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Über den Untergang des Euro + Trichets EZB |
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Neu 2010-02-26:
[13:45] Leserzuschrift-DE - Französischer Franc-Kurs auf N-TV:
Guten Tag, mir hat mein Arbeitskollege soeben etwas erzählt was ich im ersten moment nicht glauben wollte. Er hat sich gestern Abend um 20Uhr den Börsenbericht auf N-TV angeschaut und bemerkte das plötzlich der Kurs
(kann er nicht ganz genau sagen da es sehr schnell ging) 2EUR -> 1FF
Der Reporter wollte sich diesbezgl. erkundigen und zum reden anfangen und aufeinmal war er weg...
Sie meinen doch auch das regionale Währen schon im Druck (bzw. in Auslieferung) sind.
Ich selbst habe am Mittwoch RTL2 laufen lassen und in den Newstime um 20Uhr kam dann laut meiner Freundin das Bild, das Sie vor kurzem drin hatten, mit Merkel, Westerwelle, Ackermännchen, usw. in den Soldatenuniform, für einen kurzem Moment im Hintergrund, wofür sich die Moderatorin kurz darauf entschuldigte.
Wie würden Sie dies alles Interpretieren? Zur Zeit häufen sich solche "technische Störungen". Werden wir wieder weichgekocht?
Stehen wir wirklich kurz vor der Einführung von nationalen Währungen?
Einen Kurs
zum Euro liefern die also auch schon. Da scheint bei Euro-Zerfall wirklich etwas weiterzugehen. Rechnet man mit einem Euro-Zusammenbruch, wenn GR in den nächsten Wochen pleite geht?
NTV stiehlt also schon die Bilder von hartgeld.com. Wie wäre es, wenn sie ein Interview "stehlen" würden. Oder ist dafür die Zeit noch nicht reif?
[15:00] Leserzuschrift-DE - ich kann es auch bestätigen:
Jens Korte (Reporter Telebörse New York) wies hin in der N-TV Telebörse, dass sich seit heute neben dem Dollar, Euro, Pfund und Rupie etc der französische Franc auf den Anzeigetafeln in der Wallsteet angezeigt wird.
[15:30] Leserkommentar-DE - EUR -> FF:
Das Verhältnis 2 EUR -> 1FF entspricht auf keinen Fall dem alten Umtauschverhältnis. Trotzdem wäre es Frankreich am ehesten zuzutrauen den EURO-Umtausch im Hintergrund zu koordinieren oder als Plattform z.B. für die Bildung eines Kerneuropaland zu dienen. Frankreich ist bis heute national und zentralistisch geprägt und kann ganz bedeckt schwerwiegende Entscheidungen schneller umsetzen als ein föderalistisch geprägtes Land wie Deutschland. Im Übrigen ist Deutschland aus historischen Gründen und als Schwergewicht im Bereich Wirtschaft immer auf der Beobachtungsliste anderer Länder und hatte bei der EUROeinführung eine zu starke Stellung, auch mit der europäischen Zentralbank in Frankfurt heute im Blickfeld wird da nichts begonnen ! Frankreich ist damit evtl. genau das Land, was man jetzt genau beobachten sollte !!
[13:30] Bei einem Dinner in New York soll die Elite der Hedge-Fonds-Branche das diskutiert haben: Hedge-Fonds hecken Euro-Attacke aus
Man möchte 1:1 zum Dollar: Fonds attackieren seit 8. Februar den Euro
[5:15] Schweizer Häme über den Euro: Ist Euroland noch zu retten?
Das Finanzdebakel in Athen gefährdet das Projekt Europa. Denn jetzt hat der Blitz eingeschlagen und die Feuerwehr ist ratlos.
Der Autor unterschätzt die Situation sogar noch: es gibt nicht nur eine Feuerwehr, sondern viele davon. Deren Koordination fällt schwer.
[5:45] Leserzusendung-DE - Amputationskoffer für Griechenland und andere PIGS vom Euro:

[15:15] Leserkommentar-DE:
DEN KOFFER KÖNNEN SIE WIEDER EINPACKEN. ES KOMMT ZUR HYPERINFLATION, GRIECHENLAND UND DANACH ALLE ANDEREN, WERDEN "GERETTET" WERDEN
Da wäre ich mir nicht so sicher, das Ganze ist jetzt vom Nationalismus getrieben.
Neu 2010-02-25:
[21:15] Leserzuschrift-DE - Etwas zu früh dran mit der Euro-Ablöse?
Auf NTV wurde heute in der Telebörse ca. 18:00 Uhr berichtet wurde, dass bei den Amis an der Börse der Franz. Franc!!! am Prompter war!!!
Der Beitrag ist bis jetzt noch nicht im NTV-Archiv.
Da sind Devisen gelistet, die es gar nicht gibt... es könnte losgehen.
Interessant - die bereiten sich auch schon vor?
[21:15] Leserzuschrift - Was tun mit €-/$-Scheinen?
...wenn sie keiner mehr haben möchte?
Am oberen Eingang des Märchengarten im Blühenden Barock/Ludwigsburg gibt es einen Steindrachen, der ständig "Bitte Papier!" ruft. Kommt man freundlicherweise seiner Forderung nach und wirft einen Fetzen Papier in sein stets geöffnetes Maul, bedankr er sich artig.
Zufall oder weise Voraussicht der Gartenplaner? Jedenfalls könnte er bei der (End-)Lösung der Inflationsfrage eine große Rolle spielen. Bleibt nur zu hoffen, dass er auch größere Papierberge verdauen kann!
[19:00] Euro-Cartoon: Warum akzeptieren wir wertlose Papierfetzen als Geld ???
[18:15] Leserzuschrift-DE - Euro-Volksabstimmung:
Spätestens jetzt wird klar, daß es eine weitreichende deutsche Volksabstimmung zur EU und der Währung Euro geben muß. Das, was sich jetzt als denkbar abzeichnet, nämlich das andere Länder mit und durch Deutschland gerettet werden sollen, steht eindeutig außerhalb des politischen Mandates, daß der Wähler den von ihm gewählten Politikern gegeben hat. Diese notwendige Volksbefragung würde auch im nachhinein den Vertrag von Lissabon eventuell legitimieren können. Durch den Euro subventioniert Deutschland die EU. Ohne Legitimation durch das Volk wird dies als Diktat empfunden, jedenfalls von mir.
Nicht nur in Deutschland, überall wo es den Euro gibt. Das Ergebnis würde für dieses Elitenprojekt vermutlich überall vernichtend ausfallen.
[17:15] So zerbrechlich ist der Euro: Berlins Schuldenmanager warnt vor Ende des Euros
Deutschlands obersters Schuldenmanager warnt im Fall einer Pleite Griechenlands vor einem Auseinanderreißen der Währungsunion. "Sollte eines der 16 Euro-Mitgliedsländer pleite gehen, würde das gesamte System zusammenbrechen", sagte Carl Heinz Daube, Direktor der deutschen Finanzagentur, am Donnerstag, laut den Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg auf einer Konferenz in London. "Das wäre das Ende für die Währungsunion." Solch ein Szenario sei aber unwahrscheinlich, sagte Daube.
Das gilt sicher, für den Fall, dass ein Pleiteland nicht notamputiert wird. Man könnte diese Aussage aber auch anders betrachten: für den Euro-Zerfall haben wir uns schon vorbereitet - den Euro-Crash wollen wir nicht mitmachen.
[18:30] Der Euro bekommt den nächsten Schlag: Griechenlands Rating in Gefahr – Euro sackt ab
.Die Rating-Agentur S&P hält eine Herabstufung von Griechenlands Kreditwürdigkeit für denkbar. Auch Moody's-Experten äußerten sich skeptisch. Die Märkte reagierten prompt. Der Eurokurs fiel zeitweilig um zwei Cent auf 1,34 Dollar. Unglückliche Äußerungen aus Athen verschlimmern die Lage noch.
Die Angriffe einiger griechischer Politiker auf potenzielle Hilfsländer lassen nun Ängste aufkommen, dass Griechenland letztlich allein dastehen würde“, hieß es in einem Marktkommentar der Commerzbank.
Da hilft nur mehr die Notamputation.
[18:00] Leserkommentar-CH:
Die GR Amputation ist nur Lebensverlängerung. Nach strenger finanzmedizinischer Diagnose währe eine Ganzkörperamputation indiziert.
Dann blieb nur noch der Wasserkopf Brüssel übrig und der könnte alleine nicht überleben...
[17:15] Die Spekulation gegen GR und den Euro geht weiter: Großbanken wetten auf Griechenland-Pleite, Das griechische Fieber steigt wieder
[18:00] Hintergründe: Eight Financial Fault Lines Appear In The Euro Experiment!
[8:00] Nicht nur fürchten, bald abschreiben: Merkel fürchtet um den Euro
Dass angesichts des starken Anstiegs der Staatsverschuldung im Zuge der internationalen Wirtschaftskrise gegen Länder mit einer ungünstigen Ausgangslage und ungelösten Strukturproblemen spekuliert werde, nannte sie gefährlich. Lösungen müssten bei der Nachhaltigkeit der Staatshaushalte der betroffenen Länder ansetzen, sagte die Kanzlerin.
Übersetzt: von uns wird es kaum Geld für Griechenland geben, die sollen sparen (kein Wunder bei der griechischen Arroganz). Wenn nicht, dann werden wir eine andere "Lösung" finden.
Inzwischen kam eine Meldung herein (offenbar von einem "Geostrategen" aus dem NATO-Dunstkreis), die sagt, dass man im Notfall Porugal, Spanien und Irland aus dem Euro rauswerfen würde, nicht aber Griechenland - aus "geostrategischen" Gründen, weil sich sonst dort die Russen festsetzen würden.
Hier sieht man, welcher unsicherer Kantonist dieses Griechenland ist, bei Bedarf hauen sie zu den kulturell verwandten Russen ab. Also wird es Zeit für eine "Frontbegradigung": raus mit den Griechen aus EU und Euro. Falls die Russen Lust auf ewiges Zahlen haben, sollen sie sich doch Griechenland holen. Die Russen sitzen ohnehin schon am Mittelmeer - in Syrien.
PS: es ist Zeit, dass die griechisch/cyrillischen Aufschriften von den Euroscheinen im "lateinischen Europa" verschwinden.
[19:45] Leserzusendung-DE - Zustand des Euro:

[21:30] Leserkommentar-CH: Gold hingegen rostet nicht und um die Merkel fürchten wir uns auch nicht !
Neu 2010-02-24:
[10:00] Peter Ziemann zur Trichet-Nachfolge:
Eigentlich ist Trichet bundesbankiger als der schmalbrüstige Weber. Außer den Sarrazin wegen dessen Äußerungen mäßigen, kann der sowieso nicht. Der Goldman Sachs Italiener ist sowieso schon weg. Warum bleiben wir nicht bei dem Trichet, solange es den Euro noch gibt? Das ärgert dann zwar AEP vom Telegraph – aber der schreibt ja sowieso nur im Interesse des Empires.
[7:30] Kommt der wirklich noch? Top Secret: Der neue Euro
[7:00] Wieder ein Ende-Euro Artikel: Münchau - Wenn die Notbremse versagt
Natürlich würde man zunächst alle anderen Tricks versuchen, man würde alle Karten ausreizen und bluffen, aber am Ende einer sehr langen Pokerrunde würde man tun, was man tun muss. Für meinen Kollegen war die Geschichte damit beendet. Denn aus rein politischer Sicht - seiner Sicht eben - war die Angelegenheit klar. Am Ende rettet man den Euro, weil man sonst die EU aufgeben müsste. Und Letzteres will man nicht. Staatsraison wiegt schwerer als Ökonomie.
Heute glaube ich diese Geschichte nicht mehr. Denn inzwischen ist mir klar, dass es Typen von Krisen gibt, die notbremsenresistent sind. Und auf eine solche Krise bewegen wir uns geradlinig zu. Für eine Krise extremer ökonomischer Ungleichgewichte gibt es keine Rettung, keine Form schöner Worte, keine kurzfristigen Pseudolösungen, keine Kartenspielertricks, keine rein politischen Lösungen.
Dieser Autor weiss sicher, was hinter den Kulissen läuft, nur schreiben darf er es nicht. Besser gesagt, nur Ansätze davon. Was er schreibt: der Euro ist nicht zu retten. denn die Wirtschaften und Lohnkosten im Euroraum haben sich zu weit auseinanderentwickelt.
[7:00] Leserzuschrift-DE - Währungsreform nur elektronisch?
Wäre es nicht denkbar, dass die neue Währung als elektronische Währung installiert wird? Dem Bürger schmackhaft verkauft als goldgedeckte Währung? Es wäre doch egal, mit welchem Transfermittel das rückgedeckte Gold eingelöst werden kann/könnte. Ob mit bunten Scheinen, Südseemuscheln oder elektronischen Bits wäre doch vollkommen egal - Hauptsache gedeckt. Was wäre, wenn das der Plan der Währungsumstellung wäre? Siehe vortasten mit Griechenland. Was für riesen Vorteile für die Weitersopolitiker doch entstehen würden........Totale Kontrolle der Bürger, Sicherung der Steuereintreibung, Schweizer Bankgeheimnis?, Schwarzgeld? - ja wie denn? Das wäre in kürzester Zeit realisierbar. Druckerpressen könnten für das zulässige "Kleingeld" schon fertig haben....
Bei der ganzen Diskussion zur neuen eventuell goldgedeckten Währung wird vollkommen vergessen, das dies nicht das Hauptthema einer bestandsfähigen Währung ist. Entscheidend ist, wie das Geld im System entsteht. Solange die Geldschöpfung als Kreditgeldschöpfung beibehalten wird muss auch eine eventuell teilgedeckte Goldwährung scheitern. Eine Volldeckung durch Gold sehe ich wegen der Zahlenverhältnisse als nicht realistische Variante an.
1. Nur elektronisches Geld:
Ist undenkbar, die Leute wollen Geldscheine haben. Auch wenn die Eliten es möchten, es geht nicht
2. Golddeckung:
Eine 100% Golddeckung ist unrealistisch, vielleicht werden es 25% (falls überhaupt eine Golddeckung kommt). Die Leute, die 100% Golddeckung haben möchten, sind realitätsfremde Theoretiker. Die Gefahr bei der Golddeckung ist, wenn die Staatsausgaben zu hoch sind, fliesst das Gold ins Ausland ab.
Neu 2010-02-23:
[16:30] Der will wohl für Italien vorsorgen: EZB-Banker stellt Euro-Stabilitätspakt infrage
Die Probleme Griechenlands könnten eine Reform des Euro-Stabilitätspaktes nach sich ziehen. EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi sprach sich vor dem Hintergrund der Athen-Krise dafür aus, die Kontroll- und Disziplinierungsmechanismen zu verschärfen. Der Banker konkretsierte zugleich, wie eine mögliche EU-Hilfe für Griechenland aussehen könnte.
Als Italiener in dieser Funktion weiss er natürlich, dass Italien auch bald "drankommt". Also will er wohl lieber den Euro hyperinflationieren als dass ein PIG aussteigen muss. So viel zur nationalen "Unabhängigkeit" der EZB.
[13:00] Da kommen noch mehr Gegner, nicht nur in Deutschland: Euro-Gegner wittern die Chance ihres Lebens
[13:00] Jetzt spannt man die "Ökonomen" vor den GR-Bailout: Spitzenökonomen warnen vor Euro-Crash
Es ist ein Alarmruf: Führende europäische Ökonomen, darunter der Chef des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn, sehen den Euro in Gefahr – und erklären, wie sich ein Fiasko verhindern lässt.
Diese "Ökonomen", die sich in dieser Krise als totale Nichtsnutze erwiesen haben. Aber als Lobby für einen GR-Bailout taugen sie noch.
[7:30] Leserzuschrift-AT - Währungsreform und gekochte Frösche:
Es ist so, wie Sie seit Jahren schreiben: die Frösche werden auf kleiner Flamme gekocht. Wenn man sich die Deutschen "Brot und Spiele" und Tititainment - Sendungen im Fernsehen ansieht, bekommt man den Eindruck, ganz Deutschland besteht nur noch aus Hartz-4 Empfängern. Und man sieht es im Bekanntenkreis - der Mittelstand steigt ab, die Leute verarmen "auf kleiner Flamme". Wenn ein großer Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in einer Währungsreform nichts mehr verliert, weil vorher schon kein Vermögen und keine Perspektiven mehr da waren, dann wird sich der Volkszorn dieser großen Bevölkerungsgruppe in Grenzen halten. Die Pensionisten werden ebenfalls nicht in den Straßenkampf ziehen, den Verlust ihrer Pensionsansprüche werden sie schlucken (müssen). Wenn man es den Menschen richtig "verkauft", könnte man einen Monetary Reset kurz und schmerzfrei über die Bühne bringen. Ein gekochter Frosch macht keine großen Sprünge mehr!
Neu 2010-02-22:
[18:30] Wenn erst die ganze Herde gegen den Euro spekuliert: Investoren: Euroabsturz kommt erst noch
[16:00] "Good Bye, Euro" .... das frißt sich langsam in die etwas gehobeneren Massenblätter hinein: Nach Griechenland stehen nun die nächsten Länder vor dem Budgetdesaster
Griechenland war nur der Anfang: Auch Spanien, Portugal und Irland schlittern in Budgetkrisen und bringen den Euro in Gefahr.
Der Grundsatz der Eurozone – jeder zahlt seine Schulden selbst – ist damit nicht mehr zu halten. Ein Tabubruch.
Banken und Konzerne wurden gerettet, Milliardensummen lockergemacht, als gäbe es kein Morgen. Doch „morgen“ ist jetzt:
Nun, ein Jahr später, flattert die Rechnung ins Haus. Der Pleitegeier kreist nun über den Rettern. Die Staaten der Eurozone
büßen, vorerst auf dem halb virtuellen Parkett der Finanzmärkte, ihre Bonität ein. „Es ist typisch, dass nach einer Bankenkrise
eine Krise der Staatsbudgets folgt“, sagt Kenneth Rogoff, der soeben eine Analyse der Finanzkrisen der letzten 800 Jahre
herausgebracht hat.
Leserkommentar-AT: Besser hätt' ich das nicht auf den Punkt bringen können können
[14:45] Die Entstehung der Euro-Banknoten: http://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/euro_catalogueen.pdf
[13:30] Leserzuschrift-DE - Währungsumstellung bei Banken:
Ob man einen neue Währung in den Banken vorbereitet?!
...mir ist als Angestellter einer Bank nichts dergleichen bekannt - ich werde mal meine Kontakte zur IT befragen.
Grundsätzlich:
Die Umstellung DM zu EUR ist ja systemseitig und als Programmdurchlauf im Batch bei den meisten Instituten noch vorhanden. Man "schmeisst" ja keine Software weg und die meisten Banken haben seit 2002 ja kein grundweg neues Rechenzentrum nebst Software erhalten.
Die Sparkassen laufen eh fast alle über ein Rechenzentrum, die Volksbanken ebenso. In AT sieht es ähnlich aus.
Also, warum sollten man nicht den Programmlauf umgekehrt ausführen können und EUR in DM(neu) wechseln? Man muss nur ein neues Währungskürzel eingeben und dann an einer Stelle im System den Wechselkurs (damals 1,95583) festlegen.
...notfalls sagt man seinen Kunden eben "Schauen Sie auf's Konto und teilen einfach die EUR-Zahl durch den Faktor 10 (oder was auch immer), dann haben Sie die neue Währung XY. Die Systemumstellung haben wir bis nächsten Monat erledigt. Bis dahin bitten wir Sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen... Wir können da nichts dafür und sind ebenso wie Sie überrascht worden...!"
Also an den Computern in den Banken sollte eine neue Währung nicht scheitern! Und die Kassierer haben ja auch noch Taschenrechner (trotz Computern).
Der "Kleinbanker" erfährt derzeit natürlich nichts davon.
[15:45] Leserzuschrift-DE: Währungsumstellung:
Die Währungsumstellung mag aus banktechnischer Sicht einfach sein, wie der Bankfritze schreibt, aus juristischer Sicht ist sie sehr aufwendig. Man muss eine Fülle von Gesetzen und Verordnungen auf die neue Währung umstellen, das geht jedenfalls nicht von heute auf morgen und schon gar nicht klammheimlich. Das Gleiche gilt für sämtliche Verträge, die noch auf Euro lauten. Von daher glaube ich nicht, dass sehr bald eine DM II eingeführt wird.
Dann arbeitet man eben per plötzlicher Notverordnung.
Wenn man soetwas lange vorher ankündigt und debattiert, werden alle Sparer von den Banken flüchten. Daher muss es plötzlich gehen - wie 1948.
[16:30] Leserzuschrift-AT dazu:
Ihre Seite ist wirklich amüsant, vor allem so manche Leserzuschrift. Da glaubt einer, es müssen noch alle Gesetze vorher in DM2 umgestellt werden und dann kommt die Währungsreform. Ich hau mir auf den Schenkel, was ist das für ein Kasperl. Wenn die "da oben" so lieb wären, wie hier angenommen, dann hätten wir ohnehin nicht diese ganze Scheiße.
Neu 2010-02-21:
[14:00] Leserzuschrift-RU - was passiert mit Euros ausserhalb des Euro-Raums:
Darf eine Frage aus Russland sein? Und zwar... In Juni 1948 hat das deutsche Waehrungsreform andere Laender kaum betroffen. Ab 2000 haben viele Russen euros als Dooms-Day-Rettungsmittel gekauft. Was meinen Sie: was wird bei dem Waehrungsreform und DM-2 mit euro in Russland? Ist es korrekt schon Heute sagen dass alle euros in anderen Nicht-EU-Laender so gut wie verloren sind?
Wenn ja, waere es ein totales Crash (auch politisch) fuer russische Hoffnungen an Europa.
Eine sehr wichtige Frage. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden solche Euros ausserhalb des Euro-Raums wertlos, da niemand da ist, der sich nach dem Euro-Zerfall dann dafür zuständig fühlt. Daher weg damit. In den Euro-Staaten dürfte man beim Umtausch zumindest etwas bekommen, wenn auch nicht viel.
[17:45] Leserzuschrift-DE dazu:
m.e. ist es realistisch, dass bei einer wiedereinführung nationaler währungen eur-buchgeldbestände von deviseninländern in nationale währungen getauscht werden. gleiches dürfte für bargeld gelten. dabei könnte es m.e. eine obergrenze für von fremden notenbanken gedruckte euros geben (z.b. in deutschalnd max. xyz EUR in banknoten, mit anderen seriennr. als "x" für deutschland), um zu verhindern, dass nachträglich bargeld aus griechenland in deutschland zu DM II "umgerubelt" wird. die grenze müsste so bemessen sein, dass der normalbürger, der stets auch einen gewissen anteil an "fremdemittierten" euros (dh aus anderen ländern stammenden eur) besitzt, nicht der dumme ist.
ggf. könnte es auch einen anschließenden innenverrechnungsausgleich der notenbanken geben, d.h. die bundesbank stellt den griechen die in deutschland umgetauschten griechen-euros in rechnung (:-) und wird dafür mit (ja was denn eigentlich ?) bezahlt (wie wäre es mit übertragbaren Urlaubsrechten a la hapimag oder wie die heissen?).
ähnlich könnte auch mit ausländischen eur-bargeldbeständen verfahren werden, d.h. eur-bargeld der x-serie wird von der Bbk in DM II getauscht etc. dies dürfte organisatorisch kein problem darstellen.
problematisch ist jedoch, was mit eur-BUCHgeld im nicht-eur-ausland passieren würde. hier scheint mir ihr rat, keine eur-konten zu führen absolut richtig (theoretisch könnte man in einen währungskorb tauschen, zB 10.000 Eur=200 DM II plus 600 FF II plus xy gulden II etc).
bei bargeld würde ich im (in- wie ausland) langsam anfangen, auf die seriennr. der scheine zu achten und auf "X" wert legen. das habe ich bislang zwar immer belächelt und für schwachsinn gehalten. mittlerweile halte ich es jedoch für sinnvoll, denn man weiss ja nie und eine andere möglichkeit zur zuordnung des eur zu einer bestimmten notenbank ist nicht erkennbar.
vor kurzem eigentlich noch unvorstellbar, worüber man sich mittlerweile schon gedanken macht. der leser in russland sollte jedenfalls am besten raus aus eur und sonstigem papier und rein in silber oder gold. wenn schon papiergeld, dann NOK, CHF oder (als letztem) EUR mit X-Kennung.
Nicht vergessen, hinter dem Euro steht real nichts und niemand.
Auch auf die X-Euros
würde ich im Ausland nicht vertrauen.
Neu 2010-02-20:
[19:30] No-Win Situation: The Future of the Euro in Question
[19:30] Zur Euro-Krise: EUlitäre GRise: Gold auf AllTimeHigh
[15:00] Leserzuschrift (Platin-Investor) - Euro-Unglaublichkeiten:
Die unglaubliche Fälschung der GR- Budgetzahlen mit GS zwecks Einschleusung von GR in den EURO.
Die unglaublichen antideutschen Äußerungen aus Griechenland (nach fast 3 monatiger Ablehnung jedes Hilfsangebots durch GR)
Die unglaubliche Nichtmonetisierung der GR- Bonds durch die EZB. (Sie hätte ja noch ein Disagio verlangen können, wenn ihr die Kupons zu niedrig waren)
Die unglaublich UK- rettende zeitliche Konstellation der GR- Ratingprobleme (denn UK ist der Alliierte von GR schon seit der Befreiung von den Osmanen)
Die unglaublichen Beschimpfungen der "PIGS" aus dem bankhörigen Bonikaiser- Norden mit den Milliardengarantien.
Die unglaublichen Budgetprassereien in Südeuropa
Die unglaubliche frisch gemeldete Unterlegenheit Deutschlands gegenüber der japanischen Exportmaschine (glaubt diese Zahlen jemand?).
Der unglaubliche Exporteinbruch Frankreichs (bei hohen Energie- und Utilitypreisen, wo FR Spezialist ist und katastrophaler Maschinenbaukonjunktur, wo FR nicht betroffen ist).......
Viel Unglaubliches!
Und der unglaublich griechenfreie, portugalfreie..... Schweizer Franken, der seit seinem mittelfristigen Niedrigstkurs gegenüber dem EUR von ca. 1,51 auf ca. 1,467 nicht mal um 3% gewonnen hat und Teile, aber nicht alles des obigen Spiels denunziert.
Wer noch EUROS in einem Land, das keinen EURO als Zahlungsmittel hat, auf Konten hat, kann sicher sein, dass er überhaupt nicht weiß, was er dafür bekommt, falls der EURO sich auflöst. Diese Zerstörungswirkung ist mal sicher und sie wirkt sich aus: Der Transaktionswährungscharakter des EURO, der zuletzt stark zugenommen hat, ist bald Geschichte.
Die griechische Äußerung: "Erst zahlen, dann kritisieren" ist nach Berlin eine falsch adressierte Frechheit, aber an die EZB in Frankfurt gerichtet nichts anderes als das Einfordern dessen, was USA, JP, CN.... der Rest der Welt tun. Der EURO wäre nämlich deutlich wertvoller, wenn die EZB monetisiert hätte. In Frankfurt wurde ein Loose-Loose- Kurs gefahren, bei dem alle verlieren.
[18:45] Leserzuschrift-DE zum Platin Investor:
der Platin-Investor spricht mir aus der Seele: Warum hat die EZB GR - Bonds nicht monetisiert???!!! Ich hab wirklich schon gedacht, ich bin nicht ganz dicht oder sehe was falsch, da es doch eigentlich immer so gelaufen ist.
Was hat das zu bedeuten? Ich bin wirklich gespannt worauf das alles hinausläuft. Man kann sich da schon einiges zusammenreimen.
Ein wirklich sehr gute Zusammenfassung von Unglaublichkeiten.
Das hat die EZB ja bisher indirekt getan. Aber dort regieren jetzt die Hardliner.
Ein grossen Euroland verträgt Inflation überhaupt nicht.
[20:30] Leserzuschrift-DE zu Euro-Unglaublichkeiten:
So unglaublich ist das doch gar nicht !
Wenn man bedenkt ,daß die Vorlaufzeit für den Druck neuer nationaler Banknoten 1,5 Jahre dauert , sollte klar sein ,warum es dieses Hickhack mit GR gibt.
Die sind einfach noch nicht fertig mit dem Druck. 17 neue Gelddruckmaschinen sind nicht dazu da um neue Euros zu drucken ,werden aber gebraucht , weil die alten den Euro noch drucken müßen und das im erhöhten Tempo.
Kann sich jemand an die Euroeinführumg erinnern??... da liefen die Maschinen 2 Jahre vorher an. Man sucht verzweifelt einen Sündenbock ,weiß aber wohl ,daß GR zu klein ist ,also fängt man mal wieder mit der Nazizeit an. Aber diesesmal wird das nicht laufen ,weil sich keine Elite als Sündenbock benutzen lassen wird. Vielleicht kann mir jemand helfen ?
Ich denke das alles zusammenbricht ,wenn man einen Sündenbock hat ... keinen Moment eher ...
Bei Griechenland ist es nicht das Gelddrucken. Ohne Euro zerfallen sie zu Staub.
PS: die Vorbereitung für die DM 2 hat sicher 2 Jahre gedauert.
[10:15] Wenn der Euro stirbt: Was passiert bei einer Währungsreform?
Zunächst, es wird gerätselt, wie stark die Währung abgewertet wird und vor allem, welche Währung wird neu eingeführt? Kommt, wie derzeit oft geschrieben wird, die Deutsche Mark wieder? Kommt auch der Schilling wieder? Oder der Neo-Euro oder Euro 2 in weniger Staaten? Das heisst, ohne die Problemstaaten PIIGS (Portugal, Italien, Irland, Griechenland & Spanien) ... oder bekommt diese einen gänzlich neuen Namen. Wird die neue Währung goldgedeckt sein? Wenn ja, woher nehmen die Regierungen die erforderlichen Goldmengen?
Grundsätzlich, das ist auch die Meinung von Geldexperten, muss eine neue Währung auf Goldstandard aufgebaut sein, denn sonst ist dieser wiederum kein besonders langes Leben beschieden!
Gewinner werden in jedem Fall jene sein, die vorgesorgt haben. Denn eines ist gewiss, kurz vor einer Währungsreform, wenn der Goldkurs nach oben ausbricht, wird man kein Gold mehr bekommen ... nicht einmal "für jeden Preis der Welt"!
Dass eine neue Währung goldgedeckt sein muss (Geldscheine zum fixen Kurs in Gold frei umtauschbar) zeigt, dass in Frankreich an einem neuen Gold-Franc gearbeitet wird (Info von jemandem mit sehr guten Kontakten dorthin). Die französische ZB hat noch sehr viel Gold zu Hause aus den 1960ern.
Ja, daran wird man erkennen, dass die Währungsreform bald kommt: wenn der Goldpreis richtig hochfährt und nicht mehr zu stoppen ist.
[14:30] Leserzuschrift-DE - US-Einmischung:
Wieder eine Einmischung der USA in europäisches. Als ob die nicht genug angerichtet hätten. Klar, die wollen einen Euro, weil sie die
DM 2 fürchten. Ich hoffe die Europäer befreien sich von der nordamerikanischen Klaue. Die denken in erster Linie an sich selbst und schlagen deshalb einen Mittelmeereuro vor weil sie wissen daß sie uns dann weiter in der Hand halten.
Das war nur ein Wissenschaftler, nicht das "Imperium". Einen Gold-Franc dürften sie noch mehr fürchten als eine DM-2, falls ungedeckt.
Neu 2010-02-19:
[9:30] JJahnke: Härte-Vergleich Euro zu DM zu Schweizer Franken
[13:45] Leserzusendung-DE - die Euro-Doktoren sind ratlos:

Neu 2010-02-18:
[13:30] Leserzuschrift-DE: Prophetische Vorhersage in Le Monde:
Im Jahr 1999 las ich in Le Monde einen Artikel über den damals noch zukünftigen Euro. Experten hatten sich in Le Monde dahingehend geäußert, dass der Euro voraussichtlich nur bis 2010 halten werde, weil sich dann die Schulden verschiedener Mitgliedstaaten als verheerend herausstellen würden.
Heute grieselt es mir, wenn ich sehe, mit welcher Präzision diese Experten den Zerfall des Euro vorhergesagt hatten. Man kann hier von einem geradezu prophetischen Artikel in Le Monde sprechen. Leute, DAS ENDE DES EURO IST DA! RETTET EURE ERSPARNISSE!
[10:45] ZDF-Video: Ich, der Euro
Leserkommentar:
Für das Regierungsfernsehen war es ein sehr kritischer Bericht, allerdings ohne Information über Anlagealternativen, z.B. in Edelmetalle. Dafür zum Teil recht kernige Aussagen, daß das gesamte Eurosystem von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, da z.B. die wirtschaftlichen Unterschiede der Mitgliedsländer einfach zu groß sind und keine individuellen Anpassungen durch Währungsauf- bzw. -abwertung mehr möglich sind.
[9:30] Der Euro-Schwindel: Zocken gegen den Euro
Doch die Rettung hat ihren Preis. Hilft man jetzt Griechenland, werden bald auch Schuldenländer wie Portugal, Spanien und Italien in Brüssel vorstellig. Dann wird Wirklichkeit, was Euro-Skeptiker schon immer befürchtet haben: Die Währungsunion verkommt zu einer Transfer- und Schuldengemeinschaft.
In Brüssel dagegen betrachtet man Spanien schon wegen der Größe des Landes mit großer Sorge. Seine Wirtschaft trägt fast zwölf Prozent zur Wertschöpfung in Euroland bei. In Brüssel weiß man: Eine Rettungsaktion zugunsten Spaniens würde die Euro-Zone überfordern.
Hinter den Kulissen
dürfte totale Panik herrschen - wann kommt der nächste Abverkaufs-Anfall und wann trifft er Spanien.
Dazu noch die politische Dimension: egal wie stark Joe & co in Berlin und Paris um einen indirekten Bailout ihrer Banken durch die Staaten werben, politisch ist es nicht mehr 2008 und es ist nicht eine "nationale" Rettung. Die Niederländer und Finnen haben schon lautstark nein gesagt.
Einen Griechenland-Bailout könnte die Merkel vielleicht noch überleben, einen Spanien-Bailout nicht, auch Deutschland nicht. Das Euro-Projekt ist gescheitert.
Auch ich werde schon zitiert: Euro: Besorgnis über ein baldiges Scheitern
Gburek meint Ablenkungsdmanöver: Der trickreiche Kampf Dollar gegen Euro
[10:15] GEAB - Warum Griechenland der Baum ist, hinter dem ein Wald versteckt werden soll: Staaten am Abgrund
[10:30] Der Euro wird die erste schwere Wirtschaftskrise nicht überleben: Ökonomen sehen Euro-Zone vor Zerreißprobe
[10:00] Es geht noch schlimmer: Italien ist größte Gefahr für den Euro
Griechenlands Schwierigkeiten sind für den Ökonomie-Nobelpreisträger Robert Mundell nur ein "lokales Problem", viel schwieriger sei es, Italien zu retten
Italien hat mit 1,8 Billionen Euro die höchsten Schulden aller Euro-Länder, während Spanuien "nur" auf 1,15 Billionen kommt. Italien hält, so schreibt Mundell, rund ein Viertel aller europäischen Staatsschulden, die dieses Jahr rund 117 Prozent des BIP erreichen sollen. Damit wird Italien nur noch von Griechenland übertroffen, dass auf rund 125 Prozent kommen dürfte.
Wenn die auch noch crashen...
[6:45] Peter Ziemann - der GR-/Banken-Bailout: PIGS-Sprengsätze
Deshalb scheinen sich gerade die Regierungen in Paris und Berlin trotz massiven Widerstandes aus der Bevölkerung für einen Bailout stark zu machen. Original-Text aus dem Bericht des WSJ: The fears that French und German banks could fall victim to Greeces debt crisis helps explain why Paris and Berlin have signaled that they would persue a politically unpopular rescue of Greece – at the same time that they are trying to force Athens to take painful austerity measures.
Diese Einschätzung liegt sicherlich auch der griechischen Regierung vor. Zumindest über ihre Investmentbank Goldman Sachs. Griechenland kann also weiter mit hohem Einsatz pokern. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy stecken in einer Falle. Das erklärt auch, warum Griechenland die Arroganz besitzt, Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) abzulehnen. Denn man möchte eben keine Radikal-Sparprogramme wie andere Länder, die IWF-Hilfe angenommen haben, über sich ergehen lassen.
Die Banken in Deutschland und Frankreich wollen einen Bailout für ihre misslungenen Investments in Griechenland und bearbeiten ihre eigenen Regierungen.
Das Beste wäre es wohl, an Griechenland ein Exempel zu statuieren. Sonst hängt man sich als nächstes mit Spanien einen um vieles größeren Mühlstein um den Hals.
Natürlich wäre das Exempel die beste Lösung, werden wir sehen, wer stärker ist. Die Griechen wissen, dass die DE/FR-Banken bei ihnen drinnen hängen und werden nicht sparen. Aber ob dieser indirekte Bailout diesesmal durchgeht - das politische Klima ist wesentlich anders als 2008.
Die Amis auch? Ron Paul: Retten die US-Steuerzahler Griechenland?
Die Griechen sagen schon: "wir waren nicht allein": Greek Ex-Minister: Other Euro Countries Did Swaps Too
[13:45] Leserzusendung-DE - Löst das Euro-Problem (für Deutschland):
DER TAG DER NEUEN DEUTSCHEN MARK WIRD KOMMEN!

Neu 2010-02-17:
[20:30] Wird wohl nichts mit dem GR-Bailout: German domestic worries cloud Greek bailout hopes
Of almost 31,000 votes cast in an online survey by mass-selling German daily Bild, 82 percent of respondents said the European Union should not rescue Greece.
"The proud, cheating, profligate Greeks" ought to be "thrown out of the euro on their ear" because of their finances, the influential newspaper said in a recent editorial.
For now though, it has become almost impossible for Merkel to hold out any prospect of aid for Greece because of a storm over the future of Germany's welfare system, said Dietmar Herz, a political scientist at the University of Erfurt.
Ein GR-Bailout durch Merkel wäre politischer Selbstmord. Aber es wird noch besser - in Holland:
Skepticism about Greece has spread to Germany's neighbors, notably in other countries deemed by the European Commission to have run tighter finances such as the Netherlands and Austria.
A poll for Dutch daily De Telegraaf on Wednesday showed some 92 percent of Dutch wanted Greece out of the euro, while over 90 percent favored the Netherlands and Germany exiting the euro area and getting their own currency back.
Austrian business daily WirtschaftsBlatt this week told readers a new wisecrack was making the rounds in Brussels: "What's the shortest joke in the eurozone? Greek statistics."
In Holland, da sind die wirklichen Anti-GR Hardliner zu Hause. Die wollen gleich aus dem Euro aussteigen - wir oder die.
[18:45] Mit Atombombe: Euro-Crash-Ticker Februar 2010 (II)
[17:30] Daran hängt der Euro wirklich: Warum deutsche Staatsanleihen bald kein sicherer Hafen mehr sind
Das Triple-A für die Bundesrepublik gilt als so sicher wie die Tresore der Bundesbank. Deshalb sind deutsche Bonds krisensichere Investments schlechthin. Jetzt stehen sie vor einer Belastungsprobe. Mittelfristig drohen Kursverluste
Die Probleme an der Peripherie sind "Peanuts" im Vergleich zu einem Crash der Bunds. Einmal werden auch diese crashen. Dann ist der Euro endgültig zu Ende.
[10:15] US-Hedge-Fonds-Manager spielen „Schiffe versenken“ mit Griechenland und Portugal: Grossangriff auf Euro
Fazit: Die Spekulation gegen den Euro hat bereits jetzt Ausmaße angenommen, die beinahe alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Man hat das Gefühl, dass einige US-amerikanische Hedge-Fonds-Manager mit der Lupe Griechenland und Portugal auf dem Globus suchen, um mit diesen Ländern „Schiffe versenken“ spielen zu können.
Das passiert, wenn man sich so verwundbar macht wie GR und PT.
[10:00] Die kommen kaum mehr in den Euro: Die nächsten Euro-Kandidaten – und ihre Probleme
Estland, Ungarn, Bulgarien und Polen sind die Kandidaten-Länder mit den besten Aussichten auf einen Beitritt zum Euro-Raum. Anleger können von der Konvergenz profitieren. Die Aktienmärkte entwickeln sich erfahrungsgemäß besser, wenn ein Beitritt ansteht. Manche Wetten aber sind hoch riskant.
Es isnd grossteils Pleiteländer. Die Eurozone dürfte von Troubles inzwischen genug haben.
Neu 2010-02-16:
[15:30] Leserzuschrift-DE - worum es beim Euro wirklich geht, hier steht es:
Telebörse: Juncker mag Weber nicht
Eitelkeiten, Posten und Prestige.
Um seinen Wunschkandidaten durchzubekommen, ist man wohl bereit, die gesamte
Finanzstruktur der Nation zu zerschießen.
Griechenland Bailout für den EZB Vorsitz?
Noch geht es um solche Eitelkeiten. Aber bald wird in Brüssel und in der EZB die nackte Panik agieren. Juncker ist schon zu lange dabei, er versteht die neue Zeit nicht.
[11:30] Hintergründe: EZB – Die Europäische Zentralbank
Neu 2010-02-15:
[20:00] Niederlande sagt NEIN zu GR-Bailout: Germany growls as Greece balks at immolation
Holland's Tweede Kamer has passed a motion backed by all parties prohibiting the use of Dutch taxpayer money to bail out Greece, either through bilateral aid or EU bodies. "Not one cent for Greece," was the headline in Trouw. The right-wing PVV proposed "chucking Greece out of EU altogether".
Wenigstens ein Nettozahler, der sagt: mit unserem Geld nicht.
The Frankfurter Allgemeine summed up German feelings when it asked why taxpayers should bail out a country that thinks it an outrage to raise the retirement age to 63. "Should Germans have to work in the future until 69 instead of 67 so that Greeks can enjoy early retirement?"
Nur die Merkel kapiert nicht, dass die Deutschen nicht bis 69 für Griechenland arbeiten wollen, die nicht einmal bis 63 arbeiten möchten. Wenn wir AEP nicht hätten, der die Probleme des Euros so schön auf den Tisch legt - die politischen Probleme auch.
[12:30] Der grosse Euro-Crash kann jederzeit kommen: Investoren lassen "heiße Kartoffel" Euro fallen
Die Verluste mit dem Euro dürften schon recht gross sein, das "nur" wegen Griechenland, das eigentlich harmlos ist. Wenn die Flucht aus Spanien beginnt, dann wird es wirklich ernst.
[9:30] EZB und Finanzminister streiten: EZB fordert mehr Härte gegenüber Griechenland
Die Europäische Zentralbank EZB will das verschuldete Griechenland zu harten Sparmaßnahmen zwingen, darunter deutlich höhere Steuern. So weit wollen die Finanzminister der Euro-Gruppe, die heute über Hilfe für die Griechen beraten, nicht gehen. Hintergrund: In dem Land drohen soziale Unruhen.
Wenn es nach den Politikern geht, muss GR also gar nicht sparen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
[10:00] Die Sorge über ein Auseinanderfallen der Euro-Zone wächst: Griechenland-Krise: "Jeder tut, was er will"
[9:45] Juncker wird auch schon alt: Deutsche: Griechen raus aus Eurozone
Der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, warnt vehement vor dieser Idee. Dies hätte "erdbebenartige, unkontrollierbare Folgen" und würde Griechenland in die Nähe des Staatsbankrotts bringen.
Ja, eine Politiker-Krähe hackt der anderen kein Auge aus. So war es bisher in Junckers guter Zeit. Jetzt geht es aber um das eigene, nationale Überleben.
PS: dem deutschen Vok (und auch sonstwo) ist das Schicksal der Griechen recht egal: falsche Schrift, falsche Religion, falsches Verhalten, falsches Volk. Das sind die neuen "Realitäten", die in jeder Depression wichtig werden.
[17:45] Das kann nur die Merkel bestellt haben: Griechenland hat Recht auf EU-Hilfe
[9:30] Cartoon Euro-Rettung: http://files.newsnetz.ch/bildlegende/20708/347716_pic_970x641.jpg
[20:30] Leserzusendung-DE - BRD rettet die PIGS:

Vielen Dank!
Neu 2010-02-14:
[21:00] Euro-Kollaps unvermeidlich: Collapse of the euro is 'inevitable': Bailing out the Greek economy futile, says FRENCH banking chief
The European single currency is facing an 'inevitable break-up' a leading French bank claimed yesterday.
Strategists at Paris-based Société Générale said that any bailout of the stricken Greek economy would only provide 'sticking plasters' to cover the deep- seated flaws in the eurozone bloc.
Jeder GR-Bailout ist also nur ein weiteres Pflaster drauf. Jetzt kommen die harten Worte also auch aus Paris. Die Märkte sollten bald reagieren.
[21:00] Bekommt Trichet Angst vor der DM-2? Zentralbank verschärft Sparzwang
Die Rute wirkt wohl.
[19:00] Leserzuschrift-AT (SUV-Fahrer) - DM2 - die Devise muss lauten: Dr Gold übernehmen Sie:
DM2 - Bluff oder nicht. Im Endeffekt rettet eine nicht goldgedeckte Währung nichts und niemand. Die verfaulten Glieder im Euroraum kann man ja schon heute wegsprengen und sie ihrem Schicksal überlassen.
Der angefaulte Rest samt grenzdebiler EZB wurschtelt dann genauso inhaltslos weiter und prolongiert für 1 - 2 Jahre die Orientierungslosigkeit in der Wirtschaft mit dem Erfolg, dass der Systemkollaps noch viel verheerender (Hungersnöte, Tote, Bürgerkriege etc. ) sein wird als nach dem 1 Weltkrieg.
Wäre Merkel, (diesmal in Eichelburg´s Cartoons leider mit künstlerischen Einschränkungen, da tittenlos, dargestellt) keine Kommunistin, gäbe es aus meiner Sicht nur einen denkbaren Befehl: Dr Gold übernehmen Sie.
Zuvor müßte die EZB massenhaft weiter ihr Falschgeld produzieren und solange wie möglich alles EM aufkaufen, was geht.
Selbst bei einer angestrebten Golddeckung von nur 10% stünde Gold dann vermutlich weit über US $ 100.000. Der Crash käme sofort, wäre aber massiv abgeschwächt und kein Vergleich zu dem, was uns später erwarten wird.
Fazit: das sollten die Zentralbanker und Politiker wissen. Offensichtlich verfolgen sie aber andere Ziele.
Die ZBs werden erst dann Gold kaufen, wenn sie eine Golddeckung nachweisen müssen. Dann aber um jeden Preis, ähnlich zu 1979.
[10:15] Leserzuschrift-DE - wird die EU eine DM 2 zulassen?
Glauben sie die anderen EU Staaten insbesondere Frankreich werden es einfach so hinnehmen,
dass Deutschland so souverän agiert und die Deutsche Mark einführt??
Man denke an die Zitate der ausländischen Politiker aus den 90ern bezüglich der Wiedervereinigung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Elite zulässt, dass Deutschland seine Zügel ( ENDLICH ) in
die eigenen Hände nimmt.
Es wird den Franzosen nichts anderes übrigbleiben. Denn wenn der Euro crasht, dann ist dieses Experiment bei den Europäern am Ende. Vermutlich drucken auch die Franzosen schon ihren neuen Franc. Vielleicht gibt es dann eine Art von Währungsverbund unter den Nicht-PIGS.
Übrigens auch Österreich soll eine neue Währung bekommen, diese dürfte aber nicht Schilling heissen.
[15:00] Leserzuschrift-CH zu neue Währung für Österreich:
Eine neue Währung für Österreich, die nicht Schilling heisst?
Wie wär's mit einer Währungsunion mit der Schweiz? Wir könnten das dann politisch völlig unkorrekt "Schinken" nennen
Neín, nicht eine solche Währungsunion, eine andere ist angeblich geplant, mit der Mark.
[16:15] Leserzuschrift-DE - DM-II und EU-Duschköpfe:
Es scheint einiges los zu sein hinter den Kulissen. Vielleicht ist man ja in der Politik schon so weit, daß man das Ende des Euro-Experiments tatsächlich nahen sieht. Daß etwas anderes, ein Ersatz auf nationaler Ebene, gedruckt und vorbereitet wird, kann durchaus sein, aber vielleicht nur als Übergangslösung ? Wird man tatsächlich das Projekt Europa, auf das man doch so stolz ist, zurückfallen lassen auf ein Niveau, in dem die Nationalstaaten wieder selbst viel mehr entscheiden können? Jetzt, da man gerade dabei ist, die Brüsseler Eurokraten mit immer mehr Macht auszustatten( nach der Glühbirne kommen die Duschköpfe)?
Wenn man´s genau nimmt, brauchen wir Europäer Brüssel doch gar nicht wirklich, Abkommen zwischen Euroländern, welcher Art auch immer, kann man auch ohne die ganze Beamtenhorde aus Brüssel schließen. Eine Krise hat ja auch immer was Gutes...
Man muss wissen, dass die Bürokratien generell parallel arbeiten. Die EU tut so weiter, als wäre nichts passiert.
Die DM-II dürfte im Moment eine reine nationale Notfallsstrategie sein, ist zwar da, aber man tut vorerst mit dem Euro weiter, bis es kracht.
[7:30] Da muss was dran sein: EU steht womöglich kurz vor der Währungsreform
Die Länder der Europäischen Union stehen auf Grund der desolaten Staatsverschuldung womöglich vor einer konzertierten Währungsreform mit Abspaltung einzelner Länder aus dem Euro-Verbund. Bezogen auf das BIP würden vermutlich lediglich Estland, Rumänien, Polen und Bulgarien ihre Schuldenprobleme lösen können - der ehemalige Westen hingegen steht praktisch vor dem Kollaps.
Nicht nur die Abspaltung einzelner Euro-Länder. Die Spareinlagen werden wohl grossteils vernichtet. Ob die Eliten damit so einfach durchkommen?
[10:30] Die FAZ trommelt auch schon: Gefahr für unser Geld
Das ist nur einer der vielen Medienberichte in den letzten Wochen, wo das Euro-Geld selbst in Frage gestellt wird. Soll das den Übergang auf eine neue Währung mit Währungsreform "erleichtern"?
Noch soetwas: D-Mark Wiedereinführung
Sollte der Euro zu einer Weichwährung werden, plädiert knapp jeder zweite Deutsche dafür, in letzter Konsequenz die Wiedereinführung der D-Mark zu erwägen. 53 Prozent der Deutschen will Griechenland wenn nötig vom Euro-Raum ausschließen. 67 Prozent sind gegen Milliarden-Hilfen.
Diese Umfrage wurde im "Auftrag" von Bild gemacht und dort veröffentlicht. Warum denn wurde bisher der Euro so hochgelobt und plötzlich wird er von den Medien zerrissen? Das sieht sehr stark nach Kampagne für eine neue Währung aus - zumindest in Deutschland.
[19:00] Leserzusendung-DE - so wird der Euro enden:

Neu 2010-02-13:
[16:00] Leserzuschrift-DE - GR-Bailout und Währungsunion:
Was läuft hier eigentlich WIRKLICH ab? Den Beteiligten ist doch glasklar, dass die “Rettung” der PIGS die ganze Staatengemeinschaft spätestens binnen etwa 2 Jahren zerstören wird. Der Austritt aus dem Währungsverbund ist doch für jeden gesund denkenden die einzig rationale Handlungsoption, vor allem für die Netto-Zahler. Ich kann nicht fassen, dass die Merkel sowas “freiwillig” machen soll. Vielleicht liegen ja die Konspirationisten am Ende doch richtig?
Was hier wirklich abläuft, wissen wir alle nicht so genau. Aber inzwischen wurde mir aus einer weiteren Quelle (ausserhalb Deutschlands) bestätigt, dass eine D-Mark II im Druck ist. Nur nur für Deutschland. Eine kleine Währungsunion?
[17:00] PS: Eine solche neue Währung würde natürlich eine Währungsreform mit dem Abbau praktisch aller Schulden und Vermögen bedeuten, denn die deutschen "Anlagen" bei PIGS & co wären dann wertlos. Man wird es vermutlich erst machen, wenn der Euro wirklich zusammenkracht.
[20:30] Zusatzinfo: die gleiche Quelle sagt, vom heutigen Euro-Wert wird bei dieser Umsellung nicht viel bleiben.
[20:30] Leserkommentar - Griechenland Bailout / D-Mark II:
Sollte die D-Mark II tatsächlich auf der Agenda stehen, muß man den Griechenland Bailout völlig neu mit Schopenhauer bewerten:
Wer mit Falschgeld (Euro) sparsam ist, ist ein Idiot.
So ist es: Zeit für den persönlichen Crack-Up-Boom, bevor es die Masse versucht.
[20:30] Leserkommentar-AT - Kredite bei Währungsumgstellung:
Sie sprachen in der Antwort zum Leserbrief hinsichtlich z.B. einer D-Mark 2 oä davon, dass dann alle Vermögen und auch Schulden vernichtet seien.
Heißt das, dass alle aufgenommenen Fremdwährungskredite zB der Ungarn aber auch Griechen usw. nicht mehr bezahlt werden müssten.
Im Krisenfall, wenn es nicht mehr weitergeht, wird das aber auch Japan mit dem Yen machen und auch andere.
Heißt das, dass allen Fremdwährungskreditnehmer z.B. in Österreich die Kredite nicht mehr bezahlen brauchen?.
Wären da die Fremdwährungskreditnehmer nicht die großen Gewinner, abgesehen von den dann stattfindenden gesellschaftlichen Unruhen.
Bei Währungsreformen kommt meist nur der Staat aus den Schulden davon, nicht Privatschuldner - siehe Deutschland 1948.
Dieser Schreiber dürfte ein "Lebender Hedge Fond" sein, mit einem endfälligen CHF-Kredit. Solche Leute sollten entweder schnellstens den Kredit loswerden oder sich gleich die Kugel geben, denn einen Euro-Crash werden sie nicht überleben, dann explodieren die Rückzahlungen.
Wer noch Euro-Vermögen hat, sollte mit dem Geldausgeben beginnen, wer Schulden hat, sollte mit dem Blutschwitzen beginnen!
[21:00] Leserzuschrift-DE zum Geldausgeben:
Also die ursprünglich Formel "Bargeld in Höhe von 3-fachen Monatsnettolohn" in kleinen Scheinen zu Hause bunkern für die kommende galoppierende Inflation bzw. Hyperinflation ist hinfällig? Die Situation hat sich also geändert, es wird wahrscheinlichen einen plötzlichen Währungswechsel geben?
Nein, diese Regel gilt weiterhin, man kann, wenn man will einen Teil in CHF umtauschen. Gold/Silber sollte man auch genügend haben. Aber es ist jetzt höchst gefährlich, grosse Euro-Beträge zu halten (manche Leute haben viele 100'000 Euro).
[21:00] Leserzuschrift-DE - Was bedeutet das nun konkret für uns in Deutschland ???
- Vermögen ( Sparguthaben wären alle weg )
- Schulden gäbe es auch nicht mehr, dafür dann eine Zwangshypothek ?
Wird es möglicherweise mehrere kleine Währungsreformen geben bis es wieder zum Goldstandard kommt ?
Ja, so ähnlich, die Details kennen wir natürlich nicht. Einen kleinen Rest wird man den Sparern wohl lassen. Bei den Schulden wird sich der Staat sicher einen "Ausgleich" holen, so wie die Zwangshypotheken nach 1948.
[20:15] Sogar Bild schreibt es schon: Experte: Zusammenbruch des Euro nur eine Frage der Zeit
[14:45] Die Euro-Dominos werden trotzdem fallen: Das Dominoprinzip
Ohne Finanzhilfen für Griechenland würden die Hegemonialmächte der Europäischen Union selbst ins Wanken geraten
Wer alles zu veteidigen versucht, verteidigt am Ende gar nichts.
Besser gleich abschreiben: Warum die Griechen nicht zu retten sind
Kommt ohnehin, aber mit Bailout geht die ganze Eurozone mit unter.
Leserkommentar-DE: Kommentar: Wacht auf auf dieser verdammten Erde
[20:30] This is not just a European crisis - stick with gold: A bail-out will be just the start of Europe’s problems
[14:45] Geht weiter: Ausverkauf beim Euro setzt sich wegen Investorenskepsis zu EU fort
Auch die CDS-Kosten auf die PIGS-Bonds steigen weiter.
Neu 2010-02-12:
[17:00] Bailout-Opposition aus der EZB: EZB-Chefvolkswirt lehnt EU-Hilfen für Griechenland ab
[10:45] Der Euro, ein Experiment: Euro-Zone Debt Default Risk Crisis, "UR ALL PIGS FROM HELL!”
[6:30] Eine Stimme der Vernunft: Die Partei der Vernunft fordert die sofortige Beendigung des Euro-Experiments
Neu 2010-02-11:
[16:45] Griechenland-Bailout "gescheitert"?
Da bleibt einem der Mund offen stehen: Griechenland will kein Geld der EU
Erst hieß es, das klamme Land erhält Kredite, vielleicht sogar unter Beteiligung des IWF. Auf dem EU-Sondergipfel gab Athen bekannt, überhaupt kein Geld zu wollen. Die Europäer beschränken sich auf politische Hilfen. Investoren stören sich daran, dass die Zusagen vage bleiben.
Real dürfte es wohl so sein: EU hilft nur, wenn die Griechen "rigoros" sparen
Erst hieß es, das klamme Land erhält Kredite, vielleicht sogar unter Beteiligung des IWF. Auf dem EU-Sondergipfel gab Athen bekannt, überhaupt kein Geld zu wollen. Die Europäer beschränken sich auf politische Hilfen. Investoren stören sich daran, dass die Zusagen vage bleiben.
Griechenland müsse sich aber an die Regeln halten, sagt die deutsche Kanzlerin Merkel: Einigung: Nur politische Hilfe für Griechenland
Fazit: Deutschland hat sich aus innenpolitischen Gründen quergelegt. Die Merkel wagt es nicht, einen GR-/ES-/PT-Bailout in der eigenen Öffentlichkeit durchzubringen. Vielleicht macht man etwas "hintenherum" über die EZB (heimliche Monetisierung).
Die wollen/können alle nicht sparen: Widerborstige PIGS wehren sich gegen Reformen
Doch ein Bailout durch Deutschland? KfW soll Griechenland retten
Dann dürfte die Merkel geliefert sein: wegen zig-Milliarden-Bailout eines fremden Staates und wegen Versteckens dieser Tatsache.
Wenn das stimmt: Die Spekulanten dürfen sich jetzt nicht nur über die PIGS hermachen, sondern über den Gesamt-Euro und die Bunds auch. Der Euro fällt schon.
[17:30] Leserkommentar-DE: Den ganzen Wirbel hat man jetzt nur gemacht, damit die non-bailout - Klausel des EZB-Vertrages nicht so offensichtlich gebrochen wird
Irrtum: die Klausel ist denen egal. Es geht primär um deutsche Innenpolitik - Rechtfertigung des Bailouts.
[18:00] Welt: Der Blankoscheck für Griechenland ist ein Fehler
Hoppla: es war als doch ein Blankoscheck für das schweinischte aller PIGS. Nur zugeben will man es nicht.
[19:00] Geht schon los: Euro und Bunds sinken: EU-Chefs schicken Euro auf Talfahrt, Absage an Griechenland spaltet die Märkte
Dafür steigen die griechischen Bonds - und das Gold.
[18:30] Leserzuschrift-DE - Untergang der Eurozone:
ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit einem Kunden von mir. Er ist seit vielen Jahren Prof. an der FH für int. Management. Zudem ist er Amerikaner.
Ich wollte wissen wie er die gesamte Lage einschätzt. Er sagte: "es ist alles vorbei, das war`s."
Dann wollte ich wissen warum dann das Sterben so lange dauert und warum der Dollar noch nicht kollabiert ist.
Die Antwort: "die Eurozone ist noch zu stark. Man versucht momentan gezielt die Eurozone und speziell Deutschland zu entreichern, damit sie nicht gestärkt aus dem großen Crash hervorkommen und Amerika dadurch seine Weltmachtposition für immer verliert. Sobald das erreicht ist kommt der große Knall."
Damit könnte auch die Reihenfolge des Kollaps stimmen, zuerst der Euro und dann der Dollar. Das Pfund schmiert dann so nebenbei mit ab, ist ja ohnehin schon nicht`s mehr wert.
"Übrigens ist der Euro aus eben diesem Grund ins Leben gerufen worden", meint der Prof, also schon lange geplant.
Man saugt uns also das Blut aus den Adern, damit die amerikanischen Vampiere überleben können. Das stinkt gewaltig nach CFR und Weltmonopol.
Seiner Meinung nach ist einer der größte Blutbeschaffer: Benjamin Shalom Bernanke, Meister der Verzögerungstaktik.
Woher das Merkel und Co seine Motivation erhält dürfte ja wohl allen klar sein, oder hat jetzt noch jemand Zweifel? Die wird alles zu retten versuchen, PIIGS, HarzIV und alles was sonst noch Geld braucht um uns auszusaugen. Das sind keine komunistischen Züge ihrer persönlichen, politischen Auffassung, sondern Befehle von ganz oben!
Es muss nicht ganz so konspirativ sein, aber es ist sicher einiges dran.
[20:00] Leserkommentar-DE - Die Dolchstoss-Legenden sind schon da:
Ja, das ist mit Sicherheit das "big picture". Genau das waren auch die Ziele des 1. und 2. Weltkrieges: Deutschland als Konkurrenten auszuschalten. Und so wird es auch diesmal sein. Wir befinden uns definitiv im 3 Weltkrieg.
Es ist kein 3. Weltkrieg. Es ist nur eine deutsche Regierung, die zu allen anderen solidarisch ist, ausser zu den eigenen Steuerzahlern.
[20:15] Leserkommentar-DE: Es ist kein 3.WK, aber ein Krieg der deutschen Regierung gegen das deutsche Volk!
So kann man es sagen, stimmt.
[17:30] Leserzusendung-AT:

[11:15] GENAU MEINE PREDIGT: Euro bis zum Untergang must read!
Der Fall Griechenland: Fortgesetzte Insolvenzverschleppung auf Deutschlands Kosten! Bis zum bitteren Ende. ALLE müssen untergehen, damit GR + Euro nicht jetzt schon untergehen - was später ohnehin unvermeidlich sein wird!
Leserkommentar: DEMOKRATTEN SIND GEWOHNHEITSVERBRECHER DIE ZWANGHAFT WEITERMACHEN MÜSSEN BIS ZUM ZUSAMMENBRUCH !!!
Es geht um Gesichtwahrung und die Solidaridät der Eliten untereinander. Sie machen es immer gleich:
Ja, man wird den Vertrag brechen. Der gestern vom FinMin gemachte Vergleich mit der HRE spricht eine deutliche Sprache! Das ökonomische Problem ist, dass das ganze jetzige Vorgehen lediglich eine Insolvenzverschleppung zu Lasten des dt. Steuerzahlers darstellt. Eine realwirtschaftliche Anpassung i.S. der Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der ClubMed Länder findet dadurch nicht statt. Es bleibt somit ein Fass ohne Boden. Die Situation erinnert fatal an 1992, als Lira und Peseta massiv abwerteten und das Pfund aus dem EWS flog. Auch hier stemmte man sich mit Milliardenbeträgen gegen den Markt und die ökonomische Vernunft, um am Ende doch aufgeben zu müssen. Auch heute ist dies nicht anders und jeder Versuch, dass zu verhindern, macht alles nur noch schmerzhafter und teurer."
Uns so weiter...
Für uns Gold-Bugs ist es aber gut, auch wenn wir bis zum finalen Euro-Crash vielleicht noch etwas warten müssen. Dafür geht jetzt Deutschland sicher mit unter - damit ja keiner entkommt!
Leserkommentar: GETRIEBEN VON DUMMHEIT, FEIGHEIT UND ROTER IDEOLOGIE
Neu 2010-02-10:
[21:15] Noch 30% zu hoch? Wie tief kann der Euro noch fallen?
[5:45] Die Realität: Deconstructing Europe: How A €20 Billion Liquidity Crisis Is Set To Become A €1.6 Trillion Funding Crisis read!
But why stop here: now that all European debt will be brought to the lowest common denominator, namely the demand for German securities, which is at the heart of the backstop plan, it implies that global European funding requirements have to be evaluated in total, and not piecemeal as we did until today. When compiling this data, we attain a shocker: the Eurozone will need to finance, roll and fund deficits to the tune of €1.6 trillion in 2010 alone.
Es geht nicht um €20 Mrd, sondern insgesamt 1600 Mrd. an Staatsschulden, die 2010 übergerollt werden müssen.
Für alle "PIGS-Bailouter" in Deutschland:
The moral hazard of supporting poorly disciplined government finances only encourages bad performance in others. But the alternative likely will be a greater and uncertain outcome. Near term, we expect further weakness in periphery sovereign debt spreads to German benchmarks, further weakness in the Euro and continued headline risk out of the sovereign risk story before ultimately these accelerating liquidity concerns and rising debt refinancing costs prompt a greater policy intervention to arrest the liquidity crisis.
Zusammengefasst: Falls Deutschland (sonst kann es niemand) einmal hilft, wird es immer mehr Steuergeld ind den Süden pumpen müssen und damit seine eigenen Bonds und den Euro umbringen. Der Autor schreibt, die einzige Rettung für den Euro ist die Notamputation der PIGS.
Der Artikel enthält schöne Charts von anderen Krisen dieser Art.
Einige Analysten sehen bereits den Zusammenbruch der Eurozone: Die grösste Krise der Eurozone
Nur wie die Eurozone genau zusammenbrechen wird, ist noch nicht klar.
Neu 2010-02-09:
[20:00] Noch nicht: Die grösste Krise der Eurozone
Die spekulativen Attacken gegen die europäischen Südländer sind für die Eurozone die schwerste Belastungsprobe ihrer Geschichte. Einige Analysten sehen bereits den Zusammenbruch der Eurozone.
Was wir heute sehen, ist erst ein Vorgeplänkel. Die wirkliche Euro-Krise kommt, wenn auch die französischen und dann die deutschen Staatsanleihen abverkauft werden - so wie jetzt bei Griechenland.
[10:00] Da brennt es richtig im Euro: ECB's Trichet to leave Australia early for meeting
[16:45] Und der Chef muss zurück: Es gibt eine ernsthafte Krise in der Eurozone
[8:30] Die Anti-Euro-Spekulanten: Euro wird derzeit mit insgesamt 7,6 Milliarden geshortet
"The FT and FT Deutschland lead with the story that speculation have built record large short-positions in the euro, through which they speculate on a fall in the euro-dollar exchange rate. Data from the Chicago Mercantile Exchange as of Feb 2 show 40,000 futures contracts with a total value of $7.6bn. The paper says this is the largest short position ever built up on any currency.
Das ist nur mit Futures an der CME. Die wirkliche Short-Position ist sicher viel grösser.
[21:00] Da wird alles eingesetzt, was es gibt: Die Spekulation gegen den Euro läuft langsam heiß
Neu 2010-02-08:
[17:30] Leserzuschrift-DE - nur mehr X-Scheine in Deutschland?
Trotz Ihrer Aussage es bringt wenig, Euroscheine nach den Kennbuchstaben zu sortieren, bei Bargeldabhebungen, habe ich mir das angewöhnt.
Früher, also ca. vor November 09, waren bei den 50 € Noten immer mindestens bei einer Abhebung von 1000,-- € ca. mehr als ein drittel mit anderer Länderkennung. Seit Dezember ist das nicht mehr so. Man hat wenn überhaupt höchsten 2 Scheine die nicht das X aufweisen. Diese Erfahrung mache nicht nur ich in Nbg, sondern auch Freunde. Zudem sind die Noten meist neu.
Das ist schon etwas seltsam und wenn man es in den Kontext von den 14 bestellten neuen Gelddruckmaschinen für Deutschland siehst, da könnte was im Busch sein. Inzwischen müssten ja so ca. 3, 4 Maschinen ausgeliefert sein, da sich der Auftrag über 15 Monate erstreckt, bei 14 Maschinen. Da ich die Druckleistung der Maschinen nicht kenne, und auch nicht den Rahmen der Aufgabe, ist es natürlich schwer hier etwas "Nägel mit Köpfen" zu sagen, jedoch könnte es ein Indiz sein.
Und zwar, das die Geldnoten welche eine andere Kennung haben aussortiert werden. Nun aber warum? Vielleicht eine Vorbereitung zum Ausstieg vom Euro. Da wenn es den Euro zerreisst ja die anderen Noten sicher einen anderen Umtauschfaktor hätten, sagen wir mal zur Neu-DM. Damit könnte der Aufwand des Umtausches reduziert werden.
Das mit dem Sortieren der Scheine kann man vermutlich vergessen. Höchstens kommt eine Stempelung für die Übergangsfrist. Aber es werden offensichtlich Euros gedruckt, dass die Maschinen glühen.
Eine andere Interpretation wäre, dass die deutschen Banken systematisch fremde Scheine systematisch ausser Landes schaffen.
[20:15] Leserkommentar:
Leute, kauft echtes Geld und lasst doch diese Diskussionen um X; Y oder Z - dieser Papiermist landet in der nächsten Wintersaison bündelweise im Ofen, das ist so sicher wie das A und O
Da kann man nur zustimmen.
[15:30] Leserfrage-DE - warum der Euro so absackt:
In den letzten Tagen wurde viel spekuliert, warum der Euro so absackt, obwohl in US und UK die Lage viel schlimmer ist. Kann es nicht sein, daß Deutschland oder die Bundesbank Interesse daran hat, daß der Euro verliert? Man hätte bald einen Grund aus dem Euro auszusteigen. Bis dahin würde der Export aufgrund des schwachen Euros aufblühen. Die Bevölkerung wird schon mal auf ein Auseinanderbrechen der Währungsunion vorbereitet und befürwortet den Ausstieg. Man fragt doch nicht umsonst: Cui bono?
Alle Politiker haben Interesse an einer schwachen eigenen Währung - zur Wirtschaftsankurbelung. Problematisch wird die Abwertung erst dann, wenn die Inflation sichtbar steigt - besonders in Deutschland.
Der Ausstieg Deutschlands ist sicher nur dann eine Option, falls der Euro wirklich massiv crasht und die Inflation daher explodiert - jeder rette sich selbst.
[17:30] Leserkommentar-CH: Die PIGS-Schweine haben sich zu lange im Club Med vergnügt - so einfach ist das.
[15:15] Die Zahlen belegen, dass das Euro-Projekt seine größte Bewährungsprobe überhaupt zu bestehen hat: Kapitalmarkt schreibt Euro ab
Die Angst vor Staatspleiten hält die Märkte in Schach. Die Euro-Skepsis ist so groß wie noch nie: Die Investoren wetten auf einen Kursverfall der Gemeinschaftswährung. Das Treffen der G7-Finanzminister bestärkt die Händler in ihrer Meinung.
So schlimm ist es aber nicht. Wenn die Politiker von Euroland nur etwas Mut hätten, dann würden sie die schlimmsten Fälle wie GR und PT notamputieren und ihre Dollars und Pfunde gegen Gold eintauschen. Dann wäre die Panik in London und New York. Aber "Feigheit vor dem Feind" ist ja ein wesentliches Merkmal unserer Schönwetter-Politiker.
[10:45] Angewandte Domino-Theorie: Eurokrise: Wehe, wenn der Erste kippt
Die Griechen steuern schnurstracks in den Staatsbankrott. Wird der nicht abgewendet, kommt es zum Domino-Effekt, einer Katastrophe.
Die Kunden stürmen die Banken und plündern ihre Konten. In den Geschäften kommt es zu Hamsterkäufen. Bis nichts mehr da ist. Die Ladenregale bleiben leer, der Einzelhandel hat kein Geld mehr. Auf den Straßen versammelt sich das Volk und demonstriert gegen die Regierung. Die Proteste schlagen in Gewalt um, die Regierung wird gestürzt, es herrscht Anarchie. Der Schwarzmarkt verdrängt die Marktwirtschaft. Und das alles, weil der Staat bankrott ist.
Wenn Griechenland untergeht, ist das für den Euro nicht weiters schlimm, die sind ohnehin schon abgeschrieben, der Untergang ist in den Euro schon eingepreist. Schlimmer ist die Ansteckung etwa Spaniens. Man kann sicher sein, dass deren Staatsanleihen schon kräftigt geshortet werden.
[11:15] Da sind sie schon, die GR-Shorter: Quatremer-Blog weiß angeblich, wer gegen GR zockt (Investmentbank und zwei Hedgefonds)
[17:30] Die Euro-Hühner flattern in Panik herum: Europa ringt um das Vertrauen der Märkte
Besonders schlimm sind die Journalisten-Hühner. Die fordern jetzt den Bailout - die Angst vor dem Unbekannten.
[19:30] Leserkommentar-CH: Diese Journalisten-Hühner glauben es einfach noch nicht dass sie für die nächsten 10 Jahre alle auf dem Bauernhof landen werden - das ist dann der wahre "bailout"
[10:45] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) zum Euro als Weltreservewährung:
Der EUR kann als Weltreservewährung nicht ausfallen, weil er nie Weltreservewährung war. Beweis: Wenn der $ fällt gegen den EUR, steigt immer das Gold; EUR- Bonds werden viel kritischer beäugt als $- Bonds. Daher sehen die Märkte das Gold als alternative Reservewährung zum $ und sie sehen den EUR als Leitwährung für industrielle Erzeugnisse, Konjunktur (Aktien) und Rohstoffe. Die Ablöse des $ in den Augen der Märkte ist eine Team aus Gold und EUR.
Die weit überschätzte Preisauszeichnung in $ spielt weitgehend keine Rolle mehr. Der $ verliert mehr und mehr seine Funktion als Leit- und Transaktionswährung, nichts folgt ihm. So etwas hält man nicht, um nächste Woche etwas zu bezahlen, dessen Preis sich sicher invers zum $ verhält, was bei allen Dingen der Fall ist, der $ wird unbrauchbar unpraktisch supervolatil zum Einkaufen konkreter Güter. Ein amerikanischer Edelmetallhändler möchte ich nicht sein. Dessen Lagerhaltung ist ein Roulettespiel. Während bei uns Gold zwischen 765 und 790 EUR rumpendelt, hat ein US- Edelmetallhändler Schwankungen um 100 $ pro Unze, viel höher als jede Marge. Roulettespiel. Und so geht es allen Händlern aller wichtigen Güter.
Ein "Auseinanderbrechen" der Funktionen Reservewährung für Anleihen ($) und Währung für Praktische Wirtschaft (EUR) wird daher die weitere Folge sein und die Geld = Anleihen - Entwicklungsgleichung zunehmend ungültig.
Neu 2010-02-07:
[18:15] Wieder purer Euro-Sprengstoff aus London: Das erste Land, das den Euro aufgibt? Wie wäre es mit Deutschland?
Das nach diesem AEP-Artikel: Should Germany bail out Club Med or leave the euro altogether?
Wird da ein Spiel gespielt? das Euro-Zerbrechspiel?
Neu 2010-02-06:
[11:30] Was hat das "gekostet"? "Wiwo": Merkel ebnet Bundesbank-Chef Weber Weg an EZB-Spitze
Einen Griechenland-Bailout?
Neu 2010-02-05:
[21:00] Wirklich? Euro-Experte: „Austritt wäre ökonomischer Selbstmord“
Otmar Issing gilt als Architekt der europäischen Geldpolitik. Er war acht Jahre lang Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank und Direktoriumsmitglied der EZB.
SN: Wäre das überhaupt denkbar, dass man von heute auf morgen eine neue Währung etabliert?
Issing: Ich möchte von den technischen Schwierigkeiten im Einzelnen gar nicht reden, das wäre äußerst kompliziert. Es ist schon eine Horrorvorstellung, all die auf Euro lautenden Verträge zu ändern. Nein, die griechische Regierung muss vor die Wähler treten und ihnen sagen: Wir haben keine andere Möglichkeit, als unsere Probleme selbst zu lösen. Wir müssen endlich das tun, was wir schon seit vielen Jahren hätten machen müssen. Darum, und um nicht anderes geht es.
Ein typischer Experte, er sieht nur die technischen Details, übersieht die politische Dimension.
Vermutlich wäre nicht einmal ein Austritt der PIGS für diese Selbstmord, wenn sie gleichzeitig den Staatsbankrott erklären. Bankrott gehen sie sowieso. Mit einer massiven Abwertung könnten Sie wieder konkurrenzfähig werden. Für die "Nettozahler" wird der Austritt ohnehin die einzige Lösung sein, wenn der Euro wirklich crasht.
[17:30] Ist ja schon unterwegs: Bricht der Euro ?
[15:00] Spanien ist der eigentliche Euro-Krisenherd: Schuldenkrise: "Sorge vor Flächenbrand in der Eurozone"
Das ist so in solchen Währungskrisen: Wenn die Finanzherde aus einem Staat flüchtet, dann auch gleich aus den Nachbarstaaten mit ähnlichen Problemen. Wenn es bei Spanien losgeht....dann ist der Euro dran.
[6:45] "Euro-Abbruch" durch die Briten? Ziemann-Kommentar:
Schlechte Euro-Nachrichten, die asiatische Connection mit ihrer Dollarhebung – das ist nicht nur schlecht für den Euro und gut für den Dollar (der natürlich gar nicht besser ist als der Euro), sondern führt nachweislich zu einen Massaker an den Märkten der nicht-zinserzielenden Anlagevehikel. Also ging es am Aktien-Markt, an den Rohstoff-Märkten und bei den Edelmetallen gleichzeitig und heftig bergab.
Cui bono – wem nützt es, fragt sich da der Beobachter. Nun die Position der Japaner und Chinesen ist klar. Die wollen ihre jeweils mehrere hundert Milliarden Dollar schweren Treasury-Reserven gegen Rohstoffe und im Fall von Japan gegen ihre Währung aufgewertet sehen. Dann kann man mit den Dollars noch sinnvolle Produkte am Weltmarkt aufkaufen. Oder die eigene Export-Industrie hat es im US-Markt noch leichter, ihre Produkte abzusetzen.
Aber auch das Herunterreden des Euros scheint wohl einige Nutznießer zu haben. Warum sollte man sich ohne besonderen Anlass nun gerade Spanien vorknöpfen. Die Partei oder die Parteien, die dieses Euro-Bashing-Spiel betreiben, wollen wohl von ihren eigenen gravierenden Problemen ablenken.
Man wollte wohl mit dem Fall Griechenland den Deutschen ein trojanisches Bailout-Pferd unterjubeln, um den Euro endgültig zu einer Südeuropa-(Weich)Währung abschmieren zu lassen. Die Bundesregierung hat dieses Pferd nur mit Glück vor seinen Toren stehen lassen – weil nämlich der Widerstand im eigenen Lande zu groß war. Die europäische Solidarität, die viele Kommentatoren der anglo-amerikanischen Finanzpresse von uns eingefordert hatten, hätte den Euro wohl endgültig das Genick gebrochen.
Mein Tipp: Hier steckt das untergehende britische Finanz-Imperium dahinter. Das hat ja schon während der Dubai-Krise die Märkte kräftig durchgeschüttelt.
Die Nutzniesser wären sicher die Briten mit ihrem überdruckten Pfund. Aber auch die Euro-Staaten wollen wahrscheinlich wie alle Politiker der Welt keinen starken Euro.
Das mit dem trojanischen Griechen-Bailout-Pferd für Deutschland stammt aber eher aus Brüssel oder Frankfurt (EZB, Joe).
[11:30] Leserkommentar-DE dazu:
Aber, Herr Eichelburg, das ist wie beim Billard - das Spiel mit Effet, wobei ein Objektball, und nicht der Spielball, einen anderen Objektball versenkt. Zur Taktik der perversen Strategien gehört nicht nur der Hinterhalt, sondern zusätzlich die Grundregel, nie den Stärksten einer Gemeinschaft anzugreifen, sondern immer nur deren schwächstes Glied. Schwach ist, wer angreifbar ist. Und das ist Griechenland mit seinen zerrütteten Finanzen und seinem verwahrlosten Haushaltsgebaren. Aber das ist nichts Neues. So wie auch die desolate Lage Spaniens nichts Neues ist. Volker Pispers bezeichnete solche "Joker" mal als "Arschloch im Wandschrank" - Menschen, Umstände die man nach Bedarf hervorholen und als Trigger, Vorwand, Alibi oder Sündenbock für seine Interessen nach Belieben benutzen kann. Solche "Arschlöcher im Wandschrank" sind Gold wert, man hegt und pflegt sie, denn sie verstärken die Schwächen des Gegners.
Sie sagten doch selbst immer sinngemäß: "Mit dem Rücken zur Wand ist sich jeder selbst der Nächste." - Nun und genau das ist bei den Briten und Amerikanern der Fall. Und da hat die Welt bestimmt noch einiges zu erwarten. Man sollte deren maligne Intelligenz, die sich über Jahrzehnte trainiert hat, nicht unterschätzen. Ihr Giftpfeilköcher dürfte gut gefüllt sein - mit Strategien, die wir uns möglicherweise gar nicht vorstellen können, die sich kein gesundes Hirn, kein Mensch, der auch nur den Ansatz eines Gewissens vorweisen kann, ausdenken kann.
Und wenn sie dann wirklich untergehen, was sie selten tun, da ihnen jeder Mensch mit einer auch nur spärlichen Grundausstattung an Moral unterlegen ist, dann gilt die Devise: Wenn wir schon untergehen müssen, dann nehmen wir noch so viele Andere wie möglich mit.
Siehe auch die USA-Downgrading-Warnung von Moody's.
[7:45] Leserzuschrift-DE - Griechenland - Euro:
Kann es sein, daß Griechenland in den letzten Wochen "gemobbt" wurde, damit der Euro an Wert verliert? Wenn der Euro stürzt, dann müssen die Anleger in die US-Staatsanleihen flüchten.
Da ist sicher etwas dran, aber der Zustand Griechenlands ist auch offensichtlich schlecht.
PS: nicht die Anleger flüchten in Treasuries, sondern die Spekulantenherde - ist bei denen einprogrammiert. Wird ausgenützt.
[11:00] Siehe auch hier - asymmetrische Wahrnehmung: Defizitdiskussion: GR vs. USA
Nur In Euroland soll man Defizite "wahrnehmen".
[11:00] Leserkommentar-DE - Pest oder Cholera oder gleich Penicillin:
an den Märkten tauscht man wohl gerade Pest gegen Cholera, also Euro gegen Dollar. Mal abwarten wann die Märkte merken, daß Cholera auch nicht gerade gesünder ist, um dann doch noch zum Penicillin (Gold) zu greifen
Bei einem "Euro-Problem" müsste eigentlich der Goldpreis hochfahren. Da dieser das Gegenteil tut, kommt ganz einfach der Verdacht, dass man die "Cholera" (USD) stützen wollte.
[11:30] Der Goldpreis darf keinesfalls hochfahren - da kein Gold mehr da: Breakdown of the Gold Market
Also hat man mit dieser Aktion in London und New York gleich wieder einmal Gold von den Kredit-Spekulanten eingesammelt.
Neu 2010-02-04:
[21:15] Jetzt ist der Euro dran: Schuldenkrise: Euro verliert weiter an Wert
„Europas umkämpftes Währungssystem wurde heute erneut erschüttert“, begann die „New York Times“ ihren Bericht über die Probleme von Portugal und Spanien. „In Zeiten einer sich vertiefenden europäischen Rezession“ würden die iberischen Nöte „neue Zweifel an den Plänen der Europäischen Gemeinschaft, engere wirtschaftliche Bande zu schmieden“, wecken.
Jetzt also auch Portugal und Spanien. Ein Totalcrash kann jederzeit kommen. Ausgelöst zur Dollar/Pfund-Rettung?
[21:15] AEP - Deutschland soll aussteigen: Should Germany bail out Club Med or leave the euro altogether? must read!
We can argue over whether Greece, Portugal, or Spain are at risk of being forced out of the euro. But there is another nagging question: whether events will cause Germany and its satellites to withdraw, bequeathing the legal carcass of EMU to the Club Med bloc.
In London darf diskutiert werden, was in der Eurozone noch tabu ist. Auf der einen Seite eine D-Mark II, die Karkasse des PIGS-Euro würde dann in den Staub sinken,
Neu 2010-02-01:
[18:00] Jetzt die "Euro-Tragödie": Griechische Tragödie führt zum Euro-Ausverkauf
[14:00] Die "Experten" geben die Richtung vor - Inflation:
Spiegel: Geldschwemme gegen den Euro-Crash
Presse: Euro in Not: "Letzte Hoffnung lautet Inflation"
Der ökonomische Zerfall eines europäischen Staates wie Griechenland würde alle anderen mitreißen, sagt der deutsche Ökonom Thomas Straubhaar. Inflation sei die politisch einfachste Option, Staatsschulden zu beseitigen.
Diese "Ökonomen" werden sich noch wundern, wenn die Staatsanleihen crashen.
Neu 2010-01-31:
[17:15] Kindisch, aber man kommt als EZB-Boss ins Fernsehen: Deutsch-italienisches Duell um den Thron der EZB
Leserkommentar: Wenn es den Euro in 2 Jahren noch gibt, dann sicher nicht mehr mit Italien.
Neu 2010-01-30:
[11:00] Video: Krisenwache - Eurozone unter Druck
Neu 2010-01-29:
[18:45] Raus mit den PIGS: Griechenland muss den Euro abgeben
Griechenland hat die Eurozone in eine schwere Krise gestürzt. Ökonom Dirk Meyer sagt, warum Deutschland jetzt zwei Dinge tun muss: Helfen und Härte zeigen.
Vorsicht, der Titel täuscht. In Wirklichkeit argumentiert der Autor für einen Bailout Griechenlands. Es zeigt aber auch die Folgen - höhere Zinsen für alle.
Leserkommentar-DE: DAS KOMMT NIEMALS !!! DIE MACHEN WEITER BIS DER PUTZ VON DER WAND FÄLLT
Trotzdem werden Griechenland & co den Euro verlassen. Wenn nicht in Wochen, dann in Monaten oder einem Jahr. Oder der Euro löst sich mangels Nettozahler von alleine auf - nach einem Regierungswechsel dort.
[11:00] Bald der die Notamputationen kommen müssen: Sprengt Griechenland den Euroraum?
Muss Europa das hoch verschuldete Griechenland retten, weil sonst die Gemeinschaftswährung gefährdet ist? Ein Papier der Finanzminister erhärtet den Verdacht. Der Druck auf Deutschland zu helfen wächst, doch Kanzlerin Merkel zögert noch. Die Märkte dagegen reagieren: Börsen und Euro stürzen ab.
Wenn Merkel einen Bailout Griechenlands mit deutschem Steuergeld macht, dann droht ihr sicher in der eigenen Partei ein Putsch. Auch in Frankreich wird es kaum möglich sein. Bailouts sind eigentlich nur in der eigenen Nation politisch möglich. Und Griechenland ist kulturell weit weg - man braucht es eigentlich nicht.
Besorgniserregende strukturelle Schwächen im Export wiesen nach dem Papier der Euro-Finanzminister auch Belgien, Frankreich, Italien, Malta, Slowenien, die Slowakei und Finnland auf. In einer relativ starken Wettbewerbsposition seien nur Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und Österreich. Handlungsbedarf etwa bei der Verbesserung der öffentlichen Finanzen, der Reform der Arbeitsmärkte und der Stärkung der Binnennachfrage gebe es auch in diesen Ländern.
Hier sind also noch einige weitere Bailout-Kanddiaten. Soll die auch alle Deutschland retten?
Die FAZ hackt auch darauf herum: Südeuropäische Schuldenkrise spitzt sich zu
Neu 2010-01-28:
[9:30] Ein Londoner Banker zum Euro: DEFICIT TERRORISM COULD KILL THE EURO
[10:15] Mehr "Euro-Zerfall": Roubini sagt Zerfall voraus
Neu 2010-01-27:
[20:00] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) - EURO-Schwäche, FED- Meeting:
Stimmt alles, was auf Hartgeld steht zum EURO. Nur warum sinkt der Schweizer Franken gegen das Britische Einlagenklopapierpfund? Das tut nichtmal ein Klickaffe mit 2 MBAs!!! Und die Aktienkurse sinken, Öl sinkt, EM sinkt.
Das ist eine Makro- Manipulation der Notenbanken ohne besondere Nutzung der Comex. ALLE Gegner der USD und besonders alle Gegner des GBP werden massiv angegriffen, auch Aktien, auch Öl, auch Nickel, auch Kupfer, auch Immobilien und ja auch EM.
Ich glaub den Unfung nicht. Kein Pimco und kein Devisentrader und kein Geldmarktfonds ist so debil, von Schweizer Franken ins Britische Pfund zu fliehen. An den Nebenschauplätzen sieht man, was wirklich abgeht. Ich werde das NICHT traden, das ist eine Falle. Even und Pause.
[19:00] Leserzuschrift-DE - 2010, das letzte Jahr des Euro?
Frage zu Ihrem Artikel: Wenn USA und GB "überleben" wollen, dann bleibt Ihnen doch gar nichts anderes übrig, als den Euro zu schwächen bzw. zu zerstören - oder?
Ist nicht mehr nötig. Der wirkliche Feind aller Währungen ist Gold - wird bereits gemacht.
[20:45] Leserzuschrift-AT (Platin-Investor) - Der wirkliche Feind aller Währungen ist Gold :
Absolut richtig!
Der Abverkauf des EUR, USD, GBP, JPY... gegen Gold ist sicher. Innerhalb des WC-Papierangebotes manipuliert man derzeit den EUR und besonders den CHF runter gegen die "herrlich soliden" GBP und USD, einfach weil ein starker EUR hohe Rohstoff- und EM- Preise gebracht hat und durch die EUR- Senkung diese nun fallen. Da man die ansonsten immer nach oben gestützten Aktien mitfallen lässt, muß es ziemlich ernst sein an der Staatsanleihenfront und wohl auch beim GBP. Seit dieses fast kollabiert ist, hat man Gold von 1226$ zuerst durch gezielte Drückung (Erkennbar am weitersteigenden Platin) und nun mit einem Flächenborbardement auf alles (erkennbar am sinkenden Öl, Platin, Aktien)runtergeholt. So viel Aktienkursverluste hinzunehmen spricht eigentlich auch für EM- Materialmangel. Früher hat man Barren geworfen. Haben die keine mehr? Im Herbst 2009 war ein CHF kurz teurer als ein USD. Wo sind seither die Soliditätszuwächse der USA oder gar von UK gegenüber der Schweiz???? Die EUR schlechter als Dollar- Story kaufe ich nicht und die US- Handelsbilanz hält das nie aus. Zerfällt die Schweiz??? Alles Quatsch.
Die Staaten brauchen derartige Unsummen für neue Staatsanleihen, dass es nicht mehr reicht, nur die Leute aus EM und Rohstoffen rauszutreiben in Anleihen, sie müssen auch aus dem viel größeren Aktienmarkt in Richtung Anleihen getrieben werden. Das läuft hier ab. Ausgehend von CN opfern sie selbst die Aufschwungpropaganda dafür. Schwere Opfer des Systems. Fast unheimlich.
Wie lange werden US/UK das schaffen?
[19:00] Die kommen zu spät: Bulgarien steuert Euro-Einführung an
Neu 2010-01-26:
[20:45] Leserkommentar zu: 2010, das letzte Jahr des Euro:
2010 sollten wir nicht zuerst auf die volatilen Kurse von Gold und Silber schauen, es ist für uns viel wichtiger den Euro im Auge zu behalten: Der Crash des Euro hat bereits begonnen und wird sich weiter fortsetzen.
Nicht mehr länger zuschauen sondern sofortiges Handeln ist angesagt (falls noch nicht geschehen): RETTE SICH WER KANN !!!
Crashbewegungen kündigen sich zuerst einige Zeit an, um dann plötzlich brutal einzusetzen.
Da ist schon Futter dafür: Ratings unter Druck: Weitere Euro-Länder in Gefahr
[5:45] PIGS und andere Euro-Schweine: Der Euroraum gerät ins Wanken
In einem internen Papier wird erstmals der Zusammenhalt der Währungsunion infrage gestellt. Die Krise deckt auf, wie sehr Süd- und Nordeuropa wirtschaftlich auseinandergedriftet sind.
Gestern hat man eine grosse Show abgezogen. Mit einer angegeblich mehrfach überzeichneten Griechen-Anleihe. Die Währungsunion ist aber am Ende.
[7:15] Die Bond-Affen, die dieses Papier kaufen, werden sich noch ärgern: Griechenland begeistert mit Super-Rendite
Neu 2010-01-25:
[9:30] Will den Job wirklich noch jemand haben? Kampf um Trichets Nachfolge spitzt sich zu
Das Gerangel um den Chefposten der Europäischen Zentralbank wird zur Machtprobe. Die Qualifikation der Kandidaten spielt dabei offenbar eine untergeordnete Rolle. Mitte Februar entscheiden die Staats- und Regierungschefs.
Der Nachfolger Trichets wird den Euro abwickeln müssen - falls der Euro nicht schon bis dorthin zerfallen ist. Aber nichts ist wichtiger als eine so hohe Position.
Neu 2010-01-24:
[16:00] Die bisherigen PIGS-Bailout funktionieren nicht mehr: EZB: Gigantische Transferzahlungen verschieben EWU-Zerreißprobe nur
Die festen Wechselkurse in der EWU könnten plötzlich platzen – ohne Vorwarnung. Es müssten keine Erschütterungen vor dem „großen Beben“ kommen. Die Investoren schmissen schon lange die Schulden der „ClubMed“-Länder und der anderen „todkranken Patienten“ in den Schoß der Europäischen Zentralbank (EZB), genannt „Repo-Aktionen“ – wertlose Schuldscheine der Länder würden gegen „harte“ Euro eingetauscht, in Billionensummen. Die EZB helfe den europäischen Ländern schon lange mit einer heimlichen Rettungsaktion aus der Krise; es werde aber alles vertuscht. Die Transferzahlungen seien gigantisch, aber dadurch werde die Zerreißprobe nur verschoben – es knirsche jetzt an allen Ecken und Enden.
Weil der Euro jetzt selbst vor dem Crash steht - das ist es.
Neu 2010-01-23:
[18:45] Jetzt ist es heraussen: EU-Kommission warnt vor Euro-Absturz
Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite fürchtet die Brüsseler Behörde um den Euro. Vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.
Außerdem mahnen die Kommissionsbeamten mahnen zur Eile. Je später die Länder die Maßnahmen umsetzten, desto höher fielen die sozialen Kosten aus. Aus Sicht der Kommission haben die Euroländer keine Wahl: "Die Anpassungen sind überlebenswichtig für das langfristige Funktionieren der Währungsunion."
Unglaublich, aber wahr: niemand würde freiwillig vor
dem Absturz der eigenen Währung warnen. Die Panik muss nicht nur im EZB-Turm gross sein, sondern auch in Brüssel. Nachdem die EU niemand zwingen kann, versucht sie es so. Die EU und der Euro sind wirklich nur ein Hühnerhaufen, der bei Gefahr in alle Richtungen davonflattert - das passiert jetzt. Für die Märkte bedeutet es: raus aus dem Euro.
Diese Warnung kann vermutlich auch so verstanden werden, dass der Euro nicht mehr lange gehalten werden kann!
Vermutlich waren die letzten Tage die letzte Gelegenheit, Rettungsboote billig einzukaufen. Der Goldpreis sollte jetzt hochfahren.

[16:45] Starke Worte aus dem EZB-Turm: Zentralbank verweigert Griechenland die Rettung
EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark lehnt eine Rettung Griechenlands ab. Das hoch verschuldete Land müsse sich selbst helfen. Zur Zinspolitik sagt Stark, die Zentralbank würde, wenn nötig, die Zinsen erhöhen. "Wir sind dafür da, den Bürgern in Europa stabile Preise zu garantieren."
Die Frage ist nur, ob diesen Worten auch Taten folgen. Griechenland ist dann verloren und muss aus dem Euro raus. Jetzt könnten nur mehr Deutschland und Frankreich helfen, die werden das aber aus innenpolitischen Gründen nicht können.
Die Panik im Turm dürfte jedenfalls gewaltig sein, man fürchtet einen Euro-Kollaps, der zum Ausstieg Deutschlands führen würde. Wird dort nicht schon eine "Notwährung" = neue D-Mark gedruckt? So löchrig wie im Artikel dargestellt ist der Euro wirklich schon.
Die Griechen sollten mit Druck einer neuen Drachme und der Umstellung der Bankcomputer beginnen. Dauert einige Monate. Spanier und Portugiesen auch.
[11:00] Leserzuschrift-DE - Euro-Ausstieg in DE?
Sowohl aus wissentschaftlicher-VWL-Sicht, als auch aus dem Blickwinkel von Qualitätsmedien schlittern wir immer tiefer in das Euro-Dilemma hinein:
1. Die Griechen könnten aussteigen und dann kracht deren Wirtschaft. Kollateralschaden in Resteuropa wahrscheinlich.
2. Die EU schmeisst die Griechen raus (und Portugal...) - ähnlich wie das vorherige Szenario.
3. Man spaltet den Euro in Centralo und Mediteraneo. Der Süden wertet ab, die Mitte wurschtelt weiter mit einheitlicher Währung.
4. DE steigt gefrustet aus.
Was sagen die Indizien? Nun ja, weitergehen wie bisher kann es wohl nicht. Sondersteuern in DE für die Griechen? Unwahrscheinlich - wir sind selbst fast pleite und Merkel hätte Angst vor sowas.
Aber da gab es doch eine Meldung, dass vor kurzem diverse neue Gelddruckmaschinen geliefert wurden, oder? Damit liesse sich dann eine neue Währung vorbereiten und - ähnlich wie 1948 - in Nacht und Nebel verteilen...
Wenn man GAR NICHTS planen und vorbereiten würde, wäre man nicht in DE! In DE gehen die meisten Leute nicht mal ohne Plan auf's Klo... Und in der Bundesbank überlässt man garantiert nichts dem Zufall!
Also: Schaun'mer'mal, was die Zukunft bringt. Wohl dem, der gülden vorgesorgt hat!
Üblicherweise steigt der Nettozahler nach einem Wechsel in der eigenen Politik aus. Es wird auch beim Euro so kommen.
[11:15] Leserzuschrift-DE - Wiedereinführung der DM:
Die Wiedereinführung der DM - wie immer das Ding dann auch heissen mag, weil ja vielleicht auch andere Länder noch dran beteiligt sind - ist dann ja trotzdem noch eine durch "Nichts" gedeckte Währung, also auch zum Scheitern verurteilt. Die Leser sollten vorsichtig sein. Die Schulden wären auch nicht abgebaut. Also ist das nur ein Zwischenschritt, um etwas Zeit zu gewinnen.
Es gibt einen Unterschied: Deutschland ist einer der grössten Exporteure der Welt, das bei relativ geringer Bevölkerung. Man kann sich bei entsprechender Aufwertung des Goldes die Exporte auch in Gold bezahlen lassen, oder die neue DM in Gold umwandeln. Eine Golddeckung einer neuen DM ist daher relativ leicht zu machen - im Gegensatz zu Spanien & co..
Die Kredite = Vermögen in Deutschland (meist an Schuldner in anderen Ländern) sind natürlich abzuschreiben, die kommen nie wieder zurück.
Neu 2010-01-21:
[21:00] Braucht man noch mehr? Ökonom der Deutschen Bank warnt vor Euro-Crash
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, warnt: Griechenlands Schulden könnten die Euro-Zone zerstören. Nur der Sparkurs aller Euro-Länder, am besten gestützt durch einen Europäischen Währungsfonds, hilft laut Mayer. Für den Abbau der Schulden müssten die Europäer auch Teuerungen hinnehmen.
Kurzversion: Alle Euro-Staaten müssen gewaltig sparen, sonst crasht der Euro. Griechenland war nur ein Vorgeschmack.
Die EZB-Angst ist schon da: EU dementiert Hilfsdarlehen an Griechenland
[7:00] Der nächste Euro-Crash-Artikel: Euro im Abwärtssog der griechischen Tragödie
Die riesige Staatsverschuldung Griechenlands, aber auch die großen Defizite in Italien und Portugal setzen den Euro unter Druck. Noch nie gab es innerhalb einer gemeinsamen Währungszone solch krasse Unterschiede. Experten beginnen, an der Konstruktion der Gemeinschaftswährung zu zweifeln.
Das europäische Multi-Kulti Toilettenpapier.
Neu 2010-01-20:
[9:00] Euro-Schweine: Charles Dumas: „Die Eurozone wird auseinanderbrechen. Umso länger die PIGS in der EU bleiben, desto härter wird ihr ökonomischer Bust ausfallen.“
Moderatorin: Sie sind also der Meinung, dass diese Länder die Union definitiv verlassen werden?
Charles Dumas: Ich habe darüber keinerlei Zweifel. Diese Ökonomien gehören ganz einfach nicht zusammen. Und wirklich jedermann weiß das. Es ist kein Geheimnis.
Wieder einmal ein britischer Banker, der Klartext spricht. Hier ist das ja noch nicht erlaubt.
Moderatorin: Warum spricht sich Deutschland eigentlich derart hartnäckig dagegen aus, Griechenland die Erlaubnis zu erteilen, die Währungsunion zu verlassen? Wollen sie die gesamte Eurozone retten, und Griechenland im Verbund halten?
Charles Dumas: Ganz einfach. Weil Deutschland nicht zugeben will, dass man falsch liegt. Das Land ist stark engagiert in die Bestrebungen, eine politische Union in Europa aufzubauen. Ein Schritt, der an der ökonomischen Front in vollkommen falscher Richtung gestartet wurde. Deutschland ist sich dessen sehr wohl bewusst. Man wollte die Union sowohl politisch als auch ökonomisch vorantreiben, allerdings waren dem Land die Hände durch Frankreich gebunden. Nun befinden wir uns mehr und mehr in einer Situation, in der sich diese artifizielle Anbindung von Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal und Italien an die Kernländer der Europäischen Union, namentlich Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten, in einem Auflösungsprozess befindet.
Das kann also nur die Merkel sein, als "Retterin der PIGS". Bis sie aus ihrem Kanzlerbau vertrieben wird.
[11:00] Da kommt gleich der nächste Weich-Euro-Artikel: Die Euro-Weichmacher
[16:45] Das PIG will nicht raus: Finanzminister: Griechenland will die Eurozone nicht verlassen
Leserkommentar-DE:
Klar doch , wo man es sich auf kosten der Kernländer so gemütlich eingerichtet hat: Warum sollen die freiwillig gehen, wenn das Gemerkel die Rechnung zahlt - die PIGS muss man schon rauswerfen !!!
[16:45] Crasht der Euro noch vor dem Dollar?
 
Ausgeschlossen ist nichts. Falls die "Griechische Krankheit" auf Spanien oder andere Eurostaaten überspringt, dann brauchen wir die Rettungsboote.
Sieht nicht gut aus für den Euro - haut man daher so stark auf das Gold?
Neu 2010-01-19:
[20:00] Genug von neuen Euro-Mitgliedern: Die Euro-Länder machen die Schotten dicht
[13:45] Mario Draghi, der Goldman Vertreter in der EZB? 1968 wie 2011: Godmen gegen Gold
"Nach den für eine Elitelaufbahn geradezu obligatorischen Gehirnwäschen bei Weltbank, MIT und Harvard machte der Italiener Karriere bei Godman Sachs. Und zwar so schnell und so erfolgreich, dass er nach seinem "Ausscheiden" bei Godman und seinem Antritt bei der italienischen Notenbank (2006) und bei der EZB und in der so einflussreichen "Group of 30" nun offiziell als "Interessenvertreter von Goldman in der EZB" [!] bezeichnet werden darf. ... Entscheidend für die Debatte wird wohl am Ende der Stallgeruch sein. Demnächst könnte der europäische Einpeitscher gegen Gold dann eben Mario Draghi heißen. ... Beide italienischen Notenbanker hatten beim bei der Weltbank und bei "führenden Großbanken" und den "führenden internationalen Wirtschafts- und Währungsorganisationen" Karriere gemacht, bevor sie an den wichtigen Schaltstellen die Interessen der Bankenkabale gegen Gold statt die "ihres" italienischen Volkes vertreten durften. Exekutoren der Goldpreismanipulation eben."
Und der soll auch noch neuer EZB-Chef werden. Ein echtes, trojanisches Godman-Pferd.
[13:30] Händler zweifeln den Reservestatus des Euro an und flüchten sich aus Mangel an Alternativen ins britische Pfund: Griechenland-Misere wird für Euro zur Dauerlast
Es gäbe eine bessere Alternative: Gold. Aber das kennen diese Papiertiger noch nicht. Ab er man sieht an diesem Bericht, dass unter den Währungen kaum etwas Gutes zu finden ist - besonders, wenn es um grosse Volumina geht.
[9:30] Davon spricht man hinter den Kulissen: Der verzweifelte Kampf um den Euro
Steigende Schulden, fehlender Reformwille, schwindende Wettbewerbsfähigkeit – die Finanzkrise legt die Schwächen der Währungsunion schonungslos offen. Wie lange hält der Euro das noch aus?
Jetzt fehlt nur noch, dass die Goldpreisdrückung zusammenbricht und der Goldpreis hochschiesst. Dann beginnt der Kampf jeder gegen jeden in der Eurozone. Dann ist der Euro bald Geschichte.
2010, das letzte Euro-Jahr?
[15:30] Hier noch ein Artikel: Immer Ärger mit dem Euro
[13:45] Leserkommentar-DE - Euro Zerfall:
Warum soll es eigentlich den Euro zerreißen, wenn Griechenland oder noch mehrere Länder pleite sind?
Wenn die Verträge eingehalten würden, müßte das doch eigentlich eine Stärkung des Euro bedeuten, denn es wäre ein eindeutiges Signal, daß die Geldvermehrung nicht grenzenlos betrieben wird. Gerade eine staatsunabhängige Währung könnte doch viel stabiler sein, als eine Währung, die mittels Abwertung die nicht wettbewerbsfähige nationale Industrie stützt.
Wenn Griechenland pleite ist, wird das vertrauen zerstört, heißt es.
Vertrauen worauf denn? Darauf daß Griechenland nie pleite geht? Oder Vertrauen darauf, daß die anderen Länder Griechenlands Schuld übernehmen? Wenn letzteres der Fall ist, dann ist eben das Vertrauen in Griechenland zerstört und nicht in den Euro. Oder sind wir soweit, daß die Marktteilnehmer darauf vertrauen, daß unbezahlbare Schulden schon monetarisiert werden? Ich habe den Verdacht, daß den heutigen Käufern von US-Staatsanleihen gerade das, die Garantie, daß sie zwar u.U. wertloseres Geld, doch immerhin nominal ihr Geld zurückbekommen werden, Grundlage ihres Vertrauens in die US-Anleihen ist. D.h. wenn die FED nicht mehr monetarisieren würde, würden diese Anleger schon jetzt Panik kriegen.
Ist es in Europa auch so? Rechnen die Anleger damit, daß sie auf jeden Fall ihre Scheinchen zurückerhalten, die sie dann ganz schnell, vor allen anderen, in Sachwerte umtauschen können, wenn es ernst wird?
1. Weil der Euro ein politisches Konstrukt und Haufen ängstlicher Hühner ist, die bei Schwierigkeiten davonflattern
2. Die Ansteckungsgefahr: wenn auch die Staatsanleihen von Spanien und Italien abverkauft werden, geht auch der Euro mit.
Neu 2010-01-16:
[13:00] Wird man es wagen? Ein Rauswurf Griechenlands aus der Währungsunion wird nun offensiv diskutiert
Auf einmal wird in Frage gestellt, was bisher als undenkbar galt: dass ein Land freiwillig aus der Europäischen Währungsunion ausscheidet - oder hinausgeworfen wird. Aus Sicht der Akteure an den Finanzmärkten der Fall ist zunehmend wahrscheinlich geworden. Es kostet sechs mal so viel, sich mit Credit Default Swaps gegen das Risiko zu versichern, dass Griechenland zahlungsunfähig wird, als bei führenden Unternehmen wie beispielsweise die Deutsche Post, France Télécom, Unilever, Total oder E.on.
Ja, es war undenkbar. Aber der Euro scheint inzwischen auf sehr schwachen Beinen zu stehen. Reichen die Goldvorräte nicht mehr lange?
Die griechische Haushaltskrise ist weit von einer Lösung entfernt - und setzt auch den Euro unter Druck: Schockwellen aus Athen
Es setzt den Euro unter Druck - das ist es. Die Griechen werden nicht freiwillig sparen.
Neu 2010-01-15:
[15:30] Video: The PIIGS may cause the Death of the Euro : Marc Faber
Schon gesehen: PIIGS hat jetzt 2 I. Irland ist dabei.
[18:00] Leserkommentar-DE: Wenn dann Island in die EU aufgenommen wird, hat die Abkürzung noch ein I mehr - PIIIGS.
Neu 2010-01-14:
[14:45] Nichts Neues aus dem EZB-Turm: EZB belässt Leitzins wie erwartet bei 1,0 Prozent
Solange man das Gold am Ausbruch hindern kann, geht das.
Neu 2010-01-12:
[13:30] Die Ausstiegs-Studien kommen: Das Leben nach dem Euro
[21:00] Noch eine: Withdrawal and expulsion from the EU and EMU
Neu 2010-01-11:
[18:45] Nur mehr 500t EZB-Gold da: EZB-Goldforderungen übersteigen echte Goldbestände um das 20-fache
Aus dem aktuellen Monatsbericht der Europäischen Zentralbank ist bei genauer Analyse ein krasses Missverhältnis zwischen echten Goldbeständen und Papiergold (Goldforderungen) des Instituts ersichtlich.
Der World Gold Council meldete im September 2009 Goldbestände der Europäischen Zentralbank von 501,40 Tonnen. Diese Menge ist aus dem Monatsbericht November der Europäischen Zentralbank selbst bei genauer Zahlenanalyse nicht genau herauszulesen.
Also, fast alles ist verliehen. Die können nicht mehr lange den Preis drücken.
[16:00] Die Euro-Kleinfälscher: Geldfälscher fleißig wie nie
Konjunktur für Geldfälscher: In Deutschland waren 2009 mehr Blüten unterwegs als im Vorjahr. Trotzdem fiel der Schaden so gering aus wie seit der Einführung des Euro nicht mehr. Die Kriminellen bevorzugen kleine Scheine.
Die Grossfälscher sind EZB und Regierungen - die machen das straffrei.
Neu 2010-01-10:
[20:00] It’s backed by Mercedes cars and Gucci bags: Doug Casey: "Absolutely convinced the euro is going to fall apart"
…If the dollar is an “IOU nothing,” the euro is a “who owes you nothing.” When it collapses, a lot of people are going to suffer a big wealth haircut. Bernie Madoff swindled thousands of people out of billions. The euro will swindle millions of people out of trillions.
…The average urban peasant in Europe thinks his government is somehow watching out for him. I suppose that’s true, at least the way a dairyman watches his cows, or a swineherd watches his pigs. But the euro really is backed by nothing. Though, at the moment, you could say it’s backed by Mercedes cars and Gucci bags… anything you can trade euros for. But that’s for a limited time. I’m absolutely convinced the euro is going to fall apart it
Wenn man die "Deckung" des Euro nicht mehr verkaufen kann...
Neu 2010-01-08:
[16:15] Rücknahme der Monetisierungen? EZB sammelt ihre Liquidität wieder ein
Die Europäische Zentralbank reduziert die Liquidität, mit der sie seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise das europäische Bankensystem gestützt hat. Wie das Finanzinstitut mitteilte, ist seine Bilanzsumme, die die an die Kreditwirtschaft geflossenen Mittel widerspiegelt, im vergangenen Jahr bereits um 9,5 Prozent zurückgegangen.
Vermutlich ist nur die Nachfrage nach solchen Notkrediten etwas gesunken. Von einer Verschärfung der REPO-Richtlinien der EZB wurde noch nichts geschrieben. Die EZB-Bilanz ist noch immer total aufgebläht.
Neu 2010-01-07:
[14:00] Euro-Land ist eine Schönwetterveranstaltung: EURO: Nicht sturmfest
Mehr davon: Düstere Zeiten für die Euro-Zone
Neu 2010-01-05:
[18:00] Jetzt umtauschen oder abschreiben: Noch 13,66 Milliarden D-Mark im Umlauf
D-Mark, Schilling, Lira: Alte Banknoten und Münzen im Wert von insgesamt 14 Milliarden Euro sind auch acht Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds noch im Umlauf. Allein sieben Milliarden Euro sind die noch nicht umgetauschten D-Mark-Bestände Wert.
Nachdem der Kurs dieser Altwährungen gegenüber dem Euro fix ist, werden sie mit dem Euro in die Hyperinflation gehen und damit wertlos werden. Daher besser jetzt noch umtauschen - in Gold/SIlber wenn möglich.
[9:15] Die Euro-Zone steht vor ihrer Zerreißprobe: Retter, die alles noch schlimmer machen
Der Euro entpuppt sich in dieser Krise nicht als Garant politischer Einheit, sondern als Pulverfass, das diese Einheit sprengt. Die überschuldeten Euro-Staaten wollen (und müssen) ausgelöst wer-den. Dasselbe erwarten die Euro-Anwärter vor der osteuropäischen Haustür. Doch dafür fehlen die finanziellen Ressourcen. Die EZB kann und darf keinen „toxischen“ Giftmüll ankaufen wie ihre amerikanische Schwester. Den alten Bankierländern, Deutschland, Niederlande, Österreich und Finnland, fehlen die Mittel, sich und die anderen zu retten. Die Euro-Zone ist nicht das Bollwerk in der Krise, sie steht vor ihrer Zerreißprobe. Entweder sie reduziert sich zu einer Kernunion der alten Hartwährungsländer, dem früheren DM-Block. Oder die ehemaligen Schwachwährungsländer verlassen eine Währungsgemeinschaft, die ihnen nicht mehr helfen kann, ihr Selbsthilfepotential (Währungsabwertung, nationale Krisenbekämpfungsprogramme) jedoch blockiert. Tertium non datur.
Wir dürfen raten, bei welchem Goldpreis sind die Eurozone auflöst.
[21:30] Diese "Experten" kennen (noch) kein Gold und keinen Goldpreis: EZB-Niedrigzinspolitik bleibt bis Spätsommer
Neu 2010-01-04:
[11:30] Aber nur leicht: Geldmenge M3 sinkt erstmals seit Euro-Start
Erstmals seit Beginn der Währungsunion 1999 ist die Geldmenge M3 im Euro-Raum unter das Vorjahresniveau gefallen. Sie sank im November um 0,2 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch geringfügig über Vorjahr gelegen hatte. Auch die Kredite der Banken an Unternehmen im Euro-Raum schrumpfen immer schneller.
Das ist die Folge der Kreditschrumpfung. Aber dafür bläht die EZB die Geldmenge M1 auf.
[13:00] Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 % geklettert nach 11,8 % im Vormonat
Das ist das Zentralbankgeld.
[7:15] Wie viele dieser "Hoffnungsträger" noch? Estland: „Der Euro ist unsere einzige Hoffnung“
[15:45] Leserzuschrift-DE - Was hindert die Esten eigentlich daran, den Euro einfach als Landeswährung einzuführen?
Sie würden damit zwar keine keine Bailout-Garantien erhalten, doch darum dürfte es Ihnen doch offiziell garnicht gehen. Selbst Anleihen können sie schon jetzt in Euro auflegen, wenn sie denn jemand kauft. Sie brauchen doch nur den Euro als konkurrierende Währung zuzulassen, sukzessive die Steuern auf Euro umstellen.
Es gibt Staaten wie Montenegro, die den Euro offiziell verwenden. Da muss aber die EZB zustimmen. Bei einem EU-Staat gibt es Kriterien für die Aufnahme.
Neu 2010-01-01:
Seitenauslagerung.
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