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Investment - Allgemein

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren, ohne Gold/Silber, Immobilien. Inklusive aller Papier-Investments. Gold-Themen sind auf den Gold-Themenseiten.

Neu: 2014-11-26:

[09:37] Focus: Schiffsfonds saufen ab - Anleger verlieren zehn Milliarden Euro

30 Milliarden Euro haben deutsche Anleger in geschlossene Schiffsfonds gesteckt. Wegen dramatisch gefallener Frachtraten sind mittlerweile 450 Fonds pleite - und zehn Milliarden Euro verloren. Immer mehr Anleger versuchen, noch mit einem blauen Auge auszusteigen.

[11:15] Deutsche Zahnärzte, jetzt müsst ihr mehr Kronen verkaufen.WE.

[11:30] Leserkommentar:
Tipp an die Zahnärzte: Für den gleichen Preis Patronenhülsen aufsetzen, das erhöht auch die Margen.


Neu: 2014-11-22:

[13:10] Der muss es wissen: George Soros wettet mit 2,2 Milliarden Dollar auf Aktienmarkt-Crash – und investiert in Gold

Wenn der Großspekulant und "Starinvestor" George Soros große Summen bewegt, hat das seine Gründe. Setzt er dann noch ganze 2 Milliarden Dollar auf einen Crash des Aktienmarkts, sollte man hellhörig werden.

Mit "Gold" ist hier ein Goldminen-ETF gemeint. Seine Investitionen in physisches Gold kann man natürlich nicht tracen, wie die Papier-Investments. Ganz klar sieht Soros jetzt einen Crash des Aktienmarktes und eine Explosion des Goldpreises kommen.WE.

PS: der Artikel ist vom August 2014.


Neu: 2014-11-19:

[20:00] Start-Trading: DAX: Fulminanter Anstieg bleibt unerklärlich

Seit ein paar Tagen steigt der DAX deutlich. Zu deutlich, möchten einige Investoren sagen, die dem Anstieg nicht trauen. Angeblich sollen nun alle Anleger zugleich Aktien erwerben wollen. In der Berichterstattung wird von einem Drängen in den Markt gesprochen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass hier bewusst ein Signal der Stärke gesetzt werden sollte. Allen Krisen und Rezessionssorgen zum Trotz will man eine heile Welt an den Börsen

Ja, bis zum Tag-X. Dann lässt man alles crashen und die Börsen werden geschlossen. Schafe enteignet.WE.
 

[12:45] ET: LBS - Wenn Verträge nichts mehr zählen Bausparen lohnt sich nicht mehr

Jetzt geht's uns an den Kragen, das Sparen lohnt nicht mehr, Verträge werden gekündigt und mit Gebührenerhöhungen werden die Bürger schleichend abkassiert

Die Sparer werden auf ihre Enteignung vorbereitet, damit sie diese leichter akzeptieren.WE.

[14:45] Leserkommentar-DE:
Nein, Bausparen lohnt sich nicht nur jetzt nicht mehr, es hat sich noch nie gelohnt! Zu jeder Zeit gab es Anlagemöglichkeiten, die wesentlich mehr Rendite brachten als das Bausparen. Somit konnte man mehr Eigenkapital einbringen und brauchte weniger Kredit und zahlte somit weniger Zinsen. Oder ist hier wer, der glaubt eine Bausparkasse würde zum Nutzen des Kunden die Regeln des Marktes knacken und diese Vorteile an ihn weitergeben? Mögen sie endlich untergehen, diese verdammten Papierversprechen. Bausparen ist so intelligent wie eine Lebensversicherung, ein Sparbuch oder ein Sparbrief mit 10jähriger Bindungsfrist.

Man hat einfach viel Werbung dafür gemacht.

[15:00] Der Bondaffe: zu den Bausparverträgen:

Na endlich kommt einmal eine Nachricht aus dem Bausparkassengeschäft. Ich dachte schon, die hätte man übersehen. Von der Krise bleiben die auch nicht verschont, aber man muß es ja nicht gleich laut publik machen. Also, alle Bausparkassen dürften eine Menge Altverträge mit besonders hohen Guthabenverzinsungen haben. Das rentiert natürlich nicht, weil sie am regulären Markt weniger Zinsen bekommen, das rechnet sich nicht mehr. Aber es ist recht einfach. Ein Dorn im Auge der Institute sind natürlich diese "nicht abgeholten" alten Verträge, d.h. normalerweise wäre für das angesparte Kapital nach einem gewissen Zeitraum auf der Gegenseite ein Darlehen für den Wohnungsbau oder ähnliches in Anspruch genommen worden. Der Guthabenzins für das Angesparte ist niedriger als der Darlehenszins für das Aufgenommene, vom Rest lebt die Bausparkasse, stark vereinfacht gesagt. Jetzt sind die Zinsen über viele Jahre gesunken, also genau über einen Zeitraum in dem dieses Spielchen geradewegs funktioniert hat. Nur die Darlehenszinsen sind auch gesunken, aber da sind immer noch die hohen Guthabenverzinsungen aus diesen ganzen alten Bausparverträgen. Und die müssen jetzt raus. Die Bausparkassler sind normalerweise so konservativ, die müssen wirklich mit dem Rücken zur Wand stehen. Außerdem haben sie sich mit immer geringeren Margen und viel mehr Finanzierungsmodellen selbst ins Knie geschossen. Gerade die Verknüpfung von Guthaben und Darlehen an eine bestimmte Person dürfte in diesem Konstrukt zusätzliche Schwierigkeiten machen. Ich denke da an reine Immobilienfinanzierungen, das ist durchaus kompliziert und verwaltungstechnisch aufwändig. Kommt jetzt noch eine Negativzinsbelastung wird es nicht einfacher für den Kunden, vielleicht aber besser für die Bausparkassen wenn sie die gezahlten Guthabenzinsen abschöpfen kann. Leider habe ich keine Infomationen was die Liquiditätssteuerung dieser Bausparkassen angeht, aber das die tägliche Steuerung dieser großen Geldströme problemlos von statten geht glaube ich nicht. Und auch ein möglicher schneller Zinsanstieg dürfte die Bausparkassler gehörig ins Schwitzen bringen. Es bleibt nur, einen Stresstest auch für Bausparkassen zu fordern. So gut schauts da mit dem Eigenkapital auch nicht aus. Wie bei den Lebensversicherungen bewegen die Riesenvolumen an Geldern, aber das Eigenkapital reicht nie und nimmer. Letztendlich sind die Bausparkassen gezwungen etwas zu tun. Gerade bei diesen Altverträgen. Im Notfall wirft man den Kunden raus. Das Geschäftsmodell der Bausparkassen ist auf jeden Fall nicht wendig. Die brauchen Zeit und die haben sie im Prinzip nicht.

Ich hatte früher solche Verträge, weil es brauchbare Zinsen gab und eine staatliche Prämie. Das ist schon lange Geschichte.WE.


Neu: 2014-11-18:

[16:38] Leser-Anfrage-DE zu Briefmarken als Investment:

seit 2008 bin ich täglicher Besucher Ihrer Seite und möchte mich hiermit recht herzlich für Ihre tolle Arbeit bedanken. Ein Tag ohne Hartgeld.com ist für mich kaum noch vorstellbar. Seit 2008 habe ich meine Liebe zum Edelmetall entdeckt, speziell zu Münzen. Bei mir steht nicht nur das Investment im Vordergrund sondern auch die Geschichte und die Schicksale der jeweiligen Zeit dieser Münzen. Nun meine Frage an das Leserpublikum: Ich besitze eine sehr umfangreiche Briefmarkensammlung. Ist es besser diese zu vergolden/versilbern oder ist diese ebenfalls ein gutes Invest?

Schönes Hobby, manchmal auch tolles Invetment. Ich hätte aber Bedenken die die jungen Menschen langam den Bezug dazu verlieren. In meiner Generation hat jeder mit Marken zu tun gehabt und auch gesammelt, aber heute? Was sagen die Leser? TB

[18:24] Leser-Antworten zu den Briefmarken-DE:

(1) Einerseits: Briefmarkensammlung, - ähnlich wie Oldtimer, Wein, Bilder etc. -, absoluter Luxus in schwierigen Zeiten. Der Wert wird drastisch fallen, irgendwann, in Jahrzehnten, eventuell wieder deutlich steigen. Andererseits: Mensch sein heißt - Zeithorizont zu haben; Geschichte, Vergangenheit, Biographie, Herkunft, Gegenwart, entworfene Zukunft. Wenn die Briefmarkensammlung genau das für Ihren Eigentümer bedeutet, nämlich sich in schwierigen Zeiten (in denen ja immer der Zeithorizont zusammenschrumpft auf ein Tagelöhnerdasein, auf ein tierisches Hunger-haben, auf ein instinktgesteuertes Sich-zur-Wehr-setzen-müssen oder ein situatives Erbeuten-können), wenn also die Briefmarkensammlung genau die 'Erinnerung' an ein/das Mensch-Sein mit Vergangenheit und Zukunft ist für den Eigentümer, dann würde ich sie behalten.

(2) Ich selbst habe eben 2700 EUR in einen Gaming-PC mit zwei fetten Grafikkarten investiert. Verdienst letzten Monat: > 15 000 EUR. Auf die Idee Briefmarken zu kaufen käme ich (Anfang 30) nie. Dann doch lieber Gold/Silber. Ich kenne auch niemanden im Freundeskreis der sammelt und nur einen einzigen der mal gesammelt hat. Die meisten Leute mit 30 sind ohnehin verschuldet. Und bis es soweit ist, was hoffentlich noch lange dauern wird, heize ich den Asiaten auf den Servern ordentlich ein.

(3) Also, was ist umfangreich und was ist wertvoll? Exakt, sehr geehrter TB, wer aus den Sechsziger geborenen, hat nicht solche Dinger gesammelt :-)
Ich würde diese Vergolden oder Versilbern. Die Blaue und Rote Mauritus vllt nicht und den Fehldruck von Adolfs Reichsmark mit spiegeverkehrtem Ohr auch nicht.
Aber den Rest...... Denn bei Uns im Rhein Main Gebiet sind die Briefmarkenhändler und Antiquarite durch " Coffee to go " Läden schon ersetzt worden.
Ausserdem ist das Handling der Münzen und Barren einfacher, und nass werden macht auch nichts :-)

(4) zur Frage, ob man Briefmarken als Investment nutzen kann/soll hier einige meiner Überlegungen/Erfahrungen
Ich habe übrigens selbst einmal gesammelt, ohne in die Höhen auch nur eines Sammlervereins aufgestiegen zu sein. Ein echtes Hobby in Jugendtagen also.:

1) Briefmarken, so schön sie auch sind, sind inzwischen Massenware. Jedes Land gibt jades Jahr massen von briefmarken heraus. Seit einigen Jahren (anscheinend ist die Nachfrage nach normalen Briefmarken zur Postbeförderung nicht mehr so groß) auch Briefmarken aus Plastik, Keramik, mit Strass-Stein oder Nauru-Sand darauf, aus Kork usw. Es empfiehlt sich bei Sieger.de, einem großen deutschen Briefmarken- und Münz- Versan"händler" mal die neuestn Super-Angebote durchzusehen, was so an Mätzchen alles möglich ist.
Zudem ist es in Österreich und Deutschland seit einiger Zeit so, dass ab 100 Stück man seine eigenen Motive auf gültige Briefmarken drucken kann. Ideal für Hochzeiten, Firmenfeiern u.a. Tödlich für Sammler, da das Gebiet nicht mehr beschränkt ist und total unübersichtlich und ausufernd wird.

Man muss sich also auf äußerst seltene, abgeschlossene Gebiete konzentrieren (z.B. die kurzlebigen Staaten nach der russischen Revolution, die bald wieder eingemeindet wurden), bei denen aber - wie z.B. auch bei Diamanten - sehr viele Varianten und Abarten vorhanden sind. Ein Laie verheddert sich da sehr leicht.

Ich bin selbst einmal auf einen Brief aus dem Kurlandkessel reingefallen. Briefmarken waren echt. Der Umschlag war echt. Der Stempel war echt (wahrscheinlich im Sumpf gefunden).
Ein gelaufener brief aus dem Kurlandkessel bringt um ein Vielfaches mehr als die reine Briefmarke mit Aufdruck "Kurland".
Ein Experte erklärte mir dann, dass ein bestimmtes Beförderungszeichen fehle und somit der Brief nur den normalen Briefmarkenpreis bringen würde. Also: Wenn man kein Experte ist, hat man wenig Aussicht auf Erfolg. Zum Glück war's in Osteuropa und der Preis war in DM gerechnet billigst. Es war also kein echter Verlust. Ich habe den brief als Mahnung heute noch.

2) Als ich vor etwa zwei Jahre einige Jahrgänge Ersttagesblätter aus der mittleren BRD verkaufen wollte, sagte mir der Leiter einer briefmarkenmesse: "Versuchen Sie's auf E-Bay. Hier bei uns habe sie keine Chance. Das ist Allerweltsware. Die alten, die das wollen, haben es, die Jungen, nachwaschenden Sammler, die es bräuchten, gibt es nicht mehr." Er sagt nicht "sind wenige" er sagte "gibt es nicht mehr".

3) Briefmarken, die nicht gut gelagert werden feuchten, knicken, schmutzen und sind somit wertlos.
Einer meiner verblichenen Bekannten, ein gewesener Briefmarkenhändler in Erfurt, machte ca. 1954 über die Grenze in den Westen. Er nahm einen Großteil seiner Sammlung, bestehend auch aus seltenen Ausgaben (in niedrigen Auflagen) von Sowjet-Thüringen, Sowjet-Sachsen usw. (also vor-DDR, echte Postbeförderungszeichen) mit. Diese waren zur Sicherheit ein Stoff eingenäht, in damilgem Ölpapier eingewickelt und im doppelten Boden des Rucksacks versteckt.
Nach dem zweitägigen Grenzübertritt im feuchten Gelände waren diese damals auch im Westen schon relativ wertvollen Marken ein Papierbatzen, also vollkommen wertlos.
Wer sieht, wie heute Markenhändler und professionelle Sammler bei Marken die reine Erhaltung der Gummierung prüfen und für jedes Fehlerchen Abzüge beim Preis festlegen, kann seine Schlüsse ziehen.

4 Als Beispiel Sieger-Versand: In den letzet Jahren wurden, die Angebote immer ausgefallener, die Sonderangebote immer häufiger und kurioser, die Lockungen mit Super-Preissteigerungen immer mehr. Solches Verhalten beobachte ich sonst bei Firmen, die Absatzschwierigkeiten haben. 5) Ich weiß nicht, wie Preise für Briefmarken entstehen. (ja,ja, auf dem Markt...), aber manchmal kommt es mir so vor wie der Bauer, der seine Katze für 100.000,- € verkaufen wollte und dann auch stolz verkündete, er habe dies geschafft, allerdings kein Geld erhalten, sondern zwei Hühner à 50.000,- in Zahlung genommen. Als Fazit:
Ich habe weiterhin ein paar Marken (ich sage habe und nicht sammle) als historische Belege. Ein Brief, der aus der DDR wegen einer politisch falschen Marke zurückgeschickt wurde z.B. oder einen Feldpostbrief aus dem Kosovo. Das ist historisch interessant und mein Bilderbuch. Andere finden die bunten Bilder schön, auf denen man um die Welt reisen kann. (Auch wenn das die meisten heute im TV tun.) Aber als Investment würde ich kategorisch sagen: Finger weg. Zu labil in der Substanz, zu viel Stücke in expotentiell steigenden Zahlen, zu fälschungs- und beurteilungsanfällig, ein immer kleiner werdenden Markt.

Es gibt so unglaublich viele Antworten, wofür wir den Lesern sehr dankbar sind. Ich kann nur einen Bruchteil davon veröffentlichen und bitte um Verständnis! TB

(5) Briefmarken können sehr wohl ein Anlageobjekt sein, solange man sehr profunde Kenntnisse der Materie hat.
Beispielsweise wird ein Sachsendreier oder eine Schwarze Eins stets eine gute Anlage sein, wenn es denn einwandfreie Ware ist.
Deshalb nur mit Foto-Atestt oder Befund von einem BPP e.V. Prüfer erwerben.

(6) Leider ist der Leserzuschrift nicht ersichtlich, um welche Art von Briefmarkensammlung es sich dabei handelt (Jahrgänge, Nation,..). Meine Erfahrung aus dem Bereich (Selbst bis zum Alter von ca. 20 gesammelt.): Wenn man nicht bereits seltenere Exemplare und Gebiete hat, lohnt sich der Einstieg so gut wie nicht. Man kann es nur als reines Hobby ansehen. Selbst sehr seltene, laut Sammlerwert wertvolle Marken, erzielen nur sehr schwer ansatzweise den Sammlerwert auf dem realen Markt. Hinzukommt, dass für die Erhaltung der Marken deutlich mehr Hardware investiert werden muss. Briefmarken verzeihen keine großen Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen. Für historisch interessierte Personen, ist es noch ein nettes Hobby, für alle anderen ist es Zeit- und Geldvergeudung. Es zeigt auch die Dichte von Briefmarkenbörsen hier im Lande. Vor ca 15 Jahren gab es in jeder Region mindestens halbjährlich solche Börsen. In den letzten Jahren habe ich hier in der Region (Südniedersachsen) von keiner einzigen Börse dieser Art mitbekommen.

(7) hierzu kann ich auf das Heft 10/2014 der Zeitschrift Smart Investor verweisen (war auf der Edelmetallmessen 2014 erhältlich/ www.smartinvestor.de). Auf Seite 40 ff. findet sich ein langer Artikel über "Sachwerte" - mit langfristigen Wertentwicklungen. Zu Briefmarken ist zu lesen:
"Eine Langfriststudie von ... für den Zeitraum 1900 bis 2008 zeigte, dass britische Briefmarkensammlungen eine nominale jährliche Rendite von 7% (real:2,9%) erbrachten (...). Briefmarken entwickelten sich besser als Staatsanleihen, aber deutlich schlechter als Aktien. Zu berücksichtigen sind zudem hohe Transaktionskosten bei Auktionen, die in der Vergangenheit durchaus 25% betragen konnten.
In der Breite des Marktes sind Briefmarken dagegen nicht unbedingt der Renner. ... zeigten in ihrer Studie, dass es zwar keine "Crashs", aber dafür in einem Viertel aller Jahre lange "Seitwärtsphasen" mit Renditen zwischen 0% und 1% gibt (realer Wertverlust). Wichtig für Wertsteigerungen ist vor allem eine niedrigere Auflage, damit die Marken entsprechend selten sind - es ist praktisch aussichtslos, dass eine Marke aus der Kategorie "Massenware" überhaupt messbar an Wert zulegt."

Damit wollen wir es für heute gut sein lassen. Ich verweise auf das hartgeld-Forum zur weiterführenden Diskussion. Ich bitte alle jhene, die nicht zum Zuge gekommen sind um Entschuldigung. Wir wissen Ihre Mitarbeit sehr zu schätzen, aber das waren einduetig zu viele Zuschriften! TB

(8) Abchließend ein Tip aus Profihand:  da schon meine Mutter mit Briefmarken handelte, bin ich mit den „gezackten Ungeheuern" von Kindesbeinen vertraut.
Für den Briefmarkenmarkt spricht eine für viele Sammel-Länder hervorragende Transparenz: Es gibt für die meisten klassische Bereiche erfahrene Prüfer und Gutachter, deren Atteste in aller Regel anerkannt sind (ganz im Gegensatz zum Antiquitätenmarkt). Grundsätzlich teilt sich der Markt -wie so oft- in Sammler und Investoren.
1. Sammler werden immer weniger (da meist jenseits der 50/60) und diese sind auch nur in Zeiten guter Konjunktur bereit, höhere Beträge anzulegen. Für den Sammlermarkt gibt es Mode-Erscheinungen wie bei Aktien, Bildern etc. Mal sind Enten-Bilder gefragt wie nie, derzeit laufen sie eher weniger. Der Sammlermarkt ist ein Wohlstands-Thema. Und da wir alle mit abnehmendem Wohlstand rechnen, wird der Handel mit Sammlungen deutlich Federn lassen (vgl. auch mein Markt-Fazit).  Sonderfaktoren können in sich entwickelnden Volkswirtschaften entstehen: Aus Anlage-Notstand haben z.B. Chinesen den gesamten Markt mit chin. Marken leergefegt. Die Preise schossen teilweise um mehrere 100 %. Zwischenzeitlich hat sich der Markt stabilisiert, denn es gab ja dann auch die Möglichkeit, EM und Immobilien zu kaufen.
2. Investoren verhalten sich genauso, wie man sich es vorstellt: Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle, wenn die Qualität und die Phantasie stimmen. Investoren möchten sich nicht mit Sammlungen in Kisten und Schränken beschäftigen. Sie bevorzugen klassische Marken mit hoher „Wert-Dichte", also viel Wert auf kleinem Platz. Dies auch wegen der unbedeutenden Anlagesummen: Das Auktionspotential in Europa beläuft sich auf wenige 100 Mio EUR pro Jahr. So etwas versteigern Häuser wie Sothebys oder Christie mit Kunst in nur 1 oder 2 Terminen Hochpreisige und im Trend liegende Werte können -entsprechende Qualität vorausgesetzt- eine gute Anlage sein. Ich habe damit im Schnitt um 5 % Rendite pro Jahr steuerfrei erzielt. Man darf halt das Herzblut und den Zeitaufwand nicht berechnen...
Exkurs deutsche Steuer für Private: Veräußerungserlöse sind steuerfrei, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung mehr als 1 Jahr liegen. Das ist manchmal stressig, weil man ja die Gewinne von im Trend liegenden High-Flyer-Werten so bald wie möglich realisieren möchte („the trend is your friend").
3. Markt-Fazit für Investoren
Die Philosophie des Marken-Markts liegt in der Qualität und der Seltenheit einzelner Werte. Zum Beispiel die Bayern Nr. 1, der schwarze Einser, kann als repariertes, schlecht geschnittenes oder unsauberes Stück schon ab 200 EUR ersteigert werden. Beste Erhaltungen, seltenere Platten oder Super-Stempelungen bringen aber dann 2 - 3.000 EUR.
Da nahezu alle Spitzenwerte der Philatelie gefälscht wurden (und das schon seit über 100 Jahren), sollte man teure Stücke möglichst nur mit aktuellem Attest des zuständigen Prüfers erwerben (Bundesprüfer Philatelie BPP). Wer ohne Attest kauft, kann natürlich ein tolles Schnäppchen machen, muss dann aber für den speziellen Wert intensiv eingearbeitet sein. Meine größten Erfolge erziele ich mit Marken, deren Wert ein Auktionator zu niedrig eingeschätzt hat. Damit sind wir auch beim typischen Nachteil von Kunst aller Art: Das sind keine Investments im Vorübergehen, es bedarf intensiven Marktstudiums (Verfolgen der Auktionen) und Erfahrung. Gesucht sind auf Auktionen spektakuläre Werte wie zum Beispiel die jeweils ersten Briefmarken. Denn die One-Penny-Black auf sauberem Brief mit früher( Mai-)Abstempelung 1840 ist auf allen Auktionshäusern der Welt gut verkäuflich. Basler Taube, Sachsen-Dreier usw. sind Standards, die sich so gut wie immer in einer akzeptablen Range bewegen, oft mit solidem Trend nach oben.
Bei den Investoren gibt es auch einige wenige Motiv-Begeisterte. So ist der amerikanische Markt sehr gut auf alles aus Adolfs Zeiten ansprechbar. Nicht umsonst steht in vielen Auktionsunterlagen, dass die Marken der NS-Zeit unter kulturellen und nicht unter politischen Aspekten zu sehen sind. Aber auch hier gilt: Nicht die Massenware zählt, sondern saubere Spitzen. Den Auktionspreis muss man „all – in" rd. 25 % an Nebenkosten, Provisionen und Steuern rechnen. Das heißt für den Investor: Wer sich nur auf Auktionen bewegt, muss beim Wertzuwachs EK + ca. 35 % als break-even rechnen. Denn der Auktionator verlangt vom Einlieferer ebenfalls rd. 10 %.
Sammlungen, und seien sie noch so schön, erzielen derzeit nicht den Gegenwert im Vergleich zum Einzel-Verkauf der Spitzen. Was den Sammler so erregt, ein Gebiet „komplett" zu bekommen, ist für den Investor meistens ein Graus. Er will Klasse statt Masse.
Wenn man eine Sammlung verkaufen möchte: möglichst privat, zu vielleicht 20 - 25 % des Katalogwerts. Man kann auch zu amtlich vereidigten Sachverständigen wegen eines Gutachtens gehen. Das lohnt sich oft, bekommt man doch ein neutrales Bild von seinen Schätzchen. Da wird man schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.
Nochmal: Viele Einsteiger machen den Fehler und saugen sich am Anfang mit den billigen Werten voll. Genau falsch: Zuerst die teuren Vögel suchen, denn die steigen im Wert, die Masse wertet meistens ab. Mein erstes Markenheftchen, das ich zum Einstieg in dieses Gebiet erwarb, kostete mich 3.600 DEM, abgestottert in vier Raten. Verkauft habe ich es 15 Jahre später für 9.000 EUR. Zur Zeit empfehle ich für Verkäufer: Bloß weg damit (Regeln siehe oben). Für Käufer: Abwarten, Schnäppchenzeiten kommen wieder. Es sei denn, man ist Experte auf einem ganz bestimmten Gebiet, dann hat man natürlich immer „Konjunktur"...

[19:00] Genug ist genug. Da müssen massenhaft Briefmarkensammler draussen sein. Was glaubt ihr, wie viele solcher Sammlungen ZU JEDEM PREIS auf den Markt fliegen, wenn 50% hungern und 20% verhungern? Eine ganze Sammlung gibt es dann für eine Brot, falls die Sammlung einen Abnehmer finden sollte.WE.


Neu: 2014-11-17:

[09:11] n-tv: Japans BIP-DesasterNikkei rauscht runter

An den asiatischen Börsen ist der Wochenauftakt denkbar schlecht. Japan befindet sich in der Rezession, und der Yen präsentiert sich fester. In Tokio verliert der Nikkei Hunderte Punkte. Auch in Hongkong und Taiwan sieht es nicht gut aus.

Keine Sorge! Die Notenbankhilfe von vorvoriger Woche wird bald greifen! (Scherzerl, aber der Nowotny hat's sicher geglaubt) TB


Neu: 2014-11-16:

[10:05] Focus: Ökonomie-Professor Otte sagt es deutlich: Der klassische Sparer ist am Arsch

Für Sparer sind die Zeiten hart: Sie wissen nicht, wie sie ihr Vermögen am besten anlegen sollen. Tages- und Festgeldkonten bieten längst keine Top-Zinsen mehr, im Gegenteil. Der Top-Ökonom und Fondsmanager Max Otte erklärt, was Sparer jetzt mit ihrem Vermögen machen sollten.

[14:56] Leser-Kommentar-DE zu Otte 10:05 Uhr:

Der will doch nur seine schlechten Fonds pushen. Wenn er seriös wäre, würde er jetzt niemandem Aktien und Fonds empfehlen. Wir alle hier bei hartgeld wissen, dass die Märkte manipuliert und extrem aufgeblasen sind. Bitte nichts mehr von Otte verlinken!
Ich verstehe auch nicht das Dirk Müller noch Aktien empfiehlt....


Neu: 2014-11-13:

[8:30] Leserzuschrift: zu Kleinsparern und der kommenden Vermögensvernichtung:

Der lesenswerteste Artikel Heute war für mich ausnahmsweise mal in einem Printmagazin : Darin gin es um die Vermögensverteilung der Österreicher . ( Dieses Vermögen wächst ja angeblich leider nur statistisch gemittelt durch die Superreichen aber egal solche Trickserein sind eh bekannt und sollen diesmal nicht mein Aufhänger sein )

Vielmehr hat mich erschüttert das die Verteilung des Vermögens in Anlage Klassen nach wie vor ,trotz allem was seid 2008 ( DEM TOD des EURO ) passiert ist , so ausschaut das nur ein Betrag von ca. 15-20% frei verfügbares Kapital sind ... 5/6 ca. sind in Anlagen wie Lebensversicherungen , Aktien , Immobilien ... und fest angelegt ... wie wir bei HG wissen sind dieses 5/6 komplett weg TOTAL AUSFALL oder nahe an 95% -99% - also nach dem Crash weg ! Von dem was dann noch als bleibt als frei verfügbares Kapital am Konto erfolgt ja dann aber noch die SCHUR !!!

EM´s wurden in dieser Statistik geschickter und boshafter weise eh gar nicht a mal als Einzelpunkt aufgeschlüsselt ( natürlich auch weil schwer bis gar nicht über wachbar ... die volksweiten Summe könnte man aber sehr wohl schätzen ...)

Mich nordet so was mal wieder auf das ein was Sie leider eh immer zu recht sagen ... man kann die Masse nicht retten oder aufwecken SIE WILL und WIRD untergehen ... wenn jetzt immer noch die Leute in den Gleichen Betrugsfiatmodellen stecken wie in den 80ger und 90gern dann werden sie niemals davon ablassen ... sie gehen mit dem System zugrunde ... Traurig und erschütetrnd aber leider unverrückbar .

Die Medien sind inzwischen voll von Enteignungspropaganda, trotzdem wollen die Schafe sich nicht retten. Also sollen sie geschoren werden.WE.


Neu: 2014-11-12:

[9:45] OÖN: Das Ende der Finanzkeiler: Fast tausend Berater haben seit 2011 aufgegeben

Eine Marktbereinigung beispiellosen Ausmaßes hat die Finanzdienstleister-Branche erlebt. Die Zahl der selbstständigen Finanzberater in Oberösterreich ist auf 92 gesunken. 2008 waren es noch 1029, vor drei Jahren 837. Hauptgrund dafür ist eine Gesetzesänderung, die die Regierung vor drei Jahren beschlossen hat.

Die Qualitätskriterien wurden seit 2011 verschärft, der Finanzberater ist ein reglementiertes Gewerbe. Er heißt nun Wertpapiervermittler, muss eine Prüfung ablegen und sich regelmäßig extern weiterbilden (40 Stunden in drei Jahren). Diese Auflagen haben viele ehemalige Finanzdienstleistungsassistenten gescheut.

Interessant, wie die früheren Keiler das Lernen scheuen. Heute verkaufen sie vermutlich Gebrauchtwagen.

Heftige Kritik übte Samhaber gestern beim Gruppentag an der österreichischen Regelung, wonach Anleger mit weniger als einer Million Euro Privatvermögen nicht in Fonds investieren dürfen, die sich an heimischen, nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen

Das war mir neu, dass es jetzt auch in Österreich solche "Accredited Investor"-Regeln wie in den USA gibt.WE.

[11:00] Der Schrauber: Die Keiler dieser "Vermögensberatungen" sind in vielen Fällen eh schon Umsteiger:

Im Leben nach dem Bergbau oder geschlossener Industrien haben viele mittels Seminaren eine Art Crashumschulung gemacht und bei den üblich Verdächtigen angefangen, um dort zunächst mal Familie, Bekanntenkreis und (frühere)Kollegen mit Versicherungen zu überhäufen.
Diese Schiene läuft jetzt komplett aus, das braucht keiner mehr.

Eine weitere Schiene, wo z.B. viele Ex-Bergbauer umgeschult wurden: SAP Berater, d.h., in Firmen den großen Software Moloch installieren und anpassen.
Eine Zeitlang eine Goldgrube. War aber schon überlaufen, als Schröder Greencards für Inder forderte und Rüttgers Kinder statt Inder.
Ein Teil dürfte allerdings als gelernte Handwerker noch Überlebenschancen haben.

Was viele nicht wissen: AWD & co sind Pyramidensysteme, auch Network Marketing genannt: dabei verdient man meist mehr Geld durch das Anheuern neuer Keiler als durch eigene Verkäufe. Da die meisten Kunden nichts vom Geld verstehen, funktioniert das gut.WE.

[11:00] Leserkommentar-DE: Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem " Keiler ".

Dieser bestätigt das Gleiche für Deutschland. Die Gesetzeslage scheint allerdings laut seiner Aussage anders zu liegen.
Die Gesellschaften würden hohe Rückstellungen verlangen aufgrund der Stornozeiten.
D.h. es werden Provisionen nur Tröpfchen für Tröpfchen bezahlt unter Rückhaltung der Reserven für die Kundenstorno.
Als ich dann erwiderte, dass die Versicherungsgesellschaften vllt auch Gelder selbst nicht mehr so locker sitzen hätten, beschwichtigte er nur, "Die" hätten genug Kohle.

Er sieht die Zukunft seiner Berater eher negativ, da es zuviele Reglementierungen gäbe.
Irgendwann gäb es dann keine guten Berater mehr.

Offenbar bekommen die jetzt Probleme mit der Zahlung der Leasingrate für den dicken BMW.WE.

[13:10] Leserkommentar-DE zu "Irgendwann gäb es dann keine guten Berater mehr."

Was bitte genau ist denn ein guter Berater? Solche Keiler braucht es nur in einem Papiergeldsystem. Das geht gerade unter. Silber und Gold hingegen sind so unkompliziert, dass sie ohne Berater auskommen - man macht es, oder man macht es nicht (und lebt dann mit den Schmerzen oder nimmt sich das Leben).

Genau, die ganze Branche wird mit dem Crash verschwinden.

[13:30] Der Schrauber: Keiler-Arroganz:

Dazu sogar ein kleines eigenes Erlebnis, einige Jahre her:
Ein Kollege, ein echtes Schaf, hat wohl kurz vor der Rente noch einen solchen Riestervertrag vom Keiler unterschrieben und gleich die angebotenen 100 Euro mitgenommen, die es gab für eine Adressliste potentieller Kunden.
Nämlich seiner gesamten Kollegen und wohl auch der Familie.
Der erste Keiler, der anrief, ließ sich noch abwimmeln, kein Problem.
Ein zweiter war ein Dortmunder, der vermutlich aus dem Betriebsrat eines Pleitegeiers kam.
Der fing gleich zu diskutieren an, wie unfreundlich ich sei, sowas gehöre sich nicht, nachdem ich ihm gesagt habe, ich hätte schon einmal eindeutig gesagt, kein Interesse zu haben.

Wollte mich über Umgangsformen und meine Verwerflichkeit belehren, ihn nicht gebührend zu würdigen, sowas bräuche er sich nicht bieten lassen. (deshalb sicher Betriebsrat) Nun, bis dahin war ich freundlich, danach hab ich ihn belehrt:
An meinen Umgangston müssen Sie sich schon gewöhnen, schließlich wollen sie was von mir und nicht ich von Ihnen.
Es kam noch Gegenwehr, ich mußte deutlich werden:
Ich sprech mit Dir genauso, wie ich es will.

Du mußt Dich an meine Art gewöhnen, weil Du an mir Geld verdienen willst. Ob es Dir paßt, oder nicht. Und wenn ich mit den Fingern schnippe und sage "tanz auf dem Tisch", dann tanzt Du auf dem Tisch. Sogar nackig, wenn ich es will.
Es kam nur noch ein röchelndes Stammeln über die verrohte Gesellschaft und dann mußte er wohl zum Psychiater.
Daß Dortmund pleite ist und so aussieht wie heute, dürfte auch selbsterklärend sein, bei solchen Diskutanten.

Der fährt wohl einen besonders grossen Leasing-BMW.

[13:30] Leserkommentar-DE: Banker-Spruch:

Zum Thema Berater fällt mir der glorreiche Spruch ein (bzgl. Mündigkeit der meisten Menschen): „Wer sein Geld einem (Bank-) Berater anvertraut, der kann auch gleich seine Frau von einem Profi vög... lassen"

Der Zusender ist ein Banker.

[14:16] Leser-Kommentar-DE zum Keilen:

Ich muß gestehen ich habe früher auch mal als "Finanzdienstleister"nebenher gejobt,einer Tochterfirma die früher ihren Herrn Kaiser hatte.Man wird darauf geschult etwas besseres zu sein,man ist der mit dem Durchblick,du als Kunde darfst froh sein wenn ich überhaupt bei dir erscheine und die "Empfehlungsadressen"sprich deinen Bekanntenkreis leier ich dir allemal aus dem Kreuz.Für 100 adressen gabs dann schon mal ein Wochenende für 2 Personen auf einer Hütte.Man wurde innerhalb eines Wochende dermasen geschult,gepuscht und Gehirngewaschen das man am liebsten auf der Heimfahrt schon jeden Tramper versichert hätte.Eine Kapitallebensversicherung mit mtl 50 DM auf 27 Jahre brachte einem Anfänger (A Mann) je nach Versicherungssumme zwischen 300 und 400 DM.Bei nur 2 Abschlüssen die Woche hat man schon recht gut verdient.Durch Anwerben neuer Mitarbeiter und Aufstieg in die nächsten Stufe(n)hat man an deren Abschlüßßen gut mitverdient.Wenn man wenig Skrupel hatte konnte man in kurzer Zeit viel Geld verdienen.Es war aber damals schon üblich das vom Umsatz 20% einbehalten wurden um eine persönliche Stornoreserve aufzubauen.War dieser Betrag erreicht wurde zu 100%ausgezahlt.Ich für mich habe damals gelernt wie Versicherungen funktionieren,die weiteren Seminare heben mich in meinem Leben wirklich weiter gebracht.Auch wenn man über Versicherungen viel negatives sagen kann,die weiterführenden Ausbildungen/Seminare waren sehr gut.

Ab jetzt bitte dieses Thema am hartgeld-Forum weiterdiskutieren! TB


Neu: 2014-11-11:

[14:30] Leserzuschrift-DE zu Schauspielerin zieht vor Gericht 20.000 Euro verloren - Speidel verklagt HypoVereinsbank

Weil sie bei einer Geldanlage 20.000 Euro verlor, hat Schauspielerin Jutta Speidel die HypoVereinsbank verklagt. Die Anlage war als Altersvorsorge gedacht. Die 60-Jährige hatte das Geld in ein Riesenrad in Asien investiert.

weil heute im Rheinland die Karnevalszeit beginnt (11.11.) nachfolgend ein Link in Ermangelung eines Ordners "Promis und ihre (Fehl-)Investitionen").

Eine Riesendummheit in ein Riesenrad zu investieren und riesig blöd, jetzt auch noch gegen die Bank zu klagen und sich zu outen, welche Minibeträge KünstlerInnen als Altersvorsorge ansehen.

Ja, das ist doppelt dumm: zuerst in eine solche Idiotie investieren und dann auch noch praktisch aussichtslos klagen. Aber einen Vorteil hat es für sie: Ihr Name erscheint wieder einmal in den Medien, was sonst nur bei Scheidungen und Hochzeiten der Fall ist.WE.


Neu: 2014-11-10:

[15:30] Warum die Schafe beim Investieren verlieren: Die Macht der Psychiologie…

Weil sie teuer kaufen und billig verkaufen. Das Gegenteil zu machen erfordert entsprechende Informationen und eisernen Willen.WE.
 

[15:00] Wisnewski/Kopp: Der größte Coup des Planeten: Planen Zentralbanken Schwarzen Donnerstag?

Preisfrage: Wie steuert man eigentlich eine Schafherde? Oder eine x-beliebige Viehherde? Ganz einfach: Wenn man will, dass die Herde in eine ganz bestimmte Richtung läuft, stellt man in den anderen Richtungen Hürden auf. In der Viehhaltung nennt man das »Gatter«. Und wenn man alles andere mit Gattern vollstellt, kann man schließlich sicher sein, dass die Tiere in die gewünschte Richtung laufen werden. Genau dasselbe passiert nun an den Finanzmärkten. Eine Anlageform nach der anderen wird für den Anleger unattraktiv gemacht − bis auf Immobilien und Aktien. Und das ist denn auch die Richtung, in die das Publikum laufen soll.

Das Beste daran wäre, dass ein derartiger »Aktiencrash« auf den ersten Blick nicht als Enteignung zu erkennen wäre. Und auch nicht auf den zweiten. Sondern je nachdem, wann die Draghi-Gangster die Lawine lostreten, hieße es dann eben »Schwarzer Freitag«, »Schwarzer Donnerstag« oder »Schwarzer Montag« − wie gehabt. Und während sich die Zentralbanken und Staatshaushalte saniert haben, bleibt dem Volk nur der Weg in die Suppenküche...

Es sind nicht die Zentralbanken, die soetwas planen, sondern die Kräfte, die die ZBs steuern - die Eliten. Die besitzenden Schichten, die nicht dazu gehören, werden auf diese Art enteignet. Jim Sinclair hat es schon vor über einem Jahr beschrieben, dass das geschehen wird. Dieser Artikel beschreibt, wie es gemacht wird: mit einem Aktiencrash, einem Bondcrash und einem Immobilien-Crash. Das ist der Tag, an dem man auch den Goldpreis auslässt.WE.


Neu: 2014-11-08:

[19:27] Goldseiten: Kreditfinanzierte Aktienkäufe auf Rekordniveau - Richten Sie sich auf eine verheerende Baisse ein

Die folgende Grafik zeigt Ihnen den Verlauf des Weltleitindex S&P 500 sowie die Entwicklung der Summe aller US-Wertpapierkredite in Prozent des nominalen US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) seit 1994. Diese Kennzahl gibt Ihnen einen guten Eindruck davon, wie populär das Spekulieren auf Kredit an den Aktienmärkten ist.

Die Folgen von kreditbasierten Investments auf die Gesamtmärkte kennen wir!

[16:27] Wirtschaftsblatt: Europas Anleger nach US-Jobdaten ernüchtert

"Der Markt ist nach den Zahlen hin- und hergerissen", sagte Jasper Lawler, Marktanalyst bei CMC Markets. Zwar wurden im Oktober nur 214.000 neue Jobs geschaffen - Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 231.000 gerechnet. Allerdings sank die Arbeitslosenquote um einen Tick auf 5,8 Prozent, den tiefsten Stand seit Juli 2008. Analysten zufolge reichten die Daten nicht aus, um die Kurse nach oben zu bringen, schürten aber auch keine Zweifel an einer grundsätzlichen Erholung der Konjunktur.


[11:32] finanzen: Strafzinsen treffen auch Fondsanleger

Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) eingeführte Strafzins auf Bankeinlagen erreicht immer mehr Anleger und Sparer. Große Depotbanken planen, Minuszinsen auf Barmittel von Fondsgesellschaften zu berechnen oder tun dies bereits. Das hat eine Umfrage von €uro am Sonntag bei den größten deutschen Depotbanken - BNP Paribas, State Street, BNY Mellon, JP Morgan und DZ Bank - ergeben. Laut einer Aufstellung des Branchenverbands BVI verwahren diese insgesamt 840 Milliarden Euro an Fondsvermögen.

Jede Bankstrafe straft eigentlich nur den Bürger!

[16:33] Der Bondaffe zu den Strafzinsen:

Euer Ehren, lassen sie uns in medias res gehen. Über meinem Schreibtisch wandern gerade die Fonds-Factsheets mit den Fondskennzahlen für den Oktober 2014. Die ersten Geldmarktfonds werden bereits mit negativen Renditen ausgewiesen. Kein Wunder, denn die Papiere die im Fonds sind werden mit den üblichen Renditeberechnungsmethoden bewertet und da kommt es natürlich vor, dass aufgrund der Verzinsung und der kurzen Restlaufzeit die Verzinsung bzw. die Rendite negativ wird. Das hier ist nur der Anfang. Strafzinsen für Fonds im allgemeinen sind natürlich ein Schmankerl für die Banken. Hier kann man beherzt zulangen bzw. abbuchen, wenn sich die Fondsmanager und die Anleger erst einmal daran gewöhnt haben. Der Fondsinvestor merkt natürlich nichts von "Strafe", er merkt nur, dass der Preis des Fondsanteils nicht steigt oder gar rückläufig ist. Allein schon wegen den anfallenden Gebühren rechnet sich die Anlage nie und nimmer. Neben der obligatorischen Verwaltungsvergütung fallen noch andere Gebühren an, von denen der Fondsanteilinhaber nichts bemerkt. Angefangen von Depotbankgebühren, Prüfungsgebühren bis hin zu Veröffentlichungskosten usw. Die Emittenten der Geldmarktpapiere werden bald auf den Geschmack kommen. Für ihre Emissionen werden sie einfach weniger Geld zurückzahlen als das, das sie aufgenommen haben. Der Fondsinhaber zahlt's ja. Geht ein Fondsmanager auf "Nummer Sicher" und hält viel Liquidität wird er bestraft. Im Gegenzug ist Mario Draghi glücklich, weil er weiß, dass die Fondsmanager auch die windigsten Geldmarktpapiere halten werden um etwas Performance zu generieren. Dann braucht er sich um die kurzfristigen Müllbonds nicht zu kümmern. Letztendlich ist das im Prinzip ein unausgesprochenes Todesurteil für die Geldmarktfonds. Ein Tagesgeld hat de facto weniger Risiko. Die Ausfallwahrscheinlichkeit der Papiere im Fonds wird sich erhöhen, wenn Super-Mario nicht beherzt unter die Arme greift. Die Masse müßte es bald begreifen. Wer Geld im System hat wird bestraft. Wer es herausnimmt und ins Schließfach legt wird nicht bestraft. Und wie bei den Fondsgebühren wird es verschiedene Arten von Strafzins geben. Einen, den wie hier die EZB (also Draghi) verlangt und wahrscheinlich auch bald einen, den der Staat verlangt (also Schäuble). So ein Gesetz ist schnell gemacht und durchgemogelt. Und wenn erst "der Markt" in Form eines Zinsanstiegs Kursrückgänge bei den Papieren "verlangt", sind weitere Verluste vorprogrammiert. So was geht bekanntlicherweiseweise auch schnell. Was bleibt übrig? Lassen Sie uns zuerst den Begriff "Fondsmanager" neu definieren. Ich plädiere für "Strafzinsmanager". Das schafft Klarheit.


Neu: 2014-11-05:

[7:30] NZZ: Schweizer Privatanleger wählen Sicherheit statt Rendite

Trotz rekordniedriger Zinsen parkieren Schweizer Privatanleger ihr Geld lieber auf dem Sparkonto, statt in Aktien zu investieren.

Sicherheit am Bankkonto? das wird zusammen mit den Aktien am Tag-X alles geschoren. Dann gibt es enteignete Schafe.WE.


Neu: 2014-11-04:

[17:57] bürgerstimme: Finanzkrise: Einfamilienhäuser und Bargeld statt riskante Anlagen

Dank anhaltender, trügerischer Finanzkrise sowie unkalkulierbarer globalpolitischer Spannungen verlieren zunehmend mehr Menschen ihr Vertrauen in Banken, horten teils enorme Bargeldreserven zu Hause. Wer noch die Möglichkeit hat, versucht zusätzlich sein Eigenheim aufzubauen, weshalb sich der Immobilienmarkt unlängst verlagerte. Statt Mietimmobilien als Anlage aufzukaufen, erkennen Sparer heutzutage Sicherheiten inmitten selbstgenutzter Immobilien, da im Crashfall lediglich eigene vier Wände zählen.

Eigene vier Wände, intakte Familie, Gold, Silber und vielleicht ein gärtnerisch nutzbares Grundstück mit Wasser sind die optimale Voraussetzung das Kommende relativ glimpflich zu überstehen! TB

[18:50] Die Masse liegt hier garantiert falsch: das Bargeld wird durch Währungsreform entwertet, die Immos werden durch fehlende Kredite und Bevölkerungsreduktion fast wertlos.WE.

[18:53] Der Silberfuchs zum blauen Cheffe-Kommentar:

Des einen Leid, des anderen gedeckte Tafel. Let's rumble!
 

[8:30] Was die Börsenzeitung von sich gibt: Gold: Droht der freie Fall?

Für Anleger, die in Gold investiert sind, war letzte Woche fast schon ein schwarzer Freitag gewesen. Der Preis des Edelmetalls durchbrach zwei wichtige Unterstützungszonen nach unten und büßte zeitweise mehr als 3% ein - die Analysten der Commerzbank sprachen bereits davon, dass sich der Goldpreis im freien Fall befindet.

Gegen Investments in Edelmetalle spricht derzeit, dass eines der Hauptmotive, nämlich die Absicherung von Finanzmitteln in Zeiten von Krise und hoher Geldentwertung, derzeit kaum mehr Relevanz hat.

Von der europäischen Schuldenkrise ist auch nicht mehr viel zu sehen. So befinden sich die Renditen von Staatsanleihen aus der EU-Peripherie in der Nähe von Mehrjahrestiefs.

Da wurde gerade eine furchtbare Falle aufgebaut, die alle System- und Papiergläubigen in den Abgrund reissen wird. Die jüngste Extremdrückung bei Gold/Silber ist ein Anzeichen dafür, dass die Falle bald zuschnappt.WE.

[10:20] Leserkommentar-DE:
"Die Analysten der Commerzbank" sind ganz einfache Staatsangestellte. Die Bank gehört schließlich der Firma BRD! Und was uns diese Büttel sagen, das soll uns doch nur suggerieren: Vater Staat sorgt sich um euch. Dieses ganze Sicherheitsgefasel ko... mich nur noch an. Ich will endlich meine Freiheit wieder haben. Gold und wirtschaftliche Freiheit (Greenspan) bzw. Freiheit durch Gold (Prof. Bocker) zum Ausgleich lesen!


Neu: 2014-11-03:

[11:23] Focus: Börsen-Prophet sicher: "Die Absturzgefahr ist so groß wie nie"

Deutschlands bekanntester Börsenprofessor schlägt Alarm. Im FOCUS-MONEY-Interview erklärt Max Otte, warum die Lage so brenzlig ist, Gold unverzichtbar wird und welche Aktien den nächsten Sturm überstehen.

[16:45] Dem Otte sollte man nicht allzuviel glauben, er ändert alle 3 Wochen seine Meinung.WE.

[11:52] Der Silberfuchs gibt (sich) zu (er)kennen:

Der Professor Otte mal wieder: Hey Prof, es ist mir mit Verlaub scheiss egal, welche Aktien überleben werden! Das kann man nach dem Crash auch ohne Diplom oder noch höhere Weihen sehen. Und billiger (in Gold gemessen) wird's dann ohnehin sein.
PS.: Ich tippe auf schuldenfreie Unternehmen, die außerdem nach dem Crash lebensnotwendige Produkte herstellen. Diese Rosinen findet in ein zwei Jahren jeder Blinde.

[12:45] Der Vollstrecker dazu:

...da gebe ich dem Silberfuchs zu 100% recht ABER die Masse hat dann kein „echtes Geld" um zu investieren !
ich denke die rechnen hinterher aus wie viel Gold und Silber sie für Konsumscheiß verschwendet haben? - aber ich denke selbst dazu sind die wenigsten in der Lage ihre Fehler aus der Vergangenheit zu analysieren und durch nachdenken sich weiter zu entwickeln.Wurde der Masse ja seit 60 Jahren Umerziehung erfolgreich aberzogen.


Neu: 2014-11-01:

[14:20] Leser-Zuschrift-DE zum DAX:

es ist sicher verwunderlich, dass der DAX steigt, trotz der teilweise schlechten Nachrichten. Ein paar positive Nachrichten, wie am Donnerstag von Bayer und VW, und schon springen die Kurse an. Ein Erklärung dafür liefert der Gebert Indikator, benannt nach Thomas Gebert.
1. Euro - Dollar: Der Euro notiert tiefer als vor einem Jahr, ein Plus
2. Jahreszeit Anfang Oktober bis Ende April: ein Plus
3. Leitzins tiefer als vor einem Jahr: ein Plus
4. Letzte Zinsänderung war eine Zinssenkung: ein Plus

Der Indikator steht momentan also auf plus vier und kann somit grüner gar nicht sein. Dieser einfache Indikator beschreibt den DAX Verlauf mit recht hoher Präzision. Allerdings werden hier Ereignisse wie Systemabbruch natürlich nicht berücksichtigt. Ich persönlich rechne dieses Jahr nicht mehr mit einem Systemmabruch, aber vieleicht nächstes Jahr, wenn in Griechenland bei der Wahl die Syriza an die Macht kommt, keine Schulden mehr bedient und diese für ungültig erklärt.

[16:30] Der DAX ist wie sonst alles in der Finanzwelt derzeit höchst manipuliert. Das Datum für den Systemabbruch wird man nicht etwa von Wahlen in GR abhängig machen. Schaut auf die medialen Vorbereitungen.WE.

 

 

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