Informationen Europa 6-7/2008

Diese Seite befasst sich mit Information aus Ländern Europas (ohne Russland, TR, etc. - das ist Welt) und ohne EU-spezifische Informationen - ausgelagert 1.6.2008 in Infos-EU.

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Neu 2008-07-30:

UK: faktischer Hypotheken-Stop:

BBC: Mortgage approvals hit fresh low

The number of new mortgages approved by the major banks fell another 23% in June to a new record low.

Even so, the current collapse in lending to home buyers is outstripping the worst predictions of even the gloomiest commentators.

Da geht es jetzt schnell abwärts.


Neu 2008-07-29:

[13:00] Wann trennen sich Alcatel und Lucent wieder?

Handelsblatt: Alcatel-Lucent entlässt Chefs

Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen und einem Nettoverlust in Milliardenhöhe im zweiten Quartal hat der französisch-amerikanische Telekomausrüster Alcatel-Lucent seine Top-Manager gefeuert. Die Anleger scheinen diesen Schritt regelrecht herbeigesehnt zu haben.

Die passen sicher nicht zusammen. Bei manchen Details aus dieser Firma kann man sich totlachen.


Neu 2208-07-28:

[11:00] Airbus - zum Totlachen:

FTD: Handmade in Germany

In Hamburg wird der erste A380 ausgeliefert. Eigentlich ein Grund zum Feiern, doch hinter den Kulissen kracht es gewaltig. Der Flieger wird immer noch per Hand gefertigt. Von einer industriellen Produktion ist EADS weit entfernt.

Unglaublich, wie es da drinnen zugeht. Wenn die Aufträge nur um 30% einbrechen, dann löst sich die Firma sicher auf - in ihre nationalen Bestandteile.


Neu 2008-07-25:

[9:30] Bei Airbus sprühen die nationalen Funken:

FTD: EADS-Manager attackiert französische Justiz , Feind im eigenen Haus

Ein deutscher EADS-Manager erhebt in der Insideraffäre schwere Vorwürfe gegen die französische Justiz. "Ich habe Zweifel an einem rechtsstaatlichen Verfahren", sagte Andreas Sperl der FTD.

Derzeit sind die Zeiten noch "gut". Aber was wird mit EADS/Airbus in der Depression passieren? Auflösung!


Neu 2008-07-24:

[15:00] Leserzuschrift - Spanien - 10,44% Arbeitslosigkeit:

Spanien - Arbeitslosigkeit steigt auf 10,44%
Im zweiten Trimester 2008 ist die Arbeitslosigkeit in Spanien um 207.400 Personen gestiegen. In den letzten 12 Monaten um 621.600 Personen.
Jetzt bei 2.381.500.
Der spanische Arbeitsminister möchte jetzt mehr Personal im spanischem Arbeitsamt INEM einstellen, um die langen Schlangen vor den Arbeitsämtern zu verringern..., bei leerer Staatskasse wohl eher Wunschdenken.
Desweiteren haben die Immigranten-Vereinigungen schon angekündigt, sich NICHT aus Spanien rausschicken zu lassen, obwohl es ab September Vergütungszahlungen zur Rückführung geben soll...
Jährlich kommen 1.000.000 illegale Immigranten in Spanien rein, Stand heute 7.000.000.
Wie sagte doch der derzeitige Regierungschef vor den Wahlen im Abschluss der TV-Debatte mir dem Oppositionsführer an das spanische Volk:
Guten Abend und viel Glück! Buenas noches y buena suerte!
(Offizielle Spanien Statistiken auf www.ine.es)
(Zeitungsbericht El Mundo: www.elmundo.es/mundodinero/2008/07/24/economia/1216883119.html)

Die gehen jetzt in die Depression.
 

[14:40] Absturz in Belgien:

Welt: Rekord-Inflation macht Belgien schwer zu schaffen

Die Inflation in Belgien hat den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht. Bürger und Unternehmen leiden massiv unter der stark sinkenden Kaufkraft. Großkonzerne verlassen bereits das Land. Zudem subentioniert der reichere Norden kräftig die Einwohner im Süden das Landes – das sorgt für Unmut.

Fast schlimmer noch ist aber die massiv sinkende Kaufkraft und -lust. Trotz hoher Rabatte von bis zu 70 oder 80 Prozent liegen die Waren beim gerade angelaufenen belgischen Sommerschlussverkauf wie Blei in den Regalen. Angst vor Arbeitslosigkeit, aber auch die hohe Inflation von 5,8 Prozent im Juni, die Energie, Lebensmittel und Reisen verteuert, macht die Kunden zurückhaltend.

Da gab es vor einigen Jahren ein Fake im Wallonischen Fernsehen, wonach die Flamen aus Belgien ausgetreten wären. Alle haben es geglaubt.

Das wird jetzt bald Realität. Wo steht die EU-Kommission dann? auf einer Insel? die auch zerfällt?


Neu 2008-07-23:

[18:30] Geldabwurf in Spanien:

Presse: Auch Spanien legt Milliardenpaket gegen Krise auf

Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise beschließt auch Madrid ein Hilfspaket von 60 Milliarden Euro. Davon sollen zehn Milliarden gezielt ärmeren Familien zugute kommen.

Die dafür notwendigen neuen Staatsanleihen werden wohl gleich der EZB zum monetisieren übergeben.


Neu 2008-07-22:

[20:30] Mit Italien geht es auch abwärts:

Bloomberg: Italian Consumer Confidence Plunges to 15-Year Low

Italian consumer confidence slumped in July to the lowest level since the 1993 recession after record food and energy prices eroded purchasing power.

Ganz Europa geht in die Rezession.
 

[17:00] Leserzuschrift-DE zu den Zuständen in Spanien:

ich habe gestern aus erster Hand (Verwandte in Spanien) sehr interessante Berichte über die Folgen der Immobilienkrise, steigender Rohstoffpreise und allgemeiner Dekadenz gehört.

Aus einem Zementwerk in der Nähe von Barcelona hört man, dass dort während des Immo-Booms bis vor ca. drei Monaten zwei Zementöfen Tag und Nacht liefen, das Unternehmen die Nachfrage in Spanien aber trotzdem nicht befriedigen konnte, und gezwungen war, Zement aus China zu importieren. Jetzt läuft immerhin noch ein Ofen, ob rund um die Uhr habe ich leider vergessen zu fragen. Noch vor kurzem blind für eine Krise, sieht man plötzlich Probleme.

Aus (kleinen) Bankerkreisen dort hört man, dass jetzt keine Kredite mit Raten, welche die offiziellen monatlichen Einnahmen des Antragstellers übersteigen würden, mehr vergeben werden.
Seit Monaten wird Spanien und speziell Katalonien von Kupfer- und Aluminiumdieben heimgesucht. Die ofiziellen Berichte können von spanisch Sprechenden auch in YouTube angesehen werden. Die Diebe gehen rücksichtslos wie in der Reportage des spanischen Fernsehens gezeigt vor (z.B. Verbrennen der Kunsstoffisolierung von Telefonkabeln zur Preiserhöhung des reinen Kupfers) und unter Lebensgefahr vor. Das wird in der Reportage nicht gezeigt: die Diebe stehlen Nachts Stromleitungen auf dem dünn besiedelten Land. Bemerkt wird es in der Regel erst am Morgen, wenn die Bewohner alleinstehender Häuser bemerken, dass sie keinen Strom mehr haben! Die Polizei ist natürlich (inoffiziell) machtlos und versucht jetzt die Altmetallhändler zu überwachen.

Die Bevölkerung sucht die Schuldigen natürlich in den Rumänen, die in den letzten Jahren sehr zahlreich nach Spanien gekommen sind. Einheimische sind natürlich nur Opfer, insbesondere tage- und nächtelang saufende Jugendliche, die sich ab 18 Jahren mit vom Papa finanzierten Autos besoffen und mit Drogen zugedröhnt auf Spaniens oftmals sehr leeren Nationalstraßen totfahren, weil Arbeiten natürlich weniger interessant ist. Das gibt es zwar auch in D und A und andernorts, aber die jungen Spanier können doch deutlich besser Fiesta machen - bei den Temperaturen!
 

[11:00] Leserzuschrift-DE zur UK-Immo-Misere:

Ich war bis heute im Raum Manchester UK unterwegs und es ist wirklich bemerkenswert, wieviele Immobilien dort im Vergleich zum selben Zeitpunkt 2007 zum Verkauf stehen.
Ich glaube nicht dass der Eindruck täuscht, dass es täglich mehr werden.
Es stehen schätzungsweise je nach Stadtteil und Lage zwischen 10-15% privater Immobilien und nach meiner persönlichen Einschätzung gar bis zu 20% gewerblicher Immobilien zum Verkauf bzw. im Falle der gewerblichen Immoblien zur Vermietung.
Auffallend viel Läden haben geschlossen und/oder sind verrammelt.
Ein Bekannter dort hat vor ca. 12 Jahren eine Eigenheim im Stadtteil "Chorlton" erworben und sagte 2007 noch zu mir, das er aufgrund des bis dahin anhaltenden Immobilienboomes fast das dreifache für diese Immobilie erzielen "könne"
Der Bekannte arbeitet für das dortige Amt- für sozialen Wohnungsbau und ich selbst konnte mich von einem beträchtlichem Haus bzw. Wohnungsbauprojekt überzeugen welches nun bedingt durch massiv wegbrechende Finanzierung kürzlich stillgelegt wurde.
Ironischerweise ist es ein größeres Areal direkt in Sichtweite der Einrichtung für sozialen Wohnungsbau sodass die Mitarbeiter der Behörde jeden Tag auf diese Neubauruinen schauen müssen.

Da geht es radikal abwärts.

Rezession? die sind schon drinnen: Britischer Notenbanker warnt vor Rezession

Für die UK-Banken wird es auch ernst: Britische Bank HBOS bekommt Geld für Kapitalerhöhung nicht zusammen

Das heisst Verstaatlichung oder Konkurs.

[17:00] Spart man jetzt bei den Arbeitslosen? Kein Recht auf ein Leben mit Sozialhilfegeldern

[20:00] Die Zahl der Firmen mit "kritischen Problemen" explodiert: Critical financial problems spreading


Neu 2008-07-21:

[16:45] Wer in Europa ist vorbereitet für die Horror-Krise?

Mike Shedlock: Economic Horror Movie in Britain and Eurozone

The global economy has clearly peaked. Clearly the US, UK, and EU are not prepared for it. Is any country?

Niemand ist es. Die Depression wird sie wie ein Keulenschlag treffen. Dabei ist alles leicht zu sehen.
 

[14:15] Die Autokrise ist in Europa angekommen:

MM: Die Krise schwappt nach Europa

Peugeot verlängert die Ferien, Bosch lässt Schichten ausfallen, und Conti könnte wegen des schwachen Aktienkurses ein erstes Übernahmeopfer werden: Die Krise auf dem Automarkt schwappt nach Europa und gefährdet Arbeitsplätze. Auch die Exportmärkte drohen zu schwächeln.

Auch wir können dieser Weltwirtschafts-Krise nicht entkommen. Autos auf Kredit sind nicht unbedingt essentiell.

Schlimm wird es erst, wenn die Autowerke reihenweise schliessen.

Helfen da neue Modelle? VW-Chef hofft auf Schub durch neuen Golf

Der neue Golf wird garantiert wieder schwerer und teurer. Solange die Feature-vergleichenden Auto-Journalisten die wahren Designer sind, wird sich nichts ändern.


Neu 2008-07-19:

Synonyme für die spanische Krise gesucht:

Spiegel: Immobilienkrise bedroht Spaniens Wirtschaft

Eine Volkswirtschaft kommt unter die Räder: Jahrelang haben die Spanier die Immobilienpreise in die Höhe getrieben und insgesamt prächtig davon gelebt. Jetzt platzt die Blase - und zieht andere Branchen mit in den Abgrund.

Der Regierungschef will also immer noch nicht das Wort Krise aussprechen. Dabei ist sie schon tief und wird noch viel tiefer. Zu einer echten Depression.

Denn gleich die 3 wichtigsten Branchen sind betroffen: Bau, Tourismus, Auto.


Neu 2008-07-17:

[15:50] Kurz vor dem Total-Zusammenbruch in Spanien:

MMnews: Spanien am Ende

Größter Immobilienkonzern bankrott. Schlimmste Wirtschaftskrise seit Franco. Immobilienkrise schlimmer als in den USA. Banken und Zentralbank pleite.

Die spanische Zentralbank ist unterdessen besorgt über den Zustand vieler Kreditinstitute. Die spanische „Volksbank“, Banco Popolar, sei eines der gefährdesten Häuser, wie aus Bankenkreisen zu hören ist.

Aber auch die spanische Zentralbank selbst ist praktisch pleite. Sie verfügt über keinerlei Devisenreserven mehr. Spanische Banken, die dringend Geld brauchen, wenden sich derzeit direkt an die EZB und tauschen „wertlose“ Schuldscheine, bzw. Hypothekenverbriefungen gegen bare Euros. Ein Verfahren, das von Insidern stark kritisiert wird und auch von Bundesbank Chef Weber mißbilligt wird

Mmm, die Zentralbank ist auch schon pleite. Da sollte es dann nicht mehr lange dauern. Wann kappt die EZB die spanischen Banken?

Leserkommentar-DE:

Auch dieser Analyst sagt das Ende der spanischen Wirtschaft vorauss, die jetzt offenbar nur mehr durch die EZB am Laufen gehalten werden kann. Die Auswirkungen auf die Eurozone soll demnach für ganz Europa schlimmer ausfallen als auf die USA. Was sagen Sie dazu, Krise in Europa schlimmer als in den USA??

Dann können wir doch froh sein, im teutonischen Block zu sitzen und nicht im Mittelmeerblock.

P.S. Eine Wohnung in Spanien 2011 für 1 Unze Gold? In Silber wären das ja 1/5 Unze Silber, Faktor 5!!!Da kann man ja gleich ein ganzes Dorf kaufen, oder etwa nicht??

Solange der "teutonische Block" Spanien & co nicht abkoppelt, wird er mitgerissen.

EIn ganze Dorf für ein Kilo Gold? was fängt man damit an?

[20:00] Die untergehenden Baulöwen ruinieren auch den Fussball: Gemeinsam in den Abgrund

Die Löwen "mussten" sich auf diese Art Anerkennung kaufen.


Neu 2008-07-16:

[8:00] Rezessive Ansteckung:

FTD: Erste EU-Länder in der Rezession

In Deutschland ist das R-Wort bislang nur ein Schreckgespenst -bei drei anderen Europäern jedoch schaut es schon jetzt düster aus. Ökonomen zufolge schrumpft die Wirtschaft bereits in Spanien, Irland und Dänemark.

Diese Länder haben mit den Krediten eindeutig übertrieben, daher wird dort jeweils eine tiefe Depression kommen. Der Rest Europas bekommt auch noch das, was hinter dem "R-Wort" steht.


Neu 2008-07-15:

[9:00] Spanischer Baukonzern untergegangen - Leserzuschrift:

Achtung,Eilmeldung:Nach gestrigem Absturz an der Madrider Börse wurde der Kurs ausgesetzt,um Mitternacht dann die Meldung:
Martina Fadesa,einer der grössten Baukonzerne Spaniens hat Konkurs angemeldet!
Der gesamte Immobilienmarkt steht nun hier am Abgrund:

http://www.eleconomista.es/mercados-cotizaciones/noticias/654622/07/08/
La-inmobiliaria-Martinsa-Fadesa-presenta-concurso-de-acreedores-voluntario.html

NTV: http://www.n-tv.de/Konkurs_in_Spanien_Immobilienriese_bankrott/150720084406/993942.html

Telegraph: European recession looms as Spain crumbles

Auch hier verschärft sich also die Krise.


Neu 2008-07-14:

[8:30] Fürst Schwarzenberg rätselt weiter:

Presse: US-Raketenschild: Moskau dreht Prag den Ölhahn zu

Russland dürfte über den Bau einer US-Radarstation in Tschechien verstimmt sein und liefert Prag weniger Öl. Offiziell weiß man dort nichts über die Hintergründe.

Eigentlich hätte er als tschechischer Aussenminister wissen müssen, dass soetwas kommt, wenn der den Raketenvertrag mit den USA unterschreibt. Es gab genügend Warnungen aus Moskau. Damit hat er ein Geheimabkommen zwischen Gorbatschov und Bush sr. aus 1990 gebrochen, nachdem keine US-Soldaten auf früherem Ostblock-Gebiet stationiert werden sollten. Die Russen wollen mit dieser Ölsperre natürlich die Tschechen gegen die Regierung aufbringen. Der Vertrag ist dort unpolulär.

PS: auf der anderen Seite zeigt sich, dass Russland ein sehr unzuverlässiger Lieferant ist.


Neu 2008-07-13:

SMS-Kredite in Skandinavien:

Mike Shedlock: 1,600 Percent Interest on Text Message Loans

This is nothing more than a "payday loan" on steroids except it is far more tempting and easier to do.

Soetwas haben nicht einmal die Amerikaner geschafft. Auch Skandinavien ist eine Kredit-Bubble.

Da haben wir schon eine solche Bank: Dänische Roskilde Bank stellt sich zum Verkauf

Zu viele uneinbringbare SMS und andere Kredite vergeben?


Neu 2008-07-11:

[16:30] UK, Spanien am Weg in die Depression:

Mike Shedlock: Spain Implodes, UK Home Slide Most Since Great Depression

Data from everywhere is pouring in at a fast pace. Almost all of it is horrid. Let's start with a look at Europe where Spain pulls bond sale amid economic crisis.

In the UK the Slide in house prices is the worst since the Great Depression.

There are only two words that can describe what is happening and both begin with a "D".

"Depression" ist eines dieser beiden Worte, die kommt jetzt also auch nach Europa. Die Spanier bringen offenbar ihre langen Staatsanleihen nicht mehr los.


Neu 2008-07-09:

[18:00] Spanien muss Krise zugeben:

Spiegel: Zapatero spricht erstmals von Krise in Spanien

Monatelang hat er sich gesträubt, das Wort in den Mund zu nehmen, doch damit ist jetzt Schluss: Spaniens Ministerpräsident Zapatero hat erstmals von einer Wirtschaftskrise gesprochen - und damit die Schwierigkeiten in seinem Land eingeräumt.

Verweigern hilft doch nichts. Warum wollte er unbedingt wiedergewählt werden?
 

[15:00] UK in der Rezession:

Handelsblatt: Briten rutschen in die Rezession

Hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Aktienkurse und ein Haushalt, der von roten Zahlen nur so strotzt: Großbritannien steht am Rande einer schweren Wirtschaftskrise. Die Regierung hat wenig Spielraum für Gegenmaßnahmen.

Jetzt ist es also soweit. Aus dieser Rezession wird eine tiefe Depression. Und der Sesselkleber Brown wird mit seiner Partei aus der Regierung fliegen.


Neu 2008-07-08:

[22:00] Die britische Regierung dreht total durch:

Spiegel: Kleinkinder werden auf Rassismus überprüft

Mit einem 366-seitigen Maßnahmenkatalog wollen Behörden in Großbritannien Rassismus bei Kleinkindern bekämpfen. Schon auf Dreijährige, die scharf gewürztes Essen mit der Äußerung "Bäh" oder "Igitt" kommentierten, sei besonderes Augenmerk zu richten, heißt es in dem Papier.

Die sind total verrückt geworden, das kann nur in einem Land geschehen, das so enorm verschuldet ist.

Leserzuschrift-AT zu UK:

Ein persönlich Bekannter hat mir mitgeteilt, dass es zwar noch immer viele Polen in GB gibt, aber das es eine massive Rückwärtsbewegung, sprich zurück nach Polen gibt. Vor allem hat sich der Wert des Pfunds halbiert und daher ist es nimmer so interessant sich das Ganze anzutun.

Kein Wunder, dass sie abhauen.
 

[21:30] Spanien - die Kreditgötter wenden sich ab:

Frank Meyer: Spanien - Ein Land stürzt ab

Was die Amerikaner dem Rest der Welt vorgemacht haben, passiert nun immer mehr auch in den europäischen Ländern: Die Grenze der Verschuldung scheint offenbar erreicht zu sein. Im Gegensatz zu den USA, das als Empire in dieser Welt sich immer mehr leisten konnte, sieht es in Spanien hingegen schon anders aus. Kredite gab es hier wie Sonne, Sand, Meer und Tomaten. Doch inzwischen brechen die Schulden immer mehr Spaniern das Genick. Mehr als die Hälfte der Spanier kommen ohne ihre Kreditkarte bis zum Monatsende nicht mehr über die Runden

Das wird ein Armenhaus.
 

[10:30] Die Briten und die Metalldiebe:

NTV: Größte Gefahr nach Terror

Mit großangelegten Polizeiaktionen sollen im britischen Königreich bandenmäßig organisierte Metalldiebstähle eingedämmt werden, die Millionenschäden anrichten und die Sicherheit gefährden. Hunderte Einsatzkräfte durchsuchen nach Angaben des Senders BBC im gesamten Land Schrottplätze, verdächtige Metalltransporte und potenzielle Verstecke.

Metalldiebstähle hätten ein solches Ausmaß angenommen, dass sie als "zweitgrößte Gefahr nach dem Terrorismus eingestuft werden", sagte ein Sprecher der Transportpolizei. Skrupellos würden Diebe selbst Bahngleise sowie Signal- und Kommunikationsleitungen rauben und dadurch nicht selten Menschenleben gefährden. In einem Haus in England sei durch den Diebstahl von Gasleitungen aus Kupfer erst kürzlich eine Explosion ausgelöst worden.

Ist das Pfund nichts mehr wert? Solche Sachen gibt es in Hyperinflationen.


Neu 2008-07-07:

[18:00] UK: die Hölle im Einzelhandel:

Mike Shedlock: High Street Retailer Sales Hell

Retailer Hell on High Street (Main Street in the U.S.), is just starting. A secular peak in consumption has been reached. The bottom is a long ways off in terms of time and pain.

Der Konsumrausch wird abgebaut und die Konsum-Infrastruktur auch.
 

[9:30] Italien - konkursreif:

Presse: Italien: "Schwerste Krise der Nachkriegszeit"

Weil der Minister nach Ansicht der Arbeitnehmer die Liberalisierung zu weit treibt, greifen sie zu diesem probaten Mittel, weitere Streiks etwa der Fluglotsen folgen.

Trotz der Probleme, die dadurch entstehen, können sie sich der Unterstützung vieler Italiener sicher sein, die unter der Last sinkender Realeinkommen und galoppierender Kosten für Lebensmittel und Energie zu verarmen drohen. Auch Giulio Tremonti, Berlusconis Wirtschafts- und Finanzminister, beschrieb die Lage Italiens in dieser Woche drastisch. Das Land befinde sich in der „schwersten Krise der Nachkriegszeit“. Das bekomme nicht nur jeder Italiener in seiner Geldbörse zu spüren, sondern habe Auswirkungen auf die gesamte Lebenshaltung.

Nur ein Staatsbankrott mit nachfolgender Neugründung (mehrerer Staaten) kann die Misere beseitigen. Alle Ansprüche an den Staat müssen verfallen.


Neu 2008-07-05:

[20:30] Spanien & co. den Wölfen vorgeworfen?

Bloomberg: Spain, Ireland `Thrown to the Wolves' After ECB Move

Jose Mauricio Rodriguez Montalvo rents a room from his sister to help her afford her basement flat in Madrid as mortgage costs soar.

``She's crying over the Euribor,'' the 12-month money- market rate used to set Spanish mortgages, Montalvo, 28, said in an interview. ``We're just praying it won't keep going up.''

For homeowners in Spain and in Ireland, struggling to stay afloat amid the wreckage of a decade-long real-estate boom, those prayers are going unanswered. The European Central Bank yesterday increased its benchmark rate to 4.25 percent to fight inflation, pushing both economies a step closer to recession.

Statt zu Gott beten sie jetzt zum Euribor, sodass er sinken möge. Was heute ist ist noch gar nicht, wenn der Goldpreis richtig abhebt. Dann werden sie zum Goldpreis beten.
 

[15:00] Harte Landung in Lettland im Gang:

Presse: Wirtschaftliche Vollbremsung in Lettland

Über Jahre hindurch verzeichnete Lettland mit Raten von weit über zehn Prozent Europas höchstes Wachstum. Nun kommt es nach dem Höhenflug zu einer „harten Landung“ für die lettische Wirtschaft.

Man hatte auch die höchste Inflation, die höchsten Lohnsteigerungen, das größte Kreditwachstum, das größte Defizit der Zahlungsbilanz, alles angetrieben von einem ungezügelten Privatkonsum. „Jedesmal, wenn man für vier Lat produzierte, konsumierte man für fünf“, sagt Hansen.

Die Ost-Bubble kommt jetzt also tatsächlich herunter. Zuerst wird die Krise das Baltikum zusammenhauen, dann den Rest Osteuropas. Soetwas ist ansteckend, da überall die gleichen Verhältnisse sind. Im Baltikum kommen vorerst die skandinavischen Banken dran, dann...


Neu 2008-07-03:

[21:30] "Erstemmen" das die Briten? - 2 neue Flugzeugträger:

Spiegel: Briten bauen ihre bisher größten Flugzeugträger

Großbritannien hat die Verträge zum Bau zweier riesiger Flugzeugträger unterzeichnet. Sie werden die größten Kriegsschiffe in der Geschichte des Landes und die zweigrößten der Welt sein - nur noch übertroffen von den Flugzeugträgern der USA.

Die €20 Mrd. sind noch nicht alles: dazu kommen noch die Begleitschiffe zum Schutz dieser teuren Dinger sowie die Inflation.

Falls diese Schiffe überhaupt gebaut werden, was ich bezweifle, sind sie weggeworfenes Geld. Einige russische SSN-N-22/26 machen ihnen spielend den Garaus.


Neu 2008-07-02:

[17:30] Sarko, der Pöbel:

Handelsblatt: Pöbelnder Sarkozy verärgert Franzosen

Nicolas Sarkozy liebt es, im Mittelpunkt zu stehen. Doch wehe denen, die ihm nicht wohl gesonnen sind oder – noch schlimmer –ignorieren. Diesmal zog ein Fernseh-Techniker den ganzen präsidialen Ärger auf sich. Bis die Pöbelattacke als Video an die Öffentlichkeit gelangte, dauerte es nicht lange.

Bald wird er zum Alleinunterhalter Europas. In Frankreich ist er es schon.
 

[14:00] Stürzt der grösste britische Baulöwe?

NTV: Taylor Wimpey in Not

Misstrauische Anleger haben dem größten britischen Eigenheim-Bauer Taylor Wimpey eine dringend benötigte Kapitalspritze verweigert und den Konzern in eine tiefe Krise gestürzt. Börsianer reagierten schockiert: Die Aktien büßten am Mittwoch in London die Hälfte ihres Wertes ein und rissen auch die Papiere der Konkurrenz mit in die Tiefe.

Dann geht es Schlag auf Schlag.

[17:30] Land unter auch im Handel: England im Abwärtsstrudel


Neu 2008-07-01:

[15:30] Wenn die spanischen Baulöwen ihre Yachten nicht mehr bezahlen können:

Welt: Der Fluch der spanischen Betonwüsten

Die Bauwut der Spanier hat eine gigantische Immobilienblase entstehen lassen. Nun platzt sie. Fast ein Fünftel trägt der Bausektor zum Bruttoinlandsprodukt der Iberer bei – etwas mehr als in Ostdeutschland nach der Einheit. Nun gehen reihenweise Bauunternehmer pleite. Für die Wirtschaft des Landes ist das verheerend.

Das wird eine Depression der Sonderklasse.


Neu 2008-06-30:

[16:00] Die Balten-Bubble kracht zusammen:

Handelsblatt: Der baltische Tiger lahmt

Noch vor einem Jahr boomte die baltische Wirtschaft: Mit sieben bis zehn Prozent Wirtschaftswachstum standen Estland, Lettland und Litauen an der Spitze Europas. Doch die Kreditkrise ist nun auch am Baltikum angekommen - und könnte die erfolgreichen Kleinstaaten in die Rezession stürzen.

SMS-Kredite - soetwas hat es sonst nirgends gegeben. Das wird einige Skandinavische Banken in den Abgrund reissen.

Russland wird die baltischen Länder bald wieder auflesen können - die kommen dann zu den Russen um Geld.
 

[14:30] Spanien darf noch einmal feiern - vor Crash und Zerfall:

Spiegel: Spanien feiert Fußball-Einheitsfeier

Der EM-Sieg ist für Spanien viel mehr als ein sportlicher Erfolg. Der erste Titel seit 1964 und seit dem Ende der Franco-Diktatur 1975 eint das Land, wie es kein anderes Ereignis der vergangenen Jahrzehnte vermochte. Spanier, Katalanen, Basken - alle feiern ihr neues Wir-Gefühl.

Spätestens in einigen Wochen wird der Siegestaumel verflogen sein, dann geht es weiter mit der Wirtschaftsmisere.

Spanien ist ein primärer Kandidat für einen Zerfall in der Depression. Bye, bye, Espana !


Neu 2008-06-28:

[16:30] UK - Brown & co haben wirklich nichts Wichtigeres zu tun:

Eltern in Großbritannien brauchen bald Regierungserlaubnis um ihre eigenen Kinder zu küssen

Laut neuen Regulierungen die bald in Großbritannien gelten sollen werden Eltern eine Erlaubnis der Regierung benötigen um ihre eigenen Kinder zu küssen oder mit ihnen ins Schwimmbad zu gehen. Diese Vorgaben würden nach Ansicht des angesehenen Soziologen Frank Furedi die Beziehungen zwischen den Generationen vergiften. Ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung wird sich der Prüfung einer neu gebildeten Regierungsbehörde unterziehen müssen, um jedweden physischen Kontakt mit Kindern unter 16 Jahren, darunter auch der eigene Nachwuchs, zu haben.

Die spinnen wirklich. Die Wahlergebnisse (siehe Eintrag gestern) sind ihnen auch egal. Eine total tollwütige, durchgedrehte Bürokratie.

Vielleicht hilft das bei der Absetzung: House prices won't recover until 2015, ex-MPC expert warns

[17:00] Sparen? uninteressant: Britain's savings rate plunges to lowest in almost 50 years


Neu 2008-06-27:

UK - ein Premier auf Abruf:

Spiegel: Brown erleidet schwere Niederlage zum Amtsjubiläum

Er kassiert Niederlagen in Serie, steht in Umfragen miserabel da: Gordon Brown ist vor einem Jahr mit großen Plänen als britischer Premier gestartet - doch seine Bilanz ist vernichtend. Die Jubiläumspleite: In einer Nachwahl landete die Labour-Partei auf Platz fünf hinter den Rechtsextremisten.

Sagenhaft: 5. Platz für die Regierungspartei. Wie Robert Prechter schreibt, werden in einer Rezession alle Incumbents hinausgeworfen. Dieser wehrt sich besonders, es wird ihm aber nichts helfen. Die eigene Partei wird es machen.


Neu 2008-06-25:

[14:30] Leserzuchrift-DE - Troubles in UK:

Aktuell mache ich eine Dienstreise in England. Ich habe dort eine Tageszeitung aufgeschlagen und was sehe ich auf der ersten Seite:
Inlation bei 11,6 %, also glaubt die Mainstreampresse die Lügen auch nicht mehr.

Was ich weiterhin interessant fand, war ein Artikel über die Preise für neu gebaute Häuser in England:
2000 122.400 Pfund
2001 132.133 Pfund
2002 157.529 Pfund
2003 186.008 Pfund
2004 208.103 Pfund
2005 211.666 Pfund
2006 221.794 Pfund
2007 224.380 Pfund

Das diese Bubble irgendwann runterkommt war ja klar. Diese Jahr wurden wohl so wenig Häuser verkauft, wie noch nie seit Beginn der Statistik.

Weiterhin sind die Verkaufszahlen für Baumaschinen so weit gesunken, dass in meiner Firma noch eine 3 Tage Woche angesetzt ist und die Werksferien verlängert wurden. Bei der Konkurenz wurden wohl schon die ersten 400 Arbeiter entlassen. Man muß dazu aber sagen, dass die Produktionszahlen sich in den letzten 4 Jahren verdoppelt hatten.

Da geht es jetzt richtig abwärts.

[18:00] Die britischen Banken brauchen wieder eine Rettungsaktion: Rettungsaktion für britische Banken

Auch die Grossbank Barclays sammelt derzeit im grossen Stil frisches Kapital ein.
 

[17:30] Leserzuschrift-DE zu Situation in UK:

der Niedergang in Britannien ist sehr heftig.
Mein Schwager hat eine Firma für Bauaustattungen / Immobilienausbau. Er hat in den letzten Jahren richtig gut verdient, sagt er. Aber im März hat er 18 von 30 Leuten entlassen müssen. Also mehr als die Hälfte seiner Arbeiter ist jetzt arbeitslos. Seine Produktionsstätte für Fensterrahmen und -dichtungen hat er komplett geschlossen.
Mitte Juni hat er seinen letzten sehr lukrativen städtischen Auftrag beendet. Er sagt, dass seither keine Aufträge mehr kommen.

Der Niedergang wird noch heftiger. Bisher war es nur die Bauindustrie.


Neu 2008-06-23:

[17:30] National-Kindergarten Airbus:

Welt: Airbus-Chef wirft Franzosen Paranoia vor

Der Ton zwischen den deutschen und französischen Beschäftigen bei Airbus wird immer rauer. Airbus-Chef Thomas Enders ist jetzt der Kragen geplatzt. Mit markigen Worten schaltete er sich in die Diskussion ein: Der Vorwurf, es gebe eine deutsche Dominanz bei dem Flugzeugbauer, sei "französische Paranoia".

In den vergangenen Wochen spitzte sich der Konflikt zwischen deutschen und französischen Mitarbeitern in der Zentrale in Toulouse und in Hamburg mehrfach zu. Nach der Verlegung der A380-Kabinenmontage nach Toulouse war ein französisches Team in Hamburg zeitweise ausgeschlossen worden. In Toulouse wiederum herrscht Wut auf 2000 deutsche Zeitarbeiter, die für die gleiche Arbeit Auslandszulagen kassieren. Das Klima sei so aufgeheizt, dass „ein Risiko von körperlichen Konfrontationen“ bestehe, hieß es in einem Brief von französischen Managern vom Mai.

Mit der A-380 Produktion ist man schon wieder im Rückstand. Kein Wunder, wenn sich dieser Kindergarten gegenseitig aussperrt. Die Boeing-Leute dürften jetzt als Hauptbeschäftigung Lachen haben. Vielleicht bremst das die Konkurrenz vor dort.

Was soll erst werden, wenn die Luftfahrtkrise richtig ausgebrochen ist und es Stornierungen hagelt?


Neu 2008-06-21:

[9:30] Und wieder hat ein Airbus-Chef genug:

Süddeutsche: Gallois erwägt Rücktritt

Chefwechsel bei EADS? Konzernchef Gallois ist zermürbt vom deutsch-französischen Dauerkonflikt und dem Streit um einen milliardenschweren Tankerauftrag, der längst zum Politikum geworden ist.

Er weiss wohl, dass das nationale Hickhack noch viel grösser wird, wenn die Aufträge massiv einbrechen. Der ständige Chef-Wechsel tut der Firma sicher nicht gut.

PS: wenn sie gehofft haben, den US-Tankerauftrag zu bekommen, hahaha. Hat man auch eine Due Diligence bei diesem Kunden gemacht? Womit er bezahlt?


Neu 2008-06-20:

[6:30] BoE Chef schwört Briten auf harte Zeiten ein:

Telegraph: Things will get worse, warns Bank of England governor Mervyn King

Mr King said: "This year our real take-home pay will rise at a slower pace than national productivity. Rising fuel, gas, electricity and food prices, mean that average real take-home pay will stagnate this year.

"It will not be an easy time, and I know that some families will find it particularly difficult."

Die Kredit-Party ist vorbei. Was er wirklich fürchtet, dann auch noch eine Lohn-Inflation dazukommt.


Neu 2008-06-19:

[20:00] Island kentert:

ManagerMagazin: Wert der Krone halbiert

Ein Land fällt der Kreditkrise zum Opfer. Die isländische Krone hat gegenüber dem Euro in zwölf Monaten um 50 Prozent abgewertet. Mit den isländischen Banken ist die gesamte Volkswirtschaft des Kleinstaats, der jahrelang als Gewinner der Globalisierung galt, in Gefahr.

Als angeschlagen gelten auch die führenden Banken Glitnir, Kaupthing und Landsbanki nach ihrer ungewöhnlich aggressiven Kreditpolitik in den nun zu Ende gegangenen Jahren der Niedrigzins-Phase. "Wenn eine dieser Banken zusammenkracht, wäre das der Supergau für Island", sagt der Sparberater Ingólfur Ingólfson. "Durchschnittlich ist jede Familie hier mit 200 Prozent des realen Jahreseinkommens verschuldet."

Die Privatverschuldung dürfte die höchste der Welt sein. Hier sieht man auch gut, wie die fallende Währung die Inflation explodieren lässt.
 

[18:00] Wieder wackelt eine britische Bank:

ManagerMagazin: HBOS fürchtet Milliardenloch

Fallende Hauspreise könnten der größten britischen Hypothekenbank HBOS erneut ein Loch in die Bilanz reißen. Zu den bisherigen 3,6 Milliarden Euro Abschreibungen drohen nach Angaben der Bank weitere 1,3 Milliarden hinzuzukommen.

Zeit für einen schönen Bank-Run.


Neu 2008-06-18:

[18:30] UK - Horror auf der Insel:

Handelsblatt: Britische Immobilienkrise spitzt sich zu

Die Preise auf dem britischen Immobilienmarkt sinken so schnell wie nie zuvor. Mit einer deutlichen wirtschaftlichen Abkühlung gekoppelt sorgt diese Entwicklung für Panikstimmung auf der Insel. Eine Erholung kommt zwar wohl, lässt aber auf sich warten.

Der Horror ist also jetzt schon grösser als 1992. Wächst noch viel weiter.
 

[12:30] IT - was da alles nach Europa hereingetragen wird:

Presse: Italienische Polizei nimmt 33 "Tamilische Tiger" fest

Nach Angaben der Behörden wurde damit ein regelrechtes Netzwerk zerschlagen. Den Rebellen aus Sri Lanka wird die Erpressung ihrer in Italien lebenden Landsleute vorgeworfen.

Die selben Sachen spielen sich bei den Kurden in Westeuropa ab. Die Grenzen zwischen politischer und krimineller Schutzgelderpressung verschwimmen immer bald.


Neu 2008-06-15:

Spanien schickt die Immigranten nach Hause:

Spiegel:Regierung bezahlt Einwanderer für Rückkehr in ihre Heimat
Welt: Spanien will eine Million Einwanderer loswerden

Spaniens Wirtschaft stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt - nun will die Regierung mit einer ungewöhnlichen Maßnahme gegensteuern: Immigranten, die ihren Job verloren haben, sollen Geld für die Rückkehr in ihre Heimat bekommen.

Sie machen das sehr geschickt (im Gegensatz zu Deutschland). Man zahlt ihnen bei der Heimkehr die ihnen zustehende Arbeitslosenunterstützung auf einmal aus.

PS: Falls es so nicht funktioniert: Spanien hat sicher Landungsschiffe, damit kann man die Immigranten in Afrika abladen.


Neu 2008-06-13:

[15:30] Gibt es in Polen eine Pilotenschein-Lotterie?

Spiegel: Schlechtes Englisch polnischer Piloten führte zu Beinahe-Crash

Mangelnde Englischkenntnisse polnischer Piloten hätten in London vor einem Jahr beinahe zum Zusammenstoß von zwei Flugzeugen geführt. Das berichtet die Londoner "Times" und fand heraus: Nur 15 von 800 Piloten Polens beherrschen die internationale Sprache der Luftfahrt.

David Learmount, Sicherheitsautor des Magazins "Flight International", bezeichnete es als sehr besorgniserregend, dass die Piloten das britische Kontrollpersonal nicht verstanden haben. "Es hätte noch schlimmer werden können, wenn sei versucht hätten, einen französischen Tower-Mitarbeiter zu verstehen, der zu Ihnen auf Englisch spricht", sagte er der "Times". Viele Länder würden die Welt überschwemmen mit Flugpersonal, das nicht richtig Englisch spricht. Learmount: "Für viele Piloten ist es viel schwieriger, die englische Sprache zu erlernen als das Fliegen."

Wo gewinnen denn die ihre ATPL-Lizenzen? Vermutlich in der Lotterie oder hinter dem Ural. Europareif ???
 

[10:30] Leserzuschrift-ES - LKW-Streik in Spanien:

Viele Leute haben die Versorgungsprobleme recht unverhofft getroffen, obwohl der Streik schon Wochen vorher angekündigt wurde.

Ich war letzte Woche Freitag nochmal gross einkaufen und man merkte lediglich, dass die Supermärkte etwas voller als normalerweise waren. Als dann aber ab Sonntag der LKW-Streik zum Hauptthema in den Massenmedien wurde, brach am Montag eine regelrechte Panik in der Bevölkerung aus und die Supermärkte und Tankstellen wurden gestürmt und leer gekauft.

Die Streikposten und Strassensperren scheinen sehr effektiv zu sein, auf den Autobahnen trifft man praktisch überhaupt keinen LKW mehr an.

Seit gestern greift die Guardia Civil hart durch, LKW-Sperren werden aufgelöst, die Verursacher festgenommen und die Guardia Civil bietet LKW fahrern Geleitschutz an, um sicher ans Ziel zu kommen. Ab Freitag soll sich dadurch die Versorgungslage etwas verbessern.

Zu dem Streik aufgerufen haben nur etwa 20% der spanischen Brummifahrer und zwar die Einzel- und Kleinunternehmer. Die hohen Dieselpreise sind eigentlich nur indirekt der Auslöser für den Streik. Das eigentliche Problem ist ein ganz anderes: In den letzten Jahren des wirtschaftlichen Booms sind viele kleine Transportunternehmen neu gegründet worden, viele LKW’s wurden mit billigem Kredit neu gekauft. Durch das platzen der Immobilienblase ist in den letzten Monaten das Transportvolumen erheblich zurückgegangen und die Kleinunternehmer liefern sich mit den grossen Logistikunternehmen eine erbitterte Preisschlacht. Genauso wie einige Millionen Häuser in den letzten Jahren zu viel gebaut wurden, sind auch viele LKW’s zu viel auf Spaniens Strassen unterwegs.

Zu viele Trucker, die ihre Preise nicht mehr durchsetzen können. Da wird auch ein Streik nicht helfen, sondern nur Bankeinzug vieler Trucks.

[19:00] Der Fluch von Just-In-Time: Produktionsausfälle bei Autobauern in ganz Europa

Der Streik der spanischen Lastwagenfahrer gegen die hohen Spritpreise hat zu Produktionsausfällen in den europäischen Fabriken vieler Automobilfirmen geführt. Auch deutsche Werke sind betroffen.

Die "rollenden Lager" wollen nicht mehr.
 

[10:30] UK: Benzinabsatz bricht um 20% ein:

Telegraph: Petrol sales fall 20pc as drivers feel the pinch

Petrol retailers have disclosed that fuel sales dropped sharply over the past few weeks and the latest figures appear to show that demand for petrol in Britain has slumped by as much as 20 per cent over the past 12 months.

According to the IEA, a part of the Organisation for Economic Co-operation and Development, motorists are instead choosing to take public transport as their cars become too expensive to run.

Der Grund ist sicher nicht nur der hohe Preis, auch die Unmöglichkeit weiterer Aufschuldung kommt dazu. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass die Wirschaft schnell abtaucht.


Neu 2008-06-12:

Leserzuschrift-DE - Rationierungen auf Mallorca:

Soeben errichte mich eine Nechricht eines guten Bekannten, der auf Mallorca eine kleine Gaststätte besitzt. Diese möchte ich Ihnen und Ihren Lesern nicht vorenthalten:

kriegszustände auf mallorca
oder die lastwagenfahrer streiken...............
es werden die lebensmittel, der sprit, das wasser oder bier sowas von knapp...............
meine frau hat heute früh 1,5 stunden nur an der fleischtheke angestanden um sich zu bevorraten, incl. kleiner haue + drängeleien + dann nochmal die kasse vor sich, horror eben...
sie ist dafür extra ins 12km entfernte manacor gefahren, kloppe + streitereien an der tanke inclusive,

wahre hamsterkäufe werden überall getätigt, so wie erzählt wird ist " cala ratjada + capdepera " ab morgen oder übermorgen ausverkauft !!
dann flieg ich eben nächste woche nen halbes schwein mit rüber,

So sieht es aus, wenn die Lebensmittel knapp werden.


Neu 2008-06-11:

[22:00] Wie die britische Regierung mit Geheimdokumenten umgeht:

Spiegel: Geheime Regierungsdokumente über al-Qaida in Zug gefunden

Peinliche Panne für die britische Regierung: "Top Secret" lautete der Vermerk auf Dokumenten, die ein Fahrgast in einem Vorortzug fand - hochsensible Daten der britischen Regierung über das Terrornetzwerk al-Qaida. Sie sollen einem hochrangigen Geheimdienstmitarbeiter gehören.

Nur ganze sieben Seiten lang ist das Dokument, auf das am Dienstag ein Fahrgast in einem Londoner Zug von Waterloo Station in die Grafschaft Surrey stieß. Es steckte in einem auf einem Sitzplatz liegenden Umschlag. Aber die Brisanz der Unterlagen waren dem Fahrgast bereits auf den ersten Blick klar: "UK Top Secret", stand auf dem Dokument, das einen weiteren Zusatz enthielt - demnach ist das Papier so vertraulich, dass es nur für britischen, us-amerikanischen, kanadischen und australischen Gebrauch vorgesehen ist: "For UK/US/Canadian and Australian eyes only", heißt es auf dem Dokument.

Es wird kaum drinnenstehen, dass Al-Qaida die eigene Erfindung der westlichen Geheimdienste ist, oder doch?

Interessant ist, wer das lesen darf: nur die englischsprachigen Vasallen des Imperiums: UK/US/CN/AU. Das ist also die 1. Klasse.
 

[17:00] Versorgungsprobleme in Spanien & Portugal wegen Trucker-Streik:

Spiegel: Auf Lissabons größtem Flughafen wird Kerosin knapp
Presse: 1000 Lkw sollen Wiener Verkehr lahmlegen

Der Streik der Lkw-Fahrer wegen hoher Treibstoffpreise hat den größten Flughafen Lissabons erfasst: Linienmaschinen müssen zum Auftanken andere Flughäfen ansteuern. In Spanien und Portugal bleiben wegen der Proteste immer mehr Regale leer.

Kein Kerosin mehr und immer leerere Supermärkte. So schnell geht das - Just-In-Time sei Dank.

Aus dem Presse-Artikel:
Existenzbedrohende Gewinnrückgänge
Die Kostenentwicklung für den Transportsektor sei katastrophal. Die Transportkosten seien in etwas mehr als einem Jahr um 17 bis 20 Prozent gestiegen. "Was auch der Autofahrer spürt, spüren wir in einem vielfachen Ausmaß", erklärte Glisic. Treibstoff mache mittlerweile ein Drittel der Gesamtkosten aus. Nur sieben bis 15 Prozent habe man in Form von Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben können. Mehr als 700 Insolvenzen im Transportsektor 2007 seien bereits ein deutliches Signal gewesen. Heuer werden es laut Glisisc noch mehr sein. "Es sind alle in Aufruhr. Da kommt noch mehr", so der Fachverbands-Obmann.

Hier ist es also: die Kosten explodieren, können aber nicht einfach weitergegeben werden. Die Branche ist generell überbesetzt.

Leserzuschrift-DE dazu:
Habe soeben (17:02) von einem Freund in Fatima / Portugal die telephonische Mitteilung erhalten, daß alle Supermärkte leergekauft sind und Schlangen vor den Tankstellen stehen wegen dem Lastwagenfahrerstreik.
 

[14:00] Gott in Frankreich:

Welt: Sarkozy lebt im Palast auf großem Fuß

In Frankreich sind die Kassen leer, doch der Präsident lässt es sich gut gehen: Die Ausgaben des französischen Präsidialamtes sind kräftig gestiegen, seit Sarkozy im Amt ist. Die gesamten Staatsausgaben wachsen weit weniger schnell. Es gibt aber eine Sache, für die Sarkozy weniger ausgibt als sein Vorgänger.

Wann zieht er nach Versailles um?
 

Der Osten ist nicht mehr rot, sondern korrupt:

Presse: Slowakei: Skandal um Auftrag für Straßenmaut

Die Vergabe des slowakischen Mautsystems steuert auf einen Skandal zu. Die milliardenschwere staatliche Auftragsvergabe wurde mehrmals wieder neu ausgeschrieben, weil Details in den Ausschreibungsformulierungen nicht passten oder organisatorische Probleme die Abwicklung gefährdeten. Und schließlich machte ausgerechnet das teuerste Angebot das Rennen, obwohl der niedrigste Preis eigentlich das offizielle Hauptkriterium war. Möglich wurde dieses Paradoxon dadurch, dass alle anderen Angebote im letzten Moment durch die staatliche Auswahlkommission disqualifiziert wurden.

In der Slowakei sind alle derartigen Bauvorhaben um ein Mehrfaches teurer als in Österreich und das trotz niedrigerer Kosten. Den Unterschied macht die staatliche Korruption. Wie sich hier zeigt, geht diese durch die ganze Bürokratie und Regierung.


Neu 2008-06-09:

Trucker-Streik in Spanien:

NTV: Lkw-Fahrer blockieren Spanien

Aus Protest gegen explodierende Kraftstoffpreise blockieren spanische Lkw-Fahrer Häfen und Auslieferungslager. Sie verlangen von der Regierung, etwas gegen die steigenden Spritpreise zu unternehmen. Die Lkw-Fahrer traten in einen unbefristeten Streik und drohten damit, die Versorgung des Landes lahmzulegen. Aus Sorge vor Engpässen bildeten sich vor Tankstellen und Supermärkten lange Schlangen.

Wie es aussieht, können sie ihre höheren Kosten nicht in höheren Frachtraten unterbringen.


Neu 2008-06-06:

[15:30] Die "Kranken in Osteuropa" stürzen ab:

RGEmonitor: Sick Men Of Eastern Europe: Is Pegging To Blame?

The Baltics (Estonia, Latvia, Lithuania), along with Bulgaria, could be called the sick men of Eastern Europe. In addition to alarming imbalances, feverishly high inflation and eye-popping current-account deficits, these economies are now in deceleration mode. The Baltics, in particular, seem to have rapidly gone from boom to bust, with all three contracting in Q1 2008 on a quarter-over-quarter basis. At the same time, they have the EU’s fastest inflation, posting double-digit rises in consumer prices in April 2008.

What a difference a year makes. Not long ago, these countries were investor darlings due to their status as new EU entrants with some of the fastest growth rates in the region. So what role, if any, has their choice of exchange rate regime played in this turn of events?

Wieder ein Beispiel, dass Bubbles nicht ewig andauern. Und die hatten Bubbles, die jene in Spanien oder den USA als harmlos erscheinen lassen.

Die baltischen Länder und Rumänien, Bulgarien kommen jetzt dran.


Neu 2008-06-05:

[10:30] Die Franzosen im Telekom-Grössenwahn:

ARD: France Telecom will TeliaSonera

Der französische Telekom-Konzern bietet für den nordeuropäischen Konkurrenten TeliaSonera. Die "freundliche" Übernahmeofferte bietet Telia-Aktionären einen Aufschlag und den Franzosen Wachstum über Skandinavien hinaus.

Die kaufen derzeit eine Telefongesellschaft nach der anderen. Jetzt wo der Markt überall wieder runtergeht.


Neu 2008-06-04:

[22:00] Leserzuschrift-DE - spanische Maklerpest:

ich möchte nur kurz berichten, was mein Spanischlehrer nach seinem Kurzurlaub in der Heimat berichtete:
Bis vor ca. einem halben Jahr war jedes zehnte Geschäft in seiner Heimatstadt (Grossstadt) ein Immobilienmakler. So wie hier in Köln etwa Friseur oder Bäckerei. Vor zwei Wochen waren alle diese Immo-Makler geschlossen/ausgezogen.

Die rafft alle dahin.
 

[16:00] FR: Noch mehr Autohalden - Leserzuschrift:

Im Elsaß/Frankreich gibt es einige "Überlaufflächen" für Neuwagen, die man als Konjukturbarometer verwenden kann.
Eine davon ist südlich von Lauterbourg.
Man kann diese sich unter Google Map ansehen (Lauterbourg, ca. 500 m südlich zwischen "Bassin de Mouelles" und "Port du Rhin").
Die Fläche ist ca. 10 ha groß, eingezäunt. Etwa 50% der Fläche war zugeparkt.
Es handelte sich um verschiedene Neuwagen-Fabrikate, vorwiegend japanische Modelle. Vor ca. einem Jahr war diese fast leer.

Also sogar schon aus dem Weltraum zu sehen.

[16:00] Weiter nach Spanien - Leserzuschrift:

auch in Spanien ist der Autoabsatz seit März dieses Jahres drastisch eingebrochen, ist bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage ja auch nicht verwunderlich. Im Mai ist der Autoabsatz gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 25 % zurückgegangen.
Gerade habe ich im Radio einen Bericht über einen neuen Gesetzesvorschlag gehört, um den Autoabsatz wieder anzukurbeln: Demnach soll bei Kauf eines neuen Autos mit geringem CO2-Ausstoss und bei gleichzeitiger Verschrottung eines mindestens 15 Jahre alten Autos vom Staat die Finanzierungskosten für das neue Auto teilweise übernommen werden. Ein typischer Politikervorschlag, als hätten die Spanier nicht schon genug Kredite am Hals.

Nicht als Autohalden und Absatz-Einbrüche.
 

Leserzuschrift-IT - Auto-Absatzeinbruch in Italien:

zu der Frage wo die produzierte Autos hingehen: warscheinich hocken sie alle auf den Autohoefen.

Schwerer Niedergang in Mai fur den PKW Markt.
Der italienische Automarkt hat in Mai stark gebremst. Laut zahlen von dem Ministerium der Transporte sind die erstzulassungen von den vorherigen Monat 204.607 gewesen, eine verminderung von 17,56% betreffend Mai 2007. Die bilanz der ersten 5 Monate dieses Jahr ist 1.073.570 ein niedergang von 10,04% entsprechend die selbe laufzeit Jahr 2007.

Dort ist es also auch nicht anders.


Neu 2008-06-02:

[20:00] Reis-Rationierung auch in UK:

Dailymail: The great rice crisis

Rationing at UK supermarkets as world prices soar 70 per cent

Supermarkets are rationing rice in some stores after panic-buying by customers worried about a global shortage.

Retailers including Tesco, Asda, Morrisons and Lidl have introduced quotas for the staple food, which has increased in price worldwide by 70 per cent in a year.

It is believed to be the first time major stores have limited purchases of such foodstuffs since sugar and bread were restricted in the Seventies because of strikes by producers.

Da schau her. Da wird sicher massiv gehortet, die grössten Horter sind aber sicher nicht die Konsumenten.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE zu UK:

Hatte am Wochenende ein Gespräch mit einen Engländer der seit 30 Jahren hier in Deutschland lebt. Er war in den vergangenen Tagen bei seiner Familie auf der Insel. Ohne das er wußte das ich mich für das Wirtschafts- und Finanzthema interessiere, sprudelte es aus Ihm heraus.

Seine Aussage: England ist Bankrott! Es wird nicht mehr lange dauern! Schulden über Schulden, Kreditkarten, Hypotheken usw. Dazu kommt noch ein völlig marodes med. System. Er berichtete davon das sein Vater auf eine Knie OP über 2 Jahre warten mußte! Das Preise liegen im Schnitt 50% über unseren ohne das die Engländer mehr verdienen als wir was die Kreditkartenschulden erklärt. Das Rentensystem ist Privatisiert und die ersten Finanzdiensleister sind pleite. Es gibt etliche Rentner ohne Bezüge. Sie müssen wieder arbeiten gehen! Die Regierung Blair hat in Punkto Privatisierung ganze Arbeit geleistet. Abwassersystem marode, öffentlicher Nahverkehr fährt nur noch da wo es sich lohnt usw..
 

[8:30] Spanien am Weg in die Depression:

Welt: Spaniens Wirtschaft bricht zusammen

Die Immobilienkrise hat besonders hart in Spanien zugeschlagen. Ständig geraten neue Branchen in den Abwärtssog. Mit gezielten Maßnahmen will die Regierung nun Schlimmeres verhindern. Doch Experten trauen dem Hilfspaket von Premierminister Zapatero kaum Wirkung zu.

Die Konjunktur kühlt im Rekordtempo ab. Zähneknirschend muss sich das einstige Wunderkind der EU in die Riege der Absteiger einreihen. Der Privatkonsum, einst Konjunkturmotor, ist stark rückläufig, der Einzelhandel stöhnt unter einem Kaufstreik, den sich die sonst so konsumfreudigen Spanier plötzlich auferlegt haben. So ist auch der Pkw-Absatz im März um fast 30 Prozent eingebrochen.

Eines muss man sagen: die Spanier sind nicht nur beim Bauen Spitze, sondern auch bei der Schrumpfung. Mit rasender Geschwindigkeit.


Neu 2008-06-01:

Seitenauslagerung.

 

 

 

 
     
 
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