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Investment - Immobilien

Diese Seite beschreibt allgemeine Themen zum richtigen Investieren in "physische" Immobilien.
Ohne Papier-Investments in Immobilien.

Neu: 2014-04-18:

[13:37] Fondsprofessionell: Crash-Signale? Reichster Mann Asiens flüchtet aus China

Merkwürdige Parallelitäten: Li Ka-Shing, Chinas größter Immo-Spekulant verläßt China und die ERstebank und die OÖ-Raika überlegen, Österreich zu verlassen! TB


Neu: 2014-04-16:

[18:39] T-online: 100 Beamte vollstrecken Zwangsräumung in Köln

Polizisten soweit man schaut. Das Haus Fontanestraße 5 in der Kölner Innenstadt ist umstellt. Kinder schauen ängstlich aus dem Nachbarfenster, Einsatzleiter geben über Funk letzte Anweisungen. Die Zufahrten sind bereits in aller Frühe abgeriegelt worden. Ungefähr 100 Beamte sind im Einsatz. Es geht um Kalle. Kalle Gerigk, den zurzeit wohl bekanntesten deutschen Gentrifizierungs-Gegner. Er kämpft um seine Mietwohnung.

[16:17] foonds: So sparen Sie sich die IMMO-EST

Seit April 2014 unterliegen Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien generell der Immo-ESt von 25%. Wie immer gibt es aber auch hier Ausnahmen, die steuerbefreiend wirken und Verkäufer von Immobilien nutzen können.


Neu: 2014-04-15:

[13:04] Presse: Wien: Jede vierte Eigentumswohnung teurer als 500.000 Euro

Durch den starken Trend zur Sanierung von bestehenden Wohnungen in den großen heimischen Städten haben sich die Preise deutlich erhöht.

Der Sheriff:Der Absturz wird umso heftiger werden...!

So viel Geld sind diese Wohnungen nicht wert. Nur die niedrigen Zinsen und die noch recht gute Konjunktur erlauben es, dass die Preise so hochgetrieben wurden. Die Masse der Schuldsklaven schaut nur auf Anzahlung und Monatsrate.WE.

[13:40] Der Schrauber zum Immo-Wahn:

Abgesehen davon, daß für mich eine ETW normalen Ausmaßes eh niemals mehr als ein Zehntel bis ein Fünftel dieses Preises wert sein kann, stelle ich mir die Frage, welcher Pannemann in grünen Irrenanstalten, ob Wien oder andere Städte spielt dabei keine Rolle, soviel Kohle abdrückt um im Knast zu sitzen?
Autofahren nur unter Lebensgefahr möglich, Autowaschen gar nicht, jede normale Lebensregung wird überwacht und per Anpfiff an die Ordnungsämter geahndet, selbst Mülltonnenbullerei marodiert. Sprich: Leben wie im Vorhof der Hölle, ohne jegliche Qualität, das ist Schicki-Micki Stadt heute. Dafür gibt man Geld aus, sogar soviel?
Endstadium Dekadenz! Interessant sind solche Gegenden erst wieder, wenn man noch zwei Nullen dranhängt, die obere Etage des Hochhauses alleine bewohnt und nur ein Stockwerk nach oben muß, um sein Fortbewegungsmittel zu erreichen: Den Hubschrauber! Natürlich schuldenfrei! Nur so hat man die Übersicht über den Knast, ohne in ihm eingesperrt zu sein!

Aus Ihnen wird wohl kein Wiener mehr!

[14:00]Der Schrauber zum blauen Kommentar:

War allgemein gemeint, kann man so auf alle europäischen Städte übertragen. Genannte Verhältnisse hab ich sogar schon in Kredit-Vororten von Ex-Industriestädten wie Oberhausen im Ruhrgebiet kennengelernt.

[09:23] MMNews: Offene Immofonds Desaster

Das Desaster der offenen Immobilienfonds – Eine Folge der Finanzkrise von 2008 und danach – Der verordnete Immobilienverkauf unter Zeitdruck – Unnötige Opfer sind hunderttausende kleine Privatanleger

Leserkommentar-DE:
Hoffentlich ziehen sie euch systemgläubigen, verblödeten,Blök- Schafe die Hammelbeine so richtig lang und rasieren euch komplett. Wer nicht hören will, muss endlich fühlen !


Neu: 2014-04-14:

[09:13] WiWo: Negative Folgen für den DaxChinas Immobiliencrash ist in vollem Gange

Warnungen vor einem Immobiliencrash in China verhallen ungehört, ähnlich wie in den USA vor der Subprime-Krise 2007. Doch jetzt spitzt sich die Situation zu – und das dürfte auch den Dax nicht unbeeindruckt lassen.


Neu: 2014-04-09:

[18:00] Mieten in Wien: Mieten: Zwischen 205 und 15.900 Euro im Monat

Das Angebot in Wien ist dreigeteilt, wie eine aktuelle Studie von immobilien.net über den freien Mietwohnungsmarkt zeigt; Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen sind dabei nicht berücksichtigt. Etwa ein Drittel des Angebots, 31,7 Prozent, fällt in den günstigen Bereich bis 600 Euro pro Monat. Bei den mittleren Mietpreisen, zwischen 600 und 1.000 Euro, liegt mit 37,9 Prozent das größte Angebot vor. 30,4 Prozent der Wohnungen sind mit Mieten von über 1.000 Euro nur mehr für Wenige erschwinglich.

Das sind die Nettomieten ohne Mehrwertsteuer und Betriebskosten - das was der Vermieter bekommt. Nettomieten über €1000 kann sich also fast niemand mehr leisten.WE.
 

[12:45] Leserzuschrift-DE: Immo-Update München:

In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere junge Familien, die wg. Nachwuchs eine größere Wohnung suchen. Doch trotz guter Gehälter schrecken alle vor einem Umzug zurück. Warum? Bei der Neuvermietung erhöht sich die Kaltmiete ganz massiv. Faustregel beim Sprung von 3 auf 4 Zimmer in guter Lage: Ein Zimmer mehr = doppelte Kaltmiete. Daher ist zur Zeit die Miet-Fluktuation stark eingebrochen, was das Angebot verknappt - und wiederum die Preise treibt. Niemand zieht um, wenn es sich irgendwie vemeiden lässt.

Die Gekniffenen sind Neuankömmlinge in der Stadt und Familien mit Zuwachs, die sich auf beengtem Raum arrangieren müssen. Umso erstaunlicher, dass die SPD - die mit unerschütterlicher Ude-Gemütlichkeit über die Miet-Misere in München präsidiert - erneut den Oberbürgermeister stellen darf.

Dieser Markt ist durch massiven Zuzug eindeutig überhitzt.

[13:30] Leserkommentar-DE: Der Leser wirft da einige Dinge durcheinander.

Bei 4- Zimmernwohnungen, die für Familien geeignet sind, herrscht Mangel. Die Masse der Mietwohnungen haben 2 bis 3 Zimmer. Das ist wohl auch darin begründet, daß der "ideale Mieter" eine Einzelperson oder ein Paar ist, weil die die Wohnung weniger abnutzen als Kinder und leichter wieder rausgekündigt werden können, wenn man das möchte. Insofern ist marktbedingt für 4-Zimmerwohnungen eine höhere qm-Miete erzielbar als für 3-Zimmer Wohnungen.

Die enormen Mietsteigerungen bei 2- bis 3-Zimmerwohnungn sind meiner Meinung nach zum Teil von den Medien gemacht, da die Medien den Vermietern sugerieren sie könnte 13 € und mehr bekommen. Dazu kommt das Lagephänomen, die Lagen, die gemeinhin als prestigeträchtige "Bestlagen"
betrachtet werden (es objektiv aber oft nicht sind) profitieren davon, daß eine große Nachfrage viele Leute dorthin treibt, was die Preise treibt. In anderen Lagen - die objektiv besser sein können - sind dann diese Extrempreise nicht so leicht zu erzielen.

Es gibt zwei Sondergruppen: Zuziehende und Ausländer. Erstere suchen kurzfristig eine Wohnung und müssen dann nehmen was sie schnell kriegen
- oft suchen sie prestigeträchtiger Bestlage - und zahlen dann entsprechend. Auf die Idee sich erstmal eine möblierte Wohnung auf Zeit zu mieten und in Ruhe die Gegend zu checken, um eine vernünftige Wohnung zu suchen, kommen nur wenige. Die zweite Gruppe hat oft mit Vorurteilen zu kämpfen und kommt für viele Vermieter als Mieter gar nicht in Betracht - was ebenfalls dumm seitens der Vermieter ist.

Und die Politik braucht das Problem um sich sozial in den Medien präsentieren zu können und Betroffenheit heucheln. Würde sie es lösen hätten sie kein Thema mehr. Im Kommunalwahlkampf stand auf Plakaten aller Parteien Gejammer über die Mietpreise. In Wahrheit treibt die Politik die Mieten in die Höhe: EnEV, EEG, Rauchmelder, Legionellentests, demnächst Kanalprüfungen, Pfrüfungen von Tanks, Baumschutzverodrnung, Freiflächengestaltungsvorschriften, ....


Neu: 2014-04-07:

[18:45] Focus: München, Kiel, Erfurt, Essen – so viel Eigentumswohnung bekommen Sie für 150.000 Euro

Die Kaufpreise für eine Eigentumswohnung in Deutschland sind je nach Stadt extrem verschieden. Teilweise unterscheiden sie sich um das Sechsfache. FOCUS Online zeigt, in welchen Städten Sie mit einem Budget von 150.000 Euro am meisten Wohnfläche bekommen.

Dort wo es Jobs gibt, gibt es Geld für die Kreditraten.


Neu: 2014-04-06:

[13:00] Welt: Eigentum vernichtet

Höhere Steuern, neue Verordnungen – der Staat schröpft Immobilieneigner, wo er kann. Sorgenfreier Lebensabend im abbezahlten Haus? Eine Illusion

Die Immo kann leider nicht weglaufen und der Michel ist leider ganz immo-gierig.

Leserkommentar-DE: In Hartgeld.com schon lange vorhergesagt. Heute steht es in der  WELT AM SONNTAG

Das sind erst die harmlosen Sachen, nicht die Grauslichkeiten wie Enteignungen, über die hier diskutiert wird.WE.

[13:30] Leserkommentar-DE:
Abzocke mit der Grundsteuer. Ist der Staat Pleite wird er zum Raubritter. Hier ein alltägliches Beispiel. Einfamilienhaus Grundsteuer. Anhebung innerhalb von 3 Jahren von 330€ auf 470€. Reale Inflationsrate über 10% pro Jahr. Begründung: Wir als Kommunune sind vollkommen pleite. Um unter den Schutzschirm des Landes (ebenfalls pleite) schlüpfen zu können, müssen wir die Grundsteuer in unserer Landgemeinde als Bedingung anheben. Dann gibt es Geld vom Land mit dem wir unsere Prestigeprojekte wieder bezahlen können. Sagenhaft. Es werde Geld.

Wie bereits gesagt, dass sind immer noch die harmlosen Sachen, noch keine Vermögensabgabe oder Zwangshypothek.WE.

[15:30] Der Zyniker zum blauen Cheffe-Kommentar 13:30:

Zur kommenden Vermögensabgabe möchte ich anführen, dass ich ziemlich sicher bin, dass diese mit der (viel zu großen) Wohnfläche kombiniert wird.
Die Leute bauen wie von Sinnen Häuser, mit Wohnflächen, die jenseits von gut und böse sind und zwar ausnahmslos ALLE! Durch die Einreichpläne ist alles wunderbar dokumentiert, worauf man den Kreditsklaven per Knopfdruck die Zahlscheine schicken kann.

Falls ein Häuslebauer seinen 200m2 Keller als Abstellraum angeführt hat, wird er womöglich einen Besuch von der Baupolizei erhalten, die das Gegenteil feststellt, was wiederum zusätzliche Mehrkosten verursacht.

Als weitere Abzocke kann man noch dazufügen, dass z. Bsp. der erhöhte Energieverbrauch für unnötige CO2-Ausstöße sorgt (ist ja gerade sehr inn), welcher wieder zusätzlich pro m3 bestraft wird.

Ganz am Ende kommt die Zwangshypo, die dann aber natürlich eine viel schönere Bezeichnung erhält, wie z. Bsp.: Eigenheimbeitrag (ist mir gerade spontan eingefallen).
So können die Kreditschafe dann voller Stolz verkünden, dass sie das gerne bezahlen, um sich als Hausbesitzer von den Mietern hervorzuheben.

Die Politik kann jederzeit solche Sachen beschliessen und Immos können nicht weglaufen. Man kann sie nur rechtzeitig verkaufen. Der >Zyniker kommt aus der Baubranche, also weiss er wie überdimensioniert auf Kredit gebaut wird.WE.
 

[11:45] Die Schweiz will die Immo-Blase stoppen: Immobilien-Besitzern drohen massiv höhere Zinsen

Die Finanzaufsicht fürchtet eine Immobilienblase. Sie plant deshalb eine drastische Massnahme: Wer Wohneigentum kauft, soll seine Hypothek viel schneller zurückzahlen.

Konkret: In Tiefzinsphasen wie heute sollen sie nicht mehr mit dem normalen Zins auf ihrem Hypokredit davonkommen. Neu sollen sie jenen Zins zahlen, mit dem die Banken intern in ihren Sicherheitsmodellen rechnen. Dieser kalkulatorische Zins liegt bei rund fünf Prozent und ist damit mindestens doppelt so hoch wie der Hypothekarzins. Der Aufpreis zum Marktzins soll zur Rückzahlung der Hypothek verwendet werden.

Das Ergebnis ist ein Immo-Crash, denn solche Zinsen kann sich fast niemand leisten.

[13:00] Leserkommentar-DE:
Das war immer mein Reden. Denn man sollte immer mit 8 rechnen.
Sind die Zinsen niedrig (2%) dann sollte man mit 6% tilgen.
Sind die Zinsen hoch (6%) dann kann man mit 2 % tilgen.

Nur, das macht fast keiner, denn alle schauen nur darauf, kann ich mir die Kreditrate DERZEIT leisten und bekomme ich den Kredit.WE.


Neu: 2014-04-04:

[17:45] Leserzuschrift: Fürs Wörterbuch:

immobil= illiquid
Kredit= verpfändete Zukunft

Stimmt exakt.
 

[14:45] Leserzuschrift-DE: ich bin in der Immobilien-Zwickmühle:

Ich bin begeisterter Hartgeld-Leser und Metalltechnisch einigermaßen gut aufgestellt. Meine Verlobte unterstützt die Vorsorge, hat aber das große Ganze noch nicht erfasst. Wir heiraten bald und was machen Verheiratete in unserer Region als erstes? Sie bauen ein Haus. "Bei diesen Zinsen ist ja blöd, wer kein Haus baut", heisst es von allen Seiten.

Ich habe immer wieder die Beiträge im Bereich Investment Immobilien verfolgt, aber ganz ehrlich, ich kann mit diesen Wissens-Einzelteilen niemanden überzeigen.

Deshalb wäre ich äusserst dankbar, wenn mir jemand eine kleine Zusammenfassung zu diesen Fragen geben könnte, mit der ich zumindest meine Verlobte bearbeiten kann (Stichpunkte würden ja genügen):

Wieso ist eine kreditfinanzierte Immobilie während einer Krise gefährlich? Wertverlust und damit Verlust der Sicherheit bei der Bank?

Was kann einem passieren, wenn die Zinsen steigen, man die Kredit-Zinsen aber über viele Jahre festgeschrieben hat?

Da sicher auch andere Leser in einer solchen Zwickmühle sein dürften, wird das hier beantwortet. Diese Seite ist voll von Information, warum Immos auf Kredit gerade jetzt gefährlich sind. Bitte im Archiv nachsehen.

Der richtige Investor hat eine Fähigkeit: er denkt selbst und lässt sich von der Schafsmasse nicht mitreissen. Gegenüber der Verwandtschaft standhaft zu sein, sollte kein Problem sein. Falls Ihre Verlobte nicht einsehen will, dass ein Hausbau auf Kredit Unsinn ist, dann heiraten Sie einfach nicht. Zumindest unterschreiben Sie keinen Kreditvertrag.

PS: ich selbst konnte kürzlich bei einem Verwandten (Akademiker) selbst sehen, wie nutzlos gute Ratschläge sind: als ich ihm vor etwa 4 Monaten sagte, dass er seinen Dachboden nicht zu einer Wohnung ausbauen soll und lieber Gold und Silber beschaffen soll. Denn seine Villa werde es bald für max. 10 Unzen Gold geben. Kürzlich sah ich, dass der den Dachboden doch und auf Kredit ausbaut - es wird nie jemand drinnen wohnen. Es ist leider sinnlos den Immobilientrieb der Herde aufhalten zu wollen.WE.

[15:30] Leserkommentar zu Zwickmühle:

Mal abgesehen davon das allein schon das Wort "Immobilie" nämlich immobil, festgenagelt an einem Ort für mich nicht gerade verlockend klingt, sollte man auch mal berechnen wieviele Jahre man für dieses Geld zur Miete wohnen kann. Leicht werden nämlich die Kosten für alle möglichen Abgaben, Steuern, anfallende Reperaturen etc. einfach unter den Tisch gekehrt. Gerade dieses Kosten sind aber in Summe sicher schon eine "halbe Miete".

So ein Haus stellt in der Regel eine monatliche Belastung dar die ca. 30 Jahre anhält; hält die Liebe auch so lange ?
Niedrige Zinsen ? Toll, bedeuten aber im Umkehrschluß immer auch überzogene Marktpreise. Steigen die Zinsen, bricht der Markt ein, womit auch das Eigenheim stark an Wert verliert. Also auch nicht so doll.

In einer Zeit wo alle Zeichen auf Systemabbruch, oder zumindest auf eine große Krise hindeuten sollte man ruhig etwas Geduld aufbringen.
Der Zeitpunkt für Schnäppchen kommt ganz sicher.

Ein früherer Kollege hat einmal ganz billig einen Rohbau aus einem Notverkauf nach einer Scheidung gekauft. Diese Ehe ist offenbar an den finanziellen Belastungen durch den Hausbau zerbrochen. Man kann sicher sein, dass beide auf einem Teil der Schulden sitzengeblieben sind.WE.

[15:30] Leserkommentar-IT:
Ein Tipp wäre, den Partner zu überzeugen, den Immokauf zu verschieben, erklären, dass Immos zur Zeit teuer und EM billig sind.Es gibt genug einschlägige Literatur, die überzeugend berechnet, dass mieten billiger sein kann.

Das hilft leider überhaupt nichts, denn zur Eheschliessung gehört offenbar das eigene Haus. Ich kenne noch einen absurderen Fall aus meiner Angestelltenzeit: da bekam ein Ingenieur zur Eheschliessung von den Eltern im Heimatdorf einen Baugrund geschenkt und MUSSTE dort sein Haus bauen. Nachdem es in der dortigen Einöde keine passenden Jobs gab, hiess es Pendeln nach Wien: zuerst mit dem Auto 25km zum Bahnhof Amstetten, dann über 1 1/2 Stunden mit dem Zug zum Wiener Westbahnhof, von dort noch 40 Minuten weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsplatz im 21. Bezirk. Das 2 mal pro Tag. Also, Arbeiten, Fahren und Schlafen, sonst bestand dieses Leben aus nichts.WE.

[15:45] Leserkommentar-DE: Hier ganz kurz drei wichtige Gründe gegen Immobilienerwerb:

1) Niedrige Zinsen bedeuten hohe Preise. Hohe Zinsen bedeuten niedrige Preise. Wer kauft schon freiwillig zu hohen Preisen?
2) Für den Immobilienkredit haftet der Kreditnehmer mit seinem gesamten Vermögen. Sobald die "Kreditsicherheit" Immobilie weniger wert ist als der Restkredit greift die Bank auf andere Vermögenserte zu.
3) Eine Zinsfestschreibung ist nicht so fest wie sie aussieht. Sobald die marktüblichen Zinsen nicht mehr 3 % pro Jahr betragen sondern 30 % kündigt die Bank den Kredit wegen Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB).

Diese Argumente prallen alle ab, denn sie sind Investor-Argumente. Hier aber geht es um Prestige und Gewohnheiten.WE.

[15:45] Lesertipp: unter www.martin-schweiger.com ist alles gut zusammengefaßt!

Allgemein für Investments, aber auch speziell für Immobilien!

[16:15] Leserkommentar: Eine Antwort:

Anfrage lautet wie folgt:
Wieso ist eine kreditfinanzierte Immobilie während einer Krise gefährlich? Wertverlust und damit Verlust der Sicherheit bei der Bank?
Was kann einem passieren, wenn die Zinsen steigen, man die Kredit-Zinsen aber über viele Jahre festgeschrieben hat?

Die Antwort ist ein wenig komplex, wenn die Grundlagen des Aufbaus der Kreditwirtschaft fehlen. Es sollen daher nur folgende Schlagworte und Kurzerleuterungen genügen:

1.) Kredite mit flexiblen Zinsen sind ein hohes Risiko. Jetzt sind die Zinsen niedrig, irgendwann können sie hoch werden. Dann werden auch Ihre Kreditzinsen angepasst und Sie haben plötzlich ein Vielfaches der Kreditzinsen als Kosten zu stemmen. Wenn Sie Glück haben, bekommen Sie die (aus gutem Grund) höheren Fixzinsen. Dann ist Ihr Risiko etwas geringer - solange Ihre Bank überlebt. Denn wenn Ihre Bank pleite geht (siehe Punkt 3 der Ausführungen) können Sie Probleme damit bekommen.

2.) Ihr Kredit wird mit der von Ihnen erworbenen Immobilie besichert. Derzeit ist Ihre Immobilie etwas wert. In der Zukunft kann Ihre Immobilie an Wert verlieren. Wenn das geschieht, werden Sie aufgefordert, weitere Sicherungen zu geben / zu verpfänden oder der Kredit wird Ihnen fällig gestellt. In beiden Fällen besteht das Risiko, dass sie Ihre Immobilie verlieren und trotzdem auf dem Kredit sitzen bleiben. Der Erlös der Verwertung (idR Verkauf oder Versteigerung) Ihres Hauses bringt mit Sicherheit (da aus Not gerichtlich durchgeführt) nicht den Wert, den es tatsächlich haben könnte, wenn Sie gezielt verkaufen.

3.) Nachdem Ihr Kredit mit der Immobilie besichtert ist - was passiert, wenn Ihr Kredit von Ihrer Bank verkauft wird (weil die Bank z.B. Liquidität benötigt oder als Bad Bank abgewickelt wird) und der neue Besitzer Ihres Kredits trotz der von Ihnen korrekten und rechtzeitigen Zahlung aller Kreditraten bzw. Zinsen den Kredit fällig stellt oder zur Verwertung Ihrer Immobilie schreitet? Je nach Situation und den Fähigkeiten Ihres Anwalts (den Sie dann benötigen!!!) geht sowas gut aus und Sie können das Haus behalten, aber Kosten udn Ärger daraus haben Sie allemal.

4.) Und nachdem das alles schon passieren kann, wenn Sie nicht, wie auf Hartgeld prognostiziert, an den Gesamtzusammenbruch der Wirtschaft denken wollen, jetzt stellen Sie sich bitte für einen kurzen Augenblick vor, wie alles, was Sie wirtschaftlich kennen, binnen weniger Tage um Sie herum zusammen bricht. Wenn Ihnen nicht mal mehr ein Anwalt hilft, weil es keine Gerichte mehr gibt, an die Sie sich wenden könnten. Wenn Heuschreckenfonds alles verwerten, was noch irgendwie Wert in Deutschland hat. Wenn Bewaffnete Sie von Ihrem Haus vertreiben,w eil es jetzt einfach der Bank gehört und eingezogen wird? Wollen wir das mal nicht hoffen, aber bis der Kredit abgezahlt ist, und zwar bis zur allerletzten Rate und bis zur Löschung der Eintragung der Bank im Grundbuch (Achtung, da kann der Kredit schon längst abgezahlt sein, beliebtes Spiel ist, dass das einfach "vergessen" wird) sind Sie mit dem Haus der Bank ausgeliefert.

5.) Und zu alledem oben kommt vielleicht auch noch der Staat und belastet im Zuge einer Währungsreform alle Immobilien mit einer Sondersteuer oder Sonderhypothek zu Gunsten des Staates, wie schon geschehen bei der Einführung der D-Mark nach dem 2. WK.

6.) Darauf zu hoffen, dass im Zuge einer Währungsreform auch die Privatkredite irgendwie "gekürzt" werden ist trügerisch. In Zypern war das nicht der Fall. Es ist im Gegenteil an zu nehmen, dass das der letzte Schritt der Umverteilung des Privatbesitzes hin zu Staat und vor allem Banken sein wird. Also seien Sie vor Krediten gewarnt.

Danke, aber das wird auch nicht helfen, da die Schafe nicht hören wollen. Das Archiv dieser Seite ist voll damit.WE.

[16:15] Der Zyniker: bitte das auswendig lernen: Free-Goldmode-Preis
 

[13:50] Cash: CS sagt Ende des Immo-Booms vorher

Die Credit Suisse rechnet mit einem deutlich anspruchsvolleren Schweizer Immobilienmarkt und schreibt, in welchen Regionen derzeit Überkapazitäten geschaffen werden.

Das weiß ich noch aus meiner CH-Zeit. Unglaublich was im Großraum Zürich das Leben in Kuhdörfern gekostet hat, ob als Eigentum oder Mietobjekt! TB


Neu: 2014-04-03:

[08:10] etfdaily: The Chinese Are On A Real Estate Buying Spree All Over America

Has the United States ever experienced a time when a foreign nation has attempted to buy up so much of our land all at once? As you will read about in this article, the Chinese are on a real estate buying spree all over America. In fact, in some cases large chunks of land are actually being given to them. Yes, you read that correctly. China is on the way to becoming the dominant land owner in the entire country, and that is starting to alarm a lot of people. Do we really want a foreign superpower to physically own so much of our territory?

Die Chinesen bringen die wertlosen Baumwolllappen wieder dorthin zurück wo sie hingehören, und bauen sich mit Amigeld eine gehörige Hausmacht im Amiland auf. G'scheit! TB


Neu: 2014-04-02:

[14:10] BE: Immofinanz & Co: Norwegischer Staatsfonds hält Austro-Aktien um 1,13 Milliarden

Mit einem Investment von 1,13 Milliarden Euro ist die staatliche Norges Bank der größte institutionelle Einzelinvestor an der Wiener Börse. Etwas mehr als ein Zehntel der Summe - exakt 156,7 Millionen Euro - stecken in österreichischen Immobilien-Aktien.


Neu: 2014-04-01:

[16:45] DWN: Die Immobilie ist die beliebteste Altersvorsorge

Mehr als drei Viertel der Deutschen halten eine selbstgenutzte Wohnung oder ein selbstgenutztes Haus für die beste Altersvorsorge. 68 Prozent würden sich für eine vermietete Immobilie entscheiden. Renten- und Lebensversicherungen verlieren an Attraktivität

Die Leute wissen nicht, welches illiquide Klumpenrisiko sie sich damit aufhalsen. Bisher sind sie mit Immos recht gut gefahren, aber auch nur in Gegenden, wo es genügend Arbeitsplätze gibt. Es ist das erklärte Ziel der verborgenen Eliten die "Neureichen" (Jim Sinclair) zu enteignen, denn diese halten nur Immos und Papiere. Das geht nach dem Tag-X alles unter.WE.

 

 

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