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Inflation & Hyperinflation

Theoretisches und Praktisches zu diesen Formen der Geldentwertung.
Hier die Wikipedia Definition von Inflation und Hyperinflation.

Neu: 2014-11-01:

[09:50] Die freie Welt: Zur Hölle mit der Deflationsangst! must read!

»Ein Gespenst geht um in Europa« – das der Deflation. »Alle Mächte in Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagt gegen dies Gespenst verbündet«: Die EZB und die Finanzminister, französische Sozialisten und deutsche Wirtschaftswissenschaftler sprechen von einer Todesspirale. Es ist hohe Zeit, dass sich der Homo Ökonomikus dem entgegenstellt. Seine rational-, wirtschaftlich und sozial geprägten Entscheidungen sollen ja das wichtigste Fundament der freien Wirtschaftsordung sein. Was also bedeutet die Deflation für ihn?

[11:47] Der Bondaffe zur Inflation:

Es ist nicht leicht zu durchschauen. Ist das jetzt ein "Inflationsgespenst im Deflationsgewande" oder umgekehrt? Aber ehrlich, ich verstehe es auch nicht so Recht. Ich gehe aber davon aus, dass das, was wir hier sehen ein "ganz normaler" Prozess ist, wenn man den Prozess "Konjunkturschock" nennt. Diejenigen, die das verstrehen werden sich tunlichst hüten zu sagen was das bedeuted. Das Volk muß nicht alles wissen. Ich selber erkenne dieses Inflations-/Deflationsgemisch aber als höchst brisant und gefährlich an. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so etwas in den vergangenen 25 Jahren mit dieser Intensität hatten. Aber da war die Wirtschaftswelt noch einigermaßen in Ordnung.


[10:12] Leser-Anmerkungen zur gestrigen Leserzuschrift:"Manche Preise sinken":

Ich arbeite gelegentlich noch für eine Firma, die mit Produkten für den Heizungsbau handelt.
Mittlerweile sind die Handelsspannen dermassen gesunken, dass auf viele Geschäfte von vorneherein verzichtet wird.
Sowohl Heizungsbaubetriebe als auch Privatkunden liefern bei einer Preisanfrage schon die Preisvorstellung gleich mit.
Ich kenne die Einkaufspreise für die Komponenten und sehe, welche Preise dafür bei Ebay verlangt werden.
Die Margen liegen oft nur noch bei 2-3 Prozent. Gewinn kommt da nur noch über die Menge herein . Ansonsten muss man Stammkunden haben, die bereit sind für den Service
bei Reklamationen oder technischen Problemen noch einen fairen Preis zu zahlen
Ein befreundeter Werkzeughändler erzählte mir vor kurzem , dass immer mehr Leute sich nur noch zur Beratung kommen und um sich Maschinen anschauen, aber danach im Internet kaufen. Das wird in Bälde viele Handelsbetriebe hinwegraffen!!


Neu: 2014-10-31:

[13:20] Leserzuschrift-DE: manche Preise sinken:

In unserer Familie bin ich derjenige der die Einkäufe des täglichen Bedarfs erledigt. In den letzten Wochen fällt mir auf, dass einige Produkte billiger werden. Bei Obst, Gemüse ist es klar, das Überangebot wegen Russlandsanktionen sorgt für günstigere Angebote. Aber sowas wie Nutella, 50 Gramm mehr drin aber trotzdem 1 Mark billiger, das ist schon ungewöhnlich. Bei anderen Produkten kam es mir auch so vor, jedoch habe ich keine Lust alles penibel zu vergleichen. Vielleicht kann ein Leser mit Kenntnissen auch der Branche mal plaudern.

Worauf ich jedoch hinaus möchte: Günstigere Preise dürften in unserem System extrem gefährlich sein. Die Margen der Händler dürften gegen Null sinken oder negativ sein. Kreditkosten und andere Ausgaben sind so berechnet, das es ein Einbruch der Einnahmen nicht geben darf. Der günstigere Ölpreis wird das kaum Auffangen können. Ebenfalls dürften die Staatseinnahmen drastisch sinken, und zwar nicht nur wegen geringere Einnahmen bei der Mineralölsteuer, sondern auch bei Mehrwertsteuer. Und das sind mit die ertragreichsten Steuern. Und dann ist es außerordentlich merkwürdig, das es überhaupt sinkende (ÖL)-Preise gibt. Ich kann mich an so eine Situation mit meinen mehr als 50 Jahren nicht erinnern. Wie lange kann das gut gehen?

Die Tankstellenpreise sind immer gesunken, wenn das Rohöl billiger wird. Der Konkurrenzkampf verstärkt sich offenbar, weil die Kaufkraft zurückgeht -  Rezessions-Zeichen.WE.

[18:42] Leser-Kommentar-DE zur Inflation:

Schnäppchenjagd beim Kaufland, vor einem halben Jahr Spülmittel Pril-Konzentrat 600ml für 0,99€ gekauft, heute Pril-Kraftgel (gleiche Konsistenz) 450ml + 50ml Extrabonus auch für 0,99€ gekauft. Viel Spaß beim Ausrechnen der Preissteigerung, oder war da was?

Inflation durch Abpackmengenreduktion - beliebt und selten vom Opfer bemerkt! TB

[19:28] Leser-Kommentar-DE zum blauen TB-Kommentar:

Stimmt, die können ja auch alle nicht mehr rechnen. Irgendeinen Sinn hat sich der Erfinder der Verblödungsmaschinerie ja auch dabei gedacht.
Den Preis etwa einer kleinen Packung überschlägig hochrechnen auf den Inhalt der danebenstehenden größeren Einheit können die meisten doch schon gar nicht mehr. Da kann es nämlich manchmal auch Überraschungen geben, nicht immer ist die große Packung billiger.

[20:22] Leser-Kommentar-DE zum Kommentar darüber:

Vor allem ist der stumpfe Endverbraucher sogar noch zu UNFÄHIG die auf den Auspreisungen IMMER angegebenen Preise auf eine Vergleichsmenge ( z.B. Fleisch 1 kg, Nudeln 100g ) zu beachten und so das Vergleichen wirklich nachgeschmissen kriegen. Das kann selbst der Bremer Abiturient ... da braucht er kein Spyphone für und auch keine App ... Die Verblödung der Massen macht aggressiv... sorry :o)


Neu: 2014-10-30:

[18:50] Leserzuschrift-DE: Inflationsindikatoren in Frankreich:

Seit einiger Zeit kann man beobachten, dass im Dreiländereck (CH / DE / FR) enorm viele Leute nach DE zum Einkaufen kommen. Auffällig ist, dass vor allem Discounter und Drogeriegeschäfte betroffen sind. Da ich eigrntlich nur zu unüblichen Zeiten nach 20 Uhr einkaufe, ist mir das nie so aufgefallen. Letzten Samstag war ich gezwungen in der Mittagszeit meine Hygieneartikel zu kaufen, also ab in die örtliche Müller Filiale. Was ich da erleben musste hat mich wirklich geschockt. Geschätzt 80% Franzosen mit teiweise gleich ZWEI!! Einkaufswägen (die gabs bis vor kurzem noch nicht mal, nur Tragekörbe). Es wurden Unmengen Schampoo, Pampers und Co. gekauft. Die drei Franzosen vor mir an der Kasse haben alle über 300€ liegen lassen. das hat mich dann so stutzig gemacht, dass ich die drei Kilometer ins benachbarte Frankreich gefahren bin, natürlich in einen Drogeriemarkt. Was soll ich sagen...das genaue Gegenteil. Kaum Leute, teiweise DREIFACHE Preise wie in DE und zwar durch die bank, besonders bei den Premiummarken. Woher kommt ein solcher Preisunterschied? Deflation in DE oder Inflation in FR?

Die Schweizer sind auch invasiv da, aber das sind wir gewohnt, da sind die Preise schon immer exorbitant... allerdings auch die Löhne.

Sozialismus = Inflation.


Neu: 2014-10-28:

[9:00] KWN-Übersetzung: Zwei bemerkenswerte Charts zum Kaufkraftverlust von Fiat-Währungen


Neu: 2014-10-23:

[10:40] Welt: Frauen verkaufen Körper für immer weniger Geld

Die Preise für Freier sinken, der Druck im Rotlichtmilieu wächst dramatisch. Das geplante Prostituiertenschutzgesetz könnte helfen, dass die Not der Frauen nicht noch schamloser ausgenutzt wird.

"Die Preise für Freier sinken" könnte eventuell zu Misverständnissen mit argen Konsequenzen führen.
Aber nun zum volkswirtschaftlichen Hintergrund: der Staat versucht ja immer die Nachfrage zu erhöhen - mittels billigen Geldes. In der Prostitutionsindustrie geht der Staat den umgekehrten Weg. Er erhöht das Angebot durch erleichterte Importbedingungen. Da soll sich noch einer auskennen! TB


[10:04] investmentwatchblog: Low Inflation? The Price Of Ground Beef Has Risen 17 Percent Over The Past Year


Neu: 2014-10-04:

[17:15] Zerohedge: The Change In Cost Of Living Since 1938

Mit Tabelle über die US-Preise von 1938.


Neu: 2014-10-01:

[18:55] Leserzuschrift-DE zu T-online: Post will Briefporto auf 62 Cent erhöhen

Die Deutsche Post will zum Jahreswechsel erneut an der Preisschraube drehen. Das Porto für einen Standardbrief innerhalb Deutschlands soll am 1. Januar 2015 von 60 auf 62 Cent steigen. Das teilte der Konzern in Bonn mit. Im Mittel steigen die Tarife um 1,1 Prozent. An der Börse kam das gut an, Post-Aktien stiegen leicht.

Damals wurde auch das Porto kurz vor der Hyperinflation/Währungsreform erhöht.
Am 31. Jan. 1920 erhöhte die Post nach 2.040 Tagen das Porto von 0,15 DM auf 0,20 DM
Am 31. Jan. 1921 erhöhte die Post nach 365 Tagen das Porto von 0,20 DM auf 0,40 DM
Am 03. Okt. 1991 erhöhte die Post nach 247 Tagen das Porto von 0,40 DM auf 0,60 DM
Am 15. Nov. 1923 kurz vor der Währungsreform kostete der Brief 10.000.000.000 DM (10 Billionen) Nach der Währungsreform kostete der Brief 10 RPf Und Heute sieht es so aus.
2013 erhöhte die Post nach 5.840 Tagen das Porto von 0,55 Euro auf 0,58 Euro
2014 erhöht die Post nach 365 Tagen das Porto auf 0,60 Euro 
2015 erhöht die Post nach 365 Tagen das Porto auf 0,62 Euro
usw. Wann kommt die Hyperinflation für den Euro?

[20:00] Der Leserkommentar mit den 4 Cent wurde entfernt, da Nazi-Unsinn.WE.

 

 

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