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Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2014-09-23:

[17:02] NZZ: Prepper sind gegen jede Katastrophe gerüstet

Die ersten Prepper haben die europäischen MSM erreicht! TB
 

[15:55] Leser-Zuschrift-DE zur Leere in Supermärkten:

Ich hatte heute einen Tag frei und wollte bei dieser Gelegenheit unsere Lebensmittelvorräte in der nahe gelegenen Kreisstadt im Oldenburger Land wieder ein wenig auffüllen. Was mich erstaunt hat war, dass die Regale mit "Konsumquatsch" randvoll waren. Auch die Regale mit haltbaren Lebensmitten und Konserven sahen auf den ersten Blick voll aus - waren es aber bei genauerem hinsehen nicht, vielmehr waren diese nur geschickt gestapelt. Spätestens nach der Entnahme von 10 Dosen war grundsätzlich Schluss. Die Frage, ob denn noch etwas auf Lager sei, wurde stets verneint, so dass ich zum Erreichen der angestrebten Menge bei den verschiedenen Produkten insgesamt 4 Supermärkte abklappern musste. Darüber hinaus herrschte auch bei Frischgemüse und Tiefkühlprodukten eine bisher nicht bemerkte Produktarmut (fast schon erschreckende Leere - und zwar in allen 4 Märkten, in denen ich gewesen bin).

Mit einer Angestellten konnte ich ein wenig ins Gespräch kommen. Sie meinte (Versuch der O-Ton Wiedergabe): "Die Leute kaufen uns derzeit die Ware quasi von der Palette weg. Wir kommen mit dem Bestellen gar nicht mehr hinterher - geschweige denn, dass wir die bestellten Mengen auch nur in Ansätzen nachgeliefert bekommen. Wir retten uns derzeit mehr oder weniger von Tag zu Tag - wenn aber Kunden mehr als die obligatorischen 1-2 Dosen kaufen, sehen wir sehr schnell sehr alt aus.
Einiges an Ware bekommen wir derzeit gar nicht mehr herein. Ich habe keine Ahnung, was da los ist".

Wir haben nichts in dieser Richtung gehört. In welcher Gegend haben Sie diese Erfahrung gemacht?

[17:05] Der Leser von 15:55 präzisiert:

Die Erfahrung habe ich heute im Oldenburger Land (Wildeshausen/Harpstedt, Kreis Vechta; sowie auch am Rande von Delmenhorst/Ganderkesee und Bremen Stuhr) gemacht. Bei den Läden handelt sich um die hier üblichen "Verdächtigen" (Aldi, Lidl, REWE und Marktkauf).

[17:18] Leser-Kommentar-DE zu den leeren Regalen:

Ich habe gerade mit einem "Nachbarn (Entfernung der Höfe ca. 3 km)"
gesprochen, von dem ich meine Tochter abgeholt habe. Der hat letzte Woche eine ähnliche Erfahrung gemacht. Nach seinen "Informationen"
scheint sich die Landbevölkerung derzeit nicht nur die Scheunen mit der Ernte "vollzuknallen", sondern auch massiv die Vorratskammern für den Winter zu bestücken.

P.P.S. Die Schilder an den Straßen mit "Eier/Kartoffeln zu verkaufen" sind in den letzten Wochen quasi verschwunden. "Heu/Stroh zu verkaufen" findet man noch vereinzelt, was aber auch an der gerade stattfindenden Ernte liegen kann. Gleichwohl alles ein wenig seltsam - die letzten Jahre war das nicht so.

[17:45] Leserkommentar-DE zu den leeren Regalen:

Das kann ich kaum glauben. Ich arbeite leitend in einem der genannten Unternehmen und kenne daher die Umsätze und die Entwicklung der Branche (bin gut vernetzt mit Kollegen aus all den genannten Unternehmen, in meiner Ebene ist jeder mit jedem über Eck bekannt). WE hat recht, die meisten Städte in Deutschland sind übertrieben zugepflastert mit Warenhäusern, Discountern und Supermärkten. Es wird ein großes Sterben geben, davon bin ich überzeugt.
Dazu bedarf es nichtmal eines großen Crashs, ein kleiner Zinsanstieg und dann geht's los. HG-Leser wissen warum.
Schon heute schafft es "auf der Fläche" kaum einer rentabel zu arbeiten.
Der expansionsbereinigte Umsatzzuwachs liegt branchenweit unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Ja, die Umsätze werden durch staatliche Interventionen (Zalando) und Versagen der Gewerkschaften (Amazon) fehlgeleitet. Dazu kommt noch eine dermaßen penetrante Bürokratie, das man sein Salär eher als Schmerzensgeld ansehen kann.

[19:00] Wenn sogar schon Politiker Gold kaufen kann man auch annehmen, dass auch mehr Vorsorgegüter gekauft werden. Konserven usw. haben bei den Supermärkten wenig Stellenwert, die Lagervorräte dürften gering sein, dies umso mehr wenn die eigene Finanzlage angespannt ist.WE.


Neu: 2014-09-22:

[14:45] Leserzuschrift-DE: billiges Obst als Notration:

Durch die Handelssanktionen gegen Rußland und der sehr großen Menge von Obst das dieses Jahr gereift ist,läßt sich einfach und sehr preiswert ein Notvorrat anlegen.z.B. Apfelmuß selber eingekocht ist selbst für unbegabte machbar,und hält sich bei Bedarf auch einige Jahre im Keller und deckt den Vitaminbedarf.Gleichzeitig ist gerade Apfelbrei ein gesuchtes Produkt in Krisenzeiten,Beispiel;Kindernahrung.

Ja, kann man versuchen.
 

[08:16] Leser-Zuschrift-DE zur Wasserversorgung:

Die Wasserversorgung ist bei einem (Finanz!)crash wahrscheinlich nicht akut gefärdet.
Nichtsdestotrotz empfehle ich grundsätzlich folgende (im übrigen von mir selbst umgesetzte) Minimalvorbreitung:
Pro Person im Keller lagernd: 18x 1,5l Selters (Kosten 9€). Diese Trinkwasserminimalreserve reicht im Notfall für knapp drei Wochen und nimmt nicht wirklich viel Platz weg. Wenn man bedenkt, das wir ohne Nahrung ne ganze Zeit können, aber nicht ohne Wasser, sind die 9€ ziemlich gut angelegt ;)
Nun etwas zur Extremsituation: Wie beschaffe ich mir Wasser, wenn die Versorgung komplett zusammengebrochen ist und meine Reserven aufgebraucht sind?
Wasser ist in Deutschland grundsätzlich kein Problem.
Regnen tut es recht häufig (mit Eimern auffangen) und Schnee und Eis kann man auftauen. Ansonsten kann man benötigtes Wasser aus fließenden oder stehenenden Gewässern entnehmen.
Dabei ganz wichtig: Eine topographische Karte mit eingeszeichneten Wasserläufen von der Umgebung in der man lebt (max. 10€) + kleinen Kompass!
Das Wasser muss allerdings behandelt werden! Dazubieten sich an: Bateriebetriebener UV-Filter, chem. Desinfektion (Tabletten) und mechanische Wasserfilter.Auch hier sind die Kosten überschaubar. Ansonsten zumindest 10 Min sprudelnd abkochen bevor das Wasser getrunken werden kann. Generell also kein Probelm.

[09:46] Leser-Kommentare-DE zum Wasser:

(1) Ja: In Deutschland sollte man die Quellen (es gibt viel mehr als man
denkt) abklappern und eine saubere suchen. Viele sind gefasst, einige gibt es wild. Auf den topografischen Karten penibel eingezeichnet. Meine ist im Rheingau und das Wasser ist excellent. Ich habe immer 40 5l-Kanisterflaschen davon im Keller. Einmal im Monat fahren wir zur Quelle, da die Hälfte verbraucht ist (2 Personen). Das Wasser hat eine viel höhere Qualität als das aus der Leitung und hält auch ohne Konservierung ewig. Ich hatte 40l davon in den Kautexbehältern der Bundeswehr 7 Jahre im Schieferstollen bei gleichbleibend niedriger Temperatur gelagert, ohne jegliche Aufbereitung oder Konservierung und das Wasser war nach 7 Jahren noch gut trinkbar. Nicht ganz frisch aber immer noch wohlschmeckend und angenehm.

(2) Habe als Entwicklungshelfer in den späten 80igern im zentralbrasilianischen Hochland gearbeitet. Wir haben dort ausschlisslich Oberflächenwasser verwendet , auch zum trinken.
Wasser, wenn es chemisch nicht verunreinigt ist lässt sich mit einfachen Mittlen aufbereiten.
Parasiten und deren Larven lassen sich durch filtern beseitigen. Versuche bei der GTZ haben gezeigt, dass bereits ein einfaches Seidentuch ausreicht um 90% davon zu entfernen.
Wir hatten mit Quarzsand gefüllte Betonkisten verwendet,die mittig durch eine zum Boden hin offene Trennwand geteilt war. Schüttet man Wasser auf der einen Seite hinein, sickert es durch den Sand nach unten und steigt auf der anderen Seite wieder hoch.
Füllt man Wasser in eine PETflasche ab und legt diese für 3- 4 Stunden in die Sonne, werden durch die UV Strahlung alle Bakterien abgetötet. Achtung: Funktioniert nicht mit Glasflaschen!
Als Vorrat würde ich mir billigen Sprudel in Glasflaschen! zulegen. Es gibt diese noch mit den sauerstoffdichten Aludrehverschlüssen. Dunkel und kühl gelagert ist das Wasser dann unbegrenzt haltbar.


Neu: 2014-09-15:

[08:21] Leserkommentar-DE zum "Silber geb' ich für Porsche" von gestern:

Ich bin echt hochgradig amüsiert wenn ich lese mit welch irrigen Vorstellungen die Leute durch die Gegend laufen und ihre Wunschvorstellungen unter ihre Leserschaft bringen. Da schreiben anscheinend die letzten Looser die im Augenblick nichts auf der Naht haben und im Beruf wahrscheinlich subalterne Tätigkeiten ausführen, aber die mit ihren paar Unzen Silber öffentlich davon träumen, sich später dafür einen Porsche kaufen zu können. Gleichzeitig wird scheinheilig darauf verwiesen, dass in so einem Fall natürlich der Neid anderer Menschen geschürt wird. Ich könnte mich vor Lachen wegschmeißen, wenn ich diese Hirngespinste lese. Seit 2011 fällt Gold und Silber erheblich ggü. den meisten anderen Assetklassen, aber diese Personen haben ja ihre – seien wir großzügig 100 Unzen Silber – und hoffen damit später Immobilien und Luxusautos kaufen zu können.

Kleines Rechenbeispiel: 1 Unze Silber kosten zur Zeit ca 18 €. Ein Porsche Carrera S Cabriolet kosten in der Grundausstattung heute 121.416 €. Man benötigt heute also 6745 Unzen Silber zum Kauf eines Porsche. Silber müsste sich also auf das 1000fache verteuern, damit man nur einige – sprich 6,745 Unzen – braucht
um einen Porsche zu kaufen. .........................................
......., wobei ich ziemlich sicher bin, dass dieser Kommentar nicht veröffentlich wird.

Getäuscht!!! Und schon folgt die Reaktion!

[09:14] Leser-Kommentar-DE zum Oberlehrer darüber:

Klar sind die Porschevorstellungen kindlich naiv, denn mit Luft und Liebe rollt das Ding auch nicht, aber nicht besser ist das Oberlehrergesuelze des persoenlich sich Betroffenen fuehlenden, den wohl eine Art Minderwertigkeitskomplex geritten hat und jetzt unbedingt einen Fussabtreter sucht, um sich wenigstens ueber einige Leute erhaben zu fuehlen, wie der Sozi Politiker der Sekt ueber einen Arbeitslosen auskippte.
Was sind das nur fuer Schwachmenschen. Zur Krisenvorbereitung gehoert vor allem Materiellen auch eine geistige Reifung und Vorbereitung, um das Alles durchzustehen- klar im Kopf. Da mangelt es anscheinend Vielen.

[9:20] Auch Porsches wird man in der Depression für Gold und Silber recht billig bekommen. Wer genug davon hat, kann sich ruhig einen Porsche als Spassmobil anschaffen. Aber allzusehr protzen sollte man lieber nicht, das könnte gefährlich werden.WE.

[09:36] weitere Leserkommentare-DE:

(1) Vorneweg: Ich bin der " Silber geb ich für Porsche"-Schreiber und ja auch ich amüsiere mich über denn ein oder anderen Leser, der sich ein Leben im Schlaraffenland erhofft, nur weil er EM hat und täglich betet, dass Silber die 10.000$ und Gold die 100.000$ knackt. Sie haben auch recht dass ich hier sicherlich nicht zu den Top-EM-Investoren gehöre, aber ich bin im Verhältnis zu vielen anderen Leser noch ziemlich jung und hoffe dass sich noch Gelegenheiten zum Aufstocken ergeben werden. ;-) Aber ich habe allgemein von "Porsche" gesprochen und damit nicht unbedingt einen der teureren Modelle, wie den von Ihnen erwähnten 911 S gemeint. Sondern eher einen Cayenne oder Boxster gemeint.
Zum Thema Preis: Wenn ich mich heutzutage in Großstädten wie Stuttgart oder München umschaue, muss ich mich doch wundern was für Gestalten zum Teil einen Porsche fahren. Tja Leasing machts möglich. Nur dank Leasing haben viele einen Porsche. Wenn nun dieses Leasing zusammenbricht wird man froh sein wenn man überhaupt jmd findet der den Wagen abnimmt. Und Gebrauchte Luxusautos haben schon heute einen hohen Preisverfall( auf Gebrauchtwagenportalen findet man einen anständigen Cayenne von 2011 schon für um die 40-50.000€) Nachdem Crash wird dieser Preis noch weiter fallen und Silber stärker sein als heute, sodass man meines Erachtens durchaus einen Cayenne für 15-25 Unzen Silber bekommen kann. Auch wenn ich denke dass man seine Unzen nicht unbedingt in ein Auto stecken sollte.
Was ich gestern aber v.a. mit meiner Zuschrift zum Ausdruck bringen wollte, war dass man sich unauffällig und alles andere als protzig verhalten sollte, um nicht Opfer von Warlords zu werden. Dabei war der Porschekauf nur ein Beispiel dafür, dass man sich nicht zu solchen Luxuskäufen verleiten lassen soll auch wenn sie günstig scheinen, weil man sonst eben zur Zielscheibe wird.

(2) Der Schreiber des Leserbriefes von 8:21 hat wohl noch nichts verstanden.
Ich bin mir sicher, das ich bald einen Porsche für wenige Unzen Silber kaufen kann und das viele Porsche Besitzer mich anflehen werden, doch das tolle Auto von ihnen zu kaufen. wenn ich Interesse zeigen würde. Mein Fiesta Diesel 11 Jahre alt und ca. 300 tkm gelaufen ist mir aber viel lieber, weil er wesentlich weniger verbraucht und auch sonst kostengünstiger ist und keinen Neid erweckt. Und ich glaube, das die Mehrzahl mit 'Normaleinkommen', die heute sparsam lebt und EM kauft denkt genau so.
Etwas Schadenfreude sei erlaubt, wenn der Porschefahrer sein Benzin nicht mehr bezahlen kann.

(3) Nun, nen gebrauchten Porsche kann sich doch jetzt auch (fast) jeder leisten... nur damit kann man nicht so gut auf dicke Hose machen und kost auch Unterhalt (und die Dinger gehen dauernd kaputt) deswegen macht das fast keiner. Sicher, wenn die "Silberpreise" drastisch steigen, ist man eh in ner Situation wo ein Porsche oder ein sonstiger StatusSpielzeug-Sportwagen das allerletzte ist was man gebrauchen kann. - Die "Realwertangleichung" wird für entsprechende Fahrzeuge aber natürlich dementsprechend brutal sein weit weg von irgendwelchen "UVP-Listenpreisen).. aber selbst wenn... für 100 Silberunzen wird man sich erheblich wichtigere Dinge kaufen... wenn dann.
Der SUV-Fahrer hat wenigstens nen Kofferraum wo er was einladen kann...
Während des 2. Weltkrieges war mein Großvater in Italien stationiert und zum Ende hin "erbeutete" man einen damals "unglaublich teuren" Alfa Romeo Sportwagen. Letztendlich endete es darin das man sich dazu Entschloss die Kiste abzufackeln das der Gegner nix von hat.

Dass ein Sportwagen - aus wenns ein Porsche ist - die HG-Leser derart emotionalisiert, verwundert mich nun schon ein wenig! Kinders, ist doch nur ein Auto! TB

(4) Generell muss ich dem Leser zustimmen. Hier scheint es einige Leute zu geben, die ihre paar Unzen überschätzen. Im konkreten Fall Porsche sieht es allerdings so aus: In einer echten Krise wird die Nachfrage nach Porsche erheblich sinken und die Preise werden fallen. Wer dann gerne mit dem Porsche über schlaglöcherübersähte Strassen fährt, kann sicher ein Schnäppchen machen. Der Vorteil wird dann sein, dass man mit so einem Auto keinen Neid, sondern nur noch Mitleid bei seinen Mitmenschen erzeugt...

(5) Meine Urgroßväter, Wirtschaftslehrer und Geschichtslehrer würden sagen – setzen, 6.
Mein Wirtschaftslehrer sagte einmal, wenn das böse R-Wort (Rezession) fällt, was sollte man dann tun? KRISENVORSORGE – denn verhungern ist nicht schön. Und er sagte noch - Papiergeld hat nicht immer einen Wert. Ich empfehle Geschichts- und Wirtschaftsbücher + Krisenvorsorge. (Heute gehen viele in der Stadt tägl. einkaufen, haben keine Vorratskammer... usw. Auf dem Land haben viele mehr Blumen und Ziersträucher und keine Obstbäume oder Beerensträucher. Im Gegensatz zu früher gibt es auf dem Land auch weniger Tiere. Die Anfangszeit wird selbst auf dem Land nach einem Crashs dann sehr, sehr hart. Von den Großstädten will ich gar nicht erst anfangen. Es gibt ganz andere Probleme als ein Porsche vor der Tür.)

(6) zum blauen Cheffe-Kommentar: Sehr richtig! Das sollten alle verinnerlichen und bedingungslos beherzigen !
Wer im Falle des Crashs protzt, wird nicht lange etwas von seiner Vorbereitung haben. Man gibt damit zum einen Preis, dass man sich vorbereitet hat und zum anderen zeigt man, dass etwas zu holen sein könnte, was dann wiederum zwangsläufug Begehrlichkeiten bei denen schafft, die sich nicht vorbereitet haben. Die hungrige Meute wird dann niicht lange auf sich warten lassen. Kommt man auch mit ein paar "Hanseln" verteidigungstechnisch unter Umständen klar, kann man schon ab 20-30 "verzwifelten und zu allem bereiten Menschen" nichts mehr ausrichten (es sei denn, man hat sich mit entsprechend vielen gut bewaffneten Nachbarn zusammengetan, die alle auf dem eigenen Hof wohnen und diesen auch bereit sind mit an Mitteln zu verteidigen). Aus diesem Grunde gilt: Klappe halten, nicht protzen, sondern "mitleiden".
Ansonsten läuft man Gefahr nicht nur die gebunkerten Vorräte, sondern auch das eigene Leben schneller los zu sein, als man sich das träumen lässt, denn in Krisensituationen wird der Verzweifelte zum morallosen Tier (getreu dem Motto: "lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit" - besser bekannte Kurzform: "homo homini lupus")

(7) Der Schrauber zum blauen TB-Kommentar: Tja, nicht in Deutschland. In Deutschland ist eben alles Politologie und Neidreflex.
Da punktet man auch in kritischen Kreisen nur mit Nihilisten-Prestige. Also Leninisten Taxis mit sozialistischer Werbung, Fensterkurbeln, Kochlöffelrührmatik und Mopedmotor. Natürlich ohne Klima. Dafür aber mit Garantieversicherung und Vollkasko. Ein Porsche käme mir allerdings auch nicht ins Haus, wegen der technischen Anfälligkeit, die ein Leser schon beschreibt.
Meine Devise heißt seit langem: Obere Mittelklasse asiatischer Herkunft, gebraucht, V6 oder von mir aus auch V8 mit Vollausstattung.
Preise als neuwertige 7-10 jährige beim Rentner vierstellig, Nutzungshorizont >10 Jahre. Unterhalt mit etwas durchdachtem "Reparatur- und Wartungsmanagement" kleiner als bei den verbissen in ihrer Sardinendose eingequetschten Nihilisten mit Servicecheckheft und Garantieversicherung auf Kredit.

(8) Liebe HG - Gemeinde : wo liegt das Problem ? Ich fahre seit Jahren einen Cayenne und freue mich jedes Mal beim Tanken das der Fiskus weniger Steuern von mir bekommt ! Gekauft habe ich ihn , da ich seit nunmehr 10 Jahren Steuerprüfungen habe und diese Neid - Typen vom Fiskus so richtig ärgern kann SUV-FAhrer, Du hier?! Wenn es so richtig mit der Krise losgeht, werde ich den Porsche abmelden und meinen eingemotteten Passat Kombi Saugdiesel in Betrieb nehmen - der frisst alles von Rapsöl bis H.-Öl usw. Aber so lange genieße ich ihn noch.

(9) Also vielleicht steigt Gold um einen Faktor 4 im Vergleich zum USD und Silber vielleicht um einen Faktor 4 zum Gold, und wenn dann ein gebrauchter Porsche (weniger Nachfrage durch weniger Bänker) und der zugehörige Mechaniker und das Ersatzteilregal auch noch ein bissi herunterkommen, dann reicht es einigen bestimmt für einen Gabelstapler, um die Bestände endlich mal komfortabel umzuschichten. :-)

(10) Ein vernünftiges Auto soll seinen Besitzer überallhin transportieren - außer auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten. Henry Ford

Da dem stets bemühten Redakteur a bissl fad wird bei dem Thema, und wirklich alles dazu gesagt wurde, wollen wir es für heute damit belassen. Ganz traditionell verweise ich auf die Möglichkeit der vertiefenden Diskussion auf dem HG-.Forum! TB


Neu: 2014-09-14:

[11:20] Leser-Szenario für die Zeit nach dem Crash:

Wann immer die Goldbesitzer an der "reich gedeckten Tafel" platz nehmen, wird es noch viel Elend und Armut geben, eine Situation, in der Reiche extrem gefährdet sind. Wenn eine Ordnungsmacht vorhanden ist (die den Verleih von Zweitfahrrädern anordnen kann) kann sie die jetzt sichtbar neuen Reichen (Goldbesitzer) mehr oder weniger schützen. Aber ob sie es in dieser Situation tut, ist nach meiner Ansicht sehr fraglich. Natürlich braucht sie das EM, aber sind Sie als "Hartgelder" so sicher, daß man Sie als Unternehmer, Manager, als "Macher" haben will? Eine verborgene Elite steht sicher nicht ohne Resourcen auch an fähigen Mitarbeitern da. Es ist keine ängstliche Zitterei, wenn man sich diese Frage stellt. Prognosen haben die Eigenschaft, oft garnicht, manchmal viel später und immer ganz anders einzutreffen, als vorhergesagt. (Lebenserfahrung, ich bin 81).

[13:00] Ganz einfach, man braucht neue Funktionseliten, die die neue Zeit verstehen. Ja, auf die eigene Sicherheit wird man besser aufpassen müssen.WE.

[17:45] Leserkommentar zur Sicherheitslage nach dem Crash:

Falls der Staat oder eine jeweilige Ordnungsmacht nach dem Crash für einige Zeit die Kontrolle verlieren sollte, wird dieses Sicherheitsvakuum umgehend gefüllt werden. Das können im schlechtesten Fall Warlords sein, die die Bevölkerung terrorisieren und ausplündern, oder aber lokale Selbstverteidigungsgruppen. Oder Sicherheitsagenturen, die den dann Wohlhabenden die Dienstleistung "Sicherheit" anbieten werden, gegen (harte) Bezahlung.

[18:55] Der Indianer obigem Leserkommentar:

Schechtester Fall ? Warlords ? Das in sich würde bedeuten Deutschland unregierbar, zerfallen in Regionen und es gäbe 0 Ordnung sondern nur noch Faustrecht. Ich glaube nicht das die geh. Eliten sowas im Sinn haben, so a la "Mad-Max". Lokale Selbstverteidigungsgruppen (Truppen?) Leichtausführung von Warlords ? Sicherheitsagenturen wird es dann sicher im dem Sinn nicht geben, weil das beisst sich halt mit Warlord und Selbstverteidigung. Diese wären wohl nur da, wenn welcher Staat auch immer, im großen und ganzen noch die "Lufthoheit" hätte. Oder schottisch frei, "Es kann nur einen geben". Das beste Konzept ist somit Kopf unten halten und sich arm geben. Und nicht gleich Häuser kaufen und Hausherr spielen.

[19:00] Leserkommentar-DE zum "Security-Business" nach dem Crash:

Wie schon öfters hier durchgespielt, wird das "Security-Buisness" während und nach dem zusammenbrechen der staatlichen Institutionen( Polizei, Justiz etc.) im Vergleich zu heute einen deutlichen Aufschwung erleben. Manche Leser haben ja selbst schon einmal darüber nachgedacht einen Sicherheitsdienst nachdem Crash anzubieten. Meiner Meinung nach kann man sich als EM-Bug sein Gold und Silber für Sicherheitspersonal sparen, wenn man sich richtig verhält. So sollte man nicht unbedingt einen auf reicher Landlord machen, nachdem man ein paar Immobilien billig erworben hat. Man sollte sich auch nicht unbedingt für ein paar Unzen Silber gleich einen Porsche oder ähnliches vor die Haustür stellen. Also auch hier gilt dezentes und zurückhaltendes, auf keinen Fall aber protziges, "Neu-Reiches"-Getue wenn das eigene EM einen enorme Wertsteigerung erfahren hat. Wenn man dass befolgt kann man sich die ein oder andere Unze sicherlich sparen und auch der gesellschaftliche Neid wird deutlich kleiner sein. Ich möchte hiermit aber keinesfalls anzweifeln,dass die Investition in Sicherheitpersonal unnötig oder gar dumm wäre, ich finde nur das, dass Befolgen des oben genannten Verhaltens billiger und schlauer ist. Zumal der Besitz einer Schusswaffe auch hilfreich sein kann um Warlords oder Räuberbanden abzuschrecken.

[19:00] Sicherheitspersonal wird wichtig sein und in Gold/Silber billig sein. Man muss aber aufpassen, dass nicht von eigenen Securities ausgeraubt wird. Daher bei der Auswahl aufpassen.WE.


Neu: 2014-09-11:

[11:34] Recht spezieller Krienvorsorge-Vorschlag-DE:

Gestern habe ich ein gepökeltes Eisbein (Aldi) verzehrt. Es war in Folie eingeschweißt und trug ein MHD bis 1.1.2014 - alles bestens! Es wurde weder dunkel, noch im Kühlschrank gelagert. Kann nur empfehlen, falls man nichts gegen Schweinefleisch hat, sich einen Karton davon auf Lager zu legen. Wenn es einen harten Winter geben sollte und vielleicht auch ebenso harte Arbeit ansteht, dann ist eine solch fette Kalorienbombe sicher willkommen. Und zum tauschen bringt es sicher fünf Kilo Kartoffeln...

In diesem Winter werden wir Dank der EU-Sanktionen keine Lagerprobleme haben, weil die Zimmertemperatur in europäischen Haushalten ab Februar 2015 bei ca. 4 Grad liegen wird. TB


Neu: 2014-09-10:

[10:51] Leser-Zuschrift-AT bzgl Vorbereitungen:

Ich lebe mit meiner Familie auf einem sehr alten Bauernhof im Süden von Österreich und habe darin vor 15 Jahren eine eigene IT Firma gegründet, mit der es sich gut leben lässt. Im Familienrat haben wir vor kurzem beschlossen, 5% des Grundbesitzes, das sind mehr als 11.000 m2 Wald zu verkaufen. Ich hatte das Glück, dass ein Investor und Jäger ganz wild auf diese Fläche war und gut bezahlt hat. Dieses Geld habe ich letzten Samstag beim Händler meines Vertrauens in Deutschland in EM getauscht. Dadurch haben wir den Silberbestand fast verdoppelt. Siehe da, der Durchschnitts - Einkaufspreis ist um einige Euro gesunken. Das ist ein gutes Gefühl. So wie es aussieht kündigen sich bei uns noch ein paar Euros an und wir hoffen, dass der Preis noch nicht so schnell steigt ;-).

Am Montag bin ich zu einem Kunden von mir gefahren, der ist Lebensmittel Großhändler. Er hat bei mir gerade Web und Druck in Arbeit. Ich habe 15 bis 20 luftdichte Plastikboxen besorgt und diese mit Lebensmittel Vorrat gefüllt. Das ergibt ca 1,5 m3 Vorrat. Ich habe mir monatelang über den Inhalt Gedanken gemacht und gut sortiert. Da am Hof genug Platz dafür ist, habe ich jetzt mein eigenes Lebensmittel Geschäft. Aus diesem Lager wird entnommen und noch mehr nach gefüllt. So wird nichts alt. Eingekochte Bohnen, Rüben oder eingelegtes Kraut bekommen ihren Platz im Keller, genauso wie Marmelade oder Kompott.

Egal ob am 11. September oder später etwas passiert oder nicht, wir müssen alle handeln und in unserem Ermessen das Beste für uns tun. Jammern und zittern ist nur Verschwendung von Zeit und Energie. Ein herzliches Dankeschön an TB und WE für ihre tägliche Arbeit auf diesem wichtigen Informationsportal.

Ein Vorbild an Vorsorge und Übersicht!


Neu: 2014-09-08:

[13:52] Retter: Berliner Katastrophenschutz-Woche startet am Montag

Organisationen, die sich mit dem Katastrophenschutz beschäftigen gibt es viele. Tagtäglich bereiten sich Menschen in der Bundeshauptstadt Berlin, aber auch im Rest Deutschlands auf den Fall vor, der hoffentlich nicht eintritt. Um das Thema Katastrophenschutz jedoch auch für die Allgemeinheit verständlicher und transparanter zu machen, um Bürger und Bürgerinnen zu sensibilisieren, findet in Berlin ab kommenden Montag, den 08. September eine Katastrophenschutz-Woche statt.

[14:15] Leserkommentar-CH:
Das ganze Schema passt und deutet auf einen möglichen Anschlag in Berlin am 9/11 hin!
Bei bisherigem Grossterror fanden in der Regel Katastrophenübungen statt. So schlafen die Teilnehmenden und glauben nicht an einen echten Anschlag!

Ja, da ist etwas dran. Wenn Ziele in Deutschland angegriffen werden, dann sind ohnehin nur Berlin und Frankfurt "prestigeträchtig" genug.WE.

[15:30] Leserkommentar-DE: Frankfurt am Main:

Übung des gesamten Katastrophenschutzes am Samstag von ca 10 - 17 Uhr am Osthafen.
Die zweite dieses Jahr wo grosse Übungen sonst nur alle Jubeljahre sind

[16:00] Leserkommentar-DE zur Zuschrift von 15:30 Uhr:

der Osthafen in Frankfurt liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen EZB-Gebäude.
Ich habe 2 Wetten laufen, daß dieses häßliche Ding nicht mehr bezogen wird (ist für dieses Jahr geplant), weil es den Euro vorher zerreißt.
Vielleicht wird es am Donnerstag komplett abgerissen?
Wenigstens ist die Umgebung des Osthafens kein klassiches Wohngebiet, da erwischt es nicht so viele Unschuldige.

FRA ist neben Berlin ein primäres Ziel in DE.


Neu: 2014-09-07:

[19:15] Leserzuschrift-DE: Fluchtburg in Osteuropa?

im Zusammenhang mit der Krisenvorbereitung kommt zusätzlich zur Bevorratung und EM Kauf immer wieder auch das Thema "Fluchtburg" zur Sprache.
In den meisten EU-Ländern stehen sehr unruhige und gefährliche Zeiten bevor. 
Man macht sich deswegen Gedanken, solange man noch etwa Geld übrig hat und solange der EUR noch den Rest vom Wert besitzt, einen kleinen Zufluchtort zu erwerben.Die Frage stellt sich, in welchem Land. Zur Zeit kommt bei uns nur Europa in Betracht. DE ist zu dicht besiedelt und durch zu viele Multikulti bereitet enorme Gefahren im vom Crash.

Vermögensverlust bei Mittelschicht und evtl. plötzlicher Zusammenbruch der Sozialsysteme würde fast die ganze Bevölkerung unerwartet treffen. Bürgerkriegsähnliche Zustände wären sehr wahrscheinlich.Ganz besonderes sind die Großstädte betroffen. Würde es auf dem Land in DE viel besser aussehen? Das bewzeifele ich.Daher kam seit einiger Zeit die Idee, eine Fluchtburg in einem armen Land von Osteuropa zu finden, da
 - viele Leute von dort auswandern 
 - nicht dicht besiedelt
 - landwirtschaftlich geprägt
 - die Menschen sind an sehr armes und bescheidenes Leben gewöhnt
 - die Immopreise sind dermaßen gefallen dach dem Platzen der Blase, daß ein Haus im Dorf mit großem Grundstück für 10 bis 15 K EUR zu haben ist
 - Lebenshaltungkosten sind sehr gering, ca. 300 EUR im Monat

Wenn man die Landessprache nicht spricht, macht es keinen Sinn. Auch in Deutschland gibt es genügend wenig besiedelte Regionen.

Von den Eliten, von denen ich weiss, haben ihre Fluchtburgen in den Bergen, recht unzugänglich, aber im eigenen Land.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE:
Fluchtburg in Osteuropa? Nö! Jeder, der einen Funken Anstand hat, einen Funken Vaterlandsliebe, der bleibt in seinem Land und sieht zu, daß er es nach dem crash mit in eine Richtung bringt, die sinnvoll ist.
Was anderes soll das Leben sein als ein von Gestaltungswille und Gestaltungskraft beseeltes? Hic Germania hic salta - Deutschland ist hier, hier mache Deine Sprünge.

Der einzige wirkliche Grund zur Auswanderung besteht dann, wenn eine Diktatur an die Macht kommt und man selbst auf der falschen Seite steht. Ausserdem wird Deutschland nicht so brutal crashen wie andere Staaten.WE.


Neu: 2014-09-06:

[20:45] Leserzuschrift: Excel-Liste für Hausvorräte:

zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit. Eigentlich ist ja
schon fast alles gesagt und man sollte nun tatsächlich in allen Bereichen (natürlich auch
in Metall...:- ) vorgesorgt haben.

Heute lese ich wieder in der Rubrik "Krisenvorsorge" die Beiträge das was man denn noch soll alles
einlagern sollte. Ich selber bin seit etlichen Jahren in der Thematik und habe seinerzeit eine
umfangreiche Beschaffungsliste im EXCEL-Format erstellt. Diese ist sehr einfach ohne viel Schnickschnack
aufgebaut und daher auch für weniger versierte Nutzer einfach zu bedienen, deckt sehr viele Bereiche ab
und mankann auch den finanziellen Aufwand berechnen.

Vielen Dank für die Liste, wir haben sie in der Download-Area zum Aufruf bereitgestellt. So umfangreich muss man es aber nicht machen.WE.

PS: Sie müssen Microsoft Excel am PC installiert haben, um die Liste aufrufen zu können.WE.
 

[20:00] Leserzuschrift: Man muss bei der Krisenvorbereitung wie auch als Investor seinen gesunden Menschenverstand nutzen.

In einer Krise gelten ähnliche saisonale Regeln, wie in Normalzeiten. Sandalen haben im Sommer sicher einen besseren Tauschwert als im Winter, für Fellstiefel gilt das Umgekehrte. In einer Krise werden wir aber, anders als bisher, im Winter unter größter Nahrungsmittelknappheit leiden, im Herbst unter der geringsten. Will man daher Nahrung anbieten, sollte man dies im Winter tun, will man sie einkaufen, lohnt es sich im Herbst Vorräte aufzustocken. Alkohol wird auch im Winter einen höheren Tauschwert besitzen.

Was sehr viele Menschen nicht auf dem Radar haben, Zucker ist ebenfalls ein Suchtmittel. Es ist wesentlich billiger als Alkohol, enthält aber auch viel Energie, und ist auch ein gutes Konservierungsmittel und kann beim Selbstbrennen von Alkohol, sofern das in der Krise erlaubt sein wird, dienlich sein. Und man kann daraus recht problemlos simple Bonbons selbst schmelzen oder andere Süßigkeiten herstellen.

Neben den immer wiederkehrenden saisonalen Zyklen kommt es aber auch zu langfristigen Änderungen, weil sich die Leute gezwungenermaßen mit den Gegebenheiten arrangieren werden müssen.

Ein Beispiel: Heute kann es sich kaum eine Frau noch vorstellen, Baumwollwindeln womöglich von Hand zu waschen. Aber darum werden die meisten in Zukunft nicht herumkommen und sich daran gewöhnen müssen und auch gewöhnen. Am Anfang, wenn alle Muttis noch geschockt sind, wird man für eine Packung Pampers sicher einen sehr viel höheren Tauschwert erwarten können, als zwei Jahre später. Ich denke, ähnliche Gedanken gelten wohl für die meisten Hygieneprodukte. Die Masse wird beginnen müssen zu improvisieren und deshalb kann man zu Beginn der Krise, solange die Menschen noch abhängig von ihren bequemen Produkten sind, den höchsten Tauschwert erzielen.

König ist, wer solche Dinge anbieten kann, welche die Leute zwar permanent benötigen, an die aber keiner gedacht hat. Haben Sie an Milchpulver gedacht? An Batterien? Während des jugoslawischen Bürgerkriegs lagen die Preise für Batterien in Kroatien beim 50fachen des Normalpreises.

Wenn die ganzen Affen plötzlich auf dem Acker arbeiten müssen, was werden sie sich wundscheuern, was werden sie für Blasen an den Füßen bekommen, wenn sie kein Auto mehr haben und den Weg zur Arbeit täglich kilometerweit zu Fuß gehen müssen. Diese Affen werden alles dafür tun, wenn sie ihre durch Schweiß und grobe, haltbare Arbeitstextilien, die ohne Weichspüler gewaschen wurden, Schmerzen ihrer aufgescheuerten Hautpartien mit Babypuder lindern dürfen. Babypuder, Babyöl, Blasenpflaster werden in dieser Krise sicher sehr begehrt sein.

Dinge, die nicht wirklich gebraucht werden haben in Krisen einen lächerlichen Tauschwert. Niemand hat Ressourcen oder Geld übrig, um sich etwas zu holen, was niemand zum Leben braucht. Genau dies ist auch eine einmalige Gelegenheit für Investoren, sofern sie wissen, was sie tun, und mit Risiken umgehen können. Eben diese Dinge, die während der Krise spottbillig weil entbehrlich sind, können nach der Krise astronomische Wertzuwächse erzielen. Ein Beispiel aus der Vergangenheit der Bundesrepublik waren Briefmarken. Die erste Dauerserie der Bundesrepublik hat 1949 am Postschalter komplett knapp 3 DM gekostet. Damals hatte niemand Geld übrig, es in Briefmarken zu stecken, die er gar nicht braucht. Entsprechend hatten diese Marken bereits 1970 einen Wert von mehreren Tausend DM, sofern sie postfrisch waren. Und das obwohl sie in deutlich achtstelligen Auflagen gedruckt wurden und erst 20 Jahre zuvor ausgegeben wurden. Das war aber zugegebenermaßen nicht leicht vorherzusehen und ist nur ein Beispiel.

Will man während der Krise oder danach investieren, muss man abschätzen, wie die Zukunft, die Kaufkraft, die Bedürfnisse in der Zukunft aussehen werden. Um nochmal das Beispiel mit den Briefmarken aufzugreifen: Dieser Wertzuwachs setzte auch eine entsprechende Nachfrage vorraus. Dazu musste es eine genügend hohe Zahl an Sammlern geben, die sich diese Preise auch leisten können. Dazu braucht es Löhne mit hoher Kaufkraft und genügend Freizeit/Langeweile = kurze Arbeitszeiten, damit Leute solchen Hobbys wie Markensammeln nachgehen können. Davon sollte man in der nächsten Zukunft nicht ausgehen.

Ein sehr schönes Allerweltsprodukt, welches man für die Krise bunkern kann ist Kaisernatron. Man kann es als Deodorant benutzen. Ich hab es ausprobiert und es funktioniert sehr gut. Man kann daraus Brausepulver herstellen, man kann angeblich die Zähne damit putzen, man kann es als Backpulver nutzen und man kann es als Ersatz für Natronlauge benutzen um Laugengebäck zu machen. Es ist zugleich ein Mittel gegen Sodbrennen. Wird es über 65 Grad erhitzt zerfällt es zu Waschsoda und ist dann als Waschmittel, Fleckentferner, Wasserenthärter zu benutzen.

Sollte V mit seiner Prognose für die Preisentwicklung der EM recht behalten und Silber eine Kaufkraft von 5000 Euro aufwärts je Unze bekommen, dann wird man mit Silberunzen Firmen, Immos, große Autos aber nicht das tägliche Brot, Fleisch und Gemüse kaufen. Der Monatslohn für einfache Arbeiten müsste meines erachtens dann beim Bruchteil einer Unze Silber liegen. Eine Perspektive, die besonders für den Erwerb von Firmen günstig aussieht, weil man auch für größere Belegschaften keine große Menge an EM benötigen würde um die Löhne zu bezahlen. Vor dem Hintergrund dieser Preisentwicklungsaussicht, sollte man auch nicht zögern jetzt noch Silber zuzukaufen. Denn bei dieser Preissteigerungsaussicht wären selbst 10 Unzen Silber mehr, die man besitzt, eine Menge Geld, welches man investieren kann. Ich würde fast vemuten, dass dies etwa 5 Jahreslöhne für einfache Arbeiter sein könnten, wenn man von extremer Armut und extremer Arbeitslosigkeit ausgeht. Also EM Nachkaufen! auch wenn man nur noch geringe Budgets zum Nachkaufen hat.

Es gibt jede Menge amerikanischer Preparedness-Seiten und Newsletter. Die Tipps dort sind für amerikanische Verhältnisse gedacht. Das Überleben in der Wildnis wird in Deutschland keine Rolle spielen, weil es praktisch keine Wildnis gibt. Man kann hier nirgends einfach so Tiere jagen oder Fallen stellen. Das konnte man schon im Mittelalter nicht. Wir sind sehr dicht besiedelt. Man begegnet immer Menschen. Menschenkenntnis, Menschenbeeinflussung (Motivieren, Beschwichtigen, Überzeugen usw.) und andere psychologische Fähigkeiten, werden daher neben handwerklichen Kenntnissen nützlich sein. Man sollte zu Beginn möglichst nicht das Haus verlassen und wenn notwendig, sollte man sich unauffällig bis ungepflegt zeigen, damit niemand denkt, man wäre ein lohnendes Ziel für einen Raub. Keine auffälligen und leuchtenden Farben tragen. Billigturnschuhe vom ALDI, der Jacke darf gerne ein Knopf fehlen. In manchen Fällen kann das die gute neue Ausgehgarderobe sein.

Es gäbe noch einige interessante Themen, wie etwa die Partnerwahl während der Krise, die dann aber doch zu speziell wären. Man wird um das selbst nachdenken nicht herumkommen. Meine Ausführungen sind nicht für Leute gedacht, die nicht selbst nachdenken können. Sie sollen nur nochmal auf das dann notwendige Mindset einstimmen und Anregungen vermitteln. Die einfachste Daumenregel für die Partnersuche: Warten Sie ein paar Monate nach Ausbruch der Krise ab, bis sie eine Partnerin suchen. Bis dahin sind alle verschwunden, die sich nicht selbst ernähren können und es vielleicht nur auf Ihre Ressourcen abgesehen haben. Aber es gibt sicher auch Situationen die Ausnahmen rechtfertigen.

Viel mehr möchte ich heute nicht schreiben, sonst könnte ich gleich ein Buch über das Thema verfassen.

Ja, schreiben Sie ein Buch, aber vergessen Sie den Schlafsack und den Survival-Rucksack.WE.
 

[19:15] Leserfrage-DE: wieviel Bargeld halten?

Wenn es kommende Woche wirklich zu den Anfängen des Euro-Crashs kommen sollte, wieviel Bargeld sollte man Ihrer Meinung nach daheim lagern?

Ich persönlich habe mir gedacht dass, ich Drei Monatsgehälter in kleinen Scheinen zur Verfügung haben sollte. Aber mittlerweile kommen mir Zweifel ob das wirklich so eine gute Idee gewesen ist.

Das ist schon eine Menge Papier was jetzt hier rumliegt, es macht mich irgendwie nervös soviel Bargeld nicht Sinnvoll eingesetzt zu haben.

Den Bedarf von 3 Monaten in Bargeld zu lassen ist keine schlechte Idee. Bei wenig Vermögen in EM kann kan auch runtergehen.WE.
 

[12:10] Der Bondaffe: Haben & nicht haben & Macht haben:

Eine kleine Ergänzung hätte ich noch zur Liste der Tauschwaren, diesem Produkt kommt doch täglich elementare Bedeutung zu: Toilettenpapier

Was Alkohol und Zigaretten (auch Medikamente) als Tauschware angeht möchte ich hier noch folgendes dazugeben. Wir leben in einer Gesellschaft von Suchtabhängigen, das sage ich aus berufenem Munde, weil ich selbst einmal in diese Falle getappt bin. Alkohol und Zigaretten dienen nicht nur der Bedürfnisbefriedigung als "Genussmittel", sondern auch als "Suchtmittel".

Alle die, die jetzt davon abhängig sind, werden in Notzeiten "vieles" tun, um an dieses Suchtmittel heranzukommen. Ich brauche wohl nicht zu betonen, dass derjenige der diese Dinge "im Überfluss" besitzt eine gewisse Macht über andere hat. Das gilt natürlich auch für die anderen aufgeführten Dinge, ich bin hier hauptsächlich auf den Aspekt der körperlichen Abhängigkeit eingegangen.

Alkohol und Zigaretten funktionierten in Krisenzeiten als "Währung" immer gut. Noch besser ist das "richtige" Geld.WE.

[14:50] Leserkommentar-DE: weitere Tipps:

Als ehemaliges DDR Kind habe ich viel Mangelwirtschaft selbst erlebt .
Keine Frage , da gehört das " Klo- Papier " dazu, aber ich finde noch wichtiger ist "SPÜLMITTEL " ! ( taugt auch als Tauschmittel - lange haltbar )

Wer von den Älteren Lesern sich noch an IMI erinnern kann , wird mir da voll zu stimmen .
Heutzutage laufen überall nur noch Spülmaschinen , aber schmutziges Geschirr gibt es auch tagtäglich .
Desweiteren empfehle ich jedem Haushalt einen Stubenbesen mit Handfeger und Kehrblech .
Das gibt es in modernen Wohnungen auch nur noch selten - meist mit der Begründung, ach dafür haben wir einen Staubsauger ...

Dann noch ein kleiner Tipp von mir an die Damenwelt ( bevorzugt , welche im Büro schaffen ) besorgt euch rechtzeigt gutes SCHUHWERK !!! KEINE PUMPS !!!
Und hab nach Möglichkeit feste Laufschuhe als Ersatz im Auto - hat mich schon oft gerettet ...

[17:00] Leserkommentar-DE: Sucht-Druck:

Ein Freund hat mir mal folgendes erzählt: er nahm an einer mehrtätigen Segeltour teil. An Bord gab es 2 starke Raucher, die ihren Zigarettenbedarf für die Zeit des Törns zu knapp geplant hatten.
Die sind in den letzten Stunden ohne Zigaretten auf der Yacht auf- und abgetigert – so ein Suchtdruck.
Als der Hafen in Sicht war, haben die bereits Kleingeld in der Hand gehabt und sind sofort an Land zum nächsten Zigarettenautomaten gerannt und kamen rauchenderweise an Bord zurück.

Die geben alle für eine Packung Zigaretten.

[17:45] Leserkommentar-DE:
KONDOME nicht vergessen – die werden weggehen wie warme Semmeln – weil die Leute dann sehr viel Zeit haben werden, und dann in der Krise immer näher „zusammenrücken" !

[17:45] Leserkommentar-DE: Ganz wichtig, wenn man Kinder hat:

ruhig schon die Bekleidung für die nächsten Größen kaufen, Winterjacken, Winterschuhe, Handschuhe, Skihosen und natürlich Sommerbekleidung usw. Irgendwann wachsen sie ja rein und die Euros sind gut angelegt.
Auch Bekleidung für einen selber und den Partner, Wintermäntel, Winterschuhe, Strümpfe usw. für die nächsten Jahre.
Weiterhin auch Kochtöpfe, Besteck, Gartengeräte usw. in sehr guter Qualität.
Leere Schraubgläser aufbewahren für Marmeladen und Eingekochtes.
Informationen über die Bedürfnisse der Menschen in Zeiten von Knappheit und Geldentwertung bekommt man in entsprechender Literatur. z.Bsp. Inflation in Deutschland: Historie der Vermögensvernichtung 1914-1948 von Richard Gaettens. Beim Lesen solcher Bücher kommen viele Ideen für die Optimierung der eigenen Krisenvorsorge.


Neu: 2014-09-04:

[15:30] Leserfragen zur Vorbereitung auf den Tag-X:

Haben Sie für Ihre Leser besondere Vorschläge zur Vorbereitung auf die möglichen kommenden Mindblower in den nächsten Wochen?
zB Vorräte ergänzen, volltanken (Öl,Benzin,Schnaps) Bargeld, Medikamente etc.
Oder ist das jetzt nicht notwendig?

Gold, Silber, Vorräte usw. sollten schon vorhanden sein. Dazu noch Bargeld abheben, wenn es losgeht, gleich an die Tankstelle und in den Supermarkt.WE.
 

[08:28] Leser-Zuschrift-DE zum "Krisenwährungsdisput":

neulich hatte ich eine Diskussion mit einem gleichgesinnten Kollegen zum Thema "Krisenvorbereitung". Es ging hauptsächlich um Vorräte. Wir waren einig über die Lebensmittel, Wasser, Stromgenerator und autarke Heizmöglichkeit.
Allerdings gab es Differenzen wegen Zigaretten und Alkohol.
Die beiden Waren galten für mich als "Währung", die sehr gängig ist und als gutes Tauschmittel dienen kann.
Der Kollege meinte aber, daß
- die Zigaretten nicht lange haltbar seien, d. h. nach einer gewissen Zeit "nicht mehr schmecken"
- die Alkoholgetränke in der richtigen Krise teuer snd und die Masse sich das nicht leisten kann, daher kaum untauschbar gegen Lebensmittel und andere wichtige Waren.

Mit anderen Worten, es lohne sich nicht, Alkohol und Zigaretten für den Tag X zu horten. Hätte gerne Meinung von HG Experten dazu.

Alkohol - allein schon des Eigenbedarfs wegen - schadet nie und hält enorm lange. Zigaretten als kurzfristiges Tauschmittel auch nicht. Sooo schnell werden die auch nicht ungenießbar. Sollten schon ein Jahr haltelt. Es ist wie mit den EM: Also Alkohol zur WErtaufbewahrung und Zigaretten als Tasuchmittel (Satire)! TB

[09:35] Leserkommentare-DE zur Krisenwährung:

(1) Ist doch egal wie die Tauschmittel schmecken, es raucht ja auch keiner die Euro-Scheine
Und wenn: Es gibt Feinschnitt in Dosen, die sind zugedreht, da passiert nichts dran

(2) EM, Alkohol, Zigaretten, Kosmetika, Nahrung, Energie, Kleidung, Pflegeprodukte, Werkzeug, Ersatzteile, Baumaterial, Medikamente und KNOW HOW SIND GELD

(3) Ihr solltet Tabak in der Dose zum Selberstopfen kaufen. Der ist vakuumisiert und man kann ihn einige Jahre aufheben. Schachtelzigaretten verlieren ihre Qualitaet und trocknen aus. Die Folie drumherum ist nicht dicht. Zudem ist zu viel Luft in den Schachteln, daher nur begrenzt haltbar.
Bei Stopftabak kann ich zudem die Menge der benötigten Zigaretten selber waehlen.
Stopfgeraet gleich mitkaufen, am besten gleich 2-3 Stück. Ist Kinderleicht, das schafft jeder. Ich selber rauche nicht und habe absolut keine Probleme damit.
Alkohol ist enorm wichtig. Ich bevorzuge russischen Wodka in guter mittlerer Qualitaet, aus mehreren Gründen.
Kauft man am besten in einem russichem Lebensmittelmarkt. Das sind die Dinger, die immer nach Im- und Exportladen ausschauen. Ruhig reingehen, die freuen sich noch über wache Geister. Keinen Fusel kaufen, der ist spaeter nichts Wert, vor allem, wenn einer was besseres zum Bieten hat. Dann müsst Ihr den Mist selber trinken oder wegkippen.
Der Bauer weiss auch was gut ist.

(4) Es ist schön zu lesen, dass sich auch andere HG-Leser abseits vom AU und AG Besitz auch um "Nebenkriegsschauplätze" wie Bevorratung, sonstige Versorgung und Tauschmittel Gedanken machen.Ich bin zwar kein Experte, möchte aber gerne ein paar meiner Erfahrungen in den Raum
schmeißen: Mit Zigaretten in Schachteln haben wir keine Erfahrung bezüglich der Haltbarkeit – aber Tabak in ungeöffneten Dosen bzw. Beuteln hält sehr, sehr lange. Wir haben gerade eine Dose, die wir in 2008 bevorratet haben auf „Frische" getestet – alles Bestens. Dazu Filterhülsen und Handstopfer bzw. ggf. Handdrehmaschine, Filter und Blättchen – fertig ist die Tauschware für schlechte Zeiten. Bei Alkohol gilt für uns: je reiner, klarer und hochprozentiger desto besser. Solcher Alkohol vielseitiger einsetzbar (als Tauschware immer gerne genommen aber auch zum desinfizieren geeignet bzw. mit eigenen Früchten und ein wenig Kandiszucker veredel- und damit „umformbar" etc.). Bei geschlossenen Flaschen braucht man sich über die Haltbarkeit wirklich keine Gedanken zu machen.
Bei Mineralölprodukten bringt ein voller Heizöltank als Dieselersatz durchaus eine gewisse "Mobilitätsgarantie". Benzin (aber auch Diesel) in kleineren Mengen sollte man aber keinesfalls in Plastikkanistern aufbewahren, da diese nach einiger Zeit „ausgasen". Metallkanister sind nach unserer Erfahrung die bessere weil qualitätserhaltende Wahl.
Neben der selbstverständlichen alternativen Heiz- und Kochmöglichkeit mit Holz, haben wir uns zusätzlich noch einen alten Gasherd zum Betrieb mit Propangas umgebaut. Der Vorteil liegt darin, dass dieser bei Benutzung keine verräterischen Rauchzeichen aus dem Schornstein sendet.
Die Flaschen (11kg) halten bei sparsamer Benutzung ewig und sind darüber hinaus auch problemlos zu lagern.
Wasserbevorratung (auch bei Vorhandensein eines eigenen Brunnens) sollte auf jeden Fall in Glasflaschen erfolgen, da Plastikflaschen mit der Zeit ebenfalls „Stoffe" abgeben, die der Gesundheit nicht wirklich zuträglich sind und den Geschmack sowie die Verwendbarkeit erheblich beeinträchtigen (zusätzliches grundlegendes Wissen bezüglich der Aufbereitung (abseits des Abkochens) und das Vorhandensein entsprechenden Materials, kann auch nicht schaden). Inwieweit man für die Vegetationsperiode noch auf zusätzliche und ortsunabhängig einsetzbare „Frischwasserproduktion" über die natürliche Wasserabgabe von Pflanzenblättern zurückgreifen will und demnach feste Plastiktüten und Verschlussmöglichkeiten zur Sammlung ebendeises gereinigten Kondenswassers sammelt, bleibt jedem selbst überlassen.

(5) Ich selbst Raucher,habe keinerlei Probleme den trocken gewordenen Tabak wieder flott zu bekommen.
Einfach ein Stück Obst oder einige Tropfen Wasser in den Tabak geben und nach ein paar Stunden ist der wieder
OK.Habe es bei einem 10 Jahre alten Tabak probiert.Mit einem Stück Apfel schmeckt der noch besser.
Zum tauschen ideal da man sehr schöne Dinge bekommt die nach der Krise richtig Kohle bringen.Von Antik bis Oldies
über nette Stunden zu zweit - alles möglich.Einfach mal etwas Fantasie ins Spiel bringen, denn : wir haben die heiß
begehrten Sachen......die die Schlaf Schafe sehr missen werden.

Wir sollten hier aber nicht zur Tabak-Aufbewahrungs-Spezial-Seite mutieren!

(6) Anfang der 90iger habe ich auf einer Litauentour ein paar Tage in einem Kloster übernachtet,
der Abt (der 10 Jahre im Gulag inhaftiert war) erzählte mir nicht ohne eine gewisse
Genugtuung, die komplette Sanierung erfolgte in den Umbruchszeiten nach Einsturz der UdSSR
und habe nur eine Stangen Zigaretten und Alkohol gekostet.
Umtauschkurs: Eine Schachtel Marlboro = eine Tagesschicht eines Arbeiters!

.... in Zentraleuropa auch. Aber Zigaretten taugen immer nur eine kurze Zeit als Währung bzw. Zahlungsmittel!

[14:30] Die Zuschrift (6) ist wichtig; sie zeigt, wie tief Löhne fallen können: auf eine Schachtel Zigaretten am Tag.WE.

[17:00] Leserkommentar: hier eine Liste von Tauschwaren:

EM
Alkohol
Zigaretten
Kosmetika
Nahrung
Energie
Kleidung
Pflegeprodukte
Werkzeug
Ersatzteile
Baumaterial
Medikamente
und
KNOW HOW SIND GELD


Neu: 2014-09-01:

[09:37] Leser-Zuschrift-AT zur Krisenvorbereitung mit bescheidenen Mitteln:

Da ich selbst wegen hohen Alimenten seit Jahren nicht in der Lage bin EM-Vorräte anzuhäufen, musste ich mir andere Wege überlegen. Jetzt nutze ich ein Schrebergartenähnliches Grundstück, welches der EVN gehört. Keine Pacht, aber auch kein Strom und kein Wasser. Dafür gibt es aber daneben einen Bach, ich habe einen Wasserfilter und ich habe Solarmodule installiert. Jetzt will ich in die 16 qm Gartenhütte noch einen Kamin rein bauen. Das ist zwar bescheiden, dafür aber kostet mir Wohnen im Falle des Falles genau nichts. Es gibt auch einen Erdkeller zum Lagern von Vorräten. Beim Eingang des Grundstücks stehen riesige Tannen, deshalb ist das Grundstück nicht einsehbar.
Wenn man davon ausgeht, dass selbst eine kleine Singlewohnung nicht unter 300 Euro monatlich zu haben ist und man alleine dafür in Notzeiten schon zwei Wochen arbeiten muss ( wenn man kann ), dann bietet so ein Garten doch eine gewisse Sicherheit.

Es erreichen uns viele Zuschriften in denen nach Vermögenssicherung gefragt wird. Dies ist auch enorm wichtig und sollte gut geplant sein. Aber auch der s.g. "kleine Mann" macht sich seine Gedanken und sorgt vor! Großartig!

[12:05] Leserzuschrift-DE und Ergänzung zur Leserzuschrift von heute 09:37:

Wir sind im letzten Jahr in unser neues Heim (auf dem Land und mit etwas Land) gezogen und hatten am Wochenende jetzt den ersten Besuch von unserer ganzen Familie, die quer über DE verteilt lebt – es war erschreckend. Vorratshaltung scheint für diese Großstädter ein Fremdwort zu sein – man kann ja schließlich alles im Supermarkt einkaufen, wenn man es braucht. Vor diesem Hntergrund wurde unser Keller mit Kopfschütteln bedacht und weiterhin das Fehlen eines Partyraums bemängelt.

Aber es kam noch besser: Nach dem Essen, was allen im Übrigen sehr lecker geschmeckt hat und wegen des tollen Geschmacks über alle Maßen gelobt wurde, haben wir einen kleinen „Rundgang“ über das Grundstück gemacht. Wir bekamen von allen Seiten haufenweise Tipps, wie wir dem Löwenzahn, den Brennesseln, dem Giersch, der Vogelmiere, den verschiedenen Minze-Sorten, der Schafgarbe etc. auf unserer Wildkräuterwiese Herr werden könnten und wie man es schaffen kann sich einen schönen Garten mit englischem Rasen anzulegen. Die Kräuterbeete mit Schnittlauch, verschiedenen Sorten Petersilie, Rosmarin, Basilikum, Lavendel, Thymian, Kamille, Kerbel, Zitronenmelisse etc. (die Kräuter wurden nicht erkannt) wurden im Kopf schon mit allerlei Blumen als optische Blickfänger bepflanzt. Der zwischenzeitlich abgeerntete „Kartoffelacker“ wurde in Gedanken „planiert“ – die Tomatenpflanzen „herausgerissen“ (kann man sich ja im Supermarkt alles kaufen) – anstelle der Sträucher (abgeerntete Johannisbeeren, Stachelbeeren und Brombeeren) wurde die Einrichtung einer schönen „Sitzecke mit Zierfischteich“ empfohlen. Den mit Gurke, Zuchini und Kürbis beflanzten Kompost wollte man am liebsten sofort beseitigt wissen (unhygiensich, Geruch, Ratten etc. (wenn man nicht weiß, was auf den Kopost gehört mag das ja alles stimmen) - außerdem gebe es dafür doch die Biotonne und Dünger für die verschiedenen Pflanzen und den Rasen könnte man sich schließlich auch jederzeit und überall kaufen.

Irgendwann hat es mir gereicht und ich habe die Bagage darüber aufgeklärt, was sie eigentlich heute gegessen haben und dass alles (bis auf das Fleisch, welches wir uns vom benachbarten Bauern besorgt hatten) aus eigenem Anbau stammt – bei den „Inhaltsstoffen“ z.B. des Salates aus Brennesseln, Giersch, Löwenzahn etc. (abgeschmeckt mit einigen Wildkräutern und Tomaten aus eigenem Anbau) konnte man das Entsetzen in den Augen sehen und fast schon die leicht grünliche Färbung in den Gesichtern erahnen – sehr amüsant.
Den „Absacker“ aus eigener Fertigung haben sie dann aber trotzdem mit erkennbarem Genuss getrunken – die Frage, wo man so etwas leckeres denn kaufen könnte, konnte ich zum erneuten Entsetzen der Familie allerdings wieder nur mit einem verschmitzten Lächeln beantworten.

Mein Fazit für diesen Abend: die Masse der Schafe wird im Falle der Supermarktschließung wahrscheinlich selbst dann verhungern, wenn man ihnen die Lebensmittel aus dem Garten unter die Nase hält. Zum einen wären diese ja nicht "Supermarkt-Bio" und zum anderen kennt kaum einer die natürlichen Nahrungsmittel, deren Aussehen und deren Einsatzmöglichkeiten. Da die Masse wohl aus hygienischen Gründen darüber hinaus weder Quell- noch Brunnenwasser trinken würde, geschweige denn wüßte, wie man solches oder auch anderes Wasser im Zweifelsfall "zubereten" müsste, werden viele wohl zuerst verdurstet sein. Darauf neben einem dreifaches MÄÄÄÄÄÄHHHHHHH auch ein zünftiges "Prost Mahlzeit"!

[13:30] Wenn die Supermärkte schliessen: die einen werden betteln, die anderen stehlen und die 3. Gruppe wird verhungern.WE.

[13:45] Leserkommentar zu obiger Leserzuschrift:

Was für ein großer Fehler! Ihre aus der ganzen BRD angereiste Bagage, wird im „worst case“ schneller vor der Türe stehen als Ihnen lieb ist. Man wird sich dann erinnern, welch leckere Sachen doch da gegessen wurden und im Garten und Keller vorhanden waren. Hoffentlich haben Sie dann nicht auch noch erzählt, dass Sie seit längerem auf EM setzen und wie viel Sie davon besitzen. Aus verzweifelten hungrigen Verwandten werden im Ernstfall, Bestien, die dann jegliche verwandtschaftlichen Bande vergessen. Ich kann nur jedem raten, der gut vorbereitet ist, niemanden noch so vertrauten Menschen etwas von seiner Krisenvorsorge zu erzählen. Ausgenommen der eigenen Frau, die mit einem am gleichen Strang zieht oder im gut abwägbaren Fall, dem/der besten Freud/in, die mindestens genauso gut vorbereitet sind. Nicht einmal den Kindern, denn die sind oft noch viel zu naiv, so etwas für sich zu behalten oder in ihrer Naivität so etwas einfach rausplappern. Hunger – Not – Kälte, sind Zustände, die etwas mit dem Überlebenssinn zu tun haben, da gibt es nur selten Menschen, die dabei noch Moral haben. Da hört bei jedem alles auf, was jetzt noch zählt.

[20:00] Leserkommentar-DE: Bei der derzeitigen Situation gilt 3 Fach: Fresse halten!!!!!

Keine Tips mehr an Schafe, kein stolzes Vorführen des Notvorats, keine Mitwisser, Arm erscheinen, keine Reden über Vorsorge und Bestand!!!

Am Besten im Keller eine Regibswand hochziehen und 3/4 der Vorräte dahinter verpacken und verschwinden lassen.
wie der Vorredner schreibt - keine Info zu den Kindern - Sie sagen leider immer die Warheit zum schlechtesten Zeitpunkt.
Kleine Bestände an Metall einzel bunkern.
Sich mit der Frage auseinandersetzen : Was und wer ist auch noch Freund im Enrstfall.?
Lasst Sie weiter schlafen, Ihnen ist nicht zu helfen!

So ist es richtig.


Neu: 2014-08-26:

[9:45] Leserzuschrift-DE: Meinungsumfrage zur Krisenvorbereitung:

Ich bin Student an der Hochschule für Oekonomie und Management in Luxemburg.

Im Rahmen eines Forschungsseminares führen wir eine anonymisierte Onlinebefragung zum Thema „Notsituationen und Vorsorgemassnahmen" durch.
Wir wollen nun gezielt an Gruppen herantreten, die sich eventuell schon mal über das normale Maß hinaus mit dieser Thematik beschäftigt haben könnten.

Die Umfrage ist einigermassen vernünftig, hat aber am Anfang Fallstricke, indem Kästchen angehakt werden müssen, was aber nur in einer bestimmten Form möglich ist.WE.


Neu: 2014-08-21:

[10:46] Leser-Zuschrift-AT zur Krisenvorsorge und Bevormundung in Apotheken:

Mir ist aufgefallen, dass auch in den Apotheken immer mehr die Politisch korrekte Bevormundung um sich greift.
So wurde mir erst kürzlich verwehrt, eine größere menge an Aspirin und dergleichen für meinen Krisenvorrat zu kaufen.
Ich soll mir lieber einen Termin beim Arzt geben, wurde mir empfohlen.
Gut, dachte ich mir, wenn die kein Geschäft machen wollen, geh ich halt zu einer anderen.
In Wien sind ohnehin alle 10 Meter eine Apotheke.

Mein Resümee nach fast 10 verschiedenen Apotheken: Man kann fast nirgends mehr einfach so wie früher,
rezeptfreie Präparate kaufen ohne nicht in bevormundender weise ausgefragt zu werden,
wofür ich das brauche, was ich für Probleme habe und unter welchen Voraussetzungen ich es nicht einnehmen kann.
Ich fühlte mich nicht mehr wie ein erwachsener, mündiger Bürger sondern eher wie ein kleiner schuhljunge,
der artig um einen lolli bitten musste, aber nur wenn er sich dann auch gleich danach die Zähne putzt.

Fündig wurde ich dann gleich über der grenze bei einer tschechischen Apotheke. Dort kann man das ganze Geschäft leerlaufen ohne das einem diese lästigen fragen gestellt werden. Die sind froh, wenn sie Umsatz machen!

Typisches Beispiel dafür, dass die Bevormundung von der Politik über die Finanzwirtschaft mittlerweile sogar in der Gesundheits- und Wohlfühlindustrie angelangt ist!

[11:12] Leserkommentare-AT zu den Apotheken:

(1) Auch ich habe mich darüber mehrmals geärgert – jetzt nicht mehr – ich fahre nach Tschechien in die Excalibur City – dieselben Medikamente um mindestens 50% billiger – ohne Diskussion und in jeder Menge – da bekommst sogar noch ein Präsent wenn du mehr einkaufst. Dazu gibt es noch günstige Zigaretten und Schnaps in ORIGINAL abgefüllten 1 l Flaschen. Blödheit gehört bestraft und unsere abgehobenen Apotheker sind es!

(2) ...das ist von den Apotheken mit Sicherheit nicht als Bevormundung gemeint, die wissen, dass man sich ganz leicht mit vermeintlich "einfachen"Medikamenten wie Aspirin oder Paracetamol umbringen kann (Aspirin macht ab einer gewissen Dosis massive Blutungen und Verätzung des Magens, Paracetamol killt ab einer relativ niedrigen Dosierung die Leber)
...und bei normaler Einnahme, die aber zu lange dauert, gibts Nieren (bis zur Dialyse) und Magenschäden...
Die Apotheker machen ihren Job gut, wenn sie das Befürchten und den guten Rat geben, mit einem Arzt zu sprechen!

Bitte keine Selbstmordtipps in diesen Zeiten! TB

(3) nicht ganz richtig so wenn man bedenkt dass das Bauchgeschwür-Risiko bei zu hohem Konsum von Asperin auf einen längeren Zeitraum auf ca.1-1000 fällt. Daher ist es die Pflicht eines bewussten Apothekers nachzufragen und besser doch einen Arzt aufzusuchen anstatt diese nicht ganz so harmlosen Blutverdünnen wie Zuckers zu kosumieren.

[11:45] Hier haben wir wieder ein typisches Beispiel für unsere überreglementierte, überbehütete Gesellschaft.WE.

(4) Ich bin ehemaliger Apotheken-Praktikant, gelernter Chemie-Assi und schließlich Inhaber eines Kräuterscheins (deutsch: Sachkundenachweis zum Verkauf freiverkäuflicher Arzneimittel), bilde mir also ein wenig Sachkunde ein: Fragen Sie mal in der Apo nach Magnesiumsulfatheptahydrat: große Augen und "Chemikalien verkaufen wir nicht!!" - obwohl das sog. Bittersalz gleich im Regal steht; genauso, wie es nach Angaben der PTA wasserfreien Isopropanol gar nicht gibt. Als ich ihr dann die PZN vorlas, meinte sie, sie dürfe mir das nicht verkaufen (musste es dann also doch der ganze Liter aus dem Elektrogeschäft sein). Ganz komisch ists immer, wenn ich mir mein Olivenöl (nicht das von Caelo, das einer Hamburger Firma, die ein wenig nach Klamottenfressendem Insekt klingt) kaufe: ein wenig teuer, als von Aldi, dafür aber mit Prüfsiegel, echt lecker und kostenlose, unbezahlbare, verständnislose Blicke der Apotheker. :D Das Problem dürfte sein, daß der Verkäufer für eventuelle Schäden oder Bombenbaumissbrauch in Haftung genommen werden kann.

(5) Meine Frau hat keine Schilddrüse mehr und muß lebenslang Medikamente nehmen, für den Krisenvorrat wollte sie beim Arzt mehr verschrieben bekommen, hat der aber nicht gemacht, weil das ja die Kasse bezahlt. Mir war das zu dumm, habe die Apothekerin gefragt (persönlich bekannt) ob ich das Zeug (Thyroxin) so kaufen kann oder ob sie einen Arzt kennt, der dafür ein Privat-Rezept ausstellt. Mein Cousine hat mir schließlich geholfen, die ist Apothekerin, und mein Onkel ist Arzt. Das Ende vom Lied: 300 Tabletten, also fast ein Jahr, kosten 16 Euro! Ich habe noch nicht gehört, daß damit mal jemand seine Schwiegermutter vergiftet hat, aber junge Mädchen nehmen das als Abnehmhilfe

Und damit werden wir dieses Thema für heute ruhen lassen und wie immer verweise ich auf die Möglöichkeit zur vertiefenden Diskussion auf dem Hartgeld-Forum! TB

[13:10] Der Vollstrecker zum Apothekenverkauf:

... ist mir auch schon passiert als ich 20 x Paracetamol kaufen wollte. Ich lächelte den Apotheker an und sagte: "dann bestelle ich in einer Internetapotheke" Drauf der Apotheker: " Aber die können sie nicht beraten!" Ich erwiderte, "genau - die wollen Umsatz machen und nicht verhindern" Der hat vielleicht geschaut! - wie ein Sytemschaf- war aber sicher innerlich zufrieden mit seinem PC-Verhalten...

[13:15] Leserkommentar zu den Apotheken:

Bei mir ist es auch jedesmal beim Einkauf von Medikamenten eine Art Bevormundung seitens der Apotheker gewesen. Da ich recht streitlustig bin, ( die ,,dummen,, Schafe kotzen mich nur noch an ) habe ich denen einfach vor 3 Jahren gesagt : 
Bald rumst es im Karton und die Medikamente sind derzeit so günstig, das ich mir einen Vorrat anlege um nicht mein EM in der Krisenzeit dafür ausgeben zu müssen ! Desweiteren man in Krisenzeiten gutes Geld bzw. an anderen Geschäften mit den Medikamenten sehr gut verdienen könne. Bei der Apotheke in der Nähe von meinem EM - Antik - Ankauf - Geschäft wurde mir sogar Recht gegeben und mittlerweile ist der Chef für mich persönlich da und packt mir von Jod bis Pflaster....gerne die Tüte voll.Der hat es nun verstanden ! Einfach direkt und konsequent die Schlaf - Schafe wecken , retten usw.- wie TB ja des öfteren schreibt und die EM - HG - Gemeinde wächst und wächst.Komischerweise kommen immer mehr Leute in meinen Laden um EM zu kaufen , ich leite diese dann immer an HG oder andere EM Profis weiter. Ich verkaufe nur noch ganz gezielt und so wenig wie möglich , da ich durch Cheffe WE so brutal geweckt wurde das ich mich jetzt schon in die Rente zurück ziehen könnte ( mit 46 Jahren und dank WE und ohne Staatsknete , seit 1988 Selbstständig) - mache aber gerne bis zum GROSSEN RUMS weiter......Da kommen Goldene Zeiten für uns Wissende 1000% Sicher wie das Amen in der Kirche.


Neu: 2014-08-17:

[12:10] Kopp: Das Kochbuch für die Krise

Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Entbehrung und des Hungers. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Hungersnöten. Doch anders als die Menschen von heute rechneten frühere Generationen damit: sie wussten sich zu helfen.


Neu: 2014-08-11:

[9:30] Post Collapse: Bug-out Location Teil 2 - Die Umwelt

Was Umweltfaktoren bei der Auswahl einer Bugout Location für eine Rolle spielen.

Man kann es natürlich auch so wissenschaftlich betreiben. Oder noch extremer, wie es manche Mitglieder der Eliten machen. Die haben mehrere Wohnorte, von der Stadtwohnung, über das Landhaus, das Jagdhaus bis zur Fluchtburg in unzugänglichen Gebieten, voll vorbereitet  mit eigener Wasser- und Stromversorgung.


Neu: 2014-08-04:

[12:50] Zur Wahl der Fluchtburg: Bugout Location - Der Zufluchtsort Teil 1


Neu: 2014-07-30:

[18:30] Gut zu wissen: Diese Vorräte sind ewig haltbar


Neu: 2014-07-24:

[15:25] Leserzuschrift-DE: es wird vorbereitet:

1. Goldzitterer. So tief wie zu der Zeit da ich größere Mengen kaufen konnte, wird es nie mehr fallen. Wenn der Preis bei 900 je Ouce Gold liegt kaufe ich noch dazu!

2. Ich komme grade vom Job zurück. Ich habe einen Plan für Katastrophen Benachrichtigungen von Ärzten und medizinischem Hilfspersonal ferstigstellen müssen. Ausserdem eine Logistikplanung für 90 Tage! nunc est?

Man erwartet offenbar Unruhen mit grösseren Zahlen von Verletzten.WE.


Neu: 2014-07-12:

[18:30] Krisenvorbereitung von Zerohedge: How To Find Shelter From The Coming Storms?


Neu: 2014-06-13:

[9:30] Staatsstreich.at: Krisenvorbereitung: Worauf sich die Bürger gefasst machen sollen


Neu: 2014-05-27:

[15:30] Leserzuschrift: Thema Survival:

Survival, oder zu deutsch einfach "Überleben" ist derzeit eine Art Volkssport einiger weniger. Es geht dabei darum, mit möglichst wenig Hilfsmitteln eine begrenzte Zeit in der Natur zu leben und dann in die gemütliche Wohnung zurückzukehren. Deshalb sollte man Survival in bezug auf die Krise neu definieren und zwar in der Weise, dass man die Natur mit so vielen Hilfsmitteln wie nötig tatsächlich als sein Zuhause betrachten kann.

Konkret bedeutet das, dass es unnötig ist, Hölzer aneinander zu reiben, damit ein Feuer entsteht, denn um 20 Euro kann ich Feuerzeuge für ein halbes Leben kaufen. Es ist auch unnötig, Ameisen, Maden und Heuschrecken zu essen, solange es billige Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Haferflocken, Bohnen, ... zu kaufen gibt. Wildkräuter sind sinnvoll, denn die wachsen in Massen, laufen nicht davon und sind eine gesunde Beilage. Den Sinn von Survival sehe ich grossteils im Minimalismus. Wenn alles was ich wirklich brauche in einen 50-Liter Rucksack passt, dann bin ich unabhängig vom Wohnort, unabhängig von Heizkosten, Strom und Mietkosten. Das wiederum bedeutet, dass ich bei sporadischer Arbeit das Geld für Grundbedürfnisse selbst bei niedrigem Stundenlohn schnell verdient habe und mich nicht zum Arbeitssklaven machen muss, nur um ein Dach über dem Kopf zu haben und minderwertige Nahrung zu bekommen.

Ob reich oder arm - der bevorstehende Knall wird uns alle fordern und wir sitzen alle im selben Boot. Vielleicht werden ja alle verlieren - vielleicht werden Immobilien so extrem besteuert, dass es unrentabel wird, sie zu halten, vielleicht wird Gold verboten, vielleicht wird Eigentum überhaupt abgeschafft ... wir wissen es nicht, das alles liegt im Bereich des Möglichen. Irgendwer hat mal das weise Zitat gebracht: "Macht hat nur der, dem du sie gibst." und er hatte recht. Wir geben unsere Gesundheit der Pharmaindustrie, unsere Entscheidungsgewalt den Politikern, unser Risiko den Versicherungen und unser Geld den Banken ab und wundern uns dann, dass wir laufend betrogen werden. Es wird Zeit die Verantwortung wieder in die eigenen Hände zu nehmen, denn dann fehlen den derzeitig Mächtigen die Druckmittel. Innerhalb eines solchen Systems die Verantwortung wieder selbst zu übernehmen, erfordert es aber im Extremfall, fast bei Null anzufangen - und das ist Survival.

Ameisen mögen andere fressen, aber schlimm wird es alle jene  treffen, die verschuldet sind und einen Job brauchen.WE.

[15:45] Der Mexikaner:
Mit anderen Worten, 90 % + Der BevÖlkerung. Vor allem bei den jüngeren bis 40 Jahre ist mittlerweile der Konsum derart verselbständigt, dass man sich gar nichts anderes mehr vorstellen kann, als kollektiv den bösen Montag zu beklagen. Dumm, wenn die Kreditraten drúcken.

Das wird eine harte Zeit der Umgewöhnung.
 

[09:22] Leser-Bericht über eine Großeinsatz-Übung:

heute findet im Saarland, Rheinland Pfalz und Saarpfalzkreis eine Übung für einen Polizeigrosseinsatz statt.
Die Bundespolizei ist ebenfalls beteiligt, eine Kolone war heute morgen auf der A8 Richtung Saarbrücken unterwegs. Ziel soll laut Radiomeldung, eine Koordinierungsübung sein.
Details der Übung, die sich auf das gesamte Gebiet zwischen Mainz und Saarbrücken konzentriert, werden nicht bekannt gegeben. Es scheint jedoch, das die 2 genannten Landeshauptstädte im Mittelpunkt der Übung stehen.

Normalerweise bringen wir hier Tips und Berichte über die Krisenvorbereitungsmöglichkeiten der Bürger. Heute berichten wir auch über die Vorbereitungen auf "der anderen Seite".

[11:54] Ergänzung zum Leserkommentar [09:22] Leser-Bericht über eine Großeinsatz-Übung:

Bei uns wurde heute Morgen im Radio gesagt, das man eine Koordinierte Großübung zur "Bekämpfung und Bewältigung" von einem "möglichen Terroranschlag" innerhalb Deutschlands abhalten möchte, und die Zusammenarbeit der verschiedenen Institute besser trainieren möchte. Diese soll bis in die kommende Nacht 1Uhr fortgeführt werden.

Übungsorte sollen Bahnhöfe sein. u.a. Der Hauptbahnhof von Frankfurt a. M., und Mainz (ab 19 Uhr). Beste Grüße
PS: Um mögliche Spekulationen im Vorfeld klein zu halten, es werden Regelmäßig solche Übungen abgehalten. Aber in den letzten Monaten wurden diese massiv ausgeweitet (Zeitabstände deutlich verringert). Nachtigall i hör di Tapsen

[13:10] Der Schrauber dazu:

Demnach muß man jetzt wieder verschärft mit False Flags rechnen. Immer bei den letzten False Flags fanden direkt davor oder meist sogar parallel entsprechende Übungen statt, die als Übungsinhalt den späteren False Flag Hergang simulierten! Immer!


Neu: 2014-05-15:

[13:15] Post Collapse: Warum jagen in der Krise keine Option ist

Kurz zusammengefasst: fast niemand bei uns hat die Fähigkeit, um erfolgreich sammeln oder jagen zu können. Wir sind an den Supermarkt gekettet.WE.

[13:53] Leserkommentar-DE zur Jagd:

Moin Moin Zusammen, muss mal wieder meinen Senf dazu geben. Grundsätzlich ist es richtig das durch die Jagd keine Ernährungsgrundlage in Notzeiten gesichert wäre allerdings
sollten die Behauptungen des Schreibers zur bakteriellen Kontamienation von Wildpret nach den Schuss entweder durch Wirkung des Geschosses oder der schlechten Aufbruchleistung des Jägers wieder sprochen werden. Es kommt insbesondere bei Drückjagden immer mal wieder vor, das der Schuss zu weit hinten sitzt oder jemand als Anfänger (Jungjäger) beim Aufbrechen etwas ungeschickt auch innere Organe beschädigt. Das heißt aber noch lange nicht das das Wildbret dadurch so geschädigt wäre das es verworfen werden müßte. Ausspülen mit klarem Trinkwasser und ausschärfen des Schusskanals reicht völlig.

Ich stimme dem Schreiber völlig zu, dass es viel wichtiger wäre unter solchen Bedingungen nicht nur das nötige Werkzeug und reproduzierbares Saatgut zu haben, sondern mann/frau sollte frühzeitig beginnen zu lernen seine Nahrung selbst zu erzeugen. Es gehören schon einige Jahre Lehrzeit und eine ausreichende Zahl an Misserfolgen
dazu um sich über diesen Weg erforlgreich zu versorgen.
Es gibt keinen Lichtschaltereffekt denn Wissen kommt von tun und den damit verbundenen Erfahrungen.

[17:45] Der Indianer: sicher, ist jagen in Deutschland keine Option.

Man sollte sich mal die Zahlen zu Gemüte führen welche Menge an Leuten schon den Jagtschein hat. Zudem wird es nach dem Crash, viele Wilderer geben. Abgesehen davon das dann das Wild relativ schnell zusammengeschossen wird, halte ich den Umstand für wichtiger, wenn Du in den Wald gehst, wie kommst dann lebend wieder raus. Die Luft wird dann sicher bleihaltiger sein, als der Wildbestand. Ich bin immer wieder erstaunt wie naiv die Vorstellungen sind, wenn das ganze wirklich echt schlagend wird und der Mangel kommt.

Wer Gold und Silber hat, wird das Fleisch von den echten Jägern kaufen können.


Neu: 2014-04-24:

[12:30] Gerald Celente: "Waffen, Gold und ein Notfallplan – denn keiner weiß, was passieren wird" + Video


Neu: 2014-04-14:

[17:45] Zum gestrigen Armeechef-Interview: Pro Person und Woche mindestens 14 Liter Wasser


Neu: 2014-04-13:

[11:05] Schweizamsonntag:  Der Armeechef rät der Bevölkerung, Notvorräte anzulegen

[18:00] Den wahren Grund für seine Warnung - Finanzzusammenbruch - kann er natürlich nicht nennen.WE.


Neu: 2014-04-10:

[11:30] Blacklistednews: 16 Signs That Most Americans Are Not Prepared For The Coming Economic Collapse

Ich fürchte in Europa sehen die Zahlen ähnlich aus!


Neu: 2014-04-07:

[08:50] Winkler: Survivalhandbuch

[11:10] Leserkommentar-AT zum Handbuch:

Das "Survivalhandbuch" enthält zahlreiche äußerst wertvolle Tipps; zu Beginn sogar wichtige psychologische Anregungen - man merkt, da hat ein Erfahrener etwas zu sagen. Ich frage mich, ob die Mehrzahl der "Hartgeld-Gemeinde" mit dieser Philosophie etwas anfangen kann? Wir sind doch großteils in "fortgeschrittener Jugend" und können (und WOLLEN) mit unseren rheumatischen Gelenken doch keinen 30kg-Rucksack mehr schleppen. (Winklers empfohlenes Gepäckgesamtgewicht geht übrigens deutlich in Richtung 100kg...)

Da halte ich mich lieber an das "ORTSFESTE Survivaltraining" - also jede Menge Vorräte, Heizmaterial, Trinkwasser und natürlich auch "Glänzendes"... eben HARTGELD! Übrigens, wer schon mal "Survival" gemacht hat, dabei "ein wenig" nass wurde (also bis auf die Unterhose), mit allen möglichen Insektenspezies zwar Bekanntschaft gemacht, aber sicher KEINE Freundschaft geschlossen hat, und in der Nacht KEIN AUGE zugemacht hat, war nach wenigen Tagen heilfroh, wieder duschen zu können, bzw. in einem GERADEN und TROCKENEN Bett schlafen zu dürfen... Wer sein Haus in der Krise (ich rede nicht von Krieg) nur für 3 Tage verlässt, wird anlässlich der Rückkehr erkennen, was man so alles demontieren kann. Wer sein Haus für einen längeren Zeitraum verlassen haben wird, wird vermutlich "neue DAUER-Mieter" vorfinden, welche "IHR NEUES HAUS" mit Klauen und Zähnen verteidigen werden...!?!

Ich möchte nicht, dass dann ungebetene "Gäste" in meinem Haus "Ostern-reloaded" auf der Suche nach den "goldenen Nestchen" inszenieren - UND BLEIBE DAHER ZU HAUSE - EGAL WAS KOMMT!!! STAND YOUR GROUND!!! Übrigens zeigen Erfahrungsberichte sehr beeindruckend, dass sich die Reihen der "Hausflüchter" deutlich schneller gelichtet haben, als jene der "HOCKENBLEIBER"! Wer nicht REGELMÄSSIG Survival trainiert, SOLLTE DIE HÄNDE DAVON LASSEN!

[11:40] weiterer Leserkommentar-DE zum Handbuch:

kann meinem Vorschreiber aus AT nur zustimmen, habe früher Survivaltraining und Touren in Nordfinnland gemacht und war bis zu 6 Wochen allein in der Wildnis unterwegs, das geht aber wirklich nur wenn man jung ist, ich tu mir das als Silberrücken nicht mehr an. Mein Motto: My Home is my Castle. Krisenvorsorge fängt sowieso in den meisten Fällen erst einmal im Kopf an. Daran scheitern schon die meisten. Mein Tip: Macht Euch einen Plan und strukturiert Euch. Essen, Trinken, Obdacht, Wärme und Schutz und bei allem unauffällig bleiben. Wenns knallt : Kopf runter und warten bis das Schlimmste vorbei ist. Helden werden nicht alt und die Friedhöfe sind voll von ihnen. Es wird keine apokalyptischen MAD MAX Szenarien in D geben, warum auch, die Infrastruktur ist in Ordnung die Menschen lernen dann schnell und dann ist gute Nachbarschaft wichtig. Macht weiter so die Menschen brauchen Euch

[13:45] Dieses Handbuch ist total absurd, es beschreibt die Ausrüstung für Soldaten, Camper, etc. Wozu braucht man Zelte, Schlafsäche oder gar Schleifsteine. Die wichtigsten Sachen werden sein: keine Schulden, nicht von einem Einkommen abhängig sein, genügend Geld das überlebt, eine sichere Wohnung, Lebensmittelvorräte und eventuell Waffen. Wenn man flüchten muss, kann man das mit dem Auto machen, man kann sich in ein Hotelzimmer oder ein leerstehendes Haus einmieten - beide Arten werden massenhaft leerstehen.WE.

[13:55] Leserkommentar zu obigem Leserkommentar-DE zum Handbuch:

Ich stimme dem Schreiber um 11.40 voll und ganz zu. Was wurde passieren wenn alle abhauen wurden, das macht man nicht mal in Kriegszeit. Stay king of your own castle, see einer der die Führung übernimmt , weil viele leute werden so verwirrt sein und erstmal psychologische Hilfe/Richtlinien brauchen, dafür sind hartgeldler bestens vorbereitet

[17:30] Der Indianer: wir dürfen nicht vergessen wie Winkler denkt.

Er ist von der Endzeitfraktion. Einen neuen Anfang für Winkler gibt es erst, wenn Millionen gestorben sind, viel mehr als im 1. u. 2. WK zusammen.
Das ganze untermauert er dann noch mit seiner "Hofastrologin". Zudem ist er ja Fabulierer bzw. esoterischer SF-Schriftsteller. Er schreibt manchmal gute Sachen, doch er ist zumindest für mich verblendet. Deutschland kann für nur neu erstehen wenn Deutschland vorher in Blut fast ersäuft. Darum ist ja HG so wichtig einen Gegenpol zu schaffen, damit der Leser seine Mitte finden kann.
Ist im Moment auch auf dem Buchmarkt so, welche sich diesen Problemen beschäftigen. Entweder schreiben Sie wir kommen alle in den Himmel und alles wird supergut, oder was kommt ist der höllische Nachhof der Hölle. Dazwischen gibts es nur wenig. Leider.

Dieses Survival-Handbuch hat sicher nicht Michael Winkler geschrieben. So "sportlich" ist Winkler keinesfalls.

[18:30] Der Mexikaner zum blauen Kommentar 13:45:

Die Masse denkt aktuell soweit wie:

Woher bekomme ich einen Job, damit ich meine Kreditraten (fürs Haus) zahlen kann und „angenehm leben" (was auch immer diese Trottel darunter verstehen)? Geplant wird nichts bei denen ausser der Urlaub (am besten 3 mal im Jahr). Die Bilanz des (Konzern-) arbeitgebers gucken die sich gar nicht an, aber bewegen sich richtig, wenns schon zu spät ist (die Insolvenz droht, wie 2008).

Jeder, der schuldenfrei ist, genügend echtes Geld beiseite geschafft hat und es vllt. sogar noch hinbekommt, etwas Einkommen zu generieren (auch wenn gar nicht notwendig) wird vorne sein.

Am allerwichtigsten ist jedoch, mental belastbar zu sein und sich auf die kommenden Änderungen schon jetzt vorzubereiten.

Alle anderen gehen dann zu Fuss, fahren mit dem Fahrrad oder maximal zu fúnft im kleinen Auto, welches sie vorher via Internet-Mitfahrzentrale organisiert haben. Das nennt sich dann shareconomy, darauf fahren die ganzen Gutmenschen vom Kollwitzplatz in Berlin besonders drauf ab.

Ja, die brauchen dann Zelte und Schlafsäcke - weil sie aus ihren Kredithäusern geworfen werden.WE.

[18:45] Leserkommentar-DE: Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag:

Ich würde grundsätzlich nicht sagen, dass "Pfadfinderwissen" nicht auch mal nützlich sein kann im Leben. Die Wahrscheinlichkeit dieses Wissen mal verwenden zu können ist wahrscheinlich höher als die Chance die Brandversicherung jemals zu benötigen.

Aber wer allen ernstes glaubt in einem Land wie Deutschland, Österreich oder Schweiz im Notfall im Wald hausen und sich mit Jagd und Fischfang über Wasser zu halten ist für mich gelinde gesagt ein Blödmann. Das geht vielleicht in Canada, Finland oder Sibirien, aber sicher nicht in so dichtbesiedelten Ländern hier in Mitteleuropa. Wenn dann der Hobby-Trapper tatsächlich ein Eckchen findet, wo er allein vor sich hin surviven kann, ohne von anderen Menschen gestört zu werden, dann verreckt er garantiert innerhalb kurzer Zeit an hygienischen Problemen. Wer ausser einem Jäger oder Metzger kann heute noch ein Tier aufbrechen, hat Ahnung von Heilpflanzen etc. Für die meisten wäre das der sichere Tod. Auch die Pelzjäger früher waren regelmässig alle paar Monate in der Zivilisation um Vorräte aufzufrischen. Nur mageres Wildfleisch futtern ohne genug Fette und Vitamine kann bis zum Tod führen.

Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag. Eine Möglichkeit dummen Leuten ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Die zahlen dann für ein 2$ Chinamesser 30 Euro, nur weil da "Bear Grills it" drauf steht...

Es gibt aber auch Leute die vernünftiger an die Sache ran gehen. Ich kann da Fernando Aquirre "TheModernSurvivalist" empfehlen. Ein Argentinier, der nicht über mögliche Szenarien fantasiert, sondern konkret über die Lehren aus dem Untergang Argentiniens blogt. Alltägliche Situationen aus einem chaotischen Land schildert und aufzeigt, wie er unter solchen Bedingung überlebt.

Er hat ein Buch geschrieben "Surviving the Economic Collapse", die Inhalte aus dem Buch kann man aber auch umsonst auf seinem Blog "http://ferfal.blogspot.de/" oder auf Youtube Channel "TheModernSurvivalist". Fernando ist ein "Gearfreak", wie viele Männer, aber er hat auch sehr vernünftige Ansichten und liefert teils überaschende Einsichten. So ist z.B. die Versorgung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern in den Großstädten Argentiniens besser gewesen als auf dem Land, weil die Regierung Unruhen erwartet und die Ressourcen dementsprechend umgeleitet hat. Normalerweise würde man ja das Gegenteil erwarten.

Ja, Pfadfinderwissen, so kann man es nennen. Pfadfinder kommen meist aus gutsituierten Familien und probieren manchmal Wildnis. Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE: "Survival"-Handbuch?

Es handelt sich um einen typischen Fall von "Rucksackfieber". Ein "Ich packe meinen Koffer"-Spiel.
"Survival" ist in Deutschland als Begriff durch Rüdiger Nehberg und co mitgeprägt.

Das mag zwar als LandStreicher/Vagabund/Weltreisender/Flüchtling/Armutsmigrant etc. seine Berechtigung haben... Allerdings ist es die denkbar schlechteste Situation in einer Krise als Flüchtling herumzulaufen.
Man denke an die Flüchtlinge im Nachkriegsdeutschland, oder die Bewohner der "Dust Bowl" in den USA.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dust_Bowl - die landeten buchstäblich am "Kartoffelacker" oder der Orangenplantage...

Das Internet ist voll mit solchen Listen, aber diese sind meist selbst nichtmal als ein "Fluchtgepäck" für 2-3 Tage wirklich brauchbar. Realistisch z.B. wäre z.B. ein Chemiestörfall, oder ein Fukushima-artiges Problem, oder nur Wohnung/Haus verlassen wegen einer gefundenen Fliegerbombe etc. was auch in Wien oder München vorkommt. Dann gehts aber nicht in das nächste Waldstück zum Camping sondern in ne Notunterkunft, oder halt in ein Hotel paar (hundert?) km weiter. Riesengewicht und Camping-Kram dabei, aber die wichtigsten Dinge Fehlen fast immer auf den Listen. Was nützt der Kochtopf wenn man dann Regenwürmer drin heiß machen soll weil man nix zu Essen dabei hat? - Und vor allem fehlt fast immer das wichtigste, und zwar Wasser... VIEL Wasser. Das 1 Liter Trinkfläschen ist an nem Frühlingstag nach 3 Stunden gehen leergetrunken und dann wird von 20km Tagesmärschen etc. fabuliert wo es schon ein Problem ist wenn die Leute paar Stunden im Urlaubsstau stehen müssen oder wenn im ICE die Klimaanlage ausfällt...

In den USA trennt man zwischen "Bushcraft" und "Prepper". "Endzeitprepper" macht man sich in den Medien zwar immer lustig, aber in den USA fliegt die Sicherung auch gerne mal länger heraus und es gibt Tornados, Hurricanes und andere Späße so da da durchaus Praxiserfahrungen dahinterstehen.

Etwas "Pfadfinderwissen" und Hausverstand sollte aber trotzdem jeder haben. Autopanne und kaputtes Handy kann auch in D und AT ziemlich unangenehm werden zur falschen Jahreszeit... Bei nem längeren Stromausfall funktioniert der Brotbackautomat und die Mikrowelle daheim auch nicht. Die Pasta und den Reis muss man aber trotzdem irgendwie weich bekommen. Wie man das nun auf dem Balkon einer Wohnung machen soll? - Da scheitert dann auch der Ingenieur... Due Dilligance machen... Hirn einschalten...

Bushcraft steht also in diesem Handbuch.

[20:30] Der Mexikaner zu "Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE."

Absolut zutreffend. Die meisten leben schon heute nur in den Tag hinein und denken, den nächsten Monat kommt wieder Geld „von der Arbeit“ weil das im Monat davor auch so war. Nach diesem Grundsatz ist auch deren Leben organisiert, weshalb jeder nette Konsumschulden vor sich her trägt. Der Kredit fúr die Selbstgenutzte Immo ist auch eine Konsumschuld wie das Leasing-Auto, wissen die nur nicht.

Die eher hartgeld-lastigen haben sich von solchen Überzeugungen schon längst verabschiedet und werden daher die Survival Nummer nicht mitmachen müssen.

Die Masse wird in den Mülltonnen nach Essbarem wühlen, wie 2002 in Argentinen.WE.


Neu: 2014-04-02:

[9:00] Leserzuschrift-DE: Telefon Umfrage zur Katastrophenvorbereitung:

Heute hat ein Marktforschungsinstitut bei uns angerufen. Es wurden Fragen zur eventuellen Vorbereitung auf Katastrophen gestellt. Es wurde z.B. explizit gefragt in wie weit man vorbereitet wäre auf einen längeren Stromausfall oder auf ABC-Waffen Einsatz. Die Studie wurde von der Bundesregierung, genauer dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Auftrag gegeben.

Eine sehr ungewöhnliche Meinungsumfrage. Offenbar will man wissen, wie die Bevölkerung vorbereitet ist.WE.

 

 

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