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Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.
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Neu 2008-02-29:
[16:30] Da könnte Joe IKB-Probleme bekommen:
NachDenkSeiten: War die IKB die Müllhalde für faule US-Kredite der Deutschen Bank?
Capital: IKB: Bundestagsabgeordneter Gauweiler fordert Aufklärung
Anfang Februar hat der Deutsche Bank-Chef mal wieder eine Rekordbilanz vorgestellt. Trotz einiger „Sturmschäden“ im Investmentbanking durch die amerikanische Hypothekenkrise sei die Bank glimpflich davon gekommen, weil sie – anders als andere Banken - rechtzeitig reagiert habe.
Am 15. Februar hat Albrecht Müller aus Anlass eines Berichts im Focus um Rechercheunterstützung gebeten, ob Ramschhypotheken auch der Deutschen Bank auf die IKB verschoben wurden. Die NachDenkSeiten haben dazu viele sachkundige Hinweise bekommen, die allerdings nicht hart belegbar sind.
Die haben der IKB diesen CDO-Mist verkauft und die SIVs eingerichtet.
Wenn es wirklich kritisch wird, dann wird sich Joe wohl in seiner Schweizer Heimat verschanzen. Ob ihn der BND dort finden wird?
[16:30] Etwas für Steuerhinterzieher:
Steuerhinterziehungserklärung.
Damit der Staat wirklich alles weiss. Ordnung muss sein.
[16:00] Leserzuschrift: Feuer unterm Dach der 1822direkt (Tochter der Frankfurter Sparkasse) ?!?!
Heute vormittags: Unaufgefordert ereilte mich der Anruf einer Dame der 1822direkt. Ob ich nicht in Kürze mein Guthaben beim Tagesgeldkonto erhöhen wolle. Darauf würde ich dann ab März 4,35% bekommen.
Ich sagte, ich würde es mir überlegen.
Das tat ich auch, aber anders als gewünscht. Mir erschien das ziemlich dubios. Ich ging also online und überwies alles zurück auf mein Referenzkonto bei einer anderen Bank. Entweder um schneller Abheben zu können, oder zweckes anderweitiger Anlage.
Etwa 1,5 Stunden später ereilte mich der Anruf eines Herrn der 1822direkt. Man überprüfe stichprobenatig bei Beträgen oberhalb einer bestimmten Schwelle, ob der Auftrag korrekt sei. Das bestätigte ich für den Überweisungsauftrag. Er fragte, ob er als Vertriebler den Grund evtl. erfahren könne, ob ich anderweitig bessere Konditionen erhielte, wo er nachbessern könnte. Er könne mir 4,30% bieten, und zwar auf alles, statt 4,25% auf relativ neu angelegtes Geld und 3,7% auf etwas älteres. Ich sagte, ab nächster Woche zahle die Volkswagenbank 4,80%. Damit war das freundliche Gespräch relativ bald beendet.
Kein gutes Zeichen, zwei solche Anrufe binnen weniger Stunden!
Bitte den Chris Laird Alert (infos-US von gestern) lesen. Die brauchen dringend Geld - Geld sofort abziehen!
[13:30] Die monatliche Inflationslüge:
Spiegel: Preise steigen noch stärker als befürchtet
Teures Benzin, teure Milch, teures Brot: Die Verbraucherpreise sind im Januar stärker gestiegen als erwartet, das Statistische Bundesamt korrigierte seine ursprüngliche Schätzung nach oben. Der private Konsum legt trotzdem zu - erstmals seit Monaten verzeichnet der Einzelhandel höhere Umsätze.
Nur 2.8% über das Jahr??? Wo haben die diese Zahlen her? Real wird das Leben viel teurer, so etwas um 10% im Jahr.
Wichtig: Die Einzelhandels-Umsätze brechen real dramatisch ein: so etwa um 6% über das Jahr gerechnet.
[15:30] Leserkommentar dazu: Die Frage lautet nur: "Wieviele DVD-Player muss ich essen, wenn Brot zu schnell zu teuer wird?"
Schmecken die DVD-Player? Den Statistikern schon.
Neu 2008-02-28:
[21:00] Die Stromkonzerne wissen sich nicht zu helfen:
Welt: Experten kritisieren Strom-Panikmache von RWE
Bei einem heißen Sommer droht in diesem Jahr laut RWE-Chef Jürgen Großmann der Strom knapp zu werden. In ganz Europa fehlten Kraftwerke, sagte der Vorstandschef des zweitgrößten deutschen Energieversorgers der „Bild“-Zeitung. Sollten die Monate heiß und trocken werden und zudem weitere Kraftwerke wartungsbedingt ausfallen, befürchte er mehrtägige Stromausfälle.
Dabei wäre es so einfach: jeder Gemeinde, die ein Projekt blockiert den Strom solange abzudrehen, bis sie zustimmt.
[15:00] IKB/KfW - da hat der Hut ganz schön gebrannt - Leserzuschrift:
12. Finanzminister bewilligt 1,2 Milliarden Euro als Darlehen an die KfW
Berlin: (hib/MIK) Einer überplanmäßigen Ausgabe von 1,2 Milliarden Euro als Darlehen an die KfW zum Ausgleich der mit dem Zuweisungsgeschäft IKB verbundenen Nachteile hat der Bundesfinanzminister mit Schreiben vom 15. Februar zugestimmt. Das geht aus einer Unterrichtung durch die Bundesregierung (16/8272) hervor. Auf eine vorherige Unterrichtung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages habe verzichtet werden müssen. Aufgrund der Eilbedürftigkeit und des nächsterreichbaren Sitzungstermins des Haushaltsausschusses am 20. Februar sei eine sofortige Bewilligung erforderlich gewesen, so die Regierung.
Die konnten nicht einmal 5 Tage warten. Ist die KfW auch kurz vor dem Untergang?
[14:00] Bürokratie-Horror in Deutschland - Leserzuschrift:
In Deutschland geht der Wahnsinn um, wir hatten außerplanmäßigen Besuch von unserem Kaminkehrer, der uns mit folgender Mitteilung überraschte:
Nach einer neuen Verordnung für Holzöfen sollen diese alle mit Feinstaubfiltern ausgerüstet werden. Auch wenn es dafür noch keine technische Lösung gibt, wird diese Maßnahme pro Ofen mit mindestens 2000,00 Euro angesetzt. Der weitere Wahnsinn ist dass es unklar ist wie ein Filter, der ständig verstopft, überhaupt gewartet werden soll.
Auch braucht der Filter sehr viel Platz was bedeuten würde, er kann garn icht in die Ofenrohre eingepaßt werden. Bei Kachelöfen würde dies bedeuten dass Sie aufgebrochen werden müssen. Es sind also nicht nur die Kosten des Filters zus ehen, sondern auch die Kosten vorn Umbaumaßnahmen und Anpassungen.
Da die Leute dass teure Heizöl nicht mehr bezahlen können gibt es in Deutschland immer mehr Holzöfen. Natürlich nimmt der Staat für Holz keine Steuer ein und will auch deswegen diesen Wahnsinn umsetzen. Ich hoffe vorher kommt der Crash, denn wie soll man bitte bei z.B. 2-3 Öfen 10 000,00 Euro aufbringen?
Soll doch der Staat die Kosten dafür übernehmen, wenn er es unbedingt haben will, aber nein er wälzt alles auf die Bürger ab.
Ja, es ist dringend Zeit für einen Crash und die nachfolgende Revolution.
[10:00] Die Entlassungswellen rollen an:
Handelsblatt: Weniger Arbeitslose, mehr Entlassungen
Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt, gute Konjunktur, gute Unternehmenszahlen – die deutsche Wirtschaft hat weiter Schwung. Trotzdem entlassen immer mehr Konzerne massiv Mitarbeiter. Wie passt das zusammen?
Kein Konzernmanager möchte die Wahrheit sagen, denn das würde den Aktienkurs und damit seinen Bonus/Stock Options zusammenhauen. Aber die Wirtschaft schwächt sich international ab.
Vor einem halben Jahr haben sie noch wild nach "High Potentials" gesucht - und heute?
Neu 2008-02-27:
[19:30] Politische Maulhelden:
Spiegel: Clement kritisiert "Maulheldentum" in SPD
Leserkommentar: Die demokrötischen Berufsparasiten BESCHIMPFEN IHRE Wirtstiere jetzt als Abschaum
[20:00] Wer mit der deutschen Steuer nicht zufrieden ist, für den gibt es Alternativen:
FTD: Europa, Deine Steuerschlupflöcher
Alle reden über Liechtenstein, doch auch in manch anderem europäischen Land, erschließen Wohlhabende Steuerschlupflöcher. FTD-Online zeigt, wo Reiche auf mehr oder minder legalem Wege ihr Geld bunkern.
Österreich gilt vor allem bei Deutschen als Paradies für Steuerflüchtlinge. Wer sein Geld einmal auf dortige Banken getragen hat, dürfte weitgehend unentdeckt bleiben, denn das österreichische Bankgeheimnis ist weitgehend unantastbar. Dazu gilt die Alpenrepublik aber auch im eigenen Land als Paradies für Reiche. Über 50 Mrd. Euro sollen Deutsche hier inzwischen "geparkt" haben. Es ist in Österreich wegen der sehr hohen Besteuerung von Einkommen zwar schwer, Millionär zu werden, aber sehr leicht, es zu bleiben, heißt es allenthalben. Die 1993 geschaffene Rechtsform der "Privatstiftung" ermöglicht es, dass in Österreich ausgerechnet die Reichsten die geringsten Steuersätze auf ihre Einkommen zahlen.
Wer für sein Geld arbeiten muss hat es schwer, wer es nur parken will, der hat viele Möglichkeiten.
Neu 2008-02-26:
[22:30] Schweizer Banken - eine Frage der Loyalität:
Spiegel: Schweizer Banken wollen keine Deutschen mehr einstellen
Harte Zeiten für Deutsche auf dem Schweizer Arbeitsmarkt: Laut dem Verband der Privatbankiers werden eidgenössische Finanzinstitute bei der Einstellung von deutschen Staatsbürgern zurückhaltender - aus Angst vor Spionage.
Das haben Steinbrück & co natürlich nicht bedacht.
[6:30] Von solchen Verbrechern kauft der deutsche Staat Daten:
Handelsblatt: Der Mann, der die Steuerdaten klaute
Langsam bekommt der Schatten ein Gesicht. Der Mann, der tausende vermögende Europäer dem Fiskus ausgeliefert haben soll, ist bei internationalen Fahndern kein Unbekannter. Fotos des Liechtensteiners kursieren jetzt in der Öffentlichkeit. Die Steuerbetrugs-Geschichte wird immer mehr zur Räuberpistole.
Immer mehr Leute werden jetzt feststellen: da haben Räuber aus der Mafia untereinander Geschäfte gemacht - um besser Schutzgelder erpressen zu können.
Der Ruck nach "Links" zum Räubertum geht weiter: Selbstmord der Mitte
Neu 2008-02-25:
[18:00] Einlagensicherung der Banken nur €60 pro Einwohnern:
Finanzen.net: Steinbrück: Sicherungseinlage aller deutscher Banken beträgt 4,6 Milliarden Euro
Aus einer früheren Version des Artikels:
Das deutsche Bankensystem aus Privat-Banken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen verfügt zusammengenommen nur über eine Sicherungseinlage von etwa 4,6 Milliarden Euro. Das sagte Finanzminister Peer Steinbrück letzte Woche in einer nicht-öffentlichen Sitzung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, berichtet die Wirtschaftszeitung €uro am Sonntag unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer vorab.
Steinbrück machte diesen niedrigen Betrag mit dafür verantwortlich, dass die deutschen Banken sich bei der jüngsten IKB-Rettung sehr zurückgehalten hätten. Dieser Betrag wäre im Falle einer Insolvenz rasch ausgeschöpft. Damit kämen auf die Banken weitere Zahlungen zu. Die Höhe der Sicherungseinlage galt als eines der bestgehüteten Geheimnisse der Branche.
Jetzt steht es endgültig fest, die Sicherungseinlage von 4,6 Milliarden auf die Ersparnisse aller Deutschen ist viel zu niedrig, um im Ernstfall alle Konten auszuzahlen. Aufgeteilt auf alle Einwohner kommt man auf eine lächerliche Summe von ca. 60,00 € pro Kopf. Bis jetzt ist das so noch nicht bis zur Bevölkerung durchgedrungen. Es ist aber ein Fakt, der zum Bankenrun führen kann.
Run, Run, Run - bevor es zu spät ist.
Leserkommentar: Wenn das öffentlich wird, können die Banken gleich die Türen aushängen!
Denn so gross wird der Bank-Run.
[9:00] BND = Staat = Mafia:
Bild: BND soll pädophilen Banker erpresst haben
Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll einen liechtensteinischen Banker erpresst haben, um an Kundendaten des Instituts zu kommen. Das berichtet die Schweizer Zeitung „SonntagsBlick“.
In dem Bericht heißt es, der Erpresste habe die Daten geliefert. Außerdem hätten neben dem schon bisher bekannten liechtensteinischen BND-Informanten zwei weitere Personen Bankinformationen weitergegeben.
Da die von dem ursprünglichen Informanten verkauften Daten nur bis 2002 reichten, hätten die Geheimdienstler versucht, auch an aktuellere Daten zu kommen. Sie hätten insgesamt mindestens sechs Angestellte liechtensteinischer Finanzinstitute „mit teilweise recht brutalen Methoden“ kontaktiert.
Unter Berufung auf „zwei voneinander unabhängige Quellen“ berichtet die Zeitung von einem pädophilen Banker, der erpresst worden sei. „Mit Hilfe von Profis aus dem einschlägigen Milieu wurde er in eine Falle gelockt“, schreibt die Zeitung.
So etwas macht normalerweise die Mafia. Würg!
[17:30] So wäre es besser: In Steuersachen könnte Europa viel von der Schweiz lernen
[17:30] Leserkommentar dazu:
in Zukunft sind alle Unternehmer böse Kapitalisten. Der Steuertrend wird später in die andere Richtung gedreht. Das hatten wir schon in der DDR mit bis zu 90% Steuern für alle (Klein) Industriellen. Warten wir doch mal ab, ob und wenn ja wer sich überhaupt meldet.
[17:00] Liechtenstein-Gelder - Schmiergelder?
Nachdenkseiten: Warum bekommt Seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein das Fracksausen?
Ist der deutsche Staat zur Aufdeckung von soetwas überhaupt fähig?
Neu 2008-02-24:
[20:30] Die Kommunisten kommen:
Spiegel: CDU verliert absolute Mehrheit - Beust will mit SPD und Grünen verhandeln
Schon wieder hat die "Linke" = Kommunisten einen westdeutschen Landtag erobert.
Die Reaktion der etablierten Parteien kann man sich vorstellen: einen Ruck nach links und alle Anstrengungen einen Finanzkollaps hinauszuschieben = Hyperinflation.
Die Kapitalflucht wird sicher noch stärker: Wo ist das Geld der Deutschen
[6:00] LBBW-CEO dankt für Banken-Rettungen:
SWR2: Dr. Siegfried Jaschinski, Vorstandsvorsitzender der LBBW
Rettung von IKB und West-LB war notwendig
Jaschinski zeigte sich erleichtert, dass der Staat die angeschlagenen Mittelstandsbank IKB und die WestLB nicht fallen gelassen hat. „Banken in dieser Dimension pleite gehen zu lassen wäre sehr schlimm.“ sagte Jaschinski. Dies hätte unweigerlich zur Folge, dass auch andere Banken in Mitleidenschaft gezogen und vor ähnlichen Insolvenzproblemen stehen würden. Dies wiederum würde zu einer Bankenkrise führen und könnte am Ende eine Wirtschaftskrise auslösen. Jaschinski wörtlich: „Ich bin sehr dankbar, dass diese Entwicklungen verhindert worden sind. Wir standen kurz davor“, so Jaschinski.
Deutsche Banken seien wenig betroffen??? Die haben sich die schlimmste SIV-Orgie gegeben. Bei diesen Lügen biegen sich sogar die Balken.
[6:00] Bei den BayernLB-Kollegen sind es schon wieder höhere Verluste:
AdHocNews: Wegen der Wertberechtigung
Wegen der Wertberichtigungen in Milliardenhöhe bei der BayernLB drohen die bayerischen Sparkassen offenbar mit einem Ausstieg aus der Landesbank.
Nach Informationen des Magazins sind Finanzexperten mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass die Wertberichtigung bei der BayernLB aus der US-Kreditkrise deutlich höher ausfallen wird. Mittlerweile habe sich das Marktumfeld für die fraglichen Engagements verschlechtert. Laut diesen Schätzungen würden die Abschreibungen bei 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro liegen. Bisher wurden die Belastungen durch die internationale Finanzkrise auf 1,9 Milliarden Euro beziffert. Die Schätzungen basierten auf Zahlen vom 31. Dezember.
Die Wahrheit wird in dieser Branche immer nur tröpfchenweise zugegeben. Die Sparkassen versuchen sich schon selbst zu retten.
[6:30] WestLB soll unbedingt gerettet werden:
Handelsblatt: NRW: WestLB-Sanierung kann fünf Jahre dauern
NRW-Finanzminister Linssen rechnet einem Zeitungsbericht zufolge damit, dass die Sanierung der angeschlagenen WestLB bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen kann. Das aktuell favorisierte Modell der Landesregierung stößt zudem noch auf den Widerstand der Sparkassen.
Anders ausgedrückt, diese Politiker khaben noch nichts von der Tragweite der Finanzkrise und der kommenden Depression gehört oder wollen nichts davon wissen.
Neu 2008-02-23:
[19:00] Abhebe-Bergrenzungen bei Volksbanken - Leserzuschrift:
Zuschrift einer Dame aus Deutschland bzgl. ihrer Kontoauszüge (Volksbank/Raiffeisenbank): "VR-BankCard / VR-ServiceCard. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie ab sofort mit Ihrer bisherigen VR-BankCard bzw. VR-Service-Card und dazugehöriger Geheimnummer von all Ihren Girokonten an unseren Geldautomaten verfügen können. Den maximalen Auszahlungsbetrag ersehen Sie jeweils nach Eingabe Ihrer Geheimnummer. Der Höchstbetrag pro Karte bleibt unverändert. Zu Ihrer Sicherheit haben wir einen wöchentlichen Maximalbetrag eingetellt, dieser entspricht dem Doppelten Ihres täglichen Verfügungsbetrags. Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung."
Kommentar meiner Leserin: Für mich heisst das im Klartext: Zuerst habe ich pro Tag 2000 Euro zur Verfügung gehabt -> d.h. pro Woche 14000 Euro. Und jetzt sind es noch 4000 Euro, zur "Sicherheit". Da stimmt doch was nicht, oder ?
Mein Kommentar: Die Limitierung des Automatengeldes beginnt. Läßt sich jederzeit auch auf 50 Euro pro Tag kürzen.
Gibt es denn überhaupt keine Bank in Deutschland mehr, die nicht irgendwie angeschlagen ist?
[6:30] Siemens zerlegt sich weiter:
Spiegel: Siemens will 3000 Arbeitsplätze abbauen
Seit fast zwei Jahren schon sucht Siemens vergeblich nach einem Käufer für seine veraltete Netzwerksparte SEN. Nun will der Konzern offenbar durch drastische Stellenstreichungen Kaufinteressenten locken. Rund die Hälfte der Arbeitsplätze bei SEN in Deutschland soll wegfallen.
Hmm, technologisch veraltet, VoIP haben sie verschlafen. Also wird wieder ein Bereich verkauft, weil alle diese Manager mit ihren Dr. und MBA-Titeln nicht mehr weiter wissen.
[6:30] Erste Auswirkungen der US-Krise aus Deutschland - Leserzuschrift:
Habe heute von einem Holzhändler aus Oberbayern erfahren, dass seit ca. Dezember der Absatz von Bauholz nach USA völlig zusammengebrochen ist.
Bayern hat bis zu 80% seines Bauholzes in verarbeiteter Form (Schalungen etc.) nach USA exportiert, weil dort so gut wie nichts mehr hergestellt wurde.
Jetzt verrotten große Lieferungen in den Häfen der USA, die Besteller sind pleite. Der Holzhändler meinte, dass die Bautätigkeit in den USA praktisch zum Erliegen gekommen sein muß.
Nicht einmal Holz-Schalungen konnten sie noch selbst herstellen?
Wenn Amerika niesst, bekommt die Welt eine Lungenentzündung. Gilt offenbar immer noch.
Neu 2008-02-22
[22:00] Drohgebärden gegen Zwergstaaten:
Spiegel: Deutschland droht Liechtenstein mit strengen Auflagen für Banken
Notfalls auch im Alleingang: Deutschland will massiv gegen Steueroasen wie Liechtenstein, Monaco und Andorra vorgehen. Beim Besuch von Fürst Albert II. von Monaco soll Klartext gesprochen werden. Dem Fürstentum Liechtenstein droht die Bundesrepublik mit scharfen Bank-Auflagen.
Gegen die Kleinen trauen sie sich. Warum nicht einmal gegen den Imperator?
Gegen die "echt Reichen" geht es auch nicht: Warum sich die Eliten dem Staat verweigern
Oder gegen "Hartz-IV-Unternehmer": Die Firma
Ah, in Liechtenstein gibt es keine deutschen Wählerstimmen!
[6:00] Wozu ist ein Umweltminister gut? für nichts:
Spiegel: Gabriel steuert in die Massenkarambolage
Umweltminister Sigmar Gabriel möchte Benzin ab kommendem Jahr mit Ethanol verschneiden - obwohl viele ältere Pkw den Biosprit nicht vertragen. Nach erbittertem Protest der Autoclubs will die Union das Vorhaben jetzt stoppen. Es ist bereits Gabriels dritter Autopatzer.
Man sollte diesen Job abschaffen, aber keinesfalls mit einem Politiker besetzen, der sich immer beweisen möchte. Dann kommen immer nur Verbote heraus.
Neu 2008-02-21:
[21:00] Deutsche Staatsbanken vor dem Kollaps:
Spiegel: German State-Owned Banks on Verge of Collapse
The German government has had to bail out state-owned banks with taxpayers' money after their managements recklessly gambled away billions on subprime investments. But if a state-owned bank were to go under, the consequences could be disastrous for the whole economy.
Interessanterweise erscheint dieser Artikel nur auf Englisch - zu brisant?
[21:00] Einlagensicherung total unzureichend:
Finanzen: Sicherungseinlage aller deutscher Banken beträgt laut Steinbrück 4,6 Milliarden Euro
Das deutsche Bankensystem um Privat-Banken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen verfügt zusammengenommen nur über eine Sicherungseinlage von etwa 4,6 Milliarden Euro. Das sagte Finanzminister Peer Steinbrück am Mittwoch in einer nicht-öffentlichen Sitzung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages, berichtet die Wirtschaftszeitung €uro am Sonntag unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer vorab.
Das deckt ja nicht einmal die IKB ab. Schreibt Eurer Geld ab.
Leserkommentar dazu:
Läppische 4,6 Milliarden Euronen für diese Pleite und Steinbrück avisiert bereits neuen "dramatischen" Fall!!!!!
[20:00] Probleme im Ausland mit deutschen Kreditkarten:
Ich bin gerade von einer 1,5-wöchigen Japanreise (beruflich) zurückgekommen. Sowohl mein Kollege als auch ich hatten große Probleme mit unseren (privaten) Kreditkarten. In allen Hotels wurden unsere Kreditkarten (Mastercard, ausgestellt von Sparkasse bzw. Volksbank) zunächst nicht akzeptiert. Erst nach langwierigen Telefonaten und teilweiser Mithilfe unserer japanischen Niederlassung usw. ging es dann irgendwie doch, wobei mir keiner sagen konnte, was das Problem war. Alle Kreditkarten sind selbstredend gedeckt und haben zuletzt beim Abflug im Flughafen Frankfurt noch einwandfrei funktioniert. Gleiches gilt für die letzten Wochen davor in anderen Ländern, beispielsweise Korea oder Niederlande. Auch bei früheren Reisen nach Japan gab es keinerlei Probleme.
Was kann da sein? Ich hatte den Eindruck, daß in Japan jemand den "großen Schalter" für alle deutschen(?) Kreditkarten umgelegt hat und erst nach Einzelfallprüfung kurz freigibt. Ist die Kreditkrise in Deutschland viel schlimmer als wir denken?
Interessant. Hat da wirklich jemand den Schalter "Deutschland Off" gedrückt? Bankenkollaps in Kürze?
Offenbar bekommen die KK-Abwickler von deutschen Banken nur langsam Geld.
[21:00] Deutsche Barclay VISA von mir wurde in USA am Montag abgelehnt, Barclay Mastercard ging - andere Zuschrift
[20:00] "Demokrötischer Aufschwung" durch Öl-Reduktion:
Spiegel: Grüne wollen Ölverbrauch staatlich regulieren
Der Ölpreis schießt über 100 Dollar, der russische Lukoil-Konzern stoppt Lieferungen nach Deutschland. Hat der Energieträger noch eine Zukunft? Nein, sagen die Grünen - und verlangen radikale Staatsvorgaben: Der Ölverbrauch soll um 50 Prozent sinken.
Wo wollen sie zuerst sparen? bei ihren Dienst-Limousinen oder bei ihren Flugreisen in die indigenen Gebiete? Sicher nicht!
Diese Typen haben absolut keine Ahnung von Wirtschaft - sind alles Beamte und Funktionäre.
[19:30] Noch eine Bank zu retten - DZ:
ManagerMagazin: Drohende Milliardenabschreibung
Die Kreditkrise hat die genossenschaftliche DZ Bank im Jahr 2007 offenbar mit 1,4 Milliarden Euro belastet, heißt es in Medienberichten. Gleichwohl wolle die Bank eine unveränderte Dividende zahlen.
Da brauchen sie noch mehr Steuersünder, um das zu bezahlen:
[21:00] Liechtenstein geht auf Aussitzen:
Spiegel: Liechtenstein stellt sich stur
Das Fürstentum will dem deutschen Druck standhalten. Niemals werde Liechtenstein das Prinzip anonymer Stiftungen aufgeben, verkündet jetzt Regierungschef Hasler - Erbprinz Alois will das Stiftungswesen ausbauen, spricht von "starkem Schutz der Privatsphäre": ein offener Affront.
Wissen die, dass der "Steuerskandal" bald zusammenbricht oder die deutschen Banken kollabieren?
[19:30] Big Brother ist da:
Weltwoche: Grosser Bruder Deutschland
Die Bürger arbeiten die halbe Zeit für den Staat, der Staat überwacht Steuerzahler mittels Geheimdienst: Im Fall Zumwinkel wird das ungesunde Verhältnis der Deutschen zur Obrigkeit sichtbar. Ärgerlich ist, dass die Deutschen ihren Überwachungsstaat auch noch exportieren wollen.
Gewisse Traditionen sterben nie aus. Diese Bevormundung geht so lange, bis der Widerstand von Unten zu gross wird.
Leserkommentar dazu:
die heißblütigen Südländer scheinen uns unterkühlten Deutschen beim Protest gegen
die Obrigkeit und deren Vasallen einen Schritt voraus zu sein. Allerdings bin ich davon
überzeugt, dass wir Deutsche diesen Rückstand mit unserer Gründlichkeit und unserem
Arbeitseifer schnell wettmachen werden, wenn hier erst einmal der Knoten geplatzt ist.
Für jede Revolution gibt es einen oft nichtigen Anlass, irgendwann wird es zu viel. Die Zeiten sind vor-revolutionär.
[20:00] Noch ein Leserkommentar - Steuerepressalien in der BRD
ich hatte mich im Januar dieses Jahres ziemlich gewundert, als das Finanzamt im Gegensatz zu allen vorangegangenen Jahren für die Bearbeitung meiner Einkünfte aus Vermietung überraschenderweise alle möglichen, auch kleinste, Belege, sogar sämtliche Mietverträge, zur Vorlage anforderte. Auch mein Steuerberater hat mir berichtet, dass derartige Fälle bei anderen Mandanten plötzlich sehr gehäuft auftraten.
Seit der Zumwinkel/Liechtenstein Affäre wundere ich mich allerdings nicht mehr:
Offensichtlich dämmert es unserer politischen und sonstigen Finanz“-Elite“ immer stärker, wie katastrophal die Wirtschaftslage ist und sie versuchen sowohl aus den „Oberen“ wie auch aus den kleinen Bürgern (dazu zähle auch ich) immer rigoroser die letzten Euro herauszupressen.
Good night, BRD (neueste Lesart: Bananen Republik D.)
Zeit für eine Revolution. Die kommt sicher, wenn die Banken kollabieren.
[19:00] DB-Karten nicht mehr akzeptiert? Leserzuschrift:
In Berlin war heute an allen Zapfsäulen einer Esso-Tankstelle ein DIN A4-Schild: "Keine Zahlung mit Deutsche Bank Karte möglich".
Ich denke mal, Joe wird uns auch nicht immer die Wahrheit sagen.
Stimmt Joe's letzte Bilanz nicht?
[7:00] BayernLB - Hauptbeschäftigung der Politiker - Lügen und Vertuschen:
Spiegel: Huber wusste früh von Milliarden-Risiko
Bayerns Finanzminister Huber ist wegen der Krise der BayernLB unter Beschuss. Der Vorwurf: Er habe die Milliarden-Belastungen der Bank zu lange unter Verschluss gehalten. Der CSU-Politiker bestreitet das. Doch laut einem Pressebericht soll er die Zahlen schon frühzeitig gekannt haben.
Haben sie deshalb auch den Wirbel um die Steuerhinterziehungen inszeniert? vermutlich ja.
Hier hoch ein passendes Zitat aus dem Midas vom 20.2. über Politiker:
If a politician found he had cannibals among his constituents, he would promise them missionaries for dinner." --- H. L. Mencken
Mahlzeit! Vor allem vor einer Wahl.
Neu 2008-02-20:
[17:00] Steuersache - selbst Beamte werden "geopfert":
Spiegel: Steuer-DVD belastet Spitzenbeamten
Spitzenmanager, Mittelständler, Prominente sind die Verdächtigen im gigantischen Steuerskandal - jetzt steht fest: auch ein hochrangiger Staatsdiener. Der bayerische Datenschutzbeauftragte Betzl lässt sein Amt ab sofort ruhen, weil sein Name auf der belastenden DVD steht. Er weist alle Vorwürfe zurück.
Falls noch jemand glaubt, hier wäre etwas dem Zufall überlassen. Alle jene, die man "nicht mag" bekommen jetzt ein solches Verfahren. Auch Beamte, die für den Datenschutz zuständig sind. Damit niemand dem Bundestrojaner entgegensteht.
Leserkommentar-DE dazu:
Der Betzl kennt den demokratischen Rechtsstaat von innen wie kein zweiter und bringt daher sein Eigentum nach Liechtenstein in Sicherheit
Neu 2008-02-19:
[17:00] BayernLB - ein CEO-Opfer wurde gebracht:
Handelsblatt: BayernLB-Chef tritt zurück, Rettungsaktion für Erwin Huber
BayernLB-Chef Werner Schmidt hat seinen Rücktritt erklärt. Dies bestätigte die Landesbank am Mittag. Zuvor war heftig um die Milliardenbelastungen, die dem Institut im Zuge der Kreditkrise entstanden waren, gestritten worden. Ein Nachfolger steht bereits fest.
In politisch dominierten Firmen muss der CEO gehen, um den Politiker zu schützen. Nützt aber auch nichts mehr.
[9:30] Politiker und Banken - sie schimpfen, aber sie retten:
Welt: Die Politiker versagen als Bankenaufseher
Die Finanzhilfen und Bürgschaften für die Institute übersteigen bereits die Summe, die der Bund pro Jahr für Wissenschaft und Forschung ausgibt. Kontrolleure mit Parteibuch haben bei staatsnahen Geldhäusern Milliardenrisiken übersehen – und versäumt, die Institute für die Zukunft fit zu machen.
Da können sie noch so viel verbal auf die Banken einschlagen, erst wenn sie diese nicht mehr retten, kann sich etwas ändern. Aber bei den Bankenrettungen spielt Geld keine Rolle.
[12:30] Böse Leserzuschrift dazu:
Was mich wundert ist, dass noch kein Verantwortlicher erschossen wurde. Vor etwas mehr als 200 Jahren hätten diese Herrschaften eine Überlebensrate von nur wenigen Tagen gehabt. Das musste mal gesagt werden.
Irrtum: damals war Aufhängen üblicher. Oder Köpfen - wie einmal bei einem schwedischen Zentralbank-Chef.
[13:00] Der Krieg gegen die Reichen:
EF: Adé Rechtsstaat: Razzien im Namen des Volkes
Der Staat hat soeben alle rechtsstaatlichen Hüllen fallengelassen und agiert nun ganz offen mit Stasi- und Mafiamethoden. Geheimdienste kaufen gestohlene Daten und die Finanzbehörden setzen diese gegen Bürger ein, die lediglich ihr Eigentum sichern wollen. Wie bei den Hauseinsätzen der Eingreiftrupps in den 30er Jahren befeuern sadistische journalistische Hetzer noch den Volkszorn gegen die Opfer und den Tatendrang einer außer Rand und Band geratenen Staatsmacht.
Hier schlägt ein vollkommen tollwütiger Staat zu. Ein Staat, den nichts so high macht, wie die Kohle seiner Bürger. Und wehe, er kann die Dosis nicht regelmäßig erhöhen, dann wird mit allen Mitteln, die den Verfolgungsbehörden zur Verfügung stehen, gnadenlos verfolgt, geplündert und durchsucht. Auch das ‚Handelsblatt’ berichtet, nicht ohne einen gewissen schadenfreudigen Unterton: Unter möglichen Betroffenen der bisher umfangreichsten Steuerfahndung in der Geschichte der Bundesrepublik macht sich offenbar Panik breit. Die Presse geilt sich auf wie wohl seinerzeit die Zuschauer im Circus Maximus, wenn die Löwen in die Arena gelassen wurden. Mit Recht hat das alles nichts zu tun. Das ganze Land scheint sich in einer Art von kollektivem Testosteronrausch zu befinden. Jetzt müssen endlich mal die Kapitalisten so geprügelt werden, dass ihnen hören und sehen vergeht. Deutschland hat den Krieg für sich entdeckt. Den Krieg gegen die Reichen. Kein Verbrechen ist in Deutschland so schlimm wie Reichtum. Wir wissen ja: Im Krieg kann es keine Gnade geben.“
Hoffentlich dämmert den "Wirtschaftseliten" bald, dass der Staat auch nur ein Mafiso und Räuber ist. Wurde damit eine "Grenze" überschritten?
Um die Verhältnisse zurechtzurücken: die "wirklich Reichen" mit ihren Rechts- und Steuerberatern werden eher verschont. Wer wirklich ausgeplündert wird, ist die Mittelschicht, besonders die Angestellten. Aber die merken es nicht. Kein Wunder, dass man mit Zumwinkel" einen "höheren Angestellten" hat auffliegen lassen.
[7:00] Hehler Staat:
Handelsblatt: Eine strafbare Hehlerei liegt nicht fern
Die Rolle des Bundesnachrichtendienstes in der Steueraffäre hat eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erläutert der Steuerrechtsexperte Jürgen Wessing, welche Fragen die aktuellen Entwicklungen aufgeworfen haben - etwa ob die verwendeten Informationen illegal erworben wurden.
Die Argumentationslinie der Anwälte ist also schon klar. Der Staat ist selbst ein Dieb und Hehler, also darf er so gewonnene Informationen nicht verwenden.
In der selben Zeitung findet sich dies: Das große Buhlen beginnt
Vor allem wenn diese Steuerrazzien auch zwecks Wahlkampf gegen die Linken gemacht werden, was dann?
Leserzuschrift-DE - Steuerberater:
Zu dem Datenklau per Mitarbeiter in Lichtenstein möchte ich auch noch folgenden Aspekt einwerfen.
Auch wenn im nachhinein die Aktion als rechtswidrig eingestuft wird, und die Betroffenen ( Zumwinkel, u.v. andere )
wohl nicht für ihr Verhalten belangt werden können glaube ich, dass dies im Vorfeld bewusst einkalkuliert wurde,
um sehr viel Sand aufzuwirbeln.
Denn eines bleibt immer hängen: Die da oben, müssen jetzt richtig bluten. Hahaha. Am besten dem Volk das Gefühl
geben, dass man denen da oben jetzt richtig auf den Schwanz tritt. Es hat wunderbar geklappt. Man lenkt wieder schön
nachhaltig von anderen wichtigen Themen ab. Übrigens: Die Gesetze die wir in Deutschland haben, umd Steuer-
hinterziehung zu bekämpfen reichen völlig aus. Sie werden nur nicht in ihrer Tiefe angwendet. Warum wohl ??
Ich bin Steuerberater. Glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche.
Also, was ist einfacher, als aus so einer Stimmung heraus die Freiheit in diesem Land weiter einzuschränken, und die
Schnüffel-Paragraphen weiter zu verschärfen.
Meine Prognose für die Zukunft: Devisenkontrollen werden stark verschärft, nicht nur bei Grenzübertritten.
Deswegen: Edelmetalle, Lebensmittel, ein bisschen Land, und für den einen oder anderen der es sich leisten kann,
an einer Exit-Lösung ( Ausland ) sukzessive arbeiten.
Die Exit-Lösung könnte also bald notwendig werden, denn hier entsteht eine populistische Diktatur.
[10:00] Strafanzeige gegen BRD:
Welt: Anwälte zeigen Bundesregierung und BND an
Die DVD, die der BND in Liechtenstein aufgetrieben hat, könnte für den Geheimdienst und die Bundesregierung ein gerichtliches Nachspiel haben. Zwei Berliner Anwälte erstatteten Anzeige wegen Untreue und Anstiftung zur Ausspähung von Daten und warnen Betroffene vor einer Selbstanzeige.
Die Eliten schlagen jetzt mit ihren Anwälten zurück. Gehen der Finanzminister und de BND-Chef jetzt ins Gefängnis?
Leserzuschrift-DE dazu:
Die haben genau Recht !! Diese "Demokraten" sind nichts anderes als links-totalitäre Funktionärsparasiten,
die Neid und Haß schüren, kein Verhältnis zu Recht und Eigentum haben und selbst immer nur auf Kosten der Steuerzahler
parasitiert haben. Dabei ist es Schei...egal von welcher Partei sie sind.
Da sind die CSUler das gleiche Gesindel wie
die Kommunisten. In Bayern haben wir einen Landtagspräsidenten, der noch nie etwas gelernt und gearbeitet hat, weswegen
er folgerichtigerweise das höchste Amt im Staat bekleidet, denn nur Dummheit und Faulheit qualifizieren in der
Demokratie hierfür ausreichend. Dafür hält er dauernd süßlich- sozialistische Reden....
Die Stimme des ausgebeuteten Volkes.
[9:30] Dafür jagt jetzt Liechtenstein den Informanten:
Spiegel: Liechtensteiner jagen den BND-Informanten
Haben die für "Hochverrat" die Todesstrafe?
Neu 2008-02-18:
[7:00] Die nächste Pleite-Landesbank - HSH Nordbank:
WIWO: Finanzkrise erreicht HSH Nordbank
Die Finanzkrise hat die HSH Nordbank erreicht und bedroht das Geschäftsmodell der Landesbank. Die braucht nun dringend Geld.
Hinzu kommt, dass die Bank, wie fast alle Institute, selbst verbriefte Kredite über Zweckgesellschaften gekauft hat, die sie nun nicht mehr loswird. Vier Milliarden Euro hat sie in Papiere, für die es derzeit keinen Markt gibt, investiert. Bis Ende des dritten Quartals hat sie auf ihre Wertpapiere nur Abschreibungen in Höhe von 190 Millionen Euro vorgenommen. Dabei werde es nicht bleiben, prognostizieren Branchenkenner. Wie bei anderen Banken würden für das vierte Quartal weitere Abschreibungen fällig, heißt es aus dem Umfeld der Bank. Der Vorstand wolle mit weiteren schlechten Nachrichten aber bis nach der Bürgerschaftswahl am 24. Februar warten.
Nun muss die Bank handeln. Vor wenigen Tagen verkaufte sie ein Immobilienkreditportfolio im Volumen von 7,6 Milliarden Euro an die Hypo Real Estate, die BNP Paribas und Lehman Brothers. Ein für ihre Verhältnisse sehr großes Paket.
Also auch die Conduits. Hier scheint die Not besonders gross zu sein - dafür haben sie besonders lange geschwiegen.
Bei dieser Derivaten-Krise weiss man nie, wann und wo sie als Nächstes zuschlägt!
[7:00] Und im Süden (BayernLB) auch:
Spiegel: BayernLB braucht 650 Millionen Euro
Die angeschlagene Bayerische Landesbank ist auf Hilfe von außen angewiesen: Um die Verluste aus dem US-Kreditgeschäft zu verkraften, bittet das Institut laut einem Zeitungsbericht um eine Kapitalerhöhung von 650 Millionen Euro. Zahlen muss vermutlich auch der Freistaat Bayern.
Leserkommentar-DE dazu:
Bis vor 2 Stunden (um 20.00 Uhr) hat dieses dreckblöde Demokratenpack in Person der Endzeitkreaturen Beckstein
und Huber noch im Radio Bayern 5 gelogen, es sei keine Kapitalerhöhung nötig. Jetzt (22.oo Uhr) sind es auf einmal
650 Millionen Euronen !!!!!!
Hilfe! ich komme mit dem Berichten nicht mehr nach!
[6:30] "Schmutzige" IKB-Verstaatlichung:
Handelsblatt: IKB bringt Bund in die Bredouille
Die Bundesregierung und die staatseigene Förderbank KfW als IKB-Großaktionär stecken weit mehr Geld in die Rettung der angeschlagenen Mittelstandsbank als von der Bundesregierung angekündigt.
Insgesamt summiert sich die Rettungssumme für die im vergangenen Sommer ins Straucheln geratene Mittelstandsbank, die in mehreren Runden aufgefangen wurde, nun auf rund 8,5 Mrd. Euro. Gezahlt haben bisher KfW, Bund und die Verbände der deutschen Kreditwirtschaft. Allein der Anteil der KfW beträgt mittlerweile fast sechs Mrd. Euro.
Wer will in ein solches Fass ohne Boden noch neues Geld werfen, ausser der Staat. Die Briten haben Northern Rock direkt verstaatlicht. Beides ist Unsinn.
Die anderen Problembanken wollen natürlich auch die Staatsknete: 650 Millionen Euro vom Freistaat?
[13:00] Die "mediale Steuerrazzia" ist enorm:
Spiegel: Staatsanwaltschaft startet Großrazzia in mehreren Städten , In diesen Kreisen ist Angst vor Knast weit größer als Angst vor Verarmung
37 Steuerfahnder, acht Staatsanwälte, mehrere hundert Polizeikräfte: Mit einer Großrazzia geht die Suche nach deutschen Steuersündern jetzt in Frankfurt, München, Stuttgart, Ulm und Hamburg. Aus Ermittlerkreisen heißt es unterdessen, die Zahl der Selbstanzeigen steige rapide an.
Wo wird es stoppen? beim 1. Politiker?
Da passt diese Leserzuschrift gut dazu:
Es gibt nichts in der Politk, das zufällig geschieht. Ja glauben Sie denn, Herr Eichelburg, die persönliche Demontage von Klaus Zumwinkel ist einfach nur Zufall, zeitgleich in der Woche, wo die Kommunalwahlen in Bayern sind - ein wichtiger Gradmesser - und ausserdem die Rettungsaktion der IKB faktisch gescheitert ist?
Welche Aktien sollten verkauft werden von der KFW Förderbank? Die Postbank Aktien? Warum wohl wurde dieses Paket so herausgegriffen?
Neinein, die Postbank bzw. die Deutsche Post AG war gebeten worden, die IKB aufzukaufen und der Herr Zumwinkel hat sich wohl geweigert. Der vorherige Fingerzeig dass jemand seine Akte in der Westentasche hat, ist wohl nicht sauber bei ihm angekommen.
Dass nun die Geschichte von der CD-ROM mit soundsovielen weiteren Millionären aufgemacht wird, halte ich sowieso für recht hahnebüchen. Sie ist eher dafür gedacht, um zu unterstreichen, dass das alles ja von langer Hand vorbereitet worden wäre und gleichzeitig ein Warnschuss an Liechtenstein. Und Zumwinkel sollte es treffen, denn er war "fällig". Zuviel Stress mit ihm: Telekom-Entlassungen (Aufsichtsratsvorsitzender), Post und PIN und Mindestlohn, Postbank-Verkauf oder IKB... schon alleine das reicht, um ihn zur Persona non Grata zumachen.
Dass nun bei den vielen Millionären nichts mehr gefunden worden ist, wird dann irgendwann kleinlaut zugegeben, oder versenkt irgendwo. Warum wohl. Ich meine, jeder der nicht gerade mit dem Klammersack gepudert ist, hat jede Feuerstelle, die er finden konnte, nun während des Wochenendes dafür genutzt, seine Akten und sonstigen Angelegenheiten mal schnell mir nichts Dir nichts dem Flammenmeer zu übergeben...
Jeder Akten-Hinweis auf eine Stiftung ist auch letztendlich für den Zugriff auf das Geld im Zweifelsfall absolut unnötig. Eine Kontonummer und das Codewort reichen da vollkommen aus, für den Rest gibt es verschlüsselte Internetverbindungen.
Alle anderen, die nun Panikattacken bekommen, werden im Zweifelsfall nun von dem einen oder anderen Menschen mit "Ich weiss wo Deine Stiftung ist". kontaktiert und dürfen entsprechend handeln...
Könnte durchaus so sein. Man könnte es aber auch als populistisches "Aufbäumen" des Staates gegen die Managergehälter deuten.
Wenn das wirklich eine politische "Retourkutsche" ist, dann Politiker, passt auf, ihr habt einen neuen Feind. Dann könnte sich die derzeit sehr obrigkeitsgläubige Managerkaste vom sanften Kätzchen in etwas ganz anderes verwandeln...
[13:00] Eine andere Meinung - Devisenkontrollen:
Das ganze "Steuertheater" dass da derzeit in Deutschland läuft dient meiner Meinung nach einzig und alleine der Vorbereitung zur Einführung von Devisenkontrollen. Das wäre der nächste Schritt im Spiel und eigentlich sehr unpopulär, also bedient man sich des "Neidreflexes" der breiten Bevölkerung. Nur so kann man eine breite Zustimmung erreichen. Und natürlich lenkt es auch wunderbar von den eigentlichen Problemen ab.
Aber warten wir ab, es würde mich nicht wundern, wenn in nächster Zeit deutsche Politiker beginnen, nach Devisenkontrollen zu rufen.
Ich glaube nicht, dass die soweit denken.
[10:30] Inszenierte Steuer-Durchsuchungen?
Spiegel: Fahnder planen täglich Dutzende Razzien
In Deutschland könnte heute eine Welle von Durchsuchungen in der Liechtensteiner Steueraffäre starten. Aus Ermittlerkreisen heißt es, die Fahnder wollten pro Tag 20 bis 25 Wohnungen und Büros durchsuchen.
Leise Zweifel am Vorgehen des BND wurden aber auch in den Reihen der Union laut. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), sagte der "Augsburger Allgemeinen" (Montag): "Hier stellt sich die Frage nach der Rechtsgrundlage, nachdem dieser Fall über das normale Maß der Amtshilfe weit hinauszugehen scheint."
Was hat sich der BND hier angetan? In verschiedenen "hohen Kreisen" wird er jetzt wohl kaum mehr Unterstützer finden.
Es könnte auch sein, dass die ganze Aktion im Sande verläuft, denn jetzt werden alle potentiellen Betroffenen ihre Staranwälte hervorholen und alle Unterlagen beseitigen.
Leserkommentar dazu:
Zur Steuerfahndung bei den Reichen und Promis ab nächster Woche:
Seit wann werden Razzien angekündigt??? - Kriegt ein Bankräuber etwa auch einen Anruf von der Polizei: "Nächste Woche kommen wir vorbei und verhaften dich!"
[9:00] Leserkommentar-DE zur LGT-Steuersache:
Sämtliche Rohstoff und Edelmetallmärkte stehen auf grün! Bei aller Freude sollte man eines nicht vergessen !
Selbst wenn sie mit noch so vielen Investments in EM wie auch immer zu einem rechnerischen Gewinner zählen , sollten sie nicht vergessen,
dass das große Ganze darunter massiv leiden wird und unser Leben mit Sichereit nicht angenehmer wird ! Eine fallende Wirtschaft mit Kapitalflucht in EM
oder sonstwohin wird unseren Staat zu noch mehr Eingriffe ( sind ja noch nicht genug ) in die Privatsphäre und zum Überwachungsstaat 2.0 führen.
Denn die Angst der Oberen wird mit zunehmender wirtschaftlicher Schwäche den Zorn
des Volkes auf sich ziehen. Davor haben sie jetzt schon Angst !
Die Forderung nach Stasi usw. sind nur von einer dummen Gans mal in Worte verpackt worden die jeder versteht !
Das wir uns längst auf dem Weg dorthin befinden hat sicher jeder schon gemerkt. ( RFID / Fingerabdrücke / KFZ Scanning/ Bankgeheimnis ?
/ E- Mail , SMS , Internetüberwachung und Speicherung möglichst vieler Daten. / Promis werden von der Steuerfahndung (BND) gestellt!
Warum übrigens erst jetzt ???
Es ist nichts anderes als ein gewaltiges Ablenkungsmanöver . Eben versuchte das Volk auf den Staat einzudreschen da er Steuermilliarden
in insolvente Banken verschwendet. Damit hat der Staat es wirkungsvoll geschafft den Zorn ( und die Bildzeitung ) wieder Richtung Wirtschaftsmillionäre die Steuern hinterziehen zu lenken .
Die 5 Millionen für die CD holt der Staat da mit Sicherheit raus , jedoch ob die Milliarden zur Bankenrettung hängenbleiben bleibt für viele fraglich !
Wir hartgeld.com Leser wissen , dass es unmöglich sein wird !
Das Geld wird knapp an allen Enden obwohl die Ertragslage durch Steuern auf Höchststand ist !
An diesem "Ablenkungsmanöver" ist etwas dran - vielleich sogar sehr viel!
Neu 2008-02-17:
[18:00] Kapitalflucht wegen Abgeltungssteuer nimmt zu:
Spiegel: Die Kapitalflucht nimmt rapide zu
Anfang nächsten Jahres soll sie in Kraft treten, schon schlagen Experten Alarm: Die geplante Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge treibt ihrer Ansicht nach vermehrt Kapital ins Ausland.
Dieselbe Beobachtung hat auch Michael Bormann von der internationalen Steuerkanzlei in Berlin (bdp) gemacht. Er sagte dem Sender: "Die Kapitalflucht nimmt rapide zu. Wir merken das auch in unserem Züricher Büro. Der Beratungsbedarf der Mandanten steigt ganz enorm. Und die Abgeltungssteuer führt dazu, dass der Geldstrom aus Deutschland heraus stärker wird."
Um anlagewilligen Kunden in Deutschland möglichst viele Risiken abzunehmen, böten einige dieser Banken auch noch einen "besonderen Service" an. "Sie eröffnen die Möglichkeit, Bargeld in einem Geldtransporter über die Grenze in die Schweiz oder nach Liechtenstein zu bringen. Vorher wird das Geld dann auf mehrtägigen Touren meistens in Hotels eingesammelt. Der Clou dabei ist, dass das Geld dann als normale legale Devisenzufuhr in die Schweiz deklariert wird."
Es gibt also sogar schon einen Bargeld-Service der schweizer Banken. Warum legt man das geld nicht in Gold an, darauf gibt es keine Abgeltungssteuer.
Mir drängt sich ein böser Verdacht auf: Diese LGT-Steuersache soll wohl zur Abschreckung vor Kapitalflucht dienen. Ob da wirklich etwas herauskommt? Ist es Bluff?
Prognose: Die Chancen, dass diese Steuer noch gekippt wird, stehen nicht schlecht, besonders nach einem massiven Crash.
Warum hebt der Finanzminister nicht hier Mehrwertsteuer ein: Der Stoff, aus dem die Alpträume sind
Da müsste einiges zu holen sein - ist aber vermutlich zu "schmutzig".
Neu 2008-02-16:
[21:00] Hat die BayernLB auch die eigenen Sparkassen getäuscht?
Süddeutsche: Das war auch für mich überraschend
Siegfried Naser, Präsident des bayerischen Sparkassenverbandes, über die plötzliche Bekanntgabe der Milliardenrisiken bei der BayernLB.
Naser: Wenn das geschähe, könnte die BayernLB das sehr wohl verkraften.
Aber dann fielen eine Billion Dollar weitweit aus, dann sprechen wir über eine nie dagewesene internationale Finanzkrise und eine Weltwirtschaftskrise.
Diese Herren waren wohl alle überrascht. Aber dann lügen sie weiter, als wäre nichts geschehen.
[13:30] Mit dem Geheimdienst gegen Steuersünder:
Spiegel: BND zahlte fünf Millionen für geheime Steuerdaten
Teure Ermittlungen: Rund fünf Millionen Euro hat der Bundesnachrichtendienst nach SPIEGEL-Informationen für Daten über Steuersünder in Liechtenstein gezahlt. Bundesfinanzminister Steinbrück war persönlich in die Transaktion eingeweiht.
Das ist eine Perversion. Geheimdienste suchen normalerweise nach militärischen und strategischen Informationen, nicht nach Steuersündern.
Ist die BRD schon so klamm? Der nächste Schritt wäre dann die Verwendung der Geheimdienste im Drogenhandel, etc. (macht die CIA schon).
[19:00] Nächster Schritt - Knochenbrecher-Inkasso:
Fefes Blog
Überhaupt, wie peinlich ist das denn, dass unsere Regierung ihre Beweise auf dem Schwarzmarkt kauft? Überhaupt, das ist natürlich keinesfalls gerichtsverwertbar. Die müßten ihre Beweise schon bei der Hausdurchsuchung finden. Und der Zumwinkel kann jetzt natürlich gegen die Durchsuchung klagen und versuchen, die dort gefundenen Beweise invalidieren zu lassen. Rechtsstaat, my ass. Und was wenn die gar nichts finden bei Zumwinkel? Weil der seine Akten verschlüsselt auf dem Rechner hat? Dann wird das nach Jahren eingestellt und der kann noch Schmerzensgeld erklagen!
Aber so ist das halt, wenn sich der Staat erst mal auf das Niveau gewöhnlicher Krimineller herabläßt. Da gibt es dann kein zurück mehr. Der nächste Schritt ist vermutlich "Knochenbrecher-Inkasso" und "Pferdekopf-Mahnwesen" vom Finanzamt.
Weit heruntergekommen sind die staatlichen Sitten - wie unter Räubern. Nicht nur in der Finanzverwaltung.
[10:00] Am Ende rettet doch der Staat die Banken:
FTD: Die Rettung der IKB wird für die Regierung zum Desaster
Sollte die angeschlagene Mittelstandsbank noch mehr Geld brauchen, wird der Bund - und der Steuerzahler - wieder aushelfen müssen. Und bei der nächsten Bankpleite auch.
Was noch schlimmer ist: Die Stützungsaktion macht deutlich, dass sich die Kreditinstitute aller drei deutschen Bankenlager im Notfall auf Staatsgelder verlassen können. Das wird gerade die Privatbanken, die keine Institutssicherung haben, kaum dazu bringen, ihre Stützungseinrichtung zu verbessern.
Genau aus diesem Stoff entstehen Währungskrisen. Irgendwann werden die Staatsanleihen und die Währung auch abverkauft.
Dann beginnt die wirkliche Krise!
Wozu gibt es einen Bankenaufsicht? Die Bankenaufsicht gehört auf den Müll
Das sind die gleichen Herdentiere wie die Banker selbst - und dann helfen sie noch alles zu vertuschen.
[20:30] Staatsbanken dürfen mit Steuerknete zocken: Zocken mit Staatsknete - dürfen die denn das?
Derzeit kommen die ersten kritischen Berichte. Sobald die Leute Geld verlieren, wird der grosse Proteststurm losbrechen.
Neu 2008-02-15:
[21:30] Der nächste Banken-Fall - LBBW:
Handelsblatt: LBBW trifft Finanzkrise hart
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) rutscht immer tiefer in die Finanzkrise. Verwaltungsratsvorsitzender Peter Schneider stellte am Freitag nicht in Abrede, dass sich die Gesamtbelastungen für die Bank auf voraussichtlich rund 1,1 Mrd. Euro belaufen.
Das wird wohl erst der Anfang sein. Ist denn keine Landesbank nicht infiziert?
[17:00] Wer hat hier die Kundendaten weitergegeben?
Spiegel: Riesen-Skandal um Fürstenbank - reiche Deutsche hinterzogen bis zu vier Milliarden Euro
Es geht um bis zu 4.000.000.000 Euro, 125 Ermittlungsverfahren, mehr als tausend Verdächtige - die alle Kunden der Liechtensteiner LGT-Bank sein sollen. Dass gigantische Mengen Bankdaten in die Hände deutscher Steuerfahnder fielen, ist ein Desaster für das Fürstentum.
Das ist ein Wahnsinn. Die Daten sind angeblich über den BND gekommen. Offenbar ein unzufriedener Mitarbeiter. Bank-Manager passt auf!
PS: Warum haben diese "Reichen" ihr Geld nicht in Gold in Liechtenstein angelegt? Ist garantiert nicht auf einer Hard-Disk, die man abziehen kann.
Aber diese Leute begeilen sich an den Kontoständen und Depotauszügen. Oder warum nutzen sie nicht die unzähligen Steuerlücken?
[20:30] Noch mehr Fälle: "Nächste Woche knallt es wieder"
Es würde mich nicht wundern, wenn deswegen eine deutsche Bank über die Klippe gehen würde (aus Rache).
[21:00 ]Leserzuschrift-DE dazu:
über den Fall Zumwinkel denke ich bereits seit gestern verstärkt nach. Mich wundert besonders, dass bei der Durchsuchung von Zumwinkels Villa das Fernsehen bereits auf der Matte stand und quasi live berichtete.
Das kann kein Zufall sein und ist bereits strategisch geplant. Die Mitteilung der Strafverfolgungsbehörden, dass aufgrund der vorhandenen Daten - CD mehrere hundert Straftäter betroffen seien, soll offensichtlich die Reserven aus dem Dunkel locken, um per Selbstanzeige die Arbeit zu beschleunigen. Wenn die Daten ja so eindeutig vorliegen, wäre es eigentlich ja ein schlechtes Geschäft mit den Selbstanzeigen, denn sonst könnte man ja noch erheblich höhere Strafgelder erlassen.
Wenn die CD tatsächlich vorhanden ist und angeblich durch den BND an die Finanzbehörden weitergegeben wurde, dann ist auch davon auszugehen, dass der BND selbst für die Offenlegung verantwortlich sein kann. Vielleicht wurde von langer Hand vorbereitet ein guter Softwaremitarbeiter in die Bank eingeschleust, für den eine Offenlegung der Daten trotz Sicherungseinrichtungen kein grosses Problem ist. Diese Leute gibt es am Markt mehrfach und ausreichend.
Strategisch gesehen ist diese Art der Elitenvorführung schon äußerst merkwürdig. Man stelle sich nur vor, alle Kapitäne ( Zumwinkel ) auf allen Schiffen würden ins Meer geworfen. Ob eine Volkswirtschaft dann noch sinnvoll überleben kann?
Während unser Finanzminister Steinbrück mehrere Milliarden Euro in die Rettung der IKB steckt, soll die Zwangsvernichtung einiger Wirtschaftsführer eine sinnvolle Handlung sein. Ich verstehe diesen Zusammenhang einfach nicht, da er ja eigentlich zur Selbstzerstörung unseres Wirtschaftssystems führt. Vielleicht versteht unser Herr Steinbrück ja diesen Zusammenhang auch nicht.
Noch ein Leserkommentar-DE:
also für mich ist das mit der Liechtensteiner Bank ein Riesen Marketing-GAG. Siehe nur die n-tv Berichterstattung. Eine Inszenierung ohne Gleichen. Jeder nur Erreichbare hatte schon einen Kommentar parat. Ein riesen Medienrummel vorm Zumwinkel-Haus.....Herr Zumwinkel ist doch nur das Bauernopfer. Wollte doch eh´ aufhören. Alles THEATER !!!! Man durchdenke sich mal den ganzen Tag der Berichterstattung und lasse sich das Ganze auf der Zunge zergehen....
Ergebnis folgt in einigen Wochen/Monaten: Verstärkte Kontenkontrollen, Devisenkontrollen bei Überweisungen ins Ausland und zurück. Nochmehr Kontrolle, Daumenschrauben, Überwachungen....
Ein Witz daß da so eine Politikerin eine Staasi 2.0 fordert. Die haben wir doch schon in Hundertfacher Ausführung. Wo soll das nur hinführen.
ps: in vielen Firmen haben die PC´s der Mitarbeiter gar keine CD-Laufwerke mehr, damit eben keine Daten, wie auch Patente und sonstige Unterlagen, kopiert werden können!!! Mal zum Nachdenken und Nachhaken, wie es bei den Banken diesbezüglich aussieht.
[14:00] Leipzig zahlt 9% Zinsen - Leserzuschrift:
in der OTZ war heute ein kleiner Artikel über die Schuldenlage in Leipzig.
Diese Stadt hat 900 Millionen Schulden.
Die Finanzbürgermeisterin sagte aus, daß Leipzig für je 100 Millionen p.a. 9 Mio Zinsen zahlen muß.
9% ist ganz ordentlich, die haben ein echtes Junk-Rating. Mit Untergangs-Garantie.
[14:00] Die IKB-Rettung wird wohl der Bund = Steuerzahler allein tragen müssen:
FTD: Privatbanken bieten IKB 300 Millionen an
Beim Rettungspaket für die angeschlagene IKB geht das Geschachere los. Die Bund verlangt 500 Mio. Euro von den Privatbanken, die wollen nach FTD-Informationen deutlich weniger zahlen. In der IKB-Bilanz kam unterdessen erneut Erstaunliches zutage.
Auch bei den Bankern ist die Lust, Geld in ein Fass ohne Boden nachzuschütten begrenzt, auch wenn sie gross ist. Nur die Politiker sind noch dümmer.

Leserkommentar dazu:
Es werden sogar noch mehr Steuermilliarden versenkt als bislang bekannt. Ich bin wirklich gespannt welche Bank zuerst umfällt. Im Moment sieht es für mich ganz nach einer deutschen aus…
Dafür spricht sehr viel, denn niemand (ausser Citi) hat sich eine solche SIV-Orgie gegeben wie die deutschen Banken.
Neu 2008-02-14:
[13:00] BayernLB - €30Mrd. in Mistpapieren:
Cash.ch: Engagement der Bayern LB in verbriefte Forderungspakete bei 30 Mrd Euro
Die bayerische Landesbank ist nach Presseinformationen weitaus stärker im Spekulationsgeschäft mit verbrieften Forderungspaketen engagiert als bislang bekannt. Nach Angaben der Berliner Zeitung (Donnerstagausgabe) soll das Institut extrem risikobehaftete Papiere in einem Volumen von annähernd 30 Milliarden Euro angehäuft haben. Eine Quelle nannte die Zeitung nicht. Auf Nachfrage wollte die BayernLB diese Dimension, die das Gesamtengagement der WestLB auf diesem Sektor von 23 Milliarden Euro noch deutlich übertrifft, am Mittwoch "weder bestätigen noch dementieren".
Noch schlimmer als die WestLB. Und erst jetzt kommt es langsam heraus. Und die Haider-Bank in Österreich mit ihren Kroatien-Abenteuern mussten sie auch fressen.
Wird wohl auch bald ein Fall für den "Gnadenschuss" sein.
[17:00] Wo die BayernLB schon Geld versenkt hat: Die Fehlinvestitionen der BayernLB
[22:30] Wenn man die Politiker auch täuscht, dann wackelt der CEO: Chefposten wackelt
Das heisst, die Öffentlichkeit darf man ungestört täuschen, bei den Politkern ist es etwas gefährlicher.
IKB gerettet - Hahaha:
Spiegel: Staat pumpt Rettungs-Milliarde in IKB
Die IKB ist gerettet. Die Bundesregierung hat sich mit dem Verwaltungsrat der angeschlagenen Mittelstandsbank auf eine Lösung geeinigt: Sie erhält 1,5 Milliarden Euro - allein eine Milliarde kommt dabei vom Bund. Auch Privatbanken sollen zahlen.
Das alte Spiel mit den "Garantien" geht weiter. Eine Milliarde ist zu wenig und die Privatbanken wollen ohnehin kein Geld mehr hineinstecken.
Es wird Zeit, dass man dieser Bank den "Gnadenschuss" gibt, bevor noch mehr Steuergelder verbraten werden.
[12:30] Hats der Bund wirklich für das IKB-Fass ohne Boden? IKB - Der Bund hat's ja
Nicht ohne Grund werden in einer Hyperinflation alle Schulden zu Staatsschulden - solche Bailouts sind der Grund.
[14:00] Präsentation zu den IKB-Problemen: http://www.boeckler.de/pdf/mbf_finanzinvestoren_ikd.pdf
[14:00] Die IKB und ihre Kreditketten:
Deutschlandfunk: http://www.dradio.de/wirtschaftspresseschau/20080213130000/
.Auch die FRANKFURTER RUNDSCHAU hält die Sanierungsbemühungen für richtig: "Warum? Weil das System aus Kreditketten besteht. Bricht an einer Stelle eine Bank heraus, zieht sie andere Banken mit in den Strudel. Rund 14 Milliarden Euro schuldet die IKB anderen Banken direkt und weitere 28 indirekt über Schuldverschreibungen. Wenn sie in die Insolvenz geschickt würde, müssten viele Banken sofort Abschreibungen vornehmen. Einige wären mit Sicherheit darunter, die das nicht überlebten. Dann kollabiert das kapitalistische System. Deshalb müssen Banken gerettet werden."..
Aha, die reisst dann viele andere Banken auch mit - es kommt trotzdem.
[13:30] Massive Politikeralterung wegen IKB? - Leserzuschrift:
Ich hab längere Zeit keine Nachrichten im deutschen Fernsehen gesehen. Gestern sah ich dann einen Bericht zur IKB in den Tagesthemen. Ich hatte den Eindruck, dass man bei den Politikern das erste Mal bemerkte, dass auch bei Ihnen die Krise nun tatsächlich realisiert wurde.
Steinbrück ist ja immer sehr bestimmt im Auftreten, aber diesmal war's irgendwie anders. Ich hatte die Idee er wollte mit noch mehr Nachdruck klarlegen, dass die Rettung der IKB superwichtig ist.
Und der Glos ist in ein paar Wochen, wo ich kein Bild von ihm gesehen habe, massiv gealtert und machte auch den Eindruck, als ob er sehr viel im Kopf herumträgt. Es hat mich auch verwundert, dass er ganz offen über die Finanzkrise sprach. Natürlich mit dem Ergebnis, dass die Rettung der IKB halt dann wieder alles bereinigt.
Aber was hilft's, auch wenn sie es realisiert haben, es wird trotzdem nicht dem Volk gedient, sondern alles kaputt gemacht werden.
Kapieren sie endlich, was los ist? Aber sicher nur einige.
Neu 2008-02-13:
[15:30] Die Pleitewelle geht bald wieder los:
Impulse: Creditreform: Finanzkrise kurbelt 2008 Pleitewelle an
Die Hypothekenkrise in den USA und Verwerfungen auf den Finanzmärkten weltweit werden nach Einschätzung der Creditreform 2008 die Pleitewelle in Deutschland wieder anheizen.
«Wir erwarten 27 000 bis 30 000 Unternehmensinsolvenzen in diesem Jahr», sagte Helmut Rödl, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsauskunftei am Dienstag in Düsseldorf. Das wäre ein Anstieg von bis zu 9 Prozent.
Wenn die 1. deutsche Bank untergeht, dann geht es erst richtig los. Kredite sind dann tödlich.
[15:30] Leserzuschrift-DE - Vergleich mit Spanien:
Ist es eigentlich schon mal jemanden aufgefallen, dass die EZB Spaniens Banken raushaut, während IKB und Landesbanken selbstverständlich dem deutschen Steuerzahler zufallen?
Davon abgesehen, dass sowohl der spanische Boom als auch der bailout jetzt zum Großteil über deutsche Abgaben finanziert wurde/wird...
Die nächste Runde bei den Landesbanken dürfte bereits eingeläutet sein, der Offenbarungseid der Sachsen LB/ LBBW steht wohl kurz bevor, Bayern LB nach den Kommunalwahlen. D geht planmäßig pleite, die Auswirkungen werden insbesondere die ohnehin schon schwachen Kommunen und den Mittelstand über eingeschränkte Kreditvergabe der Sparkassen treffen.
Ein ganz großes Problem werden auch noch die Genossenschaftsbanken mit ihrem nachschußpflichtigen aber kündbaren Eigenanteil bekommen. Zum ersten Mal konnte ich kürzlich Fernsehwerbung für die Zeichnung von Geno-Anteilen sehen.
Der oberste Sowjet in Brüssel und seine Finanzschergen in FFM werden es schon richten.
Die Situation in Spanien ist grundsätzlich verschieden. Die Banken dort haben keine SIVs (eigentlich Hedge-Fonds) betrieben, wo US-CDOs auf Kredit gekauft wurden.
Sowohl die deutschen als auch die spanischen Banken werden pleite gehen.
[10:00] Nächster Krisenherd - BayernLB:
FTD: BayernLB erwartet spürbare Abschreibungen
Die Bayerische Landesbank erwartet wegen der Krise an den Finanzmärkten spürbare Belastungen. Das Institut kann den genauen Betrag der Abschreibungen aber nach wie vor nicht beziffern.
Nach bisherigen Angaben hat die Bayern LB außerbilanzielle Zweckgesellschaften mit einem Volumen von zusammen rund 16 Mrd. Euro. Das wäre das dritthöchste Volumen nach der WestLB mit 22 Mrd. Euro und der SachsenLB mit 18 Mrd. Euro.
Diese Landesbanken sind also alle Schrott. Ein Ergebnis ihrer CDO/SIV-Orgie.
Kein Wunder, dass man jede Bank zu retten versucht, denn sonst gehen sie alle gemeinsam unter (kommt ohnehin):
Werden WestLB & co. wegen der Altverluste gerettet?
FAZ: Steuergeld zur Bankenrettung
Goldseitenforum: http://www.goldseitenforum.de/thread.php?postid=243715#post243715
Wäre die Rettung der West LB durch die Eigentümer ausgeblieben und wäre der Stützungsfall formell ausgerufen worden, hätten die Aktionäre über Verluste der Bank hinaus noch für Verbindlichkeiten von 48 Milliarden Euro aus der Zeit der Gewährträgerhaftung bürgen müssen. Für Mitglieder der Sparkassen-Finanzgruppe gibt es mehrere Haftungsfonds, die für einen Stützungsfall bis zu 4,8 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. In Nordrhein-Westfalen entschädigt der Stützungsfonds allerdings nur Kundengelder, keine Bankengelder. Deshalb haben viele Sparkassen im Land schon im zweiten Halbjahr 2007 ihre Einlagen von der West LB abgezogen, obwohl die West LB ihre Zentralbank ist und damit eigentlich die Aufgabe einer Liquiditätssammelstelle für alle Sparkassen hat.
Da sind offenbar noch eine grosse Menge Leichen aus früheren Zeiten versteckt, die bei einer Bankpleite alle rauskommen würden.
Interessant, die Sparkassen vertrauen ihrer "Zentralbank", der WestLB nicht mehr. Würde ich auch nicht.
[15:00] Weiteres zum Fass ohne Boden IKB und eine am Job hängende CEO: IKB braucht noch mehr Geld als angenommen, IKB-Pleite ist keine Lösung
In solch einer Situation wäre eine Pleite die Hiobsbotschaft gewesen, die wahrscheinlich zu einer Panik geführt hätte. Nicht nur in Deutschland, nicht nur unter den Banken, sondern an den Finanzmärkten weltweit. Eine Weltwirtschaftskrise wäre kaum zu vermeiden gewesen.
Ah, die Panik, die man verhindern will, damit die Frösche nicht aus dem Kochtopf springen. Die Weltwirtschaftskrise ist ohnehin schon da.
[19:30] Leserzuschrift zur IKB - €42 Mrd:
und im Deutschlandfunk habe ich heute das erste mal konkrete Zahlen zur IKB gehört. Es sollen 42 Mrd € sein die "fraglich" sind. Ist das schon irgendwo nachzulesen? Ich find da noch nix.
Wenn das stimmt... dann nützt diese Milliarde gar nichts mehr: Staat pumpt eine Milliarde Euro in marode IKB
[21:00] Leservorschlag zur IKB:
Warum fährt unser so finster im Fernsehen blickender Finanzminister nicht schnell nach Asien und verhökert nicht schnell noch IKB und Landesbanken an die Chinesen?
Das Kerngeschäft ist doch schließlich solide. Ich denke ein paar quirlige Finanzchinesen würden die aktuell eingesetzten korrupten Bonzenvorstände gehörig einheizen.
Die haben von den US-Fässern ohne Boden schon genug. Haben sich die Finger dabei verbrannt.
Neu 2008-02-12:
[17:30] BayernLB - Milliarden-Abschreibungen:
Handelsblatt: Huber bestätigt höheren Abschreibungsbedarf bei BayernLB
Bisher sah es so aus, als sei die BayernLB vergleichsweise gering von der Subprime-Krise betroffen. Das könnte sich jetzt ändern. Offenbar hat sich das Münchner Institut stärker verspekuliert, als zunächst erwartet. Von bevorstehenden Abschreibungen in Milliardenhöhe ist jetzt die Rede. Auch der bayerische Finanzminister und CSU-Chef Erwin Huber erwartet tiefe Spuren in der Bilanz.
Eine endgültige Zahl zum Abschreibungsbedarf gebe es noch nicht, sagte Huber. Es würden aber mehr als die bislang genannten über 100 Mill. Euro werden. In Medienberichten war zuletzt die Rede, dass Deutschlands zweitgrößte Landesbank bis zu 2,5 Mrd. Euro abschreiben müsse.
Man könnte eine Gemeinschafts-Beerdigung für alle deutschen Landesbanken machen. Kommt billiger als einzelne Begräbnisse.
[9:30] IKB - sie fürchten was dann kommt:
FAZ: Bankenexperte: IKB-Insolvenz schädigt Kreditgewerbe
Eine mögliche Insolvenz der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB würde dem Nürnberger Bankenexperten Wolfgang Gerke zufolge dem gesamten deutschen Kreditgewerbe schaden. "Durch eine Insolvenz der IKB würde ein Schaden entstehen, der einen Multiplikatoreffekt auf die ganze Branche hätte", zitiert die Nachrichtenagentur ddp Gerke aus einem Interview, das in der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe) erschienen ist.
"Dann stellt sich doch gleich die Frage, wann man die nächste Bank über die Klinge springen lässt, und damit wäre das gesamte Kreditgewerbe geschädigt." Eine Rettung der IKB hätte dagegen eine beruhigende Wirkung für den Markt, unterstrich Gerke. Außerdem könne man heute angesichts der hohen Summen, die bereits aufgewendet worden seien, fast schon gar nicht mehr zurück.
Sie wollen keine allgemeine Bankenpanik auslösen, das heisst es. Aber ewig werden nicht alle Banken zu halten sein.
Haben die Eigentümer die IKB schon aufgegeben? Eigentümer geben IKB auf
Alte militärische Weisheit: wer alles zu verteidigen versucht, verteidigt gar nichts. Und: die Frösche sollen weiterkochen, aber nicht aufwachen!
[21:00] Daher doch Staatsrettung der IKB:
Süddeutsche: KfW erwägt Notverkauf von Postaktien, Eine Kettenreaktion vermeiden
Bund und KfW wollen die IKB mit allen Mitteln vor dem Konkurs retten. In der Union fragt man sich, warum Steuerzahler immer wieder Milliarden zur Rettung öffentlich-rechtlicher Banken aufbringen müssen - und warum die KfW-Chefin noch im Amt bleibt.
Die Geschichte staatlicher Rettungsaktionen zugunsten deutscher Großunternehmen ist eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Ob Holzmann, Maxhütte oder Cargolifter - in allen Fällen stellten der Bund oder ein Land unter großem medialen Getöse millionen- oder gar milliardenschwere Hilfsprogramme auf die Beine, um am Ende doch mitansehen zu müssen, wie der Betrieb in die Insolvenz ging. Die Erfahrungen mit derlei Rettungsversuchen sind so schlecht, dass mit Ausnahme der Linken mittlerweile alle Parteien begriffen haben, dass man in aller Regel schlechtem Geld nicht gutes hinterherwerfen sollte.
Natürlich wird es auch hier so wie bei Cargolifter & co. Am Ende geht die Bank doch unter und die Steuergelder sind weg. Haben Politiker schon einmal vernünftiger reagiert? nein! Die Frösche müssen in diesem Fall unbedingt weiterkochen!
Dafür geben sie ein CEO-Opfer: KfW-Chefin steht auf der Kippe
[12:00] Ein deutscher Steuerzahler zur IKB - Frechheit:
laut Medienberichten (N24 Morgenreport) steht die Rettung der IKB auf Messersschneide. Die Förderbank, die mit knapp 38 Prozent größter Anteilseigner der IKB ist, weigert sich lt. N24 weitere "Geldspritzen" zu übernehmen. Als wahrscheinliche Lösung lt. Pressebericht: die notleidende Mittelstandsbank IKB durch den Einsatz von Steuergeldern zu retten!!!
Jetzt zu meiner Frage: nur weil dies Idioten nicht fähig waren richtig zu wirtschaften bzw. es immernoch nicht sind soll die arbeitende Bevölkerung wieder dafür den Kopf hinhalten. was passiert erst wenn es den Großteil der Banken erwischt ? soll dann auch wieder die Bevölkerung zahlen?
für mich ist das eine FRECHHEIT!!!
Was war sonst zu erwarten?
[9:30] "Top-Manager" kennen keine "Krise":
Handelsblatt: Finanzkrise lässt Top-Manager kalt
Die Unternehmen in Deutschland zeigen sich von der turbulenten Entwicklung an den weltweiten Finanzmärkten und der drohenden Rezession in den USA weitgehend unbeeindruckt. Der Handelsblatt Business-Monitor schwächt sich nur leicht ab. Die Botschaft ist damit eindeutig.
Genauso wie sie ihr eigenes Geld in Aktien stecken, investieren sie weiter. Eigentlich sollten sie ihre Firmen wetterfest machen.
Sie glauben offenbar die Beteuerungen der Politik und der "Wirtschaftsweisen".
Noch ein Beweis - Arbeit rentiert sich nicht:
Welt: Hartz IV bringt oft mehr als ein Vollzeitjob
Mit Hartz IV stehen Geringverdiener oft besser da als mit einem Job in Vollzeit. Dies zeigen neue wissenschaftliche Studien. Zu den Kehrseiten des Sozialstaats gehört, dass sich für viele schlecht ausgebildete Arbeitslose reguläre Arbeit nicht rechnet. Das gilt für Familien und Alleinerziehende.
Der Artikel hat gute Beispiele drinnen. "Unten" - Hartz-IV, "Oben" - Spekulation. Wer zahlt das Ganze - die Mittelschicht, die noch arbeitet.
[10:30] Leserzuschrift mit Pfeffer zu Hartz-IV:
in Ergänzung zu Ihren Hartz-4 Diskussionen, möchte ich aus aktuellem Anlass einen Beitrag leisten.
Da ich beruflich mit ALG2-Beziehern zu tun habe, habe ich schon sehr viele Bescheide gesehen.
Der gestrige Tag hat aber einen voläufigen Höhepunkt markiert.
Mir liegt ein ALG-2 Bescheid vor, aus dem hervorgeht, dass ein Ehepaar mit 6 Kindern sagenhafte 2.739,70€ ALG-2 bezieht.
Hinzu kommt natürlich die freie Gesundheitsvorsorge, Beiträge zur Rentenversicherung, Fortbildungskurse usw.
Damit man auf ein ähnliches Gehalt kommt, müsste man bei gleicher Familiensituation schon ein Bruttogehalt von ca. 4.200€ verdienen (lässt sich leicht nachrechnen www. nettolohn.de). Unter http://paul.schubbi.org/cgi-bin/bat-rechner/ lässt sich feststellen, dass dieser Nettolohn, bei identischer Familiensituation, etwa bei BAT-1 erreicht ist. Man muss allerdings beachten, dass ein Angestellter bei 4.200€ brutto das Haus verlassen und arbeiten muss und daher vermutlich auch ein Auto unterhalten muss. Daneben ist zu beachten, dass jemand der in der höchsten!
Entgeltgruppe eingeordnet ist, vermutlich auch ein teurer Anzug und saubere Schuhe erwartet werden. Auch dass müssste man abziehen. Das Ergebnis dieses Vergleiches ist, dass ALG-2, bei 6 Kindern, sogar mehr als einem Spitzeneinkommen für Hochschulabsolventen entspricht!!!
Interessanterweise hört die Vergleichsrechnung in den Medien bei 2 Kindern auf. Es wird immer nur der Fall des alleinstehenden armen Behinderten dargestellt. Ab etwa 2 Kindern ist, unter Berücksichtigung von allen Faktoren, ALG-2 die deutlich bessere Wahl. Dabei ist noch nicht berücksichtigt der Faktor Werbungskosten und der Faktor Schwarzarbeit, der ausdrücklich nicht unterstellt werden soll, aber sicherlich vorkommt.
Wer arbeitet da wirklich noch - die Dummen!
[14:30] Noch eine Leserzuschrift dazu - das Römische Reich:
Wenn ich so etwas sehe, schwillt mir auch nur noch der Kamm.
Gibt es nicht noch so etwas wie Ehre und Anstand bei diesen Leuten.
Ich als Vater von jetzt drei Kinder hatte mal das Vergnügen für einige Monate mein Gehalt mit Hartz 4 aufzustocken,
Ich habe mich so was geschämt, zwischen den Kulturbereicherern zu sitzen, die ungeniert mit Van samt Großfamilie anfuhren(Ungelogen!).
Bei unserem Einkommen könnte ich genauso gut von der Stütze leben, aber meine Kinder sollen anderen sagen können, das ihr Papa arbeiten geht.
Gerade Ausländer sind da wohl "schlauer". Meine Frau kennt einen kamerunischen Landsmann (verheiratet, drei Kinder), der Hartz4 kriegt und dazu noch als Musiker umhertingelt und noch gebührenpflichtiges Intrnetradio betreibt.
Hier läßt es sich doch prächtig leben!
Als Angehöriger der Sandwichgeneration (kriege keine Rente, muss aber Rentner durchfüttern) kann ich nur bestätigen, dass arbeiten nicht lohnt.
Das ganze erinnert mich irgendwie ans Römische Reich: Um sich zu Verewigen, haben einige Kaiser Städte gegründet. Die Bevölkerung wurde aus dem Umland eingesammelt und durchgefüttert. Als das Getreide aus Afrika und Ägypten ausblieb, haben sich diese Städte wieder geleert.
Hoffentlich bricht dieses System bald zusammen!
Ja, so war es damals auch.
Neu 2008-02-11:
[17:00] Neue Steigerungsform für Bankenkrisen:
ARD: Katastrophal, katastrophaler, IKB
"Fass ohne Boden"
Für die durch Fehlspekulationen am US-Hypothekenmarkt in Schieflage geratene IKB wäre es bereits das dritte Rettungspaket. Diesmal gehe es um bis zu zwei Milliarden Euro frisches Kapital, hatte Reuters bereits am Freitag erfahren. Damit belaufe sich das Gesamtrisiko auf rund 11,5 Milliarden Euro.
"IKB scheint ein Fass ohne Boden zu sein, was die Suche nach Investoren außerordentlich schwer macht", so ein Händler.
Wann stellt man endlich die künstliche Beatmung ab?
[21:00] Verstaatlichung von IKB:
Handelsblatt: Bund beteiligt sich an Rettung der IKB
Spiegel: Bundesregierung will IKB mit Steuergeldern retten
Bei der Rettung der finanziell angeschlagenen Mittelstandsbank IKB wird ein Einstieg des Bundes immer wahrscheinlicher. Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen arbeitet das Bundesfinanzministerium an einer Lösung, die den Bundeshaushalt dauerhaft nicht belasten soll. Denn die Probleme bei der Bank sind drängender als bisher gedacht.
Northern Rock II.
[17:30] Riesige Steuerausfälle durch Bankenkrise:
Spiegel: Steinbrück muss mit Steuerausfällen in Milliardenhöhe rechnen
Die Finanzkrise bei den öffentlich-rechtlichen Banken wirkt sich auch auf die Einnahmen im Bundeshaushalt aus. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück drohen einem Zeitungsbericht zufolge Steuerausfälle von bis zu zehn Milliarden Euro.
Nur einmal darf man raten, wo das wieder zurückgeholt wird: richtig, bei den Mittelschichten.
[17:00] Bürokratische Gründlichkeit - Künstlersozialkasse:
Handelsblatt: Die Kunst bittet zur Kasse
Und betroffen davon ist fast jeder Betrieb. Nicht nur Musiker, Darsteller, Journalisten und Autoren zählen zu den freiberuflichen Künstlern. Dem Berufskatalog der Kasse zufolge fallen auch Entertainer, Webdesigner, Fotografen oder Visagisten unter diese Gruppe. Wer also von einem selbstständigen Werbetexter eine neue Unternehmensbroschüre erstellen lässt, einen Clown für das jährliche Sommerfest engagiert oder die Webseite einem Designer zur Überarbeitung überlässt, muss dafür Gebühren zahlen. Dabei ist noch nicht einmal entscheidend, ob der jeweilige Künstler überhaupt Mitglied in der Künstlersozialkasse ist. Die einzige Ausnahme: Werden innerhalb eines Jahres nur ein oder zwei Aufträge an Künstler vergeben oder nur Aufträge an juristische Personen wie GmbHs erteilt, fallen dafür keine Gebühren an.
Da schüttelt man den Kopf - was es so alles gibt. Sicher geht es hier primär um die Jobs der Bürokraten, nicht um die Versorgung der Künstler.
Nach dieser "Aktion Scharf" werden wohl weniger Aufträge an Künstler fliessen. Oder nur dann, wenn sie GmbHs haben.
Beamtenstreiks - wer kann, langt zu:
Handelsblatt: Tarifkonflikt eskaliert
Der Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes steht vor einer Eskalation. Direkt nach der heute beginnenden dritten Verhandlungsrunde werden die Gewerkschaften Verdi und DBB Tarifunion voraussichtlich die Weichen für massive Warnstreiks stellen. Damit drohen schon für Ende dieser Woche Arbeitsniederlegungen in Krankenhäusern, im Nahverkehr und bei der Müllabfuhr.
Die Kehrseite der Inflation. In einem späteren Stadium der Inflation explodieren die Kosten für den Staat - alle Abhängigen wollen mehr.
Neu 2008-02-10:
Der "Aufschwung-Fresser":
Welt: Wie der deutsche Staat den Aufschwung frisst
In Deutschland steigt die Wirtschaftsleistung. Aber der Fiskus vereinnahmt einen Großteil des Zuwachses für sich. Dabei wäre es einfach, die Bürger glücklich zu machen und den Konsum anzukurbeln: Die Steuerzahler könnten rasch und kräftig entlastet werden. Aber die Politik knausert.
In Wirklichkeit geht es nur um eines: wer kontrolliert das Geld? Also um die Macht darüber.
Ist die IKB die erste Bank die "fällt"?
FAZ: IKB-Krise verschärft sich dramatisch
Die Krise um die Düsseldorfer Bank IKB nimmt dramatische Züge an. Durch die Neubewertung von Wertpapieren ist eine neue Deckungslücke von rund 2 Milliarden Euro entstanden. Damit beläuft sich das Gesamtrisiko auf rund 11,5 Milliarden Euro. Es setzt sich zusammen aus 8,1 Milliarden Euro aus dem außerbilanziellen Geschäft (Rhineland Funding) und Risiken innerhalb der Bilanz, die bislang mit 1,35 Milliarden Euro veranschlagt wurden - und nun um 2 Milliarden höher liegen. Dies verlautet aus Finanzmarktkreisen.
Also, diese Verrückten haben ihre CDOs immer noch nicht verkauft und sehen zu, wie der Wert schwindet.
Also, lasst die IKB und ähnliche Fälle endlich sterben - es geschieht ja doch einmal.
[14:30] Emissions-Zertifikate auch für den Mittelstand:
Telepolis: Emissionshandel auch für Gesellschaften zum Wohnungsbau und kleine Unternehmen
Die EnergieAgentur.NRW ermöglicht Kommunen und Mittelstand die Teilnahme. Vom Verkauf von Emissionszertifikaten sollen jetzt auch Unternehmen profitieren die zu klein für eine direkte Zuteilung von CO2-Zertifikaten sind. Der Emissionshandel geht 2008 in die zweite Runde. Nach dem verheerenden Preiseinbruch für CO2 am Ende der letzten Handelsrunde wurde an allen Enden optimiert, damit das Instrument doch noch ein Erfolg wird.
Anders gesagt, die CO2-Idiotie geht in die 2. Runde der Dummheit. Man will wohl hier auch so eine Bubble aufziehen, wie im Finanzsystem.
[14:30] Vollblut-Schuldner:
FTD: Vollblut-Schuldner liegen im Trend
Die US-Hypothekenkrise dämpft das Wachstum des Marktes für Vollfinanzierungen in Deutschland, trocknet ihn aber nicht aus. In den vergangenen Jahren boten Immobilienfinanzierer ihren Kunden vermehrt an, ihr Haus zu 100 Prozent zu beleihen.
Das Wort "Vollblut-Schuldner" ist köstlich. Man könnte sie auch Vollblut-Gambler nennen. Einige Banken bedienen sie noch.
Neu 2008-02-09:
[13:00] Die Hintergründe der WestLB-"Rettung":
NGZ: WestLB: So lief die Rettung wirklich
In einem nächtlichen Verhandlungsmarathon gelang in Düsseldorf der Durchbruch. Doch längst nicht alle sind zufrieden mit dem Ergebnis. Zur bitteren Gewissheit wurde: Bis zu 1500 Mitarbeiter der angeschlagenen Bank verlieren ihren Job. Ein Blick hinter die Kulissen der WestLB-Rettung.
Also ließ sich Rüttgers gegen 16 Uhr, vor Beginn der nächsten Runde der Eigentümerversammlung, mit Bundesbankchef Axel Weber verbinden. Er bat den Banker eindringlich, sofort nach Düsseldorf zu kommen, um den Eigentümern den Ernst der Lage vor Augen zu führen. Nach Einschätzung von Beobachtern waren ein Zusammenbruch der WestLB und damit eine schwere nationale Finanzkrise nicht mehr auszuschließen.
Die "Schwere, nationale Finanzkrise" wurde also vorerst wieder einmal abgewendet - nur um das ging es.
Wer nicht mitzahlen will, wird einfach mit allen Mitteln niedergemacht. Dazu holt man auch den Chef der Bundesbank.
[17:00] PS: Jedes Land will offenbar verhindern, das ihn ihm zuerst die Banken kollabieren.
[17:00] Joe's neue Wolkenkratzer in Manhattan:
Handelsblatt: Problemkredit in Milliardenhöhe
Die Gespräche über die Umschuldung eines Milliardenkredits der Deutschen Bank an den New Yorker Immobilieninvestor Harry Macklowe sind geplatzt. Es geht um 5,8 Milliarden Dollar, die bereits am Donnerstag hätten zurückgezahlt werden müssen. Trotz der stattlichen Summe gibt sich die Deutsche Bank gelassen.
In der vergangenen Woche hatte sich Macklowe bereits mit der Deutschen Bank vorläufig darauf geeinigt, die Wolkenkratzer an das Institut zu übereignen. Bis zu einem Weiterverkauf könnte er sie damit weiter verwalten. Die Bank hatte den Kredit vor einem Jahr zwar mit den Immobilien selbst abgesichert, kann aber nicht auf das stattliche Vermögen Macklowes zurückgreifen.
Joe hat sich weniger abgesichert als der andere Kreditgeber Fortress. Dafür ist er jetzt "Besitzer" dieser schönen Häuser, die Tag für Tag weniger wert werden.
Der Internet-Steuer-Roboter:
Heise: X-PIDER sucht im Netz weiter nach "steuerlich verdächtigen Personen"
16 Milliarden Euro sind eine Menge Geld. Das Land Thüringen hat einen Schuldenberg in dieser Höhe angehäuft und zahlt dafür allein in diesem Jahr rund 708 Millionen Euro Zinsen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) veranschlagt 16 Milliarden Euro für die Zahlung von Arbeitslosengeld im Jahr 2008 – und nach Angaben des Bundeszentralamtes für Steuern (BZSt) entgeht dem Fiskus der gleiche Betrag jedes Jahr durch Umsatzsteuerbetrug. Zwar sind dafür vorrangig kriminelle Organisationen verantwortlich, doch auch das Bürger-Kleinvieh macht aus Sicht der Steuerbehörden ausreichend Mist.
Im Visier haben die Steuerfahnder vor allem Online-Marktplätze, wo unter dem Deckmantel des Privatverkaufs mitunter Warenhandel im großen Stil betrieben wird oder Unternehmer Geschäfte tätigen, ohne die Gewinne zu versteuern.
Den grossen internationalen Umsatzsteuer-Betrügern jagen sie offenbar nicht nach, dafür wieder einmal den "Kleinen", wo sie sofort ohne Gegenwehr zuschlagen können.
Neu 2008-02-08:
WestLB - die Fortsetzung:
[17:30] Handelsblatt: Eine bittere Maßnahme, WestLB erhält Milliardenhilfe, Kommentar: Notbremsung in allerletzter Minute
Spiegel: Sanierung in die Bedeutungslosigkeit
Das war denkbar knapp. Nach einem nächtlichen Sitzungsmarathon der Eigentümer haben die Sparkassenverbände und das Land Nordrhein-Westfalen der WestLB auf den letzten Drücker doch noch einen Rettungsring zugeworfen. Dabei ging es wohl nicht ohne sanften Druck der Finanzaufsicht Bafin und der Bundesbank ab, zu tief hatten sich die Kontrahenten in Detailfragen verheddert und darüber das Wohl des Finanzplatzes Deutschland fast aus den Augen verloren.
Dazu werden Papiere in einem Volumen von etwa 23 Mrd. Euro in einer Zweckgesellschaft außerhalb der Bank gebündelt. Die Finanzierung dieser Gesellschaft werde durch die Garantie der Eigentümer abgesichert. Entstehen durch diese Wertpapiere Verluste, springen die Eigentümer entsprechend ihrer Anteile bis zur Höhe von zwei Mrd. Euro ein. Weitergehende Verluste von bis zu drei Mrd. Euro werden vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW) getragen.
Der Patient überlebt – dank Not-Amputation: Durch den staatlich finanzierten Sanierungsplan versinkt die einst international namhafte WestLB in der Bedeutungslosigkeit.
Ganz einfach: die BaFin und die Bundesbank wollen keinen Bankrun sehen. Nur um das geht es. Also wird der Staat die Verluste tragen.
Diese Not-Amputation wird die Sepsis natürlich nur kurz aufgehal |