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Informationen Deutschland 5/2009

Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.

Seite ab: 2009-05-01
Seite bis:
2009-05-31
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Neu 2009-05-31:

[20:15] Bailout-Krieg in der Regierung:

Spiegel: Opel-Rettung entfacht Grundsatzstreit über Staatshilfen, Guttenberg keilt gegen Müntefering
FTD: Guttenberg und Merkel - Ein Armutszeugnis

Auf Opel folgt Arcandor: Nach der geglückten Rettung des Autobauers positioniert sich die SPD als Helferin der maroden Karstadt-Mutter. Die Union protestiert energisch, Haushaltsexperten warnen vor einem Dammbruch bei den Staatshilfen - schon 1164 Unternehmen haben Kredite beantragt.

SPD: hinter uns die Sintflut, denen ist alles recht, was Stimmen bringt. Die Union denkt etwas mehr nach, ausser Merkel.

Die Antwort wird der Bond-Markt geben: bald.
 

[19:15] Leserzuschrift - Von was soll der Fall OPEL ablenken?

die Belegschaft von Opel liegt bei ca. 30 000. Auf die Gesamtzahl von statistisch etwa 39,7 Millionen Erwerbstätigen gerechnet, machen sie also nur 0,075 Prozent aus. Gab es für eine gewisse Zeit einen Grund die Bevölkerung blind für eine Nachricht aus einem anderen Gebiet zu machen ?!
Haben Sie evtl. eine Idee ?!

Es geht um Psychologie. Man will vor der Wahl keine Riesenpleite haben. Daher stützt man auch Arcandor, etc.

Wirklich hinter den Bailouts stecken Merkel und Steinmeier/Müntefering - lebenslange Bürokraten. Guttenberg opponiert.

[19:45] Leserzuschrift - Korrektur vom Oberlehrer:

Als Ingenieur sollte man zumindest mal die Prozentrechnung beherrschen

„die Belegschaft von Opel liegt bei ca. 30 000. Auf die Gesamtzahl von statistisch etwa 39,7 Millionen Erwerbstätigen gerechnet, machen sie also nur 0,00075 Prozent aus“

30.000 geteilt durch 39.700.000 mal 100 = 0,075 %
0,00075 Prozent von 39,7 Millionen sind 297,75…

Schwache Leistung kann ich da nur sagen.

Diesen Mist hat doch bestimmt wieder einer ihrer Bezahlkunden verzapft, was anderes veröffentlicht der Eichelburg doch eh nicht…
Und der Eichelburg kommentiert das auch noch.

Ich danke dem Oberlehrer für die Korrektur - wurde ausgeführt. Neidisch auf den Erfolg? Löwen fresst!

PS: es gibt keine Bezahlkunden, ausser die Inserenten - die schreiben kaum. Oder war es ein UFO?
 

[18:30] Crack-Up-Boom in Deutschland?

FTD: Warum die Deutschen trotzdem kaufen

Jahrelang steckten die deutschen Verbraucher ihr Geld lieber in den Sparstrumpf als in neue Kleidung, Elektro-Artikel oder Autos. Jetzt, mitten in der Rezession, kaufen sie ein wie wild. "Konsumkarneval" nennen Forscher das Phänomen.

Es gibt inzwischen überall Berichte, dass die Inflation wiederkommt. Ob das schon eine Auswirkung hat?

Wahrscheinlich glaubt man noch der Politik, die sagt: alles wird wieder gut.
 

[18:30] Leserkommentar - Einstellung der Subventionszahlungen/Berlin:

Sorry ich bin Sachse und will mit den Boulettenfressern aus Berlin nix zu tun haben. Der Ostteil hat zu DDR -Zeiten alles bekommen ,ebenso wie der Westteil zu Westzeiten. Heute leben da eh nur noch Sozialhilfeempfänger ,Hartz 4ler oder Politiker.Also 8 m hohe Mauer drum und gut ! Vermißt keine Sau !!

Eine neue Berliner Mauer?
 

[12:00] Peer sorgt sich plötzlich um Inflation? Geheimplan für Steinbrück

[11:45] 1100 Bittsteller: Mehr als 1100 Firmen bitten um Staatsgeld, Wer laut genug schreit, bekommt Geld vom Staat

[8:00] Leserzuschrift - Umbenennungen:

vielen Dank, daß Sie den Focus-Artikel über den Kapitalbedarf der HRE verlinkt haben. Ich mußte herzlich lachen, als ich in diesem Artikel laß: "Gleichzeitig überlege man sich einen neuen Namen für das Kreditinstitut. 'Gerade im Inland hat der Name extrem gelitten. Wir denken über Alternativen nach', betonte Wieandt."

Das ist genauso wie mit der Bundesschuldenverwaltung. Das klang so negativ. Deshalb wurde sie in Bundeswertpapierverwaltung umbenannt. Die Schulden sind dadurch jedoch nicht weniger geworden.

Wie wird man das nennen? Steinbrück: Neuverschuldung für 2010 bei über 90 Milliarden Euro
 

[12:00] Leserzusendung zu politischen Klasse:

Die Totengräber schaufeln gerade unser aller Grab. Pünklich zum 60jährigen bestehen der BRD ist die Elite wieder einmal dabei dieses Land zu runieren.


Neu 2009-05-30:

[19:30] HRE meldet sich auch wieder: Bank braucht weiter Kapital

[16:45] Joe's Ökonom hat schlechte Nachrichten (für Politiker): Arbeitsmarkt erreicht Talsohle erst im Herbst 2010

[16:00] Dieser komische Opel-Deal:

Spiegel: Opel-Retter hoffen auf Sanierung light, Magna droht wochenlanges Hickhack mit GM, Guttenberg gibt den einsamen Kämpfer

General Motors lässt Opel von der Leine: Magna soll die Europatochter des Konzerns retten - doch der Durchbruch in der Nacht bedeutet längst nicht das Ende der Verhandlungen, warnt GM-Manager Forster. Die Detailgespräche können wegen des rabiaten Stils der US-Seite erneut zur Belastungsprobe werden.

Ich bin da sehr skeptisch, ob das funktionieren kann. Vermutlich wäre eine Insolvenz besser gewesen.

[19:15] Regierung über den Tisch gezogen: Deutschland unterschreibt Blankoscheck für Opel

Guttenberg merkt es offenbar als einziger Politiker - woh weil er noch nicht so lange Minister ist.
 

[12:30] Joe hat Pfandbrief-Probleme: Deutsche Bank patzt bei Premiere


Neu 2009-05-29:

[20:00] AXA kommt unter die Räder:

MM: Gewinneinbruch bei Axa

Der deutsche Ableger des Versicherungskonzerns Axa hat 2008 einen Gewinneinbruch verbucht und fast kein Geld mehr verdient. Axa-Chef Frank Keuper verwies auf das "größte Krisenjahr seit der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren".

Bei dieser Versicherung braucht man bereits einen Rechtsanwalt um eine Lebensversicherung ausbezahlt zu bekommen.

[21:00] Leserzuschrift zu LVs:

Ihren Hinweis, dass man bei Axa bereits einen Anwalt zur Kündigung benötigt finde ich sehr passend.
Ich bin bei einem anderen Versicherer und habe dort meine Direktlebensversicherung im März gekündigt.
Die wollen es aber einfach nicht akzeptieren und spielen auf Zeit indem sie ständig Briefe schreiben, noch Berechnungen anstellen, neue Fristen geben und und und.

Anwalt einschalten.
 

[18:30] Leserzuschrift - Investitionsgüter Landwirtschaft:

vielleicht interessieren die Hartgeld-Leser einige ungeschminkte Zahlen zur Absatzentwicklung. Wir sind ein mittelständischer Hersteller von Investitionsgütern für die Milchviehhaltung. Hier die Absatzentwicklung 2009 gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat:
01/09: - 29 %
02/09: - 62 %
03/09: - 60 %
04/09: - 73 %
05/09: - 60 %

Nur ein Politiker könnte daraus den Schluß ziehen, daß es im Mai wieder aufwärts ging! Als Unternehmer sehe ich überhaupt keinen Grund zur Hoffnung, solange die durch das billige Geld der letzten Jahre geschaffenen Überkapazitäten in unserer Zielgruppe (Milcherzeuger) nicht abgebaut werden. Das kann in der Landwirtschaft lange dauern.

Das kann man nur überleben, wenn man nicht mit Fremdkapital arbeitet. Ohne Personalabbau wird es aber nicht abgehen.

Also: Kosten reduzieren und Cash/Gold aufbauen. Wieder ein Beispiel, dass es die Hersteller von Investitionsgüter am härtesten trifft.
 

[13:00] Aus dem Opel-Kauf wird wohl nichts:

Spiegel: Magna vor Ausstieg aus Opel-Verhandlungen, Merkel schließt Opel-Insolvenz nicht aus
Presse: In der Sackgasse: "GM will gar keinen Opel-Deal"

Jetzt also doch: Angela Merkel spricht im SPIEGEL-Gespräch erstmals offen über eine denkbare Opel-Insolvenz - damit stärkt sie ihren Wirtschaftsminister Guttenberg. Kritik übt die Kanzlerin an der Verhandlungstaktik von US-Regierung und GM.

Was will GM eigentlich mit dieser Taktik?

[20:00] Leserkommentar zu Opel:

Nun, ich denke, Obama will u.a. via GM einfach Frau Merkel auf mehreren Ebenen vorführen und der Dame zeigen, wo der Hammer hängt - man könnte es auch "Rache nehmen" nennen - gemixt mit ein bisschen Erpressung. Obama führte einen Wahlkampf und sie ließ ihn abblitzen (sie hatte es sich bei Georgie so bequem gemacht). Nun führt sie Wahlkampf und kassiert die Retourkutsche: GM ist sowieso im Eimer, warum soll er ihr da einen Opel-(Wahl-)Erfolg gönnen? Statt dessen schickt er ihr und ihren Lakaien drittklassige Unterhändler, lässt sie dazu bei seinem Besuch abblitzen und guckt sich lieber noch mal Buchenwald ostentativ an .. da war doch was ... Daneben flirtet er ausführlich mit Sarkozy, der wiederum nichts Besseres zu tun hat, als seinem Merkel-Bussi-Bussi-Darling von gestern eine lange Nase zu machen. Und vielleicht springen nebenbei noch ein paar Millionen raus ... Oder, wer weiß, vielleicht ist ja auch Citroen/Peugeot interessiert - zum Nulltarif (auf die paar Mios kommt's doch nun wirklich nicht mehr an)? Und vielleicht gibt es etwas, womit sich der Nachwuchs-Napoleon im Gegenzug erkenntlich zeigen kann (Frankreich hat doch sein Gold zu Hause, oder?). - Voilà - zwei Fliegen mit einer Klappe: hier ein neuer "Freund" (UK ist etwas hinfällig die letzte Zeit), dort einen großmauligen Emporkömmling mal eben aus dem Handgelenk demontiert. Das ist doch mal eine elegante Version der "Politik der Nadelstiche" - so wie man's halt von Obama gewohnt ist.

Dieses Polit-Gesindel kennt doch nichts anderes als "Divide et impera" und seine eigene Eitelkeit - nun zur Abwechslung mal gegeneinander/untereinander. Und Obama traue ich ohne weiteres zu, dass er mit den Eitelkeiten der Kollegen zu jonglieren und Korruptheit für sich zu nutzen weiß - da war Chicago ein hervorragendes Trainingscamp. Aber keine Bange: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich auch wieder mit dem richtigen Schmiermittel (aber die Dollars haben halt momentan nicht so den idealen Leverage) ...

Politiker kennen weder Ehre noch Stolz noch Loyalität und ganz bestimmt nicht Sachorientiertheit, sondern sind gefangen und gebunden in ihrer Machtgier (was sie im Neusprech: Kompromissfähigkeit nennen) - das ganze gepaart mit einem notorisch kurzen Gedächtnis als Zugangsvoraussetzung zu diesem Beruf (geht einfach nicht anders). Ich glaube, wir geheimsen viel zu viel in sie hinein. Die denken sich einfach nix dabei - nützliche Idioten eben, sonst wäre die Welt auch nicht da, wo sie jetzt ist.

Evakuiert die ganze Bagage einfach nach Neapel. In den Müllbergen fallen sie nicht weiter auf und die Mafia würde ihren Meister gefunden haben. Dann haben wir auch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, können die Ärmel hochkrempeln und den Laden langsam wieder in Ordnung bringen. Über das neapolitanische Spektakel lassen wir einen Jahrgang Soziologie-Studenten in Hubschraubern kreisen, damit die was für's Leben lernen - dann klappt's auch später vielleicht besser mit den Junkies. Feldstudien halt. Vielleicht sogar (man soll die Hoffnung ja nie aufgeben) mit der Erkenntnis: Politiker/Eliten lösen kein Problem, Politiker/Eliten sind das Problem.

Durchaus möglich, dass Obama & co. hier die deutsche Regierung auflaufen lassen wollen - falls etwa die Geschichte mit der Rückholung des deutschen Goldes aus den USA stimmt.
 

[12:45] Joe, the spy:

Spiegel: Deutsche Bank ließ Vorstände und externe Kritiker beobachten

Es klingt wie aus einem Thriller: Die Deutsche Bank hat nach SPIEGEL-Informationen Bewegungsprofile von Vorständen erstellen und externe Kritiker bespitzeln lassen. In einem Fall wurde sogar die Ehefrau eines Managers ausgeforscht. Jetzt prüft die Finanzaufsicht.

Wie Joe sich in seinem Sessel hält. Hoffentlich fliegt er jetzt raus. Mit Enthüllungen über ihn ist jetzt wohl zu rechnen.
 

[12:45] "High Potentials" nicht mehr gefragt:

Spiegel: Letzter Ausweg Doktortitel

Fertig mit dem Studium und arbeitslos - Tausende Absolventen plagt derzeit die Angst vor einer Zukunft ohne Arbeit. Eine neue Studie zeigt: Für viele gibt es tatsächlich nur wenig Hoffnung, der Job-Markt sieht miserabel aus. Auf SPIEGEL ONLINE erklärt ein Experte, was Uni-Abgänger nun tun sollten.

Umsonst studiert. Der Traum von der grossen Karriere hat sich in Luft aufgelöst. Also studieren sie weiter. Aber auch mit dem Dr. in einigen Jahren werden sie kaum Chancen haben - denn dann ist die Depression sehr tief.

Besser ein Handwerk erlernen - aber das ist wohl statusmässig unmöglich.

[18:30] Leserkommentar - Bezgl. Dr-Titel: Dumm, dümmer, Doktoren:

ja es ist lustig anzusehen, wie weit der Horizont von manchen "High-Potentials" reicht. Wissen Sie, was das Problem in der Praxis ist, wenn Sie einen Dr.-Titel besitzen? Es gibt nur begrenzt verfügbare Stellen, noch begrenzter als für "Normalo"-Diplomer usw. Somit beschränken sich diese Herrschaften selbst, denn wer will einen Dr. schon als Sachbearbeiter einstellen?! Überqualifiziert in Hartz 4 bedeutet so ein Schritt für viele, nur checken Titel-Jäger das eben nicht.

Wenn das Prestige-Denken zuschlägt, geht die Ratio unter.

[19:15] Leserkommentar - Dr.:

Als Sachbearbeiter mit Dr.-Titel tätig sein zu müssen – das ist nichts Neues.
Schon seit vielen Jahren sitzen einige solcher Trottel z.B. in einem großen Unternehmen hier in München auf kleinen Sachbearbeiter-Pöstchen. Einer der Abteilungsleiter hat Abitur und Lehre und nach dessen Pfeife muss der „Herr Dr.“ tanzen. Man kann sich vorstellen, welchen Frust diese Leute schieben. Aber selbst für eine Veränderung sind diese Leute zu feige und klammern sich lieber an ihr vermeintlich sicheres Arbeitsplätzchen.

Mein Kommentar: Diese Leute bestrafen sich selbst und werden zum geistigen Zombie! Hihihihi…

Ich hatte einmal mit einem ehemaligen Unteroffizier in Deutschland zu tun. Dieser stieg sogar zum Entwicklungsleiter auf, konnte mit Menschen super umgehen. Unter ihm dienten auch einige Doktoren.
 

[12:15] Die 30% Mehrwertsteuer:

Focus: Ökonom will 30 Prozent Mehrwertsteuerplus

Mehrwertsteuer drastisch rauf, Lohnnebenkosten runter – für den deutschen Ökonomen Straubhaar ist die Idee seines Kollegen Zimmermann äußerst charmant. Politiker toben.

Dieser Herr Ökonom will natürlich über Vorziehkäufe die Konjunktur ankurbeln. An das Loch danach denkt er natürlich nicht.

Leider verkennt er auch die politische Praxis. Diese senkt die Lohnnebenkosten niemals, sondern erhöht sie nur. Ansonsten ist die Idee nicht so schlecht, da der Konsum besteuert würde, nicht die Arbeit.


Neu 2009-05-28:

[13:15] Leserkommentar - Wie die HRE in die Katastrophe schlitterte:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,627127,00.html

das Problem sitzt m.E. tiefer.

Um ihre eigene Haut zu retten, hat die *HypoVereinsbank *, als sie selber immer mehr in Richtung Zahlungsunfähigkeit ging (ca. 6000 Leuten wurde damals eine Vertragsauflösung angeboten) ca. 2002 oder 2003 die *HRE ausgelagert*, und *damit ihre ganzen Immobilienrisiken.*

Wer ist also jetzt ursächlich, wenn der ganze Schrott dann irgendwann in die Luft fliegt.

Mal abgesehen, dass die HRE ein großes Rad gedreht hat, so dass ich lange Zeit erstaunt war "wie profitabel" sie war (s.Artikel).

Einen Tag nach Ablauf der fortlaufenden Haftung für ihre abgespaltene HRE-Tochter erklärte diese dann ihre Zahlungsunfähigkeit.
Hier wurde m.E. schon 2002/2003 auf e. Überleben der Mutter durch Auslagerung der Tochter , vielleicht auch auf Staatshilfe(?) gesetzt.

So wie so vieles nur Schein.

Eine Bad Bank wird jetzt so richtig "bad".
 

[13:00] Leserzuschrift - Opel-Rettungsversuche:

Da stehn sie nun belämmert rum, winden sich vor den Kameras und geben wieder mal eine gelungene Probe ihres „Könnens“ ab:
Der schneidige Wirtschaftsminister Guttenberg, das Großmaul Steinbrück und der brutalstmögliche Aufklärer Koch schieben die

Schuld am Scheitern des Opel-Gipfels auf die anderen, die in Amerika. Ja herrschaftszeiten! Wo sind wir denn? Da geben sich unsere Minister die Blöße und labern eine ganze Nacht lang mit drittklassigen Vertretern von GM und der amerikanischen Regierung und erwarten dann, dass so die Lösung gefunden werden kann?

Es ist einfach grausam, welche Chaoten und Flaschen in Berlin und in den Ländern an der Macht sind. Und dieser Guttenberg denkt immer noch, dass er mit seiner kindischen Drohung der Insolvenz einen Eindruck bei den Amerikanern macht? Brüll und lach!

Das ist nur noch peinlich. Ich schäme mich für Deutschland. Wir brauchen wirklich mal wieder so richtig die Fresse voll, damit wir aufwachen und uns besinnen, wer wir sind.

Aber zumindest haben sie daran die ganze Nacht gearbeitet. Bei den Interviews danach war es schon wieder hell.

Die möchten auch etwas: Europa fürchtet deutschen Egoismus

[14:00] AEP schreibt on Koalitionskrise: Opel storm wracks German coalition

[17:00] Die Erpresser lassen demonstrieren: Es ist Wahlkampf, und Firmen erpressen die Politik

[18:30] Ein Lügenmaul bei der Arbeit. Da sieht man, was von deren Aussagen zu halten ist, wenn sie selbst zahlen müssen: Olaf Scholz zahlt Wahlhelfern nur zwei Euro/Stunde!
 

[11:45] Weiterer Einbruch im Maschinenbau:

handelsblatt: Maschinenbau: Größter Einbruch aller Zeiten

Der deutsche Maschinenbau spürt nichts von einer Trendwende, im Gegenteil: Im April gingen die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 58 Prozent zurück. So einen derben Einbruch gab es noch nie. Deutschlands Paradedisziplin wackelt immer mehr

Und die stellen offenbar Leute ein, wie das Wahrheitsministerium verlautbart: Arbeitslosenzahl sinkt deutlich

Wie man man nur solche "Zahlen" glauben?
 

[10:00] Pleitekandidaten: Welchen deutschen Firmen das Geld ausgeht

[9:45] Wie Porsche gezockt hat: Porsche drohen hohe Bargeldverluste aus Optionen

[9:00] Massive Anhebung der Rentenbeiträge kommt:

FAZ: Der Bund will nicht bezahlen

Die geplante Rentengarantie, nach der die Altersbezüge künftig selbst dann nicht schrumpfen, wenn die Löhne sinken, belastet einseitig die Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Bund hingegen darf im Fall einer negativen Lohnentwicklung seine Zuwendungen an die Rentenkassen auch künftig kürzen.

Nach der Wahl natürlich. Typisch: die Politiker können sich auf nicht anderes als ständige Steuer- und Beitragserhöhungen einigen.

[10:30] Schon wieder eine Erhöhung - von den Konsumenten: DIW-Chef fordert Mehrwertsteuer von 25 Prozent

[11:45] Die rettet niemand, die zahlen nur: Staatshilfen - Und wer rettet uns?

[11:45] Aber diese 3 Mrd. werden Merkel/Steinbrück auch noch aufbringen: Opel drohen 3 Mrd. Dollar Jahresverlust

[12:00] Steinbrücks Fehlurteile: Steinbrück - Ein Mann ist blank

[12:00] Junkies sollen sogar Heroin von den Krankenkassen bekommen: Für Junkies gibt es Heroin jetzt bald auf Rezept

Offenbar gehören die Junkies auch zu den Privilegierten, denen die Steuerzahler ihre Sucht bezahlen müssen. Wie dekadent kann die Politik sein.

[12:30] Lesermeinung zum Vorschlag 25 % MwSt. in D:

der Vorschlag ist richtig, statt 25 % sollte der Satz speziell für Güter wie Handy-SMS, Flachbildschirmen, Autos etc. auf min. 60 % steigen. Diese Errungenschaften der Moderne können nicht teuer genug sein. Weniger Konsum von Blödsinn, dafür mehr Freizeit für die Familie. Abschaffung der Lohnnebenkosten und starke Erhöhung der Verbrauchssteuern. Viele Hartz4-Hängematten würden leer und auf Spargelfeldern würde deutsch gesprochen. Ausserdem würde die normale Kleidergröße von Frauen auf 36-38 sinken (hätte also auch etwas fürs Auge und für die Demographie).
 

[7:15] Leserzuschrift - das deutsche Propagandaministerium berichtet...

Welche Krise? Die Arbeitslosenzahlen gehen trotz Krise immer noch "zurück".

NTV: Arbeitsmarkt schwer unter Druck

Also machen wir weiter Party. Mal im Ernst, diese ganzen Lügen sind kaum noch auszuhalten. Die Kommunistenpropaganda in der Ost-Zone, waren gegen diese Kreaturen ein Witz.
Ich würde nach der Revolution gerne den Posten des Justizministers übernehmen und diese Verbrecher, ala Herr Freisler aburteilen.


Neu 2009-05-27:

[17:45] Peer hat Weihnachten vorgezogen:

Handelsblatt: Steinbrück fordert von Finanzämtern Kulanz
FTD: Auch Arcandor kann auf Staatshilfe hoffen
FTD: Mehr Geld für Bürger, Bauern und Betriebe

Versicherte, Landwirte und Unternehmer: Sie alle profitieren vom Bürgerentlastungsgesetz, das nun vom Kabinett beschlossen wurde. FTD.de erklärt, wohin die Entlastungen von rund 12 Mrd. Euro im Einzelnen fließen.

Jetzt gibt es also für alle einen "Bailout". In die Geschichtsbücher werden Angela Merkel und Peer Steinbrück als die Verursacher der 3. deutschen Hyperinflation in 100 Jahren eingehen.

[22:00] Noch einer: Infineon-will-eine-halbe-Milliarde/519595.html
 

[17:45] Wie man mit Pay-TV Geld verliert:

Handelsblatt: Bundesliga live kostet bald 33 Euro

Alles soll schöner werden, wenn der TV-Bezahlsender Premiere bald Sky heißt. Doch viele Hunderttausend Fußballfans dürften erst einmal tief schlucken: Das Abo für die Bundesliga gab es bisher für 19,99 pro Monat. Das gibt es bald nicht mehr. Die Alternative ist deutlich teurer.

Premiere hat real noch nie Geld verdient. Eine Preiserhöhung in einer Depression wird der Todesstoss sein. Kann sich Murdoch dieses Weiterwursteln leisten?
 

[17:15] Werden die Pleitebanker jetzt eingesperrt?

FAZ: Bankmanager müssen mit langen Strafverfahren rechnen

Im Prinzip muss Georg Funke stündlich damit rechnen, verhaftet zu werden." Mit diesem markigen Zitat des Strafrechtsprofessors Erich Samson unterstrich der Hamburger Strafverteidiger Gerhard Strate auf dem 60. Deutschen Anwaltstag in Braunschweig, warum er - "als Staatsbürger und Steuerzahler" - kürzlich die Seiten gewechselt und eine Strafanzeige erstattet hat. Nicht gegen Funke zwar, den ehemaligen Chef der Krisenbank Hypo Real Estate (HRE), aber gegen dessen Vorstandskollegen von der HSH Nordbank. Diese hätten Schäden in einer Größenordnung angerichtet, die man sich kaum vorstellen könne, wirft ihnen Strate vor. Der Advokat ist seit langem bekannt als Verteidiger in spektakulären Straf- und Wiederaufnahmeverfahren. Doch in der Bankenkrise wurde er selbst zum Ankläger; er geht gegen die Geldinstitute auf allen Schienen vor - mit Anzeigen, Zivilklagen und sogar einer Verfassungsbeschwerde, die das Bundesverfassungsgericht allerdings abgewiesen hat (F.A.Z. vom 4. April).

Vor dem Gefängnis haben Banker panische Angst (siehe Elsner in Österreich), daher werden sie alles tun, koste was es wolle (für den Steuerzahler) um dort nicht hineinzukommen.

Die Politiker werden die Banker erst dann ins Gefängnis stecken, wenn es für sie selbst eng wird und sie Sündenböcke herzeigen müssen.

Leserkommentar: DAFÜR BIN ICH JAHRELANG VERLACHT WORDEN, HEUTE STEHT ES IN DER ZEITUNG

Hier gibt es sicher genügend belastendes Material: Wie die HRE in die Katastrophe schlitterte

[18:00] Leserzuschrift-AT - Welche Art von Justiz:

Eine Bestrafung wartet auf viele Banker CEO´s. Wenn Sie Glück haben, im Rahmen eines ordentlichen Prozesses in einem regulären Strafverfahren. Realistischer aber in Form einer unkontrollierbaren Lynchjustiz bankrotter Mittelständler.
 

[17:00] Leserzuschrift - Auto Halde Leipheim:

Nur zum Thema Überproduktion!
Der stillgelegte Millitärflugplatz Leipheim wird hier als Halde verwendet.
Es handelt sich scheinbar um Audi's

Mehr als die halbe Runway ist voll mit Autos. Das mitgesendete Bild kann leider aus Copyright- und Platzgründen nicht gezeigt werden.
 

[13:30] Konsumgüterpreis-"Deflation" in Deutschland?

Aktienmarkt: Deutschland: Inflation bei null Prozent

Gegenüber April sind die Verbraucherpreise im Mai voraussichtlich um 0,1% gesunken. Auf Jahresbasis dürfte die Inflationsrate damit bei 0% liegen. In den kommenden Monaten wird die Teuerungsrate wohl weiter fallen, im späteren Jahresverlauf aber wieder positiv werden.

Wer es glaubt, wird sicher selig, denn diese Zahlen stammen aus dem Wahrheitsministerium.
 

[13:15] Die Konzernpleiten kommen:

Welt: Anleger fürchten Pleitewelle bei deutschen Firmen

Nach anderthalb Jahren schlägt die Finanzkrise nun voll auf die Unternehmensbilanzen durch. Ein Fünftel der 110 größten deutschen Konzerne stehen unter strenger Beobachtung – es droht die Insolvenz. Der Pleiteindikator Z-Faktor zeigt, bei welchen Unternehmen Anleger aufpassen müssen.

Bei sieben Dax-Unternehmen leuchten die Warnlampen auf. Angefangen von der Deutschen Telekom über BMW und Daimler bis zu Continental und Lufthansa liegt der Pleiteindikator unter der kritischen Schwelle von 1,81.

Im Juni wird es beginnen. Wer dort arbeitet: zittern, oder gleich abhauen.

PS: ein sagenhafter DAX-Crash wird mit von der Partie sein - also Aktien jetzt abstossen.

[14:00] Noch einer: Immobilienkonzern IVG strebt nach Staatshilfe

[14:00] Pleiten anerkennen: Wolfgang Münchau - Der böse Harry
 

[9:00] Werft diese Professoren raus:

Welt: Finanzexperten lehnen die Schuldenbremse ab

In der Auseinandersetzung um eine strikte Regelung im Grundgesetz zur Schuldenbegrenzung für Bund und Länder haben 64 Hochschulprofessoren einen Stopp der Pläne verlangt. "Die Schuldenbremse gefährdet die gesamtwirtschaftliche Stabilität und die Zukunft unserer Kinder", lautet der Kern des Appells.

Sie wollen natürlich ihre Gehälter und Zulagen erhalten. Aber diese werden bald sehr wenig wert sein.

Leserkommentar: OHNE SCHULDEN KANN DER DRECK NICHT MEHR LEBEN

Die "Professoren" sind sicher auch für einen Bailout Europas durch Deutschland: Europe waits for Germany to come to the rescue

Geschrieben von einem Erfinder der Globalisierung.
 

[7:30] Leserzuschrift - wo bei Karstadt der Wurm sitzt:

ich weiß, dass KARSTADT schon seit gut 2 Jahren am „ strudeln“ ist…und jetzt ist die krise schuld für die misere….das glaube ich aber nicht…eher misswirtschaft seit vielen jahren.

KARSTADT hätte schon vor jahren am sortiment etwas umstellen müssen.

Meine güte, ich bin eine frau in den besten jahren, gehobene mittelklasse, normale figur, und finde bei KARSTADT seit jahren nix zum anziehn. Entweder ist der fummel zu abgefahren, oder zu altmodisch. Entweder sind die sachen viel zu teuer oder es ist ramsch.

Diese riesigen Konzerne haben einen zentralen einkauf. Leute in düsseldorf kaufen aber anders ein, als die leute in trier. Und da liegt vielleicht das problem. Die einkäufer, die alle in essen sitzen, sind nicht genug am kunden dran. Deshalb klappt das wohl auch nicht mehr so gut mit dem nachbarn.

Würde es in jeder region einen einkäufer geben, könnte sich dieser auf „ seine“ kunden einstellen. Das ist nur meine nicht-fachmännische meinung…aber seine eigenen defizite, sollte man doch bitte nicht auf die krise schieben.

Das fällt mir in der letzten zeit ganz extrem auf…europaweit oder weltweit sozusagen….die leute haben irre probleme, selbst-verantwortlich zu sein. Warum auch immer.

Solche Probleme erkennen "grosse Konzernlenker" natürlich nicht. Dafür rufen sie kurz vor dem Untergang nach dem Staat.
 

[7:30] Warum bremst niemand diese Zensurusula:

Spiegel: Von der Leyen will Kontrolleure für BKA-Zensoren

Für viele in der Web-Community ist sie "Zensursula". Familienministerin Ursula von der Leyen wird für ihren Gesetzentwurf, Internet-Sperren gegen Kinderpornografie einzuführen, heftig kritisiert - und reagiert. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE stellt sie ein Kontrollgremium für das BKA in Aussicht.

In einer "normalen Regierung" hätte man sie schon längst hinausgeworfen, denn da ist es üblich, dass Minister kommen und gehen. Allein, dass ein Minister erst flüchten muss (Glos), um ersetzt zu werden, ist ein Zeichen totaler Statik und Dekadenz. Leyen gehört eindeutig rausgeworfen.

[13:45] So geht es besser, aber die Zensursula hat keine Ahnung davon: Löschen statt verstecken: Es funktioniert!


Neu 2009-05-26:

[17:30] Die Sparkassen haben genug von den Landesbanken:

Spiegel: Wir zahlen nicht

Lange galten Deutschlands Sparkassen als Fels in der Finanzkrise. Doch nun werden auch sie zur Bedrohung. Die Verbandsfürsten verhindern eine Neuordnung der maroden Landesbanken. Und manche Institute sind bereits akut gefährdet.

Irgendwann kommt immer dieser Punkt, wo der Geldeinwurf in ein Fass ohne Boden gestoppt wird. Die Sparkassen sind also schon soweit, haben sie doch früheren "Einwürfe" bereits auf Kredit bezahlt - was sie noch bereuen werden.

Also bleiben noch Länder und Bund als dumme Zahler. Auch diei zahlen nur auf Kredit - bis zum Abverkauf ihrer Anleihen.
 

[17:15] Jeder Kleinlobbyist will jetzt auch Staatsknete:

Tagesspiegel: Abwracken ohne Ende

Der Gaststättenverband fordert einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für das Gastgewerbe. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen fordert eine Rücknahme der Erhöhung bei der LkwMaut. Der Verband der forschenden Arzneimittelhersteller fordert, dass zehn Prozent der Forschungskosten von der Steuerschuld abgezogen werden können. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner fordert angesichts der Wirtschaftskrise ein Hilfsprogramm für die Landwirtschaft.

Das sind nur ein paar Meldungen der vergangenen Tage. Am Montag haben sich fürs Erste die Bauern mit einem Teil ihrer Wünsche durchgesetzt: Agrardiesel wird nach dem Willen der Bundesregierung in den kommenden zwei Jahren billiger. Eine politische Entscheidung war dies allerdings nicht. Union und SPD blieb schlechterdings keine andere Wahl. Nachdem sich die große Koalition kopflos in das Abenteuer der Abwrackprämie gestürzt hat, fehlt ihr inzwischen jedes Argument, um im freien Spiel der Interessengruppen gegenzusteuern

So entstehen Hyperinflationen.

Ich frage mich nur, warum kommen die Gewerkschaften nicht mit der Forderung nach einer kräftigen Senkung der Lohnsteuern und Sozialversicherungs-Beiträge. Die sind wohl zu staatstragend und zu wenig Lobby.
 

[15:45] Neue Abwrackprämie - für die Installateure: KfW zahlt Abwrackprämie für alte Heizkessel

[15:45] Eitel, eitler, Joe:

Handelsblatt: Deutsche Bank: Ackermann hui, Börsig pfui

Die Hauptversammlung der Deutschen Bank war schon immer ein Spektakel. Aber heute geht es besonders emotional zur Sache. Vor allem auf Aufsichtsratschef Clemens Börsig haben es die Aktionäre abgesehen. Aber auch andere Themen bringen Josef Ackermann ins Schwitzen, auch wenn er von den meisten Aktionären viel Beifall erhält.

Heute zelebriert er seinen Tag. Wie könnte man Joe noch grösser machen? mit einer eigenen Währung natürlich:

Der Ackero (Leserzusendung):


 

[7:00] DER ZERFALL DER BRD DEUTET SICH IMMER MEHR AN:

Merkur: Bayern droht mit Ausstieg aus Sanierung der armen Länder

Bayern hat vor einer Aufweichung der Schuldenbremse für die Länder gewarnt und droht mit dem Ausstieg aus der vereinbarten Sanierungshilfe.

So entstehen Sezessionen: die "reichen" Teile wollen nicht länger für die Subventionsempfänger und Verschwender bezahlen.

Warum nur in den USA, Spanien, etc.?

[8:45] Leserzuschrift zum BRD-Zerfall:

das kann ich bestätigen. Hier im Freistaat war man über die großzügigen Ostsubventionen noch nie glücklich bzw. es wurde in Bayern und Baden-Württemberg an der Verkehrsinfrastruktur gespart um Autobahnen in ,,blühende'' aber leider leere (vgl. A73 Coburg-Erfurt) Gegenden zu bauen.
Blühend ja,aber bezogen auf die Natur.
In den südlichen Ballungsräumen waren viele Staus die Folge dieser missratenen Giesskannenpolitik.
Man will wieder,dass das Geld,was in Bayern erwirtschaftet wird, auch wieder hier eingesetzt wird, was auch völlig fair ist.
Ostdeutschen Forderungen begegnet man in Bayern noch unangenehmer, ein Teil der Bayern kann sich die Abspaltung Ostdeutschlands aus wirtschaftlichen Gründen durchaus vorstellen, um den westlichen Teil zu entlasten.
Eine ,,Verpflichtung zur Solidarität'' (klingt auch sehr kommunistisch) sieht man hier nicht und nach Ansicht Bayerns hätte es z.B. den Soli nicht gegeben. Leider war aber Franz Josef Strauss nicht mehr präsent, um so einen Mist zu verhindern...

Grüße aus dem Freistaat Bayern

Ein Freistaat ist Bayern mit diesen Ablieferverpflichtungen natürlich nicht. Kann aber wieder werden.

[9:45] Leserzuschrift (Berliner) zu Bayern-Abspaltung:

Bayern-Abspaltung ok - aber bitte erst nach Rückzahlung Zwar bin ich ein norddeutscher Bewunderer von Franz-Josef Strauss, aber die Bayern vergessen bei ihren Abspaltungsphantasien immer gerne, wer ihren Wohlstand erst ermöglicht hat: Es waren (seit 1871 !!) Ruhrgebiet, Sachsen, Schlesien, die industriellen Kerne eben, die die Hinterwäldler am Arsch der Welt mitgeschleppt haben. Auch die Vorteile durch qualifizierte und fleißige Flüchtlinge aus Ostgebieten/SBZ/DDR spielten eine Rolle und die unterbliebene Unterdrückung/Ausplünderung durch die Russen. Wann bitteschön war nochmal der Umkehrpunkt, an dem Bayern vom
Empfänger- zum Geberland wurde, war das nicht erst 1986 ?! Also meinetwegen können die Bayern sich gerne staatsrechtlich Österreich, dem Elsaß oder Island anschließen - aber bitte zunächst den Saldo der inflationsbereinigten Schulden von 115 Jahren bezahlen!

Leserzuschrift zum BRD-Zerfall:

Wenn ich hier schon Ostdeutsche Forderungen lese, dann schwillt mir der Kamm an. Wer hat denn eigentlich zu DDR-Zeiten vom Osten profitiert? Wer hat denn über Jahre hinweg die ganzen Güter und Waren aus dem Osten importiert? Der Westen! Es wurde hier so viel Produziert was alles rüber ging, wo kein DDR Bürger was davon hatte. Und wenn es das hier gab dann zu überteuerten Preisen.

Was mich aber maßlos hier jedes mal aufregt, ist das elende OST-WEST gezedere. Wie lange haben wir schon die Wende?
Immer wieder der OST-WEST-Kampf. Sei es um Renten oder Gehälter. Keine Regelungen. Wozu haben wir denn ein Gleichstellungsgesetz? Ich hoffe das irgendwann mal das aus den Köpfen der Leute verschwindet und wir EIN Deutschland sind.

Gesetze sind eine Sache, die wirtschaftliche Realität eine andere. Die DDR-Regierung hat ihre Waren zu Billigpreisen (anders ging es nicht) in den Westen verkauft, um ihren eigenen Import-Luxus zu finanzieren. Bis sie trotzdem bankrott ging.

[10:30] Leserzuschrift - Zwecks Kommentar "Hinterwäldler":

Bzgl. dieses Kommentars:
"(...)Also meinetwegen können die Bayern sich gerne staatsrechtlich Österreich, dem Elsaß oder Island anschließen - aber bitte zunächst den Saldo der inflationsbereinigten Schulden von 115 Jahren bezahlen!"

Es wird wirklich Zeit, dass sich Bayern abspaltet, wenn ich so einen Mist lesen muss. Wer hat denn den bekannten Milliarden-Kredit für die DDR eingefädelt und das ohne Gegenleistung?! War das vielleicht F.J.S., ein Bayer?! Den Rest der Schulden -sollten diese überhaupt noch existieren- zahlen wir dann kurz vor dem Währungsschnitt, das ist dann unsere Solidarität ;-)

Und dann wundern sich diese Ossis bei diesen Kommentaren, dass wir sie nicht integrieren wollen und werden ...

Leserzuschrift (Bayer):

Die Parasiten in „Großberlin“ haben noch nie einen Pfennig nach Bayern bezahlt. Dafür haben sie ein großes Maul, das umgekehrt reziprok zu ihrem Verstand ist. Auch Schlesien usw. nicht, da nach 1945 annektiert.
Bayern hat bereits ein Vielfaches dessen, was es aus dem Länderfinanzausgleich erhielt zurückgezahlt. Bayern zahlt schon viel länger viel mehr ein, als was es je erhalten hat.
Bekam Bayern das Geld für die unerwünschte und aufgezwungene Integration von Millionen Preußen.
Wurde Bayern nach dem verlorenen Krieg 1866 gegen seinen Willen von Preußen in das sog. „Deutsche Reich“ hineingezwungen, das nur ein verkapptes Großpreußen war.

Au weia, jetzt geht es richtig los. Die Geschichte ist auch schon da.

[11:15] Leserzuschrift - Einstellung der Subventionszahlungen:

ein guter Testlauf wäre es doch,wenn Baden-Württemberg und Bayern ihre Subventionen in den Osten komplett einstellen würden.
Mal sehen,wie lange ,,Großberlin''mit preussischem Hinterland dann noch lebensfähig wäre..

[11:45] Leserzuschrift (Berliner) - Bayern/Preussen:

Sehr geehrter Herr Eichelburg, das Löwenfutter hat funktioniert.
Das Bayern seit 1949 inzwischen per Saldo mehr eingezahlt hat ist richtig - aber ich schließe natürlich politisch unkorrekt die Zeit lange vor 1945 ein und die Gesamtansicht macht einen Unterschied. Damals waren eben Sachsen, Westfalen und auch Schlesien sehr viel reicher als Bayern.
Ohne Transferzahlungen lief da nix, aber auch garnix!
Und zum Thema 1866: Ohne die Zahlungen von Bismarck aus dem reichen Preußen wäre euer verrückter Neuschwanstein-Fuzzi mitsamt Untertanen an seinen Schulden erstickt. Seid mal nicht so undankbar in Schwabing!

Es gibt einen "Zyklus der Prosperität": wer lange "unten" war wird hungrig. Wem es lange gut ging, der wird faul und träge. Also muss er wieder für lange Zeit runter, damit er wieder hungrig und innovativ wird. Derzeit ist Bayern "oben" und der Norden "unten". Wenn das lange genug angedauert hat, wird es sich wieder umdrehen.

Leserzuschrift (Bayer) - er wird kriegerisch:

Ja.genau Herr Eichelburg !! Den ganzen Scheiß haben wird dem Versagen der Österreicher in Königgrätz zu verdanken !! Warum habt Ihr nicht besser geschossen??

Warum kein Zündnadelgewehr ??? Mein Urgroßvater hat 1866 bei Kissingen noch einen Haufen Preußen erledigt, ich darf das leider nicht mehr.

Jetzt zieht der die Österreicher auch noch rein. Wir Östereicher konzentrieren uns auf das "Schauen und Staunen".

Leserzuschrift (irgendwo aus dem Süden):

was muss ich da wieder lesen? Das alte Gezänke zwischen Ost und West, Nord und Süd und - natürlich am wichtigsten - Bayern und dem Rest der Welt.
Solche "Diskussionen" werden natürlich auch im Mainstream gerne aufgegriffen. Warum? Weil sie der Spaltung dienen, funktioniert natürlich auch bei reich/arm, alt/jung, Rauchern/Nichtrauchern usw..
Dadurch wird suggeriert, es müsse nur eine andere Bevölkerungsgruppe zurückstecken, damit es einem selber besser ginge.
Perfekte Ablenkung von der Realität die doch so aussieht, dass wir alle miteinander betrogen werden. Wären alle Steuereinnahmen und die Gelder aus dem Soli oder Länderfinanzausgleich SINNVOLL verwendet worden hätten wir die DDR dreimal mit Gold überziehen können, statt dessen ist alles irgendwo versickert oder in einer gigantischen Spezlwirtschaft (sinnlose Bauvorhaben) hin und hergeschoben worden.

Aber nicht, dass jemand denkt ich würde hier politische Forderungen à la "Proleten aller Länder..." aufstellen, wirklich nicht, denn:

Der wichtigste Unterschied zwischen den Menschen ist einzig der, dass die große Masse in ihrer grenzenlosen Dummheit den Betrug nicht bemerkt und er deshalb zu unser aller Leidwesen bis zum bitteren Ende fortgesetzt werden wird. Wir können uns dem, nicht zuletzt dank Seiten wie dieser, wenigstens zu einem Teil entziehen.

Hier schließt sich auch der Kreis zur Demokratie-Diskussion. In zwei Wochen ist Europawahl, ich will nicht behaupten dass es unter den 31 (!) Parteien wirklich voll unterstützenswerte sinnvolle Alternativen gibt, aber wenn es mit einem Land jahrzehntelang bergab geht (siehe Arbeitslosigkeit + Staatsverschuldung, reicht völlig) und trotzdem immer wieder mehr oder weniger gleich gewählt wird, dann ist nicht das System schlecht, sondern die Menschen sind zu dumm um damit umzugehen. Ob es überhaupt funktioniert hätte die unfähige "politische Klasse" abzuwählen ist natürlich fraglich, aber es wurde ja nicht mal versucht.

So soll es bspw. Leute geben, die am lautesten über die Preißen oder DDRler schimpfen aber natürlich bis zum letztem Atemzug CSU wählen, weil man das alljährliche Geplärre aus Passau seit Jahrzehnten für bare Münze nimmt obwohl diese Partei bisher noch jeden Unsinn mitgemacht hat, der auf Bundesebene beschlossen wurde.

Fazit: Ob wir nun den Politikern & Co. oder der dummen Masse die größere Schuld geben ist im Grunde egal. Aber wenn wir unbedingt schimpfen müssen, dann bitte nicht im Sinne der Herrschenden auf einzelne Gruppen sondern auf klar verantwortliche Einzelpersonen oder die gefühlten 110% Idioten um uns herum!

Leserzuschrift - Gesamt-Bankrott:

mir scheint, dass all diese Subventionierer-Zuschriften aus Bayern etc. den Inhalt von hartgeld.com nicht richtig erfassen können oder wollen. Der Staatsbankrott droht ganz Deutschland. Dazu zählen bekanntlich auch Bayern und Baden-Würtemberg. Die Ursachen hierfür liegen mit Sicherheit nicht allein in den Subventionen, die in die ärmeren Bundesländer abfließen. Mit dieser Erkenntnis sollte sich diese Diskussion eigentlich erledigt haben. Letztlich sind auch die südlichen Bundesländer verschuldet. Und diese Verschuldung wird im Zuge der Wirtschaftskrise noch erheblich zunehmen.. Die Arroganz dieser Leser ist also fehl am Platze.

Leserzuschrift - Ossi kotzt:

Wenn ich diese ganzen gegenseitigen Beschuldigungen, wer wen wann annektiert oder übervorteilt hat, kommt mir gelinde gesagt das kotzen. Wer schürt denn diese innerdeutschen Zerwüfnisse? Unsere“ gewählte“, oder durch Wahlabstinenz geduldete und geförderte Parteiendiktatur! Wir sollten an unserer Zukunft als deutsches Volk denken und jetzt die entsprechenden Maßnahmen treffen, um diesen Volksverrätern in Zukunft die Grundlage ihres Tuns zu entziehen. Als erste Maßnahme wäre am Wahltag der Gang zur Urne vor die Grillparty zu stellen, um diesen Banditen ein Kreuz durch den gesamten Walzettel zu machen. Wer bisher nichts unternommen hat und auch zukünftig lieber zu Hause bleibt, soll sich bitte auch nicht aufregen. Wer soll es ändern, wenn sich Ossis und Wessis und Bayern und Preußen und Ösis in der Wolle liegen?

Jetzt kommt die Zeit etwas grundlegend zu ändern. Beispiele, wie so etwas geht, kann man fast täglich in irgendwelchen „Sondersendungen“ zur „friedlichen Revolution“ im Fernsehen sehen.
Aber solange man den Arsch nicht aus dem Sessel bringt, kann es so schlimm wohl noch nicht sein.
Also nehmt eure Stimmrecht wahr! Die Abstimmung mit den Füßen kommt später. Leider erst, wenn nichts mehr zu holen ist, oder wenn der „starke Mann“ es wieder richten soll.

Und wie immer in 20 Jahren: „Davon haben wir nichts gewusst!“ Man richtet sich wieder in sein persönliches Leid ein, schimpft auf den Staat und alles ist wie immer.

Man sollte sich nicht wundern: in Depressionszeiten kommen solche "Stammesunterschiede" heraus.

[15:15] Leserzuschrift - Kalifat statt König Ludwig:

Zum Streit Bayern gegen Ost-Deutsche möchte ich die bayerischen Lokalpatrioten mal aus ihrer König-Ludwig-Scheinwelt reißen. Falls es diesen bayerischen Lokalpatrioten entgangen sein sollte so möchte ich sie auf eine Tatsache aufmerksam machen die sie bei all ihrem Preussenhaß ansheinend seid 2 Jahrzehnten verdrängen. In bayerischen Städten wächst eine Jugend heran die eher vom Kalifat als von König Ludwig träumt! In München leben 25% Ausländer (Eingebürgte mit eingerechnet sind es wohl schon 35-40%). Bei den unter 15 jährigen Jugendlichen dürften es bald 50% sein, die interessieren sich nicht für König Ludwig! Und wenn wir schon beim Geldverschwenden sind, so sollten die deutschen Streithähne mal zur Kenntnis nehmen, dass der innerdeutsche Zwist den Politikern nur nutzt, denn so können sie ungestört mit ihrer Politik zum Schaden Deutschlands fortfahren. Die Kosten für den Euro, das Subventionsloch EU, die gescheiterte Einwanderung, Größenwahn der Landesbanken (allen voran der der bayerischen LB) verschlingen weit mehr Geld als die deutsche Einheit. Aber die Deutschen "schlagen" sich lieber untereinander die Köpfe ein anstatt ihre Politiker in die Schranken zu weisen. Und so werden die bayerischen Lokalpatrioten weiter gegen Ossis frotzeln während die Politiker ungestört den Türkei-Beitritt in trockene Tücher verpacken werden, inklusive Niederlassungsfreiheit in Bayern. Herr Ude hats begriffen, er kämpft weiter für eine Groß-Moschee in München, denn dort sind die Wählerstimmen der Zukunft zu holen. Ich empfehle den bayerischen Lokalpatrioten mal eine Fahrt mit der Münchner U-Bahn.

Mit Bier-Verbot wegen gültigem Scharia-Gesetz?

Leserzuschrift -Vollidioten:

Bayern, Preußen, Ossis, Krieg von 1866......da sind doch mehr Vollidioten auf Ihrer Seite als ich gedacht hätte....

Leserzuschrift - aufhören:

STOPP!!! STOPP!!! STOPP!!!
Sofort mit dieser dümmlichen Selbstzerfleischung Ost/West - West/Ost aufhören !!!!!!!!
Merkt denn keiner was hier bewusst lanciert wird ?! Den Politikern geht der Ar... auf Grundeis und schon versucht man das uralte, aber stets wirksame Prinzip "teile und herrsche".
Da bangt (wegen 5%-Hürde) der größte Schleimer seit Christi Geburt um den Einzug ins EU-Parlament und schon lässt er in die Mundharmonika pusten: "Spiel mir das Lied vom (Bayern)-Tod".
Statt sich um den West/Ost Transfer aufzuregen, die Peanuts sind gegen die ständige (fremdbestimmte) Drainage von Volksvermögen in die EU und sonst wohin.
Ich(Wessi) bin froh über den West->Ost Transfer, denn jeder!!! Euro bleibt im eigenen Land, od. ist jemand so naiv und glaubt über das evtl. eingesparte Geld könnte er anderweitig verfügen ? Stellt euch doch nur die hungrigen Aasgeier innerhalb und ausserhalb ".de" vor, die unsere politischen Weicheier schnell davon überzeugen würden, dieses eingesparte Geld doch bitte für allen möglichen EU- Klima- Multikulti- Unsinn zu unser aller Schaden auszugeben.

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. (H.Heine)

Wer noch nicht genügend Steuern für den Osten oder sonst jemandem zahlt, kann ja ruhig den Rest auch an Steinbrück überweisen.

Aber wir sollten jetzt wirklich aufhören, denn es kommen inzwischen Zuschriften herein, die mann man nicht mehr publizieren.
 

[6:30] Dr. Hinkefuß gibt bekannt: Merkel will die ganze Wirtschaft gerettet haben:

Bild: Wir haben den Zusammenbruch der Wirtschaft verhindert

Die Konjunkturpakete der Bundesregierung haben nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine ökonomische Katastrophe abgewendet. „Wir haben nicht den Banken geholfen, sondern den Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft verhindert“, sagte Merkel auf einer CDU-Veranstaltung zur Europawahl in Bremerhaven.

So möchte sie sich wohl darstellen. Dr. Hinkefuss war übrigens Dr. Goebbels.

Leserkommentar-1: Für wie blöd hält die uns eigentlich?

Leserkommentar-2:
WIESO EIGENTLICH KATASTROPHE ZU EINER ZEIT, ALS DAS PROPAGANDAMINISTERIUM EWIGEN AUFSCHWUNG DURCH DEMOKRÖTIE DEKLARIERTE?????
HAHAHA, die Katastrophe wurde nur auf Herbst verschoben…

Das Zigeunerproblem von Berlin - die Stadt drängt ihnen die Sozialhilfe förmlich auf: Behörde sucht Unterkunft für die Roma

[8:45] Doch nicht so erfolgreich, die Merkel: Deutsche Wirtschaft schrumpft und schrumpft und …


Neu 2009-05-25:

[19:00] Joe will Pfandbriefe ausgeben:

Handelsblatt: Deutsche Bank wirbt für ihren ersten Pfandbrief

Die Deutsche Bank will in Kürze ihren ersten Pfandbrief auf den Markt bringen. Am Montag startete das führende deutsche Geldhaus eine einwöchige Werbetour bei Investoren in den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz. Das Geldhaus hofft, sich durch den Pfandbrief billiger refinanzieren zu können.

Ah, die haben schon Refinanzierungsprobleme - obwohl sie es nicht zugeben

Leserkommentar: LETZTE VERZWEIFLUNGSTATEN
 

[16:00] Leserzuschrift - Bauboom in Nürnberg:

in diesen interessanten wirtschaftlichen Zeiten ist es erstaunlich,wie auf einmal trotz klammer Staats-und Stadtkassen die Bautätigkeit wieder auflebt.

Heute wurde eine frische neue Baustelle eröffnet, auf der 900m Trasse auf einer neuen Streckenführung inkl. Straßenumbau (im Stadtviertel Kohlenhof / Steinbühl) neu verlegt werden, bis 22.11.2009.
Parallel wird die neue U3 weiter ausgebaut, in den nächsten Monaten kommen die Stationen Kaulbachplatz, Friedrich-Ebert-Platz und Nordklinikum sowie der Nordwestring dazu, das sind immerhin auch 5 Kilometer Neubau.
Dazu wird auch die U2 noch 2009 durch vollautomatische Wagen ersetzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:HerrMay/U-Bahnlinie_3_(N%C3%BCrnberg)

S-Bahnen: In den nächsten 4 Jahren kommen neben den bestehenden 3 S-Bahnen 4 neue dazu.Bestehende Bahnhöfe und Trassen werden um- oder auch neugebaut.
Das S-Bahn-Netz vergrößert sich damit um mehrere 100 KM und führt bis nach Forchheim.
http://de.wikipedia.org/wiki/S-Bahn_N%C3%BCrnberg

Bei den Straßen sieht es ähnlich aus, es wird auf einmal sehr viel repariert, dadurch Verschmälerungen zweispuriger Straßen auf eine Spur usw.

Verkehrsaufkommen: In Nürnberg bis jetzt fast unverändert, bei öffentlichen Verkehrsmitteln plus 3 % zum Vorjahr, also eine leichte Steigerung.

Einwohner steigen auch, in 5 Jahren um 7.000.

Schulden: Steigen auch, jetzt um die 1 Milliarde Defizit, das die Stadt hat.
Dazu kommen dann noch die Cross-Border-Leasing-Geschäfte bzgl. des Abwassernetzes usw.

Man wird sehen, wie es weitergeht, aber bis zum Bankrott wird wohl ein neuer Baurekord in Windeseile aufgestellt.

Würde mich interessieren,ob die Bauwut andernorts auch so exzessiv ausgebrochen ist oder nur ein Nürnberger Phänomen bleibt.

Ein Bekannter aus Oberbayern war am Wochenende da, dem ist das mit dem exzessiven Bauen sofort aufgefallen,das hat er hier in Nürnberg auch noch nie gesehen.

Solange es Kredit gibt, wird offenbar gebaut.
 

[15:45] Jetzt in Berlin - die Demo der Kredit-Bauern:

Süddeutsche: Modernes Raubritter- und Freibeutertum

Protest mit viel PS: Tausende Landwirte demonstrieren in Berlin für mehr Geld. Vor allem Bauernpräsident Sonnleitner rechnet mit dem Preisdumping der Discounter ab.

Pure Existenznot: Weil die Milch fast nichts mehr kostet, stehen viele Landwirte mit dem Rücken zur Wand - sie kämpfen ums Überleben. Rund 6000 Landwirte demonstrierten mit einer Traktoren-Sternfahrt zur Berliner Siegessäule für mehr finanzielle Hilfe.

Warum bekommen sie fast nichts mehr für ihre Milch? weil sie diese selbst auf den Markt dumpen, um die Kredit für ihre teuren und starken Traktoren bezahlen zu können.

[20:00] Leserzuschrift - Traktoren, etc.:

Also so ein Traktor soll Pro PS 1000 Euro kosten bei 370 PS ist das ein Fetter Kredit den der Bauer da am Hals hat.

Mein Freundeskreis berichtet:
Kurzarbeit wurde nun auch bei den Büroleuten (Bürokauffrau/Bürokaufmann) auf 30 Stunden in der Woche eingeführt.
Alle die jetzt auslernen haben anscheinend Arschkarte weil die keiner einstellt.
 

[14:30] Die geliebte BundesREGIERUNGonline

[11:15] Dr. Goebbels meldet heute - die Sonne kommt wieder:

Welt: Stimmung in der Wirtschaft hellt sich erneut auf

Trotz schlechter Wirtschaftsprognosen ist die Stimmung in den deutschen Firmen ein weiteres Mal besser geworden. Der Ifo-Index ist leicht von 83,7 auf 84, 2 Punkte gestiegen. Analysten hatten einen stärkeren Anstieg erwartet. Das Konjunkturbarometer gilt als wichtigster Frühindikator in Deutschland.

Eine einzige Frage stellt sich: wie stark hat die Regierung das IFO "massiert", damit solche Zahlen herauskommen?

[15:15] DR.ORWELL INFORMIERT: Unternehmer beurteilen ihre Lage optimistischer

Das muss direkt aus dem "Wahrheitsministerium" kommen.

[14:00] Leserzuschrift zur IFO-Umfrage:

Ich weiß zwar nicht, wen das IFO da genau befragt. Aber ich habe seine Ergebnisse seit längerem verfolgt und mich immer wieder gefragt, ob ich vielleicht in einem anderen Land lebe oder "die" auf einem anderem Planeten ... Ich denke, es sind
die notorischen "Fähnchenschwinger", die best-dotierten Claqueure der Republik, die da befragt werden, die sich ihre eigene Zukunft schön "pfeifen" müssen. Was anderes als Durchhalteparolen (Harvard: "Führung durch Motivation" - also die gesellschaftlich anerkannte Form der Manipulation anstatt Führung durch Information und Koordination - das würde ja echte Arbeit und Sachkenntnis voraussetzen ...) haben diese sogenannten Unternehmensführer doch nicht zu bieten - gearbeitet haben andere. Und ebenso ignorant wie sie bisher illusorische bis groteske Ziel- und Leistungsvorgaben machten, so machen sie jetzt losgelöst von jeder Realität nur auf "höherer" Ebene mit Prognosen weiter (natürlich schön anonymisiert, sonst könnte man ja beim Wort genommen werden). Die, die hier Firmen vertreten, sind keine Unternehmer, sondern banale Angestellte einer selbsternannten "1. Kaste" - Entscheider zwar, aber keine "Verantworter". Realitätsnah allenfalls hinsichtlich des politischen "Erfolgsrezepts".

Außerdem: Was nützt es, diejenigen zu befragen, die am wenigsten beitragen. Meist sind es Führer großer DAX-Unternehmen und Verbands-Funktionäre, während der wirtschafts-tragende Mittel-, vor allem aber Kleinstand kaum Gehör findet. So kann ich mir meine Welt natürlich auch zurecht zimmern: Ich frage den Kaktus, wie günstig er die Wasservorräte einschätzt.

Den einzigen Lichtblick, den ich jedenfalls sehe, ist der Sonnen-Planet, der heute überaus reichlich scheint.
 

[6:00] Konkurs-Porsches ab Juni?

FTD: Optionsgeschäfte holen Porsche ein

Die Optionen auf VW-Aktien entwickeln sich für Porsche möglicherweise zu einer Zeitbombe. Schon im Juni könnte der Autobauer einen hohen Finanzierungsbedarf haben.

Die Situation ist total verfahren. Egal, was die jetzt machen, sie kommen nicht mehr heraus. Das haben primär der CEO Wiedeking und sein CFO Härter verbrochen. Porsche ist Vergangenheit. Ist der 19. Juni der Konkurstag?
 

[5:30] Leserzuschrift - In der Nacht schläft der Zeitungs-Zensor:

Zum Bericht der Süddeutschen vom 24.05.2009 - 21.30 Uhr zum Interconti Berchtesgaden

So schleicht sich die Zensur in die Zeitung:

Unter Kommentaren steht:
Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.

In dieser Zeit schläft und amüsiert sich der Moderator, Entschuldigung, der Zensor.
Und wer steckt dahinter? Na wer wohl?
Die die NWO betreibende Illuminaten-Freimaurer-Hochfinanz. Sie schiebt das Debakel des Interconti-Berchtesgaden-Hotels mal wieder über die Bayern LB der Milchkuh deutscher Steuerzahler unters Euter .

Leider ist die rechtliche Situation speziell in Deutschland so, dass ein Medium bei Leserzuschriften Zensur ausüben MUSS, sonst ist es selbst vor Gericht dran. Gewisse Inhalte sind tabu, speziell was die Geschichte betrifft. Gerade in Deutschland greifen viele Schreiber in die braune Mottenkiste. Diese Zuschrift wurde auch geringfügig "zensuriert".

PS: gerade ist eine total verrückte Zuschrift hereingekommen, die in einem Forum absolut nichts zu suchen hat. Das hilft nur die DELETE-Taste


Neu 2009-05-24:

[21:30] Der Bundesmarine-Lacher - Schweizer Sabotage für Steinbrück? Marine muss neue Korvetten stilllegen

[21:30] Der 5-Sterne-Lacher über die BayernLB: Das Millionengrab

[17:45] "Bund der deutschen Steuereintreiber":

Presse: Vermögensteuer: Faymann-Kurs als "Vorbild für SPD"

Der deutsche Arbeitgeber-Chef Dieter Hundt kritisiert Österreichs Bankgeheimnis. Er wehrt sich gegen die Einführung von Vermögensteuern. Das sei nichts anderes als ein Schüren der Neidreflexe.

Dieser Hundt sollte seinen Verein lieber "Bund der Deutschen Steuereintreiber-Helfer" nennen. Als typischer Funktionär will er den Kavalleristen Steinbrück unterstützen und womöglich noch übertreffen. Fremde Länder greift er in dieser Funktion auch noch an.
 

[15:15] GOEBBELS INFORMIERT DIE DUMMEN: Das Sparkonto wird sicherer:

FAZ: Das Sparkonto wird ein bisschen sicherer

Am 1. Juli wird Geld ein bisschen sicherer. Das gilt zumindest für die Einlagen bei Banken. Denn wenn ein Geldinstitut pleitegeht, war das Geld der Kunden bisher nur bis zu 20.000 Euro pro Person vom Gesetz geschützt. Im Juli aber wird sich diese Garantiesumme auf 50.000 Euro erhöhen. 2011 soll der Betrag dann nach dem Willen des Gesetzgebers auf 100.000 Euro steigen. Von Juli an wird der Kunde auch nicht mehr, wie bisher, mit zehn Prozent am Verlust beteiligt.

Wer es glaubt wird selig und bekommt von Bundesregierung und Banken einen Orden aus Blech: den Gutgläubigkeits-Orden".

Sorry, Leute: die Spareinlagen sind schon weg. Verschleudert von den "dümmsten Bankern der Welt".
 

[11:15] Geld versenken in britischen Immobilien:

Handelsblatt: Britische Büroimmobilien rutschen tiefer in die Krise

Aber auch zahlreiche deutsche Banken haben sich am britischen Gewerbeimmobilienmarkt engagiert. Mitte März veröffentlichte der Makler Savills eine Studie aus der hervorgeht, dass acht der wichtigsten Kreditgeber für Immobiliengroßprojekte in Großbritannien im Jahr 2009 aus Deutschland kommen. Unter anderem nannte Savills in seiner Untersuchung die Postbank, die Deka Bank, die DG Hyp, die Landesbank Berlin und die Landesbank Baden Württemberg

Neue Abschreibungen kommen - von der Insel. Die dümmsten Banker der Welt müssen in Deutschland sitzen.

[15:15] In Dubai wurde auch deutsches Geld verloren: Aus der Traum
 

[11:00] Geld versenken mit den Häfen:

Handelsblatt: Seehäfen rüsten sich für Wachstum

Die Bundesregierung will ein Sofortprogramm für den Seehafen-Hinterlandverkehr starten, um Engpässe auf den Schienenwegen zu den Häfen zu beseitigen. Die Strecken sollen modernisiert und die Kapazitäten für den anwachsenden Güterverkehr deutlich erhöht werden

Das werden alles "Stranded Investments" - im wahren Sinn des Wortes. Auf solchen Unsinn kann nur eine Regierung kommen. Derzeit hat die deutsche Bahn auf 170km Güterwaggons stillgelegt (wird sicher noch mehr). Wo soll da die Nachfrage herkommen?

Leserkommentar: OFFENSICHTLICH WERDEN WIR VON GEISTESKRANKEN BEHERRSCHT

[12:30] Leserkommentar - woher kommt das Wachstum?

Woher soll der Wachstum kommen? Ganz klar, irgendwohin müssen ja die abgewrackten Waggons bebracht werden.


Neu 2009-05-23:

[21:00] Leserzusendung:

Vielen Dank.
 

[20:15] Null Risiko-Management bei HRE:

Spiegel: HRE-Prüfbericht listet gravierende Risikomängel auf

Das Versagen im Risikomanagement des angeschlagenen Bankkonzerns Hypo Real Estate war wesentlich größer als bisher bekannt. Nach SPIEGEL-Informationen listet ein Prüfbericht 49 Verstöße auf - zwölf davon schwer.

Die HRE war von Beginn an eigentlich eine Bad Bank. Mit Risiko-Management wäre sie vermutlich gar nicht zu stande gekommen.

Leserkommentar:
ZU ERINNERUNG FÜR VERBLÖDETE CSU-DEMOKRATEN: DIE HRE IST DIE AUF MASSIVES BETREIBEN DES CSU- VORSITZENDEN UND
BAYERISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN ZUSTANDEGEKOMMENE - FUSIONSMISSGEBURT AUS HYPOBANK UND BAYERISCHER VEREINSBANK. STOIBER WOLLTE DAMIT DIE"GRÖSSTE PFANDBRIEFBANK" EUROPAS KONSTRUIEREN.

IM AUFSICHTSRAT SASSEN UA: THEO WAIGEL UND TIETMEYER (CDU)

Also alle, die damit zu tun hatten vor das Strafgericht.
 

[20:00] Der fette Gabriel macht sich wieder einmal wichtig:

Welt: Sigmar Gabriel hält Reichensteuer für patriotisch

Umweltminister Sigmar Gabriel hat einen harten Wahlkampf in den letzten sechs Wochen vor der Bundestagswahl angekündigt. Zugleich verweist er auf große inhaltliche Differenzen zwischen Union und SPD. Auf WELT ONLINE spricht er auch über einen Schutzschirm für Arbeitsplätze und die Reichensteuer.

In seinem Umweltministerium hat er wohl nichts mehr zu tun, oder ist dieses so nebensächlich geworden?

Den Leserkommentar kann ich leider nicht bringen. Der Kommentator hat eine andere Auffassung von Patriotismus.
 

[16:45] Die grosse "DAX-Abwertung" kommt noch:

Handelsblatt: Drastische Vermögensverluste für Dax-Konzerne

Nach einer Studie der Universität St. Gallen haben die deutschen Dax-Konzerne im Krisenjahr zu erheblichen Vermögensverlusten geführt. Abwertungen auf Beteiligungen, Töchter und Wertpapiere führten demnach zu stillen Verlusten in Höhe von 43 Mrd. Euro. Wären diese stillen Verluste bilanziert worden, hätten die Konzerne einem Bericht zufolge Verluste insgesamt ausweisen müssen

Jede Bilanzlüge ist recht, um das zu verschleiern.
 

[16:30] Der Wunderglaube der Politiker:

Focus: Bundespräsident Köhler glaubt an Meistern der Wirtschaftskrise

Bundespräsident Horst Köhler sieht gute Chancen, dass Deutschland die aktuelle Krise meistern wird. Die Menschen in Deutschland seien voller Ideen und Tatkraft, sagte Köhler am Samstag unmittelbar nach seiner Wiederwahl vor der Bundesversammlung in Berlin.

Das hat er NACH seiner Wiederwahl gesagt, daher ist es nicht als Wahlpropagande aufzufassen. Die glauben wohl alle, dass ihre Reflation gelingt. Sie müssen es wohl glauben, das nennt sich dann "positives Denken".

Leserkommentar: Der Trottel wird sich noch wundern....

Scheinbar hat er keine Ahnung, was auf die Politikerkaste mit dem Misslingen der Reflation im alten Stil zukommt.

Etwa die Bruchlinien hier: Ostdeutsche zweifeln an Sozialer Marktwirtschaft

[20:15] Leserzuschrift zu Köhlers Wiederwahl:

Der Mann war immer Banker, ist Banker und wird immer Banker sein. Seine Aufgabe besteht darin, bei der künftigen Währungsreform den Bürgern auch noch den Rest des Ersparten wegzunehmen. Mit seiner Unterschrift. Nur deshalb wurde er zum Bundespräsidenten berufen.

Oder glaubt wirklich jemand daran, daß es zufall ist, daß ausgerechnet in der größten Finanzkrise aller Zeiten der Chef der Weltbank zum Bundespräsidenten wird.
 

[12:45] Die Transportbranche haut es zusammen:

Handelsblatt: Spediteure fahren auf Sparkurs

Die Wirtschaftskrise trifft die Logistik-Branche mit voller Wucht: Die Rezession führt zu spürbaren Einbrüchen. Besonders schlimm hat es die Transporteure erwischt. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung bezeichnet die aktuelle Lage als "katastrophal."

Auch hier wird der Damm der Konkurse und Massenentlassungen bald brechen.

Übrigens, es wird in der Branche schon noch investiert: nicht in neue Trucks, sondern in Systeme, die sparen helfen.
 

[12:00] Porsche - alles wird verpfändet:

MMnews: Familien Porsche und Piech verpfänden Tafelsilber
Welt: Porsche entging angeblich nur knapp der Insolvenz

Als Sicherheit für die Finanzspritze aus Wolfsburg unterzeichneten Piech und Mitglieder des Porsche-Clans laut FOCUS eine „Garantie-Erklärung der Porsche-Holding GmbH Salzburg“. Ein Teilenehmer der Runde sagte, damit „verpfänden die Familien Porsche und Piech ihr Tafelsilber“.

Wie eng es für Porsche im März dieses Jahres war, wird erst jetzt bekannt. Die Banken hatten ihre Fristen für auslaufende Kredite zunächst nur um ein bis zwei Tage verlängert. Erst auf Intervention von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) erklärten sich weitere Banken zu zusätzlichen Krediten bereit. Sie stellen die Bedingung, dass sich Porsche und VW einigen.

Die übliche Methode in Konglomeraten, wenn es einem Konzernteil schlecht geht. Damit kann man diesen Teil zwar noch einige Zeit retten, aber dann geht alles zusammen unter. So wird es auch bei Porsche kommen - das Ende einer Dynastie.

[14:15] Noch ein Kredit: Porsche braucht neuen Milliardenkredit
 

[11:45] WestLB Schliessung im Herbst?

Spiegel: WestLB droht Schließung im Herbst
MMnews: WestLB: Pleite im Sommer?

Wenn das Rating schlechter wird, steht die Landesbank vor dem Aus: Nach SPIEGEL-Informationen schwebt die WestLB in Gefahr, bereits im Herbst ihre Banklizenz zu verlieren.

Ja, zusammen mit dem Staatsbankrott.

[13:00] Sinneswandel: Sinn: Deutsche Banken im Durchschnitt pleite

[16:30] WestLB - 110 Mrd. Euro Giftpapiere "ausgegliedert": WestLB droht laut «Spiegel» Schließung

So viel ist also in deren SIVs - heute wertlos.
 

[8:15] Maschinenbau am grünen Irrweg:

FTD: Strategische Entscheidungen

Trotz schlechter Wirtschaftslage investieren die meisten Maschinenbauer weiterhin kräftig in neue Ideen - vor allem in umweltschonende Technik. Sie gilt als Wachstumsmotor der Branche.

Die grüne Politik scheint auch in die Köpfe der Manager eingedrungen zu sein, jedoch werden in Zukunft "grüne" Technologien nur um "grün" zu sein, keine Rolle mehr spielen. Manche Firmen investieren in die Energieeffizienz ihrer Produkte, das ist der viel bessere Weg.

Im Wesentlichen wird es aber in den nächsten Jahren um das Überleben der Branche gehen. Das spielt etwa der Anschaffungspreis der Produkte (da nicht mehr auf Kredit finanzierbar) eine wesentlich grössere Rolle, als die zukünftigen Einsparungen damit.


Neu 2009-05-22:

[18:30] Peers Sheriffs an der Deutsch/Schweizer Grenze:

BernerZeitung: Mit Geld im Kofferraum über die Grenze

Sicherheitskräfte aus Schaffhausen und Deutschland haben gemeinsam kontrolliert und ermittelt. Besonders erfolgreich waren sie beim Aufspüren von in der Schweiz angelegtem Geld.

Viel haben die Sheriffs nicht gefunden, mit einer Ausnahme: Kontoauszüge und andere Belege aus Schweizer Banken. Wie kann man so törricht sein und diese auf Papier im Auto über diese Grenze bringen?
 

[15:45] Leserzuschrift - Deutschland ist overstored:

Einblick in die Lage im Einzelhandel erhielt ich heute durch mehrere Gespräche mit Insidern, u.a. von Hertie.
Der Eigentümer der Hertie-Immobilien ist selbst insolvent und hat entgegen anderen Meldungen die bereits geschlossenen 19 Kaufhäuser nicht verkaufen können, gerät also immer mehr "unter Wasser".
Hertie ist mit seinen 2.800 übriggebliebenen Mitarbeitern (komplette Entlassung innerhalb von 2 Monaten) nur marginal gegenüber Karstadt mit 50.000 Beschäftigten und 1 Mrd € kurzfristigem Refinanzierungsbedarf.
Dort wird unabhängig von einer Hilfe durch Kaufhof dieses Jahr noch mit der Schließung von 50 bis 80 Kaufhäusern gerechnet - oder der Insolvenz.
Deutschland ist total overstored und in den nächsten Jahren wird mit der Reduzierung der Verkaufsfläche in Deutschland von 11 Mio Quadratmeter auf höchstens 8 Mio Quadratmeter gerechnet mit entsprechenden Entlassungen.
Die Folgen für den Leerstand in Einkaufscentern und damit für die Lage der Immobilienfonds sind natürlich gravierend. Bisher halten die Banken gegenüber den Immo-Fonds noch still, um ihre eigenen Bilanzen zu schonen. Aber je mehr sich die Lage bei Gewerbeimmos verschlimmert, destro gravierender ist sind schließlich die Auswirkungen, z.B. für die sehr vielen Privatanleger in Immobilienfonds.

Die Immo-Gläubigen sollen mit ihren Fonds ruhig bluten. Warum steigen sie nicht aus?
 

[13:00] Auch die Milchbauern bekommen ihren "Bailout":

FTD: Merkel verspricht Milchbauern Finanzhilfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die von Pleiten bedrohten Milchbauern mit schnellen finanziellen Hilfen unterstützen. Die Große Koalition arbeite an niedrigeren Steuern für Agrardiesel und vorgezogenen EU-Zahlungen, sagte sie bei einem Treffen mit Bauern und Vertretern der Milchwirtschaft auf einem Hof nahe Bremen.

Wie bei den Jungvögeln: jeder Schreier bekommt Futter. Nach der Wahl die Sintflut.

Leserkommentar: Es bleibt also dabei: an jedem Bauernhof ein Schild "Vorsicht, hier endet die Marktwirtschaft!"
 

[7:30] Leserzuschrift zu Für Immobilien-Makler ist die Party vorbei:

Es handelt sich hier ausschließlich um Gewerbe-Immobilien. Diese Entwicklung war ohnehin absehbar. Das Geschäft mit privat genutzten Immobilien hingegen boomt momentan. So wurde es mir von einem befreundeten Makler berichtet.

Die Wohnimmobilien kommen auch noch dran, sobald die Banken entdecken, dass auch Angestellte möglicherweise schlechte Risiken sind.

[12:30] Leserzuschrift dazu:

Stimmt Private Immobilien boomen ohne Ende ABER nur weil die Leute schon anfangen
in Sachwerte zu flüchten. Aus meinem Kundenkreis (Geschäfts und Privatkunden) höre ich immer wieder und immer häufiger, ich muss doch mein Bargeld retten, ich gehe in die "sicheren" Immobilien. Die wissen natürlich alle nicht das diese Preise in den Boden fallen werden. Besser als ein Totalverlust ist es alle mal. Übrigens wird die Privatkreditvergabe mittlerweile auch für die Angeblich so sicheren Jobs wie in der Automobilbranche massiv gekürzt.
Also heute einen Kredit für ein Privathaus selbst mit gutem Einkommen zu bekommen ist fast aussichtslos und wenn dann zu scheiss Konditionen.

So ist nun mal mittlerweile die Realität.

Sie laufen also in die falsche Richtung. Von Boom kann aber bei einem Wertverlust von 20% auch keine Rede sein.

[13:00] Leserkommentar-AT dazu:

Leserzuschrift zu Für Immobilien-Makler ist die Party vorbei:
Es handelt sich hier ausschließlich um Gewerbe-Immobilien. Diese Entwicklung war ohnehin absehbar. Das Geschäft mit privat genutzten Immobilien hingegen boomt momentan. So wurde es mir von einem befreundeten Makler berichtet.

ich arbeite seit 20 Jahren in dieser Branche und kann oben gesagtes einfach nicht glauben. Da ist der Schreiber einem schlechten Scherz aufgesessen. Ich habe Kontakt zu vielen Kollegen aus ganz Österreich und ich kann ihnen sagen, es wird jedes Monat schlechter, viele hören auf, gehen in Pension und/oder denken über das Zusperren nach.

Fakt ist, dass es bei Wohnimmos ein Überangebot am Markt gibt, aber keine Käufer ... und die wenigen die kaufen möchten erhalten von der Bank keinen Kredit deren Vergabe seit gut drei/vier Jahren immer rigoroser gehandhabt wird. Eine Immo als Sicherheit reicht den Banken schon lange nicht mehr aus. "Immobilien haben wir selbst genug" so eine Aussage eines Bankers ...

Soweit die Situation in Österreich, in Deutschland hingegen ist der Markt für Privatimmobilien seit Jahren regelrecht tot. Wenn sie bei ImmobilienScout desöfteren nachsehen, werden sie merken, dass normale Wohnhäuser im Bereich 2-4 Tsd. Euro oft bis zu zwei/drei Jahren angeboten werden, alle sechs Monate von einem anderen Immobilienbüro ...

in Deutschland erhalten z.B. Angestellte von BMW keine Kredite mehr für Häuser

soviel zu ihrer Bemerkung, dass Angestellte noch gute Risken sind ...

Möge sich jeder Leser seine eigene Meinung herauspicken.

[20:00] Leserzuschrift - Immobilien:

Habe ebenfalls mit einem Immobilienmakler gesprochen, der früher mein Klassenkamerad war und auf dem Klassentreffen (20. jähriges Abi-Jubiläum) aus dem Nähkästchen geplaudert hat. Er sagt, in den Ballungsräumen (genauer: Karlsruhe) seien die Immobilienpreise noch recht stabil. Er selbst scheint mit der Aquisition von Immobilien und deren systematischer Vermietung noch recht gut zu verdienen. Seine Masche ist, an Hartz-IV-Empfänger zu vermieten, denn bei denen sei die Zahlung der Miete ja sicher. Ich nehme an, auch er wird sein Geschäft irgendwann zumachen können, wenn die Krise erst richtig losgeht.

Der Staat zahlt auch noch die Maklergebühr der Hartz-IV Mieter?

Andere Zuschriften sagen, dass der Wohn-Immobilienmarkt noch recht gut gehe. Scheint wohl regional sehr unterschiedlich zu sein.

[21:00] Leserzuschrift-AT - Der Staat zahlt auch noch die Maklergebühr der Hartz-IV Mieter?

ja, nicht nur die Maklergebühr (gesetzlich geregelter Höchstsatz = in D 2 Kaltmieten + Mwst), auch die Kautionen werden mit Staatsgarantien abgesichert ... ebenso werden die Betriebskostennachzahlungen vom Staat übernommen ... das ist der Grund, dass H4 Empfänger die Zimmertemperatur mit dem Fenster regeln ...

soweit zu D

in A: hier werden die oben erwähnten Zahlungen/Leistungen nicht nur für Sozialhilfeempfänger sondern auch für Asylsuchende (wenn Auffanglager überfüllt) übernommen (um sie besser integrieren zu können)

Da schau her und wer bezahlt das alles?


Neu 2009-05-21:

[20:00] Das Ende der Immobilienmakler:

Welt: Für Immobilien-Makler ist die Party vorbei

Katerstimmung auf dem Immobilienmarkt: Nach mehreren Boomjahren ist das Vermittlungsgeschäft mit Gewerbeimmobilien eingebrochen – um bis zu 79 Prozent. Nun stehen viele Firmen vor dem Ruin. Und Tausende Makler werden sich wohl bald bei der Bundesagentur für Arbeit melden müssen.

In den vorangegangenen Boomjahren verdienten Makler Millionen Euro an Provisionen, genossen Champagner, fuhren schnelle Autos. Jetzt hat die Finanzkrise die einstige Boombranche voll erfasst. Mit der DB Immobilien ist jetzt das erste große Beratungshaus in Deutschland in die Insolvenz gegangen. Andere Unternehmen bauen zugleich massiv Stellen ab. Dem Höhenflug folgt das Tal der Tränen, denn weltweit lähmt die Rezession die Immobilienmärkte.

Es gibt kaum einen besseren Indikator für einen Immobiliencrash. Dieser ist nun auch in Deutschland angekommen.
 

[20:00] Ein sicherer Inflations-Indikator: Die Maß wird teurer

[12:00] Der deutsche Spaltpilz gedeiht:

Welt: Ost- und Westdeutsche entfernen sich voneinander

Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsche Einheit als unvollendet an. Diese Auffassung wird durch eine neue Umfrage gestützt. Danach empfinden die Deutschen sowohl im Westen als auch im Osten vor allem die Mentalitätsunterschiede als groß.

Hier sieht man die künftigen Bruchlinien. Zumindest eine davon, die zwischen Ost und West. Es gibt noch eine zweite: zwischen Nord und Süd (im Westen). Eine Spaltung der BRD entlang dieser Linien ist nicht auszuschliessen.

Leserkommentar zum Artikel: HOFFENTLICH !!

Hier wartet schon jemand im Süden auf die Abspaltung.
 

[11:45] Leserzuschrift - Erfahrung bei meiner Hausbank:

Ich wohne in BW, 20 km weg von einer Großstadt in einem Dorf mit ca.3000 Einwohnern. Hab mir auf mein Privatkonto anfang 2008 von einem in der Großstadt liegenden Konto einen 6-stelligen Betrag überweisen lassen. Als dieser Betrag dort ankam rief mich doch gleich ein Krawattenmann der VOBA an er hätte was gutes für mich. Ich also auf meine Dorfbank und was legt man mir vor ? Einen Hochglanzprospekt für Schiffsbeteiligung. Ich fragte was das soll. Antwort: Das ist ein 100% iges Geschäft. Ich fragte warum, dann die geistreiche Antwort: Weil Schiffe immer unterwegs sind. Ich meinte ich wolle EM, dann wurde der Kerl unfreundlicher: Da müssen wir bestellen, brauche Ihren Ausweis und es müsse irgendwohin gemeldet werden. Ich sagte, er soll es bleibenlassen und hab dann mehrere Tage lang immer in bar abgehoben und bei einem Händler anonym EM bezogen. Jetzt war wieder mal Zeit um nachzukaufen, ging auf die Bank und wollte Geld abheben. Ich fragte wies der Bank gehe, darauf die Antwort: Wir sind nach wie vor gut im Rennen, überhaupt keine Probleme. Ich sagte, dann geben Sie mir mal 40 000.- Um Gottes willen, solche Beträge muss man vorher anmelden, ich solle in 2 Tagen wieder kommen, dann hätte man es besorgt. Dann wollte man mir eine Geldanlage für 4,5% Rendite anbieten. Ich meinte bei einer tatsächlichen Inflation von kanpp 10 % wäre dies nicht gerade der Hit, darauf die Frage des Bankers. Wo haben Sie so einen Scheiß gelesen, man hätte derzeit knapp 3 % Inflation. Ich hab mich dann recht schnell verabschiedet. Übrigens: Ich habe seit 10 Jahren gegenüber dieser Bank eine gutlaufende Firma und die Idioten haben mich in dieser ganzen Zeit noch nicht ein einziges mal gefragt ob ich mein Firmenkonto auch zu ihnen bringen wolle. Da sieht man wieder was für Geschäftsleute in Banken hocken. Von Business 0 Ahnung, Zeug verkaufen, von denen sie nichts verstehen, riesige Renditen versprechen und nicht mal wissen in welchem Inflationsbereich man sich bewegt. Zeit daß mal richtig rausgeputzt wird.

Ich würde diesen Banker einmal fragen, wie es den Schiffsfonds jetzt geht, die er vor einem Jahr angeboten hat.
 

[11:45] Der Schuldenmeister in Aktion:

Spiegel: Steinbrück macht sich für Rekordverschuldung stark

Die Wirtschaftskrise frisst immer größere Löcher in den Bundeshaushalt: Finanzminister Steinbrück will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen in diesem Jahr 47,6 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen - so viel wie noch kein Finanzminister vor ihm.

Irgendwann werden seine "Bunds" in Panik auf den Markt fliegen, dann ist es vorbei.

[12.30] Etwa 420 Mill für 3.6km Autobahn: Berliner Asphaltgeschichten

[12:00] Noch mehr Ausgaben: Kurzarbeitergeld jetzt noch länger

Und noch mehr für eine tote Bank: Länder pumpen 3 Mrd. in HSH Nordbank

Da gibt es noch mehr zu "retten": BaFin warnt: Viele Kreditausfälle kommen noch

Leserkommentar: WIRD NIX HELFEN , IM HERBST WERDEN SIE ALLE VERRECKEN !!

[19:30] Porsche will auch Staatsmilliarden: Porsche beantragt Darlehen bei staatlicher KfW-Bank

[20:45] Nach der Wahl geht es verstärkt weiter: Noch mehr neue Schulden folgen nach der Wahl
 

[10:00] Leserzuschrift - Steinbrück - Geht's noch dämlicher?

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Interview/2009/05/2009-05-20-zeit-steinbrueck.html

"ZEIT: Herr Steinbrück, Sie haben drei erwachsene Kinder. Wie erklären Sie ihnen, dass sie ihr Leben lang für die Schulden aufkommen müssen, die in dieser Krise gemacht wurden?

Peer Steinbrück: Ich rate ihnen, dagegen zu demonstrieren."

Wenn ich Steinbrück's Kind wäre, würde ich mich selbst zur Adoption freigeben (oder einen Vaterschafts-Test beantragen und mich - je nach Ausgang - bei Montsano zu freiwilligen Selbstversuch anmelden)

Was die Leute an Politiker-Unsinn schlucken. Muss wohl mit der Karriere-Geilheit und der enormen Verschuldung zu tun haben.

Auch das schlucken sie: Du bist Terrorist
 

[9:30] Schaeffler-Geisselung: Was Größenwahn anrichtet

[9:30] Leserzusendung zur Schaeffler-Tante:

Bild 1: Schönheit liegt ja bekanntermaßen immer im Auge des Betrachters, allerdings sind hier Blinde eindeutig im Vorteil. Jetzt weiss ich warum manche Menschen in sexueller Abstinenz leben!

Bild 2: Hochmut kommt vor dem Fall!

Vielen Dank für die Aufklärung!
 

[9:15] Leserzuschrift - Barabhebung bei der Commerzbank:

Ich wollte 500 Euro bar von meinem gut gedeckten Konto abheben. Habe die Filiale des erst kürzlich verstaatlichten Konzerns mit verblasstem Gelb aufgesucht, wo ich erst vor wenigen Monaten problemlos EM erworben hatte. Totengräberstimmung. Halbiertes Personal. Der Geldautomat war abgeschaltet. Die Kassiererin musste im Haus gesucht werden. Ich habe fast 15 Minuten gewartet. Musste Personalausweis herzeigen, mein Name wurde öffentlich laut zitiert, ebenso meine Kontonummer und der Betrag, den ich abheben wollte. Ich war wohlgemerkt der Kassererin persönlich bekannt. Ich werte das als Diffamierungskampagne um emotionale Hemmschwellen bei Kunden aufzubauen, die tatsächlich darauf bestehen, über ihr eigenes Geld zu verfügen. Das kommt von oben und war einfach nur peinlich. Werde das Konto auflösen.

Sieht nach Bank-Untergang aus. Aber so vertreiben sie die Kunden.


Neu 2009-05-20:

[21:00] Leserzuschrift - Entlassungen bitte erst nach der Bundestagswahl:

ein großer Nutzfahrzeughersteller im süddeutschen Raum hat mir heute in einem Gespräch bestätigt, dass das Bundeskanzleramt auch diesen gebeten hat, geplante Entlassungen erst nach der Wahl in die Wege zu leiten...

Wieder so eine Meldung. Die Firmen werden wohl alle bekniet. Daher braucht man auch so ein grosses Kanzleramt, das alle diese "Beknier" fasst.
 

[19:00] Bei Geldnot - Steuern erhöhen:

BZ: Wegen der hohen Staatsverschuldung sollen künftig auch Freiberufler Gewerbesteuer zahlen

Es ist nicht einzusehen, dass Freiberufler wie Ärzte, Anwälte oder Steuerberater, die gute Gewinne erwirtschaften, von der Gewerbesteuer befreit sind", sagt Nußbaum. "Das ist keinem zu vermitteln

Und wenn dann kein Arzt mehr einen Politiker behandelt?

Leserkommentar dazu:

Warum wenden diese POlitiker ihre offenbar vorhandene Kreativität in Sachen Steuer-Abgreifen nicht mal anderweitig konstruktiv an, dann nämlich wäre eine Idee verblüffend naheliegend: sich selbst und ihre gesamte Entourage einzusparen ("Wohlstand fängt beim Sparen an", wie meine Großmutter selig zu sagen pflegte). Selbst bei Fortzahlung aller ihrer Bezüge würde die Wirtschaft wieder aufatmen können - so wie ein Marathon-Läufer, dem man die Bleikugeln von den Beinen nimmt. Weg mit diesen Elendsgestalten, einfach kalt stellen (auch auf die Gefahr hin, jetzt als Gutmensch zu gelten, weil ich sie nicht hängen sehen will) Alternativ: durchgehende Pflicht-Einnahme von Schlaftabletten bei gleichzeitigem Kaffeeverbot für alle Politiker und Beamte - das kurbelt zugleich die Pharma-Umsätze an udn würde uns einiges an Pensionszahlungen ersparen. Voilà - und schon ginge es aufwärts. Das wäre für mich der einzig denkbare Silberstreif am Horizont dieser Situation. Manchmal denke ich, dass die ganze Krise eine einzige zynische ABM für gelangweilte, egozentrische Pseudo-Eliten ist, die sich mal wieder wichtig ("gebraucht") fühlen wollen. Aber möglicherweise ist diese Einschätzung immer noch zu optimistisch hinsichtlich deren offenbar kollektiver Persönlichkeitsstörung.
 

[18:00] Die nächste Warenhauskette sperrt zu:

Welt: Alle Hertie-Warenhäuser werden geschlossen

Die Gläubigerversammlung der insolventen Warenhauskette Hertie hat in Essen das Aus für das Unternehmen beschlossen. Die Gläubiger folgen damit einem Vorschlag des Insolvenzverwalters. 54 Warenhäuser machen nun dicht. 2600 Mitarbeiter in Deutschland sind von der Arbeitslosigkeit bedroht.

Danach: vermutlich Karstadt. Übrigens, in Österreich gibt es solche Warenhäuser schon lange nicht mehr, sie gehen niemandem ab.
 

[16:00] Öffentlicher Luxus in Bayern:

Bild: Bayern plant verstärkten Bau von Amphibientunneln

Zum Schutz von Fröschen, Kröten und Molchen während der Laichzeit will Bayern entlang von Landstraßen verstärkt Amphibientunnel bauen. Auch andere kleinere Tiere wie Igel und Feldhasen sollen auf diese Weise Land- und Kreisstraßen gefahrlos unterqueren können, teilte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch in Nürnberg mit.

Zyniker würden es "grüne Dekadenz" auf Kosten der Steuerzahler nennen. Also drehen wird die Steuerschraube noch etwas fester an.

[18:00] Wie die Zensoren manipulieren: Mehr als 90 Prozent gegen Sperrungen im Internet
 

[13:45] Leserzuschrift - Oettinger möchte für Porsche bürgen:

auf dem Titelblatt der Stuttgarter Zeitung habe ich heute folgendes erspäht (beim Bäcker)

Stuttgarter Zeitung: Porsche und Oettinger stemmen sich gegen Piëch

Hier möchte der "Landesfürst" von BW Oettinger für Porsche Bürgschaften des Landes BW in Miliardenhöhe vergeben.
Dieser Volksverräter hat in letzter Zeit ja schon durch einige fantastische Aktionen geglänzt (z.B. LBBW mauschelei mit Jaschinski.....)
Dies aber schlägt wohl den Fass den eh nicht mehr vorhandenen Boden aus.
Die Porsche Schwierigkeiten sind zu 100% das Resultat der unendlichen Gier von Wiedeking und Konsorten. Zahlen soll nun mal wieder der Michel......

Als Ministerpräsident ist Oettinger ja gewohnt, mit fremdem Geld (dem der Steuerzahler) herumzuwerfen. Besonders wenn es um das Landes-Prestige = sein Prestige geht.

[18:30] Und schon wieder: Bundesländer sagen Opel Finanzhilfe zu
 

[13:15] Leserzuschrift - mache wollen unbedingt kurzarbeiten:

Ich arbeite für ein deutsches Unternehmen. In einem Werk wurde Kurzarbeit angekündigt. Jetzt wollen einige sich dorthin versetzen lassen, weil man dort wesentlich weniger arbeiten muss und trotzdem noch fast das gleiche Geld bekommt... Einige denken noch immer nicht an morgen. Die fühlen sich sicher, weil sie eine Lebensversicherung haben, "was soll mir da passieren..."
Wie blöd müssen manche Menschen sein?

Das ist die Freizeit-Orientierung des heutigen Menschen.

[15:30] Leserzuschrift - Kurzarbeit 2:

Ich kann den Leserbericht bestätigen, wonach sich Arbeitnehmer auf Kurzarbeit freuen. Habe mit einem Bekannten telefoniert, der in der Gegend von Chemnitz in einem metallverarbeitenden Betrieb arbeitet. Bis vor Kurzem haben die dort noch große Auftragsbestände abgearbeitet. Jetzt sei es "ruhiger" geworden. Der Chef habe schon von Kurzarbeit gesprochen. Nun freut sich mein Bekannter und hofft, dass es bald Kurzarbeit geben wird. Die Gehaltseinbuße störe ihn nicht, er habe genug Geld.

Die wissen nicht, was nach der Kurzarbeit kommt - die Entlassung.

Ich habe gerade gehört, man rechnet allein für Bayern mit 73000 Firmen-Insolvenzen.
 

[11:00] Lach und Brüll: Conti frisst Schaeffler:

Spiegel: Banken prüfen Gegen-Übernahme von Schaeffler durch Conti

Dramatische Kehrtwende im Fall Schaeffler/Continental: Eigentlich wollte das Familienunternehmen den deutlich größeren Konzern kaufen. Doch nun könnte alles anders werden - laut "Handelsblatt" ist eine Gegen-Übernahme im Gespräch.

Hinweis an alle Schuldsklaven: solche Dinge können bei exzessiver Verschuldung passieren.

Die beiden Schaefflers können dabei noch froh sein, wenn sie ohne Privatkonkurs davonkommen.
 

[10:30] Die Zahl der Steuerzahler sinkt:

Welt: Zahl der Erwerbstätigen rutscht unter 40 Millionen

Die Rezession macht sich nun auch deutlich in der amtlichen Statistik bemerkbar. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist unter die Marke von 40 Millionen gefallen. Die Situation wäre noch dramatischer, wenn nicht die Kurzarbeit die negativen Effekte auf den Arbeitsmarkt abmildern würde.

Fast eine Million ist weg. Auch diese Statistik ist vermutlich geschönt.
 

[7:00] Die Selbstbesteuerung der reichen Erben:

Welt: Reiche wollen andere Reiche abkassieren

Eine kleine Gruppe wohlhabender Einzelpersonen will eine Zwangsabgabe für Reiche durchsetzen. Die Initiative will Personen mit einem Vermögen von über 500.000 Euro in den Jahren 2009 und 2010 zu einer Abgabe von fünf Prozent zu verpflichten. Profitieren sollen unter anderem Empfänger von Hartz IV und Bafög.

Macht nur, schenkt dem Peer-Wolf euer Vermögen, ihr habt es ja selbst nicht erarbeitet. Auf den Spuren von Tom Koenigs, der sein Millionenerbe dem Vietcong geschenkt hat. Besser, das Vermögen an die Hartz-IV-Empfänger zu verschenken, als an eine kommunistische Armee.

Aber zwingt nicht die Anderen dazu. Übrigens, 500'000 Euro ist noch kein richtiger Reichtum.

[13:15] Leserkommentar zur Selbstbesteuerung:

Der Schwachsinn kennt keine Grenzen. Es ist kaum zu glauben, wieviele Geisteskranke unterwegs sind. Sollten einen Irrenanstalt-Fonds gründen und diese Dummbappler und das Bankengesocks mitsamt den Politikern in so eine Anstalt stecken, wäre mal interessant auszurechnen, für wieviele Personen diese Irrenanstalt gebaut werden müsste.

Albert Einstein hat einmal gesagt, er ist sicher, dass die Dummheit unendlich ist. Hier ist der Beweis.

Kommentar zum Leserkommentar zur Selbstbesteuerung:

Da sieht man wieder einmal wie weit wir schon sind. Da gibt es viele Leute, die in ehrlicher Arbeit ( und auch immer brav Steuern bezahlt und sonstige Schmarotzer und auch Hartz IV Empfänger unterstützt haben) über zwanzig oder dreißig Jahre sich ein Vermögen über z.B. 700.000 Euro erarbeitet haben. Und genau die sollen jetzt schon wieder zahlen?? Es sollte noch eine HirnlosenSteuer für solche Leser wie diesen Angestellten aus Ostdeutschland eingeführt werden. So 10% Hirnlosensteuer von seinem Gehalt abziehen und weiterrechen an Hartz IV Empfänger und arbeitslose Bänker. Und wenn der arbeitslos wird sollte er kein Hartz IV bekommen. Das wär mal was.
 

[10:00] Leserkommentar zur Selbstbesteuerung:

Ich finde den Vorschlag einiger Reichen, Geld abzugeben, gut.
Sowie die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Damit endlich die Übeltäter belangt werden und nicht der Michel.
Ich bin auch für eine Zwangsabgabe bzw. Enteignung ohne Rückerstattung.

Der Schreiber arbeitet als Angestellter in Ostdeutschland. Ist das der Grund für seine Ansicht?

[15:30] Leserkommentar zur Antwort auf den vorigen Kommentar:

Der Schreiber arbeitet als Angestellter in Ostdeutschland. Ist das der Grund für seine Ansicht?
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Werter Herr Eichelburg,
Ihr Kommentar zum angegebenen Leserkommentar, ist der nicht unter Ihrer Würde? Da bin ich als Leser Ihrer Seiten von Ihnen aber anderes gewöhnt.

Das konnte aus der Mail-Adresse und Domain herausgefunden werden. Nachdem hartgeld.com primär eine Investment-Website ist, sollte es doch gestattet sein, die Motive für solche Enteignungswünsche zu ergründen. Wem das nicht gefällt, kann ja gerne sein Vermögen an Steinbrücks Finanzamt spenden, gleich heute - um die "eigene Würde" zu wahren.
 

[7:00] Bankenrettung streng geheim:

ARD: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Die Parlamentarier dürfen noch nicht einmal Einsicht in die Bücher der Banken nehmen, um zu prüfen, wie es tatsächlich um die Institute steht, die mit den Steuermilliarden gestützt werden. Und schlimmer noch: Über die Fakten, die er hier erfährt, darf er mit niemandem reden, nicht einmal mit seinen Fraktionskollegen. Alles, was die Regierung zur Bankenrettung preisgibt, ist streng geheim. Den neun Parlamentariern in diesem Gremium drohen sogar Gefängnisstrafen. Obwohl es um Milliarden an Steuergeldern geht.

Hier sieht man sehr schön, wer über Politik, Parlament, sogar der Verfassung steht: Banken und Banker.

Warum? weil die Banker den Staat jederzeit in den Bankrott schicken können.

[18:00] Legal, illegal, scheissegal: Bankenrettungsfonds ist verfassungswidrig

[9:30] Leserkommentar dazu:

das sich das Parlament derart von demokratischen Grundsätzen entfernt, ist wirklich skandalös. Noch skandalöser ist aber die Frage, wer hier für was bestraft werden kann: Nicht etwa das Bankster-Dreckpack, dass den unrettbaren Schlammassel angerichtet hat, sondern den Parlamentariern, die dem Volk, das sie zum Regieren legitimiert hat, zur Rechenschaft über ihr Handeln verpflichtet sind! Das nenne ich bankengeführte, realexistierende Scheindemokratie! Oder anders ausgedrückt: Schlichte Volksverarschung.


Neu 2009-05-19:

[21:30] Merkels Anti-Stasi-Strategie (falls es stimmt): Die Stasi liess von Plaudertasche Merkel die Finger

[21:00] Bauernaufstand gegen CDU/CSU? Wut der Bauern wird Gefahr für die Union

[16:00] Leserzuschrift - Gebrauchtwagenpreise:

heute bei einem großem Berliner Opelhändler gesehen: die gebrauchten fahrzeuge zwischen 17.000 und 10.000 EUR haben einen "wechselbonus" zwischen 2.500 und 1.000 EUR ausgepreist. sprich: der handel muss eine eigene "abwrackprämie" vergeben, um die autos loszuwerden. die katze beißt sich in den schwanz ....
 

[16:00] Leserzuschrift - Leerstand Büros:

Seit mehrjähriger Abwesenheit arbeite ich jetzt wieder im Umfeld des Flughafens einer mittelgroßen Stadt in Norddeutschland.
Früher waren im Terminal auf einer kompletten Front im 1. OG rund 2/3 Reisebüros und 1/3 sonstige Mieter wie Bank oder Post.
Heute sieht es wie folgt aus:
3 x Reisebüros
1 x Dienstleister
2 x Leerstand
7 x reine Schaufenster (Küchen- oder Treppenhersteller und Bilder von lokalen Künstlern)

Das dürfte wohl Bremen sein. Die Mieterzahl ist stark geschrumpft.
 

[14:45] Leserzuschrift - Erfahrung unseres Sohnes mit Bewerbungen in Deutschland:

nach den Erfahrungen unseres Sohnes wäre er eigentlich ein Idiot.
Kreativität, Können und der Nachweiß wirklich hart arbeiten zu können - was eigentlich die sogenannte Eltienausbildung ist, zählt in Deutschland überhaupt nicht.
Das Personalbüro so wie die sog Chefs haben null Menschenkenntnisse, sie würden noch nicht einmal einen für die Firma potentiell wichtigen zukünftigen Arbeitnehmer erkennen.

Oder haben sie Angst, der Neue könnte ihren Posten streitig machen und Konkurrenz liebt man doch nicht.
Jetzt zur Erfahrung unseres Sohnes, gezielte Bewerbungen auf Stellenausschreibungen bei großen weltweit agierenden Firmen.
Allerhöchstens eine elektronische Bestätigung des Eingangs.
Beispiel eines Ablaufs einer Interviewfolge. Sohn hatte bei dieser Firma bereits ein Praktikum während des Studiums mit anschließendem Vortrag seiner Arbeit bei einer internationalen Konferenz absolviert. Nach Abschluss Promotion von Elite Uni Bewerbung, Telefoninterview, vor Ort Interview mit Test ob er überhaupt Programmieren kann- warum hat er wohl dieses Fach studiert und wie konnte er seine Doktorarbeit ohne das Vorhandensein dieser Kenntnisse schreiben?. Lange Sendepause keine Info weder über Telefon noch direkte Emails erhaltbar - nichts gehört. 2 Monate später wieder Einladung zum 3. Interview. Nach 5 1/2 Stunden Anreise wurde ihm gesagt, ja die maßgebliche Person sei nicht da, er müsse wahrscheinlich nochmals kommen. Mit ihm wurden aber bei beiden Interviews genau seine zukünftigen, mögliche Projekte besprochen. Unser Sohn musste feststellen, das diese Leute weder auf dem neuesten Stand von Verfahren, noch von wichtigen Methoden waren. --3 Wochen später Kommentarlose Absage. Der ganze Prozess zog sich von Mitte Januar bis Mitte April.

Bewerbung USA - maximal 2 Tage nach Bewerbung Email Anfrage und anschließende Telefonkonferenz.
Bewerbung Frankreich - genau das gleiche, sofortige Email Antwort und fortwährende Informationen über Stand des Berwerbungsverlaufs.
Warum sollte unser Sohn für eine Bananenrepublik arbeiten. Was ist von der vollmundigen Aussage geblieben, wir wollen die Elite in Deutschland behalten. Wie alles, außer heißer Luft nichts gewesen.
Das wichtigste muss ich aber noch erwähnen unser Sohn ist kein MBA=Elite sondern ein Ingenieur= Depp. Das erklärt wohl alles.

Angeblich sind Ingenieure in Deutschland immer noch gesucht. Ist wohl alles nur heisse Luft.

[16:00] Leserkommentar dazu:

Manche Menschen lernen es nie, bzw. sind vom eigenen Nachwuchs verblendet!
Ein Titel ohne Mittel nutzt nichts! Vielmehr zählen angewandtes Wissen und handwerkliche Fähigkeiten, kombiniert mit der Fähigkeit algorithmisch zu denken.
Stattdessen wird studiert bis zum Ergrauen und anschliessend werden Gehälter in astronomischer Höhe erwartet, ohne bis dato auch nur einen Euro verdient zu haben.
Sprich Erfahrungen gesammelt zu haben. Wenn dann auch noch das Wort "Elite" in den Mund genommen wird, kann mir als praxisbezogener Mensch nur schlecht werden!

Aber zum Titel drängt alles.
 

[9:45] Kein Bailout für Arcandor? Kauder lehnt Bürgschaft für Arcandor ab

Kommentar: Die Bosse als Bettler
 

[9:45] Mehr Hartz-IV Empfänger durch Krise:

Spiegel: Rezession treibt mehr Menschen in Hartz IV

Die Wirtschaftsflaute trifft den Arbeitsmarkt in Deutschland immer härter. Einem Pressebericht zufolge könnte die Zahl der Langzeitarbeitslosen bis zum kommenden Jahr deutlich ansteigen - der Bund muss sich jetzt auf drastische Mehrausgaben für Hartz-IV-Empfänger einstellen.

Die Staatsausgaben explodieren, die Einnahmen implodieren. Die Politiker hoffen nur noch, dass ihre Reflation gelingt.
 

[9:30] Leserzuschrift - Grünen-Chef Özdemir ist Bilderberger:

Ich habe gestern schon einen auf das Wohl unseres neuen zukünftigen Bundeskanzlers Cem Özdemir getrunken. Bis jetzt wurden immer die die nächsten Staatschefs, die vorher bei Bilderberg angetanzt sind. Prosit!!

Er ist wirklich auf der Bilderberg 2009 Liste. Alle diejenigen, die bisher behauptet haben, dass die Grünen eine Illuminati-Erfindung sind, dürften recht haben.

Bitte um einen Kommentar des SUV-Fahrers.

[9:45] Leserzuschrift - Bilderberger - Aufsteiger & Absteiger:

ich habe mir soeben die Einladungs/Teilnehmerliste der Bilderbergerkonferenz angesehen. Auffällig ist, dass hier weder unsere Kanzlerin noch der Kanzlerkandidat der SPD Frank-Walter Steinmeier auftauchen. Auch Guido Westerwelle fehlt. Stattdessen stehen da Roland Koch und Cem Özdemir. Das kann doch nur bedeuten, dass die kommende Regierung in Deutschland Schwarz/Grün ist und Frau Merkel abgesägt wird. Deshalb sah die Kanzlerin wohl auch so fertig aus bei Ihrem Auftritt auf RTL, die totale Gesichtsruine. Viele ruhige Stunden scheint sie in der letzten Zeit nicht zu haben.

Wir werden sehen, auch die Macht der Bilderberger ist nicht unendlich.
 

[6:45] Bailout-Zynismus:

Spiegel: Staatshilfe für Mandy? Oder für Franjo?

Im ersten Schritt wird die Bundesregierung nur Unternehmen helfen, die nachweisen können, dass sie unverschuldet und erst nach dem Stichtag 1. Juli 2008 in die Krise geraten sind. Wer schon vorher in eine Pleite getrudelt ist, gilt entweder als zu blöd fürs Geschäft, heißt Franjo Pooth oder ist beides. Doofheit soll erst im zweiten Hilfsprogramm belohnt werden, das im Herbst von der staatseigenen KfW aufgelegt wird. Dann können Kredite oder Bürgschaften im Prinzip von jedem Volltrottel beantragt werden, der in der Lage ist, seine Bankverbindung zu artikulieren. Persönliche Anwesenheit an den Berliner Schaltern ist dann auch nicht mehr zwingend.

Der Artikel ist zwar als Abrechung mit den "Staatshilfen" geschrieben, zeigt aber sehr schön die Hyperinflations-Dynamik:
- im 1. Schritt wird allen privilegierten oder für die Wahlen besonders relevanten Firmen geholfen
- im 2. Schritt bekommt dann jeder etwas, da sonst die Proteste zu laut werden und die steigenden Preise "es notwendig" machen

Die Druckerpresse rotiert dann immer schneller und spuckt immer mehr Geld aus, um das alles zu bezahlen.
 

[6:15] BaFin - lieber gar nicht hinsehen:

MMnews: BaFin stellt Bankenaufsicht ein: Anarchie bei Banken?
Süddeutsche: Kontrolle? Welche Kontrolle?

Kapitalmärkte ohne Kontrolle. Mitten in der schwersten Finanzkrise der Nachkriegsgeschichte fährt die Finanzaufsicht BaFin die Überwachung der Banken deutlich zurück. Grund: Überlastung mit der Folge, „dass die laufende Arbeit in manchen Bereichen bereits heute eingestellt ist und in den restlichen nur noch sehr eingeschränkt ausgeübt wird“.

Man könnte ja Dinge sehen, die eine Bankschliessung erfordern, was die Politik sicher nicht mag.

Ja keinen Stresstest: Deutsche Banken geraten außer Kontrolle

[10:30] Flüchtende Eigentümer: WestLB - Rette sich, wer kann

[21:30] Die Katze ist weg, die Mäuse feiern: Plopp! Heute ist Bankfeiertag


Neu 2009-05-18:

[21:00] WestLB Führungskrise:

Handelsblatt: WestLB stürzt ins Führungs-Chaos

Ein Eklat erschüttert die WestLB. Heinz Hilgert hat vollkommen überraschend sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Landesbank mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt. Die WestLB stürzt damit in einer heiklen Phase der Sanierung in ein Führungs-Chaos

Der CEO ist richtig geflohen - nur weg. Da muss es ordentlich brennen.

Bank-Vorstände sich auch kaum mehr versicherbar: Versicherer scheuen Verträge mit Bankern

Also besser weg, bevor die Stichflamme sichtbar wird.
 

[18:30] Leserzuschrift - LKW-Branche:

Am Donnerstag hatte ich mit einem ganz großen Systemlieferanten zu tun. Sie beklagten sich, daß der Firma ca. 80% der Aufträge weggebrochen sind. Es wird 40-60% kurz gearbeitet. Sollte sich die Auftragslage nicht bald bessern erwartet man Kündigungen. Nur wer in einem neuen Projekt arbeitet ist von der Kurzarbeit ausgenommen. Man - die Geschäftsleitung - geht davon aus, daß man durch das neue Produkt wieder auf hohe Verkaufszahlen kommt. Sollte das nicht der Fall sein, so könnte die Zukunft des tollen Unternehmens auf dem Spiel stehen. Für mich ist klar, daß diese Firma die letzten Atemzüge macht.

Hierzu paßt dieser Artikel (andere Firma): http://www.welt.de/wirtschaft/article3761680/Schmitz-Cargobull-und-die-Angst-in-der-Krise.html

Ich rate jedem ihrer Leser: Kauft alte Fahrräder (bis aus den 50ern) und einen Fahrradanhänger, der ebenfalls bis zu dieser Zeit gebaut wurde. Bei dem Fahrrad und dem Anhänger sollte man dann alle Lager reinigen und dann komplett fetten.

Das Management glaubt also immer noch an die alten Rezepte (Innovation). Pech gehabt, da diese nicht mehr wirken. Schrumpfen wäre das Richtige.

[19:15] Leserkommentar - LKW-Branche:

MAN geht es momentan nicht gut, das steht außer Frage. Die Lage bei DB scheint aber noch wesentlich schlimmer zu sein. Eine Actros-SZM bekommt man inzwischen zu einem Dumpingpreis. Wenn das so weitergeht, ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis man eine S-Klasse als Geschenk obendrauf bekommt, wenn man eine SZM kauft.

Grandiose Idee: das S-Klasse Chefauto gratis mit einer Sattelzugmaschine.
 

[17:00] Leserzuschrift - Joes Bank kommt jetzt in die Firmen:

Ha gerade eben entdeckt bei uns in der Kantine - das habens für morgen aufgebaut....[grosser Beratungsstand]
Wohl brauchen die nue Kundschaft und müssen nun alles mögliche machen damit sie diese auch bekommen.
Arbeite im Headquarter einer grossen Pharmafirma und hier sind nur Manager und gut betuchte quasi und eine Bank hab ich hier noch nie gesehen
Werd morgen wohl nicht um ein "Beratungsgespräch" drum rum kommen!!! *ggg*

Vermutlich eine neue Direktive von Joe. Aber natürlich geht man nur in die "besseren" Firmen.
 

[15:30] Steuereinnahmen brechen ein:

Handelsblatt: Steuereinnahmen um 7,4 Prozent gesunken

Die Steuereinnahmen sind im April um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Damit war der April der bislang schlechteste Monatswert im aktuellen Jahr. Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen liegen nach vier Monaten die Einnahmen nun schon 3,2 Prozent unter Vorjahreszeitraum

Irgendwie können diese 7.4% nicht stimmen, es muss mehr sein, denn die Lohnsteuer ist um 17.4% eingebrochen, die Körperschaftssteuer gar um mehr als 50%.
 

[15:00] Der nächste Bailout: Exportkredite:

Handelsblatt: KfW springt Banken bei

Die staatseigene Förderbank KfW erwägt, den Banken Exportkredite abzukaufen, die über staatliche Hermesbürgschaften abgesichert sind. Das Konzept soll den Banken die Refinanzierung der Exportkredite erleichtern und mehr Spielraum für Darlehen schaffen.

Schön langsam landen alles Risiken beim Staat. Und wenn die Reflation dann misslingt (sie wird nicht funktionieren): Staatsbankrott.
 

[14:45] Die Eliten sehen nur noch höhere Steuern:

Welt: Ifo-Chef erwartet hohe Steuern und Sozialabbau

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, rechnet wegen der Wirtschaftskrise mit Steuererhöhungen und Kürzungen im Sozialbereich. Steuersenkungen, wie sie Union und FDP in Aussicht stellen, hält er für unrealistisch. Um zu wachsen, müsse Deutschland mehr investieren.

Dieser Sinn kann sich wie alle anderen Eliten nicht vorstellen, dass am System etwas massives geändert werden wird. Die heutigen neuen Staatsschulden bringt man nicht einmal mehr mit höheren Steuern herein. Das System wir dsich grundsätzlich ändern müssen, wie dieser Kommentar zum Artikel zeigt:

steuerzahler sagt:
wenn fast die hälfte der bevölkerung nichts tut und von transferhilfezahlungen der anderen hälfte lebt, die nun noch mehr schuften soll, um den umverteilungs- und verwaltungsapparat der BRD zu finanzieren, dann freue ich ich, dass das system zusammenkracht.
dann werden hoffentlich die nichtstuer auch mit ran müssen und dafür, dass sie finanziert werden, auch öffentliche diesnte leisten in kitas und bürgerdiensten. und die politikerkaste muß ihre selbst geschaffenen privilegien und apparate etwas eindampfen.
ist doch nicht schlecht, so hat die krise auch was gutes !!

Genau: es wird nicht mehr gehen, dass die Hälfte der Bevölkerung von den immer weniger werdenden Steuerzahlern lebt.

Leserkommentar: IMMER MEHR KAPIEREN WAS !!

Sinn & co werden sich bald da wiederfinden: http://www.poster.net/anonymous/anonymous-beneath-the-planet-of-the-apes-film-review-6500095.jpg

[16:30] Leserkommentar dazu:

<<<steuerzahler sagt: wenn fast die hälfte der bevölkerung nichts tut und von transferhilfezahlungen der anderen hälfte lebt>>>

Diese Aussage ist gänzlich falsch. Der Wert von 50% ist bereits seit über
14 Jahren überschritten. Aktuell sind nur 43% in Deutschland Erwerbstätig.
D.h. 57% leben von Transferleistungen: Kindergeld, Krankengeld, Rente, Arbeitslosengeld, Diäten, Hartz IV, BAT, etc.pp.

Diese Daten stimmen für Deutschland und können unter destatis.de verifiziert werden. In anderen Industrienationen sieht dies anders aus.

In den USA liegt die Quote der Erwerbstätigen bei 63% (Stand 2007), in Kanada bei 67%. Aktuellere Daten werde ich erst Ende diesen Jahres haben.

 

[14:30] Nur mehr Sozialpädagogen, etc. gesucht:

Spiegel: Zahl der offenen Stellen bricht ein

Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt: Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des Jahres um ein Viertel gesunken. Allerdings trifft die Wirtschaftsflaute nicht alle Branchen - in den sozialen Bereichen fehlen sogar Fachkräfte.

Das heisst: nur mehr der Staat stellt ein, die Wirschaft nicht mehr. Aber der Staat wird mit dem kommenden Staatsbankrott auch entlassen.

Noch bezahlt die Rechnung der Staat: Schmidt will Gesundheitsfonds subventionieren

Auch das Gesundheitssystem wird bald abgewrackt werden, wie derzeit in Lettland.
 

[6:30] Die dümmsten Banker der Welt:

Welt: Deutschland: "Weltmeister in riskanten Bankgeschäften"

EU-Industriekommissar Günter Verheugen kritisiert die deutsche Finanzaufsicht. Nicht einmal in den USA hätten sich Banken in derart unkalkulierbare Risiken gestürzt. Allen voran kritisiert er die Landesbanken.

Wenn er auch selbst nicht der Klügste ist, hier hat er einmal recht.

Die 60 Jahre werden gerade zurückgespult: 60 Jahre finanzieller Aufschwung – eine Bilanz


Neu 2009-05-17:

[19:30] Leserzuschrift - Die Realität am Automarkt:

Habe letzte Woche mit dem hiesigen Opel-Händler (Stadt in Bayern mit 40.000 Einwohnern) gesprochen. Er sagt, die letzten Jahre hätten 9 von 10 Käufern den Neukauf finanziert. Jetzt sei es umgekehrt. 9 von 10 Käufern zahlen das neue Auto bar. Hat schon ein Umdenken stattgefunden? Weg mit dem Geld, solange es noch was wert ist?

Ein freier Händler erklärt, er habe heuer bis Ende April 140 Autos verkauft (wegen der Prämie). Das treibt seinen Steuersatz (Einkommen- Gewst- Soli- Kirchensteuer) auf über 50%. "War nicht das gelbe vom Ei, nächstens Jahr werden wir dann rumstehen und nichts zu tun haben" sagt er. Den großen Absturz beim Absatz erwartet er für 2011.

Zu BMW: Ich passiere regelmässig die Bahnhöfe in Regensburg und Landshut. Letzes Jahr waren beide Bahnhöfe immer voll mit Auslieferungszügen der Werke in Dingolfing und Neutraubling (1 er 3 er 5 er 6 er 7 er -Reihe). Im Januar und Februar war wochenlang kein Zug zu sehen. Seit März wird wieder produziert. Aber Landshut ist leer und in Regensburg sieht man fast ausschließlich 1 er BMW s auf den Zügen. Aber CEO Reithofer war auf der Hauptversammlung optimistisch und sieht schon die Wende für die Produktion in der Oberklasse (Muss er ja wegen seines Jobs und des Aktienkurses). Warum erwägt er jetzt Staatshilfe?

[20:00] Der nächste Weg: Von der Kurzarbeit in die Insolvenz
 

[9:30] Arcandor geht es an den Kragen:

Tagesspiegel: Der Staatsschirm soll schützen

Bis zum 12. Juni muss Eick einen Kredit über 650 Millionen Euro verlängern. Sonst droht die Insolvenz. Im Herbst wird die nächste Tranche von 300 Millionen Euro fällig. Weitere 900 Millionen kostet das vorgesehene Sanierungsprogramm für den einst unter Karstadt-Quelle firmierenden Konzern. Am heutigen Sonntagnachmittag trifft sich der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Krisensitzung in der Essener Konzernzentrale. Dort muss der Vorstand über den Stand der Sanierung berichten, wie aus dem Kontrollgremium zu hören war.

Zu besprechen gibt es genug. Der Konzern soll bei zehn Banken mit einer Nettoverschuldung von mehr als zwei Milliarden Euro in der Kreide stehen. Hauptgläubiger sind die drei Hausbanken Commerzbank, BayernLB und Royal Bank of Scotland (RBS).

Die nächsten Kreditausfälle der Banken drohen, gleich 3 marode Banken sind drinnen: Comemrzbank, BayernLB, RBS. Also werden wohl die Banken auf einen Bailout drängen.

Leserkommentar: HAUSDEPPEN DER BAYERNLB AUCH WIEDER AM START !!!!
 

[9:30] Bettelnde CEOs:

Schönes Thema in der Vor-Wahlzeit für die Politik, sie kann sich als Retter positionieren. Der Staats-Bürge wirds schon richten (bezahlen)!

"Wenn Wahlen irgend etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten." - Unbekannt

Vielen Dank für die Zusendung.


Neu 2009-05-16:

[17:30] Wie es Porsche und BMW wirklich geht:

Spiegel: BMW und Porsche bemühen sich um Staatskredit
Süddeutsche: Porsche und BMW schielen angeblich auf Staatshilfen

115 Milliarden Euro liegen im Deutschlandfonds für notleidende Unternehmen - doch das Geld wurde bislang kaum angefragt. Jetzt interessieren sich nach SPIEGEL-Informationen unter anderem Porsche und BMW für einen Staatskredit.

Schlecht geht es ihnen, egal was sie in die Öffentlichkeit hinausposaunen. Sonst würden sie nicht zum Staat betteln gehen. Und viele andere "Erste Adressen" auch:

[16:00] Falls der Arcandor-Bailout kommt, dann rette sich wer kann (ins Gold): Staatshilfe für Arcandor würde alle Dämme brechen

[20:30] Weitere Bettel-Konzerne: Immer mehr Unternehmen wollen Staatshilfen

[21:00] Noch mehr Bettler: Täglich 15 Anträge auf Staatsgeld
 

[15:45] Intelligenz eines Steinblocks:

WIWO: Ein skandalöses Armutszeugnis - für Steinbrück

Zwar brechen die Steuereinnahmen jetzt kräftig ein, doch sie liegen noch weit höher als 2005. Jetzt zeigt sich der eigentliche Skandal: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat in den guten Zeiten nicht gespart, geschweige denn etwas auf die hohe Kante für Krisenzeiten gelegt.

Er ist nur wie alle Politiker: Geld ausgeben, wenn sie welches finden.
 

[16:00] Leserzusendung - Peers Wahrheitsministerium:

Vielen Dank.
 

[12:00] Nanu, Kürzung der Staatsausgaben?

Welt: Struck kündigt Kürzung von Staatsausgaben an

Das nennt man wohl das Gegenteil eines Wahlversprechens: Der Staat muss nach Einschätzung von SPD-Fraktionschef Peter Struck in den kommenden Jahren seine Ausgaben wegen der Wirtschaftskrise deutlich kürzen. Steuersenkungen seien undenkbar. Sein CDU-Pendant sieht das ganz anders.

"Wir müssen über Einschränkungen nachdenken“, sagte Struck der „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht. „Die Handlungsspielräume werden in den nächsten Jahren stark eingeschränkt sein.“ Das gelte auch für Infrastrukturmaßnahmen. Jede Art von Steuersubvention müsse zudem auf den Prüfstand.

"Steuersubvention", das heisst, er will die Steuern erhöhen. Natürlich will er bei den Ausgaben nicht kürzen - nicht nicht - bis es ihm wie Lettland geht.

Irgenwo kursiert bereits eine von "Experten" vorgeschlagene Erhöhung der Mehrwertsteuer herum
 

[11:30] Die Luxus-Sorgen von DHL:

Handelsblatt: Logistiker machen Tempo beim Klimaschutz

Immer mehr Transport-Unternehmen erhöhen ihre Anstrengungen für mehr CO2-Effizienz. Vorreiter ist die Deutsche Post DHL als Marktführer. Der Bonner Konzern will bis 2020 30 Prozent seiner Emissionen einsparen. Heute verursacht das Unternehmen 30 Millionen Tonnen des Gases pro Jahr - die Logistik gilt als einer der größten Umweltverschmutzer.

Eine Bonus-Kürzung wegen Geschäftsschrumpfung fehlt wohl noch. So abgehoben von der Realität können Manager sein.

Hier gibt es andere Sorgen: HHLA schickt mindestens 600 Hamburger in Kurzarbeit

[14:15] Schafft Arbeitsplätze, auch wenn die Gutmenschen maulen: Regierung vollzieht radikalen Kurswechsel beim Rüstungsexport

[14:15] Ein weiteres Luxus-Problem: Abreißen statt sanieren?
 

[7:30] Zeit: Darauf kann ich verzichten!

[7:15] Die Schuldenfalle der Milchbauern:

WeissenburgerTagblatt: Der Kollaps droht

Nun ist die Situation so schlimm wie nie zuvor. Jeder Liter verkaufter Milch ist ein Draufzahlgeschäft für dessen Erzeuger. Wer aufhören kann, hört auf.
Aber viele Landwirte haben in neue Milchställe investiert. Sie können nicht einfach in Rente gehen – die Anlagen müssen sich amortisieren, der finanzielle Kollaps droht. Also muss man weitermachen, auf Gedeih und Verderb.

Leserkommentar:
SO DUMPF WIE IHRE KÜHE, HABEN SIE JEDE EXISTENTIELLE ANGST VOR SCHULDEN VERLOREN, DIE JEDEM ECHTEN UNTERNEHMER SCHLAFLOSE NÄCHTE BEREITET.....
UND JETZT ERSTICKEN SIE DARAN, WEIL SIE NICHT ZINSRECHNEN KÖNNEN UND GEGLAUBT HABEN DASS ALLES IMMER SO WEITERGEHT.....

Aber ihre Traktoren sind sicher riesig und teuer - Prestige auf Kredit. Wird es in Berlin auch eine Luxus-Traktorendemo geben wie in Wien?

[11:30] Das haben die Bauern nicht gelesen - also weg mit den Prestige-Traktoren: Cash-Plan als Pleiteschutz

[12:15] Leserkommentar - teuer muss der Traktor sein:

Die Schuldenfalle der Milchbauern:............

ich kann da nur zustimmen.
Seit Jahren streichen die fette Subventionen vom Staat ein.
Fahren die modernsten und teuersten Traktoren.
Der Benz steht in der Scheune.
Seit Jahren immer das Gejammere über die viel zu geringen
Preise für ihre Produkte.

Ich verkaufe selbst Traktoren aus China.
Von 20PS bis 120PS wäre alles zu haben.
natürlich um ein Vielfaches preiswerter als vergleichbare Modelle.
Da ist in den Augen derer nur ein Haken.
Preiswert darf es nicht sein.
Das Beste ist gerade gut genug.
Von wegen einfache Technik. Da muß der Bauer ja möglicherweise einmal selbst aussteigen und ein Zusatzgerät anbauen.
dazu passt auch die Aussage eines Betriebes aus Bayern sehr gut.
Dieser verkauft auch Schlepper und Zusatzgeräte.
Aussage:
Die Bauern hier in Bayern wollen nur das Feinste was es auf dem Markt gibt.
Bei uns hier gehen solche einfachen Schlepper nicht.
Entweder 50 Jahre oder super modern.
Was anderes gibt es für die nicht.

Noch nicht! Den irgendwann wird Brüssel den Geldhahn zudrehen.
Ich hoffe sehr bald. Für uns alle.

[12:15] Leserzuschrift-AT - Die Lektion aus dem Milchbauernartikel:

Zitat:
"Die politischen Hebel indes scheinen zu klemmen: Bayerns Engagement lässt Bund und EU kalt, die beide wiederum nur geringen Einfluss auf die Welthandelsorganisation WTO haben."

So verliert man das Recht im eigenen Land und das weltweit. Lissabon verstärkt diesen Trend nur. Bürgerlein soll nur: arbeiten, zahlen, jedwede blödsinnige Vorschrift zu erfüllen (was oft teue "Investitionen" erfordert) und sich nach Strich und Faden scheren lassen um den Schwachfug zu finasnzieren. Dafür dürfen wir dann alle paar Jahre ein Kreuzchen machen.

Willkommen in der weltweiten Demokrötie. Da hilft nur noch eine ordendliche Krise. Wir bekommen, was wir verdienen.


Neu 2009-05-15:

[20:15] Leserzuschrift - Lage in BRD: Frankfurt Messe ACHEMA 09:

ACHEMA 2009 29. Internationaler Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie # 4.000 Aussteller aus 50 Ländern # 180.000 Teilnehmer aus 100 Ländern # 30.000 Führungskräfte

Kurzer Einblick wir hatten mit 100 Studenten und 6 Dozenten die Messe besucht .

Die Branche Verfahrenstechnik,Umwelttechnik,Medizintechnik,Anlagebau wurde seit jahren hoch gepriesen.

Nun hört man Maschienen und Anlagebau -40%

Die Führungskräfte meinten Sie leiden Extrem unter der Wirtschaftskrise , die Banken verweigert total die nötigen Kredite. Es geht meist um Summen von 200.000 - 20.000.000€ .

-Damals gab es 20 Jobs für einen Bewerber nun etwa umgekehrt .
-Die Führungskräfte empfehlen , man solle im Ausland Erfahrung suchen , -Master nach dem Bachelor studieren .
-es herrscht sozusagen Einstellungsstop
-mit Glück kommt man eh an Praktikum ran !

Ach ja unsere Gruppe 100 Studies + die Dozenten glauben das ab Sommer/Herbst alles wieder beim Alten wird, das teilten auch ca. 50% der Messe Führungskräften ( BASF,BAYER,Linde,Thyssen..) Aber es gab auch helle Köpfe die sagen das schlimmste kommt , egal wie gebildet man ist , wenn es keine Aufträge gibt gibt es auch keine Arbeit.

In die Hirne ist die Krise immer noch nicht vorgedrungen, obwohl die Realität etwas ganz anderes zeigt.
 

[17:45] Leserzuschrift - Insolvenzwelle in Deutschland in der Maschinenbausparte:

in Deutschland geht eigenartiges vor sich, da der Maschinenbau gerade stirbt und die Medien immer kuriosere Meldungen über den kommenden „Aufschwung“ verbreiten. Das Regime versucht alles um keine Panik auszulösen. Mal sehen wie lange sie noch so dreist weiter lügen.

Ich bin selber betroffen, da mein Vater ein kleines Maschinenbau – Unternehmen führte und letztes Jahr also im September 2008 die Auftragsbücher voll waren und dann unerwartet wirklich 100 % der Aufträge storniert wurden. Es sind 40 Menschen mehr ohne geregeltes Einkommen. Die Begründung der Kunden waren Finanzierungsprobleme, da die Banken kein Geld mehr zur Verfügung stellten. Die Folge ist die Insolvenz und Betriebsschließung.

Die Arbeit hingegen wäre vorhanden gewesen, da diese Maschinen benötigt werden. Diese Entscheidungsträger in den Banken wissen anscheinend nicht, woher das Geld eigentlich kommt, es sind schwer arbeitende Menschen, die dieses Geld erzeugen. Aber diese hochintelligenten Banker haben ihre eigene Industrie gegründet um aus dem „Nichts“ noch mehr Geld zu erwirtschaften. Sie haben nur eines vergessen, denn wenn keine Maschinen und andere Realgüter mehr produziert werden können sie noch so viel Geld schöpfen, sie werden damit nur nichts mehr kaufen können.

Durch dieses Verhalten der Banker machen wir wahrscheinlich einen Sprung um mind. 100 Jahre in die Vergangenheit. Die hochqualifizierten Arbeiter und Angestelltem werden in die Arbeitslosigkeit getrieben, in Armut und haben dann andere Aufgaben, nämlich das tägliche überleben zu sichern. Auf dem Feld oder im Garten. Das Wissen dieser Menschen geht verloren und damit auch unser Technologiestand.

Folglich brauchen wir dann auch keine Banken mehr. Da jeder vernünftige Mensch bemerkt haben sollte, das diese den jetzigen Krisenfall erzeugt haben. Und natürlich unsere gierigen Politiker.

Aber was blüht uns noch ? Den dieses Pack, will mit Sicherheit die Machtstrukturen erhalten und sogar ausbauen. Daher könnte ich mir eine Militärdiktatur in ganz Europa oder gar der ganzen Welt vorstellen.

Wenn die Bevölkerung nur mal in Bewegung kommen würde, aber das kommt wahrscheinlich mit dem Staatsbankrott.

Mir gefallen die Zukunftsprognosen nicht. Aber ich möchte Ihnen danken für die Informationen die Sie bereitstellen und auch verschiedene Rettungsanker aufzeigen. Diese habe ich beherzigt und hoffe das ich einiger maßen bequem durch diese eher unbequeme Zeit kommen werde.

Guter Rat an alle Unternehmer: man soll sich ansehen, wie die eigenen Kunden ihre Käufe finanzieren. Wenn es über Kredit ist - siehe oben.
 

[14:45] Das Wahrheitsministerium muss wieder eine Wirtschafts-Schrumpfung eingestehen:

Handelsblatt: Deutsche Wirtschaft stürzt brutal ab

Die deutsche Wirtschaft ist zu Jahresbeginn so stark eingebrochen wie noch nie. Das Bruttoinlandsprodukt sank von Januar bis März um 3,8 Prozent verglichen mit dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Ein größeres Minus hat es seit Einführung der Quartalsvergleiche 1970 noch nicht gegeben

Das sind natürlich alles geschönte Zahlen. Wenn man die wirkliche "Wahrheit" nimmt, dürften es wohl schon -15% sein.

Dr.Goebbels relativiert schon wieder: Die Horrorzahlen haben auch eine gute Seite

[16:30] Ohne Goebbels - Fast alle haben Schwierigkeiten, an Kredite zu kommen: Kreditklemme: Wirtschaft befürchtet Pleitewelle

[20:45] Die Millionen Arbeitslosen kommen noch: Die Ruhe nach dem Sturm
 

[14:15] Arbeiter als Ware im Discount:

Pressetext: Zeitarbeiter wie Billigware angepriesen

Eine aktuelle Werbeaktion, die Zeitarbeiter mit dem Slogan "Alle müssen raus" wie Discounter-Ware schmackhaft machen will, erregt die Gemüter. Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen nach bezieht sich die Kampagne auf sämtliche Arbeitnehmer der deutschen Zeitarbeitsfirma S&F Personal Dienstleistungen http://www.sf-personal.de, die im Rahmen der Aktion für 15 Prozent weniger Kosten von Unternehmen für eine bestimmte Zeit ausgeliehen werden können.

Unappetitlich. Ein Zeichen für das, was noch kommt.

Hier ist auch ein Ausbeuter: Netto-Beschäftigte prangern Ausbeutung an
 

[10:30] Leserzuschrift - Lage in Deutschland:

wir haben bei unserem Baustoffhändler Bretter für ca. 200 € bestellt.
Früher konnte man sich alles per Rechnung liefern lassen, jetzt nur noch Barzahlung bei Lieferung. Keine Kohle keine Ware.
Ich fragte der Fahrer wie die Lage sei, er meinte dass mehrere Tischlerreien Pleite gegangen seien ,es viel Ärger mit Rechnungen gäbe und sie früher mit 5 LKW?s ausgeliefert haben jetzt reicht einer.

In meiner Firma (Baumaschinenhersteller) waren wir letztes Jahr ca. 1100 Mann, jetzt aktuell ca. 600. Sozialplan für die nächsten 100 im Gange. Dieser Plan basiert aber noch auf viel zu hohen Zahlen, also werden 200 gehen müssen, trotz Kurzarbeit.

Depression.

[13:45] Leserzuschrift - Situationsbericht 2:

Habe heute den Wagen meiner Frau aufgetankt und beim Zahlen kurz den steigenden Ölpreis angesprochen. Die Kassiererin war verwundert über den nun plötzlich stark steigenden Preis. Die beiden anwesenden Mitarbeiter schauten sich fragend an und der eine sagte dann, daß es wohl alles noch schlimmer kommt. Hier spürte ich also eine enorme Unruhe und Ängstlichkeit bei den Menschen.

Das gleiche Stimmung bei uns in der Straße (kleine Sackgasse, überwiegend ältere Leute). Meine Nachbarin (Witwe, abbezahltes Haus mit erwachsenem Sohn im Haus) wörtlich: Die Rente reicht schon fast nicht mehr. Immer wieder muß man an sein Erspartes ran wegen hoher Arztkosten, Zuzahlungen usw. Auch in meinem Familienkreis macht sich mittlerweile trotz (scheinbar) sicherer Arbeitsplätze ein ungutes Gefühl breit. Man spürt, daß etwas nicht stimmt und das etwas bevorsteht.

Auf der Arbeit bei mir herrscht Depressionsstimmung: Kurzarbeit ohne Ende und die Aufträge gehen noch weiter runter.

Fazit: Es brodelt.
 

[10:15] Deutsches Subprime - für die eingefleischten Immobilienjünger:

Capital: Deutsches Subprime

Je heftiger die Krise, desto höher der Wertverfall
"Hingegen wird der anhaltende Wertverfall bei Eigenheimen in ländlichen Regionen durch die Finanzkrise weiter akzentuiert", sagt Just. Je heftiger die Rezession ausfalle und je mehr potenzielle Immobilienerwerber von Kurzarbeit oder Entlassungen getroffen würden, desto stärkere Wertabschläge müssten Verkäufer von Objekten außerhalb der Großstädte hinnehmen. "Mit der Krise schrumpft die Zahl der potenziellen Käufer und damit die Nachfrage am Markt", sagt Just.

Eine Immobilie ist wie eine Anleihe - irgendwann werden es auch die Verrücktesten einmal kapieren. Wenn Bonds und Immos fast wertlos sind.

Leserkommentar:
Soll mir im übrigen niemand erzählen, dass wir in keine Immo-Blase haben, zumindest hier in Südbaden: 2006 fand ich beim Umzug eine sechs Jahre alte Zeitung und hatte damit den Beleg in der Hand, dass sich in dieser Zeit die Preise für Wohnimmobilien in etwa verdoppelt hatten.
 

[7:15] Der Schuldenmeister ist jetzt offiziell verrückt:

RonPaulBlog: Es ist offiziell: Steinbrück ist verrückt!

Nachdem das Finanzministerium nach jüngsten Presseberichten ein 'Bad Bank' Konzept durch das Kabinett hat beschliessen lassen ist es ganz offiziell: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ist verrückt. Und zwar nach eigener Aussage!

Also ab in die schlossene Anstalt.

[9:30] Kommentar seines Vorgängers: Steinbrück tritt wie ein preussischer Herrenreiter auf

[10:00] Erpresst Steinbrück die HRE-Zeugen? Verzagte Zeugen

[14:30] Revolution noch vor der Bundestagswahl? Warum Merkel die Wahl verliert - und Steinmeier kein Kanzler wird

[20:30] Steinbrücks Bad Bank Murks: Schrottbuden dürfen Schrottbuden gründen

[20:30] Gilt für die ganze Politikerkaste: Alles Krise, alles egal

[9:00] Leserzuschrift - Steinbrück:

dass Steinbrück besser in der Beknacktenanstalt aufgehoben ist, als unter gesunden Menschen, wissen wir in NRW eigentlich schon lange.
In Anlehnung des alkoholischen Delirium Tremens scheint der schon seit langem an Dementium Tremens zu leiden.
Siehe Vita in Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Peer_Steinbr%C3%BCck

Er hat in NRW schon Bad Banks verzapft, da hat man sowas für 'ne Park Bank im Kurbad gehalten.
Unter seiner Regie röchelt die West LB schon seit 20 Jahren asthmatisch daher, wurde Babcock von Chef und West LB Chef vermatscht und die Filetstücke in die eigenen Taschen gesteckt.
Er hat das großartige Kunststück vollbracht, in NRW erdrutschartig abgewählt zu werden. Wir konnten aber nicht vorhersehen, dass man den Parteibuch-Sondermüll nach Berlin entsorgt, anstatt wie gewohnt, nach Brüssel.
Diese fürsorgliche Entsorgungsmentalität gab es erst unter der Regie des Hollywoodkanzlers mit den nichtgefärbten Haaren: Schröder.

Ein Wiederholungstäter also.

[13:45] Leserzuschrift - Steinbrück besser in der Beknacktenanstalt aufgehoben:

..wenn man sich ansieht was der rest der politikerkaste so macht, muss man davon ausgehen dass er dort schon ist, denn immerhin sind die ja alle dort untergebracht...

Der ganze Berliner Regierungsbezirk eine Irrenanstalt.
 

[10:00] Leserzuschrift - die Steinkotz Bad Bank:


 

[7:15] Leserzuschrift - News von Dr. Goebbels: Merkel in Friedrichshafen:

Am 12. Mai 09 war Frau Merkel in Friedrichshafen. Auszug aus Ihrer Rede:

"In der Krise braucht es mutige Entscheidungen." aha! die Krise!

"Das Jahr 2009 ist ein ganz schwieriges, aber mit einer guten Nachricht!" eine gute Nachricht

"Den Großteil des Abschwungs haben wir in Deutschland jetzt schon hinter uns gebracht. Juhu!

Natürlich ist der Export stark in Mitleidenschaft gezogen, worunter auch Unternehmen wie MTU leiden, aber wir haben eine stabile Binnenkonjunktur.
Das beruhigt! (nur kann man die Getriebe der MTU nicht essen)

Dadurch kann die Welt ihre Produkte nach Deutschland bringen. Vor allem aus China? Haben wir doch immer schon drauf gewartet.

Es ist vielleicht unsere Art und Weise, der Welt Dankeschön zu sagen."
ja, vielleicht, ich sage aber auch, für unser Dankeschön können wir uns gar nichts kaufen

Die Kommentare der Zusenderin sind italic dargestellt. Ganz schön banale Rede. Die hat der Redenschreiber-Lehrling gemacht.
 


Neu 2009-05-14:

[19:00] Der Schuldenmeister:

Spiegel: Schuldenmeister Steinbrück verdammt Steuerpläne der Union

Erst die Hiobsbotschaft, dann der Streit: Angesichts des Milliardenlochs bei den Steuereinnahmen verspottet Peer Steinbrück die Senkungspläne der Union als "Schall und Rauch". Der Koalitionspartner stichelt zurück - der Finanzminister sei eben Buchhalter, nicht Gestalter.

Die Ehre gebührt dem Spiegel, für Steinbrück den richtigen Namen gefunden zu haben: Schuldenmeister.

Passt perfekt. Das Handelsblatt nennt ihn Schuldenkönig: Rezession treibt Bund in Rekordverschuldung

Die Medien und die Cartoonisten wird das nicht freuen: Werde meinem lockeren Mundwerk mal die Zügel anlegen

Schuldenkönige auch andereswo: Die Wirtschaftskrise ruiniert die Kommunen

PS: Morgen muss diese Seite ausgelagert werden, der "Schuldenmeister" produziert zu viel Material.

[19:00] Leserkommentar zu Peers Bad Bank:

die Bad-Bank ist doch nur eine Fake. Bald wird sie richtig benannt.
Währungsreformbank. Es geht nur noch um über die Wahl zu kommen.

Wir werden sehen.

[21:15] Leserkommentar: Denke die Bad-Bank wird nach seinem „Erfinder“ genannt werden: „Steinkotz-Bank“!

Das wäre etwas für die Cartoonisten.
 

[18:30] Leserzuschrift - Quizspiel beim Geldauszahlen:

ich bin seit ein paar Wochen ein begeisterter Leser Ihrer Seite. Ich halte es für außerordentlich wichtig eine "freie" Informationsseite über den wirklichen Stand der weltweiten Systemkrise zu haben. Bitte weiter so!!

Ich möchte Ihnen von einem äußerst merkwürdigem Vorfall berichten, den ich vor einer halben Stunde in meiner örtlichen Sparkassenfillale hier in Süddeutschland hatte:

Ich habe mir am Schalter einen niedrigen, fünfstelligen Betrag in Bar auszahlen lassen, da ich beabsichtige morgen weitere Goldunzen zu kaufen und meine Krisenvorsorge zu optimieren. Der Wunsch nach dem Betrag in bar wurde noch mit gleichgültiger Mine angenommen und das Geld auf den Tresen abgezählt. Was dann allerdings kam, gibt mir doch schwer zu denken - ich wurde unvermittelt mit zahlreichen Fragen zum Verwendungszweck des Geldes bombardiert. Dies habe ich in 20 Jahren noch nicht erlebt. Ungelenk gestellte Fragen wie "..ach, gehts in Urlaub ja? Man muß sich ja auch mal erholen?" wurden von meiner Seite mit Schweigen ignoriert. Als die Schaltermitarbeiterin merkte, das dies wohl nicht zutreffen ist, nahm sie einen neuen Anlauf: "..na dann, wohl ein neues Auto? Was wirdŽs denn?" Weiter Schweigen meinerseits. Während ich mein Geld verstaute wurde weiter freundlich nachgebohrt, bis ich mir ein "Nö, es geht mehr Richtung Gold!" nicht mehr verkneifen konnte. Urplötzlich Ruhe, eingefrorener Gesichtausdruck und ein knappes "Dann einen schönen Abend!"

Neben der Tatsache das ich nur nagelneue 500 Euro Scheine erhalten habe, erscheint mir dies eher nicht zufällig. Ich vermute, das man dazu übergegangen ist aktiv nachzuhaken, warum große Mengen Bargeld abgehoben werden. Riechen die Banken den Braten?

Entweder ist es reine Neugier, oder es gibt einen Auftrag von oben, herauszufinden, wohin grosse Beträge gehen.

[20:00] Leserzuschrift - gleiches Verhalten der Bank:

Etwas Ähnliches wie das Geschilderte habe ich schon vor ca. 2 Monaten erlebt. Meine Hauptbank ist eine Online-Bank ohne Schalterdienste. Um Bargeld zu erhalten, läßt man sich dieses bei einer Partnerbank direkt hier in München auszahlen. Ich habe einen mittleren 5-stelligen Betrag mehrere Tage vorher angekündigt. Das Geld lag dann bereit; ich mußte den Ausweis zeigen und daraufhin ca. 10 Min. warten. Es ist jedesmal (nicht nur bei dieser Bank) ein regelrechter Akt, bis sie einem das Geld, sozusagen mit Gönnermiene, überreichen. Diesmal aber nicht.

Der Bedienstete kam nämlich um den Schalter herum und raunte mir zu, ich müsse ihm einen Grund nennen, aus dem ich das Geld haben wolle - das sei Vorschrift, und andernfalls könne er mir das Geld nicht geben. Ich hatte mich schon während der Wartezeit auf das Geld gefreut und mir überlegt, welche Edelmetalle ich davon kaufen würde. Nun war ich völlig baff. Mir schoß durch den Kopf, daß er sicher aufnehmen und weitergeben würde, wenn ich sagen würde, ich wolle Gold kaufen - und dies lief meiner Absicht, anonym zu kaufen, komplett zuwider. Ich war so verblüfft, daß mir keine Notlüge einfiel; so sagte ich ganz verdattert die Wahrheit: "Der Grund ist, daß ich mein Geld von der Bank holen möchte, weil ich keiner Bank mehr traue". Der Angestellte ging um den Schalter zurück und begann zu telefonieren. Das Telefonat dauerte wiederum mehrere Minuten. Insgesamt war meine Wartezeit auf fast 1/2 Stunde angewachsen. Schließlich bekam ich das Geld ausgezahlt.

Übrigens hatte ich schon Ende September 2008 etwas Ähnliches erlebt. Es handelte sich um den Montag nach dem starken Aktieneinbruch. Bei meiner Online-Bank war der Zugang "technisch gestört" (das erste und einzige Mal in ca. 5 Jahren!), und bei 2 Banken war die Tel.-Hotline nicht nur nicht erreichbar, sondern gab Besetztzeichen. Ich fuhr dann persönlich zur nächsten Filiale. Die Bank war komplett leer, bis auf einen Herrn am Geldschalter. Wo denn plötzlich all die anderen seien, fragte ich. "Die haben heute Urlaub", hieß es. Auf meiner Frage nach der Möglichkeit, an mein Geld zu kommen, hieß es, ich könne innerhalb dieser Woche "leider" nicht mehr als 5000 Euro erhalten. Die ganze Woche nur 5000 Euro!

Damals fiel bei mir der Groschen. Ich schwor mir, daß ich das nie wieder erleben werde. Es war wohl auch der Hauptauslöser, mich daraufhin mit Edelmetallen zu beschäftigen. Da ich nun etliche Male größere Summen in bar abgehoben habe, weiß ich, wie sich die Banken winden, überhaupt noch Bares herauszurücken. Die Bestellzeit ist oft mehr als 3 Tage, und jedesmal dann dieses gönnerhafte Getue, so als dürfte man besonders dankbar sein, zu den Auserwählten zu gehören. Dabei ist es doch mein eigenes Geld! Das ganze Bankensystem ist wahrlich eine Einbahnstraße. Versucht man sein Geld da wieder herauszuholen, hilft einem keiner, und man schaut in harte Gesichter. Aber in der anderen Richtung, da setzen sie sofort ihr strahlendstes Lächeln auf.

Ich hätte dem Herrn oben geraten, nichts über Gold verlauten zu lassen. Ich gehe davon aus, daß derartige Informationen gespeichert werden. Es gibt sicher noch andere Gründe, die man nennen kann. Der Angestellte muß es einfach irgendwo eintippen; mehr interessiert ihn persönlich nicht.

Die Banken wollen wohl unbedingt wissen, wo grosse Abhebungen hingehen. Die haben richtig Angst vor einem Run.

[21:00] Leserzuschrift - nocheinmal gleiches Verhalten der Bank:

Standard-Antwort auf den Geld-Verwendungszweck:
"Ich habe da einen tollen Geländewagen in Aussicht, der als Leasing-Rückläufer
preiswert zu haben ist".
Bis zum dämlichsten Banker dürfte sich rumgesprochen haben, dass wir ein Problem
mit Leasing-Rückläufern haben, also wird dieser Geldverwendungszweck sicherlich
keine Skepsis hervorrufen!

Die vernünftigste Antwort, die man geben kann.

[21:00] Leserzuschrift-AT - ähnliche Erfahrung in Wien beim Cerberus:

Bin vor 3 Wochen bei der BAWAG gestanden und wollte 15.000 ( niederer 5 stelliger Betrag - wie im Beitrag) - haben Sie TELEFÒNISCH avisiert ???? - ohne dem können wir nur 10.000 Euronen ausbezahlen - na gut geben Sie mir 10.0000 ohne Avisierung - komm ich morgen wieder - die 10.0000 erhielt ich in funkelnagen 500 Euro Scheinen - nächsten Tag will ich 6.000 Euros haben - krieg ich ohne Murrern - allerdings wir können Ihnen nur 1.000 Euros in 500terten auszahlen - Rest in funkelnagen 100ten - das Ganze um 8:30 in der Früh - um 9:00 in der Münze Österreich (so lange braucht man zu dieser Zeit um ein paar Kilometer zu bewältigen) fragt mich die "Austrian Mint" - "Münze Österreich" ob ich den vollkommen bescheuert bin Ihnen hier 50 (in Worten Fünfzig) 100 funkelnagelneue Euro Scheine auf den Tisch zu blättern.

Glauben Sie denn wir HABEN momentan nix anderes zu tun als blöde 100erter zu zählen - HaLLLLLLLLLLLLLoooooo - hinter Ihnen steht eine Geldzählmaschine.

Mich wundert bei den Banken und manchmal auch bei Münzhändlern nix mehr.

Ignorieren oder sagen ich profitieren von der Abwackprämie - ich kauf ein neues Auto - dann wird Ihnen der Rote Teppich ausgerollt - sagen Sie in Gold und Silber investieren Sie werden Sie gesteinigt und aus der Bank vertrieben.

Verkehrte Welt das ist. Nimma lange

Nein, nicht mehr lange, Gold kratzt gerade wieder an $930 und möchte unbedingt nach oben.
 

[18:15] Karrierismus in der Justiz:

Süddeutsche: Jagdszenen aus Oldenburg

Wie ein eifriger Staatsanwalt seine Kompetenzen überschritt, um den Fleischfabrikanten Clemens Tönnies vor Gericht zu bringen - und nun selbst in Schwierigkeiten steckt.

Das erklärt vieles: etwa den Medienauflauf bei der Verhaftung Zumwinkels oder auch diverse "Zuschläge" gegen Websites mit bewaffneten Polizeihorden. Wie es aussieht, gibt es hier kaum Kontrolle. Man möchte über spektakuläre Fälle und die Medien Karriere machen.
 

[12:00] Leserzuschrift - Auftragseinbruch Transport:

am Dienstag abend,war ich mit einem Bekannten aus dem Grossraum Frankfurt eine Kleinigkeit essen (konnte noch mit Euros bezahlen).

Bei der Gelegenheit erfuhr ich von einem gigantischen Wettbewerbsdruck in der Transportbranche. Es herrscht ein wahnsinniger Preisverfall, die Anbieter versuchen sich durch Dumping Aufträge gegenseitig wegzunehmen.
Es stehen jede Menge Lastwagen (natürlich kreditfinanzierte) ohne Ladung rum und kosten jeden Tag einfach nur Geld.

Alleine Schenker Logistic musste im ersten Quartal 09 einen Auftragsrückgang von 30 % hinnehmen.

Die Kreditraten bringen die Firmen dazu, übereinander herzufallen und zu jedem Preis anzubieten.

[12:15] Leserzuschrift zur Transportbranche:

ist so richtig, teilweise gibt es aber trotzdem engpässe beim verfügbarem frachtraum (besonders in den feiertagswochen: 1.mai + nächste woche ist es wieder soweit). liegt aber daran, dass schon so irre viel lkw stillgelegt sind. für die, die noch fahren, reicht die arbeit schon noch.
was für werte auf deutschen spediteurshöfen dahinrosten möchte man aber lieber gar nicht wissen....

[17:30] Leserzuschrift zu Engpässen bei Speditionen wegen Stillegungen:

Habe heute dringend angefordertes Schalungsholz für eine Kraftwerksbaustelle nicht erhalten. Der Holzhändler konnte keinen Spediteur auftreiben, der die Fracht übernommen hätte, da bereits so viele LKW stillgelegt sind. Insofern kann ich die Leserzuschrift von heute nachmittag bestätigen.

Jetzt schlägt es dreizehn.

[20:00] Weitere Zuschrift zu Transporten:

Da hat der Holzhändler aber ziemlichen Unsinn erzählt. Natürlich wurden viele LKW stillgelegt, dennoch gibt es nach wie vor reichlich verfügbaren Frachtraum. Die Ladung in eine Frachtbörse setzen und sie ist in 5 Minuten verkauft. Wenn man aber einen Preis bietet, zu dem noch nicht mal einer der reichlich vorhandenen Dumper fahren kann, wird man natürlich keinen TU finden.
 

[10:00] Leserzuschrift - News von Dr. Goebbels:

ier wieder News von Dr. Goebbels: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,624705,00.html

Die Methode ist tatsächlich die Gleiche: Selbst, wenn sich alles drumherum in Trümmer zerlegt, wird von den "Führern" gute Stimmung und Hoffnung verbreitet. Die Medien geben die Propaganda willfährig und kritiklos an das dumme Volk weiter, das die News in der Masse andererseits leider ebenso unkritisch aufnimmt. Das ist übrigens (noch) der entscheidende Unterschied zur Endzeit in der DDR: Die meisten Leute hier glauben immmer noch, dass sich dieser Wirtschafts- und Finanzsumpf "einfach so" wieder gerade ziehen lässt. Sie werden sich noch wundern! Sie sind die Frösche, die gekocht werden.

Wie 1944/45 oder 1989.
 

[9:45] Und wieder fliessen die Staatsmilliarden - zu Opel:

Spiegel: Staat droht Milliardenbelastung durch Treuhand-Notlösung für Opel
Handelsblatt: USA drängen auf Verstaatlichung von Opel

Opel kämpft gegen den Untergang: Im Ringen um eine Zukunft für den angeschlagenen Autobauer könnte es zu einer Treuhandlösung kommen. In diesem Fall aber bräuchte der Konzern Finanzhilfe in Milliardenhöhe vom Staat - und einen Treuhänder. Dafür ist offenbar auch die KfW im Gespräch.

Man wird Opel nicht vor der Wahl sterben lassen. Daher wird der Staat Opel von GM übernehmen, mit Milliarden vollstopfen. Wenn der Autoabsatz dann weiter einbricht, werden wie bei verstaatlichten Betrieben üblich, weitere Milliarden nachgeschossen.

Die Politiker denken sich: ist ohnehin schon egal: Steinbrück plant gigantische Neuverschuldung

[12:00] The Badest Bank: Steinbrücks Bad-Bank-Modell ist abenteuerlich

[15:15] Kommt Sinn zu Sinnen? Das Kasino wird geschlossen

[17:15] Fürstliche Belohnung für Pleitebanker: 821 Euro Rente - pro Tag

[10:15] Leserkommentar zu Opel:

wenn es um Treuhandmodelle geht, die sogar jetzt schon als "Treuhand-Notlösung" gehandelt werden, sollten die Betroffenen einen kurzen Blick zurück in den Osten der Republik in die Nach-Wende-Zeit werfen. Dort gab es die sogenannte Treuhandgesellschaft und die hat nichts anderes gemacht, als die Industrie großflächig abzuwickeln. Man muss kein Prophet sein, um zu sehen, was nach der Wahl mit Opel in einer "Treuhand-Notlösung" passieren wird. Gute Nacht Opelaner!
 

[6:45] Endzeit-Stimmung:

Youtube: Deutschland 2009 - Wo stehen wir?

Geldverschwendung für privilegierte Banker, Zensur, Überwachungsstaat, etc. Das letzte grosse Aufbäumen der Politik.

Die Stimmung ist eindeutig vorrevolutionär. Ein Funke genügt...dieser wird vermutlich der Verlust der Spareinlagen sein.

Internet-Zensur: Innenministerium nimmt satirische Sperrseite vom Netz, Gesperrt
 

[6:45] Leserzusendung - Nach der Wahl:

Vielen Dank für die Zusendung. Sorry Österreicher und Schweizer, fast alle Leser-Cartoons kommen aus Deutschland und zeichnen die deutsche Situation. Dort muss die Volkswut auf die Politik inzwischen unglaublich gross sein.


Neu 2009-05-13:

[20:15] 100'000 Jobs bei Autozulieferern sind auf der Kippe:

Handelsblatt: Zulieferer auf dem Weg ins Tal der Tränen

Beim Autozulieferer Schaeffler droht offenbar ein großer Stellenabbau. Und das könnte erst der Anfang sein. Der gesamten Zulieferindustrie steht ein heißer Winter bevor. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PA Consulting Group rollt auf die Branche eine Konsolidierungswelle zu. 200 Betriebe könnten in die Insolvenz gehen - 100 000 Jobs wackeln

Die Massenentlassungen beginnen schon, egal wie stark die Politiker auf den Firmen knien, das nicht zu machen.

[21:30] Das Strohfeuer durch die Abwrackprämie ist auch zu Ende: Antragsteller erhalten vorerst keine Bescheide mehr
 

[14:00] Ein Ex-Finanzpolitiker erzählt aus der Praxis:

Spiegel: Sarrazin provoziert Hartz-IV-Empfänger und Problemfamilien

Gegenwärtig würden manche Frauen zwei, drei oder mehr Kinder in die Welt setzen, obwohl sie "nicht das Umfeld" oder "die persönlichen Eigenschaften" hätten, "um die Erziehung zu bewältigen", erklärte Sarrazin dem Magazin zufolge. Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, "dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist".

Der frühere Berliner Finanzsenator kritisierte erneut den Umgang vieler Hartz-IV-Empfänger mit Energie. Weil Städte und Gemeinden die Heizkosten übernähmen, gingen die Bedürftigen oft verschwenderisch mit Energie um. "Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster", sagte Sarrazin dem Magazin zufolge.

Welche Töne der Wahrheit hören wir den da? Ein aktiver Politiker würde vermutlich nicht wagen, so etwas politisch unkorrektes zu sagen, da er sofort von der Sozialindustrie gefressen würde.

Leserkommentar:
Eine Orchidee auf dem ganzen Politiker-Misthaufen in Deutschland, bravo Herr Sarrazin. Ob man den nicht noch für ein paar andere Bundesländer kopieren könnte??

[20:15] Leserzuschrift - Sarrazin provoziert... ich auch!

wenn der Sack geschlagen wird, statt dem Esel... es kommt halt auf den standpunkt an:

-- Gegenwärtig würden manche Manager zwei, drei mal mehr Angestellte "freisetzen" (entlassen), obwohl sie "damit nicht gesellschaftsorientiert handeln" oder auch nur "die persönlichen Eigenschaften" hätten, "um ihre Firma verantwortungsbewußt zu führen", erklärte Senator S. dem Magazin zufolge. Deswegen müsse das Entlohnungssystem so geändert werden, "dass man nicht durch einfache Personalkosteneinsparungen das Betriebsergebnis und damit seine Aktienoptionen und den Jahres-Bonus verbessern kann, was heute der Fall ist".

Der frühere Berliner Finanzsenator kritisierte erneut den Umgang vieler MBAŽs mit zweifelhaften Unternehmensstrategien. Weil der Staat deren Existenzminimum abfedere, gingen die Verantwortlichen oft sehr leichtfertig mit ihrem Mitarbeiterpotential um.

Vergleichbar auch - und geradezu überdeutlich - zeige sich das auch im Bankensektor, wo Gewinne aus riskantesten Spekulationen gern eingestrichen wurden, der Staat - und damit der Steuerzahler - aber auf den enormen Verlusten sitzengelassen werde, sagte Sarrazin dem Magazin zufolge. --

Welche Töne der Wahrheit...

In beiden Fällen von Staatsabzockerei (Hartz-IV wie Banker) müsste etwas dagegen getan werden. Es sind noch viele weitere Anti-Sarrazin-Komemtnare gekommen.
 

[14:00] Die Politik bekämpft die Realität mit Gesetzen:

Welt: Wer das Böse verbieten will, landet in der Diktatur

Union und SPD haben sich darauf verständigt, das Waffenrecht noch mehr einzuschränken. In einem Land mit dem ohnehin schon schärfsten Waffengesetz der freien Welt entbehrt die Maßnahme jeden Sachbezugs. Die Koalition geht immer mehr dazu über, die Wirklichkeit mit Gesetzen zu beschimpfen.

Vom Grundrechte gefährdenden wenngleich nahezu wirkungslosen Anti-Porno-Furor der Familienministerin bis zu den übergriffigen Ausfällen des Finanzministers gegenüber unseren europäischen Nachbarn wird zunehmend das Heil in wohlfeiler Deklamation absolut-moralischer Positionen gesucht. Angesichts ihres materiellen Scheiterns bei nahezu allen selbst gesetzten Reformzielen – von den anderen gar nicht erst zu reden – geht diese große Koalition auf immer mehr Feldern zur Wirklichkeitsbeschimpfung in Gesetzesform über. Auf breiter Front gewinnen Eiferer die Oberhand. Deren Politik ist waffenscheinpflichtig – und nicht das Verhalten harmloser Freizeitsportler. Es wird Zeit, dass der Wähler Gelegenheit bekommt, diesem irisierenden Lehrlaufhandeln ein Ende zu bereiten.

Das machen Regime in totalem Realtitätsverlust. Deren Gesetze werden dann nicht mehr als legitim anerkannt.
 

[12:00] Dr. Goebbels verkündet heute:

Spiegel: Deutsche vertrauen in der Krise auf den Staat

Die Deutschen werden laut einer Umfrage immer staatsgläubiger. Vor fünf Jahren vertrauten nur 23 Prozent auf die Wirtschaftskompetenz der Politik - jetzt sind es 46 Prozent. Bemerkenswert: Mitten in der Krise halten viele die deutsche Gesellschaft für "sozial gerecht".

Die Banken haben diese Umfrage in Auftrag gegeben, offenbar ein Dankeschön für die staatlichen Bailouts.

Leserzuschrift:
DA LACHEN DOCH DIE HÜHNER! Das ist ja der gleiche Shit, wie der Banken-Stresstest bei den Amis.
Ich finde es auch total sozial gerecht, dass ich die von den Bankstern angerichtete Scheiße bezahlen muss...

Noch ein Artikel von Dr. Goebbels: Deutsche interessieren sich wieder für Immobilien

Vor einer Woche hat die selbe Zeitung genau das Gegenteil geschrieben.

[14:45] Leserzuschrift - die andere Umfrage - im Volk:

solche Umfrageergebnisse erinnern mich an die DDR, als ein Egon Krenz etwas von 98% Zustimmung zur SED kolportierte. Man kann allerdings auch die Befragten handverlesen. Ich habe die gleiche Umfrage in meinem Betrieb gemacht (ein Angestellter), und hier das überraschende Ergebnis: 100% haben kein Vertrauen in den Staat.
 

[11:15] Deutschland wegen Bürokratie zum Krieg ungeeignet:

FactFiction: Schießt die Bundeswehr einen Taliban tot, kommt der deutsche Staatsanwalt!

Einerseits mischt man sich in jeden Konflikt in der Welt ein, und überall müssen die EU und Berlin reingackern. So hat man sogar Soldaten am Hindukusch. Die tun dort nichts Sinnvolles, außer Flüchtlinge nach Deutschland locken! Ab und zu muß man aber die Wüstenfestung verlassen und wohin fahren, zum Flughafen zum Beispiel, um einen Politiker abzuholen oder Bierflaschen! Wehe, der deutsche Soldat gerät da in einen Hinterhalt. Am besten läßt er sich gleich erschießen, denn sollte er es wagen, das Feuer zu erwidern, und er trifft einen Gotteskrieger oder Terroristen, was dasselbe ist, ermittelt der deutsche Staatsanwalt in Potsdam wegen Mord und Totschlag, und der Richter im Nebengebäude gibt den Kumpeln des toten Talibans, die man als Zeugen einfliegen läßt, politisches Asyl! So funktioniert unsere rotrotgrüne Bananenrepublik!

Toll: das lässt uns ausserhalb Deutschlands gleich wieder ruhiger schlafen. Aber die Deutschen sollte dieses Irrenhaus wahnsinnig machen.

Will die deutsche Kriegs-Bürokratie auch noch nach Pakistan? Unser nächster Krieg
 

[11:00] Sparkassen-Kampf gegen die Landesbanken:

Süddeutsche: Kommunen rebellieren

Die Sparkassen wollen nicht für die Fehler der Landesbanken in der Finanzkrise bluten. Der Landkreistag empört sich daher über Pläne des Bundes, Landesbanken und Sparkassen zu fusionieren.

Wenn es ans Zahlen und Haften geht, mag man sich nicht mehr.

[20:00] Wird man dieser Anzeige nachgehen? Anzeige gegen HRE-Vorstand
 

[11:00] Die Welt schreibt schon vom Staatsbankrott:

Welt: Finanzpolitik braucht mehr Fantasie

Allein der Bund benötigt bis 2013 seriösen Schätzungen zufolge eine halbe Billion Euro an neuen Krediten. Aus der Verschuldungsfalle gibt es drei Auswege: den Staatsbankrott, die Inflation oder dynamisches Wachstum gepaart mit sparsamer Haushaltspolitik. Die dritte Variante ist zweifellos die beste, und deshalb sollte die Union sie auch anstreben.

Inflation und Staatsbankrott werden es werden, denn diese Politikerkaste gibt ihr System nie freiwillig auf.

[12:15] Das mag die Politik nicht hören: Sinkende Renten unumgänglich

[12:30] Kommunalbankrott auch: Kommunen trotz Hilfspaket klamm

[12:30] Pleite-Land: Finanzminister verhängt Haushaltssperre

[20:00] Länder unter Wasser: Ende der Träumerei

[20:30] Peers Sinneswandel: Steinbrück zum Thema Bad Bank: "Man würde uns für verrückt erklären" am 18.01.2009
 

[9:30] Leserzuschrift - Können kleine Unternehmen auch so wirtschaften?

VW AG Umsatz 113Mrd € Schulden 69Mrd € Schuldenquote 61%
BMW AG Umsatz 53Mrd € Schulden 32Mrd € Schuldenquote 60%
Daimler AG Umsatz 95Mrd € Schulden 58Mrd € Schuldenquote 61%
Conti AG Umsatz 24Mrd € Schulden 11Mrd € Schuldenquote 46%
Schaeffler KG Umsatz von 9Mrd € Schulden 13Mrd € Schuldenquote über 150%

Wer hier zuerst ins Gras beisst, kann man aus dieser Übersicht ablesen.

[12:30] Leserzuschrift - Korrektur:

bitte bei den Verschuldungsquoten den Umsatzeinbruch von 40% bei Schaeffler berücksichtigen.
Wird bei den anderen ähnlich aussehen...
 

[9:00] Für den Staat und die Privilegierten alles, für den Bürger nichts:

Spiegel: Merkel schließt Steuersenkungen vor 2012 aus

Die Bekämpfung der Krise kommt zuerst: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für den Fall eines Wahlsiegs Steuersenkungen vor 2012 ausgeschlossen. Vorher müsse die Wirtschaft wieder in Schwung kommen, sagte die CDU-Chefin - und vertröstete Bürger mit sinkenden Kassenbeiträgen.

Damit kann sie wohl ihren "Wahlsieg" abschreiben.

Da haben wohl die wirklich Reichen interveniert: Reiche müssen neue Steuerregeln kaum fürchten

Dafür beschäftigt man sich mit solchem Unsinn, den sogar die Polizei ablehnt: Bund verschärft Waffengesetz trotz Widerständen
 

[13:00] Leserzusendung - Peers Psychiater:

Vielleicht sollte man aus dem Bundestag eine psychotherapeutische Tagesklinik machen! Versammlungen könnte man dann als "Gruppendynamische Gesprächsrunden" gestalten. Ganz harte (sprich: Kranke) Fälle würden aber auf jeden Fall in die geschlossene Anstalt eingeliefert ...

Warum wird er nicht Schaupieler, dann nimmt ihn vielleicht jemand ernst.

Danke für die Zusendung.


Neu 2009-05-12:

[19:45] Räuber Staat:

FTD: Hohe Steuerlast für niedrige Einkommen

Verkehrte Welt: In Deutschland werden Geringverdiener mit einer im internationalen Vergleich hohe Steuer- und Abgabenquote belastet. Spitzenverdiener sind dagegen trotz kalter Progression vergleichsweise gut gestellt.

Deutsche Gering- und Durchschnittsverdiener müssen einer OECD-Studie zufolge im internationalen Vergleich eine der höchsten Sozialabgaben- und Steuerlasten schultern. Von 100 Euro Arbeitskosten blieben ihm im vergangenen Jahr nach Abzug von Lohnsteuer und Sozialbeiträgen noch 47,30 Euro übrig. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag mitteilte, ist das nach Belgien der zweithöchste Wert in der 30 Staaten umfassenden Gruppe aus Industrie- und Schwellenländern.

Das wirklich Schlimme sind die hohen Sozialsteuern. Hier zeigt sich die Unfähigkeit der Politik, eine Strukturreform durchzuführen. Wie ich in meinem Krisen-Seminar zeige, kann nur der Staatsbankrott diesen Teufelskreis durchbrechen.
 

[18:00] Die Süddeutsche ruft nach dem Psychiater für die Politik:

Süddeutsche: Ein Fall für den Arzt

Bestraft gehört, wer Schuldenberge sieht und Steuernachlässe will: Viele haben die Dramatik der Schuldenpolitik noch nicht erkannt.

60 Jahre lang brauchte die Bundesrepublik, um den aktuellen Schuldenstand von 1,6Billionen Euro aufzutürmen. Nun könnte in gerade einmal fünf Jahren noch einmal die Hälfte hinzukommen.

Die Süddeutsche verkennt die Logik der Politik: ausgegeben wird so lange, wie Geld heranschaffbar ist.

Der Ruf nach dem Psychiater ist aber berechtigt, noch besser wäre der Ruf nach der geschlossenen Anstalt.
 

[15:45] Leserzuschrift-AT - Joe macht sich Feinde:

Beiliegendes Bild habe ich vor 3 Wochen in Frankfurt vor der deutschen Bank gemacht. Volkswut steigt......

Für Joe sind das natürlich nur Peanuts, für andere Leute ist es wirkliches Geld.
 

[8:00] Neue Jubelberichte von Dr. Goebbels:

Welt: Mittelstand schlägt sich in Krise erstaunlich gut

Die Rezession trifft kleine und mittlere Unternehmen weitaus weniger hart als die übrige Wirtschaft. Das ergibt sich aus dem Jahresmittelstandsbericht 2009. Danach erwarten die knapp 4,5 Millionen deutschen Mittelständler für dieses Jahr im Schnitt einen Umsatzrückgang von nur zwei Prozent.

Das Propaganda-Ministerium gibt in allen Medien bekannt: der "Endsieg" über die Krise naht! Wird sich der/die neue(n) Dr. Goebbels auch vergiften, wenn der Endsieg nicht kommt.

[9:45] Möge Dr. Goebbels einmal das ansehen: Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland

[12:45] Leserzuschrift zu Goebbels:

Der Goebbels hat offen gesagt, daß er Propaganda macht und ehrlicherweise hieß auch das Ministerium so.
Da sind die heutigen heuchlerisch "frei" genannten Medien schon um einiges verlogener. Goebbels hat auch nicht vor den Problemen den Kopf in den Sand gesteckt, so zum Beispiel am 13. September 1933: Goebbels ruft zur Errichtung des "Winterhilfswerks" zum Kampf gegen Hunger und Kälte - Erbe der Weimarer Mangelwirtschaft - auf. Im Winter 1933/34 werden aus Spendengeldern 16,6 Millionen Menschen unterstützt; danach sinkt die Zahl der Bedürftigen durch die wirtschaftliche Gesundung des Reichs rapide.
Später musste er natürlich in einem Krieg gegen die halbe Welt mit allen Mitteln einen Optimismus hochhalten, aber das läßt sich nicht vergleichen mit dem heutigen Schönreden der Systemkrise.

Die heutigen Goebbels machen es eben heimlich und anonym.

[15:45] Leserzuschrift - betrifft Goebbels:

Der Leser irrt, wenn er glaubt, dass das deutsche Reich durch die nationalsozialistische Politik "wirtschaftlich gesundet" sei. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Die Nationalsozialisten haben klassische sozialistische Wirtschaftspolitik betrieben:

- Staatliche Kontrolle / Preisdiktate fuer Gueter, d.h. Zerstoerung des freien Marktes

(Wie in jeder kollektivistischen Zwangswirtschaft sind die Preise fuer die Gueter - da staatlich verordnet - angeblich guenstig.
Nur gelingt es niemandem, die Gueter tatsaechlich zu den staatlich verordeneten Preisen zu erhalten -> Folgen sind wie in jeder
Mangelwirtschaft: Eine Schattenwirtschaft und ein Schwarzmarkt, auf dem dann wieder eine reale Preisfindung durch Angebot und Nachfrage stattfindet.
Bei den Nazis kommt hinzu, dass zahlreiche wichtige Gueter ohnehin schon nach wenigen Jahren ohne Bezugs-/Berechtigungsscheine - trotz angeblich guenstiger Preise - gar nicht mehr erhaeltich waren.)

- Massive Enteignung von Millionen deutschen Buergern (-> sog. Arisierung)
- Massive Konzentrierung der deutschen Industrie und Produktion in den Haenden einiger weniger
- Schaffung staatlich gesteuerter Monopolbetriebe u.a. zur Vorbereitung der Kriegswirtschaft
- Massive Geldschoepfung ohne Waren- und/oder Devisendeckung, d.h. massive Inflationierung, die in einer freien Marktwirtschaft unweigerlich zu einer galoppierenden Inflation oder einer Hyperinflation gefuehrt haette, in einer Diktatur aber optisch kaschiert werden konnte u.a. durch:
- Staatlich verordnete Lohnstopps(!) (ab Nov. 1936) (-> allgemeine Senkung des Realeinkommens)
- Staatlich verordnete Zwangsarbeit (Reichsarbeitsdienste etc.), die letztlich nichts anderes als eine moderne Form der Fron (-> durch staatlichen Zwang erreichte Sklavenarbeit) darstellt, da ja der zum Arbeitsdienst gezwungene Mensch ueber seine Zeit nicht mehr frei verfuegen kann, sondern seine Arbeitskraft und damit auch seinen Arbeitsertrag vollstaendig fuer den Staat (das Kollektiv) erbringen muss

"Gesund" war an dieser Wirtschaftspolitik ueberhaupt nichts.
Und wenn die Nazis keine drakonische Diktatur errichtet und einen Weltkrieg vom Zaun gebrochen haetten, waere diese Art von kollektivistischer / sozialistischer Zwangsbewirtschaftung nach wenigen Jahren zwangslaeufig von selbst implodiert, so wie im uebrigen jede Wirtschaftsordnung, die vorrangig auf leeren Versprechen, Schulden und Kollektivierung und nicht auf individueller Leistung aufbaut.

Krieg und Diktatur waren natuerlich ideal dazu geeignet, den tatsaechlichen
Realeinkommens- und Realwohlstandsverlust des Volkes bestens zu vertuschen.


Neu 2009-05-11:

[20:00] Cross Border Leasing - die Wahrheit über die Verluste sagen:

Handelsblatt: Würzburg verliert Gerichtsstreit gegen Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat im Streit um den Verkauf riskanter Anlagen an Kommunen einen weiteren Sieg errungen. Das Oberlandesgericht Bamberg wies die Schadenersatzklage der Stadtwerke und der Heizkraftwerke Würzburg gegen die Bank in zweiter Instanz am Montag ab. Das kommt die Stadt teuer zu stehen und könnte Signalcharakter für weitere Verfahren haben

Die Städte wollten es sich einfach machen, um nicht ein Geständnis über Riesenverluste vor ihren Wählern ablegen zu müssen. Wie vor einigen Monaten die ÖBB haben sie es mit einer Klage versucht. Auf zum Geständnis - überall.
 

[17:45] Leserzuschrift - "geparkte" Arbeitskräfte:

Eben sagte ein Freund (Insider) am Telefon:

Der Umschlag in den dt. Seehäfen ist gegenüber dem Vorjahr um 50% (!!) gesunken. (Holland, Belgien dto.) Hafenarbeiter werden noch in den Betriebsgesellschaften "geparkt", die hälftig im Besitz der öffentlichen Hand sind.
Schlußfolgerung für deren Finanzbedarf ist klar.
Möglicherweise krachen vor den Bundes- die Kommunalanleihen (z.B. von Hamburg und Bremen)?

Auch die Städte und Länder kommen mit dem Bankrott dran. Dieses "Parken" geht auf deren Kosten.
 

[17:00] GM will an das deutsche Steuergeld:

Handelsblatt: GM: Wir brauchen Geld aus Deutschland

General Motors kämpft erbittert um sein Leben - und setzt dabei auf deutsches Steuergeld. Konzernchef Fritz Henderson appelliert nun an die Bundesregierung, Opel und General Motors zu helfen. Opel konnte indes einen kleinen Sieg verbuchen, während andere Werke wohl zittern müssen. Und bei der GM-Tochter Saab stehen immer weniger Interessenten Schlange.

GM hat offenbar gesehen, dass die Regierung Opel mit allen Mitteln vor der Wahl retten will und geht daher betteln.
 

[11:30] Das Gespenst von der Porsche-Insolvenz geht um:

Handelsblatt: VW fürchtet Porsches Leichen im Keller

Volkswagen schreckt vor den Lasten zurück, die sich aus der finanziellen Schieflage von Porsche ergeben können. Die Risiken aus Aktienoptionen sollen nicht in den Büchern des neuen Konzerns landen. Sogar das Wort Insolvenz macht die Runde. Die Autobauer sind in der Zwickmühle

Aus der Konkursmasse könnte VW die brauchbaren Porsche-Teile billiger aufklauben.

[15:00] Der Porsche-Schuldenberg muss gigantisch sein: Fusion mit Porsche: VW zittert um Kreditwürdigkeit

Wenn sich VW jetzt zurückzieht, dürfte sich Porsche kaum mehr halten können.

[12:30] Leserzuschrift zu Porsche-Wiedeking:

Ob unser lieber Wendelin von seinen 2008 verdienten 60 - 100 Mio. € wieder was zurückzahlen muss??? Das will er wahrscheinlich auf jeden Fall vermeiden.........

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,568670,00.html
 

[9:30] Gigantische Steuerausfälle:

Handelsblatt: Hiobsbotschaft aus dem Finanzamt
FAZ: Deutschland vor gigantischen Steuerausfällen

Die Steuerschätzer werden wie stets im Frühjahr eine große Prognose vorlegen. Sie umfasst fünf Jahre, reicht also diesmal bis ins Jahr 2013. Sie ist Grundlage für den Haushaltsentwurf 2010 und die gesamte mittelfristige Finanzplanung. Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Steffen Kampeter, sagte bereits voraus, dass sich die Neuverschuldung des Bundes einschließlich der Schattenhaushalte gegenüber der jetzigen Planung etwa verzehnfachen wird. „Der Bund wird bis zum Jahr 2013 neue Schulden von 400 Milliarden Euro aufnehmen müssen“

Für das laufende Jahr rechnet er mit dem bei weitem größten Defizit in der Geschichte der Bundesrepublik. Alles in allem werde sich die Neuverschuldung des Bundes auf 80 bis 90 Milliarden Euro belaufen. Dabei seien die Schulden für das Konjunkturpaket II und für die Stabilisierung des Finanzmarktes eingerechnet. „Im schlimmsten Fall kann es noch schlechter ausgehen.“

Das wird der Staatsbankrott. Ist nicht heute wieder eine Auktion von Staatsanlei[c]hen?

[11:00] Noch eine teure Rentengarantie drauf: Rentengarantie könnte bis zu 30 Milliarden Euro kosten

Noch ein paar Leichen: Landesbanken: Auftakt zum Untergang

[20:45] Das bricht dem deutschen Staat das Genick: Union befürchtet 500 Mrd. Schulden

Selbst diese 500 Mrd. Neuverschuldung werden nicht reichen, sobald Garantien für die Banken fällig werden. Finito.

[21:15] Die 2 Billionen-Staatsverschuldung: Merkel und das Geld - 2.000.000.000.000 fehlen

[21:15] Leserzuschrift - Die Staatsverschuldung läuft immer weiter, solange ....

Soll der Staat doch ruhig 5000 Mrd an Neuverschuldung produzieren. Es juckt keinen mehr. Die vom Staat ins System gepumpte Milliarden verpuffen in den Medien nur und haben keinerlei abschreckenden Effekt auf die Bevölkerung mehr. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, dem Staat die gelbe Karte zu zeigen. Entweder wählt man eine nicht-etablierte Partei oder kauft Gold. Wer Gold kauft, zeigt dem Geldwesenmonopolisten: ICH TRAUE EUCH NICHT MEHR!!!

Die Inflations-Tabelle von Bud Conrad kann man auch hier anwenden.
 

[9:30] Leserzuschrift - Steinbrücks Schergen sind gnadenlos:

Ich hatte ja kurz am Samstag meine Erfahrung von ZOLL-Kontrolle am Freitag-Abend in Meersburg berichtet,

gestern erfuhr ich von meiner Freundin, dass ebenfalls am Freitag-Nachmittag-Abend grosses Aufgebot an ZOLL-Kontrolle auf der B 30 Meersburg-Ravensburg-Ulm auf einem Parkplatz war.

Vor zwei Wochen als ich unterwegs war ebenso auf der A 96 Parkplatz , Pfändertunnel Richtung Memmingen, sowie in der Gegenrichtung.

Selbst vollgeladene Skiurlauber wurden bis ins Detaill unter die Lupe genommen.

Hier um Ulm herum, B 311 Richtung Sigmarinen, Tuttlingen - Schwarzwald, Kontrollen zu jeder Tageszeit willkürlich in beiden Richtungen.

Es ist in letzter Zeit mehr als auffallend, wenn man viel unterwegs ist, sodass ich JEDEM nur raten kann - VORSICHT walten zu lassen - öfters fahren - pro Auto nicht mehr als 10.000€ dabeizuhaben.

Die Herrschaften sind gnadenlos!

Zollgrenzgebiet umfasst ca 100 km

Erinnert irgendwie an den Ostblock oder an Nordkorea.

[13:30] Mehr Information: Erinnerung an die "Bargeldkontrollen"
 

[9:15] Stahl-Depression:

Spiegel: Stahlproduktion bricht um mehr als 50 Prozent ein

Es ist der stärkste Rückgang seit Bestehen der Bundesrepublik: Die deutsche Stahlindustrie hat ihre Produktion um 53,1 Prozent gedrosselt. Grund sind die Absatzkrisen in der Autoindustrie und im Maschinenbau.

Nachdem Stahl in den meisten Industrieprodukten ist, ist das ein guter Indikator für den Zustand der Wirtschaft.

Das Einzige, was für eine wirklich harte Depression noch fehlt, ist der Staatsbankrott. Aber auch dieser kommt bald.

[13:30] Der "Beschäftigungs-Damm": Angst vor Dammbruch
 

[9:00] Die Regierungsparteien sind nur mehr Murks, Krampf und jetzt auch Rebellion:

Spiegel: SPD-Abgeordnete rebellieren gegen Steinbrücks Bad-Bank-Pläne, Unionspolitiker widersprechen Merkel im Steuerstreit

Peer Steinbrück bekommt Gegenwind von Parteifreunden: In der SPD-Fraktion formiert sich massiver Widerstand gegen das Bad-Bank-Konzept des Finanzministers - dabei soll die Vorlage in Kürze vom Kabinett beschlossen werden.

Wieviel Rückhalt hat die Kanzlerin in ihrer eigenen Partei? Die Union streitet immer heftiger über Merkels Vorschläge für Steuersenkungen. "Keine weiteren Lasten" für zukünftige Generationen, mahnt Sachsens Regierungschef Tillich - auch weitere CDU-Politiker gehen auf Distanz.

Diagnose: total verbraucht, reif für den Abtritt.

Die linke Opposition ist nicht besser: Grüne umschiffen schwarz-gelbe Klippen, Wie die Linke sich selbst demontiert

Die Ablöse könnte daher nur von rechts kommen, aber dort ist fast nichts (FDP - gibt es die noch?). Es wird daher eine jahrelange Agonie verbrauchter Parteien entstehen. Die Gefahr eines brutalen, autoritären Systemswechsels ist dann sehr gross.

Noch eine Message von "Häuptling Pröll" an Pöbel-Peer: Pröll zu Steinbrück: "Befriedigung niedriger Instinkte"

[12:30] Grüne Roth ab in die Türkei: Interview mit Claudia Roth

[17:30] WAHRSCHEINLICH IN DEN ROTEN KZs DIE DANN KOMMEN WERDEN: Linke verspricht zwei Millionen neue Arbeitsplätze
 

[9:00] Kredit-Bauern-Sterben:

Welt: Jeder vierte Milchbauer steht vor der Pleite

25 bis 30 Prozent der deutschen Milchbauern sind nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter von einer Pleite bedroht. Verbandschef Romuald Schaber rechnet mit einem Höfesterben bis Ende 2009 wegen der niedrigen Milchpreise. Nun wollen die Bauern zum Äußersten greifen.

„Im Norden und Osten stehen bereits einige Großbetriebe mit bis zu 1000 Kühen auf der Kippe“, berichtete der Verbandschef. Zwar gebe es mit den Banken Finanzierungsvereinbarungen bis zum Herbst. „Tritt bis dahin aber keine Besserung am Markt ein – und danach sieht es aus –, kommen die Kühe ganz schnell weg“, prognostizierte Schaber.

Im 2. Absatz steht es: es sind die Kredite, deren Raten drücken. nachdem alle verschuldet sind, drücken sie jede Menge Milch auf den Markt - der Preis sinkt weiter.

Die kreditfinanzierten Traktoren dieser Bauern sind sicher noch imposanter als die der österreichischen Kollegen, die vor einigen Wochen in Wien aufgefahren sind.
 

[7:30] DR.GOEBBELS GIBT BEKANNT , ALLES WIEDER GUT:

Handelsblatt: Wirtschaftliche Talfahrt geht dem Ende zu

Die Signale für ein Ende der monatelangen steilen Talfahrt der deutschen Wirtschaft werden immer deutlicher. Stimmungsindikatoren genauso wie realwirtschaftliche Daten deuten eine Erholung an. Das zeigt der Handelsblatt-Barclays-Indikator an.

Ein bestellter Artikel, von der Regierung?

[15:15] Politiker, lest das lieber nicht - aber ihr müsst, denn es steht in Bild: 70 Prozent der Unternehmen straucheln

[15:30] Warren Buffett weiss es sicher besser: Buffett sieht keine Anzeichen für Erholung

[20:15] Politiker als Spieler: vertrauen, vertrauen

Leserkommentar dazu:

"Wirtschaftliche Talfahrt geht dem Ende zu" ... und geht über in den freien Fall

Leserzuschrift dazu:

hier die Aussage der IHK Berlin zur aktuellen Situation in Berlin: Der Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer, sieht die Wirtschaft in der Hauptstadt "in der größten Krise seit 1945".

http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2009_05/ihk_Berlin_in_groesster_krise.html

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in anderen IHK-Bezirken wesentlich anders aussieht. Diesem MBA-Idioten von Barclays mit seinem Schwachmaten-Indikator und seiner Weitsicht von max. vier Wochen, traue ich keinen Schritt. Hat der mit seinem Indikator überhaupt irgendetwas von der derzeitigen Krise vorausberechnet? Nicht, das ich davon etwas mitbekommen hätte…

Leserzuschrift - Kommentar zu Herrn Rees:

Ich habe mir mal erlaubt einige Zitate von Herrn Rees zu sammeln. Dieser wird in dem Artikel vom Handelsblatt erwähnt.
Wer diesem Menschen glaubt, war bisher nicht gut beraten:

Zitate von Andreas Rees (Chefvolkswirt Deutschland bei Unicredit).

24.01.2008 „Prall gefüllte Auftragsbücher“
Das gelte für die laufende Entwicklung wie auch für die Erwartungskomponente. "Die Ifo-Daten spiegeln noch immer Wachstum wider und geben keine Nahrung für Rezessionsbefürchtungen“, sagte Schilbe. Sein Kollege Andreas Rees von Unicredit sieht sogar Hoffnung, dass sich Deutschland von der weltgrößten Volkswirtschaft abkoppeln könnte. "Es sieht so aus, als hätten wir uns gut freigeschwommen von der US-Wirtschaft." So könnte das Wachstum im Frühjahr bereits wieder anziehen.

15.07.2008 „Rezessionsgespenst bleibt im Keller“
Andreas Rees von UniCredit bemüht sich dagegen, die Gefahr einer Rezession zu relativieren. "Nach unseren Berechnungen signalisiert das ZEW-Barometer eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 91 Prozent", erklärt der Experte. "Wir glauben aber nicht daran. Erstens hat der ZEW schon in den letzten zwei Jahren eine Rezession signalisiert und nichts ist passiert. Zweitens dürfte die Konjunktur zwar deutlich schwächer werden, doch haben die Unternehmen weiter hohe Auftragsbestände. Die Produktion dürfte deshalb nicht abstürzen."

22.02.2009 „Ist das Ende der Wirtschaftskrise schon in Sicht?“
Inzwischen aber deutet sich an: Die ersehnte wirtschaftliche Stabilisierung im Jahresverlauf könnte sich tatsächlich einstellen, eine ganze Reihe von Indikatoren und anderen Indizien sprechen mittlerweile dafür. "Die Rezession setzt sich fort, aber wir sehen Licht am Ende des Tunnels", sagt Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland bei Unicredit. Auch Michael Hüther, Direktor am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW), ist vorsichtig optimistisch: Deutschland werde zwar nur langsam aus der Krise "herauskriechen", so der Ökonom. "Doch es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn es weiter so steil bergab geht. Ich gehe davon aus, dass wir die Talsohle der Rezession im Sommer erreichen werden."

10.05.2005 „Wirtschaftliche Talfahrt geht dem Ende zu“
Erstmals seit einem halben Jahr verbuchte die hiesige Industrie im März wieder steigende Aufträge, hielt sich die Produktion immerhin auf dem Stand des Vormonats und stiegen die deutschen Warenexporte, verglichen mit Februar, wieder an. "Wir steuern mit kräftigen Schritten auf eine Stabilisierung hin", meint auch der Deutschland-Chefvolkswirt von Unicredit, Andreas Rees.

Hr. Rees bereitet sich wohl auf eine Rolle im Regierungsapparat vor. Als neuer Goebbels?
 

[15:30] Leserzusendung - Politiker, lest das:


Neu 2009-05-10:

[20:00] Leserzuschrift - Karstadt / Quelle unbedingt sterben lassen :

wir hatten uns einen neuen Umluftbackofen bei Quelle gekauft, welcher recht schnell offentsichtlich defekt war,
die Speisen wurden mit Umluft einfach nicht warm ... also das Gerät an den hauseigenen Kundendienst geschickt.
Nach zwei Wochen kam der Backofen unrepariert mit dem Vermerk zurück, dass kein Fehler gefunden wurde und

UND WENN SIE DAS GERÄT NOCHMAL ZUR REPARATUR EINSENDEN, MÜSSEN SIE DIESE ZAHLEN !!!

DAFÜR GIBT ES NUR EINEN AUSDRUCK : ERPRESSUNG !!!

Diese arroganten "Dealer" sollen unter keinen Umständen gerettet werden, lasst Sie an Ihrer eigenen Arroganz und Unfähigkeit verenden !
Lange genug haben Sie ihre Kunden wie Abfall behandelt ... und die CEO´s haben sich die Taschen proppevoll gestopft ...

"Arcandor" fühlt sich dafür offenbar nicht zuständig. Ausser für das grosse Sparen auf Kosten der Kunden.
 

[18:30] Leserzuschrift - Situation an der Grenze Deutschland/Schweiz:

Wir fahren öfters über den Grenzübergang Schweiz / Deutschland in Bad Säckingen.

Gestern (Samstag) wurde in Richtung Deutschland gar nicht kontrolliert (es stand nicht einmal ein Grenzer da…)

In Richtung Schweiz steht der Zoll da und schaut sich die (langsam rollenden) Autos an. Selten wird man angehalten und nach den Einkäufen gefragt, nach dem zeigen von Kassenzetteln kann man dann aber schnell weiterfahren.

Viele Schweizer gehen danach zur "Ausfuhrbestätigung", dann gibt es (wie lange noch?) beim nächsten Einkauf die deutsche Mehrwertsteuer zurück…

=> Nach meiner Beobachtung also im Augenblick sehr geringe Kontrollen.

Scheinbar gibt es immer wieder Razzien, wo alles gefilzt wird.
 

[16:30] Was jetzt an Hilferufen ertönt, sprengt die Vorstellungskraft:

FAZ: Die Politik ist wieder im Geschäft

Die Politik ist wieder im Geschäft, aber es ist ein riskantes. In den meisten Fällen geht es um Rettungseinsätze. Landauf, landab versuchen die Ministerpräsidenten mit Bürgschaften oder anderen Hilfen ihre Betriebe am Leben zu erhalten. Die Politiker sind im Dauereinsatz. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Die Liste bedrohter Firmen in den Staatskanzleien wird immer länger. Gelegentlich bürgen, um klamme Firmen über Wasser zu halten, gehörte immer schon zum Alltag der Landesregierungen. Doch was jetzt an Hilferufen ertönt, sprengt die Vorstellungskraft.

Das wäre alles kein Problem, wenn die Politik nicht durch die Krise eine völlig neue Rolle bekommen hätte. Sie rettet Unternehmen, die die Marktwirtschaft hinweggefegt hätte. Doch die Hoffnung, sie werde es dabei bewenden lassen, könnte trügerisch sein. Sie will mitreden.

Die Politiker werden bald noch mehr zu tun haben: wenn ihnen niemand mehr die Staatsanleihen abkauft, die sie wegen der Bailouts ausgeben.

Dann können einen Staatsbankrott abwickeln. Aber dazu wollensie ja gerade wiedergewählt werden.
 

[15:30] Pleitewelle ab Sommer:

WIWO: Banken rechnen ab Sommer mit Pleitewelle bei Unternehmen

Firmenkundenvorstände großer Banken rechnen im Sommer mit einer Pleitewelle in Deutschland.

Auch der Unternehmer Heinrich Weiss, Aufsichtsratsvorsitzender von SMS Siemag, rechnet mit einer höheren Zahl von Pleiten, vor allem bei Unternehmen in der Hand von Private-Equity-Investoren. „Von denen sind manche so ausgesaugt worden, dass sie beim ersten Windstoß umfallen“, sagte er.

Hier kommt schon ein Windstoss: Karstadt/Quelle braucht dringend Staatshilfe

Die sind fertig: entweder Konkursgericht oder Staat.

Leserkommentar: WENN HIER DER STAAT AUCH WIEDER "RETTET" WEGEN WAHLEN , DANN WÄHRUNGSREFORM IM HERBST, ABER DIE KOMMT SOWIESO

Aber die Eliten glauben das nicht: Die Zeiten werden noch härter

mm.de: Woher kommt Ihrer Meinung nach diese Blauäugigkeit?

Stelter: Viele Unternehmen waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Darauf sind sie nach wie vor und mit Recht stolz. Bis vor kurzem haben sie noch ihre vollen Auftragsbücher abgearbeitet. Die Krise kommt bei vielen Firmen gerade erst an; deshalb mag es da eine Erkenntnisverzögerung geben. Aber niemand sollte sich täuschen: Die Zeiten sind hart, und sie werden noch härter, weil es viele Jahre dauern kann, bis wir wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben werden.

Ja, das "Vorkrisenniveau", das kommt nach der Depression, so in 10 Jahren. Vielleicht.

Und mit dem Staatsbankrott wird alles noch viel schlimmer, da dann die Zinsen richtig explodieren.

Kreditversicherungen nur mehr schwer zu bekommen: Die Pleite der anderen

[16:30] Der Opel-Bailout - vor der Wahl: Bund erwägt Opel-Nothilfe bei GM-Insolvenz

Leserkommentar: VIELLEICHT KANN DAS MERKEL AUCH DAS WETTER MACHEN ?? AUSSCHAUEN TUT SIE JEDENFALLS WIE EINE WETTERHEX

Ja, regieren in diesen Zeiten ist sichtbar stressig. Aber warum wollen sie unbedingt weiterregieren?

[16:30] Die BBB-Landesbanken wollen wohl auch wieder einen Bailout: WestLB-Chef warnt vor existentiellen Problemen

Ganz schön viele Krisenmeldungen für einen Sonntag.
 

[10:30] Interessante Kritik der deutschen Wirtschafts-Politik seit 1949:

Handelsblatt: Krise erinnert an die Lage nach dem Krieg

Schlimmer noch sei dann die Einführung des Euros gewesen, sagt Euro-Gegner Spethmann. „Deutschland hat seitdem mit seinen im Export verdienten Überschuss-Dollars die wachsenden Defizite seiner Währungspartner finanziert, während die Kaufkraft des Euros in Deutschland beständig gesunken ist.“ Jetzt in der Krise stünden „alle vor der Pleite“, ärgert sich Spethmann. Für ihn sind „drastische Maßnahmen gegen die Krise nur eine Frage der Zeit“.

Er zieht dabei durchaus Parallelen zur schwierigen Anfangsphase der Bundesrepublik. So habe es 1949 ein Investitionshilfegesetz gegeben, weil der Kapitalmarkt auch nicht funktioniert habe. Man zwang die über Cash-Flow verfügenden Handelsunternehmen dazu, der Industrie gegen Schuldverschreibungen Kredit zu geben. Ähnlich radikale Maßnahmen hält Spethmann auch heute für möglich. „Ohne Einschnitte, auch in die Geldwertstabilität, wird es wohl leider kaum einen Ausweg geben“, fürchtet er. „Die Situation der jetzigen Krise ist in ihrer Dramatik durchaus mit der Lage nach dem Krieg vergleichbar.“

Kurz gesagt: ab Kohl ging alles abwärts.
 

[9:45] Leserfrage zu Steinbrücks Kontrollstaat:

Bezüglich der Leserzuschrift zur Situation an der Grenze Deutschland/Schweiz habe ich folgende Frage:

Wie sehen Sie denn die Situation an der Grenze Deutschland/Österreich ?
Wird es eigentlich bei eventuellen Devisenkontrollen schwierig sein, sein in Österreich deponiertes Hartgeld wieder nach Deutschland zurückzuholen hinsichtlich der Grenzkontrollen ?

Derzeit gibt es kein Problem an der deutsch/österreichischen Grenze, ausser in Richtung Vorarlberg (Ein Weg in die Schweiz). Aber Devisenkontrollen können jederzeit eingeführt werden, besonders bei Steinbrück ist alles möglich.

Wer ungeschoren aus Deutschland in die Schweiz will, fährt besser nicht über einen direkten Grenzübergang oder Vorarlberg, sondern über Frankreich oder Tirol (Grenze Kufstein/Kiefersfelden). Fliegen ist auch besser.


Neu 2009-05-09:

[14:00] Die Pleitewelle rollt an:

Handelsblatt: Banken erwarten Pleitewelle

Firmenkundenvorstände großer Banken, aber auch Unternehmer rechnen im Sommer mit einer Pleitewelle in Deutschland. Unternehmen könnten durch neue Ratings unter Druck geraten. Unterdessen geht die Diskussion weiter, ob die Banken eine Kreditklemme hervorrufen oder nicht.

Bisher sahen wir nur die Vorboten.
 

[11:30] Leserzuschrift zur Zensur-Ursula:

Wer andern eine Grube gräbt...

Kinderpornografie: Polizei ermittelt gegen Ursula von der Leyen
7. Mai 2009 · 10 Kommentare

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen war in den vergangenen Wochen in aller Munde. Wie bereits vielfach auch auf Deutschlandpolitik berichtet, hat die deutsche Vorzeigemutter – als strahlendes Aushängeschild und Marionette mutmaßlicher EU-Interessen – mit dem fadenscheinigen Aufhänger der Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet staatliche Zensurmaßnahmen durchpeitschen lassen. Jetzt wurde in Internetforen Erstaunliches bekannt: Die Polizei Berlin ermittelt derzeit gegen eben diese Frau von der Leyen wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie. Es sollen gleich mehrere Anzeigen gegen die Bundesfamilienministerin eingegangen sein, weil sie anlässlich einer Pressekonferenz im Januar kinderpornographisches Material auf einem PC aufgerufen und Dritten zur Verfügung gestellt hatte:

http://deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/05/07/verbreitung-von-kinderpornografie-polizei-ermittelt-gegen-ursula-von-der-leyen/

Ich gebe zu... in mir wiehert die Schadenfreude!

Ab in den Knast!

[15:30] "Gleicher ": Anzeige gegen Ursula von der Leyen eingestellt

Leserkommentar-1: Was die Richter nicht erledigen macht später der Pöbel auf der Strasse!

Leserkommentar-2:
Hier wird natürlich wie üblich mit verschiedenen Maßstäben gemessen. Die Gesetze, die von den Politikern beschlossen werden, sollen ja möglichst nur für die anderen gelten!
 

[14:00] Leserzsuchrift - Steinbrücks Kontrollstaat:

Gestern Abend kurz nach 20 Uhr, Fähre Ankunft Meersburg von Konstanz kommend, grosses Aufgebot von ZOLL-Kontrolle auf dem grossen Fährenparkplatz.

Mein Fahrzeug samt Inhalt von Handtasche wurde einer peinlichen Kontrolle unterzogen, nachdem ich eine von den Beamten zuvor durchzulesenden Karte verneint hatte.

Haben Sie mehr als 10.000€ Bargeld, Sparbücher, Wertgegenstände, Wertpapiere, Edelsteine, (etc etc, weiss leider nicht mehr alles..) bei sich?

Meine sämtl. zufälligerweise in der Tasche befindlichen Unterlagen, auch Kontoauszüge meiner CH-Bank wurden von den Beamten kopiert.

Nach 40 Min. wurde ich dann freundlich verabschiedet.

Steinbrücks Schergen in Aktion. Die deutsch/schweizer Grenze ist gefährlich. Niemals Bankunterlagen mitnehmen. Besser fotografieren und verschlüsseln.
 

[11:30] Zu den Aufschwung-Lügen:

Tagesspiegel: Aufschwung? Abbau!

Die Krise beginnt erst. In den kommenden Monaten wird es eine bittere Nachricht nach der anderen geben. Nicht aus der Bankenwelt, da halten die staatlichen Schutzschirme. Aber aus der sogenannten Realwirtschaft.

Die Regierung weiss es und zittert daher: "bitte erst nach der Wahl".

Die Grünen zittern noch mehr: Grüne setzen auf „Verschuldung mit Zukunftsrendite“

[14:00] JA, VIELLEICHT IM IRRENHAUS: Grüne versprechen eine Million Arbeitsplätze

Der Politiker-Herbst des Horrors: Bsirske rechnet mit Massenentlassungen im Herbst
 

[14:15] So entstehen Revolutionen - Abstieg der Mittelschicht:

Welt: Deutsche Mittelschicht fürchtet sozialen Abstieg

„Im Glauben daran, auf Jahre hinweg ein festes Gehalt zu haben, haben die Leute Familien gegründet und Häuser gekauft“, sagt Kalwa. Auf einmal müssten die Angestellten Einkommensverluste hinnehmen, sie fürchteten, den Job zu verlieren – und damit gesellschaftlich abzurutschen. „Das verängstigt die Leute gewaltig.“

Die Leute haben noch keine Ahnung, was mit dem Staatsbankrott auf sie zukommt. Die Politiker auch nicht.
 

[11:15] LBBW muss "saniert" werden:

FAZ: Ein Banksanierer für die LBBW

Doch der Jahresverlust von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2008 ließ sich irgendwann nicht mehr verschleiern. Als die Bankenaufsicht angeblich bis zum 31. März 2009 eine Kapitalerhöhung von 5 Milliarden Euro von den Eignern forderte, schickte Oettinger Gutachter in die LBBW. Unter Führung von Jaschinski hat die Bank in hochkomplexe Papiere rund 90 Milliarden Euro investiert und nennt das "Kreditersatzgeschäft". Die überfällige Kapitalerhöhung ist immer noch nicht erfolgt. Allein das zeigt das Misstrauen der Träger in Jaschinski.

Das "Kreditersatzgeschäft" kann man wohl mit SIV übersetzen, der Grossteil des Geldes darin dürfte also verloren sein.

Und wandert dieser Jaschinski dafür in den Knast? sicher nicht. Er wird noch eine schöne Abfindung bekommen und vermutlich um seinen Bonus prozessieren. Die Steuerzahler dürfen das Dekabel bezahlen. Leider sind manche Leserkommentar dazu nicht wiederzugeben.

[11:30] Banker ohne Boni - unvorstellbar? Commerzbank-Manager bekommen verdeckte Boni
 

[9:30] Porsche war kurz vor dem Bankrott:

MMnews: Porsche vor Zahlungsunfähigkeit?

Der Sportwagenbauer stand im April nach FOCUS-Informationen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Innerhalb von 48 Stunden mussten die Zuffenhausener zehn Milliarden Euro auftreiben.

Dies gelang nur mit hohen Zinsaufschlägen und indem die Familien Teile ihres Privatvermögens verpfändeten. Als die Rückzahlung der Kredite fällig war, sprang in letzter Minute die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein und stellte kurzfristig zwei Milliarden Euro zur Verfügung. „Ohne die LBBW wäre Porsche insolvent“, sagte ein führender Landespolitiker FOCUS.

Das alles wegen der grössenwahnsinnigen Machtpläne eines testosterongetriebenen CEO. Für die gilt: je mehr Leute ich unter mir habe, umso "wichtiger" bin ich - alte bürokratische Regel.

Leserkommentar: ERFOLGE "FÄHIGER" MANAGER, DIE IMMER WISSEN WAS DIE STUNDE GESCHLAGEN HAT

[9:30] Der Stern hat andere Probleme: Daimler D'dorf (Sprinter-Produktion): Kurzarbeit ohne Ende

[11:00] Leserzuschrift - Porsche-VW:

meiner Meinung nach, wird die Position des Herrn Wiedeking bei Porsche maßlos überschätzt. Der macht ohne Zustimmung der Familie Porsche gar nichts.
Dementsprechend bin ich überzeugt, dass diese Fusions- und Aufkaufgeschichte nicht aus seiner Feder stammt. Es würde sämtlichen Grundsätzen, die er vorher gepflegt hat, um 180° widersprechen. Er hat ausgeführt, was die Familie Porsche von ihm wollte.
Niemals hätte man ihn ein solches Hasardeurspiel veranstalten lassen, ohne ihn zu bremsen, wenn man es nicht gewollt hätte.

Dahinter steckt reine Politik:
Das von der EU zum Abschuss freigegebene VW-Gesetz ebenso, wie die Angst vor gefräßigen Heuschrecken, wie z.B. GM, oder FIAT, die die letzten Jahrzehnte nur durch kreditfinanzierte Zufuhr fremder Substanz überlebt haben.

Auch wenn ich kein Analyst bin:
Die Aktien von VW und Porsche würde ich meiden, bzw. wenn man sie hat, schnellstens raushauen.
Solche Geschichten sind noch nie für den Kurs gut gewesen, meistens bringen solche Aktien ihren Anlegern auf Jahrzehnte nix mehr, da fetzen sich Kräfte, die nichts mit Markt zu tun haben.
VW ist durch diese Geschichte auf einem Kursniveau, das nicht einmal durch den Neuen Markt vor Jahren übertroffen wird, hoffnungslos überzockt.
Porsche ist keine Gewinnmaschine mehr, sondern nahezu insolvent und dazu abhängig.
Meine Nicht-Analystenbewertung: Strongest Sell!

Sicher haben die Eigentümer-Familien auch mitgespielt, aber wie aus früheren Berichten zu entnehmen war, wurde der Aufkauf von VW primär vom (angestellten) CEO Wiedeking getrieben. Sein letzter Bonus von €100 Mill. ist ihm offenbar zu Kopf gestiegen.

Der Empfehlung "strongest sell" für beide Firmen kann ich nur zustimmen.

[11:30] Leserzuschrift - bürokratische Regel:

Hierzu fällt mir spontan ein uralter Witz ein:

Klein-Fritzle sagt zu Klein-Egon: „Mein Papa ist Abteilungsleiter geworden und hat nun 25 Leute unter sich!“
Daraufhin meint Klein-Egon: „Das ist ja gar nichts, mein Papa hat über 250.000 Leute unter sich!“
Wow, meinte Klein-Fritzle, „Was ist denn dein Papa von Beruf?“
Meint Klein-Egon ganz locker: „Gärtner auf dem Hauptfriedhof!“

Auto-Firmen-Friedhof.
 

[7:00] Haushaltsdisziplin bricht komplett zusammen:

Süddeutsche: Minister geben in der Krise das Sparen auf

Weil die Rezession den Staat ohnehin Milliarden kostet, melden fast alle Kabinettsmitglieder Sonderwünsche an - frei nach dem Motto: "Ob wir jetzt 80 oder 90 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen, ist ja auch wurscht".

Politiker können nur eines: Geld ausgeben, ohne an das Morgen zu denken. Aber Morgen wartet der Staatsbankrott auf sie.

Kritik an den Banken-Bailouts um jeden Preis: Jetzt retten, später zahlen
 

[17:45] Jetzt kommt die richtige Antwort auf Pöbel-Peer:

Spiegel: Juncker vergleicht Kritik an Steueroasen mit Nazi-Besatzung

Der Steueroasen-Streit verschärft sich - Luxemburgs Premierminister Juncker ist empört über den Tonfall der Anwürfe von Finanzminister Steinbrück und SPD-Parteichef Müntefering: "Wir waren schon mal besetzt", sagte er dem SPIEGEL. "Wir haben unter deutscher Besatzung gelitten."

Dieser Ton (für den Notfall) wirkt bei den deutschen Eliten normalerweise immer. Jetzt wird hoffentlich auch die Merkel aufwachen. Es war ein schwerer Fehler, Luxemburg zu beleidigen. Dieses Land ist zwar klein, aber in der EU mächtig. Steinbrück sollte trotz allem Grossmacht-Gehabe dies wissen.

Steinbrück wird jetzt sicher nachschlagen, das ist seine Art. Der "Indianeraufstand" ist in vollem Gang, diese werden jetzt maximale Härte zeigen. Das Einzige, das Merkel jetzt noch machen kann, ist Steinbrück auszutauschen, aber dazu ist sie vermutlich zu feige. Also wird aus einem Aufstand ein Krieg werden.
 

[7:00] Womit der Finanzminister wirklich beschäftigt ist (Leserzusendung-AT):

(Neben dem Bankenretten natürlich):

So sieht er seine Kollegen in den "Steuerparadiesen". Die haben wohl noch nicht seinen Steuer-Überwachungsstaat akzeptiert. Also können sie nur wilde Eingeborene sein. Ziemlich imperialistisch.


Neu 2009-05-08:

[20:15] Ab jetzt "maximale Schonung der Staatskasse" bei Bailouts?

Handelsblatt: Banken sollen für Schrottpapiere voll haften

Bundesfinanzministerium und Kanzleramt haben den Entwurf für ein deutsches Bad Bank-Modell zur Auslagerung von Schrottpapieren noch einmal nachgebessert. Das überarbeitete Konzept sieht nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen eine "maximale Schonung der Staatskasse" vor.

Irgendjemand muss Peer einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben haben. Der Bondmarkt mit den letzten Auktionen?

Leserkommentar: WEIL DER STAAT BANKROTT IST
 

[16:00] Verlust bei Commerzbank (trotz Kosmetik):

Handelsblatt: Commerzbank schreibt tiefrote Zahlen

Dass die Commerzbank im ersten Quartal Verluste ausweisen würde, war Marktbeobachtern klar. Allerdings hat die Höhe der roten Zahlen dann doch überrascht. Außerdem gab das Geldhaus erste Hinweise darauf, wie sie die Staatshilfe zurückzahlen willl. Allerdings gab es auch eine schlechte Nachricht

Ist sicher nur ein kleiner Teil der schlechten Wahrheit.

[17:30] Weniger Investmentbanking und mehr Mittelstandsgeschäft: Commerzbank verordnet sich Schrumpfkur

Konzernmanager laufen immer neuen Moden nach.
 

[15:15] Sickert die Krise durch?

Spiegel: Angst vor Wirtschaftskrise wächst sprunghaft

Lange ließ die Finanzkrise viele Deutsche kalt, doch jetzt geht die Angst um: Laut einer aktuellen Studie fürchten die Bürger vermehrt um ihren Arbeitsplatz, auch die Sorge wegen der Konjunkturlage nimmt drastisch zu. Themen wie Umwelt und Altersvorsorge rücken dagegen in den Hintergrund.

Ah, nur mehr das Momentane zählt, das Grünzeug lässt die Leute jetzt kalt - habe ich doch schon einige Jahre vorausgesagt. Ein Kommentar des SUV-Fahrers würde gut herpassen.

[17:00] German Angst: Deutschland bekommt Angst

Leserkommentar: IDIOTENPÖBEL BEGINNT MIT 2 JAHREN VERSPÄTUNG ZU ERWACHEN !!
 

[15:00] Bundesanstalt für Arbeit - höchstes Defizit der Geschichte:

Reuters: BA türmt 2010 Schuldenberg von fast 20 Mrd. auf
FAZ: 55 Milliarden Euro Defizit bis 2013

Die Bundesagentur wird den Angaben zufolge in diesem und im nächsten Jahr fast 36 Milliarden Euro mehr ausgeben als sie einnimmt. Die neuen Berechnungen beruhen auf den Eckdaten der Regierung, wonach in diesem Jahr ein Wachstumseinbruch von sechs Prozent droht. Sie wurden mit dem Vorbehalt versehen, dass verlässliche Aussagen erst zur Jahresmitte möglich seien.

Die Bundesagentur steuert damit schon in diesem Jahr auf das höchste Defizit ihrer Geschichte zu.

An die Druckerpressen! Die Prognose bis 2013 bedeutet, dass man nicht mit einer Abnahme der Arbeitslosigkeit rechnet.

Ebenso die Steuern: Krise gefährdet Merkels Steuerpläne

[17:30] Noch ein paar Arbeitslose: ThyssenKrupp Steel streicht jede zehnte Stelle

[17:45] Bei der Schaeffler-Tante auch: Krise zwingt Schaeffler zu drastischem Jobabbau
 

[7:30] Sogar Burkina Faso meldet sich gegen Steinbrück zu Wort:

Welt: Burkina Faso schlägt gegen Steinbrück zurück

Heftiger Gegenwind für den deutschen Finanzminister. Nachdem Peer Steinbrück Luxemburg, Liechtenstein, die Schweiz und Österreich mit der Hauptstadt von Burkina Faso verglichen hat, hagelt es Kritik. Jetzt hat sich auch eine Finanzpolitikerin aus Ouagadougou zu Wort gemeldet, der Hauptstadt des afrikanischen Staates.

Hier eine ganze Steinbrück-Übersicht in der Presse.

Die FDJ-Kanzlerin macht auch einmal den Mund auf: Merkel greift ein
 

Wann wird er endlich nicht nur mit Worten gegeisselt? (Leserzusendung):


 

[6:00] Dumm, dümmer, Politik:

Spiegel: Polizei und Opposition wettern gegen geplantes Paintball-Verbot

Die Große Koalition will Freizeit-Ballerspiele wie Paintball untersagen, weil man damit angeblich das Töten lernt. Fans und Opposition geißeln die Pläne als populistische Placebo-Politik, die die mächtige Waffenlobby schone - sogar Polizisten zweifeln an Sinn und Umsetzbarkeit eines Verbots.

Laut Rainer Wendt, dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), sind die Pläne auch kaum durchsetzbar. "Nur Politiker glauben, dass sie die Realität verändern können, wenn sie viel Papier vollschreiben", sagt er SPIEGEL ONLINE. Ein Verbot habe nur Sinn, wenn man es kontrollieren könne. "Es muss jedem klar sein, dass in Deutschland kein Polizist Zeit dafür hat, in Wäldern und auf Feldern Paintball-Spieler zu verfolgen."

Die Lizenz zum Regieren sollte diesen Leuten umgehend entzogen werden.
 

[20:30] Zeit, die Bande abzuwählen: Internet-Zensur: Politik ignoriert Online-Petition

[6:00] Passende Leserzusendung:

Passt sehr genau, danke für die Zusendung.


Neu 2009-05-07:

[17:30] Leserzuschrift - hirnlose Justiz:

nicht nur in Österreich haben die Exekutoren (Gerichtsvollzieher) zu wenig Hirn, hier in der BRD (Bananen Republik Deutschland) fehlt dieses Hirn auch bei Richtern und Staatsanwälten – seit über 1 ½ Jahren „streite“ ich mich mit diesen Herren wegen eines Strafzettels (Parken) über unglaubliche 5,- € - jetzt hat das „Rechtsystem“ mit aller Härte eine Zwangsinhaftierung (als Beugehaft) von einem Tag beschlossen! J

Mal sehen, wann die Polizei bei mir vorbeikommt und mich zur 1-Tages-Kur holt! – Aber so schnell noch nicht, denn gegen diesen Tag Beugehaft habe ich nun Rechtsbeschwerde eingelegt, mittlerweile beschäftigen sich 5 hoch bezahlte Richter beim Oberlandesgericht (OLG) mit dem Fall – da wiehert der Amtsschimmel!

Kafka lebt also auch in Deutschland weiter. Ratio hat in diesen Hirnen wirklich keinen Platz.

[21:30] Leserzuschrift dazu:

Es wäre schön, könnte man das heutige Verhalten der deutschen Justiz lediglich mit hirnlos bezeichnen. Leider sieht die Wirklichkeit so aus: Die Justiz hat sich inzwischen in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der Politik auf Repression gegen die Bürger eingestellt. Dies wird ganz deutlich in Fällen, wie dem geschilderten, wo es um € 5,00 geht. Wegen dieses Betrages überhaupt Erzwingungshaft in Betracht zu ziehen, ist ein Zeichen totalitärer Staaten.

Wenn ich mir zudem die polizeilichen Aktionen bei Demonstrationen betrachte, so kommen bei mir Erinnerungen an den seinerzeitigen Deutschlandbesuch des persischen Schah und seiner von den Medien hochgejubelten Soraya in Westberlin empor. Damals durfte eine Kampftruppe dieses unsäglichen Potentaten auf deutsche Demonstranten mit Holzlatten einschlagen und sie heftig verletzen.

Aber die Krönung war nicht die von Jacobs, sondern dass zudem ein deutscher Polizist den Studenten Benno Ohnesorg erschoss. Ich sehe, dass dieser Staat jetzt wieder diese Richtung einschlägt; Hirnlosigkeit und Machtgehabe gehen eine für den Bürger gefährliche Allianz ein.

Festzustellen war diese symptomatische Entwicklung bereits seit Jahren. Der Kampf gegen den Bürger in seiner Eigenschaft als Autofahrer hat sich in dieser Zeit zum staatlichen Terror entwickelt.

Terror aus Flensburg?
 

[17:00] Leserzuschrift zu T-Systems:

Ich möchte Ihnen und den Lesern zum Artikel "Stellenkahlschlag bei T-Systems" meine persönlichen Erfahrungen schildern:

Ich war selbst 7 Jahre lang in diesem Saftladen im Bereich "Systems Integration".
Vor nicht ganz einem Jahr habe ich gekündigt. Nachdem ich nun endlich auch mein überarbeitetes Arbeitszeugnis habe, bin ich heilfroh nichts mehr mit dem Laden zu tun zu haben und nun in einer vernünftigen Firma zu sein.

Solange ich bei T-Systems war, habe ich eigentlich nur die Unfähigkeit des Managements - der sogenannten Elite! - erlebt.
Das fing schon damit an, daß man die erste Geschäftsstelle in Frankfurt/Main, die zum Bereich "Verkehr" gehörte, irgendwann schloss. Nein, man schloß nicht den Bereich sondern nur diese Geschäftsstelle. Der Bereich in Hamburg selbst blieb bestehen. Dabei sitzen die wichtigsten Auftraggeber für diesen Bereich, die Bahn, Fraport, Lufthansa, der RMV, usw.
in Frankfurt! Man schnitt sich folglich selbst vom Kunden ab!

Es geht weiter damit, dass man permanent Druck auf die Mitarbeiter ausübte!
Sei es, das über mindestens 2 Jahre jedesmal vor Weihnachten mit betriebsbedingten Kündigungen gedroht wurde.
Natürlich erfuhr man das alles zuerst aus der Zeitung.

Dann hatte man nichts besseres zu tun, als permanent irgendwelche Umstrukturierungsmaßnahmen durchzuführen, sobald sich die Mitarbeiter halbwegs an die letzte Umstrukturierung gewöhnt hatten. Ich kann gar nicht sagen wieviele dieser Maßnahmen ich miterlebt habe, die ALLE nichts brachten, aber unzählige Millionen gekostet haben.
Am Ende ging mir das völlig am Arsch vorbei.

Irgendwann kam man auch mal auf die Idee, den tollen Herrn Lothar Pauly als Chef zu holen, direkt nachdem bei Siemens die Handysparte in den Sand gesetzt wurde, woran er sicherlich nicht ganz unschuldig war!
Was Herr Pauly in den ca. 1,5 Jahren bei T-Systems gemacht hat, kann ich nicht sagen. Er trat nie sonderlich in Erscheinung.
Dafür kassierte er aber jahrelang ab:
"Pauly bekam laut Geschäftsbericht 2007 eine Abfindung in Höhe von 2,125 Millionen Euro, sowie bis einschließlich Januar 2009 monatlich gut 117 000 Euro ausbezahlt." (Quelle: Wikipedia)

Ich erinner mich auch noch an ein Großprojekt für die Telekom, daß sehr erfolgreich umgesetzt wurde.
Zum Dank wurde der Auftrag für die Nachfolgeversion an die Konkurrenz vergeben, weil man im Management der Ansicht war, dass man T-Systems mehr von der Telekom abnabeln müßte. Es war eine rein politische Entscheidung, die dazu führte, dass viele gute Mitarbeiter erstmal nichts zu tun hatten!

Die letzte große Entwicklung, die ich miterlebte, war dann die Trennung des Vertriebs und der Fachbereiche von Software-Entwicklung und Test. Vermutlich damals schon mit der Absicht, die "produktiven Bereiche", also die Leute, die wirklich produktive Arbeit geleistet haben, (Software-Entwicklung und Softwaretest) einmal komplett von Aufträgen abzuschneiden, diese damit auszutrocknen und die Aufträge Offshore zu vergeben.

Als Mitarbeiter der produktiv beim Kunden arbeitete, mußte man sich dann stundenlang rechtfertigen, wenn man mal 2 Stunden auf Verwaltung buchte. Ich habe solche Streits mehrfach miterlebt.
Es wurde mit der Zeit so ein Druck aufgebaut, dass am Ende gar nichts anderes mehr zählte, als möglichst viele produktive Stunden in einer Abteilung zu haben. Dafür wurden dann auch mal Mitarbeiter in Rollen gedrückt, für die sie gar nicht geeignet waren. Ich kann mich an solche Kollegen erinnern, die stinksauer darüber waren. Spielte aber keine Rolle. Scheissegal, Hauptsache produktiv!
Ob man seinen Ruf beim Kunden damit schädigte, spielte auch keine Rolle.

Natürlich sind mittlerweile, dank ständigem Druck, mehreren Nullrunden und Abfindungsprogrammen sehr viele gute Leute gegangen.
Bei T-Systems liegt es sicher nicht an der Qualifikation der produktiven Mitarbeiter.
Ich habe sehr viele sehr gute Kollegen kennengelernt, u.a. in den Entwicklungsabteilungen, die qualitativ hochwertig arbeiten.

Aber T-Systems ist für mich die typische Firma, die dank des Managements kaputtgewirtschaftet wurde.

Wer jetzt noch von den Kollegen übrig ist, tut mir Leid.
Mit Jobwechsel siehts jetzt in der Krise ziemlich essig aus.

Nur spionieren konnten die Manager gut. Mail nach Übertagung gelöscht, bei mir ist Spionieren zwecklos.WE.
 

[15:45] Die Immobilien-Krise ist eingetroffen:

Bild: Eigenheime immer weniger wert
Welt: Wohnungspreise in Deutschland sinken rasant

Die US-amerikanische Immobilienkrise erreicht Deutschland!

Der Finanzkollaps verschärft den Preissturz auch am deutschen Immobilienmarkt. Eigenheime verloren seit Anfang 2005 knapp 20 Prozent ihres Werts!

Jeder, der in diesem Bereich arbeitet, dürfte schon seine "blauen Wunder" erleben. "Blaue Briefe" = Kündigungen inklusive.

PS: ich hatte heute wieder eine "Begegnung" mit dem Anwalt und der deutschen Immobilienfirma, die mich wegen eines Bildes in einer Präsentation hat abmahnen lassen. Ich habe dem Betreiber bei dieser Firma am Telefon gesagt, er sollte dringend seinen Job wechseln und in eine andere Branche gehen, denn mit Wohnimmobilien wird er keine Zukunft mehr haben. Besonders, wenn die Firma primär prozessiert. Mehr kann ich im Moment nicht sagen, im Fall einer Klage gegen mich schon.
 

[12:15] Leserzuschrift zur Postbank:

aus einer gewöhnlich vertrauenswürdigen Quelle wurde mir soeben berichtet,
dass zwei verschiedene Damen bei der Postbank im Raum Goslar folgendes in den vergangenen Tagen vorgefallen ist:

a) Die eine Dame wollte ihr Geld abheben und wurde beschieden, man habe Auszahlungsstopp bis Oktober und
b) die andere Dame wollte Ihre Immobilienfonds ausbezahlt haben und wurde beschieden wurde, das gehe zur Zeit nicht, weil für diese Papiere derzeit eine Bewertung nicht möglich sei.

Das sieht nach Liquiditätsproblem aus.

[12:30] Weitere Zuschrift zur Postbank:

Die Auszahlungsmasche ist mir auch bekannt. Höhere Beträge (etwa 1500 €) können oft nicht bei den Agenturen ausgezahlt werden. Heute kann ich ihnen nur 50 Euro geben, hieß es unlängst.

Was mir allerdings noch auffällt ist, dass Überweisungen sehr lange Laufzeiten haben. Früher 1- max. 2 Tage - seit einigen Wochen oftmals 7 Tage, sodass mich Geschäftskunden schon an die Zahlung erinnern.

Es geht abwärts mit der Postbank, ganz sicher.

Die machen es nicht mehr lange.

[19:15] Leserzuschrift - Krebsgeschwür Postbank:

Zahllose „Kunden“ wurden bei der Postbank so wie beschrieben behandelt. Schriftliche Beschwerden an die Leitung der A…., äh, PoBank werden nicht beantwortet; die Mitarbeiter legen sowieso nur unverschämtes Verhalten an den Tag. Das wäre ein großartiger Tag, an dem es dieses Krebsgeschwür zerreißen würde! Und diese faulen, pausenlos vor sich hin fressenden Stinker müssten sich eine richtige Arbeit suchen.

Die PoBank ist eine Missgeburt seit sie aus dem seinerzeitigen Postscheckamt hervor gegangen ist; sie war und ist keine „Bank“.

Krebsgeschwüre sterben nach Vertilgung des Wirtes ab.
 

[11:45] Kommt der Wartburg wieder?

Presse: Opel: Billigautos unter Ostmarke Wartburg?

Opel erwägt angeblich, die Ostmarke Wartburg wiederzubeleben. Ähnlich wie bei Dacia im Renault-Konzern könnten unter dem Namen Billigfahrzeuge verkauft werden, berichtet "Auto Bild". Der neue Wartburg solle auf einer technisch abgespeckten Version des Corsa basieren. Er könnte demnach für 7000 Euro angeboten werden.

Das richtige Auto für diese Zeit. Hauptsache billig.

[12:00] Der Porsche-Sünder wurde gefunden, es ist der CEO: Wiedeking hat Porsches Existenz aufs Spiel gesetzt

[12:00] Man will Opel vor der Wahl keinesfalls aufgeben: Guttenberg spielt Worst Case durch

[14:00] Abwrack-Chaos: Politik für den Schrottplatz
 

[10:00] Krisenmeldungen des Tages:

FTD: Stellenkahlschlag bei T-Systems

Presse: Deutsche Telekom verliert über eine Milliarde Euro

[12:30] Leserzuschrift:
In Stuttgart ist grade die Messe "Control 2009". Ich habe direkt von einem Aussteller erfahren: "NIchts los, kaum Besucher (im Verhältnis zu den Vorjahren), da viele Firmen/Kunden Reiseverbote verhängt haben. Bezüglich dem Aussteller: Im April 2009 ca. 50% Umsatzrückgang im Vergleich zu April 2008. Tendenz geht in Richtung Stand 2005, da die vergangenen Jahre extrem gut waren. Ein wirklicher Silberstreif ist am Horizont für ihn aktuell nicht zu erkennen. Prinzip Hoffnung!

[15:30] Spiegel: Opel kürzt Managergehälter um zehn Prozent

[16:00] MM: Autovermieter Budget meldet Insolvenz an

[21:30] BR: Schaeffler Bis zu 8.000 Stellen werden gestrichen

Die Massenentlassungen gehen weiter, auch wenn die Regierung die Konzerne bekniet, das nicht bis zur Wahl zu tun.
 

[6:45] Eliten in Angst: Gegen das Volk gerüstet
 

[10:15] Pöbel-Peer:

Bild: Pöbel-Peer! Warum beleidigt Steinbrück unsere Nachbarn?

Die Bevölkerung fühlt sich provoziert, schäumt vor Wut. Im Internet bilden sich Anti-Steinbrück-Gruppen. Bei Facebook hat das Hass-Forum „Ich könnte Peer Steinbrück pausenlos die Fresse polieren“ schon 26 000 Mitglieder.

Kann denn keiner Pöbel-Peer stoppen? In der SPD muckt niemand gegen den Finanzminister auf. Ganz im Gegenteil: Die Genossen hoffen, in Krisenzeiten mit solchen Aussagen den Wähler-Nerv zu treffen.

Die Genossen könnten sich irren, wenn selbst schon Bild so zurückschlägt.

PS: für das "Geschäft" von hartgeld.com ist Pöbel-Peer nicht schlecht. Er ist übrigens auch unterhaltsam - wenn man nicht in Deutschland lebt.

Manche Politiker haben aber noch Anstand: Müller entschuldigt sich für Steinbrück

[11:45] Pöbel-Peer kann es nicht lassen: Steinbrück: Schweiz lädt "vorsätzlich" zu Steuerbetrug ein

[19:30] Erste Reaktion der SPD-Spitze: Steinmeier rüffelt Steinbrücks Krawall-Rhetorik
 

[6:30] "Steinbrück richtet wiederholt und bewusst grossen aussenpolitischen Schaden an":

BernerZeitung: Juncker kontert Steinbrück: «Es reicht»

Luxemburgs Regierungschef und Finanzminister Jean-Claude Juncker hat empört auf neue Äusserungen des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück zum Thema Steuerparadiese reagiert.

Schön langsam macht sich Steinbrück zum Hampelmann und erzeugt überall nur Blockaden. Die "Ausräucherung der Steuerparadiese" kann er jetzt vergessen.

[8:45] Leserzuschrift - Steinbrück macht sich auch bei den Deutschen verhasst:

obwohl ich keine aussagekräftigen Meinungsumfragen zu Steinbrücks Kreuzzug gegen Österreich, Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein kenne, bin ich überzeugt, dass der Mann nicht die Meinung deutschen Bevölkerung represäntiert. Leserbriefe in der FAZ oder der Welt zeigen mir eine weit überwiegende und ganz entschiedene Ablehnung seiner feindseligen Ausfälle gegen die deutschen Nachbarländer. Es wäre wenig hilfreich für uns alle, wenn es diesem Mann gelingen sollte, das Misstrauen zwischen den deutschsprachigen Völkern zu schüren. Ich selbst fühle mich zum Beispiel dem politischen System der Schweiz, der letzten Bastion in Europa gegen die EU, unendlich viel mehr verbunden als unserer deutschen Scheindemokratie. Es tut mir aufrichtig leid, dass ein Politiker meines Landes die Gefühle unserer Nachbarländer so tief verletzt, ich hasse den Mann dafür (werde zudem selbst von ihm finanziell ausgebeutet).
Meine persönliche Bitte an Sie wäre, zwischen den Unverschämtheiten der deutschen Politik gegenüber den souveränen Nachbarstaaten und der Grundhaltung der Deutschen auf Hartgeld.com zu unterscheiden.

Selbstverständlich unterscheiden wir. Denn im Endeffekt können Schweizer, Österreicher einfach zusehen, viel kann er uns nicht tun. Er schlägt real immer auf die eigenen Leute ein, indem er deren Fluchtmöglichkeiten unterbinden möchte. Daher kommen die wilden Steinbrück-Cartoons ja fast alle aus Deutschland.

[16:45] Leserzuschrift zu Peer:

Bei einem gerechten Steuersystem in Deutschland würden sicher viel weniger Menschen ihr Geld im benachbarten Ausland anlegen. Auf der ganzen Welt gibt es sicherlich kein bekloppteres Steuersystem als das Unsrige. Das Sozialsystem ist übrigens genauso beschissen, weil ja ab einem bestimmten Einkommen sich der Bürger ausklinken kann.

Peer weiß, daß ihm nun nur noch wenig Zeit bleibt und er versucht nun mit allen Mitteln von eigenen Fehler und Machenschaften abzulenken. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Er glaubt, daß er bei diesen Angriffen auf Zustimmung in der Bevölkerung stößt, weil ja Wahlkampf ist und er Steuerflüchtlinge (siehe Zumwinkel) als Schuldige und die Nachbarländer als Mittäter brandmarken kann.

Ich weiß nicht, ob diese Methode bei den Wählern zum Erfolg führt, was mich betrifft schäme ich mich nun zum ersten Mal richtig und ich möchte mich hiermit bei allen Menschen in unseren Nachbarländern für dieses unflätige Verhalten entschuldigen.

Jeder Deutsche, der sich für Pöbel-Peer schämt, kann ihn im Herbst abwählen.

[19:30] Leserzuschrift zu Peer (Auszug):

bitte nicht so massiv auf Herrn Steinbrück losgehen.

Wir wissen nicht, auf welcher Müllkippe im Ruhrpott dieser Spitzen-SPD-Mann großgeworden ist.
Dafür hat er es mit Hilfe der SPD schon weit gebracht.

Dass diese Partei die Aufregung um seine proletenhaften Drohgebährden gegenüber unseren europäischen Nachbarn überhaupt nicht verstehen kann, leuchtet auch ein, weil dieser im öffentlichen Auftreten völlig ungeübte, tumbe Mann ja mehr erreicht hat, als die meisten anderen SPD Mitglieder.

Man muss ihm auch zugute halten, dass er der ganzen Entwicklung an den Finanzmärkten schon vom Format her überhaupt nicht gewachsen ist, und daher in seiner Hilflosigkeit um sich schlägt, wie er es von seiner Erziehung her gewohnt ist, wo wohl die Faust entscheidend war und nicht das Nachdenken über die Folgen.

Wäre er Holzknecht geworden, würde kein Mensch über seine Ausdrucksweise klagen.
Er würde seine Frau und Kinder schlagen, und alles hätte in seinen Kreisen seine Ordnung.

Und jetzt, jetzt bleiben ihm nur die Steuerzahler und die Nachbarn in Europa, die noch ein Bankgeheimnis haben, und den Respekt vor den Vermögen anderer, die auch nützlich sind, zu investieren, damit neue Arbeitsplätze entstehen können.
Ein Sozialist kennt das nicht: Investieren. Er kennt nur das Wort Gerechtigkeit, womit er Wegnahme , also Diebstahl und Unterschlagung meint, Schmarotzen auf Kosten anderer. Aber das ist das Wesen von Räuberbanden, Verzeihung Parteien.
Sie sind so. Sie müssen wegnehmen, weil sie nicht in der Lage sind etwas Eigenes zu schaffen.

[21:30] Leserzuschrift - Räuberhauptmann Steinbrück:

ja, so sind wir Deutschen halt benachteiligt:
Wie auf einer Karikatur vor kurzer Zeit der Unterschied zwischen den First Ladies von Deutschland und Frankreich deutlich gezeigt wurde, so sieht es halt auch bei anderen Dingen aus:
Die Franzosen hatten den Revolutionär Robespierre, wir haben den Räuberhauptmann Robespeer.
Aber zumindest die Gläubigen unter uns beten täglich:
Lieber Gott, wir haben den Robespeer lieb, aber wenn Du ihn lieber hast, Dein Wille geschehe.

Hilfe: die Deutschland-Seite ist nach nur 7 Tagen schon wieder auf 100 KB - ist alles nur Steinbrücks Schuld. Die Leser müssen es mit langsamen Zugriffen auslöffeln.
 

[7:15] Leserzusendung - Peers Bananenrepublik:

Hier ist noch mehr vom Autor: http://www.veilchens-welt.de/

Vielen Dank!
 

[6:00] Leserzuschrift zu: Das Ende der Landesbanken ist da:

Ich verstehe eigentlich nicht die Aufregung über ein Rating von einer Ratingagentur, die noch vor Kurzem Müllpapiere mit "AAA" bewertet hat. Die Einstufung von Landesbanken mit der Note "BBB+" ist genauso viel und nichts sagend, wie eben die gute Einstufung der Müllpapiere. Das Ganze hat nur einen Sinn: Man hat wieder Luft scheppern lassen!

Auf Grund so eines Ratings wird und kann keine Entscheidung getroffen werden.

Im Übrigen: Wem würde es schon nützen, wenn Landesbanken Insolvenz anmelden müßten? Das würde genauso niemanden nutzen, wie das jetzt stattfindende Lamento um die Kernkapitalquote der HypoRealEstate.

Es muß vielmehr jetzt grundsätzlich etwas entschieden werden:
1. Wird hier weiter versucht die Finanzmärkte zu stützen wie bisher (das heißt es wird nur Geld hineingepumpt respektive hineingedruckt ohne die Banken an die Kantare zu nehmen)
2. Werden die Finanzmärkte weiter gestützt diesmal aber mit Auflagen an die Banken, die diese zwingen das nachgeworfene Geld auch in den Geldkreislauf zu bringen um damit wenigstens den Versuch zu unternehmen die Realwirtschaft zu stützen oder
3. Wird jetzt alles verloren gegeben, alles fallen gelassen mit dem Ergebnis oder Ziel der kurzsichtigen aber totalen Zerstörung unseres bisherigen Systems. Diese totale Zerstörung wird dann aber so sinnlos sein, wie nur etwas. Abermillionen und Milliarden von Sachwerten und kulturellen Errungenschaften würden preis gegeben mit dem Ergebnis, daß danach vielleicht ein paar Nullen weniger auf dem Geldschein stehen?

Mir ist auch klar, die Chancen alles wieder erträglich ins Lot zu bekommen sind nicht sehr hoch, aber die Flinte sollte doch bitte jetzt nicht gleich ins Korn geworfen werden, bloß weil ein paar selbsternannte Finanzgurus, die sich Ratingagenturen schimpfen und für sich die alleinige Wahrheit (ha,ha) in Anspruch nehmen, irgendeine Meinung absondern. Variante 2 kann doch getrost ausprobiert werden: Auf ein paar Nullen mehr oder weniger auf den Geldscheinen kommt es doch nun wirklich nicht mehr an. Es gibt keine Chance, also nutzen wir sie!

Es geht nicht darum zu entscheiden, ob diese oder jene Landesbank oder die HRE in die Insolvenz geschickt wird. Das ist ein Nebenkriegsschauplatz und abhängig von der grundsätzlich zu wählenden Variante.

In der Tat bedeuten diese Ratings real wenig, da sie Luftnummern sind. Aber die Banker und Finanzmärkte glauben immer noch daran. Die Refinanzierung ist für die Landesbanken daher enorm schwierig geworden. Die Anforderungen an Staats-Cash und Staats-Garantien werden jetzt explodieren, falls man diese Banken erhalten möchte (zumindest bis zur Bundestagswahl). Für den Staat heisst es also: Banken untergehen lassen oder selbst untergehen.

[10:30] Eigentlich genügt dieses Desaster schon: HRE-Desaster: Kein Land in Sicht, Steinbrück verheimlicht HRE-Risiken

Möglicherweise auf bis zu 230 Milliarden Euro GESAMTSCHADEN !!!!!

[7:30] Ein LBBW-Verriss: "LBBW - Made in Germany"

[7:00] Siehe auch hier: Deutschland verliert den Status als Rechtsstaat

[10:30] Eine Pleitebank stützt die andere: Eine Bank wäscht die andere

[7:15] Leserzuschrift - Bewertung Landesbanken:

Die Pflegeheime für abgehalfterte Parteibuchochsen, die Landesbanken, haben eigentlich nur eine Einstufung verdient:
ZZZ = Ziemlich zügig zusperren.


Neu 2009-05-06:

[21:30] Das Ende der Landesbanken ist da:

FAZ: Landesbanken verlieren an Kreditwürdigkeit

Die führende Rating-Agentur Standard & Poor‘s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit von fünf der sechs großen Landesbank-Konzerne zum Teil deutlich herabgestuft. Bayern LB, HSH Nordbank und West LB werden nun nur noch mit der Bonitätsnote „BBB+“ bewertet. Damit geraten die in der Finanzkrise besonders betroffenen öffentlich-rechtlichen Banken noch stärker in Bedrängnis. Sie bekommen mit diesem schlechteren Rating von Anlegern nur noch Kapital gegen deutlich höhere Zinskosten, wenn überhaupt.

Ein BBB-Rating ist für eine Bank schon eine Katastrophe. Für eine Bank mit solchen Verlusten ist es das Ende. Ein Überrollen der Kredite ist jetzt kaum mehr möglich.

Bund und Länder müssen jetzt entscheiden, ob sie diese Banken fallen lassen wollen oder ob sie selbst untergehen wollen.
 

[21:00] Kippt die HRE jetzt aus rechtlichen Gründen?

ARD: Hypo Real Estate: Vor der Insolvenz?

Sollte es Peer Steinbrück nicht gelingen, schnell die Mehrheit der HRE-Aktien zu erlangen und droht ein langwieriger Rechtsstreit mit Großaktionär Flowers, dann könnte es zum Schlimmsten kommen, fürchtet Christoph Kasere: "Die gefährliche Situation, in die man sich hier hinein manövriert hat, besteht darin, dass man unter Umständen gezwungen sein wird, bevor Enteignungsmaßnahmen oder andere Maßnahmen greifen, eine Insolvenz anzumelden und das hätte verheerende Auswirkungen auf die Kapitalmärkte."

Eigentlich hätte die Finanzaufsicht BaFin diese Bank schon zusperren müssen.
 

[21:00] VW frisst Porsche:

Spiegel: Porsche strebt statt Übernahme Fusion mit VW an

Porsche hat die Pläne einer Übernahme von VW aufgegeben. Jetzt sollen beide Unternehmen fusionieren. Die Familiengesellschafter des Sportwagenherstellers haben sich für die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns ausgesprochen.

Die "Fusion" ist natürlich nur eine Sprachregelung. Porsche ist nach dem Übernahmeversuch wegen der Kredite dafür erledigt. Vielleicht bleiben noch die anderen Porsche-Aktivitäten wie der Autohandel, aber die Porsche-Automarke ist weg.
 

[15:30] Krisenmeldungen:

Welt: Münchener-Rück-Gewinn bricht drastisch ein

BernerZeitung: 152 Millionen Verlust für BMW

Handelsblatt: Post brechen vier Milliarden Euro Umsatz weg

Handelsblatt: Immobilien droht weiterer Einbruch

Handelsblatt: Eurohypo baut massiv Stellen ab

Welt: So derb sind die Verluste deutscher Unternehmen

[18:30] Handelsblatt: Schaeffler streicht Tausende Stellen

Das waren Meldungen nur aus Deutschland, die in den letzten 24 Stunden hereingekommen sind. Die Depression ist da.
 

[14:45] Private Banking bei Joe:

FTD: Deutsche Bank sortiert Privatkundengeschäft neu

Die Deutsche Bank prüft einen Umbau ihres Privatkundensegments. Nach FTD-Informationen gibt es fortgeschrittene Überlegungen, das Private Banking, in dem Kunden mit einem Vermögen zwischen etwa 150.000 und 2 Mio. Euro betreut werden, mit dem Massenkundengeschäft zusammenzulegen.

Neue Definition von "Reichtum" von Joe: jeder unter 2 Millionen ist arm und gehört daher zur Masse. Da muss er wohl an sich selbst Mass angelegt haben. Die Konkurrenz wir es freuen.

[18:00] Gute Idee: Deutsche Bank zerschlagen?
 

[12:30] Die Schlinge um die Landesbanken zieht sich zu:

FTD: S-P-stuft-Landesbanken-herunter/509754.html
Welt: Einigungsdruck auf Landesbanken steigt

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) wird dem Vernehmen nach die Bonitätseinstufung sämtlicher unabhängiger Landesbanken um eine Stufe senken. Nach FTD-Informationen aus Landesbankkreisen sind sowohl die Kurzfrist- als auch die Langfrist-Ratings betroffen.

Leserkommentar:
ALLEIN DIE BAYERNLB HAT EINEN KURZFRISTIGEN REFINANZIERUUNGSBEDARF MIT LAUFZEIT BIS ZU 2 MONATEN IN HÖHE VON CA. 60 MRD. EURO. WENN DAS DOWNGRADING KOMMT ISTS AUS MIT KREDIT UND DAS DARF ALLES DER LIEBE STAAT MIT SEINER GEWÄHRTRÄGERHAFTUNG ÜBERNEHMEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das alte Problem von Finanz-Dummies: kurzfristige Refinanzierung geht plötzlich nicht mehr. Man will wohl die Landesbanken noch über die Wahl retten. Aber was dann?
 

[12:00] Brüll und lach - die "Rentensicherung":

Tagesspiegel: Die Rente ist schon wieder sicher

Die Runde war sich umgehend einig: Das Gesetz ist überflüssig – genau deshalb muss es kommen. Der Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Fraktion hat denn auch am Montagabend gar nicht mehr groß über das Vorhaben diskutiert, den Rentnern per Gesetz zu garantieren, dass ihre Bezüge in den nächsten Jahren auf keinen Fall sinken werden. „Das Gesetz ist jedenfalls politisch richtig“, resümiert anderntags Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen. Denn: „Ein Wahlkampf mit der Verunsicherung der Rentner ist jetzt unmöglich.“

Über die Renten entscheiden nicht die Politiker, sondern die Konjunktur (die ist schlecht) und der Bond-Markt (der kollabiert bald).

Haben die Angst vor den Wählern.

[16:30] Die sollten einmal das lesen: Wende (DDR)

[12:30] Leserzuschrift - Irgend was stimmt nicht mit unserer Bevölkerungsstruktur:

Noch aber ist Wahlkampfzeit. Und die Sozialverbände und Gewerkschaften wollen die Gelegenheit nutzen, noch mehr Zugeständnisse von der Regierung zu erzwingen. Im Visier ist unter anderen die Rente mit 67. Der Sozialverband VdK startet heute eine bundesweite Aktion, um seine Forderungen zu untermauern. Und er droht den Koalitionären unverhohlen, dass er die Interessen von 20 Millionen Rentnern, acht Millionen Menschen mit Behinderung, sieben Millionen Hartz-IV-Empfängern und 2,3 Millionen Pflegebedürftigen vertritt. „Das ist mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten“, heißt es im VdK-Pressedienst.

das heisst wohl weiter ausgebeutelt werden - 37,3 Mio. Leute ohne Kinder, Staatsangestellte, etc. die "mitversorgt" werden wollen

Da sind die vielen Wählerstimmen - aber nur bis zum Staatsbankrott.
 

[12:00] Gegen die Zensur-Ursula: Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009
 

[9:30] Leserzuschrift - Steinbrück:

Hier ist der Lebenslauf von diesem Arschloch:

http://www.peer-steinbrueck.de/download/Lebenslauf_Peer_Steinbrueck.pdf

reine Beamtenkarriere, noch nie was anderes gemacht, als auf die Sessel zu furzen!!

Daher glaubt er auch, alles Geld im Land gehört dem Staat - ihm.

[14:45] Der deutsche Finanzminister scheint definitiv auf Biertischniveau angekommen zu sein: Luxemburger schäumen wegen Steinbrücks Afrika-Vergleich

[16:45] Reaktion eines Schweizer's auf die neuste Steinbrücksche Beleidigung: FRECHHEIT: Steinbrück setzt Alpenländer mit Ouagadougou gleich

[16:45] Leserkommentar-DE zu Steinbrück:

Früher hatte Deutschland den Hitler und Göbbels, heute haben Sie Steinbrück und sie lassen ihn gewähren und aplaudieren noch.

wer will denn was unternehmen gegen das großmaul? schickt ihn doch mal nachts allein über den alex in berlin, mal sehen ob er andere seite ankommt......... erst dann werdet"ihr" sehen was wir deutschen von ihm halten.

[16:45] Kommentar-DE - Peer und der Goebbo:

Den Vergleich zwischen Goebbels und dem Peer würde ich gerne weglassen - einfach deswegen, weil der eine die demagogische Begabung hatte, das Volk zu verführen und hinter sich und den "GröFaz" zu stellen ... der andere kann dafür weniger gut Reden schwingen und vera...scht das Volk und bringt es gegen sich und die Politikerkaste auf!

Sorry, liebe Schweizer! Ich kann nichts dafür! Am besten Ihr poltert mall kräftig gegenan! ...wenn deutsche Politiker im Ausland schlecht gelitten sind, fangen die Deutschen auch immer an, sie "doof" zu finden und entledigen sich ihrer...

Hoffentlich funktioniert es.

[18:30] Leserzuschrift - Steinbrück:

nicht nur Steinbrück, auch die Nahles und sonstiges P... hat noch nie was richtiges gearbeitet.
Aber am schlimmsten ist, dass die Lügen und Betrügen können wie Sie wollen und anschließend noch fette Pensionen bekommen. Das heisst der normale Verdiener arbeitet für diese Verbrecher, denn die Steuern werden diesen Verbrechern in den A.... geschoben.

Wenn der richtige Kollaps kommt bleibt nur zu hoffen, dass dann die neue Regierung als erstes denen die Pensionen streicht und nur noch ein Minimum zum lässt und Sie auf ein Euro Jobs schickt.

Ansonsten wäre zu wünschen Terroristen würden mal nicht nur die arme Bevölkerung treffen, sondern mal die richtigen Adressen treffen, aber passiert ja nie.

Vielen Dank für Ihre Aufklärung
 

[9:30] Leserzusendung - passendes Bild:

Anmerkung des Autors:
Die Zukunft von Psycho Peer: Für die Zeit nach dem Politiker-Leben: Steinbrück bittet in Ouagadougou um Asyl. Findet dort einen Job als Taxifahrer und kann nicht mehr all zuviel Mist anstellen.

Vielen Dank für die Zusendung. Der Autor möchte wohl, dass er das Leben der normalen Menschen kosten sollte.
 

[9:00] Das Ende der deutschen Autoindustrie?

FTD: Wolfgang Münchau: Ausfahrt verpasst

Die deutsche Autobranche ist dem Untergang geweiht. Die Politik zögert ihren Tod nur künstlich hinaus.

Was wir jetzt in Deutschland erleben, ist der Anfang vom Ende einer industriellen Legende. Ob Opel und Fiat oder Porsche und VW: Das Ende wird qualvoll sein. Der Kampf um die Zukunft der Automobilbranche erinnert an eine Auseinandersetzung zwischen Tyrannosaurus Rex und Gigantosaurus. Ich gehöre nicht zu denen, die es kaum abwarten können, wer diesen Kampf nun gewinnt.

Für einige Jahre kann man die Autoindustrie ruhig zusperren, es sind genügend Autos da.

Insider-Information:
Die deutsche Bundesregierung bekniet die Konzerne, mit den Massenentlassungen erst nach der Bundestagswahl zu beginnen. Warum wollen die in dieser Situation unbedingt wiedergewählt werden? weil sie sonst keinen Job haben.

Wer muss bei Porsche dran glauben? Wolfgang Porsche - Widerspenstiger Vetter

[16:15] Die Autoproduktion schrumpft trotzdem: Panik verengt den Blick


Neu 2009-05-05:

[17:00] Dieser Steinbrück dreht durch:

Handelsblatt: Steinbrück setzt Alpenländer mit Ouagadougou gleich
Presse: Steinbrück vergleicht Österreich mit Ougadougou
BernerZeitung: Steinbrück vergleicht Schweiz mit Ouagadougou

Der deutsche Finanzminister rückt Österreich in die Nähe eines Entwicklungslandes. Beim EU-Finanzminister-Treffen in Brüssel nannte er vier europäische Länder in einem Atemzug mit der Hauptstadt von Burkina Faso.

Der scheidende tschechische Finanzminister und EU-Ratsvorsitzende Miroslav Kalousek liess mit einer «persönlichen Bemerkung» zum Streit um die «graue Liste» und Steuerparadiese aufhorchen. Er forderte am Dienstag in Brüssel eine Entschuldigung gegenüber Luxemburg, Österreich und Belgien, die - wie die Schweiz - vom G-20- Gipfel auf eine «graue Liste» gesetzt wurden.

Alle Politiker schweigen dazu, ausser der Ratsvorsitzende.

Man sollte Steinbrück in der Nähe von Ougadougou in der Wüste ohne Wasser und gefesselt aussetzen - zum langsamen Verdursten.

Leserkommentar-AT:
Ich bin doch immer wieder überrascht, wie wenig man diesem Herrn die Stirn bietet.
Auf einen groben Klotz, gehört ein grober Keil!
Da mangelt es an Selbstwertgefühl.

[18:00] Leserkommentar-CH - es herrscht Krieg:

früher hatte Deutschland den Hitler und Göbbels, heute haben Sie Steinbrück und sie lassen ihn gewähren und aplaudieren noch.
Ja wohin führt das denn ??
wir wissen es: in den Ruin oder Bankrott wie 1945 !

[18:30] Kommentar Steinbrück:

Ich kann es kaum glauben, dass er schon wieder sein Maul nicht hat halten können. Wann wird man endlich dieses lächerliche etwas abwracken?
Nach der nächsten Wahl? Selbst der Schmiergel berichtete doch in der aktuellen Ausgabe darüber, wie sehr sich der gescheiterte Kavallerist gerne als "harter Kassenwart" sehe, doch in Wirklichkeit ein Einknicker vor allen Forderungen seiner Ministerkollegen ist. Und dieses etwas reißt schon wieder derart das mehr als stopfenswerte Maul auf?
Und dabei selbst Ausländern "Steueroase" hier bieten?
Wird Zeit, einmal mit dem Hochdruckreiniger in Berlin durchzufahren, um es mit dem Ausdruck des französischen Egomanenzwergs aus seiner Innenministerzeit in Frankfreich zu formulieren.

[21:45] Leserkommentar zu Steinbrück:

der deutsche Finanzminister ist das Schlimmste was uns passieren konnte. Es gibt sehr viele Deutsche die Oberlehrer Steinbrück in alle Ewigkeit verdammen. Die Deutschen sind, ich weiss nicht durch welche Gehirnwäsche, an die Obrigkeit angepasst und trauen sich überhaupt nichts mehr zu sagen oder zu protestieren.

Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie auch die andere Seite aufzeigen, dass viele Deutsche sich wegen diesem niveaulosen Plapperheini schämen. Der Einzige der Mumm hat ist der ehemalige Verfassungsrichter und Wirtschaftsprofessor Kirchhof, in seinem Buch "Hydra Staat" schreibt er wie die deutschen Steuern
höher und höher geschraubt werden und mit Hilfe des Überwachungstaates die deutschen Bürger immer mehr ausgesaugt werden.

Ich habe auch mitbekommen dass bei Steuerprüfungen hier in Deutschland jetzt die Rasenmähermethode zum Einsatz kommt, es werden immer mehr betriebliche Kosten weggestrichen um damit die Nachforderungen höher zu schrauben Ich hoffe immer mehr dass ein ordentlicher Crash dem Ganzen Einhalt
gebietet.

Steinbrück will wohl unbedingt eine Revolution provozieren.
 

[18:30] Leserzusendung - Peer, psychisch krank:

Passt ganz genau, vielen Dank!
 

[12:00] Fiat/Opel - der Mitgiftjäger:

FTD: Fiat/Opel - Heiratsschwindler Marchionne, Allianz der drei "Fußlahmen", Fiat verspricht Erhalt aller Opel-Werke

Der Fiat-Chef hält eine Fusion mit Chrysler und Opel für eine Traumhochzeit. Tatsächlich wäre sie das Resultat blanker Torschlusspanik: Ohne Zukäufe kann Fiat auf Dauer nicht überleben.

Allein, dass Marchionne jetzt alle Opel-Werke in Deutschland erhalten will, zeigt, dass er auf eine grosse Mitgift von der deutschen Regierung aus ist. Damit will er wohl seinen eigenen Junk-Konzern in Italien sanieren.

[17:30] Leserzuschrift zu Fiat/Opel:

ich frage mich, ob hinter der prosaischen Behauptung von Marchionne über die angebliche Hochzeit im Himmel nicht ein Stück verkappter Ehrlichkeit steckt. Denn was bedeutet eine Hochzeit, die erst im Himmel stattfinden kann???? Richtig: Braut und Bräutigam müssen zuvor ins Gras beißen!!! Die Beerdigungskosten zahlen sie natürlich nicht mehr selbst, sondern die Hinterbliebenen. Der Leichenschmaus wird alles andere als ein Fest.

[21:45] Leserzusendung: Natürlich wird FIAT alle 4 Opel-Standorte erhalten. Mit je nur einem Pförtner und einen Wachmann
 

[12:00] Leserzusendung zu Fiat/Opel:

das Thema Fiat-Opel & Geld inspierte mich zu einer neuen Fotomontage.

Irgendwie kommt mir das ganze vor, wie neuzeitliches Raubrittertum.
Ganz gleich ob Fiat-Opel, Scheffler-Conti oder Porsche-VW.

Vielleicht sollte ich mir auch mal eine neue Küche für 20 000 € zu legen und dann den Staat zur Kasse bitten!

Passt genau. Vielen Dank für die Zusendung.
 

[10:30] CBL/CDO-Desaster bei der BVG:

BerlinerMorgenpost: Die BVG steuert in ein Millionenloch

Um Ausgaben für eine Kreditversicherung zu sparen, kauften die Berliner Verkehrsbetriebe ein Wertpapierpaket mit gewaltigen Risiken. Jetzt droht der Verlust eines dreistelligen Millionenbetrages. Die BVG sieht sich als Opfer ausgebuffter Banker. Doch das Desaster wäre vermeidbar gewesen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können U-Bahnen rollen lassen, Fahrpläne minutiös abstimmen und Busse durch die Stadt lenken. Aber auf den internationalen Finanzmärkten ist die Anstalt öffentlichen Rechts heillos überfordert. Jetzt droht ihr der Verlust eines dreistelligen Millionenbetrages, der aus Steuergeld oder Fahrgelderlösen getragen werden muss.

Die übliche Methode: der ausgefallene US-Steuerzahler in diesen CBL-Verträgen wurde durch einen SIV mit CDOs ersetzt, dieser ist jetzt unter Wasser.

Leserfrage: Und wann wird Anklage erhoben ? NIE !

Nach dem Stadt-/Staatsbankrott. Unser Freund in Bayern hätte da andere Vorschläge.


Neu 2009-05-04:

[18:15] So läuft der Fiat-Opel-Hase:

Welt: Fiat stellt Milliarden-Bedingung für Opel-Einstieg

Hoffnung und Sorgen nach dem ersten Auftritt von Fiat-Chef Marchionne in Berlin: Bei einer Übernahme des Autobauers Opel will Fiat alle deutschen Endmontagewerke sowie die Marke Opel erhalten. Allerdings sehen die Italiener für den Einstieg bis zu 7 Milliarden Euro "Überbrückungsbedarf". Ein Werk zittert.

7 Milliarden Euro will er also von den beteiligten Staaten haben, vermutlich auch zur Fiat-Sanierung, denn das ist eine Junk-Firma.

[18:45] Leserkommentar - "Heilsbringer Marchionne".

Der Fiat-Chef Sergio Marchionne nutzt scheinbar die Gunst der Stunde. Der selbst ernannte Heilsbringer aus Italien setzt die Bundesregierung unter Druck. Die ist jetzt im Zugzwang. Wie auf Knopfdruck positionieren sich deutsche Politiker vor den Mikrofonen und Kameras der Medien. Es ist Wahlkampf, nur sie merken nicht, das sie sich instrumentalisieren lassen.

Der Fiat-Chef rechnet vermutlich fest mit der Dummheit unserer Politiker ... und er wird wohl recht behalten.

Egal, was mit Opel langfristig passieren sollte, die Stimmen der Opelaner sind deutschen Politikern vermutlich wichtiger.

Vermutlich werden die Politiker diesem Deal zustimmen.
 

[9:30] Aus-geshoppt?

Handelsblatt: Einzelhandel brechen Umsätze weg

Den Deutschen vergeht die Lust aufs Einkaufen. Die Umsätze des Einzelhandels sind im März gefallen - und das überraschend deutlich, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Die Krise kommt in den Geschäften an.

Ist die Job-Angst jetzt angekommen?

Leserzuschrift:
Stimmt! Eine Ruhpoldinger Geschäftsfrau befürchtet, dass die Hälfte der Einzelhandelsgeschäfte zum Jahresende kaputt sind. Zu sinkenden Umsätzen kommt die miserable Kreditvergabe der Banken und wenn, dann mit bis zu 15% Zinsen!

[9:30] Die Schweiz ist auch keine Zuflucht mehr: Doppelt so viele Deutsche ohne Job
 

[9:30] Persönliche Haftung für BayernLB-Manager und Politiker?

FTD: 'SZ': Landtag will BayernLB-Krise umfassend aufklären

Bankmanagern und Ministern im Freistaat könnte es wegen der Milliardenverluste der BayernLB doch noch an den Geldbeutel gehen. Der Bayerische Landtag werde prüfen, ob Bankmanager und Minister für das Desaster bei der Landesbank Schadenersatz zahlen müssen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Montag- und Online-Ausgabe).

Solange diese Kaste das verhindern kann, wird sie es verhindern.
 

[9:30] Steinbrück entdeckt den "Volksschädling" wieder:

Welt: Steinbrück – Steuersünder gefährden Gesellschaft
Spiegel: Steinbrück nennt Steuerhinterzieher sozial gefährlich

Er ist für seine deutlichen Worte bekannt und nie um markige Sprüche verlegen: Jetzt hat Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) beklagt, dass die Zeiten der „Bagatellisierung von Steuerhinterziehung" vorbei sein müssen. Es handle sich nicht um ein Kavaliersdelikt, denn "wer Steuern hinterzieht, schadet seinen Mitbürgern".

Bis zum Wort "Volksschädling" der Nazis ist es jetzt nicht mehr weit. Wann lässt er Steuersünder mit einem gelben Stern herumlaufen?

Dafür wird er weitere Steuermilliarden in das Loch HRE stecken: Hypo Real Estate schreibt erneut Verluste

Das sagt er im Interview:
"Wer Steuern hinterzieht, schadet seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.""Wer Steuern hinterzieht, schadet seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft."

Dass er die Steuermilliarden an Pleitebanken mit unfähigem Management verschenkt, ist anscheinend nicht kriminell.

[14:15] Und noch mehr Geld wirft er hinaus: Steinbrück lehnt Ausgabenkürzung ab
 

[16:30] Leserzuschrift zu Steinbrücks "Schätzen":

Zum 40. Jahrestag der Bundesschatzbriefe, hat sich die Finanzagentur GmbH so richtig ins Zeug gelegt. Darauf werden wieder tausende Schafe hereinfallen und bald zur Schlachtbank geführt werden.
Wer heute noch nicht herzhaft gelacht hat, gehe hier zur Glückwunschkartengalerie: https://www.bundeswertpapiere.de/geburtstag/

Und das ist für mich der Brüller des Tages: "Ruhiger Schlaf trotz Geldanlage beim Bundesschatzbrief keine Frage!"

Ich kann keinen Schatz entdecken, nur minderwertiges Schuldpapier, das nicht zurückgezahlt wird.
 

[11:00] Leserkommentar zu Steinbrück:

ekelhaft dieser (opportunistische oder gar schizophrene) Herr Steinbrück! Die wahren Volksschädlinge sind solche Leute wie er und seine Vasallen, die politisch die Möglichkeit haben (besser gehabt hätten) zu verhindern, dass Steuergelder in unvorstellbarem Ausmaß an die größten Schmarotzer (FIRE-Branche, in erster Linie Bankster) verschoben werden und dadurch Ersparnisse der Normalbürger in ungeahntem Ausmaß vernichtet werden. Herr Steinbrück sucht Schuldige für die Krise, wo sie nicht zu finden sind und will damit wahlkampfgesteuert von den wahren Problemen und seiner Verantwortung ablenken. Der Typ tickt echt nicht ganz richtig! Ich bin schon sehr gespannt, wo der seinen Versorgungsposten in der FIRE-Industrie zugeteilt bekommt.

Diese Dämonisierungs-Kampagne muss er bei Goebbels nachgelesen haben.

[14:15] Leserkommentar zu Steinbrück:

Hier ein passender Artikel aus der Berner Zeitung. Anscheinden hat er Steinbrück Probleme damit, wenn Deutsche "Ihr" Geld bzw. man müßte schon fast sagen "sein" Geld in der Schweiz anlegen. Kein Problem hat er damit, wenn Schweizer ihr Geld steuerfrei in Deutschland anlegen. Ich wohne in Deutschland/Lörrach in dem es in dem genannten Artikel geht und ich kann das nur bestätigen. Ich war vor ca. 2 Jahren in der örtlichen Sparkasse und der Berater hat mir empfohlen einen Job/Wohnsitz in der Schweiz zu suchen, dann könnte ich meine Erträge in seinem Institut steuerfrei beziehen.
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Deutsche-Banken-unterhalten-schwarze-Konti-fuer-Schweizer/story/24023848

Steinbrück spricht wirklich mit gespaltener Zunge. Er bietet also selbst ein Steuerparadies an. Nur glaubt er dass alles Einkommen und alles Vermögen aller Deutschem ihm gehört.
 

[9:30] Leserzuschrift - Brötchentüte des BMF:

am Samstag habe ich nicht schlecht gestaunt, für was unsere Bundesregierung noch alles Geld hat: Beim Einkaufen (in Berlin) wurden meine Brötchen in diese Tüte gepackt. Das Ganze ist wieder ein deutlicher Beleg dafür, dass es bei der Arbeit der Elite (hier ein Ministerium) nicht mehr um die Inhalte geht, sondern nur noch um die inhaltslose, dafür aber umso stärkere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Ach ja: Die Brötchen bekamen durch diese Verpackung quasi einen faden Beigeschmack...

In der nächsten Ausgabe wird er wohl darauf die "Steuersünder" abbilden.
 

[8:00] Leserzuschrift - Nochmal Piraten und Nacktschnecken:

"Wie wäre es, die Geiseln der Piraten durch die Politiker auszutauschen?"

Das werden die Piraten sicher ablehnen, eine bessere Möglichkeit, das Parteibuchgesindel loszuwerden, würde sich ja nie mehr bieten...
 

[5:15] Lohnstreik in der Depression:

Handelsblatt: Bau-Gewerkschaft droht mit Arbeitskampf

Die Tarifrunde für die 700 000 Beschäftigten am Bau steuert auf eine Entscheidung zu. Für den Fall, dass die Verhandlungen in dieser Woche kein Ergebnis bringen, droht die Gewerkschaft IG Bau mit Streiks. Die Arbeitgeber wollen eine neue Lohnstruktur durchsetzen

Den Leuten ist nicht klar, dass sie in der FIRE-Economy (Real Estate) tätig sind, denn gebaut wird auf Kredit. Wenn es diesen nicht mehr gibt....


Neu 2009-05-03:

[20:00] Die "Seeschlacht":

ORF: Eliteeinheit in letzter Sekunde gestoppt

Letzte Woche hätte die deutsche Anti-Terror-Einheit GSG9 offenbar in einer spektakulären Aktion den Frachter "Hansa Stavanger" aus den Händen somalischer Piraten befreien sollen. Laut Medienberichten stoppten die USA das "Himmelfahrtskommando" jedoch im letzten Augenblick. Grund dafür soll ein Streit zwischen dem deutschen Innenminister Schäuble (CDU) und Außenminister Steinmeier (SPD) gewesen sein. Offenbar wollte in Wahlkampfzeiten keiner dem anderen den Erfolg einer siegreichen Seeschlacht gegen die Piraten gönnen.

Interessanterweise wagt es kein grosses deutsches Medium, diese Wahrheit auszusprechen. Kein Wunder, dass die Amerikaner die Sache gestoppt haben. sie wollten nicht in einen Kampf innerhalb der deutschen Regierung hineingezogen werden.

Wie kann sich eine Regierung nur so blamieren? Den mitgesendeten Kommentar kann ich leider nicht bringen.

[21:00] Statt einer Seeschlacht könnten sie eine Schlacht gegen die Bürokratie beginnen: Unternehmen leiden unter staatlichen Auflagen

[21:00] Leserkommentar - Piraten gegen Nacktschnecken:

da die rückgratlosen Nacktschnecken aus der deutschen Regierung eh nichts anderes als Lösegeldzahlungen kennen, schlage ich einen vereinfachten Weg vor:

Einen Online-Ausgleichszahlungsantrag (Neusprech für Lösegeld).
Hier können die Piraten und sonstigen Strauchdiebe, ist ja schon fast eine Industrie, direkt ihre Forderungen mit Angabe der Bankverbindung stellen.
Das gewährleistet eine schnelle und kostengünstige Abwicklung und spart den Krisenstab.
Alternativ könnte man die deutschen Passagiere des Kreuzfahrtschiffes konsultieren, die wissen, wie man die Piraten mit Liegestühlen zum Teufel jagt.
Allerdings würde Ihre Empörtheit, Claudia Roth von und zu den Grünen, vermutlich dazu einen Ausschuß zur Untersuchung dieser verächtlichen Behandlungsweise der somalischen Freiheitskämpfer beantragen.
Im Stile aller Feiglinge, vergreift man sich dann halt wieder an Wehrlosen: Dem Volk.

Man muss sich ja mittlerweile schämen ein Deutscher zu sein, man muss Angst haben, mit diesen Molluskeln in eine Schubladen gesteckt zu werden.
Wer soll denn vor diesen Gestalten noch Achtung haben?

Wie wäre es, die Geiseln der Piraten durch die Politiker auszutauschen?
 

[16:00] Mächtiger Verriss der Regierung im Papier-Spiegel:

Land der Illusionen
Trotz der Wirtschaftskrise führen Union und SPD Wahlkampf wie in alten Zeiten. Sie versprechen
sichere Renten und niedrige Steuern. Dabei drohen dem Staat bis 2013 neue Schulden
von über 300 Milliarden Euro. Die leichtfertigen Verheißungen könnten sich als Lügen erweisen.

Die desperaten Lügen werden offenbar immer weniger geglaubt.
 

[16:00] Passende Leserzusendung:

Anmerkung des Grafikers:
Ich frage mich, ob den Damen und Herren im Bundeskanzleramt beim Aushecken solcher Meldungen nicht die Tränen vor lauter Lachen nicht in den Augen stehen müssen.

Nein, hatten sie nicht. Die Desperation offenbar schlechter Umfrageergebnisse hat sie wahrscheinlich dazu getrieben. Vielen Dank für die Zusendung.
 

[16:00] Sogar die Verfassungsrichter regen sich schon gegen den Überwachungsstaat auf:

Spiegel: Oberster Verfassungsrichter warnt vor Supergau beim Datenschutz

Deutschlands oberster Verfassungsrichter schlägt Alarm: Die Privatsphäre der Bürger sei in Gefahr, warnt Hans-Jürgen Papier. Das Grundrecht auf Datenschutz werde nicht ausreichend gesichert - weder von staatlicher noch von privater Seite.

Des Bundestrojaners Schäuble gute Zeiten dürften abgelaufen sein. Nur die Leyen dürfte es noch nicht merken.
 

[9:00] So sieht es real aus:

FTD: Von Erholung noch keine Spur

Deutschland spürt bislang nur erste Folgen der Krise. Der große Einschlag wird im zweiten Halbjahr 2009 kommen. Viele Firmen werden den Abschwung nicht überleben.

Durch diverse Konjunkturpakete hat man den wirklich grossen Einschlag nur etwas hinausgeschoben. Dafür kommt er dann mit grösserer Härte. Der Staatsbankrott ist dfann sicher dabei.

Leserkommentar: KEINE REFINANZIERUNGEN MEHR !! IM HERBST ISTS AUS !!!

[11:30] Insolvenzen werden härter: Gläubiger bleiben bei Pleiten hart

[20:30] Die neu entdeckten Probleme des Daimler-Schnurrbartes: Daimler-Chef Zetsche in Sorge wegen "extremen Abschwungs"
 

[8:30] Leserzuschrift zu Merkel wird desperat und verspricht alles:

Ich krieg die Krise: Steuerentlastung, Investitionen UND Schuldentilgung. Das dümmste Arschloch muss langsam merken, wie das Volk für blöd verkauft wird. Da stellt sich das Merkel hin und macht solche Aussagen. Sie beweist damit, dass sie ihre Bürger für absolut geisteskrank hält, sonst würde sie so einen Schwachsinn nicht loslassen.(Vielleicht hat sie damit sogar recht, wenn sie im Herbst die Wahl gewinnt). Jeder Nicht-Demenzkranke erinnert sich an Merkels Versprechen vor der letzten Bundestagswahl, welche mit ner satten Mehrwertsteuererhöhung endete. Mein Gott, wie kann man so dreist lügen, ich werde mit Sicherheit nicht mehr wie bisher diese Partei wählen. Und das Rot-Grüne Pack auch nicht. Ich hab die Schnauze voll von diesem Gesindel. Ich geb meine Stimme irgendeiner unbekannten Partei, auch wenn diese Stimme verschenkt ist. Wenn die Kacke am dampfen ist will ich mir nicht nachsagen lassen ich hätte doch die etablierten Parteien auch gewählt.

Die gehören alle der selben politischen Klasse an.

Gekauft von Joe: Veröffentlichung von Spenden, die im Einzelfall die Höhe von 50 000 Euro übersteigen

[11:30] Noch mehr Parteispenden (Grüne von Autokonzernen gekauft): Konzernspenden an andere Parteien

[12:30] Eine Maggie Thatcher ist Merkel nicht: 30 Jahre Thatcherismus

[12:00] Leserzuschrift zu Merkel:

Unsere große Retterin der Nation ("Zuerst der Staat und dann die CDU" Haha!) wird ihr Versprechen wahrscheinlich spielend einhalten können. Möglicherweise weiß sie sogar, dass Steuerentlastung, Investitionen UND Schuldentilgung bei einer Hyperinflation durchaus gleichzeitig möglich sind.

Aber nur für kurze Zeit.
 

[8:30] Leserzusendung - passt dazu:


Neu 2009-05-02:

[21:00] Merkel wird desperat und verspricht alles:

Spiegel: Ost-Länderchefs warnen Merkel vor Steuergeschenken

Einen "Dreiklang von Schuldentilgung, Investitionen in Innovation und steuerlicher Entlastung" kündigt Kanzlerin Merkel bei einem Wahlsieg an. Doch ostdeutsche CDU-Länderchefs warnen ihre Parteichefin im SPIEGEL: Angesichts der teuren Konjunkturpakete dürfe es keine unhaltbaren Versprechen geben.

Das ist so durchsichtig und so unglaublich, dass es unmöglich kommen kann: Steuerentlastung, Investitionen UND Schuldentilgung. Wie kann man nur so durchsichtig lügen. Oder wie desperat muss man sein um das zu machen. Die letzte österreichische Koalition hat die Wahlgeschenke wenigstens schon vor der Wahl letztes Jahr beschlossen.

Vielleicht sollte es die Angela doch mit der Methode weiter unten (Bild) versuchen.
 

[14:45] Leserzuschrift - Ausfall EC-Lastschriftsystem:

Gerade eben bei Lidl: Der Filialleiter schreibt ein Schild "EC-Zahlung nicht möglich!" Auf Rückfrage sagt er mir, daß das System ausgefallen sei und er eine Information seiner Zentrale habe, dieser Fehler trete BUNDESWEIT auf.

- Technischer Defekt nur bei Lidl?
- "Marder" im zentralen Rechenzentrum?
- Oder bahnt sich hier etwas an, womit wir hier schon länger rechnen?

Das scheint eher ein technischer Defekt bei Lidl zu sein.

[17:30] Leserzuschrift dazu:

Habe in Regensburg bei freier Tankstelle in Pentling getankt (bezieht Sprit von Jet), konnte mit EC-Karte der Sparkasse zahlen. An der Zugangstüre zum Kassenhäuschen hängt aber folgender Zettel mit Firmenlogos: keine Annahme von American Express, Visacard usw (alle die Karten, die jetzt zum Crash heranstehen).
 

[12:00] Die Budget-Realität:

Spiegel: Steinbrück rechnet mit Steuerausfällen von 300 Milliarden Euro

Das Finanzministerium sieht für die kommenden Jahre drastische Steuerausfälle voraus. Nach Informationen des SPIEGEL gehen Experten des Hauses wegen der Krise insgesamt von Mindereinnahmen in Höhe von 300 Milliarden Euro bis 2013 aus.

Wohlgemerkt, das sind nur die projektierten Mindereinnahmen einer etwas tieferen Rezession, nicht einer "Greater Depression". Dazu kommen noch explodierende Staatsausgaben für alle mögliche Zwecke.

Darf Steinbrück noch selbst den Konkursantrag für die Bundesrepublik stellen?

[15:00]  Realität: Das Schlimmste kommt noch
 

[12:00] Die Siemens-Probleme:

FTD: Schatten über Siemens

Der Konzern schlägt sich wacker. Doch der zunächst winkende Segen der steigenden Staatsausgaben könnte sich in ein paar Jahren als Fluch erweisen.

Und stellt Siemens mit Produkten aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Infrastruktur oder Automatisierung nicht genau das her, was die Menschheit am meisten braucht? Richtig. Das Dumme ist nur, dass die meisten Staaten, die fürs Erste den Rückgang der gewerblichen Nachfrage teilweise ausgleichen dürften, in ein paar Jahren finanziell ebenso bedrängt sein werden wie heute schon etliche Firmen und Verbraucher.

Das sind leider alles Investitionsgüter und die haben es in den nächsten Jahren schwer. Wie ich höre, laufen in Löschers Kreuzritterburg die Manager bereits um ihr Leben.

[12:00] Wird Porsche notverkauft? Porsche: Entscheidung am Mittwoch

[15:00] Porsche-Zeitbombe: Neue Finanzierungslücke bei Porsche - Wiedeking will Fusion mit VW
 

[10:15] Die Nebeneffekte der Abwrackprämie:

Handelsblatt: Abwrackprämie gerät für Leasingbranche zum Alptraum

Die Abwrackprämie ist für die Kfz-Leasinggesellschaften ein Alptraum: Weil potenzielle Gebrauchtwagenkäufer sich ihretwegen häufig lieber für einen Neuwagen entscheiden, landen die Leasingrückläufer mittlerweile auf angemieteten Ackerflächen – und die Preise für diese Autos sinken ins Bodenlose. Gebrauchtwageninteressenten können davon profitieren

Welt: Abwrackprämie treibt Autohändler in Schuldenfalle

Weil deutsche Autohäuser ihren Kunden in der Regel die Abwrackprämie vorstrecken, haben viele Händler nun einen riesigen Berg Schulden angehäuft. Bei großen Häusern beläuft sich die Summe auf bis zu einer Million Euro. Jetzt fordert der Händlerverband vom Bund eine schnellere Abwicklung.

Wer hätte soetwas gedacht? die Politiker sicher nicht, die denken nur an den Wahlkalender.

[14:45] Die Abwrack-Kobra: Studie entlarvt wahre Kosten der Abwrackprämie

[15:15] 10000 Euro pro Auto: 10 000 Euro pro Abwrack-Käufer

[10:30] Leserkommentar:

Aus diesem Grunde, warte ich derzeit noch mit einen Gebrauchtwagenkauf einer Familienkutsche bis der Boden so tief ist wie der Mariannengraben.
In einem halben Jahr kann man dann solche Wagen vermutlich für eine Unze Gold auf dem Acker abholen.

Der SUV-Fahrer erwartet übrigens einen V8-SUV für 3 Unzen Gold. Ist nicht so weit entfernt.
 

[9:45] Die etwas andere Werbekampagne:

BernerZeitung: Angela Merkel in Unterwäsche

Nackte Haut statt strengem Blazer: Eine neue Werbekampagne, welche die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Unterwäsche zeigt, sorgt in Berlin für Gesprächsstoff.

Der Zeichner hat es aber nicht böse mit ihr gemeint. Hätte schlimmer ausgehen können.

Vielen Dank im Namen aller Leser.

[10:15] Der Staat wird bei den Karrieristen wieder interessant: BND schlägt Goldman Sachs

Leserkommentar:
Unglaublich: diese jungen Sesselfurzer! Erst haben sie uns kleine Bürger bankingmäßig ausgebeutet, jetzt spionieren sie uns hinterher!!
Da hat wohl in der Kindheit die ein oder andere Tracht Prügel gefehlt!?

[12:00] Feigling Schäuble: Schäuble stoppt GSG-9-Rettungsaktion

Nur beim Abhören hat er Mut.

[15:00] Leserkommentar zu Schäuble/Piraten:

da hat der Chef vom Ministerium für Staatsschutz (MfS), Schäuble, sich natürlich wieder lächerlich gemacht.
Ich zitiere aus dem Artikel:
"In Berlin sei die Entscheidung zum Stopp der Aktion nach einer Sitzung des Krisenstabs gefallen, weil der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones, die notwendige Zustimmung für den Einsatz verweigert hatte.
Für die Rettungsaktion hatte laut "Spiegel" der Krisenstab die US-Regierung um Hilfe gebeten."
Aha, so selbständig ist also die deutsche Regierung, für so eine Kleinigkeit muss man schon bei Pappa um Erlaubnis fragen, peinlich, peinlich.
Für seinen Überwachungsterror brauchte er wohl keine Erlaubnis, das war ein Befehl von Pappa.
Vermutlich liege ich nicht falsch, man braucht die Piraten noch, deshalb müssen wir ihre Ausrüstung bezahlen, deshalb der Schmusekurs.
Die USA gönnten sich natürlich wieder ein Heldenepos mit ihrem Superkäpt'n, "it's no business like showbusiness".

Warum die USA nein gesagt haben, ist unbekannt. Möglicherweise wollte die Navy das aus internen bürokratischen Gründen nicht.

[12:00] Das HSH-Bordell: Sex-Klage gegen HSH-Nordbank-Manager

[12:30] Was die HSH ausser Sex sonst noch macht: Scheinblüte?

[15:00] Diktatur? EISZEIT: Merkel Dreierlei
 

[7:30] Hartz-IV schlägt zu:

Spiegel: Krawalle erschüttern Kreuzberg

Sie schleuderten Steine, Flaschen, Brandbomben: Autonome haben sich am 1. Mai in Berlin heftige Straßenschlachten mit Sicherheitskräften geliefert - aggressiver als in den vergangenen Jahren. Die Polizeigewerkschaft spricht gar von einem "Mordanschlag" auf Beamte.

Diese "Autonomen" leben ohnehin grösstenteils von dieser Sozialhilfe. Warum nimmt man sie ihnen nicht weg?


Neu 2009-05-01:

[19:30] Angela, die Realitätsfremde:

Spiegel: Merkel verbittet sich Warnung vor sozialen Unruhen

Die Kanzlerin fordert "konstruktive Antworten" statt Panikmache: Angela Merkel kritisiert scharf die wiederholten Warnungen der Gewerkschaften vor sozialen Unruhen in Deutschland. Der CDU-Chefin zufolge ist das Schlimmste der Krise bald überstanden - DGB-Chef Sommer sieht das anders.

Kopf in den Sand, nichts Böses hören wollen. Diese Dame ist mit dem Job heillos überfordert. Zeit für eine Palastrevolution.

Insider-Information: in deutschen Grosskonzernen spöttelt die Führungsetage nur mehr über ihre Hilflosigkeit in der Krise.
 

[15:00] Die Methoden des deutschen Wahrheitsministeriums:

MM: Die Tricks der Arbeitsagentur

Die offizielle Statistik nennt 3,585 Millionen Arbeitslose für den Monat April. Die Zahl an sich ist schon bedrückend genug. Viel schwerer aber wiegt, sie vertuscht die tatsächlichen Verhältnisse. Realistischerweise müssen wir von etwa sechs Millionen Menschen ohne Job ausgehen. Doch Politik und Arbeitsagentur drücken sich davor, die Wahrheit zu sagen.

Das sind also 6 Millionen. Rechnen wird noch die Sozialhilfeempfänger von Hartz-IV dazu, kommen wir leicht auf 10 Millionen - wie 1932.
 

[11:30] Wann besteuert man den Bsirske mit 80%?

Welt: Bsirske für 80 Prozent Steuer auf Managergehälter

Er fordert Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auf, eine „Kultur der Maßlosigkeit" zu beenden. Es dürfe nicht sein, dass die Bürger die Zeche zahlen müssten für das „Spekulationsfieber" von Managern, die mit goldenen Handschlägen und Millionenabfindungen verabschiedet würde, sagte der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske.

Er ist ja auch ein Manager und bezieht sicher ein hohes Gehalt.

[14:30] Wie wäre es mit einer Zwangsanleihe für Politiker und Funktionäre? DGB fordert eine Zwangsanleihe für Reiche

[15:00] GENAU, DER STEUERZAHLER ZAHLT ALLE LÖHNE - UND NATÜRLICH KANN ES KEINE HYPERINFLATION GEBEN: Gewerkschaften fordern Schutzschirm für Jobs

Hat noch jemand Zweifel an der kommenden Hyperinflation?

[15:30] Die Sünden der Linkspartei: Knabe verteufelt Linkspartei
 

[10:45] Schüler als Lehrer:

ZDF: Notstand im Klassenzimmer

An deutschen Schulen fehlen nach Einschätzungen von Experten mehr als 20.000 Lehrer, Unterrichtsstunden fallen aus. Doch statt neue Lehrer einzustellen, werden in einigen Bundesländern immer häufiger pädagogische Laien eingesetzt. Sogar Schüler müssen als Aushilfslehrer ihre eigene Klasse unterrichten.

Weil sie jedoch auf Dauer die Situation nicht mehr mittragen wollten, gingen die Schüler mit ihrem Fall an die Öffentlichkeit. Die Schulleitung reagierte empört, meint Henrik: "Wir wurden massiv unter Druck gesetzt, sämtliche öffentliche Äußerungen zu unterlassen, sonst hätten wir mit Konsequenzen zu rechnen."

Überall wird gespart, nur nicht bei der Bürokratie und den Bank-Manager-Rettungen. Wenn sich jemand aufregt, wird es vertuscht.
 

[10:00] Leserzuschrift zu den Krankenkassen:

In den deutschen Rundfunk-Medien wird berichtet das die gesetzlichen Krankenkassen 3 Milliarden minus haben.
Das soll jetzt der Steuerzahler begleichen. Die deutsche Bank hatte doch angeblich 1,2 Milliarden gewinn gemacht warum zahlt die das nicht ? Ausserdem wird behauptet das die Krankenkassen nun die Beitragszahler fehlen und deshalb diese nun einen Verlusst von 3 Millarden hätten. Ich sag ma welche Arbeitslosen ? welche Masse an offiziellen Arbeitslosen könnte denn diesen Verlusst verursachen ? die 3 die seit der "Krise" dazu kamen ? laut Statisitk ?
Desweiteren wurde vor einiger Zeit in den Rundfunk-Medien breitgetreten das die Krankenkassen mit ihren Geldern gezockt hat.

Diese ganze Scheisse soll jetzt der deutsche Michel bezahlen ? DEUTSCHLAND EIN VERBRECHERSTAAT !

Die Volkswut wächst sichtbar.
 

[8:00] Sogar der Bier-Absatz sinkt schon:

Spiegel: Bier-Absatz stürzt auf historisches Tief

Wirtschaftskrise plus Rauchverbot in Kneipen - für Deutschlands Brauereien ist diese Kombination stark geschäftsschädigend: Im ersten Quartal ist der Bier-Absatz um fast sieben Prozent gesunken.

Wenn es noch weiter abwärts geht, dann wird es für die Politik kritisch.
 

Seitenauslagerung.


 
 
     
 
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