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Diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise in materieller Form |
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Neu 2010-12-17:
[19:00] Wie schwach das logistische System eigentlich ist: Ersten Tankstellen geht der Sprit aus
Etwas Schnee genügt dafür. Was wird erst los sein, wenn die Banken schliessen?
Neu 2010-12-14:
[18:30] Leserzuschrift-DE - Vorratsliste:
heute habe ich (trotz anfänglichem großem Unverständnis meiner Frau) unsere Vorratshaltung abgeschlossen und das verfügbare Geld aus Aktien, Rentenversicherung und Lebensversicherung in EM, Gartengeräte, Werkzeug, Notfallausrüstung und Lebensmittel angelegt.
Meine Liste für eine Vorratshaltung eines 2-Personen-Haushalts ist vielleicht auch für alle anderen ex-Schafe und solche die es werden wollen von Interesse.
Vielen Dank!
Neu 2010-12-13:
[10:15] Leserzuschrift-DE - Urban Farming:
der Fernsehsender KCET-TV (Los Angeles) brachte vor drei Tagen einen Bericht über Selbstversorgung aus dem eigenen Garten. Trotz den zu DE/AT/CH unterschiedlichen klimatischen Bedingungen dort, gute Informationen und Ideen zum Thema.
Zusammenfassung:
A 4,000-square-foot back yard. Six thousand pounds of fruits and vegetables. Chickens, goats, bees. Urban homesteading done right.
Anchor Val Zavala visits an urban farmer in Pasadena whose family-run farm allows them to harvest enough not only to feed themselves but also to sell to local restaurants. (Anm.: Gartenfläche ist kleiner als 400 qm!) Running time 8:38 min
Mit anderen Worten: SO muss der eigene Garten organisiert werden, wenn der Ertrag zur Selbstversorgung ausreichen soll.
Dies ist der direkte Link zu diesem Beitrag: http://www.kcet.org/shows/socal_connected/content/environment/growing-your-own.html
Wäre mir zu viel Arbeit, ich verlasse mich darauf, daß solche Leute mir gegen ein paar Silberlinge etwas abgeben werden, wenn's soweit ist.
Wie bei uns nach 1945.
Neu 2010-12-07:
[9:00] Leserzuschrift-DE - Just-In-Time ist wirklich Just-In-Time:
was die Versorungslage betrifft, da darf ich hier in der Wieslocher Gegend auch interessante Erfahrungen machen. In Kronau ist ein mir noch unbekanntes Einkaufszentrum abgebrannt. Jetzt am Montag fehlten bei einigen Supermärkten verschiedene Produkte, da die Kundschaft auf andere Supermärkte ausweichen mußte. Dort kam man dann, nach Aussage meiner Vermieterin, mit dem Ansturm nicht mehr klar und so waren dann z.B. beim Rewe Pommes und Pizza ausverkauft, beim Lidl Gemüse. Was machen die Leute erst, wenn kein Supermarkt mehr offen hat?
Also: eine abgebrannte Shopping Mall genügt und in der Umgebung wird alles leergekauft. Die Just-In-Time Computer bekommen soetwas natürlich nicht mit.
[7:30] Beispiel UK - eine harter Winter und die Regale sind leer: Panic Buying as Britain Runs Out of Food and Fuel
Food and fuel were running out in some parts of Britain as the big freeze continued to make deliveries impossible.
Supermarkets were battling to keep their shelves stocked with staple foods such as bread and milk and petrol retailers were running low dry on fuel as lorries struggled to complete deliveries in the icy conditions.
"Dank" unserem Just-In-Time System. Was ist erst, wenn die Banken zu sind. Und dann kommen wie in diesem Beispiel gleich die Panikkäufe.
Neu 2010-11-25:
[18:00] Leserzuschrift-DE - Denkt daran eure Vorräte zu überprüfen und aufzustocken.
Leute, es knistert im EU-Gebälk!
Konserven/Gläser/Dosen Dauerbrot, Fleisch, Obst, Nudeln, Reis etc. MHD Anfang 2011
habe ich aussortiert und von der "Hamburger Tafel" abholen lassen.
Die haben sich wahnsinnig gefreut.
Vorrat neu aufgestockt bis mind. 2015 MHD
Lächerlich gering die Ausgabe für Neuaufstockung wenn ich da so den gesteigerten Wert meiner EM betrachte.
Neu 2010-11-21:
[21:30] Leserzuschrift-DE - Antwort zu Zinn/Garten:
Also was Zinn angeht: - es besteht generell die Gefahr, daß 100kg Zinn eine Fehlinvestition sind.
Alle exotischen Rohstoffe - die man erwirbt, sollte man nach Wertdichte und Nutzen bewerten.
Die Zinnspielchen, oder Kupferspekulationen sind durchaus wichtig, aber das ist etwas für gemäßigte Inflation. Bei Hyperinfla wird kein Mensch sich für Reperatur (also Verzinnen) großartig interessieren, es wird alles in Richtung Grundbedürfnisse gehen.
Diese sind: FRESSEN und Sicherheit.
Was dagegen durchaus halbwegs funktionieren kann, sind eben Nahrungsvorräte horten, und diese gegebenfalls nur auftstocken.
So eben habt ihr einen schönen Artikel über Hyperinfla Deutschland veröffentlicht.
Da steht es genau: morgens vor der Lohnzahlung, waren die Preise niedriger. Nach der Lohnzahlung gingen sie hoch. Wer ständig für halbes Jahr, drei monate genügend Vorrat gebunkert hat, was auch haltbar ist - hat während der Hyperinfla tagtäglich den Komfort nur Waren zu ergänzen.
Er ist dann in Zugzwang, das zu tun, aber zahlt immer weniger, als derjenige der der Inflation hinterherläuft (vorratslose Gehaltsempfänger).
VERTRAUT den vollbescheuerten Wirtschaftswissenschaftlern nicht! Denn für die ist offenbar jede QE der Amerikaner ein Grund über Wirtschaftserholung zu schreiben.
Nochmals:
In Zeiten wie diesen sollte man jederzeit darauf vorbereitet sein, 3-6 Monate Nahrungsmittel zu besitzen. Haltbare Nahrungsmittel. WASSER. Während die Verblödungsmafia der Presse Äufschwüng einer degenerierter FDJ Tussi propagieren wird, werden immer mehr Menschen verarmen, weil sie aus dem Kreislauf rausfallen werden.
Gärten, Zinn, Kupfer usw. zu niedrige Wertdichte - zieht Diebe an, ganz besonders wenn sie nichts haben. Gold für Großzwecke, Silber für Überbrückung kritischer Zeit bunkern. (woher kommt denn der Spruch, man verkaufe Tafelsilber - wenn die Armut aus jedem Loch pfeift?)
Neu 2010-11-20:
[20:15] Leserzuschrift-DE - Meine Strategie jenseits von Gold und Silber : Zinn, Zucker und großer Garten:
Zinn ist auf Flohmärkten und mit Kleinanzeigen zu Spott-Preisen zu haben während es inzwischen von jedem schon für bis zu 12 € / kg an Zinngießereien verkauft werden kann. Der Preis für Industriezinn liegte derzeit bei 18.472 € / Tonne also bei 18,47 € / kg. Zinn hat bei vielen Leuten den Geruch von "vorgestern" und sie sind froh wenn sie den "Sch..." loswerden. Es ist ein schönes Beispiel dafür, dass die meisten Menschen von heute bei Zinn in Bezug auf "echte Werte" völlig entfremdet sind. Ich kann mir vorstellen, z.B. mit einem Zinn-Schnapsbecher nach dem Währungscrash ein Brot eintauschen zu können. Deshalb habe ich mir einen Zinn-Schatz von einigen 100 kg anlegt.
Zucker ist in Krisenzeiten immer heiss begehrt und in trockenen Räumen nahezu unbegrenzt haltbar. Zucker ist ein ideales Tauschmittel. Obwohl sich Zucker auf dem Weltmarktpreis seit dem 27. August von 19 Cent / lb auf z.T. über 30 Cent /lb (z.Zt. 26 ct /lb) um ca. 50 % verteuert hat, haben die meisten deutschen Supermärkte vor drei Wochen Zucker von 69 auf 65 Cent gesenkt. So gesehen kostet der Kilo Zucker bei uns in Europa zu Weltmarktpreisen z.Zt. 45 Cent / kg, zzgl. Transport- , Verpackungs- , und Vermarktungskosten, also fast Weltmarktniveau. Es ist daher damit zu rechnen, dass Zucker in den nächsten Wochen bei uns erheblich teurer werden wird. Ein paar hundert Kilo Zucker im Keller sind schon einmal eine gute Basis.
Es ist bekannt, dass Zucker in Krisenzeiten auf ein Vielfaches klettern wird. Zucker kostete 1947 z.B. das Fünfundvierzigfache der rationierten Ware http://www.ooegeschichte.at/Schwarzmarkt.854.0.html
Darüber hinaus macht es Sinn, eine vernünftige Vorratshaltung zu betreiben und im sich im Garten mit dem Eigenanbau von Gemüse in der Selbstversorgung zu üben. Ein gutes Krämer-Näschen und das Lesen von Siegfried Lenz: "Lehmanns Erzählungen oder So schön war mein Markt" das mit dem Satz beginnt "Die Not ist meine schönste Zeit" können ebenfalls dazu beitragen, dass man sich auf die Zukunft freuen kann und sie nicht unbedingt zu fürchten braucht.
Das sind auch Möglichkeiten für Tauschwaren. Zucker ist sicher besser als Zinn, da universeller, hat aber eine geringere Wertdichte. Interessant auch aus dem verlinkten Artikel, was nach 1945 alles getauscht wurde:
Der Naturaltausch stand hoch im Kurs. Man kannte die „Bauernvaluta“, den Speck, und die „Edelvaluta“, die ausländischen Zigaretten, die Lucky Strike, die Marlborough, die Camel. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala standen auch Nylonstrümpfe, Alkohol und Penicillin.
Typische Beispiele, was und wie getauscht wurde, waren 1 Ofenknie gegen ein halbes Kilogramm Kaffeemischung, 1 Pullover gegen 3,5 kg Gurken, 1 kg Zwiebel, 2 kg Tomaten, 0,25 kg Pfefferoni und 0,5 Liter Essig, ein Herrenhemd gegen 1 kg Zucker oder ein Betteinsatz gegen 100 kg Kartoffeln. Man tauschte Raucherkarten gegen Milch, Rasiermesser gegen Speck, Zigaretten gegen Butter, Ölfarben gegen Kinderschuhe, Spielzeug gegen Fahrradmäntel.
[17:45] Leserzuschrift-DE Alkohol als Tauschware:
Der Kauf von Spirituosen bester Qualität dient wirklich nur zur Eigenversorgung. Als Tauschware sollte man was halbwegs Gescheites aber nicht zu teures wählen. Etwas was zwischen 5-8 Euro kostet und möglichst wenig nach Schwefel riecht.
Vodkakauf und auch Zigaretten (wobei ich hier an Eure Stelle nicht zu Stangen greifen würde - sondern Tabak a la Lucky Strike). Zu einem ist es um die Hälfte billiger, und rauchen kann man das ja auch.
Hülsen nicht vergessen! Wenn die Regierungen Druck ausüben wollen, könnten sie diese Waren vorenthalten, man ist dann mehr mit eigenen Schwächen beschäftigt, als mit Protest. So ein kleiner Vorrat von 50-100 Flaschen Vodka als Tauschmittel ist nicht verkehrt 50 Dosen Tabak und 50 Kartons Hülsen reichen ebenfalls für ein Jahr aus.
Speziell bei Tabak, wenn die Nerven blank liegen (sieht man sehr oft in Kriegsfilmen ist die Zigarette das wichtigste Equipment um die Nerven leicht zu beruhigen).
Und wenn nichts passiert (wider Erwarten) ist es immer noch einer der geilsten Partygags, so eine Riesenflasche auf den Tisch zu stellen. Außerdem sinnvolle Investition in Sachwerte, wenn die Hyperinfla kommt - denn da werden die notwendigsten Artikel am höchsten bepreist.
Noch etwas zu Luxusspirituosen: es lohnt sich deswegen nicht das teuerste zu kaufen, weil es genügend Leute geben wird die dann Alk brennen. Diese haben sich dann irgendwo eine Tonne Zucker zugelegt, und man sollte schon wissen, daß aus etwa 2 kg Zucker ein Liter 98% Spiritus gemacht werden kann. Daraus macht man dann Liköre jedweder Art.
Zwar wird so ein Alk nach Rückständen riechen, aber das nehmen die Leute sehr wohl in Kauf.
Fall ihr schon mal selbstgebranntes getrunken habt, es riecht dann schon in Richtung Whiskey - und es ist nicht zu vergessen, daß es Leute gibt - die das als wunderschönes Hobby verstehen, aus selbstgebrannten Zeug - fantastische Liköre zu machen.
Polen zum Beispiel waren in Zeiten des kommunistischen Zusammenbruchs wahre Meister der Geschmackkreativität.
Daher: als Tauschware wirklich BILLIGSTZEUG WÄHLEN.
Alkohol hat sehr große Bedeutung bei Gefälligkeitsdiensten jedweder Art.
Neu 2010-11-17:
[13:30] Leserzuschrift - Blackout 2003 - wenn der Strom ausfällt:
ich hatte 2003 ein unglaubliches Erlebnis in den USA in Detroit, die mir gezeigt hat, wie schnell eine Supermacht handlungsunfähig ist.
Am 14. August 2003 ca. 16h fuhr ich gerade mit dem Lift im GM Gebäude (ich arbeitete dort) in den 14. Stock. Plötzlich ging der Strom aus. Ich blieb zwischen 13. und 14. Stock stecken und konnte mit großer Mühe die Tür aufzwängen. Als ich herauskletterte, sah ich sämtliche Mitarbeiter der Panik verfallen, da das Gerücht umging, ein Terroranschlag hätte die Elektrizitätskraftwerke des Landes lahmgelegt. Alles strömte in Panik die Stufen zur ihren Autos hinunter. Sofort bildeten sich Staus. Ich sah mir alles aus dem Fenster des 14. Stocks an und versuchte mir telefonisch Infos zu verschaffen was wirklich los war und behielt die Ruhe. Von Terroranschlag hat man bei uns nichts gehört… Die letzten im Gebäude verbliebenen Leute riefen mir zu, ich solle schnellsten aus dem Gebäude raus, was ich dann in aller Ruhe auch tat.
In meiner Wohnung angekommen, war ich nun ohne Strom, das WC funktionierte nicht, Wasser aus der Leitung konnte man nicht mehr trinken, da verunreinigt. Zumindest hatte ich Wasservorräte und Kerzen. Am nächsten Tag ging zeitweise der Strom wieder, also schaltete ich den Fernseher ein.
Sperrstunden verhängt – in Detroit geht man auch nicht wirklich gerne in der Nacht spazieren. An keiner Tankstelle gab es Benzin (kilometerlange Schlangen davor) – nach einem Tag wurde dann Benzin rationiert ausgegeben, zu essen gab es auch nichts mehr, alles war zu usw.
Überall sah man Blaulichter.
Das Ganze passierte in unglaublich kurzer Zeit, ich fühlte mich wie in einem Katastrophenfilm! So schnell kann es gehen, wenn das System ausfällt! Und das im fortschrittlichsten Land der Welt…
http://en.wikipedia.org/wiki/Northeast_Blackout_of_2003
Wie abhängig die heutige Gesellschaft ist. Hat jeder seinen Generator und seine Vorräte?
Damals waren nicht umgeschnittene Bäume und auslösende Schutzrelais die Ausfallsursache. Diesesmal werden es EVU-Bankrotte sein.
Neu 2010-11-07:
[17:30] Gibt es auch schon: EleLa - Krisenlagerverwaltungsprogramm
[17:30] Leserzusendung: Volksernährung 2012 aus der Welt ohne Supermärkte
Von so einem Wildschwein kann man lange zehrten, vorausgesetzt dass man es erwischt und es einen selbst nicht tötet.
Neu 2010-11-04:
[14:00] Bix Weir auf Lemetropolecafe.com (Midas) - A FINAL CHECKLIST FOR EVERYONE:
I guarantee you that our little experiment with "VIRTUAL WEALTH" is going to end very badly...and very soon!
Use this FINAL CHECKLIST to prepare yourself for what is coming.
Remove Yourself From The Electronic Financial System - The corruption, fraud and abuse goes so much deeper than anyone knows that the ONLY way to get beyond this mess is 100% collapse of the current system and start again. Without the complete collapse of all electronic and paper assets and debt there will be those in the shadows who continue to run the show. The $700B bailout was NOTHING when it comes to the "Shadow Banking System". I have heard estimates of total fiat monetary instruments in the QUINTILLIONS! If we try to "readjust" our system with something like www.NESARA.org we will only be hurting ourselves, delaying the pain and playing into the hand of the Bad Guys. We will feel that the problems were solved but a readjustment wouldn't take care of what lurks in the shadows. We need a complete and total CREATIVE DESTRUCTION EVENT that ZEROS out everything. That will be achieved in a derivative collapse and/or an EMP.
So if you have any "assets" that are still entangled in the Electronic Financial System expect to lose them somewhere in the coming crash. That will most likely be balanced out by your holdings of gold and silver coin but only if it's in your own possession.
Food & Water Storage - For anyone who's analyzed how quickly food stocks turn at your average grocery store the timing is scary at best. Even without any kind of panic mentality most perishables take only a few days to sellout and get restocked. Imagine what would happen if there was a financial breakdown with no new deliveries due to a collapse. We're talking only hours after the word starts to spread before all the shelves are wiped clean (most likely from looting as electronic transactions will freeze).
So I recommend having a substantial amount of dried food on hand at all times. How much you will need will depend on the amount of people you will be sheltering and the duration of the collapse. I am of the view that the more dried food you have the better off you will be. Bartering with your extra food will prove to be very, very valuable if the problems persist.
And don't forget water. You won't survive without water. If there is a total breakdown you won't be able to rely on the local utilities for ANYTHING for a while. Get yourself some large plastic kegs that can hold enough water for you to survive off for at least a month or two. You'll also need it to cook with.
Gold, Silver & Cash - If there is a total breakdown of our electronic monetary system (as in wiped clean from the earth) you are going to want a nice pile of physical cash as well as gold and silver coins. The cash will be very valuable in the early stage of the crash because very few will have access to any and people are still conditioned to deal in fiat money. I suggest $1's, $5's, $10's and $20's. Also keep piling up that change that you currently toss into your change jar. It should go a long way right after the crash.
As for gold and silver...it might take a while for them to be accepted by the masses. With the markets frozen shut even gold and silver diehards will not know the value of a 1oz eagle coin. It is likely that there will be some sort of announcement by the Government about backing the new currency with gold or silver but it will take a while for people to both understand and accept this transition. Pre-1965 90% silver coins may be a very good transition money as they are recognized as legal tender, have the form and shape of our current money and their purity is reliable as forgery of these coins has not been a problem due to their low value...at least at the moment. There will likely be warnings to watch out for fake gold and silver as the veil is lifted off the ETF fraud and the bars drilled.
Piles of Basic Necessities and Just Stuff - One of the results of the currency crash will be the End of Globalization. This is easy to understand because nobody will be accepting fiat money any more. There will be anger at the US for basically defaulting on the dollar promises. China will nationalize all our factories and equipment in their country as payback. They will use this infrastructure to supply goods to their own population. Every other country will follow suit.
Unfortunately, the US imports almost everything these days so expect massive shortages on "STUFF" even after we get back on our feet with a new domestic backed currency. Make a checklist starting with the basic necessities such as toilet paper, medicines, soap, cleaning supplies, clothes, etc. Then you should move on to survival gear such as matches, tents, sleeping bags, knives, camping gear, etc. Then think about barter stuff like cosmetics, alcohol, sporting goods, kids toys, bicycles, etc.
EVERYTHING you stock up on can also be used for barter because there will be things that you didn't think of but will really, really want. Barter goes both ways.
It will take some time before manufacturing of most goods starts again in the US. It will start with the necessities and slowly but surely we will rise from the ashes...but it will all be domestic production for a while.
Protection & Safety - Given that you WILL be one of the few that is fairly prepared for this transition it is only appropriate that you protect your possessions as well as yourself and loved ones against those that were not as prepared and willing to take what they need. The obvious answer is getting a gun. I don't like to recommend it...but I will. If you do get a gun make sure you know how to use it and understand that it carries with it the ultimate moral responsibility. Don't use it UNLESS you have to.
Having said that there are many other steps you can take to tighten up your security. Get a VERY LOUD alarm for your home (and a battery powered back-up). Get motion censored security lights. Get a BIG safe and anchor it into the ground. Get some sort of air filter breathing mask in case of disease outbreaks. Get a portable water purifier. If you are with a group of people get some walkie-talkies.
But MOST of all GET TO KNOW YOUR NEIGHBORS as they will be your new community. You will need to band together and help each other through this. That old saying "there is safety in numbers" is something you should take to heart. Share your knowledge with them on how this all came about and the great potential for us to get though it if we stick together. YOU can change the way your community thinks and deals with the coming chaos. Yes, you might have to approach them AFTER the first signs of the crash because we all know how people react to us radical gold bugs already. But you can ease them into a NEW relationship you must development when things really start to fall apart. This local group will also be your barter partners so develop a good working relationship with your neighbors.
Tools To Rebuild Your Future - Once the initial shock wears off we will ALL be able to CREATE A NEW LIFE for ourselves. Remember...there will be no more debt. If it all goes the way I think it is planned by the Good Guys we will all be started off with a nice chunk of cash (gold and silver backed) so everyone will be able to take some time to figure out what they want to do with their NEW future. Many of the old jobs will disappear (finance jobs will be cut back the most) but new jobs will be available as we rebuilt our civilization.
So think about WHAT YOU ALWAYS WANTED TO DO but never had the time, money or confidence to do and start preparing for it now. What are the "tools of the trade" you might need for your new profession? It will take a while for manufacturing to get back on it's feet so you might want to stock up on supplies now to get a head start on the competition. Remember, people will have the means of payment but not so much the tools to be a producer. Get a head start while the tools are still available.
Examples: If you always wanted to be a clothes designer stock up on fabrics and thread. An organic farmer should stock up on seed and fertilizer. A guitar player should stock up on strings and a recording equipment. A local bread baker should stock up on flour, ingredients and paper bags to sell their products. In the beginning our our rebirth everything will be small and community centric so think about what people will need, how you can contribute and what will fulfill your desires as a profession.
These are just some of the things you should be thinking about to prepare for the coming changes. If you live in the city you will have different wants, needs and resources than someone who lives in the country. REALLY put your head to this topic and ACT before the chaos begins...which I believe to be mid-November.
How long?
I think the initial "Shock and Awe" period where EVERYTHING shuts down and there is mass global chaos will be about 1 week. Then I think there will be a very slow improvement as local communities band together trying to help each other through the crisis. My time frame for that is 3-4 months. These will be very hard and very dark days with a lot of anger, fear and chaos.
OUR GLORIOUS FUTURE: After 3-4 months we will realize that we are finally FREE of the evil controllers that have held us in bondage for so long. We will rejoice in our new found freedoms and rejoice in the idea that we can create our own future full of peace and prosperity. The way we ALWAYS thought life should be if we had our choice. Now WE get to CHOOSE!!!
HUMANITY HAS ARRIVED AT OUR LONG PROPHESIED CROSS ROADS...
MAY GOD HELP US PICK THE RIGHT ROAD FROM HERE
All the best in your endeavors.
Er meint, dass es jetzt Zeit ist, letzte Vorbereitungen für den Kollaps zu treffen.
Hier der ganze Artikel: A FINAL CHECKLIST FOR EVERYONE
Neu 2010-10-31:
[9:00] Leserzuschrift-DE - von New Orleans bis Nordschweden:
das mit dem Hurrican ist leider etwas falsch gedacht. Hier waren ja die Vorzeichen schon lange bekannt unverschlüsselt in den Medien. Zudem wussten die Leute was auf sie zukommt, denn solche Stürme hatten sie schon immer.
Doch der Untergang des Finanzwesens ist nach wie vor bei der Masse nicht auf dem Radar. Zudem ist es, wie es im Moment aussieht so, daß dieser Vorgang ja gesteuert wird...sonst dürften wir auch nicht annehmen das es eine NDM gibt usw.
Nur im Gegensatz von N.O. gibt es hier keine Vorwarnzeit, sondern allenfalls Zeichen, welche man interpretieren kann, ob sie dann eintreten weiss man nicht. Sondern es ist eine Wette auf die Wahrscheinlichkeit.
Ich habe in meinem Beitrag nicht zum Ausdruck gebracht, daß man sich nicht vorbereiten soll. Ich finde das "Extrem" nicht angemessen.
Wenn wir also davon ausgehen, das ein gewisses Storyboard existiert und wir von "in Sicherheit bringen" reden. Dann frage ich ganz einfach wie soll das gehen...?
Noch vor kurzem wurde auf hartgeld spekuliert Ausstieg am Wochenende.
Wer sagt denn dann bitte, das es nur bei Bankfeiertagen bleibt.? Hm, es kann genauso anderes laufen, Bankfeiertage, nationaler Notstand wird ausgerufen, Ausgangsperre, Benzin. Rationierungen. Grenzen werden dicht gemacht. Mobilmachung läuft an usw. Gibts nicht ? Wo ist da dann der Unterschied zu den anderen Horrorvorstellungen?
Unter diesen Voraussetzungen, wie will man da dann noch mit einer guten Change flüchten können. Wie ein anderer Leser bemerkt hat, nimmt er an, das die Eliten einen Schritt weiter sein wollen.
Genau das ist es, denn wenn ich den Zeitpunkt nicht kenne von der WR und was das nach sich zieht, wie will ich da flüchten? Die Anzeichen sind halt nicht so zu fassen wie ein herannahender Hurrikan auf dem Radar.
Und was bedeutet das dann, schlicht - eigentlich müsste man schon weg sein. Denn die Change es im positiven zu schaffen, wenn es verkündet ist, ist bedeutend niedriger und schwer zu fassen. Wo sind wir dann, bei der Entscheidung es zu wagen, oder zu sagen ich geh in Deckung und warte ab.
Echte Männer ohne Anhang mögen sich da leicht tun, wie bei Clint "Für ein Handvoll Dollar" doch die meisten können und wollen wohl nicht auf Ihr Pferd steigen und cool sagen, So long, Leute, der Sonnenuntergang ist mein Ziel. Wobei dann noch die Frage auftaucht ob es im Sonnenuntergang besser ist, als in einem Umfeld das ich kenne und wo ich mein Netzwerk aufgebaut habe.
Im übrigen wurde Deutschland nach dem 2. WK nur von denen aufgebaut die hiergeblieben sind. Wenn die nicht gewesen wären hätten auch noch so viel Dollars wenig bewirkt.
Vielleicht sollte an dann eher den Fokus darauf richten hier was zu ändern und wenn Wölfe nach Schweden auswandern wollen, wo Sie vorzugsweise mit Plastikkarte zahlen...naja dort ist ja sicher noch viel Tauschhandel...sicher ne gute Lösung für Junggesellen die länger bei der Bundeswehr ect. waren.
Der unbezähmbare Wolf zieht durch die Wälder Schwedens und singt das Lied der Freiheit. Möge es gelingen für den der es kann. Doch die Freiheit in unserer Heimat wird dadurch garantiert nicht größer.
Für die Flucht, egal aus welchem Grund gibt es einige Voraussetzungen:
1. Man muss die Anzeichen erkennen, dass die Flucht notwendig ist. Ist bei den meisten Menschen generell unterentwickelt.
2. Man muss die Flucht "leisten" können, also nicht von einem Einkommen vor Ort abhängig sein, um dann auch noch eine Sklavenhypothek zahlen zu können. Am Fluchtort sollte man einige Jahre ohne Arbeit leben können, denn Arbeitsplätze werden generell sehr knapp sein.
[8:45] Leserzuschrift-DE - deutsche Handelskette ruft zur Bevorratung auf:
die Firma Kaiser-Tengelmann ruft zur Vorratshaltung auf - und stellt auch gleich per pdf eine Vorschlagsliste zur Verfügung.
http://www.kaisers.de/Lebensmittel-mustervorrat.29.0.html
Eigeninitiative? (vielleicht liest dort jemand hartgeld.com?) oder verfügen die Supermärkte über Informationen, z.B. wegen aktueller Aktivitäten bzgl. Notstandsgesetzgebung? Da ist ja die Notversorgung geregelt - für die Wirtschhaft aber auch für die Bevölkerung (Aufstände vermeiden). Die großen Supermarktketten sicher in vorderster Front betroffen mit ihrer Logistik.
Vielleicht ist ein Tip vom Staat gekommen. Ist ja auch eine Geschäftsankurbelung.
Neu 2010-10-30:
[20:45] Leserzuschrift-DE - Überleben in Schwedens Norden:
lange habe ich darüber nachgedacht, ob ich mein Vorhaben überhaupt anderen mitteilen soll, denn das könnte viele Nachteile, weil Nachahmer und alles, was damit verbunden ist, haben.
Aber nun denn, Schweden ist groß!
Dort nämlich habe ich mir im hohen Norden, fast schon Lappland ein kleines nettes Schwedenhaus mit mehreren Tausend qm Grund gekauft. Alleinlage mitten im Wald! Preis: 60.000.- Kronen, was etwa gut 6000.- Euro sind. Lächerlich!
Genau da werde ich hinfahren, wenn es hier die ersten wirklich ernsten Anzeichen für einen Zusammenbruch gibt!
Dort oben gibt es keine Großstadt, nur Dörfer mit Einheimischen, keine Kanaken. Dieses asoziale Pack kann sich dort nicht halten, weil nirgendwo was zum schmarotzen wäre. Die bevölkern lediglich die größeren Städte in Südschweden und machen ordentlich Rabatz da.
Der Unterschied zum Pöbel, der gefährlich werden könnte und gefährlich werden wird, beträgt also satte 1000 ! Kilometer!!
Den großen Vorteil sehe ich in der einsamen Lage, der Wald und Wasserreichen Gegend und den wenigen Menschen, die dort oben wohnen und eher von der Jagd, Fischfang und von der Rentierzucht leben.
Von diesen Menschen geht sicherlich keine Gefahr aus, eher werden sie dir helfen, wenn du zuvorkommend, ehrlich und gesellig bist.
Niemand dort oben verschliesst sein Haus, ist nicht nötig. Wer wie ich über ein vernünftiges Wohnhaus mit genügend Land dort oben verfügt, genug Lebensmittelvorräte angelegt hat, um bei einem plötzlichen Systemzusammenbruch die ersten Monate/Jahre zu bestehen, der hats gut.
Stromgeneratoren und Werkzeuge aller Art habe ich zur Genüge angeschafft.
Auch ein gutes Schlauchboot mit AB zum Fischfang ist von Wert. Freilich sind Waffen ganz besonders wichtig, wie ich meine. Zur Jagd auf Niederwild oder auch was größeres. In Schweden leben 2 Leute auf 1 Quadratkilometer. In Deutschland 260!!!! Und davon sind sicher 250 Arschgeigen...
Zudem leben diese zwei in Schweden zu 90% in der Grossstadt. Daran kann man erkennen, wie leer das freie Land ist. Herrlich! Allerdings ist der hohe Norden nichts für Warmduscher, Weicheier und andere Dödls. Das Land bevorzugt eher die härteren Männer. Männer halt.
Dafür bist du frei, frei und nochmals frei!
Auch eine Idee.
[17:45] Leserzuschrift-DE - Krisenvorbereitung übertrieben:
nach zwei Monaten sind fast alle Deutschen am verhungern. In Zombie- Art streifen die stärksten welche noch Kraft haben durch die Straßen um essbares zu organisieren. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo Kanibalismus zuschlagen wird, denn die letzten Horden werden Kanibalen sein. Das geschied natürlich Weltweit.
Also um ehrlich zu sein, daß negative Denken dreht vollkommen durch. Bei einer intakten Infrastruktur, und die haben wir, auch noch Weltweit, wie soll das gehen?
Es werden Bilder an die Wand gemalt welche schlimmer sind wie im und nach dem 2 WK war.
Überleben tun natürlich ausschließlich die welche Häuser haben, mit Stacheldraht, Fallgruben, Elekrozäune, Essen für drei Jahre, eigene Zisterne, MG 42 Nest auf Grundstück usw. haben.
Oder Leute die Hochseejachten besitzen. Nicht zu vergessen noch die Millionen welche in Wälder gehen werden um dann zu probieren zu überleben. Somit fällt es flach auf das Land zu gehen, denn diese werden sich wie tollwütige Bären verhalten und jedes Landdorf in die Zange nehmen, ohne Rücksicht auf Verluste.
Gehts noch?! Statt den Fokus darauf zu legen wie man im positven damit umgeht, wie man es meistern kann auf beste Weise und hier meine ich wo Bürger und Staat dann an einem Strang ziehen in der Not.
Ist alles was diese Seite kann, sogar noch die Weltuntergangsfilme zu toppen welche von Holllywood kommen. Aber selbst in diesen Filmen ist noch ein Gemeinschaftsverhalten in der Gruppe auszumachen, um zu überleben und zwar im positiven.
In Deutschland und überhaupt, scheint es nach Krisenseite von hartgeld, nur noch Wölfe zu geben, die sogar noch so verrückt sind das Sie sich ausschließlich selber zerfleischen, weil man nix und niemanden trauen kann.
Wenn das also die goldenen Zeiten werden, sollte man auf jeden Fall für seine Glock noch einen Schuss für sich selber behalten...Den sogenannten goldenen Schluss. Nur Schade das man sein EM nicht ausgeben konnte, doch bei so einem Umfeld hilft es halt nix.
Im Moment sind wir in hartgeld auf wieder voll in Hysterie und legen den Fokus leider nicht auf das Wahrscheinliche sondern schlicht und einfach auf Angst und das ist war immer der mießeste Berater seit Menschengedenken.
Man kann selbstverständlich alles übertreiben. Man kann sogar lernen, mit Pferden zu ackern. Braucht man nicht! oder doch? wer weiss es heute?
Das Thema Krisenvorsorge ist auf hartgeld.com ohnehin etwas unterbelichtet. Es schadet nicht, einige Leserideen vorzustellen. Vielleicht braucht man sie.
[20:15] Leserkommentar - Krisenvorbereitung übertrieben:
Der Kollege hat es treffend formuliert: "bei einer intakten Infrastruktur..."
Genau das ist die Schwachstelle in unserer heutigen Just-in-Time Gesellschaft. Die meisten haben nur noch nen Pott Margarine im Kühlschrank, darauf vertrauend, daß sie an der Tankstelle alles 24 Stunden lang bekommen.
Bei einem Großereignis, egal was (kann ja auch eine Naturkatastrophe sein), werden sich viele wundern, wenn keiner mehr 24 Stunden mit Essen auf sie wartet...
Mein persönliches Schlüsselerlebnis war der Untergang von New Orleans: Die ganze Welt konnte zuschauen, wie innerhalb einer Woche Barbarei ausbrach, Plünderungen, Erschiessungen, Vergewaltigungen etc.
Seitdem ist mein Motto: Auf das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste vorbereitet sein. Wenn es nicht eintrifft, freue ich mich für uns alle.
P.S.: In einer Sache gebe ich ihm Recht. Die Menschen müssen gerade dann Notgemeinschaften bilden und einander helfen.
New Orleans: gutes Beispiel, das zeigt, wie einfach es ist. Die Hurrikan-Prognosen waren tagelang in allen Medien. Wer erkannt hat, dass es Zeit ist zu flüchten, konnte das entweder per Auto oder per Flugzeug machen. Ohne Stau. Als dann die staatliche Evakuierungs-Aufforderung kam, waren alle Strassen verstaut. Dann verpfuschte die staatliche Hilfsorganisation FEMA alles, was man nur verpfuschen kann. Am schlimmsten traf es die Bewohner der Unterschicht-Ghettos, die nur so in den Tag hineinleben. Auch diese hätten flüchten können, selbst ohne Auto - per Bus. Aber Flucht kam ihnen nicht in den Sinn.
[8:45] Leserkommentar-DE: Überleben auf See:
Neben den technischen Details hat der Autor jedoch zwei Punkte vergessen.
Wie sieht es mit den zwischenmenschlichen Beziehungen aus? Wie lange hält es ein (zivilisierter) Mensch aus ohne eine Menschenseele zu sehen bzw. zu sprechen? Ja sicher, er kann dann Fernsehen oder Radio hören. Das ist nicht das gleiche. Nehmen wir an, er hat noch einen oder zwei Gäste auf seinem Boot. Wie lange reicht dann der Proviant? Was passiert, wenn sie sich streiten? Die Enge auf dem Boot könnte dann durchaus unangenehm werden.
Beim zweiten Punkt. Er muss ja auch irgendwann einmal wieder anlegen um Vorräte aufzufüllen. Während sich dann auf dem Festland bereits eine neue Hackordnung etabliert hat, kommt unser Robinson Cruso an, uns sagt, er wolle sein Boot mit frischen Waren bestücken. Ich schätze bereits, dass er von den "Geiern" erwartet werden wird, die sein Boot auseinander nehmen werden wollen. Ich meine, wenn er im Hafen ankommt, und alle Boote bereits vom Mob geplündert sind, kommt er mit seiner chicken "Yacht". Das wird ein Bild für die Götter sein. Ich schätze er wird bereits vorher abdrehen und sich eine einsame Insel suchen, wo er dann zum "INselbauern" wird. Dort wird er dann seine eigene Nahrung anbauen - als Robinson Cruso.
Inselbauer: auch eine Lösung. Aber ohne Kenntnisse und Ausrüstung dafür wahrscheinlich nicht zum Überleben geeignet.
[11:45] Leserkommentar-DE - Rettung auf See?
Naja, also sicher ist es auf einer Segelyacht schon - zumindest allemal besser, als in Berlin-Neukölln!
Und wenn wirklich ein paar Tage Mord und Totschlag herrschen, kann man hervorragend eine Nordsee-Hallig, kleine dänische Insel oder schwedische Schären anlafen - dort gibt es zwar auch eine handvoll Menschen, dass diese aber wie Zombies über jeden Segler herfallen glaube ich nicht - schließlich hat man dort IMMER Vorräte für Sturmfluten etc. und braucht einen Versorgungszusammenbruch nicht zu fürchten!
So siehts da bei Sturm aus: http://www.schleswig-holstein.de/cae/servlet/contentblob/656098/thumbnail/land_unter_2.jpg
Also: Ahoi, Ihr Landratten
...wenn alles total zusammenbricht, werden die meisten Menschen nach zwei Monaten abgemagert, schwach oder verhungert sein. Dann kann man auch wieder an Land - an einer ruhigen Stelle (nicht Hamburg Wilhelmsburg). Aus meiner Sicht ist eine Yacht eine gute Alternative - man wird ja nicht jahrelang den Hochsee-Odysseus spielen!
Diese Seite soll auch verschiedene "Rückzugsalternativen" für den Krisenfall aufzeigen. Daher wurde dieses Thema hier aufgenommen.
[19:30] Leserzuschrift-DE - Überleben auf See?
Ich glaube eher der Autor hat keine Ahnung. Wohl mehr ein Theoretiker. Das hat Herr Eichelburg "als Landratte"
sogar erkannt. (Wetter)
Dürfte spassig sein, wenn es im Januar crasht, bei Frostgraden und steifgefrorenen Schoten (Leinen) wegzusegeln,
abgesehen davon, daß das bei den Verhältnissen ohnehin indiskutabel ist. Von den Januarstürmen in unseren
Breiten reden wir noch gar nicht.
Und der Diesel - eher lächerlich für eine Blauwasserreise, die im Winter in Nordeuropa beginnt. 60-70 Std.
bei moderaten Verhältnissen. Da ist spätestes in Holland das erste Gold für Nachschub fällig.
Und auf der klassischen Route folgt GB-FRA-ESP leider alles Krisengebiet und kein Fluchtort.
Noch ein Tip für den Autor, dazwischen liegen der Engl. Kanal und die Biscaya.
Also erst denken - dann posten.
Also nur etwas für echte Seebären. Selbst diese dürften ihre Probleme bekommen. Die von den Seebären so verachteten Landratten sollten ohnehin die Finger von soetwas lassen - hilft überleben.
Neu 2010-10-29:
[20:15] Leserzuschrift-DE - Überleben auf See:
Hat keine Ahnung, dieser Herr Eichelburg, eine typische Landratte mit Goldhamsterallüren.
Statt SUV hab ich so eine "dekadente" hochseetüchtige Segelyacht.
Wenns richtig "crasht" und der Mob euch allen auf die Köpfe haut, heist es bei mir"Leinen los", "Segel hoch",
und ab gehts.
In 3 Stunden bin ich aus der 12 Meilenzone.
Backskisten und Stauräume voll Proviant,
Dosendauerbrot für Monate
2 x 400 l Trinkwassertank
Salzwasseraufbereitungsanlage
Überseerum reichlich und vom feinsten
Doppelläufige Signalpistole (legal mit Pyroschein)
und reichlich Munition
Harpune mit Pressluft
Trockenmilch, Trockenbutter, BP 5 Pack, Vitamintabletten,
Angelgeschirr kleines und für die Hochsee
Seefunk
Satellitentelefon
sparsamer Bukh Dieselmotor mit 200 l Reservediesel
uvm.
und natürlich auch viele kleine Rettungsboote namens Ag und Au in der Bilge
und Seekarten mit no go area (Piraterie).
Ahoi Herr Eichelburg
Das war seine Antwort auf den Artikel zum Untergang der Yacht-Branche.
Hungrige Mobs braucht er da draussen sicher nicht fürchten, aber Seeräuber und Stürme.
[23:30] Leserkommentar-DE - zu Überleben auf See:
Ich glaube eher der Autor hat keine Ahnung. Wohl mehr ein Theoretiker. Das hat Herr Eichelburg "als Landratte"
sogar erkannt. (Wetter)
Dürfte spassig sein, wenn es im Januar crasht, bei Frostgraden und steifgefrorenen Schoten (Leinen) wegzusegeln,
abgesehen davon, daß das bei den Verhältnissen ohnehin indiskutabel ist. Von den Januarstürmen in unseren
Breiten reden wir noch gar nicht.
Und der Diesel - eher lächerlich für eine Blauwasserreise, die im Winter in Nordeuropa beginnt. 60-70 Std.
bei moderaten Verhältnissen. Da ist spätestes in Holland das erste Gold für Nachschub fällig.
Und auf der klassischen Route folgt GB-FRA-ESP leider alles Krisengebiet und kein Fluchtort.
Noch ein Tip für den Autor, dazwischen liegen der Engl. Kanal und die Biscaya.
Also erst denken - dann posten.
Das Wetter hat er übersehen, aber sonst eine Idee zum ansehen.
Neu 2010-10-28:
[12:30] Buchvorstellung: Die tätige Landlust
[11:30] Leserzuschrift-AT - Stromausfall:
In unserem Weiler ist die Trafo-Station ausgefallen. Folge: Wir hatten ca. 24 Stunden keinen Strom, da ist man dann ganz gut froh, wenn man auf so was vorbereitet ist.
Wenn man z.B.:
- die Taschenlampe griff- und funktionsbereit hat
- wenn man genug Kerzen und Petroleumlampen hat
- wenn man einen Ofen hat, der auch ohne Strom und mit Holz funktioniert
- wenn man realisiert, dass es gut ist, eigenes Wasser zu haben, dass ohne elektrische Pumpe seinen Dienst verrichtet
- etc.
Das war schon mal eine guter, kleiner Test!
Neu 2010-10-26:
[17:15] Leserzuschrift-DE - Kommunikationsalternative Amateurfunk?
immer häufiger mache ich die Erfahrung, dass ich über UMTS bzw. EDGE bestimmte (kritische) Websites nicht öffnen kann. Geht das nur mir so, oder machen auch andere Leser diese Erfahrung? Wie lange wird man Hartgeld noch erreichen können, und haben Sie schon eine Strategie für die Zeit danach?
Darf ich hier eine Idee beisteuern: Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man mit (unbeeinflussten) Gleichgesinnten auch ohne Internet, sogar ganz ohne (E-Werk) Strom kommunizieren kann. Hier scheint mir Amateurfunk eine gute Möglichkeit zu sein. Je nach Frequenzband kann man sogar weltweit (und – de facto – nicht zensiert) kommunizieren. Ein sehr gutes Equipment dazu kostet weniger als 1.000 Euro, man benötigt einen Garten mit einigen Bäumen oder sonstige Aufhängungen für das Spannen der Antenne.
Will man nicht senden, aber umfassend auf Empfang bleiben, rate ich zum perfekten Welt-Empfänger für alle denkbaren Frequenzen und Bänder: Sony ICF-SW7600 Weltempfänger, auf Ebay für ca. 50 Euro in sehr gutem Zustand zu erhalten.
Wie beim Beschaffen von EM sollte man auch hier proaktiv vorgehen. Nicht erst an Geräte denken, wenn die Krise da ist, sondern schon vorher Kontakte pflegen. So ist nicht nur der lokale Schützenverein wichtig, sondern auch die lokalen Amateurfunker.
Amateurfunk könnte eine Alternative sein für den Fall, wo die Telecom-Provider reihenweise pleite gehen. Aber es gibt zu wenige Amateurfunker.
Als Alternative für einen Webbetrieb eignet es sich nicht: es müsste in das Internet eingebunden sein, bzw. das TCP/IP-Protokoll mit genügender Bandbreite tragen können. Derzeit ist man auf schnelle Leitungen angewiesen, diese sind im Backbone alle Glasfaser.
[20:15] Leserzuschrift-DE - Funkamateure:
Nicht zu erreichende Seiten kann ich nur bestätigen. Eine Zeit lang konnte man das noch umgehen was jetzt wohl nicht mehr geht.
Der Amateurfunk ist sicher eine sehr gute Idee! Im "Euro-Fall" müssen wir uns sowieso vom Luxus verabschieden. Da zählt "Basiskommunikation". Mit wenig Aufwand und freier Software kann man bereits Bilder übertragen. Fax und Schrift sind auch möglich.
Sicher ist das von der Geschwindigkeit nicht zu vergleichen mit Breitbandkabelluxusinternet aber wenn es soweit ist geht es auch nicht um den Luxus sondern darum zu wissen was wo abgeht. Dazu reicht es vollkommen aus mal ein Bildchen mit einem Text dazu zu übertragen - gesprochen oder per "Technik" oder auch nur ein paar Worte mit dem Nachbarn oder dem Nachbarland auszutauschen.
Schon heute wird zur Kommunikation auch das Internet genutzt. So kann man sich auch ohne Funkgerät ähnlich wie in Skype unterhalten und sich weltweit auf ein Relais aufschalten um dann von dort aus zu senden - ganz ohne eigene Hardware. Für den Ernstfall würde ich aber davon ausgehen das es kein Internet mehr gibt oder zensiert wird oder sonstwie unbrauchbar ist.
Übrigens haben Amateurfunker ihr eigenes Satellitensystem mit vielen Satelliten!
Vielleicht wirft das hier auch wieder ein anderes Licht auf die Funkamateure die ihr eigenes Geld und ihren Hirnschmalz investieren für einen Funk der zu jeder Zeit als Notfunk gebraucht werden kann wie bereits oft geschehen. In Amerika geht man mit den Amateurfunkern anders um - bei uns sind die eher nicht gern gesehen. Wie dem auch sei. Wenn nichts mehr geht - Amateurfunk geht immer!
Einziger Nachteil ist das man eine Prüfung ablegen muß. Also nicht wie im CB-Funk mal schnell ein Funkgerät kaufen und los gehts...dafür hat man dann aber auch Privilegien die fast keine Grenzen setzen. Das ist ne riesengroße technische Spielwiese! Muß ja auch nicht gleich die eigene Prüfung sein - es findet sich sichr in der weiteren Nachbarschaft einer dieser Amateurfunker.
Leider geben viele von denen ihr Hobby auf weil auch hier gegängelt wird mit Vorschriften wegen der Antennen und der abgestrahlten Leistung. Es gibt auch genug Zeitgenossen die mit Anwalt und viel Energie gegen die Funker vorgehen aber nachts neben ihrem Handy oder der Basisstation schlafen....ohne wirklich Ahnung von der Materie zu haben im Gegensatz zu den Funkamateuren die das ja vorher in einer Prüfung vor dem Staat nachweisen müssen - aber das gehört eher nicht hierher.
Ein Weltempfänger kann sicher auch nicht schaden (gute Qualität neu etwa 150Euro). Nicht nur wegen Amateurfunk sondern auch wegen Auslandsrundfunk. Immernoch senden viele Länder in deutsch und so kann man einfach auch mal die andere Seite hören um sich ein Gesamtbild zu machen - ohne die deutsche Zensur!
Leider: es sind zu Wenige, diese brauchen auch noch eine Prüfung und die Bandbreite ist zu gering. Hartgeld.com und besonders die verlinkten Seiten dürfte man kaum in vernünftiger Zeit drüberbringen. Und dann noch die Latenzzeiten: für eine einzige Server-Abfrage laufen meist 4 TCP-Pakete (2 mit Daten, 2 ACKs). Pro 1500 Bytes extra 2 weitere Pakete (Data + ACK). Dann noch 3 SYN-Pakete zum Aufbau der TCP-Connection und und 3 FIN-Pakete zum Abbau. Falls nur ein einziges Bit defekt ist, wird das ganze Paket weggeworfen und muss wiederholt werden - warten bis zum Timer-Ablauf - kommt auf dieser schlechten Leitung oft vor. Viele Server erfordern viele Abfragen in Sequenz.
Forget it! TCP/IP läuft als militärische Entwicklung zwar auch auf langsamen Leitungen, aber wie. Zu schlecht für einen Webserver. Das von jemand, der einen ganzen TCP/IP-Stack geschrieben hat.WE.
Neu 2010-10-19:
[9:45] Leserzuschrift - Moped statt Auto:
wer in der Krise mobil sein will der sollte sich ein geländetaugliches Moped mit 50ccm (z.B. KTM, Zündapp, Hercules o.ä.) zulegen. Diese haben einen sehr einfach gestrickten Zweitaktmotor, der technisch unanfällig ist. Bei 2-3 Liter Verbrauch auf 100km kann man doch schon mehrere tausend Kilometer mit ein paar 20L Reservekanister im Keller fahren. Ein Paar Liter 2-Takt Öl nicht vergessen mit einzulagern und man ist in der Krise mobil.
Mit diesen Mopeds sind Fahrten mit bis zu 150km absolut kein Problem.
Neu 2010-10-18:
[19:00] Leserzuschrift-AT - Holzgas:
Holzgas geht sehrwohl auch für modernere Motoren. Die Enspeitzanlage muss ohnehin weg und wird durch
einen ganz einfachen Mischer ersetzt, der Holzgas und Verbrennungsluft im Verhältnis 1:1,1 mischt.
Viel wichtiger ist die Zündung. Holzgas zündet langsamer als Benzin/Luft, der Zündzeitpunkt muss
deutlich früher eingestellt werden.
Gewarnt seien alle, die glauben, einen Holzvergaser kann man ganz einfach aus Alteisen zusammenschweißen.
Die Auslegung des Vergasers die anschließende Gasreinigung sind keine "gmahde Wiesn",
so ein Projekt erfordert viel Wissen, wenns nachher auch funktionieren soll.
Literatur dazu und Foren gibts im Internet genug.
Good Luck, kann man nur sagen. Amateure werden sicher scheitern.
[21:00] Leserkommentar - Jetzt reichts aber, dieses (Holzkopf)gefasel!
Wo wollt ihr das Holz herkriegen, die Bäume werden in Krisenzeiten schneller verheizt als ihr Luft holen könnt und eure paar Möbel sind schnell verkohlt.
Außerdem werden die Landgemeinden euch gewaltig auf die Finger klopfen, wenn ihr an deren Bäume geht.
Oder habt ihr alle eigen Wälder?
Als Opa euch das mit dem Holzgas erzählt hat, gabs nicht solche Bevölkerungsdichte wie heute.
Um mobil zu sein, werdet ihr ganz schnell eure Fahrräder aus dem Keller holen. Da gibts kleine Anhänger für.
Damit kann man locker 50 km und mehr am Tag mit einen Sack Kartoffeln im Hänger abspulen.
Für EM gibts auf den Schwarzmarkt auch Sprit für den SUV. Nur eine Frage des Preises.
Bravo!
[11:15] Leserzuschrift-DE - Krisen (un-) taugliche Autos:
zum obigen Thema fällt mir immer wieder auf, wie sehr die Masse auf die Funktion ihres "modernen"(?) Fahrzeugs angewiesen ist. Die Benzineinspritzung stellt kein Problem dar. Nämlich....Schmeißen sie diese Karre weg und erwerben sie ein Fahrzeug, welches über die ausschließlich notwendigen Funktionen verfügt und einfach aufgebaut ist.
Ein modernes Fahrzeug hat ausschließlich Nachteile, sowohl in Bezug auf die Unterhaltskosten als auch in Punkto Zuverlässigkeit und Flexibilität. Hinzu kommt die Abhängigkeit von der Fachwerkstatt und deren Computertechniker um das rollende Datennetz funktionstüchtig zu halten. Die Zahl der möglichen Fehlerquellen hat sich vertausendfacht wobei sich der Nutzwert der Fahrzeuge nicht veränderte. Es sind für mich genauso Schafe, die diese, mit viel unsinnigem Scheißdreck vollgestopften, qualitativ minderwertigen Plastikkübel, für teures Geld erwerben und jahrelang abstottern. Nach endlicher Abzahlung dieser Karre ist sie nichts mehr wert. Hat einer dieser Autokonsum-Schafe nach Summierung aller Kosten mal errechnet, wie hoch die finanzielle Belastung dann pro Kilometer nach einer ehrlichen Gesamtkostenbetrachtung wirklich ist? Ich wette, nicht.
Die meisten Autokäufer legen natürlich Wert auf die Meinung des Nachbarn. Also muß eine finanzierte Protzkiste vor die Haustüre gestellt werden, um zu zeigen, daß man was Besonderes ist. Die Alchimisten versuchten früher, Scheiße zu Gold zu machen. Die Autoschafe praktizieren dies umgekehrt.
Zum Punkte Krisenvorbereitung gehört auch ein einfaches, robustes, flexibles und sparsames Fahrzeug, welches ein Maximum an Unabhängigkeit bietet. Beispiele gibt es genug, wie z.B. VW Polo, Toyota Starlet, Golf 2, Mazda 323, allesamt vor Baujahr 1985. Bei einem Minimum an Pflege absolut zuverlässig und konkurrenzlos günstig. Man muß aber bereit sein, sich gelegentlich die Finger schmutzig zu machen und die Meinung des Nachbarn zu ignorieren....
Wahrscheinlich wird es gelingen, die gängigsten Modelle mit Ersatzteilen (Nachbau) zu versorgen und in Betrieb zu halten. Aber bei Nischenmodellen sieht es düster aus. Das grössere Problem wird im Wegfall jeder Finanzierung liegen, wenn es kracht. Viele Leute sind für die Fahrt zur Arbeit (wenn es diese dann noch gibt) auf das Auto angewiesen.
PS: diese Zuschrift kommt ausgerechnet aus Stuttgart, wo die am meisten überzüchtesten Autos hergestellt werden.
[21:00] Leserzuschrift-MX: Krisen (un-) taugliche Autos:
1. Europaeische Autos sind in der Regel die kompliziertesten (Komplexitaet) ab Baujahr 1995, ganz schlimm: Autos aus FR, IT
2. Japaner bis 2000: Wenn gut gepflegt, nahezu unkaputtbar, muessen aber in JP produziert sein (Erkennbar am ersten Buchstaben J in der Fahrgestellnummer), Geheimtipp: Subaru
3. Autos nach Krise: Zur Zeit wird jeder Mist in den Markt gedrueckt (Leasing, Finanzierung, etc.), die Werte gehen richtig in den Keller, vor allem fuer nutzlose und unpraktische Geschichten (Cabrios, Sportwagen).
4. SUVs werden meines Erachtens wegen schlechterer Strassen und mehr “Krieg” im Verkehr besser dastehen
5. Luxusmarken/-autos: Werden nach Krise verschenkt
6. Ersatzteile: (Gilt auch fuer Japaner): Schaut auf Autoverwertungen, diese sind in D die bestorganisiertesten weltweit, durch die Abwrackpraemie sind die Hoefe voll mit guten Karosserie-/Motorteilen fuer sehr schmalen Taler
7. Nachbauten gibt es immer wo Bedarf herrscht, aber nicht immer in Originalqualitaet
8. Gute Mechanikerkontakte sollte man bei unkenntnis schon jetzt knuepfen
9. Bei der aktuellen Abzocke am Autofahrer ist selbst Taxifahren in groesseren Staedten guenstiger
10. Fuer alle Lohnsklaven: Viele Firmen bieten NOCH Dienstwagen (Entgeldumwandlung) an
Wird alle SUV-Fahrer freuen.
Neu 2010-10-17:
[14:00] Leserzuschrift-DE - Treibstoffkverknappung:
Bestreikte Raffinerien, Treibstoffverknappung etc, könnte in Zukunft, wie jetzt in Frankreich, auch europaweit ein Thema werden. Ggf. wäre es ratsam, einen PKW Benziner auf Autogas umzustellen, sodaß man sowohl mit Benzin als auch mit Gas fahren kann. Bei Gasbetrieb braucht man nicht mehr als 1 Tankfüllung Benzin im Jahr, zum Warmfahren des Motors, bis dieser bei 40 Grad C automatisch auf Gas umschaltet.
Eine Alternative ist immer gut, falls ein Treibstoff knapp wird.
Großvolumige Motoren laufen i.R. auf Autogas sogar besser und haben mehr Drehmoment, Gas hat außerdem mehr Oktan, bis zu 105. Mein 5 l V8 hat auf Gas die Treibstoffkosten eines VW Polo.
Und wenn auch das Gas knapp wird? Besser ist es, sich die Wirtschaftslage und Politik laufend ansehen. Bei Verknappungen dieser Art durch Streiks helfen Vorräte. Bei längerem Versorgungsausfall wegen Währungscrash hilft das richtige Geld - Gold/Silber.
[16:30] Leserzuschrift-DE - Flüssiggas:
Sog. Flüssiggas ist LPG/Propan/Butan, und das ist ein Nebenprodukt der Benzinherstellung. Wenn niemand mehr Benzin kauft, dann gibt es auch kein Flüssiggas mehr.
Es gibt auch Erdgas für Autos, aber das ist eine andere Technik und das gibt es auch nur an wenigen Tankstellen.
Also: bei Benzin und Diesel (besser, da lagerfähig) bleiben.
[19:00] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Treibstoff:
Wenn der Zeitpunkt der Treibstoff-/Heizölknappheit erreicht ist, dann spätestens fährt man dann auch kein Auto mehr, da man dann sein Gefährt nach dem Abstellen im öffentlichen Raum wahrscheinlich sehr bald los ist...oder? Denn dann ist eine Tankfüllung mehr Wert als die Blechmantel drumherum. Ich hab schon längst meine Leute mit guten (aber nicht teuren), unauffälligen Fahrrädern ausgestattet, die kann man praktisch immer "am Mann" behalten kann.
Heizöl: Tanks sind voll. ...und: wir haben wieder Holzöfen eingebaut, sodaß die Heizung nur für Warmwasser gebraucht wird, da hält der Vorrat an Öl schon ein paar Jahre. Holz eingelagert für mehrere Jahre und demnächst kommt ein Küchenherd hinzu (Holzfeuerung) sodaß die primäre Stromabhängigkeit auch nicht mehr die Rolle spielt, da bei einem Heizungsausfall eben Wasser auf dem Herd warm gemacht wird. Brotbackofen steht schon seit einem Jahr am Haus und Getreide, Lebensmittel sind für 3 Jahre eingelagert. Alles andere ist dank Hartgeld.com eh geklärt. Also, immer einfach denken und zuschauen, wie die Schafe demnächst als aufgescheuchter Hühnerhaufen wild umhergackern...
Gute Zeit allen und immer ein waches Auge.
Gut vorbereitet!
[20:15] Leserzuschrift-DE - Holzgas:
Vielleicht hilft es speziell den Wald-Besitzern oder sonstwie agrarisch angehauchten Hartgeld-Lesern etwas weiter: Holzgas!
Ich habe Mitte der 60-er Jahre selbst noch Holzgaser in der Nachbarschaft fahren sehen...
Man kan mit relativ geringem Aufwand einen Holzgasgenerator selbst zusammenbauen und damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wärme und Strom gewinnen.
Holzgas hat zwar etwas "ärmiliches" an sich, ist aber speziell in älteren Benzinmotoren sehr gut zu verarbeiten. Man sollte kaum glauben, wozu beispielsweise ein "alter" 40-kW-Beziner aus einem Opel Corsa da fähig wird! Man kann sich damit beispielsweise seine gesamte Immobilie elektrifizieren und zudem von der Prozeßabwärme auch noch heizen! Kein stromkonzern, kein Wärmeversorger, alles selbst gemacht. Und das alles mit Holzhackschnitzeln, die man sich - mit etwas Geschick - sogar noch mit dem per Holzgas angetriebenen Motor selbst herstellen kann. Naja, das ist natürlich kein perpetuum mobile, aber Holz findet man in jedem Waldstück oder bei jedem Gebäudeabbruch. Und wenn es nur heruntergebrochene Äste sind...
Ich erinnere mich da noch an ein Kindheitserlebnis bei einem mit meiner Familie befreundeten Kfz.-Schlosser, der in seiner Werkstatt ein Bild aus den 30-er Jahren hängen hatte, bei dem es um die "Continental-Deutschland-Fahrt" mit ausschließlichem Holzgas-Antrieb ging. Lange her (fast 50 Jahre) das alles. Aber beispielsweise hat auch die Wehrmacht gegen Kriegsende VW-Kübel mit Holzgasgenerator im Bestand gehabt. Und der Holzgaser in der Nachbarschaft war der eines Kohlenhändlers, der ebenfalls aus "der Zeit" stammte(Hanomag).
Jedenfalls ist Holzgas eine feine(nicht jedoch unbedingt saubere) Sache, sich autark zu machen. Aber wen interessiert es schon, in der Krise saubere Finger zu haben? Bei Strafe des eigenen Unterganges...
Die Zuschrift kommt aus dem Osten, da gab es soetwas offenbar länger. Ob heutige Motoren das vertragen? vermutlich nicht, da sie Einspritzung haben.
[20:30] Leserzuschrift - Kleine Tips zu Kraftstoffvorräten:
Vor einem Jahr habe ich 6 Benzinkanister à je 20 Liter gekauft.
Ich hatte um die 40 € inkl. Versand bezahlt. Unbedingt im eHandel kaufen, dort sind sie wesentlich günstiger (also ungefähr 50-60 % günstiger als im Handel, Versandkosten inklusiv). Im normalen Läden waren exakt dieselben Kanister im Durchnschnitt 2 bis 3 mal teuerer (so viel zu den Margen im Einzelhandel).
Dann zur Tankstelle hin, mit Kraftstoff bis zum Maul füllen (bei Benzin nicht zu viel wegen Benzindämpfen - Diesel ist nicht so kritisch) und schon ist ein kleiner Vorrat angelegt.
Ich habe selber 60 Liter Super und 60 Liter Diesel angelegt, da ich 2 Fahrzeuge habe.
Somit fahre ich ca. 2.000 km weit. Im Falle der Knappheit haben wir Kraffstoff für ca. einen Monat oder können rechtzeitig abhauen, wenn das Volk endlich aufwacht und alles in Schutt und Asche legt.
Da nehmen wir die Kanister mit in den Kofferraum rein samt EM und verschwinden!
Damit der Kraftstoff nicht "verreckt", tanke ich meine Autos alle 2 Mal im Jahr mit dem Kraftstoff aus den Kanistern und fülle sie sofort wieder nach.
Darüber hinaus tanke ich ca. alle 2 Wochen voll, egal was im Tank übrig ist, oder spätesten beim halben Tank. In diesem Fall komme ich mit den Autos länger weiter, als wenn ich immer auf Reserve fahre und plötzlich es wie in Frankreich von heute auf morgen aus ist.
Ich habe 120 Liter, aber man kann natürlich mehr vorrätig halten, wird aber dann umständlich.
Hauptsache was zur Seite legen, es geht hier nicht darum, nach dem atomaren Totalkrieg protzend durch die Gegend zu fahren, sondern über etwas für den Notfall zu verfügen.
Ich schätze, daß viele Franzosen sich nun so etwas wünschen würden... Ganz besonders wenn man aufs Auto angewiesen ist!
Vielen Dank für Ihren fantastischen Beitrag zur Verbreitung echter, nicht propagandistischer Information... Ich habe mit der Mainstream-Goebbelspresse schon lange abgeschlossen...
[21:00] Leserzuschrift-DE - Holzgas vertragen sie nicht:
Nein, heutige Motoren vertragen kein Holzgas, weil sie eben als Einspritzer gebaut sind. Es sind die älteren Ansauger, die mit Holzgas zurechtkommen. Die bringen dann mit Holzgas mal eben 40% weniger Leistung, aber wenn ich statt 40 kW nur 25 kW Strom habe: Wen stört das? Ein normaler Haushaltsherd(elektrisch) braucht max. 9 kW! Hatte ich ja auch so geschrieben. Sowas findet man dann beim Auto-Verwerter, der die "alten Schinken" zerlegt. Da bekommt man immer noch Motoren, die insgesamt weniger als 30.000 km gelaufen sind.
Aber tatsächlich fällt mir gerade ein, daß auch ein Transportunternehmer in unserer Straße bis weit in die 60-er noch mit einem Mercedes-Pkw. Baujahr 1937 mit Holzgasgenerator(war irgendwie auf der rechten Seite angebracht) gefahren ist. Muß aber, der Lackierung nach zu schließen, auch irgendwas wehrmachtsmäßiges gewesen sein. Erhatte immer noch dieses Sandgelb.
Neu 2010-10-06:
[17:15] Schnittpunkt2012: Tipps zur Krisenvorsorge
Neu 2010-09-23:
[15:00] Leservorschlag - Munition als Tauschware?
Ein deutscher Jäger und hartgeld.com Leser hat vorgeschlagen, Gewehrmunition als Tauschartikel für die Krise auf Lager zu legen.
Denn wenn wirklich Hunger herrscht, werden die legalen und illegalen Waffen hervorkommen und man wird damit wie heute in der Ukraine die Wälder leerschiessen. Die deutsche Wildschweinplage (Landwirte forderten sogar schon den Einsatz der Bundeswehr gegen diese Bodenzerwühler) wird dann auch enden. Von einem Wildschwein kann man recht lange leben - wenn man es erwischt. Um dieses Wild zu erlegen, braucht man Munition, nachdem die meiste Munition importiert wird, dürfte es zu Knappheiten kommen. Man kann dann tauschen: etwa eine Patrone für 5 kg Fleisch, man muss nicht selbst jagen.
Leider stehen dem die Waffengesetze (speziell in DE) entgegen. Ausserdem muss Munition im Tresor zugriffssicher gelagert werden, hält aber sehr lange. Weiters gibt es viele verschiedene Kaliber, was die Sache auch nicht vereinfacht. Ist eigentlich nur für Jäger zu empfehlen.
Alkohol und Haltbar-Lebensmittel sind die bessere Wahl, brauchen aber mehr Platz. Gold/Silber sind noch besser. Aber dieser Eintrag zeigt auch auf, wie man noch an Nahrung herangekommt - als Jäger. Heute ist Jagd ein Eliten-Zeitvertreib, in der echten Depression wird sie Nahrungserwerb. Ja und die diversen Haustiere werden auch aufgegessen werden.
[13:30] Aus Newsletter Spannbauer - Silber – das unterschätzte Edelmetall:
Darüber hinaus empfehle ich Silber, das unterschätzte Edelmetall, zur Sicherung der Ersparnisse. Silber war seit jeher neben Gold das wirkliche Geld der Menschen und wird im Krisenfall höchstwahrscheinlich das Tauschmittel sein, da Gold hierfür dann zu wertvoll sein dürfte.
Vor geraumer Zeit rief mich ein Buchleser an und sagte mir, dass sein Opa in der damaligen Krise eine Bäckerei hatte. Es kamen hungrige Leute in sein Geschäft und hatten nur Goldbarren oder –münzen dabei. Der Opa sagte „ich kann nicht wechseln; lasst es hier oder geht wieder nach Hause“. Die pure Not zwang die Menschen, das wertvolle Gold gegen Brot zu tauschen.
Also immer auch kleine Silbermünzen (auch kleine Goldmünzen) vorrätig haben.
Neu 2010-09-14:
[8:45] Leserzuschrift-DE - DAMIT KANN MAN DIESEL DAUERHAFT LAGERFÄHIG MACHEN : Grotamar 82 Zusatz für Diesel mit Biodieselanteil
Neu 2010-08-23:
[20:15] Nachricht von unserem Inserenten Rainforest Investment aus Panama:
Finca Bayano
Es war immer schon gut, nicht zu wissen was in der Zukunft geschieht. Denn würden wir es wissen, würden wir alle verrückt, weil wir wüssten, wie es um uns steht. Daher kann das System nur noch solange funktionieren, wie die Masse schläft. Kommt die Masse aber in Bewegung, ist es zu spät. Daher dauert es hoffentlich noch eine Weile, dass uns - die wir uns vorbereiten - noch ein wenig mehr Zeit gegönnt ist. Wenn es zwei Jahre sind, würde uns das schon weiterhelfen.
Wir - die Firma rainforest-invest - entwickeln seit Anfang dieses Jahres ein weltweit einzigartiges Projekt für Überlebenswillige. Etwa 100 Menschen, die ähnlich denken wir, können auf der Finca Bayano wohnen. Ökodörfer gibt es auf der ganzen Welt, aber die Finca Bayano unterscheidet sich dadurch, dass zukünftige Bewohner die Möglichkeit haben, erst dann auf die Finca zu ziehen, wenn sie glauben, dass der Zeitpunkt gekommen ist, Europa verlassen zu müssen. Unsere Kunden erwerben ein Grundstück, das bis zum Tag ihres Einzugs von unserer Firma rainforest-invest bewirtschaftet wird. Ihnen bleibt so die Möglichkeit, sich zu organisieren, Geld zu sparen und sich bestmöglich auf das vorzubereiten, was uns aller Wahrscheinlichkeit nach erwartet. Bei ihrer Ankunft ist das Haus fertig, die Nutztiere stehen auf der Weide und im Garten wächst Obst und Gemüse.
Wer glaubt erkannt zu haben, dass die Krise gewaltige Auswirkungen auf uns haben wird, der sollte sich vorbereiten. Wie, wo und ob man sich vorbereitet, ist eine Frage der persönlichen Einstellung und der wirtschaftlichen Möglichkeiten. Manche bauen Bunker und bewaffnen sich. Aber das geht vielen verständlicherweise zu weit. Wer will schon im Bunker aus der Dose und ohne Sonne leben? Dann lieber garnicht leben...? Wenn es da nicht die Möglichkeit gäbe, irgendwo anders zu leben beziehungsweise zu überleben. Dieses Irgendwo heißt Panama.
Kommen Sie auf unsere Webseite: www.2012.com.pa und danach nach Panama.
Für alle, die es in Europa nicht mehr aushalten. Und nicht vergessen: Spanisch lernen und Due Diligence machen!
Neu 2010-08-15:
[11:30] Vorbereitung? Bei Stromausfall friert und stinkt die Republik
Neu 2010-08-14:
[11:00] Selbstversorger-Seminar, sogar schon im öffentlichen Fernsehen - warum wohl? Gemüseanbau aus erster Hand
Neu 2010-08-06:
[20:45] Leserzuschrift-DE - den Kleingartenfreaks sei angemerkt:
für die Versorgung EINER Person mit Getreide, Kartoffeln, Gemüse etc. werden 2500-3000 qm benötigt. Von Fachkenntnissen einmal zu schweigen.
Wenn sich also eine Fam. mit 3-4 Pers. einen Hektar teilt - woher nehmen - dann ist auf Neudeutsch ein "all-year-round full-time job for everybody".
Dann dienen alle der Landwirtschaft - Host mi ?!
Stellen Sie sich also besser gut mit einem Landhändler und/oder Müller.
Dazu gehört : sofort aufhören, über "Feldarbeit" zu lästern !!
Der Autor ist ein Dr., der gerne Feldarbeit macht - daher kennt er sich aus.
[18:00] Leserzuschrift - Eine andere Art der Krisenvorbereitung!
Zwei bis drei Familien und meine werden demnächst auf einen Selbstversorger und Handwerker Bauernhof auf einem Dorf umziehen.
Wir werden dort eine Holz und Metallwerkstatt einrichten und auch Garten und Landwirtschaft betreiben.
Und da das Dorf zwar abgelegen aber doch zentral zwischen zwei größeren Stätten liegt werden wir auch unsere Dienstleistungen auf verschiedenen Gebieten anbieten.
Einer ist Landwirt und versteht was von Traktoren und Landwirtschaftlichen Geräten, außerdem ist er ein guter Organisator.
Einer ist Gärtner und Landschaftsbauer und versteht was von Kleintierzucht.
Ich bin Alllrounder in Metall Holz und Kunststoff, und verstehe etwas von Heizungs- und Kachelofenbau, vom Schmieden und kenne mich auch auf etlichen anderen Handwerklichen Gebieten gut aus. Unsere Frauen verstehen auch einiges von dem, was die Großmutter noch wusste.
Und wenn die Krise kommt: werden wir Maschinen und Geräte Reparieren die heute noch weggeworfen und verschrottet werden. Werden Leute Beraten und Ratschläge geben wie man einen Ziergarten effektiv in einen Nutzgarten umwandelt usw.
Wie man auch alternativ ohne Strom und Öl an warmes Wasser kommt und Heizen kann.
Es gibt noch viele Sachen aus unserem Erfahungs und Wissensschatz, aber das würde bei weitem den Rahmen hier sprengen.
Noch ein paar Worte an die wenn und aber Fraktion: klar, so ein Projekt geht nicht von heute auf morgen es muss erst reifen und die Menschen sollten schon einigermaßen die gleichen Ansichten und Einstellungen haben, es wird natürlich auch bei uns Unstimmigkeiten und Reibereien geben, die gibt es ja auch in jeder Familie, aber mit ein wenig gutem Willen sind auch diese zu meistern!
Auch hat jede Familie seine eigene Wohnung, man muss sich also nicht ständig auf der Pelle sitzen, sogar der Bürgermeister des Ortes hat uns schon jede erdenkliche Unterstützung zugesagt.
Sehr gut!
Neu 2010-08-01:
[14:45] Auch eine Form von "Krisenvorbereitung": Rettungsanker Zweitpass
Noch ist es ruhig in Europa. Doch das EU-Gebilde kann jederzeit kippen und sich in eine Diktatur verwandeln. Zur Vorsorge wird deshalb ein Zweitpass immer unentbehrlicher.
Das ist natürlich etwas für Leute mit genügend mobilem Vermögen, die im Ernstfall bereit sind, abzuhauen. Das Problem ist: welche Staat wird dann noch stabil genug sein, so dass sich dessen Staatsbürgerschaft rentiert?
Neu 2010-07-30:
[16:45] Leserzuschrift-DE - persönliche Eigenschaften:
Das allerwichtigste zur Krisenvorsorge sind persönliche Eigenschaften und die guten alten Tugenden. Man kann blöd sein, aber man muss sich zu helfen wissen! Man darf keine zwei linke Hände haben, sonst nützen all die schönen Werkzeuge gar nichts. Sehr wertvoll, wenn man eine gute Frau hat, die noch kochen und nähen kann und die dir im Winter warme Socken strickt! So eine Supertussy mit roten Lippen und langen Fingernägeln nutz da wenig und man muss sie nur durchfuttern!
Da kann doch kommen was da will, was hätten denn unsere Großeltern vor und nach 1918 und 1945 gemacht? Die wußten sich zu helfen, auch wenn alles was sie hatten nichts war. Aber wie hier immer gepredigt, wird natürlich physischer Goldbesitz das Wichtigste überhaupt sein. Dumm für den, der keins hat. Jeder hatte genug Zeit, sich welches zuzulegen und wenns noch so wenig gewesen wär und deshalb werde ich in der wahren Krise die erst noch kommt in dieser Hinsicht kein Mitleid haben.
[13:00] Leserzuschrift-DE: Krisen-Checkliste für Heimwerker und Hausbesitzer:
Anbei für interessierte hartgeld.com – Leser eine Aufstellung sinnvoller Heimwerker-Ausstattung. Diese richtet sich an handwerklich begabte Haus- und Grundbesitzer ( das meiste dürfte bei Eigenheimbesitzern schon vorhanden sein, die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wer in einer Mietwohnung lebt, braucht natürlich vieles nicht ):
1. kleiner Hammer, großer Hammer, Feustel und Vorschlaghammer
2. Nagelsortiment von klein bis zum Zimmermannsnagel ( „Ratzenschwanz“, mind. 18 cm )
für Anwendungen außen mit Wasserkontakt unbedingt verzinkte Nägel kaufen
3. Schlagbohrmaschine ca. 500 Watt, bei Arbeiten in Beton auch 1000 Watt
4. Bohrersortiment für Holz, Stein und Metall, ideal von 3 mm – 10 mm
wer viel mit Holz bauen will, bitte lange Balkenbohrer ( 30 cm ) nicht vergessen
5. kleiner Akkuschrauber, ideal für alle Arbeiten im Haus oder beim Möbelaufbau, neue Geräte idealerweise mit Li-Ion Technik ( Bosch IXO oder ähnl. )
6. Dübel-Sortiment mit passenden Schrauben, 4 – 6 – 8 mm reicht für die meisten Anwendungen aus
7. Holzschrauben-Sortiment je nach Bedart, ideal von Länge 30 – 80 mm. Toll arbeiten kann mit mit Torx-Aufnahmen, hier können große Kräfte übertragen werden, und man rutscht nicht mehr ab. Wer in Holz nicht vorbohren will, der kann Holzschrauben mit Schneidgewinde verwenden, sind aber teurer.
8. Flex klein ( für Trenn/Schleifscheiben 125 mm ) ideal mit Drehzahlregulierung
9. Flex groß ( für Trenn/Schleifscheiben 230 mm )
für beide Geräte hochwertige Trennscheiben für Stein und Metall bevorraten
für die kleine Flex habe ich noch einen runden Schleifteller für Haft-Schleifscheiben, ideal zum Abschleifen von Möbel, Türen etc. Auch am Auto verwendbar für Entrostungen. 3 Körnungen, also grob mittel fein bevorraten
10. ein Bit-Sortiment für alle gängigen Schraubenköpfe
11. ein Ratschenkoffer mit Universalnuß für alle üblich großen Schraubenköpfe
12. Händsägen in versch. Größen, mit Ersatzsägeblättern
13. Handkreissäge 1200 Watt mit wenigstens 2 Hartmetall-Sägeblättern
14. großes Stemmeisen und mittelgroßes Nageleisen
15. verschiedene Metall-Winkel und Verbindungslaschen
16. WD 40-Spray ( Kontaktspray )
17. Halogen-Strahler 500 Watt
18. zwei Metall-Unterstellböcke, klappbar
19. Kabeltrommel, 20 – 30 m, und einfaches Verlängerungskabel, 15m, wasserfest
20. Sackkarre und Schubkarren ( wichtig ist bei Luftreifen ein Autoventil )
21. Pinsel-Set je nach Bedarf
22. doppelseitiges Klebeband
23. Stahlwolle und Ako-Pads für Schleif- und Reinigungsarbeiten
24. diverse Schraubzwingen
25. Aluminium-Leiter, ausziehbar und normale Haushaltsleiter, klappbar
26. Zangen Sortiment ( normale Kneifzange bis zur Wasserpumpenzange )
27. Teppich-Messer mit Wechselklingen
28. Kabelbinder-Sortiment
29. Klebstoff-Sortiment ( Uhu, Pattex, Holzleim etc. )
30. Dachpappe und Dichtmasse zur Dachabdichtung
31. Heißluftpistole und Heißklebepistole mit Ersatzstiften ( auf lange Verarbeitungsfähigkeit achten )
32. Metermaß, Maurerbleistifte, Kreide, Isolierband
33. mehrere Plastik-Baueimer 20 Liter und große Mörtelkübel
34. Maschendrahtzaun in Rollen, grün beschichtet, je nach Bedarf
35. Sortiment mit 6-Kant-Schrauben, passenden Muttern und Unterlegscheiben
36. robuste Abdeckplanen, verschiedene Größen, ideal ehem. LKW-Planen
37. Kanthölzer und sägerauhe Bretter je nach Bedarf
38. Sortiment Inbus-Schlüssel und normale Maulschlüssel
39. großer Kübel 20 Liter Fassadenfarbe weiss, geht auch für innen
40. Schraubendreher-Sortiment incl. Phasenprüfer
41. 2 kg Pulverfeuerlöscher
42. für Brennholz-Selbermacher: Hackstock, Motorsäge, Dreh-Spaltkeil, Universalaxt 1250-1500g, Spalthammer minimum 3000g, bei Motorsägeneinsatz unbedingt Schnittschutzhose verwenden!
Danke!
Neu 2010-07-29:
[16:00] Leserkommentar - Kleingartenparzelle ist NICHT sicher:
betreffs des Artikels zur Kleingartenparzelle möchte ich als jahrelanger Bewirtschafter einer solchen ein paar Anmerkungen ergänzen:
Es gibt hinsichtlich der Kleingartenparzellen zwei unterschiedliche Formen:
- eine Parzelle im Kleingartenverein mit Satzungsregeln und rechtlichen Vorschriften
- ein Freizeitgarten ohne Vereinsvorschriften zur freien Gestaltung und Bewirtschaftung
Als Inhaber eines 1000² Meter großen Freizeitgartens möchte ich die romantische Vorstellung des Selbstversorgertums fix relativieren.
Selbst bei optimalem Ertrag.kann die Obst- und Gemüse-Ernte die Ernährung nur ergänzen, niemals aber komplett als alleinige Grundlage dienen.
Zudem ist der Ertrag durch Schädlingsbefall und Witterung sehr ungewiss. Aber immerhin: selbst ein geringer Ertrag ist besser als gar keiner.
Und diese Ernte "muss" man sich mit sogenannten "Besuchern" teilen, die nächtens über den Zaum steigen und sich bedienen.
Nein, da hilft kein Stacheldraht, keine Alarmanlage, regelmäßige Anwesenheit - alles bereits ohne Erfolg probiert.
Selbst in Friedenszeiten wird regelmäßig die solide Gartenhütte aufgebrochen.
In Krisenzeiten erinnern sich die umliegenden Einwohner an die Gärten und werden diese bei Hunger in Scharen plündern.
Und sich mit dem hungrigen Mob anzulegen geht für den Gartenbesitzer sehr ungesund aus.
Mein Fazit: in der Krise ist ein Gemüse- und Obstgarten ein Magnet für hungernde und gewalttätige Gruppen, man bringt sich damit in ernsthafte Gefahr.
Nach dem II. Weltkrieg diente die Laubenpieperei tatsächlich der Zusatzversorgung, nur scheint mir damals die Moral eine andere gewesen zu sein.
[15:30] Leserkommentar-DE - Klima - Kleingarten & mehr:
Mit Interesse habe ich den Bericht von Robert Klima gelesen, dazu möchte ich folgendes anmerken. Aus jedem freien Platz rund ums Haus und mit Ausrichtung Ost bis West, kann ich etwas Nützliches gestalten. Die Nordseite eignet sich zur Anlage eines Kompostplatzes und damit sind wir bei einem Thema, welches im Bericht von Robert Klima keine Beachtung findet, denn ohne guten Boden entwickelt sich kein Gartenleben. Heute wird vielerorts alles entsorgt, entweder über die Biotonne oder über Grüngutsammelstellen. Dabei sind Rasenschnitt, Kaffeesatz und sonstige biologischen Abfälle, die in einem normalen Haushalt tagtäglich anfallen, der Grundstock für fruchtbare Erde. Dazu brauche ich keine teuren Geräte und Tipps zur Anlage und Bereitung gibt es gratis im Internet. Guter Boden ist die primäre Voraussetzung für gesunden und überdurchschnittlichen Ertrag im Garten und damit kann man zu jeder Zeit beginnen.
Auch ein kleines Grundstück kann man so optimieren, dass Gartenfrüchte direkt vor der Haustür angebaut werden können. Dazu eignen sich Hochbeete sehr gut. Mit etwas kesseldruckimprägniertem Holz – kein Muss hält jedoch länger – ist sehr schnell ein praktisches und dekoratives Gartenbeet angelegt. Die Maße des Beetes werden individuell dem verfügbaren Platz angepasst. Die Erträge liegen über denen, die man im normalen Garten erzielt. Die Gartenarbeit macht dazu noch Spaß, weil die Fläche sehr kompakt ist und die Arbeitshöhe etwa 60 cm beträgt. Praktische Tipps findet man im Internet oder in guten Gartenbüchern.
Natürlich kann man sich mit Auswanderung, Ackerland und Schrebergarten beschäftigen, davor sollte man jedoch sämtliche Optimierungen die in unmittelbarer Nähe der eigenen Wohnung vorgenommen werden können erst einmal ausloten. Unsere Eltern und Großeltern sind ja in den schlechten Zeiten auch nicht abgehauen, sondern haben versucht das Beste aus der vorherrschenden Situation zu gestalten. Dieses Durchhalten war doch unbestritten der Grundstock dafür, dass wir lange Zeit ein unbeschwertes Leben führen durften. Daher kann ich über manche Panikzuschriften, mit Vorschlägen die nicht für die breite Masse geeignet und umsetzbar sind, nur den Kopf schütteln.
Noch einmal: diese Einträge sollen Anregungen bieten. Man muss nicht alles perfekt machen, etwa zu lernen, mit Pferden zu ackern. Das sollen andere tun.
Die Wirtschaftsgeschichte zeigt: wer in solchen Krisensituationen genügend vom richtigen Geld hat, kann alles kaufen. Denn der Mangel daran, ist der grösste Mangel in solchen Situationen. Wer etwa nach 1945 in Deutschland Dollars oder Franken hatte, konnte alles kaufen was erhältlich war, sogar von der Besatzungsmacht abgezweigten Bohnenkaffee. Nur hatte fast niemand solches Geld.
Neu 2010-07-28:
[11:30] Leserkommentar zu "Bauernhof im Osten":
zu den „Aussteiger-Immobilien auf dem Land für 5000 Euro mit riesigem Grundstück“ mal ein paar Bemerkungen:
Selbst wenn Papi sich zum Umzug in die Einöde entschließt, das Donnerwetter vom Mami wird furchtbar sein, wenn sie sieht, wo sie und ihre Sprößlinge in Zukunft leben sollen. Vom polierten Granit mit Fußbodenheizung auf gestampften Lehmboden, von der Zentralheizung zum Holzofen und von der Wasserleitung zum Ziebrunen. Solche Pläne funktionieren wohl nur bei Junggesellen. Und wenn dann im Winter morgens im Innenraum die gleiche Temperatur herrscht wie draußen, dann ist ganz schnell Ende mit lustig. Ob Mami den eigenen Kopf oder den der verwöhnten Prinzen und Prinzessinen mit 3 Grad kaltem Wasser aus der Gießkanne wäscht? Von wegen morgens warm duschen und warmes Zahnputzwasser gurgeln.
Die Abrißkosten bzw. Renovierungskosten bei solchen Buden stehen in keinem Verhältnis zum Nutzwert.
Von Altlasten oder Ansprüchen Dritter ganz abgesehen.
Jedem sollte klar sein, daß solche Häuser abbruchreif sind ( von wegen „wenn das Dach dicht ist und die Heizung funktioniert“ – dies ist eben NICHT der Fall! Daher sind sie ja auch so billig. Das ist ählich wie ein Porsche Turbo für 5000 Euro, der angeblich keinen Rost hat, keine Kilometer auf dem Tacho und der Turbolader funktioniert – auch das gibt es NICHT!
Und so ganz frei ist man ( derzeit ) in der Prärie auch nicht vor staatlicher Überwachung:
1. Wer Hausbrunnen betreibt, muß diese mindestens einmal jährlich von einer zugelassenen Stelle ( Labor für Wasseranalyse ) auf verschiedenste Parameter untersuchen lassen, bei uns derzeit ca. 95 Euro pro Jahr. Alle 4 Jahr Großuntersuchung, ca. 250 Euro. Die Ergebnisse werden direkt vom Labor ans Gesundheitsamt weitergeleitet. Bei unzulässigen Werten kommt ein böser Brief vom Amt, mit Aufforderung Abhilfe zu schaffen ( Einbau einer Wasseraufbereitungsanlage etc. – kostet Tausende Euros....)
Wenn Sie dann alternativ an die gemeindliche Wasserleitung anschließen, dann können Sie gleich 10000 Euro oder mehr berappen. Dann zahlen Sie aber auch Wassergeld und werden für künftige Sanierungen finanziell herangezogen.
2. Das Abwasser muß mindestens mit einer Dreikammer-Klärgrube aufgefangen werden, bis spätestens 2014 muß zusätzlich eine biologische Nachreinigungsstufe integriert werden. Falls nicht vorhanden, was bei den Billigimmobilien der Fall sein dürfte, dann nochmal 10000 Euro für die Abwasserbehandlung berappen. Bei öffentlichem Kanal siehe oben.
Da wollen also die Städter aufs Land, und natürlich als Selbstversorger Tiere halten oder gar züchten. Was fressen eigentlich Rinder, Schweine, Ziegen oder Gänse? Ob das alle wissen? Wieviel Futter muß man bevorraten? Wo kommt das Futter überhaupt her – selbst angebaut? Schon mal Gras-Silage für Rinder angelegt? Welche Saaten müssen wann ausgebracht werden, in welchem Verhältnis, welcher Dünger, woher kommt das Saatgut überhaupt? Ob unsere Städter da noch den Durchblick haben? Wohl kaum. Wer gar einen richtigen Bauernhof bewirtschaften will, wird sich wundern, was landwirtschaftliche Geräte und Maschinen kosten. Selbst für gebrauchte Geräte ist da ein kleines Vermögen notwendig.
Vielleicht auch mal einen Rehbock schießen? – Da wird Euch der Jagdpächter aber flottmachen............
Und der Holzvorrat für mehrere Jahre? Schon mal mit Vorschlaghammer und Spaltkeil einen 60 cm – Stamm auf ofenfertige Größe gespalten? 20 Ster sind ein Mindesvorrat, dazu Trockenzeit von wenigstens 1 Jahr, besser 2 Jahre. Wer keinen eigenen Wald besitzt, muß demnach zukaufen. Was ist, wenn keiner der Waldbesitzer etwas hergibt, auch nicht gegen Gold? Dann wird es eng bzw. kalt!
Kurzum: die „Südtiroler-Blockhütten-Romantik“ bringt bestimmt 99 % der Selbstversorger-Aspiranten zur Verzweiflung. Selbst die hartgesottenen Mount Everest-Bergsteiger machen es sich gerne im gemütlichen Haus bequem, obwohl die es wohl tatsächlich mental und körperlich aushalten würden.
Also: Vorräge anlegen – ja, Tauschgegenstände bereithalten – ja, Gold – ja, aber bloß nicht solche Aussteiger-Romantik für Leute, die noch nie einen Hammer in der Hand gehalten haben und noch nie eine Winternacht in einer ungeheizten und unisolierten Bude verbracht haben.
Was man alles übersehen kann...vielen Dank für die Due Diligence!
[13:15] Leserkommentar-AT dazu:
das ist Deutschland wie es leibt und lebt ... man macht sich bereits VORHER sämtliche Gedanken WAS alles passieren könnte ... und bleibt beim alten Trott von Charme und den "Sitten" (beim Umgang mit Behörden) hierzulande können diese Leute wohl nur träumen ... ALLES geht wenn man will)
wie heisst es so schön: wenn 10 Deutsche eine amtliche Aufforderung erhalten, in der sie zum springen aus dem Fenster aufgefordert werden, springen 8 ...
in diesem Sinne, gute Nacht Deutschland (war einige Jahre dort zugegen)
Aber wenn es richtig kracht, wird man vermutlich auch in Deutschland nicht mehr nach diesen Bescheinigungen fragen. Die weiteren Punkte aus der obrigen Zuschrift gelten weiterhin.
[13:15] Leserkommentar-CH dazu:
Man muss ja nicht unbedingt einen ganzen Bauernhof mit Tierhaltung betreiben und mit der Zeit lernt man auch das ein und andere. Aber es ist sicher so, dass viele Städter zu doof sind einen Salatsetzling in die Erde zu drücken. Also: wer klein anfängt kommt gross raus und nicht umgekehrt. Mit EM wird man Futter kaufen können.
[14:45] Leserzuschrift-DE - Probelauf machen:
Bezüglich der Vorsorge als Selbstversorger kann ich jedem nur empfehlen einen Probelauf durchzuführen. Da wird sich ganz schnell die Spreu vom Weizen trennen. Wir stellen schon seit 2 Jahren sukzessive auf Selbstversorgung um und können Fehler machen, wo man sich Fehler leisten kann. Ich kann auch allen Lesern versichern, dass ohne Geld , ohne persönlichen Einsatz und vor allem Interesse an der Landwirtschaft die Sache niemals läuft. Ich selbst bin schuldenfrei,habe einen „normalen“ Beruf, aber besitze 12 ha Land, einen entsprechenden kleinen Hof, 2 Pferde, Schafe, Ziegen , Gänse, Hühner, die entsprechenden Geräte und 4 Jahresgehälter in Gold. Das ist zwar eine gute Voraussetzung, aber auch noch kein Garantieschein !!
[14:45] Leserzuschrift-AT - "Stadtmenschen":
Als Förster und Jäger erlebe ich die erstaunlichten Dinge mit Stadtmenschen, also solchen, die nur ausnahmsweise ihren Fuß vom Asphalt nehmen.
Wenn ich Kindergruppen durch den Wald führe, fällt mir auf, dass sehr viele schon bei kleinsten Unebenheiten straucheln, sogar hinfallen.
Wenn ich die Aufgabe gebe, sich den Rückweg zu merken, und die Kinder dann zu gegebener Zeit frage, in welche Richtung wir gehen müssen, wird mit den Fingern in alle Richtungen gezeigt. Die, die in die richtige Richtung zeigen, raten fast alle, oder können ihre Entscheidung nicht begründen.
Selbst Jäger, vor die Aufgabe gestellt, ein selbst erlegtes Stück Wild aufzuschneiden, um die Eingeweide zu entfernen (ich lasse hier die Jägersprache weg), übergeben sich dabei manchmal, oder täuschen vor, Ihnen ginge es momentan nicht so gut, ob ich das nicht für sie machen könne.
Es ist ein Wunder, wenn Kinder oder Erwachsene häufige Tier- und Pflanzenarten halbwegs richtig benennen können, will sagen, hier liegen überhaupt keine Voraussetzungen vor, überhaupt mit dem Gedanken zu spielen, ein Leben außerhalb der Stadt zu wagen. Diese Leute würden schon nach Tagen schreiend die Abgeschiedenheit verlassen. Ich kenne da genügend Beispiele. Ich selbst habe lange in ausgesprochenen Wildnisgebieten gelebt , in denen man für Wochen keine Menschenseele zu Gesicht bekam.
Ich kann jedem Menschen, der nicht wirklich die Voraussetzungen für ein Leben unter einfachsten Bedingungen mitbringt, nur raten, sich auf die Krise folgendermaßen vorzubereiten:
1. Raus aus allem Papier, rein in EM
2. Vorräte für 3 Jahre
3. Fluchtpläne aus der Großstadt oder ins Ausland (aber bitte keine naiven Pläne, sondern solche, die bis ins Detail evaluiert und vorbereitet sind, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Bitte keine Auswanderung planen mit 5.000 oder 10.000 EURO, MINDESTENS eine Null, besser 2, sollte man dabei dranhängen können).
4. Multikultigebieten schon jetzt den Rücken zuwenden.
5. Politik genau beobachten, ob sich Diktaturen verstärkend etablieren.
6. Sich Gedanken machen, was im Leben WIRKLICH zählt.
[15:00] Leserzuschrift-DE - Zuschussgeschäft:
ich kann das nur bestätigen. Bin selber auf unserem Bauernhof aufgewachsen und kenne das alles zur Genüge.
Ein Bauernhof, bzw. Altbau ist immer ein Zuschussgeschäft. Wir haben allein für Renovierungen und Modernisierungen mehrere hunderttausend Euro ausgegeben. Ein altes Bauernhaus kriegt man im Winter mit Heizung einfach nicht warm. Das einzige, was Effekt bringt, ist ein richtiger alter Ofen, mit Feuer.
Das Aufbereiten des Holzes (wir haben genug Wald und Holz) ist extrem anstrengend und zeitaufwendig. Auch wenn wir privat Traktor, Bagger, Kettensäge, Holzspalter und so weiter da haben. Es ist Arbeit, die nie aufhört.
Oft flucht man darüber, wenngleich es natürlich schon auch sehr viel Spass macht. Egal, welche Jahreszeit: Man muss draussen arbeiten…und zwar nicht mal eben 2 Stunden, sondern ständig.
Wenn man ein Jahr lang mal kein Grass mähen sollte, stehen schon im Jahr darauf 1-2 m. grosse Bäume auf dem Grundstück. Lässt man das 5 Jahre schleifen, kann man nur noch mit grossem Aufwand und schwerer Technik den Ursprungszustand wiederherstellen. Da heisst es dann Bäume fällen, Wurzeln ausbaggern, planieren, neu Grass säen. Bei jedem Sturm fliegen einige Bäume um…die müssen aus dem Wald geholt werden.
Das Thema Feldbau und Nutztierhaltung ist derart diffizil, dass man jahrelange Erfahrung, die meist in den Familien weiter gegeben wurde braucht, um Erfolg zu haben. Ganz abgesehen von den unerträglichen Regularien und diversen Kassen, in die man einzahlen muss.
Landwirtschaft ist heute überreguliert und High-Tec getrieben. Es ist unmöglich, die Maschinen zu kaufen, so teuer wie die sind. SO gibt es heute Saatmaschinen, die jedes Korn genau positionieren, es gibt Halmverkürzer, diverseste Pflanzenschutz- und Düngemittel.
Alles Arbeit für Spezialisten, von deren Dienstleistung und Verlässlichkeit man abhängig ist. Auch die Gartenarbeit frisst Unmengen an Zeit. Jeden Tag muss Unkraut entfernt werden, alle 2-3 Wocheen muss Grass gemäht werden.
Bitte empfehlen Sie den Städtern, sowas nicht zu machen. Das geht voll in die Hose.
Wer möchte, kann bei mir mal paar Tage Probearbeiten kommen. Wenn er das körperlich durchhält. Er bekommt kostenloses Essen…mehr gibt’s nicht.
[15:00] Leserkommentar - daher ist Südamerika besser:
Eben, deshalb finde ich Südamerika viel besser: keine Regelungen irgendwelcher Art, keine Heizung notwendig, für wenig Geld kann man sich ein schönes Haus bauen lassen, stellt Arbeiter ein, für die Arbeiten und die Produkte, die man anbauen möchte. Den Rest kann man billigst zu guter Qualität einkaufen. Und da es sich nicht um Importprodukte handelt, werden sie auch während der Krise vorhanden sein. Hier wird noch selbst produziert und repariert…
...wenn man Millionär ist und gut Spanisch spricht.
[15:15] Leserkommentar-AT - Bauernhof:
Ich bin ziemlich überrascht, was ich alles lesen muß über das "Bauernhof"-Projekt. Ziemlich extreme Einschätzungen in jede Richtung.
Wie wär's mal mit gesundem Menschenverstand. Außerdem, wenn's nix zu fressen gibt, dann geht man gerne Unkraut jäten, das ist sicher.
Jeder meint, dass grade er, weil er Jäger, Bauer oder sonstwas ist, dass grade seine Sicht total super ist und die anderen alle Idioten sind und wohl umgekehrt ist's genau so. Die Städter haben dann Gold und glauben alle Jäger und Bauern sind Schwachsinnige, oder wie?
Das natürlich der eine oder andere Städter glaubt eine Kuh ist lila und für die Werbung gedacht und Milch ist im Kühlregal von Hr. Albrecht zu finden ...
Aber auch hier wird man in der Krise schnell drauf kommen, dass es sich ein bißchen anders verhält.
Und wenn die Notwendigkeit für's nackte Überleben hoch genug ist, dann bemüht man sich aber zu 100% irgendwie über die Runden zu kommen, da kannst Gift drauf nehmen und Krampen und Schaufel in die Hand.
[15:15] Leserkommentar - Zuschusswirtschaft:
Eben, Landwirtschaft in Deutschland/Österreich ist derart arbeitsaufwendig – ist eher ein teures Hobby. Ernährung in der Krise ist nur dann möglich, wenn man jetzt ein profitables Unternehmen hat, das schon jetzt bestehen kann – inklusive Know-How. selbst dann könnte es sein, dass einem alles gestohlen wird...
Habe selbst eine landwirtschaftliche Ausbildung, aber es rentiert sich nicht in diesem Bereich zu arbeiten. Hie und da per Spaß einmal höchstens…Wissen beruhigt
Es wird sich rentieren, sobald nicht mehr richtig importiert werden kann. Für das Arbeiten hat man dann ja .... man muss sie nur beaufsichtigen.
[17:00] Leserfrage-CH zu "...":
Leserfrage: ... meinen Sie etwa Sklaven ? Das würde doch ein Gold oder Silberbug nie tun. Wir sind dann die gnädigen Herren die für Aufbau und Arbeit stehen !
Ja, soetwas ähnliches, "Sklaven" wird man sie nicht nennen, vielleicht wieder Knechte und Mägde. Nicht vergessen: wer dann das Gold hat, macht die Regeln.
[16:30] Leserzuschrift-MX - Due Dilligence zum Thema Bauernhof- Latein und Suedamerika:
Bemerkung: Lebe in Zentralmexico
1. Nur mit fliessend spanisch
2. Nur mit juristischen Fachkenntnissen – es gibt z.b. in Mexico ein Gesetz, dass nach 5 Jahren ohne persoenl. Praesenz der Grund und Boden WEG ist.
3. Korruption im grossen gibt es ueberall auf der Welt, in Lateinamerika aber auch im kleinen = Es wird beschissen ohne Ende, als Guero (mit weisser Hautfarbe) zahlt man immer mind. 50 % mehr, egal wofuer
4. Ohne einhemische Frau/Mann, welche die Feinheiten kennen, kann man es gleich ganz vergessen
5. Die Infrastruktur ist ueberall nach EURO-Massstaeben eine komplette Katastrophe
6. Im Gegensatz zu den USA findet man in ganz Lateinamerika nicht eine gerade Linie => alles ist schief und nicht durchsystematisiert
7. Keine Aussage kann man fuer voll nehmen => JA ist selten JA, nein noch seltener nein
8. Wirklich billig sind nur Mieten,Lebensmittel, handwerkliche Leistungen, Arzt (also alles zum wirklichen Ueberleben), alles andere kostet in ganz Lateinamerika so viel wie in den USA, teilweise noch mehr
9. Der „Patron“ = Besitzer wird in Lateinamerika immer Beschissen, vor allem von den Mitarbeitern
10. Kontrolle ist 10 mal wichtiger als in Europa
11. Autofahren ist eine Katastrophe, niemand kann eine Geschwindigkeit halten, gebremst wird ohne Grund und ohne funktionierende Bremslichter
12. Das Wetter ist angenehm
13. Die Steuern sind niedrig
14. Die Menschen sind offen
15. Doug Casey versucht Immos in Argentinien zu verkaufen => der Hoax des Jahrzehnts zur Info www.ferfal.blogspot.com , der Mann lebt wirklich dort und nicht auf Tourist wie Doug Casey, im Crash 2001/2002 war auch auf dem Land in Argentinien das totale Chaos angesagt.
Das zerstört die falschen Illusionen potentieller Einwanderer.
Neu 2010-07-27:
[20:00] Leserfrage-DE - Kleines Gehöft im Osten Deutschlands kaufen?
dank Ihrer von mir sehr geschätzten Ratschläge habe ich gut 90% meines Geldes zu Gold verarbeitet und bin froh darüber und irgendwie auch unbeschwerter. Nun denke ich darüber nach, ob es ratsam wäre, im Zuge der Krisenvorsorge im Osten Deutschlands ein kleines Gehöft oder einen kleineren Bauernhof mit genügend Grund und Boden zu kaufen, um in der so sicher wie das Amen in der Kirche kommenden allumfassenden Finanz und System Krise als Selbstversorger überleben zu können. Freilich würde ich mir lieber einen Südtiroler Bergbauernhof zulegen, aber dafür reichts nicht, darum der Osten, dort bekommt man einen zwar heruntergekommenen, aber dennoch bewohnbaren Hof/Haus mit etwa 3000 qm Grund in ländlicher Gegend schon um die 3000.- bis 7000- Euro!
Sicher wohnt es sich da nicht recht komfortabel, aber wenn das Dach dicht ist und man eine Holzheizung für den Winter hat, eventuell eine eigene Wasserversorgung/Brunnen, was solls? Renovieren will ich dann aber auch nur das Nötigste, weil ich mich sehr schwer von meinem Gold trennen könnte und eben diese Sicherheit nicht mehr missen will. Maschinen und Geräte zur Bodenbearbeitung, Handwerkszeug und alles Notwendige und auch nicht Notwendige für eine absolut autarke Selbstversorgung ist reichlich vorhanden, bis auf den Hof halt. Was noch her muss sind Hühner, Hasen/Kaninchen, Federvieh und vielleicht ein Schwein? Und solange ich noch kann, (nicht mehr der Jüngste) will ich natürlich weiterhin konsequent Monat für Monat meinen Goldvorrat aufbessern (kurzfristige Rückschläge schrecken mich nicht) und freu mich schon, wenn ich ihn in meinem neuen Heim schön versteckt und raffiniert irgendwo "einmauern" kann!
Ist auf jeden Fall eine bessere Idee als Farmland in Südamerika zu kaufen. Jedoch wird man nicht selbst anbauen müssen, wenn man genügend Gold und Silber hat. Aber als Rückzugsort von den chaotischen Städten mit viel Kriminalität ist es interessant.
[17:15] Leserfrage - Ackerland in Südamerika zur Krisenvorsorge:
Ist es sinnvoll, ein Grundstück zur Eigenversorgung in Südamerika zu kaufen(keine Sprachprobleme etc)? Habe alles in EM, müsste einen Teil (15%) veräußern, was ich ungern täte. Es wäre wahrscheinlich besser, zu warten, bis der Goldpreis höher steht. Allerdings, im Moment kommen viele, vor allem US-Amerikaner(eher Begüterte, Flucht aus den USA) hierher(Ecuador) und kaufen großzügig ein, so dass die Preise in ein paar Jahren sicher höher sind(erwarte ca. eine 10fache Steigerung), aber Gold hat sicher die bessere Performance. Die Idee wäre, Diversifikation und vor allem Selbstversorgung außerhalb Europas. Hier wächst alles, 3 Ernten im Jahr, keine Heizung oder Klimanlage nötig, keine gefährlichen Tiere oder Insekten, sehr gutes Trinkwasser. Die Bevölkerung ist kleinbäuerlich und baut auch sehr viel an. Hier erscheint mir ein Überleben der Krise besser möglich als in Europa, obwohl Ecuador den Dollar hat. Möchte auf jeden Fall weg aus Europa.Was halten Sie davon?
Doug Casey und andere Multimillionäre machen das. Unter €10 Mill. Vermögen braucht man das gar nicht anfangen.
Neu 2010-07-01:
[17:00] Leserzuschrift-AT - Krisenvorsorge auf der Titanic:
Lieber Herr Kapitän Eichelburg!
In letzter Sekunde Luxuskajüte gut verkauft - alle Schulden getilgt - Rettungsboote bereit zum Wassern - Eisberg kann kommen!
Danke!
Ein Passagier
Bravo! Nachmachen! Bin nicht der Kapitän der Titanic.WE.
Neu 2010-06-27:
[16:15] Leserzuschrift-DE - Stromgeneratoren und Lagerfähigkeit von Diesel:
heutiger diesel enthält bis zu 7% bioanteil. bei schwitzwasserbildung (eher unvermeidlich) bilden sich ab ca. 1-2 jahre lagerung im grenzbereich diesel/wasserphase mikroorganismen, die gallertartig leitungen,filter,einspritzpumpen etc. verstopfen
dieses thema ist seglern u. motobootfahrern leidvoll bekannt.abhilfe durch zusätze wie z.b. grotamar 71 (lt. test bestes mittel).
super marken-benzin kann dagegen nur im metallkanister bis 10 jahre gelagert werden, da die leichtflüchtigen anteile nur bei plastikkanistern hindurchdiffundieren.um schwitzwasser zu reduzieren,kanister maximal füllen. selber ausprobiert.
Also, die grünen Schildbürger verderben die Lagerfähigkeit von Diesel. Das mit den 10 Jahren Lagerfähigkeit vom Benzin ist eher unwahrscheinlich.
[17:30] Leserkommentar-DE zur Lagerung von Diesel:
Wer ist bitte so blöd und lagert Diesel ein, wenn es günstiges Heizöl gibt?
Gut Heizöl ist nicht gut, um ein Auto zu fahren, da man damit die Einspritzdüsen verbrennt, aber mann kann dann 10-20% Paraffinwachs oder Brölio dazukippen (muß man austesten) und schwups die bubs hat man feinsten Dieselkraftstoff. Glück, wer ein Dieselfahrzeug mit mechanischer Einspritzpumpe fährt und keinen hochgezüchteten Scheiß. Die Abwrackprämie unterband nämlich auch, daß die Menschen unanfällige Autos haben. Aber was liest man nicht alles auf Ihrer Homepage - Urlaub, neues Auto. So sieht eine dumme, inkonsequente Krisenvorbereitung aus.
Neu 2010-06-08:
[20:00] "Krisenvorsorge": Investment Banker: It’s Going To Get Nasty – Buy Land, Barbed Wire And Guns
Beim Stacheldraht diese Ausführung: NATO-Draht
Neu 2010-05-04:
[21:00] Leserzsuchrift - "vorbereitet":
Die Zeiten sind derzeit so unsicher, dass mir unwohl ist bei allem was in fremder Hand ist.
- Lebensversicherung: Gekündigt
- Bausparvertrag: Gekündigt
- Wohnung: Verkauft
- Kredit: abbezahlt
- Konten: Gekündigt
- Versicherungen: Gekündigt, bis auf Haftpflicht und Auto
- Job: Gekündigt
- Umschichtung in EM: Abgeschlossen
- Vorräte: angelegt
- Werkzeuge für Wiederaufbau und Handwerk: abgeschlossen Und glaubt mir, ich fühle mich seither frei. Ich bin niemanden etwas schuldig, niemand kann was von mir wollen. Wir wohnen nun bei den Eltern auf einem Bauernhof und bauen vieles selbst an. Wir haben immer noch einiges vom letzten Herbst, ungespritzt und echt Bio.
Derzeit sind laufende Kosten von ca. 250EUR Monatlich auf zu bringen.
Mit der verkauften Wohnung und dem inflationsgeschützten EM können wir viele Jahre leben. Das verdiente Geld ist mir einfach zu wertvoll um es einfach so abschneiden zu lassen, daher habe ich bereits vor einem Jahr aufgehört dem Chef zu dienen und alle Verträge mit fremden Firmen insbesondere Banken gekündigt. Jetzt lebe ich, nach 20 Jahren harter Arbeit habe ich und meine Familie den Lebenstraum erfüllt. (Natürlich nicht in D) Haircut kann kommen
Neu 2010-04-28:
[9:15] Interessantes System, auf kleinstem Raum Speisefische zu züchten: Geniales Krisenvorsorgesystem: Aquaponik
Neu 2010-04-21:
[10:45] Leserzsuchrift-CH - Krisenvorbereitung:
ich wollte meinen garten für die krise vorbereiten, bin den hang herunter gestürzt und habe meinen arm gebrochen. also leute, lasst das grüne zeugs lieber direkt von den politisch grünen machen und beschränkt die krisenvorsorge besser auf konservierte lebensmittel und edelmetalle. aber vorsicht beim silber wegen den füssen ...
Wir alle danken für die Einzeiler-Kommentare und wünschen gute Besserung.
Neu 2010-04-19:
[8:45] Leserfrage-AT zu Heizöl als Dieselersatz:
Läuft ein heutiger moderner Diesel-PKWmotor problemlos auch mit Heizöl???
Ist ja wohl der gleiche Treibstoff, nur ungefärbt, außerdem dürfte im kommenden Chaos die Obrigkeit doch wohl besseres zu tun haben, als das zu überprüfen, oder?!?
Ich hoffe, ein kompetenter Leser kann das beantworten.
Zumindest bei älteren und "primitiven" Dieselmotoren sollte es keine Probleme geben. Bei modernen PKW-Motoren möglicherweise schon.
[10:45] Leserantwort-DE dazu:
Prinzipiell ist Dieselkraftstoff und Heizöl durchaus ähnlich. Allerdings gelten für Diesel noch spezielle Normen, was z.B. die Schmierfähigkeit anbelangt.
Bei den älteren Dieselmotoren (mit Reihenpumpen, Verteilerpumpen oder auch Unit Injektoren) kann das ganze funktionieren.
Bei den modernen Motoren mit Common Rail Einspritzsystemen (sind in Serie seit ca. 10 Jahren) kann es Probleme geben bedingt durch die mangelnde Schmierfähigkeit.
Heizöl und Diesel haben sich also schon technisch auseinanderbewegt.
[11:00] Leserzuschrift-AT - Heizöl als Dieselersatz:
Das Heizöl funktioniert ganz genauso wie der Diesel. Bei einem HDI Motor merkt man keinerlei Unterschied. Beim Metro habe ich kürzlich eine Diesel und Heizölpumpe mit Zählwerk für rund Euro 140,- gesehen. 1000lt Kunstofftanks bzw. Stahltanks (Öltanks) gibt es auch relativ günstig. Ab damit in die Garage und selbst Tanken! Bei 1000lt braucht man auch keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Einen Eimer mit Bindemittel und einen Anfahrschutz (kleine Rampe) - das war es. (... den Mund sollte man nur halten können, denn es gibt immer Leute - Nachbarn - "politisch Korrekte" die darauf warten einen anzeigen zu können.
[11:15] leserzuschrift-DE - zu Heizöl als Dieselersatz:
Es ist überhaupt kein Problem Heizöl in alten und auch allen neuen Dieselfahrzeugen (z.B. Pumpe-Düse, Common Rail) zu tanken.
Die neuen fahren genauso ohne merkliche Unterschiede damit. Man kann Heizöl in jedes Fahrzeug mit Dieselmotor tanken.
Heizöl (= echter Diesel) ist sogar besser als der heutige Misch-Diesel an den Tankstellen, weil darin bis zu 20% RME (Rapsmethylester) also sogenannter Biodiesel enthalten ist.
Einzig, es sollte relativ sauberes Heizöl sein. Jedes Dieselfahrzeug hat zwar einen Dieselfeinfilter, aber damit man den nicht zu oft wechseln muss, sollte man sauberes Heizöl verwenden und nicht irgendein altes verschmutztes Heizöl.
Danke, jetzt reicht es. Alle Leser sollten informiert sein.
Neu 2010-04-14:
[19:15] Die Überlebens-Immobilie: Schöner Wohnen im Atomsilo
Neu 2010-02-24:
[10:00] Leserzuschrift-DE - Kanonenofen:
diesen Gussofen erstand ich kürzlich auf dem Flohmarkt für 150,-Euro.
Obwohl ich einen Kaminofen habe konnte ich nicht widerstehen.
Sie können den Hartgeldlesen gern mal zeigen wie so etwas aussehen sollte.
Der Alu -Boiler zum Wasser erhitzen lässt sich abnehmen um die Herdplatte zum kochen zu nutzen.
Die Ofenrohre könnte man beliebig verlängern.
Auch könnte man den Ofen auf einem LKW oder Bootsfußboden verschrauben.
Der Ofen ist sehr massiv (ca.30 Kg )und stammt wohl noch aus WH Beständen.

Neu 2010-02-23:
[7:30] Leserzuschrift - Eine billigere Heizmethode ohne Strom ist der Kanonenofen:
Eine billigere Heizmethode ohne Strom ist der Kanonenofen - ein Klassiker - gibt es bei Ebay gebraucht zu Hauf und ist auch relativ einfach selbst zu bauen. Holz findet sich auch fast überall. Kochen kann man auch damit - garantiert! Man braucht dann auch keine Angst zu haben, dass der Vorrat an Teelichtern oder Gasflaschen aus geht. Wer nur auf Heizleistung aus ist kommt aber mit einem Schwedenofen besser weg - bringt 6-10 kW und kann so locker 30-200 qm (je nach Dämmung) heizen.
Endlich einmal etwas Vernünftiges.
Neu 2010-02-22:
[15:00] Leserzuschrift-DE zum Spannbauer-"Heizungs"-Artikel:
Nix gegen H. Spannbauer, man kann umständlich natürlich auch ein Ziel erreichen, wobei ich persönlich nicht glaube das dies so hinhaut wie er sagt, wenn es aussen 15 Grad minus hat, möchte ich das erst mal sehen.
Aber es geht einfacher. In Shops für Militärzubehör bekommt man Petroleumkocher und diese haben einen ca. Energieabgabe von 2 KW und je nach Ausführung noch höher. Damit erspare ich mir, wenn ich das letzte Teelicht angezündet habe wieder von vorne anzufangen. Zudem kann man mit einem solchen Gerät kochen! und nicht nur etwas leicht warm machen.
Petroleum kann man gut bunkern und ist sicher auch in schlechten Zeiten mit dem richtigen Geld zu bekommen. Den Kocher den ich habe, hat die etwas mehr als die hälfte von einem Satz Teelichtern gekostet und ist immer wiederverwendbar wenn man denn den Sprit dafür hat. Ob Teelichter in der Krise leichter zu bekommen sind wie Petro. werden sehen und was sie dann kosten auch.
Ansonsten würde ich eher eine einen Ofen vorschlagen in dem man viel verbrennen kann, da man ja sicher keine amtliche Bescheinigung braucht, wenn event. in den Kamin ein Loch stemmt, um diesen anzuschließen. Offene Kamine lasse ich mal ganz aussen vor. Doch mit Teelichtern Räume heizen, das erinnert mich schon etwas an Jägerlatein.
Ich bin im Gegensatz zu vielen noch zu einer Zeit großgeworden wo man auch in der Hinsicht manigfalte Erfahrungen sammeln konnte und wie gesagt...denken ist wieder in...nicht ungeprüft übernehmen.
Es sind viele negative Reaktionen gekommen.
[16:00] Leserzuschrift_DE - Besserer Vorschlag als Alternatives Heizsystem:
Anstatt fuer ein bischen Blech und spottbillige Teelichter ueber hundert Euro auszu- geben empfehle ich ein Katalyt Heizgeraet wie es sie auf E-Bay schon fuer unter hun- dert Euro gibt. Diese funktionieren mit handelsueblichen Propangasflaschen aus dem Baumarkt, sind transportabel, funktionieren ohne Strom, haben eine Sauerstoffmangel- sicherung die den Heizer automatisch ausschaltet damit man sich nicht umbringt und sind ausserdem noch CE geprueft und haben eine Piezozuendung. Auch die Kinder kom- men nicht auf die Idee mit Kerzen zu spielen. Mit einer einzigen Fuellung fuer eine
11 Kg Flasche die etwa 17,- Euro kostet kommt man etwa einen Monat aus.
Ausserdem eignet sich das Geraet auch als Zusatzheizung wenn man ein Zimmer mal ganz schnell auf Temperatur bringen will.
Fuer die gleichen Propangasflaschen gibt es noch 'Campingkocher' mit zwei Gasplatten, sodass man auch gleich komfortabel kochen kann.
Neu 2010-02-03:
[11:00] Leserzuschrift-AT - Vorgeschmack auf härtere Zeiten - Kommunikation:
Im Moment erlebe ich einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es ist wenn etwas eintritt, was für uns hochzivilisierte Menschen schier undenkbar ist und zwar wenn ein Teil der Infrastruktur ausfällt. Ich bin z.Z. in der Slowakei, habe auch ein slowakisches Handy, Provider ist Orange.
Seit 05:00 Uhr steht Orange, bis jetzt gibt es nur die Info, dass sie an der Schadensbehebung arbeiten.
Jetzt hat man in so einem Fall ja noch viele Backups, wie Festnetz, andere Provider, Skype, etc. Aber allein daran sieht man schon, wie abhängig wir von all dem Zeug sind.
Viele werden nicht wissen, warum jemand nicht erreichbar ist. Andere werden sich wundern, warum es heute so ruhig ist und keiner anruft, Internetbanking mit SMS-Code - Sendepause, mobiles Internet - geht nicht, etc., etc.
Man ist echt abgeschnitten.
Es ist wirklich so, wenn man sich darauf verlässt, ist man verlassen.
Und auch hier, es ist gut mehrere Lieferanten zu haben. Somit ist die Chance, dass wenigstens einer davon seine Dienstleistung bereitstellt beträchtlich gestiegen.
Viele Provider werden ganz einfach pleite gehen. Gute Idee, das mit der Redundanz.
[12:15] Leserzuschrift-DE dazu:
Der Schreiber hat recht! Bei flächendeckenden Stromausfall wird es noch viel schlimmer. Es geht gar nichts. Ich habe mir schon vor einiger Zeit wieder batteriebetriebene analoge Funkgeräte (Bürgerfunk) der gehobenen Preisklasse zugelegt. Ein guter Händler erhöht auch die Leistung auf Amateurfunkniveau. Meine ganze Familie ist somit auf individuell kodierbaren Kanälen jederzeit erreichbar. Im Extremfall absolut nötig. Und sonst ein schöner Spaß auf Wanderungen und Ausflügen.
Neu 2010-01-21:
[13:00] Leserzuschrift-DE - im Systemkollaps:
ich habe über die Weihnachtsfeiertage ein sehr interessantes Buch gelesen: „Rattentanz“ von Michael Tietz. Der Autor beschreibt recht anschaulich was passiert, wenn plötzlich unser System zusammenbricht (hier ausgelöst durch einen weltweiten Computervirus). Die Szenarien, die hier beschrieben werden, lassen einen das Blut in den Adern gefrieren. In den Städten bricht sofort das Chaos aus mit Plünderungen und Mord und Todschlag. Angesichts der Bevölkerungsstruktur vor allem in den Großstädten halte ich dieses Szenario für sehr glaubwürdig. Auf dem Land ist es weitaus besser, vorausgesetzt, es gibt noch Landwirtschaft. Das Problem ist dann nur die Verteidigung gegen marodierende Banden. Innerhalb kürzester Zeit sterben die, die von einer laufenden medizinischen Versorgung abhängig sind. Die Sozialschmarotzer versuchen es erst mit Plünderungen bis nichts mehr geht und verrecken dann selbst. Diejenigen, die die ersten 4, 5 Wochen überleben, lernen wieder zusammen zu arbeiten.
Auch eine Flucht hilft nicht, da Autobahnen von Banden blockiert werden, die die Flüchtenden ermorden. Sich alleine oder gar mit der Familie zu Fuß durchzuschlagen ist beinahe der sicher Tod.
Interessant ist, dass einen in den ersten Wochen auch kein Gold und Silber weiterhilft und wird in dem Buch auch nicht erwähnt.
Zusammenfassend kann man feststellen: besser ist der dran, der Vorräte hat, bewaffnet ist, handwerkliches Geschick besitzt und auf dem Land lebt. Gold und Silber ist dann vielleicht in der Folgezeit wertvoll.
Vorräte sollte man immer haben.
[12:45] Leserzuschrift-DE - wenn schon Federvieh, dann Gänse, diese sind:
- wachsam - warnten schon die alten Römer
- wehrhaft
- essbar
- wärmend - Federn sind ein guter Tauschartikel
IM ERNST !
Neu 2010-01-19:
[13:15] Leserzuschrift-DE - Ersatzbeschaffungen jetzt machen?
Sollte man mittelfristig, absehbar benötigte Erstzbeschaffungen im Haushalt, z. B. Elektroherd, Waschmaschine, Kühlschrank usw. vorziehen, oder ist noch ein günstigerer Zeitpunkt abzuwarten?
Sobald der Euro crasht werden alle Importgüter aus Asien wesentlich teuerer werden, wenn sie überhaupt noch zu bekommen sind.
Auf der anderen Seite werden Gebrauchtgeräte jeder Art billig auf den Markt fliegen, da die Leute das Geld brauchen. Ist daher schwer zu sagen, aber wer noch zu viele Euros hat, kann sie ruhig in Hardware umsetzen.
Neu 2010-01-16:
[17:00] Beispiel Haiti - wenn alles zusammenbricht: Wer etwas zu essen hat, begibt sich in Gefahr
Noch immer sterben Menschen in Haiti, weil die Hilfskräfte nicht schnell genug zu ihnen vordringen. Unter den Toten soll auch ein Deutscher sein. Die Brutalität unter den Überlebenden nimmt zu. Jugendbanden ziehen durch die zerstörten Straßen und rauben Kleidung, Nahrung und die dringend benötigten Wasservorräte.
Nach einigen Tagen organisierten sich Banden, die sich mit Waffen holen, was sie brauchen und wollen. Ist auch bei einem Systemkollaps zu erwarten.
Neu 2010-01-14:
[12:45] Leserzuschrift-DE - Schutz statt Hühnerfarm:
Schlagt Euch die Hünerfarm aus dem Kopf und macht Euch lieber Gedanken wie Ihr Haus und Hof beschützen könnt. Es kann jeden Tag losgehen und da verstehe ich nicht, wie sich manche Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, noch ausrechnen, wie man in der Krise noch Gewinne einfahren kann, durch Massentierhaltung oder ähnlichen Schwachsinn. Da sieht man die Unterwürfigkeit der Systemgläubigen die meinen, es geht immer so weiter. Wenn uns der ganze Mist um die Ohren fliegt, dann IST ES VORBEI, ENDE. Wahrscheinlich muß damit gerechnet werden, daß die schlimmste Phase 3 Jahre anhält.
Kann sich hier jemand vorstellen, was es bedeutet 80 Mio. Menschen jeden Tag satt zu bekommen? Und das in einer Zeit, in der Chaos und Kriminalität, von einem nicht vorstellbarem Außmaß, unseren Alltag mitbestimmen. Ich habe z.B. aus der Rockerszene die absolut sichere Information, daß Lebensmittelkonvois dann gezielt geplündert werden. Und sicher nicht mit Gaspistolen.
Wie lange werden da wohl meine Hühner sicher sein, im heimischen Stall. Und was wird die Meute wohl mit mir oder meiner Familie anstellen? Massenhaltung, egal welcher Art, kann man nicht verstecken und wird zu einem persönlichen Risiko.
Tipp: keine Hühner - Gold und Silber!
Falls doch noch jemand Lust am System hat und glaubt, er könnte sich in der Zeit nach dem Crash als Volksernährer verdient machen, der sollte folgendes wissen: Die Bundesregierung hat vor ein paar Jahren, klammheimlich in der Sommerpause, ein Gesetz verabschiedet, daß alle Produzenten die in dieser Zeit dann wichtig sind, zu Galeerensklaven macht. Es handelt sich dabei um ein NOTSTANDSGESETZ, die sogenannte Wirtschaftssicherstellungsverordnung von 2004 http://www.flegel-g.de/notstandsgesetz.html#s1 unbedingt lesen! Man wußte da bereits schon, daß es kein zurück mehr geben wird.
"Willkommen auf der Galeere, nehmen Sie doch Platz und schnallen Sie sich gut an".
Das passt besser hierher als auf die Investment-Seite.
Neu 2010-01-08:
[17:15] Schon ein Aufruf: Katastrophenschützer raten zu Hamsterkäufen
Neu 2010-01-07:
[20:45] Hier ein Link zu einem 204-seitigen PDF ( 21MB, englisch ) der FEMA mit vielen Infos zu Krisenvorbereitung/bewältigung.
Neu 2010-01-01:
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