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Diese Seite enthält spezifische Informationen rund um Rohstoffe und Energie, die sonst in kein Thema passen.
Durch den enormen Anstieg der Rohstoff-Preise wird eine eigene Kategorie erforderlich.
Hier der aktuelle Ölpreis: http://www.oil-price.net/index.php?op=switchlanguage&ref=%2F&lang=de
Neu 2008-07-23:
[21:15] Alle Rohstoffpreise fallen:
Bloomberg: Commodities Fall to 7-Week Low as Investors Shun Energy, Metals
Commodities dropped to the lowest level in seven weeks as a stronger dollar and rising equity markets eroded the appeal of oil, gold and corn as alternative investments.
``The world is in recession already,'' investor Marc Faber, who forecast the so-called Black Monday stock-market crash in 1987, said today in an interview with Bloomberg Television. ``I put out a negative view for industrial commodities for the second half of 2008 and I stick to this view.''
Es könnte etwa die Öl-Bubble geplatzt sein.
Jedoch ist es keine "Deflation", da der Dow steigt. Höchstwahrscheinlich ist es Markt-Manipulation, weil besonders der Goldpreis gedrückt wird.
Eine interessante Investition - eigene Rohstoffe:
Spiegel: Milliardenjagd unter Tage
Rohstoff-Fieber in der deutschen Provinz: Geologische Erkundungstrupps durchkämmen das Land von der Nordsee bis zum Bayerischen Wald.
Man darf dabei nicht an den derzeitigen Preis denken. Man muss an den Zusammenbruch der Reservewährungen denken und dass dann kaum mehr importiert werden kann. Ideal wäre die eigene Ölquelle - im eigenen Land.
Neu 2008-07-22:
[19:00] Gazprom - das Monopol:
FTD: Gazprom umzingelt Europa read!
Der Monopolist Gazprom kauft weltweit die Gasvorräte der großen Produzenten auf. Die Europäer haben im Kampf um eine Auswahl des Lieferanten kaum noch eine Chance - und sind dem Gebaren der Russen mehr und mehr ausgeliefert.
Hier wäre die Verhandlings- und Koordinierungsaufgabe der EU gefragt. Statt dessen Quält sie uns mit CO2 und Flüssigkeitsverboten in Flugzeugen.
PS: sobald die Zinsen massiv steigen und in Europa die Depression einsetzt, wird auch der Gasverbrauch massiv sinken. Was dann Gazprom?
Neu 2008-07-21:
[16:00] Das Ende des Biosprits:
Welt: Die Biospritbranche steht vor dem Ruin
Falsche Förderpolitik hat viel Geld in die Erzeugung von Treibstoff aus Raps und Soja gelockt - Nun macht die Politik eine Wende
Investoren-Hinweis: wer auf die Politik setzt, kann sich bald als verraten und verkauft sehen.
PS: die restlichen Subventions-Energien (Photovoltaik, Windenergie) kommen auch bald dran. Die Gläubigen sollten sich auf die Zwangsversteigerung vorbereiten.
[7:00] Low-Cost Airlines - ein Business-Modell stirbt:
Handelsblatt: Der perfekte Sturm
FTD: Teures Öl stoppt Boom der Billigflieger
Die Expansion der Billigflieger stößt an ihre Grenzen: Experten zufolge steht das rapide Wachstum, mit dem die Low-Cost-Carrier bisher um Investoren warben, wegen des stark gestiegenen Ölpreises vor dem Ende. Als klares Indiz gelte, dass der europäische Marktführer Ryanair Kapazitäten kürzt.
Die Verdoppelung des Ölpreises innerhalb eines Jahres trifft die günstigen Anbieter besonders. "Bei den Billigfliegern beträgt der Anteil der Kerosinkosten heute teils 50 Prozent, das ist deutlich mehr als bei etablierten Airlines", sagte Harald Meilicke, Luftfahrtspezialist bei McKinsey. Für die Billigfluglinien wird damit das eigene Geschäftsmodell zum Problem: Kerosin macht aufgrund niedriger Ausgaben für andere Posten einen großen Kostenblock aus - der nun alle Businesspläne zu sprengen droht.
Eines hat man bei dieser Analyse noch vergessen: die niedrigen Zinsen. Das wird der nächste Keulenschlag.
In Zukunft heisst es für die Masse: Essen oder Reisen.
[14:00] 210000l Kerosin für 215 Passagiere:
TIP: Warum THAI die Super-Langstreckenflüge einstellt
Die Tage der Super-Langstreckenflüge sind gezählt – Flüge von über 15 Stunden Dauer lohnen sich nicht mehr.
Das größte Problem der THAI-Flüge in die USA ist die beschränkte Anzahl von Sitzplätzen. In den dafür vorgesehenen Airbus A340-500 passen nur 215 Sitzen, davon 60 in der Business-Klasse. Das Flugzeug ist eine Spezialanfertigung, um 210 000 Liter Treibstoff transportieren zu können, die für den Flug benötigt werden. Ein Flugzeug, das nonstop von Bangkok nach New York fliegt, ist 17 Stunden (!) ununterbrochen in der Luft, etwa genau so lange dauert der Flug von Bangkok nach Los Angeles, um die Strecke von rund 13 000 Kilometern zurückzulegen...
Selbst bei voller Belegung rentiert sich das nicht mehr, denn es ergibt eine Tankrechnung von $224500 pro Flug, oder $1044 pro Passagier - bei voller Auslastung, die kaum erreicht wird. Ein Grossteil des Kerosins wird gebraucht - um Kerosin zu transportieren.
Neu 2008-07-20:
Auch die Fähren fahren langsamer:
Süddeutsche: Kraftlose Muskelprotze
Bis zu 480 Tonnen Gasöl verbrennt eine Schnellfähre pro Tag - kein Wunder, dass sich das die Redereien nicht mehr leisten können.
Langsam ist wieder angesagt. 4 B-747 Triebwerke fressen einfach zu viel.
Aber die Urlauber stauen weiter: 20 km Stau vor Tauerntunnel: Stillstand auf der Autobahn
Wann hören diese Staus auf? bei €3,4,5,6,10 pro Liter?
Neu 2008-07-19:
Auch die "lautstarke" Ryanair muss abspecken:
Spiegel: Ryanair nimmt sieben Flughäfen aus dem Programm
Hohe Treibstoffkosten veranlassen immer mehr Fluggesellschaften zur Streichung von Strecken: Billigflieger Ryanair kündigte für die Winterzeit einen massiven Rückzug von europäischen Flughäfen an und greift den britischen Airport-Betreiber BAA an.
Das Problem der "Billigflieger", sie haben für neue, "billige" Klientel das Fliegen ermöglicht, jetzt wird diesen Leuten das Resteinkommen von der Inflation aufgefressen. Man sieht hier, dass Ferienflüge nicht zu den "essentiellen" Ausgaben gehören.
Neu 2008-07-17:
Investment-Ideen für eine Zeit mit wenig Öl:
Bill James: Gas Lines Coming This Fall
In general, invest in companies:
with published plausible operations plans for how they will operate with fuel shortages.
that produce product verses services.
that preempt the need for oil; whose products support Advanced Renewable Tariffs and deployment of Personal Rapid Transit.
Specific sectors for investment are:
Self-reliance. Plant a garden and store 300 pounds of rice, beans and wheat. This is currently a cheap investment. When transport falters, food will be an uncertainty. If it is not needed, in a year give it to a food shelf bank.
Alcohol and tobacco companies. People will seek an escape.
Guns and ammunition companies. Peak Oil will destroy world peace and be hell on local peace.
Railroads can move goods very efficiently. Food distribution should depend on railroads.
Personal Rapid Transit companies and their suppliers (disclosure, this author is the founder of JPods). This industry is building urban ultra-light rail networks that provide the efficiency of rail transportation in cities.
John Deere (DE), other farm implements, seed and gardening companies. Victory gardens will be universal.
Companies whose products deal with food preservation.
Specific trucking companies that specialize in moving foodstuffs.
Food companies and grocery store chains with published plans for how they will deal with energy availability.
Real estate around railheads.
Scooter and bicycle companies.
Metal recyclers and natural resource companies. There will be a crash program to build Personal Rapid Transit (ultra-light rail, Ref: Article on investing in PRT).
Windmills, solar, hydro, natural gas, coal and nuke companies.
Electrical utilities that are hydro, nuke and/or with reliable access to coal.
Refineries that have domestic oil suppliers and can operate economically with diminished feed stocks.
Aber Vorsicht: alle Branchen darin, die Kreditabhängig sind, sind kein gutes Investment.
Neu 2008-07-14:
[9:30] Für die Masse - ausgeflogen:
WIWO: Aus der Traum vom Fliegen
Der Alptraum vom Fliegen: Ein Wirrwarr an Vorschriften, harter Wettbewerb, verkrustete Strukturen und ein fast paranoider Fokus auf Sicherheit. Die Luftfahrt ist in der Dauerkrise. Nun geraten Fluglinien, Flugzeughersteller und Flughäfen durch hohen Ölpreis und wackelige Konjunktur in Existenznot. Für Passagiere wird Fliegen wieder Luxus, viele Pendler verlieren gar die Basis ihrer Lebensentwürfe.
Nix mehr Mallorca. Dann ziehen auch die "Promis" von dort weg, weil ihnen das Volk fehlt.
Neu 2008-07-13:
Jim Rogers: bald $200 Öl:
Infowars Video: Jim Rogers: Dollar Doomed, Oil Will Go Over $200 per Barrel Soon
Anders ausgedrückt: Öl ist das neue Geld (weil man die Goldpreis drückt).
Wird auch Stahl zu einer Art von Geld?
Spiegel: ThyssenKrupp-Chef verlangt höhere Stahlpreise
Der deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp will höhere Preise durchsetzen. Konzernchef Schulz erklärte im SPIEGEL-Gespräch, Grund seien die enorm gestiegenen Kosten für Eisenerz und Kohle. Massive Kritik übt er auch an der chinesischen Konkurrenz.
Das Finanzsystem wird ringsum von den Rohstoffpreisen eingekreist.
Neu 2008-07-10:
[13:30] Leserzuschrift-DE - der Individualverkehr für Alle geht zu Ende:
http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Exportlandmodel.jpg
In obigem Artikel wird das "Export-Land-Modell" des texanischen Geologen Brown beschrieben.
Es sagt aus, daß die derzeitigen jährlichen Produktionsrückgänge der Ölförderung mit einem um 2,5% steigenden Verbrauch der Förderländer einhergeht. Das hat zur Folge, daß binnen 9 Jahren das ganze Öl von der Förderländern verbraucht wird.
Heute habe
ich gelesen, daß in Rußland spätestens in 3 Jahren mehr Autos als in Deutschland verkauft werden, diese Nachricht bestätigt die Thesen Browns.
In der Praxis bedeutet das, weil auch Menschen außerhalb dieser Länder noch Öl wollen, einen drastischen Preiskampf. Das stark volatile Verhalten deutet ebenfalls auf den Preisdruck nach oben hin. Die Gesundbeter des Systems begreifen -noch - nicht, daß das Modell "Individualverkehr für Alle" am Ende ist. Die Preisspirale hat eben erst begonnen...
Essen oder fahren, das ist die Wahl.
[10:30] Wird die Öl-Bubble bald platzen?
FW-Engdahl: Platzt in Kürze die spekulative Ölpreisblase?
Am Donnerstag, dem 3. Juli, erreichte der Ölpreis einen absoluten Rekordhöchststand von 145,85 US-Dollar, und die Investmentbank »Goldman Sachs« geht davon aus, dass er schon bald die 200-Dollar-Marke übersteigen wird. Sind dies Anzeichen dafür, dass die größte Spekulationsblase aller Zeiten bei Rohstoffpreisen demnächst im Begriff ist, zu platzen? Es gibt ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass dies schon bald der Fall sein könnte. Sollte dem so sein, können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Insider an der Wall Street – die sich immer noch die Wunden lecken, die sie sich durch ihre Dummheiten mit der Verbriefung von »Wert«papieren wie den zweitklassigen US-Hypothekenkrediten und den Riesenverlusten damit zugezogen haben – genauso schamlos Riesengewinne durch Spekulation auf den Rückgang des Ölpreises machen werden, wie sie es auch schon auf seinem Weg nach oben getan hatten.
Der Autor hat recht, wenn er meint, dass der Ölverbrauch durch die nachlassende Wirtschaft zurückgeht. Aber meiner Meinung nach überschätzt er den Spekulations-Anteil.
Wenn die Zentralbanken weiter wie jetzt Geld in ihr System pumpen, werden die Rohstoffe weiter steigen, auch wenn die Wirtschaft zurückgeht. Aber Gold & Silber werden letztendlich stärker steigen als Öl, da sie bequemer zu handhaben sind als Öl. Nicht jeder will in Futures spekulieren.
Hier ist eine Untergrenze für den Ölpreis: Ölförderung wird immer teurer
Neu 2008-07-08:
Die Rohstoff-Bubble:
Yahoo: Exzesse bei Derivaten: Rohstoffrally weckt Subprime-Erinnerungen
Eine mögliche Ursache für die gewaltige Verteuerung von Rohstoffen wie Öl sind außerbörsliche Engagements von Finanzinvestoren. Dazu zählen Swaps, Commodity Linked Discount Bonds und eben Commodity Linked Structured Notes. Laut einer Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich belief sich das ausstehende Volumen dieser Rohstoffprodukte Ende 2007 auf 9000 Mrd. $. Rothman sorgt sich: Was passiert, wenn diese Positionen aufgelöst werden?
Wenn die Zinsen steigen, geht auch diese Bubble zu Ende, sonst wahrscheinlich nicht.
Wann rutschen unsere Politiker auf Knien bettelnd zu den Arabern?
Spiegel: Industrieländer bitten verzweifelt um mehr Öl
Sie wollen die Energiepreise drücken, doch den G-8-Chefs fehlen die Mittel - nun rufen sie die Förderländer auf, bitte schnell mehr Öl bereitzustellen. Über Sparmöglichkeiten wird höchstens abstrakt debattiert, stattdessen streiten die Europäer plötzlich über Steuersenkungen.
Einfache Lösung: Zinsen anheben.
Stattdessen legen Sie Unsinns-CO2-Steuern auf die Airlines: Airlines müssen für CO2-Ausstoß zahlen
Diese Politiker wissen nicht, was sie noch erwartet. Sie tun stur mit ihrem Unsinn weiter.
Neu 2008-07-07:
[8:00] Die 3. Ölkrise?
NZZ: Mitten im dritten Erdöl-Schock
Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn um 50 Prozent gestiegen. Er heizt die Teuerung an und droht weltweit die Konjunktur abzuwürgen. Experten sprechen vom dritten Erdöl-Schock. Über die Gründe der Preisexplosion wird heftig gestritten. Auf eine Entspannung ist höchstens kurzfristig zu hoffen.
Es gibt das Problem des Peak-Oil, d.h. die Ölförderung geht zurück.
Solange die Zinsen künstlich nach Unten manipuliert werden, wird es keine massive Nachfrage-Einschränkung geben. Also steigt der Preis weiter - wie in den 1970ern.
Die Gasproduzenten hängen sich an: Gaskunden drohen Zusatzkosten von mehreren tausend Euro
Neu 2008-07-06:
Getreidepreis-Drückung mit den Methoden des Goldkartells:
Welt: Industrieländer füllen ihre Kornspeicher
Die G-8-Staaten wollen offenbar Getreidereserven zur Stabilisierung der Lebensmittelpreise anlegen. Jedes Land soll eine bestimmte Menge an Getreide lagern. Im Bedarfsfall sollen diese Reserven dann koordiniert in den Markt fließen. Damit wollen die Industrieländer Spekulanten das Wasser abgraben.
Die Idee könnte von Hank Paulson kommen. Aber dazu muss man zuerst einmal Vorräte haben (die gibt es also nicht). Ein Aufbau treibt die Preise noch höher.
Neu 2008-07-05:
Worum es beim Biosprit wirklich geht:
Spiegel: Wieso Bush für Biosprit kämpft
Für die USA sind Biokraftstoffe nicht verantwortlich für die Explosion der Lebensmittelpreise - ganz im Gegensatz zur Weltbank, die dem Öko-Sprit fast die alleinige Schuld gibt. Tatsächlich hat der Unterschied einen einfachen Grund: Präsident Bush verfolgt eine eigene Agenda bei dem Thema.
Dass Bush den Natur-Treibstoff in Schutz nimmt, verwundert nicht: Auf rund einem Drittel der Äcker werden in den USA Pflanzen zur Herstellung von Bioethanol angebaut. "Das sind riesige Flächen", sagt Umweltexperte Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung Essen (RWI). "Und die Agrar-Lobby, die dahinter steht, ist stark". Frondel hält die Produktion der USA für übermäßig und die Argumente Klimaschutz und Energiesicherheit, mit der Bush den Biosprit stets verteidigt, für Ausreden: In Wahrheit, sagt der Experte, gehe es um die Förderung der heimischen Landwirtschaft. Schließlich sei der Biosprit staatlich subventioniert.
Neben Dummheit ist ist es einfach die Subventionierung der Agrarlobby. Die Nebeneffekte hat man nicht bedacht.
Dazu spielen sich andere jetzt als Weltretter auf: Merkel warnt Regierungschefs vor Staaten-Kollaps
Kommt gut in den Medien an. Ansonsten ist diesen Typen die Welt egal.
Neu 2008-07-03:
[11:30] Crack-Up-Boom beim Öl - $145:
Welt: Ölpreis knackt auch die 145-Dollar-Marke
Ein Rekord jagt den nächsten: Der US-Ölpreis ist am Donnerstagmorgen auf ein Allzeithoch von über 145 Dollar gestiegen. Und das drückt kräftig auf die Stimmung. Der Dow-Jones-Index hatte bereits gestern um 1,5 Prozent nachgegeben – auf den tiefsten Stand seit August 2006.
Hier ist eindeutig eine Flucht in den Realwert Öl im Gang. Der Ölmarkt hat ein so grosses Volumen, sodass er auch Gelder von Pensionsfonds, etc. aufnehmen kann.
Den Ölproduzenten gefällt es sicher.
Neu 2008-07-02:
[13:30] Stahlpreise - Autoabspecken ist gefragt:
Süddeutsche: Sparen - nur wie?
Die Stahlpreise explodieren und die Verbraucher bekommen es zu spüren. Autos, Wohnraum, Bahnfahren – alles wird teurer. Besonders die Autobauer leiden. Verzweifelt suchen sie nach Alternativen.
Ein Kleinwagen wiegt heute schon leer 1300kg. Vor 20 Jahren war er halb so schwer.
Die Autohersteller werden sich wohl von vielen "Features" verabschieden müssen. Aber das fällt in Europa offenbar genauso schwer wie in den USA.
[10:30] Kerosinpreis - die Hotels müssen Federn lassen:
Spiegel: Neckermann streicht teure Hotels und erhöht Reisepreise
Im nächsten Neckermann-Reisekatalog wird sich der gestiegene Ölpreis bemerkbar machen: In den meisten Top-Urlaubszielen soll beim Hotel gespart werden, wie der Konzern Thomas Cook ankündigt. Bei einigen Reisen steigen die Preise.
Die Ölscheichs kann man nicht drücken, die Hoteliers schon.
An alle Hoteliers unter den Lesern: die guten Zeiten sind jetzt vorbei, man sollte sein Hotel verkauft haben. Das wird eine der schlimmsten Branchen.
Neu 2008-06-30:
[20:00] Wenn die Airlines Kerosin sparen:
Süddeutsche: Sparmaßnahmen der Airlines: Jedes Gramm zählt
Sind sie auch bereit, Slots auf den Flughäfen aufzugeben? Bisher sind sie sogar mit 50-Sitzern zwischen Hubs geflogen, nur um die Slots zu halten.
PS: Einsparungsvorschlag: entfernt dier leuchtenden Rauchverbots-Zeichen, es darf ohnehin niemand rauchen. Oder ist Macht zeigen so wichtig?
Übrigens Öl war heute schon auf $143.
Neu 2008-06-29:
[12:00] Bringt der hohe Ölpreis die Globalisierung um?
FAZ: Wird sich die Globalisierung umkehren?
Eine logische Konsequenz der Arbeitsteilung auf der Welt, so unaufgeregt sahen es Marktwirtschaftler. Unternehmen lassen dort produzieren, wo die Herstellung die geringsten Kosten verursacht. Dass dies auch mit frisch gefangenen Meeresfrüchten geschieht, war nur das Spiegelbild des weltweiten Teile-Tourismus, der auch die industrielle Fertigung so über die Welt verteilte, dass die Kosten minimiert wurden. Da konnten Ökologen und andere Globalisierungskritiker noch so schimpfen: Ein System sei pervertiert, wenn es Krabben mehr als 4500 Kilometer durch die Welt schicke, bevor sie als Salat im Supermarkt verkauft werden.
Die Transportkosten sind zu vernachlässigen.“ Diesen Satz haben Millionen Volkswirtschaftsstudenten gelernt, wenn sie sich an der Universität mit der neoklassischen Außenwirtschaftstheorie befasst haben. Ihre zentrale Aussage: Die Herstellung eines Gutes siedelt sich dort an, wo die Wirtschaft am besten versorgt ist mit dem Produktionsfaktor, der dafür am meisten gebraucht wird. Im Fall Marokko heißt das: Krabben werden dort gepult, wo Arbeitskraft günstig ist.
Die Transportkosten sind schon höher, aber im Regelfall immer noch zu vernachlässigen.
Die kommende Unkonvertierbarkeit der Währungen und die hohen Zinsen werden der Globalisierung den wirklichen Garaus machen.
Neu 2008-06-28:
[17:30] Spritwucher-Protest:
ORF: Brachialprotest in Frankfurt
Aus Protest gegen die hohen Spritpreise hat ein 30 Jahre alter Arbeitsloser aus Bayern am Freitag mitten in Frankfurt sein eigenes Auto angezündet. Der Mann stellte den Wagen auf einer Grünanlage vor der Frankfurter Messe ab, übergoss ihn mit Benzin und zündete ihn an. Als die Feuerwehr eintraf, war das Auto bereits ausgebrannt.
Natürlich wird er wegen "Umweltschädigung" angezeigt, wie sollte das in Deutschland anders sein. Besser wäre es gewesen, das Auto im Kanzleramt anzuzünden.
Andere dagegen stauen immer noch wie früher: Drei Stunden Wartezeit: 20 Kilometer Stau vor Tauerntunnel
Die erste große Reisewelle im Sommer 2008 erreichte am Samstagvormittag in Salzburg seinen Höhepunkt. Gegen Mittag stand vor dem Nordportal des Tauerntunnels eine 20 Kilometer lange Blechkolonne, die Anfahrtszeit betrug rund drei Stunden, berichtete der ÖAMTC in einer Aussendung. Der Zustrom vor allem aus Bayern war zu diesem Zeitpunkt noch voll im Gang.
Sooo teuer kann Benzin ond Diesel doch noch nicht sein. Sonst gäbe es solche Staus nicht.
PS: welcher Idiot wartet 3 Stunden vor dem Tunnel? über den Radstädter Tauern und Katschberg geht es viel schneller. Die Wartezeit wird angezeigt.
[15:30] Funktionieren Airlines bei Öl $135 nicht mehr?
Presse: "Bei Ölpreis von 135 Dollar funktionieren Airlines nicht mehr"
"Viele Airline-Geschäftsmodelle funktionieren bei einem Ölpreis von 135 Dollar nicht mehr", warnt Douglas Runte von RBS Greenwich Capital "Spiegel Online" zufolge. Das Dilemma der Fluglinien ist klar: Zwar sollen die alten spritfressenden Flugzeuge durch neue ersetzt werden - doch dafür fehlt vielen durch die hohen Kerosinpreise unter Druck geratenen Gesellschaften das Geld.
Ich bin gerade letzte Woche bei einem Ölpreis von über $135 geflogen. Es hat funktioniert, die Air-Berlin-Flieger waren zu ca. 60% voll (es gibt schlimmere Auslastungen).
Es ist klar, dass die Branche ihre Kapazitäten reduzieren muss, denn Fliegen ist für die meisten nicht-essentiell.
In Zukunft bleiben uns vielleicht diese Transport-Möglichkeiten.
Hauptsache, nicht selbst tragen müssen.
[10:30] Auch bei $140 kann der Ölpreis noch steigen, etwa auf $142:
Standard: Ölpreisrekord zu Ferienbeginn
Der Ölpreis legte am Freitag mehr als zwei Dollar zu und erreichte ein neues Rekordniveau. Das Fass (159 Liter) US-Leichtöl stieg um 1,5 Prozent auf über 142 Dollar (90,08 Euro). Die für die EUwichtige Sorte Brent kostete mit 141,98 Dollar ebenfalls 1,5 Prozent mehr als am Vorabend. Die "magische Marke" von 150 Dollar sei nicht mehr weit, und das führe dazu, dass Marktteilnehmer nach Gründen für einen weiteren Anstieg geradezu suchten, so Rohstoffanalyst Eugen Weinberg von der Commerzbank.
Die "Experten" sind sowieso ratlos: Rätselraten um das schwarze Gold
Sehen wir noch $150 bis zum 4. Juli? - wie angekündigt.
[20:00] Die OPEC hofft sogar auf $170: Opec hofft auf Ölpreis bis 170 Dollar im Sommer
Neu 2008-06-27:
[10:00] Was kommt zuerst? Öl $200 oder der Finanzkollaps?
Bloomberg: World Economy Would Collapse If Oil Hit $200, Deutsche Says
The global economy would collapse if oil hit $200 a barrel, said the top energy analyst at Germany's largest bank.
``Two-hundred dollar oil would break the back of the global economy,'' Deutsche Bank AG's Chief Energy Economist Adam Sieminski said in an interview today in Tokyo. ``Next step after $200 would be global recession and bad news for everybody.''
Ich glaube, der Finanzkollaps. Aber bei Öl $200 sind nur die Auswirkungen auf die Zinsen entscheidend. Sonst stimmt die Analyse.
[9:00] Rohstoffe steigen weiter, solange die Geldpolitik so bleibt:
VOX: Exploding commodity prices, lax monetary policy, and sovereign wealth funds
If speculators attempt to stockpile commodities, commodity prices will go up. And they will go up as much as necessary to discourage the speculators from adding to their stocks, that’s all......
Here, one of the world’s leading macroeconomists argues that the explosion of commodity prices is the result of a very real global financial storm associated with excess liquidity in several non-G7 countries and nourished by the low interest rates set by G7 central banks. The commodity price explosion is a harbinger of future inflation.
Das Geld geht von den Papierwerten in die Rohstoffe...weil die Rohstoffe mehr Performance bringen.
Zur gestrigen, lateinischen Zuschrift eine weitere Zuschrift-DE:
Ich kenn den Satz eher in der Form:
Annuntio vobis gaudium magnum = Ich verkünde euch eine große Freude
Bitte keine weitere Zusendungen (es waren mehrere) zu Latein-Exkursen. Ich habe nie Latein gelernt (aber trotzdem studiert), kann daher nicht entscheiden, was richtig ist.
Neu 2008-06-26:
[21:30] Ölpreis bei $140:
Süddeutsche: Ölpreis erstmals über 140 Dollar
Er steigt und steigt und steigt: Der Ölpreis hat am Donnerstag erstmals die Marke von über 140 Dollar pro Barrel erreicht.
Wieder eine runde Marke erreicht. Wann kommt $150 - bis zum 4. Juli wie vorhergesagt?
Es wird eindeutig mehr Geld als Öl produziert.
Leserkommentar: Annuntio vos gaudium magnum
Ich kann zwar kein Latein, merke aber, dass sich hier jemand freut.
[11:00] Leserkommentar-DE zu Öl und CO2:
Wieso sollen die OPEC-Staaten ihre Förderung erhöhen???
Nach dem Kyoto-Protokoll, das alle wesentlichen Industriestaaten unterschrieben haben (wenngleich es einzelne Abweichler nicht ratifiziert haben) sollen die CO2-Emissionen doch (in den Industrieländern bis 2012 um durchschnittlich 5 % unter den Stand von 1990) reduziert werden.
Soweit ich die globalen Stoffkreisläufe verstehe, heißt das doch, dass auch der Verbrauch an fossilen Energieträgern entsprechend begrenzt werden soll. Also werden die Ölscheichs ihrer globalen Veranstaltung doch am besten gerecht, wenn sie ihre Förderung freiwillig auf die mit den Kyoto-Zielen verträgliche Menge begrenzen ...
... womit sich der Handel mit Emissionsrechten erübrigen würde und der Markt regeln könnte, wer wieviel der vorgebenen Gesamtölmenge verbraucht ;-)
Oder sind Politiker geistig überfordert, beim Ölgipfel vor ein paar Tagen dieselben Ziele zu verfolgen wie 1997 in Kyoto?!
Ja, die Politiker sind überfordert. Sie laufen nur dem jeweils aktiellen Trend nach. Wenn der Ölpreis weiter steigt und auch die Zinsen, ist Kyoto und CO2 tot. Denn dann haben die Politiker ganz andere Probleme beim Machterhalt.
Neu 2008-06-25:
[10:30] Auto-Blech wird teurer:
Welt: Steigende Erzpreise verteuern Autos deutlich
Der Preis für Eisenerz hat sich vedoppelt. Das setzt eine Spirale in Gang, in deren Folge auch Autohersteller mit deutlich höreren Kosten zu kämpfen haben. Doch mit Sparen allein können sie nur einen Teil davon ausgleichen. Jetzt müssen sich Verbraucher wohl auf rasant steigende Preise für Neuwagen einstellen.
Besitzt jemand Aktien von Autoherstellern? die kommen jetzt in die Zwickmühle aus massiv steigenden Kosten und sinkendem Absatz.
[18:00] Die Entlassungen in der Autoindustrie beginnen: Volvo will 1 200 Stellen streichen
[18:00] Und die Preise steigen: Audi und Nissan werden teurer
In Österreich etwa kann man praktisch jedes Audi-Modell als Firmenauto vergessen, da der Listenpreis über der €40000 Steuergrenze ist.
Die meisten Autos dieser Klasse werden aber als Firmanautos angeschafft.
Leserzuschrift-DE dazu:
die sehr starken Bewegungen von EInzelwerten an der Börse sowie die gestrige dreiste Manipulation des Goldpreises nach unten nehme ich zum Anlass, Ihnen heute ein paar Zeilen zu den Autobauern zu schreiben.
Bisher gingen wir immer davon aus, dass es wohl eine Bank sein werde, die als erstes über die Klinge springt und somit das ganze Kartenhaus zum Einsturz bringt. Bei Bear Stearns wäre es beinahe so weit gewesen, mit der Übernacht-Aktion und dem Blanko-Freibrief durch die FED wurde der "Tag X" noch einmal abgewendet. Dieses Beispiel zeigt mir, dass im Prinzip jede größere Bank, die in Schwierigkeiten gerät, von der Fed aufgefangen werden wird, nur wird man dies zukünftig etwas frühzeitiger machen als damals im März. In Bezug auf die Banken scheint es darauf hinauszulaufen, dass sukzessive alle nennenswerten Institute mehr oder minder offen zentralisiert (verstaatlicht will ich es nicht nennen) werden.
Nun kommen wir zur Autobranche: die Lage ist schlichtweg katastrophal, im Grunde genommen sogar aussichtslos. Der Verkaufsrückgang von annähernd 40% für GM und Ford in USA im Juni ist ja nur die Spitze des Eisberges, es sind auch alle anderen Hersteller betroffen; im US-Markt verdient kein einziger Hersteller mehr Geld. Die Verkaufszahlen sind rückläufig, die Prognosen noch schlechter und das einzige was steigt sind die Rabatte und die Wertabschläge für Finanzierungsrückläufer. Neben den USA schwächeln aber auch bereits andere Märkte massiv, allen voran Großbritannien, Spanien, aber auch in China geht der Boom langsam aber sicher zu Ende. In Kern-Europa ist der Markt aufgrund der hohen Benzinpreise ebenfalls tot; Privatkäufe brechen drastisch ein, und auch beim Leasinggeschäft geht der Trend zu kleineren Fahrzeugen.
Zu dem ganzen Absatzdilemma und den sinkenden Verkaufspreisen kommen nun noch drastisch gestiegene Kosten für Energie und Rohstoffe, die von den Vorlieferanten direkt an die Hersteller weiter gereicht werden, jedoch nicht mehr vom Kunden bezahlt werden können. Aufgrund der hohen Überkapazitäten in der Branche ist auch ein gezieltes Zurückfahren der Produktion keine Lösung; momentan wird noch darauf gehofft, dass es sich um eine vorübergehende Delle handelt. Bei einem Ölpreis auf jetzigem Niveau gehen jedoch in spätestens 6 Monaten in der Branche alle Lichter aus.
Nun komme ich zurück zu GM. In den letzten Tagen war GM regelmäßig Hauptverlierer im Dow. Ich habe den Eindruck, dass der offizielle Konkurs eines der 3 Dinosaurier oder gar aller drei gleichzeitig unmittelbar bevorsteht. Nach ordnungsgemäßer Rechnungslegung müssten aufgrund der hohen Schulden eigentlich alle drei bereits längst Konkurs angemeldet haben, aber bisher wollte man diese Negativ-Schlagzeile vermeiden, da dann auch dem dümmsten Joe-Sixpack klar würde, dass irgendwas nicht mehr stimmen kann.
Ich habe die Vermutung, beweisen kann ich sie natürlich nicht, dass wir innerhalb der nächsten Monate erleben werden, wie es hier zu einem Mammutkonkurs kommen wird, der einerseits die uneinbringbaren Verbindlichkeiten eliminieren und andererseits die noch brauchbare realwirtschaftliche Substanz in die Hände des Staates oder eines "Retters" überführen soll. Ein solches Ereignis wäre natürlich prädestiniert für die Ausrufung des Notstandes in den USA und die Verschiebung bzw. Annulierung der Präsidentenwahl, die andernfalls Obama klar gewinnen würde. Im Prinzip ist so eine Vorgehensweise nichts neues: die Riesenvermögen der russischen Oligarchen wurden auch dadurch zusammengerafft, in dem man die Betriebe vorsätzlich ruinierte und dann billig aufkaufte, warum sollte dies in Amerika nicht so gehen?
Dieses ganze Szenario wäre natürlich Wasser auf die Mühlen des Goldpreises, die Marke von 1.000 wäre dann bereits im August sicher überwunden. Aus diesem Grund kann ich mir auch vorstellen, dass unter Umständen erwogen wird, bereits vor einem starken, für die Massen merkbaren Anstieg ein Goldverbot auszurufen. Dies hätte den Vorteil, dass es wenig Aufschrei unter dem Pöbel gäbe, und man vielleicht sogar noch Schadenfreude über die Goldbugs ernten würde. Wie es mit der Umsetzung eines solchen Verbotes aussieht, kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, es wird langsam Zeit, das Edelmetall aus den Banktresoren zu holen. Und das Papiergeld vom Bankkonto.
Mitte November ziehen wir Bilanz, wie viel von dem Szenario eingetroffen ist. Ich wünsche Ihnen bis dahin weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Lassen Sie sich nicht von akademischen Stümpern beirren.
Viele Autokonzerne werden über die Klinge springen, die Aktien des überlebenden Rests werden sehr billig.
Neu 2008-06-23:
[20:00] Leserzuschrift-AT - Benzinpreise international:
BENZINPREISE INTERNATIONAL
Afganistan Normalbenzin € 0,43
Algerien Diesel € 0,11
Aserbeischan Diesel € 0,31
Ägypten Diesel € 0,14
Äthiopien Super € 0,24
Bahamas Diesel € 0,25
Bolivien Super € 0,25
Brasilien Diesel € 0,54
China Normal € 0,45
Ecuador Normal € 0,24
Ghana Normal € 0,09 !!!!!!!
Grönland Super € 0,50
Guyana Normal € 0,67
Hong Kong Diesel € 0,84
Indien Diesel € 0,62
Indonesien Diesel € 0,32
Irak Super € 0,60
Kasachstan Diesel € 0,44
Katar Super € 0,15
Kuwait Super € 0,18
Kuba Normal € 0,62
Lybien Diesel € 0,08 !!!!!!!
Malaysia Super € 0,55
Mexico Diesel € 0,41
Moldau Normal € 0,25
Oman Super plus € 0,20
Peru Diesel € 0,22
Philippinen Diesel € 0,69
Russland Super € 0,64
Saudi Arabien Diesel € 0,07 !!!!!!
Südafrika Diesel € 0,66
Swasiland Super € 0,10 !!!!!!
Syrien Diesel € 0,10 !!!!!
Trinidad Super € 0,33
Thailand Super € 0,65
Tunesien Diesel € 0,49
USA Diesel € 0,61
Venezuela Diesel € 0,07 !!!!!
Vereinigte arabische Emerate Diesel € 0,18
Vietnam Diesel € 0,55
Weissrussland Diesel € 0,51
EU und dem Finanzminister sei dank ist der Österreicher dumm genug sich
abzocken zu lassen.
(Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer auf Benzin) Bitte dieses E-Mail
weiter zu schicken damit
wenigstens einige Leute erkennen wie stark Österreich geneppt wird.
Alle Preise unter €0,60 sind subventioniert.
[17:00] Wie wird ein Ölpreis von $300 schmecken?
Spiegel: Institut warnt vor Ölpreis von 300 Dollar
110, 120, fast 140 Dollar pro Fass: In den vergangenen Monaten eilte der Ölpreis von Rekord zu Rekord. Das französische Institut IPP warnt nun, der Trend werde sich langfristig fortsetzen. Bis 2015 könnte das Barrel mehr als doppelt so teuer sein wie heute - wenn die Welt keine Antworten findet.
$300 kommt viel früher als 2015, vermutlich noch 2008 wenn der Dollar richtig in die Knie geht.
Derzeitiger Ölpreis $136, obwohl die Saudis angeblich mehr produzieren:
[9:30] Nichts rausgekommen aus dem Öl-Gipfel:
FTD: Saudisches Öl droht zu versickern
Enttäuschender Ausgang des Krisentreffens: Die von Saudi-Arabien angekündigte Erhöhung der Ölproduktion wird von den jüngsten Ausfällen in Nigeria komplett zunichtegemacht.
Es gibt ein wirksames Mittel gegen den hohen Ölpreis: die Zinsen kräftig erhöhen, aber das wollen die Politiker auch nicht. Kommt aber trotzdem.
Neu 2008-06-22:
Solar-Kritik: http://www.solarresearch.org/1796058.htm
Für alle, die immer schon wissen wollten, was nicht in den Prospekten der Solaranbieter steht.
Neu 2008-06-21:
Treibstoffkosten - die Globalisierung wird zurückgedreht:
Welt: Hoher Ölpreis stoppt die Globalisierung
Die hohen Energiekosten schränken den Güterverkehr und die Mobilität bereits ein. Immer mehr Menschen verzichten auf das Auto, Airlines legen Flugzeuge still, der Welthandel tritt auf die Bremse. Es mehren sich Hinweise, dass das Auto bald nicht mehr der Deutschen liebstes Kind sein wird.
Das hätten sich die "Eliten" nicht gedacht: dass ihre geliebte "Globalisierung" zurückgedreht wird - wegen der Transportkosten.
Aber das ist erst der 1. Streich. Der viel massivere Einbruch wird erst dann kommen, wenn Dollar & Euro unkonvertierbar werden.
Massenhaft zurück auf Fahrrad: Franzosen mausern sich zum Volk der Radfahrer
Der Mogambo Guru hat noch ein Opfer ausgemacht: Rohöl steigt und hat gedrucktes Geld auf dem Gewissen
Das Papiergeld. Deshalb dürften die G-8 Führer und Zentralbanken in wirklich heller Panik sein.
Die Gewinner: Ölscheichs und Gold.
Die Verlierer: Autoindustrie, alles was mit Transport zu tun hat, Tourismus, Outsourcing, Banken
[20:30] Leserzuschrift-DE zu den Kerosinkosten:
Was ich gestern auf n-tv sah konnte ich kaum glauben. Die Airlines stehen so unter Druck das künftig die Kopfkissen und Decken aus den Flugzeugen entfernt werden sollen, außerdem soll jeder Passagier vor dem fliegen noch mal auf die Toilette da man nicht mehr so viel Wasser mit an Bord nehmen will um Treibstoff zu sparen. Was machen die erst bei einem Ölpreis von 200-250 Dollar.
Was sie bei $200 machen? Zusperren! Denn dann reisst es die Zinsen auch nach Oben. Das sind die nächsten Kosten, die die Airlines erdrücken werden.
Neu 2008-06-19:
Das Reis-Orakel:
Spiegel: Solche Preise lösen Kriege aus
Reis ist in Asien gleichbedeutend mit Leben. Aber was ist, wenn sich die Menschen ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können? Ungebremst schießt der Preis derzeit nach oben, was Händler und Politiker schon von den unkalkulierbaren Risiken einer Hungerkrise sprechen lässt.
Der Hunger kommt erst richtig.
Neu 2008-06-18:
[12:30] Segway - das Fortbewegungsmittel der Zukunft?
Spiegel: Segway wird in den USA zum Verkaufsschlager
Plötzlich ist er ein Hit: Lange war dem eigenwillige Zweirad-Roller Segway nur ein bescheidener Erfolg vergönnt - jetzt ziehen die Verkaufszahlen in den USA rasant an. Der Vorteil des Stadtflitzers: Er kommt ohne Benzin aus.
Die anziehenden Segway-Verkaufszahlen sind auch ein Armutszeugnis für die Autoindustrie. Mutmaßlich würden viele Amerikaner wohl lieber ein vierrädriges Elektrogefährt kaufen - aber es gibt keine. Die ersten seriengefertigten E-Autos, die sich an der Steckdose aufladen lassen, dürften erst 2010 auf den Markt kommen.
Besser wäre etwas "Vierrädriges", aber das gibt es nicht. Die Autohersteller bauen lieber schwere Hybrid-SUVs.
[9:30] Jetzt ist auch die Frachtfliegerei "dran":
FTD: Ende des Frachttraums
Das Auftanken einer Cargo-Maschine ist heute doppelt so teuer wie vor einem Jahr. Die Kosten sind kaum mehr auf die Kunden abwälzbar. Hinzu kommt: Der Branche drohen satte Überkapazitäten.
Es passiert zurzeit zweierlei: Die explodierenden Kerosinpreise drängen zuerst jene Fluggesellschaften aus dem Markt, die mit "fuel burnern", also mit alten, spritfressenden Maschinen unterwegs sind - wie etwa die britische MK Airlines, die seit vergangenem Freitag mit ihrer Boeing 747/200-Frachtflotte in die Insolvenz gezwungen wurde. Kein Flieger hebt mehr ab.
"Massives überproportionales Angebotswachstum führt zu weiterem Preisdruck", sagt der LH-Cargo-Chef. Zugleich verweigern viele Kunden, wie etwa die weltumspannend tätigen Logistiker Panalpina, Kühne+Nagel, DB Schenker und DHL, reguläre Aufschlagzahlungen bei den Frachtraten. Es reicht ihnen, dass sie über den Treibstoffzuschlag die hohen Kerosinpreise derzeit schon zu einem großen Teil mittragen müssen.
Überall das gleiche Problem: die Nachfrage geht zurück, aber die Kosten steigen und sind nicht überwälzbar.
Interessant auch die Aussage, dass die Flieger in Richtigung Asien bisher schon halb leer geflogen sind.
Noch einige Flotten-Verkleinerungen: Air Canada will bis zu 2000 Stellen abbauen, US-Fluglinie muss Flotte verkleinern
[11:30] Gleichzeitig schleudern die Fluglinien schon wieder - hier eine Werbemail der AUA:
Große Strecken fliegen. Kleine Preise zahlen! Entdecken Sie New York ab 579 EUR und viele weitere Städte in den USA und Asien zum Aktionspreis.
Sind die Flieger etwa leer? Betankt müssen sie trotzdem werden.
[12:30] Kommt für die Alitalia jetzt das Aus? Die Krise spitzt sich zu - Insolvenz droht
[18:30] Air Berlin reduziert auch: Air Berlin streicht Flugplan zusammen
Jetzt kommt der grosse Horror bei Boeing und Airbus. Wer nimmt noch neue Flugzeuge ab, während sich die Wüste von Arizona damit füllt.
[9:30] Aus für die Glühlampe per Dekret?
Spiegel: Europäer dürfen bald keine Glühbirnen mehr kaufen
Die Tage der Glühlampe sind gezählt: Ab 2009 soll sie schrittweise aus europäischen Haushalten verschwinden, berichtet eine Zeitung. Damit will die EU ihren Klimaschutzzielen näher kommen.
Das Problem sind die Leuchtenhersteller, die ihre Produkte so konstruieren, dass nur Glühlampen hineinpassen. Hier kann ein Dekret schon helfen.
Neu 2008-06-16:
US-Kornkammer überflutet, Getreidepreise erreichen Rekord:
Welt: Die Flut zieht ab, die Lebensmittelpreise steigen
Bloomberg: Corn Jumps to Record as Floods in Midwest Threaten U.S. Crops
Nach tagelangem Flutnotstand im Mittleren Westen der USA haben die abziehenden Wassermassen den Blick auf die Zerstörungen freigegeben. Allein in der am schlimmsten betroffenen Stadt Cedar Rapids waren über 1300 Straßen überflutet. Experten befürchteten, dass in der Kornkammer der USA etwa 20 Prozent der Ernte zerstört sein könnten.
Nix mit billigerem Essen.
Neu 2008-06-14:
Jetzt werden die Lebensmittel weggeschwemmt:
Spiegel: Wassermassen überfluten viele Städte
Der US-Bundesstaat Iowa erlebt die schlimmsten Überflutungen seit 15 Jahren: Ganze Städte versinken in der schmutzigen Brühe. Experten befürchten Schäden in Milliardenhöhe - und Auswirkungen auf die Nahrungsmittelpreise.
Und das nicht nur in Iowa. Betroffen sind auch die Bundesstaaten Wisconsin, Michigan, Indiana, Minnesota und Illinois. Immer lauter, immer öfter wird gefragt, ob dieses Jahr ein "zweites 1993" werden könne: Damals schwemmten anhaltende Fluten den Besitz zahlloser Menschen hinweg, verursachten Sachschäden in Höhe von mehr als 20 Milliarden Dollar.
Das ist eines der grössten Agrar-Anbaugebiete der Welt - alles unter Wasser. Die Getreidepreise steigen also weiter.
Dacia Logan - das Auto der Zukunft?
Süddeutsche: Triumph des Verzichts
Renault führt mit dem Dacia Logan vor, wie sich mit einem preisgünstigen Auto richtig Geld verdienen lässt - die Franzosen lassen einfach Überflüssiges weg.
Sensationell erfolgreich da preisgünstig.
Andere Hersteller bauen immer noch Kathedralen: Lob des Verweilens
Mir hat ein österr. Autohändler erzählt, die Hersteller machen die Händler mit Forderungen nach immer tuereren Autosalons zu (Schuld-) Leibeigenen.
Oder immer teuere Autos, die nicht mehr rentieren: Noch vor Markteinführung: Neuer VW Golf ist Sorgenkind
Höher, schneller, weiter, teurer!
Neu 2008-06-11:
Die Zukunft der Landwirtschaft:
Süddeutsche: Der Trend geht zum Esel
Weil tanken zum Luxus wird, beackern die Türken das Feld wie früher - mit dem Esel. Das hat Folgen: Der Preis für die praktischen Tiere ist ums Siebenfache gestiegen.
Derzeit in der Türkei, in Zukunft auch bei uns. Mit Menschen- und Tierkraft.
Leserzuschrift:
in der Türkei wird der Trecker wieder durch den Esel ersetzt. Ich habe einem Landwirt bereits vor zwei Jahren angekündigt, daß er wieder Pferde brauchen wird - seit einiger Zeit lacht er nicht mehr darüber...
Die Schiffe fahren jetzt langsamer:
Presse: Ölpreis: Schiffe drosseln Tempo
Auf vielen Strecken könne die Durchschnitts-geschwindigkeit so auf 20 von derzeit 25 Knoten sinken. Der Verbrauch sinkt so um rund 50 Prozent.
Bei großen Containerschiffen fallen der Zeitung zufolge beim derzeitigen Preis von rund 550 Dollar (354 Euro) pro Tonne täglich Treibstoffkosten von rund 130.000 Dollar an. Voll beladen müsse ein solches Schiff für mehr als drei Mio. Dollar tanken.
Einmal volltanken: $3 Mill. Bald werden sie alle Zeit der Welt haben.
Neu 2008-06-09:
[9:30] Hier kommt Öl $150/bbl:
FTD: Analysten sehen Ölpreis im Sommer bei 150 Dollar
Die großen Industriestaaten befürchten wegen des Rekordölpreises eine weltweite Wirtschaftskrise. Nach Einschätzung von Experten könnte die Ölpreisrally größere Gefahren bergen als die Finanzkrise oder der starke Euro.
Morgan Stanley sieht diesen Preis schon bis 4. Juli, $11 in 3 Wochen. Das sollte leicht zu schaffen sein.
PS: der derzeitige Ölpreis von $139 ist höher, als der inflationsbereinigte Preis von $39 in 1979 (entspricht ca. $120 von heute). Damals mussten die Zinsen um 2%/Monat steigen, da auch der Goldpreis davongelaufen ist. Eine schwere Rezession folgte. Kommt wieder.
Die Mullahs möchten den Ölpreis auch dort: Iran: Ölpreis wird bald auf 150 Dollar steigen
Denn dann können sie mehr in ihre eigenen Taschen umleiten.
Die westlichen Minister sind hilflos, bei etwas, das sie nicht verstehen: Energieminister blicken hilflos auf hohen Ölpreis
Die Energieminister der sieben führenden Industrienationen und Russlands stehen dem jüngsten Rekordölpreis hilflos gegenüber. Auf ihrem G-8-Treffen im japanischen Aomori zeigten sich die Minister am Wochenende zwar "ernsthaft besorgt" wegen der rasant steigenden Energiepreise. Zur Lösung des Problems präsentierten die G-8-Minister und ihre Kollegen aus den Gastländern Indien, China und Südkorea allerdings nur altbekannte, bislang wenig wirksame Rezepte.
Einfaches Rezept (kommt sowieso bald): Zinsen rauf. Allerdings ist dann auch die Macht dieser Minister weg.
[14:30] Der fette Gabriel fordert schon Subventionen wie in Asien: Gabriel fordert Energie-Sozialtarif für Arme
Will er die Kurve vom Umweltpolitiker (nicht mehr In) zum Sozialpolitiker (wieder In) kratzen? Man sieht hier, all die CO2 und Umweltthemen lösen sich weger der Energiekrise in Luft auf.
Neu 2008-06-07:
Wann kommt Öl $150? $139 war schon:
Handelsblatt: US-Ölpreis schießt auf neues Rekordhoch
Der Ölpreis hat am Freitagabend erstmals über 139 Dollar pro Fass notiert. Das Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich an der Nymex um mehr als zehn Dollar, nachdem es bereits gestern um sechs Dollar angezogen hatte. Eine Entspannung bei den Kraftstoffpreisen rückt damit in weite Ferne. Und Morgan Stanley sieht die 150-Dollar-Marke bereits in Reichweite.
$150 kann schon nächste Woche kommen, besonders wenn die Idioten Bush; Cheney, Olmert weiter drohen oder gar den Iran angreifen - in diesem Fall kollabiert alles sofort.
[20:30] Peak Oil auch in Saudiarabien: Der Alptraum der Saudis
Deren Angaben über Ölreserven sind aus politischen Gründen gefälscht.
[20:00] Vom Ölpreis allein kommt keine Weltwirtschaftskrise:
FTD: Japan warnt vor Weltwirtschaftskrise
Die Ölpreisrally beunruhigt die großen Ölimportländer: Japans Wirtschaftsminister sieht gar die Gefahr einer weltweiten Rezession am Horizont. Doch auf Gegenmaßnahmen können sich die Energieminister nicht einigen.
Der steigende Ölpreis steigert die Inflation, diese verlangt dann höhere Zinsen. Diese bringen die Wirtschaftskrise.
Neu 2008-06-06:
[20:30] Ölpreis - neuer Rekord $137
Ist Öl spekulativ überteuert? Möglicherweise etwas, aber das Geld verliert immer mehr an realem Wert.
Gestern habe ich im Supermarkt wieder Weintrauben aus Chile zu akzeptablen Preisen (€3/kg) entdeckt. Hier fliegt man fast pures Wasser um die halbe Welt. Solange soetwas möglich ist, ist Kerosin und damit Öl immer noch billig.
Der Ölpreis bekommt jetzt einen Kriegsaufschlag:
Handelsblatt: Ölpreis schießt nach Kriegsdrohung hoch
Der Ölpreis ist zum Wochenschluss wieder über 130 Dollar pro Fass gestiegen. Händler machten dafür den Kursrutsch des Dollar sowie Äußerungen eines israelischen Ministers über einen möglichen Angriff auf den Iran verantwortlich.
Wenn der Iran sein Programm zur Entwicklung einer Atombombe fortsetzt, werden wir angreifen", sagte Israels Vize-Regierungschef Schaul Mofas am Freitag der Tageszeitung "Jedioth Ahronoth".
Die internationalen Sanktionen seien offenbar wirkungslos. "Ein Angriff wird unvermeidlich sein, um den Iran an seinen Atomplänen zu hindern." Israel hat sich wie die USA einen Militärschlag im Atomkonflikt mit dem Iran vorbehalten.
Der Goldpreis könnte auch gut einen Kriegsaufschlag brauchen.
Eigentlich müsste Hank Paulson jetzt alle B-2 Bomber nach Israel senden und die Idioten-Politiker dort bombardieren. Denn sie kontrakarieren ihm die Markt-Manipuluationen.
Warum schlagen Olmert & co derzeit so auf die Kriegstrommel. Um von den Korruptions-Untersuchungen gegen ihn abzulenken.
Neu 2008-06-04:
[10:00] Wie die Airlines den Kerosinpreis zu kompeniseren versuchen:
Presse: Fliegen: Dicke sollen bald mehr zahlen
Angesichts hoher Ölpreise werden Fluglinien immer kreativer – die AUA drosselt die Geschwindigkeit und spart beim Wasser.
Sobald genügend Airlines "in Gras gebissen" haben, gibt es wieder Raum für Preiserhöhungen. Aber dafür sind die Zinsen und Kreditbedingunen wichtig.
Ein grosser Flieger schluckt auf einer richtigen Langstecke gut und gerne Kerosin für €100000 - einmal volltanken. Wenn er dann nur wenig besetzt ist...
Neu 2008-06-03:
[19:00] Total - Peak Oil ist da:
Spiegel: Energieriese Total warnt vor Ende des Ölzeitalters
Unabhängige Experten ahnten es schon immer - nun gibt es erstmals ein Energiemulti zu: Die weltweite Ölförderung wird wohl bald ihr Maximum erreichen, warnt der französische Konzern Total. Bisherige Schätzungen seien "zu optimistisch" - denn die Unternehmen finden nicht genug neue Vorkommen.
"Peak Oil" der Höhepunkt der Ölförderung wurde eindeutig überschritten. Aber das ist kein Grund zur Panik. Die weltweiten Niedrigzinsen haben den Ölpreis und den Verbrauch so hochgetrieben. Wenn die Zinsen wie zu erwarten massiv steigen, wird der Ölverbrauch auch wieder zurückgehen.
Der Kerosinpreis lässt noch viele Airlines abstürzen:
Presse: Luftfahrt: Die Angst vor einer riesigen Pleitewelle geht um
Hohe Kerosinpreise lösen die Gewinne der Fluglinien in Luft auf. Derzeit kostet eine Tonne Kerosin knapp 1300 Dollar - 50 Prozent mehr als noch Anfang 2008 und doppelt so viel wie vor einem Jahr.
Diese Branche hat insgesamt noch nie Geld verdient. Aber das Prestige da drinnen ist so gross, dass sich immer wieder Unternehmer und Geldgeber finden, die da Geld hineinstecken.
Wie wird man am leichtesten Millionär: man ist Milliardär und gründet dann eine Airline (Richard Branson - er kann auch nicht loslassen).
Auch die Piloten streiken aus Prestige gerne eine Airline zu tode: Piloten der Lufthansa Cityline legen Arbeit nieder
[21:00] Ist das die richtige "Sparmethode"? Abzocke über den Wolken
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, zu kaufendes Essen nimmt der Catering-Truck wieder mit - wird kaum gekauft.
Von gackernden Politikern und Treibstoff aus Nahrung:
Frank Meyer: Dumme Dinge bedingen dümmere Dinge
Mit zunehmender Geschwindigkeit folgen den dummen Entscheidungen dümmere Konsequenzen. Es bleibt nur die Analyse der Fakten und das Stochern im Nebel nach der Auswirkungen. Doch eins ist sicher – das Ausschau halten nach Schwierigkeiten ist nötig und es könnte sich lohnen.
Wie die aufgescheuchten Hühner gackern die Politiker jetzt wieder wild durcheinander. Jetzt, da fast alle Gasversorger schon wieder Preisanhebungen angekündigt haben, ist verbale Betroffenheit angesagt. Viele legen inzwischen Wert auf die Feststellung, dass man nur noch aus Pflanzenresten Biokraftstoffe gewinnen sollte. Vor wenigen Wochen noch feierten die Energieexperten die Innovation, aus Nahrungsmitteln Kraftstoffe zu zaubern. Inzwischen ist der Schuss nach hinten losgegangen. Die Nahrungsmittelpreise steigen und der Zorn des Bürgers wächst. Man wendet sich lieber anderen Dingen zu und denkt sich dort vielleicht noch dümmere Dinge Sachen aus. Die Gesichter sind die Gleichen, nur die Argumente austauschbar. Karriere macht man, indem man seine verbalen Ergüsse der Realität anpasst oder manchmal auch umgekehrt.
Diese Idioten haben völlig den Bezug zur Realität verloren. Jetzt holt die Realität, bzw. der Volkszorn sie ein. Und die Politiker wollen natürlich nichts mehr von ihren Irrtümern von vor einem Jahr mehr wissen. Also gackern sie weiter.
Neu 2008-06-01:
Die Probleme der Kraftstoff-Subventionierung:
Tip-Thailand: Malaysia: Kein Benzin für Ausländer
Drastische Maßnahmen in Malaysia: In Tankstellen an den Grenzprovinzen wie Johor und Perlis darf ab sofort kein Benzin mehr an Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen verkauft werden.
Wirtschaftsminister Shahir Samad sagte, dies Maßnahme sei auf einer Sitzung des Anti-Inflations-Komitees beschlossen worden. Betroffen sind zwischen 200 und 300 Tankstellen in Kedah, Kelantan, Perlis, Perak und Johor. Die Maßnahme betrifft alle Tankstellen, die unter 50 km von der Grenze entfernt liegen.
Damit handelt man sich alle möglichen Probleme ein.
Auch in Europa beginnt man mit der Subventionierung: Shocked! How the oil crisis has hit the world
Sarko ist wieder einmal vorne dran - beim Bewerfen eines Problems mit Geld.
Seitenauslagerung. |