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Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2014-12-19:

[16:50] Leserzuschrift-DE: Stromausfall Live:

Bei uns im Industriegebiet ist ein Grossfächiger Stromausfall. Viele Betriebe stehen still. Der Energieversorger ist schon über eine Stunde im Einsatz. Mein Nachbar mit seinem Stahlhandel bekommt sein Elektrisches Rolltor nicht zu. Ich sitze hier mit PC und einem fetten LED Strahler, in meinem Einzelhandel, und der Honda schnurrt vor der Tür. Ohne den könnte ich jetzt auch nach Hause fahren. Aber auch ich bin jetzt vorgewarnt, mehr Beleuchtung zb vorzubereiten.
Ohne euch hätte ich bestimmt überhaupt keinen Stromerzeuger.

Das ist im Raum Hagen. Ja, es empfehlen sich auch LED-Baustrahler, die haben einen Akku und geben ordentlich Licht.

PS: ich  hatte meinen Honda-Generator erst einmal im Einsatz, als ein dreistündiger Stromausfall Teile von Wien lahmlegte. Die Nachbarn regten sich über den Lärm auf.WE.

[18:40] Leserkommentar: mit Interesse verfolge ich die Diskussion über die Möglichkeiten der Stromversorgung im Krisenfall:

Für einen Krisenfall wie den Zusammenbruch des Stromnetzes sind die Anregungen recht brauchbar. Für den Crash-Fall rate ich jedoch zum Gebrauch der Generatoren nur bei großer Notwendigkeit.

Stellen wir uns den Crash mit seinen Auswirkungen mal bildlich vor: kein Strom, keine Heizung, kein Licht, oftmals keine warme Mahlzeit. Ab der Abenddämmerung liegen ganze Landstriche samt Dörfer und Städte im Dunkeln. Wirklich Alles liegt im Dunkeln? Nein, bei ein paar Preppern knattert der Generator, Licht dringt durch die Fenster und es duftet nach warmen Essen.

Was machen die Familenväter mit dem frierenden, hungrigen Anhang oder jene, die nichts mehr zu verlieren haben? Gerade jene, die auf der Flucht sind? "Haben die es gut", werden sie bestimmt nicht nur sagen, sondern teilhaben wollen. Ein beleuchtetes Haus mit einem knatternden Generator zieht Hungrige und Frierende wie eine Kerze des Nachts die Motten an. Zombiegleich werden sich Horden von Menschen auf das beleuchtete Anwesen zubewegen. Ich weiß, jetzt kommt wieder die Abwehrdiskussion, aber gegen die Horden verliert man immer. Und auch beste Abdunkelungsstrategien haben Lücken, und sei es, dass das auffällige Verhalten den Nachbarn neugierig macht.

Ein mögliche Lösung besteht in der Einbeziehung der Nachbarschaft, der gesamten Straße, mit der man wehrfähiger ist. Prepper-Egoisten prophezeie ich einen kurzen Kampf um die Ressourcen.

Für diesen Fall habe ich das Krisenmetall Blei in fliegender Form sowohl in der Stadtwohnung wie auch in der Fluchtburg. Dem Nachbar der Fluchtburg habe ich schon gesagt, dass ich Wachdienste in Silber bezahlen werde und er sich bei Bedarf an den Generator anhängen kann. Aber richtig hat er es offenbar noch nicht verstanden.WE.
 

[14:30] Leserzuschrift-AT: wenn die Firmen zusperren:

Ein möglicherweise nützlicher Tipp für die Leser:
Ich habe am 23.12. meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr. An diesem Tag werde ich wichtige persönliche Dinge mit nachhause nehmen. Wenn das Szenario, das Cheffe in „Ein böses Weihnachtsgeschenk" beschreibt wahr wird, ist es ungewiss, wann (bzw. ob) ich hier wieder herkomme.

Ja, das kann man machen, sobald der Crash gekommen ist. Ein Grossteil der FIrmen wird alleine deswegen zusperren, weil die Manager nicht mehr weiterwissen.WE.
 

[07:50] Leser-Anfrage-DE zur Stromversorgung:

darf ich fragen - auch wenn es vielleicht irgendwann einmal schon auf HG diskutiert wurde:
Wo ist in Deutschland (Bayernwerk) bei der Stromversorgung die Schwachstelle, die einen mehr als 24stündigen Stromausfall verursachen könnte.
Bei dem Stromausfall in München vor einiger Zeit waren wohl Schweißarbeiten an einem Transformator die Ursache.

[13:50] Die Schwachstelle ist die unkontrollierbare "Ökoenergie", diese bringt das Netz durcheinander. Es gab schon mehrere Fast-Netzzusammenbrüche. Einmal lässt man es durchschlagen.WE.
 

[07:57] Leser-Zuschrift-DE zur gestrigen Generator-Frage:

Seit einigen Jahren verwende ich eine Kombination von Solarpanelen, Akkusätzen, Standbynetzteilen und Generatoren.
Solche Systeme lassen sich nach und nach erweitern - je nach Bedarf und Geldbeutel. Sehr einfach ist eine Umstellung der Beleuchtung auf 12 Volt LED-Betrieb. Es kann ohne großen Umbauten die vorhandene Verkabelung genutzt werden. Entsprechende Adapter für 12 Volt-LED gibt es im Netz. Die Einspeisung der Versorgungsspannung wird einfach am Sicherungskasten vorgenommen. Dabei kommt eine 12 Volt-Batterie und ein 13,8Volt Industrienetzteil zum Einsatz. Beim Stromausfall bleibt die Beleuchtung aktiv. Und so lassen sich dann Schritt für Schritt alle möglichen Anwendungen einbinden. Im Camping- und Carbereich ist die Auswahl riesig. Noch ein Hinweis zum Generatoreinsatz. Die Anbindung eines kleinen Generators an das Hausnetz ist recht problematisch - besonders bei Invertern, da diese keinen Nulleiter kennen - also immer 2-phasig! Die einfachste Lösung ist dabei ein entsprechender Trenntrafo und natürlich Umschalter für den externen Betrieb.

[13:50] Ich habe meinen Generator einfach per Umschalter an das Hausnetz gehängt. Der als Nullleiter angegebene Leiter wurde mit den Nulleitern verbunden, funktioniert. Trenntrafo braucht man keinen.WE.
 

[07:40] Leser-Kommentar-DE zur Krisenvorsorge:

ich habe lange keinen Kommentar abgegeben aber in Anbetracht der aktuellen Lage möchte ich den Lesern etwas in Erinnerung rufen. Wir können uns vorbereiten, gut vorbereiten oder den Luxusdampfer aller Vorbereitungen chartern. EM, Blei, eine Festung, eigene Strom- und Wasserversorgung und Unmengen an Lebensmittel (beim letzten Mal empfahl ich Salz nicht zu vergessen). Wer aber denkt daran, seine Zähne vorher checken und ggf. in Ordnung bringen zu lassen. Ich bin grad dabei sämtliche alten Amalganfüllungen (ja ich bin im Osten geboren) wechseln und ein par Kleinigkeiten machen zu lassen und bin fast fertig. Ein par Tage hungern wird im Zweifel jeder überleben aber versuchen Sie mal in Krisenzeiten ohne Strom einen Zahnarzt zu finden, der Ihnen helfen kann. Wenn ich mich vorbereite, dann gehört zur Vorsorge auch der medizinisch notwendige Teil. Kostet nicht viel, erspart aber im Nachgang Schmerzen, Zeit und EM. Ja EM, denn wenn der räuberische Weißkittel begriffen hat, wie es läuft, wird er die Gunst der Stunde ausnutzen. Mein Weißes will ich mir jedenfalls nicht dafür aus der Tasche ziehen lassen. Dann lieber für ein ordentliches Stück Fleisch...Mein Dank an die Redakteure. Muss mal sein, wenn ich Sonntags lese, wann die Arbeit losgeht. Boah Leute, ist euch Lesern bewusst, wieviel Zeit die Jungs investieren?

Erinnerns mich nicht!

[09:31] Leser-Kommentar-DE zum Zahnarzt-Beitrag darüber:

Da gebe ich dem Leser Recht. Mein Bester Freund ist Zahnarzt und er freut sich schon aufs Zähne ziehen. Er hat in Rumänien gelernt und versteht sein Handwerk, mit einfachen Mitteln das Übel an der Wurzel zu packen. Einfache Behandlungen gibt es für Lebensmittel und Schmerzfreie Behandlungen werden mit einen Aufpreis an EM's verrechnet. Er legt sich schon einen Vorrat von Betäubungsmittel an. Denn wer kennt die Schmerzen nicht, wenn der Zahnarzt eine Wurzelbehandlung macht und vorher den Nerv zieht und die Nadel wurde mal nicht so platziert, dass die Nerven schlafen gelegt worden sind. Denn eins ist Fakt, man kann nur begrenzt Schmerzmittel lagern aufgrund der Haltbarkeit. Deshalb ist der Leserrat von 7:40 Uhr wichtig.


Neu: 2014-12-18:

[13:50] Leserzuschrift-AT: Krise Aussitzen in Großstadt:

Ich komme vom Land, einem kleinen Dorf. Lebe aber seit langer Zeit berufsbedingt in einer Wohnung (2.Stock)am Stadtrand von Wien. Sicherlich habe ich nachgedacht, in der Crashzeit wieder nach Hause aufs Land zu ziehen um vorher in eine Fluchtburg zu investieren. Nun dort kennt mich jeder und ich habe mich geoutet und so manchem Bürger dort zu EM geraten. Ich kenne die Leute dort auch.- Die sind jetzt so friedlich wie die Lämmer. Die sind auch sehr obrigkeitsgläubig und halten mich für verrückt und veraltet . Die Schafe dort wissen, dass ich EM - Besitzer bin. - Man darf denen dort nicht trauen.- Die rotten sich wie Wölfe zusammen wenn die öffentliche Ordnung zusammenbricht und sie werden mich bei lebendigem Leibe aufessen oder gierig zusammenfressen wenn die merken, dass sie alles verloren haben, weil sie mir nicht geglaubt haben . Meine Ratschläge haben sie nicht befolgt daher auch in keinster Weise vorgesorgt und das interessiert sie einen sch....Dreck wenn es ums Überleben geht. - Die holen sich was sie brauchen und wenn es sein muß verbrennen die mich auch auf dem Scheiterhaufen vor Neid. Somit habe ich beschlossen unbemerkt in meiner Stadt - Wohnung zu bleiben. Da brauche ich nur die Sicherheitseingangstür strengstens bewachen und unauffällig bleiben. Wasser, Schnaps, Lebensmittel in Dosen und Trockenform, Schlafpulver zum Überschlafen des Chaos und sonstiges ist alles gebunkert. Ich brauche ca. ein halbes Jahr mein Loch nicht verlassen. Die Mastviecher, die wir fressen sind ein Leben lang im modernen Maststall eingesperrt und halten es aus. Wenn es kalt wird, habe ich genug Bettmaterial zum Zudecken. Wenn Bad und WC nicht funktionieren hau ich den Dreck beim Fenster hinaus. Außerdem muß ich mich in Notzeiten nicht waschen, denn Gestank wärmt auch. Licht brauch ich keins außer ein paar Kerzen oder Ledtaschenlampen. Das einzige was wirklich interessiert das ist das Internet.

Für meine 2 Laptops hab ich genug Autobatterien mit Adapter, die ständig vollgeladen sind und auch verschiedene Internetverbindungen. Und so habe ich für ein halbes Chaosjahr oder auch länger keinen Komfort. Aber wenn ich diesen "Winterschlaf", wenn er auch im Sommer 2015 erst kommt, heil überstehe, kann es, so Gott will, dank Ihrer wertvollen Ratschläge für mich besser werden.

Auch in der Stadt kann man überleben, es ist aber schwieriger und gefährlicher.WE.

[17:10] Leser-Kommentar-DE zum Aussitzen:

Einen entscheidenden Fehler haben Sie begangen. Man sollte weder bei Bekannten noch bei "gut" Freund / Nachbarn erzählen, dass man im Besitz von Geld (z.B. Lottogewinn) oder wie in Ihrem Fall EM-Besitzer ist. Höchstens in seiner eigenen Familie teilt man solche "brisanten" Informationen aus, trägt diese auf gar keinen Umständen in die Öffentlichkeit. "Neidhammel" werden Ihnen so in der Krise wie Zombies ohne ausreichende Vorkehrungen die Bude einrennen.

Wie Sie selber bereits bemerkt haben - Ihre Worte:
Man darf denen dort nicht trauen.- Die rotten sich wie Wölfe zusammen wenn die öffentliche Ordnung zusammenbricht und sie werden mich bei lebendigem Leibe aufessen oder gierig zusammenfressen wenn die merken, dass sie alles verloren haben.Bitte daraus lernen und das nächste Mal (falls es ein nächstes Mal gegen sollte) darüber Leiber schweigen.nicht um sonst heißt es: "Reden ist SILBER, Schweigen ist GOLD" ;-)

[17:20] Dazu hat man ja auch das Krisenmetall Blei. Es sollte jeder selbst wissen, wen er informiert.WE.
 

[9:20] Leserkommentar zur Schieflastproblematik bei Drehstromgeneratoren:

Laut Aussage zweier Hersteller von Drehstromgeneratoren (Pramac, Eisemann), die ich telefonisch kontaktiert habe, haben deren Generatoren eine elektronische Schieflastkompensation, die dafür sorgt, dass durch einphasige Stromabnahme keine Schäden am Generator entstehen. D.h. es kann auch über einen längeren Zeitraum einphasig eine Last angehängt werden.
Die Blindströme der nicht belasteten Phase(n) werden elektronisch auf den Wirkstrom der belasteten Phase(n) geleitet.

Falls jemand ein Problem mit der Ausleitung der Abgase des Generators nach außen hat, so kann ich schwere Hydraulikschläuche empfehlen, die als Öldruckleitungen bei Baumaschinen verwendet werden. Die Schläuche sind sowohl druck- und hitzebeständig, als auch gasdicht und relativ flexibel. Kann man als Meterware bei Firmen erwerben, die eben Hydrauliksysteme bei Baumaschinen reparieren. Der Betrieb, bei dem ich meinen Schlauch gekauft habe leitet zum Beispiel auch die Abgase des im Reparaturtransporters laufenden Generators durch ein Loch in der Bodengruppe nach außen.
Passende Muffen und Kupplungen gibt es dort auch.
Vorsicht bei geflochtenen Metallabgasrohren (Flexrohren)! Die sind nur ca. 90 % gasdicht. Bei einem Generatorbetrieb in geschlossenen Räumen besteht schon durch die restlichen 10 % Abgase Vergiftungsgefahr!!!
Wenn möglich bietet sich auch die Ausleitung der Abgase durch einen Kamin an. Habe mir von einem Installateur einen entsprechenden Flansch löten lassen. Einfach die Betonreinigungsklappe herausnehmen, Flansch in den Kamin schieben und starten. Wenn der Kamin gut zieht, dann sollten keine Abgase in den Wohnbereich dringen. Bei mir funktioniert es.

Schäden am Generator mögen durch die einphasige Belastung zwar nicht entstehen, aber es kann nur 1/3 der Maximalleistung pro Phase entnommen werden. Ausserdem steigt die Spannung an den kaum belasteten Phasen, was empfindliche Elektronik daran zerstören kann.WE.

PS: was sind Blindströme und Blindleistung? für nicht eingeweihte Leser: Induktive Verbraucher wie Motoren erzeugen eine Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung. Es fliessen daher zusätzliche Ströme, die aber keine Arbeit leisten.

[12:00] Leserkommentar-DE:
Es geht auch ohne Stromerzeuger,für Beleuchtung ;Solarlampen für den Garten,tagsüber ins Freie stellen,Abends hat man Licht,Kurbeltaschenlampen,die guten alten Kerzen.Für die Nachrichten;Radio mit Solarzelle und Kurbelantrieb.Wer unbedingt sein Handy/LapTop braucht,auch dafür gibt es Kurbelgeneratoren.Selbst kochen,backen und heizen geht mit Teelichtern,wie es geht findet man im Netz.Man kann sich also den Aufwand/Geld für Generatoren sparen.Man muß sein Rettungsboot nicht wie Kreuzfahrtschiff austatten da Rettungsboote meist nur eine begrenzte Zeit benutzt werden.

Das "Kreuzfahrtschiff" ist aber schon komfortabler, besonders im Winter.WE.

[12:30] Leserkommentar:
Als ergänzender Hinweis gut, aber man bedenke die unkalkulierbaren Folgeschäden im Winter bei Stromausfall!
Betrieb der Heizung und z.B. einer Gefriertruhe mit Kurbeltaschenlampe???? Ambitioniert!


Neu: 2014-12-17:

[12:53] Leser-Zuchrift-DE zum Krisenangebot:

Ich komme gerade von Kaufland und da sind mir 2 Dinge ein- bzw. aufgefallen.
Erstens, die niedrigen Kartoffelpreise durch das Embargo gegen Russland.Sollte es sich vieleicht nachträglich herausstellen, das es "zufälliges Glück" war die Kartoffeln innerhalb DT bzw. der EU zu belassen und nicht nach Russland zu exportieren in hinsicht auf den evtl. Crash ?
Die zweite Sache war Corned Beef in Dosen.Normaler Weise hat KL 2 Sorten davon im Angebot und die stehen meist wie sauer Bier herum.
Es waren insgesammt vieleicht noch 10 Döschen vorhanden.Da haben einige wohl schon zugeschlagen.

[14:00] Sicher kaufen einige Wissende derzeit Vorräte. Ich war selbst heute beim Metro und habe das Auto bis zum Dach vollgeladen. Es macht Sinn, überschüssiges Kontogeld in nützliche Sachen umzuwandeln, denn nach der Kontenrasur ist man das Geld ohnehin los.WE.
 

[11:08] Leser-Zuschrift-AT zur netzunabhängigen Stromversorgung:

Auch ich habe mich in den letzten Wochen mit dem Problem der Netz-unabhängigen
Stromversorgung beschäftigt und viel dabei gelernt. Ich möchte meine Erfahrungen
der HG-Gemeinde nicht vorenthalten. Beim Stromgeneratorist es ein tragbares und
gekapseltes Gerät geworden, da ich es bei Bedarfvom Keller ins Freie tragen muss,
was ohne Hilfe einer zweiten Person möglich sein soll. Natürlich stößt man bei der
Internetsuche rasch auf die Markgengeräte von Honda, die allerdings teuer sind. Ich
habe mich dann für ein Gerät von Denqbar (2.8kW) entschieden, das deutlich
preiswerter ist und im Internet durchaus gut bewertet wird. Allerdings kann ich mir
nicht vorstellen, dass der Generator ständig läuft, nur weil ich am Abend Licht
haben will oder sich der Kühlschrank mit seinen 100W Anschlussleistung
für 10min einschaltet. Daher braucht man meiner Meinung nach einen Zwischenspeicher,
sprich Akkus plus Wechselrichter/Ladegerät. Die erste Internetsuchen nach
"Stromspeicher" oder ähnlich führt einen unweigerlich zu den Photovoltaik-Anbietern.
Die Zahlen sind ernüchternd, grob geschätzt kostet die Speicherung von 5kWh
ab 5000 Euro aufwärts. Also auch hier werden die "Solarschafe" abgezockt.
Eine genauere Recherche nach den Einzelkomponenten war dann eine echte Freude.
Man kriegt wirklich gute Teile zu fairen Preisen. Ein Wechselrichter mit Ladegerät kombiniert
kostet 800 - 1100 Euro je nach gewünschter Leistung. Bleiakkus scheinen immer noch das
Maß der Dinge zu sein. Lithium-basierte Akkus sind natürlich auch in Mode, etwa für die
oben genannte spezielle Käuferschicht, denen dann schon mal ein Stomspeicher für
schlappe 11.000 Euro angedreht wird.Wie auch immer, es gibt Bleiakkus mit einer Kapazität
von 200 Ah (oder 210Ah, 230Ah) genau für diese Zwecke. Blei-Säurebatterien sind am
preiswertesten, allerdings ist hier die Ausgasung zu berücksichten. Etwas teurer aber immer
noch preiswert sind Blei-Gel Akkus, die sind verschlossen und wartungsfrei. Der beim Laden
entstehende Wasserstoff wird großteils intern wieder rekombiniert.
Zum Abschluss noch vielen Dank Ihre wertvolle Aufklärungsarbeit und die vielen
gedanklichen Anregungen zu so vielen Themenbereichen.

[12:50] Leser-Kommentar-DE zur Stromversorgung:

Für die Zwischenspeicherung von Strom eigenen sich zyklenfeste Akkus, Blei-Gel oder Blei-Vlies. Normale Starterbatterien eignen sich nicht.
Der Generator liefert für die Ladung von Akkus keine optimale Ausgangsspannung.
Über den 12V Anschluss des Generators dauert eine Volladung ewig.
Entweder über den 220 V Ausgang über ein Ladegerät mit IUoU Kennlinie laden, oder bei 12 V einen entsprechenden Ladewandler dazwischenschalten.
Der Ladewandler (z.B. "Votronic" googeln) hebt die Ladespannung auf ein Niveau an, damit die Akkus mit optimaler Stromstärke (25-40 A) schnell aufgeladen werden.
Als Wechselrichter unbedingt einen mit echtem Sinusausgang wählen, damit funktionieren fast alle Geräte.
Allerdings ist die Leistung begrenzt. Für eine Notstromversorgung müssen die Verbraucher entsprechend dimensioniert sein.
Geräte (auch 12V) findet man bei Yacht- bzw Caravan-Ausstattern.
Im übrigen tut's zur Not auch die Lichtmaschine vom Auto, um Akkus für die Notstromversorgung zu laden. Auch hier ist ein Ladewandler von Vorteil. Auf ausreichenden Leitungsquerschnitt achten, hier fliesen einige Ampere.
Zyklenfeste Blei-Akkus lassen sich bis auf ca. 33% der Nennkapazität entladen, ohne dass die Ladezyklen nenneswert darunter leiden.
Wichtig ist, entladene Akkus schnellstmöglich wieder vollzuladen.
Li-Akkus sind momentan noch viel zu teuer und machen im stationären Bereich keinen Sinn, da das Gewicht hier keine Rolle spielt.
200-300 Ah reichen aus, um bei "Sparflamme" 24h über die Runden zu kommen. Danach muss wieder der Generator für 2-4 h ran.
Waschmaschine & Co. sind natürlich hier nicht drin.

[14:15] Alle Tüftelei dieser Art ist sinnlos, wenn man keinen Treibstoff für den Generator bekommt, weil die Tankstellen zu sind. Daher kann mein Generator in der Fluchtburg auch mit Heizöl laufen. Auch wenn ich ohne Batteriespeicherung, etc. mehr Treibstoff brauche, ist es egal, ich muss nur durch die Chaos-Zeit kommen. Ausserdem soll die Heizung auch funktionieren.WE.

[13:17] Leser-Hinweis-DE zu Leserzuschrift von 11:08 zur netzunabhängigen Stromversorgung:

Glückwunsch, am falschen Ende gespart. Denqbar sind billige (damit meine ich Qualität!) China-Generatoren vom Hersteller FME.
Das Hauptproblem bei diesen Geräten ist die Invertereinheit (wandelt den vom Generator erzeugten Gleichstrom in 230V Wechselstrom um), die i.d.R nach ein paar Stunden Betrieb den Geist aufgibt --> Totalschaden, man kann das Gerät wegwerfen. Den Inverterblock gibt es so gut wie nicht als Ersatzteil.
Honda und Yamaha-Generatoren haben Ihren Preis, dafür laufen die Dinger auch wie ein Uhrwerk, und im schlimmsten Falle, wenn nach ein paar 1000h Betrieb Verschleiss auftritt, kann man diese Geräte auch problemlos wieder warten bzw. reparieren lassen. Außerdem deutlich leiser, feinere Drehzalregelung bzw. Ansprechen auf Laständerungen, sparsamer, starten beim 1. Zug...
Wenn man wirklich Strom in der Not haben will, kommen nur Honda uns Yamaha-Generatoren in Frage.
Die einzigen halbwegs tauglichen China-Generatoren kommen von KIPOR, diese kosten etwa die Hälfte von Honda/Yamaha.
KIPOR hat über Jahre Honda-Generatoren kopiert und somit ist die technische Qualität der Bauteile deutlich besser als bei anderen China-Geräten (jedoch nicht gleichwertig oder identisch mit Honda, was so mancher Händler behauptet - wenn man mal einen Honda und einen Kipor nebeneinander laufen lässt, merkt man das auch sofort...).

[14:15] Mir sind diese Inverter generell etwas suspekt, das sind Halbleiter, die durch Spikes zerstört werden können.WE.

[13:36] Leser-Vergleich Vergleich Gelbatterie vs LiFePo

Vorneweg: Ich bin kein Händler und will auch nix verkaufen. Ich bin Informatiker der mehrere Monate im Jahr von unterwegs aus seinem Wohnwagen arbeitet und jeden Tag auf seine Stromversorgung für Kühlschrank, Notebook, Licht, Wasserpumpe usw. angewiesen ist um teure Campingplätze zu meiden. Zum Vergleich:
Gelbatterie (BIG) 100Ah(30Ah);170€;5,66€/Ah (Nutzbar ca. 30Ah, danach hat bei mir immer der Wechselrichter abgeschalten; Entladetiefen von 50%/50Ah oder mehr konnte ich nie erreichen) LiFePo (Winston) 100Ah(90Ah);600€;6,66€/Ah (Nutzbar mind. 90Ah)

Vorteile LiFePo:
1. Lebensdauer: Die Haltbarkeit solcher Batterien sind in Zyklen angegeben, heißt wie oft kann man eine volle Batterie komplett entladen/laden bis sie nur noch 70% ihrer Nennkapazität hat. Während Gelbatterien ca. 1000 Zyklen schaffen, kommen LiFePos auf 5000 Zyklen. Die Lebensdauer von LiFePos wird mit mind. 10 Jahre angegeben. Das schafft glaub ich keine Gelbatterie.
Von der Technical University Prague liegen über Winston- LiFeYPO4-Cellen Langzeittests mit 13 000 Zyklen vor!!! Gut, Laborwerte, aber beispiellos. Zyklenfestigkeit: 3000(80% DOD)-5000!(70% DOD)

2. Ladestrom: LiFePos verkraften viel höhere Ladeströme als Gels. Ich hatte in meinem Wohnwagen zuerst eine 100Ah Gel und 300W-Solar auf dem Dach. Das Problem war, dass obwohl genug Ah über Solar hereinkamen, die Gel innerhalb eines Tages nicht 100% voll wurde. Also die Gel konnte ich erstens nur bis ca. 70% entladen und zweitens innerhalb eines Tages nur bis 95% voll laden. Sprich von den 100Ah konnte ich nur 25Ah nutzen. Die 100Ah(90Ah) LiFePo bekomme ich mit 300W/16,5Ah-Solar bei voller Sonne in 5,5Std voll. Die LiFePo verträgt bis zu max. 300Ah Ladestrom, könnte also theoretisch in 20min voll geladen werden.

3. Gewicht: Während eine 100Ah(30Ah) ca. 30kg wiegt, wiegt eine 100Ah(90Ah) LiFePo gerade mal (15kg). Also Gel 1Ah/kg vs. LiFePo 1Ah/166gramm bzw. 6Ah/kg. Gut, spielt nicht so die Rolle wenn die Dinger nur im Keller liegen. Ich brauch sie halt im Wohnwagen und da kommts auf jedes Kilo an.

Weitere Vorteile:

• Hat auch bei Temperaturen bis -45°C noch über 80% Kapazität!
• kein Peukert Effekt
• keine Sulfatierung oder Gasen
• keine Erhaltungsladung erforderlich

Nachteile LiFePo: Wenn überhaupt, dann der Preis.

Fazit: Braucht man die Batterien nicht mobil und nur gelegentlich im Notfall kann man sich ein paar Euro sparen und zu den "günstigeren" Gelbatterien greifen (und diese nach ein paar Jahren wechseln). Für mich ist die (Gel)Blei-Batterie-Technik überholt. Die LiFePos sind einfach der Hammer, hohe Energiedichte, hohe Ladeströme bei viel längerer Lebensdauer zu einem geringen Aufpreis. Vielleicht hatte ich auch nur eine scheiß Gelbatterie erwischt, kann sein, dass besser Marken wie Exide höhere Entladetiefen schaffen (kosten aber auch mehr), ich werds sicher nicht ausprobieren und bleib bei den LiFePos.


Neu: 2014-12-16:

[9:20] Leserfrage: Wieviel Geld in Scheinen erachten Sie soll man für den kommenden Crash in bar halten? ( pro Person)

Nachdem niemand weiß was kommen wird (neues Geld oder gleich in Gold und Silber) ist es schwer die richtigen Perspektiven zu treffen,um den monetären Schaden möglichst klein zu halten.

So etwa 2000 Euro pro Person sollten wohl reichen. Gleich mit dem Crash werden die Banken zugehen und das Plastikgeld wird genausowenig wie Überweisungen funktionieren. Man kann dann wahrscheinlich kein Bargeld mehr abheben.

Die Preise von Gold und Silber werden raketenartig explodieren und der Euro in eine rasante Hyperinflation übergehen. Vielleicht wird der Euro noch einige Wochen genommen, dann nur mehr Gold und Silber. Das ist meine eigene Vermutung.WE.

PS: ich selbst mache bis zum 23.12. meine letzten monetären Vorbereitungen.

[10:00] Leserkommentar-DE: Glauben Sie nicht daß 2.000 € bar Verschwendung ist

und man anstatt einen Bargeldvorrat doch lieber einen Dosenvorrat halten sollte bzw. diese 2.000 € lieber in EM´s ummünzen sollte? Wenn so eine Situation eintritt dann würden die Preise für Lebensmittel etc. auch in die Höhe schnellen bzw. viele das alte Euro-Geld gar nicht mehr annehmen wollen bis eine staatl. Regelung geschaffen ist. Somit wäre für das was man für 2.000 € bekäme, wenn überhaupt, ein Witz. In EM hätte ich den Wert gespeichert. Ich meine, lieber auf den Notvorrat zurück greifen, die 2.000 € meinetwegen in Silberphils ummünzen als Perlen vor die Säue werfen.

Wenn man nicht gerade am Hungertuch nagt, soll man ruhig diese €2000 in bar halten. Ich selbst habe in letzter Zeit noch alle möglichen Sachen gekauft, die in der Krise brauchbar sein werden - solange der Euro noch genommen wird. Morgen geht es wieder in den Metro.WE.

[10:00] Leserkommentar-DE:
Ich selbst habe mir noch 500 US- Dollar hingelegt.
Wir wissen ja, dass nach dem Zusammenbruch der RM Dollar begehrt waren.
Ich weiß- der crasht auch, aber evtl. etwas später.
Ansonsten werden sie als schlechtes Beispiel zum Herzeigen vor den Kindern aufgehoben.

Ein paar zerquetschte Dollars und Franken habe ich auch noch. Wichtig ist, dass der grosse Teil des Vermögens abgesichert ist.WE.
 

[9:00] Leserzuschrift-DE: Krisenvorbereitung Großstadt:

ein ganz banaler Hinweis für Leute, die keine autark eingerichtete Fluchtburg haben, ist neben vielen anderen Hinweisen, die hier wiederholt diskutiert wurden, die Anschaffung von Daunensachen. Davon gibt es mittlerweile dank Internetpreisschlacht verhältnismässig preiswerte Jacken, Hosen und Füßlinge im Angebot. Das Zeug ist sehr leicht und viel angenehmer zu tragen als ein dicker Wollpullover oder Mantel. Man sieht zwar aus wie ein Michelinmännchen, aber die Wärmeleistung ist extrem gut, wenn man die dickeren Modelle wählt. Letztes Jahr um die Zeit hatte unser ganzes Wohnhaus wegen einer Havarie drei Tage lang keinen Strom, keine Heizung, kein warmes Wasser, keine Kochmöglichkeiten. Daneben waren so ziemlich alle elektrischen Geräte inklusive Telefonanlage, Radios usw. kaputt gegangen. Also kleiner Härtetest.
Wir waren froh, unsere Bergsteigerausrüstung rausholen zu können.

In jedem Fall sollte man, wenn man keine andere Möglichkeit ausser Strom zum Kochen hat, in jedem Fall einen Gas- und Benzinkocher (kleine Modelle gibt es ebenfalls preiswert bei diversen Outdoorhändlern) und ausreichend (Wasch-)benzin und Gaskartuschen auf Vorrat haben (wurde auf Ihrer Seite aber auch schon des öfteren erläutert).

Wenn man genügend Gold und Silber hat, sowie Vorräte, dann kommt man auch in der Stadt durch. Nicht vergessen: Lebensmittel werden in Gold und Silber bezahlt werden müssen. Damit wird gleichzeitig allen eingebläut, wie richtiges Geld aussieht - auf die harte Tour.WE.


Neu: 2014-12-15:

[08:45] Leser-Kommentare-DE zur Fluchtburg/Wärmepumpe:

(1) Ich würde jedem empfehlen sich eine Wärmepumpe einzubauen, am besten Erdwärme mit einer Bohrung,
da die keine Geräusche macht im Gegensatz zu Luftwärmepumpen. Und sie kann im Gebäude geschützt
eingebaut werden.
Wenn dann noch ein paar Paneele Fotovoltaik auf Dach gesetzt werden ist man autark auch für Stromsperren.
Die Wärmepumpe würde auch darüber laufen. Zum speichern gibt es Akkusätze das man auch Nachts Strom hat.
Aber die beste Technik ist ein Wasserstofftank den ein Entwickler im Emsland anbietet, dort kann der Stromüberschuß
Gespeichert werden und nachts verstromt werden.
So ist man vollkommen autark mit Strom Wärme und Warmwasser unendlich, man braucht kein Holz zu sammeln,
oder für Gasnachschub zu sorgen sondern hat ausgesorgt. Besser geht es nicht, es gibt nichts besseres.

Da dies eindeutig die Domäne des Cheffes ist, werde ich mich mit Kommentaren zurückhalten! TB

(2) Wärmepumpe und Fotovoltaik im Winter als alleinige Heizung sind nicht ausreichend sobald der Strom ausfällt, ausser man hat eine Fluchtburg im Passivhausstandard mit viel Speichermasse. Aber das muss man wirklich sehr gut vorher berechnen, sonst friert man!Ein guter Grundofen (Speicherofen, Kachelofen), mit guter Verbrennung und viel Speichermasse (in Tonnen gerechnet) mit genügend Holzvorrat ist dem absolut überlegen. Allerdings sollte man wissen, wie man richtig mit Holz heizt! Wenn Rauch aus dem Schornstein kommt, oder es nach verbranntem Holz riecht, macht man etwas falsch.Was möglich währe mit Photovoltaik und Batteriepuffer, das man seine Öl-, Flüssiggas-, Gasheizung auch bei Stromausfall in Betrieb behält. Wobei Ölheizungen sichtbare Rauchzeichen geben. Die Abgase einer Gasheizung und eines guten Holzofens muss man nicht unbedingt durch den Kamin schicken (Kaminkehrer sehen das natürlich nicht so) und man kann so sehr unauffällig heizen.

(3) danke für Ihre Arbeit und Mühen. Ich reagiere auf den Verfasser in der Rubrik Krisenvorsorge von heute 8:45 Uhr , Wärmepumpe in der Fluchtburg. Ich interessier mich sehr für diese Variante , habs mehrfach gegoogelt und habe aber keine wirkliche info bezüglich des Herstellers, gefunden. Ist es möglich über Ihre Seite einen Kontakt zum Autor herzustellen, bzw mehr Informationen zu den Herstellern zu bekommen ?

[14:45] Eine Wärmepumpe ist im Krisenfall unbrauchbar, da sie sehr viel Strom braucht. Diesen müsste man bei Stromasusfall in einem grossen Generator erzeugen, der wieder viel Diesel braucht.

Cheffe hat heute seine Fluchtburg energie-autark gemacht. Hinter den Nachzähler-Sicherungen wurde ein Umschalter eingebaut, der das Hausnetz zwischen öffentlichem Netz und Generator umschaltbar macht. Funktioniert. Ausserdem ist weiteres Heizöl gekommen. Crash und Stromausfall können kommen.WE.

[19:15] Leserkommentar-DE: Zur Fluchtburgproblematik:

ich möchte, vielleicht stellvertretend für alle, die gern wollten, aber nicht können, auf einige Aspekte Hinweisen, die in den bisherigen Kommentaren meiner Ansicht nach ein wenig kurz gekommen sind.

Zu einer im Notfall verteidigbaren Fluchtburg gehört immer auch die Betrachtung der Topographie (sonst redeten wir über extrem geschützte Gated-Communities wie in USA und RSA). Ich beziehe mich jetzt auf Deutschland. Wirklich abgeschiedene Gebiete fndet man nur noch in den in der Vergangenheit vom damals wirtschaftlichen Fortschritt abgehängten Gebieten der deutschen Mittelgebirge und der Alpen.

Die deutsche Megalopolis mit ihren Stadtteilen Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Rhein-Neckar mit ihren Trabantenmillionenstädten Berlin, Hamburg und München werden auch ohne Bevölkerungsrandale die Hölle sein. Aber auch relativ isolierte urbane Zentren, wie Nürnberg, Hannover, Bremen, die Hamburger Schlafstädte Lüneburg und Lübeck und das VW-Konglomerat Salzgitter/Braunschweig/Wolfsburg werden ihr Fett abbekommen.

Ausgehend von dieser Struktur wird klar, dass es nicht nur die bekannten Speckgürtel gibt, sondern auch viele Speckgürtelchen. Es ist schlicht und einfach festzustellen, dass es den dörflichen Charakter in der deutschen Fläche nicht mehr gibt. Wenn es ihn denn noch gibt, ist man als Zuzügler auch noch in der zweiten und dritten Generation der Zugereiste. Als Vorbereiteter ist es dann wirklich egal, ob man von einem hungernden Mob Jugendlicher oder von der örtlichen Jagdgemeinschaft ausgeplündert wird.

Nun zur lokalen Versorgung:
Viele kleine Orte in der Umgebung von Großstädten, aber auch Kleinstädte z.B. in der Lüneburger Heide haben vielleicht noch einen oder zwei Supermärkte und, wenn's hoch kommt, einen Drogeriemarkt. Die Leute dort müssen nach spätestens zwei Wochen zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die nächstgelegene größere Stadt, um festzustellen, dass es auch dort nichts mehr gibt.

Nun zur landwirtschaftlichen Erzeugung:
Da ist in der Regel nämlich nichts mehr außer Mais, Mais, Mais für Biosprit und -gas. Oder, ein weiteres schlechtes Beispiel, das Emsland, wo, mit dem Ausfall der Logistik und/oder Stromversorgung Millionen von Hühnern, Puten, Schweinen und Kälbern verrecken werden. So schnell und viel kann man dann gar nicht fressen, bevor es dann...
...nichts mehr gibt.

Es wird hart werden! Allerdings habe ich bisher eher mit einem Westrom 2.0, vulgo Mad-Max-Szenario, gerechnet. Ein paar Monate schieres Überleben erscheint mir dann doch die bessere Variante. Allerdings hege ich keine bedingungslose Begeisterung für die -fraglos!- für Unsereiner besseren späteren Bedingungen, denn die wahren Strippenzieher sind die gleichen, welche die jetzige Schei..e zum eigenen Nutzen haben geschehen lassen.

[19:15] Hier sieht man wieder den deutschen Perfektionstrieb. Ungefähr richtig reicht schon. Entscheidend wird das Vorhandensein von richtigem Geld (Gold, Silber) und Lebensmittelvorräten sein. Dann kann man auch in der Stadt überleben. Aber eine Fluchtburg am Land ist natürlich besser.WE.


[08:35] Leser-Kommentar-AT zur Krisenvorsorge/Mehl:

Habe meinen Lebensmittelvorrat geprüft. Brotbackmischungen der Marke Brach & Lessing, gekauft bei einem der grossen Supermarktketten. Ablaufdatum Mai 2010. Probeweise zu Brot verbacken. Das Mehl wurde vorher sicherheitshalber durch ein Sieb gerührt. Es konnte keine Schädlinge entdeckt werden. jedoch hatte das Mehl einen muffigen Geruch. Bereits beim Anrühren des Teiges verstärkte sich dieser Geruch intensiv. Nachdem Brotbacken war das Brot nicht zu essen. Es brannte auf der Zunge und der muffige Geruch und Geschmack wäre auch bei Hunger nicht zu ertragen. Das Mehl bzw Brot war ungeniessbar. Ich muss mir da was neues einfallen lassen. Gelagert war das Mehl bei völliger Dunkelheit im Kellerraum bei konstanter Temperatur von 10 bis 15 Grad Celsius und kiloweise abgepackt u jeweils in einem handelsüblichen verschliessbaren Tiefkühlsack aus Plastik zusätzlich abgepackt. Das Mehl muss wohl darin erstickt sein. Muss wohl Brot fertig vakuum verpackt kaufen u 50 kg Brotbackmischungen entsorgen. Noch kann ich Ersatz besorgen u betrachte es als Versicherungsprämie für das Risiko in der Vergangenheit und Lehrgeld...

[09:16] Leser-Kommentare-DE zu Brot und Backpulver:

(1) 1. Backmischungen kaufen ist Unsinn das ist nur Mehl gemischt mit Trockenhefe und Gewürzen, oder Zeug was man nicht braucht. Das sind "Hausfrauenprodukte" für Leute die nichtmal nen Pudding kochen können. Und auch nicht günstiger.Lösung:
Mehl und Trockenhefe und Salz separat kaufen. Streuwirkung, und man kann auch was anderes damit machen als nur Brot backen. z.B. auch Kuchen, Knödel, Klöse, Pizza usw etc.
2. Mehl "erstickt" nicht. Wenn es muffig riecht dann ist es durch Pilzwachstum verdorben. Ansonsten "enzymatischer Abbau".
3. Mehl ist zwar theoretisch mehrere Jahre lagerfähig, aber bereits nach ein paar Monaten tritt ein Qualitätsverlust ein. Und mit der Zeit steigt der Gefahr des Ausfalls wegen überlagerung. Getreide muss mit ner relativen Luftfeuchtigekeit unter 14% gelagert werden, Mehl mindestens genauso. Je feuchter desto höhere Ausfallgefahr.
Ganzes Korn ist besser, braucht man aber Getreidemühle. Lösung: Mehl zwar kaufen, aber rotieren. Und zwar nach FIFO (First in First Out).Alternative: Teuer und Platzaufwendig: Pumpernickel und Vollkornbrot in Vollkonservendose... Kann man aber nach ner gewissen Zeit auch nicht mehr sehen.

(2) Wir haben schon vor Jahren die gleiche Erfahung gemacht. Meist handelt es sich bei der beschriebenen (ungenießbaren) Brotsorten um Weizenmehlmischungen. Wir haben uns daher in einer nahegelegenen Mühle ungemahlenes Urkorn (Dinkel o.a.) und Trockenhefe gekauft. Außerdem kam noch eine Getreidemühle (manuell) dazu. Das Urkorn ist zwischenzeitlich seit 5 Jahren(!) kühl und dunkel eingelagert. Am Wochenende haben wir uns aus einem der Säcke (je 25 KG) wieder ein Brot gebacken. Schmeckt prima und ist auch nahrhafter (Sättigungsgefühl) als die Weizenmehlmischungen aus dem Supermarkt. Das Dinkel liegt z.Zt. zw. 35-40 Euronen je 25 KG.

(3) Mehl ist über längere Zeit schlecht lagerbar, weil es rasch ranzig wird und in diesem Fall auch sicher erstickt ist.
Man muss Getreide in Körnern lagern und dann selber mahlen.

(4) Ich habe auch Mehl, Typ 1050, dessen MHD Ende 2011 abgelaufen ist. Es ist aber noch einwandfreiem Zustand. Habe sogar Weihnachtsplätzchen damit gebacken, sie sind einwandfrei wie immer. Das Mehl ist in 5 kg Papiersäcken verpackt, zusätzlich immer 5 Stück direkt in der Mühle in einen Papiergetreidesack eingenäht. Gelagert wird es bei ca. 15 Grad. Backmischungen würde ich nicht bevorraten. Zusätzlich zum Mehl haben wir auch Getreide eingelagert, Mühle elektrisch und manuell sind vorhanden, auch Flockenquetsche. Ich mache immer wieder Selbstversuche mit mal kürzer und mal länger abgelaufener Ware. Auch 2 Jahre abgelaufener Kaffee war noch einwandfrei, auch aromatisch
. Man darf nicht vergessen, dass das MHD nur bedingt mit der Lebensdauer eines Lebensmittels zu tun hat. Das MHD ist eine Herstellergarantie, bis zu dessen Ablauf der Hersteller die volle Garantie für die volle Qualität eines Produktes übernehmen muss. Dass die Hersteller die Garantiezeit so kurz wie möglich halten wollen, erklärt sich von selbst. Die Leute werfen die LM weg und kaufe neue nach. Das ist ein Miliardengeschäft. Wir werfen ja unser Auto oder andere Geräte auch nicht weg, wenn die Garantie abgelaufen ist. Wenn man seinen Verstand und seine Sinne einsetzt, merkt man selbst, ob ein LM verdorben oder noch gut ist MHD hin oder her. Normalerweise weiss niemand, wie lang ein LM wirklich hält. Das hängt von vielen Faktoren ab wie z.B. Temperatur, Luftfeuchgtigkeit, Lichteinfluss, Hygiene, Ungeziefer, usw., usw. ab.


Neu: 2014-12-14:

[14:00] Leserfrage-DE: Fluchtburg-Entfernung:

Sie schreiben, dass man die Großstädte während des Systemzusammenbruchs schnellstens verlassen sollte.
Es stellt sich daher die Frage, bis zu welcher Entfernung von den Stadträndern aus betrachtet, eine bedrohliche Gefahrenzone gegeben ist?
Ich denke da an folgendes Szenario: Je größer die Einwohnerzahl und je länger die Krise dauert, desto größer wird die Gefahrenzone. Da wir von einer schweren Krise ausgehen dürfen wäre ein ausreichender Abstand vorteilhaft. Entscheidend dürfte auch die Mobilität der Betroffenen sein, soweit die Infrastruktur hierzu dann noch nutzbar wäre, die ländlichen Regionen aufzusuchen um ihre Bedürfnisse zu decken.
Eine weitere Bedrohung liegt in der umgehenden „Ausbeutung" der Vororte in den sog. Speckgürteln, also die ersten 20 km außerhalb der Stadtgrenzen, die dann die Anzahl der Suchenden nochmals ansteigen lässt. Andererseits nehmen die Ausbeutungsmöglichkeiten immer mehr ab, da auch die Landbevölkerung ihre Vorräte nach etwa 4-6 Wochen wahrscheinlich um etwa 90 % verbraucht haben dürfte.

Die erste akute Bedrohlichkeit der Gefahrenzone würde sich nur soweit ausdehnen, als dass deren angrenzendes Umfeld noch ausreichend „Beute" bieten würde. Doch nach 6-8 Wochen dürfte die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, Treibstoffen, Arzneimitteln, etc. derart reduziert sein, dass es nun breite Bevölkerungsmassen trifft. Demnach hätten die nächsten 20-40 km in diesem Zeitrahmen noch gewisses „Ausbeutungspotenzial".
Alsdann dürfte sich die Situation gleichermaßen breitflächig zuspitzen – ich denke dann dürften die wirklich gefährlichen Wochen anbrechen: Die nächsten Nachbarn werden dann ebenso „anklopfen" wie die Zugereisten.

Nun auf den Punkt, gibt es so was wie eine Faustregel, wie weit die Fluchtburg von den Zentren entfernt sein sollte, 40 km – 80 km – oder besser über 100 km? Wie ist die Meinung der HG-Gemeinde ?

Über 100km von der Grossstadt ist besser. Allerdings sollte man besser nicht viel über 2 Stunden pro Strecke fahren, da man doch oft hin und herfährt. Auf jeden Fall sollte die Fluchtburg ein gutes Stück von den Autobahnen entfernt sein, obwohl das Fahren auf der Landstrasse lästig ist. Die Vorstädte der Grossstädte sind ungünstig, da dort die Angestellen, die täglich in die Stadt fahren, wohnen.

Ich selbst habe mir im Sommer zuerst Wohnungen im Umland von Wien angeschaut, habe aber wegen der hier beschriebenen Erfahrungen das aufgegeben und dann eine Fluchtburg in der Bergen gemietet.WE.

[18:15] Leserkommentar-DE: Fluchtburgen und Polizei in Thüringen:

Ich denke, dieser Bericht gilt wohl für alle Bundesländer. Deshalb würde ich mich über eine Veröffentlichung freuen, damit auch andere Leser partizipieren können.

Ich habe u.a. Kontakt zu einer hohen Beamtin der Polizei in Thüringen (liest ebenfalls seit Jahren Hartgeld.com) und anderen Polizeibeamten. Diese teilten mir mit, dass die Situation der Polizei in Thüringen mittlerweile verheerend ist und die wenigen Beamten nur noch in den mittleren und größeren Städten des Landes eingesetzt werden und auch dort bei Weitem nicht reichen.

Und dort gährt es genauso wie überall, die schießen ganz bestimmt nicht auf die eigenen Leute.

Die ländlichen Bereiche werden überhaupt nicht mehr abgedeckt. Da muss die Polizei teilweise bis 50 km oder mehr anfahren und im Härtefall können die selbst in den Städten die Ordnung nicht mehr aufrecht erhalten.

Nach ihrer Einschätzung bieten nur Dörfer im Thüringer Wald und da auch nur die hinter den ersten Kämmen Sicherheit. Diese Dörfer liegen in engen Tälern, an denen es am Endpunkt nicht mehr weiter geht. Man rechnet damit, dass sich dort relativ schnell Bürgerwehren bilden werden, die über genügend Männer verfügen (und Frauen, die für Nachschub auch an Nahrung, Versorgung von Verletzen usw. sorgen), um ein Tal mit 3 - 5 oder mehr hintereinander liegenden Dörfern am Taleingang abzuriegeln, die schnell abgelöst werden können, sodass rund um die Uhr ausgeruhte Männer antreten können.

Dort kommt man aber auch jetzt nur noch rein, wenn man Jemanden aus dieser Gegend kennt, der für einen bürgt (!!!) und wenn man über entsprechende handwerkliche Fähigkeiten oder das entsprechende Wissen verfügt. Dort ist auch Vorratshaltung nie in Vergessenheit geraten, auch nicht Einwecken, Pökeln, Marmelade kochen u.a.

Eine eigene Wohnung zu mieten, ist allerdings illusorisch. Man muss sich mit den Einheimischen gut stellen und bekommt dann ein Bett in der Besenkammer - ganz sicher nicht in der Vorratskammer - und darf mitarbeiten. Ich darf, ich kann Sensen dengeln, Fensterscheiben einkitten, melken usw.

Die Leute dort wissen mehr als man denkt und worüber nur gesprochen wird, wenn man "unter sich" ist.

Und dort hat jedes Tal seinen Jagdverein !

In der ersten Zeit nach dem Crash muss man die Sicherheit ohnehin in die eigenen Hände nehmen. Und die Sicherheit muss einem etwas wert sein. Falls mich das einen Container mit 2000 10 Schilling-Silbermünzen kostet, ist mir das auch egal. Sobald man dieses richtige Geld hat und die Nachbarn nichts mehr, ist man ohnehin der König. Es sollte sich in der Nachbarschaft inzwischen schon verbreitet haben, was kommt, wer in echtem Geld zahlen kann und wer jemand in Straflager schicken kann - siehe Artikel vom Donnestag.

PS: eine Alternative zur Fluchtburg bieten auch Ferienwohnungen, die es überall am Land gibt.WE.

[18:30] Leserkommentar-AR: Hier meine Erfahrungen (aus Berichten) aus Argentinien zu Fluchtburgen: read!

In der Stadt bildete sich schnell eine Nachbarschaftswache, die auf den eigenen Strassenblock aufpasste. Dennoch war es gefaehrlich auf der Strasse. Je aermer die Viertel, desto uebler. Je mehr Migranten (hier aus Bolivien, Paraguay), desto uebler.

Fluchtburgen in direkten Vororten waren auch unsicher. Einzig Countryclubs (mit Zaeunen und Wachmannschaften bewachte Doerfer) blieben verschont. Wer weiter als etwa eine Autostunde von BuenosAires entfernt lebte, fuer den blieb es ruhig. Am besten ging es kleinen Doerfern, wo jeder jeden kennt und die Bauern Rind, Weizen etc.direkt gegen Arbeitsleistung oder Waren eintauschen konnten. Man hat gegenseitig "angeschrieben". Also beispielsweise dem Landarzt eine Kiste Tomaten fuer eine Untersuchung gegeben oder auf einem Papier Geld X oder Arbeitszeit Y versprochen.

So kam man gut durch.

In kleinen Bergdoerfern hat man gar nicht gemerkt, das die Wirtschaft kollabiert ist...

Es gibt in den Dörfern bei uns einen Unterschied zu AR: bei uns leben dort viele Rentner. Wenn die Rente weg ist....WE.


Neu: 2014-12-13:

[13:15] Leserzuschrift-DE: Tauschmittel:

Um nach dem Crash meine Gold- und Silbervorräte ein wenig zu schonen, bin ich gerade dabei, mir auch einen Vorrat an "Ersatztauschmitteln" anzulegen, die auch bei möglichst vielen potenziellen Tauschpartnern (Nachbar, Bäcker, Metzger, Arzt usw.) nachgefragt werden dürften.
Hier denke ich insbesondere an importierte Lebens- und Genussmittel wie Kaffee, exotische Gewürze (Pfeffer, Curry usw.) oder Spirituosen wie z.B. Whisky oder Rum.
Denn gerade Importwaren dürften sich doch besonders stark verteuern und deshalb sehr begehrt sein. Wie sehen Sie diese Überlegung?

Das Thema wurde schon öfters behandelt. Sicher werden viele Importwaren knapp oder sehr teuer werden. Aber Gold und Silber werden alle ausstechen, da sie Geld sind.WE.

Hier ein Beispiel aus nach 1945: Die Schwarzmarktzeit 1945-1948


Neu: 2014-12-06:

[16:00] Leserzuschrift-AT zum Dieselgenerator:

Sie haben erwähnt das ihr Generator erst geliefert wird , ich dachte Sie wären schon längst autark !

Kleiner Tip da ich diese Vorbereitung bereits abgeschlossen habe : Ich gehe davon aus das sie sich einen Drehstromgenerator geleistet haben
(wir haben einen von der Rotek GmbH nahe Wien ,die Importieren Chinesische Supersilent Geräte)
lassen Sie sich nach dem Zähler eine Abzweigung mit großen Hauptschaltern einbauen und das Kabel direkt zum Aggregat legen.
Dann ist Gewährleistet das alle Geräte inklusive Heizung sofort!! normal weiterverwendet werden können.
Weiters muss leider Wirklich jedes Monat ein 10 Minütiger Probelauf sein damit die Batterie nicht leer wird.

Ich habe bereits lange einen Benzingenerator Honda EU20i , aber dabei gibt es das Problem, dass bei einem langen Stromausfall, auch die Tankstellen geschlossen sind. Den Dieselgenerator kann man auch mit Heizöl aus dem Tank der Heizung betreiben. Ist zwar theoretisch nicht erlaubt, aber unsere Staaten werden ohnehin bald tot sein, ein zweiwöchiger Stromausfall erledigt sie auch ohne Crash. Selbstverständlich gibt es derzeit auch einen Vorrat an echtem Diesel, der wird auch aus technischen Gründen bevorzugt.

Ich habe mich für einen Einphasen-Generator entschieden: GD4SS-1A-6000-EBWZ

Dieses Gerät wird unter anderem Namen auch auf Amazon verkauft. Supersilent ist es zwar nicht, aber im Haus hört  man wenig vom Generator in der Garage. Das mit der Hausnetz-Umschaltung mache ich selbst (gelernter Elektriker). Nachdem die Ölheizung nur Einphasenstrom baucht, war die beste Lösung ein Einphasengenerator, der das Problem mit den Schieflasten vermeidet. Beim Umschalter im Zählerkasten wird die Phase des Generators auf alle 3 Drehstromphasen gelegt, so kann man auch den E-Herd betreiben. Aber eben keine Drehstrommotoren.

Weiters habe ich mir eine Dieselpumpe bestellt, mit der man Heizöl aus dem Tank pumpen kann. Es wäre besser, man braucht diese Sachen nicht, aber Stromausfälle kommen so gut wie sicher. Heute war wieder ein Artikel.WE.

[16:50] Leserkommentar-DE: gratuliere, das Gleiche habe ich schon im Jahr 2005 in dieser Form mit dem gleichen Generator umgesetzt.

Mit dem Einphasengenerator stehen dann auch echte 4500W zur Verfügung. Ich habe dann auch ein Auspuffrohr im Heizungskeller angebracht. Auch habe ich Heizöl dafür gebunkert. Ein Dreh im Schaltschrank und ich bin vom Außennetz abgeschaltet und kann über die Sicherungen entscheiden, was jetzt noch Strom bekommen soll. Jetzt sollten Sie nur noch überlegen, einen Junkers Gas Durchlauferhitzer (mit Piezzozündung) in den Warmwasserkreislauf dazwischen zu schalten. Es sit schön, wenn man nach 3 Tagen auch mal wieder eine warme Dusche genießen darf. Ich habe immer 12 gefüllte Gasflaschen gebunkert. Für Warmwasser und für meine Gaslampen. In der Zufluchtsburg habe ich die gleiche Ausstattung wie zu Hause. Wasser, Generator, Sprit und Heizöl Gold und Silber und etwas zur Verteidigung sowie Schuhe, Kleidung, Essensvorräte etc. und ich bin nicht der Einzige in meinem Umfeld. Wir sind auf diese Weise schon seit 2006 vorbereitet. Viel Vergnügen weiterhin.

Den Gas-Durchlauferhitzer braucht man nicht, denn Warmwasser liefert ohnehin die Ölheizung. Zur Leistungsangabe des Generators: Die Dauerleistung ist 4.5 KW. Bei einem Dreiphasengenerator der selben Leistung wären nur max. 1.5 KW auf einer Phase abrufbar, die Phasen hätten dann unterschiedliche Spannungen. Die kurzzeitige Maximalleistung ist 5 KW, die maximale Abgabe von Wirk- und Blindleistung ist 6 KVA. Das spielt aber nur bei grossen Elektromotoren eine Rolle. Die meisten Grossverbraucher sind ohmsche Heizgeräte wie die Waschmaschine und der E-Herd.WE.

[17:00] Leserkommentar: Alles, prima. "Gesundes" regelmäßiges Laufenlassen für einen Dieselgenerator sieht aber so aus:

1 Stunde am Stück mit Nennbelastung laufen lassen und zwar nachdem er 5 min. warm gelaufen ist. Um annähernd Nennlast bereitzustellen, kann man sich einen günstigen Baustellen-Heizlüfter mit der passenden elektrischen Leistung für wenig Geld besorgen. Lässt man ihn regelmäßig nur 10 Minuten im Leerlauf vor sich hin tuckern, versotten die Lager, Zylinder und Ventile mit Ölkohle. Wenn er eine Stunde mit Nennlast läuft, brennt sich alles frei und man hat am Ende nicht gerade dann, wenn es drauf ankommt, gleich einen Kolbenfresser oder Ventilschaden.

Im Manual steht nichts davon. Man kann ja den E-Herd ab und zu damit betreiben.WE.

[17:00] Leserkommentar-AT: Zur Dieselpumpe:

Wie soll diese notfalls betrieben werden? Wenn der Strom weg ist- keine Pumpe oder den Generator im laufenden Betrieb nachtanken bevor der Tank leer ist? Vielleicht eine 12V betriebene Pumpe oder eine einfache Kurbelpumpe

Ich habe übrigens einen fast baugleichen Generator, allerdings ist der zwischen 1 und 3 phasig umschaltbar. Das brauche ich wegen der Brunnenpumpe und um ev. einmal Kreissäge, Kombimaschine etc zu betreiben- dann gibt es aber für die Zeit eben keinen 1 phasigen Strom.

Wenn der Generator läuft immer Battereien mit dem 12V Ausgang mitladen lassen. Dann hat man mit einem Konverter immer 230V für Kleinverbraucher (wie z.B. die Dieselpumpe oder Hartgeldlesen, falls das Internet noch geht :-) zur Verfügung.

Meine Dieselpumpe wird mit 230V Wechselstrom betrieben. Einfach nicht alle Kanister leeren, dann hat man Strom zum Pumpen.WE.


Neu: 2014-12-05:

[09:01] Leser-Zuschrift-DE:

Es gibt zwei Bücher dazu: "Es geht auch ohne Windeln" und "TopfFit!", wobei uns das zweite etwas besser gefallen hat. Unsere beiden Kinder waren nach einigen Wochen (!) praktisch "stubenrein". Es ist einfach unglaublich, wie gut das geklappt hat. Es erfordert allerdings in dieser Zeit mehr Aufmerksamkeit für die Kleinen, als wenn man sie (vor allem nachts) einfach in die Windeln pieseln und kacken lässt.


Neu: 2014-12-04:

[11:10] Leserzuschrift-DE: Landwirtschaft mit Pferden:

Bezüglich der Vorsorge (selbstverständlich neben einer anständigen Größenordnung in Gold und Silber) haben wir für uns ein relativ einfaches Modell entwickelt. Wir leben in einem kleinen Dorf und gestalten die Abläufe in gewisser Weise wie unsere Großeltern. Wir halten Geflügel, Schafe , Ziegen usw. für den Eigenbedarf. Gerade für die Kinder eine sinnvolle Erfahrung -gerade weil auch das Schlachten zum Leben gehört . Die Reitpferde haben wir schon vor vielen Jahren gegen Arbeitspferde getauscht. Statt " Sport "arbeiten" unsere Pferde im eigenen Wald (5 Hektar) und in unserem etwas zu groß geratenem Garten. Kartoffeln produzieren wir beispielweise ohne Probleme für uns und die Eltern/Schwiegereltern . So eine kleine Landwirtschaft neben dem Hauptberuf war in den Dörfern vor 50 Jahren völlig normal. Unsere Kinder sind da auch schon gut reingewachsen. Unsere 13 jährige Tochter ist schon ein richtig guter Kutscher geworden. Das Modell für "etwas veränderte Zeiten" fanden wir in der Vergangenheit und für uns war und ist das ein erfülltes , sinnvolles und beruhigendes Gefühl. Warum sollte ich meinen Körper auch im Fitness Studio trainieren wenn man auch sinnvolle Sachen machen kann ?

So weit in die Steinzeit muss man wirklich nicht zurückgehen. Also, für mich kommt eine eigene Landwirtschaft nicht in Frage. In der Nähe meiner Fluchtburg gibt es genügend Bauern, die gerne etwas gegen Silber verkaufen.
 

[9:30] Leserkommentar-AT zu Krisenvorsorge-Tipps sind verwirrend (gestern):

Die Vorschläge sind verwirrend weil das Thema sehr individuell ist: da gibt es kein "one size fits all", das müssen sie selber lösen.
"Krisenvorsorge" ist ja zum Glück in Mitteleuropa ein sehr theoretisches Thema, weil wir ja seit vielen Jahrzehnten keine wirklichen Krisen
kennen- das kann, und wahrscheinlich wird, sich bald ändern.
Was wollen sie erreichen? Abpuffern kleiner Versorgungsengpässe bis zur all-out Autarkie, Vorräte für ein paar Tage oder Überleben der "Zombieapokalypse", alles ist möglich.
Aber das Wichtigste haben sie bereits getan: sie haben sich mit der Thematik befasst, gehören somit zur 5% Elite die überhaupt über Krisenvorsorge nachdenkt, Bravo!

Konkret:
Hat das Häuschen Kaminanschluss: Holzofen (billiger Schwedenofen Marke "Baumarkt" ist ok) + Anschlussrohe einlagern/aufstellen. Dazu Brennholz in Paletten liefern lassen (Achten sie auf die Heizleistung ihrer
Gasheizung: 1/3 davon mal der beabsichtigten Nutzungsdauer sollte für den Notfall reichen Wenn es wirklich ein "Häuschen" ist, kommt man mit
3-5 Paletten schon weit: Anzünder und Unterzündholz nicht vergessen) Gibt es keinen Kaminanschluss: Gasstrahler + 11kg Gasflaschen als mobile Heizung ( Sauerstoffbedarf beachten, also häufig Lüften, und Kondenswasserbildung berücksichtigen, nicht in der Schlafenszeit
benutzen) und auf einen beheizten Raum beschränken.
Strom als Luxus betrachten. Also Heizen, Licht und Kochen ohne Strom vorsehen (Gas oder Petroleumbrenner) und ev. Stromaggregat für Akkuladung und temporär genutzte Geräte und zum zyklischen Betrieb von Tiefkühlern vorsehen.
Das Wichtigste: alles langsam aufbauen und in das tägliche Leben integrieren und stetig verbessern (Google is your friend). Wenn es zum Tag X kommt ist es besser auf bereits gewohnte und bewährte Systeme zurückgreifen zu können als sich erst mit den tückischen Details diverser Helferchen herumzuschlagen.

Ungefähr richtig machen reicht, die Meisten haben gar nichts und hängen von einem laufenden Einkommen ab.WE.

[9:30] Leserkommentar-IT zur Fluchtburg:

Die Fluchtburg in Stadtnähe oder am Land sehe ich eher als unsicher an. Schon jetzt ist die Kleinkriminalität im dichtbesiedelten Landgebiet oft höher, als in der Stadt. Leicht vorstellbar, was da dann nach dem Crash los sein wird, Einfamilien-oder Reihenhäuser am Land sind ja viel auffälliger und vielversprechender als die städtischen Wohnblocks. Die Dorfpolizisten dürften bald erledigt sein oder sie laufen gleich zur Gegenseite über.
Ein Haus oder Gehöft versteckt im Wald ist ebenfalls nicht sicher, solche Fluchtburgen lassen sich nicht geheimhalten und ziehen erst recht die Plünderer an. Ohne eine schwer bewaffnete Truppe ausgebildeter Bodyguards, denen man auch noch vertrauen muss, wird man wenig Chancen haben.

Bitte nicht so schwarz sehen. Wo es wirklich gefährlich werden wird, das sind die Grosstädte. In meinem Fall habe ich gegenüber den Nachbarn schon anklingen lassen, dass ich Wachdienste in Silber bezahlen werde und sie darauf vorbereitet, dass das vermutlich deren einzige Einkommensquelle sein wird. Und natürlich habe ich gesagt, was sie selbst machen sollen. Für Sicherheit wird man etwas zahlen müssen.WE.


Neu: 2014-12-03:

[19:15] Leserzuschrift-DE: Krisenvorsorge-Tipps sind verwirrend:

bin mit der praktischen Krisenvorsorge (Strom, Heizung, Wasser) arg im Rückstand.
Es gibt zahllose, teils obskure und widersprüchliche, Vorschläge, was man unbedingt machen sollte angesichts des real drohenden Finanzcrashs.
Für mich als Nicht-Techniker (bin lange selbständig tätig) sind die vielen Hinweise recht verwirrend, vielfach steckt nur schnöde Geschäftemacherei mit der Angst dahinter.

Daher meine Frage/Bitte an Sie als seriöse Adresse:
Wo findet man in kompakter Form seriöse, solide, konkrete und nicht überteuerte Empfehlungen, um in seinem Häuschen am Rande einer Großstadt die Heizungs- (Erdgas) und Stromversorgung für eine gewisse Zeit autark zu machen? Wäre Ihnen für hilfreiche Hinweise sehr dankbar.

Im übrigen Dank für Ihren konsequenten Einsatz gegen unser zerstörerische, korrupte und verbrecherische Finanz- und Politikerclique unter dem Deckmantel der Demokratie.

Es gibt auf dieser Seite und im Archiv jede Menge von Leserzuschriften, auch Buchempfehlungen. Manches ist aber sehr detailliert. Man sollte sich einfach darauf vorbereiten, dass eine Zeitlang das Einkommen, der Strom, das Wasser ausfallen sowie die Supermarktketten zusammenbrechen. Wenn man in einer Grosstadt oder am Rand wohnt, sollte man auch eine Fluchtburg am Land haben, in die man sich wegen der Kriminalität zurückziehen kann. Waffen sind auch gut. Die wichtigste Vorsorge ist monetär: genügend krisensicheres Geld in Gold und Silber.WE.
 

[15:45] Leserfrage-DE zu Krisenvorsorge für Babys:

Meine Tochter hat mir die große Freude verkündet schwanger zu sein, Termin wird im Juni '15 sein. Ich habe von meinen Kindern die kompl. Ausstattung aufgehoben, jetzt ist aber mir die Frage aufgekommen bzw. der Gedanke gekommen, dass es möglich sein könnte, dass es keine Wegwerfwindeln mehr gibt und Einiges andere auch nicht.

Wie hat man das früher gemacht? Was kann ich jetzt noch besorgen? Es gibt bestimmt ältere Leserinnen, die mir auf die Schnelle noch ein paar Tipps haben.

Im Sommer 2015 sollte das grösste Chaos schon wieder vorüber sein. Man kann sich naürlich Vorräte von allen notwendigen Gütern in diesem Bereich jetzt anlegen.Vielleicht wissen die Leser mehr.WE.

[16:10] Leserkommentar-DE:
Meine Tochter hat bereits AIO(all-in-one)-WINDELN gekauft. Die sind wie Wegwerfwindeln, nur aus Stoff mit Außenbeschichtung, 60Grad-Wäsche.

[16:10] Leserkommentar-CH: hier die Antwort eines Mannes:

1. Baumwollwindel : http://www.ebay.de/bhp/baumwollwindeln
2. Moltontuch : http://www.baby-walz.de/HESSNATUR-Molton-Tuch-3er-Pack-aus-reiner-Bio-Baumwolle-800503.html
3. Windelhose : http://www.baby-walz.de/Pflege-Ernaehrung/Wickeln/Windeln-Co/windelhose.html

Und zum besseren Verständnis, die Sachen werden in einem grossen Topf mit Waschmittel gewaschen/gekocht und nicht weggeworfen!

[16:50] Leserkommentar-DE: Ohne Einmalwindel hat man ganz schön Arbeit,

die sich heutzutage keiner mehr zumuten will.
Und auch oft Wundheitsprobleme am Kinderpopo, so daß man von Anfang an mit Adleraugen wachen muß.
Hier gibt es Material zum konventionellen Wickeln http://finkhof.de/kinder/wickelkinder.html
Desweiteren braucht man noch eine Windeltonne, in der man gebrauchte Windel sammelt und dann bei lohnender Menge wäscht. Es gibt auch in vielen Städten einen Windelwasch-Service. In der Krise sicher auch erhältlich, solange Strom + Wasser nicht weg sind. Notfalls werden Wäscherinnen sicher auch zu Badewanne/Zuber und kochendem Wasser mit Handspülung greifen.

Wer dafür sorgen will, daß künftige Waschfrauen auch Handwerkszeug im aller aller schlimmsten Crash-Fall für ihre Arbeit haben, kann ja einen Wäschestampfer und ein Reibbrett vorrätig halten. Sozusagen als Investitionsgut Gibt es im Internet.
Babyseife, Babypuder, kolloidales Silber usw.
In armen Ländern, wo Windeln absoluter Luxus und völlig unnötig sind, hat sich bewährt, daß etwas ältere, noch nicht "saubere" Kinder einen langen Hosenschlitz in ihren Hosen haben, damit buchstäblich nichts "in die Hose" geht. Solche Strampler und Hosen gibt es dort regulär zu kaufen. Die Großeltern haben außerdem die Aufgabe, die Entleerzeiten ihrer Enkelkinder zu kennen, setzen sich in den Garten, und lassen solange nötig den Kinderpopo über der Wiese baumeln.
Ich hoffe das war hilfreich

[17:30] Leserkommentar:
Wir haben unsere Tochter ( jetzt fast vier und schon länger auch nachts trocken) komplett mit modernen waschbaren Windeln gewickelt. Die gibt es als Markenteile teuer ( FuzziBunz) und super günstig direkt in China vom Hersteller ( zB Alvababy). Als Einlagen am besten Microfaser oder besser Hanf/Bambus-Einlagen. Geht super, hält ewig ( wir hatten ca. 20Stk.), läßt sich 40° waschen, braucht aber Durchhaltevermögen ( Alle zwei Tage waschen) und Überzeugung. Man wird zwar als Pampersverweigerer blöd angeschaut, war mir aber egal das Konsumpack!! Für das gesparte Geld haben wir halt ne neue Waschmaschine mit Regenwasserzulauf gekauft. Sehr wichtig dabei eine Bidet-Handbrause an der Toilette fürs Grobe!!! Waschmittel muß auch für Microfaser geeignet sein sonst setzt sich der Stoff zu und saugt nicht mehr!!!
Am besten jetzt noch mit den Windeln eindecken bevor nach dem Crash nichts mehr zu kriegen ist!!!

[19:20] Leserkommentar: ich habe selbst einen Sohn 22 Monate und das zweite Kind wird im April kommen.

Zu der Vorsorge:
Die von den anderen Kommentatoren beschriebenen Stoffwindeln sollte man doch wirklich nur als absolute Notfallmaßnahme sich hinlegen. Wer bitte hat den im Falle einen Crashes Zeit und Lust jeden Tag, evtl. per Hand mehrere Stunden vollgekackte Windeln zu waschen? GGf. noch unter den schweren Bedingungen wie kein Wasser, Strom, Heizung etc.?

Mein Tip - Windelvorrat anlegen. Verschiedene Größen. Auf Qualität achten - die von Pampers sind einfach die Besten (halten länger, stabiler Seitenauslaufschutz, mehr Aufnahmevermögen). Kurze Überschlagsrechnung (konservativ): Verbrauch von 10 Windeln pro Tag macht 3650 Stück pro Jahr. Stück kostet 20 cent. Also 730 € für einen Jahresvorrat. Natürlich auf verschiedene Größen achten.

Viel wichtiger sind Babymilchpulver (schon jetzt immer wieder "Lieferprobleme" in den Supermärkten - wird im Crashfall kaum zu bekommen sein). Schnuller und Fläschchen (auch viele Sauger, gerade wenn aus Kautschuk, da diese schnell abgenutzt sind und verkleben). Brei und anderes Essen in Gläschen (Hipp und Co). kann man im Zweifen auch selbst dann essen.

Spielzeug. Bekleidung (Strampler, etc.) Bei allen Sachen drauf achten, es in verschiedenen Größen zu haben - Kinder wachsen schnell. GGf. einfach einige Kleidungspakete bei Ebay kaufen, hinlegen und später dann wieder verkaufen - ggf. mit Gewinn sogar.
Auch die nicht verbrauchten Dinge kann man gut bei Ebay (als z.B. Windelset) verkaufen oder im Falle eines Crashes als Tauschmittel nutzen.
Würde als Investitionssumme für einen Basisvorrat (Windeln, Milchpulver, Brei, Kleidungspakete, Fläschchen und Spielzeug von ca. 6000-7000 EUR für 2 Jahre ausgehen - abhängig von Marken, ob Kleidung gebraucht oder nicht, etc. Dafür dann aber im Falle des Falles wesentlich stressfreier - man wird dann die Zeit für andere wichtige Dinge brauchen. Da können sich dann die Unvorbereiteten mit Windelwäschen beschäftigen.

[20:20] Leserkommentar-DE: im Osten:

In dieser Rubrik wird immer darauf hingewiesen, sich Kompetenzen und Fähigkeiten anzueignen, um in Notsituationen selbstständig klarzukommen.
Als ostdeutsche Frau, die ihre Kinder kurz vor der Wendezeit bekommen hat, kann ich nur schmunzeln über die Luxusprobleme, Windelmarken oder Babybrei betreffend. Bei uns gab es gar keine Wegwerfwindeln und so bald es ging, so etwa mit 1,3 Jahren begann man, die Kinder mit normalem Essen zu füttern, natürlich weniger gewürzt und Fleisch noch nicht.

Der abendliche Milchbrei wurde ebenfalls selbst zubereitet. Es gab dafür so gut wie keine Allergien.
Der in den neuen Bundesländern später sogenannte "Töpfchenzwang" bewirkte, dass die Kinder zwischen 1,5 Jahren am Tag und spätestens mit 2 Jahren auch Nachts sauber waren. Zwingen musste ich meine Kinder auch nicht, sie fanden es eher interessant so.
Wenn ich sehe, dass es heute Windeln für Kinder von 24 kg gibt, möchte ich die Frage in den Raum stellen, ob die heutigen Eltern eventuell ihren Kindern auch in dieser Hinsicht zu wenig zutrauen....?

Fehlendes Milchpulver ist ein echtes Problem, das sehe ich ein.
Aber ich bin froh, meinen Töchtern im Fall der Fälle einmal sagen zu können wie es auch ohne "Pampers" und Fertigbrei geht!

Ich habe mich bei diesem Thema mit dem Kommentieren zurückgehalten, da ich mich dabei nicht auskenne. Jetzt reicht es mit den Beiträgen.WE.

 

 

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Es geht auch ohne Stromerzeuger,für Beleuchtung ;Solarlampen für den Garten,tagsüber ins Freie stellen,Abends hat man Licht,Kurbeltaschenlampen,die guten alten Kerzen.Für die Nachrichten;Radio mit Solarzelle und Kurbelantrieb.Wer unbedingt sein Handy/LapTop braucht,auch dafür gibt es Kurbelgeneratoren.Selbst kochen,backen und heizen geht mit Teelichtern,wie es geht findet man im Netz.Man kann sich also den Aufwand/Geld für Generatoren sparen.Man muß sein Rettungsboot nicht wie Kreuzfahrtschiff austatten da Rettungsboote meist nur eine begrenzte Zeit benutzt werden.