Meinl Bank verkauft Meinl Power, Massive Investoren-Kritik an Neuordnung
Meinl Bank und Karl-Heinz Grasser stellen ihre Anteile an der MIP zur Verfügung. Kostenpunkt: 32 Millionen Euro. Auf die Anleger wartet mit der Hauptversammlung ein heißer Sommer
Die wichtigsten Ratten hauen ab. Zu guterletzt wird auch noch der Name Meinl getilgt. Die Anlegergelder wurden ja schon einkassiert.
Unser früherer Finanzminister Grasser wird sich jetzt wohl auch abseilen. Was so ein prominenter Name beim Schafe-Fang alles bringt.
[10:00] Die Total-Demontage des Bilderberger-Kanzlers:
Presse: SPÖ in der Defensive: Gusenbauer kandidiert nicht
Die Sozialdemokraten sehen sich derzeit acht Prozentpunkte hinter der ÖVP. Der Kanzler wird nicht auf einer Nationalratsliste stehen. Der Parteitag findet am 8. August statt.
Internen Umfragen zufolge würde die SPÖ nur noch bei 21 bis 23 Prozent liegen. Die ÖVP liegt laut dieser Ifes-Umfrage bei 31 Prozent. Bures verspricht ihren Parteikollegen nun eine „Aufholjagd“ der SPÖ.
Bei so schlechten Umfrage-Zahlen ist die Total-Demontage (eigentlich ein Rauswurf aus der Politik) sehr verständlich:
PS: manche mögen mich fragen, warum ich so auf dem Bilderberger-Kanzler Gusenbauer herumhacke:
Er ist einfach ein sehr gutes Symbol für die Abgehobenheit und Unfähigkeit dieser Leute, denen es nur um ihre Position und Karriere geht.
[15:30] Gewerkschafter statt Bilderberger: Kandidatenliste: Faymann holt Gewerkschafter zurück ins Boot
Zumindest gegenüber den Funktionären gibt sich der neue SPÖ-Chef volksnah.
[10:00] Ein Landesfürst wundert sich über die Angefressenheit auf die Politik:
Standard: Pühringer: "Was es für ein Angefressensein auf die Politik gibt"
Landeshauptmann Josef Pühringer erklärt das Scheitern der Koalition mit inhaltlichen Saltos der SPÖ und warnt diese vor überzogenen Wahlversprechen. Die Menschen seien ohnehin angewidert, sagt er Conrad Seidl.
Wenn er wissen will warum die Leute so auf die Politik angefressen sind, dann braucht er sich nur das Prestigeprojekt seines grünen Koalitionspartners Anschober ansehen und wie der mit seiner 100 km/h Beschränkung auf der Westautobahn A1 die Bevölkerung terrorisiert - nur zur eigenen Wichtiguerei. Aber vielleicht haben die Amerikaner einen Platz für den Typen auf Guantanamo, wenn auch Pühringer genug von ihm hat.
[11:30] Braucht man solche Wirtschafts- (Klima-)Forscher?
Standard: Heftige Kritik an Klima-Politik
Massive Kritik an Österreichs Klima- und Energiepolitik übt das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Die Maßnahmen zur Zielerreichung reichten nicht aus, und Österreich nütze auch die steuernden Möglichkeiten von Steuern nicht. Bei den Umweltsteuern liegt Österreich mit 5,9 Prozent der Gesamteinnahmen weit hinter EU-Schnitt, wo 6,4 Prozent Abgaben eingehoben werden.
"Nicht die ambitionierten Ziele sind schuld, sondern die mangelnden Maßnahmen." Wifo-Chef Karl Aiginger geht hart ins Gericht mit Österreichs Klima- und Umweltpolitik. Um aus dem Kioto-Malus herauszukommen, müssen die Treibhausgasemissionen in Österreich bis 2012 um 32 Prozent gesenkt werden.
Von "bezahlbarer Energie" haben diese Typen noch nichts gehört. Daher sind sich auch Staats-Ökonomen. Sie müssen daher den Kioto-Unsinn glauben und verbreiten.
Zeit für Entlassungen.
PS: Ein Goldpreis von $5000/oz, Zinsen von 20% werden dem Spuk sicher ein Ende bereiten.
Neu 2008-07-10:
[19:00] 28. September, der Wahltag der Rebellen:
Standard: Dinkhausers Liste kann mit sechs Prozent rechnen
Fritz Dinkhauser zieht durch ganz Österreich und vernetzt sich mit potenziellen Mitstreitern - Meinungsforscher geben ihm gute Chancen auf eine erfolgreiche Kandidatur
Es ist anzunehmen, dass bei dieser Wahl die beiden Koalitionsparteien eine furchtbare Abrechung bekommen werden. Ein idealer Nährboden für Protestparteien aller Art.
[19:00] "Eigenoptimierung" der AUA:
Presse: AUA streicht Strecken und erhöht Treibstoffzuschlag
Chicago wird ab Winter, London City Airport ab 18. August nicht mehr angeflogen. Ab 2009 werden drei Flugzeuge eingespart. Auch beim Personal wird gespart.
Jetzt hat also auch hier der Schrumpfungsprozess begonnen. Wie lange wird die AUA es noch schaffen?
Neu 2008-07-09:
[12:30] Der Weg für die Schlammschlacht ist frei:
Presse: Nationalrat macht Weg für Neuwahlen frei
Alle Fraktionen werden am Mittwoch dem rot-schwarz-grünen Neuwahlantrag zustimmen. Die Debatte über den Antrag nutzen die Abgeordneten für den Wahlkampf.
Sehen wir uns an, wie da an die niedrigsten Instinkte appelliert wird.
Der strategische ÖVP-Fehler: Wahlkampf: Dichand schlägt Anti-ÖVP-Kurs ein
Die "Kronen Zeitung" stellt die Weichen für einen Anti-ÖVP-Kurs im kommenden Wahlkampf: Blattchef Hans Dichand alias "Cato" attestiert der Volkspartei in der Mittwochausgabe der Zeitung, sie wolle "offenbar einen Wahlkampf gegen die Bürger Österreichs" führen. Er kritisiert nicht nur die "für mich unverständliche EU-Hörigkeit" von Parteichef Wilhelm Molterer, sondern auch "die starre ÖVP-Haltung zu vielen anderen Problemen".
Cato bei einer solchen Schlacht gegen sich zu haben, ist bei einer EU-Zustimmung von nur 28% denkbar schlecht. Für diese starre Haltung, die Dichand hier zu Recht kritisiert ist pimär die Aussenministerin verantwortlich, eine total EU-hörige Voll-Bürokratin. Die ÖVP Granden Molterer und Schüssel haben keinen Mut über diesen Schatten zu springen. Auf einem real toten EU-Pferd wird man derzeit keine Wahlen gewinnen.
[10:00] Kapieren die Sparer schon, was mit ihren Einlagen passiert?
Presse: Hohe Inflation macht Sparern zu schaffen
175 Euro pro Kopf und Monat werden die Österreicher heuer sparen. Wegen der hohen Inflation sinkt die Sparquote.
Noch sind es die höheren Kosten der Lebenshaltung, die die Sparrate senken. Aber wehe, die Leute erkennen, dass der Realwert ihrer Ersparnisse sinkt....
Neu 2008-07-08:
[11:00] Leserzuschrift - Nachruf auf Gusi:
Die Leute, die über den Gusi immer gespottet haben werden ihm noch nachtrauern, denn er war der einzige Kanzler, der irgendetwas oder überhaupt nichts getan hat. – Dadurch hat er wenn man die derzeitige Situation betrachtet obwohl er Bilderberger ist eigentlich das Volk durch zusätzliche Abzocke verschont im Gegensatz zu seinen Vorgängern und wahrscheinlich seinem nächstem Nachfolger.
Die obergescheite Schafherde mit „Sparefroh“-Sparbuch wünscht sich immer eine Regierung die arbeitet und merkt aber nicht, dass eine Regierung die arbeitet in Wirklichkeit das Geld aus den Taschen der Bürger „heraus arbeitet“.
Ist es nicht für das Volk das aller beste, wenn bei so einem unfähigen, arroganten, abgehobenen EU- hörigen Regierungs- und Politiker- Pfründehaufen Stillstand herrscht ? – Dann können diese ohnehin nur sprachlich gefinkelten Kasperln, die von Papa und Mama mit Kaugummi, Limonade, Schokolade und Zuckerln aufgezogen worden sind, nie Not gelitten haben und nie einer richtigen Werte schöpfenden Arbeit mit Selbstverantwortung nachgegangen sind wenigstens nicht noch mehr zerstören .- Denn es ist sowieso alles verloren.
Bei Erhöhung der Politikerbezüge greifen diese Herrschaften ungeniert tief in die Staatskasse und bilden sich ein, das gemeine Volk ohne zu fragen bevormunden zu müssen, während den Leuten das „Monopoli - EURO-Spielzeuggeld“ in den Fingern zerrinnt.
In Außenpolitischen Angelegenheiten wie zum Beispiel der Kosovo-Anerkennung müssen die vor der USA-EU- Kombination kriechenden Volksvertreter auch gleich vorpreschen, ohne zu überlegen und ganz einfach das Maul zu halten, dass Russland als Erdgaslieferant verärgert wird.
Übrigens nebenbei bemerkt „Monopoli - EURO-Spielzeuggeld“: Warum bekommt die Exekutive alle paar Jahre wunderschöne neue „Generalsuniformen“, natürlich im Ausland hergestellt, und schöne neue blau und weiß bemalte Autos anstatt wie früher ein graues „Puch 500“- Auto und „Puch-Moped“ ? – Die Polizistinnen stehen auf den Straßen herum wie Uniform- Mode – Puppen am Laufsteg anstatt zu Hause einen guten Schweinsbraten mit Knödel für den Gatten zu kochen.
Wenn alle Bilderberger so harmlos wären.
Neu 2008-07-07:
[10:00] Regierung am Ende:
Standard: ÖVP will Neuwahlen: "Haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht"
Mit den Worten "Es reicht" kündigte ÖVP-Chef Wilhelm Molterer bei einer Pressekonferenz Montagvormittag an, dass er dem Parteivorstand am Dienstag einen vorgezogenen Urnengang vorschlagen werden. Gute Arbeit sei nicht mehr möglich, die SPÖ nur noch "mit sich selbst beschäftigt".
Der Bilderberger Gusenbauer wurde also ein 2. Mal gestürzt. Im Herbst folgt einer der schlimmsten Wahl-Schlammschlachten aller Zeiten.
[15:00] Der Bilderberger wird jetzt endgültig gestürzt: Koalition geplatzt: SPÖ setzt auf Faymann
Auf Nimmer-Wiedersehen, Gusi!
Eines fehlt noch: Gusi muss noch vor der Wahl den Bundeskanzler an Faymann übergeben, wenn dieser eine reale Chance bei der Wahl haben soll. Bringt er das zusammen? Er ist doch so gerne Bundeskanzler.
Die Wurstel-Truppe in den Wurstelprater: Schnelles Ende der Wurstel-Truppe
[16:00] Leserkommentar-CH dazu:
Toll, was für ein Freudentag - endlich müssen wir diesen Gusenbauer bald nicht mehr als Kanzler bezeichnen. Er hatte sowieso nie das Format dazu. Sein Auftritt hier in der Schweiz anlässlich der EURO 08 - Eröffnung war eine grosse Lachnummer.
G. ist ein widerlicher links-aussen-Sozialist, eine peinliche Null, die alles in Kauf nahm, nur um endlich Kanzler zu sein.
Traurig ist nur, dass derartige Kreaturen nach ihrer politischen Pleite noch via Pensionszahlungen lebenslang abcashen können. Aber hier dürfte ihm eines Tages die Inflation ein Schnippchen schlagen...
[10:00] Trucker-Streik eher zahm:
Standard: Heute Protestfahrt der Frächter auf Wiens Hauptrouten
Auf den Autobahnen um und nach Wien ist das Verkehrschaos heute noch größer als sonst. Rund 2.000 Lkw sind vom Knoten Vösendorf zum Knoten Kaisermühlen unterwegs, heißt es nach Augenzeugenberichten; rund 1400 Lkw-Fahrer hatten sich für die Sternfahrt angemeldet.
Also dürfte der Druck oder der Mut doch nicht so gross sein. Sonst hätte es Verhältnisse wie in Spanien gegeben.
[7:00] Krankenkassen - unfähige Politiker:
Presse: Gesundheitsreform vorerst gescheitert
Die Verhandler konnten sich nicht über die Frage der Kontrollrechte der geplanten Holding der Sozialversicherungsträger einigen. Im Herbst soll neu verhandelt werden.
Zuerst kam eine Mini-Reform heraus, jetzt gar nichts mehr. Das Defizit der Krankenkassen wird jetzt wohl aus dem Budget = neue Verschuldung gedeckt werden.
[7:00] Jede Menge "Sheriffs":
Presse: Waste Watcher: Die Müll-Missionare , Kontrollore: Wer was darf
Tagsüber kontrolliert die Mülltruppe Straßen und Parks, nachts liegt sie auf Mistplätzen auf der Lauer.
Sogar die Müllmänner wollen Sheriffs sein. Überwachungswahn total. Dafür ist immer genügend Geld da, das man den Bürgern abknöpft.
Neu 2008-07-05:
[14:30] Kommt eine Linkspartei?
Standard: Rote Trennungstendenzen: "Die Zeit ist reif für etwas Neues"
Die SPÖ hat vor dem Neoliberalismus kapituliert. Sie hat alle zentralen Wahlversprechen gebrochen." Hermann Dworczak, Organisator des "Linksprojekts", spricht gegenüber derStandard.at aus, was sich momentan viele enttäuschte Linke, Sozialdemokraten und Gewerkschafter denken. "Die SPÖ betreibt Sozialabbau", kritisiert Sonja Grusch, Bundessprecherin der linken Kleinpartei SLP (Sozialistischen Linkspartei). Einig ist sich das linke Spektrum vor allem in einem Kritikpunkt: Die SPÖ sei keine "Arbeiterpartei" mehr – sie habe ihre Wurzeln verraten.
Wenn diese Leute sich zu einer Linkspartei zusammenraufen, dann wird die Zeit für die SPÖ schwierig. Dann ergeht es ihnenso wie der SPD in Deutschland.
An jede derzetige Regierungspartei: sie wird die bittern Pillen noch verteilen müssen, wenn die Wirtschaft richtig abschmiert.
Neu 2008-07-02:
ÖBB: der "Todeszug" schreibt CDS:
Presse: ÖBB-Bilanz 2007: 42 Millionen Gewinn, Rechnungshof prüft ÖBB-Spekulationsgeschäfte
In einem auf dem Deloitte-Gutachten aufbauenden Rechtsgutachten heißt es wiederum, dass ein Mitarbeiter aus dem Finanzbereich „ungewollt aus persönlicher Inkompetenz und Überschätzung“ die Geschäfte abgeschlossen habe. Ursprünglich hätten die ÖBB ihr Risiko für ein Portfolio in der Höhe von 612,9 Mio. Euro breiter streuen wollen – wofür sie laut Aktienrecht keine Zustimmung der Aufsichtsräte brauche. Anstatt dieser breiteren Streuung habe die ÖBB jedoch ein Versicherungsgeschäft abgeschlossen, bei dem sie als „Versicherungsgeber“ gegen eine Prämie Risiken der Deutschen Bank übernommen habe. Der betroffene ÖBB-Mitarbeiter habe die von der Deutschen Bank erhaltenen Unterlagen „offenbar nicht gelesen (und daher auch nicht verstanden)“.
Diese Verluste stammen offenbar nichz von den relativ harmlosen CDOs (die nur im Wert auf 0 gehen können und daher zugegeben werden), sondern von CDS (Credit Default Swaps), die sie für Joe's Bank geschrieben haben. Wenn die versicherten Bonds untergehen, gibt es die ÖBB plötzlich nicht mehr.
Die ÖVP verkennt die EU-Situation:
Presse: Molterer: "SPÖ verkennt Ernst der Situation"
Der VP-Chef fordert den Koalitionspartner erneut auf, den Schwenk in der EU-Politik zurückzunehmen. Vom kommende Woche tagenden SP-Präsidium erwartet er sich einen entsprechenden Beschluss.
Es ist nicht die SPÖ, die die Realität verkennt, sondern die ÖVP, die nicht sieht, dass sich immer mehr Staaten von EU-Vertrag und der EU selbst abwenden. Das ist offenbar auf den internen Einfluss der total Brüssel-gläubigen Aussenministerin zurückzuführen. Fayman (neuer SPÖ-Chef) und Dichand (Krone-Herausgeber) grinsen sicher schon.
Neu 2008-06-30:
[20:00] Was von der EM2008 geblieben ist:
Presse: Euro 08: Abbau der Fanzonen hat begonnen
Wo kürzlich noch spanische Siegeshymnen gesungen wurden, brummen in den kommenden Tagen Motoren. Anstatt feiernder Menschenmassen dominieren Kräne, Lkw und geschäftige Handwerker die Szenerie. Kein Zweifel: Die gnadenlose Demontage der Wiener Fanzone schritt am Montag, einen Tag nach Ende der Euro 2008, zügig voran. Nicht verwunderlich, schließlich muss bis zum 5. Juli, wenn die Teilsperre der Ringstraße aufgehoben wird, ein Großteil der Abbauarbeiten erledigt sein.
In einer Woche sind also die letzten Spuren beseitigt. Ob das viele dafür ausgegebene Geld etwas gebracht hat?
PS: die deutschen Hilfs-Sheriffs sind seit heute wieder auf Hartz-IV.
[15:30] Ein "unmoralisches Angebot" für wen?
Presse: ÖVP: Dichand machte Plassnik "unmoralisches Angebot"
Die Außenministerin wirft dem Herausgeber der "Kronen Zeitung" eine verzerrte Darstellung einer vertraulichen Unterredung vor. Vor einem Jahr habe Dichand der ÖVP dasselbe "unmoralisches Angebot" wie nun der SPÖ gemacht.
Hier wurde die "Nibelungentreue" der österr. Politiker gegenüber der EU und den Globalisierern getestet. Die Aussenministerin zeigt diese Treue zur EU weiterhin.
Aber im Herbst werden die Karten neu gemischt: Häupl rechnet mit Neuwahlen im Herbst
Neu 2008-06-29:
[10:00] EU-Finale - Korso der Eitelkeiten:
Standard: Lokomotive da, Flugzeuge kommen , Heute könnte es auf Schwechats Pisten wieder richtig eng werden
Dem Flughafen Wien könnte am Sonntag zum Finale der EURO 2008 ein neuerlicher Rekordtag bevorstehen. Die Zahl der angemeldeten Flüge - nach Stand von Samstagvormittag - sei etwa so stark wie am Donnerstag, sagte Michael Tmej, Geschäftsführer der Vienna Aircraft Handling (VAH), zur APA. 1.111 Slots - Zeitfenster für Starts und Landungen - hatten den bisher verkehrsstärksten Tag in der Geschichte des Flughafens in Schwechat bedeutet.
Alles, was angeblich "Rang und Namen" hat, muss dabei sein und mit dem eigenen Flieger einfliegen. Für Zimmer in Luxushotels wird angeblich der 10-fache Normalpreis bezahlt.
Neu 2008-06-28:
[10:30] Der Lebensstandard sinkt:
Presse: Umfrage: Jeder zweite kann sich weniger leisten
Standard: Harter Kampf gegen Konsumfrust
Die steigenden Ausgaben für Energie, Treibstoff und Lebensmittel dämpfen die Konsumfreude der Österreicher. Der Einzelhandel hat magere Zeiten hinter sich, kaum einer in der Branche glaubt an ein Umsatzwachstum. Es waren heuer alle Monate bis auf Mai schwierig, auch der Juni sei sehr durchwachsen, sagt Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbands.
Noch sparen die Leute. Aber wenn sie das nicht mehr tun, sondern ihr Geld loszuwerden versuchen - dann ist der Crack-Up-Boom da.
Neu 2008-06-27:
Der Anti-EU Wahlkampf:
Presse: SPÖ und "Kronen Zeitung" starten Wahlkampf
Standard: SPÖ fordert Volksabstimmung für neuen EU-Vertrag und Türkei-Beitritt , Faymann: "Ich bin vor den Bürgern in die Knie gegangen"
Mit Faymann als Spitzenkandidaten und den populäreren Themen könnten die Sozialdemokraten bei baldigen Wahlen gewinnen – und wären damit Alfred Gusenbauer auf elegante Art los.
Das wird im Herbst eine Schlammschlacht der Extraklasse. Die SPÖ will mit einem radikalen Kurswechsel gewinnen und hat sehr gute Chancen dabei. Die Parteien werden sich beim Populismus überbieten.
Neben der EU werden primär soziale Themen entscheiden: Jeder Zweite muss knausern
Die grüne Beamtenpartei merkt natürlich nichts: Voggenhuber: "Kronen Zeitung ist jetzt Bundeskanzler"
Neu 2008-06-26:
[10:00] Die deutschen Hilfs-Sheriffs in Wien:
Standard: Wo Deutsche die Kontrolle haben
Wer in die Wiener Fanzone will, kommt an Privatsheriffs aus Deutschland nicht vorbei - Die Kontrollen sind penibel, die Anweisungen oft nicht gerade freundlich
Wien - "Hierher. Tasche auf! Was ist das? Und das? Sonnencreme, sagste? Ej, Alter, das kann jeder sagen. Vergiss es, raus damit! So, Arme hoch. Höher. Passt. Und jetzt weg hier, mach mal hin. Nächster!"
Es war keine besonders gute Idee diese Leute bei deutschen Arbeitsämtern aufzulesen. Wenn die Österreicher auf etwas besonders allergisch reagieren, dann auf diese typisch deutsche bürokratische Gründlichkeit. Man erinnert sich dann sofort wieder an das Nazi-Regime.
Der Trost: ab Montag sind sie wieder weg und wieder auf Hartz-IV.
[12:30] Leserzuschrift-DE:
ich schätze Ihre Seite sehr. Zum ersten Mal muss ich aber leider eine Aussage von Ihnen sehr bedauern. Penible deutsche Kontrolleure gleich wieder mit dem Nazi-Regime zu vergleichen, halte ich für unangebracht. Stellen Sie sich mal hin und kontrollieren Hunderte, sagen immer das gleiche und hören immer die gleichen (dummen) Sprüche. Den Hinweis darauf, was für ein Landsmann Hitler war, spare ich mir. Auch Hartz IV-ler so geringschätzig zu behandeln, ist nicht fair. Immerhin haben wir in Deutschland ja auch deshalb so viele Arbeitslose, weil jede Menge Österreicher hier in Deutschland arbeiten und die Deutschen teilweise lieber in Österreich Urlaub machen und dort Arbeitsplätze schaffen.
Außerdem: wir peniblen Deutschen konnten gestern das Halbfinale ohne Unterbrechung sehen, weil wir in Mainz das Schweizer Satellitensignal angezapft haben, während die Wiener versuchten, irgendwelche Kabel zusammen zu knoten. Der Rest der Welt konnte Radio hören. Bei der WM in Deutschland gab es keine solchen Pannen. Wir Deutschen sind voll in Ordnung. Nur der Rest der Welt will uns immer etwas anderes einreden.
Entschuldigen Sie bitte die Kritik, aber auf Bemerkungen wie „Nazi“ 60 Jahre nach dem Krieg reagiere ich empfindlich.
Das ist eine von mehreren Zuschriften dieser Art. Es tut mir leid, wenn ich einige Emotionen geweckt habe. Alle Deutschen sind in Österreich willkommen, ausser kleinliche Sheriffs, die einem ganz genau sagen, was man zu tun hat. Das gilt sicher nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa.
Die Firma aus Österreich, die diese Leute angeheuert hat, hat das offenbar nicht bedacht.
[10:00] Kommt ein bundesweiter Dinkhauser:
Presse: Ruf nach bundesweiter Kandidatur Fritz Dinkhausers
Der Tiroler Wahlsieger ist erbost über die "Diktatur im Land". Der ÖVP-Rebell hat sich in Wien mit einem anonymen Unterstützungs-Komitee getroffen. Eine österreich-weite Kandidatur rückt näher.
Ich habe gestern eine Radio-Diskussion mit ihm gehört. Er spricht unentwegt die hohe Inflation sowie den fallenden Lebensstandard an, sowie die Diktatur der Grossparteien. Die richtige Protest-Mischung zu dieser Zeit.
Neu 2008-06-25:
[17:00] Wenn der Bilderberger sogar sein Kanzlerfest absagt:
Presse: Gusenbauer verteidigt Doppel-spitze, aber: Kanzlerfest abgesagt
In der ORF-Sendung "Report" trat der Bundeskanzler den Zweifeln an der Doppelkonstruktion mit Werner Faymann entgegen. Zum Feiern ist ihm trotzdem nicht zumute, das Sommerfest wurde abgesagt.
Das Einzige was ihn wirklich interessiert, ist den Status des Bundeskanzlers zu erhalten, der Rest ist ihm egal. Aber diesen Herbst dürfte es Neuwahlen geben, so gut wie sicher ohne Gusi.
PS: Es scheint sehr schwierig zu sein, einen Nachfolger für den Bundestrojaner Platter zu finden, der Landesfürst von Tirol wird. Niemand will seinen alten Job. Wegen der bevorstehenden Neuwahl oder weil Platter so viel Mist im Innenministerium hinterlassen hat?
[9:30] Nur 77000 Dollar-Inflations-Millionäre:
Presse: Österreich - das Land der Millionäre
Standard: Reiche werden immer reicher
5000 Österreicher oder zumindest Menschen, die hier leben und Steuern zahlen, haben es 2007 geschafft: Sie dürfen sich nun offiziell als „reich“ bezeichnen, denn ihr Finanzvermögen übersteigt die magische Marke von einer Million Dollar. Insgesamt leben hierzulande 77.700 „High Net Worth Individuals“, wie das Beratungsunternehmen Capgemini und die Investmentbank Merrill Lynch in der jüngsten Ausgabe ihres jährlich erscheinenden „World Wealth Report“ (WWR) errechnet haben.
Damit wären immerhin 1,9 Prozent der Erwerbstätigen Millionäre. Die Immobilie, in der man lebt, oder Gebrauchsgegenstände wie ein Maybach werden dabei nicht eingerechnet.
Wer von den Millionären fährt wirklich einen Maybach? Das ist der Fantasie dieses Journalisten entsprungen, für den eine Dollar-Inflations-Million schon unerreichbar ist. Er wird dieses Ziel vermutlich nie erreichen, da er wahrscheinlich bis zu den Nasenlöchern hinauf in Schulden steckt.
Hinweis: der Weg zur 1. Million beginnt mit dem Abbau der Schulden!
PS: Gestern habe ich am Wiener Flughafen ein neues Luxusuhren-Geschäft gesehen, wo die "durchschnittliche" Uhr €11000 kostet. Ich habe die Verkäuferin gefragt, wer soetwas kauft. Antwort: primär Russen. Dort sind also die "Protz-Millionäre".
Neu 2008-06-23:
[20:00] Der Bundestrojaner geht:
Standard: Van Staa macht Platter Platz
Platter soll damit nächste Woche zum Landeshauptmann vom Landtag in Tirol gewählt werden. Van Staa bleibt demnach Parteiobmann und wird vermutlich die Funktion des Landtagspräsidenten übernehmen.
Wer folgt dem Bundestrojaner Platter nach? wieder ein Bundestrojaner?
Wer die Agrarförderungen kassiert:
Presse: Agrarförderungen erstmals vollständig online einsehbar , EU-Bauern: Die 20 Subventionskönige
Standard: Die Bauern und das liebe Geld
Ab 2009 müssen alle Subventionen der EU veröffentlicht werden. Das österreichische Landwirtschafts- Ministerium hat schon jetzt sämtliche Agrar- und Forstförderungen online gestellt. Hier eine Übersicht sowie eine Liste der 20 größten Subventionsempfänger Österreichs.
Kein Wunder, dass man sich so lange gegen eine Veröffentlichung gewehrt hat. Die grössten Empfänger sind Industriebetriebe und Lobby-Organisationen.
Hier wird Steuergeld einfach verschenkt.
Neu 2008-06-21:
Will Faymann zukünftiger "Hyperinflations-Kanzler" werden?
Presse: Krach in Koalition: Faymann lässt ÖVP abblitzen
Es herrscht wieder Wahlkampf im Land. Sprengstoff dafür liefert das Thema Pensionen: Die beiden Regierungsparteien steuern dabei auf Kollisionskurs. Vizekanzler ÖVP-Chef Wilhelm Molterer kam der SPÖ zwar mit einem Kompromissangebot zur heftig umkämpften „Pensionsautomatik“ – statt einer Ministerverordnung sollte der Hauptausschuss des Parlaments entscheiden – entgegen.
Dem neuen SPÖ-Chef Werner Faymann reicht das aber nicht: Er schaltete, wie er am Freitag wenig später deutlich machte, auf hart. Von einer „Automatik“, bei der jetzt künftige Einschnitte im Pensionssystem ermöglicht werden, will er gar nichts mehr wissen. Offenbar ist Faymann der Überzeugung, dass die SPÖ mit dem Nicht-Antasten der Pensionen bei vorgezogenen Neuwahlen gegenüber der ÖVP in der klar besseren Ausgangsposition ist.
Es geht jetzt offenbar um eine Neuwahl, bei der Faymann den Pensionisten alles verspricht. Damit will man wieder Stimmen aufholen. Ab jetzt wird mit Geld und Geld-Versprechen herumgeworfen. Eine üppige Pensionserhöhung ist sicher das Nächste - kauft ganz sicher die Pensionsten-Stimmen.
Ost-Persilschein der Grossbanken für sich selbst:
Presse: Banken: Absturz im Osten wäre für Kleine fatal
Die gute Nachricht: Die Großen der heimischen Bankenszene – Bank Austria, Bawag/PSK, Erste Bank, Raiffeisen, Volksbank AG und Hypo Alpe Adria – würden dank hoher laufender Erträge einen solchen Einbruch auf den Märkten in Zentral- und Osteuropa verkraften. Auch ihre Eigenmittel wären ausreichend. Dass das eine oder andere Institut kurzfristig rote Zahlen schreiben könnte, wollten die Notenbanker nicht ausdrücklich ausschließen. Die – theoretisch – gefährdeten Institute sind allesamt winzig, ihre Probleme könnten deshalb innerhalb der „Familie“ – sprich Raiffeisen-, Volksbanken- oder Sparkassen-Familie gelöst werden.
Was da verlautbart wurde, darf man alles nicht glauben:
- Raiffeisen (mit 43% der "Assets" im Osten) und Erste (34%) sind höchst gefährdet.
- Das "Auffangen" innerhalb der "Familie" reisst den Rest mit um
Neu 2008-06-20:
[18:30] Hilfe, Kroaten-Überfall in Wien:
Standard: Ansichtssache: Rot-weiß-blaue Fans erobern die Innenstadt
Diese Typen führen sich noch wilder auf als die Deutschen. Das muss man selbst gesehen haben.
Wie es aussieht, braucht Kroatien dringend einen weiteren Krieg - zum Abbau der Kampf-Emotionen.
[14:00] Sind die wirklich Österreicher?
Standard: Halbmond und Stern: Zweite Generation sucht Identität
Denn viele Wiener Fußballfans, die sich nach jedem Sieg der türkischen Mannschaft jubelnd und fahnenschwenkend die halbe Nacht um die Ohren schlagen, besitzen einen österreichischen Pass. Gut die Hälfte der 63.000 in der Türkei geborenen Hauptstädter sind inzwischen österreichische Staatsbürger.
Ich empfehle heute abend Massen-Ausweiskontrollen. Wer in Österreich als "Türkei-Fan" auftritt, aber mit österr. Staatsbürgerschaft erwischt wird, sollte diese sofort verlieren. Die Loyalität liegt hier sichtbar zu einem anderen Staat.
Neu 2008-06-19:
Der Pleitegeier liebt Bau und Gastronomie:
Presse: Mehr Insolvenzen in Österreich: Ölpreis treibt Pleitewelle an
Insolvenz-Experten schlagen Alarm. Im zweiten Quartal nahm die Zahl der Unternehmenspleiten unerwartet zu. Erstmals seit sechs Quartalen gab es wieder mehr Pleiten. Ursache seien steigende Energiekosten.
Auch die Finanzierfreudigkeit der Banken sei „trotz gegenteiliger Beteuerungen der Kreditinstitute“ gedämpft, meint Kantner. Pleite-Branche Nummer eins ist nach wie vor die Bauwirtschaft. Allein am Bau gab es in den ersten sechs Monaten 532 Pleiten. „Für ein Land, in dem derartig viel gebaut wird, ist dies seit Jahren ein Beweis nicht für die Schwäche der Wirtschaft, sondern für die Tiefe der kriminellen Praktiken in der Branche“, warnt der KSV.
Das ist nur der Anfang.
Neu 2008-06-18:
Die Pleitegeier kommen wieder:
Standard: Pleitewelle rollt wieder auf Firmen zu
Die Pleitewelle bei Österreichs Unternehmen beginnt wieder zu rollen: Während die Privatkonkurse unverändert explodieren, drohen auch die Firmeninsolvenzen wieder zu steigen.
Die Schulden der Privaten sind laut KSV im Jahresvergleich im Schnitt um rund 13 Prozent auf 117.000 Euro zurückgegangen. Während ehemalige Selbstständige mehrere hunderttausend Euro Schulden haben, haben "wirkliche Verbraucher" durchschnittlich 55.000 Euro Schulden. Für Kantner ist das Ansteigen der Privatpleiten ein positives Zeichen, denn jedes eröffnete Verfahren bedeutet für den Überschuldeten "ein Stück Hoffnung" aus der finanziellen Misere.
Die richtige Pleitewelle kommt erst, wenn die Zinsen richtig hochfahren.
Jedoch gibt es für den Pleitegeier im privaten Bereich jede Menge Futter: Privatpersonen mit Schulden von über €100'000 (ohne Hypothek) bei einem Monatseinkommen von €1000 sind keine Seltenheit. Sogar Gebrauchtwagen werden fast nur mehr auf Kredit verkauft.
Neu 2008-06-17:
Die Halb-Kanzler:
Standard: "Kanzler wird sagen müssen: 'So Werner, und wie mach ma das jetzt?'", Dead Man Walking
Der Politologe und Meinungsforscher Peter Hajek im derStandard.at-Interview über die "Nein-Sager"-Partei SPÖ und die Symbolfigur Werner Faymann
"Ein Personalwechsel allein wird nicht ausreichen. So blöd sind die Menschen nicht." So beurteilt Peter Hajek im derStandard.at-Interview die Auswirkungen der gestrigen Bestellung des Verkehrsministers Werner Faymann zum Parteichef. Für Faymann selbst wird der neue Job zur "Nagelprobe. Wenn er sich behauptet, kann er damit zum nächsten Kanzlerkandidaten werden. Natürlich läuft er aber auch Gefahr, dass er beschädigt wird", sagt Hajek im Gespräch mit derStandard.at.
So wie Bayern zwei "Halbstoiber" hat, hat Österreich jetzt 2 Halbkanzler. Wer von den beiden hat mehr zu sagen? Fast sicher Faymann.
Die Tage des Gusenbauer sind sicher gezählt, aber die Kanzler-Position ist ihm so überaus wichtig. Damit anfangen kann er freilicht nichts. Wenn alle Bilderberger solche Eigenschaften und Führungsqualitäten wie dieses Mitglied haben, dann "Gute Nacht, Illuminati". "Erleuchtung ist anderswo!
Die Hinterlassenschaften der Fussball-Horden:
Standard: 31,49 Tonnen Müll nach dem Spiel Deutschland-Österreich
Nicht nur der Ansturm der Fußballfreunde auf die Wiener Fanzone erreichte zum Spiel Deutschland-Österreich am Montagabend Spitzenwerte - auch das Müllaufkommen stieg in neue Höhen. Rechnet man Restmüll, Plastikflaschen, Küchenreste und den Straßenkehrricht des Tages zusammen, haben die Mitarbeiter der Magistratsabteilung 48 rund 31,49 Tonnen Müll aus der Fanzone geschafft.
Sobald ich dazu komme, werde ich hier ein selbst aufgenommenes Video über diese Fussball-Horden posten. Übles Volk.
Neu 2008-06-16:
[15:30] Die "Salami-Kanzler-Zerfleischung":
Presse: Faymann wird neuer SP-Parteichef
Erstmals in der Geschichte der SPÖ ist der Regierungschef nicht gleichzeitig Parteichef. Der Infrastruktur-Minister wird geschäftsführender Parteichef, Alfred Gusenbauer bleibt Kanzler.
Der Bilderberger wird jetzt also schön langsam in Scheiben zerschnitten. Vererst hat er seinen Kanzlerjob gerettet, aber für wie lange?
[22:00] Ein Verriss in der FTD: Alfred Gusenbauer - der Lifestyle-Kanzler
[12:00] Inflations-"Höchststand":
ORF: Inflation auf höchstem Stand seit 15 Jahren
Die Inflationsrate ist im Mai wegen der starken Verteuerungen bei Sprit und Nahrungsmitteln auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gesprungen. Die Teuerung im Jahresabstand betrug 3,7 Prozent.
Dürfen wir mal 3 oder mal 4 mulitplizieren, um den realen Wert zu erhalten?
Leserkommentar-DE: Auch wenn die Zahlen gefälscht sind, so müssen sie jetzt doch zugegeben, daß die Inflation steigt und steigt
und steigt...
[7:30] Ärtzestreik - wollen sie wirklich Freiberufler sein?
Standard: Ärzte streiken heute österreichweit
15.000 Ordinationen bleiben geschlossen - Ein Notbetrieb sei allerdings gewährleistet, versichern die Ärzte - Ärztekammer-Präsident Dorner versucht zu beruhigen
NEIN, sie wollen nicht wie jeder andere "gewöhnliche" Freiberufler oder Unternehmer sich ihre Kunden selbst suchen wollen. Am liebsten würden sie Beamte mit Unkündbarkeit sein (aber ohne das niedrigere Beamtengehalt). Nur die Befristung ihrer Verträge wollen sie wirklich nicht, mit allen anderen Punkten der Gesundheitsgeform könnten sie sich irgendwie arrangieren.
Sorry Ärzte, ihr sitzt am kürzeren Ast, denn die Krankenkassen sind pleite (siehe Eintrag von Gestern). Eure Kassenverträge werden so oder so "ins Gras beissen" (Fachsprache: den Exitus erleben).
Neu 2008-06-15:
[21:00] Die Krankenkassen-Defizitbombe:
Presse: Kassen droht 570-Millionen-Defizit
Alarmierend ist die Entwicklung vor allem für die Gebietskrankenkassen. Diese rutschen laut Prognose 2009 und 2010 tiefer in die roten Zahlen. Den Gebietskrankenkassen droht im kommenden Jahr unter dem Strich ein Abgang von knapp 400 Millionen Euro, 2010 schnalzt der Abgang der Gebietskrankenkassen voraussichtlich bereits auf 558 Millionen Euro hinauf. Allein in der Wiener Kasse wird das Defizit laut Prognose auf knapp 140 Millionen Euro steigen. Diese Zahlen sind der Grund dafür, warum nicht nur Sozialminister Erwin Buchinger (SPÖ) vor einem „finanziellen Kollaps“ der Krankenkassen warnt, falls es zu keinem raschen Beschluss des umstrittenen Reformpakets im Nationalrat kommt.
Irgendwann wird man wohl die heiligen Kühe schlachten müssen:
- jede Behandlung für Jeden, inklusive Leber-Transplantationen für Alkoholiker.
- unlimitierte Kostenübernahme bei den Spitälern - den heiligen Kühen der Landesfürsten
[13:30] Overstored - Outlet-Center schliessen:
Standard: Aus für Outlet-Center Leoville in Leobersdorf
Das Outlet-Center Leoville in Leobersdorf (Bezirk Baden) schließt mit 30. Juni. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Presse" vom Freitag bestätigte Barbara Moser, Sprecherin von Leoville. Ein Neustart Ende 2009 sei möglich. 26 Shops sind auf dem Areal beheimatet.
Die Kunden dürften einfach nicht mehr so viel Geld für Bekleidung haben, aber das sagt man natürlich nicht. Bleibt sicher nicht der einzige Shopping-Tempel, der schliesst.
Neu 2008-06-14:
Gusi - ab nach Spanien:
Presse: Ein Job für Alfred Gusenbauer
Dass der Bundeskanzler in seiner Partei nicht mehr wohlgelitten ist, weiß jeder. Trotzdem ist das neueste Gerücht erstaunlich: Alfred Gusenbauer soll mit der Bauwirtschaft liebäugeln. Da ist ziemlich viel dran.
Je weiter weg dieser Bilderberger ist, umso besser. Warum nicht nach Argentinien, zu seinem Vorgänger? ist noch weiter weg.
Neu 2008-06-13:
[7:30] Die roten Landesfürsten werden nervös:
Presse: Nervosität in der SP: Nachfolge-Kämpfe um Gusenbauer
Ab Montag liegen die Karten auf dem Tisch: Der Kanzler und SPÖ-Chef führt ein Rückzugsgefecht. Wird Werner Faymann Parteichef und bald Bundeskanzler?
Der amtierende Kanzler kann derzeit offenbar weder die eigenen Funktionäre noch die Wähler überzeugen. Es sei ihm nicht gelungen, der Regierung ein soziales Image zu verpassen, lautet der parteiinterne Vorwurf. Manche Genossen meinen sogar, es sei nach Schwarz-Blau nicht besser, sondern sogar schlechter geworden. Eine bundespolitische Wahl mit Gusenbauer wäre ein Debakel, so die Befürchtung. Und was für viele Länderchefs noch viel schwerer wiegt: Auch ihr eigener Wahlerfolg ist mehr als nur gefährdet, eher schon unwahrscheinlich.
Der eigene Wahlerfolg und damit der Job ist ihnen wichtiger als der Bundeskanzler.
Oder das: Er will Kanzler sein mit aller Gewalt
„Was haben wir in der Opposition nicht alles kritisiert“, sagt ein Gast, der wie Dutzende Kollegen die Präsentation der neuen Gewerkschaftskampagne für eine Steuersenkung besucht hat: „Und was wird jetzt, wo wir einen roten Kanzler haben, für die Arbeiter getan? Wenig.“ Ein anderer fällt ihm ins Wort: „Nix machens! Nix! Die Zukunft ist trüb, trüb, trüb.“
Aber vielleicht raus aus seinem Amt, ergänzt ein Genosse, der härter urteilt: „Er will Kanzler sein mit aller Gewalt. Alles andere ist für den Gusenbauer zweitrangig.“ Der Mann im karierten Hemd plädiert dafür, nicht nur den Regierungschef, sondern gleich die ganze Koalition zu kündigen.
Da baut sich richtige Funktionärs-Wut auf. Aber so sind sie, die heutigen "Spitzen-Leute". Sie wollen nur an der Spitze bleiben, sonst nichts.
Neu 2008-06-12:
Gusenbauer - ein Bilderberger "unfähig zur Führung":
Standard: Zilk für Ablöse Gusenbauers , SPÖ hat Umstieg in die Regierung nie wirklich geschafft"
Der Wiener Alt-Bürgermeister Helmut Zilk hat sich für eine Ablöse von Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer ausgesprochen. In einem "ZiB"-Interview warf Zilk am Mittwochabend Gusenbauer Führungsschwäche vor. Ein Bundeskanzler müsse führen können, die Bundesregierung gleiche aber einem "Hühnerstall", in dem in alle Richtungen "gegackert" werde.
Die eigenen Leute senken jetzt den Daumen über ihm. Da hilft nicht einmal die Mitgliedschaft bei den Bilderbergern.
Das Einzige was Gusenbauer am Kanzler wirklich interessiert, ist der Status der Position. Der Rest ist uninteressant.
[15:00] Wer will einen Bilderberger? Die SPÖ ist auf Jobsuche für ihren Kanzler
Regierungsumbildung im Juli und gleich auch ein neuer Kanzler? Alles ist möglich. Für Alfred Gusenbauer wird dem Vernehmen nach intensiv ein neuer Job gesucht, damit er einen ehrenvollen Abgang hat. Die SPÖ sähe ihren Noch-Parteichef gerne mit einer internationalen Aufgabe betraut, doch auch im Inland hält man die Augen offen. Eine Managementaufgabe in einem Bau-Großkonzern wäre eine Option, heißt es neuerdings. Da gäbe es vor allem Porroder Strabag.
Gusi am Bau?
Neu 2008-06-11:
Eine ganze Airline für 2 gebrauchte Jumbos zu haben:
Presse: Die AUA wird zum Schnäppchen
Die gesamte AUA ist an der Börse gerade noch so viel wert wie zwei Jumbo-Jets. Auch Vizekanzler Molterer glaubt nicht mehr, dass die AUA allein überleben kann. Heuer drohen bis zu 90 Millionen Euro Abgang, 2009 könnten es 150 Millionen werden.
Knapp 325 Millionen Euro ist die AUA noch an der Börse wert – nicht mehr als zwei Jumbojets.
Ausser Schulden ist nichts mehr geblieben. Die Schulden betragen aber immer noch ca. 1 Mrd. Euro.
Die nächste Pleite - die Euro08 Fanzonen:
Presse: Leere Fanzonen: Wirte drohen mit Streik&Klage
Standard: Die Leute werden ausgesperrt
Standbetreiber klagen über zu strenge Auflagen der Uefa und hohe Mieten. Im Kampf gegen den Zuschauermangel sollen zusätzliche Eingänge, mehr Fernseher und eine Happy Hour für mehr Gäste sorgen.
In der Fanzone am Wiener Ring gärt es: Die Umsätze liegen bis zu 90Prozent hinter den Erwartungen, klagen Gastronomen. Zum Teil seien Mitarbeiter wegen zu geringer Auslastung entlassen worden. Einige Wirte haben schon ihre Anwälte eingeschaltet und drohen mit Streik.
Die Standmieten seien zu hoch, vor allem Stände in weniger günstigen Lagen würden leiden. Dass sich tagsüber kaum Kunden in die Fanzone verirren, sei ebenfalls hausgemacht. Zum einen seien Eingänge nicht oder schlecht beschriftet, zum anderen würde die Security extrem präpotent auftreten. „Trotzdem“, meint ein Standbetreiber, „müssen wir laut Vertrag um neun Uhr früh aufmachen.“ Seinen Namen will er nicht nennen, da ihm per Vertrag ein Interviewverbot auferlegt worden sei.
Präpotenz überall. Besonders bei Securityleuten aus Deutschland. Da werden die Wiener ganz böse, denn das erinnert sie aun 1938-45.
Eine Verbotsliste haben die Präpotenten auch: http://www.wien.gv.at/spezial/euro2008/pdf/verboten.pdf
So lächerlich wie im Security-Kindergarten.
[18:30] Leserzuschrift-AT eines Security-Guards:
Schätze ihre Seite sehr, aber bitte, bitte, bitte nicht über die Securities schimpfen und Stimmung gegen diese machen. Das sind "arme Hund" wie der Wiener sagt. Das sind Leute, die froh sind, daß sie einen Job ergattert haben und müssen sich dort (aber auch am Flughafen) mit lächerlichen und unnützen Vorschriften auseinandersetzen u sich beschimpfen lassen und vor allem von den Vorgesetzten unter Druck setzen lassen!!! Viele Securities fürchten sehr um ihren Arbeitsplatz. Glauben Sie mir, die sind nicht alle so präpotent u bescheuert, wie ein Aussenstehender oft glaubt. Ich bin auch ein Security (habe HAK-Matura) u wir wissen sehr wohl, daß viele Vorschriften völliger Unsinn sind u nur Show. Aber für "elf Hunderter" lassen wir uns halt beschimpfen weil wir auf den Job angewiesen sind. Ein paar Leute
("Eliten") wissen das genau u verdienen sich mit diesem Unsinn eine goldene Nase. "Schuld" u verantwortlich ist meist der, der am wenigsten dafür kann:
der Security-Hackler.
Die wahren Verursacher des Security-Wahnsinns (z. B.
EU-Flüssigkeitsverordnung am Flughafen) sind unterbeschäftigte EU-Bürokraten, die immer mit neuen Kuriositäten antanzen, um von den eigentlichen Problemen abzulenken u ihre Hilflosigkeit u Unfähigkeit zu kaschieren.
Das System insgesamt tritt präpotent auf. Ich selbst habe einen Versuch gemacht und einen Security-Guard gefragt, nach welcher rechtlichen Grundlage er das macht und seinen Ausweis gefordert. Darauf hat er sich in panischer Angst versteckt. Die rechtliche Grundlage, auf der das gemacht wird, scheint brüchig zu sein. Das Problem ist natürlich, dass man die Bosse nicht zu fassen bekommt. Vermutlich rennen die dann auch davon.
Die Brot-Wegwerfer:
Standard: Jedes fünfte Brot landet auf dem Müll
In Österreich landen Tonnen an Brot und Gebäck auf dem Müll. Die Bäcker kehren das Thema seit Jahren unter den Tisch, die steigenden Preise zwingen sie jetzt aber dazu, das heiße Eisen anzufassen. Im Rahmen des Kolloquiums der Vereinigung der Backbranche kam es auf den Tisch. Die Bilanz: Die Bäcker bleiben auf bis zu 25 Prozent ihre Produkte sitzen, jedes fünfte bis sechste Brot wird weggeworfen. Der steigende Anteil der Retourware erhöht die Preise. Und nur ein Bruchteil davon geht an soziale Einrichtungen. Auch die Verwertung zu Tierfutter fängt allein einen Teil der Überproduktion ab, aus Brot Biogas zu erzeugen, bleibt ethisch umstritten.
So gut get es uns. Keine Spur von knappem Geld oder gar Hunger. Zumindest bei den Marketing-Leuten bei REWE und SPAR, die eine heile Welt herzaubern wollen.
Was diese Typen hier mit ihrer heilen Einkaufswelt veranstalten ist eine Schande, eine kräftige Gehaltskürzung wäre notwendig.
Neu 2008-06-10:
Totale Sesselkleberei in der Politik:
Standard: Tirols VP zementiert van Staa ein, Tiroler Menetekel: Die Wahlhelfer der Populisten
Die noch am Wahlabend eröffnete innerparteiliche Diskussion über eine Ablöse des Wahlverlierers und Landesparteiobmanns Herwig van Staa ist in einer eilig einberufenen Sitzung der Tiroler Landes-ÖVP am Montagabend zumindest vorerst gestoppt worden.
Alle Wahlverlierer in Tirol bleiben auf ihren Sesseln kleben: schwarz, rot grün.
Das Gleiche in der Bundespolitik - keine "Konsequenzen". Was muss passieren, dass diese Sesselkleber wirklich abgelöst werden?
Neu 2008-06-08:
Die Zukunft der Politik:
Presse: Tirol-Wahl: VP verliert massiv, Dinkhauser auf Anhieb auf Platz zwei
Die Wahl in Tirol hat ein politisches Erdbeben ausgelöst: Massive Verluste für die ÖVP und den amtierenden Landeshauptmann Herwig van Staa, Fritz Dinkhauser kann mit seiner Liste auf Anhieb auf Platz Zwei.
Laut ORF-Hochrechnung (SORA) erzielte die Liste Dinkhauser 18,3 Prozent. Die ÖVP verlor deutlich auf 40,4 Prozent (2003: 49,9), die SPÖ massiv auf 15,7 Prozent (25,9 Prozent). Gewinne gab es für die FPÖ, die von acht auf zwölf Prozent zulegte und damit die Grünen wieder überholte. Die Grünen verloren auf zehn Prozent (15,6 Prozent).
Die Zukunft der Politik ist hier zu sehen:
- Regierungs-/Altparteien verlieren kräftig
- Neue, populistische Gruppierungen gewinnen massiv
- Die Beamten-Steuerpartei Grüne verliert massiv, auch wenn sie in der Opposition ist
Es wird noch viele solcher "Erdbeben" geben. Dieses Erdbeben wird jetzt wohl den Kopf des Bundeskanzlers Gusenbauer kosten - oder auch nicht.
Vermutlich wird die grosse Koalition die Köpfe einziehen und so weitermachen ohne ihre Politik zu ändern (ausser Wahlgeschenke verteilen) oder ihre unfähigen Minister auszutauschen. Das Gleiche ist in Deutschland zu sehen.
Neu 2008-06-07:
Die Heiligste Kuh des Pensionssystems:
Presse: Pensionsreform: Hurra, wir gehen in Frühpension!
Land der „Hackler“, Land der Invaliden
Wer das Herz am rechten Fleck hat, tritt in Österreich entschieden gegen jede „überfallsartige“ Änderung des Pensionsalters auf. Und wer meint, eine Anpassung des Rentensystems an die jährlich um 80 Tage steigende Lebenserwartung für eine vernünftige Sache halten zu müssen, wählt eben freiwillig die Rolle des Ungustls. Eines Menschen, der älteren Generationen die Frührente als Belohnung für den „Wiederaufbau“ neidet. (Keine Sorge, Sie haben nichts versäumt: Österreich wurde in den 70er-Jahren nicht neuerlich bombardiert. Das längst nicht mehr gültige Wiederaufbau-Argument wird nur gerne jungen Menschen entgegengeschleudert, die ein wenig aufmucken).
Dieses Gewohnheitsrecht wagt kein Politiker anzugreifen. Der grosse Bond-Crash wird auch das beseitigen.
Neu 2008-06-06:
Haben die Milchbauern Rückgrat?
Presse: Pyrrhussieg für die Milchbauern
Der „Milchstreik“ ist (in Österreich sogar ohne Preiszugeständnisse an die Milchproduzenten) vorerst einmal vorbei. Aber die Probleme, die ihn ausgelöst haben, bleiben: In der derzeitigen Marktstruktur wird Druck auf den Milchpreis regelmäßig auftreten, der im internationalen Vergleich zu klein strukturierten und zu wenig effizienten heimischen Milchwirtschaft steht ein harter Restrukturierungsprozess bevor.
Sie haben gezeigt, dass sie streiken können, haben es aber nicht lange ausgehalten. Denn die Hypotheken auf ihren Höfen müssen bezahlt werden.
Jede Menge Kanonenfutter auf den Strassen unterwegs:
Standard: Fähnchen ausstecken
Der Herr Bundespräsident durfte das ja schon immer. Und wenn Bundesheerfahrzeuge irgendwo auf der Welt Präsenz zeigen, war das hoheitliche Stoffstück auch schon immer an Bord. Aber dass wir einfachen Bürger Flagge zeigen, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, das ist neu. Irgendwie erstaunlich, dass das bisher verboten gewesen ist - und hätte nicht ein fleißiger Polizeijurist entdeckt, dass man das eigene Auto nicht so ohne weiteres beflaggen darf, es hätte sich wohl keiner darum geschert. Aber jetzt: Wir wissen, dass es eigentlich verboten ist, dass man das Verbotene aber irgendwie doch darf, wenn es einem guten Zweck dient. Widerstand gegen verstaubte Bestimmungen - unterfüttert mit einem Patriotismus, der uns in dieser Form ja nur rund um große Sportereignisse heimsucht.
Sollte unser Kriegsminister Darabos auf die Idee kommen, einen richtigen Krieg zu entfachen, um seinen Bilderberger-Chef Gusenbauer herauszuhauen, dann kann er derzeit auf jede Menge Kanonenfutter zurückgreifen, die derzeit mit Fahnen herumfahren. Er braucht es nur von der Strasse aufzulesen.
Neu 2008-06-02:
[9:00] Die "freien" Ärzte wollen ein "sicheres Gehalt":
Presse: Gesundheitsreform: Kompromissvarianten für Ärzte
Bei einer Verhandlungsrunde im Bundeskanzleramt sollen neue Varianten für die die Ärzte betreffenden Maßnahmen gefunden worden sein.
Nichts regt die Ärzte bei der geplanten Gesundheitsreform mehr auf, als dass künftig Einzelverträge über 5 Jahre abgeschlossen werden können.
Die Leasingrate für den dicken BMW und die Hypothek für die standesgemässe Villa müssen pünktlich bezahlt werden. Warum gehen sie dann nicht gleich in ein Krankenhaus als Angestellte arbeiten. Vermutlich ist das Gehalt dort nicht so "dick".
Neu 2008-06-01:
Leserzuchrift-AT - OeNB Goldbestände:
Aus der Rede Klaus Liebschers zum Jahresabschluss:
"Bei den Aktiva umfasst der Gold-
bestand 280 t mit einem Marktwert von
5,1 Mrd EUR (Grafik 4). Die OeNB hat
im Geschäftsjahr 2007 im Rahmen des
Goldabkommens fast 9 Tonnen Gold
verkauft und dabei Kursgewinne reali-
siert. Der Wert des Goldbestandes hat
sich aber insgesamt um etwa 0,6 Mrd
EUR erhöht, weil der kräftige Anstieg
des Goldpreises die Goldverkäufe mehr
als ausglich. In längerer Sicht hat die
Bank seit Beginn der 1990er-Jahre
ihren Goldbestand um mehr als die
Hälfte verringert und liegt nun – rela-
tiv zum Kapitalanteil gesehen – unter
dem Durchschnitt des Eurosystems.
Darüber hinaus wurde – auch im Ver-
gleich zu anderen nationalen Zentral-
banken – schon früh damit begonnen,
die Gold reserven Ertrag bringend zu
nutzen. Der Goldbestand der OeNB
wird zu mehr als der Hälfte insbeson-
dere in Termineinlagen Ertrag brin-
gend angelegt."
Anm: "mehr als die Hälfte ist sehr vorsichtig ausgedrückt - ich gehe eher von 70% aus. Zumindest waren es 2005 noch 72%, und letztes Jahr waren es "ungefähr zwei Drittel".
Diese "Termineinlagen" sind verleastes Gold (auf Nimmerwiedersehen verschwunden). Es gab schon früher Berichte, dass nur mehr 80t da sind.
Seitenauslagerung.
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