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Good Bye Euro, Hello Gold 4-12/2009

Über den Untergang des Euro + Trichets EZB

Seite ab: 2009-04-01
Seite bis:
2009-12-31
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Neu 2009-12-31:

[18:30] Eiserne lohnpolitische und finanzpolitische Disziplin ist gefragt: Sprengt Griechenland den Euroclub?

Und die haben Griechenland, Italien, Spanien und Portugal jetzt. Sie haben jahrelang von der Währungsunion profitiert. Sie erlebten dank des Euro einen beachtlichen Aufschwung. Der ist inzwischen zwar wieder abgeflaut – nicht jedoch seine Begleiterscheinungen: Die Löhne stiegen weiterhin stark, während sich die Produktivität nicht wesentlich verbesserte. Die Lohnstückkosten erhöhten sich wesentlich stärker als im übrigen Euroraum. Oder anders ausgedrückt: Die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder hat enorm nachgelassen, die Exporte sanken drastisch, die Importe nahmen zu. Griechenland hatte 2007 ein Leistungsbilanzdefizit von über 14 Prozent seiner Wirtschaftsleistung, in Spanien und Portugal klaffen Löcher von rund zehn Prozent. Eigentlich müssten diese Länder ihre Währung abwerten. Das würde die Exporte auf dem Weltmarkt verbilligen und ausländische Direktinvestitionen anlocken. Doch das geht nicht, denn diese Länder haben keine eigene Währung mehr, sie haben den Euro.

Daher nennt man sie auch PIGS. Lohnkürzungen in diesen Staaten sind realpolitisch unmöglich. Bisher haben sie abgewertet, wenn sie zu teuer wurde, das wird auch wieder passieren - mit dem ganzen Euro. Dann wird einigen anderen Euro-Staaten die Inflation zu viel werden.

Man muss sich einmal vorstellen, was das bedeutet, wenn die ganzen Euro-Staatsanleihen in Panik auf den Markt fliegen. Ein Bonanza für Euro-Shorter.
 

[10:45] Fast nur mehr Risikostaaten im Euro: Diese EU-Länder gelten als gefährliche Schuldner

Nicht allein Griechenland kämpft mit zerütteten Staatsfinanzen. Auch Frankreich, Spanien und Großbritannien machen mehr Schulden. Laut der Rating-Agentur Fitch laufen die drei Staaten Gefahr, in ihrer Bonität heruntergestuft zu werden. Langfristig gibt die EU nur einem Land der Eurozone das Prädikat „risikoarm".

2010 werden diese Risiken aufbrechen und der Euro vermutlich zusammenbrechen.


Neu 2009-12-27:

[17:15] Wie will er dann das durchsetzen? Präsident - Trichet fordert rasche Sanierung der Staatshaushalte

Auf jeden Fall hat er Angst vor dem Gold und einem Euro-Crash.


Neu 2009-121-25:

[15.30] Leserzuschrift-DE - Gelddruckmaschinen & Papier:

zum Drucken von Geldscheinen werden aber nicht nur die Maschinen benötigt, sondern auch das entsprechende Papier!
Im Zusammenhang mit meiner geschäftlichen Tätigkeit kann ich Ihnen als absolut sicher berichten, daß in einer Papierfabrik in Königstein(Sächs. Schweiz) - es gibt da nicht so wahnsinnig viele solcher Fabriken - zum Ende diesen Jahres eine Maschine zur Herstellung von "Spezialpapieren" in Probebetrieb gegangen ist. Jetzt raten Sie mal, was das für Papiere sind! Treffer!

Übrigens: Papierfabrik Louisenthal stimmt!
 

[12:30] Leserzuschrift-DE - DM zurück?

nehmen Wir an die Eurozone zerfällt oder Deutschland tritt aus. Wird denn Deutschland alle Euros in DM umtauschen oder nur diejenigen, welche in Deutschland gedruckt wurden (Buchstabe X in der Serien-Nr.) zum Umtausch akzeptieren?

Was die einzelnen Euro-Staaten dann machen werden, ist derzeit nicht vorauszusehen. Ein Aussortieren der Euro-Scheine nach Buchstaben ist so gut wie ausgeschlossen. Aber vorher kommt die Hyperinflation im Euro.

Vermutlich wird eine neue, nationale Währung eingeführt - in einer Währungsreform ähnlich wie 1948 (damals 100 : 6.5 Abwertung von Sparguthaben). Die alte DM kommt sicher nicht wieder, diese wurde geshreddert. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich dass eine "Neue Deutsche Mark" kommt, und das "Neue" nach einiger Zeit weggelassen wird (wie damals um 1960 in Frankreich). Die Marke DM ist sehr gut, daher eine hohe Wahrscheinlichkeit für diese Bezeichnung - die Kaufkkraft wird sicher eine ganz andere sein als bei der alten DM. Andere Euro-Staaten werden sicher neue Währungsnamen erfinden.

[15:00] Leserkommentar-CH dazu: Das wäre also das 4. Mal in 100 Jahren, dass die Deutschen mit ihrer Währung dran kommen - grausam.


Neu 2009-12-23:

[16:30] Euro-Austritt unrealistisch? EZB-Berater hält Ausstieg aus der Euro-Zone für kaum möglich

Das im Zuge der Schuldenkrise Griechenlands debattierte Szenario eines Ausscheidens aus der Euro-Zone ist laut EZB höchst unwahrscheinlich.Ein solcher Schritt sei zwar technisch möglich, räumte EZB-Rechtsberater Phoebus Athanassiou in einem Arbeitspapier ein.Die Wahrscheinlichkeit sei jedoch aus rechtlichen und praktischen Erwägungen nahezu null. Insbesondere ein Ausscheiden aus gemeinsamen Institutionen wie der Europäischen Zentralbank (EZB) sei mit großen Problemen verbunden.

Alles ist möglich, wenn man nur politisch will.

Leserkommentar-DE: WIE ICH GESAGT HABE, WIRD ZUM SOFORTIGEN STAATSBANKROTT DES AUSSTEIGENDEN STAATES FÜHREN

Das hängt davon ab, wer aussteigt. Wenn GR aussteigt ist selbstverständlich sofort der Staatsbankrott da.


Neu 2009-12-22:

[20:15] Leserzusendung-DE - Ablauf-Euro:

Der neue Euroschein - So könnte er aussehen:

Schwindet schneller und von selbst.


Neu 2009-12-21:

[18:00] Sicher nicht nur in Deutschland: Deutschland: Vorbereitungen auf die Hyperinflation – Gelddruckmaschinen bestellt

[7:15] Jetzt nennt man sie schon PIIGS: Greece, Austria and PIIGS: Europe's risks

The euro zone's weakest economies - the so-called PIIGS of Portugal, Italy, Ireland, Greece and Spain - look to be most under the hammer, although each approaches the crisis in different ways. Trouble in one could affect sentiment towards the wider euro zone. Ireland has been praised for its brutal cuts, while Greece is out on a limb.

Wenn Österreich auch noch dazukommt, kann man sie PIIAGS nennen.

[10:00] Leserkommentar-AT: Nein, sondern PI-AIG´S (und das ist weit schlimmer als 3,14 mal AIG)!!!

[17:15] Leserkommentar-CH: EZB = EINZIGES ZIEL BANKROTT !


Neu 2009-12-19:

[11:45] Aus dem Midas vom 18.12. - something is VERY wrong with the Euro:

This is not about the dollar, this is about the collapsing Euro, which of course started at the time of Dubai, accelerating with Greece/Spain/Portugal.

Euro now nearly at its 200 DMA.

If it breaks through, I suspect we might be hearing some very bad things from that part of the world.

Das ist die chartechnische Sicht der Dinge, dass mit dem Euro etwas nicht stimmt. Wenn er weiter sinkt, könnte eine Panik-Flucht daraus entstehen.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE - Zinsen/Eurozone:

Die Zinsen in der Eurozone werden, wie in Japan, nun permanent auf sehr, sehr niedrigem Niveau bleiben. Um das zu verstehen, muss man nur mit einem Taschenrechner umgehen können. Beispiel: Die Deutsche Telekom hat Schulden in Höhe von 80 Milliarden (=80000 Millionen Euro). Die Zinslast (keine Tilgung) auf diesen Schuldenberg würde sich bei einem Zinssatz von nur 6% bereits auf 4800 Millionen Euro pro Jahr belaufen. Das sind 400 Millionen Euro im Monat oder 13 Millionen am Tag. Völlig illusorisch, solch eine Schuld jemals zu tilgen. Und die Deutsche Telekom ist nur ein Beispiel. Fazit: Wir folgen dem Vorbild Japans. Depression und Niedrigzinsen bis in alle Ewigkeit.

Wer das, wie einige Mitmenschen nicht versteht, ist schlicht und ergreifend dumm!

"Hier spricht das System" - so oder ähnlich könnte man diese Zuschrift deuten. Natürlich wollen alle Politiker und Konzernherren wie beschrieben niedrige Zinsen - für alle Ewigkeit. Leider bricht schon der Goldpreis seit einiger Zeit aus - trotz aller Drückungsversuche.

Daher wird man die Zinsen anheben müssen - wegen der Konkurrenz. Die Japaner sind wirklich "insular", sie sind mit ihren Minizinsen zufrieden - wird aber auch nicht ewig so sein.

Leserzuschrift - Wer derzeit den Goldpreis drückt - Euro Mayhem:

Wenn die EZB ihre Goldreserven verkauft nimmt sie damit dem Euro die psychologische Grundlage und er sollte dann nicht nur gegen Gold fallen.

So ist es. Wenn die EZB kein Gold mehr hat oder die Reste nicht mehr hergeben möchte, kann sie nur mehr über sehr hohe Zinsen versuchen, ihren Euro zu retten.


Neu 2009-12-17:

[19:45] Solche Artikel kommen jetzt laufend: Das Vertrauen in den Euro bröckelt

Nach dem Absturz des Dollar geht es jetzt auch mit dem Euro bergab. Die Länder der Währungsgemeinschaft haben Rekordschulden aufgehäuft und brauchen bald frisches Geld. Erste Euro-Staaten wie Griechenland haben Bonitätsprobleme. Das birgt enorme Sprengkraft für den Währungsverbund.

Im EZB-Turm dürfte richtige Panik herrschen. Aber jetzt kommt der "Ansteckungseffekt", wie damals 1997 in Asien. Zuerst Griechenland, dann Irland, Spanien....dann die totale Flucht aus dem Euro.
 

[17:15] Bei diesen Euro-Problemen kein Wunder: Dollar startet zum Comeback

Auf den Euro lasten momentan die Ängste vor steigenden Staatsschulden, vor allem in Griechenland. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Mittwoch die Bonität der Hellen um eine Stufe auf "BBB+" zurücknahm, kam es an den Anleihemärkten zu einem regelrechten Ausverkauf. Die Rendite auf zehnjährigen griechischen Staatsanleihen kletterte um 18 Basispunkte. Allein im Dezember legte sie um 52 Basispunkte auf knapp 5,8 Prozent zu.

47 Mrd. Euro der griechischen Staatsanleihen sind dabei nach Schätzungen der Royal Bank of Scotland bei der EZB eingelagert. Die griechischen Banken halten wiederum laut UBS rund 20 Prozent der seit Juli 2008 begebenen griechischen Anleihen. Können die Papiere nicht länger bei der Zentralbank deponiert werden, besteht die Gefahr, dass sie weniger nachfragt werden - und an Wert verlieren. Die Folge: Die griechischen Banken müssten die Bestände abschreiben und ihre Refinanzierung umstellen.

Die EZB monetisiert also schon kräftig die griechischen Staatsanleihen - direkt oder indirekt. Trotzdem steigen die Zinsen - und der Wert sinkt.

Ihr Gold haut die EZB auch massiv auf den Markt - zur "Verteidigung" des Euro. Sonst müsste der Goldpreis hochschiessen. Das Endgame des Euro dürfte begonnen haben und sich Anfang 2010 massiv verschärfen.

[18:45] Leserzuschrift-DE - Erklärung für den Euro-Fall?

täglich bin ich dankbar für Ihre Fleißarbeit durch Sammeln der Veröffentlichungen zu allen Themen Ihrer Site.
Zu dem was die FTD über den Dollar schreibt, wie: "Der Dollar startet durch" wäre zu hinterfragen, warum der Dollar gegenüber dem Euro im Augenblick nach oben schießt und warum gleichzeitig der Euro gegenüber den anderen bedeutenden Währungen nicht fällt?

Der Grund liegt m.E. (im Moment zumindest) nicht am Ausverkauf des Euro (wegen der Griechenland-Pleite), sondern dürfte einen ganz anderen Grund haben: Die Finanzwelt fürchtet den Absturz des Dollars und beendet den dollar-carry-trade. Dazu müssen jede Menge (zuvor gegen Euro geliehene) Dollars rückgekauft werden, das treibt den Dollarpreis. Bei den Carry-Tradern muss die pure Panik ausgebrochen sein.

Denn was dem Dollar bevorsteht, ist viel grausamer als das, was dem Euro (wegen Griechenland und dem absurden Aufkauf von Mistpapieren durch die EZB) demnächst droht. Beide Währungen werden dramatisch stürzen - mal sehen, gegenüber welcher die parabolische Kurve des Goldpreises steiler reagiert. Die Chartsituation im Gold gegenüber Dollar und Euro ist so eindeutig dynamisch bullisch, dass in aller Kürze mit einem heftigen Anstieg zu rechnen ist.

Die Carry-Trades vom Dollar in den Euro werden sicher zum Teil zurückgestellt. Ein generelles Carry-Trade Unwinding ist es sicher nicht, dann müssten auch die Aktien crashen, tun sie aber nicht. Aber auf dem Gold hält sicher die EZB die Hand drauf.
 

[15:45] Brauchen sie nicht mehr: EZB beschließt Bau neuer Zentrale

Bereits 2010 haben die ganz andere Probleme: Euro-Zerfall.
 

[10:00] Welche Mistpapiere die EZB nimmt: Europe: An Impending Disaster

You have to be kidding me. The ECB is holding paper as collateral where they don't even know if the borrower is making the payments - that is, whether THE LOAN HAS DEFAULTED OR NOT?

Selbst wenn der Emmitent einer Anleihe schon pleite ist, ist es der EZB egal. Der Euro, richtiger Default-Junk.


Neu 2009-12-16:

[17:00] Leserzuschrift (AT?) - Euro-Kollaps wann?

Ein Kollege hatte heute ein Gespräch mit einem Vertreter der Finanzmarktaufsicht.
Der hat ihm erzählt, daß sie ursprünglich davon ausgegangen sind, daß Ende 2010 der Euro zusammenbrechen wird.
Die neue Meinung geht aber von einem Zusammenbruch in Q1/2010 aus..

Das wird also "intern" geschätzt. Da reicht ein Rettungsring nicht mehr:

[18:30] Berninger-Video, passt dazu: Griechenland - Phase 1 der Euro Implosion

[18:30] Leserfrage-DE dazu: Wie gesichert ist diese Meldung mit dem Euro-Crash Q1/2010 ? Gibt der Informant auch Gründe für den Zusammenbruch des Euro an?

Alles was ich bekommen habe, wurde publiziert. Die Meldung konnte nicht verifiziert werden - ist bei Informationen dieser Art immer so. Jedenfalls dürfte den Verantwortlichen die Angst ziemlich im Nacken sitzen. Warum druckt etwa Deutschland gerade eine Notwährung (sicher nicht nur die)?

[21:00] Leserzuschrift - Zerfall des Euros und Bargeld:

Sie schreiben auf Ihrer Seite über den Zerfall des Euros im 1 Q. Wenn dem wirklich so sein sollte, was würde mit den ganze Bargeldhaltern passieren, würde es eine Möglichkeit des Umtausches geben ?
Es gibt ja welche die mehr als 15.000 zu Hause horten könnten die noch umtauschen oder würde die unter das Geldwäschegesetz fallen ?

Was dann passiert, weiss kein Mensch genau. Die Preise werden vermutlich explodieren, damit entwertet sich das Geld schnell. Das Geldwäschegesetz wird dann niemanden mehr interessieren. Wenn die Währungsreform kommt, wird man nur einen Teil umtauschen können - wie üblich.
 

[11:15] SO SCHAUT DER "AUSSTIEG" AUS: EZB pumpt billiges Geld in den Markt

Im Kampf gegen die Kreditklemme greift die Europäische Zentralbank (EZB) den Geschäftsbanken zum dritten und vorerst letzten Mal langfristig mit billigem Geld unter die Arme. Seit Dienstag können die Finanzinstitute Gebote für das Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeben, das an diesem Mittwoch zugeteilt wird.

Die EZB ist gefangen. Wenn sie nicht weiterdruckt, bricht ihr das System zusammen.

[20:15] Langzeit-Subventionierung: EZB pumpt 97 Milliarden Euro in den Markt
 

[7:15] Das Risiko einer Abwertung des Euro war noch nie so gross: Der Anfang vom Ende des Euro?

Griechenlands Beinahe-Staatsbankrott hat fatale Auswirkungen auf den Euro: Das Risiko einer Abwertung war noch nie so groß. Gegenüber dem Dollar hat er innerhalb weniger Tage 3,5 Prozent verloren. Sparern droht die Entwertung.

»Es droht ein Ansteckungseffekt«, meint Paul de Grauwe, Ökonom an der Katholischen Universität Löwen. »Der Euro ist eine fragile Konstruktion«.(1) Und er weiß, von was er spricht, denn an den Devisenmärkten hat der Euro vergangene Woche schon spürbar an Wert verloren. Gegenüber dem schon als »tot« bezeichneten Dollar ist er innerhalb weniger Tage sogar um 3,5 Prozent gesunken. Da müssten eigentlich alle Alarmglocken schrillen.

Gegenüber dem schwachen Dollar wohlgemerkt ist der Euro gesunken. Und das nur wegen dem kleinen Griechenland. Ist ja ein rein politisches Konstrukt.

Wenn die Flucht aus den Staatsanleihen eines grösseren Euro-Staates losgeht, dann hilft nur mehr dieser Rettungsring.


Neu 2009-12-12:

[19:30] Kommentar Michael Winkler 10.12.: auf Gold steht kein "Y" für Griechenland

Ja, ja, Griechenland hat eine beeindruckende Kultur, eine großartige Landschaft, schöne Strände und gutes Essen. Und ehe jetzt noch jemand mit "Wiege der Demokratie" kommt - die Griechen kannten das Scherbengericht, um sich allzu fähiger Demokraten wieder zu entlegen. Was zumindest das moderne Griechenland nie geschafft hat, war ein vernünftiger Staatshaushalt. Da herrschte nämlich auch Demokratie, das heißt, jede Partei, die an die Macht gelangte, hat im Staatsapparat erst mal ein paar tausend Pöstchen geschaffen, um verdiente Parteifreunde zu versorgen. Griechenland ist der Euro-Zone beigetreten, um von der Rest-EU und insbesondere der BRD die Olympischen Spiele 2004 finanziert zu bekommen. Der Beitrag erfolgte, freundlich ausgedrückt, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Griechenland war Gründungsmitglied im Club der PIGS. Das sind die Schweinchen im Euro-Land, die mit der unsauberen Haushaltsführung. Die Abkürzung steht für Portugal, Italien, Griechenland und Spanien.
Jetzt geht die Herrlichkeit zu Ende. Bisher hatten fast alle Länder der Euro-Zone die Bonität AAA, also die höchste und beste, schon allein deswegen, weil im Zweifelsfall Merkel-Deutschland für die Schulden geradestand. Aber nun wurde Griechenland als unsicherer Schuldner eingestuft, als Staat, der zu heruntergewirtschaftet ist, um noch Vertrauen zu verdienen. Damit ist die ganze Euro-Zone betroffen, denn Griechenland hat das Recht, Euro zu drucken, mit der Kennung "Y". Ein paar Tonnen 500-Euro-Scheine sind zwar nicht allzu handlich, aber frisch gedruckte Scheinchen kann man bei jeder Großbank einliefern und sich gutschreiben lassen. Das reduziert auf der einen Seite die Staatsschulden Griechenlands, auf der anderen Seite den Wert des Euro.
Laut ARD-Tagesschau stehen Spanien und Italien als nächste vor der Herabstufung ihrer Bonität. Der Euro, Genschers Hirngespinst, macht es nicht mehr lange und hat, wie die bunte Kanzlerin, seine besten Tage hinter sich.
Übrigens, auf Gold steht kein "Y" für Griechenland. Einen Krügerrand (eine Unze Gold) bekommt man heute für nur 799,- Euro - und ein Philharmoniker (eine Unze Silber) kostet sogar nur 14,50 Euro. Für den Fall, daß Sie eine merkelsichere Anlage suchen.

Haben es alle verstanden?
 

[19:15] Euroland (die Bevölkerung, nicht die Staaten) beginnt zu sparen: Krisenangst treibt Europäer zum Sparen

Das ist ein natürlicher Reflex, der aber bald in die falsche Richtung gehen wird.

Leserkommentar-DE: KURZ VOR DEM HYPERINFLATIONÄREN ENDE BEGINNEN DIE HEDONISTISCHEN DUMMEN AFFEN ZU SPAREN
 

[9:15] Aus dem Gold-Kommentar von Peter Ziemann:

Während über uns ein wahrer Bomben-Teppich an Lügen und Propaganda von einer sich angeblich erholenden Wirtschaft und dem drohenden Klima-Kollaps heruntergeht, brennt es in Rom lichterloh.

Beispiel Griechenland: Hier geht es um nichts anderes als um die Verlängerung der Lebensdauer des Euros. Angela Merkel will die Scheckbuch-Diplomatie seines Vorvorgängers Helmut Kohl fortsetzen und Griechenland herauskaufen. Aber im Gegensatz zu der Zeit von Helmut Kohl ist der heutige Deutschland-Scheck nicht mehr gedeckt. Deutschland selbst ist schon von den Krebsgeschwüren seines maroden Banken-Systems innerlich total zerfressen. Das will die heutige Riege von Teflon-Politikern allerdings nicht wahrnehmen. So lassen sie jegliche Kritik an ihrem Vorgehen und an sich abprallen. Nach der Devise - wer mich nicht aus dem Amt prügeln kann, den werde ich auch ignorieren. Aber die nächsten kranken Männer warten schon; und sie werden immer größer und hungriger und schließlich too-big-to-bail: Erst Griechenland, dann Irland, als nächstes Spanien und dann vielleicht noch Italien, wenn der Euro solange halten sollte.

Das Euro-System ist ein Trümmerhaufen; und das nach nur wenigen Jahren Währungs-Union.

"Verlängerung der Lebensdauer des Euro": ja, um das geht es derzeit. Und dieser Bombenteppich aus Propaganda dürfte wirklich nur Ablenkung davon sein. Machen wir uns nichts vor: Griechenland ist nur die 1. Pestbeule der Seuche Euro-Kollaps. Dahinter kommen Irland und Spanien mit ähnlich hohen Budget-Defiziten. Alle diese Staaten wird man nicht retten können: nicht einmal die Merkel, selbst wenn sie das ganze deutsche Volksvermögen dabei versenkt (dieses wurde ohnehin schon von den eigenen Bankern fehl-"investiert").

Wenn der Euro kollabiert, dann gibt es eine Abrechnung der Sonderklasse mit der Politik zumindest in allen Nettozahler-Ländern: was hat ihr mit unseren Sparguthaben und Lebensversicherungen gemacht?

Es wird nicht nur eine Abrechnung der Sonderklasse mit den Eliten geben, sondern auch einen radikalen politschen Kurswechsel der Sonderklasse: weg von EU, Euro, globale Eliten, etc. Es wurde mir gerade wieder ein Galgen-Bild aus Bayern zugeschickt. Alles, was noch fehlt ist der hyperinflationäre Kollaps des Euro - die Panik-Flucht daraus.

[19:45] Dieser Artikel über die Euro-Krise ist erst jetzt möglich: Die nächste Welle


Neu 2009-12-11:

[14:00] Wie alles zusammenhängt: Greece, China, USA and the Euro - All Connected?

[16:00] Raus mit ihnen: Ireland, Greece May Leave Euro, Standard Bank Says


Neu 2009-12-08:

[8:00] Leserzuschrift-AT - EUR und USD im Gleichschritt zu Grabe getragen:

Jetzt ist es amtlich: Nicht nur zum Kriege führen biedern sich unsere dekadenten europäischen Schein-Eliten den Amis an. Sie folgen ihnen durch gezielte Manipulation des Euro im Gleichschritt auch ins Währungsgrab. Gegen Gold verlieren seit Beginn des Kondratieff-Winters (ca.2000) alle gefälschten Zentralbankpapiere. Ich hoffe heute Morgen haben viele Hartgeldleser die günstige Nachkaufgelegenheit nutzen können dank Ihrer unermüdlichen Aufklärungsarbeit Herr Eichelburg.

http://goldmoney.com/commentary.html

Daher werden sie auch das gleiche Schicksal erleiden.


Neu 2009-12-05:

[14:30] Was tun mit dem Sünder? EZB berät über Griechenland-Fiasko

Griechenland leidet unter einem enormen Haushaltsdefizit - jetzt schaltet sich nach SPIEGEL-Informationen die Europäische Zentralbank ein. Die deutschen Bundesbanker wollen auf jeden Fall verhindern, dass die EU dem Land Hilfen zahlt: Denn dann drohe aus dem Euro eine "Inflationsgemeinschaft" zu werden.

Richtig wäre: pleite gehen lassen und aus dem Euro rauswerfen. Aber das werden diese Bürokraten nicht wagen. Auf der anderen Seite haben sie wohl Angst, dass Gold noch weiter steigt - diese Angst ist inzwischen da, das merkt man.


Neu 2009-12-04:

[15:30] Euro-Frevel aus Harvard: Ausstieg aus der Euro-Zone könnte sich lohnen

Trotz Aufschwung könnten die Spannungen in der Euro-Zone zunehmen. Für manche Staaten könnte es sich sogar lohnen, die Währungsunion zu verlassen, sagt Martin Feldstein.

Spanien ist nicht das einzige Land, das einen Anreiz hätte, aus der WWU auszusteigen. Auch Griechenland, Irland, Portugal und Italien werden als Länder genannt, die von einer eigenen unabhängigen Geldpolitik profitieren könnten.

In Europa wagt man das wohl noch nicht zu schreiben. Er nennt auch einige Ausstiegs-Kanditaten. Aber den Wichtigsten nicht - den grossen Nettozahler Deutschland.

Neu 2009-12-03:

[15:45] EZB-Feiglinge: Leitzins in den 16 Euro-Ländern bleibt bei 1,0 Prozent

Ungeachtet der wirtschaftlichen Erholung bleibt der Leitzins in den 16 Euro-Ländern unverändert auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Das beschloss die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Sitzung am Donnerstag in Frankfurt. Der EZB-Rat ist nach wie vor skeptisch, ob die Erholung selbsttragend ist.

Etwas verbale Intervention, sonst nichts: Trichet ruft Trendwende aus

Der Blick auf den Goldpreis dürfte sie erschrecken, aber sie wagen nichts zu tun, weil sie sonst wohl die Politik austauschen würde.

Got Gold?

[21:30] DER WEBER AXEL KONNTE DIE FRAGEN SEINER STUDENTEN WEGEN DUMMHEIT NICHT BEANTWORTEN: ECB's Weber: No need to give interest rate signals now

Man sollte ihm das "Goldene Schwein" überreichen, jetzt werden alle Euro-Länder PIGS.
 

[19:30] Leserzuschrift-DE - was würde denn passieren, wenn man den Leitzins hebt ?

Die Bankster würden weniger Gewinne und Boni einsacken, mit der Jahresendrallye an den Börsen und den Boni für die Manager ist erst mal Sense, der Realwirtschaft würde der steigenden Zinssatz bei Krediten sogleich mit weiterem Bankenaufschlag weitergereicht. Da die Wirtschaft ja alles andere als selbsttragend ist (wer von den lohngedumpten oder arbeitslosen "Eingeborenen" soll den den ganzen Exportkrempel und all das Gelumpe aus den Überkapazitäten teuer kaufen ?), wäre das tödlich für die Firmen und viele Arbeitsplätze. Die Abwärtsspirale käme weiter in Gang und die Steuereinnahmen brächen weiter ein, die Staatschulden und auch Sozialausgaben legten hingegen einen Zahn zu,
der soziale Sprengstoff ("Landkarte der Wut") wäre bald unkontrollierbar.

Den Leitzins zu erhöhen wäre doch nur angezeigt, wenn endlich eine kräftige Lohn-Preis Spirale in Gang käme (was man aber unbedingt vermeiden will) - doch die Löhne werden weiter gedumpt, Daimler zieht nun in die USA wegen den mittlerweile billigeren US Arbeitern.

Will man Fahrt in die europ. Wirtschaft bringen, ohne den kleinen Arbeiter- Sklaven Zucker zu geben (denn flächendeckende Gehaltserhöhungen würden die Kaufkraft der Managerboni schmälern und relativieren), muss der Euro durch Geldmengenausweitung in die Hände der Eliten konsequent zum Dollar abgewertet werden. Das kurbelt die Asset Inflation weiter an und es geht wieder "aufwärts". An der Börse wird gejubelt und der Aufwschung ist wieder in aller MSM Munde. Oder man importiert die US Inflation durch Dollar Stützungskäufe. Letztlich aber wird nur mehr der arbeiten, der keine Ersparnisse hat, unbedingt muß, weil er nicht in EM oder Aktien gehen kann, da sich Arbeit noch weniger lohnen wird als heute mit all der Alimentierung der sesselfurzenden Beamten, Bürokraten und Politiker.

- oder sehe ich da nun was total falsch ?!? - bitte korriegieren Sie mich !

Wenn die grosse Zinserhöhung kommen muss - dann schlägt diesen Eliten die Stunde. Ob das aber dem "kleinen Mann" viel nützt, ist eine andere Frage.

Eine Lohn-Preis-Spirale kann bei uns nur in Gang kommen, wenn vorher die Löhne real massiv sinken - etwa auf 1/3 des heutigen Niveaus.


Neu 2009-11-30:

[20:45] Euro stark angeschlagen: Und was geschieht mit dem Euro?

Der schwache Dollar beschäftigt die Investoren seit Monaten. Aber was ist mit dem Euro? «Dubai könnte der Anfang eine Serie von Staatsschuldenkrisen sein», sagt Mohamed El-Erian in den «New York Times». El-Erian ist der Chef von Pimco, dem grössten Obligationenhändler der Welt. Er denkt dabei vor allem an Euroland.

Der Euro ist auch nur ein Papier, das jederzeit hyperinflationieren kann. Daher sollten alle die Rettungsboote haben.


Neu 2009-11-28:

[16:15] Zwickt der Goldpreis? EZB sucht Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik


Neu 2009-11-24:

[10:00] Die Eurozone muss gehalten werden – wie Merkel schon sagte: Koste es, was es wolle: Das Staatsbankrott-Schisshasen-Spiel

Letztendlich können die PIGS-Länder (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien) nur aus eigener Kraft aus der Krise kommen, wenn sie ihre (eigenen) Währungen abwerten, wie damals Argentinien, um wieder konkurrenzfähig und Herr ihrer Finanzen werden.

Ob dazu die Südschiene aus der Eurozone austritt oder die Nord-EU-Länder sie irgendwann rauswerfen, weil sie sich die Hilfen nicht mehr leisten können, kommt im Ergebnis auf dasselbe heraus.

Ich hoffe, die Merkel hat ihren Fluchthubschrauber bereit, falls die deutschen Sparer dahinterkommen sollten, dass ihre Ersparnisse so verschwendet wurden. Man kann die PIGS im Endeffekt nicht retten, es werden durch Stützungen nur alle anderen Euro-Staaten auch "piggy".

[15:45] Leserkommentar: Wieso "hoffen" Sie das ??? Gönnen Sie doch dem Volk auch ein wenig Rache für jahrelange Abzocke und Volksberdummung !!

 

[11:15] Leserkommentar-DE dazu:

Die uralte Sozi-Philosophie, nach der es dem Kranken besser geht, wenn der Gesunde auch krank wird. Im Falle der kranken EU-PIGS kommt sie jetzt nur in einer supra-nationalen Dimension zur Anwendung - auf nationaler Ebene heisst das Spiel "Sozialstaat".


Neu 2009-11-23:

[16:00] Leserzuschrift-AT - Rückkehr zum Schilling und D-Mark?

Aus den Infos von Hartgeld.com und anderen Infoquellen stehen wir vor der grössten Währungsreform aller Zeiten das aus für Euro und Dollar.

Werden wir schon bald eine Rückkehr zum Schilling und D-Mark oder in einer anderen Währung erleben, und anderseits hört man wieder das in Zukunft nur noch mit Chip und Plastikarte (Kreditkarte) bezahlt wird. Werden wir die EM umtauschen können und was würde das für uns bedeuten.

Das heisst: wenn der Euro zerfällt, ist es recht wahrscheinlich, dass die alten Währungen in neuer Form wieder eingeführt werden. Man wird sie aber irgendwann mit Gold decken müssen, damit sie nicht auch in die Hyperinflation gehen. Das Plastikgeld wird eine Zeitlang der Vergangenheit angehören.

Die Spannungen im Euro sollten in nächster Zeit dramatisch steigen - siehe Griechenland. Sobald Gold etwa bei $1500..2000 ist, wird es ernst.
 

[9:45] Griechenland testet die Grenzen der Euro-Mitgliedschaft aus: Greece tests the limit of sovereign debt as it grinds towards slump

Greece is disturbingly close to a debt compound spiral. It is the first developed country on either side of the Atlantic to push unfunded welfare largesse to the limits of market tolerance.

Greece has long been skating on thin ice. The current account deficit hit 14.5pc of GDP in 2008. External debt has reached 144p (IMF). Eurozone creditors – German banks? – hold €200bn of Greek debt.

Sind das deutsche Banken, die 200 Mrd. an griechischen Anleihen halten? wenn diese auf den Markt fliegen, dann ist der Staatsbankrott da.

Wird man Griechenland dann aus Euro und EU werfen?

[12:45] Leserzuschrift-DE - Anmerkung zum AEP-Artikel im Telegraph:

Aber in dem Artikel des Telegraph blitzt doch wieder AEP´s Auftrag durch, den Euro IMMER schlecht zu reden, was meist ein Zeichen ist, dass massiv vom Zustand des Dollars abgelenkt werden muss, um die Instis davon abzuhalten, Euro zu kaufen und Dollars (Pfund) zu verkaufen.

Natürlich unterstützt AEP das "Imperium". Aber das macht den Euro nicht besser.


Neu 2009-11-21:

[9:30] Ist da wirklich ein "Exit" aus dem Gelddrucken dran? EZB macht den ersten Exit-Schritt

Notenbanken in aller Welt haben Milliardensummen in das Bankensystem gepumpt. Investoren fürchten deshalb Vermögensblasen. Die Europäische Zentralbank wagt jetzt den ersten kleinen Schritt aus der lockeren Geldpolitik - und fängt bei Verbriefungen an.

Das ist wohl mehr Propaganda.


Neu 2009-11-19:

[12:30] Griechenland-Krebs wird Euro-Krebs: Athens unsolide Finanzpolitik gefährdet die Währungsunion

Jahrelang hat Griechenland die Vorgaben des EU-Stabilitätspaktes ignoriert. Das wird früher oder später auch die Bonität der starken Euro-Staaten beeinträchtigen. Die Partner müssen die Athener jetzt auf den Weg der Tugend zwingen – notfalls mit Sanktionen.

Die Angst kriecht also in den EZB-Turm. Diese Angst kommt mit Sicherheit aber vom steigenden Goldpreis.

Die einzige Sanktion, die helfen würde, wäre der Rauswurf Griechenlands aus dem Euro. Aber das wagt man sicher nicht, daher werden die griechen so weitertun wie bisher.


Neu 2009-11-16:

[10:15] WEBER GEHT DER ARSCH AUF GRUNDEIS: ECB's Weber: policymakers must not miss time for exit

Missing the right moment for the exit from extraordinary policy steps to combat the financial crisis carries the risk of creating new turbulence, European Central Bank Governing Council member Axel Weber said on Monday.

Inflation mag man besonders in Deutschland nicht. Es könnte ihn auch jemand fragen, was er mit dem Bundesbank-Gold gemacht hat.

[11:15] DIE PIGS - ABTEILUNG WIDERSPRICHT WEBER SOFORT: ECB's Ordonez says rate hike not on the radar - FT

Warum nennen Londoner Investment-Banker sie schon jahrelang PIGS?


Neu 2009-11-14:

[21:15] Leserzuschrift-DE - es gibt fast nur mehr neue Euro-Scheine:

ich arbeite im Verkauf Bereich Luxusgüter in Berlin. Seit einigen Wochen fällt mir folgendes verstärkt auf:

Die Stammkunden bezahlen mit Unmengen von absolut neu(!) gedruckten Geldscheinen. Ich bin seit Jahren im Geschäft, aber das Verhältnis gebrauchte/neue Scheine gibt es so anscheinend nicht mehr. Ebenfalls fällt es den Kunden selbst auf, da sie das Geld direkt von der Bank holen. Es handelt sich um völlig unterschiedliche Institute. Einige haben bei den Banken nachgefragt, leider ohne ein Ergebnis.

Vermutlich werden massiv Geldscheine gehortet. Die Inflation ist es nicht, die mehr Bargeld erfordern wird. Also wird in beliebiger Menge nachgedruckt.

Auch hier in Österreich gibt es fast nur mehr neue Scheine.
 

[10:45] Vom EZB-Gold ist fast nichts mehr da: EZB-Goldforderungen übersteigen echte Goldbestände um das 20-fache

Aus dem aktuellen Monatsbericht der Europäischen Zentralbank ist bei genauer Analyse ein krasses Missverhältnis zwischen echten Goldbeständen und Papiergold (Goldforderungen) des Instituts ersichtlich.

Unter „Monetäre Goldreserven“ versteht die EZB ganz offensichtlich ausschließlich verbriefte Goldforderungen. Die Position „Aktiva“ schließt die echten Goldbestände mit ein. Ergo: Die EZB hat in ihrer Bilanz Goldforderungen von rund 10.000 Tonnen, aber nur echte physische Bestände im Umfang von rund 500 Tonnen. Die Gold-Forderungen übersteigen also die echten physischen Bestände um gut das 20-fache!

500t sind noch da, der Rest ist verleast. Good Bye, Euro.

Neu 2009-11-12:

[20:30] Man mag keinen eigenen starken Euro: Eurokurs rutscht ab

Der Höhenflug ist erstmal gestoppt: Kurs des Euro rutscht deutlich unter die Marke von 1,50 US-Dollar. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen und rechnen nicht mit einer schnellen Erholung. Auch Gold verliert an Wert.

Das waren sicher keine Spekulanten, sondern die EZB selbst, die den Euro - ihre eigene Währung - bewusst schwächt.

Auf den Goldpreis haut man auch gerade wieder drauf. Vermutlich hat die EZB auch Gold auf den Markt geworfen, da der Goldpreis seit der handelszeit in Europa sinkt.

[21:30] Aus dem Midas vom 11.11. dazu:

Per the article I emailed yesterday (below, key part highlighted in blue), the Euro is clearly being capped by the ECB in order to preserve "competitiveness". So each time the Euro surges above 1.50, the Europeans print Euros (more money printing) and buy dollars to get the exchange rate down.

This happened yesterday, and then again today, when the Euro suddenly dropped this morning from 1.505 to 1.498 in a matter of minutes due to obvious intervention. Then the U.S. government PPT (Plunge Protection Team) enters its algorithmic trade programs that cause gold and gold stocks to fall due to the suddenly "strong dollar", even though in effect it has not gotten any stronger (certainly not against gold, which is up another $8 today to a new all-time high).

Einen Euro über $1.50 will die EZB verhindern.

Neu 2009-11-09:

[19:00] Raus aus dem Euro mit denen: Griechenland - das Problem liegt im Südosten


Neu 2009-11-05:

[20:00] Der Euro-Boss hat genug vom starken Euro: EZB/Trichet: Aufwertung asiatischer Währungen wäre willkommen

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat eine stärkere Aufwertung der asiatischen Währungen als sehr wünschenswert bezeichnet. "Eine geordnete Aufwertung dieser Währungen wäre willkommen, um die Weltwirtschaft mehr ins Gleichgewicht zu bringen", sagte er am Donnerstag nach der EZB-Ratssitzung in Frankfurt.

Er und seine Politiker-Kumpane halten es nicht mehr aus. Sie möchten abwerten. Aber was sie sich damit einhandeln:

Leserkommentar dazu:

Langsam haben Trichet und seine EZB Kumpane begriffen, dass das mit nem starken Dollar und einer weiteren Befeuerung der US Konsum Blase
nichts mehr werden wird.

Man wünscht sich daher wohl umgekehrte Vorzeichen:
Asien ( ganz BRIC ?) als der große Nachfrager, Patent und Know-How Halter und Europa als die große Werkbank (angetrieben durch billige Arbeitssklaven ?!?). Wird der chinesische, gedemütigte Wanderarbeiter spurlos verschwinden und nun das deutsche Pendant seine Blüte erleben ?

Wollen wir wirklich alle den Rollentausch ? Sind alle bereit dafür ? Ein Wirtschaftswunder Deutschland der anderen Art ? Klar ist: Irgendwelche Idioten müssen ja Güter und Dienstleistungen produzieren und anbieten, sonst können sich die Superreichen und Weltenherrscher für ihr Geld ja nix mehr kaufen...., dann verschwände auch die "Wirtschaftskraft Konsum" und all die vielen bunten Banknoten könnten ihren inneren Wert, den Brennwert, voll entfalten....

Diese Billig-Werkbänke entstehen immer nach einer massiven Abwertung. Die Bevölkerung bezahlt mit Verarmung durch Inflation. Aber, den heutigen Luxus-Sozialstaat können wir uns dann nicht mehr leisten - weil die Leute kaum mehr Steuern zahlen können.

PS: das "Wirtschaftswunder Deutschland" nach 2000 wurde auf diese Art geschaffen: die niedrigere Lohnsteigerungen als im übrigen Euroland. Das Wirtschaftswunder ab 1950 profitierte auch von einem sehr niedrigen Wechselkurs für die Mark.
 

[15:00] EZB versteinert: EZB lässt Leitzins unverändert bei einem Prozent

Die Europäische Zentralbank hält ihren Leitzins unverändert bei einem Prozent. Das teilte die Notenbank nach einer Sitzung des EZB-Rats mit. Der Schlüsselzins für die Versorgung der Finanzwirtschaft mit Zentralbankgeld liegt seit Mai auf diesem rekordniedrigen Niveau – vor allem wegen der schwierigen konjunkturellen Lage.

Zeit für einen neuen Goldpreis-Sprung.
 

[10:30] Heute EZB-Zinstag: EZB-Zinsentscheid: Warten auf die Exit-Strategie

Experten rechnen damit, dass die EZB erst Ende 2010 wieder an der Zinsschraube dreht. Erhofft werden aber Hinweise darauf, wie die Währungshüter aus der Politik des billigen Geldes aussteigen wollen.

Die "Experten" wissen nie etwas. Vor allem kennen sie nicht die Rolle des Goldes bei den Zinsen. Die Euro-Zinsen werden wie auch sonst bald explodieren müssen - wenn der Goldpreis wie erwartet bald richtig abhebt.

Neu 2009-10-30:

[10:15] Wieder Euro-Bruchstellen entdeckt: Euro-Tod durch Staatsbankrott

[13:00] Leserkommentar-DE dazu:

Mit dem Euro-Bund ist es wie mit dem Sozialstaat. Gemeinschaft/Solidarität funktioniert nur auf Augenhöhe (gleichwertige Partner mit gleichen Zielen) und freiwillig. Kranke werden nicht dadurch gesund, dass der Gesunde auch krank wird. Das wird er aber, wenn er sich ständig zusätzlich zu seinen eigenen Sachen auch noch um den Kranken dauerhaft kümmern muss. Und gesund wird der Kranke nicht, weil er nicht muss.

Alle diese Gemeinschaften auf gegenseitiger Abhängigkeit dienen doch nur einem: der Verschleierung der Unfähigkeit, der Delegation von Verantwortung bis zur Unkenntlichkeit und der gegenseitigen Sicherung der Dienstwagen, Boni und sonstiger Status-Privilegien.

So wie der Hartz IVler zur Unselbständigkeit vom Sozialstaat verführt wurde, so haben die Banken die Regierungen zu abhängigen Junkies abgerichtet. Irgendwie befriedigend, solche "höhere Gerechtigkeit". Blöde nur, dass wir alle dafür blechen müssen.


Neu 2009-10-28:

[14:00] Wieviel Euro-Stärke hält die Politik aus?

Presse: Euro-Kurs: "Bei 1,55 Dollar ist kritischer Punkt erreicht"

Ab einem Euro-Kurs von 1,55 Dollar könnte die Nachfrage dramatisch einbrechen. Exporte in den Dollar-Raum würden sich dann nicht mehr lohnen, warnt ein deutscher Ökonom.

Es wird derzeit schon interveniert, das war bei $1.50. Bei $1.55 wird dann wohl ohne Rücksicht auf Verluste der Dollar gekauft. Die können damit ihren US-Markt ohnehin nicht retten. Kreditverfügbarkeit bei den Kunden ist viel wichtiger als der Währungskurs. Durch Abwertung können sich nur Produzenten von Billigware sanieren.
 

[10:15] In die Extrem-Staatsverschuldung? Schlägt Europa den japanischen Weg ein?

Das Gegenteil passiert in Europa. Hier hat die EZB ebenfalls ihr Pulver verschossen und kann keine Inflation erzeugen, selbst wenn sie es wollte. Aber ein stärkerer Euro reduziert sowohl die Importpreise als auch die Exportnachfrage, was zu fallenden Güterpreisen führt. Es ist daher wahrscheinlich, dass Europa nicht die italienische Karte ausspielen kann, sich aber umso schwerer tun wird, die jetzige Stagnation zu überwinden. Das Risiko, dass Europa den japanischen Weg einschlägt, ist derzeit wahrscheinlicher, als dass es dem italienischen folgt.

Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen Euro-Raum und Japan: der japanische Staat ist fast nur im Inland verschuldet, grossteils bei der Zentralbank. Zugleich sind die Japaner besonders einfältig, was Kapitalflucht betrifft - Isolation im Hirn. Der Euro ist ein heterogenes Gebilde, wo die meisten Staaten massive Auslandsverschuldung (Handelsbilanz!) haben.

Im übrigen schliesse ich mich Hrn. Ziemann an, der meint, wenn der US-Dollar gegen Gold crasht, wird es auch mit Euro und Yen vorbeisein.


Neu 2009-10-21:

[19:30] Niemand will den starken Euro: Euro at $1.50 is 'disaster' for Europe

[8:30] WIE HILFLOS WERDEN DIE AFFEN ERST SEIN WENNS DEN EURO ZERREIST: EZB "hilflos" bei Euro-Rally

[7:15] Euro-Zerfall im Profil: Der drohende Zerfall der Währungsunion

Zu diesem Linksintellektuellen-Magazin ist es also auch schon vorgedrungen.

Peter Ziemann macht es besser: Euroatom


Neu 2009-10-20:

[10:15] Leserzuschrift-DE - EURO beenden:

Zum Euro: Der hat die letzten Reste der südeuropäischen Industrie ausgelöscht. Während die sich wegen des Zins-Hypes (und der damit verbundenen Immobilien-Blase) immer höhere Lohnerhöhungen gegönnt haben, hat Deutschland die Löhne eingefroren und die Produktivität gesteigert. Deutschland hat die ganzen Schulden der Südländer "aufgekauft", natürlich nicht als Devisen-Reserven in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ausgewiesen, da nur "intern" im Euro-Raum. Dieser Schrott liegt in den Büchern der deutschen Banken (und damit der deutschen Sparer) schwer wie Blei (oder müsste man inzwischen sagen: so wertlos wie Wolfram).

Bei einem Ausstieg aus dem Euro müsste der ganze Schrott mark-to-market bewertet werden: Erst einmal müssten Spanien, Italien etc ihre Währung um mehr als 50 % gegenüber der deutschen Währung abwerten. Dann wären die Lohnstückkosten wieder vergleichbar. Damit fallen die Schulden aus Euro-Zeiten aber auch um mindestens 50 Prozent im Wert der deutschen Währung. Konsequenz: Banken-System total kaputt --- Sparer enteignet.

Das Gebilde Euro ist nicht zu retten. Aber es zu filetieren würde wohl das System-Ende endgültig einläuten. Und so wurstelt man sich weiter durch, bis die Anleger erkennen, dass der US-Dollar die bessere Währung ist. Weil der Euro eigentlich gar keine Währung ist.

Doug Casey: Hinter dem Dollar ist nichts (kein Wert), hinter dem Euro ist nichts und niemand.
 

[9:00] Europäische Jammerlappen ohne strategischen Weitblick:

SPiegel: EZB wettert gegen Dollar-Schwäche

EU und EZB sind alarmiert. Weil der Dollar gegenüber dem Euro stetig an Wert verliert, bangen die Europäer um ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem US-Markt. Die langsam anziehende Konjunktur könnte so wieder ausgebremst werden - die Hoffnungen liegen nun auf der amerikanischen Regierung.

Ach so, sie sorgen sich um den US-Markt. Dieser ist ohnehin verloren, da im Zusammenbruch. Warum nicht gleich abschreiben?

[11:15] Will man die deswegen rauswerfen? sicher nicht: "Das Spiel ist aus": EU rügt Griechenlands Defizit-Tricks

[22:00] Waschlappen: Starker Euro: "Hilflosigkeit der EZB und der EU"

[11:00] Leserkommentar-DE dazu:

Die Argumentationsweise ist bekannt: Der Lügner ist nicht schuld, sondern der Fragende. Hätte der die Frage nicht gestellt, hätte der Lügner nicht lügen müssen. - Erst sind für die Amerikaner die Deutschen und Chinesen schuld, weil die so viel produziert haben, dass die Amis gar nicht anders konnten, als zu konsumieren. Jetzt sind die USA schuld, dass die Europäer in der Krise sind, weil der Dollar so billig ist und die europäischen Exporte keine Gewinne mehr bringen ...
Ich glaube inzwischen, die merken wirklich nichts mehr. Völlig schmerzfrei im Machtrausch - sich ihre Lügen inzwischen selbst glaubend. Man könnte sie an jeden Lügendetektor anschließen - er würde nicht ausschlagen. Dekadenz in Laborqualität. Anders ausgedrückt: Verantwortungloses Gesindel.

Hier kommt die richtige Antwort bei diesem politischen Personal: Got Gold?


Neu 2009-10-19:

[7:30] Wann? Euro könnte Marke von 1,50 Dollar knacken


Neu 2009-10-15:

[19:30] Der Euro - keine Welt-Reservewährung?

Reuters: Trichet: Euro wurde nicht als globale Reservewährung geschaffen

Der Euro ist laut EZB-Präsident Jean-Claude Trichet keine weltweite Reservewährung.
Dafür sei der Euro nicht geschaffen worden, sagte der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt. Auch habe die EZB niemals Pläne gehegt, eine solche Rolle des Euro zu fördern. Zugleich betonte Trichet, es sei wichtig, dass sich führende Vertreter der USA zu einer Politik des starken Dollar bekannt hätten. Plötzliche Währungsschwankungen seien allerdings nicht hilfreich: "Exzessive Schwankungen sind ein Feind der Stabilität und Prosperität der Weltwirtschaft", fügte er hinzu.

Der Vorgänger, die D-Mark war eine Reservewährung, zumindest in Europa. Der viel grössere Euro soll es nicht sein? Das riecht nach verbaler Dollar-Stützung.

Leserkommentar-DE: DIE HABEN HELLE PANIK VOR DEM DOLLARKOLLAPS


Neu 2009-10-12:

[14:45] X und Y Euro:

WIWO: Angst vor dem Griechen-Euro

Die Finanzkrise treibt seltsame Blüten. Misstrauische Zeitgenossen schauen jetzt darauf, welche Zentralbank den Druck einer Euro-Banknote in Auftrag gegeben hat. Ist Euro nicht gleich Euro?

Da drinnen steht es: die Buchstaben vor der Nummer sind nur da, um die Nummernvergabe einfacher zu machen. Der Buchstabe gibt an, wer den Schein in Auftrag gegeben hat - nicht wo er gedruckt oder ausgegeben wurde.

Generell gesagt: der ganze Euro ist Mist. Das wird man sehen, wenn Gold erst richtig abhebt. Die Scheine nach Nummer zu sortieren, wird niemand machen. Wenn, dann steigt ein Staat ganz aus dem Euro aus und verbrennt die Euro-Scheine im Land.


Neu 2009-10-08:

[15:30] Wo bleiben die höheren Zinsen, Monsieur Trichet?

Welt: EZB belässt Leitzins für Eurozone bei 1 Prozent

Der Leitzins im Euro-Raum bleibt unverändert bei 1,0 Prozent. Das teilte die Europäische Zentralbank (EZB) nach ihrer Ratssitzung in Venedig mit. Wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise verharrt der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld seit Mai 2009 auf diesem Rekordtief.

Bei welchem Goldpreis will er die Euro-Zinsen anheben? $1500/€1000?

Oder hofft er auf die restliche Kraft des Goldkartells? Dieses soll ja angeblich bald ein neues Drückungs-Spektakel aufführen.

Diese Währung ist aber schon ein Abschuss-Kanditat: Markt wettet auf Pfund-Verfall


Neu 2009-10-07:

[16:15] Leserzuschrift - Euro-"Konversion":

wußte jetzt nicht so recht, in welche Seite ich meine Info packe. Ich glaube Investment passt hier am besten. Seit 2007 täglich auf Ihren Seiten und wie viele andere Leser von Ihren Seiten, wollte ich viele Bekannte und Verwandte aufrütteln, aber no chance

Im Juni habe ich begonnen, auf den bald wertlosen Euro-Papiergeldscheinen mit Schreibmaschine www.hartgeld.com draufzuschreiben, rot markiert und hier in Umlauf gegeben.

Es zeigt erste Früchte: Ein Bekannter kam jetzt auf mich zu und empfahl mir Ihre Seite und quasselte wie ein Wasserfall drauflos. Ich tat ganz neugierig und interessiert. Zuhause habe ich mich vor lachen gekrümmt und natürlich auch gefreut. So konnte ich ein Schaf aus der Herde treiben.

Hartgeld.com distanziert sich aus rechtlichen Gründen natürlich von dieser Vorgangsweise. Alle Spuren über die Quelle dieser Info beseitigt.


Neu 2009-09-30:

[9:30] Lesermeinung-DE zu Spanien und der Euro (Infos-Europa):

in der Anmerkung zum Artikel "Spanien und der Euro" ist folgende Passage zu lesen: "...dass nicht nur die Globalisierung auf dem Sterbebett liegt,..."

Diesen Punkt finde ich bemerkenswert. Wird sonst immer darauf aufmerksam gemacht, daß eine europaweite Zinspolitik aufgrund der sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Ausgangslagen der einzelnen europäischen Nationen nicht funktionieren kann, so wird hier meiner Ansicht nach (zu Recht) darauf aufmerksam gemacht, daß die Globalisierung, also der Freihandel -und damit insbesonders der gemeinsame europäische Binnenmarkt- nicht funktionieren kann. Durch die Schaffung eines einheitlichen Binnenmarktes haben sich die einzelnen Mitgliedsstaaten dem irrsinnigen Dogma unterworfen, daß der Freihandel (und einzig und allein nur der Freihandel) ihnen zu Wohlstand verhelfen werde. Das bedeutet im gleichen Atemzug aber, daß den einzelnen Nationalstaaten jegliche protektionistische Maßnahmen wie Zölle und Einfuhr- bzw. Ausfuhrbeschränkungen verwehrt sind. Die Möglichkeit, den Zinssatz für die eigene Währung zu erhöhen, ist genauso eine protektionistische Maßnahme wie die Einführung von Zöllen oder Einfuhr- bzw. Ausfuhrbeschränkungen. Aber diese Möglichkeit bleibt den Mitgliedsstaaten durch den Binnenmarkt verwehrt. Daß solcherlei Maßnahmen jedoch durchaus gut sein können, um die eigene Wirtschaft zu stärken, wird durch das Dogma des Freihandels vollständig verneint.

Wie konnte es bloß dazu kommen, daß sich die europäischen Nationalstaaten kollektiv von einer fremden Macht gleichzeitig ihrer Geld-, Währungs-, Zins- und Zollpolitik berauben ließen? Welcher Nationalstaat gibt die eigene Wirtschaftspolitik einfach so aus den Händen und läßt sich fortan von einer fremden Macht fremdbestimmen? Und das alles kampflos ohne jegliche kriegerische Auseinandersetzung! Die Europäische Union schreibt sich selbst auf die Fahnen, ein Friedensprojekt zu sein. Dabei ist sie selbst nur darauf aus, den Nationalstaaten ihre politischen Spielräume und sie damit ihrer politischen Eigenständigkeit zu berauben. Nur als ein Beispiel unter vielen anderen ist der Vertrag von Lissabon zu nennen. Verlogener geht es nicht.

Genau daran werden EU und Euro scheitern - sobald national "neue, nationale Kräfte" an die Macht kommen.

[18:00] Leserkommentar-DE dazu:

Wie konnte es zu dem nationalen Ausverkauf kommen? Eigentlich ist die Frage ganz einfach aus dem Bauch heraus zu beantworten möchte ich meinen. Die EWU kam als Ersatz des Versailer Vertrags zu Stande. Wer waren denn schließlich die ehem. Mitglieder der EWU? Die Zollunion etc. wird in der Anfangszeit allen auch noch einen Nutzen gebracht haben....

Am Ende werden Sie recht behalten. Egal aus welcher Sicht. Ob nun die Nationalisten (ich mag ismen nicht) an die Macht kommen, oder der Euro wegen der Politik auseinander fliegt... Wenn der Nutzen unter die Kosten sinkt (das ist mal eine WiWi-Theorie die ich auch unterschreiben kann) dann wird die EU zerbröseln. Das ist zwar jetzt auch schon der Fall. Die Schmerzschwelle ist aber noch nicht erreicht.

Versailles stimmt nicht: der Euro war der französische Preis für die deutsche Wiedervereinigung. Das, weil sie ihren Franc nach der Abwertung durch die Mitterand-Experimente nicht mehr sklavisch an die DMark binden wollten. Wie man sieht, bietet die Geschichte machmal aussergewöhnliche Auswege für monetäres Fehlverhalten. Aber darin liegt auch der Sprengstoff für den Euro.

PS: nachdem mit dem Euro heute die gleiche Politik wie unter Mitterand gemacht wird (auch in Deutschland), wird man sich in Zukunft eben sklavisch an das Gold binden müssen = Goldstandard. Fällt die Goldmünze?
 

[9:15] Irre - der Kampf um Trichets Job hat bereits begonnen:

Welt: Italien kämpft mit Deutschland um EZB-Chefposten

Jean-Claude Trichet wird noch zwei Jahre als Chef der Europäischen Zentralbank im Amt sein – doch hinter den Kulissen tobt schon der Kampf um seine Nachfolge. Italien ist vorgeprescht, bringt mit Mario Draghi den eigenen Notenbankchef ins Spiel. Aber auch Deutschland hat einen Kandidaten im Rennen.

Die wissen wohl alle nicht, was ihnen blüht: der Zerfall es Euro und ein Proteststurm auf alle, die damit im Zusammenhang standen.


Neu 2009-09-17:

[20:30] Der Euro-Murks:

MM: Das Euro-Dilemma

Crash, Clash oder Inflation: Europas innere Spannungen steigen. Während Deutschland, die Niederlande und einige andere Euroland-Staaten ihre Überschüsse im Außenhandel immer weiter ausbauen, rutschen Spanien, Griechenland, Portugal und Italien immer weiter ins Minus. Wie kommen wir aus diesem Dilemma heraus?

Vielleicht kippt ohnehin schon bald Joe mit seinem Bailout die deutschen Staatsanleihen (die primäre "Deckung" des Euro) und damit den Euro selbst.

Alle diese Varianten im Artikel beziehen eine Massenflucht aus dem Euro natürlich nicht mit ein.

Wenn die Rechnung dafür präsentiert wird: 1000 Milliarden Euro - verschenkt dank der Währungsunion


Neu 2009-09-12:

[11:00] Der Goldpreis sitzt der EZB im Nacken:

MM: EZB droht Staatschefs mit höheren Zinsen

Weil sich Europas Regierungen nicht festlegen, in welchem Zeitraum sie ihre Staatshaushalte ins Lot bringen wollen, macht jetzt die Europäische Zentralbank Druck. Je länger die Euro-Regierungschefs dafür bräuchten, desto eher werde die Notenbank anstelle der Politiker gegensteuern - notfalls mit Zinserhöhungen.

Gold $1000 hat wohl die Alarmglocken läuten lassen. Das sagen sie natürlich nicht öffentlich. Daher ermahnen sie die Staaten.


Neu 2009-09-10:

[14:45] Französische "Anti-Inflations" Methode:

Presse: Frankreich: Parlament für Abschaffung der 500-Euro-Noten

Nach der Abschaffung der 1000-Dollar-Note ist der 500-Euro-Schein der wertvollste Geldschein. Durch die Abschaffung soll Geldwäsche erschwert werden.

Da werden sich die Nachbarn in Spanien aber bedanken. Die meisten 500 Euro Noten sind dort. Das französische Parlament lebt ohnehin auf einem anderen Stern - siehe deren Massnahmen gegen "Raubkopierer" - als Schosshündchen der Musikindustrie.

PS: man wird bald viel grössere Scheine drucken müssen - wenn die Hyperinflation richtig losgeht.


Neu 2009-09-04:

[14:00] Was Trichet alles kann:

FTD: Trichet stellt Exit-Blaupause vor

Die G20-Staaten werden sich auf ihrem Gipfel mit dem Ausstieg aus den zahlreichen Stützungsaktionen befassen. Schon jetzt ließ der EZB-Präsident die Märkte wissen, dass seine Bank "die technische Fähigkeit hat, die Liquidität wieder aufzusaugen".

Angst vor der Hyperinflation und dem Goldpreis-Ausbruch? Die Politiker werden einen Ausstieg aus der Geldschwemme nicht erlauben.

Leserkommentar: "Tricher" heisst bekanntlich " Lügen , Betrügen"

Siehe auch hier: Inflation: Wird der Euro zum Fluch für europäische „Exit-Strategen“?


Neu 2009-09-03:

[14:15] Nichts Neues von der EZB - 1% bleibt: EZB belässt Zins auf Rekordtief


Neu 2009-09-02:

[15:30] Zur Zukunft des Euro: Wann bricht der Euro?

Es gibt keine "Süd-PIGS" mehr, alle im Euro sind inzwischen Schweine, also wird es die Inflation werden.


Neu 2009-08-27:

[21:45] Die Trichet-Nachfolge wird bereits diskutiert:

Jesse: Next Head of the European Central Bank a Goldman Sachs Alumnus or Buba's Head Boy?

So far, the front runner to succeed Jean-Claude Trichet as head of the European Central Bank, when his term ends in 2011, has been Mario Draghi, the shrewd current governor of the Banca d'Italia and Goldman Sachs alumnus (don't all boo at once).

But insiders are keeping a close eye on Axel Weber, president of the Bundesbank. If Draghi were to fall under a bus on the Via Nazionale (easily done, by the way), or if he were to give in to the blandishments of those who are urging him to dive into the treacherous waters of Italian politics, then Weber is positioning himself as the clear fall-back choice.

This would not go down well at the Elysée, where the thought of a German running the ECB makes President Sarkozy see red. Yet why not? Isn't it their turn, at last?

Igitt, igitt, dort auch ein Goldman Sachs Mann? Gepusht durch Sarkozy?
 

[19:30] Leserzusendung-DE - Gestempeltes Geld

leider hat es länger gedauert um ihnen zu schreiben aber ich bin vor lachen auf dem Boden gelegen...

Ich bin gerade zum Kiosk neben an und hab einen 20Euro-Schein zurückbekommen...

Was daran so witztig ist? Sehen sie selbst...
Allem anschein nach macht jemand Ernst...

Vielen Dank für die Zusendung (leider nur in Schwarzweiss verfügbar).

PS: wurde gerade an den MIDAS geschickt, damit die ganze Welt derüber lachen kann.


Neu 2008-08-14:

[18:45] Euro vs. Gold:

Claus Vogt: I’ll Take Gold Over the Euro Any Day!

Gold Looks Better than Either the Euro OR the Dollar!

In the bigger picture, the U.S. has the same economic problems as Europe. And both countries follow the very same fiscal and monetary policies of printing money and piling on government debts.

These policies are principally bad for the stability of a currency. Hence, both the euro and the dollar should fall relative to gold.

In fact, it’s already happening!

Back in 2001 you could buy an ounce of gold for $250. Today, it takes about $950. And the euro has tumbled almost as much: From €250 to €680 for an ounce of gold.

So consider moving a piece of your portfolio out of the euro and the dollar and into the one stable and time-proven currency: Gold.

Besser auf "echtes Geld" = Gold setzen.


Neu 2008-08-11:

[11:00] Die Metallwerte der Euro-Münzen:

Jürgen Müller: Über Geldhortung

Nennwert [EUR] Metallwert [EUR] Verhältnis [%]

0,01 0,00129595 12,96

0,02 0,00172418 8,62

0,05 0,00220875 11,04

0,10 0,01615708 16,16

0,20 0,02261991 11,31

0,50 0,03073785 6,15

1,00 0,03235913 3,24

2,00 0,06725838 6,73

Also, fast nichts drinnen auch in den Euro-Münzen.


Neu 2009-08-06:

[15:00] Nichts Neues bei Jean-Claude:

Spiegel: EZB belässt Leitzins bei 1,0 Prozent

Die obersten Währungshüter haben entschieden: Der Leitzins im Euro-Raum bleibt vorerst auf seinem Rekordtief von 1,0 Prozent. Volkswirte erwarten, dass die Europäische Zentralbank noch bis weit ins nächste Jahr hinein an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten wird.

Das geht natürlich nur so lange sie den Goldpreis unten halten können.


Neu 2009-08-05:

[18:00] Die EZB ist die Bad Bank:

ARD: EZB als Bad Bank

Gefährliche Entwicklung
Die Folge: Viele Banken gaben der Europäischen Zentralbank nun ABS-Papiere als Sicherheit, um an neues Geld zu kommen. Für die EZB dürfte die Versorgung der Bankenlandschaft, die damals quasi am Abgrund stand, höchste Priorität gehabt haben und so akzeptierte sie immer mehr solcher ABS-Papiere als Sicherheit.
Laut Jahresbericht der EZB wurden 2008 ABS über 442 Milliarden Euro als Sicherheiten hinterlegt. Das sind mehr als der gesamte deutsche Bundeshaushalt. Gegenüber 2007 hat sich das Volumen damit weit mehr als verdoppelt.

Denn sie nimmt jeden Mist. Das Video kann man sich von dieser Seite ansehen, Link rechts oben.

Neu 2009-07-23:

[12:30] Leserzuschrift-DE - Was der Euro "kann":

der heutige Ziemann-Tageskommentar ist wirklich hervorragend. Ich finde hierzu passt folgende Eigenauskunft der Deutschen Bundesbank zu Geld sehr gut.

Die Bundesbank macht dazu in ihrer Broschüre "Geld & Geldpolitik" für unsere Schüler keinen Hehl aus der Substanz des Eurogeldes: "Wirtschaftlich gesehen sind unsere Banknoten eine Verbindlichkeit des Eurosystems. Dabei handelt es sich aber eher um eine abstrakte Verpflichtung. Wer der Bundesbank eine vom Eurosystem herausgegebene Banknote vorlegt, erhält die Note allenfalls gewechselt, jedoch nicht etwa in Gold oder anderen Vermögenswerten umgetauscht. Die Notenbank kann deshalb im Inland bzw. im eigenen Währungsgebiet nicht illiquide, also zahlungsunfähig werden. Sie zahlt immer mit Geld, das sie selbst schaffen kann".

Die Bundesbank sagt also selbst, dass sie so viel Geld drucken kann, wie sie will. So lange dieses genommen wird.


Neu 2009-07-14:

[21:00] Euro-Bargeld 2.0:

Presse: Neue Euro-Scheine ab 2010

Die nächste Generation von Euro-Banknoten ist bereits in Vorbereitung: Eine neue Euro-Banknotenserie mit verbesserten und neuen Sicherheitsmerkmalen ist für das Jahr 2010 geplant. Die Motive und die Stückelung sollen unverändert bleiben, das Design werde angepasst

Das war schon lange geplant - genau um die Scheine fälschungssicherer zu machen. Müglicherweise werden auch grössere Scheine als €500 vorbereitet - für die Hyperinflation.

Leserzuschrift-AT dazu - ACHTUNG!! WÄHRUNGSREFORM 2010?

habe schon voriges Jahr gelesen, dass die Öst. Nationalbank, die Schweizer Nationalbank und wahrscheinlich andere EURO-Staaten neue Banknoten rausbringen. Da ist es doch sehr wahrscheinlich, dass dass die Hochleistungs-Madoff's eine Währungsreform machen und die von den schlauen Füchsen gehorteten Banknoten entwerten.

Das ist KEINE Währungsreform. Eine solche könnte erst mit dem Zusammenbruch des Euros in einer Hyperinflation kommen. Dann aber mit einer Aufspaltung des Euro vermutlich wieder in nationale Währungen.


Neu 2009-07-10:

[12:30] EZB monetisiert Pfandbriefe:

FTD: EZB schlägt auf Pfandbriefmarkt zu

Die Europäische Zentralbank hat zum ersten Mal besicherte Anleihen erworben. In der ersten Woche kaufte sie 23 Mio. Euro an Papieren. Nach FTD-Informationen stärkte damit besonders schwächere Emittenten.

Das ist elektronische Gelddruckerei. Aber auch Papiergeld wird wie wild gedruckt - fast nur mehr neue Scheine.

Neu 2009-07-08:

[15:30] Ex-Hüter der DM Ex-Bundesbankchef Pöhl spricht von Zerfall der Eurozone – Video:

Skynews: Ex-Bundesbank Boss On Euro-threat

Er sagt im Interview,
er fürchte um die Zukunft des Euro. Jetzt schon seien gewisse Länder in der Zone in exorbitanten Schwierigkeiten. Viele Länder stünden kurz vor politischen Unruhen. Er wolle keine Namen nennen, weil dann die Märkte reagieren würden. Es könne geschehen dass diese Länder ihre Schulden nicht mehr bedienten. Politiker wüssten genau, dass viele Länder auf der Kippe stehen. Es werde, sobald ein Land kippt, ein Dominoeffekt passieren. Er prophezeit ein kleines Land werde als erstes kippen. Vielleicht, meint er, bekäme es Hilfe vom IMF, der sei zuständig denn Deutschland sei überfordert hier zu retten. Kein Land wolle als erstes kippen. Sobald eines zusammengebrochen sei würden andere folgen. Was danach geschehe weigerte er sich zu sagen.

Was danach folgt, wird nur hinter verschlossenen Türen diskutiert.

Leserkommentar-CH:

Die EU wird es aus meiner Sicht zerlegen. Dann heisst es Auge um Auge, Zahn um Zahn ! Da wird der Glückliche sein, der sich irgendwo in der "Wildnis" zurück ziehen kann.
Aber keine Angst, das wird nicht nur ein paar Priveligierten vorenthalten sein. Alle werden diese Möglichkeit haben, weil die Zivilisation dann mindestens für längere Zeit auch in den Städten unterbrochen wird !


Neu 2009-07-02:

[21:15] Nichts wirklich Neues von der EZB:

Handelsblatt: EZB appelliert an Verantwortung der Banker

Vor gut einer Woche hatte die Europäische Zentralbank rund 442 Mrd. Euro frisches Kapital in den Markt gepumpt. Doch die Banken verhalten sich bei der Kreditvergabe weiter zurückhaltend. Das schürt den Argwohn der EZB. Präsident Trichet ermahnte die Banker, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Den Leitzins tastete die EZB wie erwartet nicht an

Man muss schon wirklich genau suchen, um von der Zinsentscheidung etwas zu erfahren. Nicht mehr wichtig?


Neu 2009-06-27:

[11:30] Banken horten das Geld bei der EZB:

Presse: Banken bunkern 143 Milliarden bei der EZB

Statt Kredite zu vergeben, horten viele Institute das Geld lieber bei der Europäischen Zentralbank. Erst am Mittwoch hatte die EZB die Rekordsumme von 442 Mrd. Euro in den Markt gepumpt.

In Deutschland wollen Politiker und führende Wirtschaftsvertreter beobachten, wie lange die Banken das Geld bei der Zentralbank liegen lassen. Der Chef der deutschen Bundesbank, Axel Weber, drohte sogar mit einer härteren Gangart, falls sich die Institute nicht bewegen. Weber deutete an, dass die EZB die Banken auch umgehen und die Wirtschaft direkt unterstützen könnte. Commerzbank-Analyst Michael Schubert warnte jedoch, dass durch die Finanzspritze das Grundproblem nicht gelöst werde. „Wenn ein Kreditnehmer vertrauenswürdig ist, bekommt er ja Geld“, sagte der Analyst. Derzeit gebe es aber das Problem, dass die Banken manchen Unternehmen nicht trauen.

Die Zentralbanken werden die Banken kaum umgehen können, denn sie haben ja keine grossen Filialnetze und auch nicht das Personal für die Kreditvergabe an Firmen. Also ist es eine leere Drohung - Kredite direkt zu vergeben.

Neu 2009-06-26:

[10:15] EZB fordert Einsparungen bei Staaten:

Welt: EZB-Volkswirt warnt vor Serie von Finanzkrisen

Warnung an die Staaten im Euroraum: Der Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, befürchtet ein Ausufern der Staatsverschuldung. Spätestens 2011 müssten die Länder dringend die Bremse ziehen. Andernfalls drohe eine Serie von Krisen. Viele Staaten haben sich verschuldet, um die Finanzkrise zu bekämpfen.

Der Appell wird nichts nützen, erst der Bond-Crash.


Neu 2009-06-25:

[13:30] Banken geben das billige EZB-Geld nicht weiter:

Welt: Die Banken behalten das billige Geld für sich

Die Europäische Zentralbank hat die Rekordsumme von 442 Milliarden Euro in den Finanzmarkt gepumpt. Banken freuen sich über die günstige Möglichkeit zur Refinanzierung. Doch die Verbraucher haben wenig von dem billigen Geld: Dispozinsen und Konsumentenkredite werden nicht günstiger.

Das ist alles eine Frage der Konkurrenz am Markt und der Kreditsicherheiten.

Solange die Sparer mit solchen Minizinsen zufrieden sind und nicht aus den Banken, etwa ins Gold flüchten, genügen diese. Auf der Kreditseite sind vielfach die Sicherheiten für niedrige Zinsen nicht da - oder das was den Banken als Sicherheit gefällt. Für Immobilien oder Wertpapiere als Sicherheit gibt es schon niedrige Kreditzinsen. Bei Hypotheken etwa gehen die Banken auf Zinssätze herunter, wo sie eigentlich selbst nicht mehr verdienen - weil die Kreditnehmer sich hier die günstigsten Zinsen aussuchen, bei Konten aber nicht.

PS: was den Banken als Kreditsicherheit gefällt ist höchst subjektiv und von Moden abhängig. Aber alle machen es gleich.

[20:15] Die Kreditsicherheiten sind es: Firmen bekommen immer schwerer Kredite


Neu 2009-06-24:

[16:45] Die EZB pumpt Geld in die Banken, bis diese bersten:

FTD: EZB pumpt Rekordbetrag in den Markt

Die europäischen Währungshüter versuchen, die Kreditvergabe der Banken zu beleben und stellen 442 Mrd. Euro frisches Kapital zur Verfügung - ein Höchstwert. Die Nachfrage ist gewaltig. Finanzminister Steinbrück mahnt die Institute nun an, das Geld weiterzureichen.

Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben am Mittwoch ein Rekordvolumen von 442 Mrd. Euro in die Finanzmärkte gepumpt. Diesen Betrag liehen sich die Geschäftsbanken beim ersten Refinanzierungsgeschäft der EZB über ein Jahr. Das ist ein neuer Rekord. Der bisherige Höchststand datiert vom Dezember 2007 und belief sich auf 348,6 Mrd. Euro.

Das ist also der Plan: man will die Banken damit dazu bringen, Geld zu verleihen. Dieses Geld werden aber kaum die Firmen sehen (die Sicherheiten fehlen), sondern eher die Spekulanten wie Hedge-Fonds. Die können damit auch den Euro shorten.

Gold ist übrigens wieder bei $940. Got it?

[19:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Jetzt wird mir klar, warum ich in der letzten Zeit so viele Angebote für Konsumentenkredite und Immobilienfinanzierung (Flyer, u.a.) bekam.

Billigstes Geld fließt zu einem Zinssatz von 1 % von der EZB zu den Banken und diese machen daraus Konsumentenkredite für dumme Schafe zu einem Zinssatz von 12 bis 18% daraus. Das ist mal eine Gewinnspanne! Wie toll für die Bankbagage, dass sie heute wieder 442 Milliarden von der verbrecherischen EZB bekamen. Wie heißt es so schön: Und ist der Ruf erst mal ruiniert, dann lebt sich`s völlig ungeniert! Auf geht`s zum Schuldenmachen, es ist eh alles wurscht! Nur Trottel sparen noch!

Diesen Kredit bekommt nicht jeder. Im Moment fliesst er noch an Arbeitnehmer - weil die Banker noch glauben, dass die Rückzahlung noch sicher ist.


Neu 2009-06-19:

[20:30] Wie wichtig ist den Nettozahlern der Euro:

FTD: Pimco-Chef erwartet heftige Kurseinbrüche

El-Erian: Wenn Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Euro-Zone erhalten wollen, müssen sie dafür tief in die Tasche greifen. Bei meinen zahlreichen Reisen nach Europa habe ich das Gefühl gewonnen, dass die Menschen die Kosten tragen wollen. Ihnen ist die euro­päische Idee sehr wichtig geworden. Niemand redet davon, den Euro wieder abzuschaffen oder die EU aufzulösen.

El-Erian hat natürlich nur mit den Finanzeliten in Europa gesprochen. Denen mag der Euro sehr wichtig sein. Aber was ist, wenn der Lebensstandard der Nettozahler wegen der PIGS-Stützung massiv sinkt?


Neu 2009-06-17:

[11:45] Heute schon über die Euro-Experten gelacht?

Focus: In der Eurozone gehen Staaten nicht bankrott

Irlands Kreditwürdigkeit haben die Rating-Agenturen deutlich herabgesetzt, auch andere Euroländer verloren in der Krise ihre Bestnoten. Nun rudern die Experten zurück: Zur Panik bestehe kein Grund.

Hihihi: das sind die selben "Rating_Experten", die amerikanischen Subprime-CDOs auch ein AAA gegeben haben.


Neu 2009-06-12:

[16:15] Hyperinflation in Europa ausgeschlossen - wirklich?

Wirtschaftsblatt: Hyperinflation für Europa zu 100 Prozent ausgeschlossen

Investor Marc Faber wird wohl als Meister der Zuspitzung in die Annalen des Jahres 2009 eingehen. Er sei zu „100 Prozent sicher“, dass die USA auf eine „Hyperinflation zusteuert“ und erwarte „Teuerungsraten, die die von Zimbabwe erreichen“. Derzeit liegt die ­Inflationsrate dieses von ­Unruhen zerfressenen Landes bei 231 Millionen Prozent.
Auch in Europa gibt es Investoren, wie Christoph Kraus, Vorstandsvorsitzender der Kathrein & Co. Privatbank, die „aufgrund der hohen Budgetdefizite und der enormen ­Zahlungsbilanzausweitung der Notenbanken“ von einem ­Hyperinflationsszenario ausgehen, das der aktuellen, deflationären Gegenwart folgen soll. Eine These, der die OeNB vehement widerspricht – die in den Markt gepumpte Geldmenge erfolge in Form zeitlich begrenzter Kredite – oft mit einem Horizont von einer Woche – und fließe nach dieser Zeit automatisch wieder zurück. Vom Geldmarkt ausgelöste inflationäre Tendenzen könnten also einfach erstickt werden, indem man diese ­Offenmarktgeschäfte zurückfährt und die Zinsen erhöht.

Ach so, von der Nationalbank kommt der Artikel, also muss er wohl die Bedenken der Berater der Reichen zerstreuen. Die Kathrein-Bank ist jene Bank in Österreich, die soviel Gold für ihre Kunden bunkert. Also genau das Gegenteil annehmen, von dem was die Zentralbank sagt.

Die "Exportweltmeister" werden ihre Ersparnisse genau in einer solchen Hyperinflation verlieren: Alle sparen - wie kann der Exportweltmeister reagieren?


Neu 2009-06-09:

[20:45] Der EZB wird mulmig:

Reuters: Stark: Notenbank wird Zinsen so bald wie möglich erhöhen

Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihre wegen der schweren Rezession extrem laxe Geldpolitik bei einer konjunkturellen Trendwende schnell zu den Akten legen und den Leitzins wieder erhöhen.

Die schauen wohl auf die steigenden Zinsen der langen Staatsanleihen und fürchten die Flucht aus ihrem Euro.

[21:30] Leserkommentar-DE - Euro-Angst:

Ich war heute nach 14.00 Uhr im Innenraum unserer Sparkasse. Am Schalter mußte ich warten,
da ein anderer Kunde vor mir war. Zufällig fiel mein Blick
auf die Uhr, welche über der Eingangstüre die Uhrzeit
"12.20" anzeigte. Auf meine Mitteilung, dass die Euro-Uhr
"wohl stehen geblieben sei" und "ob dies wohl ein gutes
Zeichen sei, dass der Euro abgelaufen ist"!? wurde der Beamte hinter dem Schalter
sichtlich nervös und sagte zu mir, dass ich mir darüber keine Gedanken machen soll. Die Uhr spinne einfach !
Ein anderer Mitarbeiter, welcher dies mitbekam und gerade
aus einer "Flasche!!!" trank, verschluckte sich und mußte mehrmals laut husten!

Denen wird bei solchen Witzen wohl auch mulmig.
 

[6:30] Heute schon über die Euro-Staaten gelacht ???

Handelsblatt: Euro-Staaten wollen rasch Schuldenberg abtragen

16 Staaten, ein Ziel: Die Länder der Eurozone wollen schnellstmöglich mit dem Abbau der in der Wirtschaftskrise angehäuften milliardenschweren Staatsschulden beginnen, so der Tenor beim Treffen der Finanzminister. Auch beim Thema Stabilitäts- und Wachstumspakt gab es offenbar eine Einigung.

Das Selbe hat sich vor einigen Wochen in Deutschland abgespielt, also kann es nur vom Kavalleristen Steinbrück stammen. Man streut uns Sand in die Augen.

Er sollte mit dem Schuldenabbau lieber im eigenen Haus beginnen - und dort seine Kavallerie einsetzen.

[12:15] Leserzuschrift-DE dazu:

Das ist ja Endsieg- Propaganda vom aller feinsten. Wenn solche Parolen hinaus posaunt werden und sich ausnahmsweise mal 16 Staaten der EU einig sind, muss die Angst vor dem Abverkauf RIESENGROSS sein. Dann wird es ganz sicher bald losgehen. Es wird langsam Zeit, denn die Dekadenz die Sie in Ihrem neuen Artikel beschrieben haben ist unerträglich geworden.

[21:15] Leserkommentar-CH dazu:

Immer diese Kavallerie. Die Deutschen haben schon ihr Geld in der Schweiz oder sonst irgendwo und die Schulden bleiben in der Heimat.
Es ist nun mal so, da bleibt für Peer nur noch der Hafer übrig ! Indianergruss mit lautem wiehern !


Neu 2009-06-08:

[15:30] Irland schlägt auf den Euro:

Handelsblatt: Euro leidet unter Irlands Schwäche

Das europäische Sorgenkind Irland wird auch für die Gemeinschaftswährung Euro zur Belastung. Nachdem die Ratingagentur S&P ihr Rating für Irland erneut senkte, rutschte der Euro deutlich unter die Marke von 1,40 Dollar und verlor auch gegenüber anderen Währungen an Wert

Wenn das bei einem grossen Staat wie Italien oder gar Deutschland passiert, dann bricht der Euro wohl ganz zusammen.


Neu 2009-06-07:

[11:30] Hier gibt es Euro-Toilettenpapier: http://www.geburtstagsgeschenke.eu/geschenke/Toilettenpapier-Geld.html


Neu 2009-06-04:

[17:30] Trichet, der etwas unsichere Gelddrucker:

Handelsblatt: EZB schlägt neues geldpolitisches Kapitel auf

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlässt im Kampf gegen die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten die ausgetretenen geldpolitischen Pfade. Ab Juli wollen die Frankfurter Währungshüter erstmals Pfandbriefe im Gesamtvolumen von bis zu 60 Mrd. Euro aufkaufen und auf diese Weise zusätzliche Liquidität in das Finanzsystem pumpen, sagte Notenbank-Chef Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt. Zuvor hatte die EZB den Leitzins bei redkordniedrigen 1,0 Prozent belassen.

Angekündigt hat man dieses Monetisieren von Covered Bonds schon dals letzte Mal. Aber offenbar gibt es in diesem Turm massive Streitigkeiten darüber.

Das EZB-Meeting ist vorbei, jetzt sollte auch der Goldpreis wieder losgelassen werden.


Neu 2009-06-02:

[10:00] Euro-Defizitregeln? noch nie gehört:

MMnews: Frankreich destabilisiert Euro

Frankreich will Stabilitätspakt aufweichen. Wirtschaftsministerin Lagarde will "Krisenschulden" ausklammern. Setzt sich Frankreich in der EU durch, könnte das zu einer Aufweichung der Defizit- und Schuldenregeln im EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt führen.

Nachdem der Euro ein politisches Produkt ist, verfahren die Politiker mit ihm, wie sie wollen. Nur Frankreich will "es offiziell" machen, der Rest macht es ohne den Mund aufzumachen.


Neu 2009-05-31:

[11:45] Was PIMCO zum Euro sagt:

Handelszeitung: Pimco sieht hohe Kosten für Erhalt der Euro-Zone

Deutschland stehe daher vor einem Dilemma. Um die europäische Einheit nicht zu gefährden, sei es erforderlich, die schwächeren Nationen zu unterstützen. "Wenn Deutschland, Frankreich und die Niederlande die Euro-Zone erhalten wollen, müssen sie dafür tief in die Tasche greifen."

Also: die Nettozahler sollen noch mehr zahlen. Wie lange wollen die noch?

[15:00] Noch ein Sargnagel: Prof Dr Hankel -Die Euro Lüge Teil 1


Neu 2009-05-28:

[9:30] Leserzuschrift-DE zum Euro:

Aktueller Bericht im heute-journal im ZDF
Wie stabil ist der Euro? wurde gefragt. Jetzt also schon in einer Nachrichtensendung. Die Schwäche der "PIGS" und Irland wurde angesprochen. In Griechenland stiegen die Ausfälle von Schecks in 12 Monaten um 140 %.
Wie lange hält eine Währung unterschiedliche Zinssätze auf Staatsanleihen aus? Herr Trichet meint kein Problem. Auch Steinbrück winkt ab: Die Euro-Einführung war die beste Maßnahme in den letzten Jahren! Die deutsche Wirtschaft wäre unabhängiger. (Der Goldpreis spricht wohl eine andere Sprache). Axel Weber sagt, wir sähen aktuell Teenager-Probleme in der Gemeinschaftswährung!

Ich bin gespannt, wie die Erwachsenen - Probleme ausssehen!

Das "Erwachsenen-Alter" wird gleich übersprungen, dann geht es direkt zum Sterben.


Neu 2009-05-27:

[8:45] Die "tierischen Instinkte" im Euro:

MM: Grund für eine weitere Klage

Die Euro-Zone zerfalle in zwei Blöcke, sagt Joachim Starbatty. Im Interview mit manager-magazin.de moniert der Euro-Kritiker und Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft das exzessive Geldmengenwachstum und beschreibt die Krise seiner Zunft.

Starbatty: Es besteht die große Gefahr, dass die jetzige Geldschwemme die Bürger misstrauisch werden lässt, ob die Staaten ihre Schulden noch zurückzahlen können. In diesem Fall sind Staatsanleihen natürlich gefährdet. Und wenn dann die "animalischen Instinkte" in uns durchbrechen, stoßen Investoren ihre Staatsanleihen ab. Resultat wäre, dass die nächste - und die größte - Blase platzt.

mm.de: Warum wäre das die größte Blase?

Starbatty: Staatsanleihen sind gewissermaßen ein "lender of last trust" - ein Hafen letzter Zuflucht. Wenn diese Erwartung trügt und die Bürger sich getäuscht fühlen, dann stehen Banken, Versicherungen und alle Sparer, die dem Staat vertraut haben, vor einer wirklich schlimmen Situation.

Der Euro-Kritiker hat zwar recht, dass praktisch 2 Blöcke im Euro gibt. Wie die PIGS-Zone wirtschaftet, wissen wir. Aber auch die "teutonische Zone" steht im Moment nicht besonders gut da und praktiziert die Methoden der PIGS.

Wann brechen bei den Klick-Affen die tierischen Instinkte durch und sie verkaufen alle Euro-Staatsanleihen ab?

[17:00] Leserkommentar-DE zu den tierischen Instinkten:

Was der Schreiber im Manager-Magazin vergaß:

Nicht die Staatsanleihen sind der "lender of last trust" (Hafen letzter Zuflucht), sondern es sind Sachwerte! Hier vor allem natürlich Gold und Silber, da sie GELD sind und daher gegen alle Sachwerte überall und immer zu einem angemessenen (hohen) Wert eintauschbar!

...nur die Schafherde glaubt an die letzte Heimat der Staatsanleihen - und da hat MM dann auch wieder Recht: Wer hier blind vertraut, der ist dann in einer schlimmen Situation!

Alle, die dann noch nicht auf den rollenden EM-Express aufgesprungen sind, werden ihn stürmen wollen - und der Preis von Au/Ar explodiert, während alle anderen Anlagegüter (auf Papier) zu Klopapier verkommen...

Ergo: EM kaufen/haben oder: Abwischen

Schafe werden geschoren. Diesesmal bei den Staatsanleihen.


Neu 2009-05-26:

[12:00] Brüll und lach: die EZB will streiken:

Google: EZB steuert auf ersten Streik in ihrer Geschichte zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt/Main steuert auf den ersten Streik in ihrer Geschichte zu. Die rund 1500 EZB-Beschäftigten sind am Mittwoch kommender Woche zu einem eineinhalbstündigen Warnstreik und einer Demonstration vor dem Gebäude der Zentralbank aufgerufen, teilte die Gewerkschaft IPSO, die vor allem Mitarbeiter von internationalen Organisationen vertritt, mit. IPSO will die EZB mit dem Warnstreik unter anderem zu einem Rahmenabkommen über betriebliche Mitbestimmung bewegen.

Sperrt doch den Laden ganz zu. Kommt ohnehin bald.


Neu 2009-05-22:

[15:45] Aus der "Gelddruckerei" der EZB:

Welt: EZB erwägt drastische Maßnahmen für billiges Geld

Weil der Spielraum für Zinssenkungen weitgehend ausgereizt ist, erwägt die Europäische Zentralbank unkonventionelle Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des niedrigen Zinsniveaus. In der Sitzung des EZB-Rates wurde über den Kauf von Unternehmensanleihen in gigantischem Ausmaß gesprochen.

Es wird sicher "nachgedruckt", denn die Krise geht nicht vorbei. Übrigens, die EZB kann keine Papiereuros drucken, das machen die nationalen ZBs. Die EZB monetisiert nur Anleihen - jetzt mit "Quantitave Easing".

Der Kredit wird aber nicht weitergegeben, da keine Sicherheiten mehr da sind: Die nächste Blase schwillt schon an


Neu 2009-05-16:

[15:45] Austritt aus dem Euro - wie?

NZZ: Konsequenzen eines Staatsbankrotts in der Euro-Zone

Die Einführung eines «Neä Drachmä» in Griechenland oder einer «Nuova Lira» in Italien könnte die jeweilige Regierung gleichzeitig für eine Entwertung ihrer Staatsschulden nutzen. Neben degressiv gestaffelten Umtauschsätzen würde eine Ungleichbehandlung nach Art der Euro-Forderung vorgenommen werden. So könnten beispielsweise staatliche Schuldtitel gegenüber Bargeld und Giralgeld besonders niedrige Umtauschkurse erhalten, um der Regierung neue Handlungsspielräume zu verschaffen.

Eines ist klar: sobald ein Staat austritt, ist der internationale Kapitalmarkt für seine Staatsanleihen zu. Aber das ist dann egal, wenn diese ohnehin auf den Markt fliegen. Sobald die grosse Flucht aus dem Papier beginnt, heisst es: rette sich wer kann.

[20:30] EZB-Kakophonie: Bei EZB-Pfandbriefplänen warten alle auf ein Machtwort Trichets

Die EZB löst sich selbst schön langsam auf.


Neu 2009-05-15:

[9:30] Die "Tabufrage" wird bereits offen gestellt:

Presse: Stabilitätspakt: Wie lange hält der Euro durch?

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht vor ihrer größten Bewährungsprobe. Spekulanten nehmen die Währungsunion ins Visier. Die Zinssätze für Staatsanleihen driften auseinander.

Die "Tabufrage" ist: wie lange hält der Euro noch. Antwort: bis zum Panik-Abverkauf des Euro und der Euro-Staatsanleihen gegen Gold. Dann wird jeder Euro-Staat versuchen, sich selbst zu retten.

Im Hintergrund gibt es ohnehin nur mehr Hick-Hack: Bundesbank greift EU-Kommission an

Leserkommentar-DE: SERVUS EURO, SERVUS EU!

[10:15] Leserkommentar-DE dazu:

von mir aus kann dieser EU-Schwachsinn so schnell wie möglich wieder verschwinden, insbesondere auch der Euro. Ich komme auch dann gerne noch nach Österreich etc. in den Urlaub und bezahle wieder in Schilling. Lieber ein- oder zweimal im Jahr umrechnen, als dauerhaft diesen EU-Schwachsinn zu finanzieren.

Anregung: Zur Abschaffung der EU müsste man eigentlich eine entsprechende Partei gründen: Die EU-Auflösungs-Partei (EUAP). Die würde die 5-Prozent-Hürde sicher knacken...

Die EU-Wahl im Juni ist ohnehin die Letzte.


Neu 2009-05-14:

[6:00] Der "umkehrbare" Euro:

Körber-Stiftung: Ist der Euro unumkehrbar?

Der Investment-Banker David Marsh, der den Euro nicht für unumkehrbar hält, sah im Verhalten der wirtschaftlich stärkeren EU-Staaten gegenüber den schwächeren noch eine »Gnadenzeit«. Man versuche, die Schwächeren mitzuziehen, aber irgendwann müsse einmal Härte gezeigt werden. Sonst würde einem Missbrauch »Tür und Tor geöffnet«, wenn es um die Einhaltung der Verschuldungsgrenzen geht.

Wer an den Euro glaube, müsse davon überzeugt sein, dass diese politische Union komme und dass Deutschland bereit sei, die schwächeren Länder über viele Jahre hinweg zu subventionieren. Manchmal müsse man auf das Schlimmste vorbereitet sein, um es zu verhüten, zitierte Marsh Cicero. Man müsse also für das Prinzip der Umkehrbarkeit des Euro sein, damit dieser Tatbestand nicht erfolge.

Jede Währungsunion ist einmal zerbrochen, da mag der EU-Parlamentsbürokrat Hänsch noch so viel "beteuern". Der Investment-Banker sieht es klarer.

Neu 2009-05-13:

[20:00] Die Klick-Affen machen jetzt Frontrunnig gegen die EZB:

FTD: EZB zündet Anleihenmarkt

Die Europäische Zentralbank beschreitet im Kampf gegen die Finanzkrise völlig neue Wege. Dank ihres 60 Mrd. Euro schweren Aufkaufprogramms privater Wertpapiere geht es jetzt aufwärts. Zahlreiche Banken begeben Bonds - die Investoren stürzen sich darauf. In einem Fall waren sie nach zehn Minuten vergriffen.

Denen geht es nur um einen kurzfristigen Trading-Gewinn.

Aber Gold steigt auch wegen der Monetisierung, war heute schon auf $930/€684.


Neu 2009-05-09:

[9:30] EZB monetisiert Covered Bonds - dieser Mark brennt wohl:

FAZ: Pfandbriefmarkt erhält Schützenhilfe von EZB

Das EZB-Programm dürfte vor allem den deutschen, französischen und spanischen Markt von Pfandbriefen bzw. Covered Bonds betreffen und dortige Emittenten. Denn dies sind die drei mächtigsten europäischen Covered-Bond-Märkte.

Eine indirekte Hilfe auch für die HRE? Aber so aggressiv wie die Briten geht die EZB nicht vor,


Neu 2009-05-07:

[15:30] Printer Jean-Claude:

FTD: EZB wirft die Geldpresse an

Lange hatten Kritiker der Notenbank vorgehalten, sie sei zu zaghaft. Nun will auch die EZB Anleihen aufkaufen. Die Bank of England tut es schon - und stockt ihr Aufkaufprogramm für die Papiere sogar noch auf.

Es ist also soweit. Alle Zentralbanken drucken wie wild, auch die EZB.

Bei diesen Sorgen hilft nur mehr Gold: Anleger in Not: Wohin mit dem Geld?


Neu 2009-04-28:

[12:00] Quantitative Easing auch bei der EZB?

Swissinfo: EZB-Ratsmitglied Nowotny: EZB zum Einsatz unkonventioneller Massnahmen bereit

Der Leitzins in der Eurozone wird nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny für einen längeren Zeitraum niedrig bleiben. Die Europäische Zentralbank (EZB) sei auch zum Einsatz unkonventioneller Massnahmen bereit, um den Kreditzugang zu gewährleisten, sagte Nowotny am Montag in New York. Die EZB entscheidet in der kommenden Woche über den Leitzins. Am Markt wird mit einer Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,00 Prozent gerechnet.

Es ist klar, dass der Sozialist Novotny für das Gelddrucken ist.

Leserkommentar-DE: DER EURO IST BALD GESCHICHTE


Neu 2009-04-27:

[16:00] EZB Kampf und Krampf:

Handelsblatt: EZB versinkt im Streit über Geldpolitik

Zehn Tage vor der nächsten Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) streiten Europas Notenbanker über das richtige Leitzinsniveau. Während Bundesbank-Präsident Axel Weber an seinem Nein zu Zinsen unter einem Prozent unbeirrt festhält, will sein niederländischer Kollege Nout Wellink wenigstens über niedrigere Zinsen diskutieren.

Wie es aussieht, möchte selbst die "Systempresse" dort schon Messer austeilen - und dann die Fotografen hinschicken.

Leserkommentar-DE: SERVUS EURO


Neu 2009-04-22:

[10:00] Der EZB-Witz zum Lachen:

Handelsblatt: EZB: „Zurück zu soliden Staatsfinanzen“

Ohne wenn und aber soll das Ziel stabiler Staatsfinanzen oberste Priorität behalten. Das hat die Europäische Zentralbank (EZB) trotz der Wirtschaftskrise und der notwendigen hohen Ausgaben für Konjunkturpakete von den Regierungen in Europa gefordert.

Ein Indiz für massive Flügelkämpfe innerhalb der EZB.

[11:30] Das passt auch zur Vielstimmigkeit in der EZB: EZB warnt Banken vor neuer Milliarden-Belastung


Neu 2009-04-20:

[16:45] Kippt der Euro vor dem Dollar?

Der Euro hat gegenüber dem Dollar heute wieder um 1% nachgegeben, die Aktien stürzen ab (DAX -4%), Gold steigt massiv.

Vermutlich war der Auslösung die fehlgeschlagene Auktion von deutschen BuBills. Damit wird dem Euro die "Deckung" entzogen - die deutschen Staatsanleihen.

Nicht vergessen, der Euro ist nicht nur eine Fiat-Währung ohne inneren Wert sondern auch ein politisches Konstrukt. Es ist daher nicht auszuschliessen, dass der Euro vor dem ohnehin schlechten Dollar drankommt. Die Rettungsboote werden im Euro-Raum notwendig.
 

[14:30] Der Kampf in der EZB geht weiter:

FTD: Uneinigkeit der EZB belastet Euro

Seit Wochen glänzt die Führung der Europäischen Zentralbank mit etwas, was sie früher nicht zu bieten hatte: eine teils öffentliche Auseinandersetzung über den Kurs der Notenbank. Das bekommt der Gemeinschaftswährung nicht gut: Sie fällt unter 1,30 $ auf den niedrigsten Stand seit einem Monat.

Mit anderen Worten: Auflösungserscheinungen.


Neu 2009-04-18:

[13:15] Kampf in der EZB:

Crashkurs: EZB: Weber zieht bei 1% den Schlussstrich

Ungewöhnlich offen tragen die EZB-Ratsmitglieder in diesen Tagen ihren Diskurs hinsichtlich der weiteren Zinspolitik aus. Die EZB hatte im Rahmen ihrer letzten Ratssitzung überraschend den Leitzins um lediglich 25 Basispunkte auf 1,25% gesenkt. Hinzu kommt, dass die Äußerungen von EZBChef Jean-Claude Trichet auf Unstimmigkeiten innerhalb des Gremiums schließen lassen. Vor allem der zypriotische Notenbankchef Athanasios Orphanides hatte sich zuletzt wiederholt als „Taube“ geoutet. Seiner Ansicht nach könnte eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik geboten sein, falls die Inflationsrate für eine beträchtliche Zeit deutlich unter 2% falle.

Diese Auseinandersetzungen werden noch massiv zunehmen.


Neu 2009-04-14:

[16:30] Die "Korrektur" der Kostenstrukturen:

NZZ: Die Euro-Staaten driften auseinander

Während der ersten zehn Jahre der Währungsunion haben sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungsbilanzen der einzelnen Mitglieder auseinanderentwickelt. Die Krise dürfte zu einer Teilkorrektur zu hoher Kosten führen, argumentiert die EU-Kommission.

Man sieht genau, dass die Staaten ihr Verhalten nicht geändert haben. Wie soll eine Korrektur erfolgen? genau wie früher, durch Abwertung bei den PIGS.

Das kommt mit dem Auseinanderfliegen des Euro.


Neu 2009-04-07:

[12:45] Der Euro - ein Bilderberg-Produkt?

Infokrieg: Bilderberg-Vorsitzender: "Bilderberg half bei der Erschaffung des Euro"

Laut dem belgischen Vicomte und derzeitigen Bilderberg- Vorsitzenden Étienne Davignon half die Bilderberg-Gruppe in den 1990er Jahren bei der Erschaffung des Euro. Er verlautbarte dies in einem Interview mit der Online-Zeitung EUobserver am 16. März 2009.

Die Bilderberger haben sicher eine Rolle gespielt. Aber die Hauptrolle hat Frankreich gespielt - die gemeinsame Währung war der französische Preis dür die deutsche Wiedervereinigung.


Neu 2009-04-02:

[15:30] EZB nicht so extrem wie Fed und BoE:

FTD: EZB bleibt hinter Erwartungen zurück

Der wichtigste Zinssatz liegt nun bei 1,25 Prozent. Die Märkte hatten einen deutlicheren Zinsschritt erwartet. Immerhin stellte EZB-Trichet eine weitere Senkung in Aussicht. Ob die Zentralbank den Weg der "Quantitativen Lockerung" beschreitet, entscheidet sich erst im Mai.

Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Neu 2009-04-01:

Seitenauslagerung.


 
     
 
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