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Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen. |
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Neu 2009-07-31:
[16:00] Leserzuschrift - Die PKW-Maut kommt. Und damit die komplette Mobilitäts-Überwachung:
Es ist bald soweit: Wie Datenschützer und sonstige sensible Beobachter schon bei der Einführung der LKW-Maut wussten, soll nun die PKW-Maut und damit die komplette Autobahn-Überwachung kommen. Vermutlich wird via Autobahn-Mautbrückenscanner schon heute fleißig der PKW-Verkehr gescreent - ergo muss der Staat diese Praxis jetzt ja mal "legalisieren"... Die Server hinter den Mautsystemen waren bekanntermaßen von Anfang an auf VIEL höhere Verarbeitungslasten ausgelegt als die LKW-Daten alleine hergegeben hätten.
Berlin hat nun einen korrupten "Experten"-Thinktank gefunden und auch gleich beauftragt, der die "ökonomische" Rechtfertigung dafür liefert. Man beachte das apodiktische, keinen Widerspruch zulassende Wording dieser Experten: http://www.aerztezeitung.de/panorama/?sid=560484
Orwell lässt grüssen.
[16:15] Leserzuschrift dazu - Die PKW-Maut kommt nicht.
Was man Jahrzehnte lang konnte, geht in Zukunft nicht mehr: Die Autofahrer zusätzlich zur Kasse bitten. Das würde ja bedeuten, daß noch deutlich weniger Autos verkauft werden.
Wenn zwar die Politiker zu blöd sind das zu kapieren, die Lobbyisten der Autoindustrie werden den Politikern diesen Gedanken schon austreiben.
Was ich aber nicht ausschließen mag ist die Erfassung aller PKW-Bewegungen mit Insassen. Das ist ja wegen Bin-Laden`s Truppe unbedingt erforderlich.
Die Maut kommt sehr wahrscheinlich. Aber vermutlich nicht mit diesem komplexen System wie für die LKWs - nicht zu administrieren. Vermutlich eine Vignette, oder sowas, wie in anderen Ländern rundum.
[11:15] Depressionsmeldungen:
Arbeitslose: Über 40000 Saarländer arbeitslos, Im Kreis so viele Arbeitslose wie seit drei Jahren nicht mehr, 830 000 Arbeitslose in NRW
1.5 Mill. Arbeitslose versteckt: Flüchtiges Wunder
Hier werden auch Arbeitslose versteckt: Warum der Boom bei Transfergesellschaften?
Nach der Bundestagswahl ist die Zeit des Schönredens vorbei: Die Ruhe vor dem Sturm
Sturmwarnung: Massiver Jobverlust nach der Sommerpause, Im Herbst drohen Entlassungen, Der Sturm auf dem Arbeitsmarkt kommt erst noch
Es sieht danach aus als würde die Arbeitslosogkeit schneller zunehmen als gedacht und erwartet!
[13:45] Die Arbeitsvermittler hauen aber ab: Jobcenter-Mitarbeiter suchen das Weite
[10:30] Bank-Angestellte geben anderen Angestellten noch Kredit:
MM: Banken geben Verbrauchern mehr Kredit
Privathaushalte in Deutschland haben offenbar keine Schwierigkeiten, an Konsumkredite zu kommen. In den ersten sechs Monaten des Jahres haben die Bundesbürger ein Fünftel mehr Kredite für Anschaffungen erhalten als vor Jahresfrist, berichten Auskunfteien. Grund für den Konsumboom sei die Abwrackprämie.
Angestellte sind wohl kreditwürdiger als Unternehmer - weil der Arbeitsplatz ja "so sicher" ist.
Irrsinn: die Auto-Neuanschaffungen mit Abwrackprämie werden auf Kredit finanziert. Und die Autobanken laden diesen Kredit-Müll bei der EZB ab.
Subprime-Konsumenten: Warum in Privatinsolvenzen volkswirtschaftlicher Sprengstoff steckt
[10:30] Nur der Staatsbankrott löst dieses Problem: Staatsschulden - Es geht noch schlimmer
Neu 2009-07-30:
[20:30] HSH-Tauchgang: 30 Milliarden Euro Schiffsportfolio
[19:00] Schlimmes Autojahr 2010 kommt: VW richtet sich auf düsteres Jahr 2010 ein
[17:30] Terror-Paranoia bei den Banken:
Heise: Banken kontrollieren Daten beim Geldtausch
Danach sind die Geldinstitute verpflichtet, Nichtkunden bei einem Geldwechsel ab 15.000 Euro mit einer Liste von Terrorverdächtigen des Bundeskriminalamtes abzugleichen. Aber auch bei niedrigeren Beträgen dürfen sie die Daten abgleichen, wenn der Kunde "verdächtig" auf den Angestellten wirkt. "Wir empfehlen unseren Instituten, Fremdkunden nach eigenem Ermessen zu kontrollieren", erläuterte Sprecher Stefan Marotzke.
Ab €15000 müssen die Banken den Ausweis verlangen. Darunter liegt es also im Ermessen der Bank. Manche sind anscheinen besonders "gründlich" - haben die Bosse besonders hohe persönliche Schulden?
[14:15] Man glaubt dem Nürnberger Goebbels nicht mehr? Potemkin in Nürnberg
[19:00] Die Arbeitslosen Flut kommt bald: Noch halten Unternehmen ihre Beschäftigten
[20:15] Mehr davon: Schätzungsweise 1,4 Millionen Kurzarbeiter, Rezession hinterläßt ihre Spuren , Junge Leute melden sich arbeitslos
[14:15] Auch dem Kreuzritter glaubt man nicht mehr recht: Löschers heile Siemens-Welt bröckelt
[14:15] An der HRE hang wirklich das Welt-Finanzsystem? Finanzaufsicht fürchtete Banken-Apokalypse
[12:00] Bundesbanker ohne Ahnung: HRE-Skandal belastet Bundesbank
[10:00] Leserzuschrift - "Deflation" und Bier:
ich möchte nochmals darauf hinweisen, das der Bierpreis, wohlgemerkt bei mittelständischen Brauereien schon immer ein Gradmesser der Geldentwertung war. Und das seit Jahrhunderten. Das scheinen auch viele nicht zu begreifen, wenn man natürlich Bier aus Plastik bei Aldi trinkt woher solls denn kommen....
Nochmals Fakt Bierpreis kurz vor Übergang von DM auf € ca. 11,50 DM der Kasten. Heute kostet der Kasten ca. 14,50 - 15,00 €.
Wer glaubt das Dinge die man trinkt, mal abgesehen von Wasser nicht stark im Preis steigen werden, der hat sich voll geschnitten. Von einem Auto kann weder runterbeissen noch es trinken ect. pp.
Man kann also sagen selbst die Hartgeldleser, bauen sich noch ne tolle Ilusion. Aufwachen!!!!
Ist der Bierpreis in letzter Zeit gesunken - trotz rückläufigen Verbrauchs?
[9:45] Leserzuschrift - Riester-Rente:
Ich weiß nicht wo das Problem ist. Sie heißt doch Riester-Rente. Der Riester bekommt dafür eine schöne Rente. Dann lebt noch ein großer Verwaltungsapparat davon. Die Schafe werden geschoren!
Riester und der Verwaltungsapparat kassieren vorab - das ist der Unterschied zu den Schafen.
[7:30] Nur der Süden von der Krise betroffen?
Spiegel: Krisenfolgen treffen Deutschlands Süden am härtesten
Kurzarbeit, Stellenabbau: Maschinenbau und Chemieindustrie sind von der Krise besonders betroffen, deshalb leidet die Wirtschaft im Süden des Landes am stärksten unter der Rezession - das ist Ergebnis einer Studie eines arbeitgebernahen Instituts. Ausnahme ist der Großraum München.
Man könnte auch sagen, dass der Norden und Osten wesentlich stärker vom Staat leben - dieser ist noch nicht von Einsparungen betroffen. Kommt aber noch.
Neu 2009-07-29:
[20:00] Leserzuschrift - Die DAX-Lüge des Tages:
DAX schließt auf neuem Jahreshoch
Der DAX hat nach positiv aufgenommenen Geschäftsberichten zahlreicher Konzerne auf einem neuen Jahreshoch geschlossen. Der Leitindex lag mit plus 1,85 Prozent bei 5270,32 Zählern. Der Kurs des Euro fiel und kostete 1,4043 Dollar.
Die Wahrheiten des Tages!
Lufthansa: Umsätze brechen ein
Die Umsätze der Deutschen Lufthansa sind im ersten Halbjahr eingebrochen. Das teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,7 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Operativ erwirtschaftete die größte deutsche Fluggesellschaft aber noch einen kleinen Gewinn von acht Millionen Euro. Unter dem Strich stand mit minus 216 Millionen Euro eine tiefrote Zahl, im Vorjahreszeitraum gab es einen Überschuss von 381 Millionen Euro.
Porsche: Bis zu fünf Milliarden Euro Verlust Die Porsche Holding erwartet im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Vorsteuerverlust von bis zu fünf Milliarden Euro. Das teilte der Konzern mit. Grund: Dies sei eine Folge des geplanten Verkaufs von Optionen auf VW-Aktien, bei denen ein erheblicher buchmäßiger Veräußerungsverlust zu erwarten sei. Außerdem wirke sich die erstmalige Vollkonsolidierung des Volkswagen-Konzerns auf das Ergebnis aus. Die Porsche Holding befinde sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über die VW-Optionen.
Daimler fährt Milliardenverlust ein
Daimler hat im zweiten Quartal einen Milliardenverlust eingefahren. Wie der Autobauer in Stuttgart mitteilte, sackte das Ergebnis unter dem Strich von plus 1,4 Milliarden auf minus 1,06 Milliarden Euro ab. Der Umsatz lag bei 19,6 Milliarden nach 26 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2008.
British Airways spart beim Essen
Die angeschlagene Fluglinie British Airways spart jetzt auch beim Essen für ihre Passagiere. Auf Kurzflügen unter zwei Stunden gibt es künftig außer dem Frühstück nur noch kostenlose Getränke und Snacks. Indem andere Mahlzeiten auf diesen Strecken nicht mehr serviert werden, sollen pro Jahr umgerechnet 25,5 Millionen Euro eingespart werden. Die Neuregelung gilt ab der kommenden Woche. Wegen der Wirtschaftskrise befindet sich die größte britische Fluggesellschaft in einer existenziellen Krise.
Vollbremsung: BMW steigt aus Formel 1 aus BMW macht die Vollbremsung: Der bayrische Autohersteller wird nach der Saison aus der Formel 1 aussteigen. Natürlich sei diese Entscheidung schwer gefallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Reithofer in München. Das Motorsport-Engagement werde neu ausgerichtet. Dies sei ein konsequenter Schritt vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. In welchem Umfang es zu einem Stellenabbau in München oder Hinwil kommt, ist nicht klar.
Da ist sicher auch ein Goebbels aktiv - vermutlich viele. Auch im Börsencomputer?
[16:00] Wer glaubt Dr.Goebbels "Deflation"?
Spiegel: Verbraucherpreise schrumpfen erstmals seit 1987
Das hat es seit 22 Jahren nicht gegeben: Die deutschen Verbraucherpreise sind im Juli als Folge der Wirtschaftskrise spürbar gefallen - besonders Heizöl und Kraftstoffe wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat billiger. Gleichzeitig legten die Tarifeinkommen der Bürger deutlich zu.
Eine solche "Deflation" der Konsumgüterpreise gibt es nur dann, wenn der Konsum so wie in Irland zusammenbricht, aber die Währung noch hält. Das ist aber in Deutschland nicht der Fall. Also Statistik-Lüge.
[20:00] Leserzuschrift zu Gebbels-Deflation:
Ich glaube an Dr. Goebbels-Merkels Aufschwung und ihre Deflation: Denn ich habe einen Abwrackbonus von 6000 € kassiert. Für ein Fahrzeug, was sonst 14.000 € kostet, habe ich 8.000 bezahlt. Wenn das keine Deflation ist, dann ist Frau Merkel auch keine Wundertäterin. Ich glaube für viel Geld jedenfalls jede Lüge. Wenn ich meine Goldgewinne der letzten Jahre zugrunde legen würde, hätte ich noch weniger als 4000 € bezahlt. Also ein Fall von echter Deflation, nur gewußt wie!
Frau Merkel ist die Retterin von Deutschland. Vielen Dank.
PS: Die "gesparten" 6000 € hat das Finanzamt mit einer "Sondersteuer" durch erfundene ungesetzliche Steuertatbestande vorher bereits bei mir kassiert, damit die Prämie medienwirksam verteilt werden kann. Wer da nicht an einen Aufschwung glaubt, ist selbst schuld.
Weitere Leserzuschrift dazu:
Ich denke (meine Meinung) das wir uns in einer Deflation befinden, die Preise werden noch stärker fallen als es jetzt schon teilweise ist.
Was mich doch etwas wundert ist ein Preisrückgang selbst bei Lebensmitteln da diese täglich gebraucht werden.
Ein Preisverfall bei Benzin kann ich nicht feststellen das ist eine Lüge bei uns hier kostet 1 Liter Super 1.36€.
Bei nicht lebensnotwendigen Waren wird es sicherlich solange mit den Preisen bergab gehen bis die Firmen zu machen müssen und die Wirtschaft still steht.
Bei uns in der Zeitung von heute fordert ein Verrückter Arbeitgeberpräsident "HUNDT" Lohnsenkungen, diese seien berechtigt wenn der Umsatz zwischen 30%-40% gefallen ist.
Nur geisteskranke können in dieser Phase von Lohnsenkungen sprechen.
Alles wird so billig werden aber trotzdem werden die Menschen nix kaufen können, nicht umsonst gibt es zum beispiel Kurzarbeit da der Absatz brutal zurückgegangen ist.
Ich denke ausserdem das es erst nach einem kompletten Wirtschaftstillstand zu einer Inflation kommen wird, denn ab diesem Zeitpunkt erst wird richtig Geld ins System gepumpt.
Erst wenn die Massenarbeitslosigkeit und die Massen-Lohnsenkungen kommen, gibt es echte Deflation - falls die Staatsanleihen noch halten.
[12:30] Das tut dem Bonus des Schnurrbarts nicht gut: Daimler schreibt Milliardenverlust
[10:30] Das Gemeinde-Fallbeil:
Welt: Deutsche Kommunen unter dem Fallbeil der Krise
Es gibt Städte in Deutschland, die haben dank großer Unternehmen lange in Saus und Braus gelebt. Die Krise hat dem ein Ende gemacht. Nun müssen vor allem die Kommunen mit Autoindustrie den Gürtel enger schnallen. Die Sparmaßnahmen können sehr schnell jeden Bürger treffen.
Wir sind von einer wohlhabenden Gemeinde mit einem Schlag zu einer Gemeinde geworden, die sich nur noch Pflichtausgaben leisten darf. Wir haben hohe Standards aufgebaut: Die werden wir nun runterfahren müssen“, sagt Lokalpolitiker Voderhuber.
Man hat in Saus und Braus gelebt, jetzt kommt der Katzenjammer. Man braucht sich nur einmal die teuer gepflasterten Strassen in deutschen Städten anzusehen - eine einfache Asphaltdecke hätte auch gereicht. Und diese Ungetüme von Kreisverkehren mit "Kunst" obendrauf nicht vergessen.
[20:30] Weitere Fallbeile: Hamburg tut nobel, hält aber den Rotstift bereit, Stadtkämmerer in Sorge, Städte und Gemeinden vor der Pleite
Die gehen alle pleite, sobald der Bond-Markt den Daumen nach unten dreht.
[12:15] Leserkommentar dazu:
Das Fallbeil ist noch nicht geschärft, die Gemeinden verfallen mittlerweile
komplett dem Irrsinn und Größenwahn.
In Duisburg, einer restlos bankrotten Stadt, die schon ihren Haushalt ans
Regierungspräsidium abgegeben hat, will man den Dorfplatz eines kleinen
Vorortes für 500000 Euro umgestalten, als Beschäftigungstherapie.
Vollkommen unnötig, weil alles in Ordnung ist, sogar richtig angenehm.
Natürlich bringt die Umgestaltung nur Nachteile:
Alle Parkplätze fallen weg.
Die Straße drumherum fällt weg.
Dafür aber Rollstuhlrampe vor den Läden, obwohl es keine Rollstuhlfahrer dort gibt.
Also mehr Regulierung und Staatsgewalt, verminderte Lebensqualität, die Schutzgelderpressung
mittels Parkautomaten und -ausweisen wird folgen.
Bisherige Verfahrensweise: Auf dem Weg nach Hause kurz anhalten, kleine Einkäufe erledigen und
weiterfahren. Ohne Extraweg. Ganz im Sinne der Umweltgutmenschen.
Zukünftige Verfahrensweise:
Extra Wege dorthin, wo man kostenlos parken kann, weil den Schwachsinn vor Ort sicher keiner
mitmacht.
Es muss also noch überreichlich Geld vorhanden sein, wenn die Kämmerer so damit herumschmeißen.
Nobel geht den Gemeinde-Welt zu Grunde.
[16:00] Leserkommentar - Duisburg II:
Sehr interessant der Bericht des Lesers über Duisburg. Dem möchte ich hinzufügen, dass die Stadt Duisburg den neuen Konsumtempel „Neues Forum“ in der Stadtmitte mit ich glaube 100Millionen gebaut hat und einen sehr grossen Teil zu überzogenen Mieten an Karstadt vermietet. Bei der drohenden Arcandor-Pleite hat unser Stadtkämmerer und Oberbürgermeister einen Bittbrief an Angie persönlich gesendet, um Staatsunterstützung für Arcandor gebettelt und hinterher sogar dort angerufen. Die Mietausfälle sind enorm und die Finanzierung des gerade erst einige Monate fertiggestellten Objektes immens bedroht. Des Weiteren wurde Karstadt vorher dazu gebracht, sein altes eigenes Gebäude zu verlassen, um mit dem Abriss Platz fürs Forum zu schliessen. Das Forum ist auch sehr gut besucht, allerdings hat der umliegende Einzelhandel kräftig Federn gelassen. Und nun noch so etwas in Wanheimerort. Klasse! Duisburg steht ja eh schon auf der Liste der Unruhestädte des CIA. Wir schaffen das.
[16:15] Leserkommentar - Nürnberg:
Mit der Geldverschwendung kann ich auch ein superdekadentes Beispiel nennen.
Altdorf bei Nürnberg hatten einen Marktplatz, der in den 70er Jahren verschandelt wurde. Entsprechend der vorhandenen Gelder hat man Nebenstraßen zurückgebaut, damit diese der Altstadt entsprechen. Unser neuer Bürgermeister ging nun wie folgt vor:
1) Errichtung eines Kreisverkehres anstelle einer Abzweigung - eine wirklich längst überfällige Baumaßnahme
2) Errichtung weiterer Kreisverkehre alle reine Schikane, teilweise auch gefährlich, aber halt zeitgemäß
3) Errichtung eines Ampelwaldes von der A3 kommend (Nervtötend und bis auf zwei Ampeln unnötig)
4) Neugestaltung des Marktplatzes. Jetzt weniger Parkplätze, moderne Pflaster-Springbrunnen. Der ganze Marktplatz ist mit indischen Betonsteinen belegt. Die in den 90er Jahren zurückgestalteten Gäßchen wurden auch mit dem mediteranen Pflaster verschandelt, der Marktplatz erinnert eher an Italien, als an Franken. Aber unser Bürgermeister hat sich ein Denkmal errichtet!
ETA hat bereits 15% der MA gekündigt, SUSPA hat stellenweise 80% Kurzarbeit. Tja, das verschwendete Geld wird ihm bald kräftig schmerzen!
Ja, dafür haben sie Geld.
[10:30] Joe lügt wirklich nicht unter Eid? Josef Ackermann: Nichts als die Wahrheit
[10:30] BMW muss sparen, sagt es aber nicht: BMW verlässt die Formel 1
[9:30] Goebbels wieder in Aktion:
Welt: Alles halb so schlimm?
Eine Studie soll belegen, dass die Altersvorsorge der Deutschen durch die Finanzkrise nicht gefährdet ist - Als Retter in der Not darf ausgerechnet die gesetzliche Rente herhalten
Zielrichtung diesesmal: Sorgen um Altersvorsorgen zu zerstreuen. Ein Blick nach Lettland wäre hilfreich.
Leserkommentar:
Kognitive Dissonanz der deutschen Anleger? Wohl kaum! In der Depression in den 1920-gern war es auch so, das zumeist die Jungen gemerkt haben, das etwas nicht stimmt. Geschichte scheint sich zu wiederholen.
[10:30] Leserkommentar dazu:
Für die Assekuranz gilt allgemein: Bestandserhaltung ist wie Neugeschäft. Das bedeutet, dass weiterer Stellenabbau nicht zu verhindern ist. Wo soll denn das Neugeschäft herkommen? Bestimmt nicht aus Europa. Die Konzerne versprechen sich aus Asien Zuwächse.
Ein paar Zahlen aus der Lebensversicherungsbranche: 1. Quartal 2009 Neugeschäft Minus 60% zum Vorjahresquartal. Kündigungen und Beitragsfreistellungen sind nicht enthalten. Personenversicherungen sind eine einzige Katastrophe. Da gibt es kein Licht im Tunnel. Eher ist noch zu befürchten, dass nach der Bundestagswahl, Lebensversicherungen zwecks Liquidität verstärkt gekündigt oder beitragsfrei gestellt werden.
Neu 2009-07-28:
[21:00] Depressionsmeldungen:
Anti-Goebbels: Pleitenrekord 2010, Umfrage: Unternehmer im Stimmungstief
Restriktiv: Unternehmen kommen schwerer an Bankkredite
Keine "Liquidität": Geduldsprobe für Handwerker: Kammer beklagt schlechte Zahlungsmoral
Zitter, zitter: Jeder fünfte Deutsche bangt um seinen Job
Weniger Incoming-Tourismus: Wirtschaftskrise beendet Boom des Deutschland-Tourismus
Armer Boss: Hugo Boss knebelt Lieferanten
Pleiten: Wirtschaftskrise beflügelt Insolvenzen
Wenn der Bierkonsum zurück geht und das in D dann befindet sich diese Gesellschaft in einer Krise: Bierkonsum bricht ein
Da kommen die ganzen Goebbels mit dem Lügen nicht mehr mit.
[15:45] Die SPD zerlegt sich damit selbst: SPD-Chef Müntefering stellt sich hinter Ulla Schmidt
[12:30] Joe glaubt man wohl nicht mehr?
Spiegel: Aktien der Deutschen Bank verlieren trotz Milliardengewinns
Welt: Ackermann schickt Alarmsignale an die Konkurrenz
Die meisten Dax-Aktien notieren im Plus, die Deutsche Bank verliert kräftig: Händler an der Frankfurter Börse reagieren mit Skepsis und Kritik auf die Quartalszahlen des größten deutschen Geldhauses, Milliardengewinn hin oder her. Laut Analysten haben wichtige Geschäftsbereiche die Erwartungen verfehlt.
Wohl etwas zu viel frisiert?
[15:30] Medien - verwirrende Mogelpackung: Deutsche Bank: Milliardengewinn schickt Aktie in den Keller
Leserkommentar-AT: ...was es nicht heute alles schon gibt. Wissen da manche (JPM-) Leute mehr?
[21:00] Joes HRE-Show: Wir hätten einen Meltdown gehabt
[10:45] Leserzuschrift - Opel, Rechtmäßigkeit staatlicher Unterstützung:
Eine Frage , vielleicht sehen Sie es ja anders:
Die 'Richtlinien' für staatliche Bürgschaften sagen doch (angeblich, nach Politiker-Geschwätz) aus,
daß diese nur Firmen erhalten können, die DURCH die Krise in eine Schieflage geraten.
Bei Firmen, die schon VOR der Krise Probleme (Verlußte) hatten, ist eine Bürgschaft ausgeschlossen.
Nur, wie Opel selbst einräumt haben sie in den vergangenen Jahren überwiegend Verlußte gemacht.
Müßte die Politik nach ihren eigenen Regeln die zugesagte Bürgschaft nicht doch verweigern?
Oder ist eher von einer Verarsche auszugehen, bei der Opel Teil von GM bleibt und nur Zeit
(oder Gelder) geschindet werden sollte?
Das ist alles nur vorgeschoben. In Wirklichkeit geht jes nur um politische Connections und das betroffene Wählerpotential.
[9:15] Leserzuschrift - Gemeindebürokratie:
"Wie wäre es etwa mit einer Schumpfung der Gemeinde-Bürokratien? Etwa die Degradierung der Oberbürgermeister zu gewöhnlichen Bürgermeistern?"
Recht haben Sie!
Aber richtig effektiv wäre es, wenn man erst mal die Popanz-Städte wieder zu Gemeinden macht:
Hamburg, Bremen, Berlin haben vollkommen hirnrissigen Länderstatus.
D.h., die "Stadträte" bekommen MdL-Bezüge und die regierenden Oberbürgermeister sind quasi Mininsterpräsidenten.
Diesen Irrsinn gibt es nur, um mehr Parteibuchochsen mit großzügigsten Geschenken und Bezügen versorgen zu können.
Stadträte bekommen nur Aufwandsentschädigungen, sie holen ihre Kohle durch alle möglichen Ausschüsse.
Landtagsabgeordnete sind privilegierter, die bekommen enorme Diäten und Altersvorsorge.
Andere Gründe als Selbstbedienung gibt es nicht dafür, dass Städte Länderstatus haben.
[9:00] Leserzuschrift - Ulla Schmidt, eine rote Musterkarriere:
im wahrsten Sinne des Wortes.
Rotlicht, Rotstift, Rote Kostüme und jetzt die Rote Laterne.
Mustergültig, meine Mühlen bekommen zur Zeit soviel Wasser, dass die Lager schon heißlaufen.
Und Lehrerin isse auch noch, wahrscheinlich in Rotkunde (irgendwas Soziales, was keiner braucht).
Und der Edelgibbon schweigt, nix Silberrücken, nur 'ne alte Quarktasche.
Neu 2009-07-27:
[20:00] Die Auswanderung läuft wieder - kein Wunder bei Peer: Deutschland ist ein Auswanderungsland
[20:00] Wem die HRE-Rettung nützt: Rettung der HRE erspart Banken Milliardenverluste
[13:00] Sie konsumieren ohne zu wissen, was los ist: Warum das Konsumklima besser ist als die Realität
[13:00] Politiker auf den Mond schiessen (ohne Rückkehr): Schavan will deutsches Mondprogramm
[13:00] Der Staat wurde ausgetrickst: Der Staat war schwach
[7:30] Steinbrück zieht das Netz enger:
FTD: Das Finanzamt reist mit
Wer jetzt in den Urlaub fährt oder fliegt, muss also spätestens auf dem Rückweg damit rechnen, dass die Zöllner Ausschau nach Kontoauszügen, Depotaufstellungen oder Einzahlungsbelegen halten. Werden sie fündig, dürfen sie die Unterlagen ans Finanzamt senden, ohne dass dafür ein Anfangsverdacht auf Steuerhinterziehung bestehen muss.
Man könnte es als Vorstufe zu Devisenkontrollen sehen. In Wirklichkeit ist es nur Peers Steuerflucht-Paranoia.
Also keinesfalls mit Bankbelegen, etc. über die Grenze reisen. Diese nur in elektronischer Form und verschlüsselt mitführen.
[7:00] Peinlich, peinlich: Schmidt kommt Staatslimousine abhanden
[20:15] Man hackt schon ordentlich ein auf sie: "Rotstift"-Ministerin Ulla Schmidts verflossene Urlaubsfreuden
Neu 2009-07-26:
[21:30] Dr.Goebbels heute in Hochform: Volkswirte verbreiten Konjunkturoptimismus
[8:00] Depressionsmeldungen:
-23%: Umschlagseinbruch in den Häfen
Gejammer: Bund und Länder müssen den Kommunen beim Überleben helfen, Krise schlägt in Kommunen durch
Restpotential: Die Deutschen bleiben in der Krise daheim
Wer braucht noch Opel? Opel hat allein kaum Chancen
Ländle-Fluch: Zittern und Zähneknirschen in Baden-Württemberg
Wie wäre es etwa mit einer Schumpfung der Gemeinde-Bürokratien? Etwa die Degradierung der Oberbürgermeister zu gewöhnlichen Bürgermeistern?
[7:30] Die Riester-Provisions-Rente:
WIWO: Riester-Rente lohnt sich meist erst ab 90
Viele Bürger mit Riester-Rente müssten mindestens 90 Jahre alt werden, um wenigstens ihre selbst gezahlten Riester-Beiträge verzinst wieder zurück zu erhalten.
Riester gab außerdem zu, dass die Riester-Rente erst seit dem Zeitpunkt ein Erfolg wurde, als der Gesetzgeber die Provisionsregelung für die Versicherungsvertreter geändert hat. „Ich habe bei der Einführung vorgeschrieben, dass die Anbieter ihre Abschlusskosten über zehn Jahre verteilen müssen. Üblich war damals, diese dem Kunden zu Beginn zu berechnen. Deshalb haben die Berater lieber Kapitallebensversicherungen verkauft, die auch Steuervorteile boten bei höheren Provisionen“, so Riester. „Als 2005 die Steuerprivilegien der Lebensversicherungen halbiert wurden und der Gesetzgeber den Anbietern erlaubt hat, die Abschlusskosten bei der Riester-Rente auf nur noch fünf Jahre zu verteilen, verkaufte sie sich plötzlich wunderbar.“
Also ein denkbar schlechtes Geschäft, nur für pure Investor-Schafe. Ausserdem ist nur Papier drinnen, das untergehen wird.
Siehe da, nur mit grosszügign Vorab-Provisionen für die Verkäufer verkauft es sich.
[7:15] Wiedekings 14 Mrd. Porsche-Schulden:
Spiegel: Deutsche Bank drängt Porsche-Eigner zu Kapitalerhöhung
Die Finanznot von Porsche ist noch größer als bislang bekannt: Die Verschuldung summiert sich nach SPIEGEL-Informationen nicht auf zehn, sondern auf 14 Milliarden Euro. Deshalb benötigt Porsche schnell frisches Kapital - Deutsche-Bank-Chef Ackermann persönlich hat bereits interveniert.
Was da letzte Woche ablief, das war ein Notverkauf. Verursacht durch diesen Egomanen-CEO.
[7:00] Von der Leiharbeit direkt in Hartz-IV:
RoteFahne: Warum Jugendliche in der Wirtschaftskrise zuerst auf die Straße fliegen
Dabei lassen sie jedoch vornehm unter den Tisch fallen, dass sie seit Anfang des Jahres rund 300.000 vor allem junge Leiharbeiter - ohne großes Aufsehen in der bürgerlichen Presse - auf die Straße gesetzt haben. Wenn die Zeitarbeitsfirmen für sie nicht unmittelbar einen Arbeitsplatz vermitteln konnten, erhielten sie in der Regel auch von ihnen die Kündigung. Die Zeitarbeitsbranche rechnet nach eigenen Aussagen damit, dass im Jahr 2009 noch über 250.000 Leiharbeiter ihren Job verlieren werden. Weil die jungen Leiharbeiter oftmals nicht lange genug arbeiten konnten bzw. zu wenig verdient haben, um Arbeitslosengeld zu beziehen, müssen viele direkt Hartz-IV-Gelder beantragen.
Das wird alles irgendwie versteckt.
Neu 2009-07-25:
[8:00] Depressionsmeldungen:
"Richtiger" Job Kahlschlag: Kahlschlag bei Singulus
Gewerbeimmos -83%: Wenn Banken Märkte austrocknen, Kursrutsch eines offenen Immobilienfonds
Good bye, Arcandor: Zerschlagung von Arcandor rückt näher
Opel Ende kommt: Neue Studie gibt Opel kaum Überlebenschancen
Wie in der Bibel: Sieben magere Jahre
Tourismus-Flaute: Immer weniger Ausländer besuchen Deutschland
Leserzuschrift Lebensmittelmarken - die heissen jetzt Verbraucherkarten
auf Grundlage der Ernährungsbewirtschaftungsverordnung (EBewiV)
Einige Versicherungs-Ratings: Fitch schießt sich auf Swiss Life ein
[7:00] Leserzuschrift - Kommentar Ziemann's Gold-News Immo-Einheitswert:
Das Finanzamt Fulda hat vor kurzem eine Neubewertung des Einheitswertes für Häuser anhand eines Formulars, welches den Hausbesitzern zugesendet wurde, durchgeführt. Dies weis ich, weil wir selbst für unser Elternhaus einen Fragebogen ausfüllen mussten. Auch Nachbarn haben einen Fragebogen bekommen. Vielleicht ist Fulda nur eine Testregion, da hier noch vergleichsweise viele Menschen ein Haus ihr Eigen nennen, und so Mieter nicht über Gebühr belastet werden. Es wäre interessant zu wissen, ob diese Maßnahme Deutschlandweit durchgeführt wurde, oder ob Fulda nur ein Testballon war.
P.S. Natürlich hat Herr Ziemann recht, der Einheitswert kennt in der Regel nur eine Richtung, und das ist nach oben. Das Finanzamt braucht eine hohe Bemessungsgrundlage, damit richtig abgezockt werden kann.
Also geht es schon los mit der Höher-Bewertung.
[6:30] Nach den Wahlen:
KarlWeiss: Nach den Wahlen – der Horror
Ganz, ganz langsam wird uns nun klar, was nach den September-Wahlen auf uns zukommt. Dann wird die Krise erst richtig zuschlagen. Die CDU spricht schon von 30%-Verringerung des Satzes von Hartz IV – und die Geschädigten müssen heute schon zur Tafel, um nicht zu hungern. Und selbst diesen verringerten Satz bekommt man nur, wenn man arbeitet, ohne dafür bezahlt zu werden. Mehrwertsteuer auf 25%, das war der nächste Vorschlag – und die Bundesbank bereitet uns jetzt schon auf die Rente mit 69 vor. Die offizielle Arbeitslosigkeit, so wird uns jetzt bereits gesagt – also jene, die nur etwa die Hälfte der Arbeitslosen erfasst – wird bereits 2010 auf über 5 Millionen steigen
Und bitte den Staatsbankrott nicht vergessen.
Kavalleristisches: Nein, Spaß macht es nicht
[7:30] Wiedeking der Unersättliche: Wiedeking sollte 150 Millionen bekommen
Neu 2009-07-23:
[16:30] Informationen zu Insolvenzen: Insolvenzen in Zeiten der Finanzkrise
[15:00] Die Vermögenssteuer trifft natürlich die Mittelschicht: Eine Ausweitung trifft nicht nur Reiche
[15:00] Die, die das Internet ausrotten will - würg: Zypries fordert Adoptionsrecht für Homosexuelle
[13:15] Leserzuschrift - MAN Desaster im Deutschlandgeschäft:
gestern, am 22.7.09, hatte ich ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem Freund.
Er erzählte mir, dass MAN in Deutschland in 2009 bisher 0 (Sie lesen
richtig: 0 = Null = gar nichts) Bestellungen/Aufträge bekommen hat.
Der Umsatz kommt momentan nur noch aus dem Ausland. Da steht also ein richtiger Hammer an. (Die Info kommt aus der Kreditorenabteilung, die müssten es eigentlich wissen).
Wer braucht noch neue Trucks, wenn es so viele stillgelegte gibt?
PS: die MAN-Werkshallen und Verwaltungen sind leer - alle auf Kurzarbeit 0.
[9:15] Ist der Porsche-Vernichter jetzt endlich weg?
FTD: Wiedeking verliert Machtkampf um Porsche, Wiedeking ganz bescheiden, Wiedeking - Ende einer Dienstfahrt
Der hoch verschuldete Sportwagenbauer flieht unter das Dach von Volkswagen. Der Aufsichtsrat von Porsche macht den Weg für einen gemeinsamen Konzern frei. Unternehmenschef Wiedeking kostet das den Job. Nachfolger wird Michael Macht.
Ganz sicher kann man sich bei diesem Stehaufmännchen nie sein. Er hat zwar am Anfang Grossartiges geleistet, in den letzten Jahren ist er aber in die totale Arroganz abgedriftet. Also sollte er nicht noch 50 Millionen bekommen, sondern die Bezüge der letzten 3 Jahre zurückzahlen - für die Porsche-Vernichtung.
[13:00] Wiedeking ist nicht allein: Narzisst in der Kommandozentrale
[15:00] Leserzuschrift-AT - 29.600 Stück PORSCHE verkaufen für - 50 Mio Abfertigung
"Also sollte er nicht noch 50 Millionen bekommen, sondern die Bezüge der letzten 3 Jahre zurückzahlen - für die Porsche-Vernichtung."
Danke, sie haben vollkommen ins Schwarze getroffen Herr Eichelburg!
Es ist schön, dass es noch Menschen mit Geist gibt.
In Zukunft sollen die Manager schon noch am Gewinn beteiligt sein aber auch am Verlust. Das wäre fair für die Belegschaft und für die Kunden.
Für 50 Mio Abfertigung muss die Firma ca. 29.600 Stück PORSCHE's verkaufen , vom Gewinn, nicht Umsatz, das muss man erst fassen, nur so kann man begreifen, wieviel Geld das ist!!
Für diese Ungeheuerlichkeit sollte man keine Porsche's mehr kaufen!!!!!
Leider habe ich diese Option nicht.
So vieeeeel kostet also die Ablöse eines Firmenvernichter-CEO
[18:30] Leserkommentar-CH: Das entspricht ca. 2400 Kg Gold - nicht gerade wenig für einen Abgang !
Neu 2009-07-22:
[16:15] Was ist das, wenn nicht Krieg? Jung sieht "kritische Lage" für die Bundeswehr
[13:00] Arbeit rentiert sich nicht mehr: »Hartz IV zahlt mein Bier« – oder: Wer arbeitet ist der Dumme
[16:45] Depressionsmeldungen:
Der kommende Sturm am Arbeitsmarkt: Am Nürnberger Arbeitsmarkt droht ein Sturm
Geht nicht weg: Verzweifelter Kampf gegen die Kreditklemme
Sie zahlen lange nicht: Sinkende Zahlungsmoral wird zur Gefahr
Wer ist der Nächste? Angst vor der Entlassungswelle
Zeit für den Gemeinde-Bankrott: Die Angst der Städte vor dem totalen Absturz
Derzeit mehr Fire als Hire: Es gilt hire und fire
Stunde der Wahrheit? Siemens fehlen die Aufträge
Noch streut man den Menschen mit verschiedenen Verzögerungstaktiken Sand in die Augen. Aber das wird nicht endlos gehen.
[12:45] Youtube: Volker Pispers - Mitternachtsspitzen WDR 20. Juni 2009
[12:00] Is was, Joe? Deutsche Bank im Visier der Staatsanwaltschaft
[11:30] Leserzuschrift - Zwangsarbeit in D nach der Wahl:
Wie Sie richtig erwähnen, wird dadurch das Lohnniveau zumindestens für die geringer qualifizierten Arbeitnehmer einbrechen. Damit löst der Staat jedoch nicht sein Überschuldungsproblem, da den eventuellen Einsparungen im Sozialbereich mindestens gleichhohe Verluste aus Mindereinnahmen der sich reduziernden Mittelschicht entgegenstehen.
Die fehlende Motivation dürfte ebensowenig zu einer Steigerung des allgemeinen Wohlsstands beitragen. Der produktiv schaffende Bevölkerung wird durch fehlende Anreize (sprich: geringer Nettoverdienst) immer weiter demotiviert, während man Wasserköpfe und Bürokraten weiterhin bei der Stange hält. Die Banker in Frankfurt prassen bereits wieder, denn die Nobelreataurantbesitzer und Juweliere im Bankenviertel berichten von besten Umsätzen...
Man muss aufhören, der arbeitenden Bevölkerung fast alles wegzunehmen, um es dann anderen zu geben. Aber das geht erst nach einem Staatsbankrott . in einer "Revolution der Leistungsträger".
Weitere Zuschrift:
Wenn die CDU das propagieren und einführen will, dann brauchen sie aber auch eine Scheinlichtgestalt, einen neuen Messias/Führer (wie auch immer man das nennen will) der das Heer der Mittellosen und "Transferleistungsempfänger" auch motivieren kann. Siehe Deutschland nach 1934. Die Leser sollten mal, sofern noch vorhanden, Ihre Eltern/Großeltern fragen wie die Propaganda damals gezogen hat. Einen Hauch davon hat Obama (auch in Europa, siehe Berlin, Siegessäule) ja geschafft. Die Idee hat die CDU sicher auch von ihm abgeschrieben, eine Art RAD will Obama für die USA auch einführen - sagte er zumindest.
Aber der Lack ist bei Obama und seinen Neofaschistoiden Wall-Street-Sponsoren auch schon ab. Bisher hat der Messias noch kein Heil gebracht, und ob Trulla Merkel als deutscher Messias taugt wage ich dann doch stark zu bezweifeln.
[11:30] Wo bleibt der Kavallerist? Steinbrück im Glashaus
[11:30] Banker-Arroganz: Räumungsklage gegen Ex-IKB-Boss, Frankfurts Investmentbanker sind wieder in Partylaune
[11:30] Leserzuschrift - Metall und Elektroindustrie:
hier in diesem Großunternehmen denken die ganzen Kollegen immer noch, daß es wieder wird. Es ist halt eine starke Delle und ich bin immer so negativ. Wenn alle Leute so negativ wären, wie ich, dann kommt die Wirtschaft nicht mehr in Gang….
Gestern hat in meiner Heimatstadt ein größeres mittelständisches Unternehmen mit 800 Mitarbeitern 15% entlassen. Als ich das heute in der Arbeit in den Raum warf, schüttelte man die Schultern und meinte. "Ist halt ein kleines Unternehmen.."
Es wird aber auch einfach argumentiert: Die Börse nimmt die wirtschaftliche Entwicklung vorab hinweg und die steigt. Ja, dann soll die Börse mal steigen. Bald ist wieder Herbst und dann…..
Diese Krise ist einmalig für mich. Ich mußte erkennen, wie passiv und träge die meisten Menschen sind. Sie haben keine Selbstachtung und sie haben keine Ideale. Und wenn sie negativ getroffen werden, dann wird gejammert, aber nix gemacht. Nach einer Zeit hat man sich mit dem Reißnagel im Schuh dann arrangiert.
In der Firma dieses Autors müssten alle längst in ein Dauerzittern übergegangen sein. Aber die Realitätsverweigerung durch Propaganda funktioniert immer noch sehr gut.
[10:00] Wie die Postbank ihr Geld los wird: Ein Stück Watergate unter dem Hammer
[9:45] Der Daimler-Schnurrbart kürzt Gehälter:
StuttgarterZeitung: Weniger Geld für die gleiche Arbeit
Im Daimler-Konzern erhalten Mitarbeiter von Tochtergesellschaften schon vom nächsten Monat an für die gleiche Arbeit deutlich weniger Geld. Jetzt erst sei ihm mitgeteilt worden, dass er bereits vom 1. August an auf rund acht Prozent seines Gehalts verzichten muss, berichtete ein Mitarbeiter einer IT-Tochter des Stuttgarter Autokonzerns.
Wohl, damit der Schnurrbart-Bonus wieder wachsen kann.
[10:15] Leserzuschrift - kurze Info zu Daimler:
Da ich aus dem Stuttgarter Raum komme, habe ich natürlich viele Bekannte, die bei Daimler arbeiten. Seit Jahren die gleiche Aussage durch die Bank: Das ist wie ein überbezahlter Beamtenjob. Wenn 1/4 der Arbeitnehmer weg wären, würde das überhaupt niemand bemerken. Deshalb hat dort freiwillig auch kaum jemand gekündigt. Wie beschrieb es ein Bekannter der als Bäcker von der Backstube ans Daimlerband kam: Das ist wie im Schlaraffenland!! Schlaraffenland ist aber bald abgebrannt....
[8:30] Die Arbeitsplatzsicherung auf Kredit wird zur Last:
Handelsblatt: Firmen ächzen unter Last der Jobsicherung
Kurzarbeit und Kündigungsverzicht gehen für die krisengeschüttelte deutsche Wirtschaft immer stärker an die Substanz. Die Metall- und Elektroindustrie mit ihren fast 23 000 Betrieben droht in diesem Jahr zum ersten Mal in der Nachkriegszeit als Ganzes in die Verlustzone abzurutschen. Aus der Konjunkturkrise wird immer mehr eine Strukturkrise
Was die Politik hier eingefädelt hat, wird vielfach mit dem Konkurs der Firmen enden, oder mit der Übernahme durch den Staat - wie bei Milosevic in Serbien.
[8:30] Die "Reichensteuer" ist wieder da:
Spiegel: Wirtschaftsexperten fordern Reichensteuer
Die Finanzlage des Staates ist dramatisch, der Schuldenberg wird in Deutschland bis Jahresende auf mehr als 1,7 Billionen Euro wachsen. Wirtschaftsforscher empfehlen nun eine stärkere Besteuerung von Vermögen - damit würden jährlich rund 25 Milliarden Euro mehr in die Kassen gespült.
Diese angestellten "Experten", die selbst ihr ganzes Gehalt verkonsumieren, können sich natürlich nichts anderes vorstellen. Die Politik hört gerne zu.
Die "Reichensteuer" kommt ohnehin - über Inflation.
Zeit für die Kapitalflucht, am besten in Gold: Vermögensteuer - Wenn das Geld lockt
[9:45] Leserzuschrift - Vermögenssteuer:
Es sieht so aus, dass die Primaten der DIW nicht einmal eine
Betriebskostenabrechnung lesen können.
Sonst würden sie keine Erhöhung der Grundsteuer fordern, die
wird nämlich über die Betriebskosten schlicht und einfach von den
Mietern bezahlt!
Also auch von den achso armen Harz IV ern.
Ganz nebenbei ist die Grundsteuer eh schon heftig, für 65m² und
vier Wohnungen übereinander sind ca. 38 Euro pro Quartal fällig.
Für einen "Grundanteil" von 16m²!
Effektiver wäre es, alle diese parasitären Verbände und Institutionen
abzuschießen, die braucht absolut keiner.
Die fressen aber Mrd. an Unterhalt und durch ihre Schwachsinnsaktionen.
Die Parasiten sparen bei sich selbst immer zuletzt.
[7:30] Leserzuschrift - Arbeitsdienst:
Jeder der Steuern zahlt, sollte einen Anspruch darauf haben, aus einem Pool von Hartzlern
auswählen zu können wer einem z.B. den Rasen mäht. Wer von den Sozialen lebt, sollte
auch für sie Leistung bringen!!!
Neu 2009-07-21:
[15:30] Deutsche "Gründlichkeit": Die endlose Sekunde
[15:00] Kommt der "Reichsarbeitsdienst" wie unter Hitler wieder?
BerlinerUmschau: Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einführen
Damit jedoch noch nicht genug. Die Pflicht zur Gegenleistung für das stattliche Almosen soll nach dem Willen der Union gesetzlich verankert werden, was nichts weiter bedeutet, dass Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger in Zukunft ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung zu stellen haben, ansonsten werde ihnen sämtliche Leistungen ersatzlos gestrichen. Die immer noch auf dem Papier stehende Verpflichtung einer Gemeinnützigkeit bei den 1 Euro Jobs soll dabei ebenfalls komplett wegfallen und die Hartz IV Bezieher sollen, ebenfalls nach dem Willen der Union, auch in der Privatwirtschaft eingesetzt werden können.
Hierdurch wird nicht nur ein gesetzlich verankerter Zwangsarbeitsdienst eingeführt, sondern auch dem weiteren Lohndumping sämtliche Türen weit offen gehalten.
Tolle Fundstücke hat man da ausgegraben. Auch die Nazis haben mit solchen Methoden die Arbeitslosen von der Strasse geholt. Ob das der Union bei der Wahl mit 40% Transferempfängern gut tun wird?
[21:45] Leserzuschrift - Arbeitsdienst:
schade, daß sie den Artikel
recht unkommentiert übernommen haben.
Er enthält die typische Hetze der Linken gegen jeden Versuch, den überdrehten Sozialstaat auf ein vernünftiges Maß zurückzuschrauben (sodaß er die Schaffenden nicht erwürgt und die wirklich Bedürftigen nach Möglichkeit wieder schnell auf die Beine bekommt)
Interessant ist hier vor allem die Behauptung, daß die Koppelung von Hartz IV an Gegenleistungen Zwangsarbeit sei. Dann ist alles Zwangsarbeit.
Unzumutbar, daß meine Kunden mir nicht gleich mein Geld überweisen sondern erst noch Gegenleistungen fordern!!
Ich wohne in einer Gegend mit hoher Transferleistungsdichte (Berlin
Kreuzberg) - Wenn hier 30% der Einwohner ihr Geld selbst verdienen, sind es viele. Trotzdem kann ich nicht bei niemanden soziales Elend erkennen. Mit der Zeit kenne ich auch meine Pappenheimer.
Die Einkaufswagen im kleinen (und darum teuren) Supermarkt hier unten sind immer gut gefüllt mit Fertigwaren (Konservendosen, Tiefkühl-Pizza, Feinfrost etc. ) Tierfutter läßt auf Haustiere schließen. Auch für'ne Buddel und eine Stange Zigaretten ist immer noch Platz. Es sieht aus, wie in einem schlechten Film.
Um die Ecke im Park werden gerade mit EU-Mitteln aufwändig Wege saniert und Bäume gepflanzt. Die EU Mittel haben wir auch bloß mit unseren Steuergeldern erwirtschaftet (abzüglich dem mehrstufigen Beamtenapparat in Brüssel und bei uns). Warum gibt die Stadt nicht ein paar Hartzern einen Spaten und einen Rechen in die Hand. Vielleicht würden einige daran sogar Spaß haben und den Weg zurück in die Arbeitswelt finden.
Also lebt es sich recht gut von der Staatsknete. Ich konnte selbst in Kreuzberg und Neukölln nichts wirklich auffällig Armes finden, obwohl ich gesucht habe.
[12:15] Lesermeldung aus dem Osten: was ich mit der Postbank erlebte:
Zur Postbank. Dort bin ich seit mehr als 10 Jahren Geschäftskunde und spüle erkleckliche Summen über meine Konten. Auf ein Konto erhielt ich ungefragt ein Kontokorrentlimit, das ich aus Bequemlichkeit mal mehr, mal weniger auslastete. Das Limit lag betragsmäßig unter dem durchschnittlichen Monatsumsatz auf diesem Konto. Nun schickt die Postbank Formschreiben an ihre (Geschäfts)kunden, in denen sie mit der abenteuerlichen Begründung den Dispo kündigt, daß sich bei mir "die Gesellschafter/der Kontoinhaber" geändert habe. Überflüssig zu erwähnen, daß nichts dergleichen der Fall ist. Ich bin der selbe Kontoinhaber, der ich bei Eröffnung war und auch an den Umsätzen hat sich nichts geändert. Ein wütender Brief an die Postbank brachte den Nebeneffekt, daß der Kontokorrent nun in 1000 € Schritten gekürzt wird, aber keine Begründung betreffs der Kündigungsursache. Das alles riecht danach, daß die Postbank Kapitalisierungsprobleme hat, wenn sie schon auf solche arglistigen und miesen Spielchen zurückgreifen muß.
Meine Frau und ich haben noch mehr Konten auf Guthabensbasis bei der Postbank. Wir werden künftig dafür sorgen, daß kein allzugroßes Guthaben darauf verbleibt. Man kann nie wissen.
Wie wäre es mit einem Bankwechsel? zu einer stärkern Bank? Die haben nicht nur genügend Kapital sondern vertreiben auch die Kunden.
[15:00] Leserzuschrift - Raiffeisen schlägt zu:
ich halte "meine" Bank für keine der kleinen bzw. eine der solideren Sorte (größerer regionaler Raiffeisenbank-Verbund). Vor einigen Tagen erhielt ich ein Schreiben, mit dem man mir ankündigte, ab dem 1.8.09 für die Einräumung eines Kontokorrentkredites (wohlgemerkt also für die Bereitstellung, nicht für die Inanspruchnahme) eine Bereitstellungsprovision von 3 % p.a. zu berechnen.
O-Text: "In den letzten Monaten haben sich die Bedingungen an den Geld- und Kapitalmärkten stark verändert. Darüber hinaus sind wir gesetzlich verpflichtet, offene Kreditzusagen - wie bereitgestellte Kontokorrentkreditlinien - mit Eigenkapital zu unterlegen.
Unter diesen Voraussetzungen haben wir uns daher entschieden, die Bedingungen für die Bereitstellung offener Kreditzusagen zu modifizieren. Für den nicht in Anspruch genommenen Betrag zugesagter Kontokorrentkredite berechnen wir ab dem 1.8.2009 eine Bereitstellungsprovision in Höhe von 3,00 % p.a."
Ich muss hinzufügen, dass ich vor kurzem die Guthaben bis auf die notwendige Manövriermasse bar abgehoben und sicherheitshalber in ein Schließfach gepackt hatte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das was miteinander zu tun. Ich denke einfach, denen fehlt Geld, Geld, Geld und zwar in konkreter Form. Nur auf den Bildschirmen bzw. als Buchwerte haben sie genug davon ...
Die müssen Kreditlinien wie diese auch mit etwas Eigenkapital hinterlegen - das fehlt ihnen. Aber damit treiben sie die Kunden dazu, diese Kreditlinien ganz aufzugeben. Dann auch keine Zinsen für Überziehungen mehr. Es gibt offenbar keine sichere Bank.
[11:45] Siemens beginnt zu entlassen:
Süddeutsche: Stellenabbau - jetzt also doch
Kurzarbeit alleine reicht nicht mehr: Im Bereich Sicherheitstechnik plant Siemens harte Einschnitte. In Karlsruhe fallen 120 Arbeitsplätze weg - insgesamt werden 300 Stellen gestrichen.
Die Investmentbank JP Morgan geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass Siemens wegen zu großer Kapazitäten ab 2010 weitere 10.000 Stellen streichen muss.
In kleinen Dosen will man wohl die Öffentlichkeit auf die Massenentlassungen vorbereiten. Denn ewig können die Löhne nicht mit neuen Krediten bezahlt werden.
PS: bisher hat man Entlassungen geräuschlos in ganz kleinen, nicht meldepflichtigen Dosen gemacht. Jetzt werden diese etwas grösser.
[10:30] Viele Goebbels sind am Werk:
Handelsblatt: Wirtschaft erwacht aus Schockstarre
Die Anzeichen für eine Konjunkturwende verdichten sich. Volkswirte, Verbände und Konzerne sehen Anzeichen für eine Konjunkturwende in Deutschland. Gleichzeitig warnen sie aber auch vor einem kurzfristigen Rückschlag
Auch in einer Depression geht es nicht geradlinig nach Unten. Die Frage ist nur: wie viel an dieser Meldung ist bewusste Propaganda und wie viel ist Wunschdenken, der "Erfolgstypen", die nur positiv denken dürfen.
Aber das war im Ziemann-Goldreport von Gestern:
Der SPIEGEL schreibt in seiner heutigen Print-Ausgabe über Angela Merkel: "Es ist Mittwoch vergangener Woche, Merkel absolviert die zweite Station ihrer Sommerreise durch den deutschen Mittelstand. Sie will ihre zentrale Wahlkampfbotschaft für die nächsten Wochen testen: "Alles wird gut.""
Und weiter heisst es in dem Bericht: "Die Regierung stellt sich nun auf die nächste Etappe der Wirtschaftskrise ein. Während manche Experten schon das nahe Ende der Rezession ausrufen, fürchtet die Grosse Koalition, dass sich die Finanzkrise im Herbst erst so richtig zuspitzt.".
Diese Experten prognostizieren schon wieder einen V-förmigen Verlauf der Wirtschaft: Einem starken Absturz folgt ein starker Anstieg. In den U.S.A. wurde das auch prognostiziert, allerdings dauert die Rezession dort bereits solange, dass man sich auf die U-Form geeinigt hat. In Wirklichkeit sehen wir jedoch meines Erachtens einen L-förmigen Verlauf der Konjunktur: Einem starken Absturz folgt eine Phase der Konsolidierung auf niedrigem Niveau.
Hinter den Kulissen wird also etwas anderes geredet und gedacht.
PS: Merkel wird für ihre "Alles wird gut" Propaganda noch büssen - dann wenn alles weg ist, auch die Spareinlagen.
Neu 2009-07-20:
[18:00] Leserkommentar - Geeignet als Schenkelklopfer für Taliban:
Aber für mehr taugt der politisch korrekte Haufen nicht: http://nachrichten.t-online.de/c/19/46/85/86/19468586.html
Einmal geschossen und der Staatsanwalt kommt, mitten im Krieg.
Vermutliches Vergehen:
Claudia Roth nicht um parlamentarische Erlaubnis die Schusswaffe zu gebrauchen gefragt.
Ich frage mich, was die Soldaten dazu bewegt, den Firlefanz mitzumachen.
Bei so einer Idiotie, die da abläuft, hätte ich schon lange die Brocken hingeschmissen, bevor ich mich zum Gespött mache und noch dazu Magendurchbrüche ärgere.
Ich frage mich, was die grün-linken Gutmenschen dann machen, wenn mal die ersten Soldaten mit abgezogener Haut nach Hause geschickt werden, so wie es seinerzeit den Russen gegangen ist.
Mit großem Unterschied: Die Russen durften sich wenigstens wehren!
Ja, die Taliban werden sich bei solchen Kafkaesken totlachen. Ist das das Ziel der deutschen Politik? Zum Kriegführen ist sie absolut ungeeignet.
[21:30] Hihihi, "echter Krieg" mit DIESEN Rules of Engagement? Afghanen und Bundeswehr starten Großoperation gegen Taliban
Wollen nicht die Staatsanwälte oder die Politiker gegen die Taliban kämpfen?
[15:30] Was sich im Reich des Kavalleristen tut:
FR: Mobbing nach System
In Zeiten wie diesen müsste der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) eigentlich froh sein über fähige Steuerfahnder, die dem Staat schon viele Millionen einbrachten. Doch Frankfurts ehemalige Top-Steuerfahnder wurden alle für psychisch krank erklärt und mit Mitte Vierzig aus dem Beruf gedrängt.
"Es ist wie in einer Diktatur - wer nicht spurt, bekommt einen Termin beim Psychiater", sagt Menschenrechtsbeauftragter Gierth. Und Ex-Steuerfahnder Frank Wehrheim fasst zusammen: "Es geht darum, ein Klima der Angst zu erzeugen - die Gemobbten sollen am Ende die Bekloppten sein."
In der einst gefürchteten Abteilung V des Finanzamts Frankfurt, sagt ein Insider, mache man jetzt nur noch BMW: Prüfungen bei Bäckern, Metzgern, Wirten. Keine Großbanken mehr. In Zeiten wie diesen brauche das Land Hessen wohl ein günstiges Steuerklima, meint Ex-Fahnder Schmenger.
Das war wohl Teil des Banken-Bailouts. Steuerprüfer dulden wir nicht. Man könnte auch sagen: hier ist die Oberschicht am Werk - mit ihren eigenen Methoden.
Also ein Indianeraufstand im Fort, der die Kavalleristen hinwegrafft. Nur auf fremde Indianer geht man noch los.
[15:00] Wer in der Regierung sitzt hat keine Ahnung vom Internet aber Machtrausch:
Welt: Brigitte Zypries – "Der Dreck muss aus dem Netz"
Der Zensurvorwurf gegen die jüngst beschlossenen Kinderpornosperren im Internet sei Unsinn, meint Brigitte Zypries. Die Justizministerin verteidigt auf WELT ONLINE staatliche Kontrollen des Internets. Außerdem spricht sie über Raubkopien, die Piratenpartei und ihre Probleme mit dem Bloggen.
Wie die Machthaber in China oder im Iran. Ab mit ihr ins Ahmadinedschad-Land, unter den Schleier.
[18:00] Leserkommentar - Zypries und ihre "Arbeit" als Justizministerin:
Ich empfehle jedem Leser, sich sofort das Buch "Vorsicht Bürgerkrieg" von Udo Ulfkotte zu kaufen.
Hier kann man nachlesen, welche tolle "Arbeit" unter anderem unser Justizministerium gemacht hat. Vor allem,
worauf wir aufgrund diverser völliger Realitätsverweigerung und - unterdrückung bei uns im Lande
zugehen. Da kann man nur sagen, vielen Dank! Man kann die Ministerin selbst übrigens in oben genanntem Weltartikel
bewerten. 90 % haben schon eine "6" abgegeben.
[9:15] Opel - besser Finger weg:
FTD: Regierung gesteht Opel-Misere ein
Es ist die Geschichte eines Niedergangs: Mitten im Bieterrennen um den Rüsselsheimer Autobauer kommt heraus, dass Opel seit 2003 durchgehend Verluste geschrieben hat. Wer den angeschlagenen Hersteller übernehmen wird, will GM noch diesen Monat entscheiden.
Soll sich doch der Eigentümer GM um die Sache kümmern.
[7:00] Banken verstaatlichen, damit sie Kredite vergeben?
Süddeutsche: Zwangshilfe für Banken
Berlin denkt über einen radikalen Kurswechsel im Kampf gegen die Krise nach: Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung erwägt die Regierung, sich an Geldinstituten zu beteiligen - auch gegen deren Willen.
Das läuft auf eine Dauersubvention von Pleitebetrieben auf dem Umweg über verstaatlichte Banken hinaus. So wie in China.
Und gleich die Pleite-Schiffe dazu: Bad Bank für Schiffe
[18:00] 1/3 weniger Feeder unterwegs: Ein Drittel weniger Schiffe auf Nord-Ostsee-Kanal
[15:15] Derzeit noch Bilanztricks: Neues Gutzerl für die Banken - Bilanzregeln erneut geändert
Neu 2009-07-19:
[20:00] Leserzuschrift - Meine Prognose für das 2. Halbjahr:
1. Merkel gewinnt die Bundestags-Wahl, aber SchWesterwelle wird nicht Außenminister, weil ihm in den Ländern mit Währungsreserven sonst niemand die Hand geben würde. Und das ist auch gut so.
2. Nach der Wahl sagt die Kanzlerin nix weiter, aber am 3. Oktober redet sie viel Blech. Die Blut-Schweiß-Tränen-Rede kommt aber noch lange nicht, auch nicht Silvester.
3. Ab Mitte Dezember wird ein Gold-Phil für knapp 900 € im Laden verkauft.
4. Das Weihnachtsgeschäft hat nur ganze leichte Einbrüche, weil der crack-up-boom beginnt.
5. Die Mehrwertsteuer wird ab 1. Januar vereinheitlicht auf 17% für alles. Also "normale" MWSt um 2% runter, dafür die MWSt für Lebensmittel u.a. verdoppelt. Die Entlastung für Firmen kommt aus der Druckerpresse und die notwendige Erhöhung der Sozialleistungen auch. Gekniffen ist wiedermal die normalverdienende Mittelschicht, also wie gehabt.
6. Opel wird erst chinesisch, dann geplündert und später (2010) zugemacht. Heuschrecken übernehmen die Ersatzteilproduktion und verdoppeln die Preise für Original-Ersatzteile.
7. Wiedeking übernimmt SAAB und verliert dabei sein Vermögen.
8. Frau Schickedanz und Frau Scheffler machen eine Alten-WG auf, sammeln Pfandflaschen und nehmen teil bei "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", inklusive Nackt-Szenen (brrr).
Prognosen sind schwierig.
[13:15] Leserkommentar - Dümmer geht's nimmer:
D läßt sich schon von kleinen Niggerschlauchbootpiraten vorführen. Wie tief kann man noch sinken? Wozu zahlen wir mit unseren Steuergeldern diese Marine, die nicht einmal miese Schlaubootgangster stoppen kann/darf? Nein, den zahlen die Gutmenschen-Flaschen der Regierung noch fette Lösegelder. Dümmer geht's nimmer. Deutschland 2009 halt.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,636946,00.html
Sobald man diesen Politikern eine AK-47 entgegenhält, und sei es aus 5000km Entfernung, geben sie nach. Hier sieht man auch, dass sie sich überall "freikaufen" wollen. Wehe, wenn es einmal einen Steuerzahler-Aufstand gibt.
PS: die Amerikaner haben wenigstens eine Befreiungsaktion gemacht, wenn auch mit gewaltigem Aufwand.
[11:00] Schickedanz auf Hartz-IV?
Welt: Quelle-Erbin Schickedanz fürchtet den Ruin
Drei Milliarden Euro Privatvermögen. Das ist die Summe, die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz mit dem Untergang von Arcandor in den letzten Jahren verloren hat. Jetzt sagt die Ex-Milliardärin, sie sei finanziell nicht abgesichert, sie lebe von 600 Euro im Monat und kaufe Gemüse beim Discounter.
Schickedanz sagte, sie sei nicht abgesichert. „Wenn die Rettung von Arcandor scheitert und die Banken die Kredite fällig stellen, verliere ich alles – Häuser, Aktien, Beteiligungen an anderen Firmen. Ich bekäme mit meinen 66 Jahren noch nicht einmal Rente.“ Die einstige Milliardärin muss sich nach ihren Worten jetzt schon stark einschränken spare, wo sie könne.
Sehr gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man alles in ein untergehendes Schiff steckt. Denn sie hat alles verpfändet, um wiederholt Kreditgeld für eine "Rettung" von Arcandor aufzutreiben. Wenn sie schon selbst so blöd ist, warum engagiert sie sich dann keine guten Berater?
Aber viele, die heute schon "Unten" sind, werden diesen Artikel mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen.
Leserkommentar: Wie wird man Hartz IV-Empfänger?
Indem Frau Miliardär ist, systemgläubig und persönlich für den Unfug der Pseudoeliten haftet!
Einer der Wege, aber ein seltener.
[10:30] Ein "unendlich hartes Sparprogramm":
Morgenpost: Hamburg geht das Geld aus
Joachim Bischoff (Linke) kritisiert, der Senat sei weiterhin dabei, das Geld "mit vollen Händen" ausgegeben, als gebe es gar keine Probleme. Als Beispiele nennt Bischoff "Leuchtturmprojekte" wie die HafenCity-Universität, die Doppelrennbahn in Horn, die Stadtbahn oder die Mehrkosten für den Bau der U4.
"Hart" wird es erst, wenn Beamte in grösserer Zahl entlassen werden müssen, "unendlich hart" wird es, wenn die Politik verkleinert werden muss und die übrigbleibenden Politiker zu Mini-Bezügen arbeiten müssen. Derzeit noch keine Spur davon.
[10:15] Die Flaschensammler: Kampf um Pfandflaschen
[10:15] Dr.Goebbels ist aus dem Urlaub zurück: Die Konjunktur überrascht mit guten Zahlen
Neu 2009-07-18:
[17:45] Und wieder grüsst das HRE-Verlust-Murmeltier:
Handelsblatt: HRE benötigt möglicherweise noch mehr Geld
Focus: Der Skandalbank HRE reichen die Staatsmilliarden nicht
Banca Rotta.
Leserkommentar: DIE REISST ALLEIN DIE SCHEISS- BRD WEG
[17:45] Da kommen die Arbeitslosen: Jedes vierte Unternehmen will Stellen streichen
[15:15] Norddeutschland vor dem Bankrott: Ex-Minister Marnette warnt vor neuem Milliardenloch
Leserkommentar: Irren ist menschlich, lügen ist demokratisch
[18:00] Warum nicht Sparen versuchen? Städten und Gemeinden brechen Einnahmen weg, Rezession pulverisiert Gewerbesteuer
[15:00] Kredit-Inquisition: Warnung vor Kreditklemme
[14:30] Irr - Arbeiter wollen Abzocker Wiedeking retten: Porsche-Mitarbeiter drohen mit Besetzung von Werken
[10:15] Leserzuschrift - Berlin Beobachtungen im Vergleich zu D.C.
Die Beobachtungen des Kommentators aus der Hauptstadt Berlin, erinnern mich an meine Erlebnisse bzw. Beobachtungen in D.C.
Ich beobachtete aehnliches: Jede Menge Heimatlose Menschen nachts auf der Strasse, die in Abfaellen wuehlen und ihre Habe in Einkaufswagen herumschieben, dazu heruntergekommene abgeboardete Haeuser und hohe Kriminalitaetsrate und das ca. zwei bis drei Meilen vom Weissen Haus entfernt und mit der selben Strassenadresse.
Alles was aus Amerika kommt, wird auch in Deutschland Realitaet, halt nur zeitverstetzt. Berlin scheint auf dem besten Weg zu sein Washington D.C. Verhaeltnisse zu erhalten.
Leserzuschrift - Berliner:
als Berliner kann ich der "Momentaufnahme" nur vollständig zustimmen. Zwei Ergänzungen:
1.) Ein Freund von mir mußte gemeinnützige Arbeit leisten (ist ein sturer Hund, ging um ein Verkehrsdelikt) und das war in einer Suppenküche/Lebensmittelausgabe/Kleiderkammer, wo ich ihn besuchte.
Abgesehen von oft unglaublich dreist auftretenden Migrantenfrauen (.....) die einen Anteil von etwa 70% der Anwesenden ausmachten, haben mich die Deutschen interessiert:
Es war eine Mischung der gesamten Gesellschaft und das war schon sehr eindrucksvoll:
"White trash", aber recht wenig, da Alkohol nicht geduldet wird.
Einfache Leute zwischen 40 und 60 Jahren, oft auffallend dick, bildeten an diesem Tag etwa 70% der Deutschen.
Einige Büromenschen waren darunter, sehr schamhaft.
Einige Familienmütter, mit den Nerven offenbar ziemlich fertig.
Als ich zu der dortigen Chefin, einer sehr patenten und energischen Frau, vom Besucherandrang noch vor Weihnachten und richtigen Verteilungskämpfen im nächsten Jahr sprach, hat sie mir vorbehaltlos zugestimmt. "Davor habe ich richtige Angst."
2.) Diese ganzen Elendsgestalten werden bald von Berlin weiter nach Westen wandern, weil dort verhältnismäßig mehr zu holen ist, denn Berlin ist traditionell nur die erste Anlaufstelle für Osteuropäer. Was wir hier sehen, ist das erste Wetterleuchten einer gewaltigen Welle von Armutsflüchtlingen aus Ost- und Südosteuropa.
Leserzuschrift - Bettler und Schnorrer:
zur Leserzuschrift Momentaufnahme Berlin. Das gilt für Deutschland seit ca. 2 Jahren verstärkt. Ich bin in letzer Zeit öfter mit der Bahn unterwegs. Diese Flaschenentsorger gibts überall. Ob Frankfurt, Karlsruhe, Nürnberg etc. Z.T. werden sie von Polizei oder Sicherheitskräften am Mülleimer durchsuchen gehindert.
Die Bettler in den Innenstädten, an Bahnhöfen haben zugenommen. Teilweise arme Hunde aber auch die Bettelmafia, sowie manche Sippe nutzt die vielen Gutmenschen als lukrative Einnahmequelle mit allen "Tricks".
Der Aschenbecher am Eingang in der Fa. wo ich arbeite wird regelmässig nach Stumpen durchsucht. Zigarettenschnorrer gibts auch immer mehr.
Das Bild wird auch nicht besser werden. Nach den Wahlen ist mit vielen enttäuschten wütenden Bürgern zu rechnen. Mit noch mehr Armut, wenn sich die vorgetäuschte heile Welt nicht mehr aufrecht halten lässt, kanns sehr schnell gehen und wenn der Mob gross genug ist und nichts mehr kriegt,wird die multikulturelle Party ihren Höhepunkt erleben. Vor allem unsere Gäste aus dem Osmanischen Reich werden sich wie zu Hause fühlen. Die islamische Bombe ist schon da.Sie muss nur noch gezündet werden.Und alle Grossstädte in ganz Westeuropa können gleichzeitig in Flammen stehen. Was ist ne iranische Atombombe dagegen?
Sowas kriegen die linksgrünen Wohlstandssozialisten auch als Gutmenschen bekannt in ihrer Traumwelt nicht mit. Die Oberen lassen sichs dabei gut gehen und werden am Ende wahrscheinlich sagen. Hauptsache 60 Jahre gut gelebt.
Leserzuschrift - Ruhrgebiet:
was der Leser aus Berlin in einer Momentaufnahme berichtet, findet so auch bereits seit längerer Zeit im Ruhrgebiet statt:
1. Einmal in der Woche treffe ich mich mit einigen Freunden zum Stammtisch, wohin ich meistens mit dem ÖPNV bzw. der
S-Bahn fahre. Soweit nichts dramatisches (wenn man einmal von der zunehmenden Verschmutzung der Bahnen und der
Bahnhöfe absieht). Was ich nun aber seit einigen Monaten beobachten kann ist folgendes:
Während die S-Bahnen an den Bahnsteigen halten, steigen meist 1 2 Männer zu, die den ganzen Zug abgehen und gezielt die Papierkörbe und Aschenbecher nach Leergut (Bierflaschen, Dosen etc.) absuchen. Gesammelt wird in großen Plastiktüten der bekannten Discounter. An der Garderobe der Leute kann man erkennen, dass diese noch vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein ganz normales Leben geführt haben müssen, denn bei den meisten der Sammler ist diese sauber und (noch ?) nicht verschlissen. Auch das Auftreten dieser Leute ist höflich und freundlich; sie belästigen niemanden. Naja außer einigen wenigen Banker-Typen, die in ihrem Armani-Frack und der Financial Times in der ersten Klasse sitzen und mit ihrer Nase eine Schleifspur an der Decke hinterlassen.
2. In zwei benachbarten Stadtteilen werden mittlerweile die Müll-Container (egal ob gelb, grau oder blau) nach
verwertbarem durchsucht. Mitgenommen/gesammelt wird so ziemlich alles, was noch irgendwie brauchbar erscheint.
Das äußere Erscheinungsbild der Leute ist ähnlich wie oben
Immer mehr Menschen gehen mit dem Rucksack auf dem Rücken entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen, weil sie entweder schon kein Auto bzw. kein Geld für den Sprit mehr haben oder sich die Busfahrkarte nicht mehr leisten können. Und dabei werden nicht nur Kurzstrecken zurückgelegt, sondern auch Einkäufe in 5 Km entfernten Stadtteilen getätigt.
Leserzuschrift - wäre eine Arbeit für den Wowi:
Na dafür ist Berlin doch sexy !!!!! Und was die nicht noch alles so sind !!!!! Und ist das gut so????
Ich würde den Wowi mal gern richtig arbeiten sehen auf dem Feld ohne das der sein Maul aufreisst und irgendwelchen Schmarrn erzählt.
Der Wowi ist auch schon komplettt abgehoben und strebt "höheren Zielen" zu: Hauptstadt im Chaos
Irgendwie erinnern diese Berichte ganz stark an die Depression der 1930er Jahre.
Aber Politik, Medien und Justiz beschäftigen sich lieber mit solcher Dekadenz: Streit um Hitler-Gartenzwerg
[7:00] Staatsknete soll auch im Meer versenkt werden: Schifffahrt: Frachtschiffe in Seenot
Neu 2009-07-17:
[21:00] Leserzuschrift - Momentaufnahme Berlin:
ein Situationsbericht aus der Haupstadt. Ich fahre seit Jahren mit den öffentlichen quer durch ganz Berlin zur Arbeit. Sehe demnach also sehr viel vom wirklichen Leben. Eine absolute Veränderung findet seit einigen Monaten statt: Man beobachtet unzählige Menschen die sich in den Abfallkörben nach Pfandflaschen umschauen (hierbei kommt es schon zu Streitigkeiten)
Immer mehr Bettler und völlig verwahrloste Menschen unterschiedlicher Nationalitäten laufen durch die Stadt. Heute allerdings, deswegen schreibe ich Ihnen, hat eine Person genau vor mir Essensreste übelster Art aus einem Abfallkorb verspeist (und das bei 30 Grad). Jeder der behauptet es gibt keine Veränderung, Krise oder Probleme in Deutschland, kann sich selbst davon überzeugen. Es reicht aus, die Augen EINMAL aufzumachen. "Um Gottes Willen" das muss doch der Politik bekannt sein. Sie können doch Deutschland nicht so in Gefahr bringen? Das wird nicht mehr lange halten.
Bisher habe ich in Berlin nur die Bettler und Musikanten in der S-Bahn gesehen (die fährt ja nicht mehr). Also ist es viel schlimmer geworden. Welch ein Kontrast zur grünen Akademikerstadt Heidelberg.
Die Politik merkt das nicht, die fährt in klimatisierten Limousinen mit abgedunkelten Scheiben.
[18:00] Staats-Methoden:
Der Mann (62 Jahre) einer Kollegin, ist seit letztem Jahr arbeitslos und hat für nächstes Jahr die Rente eingereicht. Jetzt hat ihn die Arbeitsagentur mit einem 2500,00 Euro "Gutschein" zu einer Fortbildungsmaßnahme zwangs-geschickt. Völliger Unsinn ! ?
Wahrscheinlich damit er für dieses Jahr aus der Arbeitslosenversicherung rausfällt und das auf unsere Kosten. So werden wir belogen, betrogen und ausgeraubt, von einer Regierung, die wir finanzieren. Ich werde richtig wütend, wenn ich an die vielen meiner Kollegen und Freunde denke, die das nicht sehen wollen.
Natürlich muss die Zahl der ausgewiesenen Arbeitslosen gering gehalten werden.
[20:45] Leserzuschrift - Noch mehr davon:
Ein Freund meiner Tochter ist in Kurzarbeit und ebenfalls in wochenlangen Fortbildungmaßnahmen, die von Dekra und TÜV im Auftrag der Bundesagentur durchgeführt werden. Er lernt hier noch einmal und vertiefend, was bereits Gegenstand seiner Ausbildung (Maschinenschlosser, glaube ich) war. In den letzten Wochen wurden die Räumlichkeiten - vor allem während der Hitzeperioden - immer unerträglicher, so berichtet der Freund, weil z.B. die Schweiß-Kabinen immer enger dimensioniert wurden, da immer mehr "Schüler" aufgenommen wurden. Ebenso wurden Samstags-Schichten (Beginn morgens 6.30 Uhr) eingelegt. Was mein Vorredner beschrieb, berichtete auch dieser junge Mann schon vor Wochen: Unter den zusätzlichen Lehrgangs-Teilnehmer waren immer mehr "Alte" zwischen 59 und 64 Jahren, die allesamt schon ihre Rentenanträge eingereicht hatten. Da zudem die Arbeitsumgebung unzumutbar wäre (kein TÜV und keine Berufsgenossenschaft würde das bei einem Betrieb durchgehen lassen, so der junge Mann, der die Unterarme regelrecht verbrannt (feuerrot) hatte von den Schweißarbeiten in den engen Kabinen während der heißen Tage), wollten die Lehrgangs-Betreiber sogar anbauen aufgrund der immer größer werdenden Aufträge und Menschenmassen seitens der Bundesagentur.
Ein anderer junger Mann, Programmierer, sollte in eine sechsmonatige Ganztags-Fortbildung (obwohl zwar nicht ausgebildet, sondern Autodidakt, aber als Software-Entwickler wie System-Administrator knapp 10 Jahren in einem Unternehmen erfolgreich tätig, das Entlassungen vornehmen musste) und wurde zur Entscheidung gedrängt, da die Fortbildung unbedingt noch "vor der Wahl beginnen" müsse, danach sei kein Geld mehr dafür da.
Eine junge Frau, ausgebildete Rechtsanwalts-Gehilfin (3 Jahre Ausbildung, Abitur), sei nicht vermittelbar und sollte einen 400 €-Minijob als Telefonistin in 35 Km Entfernung annehmen - der Sprit hätte das Gehalt aufgebraucht. Öffentliche Verkehrsmittel = je mind.
1,5 Stunden An- und Rückfahrt für 2 Stunden Arbeit pro Tag. Hauptsache nicht in der Statistik!
Eine andere junge Frau mit Abschluss der Höheren Handelsschule, wurde in eine Ausbildung zur "Fachfrau für Bürokommunikation" (etwa vergleichbar der früheren "Bürogehilfin") gedrängt, obwohl sie beste Zeugnisse wie Referenzen und inzwischen 6 Jahre praktische GL-Assistenz-Erfahrung vorweisen konnte. Die "Ausbildung" sah so aus, dass man ein knappes halbes Jahr fünf Tage in der Woche 8 Stunden lang vor einem PC mit autodidaktischer Lern-Software saß und einmal pro Woche ein "Klassentreffen" mit Lehrpersonal hatte, um Fragen zum Lernstoff stellen zu können ... Das soll Ausbildung sein???? Das schult nichts anderes als Sitzfleisch!
Das alles allein in meinem direkten Umfeld. Da wird einfach ohne Sinn und Verstand Geld verbrannt, um Statistiken aufzuhübschen. Die Panik muss groß sein. Die Menschenverachtung nicht minder.
Würg!
[21.15] Leserzuschrift: "Fortbildungsmaßnahmen":
Bei den genannten Fortbildungsmaßnahmen muß man unterscheiden zwischen
a) vom Arbeitsamt zur Fortbildung gezwungene Personen zur Manipulation der Statistik
b) vom Arbeitgeber bei Kurzarbeit zur Fortbildung gezwungene Personen zwecks Vermeidung von Sozialabgaben, da bei Kurzarbeit und gleichzeitiger Qualifizierung das Arbeitsamt alle Nebenkosten bezahlt. Das Arbeitsamt zahlt natürlich auch die Weiterbildung sowie Unterbringung der Personen. Da verdienen sich die Schulungsanbieter dumm und dusselig, das können Sie mir glauben.

[16:45] Schilda in Berlin: S-Bahn-Wartung legt Innenstadt lahm
Da kann man nur mehr den Vogel zeigen.
[16:45] Wer bekommt den Wiedeking-Entlassungsorden? Michael Macht wird neuer Porsche-Chef
Endlich ist er weg.
[9:30] HSH - "Gehaltsverhandlung":
Spiegel: HSH zahlte Halteprämie für Nonnenmacher
Ohne das Geld hätte er hingeschmissen: Die HSH Nordbank hat ihrem Vorstandschef sein umstrittenes Millionengehalt gewährt, um zu vermeiden, dass er die angeschlagene Landesbank verlässt. Ohne die Sonderzahlung hätte Nonnenmacher laut "Handelsblatt" vorzeitig gekündigt.
Per vorher ausgehandeltem Sonderkündigungsrecht geht das also. Ein Musterbeispiel wie man richtig verhandelt.
Die dagegen haben nichts zu verhandeln, da man sie nicht mehr braucht: Mitarbeiter besetzen Wadan-Werft in Wismar
[9:30] Sparen: Deutsche knausern im Sommerurlaub
[9:30] Falsche Hoffnung: Die neue Zuversicht des deutschen Mittelstands
[8:00] Credit-Crrrrunch:
FTD: Banken vertuschen Kreditklemme
Die Kreditnot deutscher Unternehmen ist weitaus größer als von den Banken dargestellt. Nach Berechnungen der FTD sind die Kredite an Firmen und Selbständige außerhalb der Finanzbranche im ersten Quartal drastisch gesunken - damit bricht ein zentrales Argument der Geldinstitute weg.
Da kann der Peer-Wolf deswegen brüllen so viel er will. Die Banken vergeben Kredite an Firmen dann, wenn sie wollen. Aber derzeit wollen sie nicht richtig.
[8:00] Leserzuschrift - Dekadenz-Tour durch Heidelberg:
ich hatte kürzlich das Vergnügen in der Festung der "Alternativen" bzw.
der Dekadenz-"Linksgrün-Intellektuellen"-Hochburg Heidelberg meinen Tag zu verbringen. Ich weiß nicht, ob Sie dieses Dekadenzloch kennen, aber kaum vom Hauptbahnhof ein paar Haltestellen gefahren auf dem Weg zur nächsten Volksbank um ein paar Silberzehner im Vorbeigehen abzuholen, ohne mir etwas böses zu denken: Der erste Schreck!
Ein "Szene-Restaurant" an der Straße mit dicken fetten Werbespruch: "Bei uns gibt es nur 100% Bio nach EU-Norm". Dachte mir, wenn ich schon in der linken Hölle bin, dann sehe ich mir das doch einmal an, was da so drinnen sitzt an Leuten und wie das Essen so schmeckt.
Erste Ernüchterung: Es gibt nur Nudeln und Pizza und etwas Salat. Also bestellt (muss man selbst machen, das Essen wird einem nur gebracht, aber die Bestellung muss man an einem Schalter aufgeben. Ob das ein "alternatives" Ritual der Bio-Fanatiker ist?) und hingesetzt. Zuerst kam der Salat...
Ok, ich esse durchaus ab und an immer mal wieder Bioprodukte (nicht nach dekadentem Schwachsinns-"Bio-Siegel", wo ja immernoch Tierscheiße und so aufs Essen kommt, sondern von einem echten Bauern, der hier in der Gegend wohnt und aus Überzeugung KEINE Hilfsmittel einsetzt), aber man kann diese so zubereiten, dass sie schmecken. Hab das Zeug halt gegessen, aber habe natürlich nicht den eigentlichen Zweck des "Restaurant"besuchs vergessen: Was da an Publikum reinmarschiert.
Unfassbar.
Ich hörte der Konversation meines Nachbartisches etwas zu: Was war das für ein Paar? Lehrer!
Der Tisch nebenan: Ein linksgrüner Herr Professor, der himmelhochjauchzend die Existenz dieses (anscheinend neuem?) Bio-Restaurants als "unglaublichen Fortschritt" zelebrierte. Mit ihm am Tisch saß seine (wahrscheinlich schon mindestens 5. Ehefrau), die sich ebenfalls verbalorgasmusartig über den langweiligen Kackfraß, der in dem Laden serviert wurde, ergeilte.
Hauptgericht und Dessert waren nicht der Rede wert, alles dekadent überteuert und satt wurde ich nicht. Musste danach noch woanders was essen.
ABER DIE Tour geht noch weiter!
Nächster Halt "Elite-Universität". Ein wenig das Gebäude besichtigt und dabei die Toilette nutzen müssen. Man ist dort wohl dermaßen von Elite, dass es nicht mal Klodeckel und teilweise nicht mal Klobrillen im Hauptgebäude gibt. Hauptsache die Funktionäre dieses Lochs sacken die "Elite-Millionen" vom Staat ein.
Dann, ich lasse den Rest aus, wieder Rückfahrt.
Was sehe ich am Bismarckplatz (eine Art zentraler Platz in der
Innenstadt): Eine kleinere Kundgebung von radikalen Ökoaktivisten und Tierschützern.
Fazit: Diese ganze Stadt ist Dekadenz und Arroganz pur. Ich werde in Zukunft einen großen Bogen um dieses Loch machen. Man könnte meinen, die ganze Innenstadt besteht aus Alternativen, Linksgrün-Intellektuellen, Punkern, Ökofaschisten, Tierschutzfanatikern und sonstigen Irren.
Mein Mitgefühl an alle normalen Menschen, die dort wohnen...
Es gibt dort wohl zu viel "höhere Bildung" - Noch.
[7:45] Die 1-Euro-Jobs: Der organisierte Leerlauf | Beschäftigungsindustrie in Deutschland
Neu 2009-07-16:
[20:00] Leserzuschrift - Preussens Ärzte waren 1924 besser dran als heute:
der "Kassenarzt" vom Mai 2009 berichtet unter dem Titel "Preussens Ärzte waren besser dran", daß die Kassenärzte 1924 in Preussen mehr für ihre Leistungen erhielten als heute. Für eine Standardleistung erhält der Arzt demnach heute nur mehr 23 Prozent. (Umrechnungskurs: eine Goldmark entsprach zirka zehn Euro.) Daraus ein interessantes Zitat: "Die Preugo [Preussische Gebührenordnung für Ärzte] war inflationsstabil, da die Gebührensätze in Goldmark (= Deutsche Mark) festgelegt worden waren. Auszahlungen in Papiermark berücksichtigten den amtlich bekannt gegebenen Goldumrechnungssatz für die Reichssteuern." Dahin sollten wir mindestens wieder kommen!
Damals gab es auch weniger Ärzte.
[19:45] Porsche - richtig Subprime: Porsches Schulden noch höher
[14:15] Leserzuschrift - Abwrack-Irrsinn:
Gestern besuchte ich mehrere Altfahrzeug-Verwertungsbetriebe im Umkreis Pforzheim-Karlsruhe-Raststatt. Was ich hier wiederholt anschauen musste, schlägt dem Faß den Boden aus und beweist mir erneut, daß die Deutschen nach 64 Jahren Nachkriegs-Gehirnwäsche völlig verblödet, geisteskrank und über alle Maßen dekadent sind.
Wie bei allen Verwertungsbetrieben finden sie zahlreiche Fahrzeuge, die weniger als 8 Jahre auf ihrem Blechbuckel haben und keine 80000 Kilometer gelaufen sind. Beispiele: Nissan Micra Automatik 64000 Kilometer Bj.2001 Top-Zustand; Renault Clio 83000 Kilometer Bj2001, Bestzustand; VW-Golf aller Baujahre in teilweise Bestzustand; Volvo V90 Vollausstattung-Leder-Klima.....110000 Kilometer, Bj 2000, Bestzustand; Toyota Corolla Baujahr 1999 95000 Kilometer, Fahrzeug war wie NEU und so weiter...... Bei sämtlichen Fahrzeugen war noch der übliche „Neuwagengeruch“ im Innenraum feststellbar.Hier werden Sach- und Leistungswerte in gigantischem Ausmaß vernichtet und gegen Zinswucher-Schuldenobjekte ersetzt.
Eine mir bekannte Bäckerei-Fachverkäuferin in Stuttgart war auch der Meinung, einen neuen VW Golf auf Pump anschaffen zu müssen, nur wegen der Abwrackprämie, obwohl das Altfahrzeug fahrbereit war und nur im Raum Stuttgart benutzt wird. Diese besagte Person verdient 800 T€uro im Monat und erhält noch Zuschüsse zum Lebensunterhalt. Mit solchen Beispielen könnte ich stundenlang weitermachen.... Der Wahnsinn hat einen Namen -BRD-.
Die Dekadenz hat sich ausgebreitet.
[14:30] Leserkommentar dazu:
dieses ganze gehirngewaschene Doofpack fällt dann in den nächsten Jahren als Kfz-Käufer aus. Und diejenigen, die jetzt auf diesen Abwrack-Schwachsinn nicht herein fallen, werden auch in den nächsten Jahren nicht ohne Notwendigkeit Autos kaufen. Hui, das wird ein lustiger Absatzeinbruch...
Die denken maximal bis zum nächsten Gehalt, die Politiker bis zur nächsten Wahl, die Automanager bis zum nächsten Bonustag.
[13:45] Die BayernLB wird verramscht:
FTD: Bayern bereitet BayernLB-Verkauf vor
Die Münchener Landesbank kostet den Freistaat Milliarden. Der Landtag machte mit einer Gesetzesänderungen den Weg für einen Verkauf der BayernLB frei. Die EU-Kommission ist mit dem Fortschritt nicht zufrieden - und drückt aufs Tempo.
Jetzt hat man wohl genug vom Banken-Prestige. Aber wer kauft? Lone Star?
Leserkommentar: AM MONTAG HAT DER SEEHOFER NOCH GESAGT, DASS DIE BANK KEINER GESCHENKT HABEN WILL..
[20:30] Depressionsmeldungen:
Jobs, der "lagging Indicator": Das große Jobsterben beginnt
Die, die vom Staat leben, spüren tatsächlich NOCH nichts: 75 Prozent in Deutschland spüren keine Auswirkung der Wirtschaftskrise
Nicht lügender Politiker? Koch: "Keiner soll glauben, die Krise sei vorbei"
Auch über den Wolken ist Depression: Lufthansa will Milliarden sparen
Overstored and undercashed: Nie dagewesenes Ringen um Liquidität
Egal was über ein Ende der Krise gelogen wird, die realen Auswirkungen müssen sich erst durch das System durchfressen.
[10:30] Leserzuschrift - Erfahrungen mit Mogelcom:
Nachfolgend meine Erfahrung mit einem Handy-Vertrag.
Die Firma "Mogelcom" (gibt's die überhaupt noch?) hat mit vor einigen Jahren die Grundgebühr doppelt abgebucht. Auf meine Proteste erhielt ich als Antwort nur Textbausteine aus dem Computer. Hintergrund war offensichtlich, daß man plötzlich die monatliche Grundgebühr künftig im voraus haben wollte. Dies stand aber nicht in meinem Vertrag - also machte ich die Abbuchung rückgängig. Damit nahm das "Unheil" seinen Lauf (nach über 10 Jahren Treue). Nach zahllosen Textbausteinen der "Mogelcom" und meinen gewissenhaften Antworten darauf, drohte man mit den Eintrag bei der Schufa, falls ich nicht zahlte, woraufhin ich den Vorstand in Schleswig wegen Erpressung anzeigte. Zeitgleich kam der Mahnbescheid, auf den ich, wie angekündigt, Widerspruch einlegte. Die Dinge sind hier sehr verkürzt wiedergegeben - sie füllen einen ganzen Ordner. Auf meinen Widerspruch hin kam nichts mehr. Man hatte wohl Angst den Prozeß zu verlieren und vielleicht doch noch eine Ohrfeige wegen Erpressung einzusammeln. Nun komme ich auf die Schufa, bei der mir die "Mogelcom", wie angekündigt zwei fette braune Haufen gelegt hatte. Die Schufa hat, nachdem ich sie darauf hinwies, daß es unrecht sei, Negativeinträge vor einer gerichtlichen Klärung zu machen, diese wieder entfernt. Hätte ich keine Selbstauskunft verlangt, würde ich mich heute noch über das seltsame Verhalten von Firmen mit Schufa Direktzugriff mir gegenüber wundern. Mein Bonitätswert schnellte nach der Entfernung der zwei braunen "Mogelcom" Haufen wieder von 16 auf 96 Punkte. Ach ja - ich vergaß. Während der Streitigkeiten hat man mir 4X das Telefon stillgelegt (unverschämte 19,95 Euro Gebühr) und wiederbelebt (nochmals Gebühr). Es war die pure Abzocke. Der Bedarf an Handyverträgen ist seit dem gestillt. Meine Mobilfunkwelt ist heute wieder in Ordnung. Ich habe mir eine Prepaidkarte bei Callmobile geholt. Die Handyaufladung erfolgt vollautomatisch über Abbuchung. Kein Vertrag - keine Kündigungsfrist!
So macht man sich am Markt unbeliebt. Das ist, wenn die Bean Counters herrschen. Diese Firma dürfte es nicht mehr geben.
[10:15] Leserzuschrift - HartzIV-Diskussion und kein Ende (Auszug):
Am Ende reduziert sich das ganze Gewese auf eine ganz simple Frage: Sind die momentan Arbeitslosen für die Reproduktion des Wohlstandes der Bundesrepublik (ja, den haben wir trotz allen Gejammeres) notwendig oder nicht? Antwort:
Nein. Verdammt, da sind 9 Mio. Menschen schlicht überflüssig! Das Gejammere "Ihr seid Parasiten" ist erstens asozial. Würden denn die Jammernden auch nur einen Minijobber bei sich einstellen, der putzt und woanders nichts findet? In aller Regel wohl nicht, sie halten ihre Groschen zusammen und putzen selber. Und genau das wiederum ist das einfachste aller ökonomischen Prinzipien. Jeder will so wenig wie möglich ausgeben von seinem Geld. Weil genau das jeder macht - vom kleinen Mittelständler bis zum Industriemagnaten - genau deswegen sind diese 9 Mio. Menschen überflüssig.
Nur ein brutaler Abbau aller Sozialkosten und Steuern auf Arbeit könnte ein Umdenken bewirken. Derzeit wird überall auf Teufel komm raus rationalisiert und automatisiert. Das ist inzwischen zur Ideologie geworden.
In den USA gibt es etwa Valet-Parking, wo einem das Auto geparkt wird. In Deutschland und sonstwo in Europa gibt es nur mehr unbemannte Parkhäuser mit Automaten. Allein eine bemannte Kasse braucht rund um die Uhr mindestens 4 Beschäftigte. Selbst die Flughäfen sind schon voller teurer Check-In-Automaten.
[12:30] Leserzuschrift - Leserkommentar Hartz IV-Psychologie:
Als Psychologin möchte ich nun doch einen Kommentar zur Hartz IV Diskussion abgeben.
Es ist unbestritten, dass die Ruhigstellung bzw. Freistellung eines Menschen aus einer Verantwortung, in diesem Fall einer Tätigkeit, negative Auswirkungen auf die Psyche des Betroffenen hat.
Am tragischsten ist das für Jugendliche. Das Wissen, überflüssig für die Gesellschaft zu sein, führt je nach Naturell zu Depressionen oder Aggressionen. Das ist den Politikern sogar bekannt,
da es zu diesem Thema sogar Beratertätigkeiten für die Regierung gab (mein Uniprofessor hatte diesen Job einmal).
Ich habe seit vielen Jahren einen Bauernhof in einem ungarischen Dorf mit höchster Arbeitslosigkeit. Jeder Sozialhilfeempfänger ist dort verpflichtet, eine Anzahl an Wochenstunden Gemeindearbeit zu übernehmen. Dort reinigen Gruppen von 5-10 Personen die Dorfstraße, streichen die Schule, mähen Gemeindeflächen usw.usw. Und den Leuten geht es gut dabei! Sie haben eine Aufgabe. Keiner mault darüber, fast alle finden das okay. Unsere Gesellschaft wird von den Politikern geradewegs in die Dekadenz getrieben. Wie schade für dieses Land.
Ansonsten: ganz herzlichen Dank an Herrn Eichelburg für sein Engagement.
[13:00] Leserzuschrift - Arbeitsteilung und Abgabenpolitik:
Die immer höher steigende Abgabenquote auf Arbeitsleistung macht die Vorteile einer arbeitsteiligen Gesellschaft wieder zunichte. Beispiel Handwerker. In den Anfängen der Republik hat ein Automechaniker knapp zwei Stunden arbeiten müssen, um eine Stunde seiner eigenen Arbeitsleistung zurückkaufen zu können. Heute muss er dafür einen ganzen Tag schuften. Was bleibt dann anders übrig als do-it-yourself, Schwarzarbeit oder ganz auf die Leistung zu verzichten. Die Folge davon ist, dass der Wohlstand insgesamt wieder abnimmt...
Das muss man sich auf der Zunge vergehen lassen: 8h für eine eigene Stunde Arbeit arbeiten - den Rest frisst der Staat.
Neu 2009-07-15:
[19:30] Leserzuschrift - Mobilfunkbranche mit großem Einbruch:
Ein Bekannter ist regionaler Verkaufsleiter in der Mobilfunkbranche und mußte heute seinen Kurzurlaub stornieren. Es wurde eine Krisensitzung anberaumt zwecks Kurzarbeit, Entlassungen, Notprogrammen etc.
'Das Geschäft ist total eingebrochen. Die Kunden haben keine Bonität mehr. Wurden früher von 100 Anträgen 80 genehmigt und 20 abgelehnt, so ist inzwischen das Verhältnis umgekehrt.'
Offenbar wurde hier eine Branche total überrascht. Der nächste Geschäftswagen wird auch kein Daimler mehr, sondern was kleineres. Tja, hier handelt es sich um eine Branche mit bislang tollen Zuwächsen jedes Jahr die von der Krise auch nicht verschont wird. Auf einmal tut es das bisherige Handy halt noch ne Weile, Zweit- und Dritthandys werden gestrichen.
Wenn 50% der Handies/Netze bleiben, ist es viel.
[20:45] Leserzuschrift dazu - Handy Verträge:
Natürlich brechen den Mobilfunkunternehmen die Verträge weg!
Der Firlefanz ist ja auch viel zu teuer!
60 Cent pro min für eine Fremdnetzverbindung ist Rotlichtniveau.
Die ganzen Nebenbedingungen sind ebenso unverschämt, habe keinen Bock Jura zu studieren für den Krempel.
Wir haben schon seit zwei Jahren einfach eine Aldikarte da drin und nutzen den Knochen, bis er wrack ist.
Kosten ca. 15 Euro im Jahr (!), keinerlei Verpflichtung, bei mir. Selbst mit den Kosten meiner Frau bin ich noch bei der Hälfte meiner vorherigen Kosten, für die ich nicht einmal telephoniert hatte.
Dazu noch die Unverschämtheit, einen dämlichen Handyvertrag bei der Schufa einzutragen.
Was habe ich mit Spinnern zu schaffen, die den Quatsch nicht bezahlen können?
Außerdem stellen für ein Mrd. Unternehmen ein paar Rechnungsausfälle kein Risiko dar, das einen Schufaeintrag rechtfertigt. Ich staune nur, was die Leute sich gefallen lassen.
Achso:
Ein Riesenbatzen dieser Verträge sind Windeier.
Hartz IVer, die Kredit brauchen, unterschreiben den 35ten Handyvertrag und bringen das Ding zum Pfandleiher.
Fazit: Nie mehr Vertrag!
Weitere Zuschrift - Mobilfunker:
In den vergangenen Jahren haben die Mobilfunkanbieter mit ihren Shops die Innenstädte verschandelt. Wird Zeit das die Platz machen, dass irgendwann nach dem Ende der Krise sich der Anbieter-Mix in den Innenstädten wieder normalisiert.
Das Geld für diese Shops pressen sie den Veertragskunden ab.
[19:30] Depressionsmeldungen:
Zu viele Autos durch "Vorziehkäufe" auf Kredit: Deutschen Autobauern droht lange Krise
Für alle, die glauben, dass in einer Depression investiert wird: ifo erwartet massiven Einbruch bei Investitionen
Die eigenen Kunden fallen aus: Braven Bankern droht neues Beben
Es sieht aus, als hätten wir das ruhige Auge des Hurrikans verlassen und werden wieder dem Sturm ausgesetzt.
[18:30] Die Arbeitslosigkeit wird teuer - für wen wohl?
Welt: Beiträge könnten sich schon bald verdoppeln
FAZ: Kurzarbeit kostet 3 Milliarden Euro mehr
Die Deutschen müssen sich laut Medienberichten auf eine drastische Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung einstellen. Ohne neue Finanzhilfen aus dem Bundeshaushalt muss der Beitrag ab 2011 um mindestens zwei Prozentpunkte steigen. Auch die Folgen der Kurzarbeit sind gravierender als gedacht.
Natürlich wird es für die Beritragszahler teuer.
Der Staat: Kleptokratie des Staates
Noch einige Entlassungen: Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 30.09.2008
[18:30] Leserzuschrift - JULI 2009: Urlaubs-Zeit in Deutschland:
Ich war vergangenen Donnerstag dienstich in einer international bekannten "Bäder-Stadt".in der Rhön, wo früher sogar die Sissi von Österreich öfters zu Besuch war, welche ich seit Jahren im Juli dienstlich bereise.
Dort ist mir dieses Jahr gravierend aufgefallen, dass auf dem großen Parkplatz vor der historischen Bädergallerie / Parkanlagen etc. keine 15 Autos geparkt waren, obwohl dort fast 200 Parkplätze zur Verfügung stehen und ein n e u e s
großes Parkhaus erst letztes Jahr gebaut wurde !.
Die unmittelbar geparkten Autos hatten alle
ortsansässige Kennzeichen. Es waren lediglich 3 Autos mit
Kennzeichen aus einer anderen Region von Deutschland.
In der Innenstadt selbst, so sagen auch die Geschäftsleute,
ist dort seit längerem torustenmäßig und auch jetzt zur
Haupt-Urlaubszeit, nichts mehr los!
Eine Gaststätte hatte große Plakate um die Gaststätte platziert, auf welchen stand: "Aktion: Alle Getränke 50 % billiger".
Ziemlich schockierend, was ich in dieser Stadt gesehen habe.
[11:00] Die "Sozialhilfegesellschaft" ist real existent:
Spiegel: DGB warnt vor Verarmung im Osten
Die Zahlen sind eindeutig: Wer in den neuen Bundesländern lebt, droht eher zu verarmen. Der Anteil der Hartz-IV-Empfänger ist im Osten doppelt so groß wie im Westen. Noch erschreckender sind die Zahlen für Kinder und Alleinerziehende - auch deren Armutsrisiko liegt deutlich höher als im Westen.
Das Verarmungsrisiko der ostdeutschen Bevölkerung ist nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) doppelt so hoch wie bei den Landsleuten im Westen. So seien 16,4 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter inzwischen auf Hartz IV angewiesen, sagte der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy der "Leipziger Volkszeitung". Im Westen seien es lediglich 7,4 Prozent. Bei Alleinerziehenden sei sogar die Hälfte hilfebedürftig, gegenüber 13,1 Prozent in den alten Ländern.
Was heisst "Verarmungsrisiko"? diese Leute haben es sich bequem in Hartz-IV, das sicher jeden Monat bezahlt wird, eingerichtet. Viele haben noch nie gearbeitet und wollen es gar nicht mehr. Das zeigt sich etwa bei den "Alleinerziehenden". Hier hat der Staat die Aufgabe des "Zahlvaters" übernommen.
Aus den USA wissen wir, dass solche Sozialhialfe-Klassen von selbst immer grösser werden und Brutstätten der Kriminaliät sind. Man braucht nur genügend Kinder in die Welt setzen, denn diese Sozialhilfe ist "bedarfsorientiert".
1/3 des BIP fliessen schon in solche Sachen: Jeder dritte Euro fließt in soziale Sicherung
[11:45] Aber der "Zufluss" versiegt: Immer weniger Arbeitsplätze in der Industrie
[11:45] Leserkommentar zur Sozialhilfegesellschaft:
Sobald über die Ostdeutschen etwas geschrieben wird müssen Sie immer wieder Ihren Senf hinzugeben obwohl Sie meiner Meinung nach gar nichts vom Osten wissen.
Man kann das gar nicht verallgemeinern dann es gibt im „Westen“ viel viel mehr Leute die richtige Hartz IV Schmarotzer sind. Tausende Ausländer die hier von Generation zu Generation nichts tun und nur dem Staat auf der Tasche liegen. Sie gehen nicht Arbeiten, gehen nicht in die Schule, schimpfen auf die Deutschen und freuen sich wie blöd doch der Staat ist und ihnen die Wohnung, das Auto und den Lebensunterhalt bezahlt und sie können nach 5 Generationen noch kein Deutsch sprechen und klopfen Sprüche das sie sich türkisch fühlen aber in Deutschland geboren sind. Da sind die Alleinerziehenden und der Rest aus dem Osten nur ein kleiner Teil, da viele damals nach der Wende aus den DDR Betrieben entlassen wurden sind und keinen Aufsprung mehr geschafft haben.
Das war überhaupt nicht gegen Ostdeutschland gemünzt, sondern hat nur den Mechanismus beschrieben. Diesen gibt es in allen westlichen Sozialstaaten.
Leserzuschrift - Die "Sozialhilfegesellschaft" ist real existent:
Da muss ich einfach mal was aus eigener Erfahrung zu sagen:
Ich bin selbständig und Mietshausbesitzer (schuldenfrei). Ich habe HartzIV Familien im Haus und ich sehe es wie folgt:
Nicht nur, das ich mir meine eigene Miete zahle, nein, wenn ich jemanden von den HartzIV verklage bezahle ich deren Anwalt über meine Steuergelder auch noch!
Es ist so gut wie sinnlos auf Offiziellen Wegen gegen diese vorzugehen. Ab 3 Kinder traut sich keiner mehr ran. Ein Hund, befreit von Hundesteuer, darf auch gehalten werden weil es gut für die Kinder ist. Vom Amt gibts dann auch noch frei Futter. GEZ...............Fehlanzeige und und und
Das muss einiges geändert werden...
Sogar der Hund bekommt noch Hartz-IV. Kein Wunder, dass sich diese Leute rasant vermehren.
[15:00] Leserzuschrift - der Ossi:
auch wenn es Ihnen und vielen anderen nicht passt,
Wenn mich einer fragt ob ich arbeiten will dann Antworte ich Ihm NEIN, ich will Geld verdienen ! So und nicht anders muss es heissen denn vom arbeiten habe ich das:
hier im Osten bekommt man wenn man gut ist 700 - 750 Euro Netto gezahlt angestellt als Helfer (mit Facharbeiterabschluss) bei ner Zeitarbeitsfirma, dafür würden unsere lieben Westdeutschen Schmarotzer keinen Finger krumm machen, warum sollen wir das tun ? IHR KOTZT MICH AN !!!
Ausserdem sollten die Wessies mal das MAUL halten was bei denen HARZ IV ist wäre für den OSTEN das Paradies, die Westdeutschen bekommen ne EXTRA Wurst gebraten und das schon immer in jeglicher Hinsicht !
Und noch was:
die Propaganda in den Medien gilt scheinbar nur für Wessies (Ihr seid so lieb und dumm) denn kein Ostbürger ist so dähmlich und glaubt dieses kapitalistische Geheuchle !
Arbeit rentiert sich bei so geringen Löhnen wirklich nicht mehr.
Weitere Zuschrift:
nun, mit diesen ganzen Kommentaren kommen wir doch nicht weiter. Ich denke auch, dass da ein bisserl arg pauschalisiert wird. Ich bin noch keine Hartz4 –Empfängerin und hoffe auch, dass das so bleibt. Als Freiberuflerin kommt man sofort in die Hartz4-Mühle.
Es ist wohl richtig, dass eine Familie ab 2 Kindern wohl mehr Hartz4 bekommt, als wenn der Familienvater arbeiten würde. ( Niedriglohnbereich)
Aber als Alleinstehender ist man als Hartz4ler nicht mehr existenzsicher. Wie soll man denn mit 300 Euro im Monat Strom bezahlen, Warmwasser, Hygieneartikel, Kleider, Essen, Versicherungen usw….an Internet und Telefon will ich gar nicht denken…
Also ich könnte es nicht….
Und deshalb lese ich ihre Seiten…..damit ich es auch niemals werde. Die Staatsknete ist eh bald alle….also warum machen wir uns noch Gedanken über Gelder, die bald nicht mehr fließen werden/können . Ich bin ja sooo gespannt!
Bei Hartz-IV kommen noch einige Dinge dazu: die Wohnung wird bezahlt, sogar noch der Hund.
Weitere Zuschrift:
Die Person, die hier über Hartz IV schreibt, versteht davon soviel wie die Kuh vom Brotbacken.
1. Ein Vermieter, der schlau ist, macht eine Abtretung, das heißt, er läßt sich die Miete vom Amt aus
direkt auf sein Konto überweisen.
Also frage ich mich, wo er ein Problem hat.
2. Es ist EINFACH NICHT WAHR, daß Hartz-IV-ler Hundesteuer und Hundefutter bezahlt bekommen!!!
Ich frage mich, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat und warum es sich so hartnäckig hält.
3. Hochmut kommt vor dem Fall!
Wer von denen, die sich heute hier so herablassend über Menschen, die Hartz IV bekommen, äußert,
wird morgen oder übermorgen auch Hartz IV beantragen?! Und dann???
Warum vermehren sich die Hartz-IVler dann so? weil sich Arbeit im Niedriglohnbereich gegenüber Hartz-IV einfach nicht rentiert.
[17:00] Leserzuschrift - Sozialhilfegesellschaft:
Die Diskussion hierüber nimmt inzwischen einen etwas unglücklichen Verlauf.
Die Schaffung und die Vermehrung von Wohlstand in einer Volkswirtschaft ist nur und ausschließlich nur durch Arbeit und Leistung möglich. Wer diese Leistung tatsächlich erbringt ist für den Einzelnen dabei zunächst unerheblich, solange es Umverteilungsmechanismen gibt. Der Verteilungsschlüssel für die erwirtschaften Güter ist und bleibt das Geld, ergo ist es in erster Linie erstrebenswert, möglichst viel Geld zu verdienen, unabhängig davon, ob mit der Erwerbstätigkeit ein volkswirtschaftlicher Nutzen verbunden ist oder nicht.
Die politisch verursachten Fehler, zusammen mit dem (noch) existierenden Falschgeldsystem führen zu einer Fehlallokation der verfügbaren Ressourcen.
Tatasche ist, dass gerade die real wirtschaftende Bevölkerungsgruppe in Deutschland (und auch anderswo), z.B. Handwerker, Landwirte oder Mittelstandsunternehmer und deren Belegschaft, immer weniger an ihrer eigenen Leistung partizipieren, während der Kreis der leistungslosen Einkommensbezieher ständig wächst.
Zu den leistungslosen Einkommensbezieher gehören nicht nur Empfänger von Sozialtransferleistungen, sondern ebenso die leistungslos (und vor allem dabei noch risikolos) bezogenen Einkünfte von Falschgeldkapitalbesitzern, den nutzlosen Bürokraten und dem Overhead in den Konzernen, die mittlerweile nicht mehr Mittel zum Zweck sind, sondern zum Selbstzweck verkommen sind.
Solange sich Arbeit und Leistung nicht mehr lohnt darf man sich auch nicht wundern, dass die Grundlagen des Wohlsstands zusehends versiegen.
Leider gibt es immer noch einige wenige Narren, die zur Leistung und Arbeit willens sind, auch wenn sie von den Früchten ihrer Arbeit kaum noch etwas abbekommen.
Wenn dieser Rest auch noch ihre Leistung verweigern würde, wäre das System bereits morgen zu Ende. Die Lobby der wirklichen Leistungsträger ist inzwischen so schwach, dass sie politisch keinen wirklichen Einfluss mehr haben. Erst ein Kollaps des Systems wird hier neue Grundlagenbedingungen schaffen. Warten wir den Staatsbankrott ab!
Wenn die Leistungsträger verschwunden sind, werden auch die Leistungsempfänger verschwinden.
Zuschrift Hartz-IV:
Ich widerspreche ihnen ungern. Aber sie haben diesem Mal Unrecht.
Mein Sohn kam durch schlimme Umstände in die Hartz4 Falle. Er hat sich mit seiner Freundin eine Wohnung gesucht. 2 Zimmer Küche Bad. 62 qm. Er hat einen Hund, der krank ist. Seine Freundin bekommt Bafög, was sie wieder zurück bezahlen muss. Auf der Arge hat man ihm gesagt, dass seine Freundin für ihn aufkommen muss. Ich wollte das nicht glauben und habe dann persönlich mit der Arge telefoniert. Das ist tatsächlich so. Seine Freundin muss ihn also vom Darlehn unterstützen, welches sie wieder zurück bezahlen muss an den Staat. Er hat erst gar nichts bekommen und dann später ein paar Euro. Die Abwrackprämie gilt auch für diese Gruppe Menschen als Einkommen.
Ich habe gerade gelesen, dass es im Vergleich zum Vorjahr 13 % mehr Asylbewerber in Deutschland gibt. Die meisten kommen aus Afganistan und dem Irak.
Die Zahlen belegen, ZITAT: „ dass Deutschland weiterhin einen wichtigen humanitären Beitrag in der EU und der internationalen Staatengemeinschaft leiste,“.
OK, das finde ich alles gut und schön…aber dann bitte die Einheimischen nicht wie Sklaven und Zahlmeister behandeln. Weder in Ost noch in West. Ach so…mein Sohn hat sich auch damals bei einer Zeitfirma beworben. Netto hätte er da 687,87 Euro verdient. Soviel zum Thema OST-WEST. Wenn wir zusammenwachsen und auch zusammen wachsen wollen, dann sollten wir ein bisschen herziger miteinander umgehen!!
Jeder bekommt also Hartz-IV wenn er will: vom Asylwerber bis zum kranken Hund. Früher hätten die Asylwerber einen Rücktransport bekommen, die kranken Hunde eine Kugel und der Rest einen Job zugewiesen - wenn nicht angenommen, Streichung aller staatlichen Leistungen.
Zuschrift - Islam -Terror beim Arbeitsamt:
Die lautstarken Vorträge muslimischer Mitbürger, die sich meine Bekannte während ihrer Tätigkeit bei der Bundesagentur häufig anhören
durfte:
"Du mir nix erzählen! Du mir geben Geld! Oder bist du Nazi??"
Oder: "Ihr Deutschen müsst aufpassen! Sonst habt ihr Krieg!"
Oder auch: "Ihr Schweinefresser!"
Aber auch die Gutmenschen werden irgendwann begreifen, welch grossartige "kulturelle Bereicherung" der gezielte Unterschichtenimport gebracht hat.
Als billige Arbeitskräfte hat man sie geholt, irgendwann kapieren sie dann, dass man vom Staat besser leben kann.
[21:00] Leserzuschrift - Kommentar zum Thema Hartz IV:
Ich bin selbst Mitarbeiter in einer "Hartz IV-Behörde (keine Arge, sonder einer von ursprünglich 69 zugelassenen kommunalen Träger)
Nur so VIEL: Hunde erhalten keine Leistung nach dem SGB II (auch Hartz IV genannt). Eine Befreiung von der Hundesteuer bekommt man m. E. auch nur dann, wenn man auf den Hund angewiesen ist (z.B: Blindenhund). Diese Befreiung erhalten jedoch alle betreffenden Bürger unabhängig vom HartzIV-Bezug.
So viel so gut...
Ich habe nur eine Frage. Warum sieht niemand den Zusammenhang zwischen Hartz IV und dem Finanzmarkt? Hier nur mal ein paar Denkanstöße:
1. Die Miete wird dem Vermieter auf dessen verlangen direkt überwiesen!!! (sehr sichere Einnahme, der Hilfeempfänger kann das Geld nicht anderweitig ausgeben -> stützt Mieteinnahmen waren vor Hatz IV nie so sicher!)
2. Hilfempfänger werden "bestraft", da Partnereinkommen angerechnet wird -> wilde Ehen ziehen deshalb auseinander -> Ergebnis: 2 Wohnungen sind seit dem vermietet, eine bezahlt der Staat-> stützt Immobilienmarkt.
3. nicht in diesem Zusammenhang steht folgendes -> Ich weiß nicht, wie viele Ausländerfamilien in Deutschland wohnen, aber die Anzahl der vermieteten Wohnungen an Ausländern ist wohl 7-stellig. Man stelle sich nur den Immoblienmarkt vor, wenn diese Wohnungen leer stünden.
Hier sehe ich die wirklichen Zusammenhänge. Aus meiner Sicht wird der Immobilienmarkt und damit die Bankenlandschaft schon seit Jahrzehnten künstlich durch den Staat gestützt und wäre ohne dem schon längst zusammengebrochen.
Dazu zählen z.B. auch Wohngeld und andere Transferleistungen.
Trotzdem dickes Lob für Ihre Seite
Hartz-IV soll also auch noch den Immobilienmarkt stützen. Das ist aber viel verlangt.
[11:00] Wer Wiedeking rauswirft, verdient einen Orden:
Spiegel: Wulff droht Wiedeking mit Rausschmiss
Die Entscheidung bei Porsche rückt näher, und der Machtkampf gewinnt an Schärfe: Während aus Kreisen des Sportwagenherstellers eine Einigung mit Katar kolportiert wird, behauptet Niedersachsens Ministerpräsident Wulff das Gegenteil - und droht Porsche-Chef Wiedeking mit baldiger Absetzung.
In Wirklichkeit schielt der Porsche-Clan und besonders Wiedeking immer noch auf Staatshilfe bei der Übernahme von VW. Die Sache mit Katar ist wohl nur eine Ablenkung.
[17:30] Kann der Orden vergeben werden? Porsche-Chef Wiedeking fühlt sich weggemobbt
[10:15] Die gute Nachricht - die "Hidden Champions":
Cicero: Die unbekannten Großen
Sie sind die unbekannten Weltmarktführer. Ob Handybauteile in Asien, Bühnenvorhänge in New York oder Fassaden in Dubai: Die Hersteller kommen aus deutschen Provinzen wie Gundelfingen oder Landsberg. Was machen sie erfolgreich anders? Fast alles!
Auch bei ihnen wird es einen gewaltigen Aderlass geben, weil die weltweiten Märkte einbrechen. Aber Deutschland hat damit gegenüber allen anderen Ländern einen gewaltigen Marktvorteil. Besonders gegenüber Länder mit starkem Handelsbilanz-Defizit. Das wird sich in der "Absturztiefe" in dieser Depression auswirken.
[9:15] Aufstand im Kavallerie-Fort?
FTD: Wolfgang Münchau - Meuterei in Fort Yuma
Peer Steinbrück poltert gern lustig herum und ist in der Bevölkerung deshalb populär. Doch die SPD muss sich ihres Finanzministers entledigen, bevor er noch mehr Schaden anrichtet.
Diesen Aufstand wird es nicht geben. Dazu sind die SPD-Granden zu matt. Aber vielleicht gibt es den Aufstand an der Wahlurne.
[17:30] Warum schreit er nur und tut nichts dagegen? Steinbrück wutentbrannt wegen HSH-Bonus
Leserzusendung - die Indianer können bald aufatmen:

Neu 2009-07-14:
[20:45] Ein paar 1000 Arbeitslose mehr: Insolventen Wadan-Werften droht der Kollaps
[19:15] Es wird kaum mehr investiert: Ifo erwartet weiteren Einbruch bei Ausrüstungsinvestitionen
[19:00] Bankenfalle Firmenkredite:
WIWO: Banken sind auf drohende Pleiten schlecht vorbereitet
Um das zu verhindern, müssen die Kreditinstitute Unternehmenskrisen früh erkennen und gegensteuern. Doch mehr als die Hälfte der Banken erkennt die Gefahr erst, wenn der Betrieb schon in der Liquiditätskrise steckt, also das Konto ständig überzieht oder die Kreditraten nicht mehr bedienen kann. Das war bereits 2004 so, wie die Analyse einer Fachzeitschrift der Sparkassenorganisation zeigt. Und daran habe sich bis heute nichts geändert, sagt Sträter: „Erst wenn der Kunde nicht mehr flüssig ist, beginnen die meisten Banken mit aktivem Krisenmanagement.“
Kredite an Firmenkunden zu vergeben gehört zum Kerngeschäft der Banken. Viel verdienen können sie damit allerdings nicht. Die Spanne zwischen dem Zins, den der Kunde zahlt, und dem Satz, zu dem sich die Bank das Geld beispielsweise am Kapitalmarkt leiht, lag bei Krediten bis eine Million Euro im September 2008 bei durchschnittlich 1,12 Prozentpunkten, hat der unabhängige Finanzanalyst Peter Barkow ermittelt.
Die Banken merken Kreditausfälle also erst, wenn die Raten nicht mehr pünklich bezahlt werden. Dann ist es natürlich zu spät. Da kommen jetzt massivste Ausfälle, die die Banken überraschen werden.
PS: eine Zinsspanne von 1.12% dürfte nicht einmal den Betriebsaufwand inkl. der schönen Filialen und Headquarters decken.
[16:30] Die Mittelschicht - der Lastesel des Staates:
Welt: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht
Der Staat holt sich seinen ungebremst steigenden Finanzbedarf dort, wo etwas zu holen ist. Und das ist nicht bei den Geringverdienern und auch nicht bei den Großverdienern. Zahlmeister der Nation ist eine ständig sinkende Zahl von mittleren Einkommensempfängern, zumeist im Angestelltenverhältnis.
Um ers noch einmal zu sagen: der Staat holt sich die Masse der der Steuern dort, wo es sie zu holen gibt und wo es wenig Widerstand dagegen gibt, slo primär bei den Angestellten und Konsumenten. Um das individuell zu ändern, muss man seine Einkommens- und Konsumstrukturen ändern, ebenfalls die Gesellschaftsform, unter der man Einkommen erzielt.
[18:30] Leserzuschrift - Raubzug gegen die Mittelschicht:
Es mag durchaus eine Lösung sein, seine Einkommens- und Konsumstruktur sowie eine vorhandene Gesellschaftsform zu ändern. Doch kann ich nicht einsehen, warum ich mir dadurch große Mühe und Kosten aufladen soll, nur um kurze Zeit später feststellen zu müssen, dass dieser betrügerische Unrechtsstaat BRD flugs das Steuer“recht“ (hahaha) und zusätzliche Gesetze erlassen hat, um diese sogenannten Steuerschlupflöcher zu schließen.
Nein, was ausschließlich helfen würde, ist die Zerstörung dieses Gebildes!
Natürlich ist die Zerstörung dieses Gebildes die beste Lösung - Revolution. Leider haben die Mittelschichten keine Lobby.
[20:00] Leserzuschrift - für die Insider:
Ich weiß von einem Bekannten, daß nach Änderungen der Steuergesetzgebung Konferenzen für die Insider-Spezis-Amigos-Lobby-Angehörigen vom zuständigen Ministerium abgehalten werden, um die neuen Steuer-Schlupflöcher und Steuer-Umgehungen den Ausgewählten bekannt zu machen.
Solche Schlupflöcher gibt es in diesem komplexen System klarerweise jede Menge. Man muss sich selbstverständlich dafür passend "strukturieren".
Passende Leserzusendung dazu:

Vielen Dank!
[13:00] Aus die Auto-Karriere:
Spannbauer-Krisentagebuch
Heute schreibt mir ein 27-jähriger Hochschulabsolvent, der in der Autoindustrie tätig war und beendet seine Mail mit dem Satz „Karriere ist ab sofort ein gestriger Begriff“. Er hat als betroffener Insider den wirtschaftlichen Niedergang aus erster Hand gesehen und schreibt, dass alle deutschen Autohersteller, bei denen er arbeitete bzw. sich beworben hatte, ums Überleben kämpfen.
Es war doch so prestigeträchtig, bei Daimler oder BMW Karriere zu machen. Heute nicht mehr, sie kämpfen ums Überleben. Auch die Karrieristen.
Frisch aus dem Irrenhaus: BMW ruft Ende der Krise aus
Leserkommentar: GENAU, DEWEGEN HABEN SIE EIN ANLEIHE MIT 8,75% PLAZIERT --REINE KONKURSVERSCHLEPPUNG !!!
[9:00] Dr.Goebbels verkündet heute das "Ende der Rezession":
FTD: Die Rezession geht zu Ende - vorerst
Die Prognose der Bundesregierung ist optimistisch: Die deutsche Wirtschaft hat sich bereits im zweiten Quartal angeblich erholt. Das ist kein Wunschdenken - Experten bestätigen den Trend.
Die Regierung möchte es vor der Bundestagswahl wohl so haben.
[9:30] So sieht es real aus: Ohne Staatshilfe stünden die Maschinen still
[12:45] Aber anscheinend ist Dr.Goebbels auf Urlaub gegangen: Düstere Erwartungen für die deutsche Konjunktur
Das "Extremlügen" ist wohl etwas anstrengend.
[19:15] Wie Dr.Goebbels arbeitet: Wie die Bundesregierung die Menschen täuscht
[13:15] Leserzuschrift zu Dr.Goebbels verkündet heute das "Ende der Rezession":
Die Bundesregierung lässt bewußt die Mehrheit der Bundesbürger ins offene Messer laufen. Auch nach der Bundestagswahl wird man das Volk nicht aufklären, sondern nach Scheibchenweise die Wahrheit ans Licht lassen.
Wenn ich an die Diskussionen vor einigen Jahren bezüglich des demografischen Wandels, und damit der Gefahr der unbezahlbarkeit des Sozialsystems (Gesundheit, Rente, Pensionen) denke, kann man zur Vermutung kommen, das ein Systemcrash auch ein "Vorteil" für die Regierung sein kann.
Man erspart sich jahrelange politische Diskussionen und die Angst Wählerstimmen zu verlieren. Mit einem Male kann man dem Volk begreiflich machen, dass kein Geld zu verteilen mehr da ist!
Die Grundrente wird vom Volk schneller akzeptiert, ebenso das man Operationen im Krankenhaus selbst tragen muss. Und so manch andere Dinge mehr.
Die Schuldigen an der Misere sind andere.
Die werden auch nach der Wahl weiterlügen - solange es geht. Es wird interessant sein, welche Sündenböcke sie präsentieren, wenn es nicht mehr geht.
[21:30] Leserzuschrift-CH: Vorschlag: Peer - Wolf könnte dann doch die Rolle des Sündenbocks übernehmen - er würde das sicher locker einstecken !
Noch eine Zuschrift:
zu Ihrem Artikel über die Financial Time Deutschland, „ Die Rezession geht zu Ende – vorerst“. Hier kann man wieder mal erkennen, inwieweit Wirtschafsjournalisten fähig sind, Zusammenhänge exakt zu recherchieren. Dazu bitte Querschuss lesen, folgender Link:
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/07/deutsche-industrieproduktion-mit.html
Durch Verfahrenstricks der Statistiker wird „aufgehübscht“. DIES sollte der FTD Redakteurin eigentlich auffallen. Tut es aber nicht. Dem Blogbetreiber ist es aufgefallen.
Copy/Paste ist sooooo einfach!
[21:00] Leserzuschrift - abseits von Goebbels:
Firma Hering: Automobilzulieferer Dieselmotoren = INSOLVENT
http://www.insolvenz-ratgeber.de/page/8/article/1178/2009/06/05/praezisionstechnik-hersteller-hering-insolvent/
Firma Bosch: Automobilzulieferer Dieseltechnik = 59.000 Mitarbeit in D auf Kurzarbeit
und schon laufen wie zu Blüms Zeiten die Vorruhestands bzw. Abfindungsprogramme an.
Bosch bietet Abfindungen an:
http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2125258_0_9223_-sparprogramm-bosch-bietet-abfindungen-an.html
Das verlautbart er natürlich nicht.
Neu 2009-07-13:
[18:15] Leserzuschrift - Kreditvergabe nur bei Personalabbau:
hatte heute ein interessantes Gespräch mit einem guten Bekannten. Wir kamen auch auf das Thema Kreditvergabe. Und man höre und staune, um einen Kredit zu erhalten, muß die Firma Personal entlassen. Nicht schlecht oder, man geht zur Bank und wird glatt gefragt, wieviele Leute man entlassen würde für einen Kredit.
In meiner Firma geht es zur Zeit wieder aufwärts, man hat fast 100 Leiharbeiter ordern müssen, um die Aufträge zu bewältigen. Die Frage ist nur, wie lange wird das so bleiben.
Die Banken wollen wohl verhindern, dass Überkapazitäten erhalten bleiben und die Kredite zur Verlustabdeckung verwendet werden.
[16:15] Wird der Peer-Wolf jetzt abgeschossen?
Welt: Rentenstreit – Union schießt sich auf Steinbrück ein
Handelsblatt: Renten-Streit macht SPD unwählbar
Die Zweifel des Finanzministers an der vom Bundestag beschlossenen Rentengarantie sind für die Union ein gefundenes Fressen: Steinbrück verwirre die "ganze ältere Generation", meint etwa CSU-Chef Seehofer. Auch aus der SPD gibt es Kritik. Steinbrück selbst hatte offenbar im April noch eine andere Meinung zu dem Thema.
Wolfs-Jäger finden sich in beiden Regierungsparteien. Die Opposition ist wieder einmal stumm, obwohl sie jeden Grund zur Freude hätte.
Die "Indianer" überall dürften aufatmen, wenn dieser Wolf noch vor der Wahl abgeschossen würde, denn dieser ganze Kampf gegen Steuerparadiese ist nur von Steinbrück, sonst niemandem.
[20:30] Haben die vor Peer jetzt noch Angst? Steinbrück setzt Banken Frist, Es sind die Großbanken, die auf der Kreditbremse stehen
[21:15] Die Hartz-IV-SPD: Warum die SPD den kalkulierten Eklat suchen muss
[16:00] Die "Wahrheitsministerien" kämpfen gegeneinander: Statistikamt wirft DIW Datenmissbrauch vor
[9:30] Die "Steuersklaven" sterben weg:
Handelsblatt: Die Steuereinnahmen kollabieren
Die Rezession ist zum Sommerbeginn voll auf die Steuereinnahmen durchgeschlagen. Trotz erster gesamtwirtschaftlicher Erholungstendenzen erlebten Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und seine Länderkollegen im Juni einen beispiellosen Absturz ihrer Einnahmen.
Alle diese Zahlen sind sicher immer noch geschönt. Aber wie Bill Buckler schreibt, die Bürokratie-Fürsten in ihren Büros können immer weniger Sklaven auf den Feldern schuften sehen.
Gleichzeitig explodieren die Staatsausgaben: Job-Krise führt zur Ausgabenexplosion
Bis zum Staatsbankrott, dann muss auch beim Staat eingespart werden - siehe Lettland.
[20:45] Depressionsmeldungen:
Stunde der Wahrheit: ThyssenKrupp vor Milliardenverlust
Die Angst um den Job wird sichtbar: Krise drückt Krankenstand auf Rekordtief
50% Einbruch bei Körperschaftssteuer: Rezession frisst sich immer tiefer in Staatsfinanzen
Realitätsverweigerung: München macht Miese
Heute noch nicht sparen: Kommunen droht massiver Einbruch bei den Gewerbesteuer-Einnahmen
Wenig zu transportieren: Schifffahrt plagt zweistelliges Minus
Wie es aussieht, müssen jetzt Riesenverluste zugegeben werden, auch wenn sie sich auf die Manager-Boni schlagen. Aber die Städte wollen die Mindereinnahmen noch nicht zugeben.
Neu 2009-07-12:
[19:15] "Rein deklaratorische" Rentengarantie:
Welt: Regierung zieht eigene Rentengarantie in Zweifel
Erst Finanzminister Steinbrück, jetzt Wirtschaftsminister zu Guttenberg: Die Rentengarantie ist in der Regierung unter heftigem Beschuss. Für Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, die Garantie ist "rein deklaratorisch". Die Opposition wirft der Regierung vor, die jüngere Generation zu veräppeln.
Offenbar wird Nicht-Berufspolitikern wie Guttenberg klar, dass solche Deklarationen angesichts der Wirtschaftslage nicht geglaubt werden. Also will er etwas glaubwürdiger aussehen. Aber alle Regierungs-Abgeordneten haben zugestimmt.
Dazu aus dem Privateer#633:
The Powers That Be Are Running Scared:
Our current political powers that be across the West do not dare raise taxes upon the general public, not
with unemployment climbing as it is. Nor do they dare to cut government spending because any cut in
government spending today would send the civil and private economy even deeper into recession. Nor do
the powers that be dare to cut back and make the size of government smaller because dismissing any large
number of bureaucrats would directly add to the unemployment numbers.
The Approaching Farewell To The Welfare State:
Politically AND economically, the present enormous Western bureaucracies are on their last legs.
Present budget deficits are unviable everywhere. Some Western governments, the Germans foremost
amongst them, are already looking ahead towards withdrawing the “stimulus” over the next year or so.
Once one major nation is on that road, the contrast with nations which are not will become glaring indeed.
Ja, die bisherigen "Mächte" laufen inzwischen total verängstigt herum. Die Sozialstaaten und deren Bürokratien gehen unter.
[19:00] War die "Rettung der HRE" primär für Joe und Konsorten?
Duckhome: HRE - Wie Ackermann und Blessing Deutschland abzockten
Vermutlich ist die Erklärung sehr einfach. Wie bei der IKB hätte die Deutsche Bank erhebliche Verluste durch den Untergang der HRE gemacht, weil sie Kredite ausgereicht hatte, die nicht mehr zu decken waren. Es kann sogar sein, dass die Existenz der Deutschen Bank bis ins Mark erschüttert worden wäre, oder ein Konkurs unvermeidlich geworden wäre.
Am erschreckensten ist aber das Szenario das von Ackermann und Blessing gemalt wird. Düsterste Farben und das von dem Mann mit dem eingemeißelten Siegergrinsen, den so leicht nichts erschüttern kann. Der Protokollant gibt wieder, dass es für die Politik nur zwei Möglichkeiten gegeben hätte. Die Pleite Ackermanns und Blessings in der Nachfolge der HRE-Pleite zu riskieren und sich damit Problemen zu stellen, die sie nicht überschauen konnten, oder der Erpressung der Bankster nachzugeben.
Deutsche Bank und Commerzbank wollte man doch nicht untergehen lassen. Aber wie soll die Politik alle Bank-Zusammenhänge wissen. Im Bluffen ist Joe auf jeden Fall gut. Joes indirekter Bailout durch die Steuerzahler.
[20:00] Dibelius vom Primus hatte auch seine Finger drinnen: Ein Protokoll, das einem Angstschauer über den Rücken jagt
[16:30] "Flächendeckende Bereinigung" im Maschinenbau:
Welt: Bis zu 1500 Maschinenbau-Firmen vor dem Aus
Der deutsche Maschinenbau gehört zu den Vorzeigebranchen dieses Landes. Doch bis zu einem Viertel der Firmen steht wegen kräftiger Auftragsrückgänge vor der Pleite – so eine neue Studie. Schon kurzfristig wird es eine "flächendeckende Bereinigung" bei den bislang erfolgsverwöhnten Maschinenbauer geben.
Das hört sich böse an. Es wird auch alle Zulieferer der Branche massiv treffen. Wie gut, dass ich selbst aus der Investitionsgüter-Branche schon draussen bin. Eine Beobachtung der Wirtschaftslage zahlt sich aus. Leider werden viele dieser Unternehmer noch ihr Privatkapital in die Firmen hineinstecken, und trotzdem nichts retten können - weil sie nicht verstehen (wollen) was abläuft - eine Depression.WE.
[13:45] Kommen "privilegierte" Hartz-IVler?
Welt: BA-Vorstand will Zweiklassensystem bei Hartz IV
Die Zahl der Arbeitslosen wird dieses Jahr noch kräftig ansteigen. Bürger aus der Mittelschicht wird es diesmal mit voller Wucht treffen. Sie haben jahrelang in die Sozialkassen eingezahlt und sollten daher dauerhaft gegenüber denen privilegiert werden, die ihr Leben lang nur von Transferleistungen gelebt haben.
Damit wird anerkannt, dass es eine riesige Unterklasse von Leuten gibt, die nie im Leben gearbeitet haben und auch nicht wollen. Diese werden dann zu Hartz-IV 2. Klasse. Mit dem Staatsbankrott geht dieses System ohnehin unter.
Alle "Sozialpolitiker" und alle "Staatsgläubigen" sollten unbedingt den neuen Privateer lesen - dieser handelt vom Untergang des Wohlfahrtstaates.
[13:45] Politisch genehmigte Gier eines Pleitebankers: Nordbank-Chef kassiert 2,9 Millionen zusätzlich
[7:15] Akademische Niedriglöhner:
Welt: Gute Ausbildung schützt nicht vor Niedriglöhnen
In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen trotz guter Ausbildung für Niedriglöhne. "Durch Arbeitslosigkeit sehen sich immer mehr Menschen gezwungen in den Niedriglohnsektor zu gehen", sagte die stellvertretende Direktorin des Duisburger Instituts Arbeit und Qualifikation, Claudia Weinkopf. Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten sei 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 350 000 auf 6,5 Millionen Menschen gestiegen. 80 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnsektor hätten dabei eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Grad gehabt.
Hätten sie ein gutes Handwerk gelernt statt zu studieren, würden sie vermutlich mehr verdienen. Das ist nur der Anfang. Jetzt kommt die Zeit der "Ausbeuter", die solche Leute ausnützen.
PS: "Gute Ausbildung" sagt gar nichts über den Marktwert dieser Ausbildung - nur dieser entscheidet.
Neu 2009-07-11:
[17:45] Wenn der Spiegel so etwas schreibt, dann sehen Steinbrück und Merkel wahrscheinlich gerade wieder in den Abgrund:
Spiegel: Wirtschaftsministerium ruft Ende der Krise aus
Der Absturz ist vorbei: Nach SPIEGEL-Informationen geht das Bundeswirtschaftsministeriums von einem schnellen Ende der Rezession aus. Laut internen Berechnungen ist die deutsche Wirtschaft im April und Mai nicht weiter geschrumpft. Mit einer kräftigen Erholung rechnet man allerdings nicht.
von und zu Guttenberg spielt also jetzt den Goebbels. Und er lässt es kräftig hinausposaunen:
Leserkommentar - Radio Lippewelle Hamm sendet Durchhaltesendung:
nur mal zur Information: In 59073 Hamm sendet der Lokalfunk in den stündlichen Nachrichten: Die Ressesion ist durchschritten, es geht wieder aufwärts. Und da in Udo Ulfkottes Buch "Der Bürgerkrieg kommt" auch HAMM NORDEN seine unrühmliche Erwahnung findet, wird mir nun doch anders.
Daß mit dem Optimismus stimmt, das ist keine Lüge ! DIe Ressesion wurde durchschritten, es geht wieder aufwärts...
"Durchhaltesendung" ist das richtige Wort, wie unter dem echten Hinkebein Goebbels. Diese Sender sind wie die meisten Medien doof, sie bringen nur, was ihnen die Agenturen senden - oder was andere Medien schon berichteten. Jeder Propaganda-Lehrling weiss es.
Weiterer Leserkommentar: Die Regierung geht zu offenen Lügen über. Ich werde sofort am Montag Gold nachkaufen.
[17:30] Hihi, Heuschrecken saugen Peer aus: Finanzministerium befürchtet Steuerausfälle in Milliardenhöhe
[13:00] Hochrisiko-Branchen:
Focus: Studie sieht 18 Branchen mit „sehr hohem Beschäftigungsrisiko“
Danach sind 18 Branchen, in denen vor der Krise 7,2 Millionen Menschen arbeiteten, inzwischen mit „sehr hohem Beschäftigungsrisiko“ behaftet. Dazu gehören neben Automobil- und Maschinenbau sowie Metallerzeugung auch Finanzdienstleistungen, Zeitarbeit, Gastronomie und Hotellerie sowie nahezu alle Verkehrssparten.
Und bitte nicht alle Investitionsgüter vergessen.
[13:00] Die Ossi-Armee - wegen der Jobs: Bundeswehr wird zunehmend ostdeutsch
[12:15] Ob die Bad Bank das wirklich hilft? Unternehmen droht Kreditklemme
[11:00] Der Peer-Wolf geisselt die eigenen Indianer-Häuptlinge: Steinbrück liest den Bankern die Leviten
[7:30] Das letzte Bein von Siemens bricht weg:
Swissinfo: Siemens im Juni mit starkem Auftragseinbruch im Energiesektor
Handelsblatt: Siemens-Betriebsrat: Krise trifft Energiesparte
Die Wirtschaftskrise erfasst nach Einschätzung des Siemens-Betriebsrates immer mehr Sparten des Konzerns. "Im Monat Juni ist der Auftragseingang nicht nur in Industriedivisionen wie den Elektroantrieben, sondern auch in der Division Energieübertragung unerwartet schwach ausgefallen", zitiert "Euro am Sonntag" laut Vorabbericht den Vorsitzenden des Siemens-Gesamtbetriebsrats, Lothar Adler. Der Konzern wollte dem Bericht zufolge dazu keine Stellung nehmen
Das Problem der Investitionsgüter-Branche - in der Depression wird nicht investiert. Interessant, dass solche Aussagen vom Betriebrat kommen und nicht von den Bossen - die mauern und zahlen die Löhne mit neuen Krediten. Kreuzritter Löscher und Dr. No - noch ein sicheres Gefühl im Job?
[7:15] Bonus-Gier eines Pleitebankers: Millionenzahlungen für HSH-Vorstandschef
Neu 2009-07-10:
[19:45] Leserzuschrift (Rechtsanwalt) zu: Ich habe nicht mal Geld, um Leute zu entlassen:
mit Aussagen: "Ich kann mir nicht einmal leisten, meine Leute zu entlassen" sollte man sehr vorsichtig sein.
Unterliegt der Herr dem Kündigungsschutzgesetz, dann kann er betriebsbedingt kündigen. Auch ein Arbeitsgericht wird eine betriebsbedingte Kündigung akzeptieren. Es muß halt dargelegt und bewiesen werden, warum gerade der Arbeitsplatz wegfällt und daß eine Sozialauswahl stattgefunden hat. Dann ist auch keine Abfindung fällig.
Überhaupt zur Abfindung: Kein Arbeitnehmer hat in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf Abfindung! Das muß mal ganz deutlich gesagt werden. Die Herren Unternehmer entlassen halt einfach mal so ohne (hinreichenden) Grund. Daß das ganze dann vor dem Arbeitsgericht landet und dieses zur Abwendung eines langen Rechtsstreits einen Vergleich gegen Abfindung vorschlägt ist Usus. Aber niemand ist gezwungen diese zu akzeptieren. Ich selbst bin Rechtsanwalt und vertrete auch Unternehmer. Wenn die Kündigung nicht ganz in Ordnung ist, dann "kaufe" ich auch dem Arbeitnehmer seinen Kündigungsschutz ab. Ist die Kündigung gerechtfertigt, wird die Instanz durchgezogen - fertig!
Wie immer, dürfte es auch in diesen Zeiten Trittbrettfahrer gegeben, die unter Vorschub der Wirtschaftskrise versuchen unliebsame Arbeitnehmer loszubekommen. Daß das nicht ganz so einfach ist, dafür gibt es das Kündigungsschutzgesetz. Mit einem treuherzigen Augenaufschlag zu erklären, das sei halt die Wirtschaftskrise ist keiner der nach dem Kündigungsschutzgesetz vorgesehenen Kündigungsgründe (das sind: die betriebsbedingte, die personenbedingte und die verhaltensbedingte Kündigung).
Auch hier gilt wie immer: Beratung kostet zwar, Kündigungen in Hausgeburt können aber noch teuerer werden! Im Übrigen sollte man auch immer den fragen der sich in einem Fachgebiet auskennt. Mit rechtlichen Fragen geht man zum Rechtsanwalt, mit steuerlichen zum Steuerberater oder steuerlich und wirtschaftlich versierten Rechtsanwalt.
Danke für die Aufklärung. Genau so ist es richtig: sich vorher juristisch beraten lassen und nicht nachher prozessieren. Der im Artikel beschriebene Fall ist aber so hoffnungslos, das man das Kündigen lieber dem Konkursverwalter überlässt.
[18:30] Depressionsmeldungen:
Eindeutig der Aufschwung: MAN weitet Kurzarbeit auf zweites Halbjahr aus
Risiko zählt wieder: Banken erwarten Welle des Knauserns
Schwierigstes Zeitungsjahr der Geschichte: Wirtschaftskrise trifft Zeitungsverlage
Wo ist die Gewerbesteuer geblieben? Gewerbesteuer fünf Millionen im Minus
Ich habe nicht mal Geld, um Leute zu entlassen: Ein beklemmendes Gefühl
Verlorene Massekredite: Staat pumpt Millionen in Ostsee-Werft, Versandhändler Quelle wieder flüssig
Und es wird noch viel schwieriger. Wer hoch verschuldet ist, bekommt keinen Kredit, wer viel Cash hat, würde jede Menge Kredit bekommt.
[12:45] Noch mehr Bürgschaften: Milliarden-Bürgschaften für die Kreditversicherer
[9:30] Gehaltseinbussen bei Ingenieuren - nicht mehr händeringend gesucht: Die Krise kratzt am Einkommen
[7:30] Kreditklemme - da kann auch der Peer-Wolf nichts machen:
Focus: Steinbrück: Gefahr einer Kreditklemme ist „sehr, sehr ernst“
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) nannte in einem Zeitungs-Interview die Gefahr einer Kreditklemme im zweiten Halbjahr „sehr, sehr ernst“. Steinbrück forderte die Banken erneut auf, an Unternehmen ungeachtet der Krise genügend Kredite zu geben.
Nur fremde Indianer kann er bedrohen, seine "Hausindianer" (deutsche Banken) nicht. Die muss er sogar füttern.
Dafür will er noch mehr Schulden machen: Bund soll Firmenanleihen kaufen
Seine nächste Idee - wie bei den Nazis: Wenn der Nachbar für den Fiskus spitzelt
Steinbrück, der "rote Nazi" - seine Methoden sind ähnlich.
[15:00] Und hier sein Haustier: Das Ende einer Bilderbuchkarriere?
[17:30] Leserzuschrift-DE zu Seine nächste Idee - wie bei den Nazis:
1. Nun darf sich der geneigte bundesdeutsche Steuerbürger endgültig fragen, ob nicht die DDR die BRD übernommen hat. Die STASI scheint jedenfalls nun auch ganz offensichtlich wieder sehr aktiv zu sein; nach außen mit altem (Angela) und neuem (Peer-Wolf und Dr. Schäuble) Kader.
2. Der Steuerbürger hat aber die Möglichkeit, dieses Instrument ganz schnell ad adsurdum führen, in dem er sich fleißig gegenseitig anzeigt (Jeder gegen Jeden). Dann befinden wir uns wieder im derzeitigen Ist-Zustand, in dem ja sowieso schon jeder des Steuerbetrugs verdächtig ist. Oder wozu gibt es bereits jetzt schon den gläsernen Steuerbürger dank Kontenabfrage etc.?
Weiterer Kommentar-CH:
Unglaublich auf was für perfide Ideen das deutsche Raubrittertum kommt, um Geld in die Kasse zu bekommen. Andererseits sind die Methoden nicht erstaunlich, wenn man weiss, dass bis in das oberste Gremium der deutschen Regierung ehemalige Stasi-MitarbeiterInnen sitzen und ihre Gesinnung wohl kaum gewechselt haben. Typisch deutsch: obrigkeitsgläubig, obrigkeitshörig, jederzeit zum Denunziantentum bereit. Gute Nacht Deutschland!
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
[7:00] "Bereinigte" und "unbereinigte" Exportzahlen:
Querschuss: "Deutsche Exporte mit -24,5% im Mai"
Also selbst die armselige Erholung zum Vormonat von bereinigten +0,3% beim Export, basieren auf der statistischen Wunderwaffe im Mai - X12-ARIMA ! Unbereinigt kommt es laut Orginalwert zu einer Schrumpfung von -4,7% zum Vormonat!
Die Ausfuhren in die EU27 sanken um -25,4% und die Ausfuhren in Drittländer um -29,4%!
So kleine statisische Zacken verwendet dann also Dr.Goebbels (die Bundesregierung) für seine Jubelpropaganda.
[14:30] Diese "Experten" werden für diese Gutachten wohl bezahlt? Experten rechnen mit Konjunktur-Schub zum Sommerende
[17:15] Leserzuschrift zu den "Experten":
das ist geballte Volksverarschung aus allen Rohren! Hauptsache die Psyche des doofen Verbrauchers wird wieder aufgerichtet. Die Super-Experten verfahren dabei wohl frei nach dem Motto: Der Flügelschlag eines Schmetterlings in China kann einen Tornado in den USA hervorrufen. Wobei "kann" am besten gleich weggelassen wird. Was für Dumm-Schwätzer!
[9:00] Leserzusendung - Merkel und der Pleitegeier:
Das Merkel-Zitat stammt von Januar 2009.

Neu 2009-07-09:
[15:30] Industrie-Strukturprobleme erscheinen:
Spiegel: Warum Deutschland seine Industrie neu erfinden muss
Die deutsche Wirtschaft könnte zu den Verlierern zählen. Die aktuelle Krise hat ihre Schwächen schonungslos aufgedeckt: Überkapazitäten, Exportlastigkeit, veraltete Produkte.
Stichwort Überkapazitäten: Die Pumpwirtschaft der vergangenen Jahre, die schließlich in die Finanzkrise führte, heizte auch die Nachfrage für die reale Wirtschaft an, nach Konsumgütern in Amerika, nach Luxusgütern bei den neuen Reichen, nach Maschinen in den aufstrebenden Ländern Asiens. Der Finanz- folgte die Konsumblase.
Die Situation ist zwar besser, als in anderen europäischen Ländern - die haben fast gar nichts mehr. Aber es stimmt schon, viele neue Produkte, besonders in der Elektronik kommen heute aus Asien, da hat Europa und auch Deutschland wenig zu melden.
Eine Reorientierung ist notwendig, weg von Investitions- und Luxusgütern, die alle auf Kredit gekauft wurden. Solche Diskussionen werden noch viele kommen.
[13:15] Wie Dr.Goebbels aus einer Laus einen Elefanten macht:
Welt: Nun läuft auch der deutsche Export wieder besser
Die Zeichen für einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft verfestigen sich: Nach den Zuwächsen bei Aufträgen und Produktion in der Industrie medet das Statistische Bundesamt nun auch ein kleines Plus bei den Exporten. Im Mai lagen die deutschen Ausfuhren um 0,3 Prozent höher als im April.
"Besser" ist also 0.3% und diese Zahl ist vermutlich gefälscht, denn sie kommt vom Staat.
[20:15] Goebbels, hau ab: Top-Ökonomen dämpfen Konjunkturoptimismus
[13:00] 250 Landesmillionen für Prestige in den Sand gesetzt: Zoff am Nürburgring
[13:00] "Patriotische" Verluste: Hapag Lloyd - Notausgang versperrt
[13:00] Dafür dürfen die Grünen jubeln - Ende nach SCRAM: Panne in Krümmel beschädigt auch Brennstäbe
[21:15] Depressionsmeldungen:
Kredit-Bettenburgen unter Druck: Saison - Bayerische Hotels durch Wirtschaftskrise in der Existenz bedroht
Lehrstellen: Immer weniger Lehrstellen
Zeit zum Schrumpfen: Oliver Wyman-Studie zur Rezession im Maschinen- und Anlagenbau Zeit zu handeln
Wir zahlen nicht für eure Krise: Hunderte tanzten und demonstrierten bei Nachttanzdemo
Etwas anderes als Steuern erhöhen kennen sie nicht: Städtetag erwartet Milliarden-Defizit und fordert mehr Steuern
Zeit zum Sparen: Haushaltssperre hat Konjunktur
Nicht gespart? Krise tritt Esslingen besonders hart
Ohne Sicherheiten auch kein Leasing: Es klemmt beim Leasing
Banken sparen: Viele Banken planen weiteren Stellenabbau
Zukunftsbranche: Insolvenzverwalter erwarten neuen Pleitenrekord
Geier_Besuch: Bayern - Bund der Selbständigen: Insolvenzwelle erreicht Bayerns Mittelstand
Aus dem Inland, keine US-Papiere: Als Nächstes drohen Kreditausfälle
Jedenfalls schon am Morgen eine ganze Menge für einen G8-Gipfeltag, wo solche Meldungen gar nicht kommen dürften. Und am Abend noch viel mehr.
[10:00] Betteleien:
Sonst gibt es keine Gelddruckmaschinen mehr: Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer bittet Staat um Hilfe
Gestern warens noch 300 Mio jetzt schon 1,75 Mrd. und morgen? gestern warens noch 300 Mio jetzt schon 1,75 Mrd. und morgen?
Am Ende werden alle Löhne aus der Druckerpresse bezahlt - typisch für eine Hyperinflation.
[19:30] Es geht wohl um die Rettung der HSH: Presse: HSH Nordbank unterstützt Konsortium zum Kauf von Hapag-Lloyd
[9:30] Staatsknete spielt keine Rolle mehr: Berlin finanziert deutsche Russland-Exporte vor
Neu 2009-07-08:
[20:30] Wer nimmt so viele von Merkel und Steinbrücks IOUs?
Süddeutsche: Deutschland verschuldet sich wie nie zuvor
Hässliche Zahlen für die Zukunft: Bis zum Jahr 2013 wird die Staatsschuld von zuletzt 66 auf 82 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen.
Die deutsche Staatsverschuldung wird bis zum Jahr 2013 um über ein Viertel auf fast 2,2 Billionen Euro steigen. Das geht aus Unterlagen des Finanzplanungsrats von Bund, Ländern und Gemeinden hervor, der am Mittwoch in Berlin zusammenkam.
Da bleibt wohl nur mehr der Weg zur Bundesbank oder EZB.
Die sind auch fleissig beim Schuldenmachen: Senat erwartet 66 Milliarden Euro Schulden
[15:45] HRE-Fehler - kurzfristig refinanziert: Die 100-Milliarden-Euro-Frage
[15:30] Ein Omen: Die Mauer kommt zurück
[9:00] Nicht mehr lange: Noch keine existenziellen Probleme
[9:00] Leserreaktion zu "Bankenpleite Deutschland" W A R N U N G !
Der Leser liegt mit seiner Annahme vermutlich richtig. In den Monaten April bis Juni war hier bei Hartgeld und anderen Medien immer wieder von "Warnungen" der BaFin die Rede, die vor noch kommende Kreditausfällen deutscher Banken warnte. Die Medien zitierten ein angebliches "Geheimpapier".
Stern 19.05.2009 - "BaFin warnt: Viele Kreditausfälle kommen noch"
Welt Online 19.06.2009 - "Banken drohen immense Kreditausfälle"
Spiegel Online 24.04.2009 - "BaFin beziffert Kreditrisiken auf 816 Milliarden"
Handelsblatt 19.06.2009 - "Abschreibungen - Banken vor schweren Zeiten"
Eine Krise mit Ansage, für die die sich Informieren!
Man könnte annehmen, dass die Öffentlichkeit vorbereitet wird für den Fall, dass es wieder losgeht: das Letzte Mal hat es so gut funktioniert, wir haben euch gerettet. Vertraut uns wieder. Soetwas dürfte hinter dieser Veröffentlichung stecken.
[7:30] Die Kredite von der Bundesbank - ein Politikermärchen:
DasGelbeForum: Kreditvergabe und -bearbeitung ist nicht so einfach wie man das denkt
bei der Diskussion zur direkten Kreditvergabe durch die Buba fühle ich mich immer so ein wenig an den sogenannten Endsieg erinnert, den ein gewisser H. auch befohlen haben soll. Nur so einfach ist das in der Praxis nicht.
Langsam aber sicher gehen gewisse Leute in den Panik-Modus über. Genau das zeigen die Äußerungen und Prognosen, die hier in schöner Klarheit und langfristig zusammengetragen wurden.
Die Bundesbank hat dazu gar nicht die Strukturen und der Aufbau würde mindestens ein Jahr brauchen - dann ist das System ohnehin schon tot.
[15:45] Kommentar der FTD dazu: Münchau - Scheinlösungen gegen die Klemme
Neu 2009-07-07:
[21:30] Joe verbrennt Geld in NY: Immobiliendebakel könnte Deutsche Bank 700 Millionen Euro kosten
[17:30] Krawalle und Unruhen: Unruhige Zeiten – Die Einschläge kommen näher
[17:15] Noch mehr Abwracken? Topf für Abwrackprämie ist vermutlich bald leer
[16:30] Ansonsten stehe am Montag keine deutsche Bank mehr:
Süddeutsche: Die Nacht, in der es um Deutschlands Banken ging must read!
NTV: Bankenkollaps drohte
SPiegel: Top-Banker fürchteten den Tod ihrer Institute
Der Vermerk stammt aus dem Oktober 2008, verfasst wurde er von zwei Augenzeugen einer Krisensitzung Ende September, die noch Wochen später Deutschland in Atem hielt. Auf 17 Seiten haben sie akribisch festgehalten, was sich in jenen Tagen ereignete, als das deutsche Finanzsystem am Rande des Abgrunds stand. Verzweifelt rangen Banker, Finanzaufseher, Notenbanker und die Regierung um die Rettung der Hypo Real Estate. Das Protokoll zeigt erstmals, wie nah Deutschlands Banken damals am Abgrund standen. Und wie massiv die Vertreter der Banken die Regierung bedrängten, endlich zu helfen. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt, angereichert durch weitere Recherchen, das Drama um die Hypo Real Estate.
Auf jeden Fall haben die Banker Asmussen, Steinbrück und Merkel zu ihrer 1. Staatsgarantie für die HRE gepresst. Und dann ging es immer so weiter.
Wie weit eine Nicht-Rettung der HRE an diesem Wochenende am folgenden Montag das deutsche Bankensystem ausgelöscht hätte ist nicht klar. Es hätte sicher einen Run auf deutsche Banken aus dem Ausland gegeben.
[21:30] Leserkommentar dazu:
es ist wohl so,daß nicht die Banker die Politiker erpreßt haben, sondern daß diese eine Pleite unbedingt verhindern mußten!
Im Fall einer Insolvenz der HRE wäre auch die Tochter DEPFA (Deutsche Pfandbriefanstalt) unmittelbar und sofort betroffen gewesen - mit der Folge eines Sofortstopps auf europäischen Großbaustellen und späterer , immenser Werberichtigung der Grundbuchsicherheiten deutscher Immobilien, Büro- und Geschäftscentern, die vielfach ca. 30%zu hoch bewertet sind, und das bei sinkender Auslastung und fallenden Mietpreisen...
Und das hätte in schneller Folge das AUS für die BRD bedeutet...
Das AUS kommt jetzt nur etwas später, aber dafür brutaler.
Leserreaktion "Bankenpleite Deutschland" W A R N U N G !
nunmehr hat auch die FTD das ORIGINALPROTOKOLL der BaFin abgedruckt.
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/537223.pdf
Es kam hinsichtlich der Veröffentlichungen zum THema zu keinerlei Protesten seitens der Politik ("Wo ist hier der Maulwurf?
Unverantwortlich!...)
Vor wenigen Tagen gibt die EZB 400 Mrd für ein Jahr an die europäischen Banken, aktuell noch mal ein außerordentliches Refinanzierungsgeschäft, unlimitiert über ein halbes Jahr:
"Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag ein außerordentliches Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von 189 Tagen ausgeschrieben.
Wie die EZB am Nachmittag mitteilte, können Gebote zum Festzins von 1,00% bis Mittwoch um 9.30 Uhr abgegeben werden. Ein angestrebtes Volumen wurde nicht genannt. Das Geschäft wird am 9. Juli 2009 valutiert und am 14. Januar 2010 fällig."/
Man pumpt also zum einen unbegrenz Liquidität ins System, gleichzeitig kommt der dramatische Bericht über die "Rettung ohne Alternative".
Sollten wir da nicht 1+1 zusammenzählen? Offensichtlich steht in Kürze etwas dramatisches an, der Bericht ist die Legitimation für die künftige Handlung. Man sollte wohl die "Rettungsboote " schleunigst aus dem Schließfach holen und im persönlichen Zugriff halten: Letzte Chance schleunigst EMs zu kaufen.
Interessant auch, wenn man sich die Kursentwicklung/Chartbild von Silber im August/September letzten Jahres mit Juni/Juli diesen Jahres
vergleicht: starker Abverkauf über sechs Wochen vor dem Bankenkollaps.
Und aktuell wieder..,
Durchaus möglich, dass man uns auf eine neue Aktion dieser Art vorbereiten möchte - viel gewaltiger als damals.
[15:45] Was die BMW und Daimler-Manager für ihre Boni tun:
DasGelbeForum: passt überhaupt nicht zu den Zahlen wichtiger Zulieferer
Dort Absatzeinbrüche zwischen 30 und 50 %, trotz Abwrackprämien-Hausse bei den Kleinwagenherstellern. Mir völlig schleierhaft, wieso dann die Premiumhersteller BMW und Daimler nur so geringe Absatzeinbrüche haben sollen. LKW können es ja auch nicht sein; dort noch desaströser. Aber vielleicht reißen der Smart und der BMW 1er alles raus oder alles wird im Osten zwischengelagert.
Absatzeinbrüche wirken sich sicher massiv negativ auf die Boni aus.
[15:00] Dr. Goebbels verlautbart heute - Aufträge steigen wieder:
Spiegel: Industrieaufträge steigen überraschend stark
Es ist die erste gute Zahl seit langem: Die deutsche Industrie hat im Mai überraschend das größte Auftragsplus seit fast zwei Jahren eingefahren. Die Unternehmen verzeichneten im Vergleich zum April 4,4 Prozent mehr Bestellungen - und hoffen damit auf eine Stabilisierung.
Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, nahmen nach vorläufigen Zahlen die Inlands- sowie die Auslandsbestellungen um 3,9 beziehungsweise 5,2 Prozent zu.
Wenn es das "Bundes-Wahrheitsministerium" verlautbart, dann muss es wohl stimmen. Wie beim "Endsieg".
[20:00] NUR NOCH - 44,8 % STATT - 45%: "Zarte grüne Triebe?"
[15:15] Quelle ist verloren - wie Stalingrad: Umsatz von Quelle halbiert sich
Leserkommentar: Wer kauft noch bei Quelle? Die größte der Gruppe der Quelle-Kunden ist so altbacken wie das Unternehmen selbst.Das Unternehmen ist vor zwanzig Jahren in seiner Entwicklung mehr oder weniger stehen geblieben, genauso wie seine Stammkunden.
[10:15] Kommunen - aus für "Kulturmeile" & co:
StuttgarterZeitung: Der Weg in die Schuldenfalle
NeuePresse: Hannover muss den Gürtel enger schnallen
Was haben wir im Kommunalwahlkampf nicht alles gehört und auf den bunten Wahlplakaten gelesen! Stuttgart wird noch kinderfreundlicher als es ohnehin schon ist. Kräftige Investitionen in Bildung, Kultur und Sport wurden versprochen, dazu Straßenprojekte wie der Rosensteintunnel, die Kulturmeile und natürlich auch die B312. Parteien wie die FDP und die Freien Wähler sagten gar zu, sich für eine Senkung der Gewerbesteuer stark zu machen. Die Fantasie der Wahlkämpfer produzierte jedenfalls leuchtende Blüten und jede Menge Sprechblasen.
So, jetzt heisst es die alten Versprechungen zu widerrufen und zu sparen. Wenn es keinen Kredit mehr gibt, ist ausserdem die städtische Konkursanmeldung erforderlich.
Neu 2009-07-06:
[18:30] Kommunen - es wird Zeit zum Sparen:
KölnischeRundschau: Bleibt nur Zurückfahren von Leistungen
Südkurier: Im Mai größter Steuereinbruch seit sieben Jahren
Es gibt Grund, Alarm zu schlagen. Die guten Steuereinnahmen der letzten Jahre haben nicht zu einer Konsolidierung geführt. Über ein Drittel der kommunalen Haushalte ist dennoch unausgeglichen geblieben. Nun aber stehen erhebliche Steuereinbrüche bevor. Das trifft die Kommunen mit voller Wucht. Sie werden in voller Fahrt ins Defizit hineinrauschen.
Wohl wahr. Die deutschen Kommunen haben heute schon 30 Milliarden Euro Kassenkredite. Eigentlich ist der Kassenkredit ja ein Mittel zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe in der Liquidität. Mittlerweile finanzieren wir mit diesem Instrument aber Investitionen. Eine Sünde gegen jede Gemeinde-Haushaltsverordnung. Diese kurzfristigen Kassenkredite werden natürlich zu langfristigen Schulden.
Jetzt der Steuereinbruch, dann die Kreditverweigerung, dann der Bankrott. Hier sieht man wieder: wenn Politiker von irgendwo Geld bekommen, geben sie es aus - kurzsichtiger als Hunde.
Dann müssen alle diese sozialen Leistungen gekürzt und die Prestigeprojekte gestoppt werden.
[21:15] Leserzuschrift - Diese Lüge Stächeles muss man richtigstellen !
Ich weiß ja nicht wie ich den Finanzminster bezeichenen darf, aber die Aussage, daß keine Schulden gemacht werden müssen - ist schlichtweg gelogen.
Das Land hat mit einer komplizierten Finanzierungsgesellschaft die Kapitalerhöhung der maroden Landesbank Baden-Württemberg aus dem Haushalt ausgelagert. Die zusätzlichen Schulden stehen jetzt eben dort - und nicht im Haushalt.
Wieder mal ein Beispiel für vorsätzliche Volksverdummung. Besonders schlimm: Die Menschen wissen das größtenteils nicht und glauben Stächele, wie gut sein krisengeschütteltes Ländchen dasteht.
Hier gibts ein paar Infos zur Finanzierungsgesellschaft des Landes: http://www.schattenblick.de/infopool/parl/land/bw-529.html
[21:30] Leserzuschrift - "Sparende" Politiker:
Über Ihren Kommentar „kurzsichtiger als Hunde“ fällt mir ein Zitat von Hermann Josef Abs, ehemals Vorstand Deutsche Bank, zum Sparwillen von Politikern ein.
„Es ist einfacher einem Dackel das Apportieren von Würstchen beizubringen als einem Politiker das Sparen.“
Und das ist schon einige Zeit her.
[17:45] Leserzuschrift - Impressionen aus Deutschland:
ich hatte die letzten Tage einen Kurs im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme mittleres-oberes Management.
Folgendes ist mir im Vergleich zu früheren Lehrgängen aufgefallen:
- Es waren fast doppelt soviele Teilnehmer als in früheren Schulungen
- 25% der Teilnehmer sind vor kurzem Arbeitslos geworden bzw. bereits gekündigt oder in Transfergesellschaften. In der Regel langjährige (20-30 Jahre) Mitarbeiter in hohen Positionen.
- Alle waren überrrascht von der plötzlichen Lage (gestern überlastet, heute gekündigt)
- Die, die (noch) nicht gekündigt sind üben sich im Zweckoptimismus (bald muss es wieder aufwärts gehen)
- Einer der Teilnehmer arbeitet bei einem großen Autobauer er sagte die letzten Monate wurden 8000 Mitarbeiter abgebaut (Zeitarbeiter, Zeitverträge, Ruhestand, Abfindung) offiziell werden nur Bruchteile der inoffiziellen Zahlen genannt (1000-3000).
- Hauptgesprächsthema war "Die Krise"
- Autozulieferer, darunter viele einmalige Spezialisten stehen reihenweise kurz vor dem Aus.
- Maschinenbauer teilweise seit _*einem Jahr*_ ohne nennenswerte Verkäufe.
Gute Nacht. Da muss noch einiges an "Krise" herausbrechen, damit die Leute wirklich kapieren, was los ist. Und es wird.
[14:45] Das Eiserne Kreuz ist wieder da:
Welt: Merkel zeichnet Soldaten mit Tapferkeitsorden aus
Umstrittene Auszeichnung in Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vier Soldaten die ersten Tapferkeitsmedaillen in der Geschichte der Bundeswehr verliehen. Angesichts der Erfahrungen aus der NS-Zeit hatte Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg auf diese Art der Würdigung verzichtet.
Aber Krieg will man es nicht nennen, wofür diese Orden verliehen werden.
[13:00] Leserzuschrift - IKB und Steueroasen:
Politische Rechenstücke sind jetzt gefragt! Friedrich Merz hat seinerzeit die IKB an Lonestar verkauft/ respektive den Verkauf in trockene Tücher gepackt. Und 10% von 7 Mrd sind nun mal 7 Mrd plus x. Dabei kann X alles bedeuten, will sagen 7 Mrd = 10% plus "X" - politisch,versteht sich - kann auch noch ein bischen mehr sein oder werden . Das spielt doch jetzt nun wirklich nicht mehr die große Geige. Hauptsache die Bank gibt es erst mal noch - wegen der Systemrelevanz und schließlich brauchen wir ja einige Banken für den großen Wurf. Wenn nämlich die mit ´Papier gefluteten Banken immer noch keine Kredite rausrücken wollen- etwa ab Herbst diesen Jahres. Dann geht das Geld von den Zentralbanken über die Systemrelavanzbanken direkt an die Betriebe. Wieviel darfs den sein - bitte? Die bestehenden Banken mag ja nich t einmal mehr der Staat übernehmen, denn wie heißt es so schön: Wer übernimmt ,übernimmt ganz! Auch die Bad Banks und die Kellerleichen. Too big to bail??? Herr Steinbück, dagegen sind die paar Euro , geparkt in den Finanzoasen , doch wirklich Peanuts und evtl das einzige echte Geld was noch in der Lage ist, Neuanfänge zu initiieren. Ich frage mich nur, wieso glaubt man in der Politik an eine echte ! Kreditklemme. Bisher standen hinter echten Geschäften immer noch echte Geldgeber. Will man jedoch alte Geschäfte wiederbeleben bei denen Waren oder Dienstleistungen ohne echte Nachfrage produziert bzw. vorgehalten wird, nur um Arbeitnehmer in den "Kesselputzerjobs" zu halten dann wirkt dies´ völlig kontraproduktiv. Je eher die Politker das Scheitern ihrer Politik erkennen und einsehen, je schneller gelingt ein Neuanfang. Noch ist Geld dafür offensichtlich da. Aber die Zeit läuft uns weg und mit ihr die echten Reserven.
Ja, Peer-Wolf und sein Hausschwein messen mit verschiedenen Masstäben: einem für die Steuerzahler und einem für die privilegieren Banker.
[13:00] Leserkommentar-CH - IKB last downfall:
Diese Bank ist seit 2 Jahren eigentlich tot. Auch Lone Star kommt damit wohl nicht zurecht. Ausserdem will man vor der Bundestagswahl noch schnell die Verluste an den Staat abschieben - solange es Staatsknete gibt.
...lone star wird der letzte stern sein der untergeht - danach kommen die westlichen staaten...
....das tempo wird atemberaubend sein ...!
... festhalten leute...
...with best regards ...
[12:15] Leserzuschrift - Ein Volk von Mietern ...
Der hohe Anteil von Mietern erlaubt es dem Staat nicht, die Belastung für Eigentümer zu erhöhen, die sofort umlagefähig auf die Mieter wären. Würde z.B. die Grundsteuer verdoppelt, dann würde das ein-zu-eins auf die Miete durchschlagen. Da viele Mieten (z.B. von Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfängern) vom Staat bezahlt werden und auch viele Haushalte Mietzuschüsse erhalten, würde sich der Staat selbst schaden. Und die Belastung für die 20 Millionen Rentner in Deutschland, die im Wesentlichen Mieter sind, würden auch steigen. Das würde augenblicklich zu einem Aufschrei der Sozial-Industrie führen. Mit den üblichen Argumenten "sozial ungerecht" etc. Deshalb ist es gar nicht so schlecht, auch für die Eigentümer in Deutschland, dass wir ein Volk von Mietern sind.
Im Prinzip ist ein Eigentümer in Deutschland nichts anderes als ein Mieter - nur dass er seine Kapital-Rendite an die Bank bezahlt, während der Mieter diese an den Vermieter bezahlt.
Anders in Ländern wie die U.S.A. und die U.K. - hier wird brutal nach Lage der Immobilie abkassiert. Wenn es "Eigentümer" trifft, dann kämpft jeder für sich alleine. Wenn es aber um das "nichtbesitzende Volk der Mieter" geht, dann kämpft die starke Sozial-Lobby für die Masse.
Aber warum wollen dann alle vermieten? Wegen des Status des "Hausherren" - höher als der Status des Mieters?
[11:45] Ministerhaftung in Bayern:
OVB: BayernLB: Haften die Minister?
München - Der Landtag lässt jetzt klären, ob Minister und Manager persönlich für das Landesbank-Desaster haften. Womöglich drohen hochrangigen CSU-Politikern aus dem Verwaltungsrat Schadenersatz-Prozesse.
Das werden sie wohl zu verhindern versuchen. Aber es wäre für sie besser, vor ein normales Gericht gestellt zu werden, als irgendwann durch das Volk in einer Version von "Mogambos Kangaroo Court Of Justice". Dieses "Gericht" kennt nur Kugel oder Strick. Nachzulesen beim Mogambo Guru.
Leserkommentar: DER CSU-ABSCHAUM IST BALD FÄLLIG
[21:30] Depressionsmeldungen:
Welt: Getriebehersteller ZF spart beim Personal
Süddeutsche: Hapag-Lloyd kämpft ums Geld
Abendblatt: Zweite Klagewelle erreicht Arbeitsgerichte
Focus: Rezession im Baugewerbe deutlich verschärft
Handelsblatt: Firmenbilanzen bergen immense Risiken
Zeit: Deutschland verdrängt die Gefahr
T-Online: Forscher sagt Elend und raues Klima voraus
Spiegel: Wohnungsbau stürzt auf historischen Tiefstand
Zeitenwende: Zeitbombe Goodwill
WIWO: Kreditklemme verschärft sich immer weiter
Lohnkürzungen, Entlassungen. Wie in den 1930er Jahren.
[9:30] Leserzuschrift - Erfahrungen mit der HypoVereinsbank:
Ich bin seit ca. 11 Jahren Kunde der HypoVereinsbank, und ich verfuege ueber ein Einkommen aus selbstaendiger Taetigkeit, das mich sicherlich nicht in den Geruch der Mittellosigkeit geraten laesst.
Vor einigen Tagen wurde durch eine ueberraschende Abbuchung mein Dispositionskredit eines meiner Konten um einen geringen Betrag von ca. EUR
1.000,- ueberzogen.
Ich erhielt daraufhin umgehend einen Anruf der HypoVereinsbank, dass mein Konto ueberzogen sei und ich bitte fuer einen schnellen Ausgleich sorgen solle - mal ganz abgesehen davon, dass der Bank nicht aufgefallen ist, dass ich noch weitere gutgefuellte Konten bei dieser Bank unterhalte und ich somit insgesamt ueber ein Guthaben verfuege:
Dass mich eine Bank wg. einer kurzfristigen kleinen Ueberziehung anruft und um umgehenden Ausgleich bittet, ist mir in den letzten 11 Jahren noch nicht passiert - die Nervositaet bei der HypoVereinsbank muss ja inzwischen betraechtliche Dimensionen erreicht haben....
Fuer mich nur ein weiteres deutliches Warnsignal, dass man sein Geld besser nicht auf so einer Bank laesst.
Da sind Geld-Eintreibe-Roboter an der Arbeit. Ein Zeichen für den Credit-Crunch.
[11:45] Leserzuschrift - weitere HVB-Erfahrungen:
Durch momentan ungewöhnlich hohe Aussenstände wollte ich, um Skonto auf Lieferantenrechnungen ziehen zu können, kurzfristig meinen Dispo erhöhen. Während eines Anrufes bei meiner HVB - Geschäftsstelle teilte man mir mit, dass dies kein Problem sei, ich aber zusätzlich zu den dabei anfallenden üblichen Zinsen eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 100,-- Euro zu entrichten habe!
Da muss "Feuer unterm Dach" sein.
Profumo lässt abkassieren und vertreibt die Kunden.
[18:30] Leserkommentar - 1.000€-Überweisungslimit HypoVereinsbank Deutschland:
habe heute Gold und Silber gekauft (physisch) in einem hohen vierstelligen Betrag und als ich die Überweisung bei meiner Hausbank
HypoVereinsbank per TAN abschicken wollte ging es nicht mehr. Seit 1. Juli muß man bei einer Überweisung ab 1.000€ erst eine sms
bekommen mit einem Aktivierungscode, damit die Transaktion online durchgeführt werden kann. Angeblich aus weiteren Sicherheits-
gründen.
Stutzig gemacht hat mich, daß man seine Mobilfunknummer gegenüber der HypoVereinsbank bestätigen muß, die diese natürlich nur
vertraulich für interne Zwecke verwenden will. Was steckt denn da dahinter ?
Bis jetzt hab ich sowas noch nie erlebt. Hätte grad Lust mein Konto zu schließen und bei einer anderen Bank aufzumachen.
Umsteigen hilft nichts: alle Banken steigen auf das MobileTAN Verfahren um. Ist einfacher zu administrieren und sicherer. Hat nichts mit Liquidität zu tun.
[6:15] Was nach der Wahl kommt:
Jjahnke: global news 1599 03-07-09: Die Sintflut nach den Wahlen
Eine ziemlich unverantwortlich handelnde Politikerklasse der Regierungsparteien, auch noch unter Lobby-Druck, hat alle Entlastungmaßnahmen genau so eingerichtet, daß sie gerade noch vor den Wahlen greifen, z.B. die danach auslaufenden Subventionen für Kurzarbeit und das Abwracken von eigentlich noch ordentlichen PKWs (ohne Umweltauflagen für den Ersatz) oder nun die Entlastung der Bankaktionäre und Bank-Anleihezeichner durch ein nachgebessertes Bad-Bank-Konzept. Andererseits wurden alle bitteren Pillen, wie massive Steuererhöhungen, bis nach den Wahlen aufgeschoben. Das ist eine echte Politik des "Nach meiner Wiederwahl die Sintflut".
Nach der Bundestagswahl wird wohl der Staatsbankrott kommen. Warum möchten diese Politiker dafür unbedingt wiedergewählt werden?
[6:00] Geldwegmachkonzern: Die hohe Kunst des Geldverbrennens
[13:30] Der Verbrenner: http://www.jjahnke.net/asmussen.html
[14:00] Rambo Peer: Steinbrück – der «rote Rambo»: Jetzt schiesst er aus allen Kanonen
[6:00] Was das Finanzamt alles weiss:
http://www.deutschland-kontrovers.net/?p=12094&cpage=1#comment-7500
karl-friedrich zu 2. Juli 2009 um 14:18
Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich heute ein Gespräch mit dem Finanzamt, ich werde jetzt hier keinen Namen oder Region nennen, also irgendwo in Deutschland, aber das was mir der Beamte da erzählt hat, gibt mir jetzt doch zu denken:
Ich rief heute bei dem Verantwortlichen für Körperschaftssteuern an und war nicht schlecht erstaunt, was der gestresst von sich gab:
Sie glauben gar nicht, was bei uns los ist, die bis jetzt abgegebenen Steuermeldungen und dabei sind die Firmen die Konkurs angemeldet haben, noch gar nicht enthalten, entsprechen einem Steuereinbruch von über 85 Prozent! Wir fahren in die größte Katastrophe der Geschichte, was die Menschheit je erlebt hat, das nach den Wahlen erst zum Vorschein kommen darf. Das schaffen die nicht!. Mein Stuhl wackelt sowieso! Was glauben Sie, was mit den Rentenzahlungen und Pensionszahlungen erst los ist! Die können im 4. Quartal gar nicht mehr bedient werden!
Wenn Sie sagen, dass sie in 2009 gar keine Gewinne machen, senden Sie besser gleich einen Antrag, damit wir Ihre Vorauszahlungen auf Null setzen. Darauf kommt es auch nicht mehr an, ich stelle die Vorauszahlungen sofort um, dauert nur 1-3 Tage. Das ist das, was ich sowieso den ganzen Tag mache. Normale Bearbeitungen von Steuererklärungen mit Rückzahlungen laufen schon gar nicht mehr, wird alles nach unten geschoben.
Ich sagte ihm, dass ich das auch so sehe, dass alles zusammenbricht und ich auch aus sicherer Quelle gehört habe, dass bereits Lebensmittelmarken für Aldi & Co. gedruckt werden. Was heißt das für uns?
Seine Antwort: Wenn es dann auf Lebensmittelmarken überhaupt noch Lebensmittel gibt! Ich muss jetzt das Gespräch beenden, habe schon genug gesagt.
Also ich bin wirklich kein Pessimist, wenn man aber so etwas von einem Finanzbeamten hört, kommt man automatisch ins Grübeln.
Wir kennen ja alle die Meldungen der letzten Wochen und Monate, aber das sind ja Infos, die nicht über die Medien kommen, ich glaube das ich jetzt ein wenig umdenken muß, was die Zukunft betrifft.
Also Einbruch bei der Körperschaftssteuer so um 85% - das darf natürlich nicht raus.
[11:15] Leserzuschrift - Steuereinbruch:
Im Übrigen bedingt der Einbruch der Körperschaftssteuer auch einen Einbruch der Gewerbe-Ertragssteuern. Die Gewerbe-Ertragssteuer wird auf Basis des Gewinns der Körperschaft (GmbH, AG) berechnet und liegt, je nach Hebesatz der Gemeinde, in einer Grössenordnung der Körperschaftssteuer-Zahlung. Wenn die KSt wirklich um 80% einbricht, dann brechen wohl zuerst die Gemeinde-Finanzen zusammen.
Da werden sie jetzt jammern, die Prestige-Politiker.
[9:30] Leserzuschrift - Situation Finanzamt:
Ich gebe meine Steuererklärung immer frühzeitig ab. Und übermittele die Daten mit ELSTER elektronisch, d.h. der Finanzbeamte muss gar keine Daten von mir erfassen. Die vergangegenen Jahre hat es zwischen 4 und 6 Wochen gedauert, bis der Bescheid mit der Steuerrückerstattung da war. Für dieses Jahr warte ich nun schon 3 Monate und immer noch keine Reaktion vom Finanzamt. Die wollen wohl die EUR 12.000 nicht herausrücken, die mir noch zustehen.
Überlastung, oder der Peer-Wolf will nichts rausrücken. Man sollte soetwas noch eintreiben, bevor der Staat pleite ist.
Oder ist das am Werk? Diese Urteile zugunsten der Steuerzahler verpufften
Leserkommentar: Das Geld muss extrem kanpp sein, weil Steinbrück jede nur erdenkliche Möglicjhkeit ausnutzt, nicht zahlen zu müssen, auch wenn sie hart am Rand der Rechtsstaatlichkeit ist.
Der Peer-Wolf tut wie er will.
[10:00] Leserzusschrift zum Finanzamt:
meine Lebensgefährtin hat im laufenden Jahr besonders viele Patienten aus Beamtenkreisen (da diese Spezies privat versichert, leistet man sich "gute" Medizin), darunter auffällig etliche Finanzbeamte: Aussagen decken sich mit den von ihnen erwähnten (Zitate: wo führt das hin ... alles geht den Bach runter ... Einbrüche wie noch nie erlebt) ... ein Finanzprüfer hat meiner LG erzählt, dass die Prüfer (in Bayern) quasi angewiesen sind, bei Prüfungen nicht mehr so genau hinzusehen, da ohnehin alles Geld versenkt wird oder "nach oben" (zu den Preussen) geht
Der Diensteifer der "nichtpreussischen" Beamten lässt also schon nach.
[18:00] Leserzusendung - der Kavallerist:
Hoffentlich wird dieser Kerl im September in die Wüste geschickt!
Vielen Dank für die Zusendung. Aber zumindest den Schweizern wird das Bild gefallen.
Neu 2009-07-05:
[6:00] Die Zwangskredite des Herrn Steinbrück:
Handelsblatt: Kreditvergabe: Politik droht Banken mit Zwang
FTD: Mittelstand ächzt unter Kreditklemme
Die deutschen Banken geraten nach Verabschiedung des Bad-Bank-Gesetzes zunehmend in die Schusslinie. Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wollen die zögerliche Kreditvergabe der Institute nicht länger hinnehmen. Bundesfinanzminister Steinbrück droht mit "Maßnahmen, die es noch nicht gegeben hat".
Und wie will er das anstellen? Dazu müsste er wohl alle Banken durch den Staat übernehmen und dann befehlen, dass jede Firma, so marode sie auch sein mag, jeden Kredit bekommt. Und der Staat müsste alle Ausfälle ersetzen sowie die Manager von jeder Verwantwortung frei stellen.
Ist nicht so einfach zu machen, vor allem nicht in den 2 1/2 bis zur Wahl. Übrigens, Mitterand in Frankreich hat soetwas Anfang der 1980er Jahre gemacht, darauf hat die Kapitalflucht eingesetzt.
Noch etwas zu ihm: Steinbrück, der Kavallerist: “Unpopuläre Maßnahmen” nach der Wahl
[6:00] Lasst die "Hausherren" das Risiko tragen:
Spiegel: Ein Volk von Mietern
Eine Untersuchung zeigt: Viele Bundesbürger könnten sich den Traum vom Eigenheim bequem erfüllen - sie tun es aber nicht. In kaum einem anderen Land lebt ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete. Sind die Deutschen Immobilienmuffel?
Sehr gut! lasst die Immobilienhaie weiter jammern - wegen eines geringen "Eigentümeranteils". Gerade in Zeiten wie diesen ist Eigentum mit Risiko verbunden.
Dieses Risiko (Wertverlust, etc.) sollen ruhig die "Hausherren" tragen - die sind stolz darauf. Aber auch diese sind schon gestorben, zumindest finanziell.
Neu 2009-07-04:
[21:00] Vergleich Bad Banks mit Versailler Vertrag:
ReadersEdition: Bad-Bank-Gesetz: Ein Staat gibt sich auf
Der Versailler-Vertrag
Am 23. Juni 1919, also vor etwa 90 Jahren, beschloss der Deutsche Reichstag dessen Annahme, um den Ersten Weltkrieg zu beenden. Einer der Kernpunkte war dabei die Einwilligung in die Zahlung der Reparationen an die Alliierten - einer der Gründe, die maßgeblich das Scheitern der Weimarer Republik ausgelöst haben. Wegen der faktischen Unmöglichkeit, die vertraglich zugesicherten Reparationszahlungen auch tatsächlich aufbringen zu können, griff die Deutsche Reichsbank zum Mittel der massiven inflationären Geldschöpfung.
Was hat dies mit dem Bad-Bank-Gesetz zu tun?
Es ist das eindrucksvollste Beispiel der jüngeren deutschen Finanzgeschichte für ein völliges Staatsversagen hinsichtlich einer realistischen Staatsschuldengestaltung. Während sich die deutschen Regierungen damals auf den Zwang des Auslands berufen konnten, berufen sich heute die Großkoalitionäre darauf, dass der einzige Weg zur Rettung der Wirtschaft nur in einer Verstaatlichung der in der globalen Finanzkrise entstandenen Verluste bei deutschen Privat- und Staatsbanken bestünde. Die Kosten dieser schleichenden Verstaatlichung kann derzeit niemand beziffern. Peer Steinbrück, mag insgeheim denken: “Und das ist auch gut so!”.
Die Folgen werden die selben sein - Hyperinflation. Deutschland ist also sehr PIGGY - bitte nicht auf die PIGS im Süden herunterschauen.
[20:45] Leserzuschrift - wenn das Goldverbot kommt (Satire):
Durchführungsverordnung der Bundeskanzlerin vom 14. August 2009
Aufgrund von der mir übertragenen Vollmacht aus Abschnitt 5 (b) des Gesetzes vom 6. August 2009, geändert durch Abschnitt 2 des Gesetzes vom 9. März 2009 (...), in dem der Bundestag erklärte, dass ein ernsthafter Notstand existiert, verkünde ich als Kanzlerin, dass der nationale Notstand noch besteht existiert und dass das fortgesetzte private Gold- und Silberhorten der Bürgern der Bundesrepublik Deutschland eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden, die Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Republik darstellt. Um die Interessen unseres Volkes zu schützen, müssen geeignete Maßnahmen sofort ergriffen werden.
Daher verkünde ich in Ausübung der obengenannten Vollmacht, dass solcher Gold- und Silberbesitz verboten ist und dass jeder solche Münzen, Anlagemünzen oder anderen Gold- und Silberbesitz innerhalb von vierzehn Tagen bei amtlichen Beauftragten der Regierung der Bundesrepublik Deutschland gegen Erstattung zum offiziellen Preis in offiziellen Zahlungsmitteln der Regierung abzuliefern hat.
Alle Tresorfächer in Banken oder Geldinstituten sind versiegelt worden und warten auf bevorstehende gesetzliche Maßnahmen. Mithin ist jeder Verkauf, Ankauf oder die Bewegung von solchem Gold oder Silber innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Gebiete verboten, sowie jedes Devisengeschäft und jede Bewegung von solchen Metallen über die Grenze.
Der Besitz dieser verbotenen Metalle sowie die Unterhaltung eines Schließfachs für deren Lagerung sind der Regierung durch die Bank- und Versicherungsunterlagen bekannt. Es wird darauf hingewiesen, dass Ihr Schließfach versiegelt bleiben muss und nur in Anwesenheit eines Vertreters des Finanzamtes geöffnet werden darf.
Per gesetzlicher Verordnung, erlassen an diesem Tage.
Die Bundeskanzlerin
Dr. Angela Dorothea Merkel, 14. August 2009
„Die unterstrichenen Wörter sind rein zufällig gewählt. Ansonsten ist dies Franklin Roosevelts Text vom 09. März 1933“.
Dann müsste sie das Gold auch allen Bankern und anderen wegnehmen, die sich damit eingedeckt hat. Wird sie sicher nicht tun. Eher wirft sie das letzte Bundesbank-Gold auf den Markt.
[8:45] Hier gäbe es Wählerstimmen für die Koalition:
Spiegel: Wähler wollen schnellen Afghanistan-Abzug
Kaum hat der Bundestag den Einsatz von Awacs-Flugzeugen beschlossen, streiten Koalitionspolitiker über das Afghanistan- Mandat. CSU-Mann Uhl fordert den Abzug der Bundeswehr, Außenminister Steinmeier warnt vor einer "kopflosen Exit-Diskussion". Eine Umfrage zeigt: Nie war die Mission so unpopulär.
Nur die Politik hat nicht den Mut, abzuziehen. Sonst tut sie alles um Stimmen zu kaufen.
Typisch Steinmeier. Der ist kein Leader, sondern ein Bürokrat und Diplomat - null Mut. Wie hat man ihn gestern genannt? Edelgibbon! dürfte stimmen. Merkel ist nicht besser.
Afghanistan wird noch viel härter: Taliban stürzen US-Soldaten in "höllische Gefechte"
Wenn die US-Marines schon so grosse Schwierigkeiten haben, was wird dann mit der Abfall trennenden Bundeswehr passieren?
[7:00] Und schon wieder grüsst die IKB mit Verlusten:
Welt: IKB bekommt weitere Milliarden Staatshilfe
Die angeschlagene Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB bekommt weitere Milliardenhilfe vom Staat. Der Bankenrettungsfonds SoFFin habe weitere Garantien in Höhe von sieben Milliarden Euro zugesagt, teilte die Bank jetzt mit. Dennoch gibt es für den Staatszuschuss noch eine Hürde auf europäischer Ebene.
Schon wieder 7 Milliarden Staatsknete.
[8:45] Leserkommentar - Fehlkalkulation bei der IKB?
irgendwie habe ich in der Schule wohl nicht aufgepasst. 7Mrd € hat die IKB bis Dezember 2008 bekommen.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/198/307153/text/
In dem Artikel steht, dass nach dem Verkauf an Lonestar bis zu 10% dieser Summe noch einmal aufgebracht werden müssen.
Nach dem aktuellen Artikel aus der FAZ sind also 10% von 7Mrd. € wieder 7Mrd. €
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E734CA6F30A16423784213B9A2AE66143~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Haben Sie eine einfache Erklärung für diesen Sachverhalt?
Diese Bank ist seit 2 Jahren eigentlich tot. Auch Lone Star kommt damit wohl nicht zurecht. Ausserdem will man vor der Bundestagswahl noch schnell die Verluste an den Staat abschieben - solange es Staatsknete gibt.
Reicht alles nicht: Steinbrück zweifelt an Wirkung von Bad Banks
Am Ende wird man alle diese Banken wohl sterben lassen müssen - zusammen mit dem Staat.
Neu 2009-07-03:
[21:00] Verdeckte Staatsschulden: Studie: Staatsverschuldung höher als bekannt
[20:45] Leserzuschrift - Abwrackblase:
Die nächste Blase der Abwrackprämie ist doch schon unterwegs:
Die Kreditkisten werden sich spätestens in einem halben Jahr auf den Höfen der Händler stapeln und zu Spottpreisen angeboten werden:
Genau dann, wenn die Massenentlassungen beginnen.
Und jede Wette: Auch dann kaufe ich die Vernunfthobel für Lifestyle-Sozialisten nicht.
Der SUV-Fahrer schätzt 3 Goldunzen für einen 8-Zylinder. Für die jetzt stark verkauften Kleinwagen vielleicht eine?
[17:00] Die Bad Banks sind beschlossen:
Welt: Bundestag billigt Müllhalde für "Schrottpapiere"
Erst schnürte der Staat ein milliardenschweres Rettungspaket für die deutschen Banken, jetzt wird den Finanzinstituten schon wieder geholfen. Sie können ihre Bilanzen nun im großen Stil von wertlosen Papieren befreien. Der Bundestag billigte die Gesetzespläne zur Errichtung sogenannter Bad Banks.
Das Grundmodell für die Bad Banks sieht die Schaffung vieler einzelner Wertpapier-Sammelstellen vorgesehen: Jede Bank bekommt ihre eigene Bad Bank. Die Auslagerung der Papiere erfolgt im Kern als Tauschgeschäft zwischen einer Bank und ihrer Bad Bank. Das Kreditinstitut gibt an die Bad Bank Ramsch-Anlagen ab und bekommt im Gegenzug besonders sichere Papiere zurück, sogenannte Anleihen. Diese Anleihen werden vom Bankenrettungsfonds SoFFin – und damit letztlich durch den deutschen Staat – garantiert.
Im Endeffekt garantiert der Staat für alle Mistpapiere in den Bad Banks. Das wird der Staat am Ende nicht überleben. Ist das nicht Hochverrat durch die Politiker?
[14:00] Leserzuschrift - Postbank: Mit dem Rücken an der Wand:
bin seit Jahren Kunde bei der Postbank und habe auch schon seit Monaten eine freiberufliche Tätigkeit (früher war ich Angestellter). War für die Postbank nie ein Problem.
Nun scheint man jedoch mit dem Rücken echt an der Wand zu stehen. Heute kam ein freches Schreiben von der Postbank, ich sei "Geschäftskunde" und müsse auch ein Geschäftskonto haben (Privatkonto ist kostenlos - Geschäftskonto mind. 10 Euro im Monat!)
Man ist anscheinend in diesem Laden bereits derart von desparat, dass man versucht, mit allen Mitteln Gebühren zu kassieren.
Ich kann Ihren Leser daher nur empfehlen, die Finger von dieser wohl angehenden Konkurs-Bude zu lassen...
Es ist ja bekannt, dass es dieser Bude nicht gut geht, also hat sie noch eine Kunden-Vertreibungsaktion gestartet.
[20:15] Leserzuschrift - noch mehr Postbank-Mist:
ich warte nunmehr seit 6 Wochen !!! auf einen Nachnahmebetrag den DHL (Deutsche Post) eingehoben hat (Paket In D aufgegeben, Konto ebenso in D) ... die Internetforen sind voll von Beschwerden über diese Taktik, das Geld der Kunden zinsenfrei arbeiten zu lassen (4-6 WOchen sind "normal") ... DHL gibt den Betrag an die Postbank zur ÜW weiter ...
auf Nachforschungsaufträge wird prinzipiell nicht geantwortet, die kostenpflichtige Hotline gibt blabla Auskünfte ...
es bleibt wohl nur mehr die Klage einzureichen ...
[17:00] Steinbrücks Kavallerie reitet wieder:
Spiegel: Steuerflucht wird schärfer bekämpft
FTD: Wie der Bund die Steuerflucht bekämpft
Welt: Steinbrück demontiert unsere Freiheitsrechte
Der Bundestag hat schärfere Regeln zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beschlossen. Das neue Gesetz verpflichtet Unternehmen und Bürger zu mehr Informationen, wenn sie Geschäfte in international geächteten Steueroasen machen.
Damit will der Kavallerie-Hauptmann wohl Druck auf Staaten ausüben, die sich ihm nicht fügen - indem es für deutsche Firmen dort schwieriger wird.
Und die Parlamentarier segnen alles ab, ohne es zu lesen.
PS: wenn einmal die "Steuerflucht" ins Gold losgeht, kann der Staat all das vergessen.
[13:30] Hilft der SPD auch nichts: Steinmeier und SPD stürzen in der Wählergunst ab
[14:00] Kommentar von Dietmar Siebholz auch dazu: Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der nächsten 2 Jahre
[19:30] Leserkommentar - Steinbrück und Co:
Sie sagen:"Und die Parlamentarier segnen alles ab, ohne es zu lesen."
Und genau das werden sie weitermachen, bis September, sogar ohne Sommerpause.
Die haben 66% und können damit diktatorisch regieren, das werden sie nutzen, solange sie es können. Das wird Obama ihnen auch befohlen haben.
Und sollten SPD und CDU es im September wieder auf 66% bringen, werden sie es weitermachen.
Das Säbelgerassel und Gezanke, um nicht den Eindruck zu erwecken, man wolle die große Koalition weiterführen, ist schlicht eine falsche Fährte.
Die wissen genau, dass ein Bekenntnis zu schwarz/rot sie unter 50% bringen würde.
Niemals werden die freiwillig auf ihre Diktaturmöglichkeit verzichten, wenn sie mit 66% weiter das Grundgesetz, das eh nur noch ein unverbindlicher Leitfaden ist, krummbiegen können.
Sollte allerdings der Edelgibbon weiter bei 20% herumkrebsen, lohnt sich eine große Koalition nicht, dann ist alles möglich, was Posten- und Dienstwagenerhalt verspricht.
Wer ist der Edelgibbon? = Steinmeier
Leserkommentar-CH:
Er will es einfach nicht akzeptieren dass seine Goldesel schon längst über alle sieben Berge sind und denkt noch immer man kann sie noch mit einer Horde Finanz-Cowboys einfangen.
Schief gewickelt mein Lieber, du hast zu laut gebrüllt - die Goldesel hast Du erschreckt, sie haben das Weite gesucht !
PS: Peer, nicht vergessen die Welt hat viele Weiden - die in D hat die Politik selbst ausgetrocknet.
[13:30] Pleitewelle bei Grossimmobilien kommt: Wolken-Kuckucksheim
[13:00] Staatsknete verballern: Mit Merkel die Staatsknete verballern, http://www.verballer-die-staatsknete.de/game.html#game
[13:00] Quelle-Katalog nur gegen Vorkasse: Druckerei stoppt Quelle-Katalog
[9:30] Deutsche "Rules of Engagement" in Afghanistan:
Bild: Irrsinnige Vorschriften gefährden deutsche Soldaten
Unsere Truppe in Afghanistan kämpft mit der Bürokratie
UND WAS TUT DIE BUNDESWEHR?
Sie schickt unsere Soldaten mit irrsinnigen Dienstanweisungen ins Gefecht: einer „Taschenkarte“ zur „Anwendung militärischer Gewalt“ – sieben Seiten lang! Mit neun Unterabschnitten und 30 Paragrafen, die jeder Soldat vor dem Einsatz lernen muss!
Das heißt: Jeder Wachtmeister in einer deutschen Kleinstadt hat mehr Rechte als unsere Soldaten, die sich in der heißen Wüste gegen Terrorattacken wehren müssen!
Perfekt in Bürokratie, aber zu sonst nichts zu gebrauchen. Damit auch die Taliban etwas zu lachen haben.
Übrigens, auch die deutschen Mülltrennungsvorschriften werden in Afghanistan genau befolgt - Ordnung muss sein.
Leserkommentar: DEMOKRÖTENIRRENHAUS BRD
[7:30] Leserzuschrift - Autozulieferer:
Freudenberg ist Zulieferer verschiedener Branchen. Größter Abnehmer ist die Automobilindustrie.
Es gibt kaum mehr Arbeit bei uns , die Werkstätten sind fast komplett leer.
Im Standort Weinheim(ca.6000 Beschäftigte) ist eigentlich nur noch Kurzarbeit.
Man hat kaum Arbeit. Dieses Jahr sollen auch noch 300 Arbeitsplätze bei unserm Standort abgebaut werden.
Nur 300 sollen abgebaut werden, wenn alles steht? Da geht wohl die ganze Firma bald "über den Jordan", wenn versucht wird, fast alles zu halten. Kniet hier auch die Merkel am Management?
[14:00] Und das ist nicht die einzige "verwaiste" Firma, wo ausser dem Pförtner niemand mehr da ist. Wie lange können das diese Firmen durchhalten?
[21:00] Nach Hause geschickt (und vom Staat erhalten): Nichts zu tun
[7:15] Leserzuschrift - Bericht aus Sylt:
Meine Frau und ich verbringen schon seit vielen Jahren unsere Urlaubszeit auf Sylt. Gestern war Ferienbeginn in NRW und heute haben wir uns gedanklich auf den üblichen Ansturm der Urlauber vorbereitet.
Es passierte ... nichts. Wir waren eben noch mal am am Weststrand (Sturmhaube und Buhne 16). Beide Parkplätze fast leer, am Strand ca.
10 bis 15 Personen, Hundestrände leer, auf dem Rückweg durch Kampen, Strönway (Whiskystrasse) tote Hose, bei Greta, Pony und Odin kaum Gäste, vereinzelte Figuren im Gogärtchen, jede Menge freie Parkplätze
- da tobt sonst um diese Uhrzeit der Bär! Nichts los dort! Die sonst ausgebuchten Kampener Pensionen haben das "FREI" Schild im Fenster, unangemeldet im Dorfkrug einen Platz kriegen - sonst undenkbar - jetzt kein Problem. Sylt ist ohne die Schickimickis zwar auch sehr schön - aber es sind die vielen Familien, die sonst das Bild um diese Jahreszeit prägen. Und die sind offenbar alle zuhause geblieben. Wenn sich das am Wochenende nicht ändert, ist die Saison hier für die Urlaubsgastronomie eine Katastrophe.
Nichts mehr Schickmicki?
Neu 2009-07-02:
[20:15] Die 2. Bankenkrise kommt - diesesmal von den Firmenkrediten:
Zeit: Der nächste Orkan
Während die Bundesregierung den Rückzug des Staates vorbereitet, kämpfen die Banken mit neuen Milliardenverlusten. Die Krise kehrt mit Gewalt zurück
Ob es die Politiker bis nach der Wahl hinausschieben können? vermutlich nicht, denn es wird international sein.
[12:00] Banken, passt auf, was ihr verkauft: Lehman-Opfer feiern zweiten Erfolg
[11:00] Will man ein deutsches 9/11 machen?
Welt: Sicherheitsbehörden wappnen sich für Anschläge
Die Sicherheitsbehörden schätzen die Anschlagsgefahr in Deutschland hoch ein. Drei Monate vor der Bundestagswahl treffen sich die Experten heute, um ihr Vorgehen zu beraten. Man bereite sich auch auf eine mögliche "Chaosphase" nach einem Anschlag vor, heißt es. In der terroristischen Szene gebe es verdächtig viele Aktivitäten.
Wahrscheinlich haben Merkel & co für ein spektakuläres "Attentat" nicht den Mut. Selbst der Bundestrojaner ist kein Cheney. Warscheinlich wird man der Öffentlichkeit wieder ein "vereiteltes Attentat" präsentieren - und sagen: "so gut sind wir".
Leserkommentar:
DER DEMOKRATENDRECK ÜBERFÄLLT SICH SELBST, WIE WEILAND ADOLF IM SENDER
GLEIWITZ: "UVAGA, UVAGA!!"
[11:00] Alle Banken-Verluste frisst der Staat:
Süddeutsche: Bahn frei für die Finanz-Müllkippe
Der Weg ist bereitet für das Modell Bad Bank: Der Haushaltsausschuss hat die Gesetzesvorlage beschlossen - bereits nächste Woche entscheidet der Bundestag.
Aus den Bad Banks wird jetzt eine "Bad Republic". Wenn diese bankrott geht...
[20:30] Leserzuschrift - Paragraph 93 Aktiengesetz:
Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder
(1) Die Vorstandsmitglieder haben bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden. Eine Pflichtverletzung liegt nicht vor, wenn das Vorstandsmitglied bei einer unternehmerischen Entscheidung vernünftigerweise annehmen durfte, auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Über vertrauliche Angaben und Geheimnisse der Gesellschaft, namentlich Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse, die den Vorstandsmitgliedern durch ihre Tätigkeit im Vorstand bekanntgeworden sind, haben sie Stillschweigen zu bewahren. Die Pflicht des Satzes 3 gilt nicht gegenüber einer nach § 342b des Handelsgesetzbuchs anerkannten Prüfstelle im Rahmen einer von dieser durchgeführten Prüfung.
(2) Vorstandsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Gesellschaft zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet. Ist streitig, ob sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben, so trifft sie die Beweislast.
Wann wird man ihnen daraus einen Strick drehen?
[10:45] Wer verleiht soviel Geld?
Spiegel: Deutschland muss sich eine halbe Billion Euro pumpen
Deutschland steht vor dem größten Schuldenzuwachs seiner Geschichte. Einem Zeitungsbericht zufolge müssen Bund, Länder und Gemeinden bis 2013 rund 507 Milliarden Euro neue Kredite aufnehmen. Das Defizit droht sogar auf bis zu zwei Billionen Euro anzuschwellen - die Folgen wären verheerend.
Niemand, ausser die Zentralbank. Die letzte gefloppte BuBill-Auktion sollte eine Warnung sein.
[6:30] Unglaublich, sogar Hotels bekommen schon Staatsbürgschaften:
Welt: Luxushotel Heiligendamm braucht Staatshilfe
Im Grand Hotel Heiligendamm wohnten 2007 die Staats- und Regierungschefs des G-8-Gipfels. Nun hilft die Landesregierung in Schwerin der Fünf-Sterne-Unterkunft mit einer Millionen-Bürgschaft. Experten und Politiker kritisieren die staatliche Hilfe.
Die Regierung des Armenlandes MV hat es ja. Man braucht nur gute Connections dorthin.
[12:30] Leserkommentar dazu:
zu Heiligendamm habe ich eine kleine randnotiz. wir waren letzten sommer in der gegend und sind auch auf den "prachtbau" gestoßen. man sieht immer nur die schicke immobilie und nicht, wie es daneben
aussieht: lauter vergammelte villen. am hotel war übrigens trotz hochsaison absoluter totentanz: nur ein paar gelangweilte angestellte stand herum. s. terasse. ohne den gipfel wären die wahrscheinlich schon längst bankrott. die umgebung ist vom niveau sehr bescheiden und kein vergleich zu z.B. Usedom.
vielleicht den meck-pomm landesvater mal zum praktikum bei Arnie schicken?
Neu 2009-07-01:
[18:30] Der Kavallerist reitet wieder:
Spiegel: Steinbrück zettelt Finanzstreit mit Briten an
Peer Steinbrück provoziert wieder - dieses Mal wettert der Finanzminister gegen die britische Regierung. Sein Vorwurf: London bremst die Banken-Regulierung, schützt die heimische Geldbranche. Die Ministerrede birgt Zündstoff für den Gipfel der G-8-Staaten kommende Woche.
Diesesmal übernimmt er sich eindeutig, denn er legt sich mit einem Imperium an. Sollte er darüber stürzen, wäre es kein Schaden.
Er reitet in die Hyperinflation: Deutschland flutet den Bondmarkt
[21:30] Leserkommentar-CH:
Er hat wohl Angst, dass er ohne sein Amt die Funktion eines Lastenesels einnehmen muss.
Aber im Amt sind die "Finanz-Lasten" noch grösser !
Aber ganz gewaltig wird er noch "Tabula rasa machen": zum Schluss hockt er auf einem borstigen Esel - er wird mit ihm in die Wüste rasen !
Die Kavallerie wird dann aber nicht mehr existieren - die Asiaten werden dann die Pferde satteln !!!
[15:45] Ex-IKB-Boss wird angeklagt:
FTD: Staatsanwalt klagt Ex-IKB-Chef an
Die Deutsche Industriebank hat mit riskanten Investments Milliarden in den Sand gesetzt und erhält Staatshilfen in Milliardenhöhe. Nun muss sich Ex-Chef Ortseifen wegen Untreue vor Gericht verantworten.
Gefängnis mögen diese Typen überhaupt nicht.
Sehr gut, die auch: Ex-HRE-Vorstäden drohen Schadensersatz-Klagen
[18:30] Da müsste man auch genauer nachsehen: Westerwelle fordert Rücktritt von Finanzstaatssekretär Asmussen
[18:30] Depressionsmeldungen:
Yahoo: Maschinenbau bricht ein - minus 48 Prozent
Zeit: Arbeitsmarkt geht schweren Zeiten entgegen
Tagesspiegel: Warten auf den Absturz
Handelsblatt: Autohändler locken mit Rabatten über 50 Prozent
Handelsblatt: Banken vor der Feuerprobe
Handelsblatt: Kranken Konzernen geht die Luft aus
Spiegel: Regierung muss Arbeitsagentur mit 20-Milliarden-Kredit stützen
FTD: Maschinenbau bangt um 50.000 Jobs
Es wird also doch nicht "besser".
[11:00] Leserzuschrift - Kommentar zur Arbeitslosigkeit in Deutschland:
der Artikel hinter Ihrem Link von gestern (http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-fdp-und-linke-bezweifeln-niedrige-arbeitslosenzahlen-in-wirtschaftskrise_aid_412765.html) enthält den netten Satz: "Der DGB wies darauf hin, dass sogar jeder dritte in Deutschland keine reguläre Arbeitsstelle hat."
Dazu mal meine persönliche spontane Zählung der deutschen Arbeitslosen vom 01.07.2009:
* Offizielle Arbeitslosenzahl: ca. 3.400.000
* Hartz-4-ler im Arbeitsalter: ca. 5.500.000 (noch aktuell?)
* Von "privat geführten" Agenturen betreute Arbeitslose: ?
* 1-Euro-Job: ?
* Ich-AG: ? (gibt es die noch?)
* Arbeitslose in Weiterbildungsmaßnahmen: ? (wahrscheinlich werden viele Weiterbildungen nur gemacht, damit die Leute aus der Statistik genommen werden können)
* Rentner, die aktuell noch unter 65 sind und wegen der Aussichtslosigkeit auf einen Job in Rente gegangen sind: ?
* Schüler, die eine "Ehrenrunde" (höhere Schule) drehen, da sie keinen Ausbildungsplatz finden: ?
* Studenten, die wegen der Aussichtslosigkeit auf einen Job weiterstudieren: ?
* Hausfrauen, die nach der Kindererziehung gern wieder arbeiten möchten, dies aber wegen der Aussichtslosigkeit auf einen Job gar nicht erst versuchen: ?
* Geringverdiener, die eigentlich lieber in Vollzeit arbeiten würden: ?
* "Privatiers", die das Arbeiten nicht mehr nötig haben und wegen der Aussichtslosigkeit auf einen Job darauf verzichten: ?
Ich habe sicherlich noch einiges vergessen.
Gibt es evtl. Überschneidungen zwischen den offiziell Arbeitslosen und den Hartz-4-Beziehern? Vermutlich nicht. So kommt man allein mit diesen beiden Gruppen auf knapp 9 Millionen!! Insgesamt: 11-12 Millionen?
Bei den 1-Euro-Jobbern und Ich-AGs bin ich mir nicht sicher, ob diese Leute in der AL-Statistik auftauchen. Vermutlich nicht, denn sonst gäbe es diese "Instrumente" wohl kaum.
Jeder weiß, dass die aktuellen AL-Zahlen wohl nicht korrekt sein können. Aber nirgendwo findet man eine ehrliche Aufzählung.
Vielleicht gibt es ja unter den Lesern jemanden mit Begeisterung für Statistiken, der die Zahlen zusammensuchen und auf einen aktuellen Stand bringen möchte. Mir persönlich reicht die Einschätzung, dass man sämtlichen Statistiken, die hohe Aufmerksamkeit genießen, nicht trauen darf. Jedenfalls ist es mein Eindruck: Sobald eine "unschöne" Statistik von den Medien aufgegriffen wird, wird sie von den Ämtern "verbogen".
Hinzu kommen aktuell ca. 1.100.000 AN in Kurzarbeit. Wie viele davon wären jetzt schon arbeitslos, wenn das Kurzarbeitergeld nicht noch schnell verlängert worden wäre???
Fazit: Da liegt der DGB wohl mal richtig.
Ist ja schon wie in den 1930er Jahren.
[16:00] Leserkommentar - Arbeitslosigkeit in Deutschland:
Die vom Leser errechnete Zahl von real ca. 11-12 Mio Arbeitslosen in Deutschland dürfte stimmen, hat mir gerade telefonisch eine Freundin bestätigt, die mal bei der BA beschäftigt war und jetzt bei der Caritas arbeitet (sie sagt übrigens, die Caritas sei in Sachen Jobvermittlung deutlich effizienter als die Bundesagentur-was für ein unglaubliches
Armutszeugnis)
Folgendes kommt hinzu: Von den ca. 80 Mio Bundesbürgern sind abzüglich Schüler, Studenten, Rentner und Selbständigen etwa nur 50 Millionen potentiell arbeitsfähig. Den realen Prozentsatz an Arbeitslosigkeit kann sich -jedenfalls der Grössenordnung nach- jeder selbst ausrechnen.
[16:15] Leserkommentar - hier offizielle Zahlen der Arbeitsagentur Nürnberg:
Von wegen 3,7 Millionen Arbeitslose
Im April 2009 gab es in der BRD laut offiziellem Bericht der Arbeitsagentur Nürnberg bereits 9.926.232 Arbeitslose!!!
Und die Zahl steigt von Monat zu Monat.
Zitat: "LEISTUNGSEMPFÄNGER / BA Bericht April 2009 Seite 50
LEISTUNGSEMPFÄNGER
- Arbeitslosengeld I: 1.135.613 * Personen
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.947.011*
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.818.608*"
*Vorläufig und hochgerechnet, endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest.
Das ergibt zusammen 7.901.232 Leistungsempfänger
+ ca. 1,3 - 1,6 Millionen Menschen in Kurzarbeit, von denen wahrscheinlich sehr viele in wenigen Monaten arbeitslos werden, geschätzt werden mindestens weitere 300.000 Arbeitslose
+ schätzungsweise 450.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.
Im Monat Mai 09 befanden sich 1,63 Millionen Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Diese Personen werden nicht als Arbeitslose in der Statistik aufgeführt.
Darunter befinden sich 314.629 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II (BA Bericht Mai 2009 Seite 81)
Verlässliche Aussagen zu 1 Euro Arbeitsgelegenheiten und arbeitsmarktpolitische Instrumente sind aufgrund einer erheblichen Unterfassung der Daten und Änderungen der Datenerfassung und gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich. Fußnoten BA Bericht April 2009 Seite 73
Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2008 [Datenstand Dez. 2008] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der flankierenden Leistungen erfasst.
Im November 2008 erfolgte eine Umstellung der seit November 2005 über XSozial-BA-SGB II gelieferten Förderdaten auf einen neuen Softwarestand. Daher können Differenzen zu den bereits veröffentlichten Daten auftreten.
Nicht erfasst sind ca. hunderttausende Obdachlose, die auch keine Arbeit haben.
Als nicht arbeitslos registriert werden Arbeitslose, die sich krank gemeldet haben.
Total im Mai 2009 gab es ganz offiziell registrierte 9.926.232 Arbeitslose!!! laut Statistik der Arbeitsagentur Nürnberg.
Da schau her - wie 1932.
[10:45] Leserzuschrift - Bundesbankgold - Koelnische Rundschau v. 1.7.2009:
Folgender Text, der für die EM-Fans recht aufschlussreich sein dürfte,
findet sich heute auf Seite 20 (Rubrik Dialog) der Kölnischen Rundschau.
NACHGEFRAGT
Deutsches Gold lagert auch im Ausland
Leser Rolf Lorenz fragt, ob die deutschen Goldreserven, die offiziell rund 3400 Tonnen schwer sein sollen, wirklich existieren oder ob die Deutsche Bundesbank nur schuldrechtliche Rückgabeansprüche besitzt. "Dialog" hat nachgefragt:
Das Gold der Bundesbank wird in Form von einzelnen identifizierbaren Barren real verwahrt. Die Goldbestände werden im Rahmen der regulären Revisionstätigkeit regelmäßig überprüft. Bestandskontrollen werden entsprechend vor Ort durchgeführt.
Die Bundesbank hält einen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland, weitere Bestände werden insbesondere an wichtigen Goldhandelsplätzen - bei den dort ansässigen Zentralbanken - verwahrt (London: Bank of England, New York: Federal Reserve Bank).
Dies hat sich historisch und marktbedingt so ergeben, weil das Gold an diesen Handelsplätzen an die Bundesbank übertragen wurde. Daneben wird ein kleiner Teil bei der Banque de France in Paris gehalten. Die Lagerung im Ausland ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, solange sie kostengünstiger ist als der Transport nach Deutschland und der Bau zusätzlicher Tresoranlagen.
Die Deutsche Bundesbank setzt einen Teil ihres Goldbestandes im Goldleihgeschäft ein. Der Anteil des unter "Goldforderungen" ausgewiesenen verliehenen Goldes an den Goldbeständen liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Goldleihgeschäfte werden hauptsächlich im kurzfristigen Laufzeitbereich getätigt. Die Leihgeschäfte werden ausschließlich mit großen, international tätigen und erfahrenen Banken höchster Bonität abgewickelt. Im Goldleihgeschäft kann die Bundesbank Geld verdienen und so Teile der Lagerkosten zahlen.
Gerd Röttger, Pressesprecher
Deutsche Bundesbank
Immer wieder das selbe Theater. Vermutlich ist der Grossteil verleast, nicht nur im einstellingen Prozentbereich.
[15:45] Leserkommentar dazu:
Das einzige was im "niedrigen einstelligen Prozentbereich" ist, ist die Glaubwürdigkeit derjenigen, die für dieses Betrugs-System arbeiten.
[10:00] Heute schon gelacht? - aus dem Narrenhaus HRE:
Unternehmenskultur
Offenheit, Fairness und Transparenz kennzeichnen die Unternehmenskultur der Hypo Real Estate Group. Die Gruppe nimmt durch zahlreiche Projekte ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und fördert eine nachhaltige und lebenswerte Umwelt.
Die Hypo Real Estate Holding AG ist Mitglied in einigen Nachhaltigkeits-Indizes. Weitere Informationen finden Sie in den Ausführungen zur Sozialverantwortung und Nachhaltigkeit.
Wichtigeres haben die wohl nicht zu tun.
Etwa das: HRE steht vor Milliarden-Verlusten
Was die HRE bekommt für Alle: Antrag-Badbank
[10:45] Leserkommentar: Sie irren sich, Herr Eichelburg. Zu lügen und zu täuschen IST derzeit das Wichtigste.
[14:45] Inzest: Staat heuerte HRE-Manager an
[9:45] Die Finanzreserven der Firmen schwinden:
Handelsblatt: Konzerne steuern auf gefährliche Engpässe zu
Deutsche Unternehmen drohen verstärkt in Finanznot zu geraten: Experten rechnen für den Herbst mit scharfen Gewinneinbrüchen und harten Sanierungsprogrammen. Mit dem jüngsten Firmencheck hat das Handelsblatt die Bilanzen von 133 Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzernen einem Stresstest unterzogen. Die Ergebnisse sind alarmierend.
Doch Reserven schwinden mit der Dauer der Rezession. Die Abbauwelle im Personalbereich werde deswegen wahrscheinlich Ende des Jahres kommen, befürchtet der Berater. Auffällig sei, "dass sich deutsche Großunternehmen - wohl auch im Hinblick auf die Bundestagswahl - bislang mit dem Abbau von Arbeitsplätzen sehr zurückgehalten haben
Je länger die Firmen mit der Schrumpfung warten, umso schneller fliesst das Cash ab.
Der letzte Absatz ist interessant: er beweist, dass die Politik auf den Konzernen kniet, nicht zu entlassen.
[9:30] Politiker egal welcher Art kennen nur Steuererhöhungen:
Spiegel: Klamme Städte warnen vor Steuersenkungen
Die Kommunen in Deutschland sind beunruhigt über den Anti-Abgabenkurs von CDU und FDP: Jetzt schlägt der Städte- und Gemeindebund Alarm und warnt vor einem "Schuldensumpf", sollten sich Steuersenkungen durchsetzen. SPD-Fraktionschef Struck warf Union und Liberalen Wahlbetrug vor.
Anstatt mit dem Sparen zu beginnen und die Verschwendungen zu beenden.
Wenn sie nicht Steuern erhöhen können, schulden sie auf oder drucken: Deutschlands tiefrote Zukunft mit Schuldenberg
[9:30] KfW-Frechheit: KfW muss Ex-Vorstand rund eine Million Euro zahlen
[15:15] Leserzuschrift - Kfw Frechheit:
das ist schon mehr als eine Frechheit, das ist Betrug.
Wo gibt es das schon: Ein Unternehmen ist Pleite wie auch z.B. HRE (also nichts mehr zu holen), werden dann mit Steuergeldern am Leben gehalten und haben dann auch noch Ansprüche.
Einfach nur irre. Da kann man nur hoffen, das diese Abzocker nur im Papiergeld bleiben und irgendwann dafür bluten müssen oder irgendwann den Volkeszorn am Leibe spüren werden.
Nun habe ich noch eine Frage. Ich war zwar auch schon auf einem ihrer Seminare, aber eines ist mir noch nicht verständlich. Wenn das System zusammenbricht, wird das wirklich ein Neubeginn sein? (bezgl. Politikerpensionen usw.) Oder ist es nicht so das die ganzen Ansprüche von Politikern (Pensionen usw.) , die ja für diese Sch.... gesorgt haben, dann wieder mitgeschleppt werden in das neue System?
Das heisst die bleiben dann letztlich "unversehrt" und der kleine Mann ist mal wieder der Blöde.
Das solche Abzocker wie "Zum Winkel" (extra so geschrieben) unversehrt bleiben, damit hat man sich ja irgendwie schon abgefunden.
Aber das dann das Politkerpack auch noch durchkommt, das ist schon mehr als ärgerlich.
Natürlich werden die Politiker versuchen, sich rauszuwinden. Ob es ihnen diesesmal etwas nützt ist aber sehr fraglich. Es wird wohl eher heissen (mit den Bankern) mitgefangen, mitgehangen.
Seitenauslagerung.
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