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Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.
Enthält alle Einträge zwischen 1.1.2008 und 31.5.2008.
Alte Seiten bis zum 31.12.2007 sind hier.
Neu 2008-05-24:
Sind Staatsanleihen "sicher"?
CaseyResearch
Ironically, for a purportedly “safe” investment, buying 3-month T-bills with the fed funds rate now at 2% is a guaranteed money loser once you take inflation into account.
And it is actually much worse than many people think: to provide a more consistent look, John Williams of Shadow Statistics recalculates CPI the old-fashioned way -- using the U.S. government’s original formula from 1980 -- before they started fiddling the numbers to make the economic picture look rosier than it really is. His ”Shadow Stats” show the actual rate of inflation in the United States currently running over 11%.
Diese angeblich so sichere 3-Monate Treasury-Bill war ein Verlustbringer über die letzten 18 Jahre (siehe Chart im Artikel) - wenn man die reale Inflation abzieht.
In den anderen Währungsräumen ist es nicht viel anders, vielleicht weniger extrem.
Staatsanleihen sind "Certificates of Guaranteed Confiscation".
Neu 2008-05-20:
Den Superreichen wird der selbe Fond-Mist verkauft:
Managermagazin: Die Millionäre und die Bankberater
Ihre Bank will Ihnen immer nur die eigenen Fonds verkaufen? Der Mann hinter dem Schalter erscheint Ihnen in Finanzfragen ohnehin überfordert? Keine Sorge, so geht es auch anderen. Eine Studie zeigt: Selbst die Reichsten unter den Reichen klagen über die schlechte Arbeit ihrer Bankberater.
Die Fonds für die Superreiche sind nur etwas vielfältiger und schöner verpackt, stammen aber meist aus dem eigenen Haus. Und die Banker nennen sich nicht mehr Anlageberater sondern "Relationship-Manager" oder ähnlich.
Auch wer viel Geld hat, aber keine Investment-Kenntnisse wird genauso über den Tisch gezogen wieder "kleine Mann".
Neu 2008-05-18:
[17:00] Leserzuschrift-DE - Arm rechnen?
Immer wieder lese ich auf Ihren Seiten, daß sie davon schreiben, man könne sich als Selbständiger arm rechnen um weniger Steuern zu zahlen.
Könnten Sie mir (freiberuflicher IT - Berater) hierzu Tipps geben, bzw.
Seiten nennen, wo ich mehr über die Möglichkeiten des Arm rechnens erfahren kann.
In Deutschland gibt es jede Menge Möglichkeiten, die Steuerlast zu reduzieren - die letzte Welle - Schiffahrts-Beteiligungen. Dem komplexen Steuersystem sei Dank.
Es gibt auch immer wieder Zeitungsberichte, dass die zu versteuernden Einkommen in vielen Reichengegenden erstaunlich niedrig sind.
Ich selbst mache es natürlich auch, soweit es geht, Beispiel: anstatt bei den Sozialversicherungsbeiträgen zu warten, bis sie vorgeschrieben werden, wird am Ende jedes Jahres eine Akonto-Zahlung geleistet, die natürlich von der Steuer abgezogen wird. Die meisten Selbständigen warten, bis ihnen dieses Geld weggenommen wird und zahlen daher im Vorjahr mehr Steuer. Abgesehen davon, dass viele im 3. Jahr von den Nachzahlungen erschlagen werden.
Dieses Jahr wird bei mir vermutlich auf eine GmbH umgestellt, da dann nur mehr 25% Körperschaftssteuer zu bezahlen ist - wenn das Geld nicht entnommen wird.
In jedem Land gibt es andere Steuergesetze. Man braucht einen Steuerberater um die Möglichkeiten auszunützen - und man muss es wollen.
Sobald man das Geld aus der Firma entnimmt, um es zu verkonsumieren, hilft gar nichts mehr, dann schlägt die Steuer unbarmherzig zu.
Ich empfehle die Rich Dad, Poor Dad Bücher von Robert Kiyosaki. Man muss bei der Steuer wie ein Investor denken, nicht wie ein Angestellter.
PS: ich bekomme von meiner Buchhaltung eine Auswertung, bei der (laut Steuerberater für die meisten "Unternehmer" die wichtigste Seite) eine Seite dabei ist: "Wieviel Geld können Sie dieses Monat entnehmen". Hier sieht man schon: sie denken wie Angestellte, daher bezahlen sie auch hohe Steuern wie Angestellte.
PPS: Ein Investor kennt das Steuer- und Gesellschaftsrecht in groben Zügen und hat Berater. Aber nie zum Steuersparen allein investieren!
[20:00] Leserzuschrift-DE dazu (Unternehmer):
ich kann hierzu mitteilen, dass es in dem deutschen sehr komplizierten Steuersystem natürlich eine Menge Löcher gibt. Ausgebuffte Steuerberater und Wirtschaftsprüfer haben viel bessere Löcher als Schifffonds entwickelt. Das gibt es absetzbare Investitions –und Geschäftsmöglichkeiten, die über ein anderes Land abgewickelt werden und dann über das Doppelbesteuerungsabkommen im Nachhinein genullt werden.
Wer sagt es denn. Besorgen Sie sich einen guten Steuerberater und wenn möglich eine international tätige Firma.
PS:
Ich weiss selbst von österr. Unternehmern, die gründen in Deutschland eine GmbH, nur um ihre Luxusautos voll von der Steuer absetzen zu können. Das ist in Österreich nur bis €40000 Listenpreis möglich. Das Auto hat dann ein deutsches Kennzeichen. Viele teure Autos in Salzburg mit BGL-Kennzeichen sind so angeschafft worden.
Neu 2008-05-14:
Leserzuschrift-DE - eine falsche Vorstellung vom Investieren:
Sie schreiben immer von Drückung mit Papiergold-und Silber,aber dann geht das Spiel ja ewig.Ich kenne schon viele Leute die vor 1 Jahr in physisches Gold gegangen sind und jetzt auf Verlusten sitzen da ja auch der Euro stärker ist! Diese Leute verlieren nun langsam die Nerven da sie das Geld zum Leben brauchen (ich rede nicht von Kauf auf Kredit) ,wenn am Ende kaum noch Geld übrig ist wer soll dann noch Edelmetalle kaufen?
Ganz wichtiger Hinweis: MAN SOLLTE NUR GELD INVESTIEREN, DAS MAN NICHT ZUM LEBEN BRAUCHT
Ausserdem braucht man Geduld. Auf der anderen Seite hat man mit Gold in einem Jahr nichts verloren, aber auch nicht viel gewonnen.
Im schlimmsten Fall muss man übrigens Geld, das man investiert, abschreiben können, ohne zu verhungern. Für 80% der Bevölkerung gibt es nichts zum investieren - mangels Reserven. Investments haben immer mit Risiko zu tun. Wer das nicht will, kann ruhig beim Sparbuch bleiben und sich 8% im Jahr von der Inflation wegfressen lassen - auch ein Verlust.
PS: hier kommt natürlich die Frustration über den wieder gedrückten Goldpreis heraus, aber das muss man aushalten.
[21:00] Leserreaktion-DE dazu:
Ich verstehe diese Leute nicht: sie gleichen einem durch eine Überschwemmung eingeschlossenen Dorf, deren Bewohner bei weiterem Steigen der Flut zu ertrinken drohen. Nachdem sie sich einem Rettungstrupp angeschlossen haben, der sie aus dem Überflutungsgebiet herausführen soll, und das erste mal knietief ins Wasser steigen und dazu die Lackschuhe vom letzten Opernball ausziehen müssen, werfen sie den Rettern vor, für ihr Elend verantwortlich zu sein.
Das ist nichts neues, gab's auch schon zu biblischen Zeiten: selbst Mose verzweifelte fast an seinem Volk, das sich auf dem Weg in die Freiheit beim ersten Rückschlag das Joch des Pharaos zurückwünschte. Gehen Sie ebenfalls wie Mose Ihren Weg; damit sie ihn allerdings dauerhaft weiter gehen können, bedarf es wohl wie seinerzeit eines Zeichens (z. B. eines Bankzusammenbruchs).
Übrigens: es steht ja jedem frei, in das "Joch" des Fiat-Money (Lebensversicherung, Fonds, Sparbuch) zurückzukehren; auch hier werden verlorene Söhne mit Wohlwollen aufgenommen (und dafür ihnen die letzten Ersparnisse abgenommen!):
Neu 2008-05-13:
Was man den Superreichen zur Geldanlage empfiehlt:
Welt Wie die Superreichen ihr Geld vermehren
Christian Freiherr von Bechtolsheim betreut die Finanzen bekannter Unternehmerfamilien. Die reichen Anleger sind extrem sicherheitsfixiert. Derzeit setzt der Berater auf eine Mischung aus Anleihen, Gold und Ackerland. Spekulationen auf Nahrungsmittel hält er für unmoralisch. Auch für Kleinanleger hat er einen Tipp.
Ganz kurze Staatsanleihen, Gold und Ackerland. Also nicht der Fond-Schrott, der üblicherweise verkauft wird. Und: man soll nie zum Steuersparen allein investieren.
Neu 2008-05-12:
Wo die Banken überall abkassieren:
FAZ: Das ganz alltägliche Abkassieren
Viele Kunden haben es noch, „das gewisse Urvertrauen“ zu ihrer Bank, stellt Rechtsanwalt Jens Graf fest. Aber das sollten sie mal lieber schleunigst ablegen. Dies meint zumindest der Anlegeranwalt, der schon gegen viele Banken vor Gericht gezogen ist. Denn mit Treu und Glauben hat das Geschäft mit Konto und Kredit nur noch wenig zu tun.
Wenn die Banken krachen und die Ersparnisse verloren gehen, werden die überlebenden Banken wieder richtig um Kunden werben müssen.
Das hier geschilderte Problem gibt es nicht nur in Deutschland. Man kann übrigens über alle Kosten verhandeln. Unternehmer tun es auch.
Neu 2008-05-11:
Erfolg und Misserfolg beim Investieren:
John Mauldin: Why Investors Fail
The same is true for investors. By definition, 50% of you will not achieve the average; 10% of you will do really well; and 1% will get rich through investing. You will be the lucky ones who find Microsoft in 1982. You will tell yourself it was your ability. Most of us assign our good fortune to native skill and our losses to bad luck.
Es ist natürlich auch Glück dabei. Aber man kann dem Glück ganz gewaltig nachhelfen, indem man jeweils in der richtigen Assetklasse ist und dort fokussiert. Dann kommt man unter die glücklichen 1%.
Man musste gar nicht 1982 Microsoft "finden", es hat genügt, in diese Aktie in 1990-92 zu investieren und bis zum Höhepunkt in 2000 drinnenzubleiben. Schon hat man das 30..50fache gemacht. Aber seit 2000 war in solchen Aktien überhaupt nichts mehr zu holen.
Ich selbst habe in dieser Zeit mit Intel das 30fache gemacht und will jetzt soetwas wieder haben.
Neu 2008-05-07:
Lebensversicherung - ein Masseninvestment wird immer giftiger:
ManagerMagazin: Wer noch anständig zahlt
Die Lebensversicherer in Deutschland zahlen ihren Kunden immer weniger aus. Und die Erträge zum Vertragsende werden weiter sinken, befürchtet der Branchendienst Map-Report. Deshalb sollten Anleger nur die besten Anbieter wählen - sie überweisen bis zu 25 Prozent mehr.
Das sollten alle Hartgeld.com Leser bereits wissen: die Masse zahlt immer drauf. Hier ist wieder ein Beweis dafür.
Zitat daraus: "Und so blechen weltweit Sparer und Lebensversicherte für den amerikanischen Konsumrausch durch niedrige Zinsen"
Leserkommentar: "..... und irgendwann mit dem Totalverlust....."
Anleitung zum Umgang mit Bankern:
Focus: Glaubt keinem Banker mehr
Wenn Deutsche-Bank-Chef Ackermann in der Finanzkrise schon wieder Licht am Ende des Tunnels sieht, dann sollte der Markt eher vom Gegenteil ausgehen.
Die Presse versteht es auch schon: jeder Investor muss seine eigene Due Diligence machen (sonst siehe Eintrag Lehrgeld von Gestern).
Allerdings lügt nicht jeder Banker so wie die Bankbosse oder gar Joe (mit seinem weltweit höchsten Level-3 Mist in der Bilanz).
Neu 2008-05-06:
[21:00] Lehrgeld eines Kleinanlegers - Leserzuschrift-CH:
Als ich 1999 einen Teil meins hart verdienten Vermögens in eine New Economy-Aktie namens Ariba ( ein Business to
Business Unternehmen ) investiert hatte, war ich voller Euphorie und freute mich schon auf die riesigen Gewinne, die ich
machen würde.
Was ich damals jedoch nicht wusste, Ariba war eine Firma, die knapp 1 Milliarde Umsatz generierte, hoch defizitär und
am Markt mit 30 Milliarden kapitalisiert war. Ausserdem hatte sich der Wert der Aktie innert kürzester Zeit bereits ver "x" facht.
Was hat mich überhaupt dazu bewogen eine solch überbewertete Aktie zu kaufen ?
In der damaligen Börsen-Euphorie informierte ich mich regelmässig bei N-TV über die aktuelle Lage der Finanzmärkte.
Kein Tag verging, ohne dass man über das enorme Potential von Ariba sprach und die gewaltigen Kursgewinne auf der
Nasdaq-Tafel zur schau stellte. Analysten beteuerten bei Interviews immer wieder: ARIBA ! EIN KLARER KAUF !
Zwei Jahre später hatte der Titel über 95% seines Wertes verloren. Niemand hatte über diese Aktie auch nur noch
ein Wort verloren.
Was sollte ich nun von den damaligen Analysten-Empfehlungen halten. Empfehlungen von Experten, die die Kleinanleger
dermassen falsch informierten. Experten, die es besser hätten wissen müssen.
Dies ist nur ein Beispiel von hunderten, aber es steht analog zu vielen anderen Assets-Bewertungen in der Finanzwelt.
Und immer wieder stehen die "Gesannten" der Finanzindustrie bereit den Menschen etwas für Gold zu verkaufen.
1999 erschienen in allen Finanzmedien bereits Artikel, die darauf hinwiesen, dass New Economy-Firmen ohne Gewinne wieder verschwinden werden. Nur niemand hat diesen Autoren geglaubt. Da hätte man vorsichtig werden müssen. Ich selbst habe meine High Tech Aktien Anfang 2000 verkauft, nachdem noch mehr böse Artikel erschienen sind.
Etwas später ist dann auch herausgekommen, dass die Analysten eigentlich Huren waren, genauso die Finanz-TV Kommentatoren - zum Aktienverkauf. Der Propaganda-Apparat war also auf vollen Touren. Man musste aber eigentlich nur den gesunden Menschenverstand einschalten.
Was hier passiert ist: ein Laie wird am Höhepunkt einer Aktienbubble hineingezogen, dann gehen die Kurse hinunter, er hofft immer weiter auf Kurserholung, die aber nicht kommt. Irgendwann, tief unten verkauft er dann in Panik und verliert dabei fast alles. Daher ist es so wichtig sehr früh einzusteigen und rechtzeitig wieder auszusteigen. Beim Gold wird sich die Geschichte genauso wiederholen.
Geld- und Schuldsklaven:
SchallUndRauch: Warum wir Sklaven sind
Der Hauptgrund warum wir Sklaven sind, ist wegen dem Bankensystem und dem Zins und Zinseszins.
Zinsen sind nicht anderes als ein nettes Wort für eine legale, vom Staat genehmigte Ausbeutung und Versklavung.
Die Menschen kaufen Sachen die sie nicht benötigen, mit Geld das sie nicht haben, um Leute zu imponieren die sie nicht mögen.
Die Vertreter der Konsumgesellschaft reden uns dauernd ein, wie gut es uns geht im Vergleich zu anderen, wie frei wir sind. Nur, wie frei ist ein Mensch wirklich, wenn an sich folgende Tatsachen anschaut:
- Das Haus oder die Wohnung gehört der Bank
- Das Auto gehört der Leasing-Firma
- Man hat Schulden bei diversen Banken und Kreditkartenfirmen
- Beide, Mann und Frau müssen voll arbeiten, nur um das wichtigste zu zahlen
- Man nur ein Kind oder gar keins haben kann, weil man es sich nicht leisten kann
- Man einen Grossteil des Einkommens jeden Monat an seine Meister die Banken wegen der Zinsen zahlen muss, ohne das sich der Schuldenberg verringert
Diese Situation beschreibt jemanden der unfrei ist, einen Sklaven. Es zeigt jemanden der unter einem Tyrannen lebt, welcher das meiste Einkommen dem Leibeigenen weg nimmt und nur soviel übrig lässt, damit dieser weiterhin für ihn arbeiten kann.
Ein ziemlich linker Artikel, der nicht unkommentiert bleiben darf. Es werden natürlich Schuldige gesucht - bei den Banken, aber nicht beim Staat, dem grössten Blutsauger von allen.
Jeder entscheidet schliesslich selbst, ob er Schuldsxklave werden will oder nicht.
Es gibt noch verrückteres - Kunst auf Kredit:
Zeitenwende: Picasso auf Kredit
Vermögende amerikanische Spekulanten...äh, hüstl,... Kunstsammler sollen geschätzte zwei bis drei Milliarden US Dollar von Banken ausgeliehen haben um ihre Kollektionen aufzubauen. Die Kredite seien oft ganz oder teilweise mit der Kunst gedeckt schreibt Robert Frank im Wealth Report Blog. Wenigstens können die Banken falls die Kredite platzen ihre Büros neu dekorieren. Mit Blick auf einen Picasso lassen sich vielleicht die Verluste einfacher verschmerzen.
Dieses Spiel spielt in den Oberschichten. Übrigens, in den 1930er Jahren war Kunst extrem billig.
Neu 2008-05-05:
Sogar Warren Buffett greift daneben:
Mike Shedlock: Buffett Loses $1.2 Billion Shorting PUT Options
Berkshire said it had a $1.2 billion pre-tax unrealized loss on put options it wrote on the Standard & Poor's 500 and three foreign stock indexes.
Warren Buffett's mistake is not comprehending the magnitude of the derivatives mess, the magnitude of the fallout of the housing bust, and the magnitude of the fallout of a global credit boom now going bust. The economic reality is that this is closer to 1929 as opposed to 1987.
Vor einigen Jahren hat er Derivate "Waffen der finanziellen Massenvernichtung" genannt, jetzt schreibt er selbst Put Optionen - ein Wahnsinn in dieser Zeit. Kein Wunder, dass er damit auf die Nase gefallen ist. Er erkennt offenbar auch nicht, in welcher Zeit wir wirklich leben - in einer wo eine Depression kommt.
Neu 2008-05-02:
Geduld - eine wichtige Investoren-Eigenschaft:
Hans Wagner: Patience is an Investor's Virtue
Patience is one of the most difficult skills to learn as an investor and trader. The best investors and traders understand the importance of patience. As one of Warren Buffett’s rules of investing states:
"The Stock Market is designed to transfer money from the Active to the Patient." The best returns come from those who wait for the best opportunity to show it self before making a commitment. Those that chase the current hot stock are destined to loose more than they gain. Remain active in your analysis looking for quality companies at discounted prices, but be patient waiting for them to reach their discounted price before buying.
Warren Buffett: Der Aktienmarkt transferiert Geld von den Aktiven zu den Geduldigen. Er muss es wissen. Die meisten Trader machen nur Verluste.
Das sieht man derzeit sehr gut bei Gold/Silber, wo viele (vermutlich am Tiefpunkt) verkaufen.
Neu 2008-04-29:
Leserzuschrift-AT zu Risikoversicherungen:
Ab welchem Zeitpunkt sollte man sich seine Beiträge für die Ablebens-Versicherung, Berufsunfähigkeits-Versicherung, Rechtsschutz-Versicherung, Kfz-Kasko-Versicherung usw. sparen? Ist diese Frage nur daraus entscheidbar, dass das betreffende Versicherungsunternehmen offiziell bankrott gegangen ist?
Das sind alles keine Kapitalanlagen, daher sind sie nicht so kritisch. Natürlich sollte man sich die Versicherungsfirmen ansehen, ob sie noch länger leben werden. Wenn nicht, gegebenfalls wechseln. Ausserdem stellt sich die Frage, wieviele Versicherungen man wirklich braucht.
Neu 2008-04-27:
Betriebspensionen - das Risiko wird überwälzt:
Presse: Finanzkrise: Droht Kürzungs-Welle bei Betriebspensionen?
Die Arbeiterkammer warnt und nennt als Beispiel den Fall eines Mannes, der im Jahr 2000 eine Pension in Höhe von 310 Euro erhielt - heute sind es nur mehr 251 Euro.
"Diesen Menschen fehlt die Sicherheit. Sie wissen nicht, wie viel Pension sie nächstes Jahr bekommen werden. Das Risiko der Kapitalmärkte wird praktisch ganz auf sie abgewälzt", kritisiert AKNÖ-Konsumtenschützer Manfred Neubauer.
Der reale Wert der Pension in diesem Beispiel ist nicht €310 (von 2000) oder 251 (nominell 251 von heute) sondern ca. €110 - wenn man die realen Preissteigerungen einbezieht - also nur 1/3 von 2000. Es wird hier nur in Papier investiet und man ist den Manager auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Diese Systeme sind absolutes Teufelszeug, da man nicht herauskann (akzeptiert kein richtiger Investor) und diesen MBA-Herdentieren ausgeliefert ist.
Sparen, wie es Bild empfiehlt, oder anders?
Bild: Wie können wir denn sparen, Schatz?
Das Geld geht für die alltäglichen Dinge drauf, zum Leben bleibt immer weniger übrig. Viele Familien können kaum noch Rücklagen bilden, der Urlaub fällt für viele dieses Jahr aus.
Aber es gibt doch noch Möglichkeiten, die Haushaltskasse zu entlasten.
Diese Sparvorschläge sind nur effizientere Nutzung, keine echte Konsum-Reduktion. Den Bild-Redakteuren geht es noch zu gut. Die denken etwa gar nicht im Traum daran, auf Reisen zu verzichten.
Leserkommentar: Schaffen Sie sich Freiheit und UNABHÄNGIGKEIT! Wie? Physisches GOLD KAUFEN!!! Schnellstens.
Und wichtig: unnötigen Konsum vermeiden!
[20:30] Leserreaktion-DE dazu:
Frage: Warum sollen wir unnötigen Konsum vermeiden und soviel Geld wie möglich sparen? Einfach nur, damit wir besser bei Kasse bleiben oder soll davon Gold gekauft werden? Ich habe eine Familie mit 3 Kindern zu ernähren, da ist es mit Konsum eh nicht weit her, Rücklagen sind seit Jahren so gut wie nicht mehr möglich - und ich dachte immer das läge an mir. Dabei spare ich schon immer (Schwabe).
Macht also aus meiner Sicht wenig Sinn, Konsum noch weiter einzuschränken, man hat dann ja gar nichts mehr vom Leben. Und die paar Euro - lassen wir es 100 im Monat sein, davon kann man sich dann später laut Herrn Beale 3 Packungen Klopapier kaufen. Was hilft das entscheidend weiter?
Beispiel: müssen es wirklich so viele Handies sein? oder wie steht es mit der Zahl der Autos?
Nicht vergessen: wir sind erst am Anfang der allgemeinen Verarmung.
Neu 2008-04-21:
Von Warren Buffett kann man lernen:
http://prdupl02.ynet.co.il/ForumFiles_2/23347040.pps (PowerPoint Viewer Format)
Etwa Bescheidenheit und Sparsamkeit.
Neu 2008-04-19:
Immer wieder Anlage-Betrügereien:
Spiegel: Auf der Spur eines 107-Millionen-Euro-Phantoms
Ein Traumhotel in Dubai und hohe Renditen für die Anleger - was ein Fondsinitiator aus Hamm einst versprach, klang verheißungsvoll. Inzwischen wird gegen den Ex-Finanzbeamten wegen Betrugsverdachts ermittelt. Der Initiator könnte seinen wichtigsten Anleger mit Sitz in der Karibik schlicht erfunden haben.
Solche Maschen funktionieren immer wieder, da solche Dinge an blutige Investment-Laien verkauft werden.
Daher: VOR jedem Investment Due Diligence (genaue Prüfung) machen!
Neu 2008-04-13:
Warnung vor solchen Ratschlägen:
Welt: Sparer sind auf die Inflation schlecht vorbereitet
"Ich empfehle allen meinen Kunden, jetzt Kredite aufzunehmen und in wahre Werte zu investieren", sagt Bruno Verstraete, Vermögensverwalter bei Nautilus in Zürich. "Die Hypothekenzinsen sind aktuell extrem niedrig, und die Inflation zahlt einen Teil der Rate zurück."
Was dieser "Vermögensverwalter" nicht sieht, ist dass ein Haus ein Bond ist - eine Anleihe und sich genauso verhält. Es ist kein Sachwert wie Gold, da das Haus fast immer auf Kredit gekauft wird. Er wird wohl mit seiner Nautilus zum U-Boot werden, aber einem, das nicht wieder auftaucht.
Neu 2008-04-09:
Was passiert, wenn die Bank schliesst?
FTD: Was passiert, wenn meine Bank Pleite ist?
Mit der Weserbank ist nach Ausbruch der Finanzkrise das erste deutsche Kreditinstitut geschlossen worden. FTD-Online hat zusammengestellt, was Kunden wissen müssen.
Bei grösseren Fischen sieht es etwas anders aus, dort gibt es "Ansteckung".
Neu 2008-04-08:
Clever!
FTD: Hunderttausende Privatanleger kehren Aktienmarkt den Rücken
Die Börsenturbulenzen in Folge der weltweiten Kreditmarktkrise haben 2007 zu einer dramatischen Flucht deutscher Privatanleger aus Aktien geführt. Experten befürchten jetzt, dass sich die Situation weiter verschärfen könnte.
Leute, die direkt in Aktien investieren, sind die besseren Investoren, als solche, die Fonds kaufen. Offenbar haben die direkten Aktionäre schon bemerkt, dass in diesem markt nichts mehr zu holen ist - ausser Risiko.
Neu 2008-04-06:
Leserzuschrift-DE - Zur Freigeld-Debatte noch ein (Rechen-)Exempel ...
Nach meiner Beobachtung irren viele Fachfremde mit einer falschen Vorstellung vom "Zinseszins" durch den Nebel des Kapitalismus ...
Rechenexempel (Stand: März 2008)
Umlaufrendite: 3,8 %
"Inflation": 3,5 %
(Das ist die GEFÜHLTE Inflation. Also die von den Statistik-Spindoctors bei destatis gefühlte Inflation, nach diversen Anpassungen in Richtung "unter, aber nahe bei 2%" ... tatsächlich beträgt die Inflation z.Zt.
wohl 5% - 10%)
Steuern auf Nominal-Zinsen: 50 %
Transaktionskosten 1%
genannter Nominalzins ist nur versprochener bzw. erwarteter Zins (Ausfallrisiko kommt hinzu! -> Expost-Verzinsung < Emissionsrendite)
Wer ist also angesichts dieser Rahmendaten der Depp ?
Der Schuldner oder der Gläubiger ?
Was bleibt ex-post, real & netto übrig vom legendären "Zinseszins" ? ? ?
-> NIX! ... oder genauer: reale Vermögensverluste ... keine Gewinne!
Es resultieren aus der "Anlage" in Anleihen jährliche Realverluste von ca.
-3 bis -9% ! ... hat sich was mit "Zinseszins" ! ! !
Danke für das Beispiel. Eine negative Rendite wie diese kann nicht auf längere Zeit bestehen bleiben - wie in die 1970er Jahren.
Böse Bemerkung: die Freigeld-Anhänger haben ihr hyperinflationierendes Schrumpf-"Freigeld" schon heute: es heisst Euro, Dollar, etc.
Neu 2008-04-02:
Leserzuschrift-DE mit "Investment-Regeln":
der Preis für Silber und Gold geht runter, und für mich heißt das nur eins: KAUFEN, KAUFEN und nochmals KAUFEN … zwar nur jeden Monat ein bisschen kaufen, aber ich werde mit Sicherheit nicht mehr auf die Dummokratie reinfallen, und in Aktien und anderen sicheren Papieren mein Heil suchen.
Man kann bei Gold & Silber ruhig raffen - wenn man noch etwas bekommt.
Neu 2008-04-01:
Wie Grossbanken die Mittelständler mit Derivaten ausnehmen:
Handelsblatt: Sturz von der Zinsleiter
Das Angebot klang verführerisch: Mit einer komplexen Wette auf die globale Zinsentwicklung sollte die Zinslast eines deutschen Mittelständlers effektiv gesenkt werden, so das Versprechen der Deutschen Bank. Doch die Bank verspekulierte sich und der Mittelständler klagte. Die Geschichte eines Wirtschaftskrimis.
Hier zielen die Banken direkt auf die Gewinn-Gier dier Mittelständler. Die Bank kassiert fixe Provisionen, der "Kunde" trägt das volle Risiko - wie üblich. Offenbar findet vorher eine "Bonitätsprüfung" statt, um festzustellen, wer Verluste aus solchen Geschäften verdauen kann.
Ein Beratungskunde in Österreich hat mir letzte Woche erzählt, dass etwa die Bank Austria in Österreich auch den Mittelständlern mit "Reserven" solche Geschäfte anhängt, die sie nicht verstehen.
WARNUNG: Nicht einmal die Grossbanken selbst verstehen diese Geschäfte richtig, wie deren Verluste zeigen. Die Mittelständler, denen man soetwas anhängt, sind wie "Konsumenten", die haben gar keine Ahnung. Und "Konsumenten" verlieren in diesem Spiel immer, weil sie nicht sichere Provisionen kassieren, sondern das Risiko tragen.
Tip: Wer mit solchen Geschäften schon Verluste gemacht hat, soll nicht weiterhoffen, sondern ausseigen und die Verluste realisieren.
Neu 2008-03-29:
Zum Lachen - wenn Multimillionäre sich einschränken sollen:
Bill Bonner: Kürzer treten, kürzer treten, kürzer treten
“Auch wir sollten kürzer treten”, begann ich eine Unterhaltung mit meiner Frau Elizabeth.
„Wir geben zu viel Geld aus. Unser Leben ist zu kompliziert. Wir besitzen zu viel… wir haben zu viele Häuser… und zu viel, um das wir uns kümmern müssen.“
Es gelingt den Bonners nicht - es kommt immer noch genügend Geld herein. Wie sollen da die Mittelschichten zum Einsparen motiviert werden?
PS: nicht alle Multimillionäre werfen so mit Geld herum.
Neu 2008-03-21:
[18:30] Leserzuschrift - Was halten Sie von den Analysen des GEAB?
keine Lobhudeleien auf Ihre Webseite - das Sie gut und beliebt ist wissen Sie selbst ;-) Daher gleich meine Frage wie Sie zu den Analysen des GEAB stehen. Bis auf die Aussage das GEAB eher Bargeld empfiehlt, decken sich die Meinungen doch so ziemlich, oder?
http://www.leap2020.eu/GEAB-N-23-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite-Krise-Jahresende-2008-Zusammenbruch-der-Pensionsfonds_a1443.html
Ich habe den GEAB natürlich gelesen. Diese Frage stllen sich viele GEAB-Leser, daher wird sie hier beantwortet.
Die LEAP2020 Leute aus Frankreich, die den GEAB machen sind primär Wirtschaftswissenschaftler - wenn auch unkonventionelle, sonst würden sie das nicht machen. Allerdings sind sie sichtbar keine Investoren, daher machen sie diese Fehler:
a) Sie konzentrieren sich wie alle Ökonomen auf die USA und sehen nicht die enorme Vernetzung mit dem Rest der Welt.
b) Sie warnen vor Gold (ähnlich wie Prechter & co) und verstehen nicht, was beim Untergang des Dollars passiert - Flucht wohin.
c) ansonsten sind sie eigenartig Euro & Frankreich-zentriert sie sehen dafür keine Gefahr. Möglicherweise gibt es hier auch politischen Druck.
[18:00] Die Betriebsrenten werden schon kleiner:
Handelsblatt: Magere Zeiten für die Betriebsrente
Auch Versorgungswerke haben Kreditpapiere, die auf faulen US-Hypotheken basieren, in ihren Portfolios. Die Finanzkrise drückt auf die Betriebsrenten. Außerdem belastet die steigende Lebenserwartung. Wie gut Pensionsmanager wirtschaften, wo Einbußen drohen.
Es beginnt also schon, der grosse Schock kommt aber erst. Es wird real nicht viel übrigbleiben, denn die Vermögen werden jetzt abgebaut.
Vor allem werden die Betriebsrenten real kleiner, denn die reale Inflation wird auch hier nicht abgegolten.
Leserfrage-DE zu späteren Investitionsmöglichkeiten:
Zunächst mal ein großes Lob an Sie und Ihre Arbeit. Ich verfolge begeistert Ihre Ansichten schon lange auf Ihrer Internetseite.
Nun zu meiner Frage:Welche Art von Investition würden Sie nach der Krisenzeit empfehlen (also in Bezug auf Tausch von Gold in Immobilien, wie z.B. Unternehmen) ?
Denn man muss ja bedenken, dass so eine Immobilie am Ende der Krisenzeit erstmal noch unrentabel sein wird, wenn die meisten Menschen kaum noch liquide Mittel zur Verfügung haben werden.
Wichtig: man mus den wirklichen Tiefpunkt abwarten, bevor man umsteigt - nicht zu früh umsteigen. Es wird diesesmal eine tiefe, hyperinflationäre Depression.
Alles was heute überteuert ist, wird dann ganz billig sein. Investition nach persönlichen Vorlieben und Kenntnissen.
Neu 2008-03-16:
Leserzuschrift-DE zu Lohnauszahlung in Gold:
betreffs der Lohnauszahlungs-Zuschrift (Bargeld) in Investment-Allgemein
Warum nicht in Gold/Silber auszahlen lassen? Dann könnte der Staat doch gar keine Steuern mehr kassieren (Gold).
Wäre das möglich oder nur ein Wunschdenken?
Das Finanzamt würde doch im Quadrat springen, wenn einer das machen würde..
Natürlich ist es möglich, die Löhne in Gold auszuzahlen - als Sachwert. Aber Steuer kann man sich damit nicht sparen - die wird vom Euro-Geldwert berechnet.
In den USA wurde vor einiger Zeit ein Steuer-Prozess in dieser Richtung gewonnen, woe die Löhne in Gold & Siver-Eagles zum Nennwert bezahlt wurden. Bei uns ist die Finanz leider cleverer.
[14:30] Noch eine schweizer Zuschrift dazu:
Betreffend Lohnauszahlung in bar.
Im Schweizer Gesetz heisst es ausdrücklich, dass der Lohn eine Bringschuld ist und in Gesetzlicher Währung am Arbeitsplatz ausbezahlt werden muss. (Also bar)
Dies habe ich in einer Bank, in der ich einmal in den Neunziger Jahre gearbeitet habe für mich persönlich durchgesetzt. Damals waren es aber mehr
Diskretionsgründe.
Niemand kann mich verpflichten jemandem einen Kredit zu geben! Ein Konto bei einer Bank ist ein Kreditvertrag. Ich leihe der Bank ja mein Geld!
Die Barauszahlung kann durchaus wieder aktuell werden.
Siehe auch Swissair - Grounding. Das war ganz plötzlich. Die Leute, welche bei der eigenen Kasse ein Konto hatten, konnten plötzlich nichts mehr abheben.
Bei einem Konkurs ist vorerst alles blockiert. Es darf ab Konkurseröffnung keine einzige Rechnung mehr bezahlt werden. (Wegen Gläubiger-Bevorteilung...)
Neu 2008-03-15:
Leserzuschrift zu Lohnauszahlung in Bargeld:
Frage: Ist es für mich als Angestellten (und andere in ähnlicher Situation) sinnvoll, sich im Hinblick auf eventuelle Bankschließungen seinen Lohn als Bargeld auszahlen zu lassen und laufende Kosten wie Miete und Strom bar zu zahlen?
Eher rechne ich zwar mit einer Hyperinflation und durch Steuergelder "gerettete Banken" als mit Schließungen, aber ganz auszuschließen ist das womöglich ja auch nicht.
Oder wäre das unnötig umständlich und völlig übertrieben, jedenfalls bei Geringverdienern wie mir (1100 bis 1200 Euro netto)? Ist es auch möglich, daß eine Bank "eingeschränkt schließt" und etwa Guthaben bis zu einer gewissen Höchstgrenze, 10.000 Euro beispielsweise, gesichert werden, was darüber hinaus geht aber verfällt?
Ab jetzt sind solche Ideen sehr sinnvoll - wenn sie das Bankensystem umgehen. Denn mit einem weltweiten Bankencrash muss jetzt jederzeit gerechnet werden.
Auf jeden Fall werden Abhebebeschränkungen kommen - welcher Art ist nicht genau vorherzusagen - zusätzlich zum stärker werdenden Wertverlust.
Auf keinen Fall sollte man noch grössere Beträge auf der Bank oder in Wertpapieren halten.
Neu 2008-03-12:
Zeichen für Konjunktur-Höhepunkt - Pilotenmangel:
Handelsblatt: Kapitän, bitte melden!
Airlines wie Lufthansa, Air Berlin oder Air France finden kaum noch Piloten. Also jagen sie einander das Cockpit-Personal ab, wo sie nur können. Besonders die jungen, aufstrebenede Fluggesellschaften im Nahen und Mittleren Osten locken Pilpten mit Dollars und Privilegien. Doch das Rennen um die Flugkapitäne könnte bald unangenehme Folgen haben – auch für die Sicherheit über den Wolken.
Soetwas ist ein typisches Zeichen eigentlich dafür, dass der Welt-Konjunktur-Höhepunkt bereits überschritten ist.
In spätestens einem Jahr werden wieder Piloten entlassen werden. Wer jetzt einsteigt hat schlechte Karten, denn die Ausbildung dauert Zeit.
Neu 2008-03-10:
Die "Top-Manager" kaufen jetzt weniger Aktien:
Handelsblatt: Ruhe nach dem Sturm
Der Kaufrausch scheint vorerst vorüber. Nachdem sich die deutschen Top-Manager zuletzt massenhaft mit Aktien der eigenen Unternehmen eingedeckt hatten, ließen sie es in der vergangenen Woche etwas ruhiger angehen. Nur einer wollte nicht locker lassen: RWE-Chef Jürgen Großmann kauft und kauft.
Magenverstimmung nach dem Fall der Kurse? Sie mögen zwar in "Top-Statuspositionen" sein, sie sind real aber nur Kleinanleger und handeln wie diese.
Neu 2008-03-09:
Aus dem Midas vom 7.3.:
The King Report
M. Ramsey King Securities, Inc.
Friday March 7, 2008 – Issue 3829 "Independent View of the News"
More dreadful news hit the global markets on Thursday; and this time it aroused ‘real sellers’ to action. UBS reportedly dumped its $24B Alt-A mortgage portfolio at ‘fire sale’ prices. Rumors from across the pond also had UBS cutting credit lines to some customers. Operators surmised that UBS is trying to getahead of the de-leveraging curve that is intensifying and sell assets before the prices decline further.
The UBS news forced more de-leveraging, pushed Libor rates higher and induced cash hoarding.Carlyle Capital roiled the markets by failing to meet margin calls on its $21.7B portfolio. Carlyle said it received a notice of default on Wednesday from one of the banks that finances its portfolio of Freddie Mac and Fannie Mae securities.
http://online.wsj.com/article/SB120479022207116361.html?mod=hpp_us_whats_news
Bloomberg: The extra yield investors demand to own agency mortgage-backed securities widened for a sixth straight day, staying at 22-year highs, as banks stepped up margin calls to funds and concerns grew that the Federal Reserve may be unable to prevent the credit slump from deepening.
Financial stocks tanked because de-leveraging means more asset sales, which means lower prices for assets, which means more write-downs, which means more bailouts and CNBC rumors of bailouts.
The seriousness of the latest credit market turmoil was reflected in the general liquidation that hit all markets – stocks, commodities (save oil) and the dollar – and the eerie stillness in the stock market until the afternoon when the algos injected stock from real sellers. Even the usual late SPH manipulation failed. The fear of ‘counterparty risk’ is palpable and intensifying on the Street.
The presence of ‘real sellers’ in the market is evinced by the measured but inexorable liquidation in equity and commodities prices as well as the $ that appeared yesterday.
You can blame the rescue of LTCM for much of current woes because hundreds, if not thousands, of hedge funds and banks adopted LTCM’s practices, which are now imploding, just like in 1998.
LTCM had access to capital and credit (leverage) that virtually no other player had. This allowed LTCM to leverage up and compress [sometimes widen] various market spreads. The more money that poured into LTCM and the more credit it received, the more it profited but the more market spreads it wrecked.
This practice spread to the equity market, even though this was not LTCM’s domain. In effect, LTCM was using immense leverage to ‘pick up nickels (small spread) in front of a bulldozer’ and used the gains from compressing spreads to lure more capital and credit.
Eventually one spread exploded against LTCM and de-leveraging ensued. Soon a self-reinforcing death spiral of asset sales, spread misbehavior and margin calls appeared.
For the past several years, money poured into a select number of hedge funds. This allowed the funds to leverage up and play their ‘spreads’. Because many funds played the same spreads, profitability contracted. But past gains from spread movement lured more capital and credit. So more leverage had to be applied to capture returns – a levered-up self-reinforcing spiral appeared.
Now the self-reinforcing de-leveraging spiral is underway. The lessons of LTCM were ignored becausefor several years, ‘picking up nickels in front of a bulldozer’ generated handsome returns.
Easy Al was the major domo in leading institutions, investors and fund of funds into a state of suspended prudence. The ‘reach for yield’ due to ridiculously lower interest rates provided the rationalization to engage in dubious investment strategies.
Armies of PhD physicists and engineers devised pseudo-science stratagems that fostered the marketing of LTCM’s discredited scheme of leveraging up to ‘pick up nickels in front of a bulldozer’ to non-discerning investors and fund of funds. They got sucked into a scheme whereby the early investors garner huge gains from self-induced spread compression but subsequent investors receive decreasing gains with sharply increasing risk and the inevitability of a spread explosion, not just regression, to the mean or below….Good thing those scientists don’t work at NASA or in national security!
Levered trading and investing in macro and micro spreads became similar to investing in Internet stocks during The Great US Stock Bubble. Wise or fortunate investors cashed out before the inevitable deleveraging and collapse to the mean or less. Emotional and imprudent investors got filched.
We have often noted that not a single Wall Street firm collapsed during the Crash of 1929 but scores failed during the 1931-1932 death spiral because they ‘bought all the way down.’ Legendary speculator, Jesse Livermore, who made a fortune on the Crash, lost everything in the 1931-1932 decline.
This is why we regularly warn that most money is lost on the way down. Think Lucent and Internet stocks…We’ve already seen numerous investors buy too early – Citi, Countrywide, Bear Stearns, ABK…
Ganz wichtiger Bericht: Die grosse De-Leverage ist unterwegs, d.h. der Abbau der Kreditpyramide, wo Kredit auf Kredit geschichtet ist.
Das meiste Geld geht verloren, weil die Anleger glauben, das Schlimmste ist vorbei und man kann wieder einsteigen. Sogar Jesse Livermore hat es erwischt.
Man muss wirklich bis zum Tiefpunkt warten (nicht vor 2 Jahren) um wieder in Papierwerte einsteigen zu können. Dazu ist eine Kenntnis der Kreditzyklen, besonders des Kondratieff-Zyklus notwendig.
Neu 2008-03-06:
[17:00] Prof. Hamer zur Alterssicherung:
Zeitfragen: Wie krisensicher sind die Alterssicherungsalternativen must read!
Geht man auf die letzte Weltwirtschaftskrise Anfang der dreissiger Jahre zurück, haben viele Vermögensinhaber damals ihr gesamtes Vermögen in der Krise verloren, weil sie nicht oder falsch reagiert haben. Das muss und darf in dieser neuen Weltwirtschaftskrise nicht wieder geschehen.
Fazit: viel Papier, wenig ist sicher.
Clever gemacht - Unternehmer verkauft an Angestellte:
ManagerMagazin: In schwerer Lage
Nach dem Verkauf der Bootswerft Bavaria Yachtbau an den US-Finanzinvestor Bain Capital stehen die beiden Kreditgeber dumm da. Wegen der weltweiten Finanzkrise könnten die Verluste für Goldman Sachs und die Dresdner Bank nahe am dreistelligen Millionenbereich liegen.
Die Verluste schlucken wieder einmal die Banken - hier der Primus und die Dresdner.
Leserkommentar dazu:
Nach dem (für den Gründer und Verkäufer erfolgreichen) AWD-Verkauf wieder eine "Ratte", die die sinkende Yacht rechtzeitig verlassen hat.
Natürlich sind es wieder Banken (Goldman Sachs und die Dresdner Bank, eh keine Unbekannten), die auf einem stinkenden Haufen "Schulden-Sch..ße"
sitzen bleiben. Sie sehen, die Bankexperten lassen uns nicht im Stich und sorgen für Material in Hülle und Fülle.
Das funktioniert immer wieder:
Welt: 100.000 Russen fallen auf Finanzpyramide herein
Zins-Versprechen von jährlich bis zu 50 Prozent haben Tausende russische Angleger in ein Schneeballsystem gelockt. Mit einer Mindestanlage von umgerechnet 125 Dollar waren sie dabei. Viele investierten weitaus mehr und verloren zum Schluss alles. Die Betreiber tauchten mit einer Milliarde Dollar ab – spurlos.
Tatsächlich tut Aufklärung not. Die wenigsten Russen wissen, wie Finanzsysteme funktionieren. Nur ein Prozent der Bevölkerung hält Aktien.
Bei uns ist es nicht viel besser. Siehe Phoenix, Amis, etc. Nur etwas ausgefeilter.
Neu 2008-03-02:
Wer zahlt real die Steuern - die Mittelschicht:
Welt: Die Mittelschicht ist der große Steuerverlierer
Während sich Reiche und Geringverdiener über kräftige Steuererleichterungen freuen konnten, kamen für die Masse ständig neue Lasten hinzu. Die deutsche Mittelschicht ist der klare Verlierer der Steuerpolitik der letzten 15 Jahre. Damit untergräbt die Politik die wichtigste Stütze der Gesellschaft.
Die Gewinner der vergangenen Reformen finden sich dagegen am oberen und am unteren Rand der Gesellschaft. Die unteren Einkommen profitieren vor allem von den höheren Freibeträgen sowie der Absenkung des Eingangssteuersatzes von über 25 auf 15 Prozent. Bei den Reichen macht sich der Rückgang des Spitzensteuersatzes von 53 auf heute 42 Prozent bemerkbar. Dazwischen befindet sich die geprellte Mitte. Sie leidet vor allem darunter, dass die Politik über die Jahre immer mehr Menschen schlicht zu „Spitzenverdienern“ erklärt hat und sie folglich dem höchsten Steuersatz unterzieht. Ein Lediger zahlt heute ab einem Jahreseinkommen von 52.152 Euro den Höchstsatz von 42 Prozent an den Staat. Schon wer knapp 1,8-mal so viel verdient wie der Durchschnitt, zählt damit heute für den Staat zu den Reichen. Im Jahr 1958 dagegen griff der Spitzensteuersatz erst für diejenigen, die 20-mal mehr verdienten als der Durchschnitt.
Im Gegensatz zur breiten Mittelschicht kamen die wirklich Vermögenden in den vergangenen Jahren vergleichsweise glimpflich davon. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat ausgerechnet, dass die 450 Deutschen mit dem höchsten Einkommen im Jahr 2002 durchschnittlich 34 Prozent Einkommensteuer und damit deutlich weniger als den Höchstsatz gezahlt haben.
Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern in allen westlichen Ländern. Unten kauft der Staat die stimmen, ganz oben erwirken Lobbies Steuerschlupflöcher, nur die Mitte, besonders die Angestellten, die sich nicht auskennt oder auskennen will, zalht. Besser gesagt, der Arbeitgeber bezahlt für sie.
Auf meinem Investment-Seminar in Frankfurt (es waren viele Angestellte drinnen) habe ich es versucht zu erklären. Es war sehr schwierig zu erklären, dass die Steuergesetze zwar für Alle gelten, jedoch diese nach Einkommensart unterschiedlich anzuwenden sind. Es ist einfach kaum ein "Sensor" dafür da.
Neu 2008-02-29:
Immobilien-Fallen für Geldmanager:
Handelsblatt: Ahnungslose Immobilieninvestoren
Fensterrahmen, aus denen der Kitt bröckelt, Treppenhäuser, die seit Jahren auf einen neuen Anstrich warten – so sehen Wohnblocks aus, wenn der Eigentümer sie zu teuer gekauft hat und nicht über Reserven für die Instandhaltung verfügt. Und viele Investoren haben in den vergangenen Jahren für immense Preise und in großem Stil deutsche Immobilien gekauft. Die Euphorie ist inzwischen vorbei, der richtige Kater steht aber noch bevor.
Das waren natürlich reine Bubble-Finanzleute, die hier als "Profi-Investoren" auftauchten. Von Immobilien hatten sie real keine Ahnung. Das rächt sich jetzt.
ACHTUNG: Immobilien-Investments verlangen spezielles Know How.
Neu 2008-02-28:
[14:30] Die "Profis" wollen betrogen werden:
FTD: Die Werbetricks einer Weichwährung
Focus: Die Welt saniert die USA
Dass für einen Euro inzwischen mehr 1,51 Dollar zu zahlen sind, ficht die USA ebenso wenig an wie die inflationären Folgen ihrer Geldpolitik. Im Rest der Welt gibt es schließlich genügend Anleger, die ihren Wirtschaftsstatistiken aufsitzen. Unbeirrt schicken sie sich daher an, den Leitzins auf ein reales Niveau von minus zwei Prozent zu senken.
Diese "Investment-Profis" kommen alle aus den selben MBA-Schools. Dort lernen sie offenbar den blinden Gehorsam gegenüber allen offiziellen Statistiken, besonders der USA und dass der Dollar das Non-plus-ultra ist. Ausserdem ist es nicht ihr eigenes Geld, das sie verwalten.
[13:00] Eine Bubble-Fehlinvestition zum Gähnen:
Handelsblatt: Luxus für Yawns
„Young and wealthy but normal“: Das ist die neue Traumklientel für Hoteliers. In den etlegensten Ecken der Welt etablieren sich zur Zeit neue Häuser für die jungen Millionäre. Viele Konzerne entwerfen neue Hotelmarken oberhalb der bisher obersten Kategorien.
Wie viele junge Millionäre gibt es ausserhalb von Bubble-Zeiten? Sehr wenige, denn normalerweise schafft man die 1. Million erst ab 50. Ausserdem wirft der richtige Millionär nicht mit Geld für Hotels herum - die Neureichen aber schon.
Und diese Manager wollen ganze Hotel-Ketten dafür zu einer Zeit bauen, wo die Bubbles zusammenbrechen. Irrsinn!
Neu 2008-02-27:
Von Schafen und ihren Führern:
N-TV: Mensch im Schafspelz
Manchmal verhalten sich Menschen nicht anders als Schafe in einer Herde: In Gruppen folgen sie scheinbar widerstandslos einer kleinen Zahl von Anführern, die sie zu einem Ziel leiten.
Das funktionierte selbst in Konfliktsituationen, in der es mehrere Anführer mit unterschiedlichen Marschbefehlen gab: In diesem Fall schlossen sich die naiven Teilnehmer der Anführer-Mehrheit an. Die Zeit für die Entscheidungsfindung dauerte nur unwesentlich länger als in den anderen Versuchen. Dies zeige, dass einvernehmliche Entscheidungsfindung auch in Konfliktsituationen möglich ist und sehr effizient funktioniert, schreiben die Wissenschaftler. Die Untersuchungen ergaben weiter, dass in großen Gruppen von 200 Leuten oder mehr schon zwei bis drei Anführer genügen, um die Marschrichtung der Gruppe zu bestimmen.
Bei Investment-Sachen ist die Sache noch viel ausgeprägter, da fast niemand etwas davon worklich versteht.
Neu 2008-02-14:
Wer wie (oder nicht) Geld anlegt:
Süddeutsche: Welcher Geld-Typ sind Sie?
Die meisten Leute leben in den Tag hinein oder sind extrem risikoscheu. Ein echter Investor-Typ scheint nicht darunter zu sein.
Auch die Profis scheuen jetzt (aber nur jetzt) das Risiko: Professionelle Investoren scheuen das Risiko
Neu 2008-02-12:
[13:00] Leser-Bild zu Smart & Dumb Money:

Auch den echten Tsunami 2004 hat man kommen sehen.
Danke für die grafische Aufklärung. Leider kommen schon wieder Protest-Mails dazu. Man kann es nie allen recht machen.
[14:30] Aus dem Innenleben der "Anlageberatung":
Handelsblatt: Ich habe Sie betrogen must read!
In vielen Filialen deutscher Banken herrschen Zustände wie in einer Drückerkolonne. Jetzt packen Bankberater aus: Wie sie Kunden belügen, weil sie dem Vertriebsdruck, den Drohungen und Demütigungen ihrer Vorgesetzten nicht mehr gewachsen sind. Sie sind Opfer und Täter zugleich. Der Report über ein Tabuthema.
Interessant, plötzlich ist es kein Tabu mehr und wird in den Zeitungen publiziert.
PS: Ich hatte gestern ein Telefonat mit einem deutschen Anlageberater. Obwohl er mir eigentlich nichts verkaufen wollte, kam er aus dem Verkaufsmodus kaum heraus.
[18:00] Leserzuschrift-AT dazu:
der Artikel trifft auch (z.T.) in Österreich zu.
Mein Kontakt hatte am Freitag eine Teamsitzung, Schulung über Verkaufspraktiken und neue Produkte.
Und es gab nen Ruffel, da ein neues "florierendes Wellnessfond/Aktien Paktet", nicht wirklich verkauft wird.
Ich glaube den Namen der Bank muss ich hier nicht mehr nennen, Sie haben es beim letzten Mal schon errraten.
Auch er hat schon aus Jobangst & Erfolgdruck Pensionisten im Hohen Alter BAUSPARVerträge "verkauft".
Als diese meinten, was wenn sie bis dahin sterben? -> die Enkel werdens erben.
Kickbacks und andere Gemeinheiten mit Fonds:
Süddeutsche: "Nackter Betrug"
Seit Jahren kassieren die Banken für Anlageprodukte Provisionen, die eigentlich ihren Kunden zustehen würden.
Fondsgesellschaften bezahlen deshalb Geld an denjenigen, der ihre Fonds vertreibt. Das sind im Durchschnitt 0,6 Prozent jährlich auf die eingezahlte Summe.
Banken laden gerne ein zum Beratungsgespräch, das, so der Eindruck, nichts koste. Oft werden Fonds aus dem eigenen Haus empfohlen. Das Kickback verbirgt sich in der Managementgebühr, die bei Aktienfonds rund 1,5 Prozent jährlich beträgt und vom Kunden bezahlt wird. Rund die Hälfte davon fließt zurück an die beratende Bank. Über Jahre hinweg kommen durch den Zinseszinseffekt enorme Summen zusammen
Das Fachwissen wurde durch das Vertriebswissen ersetzt", so der 50-Jährige, der das Spiel nicht mehr mitmachen wollte. Gleichzeitig hat sich die Nachwuchsarbeit verschlechtert. "Der Vertriebsdruck wird immer größer, die Azubis können gar nicht mehr so betreut werden wie früher. Das Backoffice mit Kreditbearbeitung oder Kontoeröffnung ist oft ausgelagert. Lehrlinge lernen das Bankgeschäft nicht mehr von Grund auf", sagt Mark Roach, Verdi-Referent für Bankenausbildung.
Die Verkäufer sind unersättlich. Nicht nur kassieren sie das Agio (Ankaufsspesen), sondern auch schon die Hälfte der Management-Gebühr.
Hier ein typisches Beispiel für ein Retail-Investment-Produkt, wo der Anleger überall abgezockt wird, weil er die Sache nicht versteht.
Merke: Aktien sind für die "Grossen und Cleveren", Fonds für die "Dumme Masse".
Neu 2008-02-11:
Ein Immobilien-Märchen entkleidet:
WIWO: Eigenheim schützt nicht vor Teuerungsrate
Toppt eine vermietete Immobilie die Inflation? Kann sie, wegen der Steuervorteile, die der Kredit mit sich bringt; muss sie aber nicht. Individuelle Missgriffe können die schönsten Modellrechnungen zerstören. Schulten von BulwienGesa rät Kapitalanlegern lieber fürs selbe Geld ein Reihenhaus als eine Eigentumswohnung zu kaufen: „Im Haus entscheidet der Besitzer selbst, was er modernisieren will. In einer Wohnungs-Eigentümergemeinschaft sind die Kosten ein Mehrheitsbeschluss. Das kann ein Fass ohne Boden werden, das jede langfristige Renditerechnung zunichte macht.“
WICHTIG: Eine Immobilie, auch ein Wohnhaus ist finanztechnisch ein Bond - eine Anleihe. Der Wert ist von den Kreditbedingungen und von der Zinshöhe abhängig.
Nur ein einer frühen Inflation (wo auch die Bonds steigen) gibt es grössere Wertsteigerungen. Ohne Kredit kostet das Haus etwa €10000.
Neu 2008-02-08:
Betrogen und ausgeliefert - typische Investment-Fehler:
Handelsblatt: Mein ganzes Geld ist doch weg!
Die Pleite des Optionshändlers Phoenix hat viele Anleger um ihr Erspartes gebracht. Nun kommt es für einige der Betrogenen noch dicker: Sie sollen auch noch Steuern auf Scheingewinne zahlen. Die Frage ist nur: Von welchem Geld?
Insgesamt 250 000 Mark vertrauten die Serafins Phoenix an. Rund 6 000 Euro haben sie bereits an Anwälte gezahlt, um wenigstens einen Teil des Geldes wieder zu bekommen. Dafür gingen die letzten Ersparnisse drauf.
In diesem Fall wurden diese schweren Investment-Fehler gemacht:
a) man hat das gesamte Geld
in ein Schema gesteckt, das man nicht versteht und nicht kontrollieren kann
b) man hat dem Druck der Verkäufer nachgegeben - deren Versprechungen haben die Gier geweckt
c) man hat das Investment nicht kontrolliert, also stand man plötzlich ohne Geld da
d) man hat die Steuergesetze vorher nicht gekannt, also muss jetzt Steuer gezahlt werden, mit Geld das nicht da ist
Alle Investment-Betrugsfälle funktionieren auf die selbe Art und Weise.
Neu 2008-02-04:
Nocheinmal "Top-Manager" ist nicht "Top-Investor":
Spiegel: Manager kaufen Aktien im großen Stil
Deutschlands Manager im Aktien-Kaufrausch: Top-Führungskräfte haben die Börsenabstürze der vergangenen Wochen einer Zeitung zufolge genutzt, um sich in großem Stil mit Aktien einzudecken. Damit handeln sie gegen den Rat von Strategen.
Neben Vorständen von Commerzbank , RWE , E.on , und Hypo Real Estate haben zuletzt sieben Siemens -Vorstände Aktien des Mischkonzerns für über 5,5 Millionen Euro erworben, wie das "Handelsblatt" berichtet. Allein Konzernchef Peter Löscher steckte über vier Millionen Euro in Papiere seines Konzerns.
Zudem wollen die Vorstände wohl auch Vertrauen in ihr eigenes Unternehmen signalisieren.
Sogar die Aktienstrategen haben schon erkannt, dass mit Aktien nichts mehr zu holen ist - ausser Verluste. Aber diese Manager (alles Angestellte) stecken ihr eigenes oder geborgtes Kapital hinein. Hier sieht man ganz deutlich, dass diese Herren die Gesamtzusammenhänge und Wirtschaftszyklen überhaupt nicht verstehen.
Ja, sie wollen wohl damit "Vetrauen" erwecken - ist das das primäre Motiv?
PS: Wenn Hr. Löscher 4 Millionen in Siemens steckt, dann muss man sich fragen:
- hat er wirklich soviel Geld oder ist es auf Kredit (vermutlich) - dann Hello, Margin Call
- vom "Klumpenrisiko" sowie Wirtschaftszyklen hat er noch nichts gehört
WARNUNG an alle Aktionäre und Mitarbeiter dieser Firmen: DIESE MANAGER FÜHREN EUCH IN DAS VERDERBEN
Auch der Mainstream kapiert es:
FTD: Die Verleugnung eines Bärenmarktes
Die meisten Anleger lieben Kursgrafen. Dummerweise betrachten sie dabei allerdings meistens die falschen Zeiträume. Ah, der Dax ist über die vergangenen vier Wochen um 14 Prozent gefallen. Oh, er liegt damit quasi nur noch auf dem Niveau des Vorjahres. Na, dann muss das Schlimmste ja vorbei sein.
Nur diese Manager nicht.
Leserkommentar dazu:
In den USA sind die Schulden aller inländischen Sektoren über die vergangenen zehn Jahre um mehr als 26.000 Mrd. $ gestiegen, bei einem kumulierten nominalen BIP-Wachstum von annualisiert etwa 5 600 Mrd. $. Im Euro-Raum ist die konsolidierte Bilanzsumme des Bankensystems in dieser Zeit um gut 12.000 Mrd. Euro explodiert, bei einem nominalen BIP-Anstieg von rund
3 000 Mrd. Euro.
Da muss man Scheuklappen aufsetzen, um künftig das Lieblingsszenario der Börse - gutes Wachstum bei Inflationsraten von zwei Prozent - zu unterstellen. Es geht im Grunde nur noch um eine Alternative:
Weginflationierung der Schulden oder Schuldendeflation.
Dieser Autor ist kein "Top-Manager", sondern Investor. Der hat noch seinen Hausverstand - alles, was man braucht.
[20:30] Unappetitlich - Drückerkolonne Bank:
WIWO: Bankberater packen aus: "Ich habe Sie betrogen must read!
In vielen Filialen deutscher Banken herrschen Zustände wie in einer Drückerkolonne. Jetzt packen Bankberater aus: Wie sie Kunden belügen, weil sie dem Vertriebsdruck, den Drohungen und Demütigungen ihrer Vorgesetzten nicht mehr gewachsen sind. Sie sind Opfer und Täter zugleich. Der Report über ein Tabuthema.
Falls irgendjemand noch glaubt, bei diesen Verkäufern bekommt er gute Beratung: meist bekommt er das, was die grössten Provisionen bringt oder gerade im Vertriebsplan der Bank ist. Ausnahmen sind selten. Alles teure Retail-Produkte.
Nicht vergessen: auch Banker brauchen ein Einkommen und haben meist Schulden. Und von oben kommen Vorgaben.
Neu 2008-02-02:
"Top-Manager" ist nicht "Top-Investor":
WIWO: Finanzkrise trifft Top-Manager beim Kauf eigener Aktien
Durch die Börsenturbulenzen der vergangenen Wochen haben nicht nur Kleinanleger Geld verloren. Auch unter Deutschlands Top-Managern finden sich immer mehr, die sich an der Börse verspekuliert haben, berichtet die WirtschaftsWoche.
Diese "Top-Manager" sind in der Regel Angestellte (die um ihren Job zittern) und manchmal Unternehmer. Die "Arbeit des Investors" ist davon aber grundsätzlich verschieden und verlangt eine komplett andere psychische Konstitution. Aber mein Beileid hält sich in Grenzen, bei Verlusten erhöhen sie einfach ihre Gehälter.
Warum das so ist, erkläre ich am Investment-Seminar.
[13:00] Fortsetzung von gestern - CEO-Loosers:
BusinessWeek: The Billion-Dollar Losers
BusinessWeek's analysis shows even the richest and savviest of top U.S. executives have been wounded by the tough stock market
Big-name U.S. CEOs have taken a bath, but not the kind that leaves you feeling warm and relaxed.
As the bears took over Wall Street, chief executives, rewarded handsomely in years past with stock options, have seen the value of their holdings plummet.
Leserkommentar dazu:
Das sind die Dümmsten der Dummen und bezeichnenderweise die Spitzen des Systems- sie haben an die eigenen Lügen zu glauben begonnen.
Kein Kommentar mehr nötig.
Dann machen sie solche Mergers am Ende des Booms - Microhoo:
Spiegel: Zusammen sind wir dick , Warum Fusionen floppen - drei Lektionen für Microsoft , Bill Gates' größte Internet-Niederlagen
In den vergangenen acht Jahren ist Google den einstigen Hausherren des Webs, Microsoft und Yahoo, über den Kopf gewachsen. Sollten diese nun fusionieren, sähe sich Google mit einem kapitalen Konkurrenten konfrontiert. Kleinere Mitbewerber hätten zwischen den Giganten keinen Platz mehr.
Dieses "Investment" wird sich als einer der schlechtesten Mergers aller Zeiten herausstellen. Vereint er nicht nur verschiedene Kulturen, so ist er auch viel zu teuer. Er kommt zudem zurz vor dem Einsetzen einer grossen Depression, wo die Werbeeinnahmen massivst einbrechen werden.
Microsoft-Schuster, bleib lieber bei Deinen Windows-Leisten, das kannst Du besser.
Noch eine kommende Fehlinvestition: Schampusdusche für Kreuzfahrt-Riesen
In 2 Jahren werden die meisten dieser neuen Schiffe in irgendeinem Hafen eingemottet sein, beschlagnahmt von den Banken - "Foreclosure".
Warum werden sie jetzt gebaut? nicht nur weil die Nachfrage da ist, vor allem weil man den Bau finanzieren konnte.
[15:30] Zu seltsame Partner: Microhoo droht die Selbstzerfleischung
Anders gesagt: das Ende der Microsoft-Dominanz ist da. 1. Schritt Vista, 2. Schritt Microhoo, aber das würde besser auf die Seite Eliten passen.
Neu 2008-02-01:
Zertifikate - die Emittenten machen, was sie wollen:
FAZ: Neue Zumutung für Zertifikatebesitzer
Die Beziehung der Zertifikatebranche zu ihren Kunden wird durch eine weitere Zumutung belastet. Die SEB-Bank hat zwei Zertifikate vom Markt genommen und lässt die Inhaber im Unklaren darüber, wann und wie viel Geld sie bekommen. Dieser Zustand dürfte für die Besitzer von Zertifikaten auf den Absolute Diversified Homm Select-Index noch länger dauern.
Leserkommentar dazu:
"Marktströrungen" und schon kann der Anleger lange auf sein Geld warten ! Mehrere hundert Seiten dicke Prospekte, in denen sich der Emittent viele Rechte, aber kaum Pflichten gibt ! Im Zweifelsfall erst einmal keine Auszahlung.
Das ist bei allen Retail-Investments so: der Emittent setzt sich auf den längeren Hebel. Man muss nicht alles kaufen/akzeptieren.
Neu 2008-01-31:
Leserzuschrift mit interessantem Vergleich:
Im Donau-Gebiet kam es zu einer großen Überschwemmung. Ein Bauer mußte sich auf das Dach seines Hauses retten und stand trotzdem bis zu den Knien im Wasser. Es kommt ein Rettungsboot des Technischen Hilfswerks vorbei und sagt: "Steigen Sie ein, wir retten Sie". Der Mann lehnt ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter und steht dem Mann schon bis zur Brust. Es kommt ein Rettungsboot des Katastrophenschutzes vorbei und sagt: "Steigen Sie ein, wir retten Sie". Der Mann lehnt ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter und steht dem Mann schon bis zum Hals, er muß sich auf die Zehen stellen. Da kommt noch ein Hubschrauber der Bundeswehr vorbei, schmeißt dem Mann eine Stickleiter zu und sagt: "Klettern Sie hoch, wir retten Sie". Der Mann lehnt erneut ab: "Ich habe Vertrauen in Gott, er wird mich retten".
Das Wasser steigt weiter, der Mann ertrinkt. Er kommt vor Gottes Thron und fragt: "Wieso hast Du mich sterben lassen, wo ich doch so viel Vertrauen in Deine Hilfe gesetzt hatte". Gott kratzt sich am Kopf und sagt: "So genau verstehe ich das auch nicht. Ich hatte sichergestellt, daß jeweils ein Rettungsboot des Technischen Hilfswerks und des Katastrophenschutzes bei Deinem Haus vorbeifahren. Und zusätzlich habe ich auch noch einen Hubschrauber der Bundeswehr extra zu Deiner Rettung vorbeigeschickt".
Und die Moral von der Geschichte: Manchen Menschen ist einfach nicht zu helfen.
ps: Man könnte den verwendeten Begriff "Gott" gegen aktuellere Götter wie "EZB", "FED", "Politik" oder wen auch immer austauschen.
pps: Man könnte "Katastrophenschutz" gegen "Finanz-Investor" austauschen.
[15:00] Zusatz durch eine andere Leser-Zuschrift:
"Gott" können Sie auch stehen lassen. Nur die "Wasserflut" gegen "Dollarflut" und den Katastrophenschutz etc. gegen "Gold" oder "Silber"
oder "Webseiten (Goldseiten, Elliott, Hartgeld.com etc.)" ersetzen, dann passt es wieder.
[14:30] Nicht auf soetwas hereinfallen - hier denkt jemand an seine Auto-Leasingrate:
BE24.at: Buy! Buy! Buy! Letzte Kaufgelegenheit in diesem Jahrzehnt
Es ist nun höchste Zeit Aktien zu kaufen. Mit der heutigen (30. Jan. 08) Zinssenkung hat sich der Boden vom 23. Jan. 08 bestätigt. Man kann nun beruhigt mit voller Post in U.S. Werte investieren. Die U.S. Wirtschaft ist erstklassig und der U.S. Senat hat heute im Blitztempo dem Bush Stimulus Package das OK gegeben
Dieser Typ hat keine Ahnung von Wirtschaftszyklen. Er muss offenbar dringend einige Provisionen kassieren. Wird sein Auto sonst abgeholt?
[18:30] Nachtrag: Dieser Typ mußte Anfang der Neunziger "vorschnell" aus Österreich verschwinden, da geprellte Kunden und die Finanz hinter ihm her waren.
Neu 2008-01-30:
Wie Investment-Verkäufer agieren:
Handelsblatt: Eisschränke für Eskimos
Hat Mario Ohoven überzogen? Gegen den ehemaligen Fondsanbieter, der von Anlegern einst Milliarden einsammelte, läuft eine Klagewelle.
In der Branche kursiert die banale Weisheit: je schlechter das Produkt, desto höher die Provisionen, die der Anleger zahlt. „Mario Ohoven hat vieles verkauft, was besonders hohe Provisionen abwarf“, sagt Stefan Loipfinger, Analyst geschlossener Fonds, der den Düsseldorfer Kapitalanlagevermittler seit Jahren beobachtet. „Das zeigt, dass ihm die Provisionen wichtiger waren als die Zufriedenheit seiner Kunden.“
Für alle heutigen Retail-Investments gilt das Gleiche. Dieser Ohoven ist vielleicht ein besonders bunter Vogel.
[18:30] Die Reichen beginnen sich gegen die Banken und Anlageberater zu wehren:
Handelsblatt: Aufstand der Millionäre
Francis Claessens hat in der Vergangenheit einige schlechte Erfahrungen mit Banken und Vermögensverwaltern gemacht. Darum hat der 56-jährige Holländer in London eine nun Art Selbsthilfegruppe für Vermögende ins Leben gerufen. Und die Resonanz zeigt: Die Zeit für seine Idee scheint reif.
„Das ist ein Flohmarkt hinter Marmorsäulen“, urteilt er heute, wenn er an Banken und Vermögensverwalter denkt.
Denen wird ähnliches Zeug wie dem Normalbürger untergejubelt - nur feiner verpackt.
Ich hatte heute ein interessantes Telefonat: deutsche Grossbanken verkaufen immer noch grössere Beteiligungen an Immobilienfonds aus Bubble-Ländern - auf Druck.
Egal wieviele Millionen jemand hat: wenn jemand nicht die erforderlichen Investor-Eigenschaften mitbringt (der I-Quadrant nach Robert Kiyosaki), zerrinnt das Geld. Die notwendigen Vorraussetzungen sind verschieden zu jeder anderen Berufsgruppe.
[16:00] Noch ein "Mosaikstein" zu Lebensversicherungen - Leserzuschrift-DE:
Mir ist das gleiche passiert: Mit genau derselben Begründung,weil "der zu erwartende Ertrag und der noch zu erbringende Aufwand in keinem rentablen Verhältnis stünden".
Die Frechheit es hat Wochen gedauert bis die Anwort kam, zunächst einmal tat man so (cash Life) als sei mein Antrag überhaupt nie bei Ihnen angekommen, dann wieder dies und jenes Problem.
Leute vergeudet nicht Eurere Zeit versucht direkt bei eurer LV zu kündigen.
Ob die LV Aufkäufer genau wissen "daß bestimmte Versicherungsunternehmen in absehbarer Zeit keine Leistungen mehr erbringen können "
würde ich persönlich sehr bezweifeln, die sind genauso depp wie andere Systemgläubige auch, der wahre Grund dürfte der sein, daß das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, sie haben genau wie die Investmentbanken in den USA die einzelnen LV gebündelt und weiterverkauft.
Interessant dazu:http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_272174
letzter Absatz
Wegen der seit Sommer schwelenden Finanzkrise haben die Fonds zuletzt Cash Life aber viel weniger Policen abgenommen.
Fazit: Nicht hinhalten lassen keine Zeit vergeuden!
Überall die selben Hinhalte-Taktiken.
[20:30] Die Investment-Verkäufer wechseln von Versicherungen zu Immo-Fonds (Leserzuschrift-DE):
Gehört bei einem Vermögensberatungs Anrufer können Fragen stellen Sendung, eines bayrischen Radiosenders.
Ein Anrufer rief an um zu erfahren ob dies eine sichere Anlage sei, die Anlagedauer wäre mind. 12 Jahre. Die Vermögensberaterin warnte ihn, dass man in geschlossene Fonds nur einen ganz kleinen Anteil seines Vermögens investieren sollte.
Scheinbar ist der Kauf der Versicherungen nicht mehr lukrativ so schröpft die Menschen auf dem Weg der geschlossene Beteiligung.
Guter Scam!! Sicheres Grab für das Vermögen, könnte man doch vorher damit ein BBQ machen, dann hätte man wenigstens ein schmackhaftes Grillgut und ein warmes Gefühl.
Die Immo-Fonds bieten offenbar mehr Prozente.
Neu 2008-01-18:
Ein "Mosaikstein" zu den Lebensversicherungen (Leserzuschrift-DE):
Als bisher stiller Mitleser auf Ihrer äusserst informativen Seite, will ich Ihnen und allen Interessierten ein weiteres Mosaiksteinschen zur kommenden bzw. sich weiter verschärfenden Finanzkrise liefern.
Anders ist meine heute gemachte Erfahrung nicht zu interpretieren.
Nicht zuletzt durch Ihre gegen den allgemeinen mainstream gerichtete Aufklärungsarbeit entschloß ich mich Ende vorigen Jahres, meine seit über 30 Jahren! laufende Kapitallebensversicherung zu kündigen und mir den Rückkaufswert erstatten zu lassen. Ein befreundeter Bänker riet mir, diese doch zu verkaufen, um dadurch einen ca. 10 bis 15 Prozent höheren Rückkaufswert zu erzielen,
Heute erhielt ich die Nachricht des Unternehmens, daß man am Ankauf meiner Versicherung nicht interessiert sei, weil der zu erwartende Ertrag und der noch zu erbringende Aufwand in keinem rentablen Verhältnis stünden.
Was mich weiter stutzig macht ist die Tatsache, daß mir nicht einmal ein wie auch immer geartetes Kaufangebot unterbreitet wurde. Mein Freund der Bänker, war ebenfalls erstaunt und erklärte mir, daß er so etwas auch noch nicht erlebt hätte und auch er sich nicht erklären könne, was hinter der Ablehnung des Angebotes stehen könnte.
Ich vermute, diese Finanzgesellschaften wissen mittlerweilen sehr genau, daß bestimmte Versicherungsunternehmen in absehbarer Zeit keine Leistungen mehr erbringen können und lehnen deshalb einen Ankauf solcher Policen kategorisch ab. Damit ist offensichtlich nicht einmal mehr der vielzitierte "Blumentopf" zu gewinnen. Ich werde meinen Vertrag schleunigst zum aktuellen Rückkaufswert kündigen und hoffen, daß ich wenigstens den noch ausbezahlt bekomme.
Wieder eine Verwertungsmethode weniger - die wissen offenbar was kommt. Raus, egal wie.
Neu 2008-01-26:
Leserzuschrift-AT zum Verhalten und Investieren im Chaos:
Wie verhält es sich mit der Rechtssicherheit in so einer Krisenzeit, wenn man Immobilien kauft usw..
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man da sicher ist Investitionen zu tätigen, ohne dass an einem Unrecht in welcher Form auch immer begangen wird.
Hat ein bankrotter Staat überhaupt noch irgendwelche Macht oder herrscht dann Anarchie? Sollte man nicht lieber Das Edelmetall aus der Krise retten und erst dann investieren, wenn das Chaos verschwunden ist?
Sollte man sich eher am Land aufhalten oder im städtischen Bereich um sein Edelmetall vor Übergriffen zu schützen?
Immobilien sind in dieser Zeit der Teufel - da nicht loszubringen. Welche Macht der Staat dann noch hat? vermutlich wenig. In denStädten wird das Chaos besonders gross sein.
Wann umsteigen? wenn die Massen keine Hoffnung mehr sehen und nur mehr Gold wollen. Der Investor muss aber schon wieder eine sehen. Die Massern werden dann genauso pessimistisch sein, wie sie heute optimistisch sind.
Neu 2008-01-22:
Es geht auch umgekehrt:
Süddeutsche: Vom Millionär zum Tellerwäscher
Als junger Mann erbte Ulrich Witting eine große Summe, hörte auf zu arbeiten und lebte im Luxus. Jetzt ist er 60 Jahre alt und hat keinen Cent mehr.
Das ist üblich, wenn man plötzlich zu Reichtum kommt. Man muss mit Geld ungehen können.
Neu 2008-01-20:
Leserzuschrift-DE - Die größte Spekulation der Welt:
Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst einräumt.
Wir befinden uns nicht mehr im Irrgarten der Währungsspekulation, sondern in einem wahrhaftigen Irrenhaus.
Von einem Fünftel der Börse leben die Spekulanten, von vier Fünfteln die Brokerfirmen.
90 Prozent der Börsenspieler haben keine Ideen, geschweige denn Überlegungen. Sogar Renn- und Totospieler haben Ideen und Motivation. Die Börsenspieler gehen meist nur blind mit der Masse.
Börsenweisheiten von Kostolany
Wer glaubt noch an Aktien?
Handelsblatt: Dax beendet Handelswoche tiefrot
Der Dax sank den vierten Tag in Folge und beendete den Xetra-Handel 1,3 Prozent im Minus bei 7314,17 Punkten.
Die Sache mit den Aktien ist jetzt vorbei. Da sind nur mehr Verluste zu holen, keine Multiplen mehr.
Mustertext zur Kündigung von Lebensversicherungen - Zuschrift einer Leserin-DE:
Vertragskündigung
hier: Versicherungsnummer XXX – XX – XXX.XXX.XXX.XXX
Sehr geehrte Damen und Herren,
fristgerecht kündige ich meinen am 21.05.2002 bei Ihnen unter o.g. Versicherungsnummer abgeschlossenen Vertrag zum 21.05.2008.
Es ist mir nicht mehr länger möglich, in der im Moment steigenden Inflation (die bei weitem höher ist, als uns von den Medien und Instituten vorgelogen wird) meine Versicherungsraten länger zu tragen. Mir ist es wichtiger, dass ich meine vier Kinder ausreichend ernähren kann.
Die internationale Finanzkrise steht erst am Anfang. Viele meiner Freunde, Bekannten und Familie kündigen inzwischen alle nicht zum Leben notwendigen Dinge (Lebensversicherungen, Bausparpläne, Versicherungen allgemein, Fondssparpläne, usw.).
Meiner Meinung nach wird in unseren Medien (auch international) nicht die Wahrheit über das wahre Ausmaß der „Subprimekrise“ informiert. Dafür bedanke ich mich, indem ich meine Verträge kündige und die so eingesparten Beträge zum Teil in physisches Edelmetall anlege.
Ich kann nur hoffen, dass der finale Kollaps des weltweiten Finanzsystem zügig und für das Großkapital recht schmerzhaft stattfindet.
Ich bitte um schriftliche Bestätigung dieser Kündigung, und wünsche Ihrem Hause viel viel Glück in der nächsten Zeit.
Sehr guter Text, kann als Muster verwendet werden. Vorsicht, die Versicherungen versuchen einen umzustimmen - nicht beeindrucken lassen.
Leserzuschrift-DE zu: Die wirklichen Auto-Sonderangebote kommen:
Das ist ja wirklich spannend. Ich verkaufe am besten heute mein bar bezahltes Auto, lege den Erlös in AG/AU an und bezahle in 2 Jahren ganz locker mit 1 -2 Krügerrand oder Silberbarren das jetzt niegelnagelneuen FIAT ... (Model egal)
FIAT MONEY bekommt hier wirklich mal eine greifbare Note. Aber was ist, wenn Italien wirklich aus der EU austritt?? Ahnt Fiat da schon was?
Ich kann mein Auto immer bezahlen, aber was ist mit den Leuten, die jetzt immer noch ahnungslos rumlaufen und in 2 Jahren nicht zahlen können? Die Camorra wird´s sich schon holen!
Nachdem die meisten Autos finanziert sind, wird es diese gegen Gold billig geben. Eine neue "Auto-Spekulation" - profitträchtig.
Neu 2008-01-17:
Warum sich fast nur Männer für das Thema Gold&Krise interessieren:
Handelsblatt: Warum ein Männerleben entbehrlich ist
Die Dominanz der Männer ist kein Akt der Unterdrückung, sagt der Sozialpsychologe Roy Baumeister, sondern ein Kompensationsgeschäft zwischen den Geschlechtern. Denn Männer müssen einfach mehr riskieren, um sich auch fortpflanzen zu können.
Warum geschah es so selten, dass sich hundert Frauen zusammentaten, ein Schiff bauten und davonsegelten, um unbekannte Regionen zu erforschen, während Männer das ziemlich regelmäßig getan haben?“ fragt Roy F. Baumeister.
Zu meinen Seminaren und auch zum Hartgeld-Club kommen fast nur Männer. Bei den Zuschriften ist es ähnlich. Es sieht wirklich so aus, als wäre es Männeraufgabe, Neuland zu entdecken - auch finanzielles. Es gibt auch im gesamten Gold-Universum fast keine Frauen als Autoren.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt wieder "gefressen" werde, möchte ich auf diese Tatsache hinweisen, der Artikel begründet warum.
Aber keine Angst: wer sich heute nicht für das Thema interessiert, wird später in der Depression "billig" - das war immer so.
[13:00] Einige Leserreaktionen von Frauen dazu:
So traurig es sein mag, sie werden mit Ihrer Vermutung recht haben und bedauerlicherweise bemerke ich bei Bankgeschaeften, Edelmetallkauf und in Gespreachen, dass die meisten Frauen die Abteilung Finanz/Politik den Maennern oder dem Staat/Hartz4 ueberlassen. Ich erlaube mir das zu sagen, da ich als Alleinerziehende mit zwei prachtvollen Jungs seit 7 Jahren nicht mehr in Deutschland lebe. Es hat sich rechtlich und finanziell gelohnt. Dump money, dump men and dump woman.- den meisten fehlt die Zivilcourage mit Engagement eine Alternative zu realisieren. Ich persoenlich verstehe dies nicht, da man als verantwortungsvolle Mutter doch die eigene und die Zukunftschancen der Kinder ueber alles stellen sollte.
Mit Bedauern schauen wir auf Deutschland, das vom terrorismuspreventiven psychopathischen Rollstuhlfahrer heimgesucht wurde. Warten wir bis die Moscheen brennen. Auch das "Luegenkaestle" ARD/ZDF das wir empfangen koenne setzt uns oft in Erstaunen. Ist das gar eine neue Satire um 19.00 oder sind das noch die Nachrichten?
Randbemerkung: Ich arbeite nebenberuflich fuer eine amerikanische Firma und bemerke, das Kunden jetzt viel haefiger mit Finanzproblemen da sind, viele verlieren ihr Haus etc. Man weiss, dass Zukunft nicht vorhersehbar ist sondern nur ein aktueller Stand der Hintergrundinformationen. Trotzdem faellt mir zum Crash immer wieder der Juli 2008 ein. Goldpanik der Massen ab Mai 2008.
Eine andere:
Jetzt habe ich schon sehr lachen müssen! Statt böser Zuschriften erhalten Sie einfach diese hier von einer Frau:
Die im Artikel benannte Vermutung hatte ich auch schon. Das Thema Gold und Investment wird weiblicherseits erstickt mit Aussagen wie: "Uns geht es gut. Mein Mann hat das alles im Griff". Oder aber: "Das ist ja schrecklich! Aber ich bin froh, dass mein Mann schon das Richtige machen wird."
Männer steigen auf das Krisenthema von Haus aus mit einem völlig anderen Basiswissen ein und die Argumentation zeigt deutlich, dass gedankliche Auseinandersetzungen mit der Thematik vorhanden sind.
Was mich als Frau wiederum erstaunt ist die Tatsache, dass "Frau" nach einem solchen Gespräch seltsam beäugt wird. Frauen handeln anders, als Männer. Stiller und leiser eben. Und wenn bei Ihnen definitiv kein Gold vermutet wird, ist das in letzter Konsequenz alles andere als dumm, oder?
Lach...
Eine Leserzuschrift von einem Mann dazu:
Aber keine Angst: wer sich heute nicht für das Thema interessiert, wird später in der Depression "billig" - das war immer so."
Was soll das heißen? Etwa dass Frauen sich in nicht allzu ferner Zukunft vor allem an Männer mit Edelmetall ranschmeißen werden, weil die am meisten Sicherheit bieten? Wird es womöglich gar so sein, dass die männlichen Goldbugs in den nächsten 10 Jahren überdurchschnittlich viele Kinder zeugen werden?
Da tun sich ganz neue Perspektiven auf, bloß die Assets billig aufkaufen wäre auch zu langweilig gewesen.
Ich habe das mit dem "billig" bewusst mehrdeutig formuliert. Wer heute nicht vorsorgt, muss sich dann möglicherweise auf der Strasse verkaufen.
Während der deutschen Hyperinflation waren die Städte randvoll mit Prostituierten beiderlei Geschlechts, wer Devisen oder Gold hatte, konnte nach Herzenslust wählen. Das galt für Männer wie für Frauen.
Wie gesagt, man muss das Thema Gold weiter sehen und in der Geschichte nachsehen.
[21:00] Hier noch die gehirngewaschene Variante - Zuschrift-AT:
Information von einer Raiffeisen-Bank - Umkreis Wien.
Ich wollte einem bekannten Ehepaar einige ihrer Gedanken näherbringen. Die Mutter der Frau ist Vorstand der örtlichen Raiffeisen-Bank.
Sie hat natürlich nach unserem Gespräch nachgefragt ob ihre Sparbücher noch sicher sind - oder ob es angesichts der angespannten Lage besser wäre alles in Gold zu transferieren.
Antwort: Bist du verrückt - bei so einem hohen Goldkurs kann man nicht einsteigen - in 2 Monaten ist der ganze Hype vorbei und du verlierst mindestens 50%.
Was soll man noch dazu sagen?
Ich glaube nicht das diese Frau absichtlich ihre Tochter belügt - sie hat wirklich keine Ahnung.
Die Banker müssen immer an die Karriere denken, egal ob Mann oder Frau.
[12:00] Durchhalten oder abstossen:
Welt: Jetzt das Vermögen retten oder Ruhe bewahren?
Rund um den Globus gehen die Aktienkurse in den Keller. Selbst Profis bekommen es mit der Angst zu tun. Vieles erinnert an den Beginn der Börsen-Krise Anfang des Jahrzehnts. Aber wie groß sind die Parallelen wirklich? WELT ONLINE beantwortet die wichtigsten Fragen.
Auf allen Papiermärkten ist nichts mehr zu holen. Alle entwerten sie schon gegen Gold.
Alle 10 Jahre gibt es eine Asset-Klasse, in der man sein sollte. Derzeit sind das primär Edelmetalle. Durchhalten bei Aktien oder Anleihen bringt nur Verluste.
[12:30] Leserzuschrift-DE zu Vermiet-Immobilien:
Täglich verfolge ich Ihre Meldungen auf den hartgeld.com-Seiten.
Was mir auffällt, ist daß Sie immer vom Abbau der Schulden reden.
Das ist aber oft nicht leicht, wie folgendes Bespiel zeigt:
Ein Bekannter hat sich vor ca. 10 Jahren eine Wohnung (für die Alterssicherung)
(100% Finanzierung) andrehen lassen.
Und nun geht das Unheil los: Durch Probleme mit finanzschwachen Mietern, Reparaturen etc.
muss immer wieder Geld von den Reserven aufgewendet werden, um überhaupt
die Zinsen zu tilgen.
Durch einen Mietnomaden entstandene Schäden können nicht repariert werden, weil
die Reserven - auch durch div. Rechtstreitigkeiten - aufgebraucht sind. Die Wohnung
kann im derzeitigen Zustand nicht vermietet werden - keine Mieteinnahmen - keine
Zinstilgung. Nun steht die Wohnung zum Verkauf (inzwischen weniger als die Hälfte
des Kaufpreises).
Der Normalverdiener kann sein Leben bestreiten ohne weitere Schulden zu machen, aber
bei den stark gestiegenen Lebenshaltungskosten ist es ihm nicht möglich die Finanzierungs-
Bank der Wohnung zu bedienen.
Wie sollen da die Schulden abgebaut werden können?
Kurz und brutal gesagt: wer "Hausherr" werden will, muss es lernen.
Auserdem wird er damit Mitglied der "Investor-Klasse". Dort gelten andere Regeln als in einem Job. Und Fehler kosten in dieser Klasse Geld.
Die Lösung für das hier geschilderte Problem: FORECLOSURE und 6 Jahre Pfändung auf das Existenzminimum. Mit 100% Krediten spielt man nicht.
Neu 2008-01-13:
Welche Asset-Klasse brachte 2007 in Deutschland was?
Focus: Aktien und Gold brachten am meisten
Investoren, die Anfang Januar des vergangenen Jahres ihr Geld in deutsche Dax-Standardaktien steckten, kamen bis zum Jahresende auf ein Plus von rund 20 Prozent. Wer hingegen auf das Edelmetall setzte, konnte seine Anlage um 19 Prozent mehren, wie der Bundesverband Deutscher Banken am Freitag mitteilte:

Dazu ist zu bemerken, dass wegen der realen Inflation eine Minimal-Performance von 10% erforderlich war, also musste man am Jahresende €11000 haben, um den realen Geldwert zu erhalten. Hier waren nur Aktien und Gold besser. Alle Zinspapiere waren die reine Katastrophe, mit Realverlusten um die 7%.
Leserkommentar dazu: 2007 brachten Aktien und Gold am meisten - 2008 - jetzt wird das nur Gold überbleiben.
Neu 2008-01-07:
Leserzuschrift - Umsteigen in Aktien wenn Gold nur noch in Presse steht ?
Warum soll man dann umsteigen in Aktien?
Vor oder nach einer Währungsreform?
Zudem müsste dazu auch der Kurs passen...Nur weil Zeitungen dann nur über Gold schreiben auf der Titelseite, das kann wohl kein Grundkriterium sein von massiv in Papier zu wechseln...!?
Oder sehen sie das so...Substanzwerte sind im Kurs ganz tief und man remonisierst sein EM wobei angenommen wird, das man für eine Oz viel Papier bekommt und mit diesem Papier werden Aktien gekauft, wo man glaubt - das sich diese wiederum in einem mittelfristigen Zeitraum gut erholen...
Aber was bringt das alles, wenn wir im Papier keine harte Währung haben. Wobei anzumerken ist, daß jede Aktie immer fallen kann, aus welchen Gründen auch immer....
Bzw. wo es so ausschaut, das vielleicht die EM-Bindung an Papier wiederkommt...Viele Parameter H.EB....
Also wenn die Zeit des Wechels kommt, bin ich gespannt mit welchen Argumenten Sie dann Ihre Leser auffordern über einen Wechsel nachzudenken.
Wenn man faul ist, braucht man gar nicht umzusteigen, denn nach 1..2 Neuversuchen mit einer Fiat-Währung wird man eine goldgedeckte Währung einführen müssen, oder Gold/Silber remonetisieren sich von selbst über den Markt. Diese Metalle werden dann ein Vielfaches von heute wert sein. Man hat dann neues Geld.
Wenn man das Optimum herausholen möchte, dann muss man im Zeitpunkt der "grössten Hoffnungslosigkeit" von Gold in Finanzwerte umsteigen. Sobald ein neues Goldsystem da ist, werden die Werte wieder rasch steigen, das war Ende 1923/Anfang 1924 in Deutschland genauso.
Neu 2008-01-03:
Immer Due Dilligence machen:
Handelsblatt: Geschäftsmodell Abzocke
Sie heißen Phoenix, Göttinger Gruppe oder First Real Estate Grundbesitz. Sie versprechen Traumrenditen mit Aktien, mit Anleihen oder Optionen am Telefon; sie locken auf Hochglanzpapier mit Steuerersparnis und sicheren Vermögenstipps und garantieren doch nur eines: Geldverlust. Immer mehr Kleinanleger fallen auf dubiose Vermögenstipps herein.
Da kann der Staat noch so viele Regeln zum Anlegerschutz einführen, diese Trickser finden immer einen Weg.
Daher muss der Investor immer eine Due Dilligence (sorgfältige Prüfung) machen, BEVOR er einsteigt. Diese Trickser laden immer das Risiko am Investor ab.
Neu 2008-01-01:
Seitenauslagerung.
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