Informationen Deutschland 4/2008

Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.
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Neu 2008-04-30:

[18:30] Chaos und Kahlschlag bei Siemens:

Spiegel: Löscher kündigt Stellenabbau an

Korruption in ungeahntem Ausmaß, Strafzahlungen, sinkende Gewinne: Beim Technologieriesen Siemens kehrt keine Ruhe ein. Konzern-Chef Löscher kündigte jetzt außerdem einen drastischen Stellenabbau an - mit dem über eine Milliarde Euro pro Jahr gespart werden soll.

Ob die neuen Kreuzritter den Einbruch stoppen können oder wollen? Die Siemens-Manager werden jetzt alle um ihr Job-Leben laufen.
 

[18:30] Joe's Level-3 Asset-Mist ist der grösste der Welt:

Querschüsse: "Miese Quartalszahlen bei der Deutschen Bank"

Assets (Vermögenswerte) von 1,676 Billionen Euro wurden zum 31. März 2008 nach Fair Value bewertet, eine Steigerung von 202 Mrd. Euro zum 4. Quartal 2007. Darunter ein Anteil an Level 3 Assets von gewaltigen 95 Mrd. Euro bzw. 6 % der Gesamtsumme der zum Fair Value ausgewiesenen Vermögenswerte. Zum 31.12.2007 waren 87,8 Mrd. Euro nach Level 3-Standard bewertet!

Level 3 Vermögenswerte sind "Wertpapiere" für die weder ein Preis aufgerufen bzw. die nicht gehandelt werden können!

Die Deutschen Bank übertrifft damit alle anderen Finanzinstitute weltweit, beim Anteil an Level 3 Assets, mit umgerechnet 148 Mrd. Dollar! Die Citigroup wies als US-Spitzenreiter 133 Mrd. Dollar aus, gefolgt von Goldman Sachs mit 96,4 Mrd. Dollar an Level 3 Assets!

Schau, schau, noch mehr als Citigroup und dem Primus. Hier ist der zukünftige Abschreibungsbedarf.
 

[6:30] Schliesst die IKB endlich:

Handelsblatt: IKB bricht Stammgeschäft weg

Die Mittelstandsbank IKB kämpft in ihrer Verkaufsphase nicht nur mit Milliardenabschreibungen auf Finanzanlagen, sondern auch mit deutlichen Dämpfern im Kerngeschäft. Die teurere Refinanzierung, eine erhöhte Risikovorsorge und der Ausfall eines Eigenkapitalengagements sorgten im ersten Geschäftshalbjahr im zentralen Firmenkundengeschäft für einen operativen Verlust von 18 Millionen Euro.

Eine bereits tote oder noch eine "untote" Bank?


Neu 2008-04-29:

[13:30] Wer will die IKB?

Handelsblatt: IKB fährt Milliardenverlust ein

Die angeschlagene Mittelstandsbank IKB hat im ersten Halbjahr des abgelaufenen Geschäftsjahres 2007/08 einen massiven Verlust eingefahren. Das Institut bekräftigte trotzdem seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr - und betonte gleichzeitig, es gäbe "großes Bieterinteresse an der IKB". Doch ob noch weitere Belastungen in den Bilanzen der IKB lauern, bleibt unklar.

Angeblich ist das Bieterinteresse für diese Bank so gross, hahaha. Oder wie wäre es damit:
 

[13:30] Igitt, Joe muss Verluste bekanntgeben:

Spiegel: Deutsche Bank meldet erstmals seit fünf Jahren Verlust

Die Deutsche Bank rutscht in die roten Zahlen: Erstmals seit fünf Jahren meldet das Kreditinstitut einen Quartalsverlust. Wegen der Immobilienkrise verbuchte das Unternehmen ein Minus von 141 Millionen Euro.

Da hat man sicher die Level-3 Assets noch einmal stark angehoben und die Wahrheit nicht herauskommen zu lassen. Warum sollte dieser Primary Dealer so glimpflich davonkommen wo alle anderen Milliardenverluste schreiben?

[14:00] Joe hat sichtbar Angst: Ackermann ruft Großalarm bei Banken aus

[18:00] Etwas für Joe: The Ballad of Hammerin' Joe

[15:30] Leserzuschrift-DE:

die Deutsche Bank ist Konkursreif … und es wäre sicher auch schon eingetroffen wenn die Ihre Mistpapiere nicht noch rechtzeitig Anfang 2006 bis 2007 an die IKB und die Landesbanken verschoben hätte.

Aber der Untergang ist nicht aufzuhalten. Ich glaube der Ackermann hat die meisten Leichen im Keller……

Kleine Kelleruntersuchung bei Joe gefällig?
 

[13:30] Hat auch BMW spekuliert?

Spiegel: Gewinn bei BMW bricht ein

Der Umsatz steigt, der Gewinn schrumpft: Die Finanzkrise und der geplante Stellenabbau kosten BMW im ersten Quartal 2008 mehrere Millionen Euro. Experten hatten mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Der Münchner Autobauer peilt nun einen neuen Verkaufsrekord an.

Entweder sinken die realen Verkaufspreise stark oder BMW hat in den Finanzmärkten spekuliert und verloren.

[14:30] Audi spekuliert offenbar nicht: Audi steigert Quartalsgewinn

[15:30] Aber der Stern sinkt auch: Härtere Zeiten für Daimler
 

[13:00] Die Lohn-Preisspirale kommt in Gang:

Spiegel: Tariflöhne machen Sprung nach oben

Das Wachstum kommt bei den Angestellten und Arbeitern an: Die Tarifverdienste sind zu Jahresbeginn so stark gestiegen wie seit zwölf Jahren nicht mehr - im Schnitt sogar stärker als die Inflation. In manchen Branchen gucken die Mitarbeiter allerdings in die Röhre.

Jetzt werden wohl bald die Staatsanleihen unter die Räder kommen - die Angst der Zentralbanker.
 

[8:00] Düsselhyp - man musste den Pfandbrief retten:

WIWO: Höchst besorgt um das Image des Pfandbriefs

Die Rettung der DüsselHyp durch die Privatbanken zeigt: Sie wollen Kratzer am glänzenden Image des Pfandbriefs um jeden Preis verhindern.

Pfandbriefe dienen entweder als Hypo-Pfandbrief zur Finanzierung großer Immobilienprojekte, dann sind die Forderungen der Anleger durch Grundbucheinträge gesichert. Oder sie dienen der Staatsfinanzierung; dann hat der Anleger im Ernstfall einen Titel gegen die öffentliche Hand – sicherer geht’s kaum. Seit 1901 sind sie zudem durch ein eigenes Gesetz geschützt. Noch nie ging eine Pfandbriefbank pleite; DüsselHyp, die derzeit Pfandbriefe im Wert von über 16 Milliarden Euro im Umlauf hat, wäre ein historischer Präzedenzfall gewesen.

Auch wenn noch kein Pfandbrief "unterging" - die Hyperinflationen haben den Wert auf 0 gesetzt.


Neu 2008-04-28:

[17:00] Die Kirche als Ausbeuter:

Spiegel: Kirchen-Mitarbeiter müssen Hartz IV beantragen

Raubtier-Kapitalismus statt christlicher Nächstenliebe: Nach ARD-Recherchen müssen Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zusätzlich zu ihrem Einkommen Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen. Arbeitnehmervertreter sprechen von "Dumpinglöhnen", die Lage sei schlimmer als bei Aldi und Lidl.

Trotz riesiger Kirchensteuern und enormen Besitzes werden die Angestellten bis zum geht-nicht-mehr ausgebeutet. Wie der schlimmste Raubtier-Kapitalist.

Wer für ein solches System noch Kirchensteuer bezahlt, ist selbst schuld. Wer es noch tut, hat eindeutig zu viel Geld.
 

[15:30] Dreiste Inflationslügen:

NTV: Inflationsdruck lässt nach

Geringere Ausgaben für Pauschalreisen und Ferienwohnungen haben die Kosten für die Lebenshaltung im April überraschend stark zurückgehen lassen. Die Verbraucherpreise stiegen nach ersten Daten aus fünf Ländern auf Jahressicht zwischen 2,2 und 2,9 Prozent. Im März lag die Inflation noch bei 3,1 Prozent.

Eigentlich hätte eine viel höhere Zahl herauskommen müssen - Lebensmittel hätten wegen der steigenden Ausgaben dafür stärker gewichtet werden müssen als zurückgehende Urlaubsausgaben.

[16:00] Noch so ein Propaganda-Artikel: Die Preise steigen - doch keinen juckt es
 

[14:30] Ein wirklich gutes Investment - Öl in Deutschland:

Spiegel: Ölbohrfirmen nehmen Deutschland ins Visier

Die Energiepreise springen von Rekord zu Rekord, jetzt wird die Ölförderung auch in Deutschland wieder attraktiv: Laut "Süddeutscher Zeitung" erteilen Bayern und Niedersachsen neue Bohrkonzessionen. Gleich mehrere Firmen suchen nach noch nicht erschlossenen Vorkommen.

Wenn für Fiat-Money keine Importe mehr möglich sind, sind solche Ölquellen wahre Goldgruben.
 

[9:30] Joe mit dem Hut in der Hand:

AFP: Deutsche Bank planning major capital increase

Deutsche Bank, the biggest German bank, is planning a capital increase to raise up to 17 billion euros (27 billion dollars), news weekly Der Spiegel reported in its Monday issue.

Was ist da los? die "Primary Dealer Krankheit"? Bisher hat er immer so getan, als sei seine Bank mit Teflon beschichtet, wo alles abprallt.
 

[6:00] Wer ist bei der HVB ein "Risikofall"?

Süddeutsche: Gefährliche Fürsorge, Spezialabteilung für riskante Kreditnehmer

Die Hypo-Vereinsbank sortiert "Problemkunden" aus - ein Fehler. Denn für Bankkunden wird vor allem eines klar: Bei der HVB gibt es eine Zweiklassengesellschaft.

Der Ideal-Kunde für Bankchefs sieht ungefähr so aus: Er oder sie verdient gutes Geld, hat einen sicheren Job, wickelt am besten alles online übers Internet ab und besitzt mindestens zwei bis drei Produkte der Bank. Nicht alle Kunden sind für die Kreditinstitute aber sozusagen eine Lizenz zum Gelddrucken.

Ein "Risikofall" ist für die jemand, der nicht dem Karrieremodell dieser imagegeilen Banker-Idioten entspricht.


Neu 2008-04-27:

[19:00] Kochs Staatsschulden-SIV:

FAZ: Koch fordert "radikalen Schnitt" in der Finanzpolitik

Der hessische Ministerpräsident Koch will die Verschuldung der öffentlichen Haushalte durch einen „radikalen Schnitt“ beenden und im Lauf von fünfzig Jahren abbauen. In einem Vorschlag für die Föderalismuskommission II, der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, plädiert er dafür, die Gesamtschulden von Bund und Ländern – gegenwärtig knapp 1500 Milliarden Euro – in einen gemeinsamen Fonds zu überführen und gleichzeitig alle Teilhaber per Staatsvertrag auf ein Verbot der Neuverschuldung festzulegen.

Leserkommentar:
Das gleiche Prinzip wie bei den Banken... Es wird eine Zweckgesellschaft gegründet und die nicht mehr bezahlbaren Schulden dahin ausgelagert. Und dann fängt man neu an...

In den nächsten Jahren soll der Neuveschuldungs-Stop natürlich noch nicht kommen - um den regierenden Politikern nicht weh zu tun. Was soll das Ganze?
 

[17:30] Auffüllung der Rentenkassen:

Spiegel: Rüttgers will Selbständige pflichtversichern

Er hat Schlagzeilen gemacht, Parteifreunde verärgert und Lob bekommen für seine umstrittenen Rentenpläne - jetzt legt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Rüttgers nach: Selbständige sollen sich künftig pflichtversichern - es sei denn, sie können einen "Vorsorgevertrag" vorlegen.

Dieser "Vorsorgevertrag" wäre sicher eine Papierversicherung, daher nutzlos. In Wirklichkeit geht es dabei natürlich um neue Einzahler für die maroden Rentenkassen.
 

[13:30] Politikern fallen nur Preiskontrollen ein:

Spiegel: Kanzlerin soll Benzinpreise festsetzen

Planwirtschaft statt Marktwirtschaft: Führende Politiker von SPD, FDP und Linkspartei haben an Bundeskanzlerin Merkel appelliert, die hohen Benzinpreise per staatlichem Eingriff zu senken. Der saarländische Sozialdemokrat Heiko Maas forderte gar eine gesetzliche Preisobergrenze für Sprit.

Auch die "Marktwirtschaftspartei" FDP ist dabei. Wie wäre es mit höheren Zinsen und weniger Gelddrucken zur Bankenrettung?
 

[9:00] Lebensversicherungen aus Geldnot gekündigt:

T-Online: Immer mehr Bürger kündigen Lebensversicherung

Immer mehr Bundesbürger müssen nach einem Zeitungsbericht aus Geldnot ihre Lebensversicherung vorzeitig kündigen und verlieren damit einen Teil ihrer Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik zahlten die Versicherer 2006 den Rekordbetrag von rund 12,2 Milliarden Euro vorzeitig aus, wie der "Münchner Merkur" unter Berufung auf den Branchendienst Policen Direkt aus Frankfurt berichtete. Das seien rund 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahr gewesen.

Gut wenn man sie weghat, den sie sind nur Papier, das untergehen wird.


Neu 2008-04-25:

[20:00] Ein Stück mehr Wahrheit zur deutschen Bankenkrise:

Spiegel: Steinbrück erwartet Banken-Verluste von 35 Milliarden Euro

Die Turbulenzen auf den Kreditmärkten sind längst nicht ausgestanden. Laut Finanzminister Steinbrück drohen den deutschen Banken weitere Abschreibungen von mindestens 35 Milliarden Euro. Einige Institute hätten "kurz vor dem Kollaps" gestanden.

Vermutlich kann man die 5..10fachen Verluste ansetzen. Interessant die Aussage, dass einige Institute fast kollabiert wären. Kommt noch.

Irgendwie sieht das wie ein Beruhigungs-Artikel aus - die Krise ist vorbei...

Aber das Geld zur Bankenrettung kommt ja rein: Wie steigende Steuern Ihre Lohnerhöhung auffressen


Neu 2008-0-24:

[19:00] Die Krise beginnt auf die Realwirtschaft durchzuschlagen:

Handelsblatt: Angesteckt vom Subprime-Virus

Finanzmarktkrise, Rekordmarken bei Euro und Ölpreis – für die deutsche Wirtschaft kein Problem? Offenbar doch. Der aktuelle Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt: Die Hiobsbotschaften schlagen auf die Stimmung in den deutschen Unternehmen durch. Nun wird klarer, was die kommenden Monate bringen.

Das wird eine Weltkrise.

Siehe hier: BMW droht weiterer Jobabbau
 

[6:30] Hey Joe, was ist mit Deiner Bilanz los?

Handelsblatt: Deutsche Bank rutscht in Verlustzone

Die Finanzkrise geht auch an der größten deutschen Bank nicht spurlos vorbei. Analystenschätzungen zufolge wird die Deutsche Bank wegen der Kapitalmarktturbulenzen Ende nächster Woche das erste Verlustquartal seit Ende 2003 bekannt geben. Deutsche-Bank-Chef Ackermann sagte am Abend dennoch eine Stabilisierung der Märkte voraus.

Joe war bisher immer aus Teflon. Steigt er jetzt in die Liga "normal sterblicher" Bank-CEOs ab? Keine öffentlichen Auftritte mehr?
 

[6:00] Den Bauern schmeckt die Marktwirtschaft nicht (immer):

Spiegel: Milchbauern verzweifeln an der Marktwirtschaft

Weltweit steigen die Lebensmittelpreise - in Deutschland ist die Milch so billig, dass Bauern wütend protestieren. Was den Verbraucher verwundert, ist leicht zu erklären: Der Milchmarkt funktioniert erstmals nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Die Marktwirtschaft schmeckt ihnen nur dann, wenn die Preise steigen, wenn die Preise fallen demonstrieren sie. Am liebsten hätten sie ein ständig steigendes Gehalt aus Subventionen.


Neu 2008-04-23:

[20:30] Grosse Abschreibungen auch bei HVB:

Bloomberg: HVB Chief Sees `Significant' First-Quarter Writedowns

April 23 (Bloomberg) -- HVB Group, UniCredit SpA's German banking unit, said it expects ``significant'' writedowns related to the credit crisis in the first quarter.

Da eitert also auch einiges heraus. Aber das ist inzwischen primär ein italienisches Problem.
 

[20:00] Goldhändler ausgeräuchert:

Spiegel: Polizei geht mit Razzia gegen Goldhändler vor

Großeinsatz wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung: In mehreren Bundesländern sind zehn Menschen verhaftet und 14 vorläufig festgenommen worden. Der Steuerschaden im Zusammenhang mit zweifelhaften Goldgeschäften soll vier Millionen Euro betragen.

Was da genau gelaufen ist, steht nicht drinnen.

Leserzuschrift-DE dazu:

Bei dem Skandal könnte es sich um unterschlagenes Zahngold handeln.
Viele Zahnärzte (unterschlagen) ähh sammeln altes Zahngold und verkaufen das Zeug gewinnbringend an der Steuer vorbei als kleine Aufbesserung ihrer mageren Honorare. Das groteske an der Sache ist, dass man die Zunft nicht wegen Unterschlagung an den Haken bekommt, sondern dass das Finanzamt wegen Steuerhinterziehung ermittelt.

Im Gegensatz zu Bulliongold ist auf Zahngold die MwSt. fällig.


Neu 2008-04-22:

[16:30] Das Geld ist bei den Alten:

FAZ: Die Senioren haben mehr als die Jüngeren

Nach einer DIW-Studie zur Vermögensverteilung in Deutschland ist die Altersgruppe der 56 bis 65 Jahre Alten die wohlhabendste. Ihr individuelles Vermögen an Immobilien, Betriebs- und Geldvermögen abzüglich der Schulden beträgt fast 130.000 Euro je Bürger. Die 66 bis 75 Jahre Alten haben immerhin durchschnittlich ein Nettovermögen von mehr als 110.000 Euro, noch Ältere verfügen durchschnittlich über fast 100.000, während die Gruppe zwischen 36 und 45 Jahren rund 20.000 Euro darunterliegt. Bürger jenseits des Rentenalters verfügen im Westen durchschnittlich über ein Vermögen von 160 Prozent des Mittelwertes, ergab die Studie auf Basis der Soep-Zahlen. „All diese Mittelwerte, das ist klar, verdecken, dass es eine große Spannweite gibt und bei weitem nicht jeder Rentner vermögend ist“, sagt Grabka. Dennoch geben die Zahlen einen Eindruck davon, dass sich die ältere Generation im Lauf eines langen Erwerbslebens einen erheblichen Wohlstand geschaffen hat, von dem sie im Ruhestand zehren kann.

Noch haben sie diese Papiervermögen. Es ist bekannte Tatsache, das fast niemand vor 50 Millionär wird.
 

[8:00] Die nächste Kleinbank geht pleite:

NTV: Duesshyp geht in die Seile

Die Düsseldorfer Hypothekenbank wird vorübergehend auf den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) übertragen. Dazu hätten sich die Eigentümer der Bank entschlossen, teilte der BdB in Berlin mit. Die Bank solle in einem geordneten Verfahren einem neuen Eigentümer zugeführt werden. Die Bedienung und Einlösung der Pfandbriefe sei gesichert. Mit dem Schritt würden "die Schwierigkeiten überwunden, in die das Institut in dem jetzigen angespannten Marktumfeld geraten" sei.

Egal wie es umschrieben wird, aber sie ist pleite. Die ausstehenden Kredite dieser Bank sind "Assets" und gehen daher zur Verwertung an den Einlagen-Sicherungsfond.


Neu 2008-04-21:

[14:30] Nur 3 statt 9 Millionen Arbeitslose?

Spiegel: Bundesregierung rechnet mit weniger als drei Millionen Arbeitslosen

Die Wirtschaftsinstitute haben es schon angedeutet, jetzt ziehen auch Regierung und Bundesagentur für Arbeit nach: Sie halten es für möglich, dass die Arbeitslosenzahl nächstes Jahr zeitweise unter die Drei-Millionen-Marke sinkt.

Die Medien nehmen ihnen noch diese Lügen ab.

Leserzuschrift-CH dazu:

Hier können Sie schwarz auf weiss lesen, dass die "Regierenden"
doch alles bestens im Griff haben; jetzt kann's nur noch
aufwärts gehen...
...es ist unglaublich, welche öffentlich-höchstbesoldete
Lügenbarone sich in all diesen unnützen Aemtern installiert
haben!

[19:30] Hier sind realistischere Zahlen: 9 Millionen
 

[13:30] Den Politikern wird bei den Renten "unwohl":

Welt: Rüttgers will mehr Rente für Geringverdiener

Politiker von CDU und SPD fordern angesichts der wachsenden Altersarmut höhere Renten für Geringverdiener. Prominentester CDU-Mann hinter diesen Forderungen ist NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Er will so verhindern, dass immer mehr Menschen im Alter nur die finanzielle Grundsicherung bekommen.

Andere nennen es Stimmenkauf.

Unwohl sollte den Politkern dann werden, wenn irgendjemand einmal feststellt, dass der Realwert der deutschen Renten in den letzten 8 Jahren vermutlich um 50% gesunken ist. Denn das ist ein Nebeneffekt der grossen Inflationslüge.

Deshalb auch diese Totalüberwachung? BKA-Gesetz: Jeder kann überwacht werden

Die Angst der Politiker wird hier spürbar.

Leserkommentar-DE dazu:
Schon wieder so ein berufsparasitärer Lügner: Wer soll das bezahlen und wovon ?? Wo ist dieses Geld erarbeitet worden ??

[20:30] Die Rente erst mit über 68 Jahren?

T-Online: Bundesbank plädiert für Rente mit 68,5

Rentenalter muss angepasst werden
Die Bundesbank schlägt deshalb vor, das Rentenalter regelmäßig an die steigende Lebenserwartung anzupassen. Bei einem Renteneintrittsalter von 68,5 Jahren würde die relative Bezugsdauer das 2030 erreichte Niveau demnach bis 2050 nicht überschreiten. "Eine an die steigende Lebenserwartung gebundene regelmäßige Erhöhung des Rentenalters könnte hier langfristig Planungssicherheit für alle Beteiligten schaffen", heißt es im Bundesbank-Monatsbericht.

Die "Goldenen Bögen" (McJobs) im Alter rücken also immer näher.
 

[13:00] Firmen-Kredite schwieriger zu bekommen:

ChannelPartner: Bankenkrise im Mittelstand angekommen

Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland spürt die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise. Eine aktuelle Befragung der Creditreform Wirtschaftsforschung unter mehr als 4.000 kleinen und mittleren Unternehmen zeigt: Die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen werden durch die Bankenkrise beeinträchtigt. Ein Drittel (32,5 Prozent) der von Creditreform befragten Unternehmen gibt an, dass der Zugang zu Finanzmitteln seit dem vergangenen Herbst schwieriger oder sogar deutlich schwieriger geworden ist.

Das ist noch kein besonders starker Credit-Crunch. Sobald aber die ersten Banken kollabieren, wird es fast gar keine Kredite mehr geben.

30% haben weniger als 10% Eigenkapital, die wird es dann primär erwischen. Mein Rat an alle Unternehmer: machen Sie die Firma krisensicher.


Neu 2008-04-20:

[12:00] Jetzt wird auch der Biodiesel "zurückgedreht":

Spiegel: TÜV warnt vor Biodiesel - Motorschäden befürchtet

Die Maßnahme soll dem Klimaschutz dienen - und wird möglicherweise für viele Autofahrer sehr teuer. Der TÜV warnt vor der Erhöhung des Biosprit-Anteils im Diesel: Der neue Kraftstoff könne Motoren beschädigen. Das Bundesumweltministerium wiegelt ab.

Da wird der fette Gabriel auch wieder zurückzucken. Dazu noch die Hungersache in der 3. Welt.

Ein Herzstück der grünen Ideologie und Geschäftemacherei geht unter - der Biosprit.


Neu 2008-04-19:

[20:00] Noch mehr Armut:

Spiegel: Jede vierte Familie in Deutschland ist arm
Tagesspiegel: Mühe mit dem Lohn

Die Zahl ist alarmierend: In Deutschland fällt jede vierte Familie unter die Armutsgrenze - dies geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem Regierungsbericht zu Armut und Reichtum hervor.

Und 9 Millionen Arbeitslose: Arbeitslosenzahlen sind eine schlimme Lüge

Kein Wunder, dass es dabei kaum Lohnsteigerungen gibt. Und die derzeitigen Löhne werden von der Inflation gefressen.

Aber die Situation ist derzeit immer noch gut: sobald die Staatsanleihen abverkauft werden, beginnt eine noch viel schrecklichere Zeit.
 

[15:00] Was will der Bundestrojaner mit all den vielen Fahndungsdaten machen?

Spiegel: Schäuble stoppt neues Computersystem für Verfassungsschutz

Das völlig veraltete Computersystem muss zur Beobachtung von Extremismusverdächtigen zunächst reichen: Der Verfassungsschutz erhält vorerst keine neue technische Ausstattung. Innenminister Schäuble hat die Modernisierungspläne nach SPIEGEL-Informationen gestoppt - aus Kostengründen.

Jetzt will er sogar jede Wohnung video-überwachen. Aber verwalten kann der die Daten nicht, weil er kein neues Computersystem zusammenbringt.
 

[15:00] Wo Joe so überall spart:

Spiegel: Deutsche Bank verbietet Bordellbesuche auf Firmenkosten

Die Finanzkrise und Rotlichtskandale bei anderen Unternehmen haben das Risikobewusstsein bei der Deutschen Bank geschärft: Nach Informationen des SPIEGEL gelten seit diesem Monat deutlich strengere Spesenregeln.

Gelten diese Regeln auch für den Vorstand und für Joe selbst? sicher nicht. Auch seine hochbezahlten Investment-Banker werden darüber lachen. Wir sollten mitlachen!
 

[9:30] Wieder ein grosser Verkehrsstreik:

Spiegel: Post-Tarifgespräche gescheitert - Streik droht

Keine Einigung im Tarifkonflikt: Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Post und ver.di sind in der Nacht ergebnislos abgebrochen worden. Die Gewerkschaft nannte das Arbeitgeber-Angebot eine "mutwillige Provokation". Nun droht ein unbefristeter Streik.

Wer eine wichtige Infrastrukur betriebt, kann es sich leisten zu streiken. 2.2% Lohnerhöhung pro Jahr bei über 10% Inflationsrate ist doch etwas wenig. Bei den Manager-Gehältern und Bonussen wird natürlich nicht gespart.


Neu 2008-04-18:

[11:00] Immer mehr Hungerlöhne:

Spiegel: Niedriglohnsektor wächst in Deutschland rasant

Sie arbeiten im Gastgewerbe, im Einzelhandel oder im Dienstleistungsbereich - und verdienen viel zu wenig. Laut einer Studie arbeiten schon heute 22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland im Niedriglohnbereich. Damit liegt die Rate nur noch knapp unter dem amerikanischen Niveau.

Aber das ist noch gar nichts, wenn erst einmal die Hartz-IV Reservearmee auf den Arbeitsmarkt muss. Auto, Hund oder Übergewicht wird dann in diesen Schichten der Vergangenheit angehören. Ausserdem wrden sich die Bürotürme entleeren - auf die Felder der Landwirtschaft (die braucht dann keine Arbeiter aus Osteuropa mehr).

In Seminaren erzähle ich, dass die Unterschicht in der echten Krise ein Jahr für 1 Unze Gold wird arbeiten müssen. Wir nähern uns dem an.

Wer heute nicht vorsorgt, wird in Zukunft dieses Schicksal teilen müssen - oder noch schlimmer, wie in der 3. Welt.


Neu 2008-04-17:

[15:30] Leserzuschrift - Banken können 500er nicht wechseln:

zwei kleine Beobachtungen von gestern, die sich in das Puzzle einfügen und so allmählich ein Bild ergeben.

Ich war gestern in einer Geschäftstelle der Bundesbank. Einen Tag zuvor sagte man mir es wären dort noch über 500 10€-Gedenkmünzen vorhanden. Als ich dort war, waren es noch ganze 2 Stück!!. Ebenso so waren nahezu sämtliche Banken in der Gegend leergekauft. Man berichtete überall von massiver Nachfrage.

Auf der Heimfahrt hatte ich noch in einer Kleinstadt (21.000 EW) zu tun. Dort war ich in einer Geschäftsstelle der HVB. Die konnten mir auch zwei Zehner geben. Als ich mit einem Fünfhunderter zahlen wollte, schauten sich die zwei Bänker hinterm Tresen verlegen an und sagten.

„Tut uns leid, den können wir nicht wechseln“

Ich entgegnete: “Dass Tankstellen und Supermärkte keine 500er nehmen wusste ich ja, aber ich bin doch hier auf einer Bank – oder!“ Einer der beiden, die immer kleiner wurden: „Ja schon, wir haben aber nicht genug Wechselgeld!“

Dass ist doch unglaublich!

Leute, holt euer Geld (in Fünfzigern!!) heim – es wird höchste Zeit!!

Das ist wirklich unglaublich. Guter Rat!
 

[15:00] US-Subprime-Verluste in Deutschland:

Thisismoney: Germany is in shock as subprime gets worse

Germany is mired so deep in the subprime crisis that its entire banking structure is under threat of collapse. As writedowns continue to mount and government guarantees wear thin, experts warn that losses could soon reach €30bn (£24bn) - and possibly more.

It is the long-suffering German taxpayer who will be handed the final bill, just at a time when German industry and employment as a whole is on the up.

'The subprime meltdown has caused the deepest financial crisis in Germany in decades,' wrote the influential news magazine Der Spiegel this week.

Die grösste Bankenkrise nach 1945, ausgelöst durch Banker die auf Kredit in US-Subprime-Derivaten spekuliert haben. Der Steuerzahler wird es auslöffeln.
 

[11:00] Massenkündigungen bei Kommunen?

Spiegel: Kommunen wollen massenweise Jobs streichen

Fünf Prozent mehr Lohn - für die Städte und Gemeinden ist das zu viel. Nach dem Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst will jede dritte Kommune Jobs streichen, wie aus einer Umfrage hervorgeht, die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Viele Kämmerer planen höhere Gebühren für die Bürger - oder neue Schulden.

Nicht nur dort ist zu streichen.

PS: interessante Beobachtung aus Berlin: fast jeder auf der Strasse herumlungernde Obdachlose und Bettler hat einen Hund. Gibt es einen Hundezuschlag zur Sozialhilfe?

PPS: Nur eine solche Bemerkung, und es gibt genügend Zuschriften für eine Löwenfütterung:

[15:00] Leserzuschrift - Sozialhilfe für Hunde:

Es gibt in der Tat Zuschüsse für Hunde.
Außerdem helfen die beim Betteln: einem jungen Asozialen gibt man nichts, aber der arme,arme Hund!
Man kann ja die armen Tiere nicht töten oder verhungern lassen - im Gegensatz zu Kindern.
Es gibt sogar Organisationen, die Hundefutter an bedürftige Hundehalter verteilen.(Natürlich für das arme Tier…)
Hier zeigt sich die totale Dekadenz unserer BRD-Gesellschaft.
Meine Schwägerin aus Kamerun wundert sich auch, dass sie kaum Kinder in Deutschland sieht, aber dafür viele Hunde.

Richtig gerochen. Und richtig dekadent.

Noch eine Zuschrift dazu:

Einen Hundezuschlag gibt es nicht zur " Stütze", wohl aber bettelt es sich mit Hund um ein vielfaches besser als ohne, die Berliner sind halt tierlieb.
Zur Ehrenrettung der Bettler: die meisten beziehen keine Sozialhilfe, sondern leben vom Betteln plus Kleinkriminalität. Seit es für normale Jobs auch nur noch 400 Euro gibt, betrachte ich das Betteln zwar nicht als Option für mich, wohl aber denke ich, daß die Bettler sich in unserem untergehenden System relativ geschickt schlagen.

Noch dekadenter.

Ein "Gutmensch"-DE:

gerne lese ich ihre seite und ihre kommentare, aber solche aussagen über herumlungernde obdachlose und bettler sind überflüssig. wenn sie menschen mit verachtung begegnen, sollten sie sich darüber klar werden, wie es um ihre selbstachtung bestellt ist.

ich habe als therapeut sehr viele dieser menschlichen tragödien miterleben dürfen.
sie mögen vielleicht der meinung sein, dass diese menschen für ihre situation selbst verantwortlich sind, da stimme ich ihnen auch zu, aber das ist leider auch etwas zu kurz gedacht. ich kann ihnen gerne ein paar storys erzählen, ohne die schweigepflicht zu verletzen. sie würden sich wünschen, niemals in derartige situationen zu kommen.

vielleicht ist ein hund einfach das einzige, was diesen menschen noch etwas halt und wärme gibt. sollten sie mal drüber nachdenken.

Leider schreiben die meisten Gutmenschen alles klein (das ist bei denen offenbar "progressiv"), ist aber schlechter lesbar.

[17:30] Bettler-Zuschrift aus Berlin:

Etwas unfaires Bashing gegen Bettler:

Erst einmal sind die meisten dieser Bettler zu doof , Sozialhilfe zu beantragen, soll auch tatsächlich schwer sein wenn man keinen festen Wohnsitz hat. So zu den Hunden, ist ihnen vielleicht mal die Idee gekommen, dass diese Hunde vielleicht die einzigen Freunde sind, die diese Leute haben? Dann werden viele Hinde ausgesetzt, dass diese natürlich gerade den Leuten zulaufen die die auf der Strasse leben liegt doch auf der Hand. Mich nervt die Bettelei in der U-Bahn ja selber, aber mal Hand aufs Herz ? Was nervt den weniger. Dass diese Bettler sehr schlau, geschickt oder gar dekadent sind würde ich nicht behaupten . Ist ihnen mal aufgefallen, dass außer den Zigeunern unter den Bettlern praktisch keine Ausländer sind ? Diese machen es nämlich wirklich geschickter, die beziehen Sozialhilfe und handeln nebenbei mit Drogen oder geschmuggelten Zigaretten. Oder vor 10 Jahren war das Hütchenspiel eine regelrechte Epedemie, die aber von der arabischen Mafia hier in Berlin gestoppt wurde. Diese Art Geld zu beschaffen ist auch nicht so erniedrigend wie betteln. Übrigens, meine Eltern kamen vor etwa 10 Jahren mal mit einen deutschem Bettler ins Gespräch, der im "Revier" von Hütchenspielern gebettelt hat. Dieser sagte, dass solch eine Spielerbande abends bis zu 30.000 DM zusammen "erspielt" hat. Sind solche Leute ihnen lieber als Bettler ? Ich möchte ja das Betteln nicht gut heißen, mir sind Leute die sich ihren Lebensunterhalt ( + denen für ihren Hund ) "ehrlich" erbetteln lieber als Drogen-Dealer oder Banden die vom Hütchen--Spiel sich dumm und dämlich "verdienen".

P.S. : Sie sollten vielleicht mal die ganze Kritik der Zuschriften an ihrer "sozialen Kälte" etwas ernster nehmen, anstatt diese alle für etwas blöd zu verkaufen.
Übrigens: Diese Bettelei gibt es ( vom Ausnahmen abgesehen ) erst seit der neoliberalen Politik. In den 80ern gab es sowas in Berlin kaum, in der U-Bahn gar nicht.

In der Berliner S-Bahn sind diese Bettler noch schlimmer, sie schreien so laut, dass es in den Ohren weh tut.

Noch eine Meinung-DE:

Warum gehen die Berliner nicht zum Bundestag betteln… denen haben die meisten doch ihr Elend zu verdanken.
Und da sollten Sie auch schreien
 

[10:00] Wer treibt die Preise am meisten - der Staat:

Bild: Inflations-Angst

... und grösster Preistreiber ist der Staat

Wie das Institut für deutsche Wirtschaft mitteilte, verteuerten sich die Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen um 45 Prozent – seit 2005. Dazu zählen Gebühren für Müllabfuhr, Kindergärten und Horte, die Gebühr für neue Ausweise, bis hin zu Kfz-Zulassungen. Die Verbraucherpreise seien im Vergleich dazu nur um 17 Prozent gestiegen.

Raubritter!
 

[10:00] Karstadt - Selbstdarsteller als CEO verkauft die Immobilien:

Handelsblatt: Arcandor-Chef in Erklärungsnot

Im Vorfeld seiner Hauptversammlung am kommenden Mittwoch überrascht der Essener Arcandor-Konzern mit ungewöhnlicher Transparenz. Erstmals gewährt der bis vor kurzem noch unter Karstadt-Quelle firmierende Konzern Einblick in die Ertragskraft sämtlicher Einzelfirmen – mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen.

Auch ein Kunstname für den Konzern hat nicht geholfen. Jetzt ist das Tafelsilber weg und es sind hohe Mieten zu bezahlen. Aber sein Bonus für 2007 dürfte gerettet sein.

Diese Methode "Sale and Leaseback" kommt immer kurz vor dem Ende.


Neu 2008-04-15:

[21:30] Unterbezahlte Polizisten - eine Gefahr:

Süddeutsche: Freund und Nebenjobber

"Eine gefährliche Entwicklung": Die Realeinkommen von Polizisten sinken seit Jahren teilweise drastisch. Die Folge: Viele Beamte verdienen sich etwas dazu, in München jeder Sechste - mindestens.

Das führt früher oder später zur Polizei-Korruption: dann können die Mafias machen, was sie wollen.
 

[10:00] Leserzuschrift - "Probleme" mit EC-Karten:

ich war gestern in einem Supermarkt vor Ort einkaufen, vor der Kasse stand ein Pappschild mit dem Hinweis, dass das Bezahlen mit EC-Karte nicht möglich sei.
Mehrere Kunden konnten aus diesem Grund nicht bezahlen, da sie nicht ausreichend Bargeld mit sich führten.
Ich war einer der wenigen die bar bezahlen konnten.
Auf Nachfrage sagte die Verkäuferin dass dieses Problem seit 3 Wochen alle paar Tage auftritt.
Das hat mich dann doch etwas nachdenklich gemacht.

Ob die EC-Karten funktionieren hängt offenbar von der Liquiditätslage der Banken und Abrechner ab.

[18:30] Leserzuschrift - noch andere Probleme mit EC-Karten:

ich war gestern an einem EC-Automaten der Postbank und hatte 200 Euro zur Auszahlung angefordert. Dann kamen aber nur 100 Euro raus, aber es gab keine Displaymeldung, warum weniger ausbezahlt wurde. So etwas ist mir seit Jahren noch nie vorgekommen. Das muss zunächst noch nichts heißen, aber ich werde die das weiterhin genau beobachten.
 

[9:30] Manche Dinge kommen schneller als gedacht:

Welt: Immer mehr Ältere müssen trotz Rente arbeiten
Spiegel: Immer mehr Rentner müssen arbeiten

Für Deutschlands Rentner sieht es schlecht aus: Um über den Rentenbeginn hinaus ihren Lebensstandard überhaupt halten zu können, müssen viele im Alter einen Job annehmen. Die Statistik des Arbeitsministeriums ist erschreckend: Die Zahl der Mini-Jobber über 65 ist um 40 Prozent gestiegen.

Wurde von mir Ende 2006 in Goldene Jahre oder Goldene Bögen beschrieben. Die goldenen Bögen als Arbeitgeber sind also schon da. Der Inflation sei Dank.

Aber auch bei den Studenten beisst die Inflation: Meine Armut kotzt mich an

Und sie haben alle keine Ahnung, was dahintersteckt.

[18:00] Böse Leserzuschrift-AT zur Studenten-Armut:

Die "arme" Studentin kann nicht "brunchen", "clubben" und Cocktails schlürfen
und Markenklamotten hat sie auch nicht. Wie überaus bedauerlich.

1) Ich habe mich immer gefragt, wieso die Uniabgänger oft so realitätsfremd sind,
jetzt ist es mir klar.
2) Weiters verstehe ich jetzt auch, warum sie sich in die Schulden stürzen. Was
für den aufwendigen Lebenswandel während des Studiums nicht gepumpt wird, das
leiht man spätestens nach Abschluss: Papas Schecks bleiben aus und das Gehalt
reicht nicht für den gewünschten, luxeriösen Lebensstil.
"Mama, den Kredit hamma" - und ab ins Schuldenhamsterrad und tschüss.

Ich hatte während meiner Schulzeit auch nicht viel, im Gegensatz zu manchem
von meinen Mitschülern. Aber es hat mich sparen gelehrt und ich habe gelernt,
dass ich keine teuren Klamotten brauche, um jemand zu sein.

Ausserdem hat mir die sparsame lebensführung geholfen, später als ich besser
verdient habe, Geld zu sparen. Damit kam dann das investieren und heute
mit Mitte 30 könnte ich mir diesen aufwendigen Lebensstil leisten, nur interessiert
es mich nicht die Bohne, diese Art von Leuten zu treffen. Also muss ich wohl
weiter wohlhabender werden.

"Not lehrt Tugend", aber leider nicht in jedem Fall.

Sie werden diese Tugend schon loch lernen müssen - in der kommenden Not.
 

[7:30] Joe muss mit Kundengeldern Löcher stopfen - Leserzuschrift:

ich hatte um 13:10 Uhr einen Anruf von der Deutschen Bank, dass ich einen groesseren Betrag auf meinem Girokonto haette und ob ich den nicht irgendwie anlegen wollte.
So ungewoehnlich gross war er eigentlich nicht, ca. ein halber Monatsumsatz, also nichts, was der Bank ungewoehnlich auffallen sollte.
Interessant ist, dass ich mir schon vor laengerer Zeit Werbeanrufe scharf verbeten hatte, woran sie sich in den letzten Monaten auch gehalten haben.
Es scheint, es wird Zeit, mal Geld von dort umzulagern...

Die suchen inzwischen schon kleinere Guthaben, die sie vermutlich in notleidende Fonds, etc. umlenken können.
 

[7:30] Wahlgeschenke sind jetzt besonders In:

Stern: Staatsverschuldung ist nicht wegreformierbar

Die Bundesregierung hat damit begonnen, Wahlgeschenke zu verteilen. Ein Rentenbonus hier, längeres Arbeitslosengeld da, mehr Pflegeleistungen dort. Einige Minister wollen nun für 2009 das ganz große Füllhorn auspacken. Peer Steinbrück wehrt sich wie ein Deichgraf. Doch die Flut kommt.

Offenbar haben die Minister nach mageren Jahren besonderen Nachholbedarf.

Das geht so lange, bis die Staatsanleihen massenhaft abverkauft werden.


Neu 2008-04-14:

[15:00] Ein "verantwortlicher" Landesbanken-Politiker geht:

Web.de: Milbradt kündigt Rücktritt an

Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt hat für Ende Mai seinen Rücktritt von allen Ämtern angekündigt.

Was kostet sein bisheriges Hinhalten die Steuerzahler?

Leserkommentar: Ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch Günther Beckstein ebenso ergehen wird.

Wohl eine Art von Götterdämmerung bei den Verlust-Landesfürsten.
 

[12:30] Die Firmen beginnen Bargeld zu bunkern? - Leserzuschrift:

Seit Beginn 2008 geht die Nachfrage nach Firmen-Tresoren sprunghaft hoch, also ich finde das schon merkwürdig das innerhalb so kurzer Zeit so viele Tresore geordert werden. So wie es aussieht riecht da jemand den Braten und die versuchen sich darauf vorzubereiten das einige Banken bald hoch gehen, ich kann nur vermuten das bald das Geld von den Banken abgezogen wird und man es daheim oder in der Firma im Safe deponiert.
Wie sehen Sie das ganze? Macht es Sich ein Safe daheim aufzustellen für den Fall das die Banken schlagartig hoch gehen?

Da beginnen offenbar viele Firmen jetzt Bargeld zu bunkern - falls die Banken hochgehen. Gute Idee! Dafür ist am besten ein Tresor.


Neu 2008-04-13:

[17:00] Sachsen, willkommen auf der Schuldgaleere:

FTD: Skandal bei der Sachsen LB wird für Steuerzahler teuer

Im Zuge der US-Hypothekenkrise hat die Sachsen LB Milliarden verspekuliert. Nun räumte der Chef des Mutterkonzerns LBBW ein: Der Steuerzahler muss bluten. Neben den Sachsen selbst könnte es auch Badener und Schwaben treffen.

Der sächsische SPD-Politiker Karl Nolle geht davon aus, dass "1,2 Mrd.Euro der Bürgschaft bereits gezogen sind und zwar nicht für Bilanzierungsverluste, sondern für tatsächliche Ausfälle." Nolle berief sich auf nicht näher bezeichnete Regierungs- und Bankenkreise. "Man befürchtet, dass die komplette Bürgschaft in Höhe von 2,75 Mrd. Euro in zwei bis drei Wochen weg sein wird. Es besteht sogar die Gefahr, dass die Baden-Württemberger selbst noch belastet werden." Nolle sprach von einem "Worst Case" (schlimmsten Fall) für den Landeshaushalt. Sachsen sei in den kommenden Jahren "nicht handlungsfähig".

Eure Politiker haben Euch dort hingebracht (für nur einige Monate weiteres Überleben in deren Amt), jetzt rudert fleissig. Euer Trost: auch Andere trifft es.

PS: hat jemand ein passendes Bild dazu (nicht nur für Sachsen, auch Bayern, NRW, etc.)
 

[14:30] Die Zeiten für Schuldner werden härter:

Spiegel: Justizminister wollen Schuldner-Schutz lockern

Gerichtsvollzieher sollen künftig einfacher auf verborgene Schätze ihrer Schuldner zugreifen können: Justizminister mehrerer Länder planen nach SPIEGEL-Informationen eine Reform der Pfändung. Sie sieht auch eine Erzwingungshaft für jene vor, die Angaben zum Besitz verweigern.

Hier sieht man es: Gesetze kann man ändern. Und diese änderen sich derzeit nicht zum Vorteil der Schuldner.

Ah, der Schuldturm kommt auch wieder. Fehlt nur noch die Schuld-Galeere, diese kommt, wenn für Papiergeld kein Öl mehr importiert werden kann.
 

[13:30] Jetzt wird es wirklich eng für Siemens - Spionage:

Welt: Wie Siemens mit Spionen des BND kooperierte

Der wegen der Schmiergeld-Affäre belastete Siemens-Konzern wird mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Über Jahre soll ein Vorstandsmitglied gleichzeitig Verbindungsmann zum deutschen Geheimdienst BND gewesen sein. Siemens sei technischer Hilfsdienst für die Spione gewesen, berichtet ein Online-Magazin.

Das lege den Verdacht nahe, der BND habe sich Zugang zu diesen Einwahlschlüsseln verschaffen wollen, heißt es bei „Spiegel online“. Für den Nachrichtendienst sei Siemens auch deshalb interessant, weil Ingenieure des Konzerns beim Bau von Telefonanlagen Räume zu sehen bekämen, die selbst US-Spionagesatelliten verschlossen seien.

Auch wenn Bestechung in vielen Ländern ein Kavaliersdelikt ist, Spionage und die Beihilfe dazu ist es nicht. Das kann manchen Verantwortlichen die Todesstrafe bringen. Diese werden jetzt mit Aufträgen an Siemens besonders zurückhaltend sein.

Siemensianer: ich hoffe, Ihr wisst, was die Stunde geschlagen hat - und was Ratten tun.
 

[13:30] Renten - was sollen die Politiker denn tun?

Welt: Die Regierung gefährdet den Generationenvertrag

Die Rentenerhöhung ist Unsinn: Sie ist ein Wahlgeschenk, das das Wahlvolk gar nicht eingefordert hat. In Wirklichkeit machen die Koalitionsparteien damit lediglich ein Zugeständnis an ihre vergreisenden Mitglieder. Und gefährden damit alles, was die Rentenpolitik der vergangenen Jahre erreicht hat.

Wenn sie bei 50% Kaufkraftverlust in den letzten 5 Jahren die Renten nicht anheben, laufen ihnen die Rentner als Wähler davon. Das sind die Schattenseitung der Wirtschaftsankurbelung über billigen Kredit der letzten Jahre. Jetzt kommt die Abrechnung in anderer Form.

Die Politiker werden sich immer für den Stimmenkauf entscheiden - wenn nötig drucken sie das Geld dazu direkt.

[20:30] Sie werden das Geld für die Renten drucken müssen:

Handelsblatt: Renteneinnahmen brechen ein

Die Sondererhöhung der Renten hat eine heftige Debatte über Generationengerechtigkeit ausgelöst. Wirtschaftsexperten von CDU/CSU und SPD unterstützen die Warnung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog vor einer „Rentnerdemokratie“. Besonders Brisanz erhält der Streit, weil die Einnahmen der Alterskassen im März überraschend eingebrochen sind.

Das riecht sehr stark nach plötzlichem Wirtschaftseinbruch.
 

[12:00] Noch einmal zur Weserbank-Pleite:

Bild: So geht's dir, wenn deine Bank pleite ist

Die Nachricht von der ersten deutschen Banken-Pleite seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise schockte viele Bankkunden.

Alle redeten aufgeregt durcheinander. Ein Mann drehte sich zu mir um und sagte, dass die Bank pleite ist. Ich dachte erst, der macht einen Witz. Doch das Lachen ist mir ganz schnell vergangen.

Meine EC-Karte funktionierte sofort nicht mehr. Ich habe nur noch 2,37 Euro im Portemonnaie und noch einen 100-Euro-Schein in meiner Wohnung. Damit komme ich bis Ende des Monats niemals hin. Ich musste schon meine geschiedene Frau fragen, ob ich sie anpumpen kann.

Gemeldet hat sich bei mir bis heute niemand. Die Telefone der Bank sind abgeschaltet. Auch von diesem Einlagensicherungsfonds, von dem ich mein Geld bekommen soll, habe ich noch nichts gehört.

Jetzt muss ich mir eine neue Bank suchen. Ich habe mich vor einigen Jahren mit einer neuen Wohnungseinrichtung hoch verschuldet. Kurz darauf verlor ich meinen Job und konnte meine Kredite nicht mehr zahlen. Ich bekam dafür einen Eintrag bei der Kreditauskunft ‚Schufa‘.

Keine einzige Bank wollte mir damals ein Girokonto geben. Außer die Weserbank. Und jetzt das ...“

Zur Einstimmung auf die kommenden Pleiten: es geht alles ganz plötzlich.


Neu 2008-04-12:

[17:00] Leserzuschrift - "Vertrauenbildende" Anzeige der VoBa auf der Titelseite unserer Regionalzeitung:

heute morgen fand ich auf der Titelseite! unseres Tageblattes diese recht große Anzeige der örtlichen VoBa Dill eG. (In schwierigen Zeiten sind wir Ihr stabiler Partner: Stabil, Verlässlich, Sicher) Ich frage mich: Hallo!? Was soll das?? Warum werden dort Eigenschaften betont, die ich bei einer Bank als absolut selbstverständlich erachte?
Das ist ja fast genauso, als ob man in einem Arbeitszeugnis stehen hat "War immer pünktlich, hat immer aufgeräumt und seine Kollegen unterstützt" (ironischer geht´s nicht mehr...) Genau diese Anzeige hat mich dazu gebracht alle Konten, Sparverträge und Anteile an dieser Bank aufzulösen und abzuheben. Vielen Dank für die Warnung Genossen!
In EM bin ich schon etwas länger aktiv und werde nun diesen Anteil aufstocken solange es noch geht...

Die lechzen geradezu nach "Vertrauen", was haben sie zu verbergen? Gute Reaktion des Lesers.
 

[16:00] Schon wieder Zeit für Wahlgeschenke:

Handelsblatt: Der Schuldenskandal

Die Bundesregierung hat damit begonnen, Wahlgeschenke zu verteilen. Ein Rentenbonus hier, längeres Arbeitslosengeld da, mehr Pflegeleistungen dort. Einige Minister wollen nun für 2009 das ganz große Füllhorn auspacken. Peer Steinbrück wehrt sich wie ein Deichgraf. Doch die Flut kommt.

Wenn es gar nicht mehr anderes geht, werden sie das Geld einfach drucken.


Neu 2008-04-11:

[14:30] "Terrorismus" bei der deutschen Bundesbank - Leserzuschrift:

Bei den Bundesbank hängen seit kurzem Schilder am Eingang aus, daß ALLE Kunden, die 1000 EUR oder mehr einzahlen (zB in alten DM Münzen) oder selbst beim WECHSLEN von Schein- in Silbergeld (gesetzliches Zahlungsmittel!!!), daß alle diejenigen registriert werden.

Die Begründung dieser EU Richtlinie (1781/2006 vom 15.11.2006) ist Terrorismus.

http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=17360

Das ist Paranoia und Machtrausch zusammen.

[15:30] Leserzuschrift 1:

die gemeldete 1000-EUR-Grenze bei der BuBa passt zu dem, was ich aus internen Bankkreisen höre. So sollen Sparkassen bereits heute "außergewöhnliche" Zahlungsvorgänge melden. Gemeint sind Zahlungsvorgänge, die nicht ins typische Profil des Kontoinhabers passen.

Beispiel:

Typischerweise überweisen Sie Gelder im Umfang von 1k pro Monat (Miete, etc.). Dann überweisen Sie plötzlich 5k an Ihren EM-Händler. Obwohl dies weit unter der altbekannten Meldepflichtgrenze von 15k ist, wird es gemeldet. Es gibt dazu kein Gesetz, das die Sparkassen dazu verpflichten würde, sie tun es von sich aus.

Glücklicherweise berichtete der Empfänger solcher Meldungen davon, dass die Masse an Meldungen so groß ist, dass nur wirklich ungewöhnliche Vorfälle überhaupt in Augenschein genommen werden.

[15:30] Leserzuschrift 2:

ich glaube, viele Menschen unterschätzen die Bösartigkeit des Machtapparates. Alle unsozialen Verhältnisse drängen jetzt verstärkt zur Manifestation. Erst wenn es die Leute sehen, sind sie zu Änderungen bereit. Es fragt sich nur, ob diesen wieder von den Machthabern diktiert oder aus dem Volk heraus frei geschaffen werden. Ich sehe da diesbezüglich wenig Chancen. Die wurden schon vor 90 Jahren vergeben!

Warten wir einmal, bis diese Kaiser nackt gesehen werden.
 

[14:30] Leserzuschrift-DE zu Einlagensicherung:

die Leser von hartgeld.com sollten wissen:

Der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken ist im Zweifel nichts wert.

§6 Abs. 10 des Statuts: "Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht."

http://www.bdb.de/pic/artikelpic/052003/Statut.pdf

Zudem können Banken kurz bevor sie pleite gehen, aus dem Einlagensicherungsfonds hinausgeworfen werden:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24111/1.html

Immer noch Lust, nennenswerte Beträge auf den Konten zu parken?

In einer Systemkrise ist dieser Einlagensicherung nichts wert.
 

[14:30] Primary Dealer abzugeben - an die Russen?

FTD: Russen interessiert an Dresdner Kleinwort

Die größte Bank Russlands, die Sberbank, denkt über einen Kauf der Investmentsparte der Dresdner Bank nach. Für die Mutter Allianz wäre das ein Glücksfall, denn ein Verkauf von Kleinwort gilt als schwierig.

Die Allianz wäre sicher erleichtert, aber ob hier die Amerikaner mitspielen? Diese Russen wollen unbedingt Prestige kaufen.
 

[11:30] Bild macht schon Angst vor Bank-Pleiten:

Bild: So geht's dir, wenn deine Bank pleite ist

Die Nachricht von der ersten deutschen Banken-Pleite seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise schockte viele Bankkunden.

Es ist Zeit dafür und auch für einen allgemeinen Run auf alle Verlustbanken.
 

[11:00] Die Jungen werden nicht ewig zahlen:

Spiegel: Herzog warnt vor "Rentner-Demokratie

Der frühere Bundespräsident Roman Herzog schlägt Alarm: Die außerplanmäßige Rentenerhöhung sei Vorbote einer gefährlichen Entwicklung. Immer mehr Alte könnten künftig die Jüngeren ausplündern.

Er rechne nicht damit, dass die Rentner in Zukunft freiwillig auf die Belastbarkeit der Jüngeren Rücksicht nehmen und ihre Ansprüche zurückschrauben würden. "Die ältere Bevölkerungsgruppe hat einen kurzen Zeithorizont und will in der Gegenwart Kasse machen", sagte Miegel.

Die Jungen würden aber "Mittel und Wege finden, sich der Belastung zu entziehen - da können die Mehrheitsverhältnisse sein, wie sie wollen." Der IWG-Chef warnte, dass die gesellschaftlichen Veränderungen eine Gefahr für die Demokratie darstellten. Der Spruch "Wer zahlt, schafft an" gelte immer. Wenn die älteren Wähler in Zukunft in der Mehrheit seien und die Politik sich einseitig darauf ausrichte, "haben wir ein Demokratieproblem", sagte Miegel.

Sobald die Legitimität des Staates schwindet (egal warum) ist es mit den Steuer- und Beitragszahlungen vorbei. Dann werden die Renten sicher monetisiert.

[15:30] Ein guter Vorschlag dazu (Leserzuschrift):

Sie haben in Ihrem Krisen-Seminar gesagt, dass die Demokratie verloren sei, wenn die Leute erkennen, dass man sich selbst Geld in die Tasche wählen kann.

Die Diskussion über die "Rentner-Demokratie" ist eine Ausprägung des bevorstehenden Verlusts unserer Demokratie. Die andere Bewegung ist die "Hartz IV-Demokratie" - hier gibt es am linken Rand ja schon entsprechende Volks-Tribune, die in diesen (trüben) Gewässern fischen.

Ich schlage deshalb vor, dass wir das (preußische) Dreiklassen-Wahlrecht wieder einführen. Dieses teilt die Macht in 3 gleiche Machtblöcke ein, wobei jeder Wähler entsprechend seiner Steuer-Leistung einer Gruppe zugeordnet wird. Dann können sich die Rentner und Hartz IV-Empfänger in der Gruppe I wiederfinden, die weniger als 10% der Steuerlast tragen, während die Normalverdiener die Mitglieder der Gruppe II stellen. In der Gruppe III befinden sich dann die Spitzenverdiener, die mehr als 50% der Steuerlast zu tragen haben. Aufstieg wird belohnt durch eine höhere Stimmgewichtung und Abstieg wird durch eine niedrigere Stimmgewichtung bestraft. Das System ist auch gerecht, da die Menschen nicht nur entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit besteuert werden, sondern auch das entsprechende Gewicht bei Entscheidungen erlangen.

Dies würde auch den kontraproduktiven Populismus über alle Partei-Grenzen hinaus reduzieren - z.Zt. sind Politiker ja nur noch darauf ausgerichtet, wie mehr Geld im System verteilt werden kann. Das führt letztendlich zum Kollaps des Systems.

Diese Idee ist natürlich nicht "political correct" und kann erst nach einem kompletten System-Zusammenbruch realisiert werden.

Die heutige Stimmenkauf-Demonkratie ist ohnehin verloren. Daher kann man auch politisch inkorrekt sein.

Solche gute Vorschläge sind willkommen!


Neu 2008-04-10:

[19:30] Ein weitere Subprime-Finanzierer gibt auf:

Handelsblatt: ABN kappt Hypothekenvergabe

Die Finanzkrise drängt einen weiteren Anbieter von Immobilienkrediten aus dem deutschen Markt. Die ABN-Amro-Hypotheken-Gruppe stellt ihr Neugeschäft in Deutschland zum 22. April ein. Entsprechende Informationen des Handelsblatts bestätigte der geschäftsführende Direktor der Niederlassung in Deutschland, Walter Capellmann.

100% Finanzierung = Subprime.
 

[9:30] Der Staat bekommt Angst vor den Sparkassen - Leserzuschrift:

kommt sicher auch nicht von ungefähr:
Ich habe 2 firmen, bei 2 unterschiedlichen finanzämtern, eberswalde (brandenburg) und berlin II und beide FA haben für ihre steuervorauszahlungen vom 1. quartal zum 2.
quartal die bankverbindung geändert und fordern die überweisungen jetzt auf konten bei der bundesbank und nicht mehr, wie vorher bei der sparkasse frankfurt/oder und sparkasse berlin.

Nachtigall ick hör dir trapsen ....

Die wissen wohl mehr.
 

[8:30] Sparkasse Köln-Bonn - politischer Hedge-Fond:

KölnerStadtAnzeiger: Doping für die Sparkasse, Der Kölner Patient

Wegen ihrer hohen Belastungen aus dem Vorjahr sei die Sparkasse aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage, dieses wichtige Geschäftsfeld auszuweiten, heißt es im Kölner Rathaus. Die Bank musste rund 280 Millionen Euro Sonderbelastungen tragen - entstanden durch den Umbau der Kölner Messehallen für RTL, eine risikoreiche Beteiligung beim Studiobetreiber MMC, Hilfen für die WestLB und Verluste im Wertpapiergeschäft. Um keine Verluste ausweisen zu müssen, hat die Sparkasse mehr als 170 Millionen Euro an Reserven aufgelöst.

Köln soll 210 Millionen Euro zahlen, Bonn 90 Millionen. Die Städte sollen sich das Geld mittels günstiger Kommunalkredite bei Banken leihen. Derzeit liegt der Zinssatz bei 4,5 Prozent. Die Sparkasse muss den Städten für die Einlage jedoch höhere Zinsen zahlen.

Die 10% Eigenkapitalquote kann man getrost vergessen, die stimmt sicher nicht. Man muss die Bank retten.
Dazu sollen die Städte als Hedge-Fond auftreten, da sie sich ihrerseits das Geld leihen müssen.

PS: dieser Bank-Fisch ist etwas grösser, daher darf er noch nicht sterben.

Leserkommentar: wenn jetzt der Run einsetzen würde wäre die Sparkasse platt!
 

[8:00] Politiker geben immer aus, was da ist:

Spiegel: Steinbrück brüskiert Kabinettskollegen mit Spar-Befehl

Es wäre ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik: Finanzminister Steinbrück will seinen Kabinettskollegen Glos, Schavan, Wieczorek-Zeul und Tiefensee zur Not die Hoheit über ihren eigenen Etat entziehen - und so die Sparziele der Regierung mit Gewalt erreichen.

Zitat:
Ein Kapitalstock in den Händen der Politik, das ist so,
wie wenn Sie Ihrem Hund zwei Knochen hinwerfen und ihm sagen:
"Einer ist aber für morgen!". - Bernd Raffelhüschen, deutscher Finanzwissenschaftler

Hier sieht man, Politiker sind wie die Hunde, sie wollen alles sofort auffressen.

Spartip: das ganze Entwicklungshilfe-Ministerium kann man auf der Stelle einsparen.

[9:30] Leserzuschrift-DE dazu:

da Sie öfters mal das Beispiel mit den zwei Knochen bringen, wovon einer für morgen sein soll (und der Hund Ihrer Ansicht nach zu doof ist und beide frisst), muss ich mal eine Bresche für die Hunde schlagen. Selbstverständlicher vergräbt der Hund den zweiten Knochen (oder das Schweineohr etc.) Füchse vergraben überzähligen Fang auch (z.B. Rötelmäuse) und finden den auch wieder. Folglich hinkt der Vergleich; höher entwickelte Tiere sind nicht so beschränkt wie Politiker.

Noch schlimmer!
 

[8:00] Löschers neuer Kreuzritter bei Siemens:

Handelsblatt: Das Gewissen von Siemens

Andreas Pohlmann ist der neue Chief Compliance Officer des Münchener Konzerns. Er will Siemens wieder auf die rechte Bahn bringen und weitere Korruptionsskandale verhindern. Der promovierte Jurist rechnet mit dem früheren Management rigoros ab.

Inzwischen höre ich, dass der Siemens-Umsatz in bestimmten, grossen, korruptionsanfälligen Ländern gleich um 50% eingebrochen ist. Wie lange werden die Kreuzritter an der Macht sein und alle Mitarbeiter/Manager Anit-Korruptions-Prüfungen ablegen lassen?


Neu 2008-04-09:

[17:00] Moody's senkt den Daumen über den deutschen Banken:

Handelsblatt: Krise trifft deutsche Banken hart

Neun Monate sind seit Ausbruch der internationalen Finanzkrise vergangen. Während Analysten von Merrill Lynch das Schlimmste in Europa für überstanden halten, könnte sich die Lage in Deutschland nach Ansicht der Ratingagentur Moody's noch einmal verschlimmern. Im europäischen Vergleich hat sich Deutschland nach Ansicht der Experten schon in der letzten Zeit als weniger widerstandsfähig herausgestellt.

Nach unzähligen Rettungsaktionen werden auch die grossen Bahn-Fische sterben.
 

[12:00] Pessimismus pur:

Spiegel: Mehrheit der Deutschen befürchtet triste Zukunft

Eine Hiobsbotschaft nach der anderen - das zeigt Wirkung: Einer Umfrage zufolge glaubt inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung, dass es wirtschaftlich bergab geht. Nur noch 18 Prozent erwarten eine Verbesserung.

Dabei wissen sie noch gar nicht, was wirklich noch kommt - die Depression.
 

[9:30] 1. Bankpleite in Deutschland:

Spiegel: BaFin schließt Bremer Privatbank

Die Bremerhavener Weserbank muss ihre Pforten schließen: Nach einer Anordnung der Finanzaufsicht BaFin darf das überschuldete Institut seine Kunden nicht mehr bedienen und muss den Zahlungsverkehr einstellen.

Die kleinen Bank-Fische lässt man sterben, alle etwas grösseren bekommen ein Bailout.

[12:00] Jetzt wird über die Gründe gestritten: Weserbank-Chef gibt Finanzkrise Schuld an Insolvenz

Die Klüngel-Bank KfW: Wolfgang Münchau: Lehren aus dem KfW-Desaster

[11:30] Leserzuschrift zur Weserbank-Pleite:

Also die Weserbank hat man nicht pleite gehen lassen, die ist ganz einfach 'selbst' pleite und ich vermute mal, dass das u.U. auch passiert wäre, wenn wir andere Voraussetzungen gehabt hätten, als die jetzigen. Die Weserbank hatte ein Bilanzvolumen von 120 Mio. Das ist sowas von gering, dass ich den Vergleich des Lesers bzgl. der Schliessung der Bank mit wesentlich übergeordneteren Dingen (Goldpreisdrückung) für absurd halte. Auch in 'normalen' Zeiten würde der Goldpreis einen 'Furz' darum geben, ob die Weserbank pleite geht oder nicht. 99% der Leute kennen diese Bank doch garnicht. Wäre was anderes, wenn es eine Großbank wäre.

Übrigens ist in den 70er Jahren hier in Köln die Herstatt-Bank pleite gegangen. Danach gab es dann erst den Einlagensicherungsfond. Somit ist die Weserbank auch nicht die erste Bank, die pleite geht.

Genau, dieser Fisch war so klein, dass er ohne Folgen für die Politik pleite gehen konnte. Was in den 1970ern war, ist lange her.

[12:00] Noch eine Zuschrift:

Everything is well, the real message is:
Michel schlaf weiter - dein Geld liegt sicher im Schoße der deutschen Bankengemeinschaft !
 

[9:30] Steuer-Willkür:

ManagerMagazin: Tatort Finanzamt

Die Finanzbehörden haben sich zum größten Risikofaktor für Anleger hierzulande entwickelt. Unverständliche Vorschriften, willkürliche Regelauslegungen und ein erratischer Gesetzgeber machen immer mehr Investments zum Vabanquespiel. Ein Ratgeber.

Deutschland ist mit seiner Komplexität ein ganz besonders schlimmer Fall.

Aber insgesamt geht die Eintwicklung international dahin, dass besonders Angestellten alle steuerbegünstigten Investitionsmöglichkeiten versperrt werden. Österreich etwa ist hier noch viel schlimmer. Dort und in anderen Ländern werden Steuersparmodelle per Gesetz kategorisch ausgeschlossen, in Deutschland geschieht dies mit Tricks und bruchstückhaft.

Niemals zum "Steuersparen" allein investieren, das Investment muss sich ohne Steuerersparnis selbst tragen.

Jetzt werden sie noch grausamer zugreifen: Krise reißt 10-Milliarden-Loch in Bundeshaushalt


Neu 2008-04-08:

[21:00] Ein Job reicht nicht mehr:

Handelsblatt: Immer mehr Menschen benötigen Zweitjob

Immer mehr Arbeitnehmer benötigen nach Ansicht des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) künftig einen Zweitjob, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Betroffen seien vor allem Menschen mit geringer Qualifikation. Mit Blick auf die Veränderung im gesellschaftlichen Leben sieht das IWH auch Chancen durch Zweitjobs.

Inflation @ Work
 

[20:00] Sparkasse Köln-Bonn braucht Stützung:

Finanzen.net: Stadt Köln erwägt Finanzhilfe für Sparkasse Köln-Bonn

Die Stadt Köln erwägt eine Millionenhilfe für die Sparkasse Köln-Bonn, damit sie trotz der Bankenkrise ihre Kreditvergabe nicht einschränken muss. Das sagte am Dienstag der Kölner SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Börschel, der auch Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse ist. Er bestätigte damit einen Bericht der "Kölnischen Rundschau". Allerdings bestritt er, dass das Geld notwendig sei, um die Bank selbst finanziell zu stützen. Die Eigenkapitalquote des Instituts liege stabil bei um die 10 Prozent, sagte er, die Tendenz sei sogar leicht steigend.

Stabil ??? Hahaha!

Leserzuschrift dazu:

eben im Radio waren es schon 300Millionen, 210 von der Stadt Köln und 90 von der Stadt Bonn die über Kommunalkredite bezogen werden sollen.
Die Frage ist: Wer gibt ihnen den Kredit bzw. das Geld?
 

[16:30] Nokia-Verlagerung - rentiert es sich noch?

Spiegel: Nokia zahlt 200 Millionen für Sozialplan in Bochum

Der Betriebsrat der Bochumer Nokia-Angestellten ist zufrieden: Vertreter des Handyherstellers und Arbeitnehmer haben sich überraschend auf die Eckpunkte eines Sozialplans geeinigt. Er ist mit einem Volumen von 200 Millionen Euro fast dreimal so hoch wie ursprünglich angeboten.

Das ist wohl keine Frage des Rentierens mehr, sondern nur mehr des Gesichtwahrens für das Management.
 

[9:30] Der deutsche Staat sperrt auch schon Auszahlungen - Leserzuschrift:

Soeben wollte ich online Bundesobligationen verkaufen über die Finanzagentur, ehemals Bundeswertpapierverwaltung.

Dabei kam dann folgender Hinweis:

Es ist folgender Fehler aufgetreten:
Die Forderung ist wegen der bevorstehenden bzw. laufenden Zins- und/oder Tilgungszahlung gesperrt! Ein Verkauf ist zur Zeit nicht möglich.

Heute haben wir den 7.4.; Zinsfälligkeit für meine BOBL ist der 13.4.. Da soll es technisch nicht möglich sein, diese jetzt zu verkaufen? In Zeiten moderner Computertechnik, die Werte sekundenschnell ermitteln kann? Da könnte man fast meinen, der Staat klammert sich an seinem, pardon: meinem Geld fest mit allen Tricks.

Oder ist das normal, dass man Papiere eine Woche vor Zinszahlungstermin nicht verkaufen kann? Wer kann dazu etwas sagen?

Im übrigen: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer wirklich informativen Website. Weiter so!

Staatsanleihen haben in Krisenzeiten gegenüber allen anderen Wertpapieren 2 "Vorteile":
a) sie sind "sicherer" als andere Papiere, da sie die letzte Rettung in der Papierwelt sind
b) sie sind liquide - man kann sie jederzeit leicht verkaufen

b) wird hier massiv verletzt. Offenbar schliesst sich der Bund hier den neuen Gepflogenheiten der Banken an. Eine gefährliche Methode. Es sollte jetzt jeder wissen, was er zu tun hat.
 

[9:30] KfW-Chaos - jetzt die "Profis" ran:

Spiegel: Matthäus-Maier rechnet ab - Steinbrück will Profi als Nachfolger

Tohuwabohu-Tag bei der KfW: Die staatliche Bank muss 1,8 Milliarden Euro abschreiben, Vorstandschefin Matthäus-Maier verliert ihr Amt - und teilt in ihrem Abschiedsbrief noch mal kräftig aus. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden, aber klar ist: Es soll auf keinen Fall ein Politiker sein.

Keine Politiker auf Versorgungsposten mehr als KfW Chef?

Was bringt denn da unser Hündchen?

Es gibt sicher noch einige Ex-Politiker in ähnlichen Positionen abzuholen.


Neu 2008-04-07:

[20:00] Joe's Bank wieder im Gerede:

WIWO: Hat Ackermann Informationen zurückgehalten?

Die Deutsche Bank hat ihre Abschreibungen wegen der Finanzkrise mehr als verdoppelt. Die Illusion, die Krise weitgehend ohne Blessuren überstanden zu haben, hat empfindlich gelitten.

Die von Ackermann gepflegte Illusion, dass die Deutsche Bank die Krise weitgehend ohne Blessuren überstanden habe, hat empfindlich gelitten. Der Bankchef muss sich nun fragen lassen, ob er die Öffentlichkeit nicht früher und deutlicher über die anstehenden Berichtigungen hätte informieren sollen – und ob deren Ausmaß wirklich überhaupt nicht absehbar war.

Die Schweizer wollen ihn ohnehin zurück. Oder hat er den Artikel in Blick lanciert, um gehen zu können?

Besonders nachdem der deutschen Bankenverband schwarz sieht: Bankenverband sieht wegen Finanzkrise schwarz
 

[18:30] Inflation und Steuern sorgen dafür - Häuser nur mehr für Grossverdiener:

Welt: Deutschen fehlt das Geld zum Bauen

Das durchschnittliche Einkommen reicht in vielen Regionen Deutschlands nicht mehr für den Hausbau. Um die eigenen vier Wände zu finanzieren, muss man in einigen Gegenden zu den Großverdienern gehören. Doch es gibt auch billige Landstriche.

Vor 30 Jahren konnte es noch jeder machen.
 

[18:30] Chaos in der Bailout-Bombe KfW:

Spiegel: Milliardenloch bei KfW - Chefin Matthäus-Maier tritt zurück

Die Finanzlage der staatlichen Förderbank KfW ist schlechter als bisher bekannt: Wegen der Probleme ihrer Beteiligung IKB muss sie fast zwei Milliarden Euro abschreiben. Vorstandschefin Matthäus-Maier gibt ihr Amt umgehend auf - aus "gesundheitlichen Gründen", wie es offiziell heißt.

Zumindest hat man einmal die CEO entsorgt. Wenn dieses Ding hochgeht dann knallt es richtig, den in der KfW sind die Leichen unzähliger Rettungsaktionen versenkt.

[20:00] Leserzuschrift dazu:

Au Backe! Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, ihre Kredite zu verhökern - um schnell Geld rein zu kriegen.
Mein Bruder hat sein Haus mit einen Kredit der KfW gekauft.
Dürften die so etwas als staatliche Bank?

Banken in Not dürfen alles, besonders Konkursverwalter von Banken. Und Lone Star wartet sicher schon auf billige Kreditpakete.
 

[14:30] Umverteilung zur SachsenLB-Rettung:

BÜSO: Sachsen opfert Infrastrukturprojekte, um Banken zu retten

Die sächsische Landesregierung hat alle Zuschüsse für kommunale Infrastrukturprojekte gestrichen. Dies betrifft hauptsächlich den Straßenbau. Viele Städte und Gemeinden werden ohne diese Zuschüsse nicht in der Lage sein ihre Bauvorhaben auszuführen. Der Grund ist die Bildung von Rücklagen in der Höhe von 900 Mio. Euro für zukünftige Probleme bei der Sachsen LB, zusätzlich zu den schon gewährten Garantien in Höhe von 2,7 Mrd. Euro. Diese Rettungsaktion bedeutet für jeden sächsischen Bürger eine zusätzliche Pro-Kopf-Verschuldung von 625 €.

Da haben wir es also: die Bankenrettungen kosten den Bürger doch etwas. Nur die Steuern trauen sie sich noch nicht zu erhöhen.
 

[14:30] Telekom-Prozess - das füttert nur die Anwälte:

Spiegel: Vergleich im Telekom-Prozess scheitert – Anwälte angriffslustig

16.000 Kläger, 800 Anwaltskanzleien, tonnenweise Papier: In Frankfurt hat der größte Anlegerprozess in der Geschichte Deutschlands begonnen. Gleich zu Beginn lehnte die Telekom Angebote für einen Vergleich ab, die Kläger erhoben schwere Vorwürfe.

Da wird kaum etwas herauskommen, ausser Anwaltskosten für die Kläger. Der wirkliche Adressat für eine Klage wäre der deutsche Staat.

Dass Aktien gerade dann ausgegeben werden, wenn die Kurse hoch sind, ist klar, denn die Emittenten wollen viel Geld kassieren. Das heisst noch lange nicht, dass man sie dann auch kaufen muss. Ich selbst habe diese Aktien gekauft, als sie bei €10 waren und dann bei €13 wieder verkauft.
 

[11:30] Ein staatliches Damoklesschwert fällt auf Immobilienkäufer:

Süddeutsche: Im fünfstelligen Bereich

Die neuen Vorschriften zum Energiesparen können Käufer von gebrauchten Immobilien sehr teuer kommen.

Käufer von Gebrauchtimmobilien sollten Mehrkosten in fünfstelliger Höhe für unumgängliche Energiesparmaßnehmen einplanen. Darauf weist die ING-DiBa in Frankfurt am Main hin.

Noch Lust auf eine Immobilie?
Für Verkäufer: jetzt wird der Verkauf noch schwieriger.

 

[11:30] Haha, die "Insider"-"Topmanager" kaufen wieder massiv Aktien:

Handelsblatt: Insider-Barometer steigt auf Allzeithoch

Das Insider-Barometer steigt auf über 200 Punkte. Das bedeutet, dass deutsche Unternehmensinsider so viele Aktien wie noch nie seit Auflage des Indikators kaufen.

Sie sind wirklich wie die Kleinanleger und wissen nicht, was in den nächsten Jahren kommt. Nach einer solchen Kauforgie kann man annehmen, dass es bald wieder abwärts geht. Real kaufen sie vermutlich von Tradern und Spekulanten, wie nach einer kurzen Kurserholung schnell wieder aussteigen.

PS: Wo bleibt diesesmal der Siemens CEO Löscher. Hat er kein Geld mehr oder bekommt er keinen Kredit mehr für soetwas?

Diese Käufe trotz "Ansteckungsgefahr" aus den USA: Finanzkrise erfasst Konzerne

Leserkommentar dazu:

Was erwarten Sie auch von Managern, deren einzige Kreativität darin besteht, Vorgaben umzusetzen ohne zu hinterfragen?
Die sind zum Teil so vom "Ihrem" Unternehmen überzeugt, daß sie selbst bei besserm Wissen, alles machen!
Zum anderen würden Sie ja bei Nichtkauf zugeben, daß sie selbst mies sind.
Andere wiederrum haben einfach Angst, daß wenn sie keine Aktionoptionen nutzen, dumme Fragen gestellt bekommen.

Arme Lemminge.....

Danke für die klare Einsicht!
 

[7:30] Rebellion der bayrischen Sparkassen:

WIWO: Sparkassen stellen BayernLB-Rettung in Frage
Süddeutsche: Sparkassen zeigen sich verärgert

Einem Medienbericht zufolge könnte die geplante Unterstützung für die angeschlagene BayernLB noch einmal gekippt werden. Bei den beteiligten Sparkassen wird demnach erhebliche Kritik an dem Auffangplan laut.

Genau diese gegenseitigen Bürgschaften bringen Gesamtsysteme gemeinsam zu Fall. Das sieht man bei Konzernpleiten immer wieder.
 

[7:30] Überweisungen verschwinden im Nirvana - Leserzuschrift:

Bei Online-Überweisungen eines Bekannten, der bei einer großen (Süd-) Thüringer Sparkasse Kunde ist, ist es in den letzten Wochen/Monaten vermehrt zu Problemen gekommen. Überweisungen im hohen 100er bzw. 1.000er Eurobereich wurden nicht abgebucht/ausgeführt, die Aufträge verschwinden einfach im Nirvana - nachverfolgbare Auftragsbestätigungen ebenso, als wäre der Auftrag nie ausgeführt. Das alles trotz der Deckung des Kontos und erfolgreicher Auftragsbestätigung unmittelbar nach der Überweisung.

Auf telefonische Nachfragen wurde keine klare Aussagen gegeben, es läge wahrscheinlich an SEINER Software (die jahrelang problemlos funktionierte). Demnach also kein Oster-Software-Update-Bug, sondern andere Probleme.

Ein weiteres Indiz in der Kette ungewöhnlicher "Zufälle", die auf Liquiditätsprobleme schliessen lassen.

Dafür empfiehlt die Dresdner Bank wieder Aktien: http://www.dresdner-bank.de/dresdner-bank/presse-center/aktuell/20080404.html

Hahaha.

[13:00] Ähnliche Verzögerungen - Leserzuschrift:

Die Banken scheinen Überweisungslaufzeiten massiv zu erhöhen! Ich habe am 27.03. eine Überweisung an einen Bekannten gemacht. Kleiner 3-stelliger Betrag, nichts besonderes. (Er bittet mich öfters um solche Gefälligkeiten, da Bareinzahlungen auf sein Dirketbankkonto extrem teuer sind), nur kam das Geld nicht bei ihm an. Auf telefonische Rückfrage konnte mir bei meiner Bank auch nicht geholfen werden, die Buchung sei ausgeführt. Bei der Bank meines Bekannten war sie aber nicht angekommen.

Am Freitag sehe ich abends, das der Betrag zurück gebucht wurde. Dummerweise habe ich mich bei der Konto-Nr. vertippt. Kommt ja mal vor. Bisher kam es immer spätestens nach 2 Tagen zur Rückbuchung, nicht diesmal. Sage und schreibe 7 Tage hat es gedauert. So hat die Bank mindestens 9 Tage mit dem Geld gearbeitet.

Ja, sie sitzen auf dem Geld, solange sie können.


Neu 2008-04-06:

[12:30] Die Solar-Subventionen kippen:

Welt: Die fetten Jahre der Solarbranche sind vorbei

Auf den Platz an der Sonne fällt Schatten, denn die Subventionen für Strom aus Sonnenenergie sollen drastisch fallen. Vielen Solarfirmen droht das Aus. Das hat aber auch viele gute Seiten. Denn mit den Fördergeldern wurden scharenweise Produzenten aus Asien nach Deutschland gelockt, die hierzulande abräumten.

Diese Subventionen waren eigentlich nichts anderes als der Überfall (meist grüner) Lobbygruppen auf Stromerzeuger und Konsumenten. Jetzt explodieren die Energiepreise und die Politker bekommen Angst. Ausserdem kann nicht mehr mit Arbeitsplätzen in Deutschland argumentiert werden, wenn die meisten Solarmodule aus China kommen.
Die Politiker werden, wenn es für sie eng wird, im Zweifelsfall immer der grösseren Gruppe (den Konsumenten) den Vorrang vor einer kleinen Lobby geben.

Wer in soetwas investiert hat und wie üblich das auf Kredit mit eingetragener Grundschuld gemacht hat, kann die Investition jetzt abschreiben. Nächster Schritt: der Kredit geht zu Lone Star, Haus ade.

Investitionen in hoch subventionierte Dinge sind hoch riskant (politisches Risiko).


Neu 2008-04-05:

[21:30] Juristen-Zuschrift-DE zu Dresdner Bank:

Das passt zu einem heute vormittag mit einem Bekannten geführten Gespräch.
Dessen Vater ist vor kurzem gestorben, er hatte Konten und Aktiendepots bei der Dresdner. Trotz Vorliegen eines eindeutigen Testaments (nach neuster BGH-
Rechtssprechung bereits für sich ausreichend) und eines Erbscheines zahlt die Dresdner nicht aus, mit dem völlig abwegigen Argument, man benötige ein Unbedenklichkeitszeugnis des Finanzamtes.

Es geht um große Summen, die man offensichtlich nicht auszahlen will.

Habe den Rat erteilt, nach letzter kurzer Fristsetzung auch Strafanzeige wegen Unterschlagung und Betruges zu stellen. Das wirkt meistens.

Ganz klar, das ist Zeitschinden. Dieser Primary Dealer muss enorme Probleme haben. Aber sie halten alles unter der Decke.

Die gehen vermutlich zusammen mit der Mutter Allianz (dort ähnliche Methoden) bald hoch. Da tickt eine enorme Bombe.
 

[17:00] Der Mittelstand wittert Probleme:

Handelsblatt: Studie: deutscher Mittelstand in Sorge

Eigentlich steht es um den deutschen Mittelstand erstaunlich gut: Volle Auftragsbücher, steigende Beschäftigtenzahlen und eine erstaunliche Robustheit gegenüber der Kreditkrise in den USA dominieren zurzeit das Bild. Trotzdem werden die Unternehmer pessimistischer. Was sie bedrückt, verraten sie in einer aktuellen Mittelstandsstudie.

Sie fürchten etwa einen Credit-Crunch, der eigentlich schon begonnen hat. Es werden weniger Kredite an Firmen vergeben.

PS: zu meinen Seminaren kommen meist kleinere Unternehmer. Die haben ein besseres Sensorium, dass etwas nicht stimmt, als Manager.
 

[8:00] Politiker, beginnt zu zittern - wenn schon Bild soetwas schreibt:

Bild: So stark leiden Rentner unter der hohen Inflation

Die rund 20 Millionen Rentner sind von der hohen Teuerungsrate doppelt so stark betroffen wie die Durchschnittsbürger! Für ihre Einkäufe mussten die Senioren im März durchschnittlich etwa 6 % mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor.

Und auch das ist sicher nicht die ganze Wahrheit. Aber dieser riesige Stimmenblock, der vom Staat lebt....

[12:30] Hier noch etwas daszu von JJahnke: Der Rentenskandal: Neue Versichertenrenten 1996-2006 real minus 19 %


Neu 2008-04-04:

[17:30] Andere "technische Probleme" bei Banken - Leserzuschrift-DE:

Die Banken scheinen wirklich knapp bei Kasse zu sein. Letzte Woche wurde eine kleine (!) Fehlspekulation von mir ausgeknockt. Normalerweise ist der Restwert dann innerhalb von 2 Bankarbeitstagen auf dem Konto verbucht. Als nach 1 Woche noch nichts auf meinem Konto war, habe ich mich mit einem Mitarbeiter in Verbindung gesetzt. Dieser mußte mehrere Stellen abtelefonieren, konnte mir jedoch keine Auskunft geben, wann das Geld eingebucht wird. Später hat er mich dann zurückgerufen und mir mitgeteilt, dass er damit rechnet, daß das Geld vermutlich nächste (!) Woche Dienstag / Mittwoch überwiesen würde. Das wären dann ca. 8 Bankarbeitstage Verzug. Zufälle ? Buchungsfehler ? Meine Hausbank ist die Citibank, ausgebendes Institut war die Société Générale. Auch EC-Kartenbuchungen erscheinen nicht mehr immer zeitnah, teilweise mit 1 Woche Verspätung, habe ich so noch nie erlebt. Nun, meine Konten sind fast komplett abgeräumt, ein Bankwechsel lohnt jedoch nicht, da meiner Meinung nach bei den noch vermeintlich gesunden Banken möglicherweise die Krankheiten nur nicht bekannt sind. Die Citibank hat die Fed im Rücken und hält sich somit wohl noch mit am längsten ...

Auf die Fed würde ich mich bei der Citibank nicht unbedingt verlassen. Aber es gibt im Moment viel zu viele "Zufälle" und "technische Störungen".

PS: auch werden derzeit Überziehungsrahmen massiv gekürzt, auch bei Leuten mit genügend Geld.
 

[15:30] Leser-Erfahrungen mit Cortal Consors:

Die Tagesgeldzinsen hätten eigentlich zum ersten April gebucht sein müssen. Dem war nicht so. Nach meiner ersten Anfrage wurde ich auf den heutigen Tag vertröstet.
Nachdem auch heute kein Zinseingang festzustellen war, erhielt ich folgende Nachricht von Cortal Consors (Tochter der franz. BNP Paribas):

Sehr geehrte..... schön, dass Sie sich per E-Mail an uns wenden.

Aufgrund eines technischen Fehlers ist die Zinsgutschrift für Ihr Tagesgeldkonto für das 1. Quartal 2008 bisher nicht erfolgt. An der Behebung wird bereits mit Hochdruck gearbeitet. Die Zinsgutschrift wird bis zum 08.04.2008 erfolgen. Selbstverständlich nehmen wir die Buchung rückwirkend zum 31.03.2008 vor.

Wir bitten, die Verzögerungen zu entschuldigen und hoffen, dass Sie uns den Vorfall nicht nachtragen.

Cortal Consors S.A.
Zweigniederlassung Deutschland

Ich nehme mein Geld dort sofort weg! Ich möchte andere Betroffene auf diesem Weg vor dieser Bank warnen.

Ein technischer Fehler?? kann sein, muss nicht sein. In dieser Branche passieren derzeit sehr viele Fehler. Auch bei Fed Primary Dealers wie BNP.

[16:30] Cortal Consors hat mich gerade angerufen und mitgeteilt, das war ein technischer Fehler bei einem externen Dienstleister (der negative "Segen" des Outsourcing) der eine kleine Gruppe von Konten betrifft. Es haben offenbar zu viele Kunden bei Cortal Consors angerufen und gefragt, was da los ist.

PS: zumindest hat man mich kontaktiert und um eine Gegen-Stellungsnahme gebeten. Der wesentlich bessere Weg als gleich mit der juristischen Artillerie aufzukreuzen.

[17:30] Leserkommentar-DE dazu:

Offenbar hat der Leser eine recht große Summe bei Cortal-Consors liegen. Ich habe dort nur "Peanuts" und meine Zinsgutschrift pünktlich erhalten.

Mein Rat im allgemeinen: Tagesgeld in großem Umfang gehört nicht in die Hände einer Direktbank. Wenn die Computersysteme ausfallen, ist es aus mit dem Zugriff auf das Geld. Hat man bei Northern Rock gesehen. Telefonieren bringt dann auch nichts mehr (Überlastung des Call-Centers), faxen auch nicht. Was (möglicherweise) noch hilft, ist, sich bei der Filiale in die Schlange zu stellen bzw. per Post die Überweisung zu fordern - wenn es dann nicht zu spät ist.

Ergo: Streuen des Geldes über mehrere Kreditinstitute, auch Filialbanken vor Ort. Sicherheit kostet zwar Zinserträge, aber besser als von einem einzigen abhängig zu sein.

Guter Rat!
 

[7:30] Die Banken sollen noch mehr lügen können:

Handelsblatt: Zeitler will Banken helfen

Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler fordert eine Änderung der Bilanzierungsregeln für Banken. Seiner Ansicht nach verschärft die derzeit gültige Regelung die aktuelle Finanzkrise. Dabei hätte eine Anpassung auch eine Kehrseite für die Branche.

Um wieder etwas Zeit zu gewinnen, das ist alles.


Neu 2008-04-03:

[18:30] Leserzuschrift - Die Realität an der Verkaufsfront (Bayern):

Ich beliefere vorwiegend Handwerksbetriebe in Holz, somit Schreinereien und holzverarbeitende Betriebe.

Diese Schleifwerkzeuge sind immer unmittelbar von der Auftragslage der Betriebe abhängig.

Meine Umsätze des Monats März 2008 sind