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Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2015-03-04:

[12:47] Leser-Anfrage bzgl. Stromausfall:

vielen Dank für die ununterbrochene Bereitstellung von Informationen! Bisher habe ich die bevorstehenden Ereignisse relativ locker entgegen gesehen,
da ich mittlerweile einiges an Vorräten angesammelt habe, und auch unser kleiner Selbstversorger-Garten immer größer wird. Seid 3 Tagen allerdings beschäftigt mich die Frage, was wohl passieren mag, wenn längere Zeit die Stromversorgung ausfällt. Das stillgelegt Atomkraftwerk, zu dem ich in ca.
20km Entfernung wohne, würde keine Kühlung mehr bekommen.
Theoretisch könnte es bei langanhaltenden Stromausfällen in ganz Deutschland zu Kernschmelzen kommen, und wenn man sich den AKW-Gefährdungsatlas anschaut, gibt es hier kaum noch einen sicheren Ort.Was kann man jetzt noch machen? Nach Österreich auswandern? Geht das überhaupt noch, wenn die Krise schon begonnen hat? Vorrausgesetzt natürlich, man hätte genügen Kraftstoff fürs Auto. Oder sehe ich die Situation vielleicht zu kritisch?

Bei den Kernschmelzen kenne ich mich leider nicht aus. Sollte aber inganz Deutschland der Strom ausfallen, würde ich die Wahrscheinlichkeit eines österreichischen Ausfalles für sehr hoch betrachten. Als Das Flüchten nach Ö hätten dann wohl kaum Sinn! TB

[13:20] Wenn das AKW einige Zeit stillgelegt wurde, sollte nicht mehr allzuviel Kühlungsbedarf sein. Ob man Katastropen wie Fukushima bei uns zulassen würden, bezweifle ich.WE.

PS: die Zuschriften mit der Fluchtburg im Ausland wurden entfernt, das Thema wurde schon genügend diskutiert. Grüsse aus der noch kalten Fluchtburg.

[13:39] Leser-Anmerkungen-DE zum blauen Cheffe-Kommentar:

(1) Es bedarf sehr wohl einer dauerhaften Kühlung nach der Abschaltung!
„Es dauert mindestens ein Jahr, bis die Hitze der Brennstäbe abgeklungen ist", sagt Mathias Edler, Atomkraft-Experte bei Greenpeace e.V.. Denn auch nach dem Abschalten eines Kernreaktors produzieren die Brennelemente weiterhin Wärme. Dabei beträgt die Leistung etwa sieben Prozent der im regulären Betrieb abgegebenen Leistung. Diese Energie reicht aus, um die Brennstäbe so hoch zu erhitzen, dass sie schmelzen, wenn sie nicht gekühlt werden. Das ist der Grund, weshalb Kühl- und Notkühlsysteme in Kernkraftwerken eine so entscheidende Rolle spielen.
Gibt es keine Möglichkeit, die Brennelemente ausreichend zu kühlen, kommt es zwangsläufig zur Kernschmelze, also zum GAU wie in Japan.
http://www.bild.de/ratgeber/2011/atomkraftwerk/atomkraftwerk-warum-es-nicht-einfach-abgeschaltet-werden-kann-16868382.bild.html

[13:50] Greenpeace ist in dieser Frage nicht glaubwürdig. Die 7% Leistung fallen gleich nach dem Abschalten an, nach einigen Jahren gibt es nur mehr geringe Restwärme.WE.

(2) In Deutschland haben wir meist Westwinde. Das heisst wir haben gute Chancen das der ganze Rotz von den hochgehenden KKWs in Frankreich dann hier herüber kommt. Dann ist es auch egal, wieviel Mühe sich die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke geben, damit es nicht zum SuperGAU kommt.
Und wie sorgsam die Franzmänner mit ihren Kraftwerken umgehen, war ja in den letzten Jahren desöfteren Thema diverser Dokus. Stichwort Leiharbeiter fällt mir da spontan ein.
Übrigens wenn es zu großflächigen Ausfällen kommt, dann nützt auch deutsche Gründlichkeit nichts. Kein Strom, kein Sprit, kein Betrieb von Notstrom-Aggregaten über längere Zeit.

[15:30] Leserkommentar-DE: AKW-Diskussion:

als Physiker mit Kernphysik im Wahlfach gebe ich zu bedenken, dass die Anfangsrestwärme völlig ausreicht für ein gravierendes Problem.

Diese Anfangsrestwärme wird auch mit aktiver Kühlung nicht in wenigen Tagen abgebaut. Deshalb werden ja auch ausrangierte Brennelemente
dauerhaft (monate- und jahrelang) in Abklingbecken gekühlt.
Dies bedeutet, dass wenn den AKWs im Kriesenfall (flächendeckender Stromausfall für etliche Tage) der Diesel und das Personal ausgeht
durchaus solch ein Reaktor einige Tage nach Tag-X durchgehen kann.
Die einzige Chance, dass eine großflächige Verstrahlung in Europa nicht eintritt, liegt darin, dass auch nach dem Zusammenbruch von Finanzsystem und
Stromversorgung noch genügend staatliche/hoheitliche Kontrolle vorhanden ist, um den AKWs eine Vorzugsbehandlung bei der Diesel- und Personalversorgung zu ermöglichen.

Das Personal müsste man dann in Lebensmitteln bezahlen. Vielleicht ist soetwas schon vorbereitet.WE.


Neu: 2015-03-03:

[15:50] Leserkommentar-DE zum gestrigen Thema "Fluchtburg Finnland":

Meines Erachtens ist es die schlechteste aller Möglichkeiten selbst zu fliehen und ein "Flüchtling" bzw. "Asylant" zu werden wie unsere Neger-Fachkräfte.
Zum einen ist dies hier mein Land, d.h. das Land meiner Großväter und Urgroßväter, die es jahrhundertelang bewirtschaftet haben, hier gelebt haben und hier begraben sind. Das lasse ich nicht freiwillig im Stich. Lieber sterbe ich mit einer Waffe in der Hand und wenn es eine Mistgabel ist, aber abhauen werde ich nicht. Ich lasse mich doch nicht von ein paar Asylnegern und linksgrünen Verrätern einschüchtern.
Zum anderen kenne ich hier die Umgebung und das Klima ganz genau und kann hier während des Crashes in meiner Sprache und in meinem Dialekt Polizisten u.ä. mit Hartgeld bestechen, wie soll man das in einem fremden Land machen, dessen Sprache man nicht versteht? Dort ist und bleibt man ein Exot. Zurück zum eigenenen Stamm ist dann das Motto. Meinen sie irgendjemand in Finnland, der Mongolei oder Andalusien interessiert Ihr Schicksal?

[16:26] Leserkommentar-DE:

So ähnlich sehe ich es auch.
Man sollte den psychologischen Effekt nicht vergessen. Man stelle sich vor, man wäre in einem Land, das von Negern besiedelt ist.
Auch wenn man ähnliche Interessen hätte, man würde dennoch ANDERS sein. Dieses ANDERS wird einen Kraft kosten. Man wird niemals richtig dazu gehören. Nun kann man es abschwächen und auf die Sprache ausdehnen. Auch wenn man in ein Land mit weißer Bevölkerung kommt. Wenn man deren Sprache und Bräuche nicht 100% kennt, nachvollzieht, akzeptiert, dann bleibt man dort der "NEGER" ! Das schwarze Schaf ! Es fällt auf, es ist leicht angreifbar, weil Außenseiter.
Es gibt eben nur eine Mutter, einen Vater und ein Mutter-/Vaterland. Früher war es übriegens so, dass einem Fahnenflüchtigen die Staatsbürgerschaft entzogen wurde.

[17:45] In jeder Depression steigt die Ausländerfeindlichkeit massiv an. Den beiden Schreibern ist voll zuzustimmen.WE.

[20:14] Der Mexikaner:

Die Auslandsnummer geht hoechstens dann, wenn man schon laenger dort lebt, die Sprache spricht und entsprechende Kontakte hat.
Aber selbst ich habe hier fast nur mit Europaern, europaeischstaemmigen Mexicanern oder direkt deutschen zu tun.
Auch in dieser Gruppe laufen natuerlich nicht selten im Ausland genuegend Idioten herum, die gar nichts blicken.


Neu: 2015-03-02:

[16:30] Leserfragen-DE zur Krisenvorsorge:

- Wie soll der normale Durchschnittsmensch zur Selbstverteidigung - im schlimmsten aller Krisen-Fälle - überhaupt an Waffen kommen, vor allem ohne Waffenbesitzkarte oder Waffenschein?

- Wenn der Crash und die Umverteilung so richtig zünden sollen, wieso reden denn jetzt selbst schon ältere Damen (ich war überrascht) oder die öffentlichen Medien (Stern, Focus, viele TV Beiträge usw.) von Gold als gute Anlagemöglichkeit? Wäre dann nicht die Medienwelt auch dahingehend so gesteuert, dass die Masse an Schlafschafen auch wirklich überhaupt keinen Plan von Gold o.ä. haben? Gerade wo doch laut Ihren Aussagen verhindert werden soll, dass die Masse in Gold flüchtet.

- Was genau heißt eigentlich Fluchtburg auf dem "Land"? Das Wort "Land" ist durchaus ein dehnbarer Begriff. Reden wir hier vom Land tief in den Bergen oder Wäldern, Kilometerweise entfernt von jeglicher Zivilisation, oder eher auch vom Land Umgeben von Dörfern o.ä.?

- Welche Gebiete in Deutschland sollte man meiden (ab gesehen von Städten), welche Gegenden erachten Sie als "sicher"? (so sicher es denn geht) Ist das zeitweise Fliehen aus Deutschland etc. (bzw. den entsprechenden Krisenländern) nicht das sicherste?

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Ihre durchgehend kostenlose Bereitstellung von Informationen, die man sonst nur selten in dieser Form erhält.

Das Thema Waffen für Deutsche wurde auf der Seite Sicherheit schon oft behandelt. Der beste Weg ist die Jagdprüfung.

Gold: es wird hier in den Medien eine Double-Bind Strategie gefahren: auf der einen Seite sagt man der Masse, etwa über die Crash-Botschafter, dass sie sich vor dem Crash retten sollen und wie. Auf der anderen Seite verwirrt man sie und blockiert deren Entscheidungen. Zweck: nach dem Crash sollen alle sagen: "man hat es uns ja gesagt".

Zu meiden sind die Grossstädte, besonders Berlin, Bremen, das Ruhrgebiet, usw. Es gibt auch in DE viele gottverlassene Gegenden, die sind richtig. Nicht vergessen: in vielen anderen Staaten wird es schlimmer als in Deutschland.WE.

[16:50] Leserkommentar-DE:
dem Schreiber von 16.30 kann mit der Wahl seines Ortes für die Fluchtburg geholfen werden.
Bismarck sagte schon , wenn die Welt unterginge würde er vorher nach Mecklenburg umsiedeln. Dort trifft alles mit einer mutmaßlichen Verspätung von 80 Jahren ein.

Ja, das ist eine gut geeignete Gegend. Speziell für Berliner. Viel über 2h Fahrzeit zur Fluchtburg sollte man aber nicht haben, da man, wie die Praxis zeigt, öfters hin und herfährt.WE.

[17:00] Der Mexikaner:
Es gibt in Nordbayern (Franken), Thueringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern genug Gebiete, die schwer zugaenglich und abgeschieden sind.

2 h von Berlin ist fast von ueberall machbar, ausser man lebt in einem Mambabezirk ohne Schnellstrassenanschluss aber einer Strassenbahn, die nebst Fahrradwegen eine schnelle Flucht unmoeglich macht.

Am besten waere im Falle Berlins auch gleich die Fluchtburg entsprechend des Ausfall des Bezirks zu waehlen, in welchem man wohnt, also z.b. von Reinickendorf lieber direkt nach Nordwestmecklenburg, von Marzahn nach Vorpommern, von Steglitz Richtung Sachsen-Anhalt, etc.

Auf jeden Fall sollte man ein Auto haben, das einiges transportieren kann. Diesel ist besser als Benzin.
 

[10:34] Leser-Vorschlag zur individuellen Vorsorge-Planung:

Eine Fluchtburg kann ich mir nicht leisten, von daher werde ich am Tag X (zB. sowie es zu einer direkten Konfrontation USA-Russland kommt) mit meiner Frau und einem Arbeitskollegen und seiner Frau Richtung Finnland/Lappland flüchten. Ich denke zu viert ist es sicherer wie zu zweit. In vier Stunden wären wir in Dänemark und in weiteren 4-5 Stunden in Schweden. Das wäre so die erste Etappe.
Ich habe alles vertickt, was hier eh nur Staub angesetzt hat und noch von Wert war. So habe ich ein paar tausend Euro und nochmal soviel in Silberunzen zusammen bekommen. Den Rest können sich dann die Asylantenhorden abgreifen, wenn die in mein Haus eindringen. Da hänge ich eh nicht dran, gehört noch zur Hälfte der Bank. Wir wollen an die Grenze zwischen Schweden und Finnland. Da oben ist es ziemlich menschenleer und wir dachten so an 50 km nördlich von Pello/Finnland. So daß man noch halbwegs schnell im nächsten größeren Ort ist zum tanken, Arztbesuch oder Einkauf. Wir machen erstmal offiziell auf Trecking-Tour und wir haben absolut alles an Gerätschaften um uns eine ganze Weile irgendwo zu verstecken. Also Wasserreinigung, Strom, Nahrung, Zelte, Tarnung, mehrere Angeln und eine Armbrust mit ordentlichem Wumms die wir noch irgendwie unaufällig im auto unterbringen müßten. Also Verkehrskontrollen gilt es irgendwie aus dem Weg zu gehen. Ansonsten können wir uns auch erstmal eine Weile von Konserven ernähren. Dort sind wir auch flexibel genug, je nachdem was abgeht, sind wir schnell in Norwegen, Schweden, Finnland oder gar Russland. Wenn es im Winter los geht, was ich aber nicht glaube, dann würden wir uns halt in irgendeiner billigen Absteige einmieten.
Wenn offensichtlich wird das es kein zurück mehr gibt, werden wir im sichersten Land Asyl beantragen. Finnland ist neutral, da werden wohl keine Armeen einmarschieren. Deutschland wird ja als erstes platt gemacht und da will ich einfach nicht vor Ort sein. Wenn der Supergau eintritt, könnte man auch versuchen noch irgendwie ein Oneway-Ticket auf die Südhalbkugel zu ergattern.
Ich habe auch kein Bock mich bei der Bundeswehr verheizen zu lassen. Wer weiß schon wie die bei einer Generalmobilmachung mit Kriegsrecht wehrfähiges Alter definieren...
Vieleicht ist das Ganze naiv, aber besser irgendeinen Plan B den man vorbereitet hat und dann konsequent durchziehen kann, als zu Hause zu sitzen und wie 90% der Bevölkerung die Hände in den Schoß zu legen und zu sagen es wird schon nichts passieren.
Außerdem schlafe ich so ruhiger..

[12:50] Der Leser sollte einmal einen Blick auf Deagel-Liste werfen und sich überlegen, warum dort oben die Bevölkerungsreduktion besonders drastisch ist. Das ist eher kein guter Zufluchtsort. Eine FLuchtburg kann man auch mieten, man muss sie nicht kaufen.WE.

[12:13] Leser-Kommentare-DE zum Fluchtpunkt Skandinavien:

(1) Der gute Mann wird sich wundern, wenn er dort seine Fluchtburg auswählt.
Im letzten Sommer war ich auch dort oben, um eine Solche zu erwerben. Gottlob wurde ich von deutschsprachigen Schweden in meinem Ansinnen gebremst: Dort geht Anfang Oktober die Sonne unter. Es wird Nacht. Wieder hell wird es dort gegen Ostern....Viel Spass!

Die Polarnacht ist meine Sache nicht, aber wer damit leben kann .....TB

(2) Also was dämlicheres als nach Skandinavien zu flüchten hätte Ihnen wohl nicht einfallen können oder? Wenn Sie nur im Ansatz die Grundprinzipien der Militärstrategie vertehnen würden, empfehle Ihnen hierzu die Schriften des Carl von Clausewitz, müsste Ihnen sofort klar sein, das eine Flucht nach Finnland absolut idiotisch ist. Das oberste Gebot der Kriegsführung ist FLANKENDECKUNG! Sowohl Hitler, Stalin, der Warschauer Pakt und die NATO haben dies in all Ihren militärischen Operationen berücksichtigt. Das Unternehmen Weserübung hatte die Besetzung Dänemarks und Norwegen zum Ziel und diente der militärischen Flankendeckung um einen späteren sowjetischen Zangengriff zu verhindern. Erst ein halbes Jahr danach wurde mit dem Unternehmen Barbarossa und damit der direkte Angriff auf Russland gestartet. Um es auf den Punkt zu bringen, sollte es tatsächlich zu einer militärischen Konfrontation mit Russland kommen, wird Skandinavien als aller erster unter die Räder kommen. Diese Grundprinzipien der Militärstrategie haben auch in der modernen Kriegsführung nicht ihrer Gültigkeit verloren! Ich denke Sie sollten den Plan noch einmal überdenken ...

(3) Leider muss ich mich in das "Expertengespräch" über Finnland einmischen. Der Schreiber von 10:34 hat zumindest soweit recht, dass eine Krisenvorsorge hier relativ unproblematisch anzustellen ist (ich spreche jetzt über Essen, Wasser und Wärme). Das Land ist quasi Menschenleer. Beeren, Pilze, Fisch, Wild und Wasser gibt es hier Zum Überfluss. Kartoffeln und Karotten anbauen kann man auch. Sofern man in der Krise auf Spargel und Artischocken verzichten mag... kommt man hier wunderbar zurecht. Aufgrund des 'Jedermannsrechtes' darf man campen und Waldfrüchte pflücken wo man will solange man niemanden stört dabei. Will man einen Baugrund kaufen sind solche auch mit See leicht und günstig zu bekommen. Je nördlicher, desto günstiger. (Ob man da dann auch einen Job findet (für die momentane Situation doch noch wichtig) ist eine andere Frage).
Der typische Lebensstil hier ist auch, dass im Sommer viele von diesen "Gratisfrüchten" gepflückt werden und in den vielen Gefriertruhen verstaut werden. Sollte der Strom ausfallen ist das auch kein Problem, denn wenn es einmal kalt geworden ist, dann wird es erst wieder nach vielen Monaten warm. Viele Menschen ersparen sich daher Gefriertruhen und hängen die Sachen beim Fenster hinaus. Und dann, im Sommer, beginnt die Arbeit mit der Pflückerei wieder von vorne.
Von daher braucht man sicher keine Angst haben hier zu verhungern. Da hat der Schreiber recht. Eine anderes Thema ist allerdings die Kälte. Ich war im Winter auch schon bei -30 oder -35 Grad draussen. Mal 2 Stunden oder 3. Dann war mir aber schon SEHE kalt. Ich bin halt ein Weichei. Aber hier in LAPPLAND (!!!) herumzucampen, mit einem niedlichen Gasgriller über mehrere Monate, wo es dort noch kälter werden kann (und zwar 24/7) das ist halt schon ein bisschen ulkig :) Ich würde vorschlagen, dass man sich zumindest soweit vorbereitet und weiss wo eine Sauna ist, die man regelmässig heizen und besuchen kann/darf. Dann ist das kein Problem. Man braucht nicht mehr. Das wissen alle Finnen. Eine Sauna. 1/2 Stunde bei 100 Grad aufheizen und man schläft die Nacht wie ein Murmeltier. Egal wo. Wenn es kalt wird muss man halt wieder hinein.
(Man kann jeden alten Finnen fragen. Es ist immer die gleiche Story. Man kauft zuerst einen Grund und baut dann als ERSTES eine Sauna. 1 kleiner, heisser Raum reicht. Mit Holz zu beheizen natürlich. Schlafen kann man dann im Zelt daneben. Kochen auch. Aber man braucht zumindest einen Raum wo man sich aufwärmen kann. Dann erst baut man das Haus)

[13:52] Der Finnland-Flüchter von 10:34 nochmals:

Einige scheinen meinen Beitrag nicht richtig gelesen zu haben:
"Wenn es im Winter los geht, was ich aber nicht glaube, dann würden wir uns halt in irgendeiner billigen Absteige einmieten"

Ich will hier auch nicht wild dauerhaft campen. Ich plane bei Plusgraden maximal einen Monat in der Wildnis auszukommen, spätestens nach dieser Zeit sollte doch so langsam ersichtlich sein, wohin die Reise geht. Wenn ich zu vorschnell abgehauen bin und sich alles wieder beruhigt, dann war es halt ein Urlaub und ich fahre wieder nach Hause. Ansonsten beantrage ich Asyl und dann gehe ich davon aus, daß man mir ein Dach über den Kopf anbietet. Und wie gesagt, in den kalten Monat geht es in die billigste Pension die ich finde und verbringe dort meinen "Urlaub". Und wenn es um mein Leben geht dann nehme ich auch eine leichte Polarnacht in Kauf.
Ich bin auch so flexibel weiter südlich zu bleiben, daß soll kein Problem sein.
Hier wird immer gleich gegen gebuttert, aber wie wäre es mit alternativen Vorschlägen, wo ich in wenigen Std. hin flüchten kann, so daß ich schon mal nicht für die Bundeswehr greifbar bin? Ich denke viele Menschen sind schon eine Gefahr die ich gerne aus dem Weg gehen will. Wo kann ich das innerhalb eines Tages erreichen?

[14:00] Jetzt muss ich das Totschlags-Argument auspacken: man sollte nur in ein fremdes Land flüchten, wenn man die dortige Sprache spricht. Wer spricht bei uns Finnisch?WE.

[17:45] Leserkommentar-AT: Träumer oder nicht, Fluchtburg Finnland ???

Hat der Leser von [10:34 Uhr] diesen "Fluchtplan" wenigstens einmal schon "trocken und gefahrlos durchgeübt", das heißt, ist er auf dem selben Weg nach Lappland gefahren und hat in diesem Sinne auch schon dort geurlaubt? Wenn nicht, ist es bloß ein verantwortungsloser Träumer. Per Routenplaner ist man schnell irgendwo in der Pampe, im wahren Leben dauert das oft wesentlich länger. Hält sein Automobil so eine Fahrt auch sicher aus? Findet er den Weg, auch wenn das Navi defekt oder die Navi-Satelliten einmal abgeschaltet/nicht erreichbar sind? Kann er noch nach Karte fahren? In guten Zeiten ist man mit Erfahrung und Fahrerwechsel schnell in Lappland, aber wenn es schon "gekracht" hat und schon überall "staut"? Was sagen die Fernfahrer dazu?

Lappland hat übrigens seine eigene Luftverteidigung. Keine Saab Gripen und Keine F16, viel besser, die "Air Lappland" besteht aus dauerlästigen Moskitos. Für Leute, die das nicht von Kindheit auf erlebt haben, ist das ein echter Graus:

Youtube: Mosquito: https://www.youtube.com/watch?v=n4xcwopO4Q8

Ich war schon zweimal dort oben, nahe bei Rovaniemi (Santa Claus Town am Polarkreis), mit Fahrzeug als auch einmal als Mitflieger in einem Kleinflugzeug und obwohl mir die Reise gefallen hat, möchte ich nicht mehr als eine Woche am Stück in Lappland verbringen: Moskitos (lästig, unvorstellbar), ewig lange Tage und noch schlimmer ewig lange Nächte mit meterhohem Schnee im Winter). Im Sommer arbeiten, trinken und feiern die Finnen und machen Liebe, im Winter stellen sie nur das arbeiten ein, hat mir ein Einheimischer einmal "augenzwinkernd" verraten. Das dürfte seine Gründe haben ...

Mein Tip für alle, die von dort, wo sie jetzt leben - z.B. aus gefährlichen Städten - "abhauen" wollen:

Diese Leute sollen lieber jetzt schon einen brauchbaren Kraftwagen und einen Einachs- oder - für die Streber :-) - einen auflaufgebremsten Zweiachsanhänger reisefertig vollpacken und sicher abstellen, neben der persönlichen Wertsachen noch mit Notstromaggregat und ein paar 100 Liter Kraftstoff und sofort am "Tag X" in ein bekanntes (Winter-)Tourismusgebiet fahren, am besten in eine Pension, wo sie schon geurlaubt haben und die Vermieter kennen. Wahrscheinlich dürften Sie sogar gratis dort wohnen, solange sie den Strom beistellen oder wenigstens in Echtgeld die Lebensmittel und den Lebensunterhalt bestreiten. Wenn das kommt, was wir erwarten, werden in (abgelegenen) Tourismusregionen mehr als genug Betten frei sein.

PS: Für die "Stadtflüchter": Checkt Eure Autos! Eine leere Batterie kann im Ernstfall sehr "lästig" sein. Ich bin unlängst in Bratislava am Bahnhof ohne Strom gestanden. Gott sei Dank gab es einen Einheimischen, der mir mit Kabeln und Starthilfe ausgeholfen hat. (Nicht einmal Kabel hatte ich Esel dabei, obwohl ich solche besitze ...)

Solche Träumer probieren das natürlich vorher nicht aus, denn sonst würden sie aus ihren Träumen erwachen müssen.

[18:00] Der Mexikaner:
Treibstoff, Reserverrad, Starthilfekabel sind wirklich unerlaesslich. In den hochtechnisierten Laendern aber kaum noch vorhanden.
In MX gibt es dazu an jeder Ecke einen Vulkanisator, evtl. auch eine Geschaeftsidee fuer nach dem crash in Mitteleuropa?
 

[08:46] Leser-Anfrage-AT zum Bau einer größeren Fluchtburganlage:

Gibt es Informationen dass in Kals am Großglockner eine Fluchtburg gebaut wurde? Ich komme aus Osttirol und daher würde mich das interessieren. Dort Hat ein Seilbahn/Lift-Tycoon ein ganzes (Luxus!)-Dorf aus dem Boden gestampft mit eigenen Geschäften, Wohnungen, eigene Bank – wie ein Dorf im Dorf eben. Im Dorf selber wurde schon letztes Jahr gemunkelt, dass das die Residenz für die Bilderberger sein wird. Osttirol eignet sich wie kaum ein anderer Bezirk in Österreich für solche Fluchtburgen – alles hochgelegene Täler zu denen nur eine Straße führt. Hinzu kommt noch der Felbertauerntunnel den man je nach Lust dichtmachen kann (und noch vor 1,5 Jahren der Erdrutsch wo es die ganze Straße mitgerissen hat und bis heute nur eine Provisorische Straße hinführt -Zufall?). Dann gäbe es noch eine einzige Zufahrtsstraße von Richtung Lienz. Perfekt.

Gut möglich, das hat man in der Schweiz vor 7/8 Jahren auch gemacht (nähe Andermatt) und das wurde teilweise in den Medien sogar als Rückzugsort von Mächtigen bezeichnet! TB

[12:50] Sogar bekannte Politiker haben in Osttirol ihre Fluchtburgen. Das könnte eine solche Anlage sein.WE.


Neu: 2015-02-28:

[8:00] Kopp: Vorbereitung auf den Notfall – ein paar ganz einfache Schritte


Neu: 2015-02-21:

[13:15] Der Berliner: wie er sich auf den Crash vorbereitet (auf Leserfrage gestern):

Ich wohne in einer (jedenfalls heute) ruhigen Gegend und möchte Berlin oder gar Deutschland erst verlassen, wenn wirklich das Dach brennt. Berlin ist eine sehr differenzierte Stadt und entsprechend hoffe ich, daß es in meiner Nachbarschaft nicht gar so schlimm kommt, denn trotzdem ich (erprobt !) anpassungsfähig bin, wäre ich ungern in der Krise ein "Zugezogener". Es gibt zu dieser Frage einen älteren Download-Artikel von mir ( http://www.hartgeld.com/media/pdf/2010/Anonymus-Auswandern-in-der-Krise.pdf ).

Berlin dürfte nach dem Crash einer der ungemütlichsten Orte in Europa werden. Auch wegen der vielen Ausländer und der vielen vom Staat Abhängigen, der dann pleite ist. Hier noch einmal einige Aussagen, die man mir in den vE-Briefings sagte:

Diejenigen, die keine Fluchtburg haben, nichts anbauen können, kein Know How dafür haben und kein Edelmetall haben, kommen nicht durch. Lebensmittel werden so rar, dass man sie mit Gold erwerben muss.

Nach dem Crash sollte man die Städte meiden, denn es wird dort dann keine Lebensmittel, oder nur gegen Gold/Silber geben. Man braucht unbedingt eine Fluchtburg am Land, auch wegen der Sicherheit.

Das was ich schreibe ist gar nichts im Vergleich zu dem, was kommt

6 Monate wird man in der Fluchtburg verbringen müssen, man braucht Hausverstand.

Noch Fragen?WE.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Sein Angebautes muß man dann (lt. meinen Großeltern) auch noch rund um die Uhr bewachen,. Ich habe daher als Diebstahlversicherung (oder falls die Ernte schlecht ausfällt) Reis, Püree, Spaghetti (lassen sich am besten stapeln), Brühe, ordentlich mit eingelagert. Auch Dinge die man selbst nicht herstellen kann bzw. schlecht rankommt wie: Salz, Gewürze, Zucker...

Man muss nicht unbedingt übertreiben, aber besonders die Städter werden diese beiden Hauptprobleme haben:
a) das Geldproblem: nicht genügend vom richtigen Geld für Käufe zu haben
b) das Sicherheitsproblem.WE.

[19:30] Leserkommentar-DE: weitere Bevorratungen:

Unbedingt bevorraten sollte man Substanzen zur Trinkwasserdesinfektion, reichlich Schmerz und Fiebertabl., auch gut zum Tauschen geeignet.Habe Medikamente fuer gut 2 Jahre eingelagert. Wenn man keinen Garten hat, kann man div. Samen zum Keimen auf der Fensterbank einlagern. Sie halten jahrelang und sind richtige Vitaminpakete.

Ich habe einige Meter Klingendraht, Elektroschocker, Feuerzeuge, reichlich Draht und Schnur, um Stolperdraehte und Stolperfallen zu ziehen, moeglichst mit laermerzeugenden Behaengen dran, mangels Schusswaffen (ja ich weiss, ist in Ihren Augen unerlaesslich, habe nur eine Schreckschusspistole.) Dann habe ich eine Menge Rettungsdecken, Rettungszelte und massenhaft Verbandsmaterial da. Sehr nuetzlich sind auch die altmodischen Leintuecher. Sie eignen sich u.a. hervorragend als Ersatz fuer Verbandmaterial.

Ich selbst habe mir sowohl für die Stadtwohnung als auch für die Fluchtburg auch jeweils einen Satz Werkzeug angeschafft. Das inkludiert auch Dinge wie Lötkolben und Multimeter.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE:
Gutes Werkzeug halte ich fuer die Krisenvorsorge fuer genauso ueberlebensnotwendig wie Lebensmittel und Medikamente, genauso die Faehigkeit zum Improvisieren und Querdenken.
Was die altmodischen Leintuecher anbelangt, kann man aus diesen auch wunderbar Babywindeln naehen, notfalls eben von Hand, also auch genuegend Naehmaterial einpoekeln.Waschen muss man sie evtl. eben im Bach, wie frueher. Schon alleine das Fehlen von Pampers wird die meisten jungen Elteren zur Verzweiflung bringen.


Neu: 2015-02-11:

[13:20] 20min: So teuer und schwer ist Notvorrat für eine Familie

Nach einer im letzten Jahr durchgeführten Sicherheitsübung mit Katastrophenszenario – Stromausfälle in der ganzen Schweiz während gleichzeitiger Grippepandemie – werden die Übungsleiter dem Bundesrat und den Regierungsräten im April vorschlagen, dass Notvorräte für jeden Schweizer Bürger wieder obligatorisch werden. Toni Frisch, Projektleiter der Sicherheitsverbundsübung, hatte diese Entscheidung in der «Schweiz am Sonntag» damit begründet, dass man die Folgen einer länger dauernden Strommangellage unterschätzt habe. Die Einschätzung des Katastrophenschützers: «Hauptsorge sind Güter des täglichen Bedarfs.»

[14:00] Leserkommentar-DE:
So ein Quatsch, dass hat doch nichts mit Notvorrat zu tun, das und mehr hatten wir als "Ossis" als ganz normalen Vorrat, falls es mal etwas nicht gleich zu kaufen gab.
Die Schweizer glauben auch immer noch, dass es sie nicht treffen kann...
Notvorrat sieht anders aus und sollte über die Not von einigen Wochen oder Monaten weiterhelfen. Infos git es im Netz ausreichend.

Es ist doch sicher kein Zufall, dass die Schweizer aufgefordert werden, sich Notvorräte zuzulegen. Nur den wahren Grund sagt man ihnen nicht.WE.


Neu: 2015-02-07:

[9:30] SD: One Year In Hell…Surviving a Full SHTF Collapse in Bosnia

I am from Bosnia. Between 1992 and 1995, it was hell.
For one year, I lived and survived in a city with 6,000 people without water, electricity, gasoline, medical help, civil defense, distribution service, any kind of traditional service or centralized rule.
Money soon became worthless. We returned to an exchange. For a tin can of tushonka (think Soviet spam), you could have a woman.
Arms, ammunition, candles, lighters, antibiotics, gasoline, batteries and food. We fought for these things like animals.
In these situations, it all changes. Men become monsters.
Strength was in numbers. For a man living alone, getting killed and robbed would be just a matter of time, even if he was armed.

Es sind hier wertvolle Tipps für das Überleben in solchen Situationen enthalten. Aber die wichtigste Empfehlung für diese Situation: Abhauen aus der Kriegszone.WE.

[14:45] Hier eine Übersetzung: Ein Jahr in der Hölle - Überleben im Bosnienkrieg


Neu: 2015-02-04:

[18:30] Survival Press: Die ersten 4-6 Wochen sind entscheidend!

das Schlimmste hinter sich gebracht. Wer einen oder zwei Monate völlig autark leben kann, der sollte einer größeren Krise relativ gelassen entgegensehen können.

Gerade in den ersten Wochen werden die schlimmsten Dinge passieren, die in der Krise überhaupt passieren. Denn denken wir immer daran: nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung befasst sich überhaupt mit Krisenvorsorge. Für die allermeisten Menschen bei uns ist der tägliche Einkauf von Nahrungsmitteln üblich. Vorräte? - Fehlanzeige! Man ist zu 100% auf ein funktionierendes Stromnetz angewiesen, und auch darauf, dass die Tankstellen rund um die Uhr offen haben. Treibstoff-Vorräte, Bargeld-Vorräte oder Nahrungsmittel im Vorratsschrank kennen nur noch die wenigsten. Die wenigen alten Menschen die das noch so praktzieren, sind alle am Aussterben oder werden vom Nachwuchs für bescheuert erklärt. Selbst auf dem Dorf wird mittlerweile jede noch so kleine Erledigung mit dem Auto gemacht, und man greift immer auf eine funktionierende Infrastruktur zurück. Kochen ohne Strom? - Undenkbar. Die Holz-Kohle-Öfen sind schon lange aus den meisten Küchen verschwunden ("die machen immer Dreck und so, und schleudern das pöhse Kohlendioxid in die Luft... also weg damit!"). Gezahlt wird natürlich permanent mit der EC-Karte, denn Bargeld lockt ohnehin nur Diebe an!

Wir haben also - wie du sicher in deinem Umfeld täglich beobachten kannst - eine völlig unvorbereitete Masse vor uns. Bei der kleinsten Störung der Infrastruktur läuft bei denen _gar nichts_ mehr. Die haben nichteinmal Konservendosen im Schrank, die sie notfalls kalt essen könnten. Ohne Strom würden heute die meisten glatt verhungern.

Wir werden sehen, wie sie reagieren. Zum Glück wissen die meist gar nicht, wie man stiehlt oder raubt. Das ist auch interessant:

In den etwas "unterentwickelteren" Ländern wird hauptsächlich einfache Technik eingesetzt, die hier von den Landwirten reihenweise als "Metallschrott" auf den Balkan verkauft wird. Das sind alte Mähdrescher und Traktoren, die man mit einer Rohrzange und einem Hammer reparieren kann. (Aber natürlich haben sie keine Klimanlage, keine Kabine und kein Radio. Ein jeder Junglandwirt würde sich in Deutschland mit so einem Gefährt im Dorf natürlich zu Tode schämen! - Also wird lieber ein Kredit bei der Hausbank aufgenommen, und das Teil 25 Jahre lang abbezahlt. )

Prestigewahn also auch in der Landwirtschaft.WE.
 

[08:28] Leser-Zuschrift-DE bzgl einer Sat1-Show zur Krisenvorsorge:

Ab 23 Feb. soll bei Sat 1 eine neue Sendung starten, welche ein bisschen Big brother ähnelt. Dabei hat das Format wohl doch mehr mit einer Anleitung zur Fluchtburg oder einer Simulation dieser zu tun. Laut Berichten sollen 15 Aussteiger in Brandenburg ein 2 Hektar grosses, abgeriegeltes Land selber bewirtschaften und sich auch in der Gruppe organisieren. Ausser einem 25 Euro Prepaid Handy, 5000 Euro Startkapital und Hühner, sowie 2 Kühen, gibts nichts mehr. Es soll keine Zuschauervotings, Prüfungen, usw. geben. Es geht rein darum, wie diese Gruppe sich arrangiert und die Zeit von EINEM JAHR!!! übersteht. Alles rund um die Uhr live und es soll keine ' geschönten Szenen'geben.

Wenn das mal nicht die öffentliche Anleitung für 'Überleben in Krisenzeiten'ist. Wie auch immer, vielleicht kann man etwas daraus mitnehmen.
Besonders interessant wird wohl auch, wie die Gruppe sich strukturiert.
Ich finde, die Rahmenbedingungen sind einer Krise relativ gleichwertig. Ein beschränkt funtionierendes Telefon, ein Eurobetrag, der bald weg ist und ansonsten Mittelalter. Einziger Unterschied...man kann, so meine ich, aussteigen. Bei der echten weltweiten Krise geht das nicht...
Man stelle sich vor: Die 15 ziehen dort ein und die 'echte Welt'kollabiert in der Systemkrise. Die bekommen nichts davon mit und wenn sie wieder raus kommen, ist nichts mehr, wie es einmal war....

[15:10] Ob das der Hintergrund ist, wissen wir nicht.

PS: Nachdem es immer wieder Häme wegen der Verzögerung des Crash-Termins gibt: dann wird eben meine Fluchtburg mit Aircondition für den Sommer ausgestattet.WE.

[19:20] Leserkommentar: Gasherd statt Generator:

Wenn man sich mal richtig überlegt, dass in einer Krise vieles nicht funktioniert, dann möchte ich die erste Zeit nicht unbedingt einen auf dicke Hose machen. Also den Generator 24 Stunden am Tag laufen lassen etc. ...
Dann kann man gewiss sein, dass bald Fremde klopfen. Da ist ja einer, der sich vorbereitet hat.
Wie wäre es mit einem Gasherd? Also nicht bloß 2 Kochplatten sondern einen mit Propangas betriebenen Herd mit Ofen. Macht erstens keinen Krach und man kann auch selber Brot backen.

Kein Schwein sieht das Ding. Kann man für wenig Geld (gibt es ab 200 Euro) auch im Keller lagern und bei Bedarf ins Haus holen. Auch zum Heizen kann man das Ding nutzen. Deshalb war damals die Küche der wärmste Raum im Haus. Dort hat man sich aufgehalten.

Den Generator braucht man aus einem anderen Grund unbedingt: um die gefrorenen Vorräte in der Gefriertruhe zu erhalten.WE.

PS: gegen fremde Neider helfen Bestechung oder fliegendes Blei.


Neu: 2015-02-02:

[07:03] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorsorge:

Ein Tipp zur Krisenvorsorge: Alte Telefone funktionieren auch ohne Strom. Es gibt auch neuere Modelle mit einem Schalter für den "Notbetrieb". Wenn sich die Freunde bzw. Verwandten auch so ein Telefon besorgen, kann man auch bei einem Stromausfall über weite Strecken kommunizieren.

[08:55] Leserkommentar-DE zu obiger Zuschrift:

Alle Telefone, ob alt oder neu, benötigen Strom. Dieser "Sprechstrom" kam früher vom Telefonamt. Bei lokalem Stromausfall funktionierten dieser Anschlüsse noch weil im Amt eine große Batterie stand. Selbst die Telekom ist gerade dabei diesen "Analogen-Anschluss" auf IP umzustellen d.h. alle Telefone werden zukünftig direkt am Router angeschlossen. Falls der Strom am Router ausfällt ist Ende. Man sollte über eine lokale Notstromversorgung des Routers nachdenken.

[12:40] Sobald die Batterien der Telefonzentralen leer sind, ist es aus. Da hilft dann auch keine eigene Notstromversorgung mehr.WE.


Neu: 2015-02-01:

[13:45] Leserzuschrift-DE: Geben Sie uns Lesern bitte einige Fluchtburg-Tipps:

Worauf muss man da achten, lieber kaufen oder eher mieten? Wie weit weg muss man von den Städten sein? Reicht eine Holzhütte? Muss man komplett einsam sein oder ist es ok, wenn es noch Nachbarn in der Umgebung gibt? Wenn man mietet, kann es sein, dass der Vermieter nach dem Crash plötzlich in seine Hütte will und einen rausschmeißt? Soll man die EM dann zwischen Fluchtburg und City-Villa aufteilen? Wie machen es die Insider? Und wenn man mietet, wie löst man die Probleme bzgl. Energieversorgung, Wasserversorgung, Heizung, wenn die Netze ausfallen?

Die Eliten haben gefinkelte Fluchtburgen, von ausgebauten Almhütten bis zu Kavernen im Fels. So weit muss man es nicht treiben.

Die Fluchtburg kann auch ein gutgesichertes Einfamilienhaus in einer abgelegenen Gegend sein. Mindestens 80km von der Grosstadt und mindestens 30km von der nächsten Autobahn sollte sie entfernt sein. Man sollte mit einem normalen Auto auch im Winter hinkommen, auch die Lieferanten. Eine eigene Energieversorgung per Generator sollte vorhanden sein, das Hausnetz sollte auf den Generator umschaltbar sein. So kann man auch eine Ölheizung betreiben und alle anderen Geräte versorgen. Die Wasserversorgung sollte nicht von Pumpen abhängig sein.

Alles Edelmetall in der Fluchtburg unterzubringen ist gefährlich, soferne diese nicht ständig bewacht ist. Die Insider haben eigene Vorkehrungen mit Wachpersonal.

Miete oder Kauf: wenn man tiefe Taschen hat, kann man natürlich kaufen, sonst ist mieten besser. Auch aus einem anderen Grund: nach Beendigung der Krise kann man die Fluchtburg dem Vermieter einfach zurückgeben. Der wird einen kaum rauswerfen, sondern den Mieter anbetteln, das Haus doch zu kaufen. Meinem Vermieter habe ich schon mitgeteilt, dass er sich die Miete nach dem Crash in Silber abholen kann.WE.

 

 

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