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Neu 2008-04-14:
Jede schwere Wirtschaftskrise führt fast immer zum Sturz der Regierung.
Daher ist es Zeit, eine solche Info-Seite einzurichten, die sich nur mit diesem Thema befasst.
Im Verlauf der Depression werden fast alle Regierungen stürzen, diese Seite wird das beobachten.
Neu 2008-07-10:
Inflations-Revolte in Peru:
Spiegel: Schwere Krawalle in Peru
Regierungsgebäude wurden in Brand gesetzt, auf Mitarbeiter wurde mit Pfeilen geschossen, und Tausende gingen in der Hauptstadt Lima aus Protest auf die Straße: In Peru ist es während eines landesweiten Streiks gegen die Wirtschaftspolitik zu schweren Krawallen gekommen.
Politiker im Westen seht her: das kommt auch zu Euch.
Neu 2008-06-26:
Leserzuchrift-DE zu Revolutionen:
„Der Epochenwandel wird, wie es Kennzeichen jeder revolutionären Umwälzung ist, urplötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich hereinbrechen, auch wenn seine geistigen Voraussetzungen im Zersetzungsprozeß der faulenden Ideologien schon lange herangereift sein mögen. Verglichen mit dem Ende des Kommunismus wird dieser Wandel für den herrschenden linksliberalen „Totalitarismus“ ein viel umfassenderes und vernichtendes Cannae sein. Sie werden merken, daß sie von den metahistorischen Prozessen nichts begriffen hatten, vielmehr wie Maulwürfe im Dunkeln herumgetappt waren.
(Dirk Budde - "Heiliges Reich - Republik - Monarchie. Krise und Ende der liberalen Parteiendemokratie")
Wer hat im Oktober 1918 geahnt, daß am 9. November des Jahres urplötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich eine revolutionäre Umwälzung stattfinden würde? Wer hat im Oktober 1989 geahnt, daß am 9. November des Jahres urplötzlich, urgewaltig und unwiderstehlich eine revolutionäre Umwälzung stattfinden würde? So gut wie niemand.
Der Boden dafür ist wirklich reif und vorbereitet...
PS: bei den beiden Beispielen, hat man im "Oktober" natürlich schon gesehen, dass das alte System bald kippt. Nur keiner wollte es sehen, wie jetzt.
Neu 2008-06-06:
Jetzt kommen die Benzin-Proteste:
FTD: Aufstand gegen hohe Spritpreise
Ob Hochseefischer an der Atlantikküste oder indonesische Kaufleute: Sie allen leiden unter dem Anstieg des Ölpreises - und gehen auf die Straße. Gerade in Asien sind die Proteste heftig. Hier kappten mehrere Regierungen ihre hohen Benzinsubventionen.
Genug ist genug. Irgendwann gehen die Leute auf die Strasse, dann zittern die Politiker. Zuletzt war es wegen der Nahrungsmittel-Preise.
Neu 2008-05-30:
UK: heimlicher Jugend-Bürgerkrieg:
Süddeutsche: Königreich der Furcht
Erwachsene, die Angst haben vor Jugendlichen, Kinder, die sich voreinander fürchten und nur bewaffnet aus dem Hause gehen, Teenager, denen Verstümmelungen drohen oder der Tod, wenn sie eine unsichtbare Grenze in ihrem Wohnviertel überschreiten oder den falschen Fußballklub unterstützen - Großbritannien entwickelt sich mehr und mehr zu einem Königreich der Furcht, dessen Opfer mittlerweile fast schon täglich in den Straßen und Parks seiner Städte verbluten.
Die Politk versucht das so gut wie möglich zu verheimlichen. Dafür erfindet sie immer wieder "Terroristen", wenn ein Premierminister selbst unter Druck gerät. Gegen die alltägliche Gewalt einer herunterkommenden Gesellschaft tut sie nichts.
Solche Zustände hat es auch in den USA in Rezessionen, wie um 1982 gegeben. Warum helfen da die Millionen UK-Überwachungskameras nicht?
DE: Junge Migranten - wir machen lieber Krawall statt Drecksarbeit:
Standard: Zwangsehen als "Akt der Hilflosigkeit"
Bei einem Teil der jungen Migranten und MigrantInnensöhne in Deutschland gebe es "eine ähnliche Aggressionsbereitschaft wie bei den 68ern", meint Soziologe Heinz Bude von der Uni Kassel. Diese Jugendlichen fühlten sich als "Migrationsverlierer", weil sie kaum berufliche Chancen sehen würden, aber auch keine minderbezahlten Jobs annehmen wollten. Eine Bedrohung für die Gesellschaft seien diese Migrationsverlierer nicht, betont Bude. Problematisch sei jedoch die zunehmende "Entmischung der Milieus".
Bude: Die meisten Migranten sind Migrationsgewinnergewinner, gemessen an den Verhältnissen, die sie vorher hatten, was die Arbeitsmarktbeteiligung oder die Bildungsbeteiligung betrifft. Und die allermeisten fühlen sich auch so. Das Problem sind die Migrationsverlierer, und insbesondere die jungen männlichen Migrationsverlierer. Sie finden, dass der Vater sich zum Idioten gemacht hat, weil er für die Deutschen mindere Arbeitsfunktionen wahrgenommen hat, sich ausbeuten ließ, und das noch für sich als Vorteil erlebt hat. Die Vorstellung ist: Das, was sie mit meinem Vater gemacht haben, werden sie nicht mehr mit mir machen. Deshalb hat diese Gruppe von Migrationsverlierern auch dieses starke Gefühl von Ehre.
Ja, die Ehre der Verlierer. Die gibt es in allen ethnischen Sondergruppen, die keine Ausbildung haben. Obwohl sie nichts gelernt haben, sind sie sich für Drecksarbeit zu gut. Lieber rauben, stehlen sie oder werfen Unbeteiligte vor die U-Bahn. Da ist die Politik "hilflos", aber nicht, wenn die Mehrheitsbevölkerung weiter unterdrückt werden soll.
Leute, der Bürgerkrieg geht auch in Europa bereits los. Erwartet Euch von der Politik keine Hilfe.
Neu 2008-05-22:
Südafrika - auf in den allgemeinen Stammeskrieg:
Welt: Südafrika vor dem Ausnahmezustand
Die Gewaltexzesse gegen Ausländer in der südafrikanischen Metropole Johannesburg reißen nicht ab und breiten sich auf andere Teile des Landes aus: Zunehmend sind nun auch einheimische Minderheiten Ziel des Mobs. Doch noch zögert die Regierung den Ausnahmezustand auszurufen und wittert stattdessen eine Verschwörung.
Forté, ein Klempner aus Kamerun, der seit fünf Jahren in Kapstadt lebt, ist wütend. „Das wird ihnen Afrika nie verzeihen! Diese Südafrikaner haben ein Mentalitätsproblem. Die sehen in uns Ausländern nicht afrikanische Brüder und Schwestern, sondern Kriminelle. Oder Leute, die ihnen die Jobs und die Frauen wegnehmen. So ein Krampf! Nur die Weißen sind hier fair zu dir – wenn du was kannst“, sagt der 28-jährige Kameruner, der, wie viele Westafrikaner, ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, aber in seiner Heimat keine Arbeit fand.
Was hier passiert, sollten wir uns sehr gut ansehen, denn es kommt auch zu uns. Wenn es den Unterschichten sehr schlecht geht, dann prügeln die Ethnien aufeinander ein.
Neu 2008-05-19:
Südafrika - wenn sich die Armen die Köpfe einschlagen:
Spiegel: Wütender Mob verbrennt Einwanderer
Krieg in Südafrikas Elendsvierteln: Menschen verbrennen auf der Straße, Polizisten werden mit Maschinenpistolen beschossen, die Ausschreitungen geraten außer Kontrolle. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen Ausländer - schon sprechen Beobachter von einer "neuen Apartheidsmentalität".
Massen von armen Einwanderern und explodierende Lebensmittel-Preise sind das Gemisch dazu.
Kommt in Europa auch, wenn die Unterschichten nicht mehr vom Staat versorgt werden können.
Silvio Berlusconi macht sich populär beim Kampf gegen Zigeuner: Italien geht hart gegen illegale Einwanderer vor
In der österreichisch-ungarischen Monarchie waren Zigeuner übrigens "vogelfrei", d.h. man konnte ungestraft mit ihnen machen, was man wollte. Das kommt wieder und zwar nicht nur bei Zigeunern - siehe Südafrika.
Neu 2008-05-05:
Bolivien als Beispiel - die Reichen steigen aus:
Welt: Reiche Provinz stimmt für mehr Unabhängigkeit
In der bolivianischen Region Santa Cruz hat die Autonomiebewegung bei dem Referendum inoffiziellen Prognosen zufolge etwa 85 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Die Abstimmung war der Höhepunkt im Umverteilungsstreit zwischen der verarmten Indio-Mehrheit im Westen des Landes und den reicheren Landesteilen im Osten.
Das lässt sich überall in multiethnischen Staaten beobachten. Sobald das Gesamtgebilde in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, lassen sich die reichern Teile die Umverteilung von ihnen weg nicht mehr gefallen. Sie steigen aus.
Dazu gibt es auch in Europa einige Beispiele mit Abspaltungsbewegungen: Belgien, Spanien, Italien und früher Tschechoslowakei, Jugoslawien.
An dem wird auch die EU zerfallen - auch ein Grund, warum die EU/EZB unbedingt eine Krise verhindern will.
Neu 2008-04-29:
Die Angst der Regierenden vor der Hungerrevolution:
Spiegel: Milliarden-Notprogramm gegen Hungerkrise
Uno und Weltbank schlagen Alarm: Um die Explosion der Lebensmittelpreise zu stoppen, wurden milliardenschwere Soforthilfen beschlossen. Die reichen Staaten sollen den ärmsten Länder der Welt dringend Saatgut finanzieren.
Sie sind doch nicht so zynisch, wie manche Konspirationisten meinen und versuchen daher jedes Leben zu retten. Ganz einfach: sie haben Angst vor einer Welle von Hungerrevolutionen, die auch in den Westen kommen könnte. Die Angst um ihren Job ist wichtiger als alles andere.
Neu 2008-04-18:
Revolutions-Stimmung in Ägypten:
Spiegel: Jagd auf das tägliche Brot must read!
Sie kriegen ihre Kinder nicht mehr satt, müssen sich jedes Stück Brot vom Munde absparen - und entladen ihre Wut in Massenprotesten: In Ägypten zeigt sich, was die weltweite Lebensmittelkrise in einem armen Land auslöst. Der Countdown für einen Aufstand der Armen läuft.
Irgendwann wird Mubarak wohl stürzen, wenn sogar schon die Oberschicht meckert.
Das wird dann wohl das 1. "Puppet-Regime" der Amerikaner sein, das fällt.
Neu 2008-04-17:
Die Preis-Proteste gehen weiter:
Handelsblatt: Nahrungsmittelkrise verschärft sich
In Haiti ist es zu neuen Auseinandersetzungen wegen der hohen Lebensmittelpreise gekommen. In Anbetracht der Hungerrevolten mehren sich die Rufe nach mehr Geld im Kampf gegen den Hunger. Auch für die Preise in Deutschland gibt es düstere Prognosen.
Und die Politiker versuchen auch dieses Problem mit Subventions-Geld zu bewerfen.
Neu 2008-04-14:
Inflations/Hunger-Revolutionen:
Spiegel: Die grenzenlose Wut der Hungernden
Weltweit hungern 850 Millionen Menschen. Ihre Verzweiflung löst Revolten in Nordafrika, Asien und Lateinamerika aus. Weltbank und Internationaler Währungsfonds warnen davor, dass regionale Mächte wie Ägypten kollabieren könnten, wenn die Lebensmittelpreise weiter drastisch steigen.
Siehe, wie schnell die Politik inzwischen handeln kann: EU beendet Biosprit-Subventionen
Nichts treibt die Politiker mehr an, als die Angst vor ihrem eigenen Sturz.
Die Marie-Antoinettes von Heute: Let Them Eat Ethanol!
Wie hat diese Königin der Arroganz geendet? |