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Neu 2007-07-01: Diese Seite befasst sich mit spezifisch schweizer Themen.
Diese Seite enthält alle Einträge ab 1.6.2008.
Einträge
vom 1.7.2007 bis 31.3.2008 finden Sie hier, Einträge vom 1.4.2008 bis 31.5.2008 sind hier.
Neu 2008-07-22:
[11:00] Total-Kapitulation der UBS gegenüber dem US-IRS:
Times: UBS closes Swiss accounts of US clients
UBS caved in to mounting pressure from the US Government yesterday and announced plans to close the Swiss bank accounts of all its American customers and prepared to lift the veil of secrecy that has protected its clients for centuries.
An investigation, whose report was issued yesterday, found that only 1,000 of UBS's 20,000 American clients with Swiss bank accounts had declared their accounts to the IRS.
UBS will not hand over identities of all 19,000 of these customers because, sources say, it does not follow that every undeclared account has broken US tax law. Instead it will identify only those it believes may have engaged in tax fraud, although that number is expected to run into thousands.
Verraten und verkauft von der UBS. Heute an die USA, morgen an wen?
[9:40] Inflation imported into Switzerland:
Espace: Erneuter Preisschub beim Grosshandel im Juni
Die Preise im Schweizer Grosshandel haben sich im Juni wegen des hohen Ölpreises weiter aufgeheizt. Die Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent.
Wer glaubt, dass das alles ist wird nach der SNB selig. Die lügen hier genauso wie der Rest.
Die SNB fährt seit der Immobilienkrise in den 1990er Jahren eine Inflationspolitik. Bislang glauben es die Schweizer noch. Wie lange?
Neu 2008-07-21:
Leserzuschrift betreffend "Einlagensicherung" in der Schweiz:
Der langen Worte kurzer Sinn: Es geht gerade mal um lächerliche CHF 30'000.- (Euro 19'000!.-), die beim Niedergang einer Grossbank nicht mal gesichert sind und die dann erst noch jeden Tag weniger werden (Inflation). Mit der Einlagensicherung scheint man lediglich den Zweck zu verfolgen, die vielen, die fast nichts zu besitzen, ruhig zu stellen. Wieder so eine Systemmanipulation.
Ja, eine Ruhigstellung. Eine kommende UBS-Pleite könnte nie abgefangen werden.
Neu 2008-07-20:
Das UBS-Murmeltier macht heute Nabelbeschau:
RadioUtopie: UBS - Das Ende des Systems Schweiz?
Seien wir Schweizer ehrlich: unseren Wohlstand verdanken wir dem Bankgeheimnis. Der massive Kapitalzufluss aus dem Ausland - legal wie illegal - kommt nicht zu uns, weil unsere Bänkler so schaue Köpfe sind - sonst hätten diese kaum so katastrophale Investitionen in den USA gemacht.
Das New Net Money... Dieser Artikel entspringt sicher einer linken, obrigkeitshörigen Utopie, enthält aber einige Körner Wahrheit.
Neu 2008-07-19:
Leserzuschrift - Einlagensicherung in der Schweiz:
Ich habe soeben Ihren gestrigen Eintrag gelesen unter http://www.hartgeld.com/systemkrise.htm in Sachen "[17:00] Amerikaner reduzieren Bankguthaben unter die $100'000 Grenze. ........ In Europa ist die Situation noch schlimmer, da hier die Grenzbeträge geringer sind. Die einzige wirkliche Rettung ist echtes Geld, also Gold & Silber."
Ich habe mal nachgeschaut, wie die aktuellen Bestimmungen und die maximal gesicherten Beträge in der Schweiz im Konkursfall einer Schweizer Bank sind:
Die interessantesten Erkenntnisse aus dem untenstehenden Bericht der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) vom Januar 2008 sind:
- Kleinsteinlagen (Einlagen pro Kunde nicht höher als 5'000 Franken) werden sofort ausbezahlt und diese Kunden nehmen dann gar nicht am offiziellen Verfahren teil.
- Die privilegierten Einlagen (Einlagen bis maximal 30'000 Franken pro Kunde) werden innert drei Monaten entschädigt.
- Diese Gelder werden zu 100% "brutto" bezahlt, d.h. es erfolgt KEINE Verrechnung mit allfälligen Forderungen der Bank gegenüber dem Kunden (z.B. Hypothekarschuld).
- Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern gilt diese Einlagesicherung in der Schweiz auch für Forderungen in Fremdwährung.
- Das System der Einlagensicherung ermöglicht es, Einlagen bis zu CHF 30'000.- innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten, Kleinsteinlagen bis zu CHF 5'000.- sogar sofort zurückzuerstatten. Allerdings bietet es den Kunden keinen direkten Zugriff auf ihr Guthaben wie in Kanada oder in den USA bis zu einer Höhe von CAD respektive USD 100'000.-.
- Die Schweizer Einlegersicherung wird nachträglich durch die angeschlossenen Banken finanziert. Es besteht kein Fonds. Bei Eintritt einer Bankinsolvenz muss jede Bank einen Beitrag zur Entschädigung der Einleger bei der insolventen Bank leisten.
- ACHTUNG: Die gesamte Einlagensicherung ist auf einen Maximalbetrag in Höhe von CHF 4 Milliarden beschränkt. Der Konkurs eines grossen Bankunternehmens, dessen privilegierte Guthaben diesen Betrag überschreiten, würde das System an seine Grenzen bringen und eine Reduktion der Höhe der gesicherten Einlagen bewirken.
Hier die wichtigsten Auszüge aus dem Bericht:
http://www.ebk.admin.ch/d/aktuell/20080128/20080128_d.pdf : "Bankinsolvenz: Situation in der Schweiz und auf internationaler Ebene. EBK-Bankinsolvenzbericht. Januar 2008. ... In- und ausländische Gläubiger werden gleichbehandelt. ... In der Konkursliquidation von bewilligten Instituten können Kleinsteinlagen (Einlagen pro Kunde nicht höher als 5'000 Franken) sofort ausbezahlt werden. Sodann werden die privilegierten Einlagen (Einlagen bis maximal 30'000 Franken pro Kunde) bei Schweizer Geschäftsstellen durch eine obligatorische Einlagensicherung innert drei Monaten entschädigt. ... Auch Banken können insolvent werden. Die Bankenaufsicht bezweckt nicht, Bankinsolvenzen um jeden Preis zu verhindern. Dies wäre weder wirtschaftlich sinnvoll, noch praktisch zu erreichen, ohne die Geschäftstätigkeit der Banken in einer volkswirtschaftlich schädlichen Weise einzuschränken. Um die Stabilität des Bankensystems als Ganzes zu schützen, muss die Aufsichtsbehörde Banken schliessen können, welche
die Bewilligungsvoraussetzungen nicht mehr erfüllen und nicht in der Lage sind, den gesetzmässigen Zustand wiederherzustellen. Ihr Weiterbestehen und die damit verbundenen zunehmenden Risiken könnten auch andere Finanzinstitute gefährden. Ist das Eigenkapital einer Bank nicht mehr in der gesetzlich geforderten Höhe vorhanden, versucht die Bankenaufsicht diesen Mangel möglichst rasch beheben zu lassen. Dies kann beispielsweise durch Zuschüsse oder Garantien der bisherigen Aktionäre oder durch neue Investoren geschehen. Hingegen sind staatliche Beihilfen nicht Gegenstand des Insolvenzrechts. Die Möglichkeit staatlicher Beihilfen kann die Organe der Bank dazu verleiten, übermässige Risiken einzugehen. Die Marktdisziplin ist in der Regel weniger wirksam, wenn Marktteilnehmer wissen, dass sie bei Problemen auf die Unterstützung des Staates zählen können (moral hazard). Ausserdem sind staatliche Beihilfen unter Wettbewerbsaspekten problematisch. Schliesslich ist eine zusätzliche Belastung
der Steuerzahler durch die Subventionierung maroder Banken mit staatlichen Mitteln fragwürdig. Wirtschaftlich notwendige Strukturbereinigungen sollten grundsätzlich nicht durch staatliche Eingriffe gebremst werden. Dafür muss ein wirksames Insolvenzverfahren bestehen. Diese Anforderungen gelten für alle Wirtschaftsteilnehmer und schliessen auch Banken ein. ... Rasche Auszahlung von Kleinsteinlagen: Einleger mit Einlagen von weniger als CHF 5'000 können sofort und vor allen anderen Gläubigern ausbezahlt werden. Ihre Forderungen müssen nicht mehr in den Kollokationsplan aufgenommen werden. ... Obligatorische Einlagensicherung: Einlagen bis zu CHF 30'000 pro Einleger sind durch eine obligatorische Einlagensicherung geschützt. Die Einleger sind rasch, aber wenigstens innert 3 Monaten nach Mitteilung des Schadensfalls durch die EBK an die Einlagensicherung, auszuzahlen. Die Schweizer Einlegersicherung wird nachträglich durch die angeschlossenen Banken finanziert. Es besteht kein Fonds.
Bei Eintritt einer Bankinsolvenz muss jede Bank einen Beitrag zur Entschädigung der Einleger bei der insolventen Bank leisten. Der Beitrag berechnet sich nach dem Anteil der bei der einzelnen Bank gesicherten Einlagen am Gesamtumfang der gesicherten Einlagen bei Schweizer Banken. ... Verrechnungsausschluss bei der Einlagensicherung: Die Berechnung der gesicherten Einlagen erfolgt „brutto“ für jeden Einleger. Diese Einlagen bis zu CHF 30'000 dürfen
im Rahmen der Einlagensicherung nicht mit Schulden der Einleger verrechnet werden. ... System der Einlagensicherung: Das Einlagensicherungssystem der Banken und Effektenhändler garantiert sämtliche Einlagen bei ihren schweizerischen Geschäftsstellen bis zum Höchstbetrag je Gläubiger von CHF 30'000.- oder dem entsprechenden Gegenwert in anderen Währungen. Der Wohnsitz des Gläubigers ist für die Anspruchsberechtigung unerheblich. Einlagen, die auf den Inhaber lauten, sind nicht gesichert. Als Einlagen gelten dabei Guthaben auf Konti, nicht jedoch der Inhalt von Wertschriftendepots, der nicht zur Liquidationsmasse gezogen, sondern vorweg zugunsten der Deponenten abgesondert wird. Die gesamte Einlagensicherung ist auf einen Maximalbetrag in Höhe von CHF 4 Milliarden beschränkt. Die Einlagen bei ausländischen Zweigniederlassungen von schweizerischen Banken sind von der Einlagensicherung nicht erfasst. ... Das System der Einlagensicherung ermöglicht es, Einlagen bis zu CHF 30'000.-
innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten, Kleinsteinlagen bis zu CHF 5'000.- sogar sofort zurückzuerstatten. Allerdings bietet es den Kunden keinen direkten Zugriff auf ihr Guthaben wie in Kanada oder in den USA bis zu einer Höhe von CAD respektive USD 100'000.-. Insofern kann das schweizerische Einlagensicherungssystem allein wahrscheinlich nicht in allen Fällen einen Ansturm der Kunden zur Wiedererlangung ihres Guthabens (bank run) verhindern. Jedoch geht es insoweit über die Anforderungen des europäischen Rechts hinaus, als die Rückzahlung bis zu CHF 30'000.- zu 100% "brutto" erfolgt, nämlich ohne dass eine Verrechnung mit allfälligen Forderungen der Bank gegenüber dem Einleger geltend gemacht werden könnte. Zudem sind im Gegensatz zu vielen anderen Ländern auch Forderungen in Fremdwährung von der Einlagensicherung erfasst. Weiter ist die Frist von drei Monaten im Gegensatz zum europäischen Recht nicht erstreckbar. ... Das System der Einlagensicherung konnte nur in einem
(kleinen) Fall getestet werden. Es hat gut funktioniert. Dessen Grenzen sind jedoch bekannt. Obwohl es die Rückzahlung der vom Konkurs am meisten betroffenen Gläubiger innert einer zumutbaren Frist (drei Monate) ermöglicht, gewährt es ihnen keinen direkten Zugriff auf ihr Guthaben. Insofern ist es wohl nicht in der Lage, Panik bei den Kunden einer in Konkurs gefallenen Bank sowie einen Ansturm zur Wiedererlangung des Guthabens (bank run) zu verhindern. Weiter ist nicht zu vergessen, dass das System der Einlagensicherung und die damit verbundenen Privilegien zum Nachteil der anderen Gläubiger, insbesondere jener der 3. Klasse, erfolgen. Schliesslich ermöglicht es der Höchstbetrag in der Höhe von CHF 4 Milliarden nun, Guthaben bei kleinen und mittleren Banken zu sichern. Der Konkurs eines grossen Bankunternehmens, dessen privilegierte Guthaben diesen Betrag überschreiten, würde das System an seine Grenzen bringen und eine Reduktion der Höhe der gesicherten Einlagen bewirken. Im
Bewusstsein der Grenzen eines jeden Sicherungsystems hat der Gesetzgeber dem Wunsch des Finanzplatzes nach einer effizienten, aber nicht kostspieligen Lösung entsprochen und auf ein ehrgeizigeres System verzichtet, wie beispielsweise einen permanenten Sicherungsfond."
Neu 2008-07-18:
Die UBS bekommt in den USA weiche Knie:
Presse: UBS: "Keine Offshore-Leistungen mehr für US-Kunden"
Die Schweizer Bank hat sich vor einem Ausschuss des US-Senats für Fehlverhalten entschuldigt. UBS steht unter dem Verdacht, Steuerhinterziehung in den USA unterstützt zu haben.
Vor einem Ausschuss des US-Senats kündigte die Schweizer Großbank UBS an, künftig auf Offshore-Banking für US-Bürger zu verzichten.
Warum sperrt man das US-Geschäft nicht überhaupt komplett zu. Hat nur Verluste gebracht.
Neu 2008-07-16:
[11:00] Die UBS zuckt vor dem Imperium zurück:
Tagesanzeiger: UBS reagiert auf Betrugsklage in USA
Der Bankkonzern UBS erwägt, in den USA spezielle Anleihen im Wert von bis zu 3,5 Milliarden Dollar zurückzukaufen – als Reaktion auf Vorwürfe wegen Betrugs.
Weitere Verluste. Anstatt sich aus dem verlorenen US-Geschäft zurückzuziehen, buttern sie immer neues Geld hinein.
Wann kommt Aktienkurs 0? UBS und CS auf Tiefstmarken
[14:00] "Exposure" von SwissRE bei Fannie & Freddie:
Cash: Swiss Re: 9,6 Milliarden Dollar in Gefahr
Swiss Re hat per Anfang Juli 2008 Exposures von total 9,6 Mrd USD in den Hypothekenfinanzierern Freddie Mac und Fannie Mae. Hingegen bestehe kein Exposure mehr in Ginnie Mae, wie der Rückversicherer am Mittwoch mitteilte. Das Portfolio an Aktien in von der US-Regierung unterstützten Agenturen sei "de minimus", so Swiss Re weiter.
Wenn sich die Schweizer Rückversicherung in SwissRE umbenennt, muss auch die Finger dort drinnen haben, wo die anderen "Internationalen" sie auch haben.
Neu 2008-07-13:
Heute grüsst das UBS-Verrats-Murmeltier:
NZZ am Sonntag, 13. Juli 2008
Endstation Miami
Der UBS-Manager und fünffache Vater Martin Liechti wird seit mehr als zwei Monaten in den USA festgehalten. Eine Anklage gegen ihn liegt nicht vor
«Wenn sich Birkenfelds Anschuldigungen erhärten sollten, würde Liechti von der UBS fallengelassen wie eine heisse Kartoffel», sagt ein US-Rechtsexperte. Ob das der UBS etwas nützen würde, steht auf einem anderen Blatt.
Siehe auch: UBS tief im Steuersumpf
Hinweis an alle UBS-Kunden und Mitarbeiter. Ihr werdet verraten und verkauft, weil die UBS-Manager ihren Primary Dealer Status retten wollen.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Ja, kein Sonntag mehr, ohne dass sich die Schlinge um die UBS nicht noch mehr anzieht. Eine solche Bank verliert doch das allerletzte Vertrauen der letzten Gutgläubigen!
[21:30] Leserzuschrift-CH - ACHTUNG: UBS zieht mit Tricks Kredite ein:
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten. Er besitzt 30km von Zürich ein Optikergeschäft, Umsatz Euro 600'000.-, 2 Angestellte, Gewinn vor Steuern ca. Euro 200'000.-/Jahr. Er besitzt das Geschäft - den Laden mit 51/2-Zr. Wohnung darüber. Der Wert des Gebäudes war bislang auf Euro 600'000.- geschätzt mit entsprechender Hypothezierung (80%). Nun kommt plötzlich die Hausbank des Kollegen (die UBS) daher und schätzt den Wert des Hauses auf nur nach Euro 300'000.- und verlangt Nachzahlung entsprechend des angeblichen Wertverlustes.
Dasselbe geschieht mit seinem stattlichen Haus mit 2 Wohnungen auf 20 Aren Land. War das Anwesen bislang auf einen Wert von Euro 900'000.- geschätzt, soll es nun angeblich nur noch Euro 500'000.- wert sein, die UBS verlange entsprechende Rückzahlung von Hypothekengeldern.
Ich staune schon über den angeblichen Werteinbruch seiner beiden Immobilien, verfolge ich doch schon lange den Immobilienmarkt in der Schweiz. Die Preise waren in den vergangenen Jahren relativ stabil bis leicht anziehend. "Die UBS braucht Geld", sagt mein Kollege, "die spinnen". Sogar Marc Faber beurteilt die Immobilien in der Schweiz (auf dem Lande) als nicht überteuert und rät zum Kauf selbstgenutzten Wohnraumes. Nun bin ich sehr gespannt, wie sich die Dinge auf dem Immobilienmarkt bei uns entwickeln werden. Immerhin sind nicht alle Banken hier so klamm wie die UBS!
Denen geht es wirklich schlecht - sie müssen jetzt Kredite einziehen. Natürlich machen sie es nicht mit der Angabe des wahren Grundes. Das ist eine Politik der verbrannten Erde, nur für kurze Zeit möglich.
Sofort weg von der UBS - egal ob als Anleger oder Kreditnehmer!
Neu 2008-07-06:
Das UBS-Murmeltier grüsst schon wieder:
SonntagAZ: Grossbanken werden massiv eingeschränkt
Die Politik hat genug von den Milliardenverlusten. Mit neuen Vorschriften werden die Banken praktisch zu einem Rückzug aus dem Investmentbanking in den USA gezwungen.
Hinzu kommt, dass auch das so genannt gewichtete Eigenkapital massiv erhöht werden soll. SVP-Nationalrat Hans Kaufmann sagt, was dies bedeutet – nämlich massive Kapitalerhöhungen: «40 Milliarden für die UBS, 30 Milliarden Franken für die CS.» Das habe er in Gesprächen gehört.
Das wird nicht mehr viel helfen, da es zu spät kommt. Die Verluste sind schon da. Aber zumindest verschwindet die "Amerika-Prestige-Geilheit" der Banken.
Video zur UBS-Krise: Wie die UBS in den Strudel der Finanzkrise geriet
Die haben ihre AAA (und sonstigen) Illusionen selbst geglaubt.
Vergesst die Pensionen:
SonntagAZ: Pensionskassen: 50 Mrd. Verlust
Das Vermögen der Pensionskassen der SBB, der Post und der Publica schrumpfte im ersten halben Jahr um bis zu 5 Prozent. Vielen Kassen droht eine Unterdeckung.
Für dieses Jahr schon ein gewaltiger Verlust: 5% nominell und 10% durch die Inflation ergibt einen Realverlust von 15%.
Neu 2008-07-02:
[13:30] Dreiste UBS-Lügen:
Süddeutsche: Aus dem Gröbsten raus
Die Schweizer Großbank UBS litt besonders hart unter der internationalen Finanzkrise. Nun kündigt der Verwaltungsrat bereits schwarze Zahlen für 2009 an. Das Schlimmste sei überstanden.
Offenbar hat man bei Joe nachgeschaut, wie der das so macht und ist fündig geworden.
Neu 2008-06-30:
[16:00] SwissRE muss CDS-Verluste abschreiben:
Swissquote: Swiss Re rechnet von April bis Mitte Juni mit CDS-Abschreibungen von 350 Mio CHF
Die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re) beziffert den Abschreibungsbedarf auf strukturierten Credit Default Swap-Positionen für die Monate April, Mai bis Mitte Juni auf insgesamt 350 Mio CHF. Dies habe CEO Jacques Aigrain am Freitag an einer Analystenkonferenz in London bekannt gegeben, bestätigte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage von AWP. Anfang Mai hatte Swiss Re den Abschreibungsbedarf für den Monat April alleine auf 200 Mio CHF geschätzt.
Die haben also auch CDS ausgestellt. Die wirklich grossen CDS-Verluste kommen noch.
[10:30] UBS-Situation - zum Davonlaufen:
Sonntagszeitung: UBS bleibt im Stimmungstief
Gemäss Bankinsidern ging der Geldabfluss im traditionellen Schweiz-Geschäft unvermindert weiter. Er soll sich wegen der Affäre um den Ex-UBS-Banker Birkenfeld sogar noch verschärft haben. Im ersten Quartal flossen in der Schweiz Kundenvermögen in der Höhe von 1,9 Milliarden Franken ab. ... Insider: «Die Stimmung war noch nie so schlecht wie jetzt» ... Viele Mitarbeiter bekommen von den Veränderungen an der Spitze nichts mit. Ihr Arbeitsalltag sieht indessen immer düsterer aus. So habe die Bank ein rigoroses Kostensparprogramm angeworfen, wie Mitarbeiter berichten. Wenn nicht absolut nötig, solle man nicht farbig drucken und keine Mobiltelefonnummern mehr anrufen. Berater sind angehalten, sich mit Kunden in günstigen Restaurants zu treffen und keine teuren Weine mehr zu bestellen. Ein frustrierter Mitarbeiter berichtet: «Die Stimmung war noch nie so schlecht wie jetzt. Es ist zum Davonlaufen. Unsere Situation ist desolat.»
Die sparen jetzt wirklich eisern.
[16:00] Wer hat gesagt, dass die UBS-Verluste zu Ende wären? Wieder Milliardenverlust bei UBS erwartet
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Täglich neue Negativrekorde in Sachen UBS-Katastrophe(auch die UBS-Aktie erreicht täglich neue Tiefenrekorde!) ... es stellt sich nur noch die Frage, wie lange der Markt das noch mitmacht ... gemäss Schweizer Sonntagspresse läuft der UBS die Kundschaft in Heerscharen davon!
Ah, die Selbstvernichtung eines Finanzplatzes aus Grössenwahn. Die Schweiz wird in Zukunft mehr Käse als Finanzdienstleistungen verkaufen müssen.
[21:00] Leserkommentar: Gestern über 4% eingebrochen, heute waren es schon mal 7%. Die sind reif für eine Uebernahme.
Neu 2008-06-29:
[10:30] Wie jeden Sonntag grüsst das UBS-Verlust-Murmeltier:
NZZ: UBS und Credit Suisse drohen weitere Abschreibungen
Die UBS und die Credit Suisse werden für das zweite Quartal wohl weitere Abschreibungen auf Subprime-Positionen vornehmen müssen. Die UBS wird den vierten Quartalsverlust in Folge ausweisen.
Wann gibt man denen endlich den Gnadenschuss?
[14:00] Weiterer Bericht mit schönem UBS-Cartoon: UBS nochmals 10 Milliarden futsch
Die UBS - schon bald bei den Fischen?
Neu 2008-06-25:
[9:30] Die Dollar-Inflations-Millionäre der Schweiz:
NZZ: Millionäre trotzen der Krise
Divergierende Zahlen zu Schweizer Millionären
In der Schweiz soll es laut Studie 204’000 Dollar-Millionäre geben, was einem bescheidenen Plus von 2% entspricht. Dies widerspricht einer unlängst publizierten Studie der Bank Barclays, laut der die Zahl der Haushalte, die über mindestens 1 Million Dollar verfügen, bei rund 740’000 Haushalten liegt. Letztlich dürfte diese Differenz methodologisch begründet sein und davon abhängen, ob die Pensionskassengelder berücksichtigt werden oder nicht.
200000 Millionäre mit Geld unter eigener Kontrolle, das ist schon etwas mehr als in Österreich und 1/4 der deutschen Zahlen.
Aber auch hier gilt: eine Million ist nicht mehr, was sie einmal war. Fahren vielleicht die schweizer Millionäre die Maybachs? vermutlich nicht, sonst müssten die Strassen voll davon sein.
Neu 2008-06-22:
Heute das UBS-USA-Murmeltier:
NZZ: Wir wissen jetzt, wo der Hund begraben liegt
In den letzten Wochen hat sich eine intern zusammengestellte Untersuchungsgruppe der UBS intensivst mit den Aktivitäten der Kundenberater befasst, die US-Kunden von der Schweiz aus betreuen. Zusammen mit externen Spezialisten durchforsteten über zwanzig UBS-Rechtsanwälte sowie Compliance-Leute die Dokumente und den E-Mail- und Telefonverkehr der betroffenen Berater, zudem wurden persönliche Gespräche geführt.
Warum gehen die USA nur auf die UBS los und nicht auf andere Schweizer Banken?
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Wie zu erwarten, beginnen die USA eine Generalattacke auf die Schweiz. Offenbar soll dafür die UBS gezielt abgeschlachtet werden. Dazu ins Bild passt, dass die UBS vermutlich für das 2. Quartal 08 einen erneuten mehrfachen USD-Milliardenabschreiber bekanngeben muss...
Was haben die USA davon, wenn einer ihrer Primary Dealer geschlachtet wird? Egal ob UBS oder Lehman untergehen, das System ist dann sowieso hin.
Anders gefragt: warum verschenkt die UBS nicht ihre US-Aktivitäten etwa an JP Morgan. Dort drüben ist sowieso nichts mehr zu holen.
Neu 2008-06-19:
Die "Weichwährung" Franken:
20Minuten: Nationalbank belässt Leitzins unverändert
Trotz deutlich gestiegener Inflation dreht die Schweizerische Nationalbank nicht an der Zinsschraube. Experten hatten erwartet, dass die SNB den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt erhöht.
Diese Währung wird genauso weginflationiert wie der Rest. Es sitzt auch der selbe Typ von Leuten in der SNB.
Was ist für die Schweiz wichtiger - UBS oder Bankgeheimnis?
Handelsblatt: Bankgeheimnis: Wenn Schweizer baden gehen
Hat die Sterbeglocke für das Bankgeheimnis in der Schweiz geläutet? Packt ein Ex-Banker heute vor einem Gericht in den USA aus, droht nicht nur der Großbank UBS der Entzug der US-Lizenz. Das Ende des erfolgreichsten Geschäftsmodells der Hochfinanz könnte nahen.
Meiner Meinung nach sollten sie die UBS aufgeben, die ist sowieso kaputt.
Neu 2008-06-18:
Auch die schweizer Konjunktur geht schon zurück:
Espace: Schweizer Industrie abgebremst
Die Schweizer Industrie ist im ersten Quartal 2008 zwar weiterhin robust gewachsen. Umsätze, Produktion und Aufträge nahmen aber weniger stark zu als in den vorangegangenen zwei Jahren.
Niemand kann sich von der Krise abkoppeln.
Neu 2008-06-15:
Das UBS-Murmeltier kommt heute mit Grössenwahn:
20Minuten: UBS hat in den USA nie Geld verdient
Der Zürcher Bankenprofessor Hans Geiger über ein gravierendes Egoproblem der Grossbank in den USA und die Gründe, weshalb die UBS in Amerika nichts mehr zu suchen hat.
Herr Geiger, für Sie ginge die UBS am Besten raus aus dem US-Markt. Wieso?
Hans Geiger: Die beiden Grossbanken haben in den letzten 30 Jahren per Saldo immer viel Geld in den Staaten verloren. Das ist nicht im Interesse der Aktionäre.
Warum scheiterte die weltgrösste Vermögensverwalterin ausgerechnet in den USA?
Geiger: Wegen ihrem Egoproblem. Man will in den USA zu den Feinsten der Feinen zählen, mit den Topbanken von Wallstreet konkurrenzieren. Ebenso gut könnte ein Schweizer Fussballer Quarterback im besten US-Football-Team werden wollen.
Ja, man MUSSTE dort unbedingt dabei sein. Der gleiche Grund, warum Banken unbedingt Wolkenkratzer haben müssen.
Die UBS-Abnicker: UBS hat laut Experten den schlechtesten Verwaltungsrat der Schweiz
[22:00] UBS ist aggressiver als jeder Hedge Fond: Schluss mit Kasino-Banking
Und die CS braucht neues Kapital:
Sonntagszeitung: Credit Suisse braucht neues Geld
Auch die Grossbank Credit Suisse braucht frisches Geld, um die Eigenkapitaldecke zu stärken. Sie hat am Freitag über ein auf der britischen Kanalinsel Jersey angesiedeltes Vehikel namens Claudius Ltd. eine spezielle Anleihe herausgebracht, die ihr eine Milliarde Dollar an frischem Kapital bringt. Es handelt sich dabei um eine zeitlich unlimitierte Anleihe (perpetual Bond), die voll zum so genannten Kernkapital Tier 1 der Bank hinzugerechnet werden kann.
Auch die mussten DRINGEND in die USA, trotz französischem Namen.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
So, nun erwischt es auch den SIAMESISCHEN ZWILLING der UBS, die zweite Schweizer Grossbank, die CREDIT SUISSE . . . die müssen nun auch zu rekordhohen Zinsen im gestreckten Galopp frisches Geld auftreiben
Zwilling in der Prestige-Sucht.
Neu 2008-06-12:
Verarmt die Schweiz auch schon? - Leserzuschrift:
In den letzten Wochen ist die Anzahl Inserate für Altgold-, Altsilber-Ankauf auch hier in der Schweiz exponentiell gestiegen. Auffallend ist, dass die Inserate auch immer grösser und professioneller gestaltet sind.
Wenn es so viele Inserate gibt, muss es auch mehr Geschäft geben. Die Inflation nagt also auch schon am schweizer Lebensstandard. Es sind sicher nicht die schweizer Millonäre, die ihr Edelmetall verkaufen.
Neu 2008-06-09:
Das UBS-Murmeltier kommt heute auch am Montag - mit einer besonderen Meldung:
Tagesanzeiger: Die UBS-Chefs misstrauen ihrer Aktie
Die Kapitalerhöhung der UBS scheint nicht nach Wunsch zu verlaufen. Kein Wunder, wenn nicht einmal die Spitzenleute der Bank an die Zukunft glauben
Auch unter den Topleuten der Bank hält sich die Lust in engen Grenzen, sich mit neuen UBS-Aktien die Finger zu verbrennen. Das zeigt die Veröffentlichung des Bezugsrechtshandels der Verwaltungsräte und Konzernleitungsmitglieder. Anders als früher muss die Bank heute diese Daten publizieren.
Früher blieben Kapitän und Offiziere bis zuletzt am sinkenden Schiff. Heutzutage gehen sie als erste von Bord. So auch hier.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Kurz und bündig: Ein Grossteil der UBS-Kapitäne hat die eigene Bank bereits abgeschrieben. Sie begeben sich auf die Rettungsboote und verlassen die sinkende Titanic...nicht, ohne zuvor noch einmal kräftig die Taschen zu füllen...
Neu 2008-06-08:
Das UBS-Murmeltier bringt heute - Massenflucht ganzer Beraterteams:
NZZ: Privatbanken wildern bei UBS und Credit Suisse
Ein ganzes Private-Banking-Team der UBS wechselt zur Bank Clariden Leu. Auch die CS verliert Berater an Privatbanken.
Obwohl in diesem konkreten Fall eine Privatbank einer anderen die Mitarbeiter abjagt: In letzter Konsequenz hat entweder die CS oder die UBS darunter zu leiden. «Alleine wegen des Vertrauensverlustes, den unsere Grossbanken erlitten haben, kommen Kunden nicht in Scharen zu uns», sagt Widmer. «Aber jetzt klopfen Private Banker von einer Qualität bei uns an, wie wir sie lange nicht gesehen haben. Damit werden auch weitere Kunden kommen.» Das wird die Grossbanken schmerzen: «Gute Kundenberater verwalten Vermögen in der Höhe von 200 bis 300 Mio. Fr.», sagt ein Banken-Headhunter. Realistisch sei, dass sie rund 10% dieses Betrages zum neuen Arbeitgeber transferieren können.
Die Personal- und Kapitalflucht hat also neue Masstäbe angenommen.
Leserkommentar: Das ist der beste aller Indikatoren: Die UBS- und CS-Ratten verlassen das
sinkende Schiff...ein untrügliches Anzeichen für den Niedergang!
Neu 2008-05-07:
Leserzuschrift-CH zur UBS:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Ja, trotz heutiger EURO 08 - Eröffnung präsentiert sich hier in der Schweiz bei Finanz-Insidern die Lage zappenduster. Es scheint immer klarer zu sein, dass die UBS in UNÜBERWINDBARE PROBLEME geraten ist. Kurz: Währenddem das grosse Volk in diesen Tagen mit BROT UND SPIELEN bei bester Laune gehalten wird, rumort es hier in der Schweiz hinter den Finanz-Kulissen gewaltig...
Wird man in diesen Wochen die UBS sterben lassen, übertönt vom Euro08 Taumel? Idealer Zeitpunkt.
UBS will bei den Amerikanern 20000 Kundennamen singen: Wachsende Nervosität bei der UBS
Wer dort noch Geld hat, ist verrückt.
[20:30] Hier zweifelt bereits einer an der Schweiz:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Jetzt müssen wir Schweizer uns ansehen, wie der letzte Ast, auf
dem wir eigentlich sitzen - eben das Schweizer Bankgeheimnis -
international im gestreckten Galopp kannibalisiert wird; mit
verräterischer Mitarbeit der untergehenden Schweizer-Bank UBS
(!) Jeder normal empfindende Schweizer muss zwingend immer
mehr das Gefühl haben, im "falschen Film" zu sitzen...
Die heutige Schweiz sowie auch die UBS scheinen dem
unmittelbaren Selbstmord sehr nahe zu sein!
Werden wir sehen, was morgen das UBS-Murmeltier bringt.
Neu 2008-06-06:
Haben die Schweizer Banken noch "Rückgrat"?
NZZ: UBS soll angeblich Offenlegung von Namen erwägen
Eine auf nächsten Montag angesetzte Anhörung in der Steuerhinterziehungsaffäre bei der Schweizer Grossbank UBS in den USA ist vom zuständigen Gericht in Florida auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Dies gab das Gericht am Donnerstag in Miami bekannt. Angeblich soll die UBS nun selber erwägen, die Namen reicher Kunden der Justiz offenzulegen.
Wo bleibt da das legendäre schweizer Bankengeheimis? Jedenfalls gibt es soetwas nicht mehr bei einer Bank, die wie ein Krake seine Arme in allen Bankgeschäften der Welt hat. Der gesamte Schweizer Bankplatz und besonders UBS + CS werden dafür enorm bezahlen.
WICHTIG:
Wer mit einer schweizer Bank (aus Absicherungsgründen) etwas macht, darf nur echte schweizer Banken ohne Auslandsbeziehungen auswählen. Die beiden Primary Dealer sowie die vielen Niederlassungen ausländischer Banken in der Schweiz kommen nicht in Frage. Bis jetzt war es nur das Konkursrisiko, jetzt kommt auch noch das Erpressungsrisiko dazu.
Neu 2008-06-04:
Leserzuschrift - SUV's und Phaetons werden einem nachgeschmissen!
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Mit grösstem Genuss habe ich schmunzelnd die aktuellen Leserbeiträge betr. der Autohalden in Deutschland gelesen. Diese Beobachtungen kann ich aus Schweizer Sicht noch eindeutig toppen: Mein bester Kollege hat gerade gestern einen nagelneuen JEEP GRAND CHEROKEE (made in Graz) mit dem 3,7 Liter Benzinermotor inkl. viel luxuriösem Zubehör (Listenpreis CHF 73'000.--) um lumpige CHF 38'200.-- cash gekauft. Dies entspricht lächerlichen EUR 23'500.--. Wir sind nun also soweit, dass diese SUV-Spritfresser regelrecht verhökert werden. Neuerdings fahren bei uns auch Sozialhilfe-Bezüger aus dem Balkan mit solchen nagelneuen SUV's beim Sozialamt vor. (!) In der Autobranche muss die blanke Panik ausgebrochen sein.
Wahrscheinlich kann man diese Kisten in einer Hyperinflation um einen einzigen Krügerrand erstehen...
Ganz interessant ist auch, dass massenhaft neuwertige VW Phaetons in der Schweiz aus geplatzten deutschen Leasingverträgen zu regelrechten Dumpingpreisen (60-70% Einschlag) verramscht werden.
Mit den besten Grüssen aus dem SUV-Paradies Schweiz!
Hier ist also auch eine Autohalde. Im Gegensatz zu Deutschland werden die Autos hier verschleudert. Fällt in der Schweiz offenbar weniger auf.
Neu 2008-06-03:
Schweizer Inflationsrate 2.9%:
Espace: Jahresinflationsrate auf hohen 2,9 Prozent
Die hohen Erdölpreise heizen die Teuerung in der Schweiz kräftig an. Im Mai erreichte die Jahresinflationsrate überraschend 2,9 Prozent. Höher war die Teuerung letztmals vor gut 15 Jahren, im Oktober 1993 (+3,4 Prozent).
Wer diese Lüge glaubt wird offiziell selig. Die Schweiz ist also vom Weltmarkt abgekoppelt und importiert kein Öl? Hahaha!
Neu 2008-06-01:
Das "Imperium" schlägt auf die schweizer Banken ein:
sonntagszeitung 01/06/2008, Seite 40
Attacke der Angelsachsen
«Wall Street Journal» und «Financial Times» reiten Kampagne gegen UBS
ZÜRICH Die UBS kommt in den USA immer stärker unter Druck. Fast täglich enthüllen «Wall Street Journal» und «Financial Times» pikante Details zum Steuerhinterziehungsskandal, in den die UBS geraten ist. Die Sprachrohre der Finanzplätze New Yorks und Londons bringen mit ihrer Berichterstattung indessen nicht nur die UBS, sondern zunehmend auch die Schweiz in Bedrängnis.
Der mediale Druck löst UBSintern grosse Nervosität aus. Der oberste Pressesprecher der Bank, Michael Willi, schreibt in einer EMail von seinem New Yorker Arbeitsplatz an seine Kollegen in Zürich: «Hier gibt es einen extrem harten Konkurrenzkampf zwischen WSJ und FT. Das bringt uns in eine noch schwierigere Lage.»
Nicht nur die UBS, sondern alle Schweizer Banken am Pranger
Wollen sie schon wieder schweizer Nationalbank-Gold wie in den 1990er Jahren? Die damalige Nazigold-Geschichte war nichts anderes.
Oder will man die Kapitalflucht von Briten und Amerikanern in die Schweiz verhindern?
PS: Warum lassen UBS und CS ihre US-Primary Dealer Niederlassungen nicht einfach in Konkurs gehen (kommt ohnehin), damit zerbricht das Imperium und das Problem ist weg.
Leserzuschrift:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz! Wie Sie lesen können, haben das "Wall Street Journal" sowie die "Financial Times" eine regelrechte HETZKAMPAGNE gegen unser kleines Land gestartet. Wir in der Schweiz haben mit dieser Art Hetzkampagnen sehr bittere Erfahrungen machen müssen: Mitte der 90-er Jahren hatten die Angelsachsen so unseren damaligen riesigen Goldschatz angegriffen - und konnten sich dann zum Schnäppchenpreis selbst damit eindecken....das Resultat ist uns ja allen bekannt!
Leider wird die Hetzkampagne wirken, denn die schweizer Banker und Politiker sind auch nur mehr "bewahrende" Funktionäre.
[16:30] Hier noch mehr dazu: Ex-UBS-Banker verrät den USA vertrauliche Bankdaten
Der in Florida angeklagte UBS-Banker Bradley Birkenfeld hat das Bankgeheimnis gebrochen und der amerikanischen Justiz Kundendaten herausgegeben. Nun will die US-Regierung die Schweiz unter Druck setzen. Der Fall wird zu einer neuen Belastung vor allem für die UBS.
Leserkommentar:
Grüezi Herr Eichelburg aus der Schweiz!
Nun haben wir es schwarz auf weiss: Als UBS-Kunde ist man vor nichts mehr sicher...kein Wunder, dass die UBS-Aktien im freien Fall sind. Kein Wunder auch, dass sich bisherige UBS-Kunden in Heerscharen von dieser Niedergangs-Bank verabschieden!
PS: Das UBS-Murmeltier bekommt zunehmend eine andere Form.
Seitenauslagerung. |