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Informationen zu Länderen ausserhalb Europas und der USA
Enthält alle Einträge bis 31.5.2008.
Neu 2008-05-21:
Subprime-Zeitbombe in Indien:
Presse: Indien sitzt auf Subprime-Zeitbombe
Neues Indien lebt auf Pump
Anders als in China ist es in Indien der private Sektor, der die Konjunktur antreiben soll. Die „neureiche Mitte“ lässt sich auch nicht lange in die Kaufhäuser bitten. „Egal ob BMW, Mercedes, Royce Rolls oder Toyota. Man kann jedes Auto in Indien kaufen“, sagt Chandrasekhar. „Aber wozu? Es gibt nicht mal richtige Straßen.“
Finanziert wird der neue Lebensstil der indischen Mittelschicht hauptsächlich über Kredite. „Indien sitzt auf einer Subprime-Zeitbombe“, warnt der Ökonom. Gemeint ist die Zahl der unbesicherten Konsumentenkredite, die in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 30 Prozent gestiegen ist. Gerade Autos werden gerne auf Pump gekauft. „Wir sehen die meisten klassischen Signale für eine Überhitzung“, sagt auch Sameer Goel von der Deutschen Bank. „Es gibt Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, Immobilienpreise, die immer weiter ansteigen und einen Kreditboom“.
Auch diese Bubble wird platzen.
Neu 2008-05-11:
Das Ende des China-Wunders:
Spiegel: China Inc. geht die Luft aus
Die Inflation schießt in die Höhe, die Börse in Shanghai schwächelt bedenklich: Die chinesische Wirtschaft zeigt erste Zeichen einer ernsten Krise. Deutschland ist gut beraten, sich wirtschaftlich nicht zu sehr von der Volksrepublik abhängig zu machen, warnt der Ökonom Thomas Straubhaar
Dort passiert jetzt etwas ähnliches wie in Japan 1990 - ein Wirtschaftswunder geht zu Ende.
Neu 2008-05-06:
Hungerkrise in Afghanistan:
Wiredispatch: Food crisis leaves many Afghans desperate
Rising global food prices have hit few places as hard as Afghanistan, where the cost of wheat flour has shot up 75 percent in three months, fueling anger against the U.S.-backed government of President Hamid Karzai. In the volatile south, officials fear it could boost recruitment for the Taliban insurgency.
"Karzai is the king and this is my life," wailed the Pashtun woman, who declined to give her name because of her conservative social code. "Since the Americans came here, nothing is cheap."
Wo bleibt die US-Besatzungsmacht? die bekommt jetzt jede Menge neuer Taliban, die sie bekämpfen kann.
PS: Aber ein Auto hat in Kabul jeder, der irgendwie kann.
Neu 2008-05-05:
Chinesische Fabriken sperren schon reihenweise zu:
Aus Casey Reseach's RoomPrint:
Large amounts of factories in WenZhou (ZheJiang Province), GuangZhou and
DongGuan (GuangDong Province) have already shut down and laid off their workers.
The newspapers refer to 30% of all factories manufacturing clothes and shoes and 90%
of all companies making lighters (where do they make them now if not in China --
Bangladesh?).
Das ist keine Zeitungsmeldung sondern eine Beobachtung eines westlichen Managers in China.
Die Chinesen kommen also jetzt von 2 Seiten unter Druck: nachlassende Nachfrage im Westen und wachsende Konkurrenz durch noch billigere Länder.
[16:00] Siehe auch hier: China-Boom schwächt sich merklich ab
Neu 2008-05-01:
Argentinien geht wieder pleite:
Bloomberg: Argentine Bonds Plunge on Mounting Default Concerns
Argentine bonds show growing speculation that the country will default for the second time this decade as inflation and anti-government protests swell.
The nation's $10.8 billion of floating-rate dollar bonds due in 2012 yielded 7.20 percentage points more than Treasuries of similar maturity at 5:43 p.m. in New York. That implies an almost 20 percent chance of Argentina halting payments in the next two years, according to Credit Suisse Group. No other emerging-market government securities have as high a probability of default.
Schon das 2. Mal in nur 7 Jahren. Das ist eine Wirtschaftspolitik. Die Staatsanleihen werden massiv abverkauft.
Neu 2008-04-27:
Preisexplosion in Japan:
Presse: Inflation: Japan fürchtet Preis-Explosion
Die Teuerung in Japan ist steuerbereinigt so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr. Dabei sinken Löhne und Gehälter permanent.
Wann werden sie ihren Yen mit wirklichen Zinsen verteidigen müssen?
Neu 2008-04-22:
Keine Butter mehr in Japan:
TheAge: Japan's hunger becomes a dire warning for other nations
Japan imports most of its food. Here is an amazing article about what the situation is there now. When the big grain exporters around the world stopped exports and wanted to keep grains at home, big food importing nations are in big trouble - the Phillipines is one, now look at Japan, a rich nation in big trouble just getting food imported now.
"MARIKO Watanabe admits she could have chosen a better time to take up baking. This week, when the Tokyo housewife visited her local Ito-Yokado supermarket to buy butter to make a cake, she found the shelves bare.
"I went to another supermarket, and then another, and there was no butter at those either. Everywhere I went there were notices saying Japan has run out of butter. I couldn't believe it this is the first time in my life I've wanted to try baking cakes and I can't get any butter," said the frustrated cook..."
Der nächste Schritt ist wohl eine Getreideknappheit. Die ganzen japanischen Dollar-Berge helfen hier nicht mehr. Es Zeichen, dass man für Geld bald nichts wichtiges mehr bekommen wird.
Neu 2008-04-21:
Die Aktien-Frösche in China wurden bereits gekocht - Leserzuschrift-AT:
Zu den gekochten Fröschen in Asien hab ich noch eine Anmerkung.
Man möge bitte den SSEC Chart auf "10 Jahresansicht" umstellen.
Da kommt eine recht interessante Grafik raus. (Anbei das Bild) Hier der Link:
http://stocks.us.reuters.com/stocks/charts.asp?symbol=.SSEC&WTmodLOC=L2-LeftNav-10-Charts
Diese Bild mal mit unserem allseits beliebten NSADAQ vergleichen, Dauer auf "maximum" stellen.(Anbei auch dieses Bild) Hier der Link:
http://stocks.us.reuters.com/stocks/charts.asp?symbol=ndx
Ich bin kein Charttechniker, aber eine ähnliche Charakteristik ist schon zu erkennen.
Man kann sich ausmalen wie es mit dem SSEC weitergehen wird.
Ausge-"QUAK"-t in Asien.
Die haben gedacht, dass die Regierung die Kurse bis zur Olympiade oben halten wird. Bei der NASDAQ hat man 1999 auch geglaubt, dass es immer höher nach oben gehen wird. Unsere Wertpapier-Frösche werden auch noch gekocht - halbdurch sind sie schon.
Neu 2008-04-18:
[21:30] Ende der China-Aktienbubble:
Süddeutsche: Schwächste Handelswoche seit zwölf Jahren
Drastischer Einbruch des Leitindex Schanghai Composite, dazu eine verheerende Bilanz: Die Börse in Schanghai hat ihre schwächste Handelswoche seit zwölf Jahren hinnehmen müssen.
Der Leitindex Schanghai Composite schloss am Freitag wegen starker Kursverluste des Börsenschwergewichts PetroChina vier Prozent schwächer bei 3094 Punkten. Seit Montag ergab sich damit ein Rückgang von 11,4 Prozent - der größte Wochenverlust in Schanghai seit 1996.
Die chinesischen Aktienmärkte befinden sich seit Monaten auf Talfahrt. Als Grund führen Analysten die hohe Inflation und Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung in der zweiten Jahreshälfte an. Seit seinem Höchststand im Oktober hat der Schanghaier Börsenindex 49 Prozent an Wert verloren.
Am Weg nach Unten: Verluste und Frust. Alle haben geglaubt, dass die Aktien bis zur Olympiade oben bleiben.
[17:00] 110 russische Bubble-Milliardäre:
Spiegel: Eine Milliarde genügt nicht mehr für die Top 100
Eine Milliarde Dollar ist ein märchenhaftes Vermögen - doch alles ist relativ: In Russland kommt man damit nicht mal mehr in die Rangliste der 100 Reichsten. Das US-Magazin "Forbes" hat das Ranking in seiner Mai-Ausgabe aktualisiert.
Total absurd: das sind reine Geschöpfe der russischen Kredit-Bubble.
Neu 2008-04-13:
Australien - Probleme im "Mortgage-Belt":
NZZ: Der «australische Traum» wird zum Albtraum
Markant gestiegene Immobilienpreise und hohe Zinsen haben den Traum eines Eigenheims für junge Australier in die Ferne rücken lassen. Deshalb sind mehr und mehr Leute auf den Mietmarkt angewiesen. Doch das mangelnde Angebot kompliziert die Lage.
Wachsende Zahl von Zwangsverkäufen
Mehr und mehr Familien haben jedoch keinen anderen Ausweg mehr. Die Zahl der Zwangsveräusserungen von Eigenheimen, deren Besitzer mit der Abzahlung ihrer Hypothek in Verzug geraten sind, durch Banken ist im Steigen begriffen. Betroffen sind dabei vor allem, aber nicht nur, Hausbesitzer in den Vororten des Mittelstands (dem sogenannten Mortgage Belt). Wie eine jüngst publizierte Studie von JP Morgan / Fujitsu gezeigt hat, sind 700 000 Haushalte in mässiger bis grosser finanzieller Bedrängnis, das ist eine viermal grössere Zahl als vor Jahresfrist. Und darunter befänden sich auch Haushalte gut verdienender Berufsleute, was eine neue Entwicklung darstelle, heisst es im Bericht.
Man sieht, die Krise ist international. Australien ist eines der Länder mit der höchsten Privatverschuldung weltweit.
Diesen Begriff muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Mortgage Belt - dort wo die Schuldsklaven der Mittelschicht wohnen.
Neu 2008-04-11:
Argentinien - Ausländer monetär "abgekoppelt":
NZZ: Argentinien führt niedrige Limiten an Geldautomaten ein
Umgerechnet 100 Franken dürfen Ausländer neu von argentinischen Geldautomaten pro Transaktion abheben. Die Beschränkung bringt Touristen in Schwierigkeiten. Ihnen wird geraten, auf Reisen nach Argentinien alternative Geldmittel mitzuführen. Die argentinische Zentralbank hat bestritten, die Massnahmen veranlasst zu haben.
Traut man den ausländischen Banken nicht mehr - die Argentinier sollten dei Anzeichen einer Bankenkrise kennen?
Neu 2008-04-07:
Afghanistan - die Milliardenhilfen werden in Autos verwandelt:
Spiegel: Kabul erstickt an seinem Dreck
Ruß, Abgase und Staub wabern über der afghanischen Hauptstadt. Hier ist es so dreckig, dass selbst Kurzzeitbesucher vom sogenannten Kabul-Husten gepackt werden - und das an einem Ort, der noch vor Jahrzehnten wie ein Garten am Fuße des Hindukusch war.
Die Schätzungen reichen von 3,6 bis 4,6 Millionen, weil in den vergangenen Jahren Hunderttausende afghanischer Flüchtlinge in das Land am Hindukusch zurückkehrten und in der Hauptstadt eine neue Chance suchten. Sie kamen aus Lagern im benachbarten Pakistan und versprachen sich in Kabul Jobs und Sicherheit.
Die Luftverschmutzung bedrohe die Gesundheit der Menschen "auf das Äußerste", sagt nun Dad Mohammed Baheer, der Vizedirektor der Umweltbehörde in Kabul. "Wir stehen vor einer Krise", schlägt er im Uno-Nachrichtendienst Irin Alarm. Das ist nicht verwunderlich, da in Kabul eine Million Pkw unterwegs sind und monatlich 8000 neu angemeldet werden.
Ein Auto pro 4 Einwohner, das ist fast Vollmotorisierung. Und das in einem so armen Land.
Was steckt dahinter: die Milliarden an Hilfen aus dem Ausland werden gleich in Kabul ausgegeben, da man sich nicht ins unsichere Hinterland wagt. Daher kommen auch immer mehr Menschen in die Hauptstadt. Wir im Westen finanzieren diese Autoflotte und den Dreck.
Neu 2008-04-03:
Reales Goldverbot in arabischen Ländern (Insiderbericht):
In Saudi und Kuwait können Sie als Privatperson kein physisches Material kaufen, in Qatar nur Münzen (das ist aufwendig und teuer) bloß in Dubai auch Barren. Aber die meisten werden dort unwissenderweise in Papiergold getrieben (dahinter sind fast immer Amerikaner).
Darum laufen viele Kauforders zu den Brokern in den Emirates. Diese Depots sind ja bloß Hedgefondaccounts.
Bloß eine kleine priveligierte Anzahl an Personen kauft physisches Metall. Nur wenige Araber können ausreisen und die wenigen, die was verstehen, bunkern in Europa. Bei denen wird Österreich immer beliebter. (Vor CH - nach GB).
Es klingt fast unglaublich. Aber dieser "Insider" kennt sich im arabischen Raum bestens aus.
Also zeigt sich wieder das übliche Muster in diesen Ländern. Dem Volk ist fast alles verboten, die Oberschicht darf alles.
Neu 2008-03-29:
Wenn der Kampf ums Brot zum Überlebenskampf wird:
NTV: Kampf um Brot
In Ägypten hat der Kampf um das tägliche Brot in den vergangenen drei Wochen zehn Todesopfer gefordert. Denn die hohen Preise für Weizen auf dem Weltmarkt haben dafür gesorgt, dass das subventionierte Brot für die Armen am Nil so knapp geworden ist, dass es in den langen Warteschlangen vor den Bäckereien inzwischen zu tödlichen Schlägereien kommt.
Das ist nur der Anfang.
[15:00] Auch der Reiskorb geht schnell höher:
BÜSO: Reis wird zu Rekordpreisen gehandelt - Hunger droht
Wie die europäische Finanzpresse berichtete, ist der Preis für Reis, Asiens wichtigstes Grundnahrungsmittel, an einem einzigen Tag (27. März) um 30% zum höchsten Stand aller Zeiten angestiegen. Die Reispreise erreichten 760$ pro Tonne. Am Vortag standen sie noch bei 580$ pro Tonne
Der Preissprung erfolgte nachdem Ägypten auf Reis ein Ausfuhrverbot verhängte und die Philippinen ihren Plan zum Kauf von 500.000 Tonnen Reis ankündigten. Nachdem es ihnen nicht gelungen war solche Mengen schon im Laufe des Monats zu kaufen, wollen die Philippinen jetzt versuchen, einen Zugang zu den Notbeständen von Vietnam und Thailand zu erhalten. Auch die Regierung von Kambodscha kündigte gestern ein zweimonatiges Ausfuhrverbot an, um „Nahrungssicherheit“ zu gewährleisten. Zusammen versorgen Ägypten und Kambodscha etwa ein Drittel des weltweiten Reismarktes.
Vor mir aus kann der Reispreis auch auf das 10-fache gehen (ich esse ihn nicht). Aber für einen Grossteil der Bevölkerung der Welt ist ihr Grundnahrungsmittel schon jetzt nur mehr schwer zu erreichen. Wenn sich die Länder schon gegenseitig ihre Notvorräte abkaufen wollen...
Neu 2008-03-27:
Das Ende der China-Aktien-Bubble:

http://stocks.us.reuters.com/stocks/charts.asp?symbol=.SSEC&WTmodLOC=L2-LeftNav-10-Charts
Der SSEC Index (Shanghai Stock Exchange) hat inzwischen den Gewinn eines Jahres verloren. Die asiatischen Frösche wurden gekocht.
Wo ist denn die Rettung durch Olympia 2008 geblieben?
Neu 2008-03-17:
Ägypten - Kampf um das Brot:
NZZ: Mubarak schaltet sich in Brot-Krise in Ägypten ein
Nach tödlichen Ausschreitungen vor Bäckereien wegen einer massiven Brotknappheit hat der ägyptische Präsident Husni Mubarak die Streitkräfte angewiesen, verstärkt Backwaren zu verteilen.
Mubarak weiss, wie man sich an der Macht hält - durch subventionierte Lebensmittel.
Neu 2008-03-16:
China - beginnt der grosse Volksaufstand gegen das Regime?
Spiegel: China ruft "Volkskrieg" gegen Tibet aus
Die chinesische Führung setzt auf Härte. Mit einem "Volkskrieg gegen Separatismus" will Peking die Rebellion der Tibeter gewaltsam unterdrücken. Nach den blutigen Unruhen mit Dutzenden Toten hat das Militär Tibets Hauptstadt Lhasa lahmgelegt. An anderen Orten gab es neue Proteste.
Verarmung durch Inflation, Unterdrückung, soziale Ungleichheit, etc. Die Liste der Gründe für einen Aufstand ist lang. Beginnt dieser jetzt bei den Minderheiten?
Einen westlichen Olympia-Boykott wird es kaum geben, denn China kann die USA jederzeit durch Dollar-Abverkauf in die Hölle senden. Die EU kann sich ohnehin auf nichs einigen, ausser sich von Problemen mit Geld freizukaufen.
Neu 2008-03-13:
Stoppender Bauboom - Ägypten - Leserzuschrift:
Hotelkrise in Ägypten:
Einige Beobachtungen bei meinem Ägyptenurlaub vor einigen Wochen (War riskant und zum jetztigen Zeitpunkt würde ich die Reise auch nicht mehr machen, obwohl es mir gut gefallen hat!):
- ca 30% der Hotels und ca 60% der Villen stehen leer.
- Nur an ca 20% der Baustellen wird gearbeitet.
- Baumaschinen sieht man fast nirgends.
- Fast alles in der Gegend Hurghada/Makadi sieht halbfertig aus (Bis auf die besuchten Hotels).
Es gibt wirklich extrem viele riesige Hotelanlagen die man einfach zu 90% fertig gebaut, stehen lassen hat. Man sieht fast nirgendwo jemanden arbeiten (zu keiner Uhrzeit und obwohl jetzt die beste Zeit wäre um zu bauen)! Manche Bereiche erinnern fast an Geisterstädte. Hier wird auf Teufel komm raus gebaut, obwohl niemand es braucht (oder würden Sie sich eine Villa mitten in der Wüste und 2km vom Strand entfernt kaufen?)!
Was ist da los? Haben die Banken keine Zentralbank, der sie ihre Kredite als MBS verkaufen können?
Neu 2008-03-10:
Malaysia - ein Pulverfass wartet auf die Explosion:
Handelsblatt: Malaysia erlebt ein politisches Erdbeben
Malaysias politische Landschaft hat sich am Wochenende radikal verändert. Als Zeichen tiefen Unmuts in der Bevölkerung wurde die „Nationale Front“ bei Parlamentswahlen mit dem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten bestraft. Ob sich der entscheidungsschwache Premier Abdullah Badawi im Amt halten kann, ist unklar – Malaysia steckt in einer tiefen Krise.
Mehr noch als Korruptionsskandale und Malaysias schwindende Wettbewerbskraft in der Region wurde seiner Regierung nun das Aufflammen von Rassenunruhen zum Verhängnis. Diese rütteln am sozialen Fundament der Nation. Tausende ethnische Inder trotzten in jüngster Zeit Verboten und Verhaftungen und demonstrierten gegen Diskriminierung. Ethnische Chinesen sind seit langem frustriert. „Beide Gruppen schöpfen Mut daraus, dass ihre Herkunftsnationen zu Weltmächten aufsteigen und akzeptieren ihre Zurücksetzung zu Bürgern zweiter Klasse nicht länger schweigend“, sagt ein Diplomat. Zusammen stellen Inder und Chinesen mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Doch moslemische Malaien werden vom Staat systematisch bevorzugt: Die Bevölkerungsmehrheit bekommt leichteren Zugang zu Bildung, Wohnungen und Jobs. Die Regierung sieht dies als Grundlage für Rassenharmonie. Volkswirte und Manager sehen darin Malaysias größte wirtschaftliche Schwäche.
Demokratie in einem multiethnischen Staat wie Malaysia führt praktisch automatisch zu Diskriminierung der Minderheiten. Hier Chinesen und Inder.
Staatsaufträge wurden etwa nur an Firmen vergeben, die einen bestimmten "Bumiputra (= Molsem) Anteil hatten. Inländische Firmen etwa im Besitz von Indern waren benachteiligt - sogar gegenüber ausländischen Firmen, die offenbar über Bestechung diesen Moslem-Anteil höher setzen konnten. Die reale Landessprache ist weiter Englisch, wie in der Kolonialzeit, obwohl die Moslems ihre Sprache durchzusetzen versuchen.
Wenn Länder wie dieses in die Depression gehen, dann geht das ethnische Pulverfass hoch.
Neu 2008-03-08:
China - die Ausbeuter ziehen weiter:
Tagesanzeiger: Chinas Vorsprung schmilzt
Löhne, Mieten, Steuern - in China steigen die Kosten, der Vorsprung im Konkurrenzkampf schmilzt dahin. Bereits werden erste Fabriken verlagert - etwa nach Indien oder Vietnam.
täglich berichten chinesische Medien über koreanische Unternehmer, die ihre Bürotür abschliessen, die Koffer packen und die Volksrepublik verlassen - ohne je wieder aufzutauchen. Seit wenigen Monaten hat ein neuer Trend die chinesische Volkswirtschaft erfasst: Lohnkosten, Mieten, Abgaben und Steuern steigen rasant. Das Land ist dabei, seinen Status als Billigproduzent zu verlieren.
Zuerst haben sie ihre eigenen Landsleute ausgebeutet (Koreaner und Taiwaner), dann die Chinesen, jetzt kommen noch billigere Länder dran. Abnehmen tut das Ganze der Westen.
Siehr auch hier: http://www.jjahnke.net/chinapreis.html
Neu 2008-03-03:
Ist Chavez schon so am Ende, dass einen Krieg sucht?
Handelsblatt: Venezuela und Ecuador lassen Armee aufmarschieren
Der Kolumbien-Streit droht zu eskalieren. Im Konflikt um die Tötung eines Rebellenchefs der linken Farc-Guerilla haben Venezuela und Ecuador Truppen an der Grenze aufmarschieren lassen.
Wenn sie gar nicht mehr weiterwissen, dann beginnen sie einen Krieg.
Neu 2008-03-01:
Die chinesischen Bonzen haben echte Angst vor einem Crash:
Handelsblatt: Peking stützt die Börse
Chinas Börsenaufsicht hat laut Finanzkreisen drei weiteren milliardenschweren Anlagefonds die Marktzulassung erteilt. Experten zufolge will die chinesische Regierung damit den schwächelnden Aktienmarkt in Shanghai stützen.
Also bauen sie ihr eigenes PPT. Daher stützen sie auch noch den US-Dollar.
Neu 2008-02-28:
Auch die russische Zentralbank war in US-Misthypothken:
RIA Novosti: EIL - Russische Zentralbank gibt Verluste aus Anlagen in US-Hypothekunternehmen zu
Die russische Zentralbank hat Verluste aus Anlagen in Anleihen von US-Hypothekunternehmen zugegeben.
Das sei auf den Sturz der Notierungen dieser US-Wertpapiere im November vergangenen Jahres zurückzuführen, sagte Erster Vizezentralbankchef Alexej Uljukajew am Donnerstag vor der Presse in Moskau. "Sinkende Notierungen bedeuten immer Verluste", fügte er hinzu. Die Zentralbank hatte ihre Mittel unter anderem in Anleihen von Fannie Mae und Freddie Mac investiert.
Das waren keine Fannie & Freddie MBS (sind noch nicht abgestürzt). Das müssen schlimmerer Papiere gewesen sein - etwa CDOs.
Also auch dem Putin hat man diesen Mist angedreht.
Neu 2008-02-27:
Stürzt der US-Vasall Mubarak?
LinkeZeitung: Ägypten: Streiks erschüttern den Alliierten der USA
Die Arbeiter stürmten aus der Fabrik heraus und skandierten: " Nieder, nieder Mubarak! Deine Herrschaft ist Scheiße!" Als sie in die Straßen der Stadt am Nildelta strömten, schlossen sich bis zu 10.000 Menschen dem Demonstrationszug an.
Der Protest formierte sich innerhalb der Fabrik um die Forderung nach Anhebung des nationalen Mindestlohns. Die Demonstration wurde für den Tag angesetzt, bevor der ‚Nationale Rat für Löhne' - die Regierungskörperschaft für die Festlegung des Mindestlohns - zum ersten mal seit Mitte der 80er Jahre zusammentreten sollte.
Seit Mitte der 80er Jahre wurde der Mindestlohn in Ägypten auf £ 3,26 monatlich gehalten - während die Inflation explodierte. Die Arbeiter fordern von der Regierung eine Anhebung des Mindestlohns auf £ 112 pro Monat.
Irgendwann wird der Diktator stürzen. Aber wenn das US-Imperium stürzt, dann wird Ägyptens Lebenslinie abgeschnitten, die US-Subventionen.
Neu 2008-02-22:
Serbien - sie verdauen den Abfall Kosovos nicht:
Spiegel: Randalierer stürmen Belgrader US-Botschaft - Gebäude angezündet
Eskalation im Konflikt um die Unabhängigkeit des Kosovo: Bei Massenprotesten in Belgrad drangen Krawallmacher in die US-Botschaft ein, legten Feuer - in den Flammen kam offenbar ein Randalierer ums Leben. Junge Serben wüteten auch an der deutschen Botschaft. Die US-Regierung ist außer sich, die Uno verurteilt die Angriffe.
Warum können sie sich von der untergegangen Provinz nicht lösen? Sie sollten lieber in die Zukunft schauen.
Warum dieser Eintrag unter "Welt" ist und nicht Europa? weil sie mental nicht zu Europa gehören!
Dazu schütten sie noch knappes Geld hinein: Serbien zahlt Kosovo-Kredit
Neu 2008-02-21:
Oligarchen - die neuen russischen Grossfürsten:
Spiegel: Russische Milliardäre stürmen die Top Ten der Superreichen
Sie haben beste Kontakte zum Kreml, sie reißen sich ganze Konzerne unter den Nagel - und sie sind unvorstellbar reich: Russische Oligarchen haben mehr Geld auf dem Konto, als manche Staaten erwirtschaften. Angeführt wird die Liste der Supermilliardäre von einem engen Putin-Freund.
"Die Zahl der Dollar-Milliardäre ist in Russland im vergangenen Jahr auf das Vierfache gewachsen", stellt "Finans" fest. Neben Kursgewinnen bescherten diverse Börsengänge dem Land insgesamt 40 neue Milliardäre. Auch der Rohstoffboom füllte den Superreichen die Taschen.
Sie sind samt und sonders Bubble-Geschöpfe. Wenn die Bubble platzt...
Neu 2008-02-19:
[12:30] Russland ist kein zuverlässiger Öl-Lieferant:
Spiegel: Lukoil dreht Deutschland den Öl-Hahn zu
Ein neuer Engpass droht: Der russische Ölproduzent Lukoil hat seine Lieferungen nach Deutschland gestoppt. Offenbar will das Unternehmen bei dem deutschen Importeur Sunimex höhere Preise erzwingen. Deutsche Raffinerien versuchen nun über den Seeweg Öl zu importieren.
Ob da nur ein Preiskonflikt dahintersteckt, oder auch die Politik?
Verrückte Subventions-Politik in Asien:
Bloomberg: Bernanke's Rate Cuts Force Asia Back to Price Limits, Subsidies
Under Bernanke's chairmanship, the Federal Reserve's steepest interest-rate cuts since 1990 are limiting his Asian counterparts' options to curb inflation. Instead of raising their own borrowing costs or letting their currencies appreciate faster, governments are resorting to regulating meat and egg prices in China, stockpiling cooking oil in Malaysia and subsidizing utility bills in Indonesia and the Philippines.
Anstatt ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar aufzuwerten, subventionieren sie Energie und Lebensmittel, führen Preiskontrollen ein, etc. um die Inflation zu bekämpfen.
Wer glaubt, dass nur die westliche Politik dumm ist, soll sich das ansehen.
Das nennt man "Merkantilismus". Am Ende werden sie doch aufwerten müssen, ihre Industrien schliessen und ihre riesigen Dollarberge abschreiben.
Neu 2008-02-16:
[19:30] Simbabwe - 66000% Inflation:
N-TV: Simbabwe am Abgrund
Der afrikanische Krisenstaat Simbabwe hat mit einer Inflation von 66.000 Prozent einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das nationale Statistikamt macht seit September des vergangenen Jahres offiziell keine Angaben mehr zur Preissteigerung, weil die für den Vergleich nötigen Güter auf dem freien Markt nicht mehr zu bekommen sind.
Doch aus dem Amt durchgesickerte und am Donnerstag bekannt gewordene Dokumente weisen die Inflation für Dezember 2007 mit 66.212 Prozent aus. Der Internationale Währungsfonds schätzt sie seit längerem bereits auf rund 150.000 Prozent.
Dieser Diktator wäre schon längst gestürzt worden, wenn er nicht von Südafrikas Regierung (folgt ihm nach?) brüderlich gestützt würde.
PS: der Kommentar des Lesers, der den Artikel zugesendet hat, kann leider nicht publiziert werden - politisch total inkorrekt.
Ein Paradies für die Grünen - China:
Spiegel: Peking erlässt strengere Abgasregeln
Die Luft in der Olympiastadt Peking ist schlecht - so schlecht, dass Ausdauersportarten bei den Wettkämpfen im Sommer zur Tortur werden könnten. Um die Schadstoffkonzentration zu verringen, hat die Regierung nun strenge Abgasrichtlinien erlassen. Ob das ausreicht, ist fraglich.
Jeder, der die Winterluft in Peking schon einmal geatmet hat (pure Schwefelsäure) weiss: da gehören die Grünen aus der westlichen Welt hin, da können sie noch etwas Gutes tut.
Neu 2008-02-14:
Startet die iranische Ölbörse jetzt?
Bloomberg: Iran's Oil Bourse Will Start Operations Feb. 17, IRNA Reports
Werden wir sehen, was da wirklich herauskommt. Ich bin skeptisch.
Neu 2008-02-04:
Absturz in Russland?
Tagesspiegel: Russland im Sog der Krise
Seit Ende letzter Woche, berichtet die stets gut informierte Wirtschaftszeitung „Kommersant“, hätten Maßnahmen, mit denen die drohende Liquiditätskrise in letzter Minute abgewendet werden soll, absolute Priorität. Das Blatt beruft sich dabei auf einen Teilnehmer des Geheimtreffens. Die Pressestelle der Bank wollte bisher weder dementieren noch bestätigen.
Grund zur Sorge gibt es in der Tat: Seit der Krise 1998 haben sich die Preise für Energie mehr als verzehnfacht. Strukturreformen zur Diversifizierung der Wirtschaft fanden nicht statt. Die verarbeitende Industrie ist nicht vorhanden oder nicht konkurrenzfähig, weil sie mit zu hohen Kosten produziert. Die Folge: Russland ist Importweltmeister. Von der Milch bis zum Mercedes kommt alles aus dem Ausland. Der Saldo der Außenhandelsbilanz wird schon in diesem Jahr erstmals negativ ausfallen. Selbst wenn die Weltmarktpreise für Öl und Gas, den wichtigsten Exportgütern, auf dem gegenwärtig hohen Niveau verharren.
Also doch nicht alles OK in Putins Russland. Import-Weltmeister, und eine enorme Kredit-Bubble. Wenn diese platzt, werden dem Russischen Bären wieder einmal die Krallen gezogen.
Neu 2008-02-03:
China: mit Panzern gegen den Winter (sorry, die Klimaerwärmung):
Welt: China setzt Panzer gegen Winterkatastrophe ein , Chinas Armee zieht in den Krieg gegen den Winter
Der Wintereinbruch hat das bevölkerungsreichste Land der Welt lahmgelegt. Seit Tagen ist das öffentliche Verkehrssystem in China lahmgelegt, können Züge und Busse nicht mehr fahren. Jetzt mobilisiert die chinesische Regierung die Armee und damit mehr als eine Million Soldaten, um der Lage Herr zu werden.
Muss wohl damit zu tun haben, dass China diesen Klima-Unsinn nicht unterschrieben hat. Also schickt ihnen Al Gore den schlimmsten Winter aller Zeiten.
Oder zeigt Groundhog Phil Erwärmung in den USA an? NEIN, weitere 6 Wochen Winter, gestern war dort Groundhog Day (wer daran glaubt).
PS: "Klimaerwärmung", dieses Illuminati-Hirngespinst bricht gerade für alle sichtbar zusammen. Viele andere folgen noch und die "Illuminati" auch.
Neu 2008-01-31:
Ein Anker bremst die Globaliserung:
Spiegel: Wirtschaft im Nahen Osten leidet unter Kabel-Panne
Gestörte Sprachverbindungen, verstopfte Datenleitungen, Totalausfälle: Weite Teile des Nahen Ostens sind durch den Schaden an einem unterseeischen Kommunikationskabel im Mittelmeer betroffen. Nun tauchen erste Hinweise auf, was den Ausfall verursacht haben könnte.
So empfindlich ist in Wirklichkeit dieses System. Das war nur ein einziges, durchtrenntes Kabel. Was ist, wenn die Grossbanken kollabieren oder der US-Dollar nicht mehr genommen wird?
Neu 2008-01-29:
Russland spielt auch beim Kosovo auf hart:
Spiegel: Moskau droht Westen mit verheerenden Folgen
Anfang nächster Woche will das Kosovo seine Unabhängigkeit erklären. Russland hat nun mit einer "adäquaten Reaktion" gedroht, sollte der Westen ohne Uno-Beschluss eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz anerkennen.
Die Russen protzen richtig mit ihrer neuen Macht. Wie wäre es, wenn die westlichen Banken ihr Geld aus Russland abziehen würden?
Abgesehen davon, wird sich entweder Serbien oder Albanien den Kosovo holen. Irgendwann werden USA und EU dort raus müssen - wenn sie selbst pleite gehen. Warum gibt man den Kosovo nicht den Russen? Sollen sie dieses Fass ohne Boden finanzieren.
Neu 2008-01-27:
Pakistan - Hort der Instabilität:
ORF: Raketensilos laut Regierung vor Extremisten sicher
Mit zunehmender politischer Instabilität in Pakistan wächst die Sorge um das Atomarsenal des südasiatischen Landes.
Genaue Tests für Mitarbeiter
Nach Kidwais Schilderungen müssen sich Mitarbeiter in den Atomanlagen umfangreichen Sicherheitsüberprüfungen stellen. Diese umfassten gleichfalls die politische Orientierung wie auch die Frage nach den finanziellen Verhältnissen der Angestellten. Ähnliches gelte für knapp 10.000 beteiligte Wissenschaftler.
Bei diesen Sicherheits-Überprüfungen bin ich skeptisch.
Der russische Bär zeigt Muskeln:
Freace: Rußland greift immer offensichtlicher auf alte Verhaltensweisen zurück
Von deutschsprachigen Medien praktisch völlig unbeachtet führt Rußland seit Montag im Golf von Biskaya, jenem Meeresdreieck, das von der Westküste Frankreichs und der Nordküste Spaniens begrenzt wird, das größte Marinemanöver in dem Gebiet seit Ende der Sowjet-Union durch, wie beispielsweise die britische Times am Dienstag berichtete.
Mit dem Ölpreis steigt auch das Geltungsbedürfnis wieder. Aber das Material stammt aus der sowjetischen Mottenkiste, etwa der 50 Jahre alte Bear-Bomber.
Neu 2008-01-13:
Lebenserwartung in Russland auf 3.Welt Niveau:
Presse: Demografie: Boom-Staat Russland schrumpft weiter
Die Lebenserwartung der russischen Bevölkerung liegt heute auf einem vorrevolutionären Niveau.
Doch dass jetzt wieder mehr Kinder geboren werden, kann nach Einschätzung russischer Experten den rapiden Bevölkerungsrückgang nicht aufhalten. Es sterben mehr Menschen als geboren werden. Die russischen Männer sterben 17 Jahre früher als die Männer in Deutschland. Die durchschnittliche Lebenserwartung russischer Männer liegt bei 58,9, die der russischen Frauen bei 72,4 Jahren.
Gegenüber den Depressionszeiten der 1990er Jahre hat sich also kaum etwas verbessert. Kurz gesagt, die russischen Männer saufen sich zu Tode.
Warum hat Putin hier nichts gemacht?
Neu 2008-01-12:
"China Shipping" überall hin:
Spiegel: China exportiert Waren für 1220 Milliarden Dollar
Das Handelsvolumen ist gigantisch: China hat seine Ausfuhren im vergangenen Jahr um mehr als 25 Prozent gesteigert, insgesamt exportierte die Volksrepublik Waren im Wert von 1220 Milliarden Dollar. Sorge bereitet den staatlichen Planern allerdings die Kreditkrise in den USA.
Überall sieht man diese Container, wo "China Shipping" draufsteht. 2007 war offenbar das beste Jahr dafür, 2008 werden es weniger werden.
[20:30] Das passiert wirtschaftlich bei Unruhen:
Spiegel: Katastrophe im Palmenparadies
Eine Woche der Gewalt, und Kenias wichtige Tourismuswirtschaft steht vor dem Kollaps: Ausgerechnet zur besten Reisezeit kommen kaum noch Touristen ins Land der Safaris und Traumstrände. Hotels, Discos und Restaurants sind nahezu leer - ein Drama für den Staat.
Hoteliers, passt auf: wenn es bei uns in einer Depression auch so zugeht...
Neu 2008-01-10:
Russischer Höhenwahn:
Spiegel: Manhattan an der Moskwa
Immer schriller, immer bombastischer: Das Mega-Projekt Moskwa City ist das Symbol des neuen, neureichen Russlands. Auf einer Großbaustelle mitten in Moskau entstehen Luxus-Apartments und schamlos protzige Bürotürme. Anselm Waldermann hat die größte Baustelle Europas begutachtet.
Moskau - Beton und Glas, so weit das Auge reicht. Die Großbaustelle Moskwa City scheint nur diese beiden Baustoffe zu kennen. Mitten in Moskau entsteht eine Stadt in der Stadt, 100.000 Menschen sollen hier einmal leben. Das inoffizielle Motto des neuen Viertels: schöner, reicher, bombastischer. Die Türme des Megastadtteils ragen schon jetzt Hunderte Meter in den Himmel.
In Deutschland, schätzt er, bräuchte man 600 Millionen Euro, um einen solchen Turm zu bauen. "In Russland sind es vielleicht 20 Prozent weniger." Die Frage interessiert Tschoban aber nicht wirklich. "Ich will die Kosten gar nicht kennen. Das ist nicht meine Aufgabe als Architekt."
Wenn solche Sachen gebaut werden, ist der Höhepunkt einer Kreditbubble gerade überschritten worden - das war immer so. Nur kurz vorher finanzieren die Banken solchen Grössenwahn. Sicher zu 100%.
Neu 2008-01-08:
China hat sich um 40% aufgeplustert:
ChinaIntern: Unglaublich: Chinas Wirtschaft 40 % kleiner
Die wichtigste Story des Tages, von den großen Medien wieder einmal verschwiegen: Chinas Wirtschaft ist laut Weltbank 40 % kleiner als bislang vermutet. Schuld sind eklatante Statistikfälschungen.
Die Weltbank veröffentlichte die Statistik von 146 Ländern. Chinas Wirtschaft ist kleiner als gedacht, um ganze 40 % kleiner als gedacht.
Potemkinsche Dörfer haben ja im Kommunismus Tradition. Wer hat das alles geglaubt? ja, die westlichen Banken-Analysten mit ihren MBAs.
Noch einige andere Angaben zur chinesischen Misswirtschaft: Der Endkampf ums Öl hat begonnen
Ob sie nach ihrem Absturz auch noch soviel Öl brauchen werden?
Neu 2008-01-07:
Pakistan im Chaos:
Handelsblatt: Wenn das Chaos Alltag wird
Brennende Tankstellen, geplünderte Fast-Food-Restaurants, aufgeknackte Geldautomaten: Pakistan befindet sich im Ausnahmezustand – auch gut eine Woche nach der Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto. Doch es könnte noch schlimmer kommen: Nach der politischen Krise droht Pakistan nun auch im Wirtschaftschaos zu versinken.
Dieser US-Vasall wird wohl bald umfallen. Wenn selbst die Minister in der Versorgungskrise als Mehl-Diebe auftreten.
Neu 2008-01-05:
Echt russische Schuldeneintreibung:
Presse: Russland: Tausende Schuldner dürfen nicht ausreisen
Da müssen andere Methoden her. Das hat auch der Staat erkannt. Er schlägt dort zu, wo es weh tut. Das Ende der Sowjetunion und der Siegeszug des Kapitalismus haben den Russen vor allem eines gebracht: Mobilität, in Form von Reisefreiheit und in Form eines Autos. Auf diese Attribute hat es der Staat abgesehen.
Dazu muss man wissen, dass viele Russen Kredite als geschenktes Geld sehen - noch keine Rückzahl-Tradition.
Neu 2008-01-04:
China steigt in australische und britische Banken ein:
Spiegel: China steigt heimlich bei australischen Banken ein
Finanztransaktion mit politischer Sprengkraft: Die staatliche chinesische Devisenbehörde hat sich heimlich bei drei der vier größten Banken Australiens eingekauft. Interesse hat sie auch an britischen Geldhäusern.
Was wollen sie in den Banken in einer erst beginnenden Bankenkrise? Prestige! Das ist so ähnlich wie die japanischen Käufe (Rockerfeller Center, Golfplätze) zu Ende der 1980er Jahre. Dieser Drache verschwendet seine Milliarden - Beamte am Werk.
Asiens Wirtschaft kühlt ab:
FTD: Singapurs Wirtschaft kühlt ab
Singapurs Wirtschaft ist Ende 2007 unerwartet erstmals seit vier Jahren geschrumpft. Die Inflation ist auf Rekordniveau. Die Entwicklung in dem vom Export abhängigen Land gilt als Warnsignal für ganz Asien.
Das Ende der Export-Fahnenstange ist erreicht.
Neu 2008-01-03:
China wertet heimlich auf:
Spiegel: China wertet seine Währung klammheimlich auf
Kursaufwertung Schritt für Schritt: Die chinesische Währung hat in den vergangenen Tagen ungewöhnlich viel an Wert im Vergleich zum Dollar gewonnen. Experten glauben, der Yuan solle unauffällig aufgewertet werden.
"Die Zentralbank hat offenbar nicht die Absicht, die Aufwertung sehr bald zu stoppen", sagte ein Händler bei einer staatlichen chinesischen Bank. Ein anderer erklärte: "China will sich die Verlegenheit einer offiziellen Aufwertung ersparen - weil Peking versprochen hat, dass dies nicht mehr vorkommt." Deshalb fädelten die Behörden die Aufwertung diesmal am Devisenmarkt ein.
Sie halten den Inflationsdruck nicht mehr aus. Ihre riesigen Devisenreserven schmelzen im Gleichtakt (ist das der Grund für die Heimlichkeit und nicht eingestehen zu müssen, hier massiv verloren zu haben?).
Neu 2008-01-01:
Etwas zu Lachen am Jahresanfang - der Bolivar Fuerte von Hugo Chavez:
Chavez streicht drei Nullen
Venezuela hat das neue Jahr mit einer Währungsreform gestartet: Auf Anordnung von Präsident Hugo Chávez wurden drei Nullen gestrichen
Ob der Starke Bolivar nun seinem Namen gerecht wird und die hohe Inflation des Jahres 2007 von 20 Prozent eindämmen kann, muss sich aber erst noch zeigen.
«Es war notwendig, die Folgen einer Geschichte der hohen Inflation hinter sich zu lassen», erklärte Notenbankpräsident Gaston Parra in einer Fernsehansprache zum Jahresende. In einer Übergangsphase von sechs Monaten bleiben auch noch die alten Geldscheine und Münzen gültig. Der offizielle Kurs des Bolivar Fuerte liegt bei 2,15 BsF für einen US-Dollar. Am Schwarzen Markt wird er jedoch nur mit 5,60 BsF je Dollar bewertet.
Quelle: AP
So stark ist der neue "Starke Boliviar" nicht, da er bereits am Ausgabetag weniger als die Hälfte zum offiziellen Kurs gegenüber dem schwächelnden Dollar wert ist.
Lasst das neue Jahr lustig beginnen.
Neu 2007-12-29:
China - der richtige Platz für die europäischen Grünen:
Breitbart: Beijing air pollution 'as bad as it can get,' official says
Beijingers were warned to stay indoors on Thursday as pollution levels across the capital hit the top of the scale, despite repeated assurances by the government that air quality was improving.
"This is as bad as it can get," a spokeswoman for the Beijing Environmental Protection Bureau told AFP.
Ich habe diese Luft in Peking vor einigen Jahr selbst "genossen". Fast reine Schwefelsäure aus Kohleheizungen und anderen Abgasen.
Der richtige Platz für unsere grünen Spinner und die Öko-Faschisten wie Al Gore. Dort können sie etwas reales tun, als bei uns neue Verbote ausspucken.
Neu 2007-12-26:
Russische Konkurrenz für GPS:
Spiegel: Russland schießt drei Ortungssatelliten ins All
Mit ihnen erhöht sich die Zahl der aktiven russischen Navigationssatelliten auf 15. Weitere vier Raumflugkörper befinden sich in Tests oder werden gewartet. Russland hofft, noch bis Ende 2007 18 aktive Satelliten zu haben - dann würde das gesamte Staatsgebiet abgedeckt.
Außerdem beginnt in diesen Tagen der Verkauf der ersten Empfangsgeräte. Glonass ist als Konkurrenz zu dem GPS-System der USA und dem europäischen Galileo-Satellitenverbund geplant. Es soll nach seiner endgültigen Fertigstellung mit 24 Satelliten auch global einsetzbar sein.
Lange haben sie gebraucht. Von Galileo reden wir lieber gar nicht, denn die ersticken in ihrer Bürokratie.
Das Problem sind preisgünstige Empfängerchips für Glonass, die es für GPS in Massen gibt.
2007-12-23:
Putin, der reichste Oligarch Russlands?
Guardian: Putin, the Kremlin power struggle and the $40bn fortune
Citing sources inside the president's administration, Belkovsky claims that after eight years in power Putin has secretly accumulated more than $40bn (£20bn). The sum would make him Russia's - and Europe's - richest man.
Nachdem sich sein Umfeld massiv bereichert hat, warum nicht auch er selbst. Putin ist also selbst ein Bubble-Geschöpf.
Der Artikel sagt auch, dass Putin die chaotische Korruption der 1990er Jahre nur systematisiert hat.
2007-12-17:
China - Milliardäre als KP-Miglieder:
Wort: Chinas Superreiche werden mehr
Wer es auf Hoogewerfs "Hurun Rich-List" der reichsten 800 Chinesen schaffen will , muss inzwischen umgerechnet mindestens 105 Millionen Dollar besitzen. Was er bei seinen Recherchen in den letzten Monaten entdeckte, "hat mich wirklich umgehauen ", sagt Hoogewerf, "so schnell geht hier alles": Noch vor fünf Jahren fand er in China keinen einzigen Dollarmilliardär, 2006 waren es 16, heute gibt es bereits mehr als doppelt so viele Krösusse als in Deutschland (50). "Und das sind nur die, von denen wir es wissen, wahrscheinlich sind es doppelt so viele", sagt er.
Grossteils Papiergewinne, aber sie können Jeden im Land kaufen.
2007-12-14:
Taiwan - wenn die Banken umfallen:
Bloomberg: HSBC to Take Over Chinese Bank, Failed Taiwan Lender
HSBC Holdings Plc, Europe's biggest bank by market value, agreed to take over Chinese Bank, a unit of the bankrupt Rebar Group, after the Taiwanese lender was put under government oversight in January following a run on its deposits.
Taiwan is trying to clean up its financial industry by weeding out its weakest banks, including China United Trust & Investment Corp., which the government auctioned in October. The island's consumer banks suffered losses in 2005 and 2006 from surging defaults on credit-card loans.
Chinese Bank's customers withdrew NT$30 billion in five days after two other units of the Rebar Group that the company made loans to declared insolvency on Jan. 4. Chinese Bank had NT$22.9 billion more debt than assets on May 31 and a bad-loan ratio of 18.3 percent, according to Financial Supervisory Commission data.
Die Regierung bezahlt noch für die "Abnahme" solcher Banken.
2007-12-11:
China - Inflation, der Preis für das Festhalten am Dollarkurs:
Spiegel: Rekordinflation in China
Der Boom fordert immer größere Opfer von der chinesischen Bevölkerung: Die Inflation in China hat mit 6,9 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht. Vor allem Lebensmittel wurden teurer. Schweinefleisch kostet sogar 56 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Jetzt sind sie gefangen: wenn sie aufwerten, um die Inflation zu bekämpfen, müssen sie ihre gewaltigen Devisen (primär Dollar) Reserven abwerten.
Ob sie es bis zur Olympiade noch "schaffen"? wahrscheinlich nicht.
2007-12-04:
Hier entstehen neue Wirtschaftsmächte:
Spiegel: Die unbekannten Wirtschaftsriesen
Indische Turbinenbauer, chinesische Kartonhersteller, chilenische Reedereien: Auf der ganzen Welt wachsen kraftstrotzende Weltkonzerne heran - und fordern die westlichen Marktführer heraus.
Die Dominanz des Westens ist vorüber.
Ich höre auch immer wieder, wie Hersteller aus China wie Huawei die ganze Telekomausrüster-Branche "aufräumen". Vor einigen Jahren habe auch ich selbst noch über deren primitive Nachbauten von Cisco-Routern gelacht. Jetzt gibt es nichts mehr zu Lachen.
2007-12-01:
Der Spinner von Caracas spinnt noch mehr:
Spiegel: Chávez droht USA mit Öl-Stopp
Hugo Chávez poltert gegen Washington: Der venezolanische Präsident will die Erdöllieferungen an die USA stoppen, sollte sich die Bush-Regierung in das Verfassungsreferendum des sozialistischen Landes einmischen.
Dieser Typ braucht die Öldollars Für seine Verschwendung und de Stimmenkauf noch mehr als die USA sein Schweröl, das sonst niemand raffinieren kann.
Die Macht schmeckt ihm aber, daher will er sie für ewig. Ausserdem will er seine eigen Zeitzone, denn die bisherige ist ihm zu "imperial". In Lateinamerike kommen laufend solche Typen an die Macht, daher ändert sich dort kaum etwas zum Besseren.
Neu 2007-11-26:
Der chinesische Drache wird sich selbst fressen:
Reuters: Earnings illusion threatens Chinese market
Much of the stellar growth in Chinese corporate earnings has been generated by the rise in stock values because many companies have invested heavily in the market rather than core businesses.
It's a virtuous circle: if the market goes up, earnings go up, and if earnings go up, the market goes up. Neat. Now replace the word "up" with "down".
So ist das also. Die grossen "Gewinne" der chinesischen Firmen sind Spekulationsgewinne an der Börse. Wehe wenn die Börse crasht!
Die spekulieren genauso wie die Privatpersonen in Aktien.
Neu 2007-11-23:
Putin - der Inflations-Zar:
Wirtschaftsblatt: Russland: Inflation klettert auf Höchstwert
Wenig erfreut dürfte Präsident Vladimir Putin über die letzten Inflationszahlen sein: Die Inflationsrate in Russland hat im Oktober ihren Höchststand seit 20 Monaten erreicht. Und ein Ende des Anstieg scheint vorerst nicht in Sicht.
Kein Wunder, wenn man die Geldmenge um 48% pro Jahr steigen lässt. Und den Rubel wollte er zur Welt-Reservewährung machen. Da ist sogar der USD noch besser (dort steigt die Geldmenge derzeit "nur" um 18% im Jahr). Zeit für einen massiven Rubel-Abverkauf und die Kapitalflucht aus Russland!
[19:00] Und sie "mussten" alle in China "dabei" sein:
Handelsblatt: Unternehmen verlieren ihr Vertrauen in China
In China macht sich bei vielen europäischen Firmen Ernüchterung breit. Vor allem das Thema Raubkopien, aber auch die mangelnde Transparenz sowie Probleme bei der Produktqualität sind Gründe für die gestiegene Skepsis. Das zeigt eine Umfrage der EU-Handelskammer Peking.
Interessant, jetzt sieht man plötzlich die Probleme. Aber vor 2 Jahren wollte noch niemand Probleme sehen. Kommt bekannt vor.
Neu 2007-11-22:
Putin dreht jetzt wirklich durch:
MSNmoney: Gaspreise sollen 2008 um 50 Prozent steigen
Presse: Wie Russland den Balkan aufkauft
Die eigenen Bubbles scheinen ihm zu Kopf zu steigen. Weiss er nicht, dass 70% des Kapitals in russischen Banken aus dem Westen stammt?
Wie wäre es, statt am Gashahn einmal am Geldhahn zu drehen. Dazu sind unsere Banker und Politiker aber zu dämlich.
Neu 2007-11-12:
Der Zar hinterlässt jede Menge Probleme:
Welt: Warum Putin gar nicht Präsident bleiben will
Der Politologe Stanislaw Belkowskij malt die Zukunft Russlands in düsteren Farben. Er klagt über die veraltete Infrastruktur, steigende Lebensmittelpreise und warnt vor einer Explosion der Problemen. WELT ONLINE sprach mit dem Gründer des russischen Instituts für nationale Strategie.
Unter Putins Regentschaft ist die Anbaufläche für Getreide, die Zahl der Rinder sehr stark zurückgegangen. Prognosen von Experten, die nicht mit dem Kreml verbunden sind, gehen davon aus, dass bis zum Frühjahr die Preise für Brot um 70 bis 80 Prozent, die für Butter und Fleisch um 50 bis 60 Prozent steigen werden. Das macht die Lage für die minderbemittelten Familien unerträglich. Schon heute müssen 70 bis 80 Prozent des Familienbudgets für Lebensmittel aufgewendet werden. Künftig werden sie dafür mehr ausgeben als sie verdienen.
Das betrifft die Nichtrückzahlung der Verbraucherkredite. In den vergangenen Jahren waren solche Kredite sehr leicht zu bekommen. Aber die Finanzdisziplin in Russland ist schwach. Die meisten Leute, die solche Kredite aufnahmen, hatten gar nicht die Absicht, sie zurückzuzahlen. Sie fassten die Darlehen als Zahlung der Eliten auf, die die nationalen Reichtümer plündern, woran die breite Masse keinen Anteil hat. Das ganze Bündel von Problemen wird 2008 explodieren.
Anders ausgedrückt: er hat in 8 Jahren nichts Wesentliches gemacht.
Neu 2007-11-01:
Warum machen die Russen soetwas?
Spiegel: Russland erpresst Lufthansa
Der Lufthansa-Konflikt mit Russland eskaliert: Jetzt verlangt Moskau ultimativ, dass der Konzern sein Cargo-Drehkreuz von Kasachstan nach Sibirien verlegt - so lange dürfen seine Frachtmaschinen kein russisches Gebiet mehr überfliegen. Deutsche Abgeordnete sprechen von Erpressung.
Die russische Führung fühlt sich offenbar wieder als Supermacht. Aber mit solchen Methoden treiben sie Europa wieder in die Arme der USA - total kontraproduktiv für sie.
Neu 2007-10-30:
China zwischen Triumpf und Revolution:
Telegraph: China beats Germany to take world trade crown
China has surged ahead of Germany for the first time to become the world's top exporter, prompting ever louder demands from the United States and Europe to revalue the yuan.
But now Europe is buckling under China's export blitz. The euro has risen 18pc against the yuan over two years. The EU's trade deficit with China may top $220bn this year.
By delaying, China is importing inflation. This will ultimately have the same effect on its competitiveness by pushing up labour costs, but at a greater cost to political and economic stability. Food price rises are now nearing levels that set off the Tiananmen Square protests in 1989.
Weltgrösster Exporteur, enormer Überschuss auch mit Europa, Explosion der Inflation in China, die eine neue Revolution heraufziehen lassen.
Neu 2007-10-25:
Der nächste Nahost-Krieg - Kurdistan:
Spiegel: Der Krieg kommt im Tiefflug
Luftangriffe, Aufmarschmanöver, Geiselvideos gefangener Soldaten: Der Krieg kehrt zurück in die Kurdenregion. Weder die PKK noch die türkische Regierung wollen nachgeben - der Nordirak wird zum Schauplatz einer Krise, die kaum zu lösen ist.
Auch hier versagt die US-Besatzungsmacht an der "Sicherheitsfront". Bis jetzt "sticheln" die Türken nur, aber da könnte richtiger Krieg daraus werden.
Und die Türken könnten den USA die Logistik-Kanäle in den Irak abschneiden.
Neu 2007-10-24:
Da stimmt einiges nicht im Landes des neuen Zaren:
Handelsblatt: Zurück in die Sowjetzeit
Ob Brot, Zucker oder Milchprodukte – die Lebensmittelpreise in Russland steigen. Die Regierung handelt und friert vorübergehend die Preise für bestimmte Produkte ein. Wie der Kreml mit allen Mitteln versucht, das Bild des Wirtschaftswunders, das allen Russen zugutekommt, aufrechtzuerhalten.
Die Russland-Bubble dürfte jetzt platzen. Auch wenn Putin gegen den Westen und gegen die USA giftet, so ist er doch von deren System abhängig.
Neu 2007-10-23:
Inflations-Problem in Russland:
Presse: Wahlkampf: Russland friert Preise ein
Inflation. Mit sanftem Zwang will der Kreml Verteuerungen von „sozial bedeutsamen Lebensmitteln“ begrenzen.
Die russische Regierung lässt die Preise für eine Reihe von Grundnahrungsmitteln einfrieren, um so die galoppierende Inflation im Zaum zu halten. Noch in dieser Woche soll eine Vereinbarung zwischen Regierung, den Lebensmittelproduzenten und den großen Handelsketten unterzeichnet werden, wonach die Gewinnmarge auf „sozial bedeutsame Lebensmittel“ nicht höher als zehn Prozent sein darf. Zu diesen Lebensmitteln gehören Milch, Kefir, Brot, Eier, Sonnenblumenöl, Zucker und Käse.
Ist natürlich ein Wahlkampf-Gag. Kein Wunder, dass sie dieses Problem haben, wenn sie die Geldmenge um 48% im Jahr steigen lassen.
Bringt sicher Verknappungen, etc.
Neu 2007-10-15:
Eine Menge Währungs-Pegs zum dagegen-spekulieren:
Telegraph: Hedge funds target currency pegs
The wolf packs are circling. Fifteen years after George Soros smashed the sterling and lira pegs of Europe's Exchange Rate Mechanism, central banks have invited hedge funds to pounce again. This time on a global scale.
Da wird sich bald einiges ändern müssen, diese Pegs (Bindungen) können nicht endlos aufrechterhalten werden. Dollar und Euro werden dann abstürzen, aber einige Ost-Währungen noch mehr.
Neu 2007-10-12:
Australien - die Angst vor der Schuldenfalle steigt:
SMH: Four out of five Aussies fear debt trap
Four out of five Australians in debt are worried they will be further in the red over the coming year, a survey from the nation's biggest consumer credit check firm shows.
Almost two million consumers don't know how they will pay off their next bill as personal bankruptcy levels climb and speculation heightens of another interest rate rise by Christmas.
The report commissioned by Veda Advantage found 81 per cent of Australians in debt were worried about their ability to make repayments during the next 12 months.
Kein Wunder im Land mit der höchsten Privatverschuldung der Welt. Jetzt frisst die Inflation die Rückzahlungskapazität auf.
Im nächsten Kondratieff-Zyklus werden auch die Australier wieder richtig Angst vor Schulden haben - wie immer.
Neu 2007-09-25:
Keine Bubbles in Russland?
BÜSO: Putin sagt, Rusßland werde keine Finanzblasen zulassen
Brüll und Lach: das ganze Land ist eine Bubble - Geldmengenzuwachs durch Kreditausweitung um 48% pro Jahr!
Neu 2007-09-17:
Hat Israel syrische Atomanlagen bombardiert?
Times: Israelis 'blew apart Syrian nuclear cache'
Wahrscheinlich, weil alle den Mund halten.
Chavez liefert Öl nicht mehr in Dollars?
RohstoffWelt: Öl aus Venezuela nicht mehr in Dollar
Hugo Chavez, Präsident von Venezuela, ordnete die Abrechnung der Ölexporte in Euro oder asiatischen Währungen an. Die staatliche Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela wird aus Gründen des Währungsrisikos andere Währungen als den Dollar akzeptieren. Wie Bloomberg verlauten ließ, sagte Chavez während einer Fernsehansprache, dass die USA Güter aus der ganzen Welt kaufen, jedoch nur mit "Bubble-Geld" bezahlen. Als Grund für die Entscheidung wurden die Milliardenbeihilfen der US-Notenbank für den angeschlagenen Finanzsektor der US angegeben. Das Geldangebot blähe sich in den USA weiterhin auf.
Da kann man nur Brüllen und Lachen:
Für sein Schweröl
wird dieser Diktator kaum Abnehmer ausserhalb der USA finden. Denn nur dort kann man es raffinieren.
Ist also typisches Aufplustern. Und die Amerikaner werden ihn sicher nicht in Euro oder Yen bezahlen.
Sorry, Hugo - Du bist mit dem Imperium verheiratet - Scheidung technisch nicht möglich.
Neu 2007-09-09:
Chinesische Hyperbubble:
AFP: Chinas Aktienkurse höher als Wert der ganzen Volkswirtschaft
Die Börse in China überhitzt: Der Aktienwert der an der Börse gehandelten einheimischen Unternehmen übersteigt inzwischen den Wert der gesamten Volkswirtschaft der Volksrepublik, wie die Staatspresse berichtete. Ende August habe der Börsenwert der 1504 gelisteten Firmen des Landes 23 Billionen Yuan (2,2 Billionen Euro) betragen, berichtete die "Shanghai Securities News". Das Bruttoinlandsprodukt Chinas betrug bei der letzten veröffentlichten Statistik Ende vergangenen Jahres 21,09 Billionen Yuan.
Wenn dieses Ding platzt - dann knallt es richtig!
Neu 2007-09-07:
Der nächste Kollaps-Kandidat - China:
Handelsblatt: China zwischen Dominanz und Systemkollaps
China wird Deutschland in diesem Jahr den Titel des Exportweltmeisters abnehmen. Oder doch noch nicht? Die Einschätzungen der Experten gehen in dieser Frage auseinander, wie so oft, wenn es um eine Bewertung des chinesischen Aufstiegs geht. Prognosen über das Riesenreich sind wie Wettervorhersagen.
"In der Warteschleife zu Systemkollaps". Dieser kommt auch in China, wenn die USA und Europa kollabieren.
Neu 2007-07-08:
Die Russen werfen die USA strategisch aus den Öl/Gas-Deals:
AsiaTimes: A pipeline into the heart of Europe
Mit sehr interessantem Österreich-Bezug.
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