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Sozialsysteme 9-12/2009

Diese Seite befasst sich mit dem Verfall der staatlichen Sozialsysteme in der Krise

Seite ab: 2009-09-01
Seite bis:
2009-12-31
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Neu 2009-12-26:

[7:15] Eine spezielle Sicht des Sozialstaates: Revolution der Tugend

Vom Sozialstaat profitieren die Reichen am meisten. Der Mittelstand hingegen hat das Nachsehen und wird bald den Aufstand proben.

Der Aufstand der Steuersklaven wird kommen.

Neu 2009-12-22:

[16:00] Die müssen auch Federn lassen: Gesundheitswirtschaft: Verspätet im Schraubstock der Krise

Auch in der vermeintlich konjunkturresistenten Gesundheitswirtschaft hinterlässt die Rezession ihre Spuren. Auf Jahre hinaus wird die Branche unter knappen öffentlichen Kassen leiden.

Real wird das eine ganz schlimme Branche, sobald die Staatsbankrotte reihenweise kommen.


Neu 2009-12-16:

[11:30] Leserzuschrift-DE zu Alten- und Pfegeheimen:

Sie haben Recht die Alten- und Pfegeheim Struktur ist in Deutschland echt extrem. In jedem Dorf werden solche Heime gebaut, zumindest hier in meiner Region, Raum Pforzheim/Karlsruhe. Diese Heime verlangen 3000 Euro und mehr pro Monat! Auf der anderen Seite verdienen die Pflegekräft nur sehr wenig. Ich weiß nicht wer sich das in Zukunft noch leisten soll... Ist wohl Zeit für eine Korrektur im Staatsbankrott...

Scheint wohl eine neue "Investoren-Mode" geworden zu sein. Die wollen auch Staatsknete einsammeln. Bis zum Staatsbankrott, dann bleiben Investitionsruinen zurück. Die Kreditverluste dürfen auch den Banken fressen - diese Heime sind sicher alles GmbHs ohne persönliche Haftung.

[16:15] Leserzuschrift-DE - zu Alten- und Pfegeheimen:

aus eigener Erfahrung kann ich zu diesem Thema eine interessante Geschichte beitragen :

Im Herbst 2008 habe ich versucht für meine 87 jährige Mutter eine Pflegestufe 1 durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen MDK zu erhalten.

1. Antrag - abgelehnt, 2. Antrag - abgelehnt, Widerspruch - abgelehnt.

Anfang 2009 musste meine Mutter in ein Pflegeheim der Caritas eingewiesen werden. Zuschüsse für die 2.700 Euro teure Pflege gab es immer nur befristet und die Eigenanteile waren enorm hoch.

Im April 2009 verstarb meine Mutter unerwartet. Nur wenige Tage nach dem Tod wurde vom MDK ein Gutachten nach Aktenlage erstellt und für den vergangenen Zeitraum die Pflegestufe 2 rückwirkend festgestellt. Obwohl der sogenannte Heimvertrag bei Tod endet, schickte die Caritas 2 Monate nach dem Tod eine Nachforderungsrechnung von fast 600 Euro, obwohl es dafür nie entsprechende Leistungen gegeben hat.

Einen Mahnbescheid erhielt ich nun vor wenigen Tagen und ich kann mich nun mit den ach so sozialen Stümpern vor Gericht herum ärgern.

Immerhin hilft mir meine Rechtsschutzversicherung die Angelegenheit zurechtzurücken.

Die Caritas weiss, wie das System funktioniert und wie man es ausnützt. Der Normalbürger nicht. Wie es ausssieht, braucht man auch da schon einen Spezialanwalt.
 

[10:00] Leserkommentar-DE zu Ziemanns Rentenvorsorge:

so informativ ich Herrn Ziemanns Texte finde so muß ich bei seiner vorgeschlagenen Goldrente doch fragen für wen er sich das ausgedacht hat ?
Wer kann 3.000 Monatlich für die Rente sparen und wieviel müsste er da eigentlich verdienen 10.000,- oder 15.000 ,-?
Die dies könnten sind entwerder trotzdem verschuldet oder nicht auf Ziemanns Vorschläge angewiesen.

Wer kann wenn er noch gute Einnahmen hat 960 Unzen ansparen ??
Ein gutes "Eichhörnchen" dürfte heute mit 1 Unze / 750 ,-Euro monatl. gut beschäftigt sein.
Aber 4 Unzen / 3.000 Euro 20 Jahre lang ist doch völlig unreal.

Wer eine eingene Wohnung oder angemessenes Haus hat brauch doch keine 3.000 Euro monatl. als Rentner .
Was wollte er damit anfangen ?
Mehr alls "fressen" kann man bzw. sollte man nicht .

Also wenn er seine Zahlen durch Zehn teilen würde wäre das ganze für den "normalen" Leser nachvollziehbar.

Langsam kommt mir Hr.Z. etwas wie Hr. Hanich vor nur eben kommplett mit gegensätzlicher Meinung aber vermutlich selber ohne EM !?
Vermutlich kann er keine Unze Au monatl. ansparen !?

Mal sehen ob Sie meine Ansicht veröffentlichen ?

Natürlich wird das veröffentlicht, obwohl es anonym war. Es wird ein wichtiges Thema angeschnitten.

Hr. Ziemann ist selbst Angestellter und zahlt in diese Rentenkasse ein, aus der er nichts mehr herausbekommen wird. Wenn diese Beiträge wegfallen, dann kann man sich ganz schön etwas ansparen. Nur leider sind die meisten Leute dafür nicht mündig genug - sie werfen gleich alles raus, was sie verdienen.

[12:15] Weitere Leserzuschrift-DE - Ziemanns Gold-Altersvorsorge:

Ich schätze normalerweise die Kommentare von Herrn Ziemann, aber hier hat er wohl den Wald vor lauter Bäume nicht mehr gesehen. M.E. ein klassischer Fall von Betriebsblindheit (bitte nicht böse sein, Herr Ziemann). Also hier die "Ziemann'sche Goldmädchenrechnung:
960 Unzen Gold macht 960 x 31,1 g = 29.856 g = 29,856 kg = 0,029856 Tonnen Gold pro Rentner. Rechnen wir mal Pi x Daumen mit 25 Millionen Rentner, dann ergibt dies folgende Rechnung: 25.000.000 x 0,029856 to = 746.400 Tonnen Gold ... nur für unsere deutschen Rentner. Na ja.

Nicht jeder wird im Alter so gut versorgt sein wollen/können. Auch ein Indiz, dass Gold immer noch sehr billig ist.

[13:45] Weitere Leserzuschrift-DE - Goldmädchenrechnung:

Ich meine aber, der Zug dafür ist für viele abgefahren, da wir doch keine 20 oder 30 Jahre mehr haben, um solche Ansparungen vorzunehmen. Dafür gibt es diverse Gründe:

1. zu geringer Verdienst bei 95% der Arbeitnehmer/Rentner/Pensionäre. Wird real immer weniger.
2. zu viel Ausgaben für nicht-lebensnotwendige Dinge (zu großes Auto, Prestigewohnung zum Angeben,unnötige und zu teure Versicherungen, Modeklamotten, Handywahn, ....)= fehlendes Investoren-Verhalten.
3. fehlendes Geldwissen
4. der steigende Goldpreis, der dann den Erwerb auch nur 1 Unze in einigen Jahren für viele gänzlich unmöglich machen wird 5. die kommende Goldknappheit

Vielleicht wäre es auch für viele, die die Möglichkeiten haben, besser, statt mit Gold, mit Silber anzusparen (es sei denn, es ergäbe sich dadurch ein Lager- oder Mobilitätsproblem), da Silber wahrscheinlich eine viele bessere Performance erreichen wird in den nächsten 2 Jahrzehnten. Silber wird wohl allein aufgrund zunehmender Angebotsverknappung eine horrende Preissteigerung erfahren. Aber auch Silber wird bald nicht mehr zu bekommen sein, schon gar nicht für den heutigen Preis. Also, wer jetzt und in den nächsten vielleicht noch 12 Monaten nicht alle Hebel in Bewegung setzt, und sein Papiertrash in echtes Geld umtauscht, der wird dann bald keine Gelegenheit mehr haben, eine EM-Rente aufzubauen. Außerdem sollte jeder bedenken, dass wir gerade eine reale Inflation von ca. 9% ("BRD") haben. Je länger man wartet, um so schwieriger wird es also sein, seine Finanzen auf gesunde Füße zu stellen.
Wenn erst eine Hyperinflation grassiert, oder eine (überraschende) Währungsreform/Währungsschnitt erfolgt, ist es sowieso zu spät.

Aus dem Papiergeld-Trash rauszugehen in wirkliche Werte ist für viele offenbar unendlich schwer. Auf der einen Seite schimpfen sie auf Politiker und Bankster, auf der anderen Seite werden diesen Typen immer noch ihre Lügen (Goldpreis wird ins Bodenlose fallen, der Aufschwung ist da, Klimalüge, Schweinegrippelüge....) geglaubt.

Insofern: So gut Herr Ziemann es mit den Menschen meint, nur wenige haben den Hausverstand und den festen Willen, sich Freiheit zu erarbeiten und Menschenrechte zu verteidigen).

Die meisten sind einfach "Konsumenten": was sie verdienen und an Kredit bekommen, werfen sie raus. Auch hier wird sich drastisch etwas ändern.

Zum Konsumwahn dieser Artikel: Tipps zur praktischen Krisenvorbereitung für all die Menschen, die keine Edelmetalle besitzen


Neu 2009-12-12:

[9:45] Leserzuschrift-DE - Frührente als Arbeitsmarkt-Ventil:

erst gestern erzählte mir eine Frau, daß sie vor einigen Monaten ihren Job kündigte und in vorzeitige Rente ging, weil ihre Rente höher als der Arbeitslohn ist.

Das ist von der Politik gewollt, da es die Arbeitslosen-Statistik entlastet. Ist in Italien oder Griechenland noch viel schlimmer.

Ist alles natürlich ein rieisiges Ponzi-Schema - bis es kollabiert - bald.


Neu 2009-12-10:

[7:30] Die Gesundheitssystem-Baustelle: Riesiges Krankenkassen-Minus belastet Versicherte

Das wird teuer: Den gesetzlichen Krankenkassen fehlen im kommenden Jahr voraussichtlich vier Milliarden Euro. Millionen Versicherten drohen jetzt Zusatzbeiträge - gigantische Zuschüsse des Bundes können die Finanznot der Versicherungen kaum lindern.

Immer weniger Einzahler, mehr Leistungsempfänger, die alles bekommen, immer mehr Bürokratie, immer mehr medizinischer Fortschritt, Das treibt die Schere auseinander. Ohne gewaltiges Abspecken der bürokratischen Apparate und der Leistungen wird es nicht gehen. Nicht nur in Deutschland.

In Lettland oder anderen Teilen Osteuropas muss man für eine Operation grössere Summen Cash auf den Tisch legen - vorher, aus eigener Tasche.


Neu 2009-12-07:

[12:15] Die Jungen verlassen das sinkende Sozialschiff: Junge Generation verabschiedet sich vom Sozialstaat

Von der gesetzlichen Sozialversicherung erwarten die 30-Jährigen nichts mehr, daran ändert auch die neue Regierung nichts. Die junge Generation reagiert auf ihre Weise: Still und leise verabschiedet sie sich aus dem Sozialstaat.

Das ist zusätzlich zu den Beitragsverlusten durch mehr Arbeitslosigkeit. Da kann man nur mehr sagen: Finito. Das Sozialsystem inklusive sozial-industriellem Komplex ist zum Untergang verurteilt. Rentengarantie? hahah, die hat wohl der Blüm nur für die Medien gegeben.

In Deutschland ist es durch eine eigene Firma recht einfach, aus diesem System auszubrechen, in Österreich ist es etwas schwieriger.

[14:00] In der Schweiz ist es noch interessanter, sich selbstständig zu machen: man kann dann gleich aus der sonst obligatorischen Pensionskasse (2. Säule) aussteigen und sich das Geld da drinnen als "Startkapital" auszahlen lassen.

[12:30] Leserkommentar-DE dazu:

Genau deswegen strebt das Gesindel nun ja auch die Versicherungs/Rentenpflicht für ALLE an.
Die junge, noch arbeitende Generation ist in der Tat äußerst kritisch eingestellt und läßt sich
nicht mehr so einfach belügen, jedenfalls die, welche eine 50Std Arbeitswoche für 1.800 brutto
hinlegen und mit 1.100 Euro netto nach Hause gehen - und nicht bereit sind, sich zu verschulden.
Mit einem solchen Einkommen ist es gerade so möglich schuldenfrei eine eigene Wohnung zu unterhalten
und den Lebensunterhalt zu finanzieren. Ein eigenes Auto, Urlaub etc. ist nicht möglich.


Neu 2009-11-29:

[19:30] DIESE MINDERWERTIGEN AFFEN SIND VON DER REALITÄT WEITER WEG ALS VOM PLANETEN PLUTO: CSU befürchtet Zerstörung des Sozialstaats

Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder sieht schwarz: Die von der FDP geplante Reform des Gesundheitswesens hält er für höchst bedenklich.

Der grossgeschriebene Leserkommentar im Kopf stimmt nicht ganz: Nicht nur die CSU-Solzialpolitiker sind von der Realität soweit weg, sondern alle Sozialpolitiker der westlichen Welt. Sie kennen nichts anderes als ihr System - Betriebsblindheit.

Leserkommentar:
DER CSU-ABSCHAUM IST AUF DEM GLEICHEN NIVEAU WIE DIE DDR-VERBRECHER IM SOMMER 1989 !!! DIE GLAUBEN WIRKLICH IHR KRIMINELLES SCHMIERENTHATER GEHT SO WEITER

Der Vergleich passt exakt. Auch die Bonzen dort haben ihr Ende nicht kommen sehen. Bei einem Goldpreis von etwas $3000/oz dürfte ihr Ende und das ihres Sozialsystems da sein.

Schon bemerkt: hier argumentiert die Politiker-Reserve der Zukunft. Ziemlich deftig, aber ein so radikal anderes Denken wird notwendig sein.


Neu 2009-11-25:

[7:00] Die Noch-Macht der Pensionisten: Pensionen: Größeres Plus als für Löhne aktiver Metaller

Einmalzahlung für Bezieher kleiner Pensionen. Junge Wirtschaft: "Grundsätze von Arbeit und Leistung auf den Kopf gestellt." Die Pensionisten lukrieren erstmals ein höheres Plus als die aktiven Metaller.

Die schwachen Politiker Pröll und Faymann kapitulieren vor der Pensionistenlobby und ihren Wählern - die rein vom Staat abhängig sind. Was sich hier in Österreich abspielt, hat sich vor der deutschen Wahl genauso gezeigt. Das noch üppigere griechische Pensionssystem entgeht jeder Reform wegen eines sofortigen Generalstreiks. Aber dieses Land ist ohnehin bereits kurz vor dem Staatsbankrott.

Staatsbankrott und Hyperinflation werden das Problem "lösen". Man kann von solchen Renten dann kaum mehr leben.


Neu 2009-11-24:

[17:15] DIE DEMOKRATTLER FÜHREN ADOLFS PROGRAMM "TOD DURCH ARBEIT" WIEDER EIN: Rente verkommt zum Hungerlohn

Das Rentensystem steht vor dem Kollaps: Ein heutiger Durchschnittsverdiener muss 26 Jahre lang Beiträge zahlen, um später gerade mal ein Einkommen auf Hartz-IV-Niveau zu erhalten. SPIEGEL ONLINE zeigt anhand neuer Berechnungen das Debakel der staatlichen Altersvorsorge.

Für alle, die noch an dieses System glauben: der Mainstream schreibt schon über dessen Ableben.

Leserkommentar-DE:
HÄTTEN WIR ECHTES GELD WIE VOR DEM AUSBRUCH DER DEMOKRATIESEUCHE 1914/18 KÖNNTE JEDER IM LAUFE EINES FLEISSIGEN ARBEITSLEBENS SOVIEL SPAREN, DASS AB 60 AUF KEINE SOZIALISTISCHEN ALMOSEN ANGEWIESEN IST ! NACHZULESEN BEI STEFAN ZWEIG

Wenn das heutige System untergeht, wird das ein Grund sein, warum wieder echtes Gold-Geld verlangt werden wird.


Neu 2009-11-21:

[17:15] Wir kommen nicht daran vorbei: Dortmunder Finanzexperte fordert Sozialabbau

In der gegenwärtigen Lage gebe es nur eine Wahl: mehr Einnahmen oder weniger Ausgaben. Auf der Einnahmeseite sieht Richter wenig Spielraum.

Da aber selbst bei leichten Verbesserungen auf der Einnahmeseite eine erhebliche Lücke bleibe, seien Kürzungen der Staatsausgaben unausweichlich, sagte der Wirtschaftsexperte und empfahl einen Abbau bei der sozialen Sicherung, die in Deutschland „ein Zehntel über dem EU-Durchschnitt” liege.

Seine Aussage gilt nicht nur für Deutschland. Da gibt es in Europa noch schlimmere Fälle wie Griechenland. Auf den Einnahmenseite ist das Potential total ausgereizt, besonders nach den Banken-Bailouts für eine privilegierte Kaste. Bei den Ausgaben gibt es als grosse Brocken nur die Beamtengehälter und die Sozialausgaben.

Einsparungen bei den Sozialausgaben scheuen Politiker wie der Teufel das Weihwasser - weil dann alle Soziallobbies über sie herfallen. Siehe Griechenland, wo bei jeder angekündigten Rentenreform sofort ein Generalstreik da ist - dann zuckt die Regierung zurück. Daher wird das Geld gedruckt werden, bis die Hyperinflation richtig wütet. Dann gibt es vielleicht eine Chance auf eine Reform.


Neu 2009-11-20:

[19:00] Leserzuschrift-DE - Kommentar zu Sozialsystemen:

immer wieder kritisieren Sie das Sozialsystem in Deutschland u.a. Es ist ja in der Tat so, dass es unglaublich viele Menschen gibt, die auch und vor allem durch die arbeitende Mittelklasse durchgefüttert werden. Sicher gibt es Leute, die Sozialleistungen zu Recht beziehen. Aber leider gibt es eine grosse Masse, die sich legal oder illegal Zuwendungen erschleichen. Dazu zähle ich auch das hoffnungslos ausgeuferte Bürokratentum. Der Staat verteilt Zuwendungen nicht aus Menschlichkeit sondern aus dem Grunde, um die nicht beschäftigte Masse still zu halten - aus purer Angst vor derselben.

Doch Fakt ist auch: Bei der gegenwärtigen Denke und Gesellschaftsstruktur gibt es bei Weitem nicht für alle einen Job. Wie sollte Ihrer Meinung nach dieses Problem gelöst werden - wie sollte man mit den Millionen von Landsleuten umgehen, die WIRKLICH keinen Job haben und die NICHT auf das Erschleichen von Zuwendungen (wie Bürokratentum, Teile der Regierungen und andere Sozialschmarotzer) erpicht sind?

Sie erwähnen sehr häufig die Feldarbeit. Ich weiss allerdings nicht, ob Sie das wirklich ernst meinen.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, einige Millionen zusätzlich in der Landwirtschaft zu beschäftigen um zu vermeiden, dass unsere Nahrung immer mehr an Qualität einbüsst. Beispiel: Keine Chemikalien mehr sprühen, sondern Schädlingsbekämpfung wie in alten Zeiten - auf natürliche Art und Weise (Kartoffelkäfer von Hand absammeln). Das würde garantiert Vollbeschäftigung bringen und die ganze Gesellschaft würde profitieren - Tomaten würden wieder wie Tomaten schmecken und mann müsste dann aus Angst vor Vergiftung das Obst nicht mehr schälen etc. etc. Auf diese Art könnten zum Beispiel auch die riesige Masse der EU-Bürokraten oder die unzähligen überflüssigen Beamten, die Verwalter der Arbeitslosigkeit, Empfänger von Sozialhilfe, die geldgeilen Afghanistan-Kämpfer, Frau Merkel, Herr von und zu Guttenberg und wie sie alle heissen usw. noch etwas wirklich Nützliches mit ihrem bislang sinnentstellten Dasein anfangen.
Ist bloss die Frage, ob sich solche Massnahmen praktisch verwirklichen liessen.

Ohne Radikalabbau der Sozialsysteme, der Abgaben auf Arbeit und der Bürokratie rund um Arbeit wird es nicht gehen. Sie haben recht, es geht primär um die Interessen der Sozialbürokratie. Die muss weg.

Feldarbeit: die Feldarbeiter müssen derzeit aus der Ukraine oder von sonstwo importiert werden, weil kein Sozialhilfeempfänger oder Hartz-IVler diese Arbeit machen will. Ist angeblich "entwürdigend". Uns geht es noch zu gut.
 

[6:00] Investitions-Staat oder Sozial-Staat:

Zu Peter Ziemanns Gold-Kommentar: Gold & Gesellschaft: Schmalspur-Staat

Der SPIEGEL berichtet heute unter dem Titel Wirtschaftsweiser erwartet brutalen Sparkurs von der Kritik des Wirtschaftsforschers Peter Bofinger an den Steuersenkungs-Plänen der Koalition. Laut Bofinger müsse wegen der Steuergeschenke zu Lasten von Wachstum und Beschäftigung hart gespart werden. Übrig bleibe schließlich nur noch ein Schmalspur-Staat.

Was hat dieser angebliche Wirtschaftsweise eigentlich geraucht.

Und hier kommt nun der wahre Bofinger zum Vorschein, der die wissenschaftliche Speer-Spitze des sozial-politisch industriellen Komplexes darstellt: Er möchte mit seiner Kritik sicherstellen, dass die Staats-Knete weiterhin ungehindert dem Sozial-Staat zufließt. Den Schmalspur-Staat, den Bofinger als düstere Zukunfts-Vision beschreibt, den haben wir ja bereits. Was er aber wirklich meint, ist die Gefahr des Abbaus des Sozial-Staates. Bofinger möchte die bereits siebenspurige Sozial-Autobahn nicht gefährden. Und der Ausbau der achten, neunten und zehnten Spur wird bereits am Horizont sichtbar.

Der Bofinger, ein Propagandist des sozial-industriellen Komplexes: Investitonen weiter abbauen und dafür mehr umverteilen. Zu Jobsicherung der Sozial-Bürokarten.

GEAB#39: Umfassende weltweite Krise – Die Regierungen 2010 vor drei Schreckens - Optionen: Inflation, Steuererhöhungen oder Insolvenz

Wie wir schon im Februar dieses Jahres vorhersagten ist die umfassende Krise wegen der Unfähigkeit der großen Staaten, das internationale Währungssystem grundlegend zu reformieren, in die Phase des Zerfalls der bisherigen Weltordnung und der öffentlichen Ordnung eingetreten. Vor der Hintergrund einer Wirtschaftsdepression, der sich verschärfenden sozialen Krise und der zunehmenden Handelskonflikte zwischen den Handelsblöcken werden sich im Jahr 2010 viele Regierungen vor die Qual der Wahl unter drei Schreckensoptionen gestellt sehen: Inflation, massive Steuererhöhungen oder Insolvenz. Einer wachsenden Zahl von Staaten (USA, Großbritannien, Euroland (1), Japan, China (2)…), die in der Finanzkrise 2008/2009 ihr gesamtes finanzielles und währungspolitisches Pulver verschossen haben, verbleibt keine weitere Option.

Der neue GEAB ist gut und scharf. Er zeigt auf, dass die derzeitige Form der weltweiten Konjunkturankurbelung über gigantische Staatsdefizite nur vorübergehend sein kann, spätestens 2010 aber einschneidende Massnahmen ergriffen werden müssen. Mit massiven Einsparungen im Sozialsystem rechnet er offenbar auch nicht. Sehen wir uns die drei Optionen an:

a) Inflation:
Diese wurde derzeit von USA und UK gewählt und erscheint die einfachste Lösung - solange die Währung nicht crasht. Ob dann ein Schwenk kommt, werden wir sehen.

b) Steuererhöhungen:
Das Steuerpotential ist schon praktisch ausgereizt, grosse Summen wird man dem Steueresel Mittelschicht kaum mehr herausreissen können. Ausserdem hat der Staat durch die Subventionierung der Banken, obwohl diese weiter rieisige Boni zahlen jetzt ein Legitimitätsproblem. Ein Steueraufstand ist wahrscheinlich.

c) Staatsbankrott:
Dieser würde den sozial-industriellen Komplex stürzen und vermutlich ein neues Regime an die Macht bringen, wie immer dieses aussieht. Daher wird man diese Variante möglichst weit hinausschieben.

Daher wird Option a) gewählt werden, die auch einmal in den Staatsbankrott übergeht.

Einige Spuren der Sozial-Autobahn werden entfernt werden müssen: Wirtschaftskrise: Renten werden drastisch sinken


Neu 2009-11-18:

[11:00] Eine Rationierung der Medizin kommt: Es geht um Ihr Leben!

Ein Papier des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages enthüllt: In Zukunft kann nicht jede medizinisch nutzbringende Leistung allen Patienten zur Verfügung gestellt werden­. Es sollen sogar Rangfolgen für Patientengruppen und Therapien erstellt werden

Aussprechen will es die Politik noch nicht, aber sie denkt darüber nach.

In Teilen Osteuropas ist es immer noch (oder schon wieder) so, dass man für Operationen, etc. Cash, oft in einer stabilen Währung, auf den Tisch legen muss. Kommt auch bei uns. Dann stürzen diese Systeme zusammen, da sich alle fragen, wozu zahle ich noch ein?


Neu 2009-11-12:

[18:15] Wenn der Niedriglohnsektor einen Anteil von 50 Prozent hat, dann können Sie das lohnbezogene Alterssicherungssystem wegwerfen:

FTD: Rentenversicherung befürchtet Altersarmut

Noch sind es wenige Senioren, die nur von der staatlichen Grundsicherung leben müssen. Doch die Rentenversicherung Bund glaubt: Es werden bald mehr, wenn Schwarz-Gelb nicht gegensteuert. Der Chef nennt auch eine Grenze, wann das System zusammenbricht.

Ist gerade unterwegs. Ausserdem werden die Beitragszahler nicht weiterzahlen, wenn sie sehen, dass nichts herauskommt.


Neu 2009-11-02:

[13:30] Leserkommentar-DE - Weg mit allem?! (von gestern):

an diesem Kommentar merkt man mal wieder, daß die meisten Leute innerhalb der letzten 40 Jahre durch unser Sozialsystem permanent zu hilfebedürftigen, abhängigen, selbstvertrauenlosen Opfern gemacht wurden, damit die Parasiten (insbesondere Gewerkschaften), die diese "MIndeststandards" einführten, nicht selber ihren Job verlieren. Der Kündigungsschutz und die damit verbundenen hohen Kosten verhindern Neueinstellungen! Statt dessen werden Zeitarbeitsfirmen gegründet, die von der Differenz leben, die der bei ihnen Beschäftigte von einer regulären Arbeitsstelle als Bezahlung bekäme. Nur wegen des Kündigungsschutzes! Oft sind es sogar große Unternehmen, die eine eigene ZA-Firma gründen, damit sie die gut ausgebildeten Mitarbeiter auch nicht verlieren und trotzdem den Reibach mit ihnen machen!

Der Schreiber scheint überhaupt nicht mal darüber nachzudenken, daß man einem schlechten Arbeitgeber auch kündigen kann. Wenn dieser dann keine Arbeitskräfte mehr bekommt, dann wird er schon darüber nachdenken warum das so ist. Heute muß man als AG ja gerade die behalten (Sozialauswahl), die sich auf ihrem Posten sicher fühlen, und hat gar nicht die Möglichkeit, gerade diese (meist häufig krank und faul) loszuwerden! Die steigende Jugendarbeitslosigkeit ist doch genau die Folge davon!

Darüber könnte man noch seitenweise schreiben - lieber selber mal Gehirn einschalten und aufhören Opfer zu sein!

Der Staatsbankrott wird viele Probleme lösen.

Neu 2009-11-01:

[17:15] Der Sozialstaat produziert die "Unterschicht" selbst: Sozialstaat fördert Entstehen der Unterschicht

Die gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in Deutschland sind nicht zu übersehen. Es existiert eine wachsende und sich verfestigende Unterschicht, die es so vor 20 Jahren noch nicht gab. Die Hauptschuld daran trägt der deutsche Sozialstaat. Die Menschen werden belohnt, wenn sie sich aus der Arbeitswelt ausgliedern.

Es sei der Sozialstaat, der die Unterschicht überhaupt erst hervorgebracht habe, sagt der Präsident des Ifo-Instituts in München, Hans-Werner Sinn. Fast ein Drittel des hiesigen Sozialprodukts werde für soziale Leistungen verwandt. „Um in ihren Genuss zu kommen, muss man meist den Arbeitsmarkt verlassen. Die Menschen erhalten also eine Prämie, wenn sie sich aus der Arbeitsgesellschaft ausgliedern“, rügt der Ökonom.

Es ist nicht das 1. Mal, dass diese Entwicklung eingetreten ist. Die USA hatten sie auch, bis in den 1990er Jahren Sozialhilfe maximal 5 Jahre ausbezahlt wurde. Auch in diesem Fall kam unglaublich Kriminaliät zusammen mit dieser nicht arbeitenden neuen Klasse. Alleinerzieherinnen sind ein typisches Merkal der Sozialhilfe - deren Kinder werden dann kriminell.

Es hilft nur ein radikaler Ausbruch aus dem Teufelskreis: weg mit den ungeheuen Sozialabgaben. Weg mit der Sozialhilfe (Hartz-IV). Weg mit der Arbeitsbürokratie. Weg mit dem Kündigungsschutz. Das wird aber in Europa erst mit dem Staatsbankrott wahrscheinlich.

[19:00] Leserkommentar-DE - Weg mit allem?!

langsam kommen wir wieder voll in die Propaganda und Agitation. Und die machen Sie sogar selbst.

Weg mit allem wie Kündigungsschutz ect. ist das die Lösung?!

Da könnte ich genauso gleich sagen - ha, die Lösung ist Südstaatenverhältnisse wie Anno - Sklaverei, aber nicht nur bei Schwarzen, sondern bei allen die kein EM sich eigen nennen.

Also keine Mindeststandarts - sondern fressen und gefressen werden pur?

Sie reden oft von Speichelleckern - ja so produziert man sie, denn wenn ich mich für einen Unternehmer nicht eigne, kann ich jederzeit sofort gefeuert werden, wenn kein Mindeststandart. Warum nicht gleich das Skaventum wieder einführen?!

Das ist nicht kreativ, hat auch wenig mit Unternehmertum zu tun sondern ist einfach Unterdrückung pur, da keinerlei Waffengleichheit besteht. Sicher gehören dann auch grundsätzlich Gewerkschaften verboten, Unternehmer Kartelle jedoch nicht...usw.

Wenn das die Freiheit ist welche sie meinen, dann sage ich nein Danke.

Alles hat eine Balance. Ich würde mir nach wie vor wünschen hier, etwas gemäßigter vorzugehen. Sonst kommt noch bald die Forderung - Du sollst nicht töten - abschaffen. Weg damit...

Wenn das alles ist was Ihnen dazu einfällt, kann ich nur sagen, das ist erbärmlich, weil Sie damit genauso agieren wie die welche Sie angreifen...

Unter Löwen stelle ich mir was anderes vor, Löwen stehen für einen gerechten König der die Mitte sucht...oder sehen Sie das anderes...auf "Weg" damit, damit löst man alle Probleme, ausser das man dann gut mit dem Humankapital umgehen kann, da man ja keine Grenzen mehr hat. Was zählt dann schon der Mensch, ausser Produktionfaktor......

Vielleicht lebt er von Hartz-IV? Leider vergisst er auf einen wichtigen Zusammenhang zwischen Geldsystem und Staat: unter einem neuen Goldstandard, den wir ja wollen, ist ein Sozialstaat der heutigen Form und Grösse nicht möglich.

Frage: hat der deutsche Kündigungsschutz mehr Arbeitsplätze gebracht, oder der französische oder der italienische? Ganz im Gegentiel, nur mehr Langzeitarbeitslose, da man nur schwer in den Arbeitsmarkt kommt. Hier in Österreich gibt es keinen Kündigungsschutz (ausser bei Beamten) und wir sind auch noch nicht gestorben.

Leserkommentar-DE - Zum Sozialsystem:

Die beiden Parteien CDU und SPD haben ihr Wahlvolk aus der Unterschicht bewußt mit Sozialhilfe für Arbeitsverweigerung belohnt. Eine soziale Unterschicht, die in der zweiten oder gar dritten Generation nichts anderes gelernt hat als daß man Geld fürs Nichtstun bekommt und man ein Anrecht darauf hat. Ganz genau, ein Recht auf Faulheit. Ihre einzige Arbeit wurde an einem Tag in 4 Jahren erledigt und war auf einem Wahlzettel die Partei anzukreuzen, welche für sie am sozialsten war.

Man sollte bedenken, daß so mancher schon jahrzehnte nicht arbeiten wollen konnte und alles notwendige incl. eine warme Wohnung gestellt bekam. Je mehr Kinder umso mehr Geld. Mancher Hausstand eines Sozialhilfeempfängers der heute noch HartzIV-Empfänger ist manchmal besser eingerichtet als die Wohnung eines Durch schnittsverdieners aus dem Mittelstand. Großer Plasmabildschirm, neuestes Handy, Auto, bei offenem Fenster heizen, Waschmaschine muß eine Miele sein und obendrauf noch Privatpatient beim Arzt und eine mehrwöchige Kur durften die genießen die nicht mal an Arbeit dachten auch wenn der Tag 48 h hätte.

Dieses Phänomen Anspruchsdenken für Nixtun welches unseren beiden größten Parteien zu verdanken ist ist heute noch in diesen Schichten verbreitet auch wenn es seit HartzIV nicht mehr ganz so rosig ist.

Ich möchte auch nicht alle HartzIV-Empfänger in den gleichen Topf werfen, wie es unser Staat tut. Diejenigen, welche ein Leben lang rechtschaffend gearbeitet haben, sich eine Zukunft auf Kosten ihrer Gesundheit aufgebaut und sich ein Haus fürs Alter vom Mund ein Leben lang abgespart haben wurden durch HartzIV aufgrund dessen, daß sie ihren Arbeitsplatz durch Konkurs des Betriebs verloren, auf die gleiche Stufe gestellt wie ein Sozialschmarotzer.

Derjenige, welcher in Deutschland sein Geld durch Arbeit verdient, war schon immer der Dumme und bezahlt es mit seiner Gesundheit wogegen jeder Sozialschmarotzer ausgeruht in Rente geht und alle auslacht die so dumm waren ein Leben lang um 6 Uhr aufzustehen.

Die einzige Genugtuung für mich ist daß hoffentliche diese Politiker aus jenen Parteien an ihrer Ungerechtigkeit eines Tages ersticken werden und ihnen dieser Pöbel, den sie Jahrzehnte auf kosten der Mittelschicht herangezogen haben an den Kragen geht wenn es nicht mehr Geld fürs Nixtun gibt.

Das denken sich immer mehr und leben ohne Arbeit vom Staat. Irgendwann wissen die Leute, dass sich sich Geld in die Tasche wählen können, dann ist die Demokratie verloren, denn sie endet in einer Hyperinflation. Ist überall in Europa so.


Neu 2009-10-26:

[16:00] Das wird Standard werden: Malochen bis zum Tod

Hunderttausende Rentner arbeiten auch noch im Ruhestand - oft aus reiner Geldnot. Für viele reicht die staatliche Rente nicht zum Leben, mit Mini-Jobs halten sie sich knapp über Wasser. SPIEGEL ONLINE traf Malocher jenseits der 70.

Wenn erst die Hyperinflation richtig einsetzt, dann explodieren die Preise und die Renten hinken hinterher - wenn sie überhaupt noch ausbezahlt werden.

[18:15] Leserzuschrift-DE dazu:

Dieses Gefasel von Malochen bis zum Tod ist doch totaler Unfug. Wer rastet der rostet ist ein altes Sprichwort. Anders: Jeder tut eben das, was er noch kann. Das ist natürlich. So hat die Menschheit seit Jahrtausenden gelebt. Ich glaube, deshalb haben Männer auch meistens eine kürzere Lebenserwartung, nämlich weil sie einfach irgendwann nichts mehr machen und dann über sind. Frauen werden in der Familie länger gebraucht.

Im Übrigen finde ich dieses künstliche Gesellschaftsmodell, daß junge Leute eine Familie gründen und abseits von ihren Eltern leben schlecht. Wir brauchen wieder mehrere Generationen in den Häusern, wo jeder das tut, was er kann und dadurch die anderen Familienmitglieder unterstützt. Das bedeutet auch für die Alten mehr Lenbensqualität als das was wir jetzt haben, wo Altenheime überall aus den Boden geschossen sind. Nur so, nämlich im Gegenseitigen Unterstützen von jung und alt, kann man bestehen. Deshalb finde ich es richtig, daß man malocht bis zum Tod.

Richtig, die Mehrgenerationen-Familie kommt wieder - aus Kostengründen. Und Ummengen von Immobilien bleiben leer.

[21:00] Leserzuschrift-DE - Unsinn:

Der Spiegel Artikel Malochen bis zum Tod ist vollkommener Unsinn und wieder ein typischer Fall von Volksverdummung. Es gibt in Deutschland nicht einen einzigen Rentner, der finanziell gezwungen ist, seine Rente aufzustocken. Wer das macht, macht es freiwillig und ohne Not. Denn wenn die Rente nicht reicht, gibt es eine Aufstockumg vom Sozialamt, außerdem noch Wohngeld.

Vielleicht gehen manche lieber arbeiten, als zu Ämtern betteln zu gehen. Aber der Artikel ist eine gute Vorbereitung auf die Zukunft.


Neu 2009-10-21:

[17:15] Leserzuschrift-CH - Outsourcing und Sozialstaat:

Ich bin im Outsourcing-Geschäft tätig. Neben den diversen Effekten wie Konsolidierung, Professionalisierung, Beschränkung auf das Notwendige etc ist dort vor allem Labour Arbitrage in Länder wie Indien, Polen, Osteuropa oder den Phlippinen ein Thema.

Und hier machen wir uns natürlich auch Gedanken, wie lange so ein Geschäftsmodell hält und was dafür getan werden muss.

Nun, unsere bescheidene Sicht ist, dass das Geschäftsmodell solange halten wird, solange es den Sozialstaat in Europa und den USA (da ist er effektiv auch nicht viel kleiner) und eine künstlich hochgehaltene Währung wie Euro oder Dollar gegenüber z.b. der Rupie gibt. Grundsätzlich gibt es sehr wenig Grund warum ein – sagen wir SAP- Anwendungs- oder Server-Experte – in Deutschland fünfmal soviel Geld bekommen soll wie in Indien. Lebenshaltungskostenbereinigt erhalten beide übrigens für ihre Befähigung ungefähr ähnlich viel, der Deutsche bekommt eventuell einen noch Proximity- und Kulturbonus (weil er halt Deutsch kann und der Kunde Deutsch hören will).

Andersherum ist meine Prognose wird sich das Lohnniveau kaufkraftbereinigt über die Zeit (15 Jahre) nivellieren, sofern nicht plötzliche Ergeignisse wie Staatsbankrotte etc die Sache deutlich beschleunigen. .

Diese Lohnniveaunivellierung gilt nun bei noch vor 10 Jahren für so hochqualifizierte und seltene Jobs in der Informatikindustrie. Und ich bin davon überzeugt, dass weitere Bereiche, wie Chemieforschung, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfung, Management-Supportorganisationen und so weiter folgen werden – eben alles, was dislozierbar ist. . Was nicht folgen wird sind Arbeiten, die nur vor Ort geleistet werden können, z.B. Handwerksleistungen. Hier prognostiziere ich eine gewisse Aufwertung gegenüber den jeweiligen dislozierbaren Professionen.

Wir haben das ähnlich in den 70er Jahren mit Japan gesehen, wobei hier durch ein Ausblähen des Sozialstaates stärker von unten hoch aufgeholt wurde, ich nehme an, diesmal wird die Richtung nach unten gehen, was dann gleichbedeutend mit einer deutlichen Abwertung des Euro und Dollars gegenüber z.B. der Rupie und Renmimbi auf lange Sicht ist. Was dagegen hilft ist Gold weil Gold das solide Produkt einer geleisteten Arbeit ist (Minenarbeit am Witwatersrand) und diese Arbeit (Exploration, Planung, Maschinen dafür, die Schürfarbeit an sich) auf absehbare Zeit beileibe nicht leichter wird. Jemand der Gold schätzt, schätzt ehrliche Arbeit bzw. weiss was das bedeutet. Jemand der lediglich Papier-Assets schätzt, weiss meiner Meinung nach oft nicht, was Arbeit wirklich bedeutet.

Hier sieht man, warum der Sozialstaat in der heutigen Grösse nicht bleiben kann (einer der Gründe).


Neu 2009-10-14:

[12:00] Leserzuschrift-DE zu ein ehemaliger Landarzt erzählt aus der Praxis:

Sie schreiben: "Wie wäre es mit Vorkasse oder Direktabrechnung?
Forderungsmanagement ist für jeden Unternehmer wichtig."

Das letztere ist absolut richtig! Aber: Als Arzt bin ich verpflichtet nach der amtlichen (!) Gebührenordnung abzurechnen. Dazu gehört, daß ich zuerst umständlich eine den Vorschriften genauestens entsprechende Rechnung schreiben muss. Vorauszahlungen oder Direktabrechnungen wie beim Schuster sind da also legal nicht drinnen. Und außerhalb der Gebührenordung sollte man am besten gar nichts tun, weil man dann kriminalisiert werden kann. Aber ich habe das Forderungsmanagment später natürlich geändert und für mich optimiert.

Vielleicht hilft da juristischer Rat. Aber viele Unternehmer kümmern sich einfach nicht um die Rechnungslegung.


Neu 2009-10-13:

[21:30] Leserzuschrift - Krankenkassen:

Schauen Sie sich einmal an, wer alles aus den Krankenkassen Gelder herausnimmt, ohne je etwas eingezahlt zu haben! Diese Gruppe von Menschen vermehrt sich zudem sehr stark.

Und da wundern sich die Leute noch, dass das System kollabiert und die Kassen leer sind!
Mich wundert da eher die Blödheit der Wähler, immer wieder die Politiker zu wählen, die für diesen Gesundheitsmurks verantwortlich sind!
 

[18:00] Leserzuschrift-DE - ein ehemaliger Landarzt erzählt aus der Praxis:

ich habe sechs Jahre als Landarzt gearbeitet. Nachdem das Firmenkonglomerat am Ort zahlungsunfahig war (eine über Jahre verschleppte Insolvenz), haben sich meine Patienten das Geld, das sie von ihrer Krankenversicherung zur Bezahlung meiner Honorare erhalten haben, zur Finanzierung ihres eigenen Lebensunterhaltes verwendet. Das ist zwar Betrug, aber vor Gericht hat man als Arzt dabei keine Chance. Als ich meine Praxis zusperrte, hatte ich zwei Jahreseinkommen verloren. Meine dadurch verursachte Entschuldung durch gerichtliche Mahnverfahren, Beitreibung der Kosten usw. hat mich weitere fünf Jahre gekostet. Grundsätzlich würde es mich schon reizen, wieder als Landarzt zu arbeiten, aber von den Finanzen her, nein danke! Bei dieser Gelegenheit möchte ich übrigens auf etwas hinweisen, worüber keine Zeitung schreibt. Ein großer Anteil meiner Patienten war kriminell, entweder indem sie wegen der von den KV zu kassierenden Erstattungsbeträge inzu mir kamen oder indem sie mich baten, Rechnungen zu fälschen. Letzteres kommt auch in meiner jetzigen Praxis regelmäßig vor. Meist sind es Partner oder Familien, in denen nur einer privat versichert ist. Zum Glück habe ich dem nie nachgegeben, sonst sässe ich jetzt ziemlich sicher im Gefängnis. Denn Loyalität zu seinem Arzt kann man von den allerwenigsten Patienten erwarten!. Sie sehen, es sind nicht immer die Ärzte gierig. Auf Patientenseite gibt es hier eine gewaltige Dunkelziffer. Das schreiben die Zeitungen naürlich nicht, denn es gibt viel mehr Patienten (=Leser) als Ärzte. Wie heisst es so schön: Teile (die Minderheiten) und (be-)herrsche (dadurch) die Masse!

Wie wäre es mit Vorkasse oder Direktabrechnung? Forderungsmanagement ist für jeden Unternehmer wichtig.


Neu 2009-10-11:

[21:00] Leserzuschrift-DE - Krankenkassen:

es ist doch wie immer... Die Politiker labern und labern aber so richtig wird nicht gespart. Vor allem im Gesundheitssystem werden regelmäßig Milliarden von Euro verschwendet und später wundert man sich dann über das Defizit.

Dabei liegt doch eine Möglichkeit Milliarden zu sparen auf der Hand: Die Politik hat die Krankenkassen in den letzten Jahren doch immer mehr gleichgeschaltet. Die Beiträge sind inzwischen angeglichen, so daß die Direktkassen für die Verschwendungssucht der Ortskrankenkassen bezahlen müssen. Warum muss dann jede Krankenkasse in jedem kleinen Kaff einen eigenen Bau haben, um sich zu repräsentieren?

Die Leistungen sind in 95% der Fälle doch eh gesetzlich geregelt. Also was spricht gegen EIN Gesundheitsbüro anstelle von vielen verschiedenen Niederlassungen. Das Gesundheitsbüro kann alle Fragen der Bürger entgegennehmen und in mind. 95% der Fälle diese auch gleich beantworten.
Für die restlichen 5% wird dann eben bei der jeweiligen Krankenkasse nachgefragt.

Eine solche Reform könnte nur vom Staat zwangsweise durchgesetzt werden. Denn jede Krankenkasse ist ein bürokratischer Apparat. Die Bürokraten darin wollen alle ihre Imperien bauen - mit möglichst viel Untergebenen (Akademiker zählen doppelt). Daher werden sich solche Apparate immer ausdehnen, bis das Geld weg ist. Derzeit gehen sie zum Staat, wenn sie zu wenig Geld haben - um höhere Beiträge oder Umverteilung.


Neu 2009-10-08:

[7:00] Krankenkassen - ewig wird man nicht so weitertun können:

Süddeutsche: Krankenkassen fordern Milliarden vom Staat

Wenn der Staat nicht hilft, wollen die Kassen die Beiträge erhöhen. Die FDP macht den Gesundheitsfonds für die Kostenexplosion verantwortlich.

Wenn der Staat nicht zahlt, müssen die Versicherten zahlen, aber der Apparat will nicht abspecken.

Er wird abspecken müssen: Versicherungen, Ärzte, Bürokratie. Und nicht zu vergessen: bei den Leistungen. Siehe Lettland.

[11:00] Gleiche Situation in der Schweiz: Diese Krankenkassen stecken in Schwierigkeiten, Zu viele Spitäler in der Schweiz

100 Spitäler zu viel - das heisst, 100 Apparate werden sich gegen ihren Abbau wehren.

[15:00] A built bed is a filled bed: Kostenexplosion im Gesundheitswesen

[16:00] Leserzuschrift-DE - Krankenkassen in Deutschland:

Wenn man sich vorstellt, dass die Beiträge der 300!!! Krankenkassen in Deutschland vereinheitlicht wurden und trotzdem unser Geld noch für WERBUNG dieser Schmarotzer missbraucht wird, könnte man ausrasten. Die Mafia aus Krankenhäusern / Pharmaindustrie / Ärzten /Krankenkassen ist so fest etabliert, dass jetzt sogar 7,5 Milliarden Defizit nicht zu einem Aufschrei führt sondern nur zu einem lethargischen \"na da müssen wir mal sehen, wo wir das Geld herbekommen\".

Nur der Staatsbankrott kann dieses System aufbrechen.


Neu 2009-10-06:

[12:45] Falsche Renten-Hoffnungen:

Focus: Viele machen sich falsche Hoffnungen

Fast die Hälfte der Deutschen rechnet laut einer Umfrage damit, dass sie im Alter eine höhere Rente bekommt, als ihnen eigentlich zusteht. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Jüngeren und Älteren.

Mehr als eine Mini-Rente wie in Osteuropa wird nicht herauskommen, wenn überhaupt.

Wenn sich das herumspricht, kollabiert das System wegen Zahlungsverweigerung. Hartgeld.com wissen natürlich schon, was kommt - die Zahlungen schon eingestellt?

[19:15] Leserzuschrift-DE - Renten-Hoffnungen:

Zahlungsverweigerung, wer ausser Selbstständige können das machen?! Hm, bei den anderen und das ist wohl die Mehrzahl des deutschen Volkes wird das Zwangeingezogen. Wenn einer weiss wie man da raus kommt, sehr gerne....?! Und angemerkt, es heisst ja, wenn man wo reingeht, sollte man auch wissen wie man rauskommt, leider ist das hier nicht so einfach. Auch wenn man weiss - was kommen wird.

Über Nacht wird wohl das Volk kein Unternehmervolk werden. Somit, das beste daraus machen. D.h. mit den Resoursen die ich noch habe, dahin gehen, wo ich am wenigsten rasiert werde. Denn eines sollte uns klar sein vom Prinzip her werden wir alle rasiert. Die einen weniger die anderen mehr und die bei weniger können wieder was anschieben, hoffe ich zumindest.

Ein Volksaufstand ist auch eine Methode. Wenn ein paar Millionen vor dem Bundeskanzleramt demonstrieren, reicht es schon.


Neu 2009-10-01:

[10:30] Ende des Sozialstaats - sogar die EU sagt es schon:

FTD: Brüssel fürchtet Kollaps der Sozialsysteme

Die Zahl der Menschen ohne Job in Europa steigt - die EU ist beunruhigt: Möglicherweise können wir uns bald das dicht geknüpfte Auffangnetz für Alte, Kranke und Erwerbslose nicht mehr leisten.

Natürlich ist es so: wenn die Arbeitslosigkeit massiv steigt, muss auch der Sozialstaat eingeschränkt werden. Das Grauen aller Politiker.

Ein Blick in das Baltikum genügt.


Neu 2009-09-26:

[6:15] Aus dem Ziemann-Goldbericht - der Sozialstaat muss abgewrackt werden:

Aber wir erinnern und vielleicht noch an die Aussage vor weniger als zwei Jahren, dass der Aufschwung beim Bürger nicht angekommen sei. Denn deren Einkommen sind trotz kräftigem Wirtschafts-Aufschwung bestenfalls nicht weiter gesunken. Wer hat dann die zusätzliche Wirtschafts-Leistung konsumiert: Richtig --- im Wesentlichen der Staat.

Was aus dem Ruder gelaufen ist, sind die staatlichen Ausgaben. Insbesondere in dem Sozial-Sektor. Hartz IV hat interessanterweise ja nicht zu einer Verringerung dieser Transfer-Leistungen geführt. Sondern das Volumen wurde sogar erheblich ausgeweitet. Man hat Arbeitslosenhilfe-Empfänger gesellschaftlich und zum Teil finanziell abgewertet, aber gleichzeitig Sozialhilfe-Empfänger aufgewertet.

Die Wirtschaftskrise bringt jetzt zum Vorschein, was jahrelang kaschiert wurde: Der Sozial-Staat muss abgewrackt werden --- wir sprechen hier um einen Rückgang der Kosten von mindestens 25 Prozent. Deshalb möchte ich auch nicht das Wort Reform verwenden. Geschieht das nicht, dann wird der Kapitalmarkt das für die Politiker besorgen. Dieser Staatsbankrott wird dann aber alle vom Staat Abhängigen zu Verlierern machen. Dann wäre der Sozial-Staat nicht nur abgewrackt, sondern eingestürzt. Wer weiterhin glaubt, Geld mit der Druckmaschine unter das Volk zu verteilen, dem werden eines Tages sowohl das Geld als auch seine Macht abhanden kommen.

Der dann folgende Gold-Standard wird die zukünftigen Grenzen für die Politiker setzen. Egal was Volks-Tribune oder Populisten auch verbreiten mögen.

Für alle Sozialstaats-Romantiker: unter einem Goldstandard, der kommen wird, können die Staatsausgaben nicht mehr als 10% des BIP sein. Wie der "Sozialstaat" dann aussieht, erzähle ich heute am Krisenseminar.


Neu 2009-09-23:

[6:00] Leserzuschrift-US - zur Diskussion zu Herr Ziemann's Kommentar vom 21.09.09:

Zu Herrn Ziemanns Kommentar ueber Sozialstaat und Political Correctness passt folgendes Zitat, das von Thomas Jefferson stammen soll und sehr genau den Sinn der heutigen Diskussion trifft.

"Demokratie ist, wenn zwei Woelfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt"
(Democracy is, when two Wolfs and a sheep decide whats up for dinner )

Thomas Jefferson war meiner Erinnerung nach Vertreter einer konstit. Republik und Gegner der Demokratie, da er deren Auswuechse sowie auch die Auswuechse der Banken voraus sah.

In der Rolle des Schafes befindet sich inzwischen der Steuerzahler egal ob nun in USA oder in Deutschland.

Wenn nichts mehr zum Fressen da ist, werden auch die Wölfe verhungern.


Neu 2009-09-22:

[12:00] Endlich ein vernünftiger Vorschlag zum Sozialstaats-Problem:

Tagesspiegel: Rentner und Arbeitslose als Wähler zweiter Klasse

Der Vorsitzende des CDU-nahen Studentenverbands RCDS will die Stimmrechte von Rentnern und Arbeitslosen einschränken. Die Leistungsträger müssten gegenüber Hartz-IV-Beziehern und Rentnern gestärkt werden, meint Gottfried Ludewig - und erntet scharfe Kritik

Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein." Allein mit "Hartz-IV-Beziehern und Rentnern" könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht funktionieren

Es ist klar, dass die Eliten jetzt über ihn herfallen werden, denn ihr Sozialstaat würde damit aus den Fugen geraten. Das wird ohnehin passieren, wenn die Staatsanleihen auf den Markt fliegen.

Aber das derzeitige Wahlrecht fördert genau diese vom Staat abhängigen Klassen und bringt damit den Untergang der Demokratie.

Noch einige Vorschläge: Professor will Frührenter auf Hartz IV setzen
 

[9:00] Aus dem Ziemann-Goldkommentar vom 21.9. zu Sozialstaat und Political Correctness:

Erst steuert man das Geld den Bürgern durch hohe Einkommenssteuersätze weg, und dann wird der Rest noch durch die Inflation entwertet. Und damit diese nützlichen Idioten nicht etwa auf die Idee eines Steuerboykotts kommen, werden sie von den Vertretern des sozialpolitisch-industriellen Komplexes regelmäßig als kalte Krieger in einer Idylle des Sozialen Friedens beschimpft.

Leider hat der sozialpolitisch-industrielle Komplex auch schon alle Parteien quasi unterwandert. Deshalb kann sich dieser so gescholtene Bürger noch nicht einmal bei Wahlen Gehör verschaffen. Die Verteilungs-Propheten haben in allen Parteien derzeit mächtig Überwasser. Kein Wunder bei den Geld-Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen --- 124 Milliarden Euro allein im Bundeshaushalt umfasst der Haushalt für Arbeit und Soziales. Das sind mehr als 50 Prozent aller Ausgaben, wenn man die Zinslasten in Höhe von 40 Milliarden Euro außer Acht lässt. 1.500 Euro für jeden Bürger, egal ob Säugling oder Greis allein als Bundesausgaben. Hinzu kommen die Sozial-Haushalte wie Renten-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung sowie die Sozial-Ausgaben der Länder und Kommunen.

Wagt er es trotzdem, seine Meinung zu äußern oder Gedanken zu entwickeln, dann schlägt das Political Correctness Schwert mit aller Wucht zu. Hiermit kann man jeden Gegner mit einem Schlag entwaffnen. Es kommen dann sofort die Sozial-Politiker zu Worte, die mit treudoofen Dackelaugen und betroffener Stimme die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass man so gegen die angeblich Schwachen und Hilflosen nicht agitieren dürfte.

Im Prinzip ist Political Correctness nichts anderes als ein von den Sozialpolitikern verordnetes Denk- und Redeverbot gegen die Auswüchse unseres Sozial-Staates. Der sozialpolitisch-industrielle Komplex entzieht sich so der kritischen Durchleuchtung seiner Machenschaften. Ich bezeichne ihn deshalb als Sozial-Diktatur. Erstens weil er mit seinem Political Correctness Diktat der in einer Demokratie verbrieften Meinungs- und Redefreiheit zuwider läuft. Wer seine Meinung in Presse, Funk und Fernsehen nicht verbreiten darf, weil er gegen die Gesetze der PC verstößt, wird de facto einer Zensur unterworfen. Zweitens unterwandern die Verfechter des Sozialstaates in immer größerem Umfang unsere Parteien --- ob sich die Suborganisationen nun Arbeitnehmervertreter, Sozialausschüsse oder sonst wie nennen. Sie sind die Speerspitze der Kaste der selbst erwählten Gerechtigkeits-Politiker. Der Pluralismus in unserer Gesellschaft, der durch die politischen Parteien gefördert werden soll, verkommt immer mehr zum Brei einer großen Einheitspartei. Der dritte Aspekt ist, dass der Sozialstaat immer größere Mengen der Ressourcen unserer Gesellschaft an sich reißt. Ein System, das mit staatlichen Zwangsmaßnahmen immer intensiver seine Bürger gängelt und die Wirtschaft unter seine (inoffizielle) Kontrolle bringt, bezeichnet man langläufig als Faschismus.

Viel besser kann man es nicht formulieren.

[10:45] Hier ein Auswuchs des politisch korrekten Sozialstaats: Deutschland sorgt bestens für El Masris Familie

[9:00] Leserkommentar-AT dazu:

Die Meinung von Herrn Ziemann findet meine volle Zustimmung, man kann sie allerdings in wenigen Worten wie folgt auf den Punkt bringen.

"Bereits seit vielen Jahren ist die einzige wählbare Koalition die Koalition aus Gold, Silber und Minentitel." (Zitat SUV-Fahrer)

Wenn man das erkannt hat, gewinnt man viel Zeit, indem man sich nicht mehr mit dem politischen Ramsch auseinandersetzen muß. Außerdem braucht
man sich als normaler Bürger der Politik und den Beamten nicht mehr ausgeliefert fühlen.

Die Ohnmacht des kleinen Mannes gegenüber dem Staat mutiert bei der Wahl der richtigen Koalition zu dessen Macht.

Danke an den SUV-Fahrer.

Leserkommentar-DE dazu:

Morgens, bevor der alltägliche Ärger beginnt, lese ich zuerst die Neuigkeiten auf Ihrer Seite und amüsiere mich nicht selten köstlich - daß man sich ärgert hat sowieso wenig Zweck, da ist ein (bitteres) Lachen über dummdreiste Gutmenschen als Ventil viel besser geeignet. Heute morgen fand ich zwei "neue Wörter" auf Ihrer Seite, die Sie bitte, bitte öfter verwenden sollten, weil sie wirklich einige Dinge auf den Punkt bringen:
1. Sozial-Faschismus (Herrn Ziemann, als er heute den Sozialpolitisch-Industriellen Komplex charakterisierte.)
2. Kohlrabi-Apostel (Ein Leser, als er die technisch ungebildeten und gierigen Solar-Schafe charakterisierte.)
Vielen Dank!


Neu 2009-09-03:

[10:00] Beispiel Lettland - das bleibt nach dem Staatsbankrott vom Gesundheitssystem:

Zeitfragen: Schöne neue EU: In Lettland werden Krankenhäuser und Schulen geschlossen

Um die Bedingungen zu erfüllen, werden nun Schulen und Krankenhäuser geschlossen sowie Tausende Lehrer und Mitarbeiter des Gesundheitssektors entlassen. 32 von insgesamt 56 Krankenhäusern sollen geschlossen werden. Bis Ende des Monats sollen alle 570 Angestellten von Rigas grösstem Spital, Rgas Pirma Slimnca, die Kündigung erhalten, da das Spital Ende des Jahres geschlossen wird.

Wegen der Budgetkürzungen zusammen mit teilweise halbierten Löhnen und einer sprunghaft gestiegenen Arbeitslosigkeit können sich viele Menschen keine Medikamente mehr leisten. Bei einem Spitalaufenthalt verlassen viele das Spital gegen den ärztlichen Rat frühzeitig, weil sie sich den Selbstbehalt nicht mehr leisten können. Der Selbstbehalt beträgt heute 18 Euro pro Tag, soll aber auf 50 Euro erhöht werden. «Seit Juli sind alle Herz- und Gefässoperationen gestoppt, soweit sie nicht zur Behebung eines lebensbedrohlichen Zustands zwingend sind. Ebenso alle Knie- und Hüftoperationen. Es sei denn, man kann 10 000 Euro selbst zahlen.» Jedes Krankenhaus bekomme vom Staat eine bestimmte Quote von Operationen pro Monat bewilligt. Ist diese Quote erschöpft, soll nicht mehr operiert werden. Ein Arzneimittelgrossist drohte einigen Krankenhäusern an, keine Medikamente mehr zu liefern, da sich die Schulden mittlerweile auf 6 Millionen Euro beliefen. Und jeden Monat verlassen nach einer Studie der Ärztezeitschrift Latvijas rsts 20 bis 30 Ärzte das Land. Sie werden in Europa mit offenen Armen empfangen. Die Chefredaktorin der Zeitschrift mahnt, dass die ärztliche Kompetenz und Zukunft des lettischen Gesundheitswesens ernsthaft bedroht sei.

Gunta Ana vom lettischen Dachverband der Patientenorganisationen Sustento sagt: «Lettland bedeutet für Europa offenbar nicht viel. Wir werden alleingelassen und können nicht einmal mehr selbst bestimmen. Wir haben an die EU geschrieben und unsere verzweifelte Lage geschildert, aber nur nichtssagende Antworten erhalten.»

Behandlung nur mehr gegen Cash. Da können die Lobbyisten schreien, so viel sie wollen.


Neu 2009-09-02:

[10:30] Aus dem Midas vom 31.8. zum Sozialstaat:

You cannot legislate the poor into freedom by legislating the wealthy out of freedom. What one person receives without working for, another person must work for without receiving. The government cannot give to anybody anything that the government does not take from someone else. When half of the people get the idea they do not have to work because the other half is going to take care of them, and when the other half get the idea it does no good to work because someone else is going to get what they work for, that, my dear friend is the end of any nation. You can not multiply wealth by dividing it." … Adrian Rogers (1931-2005) Pastor of Bellevue Baptist Church, Memphis, Tennessee

Das Ende des Staates kommt mit diesem Stimmenkauf.


Neu 2009-09-01:

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