| Neu 2007-07-01: Österreich, Deutschland und Schweiz-spezifische Teile wurden in eigene Seiten ausgelagert.
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Diese Seite befasst sich mit anderen Ländern in Europa und der EU.
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Enthält alle Einträge zwischen dem 1.1.2008 und 31.3.2008.
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Neu 2008-03-31:
Heathrow T5 - die nationale Schande:
Spiegel: Briten verzweifeln an Dauer-Flugchaos
In Zeitungen ist von "nationaler Schande" die Rede - und selbst das scheint irgendwie untertrieben. Mit Wut reagieren die Briten auf das Chaos im neu eröffneten Heathrow-Terminal 5. Dabei war das Desaster absehbar: seit die Turbo-Kapitalisten am Flughafen die Regie übernahmen.
Hier sind spanische Finanzleute am Werk, die nichts von Flughäfen verstehen und mühsam das Geld für die Kreditzinsen zusammenkratzen.
Neu 2008-03-29:
[11:00] Sarko tritt auf das Defizit-Gas:
Handelsblatt: Frankreich entwickelt sich wieder zum Defizitsünder
Frankreich schlittert in eine schwere Budgetkrise: Im vergangenen Jahr betrug das Haushaltsdefizit französischen Medienberichten zufolge zwischen 2,6 und 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das nationale Statistikamt Insee wird den Wert voraussichtlich heute in Paris verkünden – eine Hiobsbotschaft für die Regierung in Paris und die Haushaltswächter der Euro-Zone in Brüssel.
Hier sieht man: ein ganz gewöhnlicher Politiker, der sich aus allen Schwierigkeiten freizukaufen versucht, kein Napoleon.
Napoleon hat übrigens nach der Assignat-Hyperinflation erklärt: er bezahlt in Gold oder gar nicht - und hat sich daran gehalten.
[12:30] Auch seine Minister werfen mit Geld herum: Sarkos Ministerin verprasst Steuergelder für Strumpfhosen
Neu 2008-03-27:
[16:30] Frank Meyer über Schulden-Toreros, etc.
Telebörse: Jetzt erwischt es Spanien
Wir haben es jetzt schwarz auf weiß. Spanien funkt das erste S.O.S., Europa wird um eine finanzielle Attraktion reicher. Eine Immobilienkrise breitet sich in Spanien aus. Die Toreros auf dem Häusermarkt werden jetzt reihenweise von ihren eigenen Bullen umgerannt, bevor ihnen das passiert, was man inzwischen schon anschaulich in den ersten US-Zeltstädten beobachten kann. Wenn man sich den spanischen Häusermarkt und die Verschuldung der dortigen Bürger genauer anschaut, bleibt einem nur ein "Au Backe!" im Halse stecken.
Übrigens, drei von elf Spaniens Immobilienkönigen sind wieder aus der Forbes-Liste verschwunden. Die Götter kümmern sich gerade um die restlichen acht. Nichts währt ewig.
Göttlich zu lesen!
Der spanische Bulle rutscht aus:
[11:00] Die Kolonie frisst den britischen Jaguar:
NZZ: Ehemalige Britische Traditionsmarken in indischem Besitz
Der amerikanische Autokonzern Ford verkauft seine Traditionsmarken Jaguar und Land Rover an den indischen Hersteller Tata Motors. Tata zahlt dafür 2,3 Milliarden Dollar, wie Ford in Detroit bekanntgab. Abschluss der Transaktion ist Mitte Jahr.
Der Abstieg des Empire, mit einem Umweg über die USA.
Die britische Krise nimmt Fahrt auf: BoE 'losing the battle' as UK economy slows
Neu 2008-03-25:
[10:30] Spanier - finanziell ausgepowert:
SpanienAktuell: Spanien: Drei Viertel aller Bürger wenden über 40 Prozent ihrer Einkünfte zur Schulden-Begleichung auf
Über drei Viertel aller Spanier (76 Prozent) geben mehr als 40 Prozent ihrer Einkünfte zur Begleichung von Hypotheken-Schulden und Konsumentenkrediten aus. Das sind 13 Prozent mehr als noch vor fünf Monaten. Die Zahlen wurden am Wochenende von der Agencia Negociadora de Productos Bancarios veröffentlicht.
Dass die Schuldenlast immer stärker drückt, zeigt sich auch in der Tatsache, dass 78 Prozent der Haushalte drei oder mehr Kredite abzahlen müssen. 17 Prozent der Familien müssen zwei Kredite begleichen und nur fünf Prozent der Bevölkerung haben nur einen Kredit aufgenommen.
Die reine Schuld-Galeere: es gibt dort offenbar gar niemanden mehr, der keine Kredite zu bezahlen hat. Noch viel schlimmer als die USA.
Neu 2008-03-24:
Die Spanische Regierung will sich herausinflationieren:
SpanienAktuell: Neue Regierung will die Krise ausbremsen
Der neue und alte spanische Regierungschef, José Luis Rodriguez Zapatero, setzt darauf, zu seiner Amtseinführung in drei Wochen der Bevölkerung eine effektivere Politik präsentieren zu können. Höchste Priorität hat dabei der Notfallplan gegen die immer offensichtlichere internationale Wirtschaftskrise, den Zapatero in Gang setzen will. Angeführt von Wirtschaftsminister Pedro Solbes, soll seine Ministermannschaft an sechs Flanken tätig werden.
Da haben sie in den USA abgeschaut. Es wird Geld (das die EZB druckt) verteilt.
Neu 2008-03-16:
Welche Legitimität hat die EU?
Welt: Ein Staat ohne Legitimation
Freilich wird die demokratische Legitimation, die nur ein existenzieller Staat, nämlich ein Staatsvolk, einer solchen Staatsgewalt geben könnte, nicht gestärkt, weil es das Volk "Europas" nicht gibt. Ohne Referenden aller beteiligten Völker kann ein europäisches Volk nicht entstehen. Diese Referenden aber fürchtet die "Elite" der Parteipolitiker, welche die Union führt, mehr denn je. Der Vertrag hat die Kompetenz-Kompetenzen der Union noch über die geltenden Generalklauseln hinaus ausgeweitet. Die Staats- und Regierungschefs können gar im vereinfachten Änderungsverfahren durch Europäischen Beschluss die Verfassung der "internen Politikbereiche" ganz oder zum Teil ändern, ohne dass der Bundestag und der Bundesrat zustimmen müssten. Betroffen wären die gesamte Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik, aber auch der "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts". Das ist der Versuch eines neuen Ermächtigungsgesetzes.
Real gar keine. Die EU wird immer mehr zum reinen Elitenprojekt.
Wenn die Zeiten wirklich hart werden, dann wird jeder lokale Politiker alle Schuld auf die EU schieben und seine eigene Haut retten.
Neu 2008-03-15:
[7:00] Der EU-Reformvertrag soll mit allen Mitteln durchgepresst werden:
MehrDemokratie: EU-Parlament will mögliches "Nein" ignorieren
Ein empfindlicher Schlag gegen die Demokatie: Das EU-Parlament hat beschlossen, ein Nein der Iren im Reformvertrag zu ignorieren. Lesen Sie dazu den Kommentar von Thomas Rupp (Democracy International).
Ab jetzt gibt es keine Regel mehr, alles kann gemacht werden. Die Alternative wäre offenbar der Untergang der EU (kommt trotzdem). Und natürlich geht es um den EU-Präsidentenjob für Tony Blair. Schreiben Sie die EU wie das Finanzsystem ab!
[6:30] Die Ost-Börsen fallen:
FAZ: An den Börsen in Südosteuropa brennt die Hütte
Gut, auch der Dax hat gemessen an seinem Rekordhoch schon fast 20 Prozent an Wert verloren. Doch das ist noch harmlos mit dem, was derzeit an den Börsen in Südosteuropa passiert. Denn an den Aktienmärkten dort bläst den Anlegern ein noch stärkerer Sturm, oder besser gesagt Orkan entgegen.
Einige Beispiele gefällig: In Kroatien hat der Crobex-Index verglichen mit dem Hoch 26 Prozent eingebüsst, der türkische ISE National 100 Index 27 Prozent, der rumänische BET Index 32 Prozent und der mazedonische MBI 10 Index 35 Prozent. Doch es geht noch schlimmer: In Bulgarien ist der BG 40 Index um 39 Prozent abgesackt, der Moste Index in Montenegro um 45 Prozent und der Belex 15 Index in Serbien um 52 Prozent. Aber den Vogel abgeschossen haben in Sarajewo der BIFX Index mit minus 55 Prozent und in Banja Luka der BIRS Index mit minus 60 Prozent.
Exzesse und Schwächen werden jetzt gnadenlos bestraft
Die Zeit der dortigen Kredit-Exzesse scheint jetzt zu Ende zu gehen,
Neu 2008-03-14:
Verlierer-Epizentren in Europa - UK, IRL, Spanien:
Handelsblatt: Finanzkrise trifft Irland und Spanien
Irland und Spanien werden nach Einschätzung von Volkswirten am meisten unter dem Doppelschlag aus Subprime-Krise und Euro-Aufwertung leiden. Deutschland werde im Vergleich trotz seiner Exportabhängigkeit glimpflich davonkommen. Außerhalb der Eurozone gilt Großbritannien als großer europäischer Verlierer.
Schön langsam dämmert auch schon den Ökonomen, was sich da abspielt.
Neu 2008-03-13:
Der nächste Krisenherd in der Euro-Zone - Irland:
Telegraph: Irish banks may need life-support as property prices crash
The Dublin government appears to be almost powerless to prevent a severe downturn. Ambrose Evans-Pritchard reports
Morgan Kelly, of University College Dublin, said the government is almost powerless to stop the downturn becoming a severe slump. "We're in a classic post-bubble recession, yet we can't do anything that a country would normally do in this situation because we're inside the eurozone," Prof Kelly said. "We can't cut interest rates, we can't devalue, and there is a lot less room for fiscal stimulus than people think. We're stuck.
"We have a domestic recession now colliding with a global recession. It is the state of the banking system that will determine how terrible this will be, and frankly that is looking very shaky."
Over 55pc of all mortgage loans are at floating rates, with several banks offering 100pc mortgages at the top of boom. Interest-only loans made up 16pc of the total borrowing in the third quarter of 2007. Anglo-Irish Bank, Allied Irish Banks, Bank of Ireland and EBS, all have a big stake in the property sector.
Hier muss auch einiges zerstört werden - viel Subprime. Und die irischen Banken reichen ihre Kredite als MBS an die EZB weiter - wie die Spanier.
Neu 2008-03-10:
Spanische Regierung - fit für die Depression?
Spiegel: Zapateros Sozialisten gewinnen in Spanien
Erfolg für Spaniens Regierungschef Zapatero: Seine Sozialisten haben in der Parlamentswahl über die konservative Volkspartei triumphiert. Die absolute Mehrheit verfehlten sie dabei jedoch voraussichtlich.
Bis jetzt haben sie die Banken am Leben gehalten und die Wiederwahl gewonnen. Sie werden auch weiterhin versuchen, die Banken "aufrecht" zu halten. Die Frage ist nur, wie lange das noch geht.
Zapatero & co. haben sich sicher nicht überlegt, wie es sich in einer Depression regiert. Der Machtinstinkt ist stärker als alles andere. Aber wenn die Banken kollabieren, wird man wohl (wie immer) die derzeitige Regierung dafür verantwortlich machen.
Neu 2008-03-09:
Wie lange können die spanischen Banken noch gerettet werden?
LaRouche: The Bailout of Spanish Banks Raises Serious Questions
Spanish banker are suspected of having created securities and SIVs solely for the purpose of obtaining cash from the European Central Bank (ECB), the Frankfurt correspondent of the French daily Les Echoes reported, picking up on a story already reported by EIR's European correspondents and published on EIR websites. The paper quotes Adam Slater, of Oxford Economics, as saying "The worries are on the fact that, in certain countries, banks are creating SIVs whose only purpose is their use as collateral at the special discount window of the ECB and to use these loans to prop up their financial deficits."
Antwort: bis entweder ein grosser Run darauf erfolgt, oder der Euro gegenüber Gold zusammenbricht.
Neu 2008-03-07:
Spanien - kummulative Kontraktion nach der Wahl:
FAZ: Immobilienkrise macht spanische Pfandbriefe unattraktiv
Krisenex- und -import
Auch aus dem Ausland kommt keine Entspannung. Zum einen ist die spanische Leistungsbilanz stark defizitär und da die häufig über den Preis konkurrierenden spanischen Unternehmen mit dem starken Euro merklich an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben.
Zum anderen könnte sich die zeitgleiche Eintrübung der Wirtschaft auf der britischen Insel auch in Spanien bemerkbar machen, gehörten doch Briten in den vergangenen Jahren zu den intensivsten Käufern. Doch der britische Hypothekenmarkt steckt in der Krise und gleichzeitig sind die Verbraucher stark verschuldet. Seit Anfang der neunziger Jahre ist die Sparquote von rund 12 auf 3,3 Prozent des verfügbaren Einkommens zurückgegangen.
Sollte in Spanien, wie Pessimisten vermuten, nach den Wahlen eine manifeste Krise eintreten, könnte dies auch auf den deutschen Bankensektor merkliche Rückwirkungen haben. Ein Großgläubiger von Habitat ist die Deutsche Bank. Und Colonial steht Branchenkreisen zufolge mit rund 1,4 Milliarden Euro bei der Commerzbank-Tochter Eurohypo in der Kreide.
Drei Tage bis zur Parlamentswahl am Sonntag müssen sie es noch schaffen. Dann wird der Zusammenbruch wohl richtig losgehen.
Und die ausländischen Grossgläubiger (etwa in Deutschland) kommen dann auch dran. Auf die fällt nach dem US-Hammer auch der Spanien-Hammer.
Die spanischen "Pfandbriefe" - eignttlich MBS nimmt jetzt ohnehin die EZB.
Neu 2008-03-05:
EU - harte Landung kommt:
Krassimir Petrov: EXPECT EUROZONE HARDLANDING FOR 2008
I believe that these are major factors that will affect Europe’s economic growth in 2008. By far, the list is incomplete. The anecdotal evidence is there to fill a dissertation: major strikes in France, massive fires in Greece, LIBOR daily spikes of 20-50 basis points, collapsing Spanish economy, sharply lower consumer and investor confidence in Germany and France, etc.
Undoubtedly, most of my arguments rest squarely on monetary, financial, and credit issues. This is for a good reason that may escape the North-American reader. The European financial system is fundamentally different from the U.S. financial system. In Europe, equity markets are not as important as in the United States. Instead, the European financial system is heavily dependent on bank credit. Therefore, the European economy is much more vulnerable to bank problems than the U.S. economy.
Wenn die Banken krachen, dann ist es mit der EU-Wirtschaft aus, da diese noch viel mehr als in den USA davon abhängt.
Kommt in 2008.
Neu 2008-03-03:
UK-Banken - die eigenen Abschreiber kommen:
Telegraph: UK banks write off record £6.8bn in household debt
Britain's banks have been forced to write off a record chunk of household debt in the past year in the latest sign that families are struggling to keep up their repayments.
Lenders from around the country wrote off some £6.8bn in individual debts last year, statistics from the Bank of England reveal. It is the biggest annual total since records began in 1993, more than doubling in the past five years.
The news coincides with figures from Nationwide showing house prices are now suffering their worst streak since 2000, after falling for a fourth month in February.
Bislang waren es Abschreibungen aus US-Krediten. Jetzt kommen die eigenen Verluste. Auch auf der Insel bricht der Konsum ein.
Neu 2008-02-29:
Sarko wieder einmal - mit "napoleonischen" Ideen:
BÜSO: Sarkozy will europäische Interventionsarmee
Der französische Präsident Nicholas Sarkozy beabsichtigt, den Vertrag von Lissabon für die Einführung einer neuen, supranationalen Elite-Armee zu nutzen.
Laut Sarkozys Plan müßten Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien ihren jeweiligen Verteidigungsetat bei mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes halten. Das Geld würde dann durch ein gemeinsames Beschaffungsprogramm ausgegeben werden.
Irgendwie klingt hier durch, dass es ihm primär um die Wirtschaftsankurbelung durch Rüstung geht.
Aber natürlich müsste diese Armee unter dem Kommando Frankreichs, sprich ihm stehen. Beim echten Napoleon gab es auch soetwas.
Neu 2008-02-28:
[14:00] EU - sie produzieren nur Papier un Arroganz:
Welt: EU versinkt in millionenteuren Papierbergen
Der Papierberg in Brüssel wird immer höher. Und immer mehr EU-Dokumente müssen in immer mehr Sprachen übersetzt werden. Jetzt schlägt der Chef-Übersetzer der Union Alarm, denn die Kosten steigen in dreistellige Millionenhöhen. Allein im vergangenen Jahr hat die EU rund 332 Millionen Euro für Übersetzungen ausgegeben.
Das Sprachenwirrwarr in Brüssel nimmt mit jedem neuen Unionsmitglied zu. Jetzt schlägt ein EU-Topbeamter Alarm. „Müssen wir wirklich alles produzieren, was wir produzieren, müssen wir immer so umfangreich sein und so viele Worte benutzen? Wenn man das, was man sagen will, nicht auf 15 Seiten sagen kann, dann sollte man es möglicherweise überhaupt nicht sagen“, erklärt der Generaldirektor für Übersetzungen, Juhani Lönnroth.
Mir hat einmal ein Finanzbeamter im Flugzeug aus Brüssel erzählt, dass er wie alle anderen Juristen nur in seiner Muttersprache verhandelt oder Dokumente beurteilt.
In jeder internationalen Firma gibt es dagegen eine gemeinsame Sprache (meist Englisch), sonst funktioniert es nicht.
[14:00] EU-Tango Corrupti:
Handelsblatt: Wenn die Ehefrau als Sekretärin auf der Rechnung steht
EU-Parlamentarier fordern ständig mehr Transparenz und Ethik in der Europapolitik - jetzt wird klar, dass sie es damit selbst nicht so genau nehmen. Interne Prüfer entlarven krasse Fälle, in denen die Mitarbeiterpauschale missbraucht wurde.
Diese Institution ist durch und durch korrupt. Kein Wunder, dass sie alle Immunität für sich selbst fordern.
Wollen sie sich damit reinwaschen oder nur Macht demonstieren? EU eröffnet Verfahren gegen Deutschland
Irgendwann werden ihnen die Mitgliedsstaaten etwas pfeifen - dann ist die EU-Macht zu Ende.
Neu 2008-02-27:
[18:30] EU-Parlament - Immunität!
Stern: Wie EU-Abgeordnete mit Geld umgehen
Auch im EU-Parlament sitzen nur Menschen. Und die können mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Dann muss entschieden werden, ob die Immunität aufgehoben wird. Von einem neuen Skandal sind offenbar besonders viele Abgeordnete betroffen - und das Parlament übt sich in Geheimniskrämerei.
Mit dieser Geheimniskrämerei ruinieren sich die Volksvertreter ihren Ruf nur noch stärker - mehr als alle Querschläger und Falschfahrer dies je vermögen.
Eine EU-Krähe hackt einer anderen kein Auge aus - oberste Regel.
[17:30] Das spanische Klumpenrisiko der EZB:
Capital: Die Sünden der Eurobanker
Spaniens klamme Banken leihen sich in Milliardenhöhe Geld bei der Europäischen Zentralbank – ausgerechnet gegen verbriefte Hypothekenkredite. Ein latentes Risiko, denn die Immobilienblase droht zu platzen.
Die Praxis der EZB wäre unbedenklich, wenn Spaniens Wirtschaft solide wäre. Doch auf dem Immobilienmarkt hat sich eine Blase gebildet, die demnächst platzen dürfte. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet steckt in einem Dilemma. Nimmt er die spanischen Papiere nicht an, könnte er die latente Krise auslösen, akzeptiert er sie, könnte er auf ihnen sitzen bleiben.
Das letzte Mal gelang es einer iberischen Bank im Juli 2007, verbriefte Hypothekendarlehen zu verkaufen. "Der Markt ist dicht", sagt Sandie Arlene Fernandez von Moody’s. Manche Händler schmähen die Darlehen bereits als "Sondermüll". Trichet akzeptiert sie trotzdem. "Solange sie gute Ratings haben, nehmen wir sie", heißt es bei der EZB. Was die bei einem Markteinbruch wert sind, zeigt sich in den USA. Dort rauschen die Bewertungen nach unten.
Die spanische Bubble platzt trotzdem, die spanischen Banken gehen auch unter. Dann ist eben auch der Euro Sondermüll, zusammen mit der EU.
Es ist inzwischen ohnehin schon egal. Die Flucht in das Gold läuft aus allen Währungen, auch aus dem Euro.
Leserzuschrift dazu:
Deutschland alleine hatte letztes Jahr einen Leistungsbilanzüberschuss von etwa 200 Mrd. Euro, die Euro-Zone als Ganzes hat gerade mal 10 Mrd. Überschuss gemacht. Die anderen 190 Mrd. wurden von den Defiziten unserer Euro-Partner aufgefressen. Was passiert nun, wenn die Euro-Länder von bisher 15 Mitgliedern auf 27 oder mehr in Zukunft erweitert werden? Dies wird die eigentliche Nagelprobe, denn wie bereits oben beschrieben, wird diese Erweiterung die deutschen Überschüsse rein rechnerisch durch die Defizite der anderen Länder komplett verfrühstücken und ins absolut Negative drehen.
Dann werden wir erleben, dass der Euro kein Schutz vor der Krise ist, sondern ganz im Gegenteil die Krise verschärft, denn dann wird er genauso abschmieren auf den Weltfinanzmärkten, wie derzeit der Dollar. Die Defizite der Euro-Staaten sind teilweise höher als die Amerikas. Jeder regt sich auf, dass die USA Jahr für Jahr Defizite machen, aber wenn man mal genauer hinschaut, was teilweise europ. Mitgliedsländer machen, dann ist eigentlich keine Kritik an den Amerikanern erlaubt. Letztes Jahr war das US-Defizit bei etwa 6% des BIP, aber in Spanien, Portugal und in Irland waren die Defizite bei knapp 10%. Wenn wir also die Erweiterung der EU durchziehen, da führt, wie es aussieht politisch auch kein Weg daran vorbei und jedes neue Mitgliedsland die Pflicht hat in den Euro zu gehen, dann haben wir bald mehr Defizite als Überschüsse, was dazu führt, dass wir nicht nur die innere Inflation des Euro bekommen, sondern auch noch die Abwertung auf den Weltfinanzmärkten und somit die importierte Inflation von außen. Europa ist auf diesem Weg in einem Weg in die Katastrophe, das kann man definitiv konstatieren, wenn diese Entwicklung so weitergeht.
Ja, eine Katastrophe wird es.
[18:30] Leserzuschrift zur Situation in Spanien:
ich möchte mich auch in die lange Reihe jener Personen einreihen, die Ihnen zu Dank für ihre aufopferungsvolle Arbeit verpflichtet sind und einen kleinen Beitrag zur Illustration ihrer Seite leisten.
Ich war unlängst wieder einmal auf Fuerteventura und habe mich etwas umgesehen. In der Gegend, wo ich sonst immer war, sind schon seit 3 Jahren keine neuen Hotels mehr gebaut worden, dafür schießen die Appartamentos immer noch gewaltig ins Kraut. Innerhalb eines Jahres wurden in dem Ort ca.
700 Einheiten aufgestellt, die jetzt (vergeblich) auf einen Besitzer warten - siehe Fotos. Bei den leerstehenden Bungalows bröckelt schon wieder der Verputz und die Türgitter rosten schon wieder. Der Hügel, den Sie sehen, war vor 10 Jahren nur am Sockel bebaut und jedes Jahr kamen ein oder 2 Reihen horizontal oder vertikal dazu. Nun sind dort auch wieder Anlagen, die etwa 5 Jahre alt sind, wieder zu verkaufen.
Zahlte man vor einem Jahr noch für ein 1 Zimmer Appartement ca. 145.000 €, so liegt der Preis nun bei 120.000 €. 3 Zimmer Anlagen werden schon um 175.000 € statt 225.000 € angeboten.
Bot die Gastronomie früher eine große Vielfalt, so findet man jetzt nur noch eine Monokultur mit austauschbaren Speisekarten auf englische Gäste zugeschnitten und dementsprechend ist auch die Besucherfrequenz.
Waren früher Engländer und Deutsche ungefähr zu gleichen Teilen vertreten, so findet man jetzt 80 % Engländer im Ort als Urlauber.
Kreativ auch die Spar- und Geldbeschaffungsvarianten der Banken:
Bei der Sol Bank konnte man auf den Gewinner der Fußball Champions League wetten und hätte im Falle eines Gewinns das einbezahlte Kapital mit 12 % Zinsen bei Zahlung in Pfund und 9 % bei Zahlung in Euro erhalten, ansonsten
1 % Zinsen. Die Aktion lief seit November 07.
Am 9. März ist in Spanien bezüglich großer Kreditmengen ja "Judgement day", da werden wir dann sehen, was sich im Immobiliebereich tut.
Das wird genauo schlimm wie in den USA. Der Kredit - Judgement Day kommt bald. Am 10. März?
[17:00] Osteuropa ist nicht mehr billig:
Presse: Osteuropa: Reallöhne steigen rasant an
Arbeitsmarkt. Ökonomen warnen vor einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Löhne und Gehälter der Daheim-Gebliebenen steigen überproportional schnell.
Verlagerte Werkbänke rechnen sich immer weniger.
PS: nur mit solchen Lohnsteigerungen kann man sich real entschulden - bei fixen Kreditzinsen!
Neu 2008-02-26:
Was Sarko vom eigenen Volk hält:
Spiegel: Sarkozys Ausraster liefert Gegnern neue Munition
Peinlicher Auftritt auf der Landwirtschaftsschau: Ein 40 Sekunden kurzer Video-Clip hat genügt, um Nicolas Sarkozy als unbeherrscht und vulgär bloßzustellen. Öffentlichkeit und Opposition sind empört. Hat der französische Präsident das Amt beschädigt?
Eingeklemmt zwischen Sicherheitsbeamten, seinem Landwirtschaftsminister und der Prominenz der Bauernschaft, kämpft sich Sarkozy, lächelnd aber sichtlich nervös, an ausgestreckten Händen vorbei. Bis sich ein älterer Herr dem präsidialen Händedruck verweigert. "Fass mich nicht an", grummelt der ältere Herr mit Brille. "Hau ab", raunzt Sarkozy zurück. "Du machst mich schmutzig", entgegnet der Gaffer provozierend. Und Sarkozy reagiert mit einem pampigen "Casse-toi, pauv'con!" - Hau ab, du Idiot.
Idioten sind sie also, seine (früheren) Wähler. Kein Wunder, dass diese ihn jetzt als schmutzig betrachten.
Man sollte Sako umgehend zum neuen Sonnenkönig Luis XVII erheben. Nur dann wird er zufrieden sein. Bis ihn das Schicksal von Luis XVI ereilt.
Neu 2008-02-25:
[16:45] Griechenland finanziell am Ende?
FTD: Krauss-Maffei muss Geld für Panzer hinterherlaufen
Der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW) läuft bei einem der größten Aufträge der Firmengeschichte seinem Geld hinterher. Weil Griechenland gelieferte Leopard-Panzer nicht wie vereinbart oder nur schleppend bezahlt, verringert dies deutlich die Liquiditätslage des Konzerns.
KMW steht mit seinen Griechenlandschwierigkeiten nicht alleine da. In der Branche sind auch Abnahme- und Zahlungsverzögerungen bei ThyssenKrupp für U-Boote, bei der EADS-Tochter Eurocopter für NH-90-Hubschrauber und bei Dassault und Lockheed bekannt.
Nach dem Generalstreik wird offenbar Geld von der Rüstung in Soziales umgeleitet. Die Implosion Griechenland wird spektakulär sein.
Verschleppungstaktik in Spanien:
http://www.boerse-online.de/zinsen/marktbericht/495970.html
Die spanische Zentralbank soll angeblich nach Marktberichten die spanischen Kreditinstitute angewiesen haben, die Offenlegung von Verlusten aus Kreditgeschäften bis nach der Parlamentswahl am 9. März zu verzögern.
Wie üblich. Und die EZB macht voll mit.
Neu 2008-02-22:
Die "Bananen-Monarchie" UK:
Telegraph: Basket case Britain must rebuild its credibility
Britons cling to a comforting notion that overpopulated islands with a shortage of land can never suffer a sharp fall in house prices. Such illusions are often at the root of the most extreme asset bubbles.
Indictment One: the UK current account deficit reached 5.7pc of GDP in the third quarter of last year, the worst of any major country in the world, bar Spain. "This is approaching Banana Republic status," said Albert Edwards from Société Générale. "Years of macro-mismanagement have dragged the UK economy to the edge of a precipice. The household sector is borrowing at a cyclically unprecedented 4pc of GDP. Basing economic growth on unsustainable asset price bubbles was always a recipe for disaster," he said.
Kommt alles gverade herunter.
Neu 2008-02-20:
Failed State Italien?
"Wir stehen vor dem Kollaps"
Italien befindet sich in einer der schlimmsten Krisen seiner Geschichte. Nach dem Scheitern der Regierung Prodi ist die Bevölkerung verunsichert und die Politiker im Senat führen sich auf wie im Zirkus.
Der politische Zusammenbruch ist offenbar schon da. Es fehlt nur noch der Abverkauf der italienischen Staatsanleihen. Dann Finito, Italia.
Neu 2008-02-19:
Northern Rock - Verstaatlichung - Kosten:
Welt: "Schande" kostet Steuerzahler 150 Milliarden
FT: Fury over Rock nationalisation
Der britische Premierminister Gordon Brown verteidigt die Verstaatlichung der Krisenbank Northern Rock. Dafür muss die Regierung Notgesetze durch das Londoner Parlament bringen. Den Steuerzahler kostet die Krise bei der Bank laut Medien fast 150 Milliarden Euro.
Billig ist es nicht gerade, aber was tut man nicht alles für den eigenen Politiker-Job. Dafür kriselt die Währung schon: Britisches Pfund verliert an Boden
Aber dafür kann der Finanzminister darauf hinweisen, dass die Akionäre auch nichts mehr bekommen.
Neu 2008-02-18:
[13:00] Die Büchse der Unabhängigkeits-Pandora ist geöffnet:
N-TV: Kosovo macht Schule
In Europa gibt es zahlreiche Bewegungen, die für die Unabhängigkeit bestimmter Regionen oder für neue Grenzziehungen kämpfen. Vor allem auf dem Balkan schafft die Unabhängigkeit des Kosovos neue Spannungen.
Viele Staaten werden in den nächsten Jahren zerfallen, auch die EU selbst. Kein Wunder, dass die betroffenen Staaten gegen jede Abspaltung in Europa sind.
UK - "State Rock":
Süddeutsche: Northern Rock wird verstaatlicht
Rettung in der Not: Die britische Regierung hat die kriselnde Bank Northern Rock vorübergehend in öffentlichen Besitz genommen. Durch die US-Immobilienkrise war die Bank ins Trudeln geraten.
Die britische Regierung war mit einer Finanzspritze von 25 Milliarden Pfund eingesprungen, als Northern Rock Mitte September in Schieflage geriet. Die anschließende Auktion bei der Suche nach einem privaten Käufer war jedoch ins Stocken geraten.
Kein Politiker will Schlangen vor den Banken sehen. Die Frage ist nur, wie viele solche Bankrettungen sich eine Regierung leisten kann?
Zumindest machen es die Briten "klarer" als die Deutschen mit ihren Pleitebanken.
Hier ein Bild von einem Hartgeld.com Leser dazu - danke:

Neu 2008-02-16:
Spanien - 4 Millionen Wohnungen sind leer:
Spanienaktuell: Immobilien-Markt Spanien
In Spanien werden Wohnungen traditionell gekauft und nicht gemietet. Nur rund zehn Prozent aller Wohnungen werden zur Miete angeboten. Nachdem der Kauf einer Immobilie in Spanien jahrelang ein gutes Geschäft war, stehen geschätzte drei bis vier Millionen Wohnungen leer. Um diese Wohnungen auf den Markt zu bringen, bezahlt der Staat auch Zuschüsse für Vermieter und gibt Sicherheiten finanzieller, als auch juristischer Art im Falle der Säumigkeit von Mietern.
Ein gewaltiger Überhang. Die meisten dieser Wohnungen werden verfallen müssen.
Neu 2008-02-15:
[14:30] Leserzuschrift zu Spanien:
Da werden die Probleme in Spanien erst im Sommer plötzlich auftauchen und zu Abschreibungen führen. Kredite werden erst dann wertberichtigt, wenn die Schuldner Probleme haben. Das kann auch noch bis Jahresende dauern.
Wie kommt es eigentlich, dass nur die Landesbanken den USA-Mist in den Büchern haben und die Commerzbank, Dt. Bank usw. nicht. Dass die alle cleverer waren kann ich mir nicht vorstellen.
Ich bin mal gespannt, wann die ersten Banken und Fonds im größeren Umfang Abschreibungen auf ihre Bonds vornehmen müssen. Wenn man sich die Entwicklung anschaut dann steigen nur die Bundesanleihen und alle Anleihen von Unternehmen sinken massiv. Das Problem ist allerdings erst seit Januar stärker aufgetreten, so dass die Quartalsbilanzen zum 30.3. betroffen sein werden.
Wer in Deutschland wirklich diese SIVs betrieben hat, ist noch ganz heraussen. Da werden wohl noch einige Banken auftauchen, vielleicht auch Joe's Bank.
Die spanischen Banken haben ihre eigenen Probleme, die auch einmal hochgehen werden.
Das mit dem Fall der Corporate-Bonds ist interessant - da werden bald die Pleiten folgen.
[14:00] Eurozone-Handelsbilanz negativ:
Handelsblatt: EU-Handelsbilanz in negativem Terrain
Die Handelsbilanz der Eurozone ist im Dezember in negatives Terrain gerutscht. Ausgewiesen wurde ein saisonbereinigtes Defizit von 2,1 Milliarden USD. Ökonomen hatten im Konsens hingegen mit einem Überschuss von 2,5 Milliarden EUR gerechnet, nachdem das Plus im Vormonat bei 2,0 Milliarden EUR gelegen hatte (revidiert von 2,7 Milliarden EUR).
Die Verprasser verprassen also schon mehr, als die wenigen Netto-Exporteure noch hereinbringen.
Sarkozy versucht sich jetzt überall "freizukaufen":
Bloomberg: Sarkozy `Free Fall' Jeopardizes Effort to Revamp French Economy
Just about the only person who has said ``Yes'' to French President Nicolas Sarkozy this year is Carla Bruni, his new wife.
Public resistance to Sarkozy's proposals on deregulation and pension-spending cuts, plunging approval ratings and dissension in his party have damaged his ability to remake the nation's welfare and labor systems. The prospect of a setback in local elections next month may deepen his political troubles.
``His credibility is in free fall,'' said Francois Miquet- Marty, director of political studies at Paris-based polling company LH2. ``There is serious dissatisfaction on social and economic issues, and on his style. He needs a second wind.''
Da ist nichts mehr übrig von Napoleon. Nur ein typischer Politiker, der jedes auftauchende Problem mit Geld bewirft. Schnell ist es gegangen.
[14:00] Es ist Zeit für Sarko, bald zum Mars zu entfliehen: Frankreichs Wirtschaft in der Krise
Neu 2008-02-14:
Neues zur Spanienkrise (Leserzuschrift-DE):
Immobilenmarkt in Spanien (Quelle = alles DIE WELT von heute):
32.000 Maklerbüros geschlossen.
100.000 Bauarbeiter arbeitslos
10.000de Familen können kaum noch Hypothekenraten bezahlen
In kleineren Küstenorten im Hinterland Preiseinbrüche von bis zu über 50% innerhalb von 12 Monaten.
In Spitzenlagen (z.B. Mallorca) "nur" 5-10%
Die beutelt es schon. Wird aber alles noch für die Wahl am 6. März verdeckt.
Neu 2008-02-12:
Hyperprésident (Napoleon) am Mars:
Spiegel: Sarkozy will Europa zum Mars führen
Der Ehrgeiz von Frankreichs Präsident Sarkozy erstreckt sich bis ins Weltall: Die EU soll eine eigenständige Raumfahrt-Macht bleiben und mehr Geld für militärische Projekte ausgeben. Der "Hyperprésident" will europäische Astronauten gar auf dem Mars sehen.
Will er gar selbst hinauffliegen? Dann hätten Frankreich und Europa eine zeitlang Ruhe vor ihm.
Neu 2008-02-07:
Das Ende der Nato?
FTD: Afghanistan-Streit spaltet Nato
In der Nato hat sich der Streit über das Engagement der Bündnispartner in Afghanistan verschärft. Die USA und einige der im Süden Afghanistans kämpfenden Nato-Mitglieder warnten vor einer Spaltung der Allianz. Die Bundesregierung wiegelt jedoch ab.
Die Nato wird genauso fallen wie der Warschauer Pakt - noch 2008. Die Vasallen 2. Klasse (nicht-englischsprachige Länder) wollen nicht mehr so recht.
[21:30] Und hier wird die EU gespalten - von Sarkozy:
Handelsblatt: Paris verprellt Berlin mit Mittelmeer-Union
Deutschland und Frankreich steuern bei der von Paris geplanten Mittelmeer-Union auf einen massiven Streit zu. Nicht nur die französischen Vorstellungen für eine umfassende Union dürften in Berlin wenig Begeisterung auslösen. Auch der Mittelmeer-Gipfel in Paris im Juli könnte zum Zankapfel werden.
Dieser Sarko tut was er will, im Inland wie im Ausland.
Leserkommentar dazu: Auf solchen "Fundamenten" ruht der Euro - gute Nacht Marie. Was ist dann los, wenn erst richtig was los ist ??
Neu 2008-02-06:
Leserzuschrift aus Spanien zur Lage dort:
hier noch etwas aktuelles aus der spanischen Wirtschaftspresse:
Zusammenfassung:
Letzte Woche haben sich diskret in Madrid die spanische Finanzelite zusammengefunden, um über die grosse Krise zu beraten, die nach den Wahlen am 9. März über Spanien hereinbricht. Die aktuelle Regierung hat die Order herausgegeben, noch bis zu den Wahlen alle Probleme so gut es geht zu verdecken.
Folgendes Szenario wird von den Bänkern vorrausgesagt:
- Massiver Anstieg der Zwangsversteigerungen. - Mindestens zwei Firmen aus dem IBEX35 gehen pleite.
- Etwa 5 Sparkassen müssen von dem Garantiefonds der Banco de España gerettet werden
- Von März bis Juni werden mindestens 100000 Arbeitsplätze zerstört.
http://www.elconfidencialdigital.com/Articulo.aspx?IdObjeto=14945
Was die Arbeitslosenzahlen angeht, ist die Prognose wahrscheinlich noch viel zu optimistisch. Allein im Januar sind die Arbeitslosenzahlen schon um mehr als 100000 angestiegen und das völlig überraschend für alle sogenannten “Experten”.
Zum Teufel noch mal, warum wollen sie unbedingt in eine Depression wiedergewählt werden? Warum nicht der Opposition die Misere überlassen?
Der Druck zum Job- und Machterhalt ist viel stärker als jede rationale Überlegung.
"Eliten" überall agieren gleich!
Dieses Muster werden wir in allen Staaten sehen können.
Neu 2008-02-05:
Die Lage in Spanien - Leserzuschrift:
Spanien: 132.378 neue Arbeitslose im Januar 2008
* Schlechteste Arbeitsmarkt-Daten für einen Januar seit 25 Jahren, also seit dem Anfang der Demokratie Spaniens.
* Höchste Arbeitslosigkeit seit 10 Jahren, jetzt bei ca. 2.250.000
* ...am selben Tag veröffentlicht die Regierungspartei PSOE ein neues Wahlplakat mit einem lächelnden Zapatero, darauf der Spruch: "Für die Vollbeschäftigung! ... Motive um der PSOE zu glauben..."
http://blogs.periodistadigital.com/dinero.php/2008/02/05/empleo_paro_mayor_subida_historia_4747
Spanien: Preis-Steigerungs-Daten (veröffentlicht von der Bank Caixa Catalunya)
Dezember 2006 - Dezember 2007 = + 7,9%
Milch: + 31%
Auto-Treibstoff: + 16,2%
Brot: + 14,4%
Eier: + 9,6%
Kartoffeln: 5,8%
Tabak: + 7%
http://www.libertaddigital.es/noticias/kw/consumo/inflacion/precios/kw/noticia_1276322807.html
04-02-2008
Spanien 2007: 2.433.059 Personen im Schuldner-Verzeichnis Asnef mit 7.300.000.000 Euro Schulden
300.000 Firmen im Schuldner-Verzeichnis mit 10.658.000.000 Euro, 29,5% mehr als in 2006
http://blogs.periodistadigital.com/dinero.php/2008/02/04/aumentan_los_hogares_espanoles_inscritos
Die sind auch schon in der Rezession. Fehlt nur noch der Banken-Kollaps.
Neu 2008-02-03:
UK - Kreditkarten-Entwöhnung:
ORF: Bank entzieht 160 000 Kunden die Kreditkarten
Wegen eines zu hohen Kreditrisikos hat eine britische Internetbank rund 160.000 Kunden die Kreditkarten entzogen. Der Schritt habe nichts mit der weltweiten Finanzkrise zu tun, versicherte Bank Egg in einer gestern veröffentlichten Erklärung. Die Bank erläuterte, sie habe diejenigen Kunden angeschrieben, die bei einer Überprüfung ein "nicht hinnehmbares Risikoprofil" aufgewiesen hätten.
"Egg bedauert, dass einige Kunden nach der Mitteilung über das Ende ihrer Kreditvereinbarungen sehr aufgebracht waren", hieß es in der Erkärung. Egg war im Mai 2007 von Citigroup übernommen worden und hatte danach seine bestehenden Verträge überprüft.
Ah, die Citigroup hat kalte Füsse bekommen. Das kann bei jeder Kreditkarten-Firma passieren.
Die Entwöhnung wird so schwierig wie bei Drogensüchtigen sein.
Neu 2008-02-02:
Spanien, die MBS-Fabrik:
FTD: Die Verbriefung ist tot, es lebe die Verbriefung
In ganz Europa schrumpft das Volumen forderungsbesicherter Bonds. In ganz Europa? Falsch. Die Spanier produzieren die Papiere wie am Fließband.
Kein Segment der Finanzmärkte ist durch die Kreditkrise so brutal unter die Räder gekommen wie das der Anleihen, die mit Forderungen unterlegt sind (Asset-Backed Securities, ABS). In gesteigertem Maße noch gilt das für Verbriefungen, die mit Wohnungsbaukrediten (Residential Mortgage Backed Securities, RMBS) unterlegt sind.
Händler beobachten seit Längerem, dass viele Banken solche Anleihen für sich selbst konstruieren, um sie als Sicherheiten für Leihegeschäfte mit der Europäischen Zentralbank (EZB) zu nutzen. Das Prinzip: Eine Bank bündelt Forderungen, verkauft sie an eine Zweckgesellschaft, die daraus eine Verbriefung konstruiert. Anschließend kauft sie der Zweckgesellschaft die Verbriefung wieder ab, um sich Geld von der EZB zu leihen, denn Notenbankgeld ist derzeit günstiger als die Kreditaufnahme am Kapitalmarkt.
Die Spanier sind bei der EZB-Leihe zwar die Eifrigsten, aber nicht die Einzigen. So räumte die niederländische Rabobank ein, eine 30 Mrd. Euro schwere Verbriefung strukturiert zu haben, um sie gegebenenfalls bei der EZB zu hinterlegen. Auch britische Banken sollen den Kniff genutzt haben, um bei der Bank of England anzuklopfen.
Andere kopieren diesen Trick also auch schon. Wie lange will die EZB noch Geld dafür hergeben. Sie monetisiert diesen Mist also pur. Raus aus dem Euro!
PS: kann jemand ein passendes Bild zur spanischen MBS-Fabrik anfertigen?
[15:30] Neues zum Sarko-Idioten: Sarkozy und Bruni haben geheiratet
Der Druck war offenbar so gross, aber die Scheidung wird bald folgen - in der Zwischenzeit wird es Skandale geben und er macht die "Grande A Nation" zum Gespött.
Neu 2008-01-31:
"Napoleon" taumelt:
Spiegel: Sarkozy enttäuscht die Franzosen
Steigende Preise, politische Alleingänge, öffentliche Affären: Sieben Wochen vor den Kommunalwahlen wächst unter Franzosen die Unzufriedenheit mit der Politik und der Person von Nicolas Sarkozy - in Umfragen geht es für den Präsidenten steil bergab.
"Mehr arbeiten und mehr verdienen", den "Wert der Arbeit ins Zentrum der Politik" stellen – dank dieser zentralen Aussagen hatten die Franzosen Sarkozy den Einzug in den Élysée verschafft. Und noch im vergangenen Jahr hatte der Staatschef angekündigt, er werde das Wachstum "notfalls mit den Zähnen" auf drei Prozent anheben. Alles leere Versprechen. Denn nun muss der "Präsident der Kaufkraft" zugeben, dass die "Kassen leer sind" und dass sich, angesichts Stagnation und steigender Lebenshaltungskosten, grassierende Malaise breitmacht – und obendrein ein Rückgang des privaten Konsums.
Noch kaum ist ein Präsident so schnell gefallen. Bald wird er wohl Geld drucken und abwerfen.
Und seine Bruni wird ihn auch bald auf ihrer Beuteliste abhaken und weiterziehen. Den grossen Fisch hat sie ja schon gefangen und verspeist.
Neu 2008-01-30:
Achtung: Helikopter-Geld für Alle in Spanien (Leserzuschrift):
Premier Zapatero kündigt an, dass er, falls er im März wiedergewählt wird, jedem Spanier, der Steuern zahlt, im Juni 2008 400 Euro schenken will.
http://www.psoe.es/ambito/saladeprensa/news/index.do?action=View&id=173305
Das ist ja schon mit Bush’s Konjunkturprogramm in den USA vergleichbar und eigentlich ein Eingeständnis, dass in Spanien auch Rezessionsgefahr herrscht. Nur verpackt als ein Wahlgeschenk zum Stimmenkauf fällt das noch niemandem auf.
Also geht es in Euroland auch schon los. Dieses ganze Geld wird wohl auch von der EZB "gedruckt" (monetisiert). €400 im Juni ist aber viel zu wenig, um den Kollaps abzwenden und sicher viel zu spät.
[20:30] Mehr zu Spanien:
29-01-2008 Nachrichten Agentur EFE
Spanien 2008 - Analyse Caja Madrid - 500.000 Neubau-Immobilien werden nicht gekauft werden
http://actualidad.terra.es/nacional/articulo/disminuye_comienzo_viviendas_aunque_no_2213360.htm
30-01-2008 Nachrichten Agentur EFE
Die französische Supermarkt-Kette Carrefour wird in Spanien ihre Immobilien-Abteilung im Februar 2008 schliessen.
(Werks-)Schliessungen in Almería, Barcelona, Madrid, Málaga, Murcia, Valencia y Zaragoza.
http://actualidad.terra.es/nacional/articulo/carrefour_cerrara_negocio_inmobiliario_proximo_2215212.htm
Wer finanziert die leeren Häuser? Wir über Inflation durch die EZB.
Neu 2008-01-29:
Studentenjob Hure:
Spiegel: Auf der Uni dank Liebeslohn
Laura ist 18, an einer Pariser Uni eingeschrieben und kann sich das teure Studium nicht leisten - kein Stipendium, mieser Nebenjob. Adieu, Unschuld: Laura sucht sich Kunden im Internet. Bis zu 40.000 Studentinnen in Frankreich verdienen wie sie als Hure ihr Geld.
Die Inflation macht es. War doch alles schon einmal da.
Leserzuschrift-AT dazu:
Ihre Prophezeiungen - auch im Sozialbereich - erfüllen sich immer
schneller.
Aber studieren ist leider immer noch "Pflicht", obwohl ich derzeit nur einen möglichst raschen Berufseinstieg (am besten im guten Handwerk) empfehlen kann.
Viele Hochschulen gehören meiner Meinung nach zu den schlimmsten Trendfolgern (Nachläufern) überhaupt. "Facility Management" ist gerade der letzte Schrei auf Unis und FHs, vor allem zur Nachgraduierung im Abendkurs. (Praktisch ein Muß im Kursangebot.)
Ein sicheres Zeichen, daß der Boom vorbei ist. Es wäre an der Zeit für den "Repossesor-Kurs" (mit Kick-Box-Stunden).
In 2 Jahren hätten wir die ersten Abgänger
"Repossesor" - Ein Beruf mit Zukunft! Irgendjemand muss ja alle die nicht bezahlten Häuser und Autos einziehen.
Spanien - zukünftiger Euro-Spaltpilz:
Telegraph: ECB aid to Spanish banks matches Rock rescue
Spanish banks are issuing mortgage securities and asset-backed bonds on a massive scale to park at the European Central Bank, using them as collateral to raise money at favourable rates from the official credit window in Frankfurt.
The rating agency Moody's said lenders had issued a record €53bn (£39bn) in the fourth quarter, yet almost none of the securities have actually been placed on the open market. Most have been sent directly to the ECB for use in "repo" operations.
The data appear to confirm suspicions that the EU authorities have carried out a covert rescue of the Spanish mortgage banking system.
Also die spanischen Banken können keine MBS oder andere Kredite mehr am Markt verkaufen und geben daher alles der EZB, die eine "geheime Rettungsaktion" macht. Sprich, die EZB monetisiert die spanischen Kredite!
Die Frage ist jetzt: wie lange lässt der Rest Europas sich das noch gefallen?
[18:30] Leserkommentar (mit tw. Übersetzung des Artikels) dazu:
Die EZB monetisiert gerade in riesigem Umfang spanische Hypotheken-basierte Anleihen. Im Gegensatz zur (offenen) Rettung der englischen Northern Rock Bank geschieht dies mehr oder weniger geheim bzw. jedenfalls ohne mediale Begleitmusik. Ohne diese EZB-Aktionen wären sowohl große Teile des spanischen Immomarkts als auch mehrere spanische Banken bereits zusammengebrochen. Sicher treffen sich heute nicht ganz zufällig Merkel, Sarkozy, Brown und Prodi (und weitere) zu einem "Arbeits"meeting. Irgendwie werden sie versuchen, ein "Super-Conduit" zu zimmern, das die Trümmer der Northern Rock, der West LB, der spanisch-italienischen Banken und der SocGen irgendwie bündeln und den Schaden über die europäischen Steuerzahler sozialisieren soll.
Solange es diese Giftmüll-Entsorgungseinrichtung noch nicht gibt, wird eben in bestem Fed-Stil auch die EZB jedes spanische Toilettenpapier als Collateral annehmen und damit die Immos auf die eigenen Bücher nehmen - vulgo temporär verstaatlichen. Wie lange das funktionieren kann? Der Telegraph weiß es auch nicht. Trotzdem lesenswert! [emphases mine]
Spanische Staatsanleihen werden übrigens bereits mit Abschlag ggü. zB deutschen gehandelt. In einem dauerhaft stabilen Euro-System ist das irrational. Der Markt preist eine kleine Wahrscheinlichkeit für ein Zerbrechens des Euro-Systems ein. Irrational?
Got Gold?
[17:30] Immobilien-Sonderangebote in Spanien - Leserzuschrift:
28-01-2008 El Economista meldet,
das das spanische Unternehmen Fincas Corral jetzt bei einem Hauskauf für nur 1 Euro obendrauf noch ein MINI Auto dazuschenkt...
Bemerkung: Fincas Corral verkauft schon monatelang keine Immobilien mehr...Tür-Drücker-Mentalität...Massenentlassungen...Splog-Spam in der Web 2.0 Welt...etc. etc.
Das Marketing Modell scheint von der französischen Heritage abgekupfert zu sein... ;-)
Ah, gestern gab es einen ähnlichen...in Galicia bekommt man beim Hauskauf jetzt das zweite mit 50% Preisnachlass.... ;-)
Minis a un Euro: el nuevo ofertón inmobiliario para luchar contra la crisis
http://www.eleconomista.es/vivienda/noticias/352130/01/08/Minis-a-un-euro-el-nuevo-oferton-inmobiliario-para-luchar-contra-la-crisis.html
Genau solche Dinge hat es in den USA kurz vor dem Absturz auch gegeben.
[20:30] Noch eine Leserzuschrift dazu:
Gestern bin ich aus Marbella zurückgekommen. Hatte eine Woche Urlaub und genug Zeit mir nebenbei die Immobiliensituation anzusehen. Ich habe die unvorstellbarsten Dinge gesehen. Baukräne vom Hinterland bis zum Strand zum abwinken. Neue (Ferien)Wohnsiedlungen am Hang in braun neben Apartements in weiss. Nagelneu, leerstehend alle mit Aufklebern versehen "se vende". Daneben werden weitere Gebiete "urbanisiert", d.h. neue Sraßen errichtet, wo man schon sehen kann, wo die Kräne hingestellt werden, obwohl keine bestehenden Apartements verkauft werden. In der Gegend um Marbella sind tausende neuer Wohnungen entstanden, die keiner kaufen oder anmieten will. Kleine freie Grundstücke in alten Wohnanlagen werden ebenfall bebaut, obwohl um diese Grundstücke die Hälfte der Häuser zum Verkauf angeboten wird. Für einen klar denkenden Menschen eine unheimliche Situation. Scheinbar merkt dort kein Einheimischer was vor sich geht. Es fällt keinem mehr auf, dass etwas schief läuft. Ich habe zwei Immobilienbüros von einem Cafe aus beobachten können. Kaum Kundschaft, aber Preise für Wohnungen im Schaufenster, die unschämt teuer waren. Auffällig viele Filialen der Deutschen Bank rund um Marbella. Wahrscheinlich haben sie hier einen Teil der Gelder der deutschen Altersvorsorge plaziert. Ich stehe immer noch unter Schock, wenn ich an die leeren nagelneuen Wohnanlagen denke.
Wenn die EZB die Kredite dafür nicht mehr hergibt: 1 Unze Gold pro Wohnung.
[19:00] Wieder eine EU-Direktive - SEPA:
FTD: Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen
Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Sepa) sollte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) helfen, die Europäer allmählich von ihrem massiven Gebrauch von Bargeld abzubringen. Denn er verursacht hohe Kosten.
Das hat nichts mit der Finanzkrise zu tun, jedoch alles mit der Steuereintreibung und Rationalisierung.
Einige Länder (etwa Frankreich) brauchen da noch massive Nachhilfe, die sind immer noch in der Fax-Steinzeit.
Neu 2008-01-26:
Zeit für eine "neue Republik" in Italien:
FAZ: Ohnmacht in Rom
Und fühlten die Deputierten den Drang einer echten Staatsreform, dann müssten sie ja gemeinsam mit dem Spektakel zuallererst sich selber abschaffen. Aber nicht einmal von einem italienischen Abgeordneten darf man Übermenschliches erwarten.
Die Staatsreform in der Krise 1992 war nur eine Kleinigkeit gegen das, was jetzt notwendig wird.
Neu 2008-01-23:
UK: My Home is my Debt-Castle:
Telepolis: "Negatives Eigenkapital"
Die Immobilienkrise in Großbritannien verschärft sich weiter. Möglicherweise wird sie auch für die ärmeren und mittleren Bevölkerungsschichten katastrophalen Folgen haben.
Deshalb wurde das Gerangel um die sogenannte property ladder, die "Immobilienleiter", in den letzten Jahren immer rabiater und zu einem wesentlichen Bestandteil des Lebens- und Arbeitsstils auf der Insel. Die "Immobilienleiter" diente dem angestrebten sozialen Aufstieg, der durch Qualifikationen und gut entlohnte Arbeitsstellen so niemals möglich gewesen wäre, schon gar nicht in derart kurzer Zeit.
Interessant: mangels guter Jobs der "Aufstieg" über Häuser. Kracht gerade zusammen.
Neu 2008-01-21:
Erst Napoleon, jetzt Sarko-Gockel:
Spiegel: Super-Sarkos Seifenoper
Es ist die Vermählung von Sex und Politik, Star-Ruhm und Amtswürde: Nicolas Sarkozy und Carla Bruni, der Präsident und der Popstar. Nirgendwo sonst hat sich die Regierungsarbeit so perfekt in eine Soap-Opera verwandelt wie im Mutterland der modernen Demokratie.
"Für Nicolas Sarkozy steht die Macht nicht im Dienst einer Aufgabe oder einer großen Ambition", sagt Paul Thibaud, Essayist und ehemaliger Direktor der Monatsschrift "Esprit": "Er füllt damit eine persönliche Unzufriedenheit, über die er nie hinweggekommen ist. Daher diese Rastlosigkeit, diese Bulimie. Das höchste Amt hat ihm keine Abgeklärtheit beschert."
So schnell ändern sich die Zeiten. Zumindest hat die Klatschpresse etwas zu schreiben. Und wir müssen Napoleon nicht mehr füchten sondern können über ihn lachen.
Neu 2008-01-20:
UK-Immobilienfonds schliessen:
SchallUndRauch: Ich will mein Geld haben!
In Grossbritannien findet ein Panikverkauf der Fonds statt, aber die Menschen kriegen ihr Geld nicht wieder.
Der grösste Immobilienfonds Grossbritanniens hat sich gezwungen gesehen den Abzug von Geldern zu verhindern, nachdem ein Preissturz auf dem Immobilienmarkt einen Panikverkauf ausgelöst hat.
Scottish Equitable sagte gestern, dass die 129’000 Kleininvestoren in ihrem 2 Milliarden Pfund Immobilienfonds nicht an ihr Geld für die nächsten 12 Monate rankommen und es solange nicht abheben dürfen.
Sie sagten, der Fond welcher stark in Büroflächen in London und in Einkaufszentren über ganz Britannien investiert ist, hat nicht genug Liquiditätsreserven um den Wunsch der Investoren nachzukommen, die ihr Geld wollen.
Der Wert der Gewerbeimmobilien, speziell in London, sind auf Grund der Angst über eine Rezession wegen dem globalen Credit Crunch stark gefallen.
Das ist das Problem bei diesen Fonds, dass sie Immobilien verkaufen müssten, um die Anleger auszuzahlen, nur können sie die Immobilien derzeit nicht verkaufen. Gefangen. Auch viele Deutsche haben in solche Fonds investiert, die werden auch bald durch die Finger schauen.
PS: ich halte meine Meetings gerne in einem Restaurant ab, das in einem Komplex (Millenium-City) mit deutschem Fond-Eigentümer liegt, ab. Wer es wissen will, dem erzähle ich gerne, was mit den Fond-Investoren passieren wird, wenn einmal der halbe Komplex leer stehen wird.
Neu 2007-01-17:
Osteuropa-Dämmerung:
JungeWelt: Sinkflug und Absturz
Kapitalabfluß, zurückgehende Nachfrage, private Verschuldung, Immobilienblasen: Polen und Osteuropa am Vorabend der Weltfinanzkrise.
Das wird ein ziemlich brutaler Absturz, da können sie ihren neuen Allierten in den USA nacheifern.
Neu 2008-01-15:
Dafür brauchen sie die EU-Verfassung:
UPI: Tony Blair hints at E.U. presidency
Former British Prime Minister Tony Blair added fuel to the presumption he wants to become the first president of the European Union in a speech in France.
Hat dieser Typ immer noch nicht genug?
Neues zur Spanien-Bombe:
FTD: Die Angst vor der Abwärtsspirale
Die spanische Immobilienbranche steckt in der Krise. Leerstände, Bauruinen, Pleiten – die Spuren des Booms sind zwar noch vorhanden, aber die Zeiten des ungebremsten Wachstum sind vorbei. Als entscheidener Faktor erweisen sich nun die lange gestiegenen und mittlerweile überzogenen Immobilienpreise.
Kopfzerbrechen bereiten die Bauentwickler nicht zuletzt den Banken. Die Baubranche ist hoch verschuldet, hat zu wenig Einnahmen und bekommt keine neuen Kredite mehr. Außerdem ist die Branche stark zersplittert, es gibt 40 000 überwiegend sehr kleine Unternehmen, die in den Boomjahren gegründet wurden. Erste Pleiten gab es schon im letzten Jahr, jetzt stehen weitere Unternehmen kurz vor der Insolvenz.
Die "Experten" hoffen also noch immer, dass daraus kein Meltdown mit Depression wird. Aber die Tatsache, dass man die Baubranche schon vom Kredithahn abgeschnitten hat, erzählt etwas anderes.
Neu 2008-01-12:
Napoleon, der Playboy:
Spiegel: Ein Präsident verkommt zur Farce
Selbstsicher, dynamisch, reformbeflissen: So tritt Nicolas Sarkozy mit Vorliebe auf. Doch jetzt erlebt das französische Staatsoberhaupt in Umfragen den freien Fall. Schuld ist das Privatleben des einstigen Hoffnungsträgers - das viele Franzosen nur noch peinlich finden.
Nicolas sei ein Frauenheld, der "die Frauen bespringt und sich dann nicht einmal an ihre Vornamen erinnern kann".
Die Franzosen fragen sich: Wen haben sie da gewählt?
Ja, was haben sie da gewählt? Heute morgen waren im ORF-Radio Meldungen, wonach es derzeit "extreme Terrorgefahr" für Frankreich gibt. Versucht er jetzt mit dieser Methode einen Ausweg?
Neu 2008-01-11:
Gibt es noch sinnlosere Transporte?
Spiegel: Neapels Dreck-Geschäfte mit Deutschland
In Neapel türmen sich die Abfallberge - deshalb exportiert Italien die brisante Ware nach Norden. Ganze Zugladungen voller Hausmüll rollen täglich über den Brenner. Wichtigster Abnehmer ist Deutschland - für die Entsorgungsfirmen ein willkommenes Zusatzgeschäft.
Geheime Kommandosache
Seitdem sind die Züge der Ecolog – eine Tochter der italienischen Staatsbahn – unterwegs. Der grenzüberschreitende Transport wird als geheime Kommandosache behandelt. Offiziell äußert sich die Firma nicht zum Deutschland-Geschäft. Auch beim Mutterkonzern, der Staatsbahn, hält man sich bedeckt.
Nur unter dem Schutz der Anonymität bestätigt ein Ecolog-Manager, dass Tag für Tag zwei Züge im Einsatz sind. Das macht gut 1000 Tonnen Müll - rund ein Siebtel der 7200 Tonnen, die in Kampanien täglich anfallen. Der Insider verrät auch, was den italienischen Staat die Entsorgung in Deutschland kostet: 170 bis 200 Euro pro Tonne inklusive Transport. Pro Tag sind das gut 200.000 Euro.
Italien bringt keine Müllverbrennung zusammen, Deutschland hat (grün inspirierte) Überkapazitäten. Also transportiert man den Müll durch ganz Europa. Die Sache ist also geheim. Vermutlich gibt es daher auch noch geheimere Strassentransporte. Und alle CO2-Fanatiker schauen beim CO2 Ausstoss durch diese Transporte weg.
[21:00] Britisches Pfund sinkt bereits:
NZZ: Das Pfund sinkt auf ein Rekordtief zum Euro
Der Abwärtstrend des britische Pfunds setzte sich am Donnerstag trotz Verzicht auf eine Zinssenkung durch die Notenbank fort. Marktteilnehmer erwarten eine noch ausgeprägtere Abwertung.
Die Währung einer Wirtschaft, die in Rezession geht, wird abverkauft. Ein Grund für die Politiker, die Situation schön zu reden.
Neu 2008-01-10:
JPMorgan belohnt Toni Blair:
FT: Blair takes advisory position at JPMorgan
Tony Blair is joining one of the Wall Street’s best-known banks in what the former prime minister told the Financial Times would be the first of a series of positions he expects to take in the private sector.
Mr Blair, who stepped down as prime minister last year, is to become a part-time adviser to JPMorgan, where he will use his experience and contacts to provide political and strategic advice to the US bank and participate in some client events. Mr Blair’s income from the job has not been disclosed. However, one New York recruitment consultant said it was likely to be more than $1m (£500,000) a year.
Jamie Dimon, JPMorgan’s chief executive, said Mr Blair would be “enormously valuable” to the company.
Sorry, stimmt nicht ganz: er ist nicht, er WAR enorm wertvoll für JPMorgan & co. Etwa mit dem britischen Goldverkauf 1999. Zumindest hat man den Anstand, ihn erst nach seinem Politiker-Abschied zu "belohnen".
[20:00] Das Ende von Northern Rock:
FTD: Schatzkanzler schockt Northern-Rock-Anleger
Der britische Schatzkanzler Alistair Darling hält es für möglich, dass die Hypothekenbank Northern Rock auch durch einen Verkauf nicht mehr gerettet werden kann. Er warnte die Aktionäre: Ihre Anteile seien womöglich wertlos.
"Die Rechte der Aktionäre sind achtenswert. Aber unsere Prinzipien sind klar. Wir wollen auf die Menschen achten, die bei Northern Rock Einlagen haben. Wir wollen sicherstellen, dass das Geld der Bank of England zurückgezahlt werden kann. Aktionäre sollten immer akzeptieren, dass Aktien steigen oder fallen können", sagte Darling am Donnerstag. Die Northern-Rock-Aktie hat seit Juni rund 93 Prozent ihres Werts verloren und notiert derzeit bei rund 90 Pence.
Die Aktionäre verlieren bei einer Pleite immer zuerst. Wie er allerdings die Anleger und die BoE auszahlen will? kann nur aus dem Staatshaushalt geschehen. Wird das bei der nächsten Bankpleite auch so sein?
Neu 2008-01-09:
EU-Diktatur durch die Hintertür:
Medienecho: EU-Reformvertrag? - Diktaturverfassung!
Genau genommen schafft der neue Artikel 33 Absatz 6 des Verfassungsvertrages über die EU eine Diktaturverfassung. Er ermächtigt den europäischen Rat, die Staats- und Regierungschefs mit dem Präsidenten der Kommission, dem Präsidenten des Rates die gesamten Regelungen eines bestimmten Teils, die gesamten innenpolitischen Regelungen, die Wirtschaftsverfassung, die Sozialverfassung, die Währungsverfassung, aber auch die Verbraucherregelungen, die Umweltregelungen und den gesamten Bereich des Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Das ist das Polizeirecht und das Strafrecht und viele andere Bereiche mehr. Praktisch die gesamten Politikbereiche außer der Außenpolitik ganz oder zum Teil zu ändern. Nur durch Beschluss. Das Europäische Parlament wird dabei nur angehört, die Mitgliedsstaaten müssen nach ihren Verfassungen zustimmen, aber das bedeutet nur, dass die Regierungschefs zustimmen müssen. Nach der Regelung ist es völlig klar, dass die nationalen Parlamente an diesem Verfahren nicht beteiligt werden.
Dazu kann man nur sagen: so hätten sie es gerne. Ob die 27 Ratifizierungen bekommen, ist ungewiss. Wenn nur ein Land aussteigt...
Aus diesem Traktat sieht man, dass die EU in massive Legitimitäts-Probleme gekommen ist, daher versuchen sie es mit solchen Mitteln. Ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Wenn nur einer laut aufschreit...
[21:00] Video Prof. Karl Schachtschneider: http://de.youtube.com/watch?v=qWZbEKjcd1M
Neu 2008-01-08:
Sarkozy's Politik interessiert nicht mehr:
Handelsblatt: Alles nur Bruni
Bruni, Bruni, Bruni: Die Liaison von Präsident Nicolas Sarkozy mit der Sängerin Carla Bruni stellt in Frankreich derzeit alles Politische in den Schatten. Da erhielt auch die Vorstellung des künftigen Reformkurses auf Sarkozys erster großen Pressekonferenz im neuen Jahr wenig Aufmerksamkeit.
Selbst schuld. Einen Playboy hält man natürlich für ein politisches Leichtgewicht. Er wird sich jetzt wohl wie seine Vorgänger von Problemen freikaufen wollen.
[20:30] Eine weitere spanische Schulden-Bombe - Firmen:
FTD: Spaniens Wirtschaft verliert an Kraft
Nach Jahren der kräftigen Expansion droht sich Spaniens Konjunktur in diesem Jahr heftig abzukühlen. Die globale Subprime-Krise sowie der starke Anstieg der Inflation spielen dabei eine wichtige Rolle.
Ein weiterer Grund zur Sorge liegt in der hohen Verschuldungsrate spanischer Unternehmen. Unter den großen Ländern der Euro-Zone haben Spaniens Unternehmen die geringste Selbstfinanzierungsquote. Nach Berechnungen der Bank of America liegt die Verschuldung spanischer Unternehmen mittlerweile bei 105,8 Prozent des BIP. Zum Vergleich: In Frankreich liegt sie bei 91,6 Prozent, in Italien bei 67,2 Prozent und in Deutschland bei 58,3 Prozent. Ein Zinsanstieg infolge der internationale Kreditkrise tut spanischen Unternehmen damit besonders weh.
Ist die Firmenverschuldung in Deutschland schon hoch, so ist sie in Spanien doppelt so hoch. Das wird es "Granada spielen".
Neu 2008-01-07:
UK Markt für Commercial Real Estate bricht zusammen:
Bloomberg: U.K. Real Estate Losses May Be Biggest in 25 Years
Appraisal values fell at a record rate in November and commercial real estate derivatives contracts indicate owners of British offices, shopping malls and warehouses may suffer their biggest annual losses in more than a quarter century.
``The U.K. market is falling apart,'' said Peter Hobbs, London-based head of research at RREEF Real Estate, a Deutsche Bank AG unit that manages about $100 billion. ``There's a risk that this cyclical downturn turns into something worse.''
Das geht dort ungemein schnell, vor einem halben Jahr sah diese Welt noch ganz anders aus. Resultat: neue, riesige Bankenverluste.
Neu 2008-01-06:
Zusammenbruch auf der Insel naht:
FAZ: Großbritannien steht vor Wirtschaftsflaute
Großbritannien droht eine wirtschaftliche Flaute nach dem stärksten und längsten Konjunkturaufschwung der Nachkriegszeit. Die Finanzbranche und der Immobiliensektor hatten einen Großteil des Konjunkturaufschwungs getragen. Aber nun erleben gerade diese beiden Branchen eine deutliche Korrektur. Am Wohnungsmarkt sinken die Preise schon seit zwei Monaten. Mittlerweile berichten Makler sogar in den teuersten Wohngegenden Londons von schwächerer Nachfrage.
Das britische Schatzamt kommt jetzt seine bisherige prozyklische Ausgabenpolitik teuer zu stehen. Die Briten verweisen auf die Ausgabenpolitik der öffentlichen Hand unter dem ehemaligen Finanzminister Gordon Brown, der nach seiner Amtsübernahme 1997 die öffentlichen Ausgaben deutlich ausweitete.
Dort war wirklich alles pro-zyklisch: Kreditexpansion, Staatsausgaben, etc. Jetzt kommt alles gemeinsam runter. Und zwar recht schnell.
[21:30] Die UK-Banken gehen ruck-zuck an die Arbeit: Britische Banken kappen Kredite
Man wird bald wetten können, wo der Zusammenbruch am Schlimmsten sein wird: Spanien, UK, USA?
[20:30] Man bringt Nothern Rock nicht weg:
Telegraph: Housing crash threat to Northern Rock sale
Any rescue will depend on the £10bn-£15bn of funding that investment banks Citigroup, Deutsche Bank and Royal Bank of Scotland have offered to inject, but they are said to be growing increasingly reluctant to secure their loans against Northern Rock's assets.
Diese Bank bleibt jetzt wohl an der britischen Regierung und damit am Steuerzahler hängen.
Leserkommentar dazu: Citi, DB und BoScotland bekommen Angst, dass sie sich an der Rettungsaktion für Northen Rock die Flossen verbrennen.
Neu 2008-01-04:
Steuer-Wettbewerb in Osteuropa:
FTD: Steuerwettlauf in Osteuropa wird härter
Unter den EU-Ländern Osteuropas verschärft sich der Wettstreit um die niedrigsten Steuersätze. Bulgarien senkte zu Jahresbeginn die Einkommensteuer einheitlich auf zehn Prozent und rühmt sich nun des niedrigsten Tarifs in der gesamten EU.
Eine niedrige Flat Tax ist der einzige Weg, Oligarchen und neureiche Bulgaren überhaupt zum Zahlen von Steuern zu bewegen", sagte der frühere Ministerpräsident Ivan Kostov, der mit der Reform begonnen hatte.
Da kann Westeuropa noch einiges lernen.
[20:00] FR: Hallo Herr Oberlehrer:
Süddeutsche: Oberlehrer Sarkozy
Frankreichs Präsident Sarkozy zensiert seine Minister: Er gibt den Mitgliedern seiner Regierung künftig Zeugnisse mit Noten. Dabei müssen sie ihre Erfolge an fragwürdigen Kriterien messen lassen.
Schlecht ist die Idee nicht, aber ob sie etwas bringt? Vermutlich wird man alle Entscheidungen dem Oberlehrer Napoleon überlassen. Hat dieser noch nicht genügend Arbeit?
Neu 2008-01-03:
Ende des UK-Konsumrauschs:
Handelsblatt: Kreditkrise erreicht britischen Einzelhandel
Das vorläufige Ende des Immobilienbooms in Großbritannien macht den Einzelhändlern auf der Insel zu schaffen. Angesichts der gedämpften Kauflaune der Verbraucher warnte der Betreiber von Elektronik-Ketten wie Currys und PC World, DSG International, vor einem unerwartet geringen Gewinn.
Dort wird es jetzt genauso düster wie in den USA und Spanien.
[19:00] Richtiger Credit-Crunch in UK: U.K. Banks Plan to Tighten All Lending This Quarter
Aurevoir Paris:
Süddeutsche: Gewalt auf der Champs-Elysées
Morde und Überfälle bringen die Pariser Legende in Verruf - Anwohner trauen sich nachts nicht mehr aus dem Haus.
Wenn schon dort die Gewalt tobt...
[18:00] Schlägt den spanischen Immobilien-Löwen jetzt die Stunde?
Telegraph: Inmobiliaria Colonial shares suspended
The hurricane sweeping through Spain's construction and housing industry has claimed a fresh victim as regulators suspended trading in the shares of Inmobiliaria Colonial, the country's second biggest property empire.
Colonial is now frantically selling off assets to raise cash, including a Barcelona tower block and a group of warehouses for €309m (£230m) earlier this week. It is seeking buyers for its 15pc share in the Spanish builder FCC, and for part of its stake in France's Societe Fonciere Lyonnaise.
Zeit wird es.
Neu 2008-01-01:
Seitenauslagerung.
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