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Investment - Immobilien

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren in "physische" Immobilien.
Ohne Papier-Investments in Immobilien.

Neu: 2014-08-28:

[9:30] Leserzuschrift-DE: Wohnungssuche in Berlin:

Meine Tochter mit fester Anstellung hat über ein Jahr lang irgendeine eigene Wohnung in Berlin gesucht. Der Zufall wollte es, dass ein Interessent, einem Makler ein Absage erteilte und sie in dem Moment den Vermittler anrief. Vorraussetzungen für die 2 Zimmer Wohnung im Wedding, Hinterhaus, 5. Stock ohne Aufzug, ohne Balkon, ohne Keller, 10 €/qm kalt waren: Nachweis des Gehalts über die letzten 6 Monate, Bescheinigung über Mietschuldenfreiheit, positive Schufa, ein Bürge ( mein Ex: positive Schufa, Kontoauszug von dessen Firma) Kaution, Maklergebühr.
Sie berichtete mir vor 2 Wochen von einer Wohnungsanzeige, Kreuzberg 2 Zi, 48 qm 780 € kalt!
Das sind inzwischen Münchener Preise.

Das ist für arbeitende Deutsche, Asylanten & Hartzies müssen nicht diese Anforderungen erfüllen.WE.

[11:10] Der Berliner mit eigenen Beispielen:

Keine Ahnung ob folgendes Geschäftsmodell auch anderswo verbreitet ist:
Ein marodes Mietshaus in Berlin wird gekauft und in Eigentumswohnungen aufgeteilt. Altmieter werden vor die Wahl gestellt, ihre eigene Wohnung zu kaufen oder auszuziehen.
Vereinfachtes Rechenbeispiel: Mietshaus mit 10 Wohneinheiten, massiver Sanierungsstau, Kaufpreis 1 Million. Jede Wohnung wird sofort UNSANIERT für über 150.000 € angeboten. Ergibt in einem kurzem Zeitraum bis zu 50% Gewinn. Nicht schlecht oder?
Da kann man leicht 10.000 € "Auszugsprämie" anbieten und nicht wenige Schafe machen das. Das findet verstärkt in den innerstädtischen, muselverseuchten Gebieten (Wedding, Kreuzberg, Neukölln, Moabit) statt.

Beispiel Moabit mit seinen schönen Altbauwohnungen. Dort ist die o.g.
Beispielrechnung natürlich etwas anders, da lohnt sich eine Luxus-Sanierung und für Wohnungen mit Blick über die Spree auf den Tiergarten (Reichstag und Potsdamer Platz im Hintergrund) werden hohe Preise verlangt und bezahlt. Für Familien ist das allerdings wegen der Schulsituation (...) nicht empfehlenswert, eher für kinderlose Mitglieder der "politischen Klasse", die mögen ja auch das "mediterrane Flair" (Originalzitat), das die Musels in ihrer Umgebung verbreiten.
In der alten Umgebung finden die Altmieter kaum bezahlbare Alternativen und ziehen teilweise in billige Quartiere nach Ostberlin. Dort hat sich in den letzten 3 Jahren der Anteil von Kopftuchmädchen gefühlt verzehnfacht. Auch Burkas sieht man bereits, was zu beträchtlicher Unruhe und Irritation bei den dortigen Einwohnern führt, die vorher bis auf vereinzelte Dönerläden, Rußlanddeutsche (meist integriert) und Vietnamesen (erste Generation gut integriert, zweite Generation fast alle auf dem Gymnasium und exzellent integriert) keine europafremden Ausländer in der Umgebung hatten.

Wohin der Kauf einer solchen unsanierten Eigentumswohnung führen kann (ok, gehört eigentlich zu "Realitätsverweigerung") Diplom-Religionswissenschaftlerin, Mitte 40, Schichtdienst im Billighotel für 1.050 € netto. Aus einer Erbschaft hat sie etwas Geld und kauft für 100.000 € eine 2-Zimmer-Wohnung mit etwa 60 qm (1.700 €/qm).
Ausstattung der Wohnung: Dusche, Küche im Zustand 70er Jahre mit völlig kaputtem Fußboden.
Es gibt einen Balkon und wenn man gerne Flugzeuge in 200m Höhe mit ausgefahrenen Fahrwerken beobachtet, kann man dort draußen auch frühstücken. Man muß sich dann halt auch ohne Worte verstehen, oder eben schreien...
Jetzt gibt es in dem Haus eine Mäuseplage und besagte Dame wacht auch schon mal auf und schaut der Maus auf ihrer Bettdecke direkt in die Augen.

Mit Gift, Lebendfallen (Käfige mit Köder), Schnappfallen (die halbtote Maus zieht dann eine Blutspur über die Teppiche der Wohnung) geht man das Problem an. Das anschließend eigentlich die Zwischendecken herausgenommen werden müßten, wegen der dort faulenden toten Mäuse wird ignoriert, weil unbezahlbar.

Übrigens hat sowohl der Bruder dieser Dame als auch ich ihr seit mehreren Jahren geraten, statt in eine Wohnung in Silber zu investieren.
Umsonst.

Die Leute kaufen alles, egal wie es aussieht - weil es die anderen auch machen und weil die Zínsen so niedrig sind. Gute Zeiten für Geschäftemacher.WE.

[12:00] Der Schrauber zum Berliner:

Das Beispiel paßt wieder zum Bild dekadenter Gutmenschen und Orchideenfachabsolventen.
Religionswissenschaft. Genau solche Leute machen solche Dinge. Warum?
Weil Religion nichts mit Wissen zu tun hat, sondern mit Glauben. Und glauben heißt einfach: Nicht wissen!
Vielleicht sollte man das korrekterweise auch umbenennen: Religionsglaubenschaften hat sie studiert.
Weltfremd, lebensuntüchtig, völlig untauglich für die einfachste praktische Arbeit und Denkweise.
Der Job ist dem Horizont angemessen, niemand kann diese Art "Akademikerinnen" für irgendwas brauchen.
Ähh, nein, meist auch dafür nicht!!!

Aber eine Wohnung muss sie trotzdem "besitzen".

[13:30] Der Indianer - Invest  und Glauben:

Werter Schrauber, Glauben und Wissen, wenn das so einfach wäre wie sie es darstellen. Fakt ist, das ich 2000 wo ich mich der Sache anfing zu beschäftigen, es nur geglaubt habe. Ich wusste es in dem Sinn nicht, weil es sich eben nicht im Aussen offen zeigte. Und selbst jetzt 14 Jahre danach, wo es sich sogar offen manifestiert, glaubt es die Masse nicht. Trotz offenen Wissens.

Der Mensch handelt in der Masse immer nach wohlgemerkt, persönlichen Glauben, der sich abvon ableitet was die Mehrzahl der Schafe in seiner Herde macht. Bewusste Menschen betrachten Vorgänge im Aussen bewerten diese rational von der Logik her und bauen darauf ihren "Glauben" und handeln danach.

Neudeutsch nennt man das z.B. Trends erkennen, ich setze auf etwas was sich noch nicht offen im Aussen manifestiert hat. Das ist aber nichts anderes, als der Glaube daran bzw. die Wahrscheinlichkeit, das es höchstwahrscheinlich so kommt. Wenn also Menschen auf das falsche Pferd setzen, reslutiert das daraus, das Sie das Aussen von logischen her vollkommen ingnorieren.

Sie wollen zu der Gruppe gehören, die den Zeitgeist wiederspiegelt, koste was es wolle. Deshalb kommt an diese Menschen auch nicht heran. H.EB hat das oft genug beschrieben Hauseigentümer zu sein, obwohl in den meisten Fällen das Haus der Bank gehört und nicht dem Eigentümer. Das HG ebenfalls eine Art "Glaubensgemeinschaft" ist, brauche ich wohl nicht näher beschreiben, obwohl das logisch abgesichert ist.

Die Masse versteht eben nichts von finanziellen Dingen.

[15:45] Leserkommentar-DE zum Berliner:

Einfach köstlich – der BERLINER  !!! Mehr davon. Der ganze Beitrag ein Genuss. Fühlte mich super unterhalten. Was ist die Mainstreamdreckspresse dagegen ein Schrott – noch nicht mal witzig – also gar nix ! Hab schon seit 10 Jahren keine Zeitung mehr gekauft – einfach bei HG reinschauen – und sich entspannen. (und das noch für lau) 

[17:50] Die gegenseitigen Rechthabereien wurden entfernt, bitte dazu das Hartgeld-Forum verwenden.WE.


[9:15] Wahnsinn: Luxuswohnung in Berlin 22 000 Euro pro Quadratmeter

Diese Wohnung hat sicher ein Neureicher, vermutlich aus dem Ausland zum Angeben gekauft.


Neu: 2014-08-27:

[13:15] Leserfrage-AT: Agrarland Preise nach Tag X:

Wieviel kg Gold oder Silber schaetzen Sie, wird ein ha Agrarflaeche in AT oder DE nach dem Tag X kosten, wenn man bedenkt, dass sehr viele Bauern ueberschuldet sind und zum heutigen Vergleich ein ha ca. 40 bis 60 Tausend Euro oder auch mehr kostet ?

Agrarland und Wald dürften die einzigen Immo-Preise sein, die sich einigermassen halten können. In Gold gerechnet, dürften die Preise für solches Land vermutlich auf 1/4 von heute fallen. Aber Prognosen sind schwierig.WE.

[17:50] Leserkommentar-DE:
zu der og. Frage etwas aus unsere Familien-Geschichte:
Mein Ur-Großvater hat, lt Grundbuch, 1913, 7,5 Morgen = 1,75 ha. gutes Ackerland, für 13 Goldmark gekauft.
Ich weiß allerdings nicht, wieviel Gramm Gold das waren. Das weiß bestimmt ein anderer Leser!

Eine Goldmark waren 0.35g Gold.

[18:40] Leserkommentar-DE: Das ist kein realistischer Wert.

Aus dem Jahr 1895 habe ich einen Hof-Teilungsvertrag vor mir liegen, und wenn ich die dort angegebenen Hektar auf Mark bzw. Gold umrechne, dann ergibt sich für das Jahr 1895:
1 Hektar = 982.- Mark = 353 Gramm Gold.

Es wurden also höchst unterschiedliche Preise gezahlt.


Neu: 2014-08-20:

[11:45] Leseranfrage-DE - zu einer möglichen Immo-Abgabe nach dem Crash:

Vielleicht auch für andere Leser von Belang: Sie berichten, dass nach Insider-Infos ein brutaler Immo-Crash kommt. Es gibt viele Leser, die aus ihrer Immo jetzt nicht mehr rauskommen. Haben Sie neue Insider-Infos über eine mögliche Abgabe wie einen Lastenausgleich nach dem Crash? Wenn die Immos brutal crashen, könnte man ja nicht mehr von einem "Lastenausgleich" der Immobesitzer im Vergleich zu den Sparern sprechen. Die Immobesitzer wurden dann genauso geschoren.

Offensichtlich gehört auch dies zum Plan der verborgenen Eliten: Durch die absichtlich künstlich gegen Null gedrückten Darlehenszinsen werden jetzt noch möglichst Viele in überteuerte Immos getrieben, dann kommt der brutale Crash und die Masse der Menschen steht vor dem Nichts und gigantischen privaten Schulden.

Ja, man hetzt bewusst noch viele Schafe in die Verschuldung. Laut meinen Quellen soll der Crash der Immo-Preise brutal werden und einer Enteignung gleichkommen. Diese soll der Politik in die Schuhe geschoben werden. Von einer Immo-Abgabe ist nichts bekannt aber möglicherweise kommen Mietzins-Begrenzungen.WE.

[12:50] Der Schrauber: Immos total überbewertet:

Das ist etwas, das man mit ein wenig Marktlogik und -historie sogar ziemlich problemlos vorhersagen kann:
Die Preise für Immos sind hoffnungslos aufgeblasen, was da über den Tresen geht steht in absolut keinem Verhältnis mehr zum Nutzen.
Es werden fantastische Kreditsummen aufgenommen, bei denen nur auf die Rate geschielt wird, die man maximal stemmen kann, womit die Rate weiterhin zu 99% aus Zins besteht, obwohl fast kein Zins mehr verlangt wird!
Was passiert, wenn der Zins nur auf das schon niedrige Niveau von etwa 2005/6 hochschießt?
Die Rate verdoppelt oder verdreifacht sich! Das bringt alle um!
Nun, wenn man nach 2005/6 zurückschaut, dann sieht man, daß damals die Preise für die Immos oft nur halb so hoch waren, wie heute.
Jetzt sieht man schon ein Halbierungspotential.

Aber Märkte, ob Börsen oder Immos oder andere Gegenstände, deren Wert sehr volatil sein kann, übertreiben. Nämlich in jede Richtung.
Gehe ich von einer halbwegs fairen Bewertung 2005 aus, ist die Übertreibung jetzt gigantisch.
Dieses Pendel schlägt aber über den Neutralpunkt zurück: Jetzt können wir schon erkennen, daß es von der Bewertung 2005/6 nochmal deftig zurückgehen wird, weil Unmengen gleichzeitig auf den Markt fliegen: Nochmal die Hälfte von 2005, dann geht es in die Richtung, die eine Immo mal vor der Euroeinführung hatte.

Es fliegen die Immos nämlich nicht auf den Markt, weil der übersättigt ist, sondern wegen Notverkäufen!
Dann ziehen Sie von den DM-Preisen Ende der 90er mal den ganzen Energiesparfirlefanz, Styropordämmung, Regenwasserkavernen, sauteurer und komplizierte Heizungen, elektrische Sondergimmicks, womöglich Passivhaus und Co, als Belastung und Ballast ab:
Das ist nämlich dann völlig obsolet, den Krempel zu pflegen und renovieren hat keiner Lust und Kohle und diese Sachen sind kaum zu realistischen Kosten zu erhalten.

Werden also den Verkaufspreis nochmal mächtig drücken, so wie sie ihn jetzt nach oben getrieben haben, weil überflüssig und belastend.
Dazu kommt immer das Marksentiment, wenn nämlich keiner eine Immo will, wenn die Citylage auf einmal gar nicht erstrebenswert ist, usw.
Alle von der Politik verlangten Kanal-, Energie-, Wasser-, Umweltauflagen stehen als Kredite im Grundbuch.
Betriebskosten sind kaum aufbringbar, bevor nicht die räuberischen Gemeinden abgelöst werden, was aber erst nach dem Finanzdesaster passieren wird, nicht zeitgleich.
Dann rechne ich über den Daumen gepeilt mit einem Schlachtfest, wie am Neuen Markt um die Jahrtausendwende.
Das ist unausweichlich, ohne Endzeitszenarien. Was die dann noch anrichten, wird man sehen. Ich hab jetzt nur versucht, normale Marktlogik anzuwenden.

Dieser Crash wird noch brutaler als der in 2000.

[20:05] Der Silberfuchs dazu:

Ich erlaube mir, einmal zusammenzufassen, was wir in dieser Rubrik über Immobilien (und deren Habitus nach der Neuordnung) lernen durften.

Zitat W.E.: "Vermietung wird nach dem Crash ein lausiges Geschäft sein." Und: "... es wird sehr lange dauern, bis sich dies wieder normalisieren kann und wird - 10...15 Jahre." [Letzteres nur sinngemäß]

Ich meine:
1.) Es muss Zwangshypotheken geben. (Irgendwie müssen sich die neuen Staatsgebilde wieder neu und dauerhaft finanzieren können.)
2.) Es muss eine Deckelung der Mieten geben, denn die Eigentümer werden versuchen, ihre Verluste über die Mieten zu kompensieren, während die Mieter oft nicht das Geld fürs Essen haben werden.
3.) Es wird massenweise Platz frei wegen Backlash (Abwanderung von Ausländern und Asylnegern) und Zusammenzug von wilden Ehen und wegen Energiekosten je Quadratmeter (Heizung) Wohnfläche.
4.) Es wird neuen Reparaturstau geben, wegen "zu wenig Geld" - siehe oben.

Fazit: Silber und Gold frühestens gegen Immos tauschen, wenn Punkt 1 & 2 erfüllt sind - aber auch dann wird genug Zeit bleiben, die Tafel zu genießen. Das wird ein Brunch für die neuen Reichen! 

[20:15] Wer Hartgeld.com schon lange genug liest, wird dann wissen, wann es Zeit ist, billigst in Immos einzusteigen - dann wenn die Schafe sie zu jedem Preis loshaben wollen. Es werden die selben Schafe sein, die heute zu jedem Preis kaufen.WE.


[10:15] BE: Immobilien in Wien: Die Blase baut sich weiter auf

Laut dem "Bubble Indikator" des Immobilienportals ImmobilienScout24 geht die Schere zwischen Eigentum und Miete in österreichischen Ballungszentren immer weiter auf. Besonders in Wien, und hier im ersten Bezirk, droht eine Blasenbildung. Auch in Salzburg droht eine Überhitzung - in Graz, Linz, Klagenfurt und Bregenz beginnen die Preise ebenfalls auseinander zu driften.

Die Schafe kaufen ohne Ende, weil die Zinsen derzeit niedrig ist. Laut Insider-Quellen ist ein brutaler Immobilien-Crash geplant, sobald der Kredit versiegt. Die Fallhöhe soll enorm werden.WE.


Neu: 2014-08-19:

[14:42] aus der obskuren Wiener Immo-Szene: Punks erpressen Wien: Droht eine weitere Hausbesetzung? must read !!!

Der österr. Kanzler hat dereinst im Wiener Wohn(service) gedient. Muß man mehr dazu sagen? 
 

[14:07] BE: Frankenkredit für Haus war keine Spekulation - Versicherung muss zahlen

Die Zeitbombe tickt weiter - der Zeitpunkt der Explosion rückt näher. Fremdwährungskredite - vor allem in Franken - bergen nicht nur für Banken ein Risiko. Auch Rechtsschutzversicherungen müssen sich mit dem Thema herumschlagen und für Kosten gerade stehen, wie ein Urteil des OLG Wien zeigt.


[8:45] Focus: Vorsicht Blase! In diesen Städten überhitzt der Wohnungsmarkt

Wenn die Kaufpreise für Eigentumswohnungen auf das 30fache einer Jahresmiete steigen, ist das nicht mehr zu rechtfertigen, warnen die Marktforscher von Empirica. Nach diesem Kriterium herrscht in acht Städten schon eine Preisblase.

Dem gemeinen Immo-Schaf ist das egal: Hauptsache, es fühlt sich als "Besitzer", auch wenn die Wohnung real der Bank gehört. Bei einem Kaufpreis von der 30-fachen Jahresmiete könnte man 60 oder mehr Jahre mieten, wenn man Kauf-Nebenkosten und Zinsen einrechnet. Wie gesagt, Ratio ist bei Schafen einfach ein knappes Gut.WE.


Neu: 2014-08-18:

[17:00] Kurier: Ein Haus zum Preis von einem Espresso

Der Zyniker dazu:
Tolles Investment für komplette Vollidioten, die unbedingt innerhalb von drei Jahren viel Geld loswerden wollen! Ich schätze die Renovierungskosten pro Knusperhäuschen auf ca. 100.000,-. Schnell zuschlagen! Die Infrastruktur ist auch wirklich perfekt für Schafe geschaffen,-völlig abgeschieden und von Gott verlassen. Einfach idyllisch!

Und da heißt's immer: mit einme Haus erwirbt man ein Stückchen Freiheit! TB


Neu: 2014-08-12:

[19:15] Leserzuschrift-DE: Klumpenrisiko Immobilien:

Bin Ende 30, natürlich unverheiratet, wohne mit krisenfester Frau in bezahlter, krisenfester Immo (Türen und Fenster WK 2- 3 rundum; Mauerwerk 48 cm, keine Dämmung, Kamin, Vorräte, großes Grundstück, Obstbäume, Kleinstadt) und bin auch sonst schuldenfrei. Ich kann bestätigen, dass für laufende Instandhaltung/Renovierung jährlich mindestens 5.000 € (absolutes Minimum) einzuplanen sind.

Ich beobachte im gleichaltrigen Bekanntenkreis einen unguten Trend: Gute verdienende Paare leben ebenfalls in abbezahlten Immos. Diese sind meist finanziert gekauft, aber in 10-15 Jahren abbezahlt worden. Nunmehr erscheinen diese Immos zu klein bzw. soll überschüssiges Einkommen angelegt werden. Es wird eine zweite Immo (natürlich finanziert) erworben. Die erste Immo wird behalten. Die zweite trägt sich ja quasi von selbst über die Mieteinnahmen bzw. kann man ja das überschüssige Einkommen „sinnvoll" in den Kreditraten „anlegen". Jeder Hinweis, doch froh zu sein, dass man schuldenfrei ist, Klumpenrisiko bei der Anlage, Vermieterrisiko, Anlagealternativen (Edelmetalle) wird konsequent ignoriert. Ausführungen über die Instabilität des Geldsystems werden zwar interessiert verfolgt, aber mit dem Hinweis „Erzählst du seit 5 Jahren und wir bezahlen immer noch in Euro." abgetan. Außerdem kann man ja so toll Steuern sparen.

Es ist wirklich zum Heulen. Diese Leute haben in den vergangenen 10-15 Jahren alles richtig gemacht und sich bei der Finanzierung der Erstimmo offensichtlich nicht übernommen. Nun gefährden sie alles Erreichte. Die Rolle der Frauen dabei ist bemerkenswert: Entweder sind sie sogar die treibende Kraft oder sie verlassen sich blind auf den Partner (O-Ton: „Mein Mann hat das mit dem Steuerberater alles durchgerechnet."). Falls doch mal eine dagegen ist, dann deshalb, weil sie das feie Einkommen lieber für Konsum ausgeben würde. Der geneigte Hartgeld-Leser erkennt das bekannte, lineare Denkschema.

Einer der genannten Bekannten hat zusätzlich ein unbebautes 12.000 m² Grundstück mit Fischteich im Außenbereich einer kleinen Gemeinde. Da bin ich schon ein bißchen neidisch. Aber er hat schon jetzt (trotz Stacheldrahteinzäunung) mit unbefugtem Zutritt Fremder auf dem Grundstück zu kämpfen. Wieder ein Zeichen dafür, dass eine landwirtschaftliche Nutzfläche im unmittelbaren Zugriffsbereich des Eigentümers liegen sollte. Ansonsten bleiben einem im Krisenfall nur die Gräten.

Wenn so viel Werbung für Immos gemacht wird, dann schlagen die Schafe zu. Von einem Klumpenrisiko und von der künftigen Wertentwicklung von Immos (steil nach unten) haben sie keine Ahnung. Määäh.WE.
 

[18:10] Leserzuschrift: Wassereinbrüche & co:

Ein sehr guter Freund von mir hat sich ein wunderschönes Feriendomizil geleistet. Exclusiv entkernt und komplett saniert.

Seit Monaten macht er allerdings nach der Fertigstellung mit einem ungeklärten Wassereinbruch rum, erst wurde vermutet es habe mit einer Undichtigkeit der Berieselnungsanlage zu tun, jetzt aber hörte ich Gutachter, Rechtsanwalt und ale Gewerke müssen antraben.......bestimmt schon 50k€ wenn nicht noch mehr kommt.

Er kann das tatsächlich recht cool bezahlen, aber Spass macht das bestimmt nicht.

Vor ein paar Wochen ging es einer Freundin ebenfalls so, dort brach unterhalb des Hanges das Erdreich weg.......kosten 150k€ und die Ungewissheit bleibt

Ob man so ein Theater braucht ist echt fraglich.............

Das sind eben die Risiken bei Immos, besonders, wenn man sich selbst nicht auskennt.WE.
 

[15:45] NZZ: Renovation des Eigenheims Unterschätzter Unterhalt

Wer seine Hypothek aufstocken will, um das Eigenheim wieder auf den neusten Stand zu bringen, muss mit einer Enttäuschung rechnen. Viele Banken vergeben solche Kredite immer zurückhaltender.

Zieht man die durchschnittliche Lebenserwartung der wichtigsten Gebäudeteile und deren Kosten zu Rate, kommen nach 20 bis 25 Jahren Sanierungskosten in Höhe von 20 bis 25% des Gebäudeneuwerts auf die Besitzer zu (vgl. Tabelle). Um sowohl den laufenden Unterhalt als auch grössere Renovationen abzudecken, empfehlen beispielsweise der Versicherer Mobiliar und der Schweizerische Hauseigentümerverband (HEV Schweiz) in einem gemeinsamen Ratgeber, jährlich 1,5 bis 2,5% der Baukosten der Liegenschaft zu veranschlagen.

Viele Banken verlangen sogar als Kreditbedingung laufende Investitionen zur Werterhaltung. In 50 Jahren zahlt man damit das Haus noch einmal.WE.
 

[15:20] Welt: Nebenkosten zerstören Traum von eigener Wohnung

Jahrelang sparen Familien für den Kauf von Immobilien. Doch auf den letzten Metern kommt so mancher Wohnungskauf ins Wanken. Schuld sind steigende Grunderwerbssteuern und höhere Notargebühren.

Diese Kosten gehen bis über 15% und sind verloren und auch nicht finanzierbar. Die abgeschreckten Käufer sollten glücklich sein, nicht jetzt in diesen Markt einzusteigen.WE.


Neu: 2014-08-07:

[17:00] Leserzuschrift-DE: Renovierungen nicht vergessen:

Wer in einer selbstgenutzten Immo wohnt muß auch für sich die Miete einkalkulieren, denn durch das Wohnen nutzt sich die Sache ab und verschleißt und muß repariert werden. in 30 Jahren schuldenfrei und mietfrei ist Unfug, Man sitzt dann mit der kleinen Rente in einem viel zu großen Haus, das 30 oder 40 Jahre alt ist und wo dann alles dran kaputt geht. Sehe ich gerade bei meinen Eltern. Und die Wohnungen, die mein Vater vermietet, brauchen jetzt jede Mark der Miete für Reparaturen, oder er stiefelt mit fast 75 Jahren im grauen Kittel selber los.

Die einen vergessen die Zinsen die anderen den Renovierungsbedarf. Aber das Hausbesitzer-Prestige strahlt trotzdem, oder?WE.

[19:20] Leserkommentar-DE: Ich kann es fast nicht mehr ertragen, derartige einseitige Betrachtungen zu lesen:

Ich wohne in einem Haus das wir vor 35 Jahren erbaut haben. Wir sind seit 25 Jahren dabei schuldenfrei und haben immer wieder Renovierungen und Verschönerungen durchgeführt.
Wenn man natürlich 2 linke Hände hat und arbeitsscheu ist, wird das nichts.
Ich will mal die kostenintensiven Posten bei einer Miete auszeigen.
1. Der Vermieter rechnet mit cirka 6% Gewinn zu seinen Kosten für die Wohnung oder das Haus bei der Miete.
2. Ständiges Ablesen von Wärmeeinheiten, Hausmeisterdienste, Grundsteuer und Wärmeschutz Sanierung an vermieteten Objekten trägt der Mieter.
3. Mann hat eine Hausordnung und freundliche Mitmieter die ständig darauf achten, daß die Vorschriften eingehalten werden.
Also halte ich es mit dem altbewährten 3 Säulen Modell, selbstgenutzter Wohnraum, Gold und Goldaktien sowie zurzeit einen Put auf den DAX der mir sehr große Freunde bereitet.

[20:10] Der Zyniker zum Leserkommentar von 17:00:

Bei den Häusern die vor 35-60 Jahren grbaut wurden, konnte man auch eine Renovierung abschätzen, auf die zu erwartenden, dem Gebrauch entstandenen Schäden und Abnützungen. Bei den heute verwendeten Materialien ist dies kaum noch möglich, denn wir wissen nicht wie sich gewisse Baustoffe in gewissen Gegenden im laufe der Jahrzehnte, verhalten und verändern.

Meiner Schätzung nach, werden die Instandhaltungskosten sehr teuer, das merke ich zeitweise schon jetzt. Sehr viele "Innovationen" haben sich als Fehlkonstruktionen erwiesen, wie Beispielsweise die berühmte "Weiße Wanne", die von mir den Namen UNDICHTBETONWANNE erhielt. Die Innovation von heute wird der Schaden von morgen sein.
Doch wir wissen alle: ein Grillhuhn braucht man nicht mehr zum Tierarzt bringen!
Die Wannen sind jetzt drinnen und viele andere phantastische Erfindungen auch.

Es wird Überraschungen geben.
 

[17:00] Der Vollstrecker zu Spiegel-TV: Vermietungsverbot für Ferienwohnungen

hier sieht man was passieren kann wenn man eine Ferienwohnung/haus kauft.dann stellt man fest es ist ein Wohngebiet und da darf nicht vermietet werden und schon platzt der Traum das die Urlauber die Imme abzahlen und man ne Rente bekommt. und das soll deutschlandweit gelten !!!Gute Nacht! dann lieber, später ein Haus kaufen, wenn man es dann noch will, denn es muss auch bewacht werden wenn man mal nicht da ist !

EIne Ferienwohnung ist die grösste Dummheit, die es gibt. Reines Prestigedenken.WE.
 

[15:10] Leserzuschrift zum Immobilienkauf:

Ich wohne zur Miete ( 3 Leute )für 750 + 50 Euro Strom. Die exakt gleiche Wohnung auf meiner Etage soll jetzt für 149000Euro verkauft werden.  Es gibt ein Hausgeld von ca. 300 Euronen welches für Eigentümer monatlich zusätzlich anfällt. Selbst grosszügig gerechnet sind das ca. 300 Euros die dem Vermieter bleiben. Teile ich jetzt den Kaufpreis durch den Überschuss errechne ich knapp 497 Monate zum  R O I  macht 41 Jahre, wenn ich die Kohle cash habe. ......... Das heisst ich müsste 89 Jahre alt werden, dass sich diese Immobilie rechnet. No thank s :-) 

[15:50] Die Schafsherde stellt solche Berechnungen natürlich nicht an.WE.

[16:50] Leserkommentar-DE: kein Klotz am Bein:

ich wohne auch zur Miete, muß aber sagen dass ich mir schon ernsthaft Gedanken dazu gemacht habe eine Wohnung zu kaufen. Die Nachteile einer Eigentumswohnung sind aber auch nicht zu übersehen. Bei der Mietwohnung ist man frei, wenn man umziehen will oder auch muß kann man wechseln, die alte kündigen, die neue anmieten...... Eine Eigentumswohnung müßte man vorher verkaufen was im Zweifel auch nicht so einfach ist (und evtl. sogar Verluste mit sich bringt).... Außerdem kann ich bei der Mietwohnung bei Defekten und Problemen die Hausvergewaltigung......äääh, pardon ich meine natürlich die Hausverwaltung ansprechen dann wird das behoben.....

Ne. Das hat schon Vorteile mit der Mietwohnung. Weniger Klotz am Bein, auch wenn andere jetzt anderes behaupten mehr Freiheit.

Nur Schafe kaufen zu den heutigen Höchstpreisen. Das elementarste Wissen des Investors ist das darüber, ob etwas teuer oder billig ist und danach zu handeln.WE.

[16:50] Leserkommentar: Der liebe Leser von 15:10 hat in seiner Rechnung die Zinsen vergessen.

Auch wenn er zu günstigen 2,5% finanziert, sind es im ersten Jahr bei dem Preis über 3.700,- EUR oder 310,- EUR im Monat. Die Tilgung ist also am Anfang nahe Null, oder die Rate muss deutlich teurer werden, so 50-100% verteuert sich der Kaufpreis je nach Zinssatz über die gesamte Laufzeit, macht 62 Jahre abbezahlen. Nicht zu vergessen sind auch die 7-10% Erwerbskosten, also 15.000,- EUR Steuer, Notar, Makler, die gleich am Anfang abgedrückt werden müssen. Das sind umgerechnet noch 4 Jahre drauf, in Summe also 66 Jahre. Und da darf keine Rate fehlen, sonst schlägt die Bank sofort zu!

Gut ist bei dem Fall, dass über die 300 Eigentümerumlage die Reparaturkosten ausgewiesen werden. Die werden auch oft vernachlässigt.

Die schauen nur auf die Anzahlung und die Monatsrate, nicht auf die Zinsen.


Neu: 2014-08-06:

[18:05] Leseranfrage-DE zum Hauskreditvertrag:

Die Gefahr für die Häuslebauer auf Kredit sind Arbeitslosigkeit, ggf. steigende Zinsen (wobei in D die Meisten die Zinsen für die Zeit der Abzahlung fest vereinbart haben) sowie die Nachschußpflicht falls die Sicherheit (die Immobilie) wesentlich an Marktwert verlieren sollte. Hierzu habe ich folgendes gefunden:
Das außerordentliche Kündigungsrecht des Darlehensgebers (Bank):
Nach § 490 Abs. 1 BGB steht dem Darlehensgeber ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, wenn sich die Vermögensverhältnisse des Darlehensnehmers wesentlich verschlechtert haben oder eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Darlehensnehmers droht oder sich die Werthaltigkeit einer gestellten Sicherheit wesentlich verschlechtert und dadurch die Rückerstattung des Darlehensbetrags unter Berücksichtigung der Verwertung von Sicherheiten gefährdet wird.
Da ich einen bestehenden deutschen Hauskreditvertrag auf § 490 Abs. 1 BGB geprüft habe, dieser § im Vertrag aber nicht aufgeführt war, hier meine Frage an die versierte Leserschaft:
Muss § 490 Abs. 1 BGB im Vertrag explizit aufgeführt sein um Gültigkeit zu haben, reicht schon ein Hinweis darauf oder ist der § einfach generell, d.h. auch ohne Hinweis darauf, gültig?

[18:35] Leserkommentar-DE zu obiger Leseranfrage:

Grundsätzlich gilt deutsches Recht, dass bedeutet, dass DAS GESAMTE BGB IMMER GILT!

Wenn davon abgewichen werden soll, dann muss ausdrücklich im Vertrag stehen, dass Paragraph XYZ des BGB nicht zur Anwendung kommen soll. Wenn also 490 BGB NICHT explizit ausgeschlossen wurde (im Darlehensvertrag), dann GILT 490 BGB auch für Sie, werter Leser.

Fazit: Im Zweifelsfall haben Sie ggü. der Bank die A**karte...

Tip: Schließen Sie Darlehen nur bei soliden und vor Ort tätigen Banken ab (Sparkasse, Raiffeisen, Volksbank) und achten Sie darauf, dass diese Bank Forderungen NICHT verkauft! (nofalls Berater fragen, ob das Usus ist...)

[19:30] Keine Bank wird dieses Kündigungsrecht aufgeben, daher ist die Frage nur theoretisch.WE.

[18:50] Leserkommentar-DE zur Leseranfrage:

Das BGB gilt für alle Verträge in Deutschland, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart und eine solche Vereinbarung ist zulässig.

[18:50] Der Indianer zum Leserkommentar von 18:35:

"Tip: Schließen Sie Darlehen nur bei soliden und vor Ort tätigen Banken ab (Sparkasse, Raiffeisen, Volksbank) und achten Sie darauf, dass diese Bank Forderungen NICHT verkauft "! (nofalls Berater fragen, ob das Usus ist...)"
Das war wohl der Brüller oder die Ironie des Tages. Soliden Bank, Sparkasse Raiffeisen oder Volksbank. Huch, was ist heute noch solide ? vielleicht der Tresor im Keller, mehr nicht. Und woher soll der Bankberater wissen, das die Forderung nicht verkauft wird ? Seit nunmehr 8 Jahren predigt HG und seine Leserschaft keine Kredite auf Immos zu haben und warum das in die Hose gehen wird, mit oder ohne BGB. My home is my Castell und mein game over.

[19:15] Leserkommentar zum Indianer:

Berater dürfen Sie niemanden nennen in der heutigen Zeit. Ein Berater verdient niemals Geld, denn Geld bekommt man nur vom verkaufen. Das ist sogar genau das was man den Leuten in Vertriebsdirektionen wie Banken oder Versicherungen einbrennt. Ich selber habe in früheren Jahren jahrelang im Versicherungsaussendienst gearbeitet und kann Ihnen was dies betrifft sehr sehr viele Dinge schreiben die wo Sie sich die Haare sträuben werden beim Endkunden. Sie glauben immer noch an den soliden Berater der Ihnen hilft durch eine sogenannte Vorsorgeanalyse Sie bestens beraten zu können? NIEMALS. Es geht dadrum alles von Ihnen zu erfassen, damit man Sie PISHEN kann in allen Ecken!!!!!! Die Hausbanken sind daher ALLEN Versicherungsgesellschaften im vorraus da Sie durch die Abbuchungen und Einkommen schon sehen können woher die Kohle kommt.

[19:20] Leserkommentar-DE zu den Kreditverträgen:

Die Volksbanken, Sparkassen ..... betreiben das gleiche Geschäftsmodell wie alle anderen Banken. Fragen Sie doch einmal Ihre Bank nach Ihrem Kreditvertrag. Den gibt es nicht mehr, denn dieser wurde längst vertickt. Fragen Sie die einfach an. Sie werden staunen. Ich habe nachgefragt. Der Vertrag ist weg!

[19:30] Besser gar keine Kredite in diesen Zeiten.WE.

[19:50] Leserkommentar-DE zu Kreditverträgen:

Üblicherweise hat der Kreditgeber kein Interesse daran, den Kredit zu kündigen bloß weil man berechtigt ist zu kündigen wenn der Darlehensnehmer weiterhin die Raten bedient. Interessanter ist der Passus im Kreditvertrag: "Zahlt der DN zwei hintereinander folgende Raten nicht, ist der Darlehensgeber zur Kündigung berechtigt."
Nichtzahlung und nicht erreichbar sein, auf Briefe nicht reagieren und Vereinbarungen nicht einhalten ist schlimmer als Bonitätsverschlechterung solange noch Geld kommt. Abgesehen davon kündigt ein Sachbearbeiter im laufenden Kreditgeschäft nicht gerne "seinen" Bestand mit daraus resultierender Abgabe an die Sanierung/ Rechtsabteilung / Abwicklung.
Wenn das häufiger vorkommt, fällt das auf.

[20:25] Der Bondaffe zum Hauskreditvertrag:

Eine Bank ist ein hinterlistiger Patron, egal wie groß oder wie klein sie ist. Die Kleinen sichern sich wahrscheinlich noch mehr ab als die Großen, aber Absicherung ist Absicherung. Der Kreditnehmer ist immer der Gelackmeierte, die Bank kann die Regeln ändern, sie hat sich auf jeden Fall im Kleingedruckten abgesichert. Ich kenne Fälle, die haben aus Solidarität, Nichtwissen oder Faulheit ihre Hauskredite bei der Bank am Ort um die Ecke aufgenommen. Was denken Sie wie schnell die Bank bestimmte Informationen hat und welche Zuflüsterer es gibt? Ganz zu schweigen von Geschäftsstellenleitern die in Ortsvereinen, der Feuerwehr oder sonstwas engagiert sind. Die wissen in kürzester Zeit alles. Und in einem Todesfall sind die Konten schneller gesperrt (auch Kreditkonten) als so manchem Erben Recht sein kann, weil der Herr Zweigstellenleiter im örtlichen Schützenverein ist, genauso wie der verstorbenene Schützenbruder. Ich empfehle niemanden mehr einen Kredit aufzunehmen, wer aber diese Woche so was unterschreibt oder unterschreiben muß, soll darauf bestehen, dass er ein Sonderkündigungsrecht hat. Man muß raus können aus diesen Verträgen. Und zwar umsonst, bei Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im übrigen, wenn der Kreditvertrag nicht mehr da ist und es sich um eine Sparkasse handelt, lohnt es sich, den Verwaltungsratsvorsitzenden derselbigen anzuschreiben. Das ist meist der Landrat oder ein Bürgermeister einer größeren Stadt. Der hat zwar von Banking absolut keine Ahnung ist aber um seinen guten Ruf besorgt. Und einen Geschäftsbericht des Instituts aus den letzten Jahren anfordern und im hinteren Teil nachschauen. Da muß irgendwo ein Passus sein, wieviel mit Spekulationsgeschäften verloren wurde. Das trifft bei den meisten zu. Und den Oberverwaltungsfuzzi damit konfrontieren und gleichzeitig fragen oder der Kredit auch "verzockt" oder weiterverkauft wurde? Banken sind und bleiben öffentlichkeitsscheu, man kann sie nur treffen, wenn es um ihren guten Ruf geht. Ich selber habe meiner Bank auch einen Kredit gegeben, natürlich zu Null Prozent Zins. Das nennt sich Girokonto. Gute Lust hätte ich, nehme mir einen Blankokreditvertrag und trage die Daten meines alten Sparkontos ein. Zinssatz 10% pa. Und marschiere damit auf die Bank und sage unterschreiben. Aber die hinter dem Schalter sind einfach zu blöd und verstehen nicht, dass ich ihnen einen Kredit gewähre. Vielleicht sollte ich dann mit meinem persönlichen Geldwäschebeauftragten drohen? Mal schauen was passiert? Ich sage dann einfach (vielleicht auch eine Idee für Kreditnehmer?) ich gehe zum Aufsichtsamt weil ich mißtrauisch über dieses Geschäftsgebahren geworden bin. Und zum Schluß, anderes Thema. Wer einen Riester-Vertrag hat soll mal zu seinem Finanzdienstleister gehen und eine Deckungsbeitragsrechnung anfordern und fragen, ob der Betrag garantiert werden kann? Wie's ausschaut wenn die Zinsen steigen? Das genügt! Da werden Sie auch ihr blaues Wunder erleben.


[12:30] Und noch eine Mega-Mall: Shoppingcenter in Berlin-Mitte setzt neue Maßstäbe

Immer die gleichen Läden, langweilige Passagen: Viele Einkaufstempel sind von gestern und Sanierungsfälle. Die Branche sucht nach neuen Konzepten. Eine Antwort ist die neue "Mall of Berlin".

Deutschland und speziell Berlin ist ohnehin schon total overstored. Aber der Kredit ist so billig.WE.
 

[8:45] Focus jagt die letzten Schafe in die Verschuldung: Bauen ohne Eigenkapital? Das müssen Sie beachten

Die Immobilienpreise steigen so schnell, dass viele Interessenten kaum noch mit dem Sparen nachkommen. Umso drängender wird die Frage, ob man auch ohne oder nur mit wenig Eigenkapital ein Darlehen bekommt. FOCUS Online erklärt, wie das geht.

Wenn solche Artikel kommen, ist der Höhepunkt einer Immo-Blase erreicht.WE.

PS: neue Insider-Infos zeigen, dass der Wert von Immobilien so gut wie komplett rasiert werden soll.

[9:40] Leserfrage zu "dass der Wert von Immobilien so gut wie komplett rasiert werden soll":

Wie will man einen so großen Markt ohne Derivate in die Knie zwingen?
Ich würde mich über Ihre Ausführung freuen.

Keine Kredite mehr und 50% Arbeitslosigkeit reichen dafür. Ich weiss schon lange, dass die Mittelschicht und die Oberschicht enteignet werden sollen, indem man deren Werte zerstört: Konten, Wertpapiere, LVs, Immos. Das wurde jetzt wieder "von oben" bestätigt. Man macht es durch einen brutalen Crash und schiebt es der (linken) Politik in die Schuhe. Nur eine kleine Schicht von "Wissenden" soll sich retten können, die kann dann das alles billig mit ihrem Gold aufkaufen. Diese "Wissenden" sollen das wissen, daher bekomme ich solche Infos.WE.

[11:00] Der Mexikaner: Damit wäre wieder einmal klar:

Es ist für die echten Eliten wurscht, ob ein paar Verrúckte, die hier mitlesen gut investiert sind oder nicht. Wesentlich entscheidender ist es, die Masse(n) unter Kontrolle zu halten und das Spiel läuft hervorragend.

So ist es: die Masse, auch der Oberschicht soll enteignet werden. Einfach weil die Masse nichts von Zyklen und Märkten wirklich versteht.WE.

[14:47] Der Zyniker zu den blauen Cheffe-Kommentaren:

In Kroatien sieht man schon diese Nachwirkungen, welche Cheffe anspricht.
Die Arbeitslosenrate ist sehr hoch und die Kreditzinsen steigen unentwegt!
Dazu sind die Vollkredit-Schafe noch in den Schweizer Franken-Kredit eingestiegen!
Ein Ehepaar hat z.Bsp. zum Höhepunkt des Immo-Booms 2007, eine 38m2 Wohnung in Pula(und das mit zwei Kindern!!) um sage und schreibe 130.000€ gekauft.
Durch die ständig steigenden Preise hatten sie einfach Angst, keine Wohnung mehr zu bekommen.
Durch die Währungsaufwetung und die gestiegenen Zinsen, ist die Kreditrate um 35% gestiegen und die Restschuld somit auch. Dazu hat der Ehemann seinen Arbeitsplatz verloren und die Dame zittert auch gerade um ihren Job.
Wollten sie ihre Wohnung jetzt verkaufen, so bekämen sie im besten Falle 40.000€.
So motiviert man die Leute: Schulden schmackhaft machen, höchstmöglich mit Wohn-Eigentum in die Schuldenfalle treiben und die Zinsen hinaufschrauben.
Spielereien mit den Fremdwährungen, und so motiviert man die Leute zum Arbeiten und zum Zahlen.
Diese Leute werden ALLES dafür machen um die Kreditraten zu bedienen und ihnen ist es bereits völlig egal, was man mit ihnen macht, denn sie haben nur das eine Ziel: um JEDEN Preis das Dach über dem Kopf zu behalten!!!


Neu: 2014-08-04:

[14:20] Leser-Zuschrift-DE zur Immo-Schwemme:

ein sicherer Indikator für den Zustand der derzeitigen Immobilienblase ist die Zahl der Maklerbüros: diese hat sich hier in Passau in den letzten Monaten gefühlt mind.
verdreifacht. Wie ein Leser heute sehr richtig bemerkte, man braucht diese Parasiten im Prinzip überhaupt nicht, und die Zahl der Immo-Büros wird sicher proportional mit dem Preisverfall der Immos wieder heruntergehen, wahrscheinlich sogar gegen Null.

[12:10] Welt: Enormer Preisverfall bei Ferienimmobilien in Italien

Selten waren Ferienimmobilien in Italien so günstig wie heute, denn Krise und Demografie drücken die Preise. Dennoch halten sich viele Käufer zurück, denn Finanzierungen sind sehr schwer zu bekommen.

Günstig sind sie immer noch nicht, denn die Preise sind erst um die Hälfte gefallen. Die Erben der linken Toskana-Fraktion bei uns wollen diese Häuser auch verkaufen.WE.

[12:30] Leserkommentar: Erlebe das Gleiche momentan in Andalusien/Spanien:

Auch dort fallen die Preise im Stakkato. Inzwischen rufen mich Bekannte von dort an, die alle nach Deutschland kommen wollen, da es "überhaupt keine" Jobs mehr gibt. Gerne erzählt wird sich die Story, dass sich bei Neueröffnung Ikea Valencia 200.000 (!) Leute beworben haben. Der Bekannte hat bei "Monster.es" eine Bewerbung abgegeben, in 4 Minuten 146 Bewerbungen auf diesen schlecht bezahlten Job. Wenn dann wie in Griechenland noch die Staatsbediensteten gehen müssen, dann gehen die Lichter aus.

[13:40] Dr Zyniker zum Immo-Preisverfall in Kroatien:

Ich staune über die enormen Preisunterschiede.
Beispielsweise sind zwei Neubauwohnungen mit Terrasse und Meerblick auf Veruda-Porat (wird hier als Beverly-Hills von Pula propagiert), von zwei verschiedenen Bauträgern inseriert.

Eine wird noch mit dem alten Fantasie-Preis von €2.000,-per m2, die Andere aber mit 780,- per m2 und dem Zusatz "HITNO" (DRINGEND) inseriert!
Keine Angst, Cheffe hat Recht! Es geht noch viel, viel tiefer!

1..2oz Gold wird man für diese Ferienwohnungen einmal bezahlen müssen.WE.
 

[9:45] Welt: Paris erlebt eine Luxushotel-Schwemme

In der französischen Hauptstadt öffnen immer mehr neue Nobelherbergen. Urlauber können sich freuen: Branchenexperten befürchten wegen der drohenden Überkapazitäten einen gnadenlosen Preiskampf.

Dümmer diese Manager nie waren. Das ist nicht nur in Paris so, sondern überall in den Hauptstädten. Es geht nur um das Prestige dort überall präsent zu sein. Und der Kredit ist derzeit billig.WE.
 

[8:40] Leserzuschrift über die Makler in Wien:

Genau so ist es man kauft wenn es billig ist und vorallem sucht man sich seine Sachen selbst ! Ich kann zum Thema Makler nur sagen das diese Zunft so unnötig ist wie ein Kropf und wohl auch hoffendlich auf dem Kartoffelacker endet nach Tag X !

Beispiel : ich vor wenigen Jahren ( kleiner 5 ) kaufte ich eine nette kleine familienkompatible Wohnung in Stadlau Preis damals inklusive ablöse 110000 ( ca. 90qm) Bausupstanz extrem gut und sogar 2008 frisch saniert ( auch ein tolles Haus mit guten Menschen und vorallem wenigen ) . Ein jeder Makler fragte mich immer nur: "ach was wollen sie den in Stadlau !" Keiner sah den Trend und wo es günstig ist ( heute hat der Wert sich drastisch erhöht und die Zeit der billigen Wohnungen in Stadlau ist vorbei ) die Makler wollen doch auch nur ihre Karteileichen loswerden was da nicht drin ist wissen sie nicht . Ich als Laie hatte mehrfach das Gefühl mehr Kompetenz zu besitzen als der vermeidliche Experte . Letzte Gehörte diese Kaste auch nur mit zu den Abchasher die dazu betragen in Gier auf noch mehr Provision die Preis durch die Decke zu treiben !

Die Makler sind auch nur Herdentiere. In jeder Immo-Krise gehen sie massenhaft unter.WE.
 

[8:15] Der Jurist: Zur gestrigen Immo-Diskussion:

Der Ratschlag vom Cheffe, gegenwärtig keine Immos (in Europa) zu kaufen, sollte dreifach unterstrichen werden.
Die Blase ist extrem aufgebläht, wofür sich Menschen Hals über Kopf verschuldet haben.

Ich habe selbst ein Auge auf eine Strandvilla auf einer griechischen Insel geworfen, in der ich 2011 urlaubte. Damals wollte der Eigentümer 2 Mio. Euro dafür. Im Jahr 2012 (ich habe die Villa wieder für Erholungszwecke gemietet) hat er sie mir für 1 Mio angeboten. Heuer hat er mich angerufen und erzählt, dass seine Frau ihren Job beim staatlichen, griechischen Fernsehen verloren hat und er sich von XXXX (=der Name dieser Villa) trennen müsse. 750.000 Euro und die Villa gehöre mir. Blöderweise kenne ich mich mit den griechischen Eigentums- Grundbuch- und Ausländerbesteuerungsverhältnissen ein bisserl aus. No deal, ich bin ja nicht deppert.

In absehbarer Zeit bekomme ich dieses Schmuckstück. Für ein paar Unzen. Und ohne Steuerterror. Dafür mit dem Cheffe (samt Anhang) als willkommenem Gast. Klingt ein wenig brutal, aber man sollte Chancen erkennen. (Und Souvlaki für den Cheffe vorbereiten.)

750K sind immer noch viel zu viel. Der Besitzer ist schon verzweifelt, will aber immer noch nicht wirklich mit dem Preis runter. Bevor dort unten nicht der Staat zusammengebrochen ist, braucht man gar nicht einen Immo-Kauf erwägen. Dann gibt es diese Villa vielleicht für 5oz Gold.WE.

[9:00] Leserkommentar-AT zu gestern 10:50:

Wenn ich heute 10 verschiedene Minenaktien zu je 50k Euro kaufe und diese weltweit
streue, habe ich in 10 Jahren sicher mehr trotz der Miete als der Leser mit seiner "Mietzinsersparnis" !!!

Ja, genauso macht man es richtig: 50K in Goldminenaktien (nur einmal genügt) heute gekauft, werden reichen, um später einen Palast zu kaufen. Denn die Minenaktien werden im Preis explodieren, die Immos dagegen massivst crashen.WE.


Neu: 2014-08-03:

[09:26] Leserkommentar-AT zur Immo Situation in Wien (von gestern):

Zum gestrigen Leser-Kommentar zu Wien ist Bundeshauptstadt von Österreich: Na und? Wien ist auch Schuldenhauptstadt und die Kaufkraft in Wien ist kaufkraftbereinigt auch nicht höher als die in Budapest, es sei denn, für privilegierte Beamten-Schmarotzer !!! Außerdem, was man hat schon großartig von einer Wohnung, man muß genau so Betriebskosten zahlen wie jeder Mieter und dazu kommen noch diverse Kredit-Verpflichtungen. Das Wasserwerk oder das Stromwerk kann man leider nicht kaufen.

[10:50] Leserkommentar-AT zum Kommentar darüber:

Nur als Mieter muss ich zusaetzlich zu den Betriebskosten noch die Miete abliefern. Kleines Rechen beispiel aus der Praxis : BKs = 300 Euro -wuerde ich meine Wohnung mieten kaemen nochmals 1000 Euro reine Miete dazu dann extra noch die Steuer - wenn man das zusammenrecnet kommt schon eine schoene Miete zusammen...
Bin froh das ich im Eigentum lebe!

[13:20] Wenn man die Immobilie schuldenfrei besitzt, ist es eine andere Sache, als wenn man sie auf Kredit kaufen muss. Da ist derzeit Mieten und Abwarten besser.WE.

[16:50] Leserkommentar-DE zum blauen Cheffe-Kommentar:

Dem kann ich voll zustimmen - wuerde mir heute auch keine Wohnung / Haus kaufen - schon gar nicht auf Kredit - als ich mir meine Wohnung vor einigen Jahren kaufte war der Immomarkt in Wien noch nicht so ueberhitzt .

[20:15] Ein echter Investor weiss, was billig und was teuer ist und ungefähr, was kommen wird. Derzeit sind Immos einfach viel zu teuer. Man kauft sie dann, wenn sie billig sind.WE.

[10:56] weiteres Kommentar-DE zu den Immos:

Ich verstehe nicht, wieso manche Leser so scharf auf Immos nach dem Crash sind. Egal wie billig zu EMs-wer will sich sowas ans Bein binden?
Nach einem großen Crash ist die Miet-Zahlungsmoral (und sicher auch das zahlen können) mit Sicherheit nicht besser als heute, wohl eher im Gegenteil....ich hatte lange Zeit ein Mietshaus...ständig ist irgendwas zu reparieren oder Streit unter Mietern zu schlichten usw. Solch ein Investment kostet nur Nerven. Es sei denn, man legt sich nur eine selbstgenutzte schöne und gute Immo zu.

[11:16] der 10:56-Kommentator ergänzt:

Mit der Tatsache, dass ihr meinen Beitrag v.10:55 gebracht habt habt ihr meine bessere Haelfte widerlegt - die meinte naemlich 'das bringt der nie...'-war mir auch nicht ganz sicher da die Grundmeinung ja eher kontra Eigentum auf HG ist... Bin begeistert !

Bitte bestellen Sie der Frau Gemahlin, dass wir auf Hartgeld immer wieder Meinungen posten, die konträr zum Hauptstrom der "Blattrichtung" und Lesermeinungen stehen (Ausnahme: central planning ist vernünftig, Zentralbanken sind super, der USD ist fair und eine tolle Währung). Dies deshalb, weil wir uns der Vielfalt verpflichtet sehen, aber auch weil es innerhalb einer Ideologie-Familie unterschiedliche Meinungen und Haltungen geben kann und muß! TB


Neu: 2014-08-02:

[14:30] Souvereign Man: In some parts of Europe, they are literally giving away land

My universal truth: Anytime you can buy good quality property for less than the cost of building it—that's cheap. It's like buying a dollar for fifty cents.

(Construction costs vary from place to place, as high as $2,000 per square meter in the UK to less than $800 per square meter in Hungary.)

If you can buy a home for 1 or 2 times the average salary, that's cheap place to become a homeowner.

Solche Rechnungen stellt heute fast niemand an. Die schauen nur alle auf die Monatsrate. Aber auch diese Berechnungen ergeben zu hohe Preise für das, was kommt. Auch die Baukosten spielen in einer echten Depression keine Rolle.WE.

[18:00] Der Mexikaner: In der Depression gilt die Rechnung:

Vorhandene, gute (durchsanierte) Bausubstanz, welche gläubigerseits verwertet werden muss / im Umlauf vorhandene Zahlungsmittel.

Das wird ein Schlachtfest der Sonderklasse in Staaten wie Spanien, wo ohne Ende überbaut wurde aber auch z.b. in Österreich, wo in letzter Zeit massivst Geld in Sanierungen floss.

1oz Gold für Haus/Wohnung in Spanien, 5oz bei uns. Ich habe heute in Wien gesehen 100m2 Altbauwohnung in Wien €495'000 - Makleraushang. Ein Wahnsinn.

[19:00] Leserkommentar-DE: Wohnung in Wien 495.000 Euronen:

Eine derartige Wohnung in der Größe kostet nun mal fast eine halbe Million. Wien ist schließlich Bundeshauptstadt Österreichs. Was denkt ihr alle? Denkt ihr man bekommt aeine Wohnung in der Hauptstadt für nen Appel und nen Ei?

Wenn die Bausubstanz (und die Lage) gut sind dann halte ich bei 100 Quadratmeter die fast 500.000 Euronen für ziemlich gerechtfertigt.

500K für eine normale Wohnung ist ein Wahnsinn. Der Artikel darüber sagt: max. 2 Durchschnitts-Jahresnettoeinkommen soll sie kosten. Das hier sind mehr als 10 Nettoeinkommen.WE.

[19:15] Leserkommentar-FR: Bei uns im Elsass sind die Preise schon gewaltig runter:

Bis zu Hundertausend! Euro sind die Haeuserpreise schon gefallen innerhalb eines halben!Jahres. Hier in der Naehe gibt es auch ein Haus dass nur etwas ueber 80 Tausend kostet in guter Substanz, grosse Zimmer die gut erhalten sind, das Dach einwandfrei. Vor einem halben Jahr hat das Haus bestimmt noch zwischen 150 und 180 Tausend gekostet. Aber es liegt 2 Kilometer vor Ort und daher nichtso "prestigtraechtig".

Bei mir vor Ort kann man sich nur sehr schwer vom Glanz ehemaliger Zeiten verabschieden. Gut , mir ist schon passiert, dass man mir eine Schrotthuette bei einer Wohnungssuche fuer eine Freundin andrehen wollte, die vor 3 Jahren noch 90 Tausend gekostet hat und man am Telefon dann erflehte 25 Tausend dafuer zu blechen , fuer diesen Schrotthaufen, da man sie nicht losbekommt.

Aber vor Ort mit einer Arbeitslosigkeit 1:2, 3 Prozent Rentnerzuwachs in 3 Jahren bei jetzt 20 Prozent, weniger wohlhabenden Deutschen die hier sesshaft werden, bekommt man die anderen noch guten Huetten einfach nimmer los. Man hat ja schon so arg nachgelassen im Preis, aber die Preisvorstellungen sind immer noch zu hoch, was man nicht wahrhaben will.

Es wird wohl dahinaus laufen, dass man auch hier fuer 1 Unze ,oder sogar darunter Haeuser hinterhergeschmissen bekommt, falls man dann den Neid der Verlierer, die sich das teils selbst zuzuschreiben haben ( Erben die Haeuser vergammeln lassen, Erben die ganz woanders wohnen und meinen ihr Kleinod wuerde zu dem Preis verkauft werden, obwohl es schon so lange zu Verkauf steht, sowie Kreditschafe) ertragen moechte.
Die sind naemlich sowas von uneinsichtig und arrogant, dass sie Niemals ihr eigenes Verschulden eingestehen wuerden.

In Detoit gibt es geplünderte Häuser schon für einen Dollar.

 

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