.
.
.
 
 
 
 
 
 

Systemkrise 8/2010

Informationen zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen sind, auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden

Seite ab: 2010-08-01
Seite bis:
2010-08-31
Vorige Seite Nächste Seite
„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.

Neu 2010-08-31:

[19:00] Leserzuschrift-DE - Währungen 31.8.17:30:

was ist da im Moment los - es werden im Moment alle (!) Währungen gegen den den Schweizer Franken nach unten durchgereicht - besonders das GBP und der Forint aber seltsamerweise auch NOK, AUD und CAD noch stärker als der Euro und der $ - was passiert da geht's schon los?

Flucht in den "sicheren Hafen" ist der eine Teil, dann kommen noch die Momentum-Players, die aus einer laufenden entwicklung profitieren möchten.

Wenn die wirkliche Panik da ist, steigt der CHF um das Mehrfache.

[20:45] Everyone is now funneling their capital, deposits and assets into Zurich, Geneva and Bern: EURCHF Capitulation As Pair Hits Fresh All Time Record Low Of 1.2892
 

[15:30] Leserzuschrift-DE - der Unterschied zu 1923 - keine Zeit zum Vorbereiten !!

Dieser künstlich induzierte Boom wird der letzte im Papiergeldsystem sein. Der Boom wird in wenigen Monaten mit der totalen Entwertung der Sparguthaben und Rente bezahlt werden muessen. Da alles so ausgereizt ist und so extrem viel manipuliert ist, wird es auch keine Inflationsphase wie zwischen 1918 und 1923 kommen. Es erfogt die totale Entwertung über Nacht ! Der Schock wird also groesser als der von 1923. Damals haben sich die Leute drauf einstellen können.....

Ja, es wird sehr schnell gehen. Laut Insider-Infos aus deutschen Regierungskreisen rechnet man mit einem Crash innerhalb von 6 Stunden. Dann sind die Banken zu und die Einlagen verloren. Dann braucht man neue Währungen.
 

[9:45] Vorbereitungen auf den nächsten Krisenanfall: IMF Eliminates Borrowing Cap On Rescue Facility In Anticipation Of Europe Crisis 2.0; US Prepares To Print Fresh Trillions In "Rescue" Linen
 

[14:45] Leserzusendung-DE - Man the life boats:

Vielen Dank.


Neu 2010-08-30:

[15:45] Interview: Gerhard Spannbauer: "Finanzcrash und Bankenrun kommen!"

[15:15] Wieder wird die alte Medizin empfohlen: Experten warnen vor dem drohenden Abschwung

Der EZB-Schattenrat rät den Notenbankern, vor allem den drohenden Abschwung zu bekämpfen. Das Risiko einer erneuten Rezession sei beträchtlich, so die Experten. Nur eine Minderheit warnt vor Inflation.

Gelddrucken natürlich. Etwas anderes kennen diese "Ökonomen" nicht.

[15:15] ALLE Gelddruckmaschinen: Volle Kraft voraus: Globale Währungsschlacht voll im Gange
 

[7:00] Dr. Doom & co: Vom Besserwisser zum Millionär

Sie sagten die Finanzkrise voraus und hatten Recht – damals hörte den Untergangspropheten niemand zu, heute sind sie Superstars.

Wie man sieht, kann man an der Krise auch verdienen - wenn man richtige Prognosen abliefert.


Neu 2010-08-27:

[16:00] Leserzuschrift-DE - Bond Affen:

Alle reiben sich verwundert die Augen über die Entwicklung der deutschen Rentenpapiere, die sich auch über die durchschnittliche Umlaufrendite ausdrückt. Sie ist inzwischen auf noch nie gesehene 1,81% gesunken. Natürlich gilt das auch für die 10 jährige Bundesanleihe, die gerade noch 2,14% bringt. Ein Elend für den Sparer, denn vieles verteuert sich weit über diese Renditekennzahl und beim Rechnen nach Steuern und Inflation, Gebühren für den Erwerb etc, bleibt im Grunde nichts! Natürlich fragt man sich, ob die Marktteilnehmer noch alle Tassen im Schrank haben. Haben sie! Es sind es die großen Adressen die diesen Bundenzauber veranstalten. Auch das muss man verstehen. Erklärung: Die großen Tiere geben PIIGS Papiere ohne Ende. Die EZB kauft diese Flut auf und stellt dabei auf kaum merkbare Kursrückgänge ab. Alles wird dann in Bundespapiere umgesetzt, von denen man sich verspricht das sie nach dem großen Knall keine unnötige Abwertung via Wechselkurs erfahren und einen Fortbestand der Schuldner /Gläubigerbeziehung haben. Wegen Anlagenvorschriften kann in Aktien und EM nicht angelegt werden. Politisch ist der Rettungsschirm tot, weil der Wähler nicht mehr mitspielen wird und das Bundesverfassungsgericht könnte demnächst mit einer Absage an eine unbegrenzte Transferunion dazu den Totenschein ausstellen.

2.14% - diese Affen sind wirklich von allen guten Geistern verlassen.

Achtung, die produzieren einen Spike bei den Bunds: ein solcher bricht immer zusammen. Dann kommt vermutlich der Bondcrash, wenn die Affen wieder in Panik flüchten. Dann gibt es nur mehr Gold, in das sie gehen könnten. Ein Gold-Ausbruch steht vor der Türe.
 

[10:45] Die nächste Krise kommt aus Ungarn? Panik auf dem Narrenschiff: Angst vor Ausbruch der Weltwirtschaftsdepression nimmt zu


Neu 2010-08-26:

[18:45] Die Anleihen-Manipulation durch die Zentralbanken ist der letzte dicke Sargnagel für das globale Geldsystem: Geldsystem: Der letzte Sargnagel

[13:30] Leserzuschrift-DE - DAX:

lange kann es bis zum finalen Todeskampf des Dax nicht mehr dauern. Trotz massivster Propaganda zu Wirtschaftswachstum, ifo-Geschäftsklimaindex, GfK Konsumentenvertrauen usw. kommt der Dax nicht von der Stelle, im Gegenteil. Was wird erst bei richtig schlechten Nachrichten passieren, die nach dem Auslaufen zahlreicher Konjunkturprogramme zwangsläufig wiederkehren werden? Jetzt ist wieder der Zeitpunkt, an dem man versucht, die dumme Hammelherde in die Aktien zu treiben. Kurz danach geht es wieder steil bergab.

Alle wichtigen Aktienmärkte werden gemeinsam crashen - wenn es nicht mehr gelingt, sie zu halten.
 

[12:15] Die Krise ist noch nicht destruktiv genug: Wolfgang Münchau - Warten auf den zweiten Einschlag

[10:30] Martin Weiss: Transcript: 8 Bold New Forecasts for 2010

[9:45] Eine realistische Betrachtung des "Aufschwingens": Und keiner kommt davon

[9:30] Es ist nur noch die Frage, wie die Staatsbankrotte aussehen: Morgan Stanley Says Government Defaults Inevitable

...und bis es sich zu den Bondaffen durchgesprochen hat.

[10:30] Auch beim "Star": Deutschland: Ein Fall für den Insolvenzverwalter

[11:00] Leserkommentar-DE - ...und bis es sich zu den Bondaffen durchgesprochen hat:

vielleicht kaufen die ja alle privat mit ihren Mega Boni EM - könnte ich mir zumindest vorstellen.

Mittlerweile muß es auch der allerletzte MBA Affe kapiert haben, dass das System vor die Hunde gehen wird.

Doch: Wurde nicht schon des öfteren erwähnt, dass die Fonds und LVs einem EM Anlageverbot unterliegen ? Das hieße, sie sind dazu gezwungen, den Karren mit Vollgas an die Wand zu setzen, da sie einfach nicht aus der Systemschiene raus dürfen. Das können dann nur die Kunden oder die Hochfinanz, deren Angestellte wiederum die Klickaffen sind.

Einige tun es sicher. Privat von den Gehältern, Boni und Provisionen. Aber es ist nur eine Minderheit. Der Rest glaubt fest an das System.

In den meisten Fonds, LVs, Pensionsfonds gibt es "Regeln", in was investiert werden darf. Das ist immer eine bestimmte Sorte von Papier, EM praktisch nicht. Diese Regeln zu ändern ist schwierig.


Neu 2010-08-25:

[14:30] Leserzuschrift-DE - Seit etwa 48 Stunden gibt es Indizien, dass hinter den Kulissen etwas brodelt.

Es haben unabhängig voneinander etwa 4 Anbieter Ihre Zahlungskonditionen geändert.

Vorkasse wird verlangt wo vorher keine verlangt wurde.

Ein Geschäftspartner berichtet, dass in seiner Region niemand mehr kauft ( Einzelhandel / seit 2 Monaten), sodass er seine Geschäftspraktik ändern muss und unter einer neuen Marke konventionelle Ware anstelle ausschließlich Luxusware verkaufen wird.

Ein Lieferant stellt seine Zahlungsweise von monatlich auf wöchentlich um. Bekannte werden im Pfandhaus getroffen. Ich um zu kaufen, Sie um zu verkaufen.

Jetzt habe ich von meinem Bankster heute erfahren, dass alle Konten so umgestellt wurden, dass Überziehungen der Kreditlinien nicht mehr möglich sind.
Wenn man diese „geduldeten Kredite“ nun deutschlandweit unterbindet, schätze ich, dass das Kreditvolumen der Dispos um etwa 5% zurückgeht.

Irgendetwas bewegt sich gerade. Zusammen mit den fallenden Aktienkursen und der gegenläufigen Bewegung von Gold deutet auf Großes hin.

Wenn die Investoren einfach nur Geld bräuchten würden Sie Aktien sowie Gold einfach verkaufen. Das was aber gerade vor sich geht ist ein Umschichten…

Durchaus möglich, dass es bald richtig kracht. Dass der Euro wieder einmal gestützt wird, ist bekannt. Aber ein richtig grosser Ausschlag bei einem Indikator ist noch nicht da. Aber wenn dieser kommt, ist es vermutlich ohnehin zu spät, noch etwas zu tun.

[16:00] Leserzuschrift-CZ - Schaut einfach auf den Bundfuture ... Im Steilflug nach oben...

die Lunte brennt heller denn je....

und der YEN wird immer stärker

Dazu gehört auch, dass das Gold 2 Tage vor der Option-Expiry trotzdem steigt. Gleichzeitig werden die irischen Bonds abverkauft.
 

[12:00] Die Bondaffen werfen das Anlegergeld in das Feuer: Zurück in die Flammen

Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Schuldenproblematik zu implodieren droht, dirigieren die Marktteilnehmer ihre Liquidität massiv in Staatsanleihen. Das ist vergleichbar mit einer Situation, in die Bewohner eines brennenden Hauses ihr bereits gerettetes Hab und Gut zurück in die Flammen werfen.

Sehr guter Vergleich. Dazu muss man einen MBA, möglichst von Harvard oder Yale haben.

[18:45] Für die Bondaffen: Morgan Stanley Says Governments Will Default, Only Question Is How
 

[18:15] Recht haben sie, denn es könnte bald der letzte sein: Privatanleger stellen den Schampus kalt

Die Börsenkurse fallen, weil sich die Konjunktur eintrübt. Die Privatanleger ficht das offenbar nicht an. Laut einer aktuellen Umfrage waren sie in den vergangenen zweieinhalb Jahren noch nie so optimistisch für die Aktienkurse.

Das nennt sich auch "Dienstmädchenhausse", wo alle reingehen, die nie an eine Börse gehören. Dann geht es gleich runter - wie jetzt.

Leserkommentar-DE:
Gegen den Katzenjammer nach dem Crash reicht es es dann vielleicht noch für Hochprozentiges von Aldi/ Hofer.
Oder ist in dem Artikel lediglich dargestellt, wie sich die DZ Bank die Anleger gern wünscht?
 

[10:00] Da geht es auch abwärts: Nikkei rauscht weiter in die Tiefe

Den Dow wird man auch nicht mehr lange über 10000 halten können.
 

[6:45] "Politischer Fehler" als Crash-Ursache? Die berechtigte Angst vor dem Absturz


Neu 2010-08-24:

[21:15] Welt: Die Angst vor der Genickbrecher-Rezession geht um

Unerwartet schlechte Wirtschaftsdaten vom US-Häusermarkt haben die Börsen weltweit einbrechen lassen. Sichere Staatsleihen und Gold sind gefragt.

"Genickbrecher-Rezession", ja das stimmt. Und es steht sogar schon in den Systemmedien. Diese 2. Stufe wird dem System das Genick brechen - auch den Staaten.
 

[20:00] ARTE-Video: Deutschland Staatsbankrott - Goodbye €URO und U$ Dollar Teil 1/5

[17:45] Eine "Krisensequenz": PRESERVE and PROTECT Mapping the Financial Markets Tipping Points

[17:00] Nachricht vom Platin-Investor - das System stand heute kurz vor dem Crash:

Man hat es auch am Goldpreis gesehen, zuerst ein kurzer Einbruch, dann der Anstieg. Die Euro-ZBs arbeiten wieder einmal daran, den Euro zu retten.

Offenbar konnte man das System wieder einmal retten. Wie oft noch?

[17:45] Leserkommentar-CH: Im September wird`s den € zusammen hauen, den $ auch und den Rest der anderen Währungen auch -> aus die Maus !

[18:15] Leserzuschrift - hat der Platin-Investor noch weitere Quellen (außer der Zacke im Gold-Chart)

aus denen man schließen kann, daß wir heute kurz vor einem Crash waren? z.B. Insider-Info`s... würde mich sehr interessieren!

Das war die Zusammenfassung eines Telefonats mit ihm. Er kann es gerne genauer beschreiben, aber bitte so, dass es die Leser verstehen.

[19:00] Nachtrag Platin-Investor - man hat heute wieder einmal den Euro gerettet:

Aber diesesmal über Nebenwährungen wie CAD, AUD, NOK, SEK, etc.
 

[13:45] GEAB - Die tausenden Milliarden, die die Staaten aufgewandt haben sind verpufft: Geldsystemkrise 2.0

[10:30] Diesesmal in Europa: Der Markt für Gewerbeimmobilien wackelt

[9:30] Mit den Aktien geht es jetzt abwärts: Anhaltender Kapitalabzug, skeptischer Cramer und einzige Hoffnung auf den Billionenabwurf, Dax beginnt auf niedrigstem Stand seit vier Wochen

War sowieso nur eine ZB-induzierte Bear Market Ralley.

Handelsblatt: "US-Börsen droht nächste Abwärtswelle"

[18:15] Ach ja, der DAX ist wieder unter 6000: Anleger fliehen aus Aktien

Aber Gold hält sich diesesmal gut - ein Zeichen für eine "Zeitenwende".


Neu 2010-08-23:

[19:30] Leserzuschrift-DE - Die Bondaffen - BUND-FUTURE - Die Mutter aller Blasen:

Die Party weiter, es ist einfach nicht zu glauben, der BUND-FUTURE notiert nahezu bei 133 Punkten.
Somit zeichnet sich jetzt schon ab, wohin beim nächsten Crash wiederum die Gelder fließen werden, das analysierte "Hindenburg-Omen" trägt also schon auch seine Früchte....

Eigentlich dachte ich, nachdem nun im Gegensatz zu 2008 die Verschuldungsproblematik der Staaten auch jeder Blinde mit Krückstock erkennen müsste und die Staatsbankrotte in den meisten Staaten eigentlich nur noch nicht "ausgerufen" sind, würden sich die Primaten auf Edelmetalle besinnen, aber nichts da, wo kämen wir da auch hin, schließlich sprechen die Systemmedien von einer Goldblase oder raten zumindestens recht abfällig von EM ab.

Sofern es im Herbst wider erwarten keine Währungsreform - aus welchen Gründen auch immer - geben wird, könnte Gold und vor allem Silber wieder mächtig unter die Räder kommen, vielleicht ist es ja auch so gewollt, um auch wirklich die letzten "Zitterer" aus Ihrem Investment zu spülen.

Trotzdem, ich bleibe dabei: Nichts aber auch gar nichts aus den Händen geben !

Im Herbst 2008 gab es auch so niedrige Zinsen, aber damals konnte man den Goldpreis um $300 drücken. Jetzt nicht mehr, ein grosser Unterschied.

Es sind hier sicher nicht nur die Bondaffen am Werk. Es dürften auch massiv Staatsanleihen geshortet worden sein. Die Shorties müssen jetzt UM JEDEN PREIS diese Bonds zurückkaufen, um sie zurückgeben zu können. Das treibt die Preise hoch - ein Short-Sqeeze. Es ist wenigen bekannt, aber so finanzieren viele Hedgefonds ihre Spekulation. Sie leihen sich Staatsanleihen, verkaufen diese und spekulieren mit dem Erlös. Ist bei Staatsanleihen erlaubt, aber nicht bei Aktien. Viele Hedgies dürften daher jetzt umfallen.
 

[16:00] Der "Stress" nimmt wieder zu: Stresstests bei Banken - eine Beruhigungspille ohne Wirkung

Vor exakt einem Monat wurden die Ergebnisse des Stresstests für europäische Banken veröffentlicht. Heute ist klar: Der erhoffte Vertrauensschub bei den Investoren blieb aus. Für nicht wenige Expeten hat der Test viel Lärm gemacht, aber kaum etwas bewirkt. Die Sommerpause dürfte dafür keineswegs der alleinige Grund sein.

Spätestens im September geht es wieder richtig rund.


Neu 2010-08-22:

[13:30] Leserkommentar-DE zu den Bondaffen:

Es gibt zwei Gründe, warum die Bondaffen immer noch Bonds kaufen.
1. Sie unterliegen dem Gruppenzwang. Sie können kaum aussteigen, während ihre Kollegen drin sind.
2. Sie spekulieren mit dem Geld der Sparer. Die Bondaffen können nicht verlieren, sondern nur gewinnen.

Verlierer sind in jedem Fall die Sparer, welche ihre Ersparnisse den Bondaffen anvertraut haben. Wollte man das umgehen, müsste man den Bondaffen zwingen mindestens 30% seines Privatvermögens in den von ihm geführten Fond zu investieren. Die Bondaffen gewinnen derzeit in jedem Fall ihre Provision. Sie würden verlieren, wenn sie das Geld am Spielfeldrand lassen würden. Nein, in EM können sie nicht investieren, dass
würde sie sofort ihren Job kosten. Stellt euch vor, Jo Ackermann würde seine Leute anweisen aus Papiergeld, CDS und Aktien in EM umzuschichten. Wie hoch wäre wohl seine Lebenserwartung? Macht euch klar, dass nur die "Schurkenstaaten" in EM investieren. Die westlichen Staaten machen das nicht, das könnte ihnen sonst zum Verhängnis werden.

Wie immer: sie "investieren" fremdes Geld, in einer Herde.

[14:00] Leserkommentar-DE - Zu den Bondaffen:

Der Grund, warum die Bondaffen nicht in EM gehen ist viel banaler.

In deren Computerprogramm fehlt der „EM-Button“. Sie können nur das auswählen, was das Programm zuläßt.

Nicht nur das: viele Pensionsfonds, Investmentfonds haben Vorgaben, in was investiert werden darf - nur Papier bestimmter Kategorien.

[20:30] Leserkommentar-DE - Zu den Bondaffen:

Das mit dem fehlenden EM Button kann ich bestätigen. In unserem Unternehmen (weltweit ca. 250000 Mitarbeiter) werden die Gelder des Pensionsfonds ausschließlich in Aktien und Staatsanleihen investiert (…ist ja sooooooo sicher !)

Performance unseres Pensionsfonds in 2009: -23% !!!!!!

Leider schauen die Mitarbeiter nie in das Kleingedruckte der verschachtelten Intranetseite des Pensionsfonds nach...da wäre schon lange ein Aufschrei durch die Räume gehallt. Vielleicht sollte ich die Info mal etwas breiter streuen…..sieht in anderen Unternehmen sicherlich ähnlich aus.

Sollen die Leser von hartgeld.com einfach mal in ihren Unternehmen nachschauen und hier posten, wäre sicher interessant.

Tolle "Peformance" dieser Affen - daher kann man sie ruhig Affen nennen. Ab in den Käfig und dann zum nächsten Zirkus.

PS: die Leser sollten diese -23% einmal mit ihrer persönlichen Investment-Performance vergleichen. Braucht man da einen MBA?
 

[9:15] Wieder etwas "Affiges": „Die Schwellenländer sind in hervorragendem Zustand“

Schwellenländer bieten dem Anleger gute Kaufgelegenheiten. Dabei sind besonders lokale Währungen wie der chinesische Yuan empfehlenswert. Stefan Keitel aus dem Asset Management der Credit Suisse schätzt für Investoren die Chancen der Emerging Markets ein.

Natürlich kommen solche "Experten-Empfehlungen" jetzt, am Höhepunkt, bevor es kracht, siehe China. Solche "Experten" sind wie der Otto-Normalschaf-Kleinanleger.
 

[8:30] Leserzuschrift - Sie sagen immer der Bondmarkt ist mächtiger als der Papst. Was ist los?

Nach solch einem Artikel in einem Systemblatt (Focus von Gestern) müssten eigentlich die Bonds jetzt tonnenweise abgestoßen werden, aber es passiert nichts!!!

Sind die alle schon hypnotisiert oder dümmer als Holz?

Vielleicht sollten alle hartgeld.com Leser in den Hungerstreik treten, damit die Affen endlich aufwachen.

Das Problem sind wirklich die Bondaffen. Allerdings stürzen sie sich nur in US und deutsche Staatsanleihen, da sie glauben, dort "sicher" zu sein. Griechische oder irische Anleihen werden abverkauft.

Sobald Gold genügend ausbricht, werden auch die MBA-Affen aus den Treasuries und Bunds flüchten und versuchen in Gold zu gehen. Aber genau das versucht ja das "System" zu verhindern.
 

[9:30] Leserzusendung-DE - Die Bond Schafe stürzen sich den Berg hintunter:

Kann man so sagen.


Neu 2010-08-21:

[18:30] Es kracht bald bei den Staatsanleihen: Kurz vorm Kollaps

Am Markt für US-Staatsanleihen bläht sich eine gigantische Blase auf. Wenn sie platzt, brechen ganze Volkswirtschaften zusammen – und sie wird platzen.

Der Crash der Superlative. Sehr gut für das Gold.
 

[15:30] Börsianer, fürchtet Euch: Dax-Ausblick: Die Angst geht um

Bald wird alles crashen, dann kommt der wirkliche Absturz. Das Hindenburg-Omen ist auch schon da.

[18:30] Noch ein Hindenburg-Omen: Second Hindenburg Omen Confirmation In As Many Days, Third H.O. Event In One Week
 

[8:15] Es geht wieder "abwärts": Regierungen trauen dem Superboom nicht

Nach aussen hin in der Propaganda, wird aber gelogen, dass sich die Balken biegen.


Neu 2010-08-20:

[17:45] Kommen die BRIC-Staaten jetzt auch runter? Schwellenländer-Boom in Gefahr

[13:00] Der Matterhorn-Artikel jetzt auf Deutsch: Das Ende des Wohlstands

[9:45] Im Affental des Todes: Anleihemarkt im Death Valley

Am Aktienmarkt herrscht Optimismus, doch der Anleihemarkt rüstet sich für das Schlimmste: Die Renditen in Deutschland, den USA und Japan fallen. Deflationsangst geht um. FTD.de analysiert, was hinter der Panik steckt.

Besser gesagt, die Anleger, die den Affen ihr Geld anvertraut haben, werden bald schreckliche Verluste erleiden. Denn "Deflation" wird in dieser 3. Stufe auch die Staatsanleihen einbeziehen. Mit einem saftigen Bond-Crash. Dann kommen auch die Aktien runter.

Wenn die Affen dahinterkommen, dass auch USA und DE ihre Staatschulden nicht zurückzahlen können: Die Zeit läuft dem Westen davon

[13:00] Passt dazu: Die Mutter aller Blasen ?

[15:30] Eigentlich müssten die Affen aus allen Staatspapieren flüchten: Das politische Risiko der Märkte

[21:15] Focus - Staatsanleihen: Kurz vorm Kollaps

Die Zeitbombe ist jedoch scharf gestellt und tickt immer lauter. Die Anleger sollten deswegen den rechtzeitigen Absprung nicht verpassen, mahnt Vogt. Denn US-Staatsanleihen seien die größte Spekulationsblase aller Zeiten – und irgendwann platzt sie, schließlich muss der Schuldner seine Zeche letztlich doch bezahlen. Es ist nur schwer vorstellbar ist, dass Amerika spart, um seine Schulden zurückzuzahlen – im Gegenteil, Anfang Juni ermunterte US-Finanzminister Geithner seine europäischen Kollegen zu einer Politik der lockeren Hand. Von Einschränken hält er überhaupt nichts.

Wenn es auch die Bondaffen verstünden....

Leserkommentar-DE: ich glaube der Focus liesst bei Hartgeld mit

Nicht nur der Focus macht es. Aber bitte das nächste Mal keinen Verriss!


Neu 2010-08-19:

[7:00] Die Bond-Affen total durchgedreht: Anlegerfurcht treibt deutsche Anleihezinsen auf Rekordtief, Bundzinsen fallen ins Bodenlose

An den Märkten wächst die Furcht, dass die USA erneut in eine Rezession abrutschen. Anleger flüchten in sichere Staatspapiere - die Renditen für 30-jährige Bundesanleihen fallen zeitweilig so tief wie noch nie.

Unter 3% Rendite für 30-Jährige Anleihen: um soetwas zu kaufen, muss man wirklich ein Affe mit MBA sein. Man kann nicht vorhersehen, was in 30 Jahren alles passiert, etwa ein Staatsbankrott. Aber die Affen reagieren nur mit ihrem Reflex.

Wo sitzen diese Affen? in Lebensversicherungen, Pensionsfonds, Banken, etc. Braucht noch jemand eine Aufforderung, aus LVs zu flüchten?


Neu 2010-08-18:

[18:45] Die Reeder können es nicht lassen: Gefährlicher Gigantismus

In der Schifffahrt wächst der Optimismus. Branchenprimus Maersk fährt wieder einen Milliardengewinn ein. Schon ordern Reedereien gigantische Großfrachter - doch damit könnten manche von ihnen in eine Falle laufen.

Der Grund dafür ist sicher derzeit billiger Kredit. Zusätzlich zu einer ordentlichen Portion Machismo: ich will der Grösste sein. Dabei kippt die Weltwirtschaft schon wieder.
 

[12:15] Die Bond-Affen gehen weiter in die Staatsanleihen: Pessimismus drückt Zinsen auf Rekordtief

Die Furcht vor einem raschen Ende des Aufschwungs und die Risikoscheu der Anleger haben die Kurse nach oben und die Zinsen auf ein Rekordtief gedrückt. Auch Anleihen bergen Kursrisiken.

Der Staatsgläubigkeit scheint unerschütterlich zu sein. Kein Wunder bei deren MBA-Degrees.
 

[10:30] Frank Meyer: Gemütlich ist`s – im Auge des Hurrikans

[9:45] Schon etwas älter, in der Zeit: Staatsbankrott!

[12:30] Focus zum Staatsbankrott: So sichern Anleger ihr Erspartes
 

[9:30] AEP malt ein düsteres Bild: Time is running out for the West

The Great Recession has dramatically shrunk the time left for the big AAA states to prevent a full-blown sovereign debt crisis as their demographic time-bomb threatens, US rating agency Moody's has warned.

Moody's said the world had changed since Europe's debt crisis. None of the large sovereign states can still assume it is credit-worthy. "The burden of proof now falls on governments," it added.

Das ist ein Appell für drastisches Einsparen, vor allem im Sozialstaat. Sonst, ja sonst wird der Bondmarkt die Staaten zerreissen und pleite gehen lassen.

Leserkommentar-DE:
Todesanzeige: „Nach rund 500 Jahren Wirkungszeit verblich der Westen nach kurzer zunächst geleugneter Agonie ab 2007 im Jahre des Herrn 2012. RIP.“
Wer heute noch wirklich Geld in Staatsanleihen gibt hat keine Ahnung von Zinsrechnung.

Wir haben uns ja ohnehin bereits für den Staatsbankrott positioniert.


Neu 2010-08-17:

[20:00] The Crash of 2010 is underway: Gerald Celente Discusses Latest Trend Forecasts & Neo-Survivalism

[20:00] Ian Gordon: Lies, Manipulation and Deception. – All for Naught.

[20:15] Leserkommentar-CH: Leute, wenn der Dow auf 1 000 steht, dann ist das Licht dann aber ordentlich aus - dann sieht man nicht einmal mehr den Getönten im weissen Haus bei Tage.

Der wird dann rausgeworfen, aufgehängt oder geflüchtet sein.

[20:45] Der Platin-Investor - Dow:Gold:

Manche sind fixiert. Immer die WE- Kernaussage erinnern: Gold = 2x Dow oder höher. DAS GEHT AUCH BEI DOW 10.000.-/ Gold 20.000.-!

Irgendwie sind halbe Prechteraner auch Prechteraner = Elliotisten = Werdauerwellte.

Wozu Dow 1.000.-? Die werden da reinpumpen "As much as it takes" Und SIE KÖNNEN DAS!

55% Gold, 15% Silber, 13% Pd, 13% Pt, 4% Silbercash ist meine Antwort darauf, Stand heute. Und jeder Silberbug (auch wenn er es nicht versteht) wettet auf DOW 10.000.-/ Gold 20.000.-, sonst dürfte er nur Gold haben.

Wo der Dow dann ist, ist auch egal, für uns wichtig ist das Dow:Gold Verhältnis. Für die Politik ist dabei Dow 10000 etwas erträglicher als Dow 1000.
 

[18:45] Moody's droht den Platzhirschen: Moody's winkt mit Abstufung

Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien nähern sich nach Meinung der Ratingagentur Moody's einer Abstufung ihres Kreditratings an. Zwar bleibe der Ausblick beim "AAA"-Rating für Staatsanleihen der vier Staaten trotz der angespannten Lage der Staatsfinanzen stabil, aber "der Abstand zu einer Herabstufung" habe sich verringert, teilte Moody's Invesors Service mit.

Wenn die USA ihr AAA verlieren (das sie schon lange nicht mehr verdienen), geht das Weltfinanzsystem sofort in Rauch auf. Bei den drei anderen, besonders Deutschland vermutlich auch.
 

[9:30] Vom Hindenburg-Omen zum Aktiencrash? Schlechtes Omen oder Verschwörungstheorie?


Neu 2010-08-16:

[19:15] Brutal: THERE WILL BE NO DOUBLE DIP read!

The hyperinflationary depression that many western countries, including the US and the UK, will experience is likely to mark the end of an era that has lasted over 200 years since the industrial revolution. A major part of the growth in the last 100 years and especially in the last 40 years has been built on an unsustainable build-up of debt levels. These debt levels will continue to swell for another few years until the coming hyperinflation in the West leads to a destruction of real asset values and a debt implosion.

Auch andere Autoren sprechen davon, das ein Grand Supercycle (200..300 Jahre) zu Ende geht und nicht nur ein Kondratieff Zyklus. Das wird die Auslöschung eines grossen Teil des Westens bewirken.

Passt dazu: System-Bankrott

[20:30] Leserkommentar-CH: Also wenn das 100 Jahre dauert, dann ist die Dekadenz ganz sicher eliminiert.

[20:30] Grand Supercycle (von 1999): 12,000 YEARS OF ELLIOTT WAVES

[20:45] Leserkommentar-DE zu "There will be no double dip":

dem Schreiber zu "There will be no double dip!" muss uneingeschränkt beigepflichtet werden. Es geht (bzw. ging: nämlich mit dem Börsenhoch im Jahr 2000 bereits!) nicht nur ein Grand Supercycle, nämlich jener seit Gründung der New Yorker Börse, zu Ende, nein, es geht sogar noch dessen Mutterzyklus, jener seit ca. 1650, dem eigentlichen Beginn des Aufstiegs des Westens (mit Hilfe der Technik), zu Ende!

Ob nun ein freier Kollaps kommt, mit Kursziel null (= gleichzeitig vollkommener Untergang des Westens, Hegemonialmacht USA wie Kolonien gleichermaßen), wie ihn die Prechter-Anhänger für manche Aktien-Märkte prognostizieren, oder lediglich eine "Korrekur", die die jetzige Schuldenpyramide weitgehend abträgt und die Macht (= und den Wohlstand) nach Asien wandern lässt, wird die Zeit weisen.

Das Einzige was relativ sicher ist: nach dieser Phase wird das, was als Geld angesehen werden wird, deutlich näher an 1650 als an 2000 liegen. Nur als Beispiel: die ersten offiziellen Banknoten wurden erst 1661 durch die schwedische Nationalbank emittiert, die Bank of England wurde 1694 gegründet, im Deutschen Reich wurden sie im Grund erst ab 1874 als "Reichskassenschein" akzeptiert. Nicht einmal 140 Jahre später ist Deutschland erneut restlos bankrott, zum dritten Mal nach 1923 und 1948. Sollte zu denken geben.

Der Artikel beschreibt ja, dass nicht nur die Schulden weg müssen, sondern auch Dekadenz, übergrosser Staat, etc. Den Prechter mit seiner Deflation kann man vergessen, der erkennt die Dimension gar nicht. Laut dem Artikel wird die wirkliche Depression in den USA mindestens 20 Jahre betragen, wenn nicht 100 Jahre.
 

[18:45] Wo ist der "Auto-Aufschwung" geblieben? Europas Automarkt im freien Fall

Im vergangenen Monat seien in den EU-Staaten und Island, Norwegen und Schweiz 18,1 Prozent weniger Fahrzeuge neu auf die Straßen gebracht worden als vor Jahresfrist, teilte der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Berlin mit. Während die Neuanmeldungen in Westeuropa um 18,4 Prozent schrumpften, sanken sie in Osteuropa um zwölf Prozent. Den stärksten Absatzrückgang verzeichnete das krisengeschüttelte Griechenland mit minus 60 Prozent.

Für wen fahren die Fabriken jetzt auf "Hochlast"? für China oder die Halde? oder gar nur die Statistik und die Manager-Boni?


Neu 2010-08-15:

[11:30] Die Affen kaufen wieder jedes Mistpapier: 'Junk' Bonds Hit Record


Neu 2010-08-14:

[18:15] Leserzuschrift-AT - Double Dip:

die Ökonomen die diese Krise vorhergesen haben, rechnen immer mehr mit einem Double Dip:

Rober Shiller: http://www.businessinsider.com/robert-shiller-theres-now-more-than-a-50-chance-of-a-double-dip-2010-8

Nouriel Roubini: http://www.pbs.org/wnet/need-to-know/voices/double-dip-days/2376/

Übrigens: sein neues Buch "crises economics" ist sehr empfehlenswert, er zeigt auch Wege, wie man das System stabiler machen könnte, was aber leider nicht geschieht

Die Prognosen der beiden waren vor einigen Monaten noch wesentlich optimistischer....
 

[11:45] Geschäftsmodell Schwarzsehen: Die düsteren Propheten der Ökonomie

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat ganze eine Schar ultrapessimistischer Außenseiter-Ökonomen zu Stars gemacht. Auch Marc Faber oder Nouriel Roubini haben sich so einen Namen gemacht. Und sie verdienen prächtig mit ihren düsteren Prophezeiungen zu Inflation, Immobilien- und Börsen-Crash - obwohl die Welt nicht wie versprochen untergeht.

Und was macht das Handelsblatt dann, wenn die Finanzwelt doch untergeht? mit untergehen?

[17:30] Leserkommentar-DE zum Artikel:

1. Journalistisch ganz mies, Fakten und Meinungen (eher Beschimpungen) völlig durcheinander, unsachlich, ....
2. Autoren haben von der Krise fachlich nichts verstanden
3. Geld verdienen ist scheinbar etwas Verbotenes!
4. WE mit Hartgeld fehlt vollkommen
5. Ab mit den Autoren auf die Schuldgaleere zur Auspeitschung der Staatsgläubigkeit und Realitätsverweigerung, dann direkt ab mit denen in den Orkus der Geschichte!
6. Ist das ein bestellter Artikel oder werden die Schreiberlinge dafür wenigstens abgemahnt oder wird das Handelsblatt zum Schundblatt ???
7. Zur Therapie wird empfohlen: http://www.welt.de/finanzen/article8987399/Crashmonat-September-wirft-seinen-Schatten-voraus.html

Es sind eben Schreiberlinge, die immer an den Fortbestand ihrer miesen Jobs glauben müssen. Das Handelsblatt hat viele Jobs abgebaut.
 

[8:45] Leserzuschrift - der Bondmarkt und der Tod:

Sie sagen, daß, wer zuerst aussteige, noch etwas retten könne. Genau hierin liegt m.A. nach das Problem. Welcher Fondsmanager traut sich denn auszusteigen aus diesem System? Täte er es, wo investiert er dann? In EM? Folge wäre wahrscheinlich eine fristlose Kündigung, da EM - egal wie kritisch die Situation ist - als Investment nur als Beimischung akzeptiert ist.

Also macht jeder weiter, da niemand das schwarze Schaf sein will. Das System ist in sich selbst gefangen. Wer macht den ersten Schritt? Niemand. Keiner traut sich. Das Riesenrad muß sich weiterdrehen. Wenn es zum Stillstand kommt, steht es nicht nur still, es fällt mit all seine Insassen um.
Auch auf die "Investoren". Dann sind diese genau so tot wie unsere Regierenden es sein werden. Sind sie nicht verdammt dazu, immer weiter zu spielen?

Wenn das Riesenrad umgefallen ist, wer soll dann noch Kredite vergeben, gesichert durch was? In welcher "Währung"?
Ohne Kredite ist die Wirtschaft tot. Ich kenne keinen mittelständischen Betrieb, der ohne Kredite existiern könnte. Ich meine hiermit - unter gegenwärtigen Umständen - florierende Betriebe.

Ja, im allgemeinen hält der Herdentrieb diese Geldverwalter davon ab, die Bond eines Staates auf den Markt zu werfen. Aber es passiert, siehe Griechenland oder am 7. Mai fast alle Euro-Bonds (weil Deutschland aussteigen wollte).

Was mit diesen Geldverwaltern passiert, wenn alles kollabiert und die Pensionsfonds, LV, etc. wertlos sind, wird sich zeigen. Wahrscheinlich wird sich der Mob an die sichtbaren Bosse halten, nicht an die unbekannten Fondmanager. Kredite gibt es dann generell längere Zeiten nicht mehr. Das war immer so.


Neu 2010-08-13:

[13:00 Die Reeder haben nichts gelernt: Gefährliche Gier in der Schifffahrt

Nach dem tiefen Einbruch erholt sich die Branche wieder. Der Welthandel wächst, stillgelegte Frachter werden aktiviert. Schon ordern die Reeder wieder Mega-Schiffe. Sie blenden aus, wie sehr der Aufschwung noch wackelt.

Der nächste Abschwung ist gerade im Gang.


Neu 2010-08-12:

[17:30] Die AAA-Staaten, real fast alle pleite: Wie sicher ist ein Triple-A?

[12:30] Kommt jetzt der grosse Aktiencrash? Investoren stossen auf breiter Front Aktien ab

Überfällig ist der Crash schon lange. Aber dazu muss man die PPTs überwinden.

[17:00] Die Angst kommt schon: Die Rückkehr der Angst
 

[12:15] Wehe, die Refinanzierung misslingt: Das 2000-Mrd.-Euro-Problem der europäischen Banken

Doch bei näherem Hinsehen wird rasch klar: Der echte Stresstest kommt erst noch. So müssen Europas Geldhäuser nach einer Studie der britischen Großbank Barclays bis Ende 2012 Anleihen im Umfang von rund 1500 Mrd. Euro umschulden, also neu begeben. Hinzu kommen 500 Mrd. Euro, die sie sich bei den Notenbanken geliehen haben und ebenfalls bis Ende 2012 zurückzahlen müssen. 2000 Mrd. Euro - eine gewaltige Summe, selbst für den an Billionen gewöhnten Anleihemarkt.

Wenn das nicht mehr gelingt, ist es für die Banken vorbei. Denn zurückzahlen können die Banken diese Anleihen nicht.
 

[10:30] Entlassungen gelten als unvermeidbar: Stimmung bei den Banken kippt

Die Euphorie vom Jahresanfang ist verflogen. In den großen Investmentbanken wird nicht mehr über höhere Boni gesprochen, sondern über drohende Entlassungen. Das Hauptproblem: Viele Firmen haben sich auf einen anhaltenden Boom eingerichtet – und sind damit auf dem falschen Fuß erwischt wurden.

Bemerken die Banker, dass es diesesmal keinen Bailout ihrer Jobs und Boni geben wird?

Das ist ein untrügliches Zeichen, dass die Kreditkrise bald wieder voll losgeht. Die Investmentbanker haben einen Informations-Vorsprung.

Angst vor „Double-Dip“: Aufregung an der Wall Street


Neu 2010-08-11:

[20:45] So sieht es aus: Nassim Taleb Says The Financial System Is Now Riskier Than It Was Before The 2008 Crisis

[20:30] Leserzuschrift-DE - ach ja, der "Aufschwung":

so beharrlich Dr. Goebbels ihn in allen gekauften MSM auch herbeigeschrieben hat, so schnell bricht die Illusion der "Greenshoots" auch wieder in sich zusammen:

Wenns keine weiteren Stimuli gibt, zerfetzt es bald alle Sozialsysteme und die Arbeitsämter - dann kommen die Staatsbankrotte, die Aufstände und Putsche und dann die Hyperinflation und die platzenden Derivate und Staatsanleihenblasen. Soweit denken die "Deflationsjünger aber nicht", auch nicht, dass M3 und M1 verschiedene Dinge sind und dass die Preise bei vielen Sachen dennoch kräftig steigen.

Bill Buckler nennt das "Third Stage Deflation", wo auch der Staat nicht mehr stimulieren kann, weil dann Staatsanleihen und Währung crashen.

Die Politik mag das nicht, weil es alles "zerfetzt", auch ihre Jobs mit Dienstwagen.
 

[15:15] Auch in Europa geht es wieder abwärts: Euro-Zone droht Konjunkturdämpfer

Kein Wunder bei den Sparprogrammen, die überall angekündigt und teilweise auch umgesetzt werden.
 

[10:30] Warum wohl? Warum die Weltrezession immer noch unterschätzt wird

Bankenkrisen gehören zu dem Schlimmsten, was hoch entwickelten Industrieländern passieren kann. Sie führen zu tiefen Rezessionen, auf die häufig eine staatliche Schuldenkrise folgt. Dennoch unterschätzen Experten bis heute systematisch die Weltrezession, die heute vor genau drei Jahren ihren Lauf nahm. Warum?

Ganz einfach: weil Jobs und Boni der Eliten dranhängen. Dem Volk darf man nicht die Wahrheit sagen, weil es sonst aus dem Finanzsystem flieht. Siehe den nachfolgenden Cartooon.
 

[10:30] Leserzusendung-DE - DER BONI-IRRSINN GEHT WEITER:

Vielen Dank. Die Banker können sich keine Krise leisten, weil sie ihren Bonus schon ausgegeben haben.


Neu 2010-08-10:

[18:30] Ihr solltet sie fürchten, denn sie ist unterwegs: Investoren fürchten die nächste Rezession

[10:45] Was die "Experten" alles sehen wollen: Experten: Ungeschützt vor dem Finanz-Crash 2015

"Alle fünf bis sieben Jahre" erfahre das Finanzsystem eine Krise, teilte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon der "Financial Crisis Inquiry Commission" im Jänner 2010 mit. Der nächste Crash käme demnach spätestens im Jahr 2015 - und damit Jahre bevor die geplanten Finanzreformen gegriffen haben, wie die Finanz-Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet.

Eigentlich müsste Jamie Dimon wissen, wie es um das Finanzsystem wirklich steht. Darf er aber nicht öffentlich sagen. Aber als CEO von JPM sollte er eine Vorwarnzeit haben. Der Rest wird sie nich haben, so schnell wird es gehen. Und früher - jederzeit.


Neu 2010-08-09:

[16:15] Video: Credit Suisse Prognosen - baldiger Staatsbankrott u.a. für Spanien,Großbritannien und USA

[15:15] Frank Meyer: Crack up Boom (Teil 2) – Wenn Geld nicht mehr zählt...

Im ersten Teil des Interviews mit Ralf Flierl ging es um die Ursachen des Crack Up Booms und um eine aktuelle Bestandsaufnahme. Doch was passiert, wenn er erst einmal am Laufen ist? Wie kann man sich schützen? Warum könnte es zu einem Goldverbot kommen? Wie kann man das umschiffen? Was passiert nach einem Crack up Boom? Zu diesen Fragen nun Teil 2 des Interviews mit Ralf Flierl, Chefredakteur vom Smart Investor...

Das Interview unterschätzt die Urgewalt eines solchen Crack-Up-Boom. Was passiert ist das: eine Flucht aus allem Geld und allem Wertpapier in Sachwerte, die immer stärker wird. Den Anfang haben wir in der 1. Jahreshälfte schon gesehen. Durch die extrem grossen Scheinvermögen (wie Eis - also "gefrorenes Geld") wird alles aufgekauft, was es gibt. Und nicht in 2..5 Jahren, sondern in Wochen und max. einigen Monaten.

Natürlich kommt schon wieder das Goldverbot daher. Der Staat wird nicht mehr die Macht dafür haben, weil allein schon alle Eliten privat nur nach Einem streben: Gold. Und das Gold das sie noch bekommen haben, möchten sie gerne behalten. Der Staat ist dann pleite und delegitimiert.


Neu 2010-08-05:

[20:15] Kommt die größte Krise seit 300 Jahren? Krise 2.0: Droht ein neuer Absturz? Wirtschafts-Gurus warnen vor Rezession

[19:45] Im Mai war es schon fast soweit: Crack up Boom – Wenn Geld nicht mehr zählt

[19:00] Ein untrügliches Zeichen, dass die Krise bald wiederkommt: Börsianer haken Krise vollständig ab

[8:15] Leserzuschrift-DE - Der Supergau?

Für die derzeitigen System-Manipulateure gibt es sicher viele potentielle Crash-Möglichkeiten, die nicht eintreten sollten. In ungeordneter Reihenfolge sind das unter anderem: Euro-Zerfall, Dollar-Crash, Pfund-Kollaps, Börsen-Crashs, Anleihen-Crash wichtiger Währungen, Derivate-Crash, Immobilien-Crash in China, Großbank-Pleiten, Rohstoffpreise explodieren, Inflationsrate nicht mehr manipulierbar, ... Doch das sind alles Probleme, die sich mit Geld drucken, irgendwelchen Garantien und Propaganda noch eine Weile verzögern lassen, wie wir das schon eine Weile erleben. Es gibt dann auch immer einen anderen Schuldigen: Spekulanten, Reiche, Chinesen, Ausländer oder wer auch immer. Das ist aber noch nicht alles, obwohl aus jedem dieser Punkte sehr schnell auch andere folgen werden bis hin zum Totalkollaps des Systems.

Es gibt aber eine Sache, die zum Glück endlich ist: GOLD !!!
Wenn nun plötzlich das Gold zur System-Manupulation alle ist, was ist dann ??? Das ist der SUPERGAU !!! Vor allem, wenn es vorher keinerlei Crash oder Probleme gab. Dann gibt es auch keinen anderen Schuldigen und man hat selbst den Schwarzen Peter. Wird dann die COMEX und die LME geschlossen oder Gold verboten, und mit welchen Begründungen? Das gibt dann sicher nur kurzzeitig 5-stellige und sehr schnell mindestens 6-stellige Goldpreise (in $), wenn man vielleicht auf die Schnelle einem neutralen Land wie Indien nicht mal 10 Tonnen liefern kann! Und wie will man das erklären, wenn in FortKnox Tausende Tonnen liegen sollen und die ZB der westlichen Länder über 10 kT haben sollen? Werden dann endlich alle Goldbestände der Welt überprüft? Fällt dann der Wolfram-Preis ins Bodenlose? Das wird dann das einzige sein, was man außer Gold-Forderungen noch findet.

Die Chance ist hoch, das dieser Fall bald eintritt: Indien (Hochzeits-Saison, China (massive Werbung + Legalisierung), Vietnam (Import wieder erlaubt), Indonesien (schon Gold- und Silber-Währung!). Diese Länder sind uns Jahre voraus und könnten damit das nächste große Machtzentrum der Welt werden.

Vielleicht können Sie ja dazu einen Artikel schreiben so ähnlich wie "Haircut" und einen möglichen Ablauf beschreiben, denn dieser Ablauf ist mir und sicher den anderen Lesern Ihrer Seite noch viel unklarer als bei anderen Crashs, die passieren könnten?

Mit dem besten Dank für Ihre Aufklärungsarbeit

Wie der Leser richtig bemerkt, ist die kritischeste Sache ein Panik-Run auf das Gold. Denn das kann das System mit Gelddrucken nicht mehr beherrschen. Dann ist es aus. Und es kann jederzeit passieren, da heute schon der Goldpreis nur mehr mit Mühe gedrückt werden kann. Und es geht sehr schnell.

[21:00] Leserzuschrift-DE - Nachschlag vom selben Autor:

1. Aufgrund der Brisanz der physischen Goldknappheit wird auch die Euro-Krise klarer: Der Euro-Zerfall oder die Dollar-Stärkung sind nicht die Hauptgründe. Es ging darum, die Mittelmeerländer zu zwingen, Gold zu verkaufen (was sie ja tatsächlich noch hatten) und damit den Preis für eine gewisse Zeit zu drücken. Die Preisdrücker haben also fast nichts mehr, außer wenn sie Großgoldbesitzer zum Verkaufen zwingen! Und über die Urlaubszeit hat das tatsächlich auch geholfen.

2. Wie will man den Massen erklären, daß ein "gerade nicht verfügbarer Rohstoff" (den auch kaum jemand braucht) das ganze System zum Einsturz bringt, obwohl seit 40 Jahren das Geld nicht mehr an das archaische gelbe Zeug gebunden ist??? Ich glaube, dann remonetisiert sich Gold innerhalb von Tagen wieder selbst und wir haben eine neue Weltleitwährung und Hyperinflation in der ganzen Welt. Und dafür dürfte es reichen, wenn die Araber ihr Öl nur noch gegen harte Währung verkaufen ...

Interessante Ansicht, dass man die PIGS gezwungen hat, ihr restliches Gold herzugeben. Durchaus möglich - um damit die grossen Staaten noch eine Zeitlang zu retten. Wie der Autor schreibt: wenn der Goldpreis ausbricht, ist das Finanzsystem innerhalb von Tagen überall zu Ende.
 

[13:30] Leserzuschrift-DE - Zum Thema Goldrun:

Es geht auch anders- in „Glodfinger“ wird ein Plan vorgestellt, der den Goldpreis ganz offiziell und ohne Crash nach oben schießen lässt.

Außerdem hätte dann Herr Celente auch seinen Anschlag den er für 2010 voraussagte. Und die Amis hätten eine super Ausrede die Goldreserven die nächsten 50.000 Jahre nicht überprüfen zu können…..strahlt halt alles noch´n bissle, und noch besser, es gibt einen neuen Kick im Kampf gegen den Terror, weil die haben ja jetzt A-Bomben….

Genau das will man auf keinen Fall haben. Denn dann lösen sich alle Währungen in Luft auf, da dann die Flucht in alle Realgüter, besonders aber Gold einsetzt. Aber als "Systemcrash" könnte es dienen - falls man diesen wollte.
 

[8:00] Die nächste Phase der Krise beginnt: Wie die Amerikaner Europa bedrohen

In der europäischen Wirtschaft herrscht wieder Partystimmung. Dass sich in den USA gleichzeitig Rezessionsängste ausbreiten, sollten die Europäer nicht bloss aus Mitgefühl ernst nehmen.

Und es geht scheinbar wieder in den USA los. Stichwort Commercial Real Estate.


Neu 2010-08-04:

[7:15] „Bankiersdummheit“: Schreckensgespenst Staatsbankrott

Historisch betrachtet sind Staatsinsolvenzen eher die Regel als die Ausnahme und wirtschaftlich kein großes Drama. Das eigentliche Problem heute sind die zu groß gewordenen Banken, die zu hohe Risiken beim Kauf von Staatsanleihen eingehen.

Eine beliebte Erklärung ist die Dummheit der Anleiheeigner und Bankiers. Philip II. von Spanien, der den größten Teil des riesigen Habsburgerreichs von seinem Vater Karl V. geerbt hatte, ging gleich viermal während seiner Regierungszeit pleite (1556 bis 1598). Der Historiker Fernand Braudel argumentierte, dass dies nur möglich gewesen sei, weil der König immer neue Gruppen von Finanziers zur Kreditvergabe animiert habe – erst seien deutsche Bankiers wie die Fugger und Welser so ruiniert worden, dann Finanziers aus Genua, schließlich die Spanier und Portugiesen. Wie Lemminge fielen Kreditgeber auf die Versprechen der Schuldner herein und erlitten dann massive Verluste. Auch Reinhart und Rogoff argumentieren in „This Time is Different“, dass Investoren tatsächlich immer wieder meinen, dass „dieses Mal alles ganz anders ist“ – und so gleich für die nächste Krise sorgen.

Und sie fallen immer wieder hinein. Staaten sind angeblich "so sicher".

Neu 2010-08-03:

[20:00] Noch 10 Jahre Krise im Westen: Westländer: Bei Hälfte des 20-jährigen Abschwungs angekommen read!

Die westlichen Industrieländer seien erst bei der Hälfte ihres Weges eines insgesamt 20 Jahre anhaltenden Abschwungs angekommen, der nicht enden werde, solange die Kinder der amerikanischen Baby Boomer damit beginnen würden, ihre finanziellen Muskeln in etwa 10 Jahren zu straffen. Dies ist die Ansicht von Stratege Robin Griffiths von der Firma Cazenove Capital. Daten über den Kapitalfluss wiesen zudem darauf hin, dass die derzeitige Rallye an den Aktienmärkten kurz vor ihrem Ende stehen könnte.

Die wirklich turbulenten Jahre kommen erst. Dann könnte der nächste Kondratieff-Zyklus etwa in 2020 beginnen - von einem sehr niedrigen Niveau aus.


Neu 2010-08-02:

[20:30] Leserzuschrift-AT - Steuerentwicklung im Crash:

ein herzliches "Vergelts-Gott" für ihren unermüdlichen Einsatz gegen das mediale Lügenpack.

Seit einiger Zeit beschäftigt mich folgende Frage:

Wenn der wirtschaftliche Zusammenbruch kommt, die Arbeitslosigkeit zum Massenphänomen wird und der Sozial-Subventions-Pensions- und Beamten-Staat sich sichtlich verschlankt hat, werden, wie Sie schon mehrmals betont haben, Vermögenssteuern und Luxussteuern auf Grund, Finanzwerte und EM eine zwingende Folge sein. Was aber geschieht mit der bisherigen, extrem hohen Besteuerung von Arbeit und Einkommen? Da zunächst nur mehr eine verschwindende Minderheit Arbeit haben wird, dürfte ihre hohe Besteuerung für den Staat in dieser Situation uninteressant geworden sein. Vielmehr müsste es doch im Interesse des Staates sein die Steuern niedrig zu halten, um den Wiederaufbau der Wirtschaft zu fördern. Brechen also vielliecht goldene Zeiten für neue Wirtschaftstreibende an?

Vor diesem Zusammenbruch der Steuern auf Arbeit und Konsum hat die Politik extremste Angst. Vorboten haben wir schon gesehen. Eine weitere Erhöhung der Steuersätze wird nichts mehr bringen, ausser einen Steueraufstand - erst wenn dieser erfolgreich ist, brechen bessere Zeiten an.

Daher wird sich der Staat sicher auf das Vermögen stürzen. Von den Papiervermögen wird nach Crash und Währungsreform nur mehr wenig da sein, daher kommen sicher die Immobilien dran und möglicherweise auch die Firmen.
 

[18:00] Keine "Aufwärtsmobilität" mehr: Der amerikanische Traum ist ausgeträumt, der europäische auch - von den verlorenen Aufstiegschancen

Es war einmal ein großer Traum: der amerikanische. Armut war kein Schicksal. Man konnte es vom Tellerwäscher zum Millionär bringen, wenn man nur hart arbeitete und dabei etwas Glück hatte. Die Aufwärtsmobilität war die Antidote, die die seit jeher unsozialialen und die Gesellschaft immer mehr vergiftenden Verhältnisse mental erträglich machte.

Bald geht es ohnehin wieder vom Millionär zurück zum Tellerwäscher.

Wieder einmal werden Arbeitseinkommen verglichen. Ein total unzureichender Masstab. Die wirklichen "Einkommen" werden als Unternehmer oder Investor gemacht, oft legal an der Steuer vorbei.


Neu 2010-08-01:

[12:15] Frank Meyer: Gedanken am Wochenende: Eisberg voraus

Menschen unterscheiden sich von Tieren in einem wesentlichen Punkt – den Geldsorgen. Die einen plagt ihr vieles Geld. Andere plagt das Gegenteil oder Schulden. Und dann gibt es eine weitere Gruppe, die plagt gar nichts, weil sie noch nie etwas geplagt hat...

Die Titanic kommt!
 

Seitenauslagerung, alte Seiten erreichen Sie über das gelbe Navigationsfeld rechts oben.


 

 
     
 
©2006-2010 by Hartgeld GmbH