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Investment - Allgemein 7-9/2009

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

Seite ab: 2009-07-01
Seite bis:
2009-09-30
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Neu 2009-09-27:

[6:45] Leserzuschrift-DE - Häuser im Pleite-Kurort ab 10.000 Euro:

Sie sagten es voraus, ich habe es nicht geglaubt.
Und doch:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=126719
http://www.immobilienscout24.de/47196152

Das spricht für sich.

Wird ja schon. Noch etwas warten, dann wird es noch billiger.

[16:15] Leserzuschrift-DE zum €10000 Haus:

Man mag zwar in Pleiteorten günstig zu Immobilien kommen jedoch ist man als Eigentümer dann in der Hand des Steuerstaates gefangen und dieser wird dann bei den Eigentümern seine Steuerkreativität entfalten und von der Erhöhung der Grundsteuer bis zur Wiedereinführung der Fenstersteuer in Krisenzeiten alle Register ziehen. Also für mich kommt in Deutschland keine Immobilie mehr in Frage.
 

[6:45] Die "Reichen" sind oft nur hoch verschuldet: Pamela Anderson bangt ums letzte Hemd


Neu 2009-09-22:

[17:15] Immos - falsche Fluchtrichtung:

FTD: Deutsche schichten in Immobilien um

Bundesbürger investieren wieder mehr in Wohnimmobilien. Die Finanzkrise hat Häuser und Wohnungen erneut interessant werden lassen. So füllt das Eigenheim den Freiraum, der durch den Rückzug vieler Anleger aus den verschiedensten Wertpapieren entstanden ist

Immos sind in der Krise illiquid und können nur an Käufer im Ganzen verkauft werden, die dafür Kredit bekommen. Eine Aktie ist hier viel besser, da an der Börse gehandeltes Papier. Gold ist natürlich noch besser.


Neu 2009-09-21:

[7:15] Unglaublich, Performance Fees für "normale" Fonds:

FTD: Teuer bezahlte Fonds

Bei guter Performance klingeln verstärkt auch die Kassen der Fondsgesellschaften. Manchmal hängt die Latte für diese zusätzliche Gebühr jedoch sehr tief.

Für Anleger ist es schwierig herauszufinden, welche Fonds eine Performancefee haben und wie diese berechnet wird. Informationen etwa zur Einführung der Erfolgsgebühren bei Deka und Union finden Anleger verstreut in Verkaufsprospekten, dem elektronischen Bundesanzeiger oder unter "rechtlichen Hinweisen" im Internet. Datenbanken weisen Performancefees in der Regel nicht separat aus.

Performance Fees gab es bisher nur bei Hedge Fonds, jetzt werden sie offenbar breit eingehoben, meist versteckt.

Ein weiterer Beweis, dass Investment-Fonds etwas für Schafe sind. Denn Schafe werden regelmässig geschoren - wie hier.


Neu 2009-09-20:

[12:00] Leserzuschrift-DE - Immo-Fonds und Bewertungen:

Es ist völlig egal, um welchem Offenen Immobilienfonds es sich handelt, die Branche schmiert sowieso ab. Ob nun graduelle Unterschiede zwischen "kleinem Vollidiot oder "größerem Vollidiot" gemacht werden spielt keine entscheidende Rolle.
Der Analyst Stephan Loipfinger hat vor Jahren vor dieser Branche gewarnt. Ich selbst war 15 Jahre Teil dieses Systems. Man ist den "Bewertern" in jeder Phase in den Hintern gekrochen, nur um ein etwas günstigeres Ergebnis herauszuschlagen. Das ist die übliche Praxis bei allen OF. Die Diskrepanz zwischen Realität und Geschäftsbericht könnte kaum größer sein. Das ist echt kriminell was da läuft!!!!!

Ganzheiltiche Betreuung auch beim Mittagessen ist gang und gäbe. Natürlich gibt es unter den Kröten noch auch ein paar bessere OFs, aber für einen echten Investor ist so etwas pure Geldvernichtung. Der Schreiberling klammert sich wohl mit allen Mitteln an seinen Job, aber der Tag der Abrechnung wird auch in diesem Segment kommen. Ich könnte hier unzählige neue Objekte aufzählen die gerade hochgezogen werden, obwohl auf der Straßenseite gegenüber Gewerbeimmobílien seit Jahren leerstehen, egal ob in München, Wien oder Zürich oder sonstwo... Der Schweinezyklus lässt grüßen.

Um es konkret zu sagen, alle pfeifen aus dem letzten Loch, nur zugegeben wird das nicht. Ob hier der ein oder andere Immobilienfonds besser ist, spielt keine entscheidende Rolle. Es gilt nicht nur get ride of debt, sondern auch get ride of OF (= Offene Immobilienfonds). immediately!!!
Aber wie heißt es so schön: Den letzten beißen die Hunde...

So wird also "bewertet".


Neu 2009-09-19:

[10:30] Die Fond-Titanic möchte einen Nachschuss:

Spiegel: Was Anleger bei einer drohenden Pleite tun sollten

Frisches Geld nachschießen - oder abwracken? Wenn ein Fonds-Schiff nur noch Miese macht, stehen Anleger vor einer schwierigen Entscheidung. Die gute Nachricht: Der Steuervorteil bleibt in jedem Fall erhalten.

Es gilt bei Investments, die der Anleger kaum kontrollieren kann, eine Regel: der Investor haftet mit seiner Einlage und nicht mehr. Neues Geld hineinstecken, wäre gutes, neues Geld dem Schlechten nachzuwerfen. Die Lage der Branche wird viele Jahre nicht besser.

Wenn die Einlage weg ist, ist sie eben weg - aber nicht mehr.

[11:00] Leserkommentar-DE zu den Passagieren auf der Fond-Titanic:

so ist das eben, wenn man sich Zeug von einem Klopper andrehen läßt, der vor einem sitzt, Dollarzeichen in den Augen hat (nicht wegen des tollen Fonds, sondern wegen seiner Provision), und einem verschwörerisch das Produkt als exklusiv andreht mit den Worten: "Und göll, bei den Steuervorteilen heißt es zugreifen. Und im nächsten Jahr geht das wegen der neuen Gesetzeslage nicht mehr, göll, Sie müßten also schon schnell entscheiden. Ich habe Ihnen hier schon mal den Beitritt vorbereitet und auch noch gleich den Darlehensantrag. Damit wir dann alles ausreizen ist das Darelehen tilgungsfrei, göll. Dafür schließen wir dann eine Lebensversicherung ab, göll. Warum die Lebensversicherung länger läuft wie das Darlehen? Ähm ja, göll, aus steuerlichen Gründen und wir kündigen die Versicherung dann bei Fälligkeit des Darlehens sowieso,göll. Wenns da bitte unterschreiben ... Danke!"

Anstelle, daß man hier mal die wirtschaftlichen Daten anschaut, wird das Zeugs nur gekauft, um Steuern zu sparen. Daß allerdings der steuerlich in Aussicht gestellte Verlust einen durchaus realen Hintergrund hat - nein darauf kommt man vor lauter Raffgier und der Aussicht dem Staat ein vermeintliches Schnippchen zu schlagen natürlich nicht. Bei solchen Leuten sollte der Staat nochmal kräftig nachfassen, das würde auch die Staatskasse füllen. Wer sich solch einen Dreck andrehen läßt und damit Vermögen vernichtet müßte als Strafe das doppelte der Zeichnungssumme an den Staat als Sondersteuer abführen. Dann würde derartiger, wirtschaftlicher Schwachsinn, sofort aufhören.

Bravo! Die Schafe wurden ins eiskalte Wasser des Nordatlantiks geführt, ohne es zu merken.

Übrigens diese Klopper haben beim Verkauf nur ihre Provision - bis 20% !!! und das nächstgrössere Leasingauto gesehen.


Neu 2009-09-18:

[6:30] Leserkommentar-DE zu Immobilienfonds:

Als Mitarbeiter eines offenen Immobilienfonds kann ich sowohl zu dem Artikel als auch zu Eichelburg's Kommentar eines ganz sicher sagen: Die Aussagen sind äußerst undifferenziert und damit nicht verwertbar.
Es gibt Immobilienfonds, die in der Boomphase zu teuer eingekauft haben (z.B Morgan Stanley) und jetzt Ihre Immobilien nicht mehr zum Einstandspreis verkaufen können. Gleichzeitig gibt es "alte" Fonds, die in den Jahren 2006 - 2007 ihren jahrelang unverkäuflichen Schrott als Porfolio an Dumme (meistens angelsächsische Investoren) wie z.B. Eurocastle verkauft haben, die kürzlich Teile Ihres Portfolios an die finanzierende Bank Sicherungsübereignen mussten.

Um gute Immobilien gibt es einen scharfen Bieterstreit, die Anfangsrenditen (und damit die Kaufpreise) sind für meine Begriffe schon wieder relativhoch.

Es zählt nicht nur das Land, in dem die Immobilien liegen, die Mikrolage (Stadtviertel, Straße) ist viel wichtiger.

Die Fondschließungen lassen nicht umbedingt Rückschlüsse auf die Güte des Fonds zu, vielmehr mussten institutionelle Investoren im vergangenen Jahr Ihre Anteile verkaufen um andere Löcher zu stopfen (hier könnte ich mir geplatze Lehmann-Papiere vorstellen).

Die Beurteilung eines Immobilienfonds erfordert fundierte Immobilienkenntnisse. Auf das Urteil von Rating-Agenturen würde ich mich nicht verlassen.

Also, man müsste als Investor in solchen Fonds ein Immo-Experte sein und alle Unterlagen zur Due Diligence bekommen. Da kann man gleich selbst Immos kaufen - was derzeit ohnehin nicht ratsam ist.

Neu 2009-09-17:

[20:15] Leserzuschrift-DE - Schnellstens raus aus den Immobilienfonds:

Nachdem in den Medien nun offen von der Gewerbeimmobilienkrise die Rede ist - mit Abschreibepotential von 40 Prozent - halte ich einen Hinweis an alle Hartgeld Leser für ratsam: Schauen Sie Ihr Depot durch ob Sie offene Immobilienfonds im Bestand haben. So wurden von der regionalen Sparkasse derlei Anteile meinem Onkel erst vor wenigen Monaten als Inflationsschutz (Sachwerte...) verkauft.

Unkritisch erscheint es noch, wenn der Fonds ausschließlich in der D-A-CH Region in Objekte investiert hat. Sind aber Immobilien aus den PIGS, Osteuropa oder aber Gross-Britanien oder USA dabei, dann sollte man unbedingt noch vor dem Wochenende die Anteile verkaufen.

Auch diejenigen, welche in so genannte Dachfonds Gelder angelegt haben bitte schauen, ob der Fonds selbst wiederum in Gewerbeimmobilienfonds investiert hat. Die Infos kann man aus dem Geschäftsbericht entnehmen bzw noch aktueller jeweils über die Homepage der Fondsgesellschaften.

Letztes Jahr um die Zeit wurden ja auch mehrere große offene Immobilienfonds über Nacht für Monate geschlossen, da kein Kapital mehr zur Auszahlung vorhanden war. Wenn es wirklich so schlecht um die Gewerbeimmobilien steht, kommen die Fonds um eine Schließung garnicht herum.

Die Fonds müssten Immobilien verkaufen, um Anleger auszahlen zu können. Das ist heute schwierig.

[20:15] Wer solchen Leuten Geld gibt, ist selbst schuld: Verurteilt: Mysteriöser Betrüger lebte «wie Made im Speck»


Neu 2009-09-16:

[19:15] Verschiedene "Geldrettungen":

Focus: Wie haben Sie Ihr Geld gerettet?

Die Krise hat deutsche Sparer bis ins Mark getroffen. Haben auch Sie um Ihr Geld gebangt? Wo haben Sie das Ersparte gebunkert, als die Finanzbranche ums Überleben kämpfte? Die Erfahrungsberichte der FOCUS-Online-Leser.

Interessant, wie unterschiedlich die Leute reagierten.


Neu 2009-09-15:

[10:15] Leserzuschrift-DE - Flucht in das gelobte Land:

Sie schreiben in Ihrem Kommentar, dass man sich die bankrotten Ländern ansehen muss und erst dann eine Entscheidung treffen kann.

Ich denke, dass wenn Sie so lange warten, Sie kaum mehr eine realistische Chance haben das zu tun. Warum? Wie wollen Sie denn dann ihr Gold und Silber ins gelobte Land bringen?

Schon heute wird genug an den Grenzen von offiziellen Staatsvertretern kontrolliert. Von möglichen Räubernbanden, die einem beim Marsch über heimliche und verschlunge Pfade in die neue Heimat erleichtern möchten, will ich gar nicht sprechen. Nun wollen wir mal annehmen, dass es ein Land in einem anderen Kontinent sein soll bzw. werden wird. Das verkompliziert die Sache noch einmal gehörig.

Ich bin der Meinung, dass man heute bereits dafür vorsorgen und sich entscheiden muss und nicht erst, wenn das Unvermeidliche eingetreten ist. Alles andere ist doch mehr theoretischer Natur, die Realität ist doch dann eine ganz andere.

Wer bitte von Ihren Lesern ist so ausgebufft, dass er da gelassen sein Ding durchzieht? Sicherlich nicht die anständigen Staatsbürger, die nur nach ein wenig Sicherheit lechtzen.

Das 1. ist der Triggerpunkt für die Entscheidung, abzuhauen. Wird vermutlich dann nötig sein, wenn im Heimatland eine Diktatur an die Macht kommt.

Der nächste Punkt ist die Due Diligence, man muss Fluchtstaaten analysieren. Dazu gehört auch, dass man sie sich als Tourist einmal ansieht. Dabei wird man sich selbstverständlich ansehen, wie man sein Vermögen hineinbringen kann.

Es gibt sicher welche, die es machen werden, aber die Masse wird sich still ihrem Schicksal ergeben, auch wenn sie in ein KZ verschleppt wird.
 

[10:00] Doug Casey über Devisenkontrollen und den Schutz davor:

Caseyresearch: Doug Casey on Protecting Your Cash, Doug Casey on Protecting Your Assets

So, the first tax haven rule is to never go to a place that’s obviously a tax haven. If I were interested in bank privacy, I’d forget about places like the Bahamas or the Caymans. It makes no sense at all today.

The best places are the least obvious places. Malaysia is interesting. Thailand. These are completely non-tax haven types of places – and that might make them suitable.

But, from the viewpoint of FX controls, the nice thing about real estate is that there is no way they can make you repatriate it. Other than owning a business abroad, real estate is the only sure way to legally keep your capital offshore.

L: With all the problems the U.S. has, do you think this could happen now? Could we be reading about new exchange controls on CNN.com this afternoon?

Doug: Sure. Although they typically pull these stunts over a weekend. I expect something of this nature to happen any time between tomorrow morning and two years from now. If some form of currency controls are not instituted within two years, I’m going to be genuinely surprised.

So, if you’re going to take action, you should start heading for the exits now. Not next month, and certainly not next year.

Diese beiden Artikel sind primär für die USA geschrieben, wo alles Vermögen weltweit dem Finanzamt berichtet werden muss. Aber Deutschland ist inzwischen am selben Weg. Doug Casey erwartet Devisenkontrollen in den USA jederzeit, der Euro-Raum wird sie dann auch bald haben.

Er geht auch auf Immobilien im Ausland als Methode gegen "forced repatriation" ein. Er empfiehlt diese aber nur in Staaten, wo es keine Hypotheken gibt und die Preise daher sehr niedrig sind - natürlich mit Cash gekauft. Das ist allerdings etwas für Leute mit Kleingeld (meherere Millionen) und dem Level des "Sophisticated Investors". Alle anderen sollten lieber mit ihrem Gold unter die Erde oder sonstwohin gehen.


Neu 2009-09-14:

[16:15] Leserzuschrift-DE - Das gelobte Land:

Zitat aus einer unter "Investment allgemein" veröffentlichten Mitteilung:

"Immobilie verkaufen, solange man noch etwas dafür bekommt und von dem Geld (ob man sich dort eine Immobilie kauft oder nur mietet) in der Sonne leben. Dort, wo man noch etwas für sein Geld (am besten in eine andere Währung tauschen... NOK, Can$ etc. fragen Sie Herrn Eichelburg) bekommt und einfach leben ohne Steuerbescheide auszufüllen und für jede Steuer eine Steuer bezahlen zu müssen. Solange der Staat noch nichts enteignet hat, ob durch Zwangshypothek oder durch Steuern oder Geldentwertung oder Devisensteuer oder Goldverbot"

Sicherlich hat die o.g. Lesermeinung meinen Sinn getroffen, nur hat sich noch keiner darüber aufgelassen welches denn nun so ein "gelobtes Land"
sein könnte. Jetzt, in Zeiten in denen alles so lala seinen gewohnten und vielleicht noch erträglichen Gang geht, fallen mir schon einige Plätzchen auf der Welt ein, wo ich es mir vorstellen könnte zu leben. Ja, es gibt einige, wo die Mentalität viel relaxter als hier in Deutschland ist, die Gesetzesflut in Gegensatz minimal und auch die Verdienstmöglichkeiten für deutsche "Arbeitstiere" bestimmt lukrativer sind, weil ebend die Steuerlast sehr hoch ist.

Aber wo wäre man am besten in einer weltumspannenden Finanzkrise?
Vielleicht weiß jemand dazu einige argumentierte Orte oder Länder aufzuzeigen. Das würde mich sehr interessieren, die Argumente und auch Ideen die Sie oder andere Leser damit verbinden. Wir haben uns damit schon einige Male beschäftigt, ist besser als über Politik zu reden.

Die Krise ist noch nicht sehr weit fortgeschritten. Man muss sich die Lage dann ansehen, wenn die meisten Staaten bankrott sind.

[18:00] Leserzuschrift-DE zum gelobten Land:

Es ist schwierig, das ULTIMATIVE gelobte Land einfach so zu nennen, da jeder Mensch andere Präferenzen hat (es gibt ja auch andere Dinge als Steuern und Sozialabgaben und das Wetter...).

Es gibt einige Fragen, die man sich stellen kann:

1. Welchen Kulturkreis mag ich überhaupt? "Asiatisch" ist ziemlich platt pauschal und reicht von Mittelrußland über türkisch, indisch, chinesisch und indonesisch bis Japan und Ozeanien...

Konkret also: Welche Religion sollte die Gesellschaft dominieren? Ist mir das vielleicht egal? Falls ja, nochmal konkret: Kann ich in einem Land leben, in dem nur verschleierte Moslems wohnen und merkwürdige Turk-Riten pflegen? Oder in der Mongolei, wo man quasi als Reiterstamm durch die Steppen zieht? ...ist sicherlich wenig geregelt dort und der Fiskus hat nur wenig bis keine Macht... aber will ich das???!!!

2. Schließe ich Staatsformen aus? Darf es nur Demokratie sein oder geht auch Autokratie wie im Iran oder Stalinismus wie in Nordkorea? Ein wenig Demokratur á la Putin vielleicht? Königstum in Arabien? Anarchie in Somalia? Chaotische Revolucíon Marke Kuba oder Nicaragua?

3. Will ich dichtgedrängt leben in MegaStädten oder lieber am Ende der Welt in weiter Natur (Neuseeland, Patagonien, Alaska)?

4. Wie wichtig ist mir Infrastruktur? Internet, Ärzte, Krankenhäuser, MediaMarkt, Restaurants, Supermärkte?

5. Wie hoch sind Steuersätze auf Einkommen, Mehrwertsteuer, Sozialabgaben, Grundsteuer und sonstige Abgaben an Staat und Gemeinde?

6. Wie ist die grundsätzliche Mentalität der Menschen? Preussischgermanisch oder mehr Russischorthodox? Vielleicht Südamerikanischchaotisch oder Nordamerikanischnaiv? Australoegal? Chinesischbegrenzt?

7. WO fühlt sich meine Seele ZU HAUSE?

Europa ist schon nicht schlecht - aus meiner Sicht. Man kann auch nicht sein Leben lang als Wanderameise durch die Welt ziehen, ewig auf der Flucht vorm Steuerstaat und auf der Suche nach dem gelobten Land...! Man muss sich nach ein oder zwei Fehlversuchen einfach mal festlegen (wenn man sich denn überhaupt von zu hause weg traut...)!

Wenn man in einer Demokratie lebt, hat man die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen, an der Lage zu arbeiten und die Politik zu beeinflussen! ...weglaufen ist einfacher, aber auf Dauer echt aufreibend (denke ich).

An der Börse heißt es immer: Hin und her, macht Taschen leer!

...wer sein Leben lang von Kontinent zu Kontinent zieht, dem wird's nicht anders ergehen!

Aber: Mit den oben genannten Fragen kann man schon ein wenig herausfinden, wo man denn Leben möchte!

Für mich geht es nur in Europa oder auf dem amerikanischen Doppelkontinent - allein aus Mentalitätsgründen!

Die meisten Leute werden ohnehin zu Hause hocken bleiben, egal was passiert.

[19:15] Leserzuschrift-DE - noch einmal Gelobtes Land:

Es stimmt, man kann keinem einen Rat geben welches Land für ihn in Frage kommt. Die komplexen Auswahlkriterien hat der Vorkommentator schon beschrieben. Ist man nicht alleine, ist das Auswandern oft schwieriger.

Fakt ist, daß die Länder nicht auf einen warten nur weil man aus Deutschland kommt. Die Einwanderungskriterien sind in den meisten Ländern sehr hoch und man kommt nur durch einen gefragten Beruf, od. z.B. Arbeitsplatzschaffung/Investition oder Heirat rein.

Vorteil an manchen Bananenrepubliken ist daß man sich im Gegensatz zu Deutschland darauf einstellen und anpassen kann. Z.B. Paraguay ist ein Land in welches man noch relativ einfach reinkommt, jedoch muß man anpassungsfähig sein auch was die Korruption angeht - kann auch ein Vorteil sein.

Wer in Europa bleiben möchte und den Norden mag kann sich zumindest ein Fluchtdomizil z.B. in Schweden günstig erwerben. Vorteil Europa, spottgünstige Immobilien (im Umland) und weit weg von Deutschland.

Leute, die sich ein einem Zielland in einer Depression als Arbeitnehmer durchschlagen wollen, können es ohnehin vergessen. Man braucht für mindestens 5 Jahre Lebensunterhalt stabiles Cash.
 

[13:00] Leserzuschrift "Landlords" (zur Diskussion vor einiger Zeit):

was man an den Ausführungen in der Publikation, ebenso wie an denen des Rechtsanwaltes deutlich erkennen kann:
Absolut unüberschaubar, in Deutschland zu vermieten!
Ohne Jurastudium voll mit Fallstricken, die einen unbedarften Anleger, der sich von "Fachleuten" zu Immobilien für Vermietung hat raten lassen, im Ernstfall ruinieren.

Dazu noch der Beitrag bzgl. Mietnomanden. Die vermutlich alle Fallstricke bestens kennen und geradezu plündernd durch Deutschland ziehen und immer die gleiche Masche anwenden.
Und die von der Justiz nicht wie einfache Betrüger behandelt werden.
Das sollte die Immo-Gläubigen zumindest nachdenklich machen.
Als Kapitalanlage würde ich da jetzt die Finger sehr weit weg lassen.

Zusätzlich zu diesem Risiko kommt bei Miet-Immos natürlich noch das Wert-Risiko. Plus das Staats-Risiko.

Aber "Landlord" zu sein schafft offenbar so viel Prestige.

[13:45] Leserkommentar-DE dazu:

Ich verstehe nicht daß sich die Leute, trotz der vielen Infos welche sie über hartgeld.com etc. bekommen, trotzdem noch in Deutschlands Immobilien investieren.

Damit setzen sie sich in einem Land, wo oft der Täter zum Opfer per Gerichtsbeschluss gemacht wird, der willkür eines Systems aus.

Die Welt ist so groß und besteht doch nicht nur aus dem tristen Deutschland mit seinen geltungssüchtigen, besserwissenden und bestimmenden Menschen und Gesetzen.

Gestern habe ich einen Spruch von Aristoteles gelesen "Wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, der ist zurecht Sklave".

Ich kann nur denen sagen, die es noch in der Hand haben, ein Land zu suchen, wo es vielleicht etwas weniger Sicherheit gibt (kann sich trotzdem weitgehend absichern) aber dafür endlich das Gefühl von Freiheit.

Wohin der Zug hier in Europa, speziell in Deutschland geht muß doch jedem klar sein. So einfältig kann man doch gar nicht sein?

Immobilie verkaufen, solange man noch etwas dafür bekommt und von dem Geld (ob man sich dort eine Immobilie kauft oder nur mietet) in der Sonne leben. Dort, wo man noch etwas für sein Geld (am besten in eine andere Währung tauschen... NOK, Can$ etc. fragen Sie Herrn Eichelburg) bekommt und einfach leben ohne Steuerbescheide auszufüllen und für jede Steuer eine Steuer bezahlen zu müssen. Solange der Staat noch nichts enteignet hat, ob durch Zwangshypothek oder durch Steuern oder Geldentwertung oder Devisensteuer oder Goldverbot.

Es sind eben Gewohnheitstiere = Schafe.


Neu 2009-09-09:

[10:45] Die Steueroasen wechseln:

Zeit: Vertreibung an den nächsten Strand

Die Finanzminister kämpfen zwar erbittert gegen Steueroasen – aber wenn eine Oase schließt, macht eine neue auf

Das heißt, dass Fahnder bereits eine ganze Menge wissen müssen, bevor sie eine Steueroase um Auskünfte bitten. "Sie können nicht fragen: Gibt es da ein Konto eines gewissen Richard Murphy in Ihrem Land?", sagt Murphy. "Nein, Sie brauchen den Namen der Bank, die Kontonummer und noch mehr Details. Angesichts der Verschwiegenheit vieler Steueroasen werden Sie diese Art von Information so gut wie nie bekommen." Diese restriktive Regelung erklärt, warum die USA ein Steuerabkommen mit dem Offshore-Paradies Jersey haben, aber 2007 nur in vier Fällen Auskünfte erbaten.

Und trotzdem: Große Lücken bleiben. Schließlich gibt es immer noch Steueroasen, die trotz des Drucks ihre Geheimniskrämerei nicht aufgeben. Also vermuten Steuerfahnder, dass derzeit viel Geld aus Liechtenstein und der Schweiz abgezogen wird und in Singapur, Dubai oder Panama landet. Banken aus Singapur sollen in den vergangenen Monaten reihenweise vermögende Deutsche angeschrieben haben – woher auch immer sie die Adressen hatten.

Primär geht es hier um deutsches Wahlkampfgetöse des Peer-Wolfs. Real ist es nicht so einfach für ein Finanzamt auf Bankdaten zuzugreifen. Wichtig: keine Kontoinformationen ausserhalb des "Steuerparadieses" aufbewahren.

Schon das beste Steuerparadies gesehen? Gold: das schützt nicht nur vor dem Fiskus sondern auch der staatlichen Inflationssteuer.


Neu 2009-09-07:

[17:45] Leserzuschrift-AT - Kapitalsicherung:

Heute war wieder eine Anfrage über Goldlagerung und Sicherstellung des Vermögens.
Wenn Sie Metall vergraben, kann es mit den heutigen Sonden bis zu ca. (max.) 3 m erfasst werden.

Bei der Sicherstellung von Sachwerten wie veranlagtes Geld, Grundbesitz, etc. habe ich seit Jahren eine südamerikanische AG.
Kostet ca. 3.000,-- Euro im Jahr und ist absolut und zwar absolut anonym.

Es gibt 2 bis 3 Staaten in SA wo das zu 100% funktioniert.
Und der europäische Fiskus ist außen vor, da auch keine Einkommensteurer (oder max. 10% der Gewinne) bezahlt werden muß, (Hängt vom Land ab).

Das mit der südamerikanischen AG hilft nur bedingt, soferne die Werte hier in Europa sind. Der Staat kann trotzdem darauf zugreifen, aber sie nicht zuordnen.

[20:15] Leserkommentar-AT dazu: Vergessen Sie SA- AGs, erstens merkt eh jeder, wem die gehören (da reicht 1 Verfügung), zweitens ist SA- Politirisiko kein Spaß.

 

[13:45] Leserzuschrift - Ackerland:

im aktuellen Rohstoff-Spiegel schreiben Sie, wie wichtig die Anonymisierung des Vermögens, d.h. die Verhinderung des Zugriffs des Staates in Form von Vermögensabgaben. sei.

Nun kann man ja auch nicht sein ganzes Vermögen in Edelmetalle stecken. Was halten Sie denn von Ackerland bzgl. Ihrer obigen These??

Ich denke, dass der Staat nur über höhere Grundsteuern, etc. auf Immobilienvermögen zugreifen wird, Ackerland aber weitgehend außen vor lassen wird, da die Landwirtschaft aufgrund der Versorgungssicherheit schon immer priviligiert war. Gut, evtl. könnte eine Unterscheidung zwischen Ackerland-Investor und Landwirt gemacht werden, allerdings glaube ich dies auch nicht.

Ich denke, der Staat wird eher auf die viel größeren Immobilienvermögen zugreifen.

Ackerland und Wald sind Alternativen, aber die sind auch immobil und stehen im Grundbuch. Die Besteuerung ist aber unwahrscheinlicher als bei normalen Immos - etwas gegen die "Spekulanten". Mitnehmen kann man Ackerland und Wald auf der Flucht aber auch nicht. Nur Gold und Silber.

[20:15] Leserzuschrift-DE zu Ackerland:

alle die vor haben Ackerland zu kaufen sollten sich mal die Geschichte zu den damaligen LPGs in der DDR ansehen.

Was würde denn passieren wenn hier wieder alles selbst erzeugt werden müsste ?
Zu 100% würde Acker zwangsverwaltet bzw.Erträge müssten teilweise abgeführt werden.
Man wäre dann Sklave auf dem eigenen Feld !

Ein grosses Gartengrundstück von vielleicht 3.000 qm scheint mir angebracht .
Ob es riesen Ackerflächen sein sollten ist fraglich weil Bauer sein ausserdem auch ein Beruf ist.

Wie sind die LPGs entstanden? indem man die Bauern enteignet hat. Könnte unter Oskar & co auch wieder kommen.
 

[12:30] Got Gold?

Spiegel: Panik im Paradies

Das deutsche Finanzministerium will das Schweizer Bankgeheimnis schleifen. Die Chancen stehen gut. Steuersünder leben künftig gefährlich.

Die "kulturell nahen" Steuerparadiese sollen zumindest den Deutschen mit grossem Medien-Tam-Tam vermiest werden. Wer globaler orientiert ist, geht jetzt eben nach Singapur, Hongkong oder sonstwo hin. Gestern wurde diese Leserzuschrift auf der Deutschland-Seite veröffentlicht:

Habe heute aus gut informierter Quelle (aus hohen Regierungskreisen) erfahren, dass die deutsche Bundesregierung mit Beginn des Jahres 2010 die Banken verpflichten möchte, die Vermögensstände der Bundesbürger offenzulegen. Es scheint so, dass wirklich eine Vermögensabgabe in Planung ist. Natürlich nach der Bundestagswahl und nach Weihnachten, um die Weihnachtsumsätze nicht ganz in den Keller sacken zu lassen und die Panik ev. noch zu verschieben. Es ist doch wirklich an der Zeit, wie Herr Ziemann auch schreibt, sein Vermögen zu anonymisieren durch den Kauf von EM. Soll man auch Minenaktien abzustoßen?

Es ist anzunehmen, dass 2 Sachen vorbereitet werden:
a) eine Vermögensabgabe, speziell in Deutschland nach der Wahl
b) Devisenkontrollen, das Geld der Bürger soll eingesperrt werden - speziell in den USA

Dagegen hilft nur Gold, möglichst anonym und tief vergraben. Sobald es einmal die Leute mit Geld kapieren...diese Politiker bringen sich damit selbst um
 

[9:45] Besser Gold als LV: Alternativen zur Lebensversicherung


Neu 2009-08-05:

[18:30] Auslaufmodell Lebensversicherung:

WIWO: Lebensversicherungen auf der Kippe

Niedrige Verzinsung, kaum Reserven, versteckte Risiken, Kundenflucht – Lebensversicherungen stehen unter Druck wie noch nie. Wird der Altersvorsorge-Klassiker zum Auslaufmodell?

Was bei Ehen gilt, zählt auch bei der Geldanlage: Immer mehr Versicherte ziehen vorzeitig einen Schlussstrich und kündigen vor dem vereinbarten Ablauftermin ihre Police. Im vergangenen Jahr stoppte jeder 25. Kunde seine Einzahlungen, kündigte den Vertrag oder stellte ihn vorübergehend beitragsfrei. Vier von fünf Sparern halten eine 30-jährige Versicherungszeit nicht durch, über alle Laufzeiten wird in mehr als die Hälfte aller Verträge nicht komplett eingezahlt.

Die Verluste auf den Kapitalmärkten zusammen mit den Kündigungen werden diese Systeme irgendwann zerreissen.

Wer in soetwas noch drinnen ist, ist ein Schaf.


Neu 2009-08-04:

[20:15] Leserzuschrift-DE - Immobilienkauf in der Krise:

da ich mich nun entsprechend auf die Krise vorbereitet habe und als Sieger daraus hervorgehen möchte, mache ich mir Gedanken in wie fern man zum gegebenen Zeitpunkt mit EM’s Land und Grundstücke erwirbt.

Einen bzw. mehrere Verkäufer wird man finden. Zahlungsmittel sind vorhanden, ebenso ein Zettel auf dem man den Kaufvertrag verfasst. Doch wie schafft man es, dass das Grundstück einem rechtmäßig gehört. Sprich die Eintragung ins Grundbuch durch den Notar. Meinen sie das so etwas in der Krise weiterhin möglich sein wird? Sind Ihnen Vergleichsfälle aus den 20igern und Ende des 2.WK bekannt?!

Eine typische "deutsche" Frage - wird die Bürokratie dann noch wie heute funktionieren?

Wie das dann ist, weiss heute niemand. Möglicherweise funktioniert das Grundbuch nicht mehr. Wichtig ist auf jeden Fall das richtige Geld - Gold.
 

[16:00] Die neuen Steueroasen gehören zu China:

Presse: Finanzplatz: Die Steueroasen trocknen aus

Reiche flüchten aus Liechtenstein, und die Cayman Islands stehen vor der Pleite. Findige Anleger ziehen ihr Geld in andere Steuerparadiese ab – wie Hongkong und Macao.

An Hongkong und Macao werden sich Peer-Wolf & co die Zähne ausbeissen. China gibt nichts preis.

Neu 2009-08-31:

[10:30] Leserzuschrift-DE - Zocken und die Steuer:

So wie die Leserreaktionen reinkommen, ist es wohl mal wieder nötig, die Lager sinnvoll zu trennen:

Es gibt die Investoren (langfristig, nachhaltig) und die Trader oder Spekulanten (kurzfristig, gewinnorientiert). Der Investor will am langen Ende natürlich auch Gewinn sehen, sonst investiert er ja nicht.

Der Investortyp macht sich eine lange Zeit Gedanken, wie er sein Vermögen aufstellt. Er kann sich Zeit lassen, da einige Wochen dem keinen Abbruch tun. Wenn er sich entscheidet, setzt er auf langfristige Trends, wie z.B. die klassische "Konjunktur-Welle". Wer besonders ausgiebigen Weitblick hat, nimmt auch noch den Kondratieff-Zyklus und ggf. weitere bekannte (und erwiesenermaßen existente!) Zykluswellen in seine Überlegungen auf. Die Wertschwankungen seiner Anlagen sind dem Investor tendenziell gleichgültig (wg. des langen Anlagehorizontes), außerdem schwankt ein gut aufgestelltes Vermögen nicht sehr stark!

Der Spekulant schafft mit seinen Aktionen Liquidität an den Märkten und das ist gut so! Liquide Märkte haben geringere Transaktionskosten und das kommt allen Marktteilnehmern zu Gute! Spekulanten setzen auf kurzfristige Trends oder Gelegenheiten, quasi Schnäppchen. Wenn es gut geht, winkt ein Gewinn. Starke Schwankungen sind aber nicht ausgeschlossen und oft haben Sepkulanten Schweißflecken am Hemd...

Der schlaue Spekulant fährt die sogenannte Core-Satellite-Technik: Ein Kerninvestment (z.B. marktbreite Indizes) sichert die langfristige Teilnahme an den übergeordneten Trends - hier geht man einfach mit der Benchmark! Der Satellite sind dann gezielte Käufe (Verkäufe) von Einzel-Assets, in denen eine Über- oder Unterrendite vermutet wird. Der Spekulant kann in jeder Marktphase mit jedem Asset Gewinne machen - manchmal ist es nur etwas schwieriger, weil z.B. gerade ein Aktiencrash läuft (z.B. im Jahr 2000) - aber: Auch im Crash gibt es Top-Performer.

Ergo: Liebe Spekulaten, hackt nicht auf den Investoren rum - Ihr seid nicht wie sie! Und, liebe Investoren, lacht nicht über die Spekulanten, deren hektisches Geschäft wollt ihr sicherlich nicht eingehen! Es ist einfach eine Typfrage, wie man Geld anlegen will.

Zur STEUER:
In DE sind alle Papier-Assets mit der 25%-Abgeltungssteuer versehen. Eine Spekulationsfrist gibts nicht mehr - also nach 40 Jahren Fondssparen gehen 25% plus Soli (hoffentlich ist der in 40 Jahren mal abgeschafft!!!) vom Gewinn herunter!

Aktien sind besonders gekniffen - laufen Verluste auf, sind Aktienverluste NICHT mit Gewinnen bei Bonds verrechenbar! Aktienverluste landen in einen gesonderten Verlusttopf, der NUR MIT AKTIENGEWINNEN verrechenbar ist. Alle anderen Anlagen (Bonds, Zertifikate, Fonds) lassen sich gegenseitig verrechnen.

Verluste bei Einkünften aus Kapitalvermögen sind NICHT mit anderen Einkünften (z.B. selbständiger Arbeit) verrechenbar!

Papier-Gold wie Zertifikate oder ETFs sind leider der Abgeltungssteuer unterworfen (bei den ETFs ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen...).

PHYSISCHES Gold ist aber nach einem Jahr STEUERFREI! Wer nach dem langen Zeitraum von drei Monaten Gewinne einfährt und es aufgrund der langen Dauer vergisst, beim Finanzamt anzumelden, der zahlt ebenfalls keine Steuer.

Got Gold?
 

[9:30] Leserzuschrift-AT - Steuer- und Anonymitätsparadiese:

Da muß etwas präzisiert werden:

1) Steuerparadiese sind Länder,
die vom Menschen mit Hauptwohnsitz dort, unglaublich geringe Steuern abverlangen, z.B.: Monaco, Andorra (beides FR- gedeckt), Liechtenstein (US-gedeckt), manche CH- Kantone, derzeit CZ, SK, Gibraltar, Channels, BVI (UK- gedeckt), Delaware (in USA)...... Das hat aber mit Anonymität nichts zu tun und diese Steuersätze GELTEN NICHT für Personen mit auptwohnsitz im Ausland. Außer iechtenstein und CH und die sehr eingeschränkt, kennen die meisten Steuerparadiese überhaupt keine Anonymität, viele gar keine Form von Bankgeheimnis
ODER die Firmen mit Hauptwohnsitz dort, unglaublich geringe Steuern abverlangen, z.B.: zusätzlich LUX (FR- gedeckt) usw.

2) Anonymitätsparadiese sind Länder, wo der Beneficial Owner von Geldern unerkannt bleiben kann, das muß aber nicht steuerniedrig sein. AT ist ein Hochsteuerland mit Bankgeheimnis und anonymen Aktien für die Elite, eine ganze AG ist mit Verwaltung teuer, hat natürlich ein auf sie lautendes Konto, aber keiner kennt den Eigentümer. In Delaware geht so was nicht, dafür sind die Steuern aber fast null.

Derzeit läuft eine Hetzjagd auf die Anonymitätsparadiese und die ist ernst gemeint, die Steuerparadieskomponente für dort Wohnende ist jedem egal. Selbst das aggresivste, also DE- Finanzministerium hat Liechtenstein zur Rechtshilfe aufgefordert, nicht zur Erhöhung des LI-Einkommenssteuerhöchstsatzes für Hiltis oder Hovals. Sich an der englischsprachigen Elite zu orientieren ist daher sinnlos, außer man zieht dort hin und wohnt dort. Das kann man in Zug aber auch machen. Daten von CH- Ansässigen gibt die Schweiz nicht preis, Delaware nicht, keiner, muß er auch nicht. Es geht um die Nichtansässigen (inkl. Briefkästen), daher um Anonymität.

Interessanterweise schraubt die Systemelite damit die Geldglobalisierung massiv zurück und sie behindert massiv den Lohn der Korruption. Bei genauer Betrachtung sind diese Maßnahmen keinesfalls elitenmachtausweitend, sondern elitenmachtbeschränkend.

Der Treiber ist DE. US und FR stört das nicht, aber deren Steuersystem ist vermögenssteuerlastig (auf Immobilien insb.), daher nicht so betroffen von Steuerflucht wie DE. Die Hauptopfer werden AT, CH und LI sein. Vor allem AT hat eine Tradition von Schwarzgeldtoleranz bei sonst hohen Steuern, was auch zur Ostexpansion beitrug, das wird jetzt abgedreht.

Danke für die Bestätigung: der Treiber ist der böse Peer-Wolf.



Neu 2009-08-29:

[20:00] Leserzuschrift-DE - Preisklauselgesetz - Deutschland:

habe mich mit der Frage der Wertsicherung in Verträgen vor einem Jahr beschäftigt. Ergebnis: es gibt das "Preisklauselgesetz vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246, 2247)"

Danach:
§ 1 Preisklauselverbot
(1) Der Betrag von Geldschulden darf nicht unmittelbar und selbsttätig durch den Preis oder Wert von anderen Gütern oder Leistungen bestimmt werden, die mit den vereinbarten Gütern oder Leistungen nicht vergleichbar sind.

dann folgen die Ausnahmen ...

Demnach dürfte eine Goldklausel in Verträgen verboten sein. Das gewünschte Ergebnis wurde sichergestellt.

Das ganze Gesetz wurde mitgesendet (leider als PDF, nicht als Link). Es strotzt nur so von Ausnahmen.
 

[10:15] Leserzuschrift-DE - Wald oder Gold:

Ein etwas philosophischer, aber meiner Meinung nach langfristig richtiger Gedankengang:
=> Was sind Zinsen, was steigert Wert und Was bewahrt Wert?
=> Wenn ich heute etwas machen möchte, wovon meine UrUrEnkel noch etwas haben - was muss ich jetzt, heute machen?
=> Ich meine die gaaanz lange Sicht, ohne, dass ich ständig etwas tun muss (Arbeit reinstecken), um den Wert zu erhalten. Realer Zins in z.B. Hundert Jahren.

1.
Papiergeld, Kontoguthaben, Sparguthaben?
=> Wenn ich längere Zeit nichts damit mache, "frisst" die Inflation den Wert auf. Auf Jahrzehnte und Jahrhunderte gesehen war diese Form durch Hyperinflationen und Währungsreformen echt das schlechteste auf dem Markt.
Realer Zins = weit negativ!

2.
Schuldverschreibungen (Bonds) jeder Art
=> Ja, der Zins ist besser und mag auf einige Jahre höher als die Inflation sein. On the long run kann der Emittent ausfallen und das Geld ist wieder weg... "schönes Papier..."
Realer Zins = negativ!

3.
Aktien
=> Hier wird Wert geschaffen! Menschen produzieren, Ingenieure entwickeln und Ideen kommen auf den Markt. Aber leider hat jedes Produkt einen eigenen "Produktlebenszyklus" und auf lange Sicht ist der Wert auch sehr gering (wie hoch ist der Marktpreis heute für Dampfloks? ...ich meine nicht den Preis für Fans, sondern in der Industrie? Ach, kein Preis mehr? Na also!). Und wenn die Arbeiter nicht mehr arbeiten und die Ingenieure ausgewandert sind, dann rottet der Betrieb vor sich hin...
Realer Zins = leicht negativ

4. Immobilien
=> Wenn ich heute ein abbezahltes Häusle habe, muss ich ewig Arbeit reinstecken, damit es auf lange Sicht nicht vergammelt - der Zeiten Zahn eben... selbst die Pyramiden haben ja schon an Glanz verloren... Aber: vergleichsweise werthaltig, wenn man nicht gerade US-Papp-Häuser hat.
Realer Zins = leicht negativ, weil jede Immobilie verwittert

5. Gold
=> Null Zins! Kein Rost! Ewiger Glanz, ewiger Wert! In 10.000 Jahren ist Tut-Ench-Amuns Mumie sicherlich längst verfallen, seine Goldmaske wird noch Äonen überstehen... Was die Inflation auffrisst, steigt auf lange Sicht der Goldpreis an. Gold ist knapp, wird knapp bleiben!

Realer Zins: NULL!
=> Die erste Asset-Klasse, wo man über Generationen NICHTS verliert! (ja, die Kaufkraftbewertung, d.h. der Preis in Euro, schwankt - aber immer um einen Mittelwert, der einen Realzins von NULL darstellt)

6. Wald
=> Wenn ich Wald besitze und nichts mache, dann wird es immer mehr Wald! Größere Bäume, mehr Bäume, mehr Vielfalt! Wachstum bis wir europäischen Urwald haben - die maximale Biomasse für unsere Breiten pro Hektar ist erreicht!
Realer Zins: so um die 3 bis 4 %
=> Einzige Assetklasse mit realem Wachstum! Die Natur "arbeitet" für den Menschen. Aber: Ohne erneute menschliche Arbeit wird aus der stämmigen Buche kein Brett oder Brennholzscheit

Man schaue sich bitte die Oberreichen in Mitteleuropa an, die von Bismarcks, die Thurn und Taxen und so weiter - alle haben sie: Wald!
Wald hat auch eine besondere Form des Zinses: Den "stetigen Zins"! (Bitte mal selber googlen, was das ist)

Ergo: Man muss Wald oder Gold kaufen - mit allem anderen verliert man auf lange Sicht (die gaaanz lange Sicht meine ich)!

Gold hat Nullzins, ist vergleichsweise günstig in kleinen Portionen käuflich, transportabel, gut zu verstecken und weltweit akzeptiert.

Wald hat Realzins zu bieten, es gibt ihn leider nur in großen Abschnitten (was bitte bringen mir 100 m² Bäume?!) und das macht die Investition teuer. Wald ist immobil (außer bei "Herr der Ringe", da kann Wald auch laufen...) und bringt mir nichts, wenn ich mal aus DE verschwinden will/muss. Und im Wald können sich allerlei Gestalten an meinen Bäumchen vergehen, wenn ich nicht aufpasse (das ist dann ja wieder Arbeit).

Kurzum: Hohe Flexibilität, Nullzins und Wertstabilität (Gold) gegen Realzins und totale Immobilität (Wald) abwägen.

Mein Tipp für nicht-Millionäre: Gold!
Für alle mit mehr Geld: Beides kaufen! Die Nachfahren werdens Ihnen danken!

Es ist schon richtig, dass Wald eigentlich nur etwas für Millionäre ist (sorry für die anderen 99%).

Aber insgesamt ist mir diese Aufstellung zu statisch. Es gibt Investitionszyklen über 10..20 Jahre, die muss man ausnützen. In Papierzeiten muss man eben in Papier sein. Gold und Wald über lange Zeit gehalten, erhalten das Vermögen, schaffen aber keinen Zugewinn.

[12:15] Leserkommentar-CH dazu:

Der Autor des Artikels und Ihr Komentar stimmt sicher.
Aber der Wald wird in Zukunft nicht Wald bleiben, er wird zu "OEL" mutieren. Deshalb wird er eine "neue/alte" Funktion haben.
Ich denke die Bäume werden in Zukunft das erste Mal im wahrsten Sinne des Wortes in den Himmel wachsen !

Damit ist wohl Brennholz als Ölersatz gemeint.

[16:45] Leserkommentar-DE dazu:

Alle Anlagen außer (physisches) Gold haben den grundsätzlichen Nachteil, daß sie "nachprüfbar" sind und konfisziert bzw. mit extrem hohen Steuern belegt werden können.
Aktien sind grundsätzlich eine gute Anlage, vorausgesetzt die Firmen haben entsprechende größe und Wichtigkeit (sie werden am ehesten auf Kosten der Steuerzahler "unterstützt") und sie stellen Produkte her, die man immer braucht (Rüstung, Nahrung, Energie, grundlegende technologische Erzeugnisse,...). Die Aktien mal an Wert verlieren, aber eigentlich nie kaputt gehen, dann nach einem Zusammenbruch kommt auch wieder ein Aufschwung.
Beim Wald sollte man sicherstellen, daß die Pflege und Betreuung gewährleistet ist. Zudem ist er durch Witterungseinflüsse verwundbar und man muß nach z.B. einem Orkan viel Geld reinstecken

Genau so ist es. Wald ist eine Immobilie, die kann man nicht mitnehmen und ist leicht besteuerbar. Aktien sind derzeit generell viel zu teuer. Nur Gold/Silber ist Geld, beweglich und anonym.


Neu 2009-08-28:

[18:15] Leserfrage-DE: Verbot der Goldklausel in Verträgen (D):

wissen Sie oder vielleicht einer Ihrer Leser, ob das Verbot der Goldklausel in Verträgen (http://de.wikipedia.org/wiki/Goldklausel)
auch die Leistungserbringung/Bezahlung in Gold oder Silber betrifft?

Kann ich leider nicht sagen, da muss man einen Fachjuristen fragen. Aber interessant ist, dass es diese Klausel gibt.

[19:15] Leserzuschrift-DE - Goldklausel wurde 1999 aufgehoben:

http://www.verfassungen.de/de/de45-49/bizone-waehrungsgesetz48.htm

Anscheinend ist die Klausel in DE aufgehoben, so dass man so etwas wieder machen darf. Liegt ja auch im Bereich der individuellen Privatwirtschafts-/Vertragsfreiheit!

...falls es wiederkommen sollte - Silber ist nicht explizit als Wertsicherungsklausel erwähnt! ...ich würde auch Silber als WertBenchmark akzeptieren!
 

[11:30] Arbeitsgericht - die Leute kämpfen um ihre Jobs:

Handelsblatt: Kündigung: Wir sehen uns vor Gericht

Mitarbeiter wehren sich erbittert gegen Kündigungen, Unternehmen knausern mit Abfindungen, die Justiz ist überlastet: In der Krise eskaliert der Kampf um Arbeit. Wie verläuft das Ringen um die Abfindung in der Praxis? Ein Report über Betroffene, Anwälte und die harten Bandagen der Chefs

Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht anfechten zu wollen (deutsche "Sozialauswahl" hin oder her). Selbst wenn die Kündigung aufgehoben werden sollte, bleibt man ein Fremdkörper im Betrieb. Möglichst viel Abfindung herausschinden kann man selbstverständlich schon. Ob man dazu das Arbeitsgericht braucht? Man kann ja ruhig einen Vorschlag machen und im Ablehnungsfall mit einen Prozess durch alle Instanzen drohen. Und zu lange sollte man auch nicht prozessieren - wenn der Arbeitsgeber pleite ist oder die Hyperinflaton da ist, bekommt man real nichts mehr.

[19:00] Leserkommentar-DE - Erläuterung zu Klagen gegen Kündigung in Deutschland:

in Deutschland werden seit mehreren Jahren gekündigten Arbeitnehmer vom Arbeitsamt regelrecht gezwungen gegen ihre Kündigung zu klagen, egal ob Aussicht auf Erfolg besteht oder nicht, sonst fließt erst einmal keine Kohle vom Amt.
Ich habe es selbst im Ort hier erlebt.

Eine Subvention für die Anwälte? oder um sagen zu können "wir haben ja alles getan"?

Leserzuschrift - Mülldeponie:

Ich war vor über 20 Jahren selbst mit meinem damaligen Arbeitgeber (das Landratsamt unseres Landkreises, der Staat also!!!) vor dem Arbeitsgericht, nachdem mich die gesamte Mannschaft des Landratsamtes nach 14 Jahren Dienstzugehörigkeit!!! (bekanntlich ist man bei 15 Jahren Dienstzugehörigkeit im öffenlichen Dienst = beim Staat, unkündbar!) bewußt oder willkürlich in die "Mülldeponie" zum Dreck wiegen mobben wollte, was ich mir aber nicht habe bieten/gefallen lassen, da ich meine Klappe aufmache ! (was man im öffentlichen Dienst absolut nicht machen darf !)

Hätte ich dies damals nicht über das Arbeitsgericht laufen lassen und gekuscht, dann wäre das "UN-Recht" auf meine Person gelastet. So habe ich "RECHT" bekommen und mich natürlich mit einer Abfindung beim "Staat" verabschiedet. Jedenfalls war dies damals für meine Anwältin und für mich ein "großer Sieg"!
Ich würde jedem raten, wenn er betroffen ist, sich einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu nehmen und das Arbeits-gericht einzuschalten.

Der Staat selbst ist also auch so fies.
 

[7:45] Anleger-Schafe bereit zur Scherung:

Welt: Nun werden auch Privatanleger zu Börsenbullen

Die Finanzkrise scheint vorbei zu sein. Innerhalb der letzten sechs Monate legte der Dax mehr als 50 Prozent zu. Viele Anleger haben aber den passenden Augenblick für Investitionen verpasst. Daher fangen Kleininvestoren jetzt an, ihre Gelder umzuschichten. Gleichzeitig wächst auch die Liquidität wieder exorbitant an.

Der Verband der Fondsgesellschaften BVI veröffentlichte gestern, wie sich Zu- und Abflüsse im Monat Juli entwickelt haben. Demnach flossen den Aktienfonds von Privatanlegern im vergangenen Monat über 2,5 Mrd. Euro zu. Das ist eine Verhundertfachung gegenüber dem Vormonat, damals waren es gerade mal 25 Mio. Euro. Auch Mischfonds verzeichneten Zuflüsse von immerhin 1,2 Mrd. Euro, Rentenfonds legten um rund eine Milliarde Euro zu.

Immer, wenn diese Schafe einsteigen, dann ist es mit der Aktienrally bald vorbei. Übrigens ein Kursgewinn von 50% bei diesem Risiko wegen der Wirtschaftslage rechtfertigt einen Einstieg nicht, besonders weil er nicht vorausgesehen werden kann.

Derzeit läuft die "Distributionsphase": die Aktien werden zum Höchstpreis von den Profis zu den Schafen "umverteilt".

[10:30] Lassen Sie die Finger von Dingen, die Sie nicht verstehen: Mut zur Wissenslücke

[10:30] Leserkommentar-DE dazu:

Ihre Analyse zu den Kleinanlegern stimmt haargenau. Wenn alle (die Medien, aber insbesondere die "Experten" der Finanzbranche selbst) laut Einstieg schreien, dann heißt das für den intelligenten Investor: "nichts wie raus!". Die Schafe sind aber so dämlich und erkennen dieses Muster nicht, bei dem ihnen immer wieder der teure Mist der Profis angedreht wird und sie hinterher auf den Verlusten sitzen bleiben. Dabei ist es noch garnicht so lange her, dass sie richtig geschoren wurden --> Aktienbubble im Jahr 1999/2000. Aber soweit können die Schafe nicht zurück denken. Uns so werden sie wieder und wieder zur Schlachtbank geführt. Wie sagt man so schön: Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen!

Die Firmeninsider steigen ja schon einige Zeit aus ihren Aktien aus. Immer gegen die Schafherde agieren.


Neu 2009-08-27:

[20:15] Leserzuschrift-DE - Gold als Währungsersatz:

Im September 2008 verkaufte ich ein Produkt für EUR 110.000,00 + MwSt. Da ich den Kunden gut kenne, vereinbarten wir: Zahlung mit 2 % Skonto innerhalb von 10 Tagen. Lieferzeit ist September 2009.

Mein Kunde war erstaunt, dass ich auf Zahlung von 6 Barren 1 Kilo Gold bestand, die vor 1 Jahr bei EUR 17.400,00 / St lagen. Ich empfahl ihm 6 Barren zu kaufen und ich bekomme bei Lieferung im Septemper 09 diese 6 Barren Gold. Er bekommt von mir eine Rechnung über EUR 110.000,00 zuzüglich MwSt. abzgl. 2 % Skonto. Die Differenz bezahlt mein Kunde auf mein Konto.

Ich buche den Erhalt der Goldbarren in das Anlagevermögen als Edelmetall. Somit ist sein Konto ausgeglichen. Erst am Jahresend kommte eine neue Bewertung des Anlagevermögens in die Bilanz.

Diese Art von Geschäft war ihm erstaunlich neu:

Er fragte mich: Was machen Sie, wenn der Goldpreis fällt? Ich antwortete ihm: Abwarten bis er steigt. Oder: Wo machen wir die Übergabe, abends im Dunkeln vor der Tor? Man sieht, solche Art von Geschäften sind noch neu. Ich glaube allerdings, dass mein Kunde begriffen hat, welchen Fehler er vor einem Jahr gemacht hat, obwohl er aus Sicht 2008 Geld gespart hatte beim Einkauf.
Die Leser von Hartgeld.com wissen, dass ich kein Verlustgeschäft gemacht habe, mit der Bezahlung durch Edelmetall.

Ein Hinweis für die, die es versuchen nachzuahmen: Das Produkt musste ich natürlich im Vorweg einkaufen. Der Hersteller will also "Geld in Form einer Überweisung" von mir. Logischerweise sollte also soviel Kapital zur Verfügung stehen, den Vorlieferanten zu bezahlen.

Wer eine starke Marktposition hat, kann das machen. Sobald der Goldpreis richtig abhebt, werden solche Geschäfte üblich werden.

Übrigens, diese 6kg Gold kosten jetzt ca €130000. Der Trick, diese Goldbarren gleich ins Anlagevermögen ist auch gut. Schlechtes Geld gibt man aus, gutes Geld behält man.
 

[11:00] Leserfrage: Freiberufler Verträge Bezahlung in Gold?

da ich als Freiberufler tätig bin überlege ich gerade, wie und ob es überhaupt möglich ist, seine Verträge rechtssicher so zu gestalten, daß zum einen eine Zahlung in FIAT möglich ist. Alternativ würde ich jedoch gerne auch eine Bezahlung in Gold oder Silber meinen Kunden anbieten.

Wissen Sie oder einer Ihrer Leser, ob, bzw. wie dies möglich ist? Wie würde denn da z.B. die USt. berechnet werden? Was würde das Finanzamt hierzu sagen?

Einmal musste diese Frage ja kommen: in Hyperinflationszeiten lassen sich Freiberufler mit wertvollen Dienstleistungen üblicherweise in harter Währung bezahlen. Diesesmal wird es Gold sein. Steuerfragen bitte an den Steuerberater.

[12:15] Leserkommentar-DE dazu:

Uns wurde zwar zwangsweise der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel verordnet, jedoch gibt es die Vertragsfreiheit und so kann jeder mit jedem das Zahlungsmittel vereinbaren. Jeder kann mit seinen Vertragspartnern die Bezahlung bspw. mit Gold oder Silber vereinbaren. Diese Meinung vertritt insbesondere der FDP Politiker Frank Schäffler aus dem Saarland, der für einen Politiker das Geldwesen außergewöhnlich kritisch hinterfragt. http://www.frank-schaeffler.de/

Leserkommentar-CH:

Wer eine unverzichtbare Deinstleistung oder ein relevantes Produkt anzubieten hat wird sicher seine Forderung in Gold oder Silber stellen können.
Wie weit sich in einer stark fortgeschrittenen Hyperinflation sich noch Steuerfragen aufdrängen ist fraglich.
Wahrscheinlich fliessen gar nicht mehr gross Steuergelder an den Staat (zumindest in der Endphase). Die Drucken ihre Steuereinnahmen gleich selber !
Schafe bekommen natürlich den Papiermist und eine Schubkarre.

Kommentar-DE: Ich nehm die Schubkarre.

[19:30] Leserkommentar-CH:

Meine Dienstleistung kostet heute CHF 200/h, das entspricht in etwa einem 20Fr-Goldvreneli. Wenn ich ab heute für meine Dienstleistung 1 GV verlange, kann bei einem inflationsbedingten Goldpreisanstieg gegenüber CHF für den Dienstleistungsnehmer plötzlich der Eindruck entstehen, dass ich CHF 2000.-/h nehmen will. Daran sieht man, dass die Dienstleistung wirklich sehr wichtig für den Nehmer sein muss, oder das Geschäft kommt nicht zu Stande!

In Israel ist es vermutlich noch üblich, dass Anwälte, etc. ihre Honorarnoten in USD ausstellen, lange war es so.


Neu 2009-08-26:

[20:00] Die Angst kriecht in die Reichen:

Spiegel: Immer mehr Wohlhabende sorgen sich um Reichtum

Auch Reiche haben materielle Sorgen. Die meisten haben Angst vor dem sozialen Abstieg, zeigt eine Studie. Beamte hingegen sorgen sich in Sachen Geldfragen am wenigsten.

Die werden alle noch viel ärmer werden. Und die Beamten sollte einmal nach Lettland schauen.


Neu 2009-08-24:

[11:30] Die Sache mit der Risikoaufklärung der Banken:

BernerZeitung: Beratung ist Bringschuld der Banken

Die Finanzmärkte erholen sich. Aber im Crash kamen sich viele Bankkunden geprellt und schlecht beraten vor. Wenn es zu Klagen kommt, stellen sich Gerichte häufig auf ihre Seite.

Dieser Artikel wurde für die Schweiz geschrieben, gilt aber genauso in der EU. Die Realität ist, alle Finanzprodukte sind heute "Risikoprodukte", sogar das simple Sparbuch (Bankuntergang, Hyperinflation).

In der Wirklichkeit wird da ein Verhör wie bei der Vergabe eines Kredites inszeniert - nur weil man einen Investment-Fond kaufen möchte. Das geht inzwischen so weit, dass solche Fragebögen sogar beim Abschluss einer simplen Haushaltsversicherung ausgefüllt werden müssen. Ich selbst verweigere selbstverständlich die Auskunft und schreibe auf den Fragebogen: I AM A SOPHISTICATED INVESTOR. Vielleicht beindruckt sie das.


Neu 2009-08-21:

[13:00] Leserzuschrift-DE - Solarstrom - Vertreter rennen Eigenheimbesitzern die Bude ein...

Photovoltaik boomt derzeit. Es werden alle Register für eine Fortführung der Verschuldungsorgie gezogen.
In unserer Nachbarschaft schwärmen nun viele von den fantastischen Aussichten, die eine Photovoltaikanlage bringt.
Da die Leute für Systemcrasch-Argumente nicht offen sind, habe ich folgende Aktion vorgeschlagen und ein Flugblatt mit folgendem Inhalt verteilt:

Photovoltaik Anlagen für Eigenheime.

Der Markt für Photovoltaik Anlagen boomt. Solarstrom wir in Deutschland derzeit subventioniert, so dass Berater eine Amortisierung der Kosten, selbst bei einer 100% Finanzierung, innerhalb eines Zeitraums von ca. 10 Jahren vorrechnen. Die Lebensdauer von Photovoltaikanlagen wird mit ca. 25 Jahren angenommen.

Es gibt zahlreiche Argumente für und gegen Solarstrom, die hier nicht einzeln aufgeführt werden sollen, bei Bedarf jedoch diskutiert werden können.

Unter optimistisch angenommen Rahmenbedingungen finanziert sich die Anlage tatsächlich selbst. Dennoch darf das unternehmerische Risiko des „privaten Energieproduzenten“ nicht ausgeblendet werden. Im Gegensatz zu den meisten Firmen und Unternehmer haftet der Eigenheimbesitzer mit seinem gesamten Privatvermögen. Falls irgendwas „Unvorhersehbares“ eintreten sollte, wird die Bank in letzter Konsequenz auf das Privatvermögen durchgreifen. Der Kredit für die Photovoltaikanlage wird eventuell über eine bestehende Grundschuld besichert. Das Risiko, unter widrigen Umständen sein Eigenheim zu verlieren, wird also vergrößert. Die zusätzlichen Risiken sind nicht abstakt, wie es gerne dargestellt wird, sondern sehr real. Damit die Rechnung aufgeht, ist die Zuverlässigkeit aller der daran beteiligten Partien Voraussetzung. Die langjährigen Gewährleistungsversprechen seitens der Hersteller müssen im Ernstfall erst einmal durchgesetzt werden, genauso wie eventuell eintretende Versicherungsschäden. Gerade gegenüber Privatpersonen werden oft einmal Leistungen zunächst zurückgehalten. Derartige Forderungen erfolgreich auf dem Rechtsweg durchzusetzen dauert oft so lange, dass in der Zwischenzeit dem privaten Kläger finanziell die Luft ausgeht.

Wenn die Sache mit der Photovoltaik so sicher ist, warum werden wir dann nicht richtige Unternehmer? Das Geschäftsmodell könnte in etwa folgendermaßen aussehen:
(Details sollten in Zusammenarbeit mit einem Steuerberater ausgearbeitet werden)

Die Eigenheimbesitzer in unserer Siedlung tun sich zusammen und gründen z.B. eine Solarstrom-XXX GmbH. Wenn 25 Gesellschafter zusammenkommen, beträgt die Kapitaleinlage für jede Partei 1000,- €. Das Risikokapital für jeden Gesellschafter ist also auf diese Summe beschränkt. Jeder Gesellschafter verpflichtet sich, seine Dachflächen für die Nutzung der Solarstromanlagen zur Verfügung zu stellen. Die Anlagen werden zu 100% über einen Bankkredit an die GmbH finanziert. Die Kosten für die Geschäftsführung und der Verwaltung sind überschaubar, so dass nach einiger Zeit mit einer Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zu rechnen ist. Wenn die Sache funktionier, dann partizipiert jeder daran.

Als Unternehmen hat man gegenüber den Solarzellenherstellern, Installateuren (Stichwort Mengenrabatt) Versicherungen und auch den Abnehmern eine wesentlich stärkere Verhandlungsposition als ein Einzelner. Falls doch irgendetwas schief geht: Im schlimmsten Fall muss die Solarstrom XXX GmbH Insolvenz anmelden, und die Kapitaleinlage geht verloren.

Für die Gewährung des Bankenkredits dürfte es ja keine Schwierigkeiten geben. Das Geschäftsprinzip wurde auch von den Banken schon x-mal als selbstfinanzierend durchgerechnet. Sollte die Bank plötzlich zu einer anderen Bewertung kommen, dann ist an der Sache offensichtlich etwas faul, und es werden uns erhebliche Risiken verschwiegen.

Gesehen: 100% Finanzierung über Kredit. Die Bank wird meist eine persönliche Haftung verlangen. Dann werden die Schafe geschoren.

Warum rennen diese Vertreter wie irre herum? weil der PV-Absatz dramatisch sinkt und mit anderen Dingen wie Schiffsfonds (20% Provision) nichts mehr zu holen ist. Die Leasingrate des BMW muss aber bezahlt werden.


Neu 2009-08-20:

[12:45] Es gibt keine Job-Sicherheit in dieser Krise:

Handelsblatt: Jobkrise: Wechseln oder bleiben?

In der Wirtschaftskrise kleben viele Beschäftigte an ihrem Job und schlagen selbst beste Offerten von anderen Unternehmen aus. Eine fatale Haltung, die Karrieren blockiert und in die Arbeitslosigkeit führen kann. Wann Beschäftigte trotz Krise wechseln sollten und was beim neuen Arbeitsvertrag zu beachten ist

Der alte "Sicherheitsreflex" der Angestellten ist hier am Werk und wirkt fatal. Die wichtigste Aufgabe wäre: Due Diligence über die Branche, Firma und die Führung zu machen - wird die Firma diese Krise überleben oder nicht. Wenn nicht, dann besser gleich weg. Sonst wird man vom Insolvenzverwalter entlassen.

Auf die "Karriere" kann man einige Jahre ohnehin vergessen, nur das Überleben zählt.

[15:30] Leserzuschrift-DE - Jobkrise: ein persönliches Schicksal:

Genau dieses Due Dillinge haben ich mit meinem Mann im Jahre 2007 vollzogen, Dank Ihrer Seiten Hr. Eichelburg. Ich bitte um Veröffentlichung! Da nicht aus einem Schwindelblatt sondern aus dem realen Leben.

Über 20 Jahre in einem KFZ Betrieb als KFZ Mechaniker gearbeitet für einen Hungerlohn früh 6.45 Uhr der 1. im Betrieb, abends 18.15 Uhr als Letzter gegangen und fast jeden Samstag noch in der Firma (und die vielen „schwarz“ reparierten Autos, weil man mit diesem Lohn nicht existieren kann). Keine nennenswerte Lohnerhöhung. Aber mein Mann ist mit Leib und Seele ein KFZ´ler mit einem sehr hohen handwerklichen Wissen (hört er nicht so gern) begeisternder Unimog - Fahrer etc. Also die Firma wusste, was für eine Fachkraft sie hatte.

Als er seine Kündigung vorlegte und in einem persönlichen Gespräch gefragt wurde, warum er nach so langer Zeit geht und er antwortete, dass er 500,00 € mehr bekommt, bekam er vom Chef jun. zu hören, dass können wir Ihnen nicht bezahlen.

Chef jun. = von Beruf Sohn, keine Ahnung von Firma und vor allem Umgang mit seinen Leuten, lassen nur den Chef raushängen etc. etc..... Er hätte Due Dillinge bei seinen Arbeitern machen müssen.

Mein Mann war dann bereits einige Monate weg und der Chef sen. war wieder mal zugegen und fragte nach meinen Mann. Als man ihm sagte, dass er gegangen ist, fiel der Chef sen. aus allen Wolken: Wie konnte es passieren, dass der Herr K...... die Firma verlässt.

Heute wackelt dieser KFZ Betrieb, Umsätze weggebrochen, Leute bereits entlassen und Kurzarbeit. Chef sen. ist wieder da, um zu helfen - nichts mit Altersruhe.

Genau deswegen ist es so wichtig, auch die Chefs in die Job-Due Diligence einzubeziehen. Was die 1. Generation aufbaut, vernichtet die 2. Generation oft wieder. Was diese "Berufssöhne" können, ist in die Firmenkasse zu greifen - denn das Geld ist ja da.
 

[11:15] Leserzuschrift-DE zur Schufa:

Die Schufa-Daten sind meistens löchriger als Schweizer Käse:

Entweder steht mehr drin, als relevant ist oder die wichtigen Sachen stehen nicht (mehr) drin:

a) Wenn ein Kunde bei mehreren Banken z.B. einen Autokredit anfragt und Konditionen wissen will, meldet der Banker "Anfrage Kredit" an die Schufa. Warum? Keine Ahnung... ist total überflüssig...

Aber halt: RICHTIG hätte er melden müssen "Anfrage Kreditkonditionen" - mit der "Anfrage Kredit" bekommt die Schufa den (falschen) Hinweis, dass der Kunde Kredit wollte, die Bank aber keinen vergeben hat! ...weil er dann doch woanders finanzierte.

Im Endeffekt hat der Kunde nun ein mieses Schufa-Rating, da er diverse abgelehnte Kredite in der Schufa hat, von denen er gar nichts weiss.

Und der Banker ist eigentlich auch nicht schuldig, da das System so blödsinnig ist - und überflüssig!

b) Wirkliche Hammer wie Pfändungen, Eidesstattliche Versicherungen und Zwangsvollstreckungen werden nach ein paar Jahren wieder aus der Schufa gelöscht...

Aber: Die Bank selbst löscht diese Daten nicht! Jeder Unternehmer merkt sich doch, von welchen Kunden er wie über den Tisch gezogen wurde...

Ergo: Schufa ist unnütz und sammelt viele falsche Daten! Und in wichtigen Fragen ist sie nicht zuverlässig auskunftsfähig!

Abschaffen!

Für eines sind Schufa & co schon nützlich: zum Abschiebung der Verantwortung bei Bankern & co, die Kredite vergeben.
 

[10:15] Leserzuschrift-DE - zur Leserzuschrift vom 2009-08-16, Mietnomaden:

zur Leserzuschrift vom 2009-08-16, Mietnomaden der Rubrik "Investment allgemein" möchte ich mich als Verfasser des Artikels "Landlords" wie folgt annonym äußern:

Kommentar eines juristischen Laien:

So einfach, wie der Leser das hier in seinem Kommentar 2009-08-16 schreibt, ist es nicht.

Grundsätzlich gilt: Ein Urteil richtet sich immer ausschließlich gegen eine beklagte Partei. Und nur gegenüber dieser Partei ist dieses Urteil auch günstigstenfalls vollstreckbar.

Folgen: Solange der Mietnomade die Wohnung bewohnt und solange er während der Räumung anwesend ist und darauf aufmerksam macht, daß nicht gegen ihn, sondern gegen seinen Vermieter das Räumungsurteil ergangen ist, ist keine Räumung / vollstreckung möglich.

Denn Untermietverträge werden nicht automatisch dadurch beendet, daß der Hauptmietvertrag beendet ist, weil dem Untermieter grundsätzlich auch dieselben Rechte, wie einem Mieter zustehen.

Weiterhin ist die Unverletzlichkeit der Wohnung in Deutschland grundgesetzlich garantiert.

Dei einzige Möglichkeit, hier "Erfolg" zu haben besteht in folgender Ausnahmesituation: die Wohnung wurde bereits durch den weiter gezogenen Mietnomaden verlassen und der Eigentümer oder besser: der Mietnomade selber hat vorher die Namensschilder entfernt, sodaß dem Gerichtsvollzieher den durch den Vermieter bewusst erregten / konstruierten "Irrtum" nicht bemerkt.

Im Fall einer Strafanzeige durch den Untermieter (der beispielsweise auf der Arbeit war und nach Feierabend eine geräumte Wohnung vorfindet und daraufhin Strafanzeige stellt) kann auf den Vermieter auch noch einiges zukommen, sofern man ihm nachweisen kann, daß er von der Untervermietung wusste....

Das hat dann völlig andere Qualitäten als möglicher Weise unwirksame Klauseln in Mietverträgen....

das ist mindestens Hausfriedensbruch in einem ganz besonders schweren Fall. Hinzu kommt im Beweisfall noch der Mißbrauch der Justitz und deren Vollzugsorgane.

Auf den Kommentar des "Rechtsanwaltes" hierzu wäre ich sehr gespannt.....

"Landlords", warum tut ihr Euch das an? bleibt doch lieber in Papier oder noch besser, Gold.

[13:30] Leserkommentar-CH: Ein richtiger Landlord hält nebst seinen Immobilien auch Gold und Silber - ein Vermieter nicht !


Neu 2009-08-19:

[20:15] Schufa & co stochern im Falschdaten-Nebel:

Welt: 45 Prozent der Einträge bei der Schufa sind falsch

Schufa, Creditreform und andere Auskunfteien sollen Angaben über die Bonität der bei ihnen gespeicherten Bürger geben. Doch wie zuverlässig sind diese Daten überhaupt? Eine Studie des Verbraucherministeriums enthüllt: Bei keiner der untersuchten Auskunfteien sind Daten korrekt abgespeichert.

Kein Kunde dieser Firmen kann sich auf diese Einträge verlassen. Bei dieser Fehlerrate sind sie irrelevant. Also kann man diese Firmen ruhig abschaffen.

Aber die MBAs und andere glauben halt an solche Scores.
 

[12:15] Vorsicht bei Zwangsversteigerungen: Schwalmtal-Schütze soll 71-jähriger Rentner sein

Der Inhalt solcherart ersteigerter Objekte kann tödlich sein.


Neu 2009-08-16:

[20:00] Leserzuschrift-DE - Schutz vor Mietnomaden:

Ein Freund, der mehrere Objekte vermietet hat schützt sich mit einem ganz einfachen und legalen Trick vor Mietnomaden.

Er vermietet seine Objekte unter Hauptmiete an seine Schwester, diese spielt dann den Vermieter für den Wohnungssuchenden, angeboten wird nur ein Untermietvertrag.

Zahlt der Untermieter nicht, kündigt die Schwester meines Freundes ihren Bruder den Hauptmietvertrag mit Monatsende. Da die Wohnung im nächsten Monat aber noch immer nicht geräumt ist, beantragt mein Freund die Delogierung über seine Schwester. Diese nimmt den entsprechenden Brief des Gerichts entgegen und lässt die Einspruchsfrist verstreichen, wodurch die Delogierung rechtskräftig wird.

Von all dem bekommt der Untermieter nichts mit. Erst wenn die vom Gericht beauftragten Möbelpacker vor der Türe stehen, mit einen rechtskräftigen Räumungsauftrag. Dann aber hat der Mietnomade keinerlei Möglichkeiten mehr die Delogierung zu verhindern oder hinauszuzögern.

Warum jahrelang streiten und Anwälte bezahlen, erst denken, dann vermieten…
 

[18:30] Leserzuschrift-DE - Artikel Landlords:

vielen Dank an den Autoren für den Beitrag! Trotz der juristischen Mängel sind in diesem viele Impulse für den Umgang mit Mietobjekten im Fall der Inflation.

Man muß nur einmal in normalen Zeiten einen Stressmieter gehabt haben. Insofern ist Ihr Rat Immobilien, falls möglich, abzustoßen, sicherlich die beste Variante.

Doch wird das nicht in jedem Fall möglich sein. Ich denke nur an das in Deutschland bereits in einigen Fällen durchgesetzte Verbot der Verlosung. Sehr amüsant, wenn man sich die "Deregulierung des Finanzmarktes" anschaut.

Im Extremfall ist es wahrscheinlich besser, die Wohnung leerstehen zu lassen, als sich diesem "Deutschlandspezifischem Theater" der Vermietung auszusetzen!!!

Die Leute wollen doch unbedingt "Landlords" sein. Mir hat einmal einer "seine" Vermietimmobilien aus dem Auto in einer deutschen Stadt gezeigt. Dabei waren diese von den Banken schon eingezogen. Es geht hier wohl sehr stark um das Prestige zum Herzeigen.

Wer rechtzeitig verkauft, bekommt diese Probleme leichter los.


Neu 2009-08-14:

[10:30] Leserzuschrift-DE - "Versicherte":

Ich habe vorgestern die Rückzahlung aus meinem gekündigten Riester-Rente-Vertrag erhalten (4.400 EUR) und war so dumm, dass meinen Kollegen zu erzählen . Dafür musste ich mir dann den Hohn und Spott dieser Leute anhören. (Wie blöd' ich doch wäre, mir die staatliche Zulagen entgehen zu lassen, "wenn Du auf Rente bist, wirst Du in Armut fristen" etc etc. )

Ich habe mir nur meinen Teil gedacht und mit diesem Geld umgehend meinen Bestand an Edelmetall aufgefüllt.
DAS erzähle ich natürlich keinem.

Noch einmal herzlichen Dank für Ihre Arbeit. Ihre Seite hat mich vor 2 Jahren aus mein Dornröschenschlaf geweckt und mich zum selbständigen Nachdenken animiert.

Gratulation zum geglückten Ausstieg - Geld muss man selbst verwalten. Diese spöttischen "Versicherten" werden sich noch wundern, wenn ihre "Renten" zerflossen sind. Die werden ein Alter in Armut fristen, denn sie setzten auf Papier, von dem die Vermittler ujnd Produzenten vorab schon 20% abgezogen haben.

Neu 2009-08-13:

[20:30] Leserzuschrift - wer sind die Kreditgeber?

ich beobachte ihre Seite schon eine längere Zeit und höre immer wieder von Verschuldungen.
Ich frage mich alle sind verschuldet, zahlen Zinsen, Zinseszins und wer sind dann die Kreditgeber.
Es kann nicht sein das ein Kreditgeber Millionen bzw. Milliarden an jemanden gibt, wenn er nicht eine sichere Garantie erhält.
Jeder streitet sich um alles Mögliche, aber keiner kreidet die Kreditgeber an. (FED?) Keiner überlegt wer und wo sind den die Kreditgeber. Soll man vielleicht die Schulden einfach nicht bezahlen und dehne sagen es gibt nichts mehr.
Oder sind alle Politiker und Wirtschaftsbosse deren Lehrbuben und profitieren die selber davon.
Einfach kein Geld oder keine Zinsen mehr bezahlen und sich von denen nicht mehr erpressen lassen.
Vielleicht gehen ja mal ein paar der Sache nach, wo die Schulden gemacht werden, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Banken sind nur Transmissionsriemen für Geld. Die endgültigen Kreditgeber sind alle Geldanleger, egal ob Banksparer oder Lebensversicherte. Daher werden die am Ende für die Verluste im System bezahlen.
 

[15:30] Man will die Schafe in den Lebensversicherungen halten:

Süddeutsche: Storno-Welle bei Lebensversicherungen

Massenkündigung trotz massiver Nachteile: Die Deutschen haben im vergangenen Jahr so viele Lebensversicherungen vorzeitig aufgelöst wie nie zuvor. Insgesamt seien Policen im Wert von 14 Milliarden Euro storniert worden, teilte der Marktführer der Versicherungsaufkäufer in Deutschland, "Policen Direkt", am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

Also macht man solche Artikel, die auf die "Nachteile" einer Kündigung hinweisen. Aber die Leute wollen wohl keine Schafe mehr sein und steigen aus. Gut so!

[16:15] Leserzuschrift-DE dazu:

Auch wenn die jetzt händeringend versuchen, die Leute davon abzuhalten, scheint vielen Schafen der Pullover doch zu wichtig zu sein, um in sich
zu einfach scheren zu lassen.
Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die LVs einen echten Run überstehen können.
Also, die Schafe, die noch schnell unter dem Zaun wegkriechen, bekommen noch ihr Gras...
 

[14:15] Die letzten Öko-Schafe werden geschoren:

Spiegel: Experten empfehlen Solarstrom als Geldanlage

Davon können Kapitalanleger nur träumen: eine Investition, die fünf bis acht Prozent Ertrag abwirft, und das fast ohne Risiko. Die Zeitschrift "Finanztest" hält solche Traumrenditen für möglich - nämlich beim Kauf einer Solaranlage. Allerdings brauchen Interessenten einen langen Atem

Die ganze Photovoltaikbranche leidet unter massiven Überkapazitäten und Umsatzrückgang. Also lanciert man solche Artikel um die letzten Schafe auch noch hineinzuholen. Der Pferdefuss: niemand kann garantieren, dass es 20 Jahre lang solche Einspeisepreise gibt.

Die Provisionen holen sich die Vermittler vorab, das Risiko tragen die Schafe.

[16:15] Leserzuschrift-DE - Schafe sind kopflos und machen keine Due Diligence:

wer noch einmal am konkreten Beispiel sehen will, wie die Schafe ticken und sich ohne "Due Dilligence" in neue Abenteuer stürzen und dafür verschulden, wenn das alte Abenteuer zugrunde geht, der kann hier lesen und schauen: Eine Bauernfamilie kämpft um ihren Hof (ZDF).

Kurze Zusammenfassung: http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7610454,00.html

Der Film dazu (sehenswert): http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,7608421,00.html

Man kann nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wie die Familie, deren Hof vor der Pleite steht, kopflos und weil es der Nachbar auch so macht, nach dem vermeintlichen Rettungsanker "Biogas" greift, nur weil es wegen der Subventionen interesssant erscheint und sie keine andere Lösung Ihrer Probleme sehen.

Daher nennt man sie auch Schafe.


Neu 2009-08-10:

[16:00] Leserzuschrift-AT - Lebensversicherungen- schon immer ein Betrug?

Sie werden sicherlich bemerkt haben, dass ich das Sprachrohr für die "Kleinen" bin. Deshalb bin ich wieder lästig mit meinem Anliegen, weil ein alter Pensionist mich gebeten hat, Ihnen zu mailen. ..... Sie trauen sich einfach nicht Ihnen zu schreiben, daher mache ich es halt. ( ich habe ihnen die Adresse von hartgeld gegeben, sie können leider mit Computern nichts anfangen,.. aber bitte , wenn es geht, beantworten sie ihre Fragen, ...wenn sie auch noch so primitiv gestellt sind!

Lebensversicherungen: War das schon immer ein Betrug?

Ich, als alter Pensionist, habe vor 15 Jahren eine Lebensversicherung ausbezahlt bekommen.

Laufzeit 15 Jahre:
Garantiert worden sind mir 320 000 Schilling, herausbekommen habe ich 212 000 Schilling

Ich war so zornig gegenüber meiner Bank, weil das Abgemachte nicht eingehalten wurde.

Was hätte ich mir nur alles leisten können, wenn ich nicht für die Bank sondern nur für mich gespart hätte? Heimliche Inflation ist verschwiegen worden!

Die Bank sagt: " Die Gegebenheiten haben sich halt verändert"

Seine Frage: Geht es unseren Kindern auch so, wenn sie eine Lebensversicherung abschließen?

Manche Dinge ändern sich nicht, etwa die Praktiken der Lebensversicherungen.

Neu 2009-08-09:

[13:30] Auf dem Weg zur 1. Million:

Spiegel: Spar Dich reich

Corsa statt Cayenne, Mallorca statt Mauritius - wer sich den Traum vom Wohlstand erfüllen will, muss sparen. Experten raten zur Binsenwahrheit von Autopatriarch Piëch: Reiche sind dadurch reich, dass sie weniger ausgeben. Sven Böll über den richtigen Weg zur ersten Million

Nun ja, die Antwort hat einen theoretischen und einen praktischen Teil. Möglich ist der Aufstieg in den pekuniären Olymp der rund 800.000 deutschen Millionäre zwischen Blankenese und Starnberger See durchaus. Zumal für Gutverdiener. Das zeigten in den 90er Jahren schon die Wirtschaftswissenschaftler Thomas J. Stanley und William D. Danko am Beispiel der USA. Sie stellten fest, dass 80 Prozent der US-Millionäre Vermögende der ersten Generation waren, also nicht geerbt, sondern bei null angefangen hatten.

Für einen angestellten "Normalverdiener" oder auch "Gutverdiener" ist es praktisch unmöglich, Millionär zu werden. Zu hohe Steuern und zu viele Konsumverlockungen stehen dem entgegen. Man muss auch gut verdienen - möglichst steuerfrei - etwa mit Investments.

Trost für alle Nicht-Millionäre #1: die 1. Million ist am Schwierigsten, die nächste Million geht dann leichter.
Trost #2: alle werden Millionäre werden - in der kommenden Hyperinflation - aber als Millionärs-Bettler

PS: die Millionäre vom Starnberger See werden eher ihre Millionen halten können, als jene von Blankenese.
Ich habe gestern mit einem grösseren deutschen Edelmetallhändler gesprochen: fast alle seine Verkäufe gegen in die drei südlichen Bundesländer, fast nichts nach Norden. Er ist damit nicht allein.

[22:00] Leserzuschrift-DE dazu:

dieser Artikel ist doch total für den Ofen. Da hat das Sommerloch aber mal ganz kräftig zugeschlagen. Aber klar: Schweingrippe ist ausgelutscht, Ungeheuer in irgendwelchen Seen zu finden macht auch keinen Spaß, Ulla Schmidt rehabilitiert sich selbst, unsere Angela gibt momentan auch nichts aufregendes kund und zu Wissen, der Herr Baron findet seit letzter Zeit auch keine inhaltsleeren aber immerhin aufgezwirbelten Worte mehr ...

Was soll mit diesem Artikel eigentlich erreicht werden oder soll nur etwas suggeriert werden, wie z.B.: Jeder hat in Deutschland drei Autos und daher wird der dringende Rat gegeben zwei tuns auch.

Ich hoffe ehrlich, den Artikel gibt es nur auf Spiegel online. Wäre schade um die Bäume, die sich für diesen Schund in Papier verwandeln lassen müssen. Als Feuerholz würden sie (die Bäume) jedenfalls mehr nutzen.

Der Artikel ist nicht für den Ofen, der Autor hat das Buch "The Millionaire Next Door" gelesen - siehe Literaturliste.

Er sieht es nur aus der Perspektive des Angestellten. Er verschweigt, dass das Buch auch schreibt, dass über 70% der US-Millionäre Unternehmer sind. Diese haben mehr Möglichkeiten, Einkommen nicht für die Steuer "realisieren" zu müssen. Er mag damit recht haben, dass die meisten Leute sich erträumen, Millionär zu sein. Aber die meisten Millionäre, die es durch Zufall werden (Lotto, Erbschaft), können ihre Millionen nicht halten.

PS: es gibt genügen Leute auch in Deutschland mit 3 Autos. Die wenigsten davon sind Millionäre.


Neu 2009-08-07:

[20:00] Leserzuschrift-DE - Hausverkauf in Gold:

Interessanterweise werde ich von einigen Maklern immer wieder kontaktiert, sie hätten neue Immobilienangebote, kurz gesagt sie sind ein wenig aufdringlich. Offensichtlich finden sich mehr Verkaufsangebote als Kaufofferten. Nun gut.

In der Ausgabe der heutigen SZ (Süddeutsche Zeitung / Immobilienteil) steht dick und fett gedruckt: In Gold zum Tagespreis! von privat: Schönes Einzelhaus ....usw....am Ende der Annonce eine österreichische Telefonnummer. Wirklich interessant!!

Anscheinend gibt es doch noch Menschen, die das Denken dem Kritisieren vorziehen.

Clever! Der Kaufpreis in Gold wird in den nächsten Jahren rasant zusammenschmelzen. Aber sehr ungeschickt, denn Häuser kann man heute eigentlich nur an die Herde verkaufen - und die kennt kein Gold. Die Gold-Bugs warten mit dem Immobilienkauf ohnehin zu.

Die Makler haben ein Problem: die Verkaufszahlen schrumpfen, damit die Provisionen. Mit hat ein Makler in NRW erzählt, seit die Banken Mietshäuser nicht mehr zu 115% finanzieren, sondern nur mehr zu 90%, ist der Markt zusammengebrochen.


Neu 2009-08-02:

[14:30] Für alle, die eine Million Euro im Jahr verdienen möchten:

Spiegel: Was einen Manager zum Millionär macht

Fleißig sind viele, aber nur wenige verdienen siebenstellig: Einkommen in Millionenhöhe sind zwar keine Seltenheit mehr, aber hinter ihnen steckt mehr als Arbeit. Großverdiener sind so erfolgreich, weil sie ihre Stärken ausspielen.

Hier einige Beispiele, ohne im Vorstand eines Grosskonzerns zu sein oder eine grössere Firma zu besitzen. Bei ihrer 80-Stunden-Woche haben sie aber kaum mehr Zeit, dieses Geld auszugeben - nachdem ihnen der Finanzminister die Hälfte weggenommen hat.

Neu 2009-08-01:

[11:15] Die Schafe werden wieder abgezockt - jetzt mit Wasser:

Handelsblatt: Wasser: Das Maß aller Dinge

Die Finanzbranche ist mit neuen Anlagetrends schnell bei der Hand. Öl, Gold, Solarenergie – auch Wasser gehört dazu. Weil es ein knappes Gut sei, die Preise deshalb in den kommenden Jahren deutlich steigen würden, kämen Anleger nicht um ein Wasser-Investment herum. So oder ähnlich steht es zumindest in diversen Produktprospekten der Zertifikate- und Fondsbranche geschrieben. Die Zahlen sind besorgniserregend

Die Methode ändert sie nie (Provisionen vorab, Risiko trägt der "Investor"), nur die zu scherende Herde ändert sich. Nach Schiffsfonds, Öko-Energie, Ost-Immos, jetzt eben mit Wasser.

[12:00] Leserkommentar-CH dazu:

Das Volk wird es wie alle vier Jahre vor der Wahl glauben und sich wie alle vier Jahre nach der Wahl wundern. Es ist so und bleibt so. Die typische Obrigkeitsgläubigkeit in höchster Konjugation !


Neu 2009-07-31:

[17:15] Leserzuschrift-DE - Sinnvoll Irdium, Indium, Rhodium?

..Macht es Sinn diese Rohstoffe zu kaufen, gibts ne Seite wo man die Charts (Tagesgenau) verfolgen kann?
Ist bei einer Hyperinflation so was auch nutzlos?, da dies eh kein Mensch kennt!!! - Denk mal dann wird man auf den Markt(Schwarzmarkt(Handelmarkt) eher doch Gold, bzw Silber bevorzugehen.
Denkmal das dieses Thema viele Leute interessiert, da ja falls doch jederzeit der Markt für Gold uns Silber austrocken könnte, dies als alternative zu sehen!!!

Als Zusatz-Investment kann man es schon kaufen. Aber Gold und Silber dürften eine bessere Performance haben, da sie Geldmetalle sind.

[20:00] Leserkommentar-DE - Iridium etc.

Ich meine, dass diese ganzen seltenen Industriemetalle keine gute Geldanlage für Edelmetall-Investoren sind.

1. Der Preis ist sehr volatil, die Vorkommen sicherlich nicht erschöpft (siehe auch den Artikel von Herrn Heil).

2. Die physische Handelbarkeit ist sehr eingeschränkt - es gibt einfach nichts dazu, was den Namen "Markt" verdient hätte. Was nicht liquide ist, ist teuer, da Aufschläge und Transaktionskosten hoch sind!

3. Wer kennt das Zeugs schon?! Wer kann mir beschreiben, wie sich so ein Barren in der Hand anfühlt, welche Farbe haben diese Metalle, wofür braucht man sie (explizit)?

4. Sollte es zu einem Totalcrash kommen (wovon hier sicher viele Leser ausgehen), dann braucht die Industrie sicherlich keine seltenen Metalle für Flachbildschirme oder HighTech - gefragt sind dann "handfeste" Sachen, wie vielleicht Kupfer (für Rohre oder Kabel) oder Eisen. Die Nachfrage dürfte ins Bodenlose sinken...

5. Herr Eichelburg hat Recht: Es sind keine Geldmetalle! Die Menschheit assoziiert mit Gold das Wort Geld - mit Silber sicherlich auch. Fragen Sie sich selbst, was Sie mit "Germanium" assoziieren?! ...mir fällt dazu Cäsar ein, der von Germanen am Rhein eins auf die Rübe bekommt... ;-)

Indium, Iridium, Germanium und Co. = alles doof?!

Nein! Wer im großen Stil auf Rohstoffe spekulieren möchte, der kann dies mit diesen Metallen sicherlich tun. Auch in physischer Form. Aufgrund der Handelbarkeit wären aber auch Futures oder Zertifikate eine Alternative. ...aber das liegt nicht auf "dem Radar" von Edelmetallinvestoren...

Rohstoffspekulanten, die sich auskennen(!!!) und einige zehntausend Euro mitbringen, die sind hier richtig!

Den Übrigen sage ich: Schuster bleib' bei Deinen Leisten! Oder auf Norddeutsch: Wat de Buur nit kennt, dat freet er nit! (Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht)

Ich wünsche allen Lesern einen goldigen Appetit!

Diese Metalle sind nur für höhere Vermögenskategorien (sorry, ist aber so) interessant und nur dann, wenn man auf Importbehinderungen spekuliert.


Neu 2009-07-30:

[12:00] Meiden Sie Lebensversicherungen, wie der Teufel das Weihwasser:

Kopp: Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen?

Lebensversicherungen stehen mittelfristig vor dem Crash, da ihre Kapitalanlagen aufgrund der Weltfinanzkrise nicht mehr sicher sind.

Wenn der wirklich grosse Crash allen Papiers kommt, kann man diese Versicherungen vermutlich komplett abschreiben.


Neu 2009-07-25:

[20:45] Die letzten Schafe werden in den Aktienmarkt getrieben.

Spiegel: Privatanleger verpassen den Aktien-Aufschwung

Erstaunliche Gewinnserien haben die Kurse auf Jahresbestmarken gehievt. Besonders konjunktursensible Aktien legten den stärksten Aufschwung seit zehn Jahren hin. Doch Experten befürrchten, der große Aufschwung könnte schon vorbei sein - und Privatanleger gehen wieder leer aus.

Wenn solche Meldungen kommen, ist es vorbei, nur mehr Verluste sind zu machen.

Neu 2009-07-19:

[17:30] Tauschring - Branche mit Zukunft:

SWP: Tauschringe setzen auf ein eigenes Marktsystem

Angebot und Nachfrage zählen auch in Tauschringen, einen Geldbeutel braucht man aber nicht: Gehandelt wird mit Zeit, die man für eine Arbeit einsetzt – und die man im Tausch von anderen in Anspruch nimmt.

Genau soetwas braucht man in der Depression. Wer soetwa organisiert, kann darauf eine Firma aufbauen.

[20:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Warum werden immer wieder neue Tauschringe gegründet und schlafen gleichzeitig bestehende ein? Nach der anfänglichen Euphorie der gutmenschlichen Aktivisten, merken fleißige und qualifizierte Leute, daß sie anderswo "richtiges" Geld für ihre Leistung erhalten, Dilettanten werden nicht mehr nachgefragt und dann geht es ja auch um die knappe Freizeit. Ein Freund, der zeitweise Massagen und Putzdienste erhielt und dafür PC-Reparaturen eintauschte, verkaufte sich m.E. unter Wert. Wenn langjährig erworbene Qualifikationen 1:1 gegen Hilfsarbeiter-Zeit eingetauscht werden, landen wir irgendwann bei ökonomischen Traumtänzereien und Gleichmacherei.

In der Argentinienkrise gab es regionale, private Parallelwährungen (Creditos), die letztlich aber auch inflationierten und auf Druck von Horst Köhler, damals IWF-Chef, abgeschafft wurden. Vielleicht kann ja mal ein Leser (aus Argentinien?) persönliche Erlebnisse damit schicken?
Persönlich denke ich, das in künftigen "Sondersituationen" solche bunten Zettelchen als Notgeld (wie in den 1920er Jahren) dienen könnten. Das würde sicher mehrere Leser interessieren.
Allerdings sind diese hübschen Notgeld-Scheine heute nur noch für Sammler interessant, im Gegensatz zu Goldmark-Stücken.

Noch nicht: wenn ein Grossteil der Bevölkerung kein werthaltiges Geld mehr verdienen kann, dann kommen die Tauschringe.

Neu 2009-07-18:

[10:45] "Altersvorsorge-Produkte" sind ungeeignet:

MM: Rot für Riester, Rürup und Co.

Verbraucherschützer haben in einem bislang einmaligen Versuch zahlreiche Geldanlageprodukte einer Ampelkennzeichnung unterzogen. In ihrem Ratgeber stufen die Experten jedwede Form der Lebensversicherung für die Altersvorsorge als ungeeignet ein. Die Assekuranz ist entsetzt.

Da ist nur Papier drinnen, vorher werden hohe Vertriebskosten abgezogen und man kommt nur schwer oder garnicht heraus. Darum macht jeder richtige Investor einen weiten Bogen. Diese Studie hat es auch erkannt. Das hier ist besser:

Leserkommentar-DE dazu:

Ich habe anhängenden Artikel gefunden. An sich ist die Einschätzung der
VZ zur LV/RV vollkommen richtig, nur die empfohlenen
Alternativen liegen völlig daneben. Kann es sein, das es
staatlich so gewollt ist und die Lebensversicherer aus dem
Markt gedrückt werden sollen, um Geld für Staatsanleihen und
ähnlichen Papierkram frei zu bekommen? Bei Investmentfonds hat
man es ja schon durch die Abgeltungssteuer erreicht, obwohl
dieser Markt ohnehin für viele Jahre tot ist.

Die Autoren der Studie sehen natürlich nicht über Papier hinaus, also sehen sie nur Staatsanleihen, etc. Ich glaube kaum, dass hier der Staat seine Hand im Spiel hatte.

[15:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Lebensversicherungen müssen die Kundeneinlagen ihrerseits ja wieder anlegen - in "sicheren" Papieren - und als "sicherste" Anlage gelten bekanntlich Staatsanleihen *lol* ok, kommt nicht zu 100 % bei der Bundeskonkursverwaltung an (wegen der Gebühren/Provisionen), aber liegt auf Jahre fest dagegen müsste der Staat bei Direktinvestitionen von Otto Normalsparer fürchten, dass die Herde plötzlich und kollektiv die Bundesschätze abverkauft (sei es in Panik, wenn Bild von Staatsbankrott schreibt - oder, falls der "Crash" noch ne Weile ausbleibt, in Gier bei der nächsten Börseneuphorie)

ein ketzerischer Gedanke zum Schluß:
kann es sein, dass der Staat LV- und Riester-Anlagen gerade deshalb steuerlich fördert, weil diese Anlagen in die langjährige Refinanzierung des Staatsdefizits fließen???

Dafür spricht viel.


Neu 2009-07-12:

[18:30] Leserzuschrift-DE - EM-Kauf - Hartz-IV Kontrolle:

Der Kauf von Gold und Silber gilt im allgemeinen als Anonym. Was ist aber, wenn man im Zuge der Krise Arbeitslos wird und später auf HatzV angewiesen ist? Insbesondere dann, wenn man sein EM über Internet-Shops gekauft hat.

Die Sozialbehörden können vom Antragssteller für zurückliegende Jahre die Kontoauszüge verlangen. Hier besteht doch die Gefahr, dass der Kauf von EM entdeckt wird.

Eine Möglichkeit wäre, sein Geld in kleinen Stücklungen nach und nach vom Konto abzuheben und eine Überweisung bei einer anderen Bank zu tätigen.

Zwar fallen hier Gebühren an, allerdings stehen die in keinem Verhältnis zum Verlust seiner Investition. Als Hartz-IV-Empfänger muss man sein Vermögen (bis zum sogenannten Schonvermögen) erst aufbrauchen, bevor man Staatliche Hilfe in Anspruchnehmen kann.

Haben Sie oder Ihre Leser noch weitere Tipps?

Wichtig ist, dass am Konto Barabhebungen oder ähnliches aufscheinen. Man kann ja das Geld im Automaten-Kasino verspielt haben (machen viele Hartz-IVler). Selbst wenn man beim Händler unter eigenem Namen EM gekauft hat, wird man nicht dahinterkommen - ausser eine Überweisungsspur führt dort hin. Denn dass es Gold überhaupt gibt, und Händler dafür, soweit denken diese Behörden sicher nicht.

[21:45] Leserzuschrift_DE dazu:

die Leserzuschrift unter allgemein geht mir echt auf den Senkel. Ich bin sehr für Selbstverantwortung und kein Sozialstattverfechter.

Deshalb: Wer Hartz IV will, soll vorher seine Edelmetalle verkaufen. Verdammt noch mal: Zusehen wie alles vor die Hunde geht und das System melken ist von Niedertracht nicht zu übertreffen. Der Typ kommt mir gerade recht.

Edelmetalle kaufen und den Sozialstaat nicht anpumpen ist der richtige Weg. Nach einem Jahr sind EM-Gewinne steuerfrei. Das reicht ja wohl!

Für ein "reines Gewissen", sozusagen.


Neu 2009-07-10:

[19:15] Wenn es sinnlos ist, die eigene Firma zu retten:

Süddeutsche: Ein beklemmendes Gefühl must read!

"Vergangenes Jahr haben wir noch 70.000 Euro vor Steuern verdient." Die Firma hat Liquiditätsprobleme. Es fehlt Geld, um Ware für die Produktion zu kaufen. Leistner bekommt keinen Kredit. "Ich habe nicht mal Geld, um Leute zu entlassen. Ich kann mir die Abfindungen nicht leisten", sagt Leistner. 90 Mitarbeiter hat er.

Wer mit 90 Mitarbeitern im noch "guten Jahr" 2008 nur €70000 Gewinn gemacht hat, ist schwer marode. Den wird bereits 2009 umbringen. €70000 ist schon für eine Ein-Personen-Firma nicht viel.

Wir haben den Schwamm noch fester ausgequetscht", erzählt er und meint die Familie. "Ich habe meine Fonds verkauft", sagt die Mutter. "Und ich habe meine Lebensversicherung und die Ausbildungsversicherung für die vier Kinder gekündigt", sagt Karl Leistner. Auf diese Weise hat die Familie 320.000 Euro zusammengekratzt. "Mehr geht wohl nicht mehr. Grundstücke und Häuser sind schon lange beliehen. Wenn die Firma jetzt pleite gehen sollte, beantrage ich Hartz IV", sagt der Firmenchef.

Also werden die letzten Privatreserven in die Firma gesteckt oder für Kredite verpfändet. Hartz-IV wird das Endresultat sein - nach dem baldigen Konkurs, denn die Kredite sind zur Verlustabdeckung bestimmt. Dieses Geld ist ohnehin verloren.

Wer seine Gewinne in mallorquinische Fincas und Privatjets steckt, mal gerade sechs Prozent Eigenkapital besitzt und die Firma mit Fremdkapital führen will, muss sich doch nicht wundern." Da würde er auch kein Geld geben.

Die Banken sehen das auch so. In einer schrumpfenden Branche mit so wenig Eigenkapital kann man nicht überleben.

Was hier auch herauskommt: die Unternehmer stecken auch noch ihre letzten privaten Geldanlagen in die hoffnungslose Firma in einer hoffnungslosen Branche, die dann trotzdem untergeht - total falsch: dann geht man vom CEO zu Hartz-IV.

WARNUNG: niemals als Unternehmer neues Geld in einen hoffnungslosen Fall stecken. Lieber die Firma in Konkurs gehen lassen - Voraussetzung: GmbH oder AG ohne persönliche Haftungen. Dann soll sich der Konkursverwalter um die Entlassungen und Abfindungen kümmern.

Man muss wie ein Investor agieren: nur mit der Einlage haften - wenn diese weg ist, ist sie eben weg. Shit happens.
 

[20:00] Leserzuschrift-DE - 70000 ist schon für eine Ein-Personen-Firma mickrig:

70000€ sind ein haufen geld für Bäcker, Metzger, Schlosser, und und und man könnte auch Handwerker sagen .

dass natürlich ihre (von mir sehr geschätzten) seiten, mehr von reichen leuten gelesen werden, für die 70.000 € mickrig sind ist auf der einen seite ganz natürlich , weil die mehr zeit zum lesen haben.

ich bin der meinung das sich was ändern muss und das handwerk wieder goldenen boden bekommen muss meiner meinung nach ist das auch das problem unserer welt es ist heute modern das menschen für nixtun geld bekommen und andere sich das arsch aufreissen und dafür nicht anständig bezahlt werden (nein ich bin nicht für den mindestlohn und auch kein linker ossi.

Bei den €70000 Gewinn im obigen Artikel ist nicht angegeben, ob es sich um einen Vorsteuer- oder Nachsteuergewinn handelt. Vermutlich um einen Vorsteuergewinn - dieser ist für die Bank wichtig. Da bleiben dann bei doppelter Ausschüttungsbesteuerung (GmbH) vielleicht €40000 übrig. Wenig für das Unternehmerrisiko.

Man kann natürlich die Sache auch vielfach so drehen, dass nur mehr €70000 vor der Steuer übrig bleiben, damit der Finanzminister nicht zu fett wird (Steinbrück ist es schon, Pröll auch). Viele Millionäre machen das. Das ist aber eine andere Sache.


Neu 2009-07-09:

[19:00] Unsinn Ferienimmobilie:

Welt: Ferienimmobilien sind drastisch im Preis gefallen

Gute Zeit für Schnäppchenjäger: Die Immobilienblasen in Spanien und Florida sind geplatzt. Dadurch sind die Preise um 70 Prozent gefallen. Interessenten haben derzeit große Auswahl. Nur verlangen Banken für Finanzierungen im Ausland ungleich höhere Sicherheiten als im Inland.

Im Artikel steht es. Neben Immobilienwahn war die Hoffnung auf Preissteigerungen einer der Treiber dafür, dass sich Leute so etwas Unökonomisches kaufen - meist auf Kredit. Das ist jetzt vorbei.

Wer in einigen Jahren auf eine solche Ferienwohnung in Spanien Lust haben sollte, wird sie für etwa 1 Unze Gold bekommen.


Neu 2009-07-07:

[10:00] Ist es Zeit, Aktien zu shorten?

Süddeutsche: Die Welle reiten

Nach der Rally im zweiten Quartal droht dem Dax eine Kurskorrektur. Anleger können mit speziellen Fonds davon profitieren

Die Zuversicht am Aktienmarkt schwindet. Seit Anfang März haben die Kurse in den USA, Europa und Deutschland um rund 30 Prozent zugelegt. Selten hat es eine solche Rally in einem so kurzem Zeitraum gegeben. Die Anleger haben darauf gewettet, dass die Rezession bald vorbei ist, der nächste Aufschwung kurz bevorsteht. Doch die steil steigenden Kurse standen in starkem Kontrast zu den täglichen Schreckensnachrichten aus der Wirtschaft: Gewinneinbrüche, Entlassungen und Pleiten. "Die starke Aufwärtsbewegung im zweiten Quartal war verfrüht", sagt Michael Köhler, Investmentanalyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Wir haben noch schwierige Wochen oder sogar Monate vor uns, weil die Wirtschaftsdaten nicht so gut sind, wie es die Börse gespielt hat."

Vermutlich kann mit Shorts, Short-Produkten oder Puts nicht viel schiefgehen, denn die Aktien sind extremst überteuert. Das ist aber keine Anlageempfehlung!
 

[7:00] Leserzuschrift-DE - Angst vorm Finanzamt beim Goldkauf:

ein mir bekannter alleinstehender Arbeiter hat in seinem Berufsleben einiges (ca. 150.000EUR) angespart und fürs Alter vorgesorgt.
Nun konnte ich Ihn überzeugen baldmöglichst wenigstens 40.000EUR in EM anzulegen.
Nun hat er allerdings die Sorge, dass das Fianzamt nachforschen könnte wo das in den letzten Jahren zu versteuernde Sparguthaben hingekommen ist.
Vielleicht wissen Sie oder Ihre Leser einen Rat die Befürchtungen bzw. mögliche Nachfragen des Finanzamtes glaubwürdig zu zerstreuen.

Als Arbeiter hat er vom Finanzamt nichts zu befürchten, wenn er Geld abzieht. Er könnte es ja im Automatenkasino verspielen, etc. Steinbrücks Schergen haben derzeit sicher Wichtigeres zu tun. Nachprüfungen vom Finanzamt gibt es eher umgekehrt: wenn etwa teure Autos oder Immobilien gekauft werden - wo kommt das Geld her?

Problematischer wäre es, wenn er auf Hartz-IV (Sozialhilfe) muss. Da könnten vom Sozialamt Nachfragen kommen, wohin das Geld verschwunden ist. Denn dieses muss vorher aufgebraucht werden. Wenn das Geld auf der Bank bleibt, bekommt es auf jeden Fall der Staat - entweder per Inflation oder per möglicher "Sparer-Sondersteuer" oder Währungsreform.


Neu 2009-07-06:

[13:45] Leserzuschrift-DE - reich werden oder nur überleben:

Diese Diskussion mit wieviel Edelmetall werde ich reich in Krise, oder wieviel Häuser, Wohnungen, Ländereien oder sonstiges schaffe ich mir an, finde ich wirklich mehr als idiotisch.
Die meisten die hier lesen und schreiben wissen doch das eine mehr als harte Krise auf uns zukommt. Das wichtigste wird doch wohl sein wie komme ich alleine, oder mit meiner Familie, und damit meine ich nicht nur die Familie die vielleicht in einem Haus wohnt, sondern eben auch sei es Eltern, Schwiegereltern oder auch Geschwister gesund und auch vernünftig ernährt durch die Krise.
Wichtig finde ich gerade jetzt eben auch in seinem Umfeld Strukturen zu schaffen um eine gute und vernünftige Ernährung herzustellen.
Wir stehen vor einem kompletten Wandel und in diesem sind wieder wahre Werte gefragt, und damit meine ich nicht Geld oder sonstige Besitztümer.
Wer das nicht glaubt ist auch in Ordnung und soll halt einfach Reichtümer sammeln. So soll jeder nach seiner eigenen Einstellung leben.

Hier spricht der Kleinbürger, der Angst vor der Zukunft hat, aber weiter primär von seinem Job leben möchte.

Wie etwa in Russland ab 1990 wird derjenige "besser leben", wenn er danach trachtet, reich zu werden. Alle anderen werden für ihn arbeiten. Bei uns ist es derzeit der "Karrierismus", mit dem sich manche Leute einen Positionsvorteil erarbeiten möchten. In der Depression wird das ganz anders funktionieren. Diese Krise bietet die besten Voraussetzungen, aus dem bisherigen Leben auszubrechen - aber die meisten Leute, auch mit Gold werden es nicht machen. Sie werden sich dann einen Oligarchen suchen, für den sie arbeiten "dürfen", anstatt selbst Oligarch zu werden. Die Angestellten-Denke in Reinkultur.


Neu 2009-07-05:

[6:00] Lotterie Börse:

Spiegel: Warum Aktienkurse dem Zufall gehorchen

Wer schlauer sein will als der Markt, hat schon verloren - so lautet ein Lehrsatz des "Behavioral Finance". Wem aber sein irrationales Verhalten bewusst ist, der hat eine Chance. Ein Exkurs durch die Welt menschlicher Schwächen und die Lehren, die Investoren daraus ziehen sollten.

In der Tat ist der grösste Teil der Spieler da drinnen ein Haufen Hühner, der keine Ahnung hat, was passiert. Ebenso stimmt es, dass die Kursbewegungen irrational erscheinen und oft auch sind. Ebenso stimmt, dass der Kleinanleger nichts über Markt und Firmen weiss, daher streuen muss.

Jedoch gibt es Wirtschafts- und Kreditzyklen, die der Investor über mehrere Jahre schön ausnutzen kann. Gute Trader können kurzfristigere Änderungen ausnützen. Die Masse der Schafe steigt aber oben ein und unten wieder aus.


Neu 2009-07-03:

[21:00] Das Dow/Gold-Ratio:

Nick Barisheff: Preserve Your Wealth with Precious Metals read!

In this extraordinary environment, preserving your personal wealth becomes priority one. Before you make another major financial decision, it is imperative to understand the big picture by recognizing and understanding three critical issues. First, we are in a secular bear market for financial assets (stocks and bonds). Second, the consequences of the global bailouts will likely be highly inflationary. Third, we are at a pivotal point in the long-term investment cycle.

Für alle, die immer noch an das Papier glauben.
 

[20:00] Leserzuschrift-DE - Totalverlust-Risiko bei gesperrten Geldern:

ein Bekannter mit einem grösseren Geldbetrag, an den er erst Anfang Oktober rankommt, fragt folgendes:

Wie ist Ihre Einschätzung, ist das Totalverlustrisiko zu dem Zeitpunkt schon gegeben oder soll man möglichst gelassen bleiben?
Meinen Sie, daß es sich mit der positiven Stimmung noch so lange ausgeht?

Das wird sicher viele Leser interessieren, daher wird es hier beantwortet. Die Frage ist, wie kommt das Geld im Oktober auf dieses Bankkonto? Falls es etwa ein Wertpapier- oder Immobilienverkauf ist, kann dieser nicht zustande kommen. Falls es eine Lebensversicherung ist, kann diese pleite gehen.

Die Situation ist derzeit so sehr angespannt, dass in den nächsten Monaten "etwas passieren wird". Dann werden die meisten heutigen Finanzanlagen einfach weg sein. Wann das genau passiert, kann niemand sagen, aber es wird schnell gehen. Nur ein Optimist wartet bis Oktober.

Generell gilt in solchen Zeiten: keine langfristigen Investments, das Geld muss immer sofort greifbar sein, am Besten in Geld ohne Counterparty (Gold/Silber).


Neu 2009-07-02:

[14:45] Die Fonds-Schliessungen gehen weiter:

Welt: Die deutschen Fonds sterben wie die Fliegen

Es ist das große Massensterben in der Finanzbranche: Viele Anbieter wie DWS und Allianz misten ihre Fonds aus – weil die Anleger in Scharen ihr Geld abziehen. Ein Fünftel aller Produkte wird die Krise nicht überleben. Für die verbleibenden Anleger kann das zum Problem werden.

Die Zurückhaltung und der Ausstieg der Anleger dürften also enorm sein - und sie haben damit recht.


Neu 2009-07-01:

[10:45] Leserzuschrift-DE - grundbesitz in form von ackerland:

bei meinen gesprächen mit menschen aus unserer ländlichen umgebung, die eher zu den high-potentials gehören mit min. 6-stelligem vermögen will niemand ! etwas von edelmetallen hören.

statt dessen wird immer nur über zukauf von ackerland gesprochen.

landwirte sind mE eine vielversprechende klientel, auch für beratungen, so daß ich mal anregen wollte, ob sie nicht einmal explizit einen artikel über die zukunft von ackerland schreiben könnten, so ihnen dafür probates material vorliegt.

anbei ein link, der seit zwei wochen für immenses aufsehen sorgt: http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

hier kann man ersehen, welcher landwirt wieviel kohle eingestrichen hat. selbst für kleine dörfer in unserer umgebung kommen schnell 6-stellige summen verteilt auf wenige dutzend leute zusammen!!! einfach plz eingeben, dann entweder alphabetisch oder nach betrag absteigend sortiert darstellen. ein gefundenes fressen!!!

Land kennen sie, Edelmetalle nicht. Sie kennen sicher auch die EU-Förderungen, die aber mit der EU verschwinden werden.

Einen Artikel über die Zukunft von Ackerland überlasse ich gerne Lesern, die sich dabei besser auskennen.WE.
 

Seitenauslagerung.


 
 
     
 
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