Informationen Europa

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Neu 2008-08-27:

[13:30] FR: Immo-Preise im freien Fall:

Süddeutsche: Preise im freien Fall

Nach Großbritannien und Spanien hat es jetzt Frankreich erwischt: Der Immobilienboom ist vorbei, die Preise sinken drastisch. Deutschland bleibt verschont: Wo nichts boomt, kann nichts fallen.

Jetzt bekommen Sarko und die Banken die "Spanische Grippe".
 

[13:30] Während Russland Krieg führt baut Europa Brücken:

Süddeutsche: Ohne Fähre nach Skandinavien

Ist doch positiver, oder?
 

[12:45] SpanAir: Doppelter Absturz:

Presse: Nach Unglück: Spanair vor dem Aus

Schon vor dem Flugzeugunglück in Madrid war die Lage der Fluglinie prekär. Nun dürfte auch das Vertrauen der Konsumenten gegenüber Spanair auf einem Tiefpunkt sein.

Schlechte Wartung und Lügen/Verheimlichung nach einem Absturz rächen sich.


Neu 2008-08-25:

[20:00] DK: eine andere Art von Bank-Verstaatlichung:

Handelsblatt: Dänische Zentralbank kauft angeschlagene Roskilde Bank

Die dänische Zentralbank hat angekündigt, die in Schwierigkeiten geratene Bank Roskilde selbst zu übernehmen. Das kleinere Institut stecke in einer äußerst prekären Lage, teilte die Zentralbank mit und nannte einen Kaufpreis von 4,5 Mrd. Kronen (etwa 603 Mill. Euro). Der Handel mit Roskilde-Aktien wurde an der Börse in Kopenhagen am Montag ausgesetzt.

Das heisst, die Zenralbank schluckt alle Verluste dieser Bank.


Neu 2008-08-22:

[13:00] FR: Immo-Bubble platzt:

Welt: Schwächeanfall nach Boom-Jahrzehnt

Nach Großbritannien und Spanien kriselt es jetzt auch am französischen Immobilienmarkt. Analysten erwarten einen drastischen Verfall der Preise, Makler müssen bereits Büros schließen. Allerdings gibt es einen Bereich, in dem sich die Preise stabil halten.

Immerhin hat der französische Immobilienmarkt mit einer Steigerung von 116 Prozent zwischen den Jahren 2000 und 2008 das höchste Wachstum in Europa nach Spanien verbucht.

Dagegen steigen die Immobilienpreise in den Großstädten weiter, wenn auch längst nicht mehr so spektakulär wie in den vergangenen Jahren, während sie in den Vororten sinken. In Paris, wo Käufer inzwischen im Schnitt 6430 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen, legten sie im ersten Quartal erneut um 1,1 Prozent zu. In mehr als der Hälfte der Pariser Arrondissements stieg der Quadratmeterpreis innerhalb der letzten 24 Monate sogar um über zehn Prozent. Im 6. Arrondissement hat er inzwischen knapp 10.000 Euro erreicht.

Sehen Sie sich die Preise in Paris an, die sind irrsinnig. Das muss platzen. Dann bekommt auch Sarko sein Subprime-Problem.


Neu 2008-08-20:

[14:00] Spanien: die nächste Ladung Helikopter-Geld:

JungeWelt: Zapateros Fluchtversuch

Gefährlicher als jemals ein Sprengsatz der baskischen Untergrundorganisation ETA ist die desolate Lage von Spaniens Immobilienbranche. Sie war der Wirtschaftsmotor, dem das Land in den zuückliegenden Jahren sein Wachstum verdankte. Jetzt hat sich der gesamte Bereich in eine Zeitbombe verwandelt, die sich aufgrund ihrer Komplexität nicht mehr deaktivieren läßt: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sie hochgeht. Angesichts dieser Gefahr bleibt der Regierung des sozialdemokratischen Premiers José Luis Rodríguez Zapatero (PSOE) nichts übrig, als die Detonation so lange wie möglich hinauszuzögern und zu versuchen, deren Wucht abzumildern.

Zwecklos: die positive Wirkung der Monster-Bubble der vergangenen Jahre können sie mit keinem staatlichen Konjunkturprogramm ausgleichen, ausgenommen einem sehr grossen Krieg. Es geht natürlich nur um Verschiebung.


Neu 2008-08-19:

[14:30] Wann hat Sarko vom Vasallendienst in Afghanistan genug?

Spiegel: Taliban töten zehn französische Soldaten

Die radikal-islamischen Taliban haben in Afghanistan eine blutige Offensive gegen die Schutztruppe Isaf gestartet. Bei Gefechten östlich von Kabul wurden zehn französische Soldaten getötet, mehr als 20 wurden verletzt. Im Osten des Landes griffen Selbstmordattentäter einen Nato-Stützpunkt an.

Dieser Krieg ist für die NATO nicht gewinnbar. Besser gleich abziehen, aber die Politiker wollen nicht das Gesicht gegenüber den USA verlieren. Wagt das Sarko jetzt?
 

[11:45] Kapitalflucht aus Osteuropa:

FAZ: Osteuropa-Anleihen werden riskanter

Seit rund 10 Tagen aber ist der Euro zum Dollar auf steiler Talfahrt. Eigentlich, so sollte man meinen, hätte die Euro-Schwäche die Aufwertung der osteuropäischen Währungen zum Euro weiter befördern müssen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die osteuropäischen Währungen werteten in den vergangenen zehn Tagen zum Dollar noch stärker ab als der Euro und geben damit zum ohnehin schwachen Euro sogar noch nach.

Als Auslöser für den Trendwechsel an den Währungsmärkten gelten amerikanische Vermögensverwalter, die an den internationalen Finanzmärkten rund 27 000 Milliarden Dollar verwalten und damit sehr viel bewegen können - weit mehr, als zum Beispiel Hedge-Fonds, die nach den Daten von Morgan Stanley über 3000 Milliarden Dollar verfügen. "Amerikanische Fonds waren die ersten Anleger, die sich in Osteuropa engagiert haben, und sie sind nun auch die ersten, die sich zurückziehen"

„Hat der Euro-Raum Husten, bekommt Osteuropa eine Lungenentzündung“

Noch ein Zeichen, dass die Ost-Bubble platzt.


Neu 2008-08-15:

[16:00] Die geplatzte Ost-KReditbubble:

Telepolis: Zwischen Boom und Abschwung

Die globale Kreditkrise reißt die ersten Volkswirtschaften der osteuropäischen Peripherie in den Abgrund - und sie könnten einige westeuropäische Bankkonzerne mitnehmen

Derzeit sind die "Kunden" Skandinaviens dran - das Baltikum. Später kommen auch "unsere" Kunden weiter südlich dran und damit unsere Banken.
 

[15:00] Die Briten beginnen schon mit dem Tauschhandel:

20Minuten: Pub betreibt regen Tauschhandel

Wem es im ostenglischen Edgefield an Barem fehlt, muss trotzdem nicht auf sein Feierabend-Bier in der Dorfgaststätte verzichten. Das Pub «Pigs» lässt sich Getränke auch in Naturalien wie Gemüse aus dem eigenen Garten bezahlen.

«Aber so richtig läuft es erst seit Auftreten der Finanzkrise», fügt sie hinzu. Die Lokalbetreiberin profitiert nach eigenen Worten ebenfalls von den Tauschgeschäften.

Ein Anfang.
 

[14:00] Spanien und der Euro - folgt man Argentinien?

Welt: Warum Spanien sich die Pesete zurückwünscht

Die spanische Wirtschaft steckt mitten in der Krise. Das Wachstum hat sich halbiert – und das, obwohl Regierungschef Zapatero im Frühjahr ein großes Wahlgeschenk unters Volk brachte. 400 Euro pro Person verteilte er unter den Spaniern, um den Konsum anzukurbeln. Doch das Programm ist verpufft.

Michael Kreiß, Professor für Finanzierung an der Hochschule Aalen, befürchtet, dass sich die spanischen Politiker bei einer weiteren Verschärfung der Konjunkturkrise für den „weniger schmerzhaften Ausweg“ entscheiden werden: den Austritt aus dem Euro und die Wiedereinführung der Peseta. Eine gefährlich verlockende Option: „Dies würde kurzfristig die wirtschaftlichen Probleme erheblich abmildern. Die spanische Notenbank könnte die Zinsen auf das einer Rezession oder Depression angemessene niedrige Niveau senken und damit einerseits die Investitionen im Inland ankurbeln und andererseits über eine Währungsschwächung die Exporte fördern sowie Importe durch heimische Produktion ersetzen.“

Ja, Politkern kann man alles zutrauen: ein Austritt Spaniens aus dem Euro bringt erst den richtigen Inflations-Schock durch die Abwertung. Er kommt aber trotzdem: entweder durch eigenen Austritt oder durch Hinauswurf.

Das Helikopter-Geld ist also auch schon wieder verpufft. So minimale Beträge können niemals die Riesensummen durch Aufschuldung ersetzen.


Neu 2008-08-14:

[7:00] Wirtschaft in Europa bricht erstmals seit Euro-Einführung auf breiter Front ein:

Bloomberg: Europe Economy Probably Shrank for First Time Since Euro Debut

Europe's economy probably contracted in the second quarter for the first time since the launch of the euro almost a decade ago, a survey of economists shows.

Gross domestic product in the 15 nations that share the single currency shrank 0.2 percent from the first quarter, when it expanded 0.7 percent, according to the median estimate of 40 economists in a Bloomberg News survey. Germany's economy, the largest in the region, probably shrank the most since 1993, a separate survey shows.

Die wirkliche Bewährungsprobe kommt also.


Neu 2008-08-13:

[13:40] Die Wirtschaft in Europa bricht ein:

FTD: Wirtschaftsklima schmiert ab

Das Stimmungsbarometer in der Euro-Zone hat sich nach einer Ifo-Umfrage so stark eingetrübt wie seit 15 Jahren nicht mehr. Trotzdem gehen die Konjunkturforscher nicht von einer Rezession aus: In Deutschland etwa wird die Lage immer noch günstig beurteilt.

Das läuft weltweit synchron.


Neu 2008-08-10:

[21:00] Wenn Spaniens Politiker den Sommerurlaub unterbrechen:

FTD: Spaniens Wirtschaft fällt am tiefsten

Außer den Olympischen Spielen haben Spaniens Zeitungen derzeit nur ein einziges Thema: die unmittelbar bevorstehende Rezession. Selbst der notorisch optimistische Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes sprach jüngst das schreckliche R-Wort aus.

...dann ist die Rezession da. Und es müssen Überlebens-Strategien für die Politiker ausgedacht werden.
 

[20:30] UK: Brown wirft auch schon Geld ab:

PressAssociation: Brown 'plans £150 winter give-away'

Millions of families could be in line for a windfall of about £150 this winter as Gordon Brown seeks to reinvigorate his troubled premiership, it emerged.
Ministers are understood to be considering the one-off payment to all households in receipt of child benefit as part of a major economic package planned for the autumn.

Damit wird es seinen Job nicht halten können und auch den Briten real nicht helfen können - Peanuts. Muss er bei Bush abgeschaut haben.


Neu 2008-08-09:

[13:45] UK: Milliarden-Aberschreibungen bei RBS:

Welt: Schottische Nationalbank schreibt rote Zahlen

Der weltweiten Krise an den Finanzmärkten musste nun auch die Royal Bank of Scotland ihren Tribut zollen: Fast sechs Milliarden Pfund büßte das Kreditinstiut im ersten Halbjahr an Gewinn ein. Mittlerweile rückte auch die Allianz von einem möglichen Kauf der Versicherungssparte der Bank ab.

Der 1. Verlust in 40 Jahren bei dieser Bank. Ein Zeichen für die Tiefe der Krise.
 

[13:30] Der Baltikum-Crash:

JungeWelt: Baltische Bruchlandung

Geplatzte Immobilienblase, horrendes Leistungsbilanzdefizit, hohe Teuerungsraten – in Estland, Lettland und Litauen sind die Boomjahre vorbei

Das bringt die skandinavischen Banken mit um. Die haben diese Monster-Bubble finanziert.
 

[13:30] Gleich weiter zu spanischen Krise:

MMnews: EZB stützt Spanien mit 47 Milliarden Euro

Spanische Banken pumpen EZB in gigantischem Ausmass an. Kein Ende absehbar wegen Kredit- und Immobilienkrise. Zweifelhafte Hypotheken und Verbriefungen gegen Milliarden Euros.

Das ist auch nur eine Verzögerungstaktik.
 

[12:30] Die Ferienimmobilie in Spanien ist jetzt wirklich immobil:

MMnews: Alptraum Finca
WIWO: Spanische Ferienimmobilien entwickeln sich zum Alptraum

Immobilien Krise in Spanien: Ferienimmobilien sinken im Preis. Viele Häuser sogar unverkäuflich.

Die Wirtschaftswoche berichtet über die platzende Immobilien-Blase in Spanien. Der Preissturz bei Immobilien wird noch verstärkt durch ein altes "Küstengesetz" von 1988, welches nun angewandt wird.

Nach Angaben des Interessenverbands Plataforma Nacional de Afectados por la Ley de Costas verstoßen derzeit allein rund 300.000 Immobilien gegen das Küstengesetz, nach dem 500 Meter vom Strand entfernt nicht gebaut werden darf. Diesen Gebäuden droht offiziell der Abriss. An Verkauf ist deshalb nicht zu denken. Aber auch "legale" Gebäude sind dem Preisverfall ausgesetzt.

Die Hypothek und Betriebskosten sind aber trotzdem weiter zu zahlen.
Der Lohn der Besitzgier und der Prestigesucht.


Neu 2008-08-07:

[15:30] Leserbericht-DE von der implodierenden Balten-Bubble:

Bekam eben einen Anruf von einem Freund aus Riga. Die Verhältnisse im Baltikum müssen verheerend sein. Immobilienblase – ganze Straßenzüge stehen leer –von den Banken finanziert; die jetzt keine weiteren Kredite geben. Energieaufschläge ohne Ende. Durchschnittseinkommen 400 EUR. Lebensmittelpreise wie bei uns.

Die Rentner, die in den Straßen betteln, werden immer mehr. Die Polizei ist ein Räuberhaufen, die willkürlich Autos anhalten und abkassieren. Er hat das Gefühl, dass Revolutionsgeruch in der Luft liegt.

Meine Meinung: Auch hier wird Dr. Putin irgendwann auf der Matte stehen und die Menschen werden froh sein, wenn es heim ins Reich geht!

Das war eine der extremsten Bubbles überhaupt. Bald wird das halbe Volk betteln.

Heim in Putins Reich? Es leben dort zwar viele Russen. Aber will Russland wirklich die alten Sowjetrepubliken mit deren Troubles zurückholen? Bisher hat man es nicht getan, aber sie kontrolliert und die Amis ferngehalten.


Neu 2008-08-06:

[6:30] Der Konsum bricht überall ein:

Presse: Konsum: Handelsumsatz der Eurozone fällt im Rekordtempo

Auch die Geschäfte der Dienstleister laufen schlecht. Besonders deutlich sind die Einbußen bei Lebensmitteln, Getränken und Tabak.

Pessimistisch wie im Jahr 2002
Die Unternehmen seien besorgt über die Folgen der Inflation und die schwierigeren Bedingungen in der Euro-Zone, sagte Markit-Volkswirt Tim Moore. Vor allem Finanzdienstleister und das Gastgewerbe würden skeptisch nach vorne blicken. Auch ausbleibende Aufträge belasten die Firmen.

Hier sieht man, dass wir in den letzten Jahren nur eine durch billigen Kredit indizierte Bubble hatten. Jetzt platzt eben diese Konsum-Bubble mit der Kredit-Bubble.

Wumm: Es droht eine harte Landung


Neu 2008-08-05:

[20:30] Leserzuschrift - Rumänien auf Pump:

Bei der Gelegenheit wollte Ich Sie bitten auf den Infos-Europa Seiten noch die beiden neu EU Länder Rumänien und Bulgarien mit Rot zu markieren, da "wir" ja jetzt auch im Club sind, obwohl uns hier natürlich auch keiner wegen der Mitgliedschaft gefragt hat.

Die Lage in Rumänien reiht sich eigentlich auch sehr gut in die weltweite Finanzkrise ein. Die Immobilienpreise in den meisten großen Städten, besonders für alte kommunisten Plattenbauten haben sich in den letzten Jahren verzwanzigfacht, während die infaltionsbereinigten Einkommen kaum gestiegen sind. Ein komplettes Land hier lebt auf pump. Selbst 18jährige Kinder mit einem Personalausweis, die noch nie einen festen Job hatten, haben schon einen Ratenkredit. Bei den Erwachsenen dürften in etwa 95% einen oder mehrere Ratenkreidte haben. Die Unternehmen sind auch massiv verschuldet. Die goldene Bilanzregel von 1:1 EK zu FK, ist hier in vielen Fällen bei 1 zu 9.

Es ist wirklich erstaunlich wie hier auch teilweise ein Land "reich" wurde, aufgrund von einfachen Neubewertungen. Ich habe hier Freunde in Alter von 25 - 30 Jahren, die haben irgendwo ein Stück Land von ihrer Oma geerbt, dass vor 20 Jahren vielleicht 1000DM Wert war, jetzt ist es 300.000 Euro Wert, und über Nacht werden so einige Menschen reich, dabei geht es um Summen die Freunde von mir in Deutschland während eines kompletten Arbeitslebens sich nicht ansparen können.

Naja, der Katzenjammer wird hier auch groß sein

Die Banken dort sind noch idiotischer als in den USA. Das ist Sub-Subprime. Entsprechend brutal wird das Platzen dieser Bubble sein.
 

[19:30] Rezession in Europa:

Handelsblatt: Konjukturkrise: Ganz Europa kalt erwischt

Plötzlich sieht es so aus, als könne Europa noch tiefer in die Krise rutschen als die USA. Gleich in sechs Ländern – Dänemark, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien – droht eine Rezession. Doch das Krisenmanagement könnte unterschiedlicher kaum sein. Vor allem ehemalige Musterschüler präsentieren sich erschreckend ratlos.

Das Problem breitet sich also aus und die Politiker und Experten sind ratlos.
 

[14:00] Alarm zu spanischen Banken:

Telegraph: Morgan Stanley issues alert on Spanish banks

Morgan Stanley, the investment bank, has issued a major alert on the health of Spanish banks, warning that a replay of the ERM crisis in the early 1990s could wipe out the capital base of weak lenders exposed to the property crash.

"A momentous economic slowdown is now under way. We believe the deterioration in Spain is just in the beginning stages. The bulk of the pain will be suffered in 2009," said the report, by Eva Hernandez and Carlos Caceres. "The probability of a crisis scenario similar to the early 1990s is increasing. If the ERM (Exchange Rate Mechanism) scenario were to become reality the main concern would not be earnings, but capital," it said.

Wie lange will sie die EZB noch halten?
 

[11:00] Eine weitere Polen-Bubble - Binnenschiffe (Leserzuschrift-DE):

Zunächst einmal ein Lob für ihre echt „rattenscharfe“ Website. Zeitgleich mit dieser Mail las ich von einer geplatzten polnischen Bubble. Ich wollte ihnen jetzt auch von einer ganz anderen polnischen Bubble erzählen, die im Moment hier in Deutschland abläuft. Im Moment kaufen die Polen alle verfügbaren Binnenschiffe auf, um hier „billig“ zu fahren. Offensichtlich bekommt jeder polnische Schiffer mit Patent genügend Kredit um zu kaufen. Und im Moment läuft es bei uns allgemein ausgesprochen gut. Wahrscheinlich nur solange, bis die Wirtschaft abschmiert. Aber bis dato tauchen jede Menge neue alte Schiffe mit polnischem Heimathafen auf, mittlerweile kaufen sie auch wohl die Niederlande leer. Nach meinem Gefühl wird diese Party spätestens Ende des Jahres zu Ende sein.

Die müssen wohl 100% Finanzierung dafür bekommen = Subprime.


Neu 2008-08-04:

[20:30] Konsumrückgang auch in Frankreich:

Welt: Franzosen verlieren die Lust am Einkaufen

Als ihr die neuesten Zahlen vorgelegt wurden, glaubte die Union der französischen Ölindustrie Ufip zunächst an einen Rechenfehler. "Niemand kann sich daran erinnern, dass es jemals einen so starken Einbruch gegeben hat", sagt Ufip-Präsident Jean-Louis Schilansky. Der Kraftstoffverbrauch in Frankreich ist im Juni wegen des hohen Ölpreises im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 10,3 Prozent gesunken, der von Benzin sogar um 15 Prozent. "Immer mehr Kunden tanken nur noch für zehn Euro oder steigen ganz auf öffentliche Verkehrsmittel um", klagt Christian Roux, Chef der französischen Tankstellenvereinigung.

Das ist weltweit synchron. Die Franzosen sind auch höher privat verschuldet und haben daher weniger freies Einkommen.
 

[20:30] Die polnische Bubble ist geplatzt:

Fallende Immobilienpreise, steigende Verschuldung und starker Zoty machen der polnischen Ökonomie zu schaffen

Wieder eine Ost-Bubble ist geplatzt. Da kommen bald die österreichischen und deutschen Banken dran.
 

[11:30] UK: Northerrn Rock Kredite "Unter Wasser":

Telegraph: Northern Rock customers face negative equity

Northern Rock, the state-owned bank, will reveal this week that roughly one in five of its mortgage customers faces negative equity next year as it unveils a substantial loss for the six months to June.

Das wird teuer für den Eigentümer, den britischen Staat.

Auch andere UK-Banken haben ihre Probleme: RBS mit Milliardenverlust im ersten Halbjahr


Neu 2008-08-03:

[20:30] Europaweite Pleitewelle im Bau:

BerlinerUmschau: Europas Wohnungsbaubranche droht Pleitewelle

So sanken auch die Hauspreise in einigen EU-Ländern, was zu spürbaren Einbrüchen bei der Wohnungsbaunachfrage geführt hat. Obwohl von dieser Abschwungentwicklung die vier in der Euroconstruct-Gruppe vertretenden osteuropäischen Staaten Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei nicht von der Krise betroffen sind, bleibt die Situation merklich angespannt. "In Ländern wie Großbritannien, in denen Immobilien stark über Kredite finanziert werden, droht eine Pleitewelle", unterstreicht RZB-Analyst Ronald Plasser gegenüber pressetext.

Wir haben erst den Anfang gesehen.


Neu 2008-08-02:

[14:30] UK: Die finanziellen Bomben in Nordirland:

Bloomberg: Housing Slump Hits Northern Ireland Economy Harder Than Bombs

Jim Kingham says the credit crunch is hurting his Belfast-area moving company more than the violence that ravaged Northern Ireland for 35 years.

Kingham has fired nine of his 12 workers at A1 Shortnotice, based in Newtownards, as house prices plunge and sales dry up.

``You can take me back to the days of the bombings,'' says Kingham, who has run A1 for 40 years. ``Business was better then. Five of my six lorries haven't left the yard for months.''

Leserkommentar-DE dazu.
Toll, wenn sich jemand schon in die Bomberzeit zurückwünscht. So was ist prägnant und sagt mehr als aus als seitenlange theoretische Ausführungen. Der Mann sieht jedenfalls wirklich SCHWARZ.
 

[14:00] Clevere Spanier:

Welt: Wie Spanien seine Einwanderer loswerden will

Spanien bietet seinen Einwanderern eine Rückkehrprämie, wenn sie das Land in Richtung ihrer Heimat verlassen. Die Regierung hofft, so den Arbeitsmarkt zu entlasten und die Wirtschaftskrise zu meistern. Doch für die meisten Immigranten sind die Angebote unattraktiv.

Man zahlt ihnen die Einzahlungen in Arbeitslosen- und Rentenversicherung zurück. Leider sind sie zu blöde, dieses gute Angebot anzunehmen. Wenn Spanien einmal pleite geht, wird es ein solches Angebot nicht mehr geben. Und: in den nächsten 20 Jahren gibt es in Spanien nichts mehr zu bauen.

PS: In Deutschland etwa würde man auf eine solche Idee nicht kommen.

[21:00] Aber hier sind sie nicht clever: Spain cuts speed limit and turns out lights

Nur 80km/h auf Autobahnen - das wird wohl einen Aufstand geben.
 

[21:00] Was ist Sarko wirklich?

Truthseeker: Operation Sarkozy

How the CIA planted one of its agents as President of the French Republic.

Nicolas Sarkozy should be judged on his actions and not on his personality.

CIA-Agent, Anhängsel der Milliardäre, Maniac? Auf jeden Fall ist die französische Politik eine enorm giftige Schlangengrube.


Neu 2008-08-01:

[11:40] Spanische MBS sind "Subprime":

FAZ: Überhöhte Häusergutachten belasten den Markt

„Die Bewertungen sind unrealistisch“, sagt Josep Prats, Fondsmanager bei Ahorro Corporación in Madrid. „Die Gutachter formulieren ihre Berichte so, dass die Bankmanager die von ihnen gewünschte Summe als Darlehen geben können.“ Diese Praxis fällt nun auf die Anleger zurück, die in solche Papiere investiert haben. Und davon gibt es eine ganze Menge. Beobachter schätzen, dass Hypothekenanleihen im Volumen bis zu 320 Milliarden Euro emittiert wurden.

Für erstklassig mit „AAA“ bewertete spanische Hypotheken-Anleihen verlangen Anleger inzwischen einen Rendite-Aufschlag von bis zu 240 Basispunkten auf den Interbanken-Satz für Euro-Kredite, Euribor. Ende 2007 lag der Risikoaufschlag Daten der Investmentbank Dresdner Kleinwort zufolge noch bei 85 Basispunkten, und nur in Großbritannien liegt er aktuell höher.

Wo ist das AAA in diesen Papieren? Warten wir darauf, dass der Spread auf 10% oder höher steigt - wie bei US-Subprime-Papieren heute.
 

[11:30] Schafft Berlusconi Sozialreformen?

JungeWelt: Lebensmittelkarten für Alte

Die Regierung Berlusconi startet derzeit weitere Angriffe auf das Sozialsystem Italiens. Eines der Vorhaben wird euphemistisch »Erweiterte Flexibilität am Arbeitsplatz« genannt. Es besagt im Kern, daß zukünftig befristete Arbeitsverträge zur Hauptart bei Beschäftigungsverhältnissen werden. Die Unternehmen erhalten damit ein Mittel an die Hand, um Allzeitdruck auf die Arbeiter und Angestellten auszuüben.

Eine Aufhebung des Kündigungsschutzes und der überbordenden Altersversorgung ist dringend notwendig. Aber Berlusconi macht schon die ersten Rückzieher. Erst der Staatsbankrott wird das Problem lösen.
 

[9:00] Britischen Firmen geht das Geld aus:

MoneyWeek: More bad news: British businesses are running out of cash

British companies are running out of money. And the lesson we've learnt from the last two decades is that when this happens, our economy is just about to fall off a cliff.

Die Rezession beginnt also richtig zu beissen.

[13:00] Siehe auch hier: Britisches Konsumklima auf niedrigstem Stand seit 1974

[19:00] Die Spreads für britische RMBS explodieren (ganz unten): The European ABS Market – A Week in Review

Das sind gebündelte Residential-Hypotheken: 5% Spread bei AAA, 18% Spread!!! bei BBB
 

Seitenauslagerung.

 

 

 

 
     
 
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