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Neu 2007-07-01: Diese Seite befasst sich mit spezifisch österreichischen Themen.
Solche wurden bisher meist auf der Seite "Good Bye, Europe", jetzt "Infos-EU" platziert.
Diese Seite enthält Beiträge ab 1.8.2008
Ältere Beiträge aus 7-12/2007 wurden hierher ausgelagert, Beiträge von 1-5/2008 sind hier, von 6-7/2008 sind hier.
Neu 2008-08-27:
[10:50] Die Pfandleihe blüht:
ORF: Immer mehr verpfänden Wertgegenstände
Durch das immer teurer werdende Leben geraten viele Menschen in finanzielle Engpässe. Und immer mehr behelfen sich hierbei, indem sie ihre Wertgegenstände verpfänden.
Ein Grossteil wird wohl nicht mehr abgeholt werden, da das Leben noch teurer wird.
Neu 2008-08-26:
[21:00] AUA - pickt der Kranich?
Süddeutsche: Lufthansa fliegt auf Austrian Airlines
Die Deutsche Lufthansa steigt in den Bieterwettstreit um die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines ein. Lufthansa habe offiziell ihr Interesse an einer Beteiligung an dem Unternehmen bekundet, sagte ein Sprecher der deutschen Airline.
Vermutlich wird Lufthansa den Zuschlag erhalten. Air France ist schwierig wegen des Allianz-Wechsels, bei Turkish Airlines oder einer russischen Line würde es wohl einen Aufschrei bei den Wählern in Österreich geben.
[13:00] Leserzuschrift - Stimmzettel zur Nationalratswahl:
AT-Stimmzettel.pdf
Neu 2008-08-25:
[20:00] Die rote Wahlkampf-Geldbombe:
Standard: Hintergrund: Kosten des SPÖ-Pakets im Detail, Noch fünf Wochen: Es regnet Wahlzuckerl
Die Entlastungsmaßnahmen, welche die SPÖ notfalls auch ohne Koalitionspartner ÖVP umsetzen will, Kosten im Ganzen 1,3 Mrd. Euro im Jahr. Den größten Brocken davon macht mit 750 Mio. Euro die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel aus.
Es regnet derzeit richtig Wohltaten. Im Gegensatz zu früher sind das keine Versprechungen für nach der Wahl sondern sie werden mit freien Mehrheiten im Parlament noch vor der Wahl beschlossen. Hier sieht man, wozu eine Partei, die in die Defensive geraten ist und den Chef austauscht, fähig ist. Wahrscheinlich wird Faymann damit Erfolg haben. Alle Populisten-Parteien sind herzlich eingeladen mitzustimmen und werden das aus eigenem Interesse auch tun.
Natürlich gibt es keine Entlastung bei der Lohnsteuer, die Melkkühe müssen weiter gemolken werden. Aber zumindest will man die Massensteuer Mehrwertsteuer etwas senken.
[7:00] Die Schuldenbomben ASFINAG und ÖBB:
Standard: Asfinag kann Budgetstabilität gefährden
"Um die Stabilität des Bundeshaushalts nicht zu gefährden", fordert der RH Verkehrsminister Werner Faymann und Finanzminister Wilhelm Molterer auf, Bundeshaftungen aus der Finanzierung von Straßenbauprojekten "nur im unbedingt notwendigen Ausmaß einzusetzen". Diese Aufforderung hat einen handfesten Hintergrund: Zusammen mit den 10,6 Milliarden Euro ÖBB-Verbindlichkeiten machen die Infrastrukturschulden bereits mehr als acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, also der gesamten Wirtschaftsleistung der Republik Österreich.
Was wir hier haben sind ausgelagerte Schuldentöpfe der Regierung.
[7:00] Onkel Hans und die EU-Treue der ÖVP:
Standard: Die Angst der ÖVP vor "Onkel Hans"
Die ÖVP ist alarmiert und ratlos. Was tun gegen die Negativ-Kampagne der "Kronen Zeitung", die den bisherigen komfortablen Vorsprung der Partei vor der SPÖ empfindlich schrumpfen lässt?
Darauf setzt auch ÖVP-Generalsekretär und Wahlkampfchef Hannes Missethon: "Wir werden auch weiter unsere EU-Linie nicht ändern, kommt überhaupt nicht infrage. Wir lassen uns unser Rückgrat nicht brechen und werden unsere Haltung sicher nicht dem Boulevard opfern."
Die ÖVP-Granden haben einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt und wollen bei der Wahl lieber "ehrenvoll" untergehen. Onkel Hans von der Kronenzeitung hat diese Zeichen sehr wohl erkannt, denn er muss täglich um seine Auflage kämpfen. Und die Zeichen der Zeit wollen derzeit nichts von der EU wissen.
Neu 2008-08-22:
[14:00] ASFINAG auch mit Spekulationsverlusten:
Standard: 113 Millionen Verlust aus Spekulationsgeschäften
Entgegen früheren Aussagen haben nicht nur die ÖBB, sondern auch die staatliche Autobahngesellschaft Asfinag ein Problem mit einem Spekulationsgeschäft. Laut einem am heutigen Freitag präsentierten Rechnungshofbericht ist bisher ein nicht realisierter Kursverlust von 113,15 Mio. Euro eingetreten.
Der Rechnungshof monierte auch den zu geringen Sparwillen der Autobahnholding. Demnach werde sich die Verschuldung von 10 Mrd. Euro im Jahr 2006 auf 20 Mrd. Euro im Jahr 2020 verdoppeln - außer es wird gespart und/oder mehr eingenommen.
Hier wartet eine gigantische Schuldenbombe auf die Explosion - sobald die Zinsen richtig steigen.
[14:00] Auch Telekom Austria "muss" verkauft werden:
Presse: Nemsic: „Sind für einen Partner offen“
Nach der AUA ist auch die Telekom Austria offiziell auf Partnersuche. Nicht zufällig im Finanzzentrum London erklärte Telekom-Chef Bors Nemsic, dass die Telekom Austria gerne eine Liaison eingehen möchte.
Was haben die zu verbergen, so dass sie es allein nicht mehr schaffen? Angeblich hat sich ein gewaltiger Investitions-Bedarf aufgestaut.
Neu 2008-08-20:
[13:20] Warum die AUA so schnell verkauft werden muss:
FTD: Stunde der Wahrheit für Austrian
Die Lage bei Austrian Airlines ist dramatisch: Für Juli meldete die österreichische Fluggesellschaft eine Abnahme der Passagierzahlen um 3,8 Prozent. Der starke Rückgang ist ein weiterer Beleg, wie dringend das Unternehmen den Einstieg eines strategischen Investors braucht.
Nicht zuletzt drücken AUA Schulden von 900 Mio. Euro, von denen Insidern zufolge ein Großteil im Februar fällig sind.
Soso, ein Grossteil der Schulden wird im Februar 2009 fällig und wird von den Kreditgebern nicht mehr verlängert?
Warum sollte ein Käufer nicht so lange und dann die Reste aus der Konkursmasse kaufen - nach Entschuldung im Konkurs? Oder drängt man die Kreditgeber schon jetzt zum Verzicht? So war es bei der Swiss.
[10:45] Die Performance der Pensionskassen - Leserzuschrift:
Gerade im ORF.AT:
Pensionskassen: Kürzungen von über zehn Prozent?
Der Schutzverband der Pensionskassenberechtigten (PEKABE) befürchtet nach Veranlagungsverlusten der Pensionskassen von zuletzt bis zu 7,7 Prozent eine Kürzung der Pensionen bzw. Pensionsanwartschaften um mehr als zehn Prozent, wie heute in einer Aussendung gewarnt wurde.
Es gebe derzeit weit mehr als 500.000 Anwartschafts- und Leistungsberechtigte von Pensionskassen ohne Nachschussverpflichtungen des Arbeitgebers, die einen "radikalen Schwund" ihrer laufenden oder zukünftigen Pensionen und damit "massive Kaufkraftverluste im Alter erleiden", so der Verband.
Seit dem Jahr 2000 seien die Verluste schon auf bis zu 30 Prozent angewachsen und ab 1. Jänner 2009 drohten neuerliche Kürzungen der laufenden und künftigen Pensionen um bis zu 15 Prozent, befürchtet der PEKABE. Von einem ursprünglich zugesagten Anspruch auf 250 Euro Zusatzpension zur ASVG-Pension blieben dann nur noch 150 Euro übrig.
Die Ankündigung der derzeitigen Regierung sei zum leeren Versprechen geworden seien, kritisiert der Verband.
Die haben sich wohl ordentlich verspekuliert. Irgendwann wird es zu einem Aufstand führen.
Das schlecheste Investment der Welt: man bekommt sein Geld niemals auf einmal heraus. Ich selbst habe aus einem früheren Arbeitsverhältnis noch ca. €40000 drinnen. Wurde inzwischen abgeschrieben - wie die Banken muss man es machen.
Neu 2008-08-19:
[9:30] Wie man die Jungärzte vertreibt:
Standard: Notruf aus Ostdeutschland: Ösis, bitte kuriert die Ossis
Weil in Ostdeutschland Ärztemangel herrscht, buhlt man dort gezielt um österreichische Mediziner - Mit wachsendem Erfolg: Immer mehr Österreicher entscheiden sich für eine Karriere in der Ex-DDR
Er selbst kann über den neuen deutschen Arbeitgeber, die Helios-Kliniken, auch nicht klagen: "Ich mache hier seit einem Jahr meine Facharzt-Ausbildung für Neurologie und Psychiatrie und kann bereits eine Abteilung mit 23 Patienten leiten." Für den Österreicher sind das geradezu paradiesische Zustände. "Wir sind hier ja keine Bittsteller. Im Gegenteil: Die brauchen uns", sagt Hausn. In Wien hätte er nach dem Medizinstudium erst einmal drei Jahre auf einen Turnusplatz warten müssen. Und dann, ist sich Hausn sicher, hätte die Jobbeschreibung für die begehrte Stelle zunächst so gelautet: "Arbeiten, Mund halten, Blutdruck messen." So weit aber ließ er es gar nicht kommen. Auf einer Jobmesse in Wien, bei der sich deutsche Kliniken präsentierten, war auch sein jetziger Arbeitgeber. Hausn: "Bevor ich in Österreich Taxi fahre, bilde ich mich lieber in Sachsen ohne Zeitverlust weiter."
Die tyrranischen Chefs in den staatlichen Spitälern. In Deutschland war es auch so, bis die Spitäler grossteils an private Konzerne verkauft werden mussten. Diese verstehen offenbar mehr von Personalführung.
Neu 2008-08-18:
[15:30] Fast die Hälfte lebt vom Staat:
Heute: 3,2 Millionen Österreicher leben von der Staatskasse
Knapp 40 Prozent (!) unserer Landsleute beziehen ihr Einkommen bereits ausschließlich aus staatlichen Leistungen wie der Auszahlung von Pension, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe sowie Pflege- oder Karenzgeld. Doch damit nicht genug: Zusätzlich muss die Alpenrepublik nämlich auch noch ihre 450.000 Beamten bezahlen.
Der größte Brocken ist das Altersgeld: Exakt 2.564.194 Pensionen werden derzeit ausbezahlt, so die aktuellen Berechnungen von Statistik Austria.
Weitere 337.322 Österreicher kassieren Pflegegeld, Tendenz steigend: Die Zahl der Bezieher hat innerhalb von nur zehn Jahren um stolze 29 Prozent zugenommen. Darüber hinaus versorgt der Bund 212.876 Landsleute mit Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe in Höhe von durchschnittlich 712 beziehungsweise 572 Euro monatlich.
Und neben den 450.000 Beamten muss der Staat auch für mehr als 105.000 Karenzgeldbezieher sowie 11.200 Präsenzdiener in die Tasche greifen. Somit beziehen mehr als 3,2 Millionen Österreicher ihr Einkommen vom Staat, der ganz nebenbei auch noch 1.718.109 Familienbeihilfen ausschüttet.
Wer noch arbeitet und Steuern zahlt ist eigentlich blöd.
Neu 2008-08-14:
[13:00] Es geht "runter":
Presse: Österreichs Konjunktur: Der Abschwung ist da
Ausgehend von den USA hat sich die Konjunkturabschwächung nun nach Europa durchgeschlagen. Die Entwicklung wird durch den starken Euro, die hohe Inflation und die damit rückläufigen Realeinkommen verstärkt.
Auch "Tu felix Austria" entkommt der Krise nicht.
[13:00] Ende für private Radar-Sheriffs:
Presse: Steiermark: Tempomessung durch "Privatsheriffs" ausgesetzt
Einmal mehr hat die Datenschutz-Kommission per Bescheid die Tempomessung durch private Firmen gestoppt. Bisher geblitzte Lenker müssen trotzdem zahlen.
Eine Pest weniger. Hier ging es ausschliesslich um die Aufbesserung der Gemeindefinanzen.
Neu 2008-08-13:
[21:00] Nichts zu holen mit Investment-Fonds:
Standard: Fonds leiden unter der Finanzkrise
Im arithmetischen Mittel - ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien - weisen die Fonds von Ende Juli 2007 bis Ende Juli 2008 eine durchschnittliche Performance von minus 9,91 Prozent aus. Im Juni lag das Minus bei 10,01 Prozent.
...ausser Verluste natürlich, abgesehen von einigen positven Ausreissern.
[12:45] Die Golden Handshakes bei Post und Telekom:
Presse: Post und Telekom starten Jobabbau
Mittels Golden Handshake sollen heuer bis zu 1500 Beschäftigte die beiden Konzerne verlassen. Der von der Post beschlossene Sozialplan sieht für einen freiwilligen Abgang bis zu 45 Monatsgehälter vor.
45 Monatsgehälter hört sich sehr gut an. Wie viel Steuer ist darauf zu bezahlen? die 6% auf Abfertigungen? Auf jeden Fall sollte man so ein Angebot annehmen, denn es dürfte den maximalen Realwert darstellen, der noch bezahlt werden wird.
[12:45] Polizei-Korruption:
Presse: Horngacher: "Tiefer Sumpf" in der Wiener Polizei
Porzellan, Schmuck, Reisegutscheine: Der ehemalige Wiener Polizeichef Roland Horngacher berichtet von vielfältiger Bestechung der Polizei. Außerdem seien Amtsinterna weitergegeben worden.
Laut Metternich beginnt am Wiener Rennweg bereits der Balkan.
Für alle Österreicher: diesen Artikel ausdrucken und bei einer Polizeikontrolle herzeigen. Ob die dann noch straft?
Neu 2008-08-11:
[14:00] Vor den Wahlen greift die "Armut" um sich:
Presse: Inflation drückt eine Million Österreicher Richtung Armut
Das Arbeitslosengeld ist heute um vier Prozent weniger wert als im Jahr 2000. Da das Volkseinkommen aber weiter steigt, sind immer mehr Österreicher von Armut (nach EU-Definition) gefährdet.
Arm ist man unter....
Erwachsene Kinder Armutsgrenze bei monatlichem Nettoeinkommen
1 0 € 893
1 1 € 1.160
2 1 € 1.607
2 2 € 1.874
2 3 € 2.142
Natürlich geht es hier wieder um die Ausweitung von Sozialleistungen. Der grösste Räuber des Realeinkommens (über Steuern und Inflation), der Staat wird aber nicht angetastet.
Freilich, aus der Sicht einen höheren A-Beamten (Akademiker) ist man bald "arm". Aber der lebt ja gerade aus diesen Steuern.
Neu 2008-08-09:
[14:00] Der Pessimismus greift um sich:
Presse: Wirtschaft: 74 Prozent der Österreicher sind pessimistisch
74 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass es ihnen finanziell schlechter geht, als im Vorjahr. 67 Prozent glauben, dass 2009 noch schlechter wird.
Hauptgrund: die hohe Inflation ohne Lohnsteigerungen. Absolutes Gift für die beiden Regierungsparteien im kommenden Wahlkampf.
[11:30] Firmenkredite - Crunch:
Presse: Banken ziehen bei Krediten die Zügel an
Die Banken sind in Österreich bei der Vergabe von Firmenkredite restriktiver geworden. Sie verlangen mehr Sicherheiten.
Als Resultat kommen jetzt die Pleiten.
[12:00] ÖBB will Deutsche Bank wegen Fehlspekulationen klagen:
Standard: Bahn klagt Deutsche Bank wegen Finanzdeals
Nun ist es fix: Die hochriskanten Veranlagungsgeschäfte der Österreichischen Bundesbahnen mit der Deutschen Bank - Ausfallsrisiko in Höhe von 612,9 Millionen Euro - haben ein rechtliches Nachspiel. Die ÖBB-Holding respektive die drei Konzerngesellschaften ÖBB-Infrastruktur Bau AG, ÖBB-Personenverkehr AG und Rail Cargo Austria, in deren Namen die Holding die - bis dato nur Buch-verluste produzierenden - "Portfolio Credit Defaults Swaps" (PCDS) abgeschlossen hat, wird gegen die Deutsche Bank Klage einbringen.
Hahaha: hatte die ÖBB nicht "Finanzexperten", um solche Deals zu analysieren? Aber die Gier war grösser.
Neu 2008-08-06:
[20:00] SPÖ: Feind, Todfeind, Parteifreund:
Standard: Im roten Sud , Gusenbauer: "Mein Kapital hat sich verbraucht"
Presse: Die SPÖ auf dem Weg zurück
Die Kritik innerhalb der SPÖ ist rührend naiv - und kommt zur falschen Zeit
Statt wahlkämpfen tun sie streiten. Da kann man schön die ganze Konkurrenz vergessen.
Wer ist besser beim Streiten: die SPÖ oder die SPD?
[6:30] Ob da noch jemand die AUA aufpicken möchte?
Presse: AUA wird verkauft, Sperrminorität bleibt
Die Regierung wird einen Privatisierungs-Auftrag erteilen, 25,1 Prozent der Aktien müssen aber weiterhin in österreichischer Hand sein. Diese Sperrminorität könnte aber auch von privaten Investoren gehalten werden.
Eine typische politische Entscheidung im Wahlkampf. Derzeit gibt es viele marode Fluglinien, die übernommen werden möchten.
Neu 2008-08-05:
[10:30] Leserzuschrift zum Automarkt in Österreich:
Mein Bekannter wurde von BMW zum Kauf eines X5 "genötigt", und das geht so:
Er hatte einen fast 2 Jahre alten Audi A6 Kombi mit deutlich sichtbarem Blechschaden.
BMW hat ihm angeboten, diesen Wagen gegen einen X5 zu tauschen, natürlich fabrikneu mit Wunschfarbe, 286 PS, viel SchnickSchnack + Gratisservice, also kein Vorführer.
Für den X5 mit Listenpreis von rd. 80.000 € , hat er keinen Cent in die Hand genommen, nur den A6 hergegeben.
Begründet wurde das mit div. Kundenbindungs- und Markenstrategien.
Auch unter Berücksichtigung des Fuhrparks von ca. 20 Fahrzeugen verschiedener Fabrikate, ist das eine beachtliche Rabattaktion (es wurde auch keine Nebengeschäfte getätigt mit denen gegengerechnet werden könnte) Also wer so ein Fahrzeug mit Normalrabatt kauft ist entweder Samariter oder Spinner.
Eine Stellungnahme von BMW würde ich gerne lesen, aber ignorieren ist hier wahrscheinlich die bessere Reaktion.
Anderes Thema:
Ich hab mal kurz die BMW X5 Preise für USA und Österreich verglichen.
USA (umgerechnet) € 36000,- Österreich € 86.000,- (Rabatte geben beide) Auch wenn zum USA-Preis die Mwst. und Nova addiert werden (ergibt dann € 50.000,--) bleibt immer noch ein Österreich-Aufschlag von rd. 70 %.
Da ist noch viel Platz nach unten.
Also hat man bisher "Mondpreise" verlangt.
[7:30] Protestwähler = wer die Inflation spürt:
Standard: Besonders viele Frauen unter den Protestwählern
Protestwähler – wer und wogegen sind sie? Wie viele gibt es? Politologen gehen von mehr als einem Drittel Protestwähler aus - mit steigender Tendenz für die kommende Wahl. Vor allem Frauen und Arbeiter zeigen mehr Verärgerung.
Auch die von der Politik gemachte Inflation fällt jetzt wieder auf die Politik zurück.
[7:30] Einbrecher in "Lohn und Brot":
Standard: Organisierte kriminelle "Kleinunternehmer"
Der größte Teil der Kriminalität durch Fremde in Österreich ist "importiert" - und wird von organisierten Banden begangen, die mit Modellen der Gewinnbeteiligung operieren
"Bei Serieneinbrüchen in Wohnungen kommen die Täter, die es auf Bargeld und Schmuck abgesehen haben hauptsächlich aus Georgien, Moldawien, Rumänien und Ex-Jugoslawien." Auffällig ist, dass unter den Verdächtigen speziell bei Georgiern und Moldawiern der Anteil der Asylwerber extrem hoch ist.
Gegliedert sind die Gruppen wie ein Wirtschaftsunternehmen, schildert Zwettler. "Für die niedrigste Stufe werden die Täter angeworben, die für die Auftragsdiebstähle einen Lohn wie Arbeiter bekommen. Bewähren sie sich, können sie ohne Auftrag losziehen und bekommen nur Kategorien wie 'Laptops' vorgeschrieben. Sie erhalten eine Fixpreis- und Abnahmegarantie." Die nächste Stufe seien "Kleinunternehmer", die prozentual am Wert der Beute beteiligt werden.
Hier nützen die Banden die Geldnot des Fussvolkes (Asylwerber, etc.) aus und garantieren praktisch einben "Lohn".
Ein Fressen für die Rechtsparteien bei der Wahl.
[10:30] Leserzuschrift-AT - weitere Wahlkampf-Munition:
Ich habe meinen Ohren nicht getraut, als ich folgendes gestern erfuhr:
Der Neffe einer Kollegin (20 Jahre, Fachhochschüler) wollte am Freitag, 1. August 2008, 23.30 Uhr am Schottenring Geld bei einem Bankomaten abheben, während drei weitere Freunde etwas zurückgeblieben waren. Von hinten hörte er pöbelhafte Äusserungen des Inhalts "gebt's a Bier her!", doch bevor er sich umdrehen konnte, verpaßte ihm der letzte von sieben vorbeigehenden Skinheads - wortlos (!) - von hinten (seitlich) einen Kinnhaken, der ihn nicht nur zu Boden streckte, sondern auch einen Kieferbruch zur Folge hatte. Er mußte im AKH zwei Stunden operiert werden (zur Stabilisierung wurden beiseits Platten eingesetzt), muß zehn Tage im Spital bleiben und ist sechs Wochen arbeitsunfähig - sein Ferialjob, bei welchem er gerade einen Tag tätig war, war damit beendet.
Soweit, so schlimm, das wirklich Arge kommt jetzt:
Originalton der Polizeibeamten nach Aufnahme der Anzeige gegen unbekannt: "Wir werden dem nicht nachgehen, so etwas passiert laufend und wir haben keine Hinweise auf die Identität des Täters."
Originalton Anästhesist, der bei der Operation assistierte: "Ich bin selbst vor ein paar Wochen niedergeschlagen worden. Sie haben Glück: Normaler Weise belassen die es nicht bei einem Schlag, sondern schlagen und treten auf ihr Opfer weiter ein"...
Originalton Chirurg: "Es ist nicht so schlimm, Sie haben eine glatten Kieferbruch und die Zähne sind nicht beschädigt; normaler Weise sieht so etwas schlimmer aus"...
Orignalton Diplomkrankenpfleger: "Ich bin selbst vor einem Jahr niedergeschlagen worden, so etwas passiert oft..."
Ich habe empfohlen, wegen der Haltung der Polizei eine Beschwerde an die Volksanwaltschaft zu richten - solchen Dingen nicht nachzugehen, erscheint mir als gravierender Mißstand in der Verwaltung.
Noch ein weiterer Fall, der ein paar Jahre zurückliegt: Ein Automechaniker (Judokampfsportler, sehr kräftig, durchtrainiert und im Bedarfsfalle sehr zornig) wurde von vier "mutigen" - offenbar gewaltbereiten - Gesellen am Stephansplatz (also ebenfalls in der Inneren Stadt von Wien) wegen Zigaretten angeschnorrt, hatte aber keine und bot ihnen sogar Geld zum Kauf von Zigaretten an (!). Das lehnten die vier - die offenkundig Streit suchten - aber ab und einer der vier begann, ihn zu schlagen. Daraufhin schlug er nicht nur diesen nieder, sondern auch die anderen drei, die allesamt - zum Teil mit Sesseln eines nahegelegenen Lokals - von dem Automechaniker verprügelt worden. Ergebnis: Der Angegriffene wurden wegen Körperverletzung verurteilt und mußte an die vier "Früchtchen" Schmerzensgeld zahlen.
In welcher Gesellschaft leben wir, wo schwere Körperverletzung nicht nur an der Tagesordnung ist, sondern von der Gesellschaft hingenommen wird wie die Lästigkeit von Strafmandaten wegen Falschparkens und die Polizei aufgrund der Häufigkeit dem gar nicht mehr nachgeht? Und wenn sich jemand erfolgreich wehrt, wird er dafür noch bestraft?
PS.: Staatsanwalt und Richter des zuletztgenannten Falles würde ich wegen idiotischer Gesetzesauslegung aus dem Staatsdient unverzüglich entlassen!
Das wird alles unterdrückt - damit die Öffentlichkeit keinen Aufschrei macht.
[10:50] Leserzuschrift - noch soetwas:
Im Sommer 2007 ist der angesehene, leitende Angestellte, eines renommierten Wiener Unternehmens, Thomas S. um 2 Uhr Früh auf dem Weg nach Hause, als er von einem Taxifahrer angeblinkt, also laut Stgb genötigt wird, weil Thomas S. ihm offenbar zu langsam fährt. Bis auf wenige Zentimeter kriecht der Taxifahrer, der aus Persien stammende, Farmuth N., förmlich in den Kofferraum des PKW von S., S. winkt N. vorbei, damit dieser die kommende Ampelkreuzung noch bei Grün (was letztenendes tiefgelb gewesen war) überqueren kann. N. über holt S. und bespuckt ihn durch das offene Seitenfenster, beschimpft und bedroht ihn mit der Faust. S. bekommt es mit der Angst zu tun als N. ihn an den Straßenrand drängt, ihm den Weg abschneidet. Im Fond hat er die Tasche seines 12 Jahre alten Sohnes stehen, in ihr befindet sich eine dunkelblaue Wasserpistole, die einer Glock im Finsteren ähnlich sieht. Um den renidenten Perser zu erschrecken hält er die Kinderpistole aus dem Seitenfenster und richtet sie auf das Taxi.
Farmuth N. fühlt sich nun bedroht, ruft über Funk seine Kollegen zu Hilfe, der völlig verstörte Familienvater Thomas S. wird jetzt als er die Fahrt fortsetzen will, von 7 ausländischen Taxifahrern verfolgt. S. flüchtet in eine Polizeistation, erzählt was vorgefallen ist. Kurz darauf taucht auch Farmuth N. dort auf und zeigt Thomas S. wegen gefährlicher Drohung an.
Und jetzt kommt der Witz: Im Prozess glaubt der österreichische Richter dem TAXIFAHRER, DASS ER SICH MEHR BEDROHT GEFÜHLT HAT, er glaubt DEM DURCH DIE TAXLERTREIBJAGD UND DIE SPUCKATTACKE VÖLLIG VERÄNGSTIGTEN FAMILIENVATER nicht. Er murmelt etwas, von "wenn einer so weit Spucken kann, soll er im Zirkus auftreten, das glaubt dem S. doch niemand!" Und er donnert dem bislang nicht vorbestraften Mann 3 Monate bedingt auf drei Jahre auf! Weil dieser mit einer Kinderpistole auf den armen Perser gezielt hatte. Dem Taxifahrer genehmigt er sogar noch Verdienstentgang, da dieser von der Bedrohung mit der Kinderpistole schwer geschockte arme Mann tagelang nicht schlafen konnte.
Hier war Justitia blind!
Und der Richter hat wohl am Abend zuvor "beim Adam" (ein Restaurant neben dem Landesgericht) schlecht gegessen und danach vermutlich nicht genügend geruht. Wer muss es ausbaden? Thomas S., der bis zu diesem Tag im Sommer 2007 Gerichtsverhandlungen nur aus den Medien kannte ...
Dazu gibt's auch eine Stellungnahme der Charta 97:
Laut aktuellen Angaben aus dem BMfJ rechnet die Justiz selbst mit rund "10 % Fehlentscheidungen", so die Charta 97. Dass dabei von "bedauerlichen Einzelfällen“ und "Justizirrtümern“ gesprochen wird, ist "eine nach unserer Einschätzung unzulässige Beschönigung": "Dafür ist 10 % Fehlerquote viel zu viel, außerdem ist nach unserer belegbaren Erfahrung die Quote deutlich zu niedrig geschätzt. Noch schlimmer ist, dass die ganz überwiegende Mehrheit der von der Charta 97 dokumentierten Fehlentscheidungen erst durch Gesetzesbrüche und Rechtsbeugungen möglich wurden. Begangen im Verfahren von Staatsanwälten und Richtern."
Manche würden von "linker Justiz" sprechen, aber das Problem geh viel tiefer: Gutmenschen-Invasion. Der Backlash wird wild sein!
In solchen Fällen hilft nur Eines: berufen und vorher eine ordentliche Medien-Kampagne
Neu 2008-08-03:
[22:00] Vergleich AUA zu Swiss aus Schweizer Sicht:
NZZ: Nun hat die Swiss die Nase vorn
Vor kurzem noch schien Austrian Airlines zu gelingen, was Swiss nicht schaffte: der Alleingang. Jetzt droht den Österreichern die Pleite – die Swiss aber blüht. Warum?
Die Swiss ging Ende 2003 und nochmals 2005 durch massive Abbau-Phasen. Von 10 250 Mitarbeitern beim Start verloren 4000 ihren Arbeitsplatz, die Zahl der Flugzeuge wurde von 164 auf rund 80 zurückgefahren, die Langstreckenflotte schrumpfte bis 2005 auf 18 Maschinen.
Ja, das Tal der Tränen, das hat die AUA noch nicht durchschritten. Und nicht ihre 32 Bereichsleiter reduziert. Wann rettet der Kranich endlich?
PS: Als Passagier, der mit LH, OS und LX geflogen ist, muss ich sagen, dass der Unterschied minimal ist. Eher ist er zwischen LX (Swiss) und den anderen noch grösser als zwischen LH und OS (AUA).
[11:30] Die braven EU-Schuljungen Wolfgang Schüssel und Alexander van der Bellen:
Standard: Schüssel: Keine Koalition, wenn SP EU-Kurs beibehält
STANDARD: Haben Sie schon einmal über die EU geflucht?
Schüssel: Nein. Ich fluche nie.
STANDARD: Nicht einmal während der Sanktionen?
Schüssel: Das war ja kein Beschluss der EU, sondern das waren bilaterale Maßnahmen von 14 Staaten, die völlig konträr zum europäischen Geist standen. Aber deswegen hatten Sie ja ihr schlechtes Gewissen.
Kein Politiker in Österreich als Schüssel hat mehr Grund, auf die EU böse zu sein, hat man ihn doch am Anfang seiner Kanzlerschaft offiziell gemieden. Jetzt führt er sich wie ein braver Schuljunge gegenüber dem Oberlehrer/Diktator Barroso und Kumpanen auf. Fast noch überholt vom Obergrünen Professor van der Bellen (der nie die Schule verlassen hat). Beide bemerken nicht, dass sie auf ein totes Pferd setzen.
Wolfi, willst wohl lauter Einser von der EU-Schule haben.
Neu 2008-08-01:
[13:00] Womit die frühere Haider-Bank so auffällt:
Süddeutsche: BayernLB-Tochter hilft beim Abzocken
Zwischen 1. November 2006 und 31. August 2007 hat die Liechtensteiner Alpe Adria Privatbank AG nach den Erkenntnissen der Finanzaufsicht BCSC (British Columbia Securities Commission) über ihre Konten bei elf kanadischen Investmenthäusern 463 Millionen solch fragwürdiger "Spam-Aktien" von mehr als 50 Börsengesellschaften abgewickelt.
Nach Informationen des österreichischen Nachrichtenmagazins Profil handelte es sich "fast ausschließlich um Schundtitel". Das Gesamtvolumen der Transaktionen lag laut BCSC bei 163 Millionen US-Dollar. Die Liechtensteiner Alpe Adria Bank schweigt sich darüber aus, in wessen Auftrag sie die Geschäfte abgewickelt hat.
Der Beginn dieser Spam-Aktionen fällt eindeutig in den Zeitraum, wo das Land Kärnten (Landeshauptmann Haider - daher meine Bezeichnung) Eigentümer war. Was hat die BayernLB da "aufgeschnupft"?
Seitenauslagerung.
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