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Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen. |
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Neu 2009-06-30:
[20:30] Wie lange hält die "gute Stimmung"?
FAZ: Gute Stimmung, schlechte Lage
Tatsächlich ist die Stimmung viel besser als die Lage. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat bei einem Blick auf das Stimmungsbarometer der Bevölkerung überraschende Antworten erhalten. Viele Leute glauben offenbar, die Wirtschaftskrise werde wie ein Gewitter vorüberziehen. Die Medien berichten seit anderthalb Jahren über kaum etwas anderes als die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, in der Politik überschlagen sich die Krisenmanager, während in der Wirtschaft die Manager auf Tauchstation gehen. Doch die meisten Leute leben wie zuvor.
Der Glaube an die Politik ist ebenfalls ungebrochen. Eine große Mehrheit meint, es sei richtig, dass der Staat jetzt stärker in die Wirtschaft eingreife. Nur 17 Prozent sind dagegen.
Das Perception-Management durch den Staat funktioniert also noch recht gut. Leider ist die reale Lage eine andere und wird bald einmal ins Bewusstsein durchbrechen. Aber dann...
[18:00] Der "Potemkinsche Arbeitsmarkt" soll im Herbst fallen:
Welt: Der Schock am Arbeitsmarkt kommt erst im Herbst
Noch verhindert die Kurzarbeit, dass die Wirtschaftskrise mit voller Wucht auf den deutschen Arbeitsmarkt durchschlägt. "Potemkinsche Zahlen", lästert die Opposition über die aktuellen Quoten. Für Herbst 2009 erwarten Experten regelrechte Entlassungswellen in den Unternehmen. Im schlimmsten Fall steigt die Zahl der Arbeitslosen bis auf fünf Millionen.
Also nach der Wahl, wenn Merkel nicht mehr auf den Chefs knien muss. Ob das so gut planbar ist?
[14:30] Leserzuschrift - Presseberichterstattung über Beinahecrash im Oktober 2008: must read!
am Sonntag war in der Frankfurter Sonntagszeitung (FAS vom 28.06.2009, Seite
39) ein Artikel über die extrem hohen Bargeldauszahlungen im Oktober 2008 ("Wir waren sehr nah am Abgrund") mit einer Beschreibung, dass unser Bankensystem kurz vor dem Exitus stand. Für Hartgeldleser nichts Neues. Ich finde es nur sehr dreist, dass in dem Artikel weiter berichtet wird, dass Herausgeber und Chefredaktion sehr wohl über den Ernst der Lage Bescheid wußte, aber auf Anweisung aus dem Kanzleramt nichts berichtet habe, um eine Panik zu vermeiden. Das erscheint auf dem ersten Blick sehr lobenswert, hat aber mit der Unabhängigkeit der Presse und einer wahrhaften Berichterstattung nichts mehr zu tun.
Ich habe festgestellt, dass ich über Hartgeld.com besser informiert wurde, als über alle Presseorgane zusammen. Machen Sie also weiter und weisen Sie Ihre Leser und Seminarteilnehmer auf die Nicht- und Desinformationspolitik von angeblich "seriösen" Presseorganen hin. Die Leute, die denken sie würden alles Wichtige aus Zeitung, Funk und Fernsehen erfahren sind verraten und verkauft!
Also hat sich die Merkel auf die Chefredakteure gekniet, damit nichts herauskommt - so wie sie jetzt auf den Firmenbossen kniet, damit diese nicht entlassen.
Auf hartgeld.com kniet niemand. Bitte weitersagen!
[20:15] Leserzuschrift - warum lässt man es jetzt raus?
habe den Artikel auch gelesen,was mich aber viel mehr wurmt ist daß das Finanzministerium solche Tatsachen der Öffentlichkeit Preis gibt warum ??
Wollen die beim nächsten mal den Bankenrun provozieren mit solchen Fakten?
Denke das es nicht zufällig der Öffentlichkeit gesagt wurde, beim nächsten mal geht der Mist hoch.Stört mich aber nicht.
Das war nicht das Finanzministerium, sondern eine Zeitung. Offenbar war es jetzt "ungefährlich genug", es zu berichten.
[20:15] Da hilft wohl kein Beknieen: Banken knausern mit Unternehmenskrediten
[14:30] Dr.Goebbels verlautbart: Arbeitslosigkeit geht vorerst zurück – trotz Krise
[20:30] Da zweifelt jemand an Dr.Goebbels Wahrheiten: FDP und Linke bezweifeln niedrige Arbeitslosenzahlen in Wirtschaftskrise
Nach der Steuerlüge wird also jetzt die Arbeitslosenlüge aufgedeckt.
[14:00] Kommt der Krisen-Soli?
Süddeutsche: Die Steuerlüge
Dreiste Märchen: Der Regierung fehlen fast 90 Milliarden Euro - doch Kanzlerin Merkel und ihre Unionisten tun so, als würde die Lücke von selbst verschwinden.
Die nächste Bundesregierung wird daher etwas zuwarten. Ein, zwei Jahre vielleicht. Spätestens wenn die Wirtschaft sich ein wenig erholt hat, wird jemand für die Rettung der Banken und der Wirtschaft bezahlen müssen. Und zahlen werden den Krisen-Soli nicht die Geretteten, also Banker und Manager. Zahlen werden alle Bürger - sei es über eine höhere Mehrwertsteuer; sei es über eine höhere Mineralöl-, Tabak- oder Einkommensteuer; sei es über alles zugleich. Spätestens dann wird man die Zitate von heute wieder hervorholen müssen.
Ein bis zwei Jahre werden die nicht warten können, denn nach einigen BuBill-Flops wie Gestern ist der Ofen ohnehin aus. Möglicherweise müssen sie sogar noch vor der Bundestagswahl mit dem Sparen und Steuern erhöhen beginnen - wenn der Bond-Markt kippt. Aber das sehen die Medien nicht.
[13:15] Der Lissabon-Kuhhandel:
Spiegel: Verfassungsgericht billigt Lissabon-Vertrag nur unter Auflagen
Handelsblatt: Europa ist kein Selbstläufer
Auf dieses Urteil schaut ganz Europa: Das Bundesverfassungsgericht hat den EU-Reformvertrag gebilligt, fordert aber Nachbesserungen und mehr Beteiligung der deutschen Parlamente. Die Ratifizierung ist vorerst gestoppt - bis zu einer Sondersitzung, für die der Bundestag seine Sommerpause unterbricht.
Dieses Urteil wurde wohl mit der Politik ausgehandelt. Eine Total-Ablehnung hätten vermutlich die Richter mit ihren Jobs nicht überlebt.
MM-Kommentar dazu: Der neue EU-Staat: "NICHT in unserem Namen!"
[13:15] Hihihi - Nachschusspflicht bei Schiffsfonds:
FTD: Schiffe steuern auf Finanzierungslücke zu
Wegen einer bislang kaum beachteten Vertragsklausel drohen Anlegern mit Schiffsfonds künftig hohe Nachschüsse. Denn die Banken können die Anleger wegen einer bestimmten Klausel zur Kasse bitten.
Natürlich hat keines der Zeichner-Schafe auf das Kleingedruckte geschaut und sich das erklären lassen, die ganze Herde hat nur auf die Steuerbegünstigung geschaut. Jetzt heisst es wohl blechen.
[14:45] Hier haftet man nur mit der Einlage: Versicherer leiden unter schrumpfenden Beiträgen
[8:45] Gemeinsam untergehen: Sparkasse KölnBonn bürgt erneut für WestLB-Papiere
[14:45] Kommentar-CH: Sie bürgen und bürgen und bürgen - die BUERGER !
Neu 2009-06-29:
[20:30] Brüll und lach: HRE heißt jetzt Deutsche Pfandbriefbank
[20:00] Leserzuschrift - "Mehr Sicherheit. Made in Germany"
Werbespruch - Von wem wohl?
LBBW Anleihen, hi hi. Da werden wieder einige dumme Schafe ihr Geld so richtig verlieren!
Die Bundesbank monetisiert gerade das Zeug: Notenbanken üben den Pfandbriefkauf
[16:30] Peer versteckt seinen BuBills-Flop von Heute:
DasGelbeForum: Breaking News: 12 Monats BuBills um schlanke 70 Mio gefloppt
Nur 72% der Emmission hat man man losgebracht. Das versucht man, durch Worte zu verstecken.
Ein solcher Flop bei kurzen Staatsanleihen ist extrem gefährlich - ein Panik-Abverkauf kann folgen!
[17:00] Grosszügige Post-Früh-Pensionen:
Welt: Post- und Telekom-Beamte gehen ab 45 in Pension
Seit 2002 haben Post, Postbank und Telekom fast 25.000 Beamte zwischen 45 und 48 Jahren in den Vorruhestand geschickt. Laut Experten waren viele Fälle nicht ausreichend geprüft worden. Ein Telekom-Beamter etwa wurde wegen Rückenproblemen frühpensioniert, kurz darauf gewann er eine Meisterschaft im Tennis.
Absoluter Wahnsinn, da tut niemand etwas dagegen.
[20:30] Hier ist man auch grosszügig: Wir habens ja…
[21:00] Einige Depressions-Meldungen:
FreiePresse: ifo-Institut: Ostdeutsche Wirtschaft in tiefer Rezession
Bild: Wirtschaftskrise reißt Köln runter!
Reuters: Arbeitsagenturen verzeichnen sowenig Stellen wie Mitte 2005
Handelsblatt: Bei Lkw-Maut droht Milliardenloch
MM: Tickende Zeitbombe im Autohandel
AA: Massiver Konjunktureinbruch
Focus: Statistiker schönen Zahl der Arbeitslosen
MA: DJ AUSBLICK/Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juni stark gestiegen
Ja, alle bekommen die Depression noch zu spüren.
[12:00] Quelle - ein Chef bettelt um seinen Chef-Job:
FTD: Quelle-Chef bettelt um Rettung
Die Bundesregierung gibt dem Versandhändler kaum noch Chancen - zu schlecht sei das Geschäftsmodell. Grund genug für Quelle-Chef Hilbers, einen dramatischen Appell im Frühstücksfernsehen zu formulieren.
Der "sanierungsfähige Kern" ist wohl er selbst mit Manager-Kollegen. Der Staat soll sie also retten.
Was die Meisten nicht wissen: angestellte Geschäftsführer und Vorstände sind von ihrer Mentaliät her gesehen auch nur Angestellte - mit den selben Ängsten und Job-Sicherheitswünschen wie andere Angestellte auch. Das erklärt viel von ihrem Handeln. Und in einem Konzern wie Arcandor sind sie nur "Unterläufel", daher haben sie auch brav die Firmenkasse abgeliefert - allein schon ein Entlassungsgrund..
[10:30] Siemens am grünen Holzweg:
Spiegel: Grüne Zukunft
In Krisenzeiten ist die Versuchung groß, beim Kampf gegen die Erderwärmung zu sparen. Dabei nützen Investitionen in mehr Nachhaltigkeit nicht nur der Umwelt, sondern auch der Wirtschaft.
Jetzt hat das CO2-Virus auch den Kreuzritter gepackt. Er war wohl auf der Bilderberger-Konferenz. Inzwischen steht der Supertanker Siemens genau in der falschen Richtung - dort wo es über den Wasserfall geht. Spätestens mit dem deutschen Staatsbankrott wird kein Hahn mehr nach Grün, CO2 oder den Investitionsgütern von Siemens krähen. Hat ein Konzern-CEO nichts Wichtigeres zu tun? Etwa seinen Konzern depressionsfest zu machen?
Leserkommentar dazu:
Darin zeigt Siemens die Technologien für Umweltschutz/Bio-/Medizintechnik als wichtig für den 6. Kontradieff-Zyklus auf.
Dass der Kondratieff-Zyklus in diese Veröffentlichung bemüht wird, finde ich sehr interessant.
Leider vermeidet Siemens es aber, die negativen Auswirkungen des Kondradieff-Winters im Zusammenhang vom 5. auf den 6. Zyklus im Detail zu nennen (wie bei Ihnen und auch auf http://www.longwavegroup.com geschehen).
Schade nur, das sie den 5. Zyklus (jetzt) kaum überleben werden.
[10:15] Leserzuschrift - warum die Zeitschriften so dünn sind:
falls sich mancher Leser großer Publikumszeitschriften fragen mag, warum diese seit einiger Zeit so einen geringen Seitenumfang haben: Die Werbekunden fehlen im großen Maßstab. Hier die nackten Zahlen:

Sieht nicht wirklich gut aus! Aber man sieht am derzeit geringen Seitenumfang wenigstens einmal, wie wenig eigener Content eigentlich vorhanden ist...
Das Zeitungssterben wird bald voll einsetzen.
[6:45] Die Merkelsche "Lügengarantie":
Spiegel: Merkel und Seehofer garantieren Steuersenkungen
Beschluss ohne Querulanten: In Abwesenheit der Steuerrebellen Oettinger und Böhmer beschließen die Spitzen von CDU und CSU ihr Wahlprogramm. Angela Merkel und Horst Seehofer sagen deutlich Nein zu Steuererhöhungen, garantieren gar Entlastungen. Die Glaubwürdigkeit der Kanzlerin steht auf dem Spiel.
Das Einzige, das hier garantiert wurde, ist die Steuerlüge. Für wie dumm halten diese Typen die Leute? oder ist deren Angst schon so gross?
Im Hintergrund die Medienberater: ihr müsst das heute noch vor Redaktionschluss der Zeitungen "bereinigen"...
[7:15] Politische Dummheit: Merkels Fehlstart in den Wahlkampf
Die SPD ist sogar zu dumm um davon zu profitieren: Warum die SPD so vorsichtig ist
[10:45] Dieser Krisenplan heisst wohl Flucht-Helikopter: Bundesregierung rechnet mit sozialen Unruhen
[17:00] Leserzuschrift zur Merkelschen Steuerlüge:
Ist sowieso ganz interessant, was in dem "Wahldingsbums" alles NICHT drin steht. Gut, der - hoffentlich später auch mal wütend werdende - Mob wird mit Senkung des Eingangssteuersatzes und Progressionsabflachung geködert. Es steht aber eben NICHT drin, daß die MwSt nicht angehoben wird. Oder habe ich die Nachrichten da jetzt mißverstanden? "Naja, wir haben uns zwar geziert...
Aber versprochen haben wir garnichts!" Welch Schelm, der Arges dabei denkt!
Mein Vorschlag zur Vorgehensweise:
1. Am 27.9. gehen ALLE zur Wahl. In Russland gibt es soweit ich weiß ein Kästchen "Keinen von allen". Die, die eigentlich zu Hause bleiben wollten schreiben genau das unter den Wahlzettel. Auf das Ergebnis wäre ich mal gespannt...
2. Wenn die MwSt-Erhöhung dann kommt, werden die Damen und Herren die das dann abgenickt haben auf Bäume gejagt (man kann ja nachhelfen) und dieser dann angezündet.
Danach? Nun ja, man kann abwarten, bis sich der Pöbel in den Städten soweit dezimiert hat, daß ein Betreten wieder gefahrlos möglich ist und dann in aller Gemütlichkeit zur Anarchie übergehen.
[20:45] Leserzusendung - Räumungsverkauf:
Wahlprognose für die Bundestagswahl,und wie immer 25% auf alles

Vielen Dank für die Zusendung.
Neu 2009-06-28:
[20:30] Leserzuschrift - Job- Bewerbungen:
bei uns in München (gesetzliche Unfallversicherung) war eine Stelle als Bürofachkraft ausgeschrieben.
Es kamen sage und schreibe 500 Bewerbungen, darunter Ärzte und Anwälte!
Hier grüsst der reale Arbeitsmarkt.
[17:00] Politische Total-Blindheit und Total-Angst:
Da kommt dieser Artikel: Struck sieht Bundeswehr zehn Jahre in Afghanistan
Und dann dieser: Steinmeier verliert dramatisch an Zuspruch
Diese Partei ist offenbar nicht in der Lage, eine Verbindung zwischen dem unpopulären Afghanistan-Einsatz (ist nur eines der Übel) und der eigenen Wähler-Missgunst herzustellen. Man hat nicht den kleinsten Funken Mut, um zu sagen: wir ziehen jetzt aus Afghanistan ab - wie die Italiener. Oder, die bisherige Linie irgendwie zu verlassen.
Natürlich ist man auch nicht in der Lage, den farblosen Kanzlerkandidaten Steinmeier auszutauschen. Man will natürlich nicht noch mehr Troubles in der Partei. Die Wahlchancen zählen hier gar nicht mehr.
Prognose: sollte ein Volksturm, etwa gegen zu hohe Steuern losbrechen, dann werden SPD und auch Union auf der Stelle umkippen. Denn die haben absolut keinen Mut für irgendetwas Unpopuläres. Es sind beides "reife Früchte", die beim kleinsten Windstoss fallen, sie werden kaum das Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzen - egal, was sie heute vorbereiten. Dafür flüchten sie im letzten Moment - per Regierungshubschrauber.
[20:30] Leserzuschrift - Abzug aus Afghanistan:
So schnell werden die nicht abziehen.
Immerhin hat Obama das Merkel vor ein paar Tagen zur Konditionierung zu sich zitiert.
Dabei hat er sicher die Befehle für die nächsten Monate herausgegeben und die Erwartungen an die nächste Amtszeit Merkels kundgetan.
Sicher wurde auch eine klare Warnung bzgl. eines Rückzuges aus dem vollkommen sinnlosen und verlorenen Krieg ausgesprochen.
Er hat allerdings auch die Hackordnung klar herausgestellt:
Während er zu allen für Deutschland wichtigen Anlässen drittklassige Mischpoke schickt, zitiert er sich Merkel und Co heran, wann es ihm beliebt.
Bei dieser Gelegenheit hat er sich ja auch wohlwollend über ihren "Dienst" geäußert.
Wie dieser Dienst aussehen wird, sehen wir in den nächsten Wochen, sowie letztes Jahr nach der Befehlsausgabe durch Bush während der EM, die als Abschiedstournee deklariert wurde.
Die 440 Mrd. durch die EZB in Verbindung mit der Konditionierung durch Obama sprechen Bände.
So "streng" würde ich es nicht sehen, Deutschland könnte jederzeit abziehen - wie es Italien jetzt macht.
Da muss gar kein "Imperator-Befehl" ausgegeben werden, allein der Hinweis auf die gemeinsamen Eliten-Interessen reicht, zusammen mit der Einladung ins Weisse Haus mit Pressekonferenz im Rose Garden. Wenn die Vasallen brav sind, werden sie das nächste Mal nach Camp David eingeladen. Alle gieren nach soetwas. Merkel wurde nicht zu Obama zitiert, sie durfte zu Obama!
[20:45] Leserkommentar-AT zu Steinmeier & co.:
ich hab den steinmeier bei der maybritt gesehen, also zum davonlaufen.
in zukunft schau ich mir nur mehr den lafontaine oder noch lieber den gregor gysi an. oder auch die attraktive wagenknecht, ist nicht nur "a fesche maus", kann auch gut argumentieren.
die rezepte sind zwar nix wert,
aber das ganze hat wenigstens unterhaltungscharakter.
beim steinmeier und bei der dame vom schwarzen lager, bei der die mundwinkel bis australien durchhängen, wird man ja trübsinnig.
und im endeffekt ist es eh wurscht, ob die preussen im herbst die kommunistische cdu/csu, die kommunistische spd oder gleich das original, die linken wählen.
Also, ohnehin alles Kommunisten.
[16:30] Arbeitsamt angezündet: Brandstiftung durch alkoholisierten 51 -Jährigen am Arbeitsamt
[14:45] Pleitewelle unter Firmengründern:
InformationWeek: DIHK warnt vor Pleitewelle unter Existenzgründern
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet vom Herbst an eine Pleitewelle unter Existenzgründern. «Viele Gründungswillige treibt in der Krise nicht Pioniergeist an, sondern die Furcht vor Arbeitslosigkeit», sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der «Bild am Sonntag». «Und viele gehen übereilt an den Start.» Nach der Gründerwelle drohe daher die nächste Pleitewelle.
Vier von zehn arbeitslosen Gründern hätten keine klare Geschäftsidee. 60 Prozent könnten nicht erklären, warum Kunden ausgerechnet ihr Produkt kaufen sollten, sagte Driftmann: «So lassen sich Kunden nicht überzeugen, geschweige denn Kapitalgeber.» Trotz der Wirtschaftskrise wollten sich viele Menschen selbstständig machen
Auweia! Aber eine klare Vorstellung vom Chefauto auf Leasing haben sie sicher. Mir hat man vor 4 Jahren bei der Firmengründung auch "dringenst" ein standesgemässes, neues Chefauto empfohlen - machen angeblich 80%.
Das mit den arbeitslosen Gründern wird meist nichts, hat man schon bei der subventionierten "Ich AG" gemerkt. Die Leute haben meist kein Kapital und kommen aus ihrem Angestellten-Denken nicht heraus. Aus Gründer und Unternehmer muss man alles selbst machen.
[20:30] Leserzuschrift-AT zu Pleitewelle unter Firmengründern:
ch hab mich darüber früher schon immer gewundert, auch in Österreich wurde immer viel Werbung dafür gemacht sich selbstständig zu machen, unterstützt durch diverse erfolgsstories im ORF. Man berichtete von Menschen, die lange arbeitslos waren und dann den sprung in die Selbstständigkeit wagten und porträtierte sie während der ersten Monate.
Ich bin mir fast sicher, dass die alle gestrauchelt sind. Nachher hört man ja nix mehr darüber.
Es ist nicht so einfach, einfach selbstständig zu sein, vor allem was zu tun, wenn keiner mit der "Peitsche"
hinter einem steht.
Diese gescheiterten Selbstständigen fallen natürlich in ein nettes Loch, wo sie auch nicht auf der Arbeitslosenstatistik zu finden sind. Also für den Staat eine gute Möglichkeit, Arbeitslose zu verheimlichen.
Leider ist unser System jedoch so aufgebaut, dass es ziemlich schwierig ist Angestellte zu haben, es gibt da rundherum ziemlich viele unterdrückerische Gesetze, die den Handlungsspielraum für den Unternehmer sehr einengen.
Aber es wäre im Endeffekt doch für alle von Vorteil. Heute quält sich vielleicht ein Meister mit einem Gesellen. Der Meister kann ihn wegen der Gesetze nicht kündigen, der Geselle will nicht gehen, weil er Angst hat keinen Job mehr zu bekommen. Beide sind angefressen und im Endeffekt würde der Geselle vielleicht wo anders einen guten Mitarbeiter abgeben und der Meister könnte sich einen neuen Gesellen anstellen, mit dem er gut zusammenkommt.
Würden beide gewinnen, heute verlieren beide im täglichen Leben und vielleicht verlieren im Endeffekt beide irgendwann auch ihre Existenz.
[14:45] Hotel-Gejammer: Hotellerie: Gäste verzweifelt gesucht
[14:30] Denen kann man nicht mehr helfen:
Spiegel: Mit dem Mauerfall aus dem Paradies vertrieben
Wer hat die Mauer gebaut? Ein Schüler-Wissenstest zur DDR hat bei vielen Ostdeutschen wütende Reaktionen ausgelöst. Jetzt hat der Politologe Schroeder diese ausgewertet - und zeigt sich im SPIEGEL-Gespräch besorgt: Inzwischen verklären auch Jüngere und Bessergestellte den SED-Staat.
Soetwas kommt genau dann, wenn ein Volk längere Zeit von der Staatsknete lebt. War etwa in den USA bei der schwarzen Unterschicht zu beobachten.
Ich empfehle diesen Nostalgikern die Auswanderung nach Nordkorea. Den mitgesendeten Leserkommentar aus Bayern kann ich leider nicht wiedergeben.
[16:30] Leserzuschrift - Zum Beitrag: Denen kann man nicht mehr helfen: (Manchem Bayern anscheinend auch nicht)
Wer ist denn daran schuld dass die Ost-Schüler so denken? Es sind in erster Linie die westdeutschen grünlinken Eliten in Politik und Medien! Wer hat denn als erster die kommunistischen Regime in der DDR, Nordkorea, Kambodscha, Moskau und Peking verehrt? Es waren die grün-linken Studenten der 68er-Bewegung die heute überall in Politik und Medien die Deutungshoheit über die deutsche Geschichte besitzen, und hartnäckig an ihrer geschichtpolitischen Version der deutschen Geschichte festhalten. Die grün-linken Eliten allen voran der Gerhard Shröder wollten z.B. immer die Erfassungsstelle für DDR-Unrecht in Salzgitter schließen, nur damit kein schlechtes Licht auf ihren heißgeliebten "Sozialstaat" DDR fällt. Die westdeutschen Grünlinken sind doch heute noch Honecker dankbar das er ihren Vorbildern, gemeint sind die westdeutschen RAF-Terroristen-Mörder, in der DDR zuflucht gewährt hat. Nach der Wende haben dann die westdeutschen Grünlinken alles getan damit die verbrecherische DDR-Geschichte weitgehend unter den Teppich gekehrt wurde, sie hätte ja die Geschichte des "Dritten Reiches" aus dem zentralen Fokus verdrängen können. Hinzu kommt der irrsinige Kampf der west-ostdeutschen Grünlinken "Gegen Rechts". Per Definition ist in der BRD heute alles was "Rechts" ist abgrundtief böse, während hingegen wenn linke Randalierer Polizisten schwerste Verletzungen zufügen, oder wie seit Monaten in Berlin und Hamburg wo Linke dutzende Brandanschläge verüben, die angeblich aber nur ein berechtigter Aufschrei der Jugend gegen soziales "Unrecht" in der BRD sind, muß man sich nicht über die Ansichten der ostdeutschen Jugendlichen nicht aufregen. Dieses Meinungsklima nutzen dann natürlich die alten ewiggestrigen linken SED-Kader in Politik und Bildungssystem um die ostdeutsche Jugend mit ihrer DDR-verherrlichenden Geschichtsauslegung zu manipulieren.
Wie vergiftet das linke Meinungsklima in der BRD ist zeigt doch der Umgang der grünlinken Eliten mit den deutschen Opfern der sovjet-kommunistischen Diktatur die nach 1945 im KZ-Sachsenhausen interniert waren, von denen tausende Unschuldige gestorben sind. Sie werden von Grünlinken, an vorderster Front von linken Sektierern, gemobbt wo es nur geht.
[13:45] Die "Merkelsteuer" ist da:
FAZ: Merkelsteuer - das wird teuer
Der Schrecken dieses Bundestagswahlkampfes trägt jetzt einen Namen: Mehr Mehrwertsteuer. Zum Boten des Bürgerschrecks wurde wie häufig die Bildzeitung.
Gepumptes Geld zum Fenster hinausgeworfen
Jetzt rächt es sich, dass der Staat in der Krise gepumptes Geld mit beiden Händen zum Fenster hinausgeworfen hat, um Banken zu stabilisieren, Schulen zu streichen, Altautos abzuwracken oder Opel zu konservieren. Mehr noch: Jetzt rächt es sich auch, dass die große Koalition in den drei Jahren boomender Konjunktur vor der Krise, die sprudelnden Steuerquellen nicht viel stärker dazu genutzt hat, die Neuverschuldung zurück zu fahren und die Schulden zu tilgen.
Nach dem Springer-Verlag (Bild, Welt) schiesst sich also jetzt mit der FAZ das nächste Schlachtschiff auf die Politiker ein. Sehr gut. Viel zu lange war die Presse viel zu zahm.
Dieser Autor vermutet finstere Machenschaften: Die Steuerdiktatur
Aus dem Papier-Spiegel (Artikel selbstgestellte Falle):
Niemand habe die Absicht, die
Mehrwertsteuer zu erhöhen, sagte er – und
wählte damit fast die gleiche Formulierung,
mit der einst DDR-Staatschef Walter Ulbricht
acht Wochen vor dem Bau der Berliner
Mauer dementierte, dass er die Berliner
Mauer bauen will.
[16:30] Leserzusendung - Merkelsteuer:
Auch bei der letzten MwSt-Erhöhung war sie dagegen, aber dass hat das Volk schon längst vergessen ...

Neu 2009-06-27:
[18:00] Der Dienstwagen darf nicht angetastet werden:
RZ-Ticker 15.00Uhr, 27.06.2009
Studie: Unternehmen sparen kaum bei Dienstwagen
München - Die deutschen Unternehmen sparen einer Studie zufolge trotz des Konjunkturtiefs kaum bei den Firmenwagen. Wie aus einer Umfrage des «Corporate Vehicle Observatory» hervorgeht, wollen 69 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland keine Änderungen an ihrer Firmenwagenpolitik vornehmen. Eine Vergleichszahl aus dem Vorjahr gibt es nicht. Auch an den Vorgaben für mögliche Fahrzeugklassen, -typen, Motorisierungen oder Ausstattungen würden keine Abstriche gemacht, heißt es in der Studie «Barometer 2009».
"Noch" wird also nicht gespart - wird aber kommen. Vermutlich möchte man in den Firmen diese Büchse der Pandora nicht öffnen, denn über nichts wird mehr gestritten als - wem welche Autoklasse zusteht. Merke: der oberste Chef muss immer das teuerste Auto haben, alle darunter sind je nach Hierarchiestufe billiger.
[17:45] Quelle - der Pleitegeier war schon da:
Spiegel: Firmenkonten bei Quelle leergeräumt
Kaum noch Hoffnung für Quelle: Der Versandhändler musste sämtliche Gelder kurz vor dem Insolvenzantrag an den Mutterkonzern überweisen - der Betriebsrat will diesen Vorgang nun prüfen. Bayerns Ministerpräsident Seehofer appelliert direkt an die Kanzlerin, das Unternehmen doch noch zu retten.
Solche Sachen passieren oft bei Konzernpleiten. Es gibt ohnehin genügend Versandhändler, warum also Quelle nicht sterben lassen?
Die Politiker liefern sich dafür einen Katalogkrieg: Der Berliner Katalogkrieg
Seehofer entpuppt sich als waschechter Sozialist, der auch noch eine tote Quelle aus dem Grab holen und wiederbeleben will.
[21:30] Licht aus: Bei Quelle reicht es nicht mal für Telefon und Strom
[12:45] Der Ruf nach der "Steuerwehr":
Bild: Wir brauchen eine STEUERwehr!
Welt: Die Regierung stürzt das Steuersystem ins Chaos
Noch dementieren sie, aber die Debatte zeigt, wo die Reise nach der Bundestagwahl hingeht: schnurstracks Richtung Mehrwertsteuer-Erhöhung!
Sollen sie mit ihrem schmalen Geldbeutel dafür büßen, dass sich die Finanzhaie bei ihrem Milliardenspiel verzockt haben?
Wenn der Springer-Konzern jetzt einige Zeit auf das Thema einschlägt (in Bild brutal, in der Welt intellektueller), dann werden die Regierungsparteien bei der Wahl eine Katastrophe erleben.
Der fett dargestellte Satz ist der Wichtige: die kleinen Leute sollen die Zeche für die unfähigen Banker bezahlen. Also Umverteilung von Unten nach Oben zu einer kleinen, besonders privilegierten Gruppe.
[18:30] Es gibt genau drei Möglichkeiten: Steuern erhöhen oder Sozialleistungen kürzen oder Staatsbankrott: Schlag auf Schlag
[12:00] Vergleich: Kollaps der DDR im Vergleich zur BRD:
ef: Ein Systemvergleich: Die DDR wurde friedlicher abgewickelt als die BRD
Aus diesen Gründen ist die BRD verglichen mit der DDR ein Pulverfass. Und das erklärt auch die aberwitzigen fiskalischen Vermeidungsstrategien der BRD-Regierung. Aber auch ein Rettungsfallschirm ändert nichts an der Tatsache, dass der Abstürzende unten ankommt. Es beweist nur hinreichend, dass auch die sozialdemokratische BRD-Ordnung am Ende sowenig reformierbar ist wie die der DDR.
20 Jahre später ist es wieder einmal soweit.
[18:30] Leserkommentar dazu:
ein Hauptgrund dafür das der Kollaps der DDR friedlich war, war der Grund, daß wir damals statt der Ostmark die harte DM bekommen haben.
Der Volksmund sagte damals: „Kommt nicht die DM zu uns, gehen wir zu ihr!“
Nur diesesmal gibt es beiderseits nur Hyperinflationsgeld. Ob es auch wieder Alumünzen geben wird?
[12:00] Leserzuschrift - Immobilienfinanzierung ade
Ein Allgäuer Immobilienmakler erzählte mir, das er für 30 Millionen pro Jahr Immobilien finanziert hat. Jetzt gibt es aber keine Kredite mehr, obwohl die Leute gerne kaufen möchten. Er weicht nach Österreich aus, denn
da wird noch das finanziert was die Allgäuer Banken ablehnen. Ist aber auch nicht einfach! Aber es geht noch was!
Die Kreditsituation dürfte regional sehr unterschiedlich sein.
[18:30] Leserkommentar dazu - was läuft noch im bereich finanzdienstleistungen:
das mehr oder wenige einzige, was im bereich finanzdienstleistungen noch läuft, sind immobilien und finanzierungen, und zwar vom verhältnis anlageimmo zu selbstgenutzter 1:10 ca, quasi immer noch wie "geschnitten brot"
betriebliche altersvorsorge, rentenversicherung sowie klassische lebensversicherung etc annähernd ZERO!
Neu 2009-06-26:
[20:30] Ein Politiker geht auf die "Bankster" los: Bankster in den Landesbanken
[18:00] Mehrwertsteuer-Nebenwirkungen:
Spiegel: CDU tobt über Oettingers Mehrwertsteuer-Vorstoß
Der Union droht eine Steuerdebatte im Wahlkampf: Plötzlich ruft Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger nach einer Anhebung der ermäßigten Mehrwertsteuer. Nach heftigem Rüffel von der Parteispitze wird der Landeschef zwar kleinlaut - doch die Diskussion dürfte sich kaum noch stoppen lassen.
Merke: JEDER Politiker wünscht sich höhere Steuern - damit er mehr ausgeben kann. Aber nicht jeder spricht es aus, vor allem nicht in Wahlkampfzeiten.
Den Ruf der Union als Steuer-Schröpfpartei wird sie jetzt nicht mehr losbekommen.
[19:00] Besser gleich den Staatsbankrott anmelden: Die Bundesregierung muss die Reißleine ziehen
[20:30] Witzbold? Die Lösung: KarstadtOpel AG
[20:30] Leserzuschrift - Erhöhung der Mehrwertsteuer:
Das Volk wird wieder einmal an der Nase herumgeführt. Aber anscheinend werden Steuererhöhungen in Deutschland so akzeptiert wie das tägliche Brot. Die Dekadenz unserer Gesellschaft läßt sich wirklich nur noch mit dem alten Rom vergleichen wenn nicht noch schlimmer.
Aber klar mir Brot und Spiele bzw. Essensmarken und Fußball läßt es sich bestimmt aushalten...
Jeder Vollidiot der im Septemper die ethablierten Versagerparteien wählt sollte 50% oder mehr Mwst. zahlen!!!
Hoffentlich bricht bald alles zusammen...
Dafür hatte man genug Geld: Roma-Besuch kostete 52.000 Euro
[11:45] Spaltet sich die DDR wieder ab?
Süddeutsche: Ostdeutsche verklären DDR
Mehr gute als schlechte Seiten: Auch knapp 20 Jahren nach dem Mauerfall beurteilen Bürger im Osten die DDR anders als Westdeutsche.
Leserkommentar (Bayern): KOMMT ALLES SO WIE ICH ES IMMER GESAGT HABE - DIE BRD WIRD SICH SPALTEN!
Es wird sich nicht die Ex-DDR abspalten, viel eher bekommt sie den Fusstritt aus dem Süden - so wie bei der Tschechoslowakei.
[12:15] Leserkommentar (Berlin) dazu:
es wird keine Abspaltung geben, denn dieses Mal geht Deutschland als Ganzes in den Staatsbankrott. Da ist es völlig wurscht, ob Süd oder welche Himmelsrichtung auch immer meint, besser dazustehen, als die anderen. Der Süden geht doch letztlich derzeit wesentlich mehr den Bach runter, als der Osten (was natürlich auch an der niedrigen Ausgangsbasis des Ostens bzw. der hohen des Südens liegt).
Als Wirtschaftshistoriker muss ich sagen, dass in Depressionen die noch wirtschaftlichen stärkeren Teile eines ethnisch inhomogenen Staates nicht mehr für die schwachen Teile weiterzahlen wollen und einfach austreten:
Tschechoslowakei - die Tschechen haben die Slowakei rausgeworfen, Jugoslawien - Kroatien/Slowenien sind ausgetreten, Sowjetunion - Balten/Russen sind ausgetreten und haben die -Stans abgeworfen. Bis jetzt hat Putin die -Stans nicht wieder integriert.
Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass Bayern, BW, Hessen einfach aus der BRD austreten.
[13:00] Leserzuschrift - Rückzugsgebiet Osten?
Reaktion eines Berliners auf "Spaltet sich die DDR wieder ab?"
Ohne die blödsinnige Diskussion der letzten Wochen (Bayern vs. Preußen) wieder aufnehmen zu wollen, möchte ich folgenden Eindruck loswerden:
Bereits heute ziehen viele Pensionäre nach Mitteldeutschland. In Städten wie Görlitz und Weimar (ist auch anderswo zu beobachten) habe ich das selbst erlebt und mich bei einigen, meist Rheinländern, umgehört. Anders als ich zunächst vermutet hatte, waren es nur teilweise ehemalige Ossis, die in jungen Jahren geflüchtet waren! Genannt wurden stattdessen günstige Mieten, schöne Landschaft und die "Verdrängung" durch Migranten in ihren bisherigen Wohnorten.
Meine Prognose lautet: Es wird mit zunehmender Krise eine Wanderungsbewegung weg von den Zentren der Einwanderung im Westen nach Osten geben, spätestens bei den ersten Konfrontationen. Vergleichbar wie Westberliner aus den Bezirken Kreuzberg und Neukölln seit Maueröffnung nach Ostberlin bzw. ins Umland ziehen, weil die Schul- und überhaupt Alltagssituation sie zu sehr nervt.
[14:00] Leserzuschrift (Bayern) dazu:
1. „Bayern gegen Preussen“ ist keine Spinnerei sondern bald (blutige) Realtät.
2. Kein Land kann von Rentnern leben die sich „zurückziehen“. Es wird bald keine Rente mehr geben.
[19:00] Leserzuschrift-US - DDR-Abspaltung:
angesichts der Tatsachen, dass auf dem Gebiet der ehemaligen sogenannten DDR ganze Landstriche der Entvoelkerung und Vergreisung preisgegeben werden, dass die Regierung - von dem Bewerfen des Problems mit Geld einmal abgesehen - keinerlei Gedanken darauf verschwendet, wie dieser Fehlentwicklung entgegengewirkt werden koennte, sondern sogar erwaegt, diese Gebiete "aufzugeben", braucht man sich ueber eine DDR-Nostalgie der Mitteldeutschen nicht zu wundern.
In Sueddeutschland, speziell in Bayern sitzen die Profiteure. Dank einer falschen innerstaatlichen Migration wird die Grundbesitzerkaste in den Ballungszentren dort, speziell in Muenchen und seinem Speckguertel immer fetter. Ueber eine Regionalpartei, die sogenannte CSU, die im Rest der Republik weder waehl- noch abwaehlbar ist, hat sich dieses schoene Bayern ueber Jahrzehnte ungebuehrlich Alimente zugeschanzt und Industrie- und Standortpolitik mit fetten Bundeszuschuessen auf Kosten aller anderen betrieben.
Was "Fusstritte" anbetrifft, sollten sich die Sueddeutschen nicht von Wunschdenken verleiten lassen. In der Geschichte waren es die Bayern, die diese einzustecken hatten
(unter Kaiserlicher Besatzung zu Beginn des 18. Jhds., als Kollaborateure Bonapartes zu Beginn des 19. Jhds. in Tirol und Russland, als Verbuendete Oesterreich-Ungarns 1866 und schliesslich als Muenchner Revoluzzer und Raeterepublikaner 1918/19). Wer daher mit Separatismus kokettiert und davon traeumt, seine Dankbarkeit mit "Fusstritten" zu erweisen, dem kann ich nur raten: sieh' zu, dass die Bayerische Politik und Armee den Anforderungen dieses Mal gerecht werden, es koennten naemlich die anderen Deutschen auf den naheliegenden Gedanken kommen, dass das gegenwaertige Bayern zu gross und zu einflussreich sei und zerschlagen und aufgeteilt werden muesse... Ein Bayern in den vom Grafen Montgelas gezogenen Grenzen ist kein Naturgesetz!
Ansonsten gehoert Ihre Seite zu meiner taeglichen Lektuere (obgleich ich von dem Ideal eines gerechten, kompetenten, wehrhaften, die Interessen seines Volkes wahrenden Staates nicht lassen kann, also in gewisser Hinsicht "staatsglaeubig" bin - natuerlich glaube ich nicht an den gegenwaertigen, von Partikularinteressen gekauften Staat, der zum baldigen Scheitern verurteilt ist und viele seiner Buerger in den Abgrund mitreissen wird). Ich wuensche Ihnen weiterhin viel Kraft fuer Ihre wertvolle, wichtige taegliche Aufklaerungsarbeit.
Greetings to California, which may split up itself.
[19:15] Leserzuschrift - einer, der sich vom Westen abspalten möchte:
Ich denke, daß eine Abspaltung für den Osten so schlimm gar nicht wäre.
Hier gibt es noch ausreichend Menschen, die nicht degeneriert in den ghettos rumlaufen, die sich noch selbst helfen können, die auch noch einen Schrebergarten haben und somit nahrungsmittel selbst anbauen können, auch die Infos zur Handarbeit, Einkochen, Einwecken , überhaupt KOCHEN können, etwas reparieren können und ebenso den Verstand noch nicht verloren haben.
Damit will ich explizit NICHT behaupten, daß dieses Wissen im Westen nicht mehr vorhanden ist, im Osten ist es aber noch großflächig abrufbar.
Die DDR - Zustände haben es einfach erfordert, nachzudenken, selber zu basteln, zu tauschen, etwas herzustellen und Netzwerke zu pflegen.
Schwarzmarkt und Tauschwirtschaft waren Volkssport!!!
Es ist ganz klar, im Osten gibt es viele, sehr viele Menschen die den damaligen Umbruch nicht verkraftet haben und heute total abgeschrieben sind; der Großteil aber ist immer noch agil und kann sehr schnell umsteuern!!!
Das ist wie gesagt kein Aufruf zum Ossi oder Wessi-Bashing!
Die Gegebenheiten sind für den Knall hier einfach besser!
Selbst in einer Großstadt wie Leipzig gibt es 140 Kleingartenanlagen, wobei die preiswertesten bei 100 € zu beziehen sind, im Westen gibt es tlw. Wartezeiten und Ablösesummen von mehreren 1000,- euro.
Derzeit gibt es v.a. bei jungen Leuten einen regelrechten Boom, beim gärtnern, stricken, töpfern, einkochen usw.
D.h. v.a. die Generation, die die DDR und den damaligen Alltag nicht mehr wirklich miterlebt hat, besorgt sich jetzt das Wissen, das für den Knall überlebensnotwendig ist.
Von den westdeutschen Immigrantenghettos brauchen wir gar nicht mehr reden, die gibt es hier einfach nicht !
[20:15] Leserzuschrift - Ihre Kommentare:
Ich lese seit Tagen Ihre Diskussionsforen mit Interesse.
Nur, wenn ich heute Ihre extrem Deutschlandfeindlichen Kommentare lese, wie zum Beispiel "Es wird sich nicht die Ex-DDR abspalten, viel eher bekommt sie den Fusstritt aus dem Süden - so wie bei der Tschechoslowakei." Dann muß ich Sie fragen, was hat das Kunstgebilde Tschechoslowakei mit dem Deutschen Teil Staat zu tun? Oder das man DDR Gebiet gleich mit Polen bevölkern soll. Wessen geistes Kind sind Sie! Es könnte in eine gewísse Richtung des auserlesenen Volkes gehen.
Meine Kommentare sind überhaupt nicht feindlich gegenüber Deutschland. In einer Depression beginnen heterogene Staatengebilde zu zerfallen. Ich habe nur gezeigt, was kommen kann, es muss aber nicht so kommen. Wer diese historischen Wahrheiten nicht ertragen kann...
Die Leute sollten sich vorbereiten können. Denn Dauer-Subventionsempfänger haben in solchen Zeiten das Risiko, "abgenabelt" zu werden.WE.
[10:45] Leserzuschrift - Erhöhung der Mehrwertsteuer:
Warnung! Die Mehrwertsteuererhöhung kommt mit absoluter Sicherheit! Nach der Bundestagswahl werden die Deutschen abgezockt wie noch nie in der Geschichte der BRD! Deshalb jetzt rechtzeitig Lebensmittel noch zum alten Steuersatz bunkern! Nach der Mehrwertsteuererhöhung den Konsum auf das absolut Notwendigste einschränken: Nicht mehr ins Restaurant gehen, nicht mehr in Urlaub fahren, nur noch 2 Mahlzeiten am Tag essen.
Wenn das alle machen, ist der Staat kaputt.
[10:45] Staats-Schuldenuhr und Zinsuhr:
http://www.miprox.de/Schuldenuhr.html Tickende Schuldenuhr mit vielen zusätzlichen Informationen zum Geld
http://www.steuerzahler.de/webcom/custom/zinsuhr.php als Ergänzung zur Schuldenuhr die Zinsuhr
[10:15] Fällt Asmussen jetzt in Ungnade? Zeit wäre es: Union rückt von Staatssekretär Asmussen ab
[10:00] Leserzuschrift - Polizei wird Einfallsreich zur Einnahmeaufbesserung:
Gestern Abend 18:20, A3 Düsseldorf Richtung Arnheim, Breitscheider Kreuz, Brücke, bekannte Filmstelle. Mässig bis starker Verkehr, Tempolimit 120. Ich fuhr ganz rechts 122, Mittelstreifen frei, linke Spur Handwerker im Kastenwagen mit 150km/h auf die Brücke zu. Ich sehe auf der Brücke in der Mitte VW Bus und Leute die da an der Technik rumfummeln. Kastenwagen Vollbremsung, ich grins mir einen und Wechsel zum überholen anderer Fahrzeuge auf Mittelstreifen. Da fällt mir eine Person oben rechts auf der Brücke auf, also über dem rechten Fahrstreifen. Da steht dort eine nuttig bekleidete Dame in High Heels, halterlosen Strümpfen, hochtoupierten Haaren und Minirock, den man nur als breiten Gürtel bezeichnen kann. Die steht da lasziv rum und im Mittelstreifen sitzt die Kamera. Man muss wissen, dass in dieser Umgebung nichts als Natur und Wald ist. Sie macht da also keinen Pornoumsatz. Eindeutiges Ablenkungsmanöver von der Kamera weg zur Ertragssteigerung. Da gucken auch nicht nur Männer hin, sollte man ja meinen, aber klar, dass da auch die weiblichen Verkehrssünder hinschauen. Denken wahrscheinlich nur was anderes dabei als wir Ferkels. Wenn es nicht 25 Km Weg gewesen wären, hätte ich gedreht und ein Foto gemacht.
Was denen zum Abkassieren alles einfällt...
Neu 2009-06-25:
[18:30] Good bye, Golden Handshake:
Handelsblatt: Pleitewelle: Abfindungen in Gefahr
Die Wirtschaftskrise trifft die Unternehmen hart. Die Zahl der Pleiten steigt dramatisch an. Die Auswirkungen für die gekündigte Mitarbeiter sind dramatisch: Sie müssen um ihre Abfindungen bangen. Wie Betroffene bei Insolvenz, Outsourcing oder Verkauf des Unternehmens ihre Ansprüche sichern.
Abfindungen oder gar Golden Handshakes gibt es nur bei noch lebenden Firmen. Nach der Insolvenz gibt es nur mehr einen Fusstritt. Daher soetwas vorher kassieren.
500'000 sollen es werden: Pleitewelle bedroht eine halbe Million Arbeitsplätze
Empfehlung für Arbeitnehmer: weg mit allen Schulden, wenn es kritisch wird - sich abfinden lassen, solange es noch etwas gitbt
Empfehlung für Unternehmer: weg mit den Schulden oder zumindest den Haftungen dafür, rechtzeitig Gesundschrumpfen, Kosten reduzieren.
[15:30] Leserzuschrift - Real Life Banking:
Heute morgen rief ich bei meiner Bank, einer der größeren Volks- und Raiffeisenbanken, an und avisierte, morgen 50.000 Euro abholen zu wollen (beim letzten Mal - da waren es 15.000 Euro - bat man mich einen Tag zuvor anzurufen, kratzte es aber dann irgendwie noch zusammen). Zuerst fragte man mich nach dem Konto, was mich schon wunderte, denn es ging ja nur darum, das Geld bereit zu stellen. Dann rief man mich nach ca. 3 Stunden an und sagte, man könne diesen Betrag nicht beschaffen, ich müsse das Geld bei der Haupt-Filiale abholen. Nun gut. Dann rief man mich wieder zwei Stunden später an und informierte mich darüber, dass auch die Haupt-Filiale dieses Geld nicht so "kurzfristig" beschaffen könne, sondern mindestens bis nächste Woche Dienstag brauche. Ich fragte daraufhin leicht zynisch, was Sie denn sonst so anzubieten hätten, was ich in Tagesfrist bekommen könne? Bislang wäre ich der Meinung gewesen, dass es in einer Bank Geld gäbe ...
Die Ironie verstanden sie nicht, oder wollten Sie nicht verstehen. Sie boten mir einen Scheck an! - Ich fragte nur noch "Lösen Sie den denn dann sofort cash ein?" Auch diese Antwort war negativ: Den könne ich dann einem Konto gutschreiben lassen - z.B., wenn ich ein Auto kaufen wolle. Bingo! Nach langem Hin und Her konnte ich für morgen 25.000 loseisen. Man bedenke: mein Geld!, mein Eigentum! und ein normales Girokonto! ...
Wie hieß dieses System nochmal? Fractional Reserve? - Very fractional!
Man will so wohl Bank Runs verhindern. Auftrag von Oben?
[20:00] Leserkommentar-CH:
Saublöde Banker. Die sollten besser genügend Liquidität bereithalten. Wenn bekannt wird, dass eine Bank nicht jederzeit größere Beträge cash auszahlen kann erhöht dies das Risiko des Bankenruns. Letzten Herbst wurde bei UBS deshalb auf jeder Filiale extrem hohe Beträge cash gehalten um jederzeit auszahlen zu können.
An das denken diese Banker wohl nicht - das so ein Spontan-Run entstehen kann.
[15:30] Konjunkturpakete bleiben in Bürokratie hängen: Warten auf Konjunkturmillionen
[14:45] Den Osten zusperren:
FTD: Experten empfehlen Abbau Ost
Extrem strukturschwache Regionen in Deutschland sollten nicht mehr gefördert werden, sondern nur noch eine Basisversorgung erhalten. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie im Auftrag von Aufbau-Ost-Minister Wolfgang Tiefensee - deren Veröffentlichung aber untersagt ist.
Warum die ganz schwachen Regionen nicht einfach verkaufen? etwa an Polen.
[14:15] Verteilungskonflikte und Bürgerkrieg: Bundesregierung erwartet Unruhen und spricht von kommenden "erheblichen Verteilungskonflikten"
[8:45] Merkel, Dein Untergang:
Welt: Union prüft Anhebung der Niedrig-Mehrwertsteuer
Nach dem Vorschlag von DIW-Präsident Klaus Zimmermann, die Mehrwertsteuer von 19 auf bis zu 25 Prozent anzuheben, um der Staatsverschuldung beizukommen, denkt die Unionsfraktion jetzt angeblich über eine Erhöhung des ermäßigten Steuersatzes von 7 auf 19 Prozent nach. Dieser gilt auch für Lebensmittel.
Damit können sie die Bundestags-Wahl abschreiben, egal wie blöd sich die Opposition aufführt (wo ist die eigentlich?). Wie weltfremd kann man nur sein? Ab mit dem Regierungshaufen nach Afghanistan.
[18:30] Panik: Mehrwertsteuer-Debatte schreckt Union auf
Leserkommentar:
ZUERST HAT DER DEMOKRATENDRECK DIE RENTEN UM 2% erhöht wegen Wahlkampf und jetzt wollen sie die Lebensmittel
um 12% teurer machen. Das zeigt wie fertig die sind und wie minderwertig dumm!
[12:30] Leserzuschrift - MWSt DE:
an der neuen Diskussion über die Anhebung des ermäßigten MWSt-Satzes von 7 auf 19% kann man sehr gut die Scheinheiligkeit der Politiker erkennen. Da wird erst davon geredet, die armen unteren Einkommensteuerschichten zu entlasten und dann schlägt man genau da zu, wo es den unteren Einkommensschichten am meisten weh tut: bei den Lebensmitteln. Auch Aldi und Co. werden eine 12%-ige Verteuerung nicht mehr auffangen können. Vielleicht denken sich die Politiker ja auch – wie Marie Antoinette im 18. Jahrhundert anlässlich einer großen Hungersnot in Frankreich von sich gab –, dass sich der, der sich kein Brot mehr leisten kann, halt Kuchen essen soll. Dann würde ich diesen Politikern allerdings auch das gleiche Ende wünschen.
Würde die Politiker ihren Worten Taten folgen lassen, dann müssten sie die MWST auf Luxusartikel deutlich erhöhen. Aber das würde natürlich viel zu wenig einbringen, obwohl die errechneten 14 Mrd. Euro aus der Anhebung des ermäßigten Satzes auch nicht die Welt sind. Da kommt noch ein viel größerer Hammer.
Außerdem ist die Diskussion um die steuerliche Entlastung der unteren Einkommensschichten eine reine Farce, da die Lohnsteuer ca. nur ein Drittel der Sozialabgaben (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) ausmacht. Hier müsste mal gehandelt werden.
Nur Massensteuern wie diese können so grosse Einnahmen bringen. Aber alle wissen auch, was mit Marie Antoniette passiert ist.
Weitere Leserzuschrift - Leserkommentar "Lebensmittel um 12% teurer" falsch:
Wenn der Mehrwertsteuersatz von 7% auf 19% erhöht wird, entspricht dies einer Anhebung um ca. 171,4%. Wenn man heute für 100 Euro Lebensmittel kauft, sind darin 7 Euro Mwst. enthalten. Schlage ich auf den Nettobetrag von 93 Euro die angedachten 19% auf, müsste ich 110,67 Euro zahlen. Lebensmittel werden also um ca. 11% teurer, sofern man nicht in der Lage ist, die Vorsteuer zu verrechnen. Man wäre gut beraten, ein Gewerbe anzumelden, um die Vorsteuer zu ziehen und darüber hinaus den Selbstverzehr als "verdorbene Ware" (Schwund) deklarieren zu können, nur mal so als Idee. Man muss jedoch wegen der Lebensmittelverordnung umsichtig an die Sache heran gehen.
1% mehr oder weniger ist auch schon egal. Leider können die meisten Leute diesen <trick nicht anwenden.
Noch eine Zuschrift - Silbermünzen:
Dann würde ja auch die ermässigte Umsatzsteuer auf ausländische Silbermünzen steigen.
Eine 1Kilomünze würde bsplw. von 410,- auf 455,-E steigen.
Also aufnehmen was mann bekommen kann.
Ja, die trifft es auch.
[14:00] Leserzuschrift - Änderung des Seitennamens: infos-DE in Blutsaugerland Deutscher Nation:
entsprechend der altbekannten Strategie:
- überzogene Forderung öffentlich publizieren
- mediengesteuerter Protest, …so geht´s doch nicht
- reduzieren auf das geplante Maß
- mediengesteuerter Erfolg für die Massen, …es kommt, aber konnte nicht durchgesetzt werden (ERFOLG!!! Es lebe die Demokratie)
- umsetzen und den Michel (aus)„bluten“ lassen
Ich bitte daher um die Änderung des Seitennamens infos-DE auf infos-BSLD (BSL=Blutsaugerland Deutscher Nation)
Die Dreistigkeit der der deutschen Politiker ist wirklich omnipotent.
Der deutsche Michel ist immer noch ein JA-Sager, aber solange er noch ein „aber“ hinzufügen kann, ist ja noch nicht auf dem Sklavenniveau wie es sich unsere Politiker-Kaste in Ihrem Träumen ausmahlt.
Da sag ich nur: darauf einen Quadruple-Burger
[6:00] Leserzuschrift - Feigheit beim Afghanistan-Einsatz:
Vor wenigen Tagen sah ich einen alten Bekannten wieder, der jetzt Zeitsoldat der Bundeswehr (Offizier) ist und vorgesehen für einen Einsatz in Afghanistan im nächsten Jahr.
Er hat Einweisungsseminare besucht und berichtete mir u. a. folgendes:
1. Die Lager verlassen höchstens 20 % der Soldaten. Die Taliban beherrschen nämlich die Gebiete außerhalb der Lager völlig.
2. Die höchstens Ränge, die die Lager verlassen, sind Hauptleute.
3. Die Brunnen, die angeblich für die Bevölkerung von der Bundeswehr gebohrt werden, dienen rein militärischen Zwecken; sie werden nämlich nur in Orten, die an Nachschub- bzw. Marschrouten liegen, angelegt, und zwar in sog. "sicheren Häuser", die dort als Stützpunkte dienen.
- Zu 2. erlaube ich mir die Anmerkung, daß historisch gesehen in der deutschen Armee der Grundsatz galt: "Geführt wird vorn" - zum einen, damit die Führung einen möglichst sachgerechten Eindruck von den tatsächlichen Verhältnissen im Kampfgebiet erhhielt, zum anderen aus ethischen Gründen (Vorbildfunktion): der einfache Soldat sollte nicht den Eindruck bekommen, seine Haut für Drückeberger zu Markte zu tragen, die Offiziere sollten genauso Gefahren ausgesetzt sein (daher auch die hohen Offiziersverluste z. B. in den Weltkriegen).
Das militärische Führungspersonal ("Elite") ist heute also offenbar ähnlich feige wie das politische.
Alles unter Major ist also Kanonenfutter, darüber beginnt der Bereich der "Unersetzlichen". Alle Eliten sind also feige. Auch zu feige um zu sagen, dass dieser Krieg verloren ist und man abziehen sollte.
Neu 2009-06-24:
[19:15] Länder bankrott: Wie schlimm es um die Bundesländer steht
[19:00] Die Steuerpläne sind schon da: Wie Berlin die Löcher stopfen will
[18:15] Gute Zeiten für Insolvenzverwalter:
Spiegel: Insolvenzprofis erwarten massenweise Firmenpleiten
2009 droht zum Rekordjahr bei Firmenpleiten zu werden. Insolvenzverwalter erwarten, dass so viele Unternehmen vor dem Aus stehen wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Grund: fehlende oder stornierte Aufträge - und mangelnde Hilfe der Banken.
Falls jemand krisensichere Jobs sucht: hier sind sie - bei der Abwicklung bei Insolvenzen.
Es gibt genug Futter für die Pleitegeier: Kreditnot treibt Firmen in die Pleite
[17:30] Die arroganten Banker gehen vor: LBBW zahlt trotz Milliardenverlusten Boni aus
[16:45] Leserzuschrift - Mitnahmeeffekte bei der Kurzarbeit:
Es gibt beim Thema Kurzarbeit AUCH Mitnahmeeffekte, z.B. BMW (Motorrradfabrik in Berlin). Trotz Kurzarbeit werden Überstunden geschoben und Umschulungen wg. sowieso geplanter interner Umbesetzungen jetzt vom Arbeitsamt bezahlt.
Hintergrund: Ein für die Produktion in Italien geplanter Roller wird jetzt in Deutschland produziert. Diese Rückholung der Produktion war bei Beantragung der Kurzarbeit sicher schon geplant - trotzdem halten die dt. Behörden natürlich still.
Also firmenoffizielle Verlautbarungen nicht immer 1 zu 1 ernstnehmen, weil mit dem Thema Arbeitsplätze oft Staatsknete erpreßt werden soll.
In diesem Fall ließ sich Deutschland besser erpressen als Italien.
Im Moment ist das sogar politisch gewollt - Bundestagswahl.
[16:30] Leserzuschrift - Megaskandal Afghanistan-Einsatz:
In diesem nichterklärten Krieg, angeblichen Friedensmission in Afganistan stirbt blutjunges unerfahrenes Gemüse.
Gerade mal 21 oder 23 Jahre alt. Ohne Deko, Gefreite. Unsere politische Elite ist damit genauso verantwortungslos
wie mit den sonstigen ökonomischen Dingen. Dieser Einsatz scheint nur noch der Selbstbeweihräucherung und
amerikanischer Liebedienerei zu dienen. Wenn da schon unsere Soldaten rumfahren, dann Spezialkräfte, kampf-
und stresserprobt. Nicht unter 30 Jahren. Gerade zugrotesk, wenn man schwere Bewaffnung ablehnt, weil dann die
Afganen die Bundeswehr mehr als militärische Kraft, Besatzer ansehen könnte. Das sehen sie sowieso so.
Nein, ich will damit keine neue Seite provozieren.
Es ist nur bezeichnend für dieses politische Klientel. Nur ihrem Gewissen unterworfen. Nur damit scheint es nicht weit her zu sein.
Wie wäre es mit "erfahrenem politischem Personal" für diesen Einsatz?
[12:00] MDR: Wieder Kurzarbeit bei Opel Eisenach:
23. Juni 2009 Im Opelwerk Eisenach wird es von Donnerstag an sechs Tage Kurzarbeit geben. Wie «MDR-Aktuell» am Dienstag berichtete, begründete der Automobilhersteller dies mit dem Auslaufen der Effekte der Abwrackprämie. Kurzarbeit sei ebenfalls für die Zeit vom 13. bis 19. Juli angemeldet. Der Termin sei von Opel Eisenach aber noch nicht bestätigt worden. Ab 20. Juli seien die Mitarbeiter für zwei Wochen in Betriebsferien.
http://www.news-adhoc.com/mdr-kurzarbeit-bei-opel-eisenach-idna2009062337145/
Leserkommentar: Die Abwrackprämie war ein extrem kurzes Strohfeuer - jetzt kommt eine lange saure Gurkenzeit !
[15:00] Leserkommentar-CH: Der Blitz hat schon bald ausgezischt - nachher kommt der Donner !
[11:00] Leserkommentar zu n-tv Meldung GfK-Index auf Jahreshoch:
was der GfK-Index im Moment als Anstieg misst ist das Misstrauen derjenigen unter den kleinen Leuten, die noch (relativ) schuldenfrei sind, in die Sicherheit ihrer Arbeitsplaetze und ihrer Ersparnisse.
Allenthalben kaufen die Leute jetzt langlebigere Gueter, von denen sie (teils auch irrtuemlich) denken, sie in Zukunft zu benoetigen. Hier, Suedwestdeutschland (Nachbarn, Kollegen, Bekannte), sind im Moment Fahrraeder, Fahrradhaenger, Solarthermie auf dem Dach und Kaminoefen der Renner, bei kleinen Dingen feste Schuhe, strapazierfaehige Kleidung und alles was man nach einem Zusammenbruch von Karstadt o.ae.
wegen laengerer Fahrtstrecken nicht mehr so einfach bekaeme - die meisten sagen: wenn Karstadt faellt, dann fallen auch andere.
Ob das wirklich so ist - Krisenvorsorge?
[10:00] Die deutschen Gross-Pleitekandiaten:
Firmenpresse: Die Z-Score Formel
Wenn die Punktzahl 3.0 oder höher ist, dann ist eine Insolvenz nicht wahrscheinlich. Wenn die Punktzahl 1.8 oder kleiner ist, kann man davon ausgehen, dass eine Insolvenz möglich wäre. Eine Punktzahl zwischen 1.8 und 3.0 ist die Grauzone. Wahrscheinlichkeiten der Insolvenz innerhalb der oben genannten Bereiche sind 95% innerhalb eines Jahres und 70% innerhalb von zwei Jahren. Offensichtlich ist eine höhere Punktzahl wünschenswert. Hier eine Liste mit gefährdeten Unternehmen.
Medigene, Z-Score -4,92
Premiere, Z-Score -1,90
QSC, Z-Score -0,83
Conergy, Z-Score -0,45
Infineon, Z-Score -0,31
Deutsche Telekom, Z-Score 0,85
BMW, Z-Score 0,90
Daimler, Z-Score 1,08
Fraport, Z-Score 1,19
Solon, Z-Score 1,36
Jenoptik, Z-Score 1,37
ProSieben, Z-Score 1,44
Continental, Z-Score 1,48
Tui, Z-Score 1,50
Volkswagen, Z-Score 1,56
Südzucker, Z-Score 1,57
Deutsche Lufthansa, Z-Score 1,58
Gerresheimer, Z-Score 1,59
Linde, Z-Score 1,64
Q-Cells, Z-Score 1,70
HeidelbergCement, Z-Score 1,74
Symrise, Z-Score 1,81
Heidelberger Druck, Z-Score 1,82
Arcandor, Z-Score 1,83
Alles unter 1.8 ist also hoch gefährdet. Da kann man nur sagen: Tabula Rasa.
Alle Autokonzerne sind drinnen, Lufthansa, Telekom: das gibt ordentlich viele Arbeitslose, wenn die untergehen.
[14:45] Leserkommentar-CH zu Kommentar Z-Score:
Diejenigen, welche in Zukunft mit einem neuen deutsche Qualitätsauto zum Flughafen fahren wollen, um danach mit dem Kranich (durch das Reisebüro gebucht) in die Ferien fliegen möchten, werden das wohl nicht mehr können. Dann heisst es: zu Hause bleiben und ohne Brille keine Zeitung beim Kaffee ohne Zucker und rauschendem TV- Programm zu lesen. Wenigstens bleibt der Anruf vom Chef aus...
Ja, Chef gibt es auch keinen mehr - auch kein Gehalt.
[9:45] Die "harten Sanierungsjahre" kommen?
Spiegel: Steinbrück schwört Deutschland auf harte Sanierungsjahre ein
Der Staat in der Schuldenfalle: Bis 2013 muss der Bund 310 Milliarden Euro Kredite aufnehmen, ein Defizitverfahren der EU droht. Finanzminister Steinbrück sieht die deutsche Politik vor einer "Mammutaufgabe" - die Regierung werde sich auf Jahre hinaus voll auf die Haushaltskrise konzentrieren müssen.
Da ist noch einer - der sich um sein Gehalt sorgt: DIW-Präsident verlangt höhere Mehrwertsteuer
Das was jetzt durch Steuereinbrüche und Bailout-Verschwendung an Defizit entsteht, kann unmöglich mehr durch Steuern hereingeholt werden, es sei denn, man erhöht die Einkommenssteuer auf 90% und die Mehrwertsteuer auf 50%. Das wird aber auch in Deutschland nicht toleriert werden. Also wird das Geld gedruckt.
[9:30] BUNDESBANKCHEF WEBER WILL NOTFALLS KREDITE DIREKT aus der BUNDESBANK AUSGEBEN:
Spiegel: Bundesbank-Chef droht Banken mit härterer Gangart
Schelte vom Bundesbank-Präsidenten: Axel Weber fordert die Finanzinstitute auf, Zinssenkungen der Zentralbank an die Kunden weiterzugeben - um günstige Kredite möglich zu machen. Sollte das nicht passieren, seien andere Maßnahmen notwendig.
Wie 1919-23. Die Spekulanten, die den Euro shorten wollen, wird es freuen - die brauchen dazu Unmengen von Kredit. Wie damals.
[7:00] Banken wieder voll im Verkaufsrausch:
ZDF: Ungebremste Gier
Banken versuchen Westphal zufolge, wieder mehr Produkte an private Anleger zu verkaufen, ohne die Bedürfnisse der Kunden zu prüfen. "Wir beobachten, dass die Hemmungen wieder nachlassen." Einige Banken seien jetzt zunehmend zu aggressivem Vertrieb und Verkauf übergegangen. Dabei sollte sich doch nach der Lehman-Pleite vieles ändern: Banken versprachen künftig mehr Transparenz und faire Beratung - um das Vertrauen der Anleger wieder zu gewinnen.
Leserkommentar: Kommentar: Nix hat sich geändert.
[7:00] Leserkommentar - Kennen Sie diesen Verein schon?
kennen Sie diese Idiotentruppe eigentlich schon? Ich zitiere von der
Webpage: "Wenn man monatlich € 25,- ab der Geburt eines Kindes in einen internationalen konservativen Aktienfonds einbezahlt, braucht man sich um die Zukunft der Kinder nicht zu sorgen"
Ich präsentiere: Den "Bund der Sparer"...
Unfassbar, wie das Idiotentum hier grassiert in der BRD...
Diese "Kleinsparer" zahlen in jedem Systemumbruch massiv drauf. Diesesmal reicht schon ein Aktiencrash.
[10:15] Leserkommentar dazu - Zur Idiotentruppe:
Wahrscheinlich hat von der Idiotentruppe keiner nachgerechnet:
25*12=550 Wow, is doch ganz schön viel Geld fürn Pöbel.
20Jahre mit 7% verzinst (wers glaubt wird selig) macht mit Zinseszinsen:
24126 Euronen.
Na, da kann unser Kleines aber mal schön 1 bis 2 Jahre studieren. Länger brauchts doch nicht. Oder?
Na wenns nicht reicht gibts halt mit der Abwrackprämie ein Auto.
Neu 2009-06-23:
[18:15] Leserkommentar zum IFO: Komische Prognosen!
Gestern: Dr. Goebbels Endsiegpropaganda: Alles wird wieder gut!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631707,00.html
Heute: 6. Armee sitzt immer noch im Kessel von Stalingrad
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,632043,00.html
Da muß man sich schon Fragen, ob ihre Prognosen wissenschaftlich begründet sind oder vom Geldgeber abhängen?
Vielleicht hat man beide Male gewürfelt?
[14:45] Hier noch einige Depressionsmeldungen:
IBT: Rezession in Deutschland verschärft sich doch weiter
Sozialleistungen: Arbeitgeberverband rechnet mit Personalabbau
DW: Wirtschaft schrumpft, Arbeitslosigkeit steigt
Süddeutsche: Maschinenbau in Not
Welt: Deutsche Wirtschaft bricht um 6,4 Prozent ein
Handelsblatt: Deutsche erleiden erneut Reallohneinbußen, Deutsche Exporteure erleben herben Rückschlag
Den deutschen Exporteuren ist das Geschäft zu Jahresbeginn auf allen fünf Kontinenten gleichzeitig weggebrochen. Überdurchschnittlich stark war der Rückgang bei Ausfuhren in die Türkei und nach Russland, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte
Die Horrormeldungen sind inzwischen so zahlreich, dass man sie in einem Block bringen muss.
Wo sind denn eigentlich, die "Bodenbildung", der "Aufschwung" und die "Green Shoots" geblieben? sie waren nur Propaganda von Dr. Goebbels
[21:00] Noch einige Depressionsmeldungen:
Zeit: Experten: Aufschwung nicht vor 2011
MM: "Die Lage ist grottenschlecht"
Süddeutsche: Größer als die Große Depression
Die Meldung "Grosse Depression" kommt auch noch - in 2009. Das Wort Depression war schon in einem Titel!
[14:15] Leserbericht - Kündigung von 2 Bausparverträgen:
Schriftliche Kündigung (per Fax vorab) am 04.06. bei LBS, keine Reaktion. Nachfrage nach 7 Tagen, AP nicht erreichbar, nachmittags wieder, AP nicht erreichbar. Assistentin sagt, sie müssen mit Personalausweis reinkommen und sich legitimieren. Meine Antwort: Hab keine Zeit dafür. Wir haben Verträge und die kann ich auch per Brief kündigen, ist bereits erfolgt. Alle 3 Tage versucht AP zu erreichen, nie erreichbar. Etwas herber mit der Assistentin gesprochen und um Rückruf Bezirksleiter gebeten. Nicht erfolgt. Gestern wieder angerufen, NACH fast 3 WOCHEN durfte ich endlich mit dem Bezirksleiter sprechen. Er erklärte, ich MUSS reinkommen, er kann das nicht ändern. Sehr neue Anweisung von ganz oben, also Peer, dass das Geldwäschegesetz geändert wurde und selbst bei 100€ Auszahlung der Mitarbeiterausweis (also der BRD-Personal-Ausweis), persönlich vorgelegt werden muss. Neben meinem Ausdruck der Konten lagen im Fach Kündigungen noch ca. 10-12 weitere Ausdrucke und man musste meinen aus den Voranmeldungen zur Kündigung raussuchen. Endlich geschafft, das war der letzte aufzulösende Vertrag.
Die wollen wohl, dass man aufgibt. Also hartnäckig bleiben, eventuell einen Anwalt einschalten oder zumindest damit drohen. Hier ist der Hintergrund:
Im gleichen Papier sind die alle drin: Krise der Konservativen, Haben Lebensversicherer die Erträge der Kunden verzockt?
Egal ob Bausparkassen oder Lebensversicherungen: diese müssen die Kundengelder anlegen. Sie machen es in einer Herde.
Was jetzt zählt ist nicht der "Return on Capital", sondern der "Return of Capital".
[20:15] Leserkommentar - zu wo investieren Bausparkassen?
Meine Bausparkasse (Schwäbisch Hall) hat mir auf Anfrage bzgl. Derivate, CDS, u. a. mitgeteilt, daß der Gesetzgeber vorgibt, daß deren Gelder eben nicht frei auf dem Geldmarkt in (z.B. Mistpapiere) investiert werden dürfen. Angeblich würden die Gelder für die Kreditnehmer der Bausparkasse selbst verwendet. Beim Googeln dazu habe ich widersprüchliche Angaben gefunden. Gibt es unter den Hartgeld-Lesern vielleicht jemand, der da Licht ins Dunkel bringen kann?
Eigentlich sollten sie dieses Geld in selbstvergebene Kredite investieren, jedoch weiss das niemand - Black Bock.
[10:45] Die Abkassierer: Monika Gruber Live - Polizei
[10:30] Späte Infos zum Bank-Run im Oktober 2008:
Welt: Die Deutschen hoben aus Angst Milliarden Euro ab read!
Die Einlagengarantie der Bundesregierung im vergangenen Oktober hat mehr Panik geschürt als bislang bekannt. Wie nun veröffentlichte Statistiken der Bundesbank belegen, gab es im Oktober 2008 auch hierzulande Anzeichen für einen drohenden Banken-Run. Viele Sparer hoben Geld in 500-Euro-Scheinen ab.
Die Politiker muss es in Angst und Schrecken versetzt haben. Der nächste Run geht auch auf die Staatsanleihen und vom Papier ins Gold.
[21:00] Leserzuschrift dazu:
ein dreiviertel Jahr später in der Welt online, Mainstream eben *gähn*:
Von diesen Bewegungen hatte ich damals schon woanders gehört und gelesen (leserzuschriften und kommentare in einschlägigen blogs und hartgeld.com), nur sind hier die Zahlen mal konkreter. Damals waren wegen *unbeabsichtigter* Begrenzung der Barabhebemengen die Marder u.a.
schuld, Knabberschaden an Serverkabel *hust,hust*...... Man wird in so einem Fall ganz einfach mal von seiner Kaufkraft abgeschnitten!!! In Argentinien ging es beispielsweise los mit dem Nichtfunktionieren der EC/Kreditkarten. War in allen grossen Finanzkrisen bisher so.
Wer Wert auf Freiheit legt mag sowas ganz und gar nicht. Wer andere für sich denken lässt sollte damit jedoch keine Probleme haben das die dann auch das Geld verdienen. Da versteht man auch gleich die Motivation der Merkel viel besser, im Herbst so eine "Rundumversicherung" für die Sparer auszusprechen; Panik hinterm Vorhang ist/war das.
Wenn die Politiker schon sonst nichts zusammenbringen, dann sollen sie ihre Gehälter und Privilegien wenigstens für das Zittern bekommen.
[10:30] Wann lässt man die HRE endlich sinken?
Handelsblatt: HRE sendet wieder SOS
Die schlechten Nachrichten vom Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) reißen nicht ab. Obwohl der Staat die ums Überleben kämpfende Bank bereits mit 100 Mrd. Euro gestützt hat, benötigt die HRE immer noch mehr Kapital.
Diese Bank wird SOS rufen, bis zu Staatsbankrott. Dann geht sie mit dem Staat zusammen unter - beide pleite.
Die äffen die Amis nach: Union will BaFin mit Bundesbank verschmelzen
[7:30] Die "Nicht-Gefallenen":
Welt: Die harte Wahrheit wird nicht ausgesprochen
Die Bundeswehr sollte in Afghanistan Wiederaufbau leisten. Davon ist kaum mehr die Rede – es herrscht Kriegszustand. Ein Oberst a. D. , dessen Sohn am Hindukusch stationiert ist, spricht auf WELT ONLINE über seine Ängste als Vater, den blutigen Kampf vor Ort und seine Wut auf Deutschlands Politiker.
Ich vermute, unsere Politiker wollen diese harte Wahrheit nicht aussprechen, weil die Auslandseinsätze, speziell der in Afghanistan, in der Bevölkerung äußerst umstritten sind. Weniger als 20 Prozent der Deutschen halten es überhaupt für richtig, dass deutsche Soldaten dort stationiert sind. Es ist für mich nur folgerichtig, dass die Politiker aus parteipolitischen Erwägungen heraus die Situation in Afghanistan weichzeichnen, die Bevölkerung partiell informieren, und ich muss sagen, ich fühle mich von der deutschen Politik für dumm verkauft.
Wirkliche eine idiotische Regierung: da wirft sie mit Geld herum, um wiedergewählt zu werden. Gleichzeitig lässt sie in idiotischer "Bündnistreue" ihre Soldaten in diesem unpopulären Rattenloch Afghanistan. Natürlich müssen die Opfer kleingeredet werden.
Warum nicht die grosse Show abziehen und die vollständigen Abzug vor der Bundestagswahl verkünden? Weil diese Regierung in der Realität total schwach ist. Einmal mit dem Finger dranstossen, und sie fällt um.
[14:30] Da kommen sie schon in Särgen, die "Nicht-Gefallenen": Drei tote deutsche Soldaten bei Gefecht nahe Kunduz
Dann wird noch US-Luftunterstützung angefordert. Die bombardieren bekanntermassen alles, auch Zivilisten, das erzeugt noch mehr Hass. Man sollte die Politiker dort unten kämpfen lassen: Merkel, Steinmeier, wie wäre es mit etwas Körperertüchtigung im Kugelhagel? Den Peer Seinbrück könnt ihr auch gleich mitnehmen, der soll dort auf einem Pferd mit gezogenem Säbel gegen die Taliban reiten. Schliesslich ist er Kavallerist (Futter für die Cartoonisten!).
[21:15] Leserzusendung dazu:

Vielen Dank, einer der besten Cartoons überhaupt!
[6:00] Porsche sichtbar am Ende:
Welt: Porsche kämpft um den rettenden KfW-Kredit
Die Hausbanken blockieren weitere Kredite für Porsche, die staatliche KfW-Bank will dem Luxusauto-Hersteller kein Geld geben: Doch Porsche gibt nicht auf. Binnen Tagen soll der Antrag bei der KfW nachgebessert werden. Groß sind die Chancen auf die Zusage laut Bundesregierung nicht.
Porsche ist zur Finanzierung des laufenden Geschäfts händeringend auf der Suche nach neuen Geldgebern, da die Hausbanken dem hoch verschuldeten Sportwagenbauer die Betriebsmittelkredite gekürzt haben und keine weiteren Gelder herausreichen wollen.
Die Araber haben wohl wieder kehrt gemacht, nachdem sie die wirkliche Lage gesehen haben. Also bleibt nur mehr der Staat als letzter Rettungsanker.
Wenn aber der Staat hier für die Fehlspekulationen einiger Porsche-Manager (100 Millionen-Wiedeking & co) einspringen sollte, macht das ganz böses Blut.
Dann kann man gleich das für Bailout-Entscheidungen machen: South Park Chicken Scene
Neu 2009-06-22:
[14:15] Die Regierung auf dünnen Steuer-Lügen-Eis:
Spiegel: Wirtschaftsweiser prophezeit Steuerschub nach der Wahl
Schlechte Aussichten für Steuerzahler: Nach Ansicht des Wirtschaftsweisen Wolfgang Wiegard muss die Regierung nach der Wahl rasch die Abgaben erhöhen. Offiziell dementiert man das in Berlin - laut "Handelsblatt" gibt es aber Überlegungen, die Umsatzsteuer anzuheben.
Offiziell streiten die Koalitionsspitzen Steuererhöhungspläne derzeit ab. In einem Begleitartikel zu dem Interview mit Wiegard deutet das "Handelsblatt" allerdings an, dass man in Berlin hinter vorgehaltener Hand schon darüber nachdenkt.
Die Opposition egal welcher Art darf jetzt jubeln: sie braucht jetzt nur mehr die Regierungsparteien glaubwürdig der Steuerlüge bezichtigen und kann dann im September Stimmen abkassieren.
Die letzte Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19% ist auch so zustande gekommen und dürfte nicht vergessen sein.
[19:15] Steuervergleich in Europa: Einkommens- und Körperschaftssteuern in Europa
[20:15] Glaubt ihr das noch jemand? Merkel dementiert Pläne zur Steuererhöhung
[17:00] Die "Green Shoots" verwelken wohl wieder?
MVticker: Konjunkturentwicklung zum Frühsommer 2009: Die Stimmung sinkt weiter - Wende nicht in Sicht
BörseGo: ifo-Geschäftsklima: Erwartungen hui, Lage pfui!
ARD: Konjunkturoptimismus wirkt nicht mehr
Handelsblatt: Weltbank sieht für Euro-Zone und USA schwarz
Reuters: Maschinenbaubranche rechnet mit weiterem Stellenabbau
Süddeutsche: Bundesbank dämpft Hoffnung auf Ende der Krise
FAZIT: Der ifo-Geschäftsklimaindex kann sich den dritten Monat in Folge verbessern. Maßgeblich verantwortlich zeigt sich hierfür die neuerliche Aufhellung bei den Geschäftserwartungen. Auf der anderen Seite gibt die Lagekomponente minimal nach und markiert damit ein neues historisches Tief. Insgesamt kann man aus den Stimmungsindikatoren aber auch aus den „harten Zahlen“ ablesen, dass sich die deutsche Konjunktur in diesen Tagen in einer Phase der Bodenbildung befindet. Auch wenn die Erholung ganz langsam in Sichtweite rückt, raten wir dennoch: Bitte nicht zu früh freuen
Ja, die Lage ist "pfui", das "hui" aus dem Kanzleramt und anderen Wahrheitsministerien wird bald unglaubwürdig werden.
Leute, es geht wieder abwärts, das Ende der künstlichen Euphorisierung ist da.
PS: daher muss wohl auch der Goldpreis wieder hinunter.
[19:30] Da gehen die Jobs dahin: Jeder zweite Maschinenbauer will Stellen streichen
[10:45] Siemens hofft auf Staatsknete:
Welt: Siemens hofft auf Milliarden aus Konjunkturpaketen
In den kommenden drei Geschäftsjahren will der Siemens-Konzern Aufträge in der Höhe von 15 Milliarden Euro aus den staatlichen Konjunkturprogrammen an Land ziehen. Sechs Milliarden sollen auf Umwelttechnik entfallen. Damit könne der teilweise starke Rückgang der privaten Nachfrage abgefedert werden.
Der Einbruch im realen Geschäft muss gewaltig sein und wird mit neuen Krediten ausgeglichen.
Mit den Konjunkturpaketen wird sich der Kreuzritter aber irren, mit dem Staatsbankrott ist es aus damit - die gibt es nicht 3 Jahre.
[20:15] Was Siemens sonst noch so treibt: Iran kontrolliert das Internet mit Hilfe von Nokia und Siemens
[10:45] Wieviel Leben ist noch in den Lebensversicherungen? Nürnberger Leben: Stille Lasten in der Bilanz
[10:30] Angst vor dem eigenen Volk?
Welt: Union will Bundeswehreinsatz im Innern erlauben
"In besonderen Gefährdungslagen" will die Union die Bundeswehr im Inland einsetzen können. Das geht aus ihrem Wahlprogramm hervor. Zudem unterstützen CDU und CSU den Einsatz der deutschen Soldaten in Afghanistan und hoffen auf einen Erfolg des Wiederaufbaus. Ein Zieldatum für den Abzug wird nicht genannt.
Ist das Ziel eine CDU/CSU-Diktatur zur Machterhaltung? Merkel als neue Schickelgruber (Hitler)? oder eine DDR 2.0?
[10:45] Leserzuschrift dazu:
viele Wessis wollen es nach ja wie vor (noch) nicht wahr haben: Aber wir haben die DDR 2.0 schon längst (z.B. Internetzensur, gläserner Bürger durch Totalüberwachung und permanente Volksverarschung durch Medienmanipulation). Es sollte niemand glauben, dass die Politiker, die all dies zu verantworten haben, davor zurück schrecken würden, die Bundeswehr auch im Inneren einzusetzen, wenn es ihren Interessen dienlich ist. Und zwar auch ohne (grund-) gesetzliche Befugnis! Die Aufnahme dieser Kompetenz ins Grundgesetz ist insoweit doch nur dessen formelle Anpassung an die politische Realität.
Leserkommentar-CH dazu:
Die Politik wie sie auf der ganzen Welt "funktioniert":
1. Steuern vom Bürger eintreiben bis er nichts mehr hat.
2. Verteilen damit die Politik "Ruhe" hat.
3. Es hat nicht funktioniert.
4. Krieg.
[6:45] Die Banken-Abschreibungen aus Inlandsgeschäften kommen:
Handelsblatt: Banken vor schweren Zeiten
Welt: Banken drohen immense Kreditausfälle
Die deutschen Banken stehen vor einer dramatischen Abschreibungswelle im Kreditgeschäft, die ihren Höhepunkt voraussichtlich im nächsten Frühjahr erreichen wird. Nach den massiven Verlusten aus strukturierten Wertpapieren, werden die Banken jetzt von den Problemen in der Realwirtschaft eingeholt.
Die Folge des Zusammenbruchs der Realwirtschaft und der Firmenpleiten. Bisherige Verluste stammten aus idiotischen Auslandsanlagen.
Das ist wohl primär auf Merkel & co gerichtet - die schlimmsten Verschulder: EZB-Chef Trichet warnt Regierungen vor weiteren Schulden
Leserkommentar: MAN BEKOMMT PANIK - BUT ITS TOO LATE......
Neu 2009-06-21:
[20:30] SIE WERDEN UNS DIE HAUT ABZIEHEN:
Handelsblatt: Nach der Wahl drohen Steuererhöhungen
Die Staatsfinanzen laufen aus dem Ruder – und die Finanzexperten der Bundesregierung haben offenbar schon die Waffen gestreckt. Ein Sparprogramm wird immer unwahrscheinlich. Ganz anders sieht es beim Thema Steuererhöhung aus. Der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard hält diese für weit wahrscheinlicher als Steuersenkungen.
Diese Politiker können sich nur auf Steuererhöhungen einigen - falls das zu grosse Proteste auslöst --> Gelddrucken.
Inzwischen sollten alle wissen, dass diese Steuererhöungen nach der Wahl kommen - keine gute Postionierung für die Regierungsparteien.
STEUEREINNAHMEN BEGINNEN ZUSAMMENZUBRECHEN : LOHNSTEUER - 17,8 % im April zum Vorjahr usw: Steuereinnahmen
Es wird das Gelddrucken.
[16:45] Zur Zensursula: ZAPP: Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet
[16:15] Mehr als Windräder hat die SPD nicht anzubieten:
Welt: SPD will Umweltbranche zum Jobmotor machen
Einen "sozial-ökologischen New Deal" planen Außenminister Steinmeier und Umweltminister Gabriel. In einem Papier, das WELT ONLINE vorliegt, erklären die SPD-Politiker: Grüne Technologien sollen die Wirtschaft ankurbeln und eine Million neue Jobs schaffen. Verschwinden sollen dafür Deutschlands Atomkraftwerke.
Diese Partei ist so weltfremd, dass sie auf ein dekadentes, grünes Luxusthemma setzt, während die Republik und auch sie selbst eigentlich in einer Existenzkrise ist.
[17:00] Da wollte die SPD wohl mithalten: Linke fordert 200-Milliarden-Investitionsprogramm
[17:30] Weltfremder Kreuzritter: Siemens-Chef setzt auf Umwelttechnik
Siemensianer, flüchtet vor ihm und dem Untergang, den er bringt - er erkennt die Zeichen der Zeit nicht.
Noch ein Wahnsinniger: „Strom aus der Sahara ist eine große Idee“
Leserkommentar:
DIE HABEN SAND IM HIRN !!!! ERINNERT AN DIE WUNDERWAFFEN VOM SCHICKLGRUBER, JETZT SIND WIEDER WUNDERWAFFEN DRAN !!
LETZTES STADIUM !
Das Sahara-Energieprojekt wird nie realisert werden: es ist technisch und politisch zu komplex, ausserdem fällt es in eine Depression.
[20:45] Jetzt, wo es um Jobs geht, gilt das Klima-Zeug nicht mehr: Bundesregierung springt Unternehmen bei
Aber anstatt den CO2-Unsinn komplett abzuschaffen, macht man eine Subvention draus.
[12:30] Etwas für alle Konspirationisten:
DasGelbeForum: False Flag Anschlag mit schmutziger Bombe in der BRD geplant?
In den Sommermonaten wird eine "False Flag"-Operation in Deutschland durchgeführt, welche die Verhinderung der Bundestagswahl und somit das Inkrafttreten der Notstandsverfassung zum Ziel hat. Dabei ist der Einsatz einer schmutzigen Bombe geplant, die je nach Großwetterlage im Ruhrgebiet oder Franken zur Detonation gebracht werden soll. Diese Information bekam ich von einem Jugendfreund der heute beim BND "arbeitet" und mir ausdrücklich riet das Land zu verlassen.
Vor einigen Jahren ist soetwas in Spanien schiefgegangen und die Regierung hat die Wahl nach dem Zugsanschlag verloren. Warum? die Wähler haben gesagt - wenn uns diese Regierung nicht schützen kann, dann wählen wir sie ab.
Ob sich die ohnehin total ängstliche deutsche Regierung soetwas traut? vermutlich nicht. Auch kaum ein Geheimdienstler oder Soldat ist vermutlich bereit, dafür den Kopf hinzuhalten - er weiss, wo sich Politiker abputzen, wenn es auffliegt. Was vielleicht kommt: "vor der Tat" fliegen wieder einige "Terroristen" auf -wie schon mehrfach - reine Geheimdiensterfindungen.
Noch ein Argument spricht dagegen: soetwas wird mit totalster Geheimhaltung vorbereitet. Wenn davon etwas herausdringt, wird die Aktion sofort abgeblasen - siehe oben.
Aber die Konspirationisten dürfen gerne weiterträumen und sich fürchten. Eine "schutzige Bombe" ist relativ harmlos - ausser für die Grünen.
[20:30] Da wollen Leute mehr Macht: Schäuble ist nicht gescheitert
[16:30] Leserzuschrift dazu:
Die einzigen schmutzigen Bomben, die täglich auf uns herabregen,
sind schmutziges, weil wertloses, Geld
Die wird es weiter regnen.
Noch eine Zuschrift:
Vor einen totalen Systemcrash dürfte so eine Aktion keinen Sinn machen, erst danach um die Notstandgesetze in Krafttreten zu lassen.
Da anderen westlichen Regierungen solche und ähnliche Aktionen schon nachgesagt wurden bzw. diese durchgeführt haben, würde ich niemals ausschließen, dass nicht auch bei deutschen Politikern die Hemmschwellen noch weiter sinken.
[10:00] Die Angst vor der Arbeitslosigkeit geht um:
Handelsblatt: Kurzarbeit: Die Frist läuft ab
"Wenn sich nicht bald etwas tut, wird es böse enden." Das hört man oft, in und um Iserlohn. In kaum einem anderen Landstrich wird so viel kurzgearbeitet wie dort. Was macht das mit den Menschen? Geschichten aus einer Region im Wettlauf gegen die Zeit.
Interessant, selbst die geringen Lohneinbussen durch Kurzarbeit sind schon zu viel - im letzten Drittel des Monats wird das Geld knapp. Weil sie immer alles ausgegeben haben. Daher zittern sie auch so davor, dass der Damm bricht und die Massenentlassungen beginnen.
Bald: Deutsche Unternehmen volle Fahrt in die Verlustzone: Ohne Rendite massive Entlassungen
[16:45] Lohnstückkosten explodieren durch Kurzarbeit: In der Krise wird die Arbeit teuer
[17:15] Da hat es schon einen Grösseren erwischt: Halberg Guss ist insolvent
Neu 2009-06-20:
[20:30] Leserzuschrift - Berlin: Heute nur PIGS-Scheine aus den ATM's:
ich war heute in Berlin-Charlottenburg bei drei verschiedenen Banken am ATM und habe nur PIGS-Scheine ausgezahlt bekommen.
Das ist sehr ungewöhnlich, denn bisher gaben die Automaten hier eigentlich nur "X" - Scheine heraus.
Bei der Sparda-Bank gab es zwei 100er mit "S" (Italien), bei der Berliner Bank in Westend wurden mir 1.000 EUR ohne einen "X"-Lappen ausgegeben, fast alles "S", einige mit "M" (Port.) und "V" (Spanien).
Verblüfft probierte ich es noch an einem Automaten im Supermarkt und bekam von 4 Scheinen erneut 4x ein "S".
Ich halte das nicht für einen Zufall. Wollen uns der "Club Med" vor dem Crash noch schnell sein potenziell wertloses Bargeld unterschieben ?
Die Italiener scheinen generell eine Art von Monopol auf den 100ern zu haben. Ist aber egal. Die deutsche Politik ist inzwischen genauso piggy.
Diese Banker machen die S-Scheine nicht: Bankberater halten dem Verkaufsdruck nicht Stand
[18:00] Porsche geht an Katar:
Focus: Emirat Katar soll 29,9 Prozent übernehmen
Einem Bericht zufolge präsentierte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking den Familien Porsche und Piëch bei einem Treffen ein Papier über die künftige Beteiligungsstruktur des Konzerns. Dort heiße es, ein „externer Investor“ solle insgesamt 29,9 Prozent der Anteile übernehmen. Für Samstag wird laut Bericht eine Delegation des Emirats Katar in Deutschland erwartet.
Das tut den Porsches sicher extrem weh, aber sie sind selbst schuld.
Leserkommentar-CH:
Die Cabrio Versionen vom legendären Sportwagenbauer werden evt. also bald nicht mehr mit Softtop sondern mit "Turban-Dach" angeboten.
[19:00] Leserkommentar: Und für den KFW-Kredit legt Porsche dann ein Sondermodell auf -
Den Panamera Lone Star Edition.
[17:30] Der 1. Pirat im Bundestag: Tauss tritt aus SPD aus - und wird Pirat
Welcher Abgeordnete hat für Zensur gestimmt: Hat mein Abgeordneter für Netzsperren gestimmt?
[12:00] YouTube: Zensursula
[12:00] Warum Bayern die Subventionsempfänger nicht rausrückt: Minister und Bundestagsabgeordnete profitieren von EU-Milliarden
[6:45] Steuersenkungen undenkbar?
NTV: Hundert Milliarden Euro Schulden
Steinbrück räumte im Bundestag eine "historisch hohe Neuverschuldung" ein. Dies sei bedingt durch die Wirtschaftskrise und die dadurch notwendig gewordenen Konjunkturpakete, sagte er in der Debatte über das Bürgerentlastungsgesetz. Forderungen von Union und FDP nach weiteren Steuersenkungen nannte der Finanzminister "schlicht und einfach illusorisch".
Da wirft er Geld hinein - Keine Bank darf mehr pleitegehen: IKB: Noch mehr Geld
In andere Banken und Firmen auch noch, eine Rentenerhöhung vor der Wahl kommt auch noch. Warum soll dann eine Steuersenkung nicht möglich sein. Das ist vermutlich so, weil die SPD, die dieser Minister repräsentiert, alle Arbeitenden primär als Steuer-Lastesel sieht, anstatt diese im Staat zu vertreten. Eine Pervertierung einer früheren Arbeiterpartei. Nur alle Privilegierten bekommen Geld, bei der eigenen Klientel holt man sich es.
Solche wahnsinnigen Staatsausgaben werden ohnehin monetisiert werden müssen, warum nicht dann die Steuern gleich ordentlich senken - als vorauslaufenden Inflationsausgleich, denn das wird dann die wirkliche Steuer sein.
[11:45] IRREN IST MENSCHLICH, LÜGEN IST DEMOKRATISCH: Bundestag beschließt Rentengarantie
[12:30] Noch mehr davon: Union will Staatsausgaben für Kinder erhöhen
[20:15] Noch mehr Goodies für die Wahl: Union will Familien, Rentnern, Arbeitslosen helfen
Noch in 100 Jahren wird man von der "Merkelschen Hyperinflation" schreiben - wie von der von Weimar.
[20:30] ERINNERT STARK AN DAS ENDE DER NAZI-REGIERUNG - Völliger Realitätsverlust wegen unziemlicher Totalverblödung: Union setzt auf Vollbeschäftigung
[10:45] Leserzuschrift zu Steuersenkungen undenkbar?
bei den Darstellungen zum heldenhaften Kampf der Politiker, die bis zum letzten Atemzuge (pardon, diese Sprüche hatten wir doch schon mal!?) für die Bürger und deren Steuerentlastung kämpfen, muß ein klitzekleines aber wichtiges Detail angemerkt werden:
Es mag hier zwar vom "Bürgerentlastungsgesetz" geschwafelt werden. Richtiger müsste man aber vom "Reparaturgesetz zur Korrektur verfassungswidriger Abgreife" sprechen. Der Kern besteht nämlich lediglich darin, die Absetzbarkeit von Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträgen zur Sozialversicherung von der Einkommensteuer zu gewährleisten. Diese Änderung hätte so und so bis zum Februar 2010 erfolgen müssen. Das alles passiert nur auf Grund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts.
Danke an alle Politiker, die uns nun sogar die Korrektur ihrer verfassungswidrigen Gesetze als bürgerfreundlich verkaufen und als Wahlgeschenk mißbrauchen.
Danke auch an die Presse, die Dank sorgfältigster Recherche noch nicht einmal auf diesen Umstand hinweißt.
[20:45] Leserzuschrift - Prognose:
jede wette: nix steuersenkung, stattdessen nach der wahl ruckzuck 25% mehrwertsteuer! ansonsten fällt das kartenhaus zu schnell! damit verschafft sich die "elite" etwas mehr luft!
[21:00] Leserzuschrift - weitere Prognose:
Zur Mehrwertsteuererhöhung kommt sicher noch eine Anhebung des Rentenbeitrages auf 22%.
AL-Versicherung und Co bleiben sicher nicht verschont.
Und, immer gern genommen:
Klimaabgaben für Haushalte, Strafsteuern für alte Autos, so ab 5 Jahre.
Die 5 Jahre sind kein Flachs, das haben die 2007 schon in der Pipeline gehabt und damit die Autokonjunktur schon abgewürgt, als die Anderen noch gekauft haben wie blöde.
Irgendwann kommt dann die Revolution.
Neu 2009-06-19:
[20:00] Leserzuschrift - Citibank Kundenzeitung:
was fällt ihnen zu diesem Rechenbeispiel in der aktuellen citibank-Kundenzeitung ein ? (abgesehen davon, daß die Erwerbsnebenkosten nicht berücksichtigt/finanziert sind, und die Senioren sich über ihre durchschnittliche Lebenserwartung hinaus verschulden sollen).
Baufinanzierung
SENIOREN Müller (63 und 65 Jahre alt)
Kaufpreis ETW: 120.000 Euro
zzgl. Erwerbsnebenkosten
Eigenkapital: 50.000 Euro
Finanzierungsbedarf: 70.000Euro
Kredit der citibank über 70.000 Euro
Zinsbindung: 15 Jahre
Anf. Tilgung: 4,72% p.a.
Zinssatz: 4,54 p.a. eff.
Monatsrate: 535€
Das Darlehen ist nach 15 Jahren komplett getilgt - das Seniorenehepaar hat während der Laufzeit keinerlei Zinsrisiko zu erwarten.
Echt subprime - Kredit über den Tod hinaus: hat es in den USA auch gegeben, jetzt nicht mehr.
[20:00] Ostdeutschland kann nicht aufholen:
Spiegel: Ost-Wirtschaft scheitert mit Anschluss an Westen
Weniger Jobs, schwindende Einwohnerzahlen - noch 20 Jahre nach dem Mauerfall hinkt der Osten Deutschlands dem Westen wirtschaftlich hinterher. Grund für Optimismus gibt es laut einer Studie trotzdem: In der Krise stehe der Osten besser da.
Der Osten steht in der Krise besser da? im Moment schon noch, weil dort mehr Leute vom Staat leben. Nach dem Staatsbankrott nicht mehr.
Leserzuschrift - Regierungsbericht über Aufbau Ost geschönt:
Die New York Times berichtet heute in ihrer Online-Ausgabe, dass die Verhältnisse in der ehemaligen DDR im jüngsten Bericht der Bundesregierung massiv geschönt seien. In Wahrheit sei ein Ende des Niedergangs im Osten nicht absehbar. Dies vor allem deshalb, weil erst in Zukunft mit einer regelrechten Implosion der Bevölkerung im Osten zu rechnen sei, wenn die Alten wegsterben. Zur Erinnerung: Eine Zeit lang kurz vor der Wende haben die Bürger in der DDR kaum noch Kinder gezeugt, was heute noch geschieht. Die Abwanderung in den Westen hält weiter an. Außer den Ballungszentren in Dresden und Leipzig gibt es im Osten praktisch nichts, was auf wirtschaftliche Gesundheit schließen ließe. In Brandenburg sind ganze Landstriche verödet. Die New York Times berichtet, dass sogar Wölfe in das Gebiet zurückkehren.
Das Lügen haben sie wo gelernt? im Osten oder im Westen?
[20:00] Lufthansa mit Verlust: Lufthansa gibt Gewinnwarnung
[12:45] Leserzuschrift - Panik in Steinbrücks Fort:
Eine Finanzbeamtin war vor kurzem im Finanzministerium in Berlin auf einer Schulung.
Als sie zurückkam war sie geschockt und hat gesagt, die höheren Beamten im Finanzministerium hätten Panik, keiner weiss mehr wie es weitergehen soll, die Lage wird als aussichtslos beschrieben.
"Aussichtslos": das will man der Öffentlichkeit natürlich nicht mitteilen. Es ist anzunehmen, dass diese "höheren Beamten" privat jetzt noch mehr Gold bunkern. Aber das tun sie ja schon seit einigen Jahren.
[20:30] Was die eigenen Geheimdienstler liefern: Das asiatische Jahrhundert
[15:00] Leserzuschrift dazu:
diese Zuschrift passt als Indiz für das zweite L, das uns noch erwartet und Herr Ziemann heute morgen in seinen Gold News sehr eindrucksvoll beschrieben hat.
Dieses Szenario hat seinen Charme. Da bekanntlicher Weise die systemrelevanten Banken gerettet werden, systemrelevant ist alles was nach Geld stinkt, und Industrien und Firmen gerettet werden die man nicht retten sollte damit sich Neues Platz schaffen kann, verschlimmern diese Aktionen nur den Status Quo.
Die sinkenden Steuereinnahmen gefährden zunehmend die Staatsbürgschaften. Wie sollen die denn besichert werden und wohin soll das führen? Die Antwort weis man als regelmäßiger Leser nur zu gut.
Der Abwärtsmechanismus wird noch dadurch verstärkt, dass die Bürger Ihren Regierungen nicht mehr trauen und Ihr Konsum- und Ausgabenverhalten weiter einschränken werden. Eine menschliche aber nachvollziehbare Reaktion.
Ja, der nächste Absturz bringt den Staatsbankrott mit der FLucht aus allem Papier, denn dann werden alle Bürgschaften fällig.
[17:45] Weitere Zuschrift dazu:
So so, die höheren Beamten haben also Panik. Geschieht Ihnen Recht! Ich sage das nicht aus Schadenfreude über die schlechte Lage. Aber jahrelang haben die doch die Finanzämter und Bürger mit Ihren behämmerten Verwaltungsanweisungen, BMF-Schreiben und Nichtanwendungserlassen für Urteile usw. malträtiert. Ganz zu schweigen von immer mehr sinnlosen und verfassungsrechtlich bedenklichen Gesetzen. In der Praxis umsetzbar ist der Müll schon seit Jahren nicht mehr und diese "Regeln" gehen total an der Praxis vorbei und behindern beide Seiten bei Ihrer Arbeit. Bei den Finanzgerichten staut sich der ganze Mist. Auf Einzelheiten wie die Änderungen ab 1.1.2008 mag ich gar nicht eingehen, wäre zu speziell für diese Seite und würde natürlich den Rahmen sprengen.
Da hoffe ich auf einen schnellen Meltdown, damit dieses ausgeuferte Regelwerk und mit ihm diese ganzen Bürokraten ausgetauscht werden. Jetzt gibt es eine einmalige Gelegenheit dazu, die wohl so bald nicht wiederkehrt!
[18:00] Weitere Zuschrift:
Ich sehne den Tag herbei, an dem ich die vielen Ordner mit den Rechtsvorschriften Steuerunterlagen und Behördenkorrespondenzen, die meine Wohnung vermüllen, in den Altpapiercontainer werfen kann!!!
[12:15] Offline-Politiker beschliessen Internet-Zensur:
Spiegel: Bundestag beschließt Sperrlisten für Kinderpornografie
Presse: Deutsche Kinderporno-Sperren: Viel Lärm um wenig Wirksamkeit
Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen von CDU und SPD das umstrittene Gesetz zur Zugangserschwerung zu Kinderpornografie im Internet genehmigt. Vertreter der Opposition warnten vor "Risiken und Nebenwirkungen", Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht sollen in Kürze eingebracht werden.
Die Ergebnisse der Europa-Wahl haben wohl kein Nachdenken ausgelöst. Diese Abgeordneten haben keine Ahnung vom Internet, weil sie selbst "offline" sind. Aber auch nicht von den Grundrechten. Wozu braucht man dann noch ein Parlament?
Das Interessante darin ist, dass diese Politiker nicht primär dafür gestimmt haben, weil sie eine Diktatur einrichten wollen, sondern weil einige weltabgewandte Mitglieder der Regierung damit auf Wählerstimmen hoffen - wie dekadent.
Schon kommen die nächsten Zensur-Forderungen: CDU-Politiker bekräftigt Forderung nach Ausweitung der Netz-Sperren
Die Gegner formieren sich schon zur Grossemo: http://www.loeschenstattsperren.de/
[15:00] Noch eine Idiotie - die wollen wirklich keine Jungwähler: Bundestag verbietet Jugend Besuch von Solarien
[17:15] Jetzt auch noch Webshops: Jugendschützer wollen Webshops indizieren
Wählt diese Idioten ab!
[15:00] Leserzuschrift dazu:
Gestern Abend konnte ich bei einer Veranstaltung den Vorstand des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft zu dem Thema sprechen. Er bestätigt alle Gerüchte der Internetzensur unter dem Deckmantel der Kinderpornographie. Die Lösung ist aber auch auf dem Weg, mit DNSsec. Wird bald kommen und damit werden DNS-Abfragen ausschliesslich über gesicherte Verbindungen „abhörsicher“ durchgeführt.
Sicher gibt es Kräfte im Staatsapparat, die Zensur wollen. Aber das was hier gemacht wird, ist primär angebliche Wahlkampfmunition weltfremder Politiker.
[12:15] Ein paar Peanuts will man auch an die Steueresel ausspucken:
Spiegel: Bundestag beschließt Milliarden-Steuergeschenk
Massive Entlastungen für Angestellte: Der Bundestag hat beschlossen, dass Kranken- und Pflegekassenbeiträge ab 2010 voll von der Steuer abgesetzt werden können. Arbeitnehmer sparen dadurch jährlich 9,3 Milliarden Euro - das Verfassungsgericht hat die Politik zu dem Schritt gezwungen.
Nach der Wahl kann man es ja gleich wieder einziehen und dafür die Mehrwertsteuer erhöhen.
Dahin fliessen die Big Bucks: Kurzarbeit für Großbetriebe noch günstiger
[10:15] Leserkommentar: Medienbranche:
ich bin Fotojournalist und übte das bis vor kurzem bei einer großen Tageszeitung aus. Diese verlängerten nun meinen Vertrag nicht weiter mit der Begründung: Wirtschaftskrise.
Die Abonnentenzahlen gehen drastisch zurück, zahlen von 60 Abo-Abbestellungen pro Monat, Tendenz steigend, mahnen zu harten Sparmaßnahmen und selbst der ehemalige Ressortleiter und Konsorten bangen um ihre Jobs.
Da werden alle Journalisten wohl noch williger werden, das zu schreiben, was kreditgebende Banken und Inseratenkunden wünschen - besonders wenn die Bosse auch um ihre Jobs zittern. Wer zahlt, befiehlt.
PS: Ich habe mir gestern wieder einmal den Spiegel gekauft - ganz dünn (wenige Inserate) und war auch am Donnerstag noch erhältlich.
[9:45] Leserfrage - Deutschland kann nicht pleite gehen?
wenn ich jemand erzähle dass Deutschland pleite geht dann kommt immer wieder von meinen Diskussionspartnern, dass der Staat nicht pleite gehen kann weil die Bürger entsprechende Sach- und Vermögenswerte dagegen stehen haben.
Ich bin kein Ökonom und verstehe deswegen auch nicht sehr viel von diesen Dingen.
Können sie mir vielleicht sagen warum der Staat trotzdem pleite gehen kann?
Sobald ein Staat mit seinen Tilgungs- und Zinsverpflichtungen bei Staatsanleihen in Rückstand ist, ist er offiziell pleite, sein Rating wird auf D gesetzt. Das ist der Fall, wenn er keine Staatsanleihen mehr verkaufen kann.
Allerdings kann ein Staat in diesem Notfall zur Zentralbank gehen und diese druckt dann das Geld für den Aufkauf der Staatsanleihen - "Quantitave Easing" = Monetsieren = Gelddrucken. Dafür geht dann die Währung durch Abverkauf in einer Hyperinflation bankrott. Am Ende folgt wieder der Staatsbankrott, nur etwas später.
[9:30] Leserbericht - Auftragsgenerierung bei Autowerkstätten:
Habe meinen Wagen heute bei einer deutschen Werkststattkette mit drei Buchstaben (fängt mit A an und hört mit U auf) zur Erneuerung eines Auspuffs abgegeben. Das schaffen die noch. Erstaunt hat mich das günstige Angebot für den Auspuffwechsel: pro PS 1 € für Material plus 30 € Einbau. Vor 6 Jahren habe ich dafür noch 150 € bezahlt. ATU war auffallend leer. Ich denke, die haben Auftragsprobleme.
In der Scheibe hatte ich eine kleine Steinschlagkerbe schon seit 5 Jahren ohne Rissbildung. Als ich den Wagen abholte, hatte ich zwei 10 cm lange Risse in der Scheibe. Hat natürlich bei der Reparatur keiner bemerkt. Auf meine Beschwerde reagierte man mit "das kann jederzeit passieren, einmal Tür zuschlagen und schon ...".
Seit fünf Jahren ist nichts passiert und dann ausgerechnet in einer aufragsschwachen Werkstatt.
Das Angebot zum Scheibenaustausch war aber schon fertig.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Also Achtung, es könnte sein, dass diese Werkstattkette versucht, sich "eigenhändig" über die Krise zu helfen.
Weitere Erlebnissberichte von Lesern könnten hier allen helfen.
Kein Wunder, dass die Kunden wegbleiben. Eigentlich gehört sich hier eine Strafanzeige.
[20:15] Leserzuschrift zu Werkstätten:
besonders vorsichtig sollte man sein ,wenn einen seine Werkstatt zur TüV Vorbereitung bittet.
Da wurden kürzlich bei einem Freund am Wagen der Spurstagenkopf (25 Tkm) für knapp 600,- Euro gwechselt (Spur und Achsvermessung usw...)
Auch treiben "Marder"plötzlich ihr Unwesen welche laufend Antriebsmanschetten anknabbern.
Der Biss dieser Tiere ähnelt meist einer Abisolierzannge oder erinnert in einigen Fällen an einen Seitenschneider... ;-).
Besser erst zum TüV .Meist ist bei neueren Wagen gar nichts gross zu bemängeln.
Und wenn nötig dann in die Werksatt.
Der Beisszangen-Marder.
Weitere Zuschrift - Sprüh-Marder:
ich kann aus meinem Bekanntenkreis von folgendem Fall berichten:
Einem Bekannten von mir wurde gekündigt nachdem er umsatzfördernde Maßnahmen nicht weiter unterstützen wollte. Er mußte beim gleichen Unternehmen mit den 3 Buchstaben beginnend mit A Stoßdämpfer mit Sprühöl so 'modifizieren' daß der Kunde selbstverständlich einsah die Stoßdämpfer zu erneuern. Schließlich verlieren die ja offensichtlich Öl.
Diese umsatzfordernden Maßnahmen bei diesem Unternehmen sind übrigens ein alter Hut, hier könnte man noch mehr berichten, dies würde aber den Rahmen dieser Plattform sprengen. Einen direkten Zusammenhang mit der Krise sehe ich hier nicht, es paßt halt derzeit ins rechte Bild.
Abgesehen von solchen Tricks zur Umsatzsteigerung beherrschen die meisten unabhängigen Werkstätten komplexere Reparaturen bei den heutigen Autos nicht. Ich hatte 2008 selbst so einen Fall: eine schriftliche Mängelrüge und eine Drohung mit dem Anwalt hat geholfen.
Noch eine Zuschrift - Scheibenriss:
ihr Leser mit dem Riss in der Scheibe soll sich mal die Hebepunkte seines Fahrzeuges anschauen:
Die Scheiben sind heute tragendes Teil, wenn die Karre zu einseitig gehoben wurde, kann die vorgeschädigte Scheibe durch Verwindung platzen.
Unter anderem auch, wenn z.B. an einer Stelle der Unterlageklotz der Hebebühne abrutscht. Das müsste dann sichtbar sein.
Auf jeden Fall Stümperei.
Der Scheibenplatzer ist auf jeden Fall ein Supergau, da ALLE Scheibenwechsler nicht fachgerecht nach Werkstatthandbuch arbeiten und mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kurze Zeit nach dem Scheibenwechsel drumherum alles wegrostet.
Selbst bei verzinkten ist das problematisch.
Scheibenwechsel ist ein Riesengeschäft und nahezu mafiös, fällt aber nicht auf, da durch Versicherungsbeiträge von der Allgemeinheit finanziert. Wenn man eine solche hat.
Die Leute, die ihr Auto solange wie möglich nutzen wollen, sollten einen Scheibenwechsel meiden, wie der Teufel das Weihwasser.
[8:45] Joe Wahnsinn ist schon wieder einmal da:
Süddeutsche: Der Lehman-Untergang - "gar nicht so schlecht"
...weil er sein Geld von AIG bekommen hat !
[8:45] Leserkommentar: Der Kreditschraubstock für den Mittelstand (gestern):
Ein Wort von einem langjährigen Unternehmensberater: die "Financial Covenants" haben weitreichende Auswirkungen, die für den Normalbürger so nicht ersichtlich sind.
Sie bedeuten de facto einen massiven Eingriff des Kapitals in das Tagesgeschäft der Geschäftsleitung. Genau das versucht man aus GUTEN Gründen durch die gesetzlich vorgeschriebene Trennung in Gesellschafter und Geschäftsführer bzw. Aufsichtsrat und Vorstand zu unterbinden.
Ab jetzt gerät alles unter die Räder was nicht bilanziert werden kann: Betriebsklima, Loyalität der Mitarbeiter, Kundenbindungen, Serviceleistungen, Produktqualität...
"Vorgabe von finanziellen Kennzahlen" klingt recht trocken - bei meinen Kunden sieht es in der Praxis z.B. so aus: Personalkosten um 25% senken. Punkt. Egal wie. Investitionen in Forschung und Entwicklung -50%. Egal wie. Das bringt Dampf auf den Kessel, die Leute werden sich noch umschauen.
Also, jetzt kommen die Banken als Sparmeister. Alles, was im Moment nicht unbedingt notwendig ist, muss raus.
[10:45] Leserkommentar dazu:
Vorgabe von finanziellen Kennzahlen" klingt recht trocken - bei meinen Kunden sieht es in der Praxis z.B. so aus: Personalkosten um 25% senken. Punkt. Egal wie. Investitionen in Forschung und Entwicklung -50%. Egal wie. Das bringt Dampf auf den Kessel, die Leute werden sich noch umschauen.
Das kenn ich auch. Als ich noch einen Job hatte, haben mir meine internationalen Kunden bereits im Sommer 2007 (!) mitgeteilt, dass der internationale Kreditmarkt komplett tot ist. Das was also jetzt in den Massenmedien ankommt, ist in Bereichen der Wirtschaft mit hoher Fremdfinanzierung schon lange bekannt. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, mich mit den Vollidioten internationaler Banken regelmäßig wegen dieser Convenants auseinandergesetzt zu haben. Genauso wie die verbrecherischen Bilanzen der Bankenmafia müssen die Kunden ihre Zahlen frisieren und diese so lange hin und her schieben, bis der Kredit wieder von rot (default) auf grün wechselt.
Auch den Schwachsinn, dass die Banken übernehmen würden, ist bekannt. Das endet dann in Zerschlagungen, Notverkäufen oder - besonders kreativ - man vergibt die Mandate seiner ehemaligen Kreditkunden an assoziierte Großverwaltungen. Dort sitzen dann ein Haufen gehirnamputierte Akademikerheinis, die meinen "sie wären etwas besseres" und fahren die Hütte als Vorzeigesklave (65 Stundenwoche bei kleinem Gehalt) richtig in den Dreck.
Ich bin froh, schon vor vielen Jahren mit langfristigen Investments begonnen zu haben (sauberes Wasser, unkaputtbare Lebensmittel, echtes Geld etc.). Ich wünsche Ihnen und Ihren Lesern alles Liebe für die Zukunft. Solange die Banker- und Politmafia für ihre Piraterie nicht strafrechtlich mit aller Härte verfolgt wird, steuern wir m. E. mit Höchstgeschwindigkeit in die postmoderne, postdemokratische schöne neue Welt der Ökofaschisten. Ohne Realwirtschaft - die im Gegensatz zu den Seifenblasen, die sich heute Banken schimpfen, wirklich systemrelevant ist - kann auch kein wirkliches Vermögen aufgebaut werden.
[8:45] Leserkommentar-CH - Porsche:
Wieso immer so negativ Herr Eichelburg, schon bald haben alle Deutschen ihren Staatsporsche und können ihn auch noch von der Steuer absetzen.
Die Wegpauschale wird doch jetzt wieder eingeführt - oder ?
Heute is Options-Verfallstag für Porsche. Sind sie am Abend tot oder der "Staatsporsche"?
[8:15] Leserzuschrift - kommt die 25% Mehrwertsteuer nach der Wahl?
Ich habe vor einigen Wochen in der Printausgabe vom 21. oder 22. Mai der Financial Times (englische Version, nicht FTD) gelesen, dass ein Regierungsbeamter (Sprecher) berichtete, dass nach der Wahl der Mehrwertsteuersatz auf 25% angehoben werden soll. Es war ein Sprecher aus Merkels Büro (Kanzleramt).
Ich kann diesen Artikel leider nicht online finden - hat jemand eine Idee, wie man da ran kommt?
...man kann gut sehen, dass solche Themen nicht in der deutschsprachigen Presse kommen - für die "Engländer" ist das aber eine ebenso "unwichtige" Politnachricht, wie für uns die geänderte KFZ-Steuer in England....
Für deutsche Medien gibt es wohl ein Verbot, soetwas zu bringen.
[15:00] Leserzuschrift - 25% Mwst:
zum Thema Mehrwertsteuererhöhung und daß Herr Klaus F. Zimmermann vom DIW möglicherweise versehentlich ein Regierungsvorhaben ausgeplappert hat, fand ich bei DUCKHOME folgenden Artikel:
http://www.duckhome.de/tb/archives/6558-Die-Katze-ist-aus-dem-Sack-Mehrwertsteuererhoehung-auf-25-Prozent.html
Zu der These, daß der Erhöhung ein geheimes Regierungsvorhaben wäre, konnte ich nichts finden.
Aber ich bin sicher, die Regierung wird dem DIW-Vorschlag nach der Wahl gerne folgen.
Denn die Politik rettet sich gerne selbst und drückt lieber viele Bürger unter Wasser, um selbst noch oben zu bleiben.
Geld muß her und das geht am leichtesten bei der Allroundsteuer zum Umsatz (Mehrwertsteuer).
Die Unternehmen hätten dann auch das beste Alibi zu Preiserhöhungen und könnten sich dann scheinbar retten.
Aber der Konsum wird dann noch mehr zurückgehen, also wird doch damit nur wieder schön umverteilt.
Komischerweise hat die britische Regierung zur Konjunkturbelebung die Mehrwertstuer vorübergehend gesenkt!
Wie paßt das zusammen?
Ungarn hat gerade seine Mwst auf 25% erhöht, dass die deutsche Regierung das nachahmen könnte liegt daher auf der Hand.
[17:30] Leserkommentar zu 25% Mwst:
Also ich habe nix dagegen wenn Sie die MWST erhöhen, weil es erstens noch offensichtlicher wird, da bald Game over ist. Und zusätzlich bezweifel ich, das sich dann das Steueraufkommen merkbar erhöht. Denn dann haben die Leute noch weniger in der Tasche, das Sie in den Konsum stecken können, wenn sie denn noch möchten.
Zudem vor der Wahl mit Geschenken um sich hauen und nach der Wahl gerade die treffen die sowieso wenig haben. Na, ich möchte kein Politiker in Berlin sein, da gibt es viele Laternenmasten, vor allem weil nach der Wahl ja wahrscheinlich die Massenentlassungen richtig losgehen.
Es läuft wahrscheinlich gerade eine verdeckte Dummheitsweltmeisterschaft.
Die Politiker glauben, dass sie mit ihren alten Tricks immer durchkommen, aber nichts währt ewig.
[7:00] E.On braucht dringend Geld zum Schuldenabbau:
FTD: Eon verkauft über 100 Stadtwerke
Der deutsche Strom- und Gasmarkt wird neu geordnet. Nach FTD-Informationen steht der Energiekonzern Eon kurz vor dem Verkauf seiner Stadtwerketochter Thüga - und erwartet ein verbindliches Kaufangebot.
Mit dem Thüga-Verkauf forciert Eon seine Entschuldung. Konzernchef Wulf Bernotat hatte das internationale Geschäft durch Zukäufe in Spanien, Italien und Russland kräftig angekurbelt, dabei aber die Nettoverbindlichkeiten auf 45 Mrd. Euro hochgetrieben. Nun will Eon einen Teil der Schulden abtragen.
Der E.On Imperienbau ist also gescheitert. Vor einigen Wochen hat man eine Kette von Wasserkraftwerken an dern östwerr. Verbundkonzern verkauft, jetzt das. Für die Beteiligungen in Russland, Spanien wird man derzeit kaum etwas bekommen.
Typisch Manager: zu Höchstpreisen auf Kredit kaufen, dann zum Niedrigpreis wieder verkaufen.
[12:45] Auch Vattenfall braucht Geld: Vattenfall muss Netz verramschen
WARNUNG: Diese Konzerne sind also in riesiger Finanznot. Wenn das System richtig crasht, werden vermutlich auch diese Konzerne crashen und deren Stromversorgung ebenfalls. Schon einen Generator besorgt?
[6:45] Leserzuschrift - Lagebericht Arbeitsmarkt Nürnberg Stadt:
Über einen guten Bekannten der in Nürnberg einen Freund in höherer Funktionsebene beim Arbeitsamt hat, habe ich folgendes erfahren.
Die Zahl der Kurzarbeiter sei momentan bei 140 Tsd angelangt und Tendenz nach wie vor steigend.
In den letzten zwei Monaten gab es 40 Tsd welche entlassen worden sind. Da das Verkehraufkommen in der Stadt schon seit Monaten zurückgeht, ist diese Information wohl nicht übertrieben, oder gänzlich falsch. Anmerken möchte ich noch, das diese Zahl angeblich nur für die Stadt gilt. Es gibt auch Nürnberger Land. Schlicht und einfach nur grausam.
Wie soll dann die Kaufkraft steigen, wie es in den Medien publiziert wird.? Da ich ja davon ausgehe, das dies Entwicklung nicht nur in Nürnberg läuft. Hier sieht man wieder genau, wie der Bürger, getäuscht, belogen und betrogen wird.
Das wird alles verschwiegen.
Daher druckt der bayrische Staat jetzt die Quelle-Kataloge: Bayern sagt Arcandor-Tochter Quelle Staatshilfe zu
Leserkommentar: DIE CSU-AFFEN SIND DIREKT AUF DEM HIGHWAY TO HELL UND MERKEN ES WEGEN UNZIEMLICHER BLÖDHEIT NICHT !
Sie wollen dort (Nürnberg) nicht noch mehr Arbeitslose - bis zur Bundestagswahl.
[8:30] Leserzuschrift - Autobahnstrecke Ried -- Frankfurt -- man könnte sagen freie Fahrt im Vergleich zu vor einem Jahr:
Ich muss jetzt schon sagen ich hatte das Vergnügen, die Strecke Frankfurt -Ried-Frankfurt in den letzten 2 Tagen auf der Autobahn zu fahren.
Trotz immenser Baustellen ein völlig Stress freies fahren. Relativ wenig Verkehr. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so eine angenehme Fahrt besonders in dem Streckenbereich Aschaffenburg bis Nürnberg und umgekehrt hatte.
Wenigstens kann man ordentlich reintreten, obwohl Benzin angeblich wieder bei €1.40/l ist.
[10:45] Leserzuschrift - Ich wohne an der Bahnlinie Stuttgart-Singen, ich sehe nur noch wenig Güterzüge.
[16:00] Leserzuschrift - Wirtschaftslage im Norden:
Der Bahnhof Maschen Rbf ist der größte Rangierbahnhof Europas und der zweitgrößte der Welt. Auf den Maschen Bahnhof herrscht immer noch eine Leere. Man sieht auch kaum Autos dort rum stehen , früher waren es mehrere hundert. Nach langer Zeit sieht man nun auch Güterzüge rum fahren mit 90% Auslastung, es gab schon mal 30-50% neulich.
Der HHLA hat nun Kurzarbeit für hafenarbeiter eingeführt , der Hafen ist auch noch -40 .. -50% im Minus zum Vorjahr.
Auffallend in Hamburg und drumherum sind die Strassenbauten und Schienenbauten der DB , es wird wild gebaut. Nun stand in FTD , die Deutsche Bahn hat auf das Geld 4Mrd. € des Konjunkturpacketes2 gewartet , seit dem bauen Sie wie die blöden. Das heißt wenn die Packete verpuffen , wird nirgens mehr gebaut ?
Heute ist doch 4facher Hexxensabbat , irgendiwe ist es ziemlich ruhig beim DAX,Gold,Öl und Porsche/VW .
Das war meine Vermutung ,das Gold nach diesem Hexxensabatt wieder hoch geht, wäre er heute über 1000$ hätten Banken Milliarden verzockt
Wenn das Gold richtig ausbricht, dann werden auch diese Bauten aufhören.
Neu 2009-06-18:
[19:15] Ab mit ihr zur Feldarbeit: Der Schildbürgerstreich der Ulla Schmidt
[17:15] Das wird wohl der Axel Weber drucken müssen, oder der Trichet:
Spiegel: Bund macht bis 2013 mehr als 300 Milliarden Euro Schulden
Peer Steinbrück bricht alle Rekorde: Der Etatentwurf des Finanzministers für 2010 sieht nach Informationen von SPIEGEL ONLINE die höchsten Ausgaben des Bundes in der Geschichte der Republik vor. Auch die Finanzierungslücke ist so groß wie nie. Der Bund braucht bis 2013 mehr als 300 Milliarden Euro Kredit.
Diesen Kredit gibt es nicht auf der Welt. Die Amis und andere saugen schon alles leer.
Leserkommentar dazu:
Denn die Zahl beruht auf Hoffnungen (z.B. das Wolkenkuckucksheim „Privatisierungserlöse“), die es gar nicht mehr geben kann, wie die Zeitung schreibt. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen: das gibt nach der Wahl saftige Steuererhöhungen. Ich tippe mal auf 25% Mehrwertsteuer. Doch auch das wird hinten und vorne nicht reichen. Realistisch gesehen dürfte die Neuverschuldung statt um 300 Mrd. wohl eher das Doppelte (oder noch mehr?) betragen. Woher der Finanzminister solche Summen herbekommen will, ist schleierhaft. Denn Staatsanleihen in diesem Ausmaß sind doch gar nicht mehr verkäuflich. Wer hat denn das Geld dafür noch? Die EZB wird ihm das Geld kaum drucken. Kurzum: der deutsche Staat fährt Vollgas in die Pleite.
Auch Steuererhöhungen in diesem Ausmass sind nicht möglich. Bleibt nur die Druckerpresse. Good Bye, Euro, Hello Gold.
[17:00] Staatsgeld für Quelle-Kataloge:
Spiegel: Seehofer beruft Krisensitzung ein
Die Zeit drängt: Der Versandhändler Quelle braucht sofort mehrere Millionen, um sein Überleben zu sichern. Sogar der Druck des Winterkatalogs ist gefährdet. Jetzt beruft Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer eine Sonder-Kabinettssitzung ein.
Wozu brauchen die noch Kataloge, die sind ohnehin hinüber. Kaum ein Lieferant wird ohne Vorkasse noch liefern.
Seehofer wird wohl Steuerzahlergeld für die Kataloge hergeben und dann für die Lieferanten. VEB Quelle.
Die wollen auch wieder saugen: IKB will vom Staat weitere sieben Milliarden Euro
[18:45] Dafür hat Seehofer sicher auch Geld: BayernLB: Vom Glück nur geträumt
[12:00] Porsche in Not:
MM: Freitag, der 19.
Am morgigen Freitag läuft die enorme Zahl von 640.000 Verkaufsoptionen auf VW-Stammaktien aus. Steckt Porsche dahinter? Der Autobauer sitzt schon jetzt finanziell in der Klemme, hofft auf einen KfW-Notkredit und frisches Geld aus Katar. Die Optionsgeschäfte könnten die Lage noch dramatisch verschlechtern.
Auweia: Geld oder morgen Insolvenz? Natürlich geht man wieder zum Staat (KfW) betteln.
[20:30] Dafür haben sie Zeit: Dramatischer Machtkampf bei Porsche
[12:00] Der Kreditschraubstock für den Mittelstand:
MM: Mittelstand ächzt unter Kreditklauseln
Ohne sie läuft nichts mehr. Kreditklauseln, sogenannte Covenants, legen Unternehmen die Erfüllung bestimmter Finanzkennzahlen auf. Werden sie verletzt, so kann die Bank im schlimmsten Fall das Management ihres Gläubigers ablösen und die Geschäfte selbst führen. Worauf sich die Banken laut Experten bereits vorbereiten.
Egal, was Banken und Regierung sagen, es gibt den Credit-Crunch.
[10:45] Weitere Milliarden gegen Entlassungen:
FAZ: Kurzarbeit für Großbetriebe noch günstiger
Um Massenentlassungen in den nächsten Monaten zu vermeiden, will die Koalition die Arbeitgeber beim Kurzarbeitergeld noch stärker entlasten als bisher geplant. So soll die Bundesagentur für Arbeit in weit größerem Ausmaß die Sozialbeiträge für Kurzarbeiter übernehmen. In letzter Minute hat der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales mit den Stimmen der Koalitionsabgeordneten entsprechende Änderungen beschlossen. Aus Protest gegen die Erweiterung, die vor allem Großunternehmen zugutekommen dürfte, legte der Unions-Berichterstatter Peter Rauen (CDU) sein Amt nieder und stimmte gegen die Einfügung. Auch sonst hätten Koalitionsabgeordnete Unmut geäußert, hieß es in Teilnehmerkreisen.
Die Hyperinflation lässt grüssen, denn diese "Lohnzahlungen durch den Staat" werden wohl zu einer Dauereinrichtung werden.
Leserkommentar dazu:
Ein Skandal sondergleichen. Man scheint wohl zu ahnen, dass es ziemlich knapp vor der Wahl zu größeren Massenentlassungen kommen könnte. Also werden mal schnell die Betriebe ab dem 01. Juli so stark entlastet, in der Hoffnung diese Arbeitsplätze noch über den September zu retten. Das ist doch Volksvera*******. Ich hoffe auf die entsprechende Abfuhr im September. Ich will und kann diese Köpfe in Berlin nicht mehr ertragen. Frei nach dem Motto von Herr Scholz, der sich doch erdreistete zu sagen, dass noch nicht genug Betriebe sein "Wegebau"-Programm in Anspruch nehmen. Die Staatswirtschaft rückt näher und wir haben wahrscheinlich nur noch in diesem Jahr die Möglichkeit ein größeres Abrutschen in diese Richtung zu verhindern. Noch 4 Jahre unter dieser Führung und wir erleben den Kollaps unseres Sozialversicherungssystems d.h. Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung (siehe Rentengarantie etc.), Pflegeversicherung und Krankenversicherung/Gesundheitsfonds sind entweder Bankrott oder nicht mehr zu bezahlen. Gute Nacht Deutschland und der letzte Sozi macht das Licht aus...
Die Konzerne werden der Merkel wohl gesagt haben, falls sie Massenentlassungen vor der Wahl verhindern möchte, muss sie es zahlen.
[10:30] Leserzusendung - Mitarbeiterinfo eines großen Automobilzulieferers:
Verschiebung der im Juni fälligen Entgeltzahlungen um wenige Tage
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Deshalb haben wir beschlossen, die Zahlung der Ende Juni fälligen Entgelte an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte in Deutschland um wenige Tage in den Juli zu verschieben.
Wenn das kommt, dann ist die Insolvenz nicht mehr weit. Wer in einer solchen Firma drinnen ist, sollte sich juristischen Rat holen, was zu tun ist. Besonders in Deutschland warten hier Fallstricke: so kann der Insolvenzverwalter etwa bezogene Gehälter zurückfordern, etc.
[17:00] Leserkommentar dazu:
Der Bundesgerichtshof hat wohl etwas gegen diese "Enteignung" und Zurückforderung von Löhnen und Gehältern. Ich denke das die Politik dort handeln wird, weil wie im Bericht schon beschrieben, bei größeren Entlassungen sich doch der Volkszorn entladen könnte.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2043785_0_5682_-insolvenzen-gericht-schuetzt-arbeitnehmer-gehaelter.html
[9:45] Richtiger Krieg: Schwere Waffen für Bundeswehr in Afghanistan
[7:45] Leserzuschrift - Die Rente ist sicher:
Die Rente ist richtig SICHER:
Die Rente ist SICHER...das stimmt! 1000 Euro Rente sind immer noch sicher, wenn das Brot 100 Euro kostet!
Die Rente ist SICHER...das stimmt! 2000 Euro Pension sind immer noch sicher, wenn das Kilo Fleisch 300 Euro kostet!
Die Rente ist SICHER...das stimmt! 4000 Euro Pension sind immer noch sicher, wenn die Miete pro qm 600 Euro kostet!
Die Rente ist SICHER...das stimmt! 7000 Euro Rente sind immer noch sicher, wenn der Strompreis auf 1000 Euro pro Tag angestiegen ist!
Die Rente ist SICHER...nur was bekommt derjenige dafür? Eine Scheibe Wurst?
Norbert Blüm hat es als Sozialminister sogar plakatiert, also muss sie sicher sein.
[7:45] Leserzuschrift - Steueridioten:
90% aller deutschen nicht selbstständigen Steuerzahler sind richtig DUMM!
> wer privat einen PKW fährt und diesen nicht gewerblich absetzt, ist ein Idiot!
> wer privat innerhalb Deutschlands in Urlaub fährt und einen Teil davon nicht absetzt, ist ein Idiot!
> wer privat ein Zimmer nicht als Büro absetzt ist ein Idiot!
> wer anstelle von Papierzetteln kein Gold oder Silber kauft, die nach einem Jahr völlig steuerfrei sind, ist ein großer IDIOT!
> wer privat telefoniert und ins Internet geht und dieses nicht absetzt ist ein Idiot!
Es ist so einfach...aber viele Steuerzahler sind tatsächlich DUMM und nutzen die Möglichkeiten NICHT!
Es sind nur Konsumenten - darüberhinaus denken sie nicht.
[9:30] Leserzuschrift zu Steueridioten:
bis auf den Kauf von EM muss ich mich demnach (leider) auch zu den Steueridioten zählen. Es wäre deshalb ein überaus nobler und konstruktiver Zug des Artikelschreibers gewesen, wenn er den hartgeld-Lesern auch noch mitgeteilt hätte, wie sie die anderen genannten Posten bei privater Nutzung von der Steuer absetzen können. Vielleicht bin ich dann bald kein Steueridiot mehr...
Diese Sachen wurden vor einigen Tagen schon einmal diskutiert - mit Gesellschaftsformen, etc. Als Angestellter hat man die schlechtesten Karten.
PS: ich kenne Angestellte, die betreiben nebenbei eine Firma, vermutlich zum Steuersparen. Manchmal machen sie "Kunststücke", um "Einnahmen" für das Finanzamt zu erzeugen - sonst wird die Firma als Liebhaberei deklariert.
Neu 2009-06-17:
[21:00] Germoney: BRD ist gleich Banken Republik Deutschland
[21:00] Youtube: Agenda 2020
[18:15] Leserzuschrift - Bauernhöfe sehr gefragt:
Habe heute mit einem Bauern gesprochen, der an meinen Grundstück angrenzt. Er hat in der letzten Woche 17 !! Anfragen bekommen, ob er seinen Hof verkaufen würde. Das versteht er nicht , da er überhaupt keine Verkaufsabsichten geäussert hat. Die landwirtschaftlichen Grundstückspreise seien extrem im Steigen begriffen.
Das nennt man Crack-Up-Boom: das Smart Money geht in Sachen, die einen Wert haben. Sehr gut: Landwirtschaftliche Flächen, nicht Wohnimmobilien.
[18:15] Noch ein Wahlgeschenk gegen Entlassungen: Koalition beschenkt Konzerne
[17:30] Leserzuschrift-AT - BMW sucht verzweifelt Autokäufer:
Wenn diese Meldung: BMW ermahnt Mitarbeiter zum Kauf der eigenen Marke
wirklich stimmt, dann scheint die Not wahrlich groß zu sein oder
sortiert man schon mal mögliche Mitarbeiter für eine Kündigung aus.
Das sind wohl "captive buyers" - bereits eingefangen.
[15:00] Ein HRE-Insider packt aus:
Spiegel: Man konnte nur noch beten
Die Beinahe-Pleite der Hypo Real Estate forcierte in Deutschland die Finanzkrise - die Bank musste sich in die Obhut des Staates retten. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE berichtet der ehemalige Risiko-Controller Stéphane Wolter, wie die HRE in den Abgrund taumelte.
Auf Risiko-Controller hört man im Expansions-Modus nicht. Und für diese ist zu warnen schlecht für die Karriere.
[12:00] Geht Joe das Geld aus?
Welt: Der seltsame Postbank-Plan der Deutschen Bank
Was hat Ackermann mit der Postbank vor? Die Deutsche Bank macht nach ihrem Einstieg ein Geheimnis aus ihren Plänen für die Postbank. Diese verharrt in einem Schwebezustand. Längst ist nicht mehr nur fraglich, wie viele Anteile der Branchenprimus haben will – sondern auch, wie viele er sich leisten kann.
Normalerweise macht man solche Übernahmen sehr schnell. Aber dazu müsste Joe einige Milliarden in die Hand nehmen, die er offebar nicht mehr hat.
Die bayernLB setzt aus Angst vor schlechten Ratings gleich die Agenturen vor die Tür: BayernLB zeigt S&P die kalte Schulter
[20:30] Die Postbank ist wohl hinüber und Joe auch: KfW prüft Milliarden-Garantien für Postbank
[10:45] Massenkonkurse:
Welt: Mittelstand fürchtet Massensterben von Firmen
Etwa 45.000 Unternehmen des deutschen Mittelstandes befinden sich derzeit unverschuldet in höchster Not. Von dieser Zahl geht der Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, aus. Wenn es um Staatshilfen gehe, würden kleine und mittlere Unternehmen höchst unfair behandelt.
Sie wollten und wollen die Krise nicht kommen sehen, obwohl sie bereits 2 Jahre alt ist. Sie glauben immer noch den "Experten" und den Politikern und deren Durchhalteparolen. Ja, und die Chefautos auf Leasing sind immer noch dick.
Sorry, zu den Aufgaben eines Unternehmenslenkers gehört auch die Wirtschaftslage beobachten und entsprechend reagieren.
[11:45] Die schauen genauso weg wie Merkel: Münchau - Die Wegguck-Kanzlerin
Die Leserzuschrift mit den Konkursen musste entfernt werden, das waren alle Handelsregister-Eintragungen.
[21:30] Leserkommentar dazu:
Ein nettes Wortspiel hat sich in diesen Text geschlichen:
Zitat:
"Etwa 45.000 Unternehmen des deutschen Mittelstandes befinden sich derzeit *_unverschuldet_* in höchster Not."
Wie kann ein Unternehmen unverschuldet, also ohne Schulden in höchste Not kommen?
Klar, einige Situationen lassen auch ein solches Unternehmen in Bedrängnis kommen, aber dann gleich 45.000?
Schulden kommt nicht ohne Grund von Schuld!
Da kann man nur sagen: Selbst Schuld!
Die Unternehmen die in meinem Bekanntenkreis, als Einkaufsleiter eines international agierenden Mittelständlers sind das nicht wenige, in letzter Zeit in Not gekommen sind hatten folgendes gemeinsam:
- Denken wie die Elite: Man kann sich keinen anderen Trend vorstellen, als den der einen zum Erfolg gebracht hat
Noch ein Kommentar:
Ihrem Kommentar bezüglich der Massenkonkurse kann ich bedingt zustimmen.
Die meisten Unternehmerkollegen sehen die Krise nur als vorübergehenden Wirtschaftseinbruch und handeln entsprechend kurzsichtig. Sie haben Recht, daß Unternehmenslenker hier grob fahrlässig handeln. Nun muß ich aber zu meiner und zur Entschuldigung vieler Kleinbetriebe, die den Ernst der Lage erkennen, den Deutschen Kündigungsschutz einwerfen:
Wir sind geknebelt durch gut bezahltes Fachpersonal, was teilweise schon Jahrzehnte in den Betrieben arbeitet. Alle Versuche dieses Personal abzubauen sind durch drohende Abfindungen zum Scheitern verurteilt.
Andere Maßnahmen wie Änderungskündigungen oder gar Rausmobben schaden der Arbeitsmoral so stark, daß der Fortbestand der Betriebe gefährdet wird. Oft wird auch gleichzeitig viel Wissen und Erfahrung gekündigt.
Vielen bleibt nur gute Miene zum bösen Spiel zu machen und auf den "Aufschwung" oder die Insolvenz zu warten.
Ich bin zutiefst verärgert über dieses System der Gehaltsempfänger.
Eigentlich möchte ich mir eine Flasche Sekt kaltstellen, um den endgültigen Bankrott des Systems gebührend zu feiern. Ich fürchte nur, daß dann Dinge passieren, die uns den Sekt im Hals gefrieren lassen.
Viele Chefs geniessen es aber "Chef" vieler Leute zu sein.
[10:00] Höhere Rentenbeiträge in 2010:
Welt: Rentenexperte sagt Beitragssprung für 2010 voraus
Der Rentenbeitrag muss nach Ansicht des Mannheimer Rentenexperten Axel Börsch-Supan wegen der Rentengarantie der Bundesregierung und der Wirtschaftskrise bereits im kommenden Jahr drastisch erhöht werden. Der Beitrag könnte im Jahr 2010 um bis zu 2,3 Prozentpunkte auf dann 22,2 Prozent steigen.
Andere Möglichkeiten wie Rentenkürzungen sehen diese "Experten" natürlich nicht.
Bei den Betriebsrenten kommt weniger heraus: Schlecht vorgesorgt
[11:45] Aber jetzt zählt das: Blühende Wahlversprechen
Neu 2009-06-16:
[14:30] Was Politiker fürchten:
MM: Regierung fürchtet Massenarbeitslosigkeit
Deutschland muss sich auf eine neue Arbeitslosenwelle vorbereiten. Nach Meinung der Bundesregierung wird die Zahl der Jobsucher hierzulande von derzeit etwa 3,5 Millionen auf 4,6 Millionen im kommenden Jahr steigen. Ab Herbst könnten die Dämme brechen - sofern Deutschlands Unternehmen nicht erneut überraschen.
Noch mehr sollten die Politiker den Staatsbankrott fürchten, denn da müssen sie selbst entlassen - Beamte.
Neu 2009-06-15:
[21:30] Was die Landesbanken so alles zusammenkauften: Abstruse Investments der Landesbanken
[21:15] DB-Walter sieht 5 Mill. Arbeitslose: Das Schlimmste liegt ganz klar noch vor uns
[21:00] Leserzuschrift - Deutschland ist bei der Illuminatischen Grippe besonders gründlich:
der Staatsterror geht los. Gerade habe ich von der Landesärztekammer Baden-Württemberg folgende Information erhalten:
"Aus aktuellem Anlass und vor dem Hintergrund mindestens zweier bestätigter Krankheitsfälle der „Neuen Grippe" (Schweine-/Mexikogrippe) in Baden-Württemberg weist die Landesärztekammer darauf hin, dass bei Nichteinhaltung der Hygiene-Empfehlungen im Umgang mit Verdachts- und Krankheitsfällen der „Neuen Grippe" auch für Ärztinnen und Ärzte die Quarantänisierung von sieben Tagen durch das Landesgesundheitsamt bzw. die örtlichen Gesundheitsämter droht."
An der aktuellen Influenza ist in Deutschland bisher eine (!) Person mit entsprechenden Vorerkrankungen gestorben. Jährliche Todesfälle alleine durch saure entzündungshemmende Arzneimittel wie Aspirin (eine von mereren Gruppen schmerzstillender Mittel) in Deutschland: 2.000. Beweise für einen unüblichen oder schwerer als üblichen Verlauf der Infuenza: keine (im Gegenteil). Beweise für einen therapeutischen Nutzen von Tamiflu: keine. Daraus kann man nur den Schluß ziehen, daß die Landesärztekammer ein reiner Erfüllungsgehilfe staatlicher und außerstaatlicher Behörden ist und keine Ärztevertretung. Es gilt, was sogenannte Fachleute einer angeblich unpolitischen Einrichtung wie der WHO meinen. Was die behandelnden Ärzte darüber denken, ist offensichtlich egal. Wollen wir so ein Gesundheitssystem?
Die verfasste Ärzteschaft hat anscheinend keine Lehren aus der mit unglaublichem medialen Tamtam inszenierten "Vogelgrippe" und der so furchtbar tödlichen Ebola gezogen. Propaganda funktioniert heute genauso gut, wie vor 75 Jahren.
Der Unterschied zu gewöhnlichen Grippeviren: die Medien-Berichterstattung. Da darf sich kein Bürokrat vorhalten lassen, er würde nichts tun. Genau deshalb wird in Deutschland alles viel gründlicher gemacht - auch wenn es nichts nützt.
Siehe auch hier: Schweinegrippe: Zwangsimpfungen ab Juli?
[20:45] Fällt Bankenretter Asmussen?
Spiegel: Ikarus in Not
Kein politischer Beamter hatte je so viel Macht wie Jörg Asmussen, die rechte Hand von Finanzminister Steinbrück. Doch der Retter der Republik in Zeiten der Finanzkrise gerät unter Druck.
Er war es, der die ganze Republik für einige Banker verpfändet hat. Ist seine Zeit jetzt um? erkennen die Politiker den Kuckuck?
[20:00] Die Autokrise geht weiter:
Handelsblatt: Autozulieferer fürchten mehr Pleiten
Die Durststrecke wird im Jahr 2010 andauern. Die Mehrheit der Befragten des "Automotive Industry Barometer" schätzt, dass in Europa frühestens 2011 das Niveau vor der Krise erreicht werden kann. In den USA wird nicht vor 2013 mit einer Wende gerechnet.
Fast kein Zulieferer kommt noch ohne Kurzarbeit aus. In einer Blitzumfrage, die Professor Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach zusammen mit Beratern von Management Engineers unter 200 deutschen Zulieferern durchgeführt hat, schaffen das gerade 14 Prozent. 95 Prozent der Unternehmen räumen "Sparmaßnahmen auf allen Ebenen des Unternehmens" Priorität ein. Die Folgen sind drastisch: "Es ist zu befürchten, dass bis 2011 die Zahl der Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie um 30 000 bis 50 000 schmilzt", sagte Bratzel
Wenn einmal wichtige Teile nicht mehr produziert werden, ist es ganz aus.
Leserzuschrift - hier sind die zu vielen Autos:
auf Googlemaps können einige der Parkplätze gefunden werden.
So z.B. "Jebertshausen", bei Wolnzach oder Aisting bei "Schwertberg"
Da stehen tausende PKWs aller Marken...
[19:00] Die Wirtschaft wird gegenüber der Politik widerspenstig:
Welt: Industrie fordert Einhaltung von "Schamgrenzen"
Ein Mittelständler habe kein Verständnis dafür, dass ein Opel-Arbeitsplatz mit 200.000 Euro gerettet werde, während er selbst keinen Kredit in dieser Größenordnung bekomme, kritisierte der BDI-Präsident. Es gebe für Staatshilfen aus dem Deutschlandfonds klare Regeln. Daran müsse sich die Politik halten. Es müsse aber sauber getrennt werden zwischen Folgen der akuten Wirtschaftskrise und kontinuierlichem Strukturwandel.
Der BDI-Präsident mahnte „wirkliche Reformen der Sozialsysteme“ sowie Steuerentlastungen an. Jede neue Regierung werde nach den Bundestagswahlen und dem obligatorischen Kassensturz in einen Abgrund blicken. Sie werde mit einer noch nie dagewesenen Neuverschuldung in die neue Legislaturperiode starten. Nur mit einem deutlich höheren Wachstum als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren könnten diese Lasten geschultert werden. Deshalb blieben Steuerentlastungen auf der Tagesordnung. Die ungerechtfertigte Bereicherung des Staates durch die „kalte Progression“ – mit jeder Lohnerhöhung wird ein Teil durch steigende Steuersätze wieder aufgefressen – müsse korrigiert werden.
Zwei Dinge werden kritisiert:
Bei Opel und anderen privilegierten Firmen fördert man jeden Arbeitsplatz mit Unsummen, wobei man den Mittelständler untergehen lässt.
Es muss endliche einmal eine richtige Strukturreform mit massiven Steuersenkungen geben. Die Legitimität des Steuerstaates sinkt.
[20:45] Leserkommentar dazu:
Der BDI Präsident hat den Blick für die Realität verloren. „Nur mit einem deutlich höheren Wachstum als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren könnten diese Lasten geschultert werden.“
Was soll man dazu noch sagen. Der lebt auf dem Planet der Affen dieser BDI Präsident.
Er ist ein Teil der Eliten, die glauben alle an unendliches Wachstum.
Neu 2009-06-14:
[20:30] Leserzuschrift - Immobilienpreise:
Wenn man die Preise der amerikanischen mit den deutschen Häusern vergleicht, da sieht man das in Deutschland noch 50% Luft ist,
nach unten!
Stimmt: diese Korrektur nach Unten kommt noch.
[18:30] Leserzuschrift - Preisrutsch beim VW-Händler:
einer der führenden VW-Händler im Großraum Stuttgart/Rems-Murr (www.hahn-meyer.de) bietet in seinem aktuellen Prospekt folgende Rabatte an (alles D-Neuwagen ohne Zulassung aus aktueller Produktion:
Golf Trendline UPE 16.650 für 12.490 ( -25,1%)
Golf Plus Trendline UPE 18.325 für 13.390 (-23,5%)
Caddy Life UPE 17.037 für 12.490 (-26,5%)
Carvelle ( als Kastenwagen,Kombi-und Flexi-Bus) UP 32.533 für 22.490 (-31%)
Tiguan SUV UPE 26.050 für 20.990 (-20,5%)
Passat Variant Trendline UPE 26.275 für 19.490 (-25,9%)
und den neue VW Polo Verkaufsstart 26.06.09 UPE 12.885 für 11.490 (-10,5%)
Die genannten Preise sind Prospektpreise-also ohne Preisverhandlung.....sicherlich auch ein Novum: Der Polo vor Verkausstart mit -10,5% ---- die Abwrackprämie zeigt also schon Wirkung.
Die Kredite des Händlers drücken. Also muss Geld herein, egal wieviel.
[17:30] Ingenieure nicht mehr gefragt:
Handelsblatt: Krise erfasst Ingenieure
Während die Zahl der offenen Stellen in den Jahren 2005, 2006 und 2007 im Mai stets um zehn Prozent über dem Vorjahr lag und 2008 auf dem hohen Niveau des Vorjahresmonats verharrte, brach sie nun um 30 Prozent ein.
Da hat man sie gerade noch so "händeringed" gesucht.
[10:30] Leserzuschrift: Die Krise erreicht die Sexindustrie:
Le Monde berichtet heute, dass die Sexindustrie in Deutschland von der Krise gebeutelt wird. "Die Leute haben kein Geld mehr für Kleidung und Wohnung, wie sollen sie da noch Geld für Sex haben?" fragt Monika Heitmann von der Bremer Assoziation Nitribitt, die sich um Prostituierte kümmert. Im Rotlichtmilieu sollen die Kundenbesuche um 30 % seit dem letzten Winter eingebrochen sein - die Deutschen haben also zu fast einem Drittel weniger Sex wegen der Krise. Viele Mädchen befinden sich jetzt in Kurzarbeit, schreibt Le Monde. In Frankreich nimmt man interessiert zur Kenntnis, dass der europaweite Marktführer im Bereich der Sexshops ein deutsches Unternehmen ist (Beate Uhse). Der Chef eines Etablissements in Hannover beschwert sich, dass seine Mädchen heute nur noch 500 Euro in der Woche verdienen, anstatt 1.500 Euro früher. Der Wettbewerb ist so hart geworden, dass die Prostituierten alles machen - man verzichtet sogar auf die Verwendung von Kondomen. Allein in Berlin gibt es 700 Bordelle. Jetzt gibt es Sonderangebote, z.B. darf man jetzt für 70 Euro im Pussy Club "alles machen, wann man will und so lange man will" - laut Le Monde.
Ein guter Indikator, dass die Zeiten schlechter werden: Jede Menge Prostituierte, die jetzt alles machen - aus Geldnot. Aber immer weniger Kunden, denn auch dort fehlt das Geld. Aber der wirklich grosse Prostituierten-Ansturm kommt erst - wie 1923, als die Städte damit überliefen.
Leserkommentar-CH: Hat sie also auch eine gute Seite, die Krise. Jungs, ab in den Pussy-Club !
[16:30] Leserkommentar dazu:
Auch in der Braunschweiger Zeitung vom 13.6 steht ein großer Artikel über den dortigen Rotlichtbezirk. Demnach kann kaum noch eine Prostituierte ohne Zweitjob über die Runden kommen. Freier kommen so gut wie keine mehr, selbst Dumpingpreise der osteuropäischen Prostituierten ziehen die Kunden mehr an. Anscheinend hat die Masse nicht einmal mehr diese 15 Euro Dumpingpreis übrig.
[17:30] Weitere Zuschrift dazu:
Die unterbeschäftigten Prostituierten bekommen vermutlich dann auch auf Kosten der Steuerzahler Hartz IV. Immerhin hat ja die Regierung Schröder den Status der Prostituierten legalisiert. Der Spiegel berichtete übrigens vor einiger Zeit, dass Sozialhilfeempfänger regelmäßig Kunden bei Prostituierten seien. Dafür reicht die Kohle dann anscheinend immer noch.
Da schau her: Hartz-IVler können sich Prostituierte leisten.
[18:00] Leserkommentar zum Thema Bordelle
Solange der Kunden Rückgang erst 30% beträgt haben offenbar noch 70% der Leute zu viel Geld übrig um es in Bordelle zu schaffen...
Tja, alle Dienstleistungen geraten in Schieflagen...
Vielelicht kaufen sich die Freier jetzt doch lieber Gold anstatt es in äusserst zweifelhafte Vergnügungen zu stecken...
Die Zuschrift stammt übrigens von einem Mann. Das meiste Geld bei der Prostitution kassieren ohnehin Bordelle und Zuhälter, nicht die Prostituierten.
[18:30] Leserkommentar - Hartz-IVler können sich Prostituierte leisten:
Kann ich bestätigen; ein ehemaliger Nachbar lebt jetzt mit seiner Schwester zusammen (= Bedarfsgemeinschaft = keine Lebensgemeinschaft, also auch keine Leistungskürzungen). Der spart wo er nur kann, dank Internet kann er sich schnell und unkompliziert Prostituierte einladen.
Sollen angeblich Beträge unter 50 € sein. Meist sollen es selbst HartzIV-Empfänger sein, die ihre Staatsknete aufbessern! Nach seinen Angaben kann er sich ein oder zweimal im Monat diesen Damenbesuch leisten.
[10:30] 22700 Euro Staatsschulden pro Person: Die Last der Schulden
[9:45] Ist die Schickedanz jetzt pleite?
Bild: Hat Ihre Frau das Schickedanz-Erbe verzockt?
HERL: Meine Frau hat einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in die Firma gesteckt. Teilweise hat sie das Geld bei Banken finanziert und als Sicherheit ihr privates Vermögen, Immobilien und Firmenbeteiligungen eingesetzt. Ich habe auch bei Gesprächen mit der Politik um Staatshilfen versichert, dass wir über keine weiteren Mittel mehr verfügen. Das gesamte Vermögen meiner Frau steckt in dem Aktienpaket.
Von den einstigen Milliarden dürften wohl nur mehr ein paar Millionen übrigbleiben. Aber auf Hartz-IV wird sie nicht gehen müssen.
Hier wieder der klassische Fehler der Schafe (diesesmals der "höheren" Art): Es wird auf Kredit noch einmal Geld in ein sinkendes Schiff gesteckt. Bis auch dieses Geld verloren ist. Hier sieht man sehr gut, wie sehr diese "Oberschicht" eine Reflation braucht. Ebenfalls: Schaeffler, Merkle, Porsche, Metro, etc.
Karstadt-Video: NDR - Extra3 - 28.05.2009 - Klaus: Karstadt
[16:00] Karstadt wurde von CEO & co abgezockt: Deutschlands Geldadel profitierte von horrenden Karstadt-Mieten
PS: Warum hat Schickedanz und und später Sal. Oppenheim das nicht bemerkt?
[16:00] Leserkommentar: Irgendwie habe ich das Gefühl, dass manche Eliten sich gerade selbst vernichten. Sehr amüsant zu beobachten.
Leserkommentar-CH: Oder anders ausgedrückt: vom Dekadenz-Schaf zum Insolvenz-Schaf mutiert. Forscher: Bitte keine Klonversuche davon !
[11:00] Leserkommentar-AT zur Schickedanz Pleite:
Und wenn die Schickedanz jetzt pleite ist, dann frage ich mich, ob die sich denn keinen Finanz-Lehrling hat leisten können. Sowas lernt man ja schon in der Baumschule, dass man schlechtem Geld kein gutes nachwerfen soll.
Oder war ihr der Finanz-Lehrling zu wenig prestigeträchtig und sie hatte einen richtig fetten Anlageberater vom Kaliber jener, die ständig in den Medien ihren Senf abgeben müssen, aber von der Materie keinen blassen Schimmer haben.
So sind eben die Erben - sie haben keine Ahnung davon, was sie wirklich geerbt haben.
[19:00] Leserzusendung zu Schickedanz:

Vielen Dank für die Zusendung. Ob sie sich jetzt den KaDeWe im Hintergrund noch leisten kann?
[9:30] Interessant, wer so in die Landwirtschaft investiert:
Am kommenden Dienstag veröffentlicht die Bundesregierung eine Liste, die es in sich hat. Auf ihr stehen die Empfänger von Agrarsubventionen mit Namen, Wohnort und Höhe der öffentlichen Zuwendungen.
Auf der Liste werden, so viel ist jetzt schon sicher, nicht nur die normalen Bauern und Agrargesellschaften stehen, sondern eine Reihe von Unternehmerpersönlichkeiten, die sich aus Idealismus, Nostalgie oder aus vermögensstrategischen Gründen ein bisschen Landwirtschaft zugelegt haben.
Zu den Idealisten zählt der Brillenkaufmann Günther Fielmann, der allein vier Höfe mit insgesamt 2500 Hektar sein Eigen nennt. Fielmanns Ackerbaubetrieb in Mecklenburg hat allein 1200 Hektar (12 000 000 Quadratmeter). Ein Durchschnittsbetrieb verfügt über knapp 50 Hektar in Deutschland.
Fielmann darf mit Direktzahlungen in Höhe von grob 400 000 Euro für den Betrieb rechnen. Er befindet sich in bester Gesellschaft. Der Unternehmerfamilie Rethmann, einer der größten Recycling-Dienstleister der Welt, bewirtschaftet die Mecklenburgische Güterverwaltung. Zu ihr gehören 7360 Hektar. Davon sind 5200 Hektar Ackerland, für die es grob geschätzt 1,7 Millionen Euro Direktzahlungen geben dürfte.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.06.2009, Nr. 24 / Seite 30 (Auszug)
Idealisten sind sie alle nicht. Das hat wohl eher mit Steuerumgehung zu tun - Unternehmensgewinne in Grund und Boden investieren. Die Subventionen dürften nur eine Nebenrolle spielen, werden aber gerne mitgenommen.
Neu 2009-06-13:
[20:00] Risse im deutschen Exportmodell:
FTD: Thomas Fricke - Germany's Flopmodel
Die Kritik am deutschen Exportmodell löst hierzulande tiefe Existenzangst und panische Verteidigungsreflexe aus. Dabei wäre es nicht schwer, von der Droge Export loszukommen - und auch besser für das Land.
Kein Land hat seit 2000 so massiv daran gearbeitet, Kosten zu reduzieren und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Kein Land hat dafür allerdings auch so viel Kreativität darin entwickelt, den Leuten zur Finanzierung Geld zu nehmen und damit - gewollt oder nicht - die Konsumlust zu senken: über Ökosteuern, Praxisgebühren, Niedriglöhne, höhere Zuzahlungen, Riester-Anreize für Konsumverzicht, Steinbrücksche Mehrwertsteuer-Hochsprünge und so weiter.
Ergebnis: Der Anteil des Exports ist seit 2000 von gut 30 auf knapp 50 Prozent des BIPs hochgeschnellt, die Konsumquote gefallen - und fast zwei Drittel des Wachstums kamen daher, dass die Exporte viel schneller stiegen als die (konsumgedämpften) Importe. Da darf man sich nicht wundern, dass die Wirtschaft kollabiert, sobald das Ausland kein Geld mehr hat.
Dieses Problem haben auch die asiatischen Exporteure. Auch dort haben die eigenen Banker und Zentralbanker die riesigen Exporterlöse verbraten.
[19:45] Die Pfandleiher jubeln: Goldene Zeiten im Pfandleihhaus
[19:30] Leserzuschrift - der Rentenblicker:
Die etablierten Versagerparteien und alle Postenschacherer haben wohl Angst, daß die Jugend erkennt wie es mit dem Rentensystem aussieht. Deshalb werden z.B. an alle Gymnasien/Hauptschulen in Baden-Württemberg sogenannte "Rentenblicker" (Propagandamaterial) zum Unterricht geschickt.
www.rentenblicker.de
"Der Rentenblicker will jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich frühzeitig mit der Altersvorsorge zu beschäftigen. Hinter der Initiative steht die gesetzliche Rentenversicherung. Sie garantiert als öffentlich-rechtliche Institution ein neutrales und unabhängiges Bildungsangebot.
Ein wichtiges Element der Initiative ist unser Unterrichtsangebot. Es besteht aus Schüler- und Lehrermaterialien zum Thema Altersvorsorge, die wir für Sie erstellt haben. Sie enthalten Ideen, Anleitungen und Informationen für den Unterricht." blablabla
Wenn die Jugendlichen und alle Einzahler erst mal BLICKEN, daß die Rente eines der größten Schneeballsysteme ist das kollabieren wird, dann fliegen die Fetzen den "Rentenblickern" um die Ohren!!
Titanic lässt grüssen.
Ja, von früh auf muss das Vertrauen in den Staat eingedrillt werden. Aber alles hat seine Grenzen, wie der Autor schreibt.
[19:00] Banknoten in Deutschland erst seit 100 Jahren:
DerWesten: Als die Deutschen mit Gold zahlten
Es soll Menschen geben, die sich über das Gewicht der Münzen in ihrer Geldbörse beschweren. In diesen Tagen vor 100 Jahren, im Juni 1909, wurden in Deutschland Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel - und ersetzten Zug um Zug die goldenen 10- und 20-Mark-Stücke.
Und so stand als Vertrauensbeweis auch weiterhin auf den Scheinen, dass die „Reichsbankhauptkasse ohne Legitimationsprüfung” jederzeit den vollen aufgedruckten Wert ausgezahlen werde. Was nicht anderes bedeutete, als dass das „gesetzliche Zahlungsmittel” Banknote jederzeit in Goldmünzen umgetauscht würde.
Diese Banknoten waren also auch ein "Gold-Zertifikat": http://aes.iupui.edu/rwise/banknotes/germany/GermanyP37-20Mark-1909-donatedmjd_f.jpg
[17:45] Credit-Crunch auch für Grossfirmen, egal was die Politik sagt:
Spiegel: Großkonzerne klagen über Kreditklemme
Unternehmen in Deutschland kämpfen mit schlechten Kreditkonditionen: Nach SPIEGEL-Informationen stellt der Industrie- und Handelskammertag vor allem bei Großkonzernen Probleme bei der Geldbeschaffung fest. Die Liquiditätsengpässe bedrohten zunehmend die Existenz von Firmen, warnen die Experten.
Noch einige Pleiten im Stil Arcandor und es gibt fast gar keine Kredite mehr.
[17:45] CDU/CSU - die Funktionärs-, Rentner- und Zensurpartei:
Spiegel: Warum die Union ebenfalls in der Krise steckt
Alle reden über die Krise der SPD - dass es um die Union kaum besser bestellt ist, geht dabei völlig unter. In den erwerbsaktiven Jahrgängen ist auch die CDU keine Volkspartei mehr. Und die Zukunftsaussichten bieten keinen Anlass für Optimismus.
Die Lage ist nicht viel besser als bei der SPD: die Berufstätigen aller Art wenden sich ab, somit bleiben nur mehr die vom Staat Abhängigen aller Art. Wenn der grosse Aufstand gegen den Steuerstaat beginnt, dann werden Union und SPD gemeinsam untergehen, denn sie stehen für das Selbe: den Räuber und Verschwender Staat.
Die Zensursula sollte eigentlich massiv schaden: Von der Leyens Zeit der einfachen Siege ist vorbei
Es gab einmal Zeiten, da hat man schlechte Minister rechtzeitig vor der Wahl ausgetauscht, heute nicht mehr. Wozu gibt es Kanzler?
[18:00] So wird das politische Personal rekrutiert: Günter Grünwald - Bundesagentur für Arbeit
[20:00] Leserzuschrift - Goebbels 2.0
FDJ Kreisleitungsmitglied und Sekretärin für Agitation und Propaganda, Genossin Angela Merkel gibt bekannt:
"Mit meiner Dissertation Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen ..., habe ich es zur Diplom Physikerin geschafft.
Ab Dezember 1989 konnte ich auf Grundlage dieser Kenntnisse als provisorische EDV-Administratorin beim Demokratischen Aufbruch
erste DDR 2.0 Programme schreiben. Der menschliche Sozialismus ist nun fast umgesetzt.
Liebe Genossin, lieber Genosse in vier Fünf-Jahresplänen haben wir es nun fast geschafft, alle DDR 2.0 Programmfehler zu beseitigen.
Bitte laßt euch nicht von solchen Kritikern, wie Walter Eichelburg (ein Österreicher!) die Früchte harter Arbeit vergellen.
Entlasst vor der Wahl keine Mitarbeiter, wir zahlen bis dahin Kurzarbeit. Danach ist die Diktatur des Prekariats Wirklichkeit und das
Programm DDR 2.0 wird Anwendung in der ganzen Welt finden. BRD war gestern - DDR 2.0 ist die Zukunft. Wie sagte unser
Staatsratsvorsitzender Genosse Erich treffend? >Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Merkel auf!<
[13:15] Wie fünf CEOs Karstadt zugrunde richteten:
Welt: Diese Konzernchefs sorgten für die Karstadt-Pleite read!
Die Insolvenz der Karstadt-Mutter Arcandor ist nur das Ergebnis von jahrelangem Missmanagement. Rückblickend ist es erstaunlich, dass der Konzern trotz der Kette von Fehlentscheidungen seiner Chefs so lange durchgehalten hat. Jeder der führenden Köpfe in den vergangenen 27 Jahren hatte seinen Anteil am Ende.
Ein endloser Krimi aus Vernachlässigung, idiotischen Zukäufen, Verkäufen, etc. Nummer fünf konnte nichts mehr machen.
Leserkommentar: Solche Selbstdarsteller gehören an die Fahnenmasten vor den Konzernzentralen ...
Leserzusendung zur Arcandor-Pleite:

[12:15] DDR 2.0 ist vor der Insolvenz:
FAZ: Insolvent und hysterisch
Nicht nur Arcandor ist insolvent, sondern auch große Teile der großen Koalition. Das Zahlungsmittel der Politik ist ihr ausgegangen: die Glaubwürdigkeit. Die Bürger werden für dumm verkauft, weil sich die Politik nicht an ihre eigenen Regeln hält.
Die Nachäffung des gescheiterten DDR-Modells, gegen die schon die alte Bundesrepublik nicht gefeit war, geht weiter. Und wenn es so weitergeht, endet die Bundesrepublik wie die DDR: insolvent. Nur gibt es keinen, der sie dann übernimmt.
Es gibt schon jemanden, der die DDR 2.0 nach dem Staatsbankrott übernimmt: der Pleitegeier.
[10:30] Die Krise betrifft nur die Industrie?
Welt: Dax-Konzerne verbreiten plötzlich gute Laune
Metro ist eines der vielen Unternehmen aus dem Deutschen Aktienindex Dax, die die Krise noch nicht oder kaum trifft – und das sind erstaunlich viele, wie eine Umfrage der WELT unter allen Dax-Konzernen, die nicht zur Finanzbranche gehören, offenbart. Umsatzplus, Neu-Einstellungen und kaum Kurzarbeit – fast könnte man meinen, die größten deutschen Unternehmen machen ihre Geschäfte auf einem anderen Planeten. Und alle befragten Unternehmen, selbst die krisengeschüttelten, sind entschlossen, möglichst viele ihrer Mitarbeiter durch die Rezession mitzunehmen.
Tatsache ist, dass der Staat seine Ausgaben massiv hochgefahren hat und dieser hat bisher schon ca. 50% des BSP abgedeckt. Daher haben alle, die direkt oder indirekt (Gesundheitssystem) vom Staat leben, noch nicht von der Krise gemerkt. Das wird aber nicht so bleiben.
Die Regierung kniet ja auch richtig auf den Konzernen, nicht zu entlassen.
[14:00] Die Firmen sollten ihre Kapazität anpassen: Für Schönrederei ist der Wellengang zu groß
[11:00] Leserkommentar dazu:
die leute, die kurzarbeit haben, renovieren jetzt ihr heim. Alle möglichen handwerker sind bis in den sommer ausgebucht, jedenfalls bei uns, in der trier-saarbrücken-kaiserslauterner – gegend.
jetzt ist zeit genug da, um selbst zu werkeln. sie kaufen dann neue möbel, fahren in urlaub, ist ja spottbillig momentan, und glauben unserer kanzlerin, dass es bald wieder aufwärts geht. noch geniesst der deutsche michel seine kurz-frei-zeit-arbeit
Wird sich der Michel noch wundern.
PS: es ist bekannte Tatsache, falls irgenwo Fabriken geschlossen und höhere Abfindungen bezahlt werden, dann boomen in der Umgebung die Auto- und andere Händler. Das Vertrauen in den Sozialstaat und der Konsumtrieb sind so stark, dass dieses Geld gleich ausgegeben wird.
[14:00] Leserkommentar:
Der Rubikon (Point of no Return) wurde überschritten und das seit Jahren. Viel Handlungsspielraum gibt es nicht mehr. Ab jetzt wird nur noch auf die ersten schweren Krise des 21. Jahrhundert reagiert. Wird dies erst einmal realisiert, ist es schon zu spät für viele.
[7:00] Vor den Zigeunern liegt die Berliner Politik flach:
Tagesspiegel: Roma holen Rückkehrgeld an der Bezirkskasse ab
In einem gemieteten BVG-Bus wurden die Männer, Frauen und Kinder am Nachmittag vom Spandauer Asylbewerberheim zum Rathaus Mitte gefahren. Alle 106 Roma, die vorübergehend in der Flüchtlingsunterkunft einquartiert waren, haben das Heim verlassen. Im Bezirksamt Mitte in der Karl-Marx-Allee konnten sich die Rumänen am Nachmittag Reisegeld für die Rückkehr in die Heimat abholen. Einige Roma sollen vorher bei Gesprächen geäußert haben, dass sie in andere Länder „weiterwandern“ wollten. Sie seien enttäuscht, dass Berlin ihnen keine weitere Hilfe anbiete.
Nun hat sich eine Stimme aus dem Bundestag zu Wort gemeldet. Die Abgeordnete Ulla Jelpke (Linke) warf Körting vor, er „heize bewusst die rassistische Stimmung an, wenn er verbreiten lässt, dass die in Berlin lebenden Roma-Familien zurück nach Hause sollen.“ Das erinnere stark an die ausländerfeindliche Hetze rechtsextremer Gruppen, so Jelpke. Die Linke setze sich für ein Bleiberecht ein, insbesondere für die Roma als eine „besonders verfolgte Gruppe“.
Dieser Artikel wurde gerade in meinem Archiv als Beispiel für politische Dekadenz am Beginn der Grossen Depression des 21. Jahrhunderts abgespeichert. Auf welchem Planeten leben wir denn? Die lassen sich so einfach erpressen.
Einer der Leserkommentare: Die korrupte Wowie-Truppe gleich noch mit ABSCHIEBEN - nach Transsylvanien!!
Neu 2009-06-12:
[19:15] Leserzuschrift - Gold als konkurrierende Währung unerwünscht:
Am 28.5.09 stellte ich diese öffentliche Petition an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages.
*****
Der Deutsche Bundestag möge beschließen , Gold als konkurrierende Währung zuzulassen.
Vertragspartner sollen einvernehmlich selbst entscheiden können, ob Sie Euro oder Gold (digitales Gold) als Grundlage für ihre wechselseitige Zahlungsverpflichtung wählen. Sie sollen auch wählen dürfen, ob sie ihre Jahresabschlüsse auf Basis von Gold oder Euro erstellen.
*****
Die Begründung erspare ich Ihnen aus Platzgründen
Die zuständigen Schlaumeier haben entschieden, diese Petition nicht als öffentliche Petition zu behandeln. Das heißt, daß sich niemand dieser Petition öffentlichkeitswirksam anschließen kann.
Die wollen wohl verhindern, daß ihnen nochmals so etwas wie mit der Internet-Zensur-Petition passiert (über 100.000 Unterschriften)
Gold ist natürlich noch viel heikler.
[15:45] Das Stimmvieh im Bundestag beschliesst "Schuldenbremse":
Spiegel:Bundesrat beschließt Schuldenbremse
Die Schuldenbremse für Bund und Länder wird in der Verfassung verankert. Dieser Neuregelung stimmte am Freitag auch der Bundesrat mit Zweidrittelmehrheit zu.
Sogar als Teil der Verfassung, aber erst ab 2016. In der Zwischenzeit darf das Schuldenmachen weitergehen, wie bisher. Wie blöd muss man sein, um da zuzustimmen?
[18:30] Gleichzeitig werfen sie mit Geld herum: Gute Zeiten für Rentner
Leserkommentar dazu:
die Politik macht bzw. die Politiker machen sich damit wieder ein großes Stück unglaubwürdiger. Vielleicht wissen die Initiatoren der Grundgesetzänderung aber auch oder rechnen fest damit, dass bis dahin ein Default (Staatsbankrott) stattgefunden hat. Ab da an könnte man dann ja versuchen, sich an die Schuldenbremse zu halten. Wir werden sehen...
Ja, der Default kommt früher.
[11:30] Schiessen statt Bier trinken in Afghanistan:
Welt: Deutsche Soldaten töten im Gefecht zehn Taliban
In der vergangenen Woche haben sich Soldaten der Bundeswehr und Kämpfer der Taliban ein schweres Gefecht geliefert. Bei der Auseinandersetzung wurden zehn Taliban getötet. Es ist ein weiteres Beispiel für die zunehmende Gefahr, denen die Soldaten in Afghanistan ausgesetzt sind. Die Gewalt ist so heftig wie seit Jahren nicht.
Der Sprecher des Deutschen Bundeswehr-Verbandes, Wilfried Stolze, bemängelte im Gespräch mit der Zeitung die offiziellen Sprachregelungen: „Die Politik traut sich immer noch nicht, die richtigen Worte dafür zu finden. Was da passiert, ist wie im Krieg.“
Die Taliban sind offenbar an die früher sicheren deutschen Stützpunkte herausgerückt. Also muss doch gekämpft werden. Wenn das 10 deutsche Tote gewesen wären, wäre sicher ein Aufheulen durch die Medien gegangen. Gab es wirklich keine deutschen Toten? wird da etwas unterdrückt?
[13:00] Leserzuschrift - Listen gefallener Soldaten sind nicht vollständig:
Aus internen Quellen der Bundeswehr, wurde mir zugetragen das nicht alle gefallenen Soldaten in den "Todeslisten" auftauchen.
In diesen Listen tauchen z.b NICHT auf :
Soldaten der Kommando-Spezial-Kräfte sowie Soladaten die bei Unfällen ohne Feindeinwirkung ums Leben gekommen sind.
Bedeutet das die Listen des Verteidigungsministeriums eine wesentlich geringere Todesanzahl aufweisen als die der tatsächlich gefallenen Soldaten. So verharmlost man den Einsatz in Afghanistan.
Hat man wohl von den Amerikanern gelernt.
[13:30] Leserzuschrift:
Desweiteren tauchen nicht auf:
verletzte Soldaten die auf dem Heimattransport oder im Heimatlazarett an den Folgen gestorben sind!!
[18:15] Die Taliban gehen vor der Bundestagswahl auf die Bundeswehr los - clever: Taliban bekriegen Bundeswehr als "Besatzer"
Die Afghanen flüchten inzwischen wie die Tiere: Willkommen im Dschungel von Calais
[10:00] Diese Ökonomen sind etwas voreilig:
Spiegel: Experten sehen Wirtschaftskrise als Chance
Die deutsche Wirtschaft habe alle Möglichkeiten, nach der Weltrezession noch konkurrenzfähiger dazustehen als zuvor, glauben die Experten - wenn Politik und Unternehmen aus dem jüngsten Exporteinbruch die richtigen Lehren zögen.
"Wenn einige Stellschrauben nachjustiert und im Aufschwung angesammelte Ineffizienzen jetzt beseitigt werden, kann Deutschland gestärkt aus der Krise hervorgehen", sagte Prognos-Experte Michael Böhmer.
Diese Ansicht ist absolut richtig, denn Deutschland hat noch Industrie, Technologie und Marken und wird daher die Führungsmacht in Europa werden.
Allerdings reicht es dazu nicht, an einigen Stellschrauben zu drehen, sondern mann muss mit Brachialgewalt die staatliche Bürokratie ausmisten und die Dekadenz entfernen. Falls nicht, wird Deutschland so arm werden wie in Zukunft Spanien, UK, etc. Die Depression ist die grosse Chance, auszumisten. Ach ja, die dümmsten Banker der Welt gehören auch ausgetauscht.
[7:30] Leserzuschrift zu Conti verlagert nach Indien:
"Die Bean Counters bei Conti möchten Entwicklungskosten sparen. Aber die werden noch ihre blauen Wunder erleben. Das dürften in Indien Leute sein, die von Automotive Software wenig Ahnung haben. Und dann das Sprachproblem. Good Luck. "
Viel viel besser: Die Inder sind nicht blöd. Die lassen sich gerne von europäischen Firmen ausbilden und gehen dann zur Konkurenz. Dort bekommen sie mit der tollen Ausbildung sofort das Doppelte. Dies hat mein Arbeitgeber nun bereits mehrmals hinnehmen müssen. Aber glauben Sie, der wird schlauer?
Solche Sachen habe ich früher auch erlebt, aber in Osteuropa. Dazu kommt noch der Widerstand der Leute in der Zentrale, die die Arbeit nicht abgeben wollen. Die Bosse glauben nämlich auch, sie könnten die Leute die dann entlassen werden, auch noch dazu zwingen, ihren Ersatz im Ausland richtig auszubilden. Diese Bosse würden sich selbst natürlich nicht entfernen, genauso wie sie fest an das Gelingen solcher Outsourcing-Methoden glauben, ebenso wie an die Sinnhaftigkeit ihrer riesigen Villen mit den riesigen Hypotheken drauf.
Noch eine Zuschrift dazu:
"Bean Counters" ist ja noch viel zu hoch gegriffen. Zum Erbsenzählen braucht man ja noch etwas Windungen im Hirn. Hier waren MBAs am Werk die mehrfach in Indien waren, da ein auf dicke Hose gemacht haben und jetzt meinen Helden zu sein. Habe das schon in zwei Firmen verfolgt, ist alles wieder eingeschlafen. Außer Spesen, nichts gewesen.
Neu 2009-06-11:
[22:00] Leserzuschrift - Conti verlagert nach Indien:
http://machinist.in/index.php?option=com_content&task=view&id=2004&Itemid=2
wie paßt das mit dem Stellenabbau in D zusammen?
Die Bean Counters bei Conti möchten Entwicklungskosten sparen. Aber die werden noch ihre blauen Wunder erleben. Das dürften in Indien Leute sein, die von Automotive Software wenig Ahnung haben. Und dann das Sprachproblem. Good Luck.
[21:00] Gewinne brechen massiv ein:
Handelsblatt: Gewinne deutscher Unternehmen brechen ein
Die Rezession zehrt stärker an der Substanz der deutschen Unternehmen als bisher vermutet. Während die Umsätze bei den 100 größten börsennotierten Industriekonzernen im ersten Quartal dieses Jahres durchschnittlich um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr sanken, brachen die Nettogewinne um 70 Prozent erheblich stärker ein
Grund für das Missverhältnis zwischen moderat sinkenden Umsätzen, aber scharf einbrechenden Gewinnen sind hohe Fixkosten. Sie lassen sich in der Krise nur schwer und zeitverzögert drücken.
Übrigens: aus Gewinnen wird investiert und Steuern bezahlt. Diese beiden Dinge sind jetzt für einige Zeit vorbei.
Auch die Briefmenge geht zurück: Wenn der Postmann montags nicht mehr klingelt
[16:45] Muckt die SPD jetzt gegen die Zensursula auf?
Spiegel: SPD-Basis rebelliert gegen Anti-Kinderporno-Gesetz
Aufruf zum Aufstand: Die SPD-Basis will auf dem Parteitag am Sonntag die Bundestagsfraktion drängen, das Netzsperren-Gesetz der Familienministerin in letzter Minute zu verhindern. Der Koalitionspartner würde in diesem Fall toben, aber die Gunst netzaffiner Wähler wäre der Partei wohl sicher.
Ein besseres Fressen als die Zensursula wurde der SPD-Führung schon lange nicht mehr serviert. Nur war sie zu unfähig, es aufzuheben und zu verwerten.
[21:00] SPD - total Zickzack: Steinbrück: Schuldenbremse im Wahlprogramm
[22:00] Türkische Sturmflut bei der SPD: Der Obama von Altona im Fadenkreuz der Justiz
[14:45] Leserzusendung - Politiker Bewerbung - Würden Sie ihn einstellen?
Diese Politikerbewerbung siehe Anhang habe ich gerade im Internet gefunden.

Nein, ich sicher nicht. Übrigens, diesen Politiker mit diesem Lebenslauf gibt es.
[17:30] Leserzuschrift zur Politiker Bewerbung:
Sollte er in 11 Monaten aus dem Bundestag ausscheiden, kassiert Annen 30 672 Euro Übergangsgeld
Vor allem: Der SPD-Linke hätte in nur vier Jahren als Abgeordneter erreicht, wofür ein Arbeitnehmer 28 Jahre braucht: 750,15 Euro Pension mit 67!
Zusätzlich auch noch der link auf die geBILDete Seite: http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/18/niels-annen/job-fuer-diesen-bundestagsabgeordneten.html
[19:15] Leserzuschrift-CH zu Politiker-Gehältern:
Ein Bundesrat in der CH bekommt ca. CHF 400 000.- / Jahr. Auch nach der Amtszeit - bis zum Tod.
Für wirklich gute Resultate wäre das für mich während der Amtsperiode ja noch einigermassen OK.
Danach - wieso noch solche Summen fürs nichts ? Die Depression wird das eliminieren.
Die Minister (Bundesrat) dort sind also noch privilegierter.
Leserzuschrift-DE zur Stellenanzeige:
1. Der Umstand ist witzig und erschreckend zu gleich. Könnte mich über die Stellenanzeige kaputtlachen. Zumal ich gerade ein Jahr älter bin. Im Gegensatz zu diesem Herrn bin ich leider gezwungen, für meinen Lebensunterhalt ARBEITEN (Igitt!) zu müssen.
2. Aber mal wieder typisch BLÖD-Zeitung: Er wird nicht (gott sei Dank) erst in 11 Monaten ausscheiden, sondern schon in 3 Monaten (hä,hä; frei nach dem Motto: Kurz vor dem Klo und doch noch in die Hose ...). Also ist es auch nichts mit dem Überbrückungsgeld!?!
[13:45] Hotel-Schrumpfung:
Welt: Die Finanzkrise schlägt bei deutschen Hotels zu
Das deutsche Hotelgewerbe mit seinen 360.000 Beschäftigten wird von der Wirtschaftskrise mit Wucht getroffen. Unternehmen streichen Dienstreisen und Kongressbesuche, Familien verzichten auf Städtereisen. Doch die Hotelgesellschaften stemmen sich mit Kraft gegen den Abschwung.
Ab nun wird über den Preis gekämpft, denn die Mieten und Kreditraten müssen weitergezahlt werden.
[15:30] Leserbericht von der Hotel-Front:
ich komme gerade von einem Urlaub an der Ostseeküste (MeckPomm) zurück.
Dort sieht es mehr als düster aus.
Wir waren letztes Jahr Mitte Oktober schon einmal im gleichen Hotel. Damals mußte man manchmal warten, bis man zum Frühstück oder zum Abendessen einen Tisch für 2 bekam.
Jetzt (über Pfingsten , Ferienzeit) kein Problem. Wir konnten den Tisch sogar aussuchen. Im Wellnessbereich das Gleiche. Letzten Samstag waren wir die einzigen beiden Kunden für insgesamt 6 festangestellte Mitarbeiter.
Einer der Masseure sagte mir, dass es seit der Wende noch nie ein Pfingsten gegeben habe, an dem das Hotel nicht schon Monate in Voraus ausgebucht war. Dieses Jahr sieht das anders aus. Die ersten Stornierungen kamen schon zur Weihnachtszeit. Seitdem gingen die Buchungen kontinuierlich zurück
Auch die Veranstaltungen in der Umgebung waren wenig bis garnicht besucht. Nur ein paar Rentner aus der näheren Umgebung.
Erschreckend.
Die Realität sind also viel düsterer aus als die Durchhalteparolen der Branche.
Ein Wellness-Hotel: gigantische Kredite und gigantische Betriebskosten - jetzt wie ein Mühlstein um den Hals.
[16:15] Leserzuschrift - Krise in der Gastronomie:
Wir waren an Pfingsten in einem Naturschutzgebiet im Restaurant. Dort ist normalerweise an Feiertagen immer alles proppe voll. Diesmal waren wir die einzigen Kunden, jedenfalls die meiste Zeit. Soetwas habe ich dort noch nie erlebt. Der Wirt saß vor der Glotze und die Bedienung hat so getan, als müsse sie Tische abwischen. Dafür hatte das Restaurant die Preise erhöht. Der Fisch kostete statt früher 6,50 Euro nun 8,90 Euro. Inflation ja - Gäste nein.
Zumindest wissen sie, wi man die Gäste vertreibt.
[16:30] Leserzuschrift - andere Erfahrungen:
Das kann ich so nicht bestätigen.
Anfang Mai war die schöne Insel Föhr massiv voller Touristen. Eine Hotelbuchung für 10 Tage, Anfang Februar für den Mai gestaltete sich durchaus schwierig.
Und wir reden hier von 4 Sterne Hotels. Die Dame an der Rezeption lachte nur auf meinen Einwand, daß doch Krise sei. Sie sei schon fürs Jahr ausgebucht. Im übrigen sind auch so gut wie alle Ferienwohnungen bis Ende September gebucht.
Bei den Fähren das gleiche. Beim Buchen der Passage musste ich schon Zugestämdnisse bei der Uhrzeit machen.(Ebenfalls im Feb. für den Mai) Wussten Sie übrigens, daß ein LIDL LKW der auf die Insel fährt um die Filiale zu beliefern 1000 Euro für die Fähre zahlt? Ein Pkw kostet um die 90-100 Euro! (jeweils Hin und Rückfahrt).
Letzte Woche habe ich ein gutes Hotel in Bad Neuenahr gebucht. Nur weil wir da "Stammkunden" sind, bekam ich noch ein Zimmer für den gewünschten Zeitraum "ENDE AUGUST"!! (2 Wochen)
[9:45] Die "rettenden" Bundesländer:
Spiegel: Rettungsfieber infiziert die Bundesländer
Das Geld fließt leichter und leichter, geholfen wird in Notlagen fast jeder Art: Immer mehr Unternehmen bitten nun auch bei den Bundesländern um Staatsgelder - und bekommen bereitwillig Kredite und Bürgschaften bewilligt. Den Haushalten drohen Milliardenrisiken.
"Die Nachfrage nach Liquiditätsmitteln ist rasant gestiegen", sagt Klaus Bielstein, Sprecher der landeseigenen NRW-Bank in Düsseldorf. Der Schwerpunkt habe sich dabei "enorm verschoben": Weg von Krediten für Investitionen, die noch im Vorjahr 80 Prozent der Darlehen ausgemacht hätten, hin zu Notkrediten, die Firmen vor der Zahlungsunfähigkeit retten. Die machen laut Bielstein inzwischen "80 bis 90 Prozent" des Fördergeschäfts aus.
Aha, es geht nur um Insolvenz-Verhinderung - bis die Länder selbst insolvent sind.
Wenn alle Bailouts so aussehen, dann gute Nacht: Der große Bluff: Opel ist nicht gerettet – »General Motors« saugt weiter
[18:45] Jetzt Stop der Bailouts - wegen dem Bond-Markt? Finanzministerium will Staatshilfen rasch drosseln
[15:45] Leserbericht - russische Bailout-Forderungen:
unglaublich,
gestern spricht der russische Werfteigner Burlakow mit mehreren kantigen Bodygards im Mecklenburger Wirtschaftsministerium vor und wollte direkt 30 Millionen aus der Staatshilfe mitnehmen. Sonst mache er den Laden dicht. Offensichtlich ist noch nicht über den Insolvenzantrag entschieden worden, da die sogenannten Globalpolitiker aus Mecklenburg sich wohl doch nicht so eine Blöße geben wollen. Man sucht ja fieberhaft nach einem Übernehmer heißt es, aber erst mal hat man ja noch einen wie man sieht. Weitere Staatshilfen wurden der Werft ja verwehrt, da die Eigner die 5 Mio Zahlung eig. Geld nicht termingerecht beigesteuert haben. Aber Termine und Beträge was sagt das schon international und global. Offensichtlich ist bei den Termini und Absprachen deletantisch vorgegangen worden.
Heute zahle ich, dachte sich der Russe und das erst mal nur mit einem Teilbetrag und legte 850.000 €uro auf den Tisch des Wirtschaftsministers mit der Ankündigung, er komme nächste Woche noch einmal für die nächsten 40 Mio sonst.... Die 5 Mio kann er dann ja, erfolgte die Zahlung aus der Staatskasse, leicht leisten- dachte er sich wohl. Dreimal darf man raten, wohin die Gelder im Falle der Zahlung flössen. Die Zulieferer, die erhebliche Forderungen an die Wadan Yards gestundet haben, haben jedenfalls aufgrund von mangelnder Systemrelevanz, ebenfalls eine unsinnige Wortschöpfung der Globalpolitiker, bisher noch keinen Pfennig für ihre Forderungen gesehen. Ein Global- Politker meinte, die Lieferanten könnte man ja aus der immer noch ausstehenden Rest-Rückzahlung in Höhe von 12 Mio eines Interims- Landeskredites an WADAN von ursprünglich 60 Mio €, befriedigen. Mir fehlen weitere Worte um diese Träumereien zu kommentieren.
Die Hegeman Werfen in Mecklenburg fragen jetzt ebenfalls nach Staatsknete. Sie haben Schwierigkeiten bestehende Aufträge zu finanzieren. Werften sind in ganz besonderem Maße von der Finanzierung Ihrer Projekte durch die Banken abhängig, da normalerweise bei Auftragsvergabe für ein Schiff nur eine Anzahlung zu leisten ist. Die Anzahlung konnte man als Startfinanzierung des neuen Schiffes nutzen. In unsicheren Zeiten jedoch, wird für diese Anzahlung des Auftraggebers ebenfalls eine Garantie von diesem,für diese, im Falle einer "Störung" in der Fertigstellung verlangt. Auch die Banken verlangen heute Sicherheiten in einer vorher nicht gekannten Höhe.Hoffen wir mal, daß diese Werften ebenfallseine gewisse Systemrelevanz haben sonst könnte auch hier Insolvenz vor der Tür stehen.
Das nächste Mal kommt er gleich mit der roten Armee.
[8:45] Der Bundestrojaner ab nach Brüssel?
Spiegel: Schäuble als neuer EU-Kommissar im Gespräch
Folgt Wolfgang Schäuble auf Günter Verheugen? Der Innenminister gilt einem Zeitungsbericht zufolge als Favorit für den Posten des neuen deutschen EU-Kommissars. Bundeskanzlerin Merkel soll sich mit ihrem Parteifreund bereits geeinigt haben.
Gute Idee: ab mit ihm auf die untergehende EU-Titanic. Dort kann er dann an der schnelleren Ablehnung der EU arbeiten - wird er sicher schaffen.
Leserkommentar-CH:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Als EU-Kommissar würde dieser Staatsbüffel gut passen. Da kann
er dann die armen EU-Bürger weiter schikanieren....
Neu 2009-06-10:
[21:30] Banken-Geiz ist geil: Großbanken geizen mit Krediten
[20:30] Wer braucht noch Fertighäuser? Kampa wird zerschlagen
[15:00] Leserzuschrift - Berliner Polizei treibt verzweifelt Geld ein:
Aktueller Bericht aus Berlin Westend ( Nobelgegend)
Am heutigen Tag haben wir etwas sehr seltsames beobachtet.
In einer stark befahrenen Straße liefen heute überall Polizeibeamte herum und kontrollierten verstärkt Falschparker sowie Autofahrer die nicht angeschnallt waren oder während der Fahrt mit dem Handy telefonierten, bis dato nichts allzu aussergewöhnliches.
Was uns allerdings komisch erschien, war das immer wieder dieselben Polizeibeamten an uns vorbei liefen und die parkenden Autos kontrollierten und das im ca. 15 min Takt.
Zu erwähnen ist das man in dieser Straße nur mit ausgelegter Parkscheibe parken darf. (max. 2Std).
Augenscheinlich fanden sie dann ein Auto welches nur noch wenige Minuten dort hätte stehen dürfen. Sie blieben also einige Zeit an dem Fahrzeug stehen ( bis zu 8 Polizeibeamte + Einsatzfahrzeug ) und warteten.
Es kam uns so vor, als würden sie darauf warten das die Parkdauer abläuft um zu kassieren.
Nach einiger Zeit schrieben sie dann Ihr Knöllchen und fuhren zum nächsten "Einsatz"
Dies ist wohl eine neue Methode der Geldeintreibung um das Finanzloch der Staatskasse zu füllen.
Was wohl der Einsatz für die 8 Beamten den Steuerzahler kostet?? (Fürs Rumstehen)
Dies Art von Steuergeld Verschwendung sieht man in letzter Zeit überall in Berlin.
Haben die denn keine Kriminellen zu fangen?
Etwa hier sollte genügend Kriminalität zu finden sein - besonders in Berlin: Arm, arbeitslos und ohne Bildung
[16:00] Leserzuschrift - Berliner Blitzkasper:
habe gestern auch einen Verwarnungsgeldbescheid über 10 Euro von der Polizeidirektion bekommen, weil ich anstatt der vorgeschriebenen 100 km/h 108 km/h gefahren bin. Bisher haben die bei den geringen Überschreitungen gar nicht geblitzt (Bagatelle). Ich finde das auch reichlich kleinlich. Abgesehen davon dürften die Verwaltungskosten nicht ansatzweise gedeckt sein. Die brauchen wohl trotzdem dringend Geld. Ich warte schon darauf, wann Tatbestände für GeschwindigkeitsUNTERschreitungen eingeführt werden. Da besteht bestimmt auch noch Abkassierpotenzial.
Will Wowereit wirklich noch Karriere machen?
Weitere Zuschrift:
Sie fragen sich: "Haben die denn keine Kriminellen zu fangen?"
Nein, das dürfen die nicht. Es wäre politisch nicht korrekt und würde
von der PDS als Rassismus ausgelegt.
Aha.
[21:00] Leseridee dazu:
Die Tickets sollte man immer mit eine paar Cent mehr bezahlen, damit die Polizei richtig arbeit hat mit dem Buchen der Überzahlung.
Leserkommentar-CH dazu:
Ich weiss nicht wie das in D und A ist.
In der Schweiz erhalten die Polizisten Quoten/Jahr was Parkbussen betrifft. Ein fixer Teil des Budgets. (Erinnert mich an Sales Quoten wie ich das aus meinem Job kenne. Ob das allerdings einen Variablen Teil des Lohnes ausmacht ist mir nicht bekannt)
Gab auch schon Diskussionen deswegen. Aber wie es halt so ist, der typische Spruch der Schäfchen: "Da kann man halt nichts dagegen tun". Übrigens der gleiche Spruch gilt für die unzähligen Kameras hier.
Es gibt Länder, da würden diese Kästen vermutlich ein oder zwei Tage "überleben"
Einmal mehr ein grosses Kompliment und Danke schön an Sie für Ihren Einsatz. Weiter so!
[14:30] Die grosse Pleitewelle ist da:
Focus: Riesige Pleitewelle überrollt Deutschland
Die Insolvenz von Karstadt-Mutter Arcandor ist kein Einzelfall: Die Zahl der Pleiten in Deutschland ist im Jahr 2009 drastisch gestiegen. Es türmen sich offene Rechnungen in gigantischer Höhe.
Das ist erst der Anfang. Die wirklich grosse Welle kommt im Herbst. Insider wissen, dass inzwischen die Kanzlerin persönlich die Konzernchefs bekniet, noch nicht zu entlassen (erst nach der Bundestagswahl). Durch das Hinausschieben von Entlassungen werden die Firmen noch weiter geschwächt.
Leserkommentar: AUFSCHWUNG DER DEMOK-RATTEN
Ratten sind diese Politiker wirklich nicht, denn Ratten hauen rechtzeitig ab. Es ist mir nicht verständlich, warum diese Politiker in eine gigantische Konkurs- und Entlassungswelle hinein wiedergewählt werden wollen. Vielleicht wissen das die Leser?
[15:15] Leserzuschrift - eine Verhaltens-Erklärung:
Es sind keine schöpferischen Menschen, sondern Herdentiere, welche die "Auslese der Schlechtesten nach oben" hinaufgespült hat. Ihr Spielraum ist deswegen sehr gering.
[16:00] Leserzuschrift - Warum tun sie das?
Ihre Frage, warum sich die Minister usw. so etwas antun ist sehr berechtigt und nicht ohne Weiteres zu verstehen. Es lohnt sich jedenfalls darüber weiterzuforschen. Hier ein Aspekt: Ich habe einmal mit einem Psychotherapeuten gesprochen, bei dem viele Unternehmer und andere Führungskräfte in Behandlung sind. Er erzählte mir, daß die meisten eine narzißtische Persönlichkeit besitzen (denken Sie an Scharping, Schröder und Fischer). Wenn sich solche Anlagen einseitig geltend machen, dann entsteht eine narzißtische Persönlichkeitsstörung, eine schwerwiegende seelische Deformierung. Da diese Personen fest von sich und ihrer Mission überzeugt sind (Selbstkritik ist gleich Null), kommen sie - wenn überhaupt - nur wegen des Leidensdruckes ihrer Familie in Behandlung. Deswegen schrieb ich "Auslese der Schlechtesten nach oben".
[16:00] Leserzuschrift - Psychopathen:
Habe diese Frage gerade einem ehemaligen Banker ausführlich besprochen. Es beweist, dass wir von Geisteskranken beherrscht werden. Einziger „rationaler“Grund wäre, dass diese Typen ausserhalb der Politik alle nix sind und können.
Der schwedische Reichskanzler im 30-jährigen Krieg, Axel Oxienstierna (1583-1654) sagte einmal .“ Ich kannte alle grossen Männer meiner Zeit und wenn man sie reden hörte, glaubte man das Gebrabbel kleiner Kinder zu vernehmen“ .
Es zieht immer nur Psychopathen zur Macht.
[20:45] Leserzuschrift - Durchhaltevermögen der Politiker:
Es ist richtig, Politiker sind keine Ratten, denn Ratten sind "clevere Tiere" mit einem natürlichen Überlebensmodus.
Unsere "großen Tiere" hingegen fehlt dieser Instinkt zum Überleben.
Es sind alles Junkies die sich nicht von Machtpositionen trennen können. Status und Macht sind gegenwärtig und somit fassbar, der Verlust
hingegen liegt in der Zukunft und ist abstrakt . Das Beste was der Mensch kann, ist VERDRÄNGEN.
Ein Systemzusammenbruch steht nicht auf dem Terminkalender und deshalb findet er auch nicht statt. So einfach ist das.
Dann werden sie bald eine Überraschung erleben.
Leserzuschrift - Eitelkeit:
Ganz einfach: Weil es Politikern und ihrer Bürokraten-Entourage noch nie um irgendeine Sache ging, sondern immer nur um persönliche Macht und Geltung (ein römischer Kaiser bemerkte übrigens einmal sinngemäß, dass Menschen, die nach Macht streben, sich chronisch unterlegen fühlen müssen, anders sei Macht um der Macht willen nicht zu erklären - wir lassen uns also von einem Haufen minderwertigkeitskomplexbeladener Zwerge regieren ...). Jeder Manager, der einen solchen Scherbenhaufen, wie ihn unser Wirtschafts- und Staatswesen darstellt, "regieren" sollte, würde dankend ablehnen - es sei denn, die TV-Kameras wären ihm wichtiger als seine Arbeit. Und das ist bei Politikern durch die Bank der Fall: Eitelkeit und Geltungsbedürfnis sind ihre Triebfedern - und ihr Fall. - "Es ist nichts so dicht gesponnen, dass es nicht kommt an das Licht der Sonnen." wie der Volksmund weiß. Hoffen wir auf einen sonnigen Sommer.
Es gibt auch genügend Manager, denen die Kamera wichtiger als alles andere ist. Etwa Joe - ist er schon weg?
[14:30] Die Ausbeuter sind da: Moderner Sklavenhandel in Deutschland
[14:00] Deutschland gibt "inflationsgeschützte" Anleihen aus:
FTD: Bund platziert Inflationsanleihe
Die Preissteigerungsrate liegt bei null. Trotzdem befürchten die Anleger einen Anstieg der Inflation. Den Regierungen hilft das bei der Schuldenaufnahme. Sie platzieren inflationsindexierte Anleihen. Am Mittwoch war der Bund an der Reihe.
Das macht man wohl deshalb, weil die Zinsen auf soetwas derzeit niedrig sind - aber diese können explodieren und werden es bald.
Die fünfjährigen Bunds mit fixer Verzinsung hat man kaum weggebracht - kritisch.
[10:30] Die Probleme bei den deutschen Versicherern werden sichtbar:
Versicherungsjournal: Provinzial Leben rutscht ins Minus
Abschreibungen auf strukturierte Produkte und Aktien sowie Verluste aus dem Verkauf von Kapitalanlagen haben die Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG 2008 rund 280 Millionen Euro gekostet. Als Folge rutschte das Rohergebnis mit 5,0 Millionen Euro ins Minus. Damit konnte nicht einmal die vorgeschriebene Mindestzuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung geleistet werden. Diese 140,4 Millionen Euro müssen in den nächsten Jahren nachgeholt werden.
Diese Branche dürfte genauso bankrott wie die Banken sein, nur kann sie es besser verstecken.
[7:30] Leserzuschrift - sale and lease back:
bei Karstadt spricht ein Leser vom Kaufhofbesitzer zum Konzernmieter.
Dieses ach so wunderbare Geldvermehrungskonzept praktizieren aber auch Banken.
An vorderster Front die HypoVereinsbank, da der neue Chef der Unicreditod Prodummo (hoppala vertippt, oder doch nicht?) nur noch Erträge sehen will und Immobilien nicht das
Kerngeschäft einer gesunden Bank mit vielen Filialen darstellt.
Wollen wir voller Vorfreude abwarten, was uns von dieser und anderen Banken noch so alles in naher Zukunft berichtet wird.
Hier heißt es: Wechsel vom Bankeigentum (Erträge aus dem Verkauf der Immobilien gehen an die Mutter) zum Bankbesitz (mit laufenden Mietzahlungen für die HypoVereinsbank) - Kenner wissen den feinen Unterschied zu deuten.
Übrigens, ein Dank an den Leser mit dem Kommentar: Aufwärts geht's, hat der Vogel gesagt, wie ihn die Katz auf den Dachboden gezogen hat ... selten so gelacht - genial
Wenn die Immobilien verkauft und zurückgemietet werden, dann ist das ein Zeichen, dass die Liquidität knapp ist - und später noch knapper wird. Bei Arcandor hat man das Endergebnis gerade gesehen.
Neu 2009-06-09:
[21:00] Junky Thyssen:
Handelsblatt: Thyssen-Krupp zahlt Risikoaufschlag
Der Konzern hat auf dem Kapitalmarkt eine Milliarde Euro eingesammelt. Für die über fünf Jahre laufende Anleihe bietet das Unternehmen eine Verzinsung von acht Prozent. Die Ratinghäuser bewerten die Bonität von Thyssen-Krupp inzwischen nur noch eine Stufe über dem Junk-Niveau für schwache Schuldner
Wenn sie auf Junk sind, gibt es kein Geld mehr.
Irgendwie steigt hier ein komischer Verdacht auf: die Stahlproduktion bricht um 50% ein, trotzdem wird kaum entlassen. Also werden offenbar Kredite aufgenommen, um die Löhne zu zahlen. Das bringt sie dafür später um. Gestern bei Siemens eine Verdoppelung der Verschuldung in 6 Monaten - da scheint Ähnliches zu laufen. Ist das eine Anordnung der Regierung?
Geht nicht mehr lange: Boom bei Firmenanleihen droht schnelles Ende
[21:15] Leserkommentar zu Thyssen:
als Insider kann ich Ihnen folgendes sagen: Thyssen hat Liquiditätsprobleme, weil sie sich mit zwei Stahlwerken in Brasilien und Amerika jeweils um etwa 100% verkalkuliert haben. In Brasilien sind die Baukosten um etwa 4 Mrd. Dollar gestiegen, weil der Untergrund nachgab, in den Staaten waren es andere Gründe. Das alles wäre ja nicht so schlimm, wenn es wenigstens Abnehmer für die produzierten Güter geben würde, da aber in Amiland der Ofen aus ist, werden sich diese Investitionen kaum bezahlen lassen.
Der andere deutsche Stahlerzeuger kann derzeit über die Krise nur lachen – es gibt massive Cashreserven aus den fetten Jahren, kein Cent wurde rausgeworfen und Investitionen durch Rückstellungen finanziert. Ich würde sogar prognostizieren, dass die in diesem Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis schaffen, weil die Bauprojekte in Peine und Salzgitter so günstig geworden sind, dass Rückstellungen ergebniswirksam aufgelöst werden.
[18:45] Jetzt kommen die staatlichen Blankoschecks:
Spiegel: Rüstungsrallye im Bundestag
Im Eilgang will das Verteidigungsministerium kurz vor dem Ende der Legislaturperiode eine Serie von Rüstungsprojekten durch den Bundestag peitschen: "Dingos", Minen-"Seefüchse" und "Eurofighter". Und zwar per Blankoscheck -denn alles droht teurer zu werden als geplant.
Die Rüstungsfirmen sollten sich aber nicht allzuviel Hoffnung machen, dass diese Aufträge auch bezahlt werden. Bis dorthin ist die Bundesrepublik bereits im Konkurs.
[16:30] WestLB kurz vor dem Zusammenbruch:
Welt: Aufsicht drohte mit Schließung der WestLB
Es war ein weiteres heikles Kapitel in der an dramatischen Abschnitten reichen Geschichte der WestLB: Die Düsseldorfer Landesbank stand am Wochenende zum wiederholten Mal knapp vor dem Zusammenbruch. Die Bankenaufsicht BaFin drohte nach Informationen der WELT damit, die Bank zu schließen, weil diese die Eigenkapitalvorschriften verletzte. Rettung brachte fürs erste eine neue Garantieerklärung der Eigentümer über vier Mrd. Euro - doch das Tauziehen um die Zukunft der Bank geht dennoch weiter.
Einmal kommt der grosse Run auf die Bank, dann ist es aus - unrettbar.
[20:30] Peers Todesurteil für die Sparkassen: Steinbrück knöpft sich die Sparkassen vor
[21:15] Ein LB-Retter: Kaum noch Überschuss
[16:30] Verkehrsüberwachung ist in Deutschland längst ein Milliardengeschäft geworden:
http://www.radarfalle.de/
Vom eigentlichen Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, ist man weit entfernt. Radarfalle.de stellt die Verkehrsüberwachung in all Ihren Facetten dar.
Übrigens, manche neue Navigationssysteme zeigen den Standort fester Radarboxen an - empfehlenswert.
[17:00] Leserkommentar-CH: Alternative: Einen SUV fahren - dann werden die Radarkisten wenigstens physisch nicht zur Gefahr !
[15:30] Die Arcandor-Pleite:
Spiegel: Arcandor stellt Insolvenzantrag, Womit Kunden von Karstadt und Quelle rechnen müssen
Arcandor gibt auf: Der Handelskonzern hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Betroffen sind die Tochterfirmen Karstadt, Quelle, Primondo, aber nicht Thomas Cook. Schon kurz zuvor hatte SPIEGEL ONLINE berichtet, dass das Management seinen Antrag auf staatliche Notkredite nicht nachbessern will.
Jetzt ist es also soweit. Das endlose Leiden ist vorbei. Werden wir sehen, das da herauskommt.
Der Dämpfer von der EU-Wahl hat wohl die Regierung zur Besinnung gebracht, dass endlose Bailouts bei den Wählern nicht erwünscht sind.
Die Schaeffler-Tante kommt auch noch dran: Schaeffler will auf Staatshilfe verzichten
[16:30] Leserkommentar: Arcandor ist tot. Es lebe Arcan d'or (Geheimhaltung des Goldes)!
[17:00] Heideldruck hat die besseren Kontakte zum Staat: Heidelberger Druck erhält Staatshilfe
[20:30] Leserkommentar zur Arcandor-Pleite - Mieten-Harakiri:
die Politiker beklagen wegen der heute stattgefundenen Insolvenz von Arcandor / Karstadt / Quelle / Primondo die fehlende Bereitschaft der Eigentümer, Banken und Vermieter, das Unternehmen zu retten. Dieser Vorwurf ist viel zu kurz gegriffen.
Warum sollten diese das Unternehmen retten ? Leider fehlen die Zukunftsperspektiven (verändertes Kaufverhalten und sinkende Umsätze wegen der Wirtschaftskrise) und das Unternehmen ist falsch aufgestellt, Arcandor ist ein "Konzernmieter" statt ein "Kaufhausbesitzer", das ist die Krux dieser Kaufhausketten!
Die Immobilien mussten schon bei der letzten Beinahe-Pleite verkauft werden. Das nennt man Sale-and-Leaseback. Solche Modelle gehen nur in guten Zeiten gut, in schlechten Zeiten fressen die Mieten die Firma auf. Das war damals nur eine Verlängerung des Todeskampfes.
[21:15] Leserkommentar zu Arcandor:
möchte jetzt mal gerne wissen wer die Shoppingtempel jetzt mieten will?
Die werden mit ihren Großimmobilien genauso untergehen!
Vielen Dank für ihre einmalige Infoseite, habe vor einen Jahr meine Lebensversicherung
gekündigt und natürlich in EM investiert, ohne Sie würde ich heute noch schlafen!
Die Vandalen und Obdachlosen werden diese Häuser "mieten".
[15:30] SPD - Finito:
Welt: Die SPD wird keine Volkspartei mehr werden
Der Politikwissenschaftler Franz Walter ist einer der renommiertesten Parteienforscher. Im Interview mit WELT ONLINE prophezeit er der SPD eine düstere Zukunft: Große Teile ihrer früheren Kernwählerschicht hätten sich endültig abgewandt. Jetzt spiele die Partei alte Wahlkämpfe nach – ohne Erfolg.
Diese reine Funktionärspartei mit negativer Personalauslese geht jetzt wohl den Weg der französischen Sozialisten - in die Auflösung.
[12:30] Export-Kollaps:
Welt: Rekordeinbruch – Deutsche Exporte schmieren ab
Die deutschen Exporte sind im April so stark eingebrochen wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 63,8 Milliarden Euro ins Ausland und damit 28,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch die Einfuhren gingen zurück.
Gestern hat Dr.Goebbels doch noch "Green Shoots" gesehen, heute also nicht mehr.
Leserkommentar: HABE SOEBEN ERFAHREN, DASS DAIMLER IM AUGUST DIE NUTZFAHRZEUGEPRODUKTION EINSTELLEN WIRD
[15:30] Das Tal der Tränen wird wieder tiefer: Rückschlag für den Export
Immobilien-Kollaps in München: München in der Immobilienkrise
[10:30] Arroganter Diktator: SPD-Politiker fordert Geldstrafe fürs Nichtwählen
[10:30] Die Bilanzlügen der Lebensversicherer:
Handelsblatt: Lebensversicherer tricksen bei Abschreibungen
Die deutschen Lebensversicherer leiden unter der Finanzkrise. Mit einem Bilanztrick haben sie im vergangenen Jahr Abschreibungen von mehreren Milliarden Euro vermieden. Real sinkt die Nettoverzinsung einiger Lebensversicherer unter den Garantiezins. Womit Kunden rechnen müssen
Real dürften die Meisten schon bankrott sein.
Da drinnen sollte man kein Geld mehr haben, dieses ist verloren.
[21:15] Leserkommentar-CH: Was versichert man jetzt besser - das Leben oder den Tod ?
[10:00] Pleite-Luxus: Münchner Luxushändler ist pleite
[6:30] Die Internet-Propaganda-Maschine des Kavalleristen:
BernerZeitung: Steinbrück erklärt die Krise – und die Schweiz kommt schlecht weg
Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf – auf dem neuen Portal Fuer-alle-da.de beantwortet sie der deutsche Finanzminister höchstpersönlich. Auch der Steuerstreit mit der Schweiz kommt zur Sprache.
Also, 6 Leute beschäftigt er dafür - auf Staatskosten.
[16:30] Leserkommentar dazu:
zu dieser Website kann man nur sagen: Da muss der Steuerzahler auch noch für seine eigene Verarschung (Entschuldigung, aber so drastisch muss man es ausdrücken) durch Pöbel-Peer bezahlen. Wirklich zum Heulen!
Neu 2009-06-08:
[18:00] Allianz ist wohl das Geld ausgegangen: Allianz will Aktie retten
[17:45] Die "Green Shoots" jetzt auch in Deutschland?
FAZ: Auftragseingang in der Industrie stagniert
Die Industrie in Deutschland ist im April von einem neuerlichen Auftragsrückgang verschont geblieben. Die Unternehmen sammelten bereinigt um saisonale Effekte und Preisveränderungen genauso viele Bestellungen ein wie im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Im März hatte der Auftragseingang noch um revidiert 3,7 Prozent zugelegt.
Das Ministerium sieht nun größere Chancen für eine Stabilisierung der Nachfrage nach Industrieerzeugnissen. Darauf wiesen auch Umfrageergebnisse hin. Zwar seien wegen der scharfen Einbrüche der vergangenen Monate die Belastungen für die Produktion hoch. „Auf mittlere Sicht haben sich die Aussichten aber spürbar verbessert“, hieß es.
Wieder einmal ein Stück psychologischer Marktmanipulation, hurrah, die Krise geht zu Ende.
Da wird sicher in den nächsten Tagen die Meldung kommen, dass neue, grüne Triebe (Green Shoots) wie in Amerika aus den Wirtschaftsboden wachsen.
[17:30] Ein Downgrade für den Siemens-Kreuzritter:
FTD: S&P stuft Siemens herab
Wegen schwächerer Barmittelzuflüsse und einer wachsenden Deckungslücke im konzerneigenen Pensionsfonds hat die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit von Siemens um eine Stufe herabgesetzt. Vor allem drei Sparten schwächelten.
"Wir erwarten, dass die schwächelnde Weltwirtschaft Siemens härter treffen wird als zunächst angenommen", schreiben die Analysten. "Dies ist bereits offensichtlich in den Divisionen mit kürzeren Zyklen wie der Industrieautomation, der Antriebstechnik und Osram." 2010 könnte auch der Energiesektor betroffen sein.
Das A1 von Moody's ist nur knapp über Junk. Und es kommen sicher noch mehr Downgrades. Siemensianer, passt auf!
[21:30] Leserzuschrift zu Siemens:
Das ist völlig kaputt: 7 Mrd Schuldenzunahme in nur 6 Monaten (mehr als verdoppelt) - jetzt 13,3 Mrd. Euro Schulden und eine Unterdeckung von 5 Mrd. € bei der Pensionskasse von Siemens, ergo: wie bei GE demnächst Konkurs
Übrigens: 300.000 Figuren bekommen im Münchner Umland Siemenspensionen - NOCH !! Dann brechen in München die Immopreise zusammen !!
Die müssen riesige Verluste bauen, die über Kreditaufnahmen verschleiert werden. Löschers "Wahrheit". Siemens ist also keine Bank voller Geld, sondern ein Schuldenloch.
Siemensianer, holt Euch den Golden Handshake (soll sehr gut sein, bis 3 Jahresgehälter) und haut ab.
[15:30] Da läuft ein Crack-Up-Boom bei Immobilien:
Focus: Endlich zu Hause – und sicher
Viele Menschen sehnen sich nach Sicherheit. Ein Gefühl, das ihnen vor allem eine Immobilie liefert. Gerade wenn die Börsenkurse einbrechen, das Sparkonto so gut wie nichts mehr abwirft oder gar eine Megainflation das Geld zu entwerten droht: Haus oder Wohnung bleiben bestehen.
Nach einer aktuellen Studie im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall halten 79 Prozent der Deutschen eine Immobilie für eine „sichere Anlage“ – das sind mehr als beim Sparbuch (69 Prozent) oder dem Krisenklassiker Gold (56 Prozent).
Das Sicherheitsgefühl trügt leider, Immobilien sind wie Bonds, leider weniger liquide. Diese Leute werden bald auf die Nase fallen - wenn Gold ausbricht.
Aber es ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt, aus Immobilien auszusteigen.
[11:00] Leserkommentar - Wahlen und Lemminge:
an den vergangenen EU-Wahl sieht man wieder genau, daß sich die Dinge erst grundlegend ändern werden, wenn der Staatbankrott kommt.
Es ist eine Ilusion zu glauben, die Menschen würden das wählen, also überhaupt die welche noch wählen - nennenswert in neue Gruppierungen gehen. Das liegt unter anderen daran das inzwischen ja fast 60 % der Bevölkerung von den Trans.-Leistungen des Staates abhängig sind und dessen Geld ich nehm, dessen Lied sing ich. Im verteilen von Geld unterscheidet sich ja keine Partei mehr.
Selbst die grünen hier in Deutschland haben es nur geschafft, durch massive Angstmache, wodurch man sich massiv bei Gutmenschen also der Mittelschicht, und Beamten einschmeicheln konnte, doch auch dort dauerte das Jahre.
Somit habe ich keine Hoffung, das sich zur Bundestagswahl merklich viel ändert. Zumal wenn das soziale Netz noch so steht wie jetzt.
Die Masse wird es machen wie immer, wie beim Endsieg, Lemminge sein. Und hinterher ist es natürlich keiner gewesen, schuld waren dann immer die anderen.
Genau deswegen versucht die Politik ja, mit allen Mitteln die "heile Welt" zu verlängern.
[10:45] Böser Leitartikel zu den deutschen Bailouts:
FTD: Andreas Theyssen - Ich will nicht gerettet werden
Wenn Firmen den Bach runtergehen, sind sie meist selber schuld. Da sollte sich die Politik raushalten. Der Steuerzahler darf nicht für Unternehmen bluten, die ihr Geschäft nicht in den Griff kriegen.
Ob die SPD seit gestern versteht, dass diese Bailouts auch an der Wahlurne nichts bringen? Wohl kaum.
Schon heute ist Arcandor-Entscheidungstag: Insolvenzangst lässt Arcandor-Aktie einbrechen
[7:15] SPD was nun?
Welt: Die Europawahl wird für Müntefering zum Desaster
Schock für die SPD, Hoffnung bei Union und FDP auf Schwarz-Gelb im Herbst: Bei der Europawahl konnten die Sozialdemokraten entgegen der Umfragen nicht zulegen und verharren auf ihrem historischen Tief. Und sie haben keinerlei Plan, wie man die eigene Gefolgschaft mobilisiert.
Köpferollen geht leider nicht, es sind keine Ersatzköpfe da. Der Hintergrund ist natürlich: die SPD ist keine Volkspartei mehr, nur mehr eine Funktionärspartei. Solange das nicht korrigiert wird, wird es weiter abwärts gehen - auch im September.
[17:45] Leserkommentar zu SPD:
Der "deutsche Michel" ist scheinbar doch nicht so blöd wie
allgemein immer angenommen.
Dass die Sozialisten von Geld nichts verstehen,
sah man auch an ihrem immens aufwendigen Plakt-Wahlkampf.
Niemals zuvor war die deutsche Landschaft von soviel SPD-Wahlplakaten
zugemüllt wie heute und doch hat es ihnen nicht geholfen.
Das muss ein Heidengeld gekostet haben!
Ist denen ja auch egal, der deutsche Steuerzahler hilft ja mit beim bezahlen!
(Parteiengesetzes §18 - ehemals Wahlkampfkostenerstattung) - wenn die
Sozis wirklich was von Geld verstünden, hätten sie Krügerrand gekauft,
statt wie nun (geschätzt) ca.20000 Stück davon im Gully zu versenken!
Hat sicher mehr gekostet.
[20:45] Leserkommentar zu SPD-Schultz:
Haha, das Funktionärs-Arschloch wollte Kommissar werden, dazugehören.
Jetzt ist der "kleine Martin" gedehmütigt worden. HERRLICH! Einen nach dem anderen Absägen.
http://de.news.yahoo.com/1/20090607/tde-tiefschlag-fr-martin-schulz-hintergr-f1128fc_1.html
Neu 2009-06-07:
[20:15] EU-Wahl - nicht viel hat sich geändet:
Spiegel: Union trotz deutlicher Verluste stärkste Partei - SPD auf historischem Tief
Die CDU/CSU hat bei der Europawahl in Deutschland die meisten Stimmen erhalten. Ersten Hochrechnungen zufolge kam sie auf etwa 38 Prozent - sechs Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Die SPD ist mit knapp über 21 Prozent noch schwächer als bei der vergangenen Wahl, die FDP konnte ihr Ergebnis deutlich verbessern.
Einen ordentlichen Dämpfer hat es schon für die Regierung gegeben, aber es war kein richtiger Erdrutsch. Die SPD hat gezeigt, dass sie aus ihrem Loch nicht mehr herauskommt. Für grössere Änderungen ist wohl der Staatsbankrott notwendig.
Union: eines aufs Dach hat sie bekommen, aber Merkel/Seehofer dürften ihre Jobs nicht abgeben müssen
SPD: kann noch tiefer sinken, die Nacht der langen Messer kommt sicher bald
FDP: sie hätte der grosse Gewinner sein können, aber "Gesellschaftspolitik" (Homos, etc.) ist offenbar wichtiger als Wirtschaft
Grüne: stagniert als Oppositionspartei bei dieser miesen Regierung - die Zeit läuft ab für diese Partei
Linke: erreicht nichts in einem idealen Umfeld - ist keine Gefahr
Sonstige: beachtenswerte 10%, aber leider zersplittert, daher ohne Einfluss
[21:30] Ratlose SPD: Die Europawahl wird für Müntefering zum Desaster
Leserkommentar: SPD wurde in Bayern von 9% der Arbeiter gewählt !!!!
Leserkommentar zur Wahl:
Was für eine Beweihräucherung, mir wurde immer kotzübel!
Aber wie sagte der Chefredakteur der Zeit so treffend im ZDF: "Es ist wie bei jeder Wahl - fast nur Gewinner!"
Mein Kommentar: "Es gibt nur einen Verlierer – den Bürger!"
Rechnen wir mal nach:
Wahlbeteiligung = 42% - d.h. 58% haben "NEIN" gewählt!
CDU 38,2% = damit vertritt die CDU nur 16% der wahlberechtigten Bürger
SPD 21,3% = damit vertritt die SPD gerade mal lächerliche 8.9% der wahlberechtigten Bürger
Politiker - geht nach Hause, tut was für Europa und dankt ab!
Aber bitte ohne eure sittenwidrig hohen Pensionen!
Heimgeschickt werden sie erst nach dem Staatsbankrott.
[20:15] Leserzusendung - nach der Wahl:

Anmerkung des Autors:
Hurra, heute ist Wahltag! Da kann das EU-Stimmvieh mal wieder ein Kreuzchen machen und sich als echter Demokrat fühlen.
Nur, da die Stimmviecher nichts merken, machen sie wie immer an der derselben Stelle ihr Kreuzchen. Und wieder einmal eine Chance für Deutschland nicht genutzt!
Vielen Dank für die Zusendung.
[13:45] Leserzuschrift - wie man Wähler böse macht:
Ich wohne in einem Weiler. Das Wahllokal ist in der Nachbargemeinde, in der nach dem Krieg viele Neureiche gezogen sind. Zu meiner Seite sind noch zwei Bauern, ansonsten Leute mit viel Knete, bzw. meinen was besonderes zu sein.
Da diese Gemeinde erst in den 60er Jahren massiv wuchs, ist die Hauptstraße breit, sehr breit. Seit ca. 10 Jahren ist dank der Grünen diese Hauptstraße auf 30 begrenzt - woran sich niemand hält. Noch nie habe ich dort einen Blitzer gesehen, aber heute steht gegenüber dem Wahllokal die Polizei und holt die Leute raus, die geblitzt wurden. HAHAHAHA, diese Leute werden noch einmal wählen gehen (fahren).
[13:45] Arcandor-Insolvenz morgen? Arcandor hat nur noch Geld für einen einzigen Tag
[9:45] Es geht weiter abwärts:
Welt: Industrie und Handel erwarten zunehmende Arbeitslosigkeit
Der Talsohle am nächsten sei die Industrie. Dafür komme die Krise im Dienstleistungsbereich erst verzögert an. Fast jeder zweite Einzelhändler erwarte weitere Umsatzeinbrüche, sagte Driessen. Er stützt sich auf eine BIHK-Umfrage bei 3200 Unternehmen. Auch Zeitarbeitsfirmen und Dienstleister für Informationstechnik seien vom Abwärtsstrudel erfasst worden.
Jetzt sind also die von der Industrie abhängigen Bereiche dran.
Hier schafft man noch "Arbeitsplätze" - mit Idiotie: Hammer der Woche: Fenster zumauern, oder Strafe zahlen
[9:30] Die Opel-Krise wird wohl permanent:
Welt: Nach der Krise ist vor der Krise
Magna und die SPD feiern Opels angebliche Rettung. Fiat und die CDU lecken die Wunden. Ob der Autohersteller aber wirklich eine Zukunft hat, ist zweifelhaft. Die "Welt am Sonntag" zählt die Risiken auf
Der entscheidende Punkt fehlt in dieser Aufzählung von Schwächen: der Autoabsatz wird generell noch massiv schrumpfen.
Also wird diese Konzern bis zum Staatsbankrott am deutschen Staatstropf hängen. Magna hat mit seinen 100 Mill nur einen Kunden vorübergehende gerettet.
Neu 2009-06-06:
[18:30] Leserzuschrift - Crack-Up-Boom bei Wohn-Immobilien in Deutschland?
hier in der Gegend zwischen Karlsruhe und Mannheim (links- wie rechtsrheinisch) schreiben die Immobilienmakler Hausbesitzer an und schlagen vor, die Häuser kostenfrei bewerten zu lassen. Grund seinen, viele Nachfrager die nach geeigneten Objekten Ausschau halten. Die Briefe richten sich an Grundstückseigentümer mit Grundstücken in guten bis sehr guten Lagen. Zu beobachten ist auch, dass die Angebote im Immobilienscout immer weniger werden. Ich denke das ist ein untrügliches Zeichen für den Crack-Up Boom. Wenn die Zinsen zu stiegen beginnen, wird jeder noch die niedrigen Zinsen sichern wollen. Also wird es erstmal zu einer möglicherweise kurzen Immobilienpreisaufwärtsentwicklung kommen. Und dann ????
Es ist schon möglich, dass einige Geldbesitzer ihr Geld in Immobilien umwandeln möchten. Auf die altbekannte Weise, die aber in eine Falle führt.
Man sollte sich klar darüber sein, dass die Masse der Immos immer noch auf Kredit gekauft wird und daher von Jobs abhängt, die diese Kredite tilgen können. Die Preise werden daher in der Depression wie in den USA massiv sinken - zumindest gegenüber Gold. Es ist daher eing gute Möglichkeit, Immos noch günstig loszubekommen.
[14:45] Ablenkung gesucht:
Von dem: Politiker warnen vor einem Schreckensjahr 2010
Weil er Wirtschaft und Banken retten will, verschuldet sich der Staat dramatisch. EU-Industriekommissar Günter Verheugen (SPD) sieht die Gefahr einer Inflation heraufziehen. Finanzminister Peer Steinbrück sagt, die Bürger könnten froh sein, wenn 2013 wieder der Schuldenwert von 2005 erreicht werde.
Damit: Sicherheitsbehörden warnen vor Terrorattacken zur Bundestagswahl
Die Attacken könnten Touristen im Urlaub gelten, aber auch Angriffe in der Bundesrepublik selbst gelten als möglich: Sicherheitsbehörden warnen nach SPIEGEL-Informationen vor einem Anschlag auf Deutsche vor der Bundestagswahl - al-Qaida soll schon mit hohem Aufwand daran arbeiten.
Wenn die innere "Gefahr" für die Politiker zu gross wird, dann bestellen sie eine "Gefahr" von aussen. Altes Rezept, die Leute kapieren es nicht.
[12:30] BVG gegen Gott:
MorgenPost: US-Bank fordert 112 Millionen Dollar von der BVG
Die amerikanische Bank JP Morgan fordert von den Berliner Verkehrsbetrieben 112 Millionen US-Dollar (80 Mio. Euro) für Verluste aus Wertpapiergeschäften.
Leserkommentar: verdienen wollten die mit dem Geschäft 5,6 Mill €,
gebracht hat es wahrscheinlich ne Klage über 112 Mill $,
das sind Rechenkünstler
Nein, das sind doofe, gierige Provinzler.
[10:15] Die "Einlagen" der Opel-Käufer:
MMnews: Affäre Opel: Geld fließt ins Ausland
SPiegel: Magna und Sberbank stecken nur 100 Millionen Euro in Opel
Staatlicher Opel-Kredit fließt zur Hälfte ins Ausland. „Das Risiko eines Ausfalls“ der Kredite werde von der Bundesregierung „angesichts der laufenden Verluste der Adam Opel GmbH“ als überdurchschnittlich hoch eingeschätzt.
Das Konsortium aus dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und der russischen Sberbank bringt bei der Übernahme von Opel nur 100 Millionen Euroan Eigenkapital ein.
Da konnte man die deutschen Politiker ordentlich über den Tisch ziehen, weil sie aus Wahltaktik unbedingt Opel "retten" wollten, zumindest bis zur Wahl.
Leserkommentar im Artikel: Ich schätze die Masse wird erst wach, wenn der Gestank zahlreicher Leichen in den Straßen ihr den Schlaf rauben.
So ist es. Die Politiker hoffen, dass das erst nach der Bundestagswahl geschieht.
Hinweis an alle Zartbesaiteten und Gutmenschen: der Finanz-Fisch stinkt in Wirklichkeit dekadent vom Regierungs-Kopf. Dort ist das Hauptproblem.
[10:15] Dafür soll die allgemeine Internet-Zensur her:
BR: SPD plädiert für Sperrung weiterer Internet-Seiten
Berlin: Nach dem Willen der SPD soll es Internet-Sperren künftig nicht nur für Kinderporno-Seiten geben. Der Innenpolitiker Wiefelspütz sagte in einem Interview wörtlich: "Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden". Er könne sich beispielweise vorstellen, auch verfassungsfeindliche und islamistische Seiten sperren zu lassen. Wiefelspütz fügte hinzu, es könne doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gebe. Der stellvertretende Unionsfraktionschef Bosbach sagte dazu, erstmal solle man sich nur mit dem Thema Kinderpornographie befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerate.
Mit "anderen kriminellen Vorgängen" meint er wohl unangenehme politische Meinungen. Ist diese Partei nicht einmal für Meinungs- und Pressefreiheit eingetreten? Tief ist sie gesunken.
[10:00] Leserzuschrift - von 25.000 Euro /citibank:
hier mal ein Erlebnis von der citibank:
Barabhebung nur mit Termin - 5 Tage später.
Und dann die Aussage des Bankangestellten: Gemäß Geldwäschgesetz bin ich verpflichtet sie zu fragen, was sie mit diesem Geld vorhaben.
Kompetenz pur !
Ein Produkt von Bürokratie-Idoten: die glauben tatsächlich, dass man ihnen die Wahrheit sagt.
[12:15] Leserkommentar zur Spielbank:
Diese Kombination könnte auch die an anderer Stelle vertretene Auffassung stützen, "unser" Euro sei ohnehin nur eigentlich ungültiges Spielgeld => Spielmarken im Sinne des § 3 Absatz 3 dieses Gesetzes! Dann gilt nämlich die 2.000,-- €uro Grenze formal zu Recht.
Wenn die Leute das erkennen, dann brauchen wir die Rettungsboote.
[10:30] Leserkommentar - Citi eine Spielbank?
Leute, lasst euch nicht vera..chen, das Geldwäschegesetz hat immer noch den Stand vom 13.08.2008. Unter § 3 Abs. 2.2 stehen immer noch die 15.000,- €uros.
Aber vielleicht meint der Bankangestellte, dass ab sofort nur noch der § 3 Abs. 3 gilt, denn da liegt die Grenze bei 2.000,- , allerdings würde das bedeuten, was wir schon lange vermuten, dass die Bank eine „Spielbank“ ist.
Quelle: http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gwg_2008/gesamt.pdf
[9:45] Leserzuschrift - Schockartige Entlassungen:
War heute auf einer Baustelle von mir. Einer der Arbeiter, den ich gut kenne (habe immer die gleiche Baufirma dort) spricht mich an. Er habe mir vor zwei Jahren nicht glauben können, aber jetzt glaube er mir alles. Bei einer Motoren-Firma in Unterschleißheim bei München arbeiten beide Eltern, drei Geschwister und zwei Schwager. ALLES SIEBEN LETZTE WOCHE ZUM JAHRESENDE GEKÜNDIGT !! DIE SIND AUS ALLEN WOLKEN GEFALLEN !!!
Solche Stories höre ich jetzt täglich....
Das ist ein gutes Beispiel für "Klumpenrisiko". E sollten nicht alle bei einer Firma arbeiten.
Obwohl die grosse Entlassungswelle bei den Konzernen noch nicht da ist, scheint sie im Mittelstand still und heimlich bereits zu laufen.
[9:15] Arcandor - das Ende naht:
Spiegel: Karstadt-Kaufhäuser stoppen Mietzahlungen, Experten empfehlen Arcandor-Zerschlagung
Der Finanzlage bei Arcandor ist noch brenzliger als bekannt: Ende vergangener Woche konnte die Tochterfirma Karstadt nach SPIEGEL-Informationen nicht mal mehr die Mieten für ihre Kaufhäuser zahlen. Bundeswirtschaftsminister Guttenberg knüpft Hilfen für den Konzern an strenge Bedingungen.
Jetzt sollte es nur mehr Tage bis zur Insolvenzanmeldung dauern - ausser die Politiker stecken noch Steuergeld in dieses Fass ohne Boden.
Auch ein Fass ohne Boden: Wadan-Werften vor dem Aus
[10:45] CEO-Korruption bei Arcandor? Immobiliendeals bringen Ex-Arcandor-Chef in Defensive
Neu 2009-06-05:
[21:00] Steinbrück sollte zurücktreten:
Spiegel: Regierung gab HRE ungeprüft Milliardenhilfe
Überraschende Aussagen im HRE-Untersuchungsausschuss: Bei der ersten Rettungsaktion für die angeschlagene Bank billigte der Bund im September 35 Milliarden Euro an Garantien - ohne eigene Prüfung. Grüne und Union üben harsche Kritik am Bundesfinanzministerium.
Tolle "Due Diligence" für eine solche Summe. Finanzminister, die soetwas machen, haben keine Ahnung und sollte abhauen, bevor man sie vor Gericht stellt.
Soetwas kommt also als Leserkommentar daher: DEMOKRATEN SIND KRIMINELLER DRECK UND ABSCHAUM !!
Noch ein Einblick in die Politik: Politiker nutzen Killerspiele als Waffe im Wahlkampf
Knapp drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden haben die Innenminister von Bund und Ländern vereinbart, die Herstellung und Verbreitung von Killerspielen zu verbieten. Es ist ein neuer Beweis, dass die Politiker im Vorfeld der Bundestagswahl wie Ertrinkende nach dem Strohhalm greifen.
Diese Politik ist total dekadent und gehört schleunigst ausgewechselt.
[21:00] Leserzuschrift - Der Untergang:
Sie kennen mich ja jetzt schon ein wenig, und Sie wissen wahrscheinlich auch, das ich Handwerksbetriebe mit Schleifmitteln und Zubehör beliefere.
Vor ca. 6 Wochen war der Durchbruch. Der Crack-Up ist voll im gange, nur läuft das z.Zt. noch verdeckt.
Meine Mittelständische Kundschaft geht voll auf sichern. Sie kaufen nur noch was es unbedingt absoult benötigen. Das zeigt sich dann so, daß meine Umsätze aufgelaufen Mai 2009 zum Vorjahresumsatz um 57 % eingebrochen sind. Den Umsatz den ich im Moment noch mache, sind die treuen Kunden, sozusagen der Kern. Da ich seit fast 25 Jahren im meinen Gebiet bin und deshalb halt akzeptiert und geschätzt bin.
Seit oben genannten Wochen fahre ich eigenlich nur noch in der Gegend rum, Aufträge pro Woche persönlich über mich 1 bis 2.
Telefonische, Fax oder Mailaufträge mehr als 60 % eingebrochen.
Ab Juli kommt dann das Sommerloch, da in Bayern die Schulferien beginnen.
Die Auslastung der Betriebe ist im fallen und je nach Landstrich sehr unterschiedlich.
Doch alles hat mindestens zwei Seiten. Mein Schwager ist Küchenverkäufer und macht Umsatz ohne Ende. Ein Freund, Schreinermeister in einem Ladenbaubetrieb hat auch Aufträge ohne Ende bisher.
Das zeigt für mich, das der Austieg aus Papier schon voll in gange ist.
Küchen wie auch Ladenbau sind Investionen welche einen langen Bestand haben zeitlich. Somit wird aus dem Papier herausgegangen und in langfristige Wirtschaftsgüter investiert. Und danach - game over time out.
Andere Leser haben ja schon angeprochen das im Raum Nürnberg der Strassenbau überdurchschnittlich ist. Ich kann das nur bestätigen. Aber nicht nur auf Nürnberg gesehen überall im Umland werden Baumassnahmen, wie Straßen, Wasser ect. durchgeführt.
Sowas habe ich in der Menge noch nie in dem Umfang erlebt. Vor 10 Jahren wäre vermutlich der Verkehr zusammengebrochen oft. Heute keine Problem mehr, da nur noch sehr wenig Verkehr, in der Stadt wie auch im Großraum, welchen man ja heute als Metropolregion Nürnberg bezeichnet.
Da ich die Geschichte ja schon fast 10 Jahr beobachte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß - das ist Zeit sehr nahe ist - wo es dann wirklich heisst - game over - time out - und das wird dann sehr schnell gehen.
[20:45] Leserzuschrift - "Geldwäsche" in Deutschland:
meine Freundin berichtet mir gerade folgendes.
Auf der Sparkasse (Dorf) wollte sie 1800 € direkt auf ein Konto einzahlen -
bisher möglich mit 5 € Gebühr.
Nun wollen sie 15 € Gebühr und den Ausweis sehen,
mit der Begründung: Geldwäschegesetz.
Dazu fällt einem nix mehr ein.
Fällt es in die Rubrik Dekadenz oder in die Rubrik Jobangst?
[14:30] Man gibt jetzt einen Wirtschaftseinbruch zu:
Spiegel: Bundesbank erwartet Wirtschaftsminus von 6,2 Prozent
Das Bruttoinlandsprodukt wird 2009 in Deutschland um 6,2 Prozent sinken. Das sagt die Bundesbank voraus. Ihre Prognose fällt damit noch schlechter aus als die Vorhersagen von Regierung und führenden Wirtschaftsforschungsinstituten. Auch Ökonomen rechnen mit jahrelangen Folgen der Krise.
Einen Staatsbankrott hat natürlich keiner dieser "Experten" eingerechnet. Dieser ist genauso "undenkbar" wie vor einem Jahr diese Krise.
Erst mit dem Staatsbankrott geht es wirklich abwärts - siehe Lettland.
Selbst Joe ahnt etwas: Joe Ackermann sieht schwarz
[14:30] Wieder idiotischer Aktionismus: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen
[14:15] Werften unter:
Spiegel: Wadan-Werften melden Insolvenz an
FTD: Zitterpartie um Jachtbauer Nobiskrug
Die Wadan-Werften in Wismar und Rostock sind zahlungsunfähig. Seit einem Jahr ist das Unternehmen mehrheitlich in russischer Hand, jetzt hat es einen Insolvenzantrag gestellt. Tausende Arbeiter sind betroffen.
Mit Schiffs- oder gar Yachtbau wird jetzt jahrelang nichts zu verdienen sein.
Die Staatshaftungen, die man da bereits hineingesteckt hat, sind natürlich inzwischen verloren.
[10:00] 12. Juni - Stichtag für Arcandor:
Welt: Die Lage bei Arcandor ist kritischer als gedacht
Uneinigkeit über Arcandor: Ein Gutachten im Auftrag der Bundesregierung gesteht dem ehemals unter Karstadt-Quelle firmierenden Unternehmen nur noch geringe Überlebensfähigkeit zu. Zuvor hatten die Wirtschaftsprüfer von KPMG "Sanierungsfähigkeit" bescheinigt. Jetzt meldet sich auch EU-Kommissar Verheugen zu Wort.
Es ist auch eine Mutprobe für die Regierung: hat sie den Mut, diesen dauer-kranken Riesen sterben zu lassen?
[7:30] Der Opel-Pferdefuss:
Handelsblatt: GM drückt Opel unter Wasser
Die Übernahme des Autobauers Opel wird für den neuen Investor Magna teurer als bisher bekannt. Nach Berechnungen des Handelsblatts wird die neue Gruppe Opel/Vauxhall bis zum Jahr 2018 voraussichtlich mehr als sieben Mrd. Euro Zahlungen an den bisherigen Mutterkonzern General Motors leisten müssen. Denn die Ex-Mutter ließ sich für die Zukunft umfangreiche Zahlungen garantieren
Jetzt kommt es also heraus. Man gibt Opel zwar rechtlich frei, aber nicht finanziell. Ob da die "Investoren" wirklich unterschreiben werden?
[18:30] Noch mehr Milliarden: Auf Opel rollen Milliardenlasten zu
Neu 2009-06-04:
[20:15] HRE-Skandal - BaFin war vorinformiert:
Spiegel: BaFin-Chef witterte früh Schieflage bei HRE
Eine Randnotiz des BaFin-Präsidenten Jochen Sanio wirft neue Fragen zum Absturz der HRE auf: Der Verweis auf einem Prüfbericht zeigt, dass die Behörde offenbar schon im März 2008 alarmiert war. Im HRE-Untersuchungsausschuss stellen BaFin-Mitarbeiter die Sache etwas anders da.
Offenbar durfte die BaFin auf politischen Druck nicht rechtzeitig nachschauen. Wozu braucht man dann eine Finanzmarktaufsicht?
[19:00] Leserzusendung - Wann ist es soweit?

[13:30] Leserkommentar - Die Zensursula ist geisteskrank?
Spiegel: "Zensursula" geht in die Offensive
hier wieder was nettes von der Zensursula, langsam spinnt die Dame echt. Jetzt will sie junge Familien auch noch mit Krediten beglücken.
Wann erlöst uns der Herr endlich von dieser dummen Gans??
Hoffentlich nach der Wahl. Die kämpft wohl um ihren Job.
PS: der Spiegel nennt sich auch schon Zensursula, hält sie wohl auch für verrückt.
[14:30] Leserkommentar dazu:
Alles was Zensursula kann ist Kinder gebären – hübsch sieht sie ja aus – also Zensursula - mach das, was du kannst, aber bitte keine Politik!
[15:00] Leserzuschrift - Zensursulas Kredit gibt es schon:
Gibt es doch schon!? Hörte aus zuverlässiger Quelle von einer jungen Familie - sie Studentin/Pseudo-Halbtagsjob wg.Elterngeld, er Halbtags-Freiberufler, 1-jähriges Kind. Haben sich gerade ein Haus gekauft, 90 % finanziert mit Familienkredit vom Staat: 10 Jahre zinsfrei. Eltern der beiden: stinkreich (giftgrüne Elite), haben gerade (mit 60 !) begonnen, ihren Bafög-Kredit abzuzahlen (die Eltern). - Nur die Doofen, die müssen im Hamsterrad treten - so funktioniert die BRD (hoffentlich nicht mehr lange)
Trulla verkauft also alten Wein in neuen Schläuchen ... und lädt weiter schön zum Sozialbetrug ein, während Hartz IV-Empfänger demnächst mit Hausdurchsuchungen zu rechnen haben sollen.
Außerdem: Was soll das bitteschön für eine Mutter sein, die Trulla. Setzt sechs Kinder in die Welt, um dann ohne existenzielle Not "Karriere" zu machen - sowas ist keine Mutter, sondern ein Brutkasten. Kinder brauchen Mütter (heute mehr denn je), von mir aus auch Väter, aber keine Kinderkrippen. Dieser Staat vertuscht doch mit seiner sog. Familienpolitik nur die Tatsache, dass er nicht mehr bereit ist, einem Verdiener so viel Geld in der Tasche zu lassen, dass er davon eine Familie ernähren kann. Die dummen Emanzen fühlen sich gebauchpinselt und die Männer geben vor, auf ihre berufstätigen Frauen stolz zu sein. Tatsächlich schämen sie sich dafür, weil sie es nicht mehr schaffen, für eine Familie zu sorgen. So spielt man die Menschen gegeneinander aus.
[13:00] Zeitbombe Staatshaftungen:
MM: Die Zeitbombe tickt
Für Opel hat der Bund bereits eine Bürgschaft in Milliardenhöhe bewilligt. Der Handelskonzern Arcandor bemüht sich ebenfalls um staatliche Garantien. Doch der Bund hat für mögliche Ausfälle nicht ausreichend vorgesorgt: Drastisch ausgeweitete Bürgschaften bergen Milliardenrisiken für den Haushalt.
Das ist eine gigantische Wette auf das Gelingen der Reflation. Wenn diese scheitert, was zu sehen ist, dann werden diese Haftungen fällig und bringen den Staat um.
[13:00] Leserkommentar: Observation von Hartz IV Empfängern:
Spiegel: Hartz-IV-Empfänger wehren sich gegen Observierung
Die DDR 2.0 ist endgültig da! Jetzt müssen nur noch möglichst viele Leute in Hartz IV. Am besten alle Lohnempfänger. Dann würde die Wirtschaft zusammenbrechen? Mitnichten, die Leute müssen natürlich als Ein-Euro-Jobber ihren alten Job weitermachen. Wow - ich sollte Politiker werden, mit so guten Einfällen.
Die Sozialindustrie entwickelt sich.
[11:45] Dieser Job-Aderlass kommt nicht:
Handelsblatt: Elf Millionen Jobs droht Auslagerung
In Deutschland sind 11,3 Millionen Arbeitsplätze akut von der Verlagerung ins Ausland bedroht. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Gefährdet sind nicht nur Industriearbeitsplätze
Typisch realitätsfremde "Wissenschaftler", die immer noch in ihren Träumen der Globalisierung schwelgen.
Sie haben noch nie von den Folgewirkungen einer Depression gehört - da schrumpft die Arbeitsteilung, weil die logistischen Schwierigkeiten der Auslagerung immer grösser werden. Von untergehenden Sublieferanten über Ausländerhass bis Devisenkontrollen ist da alles drinnen.
Wie in meinem letzten Artikel erwähnt, wird es jede Menge Aspiranten für solche verlängerte Werkbänge geben, jedoch werden sie nicht die passende Umgebung dafür liefern können.
[11:00] Leserfrage - Wer bitteschön ist so dämlich und kauft Bundeschuld die 30Jahre läuft?
Finanzagentur: Auktionsergebnisse 2009
Lebensversicherungen, Pensionsfonds und andere Klick-Affen kaufen diese. In Lettland inzwischen nicht mehr.
[10:15] Leserzuschrift - Marktbericht Binnenschifffahrt:
Während im Rheingebiet und Westdeutschland "tote Hose" herrscht, ist hier im Hamburger Raum im Moment der Bär los.
In den letzten Wochen wurden über 100000 Tonnen Weizen aus dem ganzen Kanalgebiet hierher gefahren,und es wird immer mehr.
Wenn ich es nicht besser wüsste, dann laufen hier Vorbereitungen auf die große Krise, weil nämlich kein Seeschiff diesen Weizen außer Landes bringt.
Sonst ist es allgemein natürlich krisenbedingt "ruhiger" geworden. Der Umlauf ist zwar noch da, aber die Leerliegetage dazwischen sind mehr geworden.
Es hat seit Jahresbeginn auch eine "Frachtendeflation" eingesetzt. Verlader nutzen die Krise und das Überangebot an Schiffsraum zu weiteren Margensenkungen.
Besonders schlimm ist es im Rheingebiet geworden, wo die Holländer mit ihren neumodernen Schuldenkübeln (110x11,40- 3000t Schiffsgröße) zum Beispiel die Kohle von Rotterdam nach Orsoy(bei Duisburg) für 0,75€ pro Tonne transportieren.
Deren neue Schiffe sind übrigens von den drei großen niederländischen Banken (Fortis,Rabobank und ABN-Amro) zu 100% vorfinanziert.
Die Eigentümer fahren demnach nur für die Zinszahlungen, die sich pro Monat zwischen 10-und 15-tausend €uro belaufen.
Bei den miserablen Frachtraten kann man sich die Ausfälle selber ausrechnen.
Interessant wird es allgemein ab September, dann stehen neue Transport-Frachtverhandlungen an,da alte Verträge auslaufen.Da wird es mit den Erlösen so richtig "zu Tal"gehen!
Ansonsten weiter so mit ihrer echt "rattenscharfen" Website...
Also auch da sind die Kreditmonster unterwegs - bis der Gerichtsvollzieher kommt.
Auch zu Lande: Gütertransport um ein Fünftel geschrumpft
[18:45] Leserkommentar-AT zu Binnenschiffahrt:
Zwar nur ein Detail, aber wenn lt. diesem Leserkommentar diese Frachtschiffer pleite gehen, dann kann die Bank ein schönes Schiff ihr eigen nennen. Vielleicht für die Generalversammlungen oder ähnliches, ein tolle Location :-)
Aber im Ernst, was machen die dann damit?
Und solche Situationen gibt es / wird es in naher Zukunft ohne Ende geben ...
Ich finde da sieht man schön, wie sich die Spirale nach unten dreht.
Ob die Banken noch Bedarf für solche Locations haben?
[9:30] Radar-Geldeintreiber:
Spiegel: Wo die meisten Blitzer lauern
Wroooam - das wird teuer. Fast im Sekundentakt blitzen in Deutschland die Radarfallen. Häufig nutzt die Polizei mobile Anlagen, doch zwischen Flensburg und Garmisch lauern auch knapp 3400 stationäre Kontrollen. SPIEGEL ONLINE zeigt die zehn Landkreise mit den meisten Blitzern.
Hier geht es wohl nicht mehr um Verkehrssicherheit sondern nur mehr um das Geldeintreiben.
Eigentlich müssten die deutschen Blitzer wegen Gefährdung der Verkehrssicherheit verboten werden, da sie von vorne blitzen. Aber der Staat darf ja alles.
Neu 2009-06-03:
[21:30] Die Zigeuner kommen und wollen Staatsknete:
Spiegel: Nomaden der Neuzeit
Seit Wochen sorgt eine Gruppe von Rumänen bei den Behörden in Berlin für Chaos: Erst haben die Roma-Familien unter freiem Himmel in einem öffentlichen Park gehaust, dann besetzten sie eine Kirche in Kreuzberg - und Fachleute erwarten für die Zukunft eine wahre Einwanderungswelle.
"Sie würden gerne Leistungen vom Staat erhalten"
Die Sozialindustrie stürzt sich schon auf sie. Dürfen ohnehin die braven Steuerzahler bezahlen.
[13:45] Leserkommentar zur Opel"Rettung":
Ich denke, die Opel-Rettung hat einen ganz anderen Hintergrund:
Erst wurde Opel vor dem GM-Konkurs in Sicherheit gebracht. Der Magna-Deal wird nie in trockene Tücher gebracht. Magna ist nur ein Strohmann(zweitgrößter GM-Zulieferer). Im Direktorium sitzt jetzt ein Sanierer, das heißt Opel wird jetzt auf Kosten unseres Staates saniert. Anschließend platzen die Verhandlungen mit Magna, ein Investor wird auch nicht gefunden. Zwischenzeitlich wird GM saniert und wird dann ein saniertes Opel-Unternehmen großzügig für einen Appel und ein Ei wieder zurücknehmen. So haben wir dann auch unseren Beitrag zur GM-Sanierung geleistet. Oder glaubt jemand ernsthaft, GM würde einfach auf den deutschen Markt verzichten?
Wir werden sehen.
[13:30] Noch einige Pleitekandidaten:
Handelsblatt: Kreditversicherer zieht Notbremse bei Arcandor
Handelsblatt: Gerüchte: Heidelberg Cement bald insolvent
Ja, jetzt beginnen die Grossen zu fallen. Es kommt wieder ein neuer "Krisenschub".
Auch deshalb: Wirtschaftsverbände warnen vor Kreditklemme
Da können jetzt Angela und Peer hüpfen, soviel sie wollen.
[14:00] Nicht alle glauben deren Jubelmeldungen: Vielen Firmen droht böses Erwachen
[15:45] Kahlschlag: Bertelsmann plant riesigen Arbeitsplatzabbau
[13:30] Bundestrojaner gefällt Wahrheit im Internet nicht: Innenminister warnen vor Terror aus dem Internet
Leserkommentar: DIE DEMOKRATIEVERBRECHER VON CDU/CSU WOLLEN DEN TOTALEN POLIZEISTAAT UM IHRE PARASTÄREN ÄRSCHE ZU RETTEN !
[13:00] MERKEL ÜBERSCHWEMMT UNS MIT GELD UM BIS ZUR WAHL DURCHZUHALTEN:
FTD: KfW will weiteres Geld in Banken pumpen - Plant Aufkauf von Exportkrediten
Die staatliche KfW-Bankengruppe will das deutsche Bankensystem mit weiterem Geld versorgen. Es werde konkret darüber nachgedacht, Exportkredite von Banken aufzukaufen, sagte eine KfW-Sprecherin der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Mittwochausgabe). Dann hätten die Banken wieder Spielraum für die Vergabe weiterer Kredite. Das Konzept werde derzeit im Hause erarbeitet, ein Aufkaufvolumen stehe noch nicht fest, sagte sie.
Nach der Wahl die Sintflut oder die Hyperinflation, alles egal.
Politiker wie Alkoholiker: Heute Besäufnis, morgen Entzug
Die wirkliche Bad Bank ist der Bürger mit seinem erarbeiteten Privatvermögen: Wo toxische Wertpapiere in Fonds schlummern
Die Schuldenkurve: Die Schulden des Bundes
Was wird das? Merkel gegen Fed? , Germany Blasts 'Powers of the Fed'
Leserkommentar dazu: Will die sich absichern, wenn der wütende Mob kommt und den Arsch aus der Affäre ziehen? Brennt die Hütte schon derart, dass sie manövrieren muss und die Zentralbanken jetzt schuld sind?
[14:15] Wenn Garantien gezogen werden: Sachsen müssen erstmals für SachsenLB zahlen
[12:30] Peer, der Rechtsbrecher: Wie Steinbrück die Rechtssprechung aushebelt
Gegen die Profi-Geldwäscher ist er aber machtlos, nur die braven Bürger schikaniert er: Geldwäscher tricksen Behörden aus
[8:15] Konjunkturpakete wegen Bürokratie wirkungslos:
Volksstimme: Konjunkturhilfen hängen im bürokratischen Gestrüpp
Zudem wurde bemängelt, dass die Konjunkturhilfen des Bundes im bürokratischen " Genehmigungs-Gestrüpp " nicht schnell genug im Wirtschaftsraum ankämen. Eine Umfrage der Kammern unter den Kommunen habe ergeben, dass so gut wie keine der geplanten Maßnahmen aus dem kommunalen Investitionsprogramm des zweiten Konjunkturpaketes vor dem zweiten Halbjahr 2009 begonnen werden könnten.
An diese grossteils grüne Bürokratie wagte sich die Regierung aber nicht.
[8:15] Leserzuschrift - Flaute auf dem Büchermarkt:
Ich bekomme von einem Verlag regelmäßig einen Katalog mit aktuellen Buchangeboten zugeschickt, welcher auch Beiträge und Aufsätze zu aktuellen politischen und geschichtlichen Themen enthält. Gestern erhielt ich wieder so eine Ausgabe, doch diesmal mit etwas Neuem: Der Verlag bittet darum, dass jeder regelmäßige Empfänger seiner Werbung 15 Euro dafür bezahlen möge. Begründung: Die Wirtschaftskrise hat jetzt auch auf den Büchermarkt durchgeschlagen, es werden spürbar weniger Bücher bestellt. Wenn ein Verlag schon zu solchen Methoden greifen muss, muss es in der Tat schlimm aussehen. Jetzt warte ich darauf, dass es einige Schnäppchen gibt, dann bestelle ich vielleicht mal was.
Viele Verlage tanzten schon immer am Rand des Abgrunds, jetzt fallen sie offenbar hinunter.
Neu 2009-06-02:
[18:45] Bayern hat es ja: Bayern würde Rosenthal-Käufer Millionenkredit geben
Und die BayernLB auch: BayernLB: Schlösser, Yachten, rote Zahlen
[16:30] Merkels Hintergrund: Sie haben eine überzeugte Jungkommunistin zur Kanzlerin gewählt
Klingt wie in der DDR: Merkel sieht Bankenrettung im Wesentlichen gelungen
Ihre Lügen müssen von dort kommen.
[15:30] Die Gewerkschafts-Angst vor den Dumpinglöhnen:
Welt: DGB und Linke erklären Dumpinglöhnen den Krieg
Es ist eine Kampfansage an den Kapitalismus: In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Linkspartei und der Deutsche Gewerkschaftsbund ein arbeitnehmerfreundliches Europa gefordert. Zentraler Punkt ist der Kampf gegen Dumpinglöhne. Der DGB weist jedoch den Vorwurf zurück, er betreibe Wahlwerbung für die Linken.
Diese Angst ist voll berechtigt. Sobald die Arbeitslosigkeit richtig explodiert und der dann bankrotte Staat die Arbeitsloen nicht mehr erhalten, dann schlägt die Stunde der Ausbeuter. Das, war wir mit Pin-Mail & co gesehen haben, ist noch gar nicht im Vergleich zu dem was kommen wird.
Praktisch alle werden auf den Arbeitsmarkt müssen, egal wie dieser aussieht. Da können dann weder Gewerkschaft noch Linkspartei etwas ändern. Mindestens 15 Millionen Arbeitslose und Gelegenheitsarbeiter werden dann um jeden Job kämpfen - auch auf den Feldern.
[16:30] Leserkommentar dazu - Arbeitsmarkt nach dem Staatsbankrott:
ich möchte etwas zum Thema Arbeitsmarkt nach dem Staatsbankrott sagen. In einem solchen Fall ist es mit der Ehrlichkeit des Einzelnen nicht mehr sehr weit her. Warum sollten Unternehmer und Angstellte/Arbeiter dann in ein insolventes System Steuern zahlen? Der Steuerstreik kommt nach dem Staatsbankrott daher sofort, d.h. innerhalb weniger Wochen.
Zudem gibt es gar nicht soviele Vollzeitjobs für 15 Mio. Arbeitnehmer. Das ist vollkommen illusorisch, zumal ja in der Vergangenheit die Vollzeitjobs durch Minijobs abgelöst wurden. Wer soll sich nach dem Bankrott großartig bewerben, wenn es ohnehin nichts gibt? Das ganze wird daher anders ablaufen.
Jeder der noch atmet wird sich eine Dienstleistung ausdenken, die er schwarz auf dem Arbeitsmarkt anbieten kann. Man wird sich dann irgendwo in der Stadt treffen und seine Fähigkeiten anpreisen. D.h. jeder wird zu seinem eigenen Unternehmer werden müssen, übrigens auch die Rentner, wie im Fall Russlandkrise schon geschehen. Das ist übrigens auch die einzige Möglichkeit zu überleben. Vielleicht sollte ich darüber mal einen Artikel schreiben.
Ja, ein Artikel dazu wäre gut. Alle werden sich um Arbeits-Krümel balgen.
[18:45] Leserkommentar - zum Leserkommentar:
... vielen Dank für Ihre informative Webseite, die schon seit längerer Zeit meine tägliche Lektüre ist.
>>Man wird sich dann irgendwo in der Stadt treffen und seine Fähigkeiten anpreisen. << Soweit sind wir ja schon längst. Hier in Berlin sieht man an vielen Kreuzungen (meist osteuropäisch aussehende) Leute, die gegen ein paar Groschen die Windschutzscheiben putzen. Nebenbei fallen in der ganzen Stadt meist ältere Menschen auf, die Pfandflaschen aus den Papierkörben heraussuchen. An die vielen Rosen- und Zeitungsverkäufer in den Restaurants und Diskotheken haben wir uns schon länger gewöhnt. (habe ich in Wien keine gesehen)
An vielen Stellen haben wir, zumindestens was die "informale Wirtschaft"
anbetrifft fast südamerikanische Verhältnisse. Als nächstes wird jemand auf die Idee kommen und Süßigkeiten, Wasserflaschen, Sonnebrillen und Handytelefonate auf der Straße zu verkaufen...
Die "informale Wirtschaft" gilt in vielen südamerikanischen Ländern ganz offiziell als Wirtschaftszweig und taucht in den offiziellen Statistiken auf. (was auch so in Ordnung ist, immerhin erbringen diese Menschen einen großen Teil der Wirtschaftsleistung) Eigentlich sind die Verhältnisse gar dort gar nicht so ungerecht, wie sie auf den ersten Blick erscheinen: Der Staat gibt nichts aber nimmt auch nichts und läßt die Leute mit Regeln weitgehend in Ruhe. Jeder sorgt selber für sich und seine Lieben. Man ist aufeinander angewiesen und hält zusammen. Aus diesem Grunde hilft man sich gegenseitig.
Es gibt immer mal wieder Versuche, die "vendedores" zurückzudrängen (um den öffentlichen Raum freizuhalten), aber die Stadt hat in der Regel keine Chancen gegen sie, weil weil sie sich organisieren und ggf.
lautstark protestieren. (z.B. freitag nachmittags vor dem Amt mit Müll und alten Reifen ein kleines Feuerchen anzünden um die Beamten, die nach Hause wollen, vollqualmen -> meine Lieblingsmeldung bis jetzt.)
Wenn es mit der Weltwirtschaft wirklich Hart auf Hart kommen sollte,wird das Chaos drüben erheblich geringer ausfallen als bei uns: Ein großer Teil der Lebensmittelversorgung, aber auch z.B. Reparaturen oder Recycling von gebrauchten Waren ist lokal organisiert.
Auch ein vollständiger Zusammenbruch der Währung (*) würde das nicht ändern (ob nun drei, fünf oder zehn Nullen auf den zerknitterten Scheinen stehen, ist egal- das Geld wird sowieso gleich wieder
ausgegeben) Vor allem sind die meisten Menschen - selbst die Kinder - Unternehmer und nicht verwöhnte und "Hilfsbedürftige". Sie würden sich im Zweifel auf sich selber und ihre Netzwerke (Familie, Nachbarn,
Tauschhandel) verlassen.
(*) mit Ausnahme Kolumbiens (und glaube auch Chiles) hatte jedes südamerikanische Land in den letzten 30 Jahren mindestens eine Hyperinflation. Besonders bekannt sind die in Brasilien und Argentinien.
(mit mehreren "Währungsreformen" = drei Nullen wegstreichen) Die Welt ist davon nicht untergegangen. Das wird sie auch bei uns nicht tun.
Ah, die Windschutzscheiben-Putzer sind schon da.
[8:00] Die eigenartigen neuen Opel-Eigentümer:
Standard: Der bunte Haufen von Opel
Die Aktionärsmischung unter Magna-Führung ist originell - und gefährlich staatslastig - Von Leo Szemeliker
Die Frage ist: Werden sie auch Autos bauen können, die auf dem Markt absetzbar sind? Denn sollte der bunte Haufen scheitern und Opel doch noch pleitegehen, dann sitzt der deutsche Staat plötzlich allein in seiner Industrieruine, und mehr als 20.000 Opelaner stehen auf der Straße.
Auch dieser Kommentator hat also seine Zweifel.
[11:30] Wollten die GM-Bosse über Steueroasen persönlich mitschneiden? GM-Bosse zockten bis zum Schluss
[16:45] Putins Opel: Wladimir Putin, der Mann hinter Opel
Ob er damit glücklich wird? die wirkliche Autokrise ist noch gar nicht da.
[18:45] Hat Steinbrück direkt auf die Caymans überwiesen? Steinbrück übernimmt Magnas 300-Millionen-Vorkasse
Leserkommentar:
Wie damals die KfW bei Lehman Brothers (komisch, auch 300 Mio.). Ob das Geld direkt auf die Caymans ging. Hat Steinbrück da vielleicht jetzt auch eine neue Bankverbindung? Bei den bösen Indianern?
Den Artikel, dass die 300 Mio. in einer Steueroase landen sollten, findet man komischerweise bei Spiegel nicht mehr. Weder im Wirtschaftsressort, noch über "Artikel zu diesem Thema". Komisch?
Steinbrück bestimmt selbst, was eine Steueroase ist. Schneiden da auch deutsche Politiker mit?
[21:30] Opelrettung nur Wahlkampf - das Kleingedruckte: Verraten und verkauft
Neu 2009-06-01:
[20:30] Das Leben mit dem Pleitegeier:
Jjahnke: global news 1547 30-05-09: 39 % haben in Deutschland weniger als 860 Euro für unerwartete Ausgaben flüssig
Nur in Irland ist die Prozentzahl noch höher als in Deutschland. Gute Nacht für die Depression.
PS: Handies und Fernseher haben sie sicher alle, diese "monthly payment slaves".
[20:00] Leserzusendung - HRE-Pressezensur:
Focus: HRE schränkt Berichterstattung von Hauptversammlung ein

[19:45] Alles retten = Hyperinflation:
Handelsblatt: Staatshilfe: Ökonomen warnen vor Dammbruch
Nach der Rettung des Autobauers Opel wollen Spitzenpolitiker von Union und SPD auch der maroden Karstadt-Mutter Arcandor unter die Arme greifen. Damit provozieren sich nicht nur in den eigenen Reihen Proteste. Auch deutsche Spitzenökonomen warnen bereits vor einem Dammbruch für weitere staatliche Interventionen. Wichtige Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft stünden auf dem Spiel
Diese Rettungen sind natürlich nur der 1. Schritt. Von nun an hängen sie am Staatstropf und schreiben permanent Verluste, die der Staat dann ausgleicht. Denn eine Staatsfirma bankrott gehen zu lassen, inst politisch viel schwieriger, als eine Privatfirma.
Wie man seinen CEO-Job mit dem Staat rettet: Arcandor-Chef warnt vor Karstadt-Katastrophe
[16:30] Dekadente Spy-Manager: Horch, Guck und Hör AG
[12:30] Leserzuschrift - Zusammenbruch nach der Bundestagswahl?
Die 30 börsennotierten DAX-Unternehmen haben 43% der Beschäftigten unter Vertrag, deshalb der Kurzfrist-Arbeitssicherungs-Deal.....das gibt nach der Wahl am 27.09 ein Blutbad!!!!
Soviel Zeit wird nicht mehr sein, ausserdem wird die Katastrophe von den USA ausgehen. Warten wir ab.
[11:45] KfW-Mittelstands-"Rettung" versagt:
Welt: Die KfW geizt mit Krediten für den Mittelstand
Die Förderbank KfW soll die deutsche Wirtschaft retten – aber bloß nicht zu sehr. Während Großkonzerne freigiebig Steuermilliarden versprochen bekommen, werden kleine Firmen kritisch geprüft. Mittelständler fühlen sich ungerecht behandelt. Und vielen läuft die Zeit davon.
Bei aller Kritik an der Programmkonstruktion warnen Finanzexperten jedoch davor, bei der Kreditvergabe mit Staatsgeld alle Schleusen zu öffnen. „Viele Mittelständler greifen als letzten Strohhalm nach den Förderkrediten der KfW, obwohl längst alle Zeichen auf Insolvenz deuten“, sagt Reint Gropp. Kredite würden hier lediglich das Sterben verzögern.
Das Ganze geht in Bürokratie unter. Den meisten Firmen, die hier Anträge stellen, bekommen vermutlich nur ein längeres Sterben.
PS: es ist ein Wahnsinn, wenn hier zusätzliche private Sicherheiten geleistet werden, nur um eine Firma noch eine Zeitlang zu erhalten. Die Wirtschaftslage wird nicht besser. Dann sind Firma und Sicherheiten weg.
[11:00] Festgefahren:
FTD: Wenn sich im Hafen nichts mehr dreht
Stockender Welthandel, wegbrechende Aufträge - die Krise macht der maritimen Wirtschaft schwer zu schaffen, manch Frachter bleibt wochenlang ohne Auftrag. So wie die MS Ragna: Seit fünf Monaten steckt die Mannschaft im Hamburger Hafen fest. Ein Besuch an Bord.
Die grossen Containerschiffe ankern vor Singapur, die kleinen Feeder eben lokal. Irgendwann wird man die Suche nach Aufträgen aufgeben.
Seitenauslagerung.
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