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Informationen Deutschland - 2009

Diese Seite befasst sich mit spezifisch deutschen Themen.

Neu 2009-12-31:

[10:45] Will man wirklich bei allen Profiteuren abkassieren? Bayern bittet Hypo-Profiteure zur Kasse

Auch bei den Politikern, die genommen haben?
 

[7:00] Unbelehrbar: Merkel stimmt Deutsche auf schwierige Zeiten ein

Angela Merkel dämpft die Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Wirtschaftskrise - und bereitet die Bürger auf weitere Härten vor: 2010 werde manches "erst noch schwieriger, bevor es wieder besser gehen kann", sagte die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache.

Aus Afghanistan will sie nicht raus, an dem CO2-Unsinn glaubt sie immer noch.


Neu 2009-12-30:

[19:00] Sollte auf die Preise drücken: In Deutschland stehen 780.000 Wohnungen leer

Noch immer Interesse am "Betongold"?

 

[7:00] Passend zur Stützung der Jahresenrallye- direkt aus dem Ministerium für Agitation und Propaganda: Inflationsrate so niedrig wie seit 1987 nicht mehr

Wer es glaubt, wird sicher selig.


Neu 2009-12-29:

[21:00] Das Hauptthema des Jahres 2010: Im nächsten Jahr muss der Staat sich selbst retten

2009 war, in ökonomischer Hinsicht, ein Jahr der Superlative. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik ist die Wirtschaft so stark eingebrochen, nie zuvor musste der Staat so viel Geld aufbringen, um Banken und Unternehmen zu retten. Das hat ihn beinahe ruiniert. Jetzt geht es um die Frage, wer die Zeche zahlt.

Sobald der Goldpreis weiter ausbricht, dann ist es soweit. Die Politik hat dann die Wahl zwischen Gelddrucken und Hyperinflation oder massiven Einsparungen und hohen Zinsen. Besser vertraut man auf das eigene Gold.

[16:30] Neuer Bundeskanzler: Neujahrsansprache 2010

Die Alte (echter Text im Untertitel): Angela Merkel Neujahrsansprache übersetzt
 

[15:45] Noch 500'000 weitere Arbeitslose: 27 Branchen erwarten für 2010 Stellenabbau

[17:30] Mehr davon: Maschinenbauer erwarten weiteres Krisenjahr
 

[12:15] Ist auch ein Teil des untergehenden FIRE-Komplexes: Bauindustrie fürchtet Insolvenzwelle

[12:15] Ist auch schon egal, oder? Deutsches Staatsdefizit hat sich nahezu versechsfacht


Neu 2009-12-28:

[21:00] 2010 wird noch schlimmer: Das Ende der großen Namen

[21:00] Die verstehen die Welt nicht mehr: Die Sozialdemokratie im Jahr ihres Niedergangs

Wie überall in Europa.

[7:30] Hat noch jemand eine Lebensversicherung? Versicherer leiden unter Landesbanken


Neu 2009-12-27:

[20:15] Ihr Stern sinkt bereits beträchtlich: Merkel schleppt sich ins neue Jahr

Lange wird sie es nicht mehr machen, oder machen dürfen.

Auch der hat "Altlasten": Der Bundespräsident, der aus der Finanzwirtschaft kam
 

[17:00] So weit ist es also schon: Türkische Gemeinde fordert “Affirmative Action” für Deutschland

Die türkische Gemeinde in Deutschland um Kenan Kolat forderte nun unter dem Namen “Integrationsgesetz” eine gleichartige Regelung auch für Deutschland. So denkt Kolat an ein Quotensystem “damit mehr Migranten vertreten seien und so das Miteinander gestärkt werde”. Laut Kolat werde man dem Bundestag ein entsprechendes Gesetz im März oder April vorlegen.

Die Türken möchten also am Arbeitsplatz gegenüber Deutschen und allen Anderen bevorzugt werden. Arrogant sind sie. Aber die Zeit dafür ist sicher vorbei, weil die Political Correctness gerade stirbt. Dieser Typ tut sich damit nichts Gutes.


Neu 2009-12-26:

[20:00] Hier kommt er schon, der politische Backlash: Wirtschaftskrise zerstört das Demokratievertrauen der Deutschen

Die Weltwirtschaftskrise rüttelt an den Grundfesten der Gesellschaft: Einer Studie zufolge ist das Vertrauen in die Politik auf den niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg gesunken - und fast jeder zweite Deutsche stellt die repräsentative Demokratie in Frage.

"Hinter dem ganzen Frust wächst eine extreme Bereitschaft, sich zu beteiligen, aber nicht mehr auf den klassischen Wegen in den Parteien", folgerte Kruse. Die Menschen suchten nach neuen Formen des Mitmachens. "Partizipation ist das große Thema der nächsten Jahre", sagte er voraus. Eine neue Bewegung formiere sich: "Die wird noch stärker als die Ökologiebewegung der achtziger Jahre."

 

[15:30] Nicht Psychiater, sondern Irrenhaus: Realitätsverlust: Muss Angela Merkel zum Psychiater?

Von den Vereinigten Staaten über Russland bis in die arabische Golfregion werden Millionen wegen der Wirtschaftskrise arbeitslos gewordene Europäer wieder in ihre Heimat abgeschoben. Vielen von ihnen droht in Deutschland nach der Rückkehr die Arbeitslosigkeit. Zugleich will die Bundeskanzlerin wegen des angeblich "erwarteten Fachkräftemangels" ausländische Zuwanderer fördern und ihnen vorrangig Arbeitsplätze in Deutschland verschaffen. Aus der Sicht eines unbefangenen Dritten ist der Realitätsverlust der Bundesregierung erschreckend.

Angela Merkel, die Michkuh der Welt: Leider ist es nicht ihre eigene Milch, die da fliesst, sondern deutsches Steuergeld von deutschen Steuersklaven.

Das ruft nach einem gewaltigen Backlash, im Land und in der eigenen Partei. Werden wird sehen, wie lange sie noch da oben ist.


Neu 2009-12-25:

[15:45] Für ein Unternehmen wäre das fast schon der Konkurs: Kommunen versinken in Schulden

 

[12:00] Zusätzlich zum Einbruch 2008: Exporte brechen um 18 Prozent ein

[9:00] Die Zahlungsausfälle kommen: Wirtschaft kämpft mit Multimilliarden-Pleitewelle

Deutschlands Firmen drohen akute Finanzprobleme. Nach neuen Schätzungen haben sie wegen zahlreicher Insolvenzen Forderungen von 75 Milliarden Euro angemeldet, um Außenstände einzutreiben - das ist Rekord, gut dreimal so viel wie 2008. Viele Mittelständler könnten nun selbst in Zahlungsnot kommen.

Der Lieferantenkredit - der einfachste Kredit, aber in Zeiten wie diesen gefährlich für den Lieferanten. Unternehmer, verkürzt die Zahlungsziele und treibt die Forderungen ein.


Neu 2009-12-24:

[16:00] Die Super-Prasser: Das haben wir uns 2009 alles gegönnt

Fast 100 Milliarden Euro haben die Bundesregierung, Länder und Kommunen für das Ankurbeln der Wirtschaft, fürs Abwracken alter Autos oder Steuererleichterungen ausgegeben. WELT ONLINE listet auf, welche Staatsausgaben unsinnig waren – und welche Maßnahmen sich trotz der hohen Investitionen rechnen.

Das war einmal möglich, 2010 kommt die Quittung dafür: Euro-Crash, Hyperinflation, Staatsbankrott.

In Griechenland wird schon gespart - noch "freiwillig". Wenn Deutschland auch in dieser Situation ist, dann ist der Euro bereits gecrasht - und es wird ein Notsparen. Das ist der Unterschied zwischen der Euro-Peripherie und dem Euro-Zentrum.

 

[7:15] Joe's Ökonom: Starökonom Walter sieht tiefschwarz

Die Prognose von Volkswirt Norbert Walter könnte düsterer nicht sein: Für das kommende Jahr prophezeit er eine dramatische Pleitewelle. Vor allem in der Automobilbranche sehe es finster aus.

Das was er voraussagt, war alles nur hinausgeschoben, jetzt kommt es. Dabei darf er natürlich nicht alles sagen, was er weiss.


Neu 2009-12-23:

[9:30] Die Legitimität für Steuererhöhungen ist weg: Breiter Widerstand gegen höhere Sozialabgaben

Angesichts von Spekulationen über eine Anhebung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung wird parteiübergreifend Kritik an einem solchen Schritt laut. Nicht nur Opposition, Steuerzahlerbund und Arbeitgebervertreter, sondern auch Politiker der schwarz-gelben Bundesregierung warnen davor.

Jetzt protestieren alle - mit Recht. Nach den Banker-(Boni-)Bailouts fragt sich jeder: wir sollen dafür zahlen?


Neu 2009-12-22:

[19:30] Ein Altbanker: Die WestLB hätte pleitegehen sollen

[16:00] So geht es zu in der Autobranche: Massenfirmensterben in der Autobranche

 


Neu 2009-12-21:

 

[15:45] Jetzt kommt garantiert der Aufschrei: Wirtschaftsweise schlagen 250 Euro Hartz IV vor

Der Sachverständigenrat der Bundesregierung fordert, den Regelsatz für das Arbeitslosengeld II um 30 Prozent zu kürzen. Damit würden Hartz-IV-Empfänger künftig nur noch gut 250 Euro im Monat erhalten. Im Gegenzug wollen die Wirtschaftsweisen aber mehr Zuverdienstmöglichkeiten erlauben.

 

[14:15] Leserzuschrift - ein indirektes Indiz für die Schwere der Krise:

Letzte Woche bekamen wir eine Mail vom GF. Darin wird deutlich, wie stark der "Aufschwung" im Jahr 2009 war:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Finanz- und Wirtschaftskrise hat viele Unternehmen in Deutschland im Jahr 2009 unter massiven Druck gebracht. Eine spürbare Folge ist die steigende Zahl von Insolvenzen. Insbesondere die Zahl der Großinsolvenzen (von Unternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz) hat sich mehr als verdreifacht. Dadurch fallen auch Leistungen aus Pensionsverpflichtungen dieser Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern aus.

Für einen solchen Fall gibt es in Deutschland den Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG). Der PSVaG springt im Fall einer Arbeitgeberinsolvenz ein und übernimmt die Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Er bietet die im Betriebsrentengesetz vorgeschriebene Rücksicherung von Pensionszusagen. Die Mitgliedschaft ist verpflichtend und organisiert somit einen Solidarpakt aller Unternehmen, die betriebliche Altersversorgung anbieten. Das erforderliche Kapital zur Finanzierung dieser Verpflichtungen deckt der PSVaG aus Beiträgen seiner Mitglieder. Der Beitragssatz ist variabel. Er richtet sich nach dem im jeweiligen Jahr anfallenden Bedarf. In Zeiten außergewöhnlich vieler und großer Insolvenzen (d.h. vieler Leistungsverpflichtungen des PSVaG an betroffene Mitarbeiter) steigt der Beitrag in außergewöhnlichem Maße.

Im Jahr 2009 schlagen die Insolvenzen in einer Verachtfachung des letztjährigen Beitrags zum PSVaG zu Buche. So wurde der Beitragssatz für das Jahr 2009 auf 14,2 Promille festgesetzt (nach 1,8 Promille im Jahr 2008 -- Zum Vergleich: Der durchschnittliche Beitragssatz der 34 bisherigen Geschäftsjahre des PSVaG lag bei 2,6 Promille). Der Beitragssatz wird bezogen auf die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der rund 76.000 Mitgliedsunternehmen, die sich auf 285 Milliarden Euro summieren. Die schwerste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland hat zum bisher höchsten Schadenvolumen seit Gründung des PSVaG geführt. Insgesamt beträgt der zu finanzierende Aufwand allein 2009 über 4 Milliarden Euro.

Das sind die vielen Insolvenzen.

[7:00] Zeit für eine Anti-Klima-Revolution: Hausbesitzer haben Angst vor der Sanierung

Der Klimaschutz treibt deutschen Hausbesitzern die Schweißperlen auf die Stirn. Denn sie müssen für die Versprechungen der Bundesregierung zahlen: Die Sanierungsvorschriften gelten zu den strengsten auf der Welt. Für Baukosten bis zu 70.000 Euro reichen bei vielen die Rücklagen nicht aus

Na, wollen die deutschen "Haus- und Grundbesitzer" nicht einmal eine Revolution gegen diese ididotische Politik starten, die ihnen so schwer auf der Tasche liegt? Oder rechtfertigt der Status des "Hausherren" alle Ausbeutung?


Neu 2009-12-20:

[21:15] Jetzt wird abgewrackt: Experten erwarten "grausames" Autojahr 2010

Die Abwrackprämie hat die Hersteller vor dem Einbruch bewahrt. Profitiert hat vor allem der Volkswagen-Konzern mit seinen Modellen Golf, Polo und dem Skoda Fabia. Für das kommende Jahr rechnen Experten aber mit einem Massaker – vor allem bei den Händlern. Nur wenige Marken werden sich dem entziehen können.

Händler und Hersteller werden jetzt abgewrackt. Dank Merkels Wahlprämie.


Neu 2009-12-18:

[14:00] Merkels und Peer-Wolfs Steuerstaat: Firmen zahlen bis zu 173 Prozent Steuern auf Gewinn

 

[13:00] Ein weiteres "Werk" der Zensursula: Der gläserne Lohnsklave

Ab 2010 müssen Unternehmen sensible Daten ihrer Arbeitnehmer an eine zentrale Datenbank bei der Rentenversicherung schicken. Der 41-seitige Katalog der Pflichtangaben für den „elektronischen Entgeltnachweis“ (Elena) sieht neben dem Lohn auch die Meldung von etwaigen Fehlzeiten, Abmahnungen, Kündigungsgründen und Beteiligungen an Streiks vor.

"Sklave" kann hier wörtlich genommen werden.
 

[7:30] Neuer "Protector" gesucht: 100 Mio LV-Verträge in Deutschland...was wird passieren ?

Ich glaube, dass dann in Deutschland die Leute wirklich auf die Barrikaden gehen, wenn auch nur der leiseste Verdacht auftauchen sollte, dass die paar Kröten in Gefahr sind....und dann brennt auch hier die Hütte !

Das weiss natürlich auch unsere EZB, die Merkeline und ihre Vasallen... und deshalb wird das Problem bis zum bitteren Ende "totgeschwiegen", koste es, was es wolle...jeder Tag ohne brennende Barrikaden zählt !

Der "Protector" heisst im Moment Staat und Lügen - solange man daran noch glaubt.


Neu 2009-12-17:

[15:00] Wie man die eigene Bank plündert: Selbstbedienung bei Sal. Oppenheim


Neu 2009-12-16:

[20:30] Die enthirnten Zellhaufen bangen weiter um Ihre Jobs , anstatt endlich aktiv zu werden: Millionen Deutsche bangen um ihre Jobs

[13:45] Zehn-Jahres-Vergleich: Deutschland hat 1,4 Millionen Vollzeitjobs verloren

 

[12:30] Der Hyperinflations-Trojaner: 85.800.000.000 Euro gegen die Krisenangst

85.800.000.000 Euro - das ist eine enorme Summe. Und die Zahl, die sich hinter dieser Kolonne von Ziffern versteckt, ist nicht minder erschreckend. Die Krise zwingt den deutschen Staat dazu, im kommenden Jahr 85,8 Milliarden Euro an neuen Schulden aufzunehmen, so sieht es zumindest der Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor.

Ein Trojanisches Pferd, unser Schäuble. Jetzt implantiert er keinen Bundestrojaner mehr, sondern ein bringt ein trojanisches Inflations-Pferd.


Neu 2009-12-14:

[18:00] Die BayernLB und Bayern sind recht gut davongekommen: BayernLB-Desaster kostet Steuerzahler 3,7 Milliarden Euro

Die Hauruck-Rettung der Hypo Alpe Adria wird zum Desaster für die CSU. Die BayernLB verliert durch die Verstaatlichung ihrer österreichischen Tochter mindestens 3,7 Milliarden Euro - jetzt fordert die Opposition den Rücktritt von Spitzenpolitikern, Ministerpräsident Seehofer kündigt personelle Konsequenzen an.

3.7 Mrd. Verluste und dann Schluss. Ein Ende mit Schrecken, aber ein Ende. Personelle Konsequenzen sind sicher notwendig, aber ob sie kommen?

Die wirkliche Bewährungsprobe der BayernLB kommt 2010 wenn über 100 Mrd. an Anleihen fällig werden. Wenn die nicht übergerollt werden können...
 

[10:00] Man braucht also keinen Nachwuchs mehr: Zwei Drittel aller Lehrlinge bangen um Übernahme


Neu 2009-12-13:

[14:00] Die Zensursula wird jetzt verheizt: Von der Leyen verteidigt Nullrunden für Rentner

Bundesarbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen hat die Rentenpolitik der Bundesregierung verteidigt. In Zeiten, in denen die Wirtschaftsleistung zurückgehe und die Arbeitslosigkeit steige, sei die Rente durch Nullrunden sicher, sagte die CDU-Politikerin. Außerdem sei das eine Frage der Generationengerechtigkeit.

Sie darf jetzt den Rentnern die böse Nachricht überbringen. Geschieht ihr recht.
 

[14:00] Kein Wunder: Deutschland verliert an Kaufkraft


Neu 2009-12-12:

[20:00] Die Merkelsche "Einlagensicherung": Erspartes in Gefahr

[18:30] Großaktionär der Deutschland AG: Das Blackrock - Reich

Durch die jetzt wirksam gewordene Übernahme der Barclays-Tochter BGI ist der US-Vermögensverwalter Blackrock mit einem Schlag neuer Großaktionär von zahlreichen Unternehmen in der Bundesrepublik geworden. Die Übersicht der Beteiligungen liest sich wie ein Who-is-who deutscher Konzern.

Das hält der US-Vermögensverwalter nun an deutschen Unternehmen
Lufthansa 4,45% EON 4,80%
Adidas 4,93% RWE 4,57%
Allianz 4,86% MAN 4,55%
Münchn. Rück 4,58% K+S 3,24%
SAP 3,21% Linde 3,23%
Daimler 3,90% Nebenwerteindex MDax 10,07%
Sky Deutschland 3,26% Heidelberger Zement 7,04%
Bilfinger Berger 5,25% Arubis 5.56%
Klöckner & CO. 5,61% Rhön-Klinikum 3,43%
Solarworld 3,55%

Was will Blackrock damit? das sind alles kleine Minderheitsbeteiligungen ohne Einfluss. Auch einem Blackrock sollte klar sein, dass die deutschen Aktien wie sonst auch überteuert sind.
 


Neu 2009-12-11:

[8:00] Bereitmachen zum Untergang: BayernLB und Hypo Alpe Adria

Die leichtfertige Expansion der Landesbank in der Ära Stoiber wird immer mehr zur Belastung für die Regierung Seehofer.

In Verhandlungskreisen ist von einem Rückzug der Hypo Alpe Adria vom Balkan die Rede, wo die Tochterbank der BayernLB großzügig Hotels, Leasinggeschäfte, zum Beispiel mit Autos, und andere Projekte finanziert hat, die sich nun als Fehlinvestition erweisen. In Bulgarien sollen teure Luxusfahrzeuge verschwunden sein. Die Übernahme der Kärntner Bank durch die BayernLB entwickelt sich für die Regierung in München zu einem immer größeren Desaster, wirtschaftlich wie politisch. Ministerpräsident Seehofer und seine Parteifreunde aus der CSU kommen nicht mehr umhin, die leichtfertige Expansion der Landesbank nach Österreich und auf den Balkan schonungslos aufklären zu lassen.

Der österr. Finanzminister hat heute früh im Radio gesagt, er will die Hypo nicht geschenkt, die ist ein trojanisches Pferd. Jetzt müssen die Keller geöffnet werden und die Leichen kommen zum Vorschein.

 

In dieser Partei rennt jetzt jeder um sein Leben: Rennen, retten, flüchtenread!

Horst Seehofer, der ganz neu anfangen wollte in Bayern, schafft es nicht; er wird das Alte nicht los. Die Fehler der Stoiber-Zeit entwickeln sich zu Katastrophen. Vor zwei Jahren erst ist der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber aus dem Amt geschieden, aber das Reich das er geschaffen hat, ist schon zerfallen.

 

[20:15] Das "wahre" BayernLB-Problem: Interne "Bad Bank" umfasst 95 Milliarden Euro

Die interne "Bad Bank" der Bayerischen Landesbank (BayernLB) umfasst ein Nominalvolumen von 95 Milliarden Euro an Wertpapieren und Krediten sowie dahinter stehende Risikoaktiva in Höhe von 32 Milliarden Euro. Wie BayernLB-Vorstandschef Michael Kemmer am Montag in München mitteilte, werden in der "internen Restrukturierungseinheit" alle Aktivitäten gebündelt, die künftig nicht mehr zum Kerngeschäft der staatlichen Bank zählen.

 

[7:45] Richtig Piggy: Rekordverschuldung 2010


Neu 2009-12-10:

[19:00] Warum schreibt man nicht die Arbeitslosigkeit steigt - verboten? Bittere Wende bei den Jobs

 

[11:15] Echt schweinisch: 100 Milliarden Euro neue Schulden

Einschließlich Nebenhaushalten will der Bund im kommenden Jahr offenbar rund 100 Milliarden Euro an neuen Krediten aufnehmen.

 

[7:15] Aber hier gibt es "Aufschwung": Teuerung zieht langsam wieder an


Neu 2009-12-09:

[15:15] Man kann viel finden, wenn man will: Die LBBW-Razzia war erst der Anfang

 

[10:15] Der Abstieg geht weiter: "Deutsche Industrieproduktion sinkt"

Nach Angaben des BMWI fiel der Output im breitgefassten produzierenden Gewerbe im Oktober 2009 preis- und saisonbereinigt um -1,84% zum Vormonat. Im September lag der Anstieg bei nach oben revidierten +3,1%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Industrieoutput im Oktober 2009 preis- und saisonbereinigt (nach dem X12-Arima Verfahren) um -12,44%!

 

[7:45] Zurück zum alten System: "Wir haben zwei Studentengenerationen verschlissen"

Professoren haben überall in Deutschland neue Studiengänge erfunden und eingeführt. Jetzt wettert ihr oberster Vertreter gegen die Bachelor-Misere: zu kurz, zu verschult und zu speziell, sagt Bernhard Kempen, Präsident des Hochschulverbandes - und er ruft auf zum Boykott der Bachelor-Bürokratie.

Den Professoren reicht es wohl. Den studenten vermutlich auch.


Neu 2009-12-08:

[21:15] Teure Jobs - €100K pro Job: 400.000 neue Jobs für 40 Milliarden Euro

Ist ohnehin nur eine Luftnummer. Aber eines ist interessant: die alte Regierung wollte das Internet zensieren, die neue will es ausbauen.


Neu 2009-12-07:

[10:30] Die Banken sind einfach zu gross: Vom Fluch der falschen Bankenrettung: Das schmutzige Geheimnis, das alles schlimmer macht

Allein die 14 größten international tätigen deutschen Banken haben im Zuge der Geldaufnahme ihre Bilanzen auf 5,4 Billionen Euro, mehr als das Doppelte der jährlichen deutschen Wirtschaftsleistung, aufgeblasen. Schaut man nur auf die Verbindlichkeiten gegenüber der Realwirtschaft, so ist es immer noch das 1,3-Fache.

Die "Aktiva" in den Bilanzen sind grossteils Scheinwerte, die real nicht rückholbar sind. Auf der Passivseite sind aber echte Spareinlagen, etc. Daher sind diese real auch nicht alle rückholbar. Man hat es den Sparern nur noch nicht gesagt. Man wird es aber irgendwann müssen.
 

[9:00] Dr.Goebbels Überzeugungskraft schwindet: Nur sieben Prozent der Firmen spüren den Aufschwung

Das Gerede vom Aufschwung ist bislang vor allem Theorie: In einer Umfrage des "Handelsblatts" gaben nur sieben Prozent der Unternehmen an, die Konjunkturerholung zu bemerken. Weil zwei Drittel der Firmen erst 2011 mit einem Ende der Krise rechnen, wollen viele nun ihre Kosten stark senken.

 

[10:30] Leserkommentar-DE dazu:

Mir ist auch vollkommen klar, welche Unternehmen das sind:
- Arbeitsagenturen (Verwaltung von Arbeitslosen)
- Weiterbildungsfirmen (Verwaltung von Arbeitslosen)
- Straßenbauunternehmen (mit Staatsaufträgen)
- Bauunternehmen die öffentliche Gebäude sanieren (ebenfalls Staatsaufträge)
- Rüstungsindustrie (ebenfalls Staatsaufträge)
- Umwelt- und Solartechnik (enorm mit Staatssubventionen bezuschußt)
- Banken


Neu 2009-12-06:

[14:45] Wer in Deutschland wirklich die Macht hat: Machtlose Aktionäre

Wenger: Lassen wir das offen. Ich bin vor Jahren in der Wirtschaftswoche mit der Bemerkung zitiert worden, es wäre besser, wir würden von Schimpansen regiert. Heute muss ich mich bei den Schimpansen dafür entschuldigen.

sueddeutsche.de: In welchem Verhältnis steht die deutsche Bankenlobby zur Regierung?

Wenger: Man kann davon ausgehen, dass das Justizministerium, das die Gesetze für den Aktienmarkt macht, komplett unterwandert ist - von der Lobby der Großkonzerne und den in deren Dunstkreis agierenden Anwaltsfirmen. Das ging schon so weit, dass Änderungen des Aktiengesetzes nicht von Beamten des Justizministeriums verfasst wurden. Ein Anwalt aus einer berüchtigten Kanzlei des Großkapitals ist vorübergehend ins Ministerium "abgeordnet" (!) worden und hat dort den Gesetzesentwurf verfasst. Was am Ende dabei herauskommt, kann sich jeder denken: Weniger Rechte für den Kleinaktionär und mehr Selbstbedienungswirtschaft für die Finanzbranche.

Die Bank-Manager haben die Macht: das sieht man schon an deren Gehältern im Vergleich zur Politik - und dass sie jederzeit einen Bailout auf Kosten der Steuerzahler bekommen. Die Bank-Manager bestimmen auch, was mit den deutschen Staatsanleihen geschieht - ob man diese etwa auf den Markt wirft.
 

[13:15] DIE SIND NICHT IN GEFAHR, DIE SIND TOT: Deutsche Banken in Gefahr

Man hat es den Bankkunden nur noch nicht mitgeteilt.
 

[8:00] Die Party in den Staatsbankrott: Berlin, die Hauptstadt der verspielten Chancen

Knapp 20 Prozent der Berliner sind abhängig vom Staat, fast 14 Prozent ohne Arbeit, 40 Prozent der Migranten sind arbeitslos. Warum geht es Berlin ökonomisch so schlecht? Die Stadt ist doch attraktiv und lockt kreative Köpfe an. Aber der rot-rote Senat gibt der schwungvollen Szene Berlins keine Chance, ihre Wirtschaftskraft zu entfalten.

Die Wirtschaftsvermarktung sei nicht konkurrenzfähig. „Wowereit verkauft Berlin als eine einzige große Partymeile“, sagt Kunz. Das aber schrecke viele Unternehmen ab.

Wenn der Staatsbankrott wirklich kommt, dann wird all den Sozialhifeempfängern, "Kreativen", etc. der Geldhahn abgedreht. Dann ist die Party vorbei und die Volkswut wird kochen.


Neu 2009-12-05:

[18:00] Das ist eine versteckte Steuererhöhung bei der Mittelschicht: Ministerberater fordern Subventionskahlschlag

Die neuen Steuersenkungen belasten den Staat - Gutachter haben nach SPIEGEL-Informationen für das Finanzministerium einen 4,8-Milliarden-Euro-Sparplan erstellt. Die noch unter Schäubles Vorgänger Steinbrück bestellte Studie sieht vor, Steuervergünstigungen von Sparzulagen bis Nachtzuschlägen zu streichen.

Was hier gestrichen werden soll, das sind alles nur Steuerbegünstigungen, die primär Arbeitnehmer betreffen, keine echten Subventionen. An die echte Milliarden-Subventionen wie Steinkohle oder Agrarsektor wagt man sich nicht ran, weil hier starke Lobbies dahinterstecken. Man hätte schon vor der Wahl leicht vorhersagen können, wen es treffen wird - die alten Lastesel natürlich.

 

[18:00] Ein Hauch von Revolution: Politiker entsetzt über "demonstrative Gewalt"

Nach den Anschlägen auf die Außenstelle des Bundeskriminalamtes, das Kanzleramt und eine Polizeiwache in Hamburg sind Politiker von SPD und CDU alarmiert. Bundestagspräsident Lammert sprach von einer "neuen Form demonstrativer Gewalt". In Berlin gingen in der vergangenen Nacht erneut Autos in Flammen auf.

Das waren nur ein paar Chaoten, noch lange kein Volksaufstand. Trotzdem bibbern die Politiker bereits. Ist der "Rettungshubschrauber" aufgetankt?


Neu 2009-12-04:

[14:30] Ist sicher untertrieben: Deutsche Banken könnten noch 120 Milliarden Euro verlieren

SPD, Grüne und Linkspartei haben der Bundesregierung vorgeworfen, zu zahm mit den mächtigen Bankmanagern umzugehen. Im kommenden Jahr droht ihrer Einschätzung nach eine neue große Bankenkrise in Deutschland. Auch die Bundesbank warnt, dass in den Bilanzen der deutschen Geldhäuser bis Ende 2010 durch faule Kreditpapiere neue Milliarden-Belastungen schlummern.

 

[10:00] "Risikovorsorge" ist angesagt: Das Schlimmste kommt noch

Da ist wohl kein Eigenkapital mehr: Deutsche Banken schlagen Alarm
 

[9:00] Die Regierung kann gar nicht so schnell reagieren, wie die Zustimmung sinkt:Deutsche misstrauen Regierungsangaben zum Afghanistan-Einsatz

Die Regierung kann gar nicht so schnell reagieren, wie die Zustimmung für den Afghanistan-Einsatz sinkt. Zwei von drei Bürgern wünschen inzwischen einen baldigen Abzug, und angesichts jüngster Pannen schwindet das Vertrauen in die schwarz-gelbe Informationspolitik rapide.

Das war es dann wohl mit dem Krieg. Da bleibt nur mehr der Abzug und der Gesichtsverlust für die Politik. Der Imperator in DC hat das gleiche Problem.


Neu 2009-12-03:

[22:00] Leserzuschrift-DE(Anwalt): Verteilung von Goldmünzen an Arbeitnehmer:

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat mit Beschluss vom 25.09.2009 über einen interessanten Fall berichtet: hier hat ein Arbeitgeber schon in den Jahren 1999 und 2000 regelmäßig anstatt Weihnachtsgeld den Arbeitnehmern Krügerrand Goldmünzen ausgezahlt. Es kam dann zum Streit mit der Sozialversicherung. Es hat dem Arbeitgeber nicht geholfen, dass er die Goldmünzen anlässlich von Weihnachtsfeiern im Betrieb ausgeteilt hat. Nach § 40 Abs. 2 EStG gehören nämlich Zuwendungen aus Anlass von Betriebsveranstaltungen nicht zum Arbeitsentgelt, aber die Goldmünzen wurden nicht also solche Zuwendungen gesehen. Der Arbeitgeber konnte wegen der Krügerrand-Goldmünzen auch nicht auf eine Pauschalbesteuerung von nur 25% rekurrieren. Das Problem liegt darin, dass nach der Rechtsprechung die Verteilung von Goldmünzen bei Betriebsveranstaltungen gänzlich unüblich ist. Man sieht, Finanzverwaltung und Rechtsprechung blocken hier mal wieder eine gute Idee eines Arbeitgebers ab.

Also keine behördliche Gnade für Lohnsklaven.

[18:30] 100'000 deutsche Schafe wurden gerade geschoren: Eine Milliarde versickert in Dubais Bauwüste

Deren Wolle wurde schon an Baufirmen, Zementwerke, Bauarbeiter, Fonds-Manager, Fonds-Verkäufer, etc. verteilt.
 

[18:30] Der Überwachungsstaat wieder ein Stück zurückgedrängt: Videoüberwachung von Straßen ist unzulässig


Neu 2009-12-02:

[17:30] Das Horrorjahr wurde nur aufgeschoben: Der deutschen Autobranche droht ein Horrorjahr 2010

Der Abwrackprämie sei Dank: 2009 werden in Deutschland 3,8 Millionen Autos verkauft. Doch laut Autoverband VDA droht 2010 ein massiver Einbruch. Von einer nachhaltigen Entwicklung kann keine Rede mehr sein. Und dann verlagern deutsche Autobauer wie Daimler auch noch ihre Produktion ins Ausland.

 

[16:00] Die Arbeitslosen entstehen doch: Firmenpleiten kosten mehr als 500.000 Arbeitsplätze

Die Zahl der Insolvenzen nimmt zu: Durch die Finanzkrise ist die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland in diesem Jahr um 16 Prozent gestiegen. Jetzt erwarten Experten auch einen Anstieg der Privatinsolvenzen.

 

[16:00] Da kommt die Bettel-Katze aus dem Sack: GM will 2,7 Milliarden Euro Staatshilfe

 

[11:00] Leserzuschrift - Methoden der Arbeitslosenentsorgung:

Arbeitslosenzahlen:
Der kleine Bruder in Österreich ziert sich halt noch ein wenig Statistiken richtig zu bearbeiten bzw. die Realitäten an die Statistiken anzupassen. Naja, Ihr habt ja auch keine so erfahrene Stasi-Angie wie wir. Was für ein Nachteil.
In Bayern werden die Leute auf Fortbildung geschickt. Aber keine harte 40 Std. Woche, wie manch einer nun vermutet, erwartet die Lernenden. Mit wurde berichtet, dass es ein paar Stunden in der Woche schon tun. Dafür muss leider
die Lernperiode gestreckt werden. Aber da kommt Ihr auch noch drauf.

Zudem wird Leuten die Selbständigkeit schmackhaft gemacht. Der Bezug von Fiatmoney verlängert sich und jeder der noch geradeaus schauen kann, kommt in den engeren Kandidatenkreis. Natürlich spielt hier auch die Cleverness des Beraters eine Rolle, braucht dieser doch auch seine Erfolge. Da es um die zukünfige Einschätzung der geschäftlichen Entwicklung geht, wird ein Steuerberater oder die IHK nur bei offensichtlicher Dummheit sein ok im Antragsformular verweigern.
Aber die Arbeitslosenstatistik sinkt dafür schon wieder! Zudem werden den zukünftigen Unternehmern Coaching-Massnahmen fast aufs Auge gedrückt, Kosten in Höhe von 5000 - 6000 Euro übernimmt bei einem 10%igen Anteil der Staat. Und so wird zugleich der am Hungertuch nagenden beratenden Zunft ein Butterbrot zugeschoben. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Super Angie!

Dem Staat ist das doch eh wurscht, er druckt das Geld haufenweise.

Selbständige:
Nun erschließt sich dem Interessierten auch die plötzliche Fürsorge des Staates für die Selbständigen. Wenn immer mehr angestellten Tätigkeiten verschwinden und in (Kleinst) Unternehmen umgewandelt werden, dann muss ab einen bestimmten % tualen Anstieg das
Geld von diesen geholt werden. Oder glaubt irgendjemand, dass sich der Staat um das Wohlergehen der Selbständigen im Alter interessiert?

Hauptsache, die real Arbeitslosen sind aus der Statistik weg und werden irgendwie finanziell versorgt.

 

[10:30] Kein Venture-Capital mehr: KfW schlägt Alarm

Der Markt für Wagniskapital in Deutschland ist nahezu ausgetrocknet", bestätigt Professor Christoph Schalast von der Frankfurt School of Finance and Management. Traditionell gebe es in diesem Bereich wenig Kapitalgeber in Deutschland. Die Finanzkrise und ihre Folgen hätten zu einer weiteren Verunsicherung geführt. Dies belegt auch die BVK-Statistik: Von Juli bis September wurden deutschlandweit lediglich 130 Mio. Euro Wagniskapital investiert.

Start-ups merken dies Tag für Tag. "Ich halte den Markt momentan für sehr zurückhaltend", sagt etwa Marc Frey, Vorstand der Internetfirma IntelliMedia AG. "Wir haben schon mit Venture Capital Firmen gesprochen, die gesagt haben 'Wir haben einfach kein Geld zum Finanzieren'."

Derzeit ist sicher nicht die Zeit, eigenes Geld in "Wachstumsfirmen" zu stecken, denn "Wachstum" wird es einige Jahre keines geben.

 

[7:15] Teurer Krieg: Deutschland zahlt noch immer für Ersten Weltkrieg

Mehr als 90 Jahre nach dem Versailler Vertrag zahlt Deutschland noch immer Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg ab. Der noch offene Betrag beläuft sich auf rund 56 Millionen Euro.

So ist das, wenn man einen Weltkrieg beginnt und dann verliert. War auch ein Elitenversagen.

 

Infos zu WK1: Das Archiv zum 1. Weltkrieg

PS: bitte keine "revisionistischen" Zuschriften. Das ist alles Geschichte. Aus der Geschichte soll man für die Zukunft lernen, aber nicht diese wieder aufrollen. Jeder der in einem Krieg kämpft ist ein Idiot, man profitiert höchstens vom Krieg, weil man ihn durchschaut. Jeder, der einen vergangenen Krieg noch einmal kämpfen will, ist auch ein Idiot - echtes Kanonenfutter für die Eliten - wo sind denn die in den Kriegen?


Neu 2009-12-01:

[20:00] Sie sollten froh sein, nicht in die Rentenkasse einzahlen zu müssen: Millionen Selbstständigen droht Armut im Alter

Der Sozialbeirat der Bundesregierung hat die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, dem wachsenden Armutsrisiko bei Selbstständigen durch Einführung einer allgemeinen Versicherungspflicht zu begegnen. Denn immer mehr Selbstständige sind ohne Absicherung, die Perspektiven sehen schlecht aus.

Arm werden alle sein, die auf den Staat vertrauen. Egal ob sie in die Rentenkassen eingezahlt haben oder nicht. Wenn nicht, dann kann man das Geld selbst verwalten. Sonst geht es garantiert unter.

 

[13:00] DR.GOEBBELS : Jetzt ist der Aufschwung da! ARBEITSLOSIGKEIT GEHT ÜBERRASCHEND ZURÜCK (komischerweise steigt sie in A um 20%!!):

Spiegel: Arbeitslosenzahl geht überraschend zurück
Handelsblatt: Deutsches Jobwunder hält auch in der Krise an


Neu 2009-11-30:

[19:15] Kracht es dort bereits? Allianz als systemrelevant eingestuft

[18:30] Der Fight des Jahres - Joe vs Angie: Machtkampf der Mächtigsten

Angela Merkel und Josef Ackermann tragen derzeit eine erbitterte Fehde aus. Es geht darum, wer das Sagen hat: Politik oder Finanzwelt?

Merkel versucht gerade ein Bündnis gegen Ackermann und dessen Kollegen zu schmieden. Sie will die Deutschland AG spalten und die Realsektoren gegen die Banken aufbringen. Das sei die "Schlachtordnung", sagte sie am Dienstag vergangener Woche beim Deutschen Arbeitgebertag. Merkel wundert sich, dass die Bosse der Realwirtschaft so wenig kampfeslustig sind. Sie will echte Kerle sehen.

Wer wird gewinnen? vermutlich Joe, da er die Politik besser erschrecken kann als Merkel die Banken. Ausserdem hat Merkel mehr Feinde.
 

[10:00] 8 Millionen auf Hartz-IV: Jede zehnte Bürger lebt auf Staatskosten

Jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch ist auf existenzsichernde Hilfe vom Staat angewiesen. 8,1 Millionen Personen erhielten zum Jahresende 2007 Transferleistungen der sozialen Sicherungssysteme. Die Leistungen umfassen zum Beispiel Hartz IV oder die Grundsicherung im Alter.

Die müsste man auch dir Arbeitslosenzahl dazurechnen, dann käme man auf 12 Millionen. So ähnlich wie in 1932 - in der schweren Depression.

[8:45] Bei wem der deutsche Staat verschuldet ist: Wer hält eigentlich die Staatsschulden?

Jedenfalls beträgt die Staatsschuld derzeit insgesamt roundabout 1,8 Billionen Euro, von denen 1,1 auf den Bund und seine diversen Sondertöpfe und 700 Milliarden auf Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger entfallen. Von diesen 1,8 Billionen wird etwas über der Hälfte vom Ausland gehalten, und etwa 56% des inländischen Anteils von den deutschen Banken. Rund 44% des inländischen Anteils bzw 375 Milliarden entfallen auf deutsche Privatanleger und Unternehmen.

Bei den Banken und im Ausland (Währungsreserven der Asiaten).


Neu 2009-11-29:

[20:30] Das darf die Merkel nicht erfahren: 35.000 Arbeitsplätze in der Chemiebranche bedroht


Neu 2009-11-28:

[20:00] Angst vor dem Wähler? Angst vor der Mittelschicht lähmt Bundesregierung

Die Staatsverschuldung hat längst schwindelerregende Höhen erreicht. Doch eine Bundesregierung nach der anderen erstarrt in Angst vor der Mittelschicht – und zögert die Erhöhung der Steuern immer weiter hinaus. Wo das hinführen kann, hat das Beispiel Japan längst gezeigt.

Auf welchem Planeten lebt dieser Schreiber eigentlich? ach ja auf dem Planeten "Angestellter". Seine Steuern werden vom Arbeitgeber abgeführt, also merkt er sie nicht, denn er schaut nur auf das Nettoeinkommen, wie üblich.

Die Mittelschicht ist ohnehin schon extrem mit Steuern belastet, eine weitere Steuerhöhung würde sicher einen Aufstand auslösen. Nicht wegen der Staatsausgaben an sich, sondern weil die Erhöhung für die Bankenrettungen wäre (damit die Banker ihre Boni erhalten und nicht ins Gefängnis gehen). Ein Legitimitätsproblem. Also kommt das Geld aus der Druckerpresse. Diese Steuer heisst Inflation und ist am Anfang weniger spürbar.


Neu 2009-11-27:

[18:30] Endgame: Falschgeldsystem vor dem Offenbarungseid: Deutschland kommt ins Endspiel

[18:30] Zombies: Studie: Jeder fünfte Autozulieferer von Konkurs bedroht

[13:15]  Staatsdefizit hat sich verdreifacht

Davon sind die weit weg: Jedem siebten Deutschen droht die Armut
 

[9:30] Zu viel Konkurrenz: Gehälter von Geringverdienern sinken immer weiter


Neu 2009-11-26:

[10:30] Ein Unersättlicher: Ex-Postbankchef bekommt knapp 3 Mio. Euro

Leserkommentar:
Für 1 Euro zu arbeiten angekündigt, 5,3 Mio Bonus neben Gehalt kassiert, 2000 Stellen werden abgebaut. Wenn das<keine gute Bilanz für einen PostbankChef ist
 

[10:30] Joes Investment-Banker verkaufen: Deutsche Bank: Insider verkaufen erneut Aktien

[10:30] Für Zahlenfresser: FINANZSTABILITÄTSBERICHT 2009

Zusammengefasst: Es drohen weitere Milliardenabschreibungen

[8:45] Krank, kränker, Bank: Deutschlands kranke Banken

[10:45] Solange der Staat selbst nicht pleite ist: Immer noch "too big to fail"?
 

[8:30] Leserzuschrift - Staatsverschuldung über 20.000 EUR/Kopf:

die deutsche Staatsverschuldung hat heute morgen die Schallmauer von 20.000 EUR/Kopf durchbrochen und Gold klettert auf über 1.190 USD/Unze.


Neu 2009-11-25:

[11:45] Opel-Werke gegen Steuergeld: GM bietet Standorte gegen Staatshilfe

Nachdem man zuerst Belgien und Spanien abgegrast hat, ist jetzt Deutschland dran.

 

[11:45] Das zahlt alles der Steuerzahler: Bund rettet WestLB


Neu 2009-11-24:

[14:00] Ob das nach dem Peer-Wolf auch noch so scharf ist? Deutsche Steuerflüchtlinge sind verunsichert

Die Leute sollten nicht so sehr Angst vor dem Finanzamt haben, sondern um den Euro und die Geldanlagen in Deutschland. Eine gewaltige Kapitalflucht aus diesem Grund wird bald einsetzen - siehe WestLB Troubles.
 

[11:15] Falsch kalkulierte Restwerte wirken wie eine Zeitbombe für Handel und Hersteller: Schwacke-Liste entsetzt Autohandel

Das Ende der Abwrackprämie setzt den deutschen Autohandel massiv unter Druck. Die Autohäuser verkaufen weniger Autos und müssen die Preise für Neuwagen senken. Dazu kommen hohe Verluste mit zurückgegebenen Leasingfahrzeuge. Die Berechnungen von Deutschlands führendem Marktschätzer Eurotax-Schwacke sind besorgniserregend - auch für die Hersteller

 

[19:45] Ein weiteres Stück Wahrheit: Kärntner Hypo: Risiko der BayernLB höher als bekannt

[14:00] WESTLB : 85 MRD SIND FAUL:Sparkassen wollen Landesbanken-Notreserve anzapfen

Da helfen die Notreserven auch nicht mehr. Diese Bank ist hinüber, man muss es nur noch zugeben.
 

[7:30] Eine Pleite der drittgrößten Landesbank wäre eine Katastrophe für das Weltfinanzsystem? Landesbanken sollen WestLB retten


Neu 2009-11-23:

[20:30] WestLB vor Bankrott? Hartes Ringen um die Rettung der West LB:

Die Mehrheitseigentümer der West LB, der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und der Sparkassenverband Rheinland, drohen nach Informationen aus Finanzkreisen damit, die Landesbank in Düsseldorf insolvent gehen zu lassen. Über die dann für Stützungsfälle bereit stehenden Haftungsfonds der Sparkassen-Finanzgruppe ließen sich womöglich Landesbanken und Sparkassen außerhalb von Nordrhein-Westfalen als Kapitalgeber heranziehen. Am Abend trafen sich auf Dringen der West LB in Frankfurt die Vorstandsvorsitzenden der Landesbanken. Wenn bis zum 30. November keine Lösung für den nach Informationen der F.A.Z. auf 3 bis 5 Milliarden Euro taxierten Kapitalbedarf der West LB gefunden ist, könnte die Bank geschlossen werden.

Jetzt geht es wohl um das Eingemachte. Die Sparkassen können und wollen wohl nicht mehr weiter Geld hineinstecken oder Haftungen übernehmen. Alles hat einmal ein Ende. Wenn diese Bank pleite geht (und sie wird einmal), dann geht wegen der 50 Mrd. Haftung ganz NRW unter.

Warum nicht mit dem WestLB Bankrott beginnen? Danach die BayernLB, HSH, etc. bis zu Joe.

 

[16:00] Das tut ihnen echt weh: Lebensversicherer vor Milliardenlast

Kunden, die vorzeitig ihre Lebensversicherung gekündigt haben, können mit Nachzahlungen ihrer Gesellschaft rechnen, wenn ein Urteil des Landgerichts Hamburg Bestand hat. Völlig offen ist, wer bezahlt - die anderen Kunden oder die Aktionäre der Lebensversicherer.

Schon heraussen aus den Lebensversicherungen, Riester & co?


Neu 2009-11-22:

[13:00] Deutschland kauft Gold: nov 21.09 commentary...extremely important (weiter unten):

Max Keiser in his weekly TV report disclosed his close contacts with Bundesbank officials. In the report, he stated that Germany is now buying gold on the open market. Germany supposedly has 3400 tonnes to its credit. And yet it is buying gold.

Our bet: half of their gold has been leased and they will never get that back The other half is over at West Point and the Germans are pulling their hair trying to get it back.

Our bet: it is gone too.

The 'K Man' reported yesterday on his new show The Keiser Report (from 7.30mins) his contacts at the Bundesbank have told him that Germany will announce they are buying gold!
The video is at www.maxkeiser.com

So, das ist die Nachricht, auf die wir gewartet haben: die 1. grosse westliche Zentralbank kauft Gold

Damit ist die Sache für die USA und das Goldkartell erledigt - besser gesagt, die sind erledigt. Gold-Bugs, freut Euch.Jetzt kommt der grosse Schub beim Goldpreis, andere Europäer werden es nachmachen.

PS: der Autor der Artikels meint, dass von den 3400t nichts mehr da ist, er dürfte recht haben.

 

[20:30] Alles für die Manager-Boni: Konzerne tricksen bei Bilanzen

Führende deutsche Industriekonzerne weisen für das Jahr 2009 deutlich höhere Gewinne aus, als sie tatsächlich erwirtschaften. Viele Unternehmen hübschen mit einem Bilanztrick ihre Bücher auf, indem sie ihre Pensionslasten auslagern. Diese Tricks sind vollkommen legal, können aber in Krisen das Eigenkapital belasten.

Weil die Boni eben schon verplant sind.
 

[12:00] Zur Info (32 MB): Deutsche Wirtschaftsgeschichte von 1915 bis 1955

[10:00] Versteht er, ewas los ist? Schäuble vergleicht Finanzkrise mit Mauerfall

Dramatische Worte von Wolfgang Schäuble: "Die Finanzkrise wird die Welt so stark verändern wie der Fall der Mauer", sagt der Bundesfinanzminister - und fordert die Banken auf, staatliche Hilfen anzunehmen.

Teilweise dürfte er verstehen, was die Krise bringt. Aber, ob er versteht, was passiert, wenn das System trotzdem zusammenkracht, da bin ich skeptisch.

 

[20:00] Die bereiten uns auf etwas vor: Laut Merkel und Schäuble ist Wirtschaftskrise noch lange nicht vorbei

Obwohl es in Deutschland bisher gelungen ist, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise abzumildern, warnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble dennoch vor Euphorie. Laut den CDU-Politikern ist die Wirtschaftskrise noch lange nicht vorbei. Merkel und Schäuble sprechen sogar davon, dass Deutschland das Schwierigste noch bevorsteht.

Die zittern richtig. Vermutlich wollen sie die Öffentlichkeit so vorbereiten, dass sie später sagen können: wir haben doch gewarnt.


Neu 2009-11-21:

[21:30] Von was wird er wohl getrieben? Seehofer wettert gegen Länderfinanzausgleich

Bayerns Ministerpräsident Seehofer stellt den Finanzausgleich unter den Bundesländern in Frage. Der Freistaat schultere mit drei Milliarden Euro den Großteil der Zahlungen, klagt er. Davon leisteten sich die Empfänger "eine Reihe staatlicher Wohltaten", auf die selbst die drei Geberländer verzichteten.

Von der eigenen, leeren Landeskasse natürlich. Was das drinnen war, wurde bereits in der BayernLB verpulfert - dem eigenen Misthaufen. Da bleibt für die "Hungerleider" draussen natürlich nichts übrig. So beginnen Sezessionen...die Nettozahler in der eigenen Krise zahlen nicht mehr.

In der Depression ist sich jeder selbst der Nächste. Kein Politiker kann Subventionen an "Andere" noch vor dem Volk rechtfertigen. Siehe Tschechoslowakei, Jugoslawien, Sowjetunion - alle zerfallen durch Austritt der "Nettozahler" nach einem Regierungswechsel. Passiert das auch in Deutschland?

 

[21:00] Auf zum Konkursrichter: Hessen 57.879.233.670,48 Euro im Minus

 

[12:30] Wer Gesetze macht, lebt besser: Veredelter Dienst am Volk

Kostenlose Bahnfahrten, Dienstwagen mit Chauffeur, Rentenanspruch ohne Beitragszahlungen - Parlamentarier genießen in Deutschland vielfältige Privilegien. Zum Ende der vergangenen Legislaturperiode genehmigten sich 115 Abgeordnete auch einen edlen Füller auf Staatskosten: für insgesamt 70.000 Euro.

Daher möchten sie auch alle wiedergewählt werden. Aber die Gutscheine für McDonalds werden sicher kaum in Anspruch genommen.

 

[10:00] Merkel in Panik: Merkel geht auf Banker los

Die Bundeskanzlerin teilt aus: Sie wettert gegen die deutschen Geldhäuser, Landesbanken und Josef Ackermann. Die Branche sei der Krise mit knapper Not entkommen und riskiere schon wieder eine "große Lippe" - ein zweites Mal könne der Staat aber nicht den Retter spielen.

Eindringlich warnte Merkel vor einem Rückfall in die akute Finanzkrise. Dann könnten die Staaten auch nicht mehr helfen, weil sie dafür keine legitimierten Mehrheiten mehr bekommen. "Die Menschen haben uns das einmal verziehen, dass wir es vielleicht nicht gewusst haben", sagte die Regierungschefin. "Lassen Sie uns vernünftig sein, dann muss man auf Gewinne auch nicht verzichten."

Da muss ihr wohl ein Berater gesagt habe, dass die nächsten Bailouts viel grösser werden und auch die ganz grossen Banken, inklusive die von Joe betreffen werden. Das würde dann wohl Stehererhöhungen - für die Bankerboni erforderlich machen. Nicht den Wählern zu vermitteln.

[10:00] Die Alternative zu Sparen und Steuern: Königstein macht Geldscheine wie Heu


Neu 2009-11-20:

[13:00] Die "Energiesicherheit": EON in der Schuldenfalle - das sieht nicht gut aus

Es ist als fahrlässig zu bezeichnen ein ehemals kerngesundes Unternehmen derart hoch zu überschulden - ohne die Risiken entsprechend zu managen. Die Einschätzungen des Vorstandes könnten sich schon bald als gnadenlose Fehleinschätzung der Gesamtlage erweisen.

Allein der Refinanzierungsbedarf für die Jahre 2007 bis 2010 beläuft sich auf satte 30 Milliarden Euro - ob diese auch in Zukunft weiter so problemlos gelingt muss angesichts der enormen Schulden die das Unternehmen anhäuft in Frage gestellt werden.

Die gehen in Konkurs wenn die Zinsen massiv anziehen und der Kapitalmarkt austrocknet. Ich hoffe, alle Leser haben sich bereits Generatoren und ähnliche Notstromversorgungen zugelegt.

 

[13:00] Leserzuschrift - Autohalden bei Offenburg:

hier in meiner Gegend gibt es mehrer grosse Autohalden.

Hier stehen hauptsächlich Mittel und Oberklasseautos auf einem voll belegten Quadratkilometer.

Hier Wohnmobile und kleine Transporter die auf ihen Auf/Umbau warten (Die Firma ist mittlerweile Pleite glaube ich)


Neu 2009-11-19:

[20:00] Die richtige Bezeichnung: Deutschland verfällt dem Schuldenrausch

[14:00] Die Schicki-Mickis mag man wohl nicht: Hetze gegen Zugezogene im Prenzlauer Berg

[13:00] Sie geben es jetzt zu: Banker warnen vor Kreditklemme


Neu 2009-11-18:

[10:00] Zu Joes Vollkasko-Plan: Scharfe Kritik an Ackermanns Notfallfonds, Sozialismus à la carte

Falsches Signal, Verzerrung des Wettbewerbs, untragbar für den Steuerzahler - Josef Ackermanns Idee eines europäischen Fonds für finanzschwache Geldinstitute wird heftig kritisiert. Trotzdem nannte der Deutsche-Bank-Chef weitere Details seines "Notfallplans".

Hier sieht man, wer die wirklich Mächtigen unserer Zeit sind: angestellte Bank-Manager wie Ackermann, Dimon, Blankfein. Die angeblich mächtigen Politiker kuschen vor ihnen und lesen ihnen jeden Wunsch von den Augen ab - auf Kosten der Steuerzahler.

PS: kein Politiker verdient so viel wie diese Banker, obwohl sie mehr "Verantwortung" tragen -auch hier sieht man die realen Machtverhältnisse.
 

[6:45] Eine Hinterlassenschaft des Peer-Wolfs: eBay: Das Finanzamt wird auch über Käufe informiert

Das Finanzamt weiß nicht nur über Verkäufe, sondern auch über EINKÄUFE bei eBay Bescheid und kann NACHWEISE verlangen


Neu 2009-11-17:

[15:30] Da hat jemand massiv Einspruch erhoben: "Bild"-Zeitung zieht Artikel zurück

Die "Bild"-Zeitung hat eine Meldung korrigiert, in der sie über 1,2 Millionen Jobverluste berichtet. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die Zahlen zum Arbeitsplatzabbau seien nicht korrekt. Grund ist offenbar ein Rechenfehler.

Diese Nachricht war wohl politisch nicht opportun.
 

[10:00] SO, JETZT KOMMTS LANGSAM RAUS, DASS DIE DEUTSCHE BANK FERTIG HAT: Ackermann bittet Bundesregierung um Schonfrist

Die Vorstandschefs aller Bankgruppen in Deutschland verlangen von der Politik einen Aufschub: Die härteren Regeln für Banken – wie Mindestanforderungen an das Eigenkapital – sollen erst später greifen. Sonst, so warnen Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und andere, drohe eine Kreditklemme.

Joe hat kein Eigenkapital mehr. kein Wunder, wenn er sogar in Las Vegas Milliarden im Grundwasser ersäuft.

[14:30] Aha, das will er: Ackermann will Vollkasko für Banken

Die Steuerzahler sollen nach den Vorstellungen von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann auch für künftige Bankenpleiten zahlen.


Neu 2009-11-16:

[21:00] CEO-Schlachtung? Chef der BayernLB wegen neuer Verluste durch Kärnten-Hypo unter Druck

[21:00] Die Massenentlassungen rollen: Deutsche Industrie baut massiv Stellen ab

[20:00] Hoteliers & co aufgepasst - magere Zeiten kommen: Bei diesen Ausgaben geizen Deutsche besonders

[9:30] Der deutsche Bund soll jetzt wohl für alle Firmenkredite bürgen? Deutschlandfonds soll Schub erhalten

Wirtschaftsverbände und Unternehmen hatten in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, dass die KfW-Angebote aus dem Sonderkreditprogramm des Fonds in der Laufzeit und in der Höhe zu starr sind. „Gewünscht werden atmende Betriebsmittelfinanzierungen wie bei einem Kontokorrentkredit“, heißt es im Wirtschaftsministerium. „Deshalb wird daran gedacht, den Geschäftsbanken Globaldarlehen mit anteiliger Haftungsfreistellung anzubieten, aus denen sie atmende Betriebsmittellinien refinanzieren können.“


Neu 2009-11-15:

[20:15] Wird diese Machtbalance reichen? Wie Merkel ihre Macht absichert

Fraktion, Kabinett und Kanzleramt hat sie perfekt aufgestellt, und ihre wenigen Konkurrenten neutralisieren sich gegenseitig. Wenn Angela Merkel nicht patzt, so die Auffassung des Politologen Gerd Langguth, wird sie so lange im Amt bleiben wie Rekordhalter Helmut Kohl.

Wenn die Depression wirklich tief wird, wird auch sie stürzen, vermutlich durch die eigene Partei. Enttäuschte Widersacher sollte es genügend geben.
 

[20:15] Nur die Grünen möchten die totale Auto-Überwachung: Bundesregierung lehnt Kilometergebühr ab

 

[10:00] Wird man die Renten kürzen oder die Beiträge erhöhen? Rentenzahlern drohen neue Rekord-Beiträge

Die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) während der großen Koalition mit der SPD versprochene Rentengarantie kann für Beitragszahler – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – teuer werden. Die Garantie führt in der Rentenkasse zum Milliarden-Minus. So drohen den Einzahlern Beitragssteigerungen.

Bei dieser Regierung und solange sich der Staat verschulden/das Geld drucken kann, droht keine Kürzung oder Beitragserhöhung. Es wäre nicht zu argumentieren, dass man die Renten kürzt, während gleichzeitig den Pleitebanken die Milliarden in den Rachen gestopft werden, damit diese ihren Angestellten Rekordboni bezahlen können.


Neu 2009-11-14:

[20:00] Leserzuschrift - Wie der SoFFin-Chef sein Geld anlegt:

Der Chef des Bankenrettungsfonds SoFFin Hannes Rehm bekennt:

" Ich habe mein Vermögen dahingehend umgeschichtet,daß ich einen sehr hohen Anteil physischer Edelmetalle halte."

Er hat wohl tieferen Einblick als Andere.
 

[14:00] Auch der Schnurrbart hofft noch auf "Aufschwung": Ende der Kurzarbeit steht in den Sternen

Daimler muss weiter kräftig sparen. Möglicherweise verlängert der Autobauer die Kurzarbeit für seine Mitarbeiter bis Ende 2010.

Derweil erwartet Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche in zwei bis drei Jahren eine Erholung des angeschlagenen Automobilmarkts in den USA. Dann werde der Pkw-Absatz wieder auf das vor der Rezession erreichte Niveau klettern, sagte Zetsche.

 

[12:15] Da lacht sich selbst der Goebbels unter den Tisch: Deutschland zieht Euro-Zone aus der Krise

Deutschland sei dank: Die Euro-Zone verlässt mit zwei Wachstumsquartalen in Folge offiziell die Rezession. Gerade im Vergleich mit Frankreich liegt die größte Volkswirtschaft des Kontinents weit vorne. Volkswirte warnen dennoch vor Euphorie.

 

[12:15] "Schiffsfriedhof" zu besichtigen: Die Bucht der arbeitslosen Frachter

[10:45] Ist vermutlich der Einfluss der FDP: Deutschland will US-Fahnder in Europa stoppen

[10:00] Alle Defizite gleicht jetzt der Staat aus: Regierung erhöht Steuerzuschuss für Sozialkassen


Neu 2009-11-12:

[18:00] "Terroristenabwehr": Bürgerkriegsmanöver

Berichte von einem Manöver in Bayern lassen konkrete Planungen der Bundeswehr für Kampfeinsätze im Inland erkennen. Gegenstand der Meldungen ist eine Militärübung in der Nähe des bayerischen Ortes Schwarzenbach am Wald, der ein bürgerkriegsähnliches Szenario zugrunde lag. Dabei wurden der Umgang mit demonstrierenden Friedensaktivisten sowie die Verteidigung einer inländischen Radarstation gegen schwer bewaffnete "Terroristen" trainiert. An der Übung beteiligt waren neben Soldaten und Reservisten des "Landeskommandos Bayern" auch zivile Rettungs- und Sanitätsdienste. Das Manöver, das bereits im Oktober stattfand, widerlegt die von Berlin vorgebrachte Behauptung, die "zivil-militärische Zusammenarbeit" im Inland diene nur der Hilfeleistung bei besonders schweren Unglücksfällen und Naturkatastrophen.

Die Sache scheint ziemlich bürokratisch gewesen zu sein. Im Fall eines Volksaufstandes vermutlich kaum zu brauchen.
 

[17:30] Stahlindustrie-Verluste: Salzgitter steckt tief in den roten Zahlen, Verlust ist größer als erwartet

[15:00] Wie es "da draussen" zugeht: Ein persönlicher Zustandsbericht eines Irritierten, aber dafür aus der Praxisread!

Viele Mandanten, Bekannte und Freunde in Industrie, Handel, Gewerbe und Gastronomie können ihre Geschäftsmieten nicht mehr bezahlen. Die Kosten steigen immens, jeder versucht noch mitzunehmen, was mitzunehmen ist.

Die Umsätze brechen dramatisch ein. Der Forderungsbestand der Genannten wächst, die Zahlungsziele werden konsequent von den Kunden ausgenutzt und überzogen. So finanziert jeder über jeden. Der Forderungsbestand ist nicht mehr finanzierbar, gleichwohl ist es mit Investitionen, weil sie von den Banken keine Kredite mehr bekommen.

Arbeitslose I und II, haben wenn sie über 40 sind, insbesondere Frauen, überhaupt keine Chance mehr. Ich kenne persönlich viele Personalchefs, die stellen nur noch junge Mitarbeiter ein. Bei denen liegt die Schmerzgrenze bereits bei 30 Jahren. Es werden nur noch Leute von “Sklavenhändlern” (Vermittlungsagenturen) eingestellt und nach kurzer Zeit, wenn die Arbeitsamtförderung ausgelaufen ist, wieder rausgeschmissen.

Wie in den 1930er Jahren.

 

[7:00] MERKEL HAT NOCH ZUVIEL GELD: Bund verhandelt über Einstieg bei WestLB

Die Eigentümer der Landesbank stehen bei ihrem Poker um die Zukunft des Instituts unter Zeitdruck und Erfolgszwang. Jetzt soll der staatliche Bankenrettungsfonds mit frischem Eigenkapital die Gründung einer Bad Bank unterstützen

Wahrscheinlicher Hintergrund: die Länder können nicht direkt Geld drucken, der Bund schon.


Neu 2009-11-11:

[17:15] Leserzusendung - das 8. Weltwunder, Made in Germany:



 

[13:45] Das HRE-Murmeltier schreit schon wieder: Ein Klotz namens Hypo Real Estate

[11:45] Krisenauswirkungen sind intensiver als 1930: 2010 droht ein Insolvenz-Rekordjahr zu werden

Weltweit versuchen Regierungen die Krise zu verharmlosen und das Volk mit oft »geschönten« Wirtschaftsdaten zu beruhigen. Doch die Rezession ist viel schlimmer, als von vielen erwartet und wird noch mindestens drei bis fünf Jahre andauern. In Deutschland drohen die meisten Firmenpleiten nach dem Zweiten Weltkrieg.

Wenn das keine "Depression" ist, was ist es dann?


Neu 2009-11-10:

[15:00] DDR einst und heute: Der Ruf des Bankers nach Revolution

[14:30] Immo-Idioten total verrückt: Häuschen auf Sylt ist sechs Millionen Euro wert

[14:15] Die saugen bald wieder Staatsknete: BayernLB erwartet Milliardenverlust

 

[13:45] Merkel-Illusionen: Merkel zur Überwindung der Nationen: "Koste es, was es wolle"

Angela Merkel zeigt: Politiker sind DOCH lernfähig. Die kleinlichen Kostendebatten gehören von nun an der Vergangenheit an. Wenn es um die Klimarettung, um die Bankenrettungen oder um die Volks- äh Menschenrettungen vor den Gefahren der Vogel- äh Schweinegrippe geht, ist das Füllhorn künftig per definition und immer zur Stelle. Und wenn es gar um die "Kompetenzabgabe an multilaterale Organisationen" geht, ist die Merkel-Skala für deutsche Kostenübernahme nach oben offen und unbegrenzt. Seit dem gestrigen 9. November 2009 nun ganz offiziell.

Sie lebt augenscheinlich bereits auf einem fremden Planeten namens "Illuminatus". Man sollte sie dort belassen und die Verbindung dorthin kappen.

 

[7:15] Wo bleibt der Export-"Aufschwung"? "Deutsche Exporte mit -18,8%"


Neu 2009-11-09:

[18:45] Die "Inflations-Erkenntnis": Mehr als Hälfte der Deutschen befürchtet Inflation

Angesichts der staatlichen Milliardenhilfen für unter Druck geratene Banken rechnet die Mehrheit der Deutschen mit einer Inflation. 56,7 Prozent der Bundesbürger befürchten eine Geldentwertung, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der Strategieagentur Diffferent ergab. Darüber hinaus habe fast die Hälfte der mehr als tausend Befragten wegen der Finanzkrise kein Vertrauen mehr in die deutschen Banken (43,1 Prozent) und in ihren persönlichen Bankberater (41,6 Prozent).

Aber von der Erkenntnis zum Handeln (Geld abheben und Gold kaufen) scheint noch ein langer Weg zu sein.
 

[18:30] Da wartet auch noch eine Rechnung: Quelle/Karstadt: 50.000 Gläubiger fordern 19 Mrd. Euro

[18:15] Was eine Opel-Sanierung wirklich kosten würde: 8,5 Milliarden Dollar für Opel-Sanierung

Für wieviel Geld der angeschlagene deutsche Autobauer wieder auf die Beine gebracht werden muss, darüber streiten die Experten. Die US-Ratingagentur Moody's hat es ausgerechnet.

 

[6:45] Wann fällt die nächste "Mauer":

Welt: Die Revolution hat gerade erst begonnen, 9. November 1989 – Die große Freiheit
Presse: 20 Jahre Mauerfall: "Einen Superlativ riskieren"

Ein Tag wie ein Thriller: Am Morgen des 9. November 1989 ahnte keiner, dass noch am selben Tag die Mauer fallen würde. Medien und Bevölkerung wirkten als Motor der Ereignisse. Eine Chronologie.

Dass das DDR-Regime und der Ostblock nicht mehr lange bestehen sollten, war für mich schon im Sommer 1989 klar. Wann und wie es enden sollte, wusste aber niemand. Alle möglichen Leute und Ereignisse haben dazu beigetragen. Der Fall der Berliner Mauer war nur das Symbol für das Ende des kommunistischen Ostblocks. Vorher "drehten" sich schon die Regime in Polen und Ungarn.

Alle "Experten" sahen das alles nicht kommen. Selbst die US-Regierung sah sich das erstaunt im Fernsehen an, die Russen schliefen schon. Überhaupt waren die Medien schneller und besser als die Geheimdienste.


Neu 2009-11-08:

[19:15] Wieder ein Hyperinflations-Beweis: Sparen wir uns zu Tode wie die Weimarer Republik

Am Anfang stand ein gewagter Vergleich. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe warnte die Unions-Länderchefs vergangene Woche vor rigiden Sparplänen, indem er an die Weimarer Republik erinnerte. "Damals hat man am Ende nicht nur eine Ökonomie, sondern auch noch eine Demokratie zu Grunde gerichtet." Hat Gröhe Recht?

Der Kurs der Politik hat sich überall, auch in Deutschland, auf Geldausgeben und Gelddrucken geändert. Die Amerikaner machen es ja vor.


Neu 2009-11-07:

[14:15] Da sind jede Menge Pleitebanken darunter: Die Not schweißt Sparkassen zusammen

Die deutschen Sparkassen feiern sich selbst gern als Gewinner der Krise. Doch ihre Renaissance könnte von nur kurzer Dauer sein. Manch eine hat sich in der Finanzkrise verhoben. Etliche der Traditionshäuser werden wohl ihre Selbstständigkeit verlieren - mit Folgen für die Kunden.

Da wird so lange fusioniert, bis dann alles gemeinsam zusammenkracht.
 

[12:30] Insolvenzen künstlich versteckt: D: Insolvenzwelle rollt

 

[11:15] Typisch bürokratisch und GANZ wichtig: Regierung plant zentrales Gericht für Soldaten


Neu 2009-11-06:

[6:00] DIE LEBEN WIE DER JOE VOM FINANZAMT: Postbank erzielt dank Steuergutschrift überraschend deutlichen Gewinn

Jetzt wird also auch das Finanzamt geplündert, um "Gewinne" auszuweisen - für die Manager-Boni.


Neu 2009-11-05:

[18:15] K1 - der "deutsche Madoff" wird "grösser": Der Anzeigenverkäufer, der eine Milliarde veruntreute

[13:15] Der Stern auf Kurzarbeit: Daimler: 71% arbeiten nicht Vollzeit !

 

[6:00] Es wird brutal hart:GM ignoriert die deutsche Wut

General Motors will bei Opel rund 10.000 Jobs streichen, womöglich Werke schließen und hart mit den Arbeitern verhandeln. Dass dieser Kurs in Deutschland Entsetzen auslöst, trifft im Konzern auf Unverständnis - und auch von der Regierung Obama ist keine Unterstützung zu erwarten.

Angeblich wollen die Opel-Betriebsräte deswegen streiken lassen. Eine Erkundungsreise nach Detroit und Michigan täte ihnen gut.

[13:15] Da biegen sich vermutlich die Türme der GM-Zentrale vor Lachen: Deutsche Politik will hart mit GM verhandeln


Neu 2009-11-04:

[9:00] JOE HAT GELOGEN DASS ES RAUCHT: Weiter Rätselraten um Kapitalerhöhung

[7:00] Hihihi: General Motors sagt Opel-Verkauf an Magna ab

Dramatische Wende im Poker um Opel: Die bisherige Konzernmutter General Motors will den deutschen Autobauer doch nicht an Magna verkaufen. Die monatelangen Bemühungen der Bundesregierung sind gescheitert. Nun erwartet sie die Rückzahlung des Milliardenkredits.

Wenn Politiker mit einem unmöglichen Plan im Kreis rennen und Mist machen.


Neu 2009-11-03:

[20:15] Kein "Aufschwung": Südwestindustrie: -58.200 Jobs

[7:30] Auch die DDR ging so bankrott: Warum die DDR am Schluss praktisch pleite war

[10:15] Hier kommt auch die Rechnung: Arbeitsagentur warnt vor mehr Hartz-IV-Empfängern


Neu 2009-11-02:

[17:00] Deutsche Bankengeschichte - die Krise is älter: Die deutsche Lehman-Lüge

Der Fall der Lehman-Bank hat Kapital und Vertrauen vernichtet. Sagen deutsche Politiker und Bankchefs. Das ist die Unwahrheit - und sie wissen es. Die Pleite am 15. September 2008 war nicht der Auslöser der Entwicklung. Die Finanzhäuser hierzulande gerieten schon Jahre zuvor in Schieflage.

Um das Jahr 2002 haben auch viele Banken gewackelt oder wurden notverkauft (HVB). Nur konnte man es besser verstecken als heute. Damals hat die Reflation, die man jetzt wieder versucht, ein paar Jahre funktioniert - bis 2007/2008.

Geht schon wieder los: Commerzbank verbucht Milliardenverlust

 

[19:30] Die Welt schreibt es auch schon - Deutschland ein PIG: Deutschlands Abschied von der Sparsamkeit

Also bitte nicht mehr auf die PIGS im Süden schimpfen.
 

[7:15] Was das Kanzleramt hat: Atlas der Wut im Kanzleramt


Neu 2009-11-01:

[20:30] Folge-Insolvenzen: Der Bankrott größerer Betriebe zieht viele kleine nach

 

[14:30] Politische Elite - kein Abbild der Gesellschaft: Exoten im Parlament

Auch im neu gewählten Bundestag ist das der Fall. Dort sitzen laut Statistik des Bundeswahlleiters
350 Abgeordnete, die unmittelbar vor der Wahl Mandatsträger oder Beamte in höheren Positionen waren
57 Rechtsanwälte und Juristen
57 Geistes- und Naturwissenschaftler
22 Unternehmensleiter, -berater und -prüfer
21 Ingenieure
16 Lehrer

Hauptsächlich Beamte sind drinnen. Das sieht man auch daran was rauskommt.
 

[14:15] Solange es Kredit gibt, wird geprasst: Wer ist Deutschlands »Schuldenmeister«?


Neu 2009-10-31:

[21:00] Reportage aus Hartz-IV-Land: Berlin auf Hartz IV. Der Unterschichten-Report

Was machen Menschen ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft? Versäuft die Unterschicht tatsächlich das Geld, das ihr der Staat zum Überleben bereit stellt? In dieser Woche ist die Debatte über die sozial Schwächsten wieder aufgeflammt. WELT ONLINE hat sich in Berlin umgeschaut.

Meistens Kippen, sagt Uwe, manchmal Bier: „Aber Meister ist bei mir nicht. Am Anfang des Monats kaufen die hier für 150 Euro Zeugs, das sie beim Discounter für 30 Euro haben könnten, und dann schnorren sie.“ Das kann Uwe einfach nicht verstehen, und da ist er nicht der Einzige.

In einer Eckkneipe ein paar Straßen entfernt müssten sie doch zu finden sein, die Alkoholiker, die „gar nichts begriffen haben“, wie der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky sagte. Alkoholiker zumindest gibt es hier. So wie Udo: Jeansjacke, weiße Tennissocken, Schnauzer. Ein wandelndes Klischee. Er trinkt ein Schultheiss, aus der Flasche, für 1,50 Euro.

Heute ist Zahltag. Das Geld trägt Udo sofort in die Kneipe. „Ick muss jetzt ooch nich’ jeden Tag hier sitzen“, sagt er. „Würd’ er aber“, ergänzt der Wirt. Wenn er könnte. Aber nach zwei Wochen sei die Kohle weg. Dann sitze er zwei Wochen vor der Glotze, sagt Udo. Am Monatsende geht er dann wieder in die Kneipe.

 

[21:00] Von der Kurzarbeit in die Arbeitslosigkeit: ThyssenKrupp will 10.000 Jobs in Deutschland streichen

Jetzt ist es soweit. 


Neu 2009-10-30:

[19:15] "Aufschwung": D: Einzelhandelsumsätze real - 3,9%

[18:45] Zu den neuen Bank-AGBs: Was die neuen Regeln für Kunden bringen

[13:45] Nanu, kein "Wachstum"? Großhandel - 3. Quartal 2009: Großhandelsumsatz real um 8,8% gesunken


Neu 2009-10-29:

[21:15] Deutscher Madoff: Wie das System Kiener funktionierte

Der Würzburger Milliardär Helmut Kiener steht unter Betrugsverdacht. Sein Hedge-Fonds K1 soll über 200 Mio. Schaden verursacht haben. Die Opfer sind renommierte Geldhäuser. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft. Im schlimmsten Fall drohen Kiener bis zu zehn Jahre Haft.

Alles floss in privaten Luxus.

[8:45] Read my lips, no new taxes:

Welt: Merkel verspricht keine Steuererhöhung bis 2013

Gerade wiedergewählt, schon in der Pflicht beim Reizthema Nummer eins: Angela Merkel hat bekräftigt, die neue Regierung werde bis 2013 keine Steuern anheben. "Wir haben gesagt, in dieser Legislaturperiode wollen wir keine Steuern erhöhen. Dazu stehe ich", sagte die Kanzlerin. Auf Länderebene droht dennoch Widerstand.

Die Angst vor dem Volk scheint in die Regierenden gekrochen zu sein. Der Ausspruch im Titel stammt von George Bush I. Er hat sein Versprechen gebrochen und die Steuern erhöht. Dafür wurde er abgewählt.

 

[7:30] Der Aufbau einer Truppe gegen den „inneren Feind“ ist weit fortgeschritten: Eine fast geheime Armee

Deutschland verfügt über eine neue unbekannte Heimatarmee. 441 Kommandos aus jeweils zwölf ständig einsetzbaren Reservisten sind in sämtlichen kreisfreien Städten, Landkreisen und Regierungsbezirken eingerichtet worden. Sie stehen unter dem Kommando der Bundeswehrführung und haben kurzfristig Zugriff auf weitere rund 80.000 bis 100.000 speziell ausgebildete Reservisten. Eingebunden in die zivilen Katastrophenschutzstäbe, erhalten sie Einsicht in die Bereitschaftsstände von zivilen Behörden, Polizei, technischem Hilfswerk und Feuerwehr. Sie sollen vor allem den Katastrophenschutz verbessern.

Die "Katastrophe" ist in diesem Fall der Schutz der Politiker und Behörden im Fall von Unruhen. Aber ob die bis zu 60jährigen Reservisten hier mitmachen werden, ist eine andere Sache.


Neu 2009-10-28:

[21:30] Der reale Arbeitsmarkt: Vernagelt und verschlossen

Deutschlands Unternehmen haben auf stur geschaltet. Die Bereitschaft, Mitarbeiter einzustellen, ist so gering wie seit Jahren nicht mehr. Jetzt zeigt sich, dass auch Frauen und Männer unter der Wirtschaftskrise leiden, die ihren Arbeitsplatz noch gar nicht verloren haben - unter Lohneinbußen.

Das ist erst der Anfang des Job-Crunch. Wer einmal draussen ist, kommt kaum mehr rein.
 

[18:15] Das Juristen-Kabinett: Zurück in die Juristen-Republik Deutschland

Es ist kein gutes Signal angesichts der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten: Die Hälfte der Minister im Merkel-Kabinett hat Jura studiert - und selbst im Finanzministerium kämpft künftig statt des Volkswirts Steinbrück der Jurist Schäuble gegen die Bankenlobby an.

Diese Leute werden sich mit der Wirtschaftskrise richtig schwer tun. Totale Erstarrung und jede Menge Fehlentscheidungen ist zu erwarten.

 

[14:45] Eine Bankenlobby gegen die andere: Bankenpräsident kritisiert Wall-Street-Connection der Regierung

 

[9:45] Hihihi, Opel bleibt bei GM: Der Fall Opel wird neu verhandelt

Es war alles nur Wahlkampfgetöse.
 

[9:15] Über 3 Millionen wurden bereits entlassen:

Welt: Jeder Neunte verlor in der Krise seinen Job

Weit über drei Millionen Menschen haben seit Beginn der Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatz verloren. Damit wurde jeder neunte Beschäftigte entlassen. Besonders Leiharbeiter im verarbeitenden Gewerbe sind betroffen. Nur unterdurchschnittlich stieg die Arbeitslosigkeit dagegen in der Branche, die die Krise ausgelöst hat.


Neu 2009-10-27:

[18:30] Leserzuschrift - Häuser für unter EUR 500 gibt es in Deutschland bereits häufiger:

Zu: USA-"BETONGOLD" in Detroit: Häuser für 500 Dollar aber niemand will sie

Ein Gebot für EUR 350,00, siehe hier: http://www.diia.de/?thema=objekt_detail&id=1523&list=1&PHPSESSID=e43f7b93a061c6f1cfffd72bd3ffd980

 

[11:30] Politiker ohne Ahnung: Experten kritisieren naive Bankenpläne von Schwarz-Gelb

[11:15] Politiker egal welcher Farbe wollen nie sparen: Unionsländer rebellieren gegen schwarz-gelbe Steuersenkungen

 

[9:30] Schlechte Nachrichten für die Politikerkaste:

WIWO: Gigantische Verluste könnten Steuereinnahmen drastisch schmälern

Gigantische Verluste schlummern in den Bilanzen der Unternehmen und lassen Finanzminister um ihre Steuern bangen. Die Koalition will die Verlustverrechnung wegen der Krise erleichtern.

Die Summe ist unvorstellbar groß, sie macht Steuerjongleure sinnlich, lässt Finanzminister bangen und tricksen – und treibt krisenbetroffene Unternehmen in Richtung Pleite. Zwischen 600 und 800 Milliarden Euro Verluste haben die deutschen Firmen in ihren Bilanzen angesammelt, die sie steuerlich geltend machen können.

 

[7:15] Wer die Bunds kauft: Hälfte der Bundesanleihen geht an Notenbanken

Mit der Einführung des Euro hätten zunächst viele Zentralbanken ihre Währungsreserven aus der Gemeinschaftswährung abgezogen. Der Dollaranteil stieg stark an. Von Mitte 2002 an begann von Asien ausgehend eine Gegenbewegung, die sich von 2005 an verstärkte. Besonders asiatische Zentralbanken versuchen seitdem den Dollar-Anteil an ihren Reserven zu reduzieren, auch zugunsten des Euro. In den vergangenen zehn Jahren ist dadurch der Euro-Anteil an den veröffentlichten Währungsreserven - sie machen etwa die Hälfte der gesamten Reserven aus - von 18 auf 26 Prozent gestiegen. Es gibt Schätzungen, dass der Anteil an den gesamten Währungsreserven deutlich höher liegt, weil Länder wie Venezuela und Iran dem Vernehmen nach neue Mittel gar nicht oder kaum noch in Dollar anlegen und bei der Neuanlage vor allem auf den Euro ausweichen.

Deutschland ist vielleicht etwas weniger Junk als die USA, aber viel Unterschied ist nicht. Die Asiaten drücken also auch ihre Währungen gegenüber dem Euro.


Neu 2009-10-26:

[18:15] Schon wieder die Postbank: Gläserne Sparer

[17:15] Mini-Arbeitsamt bei Quelle eingerichtet: Kündigungswelle überrollt deutsche Quelle

Noch mehr "Fallout": Insolvenzverwalter rechnet mit 75.000 Gläubigern
 

[10:30] Credit Crunch in Deutschland: Zwei Drittel der Firmen geißeln Kredit-Geiz von Banken

Gibt es sie doch, die viel beschworene Kreditklemme im Mittelstand? Laut einer neuen Umfrage beklagen 67 Prozent der Unternehmen, Geldhäuser würden ihrer Finanzierungs-Verantwortung nicht gerecht - und 43 Prozent monieren, ihnen würden notwendige Darlehen verwehrt.

Die Banker entscheiden, wer Kredit bekommt, nicht die Politik- ausser diese verstaatlicht die Banken.

 

[10:00] Schäuble - vom Bundestrojaner zum Bundesfinanz-Trojaner:

Süddeutsche: Die Leiden des Wolfgang Schäuble

Eigentlich ist er mit 67 bereits im Rentenalter. Ausserdem sollte ihm das Attentat auf ihn die Lust an der Politiki verdorben haben. Aber seine Juristen-Machtgier und seine Paranoia sind so unersättlich, dass er sich diesen Himmelfahrtsjob antut. Es erwartet ihn der Staatsbankrott - weiss er das nicht?

Für alle, die den Peer-Wolf Steinbrück als Finanzminister als den grössten anzunehmenden Unfall gesehen haben, könnten negativ überrascht sein. Irgendwo habe ich gelesen, dass Schäuble in seiner Paranoia eine eigene Finanzpolizei einrichten möchte. Der Steuerterror kann noch viel schlimmer werden, als unter Steinbrück. Aber im Inland.

 

[9:30] Die "Regierungseuphorie" ist verpufft:

Welt: Kauflaune der Deutschen erleidet einen Dämpfer

Nach sechs Monaten mit steigender Tendenz trübt sich die Stimmung der Verbraucher zum ersten Mal ein. Die Gesellschaft für Konsumforschung prognostizierte einen Rückgang des Konsumklimaindexes für November. Auf das Gemüt der Verbraucher drückt vor allem die Angst vor der Arbeitslosigkeit.

Jetzt kriecht also die Angst um den Job hervor.

 

[21:00] Das mochte die Merkel-Tante wohl nicht: Journalist nervt Merkel und wird zum YouTube-Star
 

[8:00] SIE BESCHEISSEN WO SIE KÖNNEN: Institute schreiben Schiffswerte hoch


Neu 2009-10-25:

[20:30] Es war einmal: Abschied vom Quelle-Katalog

 

[7:30] Das Koalitionspapier:

Welt: Was die neue Regierung mit Deutschland vorhat
Spiegel: So will Schwarz-Gelb die Republik umbauen

124 Seiten für vier Jahre - der Koalitionsvertrag bietet viel Stoff für Streit und reichlich schwammige Formulierungen. SPIEGEL ONLINE analysiert die Versprechen von Schwarz-Gelb. Was Merkel, Westerwelle & Co wirklich wollen: Der große Überblick über die Reformpläne für Deutschland.

Vermutlich ist dieser Vertrag das Papier nicht wert, auf dem er ausgedruckt ist. Sobald die Bundesanleihen auf den Markt fliegen, ändert sich die Situation radikal.


Neu 2009-10-24:

 

[9:15] Wo soll das Geld dafür herkommen? Schwarz-Gelb verspricht 24 Milliarden Euro Steuerentlastung

Von hier sicher nicht: Koalition schafft massenhaft Pöstchen

[14:30] Wieder eine sozialistische Regierung: Koalition ohne Geist

[14:30] Achtung Hyperinflation: Schwarz-Gelb beginnt mit Wohltaten

[17:30] Geschenke gibt es auch: Milliarden für die Bauern

 

[7:45] Damit es alle wissen: Weber “erkennbar ohne Führungsqualitäten”


Neu 2009-10-23:

[15:30] Leserzusendung: STEUERERKLÄRUNG WIRD RADIKAL VEREINFACHT:

Jetzt soll ja der bisherige Bundestrojaner neuer Finanzminister werden: Schäuble ist fürs Finanzministerium die beste Wahl

Ab jetzt installieren wohl die Steuerprüfer den Bundestrojaner.


Neu 2009-10-22:

[17:00] Soviel reales Geld wurde in die Banken geworfen: Banken treiben Staatsschulden um 53 Milliarden Euro in die Höhe

 

[10:30] Leserzuschrift - neue ABG Banken:

Über die Verschlechterung der Bedingungen der neuen AGB für den Kunden wurde ja schon berichtet.

Siehe auch: http://www.youtube.com/jberni2#p/a/u/1/6jNdtlMCY24

Wir haben dies zum Anlaß genommen, unsere Kreditkarten bis auf eine mit dem im Anhang ersichtlichen Schreiben zu kündigen.
Man kann doch den Spieß einfach umdrehen.
Noch wird am Kreditkartengeschäft in D verdient.
Auch wenn ich in absehbarer Zeit mit der Kreditkarte nur noch im Spielzeugladen meiner Tochter einkaufen kann, wird so deutlich, daß der mündige Bürger informiert ist.

Wenn ein Zahlungsmittel ein Massenmittel wird, wird die Masse geschröpft.
 

[10:30] Leserzuschrift - eigene AGBs machen:

Hab da ne nette Empfehlung im Netz gefunden bezüglich den AGBs:

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Mir wurde dieser Text durch einen persönlich bekannten Bankangestellten zugespielt ... eine Reaktion der Bank ist bis dato noch nicht erfolgt!
Juridisch gesehen, würden diese Formulierungen ebenso rechtsgültig werden, wenn die Frist eines möglichen Einwandes binnen 14 Tagen nicht beansprucht wird!

Meldungen, dass Banken ihre AGBs geändert haben und diese möglichst unbemerkt bleiben sollten, trotzdem der Veröffentlichungspflicht nachgekommen wurde, liess die Wogen hochgehen. Vielfach wurde die Frage gestellt, können bzw. dürfen Banken das? Ja, sie dürfen! ... und wie weit dürfen sie gehen? Die Empfänger solch juridischer Schachtelformulierungen haben leider oft nicht die Lust, sich durch diese Texte zu lesen ...

Doch was Banken können, können wir auch! Deshalb sind Unternehmer, Selbständige und Freiberufler aufgerufen, ebenso zu handeln. Ändert eure AGBs und sendet sie möglichst unauffällig und genauso schwammig konstruiert, an eure Banken. Das heisst, nicht die AGBs im vollen Wortlaut, sondern ebenso wie Banken es tun, mit einem Link, wo man diese downloaden kann.

Hier die Änderungsvorschläge als Zusatz zu den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen:

Vertragsergänzungen - Kreditvertrag [eigenen Namen eintragen] und [Namen der Bank eintragen]

Datum: [einsetzen]

Folgende Punkte gelten als vereinbart, wenn sie von Seiten der ... [Name der Bank] (kurz Kreditgeber) nicht binnen der angegebenen Frist dagegen Einspruch erhoben wurde. Die Information über die Ergänzungen wurden per Email angekündigt und in schriftlicher Form an den Rechtsvertreter von [eigener Name], [Name des Rechtsanwaltes] übermittelt.

Die Änderungen erlangen nach Ablauf der Einspruchsfrist Rechtsgültigkeit. Im Falle widersprüchlicher Auslegungsmöglichkeiten diverser Vertragsteile, die von Seiten des Kreditgebers in diversen AGBs bzw, Vertragszusätzen vporliegen bzw. vorhanden sind, so verlieren diese (vom Kreditgeber) ihre Gültigkeit und an deren Stelle rücken die hier getroffenen Ergänzungen. Die Vertragsdetails verlieren nur insoweit die Gültigkeit, als die hier genannten Vertragsergänzungen diesen widersprechen.

VE 1: Dem Kreditgeber ist zu keiner Zeit möglich, das Kreditobligo des Kreditnehmers sowie die damit verbundenen Sicherheiten/Verpfändungen (Grundbucheintragung, Wertpapierdepots, Edelmetalldepots, u.a.) ohne schriftliche Einverständniserklärung des Kreditnehmers zu verkaufen bzw.
an Dritte zu veräussern. Ebenso kann der Kreditgeber das aushaftende Obligo bzw. den Kreditvertrag vorzeitig, also vor Vertragsende nicht fällig stellen bzw. kündigen, sofern der Kreditnehmer laufend zumindest die zu zahlenden Zinszahlungen durchführt.

VE 2: Sollte der Kreditnehmer ein Geschäftsjahr mit einem Bilanzverlust abschliessen, so entfallen alle Zinszahlungen für das darauf folgende Jahr ersatzlos. Bereits erfolgte Zinszahlungen werden dahingehend umgebucht, dass das vorhandene Obligo (Kreditsumme) reduziert wird.
Diese Zinszahlungen stellen somit Tilgungsraten dar. Für das darauf folgende Jahr werden wieder, bis zur Fertigstellung der Bilanz vorläufig Zinsen von der Bank berechnet.

VE 3: Eine Anpassung des Aufschlages auf den vereinbarten Zinssatz von Seiten des Kreditgebers im Falle einer Schlechterstellung der Bonität des Kreditnehmers ist nicht möglich, es sei denn der Aufschlag wird auch (Rückwirkend bis zum Jahr 2004), wenn es zu einer Schlechterstellung der Bonität des Kreditgebers (bzw. auch dessen übergeordneten Unternehmens) kommt, reduziert. Die Reduzierung müsste dem prozentuellen Ausmass der möglichen Erhöhung angeglichen werden.

VE 4: Zusätzliche und/oder zukünftige Liquiditätsaufschläge, insbesondere bei Ausnützung des Obligos in einer Fremdwährung, bzw.
sonstige versteckte Aufschläge und Kosten von Seiten des Kreditgebers, abweichend von den getroffenen Vereinbarungen bei Unterzeichnung des Kreditvertrages, sind nicht möglich und werden vom Kreditnehmer ausdrücklich, automatisch und immer beinsprucht. Diese Beeinspruchung gilt auch dann, wenn diese, ab dem Erreichen der Gültigkeit dieser Ergänzungen, nicht unmittelbar und schriftlich erfolgen.

VE 5: Der Kreditnehmer beeinsprucht ebenso, ab dem Erreichen der Gültigkeit dieser Ergänzungen, immer und automatisch, alle weiteren Änderungen der AGB des Kreditgebers sowie sonstige Ergänzungen sofern diese nicht zum Vorteil des Kreditnehmers sind, bzw. einen reinen formellen Charakter aufweisen. Diese Beeinspruchungen gelten auch dann, wenn diese, nicht unmittelbar und schriftlich erfolgen.

VE 6: Dem Kreditnehmer wird die Möglichkeit eingeräumt, während der Laufzeit des Kredites/der Kredite, maximal im Ausmass von insgesamt 3 Jahren, die laufenden Tilgungen, ein- oder mehrmonatlich bzw. auch alle
3 Jahre an einem Stück, zu stunden und nur die Zinszahlungen, sofern das vorhergehende Geschäftsjahr positiv war, zu leisten. Nach Ablauf der Kreditlaufzeit wird entweder eine neue Vereinbarung (zB. Verlängerung der Kreditlaufzeit) vereinbart, bzw. das restliche Obligo getilgt.

VE 7: Der verrechenbare Höchstzinssatz des Kreditgebers an den Kreditnehmer wird mit 6,5% (+ Aufschlag) festgelegt. Dieser maximale Zinssatz kommt auch dann zur Berechnug, wenn der im Kreditvertrag hinterlegte Basiszinssatz höher ist.

VE 8: Sollte im Zuge einer hohen Inflation zu einer allgemeinen Schuldenaufwertung kommen, so gilt hiermit als vereinbart, dass beim Kreditnehmer diese Aufwertung nicht durchgeführt wird.

VE 9: Im Falle eines Ausgleiches oder einer Insolvenz des Kreditgebers werden alle Schulden des Kreditnehmers sofort und ersatzlos gestrichen.
Eine Weiterveräusserung der Schulden sowie der hinterlegten Sicherheiten sind, wie im Punkt VE 1 festgehalten, nicht möglich.

Diesen Text in die AGB des Unternehmens einbinden und veröffentlichen.

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Muster für die Email an die Bank:

Sehr geehrter Geschäftspartner,

Eine gute Zusammenarbeit bedarf auch einer guten Vertragsgrundlage.
Ich/wir haben diverse Änderungen in unseren AGB bzw. in laufenden Verträgen durchgeführt. Details hierzu können Sie auf unserer Homepage mit dem direkten Link [hier den Link und Dokumentennamen einfügen] bzw.
bei Anfrage auch unter der Emailadresse [Emailadresse einfügen] in Erfahrung bringen.

Diese Information ergeht an alle relevanten Geschäftspartner, die wir auf Grund einer laufenden Geschäftsbeziehung davon in Kenntnis setzen möchten. Bitte diese Information ggf. an die zuständige Stelle weiterleiten. Sollten uns innerhalb der nächsten 14 Tage keinerlei Einwände erreichen, so betrachten wir die Änderungen und Ergänzungen als akzeptiert und angenommen.

Ob sie darauf reinfallen?


Neu 2009-10-21:

[19:15] Sofort schreit die Sozialbürokratie auf: Sozialverbände warnen vor Privatisierung der Pflege

Arbeitgeber werden entlastet, aber Normalbürger zahlen drauf: Schwarz-Gelb will von den Bürgern künftig Zusatzbeiträge für die Pflegeversicherung erheben. Sozialverbände, Gewerkschaften und Opposition schlagen Alarm - sie befürchten den Einstieg in die Privatisierung der sozialen Sicherung.

Es wurde überhaupt keine Reorganisation angekündigt, und schon schreien sie um ihr Pfründe.

[12:45] Die Hyperinflations-Regierung:

Handelsblatt: Große Empörung über Merkels „schwarze Kasse“

Der von der künftigen Regierung aus Union und FDP geplante Schattenhaushalt zur Finanzierung der Sozialkassen hat große Empörung ausgelöst. Scharfe Kritik äußerten nicht nur Oppositionspolitiker von SPD und Grünen. Auch Vertreter der Wirtschaft warnten Bundeskanzlerin Merkel vor einem „haushaltspolitischen Fehlverhalten“.

Bei der letzten Krise um 2002 hat man gespart, diesesmal wird mit vollen Händen weiter ausgegeben. Ein entscheidender Wechsel in der Politik. Also kann keine "Deflation" folgen, sonderung nur die Hyperinflation.

 

[12:30] Man glaubt Joe's Lügen wohl nicht mehr: Ackermann enttäuscht die hohen Erwartungen

 

[7:00] Kassenleerung - der Preis für den Glauben in Politik und Experten:

Handelsblatt: Kurzarbeit: Unternehmer zahlen hohen Preis

Konjunkturkrise und Kurzarbeit werden für die deutsche Exportwirtschaft immer mehr zur Belastungsprobe: Zum ersten Mal überhaupt in der Nachkriegszeit wird die Metall- und Elektroindustrie 2009 voraussichtlich im Gesamtdurchschnitt in die Verlustzone rutschen

Man hat zu hohe Kapazitäten gehalten, weil man an einen baldigen Aufschwung geglaubt hat - das frissst die Cashreserven auf.

[20:00] Das Ende der Cashreserven ist da: Krise erreicht den Arbeitsmarkt


Neu 2009-10-20:

[16:00] Leserzuschrift - Erfahrungsbericht mittleres Management:

Ich war in der letzten Woche mal wieder auf einer Fortbildung für das mittlere Management.
Nachdem ich regelmäßig vergleichbare Schulungen mache musste ich folgendes feststellen:
1. Der Anteil der regulär Beschäftigten ist auf 15% gefallen
2. Arbeitslose und bereits gekündigte Teilnehmer sind inzwischen bei 80%
3. 5% der Teilnehmer sind (noch) in Kurzarbeit
4. Es ist ein sehr großes Frustpotential bei allen zu spüren gewesen, zum erstenmal waren regelrechte Wutausbrüche zu hören.
5. Auch die Dozenten waren mit von der Partie und zeigten in erheblichem Umfang Schaubilder zu realen Arbeitslosenzahlen, Staatsverschuldung usw.
darüberhinaus wurden Kopien zu diesen Themen verteilt. Ich war richtig erstaunt, da ich sowas eher aus Ihren Seminaren gewohnt bin.

Mein Fazit: Es brodelt regelrecht und wird bald überkochen.

Schön langsam wachen sie auf...
 

[14:00] Wozu braucht Joe diese Bank? Deutsche Bank bekommt ABN Amro doch noch

Leserkommentar: DIESE IRREN KAUFEN DIE NÄCHSTE KAPUTTE BANK

Aber sogar S&P kann man erpressen (was hat das gekostet?): S&P nimmt BayernLB-Rating auf Wunsch der Bank zurück
 

[11:15]  AUF INS HYPERINFLA-PARADIES: Merkel demontiert die Schuldenbremse

 

[9:15] Wofür wurde der letzte Quelle-Katalog noch auf Staatskosten gedruckt?

SPiegel: Quelle-Versand wird abgewickelt

Der Versandhändler Quelle steht vor dem Aus. Die Liquidierung des Unternehmens soll schon bald beginnen. Zuvor war die Suche nach Investoren für die Dachgesellschaft gescheitert. Das profitable Auslandsgeschäft soll zügig verkauft werden - insgesamt sind rund 7000 Arbeitsplätze in Gefahr.

 

[9:15] Hartz-IV Prozesse - nur bis zum Staatsbankrott:

Spiegel: Abrechnung in Karlsruhe

Fast 1,7 Millionen Kinder sind auf Hartz IV angewiesen. Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht prüfen, ob ihr Leben durch politische Willkür unnötig erschwert wurde.

Politische Willkür? die Kläger und Richter sollten sich einmal die kommende "Willkür" des Bondmarktes ansehen. Etwa in Island oder Lettland.


Neu 2009-10-19:

[20:15] Nur gespart wird nicht: Trick soll schwarz-gelbe Steuerpläne retten

Die Hyperinflations-Regierung. Got Gold?

19:00] Nach der Wahl: Ifo-Institut erwartet heftigen Einbruch

 

[10:23] Der Inflationsprofessor Sinn: Ifo-Chef Sinn fordert Steuersenkung auf Pump

Er denkt nur an 1929, nicht an 1923.

[9:30] Jetzt sind es schon 30000 Entlassungen: ThyssenKrupp erwartet "fürchterlich rote Zahlen"

[9:15] Die BayernLB Nebenwirkungen: Horrenden Schaden durch das Desaster der bayerischen Landesbank errechnet

 

[9:30] Leserzuschrift zu Deutsche, hadert nicht mit der Demokratie:

anbei die Abbildungen zweier welt.de-Onlineumfragen zu sehr grundrechts- und verfassungsrelevanten Fragen. Aus den Abstimmungsergebnissen geht deutlichst hervor, warum die Demokratie immer mehr in Frage gestellt wird: Weil sie keine mehr ist! Der Wille der Bürger wird im politischen Alltag permanent missachtet. Soetwas kann man bestenfalls noch SCHEINdemokratie nennen.

Die Eliten sind alle total abgehoben, egal ob in der EU oder national. Das wird sich für sie rächen, denn die Depression geht weiter und wird tiefer.


Neu 2009-10-18:

[20:30] Jetzt werden die Autohändler "abgewrackt": Autohändler erfasst Pleitewelle

 

[9:45] Die deutschen Banken sind real bankrott:

MM: 650 Milliarden Euro Wertberichtigungsbedarf

Nach einer Analyse der US-Bank Merrill Lynch schlummern noch immer enorme Risiken aufgrund toxischer Papiere in deutschen Großbanken. Ein Jahr nach Ausbruch der Weltfinanzkrise beliefen sich die als "problematisch einzuschätzenden Aktiva" auf 650 Milliarden Euro - das entspricht rund 75 Prozent des Eigenkapitals.

Wer glaubt noch an die "Sicherheit" dieser Banken?


Neu 2009-10-17:

[17:15] Mut zum Sparen? Studie sieht riesiges Sparpotenzial für den Staat

[14:30] Es geht weiter abwärts: Trotz intensivster Aufschwungspropaganda: Die Zeichen auf einen erneuten Absturz mehren sich


Neu 2009-10-16:

[18:00] Eine sehr teure Koalition: Schwarz-gelbe Wünsche kosten 120 Milliarden Euro

 

[11:15] Depressionsmeldungen:

Wer braucht in der Depression Cabriolets? Autobauer Karmann: 1700 weitere Stellen in Gefahr
Zu viele Laster auf Kredit: Warum viele Transportunternehmen von der Pleite bedroht sind
Die Jobs gehen: Stärkster Industrie-Stellenabbau seit 1995, Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe sinkt
Lohnkürzung: "Minus 7,5% bei den Gehältern im verarbeitenden Gewerbe"


Neu 2009-10-15:

[17:00] Wie der Staat prasst:

Spiegel: Steuerzahlerbund prangert Milliarden-Prasserei an
Welt: Schwarzbuch prangert Luxus-Verschwendung an

Die öffentliche Hand ist äußerst freigiebig: Auch Golfclubs und Designerklos werden aus Steuermitteln finanziert, wie der Bund der Steuerzahler in der jüngsten Ausgabe des "Schwarzbuchs 2009" moniert. Der Verband geht von einer Fehlleitung öffentlicher Mittel von mehr als 30 Milliarden Euro aus.

Eher wird ein Löwe freiwillig zum Vegetarier, als dass ein Politiker spart.

[9:45] BayernLB/Hypo - wer hat da mitgeschnitten? Viele Ungereimtheiten beim Verkauf der Hypo Kärnten

Total überhöhter Kaufpreis - das sieht aus wie ein klassisches Korruptionsgeschäft.
 

[9:30] Die Quelle wird jetzt doch sterben: Versandhaus Quelle vor dem Ende

Seehofers Katalogdruck auf Staatskosten war also sinnlos.


Neu 2009-10-14:

[15:00] Zu viele neue Insolvenzen? Verzögerungen bei Suchanfragen

[14:30] Schweinegrippe - zu illuminatisch: Angst vor Risiken – Ärzte scheuen eigene Impfung

 

[12:00] Was man der BayernLB alles andrehen konnte: Razzia bei der BayernLB

Die BayernLB wird seit Mittwochmorgen von der Münchner Staatsanwaltschaft gefilzt. Die Ermittler gehen dem Verdacht von Straftaten bei der Übernahme der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria nach. Der Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro soll überhöht gewesen sein.

Dumm, dümmer, Landesbanker. Oder sind vom Kaufpreis abhängige "Sonderboni" geflossen?

[15:30] Sie wollen nicht lernen: Boni für die BayernLB-Mitarbeiter

 

[7:45] Die (Nicht-)Privilegierten: Angestellte zahlen mehr an den Staat als Beamte


Neu 2009-10-13:

[18:45] Deutschland ist eine Insel der Bankgläubigen:

ARD: Die neuen Regeln bei Kredit- und EC-Kartenklau

 

[18:00] Joe braucht also doch "dringend" mehr Kapital: Deutsche Bank gibt Rätsel auf

 

[9:45] Dieses Geständnis muss auch noch gemacht werden: So viel Geld kann die Krise Rentner kosten


Neu 2009-10-12:

[15:00] Wieder eine BuBills-Auktion schiefgegangen: BuBills (6 Mon.) Auktion: Klitzekleine Bietungsunterdeckung

[12:00] Die HSH Geldwäscher: Bafin wegen möglicher Geldwäsche eingeschaltet, Neuer Wirbel um Millionenzahlung an Goldman Sachs

 

[11:45] Die unnötige Bundesbank:

FAZ: Bundesbank ohne Geschäftsmodell

Was macht ein Unternehmen, dem das Geschäftsmodell abhandengekommen ist? Es beschäftigt sich mit sich selbst. Besonders gut eignen sich Intrigen, Stellungs- und Machtkämpfe. Denn die können dauern und überbrücken viel Zeit. So ungefähr muss man sich die Deutsche Bundesbank vorstellen, über die man natürlich nie so despektierlich reden dürfte. Doch Fakt ist: Seit es die Europäische Zentralbank gibt (das ist zehn Jahre her), wird der Preis des Geldes nicht mehr von den Bundesbankern bestimmt. Jedoch die Bundesbank gibt es immer noch, nur unwesentlich geschrumpft.

Leserkommentar: Herr Weber auf der Suche nach neuer Wichtigkeit ?


Neu 2009-10-11:

[16:15] Was alle Politiker eint - der eigene Geldsack: Bei den eigenen Diäten herrscht Einigkeit

[13:30] Von wegen kein Credit-Crunch: Ifo: Kreditklemme verschlimmert sich

 

[6:15] LÄCHERLICH, BEI EINEM HAUSHALT VON 288 MRD. GEHEN SCHON 133 MRD. FÜR "(A-)SOZIALES" DRAUF:

FAZ: Dem Sozialetat drohen Milliardenkürzungen

Die Sparzwänge der neuen Bundesregierung belasten zunehmend die Koalitionsverhandlungen in der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales. Der neue Bundesarbeitsminister soll, wie am Freitag in Berlin zu hören war, im übernächsten Jahr 10 bis 11 Milliarden Euro weniger ausgeben - und im Jahr 2012 sogar 15 bis 18 Milliarden Euro sparen. Das wäre ein Sparvolumen von rund einem Zehntel des größten Einzelhaushalts.

Die Merkel (und viele andere Pollitiker) wird beim Sozial-Etat nie und nimmer kürzen - dazu ist sie viel zu sozialistisch. Sie wird sogar alles tun, damit Moody's und S&P ihr das AAA nicht wegnehmen. Denn falls das passiert (oder der Goldpreis entsprechend steigt), explodieren die Zinsen auf die Staatsschulden. Dann geht das Geld automatisch dorthin, nicht in den Sozialtopf.

Leserkommentar dazu:

IE STEUEREINNAHMEN LAGEN 2007 ,ALS DIE WELT FÜR VOLLDEPPEN NOCH IN ORDNUNG WAR, NUR BEI 250 MRD. !!!
JETZT WERDEN SIE ALLERHÖCHSTENS 200 MRD. BETRAGEN , WENN ÜBERHAUPT, DER HAUSHALT IST ABER IMMER NOCH BEI 288 MRD.!!!

1. BUNDESZUSCHUSS RENTENVERSICHERUNG : Über 80 MRD. , DIE HINTEN UND VORNE NICHT REICHEN !!!

2. BEAMTENVERSORGUNG: 44 MRD: WIRD IN DEN NÄCHSTEN 2 JAHREN EXPLODIEREN !!

3. ZINSEN OHNE TILGUNG: 60 MRD, WEITER EXPONENTIELL STEIGEND UND DAS BEI 1% ZINS !!

4. MILITÄR: 30 MRD

SUMMA: 214 MRD NUR AUS ALLEIN DIESEN 4 HAUSHALTSPOSTEN, DIE FRESSEN BEREITS ALLEIN DIE GESAMTEN STEUEREINNAHMEN !!!!!!

GAME OVER, DEMOKRATENSCHEISSDRECK BEENDET, WIE IMMER IN DER GESCHICHTE MIT TOTALBANKROTT, KRIEG FOLGT ALS EXTRAZUCKERL NOCH HINTENDRAUF !!!!!!

Warum immer gleich ein Krieg? Aber eines ist klar, der Bond-Markt entscheidet, nicht Merkel & co.

[10:15] In Zukunft gibt es das: Die neue Koalition muss Politik ohne Geld machen

Ein Fingerzeig: Warum die Leistungsträger FDP wählen

[11:00] Leserkommentar-CH: dieser Schreiber hat nach meiner Sicht schon recht.

Mit einem Krieg kann man ideal von innerpolitischen Problemen ablenken und er ist auch das beste Mittel um grosse Vermögenswerte wie Immobilien und Infrastruktur "abzubauen".

Danach ist das Volk wieder mit unterdurchschnittlicher politischer Intelligenz regierbar und in diesem weltweiten Finanzfall könnte sogar der Imperialismus weniger verlieren als durch eine sanfte Ablösung durch Asien.

Den Krieg haben die schon - in Afghanistan. Und die Politiker wollen ihn gar nicht so nennen. Für einen Krieg zwischen Nationen in Europa müssten andere Politiker ran - kommt möglicherweise noch. Und eine jahrelange Aufrüstung und "mentale Vorbereitung" wäre erforderlich. Davon ist derzeit nichts zu sehen.


Neu 2009-10-10:

[19:00] Joes Ökonom liest der Politik die Leviten:

Welt: Walter verlangt "brutale" Ausgabenkürzungen

Bittere Pillen für die Bürger: Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, fordert in der "Welt am Sonntag" von der neuen Bundesregierung einen harten Sparkurs. Sozial- und Gesundheitsausgaben müssen begrenzt werden. Auch Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sollen einen Beitrag leisten.

Irgendjemand muss es ja sagen. Aber vor dem Staatsbankrott wird es nicht gemacht werden.

 

[12:15] Teure Hotels bleiben leer: Luxusbetten bleiben leer, Budget-Hotels boomen

 

[18:30] Da geht das Geld hin: Hier wohnen die meisten Hartz-IV-Empfänger


Neu 2009-10-09:

[12:45] Die solare HInterlassenschaft des Erzengels Gabriel:

Spiegel: Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg

Die Große Koalition ist abgewählt, doch die Bürger tragen an einer teuren Erblast: Die Solaranlagen, die unter Umweltminister Gabriel installiert wurden, verursachen langfristig Kosten von 27 Milliarden Euro. Dabei ist der Nutzen minimal - die Sonne trägt fast nichts zur Stromerzeugung bei.

Entweder jetzt oder später wird die Politik diese Subventionen kürzen, weil sie absurd sind: "Bezahlbare Energie" wird das Schlagwort sein. Die Konsumenten werden sicher nicht ewig als Schafe diese Anlagen finanzieren wollen.

Aber fast alle dieser Anlagen wurden auf Kredit finanziert, meist mit eingetragener Grundschuld. Lone Star wird sich diese Solaranlagen inklusive Haus wohl einmal holen. Banken brauchen immer Geld.


Neu 2009-10-08:

[20:30] Rechenbeispiele, welche irrsinnigen Wachstumsraten erwirtschaftet werden müßten: Die Ruhe vor Schwarz-Gelb

[15:30] Ein Bürgermeister, gefressen von Prestige: Die goldenen Zeiten sind vorbei

[15:00] Rabatte bis zum Bankrott: Autobauer geben bis zu 42 Prozent Rabatt


Neu 2009-10-07:

[19:45] Dr. Goebbels meldet: Deutsche überwinden Krisenangst

Leserkommentar:
das kommt dabei heraus, wenn Leute, die keine Ahnung haben (Gesellschaft für Konsumgüterforschung, AlixPartner etc.), Leute befragen, die keine Ahnung haben (deutscher Otto-Normal-Bürger).
Ist ja auch ganz logisch: Jetzt, wo die Kurzarbeit in immer mehr Unternehmen ausläuft und die Arbeitnehmer gekündigt werden. Wenn das kein Anlass für Optimismus ist...
Ja, ja, die Systemmedien und Ihre Goebbels-Propaganda. Wenn das mal gut geht...

 

[16:00] Na, wer zahlt die neuen Steuern nach der Wahl?

Spiegel: Regierung beschließt höhere Kassenbeiträge für Gutverdiener

Es ist eine der letzten Entscheidungen der Großen Koalition: Das Kabinett hat höhere Bemessungsgrenzen für die Kranken- und Rentenversicherung abgesegnet. Gutverdiener müssen künftig mehr Sozialbeiträge zahlen - die Mehrkosten betragen bis zu 31 Euro im Monat.


Neu 2009-10-06:

[13:00] Das war der Peer-Wolf: Konto-Kontrolle durch den Staat

[12:30] Bilanzkosmetik der Banken auf andere Art:

Handelsblatt: Banken meiden Zwangsverwertungen

Sinkende Immobilienpreise und wachsende Leerstände bringen Immobilienbesitzer in die Bredouille. Denn viele Investoren haben ihre Objekte stark durch Kredite finanziert und können diese nun nicht mehr bezahlen. Warum sich die Banken dennoch geduldig zeigen.

Wenn die Bank eine Immobilie einzieht und verkauft, muss sie gleich den Verlust beim Kredit einbuchen. Das woll man wohl noch vermeiden. Von den Immo-Firmen dürfte ohnehin nichts zu holen sein, das sind vielfach GmbHs, oft eine für jede Immobilie.


Neu 2009-10-05:

[21:15] Schlechter Anfang für den "Erzengel": SPD-Vorstand verpasst Gabriel einen Dämpfer


Neu 2009-10-04:

[17:00] Krise auch am Oktoberfest: So wenig Wiesn-Besucher wie 2001 nicht mehr

[18:15] WELT UMFRAGE: 88% GEBEN SARRAZIN RECHT:

Welt: Sarrazins Reise an die Klippen der Meinungsfreiheit

Sorry, war die falsche Zeitung (wurde mir zugesendet). Die Umfrage ist noch da, sie steht jetzt bei 79%.


Neu 2009-10-03:

[19:30] Depressionsmeldungen aus dem Gelben:

DasGelbeForum: Crashkurs: Wann kommt der Crash?must read!

Am letzten Wochenende habe ich mit einem Firmeninhaber den ich seit Langem kenne gesprochen. Seine Metall verarbeitende Firma schreibt seit Jahrzehnten ausschließlich schwarze Zahlen. Dieses Jahr hat er entlassen und wird weiter entlassen müssen. Kurzarbeit war gestern, Kündigung heute, er schreibt tief rote Zahlen und lebt von der Substanz.

So wie ihm geht es hier in Ba-Wü nach seiner Aussage allein im Südbadischen 65.000 Firmen seiner Branche mit bis zu 10 Mitarbeitern. Sie alle haben in diesem Jahr 2-3 Mitarbeiter frei setzen müssen. Das sind mindestens 150.000 arbeitslose Metaller. (Achtung Zahlen von mir nicht geprüft!) Opel ist dagegen ein Klacks.

Ein Freund aus der Branche ist als Mitarbeiter eine Goldgrube für jede Firma der Branche. Sein Gehalt bringt er nachweislich mehrfach ein. Er ist ein begnadeter Handwerker. Knapp über 50 ist er, ohne die geringste Aussicht auf Erfolg arbeitslos geworden wegen Konkurs „seiner“ Firma. Er bewirbt sich eigeninitiativ und hat die bestmögliche Qualifikation. Ein oder zweihundert Kilometer machen ihm nichts aus, er zieht dann halt um. Das Amt zahlt ihm einen Computerkurs als Weiterbildung. Brauch er nicht, hat er sich selber beigebracht sobald er Zeit hatte. Ein Einzelschicksal? (...)

Hallo Bär,
bin Unternehmer mit zur Zeit noch 3 Mitarbeitern (2008 ((bis einschl.Juli)) noch 12 und in 2007 noch 16 ).
Die Auftragslage ist so schlecht, dass ich zum Jahresende mein 23 jähriges Unternehmertum als Metaller im Bereich CNC-Technik, Zulieferer für Automobilindustrie, Maschinenbau, Modellbau, Land und Baumaschinen, usw. einstellen werde.

Rücksprachen mit versch. Kunden, sowie der Preiskampf gegen Wettbewerber die für Stundensätze von 25,- bis 30,- € (Maschinenstd.sätze für Wzg.maschinen mit Anschaffungswerten von 200TEuro und mehr)arbeiten, haben meinen Entschluss untermauert.
Da wir hochpräzise Teile herstellen, ist mein Maschinenpark stets mit den aktuellen Anforderungen gewachsen und z.T. erneuert worden, doch das interessiert zur Zeit niemand.

Anders ausgedrückt, was 2007 noch in 1 Monat erwirtschaftet wurde, habe ich von Jan. bis September nicht erreicht.

So sieht es also draussen aus, in Baden Würtemberg, im Kernland der Industrie. Das ist tiefste Depression, total ungefiltert von Politik und Medien.
 

[17:00] Leserzuschrift - Standard-Systemreaktion auf nicht systemkonforme Äußerungen:

hier die direkte – und für dieses System politisch natürlich absolut korrekte - Reaktion auf die zwar mit hohem Wahrheitsgehalt angereicherten, aber politisch absolut unkorrekten Sarrazin-Äußerungen (die natürlich auch für jede andere deutsche Großstadt eher mehr als weniger zutreffen):

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,653015,00.html

„…Durch seine abfälligen Äußerungen über Ausländer und Arme in Berlin gerät Thilo Sarrazin zunehmend in Bedrängnis. Bundesbank-Präsident Axel Weber legte ihm jetzt den Rückzug aus dem Vorstand des Instituts nahe. Es gehe um die Glaubwürdigkeit der Bank…“

Was für ein Aberwitz: Es gehe um die Glaubwürdigkeit der Bank! Man könnte sich krank lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Die Wahrheit will von diesen Leuten aus der Lügen-Elite doch keiner hören (in diesem Fall Herr Weber) und schon gar nicht anerkennen und die Konsequenzen für (sich selbst) daraus ziehen. Das bringt nur deren Umverteilungsapparat, von dem sie so gut leben, in Gefahr. Also müssen die Leute, die sich gegen den eliteimmanenten Lügen-Grundsatz stellen, schnellstmöglich aus dieser (völlig unglaubwürdigen!) Lügen-Elite entfernt, als Sonderlinge betreffs Ihrer Meinung gebrandmarkt und auf diesem Wege MUNDTOT gemacht werden. Dieser Unterdrückungsmechanismus nennt sich Political Correctness.

Persönliche Frage an den bayerischen Ossi-Hasser: Die im Kern zutreffenden Sarrazin-Äußerungen müssten ja genau nach Ihrem Gusto sein (vom Arbeiten entwöhnte Hartz-IV-ler, Migrantenproblematik etc.). Die westdeutsche Lügen-Elite haut aber gleich voll auf den Mann drauf und entfernt ihn wegen pc-widriger Äußerungen schnellstmöglich aus dem System. Die dringend nötige Systemkorrektur wird dadurch unterdrückt und verhindert. Finden Sie diese Zustände besser als die in der Zone (=DDR)?

Der Autor weist auf etwas Wichtiges hin: das "System" denkt nicht nach, sondern hat "Standardreaktionen", die bei einem Anlass gestartet werden. Bei Finanzproblemen sind das eben: Lügen, Bailout, Gelddrucken, etc. Hier "Rücktritt".

[19:00] Die Welt versucht Sarrazin zu helfen:Sarrazins Reise an die Klippen der Meinungsfreiheit

Seine Aussagen sind enorm heikel. Doch wer sich die Mühe macht, das Interview von Thilo Sarrazin komplett zu lesen, wird feststellen, dass er weder pöbelt noch populistisch daherredet. Doch darum geht es jetzt auch gar nicht mehr. Denn nun wird die Meinungsfreiheit scheibchenweise verhandelt.

Ein Tabu wurde von Sarrazin gebrochen: zu sagen wie es wirklich ist, rund um Ausländer, Ayslwerber etc. Es geht um Meinungsfreiheit, die uns, und besonders den Politikern von den PC (Political Correctness) Lobbies weggenommen wird. Viele Politiker, die mit diesen Sachen zu tun haben, dürften zu dem Interview genickt haben, aber wagen sich nicht raus - wegen der PC-Hyänen - noch nicht.

Die meist türkischstämmigen Politiker, die jetzt Sarrazins Entlassung und Parteiausschluss verlangen, dürften sich keinen guten Dienst erweisen. Sie werden ein "Loyalitätsproblem" bekommen. Es ist gut möglich, dass diese Affäre der Katalysator ist, wodurch diese Tabus kippen.

Warum berichtet hartgeld.com recht ausführlich darüber: weil es ein Wendepunkt sein könnte, weg von der PC-Lügen- und Tabugesellschaft.

Hier mehr vom Sarrazin-Interview: Sarrazin Interview: Klasse statt Masse


Neu 2009-10-02:

[19:15] Leserzuschrift - Duisburg: Wir sind Pleite...

Habe gerade interessante Informationen zur finanziellen Lage der Stadt Duisburg gehört. Ich denke es geht los, jetzt werden Mauern eingerissen.

Vorhin saß ich in der Infrarotsauna, hab rumgedöst und Lokalradio gehört, als die Musik ausgeblendet wurde und der Moderator anfing zu sprechen. Hab den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf, aber ungefähr so: „Wieviel Schulden hat Duisburg eigentlich?“ Da wurde ich hellhörig: „Derzeit sind es ungefähr 1,4 Mrd., für den Rest des Jahres kommen weitere 186 Mio. und kommendes Jahr nochmals 300 Mio. hinzu. Das ganze wurde von Hr. sowieso bekannt gemacht, aber es ist noch nicht bestätigt. Das hört sich schon mal sehr Bedenklich an. Der Rat weiß noch nichts davon. Ein Kommiteé untersucht nun, ob der Oberbürgermeister diese Information absichtlich verheimlicht hat. Falls es wirklich so ist, gehören alle Museen, Schulen, Kindergärten und weitere städt. Einrichtungen den Banken!“ Musik geht weiter. Das macht summa summarum 1,9 Mrd. Ich denke, man kann vielleicht noch mal 100 bis 200 Mio. ungeplantes/ungesagtes hinzupacken, also rund 2,0 Mrd. Haben die doch glatt ne ganze Stadt verzockt!

Nicht nur Duisburg ist pleite.

[11:30] Bald ausgeschleckt? Schlecker steckt noch tiefer in den roten Zahlen

[10:45] Die echte Durststrecke für Autohändler beginnt: Deutsche Händler bleiben auf kleinen Autos sitzen, Autoabsatz bricht massiv ein


Neu 2009-10-01:

[21:00] Echte, Goebbelsche "Deflation": Heizkosten sind um bis zu 26 Prozent gestiegen

[11:00] Alle bestochen: Versicherungsvertreter im Bundestag

 

[10:15] Leserzuschrift Citibank mag nur Schuldner:

eben habe ich eine interessante Nachricht von meinem Schwiegersohn gehört.
Er ist seit Jahren Kunde bei der City-Bank und hat ein beträchtliches Guthaben und nie den Dispo in Anspruch genommen.

Heute flatterte seine Kündigung seines Girokontos ins Haus, ungläubig versuchte er telefonisch herauszubekommen, was der Grund hierzu sei. Aber Fehlanzeige, keiner wusste was oder wollte/durfte etwas sagen!
Sehr merkwürdig!

Liefert wohl zu wenig (Zins-) Profit.

[12:30] Leserzuschrift - Citibank Leipzig:

die Citibank hat größere Probleme mit der Auszahlung von Geld.

Meiner Schwiegermutter wurde die Ausszahlung ihrer Rente verweigert. Diese ist schon seit dem 29.09 gut geschrieben auf dem Konto.

Achtung: Sie ist kein Einzelfall. Es lautstarke Auseinandersetzungen mit Kunden die ihr Geld haben wollten und der Bank.

Die spinnen auch.

[15:45] Leserzuschrift -Citibank Verkauf:

wurde nicht die Citibank (Deutschland/ oder Europa) verkauft? An die französische Credit Mutuelle? Die war doch bisher immer recht zahlungsfähig.

Was ist da los? Oder blieb ein Teil der Citibank bei der Citibank? Glaube ich eher nicht.

Ja, das mit der Verkauf stimmt. Vielleicht ist deshalb das Chaos ausgebrochen. Auch der Name wird sich ändern.

[20:00] Leserzuschrift: Ich komme heute den ganzen Tag nicht an mein Citibank Online Konto.

Das wird bei Bankproblemen immer zuerst gesperrt.


Neu 2009-09-30:

[17:45] Der neue "Aussenminister": Westerwelle spricht kein Englisch: "Es ist Deutschland hier"

Hahahaha. Früher sollte ein Aussenminister nicht nur perfekt Englisch sprechen, sondern sogar Französisch.

Er tut sich schwer mit Englisch: Westerwelle Talking English

 

[13:45] Überbringer für schlechte Nachrichten gesucht:

FTD: Niemand will Finanzminister werden

Angela Merkel sucht jemanden, der die maroden Staatsfinanzen in den Griff bekommen soll. Doch das Spitzenpersonal duckt sich weg. Auch CSU-Star Guttenberg möchte nicht unbedingt Kassenwart sein. Immerhin, einen Freiwilligen gibt es.

Dabei ist die Position des Finanzministers gegenüber der Öffentlichkeit in einer Krise gar nicht so schlecht: er muss nur sagen, es ist notwendig.

Viel schlechter ist seine Position gegenüber seinen Regierungskollegen: denen muss er Geld wegnehmen. Die wehren sich natürlich.

Noch geben sie aus: 57 Milliarden Euro neue Schulden – in 6 Monaten

 

[12:30] IN VOLLDEMOKRATISCHEN ZEITEN DER DRUCKERPRESSE IST DAS SO: 1,2 Mrd Euro sind eine "Kleinbeihilfe"

[10:15] Noch einmal Sal. Oppenheim - kurz vor dem Ende: Ende des Nimbus der Privatbanken

[7:00] Oktoberfest-Inflation 2.9%: Preise steigen doppelt so schnell wie Inflation


Neu 2009-09-29:

[21:00] Joe entlässt 1300: Jobabbau bei Deutscher Bank?

 

[7:15] Jobsicherheit ist wichtiger als mehr Einkommen:

ARD: Aufgaben & Probleme , Wahlentscheidende Themen

Danke für die Zusendung. Für 59% war "Arbeitsplätze sichern" wichtig, für nur 12% "für höhere Löhne sorgen".

Da darf sich niemand wundern, dass sich die Ausbeuter und Blutsauger freuen.

[6:45] Ein schiefgegangener Bailout: Lehman-Opfer Bundesbank

Seltsam nur, dass genau diese deutsche Bundesbank ganz vorn mitmischte beim großen Zock mit windigen Verbriefungen. Das steht nur auf Seite 14 der gedruckten FAZ und im eher obskuren Hamburger Abendblatt. Dabei hat es die auf Gläubigerrechtsverwertung spezialisierte US-Firma Epiq Systems, die die Milliarden für die Bundesbank eintreiben soll, es selbst öffentlich gemacht: Die deutsche Bundesbank hat der später mit viel Klamauk und Fernsehdiskussionsgebrüll als "marode" enttarnten deutschen Tochter von Lehman Bros. nicht nur 10,4 Milliarden Dollar geliehen. Sondern als Sicherheit für diesen Kredit auch noch Verbriefungen der Art akzeptiert, die seit knapp einem Jahr als finanztechnische Massenvernichtungswaffe gelten, die nur von den dümmsten und gierigsten Vorortsparkassenbeamten an alte Bäuerlein und dröge Hausfrauen verscherbelt wurden.

Die "Sicherheiten", die die honorigen Bundesbanker für welche hielten, sind nun nicht annähernd genug wert, als dass ihr Verkauf den Ausfall der Rückzahlung durch Lehman ausgleichn könnte. Die Staatsbank, die Aufsicht führen soll, reiht sich damit ein in die Liste der "unverantwortlichen Zockerbanken" (Steinbrück), die Milliarden mit der Anlage in virtuelle Sicherheiten versenkten. Immerhin wird da also jemand ganz hart Pausenaufsicht machen, der früher mal zur Schule gegangen ist.

Bisher wurde das verschwiegen. Jetzt versucht die deutsche Zentralbank über den Konkursverwalter noch etwas zu bekommen.

Von ähnlicher Qualität dürften alle von den ZBs genommenen "Sicherheiten" sein.

 

[10:15] Für Münzprägungen? Bundesbank verkauft 6,5 Tonnen Gold an das Finanzministerium

[21:15] Leserzuschrift: dieses Gold geht in 100 EUR-Münzen.


Neu 2009-09-28:

[21:00] Kein Nachfolger für den SPD-Wahlverlierer zu finden?

Presse: Nach dem Wahl-Debakel: Führungskrise in der SPD
Spiegel: Steinmeier drohte Genossen mit Rückzug

SPD-Chef Müntefering dürfte abtreten, beerben könnte ihn der glücklose Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier, der als Oppositionsführer bereits feststeht.

Arme Partei.
 

[7:30] Wie weit wird sich die FDP durchsetzen können oder wollen?

Spiegel: Kanzlerin von Guidos Gnaden

Angela Merkel hat für die Union die Kanzlerschaft gerettet, doch der eindeutige Sieger dieser Bundestagswahl heißt Guido Westerwelle. Die FDP bekommt sogar deutlich mehr Mandate als die CSU - für die Kanzlerin wird das Regieren dadurch nicht einfacher.

 

[8:30] Hier hatten die Piraten nichts anzubieten: Piraten knapsen Großparteien zwei Prozent ab


Neu 2009-09-27:

[18:30] Bundestagswahl - Peer-Wolf & co vernichtet:

Spiegel: Schwarz-Gelb gewinnt die Bundestagswahl

Deutschland hat gewählt: Die Union ist laut ARD-Hochrechnung mit 33,4 Prozent als stärkste Partei aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Die SPD erzielt mit 22,7 Prozent das schlechteste Ergebnis der Nachkriegsgeschichte. Stark abgeschnitten hat die FDP mit 14,8 Prozent, für Schwarz-Gelb reicht es demnach.

Eine schwarz-gelbe Koalition wird es wohl werden, nicht schlecht.

Durch die erstarkte FPD erfolgt vermutlich ein Zurückdrängen des Steuer-Horror- und Überwachungsstaates.

Mein Beileid den neuen Regierungsparteien, sie dürfen den bald kommenden richtig tiefen Fall der Wirtschaft ausbaden.

Die dürfen dann das machen: Ökonomen fordern drastische Einschnitte

Noch etwas Merkeliges: Der Tag danach

 

[7:30] Der Bundestrojaner ist auch hier aktiv: Internetzensur: BKA bestellt Provider nach Wiesbaden

[16:00] Leserkommentar dazu:

Bundestrojaner, Wohnungen von Islam-Konvertiten durchsucht, Bundeswehr im Inneren ... und all die anderen Massnahmen lassen nur einen Schluss zu:

Die Politiker haben Angst vor den Bürgern! Vor unkontrollierten Verhalten der Massen, der Angst und Wut.

 

[21:00] Die ganzen Wahlkampflügen werden eingestampft und alle werden behaupten nie etwas von Aufschwung und Steuersenkung gesagt zu haben:Weltwirtschaftskrise und Bundestagswahl

[6:30] Leserzuschrift - eigener Credit-Crunch und was man dagegen macht:

Das habe ich auch schon zu spüren bekommen.
Ich habe mein Konto bei der Postbank. Ich bin Einzelunternehmer und Dienstleister mit gestreut über 60 Auftraggebern bzw. Kunden.
Ich werde meistens bar bezahlt. Meine Kontoumsätze sind relariv konstant, Ausgänge sind im wesentlichen 1500? für Miete, Versicherungen etc. Neben wenigen Überweisungen meiner Kunden werden die monatlichen Ausgänge durch Bareinzahlungen meinerseits aufgefüllt.
Solange mein Kontostand um die 10000? betragen hat, war die Welt in Ordnung, und mir wurde ein Dispo von 3000? eingeräumt.
Seit dem ich (jan 2008) beschlossen habe, den 10000?-Puffer bei mir Zuhause in Bar zu deponieren, und mein Konto nahe der Null-Linie zu betreiben, wurde mir der Dispo auf Null herabgesetzt. Warum? - Es hat sich nix geändert, regelmäßig werden monatlich 1500? abgebucht für meine Fixkosten, und neben wenigen Kundebüberweisungen wird der Rest von mir monatlich durch Bareinzahlung aufgefüllt. Lediglich der hohe Kontostand von etwa 10000? wurde in einer einmaligen Aktion auf 1000? herabgesetzt, was die Bank dazu bewogen hat, mir den Dispo komplett zu streichen.

Was soll das? - Solange ich ein Polster habe, brauche ich keinen Kredit, den mir die Bank völlig unkompliziert jedoch bereit stellt.
Wenn es jedoch eng wird mit der Liquidität, also die Gefahr besteht, dass ich den Dispo in Anspruch nehmen könnte, steht er nicht mehr zur Verfügung??
Naja, mir macht das nix, denn mein Bargeldpuffer ist größer als mein ehemaliger Kontostand, was mir derzeit ermöglicht, mein Geschäft auch bei Ausfall meiner Produktionsmittel weiter zu betreiben und I got gold soweit es mir möglich war.

Wer keinen Kredit braucht, dem gibt die Bank Kredit, wer in braucht, dem nicht. Also keinen Kredit brauchen.
 

[6:30] DDR 2.0: Henryk M. Broder: Auferstanden aus Ruinen


Neu 2009-09-25:

[17:45] Der Credit-Crunch in der Praxis:

FAZ: Wir werden von den Banken regelrecht abgezocktread!

Solange sein Laden lief, wurde die benötigte Kreditlinie von 45 Millionen Euro (von denen 30 Millionen Euro in Anspruch genommen wurden) ohne viel Aufsehens zur Verfügung gestellt. Und ohne Sicherheiten. Steigende Erlöse und Gewinne, dazu eine Eigenkapitalquote deutlich größer als 30 Prozent, das genügte den Kreditinstituten.

Denn inzwischen ist seine heile Welt ziemlich aus den Fugen geraten. Die großen Kunden, insbesondere aus der Autoindustrie, haben ihre Bestellungen beinahe über Nacht gestoppt, die Umsätze rutschten mit deutlich zweistelligen Raten nach unten, und Ernst B. musste Notmaßnahmen ergreifen. Erst wurden die Überstunden abgebaut, dann die Leiharbeiter nach Hause geschickt, und inzwischen wurden erste Entlassungen ausgesprochen. Um Geld in die Kasse zu bekommen, „haben wir auf Teufel komm raus das Lager abverkauft“, sagt er. Doch schließlich rutschte die Eigenkapitalquote des Unternehmens unter die 30- Prozent-Marke, und das bedeutete einen Bruch der Kreditklauseln. Was dann folgte, treibt Ernst B. die Zornesadern auf die Stirn. „Die Banken sagen immer, sie seien unsere Partner. Aber wir werden regelrecht abgezockt“, beklagt er.

Auch 30% Eigenkapital reichen nicht mehr, wenn das Geschäft einbricht. Einen Kredit zu bekommen wird dann ein Spiessrutenlauf.

PS: die Banken möchten plötzlich gerne eine persönliche Haftung für den Kredit. Das ist eine böse Falle. Wenn man darauf eingeht, und die Sache geht schief, dann ist nicht nur die Firma weg, selbst ist man auch pleite. Sollte man nie machen!

Und es geht weiter: Die Kleinen kriegen kein Geld mehr

Noch mehr davon: Banken lassen schwächelnde Branchen fallen
 

[17:30] Die Wunschliste des Bundestrojaners:

Spiegel: Geheimdienstpapier verprellt liberalen Wunschpartner

Diese Horrorliste ist inakzeptabel": Mit dem Wunsch nach mächtigeren Geheimdiensten bringt das CDU-Innenministerium den Wunschpartner FDP gegen sich auf. Wolfgang Schäuble selbst distanziert sich zwar von dem heiklen Papier - doch die anderen Parteien bedanken sich für die Steilvorlage.

Auch ansonsten strotzt das Papier nur so von Reizvokabeln aus dem Feld der Inneren Sicherheit: Von der "elektronischen Fußfessel" und einer "Warndatei" für Sexualstraftäter über den Wunsch nach einer "Filtertechnik" zur Überwachung der Telekommunikationsknoten inklusive Internet bis hin zur verbesserten Nutzung von Autobahnmautdaten zu Zwecken der Strafverfolgung ist alles enthalten, was Sicherheitsbehörden sich wünschen - und was Bürgerrechtler und Netzaktivisten schaudern lässt.

Tolle Wahlwerbung für die Union. Der totale Polizeistaat wie unter Adolf wird hier gefordert. Hoffentlich ist die Giftliste den Wählern zu grauslich.

Schäuble schau her: DGAP-Media: Dresdner Bank: 44,6% der Mitarbeiter wählen die PIRATEN


Neu 2009-09-24:

[20:00] Good Bye, Kunsthalle & co: Städten und Gemeinden droht mit der Krise ein finanzieller Kollaps

[20:00] "Aufschwung": Deutsche Exporte in die USA gehen stark zurück

[19:30] Die Merkel spuckt grosse Töne: Keine Bank darf erneut Staaten erpressen


Neu 2009-09-23:

[20:00] Wer keine Sozialabgaben abführt, arbeitet billiger:

Welt: Schwarzarbeit boomt – dank der Konjunkturpakete

So war das nicht gedacht: Die Konjunkturpakete sollten die Wirtschaft ankurbeln, vor allem das Handwerk. Doch nun stellt sich heraus, dass vor allem die Schwarzarbeit boomt – gefördert mit Staatsgeld. Die 5000 Zollfahnder kommen mit ihren Kontrollen kaum hinterher. Und der ehrliche Handwerker ist der Dumme.

Schwarzarbeiter gibt es derzeit genug, daher auch Unternehmer, die sich so Kostenvorteile verschaffen.


Neu 2009-09-22:

[15:00] Was kostet Hartz-IV?

RTL: Generation Hartz IV

Das Ergebnis ist schockierend, denn statistisch betrachtet, zahlt die Allgemeinheit 444.495 Euro für ein Leben mit dem Nötigsten in Armut bis zum 50. Geburtstag.

So genau wurde das noch nie zuvor ausgerechnet. Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe erstellte anhand statistischer Daten die Biografie der alleinerziehenden "Petra": Sie wird in Armut geboren, macht - wie viele dieser Teenager - keine Ausbildung und findet deshalb keine Arbeit. Sie bekommt ein Kind, bleibt bis zum 50. Geburtstag in Hartz IV und kostet bis dato den Steuerzahler knapp eine halbe Million Euro. Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe: "Ich war ehrlich gesagt von dem Ergebnis selbst überrascht. Das heißt nicht, dass man damit üppig leben kann. Es ist ein ausgegrenztes Leben und im Grunde genommen verwaltete Armut." Zum Vergleich: Petra wächst in der unteren Mittelschicht auf. Sie macht eine Ausbildung als Altenpflegerin und setzt nach der Geburt ihres Kindes nur kurz aus. Sie kostet nichts und bringt dem Staat fast eine Viertel Million Euro an Steuergeldern ein.

So ist es, wenn man sich eine permanente Unterschicht züchtet, die ihr ganzes Leben auf Staatskosten lebt. Übrigens, in den USA gab es das auch bis in die 1990er Jahre, bis man es teilweise abgeschafft hat - war ein Hort des Verbrechens.

 

[9:30] Das mag man sicher auch nicht hören: Finanzkrise beutelt auch gesetzliche Rente

[7:15] Bitte auch die Kommentare lesen: Schulden der öffentlichen Hand steigen drastisch


Neu 2009-09-21:

[21:30] Wieder ein Bettler (oder Steuererhöher): Bundesagentur ruft nach Staatshilfen


Neu 2009-09-20:

[11:45] Leserzuschrift - Deutsche Goldreserven:

heute (Sa) im Deutschlandfunk wurde im Zusammenhang mit den anstehenden Goldverkäufen des IWF ganz offen erklärt, daß ein Großteil der deutschen Reserven nicht in Deutschland sondern teils in London, teils an der Wallstreet gelagert werde, was ich schon erstaunlich genug fand, daß dies plötzlich so einfach über den Sender geht.

Es wurde auch behauptet, daß das Gold an die Zentralbanken verkauft werden solle, um keinen Markteinbruch zu erzeugen...?

Noch erstaunlicher aber fand ich die Begründung für die Lagerung im Ausland:
Dies rühre noch vom "kalten Krieg" her, da man wegen befürchteter Angriffe des Warschauer Paktes das Gold an sicheren Orten lagern wollte, damit es dem Gegner nicht in die Hände fällt !
Warum nur haben dann die Franzosen ihr Gold seinerzeit mittels Kriegsschiff nach Hause geholt ???

... man muß also schon extrem medienverblödet sein, um dieses Märchen zu glauben, die Masse glaubt es daher sicher

Normalerweise werden die Dinge um das Gold totgeschwiegen. Warum nicht jetzt. Was wird damit bezweckt?

[12:30] Leserzuschrift dazu:

Ich erinnere mich gelesen zu haben, daß es in der USA eine Gesetzesklausel gibt welche besagt, daß in Krisenzeiten alles Fremdeigentum auf dem Gebiet der USA beschlagnahmt werden kann.

Kann das auch für die deutschen Goldreserven gelten?

Womöglich stößt man das Thema jetzt schon vorsorglich an und thematisiert den Goldverbleib um schon jetzt etwas Luft heraus zu lassen, wenn dieses Thema sowieso zur Sprache kommen wird wenn nach den Wahlen die Katze aus dem Sack gelassen wird.

So wird man vielleicht der deutschen Öffentlichkeit, nicht nachweisbar, die Geschichte verkaufen daß es erstens gar nicht soviel war, da die Zahlen alt wären und zweitens Deutschland aus der Historie heraus eine Pflicht gegenüber den anderen Ländern in dieser Krise hat (vielleicht existiert es nur noch in Form einer Schuldverschreibung der USA) einer Verwendung zukommen lassen (z.B. der EZB zur Rettung des Euros nach den Wahlen in Hinsicht eventueller Schwierigkeiten der DB, weil Deutschland finanziell nicht mehr in der Lage ist dies zu meistern)?

Wer weiß, was der Öffentlichkeit wieder vorgekaukelt werden soll um die Wahrheit zu umgehen und nicht nachweisbare spitzfindige "deals" mit IWF oder EZB und USA eingegangen werden vielleicht auch nur um sich irgendwelche Vorteile für den Euro bezüglich der evtl. beschlossenen Sonderziehungsrechte zu erkaufen.

Ich glaube nicht, daß das Gold noch vorhanden ist und wenn, meine ich daß Deutschland dies in irgendeiner Form abgetreten hat sonst wäre es unter normalen Umständen schon längst im Lande.

Vielleicht ist ein Goldverbot bzw. Goldenteignung halte ich gar nicht so ausgeschlossen damit der deutsche Staat wieder auf diese Weise so zu neuem Staatsgold kommt welches er großzügiger Weise andererseits verschenkt hat.

Durchaus möglich, dass man vor dem G20-Gipfel auf das Thema Gold und dass das ZB-Gold weg ist, aufmerksam machen wollte. Die USA beschlagnamen im Konflikt immer alles Eigentum der Staaten und auch der Bürger aus Staaten, mit denen sie in Konflikt sind. Daher sind die USA kein sicherer Ort.

Goldverbot? Möglich ist bei Peer-Wolf & co alles, aber es könnte auch so kommen, dass die Bevölkerung aufgefordert wird, Gold zu kaufen - wie in China. Das wäre eine Superwaffe gegen die USA, denn die Deutschen haben gigantische Geldreserven, die eigentlich nur mehr nominell da sind.

[18:00] Leserkommentar - die Goldreserven Deutschlands:

Wir gewöhnen uns so langsam an all diese Nullen!

Was soll das Gerede über die deutschen Goldreserven? Die ca. 3.500 t Gold haben heute einen Wert von 75.000.000.000 €. Das entspricht ¾ der Staatshilfe für die HypoRealEstate Bank. Ein anderer Vergleich: Bald bekommen Firmen, die mehr als 6 Monate KUG angemeldet haben, ihre Arbeitgeberanteile an den Sozialabgaben 18 Monate von der Agentur für Arbeit für „alle“ Mitarbeiter erstattet. Das sind pro Monat und Mitarbeiter mindestens EUR 600,00. Ich gehe von 5.000.000 Mitarbeitern in all diesen Firmen aus (1.400.000 sind in KUG). Das wären dann mindestens 3.000.000.000 EUR pro Monat. 18 Monate können die Unternehmen noch den Betrag erhalten = 54.000.000.000 EUR. Bei all den vielen Nullen in diesen Zahlen (oder Politikern) fällt der Bestand des deutschen Goldvorrats absolut nicht mehr ins Gewicht. Die CoBa, HSH, IKB, Opel und sonst noch steuerfressende Unternehmen und bevorstehende Staatshilfe fressende Konzerne (DeuBa) sind noch nicht berücksichtigt.

Selbst wenn die Reserven doppelt so hoch wären, würden sie nicht reichen.

Da unsere Politiker aber nicht sehen, dass Gold bald ein vielfaches an Wert hat, und sie damit auf einen Schlag alle Schulden begleichen können, überlassen sie es einfach fremden Regierungen.

Ob die Politiker diese Zusammenhänge verstehen, ist nicht wahrscheinlich. Aber danke für die Zahlenvergleiche.


Neu 2009-09-19:

[21:00] Für Konspirationisten: Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Treffen

[17:30] Die Kritik gegen den Solarwahn formiert sich: Der Verbraucher finanziert die große Solarblase

[13:15] Depressionsmeldungen:

Noch ist die Zunahme der Insolvenzen moderat - noch: Mehr Pleiten in Rhein-Berg
Die Folgen des Industrie-Kollaps: Land erleidet größtes Steuerminus seit 7 Jahren
Das wird sich ab 28.9 umkehren, nur wie? Deutschland: Warnung vor Schuldenexplosion


Neu 2009-09-18:

[15:15] Ein messerscharfer Angriff vom Oskar: Lafontaine attackiert Merkel als SED-Kämpferin

In seinem eigenen Haufen tobt dagegen der Krieg: In der Linkspartei tobt der Ost-West-Konflikt

PS: die Merkel hat nur neue "Führungsoffiziere". Die Befehle kommen statt dem SED-Politbüro jetzt von den Bilderbergern und dem State Department.

 

[19:45] Die Medienindustrie+Verlag machen sich lächerlich: 14 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein dürfen nicht über Piratenpartei berichten


Neu 2009-09-17:

[16:45] Maritimer Tiefgang: Wie Deutschlands maritime Industrie leidet
 

[11:15] Im Gasthaus wird auch schon gespart: Gastgewerbeumsatz im Juli 2009: real 5,3 % niedriger

 

[10:45] Leserzuschrift - AGB's der Banken:

Hier das Anschreiben eines Bankkaufmanns, der die Punkte 21 und 22 in den neuen AGB's für gefährlich hält, an seine kontoführende Bank zur  Nachahmung:

Ihren Nummern 21 (Pfandrecht, Sicherungsabtretung) und 22 (Nachsicherung und Freigabe) der neuen Geschäftsbedingungen stimme(n) ich/wir nicht zu.

Als Sicherheit überlasse(n) ich/wir nur Werte, die wir vertraglich mit Ihnen vereinbart haben. Sie dienen ausschließlich zur Sicherung des vertraglich definierten Zwecks. Weitere Werte von uns/mir, die sich aufgrund des bankmäßigen Geschäftsverkehrs in Ihrer „Verfügungsmacht“ befinden, sind ohne vertragliche Vereinbarung nicht an Sie verpfändet oder zur Sicherung abgetreten und können diesen Status auch nicht durch Maßnahmen Ihres Hauses erlangen. Sofern die Sparkasse eine neue Bestellung oder Verstärkung von Sicherheiten für bestehende Verträge wünscht, muss das mit mir/uns neu vertraglich ausgehandelt und schriftlich festgelegt werden.
 


Neu 2009-09-15:

[7:30] Leserzuschrift - AMEX will Kunden loswerden:

wie nervös und ängstlich die Kreditkartenunternehmen mittlerweile sind zeigt folgendes Beispiel.

Ich habe seit 24 Jahren die American Express Karte und setzte damit zwischen 400 und 650 Euro im Monat um.
Die Sollbeträge wurden stets mit Lastschrift eingezogen. Nie gab es eine Rückgabe mangels Deckung.
Jetzt war einmal eine Zahlung mit 1.600 Euro dabei und was macht Amexco?
Anstatt den Betrag wie immer einzuziehen (Deckung natürlich vorhanden) teilen sie mir schriftlich mit, dass mit der Karte keine weiteren Zahlungen mehr ausgeführt werden können.
Im Telefonat wurde nicht klar, was die tieferen Gründe sind, die hinter einer solchen Entscheidung stehen.
Ich habe es zum Anlass genommen, die Karte zu kündigen, was auch sofort von einer netten Mitarbeiterin bestätigt worden ist.
So schnell wird man heute Kartenkunden los.
Ich interpretiere es mal so, dass Amexco froh ist, wenn sich der Kreditkartenkundenstamm auf diese Art und Weise reduzieren läßt. Da muß es gewaltige Probleme geben, wenn man super-"treudoofe" Kunden wie mich ziehen läßt.
Jetzt bin ich froh, dass diese Bindung auch gekappt ist. Etwas Ballast weniger um den man sich kümmern muß.

Keine Ahnung, was in die gefahren ist. Wahrscheinlich ein neuer Manager, der neue "Prioritäten" setzt. So ist das in Konzernen.

Und so vermutlich die Masse: Sonntagsfrage Bundestagswahl

[15:00] Für alle, die die etablierten Parteien nicht mögen - es gibt genügend Auswahl: Wofür die "sonstigen" Parteien kämpfen


Neu 2009-09-14:

[20:14] Der Peer-Wolf gibt Dollar-Bonds aus: Germany Sells $4 Billion of Three-Year Dollar Debt

Er ist wohl auf der Suche nach den niedrigsten Zinsen.
 

[18:00] Der Staat als Banker: Staatsbanken sind die Verlierer des Jahres

[14:00] White Collar Crime: Nicht ärgerlich, sondern kriminell


Neu 2009-09-11:

[6:30] Leserkommentar zu Neue Banken-AGBs erleichtern das Eintreiben von Krediten:

Dieses Pfandrecht in den AGB ist nicht neu, auch wenn womöglich der Wortlaut geändert wurde. Es ermöglicht der Bank einen Kontenausgleich durchzuführen, dem aber auch unter bestimmten Umständen erfolgreich widersprochen wurde. Dieser Kontenausgleich könnte nämlich dazu führen, dass sämtliche Konten leer geräumt werden und einem nichts mehr zum Leben bleibt. Es gibt auch noch andere Arten von Pfandrechten z.B. das Grundpfandrecht bei Hypotheken, das gesondert vereinbart wird.

Leserkommentar (Jurist) dazu:

Die neuen AGBs habe ich ebenfalls gelesen.
Als Jurist kann ich hierzu zusammenfassend lediglich Folgendes sagen:

Der zitierte § 21 ist eine von zahlreichen Klauseln, die –jedenfalls gemessen an der bisherigen Rechtsprechung der obersten Gerichte in D und AT- nur als rechtswidrig bezeichnet werden können, da es sich hierbei um “überraschende Klauseln” im Sinne des Gesetzes handelt, die dem Vertragspartner nicht einfach formularmässig untergeschoben werden können, sondern im Einzelfall ausgehandelt werden müssen, um wirksam zu sein. Es wäre ja auch noch schöner, wenn Sicherungsabtretungen in Pausch und Bogen einfach einseitig und formularmässig ausbedungen werden könnten.

In der Vergangenheit war es zumindest so, dass den Banken solche Praktiken im Streitfall von den Gerichten nahezu immer um die Ohren gehauen wurden. Es wird auch weiterhin so sein, wenn man zusätzliches Revolutionspotential vermeiden will.

Weitere Leserzuschrift:

Aus diesem Grunde: Geld bei den Sparkassen abziehen, nur soviel auf den Konten haben wie unbedingt nötig, insbesondere wenn man noch Schuldner ist!

Weitere Leserzuschrift:

gegen das Problem "Neue Banken-AGBs" gibt es eine ganz einfache Lösung: Kein Kredit aufnehmen
Verschuldete Leute haben i.d.R. kein nennenswertes Guthaben auf der Bank (sonst brächten sie ja keinen Kredit), demzufolge ist die "Absicherung"
für die Bank (außer bei Immobilen) wirkungslos.

Bravo!

Weitere Leserzuschrift:

1. Mit der EU hat das meines Wissens nichts(!) zu tun - das ist auf deren Mist gewachsen, aber nichts weiter Ungewöhnliches (s. weiter unten). Wenn es neues EU-Recht wäre, wüßte ich das. Ganz sicher.

2. Was der Leser erhalten hat ist einfach das "klassische AGB-Pfandrecht". Das gibt's schon quasi ewig und ist nichts neues. Mag sein, dass diese Sparkasse es neu gefaßt hat?!

3. Das AGB-Pfandrecht hat jede deutsche Bank in ihren AGBs drin!

4. Will man nicht alle Guthaben und Wertpapiere quasi automatisch an die Bank verpfänden, muss man Kredite und Guthaben bankmäßig trennen - also zwei Banken (minimum). In so einem Fall gibt eine Bank aber weniger gerne Kredite heraus (Kredit leitet sich ja von lat. "credere", also "glauben" ab).

5. Will man partout nicht die neuen AGBs akzeptieren, muss man kündigen oder wird gekündigt. Wenn man eine neue Bank sucht, wird man aber dann deren AGB-Pfandrecht akzeptieren müssen! ...welche Bank macht denn auch mit OttoNormalKunden EINZELVERTRÄGE? Ohne AGB läßt sich der wirtschaftsverkehr nicht kostengünstig regeln...

6. Ergo: Da muss man leider durch. Es sollte aber niemanden stören, der a) keine Kredite hat oder b) seine Kredite stets mit ausreichend Puffer bedienen kann.

Achtung! Im Falle von Eidesstattlicher Versicherung und Pfändungen macht die Bank das Kundenschließlich erstmal Siegel-dicht. Und später wird es im Beisein vom Gerichtsvollzieher geöffnet (aufgebrochen, denn es gibt wirklich nur die zwei Schlüssel!).

...wer aber EM im Schließfach hat und sich dann vorm Gerichtsvollzieher nackig macht und vorher kein EM liquidiert, der ist irgendwie irre...

Danke für den Hinweis mit dem Schliessfach!

Leserzuschrift-AT - andere Motive?

Sie beschreiben- sehr richtig - eine Nebenwirkung der neuen AGBs, diese stehen im 1. & 3 Absatz: Wertpapiere fremder Emittenten, Forderungen gegen Dritte, das ist eine Verbesserung der Position der Bank. Alles andere ist nach bisherigem Recht (auch ganz ohne AGBs) nicht neu. Eine Forderung gegen die Bank (Kontobestand, Sparbuch, Festgeld, Anleihe mit der Bank als Emittenten) ist nach ganz normalem Recht, wenn die Aufrechnung nicht ausgeschlossen ist, immer mit einer Verbindlichkeit (Kreditschuld) verrechenbar (ohne Weg über Pfandverwertung direkt einziehbar mit Verrechnungserklärung), wenn beide fällig sind. Das gilt für jede Firma, eine Bank ist auch eine Firma. Ein bloßes Pfandrecht darauf ist eine Abschwächung der Position der Bank, insoferne ist schuldrechtlich der 2. Absatz nicht mit Absicherungsbedürfnis der Bank erklärbar. Sie wird im Konkursfall besser gestellt, aber kann sich vor dessen Eintritt schlechter das Guthaben holen- GENAU IST DAS EINE FÄLLIGSTELLUNGSVERZÖGERUNG, der AZUBU kann also länger finanziert werden, an ihm kann mehr Marge gemacht werden, die G20 sind glücklicher.

Das ganze "riecht" nach Bilanzgestaltung bzw. Bilanzverschönerung im Sinne von Basel 2, da die "offene Risikoposition" durch Pfandrechtsinvasion schöngerechnet werden kann und könnte insoferne durchaus aus Brüssel stammen, die ändern ja gerne die Bilanzierungsvorschriften in Richtung "alles in bester Ordnung", bei Wertpapieren und Rechten im Bank Nostro- Besitz ist ja die gesetzliche Verwässerung per Gesetz im Spätherbst 2008 geschehen, offenbar werden jetzt die Buchkredite "verschönert"

Also wieder einmal ein Bilanztrick, um faule Kredite nicht so schnell abwerten zu müssen?


Neu 2009-09-10:

[21:15] Neue Banken-AGBs erleichtern das Eintreiben von Krediten:

Leserzuschrift: Ich bekam einen Serienbrief von der Sparkasse, in dem es hieß:

"Ab 31. Oktober 2009 treten neue gesetzliche Rahmenbedingungen für die Erbringung von Zahlungsdiensten in Kraft. Aus diesem Grund müssen unsere Geschäftsbedingungen zum 31. Oktober 2009 an das neue Recht angepasst werden" [...]

Besonderer Hinweis: Gemäß Nr. 2 Abs. 2 unserer AGB (in der derzeit geltenden Fassung) gelten die geänderten AGB und Sonderbedingungen als genehmigt, wenn ihnen binnen sechs Wochen widersprochen wird. Die neuen Bedingungen werden dann Grundlage der weiteren künftigen Geschäftsbeziehungen.[...]

Ich hatte keine Lust die 30 Seiten mit Schriftgröße 8 zu lesen, und habe also widersprochen, per Anschreiben mit Rückschein.
Zwei Tage später bekam ich einen Anruf von der Sparkasse mit folgendem Inhalt:

Sie haben die neuen AGB widersprochen, das geht aber nicht, das ist EU-Recht, das MÜSSEN sie akzeptieren. Wir können Ihren Widerspruch nicht annehmen.

Konkret geht es um das (Auszug):

„Nr. 21 Pfandrecht, Sicherungsabtretung
(1) Umfang
Der Kunde räumt hiermit der Sparkasse ein Pfandrecht ein an Werten jeder Art, die im bankmäßigen Geschäftsverkehr durch den Kunden oder durch Dritte für seine Rechnung in ihren Besitz oder ihre sonstige Verfügungsmacht gelangen.

Zu den erfassten Werten zählen sämtliche Sachen und Rechte jeder Art (Beispiele: Waren, Devisen, Wertpapiere einschließlich der Zins-, Renten- und Gewinnanteilscheine, Sammeldepotanteile, Bezugsrechte, Schecks, Wechsel, Konnossemente, Lager- und Ladescheine).

Erfasst werden auch Ansprüche des Kunden gegen die Sparkasse (z. B. aus Guthaben). Forderungen des Kunden gegen Dritte sind an die Sparkasse abgetreten, wenn über die Forderungen ausgestellte Urkunden im bankmäßigen Geschäftsverkehr in die Verfügungsmacht der Sparkasse gelangen.“

Im Internet kursieren wilde Spekulationen darüber, etwa über eine Vermögensabschöpfung durch den Staat. natürlich könnte es der Staat auf irgendeine Weise ausnützen. Aber das kann er durch Gesetz ohnehin, dazu braucht er nicht diese AGBs.

Ich habe mir die mitgesendeten ABGs durchgelesen (was kaum jemand macht). Da drinnen ist kein Wort vom Staat, nur, dass Guthaben aller Art bei der Bank für Kredite bei dieser Bank als Pfand angesehen werden. Das ist eine wesentliche Änderung von Kreditverträgen, etwa bei Hypotheken, wo eigentlich die Immobilie für den Kredit als Pfand angesehen wird. Die Banken sichern sich also einen leichten und kompletten Durchgriff auf das Vermögen der Schuldner, solange es bei der gleichen Bank ist. Das mit dem "EU-Recht" ist eine reine Ausrede.

Die Banken haben also eine enorme Angst vor Kreditausfällen und sichern sich auf diese Art besser ab.

[16:30] Braucht jemand gute Tresorräume?Bundesbank macht jede dritte Filiale dicht

[16:00] Deutsche Staatsschulden: Die Schulden des Bundes

Fast alle Schulden wurden ab 1970 aufgebaut, vorher war die Welt in vieler Beziehung "heil". Aber der Reset wird kommen.
 

[15:45] Die Pleitewelle ist da: Deutschland ächzt unter Pleitewelle

 

[19:15] Die sollten alle das lesen (Should you prepare for a change in politics?) 10 Things You Should and Should Not Do During Deflation


Neu 2009-09-09:

[20:00] Leserzuschrift - Wohlfahrtsverbände in der Krise:

Ich bin Amtsleiter bei einem Landkreis im Westen Deutschlands und dort unter anderem für die Förderung der Wohlfahrtspflege zuständig, d.h. wir fördern bei großen Wohlfahrtsträgern wie Caritasverband, Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk etc. soziale Projekte aller Art. Da hängen richtig viele Arbeitsplätze dran.
Doch was ich nun als "Insider" beobachte, ist, dass alle Finanzierungspartner dieser Wohlfahrtsverbände sich zurückziehen, aus allen möglichen Bereichen, egal ob Jugendhilfe, Migration, Gemeinwesenarbeit und so weiter. Der Europäische Sozialfond knappt die Mittel gnadenlos, die Länder steigen aus allen möglichen Bereichen aus und wir als Landkreis zücken jetzt auch den Rotstift, da die Steuereinnahmen wegbrechen und das dramatischer als bis dato anzunehmen, wie ich aus gut informierten Quellen weiß. Es steht jetzt schon fest, dass einige unserer Gemeinden nächstes Jahr nicht mehr lebensfähig sein werden. Im Ministerium munkelt man bereits höchst inoffiziell von Gebietsreform, um "schwache" mit "starken" Gemeinden zu verschmelzen.

Doch zurück zu den Wohlfahrtsverbänden. Nehmen wir einmal den
Caritasverband: Er beschäftigt bundesweit etwa 500.000 (!) haupberufliche Mitarbeiter. Davon befindet sich ein großer Teil der Mitarbeiter in Zeitverträgen, meistens 12-18 Monatsverträge, da die Finanzierung immer nur soweit gesichert ist.

Die Wohlfahrtsverbände sind riesig und abhängig von der öffentlichen Hand, dies wird die nächsten 1-2 Jahre wegbrechen, dann haben wir einen Haufen arbeitslose Sozialarbeiter und die Unruhen auf der Straße, da niemand da ist, der sich um Migranten, Arbeitslose, soziale Brennpunkte oder psychisch Kranke kümmert.
Hatte letztens ein Gespräch mit dem Landrat und zwei Geschäftsführern von großen Wohlfahrtsverbänden unserer Region, die nicht wissen, wie sie ihre Leute bezahlen sollen. Es war ein unangenehmes Gespräch, da der Landrat aus bereits jahrelang etablierten Projekten raus will. Ich habe mal nur unsere Projekte überschlagen und weiß, dass allein in unserem Landkreis - wir sind ein kleiner Landkreis - etliche Sozialarbeiter und Verwaltungskräfte, die in den Projekten arbeiten, über die Klinge gehen werden - die Arbeit wird niemand anderes übernehmen. Und was die Caritas als katholischer Verband betrifft, die können auch nicht auf Hilfe aus dem Vatikan rechnen, da Papst Jupp Ratzinger genug mit sich selbst zu tun hat.
Fakt ist: Alle Geldgeber steigen aus (EU, Bund, Länder und Kommunen), langsam aber mit fürchterlicher Beharrlichkeit, was folgen für die Gesellschaft haben wird - da die Wohlfahrtsverbände durchaus wichtige Arbeit leisten - und viele, viele Sozialarbeiter die Arbeit kosten wird.

Hier kommt also eine neue Arbeitslosenwelle, diesesmal aus dem Randbereich des Staates. Warum gibt der Papst nicht sein Vermögen her (er steckt es lieber in Gold).
 

[18:45] Das Erbe des Systems Mehdorn: Ein Fall für den Staatsanwalt

Leserkommentar: Für Börsengang und Boni haben "Erbsenzähler" die Kosten gesenkt bis zum Zusammenbruch. An Radscheiben, Schrauben und die kontrollierenden Werkstätten wurde gnadenlos gespart.

Ach ja, die Bean Counters. Dabei ist Mehdorn gar kein MBA, er wollte diese in seiner Eitelkeit wohl noch übertrupfen. Da kommt noch mehr: anderswo wurde sicher auch so gespart.
 

[11:45]

Noch etwas "politisches": May it Rest in Peace: das Deutsche Grundgesetz


Neu 2009-09-08:

[17:00] Versuchte Gefangenenbefreiung durch Türken:

Yahoo: Aufgebrachte Menge bedrängt Berliner Polizisten

Mit Pfefferspray haben sich Polizeibeamte am Montagabend in Berlin-Mariendorf gegen eine aufgebrachte Menge zur Wehr gesetzt. Eine Gruppe von bis zu 60 Personen habe in der Eisenacher Straße versucht, zwei zuvor festgenommene junge Männer zu befreien, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Beamten seien zudem von Balkonen mit Gegenständen beworfen worden. Den rund 30 eingesetzten Polizisten gelang es schließlich, die überwiegend aus Türken und Arabern bestehende Gruppe abzudrängen. Diesen Artikel weiter lesen

Das heisst, diese Leute akzeptieren die Staatsgewalt und daher Verhaftungen nicht mehr. Der Bürgerkrieg kann beginnen, nur ein grosser Auslöser fehlt noch.

Leserkommentar dazu:

Dann wird es heißen:
Kurden vs. Türken
Moslem vs. Christen
Serben vs. Albaner
Araber vs. Kurden
Inder vs. Pakistaner
Moslem vs. Juden

usw... und wehe die Bundeswehr möchte dann für Recht und Ordnung sorgen!
Dann wird man gleich mit Rasissmus konfrontiert oder aber die Hälfte ist im Ausland bei irgendwelchen Einsätzen in Afghanistan.

Diese Gruppen können sich gerne bekriegen, das nützt uns nur - Divide et Impera. Aber wenn sie gegen uns vorgehen...dann muss man sie rauswerfen. Die Multikulti-Gutmenschen müssen sich dann für eine Seite entscheiden. Die Moslems werden sie aus Glaubensgründen sicher nicht aufnehmen.

[15:15] Was sagt der Goebbels dazu? Deutsche Produktion wieder im Rückwärtsgang

 

[10:00] Zahlmeister:

MMnews: Deutschland: EU-Rekord-Zahlmeister

Nettozahlungen Deutschlands an EU-Haushalt steigen 2010 auf neues Rekordhoch. Niemals zuvor wurde so viel Geld an Brüssel überwiesen. Laut Plan will Deutschland fast 26 Milliarden Euro an EU überweisen.

Diese EU-Beiträge sind absolut harmlos im Vergleich zu dem was über den Euro und die dummen Banker abfliesst: der gesamte deutsche Export-Überschuss über Jahrzehnte. Dieser steckt zwar noch in Forderungen an andere Staaten, kann aber nie wieder eingetrieben werden. Umsonst gearbeitet und exportiert.


Neu 2009-09-07:

[9:00] Leserzuschrift - Die Bonität der Deutschen und das Gold:

Die Politiker versuchen verzweifelt Geld und Kaufkraft unter das Volk zu bringen. Das ist zur Zeit leider ein völlig aussichtsloses Unterfangen, denn die Bonität des deutschen Volkes sinkt.

Arbeitnehmer: Bei neuen Arbeitsverträgen werden fast nur noch befristete Jahresverträge vergeben. Scheint erstmal kein so großer Nachteil zu sein. In Wirklichkeit ist es ein Downgrading bis zur Kreditunwürdigkeit. Versuche jemand einmal bitte mit einem befristeten Arbeitsvertrag eine Immobilienfinanzierung zu Stande zu bringen. Ich wünsche viel Glück. Das Volk wird downgeratet und das haben uns die Gewerkschaften und die SPD mit ihrem tollen Kündigungsschutz eingebrockt. Jetzt gibte es eben gar keine richtigen Arbeitsverträge mehr. Das kann ich auch gut verstehen. Auch Geschäftsführer die es wirklich gut meinen, müssen sich immer öfter mit Arbeitnehmern herumschlagen, die die Gesetze beugen und bis weit jenseits der Schmerzgrenze ausnutzen.

Unternehmer: Sind auch nichtr mehr das was sie mal waren. Heutzutage steht man doch als Unternehmer öfter mal kurz vor der Insolvenz – das ist völlig „normal“. Von meiner Schwester, einer alten Bankerin, weiß ich das das früher nicht so war.

Gold: Wird, so weit ich weiss, von keiner „seriösen“ Bank als Sicherheit für Finanzierungen akzeptiert, da es zu „volatil“, etc. blabla, ist. Das ist für mich eindeutig ein wesentlicher Teil der Goldpreisdrückung. Denn so bleiben auch Bürger mit großem Edelmetallvermögen absolut kreditunwürdig. Somit ist der Besitz von Gold, alleine schon aus Statusgründen, vollkommen uninteressant. Eben Reichtum mit dem man nicht protzen kann. Jede Immobilie in schlechter Lage, jede Lebensversicherung ist mehr „wert“. Aber, (ACHTUNG IRONIE) Immobilien sind ja nicht volatil und Lebensversicherungen sind sicher, hihi.

Fällt irgendjemandem, irgendetwas auf??? Sobald Gold wieder als „Sicherheit“ akzeptiert wird, ist der Preis vermutlich bei € 5.000 – 10.000.

Richtig gesehen: sobald Banken Gold als Kredit-Sicherheit akzeptieren, werden sie vermutlich nichts anderes mehr akzeptieren. Aber das braucht seine Zeit.


Neu 2009-09-06:

[20:45] Leserzuschrift - Mein Gespräch mit einem Bundespolitiker:

Ich hatte heute die Möglichkeit einen Bundespolitiker (Dieter Wiefelspütz, Bundestagsabgeordneter der SPD) zum Themenkreis Finanz-und Wirtschaftskrise zu befragen. Die lokale SPD lud zu einer kleinen Wahlkampfveranstaltung unter freien Himmel ein. Da nur zwei Gehminuten von meiner Wohnung entfernt suchte ich die Veranstaltung auf. Acht bis zehn Menschen, meist Partei-Genossen, versammelten sich um zwei Stehtische.

Ich kam sofort auf das Thema Finanz-und Wirtschaftskrise zusprechen. Der Bundespolitiker versuchte mir zu erklären, wie und warum es zu dieser Krise kam. Ich sprach vergangene Krisen (1930er Jahre, Argentinien) an, zog vergleiche mit heute an. Zustimmung bekam ich das die heutige Krise durch die Globalisierung in ihrer Dimension viel heftiger ausfallen kann als zur damaligen Zeit. Er betrachtete die Entwicklung auch mit Sorge, war aber der Meinung, dass Regulierungen der Finanzmärkte wieder für Stabilität sorgen könnten. Sie wären seiner Meinung nach Wichtig und nur mit anderen Partnern (USA) gemeinsam zu schaffen.

Politische Äußerungen die bei den Wählern Hoffnungen auf Steuersenkungen wecken würden hielt er für Unseriös. Er war der Meinung dass diese in den nächsten Jahren auf Grund der Staatsverschuldung nicht realisierbar wären. Angesprochen auf das Thema einer geplanten Mehrwertsteuer-Erhöhung nach der Bundestagswahl ging er nicht ein.

Mit dem Krisen-Management der Bundesregierung, insbesondere die Bürgschaften für die Banken, war er sehr zufrieden und die hielt die getroffenen Maßnahmen für Richtig.

Eine für mich wichtige Frage war: „Halten Sie es für möglich, dass sich Ereignisse wie in den 1930er Jahren (Große Depression) bei uns wiederholen für möglich?“ bekam ich die Antwort: „Man kann nicht sagen wie sich die Zukunft entwickelt, was passieren wird ...“

Entweder ist er nicht richtig im „Thema drin“ oder er wollte sich nicht so richtig dazu Äußern. Ich vermute das letztere. Ein nettes Gespräch, nichts Spektakuläres, Diplomatisch, das was man von einen Politiker erwartet.

Da ich der erste Gesprächspartner war und die Veranstaltung nicht zu meiner machen wollte beendete ich das Gespräch.

 

Der weiss nichts oder will nichts wissen. Es interessiert ihn wohl nur die Wiederwahl und damit der Erhalt seines Abgeordentenbezuges. Dass er sich keine Steuersenkungen vorstellen kann, beweist seinen Tunnelblick. Genau dazu gibt es ja die (Ab-) Wahl.

PS: 8 Leute bei einer beworbenen Veranstaltungen mit einem Bundestagsdabgeordneten ist aber sehr wenig.
 

[20:30] Der nächste Hammer auf die Kommunen:

Handelsblatt: Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion

Die kommunalen Spitzenverbände schlagen Alarm. Die Haushalte vieler deutscher Städte und Gemeinden droht die Schieflage. Maßgeblicher Grund: Die Sozialausgaben laufen aus dem Ruder. Jetzt rufen die Verbände den Bund zu Hilfe. Die Liste der Wünsche ist lang.

Zuerst die Gewerbesteuer, jetzt das. Es wird Zeit zum Abbau von Personal und zur Stillegung von Prestigeprojekten - wie bereits in den USA.
 

[20:30] Schwitzt Joe? Deutsche Bank - Gerüchte um schwere Belastungen berechtigt!


Neu 2009-09-05:

[18:30] Lohnschrumpfung: Löhne in Deutschland schrumpfen um 0,4 Prozent

[11:30] Das Parlament gibt sich selbst auf: Das Plenum wird zum Dormitorium


Neu 2009-09-04:

[20:00] Unternehmer gehen jetzt zum Pfandleiher: Mit Autos und Gold gegen die Kreditklemme

 

[14:30] Die werden bald noch mehr Sorgen haben: German Gelassenheit trotz Wirtschaftskrise

[7:15] Leserzuschrift - Akute Crashgefahr bei Deutscher Bank:

Nun zum Kern meiner Nachricht: ein befreundeter Investmentbanker bei Societe General hat mir berichtet, dass die DB unmittelbar (er erwähnte "wie letzten Oktober") vor dem Kollaps steht. Weiterhin meinte er, daß die SPD/CDU bzw. nach der Wahl CDU/FDP/Grüne einen Blankoscheck ausstellen werden, da ein Bankrott der DB das System in Schutt und Asche legen würde. (Okay, das wissen wussten wir schon). Nur jetzt kommts: ein Default der DB würde den Goldmarkt (die DB ist bekanntlich Teil des Kartells) nicht nur erodieren lassen, sondern käme einer Apokalypse für die Banken-Mafia gleich!!!

Der Goldpreis würde innerhalb einer Woche von 1.000 USD auf 10.000 USD steigen, ohne das ein Chinese (ihre News von heute habe ich gelesen, daß die Chinesen akkumulieren) auch nur 1 Gramm gekauft hat!

All ihre Leser sollen nicht mehr zwischen 950 USD, 800 USD und 1200 USD einen Unterschied machen: Kaufen, was geht!

Tatsächlich ist es so, dass dieser Investmentbanker eine Information hat, die so brisant ist, dass ich sie ihnen nicht schreiben kann. Auf Grund Ihrer Seitenaufrufe würde wahrscheinlich die Zeit zum Eindecken für mich selber nicht mehr reichen. Alles ist diese und nächste Woche bei mir gecandelt (u.a. Trip nach Shanghai), da ich - wie die Deppen - hoffte auch noch "günstig" rein zu kommen.


Neu 2009-09-03:

[11:30] Seehofers Geheimisse: Regierung will Ursachen der Finanzkrise verheimlichen

[11:30] Dr. Goebbels lässt heute nach:

Handelsblatt: Keine Spur von Aufschwung im Maschinenbau

Die deutschen Maschinenbauer schauen mit großer Skepsis in die Zukunft: 2009 werde verheerend und das nächste Jahr nicht besser. Das ist der Tenor der Zukunfts-Perspektive des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Das bleibt nicht ohne Folgen für die Arbeitsplätze.

Keine Spur von "Aufschwung".

Leserkommentar:
Ich wünsche Ihnen weiterhin die Kraft, täglich die Wahrheiten aus der Suppe der Propaganda zu löffeln und werde mich zukünftig mit besten Kräften daran beteiligen!
Über den Goldbullen können Sie langsam schon mal die 984$ schreiben.
Und so sieht es mit der deutschen Paradedisziplin aus. Die Zeit des Lügen-Kartenhauses ist um!

Da prasselt es bald Arbeitslose: Maschinenbau schreibt 2009 ab

[12:30] Noch etwas Krise: Die schwerste Krise aller Zeiten

 

[6:15] Autobranche schrumpft "sichtbar": Zahl der Aussteller schrumpft um fast ein Drittel


Neu 2009-09-02:

[15:30] Bring Zulauf für die Piratenpartei: Razzia um fünf Uhr früh

 

[9:00] Ab jetzt Rabatte bis zum Tod: Rabattwelle soll Autoabsatz stabilisieren


Neu 2009-09-01:

[15:30] Eine "Wahlprognose":

Lifegen: Prognose: Piratenpartei könnte Merkel stürzen

CDU bei 32 Prozent + + + SPD bei 17 Prozent + + + FDP bei 9 Prozent + + + GRÜNE bei 10 Prozent + + + LINKE bei 10 Prozent + + + Piraten 11 Prozent + + + NPD bei 4 Prozent + + + ANDERE 7 Prozent + + + +

Es ist schwer zu sagen, wie "repräsentativ" das ist. Aber falls soetwas herauskommt, können Steinmeier und Merkel gleich abtreten - kein Wunder, dass sie so nervös sind. Besser die Piraten als die Linken.

 

[11:45] Der versteckte Credit-Crunch:

FTD: Wenn Unternehmer um Geld betteln müssenread!

Während sich Banker und Politiker streiten, ob es sie überhaupt gibt, ist die Kreditklemme für viele Firmen längst Realität. Wer nicht glänzende Zahlen vorlegen kann, bekommt kein Darlehen. Selbst Hausbanken lassen Betriebe im Stich

Bis jetzt wurde wohl Kredit zu bekommen als selbstverständliches Unternehmerrecht gesehen. Jetzt nicht mehr. Obwohl es alle ableugnen, es gibt ihn, den Credit-Crunch.

 


 

Neu 2009-08-31:

[18:15] Steuerzahler aufgepasst - so zahlt man weniger Steuern:

Spiegel: Steueroase Deutschland

Finanzminister Steinbrück kämpft wegen der Krise mit wachsenden Staatsdefiziten. Und Konzerne wie Superreiche zahlen weiterhin zu wenig Steuern, oft völlig legal, denn die Schlupflöcher sind riesig.

Tatsächlich stellen hiesige Konzerne ihre internationalen Tochterfirmen genau so auf, dass die größten Gewinnbringer in den Ländern mit den tiefsten Steuersätzen residieren. Nur 2,8 Prozent tragen Kapitalgesellschaften mit der Körperschaftsteuer zum gesamten Steueraufkommen von 561 Milliarden bei, den größten Teil liefert das Heer der Lohnempfänger.

"Deutschland ist eine Steueroase für Großunternehmen", urteilt der Wiesbadener Ökonom Lorenz Jarass. "Normalverdiener werden ausgeplündert."

Toll, was der Peer-Wolf zusammenbringt, ein echter "Sozialdemokrat". Im Papier-Spiegel ist der Malta-Trick genauer beschrieben. Da drinnen steht auch, wer von den grossen Konzernen in Malta vertreten ist.

Sorry, "Normalverdiener" für Euch ist das nichts, da ihr das gesamte Einkommen realisieren und als Angestellte versteuern müsst. Dabei schlägt der Peer-Wolf in echt sozialistischer Manier dann unbarmherzig zu. Man muss Unternehmer oder ähnliches sein, um sich die Spezialisten leisten zu können - und die Möglichkeit haben, routinemässig Transfers ins/vom Ausland machen zu können.

Ist die Steuer der Grund dafür? Immer mehr Menschen haben einen Zweitjob

PS: wer in Deutschland noch in das Sozialsystem als Arbeitnehmer einzahlt, ist selbst schuld. Es wird ohnehin nichts rauskommen.


Neu 2009-08-30:

[9:30] Ein Lebensversicherungs-Insider packt aus:

Handelsblatt: Gothaer: Versicherer zu eng mit Banken verzahnt

Die Pleite mehrerer Banken würde die Branche der Lebensversicherer laut dem Finanzvorstand der Gothaer Versicherungen, Jürgen Meisch, nicht überleben. In einem Interview kritisiert Meisch die enge Verquickung von Banken und Versicherungen. Außerdem erklärte er, warum er Bankanleihen Schuldscheinen vorzieht und den Sicherungsfonds der Banken für Makulatur hält

Natürlich schönt er die Situation seiner eigenen Versicherung etwas. Aber es stimmt: fallen die Banken, dann fallen auch die LVs.


Neu 2009-08-29:

[12:45] Kein Credit-Crunch? Fast ein Drittel der Firmen hat Kreditprobleme

 

[9:30] Machtkampf um Opel im GM-Board:

Welt: Machtkampf bei GM blockiert Verkauf von Opel

Bei Opel hoffen alle auf eine zügige Entscheidung, an wen der deutsche Traditionsautobauer verkauft wird. Doch die Chancen auf einen Durchbruch sind derzeit gleich null. Der Grund: Im Verwaltungsrat und Vorstand von General Motors ringen mehrere Parteien heftig um den künftigen Kurs des Autobauers.

Das kann noch einige Zeit dauern. Dazu kommen sicher auch noch die aussenpolitischen Falken, die Russland nicht im Spiel haben wollen.


Neu 2009-08-28:

[21:30] Lufthansa ist Junk: Ratingagentur S&P senkt Lufthansa auf "BBB-"

[10:45] Geschenk von Joe oder geht es ihm so schlecht? Wie auf unser aller Kosten und Risiko weiter gut verdient wird


Neu 2009-08-27:

[18:00] Das Revolutionspotential ist im Osten:

Spiegel: Ost und West driften wieder auseinander

Jahrelang näherten sich die Einkommen in Ost und West an - jetzt kehrt sich die Entwicklung wieder um: Laut einer Studie des Wirtschaftsinstituts DIW ist Deutschland auch 20 Jahre nach dem Mauerfall ökonomisch geteilt. Die gefühlten Unterschiede sind sogar noch größer als die tatsächlichen.

Ausserdem wissen sie, wie man eine Revolution macht.

Hier wartet auch Revolutions-Potenzial: Vorsicht, Falle! Wie der Fiskus die Daumenschrauben anzieht


Neu 2009-08-25:

[20:00] Hohe Kosten, wenig Reallohn: Deutschland gehört zur Spitzengruppe bei den Arbeitskosten

[10:45] Auch hier wird sicher noch gelogen: Deutscher Staatshaushalt rutscht tief ins Minus

[10:00] Aus dem Midas vom 24.8 - zum deutschen Bundesbank-Gold:

Bundesbank confirms Germany's gold is in play

Submitted by cpowell on 08:11AM ET Monday, August 24, 2009. Section: Daily Dispatches

11:10a ET Monday, August 24, 2009

Dear Friend of GATA and Gold:

Germany's central bank, the Bundesbank, today confirmed that much of its gold is held outside the country at "trading centers" where the bank conducts "its gold activities."

The Bundesbank's statement, unsigned and issued by the bank's press office, came as an e-mailed reply to GATA consultant Rob Kirby of Kirby Analytics in Toronto (http://www.kirbyanalytics.com/), who sought the Bundesbank's comment on international journalist Max Keiser's recent assertion that the Bundesbank had told him that most of Germany's gold is in the custody of the United States in New York:

http://www.gata.org/node/7672

While contending that Keiser's assertion was "not correct," the Bundesbank's reply to Kirby acknowledged that at least some German gold reserves indeed are held outside the country, maintained that this is common practice among central banks, and implied that the Bundesbank is trading gold despite its long-held position that it is not selling the gold it has been entitled to sell under the European Central bank gold agreement.

The Bundesbank's reply to Kirby did not specify its "market-related reasons" for keeping gold at "major gold trading centers," nor the bank's "gold activities" there. But central banks often "lease" gold, lending it to bullion banks for sale into the market in exchange for a tiny interest payment, a currency-intervention mechanism used by central banks to suppress the gold price and support government currencies and bonds.

If Germany or the world had a financial press interested in reporting on the gold market seriously, the obvious follow-up question to the Bundesbank would be to ask it to specify its "gold activities" at those "major gold trading centers" and the purposes of those activities. Unfortunately few if any gold market reporters and commentators ever put questions directly to the largest holders of gold, central banks.

Perhaps some of the documents involving the U.S. gold reserve that the Federal Reserve Board is refusing to release to GATA involve the German gold reserve, the Bundesbank, and gold leasing.

The Bundesbank's reply to Kirby is appended.

CHRIS POWELL, Secretary/Treasurer
Gold Anti-Trust Action Committee Inc.

* * *

STATEMENT BY GERMANY'S BUNDESBANK
TO ROB KIRBY OF KIRBY ANALYTICS, TORONTO

From: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sent: August 24, 2009 4:29 AM

To: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Subject: Antwort auf Ihre Anfrage 2009/008962 - PRESSE-BBK-WEB-Formular

Dear Mr Kirby:

Thank you for request.

Please note that the quote of Max Keiser in the video on "Youtube" is not correct and please note that it has not been authorized by the Deutsche Bundesbank.

The Deutsche Bundesbank keeps a large part of its gold holdings in its own vaults in Germany, while some of its gold is also stored with the central banks located at major gold trading centres. This has historical and market-related reasons, the gold having been transferred to the Bundesbank at these trading centres. Moreover, the Bundesbank needs to hold gold at the various trading centres in order to conduct its gold activities. It is common practice for central banks to keep part of their gold reserves abroad.

Besides the Deutsche Bundesbank, other central banks and official agencies place gold in the custody of foreign central banks. According to its own data, the Federal Reserve of New York holds gold stocks for almost 60 different central banks and official agencies.

The Deutsche Bundesbank can withdraw gold from its holdings with foreign central banks at any time. The Bundesbank's gold is stored in the form of individually identifiable bars. Gold stocks are subjected to regular audits. Relevant inventory controls are conducted on site.

The Bundesbank applies the principles of safety, cost efficiency, and liquidity to the management of foreign reserves in general, and to that of gold reserves (and, in this context, to the question of custody location in particular). As a rule, the physical transfer of gold reserves to another storage location cannot be ruled out. On the other hand, transportation to Germany and safekeeping in the Bundesbank's own vaults would entail
high costs.

For further information please refer the "Joint Statement on Gold":

link: http://www.ecb.int/press/pr/date/2009/html/pr090807.en.html

Yours sincerely,

DEUTSCHE BUNDESBANK
Communication
Wilhelm-Epstein-Strasse 14
60431 Frankfurt am Main

Natürlich lügen die Bundesbanker, dass sich die Balken biegen. Auch Rob Kirby hat nichts herausbekommen.
 


Neu 2009-08-24:

[20:00] Die Schlösser bekommen auch ihr "Rettungspaket": Cash for Castles in Germany


Neu 2009-08-23:

[18:15] Das Ergebnis von 40 Jahren Ost-Sozialismus und 20 Jahren West-Sozialismus: Warum die Ost-Wirtschaft nicht in die Gänge kommt

[13:30] Auch kein "Aufschwung": Der Wohnbau geht in den Keller


Neu 2009-08-22:

[20:00] Die Sylt-Bubble:

FTD: Das Urlaubsdomizil an der See wird teuer

Den Trend zu Ferien in Deutschland hat sich in der Krise verstärkt. Das setzt eine rege Nachfrage nach Ferienhäusern in Gang. An Nord- und Ostsee kann sie schon kaum noch bedient werden. Die Immobilienpreise sind hoch.

Seit 2004 stiegen die Immobilienpreise bereits um bis zu 70 Prozent, in Kampen um 100 Prozent. Ein Ende des Booms ist vorerst nicht in Sicht.

Der touristische Wert dieser Inseln ist limitiert, da es meist kalt und windig ist. Also kann es nur der Prestige-Trieb sein, kombiniert mit der Gier nach Wertsteigerungen. Das haben wird in Spanien auch gesehen - und jetzt?


Neu 2009-08-21:

[18:30] Sondermeldung aus dem Regierungs-Narrenhaus: Rasanter Aufschwung in Deutschland erwartet

Bis zum 27. September soll dieser "Aufschwung" anhalten.

 

[20:00] Nur mehr Lobbies und PR in der Politik: Wir haben keine demokratischen Verhältnisse mehr

Peer-Wolfs Kampf gegen Steuerparadiese ist also die Idee seiner PR-Berater.
 

[17:45] Joe's Ratten flüchten: Deutsch-Banker verkaufen eigene Aktien

 

[10:00] Warnschuss der Bundesbank: Erheblich schlechtere Staatsfinanzen

[9:30] Ostdeutschland - der Dauer-Subventionsfall:

Welt: 100 Milliarden Euro fließen pro Jahr in den Osten

Bei der Alimentierung Ostdeutschlands ist kein Ende in Sicht. Auch in Zukunft fließen rund 100 Milliarden Euro jährlich von West nach Ost – so eine Studie der FU Berlin. Zwar wird die Abhängigkeit noch Jahrzehnte andauern. Doch Forscher sehen auch deutliche Fortschritte im Aufbau Ost.

Eine Dauer-Alimentierung ist es, nichts anderes. Durch alle Leistungsträger, die Steuern zahlen wie nie. Und hier wird auch der "Spaltpilz" liegen.

Die "korrekte" Übernahme der DDR wäre gewesen: die DDR-Mark nur 1:4 in die D-Mark übernehmen, dann wäre die Industrie dort nicht so kollabiert. Dieser Industrie-Kollaps wird seitdem durch diese Riesen-Subventionen ausgeglichen - bis die Subventionierten einmal hinausgeworfen werden (siehe Tschechoslowakei).


Neu 2009-08-20:

[12:15] Die wahre Einlagensicherung ist der Staat: Einlagensicherungsfonds – Absicherung nur zu Alibizwecken?

[10:30] Revolution in Deutschland?

SM: Deutschland: Schwere Unruhen befürchtet

Angesichts des wirtschaftlichen Niederganges der einstigen Wirtschafts-Supermacht Deutschland und seiner, die Gesetze des Landes missachtenden Verantworlichen, sind immer mehr Deutsche bereit für ihre Rechte mit massivem Widerstand sich ihr Land zurückzuerobern und die alten Machtstrukturen zu zerschlagen.

Ein wenig kommen die Parteien und Politiker Deutschlands einem vor wie das Zentralkommite der SED in der ehemaligen DDR.Verbohrt, unbelehrbar und fest daran glaubend das man sich über Volksrechte hinwegsetzen kann und allein die Geschicke eines Volkes lenken darf, wird willkürlich regiert und der Bürger kommandiert wie zu besten DDR Zeiten.

Diese Revolution wird kommen (siehe Artikel Revolution & Sezession) und sie wird "gründlich" sein.

PS: Leser berichten, dass sie auf den Artikel nicht mehr zugreifen können (Forbidden...). Entweder wurde der Artikel gesperrt oder Server-Überlastung.

[13:00] Leserzusendung - der Artikel (Auszüge), bevor er gesperrt wurde:

Angesichts des wirtschaftlichen Niederganges der einstigen Wirtschafts-Supermacht Deutschland und seiner, die Gesetze des Landes missachtenden Verantwortlichen, sind immer mehr Deutsche bereit für ihre Rechte mit massivem Widerstand sich ihr Land zurückzuerobern und die alten Machtstrukturen zu zerschlagen.

Politiker und Arbeitgeber warnen jetzt, aus Angst vor der “Rache” des Volkes, eindringlich davor, Panik in der Bevölkerung zu verbreiten. Gerade in der gegenwärtigen Krise seien solche Negativaussagen “äußerst schädlich”, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung “Die Welt”. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble sieht aufgrund der sozialen Sicherungssysteme keine Gefahr von Unruhen.

Die deutsche SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan, eine der Wenigen die die Gefahr erkannt hat, weist auf eventuelle bevorstehende Unruhen in Deutschland hin.”Die Stimmung kann explosiv werden”, warnte sie noch vor kurzem und musste aus den Reihen der “Unbelehrbaren”, die sich verzweifelt an ihre Macht klammern, dafür harsche Kritik einstecken.Ein wenig kommen die Parteien und Politiker Deutschlands einem vor wie das Zentralkommite der SED in der ehemaligen DDR.Verbohrt, unbelehrbar und fest daran glaubend das man sich über Volksrechte hinwegsetzen kann und allein die Geschicke eines Volkes lenken darf, wird willkürlich regiert und der Bürger kommandiert wie zu besten DDR Zeiten.

Das Volk und seine Rechte wurden mit der Wiedervereinigung der EU und ausländischen Interessen geopfert.Faktisch besitzt das Volk der Deutschen keine Rechte im eigenen Land.Alle vier Jahre für Politiker seine Stimme abzugeben, die Deutschland nicht als Aufgabe betrachten sondern als Karriereleiter missbrauchen um die eigenen Pfründe zu sichern, ist für die meisten Deutschen nicht länger das, was sie sich für ihre Heimat wünschen.

Das Märchen von der “Demokratie Deutschland” ist längst aufgedeckt.Das die parlamentarische Demokratie Deutschlands lediglich bedeutet, dass ein paar Wenige mit leeren Versprechungen, von immer weniger werdenden Wählern in ihre Aemter berufen werden und ab dem Zeitpunkt willkürlich und ohne jeden Rücksicht auf das Volk handeln wie es ihnen beliebt, frustriert mittlerweile die Bürger Deutschlands.Die alten Parteien, jeder Couleur, haben ausgedient. Sie müssen ebenso mit einer Auflösung rechnen wie einst die der ehemaligen DDR.

“Abwrackprämien” und viele immer wieder zu den Wahlen auftauchende “Geldgeschenke” können das Volk nicht mehr täuschen.Was aus den Steuerkassen gezahlt werden soll, kommt aus dem Volksvermögen und ist sicher kein “Geschenk”, sondern lediglich eine Rückzahlung der Steuergelder. Sogar das Prinzip der “Brot und Spiele” Repulik, an der die deutschen Medien verstärkt mitarbeiten, versagt und kaum jemand lässt sich damit noch beeinflussen.Man lässt sich in Deutschland nicht mehr von seinen Massenmedien an der Nase herumführen.Jeder Deutsche weiss, dass diese Medienkonzerne sich die Macht in Deutschland mit der Politik und der Wirtschaft teilen.Mit Lügen und absichtlichen Falschdarstellungen wird permanent daran gearbeitet, das Volk “bei der Stange” zu halten und es auf den gewünschten Kurs zu bringen.

Die Diktatur der Parteien Deutschlands ist am Ende und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sich die Wut der Bürger explosionsartig entlädt.Für die Deutschen dreht es sich dabei nicht allein um die wirtschaftlichen Probleme.Das deutsche Volk strebt nach Frieden, Freiheit, direkter Demokratie, Selbstbestimmung und sozialer Gerechtigkeit.Man hat 20 Jahre nach der “Wende” gemerkt, dass man als Volk um seine Rechte betrogen wurde.Man will sich nicht in Kriege verwickeln lassen und erstmalig in der Geschichte Deutschlands, die Politik seines Landes bis ins Kleinste selbst bestimmen.

“Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”, sagte einst der ehemalige Sowjetische Staatschef Gorbatschow.Ein in Deutschland gern und viel zitierter Satz der bald für die Herrschenden bittere Realität werden könnte.

Kommentar: Der Artikel im Schweizmagazin traf es wohl auf den Punkt, wie man an der Sperrung sehen kann.

Hier auf einer anderen Website: http://kriegspostille.blogspot.com/2009/04/schweizmagazin-diagnostiziert.html


Neu 2009-08-18:

[15:00] Unmut in der Polizei über die Bankenrettungen:

BÜSO: Polizeigewerkschaft an die Politiker: Sagen Sie die Wahrheit über die Wirtschaftskrise!

Schon Ende Juli warnte die Gewerkschaft der Polizei (GdP), daß hinter den Kulissen "von dramatischen Einsparungen im öffentlichen Dienst ab dem nächsten Jahr" geredet werde. Nach der Bundestagswahl liesse "die Politik die Hosen unter..." Zusätzliche Einsparungen zur Konsolidierung der Haushalte würden mit verschärften sozialen Spannungen zusammentreffen und dies ergäbe "ein explosives Gemisch für die innere Sicherheit in unserem Land." Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg prangerte damals an: „Wir, die Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes, werden für die gewaltigen Folgekosten der Finanzkrise aufkommen müssen. Und die Leute, die sie verursacht haben, kommen davon. Man wirft ihnen noch Geld hinterher. Es geht um soziale Gerechtigkeit und um Verteilungsgerechtigkeit. Danach müssen die Politiker vor der Wahl gefragt werden."


Neu 2009-08-17:

[15:30] Die IKB bettelt auch wieder: IKB bekommt weitere sieben Milliarden Euro

[21:15] Leserkommentar: Was heißt IKB? „Ich klaue Billionen“

[15:15] Ob das gut geht? - Preiserhöhungen bei Nachfrage-Einbruch:

Spiegel: Hotels und Restaurants brechen die Einnahmen weg

Miese Zahlen für Deutschlands Gastgewerbe: Hotels und Gaststätten haben im ersten Halbjahr fast fünf Prozent weniger eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Nur Preisaufschläge konnten ein noch höheres Minus verhindern

 

[7:30] Die deutschen Goldreserven: nur 80 Tonnen in Frankfurt und Peer der Bär


Neu 2009-08-15:

[18:00] Leichenfledderei: Die Tage der Kaufhäuser sind vorbei – leider!

[12:00] Noch ein Krisenverdränger:

Stern: Krise wird bewusst verdrängt

Deutschland steht vor einer Phase der Stagnation, sagt Wirtschaftsexperte Gustav Horn. Im stern.de-Interview erläutert er die langfristigen Folgen der Krise und sagt, warum wir unsere Abhängigkeit vom Export dringend reduzieren müssen.

In der Politik scheint die Erkenntnis über die mittel- und langfristigen Folgen der Krise noch gar nicht angekommen zu sein.
Das ist leider richtig. Die Krise wird offenbar bewusst verdrängt. Mit Blick auf den Wahltermin sollen die Menschen nicht beunruhigt werden. Aber die Politik wird sich diesem Problem stellen müssen. Genauso die ökonomische Wissenschaft. Die Ökonomie hat die tiefgreifenden Folgen der Krise noch nicht begriffen. Sie reagieren mit einem "Weiter so". Mehr Lohndruck, mehr Exporte. Das wird jedoch werder politisch noch ökonomisch funktionieren.

Obwohl er die Verdrängung der Krise beklagt, verdrängt er selbst die Hauptkrise - die Überschuldung. Die sind alle gehirngewaschen.


Neu 2009-08-14:

[7:00] Leserzuschrift wg. Problemen beim Geldabheben:

Die weiteren Rückmeldungen zum Thema stimmen mich ein wenig nachdenklich, wobei ich mir sicher bin, dass es sich nicht um Illiquidität der Banken handelt - nicht bei so "kleinen" Beträgen.

Einen großen Batzen Liquidität hält eine Bank als Mindestreserve bei der Bundesbank (als Buchgeld) und weitere zusätzliche Liquiditätsreserven (ebenfalls Buchgeld bei der Bundesbank). Die Bundesbank ist kurzfristig immer lieferfähig und lieferwillig in Geldscheinen. Warum? ...es sind eben nur "Papierschnipsel" und die liegen bereits massenweise im Keller der BuBa herum! (Aber erst wenn sie aus dem Keller herauskommen, gelten sie als Basisgeld, bzw. sind dann Bestandteil der Geldmenge M1 - vorher ist es ein bunter Haufen Papier).

In Bezug auf die kleine GenoBank denke ich, dass entweder der Vorstand derzeit mit knapper Bargeldhaltung kalkuliert, da Bargeld keine Zinsen bringt (also den entgangenen Gewinn kostet) und viele Banken - wie bekannt - eine nicht sehr rosige Ertragslage haben und daher jetzt Cent zu sparen versuchen. Ich habe vor kurzem solch ein Verhalten von einem Vorstand einer kleinen Sparkasse bstätigt bekommen.

Oder der Filialleiter dieser Zweigstelle hat schlecht disponiert, so dass es zu einem Engpass kam. Ggf. hat auch gerade vorher ein Kunde (oder mehrere) große Beträge abgehoben, so dass eben Ebbe in der Kasse war und der Geldlieferwagen noch nicht erschienen ist.

Wie bereits gesagt: Bankenprobleme werden wir nicht in Einzelfällen anhand von Auszahlungsverweigerungen bemerken - das sind Einzelfälle (s.o.). Ein Liquiditätsproblem wird massiv, schlagartig und bundesweit (gleichzeitig) eintreten. Nämlich dann, wenn zehntausende Einleger ihr Geld sehen wollen und die BuBa-Keller plötzlich leer sind...

...nach den Erfahrungen des letzten Jahres liegen im Keller sicherlich einige Tonnen 500er zusätzlich herum... es sind ja nur Papierschnipsel!

Das Verhalten dieser Banken - Auszahlungsverweigerung - ist der Boden auf dem Bank-Runs wachsen. Möglicherweise ist es nur Dummheit der Banker.

[17:00] Leserzuschrift - Postbank:

Ein Arbeitskollege hat ein Konto bei der Postbank. Er hat diese Woche versucht, einen Betrag von 12.000 Euro auf sein Konto bei einer anderen Bank zu überweisen zur Bezahlung eines Kredits.

Die Überweisung wurde nicht durchgeführt, weil seine Unterschrift (nach 2 Jahren) nicht mehr "sicher" sei, sondern erst wieder geprüft und freigegeben werden muß !! Er mußte also mit Personalausweis zur Postbank und seine Unterschrift erneut "nachweisen".


Das von der Firma kommende Gehalt wird bei ihm grundsätzlich erst gegen 17 Uhr am Ende des Monats (30./31.) gebucht. An der Firma kann es nicht liegen, mein Geld wird meist bereits einige Tage vorher angezeigt mit Wertstellung zum 30./31.

Eine ewige Hungerleider-Bank.


Neu 2009-08-13:

Ist eine neue Bankenkrise im Anmarsch?

[14:45] Leserzuschrift - Sparkasse Rhein-Nahe:

Wird die Sparkasse Rhein-Nahe zahlungsunfähig? Heute früh wollte ich 1000 Euro abheben, doch mehr als 500 waren nicht zu bekommen. Auf meine Anfrage im Service bekam ich nur Herumgestammel und das mein Konto evt nicht gedeckt sei als Antwort. Mein Konto ist gut gedeckt, ich hatte sogar den aktuellen Auszug dabei, doch eine Antwort habe ich nicht bekommen, und mehr Geld auch nicht.

Die wollen wohl einen Run auf sich provozieren. Sind sie wirklich so klamm?

[20:00] Leserzuschrift - nocheinmal Sparkasse Rhein-Nahe:

Aufgrund der Leserzuschift zur Sparkasse Rhein-Nahe - dort wo auch ich mein Geld habe - war ich heute dort und wollte vorsichtshalber mein Geld abheben. Nach etlichen Fragen - warum, weshalb, wieso - bekam ich auch nur die genannten 500€ ausgezahlt, mehr habe man im Moment nicht vorrätig, könne es aber ohne Probleme bestellen. Eine Bank und nur 500€ vorrätig?!?

Eine wirklich arme Bank.

 

[16:15] Leserzuschrift - Volksbank Wismar:

Ich bin Freiberufler und verfüge über ein Geschäftskonto bei der Volksbank Wismar e.G. Weiterhin habe ich aus einer Erbschaft dort einige Anlagen laufen. Auch aufgrund der Informationen auf Ihrer Seite wollte ich sämtliche dieser Anlagen auflösen. Man teilte mir mit, dass zwei Vermögensbriefe über insgesamt ca. 25.000 € nicht aufgelöst werden könnten, da eine Laufzeit bis Ende 2011 vereinbart worden sei. Auf meinen Einwand, dass es sich wohl eher um ein Problem des Wollens als des Könnens handelt, teilte mir die Filialleiterin meiner Heimatstadt mit, man könne tatsächlich nicht, da es sich um Eigenkapital der Bank handelt und ein Rangrücktritt vereinbart sei. Erst nachdem ich den Abzug sämtlicher Vermögenswerte (6-stellig) ankündigte, löste man die Vermögensbriefe tatsächlich auf.

Bemerkenswert scheint mir, dass bereits die Auflösung eines eher geringen Eigenkapitalbetrages Schwierigkeiten macht und andererseits die Drohung des Abzugs liquider Mittel in ebenfalls nicht wesentlicher Höhe (für eine Bank) anscheinend unter allen Umständen verhindert werden soll.

 

[19:15] Regierung braucht externe Gesetzesschreiber:

Welt: Ohne teure Anwälte regiert es sich schlecht

40 Millionen Euro hat die Regierung 2008 für externe Beratung ausgegeben, 14,3 Millionen Euro allein das Finanzministerium. 500 Euro pro Stunde verdient so ein Berater manchmal. Trotzdem ist das gut angelegtes Geld. Denn die Beamten blicken schon lange nicht mehr durch.

 

[12:00] Dr.Goebbels - das muss vor der Wahl unbedingt noch raus:

Handelsblatt: Rezession in Deutschland ist vorbei

Nach einem Jahr stetigen Schrumpfens ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr gewachsen. Nicht nur Konsum und Bauinvestitionen schoben die Konjunktur wieder an. Auch die Rezession in der Euro-Zone verliert deutlich an Schärfe

Das meldete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden

Man muss sich ansehen, wer das meldete: das statistische Bundesamt, alsso eine Behörde unter der Kontrolle der Regierung. Das sagt alles.


Neu 2009-08-12:

[18:45] Die Geknechteten:

Spiegel: Arbeitnehmer schultern immer mehr Lasten
Welt: Löhne der Arbeitnehmer sinken, Abgaben steigen

Deutschlands Arbeitnehmer wurden in den vergangenen Jahren geschröpft wie nie zuvor. Während des letzten großen Wirtschaftsaufschwungs blieb von den Lohnsteigerungen wegen der Inflation nichts übrig. Gleichzeitig stiegen die Abgaben drastisch an. Arbeitgebern und Beamten erging es hingegen besser.

Hier sieht man, wer wenig Sozialabgaben zahlt: Beamte und Unternehmer, Investoren gar keine.

Zeit für einen Sklavenaufstand. Reicht die Knechtung durch Hypotheken aus, um diesen zu verhindern?
 

[16:45] Die Hartz-IV-Kinder: Jedes dritte Berliner Kind lebt von Hartz IV

 

[12:15] Die Schönfärberei der Lebensversicherer:

Handelsblatt: Die Milliardenwette der Versicherer

Die deutschen Lebensversicherer schleppen eine Milliardenlast mit sich herum. Um mitten in der Finanzkrise beim Kunden zu punkten, haben fast alle bedeutenden Gesellschaften 2008 in großem Stil Abschreibungen auf riskante Wertpapiere wie Aktien und Investmentfonds vermieden. Es geht dabei im Einzelfall um dreistellige Millionenbeträge, die sich allein bei 16 großen Versicherern auf mehr als fünf Mrd. Euro summieren.

Die bisherigen Verluste konnte man also verstecken. Der wirkliche Hammer kommt mit dem Crash der Staatsanleihen.


Neu 2009-08-11:

[22:30] Das Firmenzittern geht los:

Welt: Jede siebte Firma fürchtet um ihre Existenz

Existenznöte, Zahlungsprobleme, Kreditsorgen: Inzwischen hat die Wirtschaftskrise den deutschen Mittelstand mit voller Härte getroffen. Mehrere Studien zeichnen ein düsteres Bild von der derzeitigen Lage der Firmen. So schlecht die aktuelle Situation ist, es gibt auch erste Hoffnungszeichen.

 

[8:45] Das Wahrheitsministerium verkündet die "InDeflation":

Welt: Preise sinken im Juli erstmals seit 1987

Die Wirtschaftskrise hat die Inflation gestoppt: Das Leben in Deutschland ist erstmals seit 1987 billiger geworden. Im Juli fielen die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Vor allem Energie und Lebensmittel wurden günstiger.

Ach so, eine "Deflation" soll es geben. Weiter unten im Artikel steht das:

Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert, stiegen die Verbraucherpreise im Juli um 1,4 Prozent.

Also doch Preissteigerungen.


Neu 2009-08-10:

[17:30] Die Links-Genossen sind ein noch wilderer Haufen als die Rechts-Genossen:

Spiegel: Genossen rebellieren gegen Alleinherrschaft Lafontaines

Im Saarland kämpft Oskar Lafontaine um die Macht in seiner Heimat - aber manche Genossen denken schon weiter: In der Linken wächst der Widerstand gegen einen Alleinvorsitz des 65-Jährigen in der Bundespartei. Eine Satzungsänderung soll ihm nun Schranken setzen

Ist die SPD praktisch führungslos, son hat die Linke einen Diktator - wie im Kommunismus üblich. Der wird aber im Osten nicht anerkannt. Und eine Stasi hat Lafontaine nicht.


Neu 2009-08-09:

[19:00] GATA: Germany's gold is in U.S. custody, Bundesbank confirms

International journalist Max Keiser has just posted a nine-minute documentary he has done about the British government's gold sales that were begun in 1999 and now are disparaged as "Brown's Bottom," after then-Chancellor, now-Prime Minister Gordon Brown, who decided upon the sales and remains unashamed that they marked the bottom of the gold market. Keiser's documentary is based largely on an interview with Conservative Party opposition Member of Parliament Phillip Hammond, who is shadow chief secretary of the treasury and who remarks that the British gold sales seem to have been structured precisely to knock the price of gold down rather than to maximize the return to the British government. Hammond also wonders aloud whether "something other than achieving the best price" might have been the objective of the gold sales scheme.

But Keiser's documentary may be sensational for getting an acknowledgement from the German central bank, the Bundesbank, that Germany's gold reserves are actually in the custody of the United States. This is a detail the Bundesbank long has denied to others who have inquired and is potentially a matter of great controversy in Germany. It raises the question of whether the German gold reserves are actually intact at all or whether they have been used by the U.S. government as part of its long-time gold price suppression scheme or have been comingled and diminished with the gold reserves of other countries held in the United States.

While Keiser's documentary does not identify the Bundesbank spokesman who confirmed the transfer of the German gold reserves to New York, it does provide the date and location of the confirmation: March 17, 2008, at Bundesbank headquarters in Frankfurt. The documentary shows that Keiser was there and got the interview.

After his interview at the Bundesbank, Keiser remarks: "The most fascinating thing I've heard is that all the gold in Germany is in New York." Indeed.

Keiser's documentary is titled "Brown's Bottom" and you can watch it at YouTube here:

http://www.youtube.com/watch?v=EzVhzoAqMhU

GATA hopes that its German friends will press this issue at all appropriate levels.

Alle deutschen Goldreserven sind also in den USA. Weiterhin, die "Rückholung" wurde wohl auf US-Druck abgeblasen. Als Ausgleich darf man wohl jetzt die Nicht-US/UK-Steuerparadiese drangsalieren. Riecht jemand Hochverrat?
 

[11:45] Tolle Instinktlosigkeit - Konjunkturpaket für Ministerautos:

Welt: Regierung ordert 31 Limousinen für 8,6 Millionen

31 gepanzerte Luxuskarossen von Mercedes, BMW und Audi hat die Bundesregierung zur Erneuerung ihrer Dienstwagenflotte bestellt. Das Geld für die Limousinen mit einem durchschnittlichen Preis von 275.000 Euro kommt aus dem Konjunkturpaket II. Opposition und Bund der Steuerzahler sind entsetzt.

Gepanzert müssen sie auch noch sein, damit ja vom Volk nichts durchdringt.


Neu 2009-08-07:

[20:30] Depressionsmeldungen:

Reale Steuer-Mindereinahmen: Wirtschaftskrise drückt Steuereinnahmen
Die Steuererhöhungen kommen auch: Die Steuerwahrheit kommt bestimmt
Sparen lernen: Tief in der Kreide
BIO ist zu teuer: Absatz von Bio-Lebensmitteln bricht ein
Grosse Autos mag man nicht: Luxusautobauer stecken weiter im Absatztief

 

[10:00] "Dämpfer:Insolvenz-Katastrophe: +15%, Stahl-Katastrophe: -28%, Export Katastrophe: -22%

[9:45] Es rumort im Bauch der Polizei:

Interessanter Kommentar des GdP Bundesvorsitzenden Konrad Freiberg zur Lage der BRD in "Deutsche Polizei", dem Magazin der deutschen Polizeigewerkschaft:

Es ist wahrlich nicht meine Absicht„schwarz zu sehen“ nach dem Motto:
„Ich weiß, wie es wirklich wird“, aber ich halte es für verkehrt, die Augen zu verschließen. Vor der Bundestagswahl den Eindruck zu vermitteln „wir haben alles im Griff“, und dann nach der Wahl die Reißleine zu ziehen mit einschneidenden Folgen für die Menschen und für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.

Ich bin mir sicher: Es wird im Jahr 2010 im Bund, in den Ländern und den Kommunen zu einschneidenden Maßnahmen kommen. Wir dürfen nicht die Augen vor den gravierenden finanziellen Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise verschließen.

Und es sieht ganz so aus, dass wir, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für die gewaltigen Folgekosten aufkommen müssen.

Und die Leute, die die Krise verursacht haben, kommen mal wieder davon. Es geht um soziale Gerechtigkeit, es geht auch um Verteilungsgerechtigkeit. Daran sollten wir denken, wenn wir zur Wahl gehen.

Ein ziemlich böser Kommentar: vor der Wahl wird alles versprochen, danach eingespart, dass es kracht. UND: die Krisenverursacher, die Banker kommen ungeschoren davon. In der Polizei hat man also auch schon erkannt, wer wirklich privilegiert ist - die Banker.


Neu 2009-08-06:

[18:30] Die unersättliche Gier der gestützten Landesbanker: Landesbank-Chefs kassieren trotz Staatshilfen Spitzengehälter


Neu 2009-08-05:

[19:15] Von der eigenen Firma zu Hartz-IV:

Welt: Selbstständige beantragen zunehmend Hartz IV

Die Wirtschaftskrise macht immer mehr Selbstständige zu Hartz-IV-Empfängern. Deren Einkünfte seien so stark geschrumpft, dass sie zusätzlich auf Arbeitslosengeld II angewiesen seien, berichtet die Bundesagentur für Arbeit (BA). Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend noch weiter fortsetzt.


Neu 2009-08-04:

[17:30] Schwerste Steuer-Krise seit 1929:

SZ: Steuereinbruch wie noch nie
SWR: Porsche-Verlust zwingt Stadt zu Haushaltssperre

Der erwartete Milliarden-Verlust beim Sportwagenbauer Porsche reißt ein großes Loch in die Kasse der Landeshauptstadt. Die Mindereinnahmen sind so hoch, dass der Stadt nur noch der Ausweg einer sofortigen Haushaltssperre bleibt.

Zeit, dass die Stadtverwaltungen einmal das Sparen lernen.
 

[14:30] Autopreis-Abwrackung:

Welt: Die größte Auto-Rabattschlacht aller Zeiten

Für gut 275.000 Neuwagen wird der Fördertopf der Abwrackprämie noch ausreichen. Deshalb überbieten sich die Hersteller mit immer höheren Nachlässen und blasen zur Schlacht um die meisten Käufer. Schon im Juli lag der höchste Rabatt für einen Kleinwagen bei fast 58 Prozent. Tendenz steigend.

 

[10:30] Der Geldautomaten-Krieg:

Handelsblatt: Banken bekämpfen sich am Geldautomaten

Zahlreiche Banken fechten aktuell am Geldautomaten einen Kleinkrieg aus. Wenn Kunden eines Konkurrenzinstituts am eigenen Automaten Geld ziehen, verlangen sie deftige Gebühren. Die Kunden zahlen die Zeche für den Verdrängungskampf. Das Kartellamt ermittelt.


Neu 2009-08-02:

[17:30] Niedriglöhner:

RoteFahne: Über 6,5 Millionen Menschen arbeiten in der BRD unterhalb der Niedriglohngrenze

Jeder Dritte der im Niedriglohnbereich Beschäftigten arbeitet für weniger als sechs Euro brutto in der Stunde. 1,2 Millionen verdienen weniger als fünf Euro in der Stunde. Auch wer einen Vollzeit-Job hat, ist nicht vor niedrigen Stundenlöhnen geschützt. Fast ein Viertel der Beschäftigten im Niedriglohnbereich verdient trotz voller Arbeitszeit weniger als 800 Euro brutto im Monat

 

[16:30] Steuerhinterzieher freut Euch, Peers Fort paralysiert sich selbst:

Welt: Finanzämter prüfen ab Oktober auch die Rentner

Schon seit 2005 sind Rentner verpflichtet, mindestens 50 Prozent ihrer Altersgelder zu versteuern, wenn sie eine Mindestgrenze überschreiten. Überprüft wurde das bislang nicht. Nun werden die Finanzämter auch die Rentner kontrollieren. Der Sozialverband VdK warnt davor, Senioren zu kriminalisieren.


Neu 2009-08-01:

[18:00] Wer soll denn das bezahlen?

Spiegel: Sozialkassen droht 30-Milliarden-Euro-Defizit

Wirtschaftsforscher zerpflücken die Finanzpläne der Politik: Einer SPIEGEL-Analyse zufolge fehlen den Sozialkassen bis Ende 2010 rund 30 Milliarden Euro. Um das Defizit auszugleichen, reicht es laut Experten nicht, auf Wachstum zu setzen - und auch noch Steuersenkungen zu versprechen wie Angela Merkels Union.

 

[10:30] Nur der Staatsbankrott löst dieses Problem: Staatsschulden - Es geht noch schlimmer


Neu 2009-07-30:

[17:30] Terror-Paranoia bei den Banken:

Heise: Banken kontrollieren Daten beim Geldtausch

Danach sind die Geldinstitute verpflichtet, Nichtkunden bei einem Geldwechsel ab 15.000 Euro mit einer Liste von Terrorverdächtigen des Bundeskriminalamtes abzugleichen. Aber auch bei niedrigeren Beträgen dürfen sie die Daten abgleichen, wenn der Kunde "verdächtig" auf den Angestellten wirkt. "Wir empfehlen unseren Instituten, Fremdkunden nach eigenem Ermessen zu kontrollieren", erläuterte Sprecher Stefan Marotzke.

Ab €15000 müssen die Banken den Ausweis verlangen. Darunter liegt es also im Ermessen der Bank. Manche sind anscheinen besonders "gründlich" - haben die Bosse besonders hohe persönliche Schulden?
 

[14:15] Man glaubt dem Nürnberger Goebbels nicht mehr? Potemkin in Nürnberg

[19:00] Die Arbeitslosen Flut kommt bald: Noch halten Unternehmen ihre Beschäftigten

[20:15] Mehr davon: Schätzungsweise 1,4 Millionen Kurzarbeiter, Rezession hinterläßt ihre Spuren , Junge Leute melden sich arbeitslos


Neu 2009-07-29:

[12:30] Das tut dem Bonus des Schnurrbarts nicht gut: Daimler schreibt Milliardenverlust

[10:30] Das Gemeinde-Fallbeil:

Welt: Deutsche Kommunen unter dem Fallbeil der Krise

Es gibt Städte in Deutschland, die haben dank großer Unternehmen lange in Saus und Braus gelebt. Die Krise hat dem ein Ende gemacht. Nun müssen vor allem die Kommunen mit Autoindustrie den Gürtel enger schnallen. Die Sparmaßnahmen können sehr schnell jeden Bürger treffen.

Wir sind von einer wohlhabenden Gemeinde mit einem Schlag zu einer Gemeinde geworden, die sich nur noch Pflichtausgaben leisten darf. Wir haben hohe Standards aufgebaut: Die werden wir nun runterfahren müssen“, sagt Lokalpolitiker Voderhuber.

Man hat in Saus und Braus gelebt, jetzt kommt der Katzenjammer. Man braucht sich nur einmal die teuer gepflasterten Strassen in deutschen Städten anzusehen - eine einfache Asphaltdecke hätte auch gereicht. Und diese Ungetüme von Kreisverkehren mit "Kunst" obendrauf nicht vergessen.

[20:30] Weitere Fallbeile: Hamburg tut nobel, hält aber den Rotstift bereit, Stadtkämmerer in Sorge, Städte und Gemeinden vor der Pleite

 

[10:30] Joe lügt wirklich nicht unter Eid? Josef Ackermann: Nichts als die Wahrheit

[10:30] BMW muss sparen, sagt es aber nicht: BMW verlässt die Formel 1


Neu 2009-07-28:

[21:00] Depressionsmeldungen:

Anti-Goebbels: Pleitenrekord 2010, Umfrage: Unternehmer im Stimmungstief
Restriktiv: Unternehmen kommen schwerer an Bankkredite
Keine "Liquidität": Geduldsprobe für Handwerker: Kammer beklagt schlechte Zahlungsmoral
Zitter, zitter: Jeder fünfte Deutsche bangt um seinen Job
Weniger Incoming-Tourismus: Wirtschaftskrise beendet Boom des Deutschland-Tourismus
Armer Boss: Hugo Boss knebelt Lieferanten
Pleiten: Wirtschaftskrise beflügelt Insolvenzen
Wenn der Bierkonsum zurück geht und das in D dann befindet sich diese Gesellschaft in einer Krise: Bierkonsum bricht ein

Da kommen die ganzen Goebbels mit dem Lügen nicht mehr mit.


Neu 2009-07-27:

[20:00] Die Auswanderung läuft wieder - kein Wunder bei Peer: Deutschland ist ein Auswanderungsland

[20:00] Wem die HRE-Rettung nützt: Rettung der HRE erspart Banken Milliardenverluste

[13:00] Sie konsumieren ohne zu wissen, was los ist: Warum das Konsumklima besser ist als die Realität


Neu 2009-07-26:

[21:30] Dr.Goebbels heute in Hochform: Volkswirte verbreiten Konjunkturoptimismus

[8:00] Depressionsmeldungen:

-23%: Umschlagseinbruch in den Häfen
Gejammer: Bund und Länder müssen den Kommunen beim Überleben helfen, Krise schlägt in Kommunen durch
Restpotential: Die Deutschen bleiben in der Krise daheim
Wer braucht noch Opel? Opel hat allein kaum Chancen
Ländle-Fluch: Zittern und Zähneknirschen in Baden-Württemberg

 

[7:00] Von der Leiharbeit direkt in Hartz-IV:

RoteFahne: Warum Jugendliche in der Wirtschaftskrise zuerst auf die Straße fliegen

Dabei lassen sie jedoch vornehm unter den Tisch fallen, dass sie seit Anfang des Jahres rund 300.000 vor allem junge Leiharbeiter - ohne großes Aufsehen in der bürgerlichen Presse - auf die Straße gesetzt haben. Wenn die Zeitarbeitsfirmen für sie nicht unmittelbar einen Arbeitsplatz vermitteln konnten, erhielten sie in der Regel auch von ihnen die Kündigung. Die Zeitarbeitsbranche rechnet nach eigenen Aussagen damit, dass im Jahr 2009 noch über 250.000 Leiharbeiter ihren Job verlieren werden. Weil die jungen Leiharbeiter oftmals nicht lange genug arbeiten konnten bzw. zu wenig verdient haben, um Arbeitslosengeld zu beziehen, müssen viele direkt Hartz-IV-Gelder beantragen.

Das wird alles irgendwie versteckt.


Neu 2009-07-25:

[8:00] Depressionsmeldungen:

"Richtiger" Job Kahlschlag: Kahlschlag bei Singulus
Gewerbeimmos -83%: Wenn Banken Märkte austrocknen, Kursrutsch eines offenen Immobilienfonds
Good bye, Arcandor: Zerschlagung von Arcandor rückt näher
Opel Ende kommt: Neue Studie gibt Opel kaum Überlebenschancen
Wie in der Bibel: Sieben magere Jahre
Tourismus-Flaute: Immer weniger Ausländer besuchen Deutschland


Neu 2009-07-23:

[16:30] Informationen zu Insolvenzen: Insolvenzen in Zeiten der Finanzkrise

[15:00] Die Vermögenssteuer trifft natürlich die Mittelschicht: Eine Ausweitung trifft nicht nur Reiche


Neu 2009-07-22:

[13:00] Arbeit rentiert sich nicht mehr: »Hartz IV zahlt mein Bier« – oder: Wer arbeitet ist der Dumme

[16:45] Depressionsmeldungen:

Der kommende Sturm am Arbeitsmarkt: Am Nürnberger Arbeitsmarkt droht ein Sturm
Geht nicht weg: Verzweifelter Kampf gegen die Kreditklemme
Sie zahlen lange nicht: Sinkende Zahlungsmoral wird zur Gefahr
Wer ist der Nächste? Angst vor der Entlassungswelle
Zeit für den Gemeinde-Bankrott: Die Angst der Städte vor dem totalen Absturz
Derzeit mehr Fire als Hire: Es gilt hire und fire
Stunde der Wahrheit? Siemens fehlen die Aufträge

 

[11:30] Banker-Arroganz: Räumungsklage gegen Ex-IKB-Boss, Frankfurts Investmentbanker sind wieder in Partylaune

 

[9:45] Der Daimler-Schnurrbart kürzt Gehälter:

StuttgarterZeitung: Weniger Geld für die gleiche Arbeit

Im Daimler-Konzern erhalten Mitarbeiter von Tochtergesellschaften schon vom nächsten Monat an für die gleiche Arbeit deutlich weniger Geld. Jetzt erst sei ihm mitgeteilt worden, dass er bereits vom 1. August an auf rund acht Prozent seines Gehalts verzichten muss, berichtete ein Mitarbeiter einer IT-Tochter des Stuttgarter Autokonzerns.


Neu 2009-07-21:

[15:30] Deutsche "Gründlichkeit": Die endlose Sekunde

[15:00] Kommt der "Reichsarbeitsdienst" wie unter Hitler wieder?

BerlinerUmschau: Union will nach der Bundestagswahl Zwangsarbeitsdienst gesetzlich einführen

Damit jedoch noch nicht genug. Die Pflicht zur Gegenleistung für das stattliche Almosen soll nach dem Willen der Union gesetzlich verankert werden, was nichts weiter bedeutet, dass Hartz IV Empfängerinnen und Empfänger in Zukunft ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung zu stellen haben, ansonsten werde ihnen sämtliche Leistungen ersatzlos gestrichen. Die immer noch auf dem Papier stehende Verpflichtung einer Gemeinnützigkeit bei den 1 Euro Jobs soll dabei ebenfalls komplett wegfallen und die Hartz IV Bezieher sollen, ebenfalls nach dem Willen der Union, auch in der Privatwirtschaft eingesetzt werden können.

Hierdurch wird nicht nur ein gesetzlich verankerter Zwangsarbeitsdienst eingeführt, sondern auch dem weiteren Lohndumping sämtliche Türen weit offen gehalten.

Tolle Fundstücke hat man da ausgegraben. Auch die Nazis haben mit solchen Methoden die Arbeitslosen von der Strasse geholt. Ob das der Union bei der Wahl mit 40% Transferempfängern gut tun wird?


Neu 2009-07-20:

[15:30] Was sich im Reich des Kavalleristen tut:

FR: Mobbing nach System

In Zeiten wie diesen müsste der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) eigentlich froh sein über fähige Steuerfahnder, die dem Staat schon viele Millionen einbrachten. Doch Frankfurts ehemalige Top-Steuerfahnder wurden alle für psychisch krank erklärt und mit Mitte Vierzig aus dem Beruf gedrängt.

"Es ist wie in einer Diktatur - wer nicht spurt, bekommt einen Termin beim Psychiater", sagt Menschenrechtsbeauftragter Gierth. Und Ex-Steuerfahnder Frank Wehrheim fasst zusammen: "Es geht darum, ein Klima der Angst zu erzeugen - die Gemobbten sollen am Ende die Bekloppten sein."

In der einst gefürchteten Abteilung V des Finanzamts Frankfurt, sagt ein Insider, mache man jetzt nur noch BMW: Prüfungen bei Bäckern, Metzgern, Wirten. Keine Großbanken mehr. In Zeiten wie diesen brauche das Land Hessen wohl ein günstiges Steuerklima, meint Ex-Fahnder Schmenger.

Das war wohl Teil des Banken-Bailouts. Steuerprüfer dulden wir nicht. Man könnte auch sagen: hier ist die Oberschicht am Werk - mit ihren eigenen Methoden.

Also ein Indianeraufstand im Fort, der die Kavalleristen hinwegrafft. Nur auf fremde Indianer geht man noch los.
 

[9:15] Opel - besser Finger weg:

FTD: Regierung gesteht Opel-Misere ein

Es ist die Geschichte eines Niedergangs: Mitten im Bieterrennen um den Rüsselsheimer Autobauer kommt heraus, dass Opel seit 2003 durchgehend Verluste geschrieben hat. Wer den angeschlagenen Hersteller übernehmen wird, will GM noch diesen Monat entscheiden.

Soll sich doch der Eigentümer GM um die Sache kümmern.

[15:15] Derzeit noch Bilanztricks: Neues Gutzerl für die Banken - Bilanzregeln erneut geändert


Neu 2009-07-19:

[10:15] Die Flaschensammler: Kampf um Pfandflaschen


Neu 2009-07-18:

[17:45] Und wieder grüsst das HRE-Verlust-Murmeltier:

Handelsblatt: HRE benötigt möglicherweise noch mehr Geld
Focus: Der Skandalbank HRE reichen die Staatsmilliarden nicht

Banca Rotta.


Neu 2009-07-17:

[7:45] Die 1-Euro-Jobs: Der organisierte Leerlauf | Beschäftigungsindustrie in Deutschland


Neu 2009-07-16:

[20:30] Depressionsmeldungen:

Jobs, der "lagging Indicator": Das große Jobsterben beginnt
Die, die vom Staat leben, spüren tatsächlich NOCH nichts: 75 Prozent in Deutschland spüren keine Auswirkung der Wirtschaftskrise
Nicht lügender Politiker? Koch: "Keiner soll glauben, die Krise sei vorbei"
Auch über den Wolken ist Depression: Lufthansa will Milliarden sparen
Overstored and undercashed: Nie dagewesenes Ringen um Liquidität

Egal was über ein Ende der Krise gelogen wird, die realen Auswirkungen müssen sich erst durch das System durchfressen.


Neu 2009-07-15:

[11:00] Die "Sozialhilfegesellschaft" ist real existent:

Spiegel: DGB warnt vor Verarmung im Osten

Die Zahlen sind eindeutig: Wer in den neuen Bundesländern lebt, droht eher zu verarmen. Der Anteil der Hartz-IV-Empfänger ist im Osten doppelt so groß wie im Westen. Noch erschreckender sind die Zahlen für Kinder und Alleinerziehende - auch deren Armutsrisiko liegt deutlich höher als im Westen.

Das Verarmungsrisiko der ostdeutschen Bevölkerung ist nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) doppelt so hoch wie bei den Landsleuten im Westen. So seien 16,4 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter inzwischen auf Hartz IV angewiesen, sagte der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy der "Leipziger Volkszeitung". Im Westen seien es lediglich 7,4 Prozent. Bei Alleinerziehenden sei sogar die Hälfte hilfebedürftig, gegenüber 13,1 Prozent in den alten Ländern.

Was heisst "Verarmungsrisiko"? diese Leute haben es sich bequem in Hartz-IV, das sicher jeden Monat bezahlt wird, eingerichtet. Viele haben noch nie gearbeitet und wollen es gar nicht mehr. Das zeigt sich etwa bei den "Alleinerziehenden". Hier hat der Staat die Aufgabe des "Zahlvaters" übernommen.

Aus den USA wissen wir, dass solche Sozialhialfe-Klassen von selbst immer grösser werden und Brutstätten der Kriminaliät sind. Man braucht nur genügend Kinder in die Welt setzen, denn diese Sozialhilfe ist "bedarfsorientiert".

1/3 des BIP fliessen schon in solche Sachen: Jeder dritte Euro fließt in soziale Sicherung

[11:45] Aber der "Zufluss" versiegt: Immer weniger Arbeitsplätze in der Industrie


Neu 2009-07-14:

[19:00] Bankenfalle Firmenkredite:

WIWO: Banken sind auf drohende Pleiten schlecht vorbereitet

Um das zu verhindern, müssen die Kreditinstitute Unternehmenskrisen früh erkennen und gegensteuern. Doch mehr als die Hälfte der Banken erkennt die Gefahr erst, wenn der Betrieb schon in der Liquiditätskrise steckt, also das Konto ständig überzieht oder die Kreditraten nicht mehr bedienen kann. Das war bereits 2004 so, wie die Analyse einer Fachzeitschrift der Sparkassenorganisation zeigt. Und daran habe sich bis heute nichts geändert, sagt Sträter: „Erst wenn der Kunde nicht mehr flüssig ist, beginnen die meisten Banken mit aktivem Krisenmanagement.“

Kredite an Firmenkunden zu vergeben gehört zum Kerngeschäft der Banken. Viel verdienen können sie damit allerdings nicht. Die Spanne zwischen dem Zins, den der Kunde zahlt, und dem Satz, zu dem sich die Bank das Geld beispielsweise am Kapitalmarkt leiht, lag bei Krediten bis eine Million Euro im September 2008 bei durchschnittlich 1,12 Prozentpunkten, hat der unabhängige Finanzanalyst Peter Barkow ermittelt.

Die Banken merken Kreditausfälle also erst, wenn die Raten nicht mehr pünklich bezahlt werden. Dann ist es natürlich zu spät. Da kommen jetzt massivste Ausfälle, die die Banken überraschen werden.

PS: eine Zinsspanne von 1.12% dürfte nicht einmal den Betriebsaufwand inkl. der schönen Filialen und Headquarters decken.
 

[16:30] Die Mittelschicht - der Lastesel des Staates:

Welt: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht

Der Staat holt sich seinen ungebremst steigenden Finanzbedarf dort, wo etwas zu holen ist. Und das ist nicht bei den Geringverdienern und auch nicht bei den Großverdienern. Zahlmeister der Nation ist eine ständig sinkende Zahl von mittleren Einkommensempfängern, zumeist im Angestelltenverhältnis.

Um ers noch einmal zu sagen: der Staat holt sich die Masse der der Steuern dort, wo es sie zu holen gibt und wo es wenig Widerstand dagegen gibt, slo primär bei den Angestellten und Konsumenten. Um das individuell zu ändern, muss man seine Einkommens- und Konsumstrukturen ändern, ebenfalls die Gesellschaftsform, unter der man Einkommen erzielt.


Neu 2009-07-13:

[16:00] Die "Wahrheitsministerien" kämpfen gegeneinander: Statistikamt wirft DIW Datenmissbrauch vor

[9:30] Die "Steuersklaven" sterben weg:

Handelsblatt: Die Steuereinnahmen kollabieren

Die Rezession ist zum Sommerbeginn voll auf die Steuereinnahmen durchgeschlagen. Trotz erster gesamtwirtschaftlicher Erholungstendenzen erlebten Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und seine Länderkollegen im Juni einen beispiellosen Absturz ihrer Einnahmen.

Alle diese Zahlen sind sicher immer noch geschönt. Aber wie Bill Buckler schreibt, die Bürokratie-Fürsten in ihren Büros können immer weniger Sklaven auf den Feldern schuften sehen.

Gleichzeitig explodieren die Staatsausgaben: Job-Krise führt zur Ausgabenexplosion

Bis zum Staatsbankrott, dann muss auch beim Staat eingespart werden - siehe Lettland.
 

[20:45] Depressionsmeldungen:

Stunde der Wahrheit: ThyssenKrupp vor Milliardenverlust
Die Angst um den Job wird sichtbar: Krise drückt Krankenstand auf Rekordtief
50% Einbruch bei Körperschaftssteuer: Rezession frisst sich immer tiefer in Staatsfinanzen
Realitätsverweigerung: München macht Miese
Heute noch nicht sparen: Kommunen droht massiver Einbruch bei den Gewerbesteuer-Einnahmen
Wenig zu transportieren: Schifffahrt plagt zweistelliges Minus


Neu 2009-07-12:

[19:15] "Rein deklaratorische" Rentengarantie:

Welt: Regierung zieht eigene Rentengarantie in Zweifel

Erst Finanzminister Steinbrück, jetzt Wirtschaftsminister zu Guttenberg: Die Rentengarantie ist in der Regierung unter heftigem Beschuss. Für Karl-Theodor zu Guttenberg ist klar, die Garantie ist "rein deklaratorisch". Die Opposition wirft der Regierung vor, die jüngere Generation zu veräppeln.

 

[7:15] Akademische Niedriglöhner:

Welt: Gute Ausbildung schützt nicht vor Niedriglöhnen

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen trotz guter Ausbildung für Niedriglöhne. "Durch Arbeitslosigkeit sehen sich immer mehr Menschen gezwungen in den Niedriglohnsektor zu gehen", sagte die stellvertretende Direktorin des Duisburger Instituts Arbeit und Qualifikation, Claudia Weinkopf. Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten sei 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 350 000 auf 6,5 Millionen Menschen gestiegen. 80 Prozent der Beschäftigten im Niedriglohnsektor hätten dabei eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Grad gehabt.


Neu 2009-07-11:

[17:45] Wenn der Spiegel so etwas schreibt, dann sehen Steinbrück und Merkel wahrscheinlich gerade wieder in den Abgrund:

Spiegel: Wirtschaftsministerium ruft Ende der Krise aus

Der Absturz ist vorbei: Nach SPIEGEL-Informationen geht das Bundeswirtschaftsministeriums von einem schnellen Ende der Rezession aus. Laut internen Berechnungen ist die deutsche Wirtschaft im April und Mai nicht weiter geschrumpft. Mit einer kräftigen Erholung rechnet man allerdings nicht.


Neu 2009-07-10:

[18:30] Depressionsmeldungen:

Eindeutig der Aufschwung: MAN weitet Kurzarbeit auf zweites Halbjahr aus
Risiko zählt wieder: Banken erwarten Welle des Knauserns
Schwierigstes Zeitungsjahr der Geschichte: Wirtschaftskrise trifft Zeitungsverlage
Wo ist die Gewerbesteuer geblieben? Gewerbesteuer fünf Millionen im Minus
Ich habe nicht mal Geld, um Leute zu entlassen: Ein beklemmendes Gefühl
Verlorene
Massekredite: Staat pumpt Millionen in Ostsee-Werft, Versandhändler Quelle wieder flüssig

Und es wird noch viel schwieriger. Wer hoch verschuldet ist, bekommt keinen Kredit, wer viel Cash hat, würde jede Menge Kredit bekommt.
 

[12:45] Noch mehr Bürgschaften: Milliarden-Bürgschaften für die Kreditversicherer


Neu 2009-07-09:

[15:30] Industrie-Strukturprobleme erscheinen:

Spiegel: Warum Deutschland seine Industrie neu erfinden muss

Die deutsche Wirtschaft könnte zu den Verlierern zählen. Die aktuelle Krise hat ihre Schwächen schonungslos aufgedeckt: Überkapazitäten, Exportlastigkeit, veraltete Produkte.

Stichwort Überkapazitäten: Die Pumpwirtschaft der vergangenen Jahre, die schließlich in die Finanzkrise führte, heizte auch die Nachfrage für die reale Wirtschaft an, nach Konsumgütern in Amerika, nach Luxusgütern bei den neuen Reichen, nach Maschinen in den aufstrebenden Ländern Asiens. Der Finanz- folgte die Konsumblase.

Die Situation ist zwar besser, als in anderen europäischen Ländern - die haben fast gar nichts mehr. Aber es stimmt schon, viele neue Produkte, besonders in der Elektronik kommen heute aus Asien, da hat Europa und auch Deutschland wenig zu melden.

Eine Reorientierung ist notwendig, weg von Investitions- und Luxusgütern, die alle auf Kredit gekauft wurden. Solche Diskussionen werden noch viele kommen.
 

[21:15] Depressionsmeldungen:

Kredit-Bettenburgen unter Druck: Saison - Bayerische Hotels durch Wirtschaftskrise in der Existenz bedroht
Lehrstellen: Immer weniger Lehrstellen
Zeit zum Schrumpfen: Oliver Wyman-Studie zur Rezession im Maschinen- und Anlagenbau Zeit zu handeln
Wir zahlen nicht für eure Krise: Hunderte tanzten und demonstrierten bei Nachttanzdemo
Etwas anderes als Steuern erhöhen kennen sie nicht: Städtetag erwartet Milliarden-Defizit und fordert mehr Steuern
Zeit zum Sparen: Haushaltssperre hat Konjunktur
Nicht gespart? Krise tritt Esslingen besonders hart
Ohne Sicherheiten auch kein Leasing: Es klemmt beim Leasing

Banken sparen: Viele Banken planen weiteren Stellenabbau
Zukunftsbranche: Insolvenzverwalter erwarten neuen Pleitenrekord
Geier_Besuch: Bayern - Bund der Selbständigen: Insolvenzwelle erreicht Bayerns Mittelstand
Aus dem Inland, keine US-Papiere: Als Nächstes drohen Kreditausfälle

Jedenfalls schon am Morgen eine ganze Menge für einen G8-Gipfeltag, wo solche Meldungen gar nicht kommen dürften. Und am Abend noch viel mehr.


Neu 2009-07-08:

[20:30] Wer nimmt so viele von Merkel und Steinbrücks IOUs?

Süddeutsche: Deutschland verschuldet sich wie nie zuvor

Hässliche Zahlen für die Zukunft: Bis zum Jahr 2013 wird die Staatsschuld von zuletzt 66 auf 82 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen.

Die deutsche Staatsverschuldung wird bis zum Jahr 2013 um über ein Viertel auf fast 2,2 Billionen Euro steigen. Das geht aus Unterlagen des Finanzplanungsrats von Bund, Ländern und Gemeinden hervor, der am Mittwoch in Berlin zusammenkam.

Da bleibt wohl nur mehr der Weg zur Bundesbank oder EZB.

Die sind auch fleissig beim Schuldenmachen: Senat erwartet 66 Milliarden Euro Schulden
 

[15:45] HRE-Fehler - kurzfristig refinanziert: Die 100-Milliarden-Euro-Frage


Neu 2009-07-07:

[16:30] Ansonsten stehe am Montag keine deutsche Bank mehr:

Süddeutsche: Die Nacht, in der es um Deutschlands Banken gingmust read!
NTV: Bankenkollaps drohte
SPiegel: Top-Banker fürchteten den Tod ihrer Institute

Der Vermerk stammt aus dem Oktober 2008, verfasst wurde er von zwei Augenzeugen einer Krisensitzung Ende September, die noch Wochen später Deutschland in Atem hielt. Auf 17 Seiten haben sie akribisch festgehalten, was sich in jenen Tagen ereignete, als das deutsche Finanzsystem am Rande des Abgrunds stand. Verzweifelt rangen Banker, Finanzaufseher, Notenbanker und die Regierung um die Rettung der Hypo Real Estate. Das Protokoll zeigt erstmals, wie nah Deutschlands Banken damals am Abgrund standen. Und wie massiv die Vertreter der Banken die Regierung bedrängten, endlich zu helfen. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt, angereichert durch weitere Recherchen, das Drama um die Hypo Real Estate.

Auf jeden Fall haben die Banker Asmussen, Steinbrück und Merkel zu ihrer 1. Staatsgarantie für die HRE gepresst. Und dann ging es immer so weiter.

Wie weit eine Nicht-Rettung der HRE an diesem Wochenende am folgenden Montag das deutsche Bankensystem ausgelöscht hätte ist nicht klar. Es hätte sicher einen Run auf deutsche Banken aus dem Ausland gegeben.

 

Leserreaktion "Bankenpleite Deutschland" W A R N U N G !

nunmehr hat auch die FTD das ORIGINALPROTOKOLL der BaFin abgedruckt.
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/537223.pdf

Es kam hinsichtlich der Veröffentlichungen zum THema zu keinerlei Protesten seitens der Politik ("Wo ist hier der Maulwurf?
Unverantwortlich!...)

Vor wenigen Tagen gibt die EZB 400 Mrd für ein Jahr an die europäischen Banken, aktuell noch mal ein außerordentliches Refinanzierungsgeschäft, unlimitiert über ein halbes Jahr:
"Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag ein außerordentliches Refinanzierungsgeschäft mit einer Laufzeit von 189 Tagen ausgeschrieben.
Wie die EZB am Nachmittag mitteilte, können Gebote zum Festzins von 1,00% bis Mittwoch um 9.30 Uhr abgegeben werden. Ein angestrebtes Volumen wurde nicht genannt. Das Geschäft wird am 9. Juli 2009 valutiert und am 14. Januar 2010 fällig."/

Man pumpt also zum einen unbegrenz Liquidität ins System, gleichzeitig kommt der dramatische Bericht über die "Rettung ohne Alternative".
Sollten wir da nicht 1+1 zusammenzählen? Offensichtlich steht in Kürze etwas dramatisches an, der Bericht ist die Legitimation für die künftige Handlung. Man sollte wohl die "Rettungsboote " schleunigst aus dem Schließfach holen und im persönlichen Zugriff halten: Letzte Chance schleunigst EMs zu kaufen.

Interessant auch, wenn man sich die Kursentwicklung/Chartbild von Silber im August/September letzten Jahres mit Juni/Juli diesen Jahres
vergleicht: starker Abverkauf über sechs Wochen vor dem Bankenkollaps.
Und aktuell wieder..,

Durchaus möglich, dass man uns auf eine neue Aktion dieser Art vorbereiten möchte - viel gewaltiger als damals.


Neu 2009-07-06:

[18:30] Kommunen - es wird Zeit zum Sparen:

KölnischeRundschau: Bleibt nur Zurückfahren von Leistungen
Südkurier: Im Mai größter Steuereinbruch seit sieben Jahren

Es gibt Grund, Alarm zu schlagen. Die guten Steuereinnahmen der letzten Jahre haben nicht zu einer Konsolidierung geführt. Über ein Drittel der kommunalen Haushalte ist dennoch unausgeglichen geblieben. Nun aber stehen erhebliche Steuereinbrüche bevor. Das trifft die Kommunen mit voller Wucht. Sie werden in voller Fahrt ins Defizit hineinrauschen.

Wohl wahr. Die deutschen Kommunen haben heute schon 30 Milliarden Euro Kassenkredite. Eigentlich ist der Kassenkredit ja ein Mittel zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe in der Liquidität. Mittlerweile finanzieren wir mit diesem Instrument aber Investitionen. Eine Sünde gegen jede Gemeinde-Haushaltsverordnung. Diese kurzfristigen Kassenkredite werden natürlich zu langfristigen Schulden.

 

[21:30] Depressionsmeldungen:

Welt: Getriebehersteller ZF spart beim Personal
Süddeutsche: Hapag-Lloyd kämpft ums Geld
Abendblatt: Zweite Klagewelle erreicht Arbeitsgerichte
Focus: Rezession im Baugewerbe deutlich verschärft
Handelsblatt: Firmenbilanzen bergen immense Risiken
Zeit: Deutschland verdrängt die Gefahr
T-Online: Forscher sagt Elend und raues Klima voraus
Spiegel: Wohnungsbau stürzt auf historischen Tiefstand
Zeitenwende: Zeitbombe Goodwill
WIWO: Kreditklemme verschärft sich immer weiter

Lohnkürzungen, Entlassungen. Wie in den 1930er Jahren.

[6:00] Was das Finanzamt alles weiss:

http://www.deutschland-kontrovers.net/?p=12094&cpage=1#comment-7500

karl-friedrich zu 2. Juli 2009 um 14:18
Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich heute ein Gespräch mit dem Finanzamt, ich werde jetzt hier keinen Namen oder Region nennen, also irgendwo in Deutschland, aber das was mir der Beamte da erzählt hat, gibt mir jetzt doch zu denken:

Ich rief heute bei dem Verantwortlichen für Körperschaftssteuern an und war nicht schlecht erstaunt, was der gestresst von sich gab:

Sie glauben gar nicht, was bei uns los ist, die bis jetzt abgegebenen Steuermeldungen und dabei sind die Firmen die Konkurs angemeldet haben, noch gar nicht enthalten, entsprechen einem Steuereinbruch von über 85 Prozent! Wir fahren in die größte Katastrophe der Geschichte, was die Menschheit je erlebt hat, das nach den Wahlen erst zum Vorschein kommen darf. Das schaffen die nicht!. Mein Stuhl wackelt sowieso! Was glauben Sie, was mit den Rentenzahlungen und Pensionszahlungen erst los ist! Die können im 4. Quartal gar nicht mehr bedient werden!

Wenn Sie sagen, dass sie in 2009 gar keine Gewinne machen, senden Sie besser gleich einen Antrag, damit wir Ihre Vorauszahlungen auf Null setzen. Darauf kommt es auch nicht mehr an, ich stelle die Vorauszahlungen sofort um, dauert nur 1-3 Tage. Das ist das, was ich sowieso den ganzen Tag mache. Normale Bearbeitungen von Steuererklärungen mit Rückzahlungen laufen schon gar nicht mehr, wird alles nach unten geschoben.

Ich sagte ihm, dass ich das auch so sehe, dass alles zusammenbricht und ich auch aus sicherer Quelle gehört habe, dass bereits Lebensmittelmarken für Aldi & Co. gedruckt werden. Was heißt das für uns?

Seine Antwort: Wenn es dann auf Lebensmittelmarken überhaupt noch Lebensmittel gibt! Ich muss jetzt das Gespräch beenden, habe schon genug gesagt.

Also ich bin wirklich kein Pessimist, wenn man aber so etwas von einem Finanzbeamten hört, kommt man automatisch ins Grübeln.

Wir kennen ja alle die Meldungen der letzten Wochen und Monate, aber das sind ja Infos, die nicht über die Medien kommen, ich glaube das ich jetzt ein wenig umdenken muß, was die Zukunft betrifft.

Also Einbruch bei der Körperschaftssteuer so um 85% - das darf natürlich nicht raus.


Neu 2009-07-05:

[6:00] Lasst die "Hausherren" das Risiko tragen:

Spiegel: Ein Volk von Mietern

Eine Untersuchung zeigt: Viele Bundesbürger könnten sich den Traum vom Eigenheim bequem erfüllen - sie tun es aber nicht. In kaum einem anderen Land lebt ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete. Sind die Deutschen Immobilienmuffel?

Sehr gut! lasst die Immobilienhaie weiter jammern - wegen eines geringen "Eigentümeranteils". Gerade in Zeiten wie diesen ist Eigentum mit Risiko verbunden.


Neu 2009-07-04:

[21:00] Vergleich Bad Banks mit Versailler Vertrag:

ReadersEdition: Bad-Bank-Gesetz: Ein Staat gibt sich auf

Der Versailler-Vertrag
Am 23. Juni 1919, also vor etwa 90 Jahren, beschloss der Deutsche Reichstag dessen Annahme, um den Ersten Weltkrieg zu beenden. Einer der Kernpunkte war dabei die Einwilligung in die Zahlung der Reparationen an die Alliierten - einer der Gründe, die maßgeblich das Scheitern der Weimarer Republik ausgelöst haben. Wegen der faktischen Unmöglichkeit, die vertraglich zugesicherten Reparationszahlungen auch tatsächlich aufbringen zu können, griff die Deutsche Reichsbank zum Mittel der massiven inflationären Geldschöpfung.

Was hat dies mit dem Bad-Bank-Gesetz zu tun?
Es ist das eindrucksvollste Beispiel der jüngeren deutschen Finanzgeschichte für ein völliges Staatsversagen hinsichtlich einer realistischen Staatsschuldengestaltung. Während sich die deutschen Regierungen damals auf den Zwang des Auslands berufen konnten, berufen sich heute die Großkoalitionäre darauf, dass der einzige Weg zur Rettung der Wirtschaft nur in einer Verstaatlichung der in der globalen Finanzkrise entstandenen Verluste bei deutschen Privat- und Staatsbanken bestünde. Die Kosten dieser schleichenden Verstaatlichung kann derzeit niemand beziffern. Peer Steinbrück, mag insgeheim denken: “Und das ist auch gut so!”.

Die Folgen werden die selben sein - Hyperinflation. Deutschland ist also sehr PIGGY - bitte nicht auf die PIGS im Süden herunterschauen.
 

[20:45] Leserzuschrift - wenn das Goldverbot kommt (Satire):

Durchführungsverordnung der Bundeskanzlerin vom 14. August 2009

Aufgrund von der mir übertragenen Vollmacht aus Abschnitt 5 (b) des Gesetzes vom 6. August 2009, geändert durch Abschnitt 2 des Gesetzes vom 9. März 2009 (...), in dem der Bundestag erklärte, dass ein ernsthafter Notstand existiert, verkünde ich als Kanzlerin, dass der nationale Notstand noch besteht existiert und dass das fortgesetzte private Gold- und Silberhorten der Bürgern der Bundesrepublik Deutschland eine ernsthafte Bedrohung für den Frieden, die Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Republik darstellt. Um die Interessen unseres Volkes zu schützen, müssen geeignete Maßnahmen sofort ergriffen werden.

Daher verkünde ich in Ausübung der obengenannten Vollmacht, dass solcher Gold- und Silberbesitz verboten ist und dass jeder solche Münzen, Anlagemünzen oder anderen Gold- und Silberbesitz innerhalb von vierzehn Tagen bei amtlichen Beauftragten der Regierung der Bundesrepublik Deutschland gegen Erstattung zum offiziellen Preis in offiziellen Zahlungsmitteln der Regierung abzuliefern hat.

Alle Tresorfächer in Banken oder Geldinstituten sind versiegelt worden und warten auf bevorstehende gesetzliche Maßnahmen. Mithin ist jeder Verkauf, Ankauf oder die Bewegung von solchem Gold oder Silber innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Gebiete verboten, sowie jedes Devisengeschäft und jede Bewegung von solchen Metallen über die Grenze.

Der Besitz dieser verbotenen Metalle sowie die Unterhaltung eines Schließfachs für deren Lagerung sind der Regierung durch die Bank- und Versicherungsunterlagen bekannt. Es wird darauf hingewiesen, dass Ihr Schließfach versiegelt bleiben muss und nur in Anwesenheit eines Vertreters des Finanzamtes geöffnet werden darf.

Per gesetzlicher Verordnung, erlassen an diesem Tage.

Die Bundeskanzlerin
Dr. Angela Dorothea Merkel, 14. August 2009

„Die unterstrichenen Wörter sind rein zufällig gewählt. Ansonsten ist dies Franklin Roosevelts Text vom 09. März 1933“.


Neu 2009-07-03:

[21:00] Verdeckte Staatsschulden: Studie: Staatsverschuldung höher als bekannt

 

[17:00] Die Bad Banks sind beschlossen:

Welt: Bundestag billigt Müllhalde für "Schrottpapiere"

Erst schnürte der Staat ein milliardenschweres Rettungspaket für die deutschen Banken, jetzt wird den Finanzinstituten schon wieder geholfen. Sie können ihre Bilanzen nun im großen Stil von wertlosen Papieren befreien. Der Bundestag billigte die Gesetzespläne zur Errichtung sogenannter Bad Banks.

Das Grundmodell für die Bad Banks sieht die Schaffung vieler einzelner Wertpapier-Sammelstellen vorgesehen: Jede Bank bekommt ihre eigene Bad Bank. Die Auslagerung der Papiere erfolgt im Kern als Tauschgeschäft zwischen einer Bank und ihrer Bad Bank. Das Kreditinstitut gibt an die Bad Bank Ramsch-Anlagen ab und bekommt im Gegenzug besonders sichere Papiere zurück, sogenannte Anleihen. Diese Anleihen werden vom Bankenrettungsfonds SoFFin – und damit letztlich durch den deutschen Staat – garantiert.

Im Endeffekt garantiert der Staat für alle Mistpapiere in den Bad Banks. Das wird der Staat am Ende nicht überleben. Ist das nicht Hochverrat durch die Politiker?

[17:00] Steinbrücks Kavallerie reitet wieder:

Spiegel: Steuerflucht wird schärfer bekämpft
FTD: Wie der Bund die Steuerflucht bekämpft
Welt: Steinbrück demontiert unsere Freiheitsrechte

Der Bundestag hat schärfere Regeln zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beschlossen. Das neue Gesetz verpflichtet Unternehmen und Bürger zu mehr Informationen, wenn sie Geschäfte in international geächteten Steueroasen machen.

 

[9:30] Deutsche "Rules of Engagement" in Afghanistan:

Bild: Irrsinnige Vorschriften gefährden deutsche Soldaten

Unsere Truppe in Afghanistan kämpft mit der Bürokratie

UND WAS TUT DIE BUNDESWEHR?

Sie schickt unsere Soldaten mit irrsinnigen Dienstanweisungen ins Gefecht: einer „Taschenkarte“ zur „Anwendung militärischer Gewalt“ – sieben Seiten lang! Mit neun Unterabschnitten und 30 Paragrafen, die jeder Soldat vor dem Einsatz lernen muss!

Das heißt: Jeder Wachtmeister in einer deutschen Kleinstadt hat mehr Rechte als unsere Soldaten, die sich in der heißen Wüste gegen Terrorattacken wehren müssen!


Neu 2009-07-02:

[20:15] Die 2. Bankenkrise kommt - diesesmal von den Firmenkrediten:

Zeit: Der nächste Orkan

Während die Bundesregierung den Rückzug des Staates vorbereitet, kämpfen die Banken mit neuen Milliardenverlusten. Die Krise kehrt mit Gewalt zurück


Neu 2009-07-01:

[9:45] Die Finanzreserven der Firmen schwinden:

Handelsblatt: Konzerne steuern auf gefährliche Engpässe zu

Deutsche Unternehmen drohen verstärkt in Finanznot zu geraten: Experten rechnen für den Herbst mit scharfen Gewinneinbrüchen und harten Sanierungsprogrammen. Mit dem jüngsten Firmencheck hat das Handelsblatt die Bilanzen von 133 Industrie-, Handels- und Dienstleistungskonzernen einem Stresstest unterzogen. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Doch Reserven schwinden mit der Dauer der Rezession. Die Abbauwelle im Personalbereich werde deswegen wahrscheinlich Ende des Jahres kommen, befürchtet der Berater. Auffällig sei, "dass sich deutsche Großunternehmen - wohl auch im Hinblick auf die Bundestagswahl - bislang mit dem Abbau von Arbeitsplätzen sehr zurückgehalten haben

Je länger die Firmen mit der Schrumpfung warten, umso schneller fliesst das Cash ab.

Der letzte Absatz ist interessant: er beweist, dass die Politik auf den Konzernen kniet, nicht zu entlassen.
 

[9:30] Politiker egal welcher Art kennen nur Steuererhöhungen:

Spiegel: Klamme Städte warnen vor Steuersenkungen

Die Kommunen in Deutschland sind beunruhigt über den Anti-Abgabenkurs von CDU und FDP: Jetzt schlägt der Städte- und Gemeindebund Alarm und warnt vor einem "Schuldensumpf", sollten sich Steuersenkungen durchsetzen. SPD-Fraktionschef Struck warf Union und Liberalen Wahlbetrug vor.

Anstatt mit dem Sparen zu beginnen und die Verschwendungen zu beenden.

Wenn sie nicht Steuern erhöhen können, schulden sie auf oder drucken: Deutschlands tiefrote Zukunft mit Schuldenberg


Neu 2009-06-30:

[20:30] Wie lange hält die "gute Stimmung"?

FAZ: Gute Stimmung, schlechte Lage

Tatsächlich ist die Stimmung viel besser als die Lage. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat bei einem Blick auf das Stimmungsbarometer der Bevölkerung überraschende Antworten erhalten. Viele Leute glauben offenbar, die Wirtschaftskrise werde wie ein Gewitter vorüberziehen. Die Medien berichten seit anderthalb Jahren über kaum etwas anderes als die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, in der Politik überschlagen sich die Krisenmanager, während in der Wirtschaft die Manager auf Tauchstation gehen. Doch die meisten Leute leben wie zuvor.

Der Glaube an die Politik ist ebenfalls ungebrochen. Eine große Mehrheit meint, es sei richtig, dass der Staat jetzt stärker in die Wirtschaft eingreife. Nur 17 Prozent sind dagegen.

 

[14:30] Leserzuschrift - Presseberichterstattung über Beinahecrash im Oktober 2008: must read!

am Sonntag war in der Frankfurter Sonntagszeitung (FAS vom 28.06.2009, Seite 39) ein Artikel über die extrem hohen Bargeldauszahlungen im Oktober 2008 ("Wir waren sehr nah am Abgrund") mit einer Beschreibung, dass unser Bankensystem kurz vor dem Exitus stand. Für Hartgeldleser nichts Neues. Ich finde es nur sehr dreist, dass in dem Artikel weiter berichtet wird, dass Herausgeber und Chefredaktion sehr wohl über den Ernst der Lage Bescheid wußte, aber auf Anweisung aus dem Kanzleramt nichts berichtet habe, um eine Panik zu vermeiden. Das erscheint auf dem ersten Blick sehr lobenswert, hat aber mit der Unabhängigkeit der Presse und einer wahrhaften Berichterstattung nichts mehr zu tun.

Ich habe festgestellt, dass ich über Hartgeld.com besser informiert wurde, als über alle Presseorgane zusammen. Machen Sie also weiter und weisen Sie Ihre Leser und Seminarteilnehmer auf die Nicht- und Desinformationspolitik von angeblich "seriösen" Presseorganen hin. Die Leute, die denken sie würden alles Wichtige aus Zeitung, Funk und Fernsehen erfahren sind verraten und verkauft!

Also hat sich die Merkel auf die Chefredakteure gekniet, damit nichts herauskommt - so wie sie jetzt auf den Firmenbossen kniet, damit diese nicht entlassen.

Auf hartgeld.com kniet niemand.Bitte weitersagen!


Neu 2009-06-29:

[20:30] Brüll und lach: HRE heißt jetzt Deutsche Pfandbriefbank

 

[21:00] Einige Depressions-Meldungen:

FreiePresse: ifo-Institut: Ostdeutsche Wirtschaft in tiefer Rezession
Bild: Wirtschaftskrise reißt Köln runter!
Reuters: Arbeitsagenturen verzeichnen sowenig Stellen wie Mitte 2005
Handelsblatt: Bei Lkw-Maut droht Milliardenloch
MM: Tickende Zeitbombe im Autohandel
AA: Massiver Konjunktureinbruch
Focus: Statistiker schönen Zahl der Arbeitslosen
MA: DJ AUSBLICK/Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juni stark gestiegen

 

[10:15] Leserzuschrift - warum die Zeitschriften so dünn sind:

falls sich mancher Leser großer Publikumszeitschriften fragen mag, warum diese seit einiger Zeit so einen geringen Seitenumfang haben: Die Werbekunden fehlen im großen Maßstab. Hier die nackten Zahlen:

Sieht nicht wirklich gut aus! Aber man sieht am derzeit geringen Seitenumfang wenigstens einmal, wie wenig eigener Content eigentlich vorhanden ist...


Neu 2009-06-28:

[14:45] Pleitewelle unter Firmengründern:

InformationWeek: DIHK warnt vor Pleitewelle unter Existenzgründern

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet vom Herbst an eine Pleitewelle unter Existenzgründern. «Viele Gründungswillige treibt in der Krise nicht Pioniergeist an, sondern die Furcht vor Arbeitslosigkeit», sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der «Bild am Sonntag». «Und viele gehen übereilt an den Start.» Nach der Gründerwelle drohe daher die nächste Pleitewelle.

Vier von zehn arbeitslosen Gründern hätten keine klare Geschäftsidee. 60 Prozent könnten nicht erklären, warum Kunden ausgerechnet ihr Produkt kaufen sollten, sagte Driftmann: «So lassen sich Kunden nicht überzeugen, geschweige denn Kapitalgeber.» Trotz der Wirtschaftskrise wollten sich viele Menschen selbstständig machen

 

[14:45] Hotel-Gejammer: Hotellerie: Gäste verzweifelt gesucht

[14:30] Denen kann man nicht mehr helfen:

Spiegel: Mit dem Mauerfall aus dem Paradies vertrieben

Wer hat die Mauer gebaut? Ein Schüler-Wissenstest zur DDR hat bei vielen Ostdeutschen wütende Reaktionen ausgelöst. Jetzt hat der Politologe Schroeder diese ausgewertet - und zeigt sich im SPIEGEL-Gespräch besorgt: Inzwischen verklären auch Jüngere und Bessergestellte den SED-Staat.

Soetwas kommt genau dann, wenn ein Volk längere Zeit von der Staatsknete lebt. War etwa in den USA bei der schwarzen Unterschicht zu beobachten.


Neu 2009-06-26:

[20:30] Ein Politiker geht auf die "Bankster" los: Bankster in den Landesbanken


Neu 2009-06-25:

[18:30] Good bye, Golden Handshake:

Handelsblatt: Pleitewelle: Abfindungen in Gefahr

Die Wirtschaftskrise trifft die Unternehmen hart. Die Zahl der Pleiten steigt dramatisch an. Die Auswirkungen für die gekündigte Mitarbeiter sind dramatisch: Sie müssen um ihre Abfindungen bangen. Wie Betroffene bei Insolvenz, Outsourcing oder Verkauf des Unternehmens ihre Ansprüche sichern.


Neu 2009-06-24:

[19:15] Länder bankrott: Wie schlimm es um die Bundesländer steht

 

[9:30] BUNDESBANKCHEF WEBER WILL NOTFALLS KREDITE DIREKT aus der BUNDESBANK AUSGEBEN:

Spiegel: Bundesbank-Chef droht Banken mit härterer Gangart

Schelte vom Bundesbank-Präsidenten: Axel Weber fordert die Finanzinstitute auf, Zinssenkungen der Zentralbank an die Kunden weiterzugeben - um günstige Kredite möglich zu machen. Sollte das nicht passieren, seien andere Maßnahmen notwendig.

Wie 1919-23. Die Spekulanten, die den Euro shorten wollen, wird es freuen - die brauchen dazu Unmengen von Kredit. Wie damals.


Neu 2009-06-23:

[10:30] Späte Infos zum Bank-Run im Oktober 2008:

Welt: Die Deutschen hoben aus Angst Milliarden Euro abread!

Die Einlagengarantie der Bundesregierung im vergangenen Oktober hat mehr Panik geschürt als bislang bekannt. Wie nun veröffentlichte Statistiken der Bundesbank belegen, gab es im Oktober 2008 auch hierzulande Anzeichen für einen drohenden Banken-Run. Viele Sparer hoben Geld in 500-Euro-Scheinen ab.


Neu 2009-06-22:

[14:15]

 Steuervergleich in Europa: Einkommens- und Körperschaftssteuern in Europa


Neu 2009-06-20:

[17:30] Der 1. Pirat im Bundestag: Tauss tritt aus SPD aus - und wird Pirat

 

[12:00] Warum Bayern die Subventionsempfänger nicht rausrückt: Minister und Bundestagsabgeordnete profitieren von EU-Milliarden

[6:45] Steuersenkungen undenkbar?

NTV: Hundert Milliarden Euro Schulden

Steinbrück räumte im Bundestag eine "historisch hohe Neuverschuldung" ein. Dies sei bedingt durch die Wirtschaftskrise und die dadurch notwendig gewordenen Konjunkturpakete, sagte er in der Debatte über das Bürgerentlastungsgesetz. Forderungen von Union und FDP nach weiteren Steuersenkungen nannte der Finanzminister "schlicht und einfach illusorisch".


Neu 2009-06-19:

[20:00] Ostdeutschland kann nicht aufholen:

Spiegel: Ost-Wirtschaft scheitert mit Anschluss an Westen

Weniger Jobs, schwindende Einwohnerzahlen - noch 20 Jahre nach dem Mauerfall hinkt der Osten Deutschlands dem Westen wirtschaftlich hinterher. Grund für Optimismus gibt es laut einer Studie trotzdem: In der Krise stehe der Osten besser da.


Neu 2009-06-18:

[19:15] Ab mit ihr zur Feldarbeit: Der Schildbürgerstreich der Ulla Schmidt

[17:15] Das wird wohl der Axel Weber drucken müssen, oder der Trichet:

Spiegel: Bund macht bis 2013 mehr als 300 Milliarden Euro Schulden

Peer Steinbrück bricht alle Rekorde: Der Etatentwurf des Finanzministers für 2010 sieht nach Informationen von SPIEGEL ONLINE die höchsten Ausgaben des Bundes in der Geschichte der Republik vor. Auch die Finanzierungslücke ist so groß wie nie. Der Bund braucht bis 2013 mehr als 300 Milliarden Euro Kredit.


Neu 2009-06-17:

[21:00] Germoney: BRD ist gleich Banken Republik Deutschland

[21:00] Youtube: Agenda 2020


Neu 2009-06-16:

[14:30] Was Politiker fürchten:

MM: Regierung fürchtet Massenarbeitslosigkeit

Deutschland muss sich auf eine neue Arbeitslosenwelle vorbereiten. Nach Meinung der Bundesregierung wird die Zahl der Jobsucher hierzulande von derzeit etwa 3,5 Millionen auf 4,6 Millionen im kommenden Jahr steigen. Ab Herbst könnten die Dämme brechen - sofern Deutschlands Unternehmen nicht erneut überraschen.

Noch mehr sollten die Politiker den Staatsbankrott fürchten, denn da müssen sie selbst entlassen - Beamte.


Neu 2009-06-15:

[20:00] Die Autokrise geht weiter:

Handelsblatt: Autozulieferer fürchten mehr Pleiten

Die Durststrecke wird im Jahr 2010 andauern. Die Mehrheit der Befragten des "Automotive Industry Barometer" schätzt, dass in Europa frühestens 2011 das Niveau vor der Krise erreicht werden kann. In den USA wird nicht vor 2013 mit einer Wende gerechnet.

Fast kein Zulieferer kommt noch ohne Kurzarbeit aus. In einer Blitzumfrage, die Professor Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach zusammen mit Beratern von Management Engineers unter 200 deutschen Zulieferern durchgeführt hat, schaffen das gerade 14 Prozent. 95 Prozent der Unternehmen räumen "Sparmaßnahmen auf allen Ebenen des Unternehmens" Priorität ein. Die Folgen sind drastisch: "Es ist zu befürchten, dass bis 2011 die Zahl der Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie um 30 000 bis 50 000 schmilzt", sagte Bratzel


Neu 2009-06-14:

[18:30] Leserzuschrift - Preisrutsch beim VW-Händler:

einer der führenden VW-Händler im Großraum Stuttgart/Rems-Murr (www.hahn-meyer.de) bietet in seinem aktuellen Prospekt folgende Rabatte an (alles D-Neuwagen ohne Zulassung aus aktueller Produktion:
Golf Trendline UPE 16.650 für 12.490 ( -25,1%)
Golf Plus Trendline UPE 18.325 für 13.390 (-23,5%)
Caddy Life UPE 17.037 für 12.490 (-26,5%)
Carvelle ( als Kastenwagen,Kombi-und Flexi-Bus) UP 32.533 für 22.490 (-31%)
Tiguan SUV UPE 26.050 für 20.990 (-20,5%)
Passat Variant Trendline UPE 26.275 für 19.490 (-25,9%)
und den neue VW Polo Verkaufsstart 26.06.09 UPE 12.885 für 11.490 (-10,5%)

Die genannten Preise sind Prospektpreise-also ohne Preisverhandlung.....sicherlich auch ein Novum: Der Polo vor Verkausstart mit -10,5% ---- die Abwrackprämie zeigt also schon Wirkung.

 

[10:30] 22700 Euro Staatsschulden pro Person: Die Last der Schulden


Neu 2009-06-13:

[19:45] Die Pfandleiher jubeln: Goldene Zeiten im Pfandleihhaus

 

[19:00] Banknoten in Deutschland erst seit 100 Jahren:

DerWesten: Als die Deutschen mit Gold zahlten

Es soll Menschen geben, die sich über das Gewicht der Münzen in ihrer Geldbörse beschweren. In diesen Tagen vor 100 Jahren, im Juni 1909, wurden in Deutschland Banknoten gesetzliches Zahlungsmittel - und ersetzten Zug um Zug die goldenen 10- und 20-Mark-Stücke.

Und so stand als Vertrauensbeweis auch weiterhin auf den Scheinen, dass die „Reichsbankhauptkasse ohne Legitimationsprüfung” jederzeit den vollen aufgedruckten Wert ausgezahlen werde. Was nicht anderes bedeutete, als dass das „gesetzliche Zahlungsmittel” Banknote jederzeit in Goldmünzen umgetauscht würde.

 

[13:15] Wie fünf CEOs Karstadt zugrunde richteten:

Welt: Diese Konzernchefs sorgten für die Karstadt-Pleiteread!

Die Insolvenz der Karstadt-Mutter Arcandor ist nur das Ergebnis von jahrelangem Missmanagement. Rückblickend ist es erstaunlich, dass der Konzern trotz der Kette von Fehlentscheidungen seiner Chefs so lange durchgehalten hat. Jeder der führenden Köpfe in den vergangenen 27 Jahren hatte seinen Anteil am Ende.

Ein endloser Krimi aus Vernachlässigung, idiotischen Zukäufen, Verkäufen, etc. Nummer fünf konnte nichts mehr machen.


Neu 2009-06-12:

[15:45] Das Stimmvieh im Bundestag beschliesst "Schuldenbremse":

Spiegel:Bundesrat beschließt Schuldenbremse

Die Schuldenbremse für Bund und Länder wird in der Verfassung verankert. Dieser Neuregelung stimmte am Freitag auch der Bundesrat mit Zweidrittelmehrheit zu.

Sogar als Teil der Verfassung, aber erst ab 2016. In der Zwischenzeit darf das Schuldenmachen weitergehen, wie bisher. Wie blöd muss man sein, um da zuzustimmen?


Neu 2009-06-11:

[21:00] Gewinne brechen massiv ein:

Handelsblatt: Gewinne deutscher Unternehmen brechen ein

Die Rezession zehrt stärker an der Substanz der deutschen Unternehmen als bisher vermutet. Während die Umsätze bei den 100 größten börsennotierten Industriekonzernen im ersten Quartal dieses Jahres durchschnittlich um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr sanken, brachen die Nettogewinne um 70 Prozent erheblich stärker ein

Grund für das Missverhältnis zwischen moderat sinkenden Umsätzen, aber scharf einbrechenden Gewinnen sind hohe Fixkosten. Sie lassen sich in der Krise nur schwer und zeitverzögert drücken.

Übrigens: aus Gewinnen wird investiert und Steuern bezahlt. Diese beiden Dinge sind jetzt für einige Zeit vorbei.


Neu 2009-06-10:

[21:30] Banken-Geiz ist geil: Großbanken geizen mit Krediten

 

[14:30] Die Ausbeuter sind da: Moderner Sklavenhandel in Deutschland

[14:00] Deutschland gibt "inflationsgeschützte" Anleihen aus:

FTD: Bund platziert Inflationsanleihe

Die Preissteigerungsrate liegt bei null. Trotzdem befürchten die Anleger einen Anstieg der Inflation. Den Regierungen hilft das bei der Schuldenaufnahme. Sie platzieren inflationsindexierte Anleihen. Am Mittwoch war der Bund an der Reihe.


Neu 2009-06-09:

[12:30] Export-Kollaps:

Welt: Rekordeinbruch – Deutsche Exporte schmieren ab

Die deutschen Exporte sind im April so stark eingebrochen wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 63,8 Milliarden Euro ins Ausland und damit 28,7 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch die Einfuhren gingen zurück.

 

[10:30] Die Bilanzlügen der Lebensversicherer:

Handelsblatt: Lebensversicherer tricksen bei Abschreibungen

Die deutschen Lebensversicherer leiden unter der Finanzkrise. Mit einem Bilanztrick haben sie im vergangenen Jahr Abschreibungen von mehreren Milliarden Euro vermieden. Real sinkt die Nettoverzinsung einiger Lebensversicherer unter den Garantiezins. Womit Kunden rechnen müssen

 

[10:00] Pleite-Luxus: Münchner Luxushändler ist pleite

[6:30] Die Internet-Propaganda-Maschine des Kavalleristen:

BernerZeitung: Steinbrück erklärt die Krise – und die Schweiz kommt schlecht weg

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf – auf dem neuen Portal Fuer-alle-da.de beantwortet sie der deutsche Finanzminister höchstpersönlich. Auch der Steuerstreit mit der Schweiz kommt zur Sprache.

Also, 6 Leute beschäftigt er dafür - auf Staatskosten.


Neu 2009-06-07:

[20:15] EU-Wahl - nicht viel hat sich geändet:

Spiegel: Union trotz deutlicher Verluste stärkste Partei - SPD auf historischem Tief

Die CDU/CSU hat bei der Europawahl in Deutschland die meisten Stimmen erhalten. Ersten Hochrechnungen zufolge kam sie auf etwa 38 Prozent - sechs Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Die SPD ist mit knapp über 21 Prozent noch schwächer als bei der vergangenen Wahl, die FDP konnte ihr Ergebnis deutlich verbessern.

Einen ordentlichen Dämpfer hat es schon für die Regierung gegeben, aber es war kein richtiger Erdrutsch. Die SPD hat gezeigt, dass sie aus ihrem Loch nicht mehr herauskommt. Für grössere Änderungen ist wohl der Staatsbankrott notwendig.

Union: eines aufs Dach hat sie bekommen, aber Merkel/Seehofer dürften ihre Jobs nicht abgeben müssen
SPD: kann noch tiefer sinken, die Nacht der langen Messer kommt sicher bald
FDP: sie hätte der grosse Gewinner sein können, aber "Gesellschaftspolitik" (Homos, etc.) ist offenbar wichtiger als Wirtschaft
Grüne: stagniert als Oppositionspartei bei dieser miesen Regierung - die Zeit läuft ab für diese Partei
Linke: erreicht nichts in einem idealen Umfeld - ist keine Gefahr
Sonstige: beachtenswerte 10%, aber leider zersplittert, daher ohne Einfluss

[21:30] Ratlose SPD: Die Europawahl wird für Müntefering zum Desaster


Neu 2009-06-05:

[14:30] Man gibt jetzt einen Wirtschaftseinbruch zu:

Spiegel: Bundesbank erwartet Wirtschaftsminus von 6,2 Prozent

Das Bruttoinlandsprodukt wird 2009 in Deutschland um 6,2 Prozent sinken. Das sagt die Bundesbank voraus. Ihre Prognose fällt damit noch schlechter aus als die Vorhersagen von Regierung und führenden Wirtschaftsforschungsinstituten. Auch Ökonomen rechnen mit jahrelangen Folgen der Krise.


Neu 2009-06-04:

[20:15] HRE-Skandal - BaFin war vorinformiert:

Spiegel: BaFin-Chef witterte früh Schieflage bei HRE

Eine Randnotiz des BaFin-Präsidenten Jochen Sanio wirft neue Fragen zum Absturz der HRE auf: Der Verweis auf einem Prüfbericht zeigt, dass die Behörde offenbar schon im März 2008 alarmiert war. Im HRE-Untersuchungsausschuss stellen BaFin-Mitarbeiter die Sache etwas anders da.

 

[13:00] Leserkommentar: Observation von Hartz IV Empfängern:

Spiegel: Hartz-IV-Empfänger wehren sich gegen Observierung

Die DDR 2.0 ist endgültig da! Jetzt müssen nur noch möglichst viele Leute in Hartz IV. Am besten alle Lohnempfänger. Dann würde die Wirtschaft zusammenbrechen? Mitnichten, die Leute müssen natürlich als Ein-Euro-Jobber ihren alten Job weitermachen. Wow - ich sollte Politiker werden, mit so guten Einfällen.

 


Neu 2009-06-03:

[12:30] Peer, der Rechtsbrecher: Wie Steinbrück die Rechtssprechung aushebelt

Gegen die Profi-Geldwäscher ist er aber machtlos, nur die braven Bürger schikaniert er: Geldwäscher tricksen Behörden aus


Neu 2009-06-02:

[16:30] Merkels Hintergrund: Sie haben eine überzeugte Jungkommunistin zur Kanzlerin gewählt

Klingt wie in der DDR: Merkel sieht Bankenrettung im Wesentlichen gelungen


Neu 2009-06-01:

[20:30] Das Leben mit dem Pleitegeier:

Jjahnke: global news 1547 30-05-09: 39 % haben in Deutschland weniger als 860 Euro für unerwartete Ausgaben flüssig

Nur in Irland ist die Prozentzahl noch höher als in Deutschland. Gute Nacht für die Depression.

 

[16:30] Dekadente Spy-Manager: Horch, Guck und Hör AG


Neu 2009-05-30:

[12:30] Joe hat Pfandbrief-Probleme: Deutsche Bank patzt bei Premiere


Neu 2009-05-28:

[11:45] Weiterer Einbruch im Maschinenbau:

handelsblatt: Maschinenbau: Größter Einbruch aller Zeiten

Der deutsche Maschinenbau spürt nichts von einer Trendwende, im Gegenteil: Im April gingen die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 58 Prozent zurück. So einen derben Einbruch gab es noch nie. Deutschlands Paradedisziplin wackelt immer mehr


Neu 2009-05-27:

[17:45] Peer hat Weihnachten vorgezogen:

Handelsblatt: Steinbrück fordert von Finanzämtern Kulanz
FTD: Auch Arcandor kann auf Staatshilfe hoffen
FTD: Mehr Geld für Bürger, Bauern und Betriebe

Versicherte, Landwirte und Unternehmer: Sie alle profitieren vom Bürgerentlastungsgesetz, das nun vom Kabinett beschlossen wurde. FTD.de erklärt, wohin die Entlastungen von rund 12 Mrd. Euro im Einzelnen fließen.

Jetzt gibt es also für alle einen "Bailout". In die Geschichtsbücher werden Angela Merkel und Peer Steinbrück als die Verursacher der 3. deutschen Hyperinflation in 100 Jahren eingehen.


Neu 2009-05-25:

[19:00] Joe will Pfandbriefe ausgeben:

Handelsblatt: Deutsche Bank wirbt für ihren ersten Pfandbrief

Die Deutsche Bank will in Kürze ihren ersten Pfandbrief auf den Markt bringen. Am Montag startete das führende deutsche Geldhaus eine einwöchige Werbetour bei Investoren in den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz. Das Geldhaus hofft, sich durch den Pfandbrief billiger refinanzieren zu können.

Ah, die haben schon Refinanzierungsprobleme - obwohl sie es nicht zugeben

 

[15:45] Jetzt in Berlin - die Demo der Kredit-Bauern:

Süddeutsche: Modernes Raubritter- und Freibeutertum

Protest mit viel PS: Tausende Landwirte demonstrieren in Berlin für mehr Geld. Vor allem Bauernpräsident Sonnleitner rechnet mit dem Preisdumping der Discounter ab.

Pure Existenznot: Weil die Milch fast nichts mehr kostet, stehen viele Landwirte mit dem Rücken zur Wand - sie kämpfen ums Überleben. Rund 6000 Landwirte demonstrierten mit einer Traktoren-Sternfahrt zur Berliner Siegessäule für mehr finanzielle Hilfe.

Warum bekommen sie fast nichts mehr für ihre Milch? weil sie diese selbst auf den Markt dumpen, um die Kredit für ihre teuren und starken Traktoren bezahlen zu können.


Neu 2009-05-24:

[15:15] GOEBBELS INFORMIERT DIE DUMMEN: Das Sparkonto wird sicherer:

FAZ: Das Sparkonto wird ein bisschen sicherer

Am 1. Juli wird Geld ein bisschen sicherer. Das gilt zumindest für die Einlagen bei Banken. Denn wenn ein Geldinstitut pleitegeht, war das Geld der Kunden bisher nur bis zu 20.000 Euro pro Person vom Gesetz geschützt. Im Juli aber wird sich diese Garantiesumme auf 50.000 Euro erhöhen. 2011 soll der Betrag dann nach dem Willen des Gesetzgebers auf 100.000 Euro steigen. Von Juli an wird der Kunde auch nicht mehr, wie bisher, mit zehn Prozent am Verlust beteiligt.

Wer es glaubt wird selig und bekommt von Bundesregierung und Banken einen Orden aus Blech: den Gutgläubigkeits-Orden".

Sorry, Leute: die Spareinlagen sind schon weg. Verschleudert von den "dümmsten Bankern der Welt".


Neu 2009-05-23:

[16:45] Die grosse "DAX-Abwertung" kommt noch:

Handelsblatt: Drastische Vermögensverluste für Dax-Konzerne

Nach einer Studie der Universität St. Gallen haben die deutschen Dax-Konzerne im Krisenjahr zu erheblichen Vermögensverlusten geführt. Abwertungen auf Beteiligungen, Töchter und Wertpapiere führten demnach zu stillen Verlusten in Höhe von 43 Mrd. Euro. Wären diese stillen Verluste bilanziert worden, hätten die Konzerne einem Bericht zufolge Verluste insgesamt ausweisen müssen


Neu 2009-05-22:

[18:30] Peers Sheriffs an der Deutsch/Schweizer Grenze:

BernerZeitung: Mit Geld im Kofferraum über die Grenze

Sicherheitskräfte aus Schaffhausen und Deutschland haben gemeinsam kontrolliert und ermittelt. Besonders erfolgreich waren sie beim Aufspüren von in der Schweiz angelegtem Geld.

Viel haben die Sheriffs nicht gefunden, mit einer Ausnahme: Kontoauszüge und andere Belege aus Schweizer Banken. Wie kann man so törricht sein und diese auf Papier im Auto über diese Grenze bringen?


Neu 2009-05-21:

[12:00] Der deutsche Spaltpilz gedeiht:

Welt: Ost- und Westdeutsche entfernen sich voneinander

Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsche Einheit als unvollendet an. Diese Auffassung wird durch eine neue Umfrage gestützt. Danach empfinden die Deutschen sowohl im Westen als auch im Osten vor allem die Mentalitätsunterschiede als groß.

Hier sieht man die künftigen Bruchlinien. Zumindest eine davon, die zwischen Ost und West. Es gibt noch eine zweite: zwischen Nord und Süd (im Westen). Eine Spaltung der BRD entlang dieser Linien ist nicht auszuschliessen.

[11:45] Leserzuschrift - Erfahrung bei meiner Hausbank:

Ich wohne in BW, 20 km weg von einer Großstadt in einem Dorf mit ca.3000 Einwohnern. Hab mir auf mein Privatkonto anfang 2008 von einem in der Großstadt liegenden Konto einen 6-stelligen Betrag überweisen lassen. Als dieser Betrag dort ankam rief mich doch gleich ein Krawattenmann der VOBA an er hätte was gutes für mich. Ich also auf meine Dorfbank und was legt man mir vor ? Einen Hochglanzprospekt für Schiffsbeteiligung. Ich fragte was das soll. Antwort: Das ist ein 100% iges Geschäft. Ich fragte warum, dann die geistreiche Antwort: Weil Schiffe immer unterwegs sind. Ich meinte ich wolle EM, dann wurde der Kerl unfreundlicher: Da müssen wir bestellen, brauche Ihren Ausweis und es müsse irgendwohin gemeldet werden. Ich sagte, er soll es bleibenlassen und hab dann mehrere Tage lang immer in bar abgehoben und bei einem Händler anonym EM bezogen. Jetzt war wieder mal Zeit um nachzukaufen, ging auf die Bank und wollte Geld abheben. Ich fragte wies der Bank gehe, darauf die Antwort: Wir sind nach wie vor gut im Rennen, überhaupt keine Probleme. Ich sagte, dann geben Sie mir mal 40 000.- Um Gottes willen, solche Beträge muss man vorher anmelden, ich solle in 2 Tagen wieder kommen, dann hätte man es besorgt. Dann wollte man mir eine Geldanlage für 4,5% Rendite anbieten. Ich meinte bei einer tatsächlichen Inflation von kanpp 10 % wäre dies nicht gerade der Hit, darauf die Frage des Bankers. Wo haben Sie so einen Scheiß gelesen, man hätte derzeit knapp 3 % Inflation. Ich hab mich dann recht schnell verabschiedet. Übrigens: Ich habe seit 10 Jahren gegenüber dieser Bank eine gutlaufende Firma und die Idioten haben mich in dieser ganzen Zeit noch nicht ein einziges mal gefragt ob ich mein Firmenkonto auch zu ihnen bringen wolle. Da sieht man wieder was für Geschäftsleute in Banken hocken. Von Business 0 Ahnung, Zeug verkaufen, von denen sie nichts verstehen, riesige Renditen versprechen und nicht mal wissen in welchem Inflationsbereich man sich bewegt. Zeit daß mal richtig rausgeputzt wird.

Ich würde diesen Banker einmal fragen, wie es den Schiffsfonds jetzt geht, die er vor einem Jahr angeboten hat.


Neu 2009-05-20:

[10:30] Die Zahl der Steuerzahler sinkt:

Welt: Zahl der Erwerbstätigen rutscht unter 40 Millionen

Die Rezession macht sich nun auch deutlich in der amtlichen Statistik bemerkbar. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist unter die Marke von 40 Millionen gefallen. Die Situation wäre noch dramatischer, wenn nicht die Kurzarbeit die negativen Effekte auf den Arbeitsmarkt abmildern würde.

 

[7:00] Bankenrettung streng geheim:

ARD: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Die Parlamentarier dürfen noch nicht einmal Einsicht in die Bücher der Banken nehmen, um zu prüfen, wie es tatsächlich um die Institute steht, die mit den Steuermilliarden gestützt werden. Und schlimmer noch: Über die Fakten, die er hier erfährt, darf er mit niemandem reden, nicht einmal mit seinen Fraktionskollegen. Alles, was die Regierung zur Bankenrettung preisgibt, ist streng geheim. Den neun Parlamentariern in diesem Gremium drohen sogar Gefängnisstrafen. Obwohl es um Milliarden an Steuergeldern geht.

Hier sieht man sehr schön, wer über Politik, Parlament, sogar der Verfassung steht: Banken und Banker.


Neu 2009-05-19:

[21:30] Merkels Anti-Stasi-Strategie (falls es stimmt): Die Stasi liess von Plaudertasche Merkel die Finger


Neu 2009-05-18:

[14:30] Nur mehr Sozialpädagogen, etc. gesucht:

Spiegel: Zahl der offenen Stellen bricht ein

Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt: Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des Jahres um ein Viertel gesunken. Allerdings trifft die Wirtschaftsflaute nicht alle Branchen - in den sozialen Bereichen fehlen sogar Fachkräfte.

 

[6:30] Die dümmsten Banker der Welt:

Welt: Deutschland: "Weltmeister in riskanten Bankgeschäften"

EU-Industriekommissar Günter Verheugen kritisiert die deutsche Finanzaufsicht. Nicht einmal in den USA hätten sich Banken in derart unkalkulierbare Risiken gestürzt. Allen voran kritisiert er die Landesbanken.


Neu 2009-05-16:

[17:30] Wie es Porsche und BMW wirklich geht:

Spiegel: BMW und Porsche bemühen sich um Staatskredit
Süddeutsche: Porsche und BMW schielen angeblich auf Staatshilfen

115 Milliarden Euro liegen im Deutschlandfonds für notleidende Unternehmen - doch das Geld wurde bislang kaum angefragt. Jetzt interessieren sich nach SPIEGEL-Informationen unter anderem Porsche und BMW für einen Staatskredit.


Neu 2009-05-15:

[14:15] Arbeiter als Ware im Discount:

Pressetext: Zeitarbeiter wie Billigware angepriesen

Eine aktuelle Werbeaktion, die Zeitarbeiter mit dem Slogan "Alle müssen raus" wie Discounter-Ware schmackhaft machen will, erregt die Gemüter. Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen nach bezieht sich die Kampagne auf sämtliche Arbeitnehmer der deutschen Zeitarbeitsfirma S&F Personal Dienstleistungen http://www.sf-personal.de, die im Rahmen der Aktion für 15 Prozent weniger Kosten von Unternehmen für eine bestimmte Zeit ausgeliehen werden können.

Unappetitlich. Ein Zeichen für das, was noch kommt.

 

[10:15] Deutsches Subprime - für die eingefleischten Immobilienjünger:

Capital: Deutsches Subprime

Je heftiger die Krise, desto höher der Wertverfall
"Hingegen wird der anhaltende Wertverfall bei Eigenheimen in ländlichen Regionen durch die Finanzkrise weiter akzentuiert", sagt Just. Je heftiger die Rezession ausfalle und je mehr potenzielle Immobilienerwerber von Kurzarbeit oder Entlassungen getroffen würden, desto stärkere Wertabschläge müssten Verkäufer von Objekten außerhalb der Großstädte hinnehmen. "Mit der Krise schrumpft die Zahl der potenziellen Käufer und damit die Nachfrage am Markt", sagt Just.

Eine Immobilie ist wie eine Anleihe - irgendwann werden es auch die Verrücktesten einmal kapieren. Wenn Bonds und Immos fast wertlos sind.


Neu 2009-05-13:

[11:00] Die Welt schreibt schon vom Staatsbankrott:

Welt: Finanzpolitik braucht mehr Fantasie

Allein der Bund benötigt bis 2013 seriösen Schätzungen zufolge eine halbe Billion Euro an neuen Krediten. Aus der Verschuldungsfalle gibt es drei Auswege: den Staatsbankrott, die Inflation oder dynamisches Wachstum gepaart mit sparsamer Haushaltspolitik. Die dritte Variante ist zweifellos die beste, und deshalb sollte die Union sie auch anstreben.


Neu 2009-05-12:

[8:00] Neue Jubelberichte von Dr. Goebbels:

Welt: Mittelstand schlägt sich in Krise erstaunlich gut

Die Rezession trifft kleine und mittlere Unternehmen weitaus weniger hart als die übrige Wirtschaft. Das ergibt sich aus dem Jahresmittelstandsbericht 2009. Danach erwarten die knapp 4,5 Millionen deutschen Mittelständler für dieses Jahr im Schnitt einen Umsatzrückgang von nur zwei Prozent.

Das Propaganda-Ministerium gibt in allen Medien bekannt: der "Endsieg" über die Krise naht! Wird sich der/die neue(n) Dr. Goebbels auch vergiften, wenn der Endsieg nicht kommt.

[9:45] Möge Dr. Goebbels einmal das ansehen: Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland

[12:45] Leserzuschrift zu Goebbels:

Der Goebbels hat offen gesagt, daß er Propaganda macht und ehrlicherweise hieß auch das Ministerium so.
Da sind die heutigen heuchlerisch "frei" genannten Medien schon um einiges verlogener. Goebbels hat auch nicht vor den Problemen den Kopf in den Sand gesteckt, so zum Beispiel am 13. September 1933: Goebbels ruft zur Errichtung des "Winterhilfswerks" zum Kampf gegen Hunger und Kälte - Erbe der Weimarer Mangelwirtschaft - auf. Im Winter 1933/34 werden aus Spendengeldern 16,6 Millionen Menschen unterstützt; danach sinkt die Zahl der Bedürftigen durch die wirtschaftliche Gesundung des Reichs rapide.
Später musste er natürlich in einem Krieg gegen die halbe Welt mit allen Mitteln einen Optimismus hochhalten, aber das läßt sich nicht vergleichen mit dem heutigen Schönreden der Systemkrise.

Die heutigen Goebbels machen es eben heimlich und anonym.

[15:45] Leserzuschrift - betrifft Goebbels:

Der Leser irrt, wenn er glaubt, dass das deutsche Reich durch die nationalsozialistische Politik "wirtschaftlich gesundet" sei. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Die Nationalsozialisten haben klassische sozialistische Wirtschaftspolitik betrieben:

- Staatliche Kontrolle / Preisdiktate fuer Gueter, d.h. Zerstoerung des freien Marktes

(Wie in jeder kollektivistischen Zwangswirtschaft sind die Preise fuer die Gueter - da staatlich verordnet - angeblich guenstig.
Nur gelingt es niemandem, die Gueter tatsaechlich zu den staatlich verordeneten Preisen zu erhalten -> Folgen sind wie in jeder
Mangelwirtschaft: Eine Schattenwirtschaft und ein Schwarzmarkt, auf dem dann wieder eine reale Preisfindung durch Angebot und Nachfrage stattfindet.
Bei den Nazis kommt hinzu, dass zahlreiche wichtige Gueter ohnehin schon nach wenigen Jahren ohne Bezugs-/Berechtigungsscheine - trotz angeblich guenstiger Preise - gar nicht mehr erhaeltich waren.)

- Massive Enteignung von Millionen deutschen Buergern (-> sog. Arisierung)
- Massive Konzentrierung der deutschen Industrie und Produktion in den Haenden einiger weniger
- Schaffung staatlich gesteuerter Monopolbetriebe u.a. zur Vorbereitung der Kriegswirtschaft
- Massive Geldschoepfung ohne Waren- und/oder Devisendeckung, d.h. massive Inflationierung, die in einer freien Marktwirtschaft unweigerlich zu einer galoppierenden Inflation oder einer Hyperinflation gefuehrt haette, in einer Diktatur aber optisch kaschiert werden konnte u.a. durch:
- Staatlich verordnete Lohnstopps(!) (ab Nov. 1936) (-> allgemeine Senkung des Realeinkommens)
- Staatlich verordnete Zwangsarbeit (Reichsarbeitsdienste etc.), die letztlich nichts anderes als eine moderne Form der Fron (-> durch staatlichen Zwang erreichte Sklavenarbeit) darstellt, da ja der zum Arbeitsdienst gezwungene Mensch ueber seine Zeit nicht mehr frei verfuegen kann, sondern seine Arbeitskraft und damit auch seinen Arbeitsertrag vollstaendig fuer den Staat (das Kollektiv) erbringen muss

"Gesund" war an dieser Wirtschaftspolitik ueberhaupt nichts.
Und wenn die Nazis keine drakonische Diktatur errichtet und einen Weltkrieg vom Zaun gebrochen haetten, waere diese Art von kollektivistischer / sozialistischer Zwangsbewirtschaftung nach wenigen Jahren zwangslaeufig von selbst implodiert, so wie im uebrigen jede Wirtschaftsordnung, die vorrangig auf leeren Versprechen, Schulden und Kollektivierung und nicht auf individueller Leistung aufbaut.

Krieg und Diktatur waren natuerlich ideal dazu geeignet, den tatsaechlichen
Realeinkommens- und Realwohlstandsverlust des Volkes bestens zu vertuschen.


Neu 2009-05-11:

[9:30] Gigantische Steuerausfälle:

Handelsblatt: Hiobsbotschaft aus dem Finanzamt
FAZ: Deutschland vor gigantischen Steuerausfällen

Die Steuerschätzer werden wie stets im Frühjahr eine große Prognose vorlegen. Sie umfasst fünf Jahre, reicht also diesmal bis ins Jahr 2013. Sie ist Grundlage für den Haushaltsentwurf 2010 und die gesamte mittelfristige Finanzplanung. Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Steffen Kampeter, sagte bereits voraus, dass sich die Neuverschuldung des Bundes einschließlich der Schattenhaushalte gegenüber der jetzigen Planung etwa verzehnfachen wird. „Der Bund wird bis zum Jahr 2013 neue Schulden von 400 Milliarden Euro aufnehmen müssen“

Für das laufende Jahr rechnet er mit dem bei weitem größten Defizit in der Geschichte der Bundesrepublik. Alles in allem werde sich die Neuverschuldung des Bundes auf 80 bis 90 Milliarden Euro belaufen. Dabei seien die Schulden für das Konjunkturpaket II und für die Stabilisierung des Finanzmarktes eingerechnet. „Im schlimmsten Fall kann es noch schlechter ausgehen.“

 

[9:30] Leserzuschrift - Steinbrücks Schergen sind gnadenlos:

Ich hatte ja kurz am Samstag meine Erfahrung von ZOLL-Kontrolle am Freitag-Abend in Meersburg berichtet,

gestern erfuhr ich von meiner Freundin, dass ebenfalls am Freitag-Nachmittag-Abend grosses Aufgebot an ZOLL-Kontrolle auf der B 30 Meersburg-Ravensburg-Ulm auf einem Parkplatz war.

Vor zwei Wochen als ich unterwegs war ebenso auf der A 96 Parkplatz , Pfändertunnel Richtung Memmingen, sowie in der Gegenrichtung.

Selbst vollgeladene Skiurlauber wurden bis ins Detaill unter die Lupe genommen.

Hier um Ulm herum, B 311 Richtung Sigmarinen, Tuttlingen - Schwarzwald, Kontrollen zu jeder Tageszeit willkürlich in beiden Richtungen.

Es ist in letzter Zeit mehr als auffallend, wenn man viel unterwegs ist, sodass ich JEDEM nur raten kann - VORSICHT walten zu lassen - öfters fahren - pro Auto nicht mehr als 10.000€ dabeizuhaben.

Die Herrschaften sind gnadenlos!

Zollgrenzgebiet umfasst ca 100 km

Erinnert irgendwie an den Ostblock oder an Nordkorea.

[13:30] Mehr Information: Erinnerung an die "Bargeldkontrollen"
 

[9:15] Stahl-Depression:

Spiegel: Stahlproduktion bricht um mehr als 50 Prozent ein

Es ist der stärkste Rückgang seit Bestehen der Bundesrepublik: Die deutsche Stahlindustrie hat ihre Produktion um 53,1 Prozent gedrosselt. Grund sind die Absatzkrisen in der Autoindustrie und im Maschinenbau.

 

[7:30] DR.GOEBBELS GIBT BEKANNT , ALLES WIEDER GUT:

Handelsblatt: Wirtschaftliche Talfahrt geht dem Ende zu

Die Signale für ein Ende der monatelangen steilen Talfahrt der deutschen Wirtschaft werden immer deutlicher. Stimmungsindikatoren genauso wie realwirtschaftliche Daten deuten eine Erholung an. Das zeigt der Handelsblatt-Barclays-Indikator an.

Ein bestellter Artikel, von der Regierung?

[15:15] Politiker, lest das lieber nicht - aber ihr müsst, denn es steht in Bild: 70 Prozent der Unternehmen straucheln


Neu 2009-05-10:

[16:30] Was jetzt an Hilferufen ertönt, sprengt die Vorstellungskraft:

FAZ: Die Politik ist wieder im Geschäft

Die Politik ist wieder im Geschäft, aber es ist ein riskantes. In den meisten Fällen geht es um Rettungseinsätze. Landauf, landab versuchen die Ministerpräsidenten mit Bürgschaften oder anderen Hilfen ihre Betriebe am Leben zu erhalten. Die Politiker sind im Dauereinsatz. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagt Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Die Liste bedrohter Firmen in den Staatskanzleien wird immer länger. Gelegentlich bürgen, um klamme Firmen über Wasser zu halten, gehörte immer schon zum Alltag der Landesregierungen. Doch was jetzt an Hilferufen ertönt, sprengt die Vorstellungskraft.

Das wäre alles kein Problem, wenn die Politik nicht durch die Krise eine völlig neue Rolle bekommen hätte. Sie rettet Unternehmen, die die Marktwirtschaft hinweggefegt hätte. Doch die Hoffnung, sie werde es dabei bewenden lassen, könnte trügerisch sein. Sie will mitreden.

Die Politiker werden bald noch mehr zu tun haben: wenn ihnen niemand mehr die Staatsanleihen abkauft, die sie wegen der Bailouts ausgeben.

Dann können einen Staatsbankrott abwickeln. Aber dazu wollensie ja gerade wiedergewählt werden.
 

[10:30] Interessante Kritik der deutschen Wirtschafts-Politik seit 1949:

Handelsblatt: Krise erinnert an die Lage nach dem Krieg

Schlimmer noch sei dann die Einführung des Euros gewesen, sagt Euro-Gegner Spethmann. „Deutschland hat seitdem mit seinen im Export verdienten Überschuss-Dollars die wachsenden Defizite seiner Währungspartner finanziert, während die Kaufkraft des Euros in Deutschland beständig gesunken ist.“ Jetzt in der Krise stünden „alle vor der Pleite“, ärgert sich Spethmann. Für ihn sind „drastische Maßnahmen gegen die Krise nur eine Frage der Zeit“.

Er zieht dabei durchaus Parallelen zur schwierigen Anfangsphase der Bundesrepublik. So habe es 1949 ein Investitionshilfegesetz gegeben, weil der Kapitalmarkt auch nicht funktioniert habe. Man zwang die über Cash-Flow verfügenden Handelsunternehmen dazu, der Industrie gegen Schuldverschreibungen Kredit zu geben. Ähnlich radikale Maßnahmen hält Spethmann auch heute für möglich. „Ohne Einschnitte, auch in die Geldwertstabilität, wird es wohl leider kaum einen Ausweg geben“, fürchtet er. „Die Situation der jetzigen Krise ist in ihrer Dramatik durchaus mit der Lage nach dem Krieg vergleichbar.“

Kurz gesagt: ab Kohl ging alles abwärts.


Neu 2009-05-09:

[14:00] Die Pleitewelle rollt an:

Handelsblatt: Banken erwarten Pleitewelle

Firmenkundenvorstände großer Banken, aber auch Unternehmer rechnen im Sommer mit einer Pleitewelle in Deutschland. Unternehmen könnten durch neue Ratings unter Druck geraten. Unterdessen geht die Diskussion weiter, ob die Banken eine Kreditklemme hervorrufen oder nicht.

 

[14:15] So entstehen Revolutionen - Abstieg der Mittelschicht:

Welt: Deutsche Mittelschicht fürchtet sozialen Abstieg

„Im Glauben daran, auf Jahre hinweg ein festes Gehalt zu haben, haben die Leute Familien gegründet und Häuser gekauft“, sagt Kalwa. Auf einmal müssten die Angestellten Einkommensverluste hinnehmen, sie fürchteten, den Job zu verlieren – und damit gesellschaftlich abzurutschen. „Das verängstigt die Leute gewaltig.“

 

[17:45] Jetzt kommt die richtige Antwort auf Pöbel-Peer:

Spiegel: Juncker vergleicht Kritik an Steueroasen mit Nazi-Besatzung

Der Steueroasen-Streit verschärft sich - Luxemburgs Premierminister Juncker ist empört über den Tonfall der Anwürfe von Finanzminister Steinbrück und SPD-Parteichef Müntefering: "Wir waren schon mal besetzt", sagte er dem SPIEGEL. "Wir haben unter deutscher Besatzung gelitten."

Dieser Ton (für den Notfall) wirkt bei den deutschen Eliten normalerweise immer. Jetzt wird hoffentlich auch die Merkel aufwachen. Es war ein schwerer Fehler, Luxemburg zu beleidigen. Dieses Land ist zwar klein, aber in der EU mächtig. Steinbrück sollte trotz allem Grossmacht-Gehabe dies wissen.

Steinbrück wird jetzt sicher nachschlagen, das ist seine Art. Der "Indianeraufstand" ist in vollem Gang, diese werden jetzt maximale Härte zeigen. Das Einzige, das Merkel jetzt noch machen kann, ist Steinbrück auszutauschen, aber dazu ist sie vermutlich zu feige. Also wird aus einem Aufstand ein Krieg werden.
 

[7:00] Womit der Finanzminister wirklich beschäftigt ist (Leserzusendung-AT):

(Neben dem Bankenretten natürlich):

So sieht er seine Kollegen in den "Steuerparadiesen". Die haben wohl noch nicht seinen Steuer-Überwachungsstaat akzeptiert. Also können sie nur wilde Eingeborene sein. Ziemlich imperialistisch.


Neu 2009-05-07:

[17:00] Leserzuschrift zu T-Systems:

Ich möchte Ihnen und den Lesern zum Artikel "Stellenkahlschlag bei T-Systems" meine persönlichen Erfahrungen schildern:

Ich war selbst 7 Jahre lang in diesem Saftladen im Bereich "Systems Integration".
Vor nicht ganz einem Jahr habe ich gekündigt. Nachdem ich nun endlich auch mein überarbeitetes Arbeitszeugnis habe, bin ich heilfroh nichts mehr mit dem Laden zu tun zu haben und nun in einer vernünftigen Firma zu sein.

Solange ich bei T-Systems war, habe ich eigentlich nur die Unfähigkeit des Managements - der sogenannten Elite! - erlebt.
Das fing schon damit an, daß man die erste Geschäftsstelle in Frankfurt/Main, die zum Bereich "Verkehr" gehörte, irgendwann schloss. Nein, man schloß nicht den Bereich sondern nur diese Geschäftsstelle. Der Bereich in Hamburg selbst blieb bestehen. Dabei sitzen die wichtigsten Auftraggeber für diesen Bereich, die Bahn, Fraport, Lufthansa, der RMV, usw.
in Frankfurt! Man schnitt sich folglich selbst vom Kunden ab!

Es geht weiter damit, dass man permanent Druck auf die Mitarbeiter ausübte!
Sei es, das über mindestens 2 Jahre jedesmal vor Weihnachten mit betriebsbedingten Kündigungen gedroht wurde.
Natürlich erfuhr man das alles zuerst aus der Zeitung.

Dann hatte man nichts besseres zu tun, als permanent irgendwelche Umstrukturierungsmaßnahmen durchzuführen, sobald sich die Mitarbeiter halbwegs an die letzte Umstrukturierung gewöhnt hatten. Ich kann gar nicht sagen wieviele dieser Maßnahmen ich miterlebt habe, die ALLE nichts brachten, aber unzählige Millionen gekostet haben.
Am Ende ging mir das völlig am Arsch vorbei.

Irgendwann kam man auch mal auf die Idee, den tollen Herrn Lothar Pauly als Chef zu holen, direkt nachdem bei Siemens die Handysparte in den Sand gesetzt wurde, woran er sicherlich nicht ganz unschuldig war!
Was Herr Pauly in den ca. 1,5 Jahren bei T-Systems gemacht hat, kann ich nicht sagen. Er trat nie sonderlich in Erscheinung.
Dafür kassierte er aber jahrelang ab:
"Pauly bekam laut Geschäftsbericht 2007 eine Abfindung in Höhe von 2,125 Millionen Euro, sowie bis einschließlich Januar 2009 monatlich gut 117 000 Euro ausbezahlt." (Quelle: Wikipedia)

Ich erinner mich auch noch an ein Großprojekt für die Telekom, daß sehr erfolgreich umgesetzt wurde.
Zum Dank wurde der Auftrag für die Nachfolgeversion an die Konkurrenz vergeben, weil man im Management der Ansicht war, dass man T-Systems mehr von der Telekom abnabeln müßte. Es war eine rein politische Entscheidung, die dazu führte, dass viele gute Mitarbeiter erstmal nichts zu tun hatten!

Die letzte große Entwicklung, die ich miterlebte, war dann die Trennung des Vertriebs und der Fachbereiche von Software-Entwicklung und Test. Vermutlich damals schon mit der Absicht, die "produktiven Bereiche", also die Leute, die wirklich produktive Arbeit geleistet haben, (Software-Entwicklung und Softwaretest) einmal komplett von Aufträgen abzuschneiden, diese damit auszutrocknen und die Aufträge Offshore zu vergeben.

Als Mitarbeiter der produktiv beim Kunden arbeitete, mußte man sich dann stundenlang rechtfertigen, wenn man mal 2 Stunden auf Verwaltung buchte. Ich habe solche Streits mehrfach miterlebt.
Es wurde mit der Zeit so ein Druck aufgebaut, dass am Ende gar nichts anderes mehr zählte, als möglichst viele produktive Stunden in einer Abteilung zu haben. Dafür wurden dann auch mal Mitarbeiter in Rollen gedrückt, für die sie gar nicht geeignet waren. Ich kann mich an solche Kollegen erinnern, die stinksauer darüber waren. Spielte aber keine Rolle. Scheissegal, Hauptsache produktiv!
Ob man seinen Ruf beim Kunden damit schädigte, spielte auch keine Rolle.

Natürlich sind mittlerweile, dank ständigem Druck, mehreren Nullrunden und Abfindungsprogrammen sehr viele gute Leute gegangen.
Bei T-Systems liegt es sicher nicht an der Qualifikation der produktiven Mitarbeiter.
Ich habe sehr viele sehr gute Kollegen kennengelernt, u.a. in den Entwicklungsabteilungen, die qualitativ hochwertig arbeiten.

Aber T-Systems ist für mich die typische Firma, die dank des Managements kaputtgewirtschaftet wurde.

Wer jetzt noch von den Kollegen übrig ist, tut mir Leid.
Mit Jobwechsel siehts jetzt in der Krise ziemlich essig aus.

Nur spionieren konnten die Manager gut.Mail nach Übertagung gelöscht, bei mir ist Spionieren zwecklos.WE.
 

[6:45] Eliten in Angst: Gegen das Volk gerüstet


Neu 2009-05-06:

[21:30] Das Ende der Landesbanken ist da:

FAZ: Landesbanken verlieren an Kreditwürdigkeit

Die führende Rating-Agentur Standard & Poor‘s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit von fünf der sechs großen Landesbank-Konzerne zum Teil deutlich herabgestuft. Bayern LB, HSH Nordbank und West LB werden nun nur noch mit der Bonitätsnote „BBB+“ bewertet. Damit geraten die in der Finanzkrise besonders betroffenen öffentlich-rechtlichen Banken noch stärker in Bedrängnis. Sie bekommen mit diesem schlechteren Rating von Anlegern nur noch Kapital gegen deutlich höhere Zinskosten, wenn überhaupt.

Ein BBB-Rating ist für eine Bank schon eine Katastrophe. Für eine Bank mit solchen Verlusten ist es das Ende. Ein Überrollen der Kredite ist jetzt kaum mehr möglich.


Neu 2009-05-05:

[17:00] Dieser Steinbrück dreht durch:

Handelsblatt: Steinbrück setzt Alpenländer mit Ouagadougou gleich
Presse: Steinbrück vergleicht Österreich mit Ougadougou
BernerZeitung: Steinbrück vergleicht Schweiz mit Ouagadougou

Der deutsche Finanzminister rückt Österreich in die Nähe eines Entwicklungslandes. Beim EU-Finanzminister-Treffen in Brüssel nannte er vier europäische Länder in einem Atemzug mit der Hauptstadt von Burkina Faso.

Der scheidende tschechische Finanzminister und EU-Ratsvorsitzende Miroslav Kalousek liess mit einer «persönlichen Bemerkung» zum Streit um die «graue Liste» und Steuerparadiese aufhorchen. Er forderte am Dienstag in Brüssel eine Entschuldigung gegenüber Luxemburg, Österreich und Belgien, die - wie die Schweiz - vom G-20- Gipfel auf eine «graue Liste» gesetzt wurden.


Neu 2009-03-31:

[20:30] Wer zahlt wohl die Zeche für die Krise?

Kopp: Wer zahlt die Zeche der Finanzkrise? Sie!

Momentan erweckt die deutsche Bundesregierung den Eindruck, als habe sie die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise einigermaßen im Griff. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Hinter verschlossenen Türen herrschen Hektik und mittleres Chaos, da man sich der Tatsache bewusst ist, dass keine der bisher angebotenen »Lösungen« eine wirklich überzeugende ist

Die primäre Last werden die Besitzer von Geldvermögen tragen - per Inflation.

 

[20:00] Job-Katastrophe schon jetzt?

FTD: OECD erwartet deutsche Jobkatastrophe

Fünf Millionen Arbeitslose bis 2010: Dieses Schreckensszenario entwirft die Industrieländerorganisation. Die Bundesregierung müsse dringend mit weiteren Milliarden gegensteuern - was die Kanzlerin aber vehement ablehnt.

Die wirkliche Job-Katastrophe kommt erst mit dem Staatsbankrott - wenn viele Millionen Stellen im öffentlichen Dienst wegfallen.

[20:45] Ein böses Omen: Erstmals seit 1928 steigt die März-Arbeitslosigkeit


Neu 2009-03-30:

[12:45] "Personalbestand zu gross":

FTD: Industrie will massiv Personal abbauen

Deutsche Unternehmen wollen in den kommenden Monaten drastisch Personal abbauen. Das geht aus einer Umfrage des Münchner Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung hervor. Das Beschäftigungsbarometer sank im März auf den tiefsten Stand seit 2003.

 

[12:30] Deutsche Geldgeschichte - Notgelder:

Sammlernet: Kurioses Notgeld


Neu 2009-03-28:

[20:30] Mein Sparschwein kriegt ihr nicht?

Spiegel: G-20-PROTESTE IN BERLIN

In Berlin versammeln sich Zehntausende zur Demonstration "Wir zahlen nicht für eure Krise". Sie kritisieren, dass Arme und einfache Arbeiter die Kosten der Krise tragen müssten und fordern Steuern für Reiche.

Berlin - Trotzig reckt der kleine Junge sein Plakat in die Höhe. "Verzockt?", steht darauf, "Mein Sparschwein kriegt ihr nicht!"


Neu 2009-03-26:

[19:15] Berliner Unterschicht:

Tagesspiegel: Kindheit in der großen Stadt

Thilo Sarrazin hat zum Abschied das Wort in den Mund genommen, das Politiker nur ungern aussprechen. Berlin hat eine Unterschicht, sagt er, und sie wächst in beunruhigendem Ausmaß. Das Wort wird selten ausgesprochen, weil es gefährlich ist. Für die Menschen, die dort – unten – leben, klingt es kränkend und herabsetzend.

Berlin – Transferhauptstadt! Wenn fast 40 Prozent aller Kinder unter 8 Jahren und 57 Prozent der Eltern und sogar 88 Prozent aller Alleinerziehenden mit mehr als zwei Kindern von Hartz IV leben, dann findet in Berlin eine Exklusion, ein Ausschluss vom normalen Leben statt, der die Stadt ins Herz trifft.


Neu 2009-03-24:

[13:30] Bargeldschmuggel aus Steinbrücks Fort:

EpochTimes: Schmuggel mit Banknoten in die Schweiz blüht

Der Schwarzgeldschmuggel aus Deutschland in die Schweiz blüht. Daran hat auch die angekündigte Lockerung des Schweizer Bankgeheimnisses und die Zusage von Amtshilfe bei Steuerhinterziehung nichts geändert. „Inzwischen setzen wir Geldspürhunde ein, um den Schmuggel zu unterbinden“, sagt Robert Helfrich, Pressesprecher beim Hauptzollamt Singen, auf Anfrage. „Die Tiere sind gleich ausgebildet wie Drogenspürhunde, nur dass sie eben auf den Geruch von Banknoten reagieren.“


Neu 2009-03-20:

[7:30] Leserzuschrift - zum Thema gläubige Beamtenschaft:

ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich überhaupt outen soll, aber ich machs mal. Ich bin auch Beamte und das auch noch beim Finanzamt. Wenn ich die letzten Leserkommentare duchschaue, muss ich mich schon fast schämen, Beamte zu sein.

Sie haben allerdings damit voll und ganz recht, dass sich die meisten meiner Kollegen genauso verhalten, wie beschrieben. Erst vorgestern wurde ich bei der Kaffeerunde (ja, wir faules Pack können uns das noch leisten) ausgelacht, als ich erzählte, dass ich Silbermünzen gekauft und Nahrungsmittelvorräte angelegt habe. Eine Kollegin fühlte sich von mir regelrecht verarscht. Die glaubens einfach nicht, solang noch monatlich das Gehalt überwiesen wird. Supermarktregale können doch nicht einfach leer sein, musste ich mir anhören und dass das ziehmlich durchgeknallt und übertrieben sei.

Allerdings hätte ich eine kleine Bitte. Nämlich nicht alle Beamte als Schmarotzer der Nation zu bezeichnen und über den gleichen Kamm zu schehren. Ist doch auch nur ein Job, den irgenjemand machen muss. Ich bin jetzt nicht unbedingt stolz darauf, vom Staat bezahlt zu werden und ich bin mir durchaus im Klaren, dass das bald hinfällig sein wird. Es gibt Beamte, die glauben schon lang nicht mehr an das ganze Theater, was und von Politik und Banken vorgespielt wird. Das sollte eigentlich schon dadurch auffallen, dass so mancher Beamter auf Ihrer Seite mitliest. Ich finde meine Tätigkeit in letzter Zeit auch immer sinnloser, aber bis zum endgültigen großen Knall, muss ich von irgend etwas leben.

Meine Fähigkeiten reichen bestimmt aus, um außerhalb meiner Amtsstube zu überleben. Mit Feldarbeit bin ich duchaus vertraut, und ich weiß, wie mann Gemüse reif bekommt oder eine Kuh melkt.

Ansonsten bin ich begeistert, von Ihrer Aufklärungsarbeit. Lassen Sie nicht locker.

In Steinbrücks Kavallerie-Fort gibt es also auch schon Leute die denken.

[8:30] Steinbrücks reale Kavallerie - Maultiere: Von wegen Kavallerie: Steinbrück käme auf Mulis

[11:30] Aufstand weiterer Indianer gegen Steinbrücks Kavallerie: Europäische Steueroasen mucken auf

[10:00] Leserkommentar - zum Thema gläubige Beamtenschaft:

Der Schreiber und auch andere Betroffene sollen das nicht so persönlich nehmen. Es geht doch darum, daß wir alle uns bestmöglich auf die bevorstehenden Veränderungen einstellen. Ob Beamte oder Harz IV-Bezieher oder auch Banker oder irgend jemand anderes. Ich denke, hartgeld.com will nicht die Menschen gegeneinander aufhetzen, sondern aufklären - egal was für einen Job man gerade macht. Das Herr Eichelburg auch daran verdienen will versteht sich doch wohl von selbst. Und in jedem zukünftigen Staat werden die Bürger auch Steuern bezahlen müssen. Und dazu braucht der Staat eben auch Eintreiber, eben weil der Staat seine hoheitlichen Aufgaben erledigen muss.

Nur dies wird eben später in deutlich abgespeckter Form passieren, weil es eben nicht möglich sein wird, die Hälfte seines Einkommens an den Staat abzuführen und trotzdem noch zu überleben. Es ist nicht mehr finanzierbar.

50% Staat wird nicht mehr möglich sein und auch nicht mehr akzeptiert werden.

[10:15] Leserzuschrift - noch ein Finanzbeamter:

Hallo Herr Eichelburg, auch ich bin Finanzbeamter beim Finanzamt und habe Vorräte angelegt und Edelmetall. Werde natürlich von den Kollegen auch belächelt, was ich da mache, ja sogar für verrückt gehalten. Es gibt aber bei uns eine immer größerer Front, die das Affentheater von Steinbrück und Co. Nicht mehr länger erträgt oder mitmachen will. Ich befürchte, das es bald ein „Game Over“ in der deutschen Steuerverwaltung gibt, noch bevor der Staatsbankrott da ist. Viele Kollegen sind schon nervlich fertig und können die (sinnlose) Arbeit nicht mehr bewältigen. M.E. ist es vom Staat so gewollt, dass wir uns mit sinnloser Arbeit rumschlagen, damit wir bloß nicht ans Denken kommen.

Es gibt Informationen, dass manche Beamte aus dem Finanzministerium schon vor 3 Jahren die Goldhändler leergeräumt haben.

[16:30] Leserzuschrift zum Beamtengesetz:

Die Beamten, die bereits mitdenken und schon einiges in Frage stellen, sollen sich doch bitte auch an ihre Remonstrationspflicht erinnern:

§ 56 Bundesbeamtengesetz (BBG) steht:
(1) Der Beamte trägt für die Rechtmäßigkeit seiner dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung.

(2) Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen hat der Beamte unverzüglich bei seinem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen. Wird die Anordnung aufrechterhalten, so hat sich der Beamte, wenn seine Bedenken gegen ihre Rechtmäßigkeit fortbestehen, an den nächsthöheren Vorgesetzten zu wenden. Bestätigt dieser die Anordnung, so muß der Beamte sie ausführen, sofern nicht das ihm aufgetragene Verhalten strafbar oder ordnungswidrig und die Strafbarkeit oder Ordnungswidrigkeit für ihn erkennbar ist oder das ihm aufgetragene Verhalten die Würde des Menschen verletzt; von der eigenen Verantwortung ist er befreit. Die Bestätigung hat auf Verlangen schriftlich zu erfolgen.

(3) Verlangt der unmittelbare Vorgesetzte die sofortige Ausführung der Anordnung, weil Gefahr im Verzuge besteht und die Entscheidung des nächsthöheren Vorgesetzten nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann, so gilt Absatz 2 Satz 3 und 4 entsprechend.

Es wird auch auf §353 und §353a StGB, sowie §336 alt, §339 neu StGB verwiesen.

Rechtsbeugung:

„Ein Beamter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache vorsätzlich zu Gunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Zuchthaus bis zu 5 Jahren bestraft. Der Täterkreis beschränkt sich auf Richter und Beamte, die wie ein Richter zu entscheiden haben. BGH NJW. 60, 253“ – Täter kann auch ein weisungsgebundener Beamter sein (Finanzbeamter, Verwaltungsbeamter).

„Die Rechtsordnung verlangt von jedem – auch von den weisungsgebundenen – Beamten, dem die Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache obliegt, dass er dabei ungeachtet etwaiger gegenteiliger Weisungen allein nach Gesetz und Recht verfährt. Das gilt auch für den Richter, dem es an der Unabhängigkeit, die ihm die Verfassung gewährt, in Wahrheit fehlt. Auch ein solcher Richter macht sich, sofern nicht im Einzelfall ein von der Rechtsordnung anerkannter Rechtfertigungs- oder Schuldausschließungsgrund vorliegt, der Rechtsbeugung schuldig, wenn er bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache bewusst gegen Gesetz oder Recht verstösst, weil die politischen Machthaber dies von ihm erwarten.“

Entscheidung BGHSt. 5. Strafsenat Urteil vom 16. Februar 1960.

Also liebe Beamten, nicht einfach alles ignorieren und aussitzen, sondern remonstrieren!


Neu 2009-03-18:

[17:45] Wann springen die Steuerfrösche endlich heraus?

SPiegel: Bundesfinanzhof lockert das Bankgeheimnis

Die deutschen Steuerbehörden bekommen mehr Macht: Banken dürfen den Finanzämtern Kundendaten künftig auch dann weiterleiten, wenn gar kein Verdacht auf Hinterziehung vorliegt - so hat es der Bundesfinanzhof entschieden. Damit wird das deutsche Bankgeheimnis weiter aufgeweicht.

Damit ist alles für die "Reichensteuern" vorbereitet: Die Reste des Bankgeheimnisses sind beseitigt, die Steueroasen ausgetrocknet. In Zukunft wird dann bei allen, die etwas auf dem Konto oder Wertpapierdepot haben zugegriffen.


Neu 2009-03-16:

[12:30] Steinbrücks Steuerstaat im Todeskampf:

SchallUndRauch: Deutschland ist am ertrinken und schlägt deshalb um sich must read!

Was wir zurzeit beobachten ist ganz klar ein Krieg zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern. Wer glaubt, der aktuelle Streit wegen dem Bankgeheimnis ist nur Zufall, der irrt. Dem Land geht es so schlecht, dass es nur noch ums Überleben geht und jedes Mittel recht ist. Wir erleben einen richtigen Wirtschaftskrieg, der mit ganz harten Bandagen, wie Erpressung, Nötigung und Boykottdrohungen ausgefochten wird.

Wenn Deutschland in der Person von Peer Steinbrück auf die Nachbarländer Schweiz, Österreich, Luxemburg etc. wie ein Berserker los geht, unverschämte Drohungen ausstösst, um die Aufhebung des Bankgeheimnis zu erpressen, dann muss man wissen, Deutschland ist völlig pleite und der Finanzminister versucht krampfhaft Geld von überallher zusammenzukratzen. Seine eigenen Untertanen sind ja bereits wie Zitronen ausgequetscht, jetzt müssen die Nachbarn dran glauben. Deshalb die räuberische Erpressung aus Teutonien gegenüber der Schweiz, aber auch aus den anderen EU Ländern wie Frankreich und Grossbritannien, die genau so bankrott sind.


Neu 2009-03-15:

[20:45] Des Kreuzritters Aktienroboter:

Spiegel: Siemens-Führungskräfte decken sich mit Aktien ein

Optimistisch trotz Krise: Nach Informationen des SPIEGEL wurde das Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm bei Siemens Ende letzten Jahres deutlich ausgeweitet: Für eine langfristig gehaltene Aktie gab es eine gratis dazu. Vor allem Führungskräfte griffen zu, einer ganz besonders.

Der Kadavergehorsam gegenüber Löscher geht offenbar soweit, dass sie auch ihr Privatvermögen verschleudern. Das Erwachen wird böse sein. Hoffentlich auch bei Dr. No, der sicher sehr gehorsam sein wird.


Neu 2009-03-14:

[20:30] Die HRE-Angst:

FAZ: Schlimmer als die Pleite von Lehman Brothers

Eine Insolvenz der Bank ist nach Ansicht Rehms eine Katastrophe für das Finanzsystem: „Ich gehe so weit zu sagen, diese Bank nicht zu retten hätte schlimmere Folgen als die Pleite von Lehman Brothers. Aus Rehms Sicht ist jetzt besondere Eile geboten. Sei die Bank erst einmal gezwungen, eine Bilanz vorzulegen, wäre es zu spät: „Sollte sich dann nämlich zeigen, dass das Kernkapital unter eine bestimmte Quote gefallen ist, müssten die Aufsichtsbehörden beim Fehlen einer Perspektive einschreiten und die Bank schließen. Das wäre aus den genannten Gründen eine Katastrophe.“


Neu 2009-03-12:

[19:30] Leserzuschrift - aktuelle Wirtschaftslage und Illusionen (gekürzt):

Bericht von der ersten Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern für dieses Jahr (größte IHK Deutschlands, ca. 15% Anteil am BIP, Audi, BMW, Siemens usw., aber auch sehr viel Mittelstand). Insgesamt sind es so ca. 90 Figuren aller Branchen.

Nachdem sogar noch in der letzten Sitzung vom 08.12.08 der übliche Aufschwungsenf verzapft wurde, war diesmal schlecht kaschierte Panik zu bemerken. XXX, graue Emminenz der bayerischen Elektrotechnik, teilte mit, dass ihm die LBBW innerhalb zweier Tage alle Kredite und Kreditlinien gestrichen hat. Die Autozulieferer meldeten Absatzeinbrüche von 70- 90 % !! und gleichzeitig ungeheure Zahlungsverzüge der Autoindustrie.

Auch von den kleinen Betrieben bekommt keiner mehr Kredit, nicht einmal mehr hundertausend Euro.
Ein Vorstand eines grossen Spezialtiefbauers sagte wörtlich: "Entweder kommt bis Juni ein Wunder, oder eine Katastrophe!!".

DABEI KAPIERT NIEMAND WAS LOS IST. MAN FASELT IMMER NOCH VON "KONJUKTURKRISE", AUCH DER VORÜBERGEHEND ANWESENDE WIRTSCHAFTSMINISTER.
DASS JETZT 80-90% DER GELDMENGE ABGEBAUT WERDEN MUSS KAPIERT AUCH VON DEN "UNTERNEHMERN" KEINER!!

DIE WERDEN ES ERST KAPIEREN WENN DIE ZAHLEN VOM 2. QUARTAL DA SIND, ES SEI DENN VORHER KRACHT ES BEREITS DURCH EINE MEGAPLEITE!!

So ist die Realität und die noch immer voll laufende Verweigerung dieser Realität. Unsere Führungsschichten haben absolut keine Ahnung.
 

[19:30] Leserzuschrift - Münchner Taxifahrer: stärkster Einbruch seit Jahren:

Wie mir ein Bekannter, Taxifahrer in München, mitteilte, stauen sich inzwischen tagtäglich die Taxis auf den Standplätzen, die hoffnungslos überfüllt sind, so daß viele Fahrer sich gar nicht mehr bereitstellen können.
Durchschnittliche Wartezeit: eine Stunde, dann oft Fahrten zwischen 5 und 10 Euro, obwohl gerade die Handwerksmesse in München ist! Der Durchschnittslohn ist von 6,50 EUR auf unter 5 EUR gefallen, manchmal 2,50 EUR.
Weniger Fluggäste zum Flughafen München, Fluggäste berichten über halbvolle Maschinen (innerdeutsch, waren früher brechend voll).
Viele Taxifahrgäste werden ihre Wut bei den Taxifahrern "über die da droben" (Banker/Politiker) los.
Tenor: "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht."

Einerseits bricht die Zahl der Fahren ein, andererseits strömen immer mehr Arbeitslose in diesen Job.

An eine Preisreduktion denkt niemand. Normalbürger können sich längere Taxifahrten kaum leisten. Dafür stehen die Taxifahrer etwa auf deutschen Flughäfen 2..5 Stunden in der Schlange.
 

[19:30] Leserzuschrift - Agrarwirtschaft:

Ich hatte gerade ein Gespräch mit einem Geschäftsführer eines großen Agrarbetriebes. Er jammerte über das nasse Wetter und die niedrigen Milchpreise.

Er sagte , dass man ja so große Betriebe wie seinen mit 1400 Hektar Ackerland ja auch nicht mit kleinen Familienbetrieben vergleichen kann. Die Politik müsse sich schließlich was einfallen lassen, denn mit den jetzigen Milchpreisen könne er ja die Kredite auf Dauer nicht abbezahlen.

Ich glaube er hat nicht verstanden , dass –ER- für die Schulden bürgt und niemand sonst. GIGANTISMUS AUF KREDIT

Wie in den 1930er Jahren. Der Transport kostet mehr als das Agrarprodukt. Diese Typen müssen wegen ihrer Schulden aber produzieren.


Neu 2009-03-11:

[21:30] Leserzuschrift - Bilanz der Deutschen Bundesbank:

Wie es scheint, stieg der Banknotenumlauf im Zeitraum vom 31. Dezember 2007 bis zu 31. Dezember 2008 um 12%? Das war auch noch
*vor* dem Eurozonenbeitritt der Slowakei.

http://www.bundesbank.de/download/presse/pressenotizen/2009/20090310.jahresabschluss_anhang.pdf


Neu 2009-03-10:

[15:45] Deutsche Autoproduktion:

Notzeiten: PKW- und LKW-Produktionszahlen Deutschland für Februar 2009

Hier die nicht sehr erbaulichen Zahlen (immer gegenüber Vorjahreszeitraum):

Produktion PKW und Kombi in Deutschland Februar 2009:
Feb. 2009 295300 Fz -44,4%
Jahresteil 2009 605413 Fz -44,7%

Export:
Februar 2009 205500 Fz -49,9%
Jahresteil 2009 428781 Fz -44,7%

Produktion Nkw <6t (o. Busse)
Februar 2009 9840 Fz -69,9%
Jahresteil 2009 22117 Fz -58,9%

Export:
Februar 2009 6190 Fz -71,3%
Jahresteil 2009 13769 Fz -65,7%

Produktion Nkw >6t (o. Busse)
Februar 2009 6180 Fz -67,7%
Jahresteil 2009 13981 Fz -55,8%

Export:
Februar 2009 4330 Fz -66,1%
Jahresteil 2009 8260 Fz -59,6%

Dafür braucht man nur die halbe Autoindustrie. Versteht das da Oben jemand?
  

[12:45] Die Bond-Affen jetzt auf deutschen Bunds:

Handelsblatt: Deutsche Staatsanleihen im Renditetief

Investoren stecken viel Geld in sichere deutsche Bundesanleihen – das drückt die Renditen. Für zehnjährige Staatspapiere gibt es aktuell weniger als drei Prozent und der Trend zeigt weiter abwärts. Erst wenn die Zinssenkungen der Notenbanken greifen, dürften die Renditen wieder anziehen. Damit rechnen Experten so schnell aber nicht.


Neu 2009-03-09:

[20:30] BayernLB praktisch im Default:

Standard: BayernLB in der Zinsen-Zwickmühle

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) hat, um an Kapital zu kommen, Hybridanleihen emittiert - beim Schuldendienst hat sie aber Probleme. Ein österreichischer Finanzdienstleister, der rund 50 Millionen Euro gezeichnet hat (Zinssatz: rund fünf Prozent), berichtet, dass Kapital im Mai zwar fristgerecht zurückfließt, die rund 2,5 Mio. Euro an Zinsen von den Münchnern aber nicht bedient werden (was diese Konstruktion freilich erlaubt).

 

[9:15] Wieder einmal das deutsche Gold - ein Stück mehr Wahrheit:

WIWO: Deutsche Goldreserven unverkäuflich

Die Bundesbank will die deutschen Goldreserven nicht verkaufen. Sie verleiht sie aber zum Teil – und nimmt damit unnötige Risiken in Kauf.

Zur Frage, wie viel Gold denn in New York, London und Paris lagere, könne man „aus grundsätzlichen Erwägungen“ leider keine näheren Angaben machen. Ein Teil des Goldbestands werde überwiegend kurzfristig an international tätige und im Goldgeschäft erfahrene Banken „höchster Bonität“ verliehen. Der Anteil dieser Goldleihgeschäfte an den Goldbeständen bewege sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Gerechtfertigt wird diese Praxis damit, dass sich im Goldleihgeschäft Einnahmen erzielen lassen, die einen Beitrag zur Deckung der für das Gold anfallenden Lagerkosten leisten.


Neu 2009-03-08:

[19:00] Leserkommentar - CEBIT ist platt:

Letztes Jahr 5800 Aussteller, dieses Jahr 4300 Aussteller. Geschätzt 30 % weniger Flächen.

Überproportional viele öffentliche Aussteller wie Länder, Universitäten,Verbände, Institute ... mit sehr großen attraktiven Ständen.

Und ... unglaublich viele asiatische Anbieter, dafür weniger bekannte Unternehmen.

Wenig Anzugträger, ... viele junge Leute und viele Tütenträger. Kaum wirkliche Neuheiten.

Aktionshallen gut gefüllt, Verkaufshallen auffällig leer. Ruhezonen aller Orten.

Krise in aller Munde, auch auf den Podien. Selbst SAP warb mit Mittelstandslösungen zur Krisenbewältigung.


[14:45] Leserzuschrift (Banker) zu Förderkrediten:

ich habe gerade in der Deutschland-Rubrik einen Leserbrief zum Thema KfW-Darlehen bei der Sparda-Bank gelesen. Als Kreditspezialist möchte dazu ein paar Dinge erklären und richtig stellen.

1) Die KfW-Förderbank fordert grundsätzlich bankübliche Sicherheiten, es müssen keine Grundpfandrechte sein. Diese sind nur in dem Programm "KfW-Wohneigentum" zwingend erforderlich. Die Bank könnte im eigenen Ermessen bei dem Kleinbetrag von 5.000 EUR auf Sicherheiten verzichten. Das Darlehen ist ja im Obligo der Durchleitungsbank. Die KfW macht nur die Refinanzierung.

2) Viele Banken lehnen bei KfW-Darlehen Kleinbeträge unter 10.000 EUR grundsätzlich ab, da die Beantragung einen deutlichen Mehraufwand gegenüber einem "normalen" Darlehen darstellt. Die Erfassung ist umständlich, Rechnungen müssen geprüft werden etc. etc.

3) Die Spardabank finanziert keine Firmen sondern nur Immobilienkredite von Privatkunden und hatte deshalb bisher in der Vergangenheit geringere Kreditrisiken als andere Banken. Es wird auch strikt eine vollständige Besicherung gefordert, um die niedrigen Margen halten zu können. Vollständige Besicherung bedeutet Finanzierungen nur innerhalb von 80% des ermittelten Beleihungswertes der Immobilie. Also keine 100%-Finanzierungen oder so etwas, aber das macht heute sowieso keine Bank mehr.

4) Zuschuss-Förderung für Barzahler gibt es nur im KfW-Gebäudesanierungsprogramm. Dafür muss man umfangreiche Renovierungen mit hochgesetzten technischen Auflagen (z.B. Dämmstoffdicke etc.) machen und einen vorgegebenen Niedrigenergiestandard nach der Energieeinsparverordnung ENEV erreichen.

5) Grundschuldeintragungen sind in Deutschland deutlich günstiger als in Österreich. Kosten nur etwa 1/3 der Notar- und Gerichtsgebühren.

Sie wollen die Bürokratie nicht machen.


Neu 2009-03-06:

[18:45] Leserzuschrift - Ein Bundesbankdirektor gestern Abend...

Ich war gestern Abend auf einer Informationsveranstaltung der Münchener Merkur- Bank zur Krise – für Mitarbeiter und ausgewählte Kunden. Vortrag von Bundesbankdirektor Benedikt, Bundesbankfiliale München: großer Abschwung kommt erst noch, im Laufe des Jahres, aber Besserung wird ernsthaft bereits vom Greifen der Konjunkturpakete erwartet, Stabilisierung schon zum ersten Quartal 2010 vermutet. Euro- Kollaps wurde als das Unwahrscheinlichste überhaupt hingestellt, die Staaten würden sich ja gegenseitig unter die Arme greifen, wenn Staatspleiten drohen – aus Angst vor Dominoeffekt. Inflationsgefahr wird verneint, vielmehr das Schreckgespenst Deflation gezeichnet. Das Blatt würde sich weltweit erst dann wenden, wenn die US- Wirtschaft wieder anspringt. Obwohl US- amerikanische Notenbankpolitik als bedenklich geschildert wurde, kann man sich Dollarcrash beim besten Willen nicht vorstellen. Dollar als „älteste Währung“ hingestellt (geschichtlicher Blick reicht offenbar nicht weiter als 50- 100 Jahre …), so etwas hätte es noch nie gegeben, kann es offenbar deshalb auch nicht geben. Da wären ja schließlich die ganzen Asiaten, die am Dollar- Fortbestand dringend interessiert sind..Im Publikum (50-70 Leute) um mich herum teils ungläubiges Kopfschütteln und Geraune. Ganz so leicht kann man die Leute inzwischen halt nicht mehr beruhigen. Interessante Einzelgespräche danach, u.a. mit einem Versicherungsvertreter, der mir berichtete, daß in seinem Bekanntenkreis auch aktuell schon Lebensversicherungen zum Schuldenabbau gekündigt wurden – er stand voll hinter diesem Vorgehen. Hartgeld kannte er – bis gestern – noch nicht. Mehr und mehr Leute beginnen also, ganz selbständig ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen.

Diese Bundesbank-Typen sind also total USA-gläubig. Und sie glauben, die Krise mit Inflationieren durchtauchen zu können.
 

[18:00] Leserzuschrift - Bloomberg-TV gibt auf:

Am Dienstag stellt Bloomberg sein Deutschland Fernsehprogramm ein.
Eigentlich schade. Viele Infos von denen waren gut.

Ein Zeichen, dass die Finanzbranche schrumpft. Noch viele Sender werden aufgeben.


Neu 2009-03-05:

[21:00] Aus Manager-Magazin Krisenticker - LKW-Markt tot:

19.45 Uhr: Der Markt für deutsche Lkw ist im Februar fast zum Stillstand gekommen. Die Bestellungen aus dem Ausland bei MAN, Daimler und Co. für Lastwagen mit mehr als sechs Tonnen Gewicht seien im Vorjahresvergleich um 95 Prozent eingebrochen, berichtete der Verband der Automobilindustrie am Donnerstag.


Neu 2009-03-04:

[21:30] Die Rechnung für den Euro kommt:

Wilhelm Hankel: Die Rechnung, bitte!

Doch jeder Euro, der jetzt noch in die zerbrechende Währungsunion investiert wird (etwa über „gemeinsame“ Euro-Anleihen), ist ein verlorener. Offen ist nur, wer sie als erster verläßt: Schuldnerländer, die sich ihren Verpflichtungen entziehen wollen oder ein Gläubigerland, dem das Geld zur Subventionierung der anderen ausgeht oder zu schade ist. Warum nicht Deutschland?


Neu 2009-03-03:

[22:00] Auch die deutschen Banken werden im Osten Federn lassen:

WIWO: Deutschen Banken droht Milliardendesaster in Osteuropa

Europäische Banken hatten im Oktober 2008 Kredite von insgesamt etwa 1,2 Billionen Euro in osteuropäischen Staaten inklusive der Türkei vergeben, so Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). 85 Prozent des gesamten Kreditvolumens in der Region stammen damit von westeuropäischen Kapitalgebern. Mit Abstand größter Finanzierer ist Österreich mit rund 230 Milliarden Euro. Es folgen Deutschland und Italien, die jeweils etwa 170 Milliarden Euro verliehen haben.


Neu 2009-03-02:

[14:00] Die Entlassungen nehmen Tempo auf:

Handelsblatt: Rekord-Stellenverlust in deutscher Industrie

Die deutsche Industrie hat im Februar so viele Arbeitsplätze wie seit mindestens 13 Jahren nicht mehr abgebaut. Vor allem die Bestellungen aus der Automobilbranche und dem Ausland sind zurückgegangen. Auch in anderen Ländern der Euro-Zone hat sich der Abschwung im Februar verschärft.


Neu 2009-03-01:

[19:30] Wieder einmal das deutsche (Phantom-) Gold:

Welt: 82 Milliarden Euro in purem Gold

Die Bundesbank hält mehr als 3400 Tonnen des edlen Metalls. Die Deutschen verfügen damit über den zweitgrößten Goldschatz der Welt. In der Finanzkrise sind die Reserven ein willkommenes und kostbares Gut


Neu 2009-02-26:

[6:15] Wer braucht die Landesbanken noch?

Spiegel: Wrackt die Landesbanken abread!

Wer braucht eigentlich die Landesbanken? Die Frage ist rein rhetorisch - ihren Sinn haben diese Institute schon lang verloren. Die spannendere Frage ist: Warum gibt es die Landesbanken überhaupt noch?

Früher einmal vergrößerten sie die Macht der Länderfürsten: Die Ministerpräsidenten konnten mit Hilfe ihrer staatseigenen Banken regionale Unternehmen mit billigem Geld versorgen und verdienten Parteifreunden hochdotierte Jobs zuschanzen. Lange Zeit schienen die Gewinne garantiert. Denn die Landesbanken konnten sich Geld billiger als andere Kreditinstitute leihen, weil der Staat für sie haftete.

Die sind nur erhalten geblieben, weil es ihr Apparat so wollte - zum eigenen bürokratischen Selbsterhalt.

Aber mit diesen Banken und den Ländern ist ohnehin bald Schluss. Der Pleitegeier holt beide.


Neu 2009-02-25

[7:00] Freelancer-Sterben:

Welt: Freiberufler trifft die Krise besonders hart

Die Wirtschaftskrise fegt über den Arbeitsmarkt – und Selbstständige sind als erste dran: Vielen bricht derzeit die Existenzgrundlage weg, weil Auftraggeber den Geldbeutel zu machen. Auf Hilfe aus der Politik können sie nicht zählen. Allerdings könnte sich das Blatt auch schnell wieder wenden.


Neu 2009-02-22:

[21:00] Der Nächste klopft an - Airbus:

Spiegel: Airbus fordert Finanzhilfe von Deutschland

Airbus in Sorge: Der europäische Flugzeugbauer befürchtet, dass Airlines bestellte Maschinen nicht mehr bezahlen können, weil sie keine Kredite bekommen. Nun fordert das Unternehmen milliardenschwere Hilfe von Deutschland - Vorbild sei die französische Finanzspritze.


Neu 2009-02-19:

[16:00] HRE - der Billionen-SIV:

HAZ: Hypo Real Estate erschreckt Berlin: Eine Billion verliehen

Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate bedroht den Finanzmarkt weit stärker als bisher vermutet. Mehrere Finanzexperten des Bundestages bestätigten am Mittwoch, dass der Münchener Finanzkonzern Kredit- und Derivatgeschäfte in Höhe von einer Billion Euro abgeschlossen hat.

Wie groß die tatsächlichen Risiken sind, die die HRE in jüngster Zeit angehäuft hatte, wurde erst am Mittwoch bekannt. Gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung bestätigten mehrere Finanzpolitiker, dass die HRE Verträge in Höhe von einer Billion Euro abgeschlossen hat, insbesondere in „außerbilanziellen Geschäften“.

Ausserbilanzielle Geschäfte: das sind SIVs, Derivate und Ähnliches. Die Wahrheit kommt nur bruchstückhaft heraus. Vermutlich kann man mindestens die Hälfte dieser Billion abschreiben.

Diese Bank ist der Tod der Bundesrepublik Deutschland. Wenn man sie nicht fallen lässt, sondern weiter stützt, bringt sie den Staat um. Dass die Politiker das nicht verstehen, ist ein eklatantes Eliten-Versagen.

 

[8:15] Ein müder Steuerzahler:

Frank Meyer: Viele Fragen an Herrn Steinbrück...

Es ängstigt mich, dass man das Wort bankrott die Runde macht. Zähle ich eins und eins zusammen, sind wir selbst auch fast bankrott bei 1,6 Billionen Euro Schulden für Bund, Länder und Gemeinden.

Ich zahle für die Zinsen für die Ausgaben meiner Vorfahren.
Ich zahle für die Verstaatlichung der Commerzbank.
Ich zahle für das Konjunkturpaket 1
Ich zahle für das Konjunkturpaket 2
Ich zahle die Einsätze der Bundeswehr im Ausland.
Ich zahle für die Stützungen der Landesbanken.
Ich zahle für die Fehlleistungen der IKB.
Ich zahle für die Kredite an die Hypo Real Estate.
Ich zahle Zinsen auf die Zinsen.
Ich zahle Sie, Herr Steinbrück, dass Sie Schaden von mir abwenden.
Ich zahle Gebühren für Dinge, zu denen mich das Gesetz verpflichtet.
Ich zahle zu meiner Steuer einen Solidaritätszuschlag.
Ich zahle mit meinen Steuern die EU-Beamten.

Ich garantiere mit allen zusammen unsere Spareinlagen.
Ich garantiere mit meiner Steuer die Funktionsfähigkeit der Banken.
Ich garantiere mit meiner Steuer die Garantien für die Hypo Real Estate.
Ich garantiere mit meinen Steuern die Funktionsfähigkeit des Staates.
Ich garantiere mit meinen Steuern eventuelle Ausgaben des Staates, deren Sinnhaftigkeit sich vielleicht als Irrtum herausstellen wird.

Zahle ich bald für die Rettung der ins Schlingern geratenen Staaten?
Zahle ich bald für notleidende Banken und die Boni für deren Mitarbeiter?
Zahle ich bald für die Rettung der österreichischen Banken?
Zahle ich bald die Zeche für das wirtschaftliche Aufschäumen Irlands?
Zahle ich bald für die Rettung von Frau Scheffler?
Zahle ich bald für die Rettung von Opel?
Zahle ich bald die Rechnung für alle gegebenen Garantien?

Herr Steinbrück, ich fühle mich überfordert.


Neu 2009-02-17

[15:00] Real 10 Millionen Arbeitslose:

DasGelbeForum: Tatsächliche Arbeitslosenzahl

ich hatte gestern abend ein nettes Gespräch mit einem Beschäftigten des Think Tanks der Bundesagentur für Arbeit. Die Beschäftigten dort wissen nur zu gut dass es reel in Deutschland bereits zwischen acht-zehn Millionen Arbeitslose gibt. Sie dürfen es nur nicht zugeben.

 

[10:00] Wie 1949?

Spiegel: Exporteure erwarten schlimmstes Jahr seit 1949

Die Nachfrage im Ausland bricht ein: Die Ausfuhrwirtschaft befürchtet 2009 die stärkste Schrumpfung ihres Geschäfts seit Gründung der Bundesrepublik. Exportweltmeister könnte Deutschland trotzdem werden - weil Chinas Exporteure noch stärker unter der Krise leiden.


Neu 2009-02-16:

[17:15] 40% aller Alleinerzieher auf Hartz-IV:

Süddeutsche: Allein mit Kind und Arbeitslosengeld

Gerade für Alleinerziehende stellen Kinder noch immer ein Armutsrisiko dar: 40 Prozent der Eltern, die ohne Partner ein Kind erziehen, leben in Deutschland von Hartz IV.


Neu 2009-02-14:

[15:30] Banken-Boni - kippt etwas?

Spiegel: Merkel kritisiert Millionen-Boni für Banker

Wer soll das verstehen? Banken, die mit staatlicher Milliardenhilfe vor dem möglichen Ruin bewahrt werden, wollten einigen ihrer Top-Leute Millionenprämien auszahlen. Jetzt hagelt es harsche Kritik aus der Regierung. An vorderster Front: Kanzlerin Merkel und Vize Steinmeier.


Neu 2009-02-13:

[15:00] JEDE Bank wird gerettet:

Süddeutsche: Staat will offenbar weiteren Banken helfen

Weitere fünf Finanzinstitute sollen womöglich Geld aus dem staatlichen Rettungsfonds erhalten - darunter drei Autobanken.


Neu 2009-02-11:

[19:00] Politiker schaut her - wieder Auktion 10jähriger Bundesanleihen gefloppt:

Noch etwas stärker als im Januar. Schaut nicht so gut aus


Neu 2009-02-09:

[21:30] Leserzuschrift - Lage bei VW:

Aus verlässlicher Quelle kann ich folgende Dinge beibringen:

VW Sachsen geht ab nächste Woche Montag für 14 Tage komplett in Kurzarbeit 0 über.
Speziell bei VW Mosel wurde die Produktion von VW Passat KOMPLETT eingestellt. Die Produktion des VW Golf wurde auf einen Ausstoss von 50% der Normalmenge reduziert.

Aktuelle Lösung zur Verringerung des Personals bei VW folgende Aussage von Bekannten.
Leiharbeiter wurden schon im Oktober ALLE gekündigt. Arbeitzeitkonten sind alle mittlerweile runter. Folgende Massnahmen werden derzeit getroffen um Personal abzubauen.

Mitarbeiter werden dazu "ermuntert" in Vorruhestand zu gehen. Bei Familien wo beide bei VW angestellt sind, wird erst einmal einer gekündigt und der andere (vorerst)behalten.
Der Rest geht wie schon gesagt in Kurzarbeit null wo VW einen kleinen Teil zu den Leistungen des Arbeitsamtes zusteuert.

Aus anderer Quelle erfuhr ich etwas von Zulieferern. Presswerk, Zulieferung von von Sitzen e.t.c. haben wie auch sonst schon zum Jahresende alle Zeitarbeiter gekündigt.

Im Januar 3 Tage Kurzarbeit null diesen Monat schon 20 Tage. Kurzarbeit null ist auch dort normal.

Ein was scheint aber zu Laufen und zwar die Produktion von kleinen Motoren da kommen die gar nicht mehr nach. Alles was über 1,6 Liter ist ist praktisch TOT.

Und auch hier wie sollte es anders sein, bei befreundeten Autohändlern, nur hohles Gequatsche. Über die Prämie und wenig Verkäufe. Finanzierung kaum mehr möglich.
Nur die Alten kaufen, wir müssen ja unser Geld in Sicherheit bringen. Nur leider werden statt Rettungsboote Autos gekauft die es in ein paar Monaten für Billig Geld (Gold und Silber) geben wird.

Die Lage ist schlimmer als veröffentlicht. Das grösste Problem dürfte jetzt die fehlende Auto-Finanzierung sein - trifft speziell die grossen Autos.

Duie Kündigungen beginnen leise, werden aber bald zu einem Orkan wachsen.
 

[21:00] Schaeffler-Arroganz:

Welt: Milliardärin will Lohnverzicht von Mitarbeitern

Das hatte sich Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler anders vorgestellt. Als sie Conti übernahm, war die bis dato wenig bekannte Frau unter den Größen der Wirtschaft angekommen. Jetzt ist sie ganz unten und bettelt um Almosen von den Beschäftigten – sie sollen auf Gehalt verzichten. Doch die Existenz des Unternehmens bleibt gefährdet.

Sie selbst verzichtet natürlich nicht auf ihren Luxus oder Kitzbühel. Das sollte ein Fressen für alle Linken sein.

Die Welt spielt Untergangs-Szenarien durch: Fünf Szenarien, wie Schaeffler überleben könnte

Bestes Szenarion 5 - die Pleite. Dann ist die Firma die Tussi los und kann von einem Investor aus der Konkursmasse gekauft werden.
 

[19:00] Die Entlassungen gehen jetzt richtig los:

Handelsblatt: Fast jedes zweite Unternehmen will Leute entlassen

Die Wirtschaftskrise hat die deutsche Industrie jetzt voll im Griff: Die schwächelnden Firmen erwarten einstark nachlassende Nachfrage nach Waren made in Germany, Produktionskürzungen und sinkende Gewinne. Die Konsequenz: Fast jedes zweite Unternehmen plant nun doch, nennenswert Leute zu entlassen.


Neu 2009-02-06:

[17:30] Am Weg von der Rezession in die Depression:

FTD: Deutsche Produktion stürzt ab

Leere Auftragsbücher, Kurzarbeit und verlängerte Werksferien: All das hat die Erwartungen für die Produktion in Deutschland schon massiv gedrückt. Doch die tatsächlichen Daten sind noch viel schlimmer. Experten rechnen mit „hässlichen Zahlen“ beim Bruttoinlandsprodukt.

Die "einfache Depression", also Schrumpfung um real 10% dürfte wohl in einem Monat erreicht werden.

Daher braucht man auch weniger Stahl: Stahlproduktion in Deutschland bricht drastisch ein

-47% - das sind Depressionswerte.


Neu 2009-02-05:

[9:15] Joe Sixpack beichtet Verluste:

FTD: Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein

2008 war kein gutes Jahr für Josef Ackermann: Der Deutsche-Bank-Chef muss im vierten Quartal den größen Verlust der Geschichte ausweisen. In allen Geschäftsbereichen gab es Probleme. Das Pikante: Die Bilanzsumme blähte sich weiter auf.

Vor Steuern verlor die Bank im Gesamtjahr sogar 5,7 Mrd. Euro, im vierten Quartal 6,2 Mrd. Euro. Dabei erlöste das Institut 2008 durch den Verkauf von Industriebeteiligungen noch 1,3 Mrd. Euro. Im Vorjahr hatte das Haus noch einen Rekordgewinn erzielt.

 

[6:00] Märklin - das Ende einer Legende:

Spiegel: Untergang der heilen Welt
FTD: Märklins Niedergang

Märklin ist pleite - und Millionen Modelleisenbahn-Freunde trauern um das Traditionsunternehmen mit Kultstatus. Kürzlich noch hatte der Mehrheitseigner eine Rettung angedeutet. Doch jetzt wurde die Firma Opfer der Finanzkrise, von Managementfehlern und eines gesellschaftlichen Wandels.

Permanenter Manager-Streit in einem schrumpfenden Markt. Das hält nicht einmal eine Legende aus.


Neu 2009-02-04:

[13:00] Leserzuschrift - Sparbuch von 1935 - 1948:

vor mir liegt das Sparkassenbuch meines verstorbenen Vatis.

Vom April 1935 bis zur Währungsreform am 25.7.1948 hatte mein Vati mühevoll mit kleinen Einzahlungen beginnend eine Summe von 3.606,87 RM (Reichsmark) angespart.
Anfangs betrugen die Einzahlungen in der Lehrlingszeit zwischen 3 bis 10 RM, später dann 75 bis 300 RM.
Für das angesparte Geld wollte Vati sich ein Auto kaufen.

Dann kam die Staatspleite. Vati war 27 Jahre alt.
Im Sparkassenbrief steht drin: 1948 Währungsreform, Freie Einlage, Deutsche Mark ab 25.7.1948 : 124,40 DM !!!!!!

Das Volk hat auch damals geglaubt, "dass alles gut wird".

[14:45] Passt dazu - Versicherungen 1948:

http://www.wiwo.de/finanzen/was-droht-in-einer-weltwirtschaftskrise-385635/

Bei der Währungsreform 1948 wurden private Rentenversicherungsverträge, anders als die staatlichen Renten, nicht 1 zu 1, sondern im Verhältnis 10 zu 1 von Reichsmark auf D-Mark umgerechnet. Zwar kam es anders als in der Hyperinflation der Zwanzigerjahre dieses Mal nicht zu Vertragsauflösungen, doch angesichts von 90 Prozent Wertverlust war das ein schwacher Trost. Kaum Spuren hinterließ dagegen die Weltwirtschaftskrise. „Unter dem Aktiencrash litten Lebensversicherer kaum, denn sie hatten nur etwa 0,6 Prozent ihres Vermögens in Aktien investiert“, sagt der Aachener Versicherungsexperte Peter Koch. Heute dürfen sie 30 Prozent darin anlegen.( 30% wage ich zu bezweifeln, da dürfte einiges an Verbriefungen dabei sein )

Krisen-Fazit Lebensversicherung. Dramatische Verluste für Lebensversicherte gab es vor allem bei Geldentwertung und Währungsschnitt. Grund ist die Anlagestrategie der Versicherer, die fast ausschließlich in festverzinste Wertpapiere investieren. Auch heute noch stecken Versicherungsunternehmen rund zwei Drittel der Anlagegelder in Anleihen und Pfandbriefe. Sollten deren Ausfallraten plötzlich massiv ansteigen, wären Renditeeinbrüche die Folge.

Ähnlich desaströs lief es für die meisten Betriebsrenten. Viele Unternehmen boten sie schon Anfang des Jahrhunderts ihren Mitarbeitern an, um sie gegen Berufsunfähigkeit oder ihre Familien im Falle ihres frühen Todes abzusichern. Diese Zahlungszusagen fielen fast immer der Inflation und der Währungsreform zum Opfer.

Heute wäre es nicht viel besser. Bei den Dax-Unternehmen waren zuletzt nur noch 58 Prozent der Betriebsrenten finanziert.

Lesen Sie auf Seite 5, warum Immobilien und Gold die Krisen besser überstanden.


Neu 2009-01-28:

[16:00] Zum deutschen Gold:

NTV: Gold bleibt im Sack

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat den Vorstoß aus der Union zurückgewiesen, zur Begrenzung der Staatsverschuldung Goldreserven der Bundesbank zu verkaufen. Die Bundesbank habe derartige Forderungen stets erfolgreich abgewehrt, sagte der SPD-Politiker der "Berliner Zeitung". "All die, die vorschnell über die Veräußerung von Goldreserven reden, erinnere ich an die negativen Erfahrungen, die schon viele Finanzpolitiker wie zum Beispiel Theo Waigel gemacht haben."


Neu 2009-01-25:

[21:00] Auch die Politiker erkennen es schon: Merkel warnt vor Staatsbankrott
 

[19:30] Die Krise überrascht sogar den Bundesbank-Chef:

Welt: Ausmaß der Finanzkrise erschreckt Weber

Das wahre Ausmaß der weltweiten Rezession ist nach Ansicht von Bundesbank-Chef Axel Weber noch immer nicht absehbar. "Es macht mir Sorge, dass es noch nicht gelungen ist, die Krise an den Finanzmärkten einzudämmen", sagte Weber. Der Abschwung ist viel stärker als erwartet.

Kein Wunder, dass immer wieder Pflaster aufgeklebt werden. Weber und Konsorten haben noch immer nicht verstanden, dass es den Kndratieff-Zyklus gibt und jetzt die Schulden abgebaut werden - ob er will oder nicht.

Diese Leute sind völlig ahnungslos. Entlassen!

Leserkommentar: WAS IST DENN DAS FÜR EIN TROTTEL ??? genau deswegen ist er Bundesbank -Chef, weil er der dümmste ist, DAS IST KONSEQUENT !!!

Bitte hier nachlesen: http://www.thelongwaveanalyst.ca/pdf/08_01_07_News.pdf
 

[18:15] Staatlicher Bailout für Schaeffler/Conti - absolute Frechheit:

Spiegel: Spekulationen über Milliarden-Staatshilfe für Schaeffler und Conti
Welt: Continental zerfällt in einen Nord- und Südteil

Hat sich Schaeffler an der Übernahme von Continental verhoben? Laut einem Zeitungsbericht ist die neue Gruppe inzwischen derart hoch verschuldet, dass die Bundesländer Bayern und Niedersachsen mit Steuergeldern einspringen wollen.

Man braucht nur gross genug sein, dann kann man sich auf Staatskosten verspekulieren und wird gerettet.

Leserkommentar: Die geliftete, dumme Gans hat 22 MILLIARDEN Schulden hergemacht !!!!!

[20:00] Weiterer Leserkommentar dazu - Jetzt wir wirklich JEDEM geholfen...:

....wir Steuerzahler sind ja schon nett, dass wir jetzt wirklich JEDEM, der seinem Größenwahn (Übernahme Conti!) in Zeiten der Krise zum Opfer fällt, helfen. Die neu gebildete Unternehmensgruppe sitzt angeblich auf 22 Mrd. Schulden, damit ist die Pleite doch eigentlich vorprogrammiert, dennoch pumpen Bayern und Niedersachsen jetzt zusammen 1 Mrd. in den Konzern. Was mit dieser Milliarde geschieht ist auch schon klar:
1. Die Pleite wird ca. 1 Monat hinausgezögert
2. Die Vorstände und Eigentümer stopfen sich noch schnell die Taschen voll
3. Die Politiker rühmen sich damit, Arbeitsplätze zu erhalten
4. Der Steuerzahler zahlt die Zeche (1 Mrd. = 12,50 € pro Einwohner)

Was soll eigentlich 1 Mrd. helfen bei einer Schuldenlast von 22 Mrd. Euro und der derzeitigen Auftragslage als Zulieferer der Automobilindustrie?????


Neu 2009-01-24:

[10:45] Ende der Luxus-Dienstreisen:

Handelsbatt: Luxushotels bleiben leer

Viele Unternehmen senken derzeit ihre Reisebudgets und kürzen die Messebesuche. Darum schrumpft auch die Zahl der Geschäftsreisenden in Deutschlands Nobelhotels. Die ersten Häuser geraten bereits unter Druck. Nun hofft die Branche auf gutes Wetter und viele Deutschland-Urlauber.

Zeit für das 5-Sterne Sterben.

PS: da wollte man doch vor einem Jahr noch Hotelketten für "junge Millionäre" bauen. hahaha.


Neu 2009-01-23:

[7:30] "Really Bad Bank" WestLB:

FTD: WestLB will bis zu 100 Mrd. Euro auslagern

Die WestLB will Vermögenswerte in einem weitaus größeren Umfang auslagern als bislang bekannt. Jetzt ist von bis zu 100 Mrd. Euro die Rede. Über eine neu zu gründende Abwicklungsgesellschaft wird derzeit beraten.

Die 100 Mrd. dürften die "bad assets" sein, also die Mistpapiere und Mistkredite. Wer soll die kaufen? der Staat?

Ca. 1 Billion Euro Mistpapiere warten: Jeder Bank ihre Giftmülldeponie


Neu 2009-01-22:

[15:30] Autos - "Öko" war gestern, "Arbeitsplätze" ist heute:

Spiegel: Entlastungen für Spritschlucker provozieren Protest

Die neue Kfz-Steuer sollte den Deutschen die Lust auf Spritschlucker nehmen - doch will die Regierung ausgerechnet Autos mit hohem Verbrauch entlasten. "Ein klimapolitischer Sündenfall", empören sich die Grünen. Auch der Umweltminister ist verärgert.

Warum: "Öko" spielt in einen grünen Nirvana, Spritfresser werden auf deutschen Arbeitsplätzen mit vielen Wählerstimmen produziert.

In der Not weiss die Politik, wo Stimmen zu verlieren sind.

[17:30] Hier ist einer der Gründe: Produktionsstopp bei Audi

Oder hier: Nürnberg spürt Automobilkrise


Neu 2009-01-20:

[21:00] Keine Bank bleibt ungeschoren, jetzt DZ:

FTD: Finanzkrise holt Genossen ein

Sie war fast überall engagiert, wo Milliarden verbrannt wurden. Jetzt hat das Zentralinstitut der Volks- und Raiffeisenbanken Verluste in Höhe von 1 Mrd. Euro eingeräumt. Die Gesamtbelastungen bezifferte die DZ Bank auf fast 4 Mrd. Euro.

Ist jemand auf der Suche nach einer sicheren Bank? da wird er lange suchen müssen. Die haben alle die gleiche Art von Krebs.
 

[21:00] VW - Kurzarbeit für 2/3 der Belegschaft:

Welt: VW schickt 60.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Der Autokonzern Volkswagen ordnet Kurzarbeit für rund zwei Drittel seiner Mitarbeiter in Deutschland an. Die Kurzarbeit gilt zunächst befristet. Außer VW haben BMW, Daimler, MAN und Zulieferer der Branche verkürzte Arbeitszeiten beschlossen. Für die Mitarbeiter bedeutet dies Lohneinbußen.

Eine neue Grössenordnung. Wenn das einmal Entlassungen werden...
 

[12:30] Leserzuschrift -Job-Aderlass in der Praxis:

Hier mal die neuesten Zahlen aus meiner Heimat ( ein Landkreis irgendwo in Dtl )

Kündigungen im Dezember und Januar

Hertseller von Satellitenanlagen ,Receivern etc Mitarbeiter 320 Dez 80 Jan 240 Konkurs
Hersteller Faserplatten Möbelindustrie Mitarbeiter 170 Dez 20 Jan 150 Konkurs
Hersteller Schrauben aller Art Mitarbeiter 500 Dez 125 Jan 109 Kurzarbeit
Hersteller Chemie Mitarbeiter 720 Dez 42 Jan 10 Kurzarbeit
Hersteller Verpackungen Mitarbeiter 400 Dez 50 Jan 50
Druckerei Mitarbeiter 120 Dez 0 Jan 18
Blechverarbeitung Mitarbeiter 70 Dez 0 Jan 10 Kurzarbeit
Autohäuser haben alle im Schnitt 15 % ihrer Belegschaft entlassen

Entlassungsquote 19,4 %
Bin schon gespannt auf die Zahlen der Bundesanstalt ,obwohl man die auch als Bundesirrenanstalt bezeichnen könnte.


Neu 2009-01-19:

[18:00] Joe heute um 12% geschrumpft:

Süddeutsche: Der Kurssturz des Josef Ackermann

Massiver Wertverlust bei der Deutschen Bank: Die Aktie fällt auf den tiefsten Stand seit 21 Jahren. Deutschlands Primus gerät in den Sog globaler Verwerfungen, nachdem die Royal Bank of Scotland den historisch größten Verlust der britischen Geschichte meldete.

 

[9:45] Milliardenverlust bei Post:

Spiegel: Post schrammt an Milliardenminus vorbei

Die Deutsche Post schließt das Jahr 2008 mit einem Verlust von weniger als einer Milliarde Euro ab. Vor allem im vierten Quartal ging die Zahl der Sendungen wegen des weltweiten Wirtschaftsabschwungs spürbar zurück. Als Grund für das Minus nennt der Konzern aber "mehrere Einmaleffekte".

Auch hier dürfte der "Goodwill" aus US-Beteiligungen eine Rolle spielen. Ein Prestige-Abenteuer in Amerika muss teuer beerdigt werden.

Viele solcher Abschreibungen werden noch kommen.


Neu 2009-01-17:

[18:30] Devisenkontrollen gegen die Schweiz geplant:

Spiegel: Steinbrück forciert Kampf gegen Steuerparadiese

Die Bundesregierung erhöht den Druck auf Steuerspar-Staaten. Bundesfinanzminister Steinbrück will mit neuen Gesetzen die Kapitalflucht blockieren. Der Plan sieht unter anderem vor, die Geldtransfers in diese Länder drastisch zu verteuern.

Ist dieses Würstchen von allen guten Geistern verlassen? Falls es wirklich gegen die Steuerflucht geht, dann weiss dieser Mann nicht, was er hier auslöst - eine Panikflucht aus Deutschland und dem Euro. Aber es ist durchaus möglich dass er es in seiner Naivität so meint.

Die raffiniertere Version ist eine Vorbeugung für den Fall, dass die Flucht aus dem Euro generell beginnt - auch aus den deutschen Staatsanleihen. Aus diesem Grund macht man soetwas normalerweise. Aber solche Devisenkontrollen steigern die Fluchtpanik nur.

Übrigens, Deutschland mit seinem Handelsbilanz-Überschuss hat überhaupt keine Grund für solche Devisenkontrollen.

Leute, rettet Euch aus dem Euro - die Tore gehen zu!


Neu 2009-01-16:

[18:00] Hartz-IV und die Gemeinden:

ZDF: Gemeindebund warnt vor Hartz-IV-Erhöhung

Bericht: "Mehrkosten von sechs Milliarden Euro jährlich"

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor einer Anhebung der Hartz-IV-Sätze. Eine Erhöhung von 351 Euro auf die von Sozialverbänden und Gewerkschaften geforderten 420 Euro monatlich erhöhe die Zahl der Leistungsempfänger auf zwei Millionen.

 

[17:30] Hier kann man Geld sparen:

Spiegel: Auslandseinsätze kosteten elf Milliarden Euro

Deutsche Soldaten in Afghanistan, auf dem Balkan oder in Afrika: Die internationalen Friedensmissionen der Bundeswehr haben den deutschen Steuerzahler seit 1992 mehr als elf Milliarden Euro gekostet.


Neu 2009-01-15:

[20:30] Steuer-Vorbote - die Körperschaftssteuer:

Handelsblatt: Körperschaftsteuer bricht ein

Der Boom bei den Steuereinnahmen neigt sich dem Ende zu: Die Steuereinnahmen sind im Dezember lediglich um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Grund für den geringen Anstieg sei der Einbruch der Körperschaftsteuer.

 

[7:45] An alle Immobilien-Gläubigen - das Leben wird jetzt hart:

Welt: Bei deutschen Immobilien drohen Notverkäufe

Einer Umfrage zufolge rechnen Investoren bei deutschen Immobilien mit einem Preisrückgang von zehn Prozent. Zwar steht Deutschland besser da als viele andere Staaten. Doch die Lage ist dennoch dramatisch: Investoren, die ihre Käufe mit hohem Kreditanteil finanziert haben, kommen massiv unter Druck.

Es geht hier primär um Redite-Immobilien. Diese "Investoren" werden jetzt lernen müssen, dass Immobilien auf Kredit finanziert werden und sich daher wie Anleihen verhalten - aber viel illiquider als diese sind. Vielfach sind Immobilien gerade in Deutschland auch ein "Glaube", dieser wird jetzt massiv erschüttert.


Neu 2009-01-14:

[19:30] 5, 6, 7, 8, 9, Joe K.O.:

Spiegel: Ackermann ist angezählt
FTD: Womit die Deutsche Bank kämpft

An Stolz und Hochmut fehlt es Josef Ackermann nicht. Doch jetzt muss auch seine Bank einen Milliardenverlust melden, sich in einen Deal mit der Postbank retten. Allein ihr fehlt das Geld dazu, so dass der Staat auf Umwegen doch helfen muss. Ackermann hat das Zeug zur tragischen Figur.

 

[19:30] Das Volk glaubt noch:

Spiegel: Deutschland droht fataler Start ins Jahr

Auftragseinbruch im Maschinenbau, rückläufige Exportquote, verlängerte Werksferien: Der Abschwung im zweiten Halbjahr 2008 hat selbst Pessimisten überrascht. Entsprechend gering sind die Erwartungen von Experten für das laufende Jahr - allein die Bürger glauben an eine schnelle Erholung.


Neu 2009-01-12:

[20:30] Da rumort etwas gegen die Bailouts:

Welt: Wir brauchen einen Schutzschirm für Steuerzahler

Die Regierung springt der gefährdeten Commerzbank bei und riskiert Staatsvermögen, das von den Steuerzahlern stammt. Zwar ist der Ruf nach staatlichem Schutz für Banken verständlich. Doch die Steuern der Bürger sind nicht dafür da, individuelles wirtschaftliches Versagen auszugleichen.

Hier die wichtigen Punkte:
- das Geld der Steuerzahler wird ausgegebenm die Politiker entscheiden
- Versagen der Banker wird damit ausgeglichen
-die Banker behalten ihre Jobs, aber der Steuerzahler zahlt drauf

 

[7:00] Die (hyperinflationäre) Kehrtwende:

BernerZeitung: Finanzkrise: Merkels 150-Milliarden-Kehrtwende

Die deutsche Zurückhaltung ist Geschichte. Angela Merkel will ein Konjunkturprogramm von 50 Milliarden Euro plus einen 100-Milliarden-Deutschlandfonds zur Rettung von Firmen.

Heute Montag wollen die Spitzen der Regierungsparteien in Berlin die Weichen stellen. Schon am Mittwoch soll dann der Bundestag Nägel mit Köpfen machen. Vorbei die Zurückhaltung von letztem Jahr. Nun legt Deutschland Massnahmen zur Abfederung der Krise auf, die alles Bisherige in den Schatten stellen.

 

[21:00] "Erfolgsbilanz": Fast alle Job-Initiativen der Regierung verpuffen


Neu 2009-01-11:

[9:30] Rendite-Probleme der Lebensversicherungen:

FAZ: Lebensversicherer geben sich krisenfest

Dagegen bereiten die niedrigen Anlagezinsen auf den Märkten für sichere Staatsanleihen Sorgen. Denn wenn die Versicherer auf Dauer Bundesanleihen mit einer Verzinsung von 3 Prozent kaufen müssten, kämen sie spätestens in zwei bis drei Jahren in arge Schwierigkeiten. Denn im Durchschnitt aller Verträge, garantieren sie ihren Kunden gut 3,5 Prozent

Viele Lebensversicherer weichen deshalb auf andere Anlageklassen aus.
Pfandbriefe, die mit hochwertigen Krediten besichert sind und wegen des staatlichen Rückhalts als sicher gelten, ermöglichen Anlagerenditen von mehr als 4 Prozent. Manche Unternehmensanleihen erbringen sogar doppelt so hohe Werte. Allerdings können viele Versicherer wegen ihrer geringen Ausstattung mit Eigenkapital und anderen Sicherheitspuffern nur in Maßen riskantere Anlagen tätigen.

Dass viele Lebensversicherer trotz der Finanzkrise ihre laufende Verzinsung nicht gesenkt haben, führt Assekurata auch darauf zurück, dass ein Teil der Versicherer in den vergangenen Jahren Rücklagen aufgebaut haben.

Krisenfest sind sie wirklich nicht, sie konnten nur den Dammbruch noch zurückhalten. Sobald die Staatsanleihen crashen, crashen auch diese Versicherungen. Ist alles nur Papier.


Neu 2009-01-10:

[13:30] Wenn das der Finanzminister wüsste:

Spiegel: Landesbanken betreiben Privatbank für Reiche in der Schweiz

Von der Bundesregierung muss sich die Schweiz oft harsche Kritik gefallen lassen - dabei betreiben zwei deutsche Landesbanken nach SPIEGEL-Informationen selbst eine Privatbank in der Steueroase. Die Zielgruppe: wohlhabende Kunden.


Neu 2009-01-09:

Die Krise der deutschen Grossbanken beginnt:

[21:00] Phase 2 der deutschen Bankenkrise wird eingeläutet: Kettenreaktionen der Finanzkrise


Neu 2009-01-08:

[17:30] Commerzbank verstaatlicht:

FTD: Coba wird teilverstaatlicht, Commerzbank - Die Staatsbank

Der Bund wird mit 25 Prozent plus eine Aktie neuer Großaktionär des Instituts, das weitere 10 Mrd. Euro aus dem staatlichen Rettungsfonds erhält. Mit ihrer Anleihe nimmt die Commerzbank weit mehr ein als geplant. Die Aktie stürzt auf ein Rekordtief.

Die Regierung orchestriert die Fusion zweier offensichtlich schwacher Banken - mit immer neuen Milliarden. So finanziert der Steuerzahler die Entstehung einer neuen staatlichen Bank. Als ob es davon nicht schon genug gäbe.

 

[8:00] Jetzt wird es ernst - Bund-Auktion schiefgegangen:

FT: German bond sale’s fate signals trouble ahead

A German sovereign bond auction failed on Wednesday as investors shunned one of the most liquid and safe assets in the world in a warning for governments seeking to raise record amounts of debt to stimulate slowing economies.

The fate of the first eurozone bond auction of 2009 signals trouble ahead as governments around the world hope to issue an estimated $3,000bn in debt this year, three times more than in 2008.

The 10-year bonds failed to attract enough bids to reach the €6bn the German government wanted. Bids of €5.24bn, a cover of only 87 per cent, amounted to the second worst auction on record in terms of demand.

Eine der beiden "superheiligen Kühe" stolpert also. Man konnte in einer Auktion nicht alle 10jährigen Bundesanleihen verkaufen.

Das ist ein absolutes Warnsignal.


Neu 2009-01-06:

[17:00] Retail-Tod auch in Deutschland:

Spiegel: Einzelhändler fürchten Pleitewelle

Im Einzelhandel grassiert die Furcht vor einem Horrorjahr: Verbandsvertreter warnen vor einer Vielzahl von Insolvenzen. Grund dafür sei der drohende Abschwung - und die Steuerpolitik der Bundesregierung.

Die Ketten werden an ihren hohen Fixkosten verenden. Die Shopping Malls werden sich leeren, genauso wie in UK, USA.
 

[17:00] Eine Staatshand weiss nicht, was die andere macht:

Spiegel: Koalition will Schuldenbremse im Grundgesetz verankern

Das 50-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket wird Deutschlands Verschuldung drastisch steigern. Um einen Kollaps der Finanzplanung zu verhindern, will die Große Koalition jetzt überraschend eine Schuldenbremse ins Grundgesetz einbauen - nach jahrelanger Diskussion.


Neu 2009-01-05:

[19:00] Die Bundesanstalt für Arbeit geht auch ins Defizit:

Handelsblatt: BA rutscht tief in die roten Zahlen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im vergangenen Jahr trotz rückläufiger Beitragseinnahmen etwa eine Milliarde Euro Überschuss erwirtschaftet. Das schrieb Vorstandsvorsitzender Frank-Jürgen Weise in einem Gastbeitrag für „Bild am Sonntag“. Doch nach drei fetten Jahren droht der BA 2010 das Geld auszugehen.


Neu 2009-01-02:

[14:15] Milliardenverluste bei Autobanken:

Handelsblatt: Autobanken verbrennen weiter Geld

Die großen Finanztöchter der Autohersteller müssen sich angesichts der schweren Branchenkrise auch im gerade begonnenen Jahr auf neue Belastungen einstellen. Vor allem das ertragsstarke Leasinggeschäft hat sich zum finanziellen Risiko entwickelt - die Lage für die Autobanken wird immer prekärer.

Auch in Deutschland wird es so kommen wie in den USA: bald kein Leasing mehr. Dann gute Nacht, Hersteller und Händler.

PS: wirklich billige Autos wird es dann geben, wenn die Autobanken pleite sind und abgewickelt werden. Dann fliegen ihre Bestände auf den Markt.
 

[11:30] "Schrumpf":

FTD: Deutsche Industrie schrumpft wie nie

Die andauernde Nachfrageflaute zwingt die Industrie in Deutschland in die Knie. Die Unternehmen drosseln ihre Produktion so massiv wie nie zuvor und bauen Stellen ab. Auch in der gesamten Euro-Zone mehren sich die negativen Nachrichten.

 

[18:15] Und die Pleitewelle: Deutschland vor Pleitewelle