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Informationen zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen sind, auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden |
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„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.
Neu 2009-06-30:
[18:15] Börsencrash in Asien soll kommen:
Handelsblatt: Asiens Börsen droht der Kollaps
Billiges Geld hat die fernöstlichen Aktienmärkte auf ein neues Vierteljahreshoch getrieben. Die Aktien sind im Verhältnis teurer als in den USA und Europa. Analysten warnen bereits vor Überbewertungen an den asiatischen Börsen. Jetzt droht das schnelle Ende einer heißen Rally.
Nicht nur in Asien, überall sind die Aktien für eine Depression extremst überbewertet.
[15:00] Neue System-Vernichtungswaffen entdeckt:
MMnews: Der Derivate-Supergau
Die Größenordnung des Derivatemarktes zeigt, dass das Problem der dort tickenden Zeitbomben nur noch in einem Supergau an den internationalen Finanzmärkten enden kann. Globaler Systemausfall droht.
Sobald die Zinsen massiv steigen, geht das alles los. Versteht jetzt jeder, warum der Goldpreis gedrückt werden "muss"?
[18:00] CDS auf Staaten sind in: Absicherung gegen Staatspleiten boomt
Wer soll die auszahlen wenn der Staat zusammen mit den Banken = Emmittenten pleite geht? AIG?
Neu 2009-06-28:
[20:30] Hat man die Kapazitäten für Elektronik zu stark hinuntergefahren?
Heise: Lieferschwierigkeiten bei elektronischen Komponenten befürchtet, Lieferschwierigkeiten schon lange da
"Fakt ist, und das beobachte ich schon länger, dass die Lieferzeiten in den letzten Monaten lang und immer länger werden, und zwar fast durch die Bank bei allen Komponenten. Von Avnet beispielsweise gibt es regelmäßig Newsletters mit den zu erwartenden Lieferzeiten bei großen Herstellern, und gerade letzte Woche kam wieder einer, der vor stark ansteigenden Lieferzeiten gewarnt hat.
Da ist der für die Branche typische Schweinezyklus in Aktion. Jetzt steigen also die Preise wieder, nachdem sie vorher ins Bodenlose gefallen sind.
Eine generelle Wirtschaftserholung signalisiert das aber nicht.
[10:00] Der Privateer (www.the-privateer.com) gibt einen globalen Alarm aus:
PRIVATEER - GLOBAL ALERT
Just as The Privateer goes to press, a new development has exploded on the world scene. On June 23, the
European Central Bank (ECB) announced its first ever offer of UNLIMITED one-year funds!
The ECB has only done something like this once before, in a single ECB operation back in December
2007 when the world’s international payments system seized up. Then, Europe decided that this time,
their internal payments system would not be allowed to freeze up as it did back in the early 1930s.
This Starts The Global Credit Crisis - Mark II:
Across the Atlantic in the US, the FDIC was the first cab off the rank in response. The FDIC said it will
be guaranteeing $US 700 Billion of the debt of about 7,100 US banks and institutions in its transaction
account program. Banks, including the biggest US lenders, can now tap UNLIMITED coverage by
paying 10 cents per $US 100 on customers’ deposits. The FDIC has $US 13 Billion left of its own funds.
A Global Privateer Financial Appreciation:
What the ECB did back in December 2007 was a reaction to financial events which made the world’s
international payments system seize up. The ECB hammered 348 Billion ($US 485 Billion) straight into
the European payments system so that all the other financial participants could make or receive payments.
This was a “one-off”! But now, the ECB has done it, again - on a scale which vastly exceeds what it did
back in December 2007. This is not a “one-off”. This time, it is supplying unlimited funds for a year!
Measuring Possible Magnitudes:
The problem which the ECB sees rolling over the world horizon has to be of a near similar magnitude in
size. Why otherwise open its doors again for unlimited funds? Further, why would the ECB keep its
doors open for the issuance of these funds for a full year if the ECB did not expect this approaching world
crisis to last for at least this length of time? Searching for answers to this, The Privateer can only use
similar historical instances. The first of these has to be a gargantuan bankruptcy of a pillar of the western
world’s huge “money center” banks. The second of historical instance has to be a debt default by one of
the western world’s major governments! The third has to be a combined political and economic disaster.
An example of this is when France refused to roll-over its loans to Austria’s Credit Anstalt in the late
1920s and then demanded repayment of its past loans. That demand brought the Credit Anstalt down.
The Credit Anstalt, in a desperate attempt to get the funds and to repay France, called in its own loans to
German commercial banks, in the process causing a fast sequence of bank failures across Germany.
In the early 1930s, western banks recoiled in horror from each other. They all started to recall their own
short-term loans from each other while refusing to make any new loans. The entire western world’s
international payments system broke down as the banks failed in their thousands all across the world.
With this offer of unlimited funds, the ECB has acted to try to prevent a similar sequence, at least inside
the Euro region. The European payment system will therefore survive - for at least another year.
But, if the crisis foreseen by the ECB is a debt default by a big government, then the global final outcome
becomes extremely doubtful. It will be the present lenders to the default government which will take the
full hit, their loans made to it all being worthless. Their finances and payments systems might not be able
to handle that. If they can’t, then the whole world could face a sequence of national debt defaults.
These are exceptional and dangerous times. Central bank interest rates are at or near zero worldwide and
budget deficits are exploding as is government debt because of the deficits. In principle, only two
outcomes lie ahead. The budgets can be brought back into near balance and national bankruptcies
avoided - or - the budget deficits roll on until the governments default on their debts.
Bill Buckler weiss selbst nicht genau was der Grund für die unlimititierte Geldausgabe der EZB war:
- Der drohende Bankrott einer Grossbank im Euroraum
- Der unmittelbar drohende Staatsbankrott eines grossen Eurolandes (Italien, Spanien)
- Oder etwas Komplexeres - wie 1931 der Untergang der Kreditanstalt.
Jedenfalls hat Bankenkrise II begonnen, jetzt mit westlichen Staatsbankrotten. Sind die Rettungsringe bereit?

Neu 2009-06-26:
[20:00] Der Interbankenmarkt hingegen ist nach wie vor beinahe tot:
Süddeutsche: Man hätte nicht mehr mit Karte zahlen können
Rupprecht: Das wichtigste Ziel ist erreicht: Es wurde verhindert, dass das Zahlungswesen kollabiert. Das hätte katastrophale Folgen gehabt: Einen Wechsel zur Tauschwirtschaft, Zusammenbruch des Wohlstandes und Vernichtung von Arbeitsplätzen.
sueddeutsche.de: Ein Wechsel zur Tauschwirtschaft? Stand es bereits so schlimm um Deutschland?
Rupprecht: Wenn nach Lehman Brothers ein weiteres systemrelevantes Institut zusammengebrochen wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass das Zahlungswesen ebenfalls binnen weniger Tage kollabiert wäre. Experten haben uns glaubhaft versichert, dass die Funktion des Geldes in Gefahr war. Man hätte dann womöglich nicht mehr mit der EC-Karte an der Tankstelle bezahlen können.
Rupprecht: Wir haben einzelne Institute stabilisiert. Auch das Ziel wurde erreicht. Der Interbankenmarkt hingegen ist nach wie vor beinahe tot. Das ist kurzfristig noch nicht das große Problem, da sich derzeit die Banken entweder durch Kundeneinlagen oder durch die Europäische Zentralbank refinanzieren können. Mittelfristig kann das aber ein Problem werden. Wenn der Interbankenmarkt nicht funktioniert, leiden vor allem große und langfristige Kredite und somit auch Investitionen.
Also hat man im September/Oktober 2008 eine Katastrophe verhindert.
Aber, egal was gesagt wird, das Finanzsystem ist immer noch auf der Intensivstation. Wird nur durch künstliche ZB-Beatmung am Leben erhalten.
[18:30] Staatsbankrotte und Kandidaten dafür: Auf welche Staatspleiten der Markt wettet
Ein Bankrottland im Detail: Kirchners harte Landung
Typisch dafür: die Löhne sinken, die Inflation explodiert.
[18:30] Equity is King:
Handelsblatt: Stille Teilhaber für Unternehmen
Finanzkrise und Rezession bringen immer mehr Mittelständler ins Taumeln. Selbst solide Firmen haben Probleme, frische Kredite zu bekommen. Wenn Firmen in Bedrängnis geraten, können Minderheitsinvestoren die Rettung sein. Eine Reihe von kleineren Investoren hat sich auf Minderheitsbeteiligungen spezialisiert.
Den Banken kann man bei Krediten nicht mehr trauen, die Börse ist kleineren Firmen verschlossen, also bleiben nur mehr direkte Beteiligungen.
Ideal ist es natürlich, selbst über genügend Kapital zu verfügen, um weder Kredite noch solche Beteiligungen zu brauchen. Solche Beteiligungen sind viel illiquider als bösennotierte Aktien, daher in einer Krise schwer zu bekommen. Denn man kann sie auch nur schwer verkaufen.
Neu 2009-06-24:
[17:45] Wenn es losgeht:
Schnittpunkt2012: Der Faktor Zeit read!
Je weiter dieser finale Zeitpunkt in die Zukunft gezögert wird, umso brutaler wird es für alle. Ich garantiere Euch, von dem Zeitpunkt an, wo die tatsächliche Flucht aus dem Dollar beginnt, wo die ersten echten Grossbanken wegen Liquiditätsmangel in den USA schliessen, der Run auf die Supermärkte beginnt, ist binnen 24 Stunden auch bei uns "Sendepause" ...nichts geht mehr. Wir sind zu vernetzt, zu abhängig geworden. Dank Internet werden plötzlich viele vom Supermarkt-Run in den USA erfahren, nur Stunden später geht es auch bei uns los: Supermarkt-Run, Banken-Run, die ersten Schliessungen, aufkommende Panik ... wie gesagt, das war´s dann. System hinunter gefahren!
Und es kann jederzeit losgehen.
[10:00] Ganz düstere Prognose:
MMnews: Geldsystem: Die Lunte brennt
Wenn ringsherum alles in Flammen steht, ist jeder Löschversuch sinnlos. Die Schulden der Welt können nicht zurückgezahlt werden. Die Konsequenz ist der Kollaps des globalen Geldsystems und eine Implosion der Wirtschaft.
Wer mich bereits als Total-Pessimisten und Doomsayer bezeichnet, sollte das lesen.WE.
[15:30] Leserkommentar-CH: Die Finanzlunte ist schon bis zum Pulverfass abgebrannt. Man kann nicht mehr drauftreten um sie zu löschen...
[11:15] Leserzuschrift-DE dazu:
der Bericht von Herrn Mross den Sie heute empfehlen ist sehr gut, allerdings widersprechen Sie und Herr Mross sich inhaltlich etwas.
Herr Mross empfiehlt Schulden machen (was soviel bedeutet wie auch Häuser auf Pump zu kaufen richtig?) und Sie raten dabei eindeutig davor ab.
Sollte Herrn Mross Theorie stimmen dass alle Geld verpufft finde ich jedoch dass er damit Recht hat, dass es egal ist wie viel Schulden man hat hauptsache man hat Sachwerte.
Habe ich hier einen Denkfehler?
P:S ganz klar über Gold brauchen wir nicht diskutieren, dass dies eine enorm wichtige Versicherung für die Zukunft ist klar.
Meine Vorstellung ist jedoch mal von dem Gold ein Haus zukaufen, nach dem Artikel von Herrn Mross wäre es besser das Gold vergraben zu lassen und ein Haus auf Pump zu kaufen
Mit Kredit zu arbeiten ist nur wirklichen Investment-Profis zu empfehlen. Die Hyperinflation kommt sicher, aber nicht unbedingt bei Finanzwerten. Vielleicht ist Hr. Mross so ein Profi? aber die meisten Leute haben keine Reserven, sollten daher ihre Finger von Krediten lassen.
[12:00] Weitere Leserzuschrift dazu:
Er empfahl mehrfach "Mit Schulden in Sachwerte gehen" - das wären bald die Gewinner.
Über das Thema hatten Sie sich auch schon ein paar ausgelassen, und prinzipiell davor gewarnt.
Aber..... wenn man ausreichend EM oder andere Sicherheiten in der Hinterhand hat, scheint es angesichts der zu erwartenden Hyperinflation logisch, dies zu tun. Klar - man muß aufpassen, nicht in eine Schuldfalle
zu tappen.
"Schulden in Sachwerte" das heisst etwa: auf Kredit Kupfer oder Gold kaufen, eventuell auch eine Lagerhalle voll Zucker (den Zucker, nicht die Lagerhalle). Aber NICHT Finanzwerte, wie Wohn- oder Gewerbeimmobilien, Aktien. Das ist Papier. Aber wie gesagt, nur Profis sollte mit Leverage arbeiten.
[14:45] Leserzuschrift-DE zu Mross "Schulden machen!"
Wer darauf setzt, dass sich Hypotheken während einer Hyperinflation von selbst entwerten, sollte mal bei Wikipedia das Thema "Hauszinssteuer" recherchieren. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass es dieser Steuer zu verdanken war, dass seinerzeit die Familie Opel von GM gekauft wurde. Anders hätte die an der Zahlungsunfähigkeit kratzende Familie die extrem hohen Forderungen des Staates über das Instrument "Hauszinssteuer" nicht bedienen können.
Wichtig: Immobilien sind kein Sachwert, sondern ein Finanzwert!
[15:00] Leserzuschrift-DE - Schulden in der Krise:
Herrn Mross' indirekte Empfehlung, in der Endphase des (Kredit-) Geldsystems Sachwerte auf Kredit zu kaufen ist im Prinzip richtig. Die Sache hat nur mehr als einen Haken. Erstens weiß keiner mit absoluter Sicherheit, wie lange sich das Ende hinzieht, zweites darf man für diese Schulden nicht persönlich haftbar gemacht werden können. Der kleine Privatmensch bekommt jedoch nur dann von der Bank Kredit, wenn er genügend Sicherheiten vorweisen kann, und mit diesen Sicherheiten und mit seiner Person dafür haftet.
Skrupellose Geschäftsleute haben vor einem persönlichen Crash (Insolvenz) alles Privatvermögen rechtzeitig auf z.B. ihre Frau (Stichwort Gütertrennung) übertragen und danach die Schwurhand gestreckt. Auch diese Sache hat einen Nachteil. War er vorher von den Banken abhängig, ist er es nun von seiner Frau!!!
Wer auf Nummer sicher gehen will und seine Freiheit und Unabhängigkeit bewahren, der fährt mit Hr. Eichelburgs Rat am Besten, ohne Schulden in die Krise zu gehen.
Guter Rat.
Noch eine Zuschrift-DE - MMnews - Schulden machen:
da haben Sie ja leider Wasser auf die Mühlen derjenigen gegossen, die meinen, sie könnten in einer Inflation schuldenfrei werden. Wenn ich den Artikel richtig lese, dann geht es darum, dass Staaten Schulden machen. Die USA geben wie wahnsinnig Geld aus und die dummen Chinesen und Araber kaufen dafür die Anleihen. Wenn dann alles zusammenbricht, sind die Anderen die Dummen. So machen es die Amis doch immer: DIE ANDEREN SIND IMMER DIE DUMMEN.
Sie haben es ja schon hundertmal ausgeführt: als Privater wird man es nicht schaffen, seine Schulden durch Inflation los zu werden. Da sorgt garantiert die Regierung (wie auch immer die aussehen mag) dafür.
Für einen Privaten funktioniert diese Entschuldung nur, wenn er das Geld direkt von der Regierung bekommt wie einst ein Hugo Stinnes.
Also ihr Schulden-Junkies: bitte richtig lesen!
Auch Stinnes ist pleite gegangen.
[19:00] Noch eine Zuschrift-DE:
Einfach nur
- Lastenausgleich
- Hypothekengewinnabgabe
googeln bei wikipedia nachschauen und lesen.
Wer dann noch zusätzlich Schulden machen will - vielleicht mit Immobilien dem ist nicht mehr zu helfen.
Man kann den Leuten nicht helfen. So einfach ist das.
[10:00] Alle Alterssicherungs-Systeme gehen unter:
Welt: Die Wirtschaftskrise frisst die Renten auf
Im vergangenen Jahr hat die Finanzkrise im großen Umfang Vermögen vernichtet. Rentner in den Industrienationen leiden besonders darunter. In Irland, Australien und den USA ging mehr als ein Viertel der Altersvorsorge verloren. Die Deutschen hatten Glück, dass sie ihr Geld konservativer angelegt hatten.
Alle Systeme, bei denen Treuhänder egal welcher Art Einzahlungen verwalten, gehen unter. Bei den privaten Systemen (Riester, etc.) merkt man es schon. Aber auch die staatlichen Systeme gehen mit dem Staatsbankrott unter.
Die Berge von Arbeitslosen zahlen nichts mehr ein: Deutsches Rentensystem widersteht der Krise noch
Die einzige Möglichkeit, eine Alterssicherung mit investivem Charakter aufzubauen ist: man muss selbst Sophisticated Investor werden und mit diesem Wissen SELBST so investieren, dass das Investment auch Systemumbrüche wie jetzt überlebt.
[11:15] Leserzuschrift-DE zu Alle Alterssicherungs-Systeme gehen unter:
zu Ihrem Kommentar "Die einzige Möglichkeit...": ABSOLUT ZUTREFFEND, da gibt es nichts dran zu deuteln. Aber erklären Sie das mal den dummen Schafen, die nichts anderes mehr können, als auf angebliche Experten (Analysten, Bankberater, Umfrage-Institute etc. etc.) zu hören und deren Aussagen in der Regel blind folgen. Das wird wohl nichts mehr werden. All diese Leute werden hartes Lehrgeld zahlen, was ihre Ersparnisse angeht.
Neu 2009-06-23:
[18:00] Der Untergang der "rettenden" Staaten:
Handelsblatt: Bankenretter kommen ins Rutschen
Staaten retten Banken vor dem Niedergang – und kommen selbst ins Rutschen: Spanien etwa hat sein Spitzenrating verloren. Noch schlimmer steht es um Irland, das nur noch mit dem drittbesten Rating bewertet wird, Tendenz sinkend. Die Ratings weiterer EU-Länder sind in Gefahr. Hinzu kommt, dass die EU inzwischen davon ausgeht, dass die Krise im schlimmsten Fall die Haushalte der Euro-Staaten insgesamt bis zu 1,8 Billionen Euro kosten kann
Endlich wird es thematisiert. Denn hier wartet der wahre und finale Hammer für das System. Sobald ein massive Downgrade kommt, ist es vorbei mit dem Geld herumwerfen - siehe Irland, Lettland.
Neu 2009-06-22:
[10:30] Neue "Risiko-Aversion" an der Börsen:
Welt: Experten sagen heftige Dax-Korrektur voraus
Düstere Aussichten für das wichtigste deutsche Börsenbarometer. Aktienstrategen sagen dem Dax einen jähen Absturz voraus. Die Deutsche Bank erwartet beim Leitindex einen Rückgang auf 4000 Zähler, die WestLB auf 4300 Punkte. Offenbar nehmen die Akteure Risiken wieder stärker wahr.
Diese "Korrektur" ist schon überfällig, nicht nur beim DAX. Aktien sind auf das P/E-Verhältnis bezogen extremst überteuert. Und es wird viel weiter hinuntergehen.
Denn hier wartet die Eiszeit - weltweit: Überleben in der Eiszeit
[14:00] Die US-Insider steigen aus ihren Aktien aus: Insiders Exit Shares at the Fastest Pace in Two Years
Die wissen wohl, was los ist - es geht wieder abwärts, die Bear-Market-Rally ist vorbei.
[14:45] Auch weil die Insolvenzwelle rollt: Die Insolvenzwelle rollt weiter
[20:00] Es geht schon abwärts: DAX, Nasdaq -3%, Dow -2%, ATX -5%
[20:30] Leserkommentar zu den Börsen:
So so, die Zocker ziehen sich zurück, die naiven und gierigen dürfen jetzt so richtig bluten, mal abwarten wo eine Bodenbildung statt findet bei 2000, 1500 Punkten oder sonstwo.
Neu 2009-06-21:
[17:00] 1929-1933 - die Meldungen erinnern an heute:
Goldeagle: 1927-1933 Chart of Pompous Prognosticators
"... the present depression has about spent its force..."
- HES, Aug 30, 1930
"We are now near the end of the declining phase of the depression."
- HES Nov 15, 1930
Und so weiter... Auch damals haben alle "Experten" nichts gewusst und die Politiker gelogen - wie heute.
[12:00] Leserzuschrift-AU - Analysten und die Titanic:
im Zusammenhang mit der letzten Ausgabe von GEAB (Kurzinfo auch bei mmnews.de) fand ich folgenden Hinweis:
"Wenn das Geld der ersten Rettungsschirme erst einmal verbraucht sein wird, weil Banken im Gegenzug dafür gezwungen wurden, Konkurrenten zu kaufen, die in noch schlechterem Zustand waren.
Ohne Frage gehörte zu diesen ungeliebten Konkurrenten auch Merrill Lynch. Für denjenigen, dem kein tieferer Einblick in das Geschäftsgebaren dieses Finanzriesen erlaubt war, kam der angekündigte Zusammenbruch wie ein Keulenschlag. Immer wieder hört man vom dekadentenVerhalten der Firmenleitung. Das mag wohl der Wahrheit entsprechen. Verständlicher wird der Zusammenbruch jedoch wenn man Einblick in die Denkweise der Analysten hat.
Ich war in der "glücklichen Lage" über einige Jahre hinweg Zeuge dieser Denkweise zu werden. In diesem Falle handelt es sich um einen jungen Analysten, der nach einem Studium in Australien und noch einer weiteren Ausbildung sich als "Chartered Accountent, sprich Wirtschaftsprüfer" bezeichnen durfte. Diese Ausbildung erlaubte es ihm im Gegensatz zu seinen Kollegen die Bilanzen von Firmen genauestens zu studieren. Das war schon mal ein Bonus. Sein Fachwissen, begleitet von harter Arbeit wurde von der Finanzindustrie erkannt und belohnt, indem er über mehrere Jahre hinweg als bester Analyst in Europa auf einem gewissen Sektor gewählt worden ist. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass dies noch zu den fetten Jahren geschah.
Als ich diesen erfolgsverwöhnten Analysten vor einigen Jahren wieder traf, hatte er sich gerade eine Immobilie in der City von London gekauft. Der Kaufpreis trieb mir Tränen in die Augen. Angesprochen auf diesen unchristlichen Preis bekam ich folgende Antwort: "Der Preis kann nur in die Höhe gehen. Die Nachfrage regelt den Preis und die Nachfrage für eine Immobilie in der City of London wird immer das Angebot überschreiten." Meine innerliche Antwort möchte ich hier nicht zu Papier bringen.
Einige Tage später diskutierten wir über die Preise von Aktien. Bescheiden wie ich bin, erlaubte ich mir eine persönliche Erfahrung zu äussern. Ein guter Freund von mir verkaufte seinen Mittelstandsbetrieb für ca. 12-14
fachen Jahresgewinn. Wenn ich mir nun die Gewinnausschüttung von guten Aktien anschaue, dann musste man in 2006 um das 20-fache bis hin zu astronomischen Zahlen des Jahresgewinnes hinlegen. Meine bescheidene Meinung war, dass diese Entwicklung absolut irrsinnig ist. Wieder wurde ich ermahnt, dass man das als "einfacher Bürger" zwar so sehen kann, aber die Realität schaut eben anders aus. DIE AKTIENPREISE KÖNNEN NUR RAUFGEHEN". Diese Ansicht eines führenden euopäischen Share Analysten brachte mein Weltbild total durcheinander, denn in 2006 konnte der aufmerksame Leser von Wirtschaftsnachrichten bereits die ersten kleinen, dunklen Wolken am Horizont ausmachen.
In 1912 fuhr die Titanic mit Volldampf trotz Warnungen gegen einen Eisberg und sank. Das, was nicht passieren konnte, stellte sich ein. In 2006, die Finanzelite hätte die ersten kleinen schwarzen Wolken eines Finanzunwetters sehen müssen, vorausgesetzt man hätte ab und zu mal die rosarote Brille abgesetzt. Die Gier nach mehr und mehr finanziellem Erfolg erlaubte das nicht. Gesunder Menschenverstand wurde zu einem Fremdwort. Heute stehen diese finanziellen "Hot Shots" mehr oder weniger vor einem Scherbenhaufen und das ist erst der Anfang. Es ist nur zu hoffen, dass diese Leute die Regeln eines ehrenhaften Kaufmanns wieder entdecken, vorausgesetzt sie überleben
die kommenden Jahre.
Auch heute sehen sie den Untergang - immer noch nicht.
Neu 2009-06-20:
[18:00] Sommer 2009 - keine Zeit für Nessie:
Schnittpunkt2012: Sommerloch? ... nein, heuer nicht!
Heuer werden die Medien im Sommer keine Informationsflaute erleiden, so wie alle Jahre das "Sommerloch" genannt wird. Jene Zeit, wo unser Parlament im Urlaub ist, das Parteiengezänk infantil wird und auch sonst nicht viel passiert.
GEAB No. 36 ist erschienen und geht davon aus, dass in diesem Sommer drei Monsterwellen unser Wirtschaftliches Gefüge schwer treffen werden. Besonders ar wird sein, dass diese Monsterwellen nicht hintereinander kommen werden, sondern vermutlich ziemlich gleichzeitig. Ein verdammt heisser Sommer scheint damit garantiert zu sein!
Die drei Monsterwellen beschreibt GEAB als 1) Massenarbeitslosigkeit 2) Insolvenzen mit Dominoeffekten 3) die Agonie des Dollars, der US-Schatzbriefe, des britischen Pfunds und die Wiederkehr der Inflation.
Es wird richtig rundgehen. Vermutlich mit sehr wenig Vorwarnzeit.
[20:30] Leserzuschrift-AT - Katastrophe im Sommer:
Ich bin ja gar nicht der Meinung, dass es so bald krachen wird, wenn überhaupt.
Natürlich gab's das alles schon, aber die Situation wie wir sie heute haben, gab's noch nie.
Die ganze Welt kann manipuliert werden oder eben nicht.
Die Zahlen, die wir so täglich konsumieren, können allein durch eine Tippse völlig verfälscht werden und anscheinend die halbe Welt verrückt machen, im wahrsten Sinn des Wortes.
Ich erinnere mich noch gut, wie ich ihre Seite kennenlernte und fast jeder Tag mit knallroter Schrift den Hinweis gab: "Holen Sie Ihr Geld von der Bank!". Also bis heute ist nix passiert, ich hab mich sogar - Gott sei Dank nur bei wenigen - blamiert, indem ich Ihnen das weitergab.
Ich glaub das ist schon zwei Jahre her ...
Ich will nicht sagen, dass es nicht hätte sein können, aber es ist immer viel Wirbel und dann eh nix.
Auch mit dem Sommer jetzt, natürlich könnte was passieren. Aber es kommen jetzt so viele Meldungen, dass es im Sommer ENDLICH krachen soll, dass da wohl eher die Enttäuschung mitschwingt, dass noch immer nix passiert ist.
Wie auch immer, ich wünsche uns allen jedenfalls, dass nix, zumindest nix Schreckliches passiert und alle zumindest ein Dach über den Kopf und was zu fressen haben werden!
Letzten Sommer/Herbst war es recht knapp und diesesmal wird es härter.
[10:30] Der wirkliche Aktiencrash kommt noch:
Presse: Börse: „Es wird noch heftigeren Einbruch geben“
Auch vom Börsenaufschwung der vergangenen Wochen ließ sich Mack nicht beeindrucken. Im Gegenteil. „Die Börsen werden demnächst wieder einbrechen. Der Absturz wird diesmal sogar noch heftiger ausfallen als der vergangene“, prognostiziert er.
Allerdings werden dann vermutlich die Staatsanleihen und Währungen "mitgehen". Bis jetzt konnte man sowohl einen richtigen Aktiencrash als auch einen bei Staatsnleihen und Währungen vehindern - geht aber nicht ewig.
Nicht vergessen: Aktien sind für ihr enormes P/E-Ration extremst überteuert.
Neu 2009-06-18:
[19:15] Aus dem neuesten GEAB#36:
LEAP/E2020 believes that, instead of « green shoots » (those which international media, experts and the
politicians who listen to them5 kept perceiving in every statistical chart6 in the past two months), what will
appear on the horizon is a group of three destructive waves of the social and economic fabric expected to
converge in the course of summer 2009, illustrating the aggravation of the crisis and entailing major
changes by the end of summer 2009… more specifically, debt default events in the US and UK, both
countries at the centre of the global system in crisis. These waves appear as follows:
1. Wave of massive unemployment: Three different dates of impact according to the countries in America, Europe, Asia, the Middle East and Africa
2. Wave of serial corporate bankruptcies: companies, banks, housing, states, counties, towns
3. Wave of terminal crisis for the US Dollar, US T-Bond and GBP, and the return of inflation
Lassen wir uns überraschen.
[14:30] Die Aussichten für die Banken sind düster:
Focus: 18 US-Banken herabgestuft
In einer groß angelegten Aktion hat die Ratingagentur Standard & Poor´s (S&P) 18 US-Banken herabgestuft. Betroffen davon war unter anderem Wells Fargo, die viertgrößte Bank der USA. S&P stufte deren Kreditwürdigkeit auf die Stufe „AA-„ herab. Auch europäischen Banken sagte S&P starke Belastungen voraus. Zudem erwartet S&P massive Veränderungen in der Bankenlandschaft.
Die Beurteilung der Branche ist richtig, aber wirklich weh hat S&P den Banken noch nicht getan.
[15:00] Neue Kreditausfälle kommen: Banken drohen Kreditausfälle von 200 Milliarden
Jetzt wirken sich die Firmenbankrotte aus, die Bankenkrise kann weitergehen.
[7:45] Leserzuschrift-DE: Next Generation:
Immer wieder ist zu lesen, dass die Schulden von heute die nächste Generation belasten...!
Das ist doch absoluter Quatsch, denn die mehr in Umlauf gebrachten Tauschzettel sind doch nur AKTUELL GÜLTIGE Tauschmitel.
Heute gibt es für 1 Fünf- Euro-Zettel 2 Brote, morgen gibt es vielleicht nur noch ein Brot.
Was hat die nächste Generation in 20 Jahren damit am Hut?
Das ist doch nicht weiter schlimm! Falls jemand HEUTE etwas für seine Kinder und Enkel anlegen möchte, so bleibt doch einzig und allein nur Gold und Silber und natürlicher Grundbesitz mit Wald, Wiesen, Acker und Wasserquellen übrig!
Alles andere Zeugs ist doch kein Erbnachlass an die nächste Generation!
Es ist anzunehmen, dass der Grossteil der Schulden "weginflationiert" wird. zumindest bei den Staatsschulden. Aber man sollte nicht so einfach glauben, dass sich die Gläubiger damit so einfach abfinden. Die könnten bevor die Schulden weg sind, die Kreditsicherheiten einziehen oder die Papiergeld-Schulden in etwas anderes umwandeln - eine neue Leibeigenschaft?
Auf jeden Fall werden nach einem solchen Ereignis lange keine neuen Kredite vergeben, und wenn, dann als "Goldanleihe", rückzahlbar in Gold.
Neu 2009-06-17:
[13:00] Doug Casey: Doug Casey: The False Recovery and Coming Greater Depression
[12:45] Die Bond-Vigilantes: Die «bond market vigilantes» sind an der Arbeit
[12:30] Wenn es wieder kracht: Miegel: Die nächste Krise wird noch schlimmer
[12:15] Leserzuschrift-DE - geniesst das System noch bis es kracht:
Das schuldenfinanzierte System neigt sich dem Ende. Momentan erleben wir die letzte Epoche der ``Heilen Welt``. Die Unwissenden werden es erst begreifen, wenn es zu spät ist. Wir als ``Hartgelder`` sollten wenigstens in der Lage sein, die Marktmanipulationen zu nutzen, um noch einmal unser momentanes Leben zu genießen, z.B. Urlaub, EM- Vorsorge, unbeschwert bummeln, Familienausflug, Eis essen...
Ich bin kein Pessimist, aber die Zeichen stehen auf Sturm. Danach wird der Himmel wieder blau. Die Zeit dazwischen wird übel werden. Wir müssen nur die Zeichen deuten können. Uns zumindest müsste Das doch gelingen. Wenn nicht, wem dann sonst?
Nur wenn man weiß, was passiert, kann man sich darauf einstellen. Man ist nicht geschockt und unfähig zu handeln. Aber so wird es 99% der Bevölkerung gehen.
Jeder Tag, den den wir in diesem künstlich verlängertem System leben müssen, macht den Untergang härter. Das Es auseinander bricht ist klar und unwiderruflich. Den Zeitpunkt zu sagen, war schwer. Doch mittlerweile sehen wir den Zusammenbruch überall und ständig.
[5:15] Wie die Banken ihre Bilanzen frisieren:
FTD: Die Bilanzwillkür read!
Um den Banken in der Krise zu helfen, verwässern die Regierungen die Bilanzierungsstandards. Dass dabei Transparenz und Vergleichbarkeit verloren gehen, stört sie nicht.
Eine kleine Übersicht mit Beispielen, wie hier gelogen und betrogen wird - mit staatlichem Sanktus. Bei der nächsten Bankenkrise fliegt das alles hoch.
Neu 2009-06-16:
[14:30] Jetzt muss sogar Roubini "Schönwetter" machen:
MMnews: Roubini: Krise ist vorbei
"Star"-Ökonom Roubini: Stehen vor Bodenbildung, haben die allerdings noch nicht erreicht. Kritik an Europa und Deutschland: Zu wenig Staatsgelder für Wirtschaft.
Was hat man diesem Vielschreiber dafür angeboten? Dass der "umgedreht" werden musste, war klar.
Leserkommentar-AT:
Ich hab's Ihnen eh schon letztens Mal geschrieben,
es ist alles halb so schlimm. Ich glaub ich werfe mein
Gold auf den Markt.
Wenn sogar der Roubini vom nahenden Ende (der Krise)
spricht!?
Genau das will man.
Da sollte man lieber das lesen: Erholung ... oder nur Scheinerholung
[15:30] Leserkommentar-DE dazu:
ich bleibe dabei: Es ist wie in der Endphase der DDR. Dort wurde der Rasen grün gestrichen und hinter Fenster von maroden, leer stehenden Gebäuden wurden Gardingen gehängt, wenn Honnecker kam. Hier werden die "Experten" zum Lügen verpflichtet, wenn es dem (nicht vorhanden) Aufschwung dienlich ist. Der feine Unterschied: Der Westen ist ja ein ach so freies System. Das ich nicht lache. Was beide Sachverhalte gleich haben: Sie kennzeichnen die Endphase eines verlogenen, manipulierten Systems.
[12:00] Auf harte Zeiten vorbereiten:
FTD: Cash-Plan als Pleiteschutz
Schulden eintreiben, Sparten verkaufen: Im Fall drohender Insolvenz raten Restrukturierungsexperten zu radikalen Maßnahmen. Und zum schnellen Handeln.
Wer das zu spät macht, dem fliesst das Geld davon - bevor es einen "Aufschwung" gibt ist die Insolvenz da.
[7:30] EZB bereitet auf nächste Bankenkrise vor:
Handelsblatt: EZB fürchtet weitere taumelnde Banken
Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht in der Finanzkrise nach wie vor immense Risiken für die Banken im Euro-Raum – und erwartet weitere Milliardenabschreibungen.
Die "immensen Risiken" werden wohl bald schlagend - diesen Sommer. Der Sommer ist seit 2007 immer Hauptkrisenzeit.
Bald gehen die Banken wieder betteln: Warum sich die US-Banken zu früh freuen
Leserzuschrift-DE - Versprecher?
Gestern abend bei Anne Will (ARD).
Herr Dr. Norbert Röttgen (CDU) spricht es aus und keiner hakt nach.
"...die Märkte stehen vor dem Zusammenbruch"
Da hat einer also etwas herausgelassen. Bald kracht es offbar. Die Aktien sind generell nach dem P/E-Ratio so extrem überteuert wie noch nie. Ebenso die Staatsanleihen.
Neu 2009-06-14:
[17:30] Marc Faber Interview: Telezüri
Leider auf Schwyzerdütsch (nur die englischen Worte versteht man gut) - für alle die hartgeld.com "zu viel Englisch" vorwerfen.
Noch einmal Marc Faber (diesesmal verständlich): Marc Faber Sees high risk in entering equities now 08 june 2009
[10:30] Die Medien warnen schon vor den Staatsanleihen:
Presse: Vorsicht bei Staatsanleihen
Das einst sichere Investment werde die Anleger in den kommenden Monaten viel Geld kosten, warnen Experten. Hohe Staatsschulden der Industrieländer sowie Inflationsängste gelten als Risiko.
Es soll niemand sagen, er sei nicht gewarnt worden. Seit einigen Monaten kommen solche Artikel - nicht ohne Grund.
[18:30] Leserkommentar-CH: Das ist die grösste Bombe die je gebaut wurde. Sprengraft: 1000 Mio. Gigatonnen - hoffentlich gibts keinen Pilz danach !
Die Dimension dürfte stimmen. Die Russen haben einmal eine 50 Megatonnen-Bombe (Designstärke 100 MT) gezündet, das hat die Welt überstanden.
Neu 2009-06-13:
[18:30] Leserzuschrift - Frachtraten für Containerschiffe sinken weiter:
Der Harpex-Containerschiff-Index geht weiterhin den Bach runter, also sieht es nicht nach einer Stabilisierung der Weltwirtschaft, von Aufschwung ganz zu schweige, aus. Es gibt wohl kaum noch was zu transportieren.
Harpex
Der BDI Schüttgutfrachter-Index ist zwar in den letzten Monaten gestiegen, dies ist aber wohl nur auf den Aufbau von strategischen Reserven in China und anderer Länder zurückzuführen die aber nicht in die Produktion gehen, was der Weltwirtschaft, mit Ausnahme einiger Reedereien, nichts hilft.
http://www.dryships.com/pages/report.asp
Wo kommen dann die Goebbelschen Aufschwungmeldungen her? Von der Realwirtschaft sicher nicht, nur aus dem Propagandaapparaten der Regierungen.
Noch mehr Absturz: Weltbank sagt Absturz der globalen Wirtschaft voraus
[11:30] Leserzuschrift-CH - Zukunft:
Eine Reflation des Fiat-Money-Systems wird aus meiner Sicht diesmal nicht mehr gelingen. Die Manipulationen an den Finanz- und EM Märkten sind die Versuche der "Manager-Diener" der Hochfinanz. Wir, die kleinen Bürger, der Mittelstand und auch die Reichen bezahlen die Rechnung dafür. Die einzigen Gewinner werden wieder wie immer die Hochfinanz, also die wirklichen Weltherscher der Politik sein. Anderst gesagt die Banken oder das Geld bestimmen die Politik und nicht die "wahren Volksvertreter". Sie haben es nur auch noch nicht gemerkt. Vor allem die in den unteren und mittleren politischen Funktionen. Ein Finanz-Systemcrash mit allen schrecklichen Folgen für die Leute wäre aber die humanste Form für die Zukunft. Wir müssen alle durch das Tal der Tränen - das kommt so oder so. Aber wenn es der Hochfinanz gelingt in die Hyperinflation zu drehen und dadurch von der freien Marktwirtschaft in eine marxistische Staatsform zu führen - gute Nacht. Dann ist die ganze Gesellschaft der Hölle verdammt.
Wir sehen uns im 3. Weltkrieg - oder auch nicht mehr (A. Einstein). Lebensmittelvorräte, Gold und Silber oder Bauernhöfe / physische Agrarinvestments sind das einzige was noch irgendwie planbar ist und was sich als nützlich für die ungewisse Zukunft erscheinen lässt. Es finden gewaltige Veränderungen in der nächsten Zeit statt. Der Versuch Systemerhalt durch Verlagerung vom Westen in den Osten kann nur kurz und mittelfristig ein Teilerfolg vom Fiat-Money-System sein, weil die Löhne viel tiefer und die Rechte der Arbeitnehmer nicht viel hergeben. Aber auch das wird sich ändern, wenn diese Völker "erwachen" und sich nicht mehr alles gefallen lassen. Es ist aber noch eine weite Strecke - wie gesagt, nur wenn die Reflation gelingen sollte - oder doch der 3. Weltkrieg ? Zuerst müssen aber noch die Schulden aus dem System abgebaut werden ! Selbst wenn man nur noch flüchten kann ist eine Gold- oder Silbermünze besser als ein "Konfetti-Geldschein" - das ist keine Frage ! Erwacht Leute und bereitet euch vor für die Zeit die kommen wird...
Wenn mit "Hochfinanz" Lloyd Blankfein, Sohn eines Postboten, aber derzeit Goldman-CEO gemeint ist, dann stimmt es. Diese Typen zusammen mit den Politikern wollen ihre Macht, ihre Jobs und ihre Boni erhalten, mehr ist es nicht.
Neu 2009-06-12:
[19:00] Leserzuschrift-AT - Die Hintergründe der Finanzkrise:
Seit dem Abgang von Paul Volcker vor 22 Jahren gibt es keine vernünftig positive Realverzinsung mehr. DAS IST DER KERN VON ALLEM, DAS IST DIE URSACHE DER URSACHE und das waren die Rechten. Die Rechten waren es, die Notenbankenpolitik bestellt haben (bei Greenspan), die Sparer enteignet, damit diese zu Monatsgehaltvordiskontierern umerzogen werden. Sparen war seit Greenspan dumm, warum sagt das keiner? Konsumieren auf Kredit war dekadent, aber auch rational, weil vom RECHTEN System der negativen Realverzinsung belohnt, warum sagt das keiner? Politik des billigen Geldes ist nämlich RIESIGE KREDITEXPANSION und auch ENTEIGNUNG DER SPARER und die läuft seit 22 Jahren! Der Monetarismus hat nämlich nicht nur die billigen Kredite gebracht, sondern auch den Verlust beim Sparer. Und da soll die breite Masse dann sparen, wenn sie dafür bestraft wird? Daher ist dann jeder ins Spekulieren alternativ ins hemmungslose Kreditkonsumieren getrieben worden.
das ist das Wesen der monetaristisch-neoliberalen Rechten: Belohnung der Schuldner durch NEGATIVE REALVERZINSUNG. Da ich die Brüder riechen kann wie ein Bluthund habe ich einen kleinen Teil meines Investments (den Öl-Teil) seit kurzem in 8 Monaten verdoppelt bekommen und bei Kupfer (ein viel größerer Teil) fast genauso, abnehmend hin zu Platin. Gold und Silber habe ich auch viel, aber weil mich die mit gehypten Grundstückseinkaufspreisen dazu massiv 2004 und weiter danach gezwungen haben, nicht weil ich glaubte, dass die Eliten den Durchbruch der Preise dieser zuließen.
Dabei wäre alles ganz einfach: 10% Realverzinsung, also 10% mehr ZB- Diskontsatz als die echte Inflation und die Schuldigen brennen alleine nieder, die Aktienkurse brennen nieder, die Immobilienpreise brennen nieder und Ag und Au steigen trotzdem (weil alle aus den Aktien und Immos flüchten) und damit den Kreditkapitalismus niederbrennen. Nur das ist der ehrlichen rechten Opposition, den Austrian Schoolern dann wieder zu links.
Ja so ist es, man hat Sparen unwirtschaftlich gemacht, dafür die Leute in die Kredite gedrängt. Das waren aber nicht nur Rechte, sondern besonders die Linken.
Auch der Lösungsvorschlag ist dabei: Die Zinsen hochsetzen und die Schulden abbrennen zu lassen. Kommt ohnehin, wenn die Goldpreis-Drückung zusammenbricht.
Etwas zu Depressionen: Eine Depression dauert mindestens drei Jahre
[22:00] Leserzuschrift-DE zur obigen Zuschrift:
Der Wirrkopf der von den bösen Rechten schreibt, diese hätten die Inflationspolitik zu verantworten, hat wohl nicht begriffen dass mit künstlich niederen Zinsen und Geldmengenausweitung der demokratische Sozialstaat finanziert wurde, der sonst schon lange zusammengebrochen wäre. In Deutschland begann das mit der Sozialistenregierung unter dem Verbrecher Willy Brandt („Mehr Demokratie wagen“) im Jahre 1969. Von da ab wurde der Sozialstaat aufgeblasen, die Arbeitszeit verkürzt und dadurch infolge der Import von Gastarbeitern extrem aufgebläht. Alle Probleme rühren aus dieser Zeit. Als Brandt darauf angesprochen wurde, dass dies über kurz oder lang in eine Katastrophe führen müsse antwortetet er :“ Die deutsche Wirtschaft ist stark genug alle Belastungen zu schultern „ !!!
SOZAILISTISCHER GRÖSSENWAHN !!
Wegen des festen Wechselkurses von DM und ÖS und der genauso kranken Politik zur gleichen Zeit vom Sozialisten Kreisky in Österreich wurden die Sparer und damit die ARBEITER von dem roten Gesindel am Meisten verarscht, nur sind sie zu dumm um es zu kapieren, weil ihnen die Demokratenpropaganda vorsülzt wie viel sie mitzureden hätten. Gerade die Arbeiterschaft ist am allermeisten auf eine stabile Währung angewiesen und gerade sie wird durch sozialistische Politik am meisten geschädigt.
Und das war schon lange bevor Paul Volcker im Januar 1980 die Zinsen auf 20 % anhob. Er tat dies sicher nicht wegen der Arbeiterschaft und deren Spareinlagen, sondern weil der Dollar vor dem Abkacken stand: GOLDPREIS von 35 $ im August 1971 auf 875 $ im Januar 1980 !!
Klingt irgendwie nach "rechter Praktiker" gegen "linken Intellektuellen".
Neu 2009-06-11:
[21:30] Airline-Krise:
Standard: Standard: Jede Airline kämpft ums Überleben
Manche Fluglinien leiden in Anbetracht der Krise an Realitätsverlust, sagt British-Airways-Chef Willie Walsh
Walsh: Das demonstriert doch nur die Schwäche unserer Branche und wie gestresst diese ist. Die Branche fliegt von Rekordverlusten dann wieder zu Gewinnen mit Margen von zehn Prozent und anschließend wieder in die Krise. Und ich rede sehr offen darüber, denn die Menschen müssen verstehen, dass sich unsere Industrie in der schwersten Krise befindet, seit es die zivile Luftfahrt gibt. Ich behaupte, jede Airline kämpft ums Überleben. Seit 2001 hat unsere Branche 40 Milliarden Dollar (28,5 Mrd. Euro, Anm.) Verlust gemacht.
Wird deshalb bei der Wartung gespart. Es gibt derzeit viele Abstürze/Notlandungen.
Für meinen Geschmack sind trotz dieser Extrem-Krise bisher nur sehr wenige Airlines bankrott gegangen. Vermutlich werden sie grossteils mit Staatsgeldern noch gestützt (siehe AUA). Aber die grossen Airline-Bankrotte kommen spätestens mit den Staatsbankrotten.
[13:45] Lust auf Junk-Bonds?
FTD: Europäer stürzen sich auf Ramschanleihen
Die Pleitewelle rollt. Die Anleger scheint das aber nicht zu interessieren. Sie reißen sich regelrecht um Anleihen von Unternehmen spekulativer Bonität. Besonders gefragt sind in Europa US-Kasinobetreiber - und Rennsportveranstalter.
Kasinobetreiber und Motorsportveranstalter gefragt
An den Märkten findet derzeit eine regelrechte Junkbond-Rally statt. Laut Merrill Lynch beträgt der Renditeaufschlag bei Bonds mit einem "CCC"-Rating oder schlechter derzeit rund 20 Prozentpunkte über Staatsanleihen gleicher Laufzeit. Anfang März, also vor Beginn der bis jetzt anhaltenden Börsenrally, hatte die Differenz noch bei 37 Prozentpunkte betragen. Bei Anleihen verlaufen Renditen und Kurse gegenläufig.
Das ist so wie mit der derzetigen Aktien-Ralley: dam wird ohne Rücksicht Geld hineingeworfen, weil es alle tun. Diese Manie wird in Kürze genauso wie die Aktien-Manie bald wieder enden.
PS: vor 2 Jahren war der Spread für CCC-Bonds bei etwa 4%.
Leserfrage-DE dazu: Können Sie mir das erklären, Herr Eichelburg? Wieso kaufen die freiwillig dies wertlose Zeugs auf???
Weil sie Klick-Affen sind. Wenn einer auf BUY klickt, klicken alle anderen auch.
[13:00] Dr.Goebels verlautbart: Ende der Krise 2010:
Welt: Forscher erwarten Ende der Krise ab Mitte 2010
Die Europäische Zentralbank (EZB) und das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel haben ein Ende der Wirtschaftskrise für das kommende Jahr vorhergesagt. Die EZB rechnet damit, dass die Wirtschaft ab Mitte 2010 wieder wächst. Schon im Herbst dürften die Ausfuhren deutlich anziehen.
Goebels ist schon lange tot, hat jetzt die EZB seine Rolle übernommen? Nehmen die Leute im EZB-Turm auch Gift, wenn 2010 kein Aufschwung kommt?
Man kann es drehen und wenden wie man will: Eine Bodenbildung gibt es erst, wenn die Schulden abgebaut sind und die Fehlinvestitionen beseitigt sind. Das ist frühesten 2012.
[16:30] Man diskutiert über Rezessionskurven: Die Welt in der W-Rezession
Sorry, "Experten", es wird die Greater Depression, mit Eurem Jobverlust.
[18:30] Sonst kann der Bofinger nichts: Wirtschaftsweiser fordert Null-Prozent-Zinsen
[22:00] Leserkommentar-DE dazu:
Dr Goebbels verkündet "Ende der Krise 2010" und der Göring fordert 0% Zinsen!
Also wenn das der Führer wüßte.
Noch ein Leser-Vergleich:
Bofinger? Ist das eine Kreuzung aus Blofeld und Goldfinger? Aber halt, die Bösewichte bei James Bond waren immer clever, der hier nicht...
Neu 2009-06-10:
[21:30] Was ist in den Primus gefahren, möchte er shorten?
FTD: Goldman-Chef redet Aufschwung nieder
Frühlingsgefühle? Nicht bei Lloyd Blankfein. Der Vorstandschef von Goldman Sachs hält die gegenwärtige Aktienrally nicht für nachhaltig. Er warnt stattdessen vor einer langen Durstrecke.
Die sind bei vielen Aktien sicher schon massivst short, jetzt möchten sie abkassieren. Das geht nur, wenn die Kurse sinken.
Neu 2009-06-09:
[16:30] Projektfinanzierungen für Grossprojekte brechen ein:
Handelsblatt: Projektfinanzierungen: Der Markt bricht ein
Nach dem Rekordjahr 2008 hat die Finanzkrise nun den Markt für Projektfinanzierungen erfasst. Das Finanzierungsvolumen für Großprojekte wie Autobahnen, Staudämme, Petrochemieanlagen und Solarparks bricht drastisch ein. Viele Spieler ziehen sich zurück, der Markt ist im Umbruch
Alle, die dort tätig sind kommen jetzt auch dran. Nur die Leitung dorthin war etwas länger.
[9:30] Interessante Tabelle zur Wirksamkeit der Konjunkturprogramme:
BernerZeitung: Wie die Sparfreude der Schweizer der Wirtschaft schadet
Wirklich schwierig wird es aus Sicht der Ökonomen, wenn Länder beides tun: stark importieren und stark sparen. Die Schweiz gehört dazu, ebenso wie Schweden, Irland, Österreich, Belgien und Irland (siehe Grafik, rechtes oberes Viertel). «Die Schweiz als kleine offene Wirtschaft mit hoher Sparquote eignet sich daher nicht für umfangreiche Stimulierungsprogramme», beurteilt Schaltegger.
Sinnvoll seien Konjunkturpakete in Ländern, die wenig importieren und wenig sparen (siehe Grafik linkes unteres Viertel). Denn dort fliessen Staatshilfen direkt in den Kreislauf des eigenen Landes, und Konsumenten geben das Geld sofort aus. «Nicht umsonst sind Stimulierungsprogramme in diesen Ländern überdurchschnittlich wirksam», sagt Schaltegger.
Die lieben "Ökonomen" sind alles Konsumbesessene. Die haben noch nie mit Investitionen oder einer Fabrik zu tun gehabt.
Über den Konsum auf Import wird man die Wirtschaften nicht retten können, nur durch Schuldenabbau und Ausbrennenlassen der Fehlinvestitionen.
[20:45] Leserkommentar-DE - Parallele in der Natur:
Es ist wohl so ähnlich wie in der Natur, wenn man immer wieder über Jahrzehnte hinweg durch die Feuerwehr (Politiker, Staatseingriffe) kleinste Wald- und Buschfeuer (kleine Finanz-, Firmen-,Witrtschafts- u. Konjunkturkrisen) löscht und eindämmt, wuchert im Rest des Waldes (Wirtschaft) ungehemmt das Unkraut und Gestrüpp (Faule Kerdite, Sub-Prime, Über-Kapazität, Felhinvestitution, private u. staatliche Misswirtschaft, Korruption etc.pp.). Irgendwann ist es dann in der Natur soweit, dass sich in den Wäldern derart viel brennbares Material (fauler Kredit etc.) angesammelt hat, dass eine weggeworfene Zigarette (US-Immochrash) die Wälder (Finanz- u. Weltwirtschaft) förmlich explodieren läßt, und dann helfen keine Löschversuche (Staatseingriffe) mehr um den Wald zu retten. Dann hilft nur noch das einstellen der Löschversuche und das legen von Gegenfeuern (zulassen von Pleiten wie GM, Opel, Arcandor, Perlflußdelta, Wallstreet-Banken, Staaten usw.).
Genau, wir brauchen das grosse Feuer, dass das Unkraut grossflächig wegbrennt.
Neu 2009-06-08:
[11:00] Schlimmste Airline-Krise aller Zeiten:
Welt: Luftfahrt steht vor beispielloser Krise
Die Zahlen übertreffen die schlimmsten Befürchtungen: Die Luftfahrtbranche hat ihre Jahresprognose drastisch nach unten revidiert und erwartet nun einen Verlust von neun Milliarden Dollar für die Airlines. Eine Region ist von der Krise besonders stark betroffen.
Fliegen ist also nicht unbedingt so wichtig.
Trotzdem verteidigen die Airlines ihre Slots mit den noch verbliebenen Zähnen und Klauen - auch wenn sie dafür halbleer fliegen müssen.
[19:00] Neuer Schlag für Airbus: A380: Wir müssen leider draußen bleiben
Neu 2009-06-07:
[9:45] Globale "Weimarer Hyperinflation":
Neue Solidarität: Attali warnt: „Planetares Weimar 1923!“
Der Finanzexperte und frühere Topberater Mitterrands Jacques Attali warnte ebenfalls, während einer Debatte vor dem International Economic and Financial Forum (FIEF) in Paris, die wirkliche Gefahr heute bestünde in einem „planetaren Weimar“ wie 1923 in Deutschland. Die Krise sei auch schlimmer als die große Depression der dreißiger Jahre; so habe z. B. die Gesamtverschuldung der USA 1929 nur 300% des Bruttoinlandsproduktes erreicht, im Januar 2009 aber bereits bei 500% des BIP gelegen. Die Tatsache, daß die Zentralbanken damit angefangen hätten, direkt Geld an Firmen zu verleihen, was die Banken trotz der Liquiditätsspritzen nicht täten, und daß alle größeren Staaten einen Finanzierungsbedarf von zwischen 50 und 100 Billionen hätten, zeige die Dimension des Problems. Illusionär sei auch die Vorstellung, daß China und die Golfstaaten diese Liquidität zur Verfügung stellen könnten, denn selbst China habe nur 2 Billionen an Währungsreserven. Deshalb befürchte er das schlimmste Szenario, nämlich eine tiefe Depression und eine große Inflation. Die Welt sei nicht weit von einem planetaren Weimar entfernt.
Also die hyperinflationäre Depression, diesesmal überall auf der Welt. Got Gold?
Neu 2009-06-05:
[17:45] Der Krisen-Turbo:
Schnittpunkt2012: ... die Krise zündet den Turbo!
Wie steht es mit euch, liebe Freunde, habt ihr euch schon vorbereitet? Ich habe das Gefühl, wir sind in den letzten Akt der Krise eingetreten. Das Finale hat begonnen! Auch wenn viele gerade jetzt eine Entspannung sehen. Nein, Entspannung ist nicht zu sehen, sondern eine Verschärfung, die Krise zündet den Turbo!
Ich denke, egal wie schnell sich der Niedergang der USA entwickelt, Deutschland wird noch bis zu den Wahlen im September halten, doch spätestens dann gehen wir gemeinsam "über den Jordan"! Über Nacht (oderüber ein Wochenende wird das Finale eingeläutet. (Montag) morgens heisst es dann: Rien ne va plus! (... nichts geht mehr!)
Der Artikel erfasst es recht gut. Der nächste Krisenschub ist wirklich unterwegs - diesesmal hyperinflationär.
Auf Prognosen lasse ich mich nicht mehr ein, ausser diese: es wird schnell gehen und der Goldpreis wird es anzeigen.
[18:00] Die "Bonus-Ursache" der Finanzkrise: Kleines Abc zur Finanzpleite
[19:15] Aus dem GEAB: Krieg ums Geld der Welt
[20:45] Erzeugung falscher Aktien-Hoffnungen: False Recoveries Are Nothing New
[13:30] Doug Casey über die Auto-Bailouts:
CaseyResearch: Doug Casey on the Auto Industry
CR:
Do you think that we're going to see the same kind of teetering on the edge of a cliff that we are seeing in the auto industry today in other sectors?
Doug:
Yes, I think in a lot of other industries, because as I said before, the problem with an inflationary boom is that it fools people into living above their means. That's what debt is all about. It means that you're borrowing against future earnings. What the United States needs is savings.
So, the huge amount of debt that we have in the country has got to be liquidated. There are many, many businesses that are catering to artificially high standards of living - shopping malls, most retail enterprises, companies that make boats, companies that... almost every business that depends on things people can easily get by without.
We are not over it at all. Even though we're two years into it, it's just begun.
Dieser Meisterinvestor sagt, dass der inflationäre Boom der letzten Jahre die Leute dazu verleitet hat, über ihre Verhältnisse zu leben. Auch bei den Autos. Das ist jetzt vorbei. Daher sind die Bailouts seiner Meinung nach kriminell.
PS: ich hoffe, alle können das File aufmachen. Das Link darauf bekommen nur Abonnenten, aber alle sollte es lesen können.
[14:00] Verlorenes Geld: Autobranche: Zum Leben zu wenig
Neu 2009-06-04:
[21:00] Alle Signale zeigen auf Hyperinflation:
Andy Hoffman: All Markets Suggesting Hyperinflation
Paul Tustain: The First Steps to Hyper-Inflation
But it is starting now, as the dollar’s initial knee-jerk reaction upward last year as billions of dollars were repatriated during the height of the first stage of market meltdown has passed, and now the effects of U.S. “quantitative easing” (read money-printing) are showing themselves in a plummeting dollar and Treasury bond, as well as soaring gold (and other commodities) again. The level of fiscal and monetary stimulus continues to rise exponentially, and it simply WILL NOT STOP despite the fact that governments, central banks, and investors alike are starting to race for the exits and protect their respective net worths by selling dollar-denominated instruments and buying commodities, particularly gold and silver.
Ja, viele Märkte zeigen den inflationären "Umschwung", besonders die langen Treasuries und Gold. Trotz aller Drückungsversuche der letzten Tage ist Gold wieder auf $980. Das, was jetzt kommt, ist viel schwieriger zu beherrschen als die Bankenkrise bisher, die man mit Papier "überkleben" konnte, denn jetzt wird das Papier selbst abgestossen.
Das Einzige, was die Regierungen und ZBs neben einer Hyperinflation zusammenbringen ist das: Fail, Fail, Fail, Fail
[12:00] Was sagt Joes Ökonom da - nur "Zwischenerholung":
Handelsblatt: Walter: Banken sind nicht über den Berg
Die internationale Bankenbranche ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter noch nicht über den Berg. „Es ist zwar eine gewisse Besserung des Finanzsektors zu beobachten. Dies ist aber nur eine Zwischenerholung und noch keine endgültige,“ sagte Walter
Also, die nächste Welle aus Kreditausfällen kommt aus eigenen Quellen und wird die nächste Bankenkrise auslösen.
[13:45] Dr. Doom: „Die Weltwirtschaft wird sich kaum erholen“
Neu 2009-06-02:
[19:00] Reale Krise und irrationale Börsen:
Querschuss: "Zwischen Hoffnung und Irrationalität"
Die führenden asiatischen Exportnationen mit einem deutlich schrumpfenden Exportvolumen, Japan (blau) mit -39,3% im April, China (rot) mit -22,6% im April und Südkorea (grün) mit -28,3% im Mai 2009, jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat. <
Während die Realwirtschaften keine deutlichen Erholungen anzeigen, gemessen an den harten Fakten, wie Auftragseingänge, Industrieproduktion, Volumen des internationalen Handels, sind die Aktienmärkte wahrlich vorgestürmt. Der deutsche Aktienindex Dax legte seit seinem Tief am 06.03. 2009 mit 3666,41 Punkte um gewaltige +40,26% auf 5142,56 Punkte, in nur knapp 3 Monaten bis gestern zu!
Also, auf den realen Gütermärkten gibt es keine Erholung, dafür noch mehr Einbruch. Von der Korrektur von Unterschwingern abgesehen.
Die Börsianer leben noch in einer anderen Welt, sie werden die reale Depressions-Welt bald kennenlernen.
Neu 2009-06-01:
[21:15] Leserkommentar-DE - Bond-Versenungsdrama:
Seit Monaten schaue ich regelmäßig auf diese Seite der Financial Times, die sehr gut die Spreads der Staatsanleihen darstellt (etwas herunterscrollen). Aber heute ist der erste Tag, an dem die deutschen Bunds eine niedrigere Rendite als die T-Bonds liefern...
http://markets.ft.com/markets/bonds.asp
Ich finde das ausserordentlich bemerkenswert! (man bedenke die Leitzinsen und das allg. Zinsniveau)
Mal sehen, ob das ein Strohfeuer ist oder nachhaltig?! Im zweiten Fall ist dann ganz schnell das "Licht aus" auf dem T-Bond-Markt - *Tilt*!
...es sind spannende Zeiten! (Wenn man vom sicheren Rettungsboot dem Versenkungsdrama zuschauen kann!)
Heute sind die T-Notes und T-Bonds wieder ein Stück gesunken.
Gefällt Ben wohl nicht: Federal Reserve puzzled by yield curve steepening
Ben, da schau her: http://bigcharts.marketwatch.com/quickchart/quickchart.asp?symb=ust10y&sid=0&o_symb=ust10y&freq=7&time=18
Leserkommentar: wow 3,711 + 0,254 oder + 7,33% heute, Öl + 2,7% auf 68,41 wooow
Jetzt zerlegt es Dich (plus Kollegen) und Deinen Dollar.
[12:30] Geht es bald richtig los?
RadioReschke: Es geht ans Eingemachte
In der (international miteinander verquickten) Wirtschaft geht es offenbar jetzt, in diesen Tagen und im Laufe des Juni 2009, ans Eingemachte — bzgl. unserer Situation als einzelne Bürger wird es mit etwas Verzögerung dann genauso ans Eingemachte gehen.
Durchaus möglich. Viel Vorwarnzeit wird es nicht mehr geben.
Noch soetwas: Spezial: Das System kollabiert ... eben jetzt!
Und noch etwas: The Big Collapse Could Be Very Near
[12:00] Leserzuschrift-DE - mein ungutes Gefühl wird größer. Es wird bald knallen! Ich werde heute mein Konto abräumen! Ich hab eine ganz gute Intuition.
Keine schlechte Idee.
[6:00] Die ersten Hedge-Fonds spekulieren schon auf Hyperinflation:
WSJ: Black Swan Fund Makes a Big Bet on Inflation
A hedge fund firm that reaped huge rewards betting against the market last year is about to open a fund premised on another wager: that the massive stimulus efforts of global governments will lead to hyperinflation.
Es ist also soweit.
Seitenauslagerung.
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