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Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.
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Neu 2008-07-20:
[9:30] Das muss alles abgebaut werden:
Stern: Der Merkelstaat wächst
In Deutschland geht es geordnet zu. Kein Land scheint so viele Regeln und Richtlinien zu besitzen: von neuen Rechtschreibreformen über Mindestlohnbegrenzungen hin zu Erbschaftssteuern. "Liberalismus" gehört nicht zum aktiven Wortschatz der Bundesregenten.
Sobald die Bundesanleihen massenhaft auf den Markt fliegen, wird auch der übergrosse Staat abgebaut. Geht es schon los:
[6:30] Spritsparen bei der Polizei:
Spiegel: Durstiger als die Polizei erlaubt
Kriminell hohe Spritrechnung: Der baden-württembergische Innenminister befürchtet, dass ihn der Benzinverbrauch seiner Polizeifahrzeuge teuer zu stehen kommt. Die Ordnungshüter sollen deshalb vermehrt per Pedes auf Streife gehen.
Nach Italien jetzt auch in Deutschland.
Neu 2008-07-19:
[22:00] Sie spüren den Abstieg:
Welt: Die riesige Angst vor dem sozialen Abstieg
Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre geht an vielen Deutschen vorbei. Nur noch jeder zweite glaubt noch daran, dass wir im Wohlstand leben. Vor zwei Jahren waren die Menschen noch deutlich optimistischer. Nun sehen sie auch die wirtschaftlichen Perspektiven düster.
Das Volk spürt mehr als die "Experten". Daran ist primär die verniedlichte Inflation schuld, denn nicht jeder hat Joe Ackermanns Gehalt.
[7:30] Die Inflation frisst sich durch das System:
FTD: Deutschland vor neuer Teuerungswelle
Im Juni haben die Produzentenpreise so kräftig zugelegt wie seit über 26 Jahren nicht mehr. Öl, Gas und Strom sind teuer wie nie - das wirkt sich massiv auf andere Produkte aus. Schon bald könnte die Inflationsrate weiter zulegen.
Interessant wird es erst, wenn die Inflation bei den Zinsen angekommen ist. Aber vorher kommt sie beim Goldpreis an,
Neu 2008-07-17:
[19:00] Die Krisenzeichen kommen:
FTD: Zahlungsmoral deutscher Firmen sinkt
Welt: Angesehenen Textilhändlern droht die Pleite
Mehr als ein Viertel der Unternehmen in Deutschland zahlt seine Rechnungen nicht pünktlich. Das verursacht nicht nur Schäden in Milliardenhöhe - es könnte auch ein Zeichen für eine drohende Welle von Insolvenzen sein.
Nicht mehr zu übersehen.
[20:00] Es bleibt keine diskretionäre Ausgabe verschont: Schausteller befürchten Kirmessterben
Inflation & Krise schlagen also schon ordentlich zu.
[22:30] Leserzuschrift-DE - noch ein Krisenzeichen:
heute wurde uns wieder einmal eingehämmert, wie stabil unsere Wirtschaft ist und das sie noch wächst.
Heute Abend kam mein Vater nach Hause und war sehr beunruhigt wegen der wirtschaftlichen Situation.
Ihm und seinen Kollegen wurde heute eröffnet, dass ab September weniger gearbeitet wird. Er arbeitet
bei Daimler und fertigt E-, C-, und S-Klasse. Ab September wird die Frühschicht um 2,5 Stunden gekürzt
und voraussichtlich bleibt das Werk Donnerstags und Freitags geschlossen.
Warum stellt man die Produktion ein, wenn die Wirtschaft doch so gut läuft?
Nicht einmal der Stern läuft mehr.
[19:00] Sparkassenhaftung - Widerstand formiert sich:
Handelsblatt: Sprengkraft für Sparkassen
Die umfangreichen Garantien für die BayernLB und WestLB werden zu einer Belastungsprobe für den Verbund. Denn wenn der Ernstfall eintritt, könnten einzelne Sparkassen überfordert sein. Einspringen müsste dann der Verbund, dessen Finanzkraft schon jetzt angegriffen ist.
Unterschrieben, mitgefangen, mitgehangen. Das schmeckt ihnen nicht mehr. Wissen die Sparkassen mehr über die Landesbanken? vermutlich.
[16:00] Gestrandet in Suburbia:
Welt: Wohnen im Speckgürtel lohnt sich nicht mehr
Im Grünen wohnen und dort von den günstigen Immobilienpreisen profitieren? Diese Rechnung geht kaum mehr auf. Der gestiegene Benzinpreis und lange Wege heben die günstigen Hauspreise wieder auf: Nach neuen Berechnungen kostet die Fahrt zur Arbeit den Durchschnittspendler inzwischen mehr als zwei Monatsnettoeinkommen.
Aus dem Speckgürtel wird der Hungergürtel. Was dort noch kommt zeigt James Howard Kunstler: http://www.kunstler.com/
Denn Suburbia basiert aus billigem Öl und niedrigen Zinsen. Erst das Öl hat "zugeschlagen".
[15:30] Air Berlin vor der Pleite:
Welt: Banker warnen vor Pleite von Air Berlin
Die Investmentbank Dresdner Kleinwort sieht schwarz für Air Berlin. Laut einem Analystenkommentar steht Deutschlands zweitgrößte Luftfahrtgesellschaft vor der Pleite. Prognose für den Aktienkurs: null Euro. Nach Veröffentlichung des Kommentars gab das Papier zunächst nach – allerdings nur kurzzeitig.
Wahrscheinlich dauert es jetzt bis zum Exitus nur mehr Tage. Dann kommen die Radklammern (wie bei der Swissair).
Schade um diese Airline, denn sie hat die alten Monopolisten in Schach gehalten.
[10:15] Noch einmal die "gefühlte" = wahre" Inflation:
Focus: Gefühlte Inflation bei fast zwölf Prozent
Eigentlich ist die reale Teuerungsrate schlimm genug. Doch deutsche Verbraucher empfinden die Inflation mehr als dreimal stärker als die offiziellen 3,3 Prozent.
Eigentlich kaum ein Rückgang. Deckt sich mit der Zunahme der Geldmenge M3, die auch leicht gesunken ist.
[17:00] Welt: So stark fühlen die Verbraucher die Inflation
Neu 2008-07-16:
[14:30] Hat wirklich das Sparen schon begonnen?
Spiegel: FOLGEN DES ENERGIEPREISSCHOCKS
Studenten, Hartz-IV-Empfänger und alleinerziehende Mütter sind von den explodierenden Energiepreisen besonders hart getroffen - und trotzen ihnen mit teils unkonventionellen Methoden. SPIEGEL ONLINE stellt sechs Menschen vor, die zum drastischen Energiesparen gezwungen sind.
Richtig unter Druck sind sie eigentlich noch nicht.
Hund, Handies, Auto, Cellounterricht, teurer "Ökostrom" ist sogar mit Hartz-IV noch möglich.
Die wirklichen Einsparungen kommen erst.
[13:30] Das "Schwarze Loch" KfW:
Süddeutsche: Hauptsache, die IKB kommt weg
Die Mitarbeiter der Staatsbank KfW müssen die Probleme der maroden Tochter IKB ausbaden - die Stimmung ist gereizt.
Seither begleitet die KfW den Aufbau Ost, integrierte die dortige Staatsbank, sanierte Platte auf Platte, fördert Existenzgründungen, schiebt Straßenbau und Energiesparen an. Sie übernimmt Risiken für Unternehmenskredite, berät Mittelständler, coacht Gründer kleiner Firmen, hilft bei neuen Technologien und bietet Plattformen für Verbriefungen, also den Weiterverkauf von Risiken. Über die KfW gibt es auch Kredite für das Studium.
"Egal, welche Verluste die KfW hinnehmen muss, der Bund steht immer dahinter", sagt die Fachfrau. Und weitere Verpflichtungen für die IKB werden tatsächlich nicht ausgeschlossen.
Alles was politisch gewünscht ist, landet dort. Genauso muss der Keller der KfW ein ganzer Friedhof sein.
Nur eine Leiche, die IKB hat bisher das Licht der Öffentlichkeit gesehen.
[12:30] Die Schwarzseher:
Spiegel: Zwei Drittel der Deutschen sehen schwarz für die Konjunktur
So pessimistisch waren die Deutschen lange nicht mehr: Laut einer Umfrage glauben 63 Prozent, dass es mit der Wirtschaft bergab geht. Der Bankenverband warnt vor einer monatelangen Krise, Ökonomen erwarten eine tiefe Konjunkturdelle.
Nur die "Wirtschaftsweisen" sehen immer noch rosa - amtlich verordnet.
All-Time-Low: ZEW-Konjunkturerwartungen auf ein Allzeittief gefallen
All-Time-Low heisst, jetzt kommt eine Depression.
Neu 2008-07-15:
[15:40] Die Energie-Inflation beisst:
Spiegel: Energie-Inflation trifft Arme und Familien
Bürger mit niedrigen Einkommen leiden am meisten unter dem Preisanstieg am Energiemarkt. Bei den Schuldnerberatungsstellen melden sich mehr und mehr Verbraucher, die die hohen Heiz- und Stromzahlungen kaum noch bezahlen können.
Wieder einmal trifft es alleinerziehende Mütter besonders. Sorry, die Zeit dafür ist zu Ende gegangen, zusammenziehen!
Aber die Schuldnerberater wissen ebenso, dass die Inflation nicht der einzige Grund ist. In den vergangenen Jahren haben viele Bürger ihren Stromverbrauch in die Höhe geschraubt: Computer, MP3-Player und Spielkonsolen verlangen zunehmend Energie. Das macht sich nun bemerkbar.
Ah, diesen Schnickschnack haben sie alle. Abspecken!
[15:30] Eine Lachnummer bei der Arbeit:
Focus: Es wird keine Rezession geben
Hoher Ölpreis, starker Euro und Finanzkrise in den USA – die Aussichten für die deutsche Konjunktur sind miserabel. Doch der Wirtschaftsweise Franz warnt vor Panikmache.
"Wirtschaftsweise" müssen die Regierung stützen, sonst sind sie es bald nicht mehr. Heute sind sie aber nur mehr Lachnummern, ohne es zu ahnen.
Leserkommentar: Meine Wände zittern jetzt noch vor Lachen...
[8:00] Kommen Verhältnisse wie in der Weimarer Republik?
Süddeutsche: Die Rückkehr der Wut
Die Enttäuschten und Beleidigten: Wenn Wut die Politik beherrscht, können auch andere Gespenster zu unbeherrschbaren Bedrohungen werden. Was einen Zerfall des Parteiensystems so gefährlich macht.
Am Exzess von beidem ist die Weimarer Republik zugrundegegangen: Eine Hyperinflation ließ breite Mittelschichten verarmen, und ein Chaos von mehr als zwei Dutzend Parteien, nicht zuletzt die Spaltung der Linken, trug erheblich zur Verfassungskrise der Jahre um 1930 bei.
Fragmentierung, Hyperinflation, etc. sind im Anmarsch. Das derzeitige Staatssystem hat ausgedehnt.
EIne kleine Aufmerksamkeit von "denen ganz Unten" an "die ganz Oben": Arbeitslose wollen Merkel Rechnungen schicken
Neu 2008-07-14:
[19:00] Die Geschichte eines Sparbuchs:
Süddeutsche: Von Kühen, Kriegen und Kleingeld
Krieg, Währungsreform, Wirtschaftswunder: Wie sich Deutschlands Geschichte in einem der ältesten Sparbücher des Landes widerspiegelt - 1904 wurde es eröffnet, und noch immer bringt es Zinsen.
Real hat es in 104 Jahren nichts gebracht.
[19:00] Joe braucht auch neues Kapital:
MMnews: Deutsche Bank Kapitalerhöhung?
An der Börse verbreiten sich nun doch Gerüchte, dass die Deutsche Bank eine Kapitalerhöhung braucht. Der Zeitpunkt könnte ungünstiger nicht sein. Schon vorher gab es Gerüchte, dass es um das Kreditportfolio der Deutschen Bank nicht so gut bestellt sei, wie die Bank selbst immer wieder verlautbarte.
Also doch. Er ist auch nur ein gewöhnlich sterblicher Investment-Banker. Üblicherweise setzen die Amerikaner bei soetwas den CEO vor die Tür.
[17:30] Wer reich ist, muss keine Abgeltungssteuer bezahlen:
Spiegel: Die Lücken für die Reichen
Ab Januar nächsten Jahres will der Staat auch an Kursgewinnen mitverdienen. Doch Banken und Versicherungen versprechen besonders vermögenden Kunden Abhilfe: Sie müssen nicht zahlen.
Warum nur für Reiche? weil sich bei geringeren Summen die Konstrukte nicht lohnen. Wer zahlt: wie immer die Masse.
Für arm und reich gibt es aber etwas noch Besseres und garantiert Steuerfreies: Gold. Gold braucht die Konstrukte nicht.
[10:00] Sogar die Chef-Ökonomen sehen schon die Rezession:
Welt: Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal 2008
Die deutschen Unternehmen gehen davon aus, dass die Wirtschaftskraft im zweiten Quartal 2008 nachgelassen hat: Industrie und Bau haben weniger Aufträge verzeichnet. Deswegen rechnen Pessimisten in der Bundesregierung sogar mit einem Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,5 Prozent.
Dabei haben die Zinsen noch gar nicht auf das Niveau der realen Inflation nachgezogen. Erst dann wird es "lustig".
[10:00] REITs - die Hoffnung stirbt:
FAZ: Das Betongold zerbröselt an der Börse
Mit Immobilien ist in den nächsten Jahren nichts zu holen.
[7:00] Die Politiker werden "Inflations-nervös":
Welt: Bürger sollen für Preisdruck entschädigt werden
Die Politik gerät durch die dramatisch steigenden Energiepreise zunehmend unter Zugzwang. In den Parteizentralen herrscht Alarmstimmung, weil Experten zufolge weitere Preiserhöhungen drohen. Die Frage, wie die Bürger entlastet werden können, wird für die Politiker immer stärker zum Wahlkampfthema.
Es missfällt ihnen, dass es im Volk gärt. Aber verabschieden wollen sie sich von ihrem Unsinn, wie Biosprit, Subvention "grüner" Energie, CO2-Zertifikaten aber nicht. Natürlich wollen sie auch die Steuern nicht senken.
Wann gibt es einen Aufstand der Leistungsträger? Finanzminister Steinbrück will höhere Einkommen stärker belasten
Wahrscheinlich nie, denn die waren zu lange in der Schule und sind hoch verschuldet.
[7:00] Deutsche Bahn - sie lügen, dass sich die Balken biegen:
Spiegel: ICE-Passagiere widersprechen Darstellung der Bahn
Wer zog in Köln im defekten ICE die Notbremse? Ein Bahnmitarbeiter, behauptet die Deutsche Bahn. Dem widersprechen jetzt einem WDR-Bericht zufolge einige Fahrgäste. Ein Passagier - und nicht ein Zugbegleiter - habe den Zug gestoppt und damit Schlimmeres verhindert.
Dieser Vorfall hätte leicht in einer Katastrophe enden können. Daher lügen sie so - weil sie die Wahrheit wissen.
Aber diese Lügen werden ihr Image nachhaltig beschädigen. Wer glaubt ihnen noch? Ein Mehdorn zu viel?
Neu 2008-07-13:
[20:00] Der Inflations-Sprengsatz:
Focus: Teuerungsrate bei bis zu 5,4 Prozent
Geahnt haben es alle, nun ist es amtlich. Die offizielle Teurungsrate von 3,3 Prozent ist viel zu niedrig angesetzt. Vor allem Familien und Geringverdiener müssen deutlich höhere Mehrkosten verkraften.
Schon wieder ein Magazin deckt die Lüge (teilweise) auf.
Leserkommentar: sie lügen zwar immer noch, aber bereits ein bisserl weniger
Die Inflation kriecht aus jedem Loch: Hohe Energiepreise setzen Kommunen unter Druck
Hier aus Zapfpistole und Gasbrenner.
[19:00] Zinsübersicht - sie steigen:
FMH Finanzberatung - Zinsentwicklung als Grafik
Und zwar meist mehr als der Leitzins.
[18:30] Die Solaranlage die mehr Strom braucht, als sie produziert:
YouTube: Hammer der Woche: Stromfressende Solaranlage im Landtag
Hahaha, grüne Politiker!
[17:00] Wofür Joe Zeit hat (haben muss):
FAZ: Ackermanns Bilanz
Sie sind die beiden Starken. Sie haben die Finanzkrise bislang mit weniger Blessuren überstanden als die meisten ihrer Konkurrenten. Jetzt kämpfen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Lloyd Blankfein, Chef von Goldman Sachs, darum, wer Leitwolf wird.
Für Hahnenkämpfe.
Neu 2008-07-12:
[18:00] Krankenkassen - Saftig, Saftig:
Spiegel: Einheitlicher Krankenkassensatz soll bei 15,6 Prozent liegen
Für die meisten gesetzlich Versicherten wird's im kommenden Jahr teurer: Nach Informationen des SPIEGEL soll der einheitliche Beitragssatz bei 15,6 Prozent des Bruttolohns liegen - deutlich mehr als die meisten heute zahlen.
Die Politiker können nur Eines: erhöhen. Denn gegen jegliche Reform streuben sich alle Lobbies, die kassieren.
Deutschland hatte ohnehin bereits einen der höchsten Beitragssätze. Warum alle als Angestellte diesen Satz zahlen wollen, verstehe ich nicht.
[15:00] Jetzt greift die Inflation das Heiligtum Urlaub an:
RPonline: Steigende Preise kosten uns den Urlaub
Benzin, Gas, Strom: Energie kommt die Deutschen teuer zu stehen. Um dei Rechnungen bezahlen zu können, sparen viele am Sommerurlaub - so das Ergebnis einer neuen Umfrage. Was der Staat tun kann, um den Deutschen mit den Preisen zu helfen, darüber sind sich die Politiker uneins. Die FDP will die Mehrwertsteuer gesenkt sehen. Die SPD setzt auf Verhandlungen mit den Anbietern.
Ich schätze, da bahnt sich eine grosse Steuerrevolte an. Die Polit-Kaiser werden jetzt entkleidet.
[17:00] Noch stauen sie in den Urlaub: Megastau auf Tauernautobahn: Vier Stunden Wartezeit
Wird der Sprit auf Kredit finanziert?
Neu 2008-07-11:
[19:30] Leserzuschrift - kleine beobachtung zum thema baukrise/ Ziegelei:
ich fahre öfter auf der A9 bei Jena an einer Ziegelei vorbei. letzten mittwoch habe ich gestaunt.
auf dem großen lagerplatz neben dem gebäude war der komplette platz randvoll mit vollen paletten, und zwar hoch gestapelt. da passte nichts mehr drauf.
sonst ist das da immer ziemich leer.
Absatzprobleme?
[16:00] Die Stimmung kippt:
Spiegel: Deutsche sind pessimistischer denn je
Die Bundesbürger haben Angst: Noch nie seit der Wiedervereinigung 1990 beurteilten die Deutschen ihre Zukunft so zurückhaltend wie heute. Ein Grund: die steigenden Preise. Gerade hat die Teuerungsrate im Großhandel einen neuen Rekord geknackt.
Als Nächstes werden jetzt die Politiker gebissen.
[15:30] Wieder ein Siemens-Bereich geht:
Standard: Siemens will sich von Computertochter Fujitsu Siemens trennen
Siemens-Chef Löscher hat sich wiederholt unzufrieden über die Rendite Computerherstellers geäußert
Vermutlich wird Siemens wohl auch eine Milliarde oder so noch drauflegen müssen - ähnlich wie bei der Handy-Sparte. Dann ist die Rendite natürlich noch viel besser und kann sich nur mit den Erträgen aus dem Anti-Korruptions-Kreuzzug messen.
Am Ende bleibt Löscher mit seiner Sekretärin (zumindest ein ausführendes Organ braucht er) allein übrig. Alle anderen hat er dann bereits abgestossen oder ausgewechselt.
[18:30] Leserzuschrift - Super - Löscher:
Aber wenn man sich mal Löschers Lebenslauf ansieht, ist doch merkwürdig, dass er bei einer Unternehmensberatung anfing (Kienbaum), wo er wohl das Rüstzeug zum erfolgreichen ruinieren von Unternehmen erwarb.
Dann blieb er lange bei Hoechst als Abteilungsleiter, das letztendlich nach Fusion zu Sanofi-Aventis 2004 still verschied. (Mir als Chemiker hatte das zwar gefallen, weil die Hoechst-Typen immer extrem arrogant daherkamen und von Investition in Produktionsanlagen offenbar nie was gehört hatten - kein Monat in Frankfurt verging ohne Zwischenfall bei den total veralteten Anlagen - aber Hoechst war einmal ein Symbol in Deutschland, so wie Siemens noch jetzt.)
Nach Hoechst übernahm ihn ... Aventis... dass wie gesagt auch Geschichte ist seit 2004, Hauptabteilungsleiter war er da, so toll strategisch usw. wie man hört.
Anschließend kam der Peter zu Amersham plc als US-Geschäftsführer, aber Amersham plc verschied alsbald, auch im Jahre 2004, nach Übernahme durch General Electric.
GE übernahm auch den Herrn Löscher, der dann 2006 schnell mal zu Merck&Co Inc. wechseln mußte, um dort strategisch und für ein gutes Jahr (!) den VIOXX-Skandal zu managen.
Tja, und 2007 kam er dann zu Siemens, das auch die Sparte Siemens Medical Systems hat, die ja direkt mit GE Health Care konkurriert (oder so etwas Ähnliches zumindest).
Jetzt vergaß ich beinahe zu erwähnen, das GE und Merck ja noch leben, aber wie lange noch? Oder stirbt Siemens etwa vorher?
Alles sicher nur Zufall. Wieso ist Herr Löscher eigentlich ein Vorzeigemanager?
Ein richtiger Job-Hopper also, immer im Kontakt mit allen Headhuntern.
[11:15] Preisschock:
Welt: Preisschock im deutschen Großhandel
Die Preise im deutschen Großhandel sind so stark gestiegen wie seit 26 Jahren nicht mehr. Die rasant steigenden Kosten für Lebensmittel, darunter Kaffee, Milch und Getreide, sorgen für die höchste Teuerungsrate seit 1982. Der Großhandel dürfte die Steigerung an die Verbraucher weiterreichen.
Wo bleibt der Goldschock und der Zinsschock der damaligen Zeit? kommt noch, und zwar viel wilder als damals.
[11:00] Was zur Staatsschuld noch dazu gehört:
Spiegel: Staat müsste vier Billionen Euro zurücklegen
Jeder vernünftige Kaufmann legt für schlechte Zeiten Geld zurück. Nur nicht der deutsche Staat. Für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung künftiger Generationen wurde einer Studie zufolge viel zu wenig angespart. Es geht um mehrere Billionen Euro.
"Die Rente ist sicher" tönen die Politiker, jedoch sind die Rücklagen dafür nicht da. Vergesst also Rente etc. in Zukunft.
PS: in Italien oder Griechenland ist es noch schlimmer.
[10:30] Kommt gar schon die Rezession?
Reuters: Regierungskreise - Kräftiger Wachstumseinbruch im 2. Quartal
Die Konjunktur in Deutschland ist nach Einschätzung aus Regierungskreisen im zweiten Halbjahr kräftig eingebrochen. Bisher vorliegende Indikatoren deuteten darauf hin, dass das reale Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,75 Prozent bis 1,5 Prozent geschrumpft sei, erfuhr Reuters von einer Person in der Regierung, die mit den Zahlen vertraut ist. Diese Zahl gelte saison- und kalenderbereinigt.
Natürlich ist die Rezession schon da - wenn man die wirklichen Preissteigerungen nimmt.
[9:30] Citibank ist schon verkauft:
Spiegel: Crédit Mutuel kauft deutsche Citibank
Die Deutsche Bank geht leer aus: Im Rennen um die Übernahme der Citibank macht Crédit Mutuel das Rennen. Die Franzosen übernehmen das deutsche Privatkundengeschäft der angeschlagenen Citigroup für 4,9 Milliarden Euro.
Werdet glücklich damit. Dieser Verkauf ist aber schnell gegangen. Ein Zeichen, wie dringend die Citigroup Geld braucht.
[9:30] Das Ende des Air Berlin - Appetits:
Handelsblatt: Fusion von Air Berlin und Condor abgesagt
Die geplante Fusion der Fluggesellschaften Air Berlin und Condor ist vorerst gescheitert. Air Berlin und die Condor-Mutter Thomas Cook ziehen den Antrag für die geplante Fusion beim Bundeskartellamt zurück, wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten.
Damit hätten sie endgültig den Aasgeier gefressen (was ein Condor eigentlich ist). Notbremsung in letzter Sekunde.
Neu 2008-07-10:
[20:30] Das Banker-Zittern beginnt:
Welt: Deutsche Banker fürchten um ihren Job
Zehntausende Mitarbeiter von Citibank, Dresdner Bank, Commerzbank und Postbank fürchten um ihren Job. Die Geldhäuser stehen zum Verkauf oder sollen fusioniert werden. Die Mitarbeiter erwarten personelle Kahlschläge. Selbst hochrangige Manager müssen um ihre Planstellen bangen.
Der Entlassungsprozess beginnt erst. Auf jeden Fall ist es besser, sich einen schönen Golden Handshake geben zu lassen, als krampfhaft am Job festzuhalten.
[12:00] Armut durch eigenes Verschulden:
Süddeutsche: Geld von der Bank - das klang toll read!
Die Wende, der falsche Mann, Hartz IV – schnell schnappt die Armutsfalle zu. Eine alleinerziehende Mutter berichtet über ihren Kampf, endlich schuldenfrei zu sein.
In der Übersicht sind schon alle Zutaten aufgelistet, primär aber:
- Alleinerzieherin (die kommen in jeder Krise unter die Räder)
- Bürgschaft für einen fremden Kredit
Hier sind die anderen Folgen: Serie: Armut in Deutschland (1), Serie: Armut in Deutschland (2), Serie: Armut in Deutschland (3), Serie: Armut in Deutschland
[21:00] Leserzuschrift-DE dazu:
Sorry Mr. aber hier muß ich ihnen widersprechen !
Zitat:
Alleinerzieherin (die kommen in jeder Krise unter die Räder)
Sie neigen dazu, zu verallgemeinern das halte ich für falsch
Hier werden nur all zu oft die Kräfte unterschätzt die gerade alleinerziehende Frauen aufbringen können.
Ich behaupte mal, dass ihnen gerade auf diesem Gebiet die nötigen Erfahrungen fehlen, die eine soche Aussage rechtfertigen könnten. Der Wille zu überleben und die Pflicht für die Jungen zu sorgen, verleihen einer Mutter Kräfte, die mit keiner Physik zu erklären sind !
Aber ich nehme es ihnen nicht übel denn gerade das ist bereits eine erpobte, weibliche Überlebensstategie, von Männern unterschätzt zu werden. !
Es stimmt sicher, dass eine Mutter ein einer solchen Situation besondere Käfte entwickelt. Jedoch leben wir immer noch in "Wohlfahrtsland", die echte Depression wird viel schmerzhafter sein.
Aber das Studium der Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass alleinerziehende Mütter immer besonders tief abstürzen, auch wenn sie überleben mögen. Aber auf welchem Niveau?
[21:00] Leserkommentar zu Armut in Deutschland:
auch bei Hartz IV-Empfängern gehört das Jammern zum Geschäft. Die meisten arbeiten nebenher schwarz. Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir hat jüngst in Italien eine Eigentumswohnung geerbt. Dann stellte sich heraus, dass der Erblasser als Hartz IV-Empfänger in Deutschland lebte und nebenher heiße Maronen auf dem Marktplatz verkaufte. Eine Mandantin von mir war auch Hartz IV-Empfängerin, die sagte mir, sie arbeite regelmäßig schwarz nebenher als Putzhilfe. Erst letzte Woche erzählte mir ein Malermeister, dass er in seinem Betrieb regelmäßig Leute schwarz beschäftige. Für diesen Hartz IV-Unsinn zahlen wir hier auch noch Steuern. Übrigens sind auch viele Rechtsanwälte in Deutschland Hartz IV-Empfänger. Man kann nämlich seine Kanzlei nebenher weiter betreiben, man darf nur die zulässigen Verdienstgrenzen nicht überschreiten.
Dass nebenbei schwarz gearbeitet wird, ist klar. Aber dass soetwas sogar Rechtsanwälte machen, war mir neu. Vertragen die diesen Prestigeverlust?
[11:00] Die Investitionsgüter-Branche bricht ein:
Handelsblatt: Heidelberger Druck schockiert Anleger
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck rechnet in der nächsten Zeit nicht mit einer spürbaren Erholung der Nachfrage und will daher die Kosten drücken. Anleger reagierten schockiert auf die Neuigkeiten.
Leserkommentar: wie dumm sind eigentlich "Anleger" ????
Die MBAs in den Banken sehen natürlich nichts voraus, aber der grosse Investitions-Zyklus geht weltweit zu Ende.
Die Rezession kommt: Die Rückkehr des R-Worts
[10:00] Konkurse nehmen zu:
Wiesbaden - Die Zahl der deutschen Unternehmen, die im April Konkurs meldeten hat im Vergleich mit derselben Zeit im vergangenen Jahr um 9,2 Prozent zugenommen. Laut Bericht der dpa gaben die Experten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden bekannt, dass deutsche Gerichte erster Instanz im April diesen Jahres 2781 Konkursmeldungen von Unternehmen registriert hätten, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 9,2 % bedeutet.
Leserkommentar: So viel zum Thema ,alles geht bergauf
Neu 2008-07-09:
[20:30] Aus für Provinzfürsten-Prestige?
Handelsblatt: Provinzflughäfen: Absturzgefährdet
In der ganzen Republik haben Bürgermeister und Landesfürsten für große Summen kleine Flughäfen aufgerüstet - regionale Prestigeobjekte, die Verluste einfahren, etwa der Flughafen Leipzig-Altenburg. Geht es nach der Bundesregierung, soll es den Wildwuchs künftig nicht mehr geben.
Spätestens, wenn Ryanair & co die Puste ausgeht ist es auch damit wieder vorbei. Dann müssen diese Fürsten Konkurs anmelden.
[20:30] Geben die Politiker der PKK-Erpressung nach?
Welt: PKK entführte deutsche Kletterer als Faustpfand
Drei deutsche Bergwanderer sind in der Türkei von der kurdischen Rebellenorganisation PKK entführt worden. Damit will sie Deutschland erpressen, einen im Juni verbotenen kurdischen Satellitensender wieder zuzulassen. Noch ist unklar, ob die Entführung nur ein Auftakt für weitere Aktionen ist.
Vermutlich werden sie nachgeben, denn sie haben ja kein Rückgrat. Nur bei den eigenen Leuten sind sie hart.
Vorschlag:
Wie wäre es, 100 PKK Aktivisten pro Tag in die Türkei abzuschieben, bis die Kletterer frei sind. Die türkische Polizewi würde sich freuen.
Aber soetwas geht ja nicht, da mischen sich "Menschenrechts-Beauftrage" ein (aber nicht bei Abhören der eigenen Steuerzahler): Täter vor Ausweisung besonders geschützt
Ist da nicht die "Political Correctness" etwas überbordend? Die trampelt nur auf den eigenen Steuerzahlern herum.
PS: die kommende Revolution wird diese Art von Bürokratie hinwegfegen.
[17:00] Kein Geld mehr für Strom und Gas:
Presse: Hunderttausende Deutsche können Energiepreise nicht zahlen
Jährlich werden 800.000 Haushalten Strom und Gas gesperrt, weil sie die Rechnung nicht zahlen können. Die Situation verschärft sich, warnt der Bund der Energieverbraucher.
Böser Kommentar: Fernseher und Handies haben diese Leute sicher alle. Schade, dass mit wegen Nichtzahlung abgeklemmtem Zähler der Fernseher keinen "Zirkus" mehr liefert und das Handy nicht mehr geladen werden kann. Der Aufenthalt bei Kerzenlicht und das Frieren wären leichter zu ertragen.
[20:30] Nur mehr die Diskonter haben Zuwächse: Supermärkte leiden unter Sparwut der Deutschen
[9:30] Zuerst Leute hinausgraulen und dann Kopfgelder zahlen:
Süddeutsche: Vom Wert der Mitarbeiter
Welt: Firmen zahlen Kopfgeld für neue Mitarbeiter
Viele Firmen merken nicht, wenn sie das Potential ihrer Beschäftigten verschleudern. Dabei sind motivierte Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Management by MBA-Dictator-Spreadsheet.
[12:00] Kein Wunder: Das Peter-Prinzip
[6:30] Siemens - Kreuzzug gegen die Lehmschicht:
Süddeutsche: In der Lehmschicht
Spiegel: Löscher krempelt Siemens komplett um
Und nun kommt Siemens-Chef Peter Löscher daher und redet von einer "Lehmschicht", die es abzutragen gelte. Die Lehmschicht: Das sind jene Menschen bei Siemens (und auch in anderen Unternehmen), die man gemeinhin nicht sieht, die normalen Angestellten in der Verwaltung, die Referenten und Sachbearbeiter, die untere und vielleicht auch noch die mittlere Führungsebene.
Die Lehmschicht: Es gibt sie in vielen deutschen Unternehmen. Bei der Allianz. Bei der Deutschen Bank. Bei Volkswagen. Bei der Telekom. Bei der Post. Bei der Bahn. Man könnte sie auch als Mittelschicht bezeichnen. Denn ihre Mitglieder sind - neben den Facharbeitern und den Handwerkern - ein bedeutender Teil jener Schicht, die das Herz der deutschen Gesellschaft bildet. Wenn Löscher diese Schicht abtragen will, hat dies Bedeutung weit über Siemens hinaus.
Sein Kreuzzug gegen die Korruption dürfte einfach gewesen sein im Vergleich zu diesem.
[17:00] Die "Lehmschicht" wehrt sich schon: Siemens-Stellenabbau: Beschäftigte 'wütend und bedrückt'
Neu 2008-07-08:
[22:00] Siemens - der Kreuzritter mit der Sense:
Süddeutsche: Siemens kappt weltweit fast 17.000 Jobs
Radikaler Arbeitsplatz-Abbau bei Siemens: Der Technologiekonzern will weltweit 16.750 Stellen kürzen. Allein in Deutschland sollen mehr als 5000 Stellen wegfallen. Besonders betroffen: die Zentrale in München.
Ein Bürokratieabbau würde Siemens sicher gut tun. Nachdem man aber auf Kündigungen verzichten möchte, werden wohl jene gehen müssen, die über 50 sind oder nicht die richtigen Beziehungen haben. Ein enormes Hauen und Stechen folgt.
PS: diese "Entlassungswelle" ist erst der Anfang.
[21:00] Industrieproduktion geht zurück:
MarktDaten: Deutsche Industrieproduktion geht im Mai in die Knie
Statt des von Analysten erwarteten Anstiegs um +0,4% gab die Produktionsproduktion lt. Statistischem Bundesamt um -2,4% im Monatsvergleich nach. Der grösste monatlicher Rückgang seit dem August 1997 (-2,7%); mit verantwortlich sollen zwei Brückentage gewesen sein.
Davon muss man dann auch noch die reale Inflation abziehen.
Neu 2008-07-07:
[16:30] Ist Joe moralisch überlegen?
Welt: Was Josef Ackermann den Deutschen rät
Der Chef der Deutschen Bank spricht mit WELT ONLINE über persönlichen Luxus sowie die Höhe der Managergehälter. Und eines ist ihm besonders wichtig: Er erklärt den Deutschen, warum Marktwirtschaft allen anderen Wirtschaftssystemen überlegen ist – auch und gerade in moralischer Hinsicht.
Bald glaubt er, vom Halbgott zum Vollgott aufsteigen zu können. Solange natürlich der reale Wert seiner Level-3 Assets nicht bekannt wird.
[15:30] Kreuzrittiges zum Lachen:
Focus: Ahnungslos beim Job-Abbau
Siemens-Boss Peter Löscher will seinen ersten Job-Kahlschlag durchziehen – und demonstriert dabei, wie man es nicht machen sollte.
Löscher sagt vor einigen Tagen öffentlich, dass Siemens „noch nie so volle Auftragsbücher“ hatte – obwohl dies den Mitarbeitern den Stellenabbau noch unverständlicher macht. Und dann sickert auch noch durch, dass der Chef sich eine Villa im Münchner Süden gekauft hat, die bis dato als Heim der Fernsehfamilie Sonnenfeld diente. So liefert man Gegnern eine ideale Vorlage für „Ihr da oben, wir hier unten“-Parolen.
CEO ja (auch Bilderberger?), Führungsfähigkeiten: NULL. Damit ähnelt er dem österr. Noch-Bundeskanzler. Auch in der kurzen Amtszeit?
[15:30] Braucht jemand die Truck-Wand?
Welt: Hohe Spritpreise bedrohen Tausende Firmen
In Deutschland bedroht der Ölpreis vor allem mittelständischen Firmen in ihrer Existenz. Einzelhändler und Speditionen kämpfen bereits ums Überleben. Wenn Tausende Unternehmen pleite gehen, gibt es einen Knick im Wachstum: Die Industrie rechnet schon mit dem Verlust von 200.000 Jobs.
Ein Charakterisitikum deutscher Autobahnen ist die fast durchgehende Wand aus Sattelschleppern. In dem Bild im Artikel ist sie sogar doppelt. Brauchen wir wirklich so viel Transport?
[16:00] Leserzuschrift - zu Spritpreisen:
es gibt vielleicht noch eine bessere Methode herauszufinden, ob Benzin
(noch) "billig" ist, als das Verkehrausfkommen zu schätzen. Ich war kürzlich eine Stunde lang auf der A5/E35 unterwegs. Um Benzin zu sparen, bin ich die ganze Strecke mit 90 km/h gefahren. Ich wollte damit auch herausfinden, wie viele der Fahrer benzinsparend fahren. Vor mir und hinter mir habe ich niemanden gesehen, der gleich schnell fuhr und keinen einzigen getroffen, der langsamer fuhr, als ich. Es haben mich ohne Ausnahme ALLE überholt. Ein Benzinpreis von 1,60 Euro hat anscheinend also in Deutschland noch zu keiner Verhaltensänderung beim Fahren geführt!
Auch wenn der Liter €3 kostet, werden Leute kaum langsamer fahren, sicher nicht 90 km/h. Vermutlich weniger.
In Österreich konnte ich am Samstag beobachten, dass die übliche Geschwindigkeit bei ca. 150 km/h lag, 20 km/h über dem offiziellen Limit.
[17:00] Weitere Leserzuschrift-AT dazu:
Ihre Frage "Brauchen wir wirklich so viel Transport?" trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe vor einigen Jahren, als der Sprit noch sehr billig war, bei einer Spedition gearbeitet. Habe mich damals schon gefragt, ob diese ganzen Lkw-Fahrten wirkl notwendig sind u wo das ganze noch hinführen wird.
Oft fuhren die Lkw´s leer durch die Gegend (okay, läßt sich manchmal nicht
vermeiden) oder fuhren zig Kilometer wegen einem Packerl (just in time-Problematik). Wir haben Frächter (leer) aus Tschechien kommen lassen (hunderte km) damit sie Packerl rund um Wien ausliefern und dann wieder (manchmal leer) nach Hause fahren. Die heimischen Frächter (oft Einzelpersonen mit einem Auto) aus der Umgebung warteten vergebens auf Aufträge. So ein Unsinn (Umwelt!) läßt sich wirkl nur bei einem niedrigen Ölpreis realisieren u kann dauerhaft gar nicht aufrecht erhalten werden.
Ich brauche leider auch tägl mein Auto, bin aber trotzdem der Meinung, daß nur ein hoher Ölpreis zum Umdenken zwingt. Dort, wo ich jetzt arbeite, kommen tägl sämtliche Kollegen mit dem Auto zur Arbeit: in den meisten Autos sitzt EINE Person. Unsere Firma versucht zwar, Fahrgemeinschaften zu ermöglichen, trotzdem müssen die Firmen noch mehr umdenken. Man wird wieder Einrichtungen brauchen, wie sie früher üblich waren: Firmenbusse, zusammenpassende Dienstzeiten (bei uns gibt es Dienste, die zeitlich um 15 min. (!!!!!) abweichen - völliger Unsinn), viell sogar Arbeiterunterkünfte, weil man sich das Pendeln dann einfach nicht mehr bezahlen kann u die Leute kommen dann nicht mehr zur Arbeit.
Viele Leute bei uns kündigen, weil sich der Job aufgrund der hohen Anfahrtskosten, einfach nicht mehr rentiert. Die Geschäftsführung, glaube ich, hat das noch nicht ganz begriffen. Man wartet auf die "Humanresourcen"
aus Bratislava, habe ich gehört. Die kommen trotz der hohen Spritpreise, meint man. Na ja, wir werden sehen .....
So ist es, niedrige Preise fördern die Verschwendung.
[15:00] Das Steuer-Chip-Monster:
Spiegel: Regierung plant Kontrollchips gegen Steuerbetrüger
Der Fiskus rückt Umsatzsteuerbetrügern auf den Leib: An jeder Ladenkasse in Deutschland sollen künftig Chips eingebaut werden, um betrügerische Händler zu überführen. Die Branche protestiert.
Das bedeutet den Austausch der meisten Kassen. Hier sieht man, diese Sache wurde nicht durchdacht.
[9:30] Insolvenzantrag gegen IKB:
NTV: Aufmüpfige IKB-Aktionäre
Der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB steht einem Medienbericht zufolge neuer Ärger mit ihren Kleinaktionären ins Haus. Wie die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Aktionärskreise berichtet, wollen mehrere Anlegeranwälte Anfang der Woche einen Insolvenzantrag gegen das Institut stellen.
Diese Insolvenz ist schon lange überfällig.
Neu 2008-07-06:
[20:00] Piloten - Streik bis in den Tod:
Welt:Bei Lufthansa-Töchtern streiken die Piloten
Die Vereinigung der Piloten, Cockpit, ruft ihre Mitglieder schon für diesen Montag zum Streik bei den Lufthansa-Firmen Eurowings und Cityline auf. Die Lufthansa rechnet mit Auswirkungen auf den Passagier-Flugverkehr. Die Piloten fordern seit Monaten höhere Gehälter.
Pünklich mit dem Beginn der Airline-Krise kommen die Pilotenstreiks. Aus unerfindlichen Gründen haben sie sich nicht vor ein oder 2 Jahren um höhere Gehälter bemüht, sondern jetzt, wo die Branche wieder runter geht.
Genauso wichtig wie eine makellose Uniform ist das entsprechend hohe Gehalt. Auch wenn die Airline in den Tod gestreikt wird - Beispiel Sabena.
[14:30] Hier kommt die Forderung nach der Mindestrente:
Handelsblatt: Linke fordert Mindestrente für alle
Mit der Forderung nach einer Mindestrente von 800 Euro für alle will die Linke in die kommenden Wahlkämpfe ziehen. Ein entsprechendes Rentenkonzept beschloss der Parteivorstand am Wochenende auf seiner Klausurtagung
Warum nicht gleich € 1000? Kommt sicher noch besser an als €800. Mit soetwas macht man sich bei den Abhängigen richtig populär.
[20:00] Ein 2. Versailles kommt auch noch: Deutschlands zweites Versailles
Auch diese Zusagen werden nicht voll eingelöst werden.
Leserkommentar: Dieser demokrötische Beamtenstaat ist mausetot und die Idioten kapieren es nicht.
[14:30] Die deutschen Top-Manager-Insider:
Welt: Vorstände nutzen Insider-Wissen bei Aktienkauf
Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, ist kein Einzelfall: Vorstände und Aufsichtsräte kaufen und halten trotz Krisengeschrei weiter Aktien ihrer Unternehmen. In der Vergangenheit lagen die Insider oft richtig. Auch das aktuelle Gebaren der Bosse gibt Anlass zur Hoffnung.
Investoren schauen genau, was die vermeintlich besten Kenner eines Unternehmens an der Börse machen. Wenn Vorstände, Aufsichtsräte oder deren Verwandte Anteilscheine kaufen oder verkaufen, taucht schnell die Frage auf: Was wissen die, was wir noch nicht wissen? Geht es nach deren aktuellem Orderverhalten, besteht Grund zur Hoffnung. Die Kenner kaufen weit mehr Aktien, als sie verkaufen.
Besonders gute Aktien-Spekulanten sind sie ja nicht, aber es geht wohl mehr um "Insider-Signale". Die Frage ist hier natürlich, ob sie diese Aktien wirklich mit eigenem Geld (nicht Firmengeld) oder eigenem Kredit kaufen.
Braucht Joe wegen dieser Verluste ein so hohes Gehalt? Ackermann verteidigt Top-Gehälter der Manager
[11:00] Die Länder-"Solidarität" geht zu Ende:
FAZ: Reiche Länder verlieren die Geduld
Die finanzstarken Länder fordern von den finanzschwachen, mehr für die Haushaltssanierung zu tun. Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, über den Finanzausgleich und den Solidarpakt erhielten finanzschwache Länder „enorme Beiträge“ aus den Haushalten der finanzstarken Länder. Bayern gebe mit 3,8 Milliarden fast ein Zehntel seines Landeshaushalts als Solidarbeitrag: „Einige Nehmerländer haben diese Solidarmittel aber nicht zur Haushaltssanierung, sondern für konsumptive Ausgaben verwendet. Das kann ich den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern schlecht erklären.“
Jetzt wo es auch der Masse in den "reichen" Bundesländern immer schlechter geht, fallen solche Argumente auf fruchtbaren Boden. Beckstein steht vor seiner Wahl mit dem Rücken zur Wand und greift daher in die Trickkiste
Derzeit ist das nur Gerede, aber irgendwann wird es Realität. Dann treten die starken Länder die Subventionsempfänger hinaus. Siehe Tschechoslowakei.
Leserkommentar aus Bayern:
Das ist nur der Anfang! In einer richtigen Hungerkrise zerfällt dieses Großpreußen und wird sind frei !!
Neu 2008-07-05:
[20:00] Die Ölpreis-Angst geht um:
Spiegel: Ölpreis-Rekorde erschüttern Mittelstand
145 Dollar pro Barrel, und ein neuer Spitzenwert kommt bestimmt: Einer Umfrage zufolge lässt der steigende Ölpreis immer mehr deutsche Unternehmen um ihre Existenz fürchten. Fast jede befragte Firma will die gestiegenen Kosten in Form höherer Preise an die Kunden weitergeben.
Alle Geschäftsmodelle, die vom niedrigen Ölpreis abhängen (das sind viele) kommen jetzt auf den Prüfstand. Besser gleich schliessen als weiterwursteln. Ös wird relativ gesehen sicher nicht mehr billiger.
Aber der wirkliche Hammer werden die steigenden Zinsen sein.
[15:00] Leserzuschrift zum Autoverkehr:
ihr Zweifel bzgl. des Beobachters der beiden Autobahnen A6 und A9 ist berechtigt.
Da ich bei Schwabach wohne und einen Nebenjob bei Nürnberg sowie das Studium in Nürnberg und einen guten Freund bei Erlangen wohnen habe, bin ich fast täglich mit dem Auto auf einer der Autobahnen unterwegs, und es ist immer die A6 mit dabei.(habe ein verbrauchsarmes Auto,da halten sich die Kosten in Grenzen) Ich weiss ja nicht,wann dieser Verkehsteilnehmer hier durchgefahren ist, aber tagsüber unter der Woche wird es nicht gewesen sein.
Es wird im Bereich Roth-Schwabach die A6 grade ausgebaut auf 3 Spuren,wegen des enormen Transitverkehrs. Dadurch sind die Spuren etwas enger zurzeit.Aber ob mit oder ohne Baustelle,ist völlig egal, die A6 hier südlich von Nürnberg platzt nach wie vor aus allen Nähten,v.a. unter der Woche.
Staus auf der einen oder der anderen Richtung (manchmal auch beide) sind fast täglich.
bzw zähflüssiger Verkehr, nicht nur in der Rushhour !!
Und nach wie vor sehr viele LKWs aus aller Welt (auch Türkei, soweit wird gefahren!) sind unterwegs.
Auf der A73 ist es ein bisschen besser geworden,aber der frühmorgendliche Dauerstau vom Kreuz Nürnberg-Süd bis zum Hafen ist nach wie vor an den meisten Arbeitstagen Realität.
Dem Schreiber würde ich empfehlen, auch mal in etwas verkehrsstärkeren Zeiten besagte Autobahnen zu befahren bzw öfters, auch zwischen Kreuz Neufahrn und Ingolstadt sind öfters Dauerstaus.
Von zehn Malen wo ich 2007 nach München gefahren bin und 2 Mal 2008,waren zu 50% Staus mit dabei, auf der A9, auch außerhalb Wenn man nur als Urlauber außerhalb bayrischer Ferienzeiten einmal auf den Autobahnen am Sonntag gen Süden fährt, kann man die täglichen Stau-Probleme hunderttausender fränkischer und bayrischer Pendler natürlich nicht nachvollziehen.
In und um München sind ebenfalls zähflüssiger Verkehr sowie Staus die Regel, es wohnt Verwandtschaft von mir dort.(v.a. A94 und A99 sehr befahren).
Alles in allem trifft es die aussage meines Professors, der sagt, dass Pendler eine geringe Preiselastizität aufweisen, d.h. auch bei saftigeren Preisanstiegen wechseln sie noch lange nicht vom Auto zum Zug, sondern es wird aus Prestigegründen und Selbstwertgefühlsgründen das Auto als Fortbewegungsmittel beibehalten.
Man will ja weiterhin zur Mittelklasse zählen, für die in den 90er Jahren das Auto Standard war.
Ah, wer auf "Klasse" macht, fährt weiter mit dem Auto. Natürlich nur solange er weiter aufschulden kann. Sonst - siehe USA.
[14:30] Hilft ein gesetzliches Schuldenverbot gegen Staatsschulden?
Spiegel: Höchster Richter fordert Schuldenverbot
Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sieht wegen der riesigen Staatsverschuldung die Leistungsfähigkeit des Rechts- und Sozialstaats in Gefahr. Er hält striktere Vorschriften und eine umfassende Übertragung von Staatsaufgaben in private Hände für nötig.
Papier warnte zugleich vor einer Überforderung des Staates durch immer neue Aufgaben. "Der Staat kann nicht alles richten", sagte er. "Der Staat kann sich nicht zum Vollversicherer für alle privaten und gesellschaftlichen Risiken entwickeln. Wir müssen die Selbstverantwortung stärken." Wenn der Staat immer mehr Aufgaben an sich ziehe, diese aber mangels finanzieller Mittel nicht zufriedenstellend erledigen könne, "schwindet noch mehr Vertrauen in die Demokratie".
Alles sehr schön und ehrenhaft. Er geht auch auf den wichtigsten Punkt: der Staat kann nicht alles richten.
Aber abseits seiner Paragraphen sollte er wissen, dass die Politik sich die Gesetze einfach umschreibt, wenn ihr nach Stimmenkauf ist.
Leserkommentar:
Papier ist ein eitler Trottel. Er begreift nicht, daß es dann mit seiner Scheißdemokratie sofort vorbei ist, wenn das Gesindel keine Schulden mehr machen kann. Er selbst hat als Systemparasit ein Leben lang von diesen Schulden gelebt. AUßERDEM IST ES ZU SPÄT !!!!....
[14:30] Kommende Trucker-Streiks werden nichts helfen:
NTV: Trucker planen Spritproteste
Angesichts einer drohenden Pleitewelle bei Speditionen wegen der drastisch gestiegenen Dieselpreise und der höheren Lkw-Maut hat die Branche massive Protestaktionen angekündigt. "Die Unternehmen und die Beschäftigten sind bereit, auf die Barrikaden zu gehen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen, Bernward Franzky.
Die Speditionen hätten große Schwierigkeiten, die höheren Kosten an die Kunden weiterzugeben, sagte Franzky. Zwar gebe es Kunden, die die Transportsicherheit dadurch gewährleisteten, dass sie mit ihrem Spediteur Verträge abschließen, die über Klauseln auskömmliche Preise beinhalteten. "Aber es gibt in ganz hohem Maße Auftraggeber, die glauben, sie können weiter eigene Gewinne auf Kosten der Speditionen machen." Beim Dieselpreis müsse sichergestellt werden, dass Erhöhungen an die Kunden weitergegeben werden. "Das wird dann am Ende beim Verbraucher landen, so dass die Produkte teurer werden."
Da haben wir es: sie möchten die Preiserhöhungen an die Kunden weitergeben, können es aber real nicht, da es zu viele Speditionen gibt.
Die Branche muss einsehen, dass die Globalisierung den Rückwärtsgang eingelegt hat, in Zukunft werden nicht mehr so viele Waren herumgefahren werden. Gebt die überzähligen Trucks an die Banken zurück - bevor die Banken diese holen.
Neu 2008-07-04:
[11:30] Hartz-IV-ler verlangen "Hungerzuschlag":
LinkeZeitung: Tag des Hungerzuschlags!
In Köln gibt es noch einen kleinen Rest aus der Montagsdemo-Bewegung von 2003.
Am Montag wird ein Hungerzuschlag für Hartz 4ler von 50 Euro gefordert.
Es werden einige Demonstarnten erwartet. Es geht also so langsam los ...
Leider gibt es keingutes Bild davon, um zu sehen, wie viele der Demonstranten übergewichtig sind.
[11:30] Leserzuschrift - von deutschen Autobahnen:
Ich bin seit Jahren beruflich viel unterwegs, u.a. ca. 40.000 km p.a.
im Auto. Nun war ich einige Monate im Ausland und fuhr in der vergangenen Woche seit längerer Zeit mal wieder die A9 (Berlin - Nürnberg). Außerdem u.a. auch die A6 Nürnberg - Heilbronn.
Ich war erstaunt:
1. Auffallend geringer Pkw-Verkehr, stellenweise (vor allem auf der
A9) war die Autobahn geradezu "leer", von einzelnen Lkw abgesehen.
2. Die Geschwindigkeit des Pkw-Verkehrs hat abgenommen. Im Schnitt wird nur noch 120 km/h gefahren; auch auf freien Strecken.
3. Die Zahl der Drängler und Raser hat abgenommen.
Das sind natürlich alles nur sehr subjektive Eindrücke, aber ich fahre diese Strecken seit ca. 1998 regelmäßig und diesmal ist es mir extrem aufgefallen. Zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Tagen ... anscheinend wird doch schon am sinnlosen Herumreisen gespart und wer fahren muss, reduziert das Tempo.
Ich gebe zu, dass ich früher auch meist mit 160 - 180 km/h unterwegs war und nun der Tempomat auf 120 km/h eingestellt wird ...
Irgendwie kann ich das nicht glauben. Bei mir kommt auf deutschen Autobahnen der Tempomat auf 200 km/h - wenn möglich.
[8:30] Überwachungswahn der Halb-Stoibers:
Spiegel: Bayerns Polizisten dürfen künftig in Wohnungen einbrechen
Gegen den Widerstand der Opposition hat die CSU in Bayern die umstrittene Online-Durchsuchung eingeführt. Künftig darf die Polizei nicht nur heimlich die Computer Verdächtiger ausspionieren - Ermittler können sich auch in Wohnungen schleichen, um PCs mit Spionage-Software auszustatten.
Wen wollen sie damit beeindrucken? vermutlich die eigenen Polizeiapparate. Zeit dass diese Regierung wegkommt.
[6:30] Politiker, seht hierher:
Spiegel: Deutsche haben Angst vor Preisexplosion must read!
Immer höhere Kosten für Sprit, Lebensmittel, Energie: Die steigenden Preise für Alltagsgüter machen 85 Prozent der Bürger Angst, zeigt der neue ARD-Deutschlandtrend. Die Unzufriedenheit mit der Regierung wächst - viele würden für weniger Inflation sogar den Atomausstieg kippen.
85 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, die Entwicklung der Preise mache ihnen Angst. 62 Prozent spüren ernsthaft die Sorge, künftig mit ihrem Geld nicht mehr auszukommen; 49 Prozent sagen, dass sie nichts mehr zusätzlich sparen können - und nur 23 Prozent geben an, dass sie genug Geld haben und sich nicht einschränken müssen.
Die Sorgen schlagen laut der ARD-Umfrage auf die generelle wirtschaftliche und politische Stimmung der Deutschen durch:
- Fast die Hälfte der Befragten erwarte, dass die eigene wirtschaftliche Situation in zehn Jahren schlechter ist als heute.
-
Drei Viertel seien unzufrieden mit der Bundesregierung.
-
Fast 80 Prozent würden kritisieren, dass sich die Politik zu wenig um die Inflation kümmert.
-
Nur noch 39 Prozent würden am Atomausstieg festhalten, wenn durch den weiteren Betrieb von Atomkraftwerken die Strompreise sänken - dieser Wert zeigt, wie stark sich die wirtschaftlichen Sorgen auf die politischen Einstellungen wirken. Denn eigentlich sind generell 51 Prozent für den Atomausstieg (2007: 58 Prozent).
Diese Themen werden jetzt alle anderen überlagern. Mit CO2 und anderem Unsinn ist nichts mehr zu gewinnen. Interessant ist auch, dass bereits 3/4 mit der Regierung unzufrieden sind.
Das war der 1. Schritt. Noch schränken sich die Leute ein, aber sie sind aufgewacht. Aber bald werden die Leute erkennen, dass Sparen nur Verluste bringt, dann kommt der Crack-Up-Boom, wo das Geld schnell ausgegeben wird. Erst dann explodieren die Preise richtig.
Edelmetall-Händler, bereitet Euch auf den grossen Käufer-Ansturm vor. Dieser sollte nicht mehr weit entfernt sein.
Leserkommentar: Die Masse ist zwar dumm wie Eiter, aber sie scheint noch ein paar animalische Restinstinkte bewahrt zu haben
Neu 2008-07-03:
[21:30] Game Over:
RPonline: Das Spiel ist aus
Steigende Preise, Inflation, Stellenstreichungen - die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. Wirtschaftsexperten meinen, dass die Konjunkturaussichten in Deutschland zunehmend trüber werden. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht von Abschwung, andere prophezeien: "Das Spiel ist aus."
Auch Deutschland kann sich nicht abkoppeln, obwohl es da besser aussieht als in anderen Ländern.
[21:30] Aber nicht auf der Opel-Titanic?
Handelsblatt: Opel-Betriebsratschef: „Kein Grund zur Panik“
Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz ist Spekulationen über eine mögliche Insolvenz des Opel-Mutterkonzerns General Motors entgegen getreten. Noch seien längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Franz äußerte sich gegenüber dem Handelsblatt auch zu einem eventuellen Verkauf des Europageschäfts.
Da redet sich jemand Mut zu, der von 2 Seiten (GM und Konjunktur) betroffen ist. Oder er lügt wie alle Politiker, der er ja auch ist.
Leserkommentar: "Kein Grund zur Panik" - die Titanic ist bekannt unsinkbar.
[21:30] Leserkommentar-DE aus der Autobranche:
heute möchte ich Ihnen und den Lesern kurz die Situation in meiner Firma (Autoindustriezulieferer) schildern:
Fakten: Die Firma baut Personal (Leiharbeiter) ab und es fällt eine Schicht pro Woche weg. Das ganze wird mit schlechter Auftragslage begründet. Ein Kunde läßt uns die ganze Zeit im Dreieck springen, andauernd weiß er etwas anderes was jetzt nicht paßt. Genau dieser Kunde hat in diesem Jahr 20 Prozent weniger in Deutschland abgesetzt. Braucht man plötzlich die Artikel von uns nicht mehr?
Gerüchte: Gerüchten zu Folge wird ein neues Produkt nicht mehr auf 4 sondern nur noch auf 3 oder 2 Fertigungsstrecken laufen.
Geschichte: Immer wieder hatte meine Firma Probleme und mußte Personal einsparen, es kann sich hierbei wieder mal um so einen Tiefpunkt handeln. Leider beliefern wir zurzeit vorrangig Kunden die ein starkes Absatzminus aufweisen. Früher schaute man vorrangig auf die Sicherstellung der Funktion und Zuverlässigkeit unserer Produkte, nun wird man wirklich ganz schön kleinlich.
Mitarbeiter: Meine Mitarbeiter weißen eine sehr starke Politikverdrossenheit auf und das obwohl sie sich nicht so informieren wie ich. Ich versuche dann immer noch mehr Informationen zum Thema zu bringen. Inflation ist oft Gesprächsthema. Es herrscht oft die Meinung vor:"Ich kann doch eh nichts tun!"
Ich möchte auch noch die Leser der Hartgeld.com Seite aufrufen aus ihrem Betätigungsumfeld zu berichten. Herr Eichelburg trägt wirklich sehr viele Informationen zusammen, aber für mich sind die Leserzuschriften, welche die Lage vor Ort schildern am spannendsten. Bitte nehmen Sie sich ein Beispiel an meiner Gliederung(es können auch noch andere Punkte mit einfließen:Betriebsklima oder wie oft die Vorgesetzen wechseln) und bitte nicht auf Beiträge persönlich reagieren. Hartgeld.com ist kein Forum oder eine Diskussionsseite. Kurz und knapp die Situation schildern, so gewinnen wir eine !!Einblick in die Realität aus erster Hand!! Sehr interessant sind auch die Berichte von Geschäftsreisenden. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lassen uns an Ihren Eindrücken teilhaben. Vielleicht können die Leser auch Erfahrungsberichte von Verwandten und Bekannten schreiben.
Viele Schiffe sinken, aber erst wenige sind untergetaucht.
[13:00] Was ist Joe's Ehrenwort wert?
FTD: Deutsche Bank gibt ihr Ehrenwort
Die Deutsche Bank hat nervöse Investoren beruhigt. Der Konzern kündigte seine Rückkehr in die Gewinnzone an. Sie sehe keinen Bedarf an frischem Kapital, teilte Deutschlands größte Bank mit.
Ein Blick auf Joe's Level-3 Assets zeigt: es ist nichts wert.
[16:00] Leserzuschrift dazu:
Das Ehrenwort ist selbstverständlich nichts wert. Das setzt natürlich voraus, dass man Lesen kann und weiß was Level-3-Assets sind. Dazu sind die Investoren, die sich beruhigen lassen zu blöd.
Level-3-Assets = Das sind “Wertpapiere” für die weder ein Preis aufgerufen bzw. die nicht gehandelt werden können. Größenordnung ca. 150 Milliarden Dollar. Man könnte natürlich auch die Sache dahingehend formulieren, dass die Deutsche Bank pleite ist, wie viele andere Primary Dealer. Vielleicht liest diese Zeilen mal ein Investor der Deutschen Bank. Übrigens, die Zahlen stehen in den Bilanzen der Deutschen Bank. Man muss nur im Internet richtig gucken!
Sie haben allen einen MBA und können doch keine Bank-Bilanz richtig lesen - besser sie wollen "nichts Schlechtes" sehen, könnte negativ für die Karriere sein.
[12:30] Das Firmensterben wegen der hohen Treibstoffpreise beginnt:
Bild: Die ersten geben auf
Die Preisexplosion bei Benzin und Diesel leert nicht nur immer mehr Haushaltskassen – sie hat auch für viele Betriebe dramatische Folgen!
Besonders schlimm ist die Lage für Busfirmen, Fischer, Kurierdienste, Spediteure und Taxifahrer. Ihre Spritkosten sind seit Herbst um 50 % und mehr gestiegen.
Das Transportgewerbe bezeichnet den Preisanstieg als „existenzbedrohend“. Um der Branche zu helfen, fordert Verbandsvorstand Dirk Kloßek (BvT) Entlastungen für die Brummi-Fahrer. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) solle „schnellst möglich“ handeln, so Kloßek.
Alle diese Branchen sind total überbesetzt. Eine Generalbereinigung ist notwendig. Mit höheren Preisen vertreiben sie nur die Kunden.
Duchschnittliche Wartezeiten auf deutschen Flughäfen bei Taxifahrern auf Kunden: 2..4 Stunden. Oft warten bis zu 1000 Taxis. Wenn das nicht überbesetzt ist?
[21:30] Und die Bus-Branche: Diesel löst Existenzkrise aus
Die haben bisher "nur" die erhöhten Dieselkosten und die sinkende Nachfrage gesehen, aber noch nicht die kommenden Zinserhöhungen bei den Krediten ihrer Luxusbusse. Real kommen sie 3-fach unter die Räder.
Neu 2008-07-02:
[15:00] Welchen Inflations-Schock bringt Bild heute:
Bild: Täglicher Einkauf 8,2 Prozent teurer
Die Teuerungswelle trifft Millionen Bundesbürger viel stärker als angenommen!
Die Preise für die 50 Waren, die wir am häufigsten einkaufen, sind in einem Jahr im Schnitt um 8,2 % gestiegen. Das hat der Inflationsexperte Prof. Hans Wolfgang Brachinger (Uni Fribourg) ermittelt. Besonders für Milch, Käse, Nudeln und Benzin müssen die Verbraucher viel tiefer in die Tasche greifen
Die Inflationslüge bekommt jetzt immer kürzere Beine. Nur die Fondverwalter-MBAs glauben noch daran.
[15:00] Leserzuschrift - "Arbeitskräfte a.D." im Raum Nürnberg.
man glaubt es nicht... 3,8 % Arbeitslosigkeit, in unsrem Landkreis Roth sogar nur 2,7 %...
ein wahres Wirtschaftswunder (der Statistikfälschung)..
Dass hier der Wurm drin ist,merkt man besonders daran, dass z.B. in Schwabach die Arbeitslosigkeit innerhalb von 3 Jahren von 7,5 auf 4,6 % runter ist. Es gab zwar ein paar Neuansiedlungen von Unternehmen, aber verdächtig ist so ein Rückgang schon.
Im Landkreis Roth von 4-5 % auf 2,7 % und in Nürnberg ist man von knapp 11 auf einmal knapp unter 8, obwohl es keine nennenswerten Neuansiedlungen von Unternehmen gab, BMW hat man damals auch nicht nach Nürnberg gelassen,sodass sie ihr Dreier-Werk in Regensburg aufgebaut haben.
Ich würde es ja verstehen, wenn es wirklich einen ,,Aufschwung'' gäbe, aber da die Umsätze vielerorts stark einbrechen, gehe ich davon aus,dass nur die Schere zwischen Realität und den verlogenen Statistiken noch weiter geöffnet wurde.
Bin auch auf die Auswirkungen der Siemens-Entlassung gespannt, damit müssten die Zahlen ja wieder schlechter werden. Ob die dann einfach ignoriert werden ? Oder die Siemens-Arbeitslosen auch einfach als Arbeitskräfte a.D. (außer Dienst) weitergezählt werden?
Wie bei der Inflation, in diesen Zahlen liegt politischer Sprengstoff, der daher sorgfältig entfernt wird.
[11:00] Die "Ökonomen" können den Abschwung noch nicht glauben:
Welt: Jetzt geht's abwärts mit der Wirtschaft
Der Wirtschaftsboom in Deutschland ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Nobert Walter vorüber. "Der Abschwung ist da", sagte der Forscher. Damit widerspricht er deutlich der jüngsten Prognose des DIW, das von einer Fortsetzung des Aufschwungs ausgeht.
Ein einsamer Rufer in der Wüste. Allerdings wird er nicht wie der Rest der "Wirtschaftsweisen" von der Politik bezahlt.
Leserkommentar dazu:
Auch wenn Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Nobert Walter mit seiner Aussage recht hat, so ist doch der Zeitpunkt zu beachten. Morgen ist EZB Zinsentscheid
und diese Aussage ist meiner Meinung nach als Warnschuss an die EZB zu sehen, ja nicht die Zinsen zu erhöhen. Sonst hört man doch von der Deutschen
Bank betreffend Kreditkrise anscheinend nur Lügen!
Braucht Joe die niedrigen Zinsen so sehr?
Neu 2008-07-01:
[20:00] Wer braucht heute noch eine 8-Gang Automatik?
FTD: 8-Gang-Automatik - gangbare Zukunft , Bilder
Eine Pkw-Automatik mit acht Stufen bietet bisher nur Lexus. Deutsche Premiummarken dürften aber schon bald aufholen. Der Zulieferer ZF hat die Technik bereits parat.
Meine 5 Automatikstufen sind völlig ausreichend. Alles mehr ist Prestige.
Die Auto-Technik wird sich in Zukunft mehr auf das Kostensparen konzentrieren müssen.
[16:00] Leserzuschrift - Interessantes zum Neuwagenmarkt in DE, Einbruch um 6,2 %:
Meldung vom KBA im Monat Mai 2008:
"Flensburg, 03.06.2008. Die Neuzulassungen waren im Mai rückläufig. Mit 275 259 Einheiten wurden 6,2 Prozent weniger Pkw für den Straßenverkehr zugelassen als vor einem Jahr. Dadurch reduzierte sich das Plus der bisherigen Zulassungen des Jahres auf 4,2 Prozent. Der Anteil an Diesel-Pkw blieb trotz der aktuellen Preisentwicklung an den Zapfsäulen konstant bei 44,5 Prozent. 41,3 Prozent der fabrikneuen Pkw gingen in private Hände.
Der Trend zu Kleinstwagen setzte sich im vergangenen Monat fort. Während Pkw ab der Mittelklasse weniger gefragt waren, gab es im Mini-Segment ein kräftiges Zulassungsplus (+ 15,3 %). Smart Fortwo, Renault Twingo und Fiat 500 waren die bevorzugten Modelle. Bei Ford (+ 9,2 %) und Opel (+ 1,0 %) sorgte der Mai für Auftrieb. Zweistellige Minusraten mussten dagegen die deutschen Hersteller Audi (- 16,3 %), Mercedes (- 13,1 %) und Porsche (- 13,0 %) hinnehmen. Bei den ausländischen Herstellern waren ebenfalls deutliche Einbußen zu beobachten. Während Renault und Skoda in etwa das Vorjahresniveau erreichten, fiel Toyota (- 20,5 %) hinter Peugeot zurück. Mazda (- 30,4 %) und Mitsubishi (- 41,1 %) waren ebenfalls stark rückläufig. General Motors verzeichnete dagegen eine auffallend deutliche Zunahme von 120 Prozent. "
In DE scheinen sich dezeit von den grossen Marken nur noch Opel und Ford halten zu koennen. Die haben mit Corsa, Agila, KA, Fiesta und Fusion noch die Fahrzugklassen im Angebot, die sich Pivatleute gerade noch leisten koennen. Die anderen deutschen Hersteller wie Audi und Mercedes haben in dem Segment ueberhaupt nichts vorzuweisen, ausser BMW mit dem Mini, der ist aber eher ein Modefahrzeug und wesentlich teurer. Die ersten Kurzarbeiten noch dieses Jahr sehe ich deshalb bei Audi, dicht gefolgt von Mercedes und BMW. Porsche wird auch arg in Bedraengnis geraten, die koennen aber ueber VW (noch) ihre Ergebnisse beschoenigen.
Unbekannt bei der ganzen Statistik sind die Zulassungen von Neuwagen der Autohaeuser selbst (Tageszulassungen etc.), so dass man von mehr als den 6,2 % Einbruch ausgehen darf.
Ohne Firmenkäufe und Tageszulassungen würde es total düster aussehen.
[15:00] Joe, was wird aus Deinen Stock-Options?
Süddeutsche: Deutsche Bank auf Abwegen
Angst vor weiteren Milliardenabschreibungen: Die Aktien der Deutschen Bank und andere europäische Finanzwerte sind stark unter Druck geraten. Und das ausgerechnet zum 20. Dax-Geburtstag.
Die schwimmen mit dem DB-Aktienkurs den Bach hinunter. Doch nicht alles OK in Joe's Reich.
[16:00] Den ganzen DAX erwischt es heute: Banken-Aktien ziehen Börsen ins Minus
PS: ich habe derzeit enorme Probleme, auf die Websites deutscher Finanzzeitungen zu kommen. Alle Server dürften überlastet sein. Da machen sich viele Leute um ihre Aktien sorgen - hätten sie früher tun müssen.
[7:30] Die Demokratie und das Geld:
Spiegel: Demokratie nach Kassenlage
Die Deutschen finden Volksherrschaft prima - aber nur solange die persönlichen Finanzen stimmen, zeigt eine neue Studie. Vier von zehn Befragten sagen, die Demokratie funktioniere nicht, im Osten ist es sogar eine Mehrheit. Die Forscher sind erschrocken über die eigenen Befunde.
Einfach gesagt: die Leute erwarten sich, Geld in die eigene Tasche "wählen" zu können. Sobald das passiert ist, ist die Demokratie erledigt.
Leserkommentar: wenn das Geld aus ist, dann ist es auch mit dem pseudodemokratischen Schmierentheater aus.
Leserzuschrift - Bertrand Russels Gleichnis zum demokratischen Sozialstaat
Man stelle sich einen Truthahn vor, der regelmäßig jeden Tag gefüttert wird. Jeder Tag bestätigt dem Truthahn aufs Neue, dass eine allgemeingültige Regel seines Lebens darin besteht, dass freundliche Menschen ihn füttern werden, sich sozusagen um sein “Wohlergehen kümmern”, wie es Politiker wohl formulieren würden. Das geht ganze 1000 Tage so, während derer die Überzeugung des Truthahns immer und immer wieder bestätigt und folglich stärker wird. Bis am Mittwoch Nachmittag vor Thanksgiving etwas gänzlich Unerwartetes mit dem Truthahn passiert, etwas, was zu einer radikalen Abkehr von seiner bisherigen Überzeugung führt
Ja, auch diese Truthähne werden geschlachtet. Abwarten, es kommt.
[8:00] Was macht die US-Präsidentengarde da in Deutschland?
Spiegel: Jagd auf "Jonny Hell"
Agenten des amerikanischen Secret Service haben in Deutschland einen estnischen Hacker gestellt - offenbar auf eigene Faust.
Die sollen den US-Präsidenten bewachen und nicht irgendwo in der Welt Polizei spielen - Imperiale Arroganz. Hier scheinen sie sich nachträglich den Fall zurechtzuschneidern, denn viel belastendes Material dürften sie nicht haben.
[8:00] Die CO2-Torheit - so dumm wie die Biosprit-Torheit:
Handelsblatt: Klimakiller kommt unter die Erde
Im brandenburgischen Ketzin wird der Klimakiller Kohlendioxid künftig in 800 Meter Tiefe eingelagert. Ein Pilotprojekt, das die Atmosphäre von dem Treibhausgas entlasten soll - das unter Klimaschützern allerdings umstritten ist.
Diesen Artikel hebe ich mir auf, um in einigen Jahren zeigen zu können, welche Torheiten unsere "Eliten" in der grosse Kreditbubble Anfang des Jahrhunderts gemacht haben. Zahlen soll diesen Unsinn natürlich der Steuerzahler sowie der Stromkunde.
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