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Diese Seite befasst sich mit spezifisch österreichischen Themen. |
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Neu 2009-08-31:
[18:00] Österreicher zur sichersten Sparform:
Wer ist schuld an der Krise?
(zu 73% die Banken):
http://wien.orf.at/stories/386611/
Hierzu auch eine Umfrage (online), welche die sicherste Sparform sei?
(aktuell 42% Gold, 36% Sparbuch)
http://wien.orf.at/stories/386611/1767065/result
Leserkommentar: Die Österreicher dürften wohl nun bereits ziemlich sensibilisiert sein oder große hartgeld.com-Leser sein
[18:00] Korrupte Polizei: Fall 3: wenn Polizisten Geld fordern
Wie in Osteuropa. Und verfolgt wird das natürlich nicht.
[17:45] Brüll und Lach - die "Leidensfähigkeit" der grünen Multikultis:
Presse: Oberösterreich: Rassistisches E-Mail von den Grünen?
"Mein kleiner Bruder ist letzte Woche von drei Kanaken geschlagen worden, ich will in euren Verteiler aufgenommen werden, um gegen die scheiß Kanaken etwas zu tun", lautet die in "Heute" abgedruckte Nachricht. Sie soll unter dem Namen "Konrad Freiherr" an die Kontaktadresse des BfJ gesendet worden sein soll. Die IP-Adresse sei vom Verfassungsschutz bis zu den Grünen zurückverfolgt worden, heißt es in dem Artikel.
Wenn die "Geschützten Minderheiten" einmal auf einen Verwandten einer grünen Funktionärin einschlagen, dann rennt diese gleich zu den Rechten. Wie wäre es mit "die andere Backe auch hinhalten", wie es von den Grünen dauernd gepredigt wird. Wäre etwas für einen Kommentar des SUV-Fahrers.
[17:30] Raiffeisen und die Ostkredite:
Presse: RZB bereitet sich auf 1,2 Milliarden Euro Kreditausfall vor
Die RZB verdiente im ersten Halbjahr 2009 mit 242 Millionen Euro um fast 63 Prozent weniger als noch 2008. Die Vorsorgen für Kreditrisiken wurden aber auf über 1,26 Milliarden Euro versechsfacht.
Das ist sicher auch wieder so eine Nebelwand - ein ganz kleines Stück der ganzen Kreditwahrheit.
Die 1.2 Mrd. kann Raiffeisen allein schon für faule Kredite an österreichische Bettenburgen zurückstellen.
[7:30] Die "Geschwindigkeitssteuer" wird erhöht:
Presse: Aktion scharf gegen Raser & Trinker
Ab 1. September gilt ein neues Verkehrssicherheitspaket mit deutlich härteren Strafen. Um die Straßen Österreichs sicherer zu machen, setzt das Verkehrsministerium auf Teuerungen.
Das hat natürlich nichts mit "Verkehrssicherheit" zu tun, nur mit höheren Staatseinnahmen. Daher ist es eine Geschwindigkeitssteuer. Für Politiker, etc. gilt diese natürlich nicht, sonst hätten sie bzw. deren Chauffeure schon längst keinen Führerschein mehr (etwa wäre Jörg Haider nicht zu Tode gerast).
[11:30] Leserzuschrift - Geschwindigkeitssteuer:
Natürlich geht es hier nur darum zusätzliche Einnahmen zu lukrieren. Unter dem Deckmantel "Sicherheit" läßt sich das an naive Staatsbürger auch recht problemlos verkaufen. Um einen wirklichen Sicherheitsgewinn zu erreichen bräuchte man aber mehr Exekutive, nicht höhere Strafen. Mehr Personal gibt´s natürlich nicht. Diese neuen Vorschriften scheinen aber auch jede Menge Bürokratie mit sich zu bringen und der Polizist müßte Rechenkünstler, Vollzeitjurist und Bürokraft in einem sein….. "Wer beweisen kann, daß er schon vor dem 1. September mit dem Moped gefahren ist ……". Wie soll man das einem Polizisten so auf die Gachn am Straßenrand "beweisen"? Das ganze ist wieder einmal typischer Politikerschmarrn, der der Sicherheit nichts bringt. Nur der Bürger (sofern kein Rechtsanwalt, der die Hintertürln kennt) darf mehr zahlen.
Übrigens: Auch bei der Flughafensecurity (Flughafen Wien) wird kräftigst gespart bei Personal und Material. Die Qualität der Kontrolle leidet darunter selbstverständlich nicht ….;-) Man putzt sich geschickt an den Dienstnehmern ab und läßt diese jetzt unterschreiben (!), daß ab 1. Sept. zusätzlich noch dies und jenes und bla bla bla zu machen ist und die Angestellten natürlich dafür auch die volle Verantwortung übernehmen und sich natürlich damit voll einverstanden erklären usw. So kann man es natürlich auch machen. Man spart an Material und Personal, die daraus resultierende Sicherheitslücke verpackt man schriftlich und zwingt es dem von Arbeitslosigkeit gefährdeten Angestellten auf und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Und vor allem: man hat einen "Schuldigen" - sehr wichtig in der Securitybranche! Unsere Bürokraten sind ein Hit. Sie wissen wirlich, wie sie ihre Jobs möglichst lange erhalten können.
Die neuesten Navigationssysteme kennen zumindest die Standorte der festen Radarboxen und warnen.
[17:30] Leserzuschrift-DE - Geschwindigkeitssteuer:
zur letzten Leserzuschrift zu diesem Thema haben Sie geschrieben, dass die neuesten Navis die festen Blitzkästen programmiert haben.
Ich denke, diese kleine Gesetzeslücke wird auch Österreich in Kürze schließen, wie auch die Schweiz und Deutschland. Der Einsatz der Geräte zu diesem Zweck wird verboten werden, da bin ich mir recht sicher.
Ganz anders übrigens Frankreich und England: Dort stehen vor jeder Blitzkiste Hinweisschilder, die Kästen sind mit Warnstreifen versehen, so dass eigentlich niemand sie übersehen kann. Ergebnis: Die Gefahrenpunkte sind entschärft, jeder hält sich an die Begrenzung.
Das Verstecken der Blitzkästen bringt mehr Geld in die Kasse und mehr Autofahrer ins Strafregister, aber nicht mehr Verkehrssicherheit. Eher im Gegenteil: Wenn jemand die Kiste sieht, geht er in die Bremse und kann dadurch sogar noch einen Unfall verursachen.
In der Schweiz sind Angaben in Navis zu Radarfallen verboten, für Deutschland weiss ich davon nichts.
Siehe auch hier: Radarwarner-Regeln in Europa
Neu 2009-08-29:
[10:00] Wer die angeblichen "Hackler" sind:
Standard: Hacklerregelung ist doppelt so teuer
Eineinhalb Milliarden statt 800 Millionen: Die Hacklerregelung, die ein Hintertürl in die Frühpension eröffnet, kostet viel mehr Geld als erwartet. Die Regierung will trotzdem nicht die Notbremse ziehen
Echte Hackler sind das meistens nicht. Laut Finanzministerium drängen derzeit vor allem Bauern und Gewerbetreibende in den vorzeitigen Ruhestand, und das massenhaft. Heuer haben bereits so viele Menschen um eine Hacklerpension angesucht wie im ganzen Vorjahr.
Schwerarbeiter (Hackler) sind also kaum dabei. Ich kenne selbst einen Frühpensionisten, der hat seinen Betrieb schon vor Jahren übergeben (aus "Gesundheitsgründen"), arbeitet aber jeden Tag in seinem (früheren) Geschäft. Das System wird in jeder erdenklichen Art ausgenützt, aber kein Politiker wagt es, daran etwas zu ändern.
Neu 2009-08-28:
[16:30] BAWAG: flüchtet die Boss-Ratte?
Presse: Bawag-Chef Roberts tritt zurück - Staatshilfe kommt
Aus gesundheitlichen Gründen gibt der Brite David Roberts seinen Posten ab. Gleichzeitig erklärt er, dass die Staatshilfe endgültig ausverhandelt sei. Die Vorsorge für faule Kredite wurde mehr als verdoppelt.
"Gesundheitliche Gründe" werden meist vorgegeben, wenn es zu schweren Zerwürfnissen kommt und ein Boss entweder selbst abhaut oder gefeuert wird. Hier haut schon der 2. CEO in relativ kurzer Zeit ab. Hat er zu tief in die Bilanz geschaut?
[16:30] Siemens Österreich - die Zerhackung:
Presse: „Alles wird zerhackt“
Christian Aichholzer arbeitet als Programmierer bei Siemens in Wien. Rund um ihn herrscht Zukunftsangst, das Unternehmen baut seine Belegschaft drastisch ab. In der Serie „Krise & Alltag – Porträts aus Österreichs Wirtschaft“.
Dr. No ist also mit dem Hinauswurf der Leute bei einer der besten, früheren Entwicklungsorganisationen von Siemens betraut. Dieser Job als Rauswerfer passt bestens zu ihm, obwohl er ihn aus eigener Jobangst vermutlich hasst. Manchmal verteilt er auch schöne "Golden Handshakes", ein böse E-Mail an ihn genügt dafür - oder ein Wort des Widerspruchs. Er wird sicher bald noch mehr zu tun bekommen. Wer von den "zu Zerhackenden" mehr über ihn wissen möchte, kann sich gerne an hartgeld.com wenden.
[13:00] Wer verarmt endlich die "Armutskonferenz": Sozialhilfe-Netz fängt die meisten Armen nicht auf
Diese Wichtigtuer auf Staatskosten. Sollen sie endlich selbst einmal arm werden - bettelarm.
[13:00] Der hat viel zu verstecken: Gemeindebund wehrt sich gegen Rechnungshofkontrollen
[11:45] AUA bei Lufthansa gelandet:
Presse: EU erlaubt die Übernahme der AUA durch die Lufthansa
Es ist offiziell: Die AUA wird Teil der Lufthansa. Die notwendige Aktienübertragung soll kommende Woche über die Bühne gehen. Beide müssen einige Strecken abgeben.
Jetzt der Kahlschlag bei der Bürokratie: AUA-Führungsebene schrumpft
Insgesamt wird die Anzahl der Führungskräfte im Konzern auf allen Ebenen von derzeit 347 um rund 45 Prozent reduziert
Die hatten 24 "Vice Presidents", unglaublich. Warum hat diesen Abbau vorher niemand zusammengebracht? Ohne Übernahme wären sie alle ihre Jobs losgewesen - wegen Bankrott.
[21:30] Am Ende wird diese Übernahme der AUA auch nicht helfen, denn die Lufthansa hat heute selbst ein Junk-Rating bekommen.
[10:00] Bald wird wieder einkassiert:
Standard: Anstieg der Sozialleistungen: Höhere Steuern drohen
Der Pensionsanteil an den Budgetausgaben steigt im kommenden Jahr auf knapp ein Viertel, die Sozialleistungen auf 41,7 Prozent - Sollten Einsparungen nicht ausreichen, ist das Wifo für höhere Steuern.
Man kann sich ausrechnen, wo einkassiert wird: bei der Belastung der Arbeit und des Konsums. Gerade dann, wenn man solche "Experten" hat.
Dabei sollte beispielsweise die Streichung von Ausnahmen im Steuerrecht angegangen werden. Überdies plädiert die Wifo-Expertin für höhere Abgaben auf "gesamtgesellschaftlich unerwünschte Aktivitäten" und nennt Umwelt- und Energieverbrauch, Tabak- und Alkoholkonsum beim Namen. Auch eine Anhebung der Grundsteuer und die Einführung einer Vermögenszuwachssteuer wird von Schratzenstaller befürwortet.
Diese "Expertin" verdient eine Tracht Prügel plus den Rauswurf und zwar vom Präsidenten der Wirtschaftskammer persönlich verabreicht - die WKO kontrolliert das Wifo.
Neu 2009-08-27:
[18:45] Die FAZ zum Anlageverhalten der Österreicher: Österreicher lieben es konservativ
[18:15] Entvölkerte Volksbank:
Presse: Volksbank streicht jeden zehnten Job
Die Volksbank AG gab für das erste Halbjahr einen Verlust vor Steuern von 139 Mio. Euro bekannt. Im Aufsichtsrat wurde eine "Neustrukturierung" fixiert. 900 Jobs werden gestrichen, davon 200 in Österreich.
Diese Bank muss wirklich marode sein, wenn sie einen Verlust ausweisen muss. Denn die meisten Verlustbanken haben Fast-Rekordgewinne verlautbart.
[15:15] Zitter-Indianer Faymann & Pröll:
FTD: Österreich will keine Steueroase mehr sein
Das deutsche Nachbarland lockert sein Bankgeheimnis für Ausländer. Denn es möchte nicht mehr als Steuerparadies gelten. Damit entkommt wohl der letzte EU-Staat den Sanktionen der Europäischen Investitionsbank.
Habt ihr immer noch Angst vor dem bösen Peer-Wolf? Warum habt ihr ihn nicht auf die US/UK-Steuerparadiese hingewiesen, denn dort wer still. Man sollte Euch in ein Wolfsgehege einsperren. Und die Komplizen Grüne (die staatsgläubigste Partei die es gibt) und BZÖ (das soll eine Mittelstandspartei sein?) dazu.
Leserkommentar:
Na was sagen Sie, jetzt kommt ja doch noch was zu Szande. Die Schweiz ist ja immer unser großes Vorbild, offensichtlich auch beim zu Kreuze kriechen.
Die sind genauso knieweich wie die Schweizer Politiker.
[7:00] Leserzuschrift -Der augenblickliche Stand der Annoncendatenbank vom Standard:
Fahrzeuge 24.314
Immo Objekte 34.673
aber nur 1.236 Jobs (und das für ganz Österreich!)
Geld scheint knapp zu sein.
Neu 2009-08-26:
[20:30] Diese Option verfällt nicht kostenlos: ÖBB in der Kostenfalle
[20:30] Kommt das Sparen? "Diktat der leeren Kassen": Hoffnung an der Schuldenfront
[16:30] Es gibt wohl zu viele Journalisten:
Standard: Zeitung ohne Inhalt ist nicht denkmöglich
Seit Dienstag laufen erste Verfahren gegen Journalismus ohne Journalistenkollektivvertrag bei der "Presse" - Redaktionen protestierten
Was wollen sie da mit Prozessen, Demonstrationen, Streiks, etc.? Die Verleger haben massive Einnahmenverluste durch Werbeausfälle. Es ist klar, dass das gespart wird - auch bei den Journalisten. Wenn es keine Reservearmee gäbe, könnte man die Kollektivverträge nicht unterlaufen. Vermutlich haben die Drucker mehr Job-Macht als die Journalisten. Der durchschnittliche Drucker verdient sogar mehr.
[15:30] Noch abwehrbereit?
Presse: "Putsch von innen": Bundesheer vor dem Kollaps?
Die Milizsoldaten richten schwere Vorwürfe gegen die Polit- und Militärführung. Das Bundesheer könne für Einsätze längerer Dauer nur noch etwa 5000 Soldaten aufbringen. Das Milizsystem werde "ausgehungert".
Genau gesagt, sind es die Milizoffiziere, die sich beklagen. Es scheint so, dass ihre goldenen Sterne nichts mehr wert sind. Alle darunter wollen sicher nur raus. Die ganze Wehrpflicht ist absurd geworden, man sollte sie abschaffen, genauso die Miliz, die man nicht mehr braucht. Dafür gibt es so viele Generäle, dass man eine Grossmacht damit ausstatten könnte.
Etwas gibt es auch noch: teure Eurofighter, die Mach 2 in Supercruise erreichen, worauf dann eine ganze Autobahn wegen des Überschallknalls gesperrt wird. Im Ernst: der Kampfwert dieser Truppe dürfte bei einem militärischen Angriff von Aussen recht gering sein. Die Frage ist nur: kommt ein solcher?
PS: der freudigste Tag jedes normalen Milizsoldaten ist der Abmusterungstag: da schüttet man den Inhalt des Rucksacks mit der Ausrüstung auf den Boden. Zwei Soldaten zählen alles ab. Wehe etwas fehlt, dann muss man zahlen - ganz wichtig in der Miliz.
[13:30] Österreich - kein gutes Land für AWD:
Presse: AWD rutscht noch tiefer in die Verlustzone
Im ersten Halbjahr 2009 muss der Finanzdienstleister einen Nettoverlust von 8,9 Millionen Euro hinnehmen. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 20 Millionen Euro. AWD Österreich trug 7,8 Millionen Verlust bei.
In Zukunft werde es bei AWD nur mehr staatlich geprüfte Finanzberater geben. Nach einer 18-monatigen Ausbildung in einer internen Akademie muss die Prüfung der Wirtschaftskammer zum gewerblichen Vermögensberater abgelegt werden.
Die Skandale des letzten Jahres (Immofinanz, etc.) trugen dazu bei. Wird AWD die Zelte in Österreich abbrechen müssen? Viele von deren Verkäufern werden sicher ihre Leasing-BMWs zurückgeben müssen.
Das mit den "geprüften Finanzberatern" kann sich AWD wahrscheinlich abschminken. Wer macht diese 18-Monats-Ausbildung, in der man nichts verdient. Bisher hat man sogenannte "Finanz-Dinstleistungsassistenten" herumgeschickt, das ist ein freies Gewerbe, das jeder anmelden kann.
[15:15] Leserzuschrift-DE dazu:
Was soll bei einem (system-)"geprüften Finanzberater" denn anderes herauskommen als geprüfte Klickaffen, die geprüften Beratungsmist produzieren???
Neu 2009-08-24:
[19:30] Die nächsten Banken brauchen Staatshilfe:
Standard: Bawag bekommt Staatsgeld
Die ehemalige Gewerkschafts-Bank Bawag PSK, nun im Besitz des US-Fonds Cerberus, bekommt jetzt ebenfalls Geld vom Staat. Allerdings nur, wenn die Bank ein sogenanntes Wandlungsrecht akzeptiert. Das heißt, dass die Bank teilverstaatlicht werden kann, wenn die Zinsen für das Staatsgeld nicht bezahlt werden, berichtet die ZIB1 Montagabend. Ähnliches gelte auch für die Bank Austria, die sich im Besitz der italienischen UniCredit befindet.
Seit einem halben Jahr schon verhandelt die Bawag mit dem Finanzministerium um Staatshilfe. Es geht um 550 Mio. Euro. Dazu noch 400 Mio. Euro Garantien für sogenannte faule Papiere, die von Verlusten bedroht sind.
Die Cerberus-Bank auch. Die kann gleich verstaatlicht werden, denn diese ist ohnehin die Hausbank des Staates. Ist da wirklich keine Bankenkrise mehr?
Der Cerberus hat noch andere Probleme: Bawag-Mutter Cerberus bangt um Milliarden
Lange wird sich der Cerberus ohnehin nicht wehren können, denn dessen Anleger wollen raus. Notverkauf steht an.
[13:00] Hoteliers, zittert um Eure Kredite und Bettenburgen:
Presse: "Zimmer frei": Deutsche und Holländer bleiben aus
Der österreichische Tourismus verzeichnet im ersten Halbjahr starke Einbrüche bei Nächtigungen ausländischer Gäste. Die Nächtigungszahlen heimischer Unterkunftgeber liegen damit auf dem Niveau von 2003.
Nach diesen einigermassen miesen Sommer wird ein ganz grauslicher Winter kommen. Denn in Deutschland werden dann die Entlassungswellen richtig rollen, Osteuropa ist dann vermutlich schon untergegangen. Die potentiellen Touristen werden sich dann richtig verkriechen - aber nicht in Euren Betten.
Neu 2009-08-23:
[11:30] Novotny spielt den Bernanke:
Standard: Schnelles neuerliches Abgleiten in Rezession unwahrscheinlich
Jackson Hole - EZB-Ratsmitglied und Nationalbank-Gouverneur (OeNB), Ewald Nowotny, hält ein erneutes Abgleiten Europas in die Rezession innerhalb kurzer Zeit für unwahrscheinlich. Eine solche von Experten als "Double Dip" bezeichnete Entwicklung erwarte er nicht, sagte Nowotny der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag am Rande der jährlichen Konferenz der US-Notenbank in Jackson Hole.
Nachdem man auch ihn nach Jackson Hole eingeladen hat, muss er natürlich tönen wie der Chef. Wie wäre es mit einem Bad in einem nahegelegenden 98°C Pool im Yellowstone Park? Sollte ernüchtern.
Leserkommentar-DE: ES IST BERUHIGEND ZU SEHEM, DASS ES NICHT NUR BEI UNS LAUTER DEPPEN GIBT
Neu 2009-08-22:
[20:00] Noch gibt es das Pensions-Paradies:
Presse: SuperMarkt: Schuften bis 52
Österreich von einer Frühpensionierungswelle noch nie da gewesenen Ausmaßes erfasst. Die von allen Unternehmen abgeführten Steuern reichen nicht mehr aus, um die Pensionen der Beamten zu bezahlen.
Die Frühpensionisten fallen nicht nur einige Jahre zu früh als Beitragszahler aus, sie beziehen angesichts der erfreulicherweise steigenden Lebenserwartung auch deutlich länger Pension. Zu Beginn der 70er-Jahre heuerten die Bürger im Alter von 19 erstmals bei einem Arbeitgeber an, gingen mit 63 in Pension und schlossen mit 77 für immer die Augen. Heute starten die Menschen die Berufslaufbahn mit 23, arbeiten bis 58 und werden 82 Jahre alt.
Wenn der Bond-Markt seinen Daumen über der Republik nach Unten dreht, dann ist dieses Paradies vorbei - Staatsbankrott.
PS: ich kenne jemanden, der hat einen Arbeitsplatz-Computer einen Tageszähler - dieser zählt runter - die Tage bis zum Pensionsantritt.
Neu 2009-08-21:
[13:30] Wo ist das Eigenkapital?
Kurier: Leere Kassen beim Mittelstand
Viele Mittelständler geraten in Zeiten der internationalen Finanzkrise aufgrund ihrer dünnen Eigenkapitaldecke schnell ins Abseits und stoßen bei Banken schnell auf taube Ohren. Dem Grundsatz "Cash Is King" wird ein immer größerer Stellenwert zugemessen. Denn nur wer über ausreichende finanzielle Reserven verfügt, kann eine Durststrecke wie diese auch überstehen, sind Fachleute überzeugt. Die Situation spitzt sich zu. Immer weniger Mittelständler verfügen über Eigenkapitalquoten von mehr als 20 Prozent.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir es derzeit nicht nur mit der vielzitierten Kredit-, sondern inzwischen auch mit einer Bonitätsklemme der Kunden zu tun haben. Gerade viele Mittelständler geraten in Zeiten wie diesen ins Wanken, weil sie ihre internen Systeme nie auf einen Erstfall wie diesen vorbereitet haben", unterstreicht Unternehmensberater Jürgen Müller.
20% Eigenkapital ist nicht viel, das bedeutet, dass 80% des gesamten Anlage- und Umlaufkapitals Kredite sind. Der Ernstfall ist da. Das tolle Chef-Auto auf Leasing und die noch tollere Chef-Villa sind natürlich wichtiger.
So werden etwa GmbHs in Österreich fast immer nur mit der halben Stammeinlage von €17500 gegründet (für die 2. Hälfte auf €35000 haftet man). Dann wird für den Rest des Kapitalbedarfs auf die Bank gehofft.
Die werden sich noch wundern: Österreicher haben genug von Krise und Depression
Neu 2009-08-20:
[19:00] Leserzuschrift - Abreibung für Pröll & co:
Hallo Inlandsösterreicher! Ihr seids bei 50% Steuersatz die böse Steueroase, wir da in Prag mit 15% Steuersatz total weiß und everybody´ s Darling. Habt´s ihr keine Aussenpolitiker? Kann die Euch regierende RAIKA so schlecht Hochdeutsch, daß sie in Berlin keiner versteht? Unser Fürst von Schwarzenberg spricht immer langsam Deutsch und Englisch, dafür versteht in dann auch jeder! Die Liechtensteiner haben 11% Steuersatz und weniger Probleme als Ihr! Die sind eine große Familie, vielleicht könnts Euch da gescheites Personal importieren.
Zur Erklärung: der Autor ist teilweise Tscheche, Österreicher und Franzose. Ausserdem ist ein brillanter Intellektueller (wenn auch mit Hang zu Ideologien) und Investor. Dass er Investor ist, sieht man an seiner Kenntnis der Steuersysteme.
PS: warum die Tschechen keine Probleme mit dem Peer-Wolf haben, ist ganz einfach: es ist kein deutschsprachiges Land, in das die deutschen Steuerflüchtlinge in Scharen flüchten würden. Daher haut er nur auf Schweiz, Österreich, etc. ein. Die UK/US-Steuerparadiese greift er auch nicht an, obwohl dort die wirklich reichen Deutschen (die mit den Sprachkenntnissen) ihr Geld haben.
[13:00] Harte-Ost-Landung: Immoeast schreibt Milliardenverlust
[12:15] Stahlkrise: Voestalpine macht 48,2 Millionen Euro Verlust
Neu 2009-08-19:
[16:15] Grüne aus eine gestrigen Welt:
Presse: Grüne fordern 35-Stunden-Woche
Für Einkommen bis 4000 Euro soll die Verkürzung der Arbeitszeit nach den Plänen der Grünen nicht zu Lohneinbußen führen. Die Belastung der Arbeitgeber wollen sie durch eine öko-soziale Steuerreform ausgleichen.
Nicht einmal die Roten graben diesen alten Schinken noch aus. Nur die Grünen in ihrer totalen Verkennung der Realität tun es.
Leserkommentar: endlich, die Rettung kommt ... - von den Grünen
Leserkommentar-CH: Die bleiben immer Grün ( hinter den Ohren ) !
[10:30] Der bestochene Richter: Fall 2: Der beschenkte Richter
[10:00] "Steueroase" Österreich?
Presse: Erste Sanktionen gegen „Steueroase Österreich“
Lockert Österreich sein Bankgeheimnis nicht, droht heimischen Banken der Ausschluss von Projekten der Europäischen Investitionsbank. Der Druck auf die Bundesregierung steigt.
Nicht verzagen, einfach nur abwarten, bis der deutsche Peer-Wolf nach der verlorenen Wahl abtritt. Dann dürfte der Spuk vorbei sein.
[19:30] Leserkommentar: Bald ist er dann nur noch der reudige Wolf!
Neu 2009-08-18:
[7:30] Leserzusendung - Status der Cross-Border-Leasing-Verträge:

Vielen Dank für die Zusendung. Fällt jemandem auf, dass nur staatliche Einheiten oder Firmen das gemacht haben? - zum Löcherstopfen. Einige haben zum Glück kalte Füsse bekommen und sind ausgestiegen.
Leserkommentar: Got Senkgrube? Der Kanal ist verzockt worden!
Neu 2009-08-17:
[14:45] Wer braucht diese Türme noch? Wien: Neue Wolkenkratzer machen Kagran zum Zentrum
[15:45] Grüne Ortstafel-Dekadenz:
Presse: Fall Dörfler: Kärntner Slowenen fühlen sich "verarscht", Ortstafeln: Grüne zeigen Dörfler neuerlich an
Das hat wirklich nichts mit Justiz zu tun, nur mit Politik. Die haben offenbar alle zu viel Zeit.
Falls diese Kärntner Slowenen wirklich etwas Gutes für sich tun wollen, dann sollten sie die Ortstafeln nicht in Slowenisch anschreiben lassen, sondern in Chinesisch - damit sich die Investoren der Zukunft dort besser auskennen. Vielleicht errichtet dann ein Chinese dort eine Textilfabrik, um "Arbeit" für die Slowenen zu schaffen.
[17:15] Vollidoten in der Justiz: Justizministerium: Zensur am "Falter"?
Die von Ihnen angeforderte Seite enthält Inhalte aus den Bereichen Glücksspiel, Computerkriminalität, Pornografie, Soziale Netzwerke und Phishing. Der Zugriff wurde daher verweigert." Das lasen am Montag Mitarbeiter des Justizministeriums, wenn sie auf www.florianklenk.com den Weblog jenes „Falter"-Journalisten öffnen wollten, der unlängst geheime Akten aus dem Ministerium veröffentlicht hatte. „Das sind chinesische Methoden, dass man ohne sachliche Begründung Websites sperrt", kritisierte Klenk daraufhin im Gespräch mit der „Presse".
Solche Zensur macht eine Website noch viel interessanter. Alle Leute im Justizministerium haben sicher noch andere Wege ins Internet.
Aber die Nerven liegen in diesem Ministerium blank, bald soll im Falter ein korrupter Richter enttarnt werden.
Neu 2009-08-16:
[20:45] Hintergründe zu SkyEurope:
Standard: Was für den Gast gut, war für die Airline ruinös
Airliner haben das Schicksal des am 11. September 2001 gegründeten Billigfliegers SkyEurope seit Jahren schon vorausgesehen. Das Unternehmen, das in Hochzeiten 3,3 Millionen Passagiere beförderte, hat seit seiner Gründung noch nie Gewinne geschrieben. Branchenexperten erwarten nun, dass die Airline innerhalb der nächsten 14 Tage das Ende bekanntgeben wird und somit nicht mehr aus dem laufenden Gläubigerschutz-Programm, in dem sie sich seit Ende Juni befindet, herauskommt.
Das Geschäftsmodell des Billig-fliegers ist gescheitert. Strategie war es, mit aggressiven Preisen eine kritische Masse an Flugzeugen füllen zu können, und dann schön langsam die Preise anzuheben, bis die Zeit für SkyEurope-Investor York (ein milliardenschwerer US-Pensionsfonds) gekommen schien, die Airline mit Gewinn zu verkaufen. Bloß so weit kam es nie. Dabei hatte es Interessenten gegeben. Etwa Niki Lauda. York zierte sich jedoch - und Lauda blieb diese negative Erfahrung erspart.
Laut Niki Lauda hat York €270 Mill. (an US-Pensionsgeldern) hineingesteckt. Dieses Geld ist futsch und die Airline auch bald.
[19:00] Der Run auf die Frühpension:
Presse: Folge der Wirtschaftskrise: Ansturm auf Frühpension
Die Pensionsversicherungsanstalt verzeichnet einen Ansturm auf die Frühpension. Im ersten Halbjahr 2009 wurden 15.000 Anträge auf Frühpension gemäß "Hackler-Reglung" ausgestellt - fast so viel wie im gesamten Vorjahr.
Zusammenhang gegen Vorwürfe verteidigen, sie würde Arbeitnehmer beraten, welches rechtliche Mittel am besten geeignet sei, "um aus dem Arbeitsmarkt auszuscheiden. Das führe zu einer Lebenseinstellung, "dass sich jeder bemüht, möglichst bald in Pension zu gehen".
Die Pensionsversicherung macht da also mit. Offenbar geht es darum, die Arbeitslosenzahlen optisch zu senken - Auftrag von der Regierung.
Ein Irrweg, wie die alle bald merken werden, mit dem Staatsbankrott ist es vorbei. Aber die Masse will ohnehin nicht freiwillig arbeiten.
[11:30] Was vom österreichischen Nationalbankgold angeblich noch übrig ist:
Presse: Nationalbank: "Goldbestand ist absolut angemessen
In nächsten Jahren will die Oesterreichische Nationalbank kaum Gold verkaufen. Aktuell verfügt Österreich über 280 Tonnen des Edelmetalls. Die Mehrheit ist über Orte wie London und Zürich verteilt.
Nicht alles sind aber physische Bestände - bei einem nicht näher spezifizierten "kleineren Teil" handelt es sich um Goldforderungen, also verborgtes Gold. Laut Zöllner sind diese Forderungen mit Sicherheiten unterlegt. Das physische Gold ist nur zum kleineren Teil in Österreich gelagert. Die Mehrheit ist über Orte wie London und Zürich verteilt, "wo es einen aktiven Goldhandel gibt."
In Österreich ist also fast nichts. Der grösste Teil dürfte verleast worden sein, denn vor einem Jahr gab es einem Bericht, dass nur mehr 90t da wären.
Dieser Artikel ist ein "Beruhigungsartikel", der Zweifel ersticken soll.
Neu 2009-08-15:
[7:15] Leserkommentar - Sendung ECO:
Die gestrige Sendung ECO hat mich sehr verwundert. Der ORF kommt seinem öffentlichen Auftrag wenigstens einmal nach und bringt einen ganz kleinen Blick auf die Spitze des Eisbergs.
Wenigstens können die Herrn am Küniglberg nachher sagen, daß sie uns sowieso informiert hätten.
Neu 2009-08-14:
[19:00] ORF-ECO - die Lügen der Eliten:
YouTube: FINANZ-KRISE, LÜGEN UND ANDERE VIDEOS 1.TEIL, 2.Teil, 3.Teil
Wurde gestern ausgestrahlt, sehenswert!
[17:00] Leserzuschrift - Kündigung von Zukunftsvorsorge-Produkten:
Wienerstädtische laut telefonische Auskunft zahlt aus...Hurra mindestens ohne Anwalt...
Aber....
VICTORIA Volksbanken zahlt nicht aus
Antwort von VICTORIA
Betrifft: Rückkaufsmöglichkeit der Zukunftsvorsorge
Hinweis: dieses Urteil des Handelsgerichtes wurde bereits vor Monaten gefällt und hat
für die Versicherungswirtschaft keine rechtlich bindende Auswirkung (dies kann nur
durch ein OGH Urteil erfolgen). Ein Gutachten - im Auftrag des Versicherungsverbandes
- von Schönherr & Partner widerlegt dieses Urteil und ist auch Gegenstand einer Anforderung
an den Gesetzgeber.
Also, weiter prozessieren. Wichtig: das betrifft nicht die Pensionskassen - dort kommt man nicht raus.
[16:00] Das ist jetzt wohl das Ende von SkyEurope:
Presse: SkyEurope zahlt nicht: Flughafen Wien fertigt nicht mehr ab
Ab Mitternacht stellt der Flughafen Wien die Abfertigung von SkyEurope-Maschinen ein. Die Frist für die Fluglinie, ihre offenen Rechnungen zu bezahlen, ist heute abgelaufen.
Wien war der grösste Markt für diese Pleite-Airline. Dieser ist jetzt weg und damit sicher auch alle potentiellen Geldgeber.
Schade nur für die Passagiere, die mit SkyEurope weggeflogen sind. Die werden auf andere Art heimkehren müssen.
[18:15] Die Gehälter können auch nicht mehr bezahlt werden: Letzte Chance": SkyEurope-Mitarbeiter sollen Juli-Löhne stunden
Die Einstellung des Flugbetriebes wird bald kommen.
[14:00] Die Salzburger Porsche-Holding geht auch an VW:
Standard: Salzburger Porsche-Holding wird integriert
Die Salzburger Porsche Holding, einer der größten Autohändler Europas und einer der größten privaten Arbeitgeber der Alpenrepublik, wird ab 2011 in den VW-Konzern eingebracht. Mit dem Verkaufserlös wollen die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch eine nötig werdende massive Kapitalerhöhung für den Gesamtkonzern finanzieren. Die Salzburger glauben, in einem großen integrierten Konzern mehr Chancen zu haben, ohne an Unabhängigkeit einzubüßen.
Der Lohn der Wiedeking-Spekulationen.
[14:00] Frächtersterben:
Presse: Pleitewelle überrollt heimische Frächter
Heuer mussten bereits 218 Lkw-Frächter Insolvenz anmelden. Denn die triste Konjunkturlage führt zu weniger transportierten Gütern, was viele ohnehin kapitalschwache Frächter nicht überleben.
Der druchgehende Truck-Wall früherer Jahre ist endlich weg. Autobahnfahren ist viel angenehmer geworden. Ich konnte am Dienstag und Mittwoch auf der Westautobahn fast durchgehend die "Standard-Geschwindigkeit" (sicher nicht 130) auf Cruise Control fahren.
[14:00] Die "Deflation" ist da:
Presse: 0,3 Prozent: Höchste Deflation seit 1966 in Österreich
Die Inflationsrate im Juli war mit -0,3 Prozent so niedrig wie zuletzt im August 1966. Der Hauptgrund ist an den Tankstellen zu finden: Treibstoff und Heizöl sind rund ein Viertel billiger als im Juli 2008.
Unglaublich: sogar Deflation bei Konsumgütern, aber was ist das:
Verschiedene Waren und Dienstleistungen 0,2 3,4
Wer diese "Deflation" glaubt, bekommt den Deflationsorden.
[7:15] Der dumme Ortstafel-Sturm im Justiz-Wasserglas:
Presse: Bandion-Ortner: Dörfler-Verfahren zu recht eingestellt, Korinek zu Fall Dörfler: "Argumente unfassbar"
Die Recherchen der Staatsanwaltschaft hätten keinen Beweis für bewusstes Zuwiderhandeln gegen VfGH-Vorgaben ergeben. Der in den Medien zitierte Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft sei dabei "ohne Belang" gewesen.
Vor allem der ORF ist voll mit diesem Thema. Diese Ortstafelversetzung ist eine reine politische Sache, das hat mit Justiz nichts zu tun. Warum sagt die Staatsanwaltschaft nicht einfach: das ist politisch, das geht uns nichts an - auf die grüne Anzeige.
Beginnt endlich zu arbeiten und bekämpft die "gewöhnliche" Kriminalität, speziell die aus dem Osten!
Neu 20009-08-13:
[20:30] Das Ende des Truck Walls: Lkw-Verkehr: Die Krise leert Österreichs Autobahnen
[20:00] Leserzuschrift zu SkyEurope:
Vor ein paar Wochen schrieb ich Ihnen welche einfachen Möglichkeiten ein Flughafen hat um ein Flugzeug am Boden zu halten. Auf verrückte und unnötige Ideen wie Flugzeuge mit Ketten am Wegrollen zu hindern können ja doch nur die Briten kommen.
Sie haben jetzt am Beispiel der SkyEurope gesehen, wie einfach das (zumindest in Wien) geht. Der Pilot bekommt keine Starterlaubnis und fertig - der Flieger bleibt am Boden und steht wie ein Bock.
Es tatsächlich Leute die sich in Fernsehinterviews beklagen, daß sie während der Wartezeit nichts zu essen bekommen haben und es keinen Vertreter der Fluggesellschaft gibt der einen informieren könnte. Tja, was haben diese Leute erwartet? SkyEurope ist eine BILLIG-Fluglinie, was bedeutet, daß alle Annehmlichkeiten, die man von den bösen, teuren, staatsnahen Fluglinien kennt, hier nicht vorhanden sind.
In den nächsten Jahren werden wohl einige Fluggesellschaften von der Bildfläche verschwinden - billige und konventionelle. Diese extrem billigen Preise wird es nicht mehr geben und die Fluggesellschaften werden wieder Preise verlangen (müssen) mit denen man tatsächlich wieder etwas verdienen kann, bzw. eine schwarze Null bei der Bilanz vorweisen kann.
Aufgrund der dann wieder erhöhten Preise werden weniger Leute fliegen, insbesondere in der Zeit der Depression. Gut möglich daß bis 2020/30 nicht mehr die Rekordwerte von 2007/8 erreicht werden.
Sogar nominell sind heute die Flugpreise niedriger als vor 25 Jahren. Obwohl sich das Preisniveau seit damals ca. vervierfacht hat. So billig ist Fliegen.
[14:45] Die Dummheit kennt wirklich keine Grenzen: Strafmandate für verwahrloste Auslagen?
Das war einmal eine Unternehmerpartei. Jetzt ist die Wiener ÖVP offenbar eine Straf-Partei.
[12:15] Leserzuschrift - Kriminalität und Schengen:
Vor 2 Wochen ist meiner Freundin in Wien ein Handy gestohlen worden. Innerhalb von weniger als 2 Stunden haben die 50 EUR nach Rumänien vertelefoniert. Gesamtschaden inkl Handy: 400EUR.
Auf der Wache hat sich mit der Polizistin ein freundliches Gespräch entwickelt: Ja, das sei "normal"; Ja, die Polizei ist in Wien wegen der Masse von Taschlziehern aus dem Ostblock mehr als überfordert - O-Ton: "Haben keine Chance".
Auf meine Frage, wieso denn nicht Schengen ausser Kraft gesetzt wird, was die unhaltbare Sicherheitslage rechtfertigen würde sagt mir die Polizistin, die Diskussion gäbe es zwar unter den Kollegen, wird aber von oben ganz massiv unterbunden. Leute die das ansprechen würden gemobbt, und ihnen wird "Defaitismus" "schlechtmachen der EU" und ähnlicher Schwachsinn vorgeworfen.
Wie es aussieht, hat die Politik Sch****e gebaut und sie wissen es, aber Lösungen für die verursachten Probleme werden verhindert, weil das eine Blamage bedeuten würde - sie müssten nämlich zugeben, dass die EU ein riesiges problem ist.
Diese Political Correctness wird der Politik noch einmal sehr schlecht bekommen.
[7:15] Leserzuschrift - von einem Unternehmer zur Schwarzarbeit:
Frage an "die Presse":
Wäre schön, wenn sich der Schwarzmarktexperte von der Uni Linz Gedanken darüber machen könnte, warum sich die ( Mit) -arbeiter lieber mit Schwarzgeld die Überstunden auszahlen lassen möchten! "Finanziell wirst du doch von den unmöglichen Gesetzen nur noch dafür bestraft, wenn du fleißig bist und Überstunden machst".Die meisten Unternehmen sind gezwungen Schwarzgeld zu zahlen um Arbeitsplätze zu erhalten, und tun es auch! Und schon sitzt man in der doppelten Falle! Zum einen ist es illegal sich Schwarzgeld zu beschaffen und zum anderen Scharzgeld auszubezahlen.
Da haben wir wieder einmal die Verfälschung von Statistiken, in diesem Fall - bezüglich Überstunden und Kollektivvertrag.
Der Experte wird dann sicherlich mit dem Argument kommen, dass durch Überstundenabbau mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Wenn ein Unternehmen im Jahr vielleicht nur 2-4 Wochen "überausgelastet" ist, dann hätte ich bitte vom Experten gerne gewußt, welch? Arbeitssuchender sich für einen Arbeitsmonat - und die stressigen Tage sind oft nicht einmal zusammenhängend- dafür hergibt, um nach ein paar Tagen wieder entlassen zu werden, geschweige denn,.... was fängt ein Unternehmen mit einem noch nicht kompetenten Arbeitnehmer an, wo wir doch alle zu wissen scheinen , dass es Jahre braucht um einen Mitarbeiter ein Know How beizubringen? Oder vielleicht denke ich falsch und die Universitäten sind sowieso umsonst?
Es scheint sich hier wohl um die Gastronomie zu handlen: dort gibt es schon lange: Bar Auf Tatze. Im Gegensatz zu den Universitäten muss sich die Hotellerie das Geld selbst verdienen - von Konsumenten. Wenn der Staat zu viel mitschneidet, geht es zu Lasten der Beschäftigten.
Neu 2009-08-12:
[16:45] Superfund nicht mehr "super":
ORF: Acht Millionen Euro Jahresverlust für Superfund
Das von Christian Baha gegründete und auf Hedgefonds spezialisierte Finanzdienstleistungsunternehmen Superfund hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 einen Verlust nach Steuern von 8,0 Mio. Euro erlitten. Im Jahr davor belief sich der Verlust bereits auf 6,7 Mio. Euro.
Das ist einer von diesen Computer-Future-Fonds, die Bill Murphy als "brain-dead" bezeichnet. Offenbar passt diese Attribut hier.
Baha (er selbst geht in Gold) kassiert in "guten Zeiten" übrigens 20% der Performance. Das wollte mir die Bank Austria Privatbank vor einigen Jahren auch andrehen, zusammen mit dem Madoff-Fond. Es ist manchmal besser, "Nein, Danke" zu sagen.
[16:30] Leserzuschrift - Kündigung von Zukunftsvorsorge-Produkten:
Lt. einem Urteil des Handelsgerichts Wien, kann auch die vom Staat mit Prämien geförderte Zukunftsvorsorge jährlich gekündigt werden.
Dies wurde von Versicherungen bisher immer mit Hinweis auf eben diese Förderung ausgeschlossen. Ein Konsument hat dies nun angefochten und recht bekommen.
Vielleicht kann der eine oder andere "kündigungswillige" Kunde unter Berufung auf dieses Urteil seinem Wunsch etwas mehr Nachdruck verleihen.
Salzburger Nachrichten vom 12.August (Print-Ausgabe), S 15
Wenigstens ist der Exit möglich. Auch wenn man möglicherweise einen Anwalt braucht.
[20:15] Diese Systeme sind alle unbrauchbar: Bis zur Pension ist nicht viel drin
[15:15] Schengen funktioniert im Osten nicht:
Presse: Kriminalität steigt unaufhaltsam weiter
Wieder Anstieg der Kriminalität in Österreich. Besonders hohe Zunahme in Wien – Einbruchswelle in der Bundeshauptstadt konnte auch im Juli nicht gestoppt werden. Kripo-Chef: „Lage dramatisch.“
Die Kriminellen, die Ostösterreich "überfallen" kommen nicht primär aus den neuen Schengen-Ländern in Osteuropa, sondern aus Serbien, Moldavien, Rumänien, etc. Das heisst, dass die neuen Schengenländer wie Ungarn diese hereinlassen (Korruption?). Und schon sind die Kriminellen in Österreich, wo sie glauben, dass es viel zu stehlen gibt.
Mittelfristig wird man wohl wieder Grenzkontrollen an der Ostgrenze von Österreich einführen müssen. Mit strenger Visapflicht für alle diese Herkunftsländer. Auch wenn es den Gutmenschen nicht passt.
PS: die Briten haben bei Schengen nie mitgemacht. Warum wohl?
Die Politik/Justiz beschäftigt sich lieber mit solchem Unsinn: Verfahrenseinstellung gegen Dörfler wegen "Ortstafel-Verrückung" sorgt für Aufregung, Mafiaanklage gegen Tierschützer
Wacht endlich auf und beschützt das Volk vor den echten Kriminellen!
[20:00] Die Realität: Soko Ost: Fekters Sondertruppe floppt
[12:45] Leserzuschrift (Beamter) - KIAB-Kontrollen:
Als einer, der beruflich mit den Ergebnissen der KIAB-Tätigkeit befaßt ist und ebenso Einblick in die Praktiken größerer Unternehmen mit ein paar hundert Beschäftigten hat, weise ich darauf hin, dass Sie nicht von ganz richtigen Voraussetzungen ausgehen.
Die KIAB-Kontrollore haben gewisse Vorgaben, was die Anzahl von Anzeigen, aufzugreifenden illegalen Arbeitnehmern (nicht nur Ausländern), betretenen Dienstgebern usw. betrifft. Sie gehen dabei nicht zimperlich vor, was die behaupteten Übertretungen betrifft und knöpfen sich nahezu ausschließlich "die Kleinen" vor und zwar keineswegs nur Unternehmer.
Ein großer Teil der Anzeigen betrifft Häuselbauer, die irgendwelche Leute mit Arbeiten beschäftigen, darunter auch Verwandte, Freunde, Leute mit Gewerbeschein (welcher den KIAB-Leuten nicht passend erscheint) usw. Gerade unter den Pfuschern am Bau gibt es aber "selbständige Schwarzarbeiter" (Schwarzunternehmer), die für viele Auftraggeber arbeiten und aufgrund ihrer Fachkenntnisse ihren Auftraggebern (den Häuselbauern) fachlich überlegen sind und eigentlich keine Dienstnehmer (der Häuselbauer) sind. Jedenfalls handelt es sich bei den Häuselbauern nicht um Unternehmer.
Der zweite Wirtschaftssektor, der stark vertreten ist, ist das Gastgewerbe (vor allem in der Küche, außerdem noch im Service und bei der Reinigung) und der dritte Bereich ist die Landwirtschaft (Erntehelfer, aber auch Personal bei Heurigen). Damit sind schon fast 90 % der von den KIAB-Anzeigen betroffenen Sektoren genannt. Ein vierter Bereich, der wohl nach der Lebenserfahrung Bedeutung hat, ist nur deshalb nicht vertreten, weil die Schwarzarbeit in den Haushalten von außen kaum durchschaubar oder sichtbar ist. Dürften die KIAB-Leute einfach so Haushalte besuchen und nachprüfen, wer da gerade in der Küche oder bei der Kinderbetreuung oder bei kleinen Reparaturarbeiten beschäftigt ist, dann würden sie auch das tun...
Die Qualität der KIAB-Anzeigen ist äußerst unterschiedlich. Teilweise haben sie nicht einmal herausbekommen, wer eigentlich Dienstgeber ist, die Leuten wußten nur, wieviel sie für welche Arbeiten sie wieviel verdienen und dass sie ein Herr XY (wenn sie den Namen überhaupt wußten) hierher gebracht hat. Schon bei mittelgroßen Baustellen ist die KIAB mit der Tatsache überfordert, dass dort mehrere Unternehmen tätig sind und es außerdem einen (mehrere) Auftraggeber gibt.
Der bisher lustigste Fall betraf einen Sohn, der für seinen Vater das Auto gewaschen hat und angezeigt wurde (auch wenn der von seinem Vater bezahlt wird, ist der kein Dienstnehmer). Wenn jemand ein ausländisches Unternehmen (z.B. ein ungarisches) beauftragt hat und es sich um Arbeiten handelte, die (derzeit noch) von der EU-Dienstleistungsfreiheit ausgenommen sind (Beispiele Bauarbeiten, Pflege von Personen), dann hat die KIAB - statt gegen das ungarische Unternehmen vorzugehen - den Auftraggeber angezeigt (der selbst aber keine Dienstnehmer beschäftigt hat). Zum Krenreiben.
Sollte die EU die nächsten Jahre überstehen - was DI Eichelburg eher nicht annimmt - dann wird der KIAB-Geschichte der Garaus bereitet. Mindestens 80 % der bisher betretenen (wenn nicht noch mehr) - illegal beschäftigten - Ausländer stammt aus EU-Ländern, deren Staatsangehörige dann bei uns alle Arbeiten machen dürfen und zwar nicht auf Basis der österreichischen Lohn- und Sozialvorschriften (einschließlich Kollektivverträge), sondern auf Basis der ausländischen (z.B. rumänischen, slowakischen) Gesetze: Durch EU-konforme Entsendung (Selbstentsendung als Selbständiger, Entsendung als Arbeitnehmer) und grenzüberschreitende Arbeitskräfteüberlassung.
D. h. für jeden Handwerker, für jeden Betrieb wird es plötzlich im Inland eine - auf Basis ausländischer Gesetze, Sozialvorschriften usw. - basierende Dumpingkonkurrenz geben. Mit entsprechenden Folgen für Staatshaushalt, insb. die Sozialversicherung. Also: Wenn der Staat, die Sozialversicherung und die Betriebe nicht an der Wirtschaftskrise kollabieren, dann besorgt das die EU selbst durch ihre Schlagwortpoliltik (Verordnungen, Richtlinien, EuGH-Urteile etc.) wie "Dienstleistungsfreiheit", die alle regionalen Strukturen angreift.
Prominente oder große Betriebe wird man bei den KIAB-Anzeigen übrigens vergebens suchen. Das liegt nicht nur (aber auch, der schnelle Erfolg ist dort so nicht zu erziehen) am größeren Prüfaufwand, den man betreiben muß, auch nicht an der gesetztestreueren Haltung der Verantwortlichen (auch wenn vieles dort sicher legal ist). Sehr wohl aber an dem finanziellen Vorteil, den EU und andere - vor allem weltweit agierende weltweite Organisationen bzw. Abkommen (z.B. GATT) den Großen einräumen:
Wozu einen einzelnen Schwarzarbeiter beschäftigen, wenn man eine ganze Fabrik (Betrieb, Betriebsteil usw.) ins billigere Ausland verlagern kann? Wozu ein paar Euro Lohnsteuer hinterziehen, wenn man Milliarden von Unternehmensmitteln auf ansonsten unbedeutenden Inseln "bunkern" kann - geschützt vor dem Zugriff einheimischer Finanzbehörden?
Nur die Kleinen dürfen sich keinen Vorteil herausschinden: die Haushalte, Häuselbauer, Pizzabäcker und Heurigenwirte. Sie bleiben illegal und müssen vor Kontrolle zittern. Für die großen werden halt die Gesetze angepaßt. Was ist also der wesentliche Unterschied zwischen legal und illegal im Finanzbereich: Der Faktor Macht. Nicht mehr, auch nicht weniger.
Also: die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen - weil sie sonst intervenieren.
[16:45] Leserzuschrift (Restaurantbesitzer) zu KIAB:
ich muss 1100 € Strafe zahlen, obwohl ich alle Abgaben und Steuern für die Dienstnehmerin bezahlt habe. Laut Auskunft AMS dürfe diese bei mir Arbeiten bis die zugesicherte (Sicherungsschein) Arbeitsbewilligung ausgestellt würde.
Dies war der Zeitraum für den Monat März, wo sie " illegal" angestellt war. Ab April war dann die Bewilligung da. Die Kontrolle erfolge im Juli. Nun die Kernaussage: hätte ich sie schwarz beschäftigt, hätte die Kiab davon nix gewusst und ich müsste nichts bezahlen. So die Bürokratie. Die Krönung: die Mitarbeiterin des AMS bedauert übrigens Ihre Fehlinfo. Zahlen darf ich und Amtshaftung gibt es diesem Fall keine, wei das AMS kein Amt ist........
Typisch Bürokratie.
[12:15] Leserkommentar - Wucher bei den Bahnpreisen:
Für ein Ticket Steyr-Wien-Steyr bezahlte ich in 2006 € 21,90. Mo den 10.08.2009 bezahlte ich für die gleiche Strecke € 31,20.
Die Statistik Austria berichtet von -0,3% Inflation (HVPI – siehe http://www.statistik-austria.at/web_de/statistiken/preise/verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/index.html )
Die Millionenabfertigung des Herrn ehem. Generaldirektor M.Huber und die ÖBB-Spekulationsverluste auf Kredit ziehen ihre Spur der Verwüstung in der Geldtasche des Österreichers.
Hier gilt die "Deflation" wohl nicht. Das ist eine Preissteigerung von etwa 50% in 2 Jahren!!!
[7:00] "Pensionsschwüre":
Presse: Kein Pensionsantritt mehr vor 65
Ein Wirtschaftsexperte des IHS drängt auf längeres Arbeiten und Eindämmen des vorzeitigen Ruhestandes. Der Effekt der Pensionsreform ist durch zahlreiche legale Schlupflöcher gleich null.
Faktum ist: nur eine Minderheit will wirklich arbeiten, der Rest möchte sich vom Staat erhalten lassen. Daher gehen sie in Frühpension, sobald es möglich ist. Und die Politiker unterstützen das - solange Geld da ist, weil es Wählerstimmen bringt.
[7:00] Wann stirbt endlich SkyEurope?
Presse: Zahlungsverzug: SkyEurope-Flieger saßen in Wien fest
Die insolvente Billig-Airline muss bis Freitag ihre Schulden bezahlen. Einige Urlauber mussten am Flughafen unverrichteter Dinge umkehren, da die Flugzeuge der SkyEurope festgehalten wurden.
Eigentlich ist diese Airline in der Insolvenz aber sie will weiterfliegen.
Die Franzosen sind da härter als die Österreicher: die haben ein Flugzeug schon 2 Monate festgesetzt.
[15:15] Wer an diese "Garantien" glaubt ist selbst schuld: SkyEurope verspricht Zahlung an Flughafen Wien
[20:00] SkyEurope zahlte nirgends: Austro Control bangt um ihr Geld
Neu 2009-08-11:
[14:30] Leserzuschrift - zur Arbeitslosenversicherung für Unternehmer:
ohne Ihnen nahetreten zu wollen, aber Sie gehen schon sehr locker mit Ihrer Aussage um, dass eine Arbeitslosenversicherung nicht zum Unternehmertum passt.
Gerade ein guter Unternehmer kalkuliert auch Unwegbarkeiten mit ein und dazu gehört auch der Umgang mit Umsatzeinbrüchen und Konkursen. Gerade in solchen Fällen wäre es sehr von Vorteil, wenn nach dem Absturz in die Pleite noch ein bisschen Staatsknete fliessen würde. Dass die Selbständigen dieses Geschenk, das ein paar Euro pro Monat kostet, nicht in Anspruch nehmen, zeigt mir sehr deutlich, dass es mit der Vorsorge dieser Unternehmer nicht sehr gut bestellt ist.
Aber wie könnte es auch, es sagt einem ja keiner und selbst nachzudenken ist scheinbar purer Luxus.
Das sieht man ja täglich an den Systemgläubigen, die immer noch glauben, dass es schon bald den ultimativen Aufschwung gibt.
Nein, das passt nicht zusammen. Ein Unternehmer legt sich Geldreserven an. Natürlich haftet er in diesen Zeiten nicht persönlich für Kredite.
[9:30] "Ertrag und Sicherheit" - der nächste Crash eines Finanzdienstleisters?
KleineZeitung: Crash bei Finanzdienstleistern
Nach der Affäre bei AvW, der Sammelklage gegen AWD kommt nun auch der Finanzdienstleister E&S in Bedrängnis und legt die Wertpapierkonzession nieder.
Selbst der eigene Untergang wird noch vernebelt. Die Anleger werden dann eben weder Ertrag noch Sicherheit haben.
[9:00] Die Schwarzarbeits-Jäger:
Presse: Schwarzarbeit: Anti-Pfusch-Trupp schlug 10.000-mal zu
Razzien der Kontrollbehörde Kiab bleiben ein Tropfen auf den heißen Stein. 11.480 illegal beschäftigte Ausländer wurden entdeckt. Gegen die Firmen wurden 30,5 Millionen Euro an Strafen beantragt.
Die im Schatten sieht man also doch? Die Arbeit der Kiab bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein. Auf gewaltige 21 Mrd. Euro schätzt der Schwarzmarktexperte Friedrich Schneider von der Uni Linz den fiskalischen und volkswirtschaftlichen Schaden durch die Schwarzarbeit. Der Wert der Gegenschläge bewegt sich in Relation dazu im Promillebereich: 30 Mio. Euro an Strafanträgen, etwa 60 Mio. pro Jahr an nachzuzahlenden Beiträgen zur Sozialversicherung.
Wer so blöd ist und ganze Gruppen von Schwarzarbeitern unangemeldet beschäftigt, ist selbst schuld. Für seine Gier und Dummheit gehört er wirklich bestraft. Im "Normalfall" läuft es anders: ein Teil des Lohns offiziell, der Rest "schwarz auf die Kralle". Da kann die KIAB dann lange suchen.
PS: die Schwarzlöhne müssen von irgendwo herkommen. Es ist nicht anzunehmen, dass diese vom Unternehmer vorher versteuert wurden.
Neu 2009-08-10:
[15:00] Leitls "Arbeitslosenversicherung" ist ein Rohrkrepierer:
Presse: Arbeitslosenversicherung: Wenige Selbstständige nutzen sie
Nur 678 der knapp 360.000 selbstständig arbeitenden Österreicher haben haben sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichert. Ende 2010 sollen es über 1000 sein, hofft das Sozialministerium.
Eine typische Idee eines gehaltsempfangenden Funktionärs. Passt aber nicht zum Unternehmertum.
[10:15] Geldverschwendung vor Landtagswahlen:
Standard: Unterwegs mit der Spendierhose
Die Länder stehen vor massiven Budgetproblemen, die Schulden drohen zu explodieren. Wo nicht gerade Wahlen anstehen, werden Sparpakete inklusive Nulllohnrunden für Landesbedienstete und Subventionskürzungen diskutiert. Nicht so in Wien natürlich (und nicht in Oberösterreich und nicht in Vorarlberg), wo der Landeshauptmann noch mit vollen Händen das Geld ausgibt. Es ist ja nicht seines. Wahlen sind zu schlagen, daher lautet das Motto: Tue Gutes und rede darüber. Sei es noch so aufwändig. Abgerechnet wird nach der Wahl, auch wortwörtlich.
Wenn Politiker irgendwo Geld finden, egal wie, dann werfen sie es hinaus - zwecks Stimmenkauf. Besonders vor Wahlen.
[15:00] Hier schon so eine Verschwendung: Wien: 70 Euro "Ökoprämie" für alte Fahrräder
[7:45] Schuldsklaven, dankt Finanzmarktaufsicht und Nationalbank:
Presse: Keine Fremdwährungskredite: "Banken sind die Nutznießer"
Die Finanzmarktaufsicht und Nationalbank waren vor rund einem Jahr der Meinung, die Banken sollen keine Fremdwährungskredite mehr vergeben. Wer profitiert vom plötzlichen Ende der Währungsspekulation? Und wer nicht?
Dafür, dass sie Euch keine endfälligen Frankenkredite mehr geben. Denn ihr habt einfach nicht denn Durchblick, ihr schaut nur auf die derzeit niedrigste Monatsrate. Ihr braucht einen "Beschützer".
Sojemand dürfte gar keinen Kredit bekommen:
„Ohne die Fremdwährungskredite hätten viele Tiroler Firmen, vor allem im Tourismus, nicht überlebt“, sagt der Tiroler Unternehmensberater Johann Fischler. „Die gesamte Wirtschaft wird unter der neuen Kreditpolitik leiden. Tausende Unternehmen werden alleine dadurch in die Insolvenz getrieben“, glaubt Fischer.
Deren Protz-Bettenburgen werden sowieso untergehen - mit oder ohne Frankenkredit - da sie nur in einer "Höchstkonjunktur" rentabel sind.
[10:45] Leserkommentar - Fremdwährungskredit:
ich habe mich vor ca. 8 Jahren sehr intensiv mit Fremdwährungskrediten (Yen) befasst. Und zwar mit leverage-Krediten, das bedeutet, man nimmt die doppelte Summe auf, wobei die zweite Hälfte in höher verzinsten Anleihen veranlagt wird und sich der Kredit somit von selbst zurückzahlt. Das war damals durchaus praktikabel, wobei die Fremdwährung locker um 100% steigen konnte und man immer noch besser ausgestiegen ist, als mit einem Inlandskredit.
Ich habe damals den Kredit nicht erhalten, woraus ich geschlossen habe, dass der für mich ein sehr gutes Geschäft gewesen wäre.
Als dann ein halbes Jahr später der Yen-Kurs um 30% gefallen war und die Anleihenzinsen auf 4% gefallen waren, bekam ich plötzlich jede Menge Angebote für den Kredit. Was im Umkehrschluß bedeutet, dass dies nun ein schlechtes Geschäft für mich gewesen wäre. Ich habe dann abgelehnt.
Die Lehre daraus: Wünsche, welche die Banken problemlos erfüllen, sind von vorneherein mit größtem Mißtrauen zu betrachten.
Wenn nun sogar schon von der Politik die Fremdwährungskredite untersagt werden, dann denke ich mir fast, dass dies für Fremdwährungskredite spricht. (Etwas locker und nicht ganz ernst gemeint.)
Aber ein Quäntchen Wahrheit könnte schon drin stecken.
Damals war der Yen-Kredit offenbar nicht in Mode, daher gab es dafür keinen Apparat bei den Banken.
Wer auf Kredit spekulieren will, sollte Profi-Investor sein und es natürlich wie hier dargestellt mit Papier (Anleihen) machen, nicht mit illiquiden Sachen wie Wohnhäusern.
Neu 2009-08-09:
[19:30] Leserzuschrift zu den "Mittelständlern":
DIESEN Mittelstand, den ich kenne, braucht keiner retten, der geht keinem ab. Den würde ich als Bank auch mit geschenktem Staatsgeld nicht weiter finanzieren. Ohne verallgemeinern zu wollen: Arrogant, voll verschuldet, gierig, grenzenlos optimistisch, SUV fahrend- meistens Cayenne- und Q7- Rostlauben, termin- und überlastungsgeil statt überdenkend, primitiv und rechtsordnungsleugnend und zahlen tun die wann sie wollen- Vertragsignoranten. Mir sind die Banker (CDS- Bauer ausgenommen) da noch lieber, die kennen wenigstens die Rechtsordnung, weil sie in einer Uni den Hörsaal besucht statt ausgemalt haben und daher nicht erst vom Konkursrichter die Realität hören wollen.
Der Autor meint hier primär Spekulanten, die auch am Ost-Immoboom mitnaschen wollten - nicht nur aus Österreich - und jetzt auf die Nase fallen. Sie können nicht mehr zahlen.
PS: mein Steuerberater hat mir erzählt, dass viele Unternehmer nicht einmal die Umsatzsteuer abliefern können, da sie alles ausgeben - Umsatz plus Kredite. Etwa für solche oben genannte Autos.
[18:00] Nicht Macht- sondern Mutlosigkeit der Politik:
Presse: Christoph Leitl: "Machtverlust der Politik macht mir große Sorgen"
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl vermisst Gestaltungs- und Sparwillen. Von Schulministerin Schmied erwartet er sich endlich Reformen: "Wir haben das teuerste Schulsystem Europas, aber nicht das beste."
Macht hätte die Regierung, besonders in der jetztigen Form als grosse Koalition mehr aus ausreichen. Nur der Mut, sich gegen starke Interessengruppen wie Lehrer oder Spitäler/Ländern durchzusetzen, fehlt.
Hr. Leitl ist auch Teil dieses Systems. Aus irgendwelchen Gründen will dieser oberste "Unternehmervertreter", die Unternehmer wie Angstellte "sozial absichern". Er war uns, der uns Unternehmer in die Pensionskassen gezwungen hat - wo man heute schon sieht, dass von den Einzahlungen nichts übrigbleibt - die Freiberufer konnten sich erfolgreich gegen das wehren. Er war es auch, der die "Arbeitslosenversicherung" für Unternehmer erfunden hat - wie das gehen soll, ist mir schleierhaft. Zum Glück muss man hier nicht mitmachen. Vermutlicher Grund: Leitl fühlt sich primär als "angestellter" Funktionär, der von einem Gehalt lebt.
[10:00] AUA - die fliegende Werbefläche:
Gestern abend am Rückflug von Frankfurt nach Wien konnte ich eine grosse, rote Werbeaufschrift für die Kronenzeitung auf der rechten Seite der Fokker 100 sehen. Das ist für Airlines total ungewöhnlich und zeigt die enorme Geldknappheit bei der AUA. Man sucht verzweifelt alle Geldquellen.
Was werden sich die Business-Kunden denken, wenn sie mit soetwas fliegen (es waren ohnehin nur 2 in der Business Class, die Economy Class war auch nur halb voll. Dagegen am Hinflug am Vormittag mit der Lufthansa war der Flieger fast voll.
Neu 2009-08-08:
[7:30] Paralysiert sich die Finanz selbst in diesem Prestige-Streit? Betriebsprüfung: Zoff im Finanzministerium
[21:00] Leserzuschrift - Steuerfahnder:
Der große Bluff- Steuerfahnder!
Das ist aber nett, wenn sich Großunternehmen einmal einer Steuerprüfung von einem Fachmann unterziehen lassen müssen, wo ja immerhin Millionen an Euro verschoben werden.
Ein Polizist, welcher für Wirtschaftskriminalität zuständig ist, sagt: "Die einzige Chance, wo wir was aufdecken können, besteht dann, wenn sich Geschäftspartner oder Ehepartner (Unternehmer) im Streit trennen und uns detailierte Angaben über Steuerhinterziehung mitgeteilt werden. Dann dürfen wir sogar länderübergreifend ermitteln!"
In Deutschland gibt es im Finanzwesen mehr als 36 000 Paragraphen. Kein Finanzprüfer durschaut dieses Rechtssystem. Facit: Finanzprüfer vergehen sich lieber an Klein- und Mittelbetriebe, welche sich keine Steuerrechtler leisten können.
In Großunternehmen ist Buchhaltung bis hin zur Bilanz so sehr verflochten (z.B. durch Subunternehmen)- da kann sich ein Finanzprüfer nichts holen, weil er es erst gar nicht kapiert.
Ich nehme an, ... beinahe alle Menschen haben in den Industriestaaten einmal "Schwarz" gearbeitet (Häuselbauer) oder vielleicht auch Schwarzgeldkonten.
Komplexität hilft also!
[7:30] Keine Mieter mehr für neue Monster-Malls: Krise bremst Einkaufszentren-Boom
Neu 2009-08-06:
[16:30] Das Steuergeld fliegt beim ASFINAG-Fenster hinaus:
Presse: Telematik: Heftige Rechnungshof-Kritik an Asfinag
In die "Verkehrsbeeinflussungsanlagen" wurden teilweise nicht nachvollziehbare Erwartungen gesetzt. Die generellen Kosten verdoppelten sich beinahe. Im Prüfbericht ist die Rede von "unausgereiften Planungen".
Luxus-Telematikanlagen, unendliche
Lärmschutzwände, "grüne" Einhausungen von Autobahnen, Wildbrücken über Autobahnen, etc. Spielt alles keine Rolle. Dafür nimmt die ASFINAG Kredite im zig-Milliardenbereich auf, für die der Staat und damit der Steuerzahler haftet.
Neu 2009-08-05:
[12:00] Wenn jemand nicht so privilegiert wie die Banken ist:
Presse: Drei Milliarden Verlust für Immofinanz durch Abwertungen
Die Immofinanz AG schließt das Geschäftsjahr 2008/09 mit einem Verlust von gut drei Milliarden Euro ab. Vor allem enorme Abwertungen von Immobilien und andere Abschreibungen stürzten das Unternehmen in die roten Zahlen.
...dann kann man auch nicht "privilegiert" bilanzieren und solche "Gewinne" ausweisen:Bank Austria verdient 860 Millionen Euro im ersten Halbjahr
Noch ein Verlustbringer: AUA: 166,6 Millionen Euro Verlust im Halbjahr
[12:00] Eine "billigere" GmbH kommt:
Standard: Ein-Personen-Firmen trotzen der Krise
Im Zuge des von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) angekündigten neuen Insolvenzrechts, das mehr auf Sanierung denn auf Zerschlagung von Unternehmen abzielt, soll es auch zu einer Reform der derzeitigen GmbH-Ausgestaltung kommen. Wichtig für die Kleinen und Kleinsten wird dabei, dass das Stammkapital von derzeit 35.000 auf nur mehr 10.000 Euro herabgesetzt wird. Außerdem werden die Publikationspflichten vereinfacht.
Das real notwendige Kapital für eine GmbH ist derzeit ohnehin nur €17500. Davon fressen schon die Gründungskosten einen Teil auf.
Dass man in der Wiener Zeitung jährlich ein Inserat veröffentlichen muss, dass die Bilanz beim Handelsgericht eingereicht wurde, kann ruhig entfallen.
PS: wer so wenig Kapital hat, soll es lieber mit einer Einzelfirma versuchen. Die ist einfacher zu gründen und auch zu schliessen, wenn es einem nicht gefällt, als eine GmbH.
Neu 2009-08-04:
[10:00] Leserzuschrift - Abfertigung "neu":
Ich habe mir schon lange zu eigen gemacht, dass mehr oder weniger fast alles, was
vom Staat kommt keinen Wert hat, auch wenn's vordergründig manchmal danach aussieht.
Sei es dieses Klimazeug, die Förderungen, Solar, Dämmen, etc., etc.
Und wenn ich das hier: Zwangssparen ohne Erträge noch lese, es ist wirklich wurscht,
wo der Staat hingreift gibt's Pfusch. Denn ich glaube nicht, dass die alle so super perfekt sind
(man hört ja ohnehin pausenlos, dass nur mehr Nieten in die Politik gehen)
um solches absichtlich zu planen.
Nur sich ärgern geht auf einen selber und besser man nimmt's gelassen und TUT für sich und
seine Umgebung was und investiert da seine Energie und nicht mit Rumgeschimpfe auf diese Looser.
Diese Abfertigung ist wieder so ein "Defined Contribution" System, wo jetzt nicht mehr der Arbeitgeber ansparen muss, sondern einen Beitrag mit den anderen Lohnnebenkosten an eine "Kasse" abführt.
Im Gegensatz zur Pensionskasse und zum alten Abfertigungssystem bekommt man hier auch bei Selbstkündigung etwas heraus. Beim alten System konnte man eigentlich nur eine Kündigung durch den Arbeitgeber provozieren, um an das Geld heranzukommen.
Neu 2009-08-03:
[22:00] Eine Breitseite gegen das Steuersystem:
Standard: Unvermögens-Steuern, "Reich sein mit Klasse"
Spitzensteuersätze für Arbeitseinkommen werden ab 60k € im Jahr eingehoben und nicht ab 357k $ wie in den USA oder 250k € wie in Deutschland - also für eine Viertelmillion "Reicher" wie Top-Druckereiarbeiter. Stilles Motto: "neureich" werden durch harte Arbeit zum Nutzen aller, nein danke, reich bleiben nach Lotteriegewinn des Lebens, der Abkunft oder Einheirat, ja natürlich.
Erbschaften, Vermögen und Vermögenszuwächse lassen wir steuerfrei, damit Klasse Klasse und unter sich bleibt. Kapital bleibt fast unbesteuert weil scheu und "flüchtig", Scholle, Grund und Boden, Häuser, Schlösser, Wälder und Seen hingegen bleiben unbesteuert, weil wir kleinen Hausbesitzer zwar nicht flüchten aber sehr bös werden könnten wenn wir nach Markt- statt nach Einheits-Witzwerten taxiert würden - oder vielleicht doch aus dem Weinviertel glatt ins Tessin oder an den Genfer See exilieren könnten.
Neu-Feudalismus statt "(Hoch)Leistungsgesellschaft": ein gutes Land für Rentiers, Reiche, Stifter, Erben, Beschenkte, Arme, Rentner, Beamte, "Versorgungsklassen" (Karl Renner), bezuschusste Teilaussteiger, betuchte Müßiggänger, Spieler und Lotteriegewinner - nicht für ungemütlich hart Arbeitende und Unternehmer.
Damit ja keiner hinaufkommt. Denn wenn man einmal oben ist, will man behalten, was man hat. Und keine Konkurrenz bekommen.
Daneben bitte nicht die 40% Sozialabgaben auf Arbeit vergessen. Die treffen primär "die Unten". Das System ist so unreformierbar, dass man die Lohnsteuern für einen grossen Teil der Niedrigverdiener eliminiert hat, weil man die Sozialabgaben nicht antasten will.
[21:00] Die Schwarzarbeit blüht:
Presse: Pfusch: Schwarze Schafe vermehren sich
Jede vierte Baufirma bei Gesetzesverstoß erwischt, Schwarzarbeit boomt. Nicht nur Mechaniker oder Putzfrauen, auch Architekten, Rechtsanwälte oder Berater verdienen „schwarz“ dazu.
Kein Wunder, wenn man offiziell für eine "eigene" Stunde einen ganzen Tag (8h) arbeiten muss - wegen der Steuern.
Was der Staat mit seinen "Sondereinheiten" relativ leicht fassen kann, sind nicht angemeldete Schwarzarbeiter auf Baustellen oder in Betrieben, besonders wenn sie illegal arbeitende Ausländer sind. Falls nur ein Teil des Lohns schwarz ausbezahlt wird ist es schon viel schwieriger. Individuelle Schwarzarbeiter oder Selbständige, die ohne Rechnung arbeiten, sind praktisch nicht zu erwischen - falls sie keine verräterischen Spuren hinterlassen oder denunziert werden.
[17:00] Verbrauchsrückgang bei Diesel und Kerosin:
Presse: Treibstoffverbrauch in Österreich weiter gesunken
In den ersten sechs Monaten 2009 wurden in Österreich um 4,4 Prozent weniger Treibstoff verbraucht als im ersten Halbjahr 2008. Während etwas mehr Benzin und Heizöl verkauft wurde, brach der Diesel- und Kerosinabsatz ein.
LKWs und Flugzeuge sind weniger unterwegs.
Neu 2009-08-02:
[14:30] Politische Dekadenz:
Presse: Österreich hat ein Elitenproblem
Mangelnde rhetorische Fähigkeiten, Visionslosigkeit, Wissenslücken und eine Negativauslese in den Parteien: Der Niveauverlust in der österreichischen Politik gefährdet langsam die Zukunft des Landes.
Negativ-Auslese - das stimmt wirklich. Gute Leute gehen nicht mehr in die Politik - besser gesagt, sie kommen gar nicht rauf, weil sie nicht die Ochsentour machen wollen. Minister werden etwa so ausgewählt, dass aus den Koalitionsverhandlungen Bekannte des Parteichefs angerufen und gefragt werden, ob sie ein bestimmtes Ministeramt haben möchten. Entscheidungszeit oft nur 5 Minuten.
Dafür bauen sie sinnlose "Kulturmeilen" für das eigene Prestige: Karlsplatz: Glas und Licht statt Drogenszene
[8:30] Die Arbeitssuche ist schwierig geworden:
Presse: Arbeit, verzweifelt gesucht: Schicksale hinter den Zahlen
Im Herbst wird nicht Spekulation, sondern Arbeitslosigkeit Thema Nummer eins sein. Schon im Juli war sie 30 Prozent höher als im Vorjahr. Einen Job zu finden, wird bei der großen Konkurrenz immer schwerer.
Die Firmen haben Massen von Bewerbern. Falls überhaupt ein Job vergeben wird, dann meist mit riesigen Gehaltsabschlägen.
Neu 2009-08-01:
[11:45] AUA - ein Mühlstein um den Hals des Kranichs:
Handelsblatt: Grünes Licht für Lufthansa in Österreich
Presse: AUA-Vorstand: „Lufthansa ist wie ein Staubsauger“
Immer wieder musste die Lufthansa wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken Zugeständnisse machen, nun gibt die EU-Kommission Grünes Licht: Die deutsche Airline darf die angeschlagene österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA) übernehmen. Allerdings nur unter strengen Auflagen
Doch trotz einer Stütze von 500 Mio. Euro durch den österreichischen Staat kann der Schuldenberg der AUA von fast zwei Mrd. Euro eine schwere Last für Lufthansa werden
Jetzt dürften viele feiern: die AUA-Bosse über den möglichen Job-Erhalt, die AUA-Betriebsräte über die Rettung vor der Arbeitslosigkeit, die Politiker über die ausgebliebene Blamage eines 2 Mrd. Konkurses. Der Staat übernimmt zwar 500 Mill der Schulden, der Rest von 1.5 Mrd. bleibt aber der Lufthansa. War deren Hunger so gross?
[11:45] Manche arbeiten seit 1.1. immer noch für den Staat:
Presse: Steuern: „Schuften“ für den starken Staat
Ab Mitte Juni arbeiten viele Österreicher laut Statistik in die eigene Tasche. Freilich längst nicht alle. Laut einer aktuellen Studie arbeitet jemand, der 4000 Euro brutto im Monat verdient, noch bis Mitte August für den Staat.
Laut Studienautor Florian Schwillinsky ist vielen Bürgern überhaupt nicht klar, wie viel Steuern und Abgaben sie tatsächlich abführen. Das wiederum liege vor allem daran, dass die meisten Arbeitnehmer ausschließlich daran interessiert seien, wie viel Geld der Arbeitgeber monatlich überweist. Das gebe dem Staat jede Menge Spielraum, die Lohnnebenkosten zu erhöhen, so Schwillinsky. Um die wahre Belastung deutlich zu machen, hat Schwillinsky deshalb auch die von den Arbeitgebern abgeführten Lohnnebenkosten berücksichtigt. Diese Abgaben müssten schließlich auch von den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden. Hinzu kämen klassische Steuern – wie Lohn-, Mehrwert- und Gütersteuer.
Hier steht es: es ist den Leuten egal, wie viel Steuern andere (Arbeitgeber und Lieferanten) für sie abführen. Daher kann der Staat hier immer weiter zulangen.
Wer Einkommen als Arbeitnehmer realisert und ausgibt, ist in der denkbar schlechtesten Position. Man sollte sich im Steuer- und Gesellschaftsrecht auskennen - und entsprechende Massnahmen ergreifen.
[11:45] Und sie stehen immer noch gerne im Stau:
Presse: Urlaubsverkehr: Sechs Stunden Stau vorm Tauerntunnel
Die Urlauber drängen sich wieder auf Österreichs Straßen. Samstag früh war der Stau vor dem Tauerntunnel bereits 35 Kilometer lang. Ausweichen ist nur schwer möglich.
Für ihr Stauen in der Herde zahlen sie noch mehr als die üblichen 70% Steuer - wegen der hohen Besteuerung von Treibstoffen.
Hier kann man sich die Schafe life ansehen: A 10 Tauern Autobahn, Flachauwinkel, Km 75,6
Määähh! Warum müssen sie unbedingt am Samstag fahren und stauen?
Seitenauslagerung.
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