Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren.

Enthält alle Einträge nach dem 1.6.2008.
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Neu 2008-07-23:

Kann man sich Verluste zurückklagen?

WIWO: So holen Sie sich Ihr Geld zurück

Die von der Finanzkrise gebeutelten Anleger schlagen zurück. Scharen von Investoren fordern bei Banken, Fonds und Vermittlern verlorene Milliarden ein. Wie Sie sich als geprellter Aktionär, Anleihe-, Fonds- und Zertifikateinhaber Ihr Geld zurückholen können.

Meiner Meinung nach dient das nur zur psychologischen Befriedigung aber es wird heissen: ausser Spesen nichts gewesen.

Wenn diese Prozesse in einigen Jahren durchjudiziert sind, wird die ganze Branche pleite sein. Dann ist auch mit einem positiven Urteil nichts mehr zu holen. Daher ist es besser, vorher entsprechend zu handeln und rechtzeitig zu flüchten.


Neu 2008-07-22:

Nicht auf Durchhalte-Appelle hereinfallen:

Handelsblatt: Den Bären ertragen

Wenn dies ein echter Bärenmarkt sein sollte, sagt die Geschichte, dass wir etwa zu zwei Dritteln schon alle Kursverluste gesehen hätten. Sie haben also das Schlimmste davon überlebt! Es macht jetzt keinen Sinn auszusteigen – wahrscheinlich würden Sie die Wende verpassen. Ob bei Bärenmärkten oder Korrekturen: Wenden sind schnell, blitzartig und unmöglich zeitlich zu bestimmen. Beißen Sie also die Zähne zusammen und bedenken Sie, dass Aktien liebend gern an einer Mauer der Sorgen entlang steigen. Aktuell haben wir einen ganzen Berg an Sorgen – eine großartige Zeit, bei Aktien zu bleiben.

Solche Appelle führen dazu, dass die Herde am Höhepunkt einsteigt, dann beim Abstieg die Zähne zusammenbeisst aber drinnen bleibt und ganz tief unten aussteigt.


Neu 2008-07-16:

Leserzuschrift-AT - zu Ferienhäusern:

Bereits ein mir bekannter einfacher alter Waldbauer sagte bereits vor ca. 15 Jahren in Bezug auf die vielen in den 60 er Jahren gebauten dezentral gelegenen Zweitwohnsitzhäuser:

"Die wirst alle noch einmal geschenkt bekommen, aber du wirst sie auch nicht brauchen".

Dieser "Waldbauer" muss wohl die letzte Depression erlebt haben.


Neu 2008-07-10:

[7:00] Welche US-Assetklasse im letzten Jahr wie performte:

USA Gold: Gold up 43% -- outshines Wall Street, Main St.

Im Euro-Raum muss man etwas abziehen, aber nur mit Gold und Commoditites war wirklich ein signifikanter Profit zu machen.

Wenn man die reale US-Inflation von 12% abzieht, dann bleiben nur mehr Gold / Commodiites positiv, Aktien sind stark negativ.

PS: Falls jemand soetwas für den Euro-Raum hat, wird es gerne publiziert.

Keine Performance mehr mit Papier: The Decade of No Returns, Part I

Auch wenn es die Finanzleute noch nicht glauben wollen, die Papierwelt ist schon teilweise untergangen, der volle Untergang kommt noch.
 

[9:30] Leserzuschrift-DE - vom richtigen Umgang mit Bank-Pushern:

bei mir kam vorgestern ein anruf der postbank mit dem dringenden anliegen ein termin für ein "beratungsgespräch" zu vereinbaren, und man mache es wohl nun verstärkt bei vielen kunden, um den kunden einen besseren "service" bieten zu können.

meine agrumente für diese verkaufsgespräche lauten immer: "wenn sie mir mehr als die reale inflation von mind. 12% bieten können, lass ich mit mir reden", danach fing das stottern an: "naja es sind ja laut statistik nur 3% usw...." ich dann: "naja menschen müssen essen, heizen, fahren, wohnen" sonst noch was? vielen dank für das gespräch, retten sie sich selber mein herr."

Wow! ein richtiger Investor, ich hoffe er ist schon Millionär, denn er versteht es, die Sachen zu hinterfragen.

Bitte UNBEDINGT nachmachen!


Neu 2008-07-09:

[21:00] Wie lange reicht der Stolz des "Hausherren"?

Spiegel: Bundesgerichtshof lehnt Mieterhöhungen ab

Wichtiges Urteil für Mieter: Vermieter dürfen keinen Zuschlag zur Miete als Ausgleich für unwirksame Renovierungsklauseln fordern. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden und stärkt damit die Rechte von Mietern.

Wer überhaupt bei solchen Bedingungen noch vermieten will ist entweder Idealist, Prestigesüchtig oder kennt nichts anderes.

Übrigens, in Österreich haben die Mieter noch bessere Rechte.

Böser Leserkommentar-DE dazu:

Damit treibt der deutsche BGH seine extrem mieterfreundliche Rechtssprechung buchstäblich auf die Spitze. Hintergrund ist natürlich das politische Motiv: Stimmenfang, Mieter gibt es wesentlich mehr als Vermieter.
Diese Voll-Idioten von realitätsfremden Richtern kapieren nicht, daß sie damit die Inflation zusätzlich anheizen, da jeder kalkulierende Vermieter ab sofort eine wesentliche höhere Miete verlangen wird, um die ihm aufgebührdeten Schönheitsreparaturen wieder hereinzubringen.
Außerdem werden in Zukunft noch mehr Vermieter entnervt das Handtuch werfen, und Ihre Miet-Immobilien an "Heuschrecken-Fonds" verkaufen, die allerdings mit Mietern ganz anders umspringen und juristisch wegen Ihrer internationalen Adressen kaum zu fassen sind.

Wären 100kg Gold derzeit nicht besser als ein im Wert schrumpfendes Mietshaus mit unzähligen Problemen. Leider kann man das Gold nicht so einfach herzeigen (die Leute verstehen dabei nicht so einfach den Wert wie beim Haus - Angebereffekt fast Null).
 

Bank-Verkäufer unter Verkaufsdruck:

Focus: Wenn der Banker am Telefon schleimt

Oh nein – nicht schon wieder! Er lässt einfach nicht locker. Schon das dritte Mal in diesem Monat. Das Telefondisplay lügt nicht: Der Bankberater ruft an. Gern auch am Abend. Oder am Arbeitsplatz. Nicht, weil er seine Kunden so mag, sondern deren Geld – und seine Provisionen. Früher hatte man immer die schweren Jungs aus den Abzockbuden am Hörer. Heute sind es die Banker. Früher wollten sie einem Schweinebäuche und Zuckerrohr andrehen. Heute sind es Dachfonds und Garantiezertifikate, aber auch Kredite – selbst wenn Geld auf dem Konto liegt.

Sie müssen ihre Giftmüll-Papiere losbringen, die niemand mehr freiwillig will.

Leserzuschrift-DE:

Vor 2 Wochen habe ich abends gegen 20 Uhr auch einen Anruf von meiner Bank (BW-Bank) erhalten.
Sie wollten mir auch ein Termin aufschwatzen. Da frage ich mich schon, seit wann arbeiten Bankangestelle noch abends um 20 Uhr?

Seit wann sie das tun? seit sie dazu getrieben werden. Es sind auch nur Angestellte mit zu zahlenden Hypotheken.

[21:00] Noch eine Leserzuschrift-DE:

Dem Focus Artikel kann ich leider nur 100%ig zustimmen! Als gelernter Bankkaufmann (heute jedoch nicht mehr in dieser Branche tätig) weiß ich, das dieser enorme Verkaufsdruck real ist und das täglich, wöchentlich und monatlich.

Das Ganze begann noch zu meiner Ausbildungszeit bei einer großen deutschen und "namhaften" Bank vor ca. 7 Jahren. Damals wurde das "Drücken" großflächig eingeführt. Mit dem Filialleiter werden persönliche Ziele festgelegt, d.h. wieviele Kredite, Fonds, Versicherungen etc. man in der Woche verkaufen kann/soll. Jede Woche Freitags dann lädt sich der Filialleiter vom Computer über ein spezielles Programm die wöchentlichen Verkaufszahlen all seiner einzelnen Mitarbeiter. Ja, die Entwicklungskosten für solch Kontrollprogramme müssen sich ja enorm lohnen... Die Folge ist, dass man dann jede Woche zum Filialleiter zitiert wird, wenn man die Zahlen nicht geschafft hat. Man muss sich dann stets rechtfertigen und erklären, wie man es nächste Woche dann besser machen will. Und so läuft es von Woche zu Woche. Unter Umständen wird der Druck umso größer, je länger man als Mitarbeiter die vereinbarten Zahlen nicht schafft. Stress pur ist vorprogrammiert! Ich habe es mit eigenen Augen gesehen und war heilfroh damals als Azubi nicht unter diesem Druck gestanden zu haben, wie meine Kollegen.

Wenn die Filiale in einem Gebiet bei den Zahlen abrutscht, bekommt der Filialleiter wiederum Druck vom Gebietsleiter und dieser wiederum von "oben". Ist eine Filiale seit längerer Zeit "unprofitabel", was natürlich meistens Schwachsinn ist denn die "oben" kriegen nie den Rachen voll, wird sie geschlossen bzw. mit anderen Filialen zusammengelegt.

Die tariflichen Gehaltsstufen im Bankgewerbe stehen überhaupt nicht im Verhältnis zum enormen psychischen Druck, nicht nur am Schalter sondern auch beim Drücken am Telefon. (gerade bei der heutigen Inflation) Als frisch ausgelernter Bankkaufmann verdient man die ersten Jahre ca. EUR 2.000 brutto, den kontinuierlich wachsenden Stress plus Überstunden, um die Zahlen jede Woche zu erreichen, und den Jobverlust ständig im Hinterkopf beim Nichterreichen von Zielen, gibt's gratis dazu.

Die meisten Menschen überbewerten diesen Beruf und denken bei all den Anzugs- und Krawattenträgern, dass diese haufenweise Geld verdienen. Dem ist eben nicht so, außer beim Filialleiter und seinem Stellverteter.

Wie sagt die Mutter zur Tochter: Werde Bankangestellte, das ist ein hochangesehener und sauberer Beruf. Wenn das nicht geht, dann angle dir einen Banker. Kommt gleich nach dem Arzt.

In Wirklichkeit ist es eine "Druck-nach-Unten" Pyramide.


Neu 2008-06-25:

Leserzuschrift-DE - Zu "Investment-allgemein" - Handelsblatt/Millionäre:

Auszug aus dem Artikel im Handelsblatt:

Im „World Wealth Report“ wurde auch untersucht, welche Form von Luxus sich die Millionäre besonders gerne gönnen. Danach lassen sich Europäer und Südamerikaner Kunst überdurchschnittlich viel kosten (22 bzw. 21 Prozent der Luxus-Ausgaben), Asiaten und Menschen aus dem Mittleren Osten Schmuck (19 bzw. 15 Prozent) und Nordamerikaner Luxusreisen und -güter wie Autos, Schiffe und Privatjets (17 Prozent).

Wenn ich die im Artikel aufgeführten Ausgaben richtig bewerte, dann heißt das ja wohl, daß in Asien und im Mittleren Osten GOLD gekauft wird, der tradtionell in Schmuckform verarbeitet ist. Damit werden die Neumillionäre in Asien und Mittlerem Osten die Krise wohl deutlich besser überstehen, als die "Luxusverbraucher" in USA und die "Möchtegern-Mäzene" in Europa.

Sehr gut analysiert!

PS: ich bekomme immer noch das das Magazin einer österr. Privatbank (Bank Privat) zugestellt, wo sich der Inhalt genau um dieses Luxus-Geldausgeben dreht. Mäzenatentum, etc. Genau dieses Magazin war einer der wesentlichen Gründe, warum ich dort nie Kunde geworden bin - abgesehen von den hauseigenen Investment-Fonds (für "Reiche"?) die man mir dort verkaufen wollte. Offiziell heisst es dort, dass sie Kunden erst ab einer Million Euro nehmen, aber real tun es 100000 auch schon.


Neu 2008-06-24:

Die Inflations-Millionäre:

Handelsblatt: Immer mehr Millionäre

Der Club der Dollar-Millionäre wächst weltweit stark weiter. In Schwellenländern wie Indien, China oder Brasilien nahm ihre Zahl teilweise sogar um ein Fünftel zu. Der "World Wealth Report" gibt auch Auskunft über die Luxus-Vorlieben der Super-Reichen.

Genauso schnell wie die Zahl der Millionäre wächst, schrumpft der Realwert einer Million. Wenn die Hyperinflation richtig einsetzt werden sie bald am Hungertuch nagen.


Neu 2008-06-19:

Wer den Cent nicht ehrt ist die Milliarde nicht wert:

Spiegel: Milliardär Rockefeller bückt sich nach jedem Cent

Wer den Pfennig nicht ehrt: Unternehmer David Rockefeller bückt sich auch mit 93 Jahren noch nach jedem Geldstück. Das hat der Milliardär nun in einem Interview verraten.

Hier kann man sparen lernen.
 

Andere verschwenden ihr Geld dagegen mit Glaubensfragen: Glaubenskrieg um das 500-Euro-Kabel

Riesenstreit um ein Superkabel: In Technikblogs diskutieren Experten, Leser und Audiophile über das aberwitzig teure Audiokabel AK-Dl1. Es sieht aus wie ein normales Netzwerkkabel, kostet aber 500 Mal so viel - und klingt angeblich besser.

Was ist an solchen Produkten "angeblich besser"? Die eigene Prestige-Erwartung!

Ein Rockefeller wird soetwas sicher nicht kaufen, kaufen tun es normale Angestellte, die vorher schon 50% beim Finanzminister gelassen haben.


Neu 2008-06-11:

Kampfpreise um Spareinlagen:

FTD: Ruinöser Kampf ums Spargeld

Auf der Jagd nach frischem Kapital werben Banken der Euro-Zone mit ruinösen Konditionen um Spareinlagen. Mittlerweile ist die Marge in diesem Geschäft von durchschnittlich 0,9 auf zuletzt nur noch 0,1 Prozent eingebrochen.

Der Einbruch erfolgte seit Beginn der Finanzkrise im Sommer, das zeigt der halbjährliche Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Finanzmarktstabilität. "Banken müssen mehr zahlen, um Kundengelder anzuziehen", sagte EZB-Vize Lucas Papademos am Montag in Frankfurt. "Das erhöht die Refinanzierungskosten."

Das Einlagengeschäft gilt als stabiler als die Kapitalmarktrefinanzierung. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise müssten einige europäische Banken ihre Einlagenbasis verbreitern, um den Anteil stabiler Refinanzierungsquellen zu halten oder zu erhöhen, teilte die EZB mit: "In den ersten Monaten des laufenden Jahres haben europäische Banken ihre Bemühungen um Einlagen verstärkt."

Jetzt gilt also der Sparer wieder was. Mit 0.1% Marge bleibt aber nur ein Verlust für die Banken.


Neu 2008-06-10:

Die Reichen horten Cash:

Handelsblatt: Reiche horten Cash

In der Bankenkrise haben offenbar auch die Reichen das Vertrauen in das Finanzsystem verloren und halten ihr Bargeld beisammen. Immer mehr Bankhäuser bekommen dies zu spüren: Die Barbestände wachsen, zu Neuinvestments sind viele wohlhabende Kunden derzeit nicht zu bewegen.

Ganz richtig so. Aber ob sie auch das richtige Cash horten?

Lustiger Kommentar im Gelben Forum: Da haben Eichelburg und dottore was losgetreten


Neu 2008-06-05:

[18:30] Das Schicksal von Immo-Fonds in einer Krise:

FTD: Unsicherer Hafen

Offene Fonds sollen im Falle einer neuen Branchenkrise eingefroren werden. Anleger würden dann bis zu zwei Jahre lang nicht mehr an ihr Geld kommen - der letzte Weg, um eine Panik an den Märkten zu verhindern.

Immo-Fonds haben das Problem, dass ihre Assets, die Immobilien in der Krise sehr illiquid sind. Man bekommt sie kaum weg.

Manche dieser Systeme funktionieren nur bei Preissteigerungen - etwa Meinl European Land, die jetzt verscherbelt wird.
 

Leserzuschrift-AT - Kommentar zu diversen Themen im Weltgeschehen:

Von Ihnen habe ich gelernt wie man als Investor denken muß. Ich versuche das nun in meinem Alltag umzusetzen indem ich bei jeder mittleren und großen Anschaffung überlege ob sie für für die nächsten Jahre Sinn macht oder ob es sich nur um einen kurzlebigen Trend handelt.

Hier sind meine Überlegungen zu folgenden Allgemeinthemen:

Zu Windows Vista: Es ist schon mehr als offensichtlich, daß es sich bei diesem Produkt um einen Flop handelt. Aber es wird ja bereits Windows 7 in Aussicht gestellt. Für kurze Zeit gab es Gerüchte, daß dieses Windows 7 in seiner kleinsten Form nur 25 Mega-Byte benötigt. Tja, das wäre es gewesen, so kann man arbeiten. Die neuesten Meldungen zu Win 7 besagen aber, daß der Kernel keine Neuentwicklung ist und es sich nur um einen Aufguß von Vista handeln soll.
Wenn das so ist auch Windows 7 wieder niemand kaufen, denn wo ist das Novum gegenüber Vista?
Zwischen der Release von Windows XP und Windows 7 werden dann 10 Jahre vergangen sein und Windows XP bis dahin ein derartiger Industriestandard sein, daß ein Wechsel unvorstellbar ist. Stagnation und Stillstand bei der Microsoft Software.
Wird Microsoft einen zweiten Betriebssystemflop überleben?

Zum Airbus 380: Die Fliegerei wird in den nächsten Jahren große Probleme bekommen. Da gibt es doch glatt ein paar Airlines die bereits jetzt die verlängerte Version des A380 gerne hätten. Im A380-900 können bei Full Economy Bestuhlung bis zu 963 Passagiere an Bord gehen.
Ich sage: Alle Airlines die den A380 bestellt haben und ihn lieber heute als morgen einsetzen wollen, werden bald froh sein wenn bei Airbus weitere Lieferverzögerungen entstehen. Mit der schwindenden Kaufkraft potentieller Passagiere werden sich immer weniger Leute das Fliegen leisten können und große Flugzeuge obsolet werden.
Auch wenn größere Flugzeuge grundsätzlich pro Passagier günstiger sind, was nützt es wenn die Auslastung unter 20% liegt.

Die Dubai-"Bubble": Alles redet von Dubai, dem Wirtschaftswunder schlechthin. Seit Jahren werden dort gigantische Bauprojekte realisiert. Im Prinzip ist aber alles für die Ausländer gemacht, denn es gibt viel zu wenig "echte" Dubaianer, die all das in Anspruch nehmen könnten. Die Ausländer werden aber ausbleiben in der kommenden Depression, eben aufgrund der gesunkenen Kaufkraft. Wer wird dort die ganzen Hotels bewohnen, die Büro-Türme mieten und das schöne Haus auf der Palmensinsel bezahlen?
Hier wird mir klar: Wenn GOLD einmal so in aller Munde ist wie Dubai, dann ist es Zeit auszusteigen.

Sehr schön, hier wird gezeigt, wie man bestimmte "Investments" richtig durchleuchtet. Der Leser hat bei allen 3 Schlussfolgerungen recht und liefert die richtige Begründung.

Alle 3 "Projekte" werden aus den genannten Gründen floppen. Echte Lehrbeispiele für richtige Due Diligence!


Neu 2008-06-03:

Die "Provisionsmacher" haben die deutschen Abgeltungssteuer entdeckt:

Leserzuschrift-DE:

in einer "Fachinformation" habe ich gestern von einer erneuten Finanzmarktkreation erfahren - dem "Abgeltungsteuersparplan". Es ist kaum zu fassen, wird doch dem Verbraucher hier empfohlen, die Abgeltungssteuer ab 01.01.2009 dadurch zu vermeiden, dass durch die Aufnahme eines Darlehens zu ca. 5% und der dementsprechenden folgenden (natürlich kostenbelasteten Anlage in Investmentfonds!) und der noch greifenden Altfallregelung eben diese neue Steuer umgangen werden kann. Kommentare hierzu fallen einem eigentlich nicht mehr ein, allenfalls die Monstertitulierung des Bundespräsidenten.

Hier geht es primär darum: a) das Geschäft mit den Fonds nicht zu verlieren und b) noch mehr Provisionen beim Kredit herauszuschinden

Oberster Grundsatz: NIE ZUM STEUERSPAREN ALLEIN INVESTIEREN - das Risiko bleibt immer beim "Investor" = Konsument = Schaf.

Warum nicht in Gold investieren? Kein Risiko und keine Abgeltungssteuer!


Neu 2008-01-01:

Seitenauslagerung.

 

 

 
     
 
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