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Informationen zur aufkommenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Aktueller Zustand im Collapse-O-Meter.
„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.
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Neu 2008-03-31:
[21:00] Bankaktien sind schon weit unten:
Handelsblatt: Anleger befürchten massive Abschreibungen
Die Börsenkapitalisierung internationaler Großbanken ist auf den niedrigsten Stand seit über fünf Jahren gesunken. Die Hälfte aller Banken in Europa ist inzwischen auf eine Börsenkapitalisierung gesunken, die unter dem bilanzierten Eigenkapital liegt. In Deutschland ist die Situation noch schlimmer.
Also weiter massivste Abschreibungen.
[21:00] Allgemeiner Bank-Run in China?
MarketTicker: Cash Shortage in China?
This is third-hand so I am posting in hopes of getting confirmation or disconfirmation - My in-laws in China (provincial, Xian / Sichuan area) are reporting long lines of people attempting to withdraw cash from banks (and not succeeding). These are state-run banks so presumably solvency is not an issue; on the other hand, Bloomberg reported recently that the central government was raising reserve requirements to 15.5%. Seems like the Chinese banks may also be sucking up all available free cash to deleverage, just at a time when folks need their cash to keep up with the ongoing inflation? We're also hearing that the local equivalent of canola oil for cooking is up 3x in price in the past year.
Given that (a) it was a Chinese market crunch that (notionally) set off the U.S. markets last March, (b) key Chinese indices (^SSEC, ^HSI, FXI on Yahoo) are all down much more from their peaks than the U.S. indices, and (c) the Chinese indices are still carving out new lows this March, I'm wondering if anyone else out there is keeping a close eye on China (other than the Tibet sideshow) and has some thoughts on where it might go and how it might impact the U.S. as well?
Die meisten Banken in China sind real schon lange pleite. Wenn es jetzt auch noch einen allgemeinen Bank-Run gibt.
Das gibt dann einen richtigen Crash: The coming China crash
[21:00] Wenn die Duchhalte-Appelle kommen:
Silverado: Kurioses über Politik, Wirtschaft, Gold und den Bodensee!
Drohende Wirtschaftskrisen erkennt man daran, dass die Bevölkerung aufgefordert wird Vertrauen zu haben. Es vergeht aktuell fast keine Woche, in der die Politik nicht zu mehr Vertrauen in die Zukunft aufruft, verbunden mit dem Appell, die Leute sollten doch mehr Geld für den Konsum ausgeben -das sie meistens gar nicht haben- um die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Dabei ist es dem einzelnen Privatmann-/Frau gar nicht möglich es genauso zu machen wie der Staat. Denn der wirft das Geld oft mit vollen Händen zum Fenster hinaus und wartet darauf, dass es von der Türe wieder hereinkommt.
Der Staat kann sich über Neu-Verschuldung immer weiter refinanzieren, solange es Sparer gibt, die leichtgläubig genug sind es ihm zu leihen. Die derzeit aufgestellten Haushaltspläne dienen dabei nur dazu, in den Weg zum Bankrott etwas System reinzubringen. Die Wirtschaft und der Privatmann dagegen macht derzeit die negative Erfahrung, dass die Banken nur solange Schirme (Kredite) verteilt haben, solang die Sonne schien, diese aber jetzt zurück haben wollen, weil es zu regnen beginnt! Ehrlich gesagt ist der größte Aktivposten in den Bilanzen der Banken, die Dummheit Ihrer Kunden, die Gelder in Anlagen stecken, die zwar mit Gebühren und Kosten überladen sind, dafür aber nur einen geringen Ertrag bringen. Und von der vermeintlichen Sicherheit mal ganz zu Schweigen.
Ja, sie werden bis zur letzten Sekunde lügen und beschönigen.
Trotzdem sind sie am Ende: Warum die Geld-Dealer am Ende sind
[6:00] Amerika hustet und Asiens Wirtschaft schrumpft:
Bloomberg: Japan Factory Output Falls 1.2%, Second Monthly Drop , Asia Stocks Fall on Concern U.S. Spending to Slow; Toyota Drops
Asian stocks fell, sending the region's benchmark to its biggest decline in two weeks, on concern faltering U.S. consumer spending will hurt exports of cars and electronics.
Jetzt sieht man das Problem bei einem Wirtschaftsmodell, das auf einem Konsumenten auf Kredit (den USA) aufbaut - wenn dieser nicht mehr kann. Die Aktien-Indizes in Asien gehen wweiter in breiter Front zurück.
Sperrt die Fabriken für Plasma-TVs, etc. zu und schreibt den Lieferantenkredit an die USA ab. Joe Sixpack wird nicht rückzahlen können.
Neu 2008-03-30:
[21:00] Hedge-Fond Blutbad vor der Tür?
Telegraph: Hedge fund legends hit by financial crisis
One industry expert told The Sunday Telegraph: "This is just beginning. Somewhere been 40 and 100 hedge funds will liquidate shortly. It's a bloodbath and it will get worse."
Already investors are showing their fury. One said: "I thought volatility was what hedge funds lived for? Making money, or at least preserving cash, during volatile times is certainly what we pay them for. They have been poncing around during the good times and are now found wanting at the first sign of trouble. It's a debacle out there."
Lending lines have been cut, just as the funds needed them most to cope with the volatility. One prime broker said: "People representing top brass are coming round like the credit police. The mood is that of no mercy, even to the most important clients."
Genau dafür werden sie bezahlt: Geld zu machen, wenn "normale" Investments nicht funktionieren. Was haben sie geliefert? Herdenverhalten!
Werden wir sehen, wie viele dieser Herdentiere jetzt umfallen.
[18:30] US-Zinssenkungen werden nicht mehr weitergegeben - Leserzuschrift-DE:
Eine noch bessere Geschichte bietet heute der US Blogger Mike “Mish” Sedlock von “Global Economic Trend Analysis“: er präsentiert ein Schreiben der Citibank an einen ihrer “ARM”-Hypothekenkunden (ARMs sind Hypotheken mit variabler Verzinsung, die jährlich neu an dann geltende Zinsniveaus angepaßt werden), wie sie derzeit offensichtlich zu hunderttausenden von der Citi verschickt werden. In diesem erinnert die Citi ihre Kunden daran, dass sie ihre Zinssätze demnächst anpassen wird, und offeriert ihnen gleichzeitig, aus der variablen in eine Festzins-Hypothek zu wechseln. Aber Achtung, jetzt kommt’s: nicht zu niedrigeren Zinsen, wie sich aus der Konstruktion dieser Vereinbarungen eigentlich ergeben sollte, da sie alle auf einer festen Formel “LIBOR + xyz Basispunkte” beruhen, und der USD-LIBOR anno 2008 deutlich niedriger als in 2007 steht, zB aktuell März 2008 etwa 2,7% vs. März 2007 etwa 5,4%. Sondern zu deutlich höheren Zinsen, im Beispiel von 6,303% auf 6,471%. Diesen Kunden aus dem Beispiel wurde aber konkret “LIBOR + 225 bps” vertraglich zugesagt, daher hätten die sich eigentlich eine Zinssenkung von besagten 6,3% auf etwa 4,9% erwartet. Sieht die Citi aber offensichtlich anders.
Was passiert hier also? Ganz einfach: die Banken versuchen die von der FED beschlossenen Zinssenkungen ganz für sich zu vereinnahmen, indem sie sie einfach nicht an ihre Kunden weitergeben! Und außerdem: in dem sie durch Aktionen wie die von Mike aufgedeckte versuchen, ihre ARMs-Kunden zum Wechsel in fixe Hypotheken zu überreden, können sie einer Senkung von früher vereinbarten ARMs-Sätzen auf die aktuell entsprechenden Zinssätze entgehen, kassieren den entsprechend höheren Zins also weiterhin. “Cash as Cash can”, wie wahr …
Tja, Ben und Hank: schöne Freunde habt Ihr da! Und wegen denen macht ihr Euch dermaßen viel Stress?
Man nennt soetwas auch Angstzinsen. Risiko spielt wieder eine Rolle. Daher verpuffen auch ZB-Zinssenkungen. Das Selbe in UK.
[18:00] Das Bankenkrise-Video: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,SPM2362_VID4667096_TYPmslow_LOCint,00.html
[15:00] Kommt eine Woche der Härte?
Spiegel: Gespannte Ruhe vor dem Härtetest
Woche der Wahrheit für den Dax: Die Konjunkturdaten in den USA und die Beichten der deutschen Landesbanken, wie viel Geld sie bislang verloren haben, könnten die Stimmung verderben. Trotzdem bestehen Hoffnungen für Dax und Dow - unter bestimmten Bedingungen.
Nach Berechnungen der Commerzbank hat der Dax seit Juli rund 20 Prozent an Wert verloren. In der US-Rezession 1990 sei der deutsche Leitindex dagegen innerhalb von 130 Handelstagen um 33 Prozent abgerutscht.
Mit negativen Überaschungen bei Banken ist jederzeit zu rechnen, besonders wenn der Goldpreis wieder schnell auf $1000 steigt.
In DAX & co. ist übrigens nichts mehr drinnen. Schade um Zeit und Geld, da noch drinnenzubleiben.
Neu 2008-03-29:
[13:00] Immobilienfinanzierung wird überall schwieriger:
FTD: Banken verweigern Hausdarlehen
Die internationale Kreditkrise belastet zunehmend die Verbraucher. In Großbritannien haben die britischen Banken die Kreditvergabe für Hauskäufe im Februar drastisch eingeschränkt.
Auch in Spanien sinkt die Zahl der Immobiliendarlehen deutlich. Und in den USA weigern sich die Banken, die Zinssenkungen der Notenbank Federal Reserve an ihre Kunden weiterzureichen.
Es sollten die Immobilien-Gläubigen hoffentlich bald dämmern, dass eine Immobilie finanztechnisch ein Bond ist - also reagiert wie ein Anleihe.
[11:00] Die nächste Investment-Bank die kippt - Lehman?
Zeitenwende: Wackelt die nächste Bank?
Doktor Bernanke war in den letzten Wochen und Monaten flott unterwegs. Anfangs genügten noch kleinere Dosen, um die Patienten wieder auf die Beine zu bringen. Doch je länger es dauert desto öfter wird nach dem Onkel Doktor gerufen. Die vermeintliche Ruhe der letzten Tage auf der Krankenstation droht schon wieder zu kippen. Laut Gerüchten geht Lehman Brothers der Sauerstoff aus.
Eine Sprecherin von Lehman Brothers dementiert sogleich: Die Gerüchte im Markt sind total unbegründet. Wir vermuten, dass sie gezielt von Put-Käufern gestreut werden, um daraus Profit zu ziehen. Aehnliches hatten wir schon vom CEO von Bear Stearns gehört. 24 Stunden später musste die FED mit der Herz-Lungen-Maschine die Bank vor dem Jenseits retten. Wem sollen die Investoren jetzt vertrauen? Treiben Spekulanten ein übles Spiel oder gilt "wo Rauch ist, ist auch Feuer"?
Wird Dr. Ben hier auch helfen können?
[10:30] Wie viele Leben hat John Meriwether eigentlich noch?
Spiegel: Mister Glücksritter bangt um seine Milliarden
Er zockt mit Milliarden wie beim Poker: John Meriwether gilt als größenwahnsinnige Wall-Street-Legende. Vor zehn Jahren löste er den spektakulärsten Hedgefonds-Kollaps der US-Geschichte aus. Doch er machte einfach weiter - und steht nun wieder im Zentrum der Finanzkrise.
1998 hätte der mit LTCM fast das Welt-Finanzsystem heruntergebracht. Aber vielleicht gelingt es ihm jetzt.
Neu 2008-03-28:
Bitte alle hersehen - so sieht es aus, wenn eine Währung verteidigt werden muss:
Telegraph: Iceland contagion may spread far and wide
As Iceland goes, so go the Baltics, the Balkans, Hungary, Turkey, and perhaps South Africa. All are living far beyond their means, plugging the gaping holes in their accounts with fickle flows of foreign finance. All have let credit grow far above the safe "speed limit", some exceeding 50pc a year.
For Iceland, the high-wire act of the last five years may have finally reached its limits. The central bank was forced to raise interest rates to 15pc this week in an emergency move to halt the collapse of krona, which has fallen 18pc since mid-March.
So sieht es aus - für alle, die es vergessen haben: mit superhohen Zinsen.
Andere Länder, inklusive der USA werden wohl bald folgen.
Neu 2008-03-27:
[15:30] Kommen jetzt wieder die Wirtschaftsprüfer dran?
Handelsblatt: Schwere Vorwürfe gegen KPMG
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt: Sie soll sich der Komplizenschaft bei Bilanzmanipulationen schuldig gemacht haben. Das ist das Ergebnis eines Untersuchungsberichts im Auftrag des US-Justizministeriums.
Aus Enron und Arthur Andersen nichts gelernt?
Wenn diese Firmen die Bankbilanzen wirklich wahrheitsgemäss beurteilen müssten...wäre von den Banken nichts mehr übrig.
[10:00] Neues zur Bear Stearns Rettung:
John Hussman: Why is Bear Stearns Trading at $6 Instead of $2?
Still, when all is said and done, my own impression is that the ultimate value of the stock will not be $2 but exactly zero.
In effect, the Federal Reserve decided last week to overstep its legal boundaries -- going beyond providing liquidity to the banking system and attempting to ensure the solvency of a non-bank entity. Specifically, the Fed agreed to provide a $30 billion "non-recourse loan" to J.P. Morgan, secured only by the worst tranche of Bear Stearns' mortgage debt. But the bank -- J.P. Morgan -- was in no financial trouble. Instead, it was effectively offered a subsidy by the Fed at public expense.
Das ist kein normaler REPO, wo die Bank das Geld nach Ablauf an die Zentralbank (Fed) zurückzahlen muss, sondern ein Geschenk. Aus "formalen Gründen" nimmt die Fed die schlimmsten Papiere von Bear Stearns.
Neu 2008-03-26:
[22:00] Wie Leman trickst:
TradersQuest: Lehman Brothers: Ein Blick hinter die Kulissen
Lehman Brothers (LEH, US5249081002) wurde bis Anfang letzter Woche noch als Pleitekandidat gehandelt. Der Kurs der Aktie fiel im Strudel von Bear Stearns am 17.3. im Tief bis auf $20 und schloss bei ca. $32, nachdem Matthew Russell, Head of Corporate Communications bei Lehman Brothers Asia Pacific, dass die Liquiditätssituation der Investmentbank unverändert stark bleibe. Das hat der CEO von Bear Stearns vor ein paar Tagen auch noch gesagt…
Manchmal (Bear Stearns) geht es mit dem Lügen dann nicht mehr weiter.
[8:00] Krise wieder abgesagt?
FTD: Finanzkrise - Der Untergang ist abgesagt
Denn es gibt gute Nachrichten: Der Weltuntergang des Finanzsystems wird nicht stattfinden - so viel ist nach den jüngsten Signalen aus den Zentralbanken in Washington und London klar. Die Aussicht, dass unverkäufliche Papiere dubioser Qualität notfalls immer noch beim Staat eingereicht werden können, die Gewissheit, dass die US-Notenbank Fed alle Register zieht, um denjenigen Liquidität zukommen zu lassen, die sie zum Überleben brauchen, das hat viele Nerven erheblich beruhigt.
Kaum wirbelt Hank etwas mit seinem Manipulations-Zauberstab und Ben drückt auf den Hyperinflations-Knopf und schon ist für die Wirtschaftsjournalisten die Welt wieder heil. Die haben aber ein kurzes Gedächtnis. Das reicht offenbar noch weniger weit als deren Gehalt.
Aber was ist das: Index der US-Immobilienpreise bricht drastisch ein
Doch nicht alles so "Goldilocks". Sorry, das ist die Realität.
[15:30] Leserzuschrift-AT dazu:
Man kann diese Journalistenaussage auch so interpretieren (Denn der Staat sind wir, das Volk):
FTD: "Denn es gibt gute Nachrichten:
... Die Aussicht, dass unverkäufliche Papiere dubioser Qualität
(Klartext: wertlose, von Betrügern teuer verkaufte Papiere) ... notfalls immer noch beim Staat eingereicht werden können,
(Klartext: ... von den Komplizen an den Schalthebeln der Macht den unbeteiligten Staatsbürgern untergeschoben werden können) ...hat viele Nerven erheblich beruhigt.
Es wird also zu Gunsten betrügerischer Kreise und schwerreicher Kreise allen, auch den vollkommen unbeteiligten und fleißig arbeitenden Staatsbürgern ein faules Ei für die Zukunft gelegt.
Anstatt Betrug zu erkennen und der journalistischen Pflicht nachzukommen, sehen diese Journalisten und Politiker keine Probleme, die Steuerzahler zu wehrlosen Dauer-Verlierern betrügerischer Machenschaften zu degradieren, in diesem Spielchen der Hochfinanz.
Sind diese Journalisten und Politiker etwa tatsächlich nur Hampelmännchen der Heuschrecken und nicht dem Wohl des Volkes verpflichtet ?
Das System der westlichen "Wertegemeinschaft" gibt sich nun offen als Betrugssystem zu erkennen.
Hoffentlich wird sich das Volk eines Tages an diesen Verrat und groß angelegten Betrug erinnern und Konsequenzen ziehen.
Die Politikkreise haben schon große Angst vor der Wahrheit und vor den Völkern, nicht umsonst wird die EU-Verfassung so rasch und heimlich durchgezogen.
So ist es.
Neu 2008-03-25:
[17:00] Wo bei Lehman der Wurm steckt:
Mike Shedlock: Questions Linger Over Lehman's Balance Sheet
[Here is] one simple rule for financial services firms: The income statement is the past. The balance sheet is the future.
Let me repeat it again. The income statement is the past and the balance sheet is the future, especially now.
At the top of a credit cycle, the income statement for a financial institution shows “the best of times”, but buried in the balance sheet is “the worst of times” to come.
Judging from what's happening to its balance sheet, Lehman's future looks bleak.
Wieder einmal geschönt. Lehman bleibt ein Wackelkandidat.
[17:00] Aus dem Midas vom 24.3. - um die Bear Stearns Sache zurechtzurücken:
It's amazing to watch the Bear Stearns story unfold. The shareholders think they will lose everything if sold for $2/share and WILL NOT allow a deal to happen. The reality is that if the Fed denies any bailout backstop money and BS is allowed to go under the THEY REALLY WILL LOSE EVERYTHING! And I mean EVERYTHING. Not just their BS holdings but ALL their financial holdings because of the Derivatives Nuclear Bomb that will be set off. There will be NOTHING left of value in the financial world. Stocks, bonds, NOTHING....everything made of paper promises will be wiped out.
Kurz gesagt, man hat die Derivatenbombe noch etwas aufgehalten. Sonst hätte dieses alles Papier der Welt ausgelöscht. Auch die BSC-Aktien.
Neu 2008-03-24:
[18:00] Heli-Ben hat den "Atomknopf" gedrückt:
Martin Weiss: Bernanke's "Nuclear Option"
Why Did Bernanke Deploy
The Monetary Equivalent Of the Nuclear Option?
Few investors know the answer to this question. Fewer still know what to do about it.
But you must not be among them. To survive and thrive in these confusing times, you need a sharper understanding of what impact the Fed is — or is not — having and what the next phase of the crisis could bring.
Die Antwort heisst Credit Default Swaps (CDS), also die Kreditversicherungs-Derivate, die bei einem Untergang von Bear Stearns hochgegangen wären.
Und der "Atomknopf" heisst Hyperinflation.
PS: hat jemand ein passendes Bild dazu?
[12:30] Leserzuschrift zu Bankenrettungen:
Ich habe eine Frage: Wenn es denn zutrifft, dass die Großbanken (Primary Dealer) durch die Regierungen und Notenbanken gerettet werden durch Too Big too fail, könnte es dann sein, dass wir auf eine globale Finanzdiktatur zusteuern? Ist dieses Szenario denkbar?
Natürlich versuchen die Regierungen die Banken, besonders wichtige wie die Primary Dealers zu retten. Sonst geht die Derivatenbombe hoch-
Die Geschichte zeigt aber, dass soetwas immer auf Kosten der Währung geht. Ewig werden sie es daher nicht schaffen.
[12:30] Ist Lehman der Nächste?
FAZ: Ist Lehman Brothers ausreichend liquide?
Die Maßnahmen der Fed seien bestenfalls eine Notlösung, um Zeit zu gewinnen, bis sich die Stimmung der Anleger soweit aufgehellt habe, dass Investmentbanken ihre Investments wieder selbst finanzieren könnten, sagt Whalen. Lehmans proaktiver Schritt zur Sicherung weiterer langfristig verfügbarer Kreditlinien sei nach seiner Einschätzung zwar bewundernswert, doch wenn das Unternehmen nur noch Fremd- und kein Eigenkapital mehr aufnehmen könne, sei es letztlich gezwungen, Vermögenswerte zu sehr niedrigen Preisen zu veräußern, um Liquidität zu generieren. „Sie arbeiten mit einem Fremdkapitalhebel, der mit Hedge-Fonds vergleichbar ist. Ihr Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital beträgt 30:1, der unter Berücksichtigung sämtlicher vorhandener Positionen wahrscheinlich noch höher liegt.
Auch dieser Primary Dealer wird die Krise nicht überleben.
[12:30] Das passiert mit einem System, das ausser Kontrolle gerät:
YouTube: Dänische Windturbine mit defektem Regulator
Kann analog für das Finanzsystem angewendet werden.
[11:30] Nouriel Roubini Präsentation zur Krise:
http://www.un.org/esa/policy/wess/wesp2008files/2008_geo.pdf
Neu 2008-03-23:
[10:00] Das Derivaten-Thernobyl hat man aufgehalten:
Telegraph: Fed's rescue halted a derivatives Chernobyl
When the Federal Reserve stepped in to save Bear Stearns, most people had no idea what was at stake, writes Ambrose Evans-Pritchard
We may never know for sure whether the Federal Reserve's rescue of Bear Stearns averted a seizure of the $516 trillion derivatives system, the ultimate Chernobyl for global finance.
"There was the risk of a total meltdown at the beginning of last week. I don't think most people have any idea how bad this chain could have been, and I am still not sure the Fed can maintain the solvency of the US banking system."
Also: den Derivaten-Supergau hat man gerade noch einmal verhindert.
Wie lange gelingt das noch? Sicher nicht oft. Es müsste immer alles perfekt funktionieren, um das zu verhindern - wird es nicht.
[9:00] Bernankerupted:
Mike Whitney: A Vicious Circle Ending In A Systemic Financial Meltdown , The Fed is just an Extension of the Banking Establishment, Bear Stearns Fire-sale sends Global Markets Plunging; Dollar Routed
So, it looks like Bear will be just the first of many over-leveraged investment banks on their way to the chopping block. As credit gets tighter, banks will have to call in their loans to pare down their debts and increase their capital. That's easier said than done in an environment where consumer's are cutting back on borrowing and traditional revenue streams have dried up. The banks are facing some stiff headwinds in the near future.
It is complicated, but the real reason for the bailout is that the entire financial industry is now inextricably bound together through multi-billion dollar counterparty transactions called credit default swaps and other unregulated derivatives. When one major player is stricken, the whole system can violently unwind.
So Bernanke felt like he had no choice. He could either bailout Bear or sit back and watch a daisy-chain of defaults take down one bank after another. Of course, there was another option. The Fed and the SEC could have fulfilled their responsibilities as regulators and insisted that derivatives trading come under the purvue of government officials. But, apparently, that was never a serious consideration among the non-interventionist free market cheerleaders at the Federal Reserve. They saw their job as simply enabling their obscenely rich constituents to get even richer while putting the public at risk. Now it has all ended badly.
Wenn man einen sterben lässt, dann kommt das Gesamtsystem herunter, also hat man den Bären (Bear Stearns) in letzter Sekunde geretten.
Santa-Ben & co steuern damit geradewegs in die globale Hyperinflation.
Neu 2008-03-22:
[20:30] Ein kommendes Downgrade für den Primus:
MarketWatch: S&P could downgrade Goldman, Lehman
Standard & Poor's Ratings Services on Friday revised its outlook on Goldman Sachs Group Inc. and Lehman Brothers Holdings Inc. to negative from stable, saying net revenue could decline between 20% and 30% this year after write-downs.
Ist gut gegen die Arroganz.
Etwas Angst tut auch gut: Angst und Gier zerfressen das Finanzsystem
[20:00] Die wirkliche US-Subprime-Krise beginnt erst:
Daniel Amerman: The Subprime Crisis is Just Starting
This assertion that the crisis could just be getting started may seem absurd and extraordinarily out of touch. What about the approximately 45,000 homeowners losing their homes to foreclosure in the United States every month? What about the 8.9% plunge in nominal housing prices in 2007, the largest decline in over 20 years? What about Bear Stearns losing 94% of the value of its stock in 2 days, with even the remaining 6% in value being based on an unprecedented loan from the Fed before JP Morgan would agree to the acquisition? How much worse could it get?
To understand the full extent of the danger requires moving beyond current headlines to take a brief and simple look at how mortgage securitizations actually work. These securitizations are based on what are known as “stress tests”, or the ability of a security to withstand an adverse economic change and still pay principal and interest on schedule. The heart of the subprime problem is that no major stress tests happened in 2007 – and the market still blew up. Which brings up the question of what will happen to subprime and other mortgage derivative securities in 2008 if actual stress tests do occur in such possible forms as recession, increases in interest rates, or a further plunge in housing values? Given that the safety margins have already been stripped bare? As we will explore, should one of those stress tests occur – or worse, if two or three occur together – then we may look back at 2007 as being a mere stroll in the park in comparison.
Also haben wir auch hier erst den Anfang gesehen. Und das ist eine relativ kleine "Baustelle".
Neu 2008-03-21:
[18:30] Falsches lineares Denken:
FAZ: Finanzmarkt-Risiken sind größer, als wir annehmen
„Die Finanzmärkte sind effizient“ lernen Wirtschaftsstudenten in der Regel an den Universitäten. Auf die These bauen weitere Theorien auf. Benoit Mandelbrot, der Begründer der fraktalen Geometrie, glaubt nicht daran.
In seinem jüngsten Buch „Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko und Ruin“ (siehe auch Kasten unten) startet er einen Frontalangriff auf die herrschende Theorie der Finanzmärkte. Sie sind riskanter, volatiler, als wir glauben, erläutert er auch im folgenden Interview.
Leider gibt es auch "Kurssprünge".
[6:00] Banken: nach Abschreibungen jetzt Einnahmen-Ausfall:
WIWO: Warum die Banken weiter bluten
Die Finanzkrise eskaliert: Den Banken drohen nicht nur weitere Milliarden-Abschreibungen, sondern ihnen brechen auch die Einnahmen weg. Das ist kein gutes Omen für die Aktienmärkte, die von den Finanzwerten abhängig sind wie nie zuvor.
Das Geschäft mit den eben noch so gewinnbringenden strukturierten Produkten ist schon tot; nun greift die Krise auch auf das übrige Stammgeschäft der Banken über. Selbst wenn „die Finanzkrise irgendwann ausgestanden ist, werden die Bankaktien sich nicht so schnell wieder erholen“, fürchtet Peter Oppenheimer, Aktienstratege von Goldman Sachs in London.
Alle die schönen "Fees", die bisher kassiert wurden, verschwinden jetzt.
Was machen die Banken dann? Banken-Bankrott
Bundeskanzler Helmut Kohl hatte nie eine besonders gute Meinung über Banker: Wenn’s wirklich eng wird, pflegte er zu sagen, „kriechen die Herren doch ganz schnell unter den engen Rock des Staates“. In diesen Tagen ist hübsch zu beobachten, wie Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, husch, husch unter den Rock anderer Leute kriecht und dabei auch noch deren Taschen durchwühlt.
Zuerst moralischen Bankrott, dann echten Bankrott. Auch Joe ist dabei - besser der Vorreiter.
Neu 2008-03-20:
[18:30] Citigroup - es geht jetzt richtig los:
MarketWatch: The Great Unwind has begun, Citigroup warns
As markets and economies de-leverage across the globe, investors should avoid companies and countries that have grown to rely too much on borrowed money, they said.
That means favoring public-equity markets over hedge funds, private-equity and real estate, while leaning toward emerging market countries and away from developed nations like the U.S., the bank's global equity strategy team advised.
Wenn es selbst die schon sagen - dann muss es wohl stimmen.
Oder Paul C. Martin: Game Over mit 3-maliger Ansage
[7:00] Fannie & Freddie - zur Immo-Markt-Rettung:
Yahoo: OFHEO, Fannie Mae and Freddie Mac Announce Initiative to Increase Mortgage Market Liquidity
Aus dem Midas vom 19.3.:
As if disgust levels today aren't already off the chart this latest Fannie/Freddie development should do it. After years of accounting irregularities and a derivatives portfolio off the deep end, OFHEO today cleared the Mae sisters to purchase or guarantee 2 TRILLION dollars of mortgages- THIS YEAR. This massive BAILOUT (they'll never use the B word) injects 200 BILLION immediately into the MBS market. This is nothing more than a gigantic transfer of private debt directly to the public. Never mind reducing Fannie and Freddie's capital requirements in a financial crisis is also a revolting decision. Fannie CEO Dan Mudd (an appropriate last name) said "we are working with our customers, regulators, and policy makers to minimize foreclosures, increase affordability-- and as of today-- to restore liquidity in the market".
Mr. Mudd fails to note the "we" he refers to are the taxpayers, taking the biggest hit in the history of the U.S.A. OFHEO has essentially authorized a bailout with no limits, and no future caps. The biggest corporate welfare hogs can now line up at the public trough for their slop. This single development ensures a dollar sinking into oblivion, and gold going to the moon.
Once again the script must be enforced. Gold should be soaring hundreds of dollars on this single event, yet like the WWE it gets clubbed with another metal chair. That's the result of a rigged event where there are no rules, and the officials look the other way. The Vince McMahon of finance said so. Illusions are momentary. Soon there must be a return to reality. With daily hyperinflationary decisions like these current gold prices will not be around long.
....
The ONLY explanation of today’s gold market action is that Paulson and his honchos are "doing what ever it takes". It is clear the Central Planners are spinning out of control. The USSR proved that central planners cannot do a better job than free markets.
Und wer stützt Fannie & Freddie? Heli-Ben natürlich! Indem er deren Giftmüll-MBS monetisiert.
Die sind jetzt wirklich im Hyperflations (oder Helikopter) -Modus. Wie oben geschrieben wurde, sollte der Goldpreis auf eine solche Nachricht um einige $100 hochschiessen. Also wurde er vorsorglich gedrückt, damit das nicht so schnell geschieht.
Passend dazu auch das: Fed Bypasses Emergency-Loan Policy on Rate for Securities Firms
Neu 2008-03-19:
[18:30] Leserzuschrift-DE - Untergang abgesagt?
Also da komme ich jetzt doch etwas ins Grübeln. Den $ abverkaufen? Wohin denn? Gibt es denn z.B. so viele €, dass man da unbegrenzt tauschen kann? Aber selbst wenn man einen Teil los wird und damit der $ kollabiert..welche Regierung kann sich einen Verlust der Reserven leisten?...die Chinesen z.B. bestimmt nicht. Und die Europäer auch nicht. Ich finde, das haben die Amerikaner verdammt gut eingefädelt.
Alle sind gezwungen, am gleichen Strang zu ziehen.
Für mich heißt das, wir werden keinen Untergang einer der großen Banken sehen. Das Einzige, was ich mir vorstellen kann ist eine lineare Hyperinflation. Alles andere wird unter den Tisch gekehrt, sozialisiert, monetarisiert usw. Und das wird sich noch eine ganze Weile hinziehen.
Für den Moment ist der Untergang sicher wieder abgesagt, aber für wie lange?
2 Tage, 1 Woche, 1 Monat max.? Er kommt dann, wenn die Rettungsmassnahmen nicht mehr greifen.
Eine Hyperinflation kommt sicher - mit der Flucht aus dem System. Linear wird sie sicher nicht sein, dafür sind die Schulden zu gross.
[10:30] Margin Calls der Hölle:
Zeitenwende: Es war der Margin Call der Hölle…
“Die Märkte stecken im Chaos, seit ein Fonds scheiterte“, heißt es im International Herald Tribune vom vergangenen Freitag. Der Goldpreis hat die wichtige Grenze von 1.000 Dollar durchbrochen… und damit einen neuen Weltrekord erreicht.
Jetzt befinden wir uns in der Helikopterphase“, sagte Howard Simons, ein Stratege bei Bianco Research in Chicago. Er bezieht sich dabei auf das berühmte Zitat von Ben Bernanke… der sagte, er würde Geld aus Helikoptern abwerfen, wenn das notwendig wäre, um eine deflationäre Krise zu verhindern. Am vergangenen Dienstag hat Ben Bernankes Helikopter 200 Milliarden Dollar abgeworfen. Bis Donnerstag scheiterten die Hedgefonds weiter. Schlimmer noch: Es gibt Gerüchte, wonach weitere große Banken in Schwierigkeiten stecken könnten.
Wer auf Kredit spekuliert, muss mit Margin Calls rechnen - auch wenn sie nur von Banken, nicht aus der Hölle kommen.
Die Aussage von Biaco Research mit der Helikopterphase ist absolut ernst zu nehmen.
[10:00] Jetzt die europäischen Banken:
Spiegel: Experten fürchten Milliardenlöcher bei europäischen Banken
Horrornachrichten für europäische Geldhäuser: Laut einem Analystenbericht drohen der Schweizer Großbank UBS neue Abschreibungen von mehr als elf Milliarden Euro. Auch Finanzinstitute in anderen Ländern stehen demnach vor herben Verlusten - betroffen ist unter anderem die Deutsche Bank.
Hier gibt es auch einige Primary Dealers (wie die UBS) und andere Banken zum Untergehen. Siehe auch nächster Artikel.
Leserzuschrift-DE dazu:
es wird jetzt interessant. Kommt es im Euroraum zu einer Situation wie in den USA, dann stellt sich sehr schnell
die Frage wer "lender of last resort" ist, denn in den Verträgen zur EZB ist dies offengelassen. Hier ist die EZB
lediglich beauftragt die Preisstabilität zusichern, nicht aber Kredit fast beliebig zu schöpfen, wie die FED.
Dies kann die EZB auch gar nicht.
Die EZB ist genau umgekehrt konstruiert wie die FED. Die FED ist Zentralbank und hat regionale Töchter.
Die EZB ist die Tochter der 13, bzw.14 nationalen Notenbanken !!, die dorten ihre anteilsmäßige Einlage
eingebracht haben. Die Euro-Mitgliedstaaten müßten also eine "Kapitalerhöhung" nachschießen, wenn die EZB zur direkten
Geldschöpfung - wie die FED derzeit - übergehen wollte um Zusammenbrüche zu vermeiden. Dann müßten die bankrotten
Mitgliedsstaaten - die PIGS voran - sich selbst kreditieren. Das geht natürlich nicht, außer der teutonische Block
zahlte für alle anderen mit.
Bisher wurden die Banken noch von den nationalen Regierungen gestützt
(IKB) oder
gaben wenigstens pro forma (entgegen Art. 103,104 Maastrichtvertrag) ihre kaputten Hypotheken als wechselfähigen
Papiere in Zahlung.
Betrifft eine Banken und Finanzkrise den Euroraum so hart wie die USA ist es mit dem Euro binnen Tagen vorbei.
Kann so sein mit dem Euro. Ich habe immer gewarnt, das ist eine sehr gefährliche Währung. Ein Euro-Kollaps macht das Chaos unermesslich gross.
[9:30] Die Krise beginnt erst:
FTD: Wolfgang Münchau: Es kommt dicke
Die große Finanzkrise fängt jetzt langsam an. Sie lesen richtig: Die Krise fängt langsam an. Was die gemeldeten Verluste oder die Zahl der Insolvenzen im Finanzsektor angeht, haben wir noch nicht einmal zehn Prozent der Krise gesehen - und was die Folgen für die Gesamtwirtschaft betrifft, noch nicht einmal fünf Prozent.
Mit dieser Einschätzung hat er recht.
Ich selbst erwarte den Tiefpunkt der Krise nicht vor 2009. Aber dann sind die Frösche ohnehin bereits gekocht und tot (enteignet).
Beispiel: wirklich ernst wird es, wenn die PPTs nicht mehr mit den Kursen spielen können - wie derzeit:
Danke für das Bild an einen unermüdlichen Einsender.
PS: schön langsam sieht er alt aus, der Heli-Ben. Kein Wunder bei dem Stress. Aber auch George W. sieht nicht intelligenter aus.
PPS: aus dem Midas vom 18.3 über den Obermanipulator:
MIDAS - Paulson Should Get Director of the Year Award From World Wrestling Entertainment For This Performance/The Gold Cartel/PPT Henchmen ... Oscars
Neu 2008-03-18:
Jetzt ist die wirkliche Systemkrise da:
Gold $1024/oz - +$22 im asiatischen Handel
Dollar bricht wird Zinssenkung auf 2.25% nicht überleben
Die Fed-Atombombe wurde abgeworfen - Monetisierung von Broker/Dealer-Verlusten
Total-Zusammenbruch jederzeit möglich - wie ein Blitz aus heiterem Himmel
Rette sich, wer noch kann!
Bis $1000/oz war Gold superbillig (jetzt nicht mehr), bis $3000 ist es billig, erst ab $10000 wird es teuer.
Bis $50/oz ist Silber superbillig, bis $150 ist es billig, ab $500 wird es teuer.
Die Chance aus Wertpapieren und Bankkonten herauszukommen und in Gold noch hineinzukommen wird vermutlich in nächster Zeit verschwinden!
[15:30] Goldman & Lehman - da schreibt das PPT die Bilanzen:
Spiegel: US-Investmentbanker verblüffen die Märkte - Kurse steigen
Sie kommen mit einem blauen Auge davon: Die Finanzmarktkrise hat die Investmentbanken Goldman Sachs und Lehman Brothers im ersten Quartal weniger stark getroffen als befürchtet. Die Börsen reagieren erleichtert, die Aktien ziehen an.
Kein Wunder, diese beiden Banken sind Teil des PPT. Und die Medien glauben es.
Hat Bush gestern bei dem PPT-Meeting dafür Straffreiheit zugesichert?
[16:30] Das machen die Banker wirklich: Lügen, dass sich die Balken biegen
[11:30] Die Politik wacht auf:
Spiegel: Steinbrück warnt vor "größter Krise der letzten Jahrzehnte"
Ende der Verharmlosung: Nach dem Hilferuf von Deutsche-Bank-Chef Ackermann warnt jetzt Finanzminister Steinbrück vor den Folgen der "größten Finanzkrise der letzten Jahrzehnte". Er fürchtet ein Durchschlagen auf die Realwirtschaft - und fordert die enge Zusammenarbeit von Politik und Banken.
Die Zeit der Vertuschung scheint jetzt also zu Ende zu gehen. Die Politiker fürchten die Abwahl.
[11:30] Die Fed-Atombombe wurde abgeworfen:
Telegraph: Europe idle as US battles meltdown
The US Federal Reserve has resorted to the nuclear option in its ever-more depleted arsenal, invoking a Depression-era clause to shoulder the risk of losses stemming from the collapse of Bear Stearns, and to lend money directly to broker dealers.
It is the first time since the Great Depression that the Fed has stepped in directly to absorb credit losses, crossing a line deemed unthinkable just months ago. The dramatic late-night move on Sunday required dredging up Article 13 (3) of the Federal Reserve Act, which allows the Fed to shower money on almost anybody it wishes by a vote of five governors in "unusual and exigent circumstances".
Die Bombe heisst Hyperinflation. Sie versprüht nur Geld, keine Radioaktivität.
[10:30] Wenn Joe nicht mehr weiterweiss - ruft er nach dem Staat:
Spiegel: Ackermann ruft Regierungen zur Hilfe
Kapitulation vor der Krise: Deutsche-Bank-Chef Ackermann glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskräfte des Marktes. Er fordert Regierungen und Zentralbanken zu gemeinsamem Handeln auf. Die Börsen warten auf die Entscheidung der US-Notenbank - die den Leitzins erneut drastisch senken könnte.
Vor einigen Jahren hat er sich noch Staatseinfluss verbeten. Und jetzt?
Geht seine Primary Dealer Bank auch schon unter wie der Rest: Wie Amerikas Banken ihr Renommee verzockten
Erst Bear Stearns, dann vielleicht Lehman Brothers oder andere? Hilflos taumeln US-Großbanken dem Abgrund entgegen - und wissen oft selbst nicht, welche Milliardenlasten ihnen noch drohen. Die Finanzmärkte geraten in Panik - der Spielraum der Geldhäuser wird dadurch noch kleiner.
Jedenfalls sind Joe und Konsorten schon ganz schön in Panik.
[17:00] Leserzuschrift-DE zu Joe's Panik:
Es verschlägt einem den Atem. Diese Herren des Geldes (die mit ihrer
hochnäsigen Art das Vertrauen der Menschen missbrauchen) schreien nun nach staatl. Hilfen. Das heißt sie sind am
Ende mit ihrem Latein. Besser ausgedrückt, sie wissen nicht mehr weiter. Jetzt muß doch der Letzte aufwachen.
Diese Herren erinnern mich stark an die Ballade vom Zauberlehrling von Goethe. Der Hilferuf lautet, wie bekannt:
In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid's gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.
Der Ablauf der Handlung der Ballade folgt dem folgenden Muster:
- Überheblichkeit und Wichtigtuerei
- Umsetzung des Vorhabens
- Machtrausch
- Angst und Verzweiflung.
- Hilfloses Schimpfen
- Verzweiflungstat
- Hilferuf
Merken Sie was ????
Bitte machen Sie sich ab jetzt, ihre eigenen Gedanken. Vertrauen Sie auf ihre Intuition und auf gute Freunde.
[7:30] Der Bär wird ausgeschlachtet:
Spiegel: JP-Morgan will laut US-Sender 7000 Stellen bei Bear Stearns abbauen , Tod einer Wall-Street-Legende
Die Hälfte der Mitarbeiter sollen gehen: JP-Morgan will nach der Übernahme der maroden Investmentbank Bear Stearns 7000 der etwa 14.000 Arbeitsplätze streichen - das berichtet der US-Fernsehsender CNBC.
Warum hat es JP Morgan so eilig, die spezielle Firmenkultur von Bear Stearns zu beseitigen?
[16:30] Unzwischen rebellieren die Aktionäre: Widerstand gegen Bear-Stearns-Notverkauf
[16:30] Jim Cramer und Bear Stearns - sein grosser Reinfall, Video: DonHarold
Neu 2008-03-17:
[20:30] Ein totaler Bank-Run der anderen Art:
Nouriel Roubini: A Generalized Run on the Shadow Financial System
Since the onset of the liquidity and credit crunch last summer this column has been arguing that monetary policy would be impotent to address such a crunch because, in part, of the existence of a non-bank “shadow financial system”. This system is composed of conduits, SIVs, investment banks/broker dealers, money market funds, hedge funds and other non bank financial institutions.
The Fed has no idea of which other primary dealers may be insolvent as it does not supervise and regulate those primary dealers that are not banks. But it is treating this crisis – the most severe financial crisis in the US since the Great Depression – as if it was purely a liquidity crisis. By lending massive amounts to potentially insolvent institutions that it does not supervise or regulate and that may be insolvent the Fed is taking serious financial risks and seriously exacerbate moral hazard distortions. Here you have highly leveraged non bank financial institutions that made reckless investments and lending, had extremely poor risk management and altogether disregarded liquidity risks; some may be insolvent but now the Fed is providing them with a blank check for unlimited amounts. This is a most radical action and a signal of how severe the crisis of the banking system and non-bank shadow financial system is. This is the worst US financial crisis since the Great Depression and the Fed is treating it as if it was only a liquidity crisis. But this is not just a liquidity crisis; it is rather a credit and insolvency crisis. And it is not the job of the Fed to bail out insolvent non bank financial institutions. If a bail out should occur this is a fiscal policy action that should be decided by Congress after the relevant equity holders have been wiped out and senior management fired without golden parachutes and huge severance packages.
Es gibt diesen Bank-Run schon seit Sommer 2007. Aber nicht primär auf die Banken selbst, sondern was sie daneben so aufgebaut haben: SIVs, etc. Jetzt wird dieser Run total.
[20:00] Auch das noch - das Finanz-Latein geht zu Ende:
Welt: Börsianer sind mit ihrem Latein am Ende
Die Finanzkrise eskaliert. Aktienkurse fallen, Gold und Öl erreichen immer neue Rekorde. Selbst die Notenbanken bekommen die Lage nicht in den Griff. Seit Krisenbeginn wurde ein Börsenwert von 6124 Milliarden Euro vernichtet. Experten sind in höchster Alarmbereitschaft, denn drei Krisen innerhalb eines Jahrzehnts verkraftet kein System.
Der Begriff "mit dem Latein am Ende zu sein" stammt aus der Medizin und bedeutet, dass der Mediziner sich nicht mehr weiter hinter lateinischen Fachbegriffen verstecken kann. Passt hier sehr gut - man glaubt der Finanzwelt nicht mehr alles!
PS: die Finanzwelt ist aber "demokratischer" als die Medizinwelt: die Medizin verwendet Latein, das nur wenige verstehen, die Finanzwelt aber Englisch, das fast alle verstehen - wenn auch mit vielen Abkürzungen wie CDO.
[16:00] Volker Hellmeyer - Flächenbrand:
Manager-Magazin: Das ist der Flächenbrand
Die Investmentbank Bear Stearns hat sich verzockt, die US-Notenbank hilft. Dennoch herrscht Panik unter Investoren. Neue Hiobsbotschaften deuten sich an. Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, warnt vor einer Crash-Situation wie 1929. Die Fed sei nicht mehr Herr der Lage.
Da ist nichts mehr zu machen.
Martin Weiss: Closer to a Financial Meltdown
Schon in den Rettungsbooten Platz genommen?
[15:30] Der nächste Primary Dealer stirbt - Lehman:
Bear Stearns (BSC) is gone, so the markets are wondering who's next. The leading contender? Lehman Brothers (LEH).
Lehman's stock dropped 15% on Friday, and it's down another 33% in pre-market trading. Some specific concerns:
- Like Bear Stearns, Lehman is relatively small and undiversified.
- Like Bear Stearns, Lehman just reiterated that its "liquidity position is strong."
- Like Bear Stearns, at least one of Lehman's trading partners is cutting it off: The WSJ reports that Southeast Asia's biggest bank, DBS Holdings, has asked traders not to enter new transactions with Lehman Brothers. "DBS has sent an internal e-mail saying it would not deal with Lehman Brothers from now on."
- Like Bear Stearns, Lehman is levered about 30-to-1.
- Like Bear Stearns, Lehman chose not to raise additional capital last fall.
- Like Bear Stearns, no one has any idea what's really on Lehman's balance sheet (including, probably, Lehman)
Unlike Bear Stearns, says an analyst at ING, Lehman is NOT too big to fail, which means that the Fed might not be in such a panic to bail
18 weitere gibt es noch.
[14:00] Echte Helden - Leserzuschrift-AT:
Echte Helden - Die Rettung ist da - FED unterstützt die Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan. Das weckt Erinnerungen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541825,00.html
Die US-Notenbank stemmt sich gegen den Kreditkollaps. Die Fed senkte den Diskontsatz überraschend und sicherte die Übernahme der trudelnden Investmentbank Bear Stearns durch JPMorgan Chase ab. Experten warnen, die Krise könne außer Kontrolle geraten - Händler berichten schon von Panik an den Märkten.
Anm.: Zur "Lösung des Problemes wird also eine halbtote Bank (Bear
Stearns) einer (ernsthaft) kranken Bank (JP Morgan Chase) "umgehängt."
Meistens sterben bei solchen
"Übernahmen" auf Dauer beide Patienten. Aber gab es das nicht schon
Mal? Wie war das mit der Creditanstalt, die sich mit der Übernahme der
Bodencreditanstalt übernommen hatte?
Es lohnt bei solchen Themen immer ein Blick zurück. Wer sich nicht so
wie ich durch dutzende Bücher durchfressen will, sollte zumindest einmal
bei Wikipedia
unter dem Titel Weltwirtschafskrise nachsehen:
Die Prinzipien und noch mehr strukutrellen Probleme sind die selben.
Die Tatsache, daß es Computer und Internet gibt, macht die Sache nicht
besser, sondern noch schlimmer ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise
Anm.: Auch damals schon waren die Fremdwährungskredite eine sehr
riskante Geschichte. Damals in der ersten Linie für Banken, heute auch
für Privatpersonen (Stichwort "Fremdwährungskredit").
Holt das Geld von Bank, und tragt es zum Münzhändler!
Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, dem ist nicht mehr zu helfen....
Dem kann ich nur zustimmen: ab in die Rettungsboote!
[13:30] Probleme beim Goldkartell:
Aus den Rohstoff-Raketen:
Brandheißes Gerücht aus New York:
Bear Stearns und Lehman Brothers mit massiven Schieflagen im Goldsektor!
Wie uns aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen zugetragenwird, sollen die Probleme bei Bear Stearn und (angeblich auch) bei LehmanBrothers nicht nur von Abschreibungen auf Subprime- und anderen Kreditvehikelnherrühren, sondern auch auf massive, jahrelange Fehlspekulationen imGoldsektor!
Das Gerücht: Diese beiden US-Investmentbanken waren dieHauptspekulanten beim jahrelang gut funktionierenden Spiel der Goldleihe. Manhatte in den 90er Jahren riesige Bestände an Gold verkauft, die man gar nichtbesessen hatte und das Geld in verzinslichen Anlagen und Wertpapieren angelegt.
Die angekündigten Goldverkäufe des IWF vor knapp 2 Wochen,sollten diesen Banken noch einmal eine Deckung ermöglichen, was den Goldpreisaber nur ganz kurzfristig nach unten brachte.
Soso, kommt jetzt die Abrechung für die Goldpreis-Drückung. Das ganze Goldkartell kann ruhig untergehen, inklusive des Primus und Hank.
[13:00] Die Angst kriecht herum:
Handelsblatt: Die Wall Street bekommt Angst
FTD: An den Märkten herrscht Panik
Die Finanzkrise weitet sich aus: Angesichts massiver Vertrauensverluste an den Kreditmärkten sind nicht nur die Werte der Investment- und Kreditportfolios weiter unter Druck, auch das klassische Investment-Banking bekommt die Auswirkungen der Krise zu spüren. Bankexperten rechnen mit weiteren Milliardenlasten – und prognostizieren eine Entlassungswelle.
Zeit, dass diese Typen auch einmals Angst kennenlernen.
Der Nimbus von Hank sinkt auch schon: Bear Stearns geht unter - US-Finanzminister in der Kritik
Zeit wird es auch, dass die Götter stürzen.
[10:00] Zeit für einen Börsencrash:
Handelsblatt: Dax stürzt ab , Asiens Börsen stürzen erneut ab
Sehen wir heute das?
Vorstellung eines Hartgeld.com Lesers vom heutigen Börsentag. Danke für das Bild!
[9:30] Fed finanziert Bear Stearns Übernahme:
Handelsblatt: Bear Stearns weit unter Marktwert verkauft
Die drittgrößte US-Bank JP Morgan Chase übernimmt die ins Trudeln geratene Investmentbank Bear Stearns. Der Kaufpreis von 236 Millionen Dollar liegt weit unter dem Börsenwert vom Freitag. Angesichts einer drohenden Verschärfung der Finanzkrise hat die US -Notenbank die Transaktion mit einer Risikoübernahme in Höhe von 30 Mrd. Dollar (18,9 Mrd. Euro) abgesichert.
Frage: kann man eine börsennotierte Firma so einfach übernehmen? Normalerweise ist das kompliziert. Da brennt wirklich der Hut.
Bear Stearns kann somit von der Liste der Primary Dealers gestrichen werden.
[9:30] Carlyle Hedge-Fond aufgelöst:
Spiegel: Carlyle-Fonds wird liquidiert
Wer über die Beziehungen von Carlyle etwas wissen will: Meet the Carlyle Group
Sogar denen stellte man schon Margin Calls zu und löst den Fond auf, wenn dem nicht nachgekommen wird.
[7:30] Der Goldpreis sagt, die Zentralbanken versagen:
Chris Laird: Gold says that Central Banks fail
Gold has risen in tandem with the credit crisis because the central banks are falling behind the world credit deleveraging since August. If the gold markets felt that the central banks had a handle on the credit crisis and world financial meltdown, ie that cutting rates would work to stop financial deleveraging and economic contraction, then gold would not rise as much.
This time, gold is clearly giving a verdict that Central Banks are failing to reflate a massive world deleveraging, that markets are going to unwind no matter what the CBs attempt to do.
Wenn die Frösche jetzt aufwachen, weil sie ihr Vermögen verloren haben, ist es zu spät - sie sind bereits gekocht.
[7:30] Apokalypse Now in der Wall Street und den Zentralbanken:
Handelsblatt: Der Druck auf die Fed wächst
Mit ihrer Liquiditätshilfe für die Investmentbank Bear Stearns hat die US-Notenbank Federal Reserve die Tür für weitere staatliche Stützungsaktionen weit geöffnet. Nun kann sich die Fed nach Meinung von Analysten möglichen Hilfsersuchen von anderen Banken kaum noch verwehren. In europäischen Zentralbankkreisen ist schon von „Apokalypse Now“ an der Wall Street die Rede.
An der Wall Street laufe vor dem Weltpublikum der Katastrophenfilm "Apokalypse Now". Nach dem Bear-Schock dürften "weitere Finanzhäuser ins Fadenkreuz kommen".
Die Apokalypse hat jetzt richtig begonnen.
Neu 2008-03-16:
[18:30] Welchen Horror bringt die nächste Woche?
Spiegel: Experten erwarten Horror-Börsenwoche
Die Osterwoche droht für Börsianer zum Debakel zu werden: In den USA legen vier Investmentbanken Quartalszahlen vor. Experten erwarten das Schlimmste, nachdem Bear Stearns am Freitag knapp dem Kollaps entging.
Vergessen Sie die Börsen. Der wirkliche Horror spielt sich auf den Kreditmärkten und bei den Banken ab.
Hier ein noch eine Liste der Fed Primary Dealers (zum Abhaken wenn sie untergehen):
NY_Fed: Primary Dealers List
BNP Paribas Securities Corp.
Banc of America Securities LLC
Barclays Capital Inc.
Bear, Stearns & Co., Inc.
Cantor Fitzgerald & Co.
Citigroup Global Markets Inc.
Countrywide Securities Corporation
Credit Suisse Securities (USA) LLC
Daiwa Securities America Inc.
Deutsche Bank Securities Inc.
Dresdner Kleinwort Wasserstein Securities LLC.
Goldman, Sachs & Co.
Greenwich Capital Markets, Inc.
HSBC Securities (USA) Inc.
J. P. Morgan Securities Inc.
Lehman Brothers Inc.
Merrill Lynch Government Securities Inc.
Mizuho Securities USA Inc.
Morgan Stanley & Co. Incorporated
UBS Securities LLC.
Wenn nur ein einziger dieser Primary Dealers untergeht, bricht das System in kürzester Zeit komplett zusammen.
Am Freitag waren wir mit Bear Stearns ganz knapp davor! Einige andere Wackelkandidaten sind auch auf der Liste.
[15:30] Wenn es sogar schon in der Zeit steht:
Zeit: Genug diskutiert!
Doch was sich derzeit an den Märkten abspielt, gleicht eher einer Katastrophe als einer Korrektur. Es geht längst nicht mehr nur um Subprime, also jene mit Ramschhypotheken besicherten Wertpapiere, deren Absturz im vergangenen Jahr die Turbulenzen auslösten. Die Krise greift zunehmend auf Teile des Finanzsystems über, die eigentlich als gesund gelten. Den Banken drohen immer neue Abschreibungen. Die Schätzungen reichen von 400 bis 1.000 Milliarden Dollar alleine durch neue Zahlungsausfälle bei US-Immobilienkrediten.
Wacht irgendjemand auf?
Leserkommentar dazu:
Wenn das schon in einer Zeitung wie der ZEIT steht .... dann kann niemand mehr sagen, das ist
alles nur ein Fantasieprodukt von ein paar Spinnern .... dann kann niemand mehr sagen, er hätte nichts gewusst.
Einer der wichtigsten Kommentare überhaupt. Zeit zum verstehen und handeln!
[14:30] Wenn das System bis zu den Augen im Alligatorensumpf steckt:
Jim Sinclair: Economic Forces Converge Like Never Before , Market Panic Forces Governments Into Action
There is no practical solution to today’s TERMINAL problems and that means you are up to your eyeballs in alligators.
NO MAJOR U.S. BANKING INSTITUITON WILL BE ALLOWED TO FAIL TO MEET ITS COMMITMENTS TO DEPOSITORS AND COUNTERPARTIES. To do so would be an admission of defeat by the governmental agencies and institutions that exist to prevent events like these from happening including the Great Depression of the 1930’s.
In dieser Situation ertrinkt man (Hyperinflation) oder wird schon vorher von den Allicatoren gefressen (Crash).
Jim Sinclair meint, die Situation ist terminal, aber die Regierungen werden (noch) keinen Crash zulassen = Hyperinflation.
[14:00] Der nächste Krisenfall - Lehman:
aus der NYT:
"News of the bailout [von BSC] ignited fears that other big banks remain vulnerable to the continuing credit crisis, and stocks tumbled in another rocky day for the markets. Financial shares led the way, with shares of Bear Stearns plunging 47 percent. Hours after the rescue was announced, another Wall Street firm, Lehman Brothers, said it had secured a three-year credit line from banks. Its stock fell 15 percent."
Wieder eine Investment-Bank.
[15:30] Noch ein Krisenfall - der Primus:
Telegraph: Goldman Sachs to reveal $3bn hit
Goldman Sachs, Wall Street's most powerful investment bank, will this week announce asset writedowns worth about $3bn (£1.5bn), its biggest jolt to date from the crisis threatening to engulf the world's financial markets.
Jetzt geht es wirklich an das "Eingemachte".
[14:00] Die Dominos im Fallen:
NYT: A Wall Street Domino Theory
The Federal Reserve’s unusual decision to provide emergency assistance to Bear Stearns underscores a long-building concern that one failure could spread across the financial system.
“You get to where people can’t trade with each other,” said James L. Melcher, president of Balestra Capital, a hedge fund based in New York. “If the Fed hadn’t acted this morning and Bear did default on its obligations, then that could have triggered a very widespread panic and potentially a collapse of the financial system.”
Das klingt stark danach, dass das Counterparty-Risiko jetzt schlagend wird. Dann fallen die Dominos.
In der Welt nennt man es fast vollständiges Marktversagen: Kein Ende in Sicht
Ah, weitaus schlimmer als alle dachten: US-Großbank Bear Stearns am Abgrund
Das habe ich schon vor einem halben Jahr vorhergesagt.
[13:30] Die tierischen Instinkte des IWF:
Süddeutsche: Das Undenkbare denken
Die globale Finanzkrise hat eine neue Dimension erreicht: Der Internationale Währungsfonds schließt massive Ausgabenprogramme zwecks Verhinderung eines Absturzes der Weltwirtschaft nicht aus.
Ja, was sind diese tierischen Instinkte der IWF-Bürokraten. Der eigene Job- und Machterhalt natürlich. Bei einem Untergang der USA geht der IWF auch unter. Daher fordert man massive Konjunkturprogramme der Regierungen.
Leserkommentar-DE:
Kaufen Sie sich die heutige SZ ! Im Wirtschafts- und Finanzteil nur noch Katastrophenartikel über Banken und das Finanzsystem und ein riesiger Artikel mit der Überschrift :“ Gold gibt es seit Jahrtausenden, das jetzige Währungssystem erst seit 40 Jahren „ !!!!
Die sind weiter als der IWF, der sein Gold wieder einmal verkaufen möchte.
[13:30] Bank-Aktionäre zittert weiter:
Welt: Anleger zittern vor den neuen Bankenbilanzen
Einige Banken mussten wegen der Finanzkrise bereits Milliarden Euro abschreiben. An den Börsen gingen die Kurse der Institute dementsprechend in den Keller. Nun droht neuer Ungemach: Die nächste Berichtssaison steht vor der Tür – und Experten erwarten schlimmes.
Wer zu einer solchen Zeit noch in Bankaktien ist - dem ist nicht zu helfen.
[10:00] Die Zentralbanken haben keine Pfeile mehr im Köcher:
Aus einem PrudentSquirrel-Alert von Chris Laird:
I have data that suggests the Fed cannot just do anything - may run out of capital and just let the next or next to next big bank fail - if this is true then we are in for trouble.... there are other big troubled banks, like Citi waiting to have problems be revealed
I said recently that the CBs will reach a point of throwing in the towel - ie concede - to world financial collapses - ie just let go
I would personally think they have more ammunition but I also ran across info they are running out faster than even I thought
meaning - the big unraveling may be nearer than I thought - I thought sometime 08 well it might be sooner...
Er meint, dass die ZBs jetztz den grossen Finanzkollaps kaum mehr verhindern können. Bald.
[9:00] Die Chinesen wollen sich nicht für Bear Stearns ausnehmen lassen:
Spiegel: Einstieg bei Bear Stearns droht zu platzen
Bear Stearns droht ein Milliardenausfall: Das Brokerhaus CITIC Securities will seine geplante Investition nicht mehr garantieren. Die schlechte Finanzlage und der dramatische Kurseinbruch der US-Investmentbank lassen die Chinesen an Bear Stearns zweifeln.
Warum sollten sie weiteres Geld in solche Fässer ohne Boden schütten? Inzwischen rettet ohnehin schon Heli-Ben mit Inflation.
Heli-Ben wirft dafür auch die bisherigen Fed-Methoden komplett über Bord: Bernanke Discards Monetary History With Bear Stearns Bailout
Neu 2008-03-15:
[6:30] Bear Stearns - war es ein CDS-Problem?
Bloomberg: Finance Debt Risk Rises as Bear Stearns Fuels Failure Concerns
Bear Stearns was the 12th-largest counterparty to credit- default swap trades in 2006, according to Fitch Ratings research. Contracts linked to
$45.5 trillion of debt were outstanding at the end of June, according to the International Swaps and Derivatives Association.
`A Horror'
``Bear Stearns is a big counterparty in the credit derivatives universe,'' said Jochen Felsenheimer,
head of credit strategy at UniCredit SpA in Munich. ``If it were to default, definitely that situation is a horror. There would be huge distortions in the market. That is why the monetary authorities are trying to avoid any failure of banks.''
Offenbar kommt der "Horror" von fällig werdenden CDS-Derivaten. Gute Nacht, System.
[6:30] "Offizielle" Liste von Bank-Abschreibungen:
Bloomberg: Subprime Losses Reach $195 Billion; German Banks Get Hit: Table
The following table shows the $195 billion in asset writedowns and credit losses since the beginning of 2007, including reserves set aside for bad loans, at more than 45 of the world's biggest banks and securities firms.
German banks reporting earnings this week said they had further losses related to the U.S. subprime market as the value of the assets they owned fell in February.
Die realen Verluste werden auf etwa $3000 Mrd. geschätzt - also mehr als 10x so hoch.
Der Damm ist jetzt mit dem Fast-Kollaps von Bear Stearns gebrochen. Nächste Woche geht es verstärkt weiter.
[6:30] Leserkommentar zu derzeitigen Krisen-Situation:
Walter Ulbricht hat einst bei einer Parteitagfeier der damals jungen DDR folgenden Satz ausgesprochen:
Gestern standen wir noch am Abgrund,doch heute,- sind wir schon einen Schritt weiter.
Umgekehrt gilt das für das Banken und Finanzsystem, sowie für die BRDDR u. das schreckliche, despotische EU-Kommisaresystem.
Heute stehen wir am Abgrund,und morgen,-ja,morgen werden wir schon einen Schritt weiter sein.
Etwa bereits im Abgrund.
Noch ein Kommentar:
ich habe soeben Ihren Artikel über Bear Stearns ""Problembär" Bear Stearns gerade noch einmal gerettet" gelesen. Ist es nicht eine Volkverar..... und eine Schw....erei, dass gewisse Leute einfach Geld drucken können und so Banken, die praktisch tot sind am leben erhalten können ? Wenn "normale" Leute, die eine kränkelnde Firma haben solche Dinge machen würden, würde man sie an den Pranger stellen und einsperren. Hier sieht man deutlich, wie falsch und perfide dieses System überhaupt ist und dass die "normalen" Menschen wie eine Schafherde geführt und wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wird !
Ja, so ist es.
Neu 2008-03-14:
[20:30] "Problembär" Bear Stearns gerade noch einmal gerettet:
Handelsblatt: Bear Stearns stand direkt vor dem Abgrund
FTD: Investmentbank Bear Stearns in Not, Der tiefe Fall von Bear Stearns, Wie Bear Stearns gerettet wurde
Das Geldinstitut JP Morgan und die US-Notenbank Fed haben die fünftgrößte US-Investmentbank Bear Stearns vor einem möglichen Kollaps bewahrt. Anleger reagierten schockiert auf diese Schreckensnachricht. Sie schickten die Aktie in den freien Fall. Und schon taucht die Frage auf, wie es bei anderen Banken aussieht.
Natürlich haben sie bis zuletzt über die Lage gelogen. Aber man sieht, wie schnell das gehen kann.
Jetzt sollte Jedem klar sein, auch ein Wall Street Haus kann umfallen - und wird in naher Zukunft.
Leserkommentar1: Bush hat seinen Northern Rock
Leserkommentar2: Nochmals von der Schaufel gehüpft?
Ah, jetzt entdeckt man das: Die Lügen der Wall Street
Noch ein Leserkommentar3dazu:
Jetzt sollten wir wirklich unsere Sicherheitsgurte überprüfen und gerne noch etwas strammer ziehen. Offensichtlicher kann es für keinen mehr sein, dass wir uns am Abgrund bewegen. Nur gesichert mittels eines alten, brüchigen und vorallem überspannten Gummis. Ich bin wirklich gespannt was nächste Woche passiert.
Wahrscheinlich werden es weiter 100 Basispunkte sein, die Ben in die Abyss werfen wird.
Panik braucht die Wall Street: Kommentar: Blanke Panik
Leserkommentar4:
"This is the end, beautiful friend.
This is the end, my only friend, the end Of our elaborate plans, the end Of everything that stands, the end No safety or surprise, the end...."
The Doors 1969
So ist es. Warten wir auf den Montag, da kommt es noch dicker! Jetzt ist das Vertrauen weg.
[5:30] Bear Stearns doch vor dem Untergang?
Times: Despite the Federal Reserve's efforts Wall Street fears a big US bank is in trouble
The name on most people's lips was Bear Stearns. Although the Fed billed the co-ordinated rescue as a way of improving liquidity across financial markets, economists and analysts said that the decision appeared to be driven by an urgent need to stave off the collapse of an American bank.
“The only reason the Fed would do this is if they knew one or more of their primary dealers actually wasn't flush with cash and needed funds in a hurry,” Simon Maughan, an analyst with MF Global in London, said.
Irgendwann wird der Bär doch fallen. Diese Woche hat man seinen Tod gerade noch einmal verhindern - aber das wird nicht ewig so sein.
Wenn ein Primary Dealer fällt, dann fällt auch bald der Rest - inklusive des Primus (GS).
[5:00] Auch "extrem Sicheres" kann nicht mehr verkauft werden:
FTD: Pfandbriefhandel liegt auf Eis
Die jüngste Kreditkrise macht selbst vor extrem sicheren Wertpapieren keinen Halt: Angesichts der Turbulenzen lassen sich auch europäische Staatsanleihen und Pfandbriefe nur mit Mühe kaufen und verkaufen.
Wenn man weiss, was die Spanier mit den Covered Bonds machen, kein Wunder. Aber auch die Kommunalkredite da drinnen sind nicht "extrem Sicher".
Es wird Zeit, dass bald auch "super extrem sichere" Bonds - die Staatsanleihen von USA und Deutschland nicht mehr verkauft werden können.
Die sind in Wirklichkeit auch Junk, aber das wagt im Moment noch niemand zu denken - kommt noch.
[5:00] Auch höchst prominente Hedge Fonds müssen jetzt untergehen:
Spiegel: Angst vor der nächsten Super-Krise
Schock für die Börsen: Der 20 Milliarden Dollar schwere US-Fonds Carlyle Capital steht vor dem Aus. Tagelange Verhandlungen mit Kreditgebern über eine mögliche neue Finanzierung sind heute gescheitert.
Auch der "imperiale" Fond der mit der Bush-Familie verbundenen Carlyle Group. Da muss es wohl ganz schlimm aussehen. Ist es deswegen sie ein "Schock"?
Neu 2008-03-13:
[19:30] Hat Hank noch Kaninchen im Hut?
Handelsblatt: Paulson holt die Keule raus
FTD: Fed und Weißes Haus kämpfen gegen Krise
Im Kampf gegen die Finanzkrise geht die US-Regierung in die Offensive. Finanzminister Henry Paulson legte ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor, das die Turbulenzen an den Finanzmärkten in den Griff bekommen soll. Der staatliche Einfluss wird wachsen.
Er verspricht zwar eine Keule, aber irgendwie scheint sein Hut jetzt ziemlich leer zu sein. Wann springt er ab?
Wird der US-Crash der grösste aller Zeiten? Die zehn größten Crashs
[16:30] Die Hegde Fonds purzeln jetzt der Reihe nach:
FT: Credit squeeze hits three more hedge funds
Another three big hedge funds have been forced to close down or to suspend investor withdrawals as the credit squeeze persists.
Es gibt noch ca. 8000 Stück zum purzeln.
[14:00] Jetzt wird es ernst:
Artikel heute Mittag im Newsbereich auf comdirect.com
Fed und Weißes Haus kämpfen gegen Krise:
Washington fährt alle Geschütze auf, um einen Zusammenbruch des Finanzsystems abzuwenden. Finanzminister Paulson will den Hypothekenmarkt reformieren. Die Notenbank wird die Zinsen senken und womöglich Ramschpapiere aufkaufen.
Nach Informationen der Financial Times wird die US-Notenbank alles tun, um eine Rezession der größten Volkswirtschaft der Welt abzuwenden und den Vereinigten Staaten ein Schicksal wie Japan in den 90-er Jahren zu ersparen. Japan litt jahrelang unter einer Deflation. Unterstützt werden die Währungshüter vom Weißen Haus. US-Finanzminister Henry Paulson wird am Donnerstag neue Maßnahmen vorstellen. Mit einem Reformpaket will er den Hypothekenmarkt krisenfester machen.
Die Fed und das Weiße Haus versuchen damit, beruhigend auf die Anleger einzuwirken. Bisher haben die Zinssenkungen, die geldpolitischen Stützungsaktionen und auch ein milliardenschweres Konjunkturprogramm nicht die Nervosität dämpfen können. Als besonders besorgniserregend werden die Schieflage mehrerer Hedge-Fonds und die immensen Verluste der staatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac gewertet. Banken und Wertpapierhändler drängen deshalb darauf, dass die Notenbank Problemkredite und Ramschpapiere aufkauft - und damit der Kapitalnot der Finanzinstitute ein Ende bereitet.
Die stehen jetzt wirklich am Abgrund - kurz vor dem Kollaps.
Siehe auch hier: Fed und Weißes Haus kämpfen gegen Krise
Leserzuschrift-AT dazu:
Kein wunder wenn der Dollarkurs fällt.
Wenn die Zentalbanken Ramschpapiere aufkaufen und gegen Bares eintauschen, die Ramschpapiere dann abschreiben, steigert sich dann die Geldmenge M3 ? Mir ist klar, dass das Geld, das in diesen Papieren gebunden ist dann frei wird und anderswo im Markt inflation erzeugt, siehe Aktienmarkt oder Liquidität der Banken. Aber ich bin mir nicht sicher ob dies wirklich die Geldmenge steigert. Auf der anderen Seite ist es dann gut für die Häuslebauer von denen diese Ramschpapiere generiert wurden. Deren Kredite mussen dann nicht mehr zurückbezahlt werden. Oder sacken diese Geld auch wieder die Banken ein solange die Schuldner zahlen können. Würde ich denen zutrauen.
Wenn diese Papiere untergehen fällt natürlich die Geldmenge. Aber das würde den Kollaps beschleunigen. Daher werden diese Papiere monetisiert.
Aber es rettet sie jetzt nicht mehr, denn es kollabiert auch der US-Dollar gerade. Damit werden die Abverkäufe noch intensiver - Werte sinken weiter.
Denn jetzt kommt der wirklich grosse Verlust-Hammer:
[14:00] Fannie & Freddie MBS werden abverkauft:
CNNMoney: The next shoe to drop in housing
The credit crunch has finally hit the traditional mortgage market.
Investors are now shunning mortgage-backed securities issued by government sponsored enterprises Fannie Mae and Freddie Mac, which have been critical in keeping the real estate market from completely falling apart.
Dass es jetzt schwieriger wird, auch normale von FRE und FNM gekaufte Hypotheken zu bekommen ist rein nebensächlich.
Die ca. $4500 Mrd. an FRE und FNM Bonds fliegen jetzt auf den Markt. Das killt nicht nur den Dollar, sondern auch jede Institution, die diese Papiere hält.
Game Over!
[8:00] Der Kredit-Kollaps von 2008:
Martin Weiss: The Credit Collapse of 2008
The Credit Collapse of 2008 has begun.
The place is every home, business and government.
The time is now.
"The Fed's main weapons against a downturn," says The Times, "are ill-suited to a crisis that stems from collapsing confidence about credit quality."
2007 war nur ein Vorspiel. 2008 kommt der echte Kollaps.
Neu 2008-03-12:
[22:00] Primary Dealers vor unmittelbarem Kollaps:
Mike Shedlock: The Fed's Swap Meet
The Fed is now responding to the pressure of the imminent collapse of the Primary Dealers and major banks worldwide, because not only are the PDs heavily short the stuff that is going up, Treasuries, they are heavily long the stuff that is going down, which is all other debt securities.
Bernanke's intent is to buy the dealers time, but it really can't work. Those securities will not be worth more tomorrow than they are today. For now, a MBS fire sale was averted, but it can't be put off forever.
The ongoing tsunami of housing related bankruptcies and foreclosures will seal the fate. Meanwhile the zombification of banks continues.
Die Primary Dealer Banken der USA (auch UBS und Joe' Bank darunter) waren vor dem unmittelbaren Kollaps. Der primäre Grund dieser irren Gelddruckerei.
Gute Nacht System, es ist also schon soweit. Wahrscheinlich hat man den Tod wieder etwas verzögert.
[16:00] Das sollte gestern verhindert werden, mit dieser irrsinnigen Gelddruckerei:
Handelsblatt: Sentix rechnet in Kürze mit „panikartigen Verkäufen“ am Aktienmarkt
Das in den Vorwochen beschriebene Negativ-Szenario am Aktienmarkt materialisiert sich nach Ansicht von Sentix. Die Tagestiefs im Januar dürften getestet werden und es könnte in naher Zukunft zu panikartigen Verkäufen kommen, mutmaßt Analyst Patrick Hussy in der aktuellen Studie.
Irgendwann kommt es trotzdem. Dem USD tut die Gelddruckerei sichtbar nicht gut.
Leserkommentar: Wie sagt der Lateiner : " Quousque tandem ?" - Wie lange noch ?
[15:30] Die Börsen brauchen jetzt ständig "Heroin":
Spiegel: Bernanke spritzt die Börsen milliardensüchtig
Plötzliche Euphorie: Nach der 200-Milliarden-Dollar-Geldspritze der US-Notenbank verbuchte der Dow Jones den größten Tagesgewinn seit Jahren. Doch die Freude wird schnell verpuffen, warnen Volkswirte - und dann muss Chef Ben Bernanke nachlegen. Ein Teufelskreis.
Kein Unterschied zu Junkies. Ist der goldene Schuss schon da?
[7:30] Kernschmelze:
FTD: Wolfgang Münchau: Der Kern des Finanzsystems schmilzt must read!
Die Anzeichen für eine katastrophale Entwicklung der globalen Kreditkrise mehren sich. In den vergangenen Tagen haben wir einen guten Einblick bekommen, wie eine Kernschmelze im globalen Finanzsystem aussehen könnte.
Zurzeit bricht eine Panik aus, die selbst hartgesottene Notenbanker wie den Chef der New Yorker Federal Reserve, Tim Geithner, an den Rand der Verzweiflung bringt. Wie Paul Krugman in dieser Woche in seinem Blog bei der "New York Times" bemerkte, nimmt Geithner mittlerweile kein Blatt mehr vor den Mund. Krugman bemerkte aber ebenfalls, dass die Fed angesichts dieser Bedrohung hilflos wirkt.
Wir können diese finanzielle Kernschmelze derzeit life miterleben.
Fallen Heli-Ben jetzt die Barthaare aus (dort braucht er dringend einen "Haircut") oder bekommt Trichet jetzt einen Herzinfarkt?
Sie wissen eigentlich nicht, was sie tun: Night of the Living Fed
Neu 2008-03-11:
[21:00] Finito - es ist bereits zu spät für eine Rettung:
Roland Baader: Der papierene Selbstmord
Harte Arbeit, auch für die Familie und die Kinder und für die Zukunft der
Nachkommen, wird als dumm und einfältig betrachtet, Schulden machen
und die Staatstöpfe anzapfen als clever und pfiffig.
Lange vorher hatte Hayeks akademischer Lehrer, Ludwig
von Mises, geschrieben: „Es gibt keinen Weg, den finalen
Zusammenbruch eines Booms zu vermeiden, der durch
Kreditexpansion erzeugt worden ist. Die Alternative kann
nur sein: Entweder die Krise kommt früher – als ein Ergebnis
der freiwilligen Einstellung der Kreditexpansion –
oder später als eine finale und totale Katastrophe des betreffenden
Währungssystems.“
Jetzt kommt sie.
Noch ein Zitat:
"Das Schlimmste tritt erst ein, wenn wir sagen können: Es kann nicht schlimmer werden" (William Shakespeare, King Lear)
[21:00] Weitere grosse Downgradings bei CDOs:
FAZ: Rating-Agenturen drücken sich vor den Konsequenzen
Für mittlerweile fast 10.000 Subprime- Hypothekenanleihen haben die großen Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moody's die Bonitätsnoten teilweise drastisch gesenkt. Etwas zurückhaltend sind die Agenturen aber nach wie vor, wenn es darum geht, die Bewertung von Papieren mit dem formal erstklassigen „AAA“-Rating zu senken, die die Hauptinvestments von Banken und Versicherungen darstellen.
Es ist lächerlich, dass die Ratings bislang beibehalten wurden“, sagt Kyle Bass, Chef des Hedgefonds Hayman Capital Partners, der im vergangenen Jahr 500 Millionen Dollar durch Wetten auf den sinkenden Wert von Subprime-Hypothekenanleihen verdiente. „Die Abstufung von 'AAA'- und 'AA'- Bonds steht unmittelbar bevor“, gibt er sich überzeugt. Innerhalb der nächsten sechs Wochen würden die Rating-Agenturen die Bonitätsschätzung der meisten „AAA“-Anleihen in den ABX-Indizes um durchschnittlich sechs oder sieben Stufen herabsetzen.
Der Markt glaubt S&P und Moody's offenbar nicht mehr, denn die Kurse sind schon stark gesunken.
Ein massives Downgrading der AAA-Papiere nimmt den Banken mit den SIVs den letzten Strohhalm weg.
[20:30] Werden die Staatsanleihen auch schon illiquid - Leserzuschrift?
hmm, irgendwas dürfte an der sache mit den problemen bei staatsanleihen schon dran sein.
die börse stuttgart schreibt heute auf der titelseite:
Wichtige Handelsinfo !Achtung:
Aufgrund von Liquiditätsengpässen bei Euro-Staatsanleihen können in Anleihen vorübergehend keine Bond-X-Preise garantiert werden. Der Quality-Liquidity-Provider wird versuchen, Ihre Aufträge bestmöglich auszuführen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Wichtige Handelsinfo !Aufgrund von Liquiditiätsengpässen bei Finanztiteln können in Anleihen folgender Emittenten vorübergehend keine Bond-X-Preise garantiert werden: Allianz, Bank Nederlandse Gemeenten, Cititgroup, Morgan Stanley, Rabobank und Royal Bank of Canada. Der Quality-Liquidity-Provider wird versuchen, Ihre Aufträge bestmöglich auszuführen.
Bestimmte Euro-Staatsanleihen und Anleihen der oben genannten Banken haben offenbar keinen Markt mehr. Sieht böse aus.
[20:00] Aus dem Midas vom 10.4. zur Systemkrise:
To all; I woke up this morning and saw the $ a little firmer, Gold and Silver softer, and stock futures about unchanged. With the news of this past weekend, I wonder, how is any of this possible? The Dollar should be in freefall, along with equities, and the metals should be "up limit". The Fed puts an emergency $200 Billion into the banking system, JP Morgan says the banks are facing a "systemic margin call", Ambac raised a whopping $1.5 Billion, 70% of ARM munis failed last week, and Fannie and Freddie have had their credit quality questioned, resulting in Billions being dumped on the market. This is not the recipe for disaster, IT IS DISASTER! On what planet do we live? Planet Orwell? It is OVER. I don't know when the masses will realize this fact, but they will. Very shortly! What we have directly ahead is what I call a "garden hose" market. We will see $trillions trying to get out of all things paper, ie $s, bonds, stocks, you name it. This same money will then seek to enter the safe haven of the precious metals markets. The problem will be the "garden hose" syndrome. What is this syndrome you ask? It is the belief that with the push of a button, you can get out, or in. Trying to put Niagara falls through a "garden hose" just won't work! Mathematically impossible. In today's markets the doors out of paper and into the metals are small, and getting smaller everyday. Listening to CNBC, Bloomberg, etc., I can only shake my head. I'm hearing " buy the housing and finance stocks, they led us in, they'll lead us out". Or how about this one. An analyst this morning who touted the "goldilocks" or "soft landing" scenario until a week ago said, "this recession will be mild and over by June". Wouldn't it have been nice if he had given us a little notice ahead of time, warning of a recession? THIS IS SYSTEMIC! Don't listen to me, don't listen to Bill Murphy, listen to JP Morgan! They know. They created, along with other rocket scientists, this game. They have told us the banks face a systemic "margin call". Why shouldn't we believe them? Wall Street firms have the reputation of putting lipstick on pigs, painting pretty pictures, etc.. How bad must the banking system really be if they tell us of a systemic margin call? Are they being square with us, or is the systemic margin call a rosy scenario?
The point is, we are on the cusp of "shock and awe". The average person who listens to financial news and does not dig for the truth will truly be shocked and awed. I issued a Crash Alert to my clientele this past Saturday. I see no other avenue at this point. I pray I'm wrong. Regards, Bill H.
Die Situation dürfte wirklich sehr dramatisch sein. Nach Meinung des Autors wird bald eine massive Flucht aus allem Papier in Gold losgehen. Das wird dann so aussehen, als würde man versuchen, einen grossen Fluss durch einen Gartenschlauch zu zwängen.
"Shock and Awe" (Schock und Schrecken) wird bald losgehen - für die normalen Menschen.
[9:30] Neues zu Bear Stearns & Freddie:
Telegraph: Market panic after Bear Stearns reports
DasGelbeForum: Jetzt fangen die Kreditderivate an zu fallen. Volumen des Gesamtmarktes: mehr als 300 Billionen EUR
Panic swept the credit markets on reports of an insolvency crunch at both the US investment bank Bear Stearns and the mortgage giant Fannie Mae, triggering a dramatic surge in default insurance and rumours of yet another emergency rate cut by the US Federal Reserve.
Wir sind jetzt in eine neue Phase der Krise eingetreten, wo man die Insolvenz einer Finanzgrösse als wahrscheinlich ansieht.
Was dann der Goldpreis macht: Sprott Sees Financial Turmoil Pushing Gold to $2,000 an Ounce
Schon genügend Rettungsboote angeschafft?
[9:30] Nimmt der Derivatencrash jetzt Fahrt auf?
FT: Credit derivatives turmoil strikes
Turmoil in the credit derivatives markets is having an increasingly brutal impact on the |