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Neu 2007-07-01: Diese Seite befasst sich mit spezifisch schweizer Themen.
Diese Seite enthält alle Einträge vom 1.4.2008 bis 31.5.2008
Einträge
vom 1.7.2007 bis 31.3.2008 finden Sie hier.
Neu 2008-05-31:
Leserzuschrift-CH zum CHF-Kurs:
ein Schweizer Mitbürger schreibt zur UBS Inserat: Mit dem Dollar auf der Überholspur:
Es wird suggeriert, der CHF sei gegenüber dem Dollar überbewertet und ein grosses Widererstarken des Dollars in Aussicht gestellt.
Sie kommentieren: " Bei denen regiert jetzt offensichtlich das Chaos".
Ich bin im Devisenhandel tätig und kann Ihnen versichern: der Kurs des Franken wird keinersfalls vom Chaos ,sondern von einer Schweizer "Mafia" zum Wohle der UBS, der CS, des Tourismus und unserer Exportindustrie bestimmt.
Der CHF mag ruhig auch Toilettenpapier werden.
Neu 2008-05-30:
Leserzuschrift-CH zur UBS:
Herzliche Gratulation zu den 10'000'000 Hits. Da wir heute in Milliarden und Billionen rechnen, haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
Wie blöd und ignorant die UBS-Spitze ist, beweisen die letzten Tage.
Zur dringend notwendigen Kapitalisierung wird ein Aktien Verkauf mit -30% Einschlag angeboten (damaliger Kurs ca. CHF 35.--, Kauf ab 26. Mai, ca. CHF 23.--).
Die glücklichen Besitzer von teuer gekauften UBS Aktien haben sofort reagiert und Ihren Schrott zum noch besseren Preis verkauft und so die Preise in rutschen gebracht. Risikofreudige werden bei ca. CHF 22.-- wieder einsteigen.
Aber der neuste Geniestreich ist ein ganzseitiges Inserat in der "Neuen Zürcher Zeitung, NZZ“
MIT DEM DOLLAR AUF DER ÜBERHOLSPUR!!:
Es wird suggeriert, der CHF sei gegenüber dem Dollar überbewertet und ein grosses Widererstarken des Dollars in Aussicht gestellt.
Dass die UBS, wider besseres Wissen ihre Kunden ins offene Messer laufen lässt, ist ein unglaublicher Vertrauensbruch!
Kann sein, dass die Amis hinter dieser fiesen Aktion stecken, aber so oder so, ist dies nicht entschuldbar.
Bei denen regiert jetzt offensichtlich das Chaos.
Neu 2008-05-26:
Das UBS-Verlust-Murmeltier grüsst schon wieder:
Bloomberg: UBS Falls After Bank Says More Losses From Mortgages Possible
UBS AG, the European bank hardest hit by the U.S. subprime contagion, fell as much as 3.7 percent in Swiss trading after saying it may face more losses from mortgage securities.
``UBS will have to fight against negative news flow for at least several more quarters,'' said Rolf Biland, who helps manage about $3.1 billion, including UBS shares, as chief investment officer at VZ Vermoegenszentrum in Zurich. ``The U.K. housing market is almost as overheated as in the U.S., and could lead to losses for banks.''
Aus England erwartet UBS also auch noch Verluste.
Neu 2008-05-25:
Der UBS-Bankrun geht weiter:
Leserzuschrift:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz! Die UBS-Ratten verlassen das sinkende Schiff...denn sie wissen nur zu gut, dass sie dort bald nur noch über Skelette kriechen werden. UBS-Angestellte haben mir gleich mehrfach höchst vertraulich bestätigt, dass der Geldabfluss bei der UBS höchstdramatische Ausmasse angenommen hat!
Werden wir sehen, wann das UBS-Murmeltier das letzte Mal (beim UBS-Untergang) grüsst.
Neu 2008-05-24:
Die SNB bereitet sich auf den Notfall vor:
Aus den Treasury News der Vorarlberger Raiffeisen Landesbank:
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat zum ersten Mal signalisiert, dass
sie einer Bank im Falle einer schweren, das System bedrohenden Krise
beistehen würde.
In einem solchen ausserordentlichen Fall könnte eine Notenbank für begrenzte
Zeit Aktiva von privaten Banken übernehmen und einem Institut so helfen, seine
Bilanz zu bereinigen, sagte SNB-Präsident Jean Pierre Roth am Freitag in einer
Rede auf einem Seminar in Genf laut Redetext.
"In ausserordentlichen Fällen und mit der Zustimmung der politischen Behörden
könnten sie (Notenbanken) gezwungen sein, Bilanzpositionen des Privatsektors
für eine begrenzte Zeit auf die eigenen Bücher zu nehmen", erklärte Roth.
Roth skizzierte damit einen Weg, den die Bank von England und auch die
amerikanische Notenbank Fed im Verlauf der Kreditkrise bereits eingeschlagen
haben.
In der Schweiz mussten die beiden systemrelevanten Grossbanken UBS mit
knapp 40 Milliarden Franken und Credit Suisse mit grössenordnungsmässig
zehn Milliarden Franken ebenfalls Abschreibungen vornehmen.
Mit ihrer soliden Ausstattung mit Kapital und Reserven könne die SNB Risiken
übernehmen, wenn die Finanzstabilität im Lande bedroht sei, sagte Roth weiter.
In Krisenzeiten sei die Bewahrung der Systemstabilität weitaus wichtiger als etwa
ein Ertragsziel der Notenbank.
In Wirklichkeit tun sie es ja schon und verwandeln ihren Franken auch in Toilettenpapier.
Neu 2008-05-22:
Die UBS braucht schon wieder Geld:
Süddeutsche: UBS hofft auf frisches Geld
Die angeschlagene Schweizer Großbank UBS macht den nächsten Schritt auf dem Weg aus der Krise. Über die angekündigte Kapitalerhöhung wolle das Institut knapp 16 Milliarden Franken (9,85 Mrd Euro) einnehmen, teilte die UBS mit.
Wer will wirklich noch etwas in dieses Fass ohne Boden stecken?
[20:30] 31% Rabatt auf die UBS-Aktien: UBS to Sell Shares at 31% Discount in Rights Offer
Die brauchen dieses Geld wirklich dringendst!
Neu 2008-05-21:
[11:00] Die Depots leeren sich massiv:
ManagerMagazin: 500 Milliarden Franken weg
Die Finanzkrise hat im ersten Quartal dieses Jahres tiefe Spuren in den Kundendepots der Banken in der Schweiz hinterlassen. Die von ihnen verwalteten Vermögen sanken um gut 500 Milliarden Franken oder 10 Prozent.
Ein ordentlicher Aderlass, vermutlich primär bei UBS und CS.
Das UBS-Schulden-Ringelspiel:
Cash.ch: UBS - weg mit dem Schrott!
UBS - verkauft für 15 Milliarden Dollar "Schrottanleihen" an die amerikanische BlackRock. Die Anleihen haben einen Nominalwert von 22 Milliarden Dollar. Fazit: 7 Milliarden Dollar sind definitiv "im Eimer". Der Clou der Geschichte: die UBS gewährt der BlackRock einen Kredit, von 11,25 Milliarden Dollar, damit sie den Kauf überhaupt tätigen kann! "Perverser geht die Unfähigkeit nicht mehr" zischt uns ein Insider ins Ohr.
Was heisst hier pervers? Es geht nur um Bilanzkosmetik. Man will den wertlosen Schrott nicht abschreiben, wird es aber irgendwann trotzdem müssen, da dieser Kredit natürlich verloren ist.
Das UBS-Murmeltier wird noch oft grüssen.
Neu 2008-05-18:
Das UBS-Murmeltier grüsst heute mit Personalflucht:
Sonntagszeitung 18/05/2008, Seite 67 (leider kein Link)
Die UBS-Niederlassung in Zug, Abteilung Wealth Management – das ist die Einheit, die sich um reiche Kunden kümmert. Ende letzten Jahres arbeiteten 25 Berater im Bürogebäude an der Baarerstrasse. Wie Recherchen ergeben, haben in der Zwischenzeit 8 Berater gekündigt. Das entspricht einer Fluktuationsrate von 32 Prozent.
32% Fluktuation ist ordentlich, denn die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz! Die heutige Schweizer Sonntagspresse unterstreicht wieder einmal mit aller Deutlichkeit: Der UBS laufen die Kunden und auch die besten Mitarbeiter in Heerscharen davon...jetzt wird es auch langsam offiziell, was Sie schon lange verbreiten: Die Grossbanken üben sich momentan im Streuen von DURCHHALTEPAROLEN!
Kommen bei UBS auch schon die "Frontbegradigungen und Wunderwaffen" hervor?
Neu 2008-05-14:
Feudalstaat Schweiz?
Tagesanzeiger: Die Schweiz gleicht einem Feudalstaat
Hans Kissling, der ehemalige Zürcher Chefstatistiker, ist kein grauer Theoretiker. In einem Buch rechnet er vor: In Zürich sind nur die Superreichen reicher geworden. Das ist Dynamit.
Das sind enorme Summen. Für 2003 bedeutet dies etwa: Die drei reichsten Steuerzahler im Kanton Zürich besitzen so viel wie die 412'000 ärmsten. Also wie 56 Prozent aller Steuerzahler. Die reichsten 10 Leute besitzen schon so viel wie zwei Drittel aller anderen. Das reichste Prozent (7300 Millionäre) besitzt praktisch so viel wie der Rest: wie 95 Prozent der Leute.
Milliarden? Mehr Milliarden!
Da dürften viele eingewanderte Reiche dabei sein, denen es aus verschiedenen Gründen in der Schweiz besser gefällt. Man sollte lieber die Herkunftsländer befragen, warum es solche Leute in die Schweiz treibt.
UBS - USA-Geschäft nur für das Prestige:
20Minuten: UBS hat in den USA nie Geld verdient
Der Zürcher Bankenprofessor Hans Geiger über ein gravierendes Egoproblem der Grossbank in den USA und die Gründe, weshalb die UBS in Amerika nichts mehr zu suchen hat.
Hans Geiger: Die beiden Grossbanken haben in den letzten 30 Jahren per Saldo immer viel Geld in den Staaten verloren. Das ist nicht im Interesse der Aktionäre.
Warum scheiterte die weltgrösste Vermögensverwalterin ausgerechnet in den USA?
Geiger: Wegen ihrem Egoproblem. Man will in den USA zu den Feinsten der Feinen zählen, mit den Topbanken von Wallstreet konkurrenzieren. Ebenso gut könnte ein Schweizer Fussballer Quarterback im besten US-Football-Team werden wollen.
Hier wird also genau das von einem Kenner bestätigt, was ich bisher schon geschrieben haben: UBS und CS waren in den USA wegen dem Prestige-Bedürfnis ihrer Bosse.
Neu 2008-05-12:
Hier ist es doch, das UBS & CS-Murmeltier - weitere Kundenverluste:
NZZ: UBS und CS verlieren institutionelle Grosskunden
Im Strudel der tiefroten Zahlen bei den jeweiligen Investmentbanken ist bei der UBS wie der Credit Suisse etwas untergegangen, dass beide Institute auch im Asset Management grosse Probleme haben. In den letzten beiden Quartalen flossen bei der UBS in diesem Geschäft zusammen netto 32,7 Mrd. Fr. Vermögen ab, bei der CS erreicht der Vermögensabfluss gar 45,1 Mrd. Fr. «Das ist ein Alarmzeichen», urteilen Beobachter, «denn in diesem professionellen Geschäft zählt nur die Performance.»
Nach dem Weglaufen der Kleinkunden laufen jetzt die Grosskunden davon. Das sind richtig grosse Summen.
Kommt auch ein Run wie bei Bear Stears - einem Primary Dealer Kollegen?
Mit der US-Justiz bekommt die UBS jetzt auch noch Probleme - wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz! Nun auch das noch: Jetzt werden die US-Kunden der UBS auch noch gejagt. Offenbar soll die UBS auch mit dem US-Geschäft am Ende sein...der UBS-Aktienkurs jedenfalls ist diese Woche schon wieder in den Sturzflug übergegangen!
Wann schlägt die UBS endlich am Boden auf? Ich muss meinen Lesern bald ein "Ende" präsentieren, nicht ein unendliches Drama.
Neu 2008-05-11:
Die Schweiz - das Land wo man ständig über Millionäre stolpert?
NZZ: Viel reicher als bisher vermutet
In den nächsten zehn Jahren wird es in der Schweiz deutlich mehr Millionäre geben, prognostiziert eine Studie von Barclays Wealth und der britischen Economist Intelligence Unit. Noch rascher wächst der Reichtum in Russland und Asien.
Jeder fünfte Haushalt soll in der Schweiz dem Klub der Millionäre angehören? Bisher gingen die offiziellen Statistiken der Steuerverwaltung bloss von 4% der Steuerpflichtigen aus, die ein Reinvermögen von mehr als 1 Mio. Fr. deklarierten. Doch laut der Studie der britischen Bank Barclays geht es uns viel besser, als wir vermuteten: 22% aller Haushalte (rund 740 000) in der Schweiz sollen demnach über mindestens 1 Mio. $ Vermögen verfügen – wobei Schulden bereits abgezogen sind.
22% Millionäre? tolle Leistung, falls es stimmt. Die offiziellen Angaben sind hier schon realistischer: 4%. Damit liegt die Schweiz ohnehin weit vor allen anderen Industrieländern, wo üblicherweise 1% in diese Kategorie fallen.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Wie Sie lesen können, geht's den Schweizern paradiesisch. So jeder 4.te ist Dollar-Millionär und bald einmal soll dies jeder sein...das ist ja wie im Garten Eden!
Dieser Artikel belegt erstklassig, wie die Bürger systematisch in die Irre gelenkt werden. Da werden knallhart nichtverfügbare Pensionsguthaben zum Vermögen dazuaddiert und das Problem der Geldentwertung wird weitgehend unterschlagen.
Aber eigentlich ist das alles nichts Neues: Schon in der deutschen Hyperinflation so um 1923 war ja auch jeder Hanswurstl auch so ein "Milliardär".
Vermutlich haben wir ja auch in der Schweiz in etwa 10 Jahren auch den NEUEN FRANKEN oder wie dieser Alpentaler (Alpendollar) dannzumal auch immer heissen mag...
Das ist sicher einer!
Neu 2008-05-08:
UBS & Co - im Visier des Imperiums:
Handelsblatt: US-Behörden greifen gegen UBS durch
Schweizer Banken geraten zunehmend ins Visier internationaler Ermittlungbehörden, die sie die Beihilfe zur Steuerhinterziehung verdächtigen.
Die Amerikaner glauben, dass auch in Steuerdingen die Welt ihnen allein gehört. Damit auch die Schweiz.
Neu 2008-05-07:
Die UBS versendet Beruhigungsbriefe (Leserzuschrift):
Im Attachment finden Sie den Scan eines Briefes der UBS (wo ich noch Kunde bin, wobei ich den Grossteil bereits abgehoben habe). Wie Sie sehen, macht sich die Bank wohl zunehmend Sorgen um die eigene Lage, sodass man nun um Kleinkunden wirbt (etwas spät wie ich finde...
Den Scan musste ich aus Platzgründen weglassen aber darin steht, dass die UBS in den USA etwas zerzaust worden wäre, aber in der Schweiz stärker als je sein. Alles natürlich Unsinn, um das massenhafte Abwandern der Kunden und deren Geld aufzuhalten.
[20:30] Hier der Brief: UBS dankt Kunden für Treue
Neu 2008-05-06:
Das UBS-Verlust-Murmeltier hat Verspätung:
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) meldete am Dienstag, dass sie im ersten Quartal einen Verlust von fast 12 Mrd. Schweizer Franken (CHF) erwirtschaftet hat.
Demnach belief sich der den Aktionären zurechenbare Reinverlust auf 11,54 Mrd. CHF, im Vergleich zu einem Reingewinn von 3,03 Mrd. CHF im ersten Quartal 2007. Dieses Ergebnis entspricht dem am 1. April 2008 angekündigten Verlust von 12 Mrd. CHF. Den Angaben zufolge drehte sich die Abwärtsspirale am Markt für US-Hypotheken und damit zusammenhängende Instrumente im ersten Quartal immer schneller und erfasste auch andere strukturierte Kreditpositionen. Diese Entwicklung führte zu Verlusten von rund 19 Mrd. Dollar auf den betroffenen Beständen im ersten Quartal. Das Quartal war zudem gekennzeichnet durch rückläufige Kapitalmarktaktivitäten, eine drastische Verminderung des M&A-Volumens sowie fallende Wertschriftenkurse. Schließlich fand im Verlauf des ersten Quartals eine Abschwächung des US-Dollars sowie des Britischen Pfunds
(GBP) gegenüber dem Schweizer Franken statt. Die UBS weist ihre Finanzzahlen in CHF aus.
Aber es bringt einen ganz satten Quartalsverlust.
Und es kommt sicher wieder:
Cash.CH: UBS: Diese Risiken sind noch in den Büchern
Die Grossbank hat noch immer Kreditrisiken in der Höhe von 80 Milliarden, die Hälfte davon sind eng mit dem US-Hypothekenmarkt verknüpft, wie untenstehende Tabelle zeigt.
Kurz gesagt, die ganze UBS ist ein Risiko.
Entlassen müssen sie auch: UBS baut in der Schweiz 1500 Stellen ab
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Ja, nun geben die UBS-ler einmal 5500 Entlassungen bekannt. Es ist natürlich anzunehmen, dass diese erste Entlassungswelle bald von einer weiteren ergänzt wird...
Noch mehr SNB-Rettung für UBS und Dollar:
MoneyCab: SNB erhöht Umfang der USD-Repo-Auktionen - Künftig USD-Auktionen vierzehntäglich
Die Repo-Auktionen in USD erleichtern den Gegenparteien der SNB Zugang zu USD-Liquidität. Die SNB plane, Liquidität in USD zur Verfügung zu stellen, so lange sie dies als nötig erachte, wie es in der Mitteilung heisst.
Wer sind wohl die Gegenparteien (Counterparties), die USD benötigen: erraten - UBS und CS.
Neu 2008-05-04:
Wo bleibt denn heute das UBS-Murmeltier?
Gar keine Verluste zu melden, oder arbeitet es in Zukunft für die SNB?
Neu 2008-05-02:
Können auch Zentralbanken pleite gehen? - SNB mit Verlust:
ORF: Schweizer Notenbank mit 2,5 Mrd. Euro Quartalsverlust
Der starke Franken hat die Quartalsbilanz der Schweizerischen Nationalbank (SNB) massiv geschmälert: Im ersten Quartal 2008 weist die SNB einen Verlust von 3,97 Mrd. Franken (2,46 Mrd. Euro) aus, wie die Nationalbank heute mitteilte.
Abwertung wegen schwacher Fremdwährungen
Die Franken-Aufwertung gegenüber allen maßgeblichen Fremdwährungen habe zu massiven Bewertungsverlusten auf den Aktiven der SNB geführt, heißt es in der Stellungnahme.
Das kommt, wenn man zu viel Dollar-Schrott monetisiert.
PS: Hat jemand ein passendes Bild dazu (nicht nur zur SNB)?
Neu 2008-04-27:
Das UBS-Murmeltier am Sonntag - diesesmal mit Massenentlassungen:
NTV: UBS streicht massiv Stellen
Die von der US-Kreditkrise arg gebeutelte Schweizer Großbank UBS will laut einem Zeitungsbericht rund 8000 Stellen abbauen. Dies werde am 6. Mai bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2008 bekanntgegeben, schreibt die "Sonntag". Mit 3000 Stellen seien zunächst Bankenplätze in den USA und in Westeuropa betroffen. Beschlossen sei aber auch ein weiterer Abbau von 5000 Stellen. Diese Welle sei für die Zeit nach den Sommerferien geplant und solle vor allem die Mitarbeiter in der Verwaltung treffen, heißt es weiter.
Wenn die UBS-Leute nicht inzwischen selbst davonlaufen...wie Ratten von einem sinkenden Schiff.
Neu 2008-04-24:
[19:00] Bei CS geht es jetzt mit den Verlusten richtig los:
ManagerMagazin: Weitere 5,3 Milliarden Franken weg
Die zweitgrößte Schweizer Bank Credit Suisse ist im ersten Quartal wegen der Finanzmarktkrise tiefer in die roten Zahlen gerutscht als erwartet. Die Bank musste erneut 5,3 Milliarden Franken abschreiben.
Dieser schweizer Primary Dealer wird das selbe Schicksal erleiden wie die anderen 19 - Pleite.
UBS - wie die Schweizer Banktraditionen über Bord flogen:
ElliottWave: How Mania Psychology Trumped Swiss Banking
Assurances aside, the plight at UBS begs the question: How could a revered institution -- which represents a centuries-old tradition of "confidence, security, and discretion" in banking -- become a case study in irresponsible asset management?
Put simply, the answer is: Tradition is no match for psychology, especially mania psychology. Bob Prechter explains it this way:
"Ultimately, however, a mania and its aftermath have everyone for lunch.... Even among prudent professionals who remain in business, the aftermath is no kinder than was the mania itself."
An old joke about European stereotypes goes like this --
In Heaven:
the cooks are French,
the policemen are English,
the mechanics are German,
the lovers are Italian,
and the bankers are Swiss.
In Hell:
the cooks are English,
the policemen are German,
the mechanics are French,
the lovers are Swiss,
and the bankers are Italian.
Die Manie und Gier haben sie fortgeschwemmt - und das "dabeisein" wollen.
Neu 2008-04-23:
Massenentlassungen bei UBS:
Spiegel: UBS will Tausende Jobs abbauen
Schmerzhafte Wende: Die angeschlagene Großbank UBS plant laut "Handelsblatt" Jobabbau im großen Stil. Auf der Hauptversammlung war von einer "Verschlankung" die Rede - der scheidende Verwaltungsratschef Ospel beschwor bessere Zeiten, sein Nachfolger Kurer eine neue Konzern-Strategie.
Warum ist dieser Ospel immer noch da?
Gleichzeitig braucht er 15 weitere Milliarden: 15 Milliarden Franken frisches Kapital
Wo will er die hernehmen?
Neu 2008-04-21:
[14:00] Die UBS-Dilletanten:
FTD: Wie der UBS die Kontrolle entglitt
Die Risikokontrolle im Geschäft mit hypothekenbesicherten Papieren hat bei der Schweizer UBS total versagt. Das ergab eine interne Untersuchung. Als die Probleme bekannt wurden, reagierten die Verantwortlichen nur zögerlich. So wurde das einst hochseriöse Geldhaus zum größten Opfer der Gier nach dem schnellen Geld.
Übersetzt: Gier und Eitelkeit.
Es gibt auch ein CS-Verlust-Murmeltier, das am Montag grüsst:
Sonntagszeitung: Kreditkrise: Credit Suisse mit miserablen Quartalszahlen
Die Kreditkrise erfasst die Credit Suisse (CS) immer stärker. Nächste Woche wird die Bank voraussichtlich einen Verlust von zwei Milliarden Franken und Abschreiber in der Höhe von sechs Milliarden für das erste Quartal bekannt geben müssen. Damit dürften die bisherigen Abschreiber die Marke von zwölf Milliarden Franken überschreiten. Die CS rangiert damit auf der Negativ-Liste der höchsten Abschreibungen der europäischen Banken auf Platz zwei - hinter der UBS.
Kein Wunder, wenn auf die Fed Primary Dealers ca. 80% aller Verluste entfallen und die CS ist auch einer. Der Preis für das Prestige.
Leserkommentar dazu:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Hier spricht doch noch - wenn auch etwas sehr spät - das Verlust-Murmeltier. Bitte anschnallen: Aus dem UBS- wird ab sofort das UBS-/Credit Suisse-Verlust-Murmeltier. Auch bei der zweitgrössten Schweizer-Bank, eben der Credit Suisse, scheint sich eine unglaubliche Katastrophe anzubahnen. Offenbar wären die Schweizer Banker lieber beim Kuhmelken geblieben. Aber eben: Wenn der Bettler aufs Ross kommt, dann...
Die Schweizer Banker vom Schlage Marcel Ospel sind vor einigen Jahren offenbar völlig ausgeflippt. Sie meinten offensichtlich, dass für sie die Bäume diesmal definitiv in den Himmel wachsen würden!
Nun, wir in der Schweiz müssen nun diese sehr bittere Suppe auslöffeln. Der Ruf der Schweiz als Finanzplatz ist definitiv im Eimer, die Kunden laufen zu Tausenden davon und die Chef-Propagandisten der UBS flüchten sich in die höchst winidge Aussage, dass demnächst etwa 15'000 (!!!!!) neue Angestellte im Private Banking benötigt würden.
Ja, sind wir denn blöd oder was? Wollen die uns etwa noch völlig für dumm verkaufen?
Die werden eher 15'000 Angestellte abbauen oder noch eher ganz schliessen.
[10:30] Leserzuschrift-CH - dazu braucht die UBS neue Leute:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz! Auch die soeben begonnene Woche scheint für die Schweizer Grossbanken RABENSCHWARZ zu starten. Neben der de facto bankrotten UBS gerät jetzt offenbar auch die zweitgrösste Schweizer Bank, die Credit Suisse in den pfeilgeraden Sturzflug. Interessant war übrigens die von der UBS übers Wochenende eiligst verbreitete Mitteilung, man wolle im Private Banking noch so nebenbei schnell 15000 (!!!) neue Leute einstellen. Vermutlich brauchen sie bei der UBS diese Leute, um die unglaublich vielen Kontoaufhebungen zu bewältigen... Beste Grüsse Walter Peterhans
Aber nur für kurze Zeit.
Neu 2008-04-20:
Das UBS-Verlust-Murmeltier grüsst heute etwas später:
Sonntag: UBS schafft neue Milliardenrisiken
Eingeklemmt zwischen Justiz und unzufriedenen Kunden muss die UBS in den USA neue
Milliardenrisiken eingehen. Wieder erhalten die US-Klienten Kreditkonditionen, die bei uns undenkbar sind.
Wer die Probleme der UBS in den USA verstehen will, der muss eine neues Kürzel lernen: ARS. Die drei Buchstaben stehen für Auction Rate Securities und bilden bereits einen Bilanzposten von 11 Milliarden US-Dollar, Tendenz steigend. Zudem sind sie Gegenstand von Klagen Hunderter frustrierter Anleger und einer Untersuchung des New Yorker Staatsanwalts. Deshalb sind sie momentan die grösste Gefahr für die UBS.
Die UBS ist ausgerechnet letztes Jahr gross ins ARS-Geschäft eingestiegen – zu einem Zeitpunkt, in dem die grossen institutionellen Anleger sich aus dem Geschäft zurückzogen. Die UBS-Broker wurden deshalb angehalten, die ARS aggressiv an reiche Privatkunden zu verkaufen. Ihnen wurde laut Rechtsanwalt Brian Wood Bryan A.
Jetzt fallen also die US-Anwälte über die UBS her. Das wird doppelt teuer: durch eigene Schutzmassnahmen und durch Zahlungen an die Opfer.
Leser haben schon gefragt, wo das UBS-Murmeltier bleibt. Hier ist es und wird in Zukunft täglich mit Verlusten grüssen.
Neu 2008-04-18:
[16:30] In den USA die Finger verbrannt:
Spiegel: Schweizer Banken leiden am meisten
Ihren Ursprung hat sie in den USA, doch sie reißt die Banken weltweit ins Verderben: Laut einer Studie trifft die US-amerikanische Hypothekenkrise Schweizer Großbanken am stärksten - sie müssen im Schnitt etwa 40 Prozent ihres Buchwertes abschreiben.
Übersetzt: sie wollten überall besonders eifrig dabeisein.
[18:30] SNB zur UBS-Rettung?
Tagesanzeiger: Weitere Milliardenspritze für die Banken
Die Schweizerische Nationalbank bietet den Banken eine weitere Liquiditätsspritze im Umfang von maximal sechs Milliarden Dollar an.
Die Dollars holt sich die SNB von der Fed und gibt Franken/Gold dafür. Damit wird auch der Dollar gestützt. Man hat es heute am Dollar-Kurs gesehen.
Neu 2008-04-17:
Image-Schaden durch UBS:
Tagesanzeiger: Schlimmer als das Swissair-Grounding
«Dieser Schaden dürfte das Swissair-Debakel in jeder Beziehung übertroffen haben», sagte Bär heute an der Generalversammlung der Julius Bär. Am hiesigen Finanzplatz sei doch nebst Solidität eine konservative Grundhaltung immer wieder propagiert worden, mahnte Bär in seiner Rede: «Die Frage ist berechtigt, warum in grossem Stil in einen Markt investiert wurde, von dem bekannt war, dass er überbewertet war.»
Man erinnere sich an die Junk-Bond-Krise Ende der achtziger Jahre und stelle fest, dass die Fähigkeit beschränkt sei, aus der Geschichte zu lernen, sagte Bär. «Der Finanzmarkt ist kein Perpetuum mobile und keine ewig laufende Geldpresse.»
Wie gross wird der Schaden erst sein, wenn die UBS und CS "grounden" und die Anleger ihr Geld verlieren?
Leserkommentar dazu:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz again!
Da bin ich völlig einverstanden: Volumenmässig ist das latente UBS-Grounding noch wesentlich schlimmer als das höchst legendäre SWISSSAIR-Grounding. Aber hier in der Schweiz wird das natürlich wieder einmal völlig verdrängt!
Da werden gewisse hörige UBS-ler wieder aufhorchen: Es zeichnet sich ein gewaltiger Widerstand gegen den designierten UBS-VR-Präsidenten Kurer ab: Es wird ihm vorgeworfen, massgeblich als Anwalt am legendären SWISSAIR-Grounding beteiligt gewesen zu sein. Ein sehr schlechtes Omen für diesen Herrn! Aber wie auch immer: Für die jetzige UBS hat sowieso bald die letzte Stunde geschlagen...
Interessante Parallelen.
Neu 2008-04-13:
[10:30] Das UBS-Verlust-Murmeltier versucht zu beruhigen:
Sonntagzeitung: Wir sind nicht mehr am tiefsten Punkt der Talsohle
CEO Marcel Rohner über strategische Fehler, Stellenabbau und die Zukunft der UBS
Man hört, der UBS laufen die Kunden davon. Wie dramatisch ist die Situation?
Jeder Kunde, den wir verlieren, ist ein grosser Verlust. Viele sind enttäuscht, verärgert, verängstigt. In der Schweiz haben die verwalteten Vermögen sicher abgenommen.
Das tönt so, als ob die Talsohle bereits durchschritten ist?
Das nicht, aber wir sind nicht mehr am tiefsten Punkt. Gewisse Faktoren, wie den amerikanischen Immobilienmarkt, können wir jedoch nicht beeinflussen. Da gibt es Schwankungen. Aber um unsere Risiken und unsere Positionen zu managen, sind wir stark genug aufgestellt. Jetzt geht es darum, auf Kundenseite das zerstörte Vertrauen wieder zurückzugewinnen.
Da kann man sich zu Tode lachen. Eine wesentliche Fähigkeit für jeden Bank-CEO ist offenbar, gut lügen zu können.
An der Realsituation hat sich nichts geändert. Aber man fährt derzeit eine weltweite "Beruhigungs- und Vertrauens-Kampagne".
[15:00] Das "Vertrauen" in die UBS ist hier vernichtet: It's a Long, Cold, Cashless Siege
Leserzuschrift:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Kein Sonntag ohne UBS-News. Ja, dieser Leitartikel aus der Sonntags-Zeitung soll dem uninformierten Publikum belegen, dass bald wieder alles bestens sei und dass der Tiefpunkt längst vorbei sei...
Oder: Bringt das Geld wieder auf die Bank! (?) Die Berichterstattung punkto dem weiteren Verlauf der Bankenkrise ist wirr und hat den Informationsgehalt eines Kreuzworträtsels. Typisch Systempresse und Mainstream eben.
Kurz: Ihnen, Herr Eichelburg, geht die Arbeit noch nicht so rasch aus.
Ich schätze, meine Arbeit wird wieder mehr werden - wenn diese Kampagne wieder zusammenbricht.
[12:30] Andere Leserzuschrift-CH dazu:
Dieser Leser, der dauernd Ihre Berichte zu UBS kommentiert und mit dem ewig immergleichen "Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz" beginnt, nervt gewaltig. Dass er nicht gleich noch "Holladriooo" zum Beginn jodelt ist ein Wunder.
Könnten Sie nicht jeweils die Begrüssung weglassen, man muss sich ja schämen.
Wie man sieht, kann man es nicht allen Leuten recht machen. Leserzuschriften werden hier dann publiziert, wenn sie etwas Wesentliches zu sagen haben.
Ich erwarte daher noch viele gute "Grüezi"-Zuschriften.
Neu 2008-04-12:
Privat-Verschuldung in der Schweiz:
NZZ: Leben auf Pump nimmt in der Schweiz dramatisch zu
Die Überschuldung von Privatpersonen hat in der Schweiz in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Trotz guter Konjunktur und tiefen Arbeitslosenzahlen zeichnet sich keine Trendwende ab. Immer mehr Privathaushalte gewöhnen sich an ein Leben auf Pump und die im Vergleich einst vorbildliche Zahlungsmoral hat sich verschlechtert.
Warum sollte das in der Schweiz verschieden sein?
Jetzt kommt die CS dran:
Tagesanzeiger: Credit Suisse vor Milliarden-Abschreiber
Die Hauptverantwortlichen für das Subprime-Desaster der Credit Suisse müssen gehen. Der Bank droht ein Abschreiber von 4 Milliarden Franken.
Das Geschwür ist noch nicht soweit entwickelt, wie bei der UBS.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der ach so braven Schweiz!
Da bleibt einem so biederen Schweizer wie mir die Spucke weg: Nach dem de facto UBS-Grounding droht jetzt offenbar auch das Credit Suisse - Grounding...
...bin gespannt, was das legendäre Sonntag-Murmeltier wieder zu berichten hat!!!
Neu 2008-04-09:
[8:00] Von UBS und CS werden Riesensummen abgezogen:
Tagesanzeiger: UBS-Kunden wandern zur Konkurrenz ab
Kleinere Schweizer Banken sind die Profiteure der Kreditkrise. Die Kunden sind verunsichert und platzieren ihr Geld um. Die Grossbanken schweigen.
«Der Neugeldzufluss im ersten Quartal bewegt sich in Milliardenhöhe», bestätigt Ackermann. Allzu genau will sich die ZKB nicht in die Karten blicken lassen. Es handle sich um «einen tiefen einstelligen Milliardenbetrag.» Als «rund zehnmal mehr» bezeichnet Ackermann diesen Neugeldzufluss im Vergleich zur Vorjahresperiode. Zwischenbilanz bei der Kantonalbank: «Die ZKB-Anlageberatung vermeldet Hochkonjunktur.»
Wie lange halten das die beiden schweizer Primary Dealer noch aus?
Aber auch eine Verlagerung des Kontos schützt das Geld nicht vor der Inflation. Falls jemand glaubt, dass der schweizer Staat die Inflationsrate weniger fälscht als andere...
Wie man sein Geld wirklich schützt zeige ich auf der Seminarreihe in 2 Wochen in Zürich.
Neu 2008-04-07:
[20:00] Joe als Retter der UBS?
Blick: Super-Joe wäre der Richtige
UBS-Präsident Marcel Ospel tritt ab, und der UBS-Verwaltungsrat schlägt Peter Kurer als seinen Nachfolger vor. Alles klar? Für unsere Leser nicht! Die wollen einen ganz anderen Banker.
Pietro B. bringt klipp und klar auf den Punkt, was viele Leser fordern. Sie wollen den Schweizer Weltklasse-Banker, derzeit noch sehr erfolgreicher Chef der Deutschen Bank, als Retter der UBS.
Und die Begründung liefert ebenso klar BR aus Kloten: «Ich denke Ackermann, er ist der geborene Banker, Kurer ist der geborene Jurist.»
Holt ihr doch zurück und erlöst die Deutsche Bank von ihm. Er ist doch Schweizer und ein richtiger Selbstdarsteller.
[10:00] Auch die Schweiz wird geschoren werden:
Bilanz: Sturmwolken am Horizont
Die Schweiz kann sich den globalen Trends nicht entziehen, zu vernetzt ist sie als kleine offene Volkswirtschaft. Direkt betroffen sind Branchen, die ein dreifaches Risiko tragen: Sie exportieren erstens aus der Schweiz heraus, sind zweitens konjunktursensitiv und haben drittens ein starkes Dollar-Exposure. Diese, sagt Sarasin-Ökonom Alessandro Bee, «kommen besonders stark unter die Räder.» Etwa die Uhrenindustrie. Luxusuhren gehen zu 95 Prozent in den Dollarraum. Aber auch die Finanzdienstleister sind notgedrungen mit der Wall Street, dem grössten Finanzplatz der Welt, eng verflochten. Gemäss Daniel Kalt, Head of Swiss Research der UBS, sind daneben die Maschinenindustrie, die Medizinaltechnik, die Chemie- und Pharmaindustrie exponiert.
Das trifft alle Exporteure. Aber die Schweiz wird weniger geschoren werden als Spanien, die USA und UK (Bubble-Defizitländer).
CS verliert mehr und mehr Kundengelder:
Schweizer Teletext: http://www.teletext.ch/SF1/633-00.html
Hier geht es um viele Milliarden Dollar. Also ziehen Grossinvestoren aus aller Welt ihr Geld ab. Die CS folgt also der UBS.
Neu 2008-04-06:
Das UBS-Murmeltier bringt heute Chaos:
Tagesanzeiger: Ospels Abgang schon lange geplant
SF: Ist Ospels Abgang 22 Mio. Franken wert?
Der Rücktritt von Marcel Ospel war bereits Mitte März besiegelt. Die entscheidenden Weichenstellungen wurden über Ostern vorgenommen.
Man musste diesen Sesselkleber Ospel loskaufen. Trotzdem weiss man nicht richtig weiter.
Leserkommentar dazu:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Hier in der Schweiz herrscht ein unglaubliches Meinungsdurcheinander bezüglich der UBS-Katstrophe. Jetzt, nach dem Ospel-Grounding, weiss es jeder besser. Es wird völlig vernebelt, dass der unmittelbare Niedergang des jetzigen Finanzsystems bevorsteht. Es handelt sich um einen klassischen Salami-Crash.
Und:
Leider muss ich Sie sehr manifest korrigieren: Sie "dichten" der gelieben UBS in Ihrer neuesten Grafik "nur" 19 Mia USD Verlust an. Schön wär's. Die kummulierten Verluste seit vergangenem August 07 betragen punkto UBS ca. 40 Mia USD!!!!!!!!! UBS ist Weltrekord-Verlusthalter. Da sind selbst die einstigen US-Giganten nur kleine Würmchen im Vergleich.
Die UBS-Pleitegeier haben die Verluste ja nur in "Tranchen" zugegeben. Die 19 Mia USD sind lediglich der "zugegebene" neue Verlust dieser Woche.
Weltrekord bei den Abschreibungen! Das Bild auf der Homepage ist von einem hartgeld.com Leser. Ich habe keinen Einfluss auf die Zahlen.
Neu 2008-04-04:
Ultimatium an UBS und CS:
BÜSO: UBS und die Credit Suisse in der Klemme
Die französische Tageszeitung Le Figaro berichtete, daß der Direktor der Eidgenössischen Bankenkommission, Daniel Zuberbühler, die Geschäftsführung der UBS und Credit Suisse scharf angegriffen habe. Man erwarte, daß auch die UBS und Credit Suisse, wie viele andere international spekulierende Banken, bald massivere Verluste bekanntgeben würden. Die Bankenaufsicht der Schweiz habe beide Banken vor eine harte Entscheidung gestellt: entweder sie stocken ganz drastisch ihr Kapital auf, oder sie würden ihre Aktivitäten einschränken müssen, da ihnen sonst die Erlaubnis, als Investmentbank in der Schweiz tätig zu sein, entzogen werden könnte.
Will man sie jetzt fallen lassen?
Neu 2008-04-02:
[7:30] Und wieder grüsst die UBS (das Verlust-Murmeltier):
Spiegel: Milliarden verzockt - auf dem Rücken der Kleinsparer
Ein Bankenriese bebt: Die UBS hat auf dem US-Immobilienmarkt mehr Geld verbrannt als jede andere Bank. Viel zu spät stieg sie in den Handel mit Ramschpapieren ein, viel zu lange kaufte sie weiter. Eine Blamage für den Bankenplatz Zürich.
Ein Riese gerät ins Wanken. Und die Kleinsparer rennen, um ihr Geld zu retten. "Ich versuche Bargeld abzuziehen", "eine Katastrophe" und "gut, dass der Ospel endlich geht", sagten aufgebrachte Passanten am Zürcher Paradeplatz laut Schweizer Radio. Die Großbank UBS schreibt tiefrote Zahlen und gerät weiter in den Strudel der Finanzkrise. Am diesem Dienstag musste die größte Schweizer Bank nochmals Rekordabschreibungen von zwölf Milliarden Euro bekannt geben. Damit hat sie bereits 25,6 Milliarden Euro auf dem amerikanischen Immobilienmarkt verloren - mehr als jede andere Bank der Welt.
Der Vorfall zeigt beispielhaft, wo die UBS ihre Prioritäten setzte. Nicht am Zürcher Paradeplatz, sondern an der Wall Street. Mit der Übernahme der amerikanischen Investmentbank Paine Webber wollte sie zu einem der ganz großen Player in den USA aufsteigen. "Eine Attacke auf die Ranglisten im Investmentbanking ist oberste Priorität für uns", sagte Rick Leaman, Co-Chef der UBS-Investmentbank. Die aggressive Aufholstrategie erforderte neue, vor allem teure Leute und eine höchst riskante Investitionspolitik.
Dieser Ospel dürfte einen ausgeprägten Minderwertigkeits-Komplex haben. Daher musste er, koste es was es wolle, mit den Big Boys mitspielen. Diese "Big Boys" der Wall Street haben ihn vielleicht geduldet, da er keinen Ivy League MBA hat und auch kein English Native Speaker ist.
Die Schweizer Bankenszene wird nach dem endgüligen Fall der UBS wohl für mehrere Jahrzehnte die Finger von der "grossen Welt" lassen.
[16:00] Noch mehr UBS-Verluste: UBS doubles sub-prime writedowns
Swiss financial giant UBS has reported that its writedowns as a result of the sub-prime crisis have more than doubled to about $37bn (£18.5bn).
Das Ende ist nah!
Ja, er wollte "Weltgeltung": Der Superbanker, der zum Supercrasher wurde
Banker Marcel Ospel wollte Geschichte schreiben. Und Geschichte hat er geschrieben. Allerdings eine andere, als er sich vorgenommen hatte.
Es war, als ob er sich aus dem Weltraum meldete. Wie losgelöst von den irdischen Niederungen begrüsste der Präsident der grössten Bank der Schweiz die Teilnehmenden der eilig einberufenen Telefonkonferenz am Dienstag mit dem Satz: «Guten Morgen, hier spricht Marcel Ospel!» Um dann, ganz Captain, von den schwierigen Entscheidungen zu sprechen, dass man «hart gearbeitet» habe, dass man «die unmittelbaren Probleme angegangen» habe und «die Voraussetzung für eine langfristig orientierte Tätigkeit ge...» - Ospel deklinierte heute den Managerslang herunter, der trübste Nachrichten in bestem Licht erscheinen lassen soll.
Die UBS/Ospel-Story ist typisch für europäische Unternehmer aus niedrigen Schichten. Nachdem sie lokal eine Grösse wurden, müssen sie unbedingt in die USA - um "etwas zu gelten". Dort werden sie dann üblicherweise ausgenommen, da sie alle Vorsicht fallen lassen.
[9:00] Düstere Aussichten für die Schweiz:
NZZ: Finanzkrise wird auf die Konjunktur durchschlagen
Die Schweizer Wirtschaft kann sich dem Sog der Finanzkrise nicht mehr entziehen. Nach Auffassung der Experten des Bundes wird es nicht so schnell wieder ein derart rasantes Wachstum wie 2007 geben. Die Konjunkturrisiken sind erheblich, aber konkret schwer abzuschätzen.
Stimmt, niemand kann sich dem entziehen. Interessant wird es aber erst, wenn die Währungen gegen Gold verteidigt werden müssen, auch in der Schweiz.
Neu 2008-04-01:
Auch das neue Monat beginnt wieder mit UBS-Verlusten:
Handelsblatt: UBS erwartet 7,6 Milliarden Euro Verlust
Die Schweizer Großbank UBS erwartet im ersten Quartal dieses Jahres einen Reinverlust von rund 7,6 Mrd. Euro (zwölf Mrd. Franken) und muss im Zuge der Krise am US-Hypothekenmarkt weitere milliardenschwere Wertberichtigungen vornehmen. Inmitten der Turbulenzen an den Kapitalmärkten stellen die neuen Zahlen einen traurigen Rekord dar.
Das UBS-Verlust-Murmeltier grüsst jetzt schon jeden Tag. Wie lange dauert das Leiden noch?
[11:00] Ospel tritt jetzt endlich ab: UBS verzeichnet erneut Milliardenverluste - Ospel tritt ab
[11:00] Leserzuschrift-CH dazu:
Grüezi Herr Eichelburg
Muss Ospel jetzt betteln gehen? (Siehe Bild unten)
Eher nicht; einige seiner gutgläubigen Kunden werden das künftig schon eher tun müssen...

das Sonntags-Murmeltier hatte offenbar richtig berichtet!
[11:00] Weitere Leserzuschrift-CH dazu:
Hat sich das Murmeltier schon gemolden wegen der UBS. Das Wetter in der Schweiz ist heute wolkenverhangen und für bei der UBS gibt es schon gewaltige Gewitter. Der Blitz hat nun den Boss Ospelt getroffen. Mit letzter Kraft verlässt er nun das sinkende Schiff. Ich hoffe, er hat finanziell vorgesorgt, dass er bis zur Pension noch über die Runden kommt !
[15:00] Leserzuschrift-CH dazu:
Grüezi Herr Eichelburg aus besonderem Anlass aus der Schweiz!
Man könnte die heutige Stimmung in der Schweiz wie folgt titulieren:
2001: SWISSAIR-Grounding - 2008 OSPEL-Grounding
Siehe auch das Bild im Anhang in Erinnerung an das letzte legendäre Grounding in der Schweiz...
Selbstverständlich warten wir jetzt auch noch auf das UBS-Grounding!
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