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Krisenvorbereitung

Prepping: diese Seite beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf die kommende Krise wie Lebensmittel-Vorräte, Energieversorgung in der Krise, usw.

Neu: 2015-02-28:

[8:00] Kopp: Vorbereitung auf den Notfall – ein paar ganz einfache Schritte


Neu: 2015-02-21:

[13:15] Der Berliner: wie er sich auf den Crash vorbereitet (auf Leserfrage gestern):

Ich wohne in einer (jedenfalls heute) ruhigen Gegend und möchte Berlin oder gar Deutschland erst verlassen, wenn wirklich das Dach brennt. Berlin ist eine sehr differenzierte Stadt und entsprechend hoffe ich, daß es in meiner Nachbarschaft nicht gar so schlimm kommt, denn trotzdem ich (erprobt !) anpassungsfähig bin, wäre ich ungern in der Krise ein "Zugezogener". Es gibt zu dieser Frage einen älteren Download-Artikel von mir ( http://www.hartgeld.com/media/pdf/2010/Anonymus-Auswandern-in-der-Krise.pdf ).

Berlin dürfte nach dem Crash einer der ungemütlichsten Orte in Europa werden. Auch wegen der vielen Ausländer und der vielen vom Staat Abhängigen, der dann pleite ist. Hier noch einmal einige Aussagen, die man mir in den vE-Briefings sagte:

Diejenigen, die keine Fluchtburg haben, nichts anbauen können, kein Know How dafür haben und kein Edelmetall haben, kommen nicht durch. Lebensmittel werden so rar, dass man sie mit Gold erwerben muss.

Nach dem Crash sollte man die Städte meiden, denn es wird dort dann keine Lebensmittel, oder nur gegen Gold/Silber geben. Man braucht unbedingt eine Fluchtburg am Land, auch wegen der Sicherheit.

Das was ich schreibe ist gar nichts im Vergleich zu dem, was kommt

6 Monate wird man in der Fluchtburg verbringen müssen, man braucht Hausverstand.

Noch Fragen?WE.

[16:45] Leserkommentar-DE:
Sein Angebautes muß man dann (lt. meinen Großeltern) auch noch rund um die Uhr bewachen,. Ich habe daher als Diebstahlversicherung (oder falls die Ernte schlecht ausfällt) Reis, Püree, Spaghetti (lassen sich am besten stapeln), Brühe, ordentlich mit eingelagert. Auch Dinge die man selbst nicht herstellen kann bzw. schlecht rankommt wie: Salz, Gewürze, Zucker...

Man muss nicht unbedingt übertreiben, aber besonders die Städter werden diese beiden Hauptprobleme haben:
a) das Geldproblem: nicht genügend vom richtigen Geld für Käufe zu haben
b) das Sicherheitsproblem.WE.

[19:30] Leserkommentar-DE: weitere Bevorratungen:

Unbedingt bevorraten sollte man Substanzen zur Trinkwasserdesinfektion, reichlich Schmerz und Fiebertabl., auch gut zum Tauschen geeignet.Habe Medikamente fuer gut 2 Jahre eingelagert. Wenn man keinen Garten hat, kann man div. Samen zum Keimen auf der Fensterbank einlagern. Sie halten jahrelang und sind richtige Vitaminpakete.

Ich habe einige Meter Klingendraht, Elektroschocker, Feuerzeuge, reichlich Draht und Schnur, um Stolperdraehte und Stolperfallen zu ziehen, moeglichst mit laermerzeugenden Behaengen dran, mangels Schusswaffen (ja ich weiss, ist in Ihren Augen unerlaesslich, habe nur eine Schreckschusspistole.) Dann habe ich eine Menge Rettungsdecken, Rettungszelte und massenhaft Verbandsmaterial da. Sehr nuetzlich sind auch die altmodischen Leintuecher. Sie eignen sich u.a. hervorragend als Ersatz fuer Verbandmaterial.

Ich selbst habe mir sowohl für die Stadtwohnung als auch für die Fluchtburg auch jeweils einen Satz Werkzeug angeschafft. Das inkludiert auch Dinge wie Lötkolben und Multimeter.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE:
Gutes Werkzeug halte ich fuer die Krisenvorsorge fuer genauso ueberlebensnotwendig wie Lebensmittel und Medikamente, genauso die Faehigkeit zum Improvisieren und Querdenken.
Was die altmodischen Leintuecher anbelangt, kann man aus diesen auch wunderbar Babywindeln naehen, notfalls eben von Hand, also auch genuegend Naehmaterial einpoekeln.Waschen muss man sie evtl. eben im Bach, wie frueher. Schon alleine das Fehlen von Pampers wird die meisten jungen Elteren zur Verzweiflung bringen.


Neu: 2015-02-11:

[13:20] 20min: So teuer und schwer ist Notvorrat für eine Familie

Nach einer im letzten Jahr durchgeführten Sicherheitsübung mit Katastrophenszenario – Stromausfälle in der ganzen Schweiz während gleichzeitiger Grippepandemie – werden die Übungsleiter dem Bundesrat und den Regierungsräten im April vorschlagen, dass Notvorräte für jeden Schweizer Bürger wieder obligatorisch werden. Toni Frisch, Projektleiter der Sicherheitsverbundsübung, hatte diese Entscheidung in der «Schweiz am Sonntag» damit begründet, dass man die Folgen einer länger dauernden Strommangellage unterschätzt habe. Die Einschätzung des Katastrophenschützers: «Hauptsorge sind Güter des täglichen Bedarfs.»

[14:00] Leserkommentar-DE:
So ein Quatsch, dass hat doch nichts mit Notvorrat zu tun, das und mehr hatten wir als "Ossis" als ganz normalen Vorrat, falls es mal etwas nicht gleich zu kaufen gab.
Die Schweizer glauben auch immer noch, dass es sie nicht treffen kann...
Notvorrat sieht anders aus und sollte über die Not von einigen Wochen oder Monaten weiterhelfen. Infos git es im Netz ausreichend.

Es ist doch sicher kein Zufall, dass die Schweizer aufgefordert werden, sich Notvorräte zuzulegen. Nur den wahren Grund sagt man ihnen nicht.WE.


Neu: 2015-02-07:

[9:30] SD: One Year In Hell…Surviving a Full SHTF Collapse in Bosnia

I am from Bosnia. Between 1992 and 1995, it was hell.
For one year, I lived and survived in a city with 6,000 people without water, electricity, gasoline, medical help, civil defense, distribution service, any kind of traditional service or centralized rule.
Money soon became worthless. We returned to an exchange. For a tin can of tushonka (think Soviet spam), you could have a woman.
Arms, ammunition, candles, lighters, antibiotics, gasoline, batteries and food. We fought for these things like animals.
In these situations, it all changes. Men become monsters.
Strength was in numbers. For a man living alone, getting killed and robbed would be just a matter of time, even if he was armed.

Es sind hier wertvolle Tipps für das Überleben in solchen Situationen enthalten. Aber die wichtigste Empfehlung für diese Situation: Abhauen aus der Kriegszone.WE.

[14:45] Hier eine Übersetzung: Ein Jahr in der Hölle - Überleben im Bosnienkrieg


Neu: 2015-02-04:

[18:30] Survival Press: Die ersten 4-6 Wochen sind entscheidend!

das Schlimmste hinter sich gebracht. Wer einen oder zwei Monate völlig autark leben kann, der sollte einer größeren Krise relativ gelassen entgegensehen können.

Gerade in den ersten Wochen werden die schlimmsten Dinge passieren, die in der Krise überhaupt passieren. Denn denken wir immer daran: nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung befasst sich überhaupt mit Krisenvorsorge. Für die allermeisten Menschen bei uns ist der tägliche Einkauf von Nahrungsmitteln üblich. Vorräte? - Fehlanzeige! Man ist zu 100% auf ein funktionierendes Stromnetz angewiesen, und auch darauf, dass die Tankstellen rund um die Uhr offen haben. Treibstoff-Vorräte, Bargeld-Vorräte oder Nahrungsmittel im Vorratsschrank kennen nur noch die wenigsten. Die wenigen alten Menschen die das noch so praktzieren, sind alle am Aussterben oder werden vom Nachwuchs für bescheuert erklärt. Selbst auf dem Dorf wird mittlerweile jede noch so kleine Erledigung mit dem Auto gemacht, und man greift immer auf eine funktionierende Infrastruktur zurück. Kochen ohne Strom? - Undenkbar. Die Holz-Kohle-Öfen sind schon lange aus den meisten Küchen verschwunden ("die machen immer Dreck und so, und schleudern das pöhse Kohlendioxid in die Luft... also weg damit!"). Gezahlt wird natürlich permanent mit der EC-Karte, denn Bargeld lockt ohnehin nur Diebe an!

Wir haben also - wie du sicher in deinem Umfeld täglich beobachten kannst - eine völlig unvorbereitete Masse vor uns. Bei der kleinsten Störung der Infrastruktur läuft bei denen _gar nichts_ mehr. Die haben nichteinmal Konservendosen im Schrank, die sie notfalls kalt essen könnten. Ohne Strom würden heute die meisten glatt verhungern.

Wir werden sehen, wie sie reagieren. Zum Glück wissen die meist gar nicht, wie man stiehlt oder raubt. Das ist auch interessant:

In den etwas "unterentwickelteren" Ländern wird hauptsächlich einfache Technik eingesetzt, die hier von den Landwirten reihenweise als "Metallschrott" auf den Balkan verkauft wird. Das sind alte Mähdrescher und Traktoren, die man mit einer Rohrzange und einem Hammer reparieren kann. (Aber natürlich haben sie keine Klimanlage, keine Kabine und kein Radio. Ein jeder Junglandwirt würde sich in Deutschland mit so einem Gefährt im Dorf natürlich zu Tode schämen! - Also wird lieber ein Kredit bei der Hausbank aufgenommen, und das Teil 25 Jahre lang abbezahlt. )

Prestigewahn also auch in der Landwirtschaft.WE.
 

[08:28] Leser-Zuschrift-DE bzgl einer Sat1-Show zur Krisenvorsorge:

Ab 23 Feb. soll bei Sat 1 eine neue Sendung starten, welche ein bisschen Big brother ähnelt. Dabei hat das Format wohl doch mehr mit einer Anleitung zur Fluchtburg oder einer Simulation dieser zu tun. Laut Berichten sollen 15 Aussteiger in Brandenburg ein 2 Hektar grosses, abgeriegeltes Land selber bewirtschaften und sich auch in der Gruppe organisieren. Ausser einem 25 Euro Prepaid Handy, 5000 Euro Startkapital und Hühner, sowie 2 Kühen, gibts nichts mehr. Es soll keine Zuschauervotings, Prüfungen, usw. geben. Es geht rein darum, wie diese Gruppe sich arrangiert und die Zeit von EINEM JAHR!!! übersteht. Alles rund um die Uhr live und es soll keine ' geschönten Szenen'geben.

Wenn das mal nicht die öffentliche Anleitung für 'Überleben in Krisenzeiten'ist. Wie auch immer, vielleicht kann man etwas daraus mitnehmen.
Besonders interessant wird wohl auch, wie die Gruppe sich strukturiert.
Ich finde, die Rahmenbedingungen sind einer Krise relativ gleichwertig. Ein beschränkt funtionierendes Telefon, ein Eurobetrag, der bald weg ist und ansonsten Mittelalter. Einziger Unterschied...man kann, so meine ich, aussteigen. Bei der echten weltweiten Krise geht das nicht...
Man stelle sich vor: Die 15 ziehen dort ein und die 'echte Welt'kollabiert in der Systemkrise. Die bekommen nichts davon mit und wenn sie wieder raus kommen, ist nichts mehr, wie es einmal war....

[15:10] Ob das der Hintergrund ist, wissen wir nicht.

PS: Nachdem es immer wieder Häme wegen der Verzögerung des Crash-Termins gibt: dann wird eben meine Fluchtburg mit Aircondition für den Sommer ausgestattet.WE.

[19:20] Leserkommentar: Gasherd statt Generator:

Wenn man sich mal richtig überlegt, dass in einer Krise vieles nicht funktioniert, dann möchte ich die erste Zeit nicht unbedingt einen auf dicke Hose machen. Also den Generator 24 Stunden am Tag laufen lassen etc. ...
Dann kann man gewiss sein, dass bald Fremde klopfen. Da ist ja einer, der sich vorbereitet hat.
Wie wäre es mit einem Gasherd? Also nicht bloß 2 Kochplatten sondern einen mit Propangas betriebenen Herd mit Ofen. Macht erstens keinen Krach und man kann auch selber Brot backen.

Kein Schwein sieht das Ding. Kann man für wenig Geld (gibt es ab 200 Euro) auch im Keller lagern und bei Bedarf ins Haus holen. Auch zum Heizen kann man das Ding nutzen. Deshalb war damals die Küche der wärmste Raum im Haus. Dort hat man sich aufgehalten.

Den Generator braucht man aus einem anderen Grund unbedingt: um die gefrorenen Vorräte in der Gefriertruhe zu erhalten.WE.

PS: gegen fremde Neider helfen Bestechung oder fliegendes Blei.


Neu: 2015-02-02:

[07:03] Leserzuschrift-DE zur Krisenvorsorge:

Ein Tipp zur Krisenvorsorge: Alte Telefone funktionieren auch ohne Strom. Es gibt auch neuere Modelle mit einem Schalter für den "Notbetrieb". Wenn sich die Freunde bzw. Verwandten auch so ein Telefon besorgen, kann man auch bei einem Stromausfall über weite Strecken kommunizieren.

[08:55] Leserkommentar-DE zu obiger Zuschrift:

Alle Telefone, ob alt oder neu, benötigen Strom. Dieser "Sprechstrom" kam früher vom Telefonamt. Bei lokalem Stromausfall funktionierten dieser Anschlüsse noch weil im Amt eine große Batterie stand. Selbst die Telekom ist gerade dabei diesen "Analogen-Anschluss" auf IP umzustellen d.h. alle Telefone werden zukünftig direkt am Router angeschlossen. Falls der Strom am Router ausfällt ist Ende. Man sollte über eine lokale Notstromversorgung des Routers nachdenken.

[12:40] Sobald die Batterien der Telefonzentralen leer sind, ist es aus. Da hilft dann auch keine eigene Notstromversorgung mehr.WE.


Neu: 2015-02-01:

[13:45] Leserzuschrift-DE: Geben Sie uns Lesern bitte einige Fluchtburg-Tipps:

Worauf muss man da achten, lieber kaufen oder eher mieten? Wie weit weg muss man von den Städten sein? Reicht eine Holzhütte? Muss man komplett einsam sein oder ist es ok, wenn es noch Nachbarn in der Umgebung gibt? Wenn man mietet, kann es sein, dass der Vermieter nach dem Crash plötzlich in seine Hütte will und einen rausschmeißt? Soll man die EM dann zwischen Fluchtburg und City-Villa aufteilen? Wie machen es die Insider? Und wenn man mietet, wie löst man die Probleme bzgl. Energieversorgung, Wasserversorgung, Heizung, wenn die Netze ausfallen?

Die Eliten haben gefinkelte Fluchtburgen, von ausgebauten Almhütten bis zu Kavernen im Fels. So weit muss man es nicht treiben.

Die Fluchtburg kann auch ein gutgesichertes Einfamilienhaus in einer abgelegenen Gegend sein. Mindestens 80km von der Grosstadt und mindestens 30km von der nächsten Autobahn sollte sie entfernt sein. Man sollte mit einem normalen Auto auch im Winter hinkommen, auch die Lieferanten. Eine eigene Energieversorgung per Generator sollte vorhanden sein, das Hausnetz sollte auf den Generator umschaltbar sein. So kann man auch eine Ölheizung betreiben und alle anderen Geräte versorgen. Die Wasserversorgung sollte nicht von Pumpen abhängig sein.

Alles Edelmetall in der Fluchtburg unterzubringen ist gefährlich, soferne diese nicht ständig bewacht ist. Die Insider haben eigene Vorkehrungen mit Wachpersonal.

Miete oder Kauf: wenn man tiefe Taschen hat, kann man natürlich kaufen, sonst ist mieten besser. Auch aus einem anderen Grund: nach Beendigung der Krise kann man die Fluchtburg dem Vermieter einfach zurückgeben. Der wird einen kaum rauswerfen, sondern den Mieter anbetteln, das Haus doch zu kaufen. Meinem Vermieter habe ich schon mitgeteilt, dass er sich die Miete nach dem Crash in Silber abholen kann.WE.

 

 

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