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Enthält spezifische Themen zu Überwachungsstaat, Bundestrojaner. |
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Eigentlich ist es nicht die Aufgabe dieser Finanz-Website, auf diese Themen einzugehen. Jedoch gibt es Versuche, von Seiten der Politik, "Dissidenten" mundtot zu machen. Derzeit nur per Propaganda, das kann sich aber ändern.
Neu 2009-05-13:
[11:00] Hitliste der Überwachungsstaaten:
MMnews: Die Welt als Elektronischer Polizeistaat
Westliche Demokratien sind auf dem Weg zum elektronischen Polizeistaat. Dies belegt eine Studie aus den USA. Auf einer Liste von 52 Staaten steht auf Platz 1 China, Platz 5 geht an die Briten, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich. Platz 10: Deutschland. Die größte Freiheit genießen Brasilien, Mexiko und die Philippinen.
Österreich ist auf Platz 21, die Schweiz auf Platz 30.
Mit dem Staatsbankrott wird sich der Staat diese Überwachungen nicht mehr leisten können, bzw. es wird nicht mehr toleriert werden.
[9:15] Der Zensurstaat Deutschland schlägt wieder einmal zu:
SchallUndRauch: Politik-Global wurde gesperrt
Auf Klage des LKA Berlin-Brandenburg und Gerichtsbeschluss des AG Tiergarten, Berlin wurde die Seite wegen Volks"verhetzung" gesperrt. Was für den einen Verhetzung ist, ist für den anderen Aufklärung. Jedenfalls in einer Demokratie. Beim Domain Provider rückte die Polizei mit einem ganzen Trupp bewaffneter Spezialkräfte an, um an den Namen und die Adresse und alle möglichen Angaben zu kommen. Somit ist sie unter dem Namen: politik-global.org und .net solange nicht erreichbar, bis die Domain vom deutschen Provider an den russischen Provider übertragen wurde.
Ab Mittwoch/Donnerstag wird sie jedoch unter: http://politikglobal.org (ohne Bindestrich) erreichbar sein. Außerdem wird sie weiterhin unter der IP-Adresse erreichbar sein:
http://89.108.92.69
Der deutsche Staat macht sich wieder einmal lächerlich.
Was dem Staat an dieser Website "nicht gefällt", wurde leider nicht mitgeteilt
oder vom Gericht gar nicht spezifiziert.
Das würde heissen: man hat generell Angst vor der freien Meinung.
Aber wie man sieht, reicht der Arm des Staates bis zur Grenze, die Website läuft jetzt eben in Russland. Zensoren, ihr seid dumm.
PS: in meiner eigenen Abmahnsache mit einem deutschen Anwalt und einer deutschen Immobilienfirma zeichnet sich ein Sieg für hartgeld.com ab. Es geht dort nur mehr ums Gesichtwahren.
[12:15] Leserzuschrift-DE - Zensur/Diktatur:
Eigentlich wollte ich Ihnen nicht schreiben, jedoch hat mich heute Morgen etwas sehr schockiert. Nie hätte ich gedacht, dass ICH (Jahrgang 87) jemals eine „Diktatur“ in Deutschland mitbekomme.
Heute Morgen las ich auf Schall&Rauch, dass eine andere, politische Webside (Politik-Global….jetzt zu erreichen unter: http://89.108.92.69/) gesperrt wurde. Sogar ein Sondereinsatzkommando ist angerückt. Jetzt wurde der Server nach Moskau verlagert. Wer hätte je gedacht, dass wir gerade nach Moskau flüchten müssen um nicht Zensiert zu werden (vorerst). Wie ist ihre Einschätzung Herr Eichelburg…..meinen Sie, dass es durchaus möglich wäre, dass die in die Enge getriebenen Politiker einen Rundumschlag Machen könnten? Zum Beispiel öffentliche Volksunterdrückung? Ich mache mir wircklich sorgen (nicht mehr nur ums Geld).
Natürlich gibt es diktatorische Elemente in der deutschen Bürokratie. Vom Oben werden sie nicht gebremst, von Unten scheinbar auch nicht. Was hier läuft, kommt kaum aus der deutschen Politik, sondern aus Polizei und Justiz - und deren Allmachtsphantasien.
Allein die Verlagerung des Servers nach Russland und die breite Verteilung der neuen Adresse zeigt, dass diese Massnahmen dumm, kontraproduktiv und sinnlos sind. Jetzt kennt jeder diese "gesperrte" Website.
[14:45] Leserzuschrift-DE zu Internetzensur:
für die Sperrung jener Homepage bin ich dankbar, da sie mir bislang unbekannt war. Dadurch weiß ich wenigstens, welche Seiten am ehesten systemkritisch sind. Der Schuß geht hierbei also für den Staat voll nach hinten los.
[14:45] Noch eine Zuschrift-DE:
kaum ein Schwanz auf dieser Welt hätte sich für die Seite "Politik-Global" interessiert. Durch die Sperrung wirds interessant. War die beste Werbung.........clevere Politikeridioten.....
Neu 2009-05-07:
[9:00] Leserzuschrift - RFID-Vernichtung:
Kleiner Tip vom Fachmann:
völlig spurlose Entseuchung eines Chips: geben Sie Ihren Reisepass einem Bekannten mit, der eine Magnetresonanz-tomographie (MRT) oder sogenannte Kernspintomographie machen lässt. Garantierte, völlig spurlose Entseuchung des Chips, und kein Mensch kann Ihnen einen Vorwurf machen.
Vergessen Sie alle anderen Methoden.
Eine etwas teure Methode.
Neu 2009-05-06:
[12:30] Für alle, die sich von RFID belästigt fühlen:
Instructables: How to block/kill RFID chips
-The easiest way to kill an RFID, and be sure that it is dead, is to throw it in the microwave for 5 seconds. Doing this will literally melt the chip and antenna making it impossible for the chip to ever be read again. Unfortunately this method has a certain fire risk associated with it. Killing an RFID chip this way will also leave visible evidence that it has been tampered with, making it an unsuitable method for killing the RFID tag in passports. Doing this to a credit card will probably also screw with the magnetic strip on the back making it un-swipeable.
-The second, slightly more convert and less damaging, way to kill an RFID tag is by piercing the chip with a knife or other sharp object. This can only be done if you know exactly where the chip is located within the tag. This method also leaves visible evidence of intentional damage done to the chip, so it is unsuitable for passports.
-The third method is cutting the antenna very close to the chip. By doing this the chip will have no way of receiving electricity, or transmitting its signal back to the reader. This technique also leaves minimal signs of damage, so it would probably not be a good idea to use this on a passport.
-The last (and most covert) method for destroying a RFID tag is to hit it with a hammer. Just pick up any ordinary hammer and give the chip a few swift hard whacks. This will destroy the chip, and leave no evidence that the tag has been tampered with. This method is suitable for destroying the tags in passports, because there will be no proof that you intentionally destroyed the chip.
[15:30] Leserzuschrift-DE zur RFID-Zerstörung:
Das zerstören von Staatseigentum ist natürlich strafbar. Und der Pass ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland (die Gesetzeslage in Österreich und der Schweiz ist mir nicht bekannt) und wird nur verliehen! Man darf den RFID im Pass deshalb nicht kaputt machen.
Falls man diese Tatsache aber ignoriert ist die eleganteste und von außen unsichtbarste Lösung zur Zerstörung ein starker elektromagnetischer Impuls. Mikrowellen hinterlassen Brandspuren, die Messer- und die Hammer-Methode hinterlassen auch Spuren aufgrund der mechanischen Einwirkung.
Der Chaos Computer Club hat 2005 eine Anleitung erstellt einen „RFID Zapper“ aus einer Einwegkamera zu konstruieren. Die Anleitung findet man hier:
http://www.runningserver.com/?page=runningserver.content.thelab.rfidzapper
oder hier: http://www.extremflug.de/seite098.htm
Der Vorteil ist, dass von außen keinerlei Beschädigung festzustellen ist. Der Pass behält trotz kaputter RFID seine Gültigkeit!
Man braucht den Pass (wie jedes RFID-Objekt) nur in eine Aluhülle zu geben, schon ist nichts mehr auslesbar.
Neu 2009-04-27:
[11:30] Die österreichische Briefpost wirbt bereits mit dem Postgeheimnis:
Post.at: Briefdienst der Post
Das Postgeheimnis ist unumstößlich.
Im Gegensatz zu elektronischen Kommunikationsmitteln (z.B.: E-Mail, SMS oder Fax) wird der Inhalt Ihrer Briefsendung nirgends geroutet, gespeichert oder protokolliert.
In der Tat ist es für Schnüffler viel schwieriger, Briefpost zu überwachen als E-Mails - viel mehr Arbeitsaufwand. Obwohl das in Deutschland manchmal auch geschieht.
[11:00] Neu "Begehrlichkeiten" für Internet-Zensur:
Chip: Zypries: Ausweitung der Internet-Sperren droht
Die Ministerin kritisiert, dass die beschlossene Infrastruktur zur gezielten Sperrung von Internetseiten grundsätzlich, und nicht nur im Kampf gegen Kinderpornografie, eingesetzt werden könnte: "Ich gehe davon aus, dass dadurch Begehrlichkeiten geweckt werden, auch Inhalte ausländischer Anbieter zu reglementieren, die keinen Bezug zu Kinderpornografie aufweisen. [...] Befürchtungen, die Liste sperrwürdiger Inhalte würde sehr schnell sehr lang werden, sind in meinen Augen berechtigt", sagte Zypries im Gespräch mit dem Abendblatt.
Die Justizministerin ahnt wahrscheinlich, dass es schwierig werden dürfte, die Sperre anderer Inhalte zu argumentieren. Und: falls eine "falsche" Website auf die Liste kommt, sofort der Vorwurf der Zensur da ist.
[11:00] Leserzuschrift-DE - Es geht bereits los: Forderungen nach Ausweitung der Internet-Sperren:
24.04.2009 17:21
Medienrechtsforum: Forderungen nach Ausweitung von Internetsperren
http://www.heise.de/newsticker/Medienrechtsforum-Forderungen-nach-Ausweitung-von-Internetsperren--/meldung/136764
Auf dem Kölner Forum Medienrecht haben Vertreter des Buchhandels und der hessischen Landesregierung Access-Blockaden gegen Urheberrechtsverletzungen und ausländische Glücksspiel-Anbieter gefordert."
=> Bei diesem Tempo der Ausweitung der zu überwachenden und zu sperrenden Inhalte ist die komplette "legale" Ausblendbarkeit jeder beliebigen kritischen Internetseite durch den Staat und seine Zwangshelfer bei den ISPs nur noch eine Frage von Monaten. Die Grundlagen werden DERZEIT gelegt! Erfahren werden wir den jeweils aktuellen Stand der Zensur allerdings immer nur zeitversetzt, denn die Zensurlisten sind ja ebenfalls als HOCHGEHEIM klassifiziert!
=> Ein Realwitz der nahen Zukunft in Analogie zu diesem perversen und klar totalitären und verfassungswidrigen Vorgehen:
" 'Sie sind zu schnell gefahren. Das bringt Ihnen 6 Monate Gefängnis.' 'Wieso? Wie hoch ist denn hier das Tempolimit und wieso Gefängnis??' ' Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit und der Strafenkatalog sind geheim!' "
Weiter wurde geschrieben:
"... nicht vergessen, dass Kinderpornographie GANZ SICHER (!) nur der perfide Aufhänger für diese neue Totalüberwachung des Webs durch den Staat und durch "interessierte Parteien" ist!"
=> Wie lächerlich die Kinderporno-Begründung für die Totalzensur ist, hat neben mittlerweile 10.000en von Internet-Bloggern und IT-Experten auch sehr schön der Autor Gerhard Wisnewski in Form eines dokumentierten Selbstversuchs der Pornosuche im Internet aufgezeigt. Der ganze Artikel ist lesenswert. Hier nur ein kleiner Auszug:
Auf Porno-Safari im WWW http://info.kopp-verlag.de/news/auf-porno-safari-im-www.html
"Glaubt man der Bundesfamilienministerin, bedroht ein Springflut von Kinderpornos den Internetnutzer. Und schädigt natürlich auch die missbrauchten Kinder – denn ohne Nachfrage auch kein Missbrauch. Moment: Sagte ich »Internet«? Nun, da muss man natürlich ein wenig differenzieren. Denn die sogenannte BKA-Sperrliste gilt allein für das World Wide Web, also das WWW. Das ist so was wie der oberste Ladentisch des Internets; so eine Art Internet für Dummies und jener bequeme Teil des Netzes, wo man halbwegs verständliche Adressen eintippen (zum Beispiel bundesregierung.de) und dann auf der entsprechenden Seite landen kann. Da aber die Internet-Server nicht auf eine schön verständliche Adresse, sondern auf eine komplizierte Nummer (IP-Adresse) hören, wird die WWW-Adresse von sogenannten DNS-Servern erst einmal in die Nummer der jeweiligen Seite übersetzt. Dann erst landet man auf der gewünschten Seite. Die Sperrliste greift allein auf WWW-Ebene ein; schon wenn man die IP-Adresse der gewünschten Seite kennt, ist man fein raus. Dann tippt man sie nämlich in die Adressenfenster des Browsers ein und landet genau da, wo man hin will. Sprich: Die Maßnahme richtet sich also gegen den »dummen« Massenverkehr und nicht gegen gewieftere Surfer, die sich mit IP-Adressen auskennen oder ihre Kinderpornos in Usenet, Newsgroups, Tauschbörsen und E-Mail-Verteilern suchen. Die bleiben davon nämlich unberührt. [...]"
=> Unberührt bleiben sie natürlich vor allem deshalb, weil es eben den totalitären Zensierern hinter Frau von der Leyen niemals um den Porno-Datenverkehr gegangen ist, sondern das Endziel von vorneherein die totale Kontrolle des Staates über die freie und unzensierte Kommunikation und Berichterstattung im allgemeinen (www-)Internet war und ist !
=> Dass man nebenbei noch den Buddies bei den in ihren Copyright-Rechten geschädigten Medienkonzernen helfen kann, ist aus Sicht der Machtzensoren dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt.
=> Und dass die oben zitierten Medienrechtler in Köln nur die Zugangssperrung AUSLÄNDISCHER Glücksspiel-Anbieter gefordert hat, spricht ebenfalls Bände: Die INLÄNDISCHEN sind nämlich die staatlichen Stellen beim Bund und bei den Ländern selbst! Und als Systembüttel kann ich ja schlecht einfordern, dass der Staat als mein Geldgeber sich selbst zensiert. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Staat sich gezwungen sähe, seine EIGENEN gefährlichen Seiten zu blockieren?! Ganz oben stünden da www.bundesregierung.de und www.bundesfamilienministerium.de !
[9:30] Leserzusendung-DE - Schäuble-Suchmaschine:

Vielen Dank für die Zusendung. Aber er kennt sie nicht, weil er nicht mit dem Internet umgehen kann.
Neu 2009-04-26:
[10:45] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Zensursula:
Hier ein kleines Foto zu Thema KiPo.. (Die 13 Lügen der Ursula)
So reagieren die Telekomiker auf Anfragen bzgl. Sonderkündigungsrecht:
Zur Internet-Zensur gibt es hier einen amüsanten Schriftwechsel, bei dem ein Blogger bei der Telekom u.a. angefragt hat, ob ihm angesichts der Internetzensur ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Die Telekom hat das intern rumgeforwarded und dann am Ende bei der Antwort auch den Rattenschwanz der internen Kommentare dran gelassen. Und da stehen dann so Perlen wie:
Hinweis zur Bearbeitung: Hallo Herr Hxxx, hat er Recht oder ist er nur ein potenzieller Nutzer der demnächst gesperrten Seiten, der nun maulig wird? Bitte um Prüfung oder Weiterleitung. Vielen Dank und frohe Ostertage! Anja
Wenig überraschend ist die Antwort dann
Der Kunde hat nicht Recht. Ihm steht aufgrund der Vertragsunterzeichnung kein Sonderkündigungsrecht zu. [...]
Die Vertragsunterzeichnung bedeutet keinerlei Änderung in der Leistungserbringung der DTAG.
Und da seht man mal, wie das so ist. Wer gegen Internetzensur ist, muß ein fieser Pädophiler sein.
"Telekomiker", dieser Name passt irgendwie, TeleStasi wäre besser.
Die sind voll mit sich selbst beschäftigt. Die Aussenwelt interessiert sie relativ wenig. Das musste ich selbst vor einigen Jahren bei einem Besuch in derem Headquarter in Bonn erfahren - nur die internem Prozeduren zählen. Der Kunde hat sein Projekt dann mit Vodafone gemacht, die waren flexibler.
Neu 2009-04-24:
[13:00] Leserzuschrift-DE - Anti-Internetzensur mit picidae.net:
da sich so viele Leser über die bevorstehende Internetzensur sorgen machen, möchte ich auf die Internetseite *www.picidae.net* hinweisen.
Diese Leute wurden letztes oder vorletztes Jahr als erfolgreiche Zensurbrecher (in dem Falle China) öffentlich gefeiert. Vielleicht ist dies auch eine Möglichkeit, den Intrigen zu entgehen.
[10:30] Leserzuschrift-DE - "Volkszorn"-Internetzensur:
Internetzensur ist ja das große Thema im Augenblick. Da kann ich Ihnen auch noch ein Schmankerl dazu liefern:
Im März d.J. war ich in St. Leonhard i. Passeier, also in Südtirol. In der Touristeninformation steht ein öffentliches Terminal, mit dem man gegen Gebühr im Internet surfen kann. Leider weiß ich nicht mehr, welcher Provider dahinter steckt. Ich habe jedenfalls problemlos Ihre Seite aufgerufen und bin dann in die Info-Seiten. Bei einer dieser Seiten, es könnte "Eliten-Politik" gewesen sein, kam plötzlich eine Meldung, in der es -sinngemäß- hieß, diese Seite kann nicht angezeigt werden, da sie das Wort "Volkszorn" enthält. Mit anderen Worten: Da werden schon Filter eingesetzt, die bereits bei solch harmlosen Wörtern zuschlagen. Sicher ein symtomatischer Ausblick auf das, was demnächst auch bei uns auf breiter Front auftauchen wird.
Meine Frage dazu: Kann man so etwas auch umgehen?
Vor dem "Volkszorn" haben die wohl Angst. Da muss man sich einfach aufregen. Manche Leute haben einfach den "Gestapo-Tick".
Ich veranstaltete vor ca. 2 Jahren ein Seminar im Hotel Victoria in Nürnberg. Da waren auch alle möglichen Finanz-Websites zensuriert, worauf ich mich jedesmal masslos aufregte. Dann gaben sie solche Seiten wieder frei. Sie hatten immer ein schlechtes Gewissen, wollte aber ihre Zensur nicht komplett aufgeben. Es ist selbstverständlich, dass ich dieses Hotel nie wieder betreten werde.
[13:00] Leserzuschrift-DE dazu:
ich möchte hierfür Entwarnung geben, um die Jahrtausendwende arbeitete ich in der IT eines Betreibers solcher Info-Terminals (mit kostenlosen Links zu touristischen Angeboten).
Diese Info-Terminals werden mit sogenannten Kiosk-Browsern betrieben, die schon von Werk aus eine sehr scharfe "Bad Word" Liste beinhalten, denn seiner Zeit war es ein beliebter "Freizeitsport" von Jugendlichen, die Systeme auszuhebeln, um auf Gewalt-, Porno-, politisch-extreme und sonstige Seiten zu gelangen. Da fällt das Wort Volkszorn natürlich mit darunter.
Das finden natürlich Kurverwaltungen und Touristinformationen nicht witzig, wenn 1. die Geräte von Jugendlichen belagert werden und 2. Urlauber einen Screen mit Gewalt, Porno oder politischen Webseiten vorfinden, ansatt Infos über gemütliche Cafe's oder Hotels.
Und wenn die Touristen einen Zensurschirm vorfinden ist das kein Problem?
[9:30] Leserzuschrift-DE - Internet-Zensur: Pressefreiheit: Art.5 des GG:
Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist in Artikel5 (Pressefreiheit) nur von Rundfunk und Film die Rede, das Internet gab es damals noch nicht und gilt damit wohl bei unseren Eliten als rechtsfreier Raum, der jetzt mit Bundesgesetzen eingeschränkt wird:
Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Definiert man das Internet aber als Instrument der Presse so ist dieses neue Gesetz ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz, der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Die Väter des GG würden sich im Grabe umdrehen!
Die Politiker lesen heute soetwas offenbar nicht mehr, sie heben nur die Hand zur Ja-Stimme.
[10:30] Leserkommentar-DE: Art. 5 GG:
ieder einmal trägt jemand den derzeit so populären Artikel 5 des Grundgesetzes vor sich her und vergisst dabei, dass dieser nicht nur aus dem ersten Absatz besteht. Dabei ist der zweite ebenfalls hochinteressant, denn er legt fest, wann die Regelungen des ersten Absatzes eingeschränkt werden dürfen:
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
Im übrigen sind sich Juristen einig, dass die im GG ausgeschlossene Zensur nur die Vorzensur meint, also das Zensieren VOR Erscheinen.
Bereits veröffentlichtes Material, das im Nachhinein verboten/gesperrt/ abgeschaltet wird, ist Nachzensur und fällt somit nicht unter das GG.
[13:30] Leserkommentar-DE dazu - 2 kurze Richtigstellungen:
=> Selbstredend fällt das Internet unter den Schutz des Artikels 5: DASS es zum "Rundfunk" zählt, ist längst höchstrichterlich bestätigt und sogar "amtlich" gewollt, denn sonst würde z.B. der GEZ die Rechtsgrundlage zur Gebührenerhebung auf Internet-fähige PCs fehlen. Die GEZ-Gebühren dürfen nämlich nur auf Rundfunkempfangsgeräte erhoben werden.
=> Die Juristen (welche??) sind sich KEINESWEGS über diese sophistische Differenzierung zwischen "Vor- und Nachzensur" einig. Im Übrigen liest das BKA ja künftig live und "in Echtzeit" mit - ist das dann "Vor- oder Nachzensur"?? Gesperrt wird in jedem Fall automatisch VORAB, denn wenn eine Seite erst mal gesperrt IST, dann kann da noch unendlich viel Legales veröffentlicht werden. Es wird keiner mehr lesen können und der Inhalt ist daher eben ... zensiert! "Vor- oder Nachzensur"-Debatten sind rein akademisch und lenken vom eigentlichen Skandal ab! Auf den jüngst geleakten australischen Sperrlisten sind Hunderte von Seiten gesperrt, die schon lange nicht mehr existieren (d.h. Betreiber kommen ggf. JAHRELANG nicht mehr runter von diesen Listen) und Tausende, die keinerlei illegales Pornomaterial (mehr) enthalten.
[8:00] Leserzuschrift-DE - Antwort des "Zensurproviders" Deutsche Telekom:
Die Antwort des Providers (auf die Leseranfrage - 22.4. 11:00) lautet so:
Sehr geehrter Herr Mustermann vielen Dank für Ihre E-Mail.
Die Deutsche Telekom AG unterstützt schon seit vielen Jahren
den Kampf gegen Kinderpornographie im Internet.
Zugangserschwerungen im Internet sind, neben einer
konsequenten strafrechtlichen Verfolgung, ein wichtiges
Instrument, um Kinderpornographie entschieden zu bekämpfen
und zu ächten.
Die Deutsche Telekom AG begrüßt insofern den Beschluss von
Eckpunkten für ein Gesetz zur Bekämpfung von
Kinderpornographie im Internet durch die Bundesregierung.
Mit den Eckpunkten und der Zusicherung einer
schnellstmöglichen Realisierung eines Gesetzes zur
Bekämpfung von Kinderpornographie macht die Bundesregierung
den Weg frei zum entschiedenen Kampf gegen
kinderpornographische Inhalte im Internet.
Wichtige Voraussetzung war für die Deutsche Telekom eine
rechtlich abgesicherte Möglichkeit für Internet-Service-
Provider, entsprechende Angebote im Internet zu sperren. Mit
dem Beschluss der Bundesregierung ist dies nach Auffassung
der Deutschen Telekom gegeben.
Die am 17.4.2009 zwischen dem Bundeskriminalamt und fünf
großen Internetanbietern geschlossene Vereinbarung selbst
bedeutet keinerlei Änderung in der Leistungserbringung der
DTAG. Erst nach weiteren 6 Monaten ab Vertragsschluss werden
bestimmte wenige Seiten blockiert sein. Zu diesem Zeitpunkt
wird ferner ein entsprechendes Bundesgesetz in Kraft sein.
Es besteht insofern kein Recht zur außerordentlichen
Kündigung.
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Telekom AG
Kundenservice
Wenn die schon sonst alles abhören, müssen sie auch für den Staat alles zensurieren, was dieser will. Wie die Stasi.
Passt genau dazu - Zeitenwende: Skandal bei der Telekom
Neu 2009-04-23:
[13:00] Leserzuschrift-DE - Es ist vollbracht: das Bu´kabinett hat beschlossen:
Als vorläufigen Höhepunkt der Internetzensur, über die hier bereits mehrfach berichtet wurde, bleibt heute nur noch, den gestern (22.4.2009) erfolgten "Vollzug" durch das Kabinett zu melden. Die Mainstream-Medien schweigen sich heute weiterhin fast komplett zu all den wichtigen Zensur-"Details" aus, mittels derer unsere Gesellschaft konsequent zum per Strafbewehrung erzwungenen politisch korrekten Duckmäuserstaat umgebaut wird!
http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-Gesetzesentwurf-zu-Kinderporno-Sperren--/meldung/136556 [22.4.2009]
Weitere Kommentare sind kaum erforderlich. Der Link spricht für sich selbst. Daher hier nur noch die entscheidenden Auszüge.
"Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die zunächst schwere verfassungsrechtliche Bedenken gegen die vertragliche Lösung ins Feld geführt hatte, räumte ein, dass mit dem Vorhaben Kommunikationsströme im Internet im großen Stil kontrolliert werden müssten. Aber es gehe um einen so hohen Wert, dass die Verhältnismäßigkeit der Eingriffe gewahrt bleibe. [...] Verbindungsdaten und IP-Adressen seien zudem vom Fernmeldegeheimnis geschützt, sodass ein Eingriff hier "nur auf Basis eines Gesetzes" erfolgen dürfe. Der Rechtsstaat verlangt laut der SPD-Politikerin aber auch, dass die über die Stopp-Seite ausfindig gemachten Straftäter verfolgt und anklagt werden. Der Entwurf sehe daher vor, dass es für die Strafverfolger möglich sei, "in Echtzeit" [Klartext: das BKA liest künftig live mit, wenn Sie surfen!] direkt beim Provider auf die IP-Adressen der "Nutzer" des virtuellen Warnschilds zuzugreifen. Eine Strafbarkeit liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne [Beweislastumkehr!!], dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe. Generell mache sich strafbar, wer es unternehme, sich kinderpornografische Bilder und Schriften zu beschaffen. Die Strafandrohung liege dabei bei zwei Jahren."
Die Erweiterung von Kinderpornographie auf alle dem Gesetzgeber missliebigen kritischen und wahrheitsliebenden www-Seiten ist nur noch eine Frage der Zeit!
Beim aktuellen Tempo der Schäuble- und vonderLeyen- Gesetzgebungsmania dürfte es nur eine Frage von Monaten sein. EINE angebliche Staatskrise genügt. 1933 war es der Reichstagsbrand, 2001 der WTC-"Einsturz". Bei uns wird sich auch ein Anlass für dann umfassend totalitäre Zensur-Maßnahmen finden. Die Überwachungstechnik dafür steht ja dann schon bereit und man muss dann nur noch die Gesetzesformulierungen minimal erweitern.
Klagen gegen all das wird es natürlich geben. Vermutlich Tausende. Mal sehen was das BVG in ein paar Jahren gegen diese fatale Entwicklung noch setzen kann. Technische und juristische Fakten sind dann geschaffen. Der neue Reichstagsbrand wird dann auch geschehen sein und vielleicht hat der EuGH im Rahmen des Lissabon-Vertrags dann das BVG ohnehin bereits abgelöst. Da dieses Gesetz aber DERART klar verfassungswidrig ist, darf man heute noch hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jedenfalls später als der deutsche Rechtsstaat mit seinen Bürgerrechten (R.I.P.).
PS: In Ergänzung hierzu nur ein Auszug aus einem (zufällig ebenfalls) heute veröffentlichten Artikel zu den aktuellen Bankenskandalen und ihren gesellschaftlichen Auswirkungen. Der etwa 60-jährige Autor D. Siebholz zieht ähnliche Analogieschlüsse zu 1933 http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=10357&seite=1 :
"Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung: Ich habe mich früher sehr kritisch über die Unfähigkeit meiner Elterngeneration zu den Entwicklungen ab 1933 geäußert. Inzwischen verstehe ich immer mehr die Fehlreaktionen meiner Elterngeneration, die sich mit ähnlichen Problemen, die wir heute erst nur als Gefahr für unsere Demokratie bezeichnen und in die Zukunft projizieren, herumschlagen mussten. Das heutige Bild zeigt Ähnlichkeiten zu damals. Damals hiessen die bösen Institute "Creditanstalt" (Österreich), "Darmstädter Nationalbank" u.v.a.. Heute heissen sie Lehman Bros., Industriekreditbank oder Landesbank XYZ und so weiter. Ich bin mir ganz sicher, dass unsere Generation und die unserer Kinder angesichts der fast unvermeidlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsprobleme wohl den gleichen falschen Weg einschlagen werden, den unsere Eltern genommen und bitter bezahlt haben."
Wehret den Anfängen! Umfassende Internet- Zensur ist bereits das Ende des Anfangs - und zugleich der Anfang vom Ende der freien und friedlichen Gesellschaft!
Ob sie es wagen werden, politische Inhalte zu zensieren?
[12:30] SE - wie das Pirate Bay Urteil gemacht wurde:
Standard: Schwere Vorwürfe gegen Pirate-Bay-Richter
Er ist Mitglied in einer Organisation zum Schutz des Urheberrechts - Rechtsexperten sprechen von einem Interessenkonflikt
Das war also ein abgekartetes Spiel. Das Urteil sollte daher ohne Probleme wegen Befangenheit anfechtbar sein.
[10:00] Leseridee-DE - Internetzensur:
wie finden sie folgende Idee?
Bei Zensur von politischen/legalen Seiten sofort die Einzugsermächtigung für den Provider widerrufen. Rechnungsbetrag um bsw. 10 Euro je "Fehlklick" mindern.
Wie bei Mietminderung wegen Mängeln an der Wohnung. Rechtsgrundlage sind die Artikel über freie Informationsbeschaffung/ -verbreitung im Grundgesetz und der UN-Menschenrechtscharta.
Interessante Idee. Ein Jurist müsste es richtig formulieren.
Die 10 Euro tun ihnen zwar nicht richtig weh, aber wenn es viele machen, dann ersticken sie im Verwaltungsaufwand.
Neu 2009-04-22:
[11:00] Leserzuschrift-DE - Zensurbekämpfung auf andere Art:
Ihre Meldungen zum Thema Internetzensur habe ich soeben mit großer Aufmerksamkeit gelesen.
Meine Meinung ist, dass wir, die Internetnutzer, über die politischen Instanzen keinen ausreichenden
Druck ausüben können, der eine Umkehr der Regierung bewirken könnte. Was wir alle aber tun können,
ist Druck auf die willfährigen Handlanger (die Provider) auszuüben. Noch bin ich zumindest als Konsument
in meiner Entscheidung für einen Lieferanten frei. Insofern habe ich meinem Provider mal folgende eMail
geschickt, und bin gespannt auf seine Antwort.
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der folgenden Website habe ich erfahren, dass (...) sich der Internetzensur durch Provider anschließen wird
oder dies zumindest in Erwägung zieht. Ich möchte Sie als Kunde (...) Ihres DSL Surf Paketes darüber
informieren, dass ich in dem Fall, dass Sie ohne gesetzlichen Zwang eine Sperrung von Internetseiten vornehmen,
von meinem Vertrag mit Ihrem Unternehmen zurücktreten und ihn fristlos kündigen werde. Durch Ihren Schritt sehe
ich den zwischen uns vereinbarten Deinstleistungsvertrag nicht mehr in vollem Umfang erfüllt.
Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Interesse daran habe, Webseiten mit Kinderpornografie zu
besuchen, sondern dass es sich bei meiner Entscheidung um das Recht auf freie Meinungsäußerung und Informations-
beschaffung handelt. Ich werde gegen jeden Schritt der Bundesregierung in Richtung einer Informationszensur mit den
mir zur Verfügung stehenden Mitteln protestieren. Meine Kündigung für den Fall Ihrer Gleichschaltung mit diesem
undemokratischen Vorgehen wäre ein solcher Protestakt.
Ich hoffe, dass Sie diesen in Erwägung gezogenen Schritt nicht gehen werden, im Sinne Ihrer Kundenorientierung und
im Sinne des freiheitlichen Rechtsstaates Bundesrepublik Deutschland.
Mit freundlichen Grüßen
Was würde passieren, wenn jeder Provider heute hunderte solcher eMails erhielte, binnen kürzester Zeit?
Vermutlich ist das die einzige Art, die wirklich funktioniert. Die Provider sind von ihren Kunden finanziell abhängig. Es müsste nur ein Provider mit einer Anti-Zensur-Werbekampagne beginnen, alle würden nachfolgen. Die wissen ohnehin nicht mehr, wie sie noch an Kunden rankommen könnten.
[10:30] Leserzuschrift-DE - Umgehung von DNS-Zensur:
das Bildchen mit den Affen ist ja nett, aber zur Umgehung der DNS-Zensur eine Ip-Adresse in die Addresszeile des Browsers einzugeben, wird nur manchmal funktionieren.
Es gibt mehr Domains als Webserver. Daher behandelt ein Webserver normalerweise viele (virtuelle) Domains. Welche Domain nun gemeint war, steht im Kopf des HTTP-Paketes.
Damit es in solchen Situationen klappt, MUSS man also den Domain-Namen eintippen.
Es steht einem jedoch frei einige offene Nameserver zu verwenden:
204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, USA)
2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, USA)
194.8.57.12 (ns.n-ix.net, DE)
208.67.222.222 (opendns.com, USA)
208.67.220.220 (opendns.com, USA)
212.77.0.2 (michael.vatican.va, IT)
128.8.10.14 (trantor.umd.edu, USA)
(Das hilft natürlich nicht, wenn wie beschrieben auch alle DNS-Anfragen umgeleitet werden.)
- oder die Namensauflösung selbst erledigen. z.B. durch Eintrag in die Datei C:\WINNT\system32\drivers\etc\hosts
Wen nun "vollqualifizierte" URL's gesperrt werden sollen (eine "winzige" Umformulierung der Gesetzesvorlage) muss zwangsweise in den HTTP-Datenstrom hineingeschaut werden.
Wann wird hartgeld.com den Http-Datenstrom auch verschlüsselt als Https anbieten? ;-) Damit ist dann wenigstens der Teil hinter dem ersten "/" vor Neugierigen verborgen.
Ansonsten ist i2p einen Blick Wert. http://de.wikipedia.org/wiki/I2P
Oder eben kündigen, solange der Provider die Zensur freiwillig unterstützt. Eine rechtliche Lösung ist besser als eine technische.
Hartgeld.com verwendet einen eigenen, dedizierten Server, daher funktioniert
es mit der IP-Adresse.
HTTPS: muss ich mit meinem Provider abklären. Verschlüsselt die Daten, hilft aber nichts gegen DNS-Zensur.
[10:30] Leserzuschrift-DE - Herausfinden der IP-Adresse eines Webservers:
Für die Leser Ihrer Seite, die nicht so Windowssattelfest sind habe ich hier einmal aufgeführt, wie man die IP-Nummer einer Homepage findet
Unten links auf Start klicken, danach auf ausführen, cmd eintippen, enter. In dem neuen Fenster tippt man: ping (die gesuchte homepage) Achtung Leerschritt beachten.
Für die Homepage von Hartgeld wäre das: ping www.hartgeld.com. Die mehrstellige Zahl in der eckigen Klammer ist die IP-Nummer der gesuchten Homepage. Anschließend, wie der vorherige Leser schon mitteilte, unter Bookmarks oder Lesezeichen speichern.
Hinweis für alle Nicht-Netzwerk-Versierten:
Die Domainnamen wie www. hartgeld.com sind NUR für den Menschen da und müssen über einen Domain Name Server (DNS) in eine 4-stellige IP-Adresse wie 213.145.232.18 umgesetzt werden. Das TCP/IP-Protokoll, das am Internet ausschliesslich verwendet wird, versteht NUR diese IP-Adressen, denn alle Router am Weg müssen daraus den richtigen Weg für ein Datenpaket finden. Wäre mit Namen nicht möglich.
Eine Zensur nach IP-Adressen wäre in den Routern über Access-Listen auch möglich, ist aber viel schwieriger und CPU-aufwändiger und würde vermutlich das OSPF-Routingprotokoll, mit dem die Router untereinander Wegeinformationen austauschen durcheinander bringen.
Wichtig: das Internet und TCP/IP sind eine militärische Entwicklung für hohe Überlebensfähigkeit, sie wurden aber nicht für Zensur konzipiert.
[10:45] Leserzuschrift-DE - eigener DNS-Server:
Die beste Lösung gegen die DNS-Zensur ist, selbst einen DNS-Server aufzusetzen. Die Standard-Software "bind" (Berkeley Internet Domain) läuft unter UNIX und UNIX-Derivaten wie LINUX und kann als Binary im Internet kostenlos heruntergeladen werden (http://www.isc.org). Evt muss man für die einzelnen Betriebssystem-Typen im Internet nach den entsprechenden Binaries suchen, damit man nicht selbst den Quellcode kompilieren muss. Ich habe selbst einen DNS-Server unter Sun Solaris laufen.
Dieser DNS-Server greift direkt auf die weltweit verteilten Root-Server zu, die wiederum auf die secondary Server wie z.B. .COM, .DE oder .NET verweisen. Hat den Vorteil, dass DNS-Abfragen für bereits gecach'te Namen rasend schnell gehen (da nicht über das Internet).
Wenn der DNS-Server auf dem gleichen Rechner läuft, auf dem man arbeitet, dann trägt man als DNS IP-Adresse die Loopback-Adresse 127.0.0.1 ein. Wenn man ein kleines Heimnetz betreibt, dann ist es sinnvoll, den Rechner mit dem DNS-Server mit einer festen IP-Adresse zu konfigurieren und dann im DHCP-Server des Routers diese IP-Adresse als default-DNS Server einzutragen. Schon verwenden alle Rechner innerhalb des Heim-Netzes automatisch diesen DNS-Server, wenn sie sich per DHCP registrieren.
[10:00] Das dumme deutsche Zensurgesetz:
MMnews: Kaskadische Netzzensur kommt
Wichtige aktuelle Weiterentwicklungen beim Zensurgesetz. IPAdressen werden gespeichert. Seiten mit Links auf Sperrzonen werden gesperrt. Folge: Der allgegenwärtige digitale Blockwart und die "kaskadische Netzzensur". Pikant: Regierung, Behörden und Schulen können weiter ohne Behinderung auf kriminellen Seiten surfen - wegen einer Ausnahmeregelung!
MMnews wurde gestern kurz von O2 gesperrt, aber offenbar nach Protesten wieder aufgemacht. Wegen diesem Artikel?
[9:30] Leserzuschrift-CH - Zensur auch von Hartgeld.com?
Ich bin auch einer Ihrer treuen Hartgeld-Leser. Ich habe mir auch schon gedanken gemacht wie lange es nocht geht bis hartgeld.com geblockt wird. Vielleicht müssten wir langsam aber sicher eine E-Mail newsletter auf die Beine stellen...sicher ist sicher...
1. Österreich ist nicht Deutschland: diese Zensur-Radikalinskis gibt es hier nicht.
2. Für den Fall, dass ein Provider Hartgeld.com blockt, gibt es einen Backup-Server: http://www.hartgeld2.com/
Dieser Backup-Server bekommt derzeit einmal ein Update pro Tag und ist auch für den Fall da, dass hartgeld.com crashen sollte
3. Die IP-Adresse von hartgeld.com ist: 213.145.232.18. Diese ist fix, da ein eigener Server. Damit kann man DNS-Sperren umgehen.
4. Ein E-Mail-Newsletter ist viel schwieriger zu machen, Hartgeld bleibt daher ein reiner Web-Service.
Aber es gibt Vorkehrungen gegen staatliche Server-Beschlagnahme, etc., die ich hier nicht publizieren kann.
[10:45] Leserzusendung - Internet-Zensor:

Die Uniform kommt mir irgendwie bekannt vor - sind die schon wieder da?
Siehe auch hier: http://www.blackouteurope.eu/
Neu 2009-04-21:
[11:30] Leserzuschrift-DE - O2-Zensur in Deutschland:
Ich lese ihre Seite mehrmals täglich, aber auch die Seite von MMNews frage ich ab.
Damit ich immer informiert bin und gleichzeitig unabhängig, habe ich mir ein Netbook mit O2 Stick gekauft. Nun wollte ich heute MMNews nach neuesten Nachrichten abfragen und siehe da, forbidden IP Adress. ich habe es mehrmals versucht, immer die gleiche Antwort, dann bin ich über einen andren Provider (Festnetzanschluss) gegangen und siehe da, die Seite lebt. Und habe ich bei mir eine andere DNS im O2 Stick eingepflegt und was glauben sie was ich zu sehen bekam, richtig MMNews. Alle anderen Seiten gehen, egal ob Spiegel, Handelsblatt, ihre wohlgemerkt etc. Kann nur heissen hier wird schon fleissig gesiebt, O2 einer der ersten Filterer? Bald ist es wohl aus mit der bürgerlichen Freiheit.
Diese Vollidioten. Ich würde dort einmal anrufen und fragen, wie dumm sie sind, eine Finanz-Website zu sperren. Mit Hinweis, dass das an die Medien weitergeleitet wird.
[12:45] Leserzuschrift zu O2:
zur Ihrer Information: MMnews wird bei O2 nicht gefiltert. Habe es gerade mit meinem O2-Handy mit O2-Datentarif (GPRS, UMTS) ausprobiert. MMnews funktioniert einwandfrei.
Hat sich schon jemand aufgeregt oder hat sich der Filter-Inder von O2 anders entschieden?
[13:15] Leserzuschrift-DE - Zensur bei O2 aus O2:
wie Sie an meiner Email-Adresse sehen können, bin ich externer (freiberuflicher Mitarbeiter bei O2).
Hier werden keine Seiten gesperrt. Das ist völliger Schwachsinn. Habe heute persönlich mit einem der Chef-Administratoren gesprochen.
Die Admins hier halten diese Sperrungen auch für ausgemachten Schwachsinn...
Bitte prüfen Sie solche Zusendungen doch bitte vorher auf den Waghrheitsgehalt...
Wie sollte ich denn sonst hier von O2-intern auf Hartgeld.com kommen?
Nicht hartgeld.com wurde gesperrt, sondern MMnews.de. Aus der Originalzuschrift ist zu entnehmen, dass das eine DNS-Sperre war. Ich bin selbst Informatiker und habe früher einmal einen ganzen TCP/IP-Stack implementiert.
[13:00] Liste der deutschen Zensur-Provider: http://www.zensurprovider.de/
[13:15] Es geht richtig los mit Zensur: Kinderporno-Sperren: Provider sollen Nutzerzugriffe loggen dürfen
[14:15] Leserzuschrift-DE - gegen die DNS-Zensuraffen:
Nachdem zu befürchten ist, dass neben der vordergründig zur Bekämfpfung von Kinderprngfie eingerichteten Zensur auch andere (systemkritische) Webseiten blockiert werden, habe ich einige Domainnamen, wie www.mmnews.de oder www.hartgeld.com in der Linkliste durch die entsprechende IP-Adresse ersetzt. Diese Methode sollt, soweit möglich, generell eingesetzt werden, damit machen wir es den Zensuraffen das Leben etwas schwerer...
Die Zensur über den DNS-Server funktioniert damit nicht mehr. IP-Sensur ist schwieriger, da man in den Routern filtern müsste.
PS: Hat jemand zur "Affengalerie" nicht einige "Zensuraffen"?
[16:00] Leserzuschrift-AT zu DNS Zensur:
Wenn die Provider nur ihre DNS-Server manipulieren, kann man das natürlich leicht umgehen.
Aber die Telekom Austria hat im Jahr 2003 ihre IP-Router manipuliuert, um alle DNS-Anfragen auf ihre eigenen Server umzuleiten:
http://www.heise.de/newsticker/Nach-DNS-Ausfall-fliegen-in-Oesterreich-die-Fetzen--/meldung/39343
Dort heißt es: "Da im gesamten Aon-Netz alle DNS-Anfragen (Port 53) auf die Aon-eigenen Server umgeleitet werden, konnten auch keine alternativen Nameserver genutzt werden."
Das zu umgehen, wird etwas mehr Arbeit machen.
Es empfiehlt sich, einen 2. Provider zu haben.
[16:00] Leserzuschrift-DE - O2-Zensur:
Ich bin kein unbedarfter Internet User, sondern administriere selbst ca.
200 Rechner in einer Firma.
Ich kann Ihnen glaubhaft versichern, alle Seiten bis auf MMNews.de funktionierten. Das war das erste merkwürdige. Wahrscheinlich wurde die Seite gescannt und dabei der Artikel "V.d. Leyen schützt Kinderpornografie" gefunden, damit ist dies wohl eine Kinderporno Seite.
Ich habe mehrmals meinen USB Stick neu gestartet und nachdem dies nichts brachte, pflegte ich eine andere DNS Adresse ein, und plötzlich funktionierte es wieder. Das ist doch merkwürdig ?
Soll man da nicht an Zensur denken?
Ein Zensur-Roboter?
[16:00] Leserzusendung - alternative Erreichbarkeit von hartgeld.com:

Neu 2009-04-18:
[18:30] Kommentar zum Pirate-Bay-Urteil:
Süddeutsche: Die Räuber sind unter uns
Die Klagen der Musikindustrie und Verlage wurden mit dem Urteil zu Pirate Bay erhört. Doch es hilft wenig, Kopier-Seiten im Netz zu bekämpfen, wenn die wahren Gesetzesbrecher in Millionen Wohnzimmern sitzen.
Andererseits - wer lässt sich davon beeindrucken? Das Urteil ist nur in erster Instanz gesprochen, und es wird mindestens zwei Jahre dauern, bis der Weg durch die Gerichte beendet ist. Ein Leichtes ist es außerdem, die Computer aus Schweden in ein anderes Land zu bringen, in dem weniger genau auf dem Respekt vor dem Urheberrecht bestanden wird. Oder woanders ein ähnliches Unternehmen zu gründen.
Damit hat sich Schweden eine Blamage vor der Welt geleistet. Dieses Urteil zeigt nur, wie hörig dieser Staat gegenüber der Medienindustrie ist.
Vermutlich ist es nur ein Phyrrus-Sieg, der die Gegner auf politischer Ebene umso mehr anstacheln wird. Denn die Gründe für dieses harte Urteil sind mehr als dürftig - ein reines Gefälligkeits-Urteil.
Neu 2009-04-13:
[10:00] Leserzuschrift-DE - Das Bu´krimin.amt bestimmt künftig, welche Internet-Seiten wir lesen dürfen:
Diese Meldung lief bereits auf einigen Internet-Blogs.
Internet Zensur kommt im April http://www.mmnews.de/index.php/200904102723/MM-News/Internet-Zensur-kommt.html
Sie ist derzeit DIE meistkommentierteste auf diversen Blogs (zu 90+% ablehnend).
Dennoch sucht man sie im Mainstream noch vergeblich. Alleine DAS sagt schon vieles über den Zustand unserer Medienlandschaft aus.
Weil diese totalitären und fatal-folgenreichen Pläne zur Zensur des Internets OHNE GESETZESGRUNDLAGE eingeführt (und "natürlich" zur Ferienzeit über Ostern angekündigt) wurden, MUSS diese Meldung breitestmöglich weiterverbreitet werden. Sonst läuft diese Republik in einen (Des)Informations-Zustand hinein, der bis 1989 zB in der DDR der Normalzustand war.
Die neue Stasi bzw. das neue "Wahrheitsministerium" heißt Bundesfamilienministerium und Big Sister ist Ursula von der Leyen; natürlich zusammen mit den Kollegen Schäuble, der Kanzlerin, der schweigenden SPD-Spitze und allen sonstigen ungewählten künftigen Zensoren (cui bono?).
Da sie aber alle kein legales Mandat dafür haben, erstellt die GEHEIMEN (!!!) Zensurlisten konsequenterweise gleich das BKA!
Die Regierung und die künftigen Big Brothers wollen diesen "untragbaren" (weil den rechtsstaatlichen Schein gefährdenden) Zustand natürlich reparieren und streben noch vor der Bundestagswahl eine entsprechende Gesetzesänderung an, mittels der die BEREITS HEUTE ILLEGAL PRAKTIZIERTE Zensur legalisiert werden soll. Nach der BTW hat man womöglich keine 2/3-Mehrheit mehr für die quasi-Abschaffung der Verfassungsrechte auf freie Meinungsäußerung, Rezipientenfreiheit (Art. 5 GG) u.v.a.!
Wenn die Mainstreampresse das Thema nicht aufgreift und es mit süffisantem und hämischem Blick auf die leidige Web-Konkurrenz weiterhin totschweigt, dann werden die etablierten TV- und Printmedien die nächsten sein, denen der Staat die letzten Reste freier und unabhängig-kritischer Berichterstattung wegnimmt. Dann wird selbst die heute im Mainstream bereits exzessiv praktizierte politisch-korrekte Selbstzensur nichts mehr helfen.
Untenstehend nur ein paar kleine Highlights aus dem obigen Link.
PS: Mit perverser Kinderpronographie hat dieses Thema NICHTS zu tun. Es ist nur der Vorwand, gegen den sich kein Widerstand formieren soll. Australiens geheime Zensurliste ist soeben an die Öffentlichkeit gelangt. Schon heute haben 50% der dort aufgeführten Seiten mit Kinderpornos nichts zu tun! Konsequenz der deutschen Behörden daraus: Die veröffentlichende Seite der australischen Zensurliste www.wikileaks.de (dito viele ausländische wikileaks-Domains) wurde erst einmal selbst zensiert- unter "freiwilliger" Mithilfe der meisten Internetprovider...!
http://www.wikileaks.org/wiki/Westliche_Internetzensur:_Anfang_vom_Ende_oder_Ende_vom_Anfang%3F
Heute angebliche Pornoseiten, morgen die Informationsseiten, zuletzt der Email-Verkehr. Schöne neue Welt. Wehret den "Anfängen" [...] .
Wie dumm können Politiker eigentlich sein? Ob die viel weiter denken - an politisch missliebige Inhalte? Wann klagt jemand dagegen?
Vermutlich verspüren sie ein dumpfes Gefühl der Angst vor Internet-Medien, die sie auf herkömmliche Art kaum kontrollieren können. Aber wahrscheinlich geht es primär um die Profilierung zweier Minister für die Wahl: von der Leyen und Guttenberg.
Auch hier gilt das Prinzip: Inflate or Die. Solange die das Finanzsystem mit Inflation aufrecht erhalten werden kann, werden die Schafe nichts merken. Wenn nicht mehr, dann kracht auch dieses Überwachungssystem zusammen - mit dem Staatsbankrott.
[14:00] Leserzuschrift-DE zu Internet-Zensur (gekürzt):
Meine Empfehlung: lasst sie doch sperren soviel sie wollen. In dem Moment, in dem die Sperrlisten für irgendetwas anderes verwendet werden, als für illegales Material, werden sich die zuständigen Politiker und Behörden selbst in eine Glaubwürdigkeitskrise gebracht haben und außerdem ggf. einen Verstoß gg. das Grundgesetz zu verantworten haben. Also warum lassen wir sie sich nicht einfach ihr eigenes Grab schaufeln? Das ist einfacher und letztlich viel wirkungsvoller, als jeder Pauschal-Protest.
Wenn das "Die" kommt, kommt es auch dafür, denn dann ist die staatliche Legitimität für alles weg.
Neu 2009-04-06:
[20:45] Was die Zensur-Politiker nicht verstehen:
Deutschlandpolitik: Internetsperre umgehen in 27 Sekunden
Ein Internetprofi hat mit einem Video auf YouTube dokumentiert, wie man eine eventuelle Internetsperre durch ein paar Klicks umgehen kann, die nur 27 Sekunden dauern. Und zwar ohne zusätzliche Software. Es sind keinerlei Hackertools oder ähnliches notwendig. Man muss lediglich in den Netzwerkeinstellungen von Windows die dreistellige Zahl eines ausländischen DNS-Servers eintippen - und alle Sperrversuche des Providers greifen nicht mehr. Dieser Expertenhinweis beweist erneut: Politiker, die uns Glauben machen, durch eine Internetsperre würde die so genannte Kinderpornoindustrie bekämpft, lügen - oder haben schlicht und ergreifend keine Ahnung.
Man kann jeden beliebigen DNS-Server angeben und macht damit Zensur über die DNS-Abfragen wirkungslos.
Erklärung Domain Name Service (DNS): der Computer versteht die Domain-Namen nicht, er braucht 4-stellige IP-Adressen, der DNS-Server setzt diese um.
[19:00] Was wird wohl zuerst kommen ? Staatsbankrott in EU oder die Fertigstellung dieses Systems?
DerWesten: Big Brother im Straßenverkehr
Ab 2013 sollen Neuwagen mit Kommunikationsboxen ausgestattet werden. Die können Informationen über Geschwindigkeit und Standort des Fahrzeugs übermitteln. Die EU will damit die Unfallzahlen senken und den Verkehrskollaps verhindern. Datenschützer warnen vor der totalen Überwachung.
Staatsbankrott und EU-Zerfall kommen früher.
Neu 2009-03-26:
[19:00] Beispiel Australien - was der Staat aus dem Internet ausfiltern möchte:
SchallUndRauch: Geheime australische Internetzensurliste veröffentlicht
Die australische Regierung hat beschlossen, den Zugang zum Internet zu zensieren, selbstverständlich mit der Ausrede, es geht um den Schutz der Bevölkerung, speziell der Minderjährigen. Nur, das unvermeidliche ist jetzt passiert – die top-geheime australische schwarze Liste aller verbotenen Webseiten ist in die Öffentlichkeit gelangt, bevor die Zensur überhaupt in Kraft getreten ist. Jetzt wollen alle Australier wissen, welche Seiten die Regierung ihnen vorenthalten will.
Die Liste beinhaltet 2’395 Webseiten, wobei es bei der Hälfte gar nicht um Kinderschändung geht. Es sind Seiten dabei wie Online-Poker, Fetisch, religiöse Randgruppen aus dem satanischen und auch christlichen Bereich, dann Wikipedia- und Youtube-Seiten, Schwulen- und Hetero-Porno Seiten, ein Reisebüro und sogar eine Seite eines Zahnarztes aus Queensland.
Sogar die Website eines Zahnarztes, da sieht man wie ungenau solche Listen sind. Aber bei politischen Sachen wagen sie es offenbar noch nicht, diese zu filtern.
[18:30] Mögliche Verbreitungswege für den Bundestrojaner:
Telepolis: Der Staat als Einbrecher: Heimliche Online-Durchsuchungen sind möglich
Da die Verbreitungsfrage einfach zu lösen ist, muss nur noch Code für alle gängigen Systeme implementiert werden, die vom Bundestrojaner infiziert werden sollen. Welches System das im Einzelnen ist, sieht man praktischerweise gleich am Download, der infiziert wird: Man nimmt eben dann ein Programm genau diesen Typs, wie er auch im Download verwendet wird.
Die einzige Möglichkeit, sich vor einem gezielten Angriff auf den eigenen Computer zu schützen, liegt darin, grundsätzlich keinen Code von außen anzunehmen, oder aber Code nur dann anzunehmen, wenn er mit einem kryptographisch sicheren Verfahren von einer Maschine signiert ist, die von einer technisch kompetenten und vertrauenswürdigen Person gehandhabt wird. Das bedeutet: keine Downloads, keine Updates, überhaupt keine, mit Ausnahme dieser Vorgehensweise. Und das bedeutet: in der Praxis so gut wie keine.
Die Verbreitungsmethode wäre über die Modifikation von Updates, die alle Computer über das Internet holen.
Neu 2009-03-22:
[7:30] Der Überwachungsstaat hat so seine Probleme mit Internet-Telefonie:
Spiegel: Strafverfolger sollen bei Internet-Telefonaten mithören
Verschlüsselte Telefonate über den Computer sollen künftig abgehört werden können und Strafverfolger dazu Spionage-Software einsetzen. Mit einem Gesetzentwurf will die Große Koalition die Telefonüberwachung an den "technischen Fortschritt anpassen".
Der Bundestrojaner Schäuble will also seine Trojaner-Software dafür erweitern lassen. Dazu muss er vorher hoch ein Gesetz ändern.
Nur, diese bekommt er nur in Computer, an die er ran kann. Falls jemand seinen Computer gut abschirmt, kann er gar nichts machen. Auch nicht Skype-Telefonate abhören.
Neu 2009-02-02:
[16:00] Big Brother Nokia:
Heise: Nokia drückt Überwachungsrechte für E-Mails durch
Der Handyhersteller Nokia hat von Finnlands Regierung Überwachungsrechte für alle E-Mails eigener Mitarbeiter verlangt und andernfalls mit dem Abzug des Unternehmens gedroht. Das berichtete die größte finnische Zeitung Helsingin Sanomat am heutigen Sonntag unter Berufung auf politische Kreise. Die Regierung von Ministerpräsident Matti Vanhanen habe mit Blick auf den möglicherweise drohenden Verlust von 16.000 finnischen Nokia-Arbeitsplätzen sowie Steuereinnahmen die gewünschte Gesetzesinitiative eingeleitet.
Ein Konzern auf Abwegen, kann man nur sagen. Und reif für den Untergang, wenn er sich statt auf den Markt auf die Überwachung der eigenen Mitarbeiter konzentriert. Das ist angeblich so wichtig, dass der Konzern sogar aus Finnland weggehen würde. Und die Politiker-Idioten machen mit.
Geschäftsgeheimnisse kann man auch auf andere Art weitergeben. Kein Profi-Agent würde die Firmen-E-Mail benützen. Also ist es Paranoia.
Neu 2009-01-28:
[18:30] Wozu die Biometrie wirklich taugt:
Golem: Bundesregierung: Biometrie taugt kaum zur Terrorabwehr
Opposition: Überwachung der Bürger als wahrer Hintergrund
Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei zugegeben, dass "biometrische Verfahren allenfalls sekundär zur Früherkennung von terrorverdächtigen Personen" dienen können. Nach Einführung des biometrischen E-Reisepasses wird weiter an 3D-Gesichtserkennung im Alltag gearbeitet.
Da ist auch ein Grund. Aber der wesentlichste Grund dürfte ganz einfach Machtrausch von Politikern und Beamten sein. Diese Mode wurde ab 2001 aus den USA importiert. Was von dort kommt ist angeblich alles gut - besonders wenn es die eigene Mitarbeiterzahl und das Budget erhöht.
Neu 2009-01-25:
[19:00] Bundestrojaner Schäuble will Web-Zugriffe aufzeichnen:
MorgenWeb: Internet-Surfen soll aufgezeichnet werden
Datenschützer laufen wieder einmal Sturm gegen eine Vorlage aus dem Hause Schäuble. Der CDU-Bundesinnenminister hat in einem Gesetzentwurf "zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes", der das Kabinett bereits passiert hat, einen unscheinbaren Paragraphen versteckt: Demnach darf das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) automatisch alle Daten auswerten, die bei der Kommunikation von Unternehmen und Bürgern mit Bundesbehörden anfallen. Ferner sollen Anbieter von Internetdiensten das Surfverhalten ihrer Nutzer aufzeichnen dürfen, um Störungen einzugrenzen und zu beseitigen.
Seine Macht-Paranoia und seine Internet-Angst kennen keine Grenzen. Das einzige wirkliche Mittel das hilft ist der Staatsbankrott - Geld weg.
Leserkommentar-DE:
...was nimmt sich dieser Stasi-Wichser eigentlich heraus????? Der gehört sofort abgesetzt!!
Wo hat das Volk eigentlich noch etwas zu bestimmen?
[21:00] Leserkommentar-DE - Hallo Herr Eichelburg, hallo mitlesender BND und Schäuble:
Das frage ich mich auch immer, allerdings ist folgende Frage noch viel
interessanter:
Wie kann jemand wie Schäuble all das unbehelligt tun, was er tut, ohne nicht schärfstens kritisiert und zum Rücktritt aufgefordert oder direkt abgesetzt zu werden. Für mich ist das alles eine Vorbereitung auf die Durchführung der Notstandsgesetze, die schon längst in der Schublade liegen. Und immer wenn das Volk zu murren anfängt, taucht ein "Drohvideo" auf. Falls dann immer noch gemurrt wird, werden irgendwelche "Bomben" entdeckt, die zum Glück zu schlecht gebaut waren, um hochzugehen. Spätestens dann gibt der Deutsche auf und wendet sich wieder Big Brother und Dschungelcamp zu.
Warum das der Schäuble immer noch tun kann? Offenbar weil die CDU noch nicht entdeckt hat, dass er eine VBalastung für sie bei der Wahl ist.
Neu 2009-01-16:
[11:00] Der EU-Überwachungswahn kennt keine Grenzen:
Kopp: EU-Geheimprojekt: Autofahrer und Fahrzeuge sollen bei allen Bewegungen ausspioniert werden
Mehr als acht Millionen Euro investiert die Europäische Union in ein »Zukunftsprojekt«, das Autofahrer kennen sollten. In Finnland, Frankreich und Deutschland laufen Pilotprojekte, um Autofahrer lückenlos zu überwachen. Ein winziger Chip in neuen Nummernschildern macht das möglich. Vor fünf Jahren benutzte eine Computrzeitschrift eine solche Vision noch für einen Aprilscherz. Heute ist das alles Realität.
Alles gegen die eigenen Bürger. Aber gegen Russland un Ukraine ist die EU hilflos.
Bevor dieses Projekt startet, sind EU und Staaten bereits pleite.
[11:45] Leserzuschrift-DE dazu:
Ein Freund ist im Bereich Spezialschaltschränke tätig.
Seinerzeit hat sein Unternehmen Angebote für Toll Collekt abgegeben.
Die Mautbrücken sind seiner Aussage nach jederzeit umrüstbar um Pkw's zu überwachen.
Es bestünde die Fähigkeit die Iris des Fahrers zu scannen.
Er ist kein Märchenerzähler.
Neu 2009-01-15:
[20:00] Internet-Filter nur gegen Kinder-Pornografie?
Spiegel: Von der Leyen lässt Kinderpornografie aus dem Netz filtern
Die Familienministerin hat sich durchgesetzt: Das deutsche Internet wird demnächst gefiltert - um Kinderpornografie draußen zu halten. Die Technologie soll bei den Providern stehen, die Sperrlisten verwaltet das Bundeskriminalamt. Droht Deutschland ein zensiertes Netz?
Kritiker solcher Filtersysteme mahnen, wenn die Technik einmal installiert sei, wüchsen zusätzliche Begehrlichkeiten: In Australien etwa wird derzeit darüber diskutiert, neben kinderpornografischen Angeboten auch solche zu blockieren, bei denen man an illegalen Glücksspielen teilnehmen kann. Man dürfe, sagt von der Leyen dazu "das Thema nicht verwässern". Kinderpornografie sei klar abgrenzbar, was künftige Regierungen an weiteren Filter-Wünschen haben könnten, könne sie nicht voraussagen.
Dieses Thema wird wohl auf Jahre hinaus für Diskussionen sorgen - wenn man eine Art von verbrecherischen Sites aus dem deutschen Netz fernhält, warum dann nicht auch andere? Sites, auf denen man Raubkopien herunterladen kann, Glücksspielangebote, Sites mit Bombenbauanleitungen? Wird ausgerechnet das BKA, das auf dem besten Wege ist, zum deutschen FBI ausgebaut zu werden, auch zum obersten Web-Zensor? Wie frei darf, wie sauber muss das deutsche Netz in Zukunft sein?
Wenn der Bundestrojaner Schäuble das vorgestellt hätte, dann ginge es sicher um wesentlich mehr als Kinderpornografie. Dann kommen irgendwann auch politisch missliebige Websites wie hartgeld.com dran. Es wird Zeit, Gegenmassnahmen zu überlegen.
Das BKA wird es sicher nie schaffen, aktuelle Sperrlisten zu verwalten. Dazu ändert sich die Szene zu schnell. Geht es darum, damit ein "Chef" im BKA mehr Personal bekommt?
Hier ein Beispiel aus England: Brit porn filter censors 13 years of net history
PS: wenn der Staat pleite geht, dann stirbt auch das. Was kommt früher?
Neu 2009-01-07:
[14:30] Briten wollen den EU-Trojaner:
Macwelt: Nach dem Bundestrojaner folgt der EU-Trojaner
Die EU plant, die heimlichen Durchsuchungen von Rechnern bald in ganz Europa zu erlauben. Großbritannien will bald internationale Onlinedurchsuchungen ermöglichen - ohne Gesetz und Richterbeschluss.
Die spinnen, die Briten. Dagegen wird es aber massive Widerstände geben. Nicht nur von der Öffentlichkeit, auch von den nationalen Polizeiapparaten, die keine fremden "Eindringlinge" haben wollen.
Neu 2009-01-06:
[21:00] Leserzuschrift-DE - Hyperinflation und Überwachung gehen einher!
Die zunehmenden Überwachungs- und Gestapo-Maßnahmen werden zunehmen und immer grotesker werden! Warum? Es ist genug Geld da. Zumindest bis Mitte 2010/2011 wo ich mit einem Staatsbankrott der Finanzagentur GmbH
("BRD") rechne.
Die Polizei- und Sicherheitsapparate werden im Zuge der Hyperinflation alles bekommen, was sie wünschen. Den Grund bringen Sie, Herr Eichelburg, selbst: Macht.
ALLES WIRD GEDRUCKT WERDEN: RENTEN, GEHÄLTER, BEAMTENLÖHNE - und zu allererst Sicherheitskosten ... bis der STAAT BANKROTT IST!
VORHER SEHEN WIR EINE GÄNGELUNG SEITENS DES STAATES IN UNGEAHNTEM AUSMASSE!
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Leute es bereits unterbewusst spüren, einige sogar offen über die drakonischen "Terrorabwehrmaßnahmen" sprechen.
Was sich hier aufstaut ist ein Pulverfass ungeahnten Ausmaßes - bis zum Staatsbankrott, wo alle alles verlieren werden: Vertrauen in den Staat, ihr Hab und Gut und wahrscheinlich auch im Zuge von Unruhen ihr Leben.
Kann schon sein.
Neu 2009-01-05:
[19:00] Der deutsche Staat dreht durch - Gentest bei Polizeikontrolle:
LudwigsburgerZeitung: Gentest am Straßenrand wird Routine
Neben der Überprüfung von Führerschein und Kfz-Papieren gehört auch die Abnahme des genetischen Fingerabdrucks bei Fahrzeugkontrollen im Landkreis mittlerweile zur Routine. Dies ergaben Recherchen unserer Zeitung. Die Polizei begründet ihre seit etwa acht Monaten verstärkten Versuche, Autofahrer zur freiwilligen Abgabe von Speichelproben zu bewegen, mit der Fahndung nach der Phantommörderin von Heilbronn.
Die Polizei bekommt wohl zu viel Geld. Arbeitsplatzbeschaffung für Laboranten und Paranioa.
Eine finanzielle Abspeckung des Staates ist unbedingt notwendig.
[17:00] Leserzuschrift-DE zum gestrigen Artikel über Vorratsdatenspeicherung:
Richtig, die Frage ist doch warum die Provider die Daten überhaupt speichern.
Die "British Telecom" hat bereits letztes Jahr eine einstweilige Verfügung erwirkt, die es ihr erlaubt die Vorratsdatenspeicherung auszusetzen. Nachzulesen hier:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/bt-stellt-vorratsdatenspeicherung-infrage;2068924
"Die Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung gilt zunächst nur für BT.
Unternehmen, die sich ebenfalls aus der Verpflichtung befreien wollen, müssen ebenfalls beim Verwaltungsgericht Berlin klagen."
Hintergrund ist natürlich ist natürlich die Frage:
Wer übernimmt die Kosten zur Vorratsdatenspeicherung?
Dazu heißt es: "Über die Entschädidungsforderung von BT muss nun das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Experten gehen davon aus, dass eine Entscheidung sich noch ein bis zwei Jahre hinziehen wird. BT steht auf dem Standpunkt, dass der Bund alle anfallenden Kosten durch die Verpflichtung zur Speicherung selbst tragen muss."
In 1-2 Jahren ist das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung bereits durch das Bundesverfassungsgericht für null und nichtig erklärt.
Die Provider jedoch gehen allesamt brav mit und wenn die Systeme zur Vorratsdatenspeicherung erst einmal vollständig steht ist zu bezweifeln ob es jemals wieder vollständig entfernt wird (egal wie die Gesetzeslage dann aussieht).
Die Wirtschaft/Manager/Firmen, nennen sie sie wie sie wollen, stecken doch mit den Politikern unter einer Decke. Wer glaubt, dass es hier noch um Geld geht hat sich gehörig geschnitten. Geld spielt gerade jetzt wo es Banken per Knopfdruck produziert können keine Rolle mehr.
Für die Provider spielt Geld noch eine Rolle, die müssen es verdienen, können es nicht drucken.
Es einfach Obrigkeitsdenken und die Karriere...
Neu 2009-01-04:
[16:00] Vorratsdaten-Speicherung in Deutschland mit Problemen:
FTD: Probleme bei der E-Mail-Speicherung
Am 1. Januar tritt die nächste Stufe der Vorratsdatenspeicherung in Kraft - dann müssen auch E-Mail-Verbindungsdaten sowie IP-Adressen gespeichert werden. Neben dem enormen finanziellen Aufwand für die Provider gibt es auch ein technisches Problem.
Der Vorsitzende des Providerverbands Eco, Michael Rotert, kritisiert einen Gesamtaufwand der Branche von 332 Mio. Euro "für die Anschaffung von Überwachungstechnik zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung, und das, obwohl es wegen der zahlreichen Verfassungsbeschwerden ungewiss ist, ob die Vorratsdatenspeicherung überhaupt Bestand hat".
Warum sind die Provider so "brav" und implementieren das alles, obwohl es keine Richtlinien gibt und das Verfassungsgericht das Gesetz jederzeit kassieren kann. Wenn sie zusammenhalten würden und nein sagen würden, dann könnte Schäuble toben, so viel er will.
Aber das sind ja alles Manager, die ihre Karriere nicht gefährden wollen.
Neu 2008-12-26:
[17:45] Big Brother im deutschen Gesundheitsbereich:
Spiegel: Big Brother würde Mitleid haben
Für eine neue elektronische "Gesundheitskarte" sollen 72 Millionen Versicherte ihr Passfoto bei der Krankenkasse abliefern. Doch Bürgerrechtler rufen zum Boykott auf, Ärzteverbände leisten Widerstand: Die Chipkarte ebne den Weg in den Überwachungsstaat.
Das schon 2004 vom Bundesgesetzgeber beschlossene neue Datennetz sei so angelegt, erklärte der nordrhein-westfälische Gesundheitsstaatssekretär Walter Döllinger in Düren, dass es sich um "neue Anwendungen" erweitern lasse - bis hin zum Zugriff auf "die Vital- und Laborwerte, den Mutter- oder Röntgenpass, den Impfpass sowie Angaben zu vorhandenen Allergien", die lebenslang in zentralen Serverfarmen gespeichert werden sollen.
Wer soetwas plant, hat keine Ahnung vom Datenschutz und von der Praxis. Alle Gesundheitsdaten
auf einem zentralen Server zu speichern, ist der absolute Horror, der sicher jede Menge "Kibitze" anlocken wird: von Versicherungen über Arbeitgeber bis zu schlichten Erpressern.
Dazu soll etwa die Deutsche Telekom das verwalten, die ohnehin als schlampig im Ungang mit Daten bekannt ist.
Wenn wirklich für jeden Zugriff ein PIN-Code vom Patienten eingegeben werden muss, dann ist das unmöglich zu realisieren, da die meisten Leute diesen Code vergessen. Wenn es einen Zugriff ohne Sicherheitsschranken geben soll (für Unfälle, etc.) dann kann jeder die Daten ansehen. Die Leute, die das planen, haben keine Ahnung von der Realität einer Breitenanwendung.
Neu 2008-11-22:
[7:30] So ist es bei echten Terroristen:
Standard: Laptops des Eta-Chefs nicht zu knacken
Computer mit im Internet verfügbarem Programm gesichert - Polizei: "Trotz aller Legenden verfügen Geheimdienste über kein Schlupfloch"
Es gibt verschiedene Programme, wo auch die Polizei machtlos ist. Echte Terroristen verwenden alle diese Methoden, etwa Handies, die ständig gewechselt werden.
Diese ganzen neuen Gesetze wie Vorratsdatenspeicherung, etc. haben nicht echte Terroristen als Ziel, sondern den Normalbürger, der überwacht werden soll.
[20:30] Leserzuschrift-AT dazu:
Jeder kann einfach seine Daten schützen.
Entsprechende Programme sind leicht verständlich zu bedienen,
und werden gratis im Internet angeboten.
Die Sicherheit dabei mit 256 Bit entspricht Militär-standard,
bei der Verwendung eines langen und komplexen Passwortes.
z.B.: http://www.truecrypt.org/
oder zB: www.steganos.com.de
Neu 2008-11-08:
[7:00] Gordon Browns Super-Angst hinter dem Super-Überwachungsstaat:
Spiegel: Britische Regierung will das gesamte Kommunikationsnetz überwachen
Es wäre ein digitaler Überwachungsstaat, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat: Die britische Regierung will "Black Boxes" installieren, die jede E-Mail speichern, außerdem Daten zu jedem Telefonat und zu jeder Internet-Verbindung. Das gigantische System soll Milliarden kosten.
Der muss wirklich panische Angst vor Machverlust haben. Ob sich die Briten das gefallen lassen?
Neu 2008-11-06:
[13:45] Der deutsche Überwachungsstaat wieder etwas zurückgedreht:
Spiegel: Karlsruhe bremst Vorratsdatenspeicherung aus
Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Eilentscheidung den Zugriff auf Daten aus der Vorratsdatenspeicherung weiter eingeschränkt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über die umstrittene Datensammlung erhalten Fahnder nur noch Zugriff, wenn es buchstäblich um Leben oder Tod geht.
Je grösser die Finanzkrise, umso mehr erodiert die "Legitimität des allumfassenden Staates" - auch bei den Verfassungsrichtern.
Schlechte Zeiten für Bundestrojaner kommen. Und für die EU-Allmacht auch.
Neu 2008-10-30:
[21:30] Australien kann nicht genug Zensur bekommen:
Infowars: Australia To Enforce Mandatory Chinese-Style Internet Censorship
The Australian government is set to impose Chinese-style Internet censorship by enforcing a universal national filter that will block websites deemed “controversial,” as part of a wider agenda to regulate the Internet according to free speech advocates.
A provision whereby Internet users could opt out of the filter by contacting their ISP has been stripped from the legislation, meaning the filter will be universal and mandatory.
Kein Wunder, Australien ist eines der Länder mit der höchsten Privatverschuldung. Die lassen sich mehr gefallen.
Neu 2008-10-24:
Der Nacktscanner war zuviel:
Spiegel: Bundesregierung lehnt Nacktscanner ab
Die Bundesregierung erteilt der EU-Kommission eine Abfuhr: In Deutschland werden die Ganzkörperscanner auf Flughäfen nicht eingeführt. Sicherheit dürfe in der öffentlichen Wahrnehmung nicht "lächerlich" gemacht werden, sagte Innenminister Wolfgang Schäuble.
Zuvor hatte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin in Hinblick auf Pläne der EU-Kommission, die Ganzkörperscanner europaweit an Flughäfen zuzulassen, mitgeteilt: "Ich kann Ihnen in aller Klarheit sagen, dass wir diesen Unfug nicht mitmachen."
Das Sicherheitsniveau an Flughäfen lässt sich durch Körperscanner sicher nicht verbessern", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. Mit der "überflüssigen Debatte" um die Geräte werde nur erreicht, dass die Bevölkerung die Sicherheitspolitik zunehmend als "maß- und schamlos" wahrnehme.
Vor einem halben Jahr wäre die Einführung sicher gefordert worden. Inzwischen hat selbst der Bundestrojaner Angst vor einer negativen Reaktion in der Bevölkerung. Warum wohl? die Finanzkrise ist es!
Nur die EU-Kommission hat es noch nicht kapiert.
Neu 2008-09-13:
[18:00] Der Staat/EU als Raubkopierer-Suchhund:
Chip: Anti-Piraterie-Lobby im Sicherheitswahn
Die EU und die USA machen Ernst: Mit dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) wollen sie die Produktpiraterie bekämpfen und stellen den Bürger dabei unter Pauschalverdacht. Internet-Zwangsabschaltungen und kurze Rechtswege sollen jede Urheberrechtsverletzung aufdecken. Dazu kommen die in den USA schon gängigen Notebook-Durchsuchungen. Wir zeigen, was sich hinter dem geplanten Entwurf verbirgt.
Die EU will wieder einmal den Polizeistaat USA nachäffen (sonst ist es nichts) und sich total unbeliebt machen.
Eigentlich sitzt sie damit auf einer untergehenden Titanic, denn die Musikindustrie arbeitet inzwischen an neuen Online-Vertriebsmodellen. Besser gesagt, diese werden ihr von Firmen wie Apple oder Amazon.com aufgezwungen. Kopierschutz und Piratensuche sind eigentlich ein Thema von Gestern.
Neu 2008-09-12:
Überwachung total?
MMnews: EU plant Überwachung total
Die EU will in 5 Jahren die totale Überwachung. Alle digitalen "Nutzerspuren" werden gespeichert.
Das, worauf alle (Politker) gewartet haben, wird endlich wahr. Die totale Überwachung. Dank moderner Technik und ständigen Fortschritts hinterlässt jeder Bürger eine Menge digitaler Spuren. Diese sollen demnächst alle aufgezeichnet werden.
Sie möchten es schon gerne. Aber in 5 Jahren gibt es sicher keine EU mehr, die soetwas vorschreiben könnte und auch keinen Bundestrojaner Schäuble mehr.
Vorschlag: die alte "Schneckenpost" per Brief ist inzwischen sicherer.
Leserkommentar-AT dazu:
Ihr Tipp mit der Schneckenpost ist sehr gut, da gilt auch noch das Briefgeheimnis. Die Überwachung der Briefpost läßt sich auch nur schwer automatisieren. Zusätzlich möchte ich noch sagen, daß das Schreiben am Besten in Handschrift und schräg zum Blattverlauf abzufassen ist. Dies ist eine weitere Hürde für Schrifterkennungsprogramme.
Neu 2008-09-07:
UK: Terrorgesetze gegen spielende Kinder:
Spiegel: Kommunen wenden Terrorgesetze gegen spielende Kinder an
Spielende, lärmende Kinder vor der Tür? Einfach bei der Stadt melden - die legt ein paar Wanzen aus. In Großbritannien nutzen Kommunen Anti-Terror-Gesetze, um Hunde beim Wasser lassen, illegale Pizzaverkäufer oder eben spielende Kinder zu überwachen.
Der britische Staat spinnt. Aber er spinnt nicht aus der Sicht des Apparates. Solange genügend "Staatsknete" = Geld da ist, werden auch die unsinnigsten Dinge gemacht. Das tut der Bürokratie gut. Eine Abhilfe kann nur 2 Seiten kommen:
- eine Aufschrei der Bevölkerung
- der Staat hat nicht mehr das Geld für so etwas
Neu 2008-09-01:
Was Spionage-Software wirklich "leistet":
GlobalResearch: New Spy Software Coming On-Line: "Surveillance in a Box" Makes its Debut
Designed specifically for "fusion centers" or their European/Asian equivalents, the Intelligence Platform promises to provide "real-time" high-tech tools to foil terrorist plots before they're hatched (or keep tabs on antiwar/antiglobalization activists).
Law enforcement agencies will waste time and resources investing in high-tech computer boondoggles that leave them chasing false leads--while real threats go unaddressed and limited resources are sucked away from the basic, old-fashioned legwork that is the only way genuine terror plots have ever been foiled.
Das ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Paranoia-Rausch der Sicherheitsbehörden. Die wollen alles überwachen - wie im Kommunismus. Real funktioniert solche Software aber nicht und produziert nur Probleme jeder Art.
Auch Siemens arbeitet also an solchen Programmen. Sobald die Namen Boeing und Lockheed vorkommen, kann man sicher sein, dass es primär um das Abschöpfen von Staatsgeldern geht.
Neu 2008-08-24:
Die Kehrseite des Sozialstaats - Überwachung:
Welt: Wer Fürsorge will, muss Überwachung lieben
Eine TV-Serie über Hartz-IV-Kontrolleure hat eine Welle der Empörung hervorgerufen. Wer Hartz IV empfängt, könne nie Täter, sondern nur Opfer sein. Unser Autor findet die Diskussion über den Sozialmissbrauch naiv. Denn jede Wohltat, die der Staat leistet, zwingt zur kostenintensiven Kontrolle. Ein absurdes System ist entstanden.
Am Besten beides gemeinsam abschaffen.
Wenn man die Downloader in den Untergrund drängt:
Süddeutsche: Millionenspiel bei Bier und Wein
In den USA werden Songs immer häufiger nicht mehr nur übers Internet getauscht, sondern auf Partys - das ist überhaupt nicht mehr zu kontrollieren.
Dann kommen sie gleich mit der 500GB Disk. Viel effektiver als das langsame Internet.
Sogar Microsoft zieht gegen die Überwacher schon nach: Internet Explorer erhält Private-Browsing-Funktion
Und die idiotischen Juristen der Musikindustrie werden immer perverser in ihren Forderungen nach staatlicher Hilfe.
Neu 2008-08-09:
Biometrische Pässe - leicht zu fälschen:
Süddeutsche: Osama bin Laden auf dem Passbild
Ein Test, der im Auftrag der britischen Times durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass biometrische Ausweise relativ leicht manipuliert werden können. Für den Test klonte der Computerexperte Jeroen van Beek von der Universität Amsterdam mit einem öffentlich verfügbaren Programm die Chips von zwei britischen Reisepässen - angeblich in Sekunden.
Lesegeräte akzeptieren gefälschten Pass
Auf den Pass eines kleinen Jungen fügte er den geklonten RFID-Chip (Radio-Frequency-Identification-Chip) mit einem digitalen Foto von Osama bin Laden ein. Das Bild einer 36-jährigen Britin wurde durch eines von Hiba Darghmeh, einer palästinensischen Selbstmordattentäterin, ersetzt. Die veränderten Pässe wurden von einem Lesegerät, das mit dem von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als internationalem Standard empfohlenen 'Golden Reader Tool' arbeitet, akzeptiert.
Das ist also alles nur Überwachungs/Macht-Paranoia. "Made in EU, inspired by USA".
Hier haben die EU-Bürokraten einen Kleinigkeit nachgegeben: Mehr Klarheit für Flugreisende
EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani verteidigte noch am Freitag den fünf Jahre alten Beschluss, die Vorschriften nicht zu veröffentlichen. Das sei "aus Sicherheitsgründen" geschehen. Ein Sprecher Tajanis bestritt, dass die Kommission mit dem Beschluss zur
Veröffentlichung einem drohenden EuGH-Urteil vorgreifen wolle.
Machtaffen!
Neu 2008-08-03:
Die USA werden noch paranoider und die EU äfft nach:
Standard: Offiziell: US-Zoll darf Geräte und Datenträger durchsuchen
Was Datenschützer schon seit einiger Zeit befürchtet haben, wurde vom US-Heimatschutzministerium nun bestätigt. Zollbehörden in den USA dürfen sämtliche elektronischen Geräte - seien es nun Notebooks, MP3-Player oder Handys - und Datenträger durchsuchen, um Hinweise auf Terrorismus zu erhalten. Einen konkreten Verdachtsfall muss es dafür allerdings nicht geben, wie die Washington Post berichtet.
Das Durchsuchen von Geräten und Datenträgern soll demnächst nicht mehr nur im Kampf gegen den Terrorismus erlaubt sein. Mit ACTA diskutieren die USA und mehrere europäische Länder ein Abkommen zur Bekämpfung von Raubkopien und Fälschungen. In diesem Fall soll ebenfalls erreicht werden, dass Zollbeamte Notebooks und MP3-Player beispielsweise nach illegal kopierten Filmen und Musikdateien durchsuchen dürfen. Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement könnte noch 2008 unterzeichnet und beschlossen werden.
So läuft also der Hase: die Musikindustrie steckt dahinter - Suche nach Raubkopien. Wie will der Zoll diese von legalen Kopien unterscheiden? In Wirklichkeit geht es nur um Machtrausch und Paranoia.
Vorsorge: Daten nicht am PC mitnehmen sondern verschlüsselt an einem Internet-Server platzieren.
PS: es würde mich interessieren ob auch die Notebooks der Mitarbeiter von Goldman Sachs und JP Morgan untersucht werden dürfen. Vermutlich nicht.
Neu 2008-07-31:
Internet-Zensur in China:
Spiegel: Wie China das Internet zensiert
Cnet: Academics break the Great Firewall of China
Die Kontrolle von Internet-Seiten im Pekinger Olympia-Pressezentrum ist plump - verglichen mit dem Alltag der Netzüberwachung in China. Die Methoden der Zensoren sind viel perfider, greifen auf vielen Ebenen ins Leben der Menschen ein. Vor allem verbreiten sie eines: Angst.
Das Internet wird die Regierung aber besiegen. Daher tut die Regierung alles, damit es zu keiner Wirtschaftskrise kommt.
Eine solche Zensur möchten die Politiker in den USA und in Europa auch. Es fehlt ihnen aber ein wesentliches Element: die Verhaftung von Dissidenten.
Neu 2008-07-27:
Leserzuschrift-DE zu Überwachungsstaat:
anbei ein Cartoon, den man sich ausdrucken sollte – für später,
derweil es da ja wieder jeder gewußt haben will. Besonders für
unsere grünen Ideologen !
Bild: http://ef-magazin.de/2008/07/26/466-cartoon-bei-der-fingerabdruckerfassung-wird-es-nicht-bleiben
Ja, die Grünen sind besonders staatsgläubig, schiliesslich sind sie fast alle dort beschäftigt.
2008-07-22:
Es wird ohne Rücksicht abgehört:
Spiegel: Republik im Raster
Der tödliche Holzklotz-Anschlag in Oldenburg zeigt, wie selbstverständlich sich Fahnder mittlerweile der massenhaften Auswertung von Telefondaten bedienen. Juristen bezweifeln allerdings die Rechtmäßigkeit der Ermittlungsmethode.
Nun hören die Kriminalisten nicht nur die Telefone der Jugendlichen ab, sie überwachen auch deren Eltern und den Internet-Verkehr der Familien; sogar der Anschluss eines Ingenieurbüros steht auf der Abhörliste, weil dort einer der Väter arbeitet.
Wir sind der Staat und wir dürfen alles.
2008-07-20:
Bundestrojaner nutzlos - soll geheim bleiben:
ORF: Online-Durchsuchung nicht "belastbar"
Der scheidende deutsche Verfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem hat den Sicherheitsapparat der Bundesrepublik scharf kritisiert. Die Regierung erteile Experten Maulkörbe, um die Erfolglosigkeit immer neuer Sicherheitsmaßnahmen zu verschleiern.
Hoffmann-Riem warf den Regierungen in Bund und Ländern mangelhafte Information über den angeblichen Nutzen immer neuer Sicherheitsgesetze vor.
Regierung verschleiert Nutzlosigkeit
Hoffmann-Riem, unter dessen Federführung das Gericht zahlreiche Sicherheitsgesetze beanstandet hat, erinnerte an die Anhörung zur Online-Durchsuchung im Oktober 2007. Schon auf die ersten Fragen nach dem Nutzen der Maßnahme habe der Prozessvertreter der Bundesregierung auf die höchst eingeschränkten Aussagegenehmigungen verwiesen, an die sich die Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, des Bundeskriminalamts und des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik zu halten hätten.
Also geht es nur um Allmachts-Phantasien und übliche Bürokratie-Vermehrung bei den Sicherheitsapparaten.
Altes Bürokratie-Gesetz: die "Wichtigkeit" bemisst sich an der Zahl seiner Untergebenen, Akademiker zählen dabei doppelt.
Update 2008-07-18:
Internet-Überwachung in Österreich:
ORF: Der Internet-Überwachungsplan der Polizei
Standard: Innenministerium überlegt radikale Ausweitung der Internet-Überwachung
Nach Informationen, die ORF.at vorliegen, diskutiert das Innenministerium derzeit mit den Providern über Maßnahmen für eine österreichische "Branchenlösung" zur Internet-Überwachung. Dabei verlangen die Dienste unmittelbaren Zugriff auf die Netzwerke der Anbieter. Auch bei verschlüsselten Skype-Telefonaten kann die Polizei mittlerweile mitlauschen.
Merkwürdig: Seit Tagen bekommt Ihr Rechner immer ein und dieselbe IP-Adresse im ADSL-Netz zugewiesen, obwohl in den Geschäftsbedingungen ihres Providers ausdrücklich von dynamisch vergebenen, also stets wechselnden IP-Adressen die Rede ist.
Im Rahmen der Operation "Pelztier" wurden nach § 278a StGB ["kriminelle Organisation"] über 70 Überwachungsmaßnahmen gegen "Tierrechtsaktivisten" durchgeführt, bei denen neben Standort- und Verkehrsdaten von Handys auch IP-Adressen und E-Mails eine Rolle spielten.
Aufregung über Diskussion mit heimischen Providern - Statt einer dynamischen sollen fixe IP-Adressen zugeteilt werden.
Diese Operation "Pelztier" ist wirklich eigenartig. Obwohl man wenig gegen diese Leute hat, sitzen sie immer noch in Untersuchungshaft. Will man hier solche (illegale) Überwachungsmassnahmen verschleiern?
Diese juristischen Idioten haben keine Ahnung vom Internet, nur von Machtrausch. Es gibt gar nicht soviele IPv4 Adressen, um diese statisch zuzuweisen.
Offenbar ist die dynamische
IP-Adresse ein Problem für sie.
Leserkommentar-AT dazu:
Das ist eine gute Zeit für IT - Privatsecurity - Seminare. (Sie sind zwar ein Experte, aber es würde mich wundern wenn sie neben dem Alltagsgeschäft auch dafür noch Zeit fänden ...)
- Anonymizer (welche Produkte)
- Virenscann und Firewall, Installation und richtige Wartung
- Router & HW-Firewall
- Betriebssystem Windows, Browsereinstellungen
- und vieles mehr ...
PPS: Ich verwende auch Virenscanner, Firewall etc., und bemühe mich um regelmäßige Updatens und gute Einstellungen.
Aber ich würde meinen Kopf nicht darauf verwetten, daß ich - als Anwender und bekennender Nicht-Experte - alles richtig mache ....
Sicher wäre es eine interessante Geschäftsidee, aber leider ist dafür wenige Zeit vorhanden.
Neu 2008-07-02:
Die "Bundestrojaner" haben keine Ahnung von Computern:
Süddeutsche: Speicherwahn im Kabinett
Lidl, Telekom, Online-Durchsuchung: Kann der Staat seine Bürger vor Datenmissbrauch schützen? Justizministerin Zypries und der oberste Datenschützer Schaar diskutierten in Berlin das neue "Computergrundrecht".
Etwas kurz kam bei der Veranstaltung der eigentliche Gegenstand des Richterspruchs, die "informationstechnischen Systeme“. Die Referenten, mehrheitlich Juristen, gaben offen zu, dass sie keine Ahnung von Technik haben. Selbst der Spruch "Um Computer und Internet kümmert sich meine Frau" fiel: Im Hause des innenpolitischen Sprechers der SPD, Dieter Wiefelspütz, darf die Gattin den Rechner wieder hochfahren, wenn er abgestürzt ist.
Für diese Juristen, für die Prestige und Macht alles ist: die haben keine Ahnung von Computern, daher sind Computer und Internet auch etwas "Gefährliches" für sie und wollen diese Dinge daher verbieten und kontrollieren. Wieder ein Beispiel für die Dekadenz und Vorgestrigkeit unserer Eliten.
Neu 2008-06-26:
Die Telefon-/Internet-Überwachung in Österreich an der Arbeit:
Standard: Handy- und Internetüberwachung: Durchschnittlich 32 Anfragen pro Tag
3.863 Anfragen durch Exekutive in ersten vier Monaten dieses Jahres - Keine zusätzlichen Mitarbeiter für Rechtsschutz- beauftragten
"Betroffene werden niemals erfahren ob sie - schuldig oder unschuldig - in eine Fahndung der Polizei geraten sind"
Gesetzliche Möglichkeiten werden auch genützt, wie man hier sieht. Der Weg in den Abhörstaat.
Neu 2008-06-17:
Der totale Überwachungsstaat in Schweden:
Spiegel: Schwedisches Parlament muss über Lausch-Gesetz entscheiden
Telefon, E-Mail, SMS: Die schwedische Regierung will künftig alle modernen Kommunikationswege überwachen lassen. Sie will so auf Bedrohungen aus dem Ausland reagieren. Kritiker sehen Schweden auf dem Weg in den Überwachungsstaat.
Es hört sich an wie eine Nachricht aus dem Kalten Krieg: Alle E-Mails, alle Telefonate und jeglicher SMS-Verkehr mit dem Ausland soll künftig von Schwedens militärischem Abhördienst FRA (Försvarets Radioanstalt) überwacht werden. Ein entsprechendes Gesetz steht am Mittwoch im schwedischen Parlament zur Entscheidung an. Kritiker sehen das Land damit auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat Orwellscher Prägung.
Schweden ist das sozialistischte Land in Europa. Da passt das ganz gut dazu. Ausserdem wird Filesharing in Schweden als "schweres Verbrechen" wie Mord geahndet.
Frage: was wollen sie mit diesen vielen Daten machen? Durch ihre ihre liberale Einwanderungspolitik wird da sicher in mindestens 200 Sprachen kommuniziert. Diese Polizisten glauben, das alles überwachen zu können? Oder geht es nur um schwedische Systemkritiker?
Neu 2008-06-08:
Die Unterhaltungsindustrie macht sich lächerlich:
Chip: Filesharing: Nun werden Drucker abgemahnt
Ist Ihr Drucker möglicherweise ein Raubkopierer? Vielleicht bekommen Sie bald Post, die das zumindest nahelegt. Denn wie US-Forscher bewiesen, mahnt die Unterhaltungsindustrie Bit-Torrent-Nutzer häufig unberechtigterweise wegen Copyrightverletzungen ab. Im Rahmen ihres Forschungsprojekts hatten auch drei Drucker des Universitätsnetzwerks eine Abmahnung erhalten.
Das ist reiner Terror einer Industrie mit schwindendem Umsatz, die sich den Staat als helfer nimmt. Neue Kunden werden sie damit sicher nicht gewinnen.
Natürlich werden "Verletzungen" der Urheberrechte nicht eingehend recherchiert, es wird sofort automatisiert geklagt. Wie unter Stalin.
Marketing-Gesichtspunkt: diese Industrie baut sich ein derartig negatives Image auf, dass es nicht schlimmer sein könnte.
Neu 2008-06-01:
Ausgelagert von "IT_Security"
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