Interessantes zu Inflation & Hyperinflation

Hier die Wikipedia Definition von Inflation und Hyperinflation

Enthält alle Einträge ab dem 1.6.2008.
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Neu 2008-07-21:

[14:20] 100 Milliarden Dollar Schein in Simbabwe:

Espace: 100-Milliarden-Dollar-Schein in Simbabwe

Das unter einer Hyperinflation leidende Simbabwe führt den 100-Milliarden-Dollar-Schein ein. Die Banknote werde am Montag in Umlauf gebracht, teilte die simbabwische Zentralbank laut Staatsmedien mit.

Das Ende dieser Hyperinflation dürft nicht mehr weit entfernt sein. Oder will man noch Ungarn 1946 übertrumpfen?
 

[12:15] "Inflationsbekämpfung" für Investoren durch die Medien:

ManagerMagazin: Der Inflation die rote Karte

Schon frisst die Inflation in Europa einen erheblichen Teil des Gesparten auf. Deutschlands Anleger sollten darauf reagieren und ihr Depot krisensicherer machen - mit neuen Finanzinstrumenten und erprobten alten, wie inflationsgeschützten Anleihen oder feinsten Pfandbriefen. Und wie steht es um Goldinvestments? Ein Überblick.

Diese angestellten Journalisten machen alles falsch. Sie geben einfach die Ratschläge der Banken weiter. Für die ist Gold "riskant".


Neu 2008-07-17:

[10:40] Hyperinflationen:

SchallUndRauch: Hyperinflation damals und heute

Viele Experten meinen, die Finanzkrise wird eine Hyperinflation nach sich ziehen, denn die Notenpressen in Amerika, aber auch in Europa, laufen auf Hochtouren. Die Hunderte Milliarden welche die Notenbanken in den letzten 12 Monaten in das System gepumpt haben, um die kriminellen Banker an der Wall Street, City von London und anderen Finanzmetropolen zu retten, müssen sich ja irgendwann durch eine Geldentwertung auswirken.

Wir müssen aus der Geschichte lernen, aber auch beobachten, was heute bereits in der dritten Welt passiert. Hier zwei Beispiele von damals und heute.

Demnächst auch wieder bei uns?


Neu 2008-07-14:

[10:30] Die Presse versteht inzwischen, was Inflation wirklich ist:

Presse: Was kostet das Geld?

Mehr Geld für Pendler auszugeben, ist wie vom Flugzeug aus Euro-Pakete über dem Land abzuwerfen: Es erhöht die Inflation.

Leserkommentar: Ein guter Artikel der der Ursache der Inflation schon sehr nahe kommt.

[16:00] Die BoE sieht sich "machtlos": Bank of England sieht sich „machtlos gegen Inflation“

Interessant, noch vor einem Jahr waren sie "allmächtig".


Neu 2008-07-09:

[18:00] Leserzuschrift-DE - Flucht aus Geld in Wald:

Als ich gestern bei Gericht war, traf ich einen befreundeten Richter mit dem ich die letzten Jahr immer über die
Wirtschaftslage etc. disputierte. In seinem staatsfinanzierten Elfenbeinturm konnte er mir meist hinsichtlich
realer Inflation und den tatsächlichen Lebensverhältnissen der meisten Mandanten nicht unbedingt folgen.

Diesmal sprach er mich von selbst darauf an und meinte langsam glaube er mir, da bei einer Teilungsversteigerung von 3,5 ha schlecht gepflegtem Fichtenwald vor ein paar Tagen sage und schreibe 190 Bieter !! aufgetaucht sind, ersichtlich um ihr Erspartes in einen Sachwert zu verwandeln, der als Brennholz nutzbar ist.

Unglaublich.
 

Die Angst des IWF vor der Inflation:

Spiegel: Währungsfonds-Chef warnt vor unkontrollierter Inflation

Die Preise steigen - und das macht Ökonomen ernsthaft Sorgen: Der Chef des Internationalen Währungsfonds hat die G-8-Länder aufgefordert, die Inflation ernst zu nehmen. In manchen Ländern gerate sie "außer Kontrolle".

Die Inflation sei derzeit die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft, unterstrich Strauss-Kahn.

In Wirklichkeit sind die weiss vor Angst. Sie müssen jetzt befürchten, dass alle ihre Währungen und Wertpapiere gegen Gold abverkauft werden.

EZB sieht die Lohn-Preis-Spirale als bereits da: Trichet verteidigt Zinserhöhung: Lohn-Preis-Spirale bereits begonnen

Solange nur Vorstände und (Zentral-) Banker die Preissteigerungen abgegolten bekommen, ist alles OK. Wenn aber auch das Volk einen Ausgleich will, sehen sie sofort eine Gefahr für ihre Währungen.

Siehe auch hier: Hilfe, die Zweitrundeneffekte kommen!

Bescheidenheit ist eine Zier, doch helfen tut Dir nur die Gier.

Die Gier ist nur für die Eliten bestimmt.

[17:00] Leserkommentar-DE:

Tolle Eliten haben wir da beim IWF. Die haben/wollen doch 400 Tonnen Gold verkaufen und in den tollen Währungen anlegen.

Und weil sie so toll und gut sind, dürfen sie auch beim IWF arbeiten.


Neu 2008-07-07:

Reale Steigerungsraten bei Preisen (DE):

Weissgarnix: Der Preis ist heiss … und das nicht erst seit gestern

Mein Fazit daher: die hohen Teuerungsraten sind keineswegs nur auf den Ölpreis zurückzuführen, und großteils bestehen sie nicht auch erst seit gestern. Stattdessen sehen wir meines Erachtens gerade die Kulmination dessen, was sich bereits seit geraumer Zeit hinter den Kulissen abgespielt hat. “Hinter den Kulissen” deshalb, weil natürlich nur die wenigsten der oben genannten Produkte direkt in die Verbraucherpreise eingehen. Aber natürlich macht es sich halt irgendwann mal tatsächlich auch in den Einzelhandelspreisen bemerkbar, wenn zB Düngemittel jedes Jahr um durchschnittlich 12% zulegen. Und die 7-10% pro Jahr für Strom, Gas und Öl merkt der Verbraucher sowieso unmittelbar. Interessant darüberhinaus, dass nur diejenigen Produkte wirklich billiger wurden oder preisstabil blieben, die samt und sonders aus Fernost und vor allem China kommen. Was aber nun, wenn diese Produkte wegen der dort herrschenden lokalen Inflation demnächst bei uns auch teurer werden?

Und jetzt kommt die Inflation auch aus China: Die Chinesen treiben unsere Preise

Die amtlichen Illusionen der "Nicht-Inflation" sollten jetzt wohl bald zusammenbrechen.

Beschleunigung: Großhandel: Preisanstieg beschleunigt sich auf 12 Prozent

Noch immer "Nicht-Inflation"? Wer daran glaubt, kommt sicher in den Staats-Himmel.


Neu 2008-07-01:

[20:30] Leserzuschrift-AT zu Gehirnwäsche á la ORF

Wie Ihnen sicher nicht entgangen ist werden wir in letzter Zeit fast täglich mit den ORF`schen "Inflationsraten" mittlerweile Gebetsmühlenartig auf 4% für den Juni eingeschworen. Um dann danach einen Gouverneur der ÖNB beschwören zu lassen, dass die Inflation vorübergehend aufgrund des gestiegenen Ölpreises auf etwa 4% geklettert ist. Natürlich wird diese im Herbst wieder rückläufig in Richtung 2% sein. Eine Erklärung wie das funktionieren soll ist er allerdings schuldig geblieben.

Ich finde das mittlerweile echt dreist, wie uns diese Herrschaften offensichtlich für blöd verkaufen. Jeden Tag kann man aus den diversesten Medien entnehmen, dass durchschnittliche Preiserhöhungen bei Lebensmittel, Öl was auch immer im Bereich v. bis zu 40-50% seit dem Vorjahr die Realität ist. Ich denke jetzt sollte es der wirtschaftlich desinteressiertesete endlich geschnallt haben das hier gelogen wird, dass sich die Balken biegen und die Wahrheit etwa bei 12% liegen dürfte. Aber wahrscheinlich beinhaltet der Warenkorb für die Berechnung der Inflationsrate 90% an Elektronik bzw. Computer. Weiters erstaunt es mich wirklich sehr, dass sich die Wahrheit kein Interviewpartner vor laufender Kamera sagen traut, egal welchen Bericht man sich dazu ansieht. Die einzige "Wirtschaftswoche", welche vor einigen Wochen erstmals die wahre Inflation bei 12% auf Ihrer Titelseite angeprangert hat.

So funktioniert die Hyperinflation. Die Leute sollen so möglichst lange nicht bemerken und nicht aus dem Geld flüchten.
 

[20:30] Leserzuschrift-DE zu Medienberichterstattung mit Scheuklappen:

Sie hören es wahrscheinlich oft, aber trotzdem möchte ich mich bei Ihnen unendlich bedanken für die viele Zeit, die Sie uns opfern, um Blinde sehend zu machen und Sehende im zu schärfen. Man könnte meinen, es stecke ein großes Team hinter Ihrer inzwischen schön gewachsenen Website.

Zum Thema: Heute, 01.07.08 bei den Nachrichten von n-tv Zunächst Berichterstattung zur Inflation in Deutschland und Europa (3-4%) kommentarlos für richtig befunden von den Reportern und gleich darauf ein Bericht über Südamerika und die wirtschaftliche Entwicklung in Brasilien und Argentinien. Dabei fielen die Inflationszahlen von Argentinien, einmal die offiziellen mit 8% und die von "kritischen Beobachtern" mit 25%.
Da frag ich mich - und hoffentlich bitte noch andere: Was meinen die kritischen Beobachter zu unseren Inflationszahlen? Mmmmh 25% geteilt durch 8% multipliziert mit 3-4% ergibt...
Ja, soviel zu unseren Medien und deren Blickwinkel.

Ganz einfach: sie verdienen zu viel. Daher spüren sie die Inflation bei uns kaum. Aber sie werden es noch lernen/spüren.
 

Kein Sparen mehr unter €1500:

Spiegel: Ökonom warnt vor Verarmung durch Inflation

Sie macht die Reichen nicht reicher, aber die Armen ärmer: Die Inflationsrate hat wegen der enormen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln eine Rekordhöhe erreicht. Die Teuerung vertieft die Spaltung der Gesellschaft, warnt Wirtschaftsstatistiker Hans Wolfgang Brachinger.

"Der Anteil der Ausgaben für Konsum sinkt mit wachsendem Einkommen: Wer weniger als 900 Euro netto im Monat zur Verfügung hat, gibt 111 Prozent für Konsum aus - er muss also entweder Ersparnisse angreifen oder Schulden aufnehmen", sagt Brachinger. "Wer dagegen ein Einkommen von mehr als 10.000 Euro im Monat netto hat, gibt höchstens 45 Prozent davon für Konsum aus."

Umgekehrt verhalte es sich mit der Sparquote: Wer mehr Geld verdiene, könne entsprechend mehr zur Seite legen. "Bei einem Nettoeinkommen unter 1500 Euro wird praktisch nichts gespart", sagt Brachinger. "Wenn aber gerade häufig gekaufte Waren teurer werden, muss ein immer größerer Teil des verfügbaren Einkommens für die normale Lebenshaltung ausgegeben werden. Der Anteil des Nettoeinkommens, der allein für Lebensmittel, Wohnen und Energie ausgegeben wird, steigt mit sinkendem Einkommen von 36 auf fast 60 Prozent. Für Geringverdiener ist das bisherige Lebenshaltungsniveau nicht mehr zu halten."

Die Hungerrevolte ist das Nächste.

Trost: externe 500GB Harddisks kosten bei MediaMarkt jetzt nur noch €69.90 (gerade gesehen, vor einigen Wochen noch €90). Offenbar erstickt der Mediamarkt darin, sodass er sie billig abstösst. Und sie sind überproportional im Preisindex.

Trucker-Streik wegen der Spritpreise in Indien: Millionen Lkw-Fahrer streiken gegen Spritpreise

Zeit, wieder auf die Fahrrad-Riksha umzusteigen. Diese gibt es bei uns in moderner Form auch schon.


Neu 2008-06-30:

[9:00] Die Inflation frisst die ganze Welt:

FAZ: Die Inflation hat die ganze Welt erfasst

Der Anstieg der Preise für Rohöl, Lebensmittel und andere Rohstoffe hat nicht nur hierzulande, sondern rund um den Globus einen starken Teuerungsschub ausgelöst. Nach einer Übersicht der Investmentbank Morgan Stanley liegt die Inflationsrate inzwischen in mehr als 50 Ländern oberhalb von 10 Prozent.

Besser gesagt, die Inflation frisst alle Währungen der Welt. Also hat alle Welt einen triftigen Grund in Gold zu flüchten.

PS: das ist das Resultat, der "Competitive Devaluation", wo die diversen Zentralbanken über Jahre die eingenommenen Dollars monetisiert haben. Sie wollten nicht aufwerten.

Heli-Ben und Kollegen in der Inflations-Klemme: Inflation: Ein Flächenbrand in den USA

[11:00] Subventionen helfen auch nicht mehr: Asiatische Staaten in der Subventionsspirale

Ihre Wegnahme wird die Regierungen stürzen lassen.


Neu 2008-06-29:

Wenn das Volk einmal erkennt, wo die Inflations-Schurken sitzen:

Stern: Wer soll das bezahlen? read!

Lebensmittel sind drastisch teurer geworden, genauso wie Benzin, Heizöl und vieles andere. Nichts macht den Deutschen mehr Sorgen als die steigenden Preise. Der stern zeigt, wie die Inflation unser Leben verändert und warum sie so schwer unter Kontrolle zu bekommen ist.

Die Schurken sitzen in den Zentralbanken
Polleit macht das richtig wütend. Die Schurken sitzen aus seiner Sicht nicht nur in China oder am saudischen Ölhahn - sondern mitten unter uns. In den Zentralbanken. Tatsächlich ist deren Geschäft schwieriger geworden. Denn über viele Jahre drückte die Globalisierung auf die Preise. Millionen von Chinesen, Indern und Lateinamerikanern produzierten zu absurd niedrigen Preisen die Waren, die dann bei uns in Supermärkten und Elektronikkaufhäusern landeten. Globalisierung war ein Programm gegen die Inflation, das es den Notenbanken erlaubte, die Wirtschaft mit billigem Geld zu befeuern. Doch jetzt liegt die Teuerung in China bei annähernd zehn Prozent.

Und das Volk wird erkennen, wer die Inflation macht. Und dann...

Kommt auch - Auto-Blech-Inflation: Arcelor greift Autobauern tiefer in die Tasche


Neu 2008-06-26:

[12:30] Wer an der Inflation verliert und verdient:

Welt: Hohe Inflation macht fast alle ärmer

Die Inflation kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Ob im Supermarkt oder an der Tankstelle - überall müssen Bürger beim Einkauf mehr zahlen. Inzwischen scheint sich die Teuerung bei über drei Prozent zu etablieren. Das belastet die Stimmung und hemmt den Konsum.

Während die meisten privaten Haushalte unter der steigenden Inflation leiden, gibt es auch einige wenige Gewinner des Preisschocks. Eine Übersicht.

Es gibt viele Verlierer. Die bisherigen Gewinner sind der Staat und die Spekulanten, aber:

Der letzte und grösste Gewinner: die Gold-Bugs.


Neu 2008-06-25:

Preisbeispiele aus Deutschland - Leserzuchrift:

  DM 1999 EUR 2008 Steigung
Reis 500gr. 0,35 0,55 308%
Weizenmehl Typ501 500gr 0,25 0,51€ 400%
Gouda a 100gr 0,79 0,75 200%
Olivenöl Nativ 750ml 3,79 3,69 200%

Man kann die Liste unendlich weiterführen, ich frag mich wielang das so weitergeht, der deutsche Michel ist geduldig, doch irgendwann platzt dem auch der Kragen…

Ludwig von Mises: wenn die Leute erkennen, dass die Inflation immer weitergeht, dann hören sie auf zu sparen und geben ihre Geld aus - der Crack-Up-Boom.


Neu 2008-06-21:

[21:00] Wo sich die Inflation herumtreibt:

FTD: Wo die Inflation grassiert

Die Lebensmittelpreise steigen, Öl ist teuer wie nie, Konjunkturdaten schwächen sich ab und die Finanzkrise sorgt für beständiges Hintergrundrauschen. Vorbei sind die Jahre, in denen eher Sorgen vor einer Deflation die Runde machten - weltweit ist die Inflation wieder auf dem Vormarsch. Ein Überblick.

Genau gesagt: überall.

An alle Deflationisten: sie werden die Deflation bei Finanzassets sehen, aber der Kollaps wird primär hyperinflationär!
 

Inflation aus China - keine Millionenarmee:

Tagesanzeiger: Die neue gelbe Gefahr

Der jüngste Exporterfolg aus Asien sind nicht billige Kleider oder Unterhaltungselektronik. Es ist die Inflation.

Man könnte argumentieren, dass dies ein normales Wachstumsproblem einer aufstrebenden Supermacht sei, die uns nicht zu kümmern braucht. Weit gefehlt, wenn China seine Inflation nicht in den Griff kriegt, bekommen wir dies auch zu spüren. China generiert heute mehr als ein Viertel des Wachstums der Weltwirtschaft. Dank des freien Handels beschränkt sich die chinesische Inflation nicht nur auf Asien, sondern verbreitet sich über die ganze Welt. «Es ist eine globale Herausforderung geworden», stellt Martin Wolf in der «Financial Times» fest. «Die entwickelten Länder sitzen nicht mehr länger am Steuer der Weltwirtschaft, sie importieren die Inflation.»

Dieser Teil des Elitenprojekts Globalisierung, aus China & co Deflation bei Konsumgütern ist also vorbei. Jetzt kommt die Inflation auch von dort.


Neu 2008-06-19:

Leserzuschrift-AT - Inflation im Alltagsleben:

Es ist mir ein besonderes Vergnügen, Ihre so exzellente Seite um eine Kuriosität erweitern zu können:
So hatte ich doch neulich in einer Bäckerei die Verkäuferin auf die aktuell reale Teuerungsrate von 12 % hingewiesen, gegenüber der offiziell ausgewiesenen Rate von 3 %. Darauf ihre erstaunte Frage:"Und wo bleiben die restlichen 9 %?" Daraufhin ich:"Das ist die sog. reale Fälschungsrate."


Neu 2008-06-18:

[10:30] Inflations-Horror in Osteuropa:

WIWO: Inflation trifft östliche EU-Länder besonders hart

Denn das Leben wird fast nirgendwo in Europa schneller teurer als in Estland, Lettland und Litauen. Die Esten ächzen unter einer Inflationsrate von 11,6 Prozent, in Lettland stieg die Teuerungsrate im April sogar auf 17,4 Prozent. Grundnahrungsmittel wie Milch und Mehlprodukte sind in Estland heute mindestens 20 Prozent teurer als vor einem Jahr. Der lettische Gasversorger Latvijas Gaze will seine Gebühren für Privathaushalte um 71 Prozent erhöhen, im öffentlichen Nahverkehr der Hauptstadt Riga jagt eine Tariferhöhung die andere, und litauische Friseure klagen über Kundenschwund.

Diese Länder sind reif für eine gigantische Kapitalflucht. Dann beginnt dort erst der richtige Horror.

Lohn-Inflation in China: 20 Prozent mehr Lohn: China gehen die Arbeiter aus

China-Importe werden auch teurer.


Neu 2008-06-17:

[9:30] Die gefälschten Inflationswerte von Euroland:

Presse: Inflation lässt Kredite teurer werden

Frage: sind einige Länder nur besser beim Manipulieren der Statistik oder gibt es wirklich Unterschiede?


Neu 2008-06-15:

[12:30] Das Geld geht jetzt in die Sachgüter, nicht mehr in die Papierwerte:

Aus Bill Bucklers Gold this Week:

In terms of its uses as an economic good, oil is the most important raw resource in the modern economy. This is true primarily because of its vital role in modern transportation - both of people and, more important in this context, of goods - all types of goods from raw materials to finished consumer goods. It is this huge increase in the costs of transportation which has pushed up the prices of ALL economic goods all over the world.

The rising cost of oil has impacted on the rising prices of real goods directly in countries where fuel has not been overly subsidised by governments. It has pushed up these prices indirectly in countries where the price of oil is subsidised, by blowing out the budget deficits in these nations. This has now reached a point where many of these nations are cutting, sometimes drastically, these subsidies. They literally can no longer afford the strain on their budgets.

And, of course, with the ratcheting up of the prices of real economic goods of all descriptions, the cry of "Inflation" is now a global litany. The cost of living and of making a living is now increasing with a rapidity not seen for decades. But inflation, properly described as an increase in the total stock of money, has not accelerated. What has changed is the direction in which this increasing stock of money is flowing. It is no longer chasing paper "assets", it is now chasing real goods.

After a long slumber, after an almost three decade succession of consecutive financial asset bubbles, this is now bringing the REAL impact of inflation out into the open. What people everywhere are witnessing, though comparatively few of them yet realise it, is the end effect of the debasement of money. They are watching the purchasing power of the monetary unit decline with increasing rapidity everywhere....

To anyone who is still skeptical about the suppression of Gold by the government or the manipulation of its "price" expressed in the only legal medium of exchange, the US Dollar, Mises has this to say: "The sound money principle has two aspects. It is affirmative in approving the market's choice of a commonly used medium of exchange. It is negative in obstructing the government's propensity to meddle with the currency system. The eminence in the Gold Standard consists in the fact that it makes the determination of the monetary unit's purchasing power independent of the measures of government. ...It makes it impossible for them to inflate."

The power to inflate is a pre-requisite for any program of government economic intervention. A program of economic intervention is a pre-requisite for the acquisition and enhancement of the government's power OVER its citizens. Any "solution" which requires the relinquishment of this ability to manipulate and regulate the markets will be much more than "unwanted", it will be fought to the last inch by all those who ARE (or strive to be) in power.

Der Horror der Zentralbanker ist da: die Inflation, mit der sie über 30 Jahre die Papierwerte hochgetrieben haben, geht jetzt in die Sachwerte. Öl ist in der Führung.

Noch tödlicher für die Politik wäre, wenn das Kapital ins Gold wandert, daher wird alles getan (Goldpreis-Drückung), damit das (noch) nicht passiert. Denn dann verlieren sie die Kontrolle über das Geld, ihre wichtigste politische Macht überhaupt.

PS: diese wöchentliche Übersicht über den Goldmarkt kommt mit einem Privateer-Abonnement - sehr zu empfehlen: www.the-privateer.com


Neu 2008-06-13:

[20:00] Ukraine - 30% Inflation:

Presse: Analyse: Die Ukraine ist Inflations-Europameister

Und gleich ein Junk-Rating wie Weissrussland dazu.
 

[20:00] Deutschland - wieder eine Inflationslüge:

Spiegel: Inflation steigt erneut auf drei Prozent

Wie in den USA muss auch hier mal vier gerechnet werden: 12%

Leserkommentar: nur die wahren Zahlen trauen sie sich nicht zu veröffentlichen
 

[10:30] Die Preise sind nicht gestiegen - in Gold:

PolitikGlobal: Wie wir betrogen werden - Denksportaufgabe read!

Alles wird immer teurer !

Wirklich ?

Aber Ihr habt ja - je nach Tätigkeit - 2, 3 oder gar 4% mehr Lohn bekommen.

Wirklich ?

Ich behaupte, man hat Euch so granatenmäßig belogen, so grob belogen, daß es wohl kaum jemand bemerkt hat. Denn so grob kann ja niemand lügen - schon erst recht nicht das gute, liebe, schöne und ehrliche Merkel, dieses schwafelnde Etwas, das schon längst abgesetzt gehört.

Die Tatsache, dass jetzt solche Berichte erscheinen, zeigt, dass der Betrug jetzt auffliegt.


Neu 2008-06-12:

Weltweiter Inflations-Raub:

Richard Benson: With Inflation, There's No Free Lunch

Currently, over 3 billion people are experiencing what it feels like to be robbed by inflation. While free trade and globalization initially pushed up the standard of living in many developing countries, increases in the demand for basics like food and fuel, fueled by an over-supply of money and credit, have goosed inflation in a big way. So much so, the middle class and poor in many countries are literally being wiped out. Starving, desperate, and angry people are appearing in the headlines daily as they try to bring this dire situation to the attention of their leaders through violent demonstrations and riots. (What you don't see in the press every day, but should, is in the chart below):

In Argentina and Vietnam, as one example, panic-stricken residents are swapping their currencies for dollars and Euros. But given the double-digit growth in M3 for the dollar and euro, these inflating currencies may prove to be a dangerous place to hide from inflation. Even for the currencies that are touted as being stable, interest rates are still below the rates of inflation wherever you look.

Die Zahlen in diesem Artikel sind grossteils geschönte Regierungsstatistiken.

Die Angst der Zentralbanker vor der Inflation: Fed, ECB Credit-Crunch Markets Into Rate Panic: Mark Gilbert


Neu 2008-06-11:

Hahaha - G7 will Inflation stoppen:

Handelsblatt: G7 will Preisspirale stoppen

Keine Entwarnung bei der weltweiten Inflation: Vor allem die Preisexplosion auf den Ölmärkten sorgt dafür, dass die Preisspirale immer schneller rotiert. Franz Mirow, Staatssekretär im Finanzministerium, zeigte sich beunruhigt über die aktuelle Entwicklung.

Es ist ganz einfach: die Zinsen auf das angemessene Mass von 25% anheben. Schon ist die Inflation weg, die G7-Ministerjobs aber auch.


Neu 2008-06-08:

Aus dem Privateer#605 von Bill Buckler zur Inflation:

The Monetary “Sponge” Principle:
Behind broadly climbing prices, with all prices climbing but some climbing faster than others, there is
always - MONEY! Without an earlier large infusion of new currency into circulation and additions to
credit, prices on a broad front cannot climb because the monetary means to make them climb is not there.

But even if more currency is infused slowly into a monetary system and additional credit is added also at
a slow rate, a point is always reached where at least some prices start to climb. In effect, this is similar to
a sponge being slowly filled with water. When the general public observes this, they initially respond by
buying less of the higher priced economic goods. But if more and more prices start to move up the public
sees their money losing purchasing power. A point can easily be reached where the general public starts
to use their savings to buy before prices climb even higher. In the end, they buy with borrowed money.
When that point is reached, prices can move explosively upwards over very short time frames.

The “sponge” effect is then in play. When a sponge can hold no more water, it flows. It is the same with
money. It starts to “flow” at a faster rate than the local monetary authorities infuse new currency and
credit into the monetary system. That’s why central banks can increase interest rates in small and discreet
steps while having no effect at all upon a situation of quickly climbing prices. The money and credit
previously contained inside the “sponge as savings” is now being released faster....

Das System verhält sich wie ein Schwamm. Man kann Wasser (Geld) hineinlaufen lassen, bis der Schwamm (mit Inflation) gesättigt ist. Dann kommt das Wasser (Geld) stärker wieder heraus. Die Leute kapieren dann, dass sie aus dem Geld flüchten müssen, da es rasant an Geld verliert. Die Preise explodieren dann richtig.
Ludwig von Mises hat das den "Crack-Up-Boom" genannt.

European retail sales declined 2.9 percent in April as soaring fuel and food prices undermined consumer
spending. The annual drop in Euro zone retail sales is the largest since the European Union's statistics
office in Luxembourg started collecting the data in 1995. Sales fell by 0.6 percent from the prior month
according to June 4 report. This shows that European consumers are at the same stage as Japanese
consumers. But if they too start to accelerate their buying before their money loses more purchasing
power, the Euro zone too will be in real trouble.

Im Moment sind wir aber noch in der 1. Phase, wo die Leute noch mehr sparen. Aber wehe, die nächste Phase kommt.

The lifeblood of the economy is oil. It takes fuel to transport economic goods from where they are
produced to where they are consumed. When the credit crunch hit in August 2007, oil was $US 69 a
barrel. Today, it has doubled to $US 138 a barrel. Is this a “supply” problem? No, global oil supplies
have increased by 2.1 million barrels a day since August 2007. Is it a function of the fall of the US
Dollar? Not primarily, the USDX has fallen only 10 percent since last August. Oil (like food) is up
because it is an alternative to the erosion of the FINANCIAL lifeblood of any economy - MONEY.

Die Rohstoffmärkte sind bereits in der nächsten Phase, die Flucht in Realgüter. Daher steigen Öl und Getreidepreise seit dem Beginn der Bankenkrise 2007 auch viel stärker als die Währungen abwerten. Hier sind das Smart Money und das Big Money am Werk.
 

Leserzuschrift-DE zum WiWo 23/2008 Artikel (12% Inflation am Cover):

Dieser Artikel und besonders der von Bild (habe ich selber nicht gelesen) könnten einen Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Krise markieren. Wenn wir einmal aus der Zukunft auf die Vergangenheit zurückblicken werden, können wir sagen, dass jeder in der Öffentlichkeit es damals hätte wahrnehmen können, wir selbst haben es gewußt und entsprechend gehandelt. Und wie sagten sie so treffend: "die Schafe wollen geschoren werden". Wenn diese es endlich merken, wird es bereits zu spät sein. Sie werden sich dann mit der Situation des "nichts habens" arrangieren müssen und es wird ihnen kaum was anderes übrig bleiben.

Ja, das dürfte ein Wendepunkt sein. Vor allem den Bond-Crash dürfte es massiv beschleunigen, denn die Inflationslüge bricht jetzt sichtbar zusammen. Dann kommt das, was oben beschrieben wurde - die Flucht in die Sachwerte.


Neu 2008-06-07:

[10:30] Aus dem Midas vom 6.6.:

As a longtime subscriber to lemeropolecafe.com and the publisher of the most important German language gold website www.hartgeld.com I want you to inform that parts of Europe now awake to inflation.

The problem here in the euro area is not as worse than in the US, but exploding prices for food and fuel eat the people alive. People now stop making purchases of consumer items not essential like cars. Just yesterday I got several messages about new cars in Germany piling up by the 10000s. The manufacturers park them in open spaces. Car sales figures everywhere plummet. In countries with an imploding real estate bubble, like Spain, it
is even worse.

All persons on low incomes or pensions now have to turn their euros several times before spending them. Also an new phenomena is very old people start working again, like I have seen in the US a few years earlier. When asked why they do it, they tell: my pension is no longer sufficient. But of course no one knows the real reason: to much money printing.

But now, there seems to be an awakening to inflation, at least in Germany: This week, one of the most important business magazines, Wirtschaftswoche (www.wiwo.de) came out with a cover story depicting 12% inflation in Germany (see the attachment).

It is titled: Price Shock! the real inflation

In the accompanying lead article an economist describes his method of the "feeled inflation", which is currently about 12% annualized. At least within the lower classes, who spend most of their income on food and energy, this absolutely true. Also the German mass tabloid Bild with several million readers carried a similar story, also with the 12% number. So, the masses now know what eats their standard of life.

Anyway, the official 3% CPI figure gets less and less respect. At least the financial types still believe it - they have MBAs. Otherwise, all bonds would be dumped immediately.

Within the last days all central bankers got more and more nervous and talk about containing inflation. Probably, they feel from where next danger comes from: no longer believed inflation expectations.

This is also now my opinion, about what will crash the system. A mass dumping of all kinds of bonds because of negative real interest rates is on the horizon, including a flight into real goods, especially gold and silver.

Today, there was a rate decision of the ECB, so the gold price had to come down. As within the last year, the ECB functionaries left the controlling rate at 4%. In the meantime, such a rate setting meeting now is a national fight between the "inflationists", primarily in the Latin countries and the inflation hawks. They are now totally paralyzed.

But the now failing CPI fraud will undo them, all is well as Heli-Ben on the other side of the big pond. Gold bugs, acquire all the life boats still available - as long as they are so cheap.

My price scale for life boats (gold & silver):

Up to $1000/oz gold is super-cheap, up to $3000 it is cheap, from $10000 it becomes expensive

Up to $50/oz silver is super-cheap, up to $150 it is cheap, from $500 it becomes expensive.

PS:
Don't think that the masses will buy gold until it reaches $5000 or more. They are just not ready for it. They never do it in any asset class. Because of this, it is so easy to manipulate the gold price just by denying the necessary price signal.

Although my website didn't have significant loss of traffic within the last two months, many of the precious metal dealers advertizing there had: except from a few diehard "professional investors", most people just lost hope after a few weeks of price suppression and stopped buying even at lower prices. I am sure, they will again buy gold and silver when gold is at $1000 again. That's human nature.

Best Regards,
Walter K. Eichelburg
Vienna, Austria

Es war Zeit, sich wieder international zu beteiligen.


Neu 2008-06-06:

[16:30] Die Banker kennen die reale Inflation - Leserzuschrift-DE:

Mein bereits erwähnter Freund hat gestern seine letzten Fonds, Anleihen etc. bei der UBS Salzburg verklopft.
Man wollte ihn überreden drinnen zu bleiben und argumentierte mit einer Verzinsung von 6,8 %. Als er erklärte, die echte Inflation sei doch mind.
doppelt so hoch, fragten ihn die UBSler, ob er auf den WIRTSCHAFTSWOCHE Artikel anspiele.
Er sagte, den kenne er wohl, aber er wisse schon lang, daß die Inflation viel höher sei, da er beruflich mit Wolfram handele.

Als die UBSler merkten, daß er für sie ein hoffnungsloser Kunde war, lachten sie und sagten ihm, daß sie bei UBS intern von ca. 20 % Inflation ausgingen !!!

Trotzdem versuchen sie die Kunden in ihrem Papier-Mist zu halten.
 

[16:00] Grosshandelspreise in Österreich +11.7%:

Presse: Teuerung beschleunigt sich wieder: Plus 11,7 Prozent

Der Index der Großhandelspreise ist im Mai 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,7 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Das bedeutet eine erneute Beschleunigung der Geldentwertung, die im April im Jahresabstand noch 9,1 Prozent betragen hatte. Gegenüber April 2008 haben sich im Mai die Großhandelspreise um 2,3 Prozent erhöht.

Und davon sollen nur 3% auf die Konsumenten durchschlagen? Hahaha!

Interessant der Anstieg von Monat zu Monat: 2.3% - das ergibt auf das Jahr umgerechnet ca. 28%. Keine spürbare Inflation? Game Over!

Die deutsche Bundesbank lügt aber weiter: Bundesbank erhöht Inflationsprognose drastisch
 

[11:00] Leserzuschrift-DE - Restaurant-Rechnung aus Zimbabwe:

Erwartet uns Ähnliches?
 

[6:00] Wann es nach Heli-Ben Inflation gibt:

Aus dem Midas vom 5.6:

No inflation if people don't expect it, Bernanke tells Harvard grads

…Since 1975, the energy required to produce a given amount of output in the United States has fallen by half," he said.

Over the years, Fed policymakers also have learned more about inflation and how to fight it, he said.

Bernanke's remarks come just one day after he said that the Fed's rate-cutting campaign was coming to an end because of increasing concerns about inflation. He took aim at the role of the weakened dollar in pushing prices higher. It was a rare public pronouncement by a Fed chairman about the U.S. greenback.

The Fed is paying attention to the extent to which consumers, investors and businesses believe prices will rise in the future. Monitoring those "inflation expectations" are important. If people believe inflation will keep going up, they will change their behavior in ways that aggravate inflation -- thus, a self-fulfilling prophecy….

Es gibt also seiner Meinung nach keine Inflation, wenn die Leute sie nicht erwarten. Und diesen Unsinn erzählt er den Harvard MBAs.


Neu 2008-06-05:

[12:30] Staats-Entschuldung per Inflation - Argentinien macht es vor:

Telegraph: Argentine alert as inflation spectre stalks half the world

Argentina is defaulting on its sovereign debt yet again, this time by stealth. Wealthier Portensos with a nose for trouble are pulling their savings out of Buenos Aires banks. Most are buying dollars, or slipping across the Rio de la Plata to deposit their stash in Uruguay.

European and US pension funds that snapped up Argentina's peso bonds at the height of the credit bubble are discovering that it pays to probe the politics of Latin America - and indeed, Eastern Europe, and emerging Asia - before taking the plunge.

It seems like only yesterday that Argentina halted payments on $95bn of external debt. The "Great Haircut" of 2001 was the biggest default in history. Investors are so forgiving.

Argentina's trick this time, under the presidential double act of Nestor and Cristina Kirchner, has been to purge the National Statistics Office and appoint a friend to manage inflation data.

"Governments that have repeatedly inflated away or defaulted on their debts will, in all likelihood, not hesitate to default again," she said.

Never buy a bond until you know who runs the statistics office.

Von allen Inflationslügnern scheint Argentinien einer der Schlimmsten zu sein: 25% real statt 8.9% offiziell. Das eigene Smart Money beginnt bereits zu flüchten.

Guter Rat: bevor man eine Anleihe kauft, sollte man sich ansehen, wer die Inflationsstatistiken fälscht.
 

[13:00] Die Anleihenfonds kommen wegen der Inflation unter Druck:

Handelsblatt: Inflation erschreckt die Fonds

Die Preissteigerungen in den USA und EU erreicht markante Höchstwerte und wird damit zur echten Gefahr: Sie nagt an den Erträgen der Anleihebesitzer. Nun suchen die großen Anlagehäuser nach Auswegen und gewichten deutlich um.

Sie müssen jetzt Alternativen suchen. Das wird eine Abverkaufswelle auslösen.

Wird deshalb der Goldpreis so extrem gedrückt ($870), dass Gold nicht als Alternative erscheint?

Inflations-Starre der Zentralbanken: Bank of England erstarrt vor Inflationsangst, Bernanke: Steigende Inflationserwartungen bereiten Fed Sorgen

Sie sehen jetzt wohl, dass ihr Spiel bald vorbeit ist. Daher werfen sie jetzt ihr restliches Gold weg.


Neu 2008-06-04:

[22:30] Jetzt steht es auch schon in der Bildzeitung:

Bild: Teurungsrate schon bei 12 Prozent

Alles wird teurer. Das ist nicht nur ein ungutes Gefühl, sondern berechenbare Realität. Der Fachbegriff: gefühlte Inflation.

Ur-Vater des gefühlten Indexes ist der Statistiker Hans Wolfgang Brachinger. Seine Berechnungen für die vergangenen Monate – verheerend für unseren Geldbeutel.

Von rund fünf Prozent ist die gefühlte Inflationsrate im März auf 12,8 und im April auf 11,6 Prozent gestiegen. Das errechnete Brachinger für die „WirtschaftsWoche“.

Die offizielle Inflationsmessung mit dem sogenannten Verbraucherpreisindex von drei Prozent hat mit der Realität der Verbraucher nur noch wenig zu tun.

So, jetzt weiss es auch das Volk. Zentralbanker und Politiker beginnt zu zittern! Eure Lügen sind aufgeflogen, die Zeiten werden für Euch jetzt ungemütlich.

"You can fool some of the people all of the time,
and all of the people some of the time,
but you cannot fool all of the people all of the time."
– Abraham Lincoln
 

Kapiert die Investment-Herde jetzt die Inflation?

NZZ: Die Investoren beschäftigen sich zunehmend mit der Inflation

Kaum ist die Subprime-Krise etwas in den Hintergrund geraten, haben die Investoren neue Sorgen: jene der anziehenden Teuerung. Viele halten sich deshalb mit Obligationen-Käufen zurück.

Zeit wird es. Und alle Zentralbanker beginnen jetzt richtig zu zittern.

Siehe auch hier (wenn dass auch das Volk kapiert):


Neu 2008-06-03:

[20:00] Welt-Inflation 2008:

Sicher auch noch geschönt.
 

[19:00] Der Aufmacher der Wirtschaftswoche:

Professor Hans Wolfgang Brachinger im Interview: "Wir sind mittendrin"

Die trauen sich etwas!
 

Noch mehr Transport-Inflation - Leserzuchrift:

War grade bei einem befreundeten Geschäftsmann. Er erzählte mir das DHL heute die Preise um 1,56 (oder waren es 1,53) Euro - na sagen wir gut 1,50 Euro erhöht hat.
Das ist rund 1/3 mehr als letzen Monat.

Bisher waren diese Transporte so billig, dass manche Versender praktisch jedes Teil einzeln zu den Kunden geschickt haben - die interne Logistik ging vor.


Neu 2008-06-02:

[19:30] Russland mit 14% Inflation: Russlands Inflation bei 14 Prozent

Ist sicher auch massiv gefälscht.

In Europa glaubt man die US-Daten in den Medien nicht mehr: Die USA schönen ihre Daten
 

[11:00] Ohne reale Kaufkraft kein Urlaub:

WIWO: Urlaub aufgrund von Inflation gestrichen

Eine Beispielrechnung der WirtschaftsWoche belegt: die Inflation zieht den Familien so viel Geld aus der Tasche, dass es am Monatsende immer enger wird (siehe Seite 26). Annika Schwarz* kennt das. Die 36-jährige Psychologin aus Karlsruhe würde gerne mal wieder mit ihrer Familie wegfahren. Aber wie? Immer mehr Geld bleibt im Supermarkt liegen, geht für Heizung und Strom drauf – und vor allem fürs Auto: Seit einem Jahr arbeitet ihr Mann, ebenfalls Psychologe, in einer Düsseldorfer Klinik. „Zum Glück haben wir einen Diesel“, sagten sie damals. Aber seitdem ist gerade der Diesel-Preis kräftig gestiegen. Die Fahrtkosten schlagen immer stärker ins Kontor. „Urlaub haben wir erst mal komplett von der Liste gestrichen“, sagt Annika Schwarz.

Um auf Urlaub zu fahren, braucht man reales Geld, das übrigbleibt (ausser man macht es wie Amerikaner und Briten auch auf Kredit).

Das grosse Zähneklappern bei den Tourismus-Unternehmern sollte also bald beginnen, wenn in der Kasse weniger klingelt. Die ganze Reisebranche wird eine der schlimmsten Branchen in Krise sein.

[19:30] Leserzuschrift-DE - Urlaub auf Kredit wie die Amis?

Neulich sprang mir in einer großen deutschen Tageszeitung ein Werbespruch für Kredit ins Auge: "Damit Sie nicht auf den Urlaub verzichten müssen...." Das schlägt dem Fass den Boden aus.

Den Amis vergeht diese Methode jetzt.
 

[13:30] Die heilige Kuh in Österreich geht auch schon für Allgemeinausgaben drauf:

News: Urlaubsgeld ist für viele kein Luxus mehr: 13. und 14. Gehalt gehen oft für Alltag drauf

Ein Drittel der österreichischen Arbeitnehmer verwendet das Urlaubs- und Weihnachtsgeld für alltägliche Ausgaben, 13 Prozent zum Stopfen finanzieller Löcher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die das Wiener IFES-Institut im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck Journalismus, Papier (GPA-DJP) erstellt hat. Sie wurde in mehreren österreichischen Städten präsentiert.

Nix mehr Urlaub, da das Extra-Geld auch schon verbraucht wird. Von der Inflation gefressen.

PS: ich persönlich habe nie verstanden, warum es das gibt (abgesehen von der niedrigeren Besteuerung). Aber bei der Erfindung dieser Sonderzahlungen vor 50 Jahren war bereits bekannt, dass die meisten Leute von der Hand in den Mund leben und dass daher nicht einmal der bezahlte Urlaub reicht, sondern sie noch extra Geld bekommen müssen, um die Urlaubsreise bezahlen können. Jetzt ist das auch weg.
 

[12:00] Leserzuschrift-AT zur "realen Inflation":

ich kann das Inflations-Gedröhns schon nicht mehr hören. In einem fort monieren da Leute, die gerade bis zu ihrem Brett vor dem Kopf denken können, dass die echte Inflation ja schon längst bei 10% liegt, während die offizielle noch immer schöngerechnet um die 3% liegt. Betrug, Manipulation, Verarschung und vieles andere mehr wird hier angeführt.

Ja und? Wissen wir doch alle, ist ja kein Geheimnis. Und was wolle alle diese Leute, die sich da so aufregen? Eventuell eine offiziell ausgewiesene Inflationsrate von 10% ?
Nur nicht weiter denken, als bis zu dem Brett vor dem Kopf.

Was würde denn passieren, wenn 10% ausgewiesen werden? Hat da schon mal jemand nachgedacht? Hat schon mal jemand an alle indexgebundenen Verträge gedacht? An Versicherungen, Dienstleistungen, Mietverträge, Kreditverträge, Fahrtkosten für öffentlichen Verkehr, Kommunalabgaben für Müllabfuhr, Strassenreinigung und vieles andere mehr.

Glaubt da wirklich jemand, dass eine echt ausgewiesene Inflationsrate von 10% spurlos an all diesen Instrumenten vorbeigehen wird?

Also schön froh und dankbar sein, dass eine Inflationsrate so genial zu fälschen ist und dass „nur“ die Lebensmittel im Preis gestiegen sind. Wobei bei diesen ja nicht feststeht, ob das Inflation oder lediglich eine Teuerung darstellt auf Grund von Fehlallokationen durch den Ökoschwachsinn.

Und wer über die Lebensmittelpreise jammert, der solle mal seinen Lebensstandard überprüfen (mit Ausnahmen der wirklich Bedürftigen). Braucht man wirklich diese unnützen Gegenstände, die beim shopping plötzlich im Einkaufskorb auftauchen, braucht man in Städten wirklich das Auto um zu den Einkaufszentren auf der grünen Wiese zu fahren, muss man wirklich einmal die Woche zum Wirten gehen und dort 50€ für Konsumation abliefern?

Nur mainstreammäßig sich aufzuregen und nicht selbst nachzudenken bringt gar nichts. Handeln ist angesagt, aber nicht erst, wenn es im Geldbeutel zwickt, sondern schon vorbeugend und man wird sehen, wie schnell das Schnitzel beim Wirten von 12€ auf jenen Wert zurückfällt, den es vor der € - Umstellung hatte. Gar nicht zu reden vom Benzinpreis.

Wer die Preise erhöhen kann, tut es ohnehin, ohne auf einen Index zu achten. Wenn niemand mehr zum Wirten geht, sperrt der Wirt bald zu, aber er wird seinen Preis kaum wesentlich senken können.

Der wirkliche Horror einer solchen "10% Enthüllung" würde auf den Finanzmärkten spielen, da würde alles abverkauft.
 

[19:00] Leserzuschrift-AT - umgelenkter Volkszorn?

Nach dem Lesen Ihrer heutigen Inflatonsmeldungen flattert mir ein Mail eines Zulieferers auf den Tisch:

Schwarzblech von € 550,-/to auf € 850,-/to sind ca. 50% in 5 Monaten.
Prognosen für Juli/Aug sind bei €1000,- nochmals 15- 20 % für 2 Monate.

Viel interessanter ist, daß diese Fa. ab 1. Juli eine Strompreiserhöhung von 40 % akzeptieren muss.
Bei einem Verbrauch von 2 Mio KWh wären das beim Standardtarif rd. € 100.000,- pro Jahr.

Genau diese 40 % Preiserhöhung bei Strom (jedoch ab Jan.) habe ich schon im letzten Herbst von einer anderen Fa. vernommen.
Deren monatliche Stromrechnung steigt von 170 auf € 240.000,- (reiner Arbeitspreis).
Rund 1 Mio € /Jahr Mehrkosten muss ein Mittelbetrieb mit ca. 150 Mann mal unterbringen.

Ich habe die Vermutung daß die Staatlichen/Halbstaatlichen Versorger vorerst bei Firmen erhöhen um die Statistik nicht zu belasten und den Volkszorn klein zu halten.
So wird die Teuerung exportiert bzw. wirkt zeitverzögert.
Preiserhöhung beim Endverbraucher hätten sofortige Auswirkungen auf den Index und würden Politiker und Stromkonzerne in Erklärungnotstand bringen.

Durchaus möglich, aber diese Mehrkosten werden irgendwann auf die Preise umgelegt.


Neu 2008-06-01:

Seitenauslagerung.

 

 
     
 
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