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Realitäts-Verweigerung

Das "Nicht-Sehen-Wollen". Die derzeitige Realitätsverweigerung ist nicht nur am Finanzsektor präsent, sondern spielt auch in vielen anderen Bereichen eine Rolle.

Neu: 2014-07-30:

[08:07] Leserkommentar-DE zum gestrigen Beitrag übers Verständnis des deutschen Michel:

Nun, was soll er denn kapieren? Das schon wieder 7 Monate lang außer Geschwafel nix passiert ist?
Die Meldung ist aus den DWN vom 5. Januar. Mal entspannt einen Urlaub machen würde so manchem HG-Leser anstehen.
Es hilft. Die meisten Michels haben nix zum "kapieren" müssen, ein großer Teil der sog Schafe ist Rentner und kennt die sog "Zeitungen" des Internets nicht.
Welt / Faz / Speichel / ARD / ZDF ... Ende der Informationskaskde. So what ? Es läuft doch auf eine Rentnerenteignung hinaus, der Rest ist es bereits.
Die wenigen Investoren in D ... ich denke, die sind alle schon gut abgesichert in EM ... gut, ein paar echte dumme Opfer wird es geben ...
aber weit unter 1% ... mit Typen wie Maschmeyer habe ich ohnehin kein Erbarmen.
Also: Es wird viele Pensionäre (also ehem. Beamte) und ein paar Größenwahnsinnige erwischen.
Der Rest hat nix zum reagieren und kapieren. Viele "Realitätsverweigerer" reden doch nur mit und können keinen Bankrun machen, weil das Einkommen bereits ausgegeben ist ... also schauspielernde Pleitiers ... mitreden und so tun, als wäre da noch Substanz. Die angeblich gutsituierten Angeber da draussen verweigern doch nur die Realität, weil sie Mitten drin sind, nämlich zu 100% verpflichtet und damit Pleite. Deswegen verstehe ich weder die ständige "Mähhhh"-Arie noch die Erwartungshaltung von anscheinend ziemlich weltfremden Mitlesern.
Das "Mähhh" war bei den Meisten schon längst, als sie Betongold-Kreditverträge oder Ratenkonsumrauschkauf gemacht haben.
Die sind alle am Ende und hoffen darauf, das es niemand merkt! Die Fassade muß aus Prestigegründen gehalten werden. Bis zum Tag X.
Dann wird ein Verantwortlicher gesucht, denn man selbst und selbst schuld ... nieeeee. Also wird der Mob um sich treten und nicht nur Schuldige erwischen ...
Also: Bei angeblichen Realitätsverweigerern unterhalb Rentenalter mal fragen, was sie denn als Manöveriermasse noch haben.
Wette: Es gibt keine Realitätsverweigerer in der Alterstufe, sondern nur Kreditsklaven.

[17:00] Leserkommentar zum Kommentar 8:07:

Der Kommentator von 8:07 führt aus: ... die meisten Michel haben nichts zum „kapieren" ..... und keine „Manövermasse" ??? !!! ???
Für mich hört sich das so an, als würde hier gerade jemand die reale Existenz der Realittsverweigerer negieren.

Es ist sicherlich unbestritten, dass viele Michels nicht wirklich viele „Freiräume" haben, was die finanzielle „Manövermasse" anbelangt. Aber über gar keine „Manövermasse" verfügen in meinen Augen nur die Wenigsten.
Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass diese „Manövermasse" (wie klein diese auch immer sein mag) von den Schafen anstelle für sinnvolles für nutzlose Konsumgüter aufgewendet wird - was ich leider fast täglich bei einer Vielzahl meiner Bekannten erleben muss. „Vermögensabsicherung" in EM ist diesen Leuten genauso ein Fremdwort, wie Vorratshaltung, Selbstversorgungsbemühungen, Erlernen von Wissen, dass in einer Krise nützlich sein könnte, etc. .... und genau hier sehe ich das Problem.
Einen „Bankrun" können auch Millionen von Menschen auslösen, die jeweils nur ihre paar Euronen vom Konto holen. „Vermögenssicherung" kann iauch im Kleinen über einen gewissen Zeitraum erreicht werden. Vorräte kann man sich ebenfalls jeweils Stück für Stück anlegen ...... aber all das passiert eben gerade nicht.
Genau hier liegt aber nach meiner Meinung die Realitätsverweigerung, die auf HG in meinen Augen mehr als berechtigterweise „abgewatscht" wird.
Auch ich war ein Schaf, bin dank HG aufgewacht und habe seinerzeit sehr sehr klein angefangen. Ich war mächtig stolz auf mich, als ich die ersten paar oz. AG zusammen hatte — geplatzt vor Stolz bin ich fast, als ich dann in 1/10 oz. Stückelungen meine erste oz. AU zusammen hatte. Bei jedem Einkauf habe ich etwas mehr gekauft und eingelagert .... Was ich damit sagen will ist: ich habe etwas getan und mich Jahr für Jahr, Tag für Tag und Stück für Stück selbst „befreit".
Genau dieses Denken fehlt aber bei 99% meiner Bekannten und Verwanden. Allein die Vorstellung, dass der Supermarkt länger als über Nacht geschlossen haben kann ist für sie genauso abwegig, wie die Vorstellung, dass bedruckte Baumwollzettel einmal keinen Tauschwert mehr besitzen könnten. Nein, in deren Augen ist die Rente genauso sicher, wie der Job .... und genau aus diesem Grund wird eben gar keine Vorsorge oder Wertsicherung betrieben, sondern lieber in vergängliche technische Werte, Urlaub, ein neues Auto oder ähnliche vergängliche und wertlose Konsumgüter „investiert".

Realitätsverweigerung beginnt in meinen Augen damit, dass die jetzigen Gegebenheiten als gegeben hingenommen werden und die Erwartung besteht, dass ebendiese Gegebenheiten auf Ewigkeit festgeschrieben sind .... und daran kranken 99% aller, die ich kenne (quer durch alle Gesellschaftsschichten, Einkommensklassen und Altersgruppen). Realitätsverweigerung setzt sich darin fort, dass die Meldungen in den Qualitätsmedien als richtig und wahr hingenommen werden ohne auch nur im Ansatz zu hinterfragen.

Genau für diese Realität, die von mehr als 90% meiner Bekannten und Verwandten gelebt wird, schmettere ich nicht nur dem Kommentator von 8:07 Uhr mit voller Inbrunst ein dreifaches „MÄÄÄÄÄÄHHHH" entgegen, welches auch genauso gemeint ist.

Aufwachen kann jeder. Vorsorge betreiben kann auch jeder mit seinen (wenn auch teilweise) bescheidenen Mitteln - nur trauen muss man sich und der eigenen Erkenntnis entsprechend handeln muss man ... auf die Höhe der „Manövermasse" kommt es nicht wirklich an.

In diesem Sinne: "aude sapere"

Die Schafsherden hat es immer schon gegeben und wird es immer geben. Und immer werden sie zur Schur geführt.WE.

[18:30] Silberfan zum Kommentar von 17:00

Vielen Dank an den Schreiber, der hier noch konkretisiert was ich gestern schrieb. Hinzu kommt, auch das was der 8:07 Schreiber vergißt, dass die Sparermasse in vielen "Papiersparprogrammen" steckt und offenbar völlig hilflos drin bleibt anstatt diesen wertlosen Mist kündigt und dafür Gold und Silber kauft. Man muss sich dafür nur EINMAL überwinden und dann eine Unze Gold oder Silber in der eigenen Hand FÜHLEN gespickt mit den Informationen von Weik und Friedrich (hartgeld brauchte diese Hiobs-Brother [TB] nicht die waren schon längst in EM investiert). Aber genau diesen Punkt der Überwindung schafft die Sparermasse offensichtlich nicht, warum habe ich gestern beschrieben oder mit anderen Worten - es müsste ein Ruck durch die Sparerschafe gehen damit sie losstürmen. Mehr als sie jetzt auch über die MSM dazu zu animieren geht wirklich nicht, wäre aber auch das sofortige Aus des jetzigen Systems.

Einem Schaf kann man das nicht beibringen. Der ganzen Herde nur mit massiver Propaganda, das will man aber nicht.WE.

[19:20] Leserkommentar zum Silberfan:

"Hinzu kommt, auch das was der 8:07 Schreiber vergißt, dass die Sparermasse in vielen "Papiersparprogrammen" steckt und offenbar völlig hilflos drin bleibt anstatt diesen wertlosen Mist kündigt und dafür Gold und Silber kauft."

In die Situation zu kommen, von den qualifizierten Finanzprofis der Banken, Sparkassen und den Versicherungskeilern für verrückt erklärt zu werden, sooo viele Verluste bei Kündigungen zu erleiden und in volatile Rohstoffe investieren zu wollen, dieser Schmach kann Schaf sich natürlich nicht aussetzen.

Die Hirten sagen nein zu Gold und Silber und die Schafe folgen brav.

[20:15] Der Jurist: Zum Cheffe-Kommentar um 18:30:

Richtig, Cheffe. Die Schafsherden kann man nicht durch ein einzelnes Buch aufwecken. Probieren Sie es mit einer realen Schafsherde aus, die etwa die Straße quert. Hupen hilft überhaupt nichts. Die schauen nur dumm und bleiben sogar noch stehen. Wenn man eine Granate ("mindblowing") in die Herde werfen würde, dann rennen sie.

Macht aber nichts. Lasst sie schlafen und noch ein wenig Wolle anwachsen.
Jeder erarbeitete Euro, den sie in irgendwelche Papierprodukte stecken, arbeitet (mittelbar) zu Gunsten der Edelmetalle. Wenn das Papier seinen Wert verliert, dann ist ja die ins Papier gesteckte Energie und Arbeit nicht zur Gänze verpufft. Sie materialisiert sich nur anderswo, eben in Gold und Silber. Das wird die ultimative Umverteilung von "Weich" zu "Hart". Ein Schlachtfest.

Schafe sind eben zum Scheren und Schlachten da.


Neu: 2014-07-29:

[19:10] Leserzuschrift-DE: Die Wahrheit steht jetzt schon in der Zeitung, aber der deutsche Michel kapiert nichts !

– keine Schlangen vor den Banken ... alle genießen den Urlaub.

Die erste Reaktion ist immer : „Das können die doch nicht machen" .

Ich habe gerade einmal 2  die im Bilde sind und natürlich wie ich ihre Konsequenzen gezogen haben, für alle anderen ist die Zeit ohnehin abgelaufen ...

Fazit : „Schnauze halten und sich das Spiel bis zum bitteren Ende ansehen".

Inzwischen schickt man sogar schon Crash-Propheten durch alle Medien und kein Sparerschaf reagiert. Eigenartiges Herdenverhalten.WE.

[20:15] Silberfan zur Enteignung

Die Schur wird für 98% unweigerlich kommen müssen. Über Jahrzehnte wurde der Michel konditioniert. Sein "Führer" ist die Politik und die Massenmedien. Man hat Ihnen gesagt ihre Einlagen sind sicher, vermutlich Pampers oder Slipeinlagen aus der Werbung, aber nicht ihre auf dem Konto befindlichen Ersparnisse. Das Michelheer ist geistig unfähig, sich seiner Ersparnisse zu bemächtigen und in Edelmetalle einzutauschen. Es versteht offensichtlich den Sinn dieser Transaktion nicht, es ging doch schon so ewig lange gut. Cheffe schreibt, sie bräuchten einen Leitwolf, so ist es, nur es gibt nicht so viele die einem diesen Aus-Weg zeigen, was die Tatsache deutich werden lässt, dass die Masse nur geführt und gelenkt werden will bzw. dem Gewohnheitseffekt (Thor) nur folgen kann, vor allem brav und dumm zu konsumieren und sich dabei frei in seinen Entscheidungen und gut zu fühlen. Damit sind sie Sklaven des Systems ohne es zu wissen und am Tag der Schur wird diese blinde Hybris mit samt der Wolle einkassiert. Bin wirklich mal gespannt ob die derzeit massiv laufende Enteignungspropagande doch noch Früchte trägt und einen Bankrun auslöst, ich befürchte jedoch das da nicht viel passieren wird und die ganze Aufklärung vergeblich war.   

Määäh.


Neu: 2014-07-24:

[7:45] Der Jurist: Ich liebe Schafe!

Mir fällt auf, dass sich viele HG-Leser immer wieder über "die Schafe" ärgern, weil diese so bockig/ unbelehrhbar wären.
Ich hatte gestern selbst wieder einmal das Vergnügen, mit so einem klassischen Schafs-Paar zu kommunizieren. Von "Green Economy" bis hin zur Lebensversicherung, erzählten sie mir. "Weil man es ja im Alter gut haben möchte", frohlockten und blökten sie, während sie auf der Speisekarte die billigsten Weine aussuchten.

In solchen Situationen ärgere ich mich nicht, ganz im Gegenteil. (Ich muss vorausschicken, dass meine nähere Umgebung aufgeklärt und in EM veranlagt ist.)
Aber: Bei (fremden) Schafen geb' ich noch eines drauf! Ich nicke deren "Investment-Pläne" freundlich durch, während mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Jeder Cent, den diese Trotteln in ihre "Nachhaltigkeits- und Zukunftsvorsorge" stecken (besser: einarbeiten und sich vom Mund absparen) stärkt den inneren Wert meiner Edelmetalle. Alles was diese Narren dort an Frondienst und Sklavenarbeit reinstecken, materialisiert sich in echtem Geld. Sie (die Schafe) sind die Anreicherer, dazu waren Schafe schon immer da. Sie fressen und grasen bis zur Schur. Die (angefressene) Wolle bekommt aber wer anderer.

Lasst sie also grasen und weiden unsere Schafe. Besser kanns doch gar nicht laufen. Binden wir uns die Serviette um und greifen wir schon mal zum Messer. Der alte römische Jurist, Ulpian, hatte schon einen Erntevorbehalt bzw. Gewährleisstungstatbestand formuliert: "Das Schaf schlachten, wenn es fett ist, sonst sehe er einen Mangel."

Wölfe lieben Schafe. Bon Appetit!

Welche Töne geben Wölfe beim Fressen von Schafen von sich?

[9:10] Leserkommentar: Ich bin kein Psychologe, aber der Jurist hat eine gesunde mentale Einstellung!

Wo andere sich aufregen oder zittern, sieht er die sich bietenden Möglichkeiten. Und obendrauf sollten wir auch ein bisserl Schadenfreude ausleben dürfen -- wenn es mal soweit ist.

Es gehört zu den Grundfähigkeiten eines Investors, Chancen zu erkennen, wo es die Schafsherde nicht kann.WE.

[10:15] Der Stratege:
Die hohe Kunst des erfolgreichen Investors und Unternehmers liegt darin, Chancen und Risiken zu erkennen, diese sorgsam abzuwägen und die Angst der Masse, die dieses Abwägen nicht beherrscht, für die eigenen Zwecke zu nutzen. Dazu muss man sich regelmäßig entgegen der Masse positionieren und muss Risiken eingehen, darf dabei aber niemals zum Hasardeur werden. Die Masse sucht hingegen immer die absolute Sicherheit, welche es nirgends gibt. Dieser Trieb lässt sie immer wieder untergehen und sorgt selbst in guten Zeiten dafür, dass sie in ihrer Kaste verbleiben ohne aufzusteigen.

Die Masse sucht nicht nur die Sicherheit in der Masse, sondern hat real keine Ahnung von den Wertentwicklungen.WE.


Neu: 2014-07-03:

[19:00] Leserzuschrift-DE: was Staatsbankrott?

Kenne ich alles! Das letzte Mal letzte Woche als ich ein mir bekannte Richterin vom
Amtsgericht nach 1,5 Jahren mal wieder getroffen habe. "Was Staatsbankrott?
Das Richter & Co. nur noch 40 % ihres Gehaltes bekommen? Das hast Du vor
2 Jahren ja auch schon gesagt. Den Euro gibt es noch in 20 Jahren."
Ich habe darauf verzichtet etwas zu sagen. Wie soll ich auch in 5 Minuten
das erklären was ich mir seit 8 (ja, richtig gelesen: acht) Jahren aneigne?

Die Beamten wird der Schlag treffen, wenn ihre Staaten pleite gehen. Das will man gleich nach dem Finanzcrash zulassen. Die können dann alle zu Salzamt gehen, falls diese noch offen hat.WE.
 

[18:45] Leserzuschrift-DE: Realitätsverweigerung in Südtirol und Ischgl:

bei einem einwöchigen Urlaub in Südtirol (Vinschgau) auf einem Obst- u. Beerenbauernhof, habe ich die Finanz-Situation unserer Welt angesprochen. Ich habe dort empfohlen sich vom Ersparten Gold und Silber anzuschaffen. Man hat zwar schon geäußert, dass man merkt, dass etwas nicht stimmt, alles immer teuerer wird, der italienische Staat seine Bürger gewaltig schröpft, doch?

So schlimm wird es schon nicht sein, war die Antwort.

In Österreich (Tirol, Ischgl) hab ich das letzte Wochenende verbracht (war ein Incentive meines Arbeitgebers). 4,5 Sternehotel für Euro 130,00 pro Nacht, ganz schön happig. Dort habe ich erfahren, dass in 2014 bisher ca. 50% weniger Gäste buchen. Viele Hotels sind leer oder sogar geschlossen.

Erschreckend ist, dass die großen teueren Hotels 4 bis 5 Sterne noch die meisten Gäste haben.

Trotzdem wird gebaut und modernisiert, so als wenn man eine Besuchersteigerung von 50% erwarten würde.

Im Winter brummt es dort wie auf dem Oktoberfest in München, und man nimmt den Gästen so viel ab, wie man nur kriegen kann.

Die dort hauptsächlich jungen Gäste im Winter feiern in der Woche Ihres Schiurlaubs so als wäre es der Letzte.

Euro 3.000 – 5.000 in dieser Woche sind keine Seltenheit. Eine Dekadenz jagt die Andere.

Diese Hoteliers sind immer noch im alten Trott, weil der Kredit so schön billig ist: man will das schönere und grössere Haus als die Konkurrenz im Ort haben.

Ich kenne jemanden, der hat früher 12000 Euro für eine Woche Schiurlaub ausgegeben. Und zittert ganz gewaltig um seinen Job. Tatsächlich ist soetwas in der oberen Mittelschicht ein Muss, die frequentieren die 4- und 5-Sterne Hotels.WE.

[20:00] Der Stratege:
Ich kann die Aussagen des Kommentators von 18:45 Uhr sowie den Kommentar von WE mit dem Schiurlaub für 12.000 EUR bestätigen. Ein früherer Arbeitskollege von mir, er arbeitet heute bei Microsoft in München, war von Mitte Dezember bis Anfang Januar mit Frau und Kind in irgendeinem Luxus Resort auf den Malidiven. Kostenpunkt: 18.500 EUR. ER sagte mir, dass er Zukunft immer so was machen möchte es sei einfach toll, wenn man nicht mehr aufs Geld achten muss. Wenn man dann aber weiß, dass er zudem eine Kredithütte für 750.000 EUR finanziert hat mit 1% Tilgung (wegen der niedrigen Zinsen), fällt einem die Kinnlade runter.

Auf Kredit kann es eben nicht prunkvoll genug sein. Pure Protzerei.WE.
 

 [15:30] Leserzuschrift-DE: Leserbrief- wann die Krise los geht:

Ich habe fast überhaupt keine Hinweise aus dem Volk. dass es eine Krise erwarte.
Das einzige, was ich feststelle, ist ein erhöhter Druck seitens der Prüfungen bei Betrieben..............sie werden immer mehr.

Es wird bei hartgeld öfters gefragt: Wann geht die Krise los?
Ich frage mich: Wieso geht die Krise los? Se ist doch schon längst da.
Also wer mal Südeuropa anschaut, der sieht eine lupenreine Depression, die immer schlimmer wird.

Deutschland ist das allerletzte Schlafland in Europa und evtl gar in der Welt.

Was ich täglich im Steuerbüro erlebe, braucht von mir viel Humor.
Die Masse der Löhne hat VWL Abzüge (Bei den Abzügen handelt es sich um freiwillige Leistungen des Lohnempfängers an eine Rentenkasse/ einem Pensionfond, einer vermögenswirksamen Leistung (Bausparkasse).). Durch Zufall sah ich die
Löhne unserer Kanzlei (Steuerbüro).
Bis auf zwei Löhne (u.a. mein eigener) überall Abzüge in Richtung irgendeiner Bank oder Versicherung.

Und die Gespräche mit den Mandanten (wir haben Steuererklärungsphase) sind eindeutig: Jeder macht sich Gedanken über die Rente- aber
man bleibt dann doch beim "bewährten".

Die Krise ist hierzulande eindeutig nicht in den Köpfen der Bürger angekommen.
Und ich bin mir sicher, dass erst eine geschlossene Bank diese Menschen aus ihrer Lethargie und WorldCup Träumen herausholt.

Nur eines stelle ich weiterhin fest: "Wollt Ihr die totale Verschuldung?"
"JAAAAAAAAAAAAAAAA"---------Unglaublich in was für reinen Privatschulden sich die Bürger befinden. Und wofür man Kredite aufnimmt.

Gnade diesem Volk Gott, wenn wir mal leere Supermärkte haben oder tatsächlich mal nen Bankfeiertag.

Ich gestehe selber nicht bestens vorbereitet zu sein------------aber meine Edelmetalle (beide Farben) gehören mir und die kann mir keiner rauben.

Ich habe mal gehört,. dass man nicht früh genug mit sparen anfangen kann. Die jetzige Anzahl von Silbernünzen hätte ich niemals geschafft wenn Bear
Stearns 2008 nicht in die Luft geflogen wäre. Hartgeld kenne ich erst seit 2010--- aber das langt ja auch.

Selbst Berichte aus anderen Staaten interessieren die Leute nicht. Sie müssen es selbst spüren. Derweilen strampeln sie weiter im Hamsterrad.WE.

[16:30] Leserkommentar-IT zu "Hinweise aus dem Volk, dass es eine Krise erwarte"?

Volle Hotels,Bars,Restaurants,Berge und Skipisten. Grosse Teile der Landbevölkerung, die in Luxusvillen wohnt. In den norditalienischen, westösterreichischen, süddeutschen Tourismushochburgen erwartet wirklich keiner eine Krise. Hier hat es eigentlich nie eine gegeben.

Der Tourismus mag noch funktionieren, aber Branchen wie die Bauwirtschaft oder den Einzelhandel beutelt es schon kräftig.WE.

[17:15] Der Mexikaner: Beispiel Mexiko-Krise 1994:

Mir erzählte gestern einer aus Mexico mit kanadischem Hintergrund, wie so eine schwere Krise abläuft.

Beispiel: Dezember 1994.

http://en.wikipedia.org/wiki/1994_economic_crisis_in_Mexico

Peso/USD ging von 3.000/1 auf 7.000/1, später 9.000/1 (alles im gleichen Monat).

Zur Anmerkung: In diesem Jahr ging es schon vorher ziemlich chaotisch zu, ein Präsidentschaftskandidat wurde auf offener Wahlkampfveranstaltung ermordet, Zapatistenaufstand im Bundesstaat Oaxaca etc.

Die Leute merkten bis Dezember (kurz vor Weihnachten): Nichts.

Dann standen sie 5 h vor der Bank, der ATM (Bankomat) gab nichts mehr und die Banken wurden teilweise geschlossen (kein Bargeld mehr vorhanden).

In der Wohnstrasse (Mittelschichts-Kreditsiedlung) ging ab März 1995 der Reposessions-Mann herum und warf alle auf die Strasse.

Autos (auf Kredit) wurden auch reihenweise eingesammelt.

Seine Familie hatte noch Glück, da sie vorher 3 kl. Autos bar bezahlt hatten, diese nun verkaufen konnten und noch 5.000 USD in einer P.O. Box (Postfach) in den USA lagerten. Damit konnte dann der Hauskredit mit ach und krach zurúckgezahlt werden.

Behalten haben sie einen grossen Van, mit dem man dann zu zwölft (drei Familien) einmal die Woche losfuhr, um mit weniger Benzinkosten den Wocheneinkauf zu veranstalten.

Zum Glúck verstanden die Eltern etwas von Biologie und hatten hinterm Haus Mais, Tomaten, Minze, etc. und konnten so 1995 halbwegs durchkommen.

Die Hauszinsen gingen von 13,9 % auf angeblich 900 (neunhundert) %, man konnte auch gegen USD den Kredit gleich ablösen.

Bis Mitte Dezember 1994 dachten alle: Passiert schon nichts.

Die Selbstmordrate ging 60 (sechzig) % hinauf.

Ja, wenn die Banken zu sind und der Repo Man kommt, dann wird man es auch bei uns bemerken.WE.

[18:00] Der Journalist: Die Hamster haben sich an ihr Rad gewöhnt...

In diesem Bericht fehlte ein wesentlicher Satz, den ich gerade wieder beim Gespräch mit einem Lieferanten gehört habe: „Uns in Deutschland geht es doch gut. Wir haben eine hohe Lebensqualität". Ich habe dem Mann dann gesagt, dass das nicht stimmt – und als Beispiel Venezuela genannt. Da, erzählte mir neulich eine junge Frau aus diesem Land, „liegen die Menschen lieber in der Hängematte". Das ist sicher bewusst übertrieben formuliert, stimmt aber in der Richtung. Der Michel macht sich einfach keine Gedanken. Hat er überhaupt ein schönes Leben oder ist alles nur schöner Schein? Ich gelte in meiner Umgebung als arbeitslos, weil ich eben nicht jeden Morgen die Wohnung verlasse und abends wiederkomme, sondern, bei weitgehend freier Zeiteinteilung, zu Hause meine Arbeit verrichte. Wie kann man nur? Niemand will auch verstehen, dass VWL, Rentenanspruch & Co eben nur auf Papier stehen – und das ist eben nicht kitzelig. Wie? Es könnte morgen schon nichts mehr wert sein? „Ach, das glaube ich nicht. Das kann ich mir nicht vorstellen!" Nein, das können „die" natürlich nicht machen. Und morgen ist ja wieder WM-Fußball. Aber klar, der Türkei-Urlaub ist schon unverschämt teuer geworden. Und das Oktober-Fest auch. Land der Schafe und der Rinder, wer die Wahrheit sieht, der ist ein Blinder!

Panem et circenses, das funktionierte schon vor 2000 Jahren.


Neu: 2014-06-18:

[19:45] Leserzuschrift-DE:

Heut bin ich mal wieder mit Kollegen zum Mittag gewesen. Natürlich war fast nur Fussball direkt beim Essen das Thema, wofür ich mich nicht die Bohne wie sicher viele HG-Leser interessiere. Auf dem Weg zum Büro wechselte das Thema schlagartig in Richtung Europapolitik, weil ein Europäischer Staat im Fussball ja ach wie super wäre.... Einer der Kollegen meinte, dass es jetzt wohl auf einen Europäischen Staat zuläuft, das aber noch lange nicht als ausgemachte Sache betrachtet.Warum wurde nicht begründet. Meine Bemerkung, dass so viele unabhängige Staaten gar nicht demokratisch vereinbar sind, wurde dann ohne Kommentar geschluckt. Doch jetzt meldeten sich die anderen beiden Kollegen zu Wort und meinten, dass die Europawahl doch demokratisch sei. Mein Einwand dass wir am meisten einzahlen nur bedingt entscheiden können, wurde mit dem Argument platt gemacht, dass ich ja gar nicht selbst einzahle, egal wieviel ich verdiene. Ich wurde gefragt was man denn ändern sollte und meinte auf alle fälle "freiheitlich demokratisch" entscheiden und vor allem direkt durch Bürgerbefragung. Das wurde alles abglehnt, da der Bürger ja vieles gar nicht selbst entscheiden kann, da komme dann sowas "Rechtes" raus wie es in der Schweiz gelaufen ist (mit Euroabstimmung und so).
An dieser Stelle hatte ich ein Deja-vu-Erlebnis: 1989 noch in der Schule hat mich mal ne Klassenkameradin gefragt, was man denn ändern wolle, es sei doch alles gut hier in der DDR... (mit bekanntem Ausgang).
Als jahrelanger HG-Leser war ich natürlich nicht ein bischen verwundert über diese Aussage zumal die Realitätsverweigerung vor allem unter Akademikern wie wir größtenteils sind verbreitet sind. Ich muss ja auch keinen überzeugen, was nebenbei auch nicht möglich ist, weil das geringste an Vorverständnis fehlt.
 
[20:10] Leserkommentar dazu:
 
Der heutige Beitrag passt wohl auch am ehesten auf Realitaetsverweigerung. Ich wurde diesem Beitrag den Titel geben: Unter Schwachkoepfen.

Neu: 2014-06-13:

[12:45] Leserzuschrift-DE: Wieso die Masse nicht reagiert, bzw nichts merkt:

Vorab, in meinem Bekannten- und Verwandenkreis und Arbeitskollegen sind alle Bildungsschichten vertreten.
Was mir aufgefallen ist, ist das alle bis ein paar einzelne Ausnahmen, mehr oder weniger gleich ticken.

Der typische Tagesablauf von Montag bis Freitag, egal ob im Büro ( Drehstuhlpiloten) oder im produzierenden Gewerbe:

Früh zur Arbeit hetzen,
den ganzen Tag malochen, jammern das man ja so einen Stress hat. Der Inhalt von privaten Gespräche beschränkt sich nur auf irgendeinen technischen Schnickschnak den man gekauft hat, vergangener oder bevorstehender Urlaub und natürlich ganz aktuell - FußballWM.

Nach der Arbeit daheim angekommen, warten schon die stressigen Kinder die ja auch noch bespaßt werden wollen (Sporttaining hinbringen und abholen,...).

Dann irgendwann nach Abendessen und Kinder ins Bett bringen um 20 Uhr, will die Frau ja auch noch bespaßt werde ;-) Aber wie das so oft läuft, wird der TV eingeschalten 2 Bier dabei getrunken, Hirn abgeschalten und dann um 22-23 Uhr ins Bett gegangen.

Jetzt frag ich mal, wo sollen sich diese armen Geschöpfe noch unabhängig und ausgiebig informieren können, um zu erkennen was außerhalb ihrer "heilen" Welt so abgeht und passiert? Mehr als sich oberflächlich damit zu beschäftigen geht nich dafür haben die doch garkeine Zeit!

Und keine Angst, am Wochenende haben die alle noch mehr Streß da kommt dann Wochenendeinkauf, Wohnungsputz, Ausflug mit der Familie, etc. hinzu.

Konsum,Konsum, Konsum,Streß, Streß, Streß.....

Ich denke die Masse ist größtenteils im Stadium eines 3-Jährigen stehen geblieben, sehe ich an meinem Kind ,das will auch immer alles sofort ohne Hirn und Verstand. Wird das Verlangen nach Gummibärche, Eis, oder ander Nippes nich sofort befriedigt, gibt's erst mal Tränen. Tja und hier frage ich mich, tickt den die Masse anders als ein 3 Jähriger, ich glaube nicht, nur hier wird der Konsum nicht gebremst, nein sogar gefördert.

Ich hab vor Jahren die Bremse gezogen und meine Arbeitszeit um 2/5 reduziert und den unnötigen Konsum auf nahe 0 reduziert und ich muß sagen ich hab Prozentual mehr Geld denn je für Gold und Silber über als vorher.

"Nachteil" an der ganzen Geschichte...... irgendwie gehört man nicht mehr dazu, aber ist das so schlimm?????

Täglich laufen sie im Hamsterrad, im Beruflichen wie im Privaten.WE.

[13:30] Leserkommentar: Von innen sieht das Hamsterrad aus wie eine Karriereleiter.


Neu: 2014-06-08:

[13:30] Leserzuschrift-DE: ausserhalb des Systems:

Ich habe desöfteren jetzt solche Unterhaltungen in meiner Familie. Ich werde als Spinner und "ausserhalb des Systems" denkender angesehen. Mein Vater meint wenn alles zusammenbricht kannst vom Gold auch ned runterbeissen. Auch in meinem Umfeld wenn ich einer politischen Diskussion zuhöre kommt mir nur noch das Lachen aus. Dann werde ich gefragt warum ich lache und ich versuche es zu erklären. Bisher kein Erfolg. Die Leute sind so mit Ratenzahlung und Hausbau und Autoleasing beschäfftigt dass sie das was ich erzähle gar nicht begreifen können. Ich werde aber trotzdem nicht müde sie weiterhin die Augen zu öffnen auch wenn es meinen Ruf der eh nie ein guter war, noch weiter zu gefährden. Aber das ist mir alles egal....ich weiß was kommt und kann 1 und 1 zusammenzählen...wie Phroton singt....

http://www.youtube.com/watch?v=O7OWxwBhZOY

Sollen sie doch weiter in ihrem Hamsterrad laufen, bis dieses zusammenbricht.

[17:00] Der Zyniker: Ich kann diese Lachanfälle beim Zuhören etwaiger Diskussionen voll nachempfinden.

Es ist einfach ein großer Klassenunterschied zwischen einem Hartgeld-Leser (der das Geldsystem versteht, begriffen hat wozu das legale Falschgeld dient, wie es umverteilt wird usw.) und dem Normalbürger, der von der Geldschöpfung keine Ahnung hat!

Menschen, die sich vom Mainstream unaufhörlich beschäftigen lassen indem sie stets die Trend-Themen aufsaugen, sich damit in völlig sinnlose Diskussionen verstricken, nicht bereit sind vom Einheitsgleis zur Seite zu springen und andere Meinungen einzuholen um sich eine eigene, objektive Meinung bilden zu können, werden niemals einen Schritt vorwärts kommen und verbleiben in der Einheitsstufe.

Im Prinzip sind wir wie Grundschul-Lehrer, nur mit dem Unterschied, dass sich Kleinkinder weiterentwickeln (im Gegenteil zu den Unerwachsenen), Fragen stellen und dazulernen,-so lange bis die Lehrer nicht mehr imstande sind, die Fragen mancher Kinder zu beantworten. So wie in meinem Fall als damals neunjähriger Knabe, als ich alle Lehrer und Hort-Tanten nach der Geldschöpfung befragte und zu 100% nicht genügende Antworten erhielt.

Henry Ford sagte einmal, wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, gäbe es noch vor morgen früh eine Revolution.WE.


Neu: 2014-05-13:

[9:00] Leserkommentar zu den Dorfmenschen (gestern):

Das sieht nur oberflächlich so aus. Die Menschen sind im Grunde feige und gehen Problemen aus dem Weg. Deshalb reden sie in Gesellschaft mit Fremden normalerweise nicht über Politik und Religion. Sie tun dort so, als wären sie angepasst an das System.

Ich bin lange Taxi gefahren als Student und habe in dieser Zeit ein Experiment immer und immer wieder wiederholt. Das Experiment geht folgendermassen: Man lenkt das Gespräch mit dem Gast auf ein Thema, das von der Gesellschaft im Sinne eines Konsens (PC) problematisch erscheint, z.B. Ausländer. Man fragt dann die Testperson, was sie davon hält. Es kommt fast immer zuerst die Systemmeinung dazu. Danach lässt man erkennen, dass man darüber etwas anders denkt, z.B. stellt man in den Raum, dass das mit den Ausländern ein böses Ende nehmen wird. Dadurch wird die Situation eine andere. Das System verschwindet für einen Moment und übrig bleibt ein diskreter Raum und ein umgekehrter Gruppenzwang, nämlich ein Fahrer, der anderer Meinung als die PC ist. Das Ergebnis war fast jedesmal, dass der Gast danach eine vollkommen diametral andere Meinung gesagt hat. Es ist oftmals förmlich aus ihm herausgebrochen, was er wirklich denkt. Ich habe dieses Experiment so oft gemacht, dass kein Zweifel daran besteht, dass der Mensch sich verstellt, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Er denkt was vollkommen anderes von dem, was er zuerst sagt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Dorfmenschen in Gesellschaft über belangloses Zeug reden und so tun, als wäre alles super. Tip an den Einsender: Probieren Sie mal an der Oberfläche zu kratzen, indem Sie sich in einem diskreten Raum zu erkennen geben. Sie werden staunen, was das wirklich ist. Wahrscheinlich gewinnen Sie dabei viele Freunde. PC ist gar keine Überzeugung, sondern Unterdrückung. Die Gedanken aber sind frei.

[10:15] Leserkommentar-DE: Dem kann ich auch nicht zustimmen.

Obwohl in Deutschland die demokratischen Strukturen immer oberflächlicher werden, sind die Wahlen immer noch frei und geheim. Jeder kann ohne Gefahr sein Kreuzchen dort hinmachen, wo er will und damit seiner "unterdrückten" Meinung politische Geltung zu verleihen.

Aber es tut niemand. Das Rentnerheer ist desinformiert und wählt seit Jahren ohne nachzudenken immer die gleichen Parteien. Die Jungen gehen gleich gar nicht mehr zur Wahl und überlegen stattdessen lieber, wieviel sinnlose Konsumgüter sie von dem Hungerlohn kaufen können, den man ihnen zahlt.

Daraus kann man wirklich nur schlussfolgern, dass die Masse der Bevölkerung wirklich alles um sich herum verdrängt und schönredet.

Apathie und Konsumwahn überall.


Neu: 2014-05-12:

[15:00] Leserzuschrift-DE: Dorfmenschen:

bin vor einiger Zeit in ein kleines oberbayerisches Dorf gezogen und fühle mich dort auch wohl. Hatte allerdings gehofft, im Zuge dessen auch mit etwas vernünftigeren Menschen zusammenzukommen, die vielleicht auch etwas kritischer sind. Vielleicht auch gemeinsam was aufbauen, in Hinsicht auf das Kommende.

Nach 2 Jahren dort muss ich aber zumindest für dieses Dorf feststellen, dass die Leute genauso verschaft sind wie die Städter. Das einzige, um das man sich hier kümmert, ist das perfekt gepflegte Anwesen, der tip-top Vorgarten, usw. Die Leute stehen Schlange am Samstag im örtlichen Baumarkt, um Blumen und Kitsch für Garten & Haus zu kaufen. Im Restauran, wenn man die Tischgespräche verfolgt, NICHTS von der aktuellen Situation. Nichtmal, dass die über den MSM-Quatsch reden würden. Nur oberflächliches Heile-Welt-Gelaber.

Vielleicht ist das ja auch den vielen aus den städten zugereisten zu verdanken ?
Andererseits, spätestens nachdem dann in Miesbach ein Grüner !! Landrat gewählt wurde, war mir klar, dort ist absolut Hopfen und Malz verloren!

Die scheinen dort wirklich zu glauben, UNS kann ja nix passieren, was interessiert es uns, was DIE IN DEN STÄDTEN so machen ....

Määäähh !!

Warum sollte es da einen Unterschied zur Stadt geben? sie sehen und lesen die selben Medien.WE.

[16:00] Leserkommentar-DE: Ich habe festgestellt, dass es auf dem Dorf eher noch schlechter aussieht

mit der Quote systemkritischer Menschen. Zumindest ist das in den Dörfern im hohen Norden nahezu ausnahmslos der Fall (Darß, Rügen). Da gibts auch kein DSL, oft nur ganz langsames Internet über einen Analogrechner. Doch das ist nicht der einzige Grund. Vor allem auf den Dörfern noch zu meiner Bundeswehrzeit auf Rügen ist mir aufgefallen, dass die Leute, zumindest wenn sie ständig dort in solcher Abgeschiedenheit wohnen, auch sonst eigenbrödlerisch eher im eigenen Saft schmoren wie schon immer - das wichtigste Medium zur Aussenwelt war immer der Fernseher - und dass schon bei meinen Großeltern. Die Leute haben sich ab und zu unerhalten, aber vertraulich nicht mit Unbekannten, und wenn ich die Themen mithörte, dann musste ich feststellen, bevor ich mich mit sowas auseinandersetze, muss ich schon ordentlich blöd sein. Es ging um Hunde, das Wetter, die Fische die man mal gefangen hat und wer oder wer nicht den ein oder anderen kennt bzw. grüßt. .... Die Quote besonders dummer Leute ist infolge dieser mangelhaften Sozialkompetenz sicher geringer als in der STadt. Wenn welche Due Dilligenz machen, dann sind das wirklich wenige. Was natürlich noch dazukommt ist, dass wegen der VErschwiegenheit in diesen Dörfern mitunter auch bewusste Geheimhaltung betrieben wird. Die gibts auch in der Stadt, die sich nicht in die Karten gucken lassen, da seh ich zum Dorf ausnahmsweise mal keinen großen Unterschied.

Ein dreifaches Määääh!

[16:15] Der Schrauber: die Zugereisten:

"Vielleicht ist das ja auch den vielen aus den städten zugereisten zu verdanken ?
Andererseits, spätestens nachdem dann in Miesbach ein Grüner !! Landrat gewählt wurde, war mir klar, dort ist absolut Hopfen und Malz verloren!"

Der Leser hat sich eigentlich schon die Antwort selbst gegeben: Es ist den vielen Zugereisten zu verdanken. Nämlich links-grünen Staatsbediensteten oder Akademikern, die sich ländlich ihre Kredithütte in Kredit-Neubausiedlungen haben bauen lassen.
Oft mit abenteuerlichen Arbeitswegen, um grün-idylisch im politisch korrekten Wolkenkuckucksheim zu leben. Um allen mit oberlehrerhaft-moralinsaueren Einmischungen und Klagen das Leben zur Hölle zu machen, die nicht so dekadent leben wollen.
Die fahren so oberlehrerhaft Auto, leben nur in ihrer veganverschwulten Scheinwelt und haben ländliche Kennzeichen, sind aber keine.
Die "Urbevölkerung" wird bestenfalls nachplappern und ansonsten ihre eigenen Seilschaften haben, in die die Kredithäusler nicht unbedingt reinkommen.
Die Realitätsverweigerer können natürlich auch schon lange dort sein, diese Entwicklung ging ja schon vor etwa 20 Jahren richtig los.

[17:15] Leserkommentar-DE: Landkreis Miesbach/Bayern:

die Geschichte muß man etwas einordnen. Der Landkreis Miesbach liegt im Einzugsgebiet der A8 und ist nicht weit von München entfert. Ich kenne selbst einige Leute, die in diese Gegend gezogen sind (schon vor der
Jahrtausenwende) und täglich zu Siemens, EADS und anderen Konzernen im Einzugsgebiet dieser Autobahn im Münchner Süden pendeln. Was erwartet der Leser von diesen Menschen. Viele sprechen nicht mal Bayrisch, sind auch keine Landbevölkerung im eigentlichen Sinne, sondern Angestellte mit etwas besserem Einkommen, die im Grünen wohnen und täglich 2 h Zug- oder Autopendeln.

Das ist klassisches Suburbia, dort wohnen genau diese Konzern-Lohnsklaven mit den Riesen-Hypotheken. Schon vor einigen Jahren sagte mir ein Siemensianer, dass der typische Siemens-Manager im Raum München über €500'000 Schulden hat. Heute ist es sicher mehr.WE.

[20:45] Leserkommentar-DE: Meine Erfahrung bzgl. Dorfmenschen ist wie die meiner Vorschreiber.

Wichtig ist der unkrautfreie Vorgarten und wo man billigst Müllfressen kaufen kann. Gesprächsthemen sind Fußball und Unterschichten-TV wie DSDS etc. Lediglich ein paar alte Leute 70+ durchschauen das Spiel und unterhalten sich mit mir darüber. Den alten Leuten macht das alles Angst.

Zum Feierabend noch was lustiges: Als ich die Tage beim Tanken war und Kleingeld rauskramte, rutschte mir ein Pfennigstück raus, das mir die Kassiererin freundlich zurückgab und meinte, den Glückspfennig müsse ich schon aufheben. Als ich erwiderte "Natürlich. Wer weiß, vielleicht kommt die Mark bald wieder." wurde ich von der Kassiererin und den anderen Kunden angeschaut, als hätte ich mir eine Crack-Pfeife angezündet. Mähhhhh!


Neu: 2014-04-16:

[12:30] Warum die Schafe nicht reagieren: Systemkollaps: Die Menschheit am Scheideweg

[18:50] Leserkommentar-DE dazu:

nun mal das Reale , auch ich habe das große Hartgeld-Reinemachen hinter mir, Scheidung, Hausverkauf, Hamsterad sehr klein usw.. Nun bei der Scheidung ist es ja wegen dem Rentenausgleich für die Partner Pflicht, die angesparte Rente beim Rentenversicherer offenzulegen, nun habe ich mir mal die Mühe gemacht und meine einbehaltenen-bezahlten Beiträge seit meiner Handwerklichen-Lehre, zu addieren, also 320 000,00 gute DM und nun bekomme ich stolze 24,5 Rentenpunkte zu 17,50 € , also das ist ein supie Almosen, schade dass es Eure Seite nicht schon 1980 gegeben hat, nun möge mal jeder Realitätsverweigerer  darüber nachdenken. (Der totale Volksbetrug). Und noch eins, auch ich habe versucht, einige meiner Schafsfreunde aufzuwecken, aber leider fast zwecklos, niemand will sich in seiner Wohlfühlzone stören lassen. Ich denke, mit diesem Phänomen müssen wir wohl bis zum Tag X leben, erst dann werden unseren Warnungen Aufmerksamkeit geschenkt, aber zu spät.

[19:20] Der Indianer zum Leserkommentar darüber:

der Leser hat ja recht. Doch würde ich in der jetztigen Zeitqualität, nicht versuchen irgendjemand auf Gold aufmerksam zu machen. Die Leute sind zwar vergesslich, aber um so heisser die Sache wird, um so mehr merken sie sich. Man erspart sich sicher viel Unbill, wenn man sich nicht mehr outet. Die Zeit der Aufklärung in unserem persönlichen Umfeld ist für HGler eindeutig vorbei. Allenfalls wenn einer vielleicht von sich aus fragt, doch das ist nach meinen Erfahrungen so wie die "Nadel im Heuhaufen". Man kann sie nicht mehr retten, weil Sie vom Endsieg nicht lassen wollen. Ich habe das Jahre gemacht, und der Lohn war bescheiden. Selbst jetzt bekomm ab und an noch die Aussagen, siehste ich hatte recht, nichts ist passiert und es wird auch in den nächsten 1000 Jahren nichts passieren. Man schweigt und geht von dannen.

[20:13] Der Volsltrecker zu den Realitätsverweigerern:

Nach Jahren der missionarischen Tätigkeit im Bezug auf Hartgeld habe auch ich vor ca 6 Monaten es aufgegeben Kollegen und Freunde aus ihrer Komfortzone zu befreien.
Nur 5% könnte ich aufwecken endlich selbst zu denken. Es ist die selbe Quote wie wahrscheinlich auch im Hartgeldbesitz.
Mir ist auch klar das genau die, welche ( ich lebe jetzt, es wird schon nicht so schlimm bzw das können die nicht machen) weiter schlafen wollen die ersten sein werden die voller Neid auf mich und einem anderen Kollegen sagen werden, ( wenn Gold bei 4000€ die Unze ist) du hast ja viel verdient !!! Genau denen werden wir antworten: Nein leider nicht habe vorher alles verkauft um Schulden zu tilgen. Denn der Mensch ist so gestrickt das es dann ok ist wenn der andere auch nicht mehr hat. Natürlich werden wir nach dem Tag X bescheiden leben und versuchen wie Investoren zu handeln. Im Dezember letzen Jahres sagte einer den ich besonders missioniert habe, du musst ja eine Menge verloren haben denn der Goldpreis ist ja 2013 um 30% gefallen. Darauf ich NEIN,müden alle Unzen sind noch da! Erwiderte er, aber der Preis ist doch gefallen !!! Ich : ja aber nur für die welche verkauft haben.
Dann er wieder aber wenn es weiter fällt!!! ??? Ich: dann kann ich mehr für die gleiche menge Papier kaufen!!!! Die Masse ist nicht bereit selbst zu denken. Die meinen wenn sie Abends 15 Min Tagesschau sehen sind sie top informiert... Es hat keinen Zweck.....
Herzliche Grüsse an den Cheffe und vielleicht hat er heute ein gutes Steakt zum Geb und einen Flasche Champus :-)??? Im Namen des Cheffs danke ich für die Glückwünsche! TB

 

 

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