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Investment - Allgemein 4-5/2010

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

Seite ab: 2010-04-01
Seite bis:
2010-05-31
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Neu 2010-05-30:

[9:45] Leserzuschrift-DE - Fluchtwährungen:

ich wiederhole ungern eine Zuschrift, aber muss doch deutlich vor einer "Fluchtwährung" CZK warnen.

Diese Währung hat nicht eine Vorraussetzung für eine Fluchtwährung.

Weder ist CZ eine Wirtschaftsmacht siehe: www.indexmundi.com/g/r.aspx?c=ez&v=65l=de

noch ist eine Aufnahmekapazität für das Einströmen fremder Währungen gegeben (allein Deutschland hat die mehr als 12 fache Kapazität von CZ, wie sollte diese Währung nur geringste Zuflüsse aus der gesamten EU/Euro aushalten?) Und drittens und entscheidend: in was flüchte ich denn? in Golddeckung? oder in Rohstoffe? oder in Wirtschaftsmacht? oder in politische Stabilität?

Also ganz konkret die Frage: in was flüchte ich in die CZK? Nur wer diese Frage seriös beantworten kann sollte von Fluchtwährung CZK schreiben.

hier nochmal mein Statement von kürzlich

ich verfolge seit geraumer Zeit die Diskussion um die "richtige " Papiergeldwährung, in die man noch "physisch"investiert sein sollte.
Diese Diskussion ist mit Verlaub gesagt fast kompletter Bullshit.
Währungen wie CZ , PL, HF, und selbst CHF und NOK oder SWK sind absoluter Unsinn.
Wer glaubt denn im Ernst, dass zum Zeitpunkt wenn es eng wird es wichtig ist grenznah billig einzukaufen?
Was deckt denn eigentlich diese Währungen im Ernstfall? In Tchechien fällt mir gar nichts ein, in Ungarn Paprika? , in Polen Autoklau?, Schweiz fällt tot um, wenn die Kredite in Fremdwährung ziehen und der CHF ist viel zu klein international gesehen. Und Norwegen und Schweden? - die sind wirtschaftlich viel zu klein, selbst wenn man die vorhandenen Rohstoffe als Wertunterlegung heranzieht.
Es kann also nur eine wirtschaftlich grosse und robuste Nation sein, dessen Währung eine CHANCE hat halbwegs zu überleben.

Deutschland? durchaus - aber nicht mit dem Euro, mit der DM2 oder was auch immer schon... . (davor hat ja die gesamte Finanzelite solche Angst.....!

China? - denen traut die ganze Welt nicht - und das zu recht, und das bleibt so.

Russland? Rohstoffe haben die - aber ansonsten niemals international konkurrenzfähig.

Singapur, Hongkong etc.- die können nur aus Geld Geld machen und das wird sich erledigen, siehe auch Dubai - wenn das Öl ausgeht und der Rest auf Kredit gekauft ist gehts ans betteln.....

USA? - ja wenn die cleverer gewesen wären.... Rohstoffe gehen deutlich zur Neige (daher auch die zwanghaften Ölkriege) und der Rest ist billig ausgecourced, der Ami macht eben lieber auf dicke Tasche ohne eigene Arbeit.....

Tja, es bleibt halt nicht viel.

Mein Favorit: Kanada.

Keine Probleme mit Subprime und CDS etc, weil staatlich unterbunden. Rohstoffe? ja die meisten auf der Welt. In welche Minenaktien wird investiert, wenn es kein Gold oder Silber mehr gibt? Südafrika kaum, da hier die Rohstoffe zur Neige gehen und die hausgemachten Probleme nie zu lösen sind. - Also Kanada.

Bankenprobleme? siehe oben- gibt es nicht. Der CAN$ ist die einzige Währung, welche technisch durch Rohstoffe zu decken wäre ohne von Anderen welche zu kaufen oder zu klauen.
Jetzt fehlt nur noch das Argument, die Währung kennt in Europa optisch keiner und daher kann man damit nicht einkaufen.........Das ist das selbe Argument wie Gold kann man nicht essen....Nein, kann man nicht - aber wenn es sein muss kann ich auf der ganzen Welt Gold gegen was auch immer tauschen, Währungen, Kartoffeln, Grundstücke.

Das selbe gilt für jede X beliebige Währung. Sollte Sie international akzeptiert werden (und das wird der CAN$weil die nächste Weltleitwährung rohstoffgedeckt sein muss), so kann ich eine solche Währung in jedem Land der Welt tauschen. Das kann ich auch heute schon - an fast jedem Flughafen oder Bahnhof oder Zentrum grosser Städte. Und wir werden nicht in die Steinzeit zurück fallen. Also wird es Tauschmöglichkeiten geben.

Also sollte man bei der Währungswahl für den Ernstfall auch geostrategisch denken und nicht im grenznahen Einkaufsverkehr stecken bleiben.

Alle Währungen sind nur Papier. Die einzige richtige Fluchtwährung ist daher Gold, danach Silber. Eine Fluchtwährung sollte auch in der Umgebung genommen werden, daher sind im Süden (Süddeutschland, Österreich) der CHF und die CZK Alternativen, in Norddeutschland vielleicht die NOK. Der CAN$ ist hier recht unbekannt. Ausserdem, wenn die USA crashen, geht Kanada mit. Das Land wird sich ohnehin spalten - Quebec

Man sollte den Humbug mit der Analyse der Stärken einzelner Staaten vergessen. Wenn geflüchtet wird, dann in das, was als Fluchtwährung bekannt sowie greifbar ist. Das ist ohnehin nur für den "Notgroschen", das echte Vermögen sollte in Metall sein.

[13:15] Leserkommentar-DE dazu:

Meine Fluchtwährung ist eindeutig der CAD, allerdings nur in der 5$ - 1oz. Ag - Form, auch bekannt als Maple Leaf.

Ja, eindeutig viel besser als die Papierversion.


Neu 2010-05-29:

[11:15] Investor-Ausbildung: Doug Casey: Education of a Speculator, Part One


Neu 2010-05-28:

[18:00] Achtung Kreditfallle: Baugeld so günstig wie nie

Noch nie war Baugeld so günstig wie jetzt. Die Kreditkonditionen sind verlockend: Im Schnitt verlangen Banken für ein Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nur noch 3,66 Prozent. Mit welchen Finanzierungsstrategien Häuslebauer das Zinstief optimal ausnutzen.

Sobald auch Deutschland um das finanzielle Überleben kämpft, werden die Zinsen hochschnellen, auch wenn sie heute "fix" sind - auf administrativem Weg. Diese sind nicht "fix" sondern können vom Staat freigegeben werden. Etwa auf 50..100% wie damals in Argentinien.

[18:30] Leserkommentar-DE - Kreditzinsen:

Einmal, wie sie richtig sagen, auf administrativem Weg, zum anderen gibt es aber vor allem in Deutschland
den § 314 BGB, (Störung der Geschäftsgrundlage= stabile Inflationsrate, von der beide Parteien zum Vertragszeitpunkt ausgingen),
der die Banken zur Anpassung der vertraglich vereinbarten Zinsen an ein hochinflationäres Umfeld berechtigen würde.
Das ist so gut wie sicher, auch Fixzinsklauseln werden hier wohl kaum Bestand haben.
Alle Schafe mit ihrem Gequatsche von wegen “Ja aber bei ist ja Fixzins” werden noch ihr blaues Wunder erleben.
Die hätten lieber mal frühzeitig den Tilgungsanteil erhöhen sollen. Aber dann wäre der Spielraum für den Urlaub ja kleiner gewesen...

In Österreich etwa steht in allen Kreditverträgen, dass die Bank die "Fixzinsen" anheben kann, wenn die Finanzaufsicht das anordnet. Ist sicher Deutschland auch so, aber mit einem anderen Mechanismus. Aber niemand liest und versteht diese Verträge (Versklavungsverträge) genau.
 

[8:15] Leserzuschrift-AT - Immobilienirrsinn für Anlegerschafe:

Im Anhang übersende ich einen Beispiellink, wie den Immobilienschafen die letzte Besenkammer als Anlageobjekt angedreht wird: Anlegerwohnung im Herzen von Krems

Singlewohnung, 1 Zimmer, knappe 20m2 Wohnnutzfläche + 7 m2 für Vorr, Küche und Bad, Fenstergrösse 0,6mx0,5m, Fensterbelichtungsfläche daher nur 0,3m2 !!!!
Sollte es sich dabei um keinen Planfehler handeln, wäre damit sogar die geforderte Mindestbelichtungsfläche lt Bauordnung um ca. 1,5m2 unterschritten.

Das beste aber ist der Kaufpreis: satte 49.800 Euro!

Gesetz dem Glücksfall, dass der zukünftige Eigentümmer noch einen Trottel findet, der sich dort einmietet und im besten Fall eine Monatsmiete von 300 Euro für diese
Sklavenwohnung leistet, dauert es immerhin 14 Jahre (!!) bis der Kaufpreis durch die Miete theoretisch verdient wurde.
Leider fallen für den Vermieter dazwischen noch Renovierungskosten, Mieterwechsel und Leerstände an, das bedeutet, dass man wahrscheinlich eher 20 Jahre brauchen
wird, bevor man überhaupt in die Gewinnzone kommen könnte!

Wegen der bevorstehenden Steuererhöhungen, verbunden mit Mietausfällen und Währungsreform ist der Kaufpreis wohl für immer verloren!

Macht nichts, das Geld der Schafe geht ohnehin verloren: entweder über Crash, Inflation oder Währungsreform. So hat der "Anleger" wenigstens eine Bruchbude, in der er zur Not selbst hausen kann.


Neu 2010-05-27:

[11:30] Wenn man selbst ein Hedge-Fond wird: Fehlspekulation bringt Häuslebauer in Not

Fremdwährungsdarlehen für Hausfinanzierungen sind eine Devisenspekulation, die rasch außer Kontrolle geraten kann. Das zeigt die derzeitige Euro-Krise: Wer sein Haus in Franken oder Yen abstottert, hat Probleme. Die Euro-Abwertung macht Sondertilgungen erforderlich und gefährdet so etliche Baukredite.

Sollen sie für ihre Dummheit draufzahlen, diese "Lebenden Hedge Fonds".

[17:00] Corvettefahrer-AT zu "Wenn man selbst ein Hedgefond wird":

Ja,das sind dieselben Leute dir mir noch vor einigen Jahren klar machen wollten: "Da kannst du zusätzlich zum Hausbauen auch noch Geld verdienen".Und heute geht ihnen die Haut am A....... nicht zusammen. Was glauben die Leute? Daß sie ihr Leben lang mit einem Mc Jobgehalt in einem Palast wohnen können? Manchen mangelt es wirklich an Hausverstand.Sorry Leute, wenn ihr bei der Bank Sachen unterschreibt, die Ihr nicht versteht.
Viel Spaß beim Untergang.

p.s.: Ich gratuliere zu dem tollen Interview gestern im TV,es war geschnitten,aber die Wahrheit darf die Masse ja (noch)nicht erfahren.

Der Corvettefahrer musste sein Fahrzeug im Gegensatz zu diesen Typen sicher nicht leasen.
 

[10:15] Der Platin-Investor - Volltreffer an Blödheit in DE und AT: Zinshausboom und run auf bestehende, vermietete Eigentumswohnungen:

Wer annahm, es gäbe keine Steigerung von Sparerschafvertrottelung wird eines Besseren belehrt. Der Zinshausselbstmörder hat Hochsaison.
Kurz erklärt, warum das die allerschlechteste Immobilienkategorie derzeit ist:

1) Derzeit schon viel zu teuer, katastrophale Mietrendite auf den Kaufpreis
2) Rendite nicht steigerbar, nie! (Restriktivste Mietrechtsgesetze für alte Wohnimmobilien, Mieterschutz....)
3) Falls Leverage wird der im nu negativ
4) Bausubstanz ist zumindest energetisch zum wegschmeissen ("Hochenergiehaus"), Sanierung mit der Mini- Miete nie rentabel, rein gasabhängig- importiert.
5) Bauwirtschaft wird nicht angekurbelt, Arbeitsplatzschaffung null, daher politisch unerwünschtes "Wohnungsspekulantentum", daher bei dieser Immokategorie zu Vermögenssteuer und anderen Grausamkeiten noch Antispekulationsgesetzgebung zu erwarten oder gleich Enteignung durch nächstes Regime. Das kann auch Mietpreisgesetz bedeuten (zu einem Bruchteil der heutige Peanuts)- "neuer Friedenszins"- kommt garantiert, WEIL ER DIE BALOBBY NÄMLICH NICHT SCHÄDIGT!!!
6) Abbruch/ Neubau praktisch unmöglich

Es war wirklich jeder Eigentumswohnungsneubauwahn (für Selbstnutzer- Bauträgerwesen), Villenwahn, Bürohauswahn und Shoppingwahn in den USA noch besser als das. Nur der Ferienimmowahn in Spanien war noch schlechter. Ein Shopping Center bringt pro m2 (billiger hergestelltem m2 als ein Zinshausquadratmeter kostet) in etwa die 7-12 fache Miete, auch heute noch. Innenstadtstadthäuser mit 3 Gewerbegeschoßen (1. UG, EG, 1. EG) sind wirkliche Top- Immobilien (die haben ab 2. OG Wohnungen oder Ordinationen/ Kanzleien, ganz oben zu Recht sündteure Penthäuser). Ein Zinshaus ist dagegen eine Bude ohne oder mit Mietergeschäftslokal im Halb- Souterrain, wo sich die Druckerpatronenrefillshops und 1 EUR- Läden abwechseln. Lage ist typisch Innenbezirk, also dort, wo durchgefahren wird, keiner hin will und trotzdem keiner parken kann. Die Fahrt in die Hölle.

Der Platin-Investor ist auch ein ausgezeichneter Immo-Investor mit grosser Erfahrung und hat seine Immos schon abgestossen.

Sollen die Spekulanten an ihren Häusern doch ersticken.

[11:15] Leserkommentar-AT dazu:

Der Pt-I hat völlig recht ! Das Preisniveau müsste um mind. 50-60% fallen um bei gleichbleibenden Mieten vernünftige Erträge zu erwirtschaften – unter 10% Rendite bei heutigem Zinsniveau ist so ein Investment wirtschaftlich fahrlässig. Und: Wenn alles gut geht weltwirtschaftlich (was ich nicht glaube), dann stuft die Finanz die meisten dieser zu teuer gekauften Investments als Liebhaberei ein, weil nie ein Gewinn heraus kommen wird..

Immobilien muss man kaufen, wenn sie keiner haben will – bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit Edelmetallen.


Neu 2010-05-26:

[12:00] Der Platin-Investor - SOVIEL ZUR NORWEGERKRONE - REINES KLOPAPIER:

Wikipedia: Statens pensjonsfond

Sage ich immer, die NOK mag ich nicht. Da ist die billigere Schwedenkrone besser. Wegen dem, was der Markus sagt und aus einem 2. Grund: NO lebt nur von Öl, das kann man sich direkt genauso kaufen, es ist ohnehin die Währung der Welt (Gold ist viel härter, das steigt real, hat daher derzeit keinerlei Geldcharakter, weil schweren Kaufkraftzuwachs).

Papiergeld, wenn man sowas will, wählt man ganz anders aus: Nach dem "Abwrackprämienprinzip" und nach dem "IWF- Prinzip". Zum ersten: WER ist der Profiteur einer DEM 2? Na klarerweise jede billige Werkbank mit hoher Qualität, die dort massiv hinexportiert!: CZ und PL, SK sobald aus EUR raus. Zum zweiteren: Wo ist das Kind schon im Brunnen, der IWF schon wütend aktiv, die Währung schon unten? Ungarn.

Nachdem ich kein Papiergeld kaufe, monitore ich das nicht, obiges ist eine Prinzipdarstellung. Bei einer Pandemie gewinnt aber in der Regel der, der als erster im Spital liegt und noch Medikamente kriegt und der letzte, der gar nicht krank wird, weil alle hineinflüchten-das ist der CHF. Das ist immer eine Preisfrage und braucht immer Due- Dilligence: Was war der Kurs wann bei welcher Leistungsbilanz und welcher Verschuldung? Wie stark ist er gefallen? Wie sehen komparative Kostenpositionen jetzt aus? Die CZK stand zur DEM immer 17,5 bis 18. Zum EURO schon 25. Ist teuer, wird aber wohl wieder auf 17,5 gehen, also sinken, aber nur gegen DEM sinken und das weniger, als der Haircut..... Bei Zloty gibt es ähnliche Kurven, aber mehr Kunden, mehr FR, mehr USA.

RADIKAL szenariell investieren, immer RADIKAL! Kein Herumgescheisse in der Mitte! genauso bei EM: Solange keine Zinserhöhung am Radar ist, die Extreme nachkaufen: Gold und Palladium.

Leider gibt es kaum mehr Papiergelder, die wirklich gut sind. Die NOK dürfte noch zu den "Besseren" gehören. Der Grossteil des Kapitals sollte ohnehin in EM sein. Ich selbst habe mir heute einige Tschechenkronen besorgt. Etwas Diversifikation aus den Rest-Euros kann nicht schaden.WE.

PS: der Platin-Investor kann ruhig "radikal" sein. Aber an seine Expertise kommt der Normalleser von hartgeld.com niemals ran.


Neu 2010-05-25:

[7:30] Leserfrage-DE - wie beurteilen Sie den polnischen Zloty?

Macht es Sinn, EUR in die PLN/Zlotys umzutauschen?

Der Zloty ist im Moment sicher besser als der crashende PIGS-Euro. Aber es gibt wenige "Track-Record" zu dieser Währung. Ist speziell interessant für Leute in Ostdeutschland in der Nähe der polnischen Grenze.


Neu 2010-05-19:

[18:45] War zu erwarten: Deutsche haben keine Ahnung von Geldanlage

Einer Umfrage zum Thema Finanzen zufolge kennen sich die meisten Deutschen mit dem Thema Finanzen und Geldanlagen nicht aus. Mehr als die Hälfte der Befragten wurden anhand ihrer Antworten als Anfänger eingestuft. Viele Teilnehmer fordern jetzt frühzeitige Finanzbildung – am besten schon in der Schule.

In Normalzeiten ist das Sparbuch das Beste, was es für die Masse gibt. Aber das sind keine Normalzeiten, also bekommt das Sparbuch auch seinen Haircut. Man muss in Zeiten wie jetzt schon ein guter Investor sein, um überhaupt etwas zu retten.


Neu 2010-05-18:

[15:15] Diese Lebensversicherer lernen nie: Die wirkliche Gefahr

Manchem Kunden wird mulmig werden, wenn er hört, dass sein Lebensversicherer jetzt auch notleidende Kredite aufkauft, um die Rendite halten zu können.

Diese "Manager" kaufen wie die Masse immer am Top.
 

[11:00] Wohin mit dem Geld? raus aus dem System: Wohin jetzt mit dem Geld?

[16:00] Noch ein solcher Artikel: Wie Sparer jetzt ihr Geld in Sicherheit bringen

[18:00] Mehr dazu: Inflation wird Geldvermögen halbieren


Neu 2010-05-14:

[18:30] Leserzuschrift-CH - auf die richtige Asset-Klasse kommt es an:

Tolle Leistung die Sie täglich mit Ihrer Website erbringen! Ich und der Rest der Familie haben uns mit Gold und Silber zugedeckt, ich bereues es richtig
das ich nicht früher damit angefangen habe. Hätte mir mein Finanzberater vom AWD, den ich vor einigen Monaten zum Teufel, zusammen mit seinem aufgeschwatzten Fond, gejagt habe, mir vor 10 Jahren gesagt ich solle in Gold investieren, anstatt in Papier, dann wäre ich ein " gemachter" Mann mit 31 Jahren :-) Nun gut, es hat nicht sollen sein..Seit November kaufe ich nun Edelmetalle, Gold und Silber, Dank Ihnen.


Neu 2010-05-12:

[20:30] Leserzuschrift-DE - Währungsreform - Aktien:

zunächst: Ich bewundere Sie für den Mut, die Reputation ihrer hervorragenden Website einzusetzen, um auf die (Non-)Events am Wochenende aufmerksam zu machen. In jedem Fall wird man nächste Woche darüber berichten. Entweder, weil Sie richtig lagen, oder als Beispiel für die angeblich irrationalen und panisch ängstlichen Goldinvestoren. Aber auch wenn Sie falsch liegen sollten gilt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Die Systemgläubigen werden ihren Haircut schon bekommen und wenn nicht übermorgen, dann später.

Konkret habe ich eine Frage/Anmerkung zum Thema Aktien. Ich rechne nicht damit, dass der Staat beim Haircut auch eine Abgabe von Aktionären erhebt. Man wird die Aktien am Montag einfach in neuer Währung notieren und der Markt macht an den Weltbörsen den Preis. Dabei spricht einiges für deutliche Preisabschläge (steigende Zinsen, Risikoscheu, allgemeine Panik, Schafe brachen dringend Geld) aber es gibt auch ein paar Argumente dagegen (internationale Aktien/Märkte, Entschuldung der Unternehmen durch Haircut).

Würde der Staat die Aktien einziehen oder in Sperrdepots legen, wäre das de facto eine Verstaatlichung der großen Industrien. Wäre das wirklich beabsichtigt, müsste man konsequenterweise auch andere Firmeneigentümer (von KGs, GmbHs usw.) enteignen. Das alles scheint mir wenig plausibel. Schließlich soll nicht der Sozialismus aufgebaut, sondern eine neue Währung eingeführt werden.

Sollten die geschorenen Schafe tatsächlich im Nachgang eine Sondersteuer/Vermögensabgabe von denen verlangen, die die Krise einigermaßen überstanden haben, dann wird es wohl alle gleichermaßen treffen: Goldinvestoren & Fabrikbesitzer (egal ob via Aktie oder GmbH-Beteiligung).

Stimmen Sie mir in dieser Hinsicht zu, oder sehen Sie das grundlegend anders? Wissen Sie (oder jemand der Leser), wie in Argentinien mit Aktiendepots umgegangen wurde?

Kurzum, ich glaube, dass man in Aktien die Währungsreform mit einem blauen Auge (vllt. 25-40% Kursverluste) überstehen kann. Das ist kein Argument gegen Gold (!) wohl aber eines gegen die Panik, die manche Schreiber (v.a. Herr Klima in seinem aktuellen Artikel) verbreiten.

Ob ein Haircut per Sondersteuer bei Aktien geplant ist, ist unbekannt. Allerdings sind sie total überteuert, ein Crash ist fällig.


Neu 2010-05-11:

[18:45] Davon sollten die "Kleinen" lieber die Finger lassen: Hochriskant, teuer, undurchsichtig

Ein Mystery Shopping Test von fünf Hedgefonds-Angeboten, den die Arbeiterkammer durchgeführt hat, zeigt, wie riskant, teuer und undurchsichtig diese Anlageform ist. Fazit: Hedgefonds sind für Kleinanleger untauglich.

In den USA darf man das nur als Accredited Investor, also mit einem Vermögen über $1 Million kaufen (die können Verluste verschmerzen). In Europa offenbar jedermann.
 

[6:30] Man rät zur Flucht in Sachwerte: Euro-Dammbruch: Die Armen und die Alten zahlen

[6:00] Anleger verkaufen panikartig Offene Immobilienfonds: Nichts geht mehr, Morgan Stanley macht milliardenschweren Fonds dicht

Die Immo-Gläubigen beginnen die Iliquidität von Immobilien zu spüren. Im Ernstfall bringen auch die Fonds diese Dinger nicht mehr los.


Neu 2010-05-08:

[9:15] Leserzuschrift-DE - Firmenkonten-Haircut bei deutscher Währungsreform:

Ich bin Geschaeftsfuehrer eines mittelstaendischen Unternehmens (GmbH mit mehreren Gesellschaftern) und verfuege privat ueber Euro-Vermoegen, welches fuer den Staat abgreifbar ist. Wenn ich eine Summe von meinem Privatkonto auf das Firmenkonto als Darlehn umbuche und mit der Firma einen den Rechtsvorschriften entsprechenden Darlehnsvertrag mache, ist dann diese Summe vom Haircut geschuetzt? Ein Haircut bei Firmen ist meiner Meinung nach unwahrscheinlich, da mann ja so der Wirtschaft Liquiditaet entziehen wuerde.
Ihre Meinung ist sehr wichtig fuer mich, weshalb ich mich ueber eine Antwort freuen wuerde.

Derzeit kann man gar nichts sagen, da die Details nicht bekannt sind. Aber die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Firmenkonten "günstiger" behandelt werden, als Privatkonten - wegen der "Arbeitsplätze". Ob eine solche Konstruktion hilft, kann auch nicht gesagt werden.


Neu 2010-05-07:

[21:30] Leserzuschrift-DE - was tun mit den Rest-Euros:

1. wenn die Währungsreform in D in einer Woche stattfindet, dann dürfte es ein währungsmäßig "geordneter" Übergang werden. Macht es bei diesem Szenario überhaupt noch einen Sinn, Bargeld für 3 Monate vorzuhalten? Man könnte es ja auch noch in EM investieren.

2. wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür ein, daß der Euro vorher noch abverkauft wird, also massiv an Wert verliert? In diesem Szenario wäre es doch sicher am besten, vorher alles (!) in EM umzuschichten!?

In Deutschland ist es einfach: möglicht weit abzubauen, ein 1-Monatsbedarf sollte völlig reichen, damit man nichts beim Haircut verliert.

Ob der Euro bis dorthin noch ordentlich crasht? recht wahrscheinlich. AU/AG wird man kaum mehr bekommen, wieder einer der Inserenten auf hartgeld.com hat seinen Shop dichtgemacht - alles weg.
 

[11:00] Leserzuschrift-DE - Euro in Schweizer Franken umtauschen:

Da der Euro scheinbar seinem Ende zugeht, habe ich mir gedacht einen Teil
meiner Euro in Schweizer Frank Banknoten umzutauschen und diese zu Hause aufzubewahren.
Was denken Sie zu dieser Möglichkeit? Ist dies sinnvoll?

Ja, es ist auf jeden Fall im Euroraum sinnvoll, einen Teil der Cash-Reserven in CHF-Bargeld umzuwandeln. Niemals auf einem CHF-Konto im Euro-Raum lassen, dieses könnte zwangskonvertiert werden und natürlich auch den Haircut bekommen. Auch CHF auf einem Schweizer Bankkonto kommen in Frage.

In Süddeutschland und Österreich bietet sich daneben noch die Tschechenkrone an, in Norddeutschland die Norwegische Krone. Schweizer lassen vom Euro selbstverständlich die Finger.


Neu 2010-05-06:

[20:30] In die Enge getrieben: Geldanlagen sind fast nirgendwo mehr sicher

Ob Tages- oder Festgeld, Rentenfonds oder Staatsanleihen, Aktien oder Gold: Die Euro-Schuldenkrise führt bei den verschiedensten Geldanlagen zu einer schlechten Verzinsung oder macht sie gar riskant. Bei der richtigen Anlagestrategie kommt es jetzt auf das Risiko des jeweiligen europäischen Landes an.

Das nennt man "Anlagenotstand". Ist aber leicht zu beheben, da es eine Assetklasse gibt, die sicher ist: Gold/Silber.


Neu 2010-05-05:

[19:00] Leserzuschrift-DE - Zahlung von Importware aus China im Oktober 2010 - Wesentlich günstiger oder unbezahlbar teuer ?

ich importiere von den Chinessen direkt Geschenkartikel. Bei einer Einkaufsreise nach China habe ich
jetzt direkt Ware zur Lieferung für Ende September, Anfang Oktober bestellt.

Wie schätzten Sie die Lage ein. Wird da der Zahlungsverkehr noch funktionieren ?
Werden die meine US-Dollar zu zahlenden Einkaufspreise dann günstiger oder teuerer sein ?

Oder wird die dann zu zahlende und bestellte Ware unbezahlbar sein ?

Kann man leider heute nicht sagen. Es ist möglich, dass wegen Devisenkontrollen gar kein Import mehr möglich ist, oder dass der Hersteller wegen Crash dort pleite ist.
 

[10:30] Leserfrage-DE - Anschaffungen vorziehen?

in naher Zukunft stehen bei mir einige Anschaffungen, wie Kuchenelektrogeräte, TV usw. auf dem Plan.
Sollte ich vor der Reform diese Anschaffungen erledigen, da die DM-Preise sehr viel höher sein werden, oder warte ich bis nach der Reform?

Das Geld dafür wäre vorhanden und die Geräte würden sofort bezahlt werden können.

Ja, es macht auf jeden Fall Sinn, weil man damit einem wahrscheinlichen Haircut entgeht und auch kein Kursrisiko bei Importwaren hat.
 

[10:15] Leserfrage-DE - Steuern im voraus bezahlen?

Eine Frage, die vielleicht viele Selbständige auch betrifft:

Soll ich meine quartalsweise fälligen Steuern für dieses Jahr schon im voraus in „noch Euros” bezahlen?

Es ist derzeit unbekannt, wie Firmenkonten umgestellt werden. Falls mit Haircut, dann macht es auf jeden Fall Sinn, das Risiko zum Staat zu verschieben.

[12:00] Leserzuschrift-DE zu Steuervorauszahlugn bei Selbstständigen:

Würde ich NICHT machen, da irreguläre Zahlungen - insbesondere Vorauszahlungen - beim Finanzamt in der Kontenpflege durchaus auffallen und evtl. eine Betriebsprüfung bewirken.

[19:30] Leserzuschrift-DE - Steuervorauszahlungen:

Als Unternehmer (GmbH) habe ich meine Gewerbesteuer jetzt im voraus für 2010 bezahlt.
Die Körperschaftssteuer kann man in DE nicht so einfach im voraus bezahlen, das kann man allenfalls parken lassen, ist aber mit großen Schwierigkeiten wie Mahnungen etc. verbunden, so unser Steuerbüro. Außerdem würde es der Reputation des Steuerberaters nicht dienlich sein.

Auch noch nicht fällige Lieferantenrechnungen wurden von mir bereits bezahlt. Teilweise noch einen Punkt Skonto ausgehandelt. Beratungsrechnungen, Projekte bereits mit Abschlagszahlungen bezahlt, die Löhne für April gehen auch noch diese Woche raus.

Wer Geld auf dem Konto hat, sollte es rausschmeißen und das Risiko somit minimieren.

Komischer Staat, der Steuern nicht vorab will. Kann nur die deutsche Bürokratie sein.
 

[7:00] Leserzuschrift-AT - Währungsumstellung - Klausel in Rechnungen:

ich ersuche um Information der Community bezügl. Klauseln in der Rechnungslegeung für einen mögliche"Haircut" bei Währungsreform - Eurocrash usw.
Welche Klauseln können Selbstständige heute in Ihren Rechnungen einbauen um auch noch in einem Monat an Ihr Geld (ohne "Haircut") zu kommen - bei mir sind gerade knapp 5.000,-- Euro an nicht geschriebenen Rechnungen ausständigt (wobei das eigentlich ergal ist - wenn die Reform kommt und der Euro crashed wird jeder Selbststäniger Verluste hinnehmen müssen - es sei den es gibt irgendwelche Klauseln die Selbstständige einbauen können).

==> hier sin Anwälte als Leseschaft gefragt ==> oder aber auch Erfahrungen anderer Selbständiger - wie schützen wir uns vor den 15:05.2010 um an unser Geld (ohne "Haircut") zu kommen ?????

Wie Firmenkonten behandelt werden, kann nicht vorhergesagt werden.

[10:00] Leserantwort-DE dazu:

In der Regelungen/Satzungen der Bewohner einer Privatgemeinde (gated community) bei Buenos Aires, sind z.B. Strafen für zu schnell Fahren innerhalb dieser Privatgemeinde nicht in Peso oder Dollar, sondern in dem Wert von x Litern Normalbenzin angegeben.

Z.B. 30 Km/h zu schnell fahren, kosten soviel wie 50 Liter Normalbenzin, wie auch immer die Währung dann gerade heisst und wass die Währungseinheit kaufen kann.

[10:45] Leserantwort-DE dazu:

Also ich persönlich ziehe da den einfachen Weg vor.
Alle Rechnungen möglichst zeitnah ausgleichen. Das Zahlungsziel auf meinen Rechnungen hat sich mittlerweile auf 7 Tage netto angepasst.
Des Weiteren kann es nicht schaden, wenn man sich eine gewisse Lagerhaltung zulegt.
Ob dies jetzt Ware, Werkzeug, Betriebsausstattung ist, kann sich jeder selbst überlegen. Das schrumpft aber ungemein die Kontostände
und hält trotzdem eine (wenn auch zugegebenermaßen eingeschränkte) Liquidität vor.

Außerdem habe ich entschlossen jetzt zwei Wochen Urlaub zu machen. Da finden dann keine Zahlungen statt und die Konten sind ja eh leer...
Und wenn´s die paar hundert Euro für laufende Kosten im Falle einer Währungsumstellung trifft, tuts auch nicht mehr so weh...


Neu 2010-05-04:

[21:00] Solange es noch geht: Wertpapiere verkaufen – Konto “plündern”!

[17:00] Leserfrage - Investmentfonds in Währungen außerhalb des Euro:

Seit längerem verfolge ich Ihre Seite, wirklich tolle Arbeit.

Eine Frage stellt sich mir jetzt zum Thema "Raus aus dem Euro".

Wäre es günstig, ein Wertpapierdepot im Nicht-Euroraum zu halten?

Oder "reicht zur Not "auch das Investieren in Nicht-Euro-Währungen z.B. über Investementfonds in CHF oder z.B. NOK? Oder wird sowas im Fall einer Währungsreform auch z.B. 1 : 10 gekappt?
Dürfte ja prinzipiell nicht der Fall sein, oder?

Etwas sicherer sind solche Fonds natürlich. Aber wir müssen mit einem weltweiten Kollaps rechnen, da gehen alle Fonds in die Knie. Ausserdem gibt es das Risiko der staatlichen Beschlagnahme oder eines Haircuts durch den eigenen Staat.
 

[15:15] Leserfrage-DE - Was machen mit Geld auf Konto?

Gold und Silber habe ich Dank Ihnen schon seit langen. Sollte der Währungsschnitt übernächstes Wochenende kommen, was schlagen Sie vor mit dem Geld auf der Bank zu machen, so dass das Geld keine Abwertung / Währungsschnitt erfährt?

Wechsel in Schweizer Franken?

Eine wichtige Frage für alle Leser in Deutschland. Sobald die Währungsreform verkündet ist, kommt man nicht mehr aus. Egal in welcher Währung ein Konto iN Deutschland lautet. Zwangskonvertierung und Haircut sind zu erwarten. Firmenkonten dürften besser gestellt sein - Arbeitsplätze

Ein Franken-Konto nützt also nur in der Schweiz. Oder Gold, egal wo.

Niemand weiss heute, wo die Freibetrags-Grenze (Kleinsparer = Wählermasse) sein wird, darunter sollte man kommen. Auch Euro-Bargeld wird nicht viel nützen, aber ist besser.


Neu 2010-04-30:

[13:45] Wenn der Emmittent untergeht, hilft kein Richter: Zertifikate-Kunden gehen leer aus

Wer Zertifikate der Pleite gegangenen Lehman-Bank erworben hat, kann dafür nicht zwangsläufig die Bank verantwortlich machen, über die er die Wertpapiere gekauft hat. Viele Anleger versuchen die Banken derzeit auf Schadensersatz wegen Falschberatung zu verklagen.

Der richtige Ort für die Einbringung von Schadensersatz-Ansprüchen wäre der Lehman Konkursverwalter in New York, nicht ein deutsches Gericht. Klagen wegen Fehlberatung sind ziemlich aussichtslos, da sich die Banken vorher entsprechend juristisch absichern. Um es brutal zu sagen: der "Investor" übernimmt mit seiner Unterschrift nicht nur das "Gewinnrisiko", sondern auch das "Verlustrisiko". Man muss sich schon darüber informieren, was passieren kann.

Die paar tausend Lehman-Geschädigten haben jedenfalls einen ordentlichen Wirbel gemacht. Man sollte sich einmal vorstellen, was passiert, wenn Millionen Sparer plötzlich alles verlieren. Da gibt es eine Revolution. Nicht nur wegen der hohen Zahl an Geschädigten, sondern auch weil Bankeinlagen im Gegensatz zu Wertpapieren allgemein als "sicher" angesehen werden.
 

[13:00] Lustig, aber irgendwie fehlgeleitet: Notare in Panik, marodierende Immobilienkäufer und andere „Eichelburgsche Momente“ der Euro/Griechenland-Krise

Gestern habe ich aber ernsthaft mitbekommen, dass sich die Meinungsbildung im Mainstream geradezu in Eichelburgschen Dimensionen bewegt.

Meine Eltern haben sich gerade ein neues Haus gekauft und mit Cash bezahlt.
Nachdem der Kaufvertrag unterschrieben war, beglückwünschte der Notar meine Eltern zu dieser weisen Entscheidung. Die Verkäuferin nahm er jedoch ins Gebet: „Sie sind jetzt in einer sehr sehr schwierigen Situation. Sie haben jetzt einen großen Geldbetrag erhalten. Der Währungsschnitt kann praktisch jeden Tag kommen.“

Eichelburg sagt: in Gold flüchten, nicht in Immobilien. Habe heute versucht meinen Zahnarzt von einer solchen Flucht in Immos abzuhalten. Die Leute sehen nicht, dass Immos ein Kreditwert sind, nicht ein Sachwert.WE.


Neu 2010-04-29:

[9:15] Diese Frage wird jetzt immer wichtiger: Wohin mit den Ersparnissen?

Ältere Menschen hört man in diesen Zeiten schon mal sagen: "Bring Dein Geld in Sicherheit! Ich hab schon mal eine Geldentwertung mitgemacht." Ein gut gemeinter Rat. Doch ist das wirklich nötig und wenn ja, was kann man überhaupt mit nachhaltigem Wert kaufen?

Es genügt eine grössere Anzahl solcher Artikel und ein Ereignis, dann geht der Crack-Up-Boom richtig los. Langsam läuft er ohnehin schon. Wenn es die Massen kapieren, dann wird gekauft, was es noch gibt und die Preise explodieren - Hyperinflation.


Neu 2010-04-28:

[20:30] Der Platin-Investor - Bankkonto in CZ:

Die Komercni Banka ist eine Tochter der Societe Generale de France und gut kapitalisiert. Breclav ist ein Bißchen weit von Wien (es liegt an der SK- Grenze, Nordosten). Mikulov ist näher (Grenze Drasenhofen- Norden) und Znojmo liegt auch näher (Grenze Kleinhaugsdorf- Nordwesten). Komercni Banka gibt es überall.

Die CSOB (Tochter der belgischen KBC) ist auch ok.

Man kann klarerweise in CZ auch ein Bankkonto in CHF oder NOK oder CAN$ haben, kostet ein wenig mehr. CZ bedeutet nicht unbedingt CZK.

CZ bedeutet aber 15% KeSt (statt 25% in AT), daher überlegen, was man da als Steuersitz angibt, es ist nicht gleich hoch und mit der EU- Quellensteuer nicht erledigt, die Tschechen beschränken Datenaustausch mit anderen EU- Länder auf das unbedingte Minimum und das machen sie auch kaum. Also nicht in eine Steuerhinterziehung schlittern, ohne es zu wissen.

Zur CZK muß man wissen: Keine Finanzkrise, keine Bailouts aber auch kaum Gold. Es ist eine "solide" Industriewährung, mehr aber nicht, eine Art DEM Klasse 2, total vom Export nach DE abhängig, aber eben von den PIGS total unabhängig. Rohstoffe in CZ: Kohle und viel URAN, kein Öl wie in AT.
 

[15:15] Leserzuschrift-DE - Mündelsichere Geldanlage:

als gerichtlich bestellter Betreuer meiner psychisch kranken Mutter verwalte ich u. a. auch ihre Ersparnisse, die ich im letzten Jahr wegen der kritischen wirtschaftlichen Situation in EM angelegt habe. Im Rahmen einer gerichtlichen Überprüfung meiner Betreuung bin ich nun darauf hingewiesen worden, dass diese Anlageform nicht "mündelsicher" ist. Man verlangt von mir, das Geld meiner Mutter in dieser dubiosen Zeit in eine traditionelle Anlageform umzuwandeln. Im Klartext gesprochen muss ich die EM verkaufen und in eine Euro-Anlageform bringen. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Umständen sträuben sich da einem doch die Nackenhaare.
Welchen Rat können Sie mir geben?!

Da bleibt einem der Mund offen stehen. Ich würde diese Person vom Gericht unterschreiben lassen, dass sie persönlich für alle Verluste bei von ihr verlangen Anlageformen haftet. Vielleicht hilft das. Auf jeden Fall einen Anwalt nehmen.

[19:45] Leserzuschrift-DE - Mündelsichere Geldanlage:

Ich bin selbst Jurist an einem deutschen Amtsgericht und war jahrelang für die Beratung und Aufsicht in Betreuungssachen zuständig.
Nach dem Gesetz (§§ 1908i, 1806, 1807 BGB) ist Betreutengeld grundsätzlich verzinslich in Schuldforderungen anzulegen. Jedoch kann das Betreuungsgericht eine andere Form der Anlegung, also zum Beispiel in Gold und Silber, gestatten, §§ 1908i, 1811 BGB. Nach dem Gesetzeswortlaut soll die gerichtliche Erlaubnis nur verweigert werden, wenn die beabsichtigte Art der Anlage nach Lage des Falles den Grundsätzen einer wirtschaftlichen Vermögensverwaltung zuwiderlaufen würde. Also Antrag auf Gestattung einer Anlegung in Gold stellen und mit den Argumenten begründen, die Herr Eichelburg seit Jahren kostenlos zusammenträgt. Wenn der Antrag zurückgewiesen wird, besteht die Möglichkeit, hiergegen beim Landgericht Beschwerde und - da die Sache grundsätzliche Bedeutung haben dürfte - auch weitere Beschwerde zum Bundesgerichtshof einzulegen.

Privat habe ich selbst schon seit 2006 keinen einzigen Euro mehr in den angeblich "mündelsicheren" Forderungen. In der gerichtlichen Praxis sieht es jedoch so aus, dass ich bei meinem Amtsgericht, dass immerhin für über 300.000 Einwohner zuständig ist, keinen einzigen Fall der Anlegung in Edelmetallen kenne. Dies liegt daran, dass sowohl den Betreuern als auch den Gerichten hierfür schlicht der wirtschaftliche Überblick fehlt. Die aktuellen Gesetzgeber in New York, London und Frankfurt dürften auch kein Interesse daran haben, dass hier Erleuchtung eintritt.

Es geht doch, wenn das Gericht will.
 

[9:30] Leserfrage-DE zu zukünftigem Auslands-Zahlungsverkehr:

welche Währung empfehlen Sie in diesem aktuellen Umfeld für den internationalen Zahlungsverkehr bei Berechnung von Wirtschaftsgütern?

Wichtige Sache. Den Euro kann man kaum mehr nehmen, der ist im Absturz. Also bleiben nur mehr US-Dollar (solange es diesen noch gibt) und Schweizer Franken. Später vermutlich Gold.

Neu 2010-04-27:

[10:15] Leserzuschrift-AT - Bankkonto in CZ - Tipps für den Grossraum Wien:

Ich kann aus eigener Erfahrung die Komercni Banka in Breclav, CZ empfehlen. Ist ein Grenzort, eine knappe Autostunde nördlich von Wien (dank neuer A5). Ausreichende Englischkenntnisse des Personals, freundlicher Service, unkomplizierte Kontoeröffnung möglich (mit Reisepass als Dokument), Netbanking auf Englisch verfügbar, Gebühren moderat.

Vorher hatte ich übrigens mein Glück bei der Sporitelna Banka versucht (Sparkasse = ERSTEBANK). Nicht zu empfehlen. Ich hatte auf Tschechisch höflich gefragt, ob denn jemand dort Deutsch oder Englisch spricht. Als Antwort kam nur ein unwilliges Kopfschütteln. Scheinbar brauchen die keine neue Kunden mehr.

Vielen Dank, solche praktischen Hinweise brauchen wir.

Neu 2010-04-26:

[7:00] Extra zugeschnitten auf Schafe: Die Anbieter von Finanzprodukten vernebeln die Preise absichtlich


Neu 2010-04-25:

[17:30] WIWO - Assetklassen in verschiedenen Krisen:

Gold: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_gold.html
Aktien: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_aktien.html
Anleihen: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_anleihen.html
Lebensversicherungen: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_lebensversicherung.html
Spareinlagen: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_spareinlagen.html
Immobilien: http://wiwo.circ-it.de/tabellen/2009_02Feb_Tab_krisenfeste_anlagen/tab_vgl_immobilien.html

Wenn man vergleicht, dann ist GOLD eindeutig der GEWINNER, auch bei Währungsreform. Von der letzten Krise haben wir erst den Beginn gesehen. Daher wird alles gegenüber Gold fallen.

Jeder kann sich nun selbst seine Meinung bilden.


Neu 2010-04-23:

[5:45] Leserzuschrift-DE - Fluchtwährungen:

ich muss heute Kritik üben:

Wieso wird dauernd die Diskussion geführt über irgendwelche Fluchtwährungen? Die Empfehlung der Tschechen-Krone setzt dem ganze ja noch die Krone auf.

Jeder der regelmäßig Ihre Seite liest, weiß, dass man mit Gold und Silber 100% des Vermögens retten kann! Wieso man dann überhaupt die Diskussion führt, mit welcher Währung bei einer Währungsmaßnahme im Euro oder Dollar weniger Verluste zu erleiden sind, widerspricht jeden Ansätzen der Logik! Für Kleinbeträge des täglichen Bedarfs kann man genauso gut Euro in Bargeld halten, sagen wir mal bis zu 5.000 Euro, das ist für jeden ausreichend. Alles was darüber hinausgeht, ist ein Investment, und Investment muss jenseits von jeglichem Papier sein. Auch der Schweizer Franken ist eine reine Papierwährung, gedeckt durch eine vollkommen überblähte und de facto bankrotte Finanz- und Steuerfluchtindustrie.

Dies sollten Sie allen Lesern sagen, die meinen, mit NOK,AUD, oder gar exotischen Währungen einen guten Schnitt machen zu können. Diese Währungen funktionieren nur so lange, wie auch die Welt-Reservewährung hält. Und über deren Untergang reden wir hier gerade! Wer will, kann gerne in Tansania-Dollar oder Rupien gehen, ich bevorzuge klar Silber (weil Gold mittlerweile sehr teuer scheint und ich zu sehr niedrigem Kurs dort bereits eingestiegen bin).

Das stimmt. Aber manche Leute wollen etwas diversifizieren. Exotenwährungen sind hier noch weniger all Alltags-Notgeld brauchbar als Gold- und Silbermünzen. Wer will, kann sich ruhig einige dieser 5 und 10 Euro Silbermünzen anschaffen. Genau für diesen Zweck - wenn er sie findet.

[6:30] Eine ähnliche Empfehlung: Griechenland: Staatsbankrott! Was nun?


Neu 2010-04-22:

[11:15] Leserzuschrift-DE - Besser als jedes Goldverbot: Die Abgeltungssteuer:

eines vergessen die Papiergeldkönige und Aktienspekulanten in Deutschland: Der Satz der Abgeltungssteuer ist mal schnell innerhalb von wenigen Minuten von 25% auf 90% erhöht. Und was haben die dann davon, dass die VW-Aktie auf 500 Neumark steigt und die Goldunze auf 10.000? Genau, nix! Darum, es lebe das physische Edelmetall!

Es gibt noch etwas Schlimmeres: eine Substanzsteuer. Leicht eingeführt, da alle Depots registriert sind.

Neu 2010-04-20:

[11:15] Leserzuschrift-DE - Immobilienverkauf und Währungsreform:

zunaechst auch von uns besten Dank fuer Ihre grossartige Leistung. Wir haben nun bereits 2 Immobilien verkauft und sind dabei, nun unsere eigene zu verkaufen, da wir nach Oesterreich gehen. Wir haben am Freitag einen Notarterim, doch wie wirkt sich die Situation bei einer zwischenzeitlichen Waehrungsunion aus? Bezahlt werden soll im Mai.
Kann es sein, dass in diesem Fall ein Verkauf spaeter besser waere?

Zuerst einmal Gratulation zum Loswerden dieser Verlustbomben!

Wenn eine Währungsreform im Mai kommen sollte und man die Immobilie noch besitzt, verliert man auf jeden Fall massiv: es wird dann kaum mehr Kredite geben, jedoch kurzfristig Fluchtkapital. Ein Problem ist auch das Treuhandkonto, das eine Währungsreform dazwischen kaum überleben dürfte.

Bleibt also nur die Gold-Lösung wie unten beschrieben. Oder man übergibt das Geld in Bar bei der Schlüsselübergabe und setzt es dann sofort in EM um.
 

[11:00] So will man auch die Banken-Verluste wieder hereinholen: Warum der Verkaufsdruck bei Banken extrem hoch bleibt

In der Finanzkrise haben Kunden auch wegen schlechter Beratung viel Geld verloren. Die Banken geloben Besserung, Kritiker halten die Versprechen für pure Kosmetik. Wer hat recht?

Die Schafscherer stehen unter Dauerdruck, um Provisionen hereinzuholen - Werdet nicht Schaf!
 

[7:30] Leserfrage-DE zu Berufsunfähigkeitsversicherungen:

Bei vielen Arbeitnehmern fließen 100 - 300€ pro Monat in eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wie eine Renten- bzw Lebensversicherung zu sehen? Was passiert im Fall eines Crashs der Versicherungen bzw. im Fall einer Währungsreform mit dieser Versicherung? Sollte man den Vertrag kündigen und die Summe lieber direkt in EM investieren ?

In "Normalzeiten" kann es eine vernünftige Sache sein, falls man glaubt, dass die Versicherung im Ernstfall wirklich zahlt.

In Zeiten wie diesen dagegen dürfte es sinnlos sein, da die meisten Versicherungen pleite gehen oder in einer Währungsreform ihre Rücklagen abwerten. Daher kommt dann kaum etwas werthaltiges heraus. Besser selbst in EM ansparen.

[13:15] Leserzuschrift-DE - Berufsunfähigkeitsversicherungen:

Ich persönlich hasse diese "Versicherungen"!

Wie will ich mich denn damit wirklich absichern? Im Leistungsfall muss man wohl ewig gegen die Versicherung auf Leistung klagen...

Und mal ehrlich: Wer, abgesehen von körperlich hart(!) arbeitenden Menschen, braucht sowas überhaupt? Wenn ich an all die Bürohengste mit Krawatte, Rechtsverdreher im Talar, Ingenieure im weißen Kittel und all die anderen Berufe im überdachten "Innendienst" denke, dann frage ich mich:

In eine BU fliessen riesige Anteile des persönlichen Nettoeinkommens für eine Situation, die hoffentlich NIE eintritt - der Leistungsfall ist also der "Sonderfall"! ...und dahin soll ich richtig Geld überweisen?

Das ist es: man braucht ein Extra-Vermögen nur für die Rechtsstreitigkeiten mit einer solchen Versicherung im Ernstfall - in Normalzeiten.

[14:15] Leserezuschrift-DE - Berufsunfähigkeitsversicherungen:

eine BU gäbe es garantiert nicht, wenn sie sich für den Versicherten lohnen würde. Es ist doch immer ganz einfach: Die Versicherung will Geld verdienen für tolle Bürogebäude, Dividenden, Vorstandsgehälter etc. Die einzigen sinnvollen Versicherungen sind eine Risikolebensversicherung und eine Haftpflichtversicherung.

Ganz allgemein zu Risikoversicherungen: diese zahlt (hoffentlich) bei Risiken, die zu gross sind, dass man sie selbst bewältigen könnte. Das ist bei Investoren mit etwas Vermögen nur selten der Fall.


Neu 2010-04-17:

[20:30] Schafe-Schur: Sparer schützen statt Spekulaten

Dr. Harald Glatz, Leiter der Konsumentenschutzabteilung in der Arbeiterkammer Wien, zeigt auf, wie unerfahrene Kleinanleger von Finanzanbietern mit Werbesprüchen geködert und im Stich gelassen werden. Im Gespräch mit Biallo.at erklärt er, wie Kleinanleger in Zukunft geschützt werden können.

Durch die Finanzbubble haben wir eine übergrosse Finanzindustrie, die von etwas leben möchte. Doch das wird sich ändern.

In einigen Jahren wird der Otto-Normalsparer enteignet sein (Währungsreform, Hyperinflation, etc.) und keine Ersparnisse mehr haben, die er dieser Industrie in den Rachen stecken könnte. Er wird von der Hand in den Mund leben. Diese ganze Industrie bricht dann zusammen.
 

[9:15] Gibt es nicht: Rückruf von Finanzprodukten

Was bei großen Industrieunternehmen längst selbstverständlich ist, wird von der Finanzbranche ignoriert: Die Rückholung gefährlicher Produkte. Aber wie lange noch?

Ein "Rückruf" würde bedeuten, dass den Kunden der volle Kaufpreis solcher Finanzprodukte erstattet wird. Die Branche hat sich an den Provisionen bereits reichlich bedient. Das Risiko wird auf den Kunden abgewälzt.


Neu 2010-04-16:

[18:00] Leserzuschrift-DE - Steuerschuld zum Zeitpunkt einer Währungsreform:

als Lösung zum oben genannten Problem nannten Sie gestern:
- Absicherung der Forderung durch Gold
- Vorauszahlung an das Finanzamt

Kann jemand aus Ihrer geschätzten Leserschaft bestätigen, dass die zweite Lösung sicher ist? Meine Sorge: Eine Abrechnung erfolgt erst mit der Einkommensteuererklärung. Insofern könnte eine Vorauszahlung doch auch als Guthaben gewertet werden, das wie andere Guthaben auch den "Haircut" erfährt. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint es mir sicherer, die Forderung in Gold vorzuhalten. (Die erste Lösung wäre aber zweifelsfrei bequemer.)

Das ist ja das Problem, dass man die Details einer solchen Währungsreform heute nicht kennt.
 

[17:00] Werft solche Tabellen in den Papierkorb: Das kosten Sie 100 Euro Zusatzpension

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat erkundet, wie viel Verbraucher für eine Zusatzpension von 100 Euro monatlich aufwenden müssen. Hier die Details.

Wie viele solcher Rentenversicherungen sind etwa in PIGS-Staatsanleihen angelegt. Nur die Versicherungen und Verkäufer profitieren, sonst niemand. Da kommt kaum etwas zurück. Und bei einer Währungsrefürm bleibt vielleicht 1/10 übrig.
 

[16:15] Leserzuschrift-AT zu Treuhandkonto in der Schweiz:

Ihr Vorschlag "a) man legt das Treuhandkonto in der Schweiz in CHF an" ist in AT nach Auskunft eines Notars leider nicht möglich, da es Treuhändern verwehrt ist, Kapital ausserhalb Österreichs zu veranlagen.

Bleibt also nur noch Vorschlag b), falls der Vertragspartner mit einer Goldveranlagung einverstanden ist.

War zu erwarten.

Neu 2010-04-15:

[15:30] Leserfrage-DE - Immo-Treuhandkonto und Währungsreform:

seit einiger Zeit lese ich täglich, oft mehrmals, Ihre Seite. Sie haben mir durch Ihre schonungslose Offenheit in vielen Dingen geholfen und die Augen geöffnet. Ich bewohne eine Doppelhaushälfte, die zu 70 % bezahlt ist. Da ich dieses Haus nicht unbedingt benötige und ich durch den Verkauf flexibler in der Wahl meines Aufenthaltsortes werde, habe ich mich um einen Käufer bemüht und auch gefunden. Meine Frage ist nun: Sobald der Verkaufsvertrag gemacht und notariell beglaubigt wird, wird einige Zeit vergehen, insbesondere bis der Kaufpreis auf meinem Konto ist. Was würde passieren, wenn es in dieser Zeit zu einer Währungsreform kommen würde? Gibt es eine Absicherungsklausel, die man in einem solchen Fall in den Vertrag einsetzen könnte? Ich gehe davon aus, dass sich Banken bei Hypothekendarlehen ähnlich absichern – oder? Danke für Ihre Auskunft und bitte machen Sie weiter so.

Zuerst einmal Gratulation dazu, den Kredit und die Immobilie loszuwerden. Wie man sieht, wirft eine Währungsreform 100'000 verschiedene Frage auf. Real gibt es nur 2 Möglichkeiten, einer Währungsreform zu entkommen, während der Kaufpreis am Treuhandkonto liegt:
a) man legt das Treuhandkonto in der Schweiz in CHF an
b) man legt das Treuhandgeld in Gold in einem Schliessfach des Treuhänder an

 

[14:00] Leserzuschrift-DE - Forderungen des Finanzamtes während einer Währungsreform:

ich teile ich Meinung, dass ein wichtiger Schritt zur Krisenvorsorge im Abbau von Schulden besteht. Nur leider bauen viele Steuerzahler Jahr für Jahr Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt auf, die dann erst nach Erhalt des Steuerbescheides (im folgenden Jahr) ausgeglichen werden können. Angenommen man hat Anfang 2010 einen größeren Veräußerungsgewinn und Mitte des Jahres erfolgt ein Währungsschnitt mit der von Ihnen beschriebenen Ungleichbehandlung von Guthaben und Schulden. Läuft man zum jetzigen Zeitpunkt dann nicht Gefahr sich mit einem Veräußerungsgeschäft ganz erheblich zu verschulden? Ein Beispiel: Jemand erzielt einen Veräußerungsgewinn von 200.000 Euro und hat hierauf ganz grob 100.000 Euro Steuern zu entrichten. Nach der Währungsreform (z.B. 1:10) beläuft sich das Guthaben auf 20.000 Euro2. Die Steuerschuld beträgt nach wie vor 100.000 Euro2. Ist dieses Gedankenspiel korrekt? Falls ja, hätte dies unter Umständen große Bedeutung für jeden Einkommensteuerzahler oder alle, die jetzt noch Vermögen umschichten oder Ihr Unternehmen veräußern wollen.

Wie solche Forderungen des Finanzamtes bei einer Währungsreform umgestellt werden, kann man nicht voraussagen. Möglicherweise so wie laufende Zahlungen (Mieten, Löhne).

Leider ist es aber so, dass besonders Unternehmer die Einnahmen verbrauchen und dann kein Geld mehr zu Steuerzahlen haben. Daher haut es viele firmen im 3. Jahr um.

[15:00] Leserkommentar-DE dazu:

Soll das FA doch EUROs fordern. Mitdenkende Unternehmer haben nur ganz kurze Zeit Giralgeld, was ja bei einer sich annahenden Währungsreform für alle Zeit "eingefroren" werden kann. Ansonsten nur noch Cash für die laufenden Kosten, od. Überschüsse (wurden ja großteils eh schon versteuert) tatsächlich rechtzeitig in EM gebunkert. Wenn das FA nun nach, bsp. einer Währungsreform, EURO fordert so weiß man das als kluger Unternehmer schon rechtzeitig sprich sofort, wie in dem Bsp. des Lesers, daß der Veräußerungsgewinn zu versteuern ist. Hat man nun Cash gebunkert und die Forderung des FA kommt in EURO, na dann gibt man Ihnen eben diese wertlosen Designer-Scheine! Im Zuge einer Währungsreform wird man sich von Seiten der zuständigen Behörden schon äußern müssen, zu welchen Kursen was umgerechnet wird oder auch nicht. Und dann weiß man, wenn man dann Cash gebunkert hat, wann man was damit zu tun hat.

Schon verhängte Urlaubssperren für Bankmitarbeiter für die nächste Zeit kann ich übrigens auch bestätigen!

PS: Und als Unternehmer bitte immer nur das sich nehmen, was einem auch gehört! Leider gibts ja auch sogenannte Unternehmer, die von der zunächst vereinnahmten MwSt. in den schicken Urlaub fliegen, wie es sich für einen anständigen Unternehmer gesellschaftlich gebührt. Kaum wieder gelandet, sieht man sich natürlich mit einer "unberechtigten" z.B. Mehrwertsteuerforderung seitens des FA konfrontiert. Wo kommt die denn her? Woher nur nehmen? Aber die Beamten machen es so ja in Vorbildwirkung tgl. vor...Viel Glück!

Die Sache ist nicht so einfach: wenn man Konto- oder selbst Bargeldbestände für die Steuerzahlung aufbaut, können diese durch die Währungsreform massiv reduziert werden. Es gibt nur 2 Möglichkeiten:
a) die Steuern vorauszahlen, dann ist das Risiko beim Staat
b) in wertbeständigem Geld wie Gold zwischenlagern.

Das mit dem Urlaub mit der Mehrwertsteuer: wie dumm kann man nur sein, aber die Dummheit und die Konsumwut sind wohl grenzenlos.

[21:00] Leserzuschrift-DE dazu:

Selbstverständlich haben Sie mit Ihrem Kommentar a) mit b) so oder so recht, wenn es um Menschen geht, die in der Lage sind, ihre persönliche Steuerzahllast zu kennen. Die meisten brauchen dafür aber seit Jahren einen sogenannten Steuer-Berater, der sich für viele im Nachgang jedoch schon sehr oft als unfähig erwiesen hat. Ihrem sehr geschätzten Leser und allen anderen Lesern kann ich nur wie Sie es auch getan haben raten, sich unverzüglich ihrer Steuerzahllasten und sonstiger Zahllasten zu entledigen. Steuerzahllast ist nicht erst in 2 Jahren, sondern die fällt grundsätzlich bei Geldfluß an!!! Im Zweifelsfalle lieber etwas mehr als zu wenig ans FA zahlen, den Rest an alle anderen natürlich konkret in Zahlen um das Giralgeld schnellstens zu minimieren!

Vielleicht habe ich mich im letzten Kommentar etwas mißverständlich ausgedrückt?

Nur ausschließlich Cash für laufende Forderungen ausreichend bunkern! Jeder muß in gesundem Maße Cash haben. Alles andere in EM bunkern! Mein kostenloser Rat, nur bei Hartgeld.com, an alle klugen liquiden Unternehmer: Buchhaltung ausschließlich im eigenen Hause mit tgl. Zugriff haben, da weiß man was man hat!!! Dauerfristverlängerung des FA. sofort ignorieren und sofort aber spätestens am Monatsende sich seiner Mehrwertsteuerzahllast usw. entledigen, sowie tgl. hartgeld.com lesen!!

Heute in unserem Hause zur großen Freude der Lohnslaven eingeführt: Überschaubare Lohnvorschüsse, auf Wunsch sofort in bar. Bevorzugt wurde die uralte Lohntüte angenommen. Deren Gattinnen werden die von uns gegebene Freude mit ihnen teilen. Geteilte Freude ist immer doppelte Feude. Das ist u.a. gute kostenlose Werbung um dem eigenen Unternehmen noch nicht angehörige sehr gute Lohnsklaven von Mitbewerbern abzuwerben, die ständig Zahlungsprobleme zeigen. Wenigsten hat man noch in Erinnerung das nur bares wahres ist. Ausfallrisiko des EURO wurde in unserem Hause auf die Lohnsklaven selbst übertragen, und gleichzeitig werden die kontoführenden Banken der AN unseres Hauses bei einer Währungsreform in die Röhre gucken müssen.

Allen bis zur bald anstehenden Enteignung ein glückliches Händchen!

PS: Die Ausgangssperre äh Urlaubssperre für Banklohnsklaven hier vor Ort gilt bis in den Sommer rein, wurde mit anstehenden Weiterbildungsmaßnahmen (übrigens sehr treffend von den Bankstern formuliert) offiziell begründet.

Was ist bei der Umsatzsteuer so schwierig. Bei der Hartgeld GmbH werden am Monatsanfang die Belege bei der Buchhaltung abgeben, wenn nötig ist eineinhalb Monate später die Steuer zu zahlen. Mann muss die Liquidität natürlich vorrätig haben.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE - Vermögensaufbau für "Lohnsklaven":

Möchte kurz meine persönlichen Erfahrungen zum Thema Vermögensaufbau bekanntgeben. Die Zeitangabe von 10 Jahren der Leserzuschrift (20.30 Uhr) ist realistisch; ja, man braucht einen langen Atem. Ich habe vor ziemlich genau zehn Jahren begonnen, mich mit dem Thema genauer auseinander zu setzen. Der Grund: Ich hatte zwar keine Schulden, aber ich kam auch nicht vom Fleck. Als schlecht bezahlter Angestellter sah ich einfach keine Möglichkeiten, irgendetwas Größeres (Auto, Wohnung) in Angriff zu nehmen, außer mich zu verschulden. Verschulden war für mich aber von Haus aus Tabu (Erziehung, Hausverstand).

So blieben mir also nur zwei Möglichkeiten: entweder ich dümple weiter so dahin und komme nie und nimmer zu etwas und schaffe mir auch nie wirklich Reserven oder ich mache etwas gegen diese aussichtlose Lage. Daß ich durch x-maligen Jobwechsel (so wie viele Leute es tun) meine Lage nicht wirklich verbessere, war mir sehr schnell bewußt; auch wenn man irgendwo dann einmal ein paar Euro mehr verdient. Das macht das Kraut nicht fett; das begreifen viele Leute auch nicht. Ich begann viel zum Thema Finanzen/Investment zu lesen; Mainstream und Non-Mainstream. Ich erkannte, daß es eine langwierige Sache werden würde, doch war ich bald höchst motiviert, denn ich wollte sehen, ob es auch wirklich so funktioniert, wie es in den klugen Büchern (Internet hatte ich damals noch nicht - kein Geld!) stand. Es war für mich plötzlich wie ein Spiel und vor allem war ich mir bewußt, daß, wenn ich nichts ändere, ich in zehn Jahren genau so da stehen werde, wie zum damaligen Zeitpunkt. Da kommt von alleine nichts!!! Diese Aussichtslosigkeit spornte mich besonders an. Mit einem Angestellten-Verdienst alleine kommt man in der Regel zu nichts. Das ist schon so eingerichtet, das erkannte ich schon damals als finanziell "Ungebildeter". Je länger mein Projekt lief, desto motivierter wurde ich auch, denn, siehe da, die Summen, mit denen ich hantierte, wurden in der Tat immer höher. Oft mußte ich dann (nach einigen Jahren) schon schmunzeln, wenn ich so zwischendurch z. B. Aktien kaufte um Beträge, die ich vorher nie und nimmer auf meinem Konto gehabt hatte. Mein Verhältnis zu Geld und dem Umgang mit Geld hat sich völlig verändert. Ich möchte den Lesern auch mitteilen, daß sich die gesamte Lebenseinstellung unglaublich positiv verändert, sobald nicht ständig Geldprobleme im Kopf herumschwirren. Man wird lockerer und ausgeglichener. Das ist der allergrößte Gewinn - nicht irgendeine bestimmte Summe am Konto oder ein sauteures Auto, um den Nachbar zu beeindrucken.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich habe mir in diesen zehn Jahren nicht alles vom Mund abgespart, immer nur das billigste gekauft und mir überhaupt nichts geleistet. Das ist nicht notwenig, man muß nur konsequent etwas auf die Seite legen und natürlich auch Investor sein. Versuchen Sie es, sie werden sehen, wie spannend es ist, wenn sie sich vom finanziellen "Krabbler" emporarbeiten. Übrigens: Beruflich bin ich heute immer noch Arbeiter mit Miniverdienst, aber das stört mich überhaupt nicht. Ich sehe das als mein Grundeinkommen und gehe dieser Arbeit gerne nach.

Gratulation! Schlussfolgerungen:
1. Disziplin im Umgang mit Geld ist enorm wichtig.
2. Man muss die Sache selbst in die Hand nehmen, sich ständig informieren. Nicht wie ein Schaf ein fertiges Finanzprodukt kaufen
3. Als "Lohnsklave" bekommt man nur so wenig Einkommen, dass man gerade davon leben kann, den Rest nimmt einem der Staat weg
4. Zu wirklichem Geld kommt man nur als Investor, indem man die Gewinne immer wieder anlegt, wenig Spesen und Steuern zahlt

Im amerikanischen Buch "The Millionaire Next Door" gibt es einige solche Beispiele, etwa den Schulsbusfahrer, der es zum Aktien-Millionär gebracht hat. Aber diese sind selten - weil die Leute sich verschulden und dann Zinsen zahlen, bzw. alles verkonsumieren, was sie verdienen.


Neu 2010-04-14:

[16:00] Die Schafe kaufen, was man ihnen vorlegt: So verzocken sich Anleger beim Deal mit dem Tod

Tausende Anleger haben sich beim Geschäft mit Lebensversicherungen verzockt. 200.000 Deutsche investierten in geschlossene Lebensversicherungsfonds. Viele der Produkte geraten in eine Schieflage. Einzige Hoffnung: Die Sparer könnten die Anbieter wegen Falschberatung verklagen.

Problem: keine Due Diligence. Diese ist hier auch kaum möglich, da man nicht weiss, was in den Fonds wirklich drinnen ist. Bei einem Aktienfond ist es leichter.

Wie immer: die Fondgestalter und Verkäufer kassieren sicher vorab, das Risiko bleibt beim "Investor", vulgo Schaf.


Neu 2010-04-13:

[17:00] Leserzuschrift-AT - Fremdwährungskonto:

ich lese häufig Ihre Publikationen im Internet. Da die Währungssituation sichtbar immer bedrohlicher wird, bin ich auch schon der Meinung in Ihrer Richtung etwas zu unternehmen. In diesem Zusammenhang habe ich schon öfters auch den Rat gelesen, Schweizer Franken im eigenen Land auf ein Fremdwährungskonto zu deponieren, um einem Euro-Chrash zu entkommen. Kürzlich aber bekam ich von dem Autor Michael Grandt ein Buch in die Hand mit dem Titel "Der Staatsbankrott kommt". Darin wird auf Seite 191 darauf hingewiesen, daß eine höherwertige Fremdwährung bei einer Euro-Abwertung an die niedrigere Landeswährung angepaßt wird. Und so gesehen wäre man bei einem Fremdwährungskonto auch der Verlierer.Werter Herr Eichelburg, wie sehen Sie das. Oder es wäre vielleicht sicherer, das Euro-Geld in die Schweiz zu bringen (wenn überhaupt möglich) und dort dieses in Schweizer Franken zu veranlagen.

Genauso war es in Argentinien 2001: Dollar-Konten wurden in Peso-Konten umgewandelt und diese dann gegenüber dem Dollar auf 30% abgewertet.

Wer Franken hält, sollte dies nur als Bargeld oder in der Schweiz machen.
 

[7:30] Wichtiger Artikel von Peter Ziemann für alle Immo-Gläubigen: Flucht in die Arme staatlicher Schlächter

Immobilien sind immobil, nicht abtransportierbar und im Grujndbuch registriert, daher der Willkür des Staates hilflos ausgeliefert:

Da nimmt man doch wohlwollend zur Kenntnis, dass es in der BUNDESBANK noch einige Köpfe gibt, welche die Realität nicht nur erkennen, sondern auch die Öffentlichkeit an ihrer Erkenntnis teilhaben lassen: Zum Museums-Abend am 17. März 2010 in Frankfurt a.M. hielt die Bundbank einen Vortrag unter dem Titel Das Gold der Notenbanken – Funktion und Bedeutung. Auf Folie 21 wird dort festgestellt: In Zeiten politischer Instabilität ist Gold im Vergleich zu anderen Vermögensgegenständen physisch nicht so leicht konfiszierbar. Der Inhaber kann nicht per Erklärung (z.B. vom Staat) enteignet werden.

Alles klar?

[9:30] Leserzuschrift-DE dazu:

Macht es überhaupt Sinn, EM in den Sachwert Immobilie zu tauschen? Ihr Credo ist ja immer, EM nicht gegen Fiat Währung sondern gegen Sachwerte zu tauschen. Dabei, wenn ich es richtig verstanden habe, lohnt es sich ausserordentlich, EM gegen diejenigen Sachwerte zu tauschen, welche gegeüber EM kräftigst abwerten, sprich auch Immobilien. Aber wenn der Staat diesen "Mehrgewinn" wieder abschöpft, schmälert sich der Gewinn aus einer Transaktion EM gegen Immobilie doch sehr? Könnten Sie dazu etwas schreiben? Welche Alternativen empfehlen Sie als Tauschobjekt für EM? Wie man sieht, gibt es da auch zeitliche Abstände zwischen Hyperinflation und dem Abzocken der Hausbesitzer. Macht es Sinn, da erst einzusteigen, nachdem der Staat seine Enteignung durchgeführt hat, oder werden diejenigen, die später eine Immobilie erwerben, auch geschröpft (Herr Ziemann schreibt, das Immobilien 50 % Wertverlust wegen der Finanzlast auf diesen erlitten, und dadurch zusätzlicher Verkaufsdruck herrschte. Könnte es sich lohnen, bis zu diesem Zeitpunkt zu warten? Oder sind dann Immobilien gegenüber EM wieder zu teuer?). Werden Aktien und andere Papierwerte ähnlich nachträglich seitens des Staates mit Abgaben belastet? Wie sieht es da aus? Wo kommt der Staat nicht so leicht ran, mal abgesehen von EM?

Es ist klar, dass ein Tausch von Gold/Silber in Immos nur dann in Frage kommt, wenn der Goldpreis sehr hoch und die Immo-Preise sehr niedrig sind. Also nicht heute.

Man muss immer die Politik beobachten, was sie tun wird. Besteht die Gefahr einer Immo-Steuer, wird man von Immos die Finger lassen. Mit Gold hat man sehr liquides Geld, man kann sich dafür kaufen, was man will und wo man will. Der grosse Vorteil.

[12:15] Weitere Leserzuschrift-CH dazu:

bei der ganzen Diskussion über Immobilien, Zwangsabgabe und Zwangsbesteuerung kommt mir immer wieder eine Sache in den Sinn:

Nehmen wir mal an, dass ich z.B. 100 Unzen Gold auf der Seite habe, die ich anonym gekauft habe und auch durch die Krise verstecken kann.
Nun kommt eine Hyperinflation, Staatsbankrott, Währungsschnitt oder was auch immer. Vermögensbesitzer werden entweder durch die Hyperinflation oder Zwangsabgabe à la 50%, oder Währungsschnitt, enteignet. Immobilienbesitzer müssen heftige Abgaben zahlen.
Immobilienpreise sind am Boden.

Nun komme ich, tausche sagen wir mal 10 Unzen Gold (oder 100, die Menge spielt da keine Rolle) in die neue Währung und kaufe mir ein Haus. Da kommt doch sofort der Staat und sagt "mein lieber Herr, Sie woher haben Sie so viel Geld dafür? Haben Sie nicht Ihr Vermögen versteuert?" Das gäbe dann wohl Konsequenzen - ich glaube nicht, dass der Staat hier eine Lücke lässt.

Mir scheint, dass man da nur wirklich durchkommt, wenn man grössere Beträge auf der hohen Kante hat (sagen wir mal 500 Unzen Gold und drüber), die auch in der Steuererklärung ausweist (und somit jetzt schon Vermögennsteuern zahlt), und nach der Krise zähneknirschend die Hälfte davon als Abgabe zahlt. Dann bleibt noch ggf. genug übrig, um ein Haus, oder mehrere, zu kaufen.

Somit können nur wirklich reiche Leute mit genug Kapital von der Krise profitieren (wenn sie physisch investiert sind), Mittelklasse (auch mit Gold) wird da wenig Spielraum haben, denke ich. Illegal Immobilien kaufen und besitzen ist eben, zumindest in Europa oder Nordamerika, recht schwierig. Wie sehen Sie das?

Diese Ansicht ist typisch obrigkeitsgläubig. Wenn der Staat dann noch solche Macht hat, dann investiert man in diesem Staat eben nicht in Immos. Ganz einfach. Man muss wie das "Kapital" denken, nicht wie der gehorsame Angestellte und Steuersklave.

[17:00] Leserzuschrift-AT - Immobilien und Zwangsbesteuerung:

Ich kann nur jedem aufrechten Menschen raten, auch in Investitionsfragen ein hohes Maß an Selbstbewusstsein gegenüber dem Staat zu erarbeiten und durch energisches Handeln zu praktizieren.

Wozu MUSS ich überhaupt ein Haus kaufen und dann noch auf Kredit, wenn ich dem Staat damit ins Messer laufe, oder mich in meiner eigenen Entwicklung behindere? Ich kaufe mir JETZT kein Haus und ich muss mir auch NACH der Krise kein Haus kaufen. Es gibt herrliche Häuser/Wohnungen zu mieten.

Das Leben erfordert immer wieder große, auch geografische Flexibilität. Was will ich da mit einem gekauften Haus? Im gemieteten Haus muss ich mich um praktisch NICHTS kümmern, kann den Habenichts miemen, mich über mein Understatement amüsieren und meine Zeit in meine geistige und materielle Entwicklung stecken. Und wenn ich will, ziehe ich eben um, Mietvertrag kündigen und schon bin ich weg! Und dafür gibt es genug Anlässe. Wohngegenden ändern sich heute so schnell, dass ehemalige Vorzugslagen schnell unattraktiv werden können. Dann ziehe ich eben um. Ich bin in meinem Leben x-mal umgezogen, jedesmal fand ich ein prächtigeres Haus oder eine besonders naturschöne Lage, jetzt lebe ich z.B. mit Blick auf die grandiosen Dolomiten. Aber ich werde auch hier nicht bleiben!

Geld ist Flexibilität und Freiheit! Kein Mittel zum überflüssigen Konsum, jedenfalls soweit ich Geld verstehe. Mit Geld kann ich machen, was ICH will, ich muss nicht nach dem Rhythmus irgendeines Trommlers leben. Der Staat interessiert mich da schon mal einen feuchten Kehrricht.

Man sollte allerdings nicht nach Angestellten-Manier sein Geld verdienen müssen und deshalb über ein breites Spektrum von Fähigkeiten und Wissen verfügen, auch und gerade über Investorenwissen. So entkommt man noch am ehesten dem Hamsterrad und kann produktiv arbeiten. Dann muss ich auch meinen Urlaub nicht beim Chef beantragen!

Genau: Geld gibt Freiheit. Wenn die Investitionsbedingungen nicht ideal sind, investiere ich es nicht.

[17:15] Leserzuschrift-DE - guter Investor-Rat dazu:

Ist schon interessant, wie sich Leute heute schon Gedanken machen, wie sie in Immobilien in der Zukunft investieren können (wollen).

Es ist vollkommen egal, in was ich am Ende der Edelmetallhausse bzw. Währungsschnitt etc. investiere !! Das wird die Zeit zeigen. Es wird zur gegebenen Zeit ausreichende Zeichen und Hinweise auf entsprechende Investitionsmöglichkeiten geben! Unabhängig von Art und Land!.

Es hat den Eindruck, dass viele Leute wegen dieser unklaren "Ausstiegssituation" erst gar nicht in EM investieren (wollen).

Wie kommt der Schweizer Kommentargeber darauf, dass selbst bei Angabe der EM in der Steuererklärung Steuern anfallen? Gerade das ist ja der (momentan noch) Vorteil der EM - Steuerfreiheit.

Der Anleger sollte nicht den dritten Schritt vor dem zweiten kalkulieren. Das kann Keiner - wirklich kein Mensch seriös verhersagen.

Raus aus Papier und rein in EM und dann schau n wir mal.... Ist die Devise.

Und nicht fragen: was mach ich, wenn morgen die Welt untergeht?

Ganz einfach: dann mach ich garnichts mehr....

So denkt der wirkliche Investor!

[21:45] Leserzuschrift-DE - Eigene Erfahrung zur Immobilien und die deutsche Einstellung dazu:

ich kann leider nur bestätigen, dass die meiste Deutsche, die ich kenne, nur Immobilien als Lösung einer möglichen Inflation sehen. Ich habe einen großen Freundeskreis. Fast alle sehen Gold, seit Jahre, „als unsicher“ und die Immobilien als die einzige Alternative zur Inflation. Diese Personen haben schon eine oder mehrere Immobilien (ohne Schulden). Sie sind erfolgreich Unternehmer (eigene Ingenieurfirma, erfolgreiche Ärzten mit eigenen Praxis, etc) und wollen der restlichen Kontoinhalt in Immobilien investieren (München, Hamburg, aber nicht Berlin... gluck in Unglück?).

Ich schätze meine Freunde sehr, aber was Deutschland seit der 50er Jahre stark gemacht hat, wird sie, leider, zur bitteren Verarmung verdonnern: die Unnachgiebigkeit wenn sie glauben, dass was sie verfolgen „das richtige“ ist. Sie kennen nur die Immobilien und sie wollen keine andere alternative kennenlernen.

Ich habe mich schon vor mehr als vier Jahren gegen einer Immobilie und für das Gold entschieden. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe und ich bleibe dabei.

Alte Erfahrung: die Masse liegt bei Investments immer falsch, der Herdentrieb. Dabei braucht sie nur das unten zu lesen.
 

[17:00] Leserzuschrift-DE - was in Deutschland schon alles an Immo-Abgaben da war:

wie einfach der staat sich geld besorgt (ERZWINGT), kann man nachlesen wenn man sich mit dem lastenausgleichsgestz der brd von 1948/1952 beschäftigt:

"Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), die Hälfte dieses Vermögens nach dem Stand vom 21. Juni 1948 in 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in einen Ausgleichsfonds einzahlen mussten. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe, eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Diese Belastungen (0,6 % pro Jahr) konnten auf Grund der langen Zeit aus den Einnahmen des betroffenen Vermögenswertes geleistet werden, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen, wobei den Betroffenen diese Leistungen infolge der ständigen Inflation in den Jahren 1948 bis 1978 allmählich leichter fielen. Ab den 1980er Jahren flossen zunehmend auch allgemeine Steuermittel in den Fonds." (wikipedia)

http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenausgleichsgesetz

1. Vermögensabgabe (http://de.wikipedia.org/wiki/Vermögensabgabe):

Die Vermögensabgabe war eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Lastenausgleichsgesetzes vom 14. August 1952 erhoben wurde.

Die Vermögensabgabe wurde vom Vermögen natürlicher und juristischer Personen erhoben. Bemessungsgrundlage war das auch für die Vermögensteuer anzusetzende Vermögen nach dem Stand vom 21. Juni 1948. Vom sonstigen Vermögen, hauptsächlich Geld- und Kapitalvermögen, wurde ein Freibetrag von 150.000 DM abgezogen. Außerdem gab es einen Grundfreibetrag von 5.000 DM mit einer Gleitklausel. Daneben konnte die Abgabe wegen erlittener Kriegssach-, Vertreibungs- und Ostschäden im Verhältnis dieser Schäden zum verbliebenen Vermögen ermäßigt werden.

Die Vermögensabgabe betrug 50 vom Hundert des abgabepflichtigen Vermögens. Die Abgabeschuld war in 120 vierteljährlichen Raten, gerechnet ab 1. April 1949, also bis zum 31. März 1979 zu entrichten. Da eine Verzinsung einberechnet wurde, betrugen die vierteljährlichen Raten
1,5 % für Betriebsvermögen, einschließlich der meisten Betriebsgrundstücke, und sonstiges Vermögen
1,25 % für gemischtgenutzte Grundstücke des Grundvermögens und des Betriebsvermögens bestimmter Grundstücksunternehmen
1 % für das land- und forstwirtschaftliche Vermögen sowie für Mietwohngrundstücke und Einfamilienhäuser

2. Hypothekengewinnabgabe (http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothekengewinnabgabe):

Die Hypothekengewinnabgabe war eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Lastenausgleichsgesetzes vom 14. August 1952 erhoben wurde.

Der Hypothekengewinnabgabe unterlagen Schuldnergewinne aus der im Rahmen der Währungsreform von 1948 erfolgten Abwertung von Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte gesichert waren, sowie von Grundpfandrechten, die nicht der Sicherung von persönlichen Verbindlichkeiten dienten. Ausgenommen waren Verbindlichkeiten, die der Kreditgewinnabgabe unterlagen, sowie Verbindlichkeiten von Geldinstituten, Versicherungsunternehmen, Bausparkassen und einiger anderer Schuldnergruppen. Andererseits unterlagen der Abgabe auch Verbindlichkeiten, die nicht durch Grundpfandrechte gesichert waren, wenn das schuldende Unternehmen nicht der Kreditgewinnabgabe unterlag, es sich aber um Dauerschulden im Sinne des Gewerbesteuerrechts handelte.

Die Abgabeschuld war vorbehaltlich einiger Kürzungsregelungen der Betrag, um den der Nennbetrag der Verbindlichkeit in Reichsmark den Umstellungsbetrag in DM überstieg. Die wichtigste Kürzungsmöglichkeit war die quotale Minderung um Kriegsschäden an dem belasteten Grundstück.

Die Abgabeschuld war ratenweise einschließlich einer Verzinsung zu tilgen.

DESWEITEREN GABS AUCH NOCH:

3: Kreditgewinnabgabe (http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditgewinnabgabe)

DAS NUR ZUM KURZEN ÜBERBLICK BETREFFS MÖGLICHER ZWANGSABGABEN....

Was der Staat alles "kann", wenn er auf Raubzug ist. Die Sparer wurdennoch zusätzlich über die Währungsreform enteignet.


Neu 2010-04-11:

[21:15] Reine Propaganda - Volksverdummung: Riestern lohnt sich für jeden

Es gibt kein schlimmeres "Investment" - wegen hoher Spesen weil man kaum rauskommt.
 

[17:45] Es macht keinen Sinn, Geld auf Sparbüchern zu lassen: Inflation und Steuer greifen Ersparnisse an

Bei besonders niedrigen Zinssätzen schmälern Kapitalertragsteuer und Inflation Kapital und Ertrag der Ersparnisse. Da macht es Sinn, die Verzinsung der eigenen Konten besonders oft zu überprüfen.

Die Inflation frisst das Geld sichtbar auf. Zusätzlich drohen Bankencrashes und Währujgnsreform.


Neu 2010-04-06:

[18:15] Leserzuschrift-DE - Angebot der Züricher - Versicherung, um Kündigungen zu vermeiden:

Nach wochenlangem Reden mit Engelszungen konnte ich meine Eltern nun davon überzeugen, die von ihnen für mich abgeschlossene Rentenversicherung zu kündigen ... ihrerseits kamen die üblichen Argumente : bei einer Kündigung würden wir einen Verlust machen etc. ...

Ich sagte ihnen, dass ich das Geld aus der Kündigung gar nicht haben möchte - werde ich sowieso gleich in EM ummünzen und ihnen direkt geben - dann können sie die Zuwächse des "kleinen Berges" täglich selbst auf wallstreet-online beobachten und für mich liegenlassen ...

Heute rief mich die Zürich - Versicherung ( Deutsche Bank ) zu dieser Kündigung an, ob ich nicht einem "Teilrückkauf" zustimmen würde - damit würde ich jetzt 80 % der Auszahlung, die am 01.05. auf mein Konto fließen wird, erhalten und die Versicherung würde aber weiter laufen ohne dass weiter eingezahlt wird ... die Auszahlung würde für 2030 bestehen bleiben ...

Nachdem ich das Angebot freundlich aber bestimmt abgelehnt hatte, wurde der junge Mann etwas grantig und wollte die genauen Gründe wissen, worauf ich erwiderte, dass ich zwar blond, 44 und eine Frau bin, aber nicht blöd ...
Natürlich lagen mir einige Argumente auf der Zunge, die ich aber mit ihm nicht bereden wollte ...

Scheinbar geht es der Zürich - Versicherung recht schlecht, wenn sie alle Kunden abtelefonieren und ihnen solche Angebote unterbreiten ...

Die wollen wohl ihre Bilanzen manipulieren: Verträge mit Teilauszahlung bleiben voll bewertet. Es geht ihnen dreckig. Insider-Infos sagen, dass diese Versicherung 2002 nur mehr eine ganz geringe Überlebenschance hatte, die Reflation hat sie gerettet. Wie ist es jetzt?


Neu 2010-04-05:

[15:30] Der Platin-Investor: Das Gelbe Forum - Einer von Prechters Jüngern bekommt Selbstzweifel:

NUN ist gut. Wer hat jahrelang und bisher deren Verluste gezahlt? Das ist die Frage. Fällt Euch nicht auf, dass die längst pleite sein müßten. Wer zahlt die???? Zynisch könnte man meinen: Aus welcher Chinesischen Stadt kommt das Geld?

Schön langsam sollten die drauf kommen, dass man mit Prechter nur verliert.


Neu 2010-04-04:

[12:45] Das nächste "Schaf-Investment": Staatliche Abzocke bei Lebensversicherungen

Kapital-Lebensversicherungen bringen immer weniger Rendite. Und dazu kassiert der Staat auch noch in nie da gewesener Weise zusätzlich ab. Viel übrig bleibt da nicht mehr.

Der Artikel gilt für Deutschland. Aber wieder einmal sieht man das alte Muster: die Schafe der Masse werden abgezockt. Nicht nur vom Staat wie hier beschrieben, sondern auch von der Versicherung selbst mit Verwaltungs- und Vertriebskosten. Also, ein echtes Finanzprodukt für Schafe.


Neu 2010-04-03:

[20:45] Leserzuschrift - Kupfer als Investment:

ich habe mich über Kupfer informiert und kann Ihre Aussage zu Kupfer nur teilweise bestätigen.
Kupermünzen (und alles verarbeitetes Kupfer) ist tatsächlich sinnlos.

Für Leute allerdings, welche ein wenig Platz haben und die Möglichkeit MWSt. abzuziehen könnte sich der Kupferkauf durchaus lohnen:
Affinerien (z.B. Kupferhütte Brixlegg http://www.montanwerke-brixlegg.com/de/produkte/produktpalette/ ) verkaufen Kupferkathoden, welche standardisiert sind, leicht erkennbar, mit Zertifikat kommen und leicht weiterverarbeitbar sind (und den geringsten Preisaufschlag auf den Kupferpreis haben, ca 50€/t).
Der Nachteil von Kupfer gegenüber Silber oder Gold ist einfach die viel geringere Wertdichte, eine Tonne Kupfer (~125 Liter) ist gerade mal ~7600 $ wert... (als ein bischen weniger als 7 Unzen Gold...).
Kupfer sollte luftdicht gelagert werden (sonnst wird es grün).

Man braucht viel Platz und einen tragfähigen Boden.
 

[19:00] Fonds - etwas für Investment-Schafe: Die Fallen beim Fondskauf

In Österreich werden Anlegern bereits rund 8.000 in- und ausländische Investmentfonds angeboten. Biallo.at sagt Ihnen, worauf Sie beim Fondskauf achten sollten.

Vor etwa 10 Jahren waren Fonds noch eine echte Alternative, wenn man faul war und das Ankaufs-Agio möglichst gering halten konnte. Inzwischen haben sich die "Fees" multipliziert: Agio, Management-Fee, Exit-Fee, Performance-Fee, etc. Man wird nur mehr geschoren. Alle diese Fees und die Steuern müssen erst einmal verdient werden, was verdammt schwer ist.

PS: in Österreich werden Aktienfonds besteuert, Einzelaktien nach 1 Jahr nicht mehr. Warum? Weil die Masse die Fonds hält und die "Reichen/Kenner" die Einzelwerte.
 

[19:15] Leserzusendung-DE - passt dazu:


Neu 2010-04-01:

[16:15] Manchen Leuten sieht man ihren Reichtum wirklich nicht an: Vom Dosensammler zum Millionär
 

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