Werbung

Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2014-04-14:

[17:45] Zum gestrigen Armeechef-Interview: Pro Person und Woche mindestens 14 Liter Wasser


Neu: 2014-04-13:

[11:05] Schweizamsonntag:  Der Armeechef rät der Bevölkerung, Notvorräte anzulegen

[18:00] Den wahren Grund für seine Warnung - Finanzzusammenbruch - kann er natürlich nicht nennen.WE.


Neu: 2014-04-10:

[11:30] Blacklistednews: 16 Signs That Most Americans Are Not Prepared For The Coming Economic Collapse

Ich fürchte in Europa sehen die Zahlen ähnlich aus!


Neu: 2014-04-07:

[08:50] Winkler: Survivalhandbuch

[11:10] Leserkommentar-AT zum Handbuch:

Das "Survivalhandbuch" enthält zahlreiche äußerst wertvolle Tipps; zu Beginn sogar wichtige psychologische Anregungen - man merkt, da hat ein Erfahrener etwas zu sagen. Ich frage mich, ob die Mehrzahl der "Hartgeld-Gemeinde" mit dieser Philosophie etwas anfangen kann? Wir sind doch großteils in "fortgeschrittener Jugend" und können (und WOLLEN) mit unseren rheumatischen Gelenken doch keinen 30kg-Rucksack mehr schleppen. (Winklers empfohlenes Gepäckgesamtgewicht geht übrigens deutlich in Richtung 100kg...)

Da halte ich mich lieber an das "ORTSFESTE Survivaltraining" - also jede Menge Vorräte, Heizmaterial, Trinkwasser und natürlich auch "Glänzendes"... eben HARTGELD! Übrigens, wer schon mal "Survival" gemacht hat, dabei "ein wenig" nass wurde (also bis auf die Unterhose), mit allen möglichen Insektenspezies zwar Bekanntschaft gemacht, aber sicher KEINE Freundschaft geschlossen hat, und in der Nacht KEIN AUGE zugemacht hat, war nach wenigen Tagen heilfroh, wieder duschen zu können, bzw. in einem GERADEN und TROCKENEN Bett schlafen zu dürfen... Wer sein Haus in der Krise (ich rede nicht von Krieg) nur für 3 Tage verlässt, wird anlässlich der Rückkehr erkennen, was man so alles demontieren kann. Wer sein Haus für einen längeren Zeitraum verlassen haben wird, wird vermutlich "neue DAUER-Mieter" vorfinden, welche "IHR NEUES HAUS" mit Klauen und Zähnen verteidigen werden...!?!

Ich möchte nicht, dass dann ungebetene "Gäste" in meinem Haus "Ostern-reloaded" auf der Suche nach den "goldenen Nestchen" inszenieren - UND BLEIBE DAHER ZU HAUSE - EGAL WAS KOMMT!!! STAND YOUR GROUND!!! Übrigens zeigen Erfahrungsberichte sehr beeindruckend, dass sich die Reihen der "Hausflüchter" deutlich schneller gelichtet haben, als jene der "HOCKENBLEIBER"! Wer nicht REGELMÄSSIG Survival trainiert, SOLLTE DIE HÄNDE DAVON LASSEN!

[11:40] weiterer Leserkommentar-DE zum Handbuch:

kann meinem Vorschreiber aus AT nur zustimmen, habe früher Survivaltraining und Touren in Nordfinnland gemacht und war bis zu 6 Wochen allein in der Wildnis unterwegs, das geht aber wirklich nur wenn man jung ist, ich tu mir das als Silberrücken nicht mehr an. Mein Motto: My Home is my Castle. Krisenvorsorge fängt sowieso in den meisten Fällen erst einmal im Kopf an. Daran scheitern schon die meisten. Mein Tip: Macht Euch einen Plan und strukturiert Euch. Essen, Trinken, Obdacht, Wärme und Schutz und bei allem unauffällig bleiben. Wenns knallt : Kopf runter und warten bis das Schlimmste vorbei ist. Helden werden nicht alt und die Friedhöfe sind voll von ihnen. Es wird keine apokalyptischen MAD MAX Szenarien in D geben, warum auch, die Infrastruktur ist in Ordnung die Menschen lernen dann schnell und dann ist gute Nachbarschaft wichtig. Macht weiter so die Menschen brauchen Euch

[13:45] Dieses Handbuch ist total absurd, es beschreibt die Ausrüstung für Soldaten, Camper, etc. Wozu braucht man Zelte, Schlafsäche oder gar Schleifsteine. Die wichtigsten Sachen werden sein: keine Schulden, nicht von einem Einkommen abhängig sein, genügend Geld das überlebt, eine sichere Wohnung, Lebensmittelvorräte und eventuell Waffen. Wenn man flüchten muss, kann man das mit dem Auto machen, man kann sich in ein Hotelzimmer oder ein leerstehendes Haus einmieten - beide Arten werden massenhaft leerstehen.WE.

[13:55] Leserkommentar zu obigem Leserkommentar-DE zum Handbuch:

Ich stimme dem Schreiber um 11.40 voll und ganz zu. Was wurde passieren wenn alle abhauen wurden, das macht man nicht mal in Kriegszeit. Stay king of your own castle, see einer der die Führung übernimmt , weil viele leute werden so verwirrt sein und erstmal psychologische Hilfe/Richtlinien brauchen, dafür sind hartgeldler bestens vorbereitet

[17:30] Der Indianer: wir dürfen nicht vergessen wie Winkler denkt.

Er ist von der Endzeitfraktion. Einen neuen Anfang für Winkler gibt es erst, wenn Millionen gestorben sind, viel mehr als im 1. u. 2. WK zusammen.
Das ganze untermauert er dann noch mit seiner "Hofastrologin". Zudem ist er ja Fabulierer bzw. esoterischer SF-Schriftsteller. Er schreibt manchmal gute Sachen, doch er ist zumindest für mich verblendet. Deutschland kann für nur neu erstehen wenn Deutschland vorher in Blut fast ersäuft. Darum ist ja HG so wichtig einen Gegenpol zu schaffen, damit der Leser seine Mitte finden kann.
Ist im Moment auch auf dem Buchmarkt so, welche sich diesen Problemen beschäftigen. Entweder schreiben Sie wir kommen alle in den Himmel und alles wird supergut, oder was kommt ist der höllische Nachhof der Hölle. Dazwischen gibts es nur wenig. Leider.

Dieses Survival-Handbuch hat sicher nicht Michael Winkler geschrieben. So "sportlich" ist Winkler keinesfalls.

[18:30] Der Mexikaner zum blauen Kommentar 13:45:

Die Masse denkt aktuell soweit wie:

Woher bekomme ich einen Job, damit ich meine Kreditraten (fürs Haus) zahlen kann und „angenehm leben" (was auch immer diese Trottel darunter verstehen)? Geplant wird nichts bei denen ausser der Urlaub (am besten 3 mal im Jahr). Die Bilanz des (Konzern-) arbeitgebers gucken die sich gar nicht an, aber bewegen sich richtig, wenns schon zu spät ist (die Insolvenz droht, wie 2008).

Jeder, der schuldenfrei ist, genügend echtes Geld beiseite geschafft hat und es vllt. sogar noch hinbekommt, etwas Einkommen zu generieren (auch wenn gar nicht notwendig) wird vorne sein.

Am allerwichtigsten ist jedoch, mental belastbar zu sein und sich auf die kommenden Änderungen schon jetzt vorzubereiten.

Alle anderen gehen dann zu Fuss, fahren mit dem Fahrrad oder maximal zu fúnft im kleinen Auto, welches sie vorher via Internet-Mitfahrzentrale organisiert haben. Das nennt sich dann shareconomy, darauf fahren die ganzen Gutmenschen vom Kollwitzplatz in Berlin besonders drauf ab.

Ja, die brauchen dann Zelte und Schlafsäcke - weil sie aus ihren Kredithäusern geworfen werden.WE.

[18:45] Leserkommentar-DE: Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag:

Ich würde grundsätzlich nicht sagen, dass "Pfadfinderwissen" nicht auch mal nützlich sein kann im Leben. Die Wahrscheinlichkeit dieses Wissen mal verwenden zu können ist wahrscheinlich höher als die Chance die Brandversicherung jemals zu benötigen.

Aber wer allen ernstes glaubt in einem Land wie Deutschland, Österreich oder Schweiz im Notfall im Wald hausen und sich mit Jagd und Fischfang über Wasser zu halten ist für mich gelinde gesagt ein Blödmann. Das geht vielleicht in Canada, Finland oder Sibirien, aber sicher nicht in so dichtbesiedelten Ländern hier in Mitteleuropa. Wenn dann der Hobby-Trapper tatsächlich ein Eckchen findet, wo er allein vor sich hin surviven kann, ohne von anderen Menschen gestört zu werden, dann verreckt er garantiert innerhalb kurzer Zeit an hygienischen Problemen. Wer ausser einem Jäger oder Metzger kann heute noch ein Tier aufbrechen, hat Ahnung von Heilpflanzen etc. Für die meisten wäre das der sichere Tod. Auch die Pelzjäger früher waren regelmässig alle paar Monate in der Zivilisation um Vorräte aufzufrischen. Nur mageres Wildfleisch futtern ohne genug Fette und Vitamine kann bis zum Tod führen.

Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag. Eine Möglichkeit dummen Leuten ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Die zahlen dann für ein 2$ Chinamesser 30 Euro, nur weil da "Bear Grills it" drauf steht...

Es gibt aber auch Leute die vernünftiger an die Sache ran gehen. Ich kann da Fernando Aquirre "TheModernSurvivalist" empfehlen. Ein Argentinier, der nicht über mögliche Szenarien fantasiert, sondern konkret über die Lehren aus dem Untergang Argentiniens blogt. Alltägliche Situationen aus einem chaotischen Land schildert und aufzeigt, wie er unter solchen Bedingung überlebt.

Er hat ein Buch geschrieben "Surviving the Economic Collapse", die Inhalte aus dem Buch kann man aber auch umsonst auf seinem Blog "http://ferfal.blogspot.de/" oder auf Youtube Channel "TheModernSurvivalist". Fernando ist ein "Gearfreak", wie viele Männer, aber er hat auch sehr vernünftige Ansichten und liefert teils überaschende Einsichten. So ist z.B. die Versorgung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern in den Großstädten Argentiniens besser gewesen als auf dem Land, weil die Regierung Unruhen erwartet und die Ressourcen dementsprechend umgeleitet hat. Normalerweise würde man ja das Gegenteil erwarten.

Ja, Pfadfinderwissen, so kann man es nennen. Pfadfinder kommen meist aus gutsituierten Familien und probieren manchmal Wildnis. Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE: "Survival"-Handbuch?

Es handelt sich um einen typischen Fall von "Rucksackfieber". Ein "Ich packe meinen Koffer"-Spiel.
"Survival" ist in Deutschland als Begriff durch Rüdiger Nehberg und co mitgeprägt.

Das mag zwar als LandStreicher/Vagabund/Weltreisender/Flüchtling/Armutsmigrant etc. seine Berechtigung haben... Allerdings ist es die denkbar schlechteste Situation in einer Krise als Flüchtling herumzulaufen.
Man denke an die Flüchtlinge im Nachkriegsdeutschland, oder die Bewohner der "Dust Bowl" in den USA.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dust_Bowl - die landeten buchstäblich am "Kartoffelacker" oder der Orangenplantage...

Das Internet ist voll mit solchen Listen, aber diese sind meist selbst nichtmal als ein "Fluchtgepäck" für 2-3 Tage wirklich brauchbar. Realistisch z.B. wäre z.B. ein Chemiestörfall, oder ein Fukushima-artiges Problem, oder nur Wohnung/Haus verlassen wegen einer gefundenen Fliegerbombe etc. was auch in Wien oder München vorkommt. Dann gehts aber nicht in das nächste Waldstück zum Camping sondern in ne Notunterkunft, oder halt in ein Hotel paar (hundert?) km weiter. Riesengewicht und Camping-Kram dabei, aber die wichtigsten Dinge Fehlen fast immer auf den Listen. Was nützt der Kochtopf wenn man dann Regenwürmer drin heiß machen soll weil man nix zu Essen dabei hat? - Und vor allem fehlt fast immer das wichtigste, und zwar Wasser... VIEL Wasser. Das 1 Liter Trinkfläschen ist an nem Frühlingstag nach 3 Stunden gehen leergetrunken und dann wird von 20km Tagesmärschen etc. fabuliert wo es schon ein Problem ist wenn die Leute paar Stunden im Urlaubsstau stehen müssen oder wenn im ICE die Klimaanlage ausfällt...

In den USA trennt man zwischen "Bushcraft" und "Prepper". "Endzeitprepper" macht man sich in den Medien zwar immer lustig, aber in den USA fliegt die Sicherung auch gerne mal länger heraus und es gibt Tornados, Hurricanes und andere Späße so da da durchaus Praxiserfahrungen dahinterstehen.

Etwas "Pfadfinderwissen" und Hausverstand sollte aber trotzdem jeder haben. Autopanne und kaputtes Handy kann auch in D und AT ziemlich unangenehm werden zur falschen Jahreszeit... Bei nem längeren Stromausfall funktioniert der Brotbackautomat und die Mikrowelle daheim auch nicht. Die Pasta und den Reis muss man aber trotzdem irgendwie weich bekommen. Wie man das nun auf dem Balkon einer Wohnung machen soll? - Da scheitert dann auch der Ingenieur... Due Dilligance machen... Hirn einschalten...

Bushcraft steht also in diesem Handbuch.

[20:30] Der Mexikaner zu "Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE."

Absolut zutreffend. Die meisten leben schon heute nur in den Tag hinein und denken, den nächsten Monat kommt wieder Geld „von der Arbeit“ weil das im Monat davor auch so war. Nach diesem Grundsatz ist auch deren Leben organisiert, weshalb jeder nette Konsumschulden vor sich her trägt. Der Kredit fúr die Selbstgenutzte Immo ist auch eine Konsumschuld wie das Leasing-Auto, wissen die nur nicht.

Die eher hartgeld-lastigen haben sich von solchen Überzeugungen schon längst verabschiedet und werden daher die Survival Nummer nicht mitmachen müssen.

Die Masse wird in den Mülltonnen nach Essbarem wühlen, wie 2002 in Argentinen.WE.


Neu: 2014-04-02:

[9:00] Leserzuschrift-DE: Telefon Umfrage zur Katastrophenvorbereitung:

Heute hat ein Marktforschungsinstitut bei uns angerufen. Es wurden Fragen zur eventuellen Vorbereitung auf Katastrophen gestellt. Es wurde z.B. explizit gefragt in wie weit man vorbereitet wäre auf einen längeren Stromausfall oder auf ABC-Waffen Einsatz. Die Studie wurde von der Bundesregierung, genauer dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Auftrag gegeben.

Eine sehr ungewöhnliche Meinungsumfrage. Offenbar will man wissen, wie die Bevölkerung vorbereitet ist.WE.


Neu: 2014-03-31:

[13:00] Vom Krisenstammtisch Berlin: Unterwegs mit einem Prepper


Neu: 2014-03-29:

[9:15] Leserzuschrift-CH: Krisenvorbereitungs-Tipps aus China:

wie schon erwähnt, lebe ich in China, dem abtrünnigen.
Somit bin ich mehrmals pro Jahr mit Taifunen und Erdbeben konfrontiert. In Folge durfte ich folgende für viele vielleicht triviale Erkenntnisse sammeln:

Batterien laufen aus! Niemals in für den Notfall bestimmte Geräte lassen.

Akkus altern! Bei Kurbeltaschenlampen bzw. Radios ist das nach spätesten 3 Jahren ein Thema. Gar nicht lustig wenn man mit der einen Hand kurbelt und mit der anderen Hand das Gerät halten oder den Sender einstellen muss

LED Stirnlampen! Viele! Überall! Man hat beide Hände frei und das Licht ist dort wohin man schaut. Ohne Strom ist die Nacht Tintenschwarz, hohe Verletzungsgefahr bei Stufen, Treppen.

Generatoren sind nützlich...um externe Autobatterien zu laden. Mit denen betreibt man temporär mittels Wandler Geräte und Werkzeuge bis so um die 1500 Watt, still und unauffällig. Dauerhafter Strom zum Kochen und Kühlen und Waschen und Beleuchtung mit Generator ist unrealistisch hinsichtlich Leistung,Treibstofflagerung&Verbrauch. Ein Solarpanel zum Akku Laden ist ebenfalls nützlich.

Die Dichtungen von Gaskartuschen altern!
Nach 3 Jahren Lagerung bei erstmaliger Benutzung auf Dichtigkeit achten.

Nach Murphy sind Geräte kaputt, wenn man sie am meisten braucht, kann ich bestätigen! Also Redundanz und regelmässige Funktionsprüfung.

Die meisten Geräte/Maschinen/Autos etc. werden sofort dauerhaft unbrauchbar, wenn Wasser, speziel Salzwasser, eindringt. Wasserschutz ist extrem wichtig.

Es schockiert, selbst mit Vorbereitung, wenn der Strom, Wasser, Telefon und Nachrichten weg sind: Mehrmals pro Jahr mit Einbruch der Dunkelheit den Strom abstellen und Wasser abdrehen, zur Übung. Strassenbeleuchtung von aussen gilt nicht!

Fluchtburg: Mobilität und bunkern sind unvereinbar. Meine Frau und Tochter sind vor knapp einem Jahr von einer Trabentenstadt aufs Dorf gezogen. Wir sind immer noch im Reibungsprozess mit den Nachbarn! Wenn es knallt, mal so eben abhauen geht nur mit Dingen am Leib. Ob man dann an der Fluchtburg ankommt und mit offenen Armen aufgenommen wird steht auf einem anderen Blatt.


Neu: 2014-03-21:

[17:30] Gute Tipps: Take These 11 Steps To Survive An International Crisis


Neu: 2014-03-19:

[16:00] Info vom Krisenstammtisch Berlin:

Wir als Krisenstammtisch Berlin, haben seit Nov 13 vermehrte Anfragen an Teilnahme am Stammtisch hier.

Sehr reges Interesse und viele Fragen per Mail, hauptsächlich Großraum Berlin.

Auch ein Interview mit der WELT, ein Bericht über Krisenvorsorge und was das ist, soll im April kommen.

Das Interview wurde mit der WELT schon geführt. Text gelesen und abgesegnet.

Dann war das Deutschlandradio Kultur, bei uns bei einem Stammtischtreffen im März LIVE dabei. Wir auch eine 5-6 minütige Reportage über

die Krisenvorsorge Stammtische und Ihre Beweggründe überhaupt Krisenvorsorge zu betreiben.

Warum gerade jetzt ? Ich denke viele kommen zu der Einsicht nun ist die Zeit Reif etwas zu tun , für die eigene Vorsorge.

Nennen wir nur die Ukraine Krise. Da haben viele nun echt Angst.

Was sich da noch entwickeln könnte , gepaart mit einem Systemcrash, Krieg, Unruhen und Verfall des EURO , oder einer

Währungsumstellung. in Gesprächen werden auch echte Kriegsangst genannt.
Bis zur Ukraine sind es nur 600km.

Was da tun dann? Wie soll ichich verhalten ? Was muss ich an Lebensmitteln bevorraten zu Hause ?

Gold + Silber kaufen. Viele Fragen von den Menschen.

Das wird sehr hart für viele, die sich nie um solche Dinge gekümmert haben, wenn der Tag X da ist.

Sie wollen genauere Informationen und Hilfe. Hilfe - was ist wichtig zu tun für die Familie oder sich selbst.

Man kann da ja grundlegendes falsch machen.

Und die Leute haben einfach Angst und wollen sich nicht nur auf die Medien Propaganda - alles sei gut und alles sei sicher - verlassen.

Langsaaam ganz langsaaam werde einige wach. Denen helfen wir gerne weiter in unserem Stammtisch.

Gratulation zum grossen Medienecho. Den Stammtisch findet man unter Stammtische.WE.
 

[10:15] Leserkommentar: Womit man auch in Deutschland in Zukunft wieder rechnen könnte:

--Der Kartoffelkrieg 1923

Wie Hamstern in Plündern übergeht, davon gibt der sogenannte Kartoffelkrieg, der sich im Oktober 1923 im Bergischen Land in der Gegend von Overath abspielte, einen kleinen Vorgeschmack. Damals ließ - als Folge der Weltwirtschaftskrise - eine galoppierende Inflation die Lebensmittelpreise rapide ansteigen. Fabriken und Betriebe standen still, und große Teile der Bevölkerung waren ohne Arbeit und Geld. Der Hunger trieb die Städter in immer größeren Scharen aufs Land. In Massen quollen sie aus den überfüllten Zügen. Im Herbst 1923 ging es den Hamsterern dabei vor allem um Kartoffeln, von denen Mitte Oktober ein Sack den gewaltigen Betrag von einer Milliarde Mark kostete, einen knappen Monat später aber bereits 500mal soviel.
Da die Bauern bald keine Kartoffeln mehr tauschen konnten oder wollten oder auch zuviel dafür verlangten, gingen ganze, Trupps von Hamsterern dazu über, sie aus den Feldern auszugraben. Den Preis dafür bestimmten sie selber. Das währte einige Tage. Dann bezahlten sie gar nichts mehr, sondern nahmen sich sogar noch Pferd und Wagen und fuhren die gestohlenen Kartoffeln zum Bahnhof. Die Bauern liefen hinterher. Auf den Feldern kam es zu Zusammenstößen zwischen Plünderern und Bauern, aber die Plünderer behielten wegen ihrer großen Zahl fast immer die Überhand. Die örtliche Polizei war machtlos. Ihre Anforderungen von Verstärkung und militärischem Schutz wurden abgeschlagen. Die englische Besatzung in Köln erklärte sich für nicht zuständig, und die französische Besatzung in Siegburg wollte nur unter der Bedingung helfen, daß die Bauern die »Rheinische Republik« ausriefen.
Da schritten die Bauern zur Selbsthilfe. Mit Knütteln, Mistgabeln, Dreschflegeln bewaffnet, traten sie am Morgen des 26. Oktober vor dem Overather Bahnhof an, von dem die meisten Raubzüge der Plünderer ihren Ausgang nahmen. Die mit dem Frühzug ankommenden Kömer wurden zurückgeschickt, aber dann lief der 9-Uhr-Zug ein, vollgepfropft mit Menschen, die entschlossen waren, sich Lebensmittel zu verschaffen. Sie drängten aus dem Bahnhof hinaus und suchten die Absperrung zu durchbrechen. Einigungsversuche der Besonnenen fruchteten nichts. Steine und Flaschen flogen, Hacken wurden geschwungen, und unter lautem Johlen setzte ein so gewaltiges Vorwärtsdrängen ein, daß die Kette der Bauern nicht mehr standhielt.
Die Plünderer brachen durch; über zahlreiche Verletzte hinwegtrampelnd, fluteten sie in den Ort hinein. Eingekeilt in die hin und her wogende Masse fürchteten einige berittene Bauern um ihr Leben. Die Aggressiveren unter den Plünderern, unter denen sich auch freigelassene Zuchthäusler befanden, versuchten, sie vom Pferd zu reißen. Von Panik erfaßt, griff ein Knecht zur Pistole und schoß in die Menge hinein. Zwei Menschen sanken zu Boden. Einer war sofort tot, der andere starb im Krankenhaus. Eine rasende Wut erfaßte die Menge. Der Schütze wurde vom Pferd heruntergezogen; es gelang ihm noch, sich loszureißen und eine Strecke weit zu fliehen, dann wurde er eingeholt und zu Tode geprügelt, die Leiche bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Nach dieser Bluttat rückten die Plünderer in Richtung Köln zurück.
Am nächsten Tag blieb alles ruhig. Doch am darauffolgenden Tag kamen sie wieder in großen Scharen an, und nun war niemand da, der sie aufhielt. Ausgerüstet mit Hacken, Säcken und Karren fielen sie über die Kartoffelfelder her. Von ferne sah es aus - wie der Chronist, der Overather Bürgermeister Simon, schreibt -, als ob Krähenschwärme sich auf den Äckern niedergelassen hätten. Große Trupps zogen auch über die Höfe, drangen in die Bauernhäuser und Ställe ein und stahlen alles, was sie an Eßbarem fanden. Hühner und Gänse wurden totgeschlagen und mitgenommen.
Die Einheimischen schauten resigniert zu, wie die Plünderer ihren Raub zum Bahnhof schleppten, der fest in der Hand der Plünderer war. Dort gab es bereits Hehler, die das Gestohlene aufkauften und in Waggons verluden. Der ganze Ort glich einem Zigeunerlager. Zu weiteren Raubzügen kam es in der Overather Gegend jedoch nicht mehr. Die Bergarbeiter, die um ihre Kartoffel-Versorgung fürchteten, blockierten gemeinsam mit den Bauern die Bahnhöfe an der Agger- und Sülztalstrecke. Etwas später konnte auch erreicht werden, daß sämtliche Tageszüge in diese Richtungen eingestellt wurden. Die Plünderer verlegten daraufhin ihre Tätigkeit in andere Gebiete. ---

Gewissen Studien zufolge sollen die Böden in Deutschland ohne Dünger und Phosphate nur Nahrungsmittel für ca. 45 Millionen Menschen hergeben. Bei der heutigen Mobilität könnten dann schnell Millionen in ländliche Gebiete einfallen. Andererseits können viele Menschen mit den Rohprodukten nichts mehr anfangen und würden vor einem Eimer Kartoffeln verhungern, weil sie nicht wissen, wie man die schält. Vor allen Dingen wüßten Viele garnicht, was sie Plündern sollen, weil sie nicht wissen wie die Nahrungsmittel in der Urform überhaupt aussehen. Weiterhin sind manche Nahrungsmittel selbst halbwegs "erfahrenen" Menschen gänzlich unbekannt. Es gibt beispielsweise eine Pflanze, die liefert Erträge wie Kartoffeln, wird ähnlich angebaut, ist anspruchsloser, wird genauso zubereitet, ist gesund und kann bei Frost im Boden bleiben und geerntet werden, wie man sie braucht. Was aber fast am wichtigsten ist, man kann sie problemlos selbst vermehren und ist diesbezüglich völlig unabhängig (ich spreche hier aus eigener Erfahrung). Deshalb ist das Diebstahlrisiko recht begrenzt, weil diese Pflanze kaum einer auf dem Speiseplan hat.

[16:00] In der schweren Depression wird eben alles gestohlen.WE.

[11:25] Leserkommentare-DE zu den Kartoffeln:

(1) Warum wird denn die Topinambur nicht beim Namen genannt? Weil die, die sie nicht kennen, es nicht "wert" sind, darüber zu erfahren?

(2) Falls mit der Kartoffelersatzpflanze Topinambur gemeint sein sollte, hat der Kollege nicht ganz Unrecht. Kennt kaum jemand und kann die Kartoffel gut ersetzen. Verträgt auch den Frost sehr gut und ist auch sonst recht anspruchslos. Wächst fast überall. Kann ich nur empfehlen. Jedoch muß die Pflanze gut vor den Sauen geschützt werden, da sie von Ihnen als Delikatesse sehr geschätzt werden.

[17:30] Leserkommentar-DE: Topinambur im Eigenversuch:

einschränkend zu dem, was die werten Leser schreiben muß ich leider sagen, daß sich die Knolle nicht für jeden eignet.

Ich habe 1 Woche lang mit der Familie Topi in den Mengen versucht zu essen, wie man es bei Kartoffeln gewöhnt ist und habe sie auch Bekannten und Verwandten weitergegeben. Das enttäuschende Ergebnis war, dass keiner diese Knolle gut vertragen hat. Durchfall, kolikartige Bauchschmerzen und Blähungen quälten mehr oder weniger alle ab dem zweiten Tag. Ob sich das bei Dauergenuß wieder gibt oder ob man sich evtl mit anfänglich sehr kleinen Mengen erst an den Verzehr gewöhnen muß, weiß ich nicht, bei mir hat es sich nicht "gegeben". Meine Mutter (Kriegsgeneration) konnte Topi überhaupt nicht essen, weil der Geschmack sie an die "Qualität" der normalen Kartoffeln (im Winter) zu Kriegszeiten erinnert hat. Sie hat alle sofort entsorgt, obwohl diese Generation sehr bewußt mit Nahrungsmitteln umgeht. Aber ich weiß schon, in der Not frißt der Teufel Wurst auch ohne Brot.....

Würg und speib!


Neu: 2014-02-18:

[13:45] Besprechung eines Prepper-Buches: Untergang im Selbstversuch: Perspektive Müllcontainer

[15:15] Leserkommentar-DE zum Wild Jagen:

Aktuell gilt in Deutschland zumindest auf dem Papier Recht und Ordnung. Sollte die Prepperin tatsächlich mit Pfeil und Bogen auf jagdbare Wildtiere geschossen haben, so macht Sie sich strafbar. Sofern Sie jagdausübungsberechtigt ist und einen Jagdschein besitzt hat Sie einen für die Jagd verbotenen Gegenstand genutzt. Wird dies bekannt, ist der Jagdschein fast immer weg. Anderenfalls hat Sie sich der versuchten Wilderei strafbar gemacht. Sollte Sie versucht haben einen Greifvogel, Luchs oder Wolf (stehen unter Naturschutz)zu erlegen, läge ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor. Somit auch ein Straftatbestand. Selbst ein eigenes Huhn auf diese Weise als Versuchsobjekt zu nutzen wäre auch strafbar. Also alle Bogen und Armbrustschützen bitte nehmt zum Trainieren Zielscheiben und lasst die heimische Tierwelt in Ruhe. In der Krise wird es sicherlich anders aussehen. Wer für den Kochtopf jagen will, der kann auch jetzt immer noch legal einen Jagdschein machen.

[20:00] Wieder so ein ängstlicher, obrigkeitsgläubiger Michel. Gewildert wird auch heute schon, nach dem Tag-X dürfte kein Hahn mehr danach krähen.WE.


Neu: 2014-02-06:

[11:05 Leserkommentar-AT zur EMP-Diskussion von gestern:

Aus meiner Hochfrequenztechnikerzeit folgender Hinweis: EMP = Electro-Magnetic Pulse, man muss hier Feldstärke und Magnetfeld schirmen! Puls = Sprungfunktion, Analyse dazu lehrt uns: je schärfer (kürzer) der Sprungimpuls, desto breiter ist das enthalten Frequenzspektrum Abschirmung: funktioniert immer nur für Teile des Spektrums Anschaulicher Beweis: leg dein eingeschaltetes Mobiltelefon in die Mikrowelle und mach zu (nicht die Mikro einschalten !!), dann ruf es an. Wenn das Handy läutet, kommen elektromagnetische Strahlen durch. Einen besseren Faraday'schen Käfig als die Mikrowelle kann man vielleicht aus mü-Metall bauen. Alukoffer bringt auch nicht viel, wie gesagt, wenn das Handy mit seiner geringen Feldstärke Kontakt mit den Masten halten kann, taugt die Abschirmung nicht. 20m Erde und mehr über dir mag helfen.

[08:20] Leserzuschrift-DE zur gestrigen Debatte rund um Sonnenerruptionen:

Die Gefahr einer Sonneneruption wird im allgemeinen heruntergespielt. 1859 sind nur die Telegrafenleitungen abgefackelt aber heute haben wir ja fast die ganze Zivilisation auf elektrischen Strom aufgebaut. Technisch ist es ganz einfach: Die hochenergetischen Teilchen zerschießen einfach alles Elektronische und induzieren Strom in die Überlandleitungen. Dadurch werden dann die Trafos überlastet und brennen ab. Der große Stromausfall vor einigen Jahren in Kanada und Nordamerika hatte als Ursache auch eine Sonneneruption.
Zum Nachlesen: http://www.space-2063.de/finfo41.htm Das kann jederzeit wieder passieren. Schöne Grüße und weiter so!


Neu: 2014-02-05:

[09:10] Bezirksblätter: Sind Ihre EDV-Daten sicher? – Vor Zerstörung durch elektromagnetische Impulse wohl eher nicht!   must read!!!

Ist die Datensicherheit von EDV-Daten, in der Wirtschaft, im Finanzsystem, bei den Banken, beim Staat, bei Firmen und Konzernen, aber auch im Privatbereich sichergestellt? Ein Backup ist jedem bekannt. Was ist aber wenn dieses Backup nicht mehr verfügbar ist? Wenn ein elektromagnetischer Impuls durch einen Sonnensturm oder eine elektromagnetische Bombe in Bodennähe wirksam wurde, sind all diese Daten nicht mehr vorhanden.

Und ich dachte, dass nur Atombomben solche EMPs verursachen können! TB

[10:10] 2 Leserkommentare-DE dazu:

(1) hierein paar Tipps für den Privathaushalt. Älteren brauchbaren Laptop besorgen und dick mit Alufolie umwickeln (Faraday Käfig) Netzgerät, Akku, und Laptop getrennt. Diesen Laptop in den Stahltresor am besten zum Gold legen. Nach belieben Router, USB Sticks und Handys entsprechend beilegen. Alle wichtigen Daten auf CD sichern (sind EMP unenpfindlich) und Installations CD für das Betriebssystem und sonstige Software nicht vergessen. Alten Drucker in Alufolie packen und auch einlagern. Was nützt ein funktionierender Rechner ohne Drucker? Das dürfte für die Erstversorung im Fall der Fälle reichen.

(2) Alles gut und schön, ich habe mich damit auch schon beschäftigt, aber mir reicht ein sicherer Kasten, in den eine Festplatte von der Größe einer Zigarrenkiste paßt, gibt es da nichts? Weiß ein Leser Rat?

[10:50] Leseranfrage-DE zu EMP:

Hm, kennt sich jemand unter den Lesern damit aus, wie sich ein EMP auf elektronische Schlösser von Safes auswirkt? Ich habe meine Kurzwaffen und andere wichtige Dinge aus Metall nämlich in einem solchen gelagert. Wäre blöd, wenn ich da nicht mehr so einfach drankommen würde. Es könnte empfehlenswert sein, auf (mechanisches) Bartschloss umzustellen, denke ich...

[13:05] Leserbeantwortung der Frage darüber:

Vermutlich wird das Schloss zerstört oder zumindest in seiner Funktion gestört. Das hängt davon ab, wie weit man vom Zentrum der Explosion entfernt ist und mit welcher Stärke des Impulse eintrifft. Heutige gängige Chips arbeiten bei Spannungen zwischen 3,3 bis 5 Volt. Wenn jetzt durch ein EMP 20 Volt oder mehr induziert wird, wird alles gebrutzelt.
Mit etwas Glück werden auch einige Leiterbahnen verdampft.

[12:25] weitere Leserkommentare-DE zu EMP:

(1) Tja, genau das waren meine Befürchtungen. Deshalb habe ich mir einen Jägerschrank (A/B) mit einem mechanischen Zahlenschloß gekauft. Das funktioniert perfekt.
Die günstigsten Exemplare gibt es nach meinen Recherchen bei "Eisenbach Tresore". Die Liefern schnell und sogar auf Rechnung. ACHTUNG: die Kästen sind schwer. Bei einem Kauf bitte nie den Transport innerhalb des Gebäudes vergessen. Auf die xx,- € kommt es nicht mehr an. Grüße von einem Jäger

(2) Billig, robust und garantiert auch EMP-sicher sind gebrauchte Munitionskisten. Tragegriffe und Gummidichtung sind inkl.
Als Reserve Notebook kann mal nach einem gebrauchten Panasonic Toughbook (zB CF-18 ~200€) schauen, die sind Stoßfest, Wasser- und Temperaturunempfindlich und einfach unverwüstlich! Ausserdem passt das genannte Model mit Zubehör optimal in eine US Munitionskiste der Größe 5.

[13:10] weitere Leserkommentare-DE zu EMP:

(1) CD's und DVD's sind definitiv NICHT EMP- fest, da sie als Reflexionsschicht eine aufgedampfte Aluschicht haben! Was passiert kann man sich wunderbar bei Youtube anschauen. Z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=4iqVW9Izwg4

(2) Schon seit längerem bin ich passiver Hartgeld-Leser, nun scheint die Zeit gekommen mich auch mal bemerkbar zu machen. Kurz zu mir, dann zum eigentlichen Thema: Bin 26 (also wohl einer der jüngeren Leser), beruflich bin ich im Technikbereich als Konstrukteur (Zwischending von Technischer Zeichner und Ingenieur) unterwegs, komme aus der Schweiz und verfolge das Theater in der Welt nun schon seit einigen Jahren - dadurch bin ich selbstverständlich auch an Hartgeld.com geraten.

Nun aber zum eigentlichen Thema: EMP's
Es scheinen einige Fragen zu EMP's aufgekommen zu sein und um ehrlich zu sein schockierte mich der Kommentar von TB schon fast etwas, dass anscheinend die Meinung vorherrscht EMP's könnten nur durch atomare Explosionen hervorgerufen werden. Richtig ist, EMP-Quellen gibt es genug und es grenzt an ein Wunder dass wir nicht alle schon längst wieder in ein Zeitalter ohne Elektrizität katapultiert wurden. Die beiden offensichtlichsten natürlichen Quellen für EMP's sind Blitze (sog. LEMP (Lightning Electromagnetic Pulse) und Sonnenerruptionen bzw. die Sonnenstürme welche dadurch verursacht werden.
Beim LEMP ist der Wirkbereich um den Blitzkanal bzw. den Einschlagpunkt beschränkt. Jeder der aber schonmal einen Blitzeinschlag in der Nähe erlebte (~<100m Entfernung) wird festgestellt haben dass sich viele elektrische Geräte abschalteten, auch wenn der Einschlag nicht ins Spannungsnetz stattfand (selbst schon erlebt). Bei den Sonnenstürmen ist das schon was anderes. Diese müssen uns (die Erde) aber natürlich erstmal treffen, was nur funktioniert wenn der Koronale Massenauswurf der Sonne in unsere Richtung geschleudert wird.
Kriegen wir allerdings so einen Sonnensturm ab, kann es sein dass alle Generatoren, alle Transformatoren, das komplette Stromnetz weltweit den Geist aufgibt - mehr oder weniger von jetzt auf sofort. - Aber hey, immerhin werden wir so auch in unseren Breitengraden Zeugen von spektakulären Nordlichter (meines Erachtens eines der warscheinlichsten Szenarien für einen "natürlichen Tag-X"). Kommen wir zu den künstlichen Quellen, bzw. einer Auswahl. Hier wäre als erstes mal das wohl bekannteste Beispiel zu nennen, der nukleare elektromagnetische Impuls oder eben NEMP. Dieser EMP ist eine Folge der freigesetzten Gammastrahlung (energiereichste Strahlung des elektromagnetischen Spektrums) im Zusammenspiel mit dem Erdmagnetfeld. Ebenfalls hat wohl jeder von uns eine EMP-Quelle zu Hause rumstehen: Die Mikrowelle - oder vielmehr das darin verbaute Magnetron - daraus lassen sich auch relativ einfach sogenannte HERF's (High Energy Radio Frequency (Weapons)) bauen.

Ist mein Gerät EMP-sicher?
Für wohl nahezu alle zivilen Geräte gilt: Nein! - Also mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit auch elektronische Saveschlösser u.Ä.
(wobei ich sowiso noch nie verstanden habe warum man sich für sowas entscheiden sollte - mal abgesehen vom "Style-Faktor").
Auch ältere Elektronikartikel sind weniger anfällig auf EMP's, sobald aber Mikrotechnik, soll heissen irgendwelche Chips und Leiterplatinen u.Ä., verbaut ist wird es einen EMP wohl nicht überleben. Ebenfalls ist es egal ob das Gerät eingeschaltet ist oder nicht, da ein EMP die Ladung direkt in den Leitern induziert. Militärisches Gerät jedoch ist meist EMP-Sicher (wird auch geprüft) - macht ja auch Sinn.

Wie kriege ich mein Gerät EMP-sicher?
Ein Faradayscher Käfig ist schonmal kein schlechter Anfang, jedoch keine absolute Garantie für das Überleben der Elektronik. Auch ein Auto ist im Prinzip ein solcher Faradayscher Käfig, wird aber trotzdem den Geist aufgeben bei einem EMP. Um etwas tatsächlich effektiv gegen EMP's zu schützen sind Schutzschaltungen nötig (Überspannungsableiter o.Ä.). - Eventuell ist es auch keine blöde Idee Dinge in einer alten Mikrowelle zu lagern (eine Idee meinerseits, jedoch ohne Garantie auf Funktion). Wurde (leider?) etwas umfangreicher als gedacht, hoffe aber geholfen zu haben. Da aber auch ich kein EMP-Experte bin möchte ich Sie alle bitten diese Angaben mit Vorsicht zu geniessen und sie evtl. zu hinterfragen, aber wem sag ich das, sind ja keine Schafe :) - An dieser Stelle nochmals vielen lieben Dank für den Aufwand den Sie für Hartgeld betreiben und auch Dank an alle anderen Leser welche immer wieder zu interessanten Gedanken anregen. - In diesem Sinne: Weiter so!

[13:30] So, jetzt muss Cheffe, der Ingenieur ran. Sonnenstürme können zwar Auswirkungen auf Elektronik haben, die sind aber eher selten. Es gibt Waffen, die EMPs erzeugen können, deren Reichweite ist aber eher gering. Wirklich gefährlich sind nur Atomwaffen, aber dann sind wir meist schon aus anderen Gründen tot, brauchen keine Elektronik mehr. Die EMP-Angst ist eindeutig übertrieben.WE.


Neu: 2014-01-24:

[11:30] Leserzuschrift: Selbstversorgung mit Fleisch im Ernstfall

Nichts für Weichspüler, Warmduscher, Gutmenschen und Mambaisten.

Es versteht sich natürlich, eine geeignete Waffe, ein sehr gutes Zielfernrohr und genügend Munition daheim zu haben.

Hier wie man mit einer guten Luftdruckwaffe Hasen jagt : http://www.youtube.com/watch?v=JShEb4DyTK0

Hier wie man die Hasen zügig ausnimmt und häutet : http://www.youtube.com/watch?v=CaC4MGXpFGk

Mahlzeit!

[13:30] Leserkommentar-AT zur Hasenjagd:

Dem Kommentarschreiber von (11.30) möchte ich ans Herz legen sich in dieser Richtung weiterzubilden.
Ich war nach EM-kauf , Vorratsanlegung ,Notstromversorgung und Waffenkauf zur Selbstverteidigung auch zum Schluss gekommen mit diesen Notfalls irgendwelche Tiere zu erlegen.

Aber mal ehrlich ,haben sie auch nur irgendeine Ahnung wann,wo und wie welches Tier zu erlegen ist ?
Nur weil man auf irgendwelchen Äckern mal einen Feldhasen gesehen hat heisst das noch lange nicht das man einen erwischt wenn man ihn braucht.

Ich würde ihnen die Jagtausbildung nahe legen ,man lernt endlich mal etwas sinnvolles und wenn sie fertig sind können sie jedes Tier 1.finden 2.erlegen 3.ausweiden 4. Zerlegen , weiters haben sie auch durch die anderen Teilnehmer der Prüfung einen Zugang zum Netzwerk der Jägerschaft und werden garantiert nicht hungern in der Krise.

[13:45] Leserkommentar-DE (Jäger):

So einfach isses mit dem Hasenbraten nun auch wieder nicht.
Erstens ist der bestand an Hasen in D schon lange nicht mehr so hoch, wie vor 20 Jahren.
zweitens muß man dicht genug an ihn heran kommen. Die Reichweite eines Luftgewehres, egal welcher Bauart oder Modifizierung sollte nicht überschätzt werden. Auf 100m, was jagdlich keine Entfernung darstellt, kann man es vergessen. Kugel zu leicht und damit windanfällig und auch zu wenig Energie im Zielkörper.
Sollte dann doch ein Stück gestreckt werden, dann wird es den einen oder anderen sehr viel Überwindung kosten, den warmen Hasen auszuweiden.
In dieser verweichlichten Gesellschaft ist nicht mehr jeder, der Fleisch essen möchte, auch in der Lage zu töten und zu verwerten.

In der Original-Zuschrift steht ja: nichts für Weicheier....

[13:45] Leserkommentar-DE:
bitte weisen Sie die Leser darauf hin, dass im Film ein Exportmodell mit einer Geschossenergie von mehr als 30 Joule verwendet wird.
In D sind nur 7,5 Joule zugelassen, sonst keine Stempelung mit F und nicht frei ab 18 J. erwerbbar.
Mit einem "normalen" Luftgewehr zu jagen wäre Tierquälerei, da damit das Kleintier nur verletzt wird und nicht (sofort) getötet.

Besser gleich ein richtiges Gewehr verwenden und auf richtiges Wild losgehen. Noch besser: das Fleisch für Silberlinge von richtigen Jägern kaufen.WE.

[14:00] Leserkommentar-DE: guter Rat vom Jagd-Praktiker:

Liebe hartgeld.com - Leser ! Sollten Sie kein Jäger sein, können Sie nicht wissen, daß schon heute, in "guten" Zeiten unsere Hasenreviere leer sind. Sie können auch nicht wissen, wie man sich schon heute "den Arsch platt sitzt" um nur an wenige Stücke Wild zu kommen. Sie können nicht wissen, wie schnell unsere Reviere dann komplett leergeschossen sein werden, wenn in Notzeiten großflächig gewildert wird.

Sollten Sie kein aktiver Angler sein, können Sie nicht wissen, wie schwer es ist, sich an Wildgewässern von dem gefangenen Fisch zu ernähren. ( Ich rede hier nicht vom "Forellenpuff"!) Nein, nein liebe Leute: Ich bin seit über 30 Jahren Angler und Jäger. Aber ich habe den Rat von WE, Gold und Silber zu kaufen verstanden und umgesetzt,
weil ich nicht gedenke in den schlechten Zeiten unfreiwillig eine Radikal - Diät zu machen.

Petri - und Weidmanns Heil.

Das mit den Silberlingen für Fleisch ist wirklich eine gute Idee. Der Jäger darf sich dafür den Arsch plattsitzen und er kann sich für die Silberlinge selbst etwas kaufen, das es nur dafür gibt.WE.

[14:00] Leserkommentar-DE: Hasenjagd - Ein bischen konfus und nicht ganz passend:

Bei einem "rabbit" handelt es sich um ein Kanienchen. Dies lebt gesellig in Erdhöhen und gräbt gerne Wiesen um. Der größere Hase mit den schwarzen Löffelspitzen lebt auf freiem Feld oder im Wald und ist meist einzeln anzutreffen. Beide zählen zum jagbaren Wild. Das Jagen ist nur den Jagdausübungsberechtigten oder bestellten Jägern zum Beispiel in Parks gestattet. Alles andere ist Wilderei und zieht in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen nach sich.
Zur verwendeten Waffe. In Deutschland sind Luftgewehre mit bis zu 7,5 Joule Energie frei verkäuflich. Dies reicht nicht um ein Kanienchen auf 40-50m zu schießen (max 10-15m). Hierzu braucht man eine in eine Waffenbesitzkarte eingetragene Waffe (Luftgewehr über 7,5 Joule oder Kleinkaliber .22lfb). Um eine solche Waffe zu besitzen muß man Jäger oder Sportschütze sein, wobei der Sportschütze auf dem Schießstand selten Gelegenheit hat ein Kanienchen zu erlegen.
Wer eine Waffe besitzen und nutzen möchte, sollte einen Jagdschein erwerben. Kosten ab 1000€ aufwärts. Schnellkurs in 3 Wochen, wenn man vorher intensiv gelernt hat.

Für heute wollen wir dieses Thema abschliessen.


Neu: 2014-01-23:

[08:20] Leser-Anfrage-DE zu Kernkraftwerken im Krisenfalle:

was passiert mit den Atomkraftwerken wenn am Tag-X die Mitarbeiter alles stehen und liegen lassen!? Meine Info ist, dass man Atomkraftwerke nicht einfach so ausschalten kann!
Hier muss die Anlage über längere Zeit abgekühlt, Brennstäbe umgelagert, bewacht und betreut werden! Gibt es hier einen Notfallplan!? Hier in Baden Württemberg haben wir 3 Stück im Radius von 50 km! Wer weiß was!

[09:40] Leserbeantwortung der Frage darüber:

Es ist normal so, daß nicht nur die Notfallsysteme an Pumpen weiterlaufen, auch wenn der Strom ausfällt und das KKW nicht mehr produziert, werden die Pumpen weiterversorgt: Der Dampfdruck durch die Restwärme der Brennstäbe reicht für die Hilfsturbine aus, die dann Strom für Pumpen bereitstellt. Wenn dieser Dampfdruck nicht mehr ausreicht, dann ist die Restwärme nicht mehr so gefährlich, daß es zur Schmelze oder sowas kommen kann.
Und nochwas: Auch in Industrien, wo Öfen verrecken oder durchgehen können, gibt es IMMER eine Notbesetzung. Bei allen Streiks und Protesten hat niemals jemand in DE alles hingeschmissen und verrecken lassen. Niemand will sich alles in die Luft blasen und selber verstrahlen. Ich kenne solcherlei Notdienste und habe noch nie erlebt, daß jemand das sabotieren wollte.

[09:50] weitere Leser-Antwort-DE:

Soweit ich informiert bin kommt so eo Fall nicht in den Planungen vor. Der Leser kann also beruhigt sein. Im Uebrigen schreit da nach ca. 1 Million Jahren kein Hahn mehr danach. Wenn uns dann die Haare ausfallen wissen wir, es hat uns erwischt.

[10:10] und noch eine Antwort auf die Kernkraftwerksfrage:

Das ein Kernkraftwerk von den Reaktorfahrern schlagartig aufgegeben wird, ist eher auszuschließen. Bedrohlicher ist die (durchaus) reale Gefahr des Blackouts, also eines weiträumigen Lastabwurfes in Versorgungsnetz. Die KKWs sind nicht(!) inselbetriebsfähig, benötigen zum Betrieb eine Stromversorgung von außen.

Ein KKW mit 1.300 Megawatt elektrischer Leistung, erzeugt ca. 4.000 MW thermische Leistung. Nach der Schnellabschaltung müssen 5..10 % Nachtzerfallswärme weggekühlt werden. Der genaue Wert ist abhängig vom Reaktortyp, seiner Laufzeit des Inventars also dem Abbrand der Brennstäbe usw. Wir reden hier also von ca. 200 bis 400 Megawatt Wärmeleistung!
Diese Restwärme fällt zwar recht schnell ab, hat aber nach 2 Tagen immer noch ca. 0,5 % = 20 Megawatt. Also noch „schön warm". Bei einem schlagartigen Netzabwurf oder einer Havarie sollten die vorgehaltenen Diesel-Generatoren anspringen. Diese haben für mindestens 48 Std. Betriebsstoff. Danach wird's „eng", wenn kein externes Netz mehr da ist.
Kann das Netz nicht wieder aufgebaut werden, könnten ernste Schäden am Reaktor/Containment eintreten. Was sollten Sie dann vorrätig haben:
Jod-Tabletten (aber die richtigen!), Windmesser, Geigerzähler/Dosimeter, Notfallrucksack, Fluchtauto mit ausreichend (!) Sprit, eine entsprechende Landkarte aus Papier und... viel Glück in der näheren Umgebung (kleinster Radius 300km).

[10:15] Leser-Replik-DE auf das 09:40-Kommentar:

ich muss dem Beitrag von 09:40 entschieden widersprechen.
1. der (Rest-)Dampfruck reicht in keinem (!) Falle aus, irgendeine NotKühlung sicher zu stellen.
2. Dampfbetriebene Speisewasser- und Kühlpumpen ind in einem Kraftwerk westlicher Konstruktion eher "unüblich".
(Bei Braunkohlekraftwerken russischer Bauart, (wie u.a. in Brandenburg befindlich) sind solche Teile zu finde. wenn diese durch Rekonstruktion zwischenzeitlich nicht ersetzt worden sind.
3. Fallen benutzte Brennstäbe, die schon wochenlang nicht mehr reaktiv genutzt sind trocken, könne diese durch ihre eigene Nachtzerfallswärme schmelzen.

Selbst Wikipedia (immer mit Vorsicht zu genießen) sagt dazu: "
Auch mehrere Monate nach dem Betrieb können Brennelemente ohne Kühlung wieder den Schmelzpunkt erreichen. Um die Nachtzerfallswärme verbrauchter („abgebrannter") Brennelemente abzuführen, müssen die Brennstäbe noch mehrere Jahre in den zu einem Kraftwerk gehörenden, mit Wasser gefüllten Abklingbecken gelagert werden, die die Wärme wiederum über Kühlkreisläufe abführen."

Fukushima ist übrigens ein "nettes" Beispiel dazu, besonders das Problem des Inventars vom Abklingbeckens der Unit 4...

[15:15] Jedes AKW hat Dieselgeneratoren, um die Stromversorgung für die Abkühlphase sicherzustellen. Bei Fukushima wurden leider alle Generatoren überflutet und gleichzeitig sind die Hochspannungsleitungen ausgefallen.


Neu 2014-01-15:

[20:00] Leserzuschrift-DE: Selbstversuch: Rotkohl im Glas von Kühne, 25 Monate über Ablaufdatum.

Lagerort war eine Lichtdichte Alukiste auf einem nicht gedämmten Speicher (Hitze im Sommer, Kälte im Winter)
Mit lecker Bratwurst und Kartoffeln hat der noch prima geschmeckt. Keine Probleme, oder Geschmacksverlust.

[20:30] Leserkommentar-DEzum fast 4 Jahre abgelaufenen Rotkohl:

Na, dann esse ich morgen ein 106jähriges chinesisches Gänse-Ei (Pidan):
Die 100 Jahre sind von den Chinesen behauptet, die 6 Jahre von mir bestätigt.

Wenn ich dann übermorgen nicht mehr antworte, ist das Experiment schiefgelaufen!


 

Neu 2014-01-01:

[20:15] Die Lehren aus der New Orleans Katastrophe von 2005: Überlegungen zum Verhalten bei Katastrophen

Der Artikel zeigt sehr gut, was man besser macht oder nicht macht, wenn es zu einer Massenflucht kommt. Und wie in diesem Fall der Staat alles noch viel schlimmer gemacht hat.

Normalweise verlinken wir diese Website nicht, aber hier machen wir eine Ausnahme.WE.


 

Neu 2013-12-16:

[18:45] Leserzuschrift-DE Gold & Krisenvorsorge:

ich selbst gehöre nicht zu den Zitterern, denn ich bin noch bei 300% im plus (Kauf bei € Umstellung)dennoch werde auch ich meine Positionen mit put Optionen absichern. Das hat Vorteile, weil es mir dann ziemlich egal ist, wieweit die Manipulatoren den Preis noch drücken, aber Frage an den Experten: schade ich damit auch unserer Sache?
Ansonsten kann ich nur weiter empfehlen: kauft euch auch Wald und Acker/Wiese. 1 ha Wald bringt nachhaltig 2000 l Heizöl/p.a.(=Zuwachs) und 1 ha Acker ernährt 2 Schlachtschweine UND genügend Kartoffeln (ca. 4 Zentner)für eine Familie p.a..Und wer krass ist in der Waldbehandlung, der kann noch doller: 1 ha Wald hat durchschnittlich 200 Fm Vorrat das entspricht etwa 65.000 l Heizöl. Was ich sagen will: man kann auch übernutzen gemäßdem Motto "Vorrat geteilt durch "Dienstzeit"

[19:00] Der Analytiker zu den gefrässigen Schweinen:

Na, die Schweine haben's aber gut - früher bekamen die nur die Kartoffelschalen und sonstige Abfälle.
Auf einem Hektar Acker kann man laut Wikipedia 30-50 Tonnen Kartoffeln ernten und die werden von nur 2 Schweinen bis auf 4 Zentner (200 Kilo) allein aufgefressen?

Zahlen siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffel

[19:15] Cheffe rät von Ackerland und Wald ab, wenn man sich damit nicht auskennt. Ausserdem, wollt ihr wirklich diese Arbeit selbst machen, wenn man andere Leute beschäftigen kann, die das für ein paar Silberlinge oder gar nur Kartoffeln machen. Die früheren Barone haben auch ihre Äcker nicht selbst bestellt.WE.

[20:00] Leserzuschrift: aus der Praxis:

Eine alte Faustregel besagt, dass man von der Aufzucht bis zur Schlachtreife pro Schwein ca. 16-20 Zetner Kartoffel plus Getreide (Schrot) benötigt.
...hier gilt die einfache Regel "von nix is auch nix"

Auf die Sache mit dem Waldkauf:
Wer sich mit Wald nicht auskennt sollte lieber die Finger davon lassen. Um Wald gut bewirtschaften zu können muss man entsprechende Fachkenntnisse haben, sonst geht das voll in die Hose. Wald birgt viele Gefahren z.B. Sturmschäden, Borkenkäferbefall, Schneebruch. So kann man sich beispielsweise mit einem Wald in Hanglage so richtig rein reiten. Darüber hinaus kostet die Bewirtschaftung von Wald auch eine Menge Geld, da man natürlich auch die entsprechende Technik braucht.

Im Gegensatz zum Ministeramt wie das von Frau von der Leyen, sind in der Land- und Forstwirtschaft eben Fachkenntnisse gefragt.

Also ohne Fachkenntnisse: Finger weg.
 

[8:00] Es gibt einen neuen Ratgeber des BBK für die Vorbereitung auf Katastrophenfälle

 


 

Neu 2013-11-16:

[19:50] Schwere Bürgerunruhen & Aufstände: Worauf Sie sich gefasst machen sollten


Neu 2013-11-09:

[18:45] MMNews: Tipps für den Ernstfall

[19:25] Leser-Ergänzung-DE zum Ernstfall:

was gerne bei Auflistungen zur (unmittelbaren) Krisenvorbereitung vergessen wird: Jeder hartgeld.com-Leser hat eine Biographie - mit Fotos, Zeugnissen, einem Erinnerungsstück, einem Buch, das 'die Seele warm hält'.
Fotos u. Zeugnisse einscannen, auf USB-stick ziehen. 'Erinnerungsstück' zumindest fotographieren, ausdrucken. Buch / Büchlein (Gedichte! Liedtexte! Das heißt nicht umsonst so, kommt von 'verdichten' / komprimieren).
Goethes Faust z.B. "Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten, die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt ..."

Dem habe ich nichts hinzuzufügen!


Neu 2013-10-17:

[19:20] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorsorge:

erstmal viel Lob für eure redaktionelle Begleitung des Forums, dass gibt es sonst im deutschsprachigen Raum so nicht. Das Medium ist seit 2008 mein fester Begleiter.

Auch dafür, oftmals Endzeitszenarien von den typischen Blogs zu hinterfragen, wie z.B. derzeit den FEMA Hype und Extremzuschriften zu shreddern. Meine Erfahrung zeigt, dass manche in der Bugwelle der Großwetterlage mitschwimmen und daher Aufmerksamkeit suchen. Ich kann mich noch an die Atombunker der späten 60er bis 80er erinnern. Mann, was haben da Privatpersonen und Kommunen Beton vergossen. In Bamberg gibt es einen, der heute ein Parkhaus ist. Man könnte freilich sagen, die Deppen haben damals viel Geld versenkt. Oder im Frankenwald gab es auf Bundesstrassen Sprengvorrichtungen unter der Strasse gegen die Russeninvasion.

Keiner kennt die Zukunft, aber ab einem gewissen Krisenniveau möchte man nicht mit herunter gelassen Hosen erwischt werden. Zur Zeit stehen die Zeichen eindeutig auf WR mit den entsprechenden Auswirkungen. Mathematisch kommt man aus dem Geldtsunami nicht mehr raus. Jeder muss für sich entscheiden, welches Zukunftszenario ihm am wahrscheinlichsten erscheint und welche Vorbereitungen zu treffen sind. Dilemma hierbei, - der frühe Vogel fängt den Wurm. Wenn "PANIK" im Gemeindeblatt steht, kann man es vergessen.


Neu 2013-10-12:

[16:45] Leserzuschrift: Gute Vorbereitung braucht Zeit!

Wenn man den Weg aus der Schafherde schafft und zu der Erkenntnis kommt, dass da doch was dran sein könnte, an der anstehenden Währungsreform und Weltwirtschaftskrise, dann heißt es jetzt handeln.
Wie er ging es mir:
Ein guter Freund, hat mich vor 2 Jahren auf die fatale Situation aufmerksam gemacht. Er war auf einem Ärzte Kongress und hat einen Vortrag von Prof. Dr. Hamer gehört. Er berichtete mir von dem bevorstehenden Problemen die auf uns zu kommen.
Jetzt alles im schnell durchlauf.

1-2 Monat: Müdes Lächeln von mir. "Ja ja so schlimm wird's wohl nicht werden."
3-4 Monat: Mein Freund betreibt  Krisenvorbereitung und ich sehe seine Lebensmittelvorräte. "Oh, sollte da doch was dran sein."
5-6 Monat: Das Internet wird durchstöbert. Suchbegriffe wie Währungsreform, Prof. Dr. Hamer werden eingegeben. Ich staune nicht schlecht, wer sich so alles mit dem Thema beschäftigt. Ich gehöre nicht zu den ersten, bin aber bei uns im Bekannten. - und Familienkreis der erste.
7-8 Monat: Die ersten Lebensmittel sind im Keller verstaut  und die ersten EM's sind gekauft. Der verkauf der Mietwohnung wird angestoßen.
9-12 Monat: Alle Verträge sind gekündigt. Lebensversicherung, Rister und VL
1 Jahr 2 Monate: Okay, das eigene Haus soll aber nicht verkauft werden. Alles tilgen war auch nicht möglich. Einen Darlehn wurde gekündigt und eins wurde neu Verhandelt. Zinsen sichern und Tilgung sofort ab dem ersten Tag  in voller Höhe möglich.Kleine Rate und den Rest in EM's sparen.
1 Jahr 4 Monate: Sicherheitsvorkehrungen fürs Haus treffen. Mietwohnung ist verkauft.
1 Jahr 6 Monate: Mobilität  ausbauen. Diesel bevorraten, Bollerkarre  und die umliegenden Bauern notieren die Kartoffeln und Lebensmittel verkaufen.
1 Jahr 8 Monate: Kaminholz für einen kompletten Winter. Propangas im Schuppen zum kochen. Tauschware besorgen. Feuerzeug, Zigaretten. Es wurden Gläser gesammelt und es wurde selbst eingekocht. (Spart Geld für EM's)
1 Jahr 10 Monate: Außengehege für Kaninchen und Hühner gebaut.
1 Jahr 11 Monate: Verträge wie Zeitung und andere kleine Dauerlastschriftverfahren sind zum 31.12.2013 gekündigt worden.
1 Jahr 12 Monate: Brokerkonto eröffnet und erste Minenaktien sind gekauft.

Wer jetzt denkt, man kann sich mal auf die schnelle vorbereiten, der hat sich getäuscht.
So sieht es aus, wenn man sein Konto nicht überziehen möchte. Dann braucht alles seine Zeit und meine Ausgaben und Einnahmen waren immer Tripel AAA bei der Bank.

 


 

Neu 2013-10-11:

[11:15] Leserzuschrift-DE zur Au-Eindeckung:

Gerade wieder 1 Unze Gold und 1kg Silber ergattert und letzte Woche eine Pistole anstelle von HG. 

Wir gratulieren, aber die heutigen Preise waren ja wirklich zu verführerisch. TB


Neu 2013-09-29:

[12:45] Leserzuschrift-DE: Selbsttest mit Lebensmittel:

Gestern aus dem eigenen Krisenlager probiert: 3 Jahre abgelaufene Bockwürste und Gewürzgurken aus Gläsern.....................heute leben wir noch :-)...........alles schmeckte prima :-)
Lagerort war der ungedämmte Speicher. Gluthitze im Sommer und saukalt im Winter. Lediglich eine Lichtdichte Kiste schütze die Gläser ein wenig.

 


 

Neu 2013-09-25:

[14:30] Leserzuschrift-AT: Krisenvorbereitung und Feuerbeschau

Da mir demnächst eine Feuerbeschau ins Haus steht, habe ich ein paar Überlegungen zu der in manchen Teilen österreichs geltenden Pflicht zur
"Feuerbeschau" alle zehn Jahre angestellt.

Diese Feuerbeschau wird meist durch 2 Personen ausgeführt (Rauchfangkehrer und Feuerwehrmann). Diese unterliegen keinerlei Schweigepflicht. Sie
könnten also völlig legal am Stammtisch herumerzählen, was sie so alles in den Kellern (und vor Allem bei wem) vorgefunden haben. Durchsucht
werden bei so einem Termin jedes Bauwerk am Grundstück und jeder Raum. Neben den üblichen Dingen, die Neid hervorrufen könnten habe ich
eigentlich kein Interesse, das dabei: Nahrung(BP-5), Aggregate, Notstromakkus, Waffen und Munition,... gefunden werden, da das ja auch als
potentiell brandgefährlich eingestuft werden könnte. Sogar das Lagern von Autoreifen in der Garage wird aus brandschutztechnischen Gründen
untersagt! Ich würde eigentlich gerne vermeiden, dass solche Hausdurchsuchungen die ja "nur der Sicherheit" dienen durchgeführt werden. In
Tirol und Vorarlberg werden diese (in Privathaushalten) nicht durchgeführt.

Hat jemand Erfahrungen mit diesen Feuerbeschau-Terminen und oben genannten Dingen im Keller?

Ich würde diese Notrationen in Kästen einsperren, dort wird man hoffenlich nicht nachsehen. Waffen und Munition ebenso, man will ja nicht, dass eine Meldung an die Polizei gemacht wird. Und dann würde ich die Feuerbeschauer darauf aufmerksam machen, dass es klar ist, von wo die Information kam, falls eingebrochen wird.WE.

 


 

Neu 2013-09-23:

[13:00] Leserzuschrift-DE zu Stromversorgung:

in vielen neueren Häusern befinden sich sogenannte Hebeanlagen, mit Strom betriebene Pumpen, die das Abwasser in das öffentliche Abwassernetz pumpen. Bei einem Stromausfall funktionieren i.d.R. diese Pumpen dann nicht mehr. Man stelle sich die Situation in einem Mehrfamilienhaus vor, in dem die Toiletten aufgrund des Rückstaus dann nicht mehr benutzt werden können...

Deshalb sollte bei einer Not-Stromversorgung nicht nur die Heizung, sondern auch die Hebeanlage mit betrachtet werden.

[13:30] Der Schrauber:

Das sollten aber im Regelfall Häuser sein, die im Keller oder Souterrain auch noch einen Wohnbereich haben und von dort entweder kein oder zu wenig Gefälle zum Kanalrohr haben.

Bei manchen normalen Häusern klappt es dort sogar noch mit Dusche, aber wer eine Toilette im Keller braucht, muß eine Fäkalienpumpe haben.

Das wird gerne bei neuen Häusern eingerichtet, für Gästezimmer oder eben Partyräume.

Mehrfamilienhäuser, die keine solche Tiefwohnung haben, haben genügend Gefälle und sollten ohne auskommen.

Sie haben aber Recht:

Ist eine solche Pumpe für den Kellerbereich eingebaut, ist die untere Toilette tabu, weil sie nicht korrekt abfließt. Rückfluß für von oben kommendes Abwasser sollte nicht stattfinden, weil selbst im Kellerbereich noch ein geringes Gefälle vorhanden ist, d.h., die Dusche oder Toilette etwas höher liegt, als das Abwasserrohr, bzw. ein eigenes Rohr zum Rohr in der Straße geht.

Zu beachten sind solche Dinge allerdings in jedem Falle: Bei Stromausfall sind solche Kellersanitäranlagen nicht mehr nutzbar.

[13:30] Leserkommentar-DE:

wenn der Strom ausfällt, gibt es auch keine Wasserversorgung mehr und der Haufen bleibt schön in der Keramik und kommt gar nicht mehr zur
Hebeanlage.

[14:15] Dann muss man eben vorübergehend aus einem solchen Haus ausziehen, bis die Stromversorgung wieder funktioniert.WE.

[13:45] Leserkommentar-AT:

Der Kommentator von 13:30 hat recht: Die Wasser-Hochbehälter werden meist von ein oder mehreren Quellen/Grundwasserströmen versorgt, das Wasser muss von dort in den Hochbehälter gepumpt werden. Der bleibt wohl leer ohne Strom.

Wer eine Notverstromung vorsehen will kann auch auf einen alten Diesel-Standmotor aus den 40ern oder 50ern zurückgreifen und einen Synchrongenerator anbauen. Die alten Einzylinder von z.B. Sendling, Jenbacher, Hatz etc. kosten 200-400 Euro, sind extrem zuverlässig Und verbrennen auch „Abfalltreibstoff" wie gefiltertes und vorgewärmtes Fritteröl, Alt(motor)öl usw.

[14:15] Das ist etwas für Bastler, gehört eigentlich nicht hierher.WE.

[15:30] Der Bondaffe zu "Wenn der Strom ausfällt":

Liebe Leute, wenn der Strom ausfällt dann werdet ihr Euch wundern.
Natürlich geht es darum "WAS" alles ausfällt. Ich habe vor einem Jahr einmal einen mehrstündigen, sonntäglichen Stromausfall erlebt. Das "WAS"
war schon interessant, nur das "WIE", also "wie die Leute reagieren" hat mich weit mehr beeindruckt. Es war gerade diese Hilflosigkeit, verbunden mit dem Zustand des "Muss". Es "muss" funktionieren, es "muss" Strom dasein. Eine Welt ohne Strom können sich die Menschen nicht vorstellen.
Es sind die Erwartungen des Dauerzustandes das Strom "DA IST". Ich sage mal, wenn der Strom für eine längere Zeit, als einen Tag, ausfällt, dann drehn die Leute am Rad. Bei zwei Tagen Ausfall drehn die Leute durch.

Eben weil sie sich ein Leben OHNE STROM NICHT VORSTELLEN können. Das ist eine Form gesellschaftlicher Degeneration. Kein Strom bedeutet für die meisten Rückschritt. Sie erkennen nicht, dass Strom im Prinzip Luxus ist. Und man wird jammern und klagen, aggressiv werden. Man darf gespannt sein was ein Leben ohne Strom aus unserer Wohlstandsgesellschaft macht. Denn der größte Teil des Wohlstands überhaupt - kommt aus der Steckdose.

Besonders die Grünen werden darunter leiden, denn die sind am meisten degeneriert.


Neu 2013-09-08:

[13:30] Noch mehr Vorsorgetipps: Diese Lebensmittel sollten Sie immer im Haus haben

[14:15] Der Einzeiler: Richtig, die Lebensmittel gehören in den Keller - neben die Guillotine.

 


Neu 2013-09-05:

[16:45] Leserzuschrift: Krisenvorsorge Heizen:

nach langem suchen bin ich etwas ratlos was das Heizen von Räumen im Winter angeht. Die Auswahl lag bei Propangas mit Strahler oder Petroleum Heizer. Beides in geschlossenen Räumen ist nach meiner Ansicht nicht gerade gesundheitsförderlich. Hat jemand eine andere Idee wie man Räume beheizen kann? Die Bude muss ja nicht gleich schweben.

Das Thema dürfte bereits einmal behandelt worden sein - Archiv.

 


Neu 2013-09-04:

[9:15] Vorbereiten für Tauschgeschäfte: Bald wieder Tauschhandel? Haarschnitt gegen Brot

Wer Waren und Dienstleistungen anbieten kann, die in der Depression gefragt sind, wird gut durchkommen. Bürohengste haben aber meist nichts davon anzubieten.WE.

 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv