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Investment - Allgemein

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Neu: 2014-09-01:

[18:00] Leserfrage zu auf Finanzcrash spekulieren?

ich bin schon seit längerer Zeit ein regelmäßiger Leser Ihrer Seite und habe daher eine Frage zu dem ganzen Finanzsystem, im Speziellen zu den Börsen, nach einem möglichen Anschlag (z.B. auf New York).

Frage: Macht es überhaupt Sinn gerade wegen eines zu erwartenden Anschlages, mit Hilfe von Derivaten (Hebelprodukten) auf fallende Kurse an der Börse zu spekulieren, oder sind die Auswirkungen auf die Finanzwelt so gravierend, dass die Banken danach gar nicht mehr in der Lage sind, irgendwelche Kurse zu stellen, geschweige denn Geldbeträge auszuzahlen?

Die Banken werden zugehen, daher werden deren Finanzprodukte vermutlich wertlos.WE.
 

[08:34] Leserkommentar-DE zum Geldraub von gestern:

Erst Heute habe ich verstanden was unser Vermögensverwalter bezweckte, als er sämtliches Aktienvermögen in stille Beteidigungen umwandelte. ( habe vor ca 1 Jahr davon berichtet ). Man ist also nicht wirklich Anteilseigner einer Firma, wenn man die Aktie kauft. Wenn das bekannt wird, dürfte eine Flucht in Gold einsetzen. Was für eine Verarschung. Da gehen die Leute in "Sachwerte" und werden Besitzer (nicht Eigentümer) von einem Zettel auf dem steht Gerichtsstand ist Timbuktu. Fazit : alles was auf Papier
gedruckt steht, ist wertlos. Aus der Nummer kommen die Betrüger wirklich nur raus, wenn die Betrogenen denken .. Scheiß auf´s Geld, Hauptsache kein Krieg! Die Nummer läuft gerade.

[10:22] Leserkommentar-DE zum Beitrag darüber:

Mal etwas zur Klarstellung der Begriffe: Der Mieter z.B. einer Wohnung ist der Besitzer. Der Vermieter der Eigentümer. Bei der finanzierten Wohnung ist der Kreditnehmer i.d.R. der Besitzer, die Bank der Eigentümer. Bei Aktien im Depot ist es wie vorgenannt - der Depotinhaber ist nur Eigentümer; nicht Besitzer. Besitz UND Eigentum ist nur, was ich bezahlt habe (lastenfrei) UND selbst im Zugriff (Nutzung) habe, also ALLES genau umgekehrt wie oben dargestellt!

Als ich gestern diesen Artikel gepostet habe, wußte ich dass dies Reaktionen hervorbringen würde. Ich tats aber, da ich dachte, es seine interessante Hintergrundinformationen, auch wenn sich defacto für den Aktionär ja nixx ändert! TB

[11:40] Der Bondaffe zum Leserkommentar von 08:34:

Der "moderne Aktionär" ist doch bloß ein Zocker mit einem Automaten Typ "Einarmiger Bandit". Was haben er denn in der Hand, wenn er einmal im Jahr seinen Depotauszug bekommt? Oder eine Kaufabrechnung? Nur ein Blatt Papier, mehr nicht. Er ist kein Eigentümer, kein Besitzer einer Firma, nur ein Depotrechteinhaber. Und mit einem Depot verhält es sich nicht anders als mit einem Girokonto. Diese Bestände können jederzeit aus- oder umgebucht werden. Ich übertreibe es jetzt mal. Fiele dem Gollum ein, dass er aus irgendeinem Grund eine deutsche börsennotierte Firma übernehmen wollte, erläßt er ein Gesetz indem er z.B. zehn Prozent aller Aktionäre dieser Firma enteignet. Und bei "elektronischen" Aktien wäre das nur eine Umbuchung. Raus aus dem Kundendepot, rein ins Gollumdepot. Wie bei einer entgeltlichen Zwansabgabe eben auch. Auf den ersten Blick fein raus wären nur die Aktionäre, die sich die Aktien ausgeliefert haben lassen. Im Zeitalter der Globalurkunden und Teilhaberanteilsrechte natürlich ein Witz. Das macht doch niemand mehr. Und welcher Aktionär weiß denn schon in der Praxis, ob seine Aktien nicht verliehen sind? Das hat er nämlich bei der Depoteröffnung unterschrieben. Gut, von der Wertpapierleihgebühr bekommt der Aktionär natürlich nichts, nur die Bank. All das was sich "elektronisches Depot" schimmpft, also aus Bits und Bytes besteht, ist rein virtuell. Es kann im Prinzip jederzeit aufgelöst werden, den Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand würde gar keiner merken. Stecker raus, Strom weg, Aktien weg. Wie im Spielcasino.

Und ehrlich, erst dieses moderne virtuelle Aktionärswesen erlaubt den Handel mit Luftschlössern in dieser pervertieren Form. Es ist der elektronische Markt der Hoffnungen, Ahnungen, des Profitstrebens, der Gier, des Neids. Dank der globalen Vernetzung ist natürlich der Zugriff auf die Bestände dieser Depotkonten ein ganz anderer. Wie reden immer von Cyberattacken auf Geldkonten. Wie wäre es mal mit einem Angriff auf diese Depotbestände? Und keine Angst, die geklauten Aktien würden dann nicht an einer normalen Präsenzbörse gehandelt werden. Dafür gibt es Schattenbörsen und Darkpools. Ich halte das alles für möglich. Die technischen Voraussetzung sind da. Eigentlich sollte es "Aktien-är" heißen. Aber "Aktion-är" klingt einfach besser, kommt wohl von "Action".

[13:20] Es ist nicht auszuschliessen, dass solche Enteignungen gemacht werden. Aber wahrscheinlich lässt man einfach die Kurse ins Bodenlose fallen und sagt dazu Enteignung durch den Staat.WE.

[12:50] Leserkommentar-DE zum Wertpapierdepot:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wertpapierdepot
Im April 1998 führte der Gesetzgeber in § 10 Abs. 5 AktG die Möglichkeit für Aktiengesellschaften ein, den Verbriefungsanspruch des Aktionärs auszuschließen. Seit diesem Zeitpunkt gibt es also für die Aktiengesellschaften die Möglichkeit, wirksam zu verhindern, dass noch Einzelurkunden in Umlauf kommen. Beispielsweise beim Kauf einer amerikanischen stückelosen Aktie erhält der deutsche Depotkunde eine solche „Gutschrift in Wertpapierrechnung“ durch seine Depotbank. Diese wiederum erhält die gleiche Gutschrift durch den Zentralverwahrer Clearstream AG, der ein Treuhandeigentum an der erlangten Rechtsposition durch den internationalen Zentralverwahrer Clearstream Luxemburg eingeräumt bekommt. (Theoretisch kann es auch andere nationale und internationale Zentralverwahrer geben, aber in der Praxis ist Clearstream der einzige zugelassene Zentralverwahrer in Deutschland und Clearstream greift ausschließlich auf Clearstream Luxemburg als internationalen Zentralverwahrer zurück.) Letzterer erhält ein „securities entitlement“ nach Artikel 8 UCC durch die Lagerstelle in den USA, bei der die stückelosen Effekten des Ausstellers verwaltet werden[22]. Nach § 17a DepotG gilt in diesem Falle US-Recht. Je nach ausländischer Lagerstelle kann zwischen Clearstream Luxemburg und dem eigentlichen Eigentümer auch eine ganze Kette von derartigen Treuhandverhältnissen bestehen, die jeweils durch sogenannte Drei-Punkte-Erklärungen abgesichert sind.

 

 

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