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Diese Seite befasst sich mit dem Verfall der staatlichen Sozialsysteme in der Krise |
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Neu 2009-08-27:
[7:00] Wie der Sozialstaat wirklich ist: Herzloser Sozialstaat vs. menschlicher Markt
In der sog. Marktwirtschaft erziele ich ein angemessenes BRUTTO-Einkommen für die Werte, die ich erschaffe (vor allem, wenn ich die Zuschüsse meines Arbeitgebers zu meinen Sozialversicherungen dazurechne!)
Leider bleiben mir von diesem Einkommen weniger als die Hälfte nach sozialer Einkommenssteuer, sozialem Soli, sozialer Zwangsversicherung und sozialer Rentnerspende. Von diesem Rest kaufe ich dreifach besteuerte Energie, Konsumgüter und Nahrung, Zwangsfernsehen, allerlei Gebühren und Sonderabgaben auf Eigentum etc.
Der Sozialstaat ist so sozial, dass ich deutlich weniger Netto verdiene, als der Fliesenleger, der letztlich unbedingt sch[w]arz bei mir arbeiten wollte. Letztlich habe ich dann (mit Rechnung) 1000 Euro mehr bezahlt, der sozialen Gerechtigkeit wegen! Wer ist dann der Vollidiot? Wahrschinlich ich!
Als rechtschaffender, fleißiger, engegierter und ehrlicher Bürger ist man in Ihrer “sozialen” Marktwirtschaft der Büttel und wird noch als Bonze und Schlimmeres beschimpft, wenn man mal ne Firma gründet, Gold kauft oder recht[s] = links sagt.
Zum Glück erkennen bald auch die weniger Hellen, was uns der Solzialstaat gebracht hat; Ein gutes Gewissen, eine zerstörte Währung, katastrophales Gemeinwesen und den Startschuß zum nächsten Bürgerkrieg. Auf ein Neues!
Besser kann man es nicht ausdrücken.
[10:00]Leserkommentar-DE - Und vergessen wurde:
Wir sind auch so sozial und bezahlen unseren eigenen HENKER (nämlich die POLITIKER, die uns verraten und verkaufen und schön langsam zur Schlachtbank führen.
Neu 2009-08-21:
[9:30] Die Politiker und die "Rentengarantie":
Welt: Kann Deutschland sich die Rentengarantie leisten?
Selbst in Krisenzeiten scheinent die Rente unantastbar zu sein – dies suggeriert zumindest die Rentengarantie, die die Große Koalition vor kurzem ausgesprochen hat. "Ein Wahlkampfgeschenk", so der Vorwurf der Gegner des Gesetzes. Die fanden sich bei Maybrit Illners Talkrunde in allen Generationen.
Nicht die versprechenden Politiker bestimmen über ihre Rentengarantie, sondern die Bondmärkte. Wenn diese Bunds (Staatsanleihen) und Euros nicht mehr mögen, dann gibt es auch keine Rentengarantie mehr. Siehe Lettland, dort wurden die Renten gekürzt.
Leserkommentar-DE:
Diese "Rentengarantie" ist eine Frechheit! Die Renten von der Wirtschaftlichen Entwicklung loszukoppeln, kommt einer Bankrotterklärung gleich. Aber die arbeitenden "Nicht-Rentner" lassen sich ja zu Allem erpressen! Apropos Generationen-"Vertrag": Steht nicht geschrieben, ein "Vertrag" beruhe auf einer FREIWILLIGEN Übereinkunft beider Vertragspartner?? Ich nenne das Erpressung!
Erpressung ist es zum Teil, zum grösseren Teil ist es Lüge und Betrug. Aber der Betrug fliegt bald auf.
Neu 2009-08-19:
[16:30] Das Ende der regulären Arbeit:
Spiegel: IG Metall prangert Missbrauch von Leiharbeit an
Süddeutsche: Das System powert die Leute systematisch aus
Auf dem deutschen Arbeitsmarkt vollziehen sich dramatische Veränderungen: Laut Statistischem Bundesamt gibt es immer mehr befristete Arbeitsverträge sowie Teilzeit- und Leiharbeit. Der Anteil regulärer Stellen sinkt dagegen. Die IG Metall warnt vor Dumpinglöhnen.
Die haben alle keine Ahnung, was da noch kommen wird. Mit der Massenarbeitslosigkeit kommen die Ausbeuter und Blutsauger. Reguläre Arbeitsverhältnisse werden irgendwann die Minderheit sein.
Ich empfehle, Robert Kiyosakis Rich Dad, Poor Dad Bücher zu lesen. Darin argumentiert er schon seit Jahren, dass klasssiche Arbeitsverhältnisse drastisch im Schwinden sind. Als Wendepunkt sieht er übrigens den Fall der Berliner Mauer, was grosse Teile der Welt und deren Arbeitspotential öffnete.
Neu 2009-08-02:
[16:30] Egon W. Kreutzers Rentenpolitische Paradoxien:
Paukenschlag: Rentenpolitische Paradoxien
Solange sich das spezifische Fachwissen des Großteils der deutschen Berufspolitiker in Rentensachen darauf beschränkt, zu den Renten eine von zwei Meinungen zu haben, nämlich entweder die,
dass dem Rentnervolk immer und unter allen Umständen voller Überzeugung gesagt werden müsse, die Rente sei sicher,
oder die, dass den Jüngeren gesagt werden müsse, sie würden durch die unersättlichen Rentner und deren Anspruchsdenken förmlich ausgeplündert,
solange ist kein Politiker wirklich gezwungen, sich Gedanken darüber zu machen, ob der Lebensunterhalt der Alten auch fürderhin als eine Art auf Widerruf gewährtes Gnadenbrot aus den Händen der Anführer der jeweiligen Mehrheitsparteien anzusehen sein darf, oder ob es sich bei der Rente nicht doch um einen wohlbegründeten Anspruch der Menschen handelt.
Kreutzer ist ein Linker, aber er zeigt etwas auf, was praktisch alle "Experten" auf diesem Gebiet nicht sehen: Egal in welcher Form das Alter finanziert wird, ob Ansparen oder Umlagesystem, dieses Geld muss in Zukunft in Realgüter umgesetzt werden. Zu den dann gültigen Preisen. Man kann nicht sie Realgüter selbst "ansparen".
Passender Leserkommentar-DE dazu:
Meine Tochter, 18 Jahre, musste in der Berufsschule (Bayern) ein Präsentation über die "Private Vorsorge im Alter" halten. Sie trug dies als Power-Point Präsentation mit der Gründung von Bismarck, über die Alterspyramide bis zur heutigen Situation vor.
Zur Aufzählung gehörten die üblichen Instrumente: Lebens- und Rentenversicherungen, Riestersparen, Immobilien, Bausparverträge und Fondsparen. Da meine Tochter mit Ihren 18 Jahren durch Gespräche mit Ihren Eltern einiges über die finanzielle Weltsituation weiß, traute sie sich auch die kritische Frage aufzuwerfen, was wird in 45-50 Jahren mit diesen Anlagen sein und wie viel werden sie noch Wert sein??
Als sie dann noch Gold und Silber ins Spiel brachte und erklärte, dass dies seit Jahrtausenden als Geld und Tauschmittel anerkannt ist und bisher alle schweren Zeiten überlebte, war dies anscheinend zu viel...
Weiter erklärte sie, dass eine Unze Gold egal was sie kostet, immer eine Unze bleibt, im Gegensatz zu Papiergeld. Mit dieser Aussage war der Lehrer anscheinend überfordert.
Die Konsequenzen für sie, ohne die Ansprache von Gold und Silber hätte sie eine glatte 1 bekommen, aber Gold und Silber kosteten ihr eine Note, also eine 2.
Dem Lehrer verdient somit höchstens eine 5!!
Diesen Lehrer nach Lettland versetzen.
Neu 2009-07-21:
[11:00] Für wen im Gesundheitssystem massiv Geld ausgegeben wird:
BernerZeitung: Das sind die teuersten Patienten
Welche Krankheiten und Menschen hinter den Zahlen stecken, zeigen Angaben der Helsana-Gruppe – mit 1,9 Millionen Versicherten die grösste Krankenkasse der Schweiz. Hier machen 5 Prozent der Kunden die Hälfte der Kosten aus. Die kostspieligen Versicherten sind einerseits Diabetiker, Bluter, HIV-Kranke, Drogensüchtige und Alkoholiker, also Chronischkranke und Menschen mit mehrfachen Problemen; sie kosten im Schnitt 30'000 bis 60'000 Franken pro Jahr.
Also Drogensüchtige (ist auch HIV) und Alkoholiker: dafür wird das Geld ausgegeben - für Süchte aus eigenem Antrieb. Wenn das wirklich grosse Sparen kommt, dann wird genau dort gespart werden müssen: weil es leicht zu argumentieren ist (Sucht) und weil dort die grossen Summen warten.
[14:30] Ein guter Anfang: Ärzte verweigerten jungem Trinker Transplantation
[14:30] Ewig wird man nicht Beiträge erhöhen können, sondern man wird kürzen müssen: Krankenversicherer warnen vor Milliarden-Minus
[15:00] Leserkommentar-DE - Gesundheitssystem:
Als Arbeitnehmer bin ich gesetzlich Krankenversichert. Ich habe im Zeitraum von Februar 2000 bis Dezember 2007 KEINEN Arztbesuch getätigt. Also nur ins System eingezahlt.
Davor haben ich ebenfalls viele Jahre nur SEHR selten einen Arzt in Anspruch genommen.
Erkältungen/Grippale-Infekte habe ich mit Hausmitteln auskuriert bzw. benötigte Medikamente aus eigener Tasche bezahlt.
Besuche beim Zahnarzt, im Jahre 2008, kosteten mir fast 300 €.
Wenn ich bedenke, wie oft manche Leute für jedes noch zu kleines Wehwehchen zu den verschiedenen Ärzten laufen, dann könnte ich kotzen.
Rückerstattungen (Bonus) von der Krankenkasse? Warum? So lange ich zahle scheint ja alles in bester Ordnung zu sein.
Warum nicht einen Selbstbehalt einführen. Ich bezahle in Österreich als Unternehmer wie auch die Bauern und Beamten 20% Selbstbehalt bei Arztbesuchen. Den Ärzten sind diese "kleinen Kassen" lieber, da sie etwas höhere Honorare zahlen.
[21:45] Leserzuschrift - Ausnützer der Gesundheitssystems:
Man müßte da so eine Art Bonus-/Malussystem einführen, dann würde sich gleich viel Schabernack in diesem Bereich aufhören. Der "normale, vollversicherte" Arbeitnehmer sieht ja diese Einrichtung nicht selten als Zusatzurlaubsmöglichkeit. Medikamente werden angenommen und daheim wieder weggeschmissen…. Man kann ja beim Arzt nicht gleich sagen, daß man eh nichts braucht, weil man ja eh nichts hat und nur ein paar Tage zu Hause sein will. Die Mamis gehen gern in Pflegeurlaub, wenn man z. B. am Vorabend zu lange aus gewesen ist usw. usf. Kenne einen Fall, da wurde einem Kind eine Allergie "angedichtet" mittels Rattenhaaren (!). Dadurch hat sich dann nachher nämlich für die , wie heute üblich, alleinerziehende Mutter ein finanzieller Vorteil ergeben. Möchte nichts fix behaupten, habe aber gehört, daß sie von Telefonkosten befreit wurde, weil sie ja im Notfall für das Kind einen Arzt rufen muß. Solche und ähnliche Tips kursieren unter den frisch Geschiedenen und Alleinerziehenden. Da gibt es richtige "Infobörsen" bei so manchem Kaffeekränzchen. Ich kann da immer wieder nur staunen, welche "Möglichkeiten" es in unseren Systemen gibt. Wohl gemerkt: möchte hier nur den MISSBRAUCH anprangern.
Neu 2009-07-20:
[18:30] Rente erst mit 69?
FTD: Bundesbank für Rente mit 69 plus x
Während der Widerstand gegen die Rente mit 67 wächst, sagt die Bundesbank: Bis 2060 müsste das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre steigen. Zudem plädiert sie dafür, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.
In ihrem Monatsbericht warnt die Bundesbank zudem davor, dass angesichts des zu erwartenden Anstiegs der altersabhängigen Ausgaben die Sozialversicherungsbeiträge von derzeit knapp 40 Prozent bis 2060 auf knapp 50 Prozent ansteigen würden, wenn nicht politisch gegengesteuert wird. Nötig seien "erhebliche Konsolidierungsanstrengungen".
Das schmeckt sicher keinem Politiker, besonders nicht in einem Wahlkampf. Aber es ist die Wahrheit, linear hochgerechnet.
Real wird sich die Lebenserwartung in der Depression aber nicht weiter erhöhen, sondern massiv verringern. Andererseits gehen auch die Beiträge massiv zurück oder werden nicht mehr gezahlt. Es wird daher vielfach heissen: arbeiten bis zum Tod.
Neu 2009-07-16:
[5:00] Wie sich die "Transfer-Demokratie" selbst umbringt:
Welt: Der deutsche Sozialstaat gerät aus den Fugen
Kurzarbeit, Rentengarantie, Mindestlöhne – die Regierung baut die Sicherungssysteme immer weiter aus. In der aktuellen Wirtschaftskrise wirkt der Sozialstaat in der Tat stabilisierend, denn rund 40 Prozent der Bevölkerung sind Transferempfänger. Aber langfristig ist der Preis praktisch unbezahlbar.
In der aktuellen Wirtschaftskrise wirkt der Sozialstaat in der Tat stabilisierend. Rund 40 Prozent der Bevölkerung sind Transferempfänger. Sie spüren die Folgen der scharfen Rezession nicht, da ihre Einkommen nicht von Marktentwicklungen abhängen. Hinzu kommt, dass die große Koalition durch eine Änderung im Rentenrecht dafür gesorgt hat, dass die Altersbezüge in diesem Jahr so stark steigen wie seit zehn Jahren nicht. Da die Hartz-IV-Regelsätze an die Renten gekoppelt sind, bekommen auch die Empfänger des Arbeitslosengeldes II und Sozialhilfebezieher mitten in der Krise mehr Geld.
Das heisst, alle, die vom Staat leben, haben von der Krise noch nichts gespürt, da ihre Einkommen nicht gesunken oder ausgefallen sind. Im Gegenteil, diese wurden aus Wahlkampfgründen sogar noch angehoben. Die Privilegierung dieser Gruppen
ist also weiter gestiegen.
Man kann erwarten, dass der Staat nach der Wahl wieder einen Teil einkassiert - aber nicht bei den Transferempfängern, sondern wie immer bei den Leistungsträgern. Denn sonst würden die Regierungsparteien die nächste Wahl sicher verlieren.
Ca. 50% leben vom Staat (nicht nur in Deutschland, wenn man Beamte, etc. mitrechnet). Diese 50% sind pures Stimmenkauf-Potential, denn es heisst, diese 50% als Wähler haben oder nicht haben. Daher wird der Staat bedenkenlos in die Hyperinflation gehen, um diese 50% weiter zu versorgen, auch wenn die übrige Wirtschaft in einer Depression ist. Dann kommt irgendwann eine Revolution - welches Regime danach kommt, kann heute niemand sagen. Aber die Transfer-Demokratie hat sich zerstört.
Die wirkliche Ursache für die heutige Transfer-Demokratie im Untergang ist das allgemeine, gleiche Wahlrecht, in dem die Stimme jedes Transferempfängers gleich viel zählt wie eine Stimme eines Steuerzahler. Das hat es daher in früheren Zeiten unter einem Goldstandard daher auch nicht gegeben.
[12:30] Kommt bald: Experten warnen vor Bankrott des Sozialstaats
Neu 2009-07-13:
[9:45] Leserzuschrift DE - Abgabenbelastung:
mein Arbeitgeber hat mir letzte Woche eine Sonderzahlung in Höhe von 2050 Euro spendiert. Davon bleiben mir nach Abzug aller Abgaben 830 Euro, oder ca. 40 Prozent (!) als Nettoertrag. 60 Prozent - davon allein 780 Euro Steuern - gehen an den Fiskus und die Sozialkassen. Sogar eine mir bekannte Rentnerin, die gerade ca. 40 Euro pro Monat zusätzlich von der Rentenerhöhung profitiert, meinte, dass diese Abgabenlast nicht mehr normal sei. Man fühlt sich bei dieser Abgabenlast tatsächlich als Leibeigener des Staates. Ich warte schon auf den Zeitpunkt, wo ich alles abgeben muss, ob nun direkt oder indirekt.
Das war noch gar nicht die Wahrheit, denn diese €2050 enthalten noch Arbeitgeber-Beiträge zur Sozialversicherung, die gar nicht aufscheinen, aber bezahlt werden müssen. Wo dieses Geld hingeht, sieht man in den nächsten Beiträgen.
PS: wer in Deutschland noch als Angestellter arbeitet, ist selbst schuld. Als "Unternehmer" kann man sich dort aus dem Sozialsystem komplett verabschieden - ist nur in Deutschland so leicht. Also, die richtige Gesellschaftsform wählen. Vorher beraten lassen.
[11:15] Siehe auch hier: Von jedem verdienten Euro bleiben nur 46,7 Cent
[12:15] Leserzuschrift-DE zur Abgabenbelastung:
Es bleibt nämlich noch weniger übrig, da beim Kauf von Produkten oder bei Dienstleistungen noch MWSt anfallen (in Deutschland 7% bzw. 19%). Außerdem finanzieren die Produzenten, Händler, Transporteure ihre Produkte, Anlagen und Personal ja meistens über Kredite. Die Zinsen (an die Banken) dafür stecken auch in dem Preis der Produkte.
So dürften unterm Strich wahrscheinlich weniger als 35 Cent übrig bleiben.
Der Arbeitnehmer, der alles verkonsumiert bezahlt die höchsten Steuern, der Investor meist die niedrigsten. Das alles in Ländern, die von "Sozialdemokraten" regiert werden - sie besteuern ihre eigene Klientel am höchsten. Daher die Konsumbremse einlegen, danach die eigene Gesellschaftsform anpassen!
[12:15] Leserzuschrift-DE - Luxusrentner:
in Deutschland lässt es sich als Rentner prima leben, wenn man eine Betriebsrente von einem großen Unternehmen bekommt. Ich habe am Wochenende einen Steuerbescheid eines Rentners gesehen. Folgendes Jahreseinkommen: Kapitaleinkünfte TEuro 5, private Rente TEuro 5, gesetzliche Rente TEuro 20, Betriebsrente (Siemens) TEuro 20. Macht zusammen TEuro 50. Steuerbelastung in Steuerklasse 1: Teuro 4,5. Dies sind gerade einmal 9%. Die Steuerbelastung ist deshalb so niedrig, weil die gesetzliche Rente nur zu 50% und die Betriebsrente nur zu 13% (Ertragsanteil, hängt vom Renteneintrittsalter ab) zum zu versteuernden Einkommen zählen. Ich gönne dem Rentner seine Rente, nur von sozialer Gerechtigkeit kann da keine Rede mehr sein. Diese Rentner leben in Saus und Braus und die Beitragszahler müssen bluten, bzw. die Betriebsrente muss ja irgendwie bezahlt werden. Ich finde Betriebsrenten sollten zu 100% der Steuer unterliegen, schließlich hat der Betrieb über die Jahre ja auch die entsprechende Rückstellung angesammelt, die zu 100% das zu versteuernde Einkommen gemindert hat. Die gesetzliche Rente – eh dürftig genug – sollte steuerfrei bleiben.
Auf alle Fälle kann hier von einem Generationenvertrag keine Rede mehr sein. Außerdem werde die künftigen Rentner von derart paradiesischen Renten nur noch träumen können
Alle diese Formen gehen bald den Bach hinunter.
[18:15] Leserzuschrift-DE - Gehaltsvergleich BRD/Frankreich:
Brutto Deutschland unverheiratet 5000.- € Netto nicht einmal 2300.- € Für 3 Jahre Zwangsverpflichtung in die gesetzliche Krankenkasse dadurch Verlust von 8000.- € an Einkommen pro Jahr.
Brutto Frankreich unverheiratet 2800.- Netto 2300.- € Krankenkasse staatliches System
[9:30] Früh-Pensionitis:
Welt: Kaum ein Arbeitnehmer geht mit 65 in Rente
Standard: Immer mehr gehen frühzeitig in den Ruhestand
Noch immer schafft es kaum ein Arbeitnehmer bis zum 65. Geburtstag zu arbeiten. Nur jeder 14. im Alter von 63 bis 65 Jahren hat eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Das geht aus der Regierungsantwort auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Die Statistik stärkt die Position von Gegnern der Rente ab 67.
Mit Leuten, mit denen das "System" nichts anfangen kann, die schickt es in Frührente. Oft sind sogar 30-jährige dabei - "unbrauchbar" für den Arbeitsmarkt. Oder Ältere, die "sozialverträglich" abgebaut werden sollen. Oder weil sie nicht mehr in das Karrieresystem passen. Alles auf Kosten der Beitragszahler und Staatsverschulder. Bis zum Staatsbankrott.
Wie in jeder Krise kommt dieses Modell jetzt wieder massiv zu Anwendung. Aber jetzt zum letzten Mal.
Wer das System anrührt wird ausgebuht: Genossen wütend auf Steinbrück
[7:00] Leserzuschrift-DE zu EM-Kauf - Hartz-IV Kontrolle:
"Zusehen wie alles vor die Hunde geht und das System melken ist von Niedertracht nicht zu übertreffen. Der Typ kommt mir gerade recht."
Sorry, ich kann mich vor Lachen nur schwerlich auf meinem Stuhl halten.
Die Politik trägt in meinen Augen eindeutig die Verantwortung für den Niedergang des Systems. Sie hat in den zurückliegenden Jahrzehnten die Rahmenbedingungen festgelegt.
Die wirklichen Sozialschmarotzer in diesem Land sitzen ihre Ärsche in den Büroetagen platt, sie melken das System gnadenlos!
Ich bin Handwerker, arbeite an vielen Tagen in der Woche 10-12 Stunden, und viel zeitlichen Druck und darf dann noch mind. 50 % (Steuer, Sozialabgaben) meines Einkommens an den Staat abdrücken. Mein Netto-Verdienst ist wahrlich nicht hoch! Und dies seit über 20 Jahren, immer Pünktlich und nur 1 !!! Krankenschein in den ganzen Jahren.
Mir geht beim EM-Kauf in erster Linie um den Selbsterhalt. Mein zweites Ziel beim EM-Kauf lautet: Eigenkapitalbildung (Gewinn) zwecks (sofern es die politische und wirtschaftliche Lage es zu lässt) Existenzgründung.
Damit könnte man dann Arbeitsplätze schaffen und wieder Steuern zahlen ;-)
Aber, dass muss nicht jeder Verstehen.
Der Leser spricht etwas Wichtiges an: der ganze Sozialstaat ist primär für die Erhaltung der Sozialbürokratie da. Daher ist es auch auf diese
Seite gewandert.
Dazu ein Auszug aus dem neuesten Privateer von Bill Buckler (http://www.the-privateer.com) über Bürokratie und Sozialstaat:
Living In Neo-Feudal Times:
Back in the real feudal times, when all people were born into castes called
estates, a serf was politically distinguished by two facts. First, he was not
allowed to carry arms in his own self-defence. Second, he was deprived of
the right of property in the results of his own labour. The second fact was
what made the first necessary. The serf owed his local lord labour dues.
In late feudalism, instead of doing any direct labour working on the land of
the local lord, many serfs made money payments and the income tax was
born. We still live in feudal times. Our “lords” are the bureaucracy.
The Bureaucratic STATE:
The most politically powerful men and women across the West today are the “Permanent Secretaries”.
No one has elected them but they hold the directive power of the departments which they head. To them,
national elections and even changes in government are simply useful public distractions. They regard
elections as a necessary nuisance after which nothing changes. Politicians too soon find out that nothing
gets done except through the standing bureaucracy. This gives the bureaucracy a form of implicit veto on
any proposed government policy. More to the point, it gives the bureaucracy an explicit veto on any
diminution or contraction of its own power. Once established, no “Department” is ever abolished.
All permanent bureaucracies have only one real mortal enemy - a near total loss of funding.
Historically - While The Names Change - The Actors Don’t:
This is precisely the situation which brought down the French and Spanish Kings. Their debts had grown
to such an astronomical level that they could not maintain their credit and roll their debts over even while
taxing their nations into destitution and mass poverty. Because they could no longer “roll over” their
debt, they could no longer maintain the splendour of the court and their retinue or their armies and navies.
Their power vanished. Their long oppressed civil societies, sensing this weakness, rose in protest and
open rebellion. What was known as the “Ancien Regime” (Old Order) departed the stage of history.
Today’s Old Order:
Today’s “Ancien Regimes” are the Western welfare states. They have reached their full extension.
The tax burden they place on the shoulders of the everyday member of civil society is now at a height
which would have been familiar to a serf in the time of King Richard II when the serf had to work for two
days a week on land of the local lord. Think of income and other taxes reaching forty percent.
Wir sind wie die Leibeigenen in früheren Zeiten. Nur sind die Herrscher nicht mehr Fürsten, etc. sondern staatliche Bürokraten.
Leider sterben den Fürsten von Heute die Leibeigenen ökonomisch weg. Daher wird es zur Revolution kommen und die Fürsten von heute werden das gefallene "Ancien Regime" sein, zusammen mit den Sozialleistungen.
Leserzuschrift-DE: WILLKOMMEN IM CLUB !! JETZT HABEN SIE DAS WESEN DER „DEMOKRATIE“ ERFASST !!
Um das zu verstehen, liest man ja Publikationen wie den Privateer oder auch Hartgeld.com.
[10:00] Leserzuschrift-DE - Hartz IV EM Käufe:
Dazu sei folgendes gesagt:
Ich kann jedem nur empfehlen rechtzeitig sein Vermögen und wenn es noch so klein ist in EM anzulegen. Und dann gut zu verstecken!!!
Wer in diese BRD Jahrzehnte in ein System eingezahlt hat der hat auch das Recht daraus zu Profitieren. Wer so bekloppt ist wie der eine Schreiber der soll ruhig sein Geld verbraten bevor er zum Sozialamt geht.
Wenn Politiker und Banker Milliarden versenken ohne bestraft zu werden gibt es für mich keine Moral mehr.
Es gilt zu retten was zu retten ist – alles flüssig machen was noch im System hängt und direkt in EM!!!
Und in der Zukunft gilt eh nur noch jeder für sich
Aus diesem System wird man in Zukunft nichts mehr herausbekommen.
[16:45] Leserzuschrift-DE - Sozialsystem noch ausnutzen:
Bilanzfälschung, Bilanzbetrug, Steuerflucht etc.... Für die Eliten und Banker wurden extra Gesetze und Möglichkeiten geschaffen, die soetwas legalisieren. Die Pharmaindustrie kann seit zig Jahren legal das Krankenversicherungssystem aussaugen. Politiker verdienen nebenbei viel Geld, weil sie in Aufsichtsratsposten sitzen (und damit natürlich politisch nicht mehr frei nach ihrem Gewissen handeln können). Dem kleinen Beamten wird soetwas verwehrt oder muß soetwas genehmigen lassen. (Er könnte ja bestechlich sein.)
Wie sagt man so schön: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Wenn der Harzt IV-Bezieher nun sich etwas zurücklegt, damit er nach dem Zusammenbruch sich noch was zu Essen kaufen kann, kann ich das voll und ganz nachvollziehen. Die Moral, überhaupt noch irgendwie Steuern und Abgaben zu tätigen, wird meiner Meinung nach sowieso bald bei Null liegen. Dann ist das System am Ende.
[17:45] Leserzuschrift-DE - Hartz-IV Staatsverschwendung bis zum Bankrott:
Ich muss darauf hinweisen , das Harz4 -Empfänger in der BRD deshalb MRD von euros kosten , weil der Gesetzgeber nicht will, dass Bürger ohne Trauschein zusammenleben
1 . Jeder der doch mit einem Hartz-4ler zusammenleben möchte und über 960€ hat muss seinem Partner den Lebensunterhalt und die Krankenkasse zahlen .
2 .Das kann sich aber kaum einer leisten .
3. Also leben die Paare getrennt ,der Staat zahlt Miete , Nebenkosten ,Krankenkasse und Unterhalt
4 . Hätte er die Leute zusammengelassen wie vor Harz-4 würde er MRD an Mieten und Nebenkostensparen
5. Die Wohnraumvermieter macht das Glücklich ,die Behörden haben Arbeit und die Komunnen gehen Pleite
6.Dieses System ist nicht Rettenswert
Staatliche "Intelligenz" also. Aber das finale Urteil wird der Bond-Markt abgeben - über die Bunds.
Neu 2009-07-04:
[7:30] Die Jungen werden nicht ewig zahlen:
Presse: Verteilungskonflikt: "Wir brauchen Aufstand der Jungen"
Keine Pension, kein Job und keine Kinder. Droht ein Kampf der Generationen? „Die Verteilungskonflikte zwischen Alt und Jung werden zunehmen“, meint Experte Wolfgang Gründinger.
Wolfgang Gründinger: Wir sind ja eher eine pragmatische Generation. Glauben wir an keine staatliche Rente mehr, investieren wir eben in private Vorsorge. Ähnlich ist es am Arbeitsmarkt. Normale Beschäftigungsverhältnisse werden durch prekäre Jobs ersetzt. Was machen wir? Wir rebellieren nicht und fordern die Abschaffung der Altersprivilegien, sondern machen eben drei oder vier unbezahlte Praktika.
Ein besonderer Anlass genügt und sie werden nicht mehr in dieses System einzahlen. Denn sie glauben ja nicht mehr an die staatliche Rente, für die sie aber zahlen müssen. Eine hochexplosive Kombination.
Eine neue Generation: Ohne Job: Generation Krise
Neu 2009-06-30:
[18:00] Werden die Jungen die Staatsschulden von heute bezahlen?
Spiegel: Staatsverschuldung belastet vor allem Jüngere
Heute leben, morgen zahlen: Die heute gemachten Staatsschulden treffen laut einer Studie vor allem künftige Generationen. Verwerfungen innerhalb der verschiedenen Altersgruppen seien damit vorprogrammiert
Diese "Experten" sehen typischerweise natürlich keine andere Möglichkeit. Aber dem ist nicht so. Sobald die Legitimität des Staates weg ist, ist auch die Legitimität zum Steuern und Sozialabgaben eintreiben weg. Die Jungen werden das nicht bezahlen.
Inzwischen geht man nach der Null-Lohnsteuer für Niedrigverdiener sogar soweit, in bestimmten Fällen auch die Sozialabgaben zu erlassen. In Österreich zahlt etwa bei Pflegehilfen der Staat selbst über Zuschüsse diese Abgaben.
In der Realität zahlen nur "Besserverdiener" Steuern und Sozialabgaben auf "realisiertes Einkommen" und Konsum. Wer kein oder nur wenig Einkommen für den Konsum "realisieren" = herausnehmen und versteuern muss, steht besser da. Die Steuereinahmen brechen gerade massiv ein. Wenn diese Steuerzahler nicht mehr zahlen wollen, ist es ohnehin aus.
Passt dazu - Implizite Staatsschulden:
http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Publikationen/Partnerpublikationen/Berenberg/Strategie_2030_Staatsverschuldung.pdf
Aus einer heute veröffentlichten Studie des HWWI und der Berenberg-Bank auf Seite 35 ff.:
"Bei der Ermittlung der impliziten Staatsverschuldung wird errechnet, welcher Teil der Leistungsversprechen, die der Staat schon heute seinen Bürgern für die Zukunft gibt oder in der Vergangenheit bereits gegeben hat, nicht durch entsprechende künftige Einnahmen mit den heutigen Steuer- und Abgabensätzen gedeckt werden kann."
"Danach beträgt die implizite Verschuldung in Deutschland 253 % des BIP – zusammen mit der offiziellen Verschuldung ergibt sich ein Gesamtschuldenstand von deutlich über 300 %... In den USA erreicht die Gesamtverschuldung nach diesen Berechnungen sogar über 600 % des BIP, 567 % davon sind implizite Schulden..."
Sollen jetzt die Renten doch gekürzt werden? "Renten- und Pensionszahlungen würden also sinken. Ökonomisch betrachtet ist eine solche Leistungskürzung gleichzusetzen mit der nicht vollständigen Rückzahlung von Staatsanleihen. Ob man in diesem Zusammenhang von Enteignung sprechen kann, sei dahingestellt."
Sobald die Renten und andere Sozialleistungen massiv gekürzt werden müssen, dann ist genau die Legitimität zur Abgaben-Einhebung weg. Weil dann die Leute merken, dass sie umsonst zahlten oder zahlen werden. 300% vom BIP sind unzahlbar. Finito.
Neu 2009-06-28:
[8:30] Die trügerische Sicherheit der Sozialsysteme:
Welt: Krise verringert Kluft zwischen Armen und Reichen
Mit der weltweiten Wirtschaftskrise weitet sich der Abstand zwischen Arm und Reich. Glaubt man. Doch so einfach ist das nicht – in Wirklichkeit hat die Krise die Einkommensunterschiede kräftig verringert. Während die Reichen viel Geld verloren haben, profitieren die Transferempfänger.
Man hätte die Sozialtransfers mit den Steuereinnahmen zurückfahren müssen, das ist aber politisch inopportun. Also zahlt man auf Kredit weiter.
Mit dem Staatsbankrott wird sich das ändern - siehe Lettland.
Neu 2009-06-12:
[7:45] Leserzuschrift-DE - wer arbeitet noch?
Bei rund 81 Mio. Einwohnern in Deutschland sind 30,9 Mio. Arbeiter und Angestellte in Brot und Lohn. Kommen noch 4,5 Mio. Selbständige dazu und 4,5 Mio. Öffentlicher Dienst, wobei man m.E. die letzgenannten nur bedingt zählen kann - die "arbeiten" selbst dann noch, wenn es Deutschland nicht mehr gibt. Und wieviele von den 30,9 Millionen in Kurzarbeit, Altersrente, Ausbildung, schwanger oder krank und was es da sonst noch an Zähl-Verstecken gibt, sein mögen ... Nun, da sind wir genauso erfindungsreich wie unsere US-Freunde, vielleicht nur etwas gründlicher.
Was heisst das im Umkehrschluss? Heute schon muss jeder Arbeitende mehr als einen Nichtarbeitenden mitversorgen, ggfs. zusätzlich zu seiner eigenen Familie. Das kann nicht gutgehen und erklärt nebenbei auch die wachsende Single- und Hartz IV-Gemeinde wesentlich besser als dieses ganz soziologische Gequassel. Die Krise ist nur ein weiterer Sargnagel unseres sozialstaatlichen Konzeptes. Wäre ich Politiker, mir könnte nichts Besseres passieren als diese Krise, um ein Alibi zu bekommen, das System abzuschaffen - nicht natürlich die nutznießenden "Verteiler" des sozialen Segens. Und so werden wir in Deutschland in absehbarer Zeit die kuriose Situation bekommen, dass wir kein (soziales) Netz mehr haben, aber immer noch ein großes Heer von kostentreibenden "Netzbetreibern".
Sehr gute Analyse. Es geht nur noch um die Betreiber des sozialen Netzes - solange die Sklaven noch zahlen. Übrigens nicht nur in Deutschland ist es so, überall im Westen.
[7:45] Leserzuschrift-DE: Dekadenz der Sozialsysteme:
Hier ein Beispielsfall aus unserer Stadt im Südwesten Deutschlands. Eine Brasilianerin, Jahrgang 1945, bezieht seit Anfang 2005 Sozialleistungen in unserer Gemeinde. Sie ist zur Arbeitsausübung in Deutschland berechtigt. Die Gemeinde zahlte ihr die Regelleistung in Höhe von 345 Euro monatlich, zuzüglich Wohnung und Nebenkosten. Die Dame ging dann vor Gericht und machte im Klagewege geltend, die festgelegte Höhe der Regelleistung zum Lebensunterhalt sei nicht verfassungsgemäß. Unser örtliches Sozialgericht hat die Klage abgewiesen. Die Dame legte dann Berufung vor das Landessozialgericht ein. Das LSG hat dann die Klage ebenfalls abgewiesen. Was bittschön sucht eine mittel- und arbeitslose Brasilianerin in Deutschland und warum erhält sie Sozialleistungen? Warum wird sie nicht in ihre Heimat abgeschoben, Brasilien gehört nicht zur EU. Und warum darf sie dann auch noch über zwei Instanzen hinweg die Gerichte beschäftigen, weil ihr die Sozialleistungen nicht hoch genug erscheinen? Als ich in Kur war, waren dort viele Hartz IV-Empfänger. In der Kureinrichtung haben sie dann rumgehurt und sich über die niedrigen Sozialleistungen beschwert.
Das sind zwei sehr gute Beispiele. In beiden Fällen geht es nicht im die "Begünstigten", sondern die Industrie dahinter:
- bei der Brasilianerin um das Einkommen der zu vielen Anwälte in Deutschland - in diesen Fällen bezahlt der Staat
- bei der Hartz-IV Kur um die Gesundheitsindustrie
Den, der das zahlt, der wird natürlich nicht gefragt.
Neu 2009-06-09:
[20:00] Biotech-Abkassierer und das "Todesurteil":
FTD: Biotech treibt Kassen-Kosten
Wegen Forderungen in Milliardenhöhe streitet sich die Gesunheitsministerin mit den Krankenkassen. Eine Studie zeigt, was die Kosten treibt: Die Ausgaben für biologische Medikamente steigen stetig.
Solche Therapien kosten nach Angaben des Bremer Gesundheitsökonomen Gerd Glaeske mehr als 50 Euro am Tag. Zum Teil seien Kosten von 70.000 bis 80.000 Euro pro Jahr keine Seltenheit. Spezialpräparate kommen etwa 20 Prozent der Versicherten zugute, auf die allerdings 80 Prozent der Ausgaben für Medikamente entfallen.
Diese Firmen wissen genau, dass die diversen Krankenkassen-Bürokraten nicht bereit sind "Todesurteile" zu unterschreiben, d.h. solche teuren Medikamente abzulehnen, wenn das den früheren Tod des Patienten verursachen könnte. Bei allen anderen Medikamenten wird dagegen "gespart".
Daher braucht man sich nicht zu wundern, dass die Ausgaben für solche Medikamente explodieren. Aber nicht mehr lange: bald werden sie einfach nicht mehr bezahlbar sein, zumindest nach dem Staatsbankrott.
PS: ohne dass die Krankenkassen diese Medikamente für alle Versicherten bezahlen, würden diese Sachen nicht entwickelt. Der Kreis der Patienten, die sich solche Therapien selbst leisten kann ist viel zu gering.
Leserkommentar-CH:
Den Finanz-Löwenanteil für die Manager, den Hauptteil für den Staat, der "kleine Mann" muss alles aufrecht erhalten und die Wissenschaft kreiert "Leuchtaffen" - tolle neue Welt !
PS: für den Fall, dass jetzt Ärzte, die mich oder diesen Leser nicht behandeln möchten, rebellieren: Es gibt ökonomische Tatsachen, die man nicht umgehen kann, sobald keine Aufschuldung mehr möglich ist. Dann hilft auch keine humanistische Ideologie mehr.
Neu 2009-06-01:
[16:30] Wie krank sind die Gesundheitssysteme?
FAZ: Wie krank ist Deutschland?
Krankenkassen verspüren deutlich geringere Anreize, Patienten zum gesunden Leben zu animieren. Wisum-Berater Manuel Dolderer nennt das Beispiel der Bluthochdruckpatienten. Therapeutisch sinnvoll wäre es, sie zu Diäten, Sport und den Verzicht auf Zigaretten zu animieren. Doch für die Krankenkassen lohnt sich das nicht mehr.
Dem Patienten kann die ganze Malaise im Übrigen leider nicht egal sein. Menschen, die in ihrer Krankenakte - womöglich ohne ihr Wissen - zu Papier-Chronikern gemacht werden, müssen mit Schwierigkeiten rechnen, wenn sie zu privaten Krankenversicherungen wechseln wollen oder Lebensversicherungen abschließen.
So verrückt ist inzwischen das deutsche System. Aber es gibt noch ein verrückteres System - in den USA.
Alle diese Systeme brauchen dringend eine Depression mit Staatsbankrott, um sie aufzubrechen - ist unterwegs.
[6:30] Die Zukunft des Gesundheitssystems:
BernerZeitung: Vier von fünf Schweizer Spitäler sollen schliessen
«Vor allem könnten wir die Anzahl Spitäler, Ärzte und andere Dienstleister auf das nötige Mass senken», sagt Manfred Manser im Interview mit der Zeitung «Sonntag». «Jeder zehnte Arzt in der Schweiz ist zu viel. Man könnte die Zahl der Spezialärzte ohne weiteres um 10 Prozent reduzieren, ohne dass die Versorgungssicherheit gefährdet wäre», erklärt der Chef der grössten Schweizer Krankenkasse weiter.
Noch radikalere Ideen hat Manser bei den Krankenhäusern. Von den heute 320 Spitälern möchte er 270 schliessen. «Fünfzig sind genug.
Diese Vorschläge kommen aus der "reichen" Schweiz. Wie überall ist dieser Apparat überdimensioniert und dient nur den dort Beschäftigten, den Chefs dort (Prestige) und den Politikern.
Aber es ist nicht mehr bezahlbar. Die "lettische" Lösung aus der Depression muss her.
[19:30] Die Marketing-Maschine der Medizin funktioniert gut: Höhere Prämien? Selber schuld
Neu 2009-05-24:
[19:15] So sehen die Sozialsysteme im Staatsbankrott aus:
LAtimes: Governor plans to completely eliminate welfare for families
Gov. Arnold Schwarzenegger is proposing to completely eliminate the state’s welfare program for families, medical insurance for low-income children and Cal Grants cash assistance to college and university students.
Weil auch Arnie keine Wahl in seinem bankrotten Kalifornien bleibt.
Leserkommentar: Ein Blick in die Zukunft des Wohlfahrtsstaates:
[11:15] Warum man den Politikern bei der Altersversorung nicht trauen kann:
MMnews: 60 Jahre Renten-Lügen
Die Geschichte der Rente bis heute: Gebrochene Versprechen, falsche Prognosen, systematische Verschleierungen. Die Rente: Der größte Sozialbetrug in der Geschichte der Bundesrepublik?
Schöne Geschichte der Soziallügen am Beispiel Deutschland. Aber bald kommt der Offenbarungseid für die Sozialpolitiker - der Staatsbankott.
Neu 2009-05-20:
[8:45] Medizin-Rationierung - davor haben die Eliten Angst:
Spiegel: Gesundheits-Rationierungsplan provoziert Proteststurm
Behandlungen nur für Schwerkranke garantiert - leichtere Fälle müssen warten, wenn kein Geld mehr da ist: Diese Rationierungsidee von Ärztepräsident Hoppe löst breite Kritik aus. Regierung, Gewerkschaften, Arbeitgeber, sogar Mitglieder des eigenen Berufsstands sind empört, die Krankenkassen sprechen von Geldgier.
Die Funktionäre selbst könnten sich private Medizin sicher leisten. Aber die Rationierung von etwas, das bisher anscheined gratis war, ist für sie ungewohnt. Ausserdem würden viele von deren Positionen wegfallen. Und das bisherige System würde unglaubwürdig.
Also schreien sie wütend. Die Rationierung ist entweder schon da oder kommt trotzdem.
Auch das geht nur bis zum Staatsbankrott: Entschuldung heißt Entschuldung
In Lettland zum Beispiel wird nach dem Staatsbankrott jetzt rationiert, dort werden 60% der Kliniken geschlossen.
[10:30] Bei uns dagegen erfindet man noch neue Mitversicherungen - würg: Sozialversicherung für Homo-Lover gesichert
Leserkommentar-DE: FEUER UND SCHWERT SIND ÜBERFÄLLIG !!
Neu 2009-05-19:
[11:00] Das 100 Millionen Überversorgungs-Ding:
Welt: Lauterbach will staatliche Honorare für Kassenärzte
Lauterbach: Es gibt sehr viele Bereiche der Überversorgung. Die Zahl der Röntgenuntersuchungen ist doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt- Das gilt auch für Herzkatheteruntersuchungen. Derzeit wird gerade eine Überversorgung mit der Protonenbestrahlungstherapie aufgebaut – am Ende wird es in Deutschland mehr Anlagen geben als im restlichen Europa zusammen. Jede dieser Anlage kostet mehr als 100 Millionen Euro. Es gibt eine Überversorgung mit Labormedizin. Und viele der jährlich 550 Millionen Arztbesuche sind überflüssig.
Welcher "Chefarzt von eigenem Weltrang" möchte nicht so eine Maschine um 100 Millionen haben? Diesen Wettlauf um Apparate-Prestige auf Staatskosten gibt es nicht nur in Deutschland, aber dort ist er extrem. Die Depression wird das Sparen lehren.
Bei der Generierung neuer Einnahmen sind die Ärzte aber gut: Ärzte wollen Gesundheits-Riester
Abgesehen davon, dass manche Ärzte Systemkritiker gar nicht behandeln möchten (Junkies aber schon).
Neu 2009-05-11:
[21:00] Leserzuschrift-DE - Gesundheitssystem in den USA:
Eigentlich ein alter Hut: Einfach nur nach Ami-Land schauen, dort gibt es unsere Zukunft schon.
Besonders schlimm: Wenn ein Paar keine Krankenversicherung hat, muss es sich überlegen, ob sie ein Kind bekommen oder lieber etwas zum Essen haben wollen! Siehe Video (ARD Weltspiegel vom 10. Mai 2009, ab Minute 4:50).
USA Jugend ohne Krankenversicherung (mit Link zum Video):
http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,mfdym7yp18govnjr~cm.asp
Die USA haben das teuerste "Gesundheitssystem" der Welt. Warum:
- Weil jeder Nicht-Versicherte über die Notaufnahmen behandelt werden muss, die Kosten werden umgeschlagen
- Weil die Anwälte über Malpractice-Klagen die Kosten (für Diagnosen, etc.) ins Extrem treiben
- Weil das System extrem bürokratisch ist
- Weil 90% der Kosten einer Person im letzten Lebensjahr anfallen - Lebensverlängerung auf Staatskosten - Medicare
Dieses System braucht dringendst eine massive Depression zur Umstrukturierung. Kein Wunder, dass sich viele Leute keine Versicherung leisten können.
PS: auch in Europa kommen die Systeme gerade ans Ende.
[11:00] Leserzusendung-DE zu den Ärzten:
Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit,
b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
Eugen Roth
[11:30] Leserzuschrift-DE - Ärzte und Sanis:
gehe seit jahren nicht mehr zum arzt, bin privatpatient und auch nie sonderlich besser behandelt worden als als kassenpatient, es geht mir trotz 2000 euro selbstbeteiligung bestens (zahle weniger beiträge kumuliert im schadensfall als vorher mit 150 sb/pa)!
unser kompaniechef (ein altgedienter haudegen, damals major) sagte bereits vor 20 jahren: "hilf dir selbst, sonst hilft dir der sani!" recht hat er!!!
[7:30] Leserzuschrift-AT - "Krankenversicherung" wie es früher war:
Mein Vater war Arzt, deshalb einige Worte dazu:
Als er begonnen hat zu praktizieren, gab es weder eine Bauernkrankenkasse, noch Geld von den Bauern.
Er hat vom Zähnereissen über Wunden Nähen bis zum Gipsen alles selbst gemacht.
Bezahlt wurde zum Beispiel mit Eiern oder Speck oder oft gar nicht.
Wer nichts hatte, der wurde kostenlos behandelt oder er liess sich eben nicht behandeln.
Das derzeitige Zweiklassensystem der "Götter in Weiss" hat sich völlig entfernt vom Notwendigen zum Absurden.
Ärzte sind immer öfter nur mehr etwas besser ausgebildete Pharmavertreter die aber immer bemitleidet werden wollen.
80 Prozent aller pharmazeutisch behandelten Krankheiten heilen wie schon immer auch ohne Arzt und ohne Behandlung.
Die meisten Krankheiten wurden durch Versorgung mit genügend Nahrung und Hygiene geheilt.
Und: Jeder Patient und jeder Arzt ist letztlich trotz aller Heilkunst verstorben.
Unheilbares bleibt eben unheilbar, da hilft auch kein Latein.
Kommen wir dorthin wieder zurück?
Neu 2009-05-09:
[10:00] Leserzuschrift-DE - Die Zukunft der Krankenversicherung:
Es ist einfach unglaublich, was Sie von sich geben.
Allein, was Sie heute über die Süchtigen geschrieben haben, ist kaum zu glauben.
Schade, daß ich aufgrund meines Berufes verpflichtet bin, auch Ihnen im Notfall helfen zu müssen.
Das muss wohl ein Arzt sein. Den Süchtigen möchte er helfen, mir dem Aufklärer aber nicht. Wie dekadent ist diese Gesellschaft?
Sorry, wenn ich hier als "Augenöffner für eine neue Zeit" fungieren muss. Das Modell der allumfassenden ärztlichen Hilfe auf Kosten der Steuerzahler geht mit dem Staatsbankrott zu Ende. Ich erinnere nur an das Osteuropa der Hyperinflation der 1990er Jahre: dort haben Ärzte nur "geholfen", wenn sie vorher in Hartwährung bezahlt wurden - trotz Hilfeverpflichtung. Sie mussten auch von etwas leben. Übrigens, in Lettland werden nach dem Staatsbankrott jetzt 60% der Kliniken geschlossen.
Die Zeit des absoluten Sozialluxus auf Staatskosten endet!
[11:00] Antwort darauf-DE (Arzt):
als ebenfalls arzt möchte ich mich zu dem kollegen äußern. selbstverständlich hilft jeder arzt einem notfallpatienten unabhängig ob er die rechnung bezahlen kann oder nicht. leider gibt es immer mehr, die einen notfall vortäuschen, um sich auf kosten des arztes zu bereichern. das sieht so aus, dass sie einen notfall melden, die rechnung von der versicherung kassieren und nicht an den arzt weiter leiten. davon waren wir so oft betroffen, bis wir auch notfälle nur noch gegen vorkasse behandelt haben. sind wir deshalb schlechte ärzte?
wer hier schlecht ist, möge der leser entscheiden.
wer sich mit rauschgift vorsätzlich in den zustand der hilfsbedürftigkeit versetzt, kann nur sehr begrent mit der hilfe der gemeinschaft rechnen. daraus unmenschlichkeit zu konstruieren, geht wohl zu weit. ich habe es bisher jedenfall noch nicht bedauert, anderne helfen zu müssen, auch wenn wir dort grenzen ziehen.
Es sieht aus, als würde die Löwen heute wieder ihr Futter bekommen.
[20:00] Zuschrift-DE - Arzt-Indianer:
ich bin Arzt kann Ihnen bestätigen, dass die meisten Klinikärzte und höchstwahrscheinlich sehr viele der Niedergelassenen wirtschaftlich betrachtet absolute Nullen sind. Die Kliniker haben zu großen Teilen noch nicht einmal ihr "neues" Fallpauschalensystem begriffen, das Ihnen übergeholfen wurde. Nicht wenige der sogenannten "Meinungsbildner" hatten sich vor Jahren an die Spitze dieser Bewegung gesetzt und nicht bemerkt, dass hinter Ihnen die Substanz wegbrach. Hauptsache Zertifizierung, Standard Operating Procedures, ´ne kleine gefälschte Studie, devotes Pfötchenlecken beim lokalen Ordinarius und die Erhebung in den professoralen Adelsstand. Nachdem der Marburger Bund im Jahr 2006 die Vergütung der Indianer zum Inflationsausgleich (das nannte man natürlich anders) anhob, konnten die Chefarzt-Häuptlinge in der Zeitung nachlesen, dass sie ökonomisch betrachtet jahrelang verarscht worden sind. Das lustige an dieser Botschaft ist, dass sie es die ganze Zeit noch nicht einmal bemerkt haben. Das gab vielleicht lange Gesichter. Richtig tolle Ökonomen-Vorbilder.
Aber wie der Herre, so´s Gescherre: Die meisten Sub-Alternen sind nicht besser: Die lassen sich immer wieder mit Gutmenschenparolen vom "doch helfen müssen" einfangen und ins Hamsterrad zurück treiben. Für´s Reihenhaus wird geschuftet bis zum Umfallen, grundlegende gesellschaftliche Zusammenhänge werden nicht verstanden und wenns ganz schlimm kommt wird über die wirklich ärmsten Schw... (die müssen noch nicht mal Grippe haben) die Nase gerümpft. Dafür wird für die Kopftuchträgerin politisch korrekt eine ÄrzTIN bereitgestellt und dem Suaheli sprechenden Asylanten ein extra Dolmetscher besorgt und natürlich auf unser aller Kosten bezahlt.
Ich wünsche es uns allen nicht, doch ich fürchte die harte Landung für dieses System wird kommen und leider werden dabei einige aus ihrer Hängematte purzeln. Die Gutmenschen von heute werden dann wahrscheinlich die Euthanasiebefürworter von morgen sein...
Vielleicht irren wir uns und alles wird gut, doch ich fürchte, es ist zu spät und nur noch Amputieren hilft.
Eine Depression zur Dekadenz-Korrektur ist wirklich notwendig. Es ist einfach unglaublich, was da alles ans Tageslicht kommt.
Vielleicht fährt der SUV-Fahrer mit seinem Monster über das System drüber.
[11:00] Zuschrift-DE - türkisches Leckerli:
ich kann Ihnen noch ein Leckerli aus BRD liefern. Hier existieren Sozialversicherungsabkommen mit diversen Ländern, aus denen in der Vergangenheit viele Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind.
Gegenstand ist die Absicherung der in der Heimat lebenden Angehörigen, der hier tätigen Arbeiter. Die Angehörigen im Heimatland sind über diese Leute mitabgesichert. Wenn Sie glauben, dass von der deutschen Politik hier etwas geändert wird? Versuche wurden geblockt. Zahlen werden verschwiegen.
Toll, was es an Sozialtaten so alles gibt.
[19:15] Etwas Hintergrund dazu: Krankenversicherung: Deutsche Kassen zahlen für Eltern von Ausländern in deren Heimat
[14:00] Zuschrift-DE - türkisches Leckerli II:
meine Frau war früher Arzthelferin und hat mir erzählt, daß ganze anatolische Großfamilien zur zahnärztlichen Komplettsanierung des Gebisses nach D eingeflogen sind. Abgerechnet mit der Kasse wurde nur über eine Versicherungskarte eines in D lebenden türkischen Mitbürgers, welche jeder Angehörige der Großfamilie benutzt hat.
Bezahlt von der Kasse wurde in der Praxis, wo meine Frau gearbeitet hatte, auch eine Geschlechtsumwandlung. Der Patient hatte mit Suizid gedroht, falls die Kasse nicht bezahlt. Mehrere Operationen, sündhaft teure Medikamente mußten von der Kasse bezahlt werden. Wir reden hier von Größenordnungen um die 100.000 DM!
Suizidgefahr rechtfertigt offenbar alles. Man braucht nur den richtigen Gutachter.
[17:15] Zuschrift-DE (Rechtsanwalt) - Aussteiger:
Hoffentlich haben Sie Recht, Herr Eichelburg, und die Sozialsysteme brechen bald zusammen. Ich bin selbständig und dank unserer tollen Regierung besteht ja jetzt auch für Selbständige in Deutschland der Zwang zur Krankenversicherung. Habe jetzt vor dem Sozialgericht Klage auf Anerkennung meiner Kündigung erhoben, weil ich aus dem System raus will. Aus dem Rentensystem bin ich schon ausgestiegen, Gott sei Dank, angesichts des neuen Wahlversprechens, dass die Renten nie sinken dürfen und die Beitragszahler werden abgezockt. Ja, das stimmt, ganze anatolische Großfamilien kommen nach Deutschland, um sich hier gesundheitlich sanieren zu lassen, die dummen Deutschen zahlen alles. Aber mehr noch: Als ich zwei Monate in Kur war fiel mir erst auf, dass es da von Türken, Russen und Kroaten nur so wimmelt. Die Klinik kassiert für 4 Wochen Kur 7.500 Euro von der Rentenversicherung pro Person. Wer sich da noch wundert, dass die Kassen leer sind, ist selbst schuld. Ich kann den Zusammenbruch dieses kommunistisch-sozialistischen Systems kaum noch erwarten.
Der Glückliche, der aus dem System aussteigen kann. Ist in Deutschland für Selbständige (Rentenversicherung) möglich, leider nicht in Österreich.
PS: Eine richtige Depression mit Staatsbankrott überleben diese Systeme nicht.
[19:15] Leserzuschrift-DE - ähnliche Klage:
Auch ich habe eine Klage gegen diese Zwangsmitgliedschaft beim Sozialgericht eingereicht. Begründet unter anderem mit meinem fehlenden Willen hierzu in Verbindung mit den einschlägigen Verbraucherschutzgesetzen (unverlangte Leistungen). aber insbesondere Begründet mit der Ungültigkeit des SGB per se: Es fehlt jede Aussage zum Geltungsbereich des Gesetzes. Lediglich im SGB I gibt es einen pauschalen Paragraphen 30 hierzu: kurz zusammengefaßt > Das Gesetz gilt im Geltungsbereich des Gesetzes, aber wo steht nirgendwo.
§ 30 Geltungsbereich
(1) Die Vorschriften dieses Gesetzbuchs gelten für alle Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in seinem Geltungsbereich haben.
(2) Regelungen des über- und zwischenstaatlichen Rechts bleiben unberührt.
(3) Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, daß er die Wohnung beibehalten und benutzen wird. Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, daß er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt.
Der gleichzeitig eingereichte Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz wurde "politisch korrekt" abgewiesen. Der Rest des Verfahrens dümpelt momentan in der Warteschleife vor sich hin.
Good Luck!
[18:15] Leserzuschrift-AT - Gesundheits-Tourismus in Österreich:
dies ist nicht nur auf D beschränkt, in A ist es selbiges Spiel ... Grossfamilien kommen aus HInterkurdistan, machen nebenbei bemerkt, dem Spitalspersonal das Leben zur Hölle, und lassen sich so richtig durchchecken und fahren anschliessend wieder heim ... ebenso bei Zahnärzten, einfach mal durchfragen ... da geht einem der Hut hoch
PS: lassen sie sich von diesen guten Menschen nicht beirren, sie sprechen eine deutliche Sprache, die bisher eben verpöhnt war ...
In Deutschland macht man den Sozialbetrug nur "gründlicher", die Bürokratie hilft dabei.
[19:15] Leserzuschrift-AT - Frühpensionierungen:
Erlebnis in unserer Arztpraxis (Ortschaft/NÖ mit ca. 3500 Einwohner, recht viele Türken): Ein türkischer Bursch, 23 Jahre alt, arbeitslos, fragt den Arzt allen Ernstes, ob er ihn in die Frühpension schreiben kann. Das wäre ja auch gar nicht so schlecht für den Staat, weil dann bräuchte sich das AMS nicht mit ihm zu beschäftigen und er müsse auch nicht dauernd dort hin fahren. Als der Arzt fragt, was er denn als Begründung angeben solle, kommt prompt die Antwort: psychische Probleme oder sowas … Der Bursch ist als aktiver Pfuscher im Ort bekannt.
Es hat sich halt schon herumgesprochen, das man bei uns in Ö mit dem "Psychoschmäh" überall recht gut durchkommt: Arzt, Justiz …..
Anderes Beispiel: Albaner, 26 Jahre alt, "leichte" Drogenprobleme, fragt ebenfalls um Frühpension an. Begründung: psychische Probleme. Versuchen kann mans ja ….
Sozialschmarotzer.
PS: da hat gerade jemand geschrieben, dass das Niveau von hartgeld.com massiv gesunken sei.
[20:00] Leserfrage-DE - wo sind die Helfer?
Nun, Sie dürften bisher eine Menge Mails von hilfsbereiten Menschen bekommen haben. Wie viele haben sich bei Ihnen gemeldet und wollen selbst mit gutem Beispiel vorangehen, also gestrandete
Menschen AUF EIGENE KOSTEN UNTERSTÜTZEN? Zehn, Einhundert oder noch mehr? Bei den Zugriffen auf Ihre Webside ist diese Anzahl sicherlich nicht zu hoch gegriffen.
Das beantworte ich hier, weil die Zahl sicher alle Leser interessiert: NULL.
Niemand hat sich gemeldet, alle fordern nur vom Staat. Jedenfalls danke für diese Frage.
Neu 2009-05-08:
[20:30] Die Zukunft der Krankenversicherung:
Welt: Kasse soll nur bei schweren Erkrankungen zahlen
Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe will die Krankenkassen durch eine drastische Leistungsbeschränkung finanziell entlasten. Die Kassen sollten nur noch die nötigsten Leistungen übernehmen. Alles andere müssten Patienten selber oder per Zusatzversicherung finanzieren. Das Gesundheitsministerium lehnte die Idee umgehend ab.
Ein mutiger Mann in dieser Position. Der heutige Leistungsumfang ist nicht mehr aufrechtzuerhalten. Was vor allem notwendig ist: die künstliche Lebensverlängerung um jeden Preis stoppen - dort geht das meiste Geld für den geringsten Effekt hinein.
Den Vogel schiesst der kalifornische Staat ab: dort werden/wurden sogar Organtransplantationen für Insassen der Todeszelle bezahlt. Ist das nicht ein Widerspruch?
[17:30] Holländischer Pensionsfond-Horror:
Handelsblatt: Die Rente ist unsicher
Die Niederlande waren Europas Mustersozialstaat. Nun sind Aktien der Rentenfonds kaum etwas wert, dem System droht der Kollaps. Die Menschen fühlen sich betrogen
Die Rentner sollten sich an den Managern der Fonds schadlos halten, denn diese haben ihre Renten verzockt. Die nächsten Verlusten kommen mit den Staatsanleihen in diesen Fonds.
Hier sieht man sehr schön, warum das System unbedingt eine Reflation der Papierwerte braucht - diese wird es aber real nicht mehr bekommen.
Neu 2009-05-07:
[10:00] Die politische Rentenkatastrophe:
WIWO: Zechpreller zu Lasten unserer Kinder
Warum sollten die Rentner immer dann, wenn es gut läuft, an allen konjunkturellen Segnungen Eins-zu-Eins beteiligt sein, aber dann, wenn es mal schlechter läuft, bei den Kürzungen ausgenommen werden?
Es geht um Wählerstimmen, die Rentner haben viele davon und sind rein vom Staat abhängig. Die Zechpreller sind die Politiker.
Der Staatsbankrott wird dem Ganzen den Garaus machen.
Neu 2009-05-02:
[10:00] Die "Rentenkatastrophe" der EU:
MMNews: EU warnt vor Renten-Katastrophe
Finanzkrise verschärft EU-Probleme als Folge der Überalterung. EU-Papier warnt vor den Folgen der Überalterung: „Das bedeutet, dass in der EU auf jeden Menschen über 65 Jahren nicht mehr vier Menschen im Arbeitsalter (15 bis 64 Jahren) kommen, sondern nur noch zwei“.
Was die EU hier sieht, ist eine langfristige demografische Verschiebung. Von der realen, kurzfristigen Katastrophe hat sie aber keine Ahnung:
Durch die Depression brechen die Beiträge ein, eine Aufschuldung des Staates zum Ausgleich wird nicht mehr möglich sein, wenn die Staatsanleihen massenhaft auf den Markt fliegen. Das gibt massive Rentenkürzungen. Derzeit zu sehen in Lettland.
Neu 2009-04-28:
[13:30] Verschwendung im Krankenhaus:
Welt: Alte blockieren Betten auf Intensivstationen
Viele Krankenhäuser halten die Zahl der Intensivbetten von vornherein niedrig oder melden den Rettungsdiensten „belegt", um sich schwierige und damit kostspielige Patienten zu ersparen. Eine Umfrage unter deutschen Kliniken hat ergeben, dass fast jede dritte gelegentlich Notfälle ablehnt.
Boldt spricht in diesem Zusammenhang vom „deutschen Machbarkeitswahn“. Eine Untersuchung der Universität Basel zeigte im vorigen Sommer, dass 76 Prozent der Ärzte und 86 Prozent der Pflegekräfte auf Geriatrie- und Intensivstationen miterleben, dass eigentlich sinnlose medizinische Maßnahmen getroffen werden. Schuld sind oft Meinungsverschiedenheiten zwischen Chirurg und Intensivmediziner: Der Chirurg empfiehlt bei der Übergabe Maximaltherapie, obwohl der Intensivmediziner sieht, dass die Situation hoffnungslos ist.
Wir sitzen in der Fortschrittsfalle“, sagt Boldt. Mehr Geld verlangt der Mediziner nicht für seine Disziplin, das „wäre sowieso nie genug“, aber endlich eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema Rationierung. „Das ist hierzulande immer noch tabu, anders als in England und den USA. Dabei ist Rationierung unausweichlich, sie findet ja längst statt – nicht nur in der Transplantations-, auch in der Intensivmedizin.“
Diesen Artikel muss man sich aufheben, um zu sehen, wie "vor der Depression" die Resourcen verschwendet wurden.
Die Rationierung wird kommen: aber gegen die, die nicht selbst zahlen können - in Gold.
Neu 2009-04-26:
[21:30] Rentenkürzung - die Urangst aller Sozialpolitiker und Staatsabhängigen:
Handelsblatt: Erste Rentenkürzung seit 1957 droht
Den 20 Millionen Rentnern droht als Folge der Wirtschaftskrise im nächsten Jahr eine Kürzung ihrer gesetzlichen Altersbezüge um über zwei Prozent. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Sozialversicherung. Begründet wurde die Einschätzung mit den negativen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute zur Lohnentwicklung.
Zuerst einmal in Pleiteländern wie Lettland, jetzt auch in Deutschland und dann überall.
Ab jetzt werden alle erkennen, dass die staatliche Rente blos ein Versprechen ist, das real von der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft abhängt. Aber die Beitragszahlungen brechen mit der Realwirtschaft zusammen ein. Die Volkswut wird massiv steigen - und die Legitimität des Staates zur Steuer- und Beitragseinhebung sinken.
Neu 2009-04-23:
[12:45] Übersicht über das deutsche Rentensystem:
BESEMA: Dauerkrise unserer Sozialsysteme
Der Sozialstaat - nicht nur in Deutschland - hat sich verausgabt. Die Folgen: Bei den meisten Arbeitnehmern reichen die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung künftig nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Die Versorgungslücke wird sich noch vergrößern.
Die staatliche Rente (und alle ähnlichen Konstrukte in anderen Ländern) hängt von diesen Faktoren ab:
1. Die Zahlungsfähigkeit und - Willigkeit der Beitragszahler - schwindet derzeit
2. Der Möglichkeit, unbegrenzt Staatsanleihen ausgzugeben - ist gerade an der Kippe.
Real sind diese "Ansprüche" nur Politikerversprechen, sonst nichts.
Neu 2009-04-15:
[15:45] Wenn die Sozialsysteme reissen:
Süddeutsche: Die dritte Phase der Krise
Mit der Ruhe wird es bald vorbei sein. Denn die Krise erreicht in den kommenden Monaten ihre dritte Phase: Die sozialen Sicherungssysteme geraten ins Wanken. Das wird die Menschen stärker erschüttern als zuvor die Finanz- und die Wirtschaftskrise.
Die Sozialbeiträge brechen überall bereits massiv ein. Damit bleiben der Politik nur mehr zwei Auswege:
a) die Ausgaben drastisch kürzen - führt zum Massenaufstand
b) das Geld dafür drucken - führt zur Hyperinflation
Die realen Sozialleistungen werden trotzdem drastisch gekürzt werden - vermutlich durch Geldentwertung.
[18:45] Leserkommentar-DE zum SZ-Artikel:
Man lese die Leserbriefe:
- so viele kurz davor sind sich in die Hose zu machen.
- Hauptsache Panik verbreiten. Dieses ganze Gelaber von Horrorszenarien und jeder malt sein eigenes Bild von Panik und Angst.
- Wo bleibt denn die Inflation ? Wenn sie nicht kommt... darf man dann die Panikmacher allesamt enteignen ? Es wäre angemessen.
- Da möchte wohl einer Inflationsängste schüren.
Das war nur die erste Seite. Man kann sie nur als Realitätsverweigerer bezeichnen, wahrscheinlich die dominierende Leserschaft der SZ, konsumverwöhnte Mittelschicht, die nicht wahrhaben will, dass der Gürtel enger geschnallt werden muss. Ich meine, die SZ ist viel zu spät auf den Zug aufgesprungen und schreckt jetzt ihre Leserschaft auf. Ein Sprung aus dem warmen Osternest in's kalte Wasser ist alles andere als angenehm.
Eine "heile Welt" geht unter.
Neu 2009-01-21:
[9:15] Aus dem Midas vom 20.1.:

Diese Karrikatur zeigt sehr schön, was unsere Pensions/Renten-Systeme wirklich sind: soetwas was Madoff gemacht hat.
Neu 2009-01-06:
[13:30] Das Ende der heutigen Altersversorgung:
Zeitenwende: Die Finanzkrise war nur der Anfang
Die Welt ist in einer Krise, schreibt die Washington Post. Doch das eigentliche Problem sei nicht der Finanzcrash, die Rezession oder Massenvernichtungswaffen, sondern die Demographie. Wenn die Baby Boomers in Pension gehen, dann drohe das Renten- und Gesundheitssystem zu kollabieren. Ist das wirklich so?
Die staatlichen wie die privaten Systeme werden kollabieren. Einerseits wegen der Depression und Vernichtung von Papiervermögen, andererseits wegen der ungünstigen Demographie.
Neu 2009-01-01:
Seiten-Ersterstellung.
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