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Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2014-04-14:

[17:45] Zum gestrigen Armeechef-Interview: Pro Person und Woche mindestens 14 Liter Wasser


Neu: 2014-04-13:

[11:05] Schweizamsonntag:  Der Armeechef rät der Bevölkerung, Notvorräte anzulegen

[18:00] Den wahren Grund für seine Warnung - Finanzzusammenbruch - kann er natürlich nicht nennen.WE.


Neu: 2014-04-10:

[11:30] Blacklistednews: 16 Signs That Most Americans Are Not Prepared For The Coming Economic Collapse

Ich fürchte in Europa sehen die Zahlen ähnlich aus!


Neu: 2014-04-07:

[08:50] Winkler: Survivalhandbuch

[11:10] Leserkommentar-AT zum Handbuch:

Das "Survivalhandbuch" enthält zahlreiche äußerst wertvolle Tipps; zu Beginn sogar wichtige psychologische Anregungen - man merkt, da hat ein Erfahrener etwas zu sagen. Ich frage mich, ob die Mehrzahl der "Hartgeld-Gemeinde" mit dieser Philosophie etwas anfangen kann? Wir sind doch großteils in "fortgeschrittener Jugend" und können (und WOLLEN) mit unseren rheumatischen Gelenken doch keinen 30kg-Rucksack mehr schleppen. (Winklers empfohlenes Gepäckgesamtgewicht geht übrigens deutlich in Richtung 100kg...)

Da halte ich mich lieber an das "ORTSFESTE Survivaltraining" - also jede Menge Vorräte, Heizmaterial, Trinkwasser und natürlich auch "Glänzendes"... eben HARTGELD! Übrigens, wer schon mal "Survival" gemacht hat, dabei "ein wenig" nass wurde (also bis auf die Unterhose), mit allen möglichen Insektenspezies zwar Bekanntschaft gemacht, aber sicher KEINE Freundschaft geschlossen hat, und in der Nacht KEIN AUGE zugemacht hat, war nach wenigen Tagen heilfroh, wieder duschen zu können, bzw. in einem GERADEN und TROCKENEN Bett schlafen zu dürfen... Wer sein Haus in der Krise (ich rede nicht von Krieg) nur für 3 Tage verlässt, wird anlässlich der Rückkehr erkennen, was man so alles demontieren kann. Wer sein Haus für einen längeren Zeitraum verlassen haben wird, wird vermutlich "neue DAUER-Mieter" vorfinden, welche "IHR NEUES HAUS" mit Klauen und Zähnen verteidigen werden...!?!

Ich möchte nicht, dass dann ungebetene "Gäste" in meinem Haus "Ostern-reloaded" auf der Suche nach den "goldenen Nestchen" inszenieren - UND BLEIBE DAHER ZU HAUSE - EGAL WAS KOMMT!!! STAND YOUR GROUND!!! Übrigens zeigen Erfahrungsberichte sehr beeindruckend, dass sich die Reihen der "Hausflüchter" deutlich schneller gelichtet haben, als jene der "HOCKENBLEIBER"! Wer nicht REGELMÄSSIG Survival trainiert, SOLLTE DIE HÄNDE DAVON LASSEN!

[11:40] weiterer Leserkommentar-DE zum Handbuch:

kann meinem Vorschreiber aus AT nur zustimmen, habe früher Survivaltraining und Touren in Nordfinnland gemacht und war bis zu 6 Wochen allein in der Wildnis unterwegs, das geht aber wirklich nur wenn man jung ist, ich tu mir das als Silberrücken nicht mehr an. Mein Motto: My Home is my Castle. Krisenvorsorge fängt sowieso in den meisten Fällen erst einmal im Kopf an. Daran scheitern schon die meisten. Mein Tip: Macht Euch einen Plan und strukturiert Euch. Essen, Trinken, Obdacht, Wärme und Schutz und bei allem unauffällig bleiben. Wenns knallt : Kopf runter und warten bis das Schlimmste vorbei ist. Helden werden nicht alt und die Friedhöfe sind voll von ihnen. Es wird keine apokalyptischen MAD MAX Szenarien in D geben, warum auch, die Infrastruktur ist in Ordnung die Menschen lernen dann schnell und dann ist gute Nachbarschaft wichtig. Macht weiter so die Menschen brauchen Euch

[13:45] Dieses Handbuch ist total absurd, es beschreibt die Ausrüstung für Soldaten, Camper, etc. Wozu braucht man Zelte, Schlafsäche oder gar Schleifsteine. Die wichtigsten Sachen werden sein: keine Schulden, nicht von einem Einkommen abhängig sein, genügend Geld das überlebt, eine sichere Wohnung, Lebensmittelvorräte und eventuell Waffen. Wenn man flüchten muss, kann man das mit dem Auto machen, man kann sich in ein Hotelzimmer oder ein leerstehendes Haus einmieten - beide Arten werden massenhaft leerstehen.WE.

[13:55] Leserkommentar zu obigem Leserkommentar-DE zum Handbuch:

Ich stimme dem Schreiber um 11.40 voll und ganz zu. Was wurde passieren wenn alle abhauen wurden, das macht man nicht mal in Kriegszeit. Stay king of your own castle, see einer der die Führung übernimmt , weil viele leute werden so verwirrt sein und erstmal psychologische Hilfe/Richtlinien brauchen, dafür sind hartgeldler bestens vorbereitet

[17:30] Der Indianer: wir dürfen nicht vergessen wie Winkler denkt.

Er ist von der Endzeitfraktion. Einen neuen Anfang für Winkler gibt es erst, wenn Millionen gestorben sind, viel mehr als im 1. u. 2. WK zusammen.
Das ganze untermauert er dann noch mit seiner "Hofastrologin". Zudem ist er ja Fabulierer bzw. esoterischer SF-Schriftsteller. Er schreibt manchmal gute Sachen, doch er ist zumindest für mich verblendet. Deutschland kann für nur neu erstehen wenn Deutschland vorher in Blut fast ersäuft. Darum ist ja HG so wichtig einen Gegenpol zu schaffen, damit der Leser seine Mitte finden kann.
Ist im Moment auch auf dem Buchmarkt so, welche sich diesen Problemen beschäftigen. Entweder schreiben Sie wir kommen alle in den Himmel und alles wird supergut, oder was kommt ist der höllische Nachhof der Hölle. Dazwischen gibts es nur wenig. Leider.

Dieses Survival-Handbuch hat sicher nicht Michael Winkler geschrieben. So "sportlich" ist Winkler keinesfalls.

[18:30] Der Mexikaner zum blauen Kommentar 13:45:

Die Masse denkt aktuell soweit wie:

Woher bekomme ich einen Job, damit ich meine Kreditraten (fürs Haus) zahlen kann und „angenehm leben" (was auch immer diese Trottel darunter verstehen)? Geplant wird nichts bei denen ausser der Urlaub (am besten 3 mal im Jahr). Die Bilanz des (Konzern-) arbeitgebers gucken die sich gar nicht an, aber bewegen sich richtig, wenns schon zu spät ist (die Insolvenz droht, wie 2008).

Jeder, der schuldenfrei ist, genügend echtes Geld beiseite geschafft hat und es vllt. sogar noch hinbekommt, etwas Einkommen zu generieren (auch wenn gar nicht notwendig) wird vorne sein.

Am allerwichtigsten ist jedoch, mental belastbar zu sein und sich auf die kommenden Änderungen schon jetzt vorzubereiten.

Alle anderen gehen dann zu Fuss, fahren mit dem Fahrrad oder maximal zu fúnft im kleinen Auto, welches sie vorher via Internet-Mitfahrzentrale organisiert haben. Das nennt sich dann shareconomy, darauf fahren die ganzen Gutmenschen vom Kollwitzplatz in Berlin besonders drauf ab.

Ja, die brauchen dann Zelte und Schlafsäcke - weil sie aus ihren Kredithäusern geworfen werden.WE.

[18:45] Leserkommentar-DE: Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag:

Ich würde grundsätzlich nicht sagen, dass "Pfadfinderwissen" nicht auch mal nützlich sein kann im Leben. Die Wahrscheinlichkeit dieses Wissen mal verwenden zu können ist wahrscheinlich höher als die Chance die Brandversicherung jemals zu benötigen.

Aber wer allen ernstes glaubt in einem Land wie Deutschland, Österreich oder Schweiz im Notfall im Wald hausen und sich mit Jagd und Fischfang über Wasser zu halten ist für mich gelinde gesagt ein Blödmann. Das geht vielleicht in Canada, Finland oder Sibirien, aber sicher nicht in so dichtbesiedelten Ländern hier in Mitteleuropa. Wenn dann der Hobby-Trapper tatsächlich ein Eckchen findet, wo er allein vor sich hin surviven kann, ohne von anderen Menschen gestört zu werden, dann verreckt er garantiert innerhalb kurzer Zeit an hygienischen Problemen. Wer ausser einem Jäger oder Metzger kann heute noch ein Tier aufbrechen, hat Ahnung von Heilpflanzen etc. Für die meisten wäre das der sichere Tod. Auch die Pelzjäger früher waren regelmässig alle paar Monate in der Zivilisation um Vorräte aufzufrischen. Nur mageres Wildfleisch futtern ohne genug Fette und Vitamine kann bis zum Tod führen.

Dieser ganze Survival Kram ist effektiv nix anderes als ein Marketing Gag. Eine Möglichkeit dummen Leuten ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Die zahlen dann für ein 2$ Chinamesser 30 Euro, nur weil da "Bear Grills it" drauf steht...

Es gibt aber auch Leute die vernünftiger an die Sache ran gehen. Ich kann da Fernando Aquirre "TheModernSurvivalist" empfehlen. Ein Argentinier, der nicht über mögliche Szenarien fantasiert, sondern konkret über die Lehren aus dem Untergang Argentiniens blogt. Alltägliche Situationen aus einem chaotischen Land schildert und aufzeigt, wie er unter solchen Bedingung überlebt.

Er hat ein Buch geschrieben "Surviving the Economic Collapse", die Inhalte aus dem Buch kann man aber auch umsonst auf seinem Blog "http://ferfal.blogspot.de/" oder auf Youtube Channel "TheModernSurvivalist". Fernando ist ein "Gearfreak", wie viele Männer, aber er hat auch sehr vernünftige Ansichten und liefert teils überaschende Einsichten. So ist z.B. die Versorgung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern in den Großstädten Argentiniens besser gewesen als auf dem Land, weil die Regierung Unruhen erwartet und die Ressourcen dementsprechend umgeleitet hat. Normalerweise würde man ja das Gegenteil erwarten.

Ja, Pfadfinderwissen, so kann man es nennen. Pfadfinder kommen meist aus gutsituierten Familien und probieren manchmal Wildnis. Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE: "Survival"-Handbuch?

Es handelt sich um einen typischen Fall von "Rucksackfieber". Ein "Ich packe meinen Koffer"-Spiel.
"Survival" ist in Deutschland als Begriff durch Rüdiger Nehberg und co mitgeprägt.

Das mag zwar als LandStreicher/Vagabund/Weltreisender/Flüchtling/Armutsmigrant etc. seine Berechtigung haben... Allerdings ist es die denkbar schlechteste Situation in einer Krise als Flüchtling herumzulaufen.
Man denke an die Flüchtlinge im Nachkriegsdeutschland, oder die Bewohner der "Dust Bowl" in den USA.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dust_Bowl - die landeten buchstäblich am "Kartoffelacker" oder der Orangenplantage...

Das Internet ist voll mit solchen Listen, aber diese sind meist selbst nichtmal als ein "Fluchtgepäck" für 2-3 Tage wirklich brauchbar. Realistisch z.B. wäre z.B. ein Chemiestörfall, oder ein Fukushima-artiges Problem, oder nur Wohnung/Haus verlassen wegen einer gefundenen Fliegerbombe etc. was auch in Wien oder München vorkommt. Dann gehts aber nicht in das nächste Waldstück zum Camping sondern in ne Notunterkunft, oder halt in ein Hotel paar (hundert?) km weiter. Riesengewicht und Camping-Kram dabei, aber die wichtigsten Dinge Fehlen fast immer auf den Listen. Was nützt der Kochtopf wenn man dann Regenwürmer drin heiß machen soll weil man nix zu Essen dabei hat? - Und vor allem fehlt fast immer das wichtigste, und zwar Wasser... VIEL Wasser. Das 1 Liter Trinkfläschen ist an nem Frühlingstag nach 3 Stunden gehen leergetrunken und dann wird von 20km Tagesmärschen etc. fabuliert wo es schon ein Problem ist wenn die Leute paar Stunden im Urlaubsstau stehen müssen oder wenn im ICE die Klimaanlage ausfällt...

In den USA trennt man zwischen "Bushcraft" und "Prepper". "Endzeitprepper" macht man sich in den Medien zwar immer lustig, aber in den USA fliegt die Sicherung auch gerne mal länger heraus und es gibt Tornados, Hurricanes und andere Späße so da da durchaus Praxiserfahrungen dahinterstehen.

Etwas "Pfadfinderwissen" und Hausverstand sollte aber trotzdem jeder haben. Autopanne und kaputtes Handy kann auch in D und AT ziemlich unangenehm werden zur falschen Jahreszeit... Bei nem längeren Stromausfall funktioniert der Brotbackautomat und die Mikrowelle daheim auch nicht. Die Pasta und den Reis muss man aber trotzdem irgendwie weich bekommen. Wie man das nun auf dem Balkon einer Wohnung machen soll? - Da scheitert dann auch der Ingenieur... Due Dilligance machen... Hirn einschalten...

Bushcraft steht also in diesem Handbuch.

[20:30] Der Mexikaner zu "Die wahre Wildnis wird ökonomischer Art sein: kein Geld, kein Einkommen.WE."

Absolut zutreffend. Die meisten leben schon heute nur in den Tag hinein und denken, den nächsten Monat kommt wieder Geld „von der Arbeit“ weil das im Monat davor auch so war. Nach diesem Grundsatz ist auch deren Leben organisiert, weshalb jeder nette Konsumschulden vor sich her trägt. Der Kredit fúr die Selbstgenutzte Immo ist auch eine Konsumschuld wie das Leasing-Auto, wissen die nur nicht.

Die eher hartgeld-lastigen haben sich von solchen Überzeugungen schon längst verabschiedet und werden daher die Survival Nummer nicht mitmachen müssen.

Die Masse wird in den Mülltonnen nach Essbarem wühlen, wie 2002 in Argentinen.WE.


Neu: 2014-04-02:

[9:00] Leserzuschrift-DE: Telefon Umfrage zur Katastrophenvorbereitung:

Heute hat ein Marktforschungsinstitut bei uns angerufen. Es wurden Fragen zur eventuellen Vorbereitung auf Katastrophen gestellt. Es wurde z.B. explizit gefragt in wie weit man vorbereitet wäre auf einen längeren Stromausfall oder auf ABC-Waffen Einsatz. Die Studie wurde von der Bundesregierung, genauer dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Auftrag gegeben.

Eine sehr ungewöhnliche Meinungsumfrage. Offenbar will man wissen, wie die Bevölkerung vorbereitet ist.WE.

 

 

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